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	Kommentare zu: &#8222;Probier wenigstens mal.&#8220;	</title>
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		<title>
		Von: Julia Will		</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/probier-wenigstens-mal/#comment-1154</link>

		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2020 07:35:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.milchtropfen.de/probier-wenigstens-mal/#comment-1151&quot;&gt;Mariselja&lt;/a&gt;.

Hey Mariselja,
danke für deinen Kommentar :) Ja, da stimme ich dir zu. Meine Mutter hat sich in Bezug auf meine Oma schon um einiges gewandelt und macht Dinge anders als es ihre Mutter damals gemacht hat, so ist es ja auch bei mir und meiner Mutter, und ich denke, auch mein Sohn wird später als Vater nicht alles so handhaben, wie wir es als seine Eltern machen.
Was nun grausamer war - probieren oder aufessen - mag ich nicht beurteilen, ich finde, beides ist Gewalt, und ich empfand es als Kind damals... naja, steht ja alles im Artikel. Ja, aufessen wäre noch ekliger geworden, schon allein, weil ich mich geistig so dagegen gesträubt hätte. Und trotzdem finde ich persönlich, dass Zwang zum Probieren einfach nicht sein muss. Man kann gute Argumente anführen wie du erwähnt hast, dass man z.B. sagt &quot;Dann weißt du wenigstens, wie es schmeckt&quot;, aber wenn das Kind &quot;Nein, ich will trotzdem nicht&quot; sagt, dann sollte das unbedingt respektiert werden, immerhin entscheidet man hier über den Körper eines anderen, des Kindes, ist selbst nicht in diesem Körper, und sollte sich auch nicht darüber erheben zu meinen, man wüsste besser, was dieser Körper mag oder nicht.
Ich finde es jedenfalls spannend, dass du so im regen Austausch mit deiner Mutter bist, bei uns ist das nicht so üblich, weil wir auf unterschiedlichen Ebenen sprechen, da kommt es schnell zu Missverständnissen. Ich nehme für mich auf jeden Fall mit, dass es immer einen Sinn dahinter gibt, was Menschen tun. Ich bin dabei, den meiner Mutter zu erkennen. Danke dir :)
Liebe Grüße
Julia]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a rel="nofollow"href="https://www.milchtropfen.de/probier-wenigstens-mal/#comment-1151">Mariselja</a>.</p>
<p>Hey Mariselja,<br />
danke für deinen Kommentar 🙂 Ja, da stimme ich dir zu. Meine Mutter hat sich in Bezug auf meine Oma schon um einiges gewandelt und macht Dinge anders als es ihre Mutter damals gemacht hat, so ist es ja auch bei mir und meiner Mutter, und ich denke, auch mein Sohn wird später als Vater nicht alles so handhaben, wie wir es als seine Eltern machen.<br />
Was nun grausamer war &#8211; probieren oder aufessen &#8211; mag ich nicht beurteilen, ich finde, beides ist Gewalt, und ich empfand es als Kind damals&#8230; naja, steht ja alles im Artikel. Ja, aufessen wäre noch ekliger geworden, schon allein, weil ich mich geistig so dagegen gesträubt hätte. Und trotzdem finde ich persönlich, dass Zwang zum Probieren einfach nicht sein muss. Man kann gute Argumente anführen wie du erwähnt hast, dass man z.B. sagt &#8222;Dann weißt du wenigstens, wie es schmeckt&#8220;, aber wenn das Kind &#8222;Nein, ich will trotzdem nicht&#8220; sagt, dann sollte das unbedingt respektiert werden, immerhin entscheidet man hier über den Körper eines anderen, des Kindes, ist selbst nicht in diesem Körper, und sollte sich auch nicht darüber erheben zu meinen, man wüsste besser, was dieser Körper mag oder nicht.<br />
Ich finde es jedenfalls spannend, dass du so im regen Austausch mit deiner Mutter bist, bei uns ist das nicht so üblich, weil wir auf unterschiedlichen Ebenen sprechen, da kommt es schnell zu Missverständnissen. Ich nehme für mich auf jeden Fall mit, dass es immer einen Sinn dahinter gibt, was Menschen tun. Ich bin dabei, den meiner Mutter zu erkennen. Danke dir 🙂<br />
Liebe Grüße<br />
Julia</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Mariselja		</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/probier-wenigstens-mal/#comment-1151</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mariselja]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2020 17:59:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo liebe Julia,

ich finde deinen Beitrag wie immer sehr spannend, hilfreich und anregend. 

