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	<title>Missverständnis &#8211; Milchtropfen</title>
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	<title>Missverständnis &#8211; Milchtropfen</title>
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		<title>&#8222;Olle Petze!&#8220; &#8211; Was steckt wirklich hinter Ärger?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Nov 2020 13:33:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Schwester holt für ihren Bruder Hilfe, der sie zum Dank dafür als Petze bezeichnet und sauer auf sie ist&#8230; Heute üben wir mal, uns in zwei verschiedene Personen hineinzuversetzen, um zu verstehen, um was es beiden womöglich ging, um die Basis für ein Versöhnungsgespräch zu schaffen. &#8222;Olle Petze!&#8220; &#8211; Was steckt wirklich hinter Ärger? ... <a title="&#8222;Olle Petze!&#8220; &#8211; Was steckt wirklich hinter Ärger?" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/olle-petze-was-steckt-wirklich-hinter-aerger/" aria-label="Mehr zu &#8222;Olle Petze!&#8220; &#8211; Was steckt wirklich hinter Ärger?">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Schwester holt für ihren Bruder Hilfe, der sie zum Dank dafür als Petze bezeichnet und sauer auf sie ist&#8230;</p>
<p>Heute üben wir mal, uns in zwei verschiedene Personen hineinzuversetzen, um zu <strong>verstehen</strong>, um was es beiden womöglich ging, um die Basis für ein <strong>Versöhnungsgespräch</strong> zu schaffen.</p>
<p><span id="more-13465"></span></p>
<h2>&#8222;Olle Petze!&#8220; &#8211; Was steckt wirklich hinter Ärger?</h2>
<p>Ich bin mit einer Freundin und den Kindern auf dem Spielplatz verabredet. Die Kinder beschäftigen sich gerade allein, wir nutzen die Zeit, setzen uns auf die Bank und quatschen ein bisschen. Die ältere Tochter meiner Freundin geht den Kindern hinterher, die inzwischen über den Zaun geklettert sind und jetzt die BMX Strecke hoch und runter jagen. Ich freue mich, dass sich Oliver schön auspowert und plaudere weiter&#8230;</p>
<p>Nach etwa einer Viertelstunde kommt die Tochter meiner Freundin zu uns:&#8220;Da <strong>ärgern</strong> uns zwei Jungs.&#8220; Meine Freundin und ich sind uns einig, dass nicht gleich zwei Erwachsene da rüber marschieren müssen, also erkläre ich mich bereit, nach dem Rechten zu sehen.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="pintbild aligncenter wp-image-13485" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/11/olle-petze-was-steckt-wirklich-hinter-aerger.jpg" alt="Olle Petze - Was steckt wirklich hinter Ärger I Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="801" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/11/olle-petze-was-steckt-wirklich-hinter-aerger.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/11/olle-petze-was-steckt-wirklich-hinter-aerger-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/11/olle-petze-was-steckt-wirklich-hinter-aerger-287x430.jpg 287w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/11/olle-petze-was-steckt-wirklich-hinter-aerger-454x680.jpg 454w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/11/olle-petze-was-steckt-wirklich-hinter-aerger-33x50.jpg 33w" sizes="(max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<p>Ich nehme die Abkürzung über den Zaun, sehe mich nach ihnen um, und erkenne sie in der Ferne des Platzes. Sie stehen in einer kleinen Gruppe von fünf Kindern da und scheinen irgend etwas zu bereden. Find ich gut, denk ich mir, <strong>streiten</strong> und <strong>diskutieren</strong> muss ja auch irgendwie gelernt werden&#8230;</p>
<p>Nur bleibt es leider nicht beim friedlichen Diskurs. Olivers Freund wirft seinen Gegenüber nun mit einem gezielten Karatemove zu Boden und tritt mit einem Kick nach. Oliver steht unsicher daneben und weiß sich nicht zu helfen. &#8222;HEY! STOPP! WAS IST DENN HIER LOS?!&#8220;, rufe ich zu den Kindern rüber, in der Hoffnung, somit Zeit zu schinden, bis ich ganz bei ihnen bin.</p>
<p>Das Rüberschreien hat geholfen. Die <strong>Kinder</strong> blicken hoch, der Junge am Boden rappelt sich auf und ich steh vor ihnen. &#8222;So. Was ist hier los?&#8220;, frage ich ein wenig außer Atem. Olivers Freund geht gleich in die <strong>Verteidigung</strong>:&#8220;Der (Der ist der Junge, der gerade noch am Boden lag) hat angefangen, der hat mich geschubst.&#8220; und dann fügt er noch etwas leiser hinzu:&#8220;Und ich mag das überhaupt nicht, dass sie <strong>gepetzt</strong> hat&#8230;&#8220;</p>
<p>Um das Thema &#8222;Gleiches mit Gleichem vergelten&#8220; schreibe ich in einem anderen Beitrag, mir geht es heute einzig und allein darum, zu verstehen, warum Olivers Freund am Ende so sauer auf seine Schwester war, die doch eigentlich nur <strong>Hilfe</strong> holen wollte.</p>

<h2>Was bedeutet Petzen?</h2>
<p>Das Wort &#8222;<strong>Petzen</strong>&#8220; wird entweder als Substantiv (die Petze, die Petzerin, der Petzer) oder als Verb verwendet und meint:</p>
<blockquote><p>&#8222;(besonders einer Lehrperson, den Eltern o. Ä.) mitteilen, dass ein anderer etwas Unerlaubtes, Unrechtmäßiges o. Ä. getan hat&#8220; &#8211; www.duden.de</p></blockquote>
<h2>Worum geht es Petzen?</h2>
<p>Wenn ich das Wort &#8222;petzen&#8220; wertfrei beschreiben möchte, geht es also darum, den Eltern (oder wem auch immer) mitzuteilen, was Person X getan hat&#8230; Und deshalb ist der Bruder auf seine Schwester <strong>sauer</strong>? Weil sie sagt, was vorgefallen ist?</p>
