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	<title>Brustwarzen &#8211; Milchtropfen</title>
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	<title>Brustwarzen &#8211; Milchtropfen</title>
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		<title>Stillprobleme</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Mar 2017 07:00:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der kleine Mann wird gerade gestillt und ich denke an die Zeit zurück, in der ich mich vor jedem Anlegen fürchtete. Heute erzähle ich dir, was unser Stillproblem löste. Stillprobleme Ich erinnere mich ungern an die Wochenbettzeit zurück. Denn genau da hatten der kleine Mann und ich schlimme Stillprobleme. Nachdem die Geburt schon katastrophal im Krankenhaus ... <a title="Stillprobleme" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/stillprobleme/" aria-label="Mehr zu Stillprobleme">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/stillprobleme/">Stillprobleme</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der kleine Mann wird gerade gestillt und ich denke an die Zeit zurück, in der ich mich vor jedem Anlegen fürchtete.</p>
<p>Heute erzähle ich dir, was unser <strong>Stillproblem</strong> löste.</p>
<p><span id="more-3547"></span></p>
<h2>Stillprobleme</h2>
<p>Ich erinnere mich ungern an die <strong>Wochenbettzeit</strong> zurück. Denn genau da hatten der kleine Mann und ich schlimme Stillprobleme.</p>
<p>Nachdem die <a href="https://www.milchtropfen.de/die-geburt-meines-sohnes/" rel="noopener">Geburt</a> schon katastrophal im Krankenhaus mit Vollnarkose und Notkaiserschnitt endete, wollte ich wenigstens das Stillen hinbekommen. Unbedingt!</p>
<p>Mein Mann und ich hatten beschlossen, für eine Woche ein Familienzimmer im Krankenhaus zu nehmen. Wir würden in Ruhe ankommen können. Bei Fragen wären die Hebammen per Knopfdruck abrufbereit. Und ich war sowieso derart körperlich im Eimer, dass ich es vorzog, dass man sich im <strong>Krankenhaus</strong> noch um mich kümmert.</p>
<h2>&#8222;Er saugt falsch.&#8220;</h2>
<p>Im Krankenhaus sagten sie mir, ich müsse innerhalb der nächsten 6 Stunden stillen, sonst würde das mit dem Stillen nicht klappen. Ich war total unter Druck. Der kleine Mann schlief in meinen Armen und schlief und schlief und schlief.</p>
<p>Als mein Baby wach war, zeigte mir die Hebamme, wie ich mein Baby beim Stillen anlegen soll. Wenn ich mit beiden Brüsten stillen will, soll ich ihn auch an beiden Seiten trinken lassen. Wenn mein Baby länger Pause beim Trinken macht, soll ich es an der Wange streicheln, damit es weiter trinkt. Das waren so die <strong>Tipps</strong>, die ich bekam.</p>
<p>Nun bestand unser erstes Problem darin, dass ich so <strong>geschwächt</strong> war, dass ich mein Baby nicht halten konnte. Mein Mann musste immer aus seinem Bett aufstehen, wenn der kleine Mann die Brust losgelassen hatte und wieder ran wollte, und unser Baby richtig positionieren. Es war sehr anstrengend. Aber wir schafften das, und der Kleine trank.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3563" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/stillprobleme-mutter-vater-baby.jpg" alt="Stillprobleme - Mutter Vater Baby" width="679" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/stillprobleme-mutter-vater-baby.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/stillprobleme-mutter-vater-baby-300x190.jpg 300w" sizes="(max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>Als mich meine Hebamme aus dem Geburtshaus (wo wir eigentlich entbinden wollten) besuchte, stellte sie fest, dass der kleine Mann <strong>falsch</strong> saugte. Er stieß ständig die Zunge nach vorne, wenn er trank. Sie versuchte, dem Baby zu zeigen, wie es trinken muss und schob ihren Zeigefinger in seinen Mund. Klappte nicht. Wir hatten aber (noch) keinerlei Probleme beim Stillen. Also beließen wir es dabei.</p>
<p>Als es hieß, ab nach Hause, bekam ich noch <a href="https://www.milchtropfen.de/out/kompressen" target="_blank" rel="nofollow noopener">Kompressen</a>* mit. Das Stillen fing nämlich langsam an weh zu tun. Diese Kompressen sollten die Brust kühlen und so Linderung verschaffen. Sie waren auch ganz angenehm, die entzündeten Stellen gingen ebenfalls weg. Aber dafür kamen dann neue Wunden.</p>