Wenn ich eine Vermutung anstellen darf bzgl. des Verhaltens deiner Ma... Wenn sie früher dazu gezwungen wurde immer den Teller leer zu essen, dann hat sie glaube ich, schon große Fortschritte gemacht, indem du &quot;nur&quot; probieren musstest. Natürlich ist es immernoch Zwang und unfair, auf der Gemeinheitsskala allerdings deutlich weniger grausam als die &quot;Du musst Alles-Aufessen-Variante&quot;. Ich habe viel mit meiner Ma über ihren Erziehungsstil und den ihrer Mutter gesprochen und bin irgendwann zu der Erkenntnis gelangt, dass die guten Eltern versuchen es besser zu machen, als ihre eigenen Eltern es gemacht haben. Nur Perfekt klappt eben leider nicht, einfach weil wir Menschen sind und mit den Folgen der eigenen Erziehung zu kämpfen haben. 

Ganz liebe Grüße
Mari

P.S.: Ich musste auch alles probieren, kam damit aber relativ gut klar, da das Argument &quot;sonst weißt du ja gar nicht ob es dir vielleicht doch gut schmeckt&quot; ein vages, (und skeptisches) &quot;na gut, ok, vielleicht&quot; ausgelöst hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo liebe Julia,</p>
<p>ich finde deinen Beitrag wie immer sehr spannend, hilfreich und anregend. </p>
<p>Wenn ich eine Vermutung anstellen darf bzgl. des Verhaltens deiner Ma&#8230; Wenn sie früher dazu gezwungen wurde immer den Teller leer zu essen, dann hat sie glaube ich, schon große Fortschritte gemacht, indem du &#8222;nur&#8220; probieren musstest. Natürlich ist es immernoch Zwang und unfair, auf der Gemeinheitsskala allerdings deutlich weniger grausam als die &#8222;Du musst Alles-Aufessen-Variante&#8220;. Ich habe viel mit meiner Ma über ihren Erziehungsstil und den ihrer Mutter gesprochen und bin irgendwann zu der Erkenntnis gelangt, dass die guten Eltern versuchen es besser zu machen, als ihre eigenen Eltern es gemacht haben. Nur Perfekt klappt eben leider nicht, einfach weil wir Menschen sind und mit den Folgen der eigenen Erziehung zu kämpfen haben. </p>
<p>Ganz liebe Grüße<br />
Mari</p>
<p>P.S.: Ich musste auch alles probieren, kam damit aber relativ gut klar, da das Argument &#8222;sonst weißt du ja gar nicht ob es dir vielleicht doch gut schmeckt&#8220; ein vages, (und skeptisches) &#8222;na gut, ok, vielleicht&#8220; ausgelöst hat.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Julia Braun		</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/probier-wenigstens-mal/#comment-729</link>

		<dc:creator><![CDATA[Julia Braun]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Nov 2017 20:33:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.milchtropfen.de/?p=56#comment-729</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.milchtropfen.de/probier-wenigstens-mal/#comment-727&quot;&gt;Sam&lt;/a&gt;.

