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		<title>Plusrente &#8211; Der ultimative Tipp für deine Altersvorsorge</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Apr 2018 05:00:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Kaum zu glauben, aber wahr: Es gibt eine Methode, nach der du sowohl online als auch offline einkaufen und gleichzeitig bares Geld für deine Rente sparen kannst. Wie genau dieses einfache, jedoch geniale System funktioniert, verrate ich dir im heutigen Beitrag. Plusrente &#8211; Der ultimative Tipp für deine Altersvorsorge Stell dir Folgendes vor: Du gehst einkaufen, ... <a title="Plusrente &#8211; Der ultimative Tipp für deine Altersvorsorge" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/plusrente-der-ultimative-tipp-fuer-deine-altersvorsorge/" aria-label="Mehr zu Plusrente &#8211; Der ultimative Tipp für deine Altersvorsorge">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum zu glauben, aber wahr: Es gibt eine Methode, nach der du sowohl online als auch offline einkaufen und gleichzeitig bares <strong>Geld</strong> für deine <strong>Rente</strong> sparen kannst.</p>
<p>Wie genau dieses einfache, jedoch geniale System funktioniert, verrate ich dir im heutigen Beitrag.</p>
<p><span id="more-9453"></span></p>
<h2>Plusrente &#8211; Der ultimative Tipp für deine Altersvorsorge</h2>
<p>Stell dir Folgendes vor: Du gehst einkaufen, tanken, <strong>shoppen</strong>, ins Kino, buchst deinen Urlaub, verbringst einen Abend mit deinen Freund*innen im Restaurant, triffst dich mit ihnen in einem Café, einer Bar oder wo auch immer, unternimmst was Tolles mit deinen Kindern und deiner Familie und sparst gleichzeitig <strong>bares</strong> <strong>Geld</strong>.</p>
<p>Ist das nicht genial, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden? Von dieser <strong>Sparmethode</strong> erzählte uns vor Kurzem Basti, unser Versicherungsberater.</p>
<p>Basti kennen wir gar nicht mal soooo lange. Mein Mann lernte ihn durch seinen YouTube Kanal Versicherungen mit Kopf kennen. Das ist gerade mal ein Jahr her und trotzdem ist es schon ein ganz anderes Verhältnis, als das zu unserer damaligen Versicherungsberaterin. Viel informativer. <strong>Persönlicher</strong>. Ohne das Gefühl, etwas aufgequatscht zu bekommen, sondern einfach nur das, was wirklich <strong>wichtig</strong> für einen ist.</p>
<p>Wenn wir uns von Basti beraten lassen, geschieht das über Skype, was sich zum Einen schneller arrangieren lässt und zum Anderen einfach persönlicher ist, als ein bloßes Telefonat. So können wir uns auch zwischendurch mal kurzfristig austauschen und gegenseitig Tipps geben. Auf diese Weise erfuhren wir zum Beispiel auch von Bastis heißem Tipp.</p>
<p>Diesen <strong>Tipp</strong> will ich dir natürlich nicht vorenthalten, denn eine entscheidende Frage schwebt doch immer mit im Raum: Werden wir im <strong>Rentenalter</strong> allein von der gesetzlichen leben können?</p>
<p>Eben. Und genau deshalb ist es so wichtig, dass wir dafür sorgen, auch im hohen Alter unseren gewohnten Lebensstandard genießen zu können. Warum dann nicht auf so einfache und bequeme Weise wie beim Einkaufen? Also löcherten mein Mann und ich Basti mit unseren Fragen. Wir wollten mehr erfahren.</p>
<h2>Einkaufen und sparen &#8211; Wie funktioniert das?</h2>
<p><strong>Plusrente</strong> nennt sich dieses simple und überaus wichtige <strong>Sparmodell</strong>, das auf folgendem Prinzip beruht: Du schließt einen Altersvorsorgevertrag für die plusrente ab. Dort zahlst du monatlich einen von dir festgelegten Betrag ein, der mindestens 30€ beträgt. Dieser Sparbetrag wiederum wird angelegt und soll auf diese Weise bis zu deinem Rentenalter zu einem ansehnlichen Sümmchen heranwachsen.</p>
<p><iframe src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/jiTbjkXRdwk?rel=0&amp;controls=0" width="680" height="383" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"><span data-mce-type="bookmark" style="display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;" class="mce_SELRES_start">﻿</span></iframe></p>
<p>Das Geniale kommt aber noch: Wenn du <strong>online</strong> <strong>shoppen</strong> gehen willst, meldest du dich vorher über plusrente.de auf deinem Account an. Dort kannst du bei über 1.000 Online-Shops einkaufen gehen und erhältst je nach Shop einen bestimmten Anteil des Kaufpreises als <strong>Cashback</strong> zurück.</p>
<h2>Was ist Cashback?</h2>
<p>Cashback kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt &#8222;Geld zurück&#8220;.</p>
<p>Statt dich wie andere Firmen mit Punkten o.ä. zu belohnen, die du dann umständlich gegen Prämien eintauschen kannst, bekommst du <strong>Geld zurück</strong>.</p>
<p>Du siehst: Neben deinem monatlichen Sparbetrag bestimmt auch dein Kaufverhalten, wie viel <strong>zusätzlich</strong> in deine private Rentenversicherung fließt.</p>
<h2>Wie erhalte ich Cashback?</h2>
<p><strong>Wichtig</strong>: Um Cashback zu erhalten, ist es wichtig, dass du die <strong>Onlineshops</strong> direkt über plusrente.de aufrufst. Nur so erhältst du dein Cashback.</p>
