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		<title>Die 10 wichtigsten Tipps zum Abstillen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Apr 2019 05:38:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ich hab mich schon lange gefragt, ob ich jemals einen Beitrag übers Abstillen schreiben werde, weil ich es nie für möglich gehalten hatte, dass die Stillbeziehung zwischen meinem Sohn und mir je enden wird. Aber jetzt ist es wirklich so weit und ich kann sagen: Ja, mein Kleinkind hat sich abgestillt und braucht auch nachts ... <a title="Die 10 wichtigsten Tipps zum Abstillen" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/abstillen/" aria-label="Mehr zu Die 10 wichtigsten Tipps zum Abstillen">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab mich schon lange gefragt, ob ich jemals einen Beitrag übers Abstillen schreiben werde, weil ich es nie für möglich gehalten hatte, dass die Stillbeziehung zwischen meinem Sohn und mir je enden wird.</p>
<p>Aber jetzt ist es wirklich so weit und ich kann sagen: Ja, mein <strong>Kleinkind</strong> hat sich abgestillt und braucht auch nachts keine Brust mehr zum Einschlafen.</p>
<p>Hier sind meine 10 wichtigsten Tipps zum Abstillen!</p>
<p><span id="more-11239"></span></p>
<h2>Die 10 wichtigsten Tipps zum Abstillen</h2>
<p>Während ich diesen Beitrag mit meinen 10 besten <strong>Tipps</strong> zum Abstillen schreibe, horch ich in mich rein und frag mich: Bin ich traurig darüber, dass es jetzt vorbei ist? Kein <strong>Einschlafstillen</strong> mehr, kein nächtliches Stillen mehr, kein schneller Tröster bei Unfällen und Krankheit, macht mich das irgendwie wehmütig?</p>
<p>Vor wenigen Wochen hätte ich noch lauthals gerufen: Nee, auf keinen Fall! Ich liebe meine wieder gewonnene Freiheit, Freizeit. Oliver ist 3,5 Jahre alt und lässt sich jetzt anders trösten, braucht keine Brust mehr, um sich zu beruhigen oder einzuschlafen, das ist einfach super cool!</p>
<p>Kann sein, dass es an dieser ruhigen Atmosphäre dieses Cafés liegt, in dem ich gerade sitze, aber jetzt denke ich so: Hm, ja, doch, irgendwie ist es schon ein ganz kleines bisschen schade. Nicht, weil ich jetzt mehr Zeit habe, sondern eher, weil ein wichtiger Lebensabschnitt vorbei ist. Für immer.</p>
<p>Das <strong>Stillen</strong> ist eine so wunderbare, mal anstrengende, aber wiederum auch so wichtige Zeit, dass wir uns gut überlegen sollten, <strong>wann</strong>, warum und vor allem <strong>wie</strong> wir abstillen. Aus diesem Grund möchte ich dir meine 10 wichtigsten Tipps zum Abstillen mit auf den Weg geben.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="pintbild aligncenter wp-image-11646" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/die-10-wichtigsten-tipps-zum-abstillen.jpg" alt="Die 10 wichtigsten Tipps zum Abstillen | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="801" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/die-10-wichtigsten-tipps-zum-abstillen.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/die-10-wichtigsten-tipps-zum-abstillen-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/die-10-wichtigsten-tipps-zum-abstillen-287x430.jpg 287w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/die-10-wichtigsten-tipps-zum-abstillen-454x680.jpg 454w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/die-10-wichtigsten-tipps-zum-abstillen-33x50.jpg 33w" sizes="(max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<h3>1. Der richtige Zeitpunkt</h3>
<p><strong>Wie lange</strong> stillen? Wann abstillen? Meiner Meinung nach ist dieser Punkt der wichtigste von allen.</p>
<p>Denn wie lange du dein Kind stillst und wann du abstillst, das entscheiden nur dein Kind und du, denn es ist eure <strong>Stillbeziehung</strong>, lass also bitte nicht andere darüber entscheiden.</p>
<p>Dass die Oma traurig ist, dass ihr Enkelkind noch nicht bei ihr übernachten kann, weil es noch einschlafgestillt wird, und sie jetzt meint, es sei an der Zeit, dass du abstillst, ist bedauerlich. Der Nachbar von nebenan findet, dass dein Kind schon zu alt dafür ist, um gestillt zu werden? Das ist SEIN Problem, also mach es nicht zu deinem.</p>
<p>Wenn dir jemand dazu rät abzustillen, horch in dich rein und frag dich ganz ehrlich, ob dein Kind und du das auch so empfindet. Ob ihr das möchtet. Und ob ihr bereit dafür seid.</p>
<p>Die <strong>Stillzeit</strong> ist im Vergleich zum restlichen Leben so kurz und sie kommt nie mehr zurück, also überleg dir gut, ob du abstillst, weil DU es willst oder weil jemand anderes das als &#8222;<strong>richtig</strong>&#8220; empfindet.</p>
<p>Bedenke, dass das <a href="https://www.stillkinder.de/haeufige-fragen-zum-langzeitstillen/">&#8222;Langzeitstillen&#8220;</a> deinem Kind und auch dir viele Vorteile mit auf den Weg gibt, es im Umkehrschluss also viele Nachteile für dich und dein Kind gibt, wenn du es (frühzeitig) <strong>abstillst</strong>.</p>

<h3>2. Langsam ausschleichen lassen</h3>
<p>Je entspannter die Abstillzeit gestaltet wird, desto einfacher wird es für euch beide. Klar: Wenn du von heute auf morgen abstillen musst, wird es sich komplizierter gestalten, als wenn du ganz <strong>natürlich</strong> und <strong>sanft</strong> abstillen kannst, wenn sich also dein Körper und dein Kind langsam darauf einstellen können.</p>
