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	<title>Gefühle &#8211; Milchtropfen</title>
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	<title>Gefühle &#8211; Milchtropfen</title>
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		<title>Familienzuwachs &#8211; die Entthronung des Erstgeborenen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Melanie Wittwer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Mar 2020 14:36:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn ein neues Familienmitglied zur bereits vorhandenen Familie hinzu stößt, kann es unter Umständen eine sehr emotionale Phase geben &#8211; mit vielen Höhen und Tiefen.  Auch als bei uns der kleine Bruder geboren wurde, gab es eine aufregende Zeit und viele nervenaufreibende Situationen mit unserem Erstgeborenen. Mittlerweile hat es sich aber wieder gemildert. Wie auch ... <a title="Familienzuwachs &#8211; die Entthronung des Erstgeborenen" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/familienzuwachs-die-entthronung-des-erstgeborenen/" aria-label="Mehr zu Familienzuwachs &#8211; die Entthronung des Erstgeborenen">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">Wenn ein neues Familienmitglied zur bereits vorhandenen Familie hinzu stößt, kann es unter Umständen eine sehr <strong>emotionale Phase</strong> geben &#8211; mit vielen Höhen und Tiefen. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch als bei uns der kleine Bruder geboren wurde, gab es eine aufregende Zeit und viele <strong>nervenaufreibende</strong> Situationen mit unserem Erstgeborenen. Mittlerweile hat es sich aber wieder gemildert. Wie auch du wieder Harmonie in euren <strong>Familienalltag</strong> bekommst und was du speziell für das Erstgeborene tun kannst, verrate ich dir hier im Beitrag.</span></p>
<p><span id="more-12691"></span></p>
<h2>Familienzuwachs &#8211; die Entthronung des Erstgeborenen</h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Die <strong>Geburt</strong> des Geschwisterchens ist für viele Kinder ein immenser Umbruch im familiären Gefüge. Hatte es bis jetzt doch Mama und Papa für sich alleine, kommt ihm von nun an nur noch geteilte Aufmerksamkeit und Fürsorge zu. Kaum ist das Geschwisterchen da, muss fortan vor allem die Mama <strong>geteilt</strong> werden, ist sie doch die meiste Zeit am Stillen, Wickeln und Trösten. Das bedeutet hohen <strong>Stress</strong>, Schmerz und Frustration für das Erstgeborene. Niemand hat es gefragt, ob jemand neues “einziehen” darf. Es fühlt sich überrumpelt. Eifersucht kommt in ihm hoch.</span></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/entthronung-5-tipps.jpg" alt="Entthronung 5 Tipps" width="381" height="801" /></p>
<h2>Wie fühlt es sich für das Erstgeborene an, wenn ein Geschwisterkind hinzu kommt?</h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Stell dir vor dein Partner bringt eine andere <strong>Frau</strong> mit nach Hause! Sie schläft von nun an mit in eurem Bett und benötigt viel Aufmerksamkeit und <strong>Zeit</strong>, die dir von nun an fehlt. Immer öfter musst du warten, dass auch deine Bedürfnisse befriedigt werden, denn zuerst ist jetzt immer die neue Frau an der Reihe, die auch noch häufig weint und Trost benötigt. <strong>Wut</strong>, Traurigkeit und Frustration machen sich bei dir breit und du weißt noch nicht damit umzugehen. Du fühlst dich weniger geliebt und weißt nicht, wie du deinen Gefühlen Ausdruck verleihen sollst, ziehst dich entweder zurück oder wirst aggressiv der neuen Frau gegenüber. Dafür wirst du <strong>ausgeschimpft</strong>. Du fühlst dich dadurch noch weniger geliebt und gesehen, als so schon. Ein <strong>Teufelskreis</strong> beginnt. </span><span style="font-weight: 400;">So in etwa fühlt sich dein Erstgeborenes. Es hat große <strong>Verlustängste</strong>, vor allem dir als Mutter gegenüber! </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><img decoding="async" class="wp-image-12711 size-full aligncenter" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/mutter-troestet-kind.jpg" alt="Familienzuwachs Entthronung" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/mutter-troestet-kind.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/mutter-troestet-kind-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/mutter-troestet-kind-50x32.jpg 50w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Kinder müssen erst lernen mit diesen, teils heftigen <strong>Gefühlen</strong> umzugehen. Gerade, wenn sich Kinder in der Autonomiephase und der emotionalen Entwicklung befinden, ist es hilfreich, <strong>Verständnis</strong> zu zeigen und das Kind mit seinen Gefühlen zu sehen, ernst zu nehmen und <strong>aufzufangen</strong>. Darüber habe ich ausführlich in meinem Beitrag: </span><a href="https://www.kleinermensch.net/autonomiephase-und-emotionale-entwicklung-teil-i/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="font-weight: 400;">Autonomiephase und emotionale Entwicklung – wenn zwei Entwicklungsphasen aufeinanderprallen geschrieben.</span></a> <span style="font-weight: 400;">Dein Kind hat <strong>Angst</strong> und ist verunsichert, es weiß nicht, ob es immer noch geliebt wird, wie vorher. </span></p>
<h2>Wie du dein Baby schützen kannst!</h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Manche Kinder zeigen ganz klar die <strong>Überforderung</strong> durch diese neue Situation. Manche werden dann <strong>handgreiflich</strong> dem Baby gegenüber. Versuche bei Übergriffen das Baby ganz unaufgeregt zu <strong>schützen</strong> und die Grenzen klar und liebevoll zu artikulieren. Bleib in unmittelbarer Gegend, um im Notfall schnell eingreifen zu können. Wenn du nicht die ganze Zeit auf Habachtstellung sein möchtest, dann kannst du dein Baby auch in die Tragehilfe packen und so ist es vor Übergriffen geschützt. </span><span style="font-weight: 400;">Wir dürfen und müssen die Grenzen des Babys schützen und klar artikulieren, dass niemand <strong>verletzt</strong> werden darf. </span></p>

<p>Doch wie kannst du dafür sorgen, dass sich das große Geschwisterkind nicht zu sehr benachteiligt fühlt?</p>
<h2>5 Punkte, die euch helfen in Verbindung zu kommen und zu bleiben:</h2>
<ol>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Beziehe es mit in die <strong>Pflege</strong> des Babys ein. Lass es das Baby wickeln, beim Baden helfen, Fläschchen geben oder beim Stillen mit kuscheln, dann fühlt es sich nicht ausgeschlossen.</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Verbringe Zeit mit ihm, wenn das Baby Mittagsschlaf macht &#8211; <strong>Exklusivzeit</strong>! Spielt etwas, was euch beiden Spaß macht, denn wenn du darauf eigentlich keine Lust hast, bist du wahrscheinlich mit deinen Gedanken schnell woanders. Spielt etwas, was die Bindung stärkt &#8211; Bindungsspiele können helfen, die Bindung aufrecht zu erhalten und schaffen somit mehr Kooperation und Nähe.</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Habe <strong>Verständnis</strong> für neue Verhaltensweisen, wie: </span><strong>Regression</strong>. Regression bedeutet, dass dein großes Kind einen Rückfall in babyhaftes Verhalten macht. Dieses Verhalten wird nicht für immer so bleiben. Es ist lediglich ein Hilferuf auf den du liebevoll reagieren darfst. Dein Kind möchte auf sich aufmerksam machen und sucht so deine Fürsorge. <strong>Aggressionen</strong>. Manche Kinder werden aggressiv. Versuche die Gefühle deines Kindes zu spiegeln: “Du bist wütend/traurig/enttäuscht, dass ich gerade so wenig Zeit für dich habe!”, oder “Ich sehe, dass du traurig bist, du fühlst dich benachteiligt, was kann ich für dich tun, was brauchst du?”.</li>
<li style="font-weight: 400;">Und auch wenn dir das vielleicht schwer fällt, Beschimpfungen, Strafen oder Vorwürfe bei Aggressionen gegen das Baby sind kontraproduktiv. Nimm dein Kind trotzdem in den Arm oder auf den Schoß und zeige ihm deine <strong>Liebe</strong>, denn sonst neigt dein Kind wahrscheinlich später dazu, durch Übergriffe auf das kleine Geschwisterchen auf sich aufmerksam zu machen, frei nach dem Motto “Lieber negative Aufmerksamkeit, als gar keine!”</li>
<li style="font-weight: 400;"> Schenke deinem großen Kind vor allem: die <strong>Sicherheit</strong>, dass es noch geliebt wird; Geborgenheit, um sich wohl zu fühlen und <strong>Nähe</strong>, um sich zu beruhigen.</li>
</ol>

<p><span style="font-weight: 400;">Wenn du diese 5 Punkte beherzigst, zeigt das deinem Kind, dass es immer noch geliebt, <strong>wertvoll</strong>, willkommen und angenommen wird, so wie es ist! Mit viel Liebe, Zuneigung, Verständnis und Körperkontakt gerade in den ersten Monaten nach der Geburt des Geschwisterchens lassen sich viele Konflikte lösen oder sie entstehen erst gar nicht. </span></p>
<p><img decoding="async" class="wp-image-12709 size-full aligncenter" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/familienzuwachs.jpg" alt="Familienzuwachs" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/familienzuwachs.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/familienzuwachs-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/familienzuwachs-50x32.jpg 50w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p><span style="font-weight: 400;">So kann eine richtig gute Geschwisterliebe wachsen. Dass heißt nicht, dass es nie Konflikte oder <strong>Geschwisterrivalitäten</strong> geben wird, aber deine Kinder werden sich geliebt und gesehen fühlen. Hierzu möchte ich dir passend zum Thema das Buch von Nicola Schmidt &#8222;<span id="productTitle" class="a-size-large"><a href="https://www.amazon.de/Geschwister-als-Team-Familie-artgerecht-Buch/dp/3466311047/ref=as_li_ss_tl?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;dchild=1&amp;keywords=geschwister+als+team&amp;qid=1584211340&amp;sr=8-1&amp;linkCode=ll1&amp;tag=melaniewittwer-21&amp;linkId=9d7fcdae10c38f960ece288d60e36fbd&amp;language=de_DE" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Geschwister als Team: Ideen für eine starke Familie.</a>&#8222;* empfehlen. </span></span></p>
