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	<title>Ursache &#8211; Milchtropfen</title>
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	<title>Ursache &#8211; Milchtropfen</title>
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		<title>Was tun bei Milchstau und Brustentzündung (Mastitis)?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Sep 2016 12:57:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Da war ich den Tag zuvor mit meinem Kleinen völlig sorglos zu Besuch bei der Familie und in der Nacht ging es plötzlich los. Erst später fand ich heraus, dass ich eine Brustentzündung hatte. Wie ihr eine Brustentzündung erkennen, behandeln oder gar vorbeugen könnt, lest ihr in diesem Beitrag. Was tun bei Milchstau und Brustentzündung (Mastitis)? Mitten ... <a title="Was tun bei Milchstau und Brustentzündung (Mastitis)?" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/was-tun-bei-milchstau-und-brustentzuendung-mastitis/" aria-label="Mehr zu Was tun bei Milchstau und Brustentzündung (Mastitis)?">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Da war ich den Tag zuvor mit meinem Kleinen völlig sorglos zu Besuch bei der Familie und in der Nacht ging es plötzlich los.</p>
<p>Erst später fand ich heraus, dass ich eine Brustentzündung hatte.</p>
<p>Wie ihr eine Brustentzündung erkennen, behandeln oder gar vorbeugen könnt, lest ihr in diesem Beitrag.<span id="more-1179"></span></p>
<h2>Was tun bei Milchstau und Brustentzündung (Mastitis)?</h2>
<p>Mitten in der Nacht wache ich mit Schmerzen in der Brust auf. Mein Sohn liegt neben mir im Bett und schläft friedlich weiter.</p>
<p>&#8222;Was ist denn jetzt los?!&#8220;, frage ich mich innerlich. Meine rechte Brust ist steinhart! &#8222;Ach so, dann hat der Kleine wieder nur die ganze Zeit aus der linken Brust getrunken.&#8220;, denke ich mir. Ist ja schließlich nicht das erste Mal, dass er die linke Brust der rechten vorzieht und ich dann zusehen muss, wie ich meine Brust wieder entleere.</p>
<h2>Irgendetwas stimmt nicht</h2>
<p>Auf einmal bin ich hellwach, was mir mitten in der Nacht nie passiert, es sei denn, der Kleine wacht unmittelbar darauf ebenfalls auf und irgendetwas Seltsames ist im Gange. Dass er sich beispielsweise übergeben muss oder dergleichen. Ich bereite mich also innerlich darauf vor, dass mein Sohn gleich die Nacht zum Tag machen wird. Doch er schläft einfach weiter. Und ich liege da im Bett, mit weit aufgerissenen Augen. Na toll!</p>
<p>Mir wird allmählich kalt. Ja, ist ja klar, ich bin ja auch nicht zugedeckt. Also ab unter die warme Decke. Doch die reicht plötzlich nicht mehr aus. Urplötzlich schüttelt es mich vor Kälte durch. Gleichzeitig ist mein Kopf glühend heiß. Mein Sohn, der ab und zu mal andockt, um zu trinken, wird von meinen Schüttelattacken etwas unruhig, aber er wacht trotzdem nicht auf.</p>

<p>Ich kann nicht mehr einschlafen. Meine Brust tut höllisch weh. Ich schleiche mich ins Bad, in der Hoffnung, ein wenig Milch abstreichen zu können, denn das bisschen Nuckeln von meinem Sohn brachte keinerlei Erholung. Ich war ja noch nie gut im Milch ausstreichen. Wahrscheinlich habe ich einfach nicht die richtige Technik drauf. Auch jetzt schaffe ich es gerade mal, unter tierischen Schmerzen ein paar Milchtropfen auszustreichen. So doll darf das aber nicht weh tun, das habe ich doch schon so oft gehört und gelesen. Dann lasse ich das mal lieber und hoffe, dass der Kleine noch etwas Milch trinkt. Prompt vermisst mich der Kleine neben sich im Bett und ruft nach mir. Auf geht&#8217;s!</p>
<p>Doch leider wird und wird es nicht besser, sondern eher schlimmer. Meine Brust ist zwar durch das Stillen minimal weicher geworden, aber es tat echt weh! Die Brust ist kochend heiß! Ich kann sie nur unter Schmerzen leicht berühren. Jetzt fangen auch noch meine Glieder zu schmerzen an. WAS! IST! HIER! LOS?</p>
<h2>Retter in der Not</h2>
<p>Hätte ich in diesem Moment niemanden zur Stelle gehabt, der mir hilft, ich wäre zu Grunde gegangen, fürchte ich.</p>
<p>Ich war so platt, so erschöpft, es schüttelte mich in einer Tour, ich hatte furchtbare Schmerzen, das Stillen tat weh, zum Ende wurde mir dann noch speiübel. Ich wollte nicht aufstehen. Mein Körper sagte mir, ich muss jetzt liegen bleiben und ausruhen. Nur ist das schwer in die Tat umzusetzen, wenn dein Kleiner um 6 Uhr wach wird, deine Hände greift und mit dir durch die Wohnung laufen will.</p>
<p>Glück im Unglück, denn es war Sonntag und der Papa war zu Hause und musste nicht zur Arbeit. Er würde den ganzen Tag da sein und mich entlasten können. Ich war so unendlich froh über diesen Zustand!</p>
<p>Wir kuschelten also erst einmal zu Dritt im Bett und mein Schüttelfrost verabschiedete sich langsam. Aber ich war hundemüde! Während ich also im Bett mit einer Spuckschüssel lag (für den Fall, dass ich es nicht rechtzeitig ins Bad schaffen würde) und mich versuchte auszuruhen, wanderten der Papa und der Kleine durch die Bude, saugten Staub (ja, der Lärm war nicht wirklich hilfreich, aber immerhin wussten sich die Männer zu beschäftigen), lasen Bücher usw.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1190" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/09/was-tun-bei-milchstau-und-brustentzuendung-mastitis-vater-mit-kindern-unterwegs.jpg" alt="Was tun bei Milchstau und Brustentzündung (Mastitis) - Vater mit Kindern unterwegs" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/09/was-tun-bei-milchstau-und-brustentzuendung-mastitis-vater-mit-kindern-unterwegs.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/09/was-tun-bei-milchstau-und-brustentzuendung-mastitis-vater-mit-kindern-unterwegs-300x190.jpg 300w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Aber wie das so ist, kann das natürlich nicht ewig gut gehen. Der Kleine lief immer wieder ins Schlafzimmer, krabbelte aufs Bett, wollte, dass ICH das Buch lese &#8211; nicht der Papa! Dann wollte er gestillt werden (kein Problem, denn das klappt ja prima im Liegen), dann krabbelte er über mich drüber und traf dabei natürlich immer genau die schmerzempfindliche Brust. Als er dann auf meinem Bauch saß und mir aus heiterem Himmel eine Ohrfeige gab, dachte ich mir so:&#8220;Okay, schlimmer kann es nicht mehr werden. Zeit, diesen Tag hinter mich zu bringen.&#8220;.</p>
<h2>Vielleicht nur was Falsches gegessen?</h2>
<p>Während wir also Hand in Hand im Garten spazierten und ich das Tageslicht und die frische Luft einatmete, ging es allmählich wieder aufwärts. Ich war zwar immer noch ganz schön erschöpft, aber mit Kind MUSS man ja irgendwie funktionieren. Und im Nachhinein denke ich mir, war es auch ganz gut, dass ich aus dem Bett geholt wurde und so langsam in die Gänge kam. Mein Kopf dröhnte trotzdem. Doof, dass man nicht mal schnell eine Pille gegen die Schmerzen einwerfen kann, wenn man noch stillt. Pech gehabt. Dann eben ohne.</p>
<p>Als aber mein Magen vor Hunger zu schmerzen begann, wusste ich schon, dass es besser werden würde. Wenn es einem wirklich elend ist und dann der Moment kommt, in dem man wieder Appetit kriegt, ist das bei mir immer das Zeichen von Genesung. Der Körper braucht wieder Energie! Also wird jetzt erst einmal gefrühstückt!</p>
<p>Als wir dann ganz gemütlich am Frühstückstisch saßen und ich es schaffte, ein kleines Stück Pfirsich zu essen, ohne, dass es mir gleich wieder hochkam, hatte ich erst die Vermutung, dass ich vielleicht am Tag zuvor einfach etwas Falsches gegessen hatte. Wer weiß, was das war.</p>

<h2>Verräterisches Zeichen</h2>