<p>Es gibt jedoch eine weitere Möglichkeit, beim Einkaufen Geld zu sparen, und zwar mit der pluskarte.</p>
<h2>Pluskarte</h2>
<p>Die <strong>pluskarte</strong> ist eine kostenlose und gebührenfreie Visa-Karte, mit der du wie gewohnt einkaufen gehst. Der Unterschied zu deiner herkömmlichen <strong>Kreditkarte</strong>: Du erhältst zusätzlich Cashback, egal, ob für den Restaurantbesuch, den Flug, das Reisebüro usw. Überall, wo <strong>Kartenzahlung</strong> möglich ist, kannst du mit deiner persönlichen Plusrente Kreditkarte einkaufen und gleichzeitig bares Geld sparen.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-9493 alignnone" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/03/vorteile-der-pluskarte.png" alt="Vorteile der pluskarte | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="635" height="265" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/03/vorteile-der-pluskarte.png 635w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/03/vorteile-der-pluskarte-400x167.png 400w" sizes="(max-width: 635px) 100vw, 635px" /></p>
<p>Sobald sich 50€ angesammelt haben, fließen diese direkt auf dein Altersvorsorgekonto.</p>
<p>Im Rentenalter kannst du dir dann den angesparten Betrag entweder <strong>einmalig</strong> oder als <strong>lebenslange Rente </strong>auszahlen lassen.</p>

<h2>Insidertipps</h2>
<p>Als wir das alles von Basti erfuhren, war klar: Da machen wir mit.</p>
<p>Wir sind ständig mit dem Auto auf Achse, gehen oft tanken, unterwegs essen, übernachten in Hotels, wir gehen gern <strong>einkaufen</strong> (sowohl online als auch ganz normal in einem Geschäft oder Supermarkt) und unternehmen auch mit unseren Freund*innen und <strong>Familien</strong> gern etwas. Für uns wäre das Sparen mit der plusrente also ideal.</p>
<p>Daraufhin unterschrieben wir den Altersvorsorgevertrag. Online geht das bisher leider (noch) nicht, man muss das über einen Versicherungsberater machen lassen.</p>
<p>Wir ließen also alles wie gewohnt über Basti laufen, nach wenigen Tagen flatterte die Post ins Haus. Danach kauften wir wie gewohnt weiter ein, nur mit dem Unterschied, dass das über Plusrente.de geschah, und verwendeten die pluskarte als Zahlungsmittel.</p>
<p>Basti gab uns dann noch ein paar interessante <strong>Insidertipps</strong>, die ihm und seiner Frau aus eigener <strong>Erfahrung</strong> enorm viel Cashback einbrachten:</p>
<h3>Insidertipp Nummer Eins:</h3>
<p>Wenn du online über plusrente.de einkaufen gehst, bezahl am Besten mit deiner pluskarte. Dadurch erhältst du <strong>doppelt Cashback</strong>!</p>
<h3>Insidertipp Nummer Zwei:</h3>
<p>Ich gehe ja unheimlich gern auf Amazon shoppen, nur leider macht Amazon nicht bei Cashbackaktionen mit.</p>
<p>Du kannst aber trotzdem auf Amazon shoppen und gleichzeitig Cashback erhalten: Einfach die Plusrenten-Kreditkarte als Zahlungsmittel in deinem <strong>Amazon</strong> Konto angeben und damit bezahlen und schon ist dir der Cashback sicher.</p>
<h3>Insidertipp Nummer Drei:</h3>
<p>Wenn du dich mit Freund*innen im Restaurant, Kino, Café, in der Bar oder wo auch immer triffst, biete an, für alle zu zahlen. Deine Freund*innen zahlen dir das Geld später zurück und du heimst jetzt schon <strong>ordentlich Cashback</strong> ein!</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Altersvorsorge ist so wichtig und trotzdem scheint es viele gar nicht zu interessieren. Es ist ein langweiliges und noch soooo weit entferntes Thema. Es betrifft die Leute (noch) nicht, weshalb sie sich erst viel zu spät damit beschäftigen.</p>
<p>Doch dann stehen sie im Alter da und wundern sich, warum sie nicht von ihrer <strong>gesetzlichen Rentenversicherung</strong> leben können. Und dann? Was machen sie dann? Altersarmut kommt gar nicht so selten vor, wie man annehmen mag. Nach den Zahlen des Statistischen Bundesamtes ist rund jeder Siebte der über 65-Jährigen in Deutschland von Altersarmut betroffen.</p>
<p>Um sich nicht der Gefahr der Altersarmut auszusetzen, müssen wir uns um unsere <strong>Altersvorsorge</strong> kümmern, und zwar jetzt, und nicht erst, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.</p>
<p>Mit der plusrente kann Altersvorsorge richtig <strong>Spaß</strong> machen und es ändert sich praktisch nichts, während wir für unsere Rente sparen. <strong>Einfacher</strong> geht es wirklich nicht.</p>
<h3><span style="color: #99cc00;">Die Vorteile der plusrente auf einen Blick:</span></h3>
<p><i class="fa fa-plus" style="color: #96c11f;" aria-hidden="true"></i> Du sparst bei jedem Einkauf für deine Zukunftsvorsorge.<br />
<i class="fa fa-plus" style="color: #96c11f;" aria-hidden="true"></i> Dir stehen über 1.000 beliebte Online-Shops zur Auswahl.<br />
<i class="fa fa-plus" style="color: #96c11f;" aria-hidden="true"></i> Das Cashback-Guthaben erhöht deinen Rentenbeitrag.<br />
<i class="fa fa-plus" style="color: #96c11f;" aria-hidden="true"></i> Flexible Entnahmen für Wünsche oder größere Anschaffungen sind möglich.<br />
<i class="fa fa-plus" style="color: #96c11f;" aria-hidden="true"></i> Auch die Familie kann &#8222;mit-shoppen&#8220;.</p>
