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	Kommentare zu: Dauerstillen oder auch Clusterfeeding	</title>
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		<title>
		Von: Julia Will		</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/dauerstillen-oder-auch-clusterfeeding/#comment-1207</link>

		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Sep 2020 15:29:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.milchtropfen.de/dauerstillen-oder-auch-clusterfeeding/#comment-1206&quot;&gt;Maxi&lt;/a&gt;.

Hey Maxi,
super gerne, ich freu mich gerade wie ein Kullerkeks für euch :) Habt eine wunderschöne Kuschel- und Stillzeit &#060;3
Julia]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a rel="nofollow"href="https://www.milchtropfen.de/dauerstillen-oder-auch-clusterfeeding/#comment-1206">Maxi</a>.</p>
<p>Hey Maxi,<br />
super gerne, ich freu mich gerade wie ein Kullerkeks für euch 🙂 Habt eine wunderschöne Kuschel- und Stillzeit &lt;3<br />
Julia</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Maxi		</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/dauerstillen-oder-auch-clusterfeeding/#comment-1206</link>

		<dc:creator><![CDATA[Maxi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2020 11:16:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Liebe Julia,
ein toller Artikel! Der Tipp mit dem Tragegurt hat mich dazu gebracht, meine Trage früher auszuprobieren als ursprünglich gedacht. Und es hat alles verändert. Mein Kind schläft friedlich stundenlang und ist total entspannt. Danke, danke, danke! 😊]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Julia,<br />
ein toller Artikel! Der Tipp mit dem Tragegurt hat mich dazu gebracht, meine Trage früher auszuprobieren als ursprünglich gedacht. Und es hat alles verändert. Mein Kind schläft friedlich stundenlang und ist total entspannt. Danke, danke, danke! 😊</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Julia Will		</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/dauerstillen-oder-auch-clusterfeeding/#comment-958</link>

		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jun 2018 21:04:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.milchtropfen.de/dauerstillen-oder-auch-clusterfeeding/#comment-957&quot;&gt;Susi&lt;/a&gt;.

Hey Susi,
ich lese oft, wie wichtig es ist, jemanden an seiner Seite zu haben, die/der einem sagt, dass es ok ist, dass es normal ist. Schön, dass du so jemanden in deiner Hebamme gefunden hast :) Allgemein klingt euer Weg recht entspannt, ihr habt euch halt einfach angepasst, und wie du selber schreibst, irgendwann wurde alles einfacher :)
Übrigens danke für deinen Tipp, im Liegen zu stillen, das ist tatsächlich auch sehr hilfreich bei uns gewesen.
Liebe Grüße
Julia]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a rel="nofollow"href="https://www.milchtropfen.de/dauerstillen-oder-auch-clusterfeeding/#comment-957">Susi</a>.</p>
<p>Hey Susi,<br />
ich lese oft, wie wichtig es ist, jemanden an seiner Seite zu haben, die/der einem sagt, dass es ok ist, dass es normal ist. Schön, dass du so jemanden in deiner Hebamme gefunden hast 🙂 Allgemein klingt euer Weg recht entspannt, ihr habt euch halt einfach angepasst, und wie du selber schreibst, irgendwann wurde alles einfacher 🙂<br />
Übrigens danke für deinen Tipp, im Liegen zu stillen, das ist tatsächlich auch sehr hilfreich bei uns gewesen.<br />
Liebe Grüße<br />
Julia</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Susi		</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/dauerstillen-oder-auch-clusterfeeding/#comment-957</link>

		<dc:creator><![CDATA[Susi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jun 2018 01:05:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bei unserem ersten Sohn war das auch in etwa so. Allerdings durfte ich aufstehen. Und ausserdem war es eigentlich eher abends und nachts. Tagsüber trank er auch viel aber schlief auch oft ohne Nippel im Mund auf mir. Ich hatte eine tolle Hebamme und nachdem sie mir gesagt hätte das das in Ordnung ist hätte ich auch keine Bedenken. Ich habe in der Zeit fern gesehen. Und Hörbuch gehört. Mein Mann hatte auch lang Elternzeit und wir haben es uns zum Dauerstillen abends gemütlich gemacht. Glücklicherweise haben wir ein Tagesbett im Wohnzimmer gehabt. Klar bekommt das Kind die Geräusche mit aber man muss ja auch sehen das man nicht selbst durchdreht. Jetzt gibt es bei uns auch kein Fernsehen mehr. Aber das nur am Rande. Finde ich auch im Nachhinein die bessere Variante als ständig auf sein Smartphone zu starren und zu tippen. Beim Fernsehen war wie beim Hörbuch die Augen bei meinem Kind.
Ich kann mich nicht mehr richtig erinnern wie lang es gedauert hat aber mit drei Monaten wurde alles einfacher. Es war auch eine schöne Zeit.

Als Tipp habe ich noch. Man kann auch toll im liegen stillen. Dann kann man einfach auch schlafen und Schlafmangel ist kein Problem. Das war keine bewusste Entscheidung aber stillen entspannt und ich bin immer eingeschlafen (und nein ich hatte keine Bedenken ihn zu erdrücken, ich hätte einen super stillen und leichten Schlaf) und ich denke echt so ist das auch vorgesehen.

Und wenn mein Mann ihn im Tragetuch hatte war auch eine längere Zeit keine Brust nötig. Wir waren viel unterwegs. Anfangs musste ich bei jeder Hunderunde fünf mal zum stillen anhalten. Aber ist ja egal. Wurde weniger. Ich hatte bei dem Kind nie Stillprobleme.

Beim zweiten, dann mit Schnuller allerdings ab und an. Stört auf jeden Fall etwas beim einstellen der richtigen Milch Menge. Auch das Baby würde sechs Monate voll gestillt aber ich hatte zwei mal leichte Brust Entzündung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei unserem ersten Sohn war das auch in etwa so. Allerdings durfte ich aufstehen. Und ausserdem war es eigentlich eher abends und nachts. Tagsüber trank er auch viel aber schlief auch oft ohne Nippel im Mund auf mir. Ich hatte eine tolle Hebamme und nachdem sie mir gesagt hätte das das in Ordnung ist hätte ich auch keine Bedenken. Ich habe in der Zeit fern gesehen. Und Hörbuch gehört. Mein Mann hatte auch lang Elternzeit und wir haben es uns zum Dauerstillen abends gemütlich gemacht. Glücklicherweise haben wir ein Tagesbett im Wohnzimmer gehabt. Klar bekommt das Kind die Geräusche mit aber man muss ja auch sehen das man nicht selbst durchdreht. Jetzt gibt es bei uns auch kein Fernsehen mehr. Aber das nur am Rande. Finde ich auch im Nachhinein die bessere Variante als ständig auf sein Smartphone zu starren und zu tippen. Beim Fernsehen war wie beim Hörbuch die Augen bei meinem Kind.<br />
Ich kann mich nicht mehr richtig erinnern wie lang es gedauert hat aber mit drei Monaten wurde alles einfacher. Es war auch eine schöne Zeit.</p>
<p>Als Tipp habe ich noch. Man kann auch toll im liegen stillen. Dann kann man einfach auch schlafen und Schlafmangel ist kein Problem. Das war keine bewusste Entscheidung aber stillen entspannt und ich bin immer eingeschlafen (und nein ich hatte keine Bedenken ihn zu erdrücken, ich hätte einen super stillen und leichten Schlaf) und ich denke echt so ist das auch vorgesehen.</p>
<p>Und wenn mein Mann ihn im Tragetuch hatte war auch eine längere Zeit keine Brust nötig. Wir waren viel unterwegs. Anfangs musste ich bei jeder Hunderunde fünf mal zum stillen anhalten. Aber ist ja egal. Wurde weniger. Ich hatte bei dem Kind nie Stillprobleme.</p>
<p>Beim zweiten, dann mit Schnuller allerdings ab und an. Stört auf jeden Fall etwas beim einstellen der richtigen Milch Menge. Auch das Baby würde sechs Monate voll gestillt aber ich hatte zwei mal leichte Brust Entzündung.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Julia Braun		</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/dauerstillen-oder-auch-clusterfeeding/#comment-696</link>