<p>Erst, als ich mir im Bad bei einem erneuten Versuch, Milch auszustreichen, meine glühende Brust etwas genauer ansah, sah ich es, das verräterische Zeichen, das ich schon so oft im Internet gesehen hatte. Meine Brust war an einer großflächigen Stelle gerötet (neben steinhart, heiß und extrem schmerzempfindlich). Hatte ich eine Brustentzündung? Einen Milchstau? Ist das eigentlich dasselbe? So genau hatte ich mich noch nie mit diesem Thema beschäftigt, da ich zuvor ja nie so etwas hatte.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1186" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/09/frau-verdeckt-brust-mit-der-hand.jpg" alt="Was tun bei Milchstau und Brustentzündung (Mastitis)?" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/09/frau-verdeckt-brust-mit-der-hand.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/09/frau-verdeckt-brust-mit-der-hand-300x190.jpg 300w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Erst, als ich meiner Schwägerin beim Treffen am selbigen Tag von meinen Symptomen berichtete, wurde sie hellhörig und tippte gleich auf Mastitis. Sie empfahl mir Vitamin C, viel Wasser, aber vor allem so viel Ruhe wie möglich. Für die ersten beiden Sachen konnte ich garantieren. Doch ob ich es die nächsten Tage schaffen würde, zur Ruhe zu kommen, wenn der Papa wieder arbeiten gehen und ich allein mit dem Kleinen sein würde?</p>
<p>Während also alle bereits in den Betten liegen, sitze ich mit einer fetten Wasserflasche und Saft bewaffnet am Computer, informiere mich über Milchstaus und Brustentzündungen und wie sie alle heißen, und habe zumindest einen Teil des mir nahegelegten Rates erfüllt. Zur Ruhe kommt ja jeder auf unterschiedliche Weise&#8230;</p>
<h2>Milchstau? Brustentzündung? Mastitis? Was ist das?</h2>
<p>Also erst einmal auf Anfang: Was ist ein Milchstau? Was ist eine Brustentzündung? Was bedeutet Mastitis? Ist es ein- und dasselbe? Oder gibt es Unterschiede? Fragen über Fragen&#8230;</p>
<p>Auf den Seiten von stillkinder.de, der La Leche Liga und ähnlichen dröselte ich mir so allmählich ein Bild zusammen. Das Wort &#8222;Milchstau&#8220; sagt einem ja schon einiges, nämlich, dass sich Milch gestaut hat. Passieren kann das, wenn die Milchgänge nicht richtig entleert wurden. Zu den Ursachen komme ich später.</p>
<p>Aus einem Milchstau kann, muss aber nicht zwangsläufig, eine Brustentzündung (medizinisch: Mastitis) folgen. Brustentzündungen können auch ohne vorherigen Milchstau auftreten. Mastitis und Milchstau unterscheiden sich in ihren Symptomen voneinander.</p>

<h2>Symptome</h2>
<p>Ein Milchstau äußert sich in Symptomen wie Druckempfindlichkeit, schmerzenden Schwellungen, Rötungen und dass sich die Brust warm oder heiß anfühlt.</p>
<p>Bei einer Brustentzündung/Mastitis kommen zusätzlich noch Symptome wie Fieber, Schüttelfrost, Schmerzen in den Gliedern, Abgeschlagenheit und Müdigkeit hinzu. Man könnte meinen, man habe die Grippe. Wichtiges Merkmal ist hier aber die Brust. Wie bereits oben beschrieben ist die Brust gerötet, schmerzt bei Berührung, Druck und beim Stillen, und fühlt sich warm bis heiß an.</p>
<h2>Behandlung</h2>
<p>Es kann nicht schaden, seine Hebamme anzurufen und um einen Besuch zu bitten. Gerade, wenn im Wochenbett noch alles ganz neu ist und man 1000 Fragen hat.</p>
<h3>Stillen/Abpumpen/Ausstreichen</h3>
<p>Die gestaute Milch muss raus &#8211; ganz klar! Was mir am Besten geholfen hatte, und was auch empfohlen wird, war Stillen. Es tut zwar weh, aber ich merkte nach mehrmaligem Anlegen, dass meine Brust weicher wurde und weniger schmerzte. Als ich sie nach 12 Stunden berührte, fühlte sie sich zwar noch etwas hart an der geröteten Stelle an, aber es tat weniger weh. Nach 1 Tag war die gerötete Stelle verschwunden, aber noch verhärtet. Um die gestauten Milchgänge freizubekommen, hilft es, das Kind beim Stillen so anzulegen, dass sein Unterkiefer zur betroffenen Stelle zeigt. Dadurch wird der Milchstau am effektivsten gelöst. Nach gut 3 Tagen war meine Brust wieder weich und alles vorüber.</p>
<p>Es kann aber auch leider sein, dass euer Kind genau aus der gestauten Brust nicht trinken will, weil sie zu prall ist etc. Dann müsst ihr selber ran und versuchen, die Milch entweder abzupumpen oder mit der Hand auszustreichen. Hilfreich ist sowohl vor dem Stillen als auch dem Entleeren der Brust mit der Hand, die Brust vorher anzuwärmen, um den Milchfluss zu vereinfachen. Das könnt ihr beispielsweise mit einem Kirschkernkissen oder einer Wärmflasche ganz gut erreichen.</p>
<h3>Kühlen</h3>
<p>Mir hat es nichts ausgemacht, mit gekühltem Quark beschmiert durch die Wohnung zu laufen. Wer nicht auf diese Schweinerei steht, dem empfiehlt stillkinder.de auch gekühlte Weißkohlblätter, die von einem Nudelholz durchgewalkt und im BH getragen wurden. Probiert aus, was euch am angenehmsten ist. Hauptsache, ihr verschafft euch durch Kühlung etwas Erholung. Sinn der Kühlung ist es, die Milchproduktion zu hemmen, damit sich die Brust erholen kann. Es empfiehlt sich also, erst nach dem Stillen/Abpumpen/Ausstreichen zu kühlen.</p>
<h3>Entspannung</h3>
<p>Bettruhe wird ebenfalls empfohlen und das kann ich nur bestätigen, wenn ich daran denke, wie geplättet ich im Bett lag und zu nichts zu gebrauchen war. Aber das braucht der Körper dann auch einfach. Man muss ja nicht einschlafen &#8211; das konnte ich bei den Schmerzen gar nicht. Selbst, wenn man sich nur hinlegt und ausruht, bewirkt das schon eine ganze Menge, wie ich festgestellt habe. Wenn das Kind also Mittagsschlaf hält, dann einfach dazulegen, oder ausruhen, wann immer sich die Möglichkeit bietet. Holt euch jemanden, der euch im Haushalt, beim Kochen und bei der Betreuung eures Kindes helfen kann.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1187" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/09/was-tun-bei-milchstau-und-brustentzuendung-mastitis-frau-im-bett.jpg" alt="Was tun bei Milchstau und Brustentzündung, Mastitis - Frau im Bett" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/09/was-tun-bei-milchstau-und-brustentzuendung-mastitis-frau-im-bett.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/09/was-tun-bei-milchstau-und-brustentzuendung-mastitis-frau-im-bett-300x190.jpg 300w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>Massage</h3>
<p>Angenehm fand ich auch, die betroffene Brust zu massieren. Dabei half mir am besten die Vorstellung, meine Brust bestünde aus kleinen Kugeln, die ich in einer Hand halte und nun hin- und herbewege. Ich muss allerdings zugeben, dass ich es nicht oft gemacht habe. Am effektivsten war bei mir das Stillen.</p>
<h3>Knoblauch</h3>
<p>Manche schwören in solchen Momenten auf das Verzehren einiger roher Zehen Knoblauch täglich. Knoblauch ist das Antibiotikum der Natur und wirkt sich auch nicht auf das Stillen aus.</p>
<h3>Echinacea</h3>
<p>Echinacea ist ein Heilkraut und wirkt immunstimulierend. Es ist auf jeden Fall einen Versuch Wert, bevor man zum Antibiotikum greift.</p>
<h3>Was noch helfen kann</h3>
<p>Was mir empfohlen wurde und meiner Meinung auch mit dazu beigetragen hat, dass meine Mastitis so schnell wieder weg war: Vitamin C . Im Internet habe ich auch einige Foren gefunden, in denen Hebammen Vitamin C empfohlen haben.</p>

<p>Weiterhin habe ich jetzt immer eine große Flasche Wasser im Bett liegen, damit ich jederzeit zum Trinken komme. Nachts wache ich meist völlig vertrocknet auf und schlafe trotzdem weiter, weil ich zu faul bin, aufzustehen und mir etwas zu Trinken zu holen. Das war keine gute Idee, muss ich gestehen. Jetzt mache ich es besser! Noch eine Mastitis brauche ich nicht.</p>
<h3>Lecithin/Lezithin</h3>
<p>In einigen Foren wird die Einnahme von Lecithin/Lezithin als hilfreich angesehen, soll jedoch eher vorbeugend wirken, wenn man sehr oft an Milchstaus leidet.</p>
<h2>Ursache</h2>
<p>Und warum habe ich nach knapp 1,5 Jahren plötzlich eine Mastitis bekommen? Das tritt doch meist eher im Wochenbett auf?</p>
<p>Ich weiß nicht, was genau bei mir der Auslöser des Milchstaus und der darauf folgenden Mastitis war. Es war nicht stressiger als sonst, aber vielleicht war die Einschulung meines Neffen und die darauf folgende Feier mitsamt der Familie im Garten doch etwas zu viel und wirkte sich auf den Milchfluss aus.</p>
<p>Es kann auch daran gelegen haben, dass ich die ganze Zeit unter meinen Klamotten einen geliehenen Bikini trug, weil ich gedacht hatte, es würde eine Wasserschlacht im Planschbecken geben. Die gab es aber nicht, und deshalb lief ich die ganze Zeit in dem Ding herum. Eventuell hatte der Bikini nicht die richtige Größe und lag ungünstig an.</p>
<p>Neben Stress, der daraus resultierenden Auswirkung auf den Milchfluss, dem Tragen eines falschen (Still-)BH&#8217;s oder Bikinis kann auch Folgendes Ursache für einen Milchstau oder eine Brustentzündung/Mastitis sein:</p>
