Dein Baby schreit? Diese 5 Laute verraten, was es braucht

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Dein Baby schreit und weint zu den unterschiedlichsten Zeiten, an den verschiedensten Orten, aus Gründen, die du nicht verstehen kannst. Du hast alles probiert, es zu beruhigen, aber es schreit einfach immer weiter. Was will es dir mit seinem Schreien sagen? Was braucht es?

Um zu lernen, dein Baby besser zu verstehen, stelle ich dir heute die Dunstan Babysprache vor: 5 Laute, an denen du ganz genau erkennen kannst, was dein Baby dir mitteilen möchte.

Wenn du erfahren möchtest, um welche Laute es sich genau handelt, lies gerne weiter.

Dein Baby schreit? Diese 5 Laute verraten, was es braucht

Ein Baby kann in den unterschiedlichsten Momenten weinen und schreien – sei es direkt nach dem Aufwachen oder sogar noch im Schlaf, ob du es hinlegst oder trägst, fütterst oder stillst, durch die Gegend fährst oder gerade in den Schlaf begleiten möchtest – es weint.

Und irgendwie hast du schon alles versucht – ohne Erfolg – und langsam beschleicht dich das Gefühl von Unsicherheit, vielleicht wirst du von der hohen Frequenz des Schreiens auch leicht in Panik versetzt, stehst unter Stress und brauchst jetzt dringend eine Antwort: Mein kleiner süßer Schatz, WAS FEHLT DIR?!

Und Dank Priscilla Dunstan wirst du genau das lernen können: Zu verstehen, was dein Baby dir mitteilen möchte, denn es kann viel mehr als scheinbar nur ohne Grund zu schreien.

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Priscilla Dunstan und die Geheimsprache der Babys

Du hast bestimmt schonmal von Menschen gehört, die sich alles merken können, sobald sie etwas gesehen oder gelesen haben: Menschen mit einem fotografischen Gedächtnis.

Bei der Australierin Priscilla Dunstan ist es ähnlich, nur dass es sich bei ihr um ein fotografisches Gedächtnis für Töne handelt. So kann sie sich alles merken, was sie lediglich einmal gehört haben muss. Sehr praktisch war das für sie z.B. in der Schule, wenn der Lehrer vorne redete und sie es sich sofort merken konnte, ohne etwas notieren zu müssen.

Nach der Geburt ihres Babys bemerkte Priscilla, dass es sie immer mit denselben Lauten auf ein bestimmtes Bedürfnis aufmerksam machte. Die Laute prägten sich in ihr Gedächtnis ein, sodass sie beim nächsten Mal, wenn ihr Baby wieder weinte, wusste, was es ihr sagen wollte.

Als sie eines Tages unterwegs war und die Babys um sich herum weinen hörte, stellte sie fest, dass auch diese wie ihr eigenes mit den gleichen Lauten auf das, was sie brauchten, aufmerksam machten.

Priscilla testete ihre Theorie über das Geheimnis der Baby Sprache an über 1.000 Säuglingen – und fand heraus: Neugeborene bis zu einem Alter von 0 bis 3 Monaten geben dieselben 5 Babylaute von sich, unabhängig ihrer Nationalität, Kultur oder Muttersprache der Eltern.



5 Babylaute – und du wirst dein Baby besser verstehen lernen

Priscillas Überzeugung nach entstehen diese Laute aufgrund bestimmter Reflexe, die dazu führen, dass Babys die gleichen fünf Worte von sich geben.

Es mag einige Zeit dauern, aber wenn Mama, Papa oder wer auch immer diese Laute oft genug zu hören bekommen, können sie lernen, diese voneinander zu unterscheiden, um so zu wissen, was das Baby sagen möchte.

Einfacher ist es, die Laute zu erkennen, wenn sich das Baby noch nicht in Rage geschrien hat und hysterisch weint. Sobald sich dein Baby mit seinen Lauten meldet, konzentrier dich auf das, was es dir mitteilen möchte.

1. „NEH!“

Das erste Wort ist „Neh!“ und steht für „Ich habe Hunger!“.

Priscilla glaubt, dass der Laut entsteht, weil das Baby zum Saugen den Gaumen mit der Zunge berührt. Dabei entsteht der Ton „Neh“.

Wenn du also hörst, dass dein Säugling schreit und dabei diesen Laut von sich gibt, dann weißt du jetzt, was es dir sagen möchte: „Fütter mich. Still mich. Ich bin hungrig.“

In folgendem Video kannst du dir das Wort anhören:

2. „OWH!“

Das zweite Wort ist „Owh!“ und bedeutet „Ich bin müde!“.

Der Reflex entsteht durch die Bewegung, die Babys machen, wenn sie gähnen. Sie formen ihren Mund zu einem „O“, dabei entsteht der Laut „Owh„.

Wenn du mal reinhören magst: In diesem Video hörst du den Laut für Müdigkeit:

Wie du dein Baby sanft in den Schlaf begleiten kannst, verrät dir Melanie in einem kommenden Beitrag. Sobald er online ist, verlink ich ihn hier für dich.

3. „HEH!“

Wenn sich dein Baby unwohl fühlt, sei es, weil ihm zu kalt oder zu warm ist, weil die Windel voll ist oder es sich gerade in einer unbequemen Position befindet, weil du es z.B. hinlegst oder es im Kinderwagen liegt, wird es „Heh!“ sagen. Am gehauchten „H“wirst du erkennen, dass es sich gerade unwohl fühlt.

Hier kannst du dir den Klang für „Ich fühle mich unwohl“ anhören:

4. „EAIR!“

Der Laut „Eair!“ verrät dir, dass dein Baby Bauchschmerzen hat. Stell dir vor, du spannst deinen Bauch an und versuchst zu atmen, dann hörst du das Wort „Eair„. Oftmals spannen die Babys dabei auch ihre Beinchen an.

Hör gerne mal rein:

5. „EH!“

Muss dein Baby aufstoßen, wird es dir das mit dem Laut „Eh!“ mitteilen. Der Reflex versucht die Luft aus dem Körper zu drücken, dabei entsteht der Sound „Eh„.

Hilf deinem Baby, ein Bäuerchen zu machen. Wenn es nicht mehr „Eh“ sagt, weißt du, dass es ihm wieder gut geht.

Hier kommt das Geräusch für „Ich muss aufstoßen!“

Fazit

Ich persönlich habe erst von der Dunstan Babysprache erfahren, als unser Sohn bereits älter als drei Monate war, ich kann leider nicht von eigenen Erfahrungen sprechen. Dennoch hoffe ich, mit diesem Beitrag über die Sprache der Babys Familien helfen zu können, ihre Neugeborenen besser zu verstehen und damit für mehr Leichtigkeit und Klarheit zu sorgen.

Ich hatte manchmal den Eindruck, unzulänglich zu sein, wenn mein Baby weinte und ich partout nicht erraten konnte, was es wollte. Es war schrecklich und stressig für uns beide.

Und selbst, wenn du nach diesem Beitrag immer noch nicht auf Anhieb verstehst, was dein Baby braucht, dann rede dir nicht ein, dass du deshalb eine schlechte Mutter, ein schlechter Vater oder wer auch immer seist.

Ich kann mir gut vorstellen, dass du jeden Tag dein Bestes gibst, damit es deinem Kind an nichts fehlt. Und wenn du mal nicht weißt, was jetzt gerade los ist, dann denke ich, wird dein Baby trotzdem erfahren, dass es wichtig ist, dass du für es da bist und es nicht allein sein muss.

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