Hey Sam,
wie du eure Situation beschreibst, klingt sehr anstrengend. Ich würde mir da auch nicht reinreden lassen. Tipps kann man sich immer gern anhören, aber dann für sich und sein Kind entscheiden, ob man diesen Tipp annimmt oder doch lieber nicht. Kleine Kinder - gerade zu Beginn der Beikost - wollen einfach nur mit dem Essen mantschen, damit spielen, es in den Mund nehmen, spucken es auch wieder aus, schmieren es auf ihrem Teller (und dem Tisch) hin und her usw. - Und es ist wichtig, dass wir unsere Kinder diese Erfahrung nicht nehmen. So machen sie nämlich ihre ersten Erfahrungen mit dem Essen. Sie lernen es kennen. Da braucht sich niemand sorgen, dass das im Erwachsenenalter noch genau so gehandhabt wird, denn das macht ihr ja nicht, die ihr Vorbilder seid.
Alles, was mit Zwang zu tun hat, sei es emotionale Erpressung (das macht mich aber traurig), Bestrafung (dann gibt es nicht anderes am Tag zu essen als das hier) ist schädlich und trägt keineswegs dazu bei, dass das Kind positive Erfahrungen mit Essen machen kann. Wer isst schon gern unter Druck?
Wenn ich ein Verhalten meines Kindes nicht verstehen kann, versuche ich mich immer gern, in es hineinzuversetzen. Es mag keine Rinde vom Brot essen. Ok. Dafür mag ich z.B. keine rote Bete, die mein Sohn liebend gern isst. Was ich sagen will: Wir haben alle Abneigungen und Vorlieben und das sollte respektiert werden; immerhin sind wir alle Individuen.
Deshalb möchte ich dir ans Herz legen, auch dazu zu stehen, dass DU selbst auch keine Rinde gern isst. Womöglich warst du hier eine Vorbildfunktion für dein Kind. Das erinnert mich an meinen Opa, der zum Frühstück gern keine Butter auf sein Brot strich, abends aber schon. Ich habe das als Kind irgendwann übernommen und es war ok für alle - auch wenn meine Oma erst komisch geguckt und sich gesorgt hat. Aber sie sah, dass mein Opa ja auch keine Butter auf seine Stulle tat, von daher...
Bleib dir treu und steh dazu, dass du nunmal manches mehr und manches weniger und manches überhaupt nicht magst. Das ist völlig normal und verständlich.
Essen soll genussvoll sein, nicht grauenvoll - Du sagst es! Und das darf nicht nur für Erwachsene gelten. Wie unvorstellbar unfair wäre das sonst?
Sam, ich möchte dir gern einen Beitrag von mir da lassen, in dem es darum geht, was man tun kann, &lt;a href=&quot;https://www.milchtropfen.de/wenn-erziehungsstile-kollidieren/&quot;&gt;wenn andere Erziehungsstile (wie beispielsweise die der Großeltern) mit dem eigenen kollidieren&lt;/a&gt;. Ich bin da ganz bei deinem Kind und hoffe, dass du stark genug für sein Bedürfnis eintrittst. Du musst es unbedingt vor Druck, Strafen, Erpressung usw. schützen!
Alles Liebe euch und melde dich mal.
Julia]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a rel="nofollow"href="https://www.milchtropfen.de/probier-wenigstens-mal/#comment-727">Sam</a>.</p>
<p>Hey Sam,<br />
wie du eure Situation beschreibst, klingt sehr anstrengend. Ich würde mir da auch nicht reinreden lassen. Tipps kann man sich immer gern anhören, aber dann für sich und sein Kind entscheiden, ob man diesen Tipp annimmt oder doch lieber nicht. Kleine Kinder &#8211; gerade zu Beginn der Beikost &#8211; wollen einfach nur mit dem Essen mantschen, damit spielen, es in den Mund nehmen, spucken es auch wieder aus, schmieren es auf ihrem Teller (und dem Tisch) hin und her usw. &#8211; Und es ist wichtig, dass wir unsere Kinder diese Erfahrung nicht nehmen. So machen sie nämlich ihre ersten Erfahrungen mit dem Essen. Sie lernen es kennen. Da braucht sich niemand sorgen, dass das im Erwachsenenalter noch genau so gehandhabt wird, denn das macht ihr ja nicht, die ihr Vorbilder seid.<br />
Alles, was mit Zwang zu tun hat, sei es emotionale Erpressung (das macht mich aber traurig), Bestrafung (dann gibt es nicht anderes am Tag zu essen als das hier) ist schädlich und trägt keineswegs dazu bei, dass das Kind positive Erfahrungen mit Essen machen kann. Wer isst schon gern unter Druck?<br />
Wenn ich ein Verhalten meines Kindes nicht verstehen kann, versuche ich mich immer gern, in es hineinzuversetzen. Es mag keine Rinde vom Brot essen. Ok. Dafür mag ich z.B. keine rote Bete, die mein Sohn liebend gern isst. Was ich sagen will: Wir haben alle Abneigungen und Vorlieben und das sollte respektiert werden; immerhin sind wir alle Individuen.<br />
Deshalb möchte ich dir ans Herz legen, auch dazu zu stehen, dass DU selbst auch keine Rinde gern isst. Womöglich warst du hier eine Vorbildfunktion für dein Kind. Das erinnert mich an meinen Opa, der zum Frühstück gern keine Butter auf sein Brot strich, abends aber schon. Ich habe das als Kind irgendwann übernommen und es war ok für alle &#8211; auch wenn meine Oma erst komisch geguckt und sich gesorgt hat. Aber sie sah, dass mein Opa ja auch keine Butter auf seine Stulle tat, von daher&#8230;<br />
Bleib dir treu und steh dazu, dass du nunmal manches mehr und manches weniger und manches überhaupt nicht magst. Das ist völlig normal und verständlich.<br />
Essen soll genussvoll sein, nicht grauenvoll &#8211; Du sagst es! Und das darf nicht nur für Erwachsene gelten. Wie unvorstellbar unfair wäre das sonst?<br />
Sam, ich möchte dir gern einen Beitrag von mir da lassen, in dem es darum geht, was man tun kann, <a rel="nofollow"href="https://www.milchtropfen.de/wenn-erziehungsstile-kollidieren/">wenn andere Erziehungsstile (wie beispielsweise die der Großeltern) mit dem eigenen kollidieren</a>. Ich bin da ganz bei deinem Kind und hoffe, dass du stark genug für sein Bedürfnis eintrittst. Du musst es unbedingt vor Druck, Strafen, Erpressung usw. schützen!<br />
Alles Liebe euch und melde dich mal.<br />
Julia</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Sam		</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/probier-wenigstens-mal/#comment-727</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sam]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Nov 2017 16:24:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.milchtropfen.de/?p=56#comment-727</guid>

