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	<title>schimpfen &#8211; Milchtropfen</title>
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		<title>Positiv denken &#8211; So baust du dir ein positives Mindset auf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2020 10:27:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ist dir auch aufgefallen, dass uns leichter die negativen Dinge im Gedächtnis bleiben, wenn wir abends im Bett liegen und den ganzen Tag Revue passieren lassen? Auch ich kann mich davon nicht freisprechen, und ich möchte heute gerne damit anfangen, Dinge, die im ersten Moment negativ auffallen, positiv umzuwandeln, und dir Inspiration liefern, damit auch ... <a title="Positiv denken &#8211; So baust du dir ein positives Mindset auf" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/positiv-denken-so-baust-du-dir-ein-positives-mindset-auf/" aria-label="Mehr zu Positiv denken &#8211; So baust du dir ein positives Mindset auf">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ist dir auch aufgefallen, dass uns leichter die <strong>negativen</strong> Dinge im Gedächtnis bleiben, wenn wir abends im Bett liegen und den ganzen Tag Revue passieren lassen?</p>
<p>Auch ich kann mich davon nicht freisprechen, und ich möchte heute gerne damit anfangen, Dinge, die im ersten Moment negativ auffallen, <strong>positiv</strong> umzuwandeln, und dir Inspiration liefern, damit auch du Stück für Stück lernst, positiv zu denken.</p>
<p><span id="more-13064"></span></p>

<h2>Positiv denken &#8211; So baust du dir ein positives Mindset auf</h2>
<p>Egal, ob im Haushalt, auf der Arbeit, in der Familie, unter Freund*innen oder unter welchen Umständen auch immer, es kommt vor &#8211; und das relativ häufig &#8211; dass wir uns gerne an den Dingen festklammern, die uns in irgendeiner Weise negativ aufgestoßen sind.</p>
<p>Und wenn man so eine <strong>Denkweise</strong> erst einmal verinnerlicht hat, dann hört man sich den lieben langen Tag nur beim Meckern zu.</p>
<p>Auf Dauer kann das ganz schön Energie kosten, also fangen wir stattdessen einfach damit an, es positiv zu sehen. Selbst, wenn etwas schief gelaufen ist, gibt es doch immer etwas Gutes, und das sollten wir lernen zu sehen und anzuerkennen.</p>
<p>Im Folgenden möchte ich dir ein paar <strong>Beispiele</strong> geben, die es bei mir in die Top 10 geschafft haben:</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="pintbild aligncenter wp-image-13080" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/Positiv-denken-So-baust-du-ein-positives-Mindset-auf.jpg" alt="Positiv denken - So baust du dir ein positives Mindset auf | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="801" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/Positiv-denken-So-baust-du-ein-positives-Mindset-auf.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/Positiv-denken-So-baust-du-ein-positives-Mindset-auf-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/Positiv-denken-So-baust-du-ein-positives-Mindset-auf-287x430.jpg 287w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/Positiv-denken-So-baust-du-ein-positives-Mindset-auf-454x680.jpg 454w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/Positiv-denken-So-baust-du-ein-positives-Mindset-auf-33x50.jpg 33w" sizes="(max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<h2>10 Beispiele für negatives Denken</h2>
<ol>
<li>Ständig diese <strong>blöde Wäsche</strong>! Ich bin den ganzen Tag am Wäsche waschen, Wäsche aufhängen, Wäsche abhängen, Wäsche einräumen!</li>
<li>Ich hab gestern erst <strong>Staub</strong> gewischt, jetzt hat er sich schon wieder überall abgesetzt!</li>
<li>Das Fitnessstudio hat zu, jetzt kann ich nicht mehr auf&#8217;s Laufband und trainieren gehen!</li>
<li>Ich hab zu dicke Beine und einen <strong>Schwabbelbauch</strong>!</li>
<li>Ich verdiene nicht genug <strong>Geld</strong> mit meiner Arbeit!</li>
<li>Überall liegen Sachen verteilt herum! Es sieht <strong>unordentlich</strong> aus!</li>
<li>Ich kann meine Freund*innen nicht sehen!</li>
<li>Der Balkon ist nicht aufgeräumt und voller <strong>Gestrüpp</strong>.</li>
<li>Mein Sohn tritt und beleidigt mich, er ist total verzogen, ich hab als Mutter <strong>versagt</strong>!</li>
<li>Ich hab so viele Ideen und Aufgaben, aber ich hab keine Zeit, alles zu erledigen und umzusetzen!</li>
</ol>
