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	<title>schreien lassen &#8211; Milchtropfen</title>
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		<title>Was schreien lassen mit deinem Baby macht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Melanie Wittwer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Nov 2019 13:21:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sind auch dir schon solche Erziehungsmythen, wie “Schreien stärkt die Lunge!” oder “Du verwöhnst dein Baby, wenn du es jetzt aus seinem Bettchen nimmst!” nahegelegt worden? Hast du Sorge, dass du dein Baby verwöhnen könntest oder bist verunsichert, wie du auf das Weinen deines Babys reagieren sollst? Dann lies dir gerne meine Beitrag zum Schreien lassen ... <a title="Was schreien lassen mit deinem Baby macht" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/was-schreien-lassen-mit-deinem-baby-macht/" aria-label="Mehr zu Was schreien lassen mit deinem Baby macht">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">Sind auch dir schon solche <strong>Erziehungsmythen</strong></span>, <span style="font-weight: 400;">wie “Schreien stärkt die Lunge!” oder “Du <strong>verwöhnst</strong> dein Baby, wenn du es jetzt aus seinem Bettchen nimmst!” nahegelegt worden? Hast du <strong>Sorge</strong>, dass du dein Baby verwöhnen könntest oder bist verunsichert, wie du auf das Weinen deines Babys reagieren sollst? Dann lies dir gerne meine Beitrag zum Schreien lassen durch, indem ich näher auf das Thema eingehe.</span></p>

<p><span id="more-12435"></span><div id='c1219_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2><b>Perspektivenwechsel</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Stell dir vor du liegst in einem dunklen Raum. Du kannst weder laufen, kriechen oder sprechen. Du bist völlig auf dich alleine gestellt und <strong>hilfebedürftig</strong>. Hast nur die Möglichkeit durch weinen und schreien auf dich aufmerksam zu machen. Du hast ein Bedürfnis. Sei es nach <strong>Körperkontakt</strong>, Nahrung oder Wärme. Aber niemand kommt! Wie würdest du dich dabei fühlen?</span></p>
<h2><b>Wie fühlt sich dein Baby dabei?</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Dein Baby, was noch völlig abhängig von dir ist fühlt sich <strong>verlassen</strong>. Es weiß nicht, wo es ist und auch nicht, wann wieder jemand zu ihm kommt. Dein Baby hat noch kein Raum- und Zeitgefühl. Sekunden fühlen sich wie eine <strong>Ewigkeit</strong> an. Es hat auch keine Vorstellung davon, dass du gleich nebenan im Zimmer bist und es über das Babyphone hören kannst.</span></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-12531" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/11/Baby-schreit-laut-190x400.jpg" alt="Baby schreit | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="381" height="801" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/11/Baby-schreit-laut-190x400.jpg 190w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/11/Baby-schreit-laut-205x430.jpg 205w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/11/Baby-schreit-laut-324x680.jpg 324w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/11/Baby-schreit-laut-24x50.jpg 24w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/11/Baby-schreit-laut.jpg 600w" sizes="(max-width: 381px) 100vw, 381px" /></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Hinzu kommt, dass dein Baby noch auf <strong>Urzeit</strong> programmiert ist. Es hat keine Ahnung, dass es sich in einer warmen und geschützten Wohnung befindet und es keine <strong>Säbelzahntiger</strong> oder andere gefährliche Tiere in unmittelbarer Nähe gibt. Es erleidet <strong>Todesangst</strong>, wenn es alleine gelassen wird. </span></p>
<p>Schreien lassen ist schädlich, denn es bedeutet hohen <strong>Stress</strong>, egal ob dein Baby im Bett oder Kinderwagen liegt. Die Adrenalin- und Cortisolausschüttung wird dadurch erhöht. Cortisol ist unser Stresshormon und führt über einen längeren Zeitraum dazu, dass dein Baby Gesundheitsprobleme, wie Immunschwäche und vermehrte Infektionen bekommen kann. Weiterhin besteht die <strong>Gefahr</strong> für Depressionen, Angst- und Schlafstörungen. Die Bindung wird negativ beeinflusst, <strong>Urvertrauen</strong> und auch Empathiefähigkeit gehen verloren.</p>