<h2>Achte auf dich &#8211; Selbstfürsorge im Alltag!</h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Um angemessen liebevoll auf deine Kinder reagieren zu können solltest du auch darauf achten, gut für dich selbst zu sorgen. Denn nur wenn es dir gut geht, kann es deinen Kindern auch gut gehen. Bist du entspannt, kannst du gelassener auf Konflikte reagieren. <strong>Sorge</strong> also, wenn möglich, für Zeiten, in denen du dich entspannen kannst. Dabei kann dir dein <strong>Partner</strong> helfen, eine gute Freundin oder deine Verwandtschaft. Sie können beispielsweise nach den Kindern schauen, damit du in Ruhe eine Dusche nehmen kannst, dir Essen bringen oder mit im Haushalt helfen. Du kannst auch mit anderen Mamas ein <strong>Mütterteam</strong> bilden und euch gegenseitig bei der Betreuung der Kinder unterstützen. Wie das geht kannst du im Beitrag <a href="https://www.kleinermensch.net/wie-du-dir-mit-einem-muetterteam-das-leben-leichter-machen-kannst/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">&#8222;</a></span><a href="https://www.kleinermensch.net/wie-du-dir-mit-einem-muetterteam-das-leben-leichter-machen-kannst/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Wie du dir mit einem Mütterteam das Leben leichter machen kannst&#8220;</a> nachlesen.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Spür in dich hinein. Was brauchst du, um genug <strong>Kraft</strong> für den doch manchmal anstrengenden Alltag mit Kindern zu haben? Öffne dich und sprich über deine Bedürfnisse, denn niemand kann sie erraten &#8211; du kennst sie am Besten! Gerade in der ersten herausfordernden Zeit &#8211; und im Wochenbett &#8211; kann Unterstützung von außen ein <strong>Segen</strong> sein.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Welche Erfahrungen habt ihr nach der Geburt des Geschwisterchens gemacht? Schafft ihr es auf die Bedürfnisse eurer Kinder einzugehen?</span></p>

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		<title>4 unlogische Sprüche, die Kinder von Erwachsenen hören</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Oct 2018 12:36:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schnappst du manchmal auch Sätze von den Menschen um dich herum auf und denkst dir nur &#8222;HÄ?! Das ist doch voll unlogisch.&#8220;? Heute stelle ich dir mal meine Top Vier der unlogischsten Sprüche vor, die ich von Eltern gehört habe. 4 unlogische Sprüche, die Kinder von Erwachsenen hören Als ich an diesem Beitrag gearbeitet habe, ... <a title="4 unlogische Sprüche, die Kinder von Erwachsenen hören" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/4-unlogische-sprueche-die-kinder-von-erwachsenen-hoeren/" aria-label="Mehr zu 4 unlogische Sprüche, die Kinder von Erwachsenen hören">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Schnappst du manchmal auch Sätze von den Menschen um dich herum auf und denkst dir nur &#8222;HÄ?! Das ist doch voll <strong>unlogisch</strong>.&#8220;?</p>
<p>Heute stelle ich dir mal meine Top Vier der unlogischsten <strong>Sprüche</strong> vor, die ich von Eltern gehört habe.</p>
<p><span id="more-10747"></span></p>
<h2>4 unlogische Sprüche, die Kinder von Erwachsenen hören</h2>
<p>Als ich an diesem Beitrag gearbeitet habe, hab ich mich gefragt, was ich damit bezwecken will. Was will ich mit diesem Artikel ausdrücken, fragte ich mich.</p>
<p>Es geht mir nicht darum, mich über andere lustig zu machen oder mich als bessere Mutter zu profilieren, indem ich mit dem Zeigefinger auf andere zeige.</p>
<p>Mir geht es heute einzig und allein darum, aufzuzeigen, wie unlogisch manche Eltern mit ihren Kindern reden und dass sich jede/r einzelne die folgenden Situationen mal unter <strong>Erwachsenen</strong> vorstellen sollte.</p>
<p>Mit den folgenden Beispielen sind wir auch ganz schnell beim Thema <strong>Adultismus</strong>, der Diskriminierung von Kindern und Jugendlichen, die auf einem bestehenden Ungleichgewicht zwischen Erwachsenen und Kindern bzw. Jugendlichen fußt.</p>
<p>Kinder werden heute immer noch <strong>respektlos</strong> behandelt und es scheint kaum jemanden ernsthaft zu schockieren, dass Eltern so mit ihren Kindern reden.</p>
<p>Ich möchte heute einfach <strong>aufmerksam</strong> darauf machen, in welchen Sätzen sich Adultismus versteckt und, um den Beitrag nicht ganz so düster enden zu lassen, auch aufzeigen, wie man stattdessen mit dem betroffenen Kind hätte reden können.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="pintbild aligncenter wp-image-10777" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/vier-unlogische-sprueche-die-kinder-von-erwachsenen-hoeren.jpg" alt="Vier unlogische Sprüche, die Kinder von Erwachsenen hören | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="801" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/vier-unlogische-sprueche-die-kinder-von-erwachsenen-hoeren.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/vier-unlogische-sprueche-die-kinder-von-erwachsenen-hoeren-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/vier-unlogische-sprueche-die-kinder-von-erwachsenen-hoeren-287x430.jpg 287w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/vier-unlogische-sprueche-die-kinder-von-erwachsenen-hoeren-454x680.jpg 454w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/vier-unlogische-sprueche-die-kinder-von-erwachsenen-hoeren-33x50.jpg 33w" sizes="auto, (max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<h2>1. Umgang mit Schmerz</h2>
<p>Folgende Situation spielte sich auf dem Spielplatz ab: Eine Mutter kommt mit ihrem Kind und einem Baby im Kinderwagen zum Spielplatz. Das ältere <strong>Kind</strong> ist mit seinem Laufrad unterwegs und fällt hin. Es fängt an zu <strong>weinen</strong>. Die Mutter meint daraufhin zum Kind, das noch am Boden liegt: &#8222;Wenn du selber hinfallen kannst, dann kannst du auch selber aufstehen.&#8220;.</p>
<p>Der Satz ist an und für sich schon unlogisch. Wenn ich immer so argumentieren würde, dann könnte ich auch sagen:&#8220; Wenn du dir ein Bein brichst, dann kannst du es auch reparieren.&#8220;.</p>
<p>Das Kind ist ja nicht absichtlich gestürzt. Es ist mit seinem Laufrad ausgerutscht und hingefallen. Versetze ich mich in die Lage jenes Kindes, was würde ich dann gern hören? Was täte mir in diesem Moment gut?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10761" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/mutter-klebt-pflaster-auf-knie-vom-kind-das-mit-dem-laufrad-hingefallen-ist.jpg" alt="Mutter klebt Pflaster auf Knie vom Kind, das mit dem Laufrad hingefallen ist" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/mutter-klebt-pflaster-auf-knie-vom-kind-das-mit-dem-laufrad-hingefallen-ist.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/mutter-klebt-pflaster-auf-knie-vom-kind-das-mit-dem-laufrad-hingefallen-ist-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/mutter-klebt-pflaster-auf-knie-vom-kind-das-mit-dem-laufrad-hingefallen-ist-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wahrscheinlich so etwas in der Art wie: &#8222;Oh je, hast du dir weh getan?&#8220;, &#8222;Bist du verletzt?&#8220;, &#8222;Ist alles in Ordnung bei dir?&#8220;, &#8222;Ups, da war der Boden echt rutschig. Warte, ich helf dir auf.&#8220;. Dazu vielleicht noch ein <strong>mitfühlender</strong> Blick, eine ausgestreckte Hand oder ein Streicheln und das Kind hätte etwas ganz anderes aus diesem Erlebnis gelernt.</p>
<p>Beispielsweise, dass Mama da ist, wenn es hingefallen ist und Schmerzen hat. Dass sie sich um es kümmert, sich um es sorgt, es liebt. Dass sie seinen <strong>Schmerz</strong> wahrnimmt und ernst nimmt.</p>
<p>Kein/e Erwachsene/r würde zu einem erwachsenen Menschen, der gerade vom Fahrrad gestürzt ist, sagen:&#8220;Wenn Sie selber hinfallen können, können Sie auch selber aufstehen.&#8220;. Das zeigt, wie <strong>unterschiedlich</strong> wir mit Kindern umgehen. Das zeigt Adultismus.</p>

<h2>2. Umgang mit Trauer</h2>
<p>Auf dem Spielplatz. Mir fällt ein Mädchen auf, das oft weint, scheinbar wegen jeder <strong>Kleinigkeit</strong>. Ihre Mama wirkt genervt. Das Mädchen entdeckt eine Blume, pflückt sie, lässt sie fallen, und will gerade wieder ansetzen zu weinen, als sie von ihrer Mutter unterbrochen wird mit folgenden Worten:&#8220;Elena (den Namen habe ich geändert), Elena, wir weinen nicht wegen einer Blume. Ok? Wir weinen nicht wegen einer Blume.&#8220;. Dabei schaut sie ihrer Tochter eindringlich in die Augen und hält ihre Hände. Das Kind weint nicht.</p>
<p>Und warum, frage ich, dürfen wir nicht wegen einer Blume weinen? Wenn sie uns doch gerade so <strong>wichtig</strong> war, dass wir sie gepflückt haben und behalten oder jemandem zeigen wollten. Diese wunderschöne und besondere Blume liegt jetzt auf dem nassen, sandigen Boden und eine ganze <strong>Welt</strong> bricht gerade für ein Mädchen zusammen. Ist das nicht tragisch? Da kann man doch richtig <strong>traurig</strong> werden und darüber <strong>weinen</strong>, oder etwa nicht?</p>
<p>Dürfen Kinder nur über Sachen weinen, die Erwachsene auch traurig finden? Wenn ein Mensch gestorben ist, ist das Grund genug, dass man weinen darf? Ist eine zu Boden gefallene Blume Grund genug, dass man weinen darf?</p>