<p>Vielleicht hilft es ja, wenn wir uns mal in die Lage von Petzen hineinversetzen. Worum geht es Petzen denn eigentlich?</p>
<h3>1. Orientierung, Klarheit</h3>
<p>Wenn sich Kinder streiten und dieser Streit dann <strong>eskaliert</strong>, indem sie z.B. handgreiflich werden wie in der obigen Situation, fühlen sich die Personen, die das mitbekommen, womöglich <strong>unsicher</strong>. Sie wissen nicht so recht, wie sie mit der Situation umgehen sollen. Also entscheiden sie sich, jemand Erwachsenes um Hilfe zu bitten, von dem sie ausgehen, dass sie/er für Klarheit sorgen wird, denn die verfügen schon über mehr Erfahrung und wissen bestimmt, was jetzt zu tun ist. Petzen geht es also um <strong>Klarheit</strong>, Orientierung in einer für sie unsicheren Situation.</p>
<h3>2. Schutz, Gerechtigkeit</h3>
<p>Wenn Kinder etwas beobachten, das sie in ihrem Wertesystem als &#8222;nicht ok&#8220; einstufen, sich aber gleichzeitig nicht in der Lage sehen, zu helfen, weil die/der Täter*in stärker oder einfach bedrohlich wirkt, sind Erwachsene eine gute <strong>Strategie</strong>, um das Opfer als auch sich selbst zu <strong>schützen</strong> &#8211; schließlich sind Erwachsene in der Lage, auch bei Handgreiflichkeiten dazwischen zu gehen.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13490" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/11/Erwachsene-schlichtet-zwischen-zwei-Kindern.jpg" alt="Erwachsene schlichtet zwischen Kindern" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/11/Erwachsene-schlichtet-zwischen-zwei-Kindern.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/11/Erwachsene-schlichtet-zwischen-zwei-Kindern-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/11/Erwachsene-schlichtet-zwischen-zwei-Kindern-50x32.jpg 50w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Gedanken, die sich hinter Ärger verstecken</h2>
<p>Olivers Freund <strong>ärgerte</strong> sich also über seine Schwester, die <strong>gepetzt</strong> hatte. Wenn wir uns ärgern, liegt die <strong>Ursache</strong> in den Gedanken und Urteilen, die wir dabei haben. Gedanken, wie z.B.:</p>
<p><em>&#8222;Sie hat mich verraten.&#8220;</em></p>
<p><em>&#8222;Ich kann ihr nicht vertrauen.&#8220;</em></p>
<p><em>&#8222;Sie will ja nur, dass Mama böse auf mich ist und mich anmeckert.&#8220;</em></p>
<p><em>&#8222;Sie mag mich nicht.&#8220;</em></p>
<p><em>&#8222;Sie denkt, ich schaffe das nicht allein, dabei bin ich schon groß und kann das selber!&#8220;</em></p>
<p><em>&#8222;Sie glaubt nicht an mich.&#8220;</em></p>
<p>Auch <strong>Glaubenssätze</strong> können in solchen Situationen zum Vorschein kommen, die uns z.B. sagen <em>&#8222;Ich bin nicht richtig, so wie ich bin.&#8220;.</em></p>
<p>All diese <strong>Gedanken</strong>, die Olivers Freund womöglich gedacht haben könnte, überblenden seine eigentlichen, tiefer liegenden <strong>Gefühle</strong>, die zu fühlen viel unangenehmer wären, wie z.B. Trauer und Enttäuschung. Wenn wir uns mit solchen Gedanken ablenken lassen, verlieren wir aber aus den Augen, um was es uns eigentlich geht, also was unsere eigentlichen <strong>Bedürfnisse</strong> sind. Was könnte das z.B. sein?</p>
<h3>1. Vertrauen</h3>
<p>Was passiert, nachdem jemand einem Erwachsenen mitgeteilt hat, was Person X &#8222;Falsches&#8220; getan hat? In der, sage ich mal, konservativen Erziehung werden, nachdem ein Kind etwas scheinbar &#8222;Falsches&#8220; getan hat, Strafen verhängt.</p>
<p>Petzen werden also nicht als Unterstützung gesehen, als jemand, der einfach nur Hilfe durch einen Erwachsenen sucht, sondern als Verräter, die einen bei den Erwachsenen verpfeifen und wegen derer man dann bestraft wird. Petzen kann man demnach nicht (ver-)trauen &#8211; und gerade das ist ja für in Gemeinschaft lebenden Menschen wichtig, um sich <strong>sicher</strong> und <strong>geborgen</strong> zu fühlen. Kann also auch etwas mit <strong>Sicherheit</strong>, <strong>Schutz</strong> zu tun haben.</p>

<h3>2. Gesehen werden</h3>
<p>Wenn Erwachsene zu einer Situation dazu geholt werden, die sie nicht von Anfang an mitbekommen haben, können sie sich nur darauf verlassen, was ihnen von den Beteiligten erzählt wird. Ich als Erwachsene, die später hinzugeholt werde, oder auch die Mama von Olivers Freund, <strong>interpretieren</strong> die Situation also danach, was uns erzählt wird. Ich z.B. habe gar nicht gesehen, wie die anderen Jungs die Kinder geärgert haben, sondern habe nur gesehen, wie sich die Kinder unterhalten und wie dann der andere Junge von Olivers Freund zu Boden geworfen und getreten wurde.</p>
<p>Vielleicht hatte Olivers Freund Angst davor, dass sein Verhalten falsch interpretiert wird und er am Ende als der <strong>Böse</strong> da steht. &#8222;Du trittst einen am Boden liegenden Jungen? Was stimmt nicht mit dir? Du setzt dich jetzt so lange auf die Bank, bis ich sage, dass du wieder spielen gehen kannst.&#8220; &#8211; zum Beispiel. Dabei wollte er vielleicht einfach nur sich und seinen Freund, Oliver, vor den Jungs <strong>beschützen</strong>, von denen sie laut Aussage der Schwester geärgert wurden. Hier geht es also ums <strong>gesehen werden</strong>, richtig hinschauen und zuhören.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13491" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/11/Erwachsene-tröstet-Kind.jpg" alt="Mutter tröstet Kind" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/11/Erwachsene-tröstet-Kind.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/11/Erwachsene-tröstet-Kind-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/11/Erwachsene-tröstet-Kind-50x32.jpg 50w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>3. Selbstwirksamkeit</h3>