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<h2>Eigenschaften negativer Denkweise</h2>
<p>Wenn du dir meine 10 Beispiele an negativen <strong>Gedanken</strong> mal durchliest, bemerkst du bestimmt auch, was mir bei genauerer Betrachtung aufgefallen ist:</p>
<ol>
<li>Ich <strong>übertreibe</strong>, indem ich Wörter wie &#8222;ständig, den ganzen Tag, überall, voller Gestrüpp, alles, keine Zeit&#8220; benutze.</li>
<li>Ich <strong>(ver-)urteile</strong> oder <strong>interpretiere</strong>, indem ich sage &#8222;blöde Wäsche, zu dicke Beine, Schwabbelbauch, nicht genug, unordentlich, nicht aufgeräumt, total verzogen, versagt, so viele&#8220;.</li>
<li>Ich bin <strong>passiv-aggressiv</strong>, ich schreibe z.B. &#8222;schon wieder, erst gestern&#8220;.</li>
<li>Ich benutze das Wort &#8222;nicht&#8220; oder &#8222;keine&#8220;.</li>
<li>Es schwingt so ein Hauch von <strong>Ärger</strong>, Frustration, Gejammer und Selbstmitleid in den Sätzen mit. Manche wären vielleicht geneigt &#8222;Mimimi&#8220; zu antworten.</li>
</ol>
<p>Was sind Dinge, über die du dich so meckern hörst? Erkennst du in ihnen auch die oben genannten Eigenschaften oder vielleicht noch ein paar andere?</p>
<h2>5 Ideen, wie wir lernen können, positiv zu denken</h2>
<p>Wer wie ich denkt, wie ich in den Beispielen denke, der/dem wird es womöglich schwer fallen, die Dinge auf einmal positiv zu betrachten.</p>
<p>Aus diesem Grund gibt es jetzt ein paar Ideen und <strong>Tipps</strong>, wie wir negative Gedanken positiv <strong>formulieren</strong> können. Nehmen wir dazu meine oberen zehn Beispiele zur Veranschaulichung:</p>
<h3>1. Wir betrachten unsere Aussage und stellen sie infrage</h3>
<p>Beim ersten Beispiel mit der Wäsche frage ich mich: Stimmt das <strong>wirklich</strong>? Habe ich wirklich den ganzen Tag, also 24 Stunden, damit zu tun, die Wäsche zu waschen, sie auf- und abzuhängen und in den Schrank zu räumen?</p>
<p>Nein, eigentlich nicht. Die Wäsche wäscht die Waschmaschine, und zwar je nach Programm zwischen 15 Minuten und zwei Stunden. Das Aufhängen dauert vielleicht 5 Minuten, ich weiß es nicht genau, hab dabei nie die Zeit gestoppt, aber den ganzen Tag dauert es nicht. Das Abhängen geht schneller, maximal eine Minute. Das Einräumen, also die Wäsche richtig herum drehen, zusammen legen und in die Schränke räumen, vielleicht zwischen 10 und 15 Minuten.</p>
<p>Wenn du anfängst, deine Aussagen zu <strong>hinterfragen</strong>, stellst du bestimmt fest, dass du bei einigen ganz schön übertreibst. Die Dinge <strong>realistisch</strong> zu betrachten, hilft uns einerseits, aus dem Meckern rauszukommern und andererseits damit aufzuhören, so zu tun, als sei die Welt total ungerecht und alles so schrecklich unfair.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11924" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/06/frau-umgeben-von-vielen-fragezeichen-und-gedanken.jpg" alt="Frau umgeben von vielen Fragezeichen und Gedanken" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/06/frau-umgeben-von-vielen-fragezeichen-und-gedanken.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/06/frau-umgeben-von-vielen-fragezeichen-und-gedanken-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/06/frau-umgeben-von-vielen-fragezeichen-und-gedanken-50x32.jpg 50w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Es kann aber auch sein, dass du nicht übertreibst, sondern <strong>untertreibst</strong>. Auch hier kann es einem überraschend die Augen öffnen, wenn man einfach objektiv bleibt. Bist du wirklich die/der totale Versager*in, für die/den du dich hältst? Oder ist dir gerade eingefallen, was du doch schonmal geschafft hast &#8211; und sei es &#8222;nur&#8220; eine Kleinigkeit. Sie hilft dir zu erkennen, dass du eben doch was kannst!</p>
<h3>2. Statt zu (ver-)urteilen und zu interpretieren, betrachten wir die Dinge objektiv</h3>
<p>Ob du <strong>verurteilst</strong> und <strong>interpretierst</strong>, kannst du daran erkennen, dass jede/r anders darüber denken kann, weil sie/er eine eigene Meinung und Vorstellung hat. Ich sage, dass ich zu dicke Beine und einen Schwabbelbauch habe, jemand anderes empfindet meinen Körperbau aber vielleicht als genau richtig oder sogar attraktiv.</p>
<p>Wenn du hin zu einer positiven Einstellung gelangen möchtest, dann nenn die Dinge beim Namen und bleib <strong>objektiv</strong>, lass deine persönliche Meinung außen vor. Statt zu sagen, dass ich dicke Beine und einen Schwabbelbauch habe, kann ich z.B. einfach die Fakten nennen und sagen: Mein Bein hat einen Umfang von 59cm, und mein Bauchumfang beträgt 87 cm. Punkt.</p>