		<dc:creator><![CDATA[Julia Braun]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Oct 2017 20:49:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.milchtropfen.de/?p=3114#comment-696</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.milchtropfen.de/dauerstillen-oder-auch-clusterfeeding/#comment-687&quot;&gt;Ewa Knoppik&lt;/a&gt;.

Liebe Ewa,
erst einmal HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!! :)
Und ja, das Clusterfeeding IST anstrengend. Ich weiß noch, wie oft ich in dieser Zeit von meinen Hormonen überflutet wurde und ständig am Heulen war!
Dass dein Mann gerade krank ist und viel arbeiten muss... Moment mal! Was macht der denn krank auf der Arbeit? Der gehört doch ab ins Bett zu dir und eurem süßen Schatz! ;) 
Dass er dir den kleinen Schatz nicht abnehmen kann, ist sicherlich sehr Kräfte zehrend für dich oder? Wie fühlst du dich? Wie geht es dir damit? Hast du andere Unterstützung, auf die du zählen kannst? Eltern, Schwiegereltern, Freunde, Nachbarn, ...? 
Das Tragetuch ist wirklich eine feine Sache und wir haben es seeeeehr lange gebraucht! Es war, würde ich sagen, die wichtigste Anschaffung überhaupt! Ob das für dich angenehm ist, mit Baby im Tragetuch zu schlafen, kannst du einfach mal ausprobieren. Ich persönlich hab das ein bisschen anders gehandhabt. Ich hatte mir ein Stillkissen zurecht gemacht im Schaukelstuhl und hab dann ein wenig im Sitzen gedöst, während mein Baby geclustert hat. Später haben wir uns auf die Couch gelegt und da zusammen geschlafen.
Ich kannte das übrigens noch gar nicht - Gemeinsam schlafen mit Tragetuch - und habe ein Forum durchsucht, in dem einige Mütter davon erzählen. Ich lasse dir den Link zum Thema &lt;a href=&quot;http://www.eltern.de/foren/tragehilfen-forum/716760-bett-tragetuch.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;&quot;Ins Bett mit Tragetuch?&quot;&lt;/a&gt; mal da :)
Probier dich aus. Es ist definitiv sicherer, dein Baby im Tragetuch zu haben. Da kann es dir nicht aus den Armen fallen, wenn du mal richtig tief schlafen solltest. Einige Mütter fanden es im Bett zu gefährlich und haben sich lieber hingesetzt bzw. aufrecht hingelegt, weil sie Angst hatten, auf ihr Baby zu rollen. Ich bin zwar der Meinung, dass man (sofern nicht unter Drogen etc. stehend und dementsprechend beeinflusst), so etwas merkt (zumal man eh einen leichten Schlaf mit Baby hat), aber ich will es auch nicht herunterspielen, denn solche Fälle gibt es (leider) auch.
Kannst mir ja dann berichten, für was du dich entschieden hast. Ich würde mich freuen.
Alles, alles Liebe, gute Besserung für deinen Mann, viel Kraft für die Clusterzeit, alles Gute für eure kleine Familie &#060;3
Julia]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.milchtropfen.de/dauerstillen-oder-auch-clusterfeeding/#comment-687">Ewa Knoppik</a>.</p>
<p>Liebe Ewa,<br />
erst einmal HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!! 🙂<br />
Und ja, das Clusterfeeding IST anstrengend. Ich weiß noch, wie oft ich in dieser Zeit von meinen Hormonen überflutet wurde und ständig am Heulen war!<br />
Dass dein Mann gerade krank ist und viel arbeiten muss&#8230; Moment mal! Was macht der denn krank auf der Arbeit? Der gehört doch ab ins Bett zu dir und eurem süßen Schatz! 😉<br />
Dass er dir den kleinen Schatz nicht abnehmen kann, ist sicherlich sehr Kräfte zehrend für dich oder? Wie fühlst du dich? Wie geht es dir damit? Hast du andere Unterstützung, auf die du zählen kannst? Eltern, Schwiegereltern, Freunde, Nachbarn, &#8230;?<br />
Das Tragetuch ist wirklich eine feine Sache und wir haben es seeeeehr lange gebraucht! Es war, würde ich sagen, die wichtigste Anschaffung überhaupt! Ob das für dich angenehm ist, mit Baby im Tragetuch zu schlafen, kannst du einfach mal ausprobieren. Ich persönlich hab das ein bisschen anders gehandhabt. Ich hatte mir ein Stillkissen zurecht gemacht im Schaukelstuhl und hab dann ein wenig im Sitzen gedöst, während mein Baby geclustert hat. Später haben wir uns auf die Couch gelegt und da zusammen geschlafen.<br />
Ich kannte das übrigens noch gar nicht &#8211; Gemeinsam schlafen mit Tragetuch &#8211; und habe ein Forum durchsucht, in dem einige Mütter davon erzählen. Ich lasse dir den Link zum Thema <a href="http://www.eltern.de/foren/tragehilfen-forum/716760-bett-tragetuch.html" rel="nofollow">&#8222;Ins Bett mit Tragetuch?&#8220;</a> mal da 🙂<br />
Probier dich aus. Es ist definitiv sicherer, dein Baby im Tragetuch zu haben. Da kann es dir nicht aus den Armen fallen, wenn du mal richtig tief schlafen solltest. Einige Mütter fanden es im Bett zu gefährlich und haben sich lieber hingesetzt bzw. aufrecht hingelegt, weil sie Angst hatten, auf ihr Baby zu rollen. Ich bin zwar der Meinung, dass man (sofern nicht unter Drogen etc. stehend und dementsprechend beeinflusst), so etwas merkt (zumal man eh einen leichten Schlaf mit Baby hat), aber ich will es auch nicht herunterspielen, denn solche Fälle gibt es (leider) auch.<br />
Kannst mir ja dann berichten, für was du dich entschieden hast. Ich würde mich freuen.<br />
Alles, alles Liebe, gute Besserung für deinen Mann, viel Kraft für die Clusterzeit, alles Gute für eure kleine Familie &lt;3<br />
Julia</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ewa Knoppik		</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/dauerstillen-oder-auch-clusterfeeding/#comment-687</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ewa Knoppik]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Oct 2017 04:53:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.milchtropfen.de/?p=3114#comment-687</guid>