					<description><![CDATA[Hallo Julia, 

beim Essen weiß ich nicht mehr wie das ablief aber bei anderen Dingen lief viel mit Zwang und Bestrafung ab wenn man nicht so funktionierte wie es die Eltern wollten. Und es hat seine Folgen im Erwachsenen Alter. 
Wir hier leben unter einem Dach d.h. Kindheitstrigger gepaart mit Generationskonflikt. Großeltern mischen auch gerne ungefragt mit. Wir haben zurzeit das Brotrinden-Dilemma, an dem ich Schuld sein soll, weil ich es vorgelebt habe. Nunja, ich mag Brotrinde nicht, essse sie aber als Vorbildfunktion nun mit. (Widerwillig) 
Mein Kind bekommt das Brot in Stücke geschnitten und bunt angerichtet. Den einen Teil mit Rinde wird gegessen der andere Teil wird abgeknabbert und bleibt liegen, also nur die Rinde. Vielleicht so 3-4 Stück. Von mir aus soll er sie liegen lassen ggf. Versuch ich ihn zu motivieren sie mit extra viel Streichwurst zu essen. Mal gelingts mal nicht. Ich möchte uns da keinen Stress machen. Es folgen aber leider auch per Einmischung folgende Leitsätze &quot;das macht mich aber traurig, dass du....&quot; bis zu Bestrafung (was anderes ist das ja auch nicht) &quot;Dann gibt es nichts anderes am Tag zu essen als das hier&quot; alles unter dem Deckmantel &quot;Konsequentes Handeln&quot; - &quot;Das Kind hat nicht zu bestimmen&quot;. Mein Bauchgefühl würde am liebsten sagen &quot;Probieren ob der Rest auch noch in den Mund findet aber es ist ok wenn du nicht magst&quot; und trotzdem gibt&#039;s einen Joghurt oder ein Keks am Nachmittag. Mir ist wichtig das immerhin das Brot gegessen wird plus die Wurst mit drauf, ohne immer damit zu spielen und zu zermatschen. Und wenn der Spinat auf einmal nicht mehr schmeckt, gibts die Nudeln halt nur so. Die isst er dann auch. Extra kochen gibts nicht ansonsten gibt&#039;s ne Stulle. Aber nix essen und dann nur Süßes das gibt&#039;s auch nicht. Auch die Großeltern haben div. Dinge die ihnen nicht zusagen und auch das ein oder andere wurde noch nie probiert aber von vorne rein gesagt &quot;ih das mag ich nicht&quot;. Aber Da spielt dann der Leitsatz &quot;Erwachsene dürfen das&quot; ne Rolle. Find ich och doof. Ich denke es spielt auch ne große Rolle wie ich versuche mein Kind dahingehen zu motivieren etwas Neues zu probieren. Sitzen lassen, alle anderen dürfen aufstehen du aber nicht, irgendwas verbieten oder anschreien oder so... absolutes NO GO!!!! Essen soll genussvoll sein nicht grauenvoll.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Julia, </p>
<p>beim Essen weiß ich nicht mehr wie das ablief aber bei anderen Dingen lief viel mit Zwang und Bestrafung ab wenn man nicht so funktionierte wie es die Eltern wollten. Und es hat seine Folgen im Erwachsenen Alter.<br />
Wir hier leben unter einem Dach d.h. Kindheitstrigger gepaart mit Generationskonflikt. Großeltern mischen auch gerne ungefragt mit. Wir haben zurzeit das Brotrinden-Dilemma, an dem ich Schuld sein soll, weil ich es vorgelebt habe. Nunja, ich mag Brotrinde nicht, essse sie aber als Vorbildfunktion nun mit. (Widerwillig)<br />
Mein Kind bekommt das Brot in Stücke geschnitten und bunt angerichtet. Den einen Teil mit Rinde wird gegessen der andere Teil wird abgeknabbert und bleibt liegen, also nur die Rinde. Vielleicht so 3-4 Stück. Von mir aus soll er sie liegen lassen ggf. Versuch ich ihn zu motivieren sie mit extra viel Streichwurst zu essen. Mal gelingts mal nicht. Ich möchte uns da keinen Stress machen. Es folgen aber leider auch per Einmischung folgende Leitsätze &#8222;das macht mich aber traurig, dass du&#8230;.&#8220; bis zu Bestrafung (was anderes ist das ja auch nicht) &#8222;Dann gibt es nichts anderes am Tag zu essen als das hier&#8220; alles unter dem Deckmantel &#8222;Konsequentes Handeln&#8220; &#8211; &#8222;Das Kind hat nicht zu bestimmen&#8220;. Mein Bauchgefühl würde am liebsten sagen &#8222;Probieren ob der Rest auch noch in den Mund findet aber es ist ok wenn du nicht magst&#8220; und trotzdem gibt&#8217;s einen Joghurt oder ein Keks am Nachmittag. Mir ist wichtig das immerhin das Brot gegessen wird plus die Wurst mit drauf, ohne immer damit zu spielen und zu zermatschen. Und wenn der Spinat auf einmal nicht mehr schmeckt, gibts die Nudeln halt nur so. Die isst er dann auch. Extra kochen gibts nicht ansonsten gibt&#8217;s ne Stulle. Aber nix essen und dann nur Süßes das gibt&#8217;s auch nicht. Auch die Großeltern haben div. Dinge die ihnen nicht zusagen und auch das ein oder andere wurde noch nie probiert aber von vorne rein gesagt &#8222;ih das mag ich nicht&#8220;. Aber Da spielt dann der Leitsatz &#8222;Erwachsene dürfen das&#8220; ne Rolle. Find ich och doof. Ich denke es spielt auch ne große Rolle wie ich versuche mein Kind dahingehen zu motivieren etwas Neues zu probieren. Sitzen lassen, alle anderen dürfen aufstehen du aber nicht, irgendwas verbieten oder anschreien oder so&#8230; absolutes NO GO!!!! Essen soll genussvoll sein nicht grauenvoll.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jenni		</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/probier-wenigstens-mal/#comment-713</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jenni]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Oct 2017 14:47:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.milchtropfen.de/?p=56#comment-713</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.milchtropfen.de/probier-wenigstens-mal/#comment-710&quot;&gt;Julia Braun&lt;/a&gt;.

