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	<title>Schwimmflügel &#8211; Milchtropfen</title>
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		<title>Babyschwimmen &#8211; 10. Tag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Jul 2016 19:15:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wow! Es ist bereits der 10. Beitrag zu unserem wöchentlichen Besuch beim Babyschwimmkurs im Unfallkrankenhaus Berlin! Diesmal saß meine Schwester auf der Zuschauertribüne und schoss fleißig Fotos. Was heute im Kurs los war, erzähle ich euch im Folgenden. Babyschwimmen &#8211; 10. Tag Heute zog sich der Singkreis irgendwie in die Länge, ich weiß auch nicht&#8230; ... <a title="Babyschwimmen &#8211; 10. Tag" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen-10-tag/" aria-label="Mehr zu Babyschwimmen &#8211; 10. Tag">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wow! Es ist bereits der 10. Beitrag zu unserem wöchentlichen Besuch beim Babyschwimmkurs im Unfallkrankenhaus Berlin!</p>
<p>Diesmal saß meine Schwester auf der Zuschauertribüne und schoss fleißig Fotos.</p>
<p>Was heute im Kurs los war, erzähle ich euch im Folgenden.<span id="more-1098"></span></p>
<h2>Babyschwimmen &#8211; 10. Tag</h2>
<p>Heute zog sich der Singkreis irgendwie in die Länge, ich weiß auch nicht&#8230; Sonst macht es sehr viel Spaß, mit den Kleinen durch Spritzstadt, Planschdorf, Strampeldorf und Hüpfstadt zu fahren. Aber heute fühlte es sich irgendwie länger an. Kann auch sein, dass ich unbedingt tauchen und den Singkreis schnell hinter mich bringen wollte. Wer weiß.</p>
<h2>Zauberer, Elfe, Kobold</h2>
<p>Als wir mit dem Spritzen, Planschen, Strampeln, Hochheben und Drehen durch waren, kamen wir zu einer abgewandelten Form des Feuer-Wasser-Sturm-Spiels, das wir übrigens in der <a href="https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen-5-tag/" rel="noopener">5. Stunde</a> gespielt haben.</p>
<p>Wir liefen und hüpften mit den Kindern im Kreis durchs Wasser. Beim &#8222;Zauberer&#8220; wurden die Kinder wie Kochlöffel im Wasser gerührt. Bei &#8222;Elfe&#8220; hoben wir die Kinder aus dem Wasser und beim bösen &#8222;Kobold&#8220; mussten wir die Kinder schnell retten und auf den Beckenrand setzen.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1100" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-mutter-hebt-kind-auf-den-beckenrand.jpg" alt="Babyschwimmen - 10. Tag - Mutter hebt Kind auf den Beckenrand" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-mutter-hebt-kind-auf-den-beckenrand.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-mutter-hebt-kind-auf-den-beckenrand-300x190.jpg 300w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Manchmal wurden die Begriffe auch kombiniert. Bei &#8222;Elfe&#8220; und &#8222;Kobold&#8220; mussten wir die Kinder über dem Wasser haltend zum Beckenrand bringen und dort absetzen. Das war auf jeden Fall ein gutes Training für meine Arme!</p>
<h2>Zirkeltraining</h2>
<p>Die Kursleiterin bezeichnete diese Übung als Zirkeltraining, was aber nicht wirklich eins war, wie ihr feststellen werdet.</p>
<p>Es gab insgesamt 4 Stationen; jeweils eine an jeder Ecke des Beckens.</p>
<p>An der 1. Station schnappten sich die Kinder einen Styroporbaustein und wurden zur 2. Station gelockt.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1108" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-mutter-schwimmt-mit-kind.jpg" alt="Babyschwimmen - 10. Tag - Mutter schwimmt mit Kind" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-mutter-schwimmt-mit-kind.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-mutter-schwimmt-mit-kind-300x190.jpg 300w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Die Wasserratte Vincent schwamm lieber in die andere Richtung und wollte sich Oli&#8217;s Baustein schnappen. Aber der Papa schaffte es, ihn mit seinem eigenen Baustein weiterzulocken. Oli und Vincent waren die Schlusslichter. Sie ließen sich viel Zeit und dümpelten lieber im Wasser umher, während die anderen vorpreschten.</p>