<p>Vielleicht wollen Kinder auch nicht, dass sich <strong>Erwachsene</strong> mit einmischen, weil sie ihre Probleme gerne selber austragen möchten. Sie möchten eigene Strategien zur <strong>Problembewältigung</strong> entwickeln. Es geht also eher darum, <strong>selbstwirksam</strong> zu sein, statt die Erwachsenen es nach ihren eigenen Vorstellungen lösen zu lassen. &#8222;Vertrau mir, dass ich diesen Streit auch selber lösen kann.&#8220; &#8211; da sind wir dann wieder beim Vertrauen. Vertrauen von der Schwester, dass man das auch ohne die Hilfe eines Erwachsenen schafft.</p>
<h3>4. Integrität</h3>
<p>Für manche Erwachsene mag ein &#8222;Ihr gebt euch jetzt die Hand und damit hat sich der Streit.&#8220; eine angemessene Lösung des <strong>Konflikts</strong> sein, für Kinder vielleicht aber nicht, vor allem, wenn sie merken, dass es keine von Herzen kommende Entschuldigung war. Sie möchten ihre Probleme also nach ihren eigenen Wertvorstellungen angehen, sie möchten sich <strong>integer</strong> verhalten.</p>

<h2>Empathie für beide Seiten</h2>
<p>Wenn ich mich so in Olivers Kumpel hineinversetze, dann bin ich plötzlich nicht mehr ärgerlich auf meine Schwester, ich bin stattdessen <strong>traurig</strong>, weil ich als großer Junge gesehen werden möchte, der seine Probleme ohne die Mama lösen kann. Ich wünsche mir, dass ich so, wie ich bin, richtig bin, dass ich nicht als der Böse, sondern als der gesehen werde, der sich für seine Freunde einsetzt und sie beschützt. Ich bin <strong>enttäuscht</strong>, weil ich gedacht habe, dass meine große Schwester hinter mir steht, zu mir hält.</p>
<p>Das sind natürlich jetzt alles nur Gedankenexperimente, die zutreffen könnten, aber nicht müssen. Ich finde solche <strong>Übungen</strong>, sich in andere hineinzuversetzen, aber sehr hilfreich, vor allem bei Streitereien. Auf diese Weise kann ich nun beide Seiten besser verstehen und ihr Verhalten <strong>nachvollziehen</strong>, was wiederum beim späteren Vermitteln zwischen beiden <strong>hilfreich</strong> ist.</p>
<p>Ich könnte also erstmal versuchen, <strong>herauszufinden</strong>, um was es dem Bruder und der Schwester ging, und Fragen stellen. &#8222;Hast du dir Sorgen um deinen kleinen Bruder gemacht, weil du gesehen hast, wie die Jungs ihn geärgert haben, und wolltest ihm helfen? Warst du unsicher, wie du dich bei diesem <strong>Streit</strong> verhalten kannst, und hast mich deshalb geholt?&#8220; Je nachdem, ob die Vermutung zutrifft oder eben auch nicht, führt man dann das Gespräch weiter.</p>
<p>Genau das Gleiche dann beim Bruder. &#8222;Hast du dich geärgert, weil du gedacht hast, dass deine Schwester dir nicht zutraut, den Streit allein zu schlichten? Wünschst du dir ihr Vertrauen, dass du die Sache selber regeln kannst? Hattest du Sorge, dass wir Erwachsenen euren Streit nach unseren Vorstellungen regeln? Ist es dir wichtig, selber zu entscheiden, was bei eurem Streit zu tun ist?&#8220;</p>
<p>Das sind wie gesagt alles nur Fragen, die man stellen könnte. Natürlich bombardiert man Kinder nicht gleich mit einem Haufen Fragen, sondern lässt sie ausreden und gibt dann wieder, was passiert ist. Die obigen <strong>Fragen</strong> dienen wirklich nur dazu, sich vorzustellen, was man in solchen Momenten sagen könnte.</p>
<p>Ich bin mir sicher, wenn wir es schaffen, uns in beide Seiten hineinzuversetzen und dann Vermutungen anstellen, ins Gespräch miteinander kommen, dass wir dann auf einem guten Weg sind, einander besser zu verstehen und Streitereien wie <strong>Missverständnisse</strong> aus der Welt zu schaffen.</p>
<p>Hast du noch ein paar Ideen, um was es beiden womöglich ging oder möchtest du selber mal von einem miterlebten Streit berichten? Dann erzähl mir gerne mehr davon unten in den Kommentaren.</p>
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		<title>Mit Kinderaugen sehen &#8211; Kann Fantasie gefährlich sein?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Oct 2017 18:00:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist erstaunlich, wie Kinder ihre Umwelt sehen. Aus diesem Grund zeig ich dir heute mal, was ICH gesehen habe, und was mein Sohn stattdessen gesehen hat. Du wirst feststellen: Es ist witzig, durchaus lehrreich, aber auch gefährlich! Mit Kinderaugen sehen &#8211; Kann Fantasie gefährlich sein? Mit etwa 3 Jahren beginnt die &#8222;magische Phase&#8222;, in ... <a title="Mit Kinderaugen sehen &#8211; Kann Fantasie gefährlich sein?" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/mit-kinderaugen-sehen-kann-fantasie-gefaehrlich-sein/" aria-label="Mehr zu Mit Kinderaugen sehen &#8211; Kann Fantasie gefährlich sein?">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist erstaunlich, wie <strong>Kinder</strong> ihre Umwelt sehen. Aus diesem Grund zeig ich dir heute mal, was ICH gesehen habe, und was mein Sohn stattdessen gesehen hat.</p>
<p>Du wirst feststellen: Es ist witzig, durchaus lehrreich, aber auch gefährlich!</p>
<p><span id="more-7420"></span></p>