Hallo Julia,

ich bin mir sicher, dass ich von diesen Menschen sicher weiterhin eingeladen worden wäre, wenn ich nicht alles gegessen hätte - aber vielleicht hätten sie mich dann nicht immer zum Essen miteingeladen (wer will schon kochen und dann wird es nicht gegessen ;) ).
Wenn es als Kind nach mir gegangen wäre, dann hätte ich mich von Süßigkeiten, Nudeln, Pommes, Pizza und Schnitzel ernährt. Ich denke, dass mein Geschwister und ich gerade deswegen so gut wie alles mögen - weil wir eben alles essen mussten, denn Geschmacksnerven gewöhnen sich an Geschmäcker ;) Ich bin im nachhinein auch sehr dankbar dafür, weil meine Geschwister und ich sehr viel in der Welt herumgereist sind (Thailand, USA, Pakistan, Indien etc.) und wir daher nicht verhungert sind - denn wenn man in einem Thailändischen oder Pakistanischen oder Indischen Bergdorf sitzt und nur das Essen bekommt, dass die Einheimischen dort essen und man jemand ist, der vieles nicht mag, dann gibt es dort nichts was dir schmeckt. ;-)
Ich bin wirklich offen und ehrlich und finde es voll ok, wenn ein Kind etwas essen muss, was ihr/ihm nicht schmeckt, denn vielleicht es es gesundheitlich ja auch notwendig, dass es das isst. 
Ich habe auch das &quot;Glück&quot; meiner Schwägerin zu zu sehen, die 4 Kinder hat und jedes ihrer Kinder musste nur das Essen, was es mochte. Inzwischen kocht sie zu Mittag 4 verschiedene Menüs, denn das eine mag das nicht und das andere das nicht. Sie ist fertig, denn sie ist nebenbei auch noch berufstätig. 
Zurück zu meiner Kindheit:
Ich musste auch nur dann alles vom Teller essen, wenn ich es selber genommen hatte. Wenn meine Mama mir das Essen auf den Teller gegeben hatte, musste ich nicht alles wegessen, denn dann hatte sie mir einfach zu viel gegeben, aber ich musste immer von allem etwas essen. Und wirklich, so unglaublich das klingt, ich bin meinen Eltern heute wirklich dankbar dafür, denn hätten sie das nicht gemacht, würde ich heute vieles sicher nicht essen (und da wären Nahrungsmittel dabei, die für eine ausgewogene Ernährung wichtig sind.).
Alles Liebe,
Jenni]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a rel="nofollow"href="https://www.milchtropfen.de/probier-wenigstens-mal/#comment-710">Julia Braun</a>.</p>
<p>Hallo Julia,</p>
<p>ich bin mir sicher, dass ich von diesen Menschen sicher weiterhin eingeladen worden wäre, wenn ich nicht alles gegessen hätte &#8211; aber vielleicht hätten sie mich dann nicht immer zum Essen miteingeladen (wer will schon kochen und dann wird es nicht gegessen 😉 ).<br />
Wenn es als Kind nach mir gegangen wäre, dann hätte ich mich von Süßigkeiten, Nudeln, Pommes, Pizza und Schnitzel ernährt. Ich denke, dass mein Geschwister und ich gerade deswegen so gut wie alles mögen &#8211; weil wir eben alles essen mussten, denn Geschmacksnerven gewöhnen sich an Geschmäcker 😉 Ich bin im nachhinein auch sehr dankbar dafür, weil meine Geschwister und ich sehr viel in der Welt herumgereist sind (Thailand, USA, Pakistan, Indien etc.) und wir daher nicht verhungert sind &#8211; denn wenn man in einem Thailändischen oder Pakistanischen oder Indischen Bergdorf sitzt und nur das Essen bekommt, dass die Einheimischen dort essen und man jemand ist, der vieles nicht mag, dann gibt es dort nichts was dir schmeckt. 😉<br />
Ich bin wirklich offen und ehrlich und finde es voll ok, wenn ein Kind etwas essen muss, was ihr/ihm nicht schmeckt, denn vielleicht es es gesundheitlich ja auch notwendig, dass es das isst.<br />
Ich habe auch das &#8222;Glück&#8220; meiner Schwägerin zu zu sehen, die 4 Kinder hat und jedes ihrer Kinder musste nur das Essen, was es mochte. Inzwischen kocht sie zu Mittag 4 verschiedene Menüs, denn das eine mag das nicht und das andere das nicht. Sie ist fertig, denn sie ist nebenbei auch noch berufstätig.<br />
Zurück zu meiner Kindheit:<br />
Ich musste auch nur dann alles vom Teller essen, wenn ich es selber genommen hatte. Wenn meine Mama mir das Essen auf den Teller gegeben hatte, musste ich nicht alles wegessen, denn dann hatte sie mir einfach zu viel gegeben, aber ich musste immer von allem etwas essen. Und wirklich, so unglaublich das klingt, ich bin meinen Eltern heute wirklich dankbar dafür, denn hätten sie das nicht gemacht, würde ich heute vieles sicher nicht essen (und da wären Nahrungsmittel dabei, die für eine ausgewogene Ernährung wichtig sind.).<br />
Alles Liebe,<br />
Jenni</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Julia Braun		</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/probier-wenigstens-mal/#comment-710</link>