					<description><![CDATA[Hallo Julia, unser Kleiner 8 Tage alt, hat erst vor drei Tagen das Clusterfeeding entdeckt und ich bin jetzt schon k.o. :-0 Mein Mann ist leider zur Zeit sehr erkältet und muss viel arbeiten so dass er ihn kaum nehmen kann....Deine Worte machen mir Mut.Unser Sohn liebt das Tragetuch,vielleicht probiere iCh das aus, aber wie damit schlafen? Ist es fürs Baby nicht gefährlich? LG und 1000 Dank, Ewa]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Julia, unser Kleiner 8 Tage alt, hat erst vor drei Tagen das Clusterfeeding entdeckt und ich bin jetzt schon k.o. :-0 Mein Mann ist leider zur Zeit sehr erkältet und muss viel arbeiten so dass er ihn kaum nehmen kann&#8230;.Deine Worte machen mir Mut.Unser Sohn liebt das Tragetuch,vielleicht probiere iCh das aus, aber wie damit schlafen? Ist es fürs Baby nicht gefährlich? LG und 1000 Dank, Ewa</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Julia Braun		</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/dauerstillen-oder-auch-clusterfeeding/#comment-647</link>

		<dc:creator><![CDATA[Julia Braun]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Sep 2017 10:33:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.milchtropfen.de/?p=3114#comment-647</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.milchtropfen.de/dauerstillen-oder-auch-clusterfeeding/#comment-639&quot;&gt;Nicole&lt;/a&gt;.

Hey Nicole, schön dass du zurückgeschrieben hast :)
Genau. Mach es, wie es sich richtig für dich anfühlt. Dir ist die Unterstützung deiner Familie gewiss und das ist so viel Wert!
Was du da von Selbstaufgabe schreibst, könnte 1:1 von mir stammen. Ich finde mich in dem, was du da erzählst, auch wieder. Bei mir hat es etwa ein Jahr gebraucht, bis ich dann mal wieder was für mich gemacht habe. Und auch das ist wichtig. Wir brauchen einfach auch mal was anderes und das ist auch gut so. Das bedeutet nicht, dass du und ich und all die anderen Mütter, die das so handhaben, schlechte Mütter sind ;)
Viele liebe Grüße
Julia]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a rel="nofollow"href="https://www.milchtropfen.de/dauerstillen-oder-auch-clusterfeeding/#comment-639">Nicole</a>.</p>
<p>Hey Nicole, schön dass du zurückgeschrieben hast 🙂<br />
Genau. Mach es, wie es sich richtig für dich anfühlt. Dir ist die Unterstützung deiner Familie gewiss und das ist so viel Wert!<br />
Was du da von Selbstaufgabe schreibst, könnte 1:1 von mir stammen. Ich finde mich in dem, was du da erzählst, auch wieder. Bei mir hat es etwa ein Jahr gebraucht, bis ich dann mal wieder was für mich gemacht habe. Und auch das ist wichtig. Wir brauchen einfach auch mal was anderes und das ist auch gut so. Das bedeutet nicht, dass du und ich und all die anderen Mütter, die das so handhaben, schlechte Mütter sind 😉<br />
Viele liebe Grüße<br />
Julia</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Nicole		</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/dauerstillen-oder-auch-clusterfeeding/#comment-639</link>

		<dc:creator><![CDATA[Nicole]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Sep 2017 03:16:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.milchtropfen.de/?p=3114#comment-639</guid>

					<description><![CDATA[Liebe Julia,
vielen Dank für deine Antwort und deine Tipps. Ich bin nach wie vor offen für jede Hilfe und jeden guten Rat. Am Ende ist es jedoch mein Bauchgefühl das entscheidet und auf das ich mich zu Glück immer mehr verlassen kann.
Meine Tochter nimmt zum Glück immer weiter zu, ist fröhlich und aufmerksam wenn sie wach ist und schläft immer friedlicher und länger am Stück. Die Phasen wo sie weint und schreit werden immer kürzer und seltener, da ich meine sie mit jedem Tag besser zu verstehen und auf ihre Bedürfnisse eingehen zu können. Das bringt mir momentan am meisten Zuversicht und Vertrauen. Und mein Mann natürlich. Wenn es doch mal wieder eine Phase gibt in der ich am verzweifeln bin, weil ich seit Stunden nicht geschlafen habe und nicht mehr weiter weiß, ist er derjenige der sie immer beruhigt bekommt und mir dadurch zu etwas Schlaf verhilft, so dass ich sie dann wieder etwas erholter und entspannter anlegen kann.

Zur Stillberaterin muss ich fairer Weise noch etwas hinzufügen. Ich habe ihr gegenüber selbstverständlich auch meine Bedenken geäußert, dass ich das Gefühl habe, dass meine Tochter nicht satt wird. Sie hat gemerkt wie wichtig mir das Stillen ist und deshalb ein Brusternährungsset vorgeschlagen. Das haben wir auch ausprobiert, da es den Vorteil bringt, dass meine Tochter dann weiter an meiner Brust ist, die Milchbildung anregt und hoffentlich satter wird. Mit Muttermilch hat das auch gut geklappt. Mit der gekauften Nahrung leider überhaupt nicht. Die will sie nach wie vor nicht.
Durch gutes Essen und mehr Entspannung meinerseits habe ich jedoch festgestellt, dass die Milch wieder deutlich mehr geworden ist. Wenn ich jedoch erst Milch warm mache und das Brusternährungsset vorbereite, ist meine Tochter meistens schon verstimmt, bevor wir überhaupt angefangen haben mit stillen. Also lege ich sie ohne an. In den meisten Fällen reicht ihr das auch vollkommen. Wir haben so 10 bis 12 größere &quot;Stillsitzungen&quot;, neben ein paar kleinen. In 10 von 12 Fällen wird sie mittlerweile gut satt und ist zufrieden. Bei den beiden anderen sieht es so aus, dass sie trotz stillen unzufrieden wird. Dann gehe ich sie zuerst wickeln. Denn häufig ist es so wie in deinem Beitrag „Baby ist nervös beim Stillen“ beschrieben. Sobald sie nackig unter der Wärmelampe liegt ist schon alles gut. Die Windel war meistens schon nass und kurz darauf macht sie dann auch ein Häufchen nach dem anderen. Danach ist alles gut und sie lässt sich durch mich oder meinen Mann in den Schlaf schunkeln. Da hat die Verdauung sie beim Dauerstillen einfach überholt.
Bei dem anderen Fall hilft das jedoch nicht. Dann ist sie gefühlt wirklich müde und erschöpft und gerade wenn die Milch dann nicht mehr in Strömen fließt, scheint es ihr einfach zu viel zu werden. Auch da lässt sie sich zwar beruhigen und schläft irgendwann ein, aber sie schläft unruhig und das kleinste Geräusch weckt sie. Man kann sie dann auch nicht ablegen, sie wird sofort wach. Aber das wird sie in der Regel ohnehin nach wenigen Minuten Schlaf und der Versuch zu stillen geht von vorne los. Dann hilft aber auch das Brusternährungsset nicht. Wenn ich ihr dann eine Flasche mit meiner Muttermilch anbiete trinkt sie so zwischen 50 und 70ml und danach ist alles gut. Sie findet schnell in den Schlaf und schläft dann auch mal bis zu drei Stunden. Dann kann es auch noch so laut sein und sie schläft trotzdem.
Natürlich habe ich auch Sorge sie könnte eine Saugverwirrung bekommen oder nur noch die Flasche wollen. Aber bisher gibt es dafür keine Anzeichen. Momentan kann ich mit dem einen Fläschchen gut leben. Es beruhigt mich zu wissen noch etwas in der Hinterhand zu haben. Auch wenn ich es ihr nur anbiete und sie die Flasche nicht nimmt. Dann weiß ich Hunger ist gerade nicht das Problem. Ich hoffe jedoch, dass wir auch das bald weg lassen können.