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<h2><b>Was genau ist Schreien lassen?</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Vielleicht hast auch du schon vom <strong>“Ferbern”</strong> gehört. Der Begriff und die Methode geht zurück auf den amerikanischen Kinderarzt und Neurologen Richard Ferber. Er leitet das Zentrum für Schlafstörungen im Bostoner Kinderkrankenhaus. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Er entwickelte in den 1970er Jahren das gleichnamige Schlaftraining für Babys. Bei dieser Methode wird das Baby wach in sein Bett gelegt, die Eltern verabschieden sich und <strong>verlassen</strong> das Zimmer. Das Baby soll so alleine in den Schlaf finden. Es ist vorgesehen, dass die Eltern zwar in immer höher werdenden Zeitabständen in das Zimmer zum <strong>schreienden</strong> <strong>Baby</strong> gehen, es aber nicht aus dem Bett rausnehmen, sondern nur ruhig zu ihm sprechen und dann den Raum wieder verlassen sollen. Das Baby soll sich <strong>selbst beruhigen</strong> lernen. Auf die Frage, ob Babys dazu überhaupt schon in der Lage sind, werde ich später noch eingehen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ferbern sorgt in vielen Foren und in Facebook Gruppen für hitzige Diskussionen. Die, die ihre Babys schreien lassen, haben vielleicht <strong>Angst</strong>, ihr Baby durch zu viel Zuwendung zu <strong>verwöhnen</strong>, auch wenn sie während der Anwendung dieser Methode unbehagen spüren und gegen ihren <strong>Instinkt</strong> arbeiten. Die anderen haben sich womöglich mit der kindlichen Entwicklung auseinandergesetzt und sind strikt gegen das Schreien lassen. Aber was sagen Kinderärzte und Experten zum Thema?</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<h2><b>Expertenstimmen</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Kinderarzt <strong>Herbert Renz-Polster</strong> schreibt zum Schreien lassen in seinem Buch “<a href="https://www.amazon.de/Kinder-verstehen-Born-wild-Evolution/dp/3466308240/ref=as_li_ss_tl?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;keywords=Kinder+verstehen+-+Born+to+be+wild:+Wie+die+Evolution+unsere+Kinder+pr%C3%A4gt&amp;qid=1573905182&amp;sr=8-1&amp;linkCode=ll1&amp;tag=melaniewittwer-21&amp;linkId=db02fc97538f1110fd908fd4a0705479&amp;language=de_DE" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Kinder verstehen &#8211; Born to be wild: Wie die Evolution unsere Kinder prägt</a>&#8222;* Folgendes: </span></p>
<blockquote><p><span style="font-weight: 400;">“&#8230;evolutionsbiologisch betrachtet ist es sinnvoll: Ohne den Schutz von Erwachsenen einzuschlafen war früher ein Rezept für den sicheren Tod. Die ungeschützten Winzlinge wären von Hyänen verschleppt, von Bären gefressen oder von Schlangen gebissen worden. Kein Wunder also, dass nicht der schöne blaue Himmel und auch nicht die oft besungenen Sternlein die Brücke zum Schlaf bilden, sondern ein vertrauter Mensch &#8211; und dass der Weg in den Schlaf über menschliche Merkmale führt: Hautkontakt, Schaukeln, Wärme, Rhythmen, die gewohnte Stimme…”.</span></p></blockquote>
<p><span style="font-weight: 400;">Und auch der bekannte Kinderarzt <strong>Remo Largo</strong> nimmt Bezug zum Thema. In seinem Buch “<a href="https://www.amazon.de/Babyjahre-Entwicklung-Erziehung-ersten-Jahren/dp/3492306845/ref=as_li_ss_tl?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;keywords=Babyjahre+largo&amp;qid=1573905304&amp;sr=8-1&amp;linkCode=ll1&amp;tag=melaniewittwer-21&amp;linkId=29e0658141370f21a836436f8b13e1cd&amp;language=de_DE" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Babyjahre &#8211; Die frühkindliche Entwicklung aus biologischer Sicht</a>”* schreibt er dazu: </span></p>
<blockquote><p><span style="font-weight: 400;">“Säuglinge wachen in den ersten Lebensmonaten nachts auf, weil ihr Schlaf-Wach-Rhythmus noch nicht ausreichend entwickelt ist und sie auf die Nahrungszufuhr angewiesen sind: Sie können noch nicht durchschlafen. Es ist daher quälend und sinnlos, Säuglinge schreien zu lassen. Es gibt keinerlei Hinweise, dass Kinder eher durchschlafen, wenn die Eltern sie schreien lassen”.</span></p></blockquote>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong>Karl Heinz Brisch</strong>, bekannter deutscher Kinder- und Jugendpsychiater äußert sich zum Thema folgendermaßen:</span></p>
<blockquote><p><span style="font-weight: 400;">“Wenn man die Kinder schreien lässt, dann verankert sich bei ihnen das Gefühl ‘ich bin alleine, ich bin in Ohnmacht, ich bin in Panik, ich bin hier ausgeliefert und niemand kommt, ich werde sterben, weil ich ohne Hilfe nicht überleben kann’. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Und dieses Gefühl von Panik und Ohnmacht ist nicht aushaltbar für die Babys. Deshalb dissoziieren sie, schalten ab. Und dann spüren die Kinder keine Angst mehr, keine Panik, keinen Hunger, keinen Durst mehr, gar nichts – sie melden sich gar nicht mehr.”</span></p></blockquote>