<h3>3. Wir suchen uns mindestens eine gute Sache heraus</h3>
<p>Und jetzt kommt der kreative Teil des <strong>positiven Mindsets</strong>: Wir suchen uns aus unserem Gemecker jeweils eine gute Sache heraus, die wir auch wirklich so meinen. Es geht nicht darum, irgendetwas schön zu reden oder zu verdrängen, denn die Dinge sind immer noch so, wie sie sind, wir können per se nichts an ihnen ändern, wohl aber unsere Einstellung dazu. Ich zeige dir mal, was ich meine, indem ich meine Beispiele von oben zur Hilfe nehme:</p>
<p><strong>Negativ:</strong></p>
<p>&#8222;Ständig diese blöde Wäsche! Ich bin den ganzen Tag am Wäsche waschen, Wäsche aufhängen, Wäsche abhängen, Wäsche einräumen!&#8220;</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13093" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/Wäscheberg-vor-Waschmaschine.jpg" alt="Wäscheberg vor laufender Waschmaschine" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/Wäscheberg-vor-Waschmaschine.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/Wäscheberg-vor-Waschmaschine-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/Wäscheberg-vor-Waschmaschine-50x32.jpg 50w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p><strong>Positiv:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Wäsche waschen</span>: &#8222;Ich freue mich schon auf den Anblick eines leeren Wäschekorbs, denn den genieße ich tatsächlich sehr.&#8220; ODER &#8222;Bin ich froh, dass ich eine <strong>Waschmaschine</strong> habe, die für mich das Waschen übernimmt.&#8220;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Wäsche aufhängen</span>: &#8222;Eine Tätigkeit, die schön einfach ist. Ich kann dabei ein bisschen Tagträumen, Musik hören und die Wäsche so aufhängen, wie ICH es möchte.&#8220;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Wäsche abhängen und einräumen</span>: &#8222;Ich LIEBE den Geruch von frisch gewaschener Wäsche und den Anblick eines leeren Wäscheständers.&#8220; ODER &#8222;Jetzt haben wir endlich alle wieder Sachen zum Anziehen.&#8220;</p>
<p><strong>Negativ:</strong></p>
<p>&#8222;Ich hab gestern erst Staub gewischt, jetzt hat er sich schon wieder überall abgesetzt!&#8220;</p>
<p><strong>Positiv:</strong></p>
<p>&#8222;Ich mag den Moment, wenn ich mit dem <a href="https://amzn.to/2VvrYqk" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Staubwedel</a>* über eine verstaubte, glatte Oberfläche fahre, und förmlich dabei zusehen kann, wie der <strong>Staub</strong> verschwindet.&#8220;</p>
<p><strong>Negativ:</strong></p>
<p>&#8222;Das <strong>Fitnessstudio</strong> hat zu, jetzt kann ich nicht mehr auf&#8217;s Laufband und trainieren gehen!&#8220;</p>
<p><strong>Positiv:</strong></p>
<p>&#8222;Es ist gut, dass das Fitnessstudio dabei hilft, dass sich das Coronavirus nicht so schnell ausbreiten kann.&#8220; ODER &#8222;Jetzt kann ich zu Hause oder draußen Sport machen.&#8220;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11926" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/06/frau-entspannt-bei-yin-yoga.jpg" alt="Frau entspannt bei Yin Yoga" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/06/frau-entspannt-bei-yin-yoga.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/06/frau-entspannt-bei-yin-yoga-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/06/frau-entspannt-bei-yin-yoga-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p><strong>Negativ:</strong></p>
<p>&#8222;Ich hab <strong>zu dicke Beine</strong> und einen Schwabbelbauch!&#8220;</p>
<p><strong>Positiv:</strong></p>
<p>&#8222;Ich musste nie <strong>Hunger</strong> leiden.&#8220;</p>
<p><strong>Negativ:</strong></p>
<p>&#8222;Ich verdiene nicht genug Geld mit meiner Arbeit!&#8220;</p>
<p><strong>Positiv:</strong></p>