<p>Niemand kann die Dinge so sehen, wie wir sie gerade mit unseren Augen sehen und kann sie auch nicht so fühlen, wie wir sie gerade mit unserem Herzen fühlen. Wenn also ein Kind aus tiefstem Herzen darüber bestürzt ist, dass ihm die Blume aus der Hand geglitten und zu Boden gefallen ist, und es nun das innere <strong>Bedürfnis</strong> danach verspürt, darüber zu weinen, dann ist das verdammt nochmal sein <strong>Recht</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10762" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/kind-bewundert-loewenzahnblume.jpg" alt="Kind bewundert Löwenzahnblume" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/kind-bewundert-loewenzahnblume.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/kind-bewundert-loewenzahnblume-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/kind-bewundert-loewenzahnblume-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Unsere Aufgabe ist es dann, zu begleiten. Und ja, ich befinde mich gerade mit meinem 3,5-jährigen Sohn in einer Phase, in der jedweder Kontakt mit anderen die reinste Achterbahnfahrt ist und ich viiiiiel <strong>begleiten</strong> muss. Ich kenne es wirklich gut, wenn irgendwann die Luft raus ist, aber wenn ich gerade keine <strong>Empathie</strong> oder Kraft übrig habe, mein Kind mit netten Worten durch seine Trauer oder was auch immer für ein unangenehmes Gefühl zu begleiten, dann kann ich immer noch <strong>Präsenz</strong> zeigen, meinen Mund halten und einfach da sein und Händchen halten (wenn mein Kind das zulässt).</p>
<p>Sicherlich hätte es dem Mädchen ganz gut getan, dass es mit seinem Schmerz gesehen wird. So etwa:&#8220;Oh nein, dir ist die Blume runtergefallen und das macht dich grad ganz traurig?&#8220;, daraufhin gibt es vielleicht ein weinendes &#8222;JAA!&#8220; als Antwort. &#8222;Stört es dich, dass die Blume jetzt voller Sand ist?&#8220;, woraufhin vielleicht noch ein schmerzlicheres &#8222;JAAAA!&#8220; kommt. &#8222;Würde es dir <strong>helfen</strong>, wenn wir die Blume unter Wasser halten und vom Sand befreien?&#8220;, was bei meinem Sohn zumindest schon ein kleines Lächeln aufblitzen lassen würde.</p>
<p>Es ist so schön, wenn eine kaputte Welt so einfach wieder repariert werden kann, manchmal ist das aber auch nicht möglich. Wenn mein Sohn zum Beispiel tief darüber <strong>bestürzt</strong> ist, dass jetzt der Mond aufgeht und die Sonne untergegangen ist. Das ist traurig und ich kann ihn auch <strong>verstehen</strong>, aber ich kann es nicht ändern. Und dann kann ich nichts weiter tun, als Verständnis zu zeigen und zu trösten bzw. zu schweigen und da zu bleiben, wenn ich nichts sagen darf.</p>
<p>Aber unsere Kinder lernen dadurch etwas ganz wichtiges: Zuwendung. Mitgefühl. Verständnis. Akzeptanz. Ihre eigenen Gefühle, die da gerade in ihnen toben und gesehen werden wollen.</p>

<h2>3. Umgang mit Autonomie</h2>
<p>Der <strong>Klassiker</strong>: &#8222;Wenn du &#8230; machst, dann &#8230;&#8220;</p>
<p>Dieses Beispiel lässt sich in jedweder Form variieren. In den vorderen Teil &#8222;Wenn du &#8230; machst&#8220;, kommt ein x-beliebiges <strong>Verhalten</strong> des Kindes, das von der/m Erwachsenen missbilligt wird. Auf das &#8222;dann &#8230;&#8220; folgen dann die kreativsten <strong>Strafandrohungen</strong>.</p>
<p>So zum Beispiel: Ein Kind, das gerade Laufrad fahren lernt, wird von seiner Mutter begleitet. Sie muss ziemlich hinterher hetzen, beschützend hält sie ihre Hände in Rückennähe ihres Kindes.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10769" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/mutter-hilft-kind-beim-fahrradfahren.jpg" alt="Mutter hilft Kind beim Fahrradfahren" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/mutter-hilft-kind-beim-fahrradfahren.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/mutter-hilft-kind-beim-fahrradfahren-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/mutter-hilft-kind-beim-fahrradfahren-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Das Kind schwenkt nach links und kommt vom ebenen Weg ab und wird von der Wiese gebremst. Es ist überrascht, scheinbar ist es selbst verwundert darüber, wo es gerade gelandet ist. Es freut sich und lacht, die Mama sagt, dass es lenken muss. Sie will das Kind wieder auf den ebenen Weg bringen, doch das Kind lenkt dagegen und freut sich. Die Mutter schaut verärgert drein und erwidert:&#8220;Wenn du so weitermachst, kannst du gleich absteigen.&#8220;</p>
<p>Ploppt bei dir auch gerade so ein &#8222;HÄ?!&#8220; auf? Bei mir schon. Was hat das eine denn mit dem anderen zu tun? Wenn das Kind also nach links lenkt, dann kann es absteigen? Das ergibt doch gar keinen Sinn. Für jene Mutter ist dieser Satz sicherlich total logisch gewesen.</p>
<p>Eine <strong>logische Konsequenz</strong> ist das aber nicht, wenn das Kind nach links lenkt, dass es dann vom Laufrad absteigen soll. Diese Konsequenz hat sich die Mutter so ausgedacht. Denn eigentlich ist es keine natürliche oder logische Konsequenz, sondern schlichtweg eine Strafandrohung. Wenn du nicht so machst, wie ich es will, dann <strong>bestrafe</strong> ich dich. Leider immer noch ein Klassiker, wenn ich Eltern mit ihren Kindern reden höre.</p>

<h3>Auf der Suche nach Bedürfnissen</h3>
<p>Was aber wäre so schlimm gewesen, das Kind weiter über die Wiese fahren zu lassen? Vielleicht war die Mutter <strong>besorgt</strong>, dass es da so holprig und uneben ist und sie noch mehr aufpassen und hinterher sein muss, vielleicht sah sie schon den nächsten Sturz kommen und wollte es lieber <strong>vermeiden</strong>. Vermeiden, dass das Kind Schmerzen hat und weint, getröstet werden muss, vielleicht noch ein Wutanfall dazukommt, weil es nicht getröstet werden will.</p>
<p>Sie stellt ihr Bedürfnis nach Einfachheit und Sicherheit über das Bedürfnis ihres Kindes nach Spaß, Selbstbestimmung, Autonomie, Entdecken, Lernen uvm.</p>
<p>Und das wäre in meinen Augen auch ok gewesen, wenn es so <strong>kommuniziert</strong> worden wäre mit dem Kind. Stattdessen bekommt es aber nur eine für das Kind nicht nachvollziehbare <strong>Drohung</strong> zu hören und wird &#8222;gehorchen&#8220;, wenn es nach dem Prinzip von <strong>Belohnung</strong> und Bestrafung erzogen wird. Es hat gelernt, Dinge zu tun oder nicht zu tun, weil es dann entweder eine Belohnung bekommt oder bestraft wird. Es lernt nicht, worum es seiner Mutter in dem Moment eigentlich ging.</p>
<h3>Mögliche Kommunikation zwischen Mutter und Kind</h3>
<p>Was wäre, wenn stattdessen folgende Kommunikation zwischen Kind und Mutter abgelaufen wäre:</p>
<p>Mama:&#8220;Hups! Wo sind wir denn jetzt gelandet? Mitten auf der Wiese? Da fährt es sich aber echt holprig. Guck mal, wie viele Stöcker da rumliegen und wie viele Huckel es dort gibt. Lass uns wieder zum Gehweg zurück gehen, da fährt es sich <strong>leichter</strong>, ok?&#8220;</p>
<p>Die Mutter manövriert das Laufrad zurück zum Gehweg, doch das Kind lenkt wieder zur Wiese, beide landen wieder auf der Wiese und das Kind lacht.&#8220;</p>
<p>Mama:&#8220;Huch! Wir sind ja schon wieder auf der Wiese gelandet. Heißt das, dass du lieber auf der Wiese weiter fahren möchtest?&#8220;</p>
<p>Kind:&#8220;Jaaaaa! Auf der Wiese fahren!&#8220;</p>
<p>Mama, wenn es für sie ok ist:&#8220;Ok, aber dann halt dich gut fest, es wird jetzt nämlich etwas holprig. Und los&#8230;&#8220;</p>

<p><strong>ODER</strong></p>
<p>Mama, wenn es für sie nicht ok ist:&#8220;Ah, verstehe, du willst lieber auf der Wiese fahren, das macht dir wohl mehr Spaß, hm? Hör mal, ich sehe, dass hier überall Stöcker rumliegen und Schlaglöcher in der Wiese sind. Das <strong>erschwert</strong> uns das Laufradfahren, finde ich, weil du dann ständig über die Huckel oder in diese Löcher fährst. Ich hab da <strong>Sorge</strong>, dass du da so oft umfällst und würde uns das gern ersparen. Ich fände es <strong>angenehmer</strong>, wenn du hier auf dem Gehweg weiterfährst und ich dich dort begleite. Können wir auf den Gehweg zurückkehren und dort weiterfahren?&#8220;</p>
<p>Das sind wie gesagt alles nur ausgedachte <strong>Beispiele</strong>, wie das Gespräch zwischen Mutter und Sohn hätte statt der Strafandrohung verlaufen können. Meiner Meinung nach wird dadurch viel verständlicher, was Kind und Mutter wollen, es trägt zum gegenseitigen <strong>Verständnis</strong> bei.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10766" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/mutter-und-tochter-stirn-an-stirn-laecheln-sich-an.jpg" alt="Mutter und Tochter Stirn an Stirn lächeln sich an" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/mutter-und-tochter-stirn-an-stirn-laecheln-sich-an.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/mutter-und-tochter-stirn-an-stirn-laecheln-sich-an-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/mutter-und-tochter-stirn-an-stirn-laecheln-sich-an-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>4. Die Sache mit dem Vertrauen</h2>
<p>Manchen Eltern fällt es auch gar nicht auf, wenn sie etwas total Unlogisches sagen. So etwas wie &#8222;<strong>Pass auf</strong>!&#8220;.</p>
<p>Eltern sagen das, wenn sie ihr Kind darauf aufmerksam machen wollen, dass es jetzt bei dem, was es vorhat, besonders vorsichtig sein soll. Es ist gar nicht böse gemeint, wenn Eltern ihr Kind zu besonderer <strong>Vorsicht</strong> aufrufen.</p>
<p>Tatsächlich ist ein &#8222;Pass auf!&#8220; aber völlig unnötig. Kein Kind klettert auf ein Klettergerüst und ist dabei bewusst unvorsichtig oder hat vor, sich dabei zu verletzen. Natürlich unternimmt ein Kind alles in seiner Macht stehende, um eine <strong>Herausforderung</strong> zu meistern, dazu muss es nicht hören, dass es aufpassen soll.</p>