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<h2>Zu Hause geht&#8217;s weiter</h2>
<p>Zu Hause angekommen. Erst einmal tief Luft holen. Zu Hause ist es immer am schönsten, sagt man.</p>
<p>Unser Zuhause sah, nett gesagt, ziemlich scheiße aus. Wir waren noch dabei umzuräumen, Regale anzubohren, überall lagen meine Bücher rum. Es war <strong>katastrophal</strong>. Ich saß im Wasserbett und stillte den kleinen Mann im Arm und sah tagtäglich das Chaos. Mein Mann musste wieder arbeiten. Keine Zeit. Und ich durfte nicht das Bett verlassen. Ich habe diese Zeit gehasst. Ich konnte mich nicht wirklich entspannen und mich auf mein Baby konzentrieren. Ich sah nur überall diesen Haufen ungetaner Arbeit.</p>
<p>Als dann noch das <a href="https://www.milchtropfen.de/dauerstillen-oder-auch-clusterfeeding/" rel="noopener">Clusterfeeding</a>, dieses stundenlange Dauerstillen, dazukam, waren meine Brustwarzen vollends Katastrophengebiet. Sie taten <strong>höllisch</strong> weh! Gerade beim ersten Anlegen, dem ersten Saugen an der Brust, krallte ich meine Zehen zusammen. Ich biss mir auf die Lippen. Wollte mein Baby ja nicht erschrecken und lauthals aufschreien.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3566" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/stillprobleme-mutter-affe-stillt-affenbaby.jpg" alt="Stillprobleme - Mutter Affe stillt Affenbaby" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/stillprobleme-mutter-affe-stillt-affenbaby.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/stillprobleme-mutter-affe-stillt-affenbaby-300x190.jpg 300w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Beschwerden lindern</h2>
<p>Ich klagte meinem Mann mein Leid. Aber er hatte ja noch weniger Ahnung vom Stillen als ich.</p>
<p>Meine <strong>Hebamme</strong>, die mich mehrmals besuchen kam, riet mir, <a href="https://www.milchtropfen.de/stillkissen-bestseller-fuer-mamas/">ein Stillkissen</a> zu nehmen. Damit kam ich absolut nicht klar. Ich empfand es mehr als Störung. Weniger als Unterstützung.</p>
<p>Dann überprüfte meine Hebamme, ob mein Baby richtig trank. Ob ich es richtig angelegt hatte. Alles richtig. Wir probierten andere Stillpositionen aus, um die Brustwarzen zu entlasten. Es half nichts.</p>
<p>Inzwischen waren meine Brustwarzen blutig. Überall <strong>wund</strong>. Taten weh. Es machte keinen Spaß.</p>
<p>Ich sagte mir immer, Stillen ist das beste für mein Baby. Ich wollte durchhalten. Deshalb ertrug ich es einfach. Hoffte auf Besserung. Das war total idiotisch.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3564" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/stillprobleme-frau-strengt-sich-an.jpg" alt="Stillprobleme - Frau strengt sich an" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/stillprobleme-frau-strengt-sich-an.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/stillprobleme-frau-strengt-sich-an-300x190.jpg 300w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ich nahm die paar <strong>Tipps</strong>, die mir meine Hebamme gab, dankbar an. Ließ meine Brüste so oft es ging an der Luft. Machte Muttermilch drauf und ließ sie an der Luft trocknen. Hielt sie in die Sonne (*lach*). All das machte ich, aber es brachte wie gesagt nichts. War eine Stelle verheilt, entdeckte ich bald darauf eine neue Stelle mit Wundsekret. Es war zum Verzweifeln.</p>
<p>Manchmal hatte ich solche <strong>Angst</strong> davor, mein Baby anzulegen! Ich zögerte das Stillen hinaus. Ließ ihn an der Brust trinken, die weniger weh tat. Dadurch füllte sich die andere Brust aber weiter mit Milch, wurde jedoch nicht abgetrunken. Ausstreichen klappte nicht. Da kamen nur unter Schmerzen ein paar Tröpfchen raus, das war&#8217;s.</p>
<p>Und dadurch machte ich es natürlich noch schlimmer. Mein Baby an der prallen Brust trinken zu lassen, war nicht so einfach. Es hatte Schwierigkeiten, die Brustwarze zu fassen, um überhaupt erstmal andocken zu können. Irgendwie schaffte es der kleine Mann aber. Ich kann mich eigentlich glücklich schätzen, nicht noch mit einer <a href="https://www.milchtropfen.de/was-tun-bei-milchstau-und-brustentzuendung-mastitis/" rel="noopener">Mastitis</a> konfrontiert worden zu sein (die kam erst später).</p>