<p><span style="font-weight: 400;">Doch schon lange vor Richard Ferber wurden Eltern dazu angehalten ihre Kinder schreien zu lassen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400; color: #ff0000;"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-12523 size-full" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/11/schreien-lassen.jpg" alt="Schreien lassen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/11/schreien-lassen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/11/schreien-lassen-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/11/schreien-lassen-50x32.jpg 50w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></span></p>
<h2><b>Ein Blick zurück in unsere Geschichte </b></h2>
<p><b>Die dunklen Hinterlassenschaften von Johanna Haarer</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Johanna Haarer war eine deutsche Ärztin und Autorin. In ihren Büchern warnte sie vor  Kindern. Sie seien <strong>Tyrannen</strong> und man dürfe sie nichts durchgehen lassen. Kleine Babys, oder <strong>Quälgeister</strong>, wie sie sie nannte, sollten sich allein überlassen werden. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">So schreibt sie in ihrem Buch “Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind”, welches erstmalig 1934 erschien: “Am besten ist das Kind in einem eigenen Zimmer untergebracht, in dem es dann alleine bleibt”. Auf <strong>weinen</strong> und schreien sollten die Mütter nicht reagieren, sonst <strong>verwöhnten</strong> sie ihr Kind damit. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ziel ihrer Bücher war es, schon die Kleinsten <strong>abzuhärten</strong>, ihren Willen zu brechen und sie somit auf den harten Krieg vorzubereiten. Gefühle und <strong>Bedürfnisse</strong> hatten dort keinen Platz. Wer sollte schon ein guter Soldat sein, wenn er sich von seinen Gefühlen beherrschen lässt? </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ihr Buch wurde leider bis heute 1,231 Millionen mal verkauft. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Generation um Generation wurde diese, aus dem <strong>Nationalsozialismus</strong> entsprungene Ideologie, weitergegeben und nicht hinterfragt. Die Angst vorm “verwöhnten” Kind liegt auch heute noch in der Luft. </span></p>
<h2><b></b><b>Was hat Einfluss auf unser eigenes Verhalten</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Wenn wir als Baby selber schreien gelassen wurden, verlieren wir Empathiefähigkeit, <strong>Selbstvertrauen</strong> und unser Selbstwert-<br />
gefühl wird gemindert. Kommt dann noch eine stark <strong>autoritäre Erziehung</strong> hinzu, härten wir ab und müssen unsere Intuition wieder wachrütteln, sobald wir eigene Kinder bekommen. Wir müssen dazu auf unser Bauchgefühl hören. Wie fühlt es sich an, wenn ich mein Baby jetzt schreien höre? Habe ich damit ein gutes<strong> Gefühl</strong>? </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Und auch <strong>Ängste</strong> und Sorgen in der Schwangerschaft oder eine belastende Geburt durch zu viele negative Interventionen seitens des Krankenhauspersonals kann die Bindung und die <strong>Empfindsamkeit</strong> für die Bedürfnisse unserer Kinder schwächen und beeinflussen.</span><span style="font-weight: 400;"> </span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-12535 size-full" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/11/baby-im-bett-mutter-ist-verzweifelt.jpg" alt="Baby im Bett Mutter ist verzweifel" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/11/baby-im-bett-mutter-ist-verzweifelt.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/11/baby-im-bett-mutter-ist-verzweifelt-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/11/baby-im-bett-mutter-ist-verzweifelt-50x32.jpg 50w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Oder du hast Angst vor dem verwöhnten Kind. Möchtest vielleicht, dass es schnell selbstständig wird. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Vielleicht denkst du auch, dass dein Baby dich mit seinem Geschrei <strong>manipulieren</strong> und seine Willen durchsetzen möchte.</span></p>
<h2><b>Sind Babys in der Lage zu manipulieren?</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Babys sind <strong>kognitiv</strong> noch nicht dazu in der Lage jemanden mit ihrem Verhalten zu “manipulieren”. Und du brauchst auch keine Angst vor dem Verwöhnen zu haben, denn Körperkontakt, <strong>Geborgenheit</strong> und Liebe sind einfach elementare Grundbedürfnisse, die dein Baby von dir braucht, um physisch und psychisch gesund aufzuwachsen. Wenn du deinem Baby doch tagsüber viel <strong>Liebe</strong> und Nähe schenkst, wieso solltest du es dann nachts, wenn es am Empfindsamsten ist, sich selbst überlassen? </span></p>