<p>Das Gegenteil tritt dann ein, wenn Kinder ständig und immerzu zu hören bekommen, dass sie auf dieses und jenes Acht geben und aufpassen und vorsichtig sein sollen: Sie beginnen, an sich selbst zu <strong>zweifeln</strong>. Dazu kommt noch die Angst ihrer Eltern und irgendwann passiert dann genau das, wovor die Eltern ihr Kind beschützen wollten: Es scheitert.</p>
<p>Was kann man also statt diesem schwammigen &#8222;Pass auf!&#8220; sagen? Wenn mein Sohn sich beispielsweise auf seinem Laufrad einer Straße nähert, dann sage ich so etwas ähnliches wie:&#8220;Ok, da vorne ist die Straße, da lassen wir dann ordentlich die Reifen quietschen (damit ist bei uns das Bremsen gemeint, das wir schon eingeführt hatten, als Oliver noch zu Fuß unterwegs war).&#8220; Es ist also kein direktes &#8222;Sei Vorsichtig!&#8220;, sondern lediglich eine kurze Erinnerung an ein kleines Spiel, das uns Spaß macht.</p>
<p>Für andere, nicht so heikle Situationen wie die obige mit der Straße können die Eltern sich auch einfach mal im <strong>Schweigen</strong> üben und das &#8222;Pass auf dich auf!&#8220;, das ihnen schon auf der Zunge liegt, herunterschlucken, oder sie <strong>ermutigen</strong> ihr Kind, indem sie ihm viel Spaß auf dem Klettergerüst wünschen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10764" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/kind-baumelt-an-klettergeruest-und-hat-spass.jpg" alt="Kind baumelt an Klettergerüst und hat Spaß" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/kind-baumelt-an-klettergeruest-und-hat-spass.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/kind-baumelt-an-klettergeruest-und-hat-spass-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/kind-baumelt-an-klettergeruest-und-hat-spass-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Auch heute reden wir mit Kinder anders als mit Erwachsenen. Gerade in Momenten, in denen wir überfordert, genervt und gestresst sind, sagen wir Dinge zu unseren Kindern, die wir so nie zu einem <strong>Erwachsenen</strong> sagen würden.</p>
<p>Manchmal wiederholen wir einfach nur die Erziehungsmethoden, die wir selber als Kind erfahren haben, manchmal hat es sich aber auch erst allmählich im Alltag eingeschlichen, dass wir in einer bestimmten Art und Weise mit unseren Kindern <strong>reden</strong>, die wir aber nie benutzen würden, wenn wir mit unseren Freund*innen, Kolleg*innen usw. sprechen würden.</p>
<p>Das Gute: Wenn wir uns einmal darüber bewusst geworden sind, dann können wir endlich damit beginnen, uns zu ändern.</p>
<p>Damit meine ich nicht, dass wir uns einfach verbieten, in einer bestimmten Art und Weise mit anderen zu <strong>kommunizieren</strong> oder andere zu behandeln, sondern dass wir uns im ersten Moment selber verzeihen können, was bislang passiert ist. Dass wir uns bewusst damit auseinandersetzen, wie es dazu kommen konnte, weshalb wir so und nicht anders reagiert haben.</p>
<p>Wenn wir erkennen, dass wir so nicht weiter mit unseren Kindern reden wollen und uns dazu entscheiden, eine Kommunikation zu wählen, die <strong>Respekt</strong>, <strong>Wertschätzung</strong>, Akzeptanz, Zuneigung, Verständnis uvm. beinhaltet, dann haben wir das größte Hindernis schon hinter uns. Denn wir fangen endlich an, all das, was sonst für immer dagewesen und normal angesehen wurde, zu hinterfragen und einen neuen Weg einzuschlagen, das zu einem Leben führt, das uns mit anderen <strong>verbindet</strong> anstatt uns von ihnen zu trennen.</p>
<p>Was für unlogische Sprüche von Erwachsenen an Kinder kennst du noch?<br />
</p>
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		<title>Tröstende Worte &#8211; Wie man richtig tröstet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jun 2018 22:18:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Momentan prasselt so viel auf mich ein, dass mir alles zu viel wird. Es scheint mich alles aus der Bahn zu werfen. Inmitten dieses ganzen Chaos‘ fiel mir auf, wie schwer es den Leuten fällt, auf mich zuzugehen, „richtig“ mit mir zu reden, mich zu verstehen, vielleicht sogar ein paar tröstende Worte zu finden. Deshalb ... <a title="Tröstende Worte &#8211; Wie man richtig tröstet" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/troestende-worte-wie-man-richtig-troestet/" aria-label="Mehr zu Tröstende Worte &#8211; Wie man richtig tröstet">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Momentan prasselt so viel auf mich ein, dass mir alles zu viel wird. Es scheint mich alles aus der Bahn zu werfen.</p>
<p>Inmitten dieses ganzen Chaos‘ fiel mir auf, wie schwer es den Leuten fällt, auf mich zuzugehen, „richtig“ mit mir zu reden, mich zu <strong>verstehen</strong>, vielleicht sogar ein paar <strong>tröstende Worte</strong> zu finden.</p>
<p>Deshalb gibt es heute einen Beitrag, wie du jemanden <strong>richtig trösten</strong> und ihr/ihm zur Seite stehen kannst, was du tun oder sagen könntest, und vor allem, was du unterlassen solltest.</p>
<p><span id="more-10584"></span></p>

<h2><strong>Tröstende Worte</strong></h2>
<p><strong>Babys</strong>, mitunter auch noch Kleinkinder, sind recht einfach zu trösten, wenn sie sich verletzt haben oder aus irgendeinem anderen Grund <strong>traurig</strong> sind. Sie brauchen dann ganz viel Nähe, der Liebestank muss wieder aufgefüllt werden, wie es so schön heißt. Stillen, kuscheln, streicheln, umarmen, im Arm wiegen, tragen, schunkeln, gut zureden &#8222;Ich bin da.&#8220;, vielleicht ein beruhigendes Lied singen &#8211; alles ganz wunderbare Methoden, damit sich ein Baby bzw. <strong>Kind</strong> wieder beruhigt.</p>
<p>Werden wir älter, bedarf es da schon mehr, als jemanden, der uns mal ganz fest in den Arm nimmt, damit alles wieder gut ist. Wir wollen auch <strong>verstanden</strong> und <strong>gesehen</strong> werden. Und das ist, wie ich zu meinem Bedauern feststellen musste, ziemlich selten zu finden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="pintbild aligncenter wp-image-10587" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/richtig-troeten-die-besten-tipps-kinder-erwachsene-richtig-zu-troesten.jpg" alt="Richtig tröten - Die besten Tipps, Kinder &amp; Erwachsene richtig zu trösten | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="801" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/richtig-troeten-die-besten-tipps-kinder-erwachsene-richtig-zu-troesten.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/richtig-troeten-die-besten-tipps-kinder-erwachsene-richtig-zu-troesten-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/richtig-troeten-die-besten-tipps-kinder-erwachsene-richtig-zu-troesten-287x430.jpg 287w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/richtig-troeten-die-besten-tipps-kinder-erwachsene-richtig-zu-troesten-454x680.jpg 454w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/richtig-troeten-die-besten-tipps-kinder-erwachsene-richtig-zu-troesten-33x50.jpg 33w" sizes="auto, (max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<h2>Das wird mir alles zu viel</h2>
<p>Erst vor Kurzem hatte ich einen <strong>Unfall</strong>. Bin ohnmächtig geworden und knallte mit dem Gesicht auf den Boden. Der ganze Weg vom Notruf bis zur Entlassung im Krankenhaus hat in mir tiefe Spuren hinterlassen.</p>
<p>Dann kam der Punkt, an dem ich begriff, dass ich meinen Zahn, vielleicht sogar noch mehr Zähne aufgrund des <strong>Traumas</strong> verlieren würde. Mir wurde mein <strong>Verlust</strong> jetzt erst so richtig bewusst und ich fing manchmal aus heiterem Himmel zu <strong>weinen</strong> an.</p>
<p>Ich merkte, dass mich in dieser Zeit kaum jemand gesehen und verstanden hat. Enttäuschung und das Gefühl von Einsamkeit machten sich breit.</p>
<p>Als wäre dieser Umstand noch nicht genug, hab ich’s jetzt wohl auch noch mit der Bandscheibe zu tun. Neben den seelischen <strong>Schmerzen</strong> kommen jetzt auch noch <strong>körperliche</strong> hinzu und ich sage mir: Das wird mir alles zu viel!</p>
<p>Ich wache auf und hoffe, es war alles nur ein Albtraum. Ein richtig beschissener Albtraum, der mir eine Höllenangst gemacht hat. Der jetzt aber zum Glück vorbei ist. Der mir sagt, dass ich das alles nur geträumt habe. Dass alles gut ist. Doch dann muss ich mir eingestehen: Das war kein <strong>Traum</strong>. Das ist <strong>Realität</strong>.</p>
<p>Und all die tröstenden Worte, die ich höre, die sind alle so <strong>falsch</strong>. Worte wie</p>
<ul>
<li>&#8222;Zum Glück ist dir nichts Schlimmeres passiert.&#8220;</li>
<li>&#8222;Sei nicht traurig.&#8220;</li>
<li>&#8222;Das wird wieder.&#8220;</li>
<li>&#8222;Jetzt kannst du traurig sein. Später wirst du drüber lachen.&#8220;</li>
<li>&#8222;Du schaffst das. Du bist stark. Du bist so tapfer.&#8220;</li>
<li>&#8222;Man kann den Kostenvoranschlag bei (&#8230;) einreichen, dann machen dir die Ärzte ein Angebot.&#8220;</li>
<li>&#8222;Du bist mega taff. ne harte Huss. n zähes Gemüse. Ich bin mega beeindruckt, wie du (&#8230;).&#8220;</li>
<li>&#8222;Du wirst die bestmögliche Behandlung bekommen, damit du dich wieder wohl fühlst.&#8220;</li>
</ul>
<p>Obwohl sich einige Sätze für dich vielleicht <strong>aufbauend</strong> und <strong>tröstend</strong> anhören, waren sie in meinen Augen völlig fehl am Platz. Woran lag das?</p>
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<h2><strong>Nicht verstanden</strong></h2>
<p>Es ist, als würde niemand meinen Schmerz sehen. Als würde das, was mir passiert ist, sogar heruntergespielt werden. „Zum Glück ist <strong>nichts Schlimmeres</strong> passiert.“ hört sich für mich so an, als sei das, was geschehen ist, für andere nicht so wild gewesen.</p>