<p>&#8222;Ich verdiene Geld mit meiner Arbeit.&#8220; ODER &#8222;Ich kann von zu Hause aus <strong>arbeiten</strong> und überall da, wo es Internet gibt &#8211; ich brauche nur meinen Laptop.&#8220; ODER &#8222;Ich bin meine eigene Chefin und an keine Weisungen gebunden.&#8220;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11608" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/03/gemu-cc-88tlicher-arbeitsplatz-mit-laptop-telefon-tasse-und-scho-cc-88nem-ausblick.jpg" alt="gemütlicher Arbeitsplatz mit Laptop, Telefon, Tasse und schönem Ausblick" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/03/gemu-cc-88tlicher-arbeitsplatz-mit-laptop-telefon-tasse-und-scho-cc-88nem-ausblick.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/03/gemu-cc-88tlicher-arbeitsplatz-mit-laptop-telefon-tasse-und-scho-cc-88nem-ausblick-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/03/gemu-cc-88tlicher-arbeitsplatz-mit-laptop-telefon-tasse-und-scho-cc-88nem-ausblick-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p><strong>Negativ:</strong></p>
<p>&#8222;Überall liegen Sachen verteilt herum! Es sieht unordentlich aus!&#8220;</p>
<p><strong>Positiv:</strong></p>
<p>&#8222;Ja, es liegen Sachen herum, weil wir gerade entrümpeln, ausmisten und unsere Sachen verkaufen wollen. Wir sorgen dafür, dass wir uns <strong>langfristig</strong> zu Hause wohler fühlen.&#8220; ODER &#8222;Wir machen Menschen mit Sachen <strong>glücklich</strong>, die wir nicht mehr gebrauchen können.&#8220;</p>
<p><strong>Negativ:</strong></p>
<p>&#8222;Ich kann meine Freund*innen nicht sehen!&#8220;</p>
<p><strong>Positiv:</strong></p>
<p>&#8222;Wie gut, dass ich meinen Freund*innen immer noch schreiben und sie anrufen kann.&#8220;</p>
<p><strong>Negativ:</strong></p>
<p>&#8222;Der Balkon ist nicht aufgeräumt und voller Gestrüpp.&#8220;</p>
<p><strong>Positiv:</strong></p>
<p>&#8222;Die Vögel fühlen sich auf meinem Balkon wohl und nehmen sich hier und da etwas mit, vielleicht zum Nestbau.&#8220;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13094" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/zwei-Tauben-auf-dem-Balkon.jpg" alt="Tauben auf dem Balkon" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/zwei-Tauben-auf-dem-Balkon.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/zwei-Tauben-auf-dem-Balkon-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/zwei-Tauben-auf-dem-Balkon-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p><strong>Negativ:</strong></p>
<p>&#8222;Mein Sohn tritt und beleidigt mich, er ist total <strong>verzogen</strong>, ich hab als Mutter versagt!&#8220;</p>
<p><strong>Positiv:</strong></p>
<p>&#8222;Das ist in diesem Moment die beste Strategie meines Sohnes, auf sich und sein (unerfülltes) Bedürfnis aufmerksam zu machen. Er bittet mich um Hilfe, bittet mich darum, genauer hinzusehen.&#8220; ODER &#8222;Mein Sohn hat die unglaubliche Sicherheit, dass er mich treten und beleidigen kann, ohne Angst vor Strafe haben zu müssen. Er vertraut mir, dass ich ihn bedingungslos liebe.&#8220;</p>
<p><strong>Negativ:</strong></p>
<p>&#8222;Ich hab so viele Ideen und Aufgaben, aber ich hab keine Zeit, alles zu erledigen und umzusetzen!&#8220;</p>
<p><strong>Positiv:</strong></p>
<p>&#8222;Ich bin kreativ und intelligent.&#8220; ODER &#8222;Ich habe konkrete Ideen, um mich weiterzuentwickeln und mein Business voranzubringen.&#8220;</p>
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<h3>4. In Fülle denken</h3>
<p>&#8222;Ich will <span style="text-decoration: underline;">nicht</span>&#8230; Ich mag <span style="text-decoration: underline;">keine</span>&#8230;&#8220; &#8211; fällt dir was auf? Wir sagen oft, was wir <span style="text-decoration: underline;">nicht</span> wollen, statt einfach zu sagen, <span style="text-decoration: underline;">was</span> wir wollen.</p>
<p>Wenn wir anfangen, in Lösungen zu denken, dann stecken wir nicht so im Sumpf fest, zu wissen, was wir nicht wollen, wir fangen stattdessen an herauszufinden, was wir wollen und was wir brauchen.</p>
<p>&#8222;Der Balkon ist nicht aufgeräumt.&#8220;, hab ich gesagt. Ich führe den Satz jetzt weiter und sage &#8222;Ich fühle mich wohler, wenn die abgestorbenen, vertrockneten Blätter in den Müll kommen, ich die Blumenkästen und Töpfe mit frischer Erde auffülle und neue Samen säe oder die Pflanzen umtopfe.&#8220;</p>
<p>So entsteht automatisch ein Bild in meinem Kopf, das mich erfreut und mir Kraft gibt, mein Vorhaben auch in die Tat umzusetzen.</p>
<h3>5. Wir integrieren das positive Mindset in unseren Alltag</h3>
<p>Wie stark die Macht der Gewohnheit wirkt, ist dir bestimmt in dem Moment bewusst geworden, als etwas nicht wie üblicherweise abgelaufen ist. Vielleicht, als du im Supermarkt einkaufen wolltest und festgestellt hast, dass die Sachen, die du so üblicherweise einkaufst, nicht mehr an ihren gewohnten Plätzen zu finden sind, sondern plötzlich in anderen Regalen stehen.</p>
