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	<title>Gegenteil &#8211; Milchtropfen</title>
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	<title>Gegenteil &#8211; Milchtropfen</title>
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		<title>Blogparade: Missverständnisse zwischen Kindern und Erwachsenen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Aug 2017 09:30:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Szene mit meinem Papa, an die ich mich noch heute sehr gut erinnern kann. Die mir gezeigt hat, dass Erwachsene ihre Kinder oft einfach komplett missverstehen, weil sie hinter deren Verhalten nichts &#8222;Gutes&#8220; sehen. Heute möchte ich dir von jenem Ereignis erzählen und dich dazu ermutigen, mal drüber nachzudenken, ob dein Kind es wirklich ... <a title="Blogparade: Missverständnisse zwischen Kindern und Erwachsenen" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/blogparade-missverstaendnisse-zwischen-kindern-und-erwachsenen/" aria-label="Mehr zu Blogparade: Missverständnisse zwischen Kindern und Erwachsenen">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Szene mit meinem Papa, an die ich mich noch heute sehr gut erinnern kann. Die mir gezeigt hat, dass Erwachsene ihre Kinder oft einfach komplett <strong>missverstehen</strong>, weil sie hinter deren Verhalten nichts &#8222;Gutes&#8220; sehen.</p>
<p>Heute möchte ich dir von jenem Ereignis erzählen und dich dazu ermutigen, mal drüber nachzudenken, ob dein Kind es wirklich so gemeint hat, wie du denkst.</p>
<p>Nimm teil an meiner Blogparade &#8222;Missverständnisse zwischen Kindern und Erwachsenen&#8220;.</p>
<p><span id="more-6637"></span></p>
<h2>Blogparade: Missverständnisse zwischen Kindern und Erwachsenen</h2>
<p>Als Kind hab ich den Film &#8222;Dornröschen&#8220; von Walt Disney geguckt.</p>
<p>Es ging um folgende Szene: Dornröschen geht mit den Tieren im Wald spazieren und singt. Der Prinz, der auf seinem Pferd reitet, ist auch im Wald unterwegs und hört ihre liebliche Stimme. Er will sein Pferd dorthin lenken, wo die Stimme her kommt, doch das Pferd weigert sich. Der Prinz verspricht ihm eine extra Portion Hafer und Karotten &#8211; das Pferd freut sich und ist einverstanden. Mit dem Satz &#8222;<strong>Komm, Alter!</strong>&#8220; reißt er das Pferd herum und sie reiten geschwind Richtung singender Stimme.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6650" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/08/reiter-auf-einem-pferd.jpg" alt="Reiter auf einem Pferd" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/08/reiter-auf-einem-pferd.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/08/reiter-auf-einem-pferd-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/08/reiter-auf-einem-pferd-30x19.jpg 30w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Die Szene hatte sich aus irgendeinem Grund bei mir eingeprägt.</p>
<p>Dann war ich wieder in der Realität. Es war Winter, draußen lag ganz viel Schnee. Wir waren bei meinen Großeltern und es ging für einen Spaziergang nach draußen. Ich durfte auf unserem Schlitten sitzen und mein Papa wollte mich ziehen. Und da schien mir der Ausruf &#8222;<strong>Komm, Alter!</strong>&#8220; zu meinem Papa genau richtig.</p>
<p>Nur leider verstand mein Papa diesen Satz nicht so wie ich. Er fühlte sich beleidigt, ließ die Leine vom Schlitten los, brubbelte irgendwas und ließ mich allein zurück. Und ich saß da wie ein begossener Pudel und wusste nicht, was ich falsch gemacht hatte. Während mein Papa den anderen <strong>entrüstet</strong> erzählte, was gerade passiert war, stand ich auf und zog den Schlitten allein.</p>
<h2>Kein Kind ist böse</h2>
<p>Noch heute kann ich mich an dieses Ereignis erinnern. Es hat sich eingebrannt. Eben, weil es auch so traurig ist, dass mein Papa mich da total missverstanden hatte.</p>
<p>Heute denke ich mir: Warum geht man immer gleich vom Schlimmsten aus, wenn Kinder etwas sagen oder machen? Statt ihr Handeln zu hinterfragen, wird ihnen <strong>Böses</strong> unterstellt. Hätte mein Papa nicht einfach mal versuchen können, mir &#8222;Gutes&#8220; zu unterstellen?</p>