<p>Als wir dann auch endlich an der 2. Station ankamen, wurde der Baustein in einen Eimer geworfen und sich ein buntes Schwimmbrett geschnappt. Die Kinder sollten dann in Bauchlage auf das Brett gelegt und zur nächsten Station transportiert werden.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1101" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-mutter-schwimmt-mit-kind-auf-schwimmbrett-durchs-wasser.jpg" alt="Babyschwimmen - 10. Tag - Mutter schwimmt mit Kind auf Schwimmbrett durchs Wasser" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-mutter-schwimmt-mit-kind-auf-schwimmbrett-durchs-wasser.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-mutter-schwimmt-mit-kind-auf-schwimmbrett-durchs-wasser-300x190.jpg 300w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ich persönlich finde diese Bretter immer total nervig. Mit den fetten Schwimmhilfen, die die Kinder am Arm tragen, ist es umständlich, sie dann auch noch auf die Bretter zu legen. Ein paar Mal bekam ich es hin, Oli darauf zu platzieren, aber er fand das Ding irgendwann auch nicht mehr toll und wollte lieber getragen werden. So ging es auch viel schneller voran und wir hatten die anderen bald eingeholt.</p>
<p>An der 3. Station lagen Badehandschuhe und Schwämme bereit, die sich die Kinder wieder nehmen durften. Damit wurde ihnen dann der Rücken massiert, während man sie zur 4. und letzten Station schob.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1107" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-schwaemme-und-badehandschuhe-am-beckenrand.jpg" alt="Babyschwimmen - 10. Tag - Schwämme und Badehandschuhe am Beckenrand" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-schwaemme-und-badehandschuhe-am-beckenrand.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-schwaemme-und-badehandschuhe-am-beckenrand-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Bei der 4. Station angekommen, wurde der Schwamm oder Handschuh mit einem Styroporbaustein getauscht, das Schwimmbrett abgelegt und wieder zur 1. Station geschwommen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1099" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-mutter-mit-kind-beim-babyschwimmen.jpg" alt="Babyschwimmen - 10. Tag - Mutter mit Kind beim Babyschwimmen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-mutter-mit-kind-beim-babyschwimmen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-mutter-mit-kind-beim-babyschwimmen-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Was richtig cool bei dem freien Schwimmen war: Der kleine Mann schwamm bereits, ohne dass ich ihn steuerte, hielt oder sonstwas machte, von ganz allein mit mir zur nächsten Station! Wie cool ist das denn? Es fiel mir erst gar nicht auf, bis ich merkte, dass wir plötzlich schon die Hälfte der Strecke zurückgelegt hatten! Auch der Kursleiterin fiel es auf und es freute sie sehr. Sie war auch ein wenig erstaunt. Und ich soooo stolz!</p>

<h2>Das Schiff</h2>
<p>Als wir 3x die Stationen durchlaufen hatten, versammelten wir uns alle im Kreis, jeder bekam wieder ein Schwimmbrett und sollte sein Kind draufsetzen.</p>