<ul>
<li>eine ungünstige oder falsche Stillposition</li>
<li>ein veränderter Stillrhythmus (z.B. wenn das Kind länger schläft und nicht gestillt wird)</li>
<li>obwohl das Kind viel und gut trinkt, ist die Brust ständig prall; das kann daran liegen, dass zu viel Milch produziert wird</li>
</ul>
<p>Wichtig ist vor allem: Sollten sich die Symptome nicht innerhalb von 24, spätestens 48 Stunden bessern oder gar verschlechtern, muss ein Arzt aufgesucht werden.</p>
<p>Abschließend kann ich noch sagen: Wer die Ursachen kennt, kann auch entsprechend vorbeugen. Das bedeutet: Auf die richtige Stillposition achten, das Kind nach Bedarf stillen, einen passenden (Still-)BH tragen, so gut es geht Stress vermeiden.</p>
<p>Ich hoffe, ich konnte euch einen schnellen ersten Überblick zu diesem schmerzhaften Thema geben. Alles Gute euch und hoffentlich seid ihr auch schnell wieder auf den Beinen!</p>
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		<title>Warum weint mein Baby?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jul 2016 06:00:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Anfangs mag es einem schwierig vorkommen herauszufinden, was das Baby einem mit seinem Weinen mitteilen möchte. Und auch später kann es vorkommen, dass man sich nicht sicher ist, wie man helfen kann. Mögliche Gründe, an die ihr vielleicht schon gedacht, aber eventuell auch noch nicht gedacht habt, findet ihr hier. Warum weint mein Baby? Da hat ... <a title="Warum weint mein Baby?" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/warum-weint-mein-baby/" aria-label="Mehr zu Warum weint mein Baby?">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Anfangs mag es einem schwierig vorkommen herauszufinden, was das Baby einem mit seinem Weinen mitteilen möchte. Und auch später kann es vorkommen, dass man sich nicht sicher ist, wie man helfen kann.</p>
<p>Mögliche Gründe, an die ihr vielleicht schon gedacht, aber eventuell auch noch nicht gedacht habt, findet ihr hier.<span id="more-1005"></span></p>
<h2>Warum weint mein Baby?</h2>
<p>Da hat man zig Ratgeber gekauft und in der Schwangerschaft regelrecht inhaliert, alles wie ein Schwamm aufgesaugt. Und dann ist da plötzlich dieses kleine, schrumpelige Wesen, das einen mit großen Augen anguckt, keine Mine verzieht und man plötzlich wieder auf Anfang steht.</p>
<p>Doch mit der Zeit gewöhnt man sich aneinander, lernt sich kennen und versteht immer mehr und besser, was der andere braucht.</p>
<h2>Wenn das Baby weint</h2>
<p>Und dann fing mein Sohn, der ständig schlief und ständig trank, auch mal an zu weinen. Und man ist überwältigt von Informationen aus Büchern, Zeitschriften, Foren, Beiträgen wie diesen hier und so weiter. Alles, was man anwendet, ist entweder völliger Blödsinn und hilft nie weiter, oder es funktioniert irgendwie und mal wieder nicht. Und dann gibt es einige Methoden, die tatsächlich klappen.</p>
<p>Wie ich dann nach vielem Lernen an die Situation rangegangen bin, zeige ich euch weiter unten im Text.</p>
<h2>Wozu auf das Schreien warten?</h2>
<p>Dass Mütter mit der Zeit an der Art, wie ihr Baby schreit, erkennen, was es braucht, hat bei mir nie funktioniert. Und zugegeben, wollte ich es auch gar nicht erst so weit kommen lassen. Ich vergleiche das immer gern mit dem Hungergefühl: es kommt ja nicht plötzlich und lässt den Magen innerlich aufschreien! Der Hunger meldet sich so langsam. Erst bekommt man Appetit, dann verstärkt sich das Gefühl, wenn die Nachbarn richtig lecker kochen und der Duft durch den Hausflur zieht. Und mit der Zeit fängt der Magen an zu knurren und zu rumoren. Es ist kein schönes Gefühl, Hunger zu haben. Und es wird immer schlimmer. Und man wird immer unerträglicher und griesgrämiger.</p>

<p>Und so stellte ich es mir bei meinem Baby vor. Es wird nicht von einer Sekunde auf die andere die Wände zum Wackeln bringen. Es meldet sich allmählich, und erst dann mit steigender Intensität, wenn niemand reagiert.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1037" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-baby-weint-bitterlich.jpg" alt="Warum weint mein Baby - Baby weint bitterlich" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-baby-weint-bitterlich.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-baby-weint-bitterlich-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Deshalb musste ich mich immer in den Rückbildungskursen zurückhalten, wenn das Baby einer Mutter anfing zu quengeln und die Mutter meinte, mit dieser Lautstärke käme sie noch klar. Wozu auf das Schreien warten, wenn man es verhindern kann?</p>
<h2>Liste</h2>
<p>Nach und nach habe ich mir eine Liste im Kopf erstellt, wenn ich nicht wusste, was mein Baby wollte.</p>
<p>Hier stelle ich euch nun unsere Liste vor, ganz auf unser Kind zugeschnitten.</p>
<p>Beginnen wir doch erst einmal mit den wichtigsten Punkten: den Grundbedürfnissen.</p>
<h3>Hunger/Durst</h3>
<p>Warum schmatzt das Baby? Warum scheint es wie ein schnüffelnder Hund zu suchen? Wieso nimmt es seine Finger in den Mund? Warum saugt und lutscht es jetzt wie verrückt an seiner Faust? Warum greift es mir in den Ausschnitt?</p>
<p>Ganz einfach: das Baby hat Hunger. Wie ich oben schon erwähnte, meldet sich der Hunger bei einem Baby &#8211; wie bei uns &#8211; nicht urplötzlich, sondern ganz allmählich. Das Baby teilt nun mithilfe dieser Signale sein Bedürfnis mit. Wenn ein Baby also schon auf seiner Faust herumbeißt, hängt ihm schon der Magen in den Kniekehlen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1023" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-mutter-stillt-kind.jpg" alt="Warum weint mein Baby - Mutter stillt Kind" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-mutter-stillt-kind.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-mutter-stillt-kind-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Lasst euch nicht von dem immer noch praktizierten Stillen nach Zeitplan verunsichern. Stillt bzw. füttert euer Baby mit der Flasche, wenn es das braucht. Ihr sagt euch ja auch nicht, wenn ihr Hunger bekommt:&#8220;Wie doof. Ich habe schon vor einer halbe Stunde gegessen. Jetzt muss ich noch 3,5 h warten.&#8220; oder? Außerdem ist euer Magen natürlich viel größer als der eures Babys. Soweit ich weiß, hält unsere Muttermilch auch nicht sehr lange vor. Und was ich noch weiß: gerade am Anfang ist häufiges Stillen wichtig, um die Milchproduktion anzuregen.</p>
<p>Sobald ihr dieses Grundbedürfnis gestillt habt (haha), euer Baby aber immer noch weint, geht es weiter zum nächsten Grundbedürfnis.</p>

<h3>Hitze</h3>
<p>Ob dem Baby zu warm oder sogar zu heiß ist, lässt sich leicht erkennen: es schwitzt. Einfach mal in den Nacken fassen und fühlen, wenn es nicht bereits im Gesicht erkennbar ist.</p>
<p>Wenn es Sommer war, und mein Baby eh schon nackig bzw. mit lediglich einem dünnen Hemdchen bekleidet gestillt wurde, war es oft so, dass es dabei wie blöde schwitzte. Aber Stillen ist ja auch anstrengend. Und Schweiß ist ja auch nichts Schlechtes. Immerhin kühlt sich der Körper dadurch ab. Flüssigkeit bekam er durch das Stillen ja eh.</p>
<p>Also einfach ein Kleidungsstück ausziehen, einen kühleren, schattigeren Ort suchen (dort dann ggf. die Bekleidung anpassen) oder, wenn all das bereits getan wurde, schwitzen lassen und nicht den Schweiß abwischen, damit sich der kleine Körper temperieren kann.</p>
<p>Wichtig bei Hitze ist ausreichend Flüssigkeitszufuhr. Stillen reicht dabei völlig aus. Als ich mein Kind noch voll stillte, hat es keinen einzigen Tropfen Wasser gebraucht. Die Muttermilch war völlig ausreichend. Mit der Zugabe von Beikost gab es bei uns dann aber auch stilles Wasser. Wir haben dann entweder Trinken öfter angeboten oder sichtbar an einem Ort platziert oder auf die Signale gehört, wenn es gestillt werden wollte (siehe oben).</p>
<h3>Kälte</h3>
<p>Vielleicht ist eurem Baby gar nicht zu warm, sondern zu kalt?</p>
<p>Man hört ja immer, dass man nicht die Füße oder Hände, sondern den Nacken fühlen muss, um zu erkennen, ob dem Baby zu warm oder zu kalt ist. Wenn sich der Nacken kalt anfühlt, muss das Baby wärmer angezogen werden &#8211; fertig.</p>