<p>Vielleicht wäre er drauf gekommen, dass der Satz aus dem Film &#8222;Dornröschen&#8220; stammt. Dass ich sozusagen einfach nur eine Szene <strong>nachspielen</strong> wollte. Es war ein Rollenspiel &#8211; mehr nicht. Der Satz &#8222;Komm, Alter!&#8220; war überhaupt nicht böse gemeint.</p>

<p>Mein Ziel dieser Blogparade ist, zu sensibilisieren. Denn ich bin der festen Überzeugung: Kein Kind ist böse. Sein Handeln hat immer einen Sinn, einen Grund. Wir müssen uns nur die Zeit nehmen und die Mühe machen, diesen herauszufinden.</p>
<h3>Ein paar Beispiele</h3>
<p>Ein kleines Kind, das noch nicht sprechen kann, und andere <strong>haut</strong>, ist böse? In meinen Augen kann es sich (noch) nicht anders ausdrücken. Ich muss ihm zeigen, wie es &#8211; statt zu hauen &#8211; einem Kind mitteilt, dass es das blöd findet, wenn ihm seine Schippe weggenommen wird.</p>
<p>Du holst dein Kind von der Kita ab und es will sich nicht selber anziehen, obwohl es das schon kann. In deinen Augen ist es ein Zeichen von Faulheit und dass du dieser Einhalt gebieten musst. Sonst wird es noch mit 18 völlig <strong>unselbstständig</strong> sein. Nun, in meinen Augen ist dein Kind vom Kitatag einfach nur erschöpft und will mit dir kuscheln. Kraft tanken. Sich bei dir fallen lassen können, weil der Kitatag sehr anstrengend war. Es hat nichts mit Faulheit zu tun.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6651" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/08/kind-und-mama-kuscheln-und-lachen.jpg" alt="Kind und Mama kuscheln und lachen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/08/kind-und-mama-kuscheln-und-lachen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/08/kind-und-mama-kuscheln-und-lachen-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/08/kind-und-mama-kuscheln-und-lachen-30x19.jpg 30w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p><a href="https://www.milchtropfen.de/kind-bemalt-waende/" rel="noopener">An den Wänden malen</a> ist verboten und TROTZDEM guckt dich dein Kind frech wie Bolle an und malt provokativ drauf los. &#8222;Der will mich doch <strong>provozieren</strong>! Reinste Schikane!&#8220;, mag es dir durch den Kopf schießen. Doch hast du dich mal gefragt, welches Bedürfnis tatsächlich hinter seinem Handeln stecken könnte?</p>
<p>Die Beispiele könnten endlos fortgesetzt werden, aber ich denke, du weißt, worauf ich hinaus will: Kein Kind ist böse! Es ist dabei, zu lernen, nachzuahmen, zu spielen und dabei, dich auf etwas aufmerksam machen zu wollen.</p>
<h2>Mach mit bei der Blogparade!</h2>
<p>Kommt dir auch gerade so eine Szene in den Sinn, in der du als Kind total <strong>missverstanden</strong> wurdest? Oder gar eine, in der du dein Kind komplett falsch verstanden hast? Dann nimm doch an meiner Blogparade zu Missverständnissen zwischen Kindern und Erwachsenen teil und erzähl uns davon.</p>
<h3>Hast du einen Blog?</h3>
<p>Cool. Dann schreib deinen Beitrag zu diesem Thema wie gewohnt auf deinem Blog und verlinke deinen Text unten in den <a href="https://www.milchtropfen.de/blogparade-missverstaendnisse-zwischen-kindern-und-erwachsenen/#respond" rel="noopener">Kommentaren</a>.</p>
<h3>Hast du keinen Blog, willst aber dennoch etwas zum Thema beitragen?</h3>
<p>Für den Fall, dass du <strong>keinen Blog</strong> hast, kannst du auch ganz einfach einen Gastbeitrag schreiben. Schick deinen Text an info@milchtropfen.de und du bist dabei!</p>
<p>Selbstverständlich kannst du auch einfach unten in den <a href="https://www.milchtropfen.de/blogparade-missverstaendnisse-zwischen-kindern-und-erwachsenen/#respond" rel="noopener">Kommentaren</a> über das Thema erzählen.</p>
<h3>Anregungen</h3>
<p>Du willst loslegen, aber irgendwie kommst du nicht in den &#8222;Flow&#8220;? Für diesen Fall habe ich dir ein paar <strong>Fragen</strong> bereitgestellt, die dir womöglich weiterhelfen:</p>
<ul>
<li>In welchem Moment hast du dich als Kind komplett unverstanden gefühlt? Beschreibe, was du eigentlich gemeint hast und wie es von den Erwachsenen interpretiert wurde. Wie hast du dich dabei gefühlt? Wie haben die Erwachsenen auf das Missverständnis reagiert?</li>