<p>Anschließend wurde ein Lied gesungen. Wir haben es bisher nur 2x gesungen, deshalb erinnere ich mich nicht mehr an den Text. Aber es ging im Grunde genommen darum, dass das Schiff über das Meer fährt und die Wellen kommen. Das Schwimmbrett wurde dann mal nach vorn, hinten, nach links und nach rechts geschunkelt. Als dann die große Welle kommt, werden die Kinder auf dem Brett aus dem Wasser gehoben und mit einem kleinen Klatsch wieder abgesetzt. Doch dann kippt das Schiff um und die Kinder folglich auch.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1104" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-buntes-schwimmbrett.jpg" alt="Babyschwimmen - 10. Tag - buntes Schwimmbrett" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-buntes-schwimmbrett.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-buntes-schwimmbrett-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Die Kursleiterin meinte, wer will, kann sein Kind ruhig ins Wasser plumpsen lassen, aber fast alle ließen ihre Kinder über Wasser. Es spritzte etwas mehr, aber das war&#8217;s auch schon. Und selbst das kam bei den Kindern nicht so gut an. Die Kinder, die beim Kentern des Schiffes unter Wasser fielen, wollten dann auch nicht mehr weitermachen. Gut, dass die Eltern dann wenigstens darauf hörten und es sein ließen.</p>
<p>Erstaunlich fand ich, wie eindeutig ein Kind bereits seinen Willen äußerte. Die Mutter fragte:&#8220;Nochmal?&#8220; und das Kind schüttelte ängstlich seinen Kopf. Die Mutter fragte weiter:&#8220;Sollen wir aufhören?&#8220; und das Kind nickte. Eindeutiger geht&#8217;s wohl kaum. Die Mutter ließ es dann auch sein und kuschelte mit ihrem Kind, während wir den 3. Durchgang starteten.</p>
<h2>Becherspiel</h2>
<p>Dann kamen wir endlich zu den Bechern, die Oli &#8211; und bestimmt auch die anderen Kinder &#8211; die ganze Zeit über angestarrt hatte.</p>
<p>Jeder Elternteil bekam einen Becher und ich, weil Oli sich meinen schnappte und ihn dann einem anderen Kind schenkte, noch einen. Da die meisten Kinder jetzt mit den Bechern spielen wollten, hatte letztendlich jeder von uns einen in der Hand.</p>

<p>Mit dem Becher machten wir dann verschiedene Übungen.</p>
<p>Mal ließen wir das Wasser vor uns aus dem Becher laufen. Mal gossen wir den Becher um unsere Kinder herum aus. Dabei sollten wir so langsam ausgießen, dass die Kinder den Strahl verfolgen konnten.</p>
<p>Anschließend ließen wir die vollen Becher ins Wasser plumpsen. Es spritzte viel, bei manchen kam es nicht so gut an.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1106" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-wasser-spritzt.jpg" alt="Babyschwimmen - 10. Tag - Wasser spritzt" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-wasser-spritzt.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-wasser-spritzt-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Auch die Übung, bei der wir das Wasser aus dem Becher mit propellerartigen Bewegungen ausschütten sollten, kam nicht so gut bei den Kleinen an. Immerhin landete auch einiges im Gesicht und das findet keiner wirklich angenehm. Ich versuchte immer, das Wasser so herauszuschleudern, dass es zwar spritzte, aber nicht so viel mitten im Gesicht landete.</p>
<p>Zum Schluss wurde mit dem Becher ins Wasser gestampft. Das machte lustige Geräusche. Die Kinder verzogen ihre Minen und wendeten sich schnell ab, wenn sie einen Spritzer abbekamen.</p>
<h2>Abschied</h2>
<p>Und dann war die Stunde plötzlich um und das Abschiedslied wurde gesungen. Diesmal fing der kleine Mann aber gar nicht an zu weinen. Ich hatte ehrlich gesagt schon darauf gewartet, aber es kam nicht. Er guckte erst ein bisschen traurig, aber ließ die Tränen dann doch weg.</p>
<p>Am Ende trafen sich alle Kinderfüße in der Mitte des Kreises, die Kinder blickten sich noch ein letztes Mal an und dann ging es ab unter die Dusche und ins warme, kuschelige Badetuch.</p>

<h2>Schlussworte</h2>