<p>Auf meiner Lieblingsseite <a href="http://www.stillkinder.de/" target="_blank" rel="noopener">stillkinder.de</a> gibt es einen interessanten Beitrag zu diesem Thema. Sind kalte Hände und Füße wirklich normal bei einem Baby? Wenn euch diese Frage interessiert, lest euch doch einfach den Artikel <a href="http://www.stillkinder.de/was-hilft-gegen-kalte-haende-bei-babys/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Was hilft gegen kalte Hände bei Babys?&#8220;</a> durch. Auch ich habe durch diesen Beitrag wieder etwas dazugelernt. Ihr werdet staunen, was man allein mit Körperkontakt bewerkstelligen kann.</p>
<h3>Müde</h3>
<p>Klar: Wenn das Baby gähnt und sich schon die Augen reibt, ist es höchste Zeit zum Schlafen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1024" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-baby-gahnt-und-ist-mude.jpg" alt="Warum weint mein Baby - Baby gähnt und ist müde" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-baby-gahnt-und-ist-mude.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-baby-gahnt-und-ist-mude-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Doch gerade, wenn es um den Mittagsschlaf bzw. den Nachmittagsschlaf ging, wurde mein Sohn davor immer richtig unausstehlich. Er war übellaunig ohne Ende, alles, was ich machte, war doof &#8211; egal, ob er bei mir auf dem Arm war oder nicht. Mit der Zeit wusste ich dann, dass er durch ist. Er ist müde, braucht wieder Energie, seine Ruhe. Also habe ich ihn in den Tragegurt genommen, damit er dort schlafen und ich weiter den Haushalt erledigen konnte. Oder ich habe mich &#8211; wenn er gestillt werden wollte &#8211; mit ihm hingelegt. Ab und zu bin ich dann selber vor lauter Müdigkeit eingeschlafen. Es tat uns auf jeden Fall beiden ganz gut.</p>
<h3>Krankheit</h3>
<p>Zum Thema Krankheit kann ich nicht viel sagen. Unser Sohn ist jetzt 1 Jahr und 4 Monate alt und hatte bisher nur 1 x eine triefende Nase, worauf dann sein 1. Zähnchen folgte. Dann hatte er Soor, einen weißen Pilz im Mund, und das war&#8217;s. Selbst, als ich total krank war und nur vor der Kloschüssel hing, wurde mein Kind nicht krank. Muttermilch ist einfach imba!</p>
<p>Doch bin ich mir ziemlich sicher, dass ihr merken werdet, wenn euer Kind krank ist. Je nach Krankheit sind die Symptome zwar unterschiedlich, aber man merkt es den Kindern trotzdem an. Sie fiebern, husten, übergeben sich, suchen vermehrt nach eurer Nähe, haben keinen Appetit, schlafen viel, sind müde, erschöpft, lustlos, nicht gut drauf, zeigen vielleicht sogar auf die kranke Stelle (z.B. auf das Ohr bei Ohrenschmerzen) und so weiter.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1021" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-mutter-troestet-traurige-tochter.jpg" alt="Warum weint mein Baby - Mutter tröstet traurige Tochter" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-mutter-troestet-traurige-tochter.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-mutter-troestet-traurige-tochter-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wenn Hausmittel nach einer gewissen Zeit nicht weiterhelfen, steht eventuell der Besuch beim Kinderarzt an.</p>
<h3>Luft</h3>
<p>Ein weiteres Grundbedürfnis will ich nur der Vollständigkeit halber nennen: frische Luft zum Atmen.</p>
<p>Wie es Babys ergeht, in deren Nähe geraucht wird, kann ich mir nur vorstellen. Wir sind Nichtraucher und haben auch immer dafür gesorgt, dass wir ihn vor Passivrauchen bewahren. Dann muss man halt jemanden, der sich jetzt genau neben einen stellt und seine Zigarette anzünden will, während man sein Baby stillt, bitten, woanders hinzugehen. Oder man wechselt einfach die Straßenseite. Oder man stellt sich an der Haltestelle so hin, dass der Wind mit dem Rauch nicht zum Baby geweht wird.</p>

<p>Jeden Tag mit dem Baby an die frische Luft zu gehen, ist auch ein fest verankertes Ritual bei uns, egal bei welchem Wetter. Gut, sollte es jetzt den ganzen Tag stürmen, hageln, blitzen, donnern und regnen zugleich, würden wir wahrscheinlich eine Ausnahme machen. Aber mir persönlich war es schon immer wichtig, nicht den ganzen Tag in der Bude zu hocken, sondern rauszukommen und wenigstens einen Spaziergang zu machen. Gerade, wenn man übermüdet ist und nicht zum Schlafen kommt, ist frische Luft immer noch das beste Mittel, um einigermaßen wieder in Gang zu kommen. Und eurem Baby tut es sicher auch ganz gut.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1025" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-baby-am-strand.jpg" alt="Warum weint mein Baby - Baby am Strand" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-baby-am-strand.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-baby-am-strand-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Da wir nun die Grundbedürfnisse abgedeckt haben, und das Baby immer noch unglücklich ist, geht es jetzt weiter mit der Liste.</p>
<h3>Langeweile</h3>
<p>Ich denke, dass ich mein Kind mittlerweile so gut kenne, dass ich behaupten kann, dass es sich nie gelangweilt hat. Was half, damit es sich nicht langweilte? So selten wie möglich hinlegen, sondern tragen, tragen, tragen. Unser Tragegurt war die mit Abstand beste Anschaffung von allen! Euer Kind spürt eure Nähe, es riecht euch, hört euch, kann euch bei eurem Treiben zugucken, es hat direkten Blickkontakt zu euch, es schläft, wenn es müde ist und hat keine Beschwerden mit dem Aufstoßen uvm.</p>
<p>Und wenn es dann doch mal abgelegt wurde, dann hat man sich eben mit seinem Kind beschäftigt, mit ihm gespielt, gesungen, geredet usw. Als unser Baby noch ganz jung war, interessierte es sich überhaupt nicht für Kuscheltiere oder anderes Spielzeug. Es hatte ja uns und nur das brauchte es. Jetzt, wo unser Sohn seine Welt entdecken will und auf Erkundungstour geht, spielt er natürlich auch gern mit seinem Spielzeug. Zwar kann er sich auch mal für einen Moment allein mit etwas beschäftigen, aber er findet es schöner, wenn er mit anderen zusammen spielen kann &#8211; zumindest habe ich diesen Eindruck gewonnen.</p>
<h3>Windel</h3>
<p>Windeln sollten nicht erst gewechselt werden, wenn Kot in der Windel gelandet ist und man es schon von Weitem riecht. Wird das Baby selten gewickelt und muss stundenlang in seinem eigenen Urin oder Kot sitzen, wird seine zarte Haut extrem gereizt. Es kann zu Windeldermatitis, Windelsoor usw. kommen. Und das tut höllisch weh! Wenn unser Kind mal etwas wund war (das kam zum Glück nicht oft und nicht im großen Stil vor), gab mir meine Hebamme einen guten Tipp: einfach Muttermilch drauf. Babyhaut braucht weder Creme, noch Puder, noch sonst etwas. Ab und zu gaben wir etwas <a href="http://amzn.to/29Eu7Xz" target="_blank" rel="nofollow noopener">Babycreme von Weleda</a>* auf die Haut.</p>
<p>Beides half ganz gut, aber am besten war immer noch, unser Baby so lange wie möglich ohne Windel sein zu lassen. Jedes Mal beim Wickeln kommt schließlich auch frische Luft an den Bereich des Körpers, der sonst ständig von der Windel bedeckt ist. Mit der Zeit wollen die Kinder auch wissen, was sich in der Windel verbirgt. Sie lernen ihren Po und ihre Geschlechtsorgane kennen, was völlig normal ist.</p>
<p>Vor allem für den Sommer kann ich euch empfehlen, eure Babys/Kinder so oft es nur geht ohne Windel herumkrabbeln und -laufen zu lassen. Nicht nur, dass damit Wundsein vorgebeugt und beim Abheilen helfen kann. Euer Kind lernt ein ganz neues Körpergefühl kennen. Statt Stoff oder Plastik fühlt es das Gras, die Erde oder was auch immer direkt auf seiner Haut.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1027" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-baby-nackig.jpg" alt="Warum weint mein Baby - Baby nackig" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-baby-nackig.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-baby-nackig-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Und wenn es mal muss und ihr die Zeichen nicht gleich erkannt habt: na und? Dann geht halt mal was daneben. Vorteilhaft wäre hier natürlich, wenn ihr im Garten seid, aber selbst, wenn es in der Wohnung passiert: man kann es einfach aufwischen. Gut in diesen Situationen ist es dann, dem Kind zu erklären, was gerade passiert ist. Wir sagen immer:&#8220;Du hast gepullert.&#8220; oder &#8222;Du hast gekackert.&#8220; oder so etwas in der Art. Weder erstaunt, noch verärgert, einfach ganz neutral eine Tatsache nennen.</p>