<li>Gab es eine Situation, in der du gemerkt hast, dass DU (d)ein Kind völlig missverstanden hast? Wie kam es dazu? Was ist passiert?</li>
<li>Konnte das Missverständnis aufgeklärt werden? Wenn ja, wie? Wenn nicht, wie hätte es deiner Meinung nach aufgeklärt werden können?</li>
<li>Warum und wie, denkst du, kommt es zu solchen Falschinterpretationen?</li>
</ul>
<h3>Ende der Blogparade</h3>
<p>Die Blogparade geht bis zum <strong>08.09.2017</strong>. Du hast also 4 Wochen Zeit, einen Beitrag zum Thema &#8222;Missverständnisse zwischen Kindern und Erwachsenen&#8220; zu verfassen und mir zukommen zu lassen.</p>
<h3>Wird es eine Zusammenfassung geben?</h3>
<p>Ja. Nach Ende der Blogparade gibt es von mir eine <strong>Zusammenfassung</strong> von all jenen, die etwas zum Thema beigesteuert haben. Hier ein wichtiger <strong>Hinweis</strong>: Ich werte nur jene Beiträge aus, die in den <a href="https://www.milchtropfen.de/blogparade-missverstaendnisse-zwischen-kindern-und-erwachsenen/#respond" rel="noopener">Kommentaren unter meinem Blogparade-Beitrag</a> bzw. unter <a href="https://www.facebook.com/milchtropfen/posts/986170894858931" target="_blank" rel="noopener">meinem Facebook-Post</a> stehen. Ich hoffe, du hast dafür Verständnis.</p>

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		<title>Babyschwimmen &#8211; 8. Tag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jul 2016 06:00:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Beim Babyschwimmkurs im UKB war heute Gegenteiltag. Was sich die Kursleiterin diesmal für uns ausgedacht hatte, erfahrt ihr im folgenden Beitrag. Babyschwimmen &#8211; 8. Tag Auch in dieser Schwimmstunde waren wir wieder nur mit 3 Kindern zur Stelle. Und auch von den 2 Kursleiterinnen fehlte eine. Doch je weniger desto besser! Dann ist es nicht ... <a title="Babyschwimmen &#8211; 8. Tag" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen-8-tag/" aria-label="Mehr zu Babyschwimmen &#8211; 8. Tag">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Babyschwimmkurs im UKB war heute Gegenteiltag.</p>
<p>Was sich die Kursleiterin diesmal für uns ausgedacht hatte, erfahrt ihr im folgenden Beitrag.<span id="more-993"></span></p>
<h2>Babyschwimmen &#8211; 8. Tag</h2>
<p>Auch in dieser Schwimmstunde waren wir wieder nur mit 3 Kindern zur Stelle. Und auch von den 2 Kursleiterinnen fehlte eine. Doch je weniger desto besser! Dann ist es nicht so hektisch. Dafür schaute uns heute der Chef der Schwimmschule beim Planschen zu und spielte den Regen. Dazu aber später.</p>
<h2>Überraschung</h2>
<p>Bevor es wieder mit dem Singkreis losging, durften wir uns aussuchen, ob die Kinder mit oder ohne Schwimmflügel ins Wasser kommen sollten. Von daher ließ ich die Dinger heute mal bei Oli weg; die anderen Kinder hatten ihre Schwimmhilfen um.</p>
<p>Da noch ein Elternteil mit Kind fehlte, düsten Oli und ich schonmal allein durchs Wasser, spielten mit dem Wasserball und gesellten uns dann zur wasserscheuen Mimi, die auch wieder mit von der Partie war.</p>
<p>Und siehe da: Mimi hatte heute ausgesprochen gute Laune. Sie planschte und spritzte mit dem Wasser, dass es eine Freude war, sie auch mal in anderer Verfassung zu erleben.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-319" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/babyschwimmen-8-tag-baby-beim-babyschwimmen.jpg" alt="Babyschwimmen - 8. Tag - Baby beim Babyschwimmen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/babyschwimmen-8-tag-baby-beim-babyschwimmen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/babyschwimmen-8-tag-baby-beim-babyschwimmen-300x190.jpg 300w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wer Mimi noch nicht kennt, der kann sich ja <a href="https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen-3-tag/" rel="noopener">diesen Beitrag durchlesen</a>, um ein ungefähres Bild zu bekommen.</p>
<h2>Ballspiel</h2>