<p>Also: Gehst du gern shoppen? Willst du dir für deine Rente ein nettes Polster anlegen? Willst du beides einfach und bequem miteinander verbinden und für ein besseres Leben im Rentenalter aktiv werden? Dann wende dich jetzt an Basti &#8211; kostenlos und völlig unverbindlich.</p>
<h2 id="kontakt" style="text-align: center;"><span style="color: #ffa300;">Kostenlosen Termin vereinbaren</span></h2>
<p><img decoding="async" class="nopin aligncenter size-full wp-image-9747" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/04/basti-von-versicherung-mit-kopf.jpg" alt="Basti von Versicherung mit Kopf" width="640" height="534" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/04/basti-von-versicherung-mit-kopf.jpg 640w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/04/basti-von-versicherung-mit-kopf-400x334.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/04/basti-von-versicherung-mit-kopf-515x430.jpg 515w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><br />
[contact-form-7]</p>
<p><br />
</p>
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		<title>Langzeitstillen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Sep 2017 11:37:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Neulich habe ich von einer britischen Mutter gelesen, die ihre 8-jährige Tochter stillt. Der Bericht wurde in einer Stillgruppe geteilt und erhitzte in nur kürzester Zeit die Gemüter. Bevor du angewidert die Nase rümpfst und wegklickst, möchte ich dich dazu einladen, dir meine Gedanken zu diesem Thema durchzulesen. Langzeitstillen TRIGGERWARNUNG! Dieser Beitrag befasst sich mit ... <a title="Langzeitstillen" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/langzeitstillen/" aria-label="Mehr zu Langzeitstillen">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich habe ich von einer britischen Mutter gelesen, die ihre 8-jährige Tochter <strong>stillt</strong>. Der Bericht wurde in einer Stillgruppe geteilt und erhitzte in nur kürzester Zeit die Gemüter.</p>
<p>Bevor du angewidert die Nase rümpfst und wegklickst, möchte ich dich dazu einladen, dir meine <strong>Gedanken</strong> zu diesem Thema durchzulesen.</p>
<p><span id="more-6755"></span><div id='c2255_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div><br />
</p>
<h2>Langzeitstillen</h2>
<p><strong>TRIGGERWARNUNG! Dieser Beitrag befasst sich mit dem Thema Langzeitstillen. In den Kommentaren wird das Thema Missbrauch angesprochen, das einige Leser*innen beunruhigend finden könnten. Lesen auf eigene Verantwortung. <a href="https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/kinder-und-jugend/kinder-und-jugendschutz/schutz-vor-sexualisierter-gewalt/hilfs-und-beratungsangebote/hilfs-und-beratungsangebote-fuer-betroffene-angehoerige-und-fachkraefte-127338">Hilfs- und Beratungsangebote für Betroffene, Angehörige und Fachkräfte</a> sind verlinkt.</strong></p>
<p>In einer Facebookgruppe wurde miss Mum&#8217;s Beitrag <a href="http://www.missmum.at/diese-mama-stillt-ihre-achtjaehrige-tochter-und-diese-sagt-folgendes-dazu/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8222;Diese Mama stillt ihre achtjährige Tochter und die hat folgendes zu sagen&#8220;</a> geteilt, der mich vom Weiterscrollen abhielt. Ich stutzte. Auf dem Bild war eine Frau zu sehen, die ein Kind stillte. Laut Facebookpost war das Kind zu diesem Zeitpunkt <strong>8 Jahre alt</strong>.</p>
<p>DAS hatte ich auch noch nicht gesehen. Babys werden gestillt. Kleinkinder mitunter auch noch, aber selbst das ist bei uns schon eine Seltenheit. Aber ein 8-jähriges Kind, ja, das war auch für mich etwas ungewöhnlich.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-10181 pintbild aligncenter" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/langzeitstillen-warum-es-fast-keine-gruende-gegen-langzeitstillen-gibt.jpg" alt="Langzeitstillen - Warum es (fast) keine Gründe gegen Langzeitstillen gibt | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="801" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/langzeitstillen-warum-es-fast-keine-gruende-gegen-langzeitstillen-gibt.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/langzeitstillen-warum-es-fast-keine-gruende-gegen-langzeitstillen-gibt-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/langzeitstillen-warum-es-fast-keine-gruende-gegen-langzeitstillen-gibt-287x430.jpg 287w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/langzeitstillen-warum-es-fast-keine-gruende-gegen-langzeitstillen-gibt-454x680.jpg 454w" sizes="auto, (max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<h2>Gespaltene Meinungen zum Langzeitstillen</h2>
<p>So ein Thema ist natürlich reißerisch, weil die Meinungen hier weiiiiiit auseinander gehen. In kürzester Zeit hatten sich 4 Gruppen herauskristallisiert:</p>
<h3>Die 1. Gruppe</h3>
<p>Die 1. Gruppe fand es einfach nur schön, dass diese Mutter ihrer Tochter das Stillen ermöglichte. Daumen hoch, süßen Kommentar drunter, mit Herzchen aufhübschen, fertig.</p>
<h3>Die 2. Gruppe</h3>