<p>Mir kommt es vor, als würde jede/r versuchen, nur schnell alles <strong>in Ordnung</strong> bringen zu wollen, in der Hoffnung, dass dann alles wieder wie vorher ist. Schnell vergessen, Blick nach vorn, an die Zukunft denken und einfach weitermachen wie bisher. Als würden sie ein Pflaster über eine Wunde kleben wollen, damit alles wieder normal sein kann. Aber so funktioniert das nicht, wenn man trauert.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-5932 size-full" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-familie-beim-essen.jpg" alt="Familie beim Essen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-familie-beim-essen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-familie-beim-essen-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-familie-beim-essen-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Denn da sind <strong>zwei Wunden</strong>. Die eine ist jetzt vom Pflaster bedeckt und kaschiert. Und die andere hat man gar nicht erst zu Gesicht bekommen, denn die blutet still und leise vor sich hin, ohne dass sie jemals genauer angesehen wurde.</p>
<h2><strong>Die unsichtbare Wunde</strong></h2>
<p>Die Wunde reißt auf, als ich aufwache und überall dieses <strong>Blut</strong> auf dem Boden sehe, mein Kind nach mir ruft, ich in meiner Verwirrtheit funktionieren und organisieren muss, den <strong>Notruf</strong> wähle, Sachen packe und mein Kind mitnehme, um auf den Krankenwagen zu warten.</p>
<p>Sie scheint gestillt zu werden, als mein Mann nach Hause kommt und der Notarzt eintrifft, doch als mir die Sanitäter sagen, dass meine Zähne abgebrochen sind, meine Nase evtl. auch noch gebrochen ist, ich eine Halskrause umgelegt bekomme, weil sie nicht wissen, ob ein Halswirbel verletzt ist, da reißt sie weiter auf.</p>
<p>Die Wunde schmerzt, als ich im <strong>Krankenhaus</strong> wie ein Paket abgeliefert werde, es mir unendlich schlecht geht und alle an mir vorbeilaufen und ich einfach warten muss, bis sich jemand um mich kümmert. Ich fühle mich unwichtig, wertlos, wie eine Nummer, ohne Identität, ohne jemanden an meiner Seite, der mich lieb hat. <strong>Allein</strong> gelassen,</p>
<p>Mir fällt auf, dass es kaum Zeit für ein intensives Gespräch gibt, wie es mir geht, wie ich mich fühle. Einstudiertes Mitgefühl, <strong>übergriffiges</strong> Verhalten und <strong>Überforderung</strong> scheinen hier dagegen zum Alltag zu gehören.</p>
<p>Dann stehen weitere Untersuchungen an, weil es mir immer schlechter geht. Gehirnerschütterung? Oder noch schlimmer? Ich hab <strong>Angst</strong>, dass mein Gesicht mein geringstes Problem ist.</p>
<p>Die Patienten drumherum nörgeln und sabotieren ihre eigenen Untersuchungen, das Personal ist genervt, weil sie jetzt die bereits erledigten Aufgaben wiederholen müssen. Noch weniger Zeit für andere Dinge, z.B. den anderen Patient*innen das mehrmals erbetene Wasser oder Telefon zu holen. Piepende Apparate, grelles Licht, klingelnde Telefone, Menschen unterhalten sich über belanglosen Scheiß, der in mir einen unbändigen Brechreiz hervorruft.</p>
<p>Dieses ganze System, dass die Arbeit der Rettungssanitäter nur bis zum Krankenhaus geht und dort endet, das Personal halslos <strong>überfordert</strong> und <strong>gestresst</strong> ist, Patient*innen mitunter den ganzen Tag auf jemanden warten, die/der sich ihrer annimmt, immer mehr Notfälle reinkommen, aber nicht mehr Hilfe, all diese <strong>Not</strong> überall, ich werde schier wahnsinnig.</p>
<p>Und dann darf ich endlich nach Hause. Schnell wird mir das Pflaster vom Zugang von der Haut abgerissen mit irgendeinem &#8222;Hab dich nicht so&#8220;-Spruch. Bloß schnell weg hier.</p>

<h3>Die unbehandelte, unsichtbare Wunde</h3>
<p>Bei den nachbehandelnden Ärzt*innen wird die Wunde aber einfach nicht besser, niemand <strong>kümmert</strong> sich um sie. Alle sagen, wie tapfer und mutig und stark ich doch sei, wie gut ich das mache. Dass <strong>alles gut</strong> sei. Sie betrauern meinen Verlust, aber nicht so, wie ich es brauche. In der Familie versuchen es einige mit Witzen, das geht total nach hinten los.</p>
<p>Allmählich denke ich selber, dass es nicht so schlimm war. Die Schiene, die ich übergangsweise tragen soll, fällt nicht auf. Es sieht tatsächlich so aus, als sei nie etwas passiert. Alles schön <strong>kaschiert</strong>.</p>
<p>Doch dann nehme ich das Teil ab, um es zu säubern, und sehe ES. Ich höre ES. Ich geh mit meinen Rückenschmerzen zum Arzt und er nimmt mir meine Hoffnung, dass es nur harmlose Rückenschmerzen sind, die man mit etwas Tapen wieder in den Griff bekommt. Und dann wird mir mit einem Mal klar, dass nichts „wieder wird“. &#8217;n Scheiß wird wieder!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10593" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/trauriges-kind-lehnt-an-einer-wand.jpg" alt="Trauriges Kind lehnt an einer Wand" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/trauriges-kind-lehnt-an-einer-wand.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/trauriges-kind-lehnt-an-einer-wand-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/trauriges-kind-lehnt-an-einer-wand-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2><strong>Wie du richtig trösten kannst</strong></h2>
<p>Genau an dieser Stelle wirst du wahrscheinlich erkennen, warum es so <strong>schwer</strong> ist, die richtigen Worte zu finden, um jemanden zu trösten. Weil die Wunde <strong>tiefer</strong> ist, als sie erscheint. Weil es der/dem Betroffenen um etwas ganz anderes geht, als du vielleicht denkst. Weil viele einfach selber nicht wissen, wie man jemanden richtig tröstet, weil sie selber nie richtig <strong>getröstet</strong> wurden. Weil manchmal einfach zu viel auf einen einprasselt, womit man nicht klarkommt. Man ist schlichtweg überfordert und weiß nicht, wie man mit diesem ganzen <strong>Ballast</strong> zurechtkommen soll.</p>
<p>Hier also ein paar <strong>Tipps</strong>, was du beim Trösten tun bzw. nicht tun solltest:</p>
<div id='c2529_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
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<h3><strong>Zeig Verständnis, nimm sie/ihn ernst</strong></h3>
<p>Egal, ob es sich um einen Unfall, einen <strong>Streit</strong>, eine Trennung oder die Verarbeitung eines Verlustes handelt, ein Kind hingefallen oder „nur“ traurig ist, weil die Sonne untergegangen ist oder was auch immer: Du solltest die Person mit ihren <strong>Gefühlen</strong> und Bedürfnissen immer <strong>ernst nehmen</strong>.</p>
<p>Egal, um was es sich handelt und egal, ob es von außen <strong>nicht so schlimm</strong> aussieht, denk an die unsichtbare Wunde. Für andere ist es sehr wohl tragisch, und das sollte unbedingt ernst genommen werden. Folgendes solltest du auf jeden Fall <strong>vermeiden</strong>:</p>
<ul>
<li><strong>Aufmunterungsversuche</strong>, wie z.B. kitzeln oder Witze machen</li>
<li><strong>Ablenkungen</strong> jeglicher Art, wie die o.g. Aufmunterungsversuche, aber auch Kinobesuche, einen saufen gehen oder Party machen wollen usw.</li>
<li><strong>Motivationssprüche</strong>, wie &#8222;Sei stark.&#8220;, &#8222;Du schaffst das.&#8220;, &#8222;Du muss jetzt tapfer sein.&#8220;</li>
<li>Von sich selber erzählen, wie &#8222;Ich weiß, wie du dich fühlst, bei mir war das so: (…).&#8220;</li>
<li><strong>Trivialisierungen</strong>, wie &#8222;Zum Glück ist dir nichts Schlimmeres passiert.&#8220;, &#8222;Besser als&#8230;&#8220;</li>
<li><strong>Floskeln</strong>, wie &#8222;Die Zeit heilt alle Wunden.&#8220;, &#8222;Alles wird gut.&#8220;, &#8222;Später wirst Du dankbar sein.&#8220;, &#8222;Das wird wieder.&#8220;</li>
<li>Tipps und <strong>Ratschläge</strong> jeglicher Art, außer, es wurde ausdrücklich darum gebeten</li>
<li>Verurteilungen, <strong>Beschuldigungen</strong>, wie &#8222;Was musstest du auch&#8230;?&#8220;, &#8222;Ich hab&#8217;s dir ja gleich gesagt, aber du&#8230;&#8220;</li>
</ul>
<p>Ziemlich viel, was man lieber lassen sollte, aber alles hat einen Grund. Absolute Priorität ist, dass sich die/der Trauernde <strong>verletzbar</strong> zeigen darf.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10595" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/kind-weint-in-den-armen-seiner-mutter.jpg" alt="Kind weint in den Armen seiner Mutter" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/kind-weint-in-den-armen-seiner-mutter.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/kind-weint-in-den-armen-seiner-mutter-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/kind-weint-in-den-armen-seiner-mutter-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Es geht nicht darum, stark oder tapfer zu sein oder optimistisch in die Zukunft zu blicken, sondern darum, sich fallen lassen zu können und aufgefangen zu werden. Es geht darum, den Schmerz voll und ganz <strong>zuzulassen</strong> und von seinen Mitmenschen gesehen und <strong>gehört</strong> zu werden. Sämtliche o.g. Versuche lenken bloß vom eigentlichen Problem ab, man <strong>verdeckt</strong> es einfach, statt es sich näher anzusehen, was zu noch mehr (inneren) Verletzungen führt, weil man sich einfach nicht <strong>gesehen</strong> fühlt.</p>
<p>Wenn du dir nicht sicher bist, ob jetzt ein Ratschlag gut käme, dann stell dir einfach vor, dass du die- bzw. derjenige bist, die/der gerade total frustriert ist. Was würde dir helfen? Was bräuchtest du? Was würde dir überhaupt nicht helfen? Wenn du dir diese Fragen stellst, wirst du schnell herausfinden, ob ein Tipp in dieser Situation wirklich hilfreich oder eher schädlich wäre.</p>
<div id='c1258_31_19' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div>