<p>Bei uns war es z.B. so, dass Oliver erst ständig und überall trank. Dann fing ich an, ihm nicht mehr aktiv die Brust anzubieten, d.h. ich <strong>stillte</strong> ihn nur noch, wenn er mich darauf ansprach. So ergab es sich, dass wir nur noch zu Hause stillten, denn unterwegs war er zu abgelenkt. Später trank er dann nur tagsüber, dann nur noch abends, dann nur noch nachts und schließlich nur noch bei schlimmen Unfällen, Schmerzen oder in ganz besonders kuscheligen Momenten&#8230;</p>
<p>Je entspannter du das Abstillen gestaltest, sodass es sich <strong>langsam</strong> ausschleichen kann, desto angenehmer wird es für dich, deinen Körper und dein Kind.</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-11649 aligncenter" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/mutter-stillt-kind-im-arm.jpg" alt="Mutter stillt Kind im Arm" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/mutter-stillt-kind-im-arm.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/mutter-stillt-kind-im-arm-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/mutter-stillt-kind-im-arm-50x32.jpg 50w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>3. Achtung bei &#8222;Expert*innen&#8220;</h3>
<p>Du willst dein Kind betreuen lassen, aber die/der Erzieher*in sagt, erst wenn dein Kind abgestillt ist, kann die <strong>Eingewöhnung</strong> gelingen?</p>
<p>Du musst demnächst ein <strong>Medikament</strong> einnehmen, es steht eine <strong>OP</strong> an und dein/e Ärzt*in erzählt dir, du darfst dein Kind nicht mehr stillen?</p>
<p>Dein Kind hat <strong>Karies</strong> und die/der Zahnärzt*in setzt dich unter Druck, du musst <strong>sofort abstillen</strong>, wenn du die Gesundheit deines Kindes nicht gefährden willst?</p>
<p>Ob Eltern, Tanten, Onkel, Nachbar*innen, Freund*innen &#8211; wenn es ums Stillen geht, werden plötzlich alle zu Expert*innen. Da kommen dann Sprüche wie &#8222;Was, du stillst IMMER NOCH??&#8220;, &#8222;Da ist doch nur noch Wasser drin.&#8220;, &#8222;Ich hab gehört, <a href="https://www.milchtropfen.de/schadstoffe-in-muttermilch/">in Muttermilch sind ganz viele Schadstoffe</a>!&#8220;.</p>

<p>Ob das wirklich der Wahrheit entspricht, vermögen die einen oder anderen noch infrage stellen zu können. Von Erzieher*innen, Psycholog*innen, Ärzt*innen und dergleichen nehmen wir allerdings ganz natürlich an, dass sie kompetent genug sind, uns Tipps zum Stillen geben zu können, ohne dass wir das je hinterfragen. Doch woran machst du Kompetenz fest? Daran, dass du freundlich behandelt wirst? Jemand studiert hat? Erfahren scheint? Einen weißen Kittel oder einen Doktortitel trägt?</p>
<p>Wenn dir ein/e scheinbare/r Expert*in rät, abzustillen, dann wende dich bitte zunächst an Leute, die sich (höchstwahrscheinlich) auf dem Gebiet auskennen, nämlich an Stillberater*innen, wie z.B. die von der <a href="https://www.lalecheliga.de/stillberatung/lll-stillberaterinnen" target="_blank" rel="noopener">La Leche Liga</a> oder dem <a href="https://www.afs-stillen.de/" target="_blank" rel="noopener">AFS Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen Bundesverband e.V.</a>.</p>
<h3>4. Erkenne unerfüllte Bedürfnisse</h3>
<p>Wenn du stillst und es dich <strong>nervt</strong> und stresst, dann frag dich: Nervt dich wirklich DAS STILLEN? Oder ist es etwas ganz anderes? Vielleicht nervt dich eigentlich, dass immer DU es bist, die das Kind beruhigt, weil du dir eigentlich Unterstützung durch deine/n Partner*in wünschst?</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-11650 aligncenter" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/ueberforderte-mutter-mit-baby-und-haushalt.jpg" alt="Überforderte Mutter mit Baby und Haushalt" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/ueberforderte-mutter-mit-baby-und-haushalt.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/ueberforderte-mutter-mit-baby-und-haushalt-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/ueberforderte-mutter-mit-baby-und-haushalt-50x32.jpg 50w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>So war es beispielsweise bei mir. Seither war ich es, die unseren Sohn ins Bett brachte, bis auf wenige Ausnahmen, die ich an einer Hand abzählen konnte. Und das <strong>nervte</strong> mich. Ich fand es <strong>ungerecht</strong>. Ich wünschte mir Gleichberechtigung und Unterstützung im gemeinsamen Familienleben. Als mein Mann also weniger arbeitete und mehr Zeit mit Oliver verbrachte, konnte ich die neu gewonnene Zeit für mich zum Arbeiten nutzen, weshalb das Stillen für mich so ganz nebenbei viel angenehmer wurde, obwohl ich am Stillen gar nichts verändert hatte, ich hatte einfach nur ein Bedürfnis erfüllt.</p>
<p>Wenn du also merkst, dass dich das Stillen nervt, dann frag dich, ob das Stillen nicht eher nur der <strong>Auslöser</strong> ist, dass du genervt bist, und eigentlich ein ganz anderes, <strong>unerfülltes Bedürfnis</strong> dahinter liegt. Wünschst du dir mehr Freizeit? Unterstützung? Gleichberechtigung? Selbstbestimmung? Was ist es, das du brauchst? Denn wenn du das heraus gefunden hast, dann kannst du aktiv etwas dafür tun, dass dein <strong>Bedürfnis</strong> gestillt wird, und musst nicht die Stillbeziehung zum Sündenbock erklären.</p>

<h3>5. Sei klar und ehrlich</h3>
<p>Bei mir war es so, dass mir das Stillen nach 3,5 Jahren sowohl am Tag als auch in der <strong>Nacht</strong> unglaublich unangenehm wurde. Und das sagte ich Oliver auch so und es war ok für ihn, nicht mehr oder nur ganz kurz zu stillen.</p>