<p>Windeln wechseln soll ein angenehmes Prozedere sein. Wenn euer Kind es hasst, gewickelt zu werden, hilft euch mein Beitrag <a href="https://www.milchtropfen.de/baby-weint-beim-wickeln/"  rel="noopener">&#8222;Baby weint beim Wickeln&#8220;</a> bestimmt weiter.</p>
<h3>Liebe, Nähe, Geborgenheit</h3>
<p>Wenn mein Kind weinte, reichte es meist schon aus, wenn es einfach getragen oder gekuschelt wurde. Entweder sangen wir noch ein Lied oder redeten mit ihm oder machten einfach mit unserer Arbeit weiter. So einfach kann es manchmal sein.</p>
<p>Manche denken, Stillen sei nur gegen Hunger/Durst. Doch es ist viel mehr als das. Unser Baby fühlte sich erst beim Stillen richtig wohl. Es war DER Trostspender Nr. 1, wenn sonst nichts half.</p>
<p>Was habe ich nicht alles an Sprüchen zu hören bekommen. &#8222;Du verwöhnst dein Kind.&#8220; oder &#8222;Das ist doch total anstrengend für das Baby, getragen zu werden. Leg es doch lieber hin.&#8220; usw. Von einer Mutter mit 2 Kindern (denn die weiß ja schon alles besser, weil sie so erfahren ist) hörte ich auch mal so etwas wie:&#8220;Ja, damals war ich auch so wie du. Und dann wollte mein Kind nie laufen und ständig getragen werden. Wenn du nur wüsstest, was ich bereits weiß&#8230;&#8220; Absolut überheblich fand ich das. Und das Schlimmste: gerade die falschen Tipps verbreiten sich dann wie ein Lauffeuer. Denn eine Mutter, die bereits 2 Kinder hat, die weiß ja schon&#8217;ne ganze Menge, nicht wahr?! Ja, nur leider auch nicht immer das Richtige.</p>
<p>Lasst euch von diesen Besserwissern und neunmalklugen Ratgebern nicht verunsichern. Hört einfach auf das, was euer Baby euch mitteilt, hört auf euer Bauchgefühl, auf euer Herz. Einen sehr passenden Spruch möchte ich euch hierbei mit auf den Weg geben:&#8220;Mit Liebe kann man sein Kind nie verwöhnen&#8220;.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1028" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-maedchen-kuschelt-mit-baby.jpg" alt="Warum weint mein Baby - Mädchen kuschelt mit Baby" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-maedchen-kuschelt-mit-baby.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-maedchen-kuschelt-mit-baby-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wer sich noch weiter über das Thema <a href="http://www.trageliese.de/Trageberatung/trageberatung_warumtragen_traglinge.html" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Menschenkinder sind Traglinge&#8220;</a> informieren möchte, der kann sich den von mir markierten, wirklich äußerst lesenswerten Artikel von www.trageliese.de zu Gemüte führen.</p>
<h2>Kommt auf die Situation an</h2>
<p>Und dann kommt es wie so oft ganz auf die Situation an. Im Folgenden erzähle ich euch ein paar Anekdoten:</p>
<h3>Stress, Überreizung</h3>
<p>Unser Baby war noch ziemlich jung und ich wollte mich unbedingt mal mit meinen Freunden treffen. Mit dem Kinderwagen bin ich gar nicht erst los, sondern hab mir gleich meinen Tragegurt geschnappt und bin zum Alexanderplatz gefahren.</p>
<p>Das Treffen war toll, das Essen war köstlich, und ich wollte noch etwas bleiben. Der Papa arbeitete gleich in der Nähe. Ich dachte, da könne man ja gemütlich gemeinsam nach Hause fahren. Es wurde also später und später und der Kleine müde. Kein Problem, dachte ich, ich habe ja den tollen Tragegurt bei mir. Dann kann er da schlafen. Doch weit gefehlt. Mein Baby interessierte sich nicht die Bohne für den Tragegurt und schrie die Gegend zusammen.</p>
<p>Das war für mich nicht einfach. Normalerweise mache ich das ja nicht. Daher war ich umso verzweifelter und ratloser. Ich wusste nicht, was der Kleine hatte, er wollte nicht gestillt werden, nicht in den Tragegurt, die Windel war in Ordnung&#8230; also was war es?</p>
<p>Von den anderen hatte ich mich zwischenzeitlich verabschiedet und fuhr nun Richtung Arbeitsplatz, wo ich meinen Mann treffen wollte. Der Weg dorthin war in meinen Augen schier endlos. Weil es mir so peinlich war, mit meinem schreienden Baby in der Straßenbahn mitzufahren, stieg ich immer wieder aus, um es zu beruhigen. Es war mir auch schnurz, mitten in der Öffentlichkeit zu stillen. Hauptsache, ich konnte meinem Baby helfen, aber es funktionierte nichts.</p>
<p>Irgendwann kam ich dann doch an, der Papa versuchte gleich zu helfen und nahm den Kleinen in die Arme, wiegte ihn, versuchte ihn zu beruhigen. Vergebens.</p>
<p>Während also mein Mann mit dem Kleinen beschäftigt war, blickte ich mich um. Und dann erkannte ich es! Es waren gerade hunderte, wenn nicht gar tausende Menschen unterwegs. Es war laut, es war hell, es war grell, es war unruhig, es war Chaos. Und es war einfach zu viel für unser Baby. Es waren zu viele Eindrücke auf einmal.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1032" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-trauriges-baby.jpg" alt="Warum weint mein Baby - trauriges Baby" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-trauriges-baby.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-trauriges-baby-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Kein Wunder, dass er sich Luft machen und den ganzen Stress, die ganze Reizüberflutung abbauen musste. Also brüllte er, wir blieben ruhig, damit er sich nicht noch durch unsere Panik aufheizte, ich bot ihm hin und wieder die Brust an und dann, als wir in der S-Bahn saßen und es etwas ruhiger und gedämmter zuging, konnte unser Baby endlich einschlafen.</p>
<p>Aus solchen Situationen lernt man ungemein, obwohl ich es meinem Kind gern erspart hätte. Aber ich wusste es nicht besser, hatte nicht gedacht, dass mein Kind überreizt werden könnte.</p>
<p>Mit der Zeit kann man auch mal zu belebteren Orten gehen, aber da wir anfangs in unserer eigenen, gemütlichen Höhle hausten, war unser Baby einfach nicht daran gewöhnt und demnach völlig überfordert.</p>

<h3>Unbehagen</h3>
<p>Wenn ich an diesen Tag zurückdenke, verdreht es mir immer noch den Magen.</p>
<p>Wir waren mit meiner Schwester und ihrem Freund im gemeinsamen Urlaub an der Ostsee in Boltenhagen. Wir hatten ein hübsches kleines Strandhäuschen von einem Freund zu einem wirklich guten Preis gemietet und gingen oft spazieren.</p>
<p>An der Ostsee ist es windig, also setzten wir dem Kleinen seine süße, weiße Mütze auf. Aber er meckerte, wenn wir sie ihm aufsetzten. Wir dachten, er wäre ungeduldig, weil er jetzt warm angezogen im Haus war und machten uns schnell auf den Weg.</p>
<p>Sobald wir losmarschiert waren, mit ihm im Tragegurt, war er auch ruhig und schlief sogar ein. Und als wir wieder zu Hause waren und ihm die Mütze abnahmen, sahen wir, warum der Kleine gemeckert hatte: die Mütze war zu eng! Auf seiner Stirn war ein richtiger Abdruck von der Naht zu erkennen.</p>
<p>Ein Grund mehr, immer das Weinen seines Babys ernst zu nehmen! Zu enge Mützen verursachen nämlich auch Kopfschmerzen! Dass unser Baby dabei noch einschlafen konnte, liegt eventuell daran, dass die Mütze zwar schon unangenehm saß, aber noch nicht allzu eng war.</p>
<h3>Angst</h3>
<p>Was unseren Sohn immer noch zum Weinen bringt: sein Opa. Und es tut mir schrecklich Leid für ihn, da er ein ganz lieber Mensch ist.</p>
<p>Aber irgendetwas ist da, das ihm beim Anblick seines Opas die Tränen in die Augen treibt und sein Schippchen zum Vorschein bringt. Das kann nur ein Wort sein, ein Lächeln, ein Streicheln, und schon geht&#8217;s los.</p>
<p>Vor allem Männer hielt unser Sohn erst einmal auf Abstand. Doch mit vermehrten Besuchen gewöhnte sich Oli an die tiefen Stimmen und bärtigen Gesichter und ließ sich sogar von ihnen tragen oder zum Lachen bringen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1030" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-opa-mit-enkel.jpg" alt="Warum weint mein Baby - Opa mit Enkel" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-opa-mit-enkel.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-opa-mit-enkel-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Aber manchmal ist es halt wieder so, dass er vor irgendwem Angst hat, den er schon lange kennt. Und dann muss man die Angst auch ernst nehmen und respektieren, dass er jetzt lieber bei mir sein will. Bei Mama ist es halt am Schönsten. Zumindest trifft das auf uns zu.</p>