<h2>DIE Lösung</h2>
<p>Und irgendwann wusste meine Hebamme keinen weiteren Rat mehr als einen einzigen. Sie nannte mir einen Namen. Schrieb mir eine Adresse auf. Eine <strong>Osteopathin</strong> soll uns nun helfen. Allerdings privat. Die Krankenkasse würde, wenn überhaupt, nur einen Teil der Kosten erstatten. War mir egal. Ich brauchte Hilfe. Sonst würde ich das Stillen, bei allen Vorteilen, die es mit sich bringt, bald sein lassen müssen.</p>
<p>Wir fuhren also zur Osteopathin. Als wir dran kamen, betraten wir einen ruhigen, angenehmen Raum mit kleinem Springbrunnen. Eine sympathische Frau begrüßte uns. Wir schilderten ihr unser Leid.</p>
<p>Sie nahm den kleinen Mann behutsam zu sich, legte ihn auf den Untersuchungstisch und tastete ihn vorsichtig ab. Hier und da fing sie an, sachte an ihm herum zu ruckeln.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3565" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/stillprobleme-baby-fuesse-in-haenden.jpg" alt="Stillprobleme - Mutter Vater Baby" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/stillprobleme-baby-fuesse-in-haenden.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/stillprobleme-baby-fuesse-in-haenden-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Er habe Blockaden, sagte sie. Dann tastete sie mit den Fingern seinen Gaumen ab. <strong>Blockaden</strong>. Sie ruckelte etwas stärker an seinem Gaumen. Der kleine Mann fing schlagartig an zu weinen.</p>
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<h2>Das war&#8217;s?</h2>
<p>Dann war die Behandlung vorbei. Mehr nicht. Ein bisschen tasten. Ein wenig ruckeln und ein bisschen zuppeln. Die Osteopathin sagte uns noch, dass diese Behandlung für die Kleinen enorm anstrengend sei. Wir sollen uns nicht wundern, wenn unser Baby jetzt müde und schlapp werde.</p>
<p>Und tatsächlich. Wir waren auf dem Heimweg. Der kleine Mann wollte gestillt werden, also hielten wir auf einem Parkplatz. Der Papa ging in der Zeit einkaufen (das Stillen dauerte immer ewig bei uns).</p>
<p>Und als ich mein Baby so in den Armen hielt, fühlte es sich &#8211; wie soll ich es beschreiben &#8211; total wabbelig an. Ganz schlapp. Als wären sämtliche Muskeln in ihm erschlafft. Er war müde. Gar nicht aufgeweckt wie sonst. Ich wünschte mir mein quietschlebendiges Baby zurück. Aber da schlief es schon ein.</p>
<p>Und ich weiß gar nicht, wie lange es insgesamt dauerte, bis mir plötzlich auffiel, dass das Stillen gar nicht mehr weh tat. Dass die Wunden <strong>verheilt</strong> und auch keine neuen mehr auftraten. Dass ich mich beim Stillen auch mal entspannen konnte, statt die Zähne zusammenzubeißen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3567" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/stillprobleme-frau-schaut-auf-die-berge.jpg" alt="Stillprobleme - Frau schaut auf die Berge" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/stillprobleme-frau-schaut-auf-die-berge.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/stillprobleme-frau-schaut-auf-die-berge-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Vielleicht kannst du dir ja vorstellen, WIE <strong>glücklich</strong> ich war. Und nachdem es dann endlich mit dem Stillen geklappt hatte, wollte ich es nicht gleich wieder beenden. Eigentlich wäre (geht man von unserer Gesellschaft aus) SCHON LÄNGST der Moment des Abstillens gekommen. Doch ich sah, dass es uns beiden gut tat. Und so stillen wir noch heute.</p>
<p>Wenn du auch mit Stillproblemen zu tun hat, kannst du ja mal bei <a href="http://www.dr-hinzmann.de/html/praxisteam1.htm" target="_blank" rel="noopener">unserer Osteopathin in Berlin-Karlshorst</a> vorbeischauen. Ich kann sie dir nur wärmstens empfehlen. Ob dir deine Krankenkasse die Kosten (teilweise) erstattet, findet die Osteopathin übrigens in ihrer Praxis heraus (zumindest war das bei uns so).</p>
<p>Alles Gute eurer kleinen Familie und eine angenehme Stillzeit.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/stillprobleme/">Stillprobleme</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
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