<p>Einerseits denke ich, dass sein Alter Grund dafür war, dass er es gut akzeptieren konnte, andererseits denke ich auch, dass ich einfach <strong>klar</strong> in meiner Botschaft war, eben weil es sich auf einmal so unangenehm anfühlte.</p>
<p>Wenn du von dir aus das Stillen beenden willst, dann rate ich dir, einerseits klar in deiner Botschaft zu sein, andererseits finde ich es persönlich auch sehr wichtig, ehrlich zu sein. Keine Ausreden, wie &#8222;Die Brust ist krank&#8220; oder &#8222;Die Milch ist alle&#8220;. Übernimm die <strong>Verantwortung</strong> für deine Entscheidung, statt sie abzuwälzen, dein Kind hat es verdient, dass du <strong>ehrlich</strong> mit ihm bist.</p>
<h3>6. Begleite dein Kind</h3>
<p>Es kann natürlich auch sein, dass du abstillen willst, dein Kind das aber richtig <strong>scheiße</strong> findet und viel weint und schreit. Und dazu hat es auch allen Grund und das ist ok. Durch diesen <strong>Frust</strong> und diese <strong>Trauer</strong> solltest du dein Kind hindurch begleiten. Es will gesehen werden. Es will dir sagen, dass es jetzt traurig ist. Und du musst jetzt für dein Kind da sein und ihm zuhören.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11651" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/kind-weint-im-arm-der-mutter.jpg" alt="Kind weint im Arm der Mutter" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/kind-weint-im-arm-der-mutter.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/kind-weint-im-arm-der-mutter-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/kind-weint-im-arm-der-mutter-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wenn <strong>Zweifel</strong> in dir kommen, frag dich: Will ich jetzt weiter stillen, damit es nicht mehr weint und ich diese Tränen nicht mehr ertragen muss? Wenn du eigentlich nicht mehr stillen willst, aber weiter stillen würdest, nur damit dein Kind aufhört zu weinen, dann würdest du gegen dein eigenes Bedürfnis handeln. Und was soll dein Kind daraus lernen? Dass man nicht für die eigenen <strong>Grenzen</strong> einstehen sollte?</p>
<p>Wenn also Zweifel in dir kommen, dann schau, ob du wirklich fürs Abstillen <strong>bereit</strong> bist oder doch nicht. Du kannst deine Meinung natürlich ändern und weiter stillen, ich würde dir aber raten, dass du ganz ehrlich zu dir selber bist, aus welchem Grund du deine Entscheidung triffst.</p>
<h3>7. Du kennst dein Kind und dich am Besten</h3>
<p>Manche schlagen vor, für einige Tage allein zu verreisen und die/den Partner*in mit dem Kind allein zu lassen. Für mich <strong>persönlich</strong> wäre das nichts, aber das kann ich nur <strong>entscheiden</strong>, weil ich mein Kind und mich gut kenne.</p>
<p>Damit meine ich: Bei all den Tipps zum Abstillen, die du hier und auch sonstwo liest, bleibt es am Ende immer dir und natürlich deinem Kind überlassen, ob diese Abstilltipps auch bei euch passen.</p>

<h3>8. Veränderungen brauchen Zeit</h3>
<p>Gerade <strong>nachts</strong> wird es am Anfang länger dauern, bis dein Kind eingeschlafen ist, bei uns dauerte das Zubettbringen manchmal eine Stunde oder mehr. Bis man sich an etwas Neues <strong>gewöhnt</strong> hat, kann es dauern, Veränderungen brauchen nun mal ihre Zeit.</p>
<p>Für mich war es z.B. auch ungewohnt, nicht mehr so schnell <strong>einschlafen</strong> zu können wie bisher, doch mit der Zeit gewöhnten wir uns beide dran und kuschelten einfach viel häufiger.</p>
<p>Bei euch kann es auch etwas ganz anderes sein. Findet eure <strong>Alternative</strong> und lasst euch Zeit, euch daran zu gewöhnen. Dass es sich bei der Alternative um einen Schnuller handeln muss, finde ich übrigens nicht, meine Meinung ist weiterhin, <a href="https://www.milchtropfen.de/es-geht-auch-ohne-schnuller/">es geht auch ohne Schnuller</a>. Andererseits kann es natürlich auch so sein, dass dein Kind noch ein <strong>Saugbedürfnis</strong> hat, dann wäre es angebracht, einen geeigneten Ersatz zu suchen.</p>
<h3>9. Abstillen heißt nicht Durchschlafen</h3>
<p>Verbinde das Abstillen nicht damit, dass dein Kind fortan <strong>durchschlafen</strong> wird, denn das stimmt einfach nicht. Auch Erwachsene wachen nachts mehrmals auf, erinnern sich aber u.U. einfach nicht mehr daran.</p>
<p>Auch Oliver wacht nachts mehrmals auf. Mal ist er durstig, dann trinkt er Wasser, kuschelt sich wieder ein und schläft weiter. Oder er muss pullern, dann tragen entweder der Papa oder ich ihn zur Toilette und dann wird weiter geschlafen. Manchmal wacht er auf und merkt, dass ich weiter von ihm weg liege, als ihm lieb ist, dann möchte er mit mir kuscheln, ich rutsch zu ihm rüber und wir schlafen kuschelnd weiter.</p>
<blockquote><p>&#8222;Dass du abgestillt hast, bedeutet, dass du nicht mehr stillst, es bedeutet nicht, dass dein Kind dich nachts nicht mehr braucht.&#8220; &#8211; Milchtropfen</p></blockquote>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11653" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/kind-mit-eltern-wach-im-bett.jpg" alt="Kind mit Eltern wach im Bett" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/kind-mit-eltern-wach-im-bett.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/kind-mit-eltern-wach-im-bett-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/kind-mit-eltern-wach-im-bett-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>10. Ausnahmen sind völlig ok</h3>