<p>Heute fand ich es etwas öde, muss ich sagen. Ich hatte mich auf das Tauchen gefreut, hatte extra die Unterwasserkamera mitgenommen und war dann enttäuscht, weil es nicht stattfand. Dazu kam noch, dass die Übungen nicht neu und schon bekannt waren. Ich fand es immer cool, wenn sich die Kursleiterinnen etwas Neues hatten einfallen lassen. Aber vielleicht musste die eine Kursleiterin improvisieren, weil sie heute allein mit uns war. Keine Ahnung. Ich hoffe, dass die nächste Stunde wieder interessanter gestaltet und auch getaucht wird.</p>
<p>Meine Schwester fand zudem traurig, dass kein freies Spiel angeboten wird. Damit meint sie, dass die Kinder sich auch einfach mal mit dem Becher beschäftigen können, oder man mit dem Kind tauchen geht, oder ein paar Bahnen schwimmt oder so ähnlich.</p>
<p>Und das fand ich auch. Es heißt immer &#8222;Schnell, schnell, schnell, jetzt machen wir die Übung, dann die, dann geben wir wieder die Spielzeuge ab, dann kommt dies, dann spielen wir damit&#8230;&#8220;. Es wäre besser, finde ich, wenn man weniger Übungen machen, sich für diese aber mehr Zeit lassen würde. Dann könnten sich die Kinder auch besser ins Spiel hineinfinden. In dem Moment, in dem sie sich gerade an die Übung gewohnt haben, müssen sie ihr Spielzeug schon wieder weggeben. Und da kommt Frust auf, ganz klar. Es geht mitunter echt hektisch zu.</p>
<p>Jetzt wäre der Kurs für uns ja eigentlich vorbei, aber wir haben uns auch für die kommenden Schwimmstunden angemeldet.</p>
<p>Ich frage mich, wie die nächsten Stunden verlaufen werden, ob mehr getaucht wird, ob es (hoffentlich) neue, tolle Spiele geben wird usw.</p>
<p>Ihr werdet es auf jeden Fall erfahren! Nächste Woche schreibe ich wieder! Und wer weiß &#8211; vielleicht begleitet uns dann wieder jemand und macht Fotos.</p>
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		<title>Babyschwimmen &#8211; 5. Tag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jun 2016 18:00:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Endlich habe ich wieder Bildmaterial für die Beiträge zum Babyschwimmen. Wir wurden nämlich von einem guten Freund begleitet, der so lieb war, Fotos zu schießen. Und heute war wieder Mimi, die ihr bereits aus den vorherigen Beiträgen kennt, dabei. Für diejenigen, die sie noch nicht kennen: Mimi mag so gut wie keine Übung im Wasser und zeigt beinahe ... <a title="Babyschwimmen &#8211; 5. Tag" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen-5-tag/" aria-label="Mehr zu Babyschwimmen &#8211; 5. Tag">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich habe ich wieder Bildmaterial für die Beiträge zum Babyschwimmen. Wir wurden nämlich von einem guten Freund begleitet, der so lieb war, Fotos zu schießen.</p>
<p>Und heute war wieder Mimi, die ihr bereits aus den vorherigen Beiträgen kennt, dabei. Für diejenigen, die sie noch nicht kennen: Mimi mag so gut wie keine Übung im Wasser und zeigt beinahe den ganzen Kurs über ihr Schippchen und weint. Oli ist sehr empathisch, was sie angeht.</p>
<p>Wie die heutige Kursstunde verlief, erzähle ich euch im Folgenden.<span id="more-718"></span></p>
<h2>Babyschwimmen &#8211; 5. Tag</h2>
<p>Da waren wir bereits im schön warmen Wasser, die Schwimmflügel waren angelegt und aufgepustet, und allmählich kamen die übrigen Verdächtigen hinzu. Wobei mir auffiel, dass wieder ein paar Leute fehlten. Aber an einer kleinen Runde ist natürlich nichts auszusetzen. Es ist mitunter auch ganz angenehm, weil nicht so ein Trubel herrscht.</p>
<p>Während wir also darauf warten, dass alle da sind, höre ich die ganze Zeit ein Geräusch. Ich kann es erst nicht zuordnen und blicke mich um. Und dann sehe ich, dass Oli`s Schwimmflügel kaputt ist. Er hat ein winzig kleines Loch, aus dem die ganze Zeit über Luft entwich. Also schnell Bescheid gesagt, damit der Schwimmflügel entsorgt werden kann.</p>
<p>Ich bin gerade auf dem Weg zu den Schwimmflügeln, die noch am Beckenrand übrig geblieben sind, da höre ich sie schon: Mimi.</p>