Eine weiter Stillberaterin möchte ich momentan nicht. Ich glaube wenn mir noch jemand jetzt &quot;reinredet&quot; werde ich vollkommen kirre.

Ich schaffe es auch mit jedem Tag mehr mich an der Zufriedenheit meiner Tochter zu orientieren und nicht am Gewicht. Meine ganze Familie ist hier eine große Unterstützung. Meine Schwiegereltern waren von Anfang an der Meinung, dass es ihr gut geht. Sie haben sich viel mehr Sorgen um mich gemacht. Und meine Eltern und auch meine Schwester würden sofort alles stehen und liegen lassen und her fahren, wenn ich sie brauche. Schon allein dieses Wissen hilft.

Außerdem habe ich für mich noch etwas ganz wichtiges entdeckt. Das Leben grenzt momentan sehr an Selbstaufgabe. Außer meinen Grundbedürfnissen bin ich nichts nachgegangen. Das war nicht gut für mich. Ich bin ein kreativer Mensch, der sehr gerne näht und strickt. Das ist für mich Entspannung und Freude. Jetzt verschaffen mir mein Mann und meine Schwiegereltern immer mal wieder eine Stunde Zeit und gehen mit ihr spazieren. Dann kann ich kreativ sein oder auch einfach nur schlafen. Außerdem treffe ich mich wieder mit Freundinnen und anderen Müttern. Wir gehen spazieren oder einen Kaffee trinken. Den ganzen Tag allein auf der Coach zu sitzen tat mir ebenfalls nicht gut. Vielleicht ist das egoistisch und andere werden mir sagen, dass sie es ja ganz anders machen würden. Aber für uns funktioniert es. In der restlichen Zeit habe ich einen gemütlichen Platz auf der Coach mit Essen und Trinken. Ich kann nebenbei auch mal lesen, Musik hören oder sehe auf dem Laptop ein Serie (über Kopfhörer und sie sieht den Bildschirm natürlich nicht). Aber meistens kuschel und entspanne ich mit meiner kleinen Maus.

Alles Liebe, Nicole]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Julia,<br />
vielen Dank für deine Antwort und deine Tipps. Ich bin nach wie vor offen für jede Hilfe und jeden guten Rat. Am Ende ist es jedoch mein Bauchgefühl das entscheidet und auf das ich mich zu Glück immer mehr verlassen kann.<br />
Meine Tochter nimmt zum Glück immer weiter zu, ist fröhlich und aufmerksam wenn sie wach ist und schläft immer friedlicher und länger am Stück. Die Phasen wo sie weint und schreit werden immer kürzer und seltener, da ich meine sie mit jedem Tag besser zu verstehen und auf ihre Bedürfnisse eingehen zu können. Das bringt mir momentan am meisten Zuversicht und Vertrauen. Und mein Mann natürlich. Wenn es doch mal wieder eine Phase gibt in der ich am verzweifeln bin, weil ich seit Stunden nicht geschlafen habe und nicht mehr weiter weiß, ist er derjenige der sie immer beruhigt bekommt und mir dadurch zu etwas Schlaf verhilft, so dass ich sie dann wieder etwas erholter und entspannter anlegen kann.</p>
<p>Zur Stillberaterin muss ich fairer Weise noch etwas hinzufügen. Ich habe ihr gegenüber selbstverständlich auch meine Bedenken geäußert, dass ich das Gefühl habe, dass meine Tochter nicht satt wird. Sie hat gemerkt wie wichtig mir das Stillen ist und deshalb ein Brusternährungsset vorgeschlagen. Das haben wir auch ausprobiert, da es den Vorteil bringt, dass meine Tochter dann weiter an meiner Brust ist, die Milchbildung anregt und hoffentlich satter wird. Mit Muttermilch hat das auch gut geklappt. Mit der gekauften Nahrung leider überhaupt nicht. Die will sie nach wie vor nicht.<br />
Durch gutes Essen und mehr Entspannung meinerseits habe ich jedoch festgestellt, dass die Milch wieder deutlich mehr geworden ist. Wenn ich jedoch erst Milch warm mache und das Brusternährungsset vorbereite, ist meine Tochter meistens schon verstimmt, bevor wir überhaupt angefangen haben mit stillen. Also lege ich sie ohne an. In den meisten Fällen reicht ihr das auch vollkommen. Wir haben so 10 bis 12 größere &#8222;Stillsitzungen&#8220;, neben ein paar kleinen. In 10 von 12 Fällen wird sie mittlerweile gut satt und ist zufrieden. Bei den beiden anderen sieht es so aus, dass sie trotz stillen unzufrieden wird. Dann gehe ich sie zuerst wickeln. Denn häufig ist es so wie in deinem Beitrag „Baby ist nervös beim Stillen“ beschrieben. Sobald sie nackig unter der Wärmelampe liegt ist schon alles gut. Die Windel war meistens schon nass und kurz darauf macht sie dann auch ein Häufchen nach dem anderen. Danach ist alles gut und sie lässt sich durch mich oder meinen Mann in den Schlaf schunkeln. Da hat die Verdauung sie beim Dauerstillen einfach überholt.<br />
Bei dem anderen Fall hilft das jedoch nicht. Dann ist sie gefühlt wirklich müde und erschöpft und gerade wenn die Milch dann nicht mehr in Strömen fließt, scheint es ihr einfach zu viel zu werden. Auch da lässt sie sich zwar beruhigen und schläft irgendwann ein, aber sie schläft unruhig und das kleinste Geräusch weckt sie. Man kann sie dann auch nicht ablegen, sie wird sofort wach. Aber das wird sie in der Regel ohnehin nach wenigen Minuten Schlaf und der Versuch zu stillen geht von vorne los. Dann hilft aber auch das Brusternährungsset nicht. Wenn ich ihr dann eine Flasche mit meiner Muttermilch anbiete trinkt sie so zwischen 50 und 70ml und danach ist alles gut. Sie findet schnell in den Schlaf und schläft dann auch mal bis zu drei Stunden. Dann kann es auch noch so laut sein und sie schläft trotzdem.<br />
Natürlich habe ich auch Sorge sie könnte eine Saugverwirrung bekommen oder nur noch die Flasche wollen. Aber bisher gibt es dafür keine Anzeichen. Momentan kann ich mit dem einen Fläschchen gut leben. Es beruhigt mich zu wissen noch etwas in der Hinterhand zu haben. Auch wenn ich es ihr nur anbiete und sie die Flasche nicht nimmt. Dann weiß ich Hunger ist gerade nicht das Problem. Ich hoffe jedoch, dass wir auch das bald weg lassen können.</p>
<p>Eine weiter Stillberaterin möchte ich momentan nicht. Ich glaube wenn mir noch jemand jetzt &#8222;reinredet&#8220; werde ich vollkommen kirre.</p>
<p>Ich schaffe es auch mit jedem Tag mehr mich an der Zufriedenheit meiner Tochter zu orientieren und nicht am Gewicht. Meine ganze Familie ist hier eine große Unterstützung. Meine Schwiegereltern waren von Anfang an der Meinung, dass es ihr gut geht. Sie haben sich viel mehr Sorgen um mich gemacht. Und meine Eltern und auch meine Schwester würden sofort alles stehen und liegen lassen und her fahren, wenn ich sie brauche. Schon allein dieses Wissen hilft.</p>
<p>Außerdem habe ich für mich noch etwas ganz wichtiges entdeckt. Das Leben grenzt momentan sehr an Selbstaufgabe. Außer meinen Grundbedürfnissen bin ich nichts nachgegangen. Das war nicht gut für mich. Ich bin ein kreativer Mensch, der sehr gerne näht und strickt. Das ist für mich Entspannung und Freude. Jetzt verschaffen mir mein Mann und meine Schwiegereltern immer mal wieder eine Stunde Zeit und gehen mit ihr spazieren. Dann kann ich kreativ sein oder auch einfach nur schlafen. Außerdem treffe ich mich wieder mit Freundinnen und anderen Müttern. Wir gehen spazieren oder einen Kaffee trinken. Den ganzen Tag allein auf der Coach zu sitzen tat mir ebenfalls nicht gut. Vielleicht ist das egoistisch und andere werden mir sagen, dass sie es ja ganz anders machen würden. Aber für uns funktioniert es. In der restlichen Zeit habe ich einen gemütlichen Platz auf der Coach mit Essen und Trinken. Ich kann nebenbei auch mal lesen, Musik hören oder sehe auf dem Laptop ein Serie (über Kopfhörer und sie sieht den Bildschirm natürlich nicht). Aber meistens kuschel und entspanne ich mit meiner kleinen Maus.</p>
<p>Alles Liebe, Nicole</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Julia Braun		</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/dauerstillen-oder-auch-clusterfeeding/#comment-631</link>