<h2>Mit Kinderaugen sehen &#8211; Kann Fantasie gefährlich sein?</h2>
<p>Mit etwa 3 Jahren beginnt die &#8222;<a href="https://www.familienleben.ch/kind/erziehung/magische-phase-bei-kleinkindern-4614" target="_blank" rel="noopener">magische Phase</a>&#8222;, in der Feen und Elfen, aber auch Monster und andere Wesen für unsere Kinder zum Leben erwachen.</p>
<p>Es ist für sie real, dass Einhörner existieren. Dass da wirklich ein/e Freund/in ist, der/die für alle anderen aber unsichtbar zu sein scheint. Sie sehen die Dinge mit ganz anderen Augen.</p>
<p>Für uns Erwachsene ist das manchmal so <strong>unbegreiflich</strong>, weil wir oftmals die Dinge einfach sehen, wie sie sind. Das ist ein Auto. Punkt, aus, fertig. Das ist so schade, denn die Welt mit <strong>Kinderaugen</strong> zu sehen, ist so viel spannender und geheimnisvoller, macht so viel mehr Spaß als die graue Wirklichkeit.</p>
<h3>Der Pilz</h3>
<p>Letztens waren wir bei den Großeltern zu Besuch und gingen ins Gästezimmer, um uns von dort Spielzeug zu holen. Auf einmal haut mein Sohn raus:&#8220;Pilz!&#8220;</p>
<p>Ich denke mir nur so: &#8222;Hä? Pilz? Hier? Im Gästezimmer?&#8220; Ich drehe mich um und blicke in die Richtung, in die mein Sohn immer noch schaut, und jetzt mit Nachdruck mit dem Zeigefinger zeigt.</p>
<p>Was <strong>sehe</strong> ich? Erst einmal ist da nur eine Schale mit einer Kerze. Und dann dreh ich das Bild um und es macht &#8222;Klick!&#8220;. Natürlich! Ein <strong>Pilz</strong>! Nur auf dem Kopf!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7431" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/weisse-kerze-in-roter-schale-pilz.jpg" alt="weiße Kerze in roter Schale = Pilz" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/weisse-kerze-in-roter-schale-pilz.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/weisse-kerze-in-roter-schale-pilz-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>Die Zuckerhutfichte</h3>
<p>Wieder bei den Großeltern, doch diesmal nicht im Haus, sondern im Garten. Mein Sohn und ich sammeln gerade Äpfel, die von den Bäumen gefallen sind. Wir gehen an den <strong>Zuckerhutfichten</strong> vorbei und mein Sohn fragt mich &#8211; wie so oft in letzter Zeit &#8211; wie man das nennt. &#8222;Das sind Zuckerhutfichten.&#8220;, sage ich.</p>
<p>Mein Sohn blickt mich ganz merkwürdig an. Dann lacht er, als hätte ich ihn veräppeln wollen und erwidert:&#8220;Neiiiiin. Das hier Vulkan.&#8220;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7432" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/zuckerhutfichten.jpg" alt="Zuckerhutfichten" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/zuckerhutfichten.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/zuckerhutfichten-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Zuckerhutfichte&#8230; <strong>Vulkan</strong>&#8230; Wo liegt da der Unterschied? Genau. In der <strong>Fantasie</strong>.</p>
<h3>Das Auto</h3>
<p>Genau so ist es, wenn ich mit meinem Sohn <a href="http://amzn.to/2fHOhZ3" target="_blank" rel="nofollow noopener">Bauklötze</a>* spiele. Wir stapeln und reißen alles wieder ein, um es wieder aufzubauen. Und plötzlich hat sich Oliver aus zwei Bauklötzen ein <strong>Auto</strong> gebaut und rollt damit durch&#8217;s Haus. Ja, Fantasie muss man nur haben&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7427" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/kind-spielt-mit-auto-aus-zwei-baukloetzen.jpg" alt="Kind spielt mit Auto aus zwei Bauklötzen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/kind-spielt-mit-auto-aus-zwei-baukloetzen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/kind-spielt-mit-auto-aus-zwei-baukloetzen-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>Sowas wie ein Telefon</h3>
<p>Manchmal bin ich auch echt dankbar für die <strong>Kreativität</strong>, die im Kopf meines Sohnes herrscht.</p>
<p>Er sieht meinen Mann und mich öfter mit dem Telefon arbeiten. Mal telefonieren wir, mal schreiben wir oder machen Fotos oder sonstwas Interessantes damit. Klar, dass er dann auch eins haben will!</p>

<p>Ich schlage ihm also vor, gemeinsam ein <strong>Telefon</strong> für ihn zu <strong>basteln</strong>. Er ist begeistert und willigt ein.</p>
<p>Nun, ich habe auch Fantasie&#8230; Ich male mir aus, ein wirklich tolles, total <strong>realistisches</strong> Telefon zu basteln. Am Ende kommt DAS heraus:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7426" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/kind-haelt-selbst-gebasteltes-telefon-in-der-hand.jpg" alt="Kind hält selbst gebasteltes Telefon in der Hand" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/kind-haelt-selbst-gebasteltes-telefon-in-der-hand.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/kind-haelt-selbst-gebasteltes-telefon-in-der-hand-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Und mein Sohn? Oh Gott, denke ich, er wird bestimmt total <strong>enttäuscht</strong> sein und sehen, dass das nicht so aussieht, wie mein Telefon oder das seines Papas. Aber: Er ist hocherfreut und tippt nun eifrig auf seinen Sternentasten, die er ganz allein aufgeklebt hat, herum, und ist am Telefonieren und Auflegen.</p>

<h3>Wenn es gefährlich wird</h3>
<p>Wir kletterten und kraxelten auf dem Spielplatz herum, als wir an einem Busch mit <strong>Beeren</strong> vorbeikamen. Sowohl mein Sohn als auch ich hielten diese Beeren für Blaubeeren.</p>