<p>Nachdem endlich alle versammelt waren und wir im Singkreis wieder einmal mit dem Wasserzug Spritzstadt, Planschdorf, Strampeldorf und Hüpfstadt durchquert hatten, ging es über zu den heiß begehrten Wasserbällen.</p>

<p>Da wir nur so wenig Leute waren, musste keiner Angst haben, zu kurz zu kommen. Mit insgesamt 2 Bällen ließ es sich ganz gut einrichten, dass jedes Kind mal den Ball abbekam. Hatte ein Kind einen Ball in der Hand, schob es ihn anschließend wieder in die Runde.</p>
<h2>Feuerwehr</h2>
<p>So ging das eine ganze Weile, bis das Spiel beendet wurde. Und dann wurde es ernst! Es müssten Brände gelöscht werden!</p>
<p>Die Kursleiterin hatte am Ende des Beckens 2 Eimer und eine Kiste aufgestellt, die brennende Häuser symbolisieren sollten. Am anderen Ende des Beckens gab es einen Haufen Bälle und bunte Bausteine aus Styropor, die das Wasser darstellten.</p>
<p>Wir mussten eine Kette bilden und jedes Kind musste das &#8222;Wasser&#8220; weitergeben. Am Ende der Kette, also bei den &#8222;brennenden Häusern&#8220;, wurde das &#8222;Wasser&#8220; in die Behälter geworfen und weiter ging es mit dem Löschen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-997" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-8-tag-feuerwehr-loescht-brennendes-haus.jpg" alt="Babyschwimmen - 8. Tag - Feuerwehr löscht brennendes Haus" width="679" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-8-tag-feuerwehr-loescht-brennendes-haus.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-8-tag-feuerwehr-loescht-brennendes-haus-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>Klar, dass die Kinder traurig wurden, als sie ihr Spielzeug weggeben mussten. Sie verstanden nicht den Sinn hinter dem Spiel. In ihren Augen wurde ihnen immer wieder ein Spielzeug gegeben, es wieder weggenommen und dann weggeworfen. Oli hingegen machte bei dem Spiel mit, ohne mit der Wimper zu zucken. Für ihn war es kein Problem, die Bälle und Bausteine weiter- bzw. abzugeben.</p>
<p>Das Löschen dauerte eine ganze Weile und wir wurden angehalten, hinne zu machen. Am Ende trugen die Kinder dann 2 Spielzeuge auf einmal. Es wurde etwas hektisch, aber es sollte ja auch ein Brand gelöscht werden! Da darf man nicht trödeln. Für die Kinder war das nicht so verständlich, logisch.</p>
<p>Timmi (Name geändert), die kleine Wasserratte, hatte heute aber ausnahmsweise keine Lust. Das Lösch-Spiel hatte ihm keine Freude bereitet, weil er seine Spielzeuge lieber behalten hätte statt abgeben zu müssen. Ich versuchte immer, mit ihm zu reden und fragte ihn, ob wir das Spielzeug haben dürfen, statt es ihm einfach wegzunehmen. Er wollte den Baustein nicht abgeben, aber sein Vater gab ihn uns dann, sodass Timmi zu weinen anfing. War irgendwie kein schönes Gefühl, die Böse zu sein.</p>
<p>Irgendwann setzte sich der Papa von Timmi aber ab und ließ den Kleinen in Ruhe am Beckenrand mit den Bausteinen spielen. Das fand ich eine gute Idee, damit er wieder Spaß haben konnte.</p>

<h2>Löschzug</h2>
<p>Bald waren die brennenden Häuser gelöscht. Doch dann teilte uns die Kursleiterin mit, dass ein weiterer Brand gemeldet wurde. Dieser sei allerdings so weit weg, dass wir den Löschzug nehmen müssten.</p>
<p>Hoppsdiwopps wurden die Kinder gemeinsam auf eine große Schwimmmatte gesetzt und von uns Erwachsenen in einem Affenzahn von einem Beckenrand zum anderen gefahren und wieder zurück und wieder hin usw.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-996" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-8-tag-feuerwehrauto.png" alt="Babyschwimmen - 8. Tag - Feuerwehrauto" width="679" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-8-tag-feuerwehrauto.png 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-8-tag-feuerwehrauto-300x190.png 300w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>Der kleine Mann sprang bereits beim Anfahren von der Matte und wollte lieber auf dem Arm getragen werden. Timmi war wieder nicht sonderlich begeistert von der Aktion. Sein Papa nahm ihn dann so ungeschickt von der Matte, dass er dann auch noch kurz untergluckerte &#8211; trotz Schwimmflügel. Die Lage wurde dadurch nicht gerade angenehmer für den Kleinen.</p>
<h2>Gegenteiltag</h2>