		<dc:creator><![CDATA[Julia Braun]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Sep 2017 07:51:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.milchtropfen.de/?p=3114#comment-631</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.milchtropfen.de/dauerstillen-oder-auch-clusterfeeding/#comment-623&quot;&gt;Nicole&lt;/a&gt;.

Hallo Nicole,
tut mir Leid, dass ich erst jetzt antworte. Ich wollte aber ausführlicher auf deinen Kommentar eingehen, weshalb ich etwas Zeit zum Antworten brauchte. Hoffe, du liest es noch :)
Das klingt wirklich Nerven aufreibend. Erst hast du so viel Unterstützung von Mann, deiner Mama und teils von der Hebamme und dann bricht das alles weg.
Ich kann mir gut vorstellen, dass dich das Gewicht deines Babys kirre gemacht haben muss. War bei mir ja auch nicht anders. Ich hab mir auch so viele Sorgen gemacht. Deshalb kann ich es wirklich verstehen, dass du dir da erstmal Sicherheit von der Waage gesucht hast und dein Baby zum Stillen geweckt hast.
Deine Entscheidung, das mit dem Aufwecken sein zu lassen, liest sich auch so, als wäre es eine Erleichterung für euch beide gewesen. Es scheint euch nur unnötig gestresst zu haben. Trotz der Sachen, die du im Internet gelesen hast, hast du dich hier auf dein Bauchgefühl verlassen. Es ist schon wichtig, sich Input zu holen, aber wenn einem diese Ratschläge nicht gut tun, dann weg damit. 
Ich lese hier viel Verwirrung durch die Stillberaterin und die Kinderärztin. Sie scheinen nur auf die Zahlen, nicht aber auf dein Baby zu schauen. Es geht ihm gut. Es ist fröhlich, lächelt, strampelt, macht oft in die Windeln und nimmt LANGSAM, aber stetig zu. Mach dich nicht irre. Wenn dein Baby so vergnügt ist, wie du es hier beschreibst, scheint doch alles in Ordnung zu sein. Wenn es stetig abnimmt, würde ich das medizinisch abklären lassen. Ansonsten (ich weiß, dass es einfach gesagt): Versuch dich zu entspannen. Es ist toll, dass deine Familie dich in dieser stressigen Zeit unterstützt (hat). Das ist auch wichtig beim Stillen, da haben sie Recht.
Die Sache mit dem Zufüttern sehe ich hier weniger förderlich für eure Stillbeziehung. Dein Baby regelt den Bedarf durch Nachfrage. Wenn es beispielsweise stundenlang bei dir an der Brust trinkt, sorgt es dafür, dass mehr Milch produziert wird. Wenn es nun an der Flasche pappsatt ist, braucht es nicht nochmal gestillt zu werden. Die Milch in deiner Brust bleibt die gleiche. Wenn dein Kind also weniger oft gestillt wird, weil es aus der Flasche trinkt und satt ist, wird auch weniger Milch produziert. So kann es dann wie bei meiner Mutter (die alle 3-4 Stunden gestillt hat) enden, dass du wie sie tatsächlich nicht mehr genügend Milch hast und komplett auf Flasche umsteigen musst.
Ich verstehe also nicht so ganz, warum dir eine Stillberaterin zum Zufüttern rät. Ich lese aus deinem Kommentar eher Verunsicherung heraus.
Was ich dir raten kann (das musst du nicht annehmen, mach es, wie du dich wohl fühlst):
1. Such dir nochmal eine andere Stillberaterin. Mir kommt es komisch vor, dass eine Stillberaterin dir zum Zufüttern rät. Probier es mal bei den Vereinen (La Leche Liga usw.), die ich unten im Blog Beitrag aufgelistet hatte.
2. Lass das Fläschchen weg und leg dein Baby weiter an. Das kann hart werden, weil dein Baby ja seinen Bedarf bestellen muss. Es wird also oft und lange gestillt werden wollen.
3. Versuch dich zu beruhigen, wie du es eh schon machst: Schau dein Baby an. Geht es ihm gut? Macht es oft in die Windel? Nimmt es LANGSAM zu, aber wenigstens nicht ab? Dann geht es ihm auch gut. Wie gesagt: Manche Kinder sind halt zierlich und keine Wonneproppen und werden es auch im Erwachsenenalter nicht sein. Wir sind alle verschieden und passen nicht alle in Schema F rein. Nur dein Kind kann dir sagen, ob es ihm wirklich gut geht, aber keine Zahlen.
4. Versuch dich weiter zu entspannen: Ich würde tatsächlich die Waage irgendwann, wenn du es schaffst, verbannen. Stell das Ding in den Keller. Es macht dich nur verrückt, scheint mir. Vertrau auf dich und dein Baby. Mach es euch gemütlich, wenn ihr stillt. Hier ist es wirklich hilfreich, dass dir dein Mann Snacks bereitstellt und kocht. Hat meiner in der schlimmen Clusterzeit auch gemacht :) Stilltee ist gut, noch mehr aber eine entspannte Atmosphäre. Schöne Musik hören, warmes Licht, gemütliches Plätzchen, Essen, Trinken, ein Buch etc. Was dich halt entspannt.
Du musst diese Tipps nicht annehmen, wenn sie für dich nicht passen. Ich hoffe, ihr werdet euren Weg finden.
Was mir noch einfällt, weil du davon schriebst, dass dein Baby ständig an- und abgdockt: Lies mal meinen Beitrag &lt;a href=&quot;https://www.milchtropfen.de/baby-ist-nervoes-beim-stillen/&quot;&gt;&quot;Baby ist nervös beim Stillen&quot;&lt;/a&gt;. Vielleicht hilft dir das ja weiter ;)
Alles, alles Liebe euch und schreib gern zurück &#060;3
Julia]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a rel="nofollow"href="https://www.milchtropfen.de/dauerstillen-oder-auch-clusterfeeding/#comment-623">Nicole</a>.</p>
<p>Hallo Nicole,<br />