<p>Es war Blaubeerzeit, also nicht ganz abwegig. Trotzdem war ich mir nicht sicher. Wachsen die echt so hoch? Bei den Großeltern im Garten war der Blaubeerstrauch wirklich ziemlich groß, aber SO hoch? Ich zögerte.</p>
<p>Meine Schwester war an diesem Tag mit uns auf dem Spielplatz und zupfte kurzerhand eine Beere ab, um hineinzusehen. Und siehe da: Keine Blaubeere. Etwas völlig anderes. Ich vermute eine <a href="https://www.botanikus.de/Beeren/Schlehe/schlehe.html" target="_blank" rel="noopener">Schlehe</a>, die zum Glück ungiftig ist.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7433" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/schlehe.jpg" alt="Schlehe" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/schlehe.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/schlehe-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Das Beispiel mit der Schlehe hat jetzt nicht unbedingt etwas mit kindlicher Fantasie zu tun, mir aber nochmal gezeigt, dass es wichtig ist, dass mein Sohn zwischen <strong>Realität</strong> und <strong>Fantasiewelt</strong> unterscheiden kann.</p>
<p>Ich spiele unheimlich gern mit meinem Sohn und lasse unserer Fantasie freien Lauf. Abends denken wir uns noch Geschichten aus, deren Ende ich nie voraussehen kann, weil Oliver immer einen total irren Gedanken mit einfügt. Das ist toll und macht <strong>Spaß</strong>, aber es gibt nunmal auch eine Realität, in der <strong>giftige</strong> Beeren wirklich giftig sind, obwohl sie wie Blaubeeren aussehen mögen.</p>
<p>Natürlich kann Oliver spielen, dass er ein <strong>Superheld</strong> ist, und so tun, als könne er fliegen. Aber er soll wissen, dass er sich jetzt nicht wirklich vom Balkon stürzen darf, weil er nunmal nicht in Wirklichkeit fliegen kann.</p>
<p>Fällt dir auch gerade so ein Beispiel ein? Wann hat die Fantasie deines Kindes mal Purzelbäume geschlagen? Schreib es mir unten in den Kommentaren.</p>

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		<title>Zusammenfassung Blogparade &#8222;Missverständnisse zwischen Kindern und Erwachsenen&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Sep 2017 11:34:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogparade]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinkind]]></category>
		<category><![CDATA[Heizung]]></category>
		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Missverständnis]]></category>
		<category><![CDATA[Papagei]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
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		<category><![CDATA[Zusammenfassung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Meine Blogparade &#8222;Missverständnisse zwischen Kindern und Erwachsenen&#8220; ist vorbei. Zeit für eine Zusammenfassung. Zusammenfassung Blogparade &#8222;Missverständnisse zwischen Kindern und Erwachsenen&#8220; Ein wenig enttäuscht war ich, weil nur insgesamt drei Leute bei meiner Blogparade mitgemacht haben. War das Thema zu ausgefallen? Haben vier Wochen nicht ausgereicht? Wir haben uns so viel Mühe gegeben, dass möglichst viele ... <a title="Zusammenfassung Blogparade &#8222;Missverständnisse zwischen Kindern und Erwachsenen&#8220;" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/zusammenfassung-blogparade-missverstaendnisse-zwischen-kindern-und-erwachsenen/" aria-label="Mehr zu Zusammenfassung Blogparade &#8222;Missverständnisse zwischen Kindern und Erwachsenen&#8220;">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Blogparade &#8222;Missverständnisse zwischen Kindern und Erwachsenen&#8220; ist vorbei. Zeit für eine <strong>Zusammenfassung</strong>.</p>
<p><span id="more-6835"></span></p>
<h2>Zusammenfassung Blogparade &#8222;Missverständnisse zwischen Kindern und Erwachsenen&#8220;</h2>
<p>Ein wenig enttäuscht war ich, weil nur insgesamt <strong>drei</strong> Leute bei meiner Blogparade mitgemacht haben. War das Thema zu ausgefallen? Haben vier Wochen nicht ausgereicht? Wir haben uns so viel Mühe gegeben, dass möglichst viele darüber informiert werden. Schade, dass so wenig mitgemacht haben. Ich fand das Thema wirklich toll&#8230;</p>
<p>Ich versuche, es <strong>positiv</strong> zu sehen: Immerhin kann ich mich voll und ganz den drei Frauen widmen, die teilgenommen haben, und lasse niemanden untergehen. Hier kommt also meine kleine, aber feine Zusammenfassung:</p>
<h2>1. Missverständnis: Der Papagei</h2>
<p>Per E-Mail an info@milchtropfen.de schrieb Jelena Kornmüller über ein <strong>Missverständnis</strong> zwischen sich und ihrer Mutter. Was ein <strong>Papagei</strong> damit zu tun hat, erfährst du in folgender Geschichte:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7261" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/papagei-in-schwarz-weiss.jpg" alt="Papagei in Schwarz-Weiß" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/papagei-in-schwarz-weiss.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/papagei-in-schwarz-weiss-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<div dir="auto">&#8222;<em>Hallo ihr Lieben!!</em></div>
<div dir="auto"><em> </em></div>
<div dir="auto"><em>In meiner Kindheit gab es auch mal so eine Szene, wo ich ziemlich missverstanden wurde!</em></div>
<div dir="auto"><em> </em></div>
<div dir="auto"><em>Einmal im Jahr gibt es bei uns im Ort einen Kirtag (kann man Spielzeug, Mehlspeisen, Gewand etc. kaufen) und da gab es diese Papageien, die einem alles nachsprechen!</em></div>