<p>Oli hat nicht vor vielen Dingen Angst, aber manchmal steckt man einfach nicht drin, warum ein Kind vor etwas Angst hat. Wenn ich zum Beispiel ein lustiges Buch vorlese, in dem ein Schaf auf einer Weide schläft, fängt er furchtbar zu weinen an. Wenn ich sage, Papa schläft, und er genau neben ihm liegt, schießen die Tränen nur so los.</p>
<p>Niemals würde ich seine Angst herunterspielen oder mich darüber lustig machen. Wie würde ich mich wohl fühlen, wenn das jemand bei mir machen würde?! Also muss man Verständnis zeigen, erklären, versuchen zu verstehen usw.</p>
<h3>Schmerz</h3>
<p>Den einzigen Schrei, den ich von allen eindeutig unterscheiden kann: Wenn das Kind Schmerzen hat. Und ich bin mir sicher, dass ihr ihn auch erkennen werdet. Er ist so urplötzlich, ganz hell und laut, tiefsitzend, bohrt sich sofort in eure Magengrube und ist herzzerreißend.</p>
<p>Ob von der Couch geflogen, Finger eingeklemmt, böse hingefallen oder was auch immer: in den Arm nehmen, zuhören und Anteilnahme zeigen. Das hilft. Wenn sich mein Sohn aber derart reingesteigert hat, und wir schon eine ganze Weile da saßen, dann half Stillen. Ich mochte nur den Gedanken nicht, ihm gleich den Mund zu stopfen. Ich wollte erst versuchen, ob ich ihn auch anders beruhigen kann, und wenn das nicht half oder er schon zeigte, dass er gestillt werden wollte, dann gab ich ihm die Brust. Es ist auf jeden Fall das einfachste Mittel zum Trost spenden.</p>
<h3>Traurig</h3>
<p>Wer meine Beiträge vom Babyschwimmen im Unfallkrankenhaus Berlin kennt, der weiß, was unseren Sohn traurig stimmt. Wer sich dafür interessiert, wie es uns so beim Schwimmkurs erging und was wir bislang erlebt haben, der kann sich ja mal <a href="https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen/" rel="noopener">den 1. Beitrag durchlesen</a>.</p>
<p>Wenn sich die Oma böse gestoßen hat, wenn ein Kind weint oder eine traurige Geschichte vorgelesen wird: Oli fühlt mit. Und er zeigt Anteilnahme, indem er auch anfängt zu weinen. Es ist zwar traurig, wenn er dann weint, aber irgendwie auch zuckersüß, weil er so empathisch ist.</p>
<p>Da hilft dann in den Arm nehmen, wiegen, schmusen, zuhören, ruhig reden, stillen und dergleichen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1033" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-frau-troestet-kind.jpg" alt="Warum weint mein Baby - Frau tröstet Kind" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-frau-troestet-kind.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-frau-troestet-kind-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>Frust</h3>
<p>Der Frust kommt bei unserem Sohn immer dann, wenn er gerade hochkonzentriert an einer Sache arbeitet und irgendetwas schief läuft. So zum Beispiel, als wir mit Würfeln spielten und versuchten, diese übereinander zu stapeln. Mit seinen kleinen, dicken Fingern versuchte er nun, Würfel für Würfel übereinander zu platzieren. Und manchmal kam einfach ein weiterer Finger dazwischen und alles viel herunter. Da kann man ja nur ausrasten! Und schreien! Und wütend sein! Und man kennt es so gut von sich selbst, wenn einem etwas nicht gelingen will und man stocksauer wird!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1031" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-zorniges-maedchen.jpg" alt="Warum weint mein Baby - zorniges Mädchen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-zorniges-maedchen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-zorniges-maedchen-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Doch nicht entmutigen lassen und einfach noch einmal versuchen. Und wenn die Übung noch zu schwer ist, dann kann sie auch abgewandelt werden. Unser Sohn wollte die Würfel dann erst einmal lieber nebeneinander positionieren. So geht&#8217;s auch. Die Zeit wird kommen, er wird geduldiger und die Feinmotorik ausgereifter sein. Und dann kann er die Würfel bestimmt auch übereinander stapeln.</p>
<h3>Erlebtes verarbeiten, erzählen</h3>
<p>Nicht, dass ich diesen Absatz am allerwenigsten wichtig finde, aber ich musste lange nachdenken, was ich hierzu schreibe.</p>
<p>Wenn wirklich alles, was ich bisher geschrieben habe, nicht funktioniert, um euer Kind zu beruhigen, dann müsst ihr einfach für euer Kind da sein. Und zuhören.</p>
<p>Meine Hebamme brachte mich als Erste auf den Gedanken, dass auch schon Babys erzählen wollen. Wenn mein Sohn schrie und ich ihn gleich stillen wollte, dann sagte sie:&#8220;Hör ihm mal zu. Es ist, als würde er etwas erzählen.&#8220;. Der gleichen Ansicht war ich zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht. Für mich fühlte es sich komisch an, mein Kind weinen zu lassen, weil es angeblich seine schwere Geburt oder ein Ereignis verarbeiten musste.</p>
<p>Fängt ein Kind an zu weinen, richten sich gleich alle Blicke darauf. Ich verstehe das. Ich mache das auch. Man will schließlich wissen, ob sich jemand um das Kind kümmert, ob es in guten Händen ist usw. Aber wenn es das eigene Kind ist, das weint, will man es doch so schnell wie möglich beruhigen, oder nicht? Geht es nur mir so? Und mein Kind nahm immer gern die Brust, wenn es geweint hat. Habe ich ihm jetzt den Mund vorzeitig gestopft? Wollte es eigentlich etwas sagen?</p>
<p>Ich finde, man kann gut einschätzen, ob das Baby die Brust braucht oder nicht. Es geht ab und weint wieder. So stelle ich es mir jedenfalls vor. Wie gesagt: Wir hatten damit keine Probleme und zum Glück auch nie mit Koliken. Meiner Meinung nach, weil wir ihn so wie oben beschrieben aufwachsen ließen. Und trotzdem hat man sich über jeden Pups gefreut, der aus dem Baby entwichen ist.</p>
<h2>Man lernt nie aus</h2>
<p>Vor einigen Tagen bin ich dann auf den Artikel von www.stillkinder.de gestoßen, der genau dieses Thema näher beleuchtet. Verblüffend fand ich vor allem den Absatz, <a href="http://www.stillkinder.de/was-tun-wenn-dein-baby-weint/" target="_blank" rel="noopener">warum es so schwer ist, ein weinendes Baby zu halten und sein Schreien zu akzeptieren</a>. Es kann nämlich seinen Ursprung in der eigenen Kindheit haben, weshalb wir unsere Kinder immer gleich ruhig stellen wollen. Zum Beispiel, wenn man sofort den Schnuller bekam, wenn man sich gemeldet hat, oder, wenn man bei schlechter Laune bestraft wurde usw. Man selbst durfte sich nie wirklich zu Wort melden und seine wahren Gefühle zeigen. Da wir es also so gelernt haben, geben wir es nun an unsere Kinder weiter. Doch mithilfe der Selbstreflexion lässt sich dieses Kettenglied vielleicht entfernen und ein neues einsetzen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1034" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-mutter-kuesst-baby.jpg" alt="Warum weint mein Baby - Mutter küsst Baby" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-mutter-kuesst-baby.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-mutter-kuesst-baby-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wenn ihr euch weiter über dieses Thema informieren wollt, dann lest euch doch einfach den oben von mir verlinkten Beitrag durch. Die Sache mit dem Erzählen lassen kann man halten, wie man will; ich empfand sie als einen äußerst klugen Denkansatz. Besser, als alles auf das Zahnen oder die 3-Monats-Koliken zu schieben.</p>
<p>Habe ich einen Grund vergessen, warum ein Kind weinen könnte? Bestimmt. Denn es gibt so viele Ursachen, die einem die Tränen in die Augen treiben können.</p>
<p>Ich hoffe dennoch, dass euch mein Beitrag mit dem einen oder anderen Grund weiterhelfen konnte.</p>
<p>Gern könnt ihr in den Kommentaren hinterlassen, wie ihr diesen Beitrag fandet. Über konstruktive Kritik freue ich mich genau so.<br />
</p>