<p>Die 2. Gruppe blieb noch ganz bei sich. Sagte zwar, dass es für sie persönlich <strong>undenkbar</strong> wäre, <strong>akzeptierte</strong> aber die Mutter, die ihr 8-jähriges Kind stillt. Ganz nach dem Motto &#8222;Leben und leben lassen&#8220;.</p>
<h3>Die 3. Gruppe</h3>
<p>Die 3. Gruppe hingegen kommentierte mit Worten wie &#8222;<strong>Pervers</strong>&#8222;, &#8222;Nicht mehr normal&#8220;, &#8222;Unmöglich&#8220;, &#8222;Nicht mehr schön&#8220;, &#8222;Furchtbar&#8220;, &#8222;Krank&#8220; und dergleichen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7054" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/drei-affen-zwei-mit-weit-aufgerissenem-mund.jpg" alt="Drei Affen, zwei mit weit aufgerissenem Mund" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/drei-affen-zwei-mit-weit-aufgerissenem-mund.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/drei-affen-zwei-mit-weit-aufgerissenem-mund-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Einige unter ihnen konnten nicht einmal genau beschreiben, warum sie es pervers oder was auch immer fanden. Aus irgendeinem Grund ließen sie absolut nicht mit sich reden und beleidigten auf&#8217;s Schärfste. Es war kein Herankommen oder vernünftiges Diskutieren mit ihnen möglich.</p>
<h3>Die 4. Gruppe</h3>
<p>Die 4. Gruppe empfand es wie die 3. Gruppe als extrem <strong>negativ</strong>, rückte aber zumindest mit der Sprache raus. Sie <strong>begründeten</strong>, warum sie Langzeitstillen nicht gutheißen. Damit kann man arbeiten, dachte ich.</p>
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<h2>Gründe gegen Langzeitstillen</h2>
<p>Gehst du jene <strong>Argumente</strong> derjenigen durch, die das Langzeitstillen negativ empfanden, wirst du am Ende feststellen, dass es fast (!) keinen Grund gegen <strong>Langzeitstillen</strong> gibt.</p>
<h3>1. Kuscheln reicht doch in dem Alter aus!</h3>
<p>Dass Stillen nicht nur Nahrungsaufnahme bedeutet, ist vielen gar nicht klar. <a href="https://www.stillkinder.de/stillen-ist/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stillen ist</a> so viel mehr als nur Durst und/oder Hunger zu löschen. Stillen ist Liebe, Nähe, Geborgenheit, <strong>Frieden</strong>, Ruhe, Entspannung, ein sicherer Hafen und vieles mehr. Und das nicht nur für Babys. Liest man sich die <a href="https://www.stillkinder.de/antworten-eines-stillkindes/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Meinungen gestillter Kinder</a> durch, wird klar, dass das Stillen an der Brust für sie etwas ganz Wunderbares ist.</p>
<p>Wer sagt, dass Kuscheln ausreichen muss? Warum muss Kuscheln ausreichen?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7041" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/mutter-haelt-trauriges-kind-in-den-armen.jpg" alt="Mutter hält trauriges Kind in den Armen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/mutter-haelt-trauriges-kind-in-den-armen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/mutter-haelt-trauriges-kind-in-den-armen-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>2. Das natürliche Abstillalter liegt zwischen 2 und 7 Jahren!</h3>
<p>Im Jahre 2005 wies die amerikanische Akademie der Kinderärzte (AAP) in ihrer veröffentlichten Verlautbarung „Breastfeeding and the Use of Human Milk“ darauf hin, dass es keine Obergrenze zur <strong>Stilldauer</strong> gibt. Daneben geben anthropologische Forschungen Hinweis darauf, dass das <strong>natürliche Abstillalter</strong> beim Menschen zwischen 2,5 und 7 Jahren liegt. So las ich es in der <a href="http://www.lalecheliga.de/images/pdf/StellungnahmeStilldauer.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stellungnahme zur Stilldauer</a> des La Leche Liga Deutschland e.V. und des AFS Bundesverband &#8211; Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen e.V.</p>
<p>Nun wird dieses Kind aber bereits ein Jahr länger gestillt&#8230; Man stelle sich mal vor: Mit 7 Jahren ist Stillen noch ok. Mit 7 Jahren und 1 Tag nicht mehr. Mit 8 Jahren schon gar nicht!</p>
<p>Das sind doch alles nur <strong>Zahlen</strong>. Wir sind Menschen, individuell, und passen nunmal nicht stets in Muster rein.</p>
<p>Dass eine Forschung ergab, das natürliche Abstillalter beim Menschen liege zwischen 2,5 und 7 Jahren, heißt doch nicht, dass es kein Darunter und Darüber geben darf.</p>
<p>Ich finde die <a href="http://www.who.int/nutrition/topics/global_strategy/en/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Empfehlung der WHO</a> &#8222;(&#8230;) 2 Jahre oder darüber hinaus.&#8220; genau richtig. Denn letztendlich geht es nicht darum, welche Zahl uns vorschreibt, wie lange Stillen noch &#8222;normal&#8220; ist, sondern darum, ob wir es noch wollen.</p>
<h3>3. Ich will meinen Busen auch irgendwann mal wieder für mich haben!</h3>
<p>Und da kommen wir auch schon zum einzigen Argument, das <strong>gegen</strong> Langzeitstillen spricht: Die Mutter will es nicht (mehr).</p>