<h3><strong>Sei ehrlich</strong></h3>
<p>Es ist gar nicht so selten, dass die Leute lieber einen Bogen um trauernde Menschen machen. Sie wollen ihnen eigentlich Raum und Zeit geben, wollen sie nicht bedrängen. Sie reden mit allen anderen über den <strong>Vorfall</strong>, nur nicht mit den Menschen, denen es passiert ist. Sie sind <strong>unsicher</strong>, was der Person gut täte, also lassen sie es lieber ganz, um bloß nichts falsch zu machen. Doch gerade dieser Weg ist oft der verletzendste.</p>
<p>Ich für meinen Teil fand dieses Verhalten zumindest verletzend. Statt mit mir zu reden, war mein Mann ständig am Telefonieren und Schreiben und Erzählen, wie es mir geht, was jetzt ansteht usw.</p>
<p>Mit einigen aus meiner Familie wollte ich tatsächlich nicht sprechen, das sagte ich auch so, aber ich wollte nicht, dass mich die anderen wie eine zerbrechliche Puppe behandeln und mit mir nur noch über einen Dritten <strong>kommunizieren</strong>. Besser wäre es gewesen, <strong>ehrlich</strong> und <strong>klar</strong> mit mir zu reden, was ich brauche.</p>
<p>Wenn du also unsicher bist, was du jetzt für die Person tun kannst, dann sei doch lieber ehrlich und red mit ihr darüber, statt dein Gedankenkarussell anzuschmeißen und dir auszumalen, was sie wohl angeblich möchte bzw. nicht möchte, so vermeidest du Missverständnisse.</p>
<h3><strong>Bleib im Jetzt</strong></h3>
<p>Manche trösten gern darüber hinweg, dass es ja bald besser wird, dass es dann alles wieder gut sein wird, dass man vielleicht sogar irgendwann mal drüber <strong>lachen</strong> kann.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7309" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/mutter-schaut-kind-auf-augenhoehe-an.jpg" alt="Mutter schaut Kind auf Augenhöhe an" width="679" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/mutter-schaut-kind-auf-augenhoehe-an.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/mutter-schaut-kind-auf-augenhoehe-an-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>Mir persönlich bringen solche Worte nichts, so lieb sie gemeint sein mögen. Denn ich brauche JETZT jemandem, der sich mit mir befasst und für mich da ist. Ich will mich nicht mit der <strong>Zukunft</strong> beschäftigen, denn ich komme ja nicht mal mit der <strong>Gegenwart</strong> klar!</p>
<p>Vielleicht werde ich wirklich mal drüber lachen können, keine Ahnung, weiß ich nicht, ist ja jetzt noch nicht eingetroffen. Aber jetzt, in diesem Moment, bin ich unendlich traurig und will <strong>trauern</strong> dürfen, will wissen, dass da jemand ist, der mich noch liebt und mich versteht und für mich da ist.</p>
<p>Statt also von der Zukunft zu reden und Optimismus zu zeigen, kümmer dich doch erstmal um die Gegenwart.</p>

<h3><strong>Aktives Zuhören</strong></h3>
<p>Alles schön und gut, was man nicht tun soll, aber wie kann man denn &#8222;richtig&#8220; trösten und jemanden begleiten? Gibt es das überhaupt: Richtig trösten? In meinen Augen, ja, und zwar mithilfe des aktiven Zuhörens, eine wirklich wunderbare und einfache Methode, damit sich dein Gegenüber <strong>verstanden</strong> fühlt.</p>
<p>Im Grunde genommen geht es beim aktiven Zuhören darum, seine <strong>Aufmerksamkeit</strong> voll und ganz der/m Gesprächspartner*in zu widmen, das Gesprochene wiederzugeben oder kurz zusammenzufassen, sowohl durch <strong>verbale</strong> als auch <strong>nonverbale</strong> Techniken.</p>
<p>Lass dich von nichts ablenken, nimm dir <strong>Zeit</strong> für ein intensives Gespräch, schau nicht aus dem Fenster, auf die Uhr, das Telefon oder womit du dich gerade beschäftigt hast, halte stattdessen <strong>Augenkontakt</strong>. Zeige, dass du verstehst und zuhörst, indem du nickst, kurze Äußerungen von dir gibst, aber nicht unterbrichst (wie z.B. „Ich verstehe.“ usw.), wiederhole das Gesagte, spiegele die Gefühle, frage nach, fasse kurz zusammen, lass auch gern mal längere Pausen zu.</p>
<p>Ein Beispiel für <strong>aktives Zuhören</strong> kannst du dir gern im unteren YouTube Video ansehen. Ich finde, mit Videos kann man das aktive Zuhören besser erklären als mit bloßen Worten.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/xgAogY-iIQI?rel=0&amp;controls=0&amp;showinfo=0" width="680" height="383" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3><strong>GFK – gewaltfreie Kommunikation</strong></h3>
<p>Eine weitere Methode, die allerdings sehr viel Übung erfordert und außerdem voraussetzt, dass du selber mit dir <strong>empathisch</strong> umgehst, bevor du jemanden Empathie entgegenbringen kannst, ist GFK, die <strong>gewaltfreie Kommunikation</strong>, die mich wie kein anderes Thema so fasziniert und mir so viel gegeben hat. Ich liebe <strong>GFK</strong>!</p>
<p>Da GFK jedoch ein sehr umfangreiches Thema ist, möchte ich es gern in einem gesonderten Beitrag erörtern. So viel kann ich dir aber schon verraten: Bei der GFK geht es darum, sich mit jemandem empathisch zu verbinden, um herauszufinden, welche Gefühle und Bedürfnisse sich in der- bzw. demjenigen gemeldet haben, als ein bestimmtes <strong>Ereignis</strong> eintraf, das als Auslöser identifiziert werden kann.</p>
<p>Mit GFK schaut man also ganz genau hinter einen <strong>Auslöser</strong>, um herauszufinden, was da in einem Menschen gerade lebendig war.</p>
<p>Wenn du mehr über GFK erfahren willst, dann kann ich dir das Hörbuch &#8222;<a href="https://amzn.to/2yWgfcf" target="_blank" rel="nofollow noopener">Gewaltfreie Kommunikation: Eine Sprache des Lebens &#8211; erweiterte Neuausgabe</a>&#8222;* von Marshall B. Rosenberg empfehlen, allerdings lege ich dir nahe, auf jeden Fall auch mal einen Kurs mitzumachen, ich zumindest verinnerliche Inhalte auf diese Art und Weise besser und präge sie mir leichter ein.</p>
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<div class="produktbox-titel"><i class="fa fa-heart"></i>Meine Empfehlung für dich</div>

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            Gewaltfreie Kommunikation: Eine Sprache des Lebens - erweiterte Neuausgabe*        </a>
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            <ul><li>Marshall B. Rosenberg (Autor) - Markus Hoffmann, Joachim Schönfeld, Ulrike Hübschmann (Sprecher)</li></ul>        </div>
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<p>Ansonsten kann ich dir auch aus vollem Herzen die <a href="http://www.caecilie-boehmig.de/gewaltfreie-kommunikation/" target="_blank" rel="noopener">GFK <strong>Übungsgruppe</strong></a> empfehlen, in die ich persönlich sehr, sehr gern gehe, da konnte ich schon viel lernen, viel mitnehmen, mir wurde in dieser Gruppe wie in keiner anderen so viel gegeben, es ist wirklich eine absolute Herzensempfehlung von mir an dich, wenn du GFK <strong>üben</strong> möchtest, egal, ob du jemanden <strong>begleiten</strong> oder selber begleitet werden willst.</p>
<h3><strong>Sei da und h</strong><strong>alte es aus</strong></h3>
<p>Selbst, wenn es dir nicht gelingen sollte, die richtigen Worte zu finden, dann sei einfach <strong>ehrlich</strong>. So erging es auch meinem Mann. Alles, was er sagte, war falsch oder brachte mich nur noch mehr zum Weinen.</p>
<p>Irgendwann meinte er dann:&#8220;Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll, damit ich dich trösten kann. Ich bin für dich da.&#8220;</p>
<p>Und das war es. Da war einfach jemand, der sagt: &#8222;Ich bin mir unsicher, was ich sagen soll. Ich weiß nicht weiter. Aber ich bin da.&#8220;. Kein Blabla, keine Floskeln, kein Zukunftsgelaber oder sonstwas. Einfach authentisch und mit der Botschaft: Was du auch brauchst, ich bin für dich da. Ich weiß zwar grad selber nicht, wie ich helfen kann, aber wir stehen das gemeinsam durch. Du bist nicht allein.</p>
<p>Viel konnte mein Mann während dieser <strong>Trauerphase</strong> nicht machen. Ich musste so viel weinen, dachte, es sei vorüber, und brach dann wieder in einen heftigen Heulkrampf aus.</p>
<p>Doch mein Mann ging nicht weg, blieb da, hielt mich, schwieg und hielt es einfach aus. Zwischendurch war mir das sogar etwas lästig, dann brauchte ich eine kurze Pause, aber im Nachhinein war es genau das Richtige, dass er mir zwar den Raum gab, den ich zwischendurch brauchte, aber mir immer wieder signalisierte: <strong>Ich bin da</strong>. Du bist nicht allein.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10608" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/frau-wird-in-armen-einer-freundin-getroestet.jpg" alt="Frau wird in Armen einer Freundin getröstet" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/frau-wird-in-armen-einer-freundin-getroestet.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/frau-wird-in-armen-einer-freundin-getroestet-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/frau-wird-in-armen-einer-freundin-getroestet-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3><strong>Akzeptiere sie/ihn</strong></h3>
<p>Was auch helfen kann: Den Menschen vor dir so zu <strong>akzeptieren</strong>, wie er ist.</p>
<p>Mein Sohn (3 Jahre) begleitete mich z.B. zum Zahnarzt, weil ich eine Schiene für die Übergangszeit bekommen sollte. Leider war die kaputt, weshalb ich weiter als zahnlose Minka rumlaufen musste. Das erklärte ich meinem Sohn, woraufhin er mich bat, meinen Mund aufzumachen. Er hielt mein Gesicht mit seinen kleinen, weichen Händen, schaute in meinen Mund und sagte nichts. Es war keine Trauer, kein Ekel, da war einfach keinerlei <strong>Bewertung</strong> in seinem Blick. &#8222;Lass uns zum Spielplatz gehen.&#8220;, schlug er vor.</p>