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		<title>Mein Kind hat Soor</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2016 16:00:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Da sieht man&#8217;s mal wieder: Selbst ein Kind, das ohne Schnuller aufwächst, ist nicht vor Soor gefeit. Wie wir ihn entdeckt und behandelt haben, erzähle ich euch im folgenden Artikel. Mein Kind hat Soor Ausgerechnet an einem Sonntag fiel uns auf, dass im Mund unseres Sohnes etwas nicht in Ordnung war. Erst dachten wir, dass er sich auf ... <a title="Mein Kind hat Soor" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/mein-kind-hat-soor/" aria-label="Mehr zu Mein Kind hat Soor">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Da sieht man&#8217;s mal wieder: Selbst ein Kind, das ohne Schnuller aufwächst, ist nicht vor Soor gefeit.</p>
<p>Wie wir ihn entdeckt und behandelt haben, erzähle ich euch im folgenden Artikel.<span id="more-903"></span></p>
<h2>Mein Kind hat Soor</h2>
<p>Ausgerechnet an einem Sonntag fiel uns auf, dass im Mund unseres Sohnes etwas nicht in Ordnung war. Erst dachten wir, dass er sich auf die Lippe gebissen hätte, doch dann entdeckten wir weiße Stellen in den geröteten, teils blutigen Mundwinkeln und auf seiner Zunge.</p>
<p>Statt abzuwarten, ob es sich wieder von allein geben wird, recherchierte der Papa gleich bei Dr. Internet nach den Symptomen. Die Diagnose: Soor.</p>
<p>Ansonsten machte unser Sohn einen ganz normalen Eindruck. Er war nicht gereizt oder fiel anderweitig auf. Er fasste sich ab und zu in den Mund, um uns auf sein Problem aufmerksam zu machen, aber das war es dann auch schon.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-915" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/mein-kind-hat-soor-kind-fasst-sich-an-den-mund.jpg" alt="Mein Kind hat Soor - Kind fasst sich an den Mund" width="680" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/mein-kind-hat-soor-kind-fasst-sich-an-den-mund.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/mein-kind-hat-soor-kind-fasst-sich-an-den-mund-300x189.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Was ist Soor?</h2>
<p>Was ist Soor eigentlich? Soor ist ein Pilzbefall, der ansteckend ist. Er wird durch einen Pilz namens Candida albicans verursacht, der sich mit vielen anderen Mikroorganismen auf und in unserem Körper befindet.</p>

<p>Durch die Einnahme von z.B. Antibiotika oder Kortison oder durch eine Schwächung des Immunsystems (z.B. bei Stress oder Krankheit) können die Flora von Haut, Darm, Schleimhäuten usw. aus dem Gleichgewicht gebracht werden. Der Pilz vermehrt sich dann rasant, es kann u.U. zu Schmerzen beim Stillen kommen. Allerdings kann es auch vorkommen, dass Mutter oder Kind symptomfrei bleiben.</p>
<h2>Symptome bei der stillenden Mutter</h2>
<p>Ich persönlich hatte keine Symptome. Auf dem Infoblatt der La Leche Liga werden jedoch folgende Symptome aufgelistet, die bei der stillenden Mutter auftreten können:</p>
<ul>
<li>Die Brustwarzen jucken und/oder brennen und/oder haben einen geröteten, schuppigen Hautausschlag, der glänzt. Möglicherweise haben sich kleine Bläschen gebildet.</li>
<li>Die Brustwarzen weisen Risse auf und schmerzen, heilen jedoch nicht, obwohl man beim Stillen richtig anlegt.</li>
<li>Die Brust tut weh. Es treten während oder nach dem Stillen/Abpumpen stechende bis schießende Schmerzen auf, die bis tief in die Brust zu spüren sind.</li>
<li>Auch die Scheide kann infiziert sind. Es hat sich eine Scheidenpilzinfektion gebildet, die juckt und brennt.</li>
</ul>
<h2>Symptome beim gestillten Kind</h2>
<p>Wir erkannten den Soor bei unserem Sohn wie gesagt am weißen Belag in den Mundwinkeln, in den Wangentaschen und auf der Zunge. Außerdem waren seine Mundwinkel gerötet und bluteten an einigen Stellen.</p>
<p>Es können aber auch folgende Symptome auftreten:</p>
<ul>
<li>Das Kind hat einen wunden Po und/oder einen roten Ausschlag im Windelbereich.</li>
<li>Das Kind trinkt sehr unruhig. Beim Stillen lässt es die Brust oft los, saugt wieder, weint, quengelt, verweigert eventuell sogar die Brust.</li>
</ul>

<h2>Ursachen</h2>
<p>Da unser kleiner Mann keinen Schnuller hat, stellte sich die Frage, wo er sich diesen Pilz eingefangen haben könnte.</p>
<p>Laut Internet gibt es diverse Ursachen. Da der Pilz zu den sogenannten opportunistischen Erregern gehört, kommt es nur dann zu einer starken Vermehrung und einer Infektion, wenn die Lebensbedingungen für den Pilz optimal sind. Dies kann &#8211; wie bereits oben erwähnt &#8211; dann der Fall sein, wenn das Immunsystem geschwächt ist. Doch auch folgende Ursachen sind möglich:</p>
<ul>
<li>Mundtrockenheit</li>
<li>Stellen, an denen wenig Luft zirkuliert und es warm, feucht und dunkel ist, z.B. unter Stilleinlagen und der Windel</li>
</ul>
<p>Die einzige Ursache, die auf uns hätte zutreffen können: mangelnde Hygiene, z.B. wenn das Kind an Gegenständen lutscht und diese nicht sterilisiert wurden und dann wieder und wieder in den Mund genommen werden.</p>
<p>Die einzigen Gegenstände, die zutreffen könnten, waren die Trinkflasche, die wir erst vor Kurzem gekauft hatten und die unser Sohn innig liebte, und die Fingerzahnbürste, auf der der Kleine auch gern ewig herumkaut.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-914" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/mein-kind-hat-soor-kind-mit-spielzeug-im-mund.jpg" alt="Mein Kind hat Soor - Kind mit Spielzeug im Mund" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/mein-kind-hat-soor-kind-mit-spielzeug-im-mund.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/mein-kind-hat-soor-kind-mit-spielzeug-im-mund-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Am Abend eines jeden Tages werden diese Sachen von uns gereinigt, aber vielleicht hat das nicht ausgereicht. Vielleicht waren es auch dreckige Hände, die er sich in den Mund gesteckt hat.</p>
<h2>Schnell handeln</h2>
<p>Da wir einen Tag warten mussten, ehe wir zum Kinderarzt gehen konnten, recherchierten wir im Internet nach Hausmitteln, damit sich der Pilz gar nicht erst weiter ausbreiten konnte. 1 TL Apfelessig, verdünnt auf 240 ml Wasser, soll angeblich helfen. Unser Sohn lutschte gierig an dem Wattestäbchen, mit dem wir die Flecken einrieben. Wir hatten den Eindruck, dass die weißen Flecken am nächsten Tag schon weniger wurden.</p>
<p>Gleich am Tag darauf standen wir also beim Kinderarzt auf der Matte. Dieser diagnostizierte sogleich:&#8220;Ja, das ist ein Pilz. Sie bekommen von mir eine Suspension. Vor Gebrauch gut schütteln, nach dem Essen auftragen, 4 &#8211; 6 x täglich 0,5 &#8211; 1 ml. Ist für Erwachsene ungefährlich, bei Kleinkindern lieber Abstand halten, sonst stecken die sich auch noch an&#8220;. Alles klar. Dann durften wir wieder gehen.</p>

<p>Die Suspension, die uns der Kinderarzt verschrieb, heißt übrigens MYKUNDEX Suspension, 100.000 I.E./ml und beinhaltet den Wirkstoff Nystatin. Nach dem Verbrauch von insgesamt 2 Fläschchen war der Soor allerdings immer noch da. Deshalb erzähle ich euch später noch, was für ein natürliches Mittel unserem Sohn geholfen hat. Jetzt will ich erst einmal meinen Dampf ablassen, was für eine Tortour das mit dem vom Kinderarzt verabreichten Medikament war (obwohl es so einfach hätte sein können).</p>
<h2>Die nervenaufreibende Behandlung mit MYKUNDEX Suspension</h2>
<p>Um Soor zu behandeln, brauchte es eine Menge Zeit, Geduld und Nerven. Zumindest erging es uns so mit dieser Suspension.</p>
<p>Anfangs dachte ich, dass die Behandlung einfach wird. In der Suspension ist eine Art von Zucker drin, das wird dem Kleinen schmecken, kein Problem. Denkste! Unser Sohn schluckte es zwar sehr gern, ABER&#8230;</p>