<p>Mimi kennt ihr vielleicht schon aus dem einen oder anderen Beitrag von mir zum Babyschwimmen. Jedenfalls ist Mimi eine wirklich zuckersüße, kleine Maus. Nur leider kapiert keiner, und macht sich schlimmstenfalls noch darüber lustig oder reagiert gar verärgert, wenn sie die Übungen nicht mag und dies offen zeigt. Eigentlich ist es ja gut, wenn ein Baby, das noch nicht sprechen kann, sich so verständlich macht, dass es etwas nicht leiden kann oder Angst hat. Dann kann man darauf reagieren und ihr helfen.</p>

<p>So aber nicht bei Mimi, denn obwohl Mimi weint und ihr &#8211; von den Kursleiterinnen immer als &#8222;süß&#8220; bezeichnetes &#8211; Schippchen macht, wird einfach nicht reagiert und wie bisher fortgefahren. Und in der 3. Kursstunde begann Oli aus vollem Herzen zu weinen, weil er mit Mimi so mitfühlte. Es nahm ihn einfach mit, dass sie so traurig war und er nichts tun konnte und diejenigen, die hätten Linderung verschaffen können, nichts taten.</p>
<p>Als Mimi also zu weinen begann, stieg auch Oli gleich mit ein. Er weinte nicht gleich, aber plötzlich hatte er keine Lust mehr auf die Schwimmflügel und wollte sie ausziehen. Er zog eine Schippe und war auf einmal furchtbar traurig. Die Kursleiterinnen begriffen sofort, dass es wegen Mimi war und versuchten noch, Oli zu beruhigen, aber es half nichts. Wir ließen die Schwimmflügel dann komplett weg, und versuchten, mit dem Singkreis zu starten; vielleicht würde es die Kinder beruhigen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-721" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-schwimmfluegel.jpg" alt="Babyschwimmen - 5. Tag - Schwimmflügel" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-schwimmfluegel.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-schwimmfluegel-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Der Singkreis</h2>
<p>Die Kursstunde begann mit dem allseits bekannten Singkreis. Ohne Schwimmflügel war es diesmal zwar nicht so leicht, die Übungen mitzumachen, aber es war einigermaßen machbar.</p>
<p>Wir durchquerten wieder Spritzstadt, Planschdorf, Strampeldorf und Hüpfstadt mit unserem Wasserzug. Am Ende wurden alle Kinder beim Namen genannt, während sie aus dem Wasser in die Luft gehoben wurden. An dieser Übung hatte sich nichts verändert.</p>
<p>Oli taute langsam wieder auf, beobachtete Mimi aber die ganze Zeit über ganz genau. Er konzentrierte sich gar nicht auf die Übungen &#8211; sie waren ihm egal.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-722" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-singkreis.jpg" alt="Babyschwimmen - 5. Tag - Singkreis" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-singkreis.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-singkreis-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Feuer, Hochwasser, Sturm</h2>
<p>Ein neues Spiel hatten sich die Kursleiterinnen wieder ausgedacht: Feuer, Hochwasser, Sturm.</p>
<p>Die Spielregeln waren einfach: Wir hüpften durchs Wasser und mussten bei den jeweiligen Worten entsprechend reagieren.</p>
<p>Bei &#8222;Feuer&#8220; wurden die Kinder mit einer Gießkanne &#8222;gelöscht&#8220;, d.h. ihnen wurde ein wenig Wasser über den Kopf gegossen. Dass das Mimi nicht gefiel, muss ich nicht erwähnen oder?</p>