tut mir Leid, dass ich erst jetzt antworte. Ich wollte aber ausführlicher auf deinen Kommentar eingehen, weshalb ich etwas Zeit zum Antworten brauchte. Hoffe, du liest es noch 🙂<br />
Das klingt wirklich Nerven aufreibend. Erst hast du so viel Unterstützung von Mann, deiner Mama und teils von der Hebamme und dann bricht das alles weg.<br />
Ich kann mir gut vorstellen, dass dich das Gewicht deines Babys kirre gemacht haben muss. War bei mir ja auch nicht anders. Ich hab mir auch so viele Sorgen gemacht. Deshalb kann ich es wirklich verstehen, dass du dir da erstmal Sicherheit von der Waage gesucht hast und dein Baby zum Stillen geweckt hast.<br />
Deine Entscheidung, das mit dem Aufwecken sein zu lassen, liest sich auch so, als wäre es eine Erleichterung für euch beide gewesen. Es scheint euch nur unnötig gestresst zu haben. Trotz der Sachen, die du im Internet gelesen hast, hast du dich hier auf dein Bauchgefühl verlassen. Es ist schon wichtig, sich Input zu holen, aber wenn einem diese Ratschläge nicht gut tun, dann weg damit.<br />
Ich lese hier viel Verwirrung durch die Stillberaterin und die Kinderärztin. Sie scheinen nur auf die Zahlen, nicht aber auf dein Baby zu schauen. Es geht ihm gut. Es ist fröhlich, lächelt, strampelt, macht oft in die Windeln und nimmt LANGSAM, aber stetig zu. Mach dich nicht irre. Wenn dein Baby so vergnügt ist, wie du es hier beschreibst, scheint doch alles in Ordnung zu sein. Wenn es stetig abnimmt, würde ich das medizinisch abklären lassen. Ansonsten (ich weiß, dass es einfach gesagt): Versuch dich zu entspannen. Es ist toll, dass deine Familie dich in dieser stressigen Zeit unterstützt (hat). Das ist auch wichtig beim Stillen, da haben sie Recht.<br />
Die Sache mit dem Zufüttern sehe ich hier weniger förderlich für eure Stillbeziehung. Dein Baby regelt den Bedarf durch Nachfrage. Wenn es beispielsweise stundenlang bei dir an der Brust trinkt, sorgt es dafür, dass mehr Milch produziert wird. Wenn es nun an der Flasche pappsatt ist, braucht es nicht nochmal gestillt zu werden. Die Milch in deiner Brust bleibt die gleiche. Wenn dein Kind also weniger oft gestillt wird, weil es aus der Flasche trinkt und satt ist, wird auch weniger Milch produziert. So kann es dann wie bei meiner Mutter (die alle 3-4 Stunden gestillt hat) enden, dass du wie sie tatsächlich nicht mehr genügend Milch hast und komplett auf Flasche umsteigen musst.<br />
Ich verstehe also nicht so ganz, warum dir eine Stillberaterin zum Zufüttern rät. Ich lese aus deinem Kommentar eher Verunsicherung heraus.<br />
Was ich dir raten kann (das musst du nicht annehmen, mach es, wie du dich wohl fühlst):<br />
1. Such dir nochmal eine andere Stillberaterin. Mir kommt es komisch vor, dass eine Stillberaterin dir zum Zufüttern rät. Probier es mal bei den Vereinen (La Leche Liga usw.), die ich unten im Blog Beitrag aufgelistet hatte.<br />
2. Lass das Fläschchen weg und leg dein Baby weiter an. Das kann hart werden, weil dein Baby ja seinen Bedarf bestellen muss. Es wird also oft und lange gestillt werden wollen.<br />
3. Versuch dich zu beruhigen, wie du es eh schon machst: Schau dein Baby an. Geht es ihm gut? Macht es oft in die Windel? Nimmt es LANGSAM zu, aber wenigstens nicht ab? Dann geht es ihm auch gut. Wie gesagt: Manche Kinder sind halt zierlich und keine Wonneproppen und werden es auch im Erwachsenenalter nicht sein. Wir sind alle verschieden und passen nicht alle in Schema F rein. Nur dein Kind kann dir sagen, ob es ihm wirklich gut geht, aber keine Zahlen.<br />
4. Versuch dich weiter zu entspannen: Ich würde tatsächlich die Waage irgendwann, wenn du es schaffst, verbannen. Stell das Ding in den Keller. Es macht dich nur verrückt, scheint mir. Vertrau auf dich und dein Baby. Mach es euch gemütlich, wenn ihr stillt. Hier ist es wirklich hilfreich, dass dir dein Mann Snacks bereitstellt und kocht. Hat meiner in der schlimmen Clusterzeit auch gemacht 🙂 Stilltee ist gut, noch mehr aber eine entspannte Atmosphäre. Schöne Musik hören, warmes Licht, gemütliches Plätzchen, Essen, Trinken, ein Buch etc. Was dich halt entspannt.<br />
Du musst diese Tipps nicht annehmen, wenn sie für dich nicht passen. Ich hoffe, ihr werdet euren Weg finden.<br />
Was mir noch einfällt, weil du davon schriebst, dass dein Baby ständig an- und abgdockt: Lies mal meinen Beitrag <a rel="nofollow"href="https://www.milchtropfen.de/baby-ist-nervoes-beim-stillen/">&#8222;Baby ist nervös beim Stillen&#8220;</a>. Vielleicht hilft dir das ja weiter 😉<br />
Alles, alles Liebe euch und schreib gern zurück &lt;3<br />
Julia</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Nicole		</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/dauerstillen-oder-auch-clusterfeeding/#comment-623</link>

		<dc:creator><![CDATA[Nicole]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Sep 2017 04:00:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.milchtropfen.de/?p=3114#comment-623</guid>

					<description><![CDATA[Liebe Julia, ich lese gerade deinen Beitrag über Dauerstillen oder auch Clusterfeeding während ich meine Tochter stille und denke mir: Endlich jemand der die gleichen Sorgen und Unsicherheiten anspricht.