<p>Damit wir es uns zur <strong>Gewohnheit</strong> machen, positiv zu denken, müssen wir dieses <strong>Mindset</strong> in unseren Alltag integrieren.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12597" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/frau-schreibt-am-steg.jpg" alt="Frau schreibt am Steg" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/frau-schreibt-am-steg.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/frau-schreibt-am-steg-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/frau-schreibt-am-steg-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Hierfür habe ich 4 Ideen:</p>
<p><strong>1. Erinnerung in Form von Karten</strong></p>
<p>Wir kleben uns bestimmte Karten mit Sprüchen an Orte in der Wohnung, an denen wir mehrmals am Tag sind, wie z.B. neben den Spiegel im Badezimmer, wenn wir Zähne putzen, oder an den Kühlschrank.</p>
<p>Sobald wir uns an diesem Ort befinden, nehmen wir uns die Zeit und lesen uns unsere Karten durch. Vielleicht möchtest du dir ja auch eine <strong>Liste</strong> deiner negativen Gedanken, die du in <strong>positive Gedanken</strong> umformuliert hast, an die Wand pinnen.</p>
<p><strong>2. Abendritual</strong></p>
<p>Eine andere <strong>Idee</strong>, wie du dich an dein positives Mindset gewöhnen kannst: Jeden Abend, wenn du im Bett liegst, kannst du dich daran erinnern, was dir über den Tag so Schönes passiert ist, was dir besonders gefallen und dir Freude bereitet hat. Worüber du glücklich bist.</p>
<p>In der Familie kann das zu einem kleinen <strong>Ritual</strong> werden, z.B. wenn ihr Abendbrot esst oder abends im Bett liegt, könnt ihr euch darüber austauschen, was euch am heutigen Tag so gefallen hat.</p>
<p><strong>3. Setz dir einen Anker</strong></p>
<p>Setz dir einen <strong>Anker</strong>, ein Zeichen, das dich, sobald du es siehst, daran erinnert, positiv zu denken.</p>
<p>Das kann z.B. ein Punkt sein, den du dir auf die Hand malst, ein Bild, das aufpoppt, sobald du dein Handy einschaltest, oder ein Sticker, den du dir da hin klebst, wo du oft hinschaust.</p>
<p><strong>4. Üben, üben, üben</strong></p>
<p>Nimm jede Gelegenheit, die du kriegen kannst, um an deinem positiven Mindset zu <strong>üben</strong>. Das kann beim Autofahren sein, wenn dir jemand die Vorfahrt nimmt, du an der gefühlt tausendsten roten Ampel stehen bleiben oder im Stau warten musst oder oder oder. Je mehr und öfter du positive Dinge denkst, desto leichter und schneller werden sie dir zukünftig kommen.</p>
<p>Wie lauten deine positiven Gedanken?</p>

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		<title>Buchempfehlung &#8222;Erziehen ohne Schimpfen&#8220; von Nicola Schmidt</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/buchempfehlung-erziehen-ohne-schimpfen-von-nicola-schmidt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Melanie Wittwer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Oct 2019 17:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Alltagsstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Buchempfehlung]]></category>
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		<category><![CDATA[Nicola Schmidt]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[schimpfen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich freue mich dir heute das Rezensionsexemplar zum Bestseller von Nicola Schmidt “Erziehen ohne schimpfen” vorstellen zu dürfen. Es wurde mir freundlicherweise vom Gräfe und Unzer Verlag zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür an dieser Stelle. Die Autorin Nicola Schmidt ist Politikwissenschaftlerin, Autorin, Dozentin und bloggt seit 2008 erfolgreich über bedürfnisorientiertes Elternsein. Sie schreibt am Liebsten ... <a title="Buchempfehlung &#8222;Erziehen ohne Schimpfen&#8220; von Nicola Schmidt" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/buchempfehlung-erziehen-ohne-schimpfen-von-nicola-schmidt/" aria-label="Mehr zu Buchempfehlung &#8222;Erziehen ohne Schimpfen&#8220; von Nicola Schmidt">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/buchempfehlung-erziehen-ohne-schimpfen-von-nicola-schmidt/">Buchempfehlung &#8222;Erziehen ohne Schimpfen&#8220; von Nicola Schmidt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich freue mich dir heute das Rezensionsexemplar zum <strong>Bestseller</strong> von Nicola Schmidt “Erziehen ohne schimpfen” vorstellen zu dürfen. Es wurde mir freundlicherweise vom <a href="https://www.gu.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gräfe und Unzer Verlag</a> zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür an dieser Stelle.</p>