<p><strong>Ausnahmen</strong> bestätigen die Regel. Es kann vorkommen, dass dein Kind schon mehrere Tage, vielleicht sogar Wochen nicht mehr gestillt wurde, und dann plötzlich wieder an die <strong>Brust</strong> will. Das kann z.B. dann der Fall sein, wenn es sich stark verletzt hat, bei uns geschah es manchmal auch &#8211; in meinen Augen &#8211; aus dem Nichts heraus.</p>
<p>Ich rate dir, es <strong>zuzulassen</strong> und dein Kind an der Brust zu stillen, denn dein Kind wird nicht wieder 24/7 stillen. Sieh es mehr wie eine <strong>Rückversicherung</strong> für dein Kind an, dass du immer noch für es da bist. Ich bin mir sicher, wenn es kurz getrunken hat, ist es auch wieder gut, und irgendwann reicht es für dein <strong>Kind</strong>, dass ihr &#8222;nur&#8220; kuschelt und du es <a href="https://www.milchtropfen.de/troestende-worte-wie-man-richtig-troestet/">tröstest</a>.</p>
<p>Was für <strong>Abstilltipps</strong> hast du noch auf Lager? Schreib sie mir gern in die Kommentare.<br />
</p>
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		<title>Wie Eltern durch Ärzte verunsichert werden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Jan 2017 07:00:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>In diesem Beitrag möchte ich einfach mal schildern, welche Erfahrungen wir als Eltern bisher mit Hellersdorfer Ärzten machen mussten. Die uns stark verunsicherten. Wütend machten. Und wie wir uns von dem Druck der Ärzte auch wieder lösen konnten. Wie Eltern durch Ärzte verunsichert werden Da steht er vor uns. Mit seinen weißen Haaren. In seinem ... <a title="Wie Eltern durch Ärzte verunsichert werden" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden/" aria-label="Mehr zu Wie Eltern durch Ärzte verunsichert werden">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Beitrag möchte ich einfach mal schildern, welche Erfahrungen wir als Eltern bisher mit Hellersdorfer Ärzten machen mussten. Die uns stark verunsicherten. Wütend machten. Und wie wir uns von dem Druck der Ärzte auch wieder lösen konnten.<span id="more-2188"></span></p>
<h2>Wie Eltern durch Ärzte verunsichert werden</h2>
<p>Da steht er vor uns. Mit seinen weißen Haaren. In seinem weißen Kittel. Sieht mich abschätzig an. Grinst süffisant. Legt jedes meiner Worte auf die Goldwaage.</p>
<p>&#8222;Beim Kleinen ist es jetzt immer so, dass&#8230;&#8220;, erkläre ich dem Kinderarzt. Ich muss ja jetzt nicht so tief ins Detail gehen. Es gab einfach Probleme beim Stuhlgang. Denke, das reicht als Hintergrundinfo.</p>
<p>Seine Antwort darauf:&#8220;IMMER?&#8220;</p>
<p>Ich:&#8220;Naja, seit &#8230;&#8220;</p>
<p>Arzt:&#8220;Ach! Erst ist es &#8222;IMMER&#8220;, jetzt nur noch &#8222;SEIT&#8220; &#8230;&#8220;</p>
<p>Als ich diese Korinthenkackerei über mich ergehen lasse und lieber schweige, kommen wir endlich zur Problembehandlung. Die lautet aber so ganz anders als vermutet. Der Arzt schaut sich kurz alles an und schiebt dann alles auf &#8211; na, was wohl? &#8211; die Milch. Muttermilch.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2577" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-doktor-im-weissen-kittel.jpg" alt="Wie Eltern durch Ärzte verunsichert werden - Doktor im weißen Kittel" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-doktor-im-weissen-kittel.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-doktor-im-weissen-kittel-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>In ganz seltenen Fällen kann es vorkommen, dass die Milch &#8211; ich rede hier nicht von Kuhmilch oder sonstwas, ich rede von Muttermilch &#8211; dieses Problem auslöst. Ich soll abstillen, heißt es einfach. Ist ja eh Zeit. Der Kleine ist immerhin schon über 1 Jahr alt!</p>
<h2>Zweite Meinung einholen</h2>
<p>Und dann sind wir aus der Praxis raus und ich will das nicht glauben, was ich gerade gehört habe. Ich will eine zweite Meinung, ehe ich so einen riskanten Schritt wage.</p>
<p>Vorzeitiges Abstillen &#8211; obwohl der kleine Mann ohne Schnuller aufwächst &#8211; bedeutet Stress. Für alle. Und das nur auf Grundlage einer Annahme eines Mannes mit Doktortitel und weißem Kittel.</p>
<p>Mein Mann will dem Arzt Glauben schenken. &#8222;Du suchst dir doch nur so lange eine weitere Meinung, bis du endlich jemanden gefunden hast, der dir sagt, was du hören willst.&#8220;, meint er. Ja, kann sein. Ich bin nämlich der festen Überzeugung, dass ICH Recht habe. Und nicht der Kinderarzt. Ob unsympathisch oder nicht, spielt keine Rolle.</p>
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<p>Das finde ich auch immer gut: Wenn man dem Arzt nicht ganz vertraut und unsicher ist, holt man sich eine zweite Meinung ein.</p>
<p>Ich klapper also an einem Tag mit meiner Schwiegermutter die Praxen ab. In der Hoffnung, dass uns irgendjemand ran nimmt. Denn das Problem ist nach wie vor da. Und der kleine Mann tut uns Leid. Wir wollen helfen.</p>
<p>Irgendwann stoßen wir dann auch auf eine Kinderarztpraxis. Zwar auch in Hellersdorf, aber immerhin ist es eine Frau Doktor. Kann ja nicht schaden. Die wird das mit dem Stillen bestimmt anders sehen.</p>