<p>&#8222;Ich liebe dich auch ohne Zahn.&#8220; &#8211; zumindest deutete ich diesen stillen Moment so. Ich fand diese Geste echt süß, hat sie mir doch gezeigt, dass mein Sohn mich auch so <strong>liebt</strong>. Das hat mir viel <strong>Kraft</strong> gegeben, weil ich mich dadurch einfach geliebt fühlte.</p>
<p>Und dann gab es da noch ein paar fremde Kinder auf dem Spielplatz, die mich trotz meines Makels ganz normal behandelten, sich mit mir wie mit jedem anderen unterhielten und mit mir spielten und mir zeigten, dass ich auch mit diesem Verlust ein vollwertiger Mensch bin und mich nicht schämen brauche.</p>
<p>Es war zwar schade, was ich verloren und erlebt hatte, aber ICH war ok, ich wurde nicht wie eine Aussätzige behandelt. Diese <strong>Akzeptanz</strong> von außen ließ mich ruhiger werden und war reiner Balsam für die Seele.</p>
<h2><strong>Fazit</strong></h2>
<p>Du kannst viel <strong>falsch</strong> machen, wenn du versuchst, jemanden in seiner Trauer zu begleiten. Dazu zählen jegliche Versuche der Aufmunterung und Ablenkung sowie Floskeln, Motivationssprüche, Zukunftsgelaber, Heuchelei, Vergleiche, Trivialisierungen sowie Verurteilungen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10602" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/kind-schaut-mit-verschraenkten-armen-aergerlich-zu-veraergerter-mutter.jpg" alt="Kind schaut mit verschränkten Armen ärgerlich zu verärgerter Mutter" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/kind-schaut-mit-verschraenkten-armen-aergerlich-zu-veraergerter-mutter.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/kind-schaut-mit-verschraenkten-armen-aergerlich-zu-veraergerter-mutter-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/kind-schaut-mit-verschraenkten-armen-aergerlich-zu-veraergerter-mutter-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Die <strong>beste Methode</strong>, jemanden zu trösten, indem er sich voll und ganz gesehen und gehört fühlt, besteht darin, einfach da zu sein, die Person aufzufangen und gemeinsam mit ihr den Schmerz zu bewältigen, am Besten durch aktives Zuhören und die gewaltfreie Kommunikation (GFK).</p>
<p>Wie du siehst, geht es also nicht darum, großartige Reden vorzubereiten, ausgefallene Ablenkungs- und Aufmunterungsmanöver zu starten oder mit <strong>Tipps</strong> und <strong>Ratschlägen</strong> um dich zu werfen, denn die sind absolut nicht hilfreich.</p>
<p><strong>Ausnahmen</strong> bestätigen die Regel. Wenn gewünscht, ist eine Umarmung, ein Tipp oder ein eigener Erfahrungsbericht in Ordnung, du solltest aber unbedingt darauf warten, dass die Person dich unaufgefordert darum <strong>bittet</strong>.</p>
<p>Wenn du nicht weißt, wie du mit der Situation umgehen sollst, sei lieber ehrlich, geh hin und sag es einfach, statt dich aus Angst fernzuhalten, denn das kann die/der Trauernde als sehr verletzend empfinden, weil sie/er sich dadurch wie ein/e Aussätzige/r fühlt.</p>
<p>Was hilft dir, wenn du total deprimiert bist?<br />
</p>
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		<title>&#8222;Blöde Mama.&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Oct 2017 07:00:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Blöde Mama.&#8220; &#8211; diesen Satz wollte ich niemals im Leben aus dem Mund meines Kindes hören, spricht es doch dafür, dass ich eine schlechte Mutter bin, mein Kind mich nicht liebt usw. Doch was geschah, als ich ohne Vorwarnung eines Tages doch diesen Spruch an den Kopf geknallt bekam? Blöde Mama &#8211; Wie es geschah ... <a title="&#8222;Blöde Mama.&#8220;" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/bloede-mama/" aria-label="Mehr zu &#8222;Blöde Mama.&#8220;">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Blöde Mama.&#8220; &#8211; diesen Satz wollte ich niemals im Leben aus dem Mund meines Kindes hören, spricht es doch dafür, dass ich eine <strong>schlechte Mutter</strong> bin, mein Kind mich nicht liebt usw.</p>
<p>Doch was geschah, als ich ohne Vorwarnung eines Tages doch diesen Spruch an den Kopf geknallt bekam?</p>
<p><span id="more-7686"></span><div id='c9865_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Blöde Mama &#8211; Wie es geschah</h2>
<p>Du denkst, ein &#8222;Blöde Mama.&#8220; muss zwangsläufig mit einem vorangegangenen <strong>Verbot</strong> oder <strong>Streit</strong> beginnen? Nein, nicht unbedingt. Mich beispielsweise hat es eiskalt erwischt.</p>
<p>Ich saß mit Oliver auf der Couch, eingemummelt in Decken und Kissen und schaute mit ihm eine Folge seiner aktuellen Lieblingsserie.</p>
<p>Oben auf der Couch lag ein anderes, unbenutztes Tablet, das ich mir schnappen wollte. Das fand mein Sohn aus irgendeinem Grund <strong>doof</strong>, was er mir auch zu verstehen gab. Er wollte es haben. Ich gab es ihm daraufhin; wollte ich doch herausfinden, was er nun damit vorhatte, und warum ich es seiner Meinung nach nicht bekommen durfte.</p>
<p>Er hält das Tablet in seinen Händen und schaut etwas verstimmt drein und blubbert mir dann ins Gesicht:&#8220;<strong>Blöde Mama</strong>.&#8220;</p>
<p>Und ich steh da, wie erstarrt, und bekomme plötzlich jenen Satz an den Kopf geknallt, den ich nie, nie, niemals hören wollte.</p>
<p>Während ich also noch stumm vor mich hin starre, kommt mein Mann, der das &#8222;Blöde Mama.&#8220; mitbekommen hat, zu mir, um mich zu trösten. &#8222;Oliver, das ist nicht nett, wenn du sowas sagst.&#8220;, beginnt er. Ich unterbreche ihn. &#8222;Schon gut. Ich weiß, dass er es nicht so gemeint hat.&#8220;, höre ich mich sagen. Aber ehrlich gesagt, war ich mir da gar nicht so sicher.</p>
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<h2>Was denke ich?</h2>
<p>Ich lasse den Vorfall unkommentiert und grübel nach. Was <strong>stört</strong> mich so an dem Satz? An sich stört mich an dem Satz erst mal nichts.</p>
<p>Was ich hingegen darüber <strong>denke</strong>, stört mich.</p>
<p>Wenn mein Sohn zu mir &#8222;Blöde Mama.&#8220; sagt, dann denke ich, es bedeutet im Umkehrschluss:</p>
<p>1. Mein Kind <strong>liebt mich nicht</strong>.<br />
2. Mein Kind ist <strong>respektlos</strong> mir gegenüber.<br />
3. Mein Kind ist <strong>undankbar</strong>.<br />
4. Ich bin eine <strong>schlechte</strong> Mutter.<br />
5. Ich habe etwas falsch gemacht.<br />
6. Ich bin <strong>falsch</strong>.</p>
<p>Vor Kurzem hörte ich das <a href="http://amzn.to/2xxCRdG" target="_blank" rel="nofollow noopener">Hörbuch von Byron Katie &#8222;Lieben was ist.&#8220;</a>*.</p>
<p>Wenn du von Byron Katie bisher nichts gehört hast, hier ein paar Infos: Byron Katie ist verheiratet, Mutter von drei Kindern und hatte jahrelang schwere Depressionen, war alkoholabhängig, litt unter Esssucht und Alkoholismus, war nikotin- und medikamentenabhängig und gewalttätig.</p>
<p>Therapien brachten nie den gewünschten Erfolg, bis Katie (wie sie von allen genannt wird) aus sich heraus einen Weg aus der <strong>Krise</strong> findet. Plötzlich kommen unzählige Menschen zu ihr und bitten sie um Rat, was ihr geholfen hat und ob sie ihnen auch helfen könne. Seitdem vermittelt Katie ihre Methode &#8222;<strong>The Work</strong>&#8220; in Büchern, Workshops und Vorträgen.</p>
<p>&#8222;The Work&#8220; funktioniert ziemlich einfach und kann mit einem <a href="http://thework.com/sites/thework/deutsch/downloads/Arbeitsblatt_UntersucheEineUberzeugung.pdf" target="_blank" rel="noopener">Arbeitsblatt</a> überall angewandt werden.</p>
<h2>The Work</h2>
<p>Ich versuchte nun mithilfe dieses Arbeitsblattes meine <strong>Glaubenssätze</strong> zu untersuchen. Beginnen wir mit dem ersten: &#8222;Mein Kind liebt mich nicht.&#8220;</p>
<h3>1. Frage: Ist das wahr?</h3>
<p>Das konnte ich ohne mit der Wimper zu zucken mit einem klaren &#8222;Nein.&#8220; beantworten. Mein Sohn liebt mich. Das zeigt er mir so oft. Daran bestand kein Zweifel.</p>
<p>Laut Arbeitsblatt sollte ich bei einem &#8222;Nein.&#8220; die 2. Frage überspringen und zur 3. Frage übergehen.</p>
<h3>3. Frage: Wie reagierst du, was passiert, wenn du diesen Gedanken glaubst?</h3>
<p>Ich erstarre und ziehe mich zurück.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7696" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/frau-sitzt-traurig-am-fenster.jpg" alt="Frau sitzt traurig am Fenster" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/frau-sitzt-traurig-am-fenster.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/frau-sitzt-traurig-am-fenster-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p><strong>a) Bringt dieser Gedanke Frieden oder Stress in dein Leben?</strong></p>
<p>Stress.</p>
<p><strong>b) Welche Bilder aus der Vergangenheit und der Zukunft siehst du, und welche körperlichen Empfindungen tauchen auf, wenn du diesen Gedanken denkst und Zeuge dieser Bilder wirst?</strong></p>
<p>Ich fühle mich verletzt wie ein kleines Kind. Und dieses Kind weiß sich nicht anders zu helfen, als Gleiches mit Gleichem zu <strong>vergelten</strong>. Es will, dass sein Gegenüber genau so <strong>verletzt</strong> wird wie es selbst.</p>
<p>Ich denke zurück an meine Kindheit, in der ich nicht verstanden wurde. Ich suchte nach Nähe und bekam nur Einsamkeit, sowohl körperlich als auch seelisch. Ich wurde bestraft, wenn ich falsch war. Ich musste mich verstellen, um geliebt zu werden.</p>
<p>Blicke ich in die Zukunft, sehe ich meinen Sohn und mich, wie wir uns nicht mehr verstehen und uns immer weiter voneinander <strong>entfernen</strong>. So, wie es mir mit meinen Eltern ergeht.</p>
<p>Bei diesem Gedanken zieht sich in mir alles zusammen. Schnürt mir den Hals zu. Der Gedanke schmerzt im Herzen.</p>

<p><strong>c) Welche Gefühle tauchen auf, wenn du diesen Gedanken glaubst?</strong></p>
<p>Da viele es nicht gelernt haben, ihre Gefühle zu benennen, gibt es eine passende <a href="http://thework.com/sites/thework/deutsch/downloads/emotions_list_german.pdf" target="_blank" rel="noopener">Liste von Gefühlen</a>.</p>
