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	Kommentare zu: Wechselmodell &#8211; Ein Erfahrungsbericht	</title>
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		<title>
		Von: Julia Will		</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/wechselmodell-ein-erfahrungsbericht/#comment-1808</link>

		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Oct 2023 15:34:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.milchtropfen.de/wechselmodell-ein-erfahrungsbericht/#comment-1695&quot;&gt;S. Wolgram&lt;/a&gt;.

Liebe Silvia,
vielen Dank für deine Worte, es hört sich nach einer sehr schweren Zeit, sowohl für dich als auch für deine Tochter an. Auch ich merke mittlerweile, dass mein Exmann sich immer mehr verschränkt und eine strikte Trennung von seinem Haushalt und meinem will. Vielleicht ist es auch seine neue Freundin, die das wünscht. Es gibt keine Abholungen mehr, sondern der Wechsel erfolgt nun unter der Woche nach dem Schwimmen, damit auch gar kein Besuch mehr untereinander stattfindet. Was ich nun versuche beizubehalten, ist ein wöchentlicher Call, in dem man dem jeweils anderen Elternteil von der Woche erzählt und ihn somit up-to-date hält. Vielleicht wäre das was für euch? Oder sich mit einer Mediatorin zusammenzusetzen, um herauszufinden, was zum Wohle des Kindes geht? Denn immerhin ist das ja der Fokus, es sollte immer darum gehen, dass das Kind sich wohl fühlt, und so, wie du es schilderst, klingt es ganz und gar nicht danach.
Liebe Grüße
Julia]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a rel="nofollow"href="https://www.milchtropfen.de/wechselmodell-ein-erfahrungsbericht/#comment-1695">S. Wolgram</a>.</p>
<p>Liebe Silvia,<br />
vielen Dank für deine Worte, es hört sich nach einer sehr schweren Zeit, sowohl für dich als auch für deine Tochter an. Auch ich merke mittlerweile, dass mein Exmann sich immer mehr verschränkt und eine strikte Trennung von seinem Haushalt und meinem will. Vielleicht ist es auch seine neue Freundin, die das wünscht. Es gibt keine Abholungen mehr, sondern der Wechsel erfolgt nun unter der Woche nach dem Schwimmen, damit auch gar kein Besuch mehr untereinander stattfindet. Was ich nun versuche beizubehalten, ist ein wöchentlicher Call, in dem man dem jeweils anderen Elternteil von der Woche erzählt und ihn somit up-to-date hält. Vielleicht wäre das was für euch? Oder sich mit einer Mediatorin zusammenzusetzen, um herauszufinden, was zum Wohle des Kindes geht? Denn immerhin ist das ja der Fokus, es sollte immer darum gehen, dass das Kind sich wohl fühlt, und so, wie du es schilderst, klingt es ganz und gar nicht danach.<br />
Liebe Grüße<br />
Julia</p>
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		<title>
		Von: S. Wolgram		</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/wechselmodell-ein-erfahrungsbericht/#comment-1695</link>