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<h2><b>Die wichtigsten Fakten </b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Schreien lassen:</span></p>
<ul>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">erzeugt Todesangst</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">erhöht den Cortisolwert (Stress)</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">beeinflusst die Bindung und Beziehung negativ</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">birgt die Gefahr für Depressionen, Angst- und Schlafstörungen</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">hat negativen Einfluss auf Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">lässt dein Baby unter Umständen mit seinem Schmerz alleine</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">bringt das Baby zur Resignation</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">mindert die Empathiefähigkeit</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">ignoriert Bedürfnisse </span></li>
</ul>
<p><span style="font-weight: 400;">Weinen ist das einzige <strong>Kommunikationsmittel</strong>, welches deinem Baby zur Verfügung steht. Und es hat immer einen Grund, wenn es weint und <strong>schreit</strong>! </span></p>

<h2><b>7 Gründe für das Weinen deines Babys</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Schauen wir jetzt mal genauer hin, was für Bedürfnisse hinter dem Weinen stecken könnten.</span></p>
<h3>1. Hunger</h3>
<p>Vielleicht hat dein Baby Hunger und möchte <strong>gestillt</strong> werden oder sein Fläschchen haben.</p>
<h3>2. Bauchweh</h3>
<p>Wenn dein Baby <strong>Blähungen</strong> und Bauchschmerzen hat, braucht es deine Hilfe dafür. Du kannst ihm dafür sanft den Bauch im Uhrzeigersinn reiben oder mit seinen Beinen &#8222;Fahrradfahren&#8220;.</p>
<h3>3. Bäucherchen machen</h3>
<p>Babys schreien auch, wenn sie mal <strong>aufstoßen</strong> müssen. Dafür kannst du es einfach hochnehmen und senkrecht halten, so kann es leichter Bäuerchen machen.</p>
<h3>4. Unwohl sein</h3>
<p>Fühlt es sich unwohl, weil: ihm zu warm oder <strong>kalt</strong> ist, weil es eine zu volle Windel an hat oder es von den vielen Eindrücken und Geräuschen einfach <strong>überreizt</strong> ist wird es auch weinen. So kann es <strong>Anspannung</strong> ablassen.</p>
<h3>5. Es zahnt</h3>
<p>Wenn die ersten Zähne durchbrechen, kann dies sehr <strong>schmerzvoll</strong> sein und auch jucken und drücken. Beißringe, auch gekühlt, können Abhilfe schaffen. <strong>Kühlung</strong> wirkt abschwellend und entzündungshemmend.</p>
<h3>6. Müdigkeit</h3>
<p>Ist dein Baby müde braucht es dafür deine Begleitung und <strong>Nähe</strong>, um gut in den Schlaf zu finden.</p>
<h3>7. Blase drückt</h3>
<p>Sollte dein Baby mal müssen, könnte es auch unruhig werden und schlecht in den Schlaf zurück finden.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-12543 size-full" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/11/baby-auf-toepfchen.jpg" alt="Baby auf Töpfchen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/11/baby-auf-toepfchen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/11/baby-auf-toepfchen-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/11/baby-auf-toepfchen-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></span></p>
<p>Was du jetzt tun könntest? Dein Baby über ein <strong>Töpfchen</strong> abhalten, auch <a href="https://www.milchtropfen.de/trocken-werden-ohne-toepfchentraining/">windelfrei</a> genannt (1). Wenn es sich erleichtert hat, kann es wieder seelenruhig <strong>einschlafen</strong></p>
<p>Vielleicht hast du ja auch schon mitbekommen, dass Babys auf unterschiedliche Art und Weise weinen und sich die Laute voneinander unterscheiden.</p>
<h2><b>Babylanguage &#8211; 5 Laute, die dir helfen, dein Baby besser zu verstehen</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Australierin Priscilla Dunstan hat entdeckt, dass alle <strong>Babys</strong> auf der Welt die selbe “Sprache” sprechen. Sie nennt es “Babylanguage”. Wenn du wissen möchtest welche 5 Laute dir einen Hinweis auf das jeweilige Bedürfnis deines Babys geben, dann kannst du das hier in Julias Beitrag <a href="https://www.milchtropfen.de/dein-baby-schreit-diese-5-laute-verraten-was-es-braucht/">&#8222;</a></span><a href="https://www.milchtropfen.de/dein-baby-schreit-diese-5-laute-verraten-was-es-braucht/">Dein Baby schreit? Diese 5 Laute verraten, was es braucht&#8220;</a> <span style="font-weight: 400;">nachlesen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Natürlich kann das Weinen noch andere Gründe haben, doch mit dem Wissen der “Babylanguage” kannst du gewisse Dinge erstmal ausschließen und dann weiter schauen, was noch <strong>helfen</strong> könnte.</span></p>