<ul>
<li>einsam</li>
<li>traurig</li>
<li>verletzt</li>
<li>mutlos</li>
<li>niedergeschlagen</li>
<li>gelähmt</li>
<li>bedrückt</li>
</ul>
<p><strong>d) Beginnen sich Zwänge und Süchte zu zeigen, wenn du den Gedanken glaubst? (Lebst du sie mit einem der folgenden Dinge aus: Alkohol, Drogen, Einkaufen, Essen, Sex, Fernsehen, Computer?)</strong></p>
<p>Ich esse dann gern etwas (meistens Süßes), um runterzukommen und mich besser zu fühlen. Ich greife zu meinem Telefon und geh ins Internet, auf Facebook, Amazon. Auf Facebook lese ich und kommentiere Beiträge. Auf Amazon suche ich mir Sachen aus, kaufe sie aber nicht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7690" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/frau-hoert-etwas-ueber-kopfhoerer.jpg" alt="Frau hört etwas über Kopfhörer" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/frau-hoert-etwas-ueber-kopfhoerer.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/frau-hoert-etwas-ueber-kopfhoerer-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p><strong>e) Wie behandelst du die Person in dieser Situation, wenn du den Gedanken glaubst? Wie behandelst du andere Menschen und dich selbst?</strong></p>
<p>Ich <strong>distanziere</strong> mich von ihm. Ziehe mich zurück. Ich kann ihm dann schwer &#8222;vergeben&#8220;, z.B. wenn er kurz darauf gestillt werden will.</p>
<p>Ich weise andere Menschen zurück. Ich will dann selber keine Nähe geben und stoße andere Menschen von mir, z.B. meinen Mann, der mich nur trösten und mir Halt geben will.</p>
<h3>4. Frage: Wer wärst du ohne den Gedanken? Wer oder was bist du ohne den Gedanken?</h3>
<p>Ich wäre <strong>frei</strong>. Würde mein Kind so nehmen wie es ist und wie es sich gerade fühlt. Ich könnte <strong>lockerer</strong> und <strong>entspannter</strong> mit Sätzen wie &#8222;Blöde Mama.&#8220; umgehen, könnte sie leichter nehmen.</p>
<div id='c9394_31_19' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div>
<h3>Kehre den Gedanken um.</h3>
<p>Aus &#8222;Mein Kind liebt mich nicht&#8220; wird in der <strong>Umkehrung</strong>:</p>
<ol>
<li>Mein Kind liebt mich.</li>
<li>Ich liebe mich nicht.</li>
<li>Ich liebe mein Kind nicht.</li>
</ol>
<h3>Finde dann mindestens drei konkrete, echte Beispiele, wie jede Umkehrung in dieser Situation für dich wahr ist.</h3>
<p><strong>1. Mein Kind liebt mich.</strong></p>
<ul>
<li>Er umarmt und küsst mich, kuschelt mit mir und sucht meine Nähe von sich aus.</li>
<li>Er lacht mit mir und lächelt mich an.</li>
<li>Er teilt sein liebstes Spielzeug, Essen und Trinken mit mir.</li>
<li>Er erzählt und zeigt mir Dinge, die ihm wichtig sind, die ihm gefallen.</li>
<li>Er spielt gern mit mir.</li>
<li>Er lässt sich von mir trösten und sucht auch bei Kummer meine Nähe.</li>
</ul>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7694" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/kind-kuschelt-sich-an-seine-mama.jpg" alt="Kind kuschelt sich an seine Mama" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/kind-kuschelt-sich-an-seine-mama.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/kind-kuschelt-sich-an-seine-mama-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p><strong>2. Ich liebe mich nicht.</strong></p>
<ul>
<li>Ich <strong>bestrafe</strong> mich selbst. Beispiel: Mein Mann macht sich Stullen und ich frage ihn, ob ich mal abbeißen kann. Er zieht eine Schnute und schaut auf seine Stulle. Ich verstehe das so, dass er sie nicht gern teilen will und ziehe meine Bitte zickig zurück. Mein Mann bietet mir jetzt seine Stulle an. Ich bleibe stur und will seine Stulle nicht mehr, obwohl ich eigentlich gern reingebissen hätte.</li>
<li>Ich mag meinen <strong>Körper</strong> nicht und finde mich zu dick.</li>
<li>Ich mag meine zurückhaltende, schüchterne <strong>Art</strong> nicht. Ich mag nicht, dass ich meiner Mutter nicht meine Meinung sagen kann, ohne in Tränen auszubrechen. Ich mag meine weinerliche Seite nicht. Ich mag meine schwache Seite nicht. Ich mag meine Unselbstständigkeit nicht. Ich hasse es, dass mir die Meinung anderer Leute immer noch wichtig ist und mich in meinem Handeln einschränkt.</li>
<li>Ich lasse über mich <strong>bestimmen</strong> und stehe nicht für meine <strong>Bedürfnisse</strong> ein. Beispielsweise, wenn wir eine lange Autofahrt machen und ich fahre, frage ich, ob wir jetzt Pause machen, obwohl mir schon der Hintern weh tut. Sagt mein Mann:&#8220;Lass uns weiterfahren, Oliver schläft.&#8220;, übergehe ich mein Bedürfnis nach frischer Luft, Beine vertreten, Toilettenbesuch, Gedanken baumeln lassen, Essen/Trinken, allgemein Verschnaufen, weil ich weiterfahre.</li>
</ul>

<p><strong>3. Ich liebe mein Kind nicht.</strong></p>
<ul>
<li>Ich habe <strong>gemeckert</strong>, als er in der Beikostzeit das Essen ständig auf den Boden beförderte oder als er ständig überallhin pullerte, nur nicht ins Töpfchen, und mir stolz zeigte, wo er hingepinkelt hatte.</li>
<li>Ich bin furchtbar <strong>wütend</strong>, wenn er mir weh getan hat (körperlich) und mecker ihn an.</li>
<li>Wenn er mir weh getan hat (körperlich), tu ich ihm seelisch weh. Ich gehe auf Abstand, verbiete ihm das Stillen. Ich mecker mit ihm. Bin zornig und aggressiv in meiner Sprache.</li>
<li>Ich reagiere <strong>genervt</strong>, wenn er beim Stillen ständig die Seiten wechseln will.</li>
<li>Ich will nicht mit ihm spielen und Zeit verbringen, sondern was für mich machen. Allein baden, Beiträge schreiben, ein Buch lesen, aufräumen, Sport machen, einkaufen, raus an die frische Luft gehen.</li>
</ul>
<p>Das war ein hartes Stück Arbeit für mich und hat mich viel <strong>Überwindung</strong> gekostet. Gerade beim Part &#8222;Ich liebe mich nicht&#8220; und &#8222;Ich liebe mein Kind nicht&#8220; habe ich lange gebraucht. Aber es ist meine Wahrheit.</p>
<p>Und so ging ich jeden Glaubenssatz, der mir mit &#8222;Blöde Mama&#8220; einfiel, durch und bearbeitete diesen mithilfe des Arbeitsblattes.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7692" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/person-schreibt-etwas-auf-ein-blatt-papier.jpg" alt="Person schreibt etwas auf ein Blatt Papier" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/person-schreibt-etwas-auf-ein-blatt-papier.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/person-schreibt-etwas-auf-ein-blatt-papier-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Am Ende fiel mir auf:</p>
<p>Es ist nicht das &#8222;Blöde Mama.&#8220;, das mich so geschockt hatte; es war mein <strong>Denken</strong> über diesen Satz. Darüber, was es angeblich bedeutet, wenn mein Kind mich blöde Mama nennt.</p>
<p>Im Nachhinein bin ich <strong>froh</strong>, dass mein Sohn das zu mir gesagt hat &#8211; obwohl ich immer noch nicht verstanden habe, weshalb genau er es tat. Woher es überhaupt kam.</p>
<p>Hatte er es aus einer seiner Kinderserien gehört und kopiert? Hatte er es irgendwo anders, z.B draußen auf dem Spielplatz bei anderen Kindern mitbekommen und übernommen? Wollte er diesen Satz auch mal sagen? Einfach mal ausprobieren, was für eine Reaktion er damit erzeugt? Ging es um Aktion-Reaktion? Oder darum, seinen Ärger darüber auszudrücken, dass ich einfach so das fein säuberlich auf der Couch drapierte Tablet gemopst hatte?<br />
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<h2>Wie gehe ich zukünftig mit einem &#8222;Blöde Mama.&#8220; um?</h2>
<p>Wie dem auch sei: Ich bin dabei, meine <strong>Gedanken</strong> zu überprüfen und mich der <strong>Wahrheit</strong> zu nähern. Sollte ich wieder das &#8222;Blöde Mama.&#8220; hören, dann kann ich ganz ehrlich sagen, dass ich mich sogar darauf freue.</p>
<p>Ich freue mich auf ein &#8222;Blöde Mama.&#8220;, weil mein Sohn anscheinend keine <strong>Angst</strong> davor hat, mir solch einen Spruch ins Gesicht zu sagen. Er kann mir offen und ehrlich seine Meinung sagen, ohne eine Strafe befürchten zu müssen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7695" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/kind-will-mit-mamas-strohhalm-trinken.jpg" alt="Kind will mit Mamas Strohhalm trinken" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/kind-will-mit-mamas-strohhalm-trinken.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/kind-will-mit-mamas-strohhalm-trinken-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ich freue mich auf ein &#8222;Blöde Mama.&#8220;, weil es bedeutet, dass mein Sohn Kontakt bei mir sucht. Er will mir etwas mitteilen. Vielleicht, dass irgendein Verhalten von mir ihn stört. Es ist gut, das zu hören, denn dann habe ich die Möglichkeit, mit meinem Kind über seine Gedanken und Gefühle zu reden. Aber auch, in mich zu gehen und mein Verhalten wieder einmal zu <strong>reflektieren</strong>, damit ich es in Zukunft anders handhaben kann.</p>
<p>Ich bin froh, dass ich Byron Katie&#8217;s &#8222;The Work&#8220; kennen und daraus lernen konnte. Es hilft mir heute wie auch morgen, meine Glaubenssätze zu <strong>überprüfen</strong> und an mir zu arbeiten.</p>
<p>Konnte ich dich ein wenig für &#8222;The Work&#8220; begeistern? Dann schau doch mal in <a href="http://amzn.to/2zYkdgU" target="_blank" rel="nofollow noopener">Byron Katie&#8217;s Bücherliste</a>*. Vielleicht findest du dort ein passendes Buch für dich und kannst damit anfangen, deine Glaubenssätze zu überprüfen.<br />
</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/bloede-mama/">&#8222;Blöde Mama.&#8220;</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
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