<p>Die Autorin <strong>Nicola Schmidt</strong> ist Politikwissenschaftlerin, Autorin, Dozentin und bloggt seit 2008 erfolgreich über bedürfnisorientiertes Elternsein. Sie schreibt am Liebsten darüber, wie Babys und <strong>Kinder</strong> glücklich aufwachsen. Und da mir dieses Thema auch sehr am Herzen liegt, wollte ich ihr Buch unbedingt lesen.</p>
<blockquote><p>&#8222;Ein Kind nicht zu schimpfen, kann die Welt verändern.&#8220;</p></blockquote>
<p><span id="more-12196"></span><div id='c8816_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Erziehen ohne Schimpfen &#8211; Alltagsstrategien für eine artgerechte Erziehung</h2>
<p>Ja aber wie genau macht man das mit dem “Nicht-schimpfen”? Warum schimpfst du überhaupt? Was passiert mit dir und den Kindern beim <strong>Schimpfen</strong>? Was kannst du stattdessen tun? Und wie schaffst du es eigentlich, <strong>Konflikte</strong> zu verhindern oder abzuschwächen?</p>
<p>All das und noch Vieles mehr kann dir das Buch <a href="https://amzn.to/31oGWPF" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">&#8222;Erziehen ohne schimpfen&#8220;</a>* von Nicola Schmidt beantworten.</p>
<p>Hier kommt nun eine kurze Zusammenfassung jedes einzelnen Kapitels.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-12239 pintbild aligncenter" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/10/rezension-erziehen-ohne-schimpfen-267x400.jpg" alt="Rezension Erziehen ohne schimpfen | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="801" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/10/rezension-erziehen-ohne-schimpfen-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/10/rezension-erziehen-ohne-schimpfen-287x430.jpg 287w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/10/rezension-erziehen-ohne-schimpfen-454x680.jpg 454w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/10/rezension-erziehen-ohne-schimpfen-33x50.jpg 33w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/10/rezension-erziehen-ohne-schimpfen.jpg 735w" sizes="auto, (max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<h3>Kapitel 1 &#8211; Wo wir aktuell stehen</h3>
<p>Im ersten Kapitel des beliebten <strong>Erziehungsratgebers</strong> kannst du einige kurze Tests durchführen, um zu schauen, welchen <strong>Blick</strong> du auf dein Kind hast, wie du mit ihm umgehst und wie dein <strong>Führungsstil</strong> ist. Eine kurze Bestandsaufnahme sozusagen, bevor es dann zum nächsten Kapitel geht&#8230;</p>
<h3>Kapitel 2 &#8211; Warum wir Eltern ausrasten</h3>
<p>Nicola erklärt einfach und gut verständlich, wie dein <strong>Gehirn</strong> in Gefahrensituationen reagiert und beschreibt auch, dass du unter <strong>Stress</strong> anders reagierst, als du es eigentlich möchtest. Unter Dauerstress meckern wir unser Kind schneller an, als uns eigentlich lieb ist. Unser Körper hat oft nicht die Chance sich herunter zu regulieren und auch unsere Kindheit hat ihren Anteil an unserer Reaktion.</p>
<blockquote><p>“Dauerstress schädigt unser Gehirn und damit die Beziehung zu uns selbst, unserem Partner und unseren Kindern.”</p></blockquote>
<p>Das ist wie ein Teufelskreis, wenn wir nicht aufpassen. Denn die <strong>Leidtragenden</strong> sind unsere Kinder, denn unseren Chef werden wir wohl nicht so unsere Meinung geigen, schreibt die Autorin.</p>
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<h3>Kapitel 3 &#8211; Warum uns schimpfen oft peinlich ist</h3>
<p>Hier wird dir beschrieben, wie du das, durch schimpfen und drohen entstandene <b>Schamgefühl</b> in entlastbare <b>Schuld</b> umwandeln kannst. Dann nämlich übernimmst du die <strong>Verantwortung</strong> für dein Verhalten und dein Selbstwertgefühl wird nicht so zerfressen, weil du dann nicht mehr durch deinen <b>inneren Kritiker</b> in Selbstanklagen und -zweifeln versinkst. Du bist dann bereit beim Gegenüber um Entschuldigung zu bitten und etwas wieder gutzumachen, weil du dazu in der Lage bist dir den Fehler einzugestehen.</p>
<blockquote><p>“In unserem Gehirn sind Scham und Selbstkritik tief eingespurt. Wir können unserem Gehirn jedoch helfen, eine neue Spur anzulegen: indem wir uns immer wieder bewusst daran erinnern, wie es ist, gemocht, beschützt und wertgeschätzt zu werden. Dann haben Scham und Selbstkritik keine Chance mehr.”</p></blockquote>