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</script><br></div></div></span></p>
<h2><b>Dein Baby macht gerade einen mentalen Wachsstumsschub durch</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Es könnte auch sein, dass sich dein Baby gerade in einem sogenannten <strong>Wachstumsschub</strong> befindet. Das heißt, dass dein Baby gerade eine mentale Entwicklung durchmacht und dies führt bei ihm zur Verunsicherung. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Hetty van de Rijt und Frans Plooij gehen auf die 8 <strong>“Sprünge”</strong>, die dein Baby in den ersten 14 Monaten macht, in ihrem Buch “<a href="https://www.amazon.de/Spr%C3%BCngen-mentalen-Entwicklung-w%C3%A4hrend-umgehen/dp/3442161444/ref=as_li_ss_tl?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=3IIN0URWG073P&amp;keywords=oje+ich+wachse&amp;qid=1573905483&amp;sprefix=oje,aps,181&amp;sr=8-2&amp;linkCode=ll1&amp;tag=melaniewittwer-21&amp;linkId=39077594d91cc220f9a07f60bb3ab6f2&amp;language=de_DE" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Oje, ich wachse</a>”* ein. Sie haben in Untersuch-<br />
ungen, die über 25 Jahren liefen die Feststellung gemacht, dass alle gesunden Babys jeweils im selben Altersabschnitt herausfordernder, <strong>weinerlicher</strong>, empfindlicher und anstrengender waren. </span></p>
<blockquote><p><span style="font-weight: 400;">“Babys schreien nicht ohne Grund. Sie schreien, weil sie verunsichert sind. Ihre Entwicklung nimmt plötzlich eine drastische Wendung. Das hat auch Vorteile. Das Baby bekommt dadurch nämlich die Möglichkeit, neue Dinge zu lernen.” </span></p></blockquote>
<p><span style="font-weight: 400;">Diese “Sprünge” sind wirklich sehr auslaugend und <strong>nervenaufreibend</strong>, aber nach jedem “Sprung” kann dein Baby eine neue Fertigkeit, die du meist sofort sehen kannst. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Mir hat das Buch bei beiden Kindern sehr geholfen, nicht, weil sie dann weniger anstrengend und quengelig waren, sondern weil ich nun besser <strong>verstehen</strong> konnte, warum sie gerade so sind, wie sie sind. Ich wusste, dass ich nichts “falsch” gemacht habe, sondern die Natur gerade ein “Programm” ablaufen lässt, welches meinem Kind ein <strong>mentales</strong> Wachstum beschert. So konnte ich gelassener an die Phasen herangehen, sie annehmen und habe dann einfach mehr <strong>getragen</strong> und gekuschelt und ganz schnell war es wieder vorbei.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Jetzt weißt du, welche <strong>Bedürfnisse</strong> hinter dem Weinen deines Babys stecken könnten. Wie du eine liebevolle <strong>Einschlafbegleitung</strong> umsetzen kannst, verrate ich dir jetzt!</span></p>

<h2><b>Was kannst du tun, um dein Baby sanft in den Schlaf zu begleiten?</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Du kannst dein Baby sanft im Arm halten, es leicht <strong>schaukeln</strong> und wiegen, es stillen, ihm ein Lied vorsingen oder es auch in die Tragehilfe tun.</span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-12545 size-full" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/11/baby-in-tragehilfe.jpg" alt="Baby in Tragehilfe" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/11/baby-in-tragehilfe.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/11/baby-in-tragehilfe-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/11/baby-in-tragehilfe-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ich war immer froh um meine Tragehilfe. Wenn ich nicht mehr wusste, warum mein Baby weinte, packte ich ihn in die Trage und er schlief schnell ein. Der enge <strong>Körperkontakt</strong> und die leichten Bewegungen wiegten ihn sanft in den Schlaf. Und auch (diskretes) Stillen ist in der Trage möglich! Säuglinge sind<strong> “Traglinge”</strong> und auch physiologische Frühgeburten, deshalb benötigen sie noch den engen Körperkontakt ihrer Bezugsperson(2).</span></p>
<h2><b>6 Dinge, die dein Baby braucht, um gut in den Schlaf zu finden?</b></h2>