<p>Aber Hellersdorf ist anscheinend voll vom veralteten Wissen und Leuten, die meinen, Ahnung zu haben. Nur leider haben sie keine Ahnung. Die Ärztin rät mir genau das gleiche. Ich soll abstillen. Das brauchen die in dem Alter eh nicht mehr. Und wenn er dann mal nachts schreit, dann muss er da halt durch und dann ist das Thema auch erledigt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2579" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-aerztin.jpg" alt="Wie Eltern durch Ärzte verunsichert werden - Ärztin" width="680" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-aerztin.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-aerztin-300x189.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ich war schockiert! Nicht nur, dass mir geraten wird, mein Kind abzustillen, ohne irgendwelche auf Testergebnissen beruhenden Beweise. Nein. Jetzt sagt man mir noch, WIE ich abzustillen habe. Dass ich hart bleiben soll. Dass ich mein Kind schreien lassen soll. Jetzt sind sie nicht nur Kinderärzte, sondern gleichzeitig noch Erziehungberater. Und dazu noch schlechte! Ich sage der Ärztin, dass ich mein Kind ganz sicher nicht schreien lassen werde. Und verlasse missmutig die Praxis.</p>
<p>Meine Schwiegermutter fand das total einleuchtend, was die Ärztin da von sich gegeben hatte. Dass sich der Stoffwechsel des Kindes ja gar nicht beruhigen kann in der Nacht, da er ja ständig in Arbeit ist.</p>
<p>Ich persönlich habe keine Ahnung von Medizin. Ich habe das nicht studiert. Oder irgendwelche Fachbücher dazu gelesen. Deshalb gehe ich ja zum Arzt. Aber ich kann einfach nicht glauben, dass etwas, was die Natur erschaffen hat, schlecht für mein Kind sein soll. Das ist für mich absolut unlogisch und nicht nachvollziehbar. Da kann man mir mit noch so vielen klugen Argumenten kommen. Wenn mir mein Bauch und vor allem mein Kind sagen, dass das so, wie wir es bisher machen, gut ist, dann breche ich das nicht abrupt ab.</p>

<h2>Eile mit Weile</h2>
<p>Es muss nicht bei jedem Kind helfen, was wir gemacht haben. Aber bei uns hat sich das Problem von selbst gegeben. Ohne abstillen. Wir haben unserem Sohn einfach Zeit gegeben.</p>
<p>Was bedeutet das im Klartext? Sonst haben wir ihn immer abgehalten, wenn er mal musste &#8211; ob groß oder klein. Jetzt wollte er nicht mehr abgehalten werden, sondern machte lieber in die Windel. Vielleicht, weil er eine angenehmere Position für sich fand, ich weiß es nicht. Und nach ein paar Wochen war das Problem weg.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2580" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-mutter-und-kind-halten-hand-1.jpg" alt="Wie Eltern durch Ärzte verunsichert werden - Mutter und Kind halten Hand" width="678" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-mutter-und-kind-halten-hand-1.jpg 678w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-mutter-und-kind-halten-hand-1-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 678px) 100vw, 678px" /></p>
<p>Und ich bin stinksauer auf die Ärzte, die einfach immer gern den schnellen Weg gehen wollen und alles auf die Muttermilch schieben. Er wird noch gestillt? Na kein Wunder, dass er das hat! Sie schlechte Mutter, Sie! Geben Sie ihm gefälligst Kuhmilch! Oder Pulvermilch! Und&#8217;n Schnuller! Der arme Junge!</p>
<p>Das ist ja das Irrwitzige an der ganzen Sache. Es ist total normal, dass Babys und Kinder in Kinderbüchern einen Schnuller im Mund haben. Es ist völlig ok für unsere Gesellschaft, dass wir lieber die Muttermilch einer Kuh bevorzugen, unsere eigene Muttermilch aber als eklig oder nicht nährstoffreich genug ansehen. Natürlich gibt man seinem Kind nach dem 1. Jahr Pre-Nahrung. Als ob das nötig wäre&#8230; Aber von mir aus sollen das alle so machen, wenn sie das für richtig halten. Aber mir dann weiszumachen, meine Muttermilch sei schlecht oder nicht gut genug für mein Kind, das geht zu weit.</p>
<div id='c7745_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
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<h2>Völlig verunsichert</h2>
<p>Eines Tages waren wir bei einer Hellersdorfer Zahnärztin. Mit Zahnarzthelferin oder wie auch immer man diesen Beruf nennt. Unser Sohn hatte vorne an den Schneidezähnen Verfärbungen. &#8222;Karies!&#8220;, hieß es. &#8222;Sofort abstillen!&#8220;</p>
<p>Auf meine Nachfrage, wie ich das schaffen soll, er hat keinen Schnuller und ist es nunmal gewöhnt, an der Brust einzuschlafen, meldete sich die Zahnarzthelferin zu Wort. Er braucht einen Schnuller (also einen Brustersatz &#8211; mehr ist ein Schnuller nicht). Und ja, die anfänglichen Nächte werden schwer (übersetzt heißt das, er wird heulen und schreien und weinen und die Welt nicht mehr verstehen), aber er wird sich daran gewöhnen (in meinen Augen eher resignieren).</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2581" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-baby-mit-schnuller-im-mund.jpg" alt="Wie Eltern durch Ärzte verunsichert werden - Baby mit Schnuller im Mund" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-baby-mit-schnuller-im-mund.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-baby-mit-schnuller-im-mund-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Als wir auch aus dieser Praxis gingen, fragte mich mein Mann, was ich jetzt machen will. Und ich war wirklich fertig. Es waren jetzt schon 3 Ärzte, die Muttermilch als schädlich bezeichneten. Hatte ich Unrecht? Ist Stillen doch &#8222;schlecht&#8220;? Es können sich doch nicht so viele Ärzte auf einmal irren.</p>
<p>Ich war total niedergeschlagen. Schnuller kaufen. Welchen? Wie viele? Wie würde der kleine Mann darauf reagieren? Was, wenn er den nicht will? Wie werden die Nächte? Ich war echt verzweifelt.</p>
<h2>Rückhalt</h2>
<p>Mein Mann bekam das natürlich mit. Und setzte sich gleich, als wir zu Hause waren, an den Computer und recherchierte. Ich rief Leute an, von denen ich wusste, dass sie meine Meinung teilten. Ich brauchte Rückhalt. Musste Mut fassen. Kraft tanken. Ich telefonierte ewig mit meiner Schwägerin und mit meiner Schwester.</p>