<p>Im Kapitel wird eine uns allen bekannte Situation im <strong>Einkaufsmarkt</strong> beschrieben und daraus drei Reaktionen abgeleitet und analysiert.</p>
<h3>Kapitel 4 &#8211; Ist unser Familienleben artgerecht?</h3>
<p>Wie auch schon im Buch <strong>“<a href="https://www.amazon.de/Wild-World-wachsen-entspannt-bleiben/dp/3407865694/ref=as_li_ss_tl?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=K2YUB55T4CPV&amp;keywords=wild+world&amp;qid=1571398416&amp;sprefix=wild+wo,aps,171&amp;sr=8-1&amp;linkCode=ll1&amp;tag=melaniewittwer-21&amp;linkId=67fd3182dc6e6b8c9992a0b0f6632bee&amp;language=de_DE" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Wild World</a>”* </strong>&#8211; worüber ich bereits in meinem Beitrag &#8222;<a href="https://www.kleinermensch.net/rezension-wild-world-julia-dibbern-nicola-schmidt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rezension: Wild World – Julia Dibbern &amp; Nicola Schmidt</a>&#8220; berichtet habe &#8211; schreibt die Autorin, dass du dein “Dorf” brauchst.</p>
<p>Wir Menschen sind nicht dazu gedacht zu Zweit oder ganz alleine auf ein oder mehrere <strong>Kinder</strong> aufzupassen. Wir brauchen dazu mehrere Leute, die sich auch um die Kinder kümmern, uns im Haushalt helfen oder Einkäufe erledigen. So sieht eigentlich das perfekte <strong>Familienleben</strong> aus &#8211; mit genügend Unterstützung!</p>
<blockquote><p>“Wenn man in die Menschheitsgeschichte schaut, sieht man sofort: Menschen sind eine kooperativ aufziehende Gattung. Wir haben unsere Kinder immer in der Gruppe großgezogen. Ein Kind alleine oder zu zweit großzuziehen, ist daher eine permanente Überforderung, man könnte fast sagen eine Notsituation, die wir früher immer versucht hätten, schnellstmöglich zu beenden.”</p></blockquote>
<p>Nicola verrät dir, wie du dir das Leben mit einigen Schritten erleichtern kannst und mehr <strong>Gelassenheit</strong> erreichen kannst.</p>

<h3>Kapitel 5 &#8211; Wie wir anders mit Stress umgehen</h3>
<p>Die Autorin weist dich darauf hin, dass du immer wieder bewusst in dich hineinspüren darfst, um zu schauen, in welchem Bereich deiner <b>inneren Ampel</b> du dich gerade befindest. Ist es noch im grünen, gelben oder schon im Roten Bereich? Im <strong>roten</strong> Bereich werden wir nämlich gemein zu den Kindern, schimpfen, drohen und machen ihnen somit <b>Angst</b>, was die Beziehung zu ihnen schwächt.</p>
<p>Wir sehen unsere Kinder dann als eine Art <b>Bedrohung</b>, was sie ja in Wirklichkeit nicht sind. Mit dieser Sichtweise sind wir dann nicht mehr in echtem <strong>Kontakt</strong> mit ihnen, vor allem nicht, wenn wir sie mit <strong>Druck</strong> zu etwas bringen, was sie eigentlich nicht möchten. Sie kooperieren dann nicht mehr, sondern sind einfach gehorsam.</p>
<blockquote><p>“Das hat unangenehme Folgen. Solche Kinder funktionieren unter Umständen ganz prima, solange ein Erwachsener da ist. Aber wehe, die Katze ist aus dem Haus! Dann tanzen die so kurz gehaltenen, unter Druck stehenden Mäuse auf dem sozialen Tisch.”</p></blockquote>
<p>Nicola gibt dir ein paar gut umsetzbare <strong>Grundlagen</strong> an die Hand, wie du besser auf dich achten kannst und was du tun kannst, um nicht erst in den roten Bereich zu schlittern.</p>
<h3>Kapitel 6 &#8211; Wie wir uns im Alltag entlasten</h3>
<p>Hier wird dir als Elternteil beschrieben, wie du alltägliche Erledigungen gut <strong>organisieren</strong> kannst. Was dir hilft, den Überblick im stressigen Alltag nicht zu verlieren. Kleine hilfreiche <strong>Tipps</strong>, die gut umzusetzen sind. Sie weist uns darauf hin, dass wir eigentlich nicht zu <strong>Multitasking</strong> fähig sind &#8211; auch wenn immer behauptet wird, dass wir Mütter zu “Muttitasking” 😉 fähig wären.</p>
<blockquote><p>“Studien zeigen, dass Menschen, die ständig zwei Dinge gleichzeitig erledigen, sich damit keinen Gefallen tun. Sie ermüden schneller, machen mehr Fehler und sind hinterher unzufriedener”.</p></blockquote>
<p>Davon kann ich persönlich auch ein Lied singen.</p>