<p>Wir mussten die Suspension 4 &#8211; 6 x täglich nach dem Essen geben. Bevor es mit der Prozedur losging, musste man sich ein paar Wattestäbchen schnappen und damit die weißen Flecken abkratzen. Dann wurden 0,5 &#8211; 1 ml der Suspension in eine Pipette gesaugt und davon ein Teil auf ein frisches Wattestäbchen gegeben. Mit diesem Stäbchen wurden jetzt die befallenen Stellen betupft. War dieser Akt geschafft, konnte der Rest, der in der Pipette war, dem Kind in den Mund geflößt werden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-916" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/mein-kind-hat-soor-wattestaebchen.jpg" alt="Mein Kind hat Soor - Wattestäbchen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/mein-kind-hat-soor-wattestaebchen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/mein-kind-hat-soor-wattestaebchen-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Eigentlich sollte die Suspension eine Weile im Mund bleiben, damit sie wirken konnte, aber erzählt das mal einem Kleinkind. Das Zeug wird einfach sofort heruntergeschluckt, da kann man tun und machen, was man will.</p>
<h2>Geduld</h2>
<p>Wir brauchten also extrem viel Geduld und Nerven bei dieser Prozedur. Der Kleine wollte erst mit den Wattestäbchen spielen, dann fielen sie auf den Boden, dann nahm er sie bereits in den Mund und man konnte sie nicht mehr gebrauchen, weil sie völlig aufgeweicht waren. Also neue holen. Und dann interessierte er sich für die Pipette, wollte sie unbedingt halten, dazu noch das Fläschchen, das bereits offen stand.</p>
<p>Da hat man natürlich Angst, dass die kostbare Medizin gleich auf dem Boden verteilt wird und versucht, das Fläschchen wenigstens ein bisschen mithalten zu dürfen. Das passt dem Kleinen aber sowas von gar nicht. Er merkt sofort, wenn jemand hilft. Und das will er nicht! Er will die Flasche allein halten und die Pipette in die Flasche tunken. Also gut. Dann mach mal, kleiner Mann. Geduldig sitzt man daneben und beobachtet das Treiben.</p>

<p>Und nachdem Flasche und Pipette irgendwann ihren Reiz verloren haben, widmet sich der Kleine wieder den Wattestäbchen. &#8222;Aber nicht gleich wieder alle auf einmal. Nimm dir nur eins.&#8220; Na wenigstens das macht er dann.</p>
<p>Das Problem ist nicht, dass er die Sachen erkunden und kennenlernen will. Es ist eher die Aufgabe, die danach auf uns zukommt: das Abwischen der Stellen mit dem Stäbchen.</p>
<p>Unser Sohn wendet dann immer gern den Kopf ab, dreht sich weg, macht völlig zu. Er weint nicht, aber toll findet er es wohl auch nicht, wenn ihm da im Mund herumgefummelt wird.</p>
<p>Aber wenn man geduldig bleibt und die Nerven behält, mit ihm redet, dann macht er irgendwann auch mit und öffnet &#8211; wenn auch nur für einen Augenblick &#8211; den Mund. Man muss dann halt schnell sein und das Stäbchen im rechten Augenblick zur Hand haben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-904" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/mein-kind-hat-soor-baby-eingewickelt-in-badetuch.jpg" alt="Mein Kind hat Soor - Baby eingewickelt in Badetuch" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/mein-kind-hat-soor-baby-eingewickelt-in-badetuch.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/mein-kind-hat-soor-baby-eingewickelt-in-badetuch-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Dann kommt noch das Einschmieren mit der Suspension. Das ist auch nochmal eine Sache für sich, denn da wird zwar der Mund weit aufgemacht, allerdings wird dann das Wattestäbchen derart ausgelutscht, dass man gar nichts mehr einschmieren kann. Das ist dann immer ärgerlich, weil man ja nicht einfach mal die Dosis erhöhen und es nochmal versuchen kann.</p>
<p>Aber wenigstens ist es im Mund gelandet. Und wenn man das Ganze bis zu 6 x am Tag macht, dann muss man sich keine Sorgen machen, dass die Behandlung nicht anschlägt (Denkste!).</p>
<h2>Nach 1 Woche Behandlung</h2>
<p>Nach 1 Woche waren seine Lippen und Mundwinkel wieder völlig symptomfrei. Lediglich die Zunge und eine kleine Stelle an der Innenseite der Wange waren noch leicht weiß.</p>
<p>Die Flasche war mittlerweile leer, wir mussten die Suspension nochmal holen, aber sie war ja kostenlos, von daher&#8230;</p>
<p>Ich war fest davon überzeugt, dass auch der kleine Rest, der jetzt noch übrig geblieben war, nach spätestens 1 Woche verschwindet. Doch leider hatte ich mich geirrt. Nach der 2. aufgebrauchten Flasche war der Soor immer noch da und die Eingewöhnung in der Kita stand in 1 Woche an. Es musste also schnell etwas her! Ganz schnell!</p>
<p>Vom Kinderarzt konnte man nicht viel erwarten. Er wollte den Soor jetzt erst einmal sich selbst überlassen. Nach dem Motto: Wird schon von allein wieder weggehen. Das Risiko, dass unser Sohn dann immer noch den Pilzbefall im Mund hat, es noch schlimmer wird, und wir am Ende die Eingewöhnung verschieben müssen, weil ein Kind mit solch einer ansteckenden Krankheit nicht in die Kita darf, war mir persönlich zu hoch. Ich wollte keine Experimente machen. Ich wollte diesen blöden Soor endlich in den Griff bekommen!</p>

<h2>Was uns geholfen hat</h2>
<p>Und wieder einmal stand mir meine Schwägerin mit Rat und Tat zur Seite. Ich bin so froh, dass ich sie immer fragen kann, wenn ich nicht weiter weiß.</p>
<p>Unglücklicherweise hatte sich ihre Tochter nämlich mit Soor angesteckt. Während wir also noch mit unserem vom Kinderarzt verschriebenen Medikament arbeiteten, behandelte sie ihr Kind mit Teebaumöl. Ich informierte mich kurz über Teebaumöl, als sie es mir empfahl, fand jedoch heraus, dass man es nur äußerlich anwenden darf. Also ließ ich es erst einmal sein. Ich war skeptisch.</p>
<p>Doch nachdem der Soor immer noch nicht weg war und wir bereits die 2. Flasche kaufen mussten, war der Soor bei meiner Nichte bereits verschwunden. Und das nur mit Teebaumöl. Ich wurde also doch neugierig und recherchierte nun etwas genauer. Immerhin blieb uns nur noch 1 Woche bis zur Kitaeingewöhnung!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1228" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/mein-kind-hat-soor-teebaum.jpg" alt="Mein Kind hat Soor - Teebaum" width="679" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/mein-kind-hat-soor-teebaum.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/mein-kind-hat-soor-teebaum-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>Teebaumöl wird durch Wasserdampfdestillation aus den Blättern und Zweigen des Australischen Teebaums gewonnen. Es hat eine entzündungshemmende, wundheilende Wirkung und wird bei entzündlichen Hautproblemen (z.B. Pickeln, Akne oder Warzen) angewandt.</p>
<p>Die beiden wichtigsten Verbindungen, denen das Teebaumöl seine Heilwirkung verdankt, sind Terpinen und Cineol. Cineol ist für seine antiseptische, antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung bekannt. Doch<span id="ctrlcopy"> insbesondere dem Terpinen-4-ol, das mit 30 &#8211; 40 % den Hauptbestandteil des Teebaumöls darstellt, wird seine große Heilwirkung zugeordnet. Terpinen-4-ol hat eine starke Wirkung gegen Bakterien, Pilze und Viren. Insgesamt gibt es etwa 100 Inhaltsstoffe im Teebaumöl, von denen aber nur etwa 60 % klassifiziert wurden.</span></p>
<p>Bei der Anwendung im Mundbereich muss das Teebaumöl jedoch stark verdünnt werden. Wir hatten immer 1-2 Tropfen Teebaumöl in 250 ml Wasser gemischt und den Mund unseres Kindes mit einem Wattepad, das in diese Mischung getunkt wurde, ausgewischt. Und im Nu (nach 1,5 Wochen) war der Soor weg! BAM!</p>
<h2>Vorbeugen</h2>
<p>Die Hauptsache ist, dass man den Soor loswird und dann dafür sorgt, dass er nicht noch einmal auftritt. Für uns hieß das, auf eine gute Hygiene zu achten, sprich: Hände waschen, Gegenstände, die mit Speichel oder Muttermilch in Berührung kamen, gründlich und oft reinigen, (Still-)BH&#8217;s oft wechseln und bei mind. 60°C waschen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-917" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/mein-kind-hat-soor-spielzeug-bausteine.jpg" alt="Mein Kind hat Soor - Spielzeug Bausteine" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/mein-kind-hat-soor-spielzeug-bausteine.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/mein-kind-hat-soor-spielzeug-bausteine-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Hattet ihr oder euer Kind Soor? Wie habt ihr ihn behandelt? Wie lange dauerte es bei euch?</p>
<p>Schreibt mir eure Erfahrungen mit Soor. Ich bin gespannt auf eure Geschichten.<br />
</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/mein-kind-hat-soor/">Mein Kind hat Soor</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
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