<p>Dafür, dass Timmi heute keine Lust auf Wasser hatte wie sonst eigentlich, hatte Mimi noch kein einziges Mal ihr berühmtes Schippchen gezeigt oder gar geweint. Sie hatte echt Spaß und planschte im Wasser herum. Sachen gibt&#8217;s, die gibt&#8217;s gar nicht&#8230; Lag es daran, dass jetzt wieder ihre Mama mit im Wasser war? Könnte sein, aber genau wusste es wohl nur Mimi.</p>
<h2>Regen</h2>
<p>Von dem Feuerwehreinsatz waren wir natürlich allesamt total verrust und mussten duschen. Und da trat der Chef der Schwimmschule in Aktion: er stellte sich mit einer großen Gießkanne auf den Beckenrand und ließ es regnen. Wir mussten dann mit den Kindern durch den Regen durch. Das kam mal mehr, mal weniger gut an.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-995" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-8-tag-giesskanne-giesst-blumen.jpg" alt="Babyschwimmen - 8. Tag - Gießkanne gießt Blumen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-8-tag-giesskanne-giesst-blumen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-8-tag-giesskanne-giesst-blumen-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Tauchen</h2>
<p>Zum Schluss konnte wieder getaucht werden. Die Schwimmflügel mussten vorher natürlich ab, ganz klar. Während also die anderen damit beschäftigt waren, ging ich mit Oli bereits auf Tauchstation. Ich hielt ihn fest, zählte bis 3 und ging dann mit ihm unter Wasser. Unter Wasser machte ich die Augen auf, um seine Reaktion erkennen zu können, aber es war alles verschwommen. Ärgerlich. Er schien seine Augen aufgehabt zu haben und nach oben zu schauen. Schnell tauchte ich wieder mit ihm auf.</p>

<p>In der 7. Kursstunde hatte er zumindest gelächelt, aber jetzt blickte er leicht irritiert durch die Gegend. Es hatte ihm wohl nicht so gefallen. Wir schauten dann den anderen beim Tauchen zu. Eigentlich wollte ich es dann noch einmal mit ihm versuchen, aber als die anderen laut bis 3 zählten, kroch mir Oli schon beinahe auf den Kopf. Er wollte nicht mehr tauchen. Ich ließ es daher lieber sein.</p>
<h2>Abschiedslied</h2>
<p>Beim Abschiedslied fing Oli dann wieder wie auf Kommando an zu weinen. Warum er an dieser Stelle jetzt immer anfängt zu weinen, wissen wir nicht genau, aber wir vermuten, dass er weiß, dass die Stunde zu Ende ist und wir raus müssen. Das gefällt ihm anscheinend nicht und deshalb weint er.</p>
<p>Dann durften die Kinder im kleinen Kreis noch &#8222;Ei&#8220; bei der Badepuppe machen (Mimi steckte ihr lieber ihren Finger in die Nase) und anschließend berührten sich die Kleinen noch mit den Füßen. Dann war es höchste Zeit, unter die Dusche zu hüpfen und den Heimweg anzutreten.</p>
<p>Ist es nicht komisch, dass Timmi, der sonst das Wasser abgöttisch liebt, heute absolut keinen Nerv hatte und stattdessen Mimi, die sonst ständig weint und traurig ist, zum Leben erwachte?!</p>
<p>Ich bin hin- und hergerissen, ob wir doch beim Schwimmkurs im UKB bleiben&#8230; Mann! Ich kann mich nicht entscheiden! Aber so, wie ich Mimi heute erlebt habe, habe ich sie noch nie gesehen. Dafür ging es Timmi nicht so dolle, aber bei ihm bin ich überzeugt, dass er einfach nur einen schlechten Tag hatte und nächste Woche alles wieder gut sein wird.</p>
<p>Nächste Woche ist übrigens Foto schießen unter Wasser angesagt! Yes! Ich freu mich voll drauf! Hoffentlich sind die Bilder dann zu gebrauchen und nicht etwa völlig verschwommen und unscharf.</p>
<p>Ich werde dann wieder berichten und euch hoffentlich auch mit genug Bildmaterial versorgen können.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-998" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-8-tag-frosch-winkt-zum-abschied.jpg" alt="Babyschwimmen - 8. Tag - Frosch winkt zum Abschied" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-8-tag-frosch-winkt-zum-abschied.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-8-tag-frosch-winkt-zum-abschied-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen-8-tag/">Babyschwimmen &#8211; 8. Tag</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
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