<p>Bei &#8222;Hochwasser&#8220; mussten die Kinder aus dem Wasser gehoben und bei &#8222;Sturm&#8220; zum Beckenrand getragen und dort in Sicherheit gebracht werden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-724" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-hochwasser-spiel.jpg" alt="Babyschwimmen - 5. Tag - Hochwasser Spiel" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-hochwasser-spiel.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-hochwasser-spiel-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Anschließend sollten die Kinder bäuchlings auf Schwimmbrettern durchs Wasser gezogen werden. Bei meinem Kleinen, der sich wie ein Äffchen an mich klammerte, hatte ich keine Chance. Die Kursleiterin reagierte darauf mit Spontaneität und gab mir dann immer individuelle Anweisungen, wie ich Oli halten konnte. Das fand ich Klasse!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-725" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-mutter-und-kind-schwimmen-durchs-wasser.jpg" alt="Babyschwimmen - 5. Tag - Mutter und Kind schwimmen durchs Wasser" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-mutter-und-kind-schwimmen-durchs-wasser.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-mutter-und-kind-schwimmen-durchs-wasser-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ab und zu klinkte ich mich aus den Übungen aus. Oli war einfach nicht für die Übungen offen. Er wollte lieber mit den Bechern und Quietscheentchen, die am Beckenrand für die nächsten Übungen bereit lagen, spielen. Und als das Spiel mit den Schwimmbrettern beendet war, kamen wir endlich zum Spielzeug.</p>

<h2>Übungen mit Spielzeug</h2>
<p>Als Erstes kamen die Quietscheentchen zum Einsatz: Die Kinder durften sich eins aussuchen und sollten ihnen wieder im Wasser hinterher strampeln.</p>
<p>Aber auch hier machte Oli keine Anstalten mitzumachen. Eine Kursleiterin (nennen wir sie mal Tanja) wollte helfen und das Entchen unweit von uns entfernt ins Wasser schmeißen, aber Oli reagierte nur mit traurigem Blick, weil ihm sein Spielzeug weggenommen wurde. Tanja entschuldigte sich dann bei uns und gab das Entchen zurück. Traurig machen wollte sie ihn nicht auch noch. Er blickte immerzu nach Mimi, die weiterhin ihr Leid klagte.</p>
<p>Den Eindruck, dass alle Kinder es schrecklich fanden, will ich nicht vermitteln. Es gab ja auch noch andere Kinder im Wasser. Und die amüsierten sich prächtig. Ein kleiner Junge, nennen wir ihn Henrik, ist eine richtige Wasserratte. Er liebt das Wasser, er liebt die Übungen, es stört ihn nicht, wenn er vollgespritzt wird, er strampelt und lacht und ist vergnügt. Seinem Papa macht es auch unheimlich viel Spaß und er übte ab und zu mal, den Kleinen ins Wasser plumpsen zu lassen. Henrik fand das absolut genial. Irgendwann hatte aber auch er genug vom Tauchen und sein Vater hörte auf damit. Wenn das mal alle so handhaben würden&#8230; Diesen Satz konnte ich mir gerade nicht verkneifen. Verzeiht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-728" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-schwimmbretter.jpg" alt="Babyschwimmen - 5. Tag - Schwimmbretter" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-schwimmbretter.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-schwimmbretter-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Die Übungen mit dem Becher waren dagegen eine Erheiterung für Oli. Für Mimi zwar nicht, aber auch der Rest der Kinder hatte Spaß an den Übungen.</p>
<p>Damit Oli mit seinem Becher spielen konnte, wie er wollte, bekam ich noch einen von Tanja, damit ich auch mitspielen durfte.</p>
<p>Zum Einsatz kam der Becher, indem wir ihn im Wasser stampften, um die Kinder herum Wasser ausgossen und mit propellerartigen Bewegungen ausschütteten. Dabei wurde jeder ziemlich nassgespritzt. Tanja meinte, solange es den Kinder gefiel, könne man die Spritzübungen auch steigern, was man auch gleich in die Tat umsetzte. Es war schön.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-727" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-uebungen-mit-spielzeug-hier-mit-becher.jpg" alt="Babyschwimmen - 5. Tag - Übungen mit Spielzeug, hier mit Becher" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-uebungen-mit-spielzeug-hier-mit-becher.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-uebungen-mit-spielzeug-hier-mit-becher-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Abschied</h2>