		<dc:creator><![CDATA[Julia Braun]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Oct 2017 20:13:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.milchtropfen.de/?p=56#comment-710</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.milchtropfen.de/probier-wenigstens-mal/#comment-709&quot;&gt;Jenni&lt;/a&gt;.

Hallo Jenni,
schön, dass du geantwortet hast :)
Aber wärst du heute - ohne Zwang zum Aufessen/Probieren - nicht vielleicht auch das, was man allgemein unter einem &quot;guten&quot; Esser versteht? Selbst wenn nicht, was wäre so schlimm daran? Jede/r hat andere Vorlieben. Das ist doch völlig ok.
Ich habe das Gefühl, dass du deshalb von Dankbarkeit sprichst, weil du damals und heute durch dein unkompliziertes Essverhalten willkommen warst/bist. 
Denkst du nicht, dass du das auch mit deinem ganz eigenen Körpergefühl gewesen wärst? 
Wenn die Leute unzufrieden mit dir wären, bloß, weil du manches Essen nicht gern, manches aber lieber isst, sagt es m.M.n. mehr über sie aus als über dich. Nämlich, dass sie ihr Selbstwertgefühl davon abhängig machen, ob jemand ihr Essen mag oder nicht. Dass sie jemanden so haben wollen, wie SIE wollen und nicht, wie er/sie tatsächlich ist. 
Wenn du etwas nicht so gern isst, sagt es was aus? Lediglich, dass du Vorlieben und Abneigungen hast. Es bedeutet nicht, dass du jemanden nicht magst oder mehr magst.
Noch dazu: Will ich von jemandem willkommen geheißen werden, bloß, weil ich immer sein Essen esse, obwohl ich es gar nicht mag? Was sagt das über diese Menschen aus? Hätten sie mich nicht gern als Gast, wenn ich nicht alles (auf)esse, was sie servieren? Ist mein Essverhalten wichtiger als meine Persönlichkeit? Hätte mein ganz eigenes Ich nicht gereicht, dass sie mich gern bei sich gehabt hätten? Hätten sie mich dann tatsächlich ausgeschlossen?
Natürlich hast du dich als Kind geärgert, wenn du am Tisch so lange sitzen bleiben musstest, bis du aufgegessen hattest. Dir wurde dein Körpergefühl abgesprochen. Du warst satt oder hast etwas nicht gemocht und musstest es trotzdem aufessen. Warum? Warum wurde dir diese Gewalt angetan? Frag doch mal deine Eltern, warum du aufessen musstest. 
Ich will dir deine Freunde, Familie usw. nicht schlecht reden. Ich will nur nicht, dass du dir etwas schönredest, obwohl es nichts Schönes war.
Zwang zum Essen und Zwang zum Zimmer aufräumen kann man auch nur bedingt miteinander vergleichen. Ja, beides ist gegen deinen Willen von dir verlangt worden - unter Androhung einer Strafe (du darfst den Tisch nicht verlassen beim Essen; beim Aufräumen vielleicht, dass dann die große, blaue Mülltüte kommt - so war es zumindest bei mir). Aber beim Essen wurde in das Vertrauen in deine körperlichen Fähigkeiten eingegriffen. Das bedeutet nicht, dass es nicht weniger schlimm war, zum Aufräumen gezwungen worden zu sein. Versuch, diese Gewalt nicht herunterzuspielen, die dir widerfahren ist - das möchte ich nur sagen.
Sei offen und ehrlich, was da geschehen ist. Schreibe es vielleicht mal auf - nur für dich. Wie hast du dich dabei gefühlt? Was hättest du dir von deinen Eltern gewünscht?
Alles Liebe
Julia]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a rel="nofollow"href="https://www.milchtropfen.de/probier-wenigstens-mal/#comment-709">Jenni</a>.</p>
<p>Hallo Jenni,<br />
schön, dass du geantwortet hast 🙂<br />
Aber wärst du heute &#8211; ohne Zwang zum Aufessen/Probieren &#8211; nicht vielleicht auch das, was man allgemein unter einem &#8222;guten&#8220; Esser versteht? Selbst wenn nicht, was wäre so schlimm daran? Jede/r hat andere Vorlieben. Das ist doch völlig ok.<br />
Ich habe das Gefühl, dass du deshalb von Dankbarkeit sprichst, weil du damals und heute durch dein unkompliziertes Essverhalten willkommen warst/bist.<br />