<p>Das Argument &#8222;Ich will meinen Busen auch mal wieder für mich haben.&#8220; finde ich völlig in Ordnung. Für diese Mutter wäre es persönlich zu lang.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7042" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/frau-liegt-entspannt-auf-dem-bett.jpg" alt="Frau liegt entspannt auf dem Bett" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/frau-liegt-entspannt-auf-dem-bett.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/frau-liegt-entspannt-auf-dem-bett-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wie lange gestillt wird, hängt von Mutter UND Kind ab. Wenn die Mutter sich also dagegen entscheidet, dann ist das so und sie muss sich Gedanken darüber machen, wie sie nun sanft <a href="https://www.milchtropfen.de/abstillen/"><strong>abstillen</strong></a> kann.</p>
<p>Doch genau so sollte auch die Entscheidung von Mutter und Kind akzeptiert werden, die weiter stillen. Leben und leben lassen.</p>
<h3>4. Die Mutter muss endlich mal loslassen!</h3>
<p>Einige kamen nun auf das Thema <strong>Trennungsangst</strong> zu sprechen. Die Mutter würde noch stillen, weil sie einfach nicht loslassen könne. Sie täte ihrer Tochter damit nichts Gutes, hätte einen an der Waffel.</p>
<p>Das kann sein, aber niemand von uns kennt diese kleine Familie. Wir wissen nichts von der Beziehung zwischen Mutter und Kind, kennen ihren Alltag nicht, wie sie sich verhalten, was sie mögen, was sie nicht mögen, wie sie Konflikte lösen uvm.</p>
<p>Der Beitrag, den ich las, war viel zu kurz, um ein ungefähres Bild zwischen Mutter und Kind zu bekommen. Am Ende kam die Frage auf, was denn die Tochter zum Langzeitstillen sagen würde. Ihre Meinung: Es sei ganz normal. Sie sei damit aufgewachsen. Punkt.</p>
<p>Ich hatte mir mehr Ausführlichkeit gewünscht und wurde etwas enttäuscht. Aber dann dachte ich mir: Für sie ist es völlig normal. Sie muss nicht lang und breit erklären, warum sie noch gestillt werden möchte. Sie ist damit aufgewachsen. Kennt es gar nicht anders. Will es scheinbar auch gar nicht anders. Und wenn die Mutter sie lässt, dann ist doch alles gut. Schließlich geht es darum und nur darum, was Mutter und Kind wollen.</p>
<p>Und seien wir mal ganz ehrlich: Wenn das <strong>Kind</strong> nicht mehr gestillt werden möchte, dann kann die Mutter da wenig machen, außer es zu akzeptieren. Wie sollte es auch anders gehen?</p>
<p>Wenn man sich wirklich Gedanken darüber macht, ob das noch &#8222;gesund&#8220; und &#8222;normal&#8220; ist, dann sollte man diese Familie einfach mal kennenlernen. Sie anschreiben, sich miteinander austauschen, treffen, miteinander reden, beobachten und kennen sowie verstehen lernen.</p>
<h3>5. Milch aus dem Becher ist ok, aber doch nicht aus der Brust!</h3>
<p>Manche schrieben, dass die Milch ja auch einfach <strong>abgepumpt</strong> und dem Kind in einem Becher gereicht werden könne.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7044" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/kinder-in-weihnachtskleidung-trinken-milch-aus-glasflaschen.jpg" alt="Kinder in Weihnachtskleidung trinken Milch aus Glasflaschen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/kinder-in-weihnachtskleidung-trinken-milch-aus-glasflaschen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/kinder-in-weihnachtskleidung-trinken-milch-aus-glasflaschen-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>AHA!, dachte ich mir. Es geht hier also gar nicht darum, dass das Kind 8 Jahre alt ist. Oder dass es Muttermilch trinkt. Sondern darum, dass es diese aus der <strong>Brust</strong> seiner Mutter trinkt. Und das zeigt nur eins: Das Stillen wird als sexuelle Handlung angesehen.</p>
<p>Können wir uns dem Trend, dass unsere <a href="http://www.afs-stillen.de/rund-ums-stillen/politik/207-schoene-gute-boese-brust-kulturgeschichte-eines-koerperteils.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Brüste für Werbung und dergleichen zweckentfremdet</a> werden, endlich widersetzen? Brüste sind nunmal zum Stillen da und haben absolut nichts mit einer <strong>sexuellen Handlung</strong> zu tun! Ich finde es schade, dass sowohl Frauen als auch Männer die eigentliche Funktion einer Brust völlig aus den Augen verloren haben.</p>
<h3>6. Manche Kinder kommen mit 8 schon in die Pubertät!</h3>
<p>Genau so sieht es mit dem Argument, dass das Kind in die Pubertät kommt, aus. Ja, dann ist es in der Pubertät. Hormone werden produziert. Sekundäre Geschlechtsorgane bilden sich aus. Und weiter?</p>
<p>Leider wurde dieser Kommentar nicht weiter ausgeführt, weshalb ich hier nur spekulieren kann. Aber ich denke, auch diese Mutter hat das Stillen mit einem sexuellen Akt in Verbindung bringen wollen.</p>
<p>Können wir nicht einfach die Tochter fragen, wie sie das Stillen findet? Es ist für sie völlig <strong>normal</strong>.</p>

<h3>7. Jemand könnte es herausfinden</h3>
<p>Da wird also gesagt, die Mutter solle abstillen, weil jemand, z.B. die Schulkamerad*innen, erfahren KÖNNTEN (!), dass die Tochter noch gestillt wird.</p>
<p>Es ist also noch nicht passiert. Könnte aber. Und deshalb soll die Tochter nicht mehr gestillt werden? Ist doch verrückt, etwas zu unterlassen, aus <strong>Angst</strong>, dass es jemand erfahren könnte.</p>