Meine Tochter ist jetzt 7 Wochen alt und bei uns ist es nicht ganz so extrem. Aber von vorne.
Schon aus dem Krankenhaus sind wir mit einem Gewichtsverlust von über 10% entlassen worden, lediglich mit dem Hinweis auf das Gewicht zu achten. Der Milcheinschuss war heftig und ich stillte deshalb mit einem Brusthütchen. Auch danach blieb ich dabei, da ich das Gefühl hatte sie trinkt dadurch besser. Sie dockt nicht so häufig ab, wird nicht so schnell müde, hat es insgesamt einfacher. Meine Hebamme war ein paar mal da, war jedoch immer im Stress und sagte nachdem sie gefühlte 5 Sekunden beim Stillen zusah, dass sie eben gemütlich trinkt. Als meine Tochter 3 Wochen alt war, hatte sie endlich wieder ihr Ausgangsgewicht und meine Hebamme verabschiedete sich in den Urlaub. Da begann dann der Stress. Hinzu kam, dass mein Mann wieder arbeiten musste und auch meine Mutter, die mich anfangs unterstützt hatte, fuhr wieder nach Hause. Ich wollte Charlotte nur 2 mal die Woche wiegen, aber als sie nicht zunahm wog ich sie täglich. Und geriet immer mehr in Panik. Vorher stillte ich nach Bedarf. Mal hatte meine Tochter nach einer Stunde wieder Hunger, mal schlief sie auch 3 bis 4 Stunden durch.
Ich las viel im Internet und beschloß sie jetzt spätestens alle 2 Stunden anzulegen und notfalls zu wecken. Die nächsten 3 Tage kamen wir gar nicht von der Coach runter. Sie war so durcheinander wenn ich sie weckte, dass sie noch müde und verwirrt, dann kaum getrunken hat. Hab ich sie aber abgelegt, hat sie gleich geweint und ich legte sie wieder an. Sie hat nicht ein Gramm weiter zugenommen, also ließ ich es wieder. Lieber sollte sie ihren Rhythmus behalten, wenn sie dann besser trank. Auch wenn es manchmal mehrere Stunden gedauert hat bis sie satt war.

Meine Stimmung schwankte ständig hin und her. Mal war ich zuversichtlich, denn sie war wach, lächelte mich an, strampelt vergnügt vor sich hin und schlief friedlich. Sie war zudem der reinste &#039;Durchlauferhitzer&#039;. Was oben rein kam, kam gefühlt doppelt unten raus. Jeweils 6 Stuhlwindeln und etliche nasse Windeln gab es täglich. Und dann war da die andere Seite und ich zweifelte.
Da sind diese Momente beim Stillen: Das ständige an- und abdocken, dazwischen weint sie bitterlich und ich muss sie erst einmal wieder beruhigen. Bekommt sie etwa nicht genug Milch? Oder hat sie Bauchschmerzen? Meistens passierte es abends. Aber warum nimmt sie dann nicht weiter zu? Im Stillhütchen war immer noch Milch und aus meiner Brust ließ sich nach wie vor Milch heraus massieren. Sie sah nicht abgemagert aus, aber Speckröllchen hatte sie auch keine. Ich wurde immer unsicherer. Fast 2 Wochen blieb ihr Gewicht gleich.
Ich war am verzweifeln. Sie muss doch endlich mal zunehmen!

Ich war bei einer Stillgruppe, aber dort fand niemand etwas ungewöhnliches. Schließlich habe ich mir Hilfe bei einer Stillberaterin und auch bei der Kinderärztin gesucht. Aber beide sagten nur, dass ich dann eben zufüttern muss. Für sie zählte nur das Gewicht, das eben nicht ins Schema passte. Ich war völlig verunsichert. Ich meinte ein gesundes Kind in den Armen zu halten. Aber es hieß, dass sie sich eben schon an die geringen Mengen gewöhnt hätte und irgendwann schläft sie aus Erschöpfung ein und nicht weil sie satt war. An die Milch die ich noch heraus massieren konnte, kam sie aus eigener Kraft nicht heran. Ich bin recht klein und habe kleine Brüste. Eben von der Natur benachteiligt. So etwas musste ich mir anhören.

Also kaufte ich natürlich pre Nahrung. Meine Tochter sollte doch nicht an meiner Brust verhungern. Ich bot ihr also nach jeder Mahlzeit das Fläschchen an. Meistens kippte ich die Nahrung wieder weg. Sie trank sie einfach nicht. Ich probierte es immer wieder. Zuerst mit meiner abgepumpten Milch und wenn ich davon keine hatte, dann die gekaufte. Mehr als 50 ml am Tag nimmt sie mir jedoch nicht ab.

Meiner Familie war noch etwas anders wichtig. Meine Gesundheit. Ich hatte mich völlig vernachlässigt. Mein Mann stellte mir morgens Getränke und Snacks bereit und abends kochte er. Denn sie erinnerten mich daran, dass ich auch gut essen und mich mal entspannen muss um genug Milch zu haben. Zudem tat ich alles um die Milchbildung zu fördern. Ich pumpte ab, ich trank Stilltee und nahm Pulver und Kapseln zu mir. Und dann lief es endlich wieder. Schon nach 5 Tagen hatte sie 230g zugenommen. Sie ist jetzt 7 Wochen alt und wir sind noch lange nicht über den Berg. Die Sorgen sind alle noch präsent. Ich wiege sie zwei Mal in der Woche. Wenn sie meine Brust nicht mehr möchte und die Flasche mit großen Schlucken leer trinkt, habe ich Angst, dass sie irgendwann meine Brust gar nicht mehr annimmt. Manche Stillmahlzeiten dauern immer noch bis zu 45 Minuten und das im Stundentakt. Ich frage mich ob sie satt ist. Dann schaue ich in das lachende Gesicht meiner Tochter.
Ich hoffe wir schaffen das. Mittlerweile bin ich davon überzeugt, dass sie nicht lautlos verhungern würde. Ihren Unmut kann sie schon sehr deutlich machen. Und sie würde auch keine 4 Stunden am Stück schlafen, wenn sie hungert. Speckröllchen hat sie immer noch nicht, aber die hatte wohl mein Mann als Baby auch nicht. Überhaupt haben wir beide einen sehr guten Stoffwechsel.