<p>Und dann stieß mein Mann auf endlos viele Beiträge zum Thema Stillen und Karies. Die Vorteile des Stillens. Auch des Langzeitstillens. Meine Schwester bombardierte mich mit Studien zum Stillen und verlinkte mir tolle Seiten. Gierig verschlang ich jeden einzelnen Artikel. Und fand wieder zu meinem Bauchgefühl. Auch mein Mann, der anfangs noch die Meinung der Ärzte teilte, war wieder auf meiner Seite.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2582" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-buecher-lesen.jpg" alt="Wie Eltern durch Ärzte verunsichert werden - Bücher lesen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-buecher-lesen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-buecher-lesen-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Und jetzt, da ich wieder ich bin und wie ich denke, denke ich mir: Wie viele Eltern wurden und werden noch immer so verunsichert? So falsch beraten? Und das auf Kosten der Babys, Kleinkinder, Kinder? Ich kann es mir gar nicht vorstellen. Und will es auch gar nicht. Denn das Leid, das so vielen angetan wird, ist unerträglich für mich.</p>
<p>Und nein, das ist nicht übertrieben, wenn ich von Leid spreche. Wenn man sein Kind vorzeitig abstillt, obwohl es nicht bereit dazu ist, ist es Leid, was ihm da angetan wird. Und auch der Mutter. Denn die denkt, sie macht das Richtige, hört auf den Arzt, und zieht die Sache knallhart durch. Immer mit diesem Stich im Herzen, der ihr sagt, dass es falsch ist. Aber sie will nur das Beste für ihr Kind und macht eigentlich genau das Gegenteil. Und all das Leid könnte uns erspart werden, wenn es solche Ärzte wie die oben beschriebenen nicht gäbe.</p>
<p>Aber so wird es immer bleiben, denke ich. Es wird immer Ärzte mit diesen veralteten Vorstellungen geben. Und auch Menschen, die keine Ärzte sind, werden uns immer und immer wieder verunsichern. Weil sie mit gefährlichem Halbwissen durch die Gegend laufen und ihre Meinung kundtun. Weil sie einfach keine Ahnung haben, aber denken, sie hätten Ahnung. Und statt einfach diese Meinung für sich zu behalten, drücken sie sie uns auf und wollen, dass wir uns ändern.</p>
<div id='c3766_31_19' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div>
<h2>Fazit</h2>
<p>Zusammenfassend bleibt mir also nur noch Folgendes zu sagen:</p>
<ol>
<li>Ich höre auf die Signale meines Kindes. Wenn es nicht bereit für das Abstillen ist, werde ich nicht abstillen.</li>
<li>Ich werde nicht nur auf mein Kind, sondern weiterhin auf mein Bauchgefühl hören.</li>
<li>Ärzte wissen viel, aber eben auch nicht alles. Sie sind auch nur Menschen. Und Menschen machen Fehler. Oder lassen sich von der allgemein herrschenden Meinung leiten. Wie sie aufgewachsen sind, spiegelt sich teils auch in ihren Ratschlägen wieder.</li>
<li>Deshalb höre ich mir trotzdem gern an, was für Empfehlungen der Arzt gibt. Kann ja auch sein, dass ich mich irre. Aber dann nehme ich mir die Zeit und recherchiere, ob das wirklich so stimmt, oder vielleicht noch dem Wissen aus Zeiten des Kalten Kriegs entstammt.</li>
<li>Rückhalt ist wichtig! Und wenn es nur eine Person ist. Hätte es meine Schwester, Schwägerin oder letztendlich auch meinen Mann nicht gegeben, wer weiß, ob ich nicht doch nachgegeben und dem Ratschlag der Ärzte gefolgt wäre.</li>
</ol>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2583" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-herzliche-umarmung.jpg" alt="Wie Eltern durch Ärzte verunsichert werden - herzliche Umarmung" width="680" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-herzliche-umarmung.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-herzliche-umarmung-300x189.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p style="padding-left: 30px;">6. Hellersdorf ist für uns kein Bezirk, in dem wir aktuelles Wissen von den Ärzten mehr erwarten. Wir fahren jetzt lieber länger mit dem Auto, als uns nochmal so                verunsichern zu lassen. Dann lieber zu einem weit entfernten Arzt, der dann aber auch wirklich helfen kann.</p>
<p>Hattet ihr auch schon solche Erlebnisse mit Ärzten?</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden/">Wie Eltern durch Ärzte verunsichert werden</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
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			</item>
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		<title>1. Mal Einschlafen ohne Brust</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Dec 2016 21:17:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinkind]]></category>
		<category><![CDATA[Stillen]]></category>
		<category><![CDATA[abstillen]]></category>
		<category><![CDATA[Einschlafstillen]]></category>
		<category><![CDATA[Erkältung]]></category>
		<category><![CDATA[Heiserkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich will heute nicht vom Abstillen oder dergleichen berichten, sondern vielmehr von einem Tag, an dem es meinem Sohn einfach nicht möglich war, zum Einschlafen gestillt zu werden. 1. Mal Einschlafen ohne Brust Der Papa ist für knapp 2 Tage unterwegs und fährt quer durch Deutschland. Und wie das an solchen Tagen so ist, werden ... <a title="1. Mal Einschlafen ohne Brust" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/1-mal-einschlafen-ohne-brust/" aria-label="Mehr zu 1. Mal Einschlafen ohne Brust">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich will heute nicht vom Abstillen oder dergleichen berichten, sondern vielmehr von einem Tag, an dem es meinem Sohn einfach nicht möglich war, zum Einschlafen gestillt zu werden.<span id="more-2076"></span><div id='c6287_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>1. Mal Einschlafen ohne Brust</h2>