<p>Wenn ich mein Leben nur aufgrund irgendwelcher Ängste vor Dingen, die möglicherweise passieren könnten, strukturieren würde, würde ich doch gar nicht mehr richtig leben. Mein Leben wäre ständig von Angst geleitet.</p>
<p>Selbst, wenn jemand herausfindet, dass Mutter und Tochter noch eine Stillbeziehung führen, dann was?</p>
<h3>8. Angst vor Mobbing</h3>
<p>Die deutlich wichtigere Aussage hinter &#8222;Es könnte jemand herausfinden.&#8220; ist doch eigentlich die Angst (da ist sie schon wieder) vor <strong>Mobbing</strong>. Sei es von Erwachsenen oder Kindern.</p>
<p>&#8222;Kinder sind nunmal <strong>grausam</strong>.&#8220;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7045" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/links-viele-holzfiguren-rechts-eine-holzfigur.jpg" alt="links viele Holzfiguren, rechts eine Holzfigur" width="679" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/links-viele-holzfiguren-rechts-eine-holzfigur.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/links-viele-holzfiguren-rechts-eine-holzfigur-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>Diese Aussage hat mich extrem wütend gemacht! Kinder sind nicht &#8222;nunmal grausam&#8220;. Ich sehe das ganz und gar nicht so. Ich sehe in Kindern sehr soziale, empathische, hilfsbereite, liebevolle Wesen. Kinder sind nicht böse. Sie sind das genaue Gegenteil davon.</p>
<p>Natürlich gibt es Mobbingfälle. Das will ich gar nicht bestreiten. ABER: Machen wir es uns hier nicht ganz schön einfach?</p>
<p>Wir sagen: Kinder sind halt fies. Wenn sie herausfinden, dass die 8-Jährige noch an Mamas Busen hängt, wird sie gemobbt. Aber <strong>warum</strong> wird sie gemobbt und nicht einfach akzeptiert?</p>
<p><strong>Wenn Toleranz zu Intoleranz wird</strong></p>
<p>Kinder sind nicht von Natur aus &#8222;böse&#8220;. Sie werden es erst. Und zwar durch Erziehung. Und das ist nicht nur irgendein Spruch, wenn du dir mal vor Augen führst, was <strong>erzogene</strong> Kinder alles müssen:</p>
<p>Wir sagen ihnen, wann sie aufstehen müssen: JETZT und nicht erst, wann sie wollen. Wir sagen ihnen auch, welche Pflichten sie haben. Klassisches Beispiel: Zähne putzen. Und wenn das Kind nicht will und Zeter und Mordio schreit, ja, dann wird es halt festgehalten und mit roher <strong>Gewalt</strong> geputzt. Ist ja schließlich unsere Pflicht, für saubere Zähne zu sorgen.</p>
<p>Wir entscheiden darüber, was gesunde Ernährung bedeutet, verbieten ihnen Süßigkeiten und zwingen sie zum Probieren oder Aufessen. Fernsehen ist Teufelswerk, das muss auch eingeschränkt werden. Wir bringen sie in die Kita und später in die Schule und geben sie ab, wenn sie nicht wollen. Auch hier herrscht nur <strong>Vorgabe</strong>, was sie wie lange zu tun haben. Was wird gespielt/gelehrt, wie lang wird gespielt/gelehrt, wann gibt es Essen, wann wird geruht, was muss das Kind schon können und wie kann das zu Hause (z.B. durch Hausaufgaben oder Hobbys) gefördert werden.</p>
<p>Ist das erledigt, ist endlich Zeit für freies Spiel. Ein wenig Freiheit. Und dann holen wir sie ab und sie wollen nicht mitkommen. Trödeln. Sind übellaunig und trotzig. Auf beiden Seiten schlechte Stimmung. Jetzt will das Kind auch noch angezogen werden, obwohl es das schon kann. Will getragen werden, obwohl es schon laufen kann. Nach langem Gemecker endlich fertig. Ab nach Hause. Nein, Kind will noch auf den Spielplatz. Aber nur 5 Minuten!</p>
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<p>Sind wir endlich auf dem Spielplatz angekommen (Kind wollte sich nicht anziehen lassen, Kind wollte nicht in den Kinderwagen/Tragegurt/ins Auto/laufen), soll es teilen lernen, was ihm auch nicht in den Kram passt, und wenn wir los wollen, wollen sie nicht mitkommen. Dann drehen wir uns um, sagen &#8222;Tschüss&#8220; und tun so, als würden wir sie allein lassen. Oder wir zählen bis Drei und hoffen, dass das Kind bis dahin spurt. Ansonsten wird es halt schreiend abtransportiert.</p>
<p>Wir sagen ihnen, dass dieses und jenes Verhalten &#8222;schlecht&#8220; ist und dieses und jenes Verhalten wiederum &#8222;gut&#8220; ist. Wir setzen <strong>Belohnungen</strong> für &#8222;gutes&#8220; Verhalten, und <strong>Bestrafungen</strong> (manche sagen jetzt auch gern Konsequenzen dazu) für &#8222;schlechtes&#8220; Verhalten ein. Das kann Liebesentzug in Form von Ignorieren sein oder seelische Gewalt wie anschreien, beleidigen oder körperliche Gewalt wie Klapse, Ohrfeigen, an den Ohren ziehen oder schlimmeres.</p>
<p>Manchmal denken wir, es sei logische Konsequenz, zu sagen: &#8222;Wenn du nicht damit aufhörst, gehen wir nicht zum Spielplatz.&#8220; Tatsächlich ist es aber eine Konsequenz, die wir uns ausgedacht haben, um zu erziehen. Wir bestrafen unser Kind, weil es sich nicht so verhält, wie wir wollen. Wenn unser Kind nicht spurt, bestrafen wir es. Wir setzen, wenn nötig, unsere körperliche Überlegenheit ein, um unseren Willen durchzusetzen.</p>