Denkst du nicht, dass du das auch mit deinem ganz eigenen Körpergefühl gewesen wärst?<br />
Wenn die Leute unzufrieden mit dir wären, bloß, weil du manches Essen nicht gern, manches aber lieber isst, sagt es m.M.n. mehr über sie aus als über dich. Nämlich, dass sie ihr Selbstwertgefühl davon abhängig machen, ob jemand ihr Essen mag oder nicht. Dass sie jemanden so haben wollen, wie SIE wollen und nicht, wie er/sie tatsächlich ist.<br />
Wenn du etwas nicht so gern isst, sagt es was aus? Lediglich, dass du Vorlieben und Abneigungen hast. Es bedeutet nicht, dass du jemanden nicht magst oder mehr magst.<br />
Noch dazu: Will ich von jemandem willkommen geheißen werden, bloß, weil ich immer sein Essen esse, obwohl ich es gar nicht mag? Was sagt das über diese Menschen aus? Hätten sie mich nicht gern als Gast, wenn ich nicht alles (auf)esse, was sie servieren? Ist mein Essverhalten wichtiger als meine Persönlichkeit? Hätte mein ganz eigenes Ich nicht gereicht, dass sie mich gern bei sich gehabt hätten? Hätten sie mich dann tatsächlich ausgeschlossen?<br />
Natürlich hast du dich als Kind geärgert, wenn du am Tisch so lange sitzen bleiben musstest, bis du aufgegessen hattest. Dir wurde dein Körpergefühl abgesprochen. Du warst satt oder hast etwas nicht gemocht und musstest es trotzdem aufessen. Warum? Warum wurde dir diese Gewalt angetan? Frag doch mal deine Eltern, warum du aufessen musstest.<br />
Ich will dir deine Freunde, Familie usw. nicht schlecht reden. Ich will nur nicht, dass du dir etwas schönredest, obwohl es nichts Schönes war.<br />
Zwang zum Essen und Zwang zum Zimmer aufräumen kann man auch nur bedingt miteinander vergleichen. Ja, beides ist gegen deinen Willen von dir verlangt worden &#8211; unter Androhung einer Strafe (du darfst den Tisch nicht verlassen beim Essen; beim Aufräumen vielleicht, dass dann die große, blaue Mülltüte kommt &#8211; so war es zumindest bei mir). Aber beim Essen wurde in das Vertrauen in deine körperlichen Fähigkeiten eingegriffen. Das bedeutet nicht, dass es nicht weniger schlimm war, zum Aufräumen gezwungen worden zu sein. Versuch, diese Gewalt nicht herunterzuspielen, die dir widerfahren ist &#8211; das möchte ich nur sagen.<br />
Sei offen und ehrlich, was da geschehen ist. Schreibe es vielleicht mal auf &#8211; nur für dich. Wie hast du dich dabei gefühlt? Was hättest du dir von deinen Eltern gewünscht?<br />
Alles Liebe<br />
Julia</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jenni		</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/probier-wenigstens-mal/#comment-709</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jenni]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Oct 2017 18:14:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.milchtropfen.de/?p=56#comment-709</guid>

					<description><![CDATA[Hallo Julia,

nein, Nase wurde mir nie zu gehalten und das Essen mit Gewalt in mich reingestopft, aber wir mussten schon am Tisch sitzen bleiben, bis wir aufgegessen hatten ;-) Natürlich habe ich mich als Kind geärgert, aber das habe ich mich auch, wenn ich mein Zimmer aufräumen musste. An meine Kindheit kann ich mich noch sehr gut erinnern - so alt bin ich noch nicht ;) 
Liebe Grüße,
Jenni]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Julia,</p>
<p>nein, Nase wurde mir nie zu gehalten und das Essen mit Gewalt in mich reingestopft, aber wir mussten schon am Tisch sitzen bleiben, bis wir aufgegessen hatten 😉 Natürlich habe ich mich als Kind geärgert, aber das habe ich mich auch, wenn ich mein Zimmer aufräumen musste. An meine Kindheit kann ich mich noch sehr gut erinnern &#8211; so alt bin ich noch nicht 😉<br />
Liebe Grüße,<br />
Jenni</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Julia Braun		</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/probier-wenigstens-mal/#comment-708</link>