<p>Das Abschiedslied, das ich in der letzten Kursstunde so vermisst hatte, wurde endlich wieder gesungen! &#8222;Alle Kinder, alle Kinder, geh&#8217;n jetzt nach Haus&#8217;&#8230;&#8220;</p>
<p>Ich finde das Lied so schön! Es hat richtigen Ohrwurmcharakter! Auch wenn man schon längst draußen ist, summt man es noch leise vor sich her. Und der Text ist so schön einfach. Man kann ihn sich gut einprägen.</p>
<p>Beim Abschiedslied machte Oli noch mit, aber dann fing er wieder ganz doll zu weinen an und ich stieg mit ihm aus dem Wasser. Die Kursstunde war eh gerade zu Ende gegangen, also warum sollte ich es noch hinauszögern und den Abschiedskreis mitmachen? Es war zwar ein bisschen schade, aber was soll&#8217;s.</p>
<p>Rasch duschten wir uns ab und ich mummelte den kleinen Spatz in sein großes, warmes Badetuch ein. Aber das fand er total blöd und riss es sich gleich vom Leib. Er hatte jetzt genug und wollte seine Ruhe.</p>
<p>Zum Schluss dieser Stunde war ich einfach nur sauer. Nicht auf Oli , nicht auf die Kinder oder die Kursleiter oder die Eltern &#8211; zumindest nicht auf alle. Ist das übertrieben, so zu reagieren? Es macht einfach keinen Spaß, wenn die ganze Zeit über ein kleines, hilfloses Mädchen weint und sich das noch dazu auf meinen Sohn überträgt. Er hat dann keine Lust mehr auf die Übungen, kuschelt sich die ganze Zeit an mich und wir können keine einzige Übung mitmachen. Das ist enttäuschend, ganz ehrlich.</p>

<p>Ich überlege deshalb, ob ich die Fortsetzung des Babyschwimmkurses für das nächste überhaupt Halbjahr mitmachen werde, obwohl ich mich schon dafür eingetragen hatte. Ich werde es wohl tatsächlich davon abhängig machen, ob Mimi mit ihren Eltern dabei sein wird oder nicht. Und so etwas zu schreiben, tut mir schrecklich Leid. Und es tut auch weh, so etwas zu sagen, ja nur zu denken. Denn Mimi kann absolut nichts dafür und ich fühle jedes Mal mit ihr. Ich habe die Kleine total lieb gewonnen, obwohl ich sie überhaupt nicht kenne. Aber ihre missliche Situation bereitet mir jedes Mal Sorgen. Immer, wenn sie anfängt zu weinen und lauthals &#8222;NEIN!&#8220; zu rufen und sich alle nur darüber amüsieren, dass das erste Wort immer &#8222;Nein.&#8220; heißt, berührt es mich zutiefst und ich möchte die kleine Maus einfach nur in die Arme nehmen und ganz fest drücken und sie aus diesem scheiß Wasser tragen.</p>
<p>&#8222;Wird Mimi dadurch traumatisiert?&#8220;, frage ich mich immer wieder. Was passiert in einem Menschen, wenn er Dingen immer wieder aufs Neue hilflos ausgesetzt wird, die er nicht mag, vor denen er vielleicht sogar Angst hat? Wie wirkt sich das auf die Beziehung zu den Menschen aus, die ihn eigentlich aus solchen Situationen befreien sollten, es aber nicht tun &#8211; aus welchem gottverdammten Grund auch immer?</p>
<p>Und während ich mir diese Fragen stelle, merke ich, dass ich mich schon viel zu sehr hineingesteigert habe. Vielleicht wirkt sich mein Gefühl gleich auf die Umgebung, sprich Mimi und Oli, aus, wenn wieder Samstag ist und wir uns im UKB einfinden. Vielleicht muss ich aber auch auf mein Gefühl hören und etwas dagegen tun, zumindest ein Gespräch mit den Kursleiterinnen oder den Eltern oder beiden zusammen führen, damit der Schwimmkurs nicht jedes Mal so ausartet. Mische ich mich jetzt ein? Ist es Sache der Eltern?</p>
<p>Ihr seht, ich bin völlig durch den Wind und muss meine Gedanken sortieren.</p>
<p>1 Woche habe ich Zeit, um zu entscheiden, wie es jetzt weitergehen soll. Ich werde dann berichten&#8230;</p>
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