<p>Wir wollen sie zu &#8222;guten&#8220;, sozialen, selbstbewussten Menschen erziehen. Aber im Grunde genommen ziehen wir nur an ihnen herum und bringen ihnen bei, dass wir sie nicht so lieben, wie sie sind. Wir erwarten ein bestimmtes Verhalten von ihnen und akzeptieren kein anderes. Wir schauen nicht, was hinter dem Verhalten steckt. Welches <strong>Bedürfnis</strong> da schlummert und entdeckt werden möchte. Wir wollen, dass unsere Kinder funktionieren. Manche rebellieren gegen dieses Machtspiel, was zu noch mehr Erziehung führt. Ein Teufelskreis. Andere resignieren, funktionieren und verlieren dabei sich selbst.</p>
<p>Selbst, wenn du jetzt sagst &#8222;So erziehe ich gar nicht!&#8220;, dann stell dir einfach mal die Kinder vor, die so erzogen werden. Denkst du, dass diese Kinder andere akzeptieren werden? Die sich anders verhalten? Schwächer sind? Sich nicht rumkommandieren lassen? Diese Kinder werden sich so verhalten, wie es ihnen beigebracht wurde. Sie verhalten sich intolerant, egoistisch, wahren nicht die Grenzen anderer, reagieren mit Gewalt statt mit Empathie, grenzen aus, was andersartig ist, mobben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7043" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/kinder-tuscheln-und-halten-sich-lachend-die-hand-vor-den-mund.jpg" alt="Kinder tuscheln und halten sich lachend die Hand vor den Mund" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/kinder-tuscheln-und-halten-sich-lachend-die-hand-vor-den-mund.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/kinder-tuscheln-und-halten-sich-lachend-die-hand-vor-den-mund-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Das haben sie von den Erwachsenen <strong>gelernt</strong>. Nicht nur, indem sie so behandelt wurden. Kinder sind <strong>Nachahmer</strong>. Sie sehen sich ihre Vorbilder an (z.B. die Eltern) und lernen von ihnen. Wird ein Kind, das lernt, wie seine Eltern andere Menschen beleidigen oder sich hinter deren Rücken über sie auslassen, Toleranz lernen?</p>
<p><strong>Blick in die Zukunft</strong></p>
<p>Damit will ich sagen: Die Angst, das 8-jährige Kind, das NOCH gestillt wird, könnte gemobbt werden, ist KEIN Argument zum Abstillen. Tatsächlich ist es eher ein Grund, darüber nachzudenken, was für eine <strong>Gesellschaft</strong> hier gerade heranwächst, vor der wir unsere Kinder beschützen wollen, und dann an dieser Stelle anfangen zu arbeiten.</p>
<p>Wenn wir Angst vor grausamen Kindern haben, sollten wir nicht die Mutter und ihre Tochter dazu drängen, ihre Lebensweise zu ändern, damit sie in dieser <strong>intoleranten</strong> Gesellschaft bestehen können. Wir sollten grundsätzlich daran arbeiten, in was für einer Gesellschaft wir zukünftig leben wollen.</p>
<p>Das geht aber nur, wenn wir 1. unsere und andere Kinder so behandeln, wie wir es uns selber von anderen wünschen und 2. danach leben. Wir sind nunmal die Vorbilder.</p>
<h2>Andere Länder, andere Sitten</h2>
<p>Es ist meines Erachtens nach auch wichtig zu sagen, dass es bei uns vielleicht &#8222;<strong>nicht normal</strong>&#8220; sein mag, so lange zu stillen. Als ich schwanger war und zum Geburtsvorbereitungskurs ging, wurde uns allen die Frage gestellt, wie lange wir denken, solle ein Baby gestillt werden. &#8222;Ein Jahr.&#8220;, riefen beinahe alle im Chor.</p>
<p>Doch in anderen Ländern herrschen völlig unterschiedliche <strong>Stillkulturen</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7046" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/frau-stillt-kind-auf-dem-boden.jpg" alt="Frau stillt Kind auf dem Boden" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/frau-stillt-kind-auf-dem-boden.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/frau-stillt-kind-auf-dem-boden-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>So fand ich in Herbert Renz-Polsters Buch <a href="http://amzn.to/2wmn6Z1" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">&#8222;Kinder verstehen &#8211; Born to be wild: Wie die Evolution unsere Kinder prägt&#8220;</a>* (welches ich nur empfehlen kann) folgende Daten:</p>
<p>Die als Sammler lebenden Bofi in Zentralafrika stillen ihre Kinder zwischen 36 und 53 Monaten (3 und 4,5 Jahren) ab. Die in unmittelbarer Nachbarschaft sesshaft gewordenen Stammesmitglieder dagegen zwischen 18 und 27 Monaten (1,5 und knapp 2,5 Jahre).</p>
<p>Gehen wir ins <strong>Tierreich</strong> und schauen uns die Affen an, stillen diese je nach Körpergröße zwischen 1 und 7 Jahren. Die Menschenaffen hingegen stillen im Schnitt etwa 5 bis 7 Jahre.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7048" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/menschenaffen-mutter-stillt-ihr-kind.jpg" alt="Menschenaffen Mutter stillt ihr Kind" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/menschenaffen-mutter-stillt-ihr-kind.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/menschenaffen-mutter-stillt-ihr-kind-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wie lange stillen die Mütter in anderen Ländern?, fragte ich mich, und recherchierte im Internet.</p>
<p>Die <a href="https://www.ardo.de/blog/stillen-und-gebaeren-im-laendlichen-aethiopien-568.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">äthiopischen Frauen</a> stillen bis zur Geburt des nächsten Kindes. Danach bekommt das erste Kind abrupt von einem Tag auf den anderen keine Muttermilch mehr. Nur noch das zweite Kind wird fortan gestillt.</p>