		<dc:creator><![CDATA[Julia Braun]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Oct 2017 11:59:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.milchtropfen.de/?p=56#comment-708</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.milchtropfen.de/probier-wenigstens-mal/#comment-707&quot;&gt;Jenni&lt;/a&gt;.

Hallo Jenni,
bevor ich weiter antworte, würde ich gern noch erfahren, wie dieser Zwang zum Essen und Probieren bei dir in der Kindheit genau aussah. Wie wurdest du gezwungen? Kannst du dich daran erinnern und das näher beschreiben? 
Ich zweifle stark daran, dass ein Kind, welches unter Gewalt von seinen Eltern zum Essen gezwungen wurde (z.B. Nase zu halten, Mund auf, Essen rein), tatsächlich von Dankbarkeit sprechen würde. Das klingt für mich nämlich eher nach Verdrängung und Leugnung.
Liebe Grüße
Julia]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a rel="nofollow"href="https://www.milchtropfen.de/probier-wenigstens-mal/#comment-707">Jenni</a>.</p>
<p>Hallo Jenni,<br />
bevor ich weiter antworte, würde ich gern noch erfahren, wie dieser Zwang zum Essen und Probieren bei dir in der Kindheit genau aussah. Wie wurdest du gezwungen? Kannst du dich daran erinnern und das näher beschreiben?<br />
Ich zweifle stark daran, dass ein Kind, welches unter Gewalt von seinen Eltern zum Essen gezwungen wurde (z.B. Nase zu halten, Mund auf, Essen rein), tatsächlich von Dankbarkeit sprechen würde. Das klingt für mich nämlich eher nach Verdrängung und Leugnung.<br />
Liebe Grüße<br />
Julia</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jenni		</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/probier-wenigstens-mal/#comment-707</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jenni]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Oct 2017 09:55:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.milchtropfen.de/?p=56#comment-707</guid>

					<description><![CDATA[Hallo :)

Also ist kann da aus eigener Erfahrung berichten, dass ich meinen Eltern heute noch dankbar bin, dass ich wirklich alles probieren und essen musste, was auf den Tisch kam. Heute mag ich nämlich fast alles und auch wenn es mir nicht so schmeckt, esse ich es trotzdem. Daher haben mich auch alle Freunde/Verwandte/Bekannte die ich besuche  gerne zu Gast, da ich beim Essen nicht heikel bin ;) Meinen Geschwistern und mir wird auch heute noch oft von Erwachsenen gesagt, wie gerne sie uns Kinder zu Gast hatten, da wir wirklich alles gegessen haben :D]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo 🙂</p>
<p>Also ist kann da aus eigener Erfahrung berichten, dass ich meinen Eltern heute noch dankbar bin, dass ich wirklich alles probieren und essen musste, was auf den Tisch kam. Heute mag ich nämlich fast alles und auch wenn es mir nicht so schmeckt, esse ich es trotzdem. Daher haben mich auch alle Freunde/Verwandte/Bekannte die ich besuche  gerne zu Gast, da ich beim Essen nicht heikel bin 😉 Meinen Geschwistern und mir wird auch heute noch oft von Erwachsenen gesagt, wie gerne sie uns Kinder zu Gast hatten, da wir wirklich alles gegessen haben 😀</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Julia Braun		</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/probier-wenigstens-mal/#comment-706</link>

		<dc:creator><![CDATA[Julia Braun]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Oct 2017 19:38:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.milchtropfen.de/?p=56#comment-706</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.milchtropfen.de/probier-wenigstens-mal/#comment-705&quot;&gt;Kara&lt;/a&gt;.

Hallo Kara,
ja, so viel Disziplin hätte ich mir auch für mein kleineres Ich gewünscht. Freut mich, dass du diese Dickköpfigkeit gehabt hättest :) Klingt so, als wärst du nicht gezwungen worden. Liege ich damit richtig?
Liebe Grüße
Julia]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a rel="nofollow"href="https://www.milchtropfen.de/probier-wenigstens-mal/#comment-705">Kara</a>.</p>
<p>Hallo Kara,<br />
ja, so viel Disziplin hätte ich mir auch für mein kleineres Ich gewünscht. Freut mich, dass du diese Dickköpfigkeit gehabt hättest 🙂 Klingt so, als wärst du nicht gezwungen worden. Liege ich damit richtig?<br />
Liebe Grüße<br />
Julia</p>
]]></content:encoded>
		
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