<p>Du wirst daran erinnert, achtsam mit dir selbst (<b>Selbstfürsorge</b>) und deinen Liebsten zu sein &#8211; um in Konflikten anders reagieren zu können. Anhand von mehreren Fallbeispielen wird gezeigt, wie du <b>empathisch</b> auf deine Kinder eingehen kannst, ohne sie dabei auszuschimpfen oder zu beschämen. Eben ganz auf Augenhöhe. Zum Schluss des Kapitels gibt Nicola dir noch <strong>Alternativen</strong> zum Schimpfen mit auf den Weg und wieder eine kurze Zusammenfassung zum Kapitel.</p>
<h3>Kapitel 7 &#8211; Kreative Ideen zur Lösung von Konflikten</h3>
<p>In diesem Kapitel erfährst du, wie du festgefahrene Situationen mit deinen Kindern <strong>spielerisch</strong> lösen kannst. Denn manchmal sind deine Kinder gerade müde, hungrig, brauchen <strong>Körperkontakt</strong> oder sind noch vom letzten Streit verletzt, sodass sie einfach nicht mehr <strong>kooperieren</strong> möchten und können.</p>
<blockquote><p>“Wenn wir alltägliche Aufgaben mit Humor und Fantasie erledigen, machen sie nicht nur mehr Spaß, die Kinder machen auch mit!”</p></blockquote>
<p><strong>Humor</strong> oder auch die sogenannten <strong>Machtumkehrspiele</strong> helfen dir dabei, wieder in Kontakt mit deinen Kindern zu kommen. Dafür liefert Nicola dir viele lustige Beispiele, die sie selbst mit ihren Kindern erlebt hat, um klassische <strong>Konfliktfelder</strong> zu lösen.</p>
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<h3>Kapitel 8 &#8211; Wie wir Regeln trotzdem durchsetzen</h3>
<p>Zu welchen Zeiten du gut an deine Kinder herankommst, um bestimmte Dinge zu besprechen ist eines der Themen dieses Kapitels.</p>
<p>Weiterhin geht es um Verbindung <strong>auf Augenhöhe</strong>, um Respekt und auch <strong>Empathie</strong>. Sie beschreibt, wie du deine Bedürfnisse und deine Regeln in “Ich”-Botschaften an das Kind heranträgst, damit du authentisch bist. Dafür kannst du neue Prozesse zusammen mit deinen Kindern in Gang setzen, um deine persönlichen <strong>Grenzen</strong> empathisch zu wahren. Du lernst, wie du auch liebevoll &#8222;Nein&#8220; zu deinen Kindern sagen kannst, ohne sie dabei in ihrer <strong>Würde</strong> zu verletzen.</p>
<blockquote><p>“Die Menschen wollen sich gar nicht immer durchsetzen, oft wollen sie einfach verstanden und gesehen werden.”</p></blockquote>
<p>Nicola gibt dir ein paar einfache Schritte mit auf den Weg, wie auch Kinder sich mit am <strong>Haushalt</strong> beteiligen. Das werde ich auf jeden Fall mal ausprobieren 😉 Aber auch da kommt es auf unsere <strong>Vorbildfunktion</strong> an.</p>
<h3>Kapitel 9 &#8211; 21 Tage ohne Schimpfen &#8211; Die Challenge</h3>
<p>Hier geht es um die 21-Tage-<strong>Challenge</strong>. Die Autorin ermuntert dazu, dich auf eine bestimmte Zeit auf die Herausforderung einzulassen, nicht mit deinen Kindern zu schimpfen.</p>
<p>Jeder kann sich sein <strong>Ziel</strong> selber setzen. Wer mag, kann sich auch ein Ziel von 66 oder 365 Tagen setzen. Sie gibt <strong>Tipps</strong> und Anregungen dazu, sodass du gleich damit anfangen möchtest.</p>
<blockquote><p>&#8222;Zweifeln Sie niemals daran, dass eine kleine Gruppe von Menschen die Welt verändern kann. Tatsächlich sind das die Einzigen, die es je getan haben.&#8220; lautet das Abschlusszitat.</p></blockquote>
<p>Also lasst uns damit beginnen, die Welt ein bisschen besser zu machen!</p>
<h2>Fazit: Ein lesenswertes Buch</h2>
<p>Ich finde das Buch sehr gut, leicht verständlich und <strong>praxisorientiert</strong> geschrieben. Der Leser fühlt gut aufgehoben und <strong>verstanden</strong> und nicht an den Pranger gestellt.</p>
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<p>Die kleinen <strong>Übungen</strong> sind einfach und schnell in jeden noch so verplanten <strong>Alltag</strong> unterzubringen. Am Ende eines jeden Kapitels gibt es nochmal eine kurze Zusammenfassung mit den wichtigsten <strong>Fakten</strong>.</p>
<p>Der <strong>verständnisvolle</strong> Blick und die <strong>positive Grundhaltung</strong> den Kindern gegenüber steht auch in diesem Buch der Autorin im <strong>Mittelpunkt</strong>. Und auch wenn ich schon einige Bücher gelesen habe, konnte ich noch eine Menge aus diesem Buch mitnehmen und umsetzen! Das Buch ist wohlverdient auf Platz 1 der <strong>Bestseller</strong> Liste!</p>
<p>Schaffst auch du es, nicht mehr mit deinen Kindern zu schimpfen?</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/buchempfehlung-erziehen-ohne-schimpfen-von-nicola-schmidt/">Buchempfehlung &#8222;Erziehen ohne Schimpfen&#8220; von Nicola Schmidt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
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