		<dc:creator><![CDATA[S. Wolgram]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Mar 2023 07:17:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Erfahrungsbericht hat mir sehr gut gefallen, vor allem, dass viele Aspekte angesprochen worden, dass viele Vor- und Nachteile berücksichtigt worden. Obwohl ich bis zur Trennung Hauptbezugsperson war und unsere Tochter sehr große Probleme hatte, plötzlich nicht mehr von der Mama, wie jeden Abend sonst bisher ins Bett gebracht zu werden, habe ich mich zu diesem Modell überreden lassen.
Den Vorschlag Beratungsangebote z.B. beim Jugendamt in Anspruch nehmen, hier muss ich leider von schlechten Erfahrungen sprechen. Die Beraterin von der Jugendgerichtshilfe Meißen hat mir im ersten Gespräch mitgeteilt, dass das Wechselmodell in Deutschland jetzt das gängige Modell wäre und der Vater ein Recht darauf hat.  Ich habe auf Anraten der Jugendgerichtshilfe auch einen Kurs für geschiedene Eltern besucht, den beide Eltern wahrnehmen sollten. Der Vater brauchte den Kurs nicht absolvieren, das Kind wurde nie vom Jugendamt befragt und vor Gericht hat das Jugendamt den Vater in Schutz genommen, sogar Falschaussagen dem Gericht mitgeteilt. Obwohl mein Kind die ersten 12 Monate immer wieder sehr lange geheult hat und auch weglaufen wollte, hatte ich auf die Aussage des Jugendamtes vertraut. Dass die Statistik allerdings hier etwas anderes sagt (5% der Eltern leben das Wechselmodell wählen) hatte ich außer Acht gelassen. Fazit nach drei Jahren Trennung und aufgezwungenen Wechselmodell 50:50, meine Tochter steigt bei der letzten Abholung ins Auto und heult sofort los. Sie sagt, dass sie die letzte Woche wieder 3mal geheult hat. Zwei Wochen vorher fällt sie mir heulend beim Abholen in die Arme und berichtet, dass der Vater wegen einer Note 3 in Geschichte sie angeschrien hat und bei der letzten 4 in Mathe heult sie 20 min, weil sie Angst vom Vater hat und erklärt wiederholt, dass sie irgendwann weglaufen wird. Die Abschiede sind noch immer tränenreich und sie bittet mich immer wieder, ob sie nicht länger bei mir bleiben kann. Den Lieblingspulli beim Vater darf sie nicht mit zu mir nehmen und ihr Lieblingsbustier darf sie nicht beim Vater anziehen. Bei den Sachen gibt es noch eine strikte Trennung. Sie kommt mit exakt den Sachen wieder, welche ihr ihr beim Wechsel anziehe, egal ob es vom Wetter passt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Erfahrungsbericht hat mir sehr gut gefallen, vor allem, dass viele Aspekte angesprochen worden, dass viele Vor- und Nachteile berücksichtigt worden. Obwohl ich bis zur Trennung Hauptbezugsperson war und unsere Tochter sehr große Probleme hatte, plötzlich nicht mehr von der Mama, wie jeden Abend sonst bisher ins Bett gebracht zu werden, habe ich mich zu diesem Modell überreden lassen.<br />
Den Vorschlag Beratungsangebote z.B. beim Jugendamt in Anspruch nehmen, hier muss ich leider von schlechten Erfahrungen sprechen. Die Beraterin von der Jugendgerichtshilfe Meißen hat mir im ersten Gespräch mitgeteilt, dass das Wechselmodell in Deutschland jetzt das gängige Modell wäre und der Vater ein Recht darauf hat.  Ich habe auf Anraten der Jugendgerichtshilfe auch einen Kurs für geschiedene Eltern besucht, den beide Eltern wahrnehmen sollten. Der Vater brauchte den Kurs nicht absolvieren, das Kind wurde nie vom Jugendamt befragt und vor Gericht hat das Jugendamt den Vater in Schutz genommen, sogar Falschaussagen dem Gericht mitgeteilt. Obwohl mein Kind die ersten 12 Monate immer wieder sehr lange geheult hat und auch weglaufen wollte, hatte ich auf die Aussage des Jugendamtes vertraut. Dass die Statistik allerdings hier etwas anderes sagt (5% der Eltern leben das Wechselmodell wählen) hatte ich außer Acht gelassen. Fazit nach drei Jahren Trennung und aufgezwungenen Wechselmodell 50:50, meine Tochter steigt bei der letzten Abholung ins Auto und heult sofort los. Sie sagt, dass sie die letzte Woche wieder 3mal geheult hat. Zwei Wochen vorher fällt sie mir heulend beim Abholen in die Arme und berichtet, dass der Vater wegen einer Note 3 in Geschichte sie angeschrien hat und bei der letzten 4 in Mathe heult sie 20 min, weil sie Angst vom Vater hat und erklärt wiederholt, dass sie irgendwann weglaufen wird. Die Abschiede sind noch immer tränenreich und sie bittet mich immer wieder, ob sie nicht länger bei mir bleiben kann. Den Lieblingspulli beim Vater darf sie nicht mit zu mir nehmen und ihr Lieblingsbustier darf sie nicht beim Vater anziehen. Bei den Sachen gibt es noch eine strikte Trennung. Sie kommt mit exakt den Sachen wieder, welche ihr ihr beim Wechsel anziehe, egal ob es vom Wetter passt.</p>
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		<title>
		Von: ᐅ Umgangsrecht: Unterschiedliche Perspektiven - ein Ziel &#187; windelprinz.de		</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/wechselmodell-ein-erfahrungsbericht/#comment-1667</link>

		<dc:creator><![CDATA[ᐅ Umgangsrecht: Unterschiedliche Perspektiven - ein Ziel &#187; windelprinz.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jan 2023 10:45:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.milchtropfen.de/?p=13820#comment-1667</guid>

					<description><![CDATA[[&#8230;] Windelprinz-Lesetipp: Auf dem Blog Milchtropfen findst du einen interessanten Erfahrungsbericht zum Wechselmodell. [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Windelprinz-Lesetipp: Auf dem Blog Milchtropfen findst du einen interessanten Erfahrungsbericht zum Wechselmodell. [&#8230;]</p>
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