<p>Lansinoh Laboratories, Inc., ein weltweit führender Hersteller von Stillprodukten und Zubehör, befragte 13.348 Mütter aus Brasilien, Kanada, China, Kolumbien, Frankreich, Deutschland, Mexiko, Türkei, UK und USA im Rahmen der internationalen <a href="http://stillwissen.com/weltweite-stillumfrage/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stillumfrage</a> zu ihren Einstellungen und ihrem Stillverhalten.</p>
<p>Hiernach gaben auf die Frage „Wie lange sollte ein Kind gestillt werden?“ fast 50% der Befragten 6 bis 12 Monate an. Die Mehrheit der Mütter in 7 von 10  Ländern empfindet 6 bis 12 Monate Stillzeit als ideal &#8211; darunter auch Deutschland. Frankreichs Mütter halten 3 bis 6 Monate für ausreichend, ein Viertel meint, 0 bis 3 Monate sind genug. Ganz anders empfinden es türkische Mütter: Dort möchten über 40% über die 12 Monate hinaus stillen.</p>
<p>Es gibt zahlreiche Faktoren, die solch unterschiedliche Stillkulturen hervorrufen: Tradition, Umfeld, Nachwuchs, Geld, Bildung, Unterstützung, persönliche Gründe uvm.</p>
<div id='c3839_31_19' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div>
<h2>Raus aus dem Teufelskreis</h2>
<p>Hier in Deutschland und anderen Ländern ist der Glaube, ein Kind müsse bloß ein Jahr gestillt werden, weit verbreitet. Er hat sich in unsere Köpfe gesetzt, ohne dass wir ihn hinterfragten.</p>
<p>Erst, als mein Baby und ich uns dem berüchtigten 1. Jahr näherten, begriff ich, dass das unmöglich stimmen konnte. Mein Baby <strong>signalisierte</strong> mir etwas völlig anderes. Es trank noch SO oft und lange an der Brust, dass ich den Irrglauben &#8222;Abstillen mit einem Jahr&#8220; über Bord warf.</p>
<p>So denkt und fühlt aber nicht jede Mutter, was auch völlig ok ist. Ich akzeptiere das. Nur manchmal denke ich, verheimlichen auch welche einfach, dass sie noch stillen. Sie haben Angst, ausgegrenzt zu werden, stelle ich mir vor. Denn genau so denke ich auch.</p>
<p>Ich habe ein ungutes Gefühl, wenn ich in der <strong>Öffentlichkeit</strong> stille, obwohl es etwas völlig Natürliches ist. Beispielsweise lege ich meinen Arm um mein Kind, damit uns niemand stillen sieht. Ich stille, wo wir allein und ungestört sind und uns niemand zusieht. Manchmal verstecke ich mich auch auf der Toilette und stille dort, weil ich nicht weiß, wie mein Umfeld reagieren könnte. Und das ist ein Teufelskreis.</p>
<p>Dadurch, dass sich Mütter wie ich nicht trauen, offen dazu zu stehen, dass sie weiter stillen, kann Langzeitstillen auch gar nicht zur &#8222;Normalität&#8220; werden. Die Menschen sehen es einfach zu selten. Wer weiß, wie viel 5-, 6-, 7-, 8-Jährige noch gestillt werden. Still und klammheimlich. Zu Hause, wo es keine(r) sehen kann.</p>
<p>Genau deshalb habe ich mir vorgenommen, diesen <strong>Teufelskreis</strong> zu durchbrechen. In meiner Familie wissen alle, dass ich einen 2,5-Jährigen stille. Und da lasse ich mir auch nicht reinreden. Vor allem, weil mein Mann da voll und ganz hinter dieser Entscheidung steht. Wir sind ein Team. Das stärkt mir ungemein den Rücken.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7049" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/braut-stillt-kind-braeutigam-legt-den-arm-um-sie-und-laechelt-zum-kind.jpg" alt="Braut stillt Kind, Bräutigam legt den Arm um sie und lächelt zum Kind" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/braut-stillt-kind-braeutigam-legt-den-arm-um-sie-und-laechelt-zum-kind.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/braut-stillt-kind-braeutigam-legt-den-arm-um-sie-und-laechelt-zum-kind-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Und was, wenn wir außerhalb sind? Keine Sorge, ich schwinge meine Brüste nicht den Vorbeilaufenden entgegen. Aber ich lasse es mir auch nicht nehmen, mein Kind zu stillen. Ich will mich nicht auf die Toilette verziehen und dort mein Kind stillen. Wir finden es beide total eklig. Und nur, weil ich Angst vor Konfrontation hatte, bin ich weiterhin im Damenklo verschwunden. Das ist doch verrückt.</p>
<p>Ich will diesen Teufelskreis durchbrechen. Einfach akzeptiert werden.</p>
<p>Und selbst, wenn du nicht langzeitstillen willst, kannst, was auch immer, so möchte ich dir ans Herz legen, meine Entscheidung, mein Kind über das übliche 1. Jahr hinaus zu stillen, zu <strong>akzeptieren</strong>.</p>
<p>Wenn du mich siehst, schenk mir ein Lächeln. Ich kann mir vorstellen, in viele grimmige Gesichter sehen zu müssen. Vielleicht auch gemeine Kommentare über mich ergehen lassen zu müssen. Da wirkt ein Lächeln wahre Wunder.</p>
<p>Und wenn du es nicht einmal schaffst zu lächeln, dann schau einfach weg. Lass mich da sitzen und mein Kind stillen und geh einfach deines Weges. Mehr will ich doch gar nicht.<br />
</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/langzeitstillen/">Langzeitstillen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
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