<h3><b>1. Müdigkeit</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Die erste Bedingung ist natürlich </span><b>Müdigkeit</b><span style="font-weight: 400;">. Kleine Kinder werden in “Wellen” müde. Etwa alle 50 Minuten wechselt das Kind von einer aktiveren Phase in eine beruhigte Phase. Wenn es in dieser letztgenannten Phase nicht die “Kurve” kriegt, wird es wieder in eine aktive Phase wechseln. Wenn du es hier schaffst, dein Kind “abzuholen” wird es leichter in den Schlaf finden. </span></p>
<h3>2. Entspannung</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Es braucht weiterhin die Gewissheit, dass es nicht alleine ist. Du kannst ihm dafür die Sicher- und <strong>Geborgenheit</strong> geben, indem du ihm Nähe schenkst. Dadurch kann sich dein Baby entspannen. </span><b>Entspannung</b><span style="font-weight: 400;"> ist also eine weitere wichtige Zutat, um gut in den Schlaf zu finden! Entspannt ist das Baby, wenn es satt, warm und geborgen ist &#8211; dann sind all seine Bedürfnisse befriedigt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Einschlafen hat auch immer etwas mit loslassen und <strong>Trennung</strong> von den Eltern und vom Tag  zu tun und dafür benötigt es Zeit.</span></p>
<h3>3. Zeit</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Dein Baby braucht weiterhin die Zeit, seinen eigenen <strong>Schlafrhythmus</strong> zu finden. Babys haben noch relativ kurze Tiefschlafphasen im Gegensatz zu uns Erwachsenen. Diese betragen in etwa 45 &#8211; 50 Minuten. Dann kommt dein Baby wieder in die sogenannte <strong>Leichtschlafphase</strong>, wird sich vielleicht etwas bemerkbar machen, sich rückversichern, dass eine schutzgebende Person in der Nähe ist und deine Brust zum Stillen suchen. Hier ist das Familienbett von Vorteil, weil du jede, noch so kleinste Bewegung mit bekommst. Aber natürlich auch, wenn du das Fläschchen gibst. Solltest du stillen, kannst du dein Baby direkt anlegen, wenn es sich schon leicht bemerkbar macht. Dann schläft es in der Regel schnell wieder ein. </span></p>
<h3>4. Gemeinsamer Schlaf</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-12547 size-full" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/11/mama-und-baby-im-bett.jpg" alt="Mama und Baby im Bett" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/11/mama-und-baby-im-bett.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/11/mama-und-baby-im-bett-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/11/mama-und-baby-im-bett-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Und noch etwas spricht für das <strong>Familienbett</strong>. Vom führenden amerikanischen Forscher James McKenna gibt es zahlreiche <strong>Studien</strong> (3) zum Schlaf von Eltern und Kindern. Dabei wurde herausgefunden, dass das Schlafen im Familienbett bzw. in nächster Nähe zu den Eltern eine Prävention vor dem <strong>plötzlichen Kindstod</strong> darstellt.</span></p>
<blockquote><p><span style="font-weight: 400;">“Der gemeinsame Schlaf von Mutter und Kind bietet wahrscheinlich für viele Babys Schutz vor dem plötzlichen Kindstod (Sudden Infants Death Syndrom = SIDS), einem so schrecklichen wie rätselhaften Tod. Säuglinge im Familienbett werden häufiger gestillt, haben mehr aktive Schlafphasen und reagieren gewöhnlich instinktiv auf die mütterlichen Aufwachphasen. Die noch unzureichende Fähigkeit des Säuglings, aus dem Schlaf zu erwachen, wurde in einigen SIDS-Untersuchungen als Todesursache vermutet. Lange Tiefschlafphasen verschlimmern diese unzureichende Fähigkeit unter Umständen. Wir nehmen an, dass die psychologischen Gegebenheiten beim gemeinsamen Schlaf von Mutter und Kind, insbesondere wenn das nächtliche Stillen hinzu kommt, manchem Säugling helfen, nicht in einen zu tiefen Schlaf zu fallen. Gleichzeitig ist es für die Mutter einfacher, sofort zu bemerken und zu reagieren, wenn mit ihrem Kind etwas nicht stimmt.”</span></p></blockquote>
<h3>5. Selbstregulation</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Dein Baby braucht weiterhin die Fähigkeit sich selber <strong>beruhigen</strong> zu können. Das ist bei einem Neugeborenen noch nicht der Fall.</span></p>
<p>Ab wann kann sich ein Kind selbst beruhigen? <span style="font-weight: 400;">Das veranschaulicht dir dieses Bild. Gefunden beim artgerecht-projekt(4).</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-12445 size-full" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/11/bild_artgerecht_selbstregulation.png" alt="Artgerecht Selbstregulation" width="812" height="496" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/11/bild_artgerecht_selbstregulation.png 812w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/11/bild_artgerecht_selbstregulation-400x244.png 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/11/bild_artgerecht_selbstregulation-768x469.png 768w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/11/bild_artgerecht_selbstregulation-680x415.png 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/11/bild_artgerecht_selbstregulation-50x31.png 50w" sizes="auto, (max-width: 812px) 100vw, 812px" /></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Es ist nicht so, dass dein Baby nicht selber probieren würde sich zu beruhigen. Du kannst es gut daran erkennen, wenn es bspw. an seinem <strong>Daumen</strong> nuckelt oder die Hände oder Füße zueinander führt. Wenn es dies aber damit nicht alleine schafft, braucht es deine <strong>Hilfe</strong>.</span></p>