<p>Der Papa ist für knapp 2 Tage unterwegs und fährt quer durch Deutschland. Und wie das an solchen Tagen so ist, werden der kleine Mann und ich prompt krank. Eine kleine Erkältung bei uns, mehr nicht.</p>
<p>Beim Kleinen kommt allerdings noch das Zahnen dazu. Die dicken Backenzähne wollen durch. Da wird ordentlich Schleim produziert. Gepaart mit dem Erkältungsschleim ergibt das Ganze eine schön vollgestopfte Nase, sobald sich der Kleine auch nur annähernd in eine Liegeposition begibt.</p>
<h2>Erbrechen</h2>
<p>Mittlerweile haben mein Mann und ich uns bereits daran gewöhnt, dass der Kleine vom krassen Schleimen viel husten muss und sich dann derart reinsteigert, dass er davon erbrechen muss. Wir wecken ihn dann, wenn es mit dem Husten losgeht, lieber auf (auch wenn er das doof findet), statt es bis zum Kotzen kommen zu lassen.</p>
<p>Bei mir ist das aber so, dass ich das nicht richtig abschätzen kann, wann es Zeit zum Aufwecken ist und wann es mal nur ein kleiner Husten war. Da kann ich bereits direkt neben ihm im Familienbett sein oder noch in der Küche &#8211; bewaffnet mit Babyphone &#8211; sitzen. Mein Mann hat ein viel feineres Gespür dafür.</p>
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</div>
<p>Und so passiert es nämlich, dass ich den Kleinen zwar husten höre, aber sehe, dass er gleich wieder einschläft. Dann hustet er wieder kurz. Schläft weiter. Die ganze Zeit war ich am Rätseln, ob ich ihn aufwecken soll oder nicht. Und dann hab ich zu lange nachgedacht und der Kleine hat sein Abendbrot im Bett verteilt. Alles voll: Kissen, Decke, Laken, Matratzenunterlage, Kind.</p>
<p>Also alles sauber machen. Kind umziehen. Wieder ins Bett. Stillen. Er trinkt ein wenig, ist auch sehr müde, muss aber immer wieder abgehen, um Luft zu holen. Mieser Schleim. Und von dem ewigen An und Ab, Luft holen, keine Luft bekommen, wird der kleine Mann wieder wach. Es ist etwa 19:30 Uhr.</p>
<h2>Aufstehen, hinlegen, aufstehen&#8230;</h2>
<p>Und ihr könnt es mir glauben oder nicht. Der Kleine brauchte sage und schreibe 4 Stunden, um wieder einzuschlafen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2087" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/1-mal-einschlafen-ohne-brust-zeit.jpg" alt="1. Mal Einschlafen ohne Brust - Zeit" width="680" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/1-mal-einschlafen-ohne-brust-zeit.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/1-mal-einschlafen-ohne-brust-zeit-300x189.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Erst quasselte er viel im Bett, dann hieß es &#8222;Auf!&#8220; für Aufstehen. Also aufstehen (ich war noch nicht müde, kein Problem, fand es nur etwas schade, weil ich gerade dabei war, am <a href="https://www.milchtropfen.de/das-wenn-buch/" rel="noopener">Wichtelgeschenk</a> zu arbeiten). Tee kochen. Ziehen lassen. Trinken. Der Kleine wollte unbedingt heißen Tee trinken (wie ich ihn bei Erkältungen am liebsten habe), also gieße ich etwas Tee in einen Eierbecher. Wir pusten. Er schlürft. Das tut gut!</p>
<p>Dann sagt er &#8222;Mude! Bett!&#8220; für &#8222;müde&#8220; und dass er ins Bett will. Also wieder rein. Dann fehlen aber noch die Fee und Rosi, seine neue Puppe. Also schnell aufstehen und die beiden holen. Da weint der Kleine schon, weil ich das Zimmer verlassen habe und er noch im Bett liegt. Schnell zurück! Einmummeln! Kuscheln! Mit Fee und Rosi natürlich! Die sind aber irgendwann doof und werden weggefeuert. &#8222;Auf!&#8220;</p>

<h2>Bauchlage</h2>
<p>Manchmal schlief unser Sohn auch auf mir ein, wenn die Nase zu war, weil er dadurch besser Luft bekam. Der Versuch endete diesmal damit, dass ich als Straße für sein Auto herhielt. Wo das nur wieder herkam? Und seht es mir nach, wenn ihr jetzt denkt &#8222;Ins Bett gehören ja auch keine anregenden Spielsachen. Da soll geschlafen werden.&#8220;. Wenigstens konnte ich so ein paar Minuten wieder Kraft schöpfen. Das ist wichtig, wenn man weiß, dass sich das Einschlafen noch eine Weile hinziehen wird. Da braucht man jede erdenkliche Minute für ein kleines bisschen Ruhe.</p>
<h2>Aufrichten</h2>
<p>Sonst mache ich das beim Zahnen immer so, dass ich meinem Kleinen etwas unter den Kopf lege, damit er etwas aufrechter liegt und der Schleim besser ablaufen kann und er besser Luft bekommt. Aber diesmal funktioniert das nicht. Alles zu.</p>
<p>Ich habe bereits eine Schüssel mit heißem Wasser und Wick VapoRup ins Zimmer gestellt. Ein herrlicher Duft breitet sich im Zimmer aus.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2081" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/1-mal-einschlafen-ohne-brust-dampfende-schuessel.jpg" alt="1. Mal Einschlafen ohne Brust - dampfende Schüssel" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/1-mal-einschlafen-ohne-brust-dampfende-schuessel.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/1-mal-einschlafen-ohne-brust-dampfende-schuessel-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Brust und Hals werden auch etwas eingeschmiert. Mir als Kind tat das bei Erkältungen immer seeeehr gut, erinnerte ich mich. Der Kleine schnuppert auch gerne dran. Aber schlafen kann er trotzdem nicht. Keine Luft.</p>