<div dir="auto"><em> </em></div>
<div dir="auto"><em>Ich hab jedes Jahr einen bekommen, nur dieses Jahr einen ohne Batterien, weil die Erwachsenen von dem Geplapper von mir und meinem Freund genervt waren!</em></div>
<div dir="auto"><em> </em></div>
<div dir="auto"><em>Ich dachte mir einfach &#8222;Egal, dann spreche halt ich alles nach und tu so, als wäre es der Papagei!&#8220;</em></div>
<div dir="auto"><em> </em></div>
<div dir="auto"><em>Bei einem Gespräch zwischen meiner Mutter und meinem Vater machte ich das auch und plapperte meiner Mutter alles nach und bewegte den Schnabel von dem Papagei!</em></div>
<div dir="auto"><em> </em></div>
<div dir="auto"><em>Von einer auf die andere Sekunde drehte sich meine Mutter zu mir um und schnautzte mich an, was ich mir einbilde sie nachzuäffen, sie tut und kauft alles für mich und ich bin so böse und unverschämt zu ihr!</em></div>
<div dir="auto"><em> </em></div>
<div dir="auto"><em>Ich mit weit aufgerissenen Augen wusste gar nicht, wie mir geschieht, durfte dies aber zur Genüge in meinem Zimmer überdenken, da ich den Rest des Tages in diesem verbringen musste 🤷🏽‍♀️🤷🏽‍♀️🤷🏽‍♀️</em></div>
<div dir="auto"><em> </em></div>
<div dir="auto"><em>Finde auch, dass man Kinder mal lieber fragen sollte, bevor man voreilige Erwachsenen Schlüsse zieht.</em></div>
<div dir="auto"><em> </em></div>
<div dir="auto"><em>Ganz liebe Grüße</em></div>
<div dir="auto"><em> </em></div>
<div dir="auto"><em>Jeli</em>&#8222;</div>
<div dir="auto"></div>
<div dir="auto"></div>
<p>Diese Geschichte unterstreicht genau das, wovon ich in <a href="https://www.milchtropfen.de/blogparade-missverstaendnisse-zwischen-kindern-und-erwachsenen/" rel="noopener">meinem Blogparade Beitrag</a> erzähle: Erwachsene sehen hinter kindlichem Verhalten oftmals Negatives. Sie unterstellen <strong>Bösartigkeit</strong>.</p>
<p>Jelena wollte lediglich ihrem Papagei eine Stimme geben, da er nicht wie üblich mit Batterien aufgeladen war.</p>
<p>Die Mutter hingegen sieht in dem Nachplappern etwas ganz anderes. Ihr geht es gar nicht mehr um den Papagei an sich, sondern um die angebliche <strong>Botschaft</strong> hinter dem Geplapper. Sie erwartet Dankbarkeit und Respekt für all die Dinge, die sie für ihre Tochter getan und gekauft hat und missversteht das Nachplappern als ungezogenes, freches Verhalten.</p>
<p>Ende vom Lied: Kind ist verwirrt, fühlt sich durch die Bestrafung (angeschrien und auf&#8217;s Zimmer geschickt werden, Isolation, Liebesentzug usw.) ungeliebt und &#8222;falsch&#8220;. Die Mutter ist sauer, ärgert sich über ihr unverschämtes Kind und setzt Bestrafung als Erziehungsmethode ein, um dem &#8222;schlechten&#8220; Verhalten entgegen zu wirken.</p>
<p>Ich empfand Jelenas Geschichte mehr als tragisch und denke: <strong>Kommunikation</strong> hätte hier das Ruder rumreißen können. Die Mutter hätte ihre Tochter einfach fragen können, warum sie ihr immer alles nachplappert. Das Missverständnis hätte in meinen Augen ganz einfach gelöst werden können, wenn die Mutter sich Zeit genommen hätte, auf ihr Kind einzugehen. So, wie beispielsweise im folgenden Beispiel:</p>
<h2 dir="auto">2. Missverständnis: Die Heizung</h2>
<p dir="auto">wheelymum hat nicht direkt an der Blogparade teilgenommen, hatte aber bereits einen Beitrag zum Thema <strong>Missverständnisse</strong> geschrieben, den ich ganz süß fand:</p>
<p dir="auto"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7264" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/heizung-mit-schnoerkel.jpg" alt="Heizung mit Schnörkel" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/heizung-mit-schnoerkel.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/heizung-mit-schnoerkel-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p dir="auto">Es sind über 30°C und der Sohn meint, sie bräuchten sofort eine neue <strong>Heizung</strong>. &#8222;Hä?&#8220;, war mein erster Gedanke.</p>
<p>wheelymum versucht, die Forderung ihres Sohnes zu verstehen. Warum will er eine neue Heizung?</p>
<p>Was dabei heraus kam, verrät sie dir in ihrem Blogbeitrag &#8222;<a href="http://wheelymum.com/sommerhitze-und-eine-neue-heizung/" target="_blank" rel="nofollow noopener">Sommerhitze und eine neue Heizung</a>&#8220; und macht uns klar: Wir müssen unseren Kindern einfach nur zuhören. Dann verstehen wir sie auch. Und brauchen keine neue Heizung kaufen.</p>
<h2 dir="auto">3. Missverständnis: Die Klassiker</h2>
<p>Anne von Meine Eltern-Zeit hingegen hat das Thema Missverständnisse mal genauer unter die Lupe genommen und nennt in ihrem Blogparade Beitrag &#8222;<a href="https://meine-eltern-zeit.blogspot.de/2017/08/kommunikation-mit-kleinkind-missverstaendnisse.html" target="_blank" rel="noopener">Kommunikation mit Kleinkind: Die häufigsten Missverständnisse aus unserem Familienalltag</a>&#8220; drei <strong>Ursachen</strong>, warum zwischen ihrer Tochter und ihr überhaupt die klassischen Missverständnisse entstehen.</p>
<p>Und ich muss sagen: Den Teil, in dem genauer darauf eingegangen wird, wie man eigentlich auf 4 verschiedenen Ebenen miteinander kommuniziert, fand ich am <strong>Spannendsten</strong>.</p>

<h2>Danke</h2>
<p>Zum Schluss nochmal ein dickes, fettes <strong>Dankeschön</strong> an Jelena, wheelymum und Anne, dass ihr mitgemacht habt.</p>