<h3>6. Rituale</h3>
<p>Rituale geben Sicherheit und <strong>Orientierung</strong>. <span style="font-weight: 400;">Ebenso ist es wichtig, dass dein Baby den Unterschied von Tag und Nacht spürt. Das bedeutet, wenn es zum Schlafen geht, wenn du also weißt, dass es müde ist, die <strong>Atmosphäre</strong> wieder ruhiger wird. Gedämpftes Licht, TV am besten aus und kein abendlicher Besuch oder Telefonate. Abendliche Rituale helfen deinem Baby langsam herunter zu fahren. Ein warmes Bad, ein Einschlaflied,ein Kuscheltier oder eine <strong>Kuscheldecke</strong> können hierbei helfen. Und auch eine frische Windel ist von Vorteil.</span><span style="font-weight: 400;"> </span></p>
<h2><b>Meine eigene Geschichte und was ich daraus gemacht habe</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch ich wurde schreien gelassen. Doch zum <strong>Glück</strong> meiner Kinder fing ich an zu hinterfragen und informierte mich auf diversen Blogs und las viele Bücher. Zwei bestimmte Bücher öffneten mir die Augen. Das war zum Einen <a href="https://www.amazon.de/Geborgene-Babys-Beziehung-statt-Erziehung/dp/3937797106/ref=as_li_ss_tl?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;keywords=%E2%80%9CGeborgene+Babys:+Beziehung+statt+Erziehung+dibbern&amp;qid=1573905657&amp;sr=8-3&amp;linkCode=ll1&amp;tag=melaniewittwer-21&amp;linkId=8d21679cf2da15838a47610b39cf41ae&amp;language=de_DE" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">“Geborgene Babys: Beziehung statt Erziehung&#8220;</a>* von Julia Dibbern und zum Anderen <a href="https://www.amazon.de/Suche-nach-verlorenen-Gl%C3%BCck-Gl%C3%BCcksf%C3%A4higkeit/dp/340670865X/ref=as_li_ss_tl?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;keywords=Auf+der+Suche+nach+dem+verlorenen+Gl%C3%BCck&amp;qid=1573905780&amp;sr=8-1&amp;linkCode=ll1&amp;tag=melaniewittwer-21&amp;linkId=20d6b25094a5b305f20ef653fb8a9e14&amp;language=de_DE" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">“Auf der Suche nach dem verlorenen Glück: Gegen die Zerstörung unserer Glücksfähigkeit in der frühen Kindheit&#8220;</a>* </span><span style="font-weight: 400;">von Jean Liedloff. Ich verstand, was Kinder wirklich brauchen. Und das gebe ich ihnen, so gut ich kann, jeden Tag aufs Neue. Und vielleicht magst auch du etwas ändern, um <strong>bedürfnisorientiert</strong> mit deinem Baby umzugehen, um eine harmonische Beziehung zu ihm aufzubauen.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-12549 size-full" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/11/baby-schlaeft.jpg" alt="Baby schläft" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/11/baby-schlaeft.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/11/baby-schlaeft-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/11/baby-schlaeft-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2><b>Was du tun kannst, um für dich und dein Baby gut zu sorgen</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Wenn du dich <strong>ausgelaugt</strong>, überfordert oder hilflos fühlst, dann versuche dir unbedingt Hilfe zu holen. Die Zeit mit einem kleinen Baby kann sehr herausfordernd sein. </span></p>
<h3><strong>1. Unterstützung in der Nacht</strong></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Lass deinen <strong>Partner</strong> vielleicht auch mal eine Nachtschicht einlegen, zumindest für ein paar Stunden &#8211; wechselt euch vielleicht ab. Das hat bei uns super geklappt.</span></p>
<h3><strong>2. Familienpflege oder Hebamme</strong></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Du kannst dich auch tagsüber mit hinlegen und den Haushalt Haushalt sein lassen oder dir eine <strong>Familienpflegerin</strong> suchen, die dich unterstützt und Hilfestellung gibt.</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Hier kannst du nach einer Familienpflege suchen: </span><a href="https://www.zukunft-familie.info/familienpflege/familienpflege-name" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><span style="font-weight: 400;">https://www.zukunft-familie.info/familienpflege/familienpflege-name</span></a></p>