Ich glaube mit einer anderen Hebamme wäre es vielleicht nicht so weit gekommen. Trotzdem mache ich die meisten Vorwürfe nach wie vor mir selbst. Es ist meine Aufgabe mein Kind satt zu bekommen und ich hatte versagt. Von solchen Gedanken versuche ich mich zu befreien. Denn ich weiß, sie sind nicht förderlich für unsere Stillbeziehung. Erfahrungsberichte wie deiner helfen mir enorm. Wo eben nicht alles immer nach Schema läuft.
Wirklich beruhigen kann mich aber nur meine Tochter. Wenn sie glücklich, zufrieden und satt neben mir liegt. Und leider aber auch die Waage, die hoffentlich beim nächsten Mal wieder mehr anzeigt, bis wir sie irgendwann ganz weg stellen können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Julia, ich lese gerade deinen Beitrag über Dauerstillen oder auch Clusterfeeding während ich meine Tochter stille und denke mir: Endlich jemand der die gleichen Sorgen und Unsicherheiten anspricht.</p>
<p>Meine Tochter ist jetzt 7 Wochen alt und bei uns ist es nicht ganz so extrem. Aber von vorne.<br />
Schon aus dem Krankenhaus sind wir mit einem Gewichtsverlust von über 10% entlassen worden, lediglich mit dem Hinweis auf das Gewicht zu achten. Der Milcheinschuss war heftig und ich stillte deshalb mit einem Brusthütchen. Auch danach blieb ich dabei, da ich das Gefühl hatte sie trinkt dadurch besser. Sie dockt nicht so häufig ab, wird nicht so schnell müde, hat es insgesamt einfacher. Meine Hebamme war ein paar mal da, war jedoch immer im Stress und sagte nachdem sie gefühlte 5 Sekunden beim Stillen zusah, dass sie eben gemütlich trinkt. Als meine Tochter 3 Wochen alt war, hatte sie endlich wieder ihr Ausgangsgewicht und meine Hebamme verabschiedete sich in den Urlaub. Da begann dann der Stress. Hinzu kam, dass mein Mann wieder arbeiten musste und auch meine Mutter, die mich anfangs unterstützt hatte, fuhr wieder nach Hause. Ich wollte Charlotte nur 2 mal die Woche wiegen, aber als sie nicht zunahm wog ich sie täglich. Und geriet immer mehr in Panik. Vorher stillte ich nach Bedarf. Mal hatte meine Tochter nach einer Stunde wieder Hunger, mal schlief sie auch 3 bis 4 Stunden durch.<br />
Ich las viel im Internet und beschloß sie jetzt spätestens alle 2 Stunden anzulegen und notfalls zu wecken. Die nächsten 3 Tage kamen wir gar nicht von der Coach runter. Sie war so durcheinander wenn ich sie weckte, dass sie noch müde und verwirrt, dann kaum getrunken hat. Hab ich sie aber abgelegt, hat sie gleich geweint und ich legte sie wieder an. Sie hat nicht ein Gramm weiter zugenommen, also ließ ich es wieder. Lieber sollte sie ihren Rhythmus behalten, wenn sie dann besser trank. Auch wenn es manchmal mehrere Stunden gedauert hat bis sie satt war.</p>
<p>Meine Stimmung schwankte ständig hin und her. Mal war ich zuversichtlich, denn sie war wach, lächelte mich an, strampelt vergnügt vor sich hin und schlief friedlich. Sie war zudem der reinste &#8218;Durchlauferhitzer&#8216;. Was oben rein kam, kam gefühlt doppelt unten raus. Jeweils 6 Stuhlwindeln und etliche nasse Windeln gab es täglich. Und dann war da die andere Seite und ich zweifelte.<br />
Da sind diese Momente beim Stillen: Das ständige an- und abdocken, dazwischen weint sie bitterlich und ich muss sie erst einmal wieder beruhigen. Bekommt sie etwa nicht genug Milch? Oder hat sie Bauchschmerzen? Meistens passierte es abends. Aber warum nimmt sie dann nicht weiter zu? Im Stillhütchen war immer noch Milch und aus meiner Brust ließ sich nach wie vor Milch heraus massieren. Sie sah nicht abgemagert aus, aber Speckröllchen hatte sie auch keine. Ich wurde immer unsicherer. Fast 2 Wochen blieb ihr Gewicht gleich.<br />
Ich war am verzweifeln. Sie muss doch endlich mal zunehmen!</p>
<p>Ich war bei einer Stillgruppe, aber dort fand niemand etwas ungewöhnliches. Schließlich habe ich mir Hilfe bei einer Stillberaterin und auch bei der Kinderärztin gesucht. Aber beide sagten nur, dass ich dann eben zufüttern muss. Für sie zählte nur das Gewicht, das eben nicht ins Schema passte. Ich war völlig verunsichert. Ich meinte ein gesundes Kind in den Armen zu halten. Aber es hieß, dass sie sich eben schon an die geringen Mengen gewöhnt hätte und irgendwann schläft sie aus Erschöpfung ein und nicht weil sie satt war. An die Milch die ich noch heraus massieren konnte, kam sie aus eigener Kraft nicht heran. Ich bin recht klein und habe kleine Brüste. Eben von der Natur benachteiligt. So etwas musste ich mir anhören.</p>
<p>Also kaufte ich natürlich pre Nahrung. Meine Tochter sollte doch nicht an meiner Brust verhungern. Ich bot ihr also nach jeder Mahlzeit das Fläschchen an. Meistens kippte ich die Nahrung wieder weg. Sie trank sie einfach nicht. Ich probierte es immer wieder. Zuerst mit meiner abgepumpten Milch und wenn ich davon keine hatte, dann die gekaufte. Mehr als 50 ml am Tag nimmt sie mir jedoch nicht ab.</p>
<p>Meiner Familie war noch etwas anders wichtig. Meine Gesundheit. Ich hatte mich völlig vernachlässigt. Mein Mann stellte mir morgens Getränke und Snacks bereit und abends kochte er. Denn sie erinnerten mich daran, dass ich auch gut essen und mich mal entspannen muss um genug Milch zu haben. Zudem tat ich alles um die Milchbildung zu fördern. Ich pumpte ab, ich trank Stilltee und nahm Pulver und Kapseln zu mir. Und dann lief es endlich wieder. Schon nach 5 Tagen hatte sie 230g zugenommen. Sie ist jetzt 7 Wochen alt und wir sind noch lange nicht über den Berg. Die Sorgen sind alle noch präsent. Ich wiege sie zwei Mal in der Woche. Wenn sie meine Brust nicht mehr möchte und die Flasche mit großen Schlucken leer trinkt, habe ich Angst, dass sie irgendwann meine Brust gar nicht mehr annimmt. Manche Stillmahlzeiten dauern immer noch bis zu 45 Minuten und das im Stundentakt. Ich frage mich ob sie satt ist. Dann schaue ich in das lachende Gesicht meiner Tochter.<br />
Ich hoffe wir schaffen das. Mittlerweile bin ich davon überzeugt, dass sie nicht lautlos verhungern würde. Ihren Unmut kann sie schon sehr deutlich machen. Und sie würde auch keine 4 Stunden am Stück schlafen, wenn sie hungert. Speckröllchen hat sie immer noch nicht, aber die hatte wohl mein Mann als Baby auch nicht. Überhaupt haben wir beide einen sehr guten Stoffwechsel.</p>
<p>Ich glaube mit einer anderen Hebamme wäre es vielleicht nicht so weit gekommen. Trotzdem mache ich die meisten Vorwürfe nach wie vor mir selbst. Es ist meine Aufgabe mein Kind satt zu bekommen und ich hatte versagt. Von solchen Gedanken versuche ich mich zu befreien. Denn ich weiß, sie sind nicht förderlich für unsere Stillbeziehung. Erfahrungsberichte wie deiner helfen mir enorm. Wo eben nicht alles immer nach Schema läuft.<br />
Wirklich beruhigen kann mich aber nur meine Tochter. Wenn sie glücklich, zufrieden und satt neben mir liegt. Und leider aber auch die Waage, die hoffentlich beim nächsten Mal wieder mehr anzeigt, bis wir sie irgendwann ganz weg stellen können.</p>
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