<p>Anfangs hatte ich Bedenken, dass das eine ziemlich <strong>traurige</strong> Blogparade wird, aber ich finde, wir haben von allem etwas dabei. Die Blogparade hat traurige Beispiele, aber es gibt auch Erwachsene, die das Verhalten ihres Kindes hinterfragen, ja, sogar ihr eigenes Verhalten reflektieren, und das hat mich ungemein gefreut.</p>
<p>Möchtest du noch von einem <strong>Missverständnis</strong> erzählen? Kein Problem. Bloß, weil die Blogparade vorbei ist, bedeutet das ja nicht, dass du nicht mehr davon berichten kannst. Also hau in die Tasten und schreib mir von deinem Missverständnis. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Blogparade: Missverständnisse zwischen Kindern und Erwachsenen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Aug 2017 09:30:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogparade]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Frust]]></category>
		<category><![CDATA[Gegensätze]]></category>
		<category><![CDATA[Gegenteil]]></category>
		<category><![CDATA[Irrtum]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Mama]]></category>
		<category><![CDATA[Missverständnis]]></category>
		<category><![CDATA[missverstehen]]></category>
		<category><![CDATA[Mutter]]></category>
		<category><![CDATA[Papa]]></category>
		<category><![CDATA[Streit]]></category>
		<category><![CDATA[Vater]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Szene mit meinem Papa, an die ich mich noch heute sehr gut erinnern kann. Die mir gezeigt hat, dass Erwachsene ihre Kinder oft einfach komplett missverstehen, weil sie hinter deren Verhalten nichts &#8222;Gutes&#8220; sehen. Heute möchte ich dir von jenem Ereignis erzählen und dich dazu ermutigen, mal drüber nachzudenken, ob dein Kind es wirklich ... <a title="Blogparade: Missverständnisse zwischen Kindern und Erwachsenen" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/blogparade-missverstaendnisse-zwischen-kindern-und-erwachsenen/" aria-label="Mehr zu Blogparade: Missverständnisse zwischen Kindern und Erwachsenen">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Szene mit meinem Papa, an die ich mich noch heute sehr gut erinnern kann. Die mir gezeigt hat, dass Erwachsene ihre Kinder oft einfach komplett <strong>missverstehen</strong>, weil sie hinter deren Verhalten nichts &#8222;Gutes&#8220; sehen.</p>
<p>Heute möchte ich dir von jenem Ereignis erzählen und dich dazu ermutigen, mal drüber nachzudenken, ob dein Kind es wirklich so gemeint hat, wie du denkst.</p>
<p>Nimm teil an meiner Blogparade &#8222;Missverständnisse zwischen Kindern und Erwachsenen&#8220;.</p>
<p><span id="more-6637"></span></p>
<h2>Blogparade: Missverständnisse zwischen Kindern und Erwachsenen</h2>
<p>Als Kind hab ich den Film &#8222;Dornröschen&#8220; von Walt Disney geguckt.</p>
<p>Es ging um folgende Szene: Dornröschen geht mit den Tieren im Wald spazieren und singt. Der Prinz, der auf seinem Pferd reitet, ist auch im Wald unterwegs und hört ihre liebliche Stimme. Er will sein Pferd dorthin lenken, wo die Stimme her kommt, doch das Pferd weigert sich. Der Prinz verspricht ihm eine extra Portion Hafer und Karotten &#8211; das Pferd freut sich und ist einverstanden. Mit dem Satz &#8222;<strong>Komm, Alter!</strong>&#8220; reißt er das Pferd herum und sie reiten geschwind Richtung singender Stimme.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6650" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/08/reiter-auf-einem-pferd.jpg" alt="Reiter auf einem Pferd" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/08/reiter-auf-einem-pferd.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/08/reiter-auf-einem-pferd-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/08/reiter-auf-einem-pferd-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Die Szene hatte sich aus irgendeinem Grund bei mir eingeprägt.</p>
<p>Dann war ich wieder in der Realität. Es war Winter, draußen lag ganz viel Schnee. Wir waren bei meinen Großeltern und es ging für einen Spaziergang nach draußen. Ich durfte auf unserem Schlitten sitzen und mein Papa wollte mich ziehen. Und da schien mir der Ausruf &#8222;<strong>Komm, Alter!</strong>&#8220; zu meinem Papa genau richtig.</p>
<p>Nur leider verstand mein Papa diesen Satz nicht so wie ich. Er fühlte sich beleidigt, ließ die Leine vom Schlitten los, brubbelte irgendwas und ließ mich allein zurück. Und ich saß da wie ein begossener Pudel und wusste nicht, was ich falsch gemacht hatte. Während mein Papa den anderen <strong>entrüstet</strong> erzählte, was gerade passiert war, stand ich auf und zog den Schlitten allein.</p>
<h2>Kein Kind ist böse</h2>
<p>Noch heute kann ich mich an dieses Ereignis erinnern. Es hat sich eingebrannt. Eben, weil es auch so traurig ist, dass mein Papa mich da total missverstanden hatte.</p>
<p>Heute denke ich mir: Warum geht man immer gleich vom Schlimmsten aus, wenn Kinder etwas sagen oder machen? Statt ihr Handeln zu hinterfragen, wird ihnen <strong>Böses</strong> unterstellt. Hätte mein Papa nicht einfach mal versuchen können, mir &#8222;Gutes&#8220; zu unterstellen?</p>
<p>Vielleicht wäre er drauf gekommen, dass der Satz aus dem Film &#8222;Dornröschen&#8220; stammt. Dass ich sozusagen einfach nur eine Szene <strong>nachspielen</strong> wollte. Es war ein Rollenspiel &#8211; mehr nicht. Der Satz &#8222;Komm, Alter!&#8220; war überhaupt nicht böse gemeint.</p>