<h2>Tragen</h2>
<p>So geht das echt eine Ewigkeit. Das immer wieder erneute Aufstehen und Hinlegen mit dem Gedanken, dass er jetzt endlich schlafen wird, im nächsten Moment aber zerschlagen wird, zehrt. Ich werde immer müder. &#8222;Bett! heißt es erneut. Wir gehen ins Bett. Gedämmtes Licht. Kuscheln. Ab und zu stillen (siehe oben). Dann will er auf meinem Handy malen, das etwas weiter weg von uns liegt und von ihm entdeckt wurde. Also gut. Notiz an. Jetzt kann der Kleine malen. Ich mache zwischendurch die Augen zu. Ruhe mich so gut es geht aus. Denn dann geht es wieder raus aus dem Bett.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2086" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/1-mal-einschlafen-ohne-brust-muede-katze-im-bett.jpg" alt="1. Mal Einschlafen ohne Brust - Müde Katze im Bett" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/1-mal-einschlafen-ohne-brust-muede-katze-im-bett.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/1-mal-einschlafen-ohne-brust-muede-katze-im-bett-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ein Versuch, weiter liegen zu bleiben, artet in Tränen aus. Er zerrt an meinem Hals, um mich hochzuziehen. Also gut&#8230;</p>
<p>Er will getragen werden. Nichts leichter als das. Darin bin ich Profi. Ich erinnere mich an die Zeiten, als der Kleine noch kleiner war als jetzt, und noch im Tragegurt einschlafen konnte. Ich schnappe mir also den Tragegurt im Flur und ruckzuck sitzt der Kleine gemütlich drin und kuschelt sich an mich und grinst. Da kommen wohl nicht nur bei mir schöne Erinnerungen hoch&#8230;</p>
<p>Nachdem wir eine Weile durch die Wohnung gelaufen sind und die Dunkelheit draußen bestaunt haben, heißt es wieder &#8222;Bett!&#8220;. Ich will mich mit dem Kleinen im Tragegurt ins Bett setzen, damit er im Gurt schläft, aber nein. Er will raus. Liegen. Na gut.</p>
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<h2>Langsam, ganz langsam</h2>
<p>Ich biete ihm zwar die Brust an, aber mehr als einmal kurz dran nuckeln ist nicht drin. Er hält die Brust fest in seinen Händen, aber trinkt nicht mehr dran. Wir kuscheln ganz eng. Decken uns wieder zu. Die Augen gehen ein paar Mal zu, dann wieder auf. Um zu sehen, ob noch alles gut ist. Irgendwann fallen sie dann ganz zu. Gehen nicht mehr auf. Es ist 23:23 Uhr &#8211; ich hab auf die Uhr geschaut.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2078" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/1-mal-einschlafen-ohne-brust-kind-schlaeft-friedlich.jpg" alt="1. Mal Einschlafen ohne Brust - Kind schläft friedlich" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/1-mal-einschlafen-ohne-brust-kind-schlaeft-friedlich.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/1-mal-einschlafen-ohne-brust-kind-schlaeft-friedlich-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Zwischendurch wird der kleine Mann unruhig. Schnoddert. Niest. Versucht durch die Nase zu atmen. Es geht nicht. Alles verstopft. Warum atmet er nicht durch den Mund, wie ich es ihm vorgemacht habe? Wenn ich nicht durch die Nase atmen kann, wenn ich schlafen will, werde ich wahnsinnig! Ich kann nicht verstehen, wie irgendwer dabei schlafen kann. Aber wenigstens schläft der Kleine überhaupt.</p>
<p>Ich traue mich gar nicht von ihm weg. Er schnarcht so laut. Ich werde heute wohl nicht schlafen können. Habe da so spezielle Angewohnheiten, damit ich schlafen kann (tiefe Dunkelheit, Ruhe, kein Schnarchen, kein lautes Atmen, kein Vogelgezwitscher, entfernter Straßenlärm ist ok).</p>
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<h2>Vorzeitig abstillen</h2>
<p>Als er an den darauffolgenden Tagen auch wieder ohne Brust einschlief, dachte ich schon, der Moment des Abstillens würde kommen. Kam aber dann doch nicht. Jetzt ist er wieder gesund und wird wie eh und je in den Schlaf gestillt.</p>
<p>Aber als ich da so neben ihm lag, fing ich an zu grübeln. Und ich stellte mir vor, wie Mütter vom vorzeitigen Abstillen berichten. Das ist doch voll anstrengend, schoss es mir durch den Kopf. Mit Stillen ist das Einschlafen so einfach. Geht so schnell. Ist so schön. Wenn ich mir vorstelle, ich würde jeden meiner Abende und Nächte so verbringen, nur damit der Kleine abgestillt wird&#8230; ich würde mich für verrückt erklären. Wer macht sich so&#8217;nen Stress? Denn das ist es. Stress für mich. Stress für das Kind.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2080" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/1-mal-einschlafen-ohne-brust-baby-schlaeft-beim-stillen.jpg" alt="1. Mal Einschlafen ohne Brust - Baby schläft beim Stillen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/1-mal-einschlafen-ohne-brust-baby-schlaeft-beim-stillen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/1-mal-einschlafen-ohne-brust-baby-schlaeft-beim-stillen-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Was ich mir nach diesem Abend bzw. dieser Nacht sage: Ich stille erst ab, wenn der Kleine dafür bereit ist. UND: Ich wecke den Kleinen bei Husten lieber auf, anstatt auf die nächste Kotzeritis zu warten. UND: Beim nächsten Mal schlafe ich DEFINITIV sofort mit dem Kleinen ein, statt noch stundenlang einen Bericht zu schreiben! Ich bin doch nicht ganz dicht bin ich!</p>
<p>Hattet ihr auch schonmal solche Abende/Nächte?<br />
</p>
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