<p><span style="font-weight: 400;">oder hier </span><a href="https://www.betanet.de/ambulante-familienpflege.html#wer-hilft-weiter-6" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><span style="font-weight: 400;">https://www.betanet.de/ambulante-familienpflege.html#wer-hilft-weiter-6</span></a></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Oder du wendest dich gegebenenfalls an (d)eine <strong>Hebamme</strong>, denn sie ist schließlich die Fachfrau, auch für die Zeit nach der Geburt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Nur wenn du <strong>ausgeruht</strong> und ausgeglichen bist, kannst du bindungs- und bedürfnisorientiert im Umgang mit deinem Kind sein. Dein Baby wird es dir <strong>danken</strong>.</span></p>
<h3><strong>3. Schreiambulanz</strong></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Wenn dein Baby sehr viel schreit und du dir <strong>unsicher</strong> bist, dann kann dir eine Schreiambulanz vielleicht weiterhelfen. Hier kannst du nach einer Schreiambulanz in deiner Nähe suchen: </span><a href="https://www.elternsein.info/schreien/baby-schreit-viel/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><span style="font-weight: 400;">ttps://www.elternsein.info/schreien/baby-schreit-viel/</span></a></p>
<h3><strong>4. Therapeutische Hilfe</strong></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Die meisten von uns haben ihr Päckchen zu tragen. Doch wir können alte, übernommene <strong>Muster</strong> durchbrechen, indem wir uns diese bewusst machen, <strong>reflektieren</strong> und an uns arbeiten. Wenn du gar nicht mehr weiterkommst, kannst du dir notfalls therapeutische Hilfe holen, um wieder zu dir selbst zu finden, um dadurch liebevoller zu deinem Baby zu sein, damit es physisch und <strong>psychisch</strong> gesund aufwachsen kann.</span></p>
<p>Du kannst natürlich auch Freunde, <strong>Familie</strong> und Nachbarn um Unterstützung bitten, du musst dich dafür nicht schämen und vielleicht wirst du überrascht sein, dass du doch mehr Hilfe bekommst, als du erwartet hast!</p>
<p>Vor allem im sensiblen <strong>Wochenbett</strong> ist jede Art von Unterstützung hilfreich, um sich voll und ganz auf den kleinen Menschen einzustellen und sich <strong>kennenzulernen</strong>.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ich wünsche euch allen eine tolle <strong>Kuschelzeit</strong> mit euren Kindern. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Lasst mir gern auch einen Kommentar über eure Erfahrungen da!</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wie du dein weinendes Kleinkind bindungs- und  bedürfnisorientiert durch die sogenannte “Trotzphase” begleiten kannst, verrate ich dir gern in meinem nächsten Blogbeitrag. Sei gespannt!</span><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<h2><strong>Quellennachweise:</strong></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">(1)</span><a href="https://artgerecht-projekt.de/de/infos/windelfrei.html" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><span style="font-weight: 400;">https://artgerecht-projekt.de/de/infos/windelfrei.html</span></a><span style="font-weight: 400;"> </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">(2)</span><a href="https://rabeneltern.org/index.php/wissenswertes/tragen-wissenswertes/1190-menschenkinder-sind-traglinge" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><span style="font-weight: 400;">https://rabeneltern.org/index.php/wissenswertes/tragen-wissenswertes/1190-menschenkinder-sind-traglinge</span></a></p>
<p><span style="font-weight: 400;"> (3)</span><a href="https://rabeneltern.org/index.php/wissenswertes/schlafen-wissenswertes/1218-studie-zum-familienbett" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><span style="font-weight: 400;">https://rabeneltern.org/index.php/wissenswertes/schlafen-wissenswertes/1218-studie-zum-familienbett</span></a></p>
<p><span style="font-weight: 400;">(4)</span><a href="https://www.facebook.com/artgerechtprojekt/photos/a.390988954287767/2048919068494739/?type=3&amp;theater" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><span style="font-weight: 400;">https://www.facebook.com/artgerechtprojekt/photos/a.390988954287767/2048919068494739/?type=3&amp;theater</span></a></p>

<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/was-schreien-lassen-mit-deinem-baby-macht/">Was schreien lassen mit deinem Baby macht</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
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