<p>Mein Ziel dieser Blogparade ist, zu sensibilisieren. Denn ich bin der festen Überzeugung: Kein Kind ist böse. Sein Handeln hat immer einen Sinn, einen Grund. Wir müssen uns nur die Zeit nehmen und die Mühe machen, diesen herauszufinden.</p>
<h3>Ein paar Beispiele</h3>
<p>Ein kleines Kind, das noch nicht sprechen kann, und andere <strong>haut</strong>, ist böse? In meinen Augen kann es sich (noch) nicht anders ausdrücken. Ich muss ihm zeigen, wie es &#8211; statt zu hauen &#8211; einem Kind mitteilt, dass es das blöd findet, wenn ihm seine Schippe weggenommen wird.</p>
<p>Du holst dein Kind von der Kita ab und es will sich nicht selber anziehen, obwohl es das schon kann. In deinen Augen ist es ein Zeichen von Faulheit und dass du dieser Einhalt gebieten musst. Sonst wird es noch mit 18 völlig <strong>unselbstständig</strong> sein. Nun, in meinen Augen ist dein Kind vom Kitatag einfach nur erschöpft und will mit dir kuscheln. Kraft tanken. Sich bei dir fallen lassen können, weil der Kitatag sehr anstrengend war. Es hat nichts mit Faulheit zu tun.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6651" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/08/kind-und-mama-kuscheln-und-lachen.jpg" alt="Kind und Mama kuscheln und lachen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/08/kind-und-mama-kuscheln-und-lachen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/08/kind-und-mama-kuscheln-und-lachen-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/08/kind-und-mama-kuscheln-und-lachen-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p><a href="https://www.milchtropfen.de/kind-bemalt-waende/" rel="noopener">An den Wänden malen</a> ist verboten und TROTZDEM guckt dich dein Kind frech wie Bolle an und malt provokativ drauf los. &#8222;Der will mich doch <strong>provozieren</strong>! Reinste Schikane!&#8220;, mag es dir durch den Kopf schießen. Doch hast du dich mal gefragt, welches Bedürfnis tatsächlich hinter seinem Handeln stecken könnte?</p>
<p>Die Beispiele könnten endlos fortgesetzt werden, aber ich denke, du weißt, worauf ich hinaus will: Kein Kind ist böse! Es ist dabei, zu lernen, nachzuahmen, zu spielen und dabei, dich auf etwas aufmerksam machen zu wollen.</p>
<h2>Mach mit bei der Blogparade!</h2>
<p>Kommt dir auch gerade so eine Szene in den Sinn, in der du als Kind total <strong>missverstanden</strong> wurdest? Oder gar eine, in der du dein Kind komplett falsch verstanden hast? Dann nimm doch an meiner Blogparade zu Missverständnissen zwischen Kindern und Erwachsenen teil und erzähl uns davon.</p>
<h3>Hast du einen Blog?</h3>
<p>Cool. Dann schreib deinen Beitrag zu diesem Thema wie gewohnt auf deinem Blog und verlinke deinen Text unten in den <a href="https://www.milchtropfen.de/blogparade-missverstaendnisse-zwischen-kindern-und-erwachsenen/#respond" rel="noopener">Kommentaren</a>.</p>
<h3>Hast du keinen Blog, willst aber dennoch etwas zum Thema beitragen?</h3>
<p>Für den Fall, dass du <strong>keinen Blog</strong> hast, kannst du auch ganz einfach einen Gastbeitrag schreiben. Schick deinen Text an info@milchtropfen.de und du bist dabei!</p>
<p>Selbstverständlich kannst du auch einfach unten in den <a href="https://www.milchtropfen.de/blogparade-missverstaendnisse-zwischen-kindern-und-erwachsenen/#respond" rel="noopener">Kommentaren</a> über das Thema erzählen.</p>
<h3>Anregungen</h3>
<p>Du willst loslegen, aber irgendwie kommst du nicht in den &#8222;Flow&#8220;? Für diesen Fall habe ich dir ein paar <strong>Fragen</strong> bereitgestellt, die dir womöglich weiterhelfen:</p>
<ul>
<li>In welchem Moment hast du dich als Kind komplett unverstanden gefühlt? Beschreibe, was du eigentlich gemeint hast und wie es von den Erwachsenen interpretiert wurde. Wie hast du dich dabei gefühlt? Wie haben die Erwachsenen auf das Missverständnis reagiert?</li>
<li>Gab es eine Situation, in der du gemerkt hast, dass DU (d)ein Kind völlig missverstanden hast? Wie kam es dazu? Was ist passiert?</li>
<li>Konnte das Missverständnis aufgeklärt werden? Wenn ja, wie? Wenn nicht, wie hätte es deiner Meinung nach aufgeklärt werden können?</li>
<li>Warum und wie, denkst du, kommt es zu solchen Falschinterpretationen?</li>
</ul>
<h3>Ende der Blogparade</h3>
<p>Die Blogparade geht bis zum <strong>08.09.2017</strong>. Du hast also 4 Wochen Zeit, einen Beitrag zum Thema &#8222;Missverständnisse zwischen Kindern und Erwachsenen&#8220; zu verfassen und mir zukommen zu lassen.</p>
<h3>Wird es eine Zusammenfassung geben?</h3>
<p>Ja. Nach Ende der Blogparade gibt es von mir eine <strong>Zusammenfassung</strong> von all jenen, die etwas zum Thema beigesteuert haben. Hier ein wichtiger <strong>Hinweis</strong>: Ich werte nur jene Beiträge aus, die in den <a href="https://www.milchtropfen.de/blogparade-missverstaendnisse-zwischen-kindern-und-erwachsenen/#respond" rel="noopener">Kommentaren unter meinem Blogparade-Beitrag</a> bzw. unter <a href="https://www.facebook.com/milchtropfen/posts/986170894858931" target="_blank" rel="noopener">meinem Facebook-Post</a> stehen. Ich hoffe, du hast dafür Verständnis.</p>

<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/blogparade-missverstaendnisse-zwischen-kindern-und-erwachsenen/">Blogparade: Missverständnisse zwischen Kindern und Erwachsenen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
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