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	<title>Großfamilie &#8211; Milchtropfen</title>
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	<title>Großfamilie &#8211; Milchtropfen</title>
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		<title>Du hast ja NUR ein Kind</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Sep 2017 13:24:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie würdest du reagieren, wenn jemand deine Intelligenz an der Anzahl deiner Kinder festmacht? Ich für meinen Teil habe mich mal ernsthaft mit diesem Thema auseinandergesetzt: Haben Eltern mit nur einem Kind wirklich weniger Ahnung als Eltern mit mehreren Kindern? Du hast ja NUR ein Kind Auf meinen Beitrag &#8222;Es geht auch ohne Schnuller&#8220; gab ... <a title="Du hast ja NUR ein Kind" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/du-hast-ja-nur-ein-kind/" aria-label="Mehr zu Du hast ja NUR ein Kind">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie würdest du reagieren, wenn jemand deine Intelligenz an der <strong>Anzahl</strong> deiner Kinder festmacht?</p>
<p>Ich für meinen Teil habe mich mal ernsthaft mit diesem Thema auseinandergesetzt: Haben Eltern mit nur einem Kind wirklich weniger <strong>Ahnung</strong> als Eltern mit mehreren Kindern?</p>
<p><span id="more-7343"></span></p>
<h2>Du hast ja NUR ein Kind</h2>
<p>Auf meinen Beitrag &#8222;<a href="https://www.milchtropfen.de/es-geht-auch-ohne-schnuller/" rel="noopener">Es geht auch ohne Schnuller</a>&#8220; gab es viele Kommentare. Viele Mütter berichteten, wie sie dieses Thema angegangen sind und ich war eifrig am Lesen und Antworten.</p>
<p>Und dann lese ich diesen einen Kommentar, in dem mir vorgeworfen wird, ich hätte ja NUR ein Kind und würde mich hier als <strong>Expertin</strong> darstellen, ich solle erst mal vier Kinder bekommen, DANN könne ich <strong>Ratschläge</strong> geben&#8230;</p>
<p>Unabhängig davon, ob das jetzt ein <a href="http://www.dontfeedthetroll.de/was-ist-ein-troll.html" target="_blank" rel="noopener">Troll</a> war oder nicht, war ich beleidigt und wollte pissig zurück kontern. Dann ließ ich Zeit verstreichen, dachte nach und antwortete, als ich wieder ruhiger war.</p>
<p>Ich dachte, damit sei das Thema für mich gegessen, aber diese Aussage nagte weiter an mir. Ich hab ja NUR ein Kind und gar keine Ahnung, wovon ich hier überhaupt schreibe. Stimmt das denn?</p>
<h2>Wovon ich wirklich keine Ahnung habe</h2>
<p>Sicher: Ich habe nicht die Erfahrungen, die Eltern mit 2, 3, 4 oder noch mehr Kindern gesammelt haben.</p>
<p>Ich weiß nicht, wie das ist, wenn eine <a href="https://www.echtemamas.de/2016/12/22/mama-stillt-in-den-wehen/" target="_blank" rel="noopener">Mutter ihr Kleinkind stillt, während sie in den Wehen liegt</a>. Kenne die Entthronung nur von Eltern mit Geschwisterkindern. Ich hab auch keine Ahnung, wie müde eine Mehrfachmutter ist. Gott bewahre, ich weiß nicht mal, wie eine <strong>alleinerziehende</strong> Mutter das Ganze wuppt, während ich manchmal mit NUR einem Kind komplett überfordert bin, obwohl ich meinen Mann an meiner Seite habe.</p>
<p>Das Leben mit mehreren Kindern soll angeblich toll und bereichernd und erfüllend sein. Die Mutterliebe würde mit jedem weiteren Kind konstant mitwachsen. Die <strong>Geschwisterliebe</strong> würde einen dahin schmelzen lassen.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2356" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-kuesst-baby.jpg" alt="Kind küsst Baby" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-kuesst-baby.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-kuesst-baby-300x190.jpg 300w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Das alles kann ich mir nur vorstellen, wissen aber nicht, denn ich hab ja nur&#8230; genau&#8230; nur ein Kind.</p>
<h2>Wie ich vor meinem Kind lebte</h2>
<p>Und dennoch ist es eine Beleidigung, zu behaupten, ich hätte mit nur einem Kind <strong>keine</strong> <strong>Ahnung</strong>, denn das stimmt einfach nicht.</p>
<p>In den mittlerweile 2,5 Jahren, die mein Sohn jetzt schon hier ist, habe ich mehr gelernt als in den vergangenen Jahren meines Lebens ohne ihn. Traurig? Aber wahr.</p>
<p>Als es meinen Sohn noch nicht gab, hab ich einfach so vor mich hin gelebt. Hatte keine Lust, mich mit Freund*innen zu treffen, hockte Stunden vor dem Computer und zockte. Ich hätte das am Liebsten den ganzen Tag gemacht, aber da musste ja auch noch Geld verdient werden.</p>
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<p>Weil ich nicht wusste, was ich nach dem Abi mit mir anfangen soll, machte ich es mir einfach und wurde das, was meine Mutter <strong>beruflich</strong> machte. Ich wollte für Anwälte und Notare arbeiten. Also wurde ich 3 Jahre lang ausgebildet und dann übernommen. Ganz klassisch. Und null <strong>erfüllend</strong>.</p>
<p>Die Schüchternheit überwand ich mit der Zeit, wurde selbstbewusster. Ich meckerte über die Dummheit unserer Mandant*innen und motzte jeden Abend meinem Freund die Ohren voll, wie bescheuert doch alle sind, wie doof die Arbeit, und überhaupt, dass alles ganz doll schlecht und <strong>ungerecht</strong> ist.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3698" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/frau-am-computer.jpg" alt="Frau am Computer" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/frau-am-computer.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/frau-am-computer-300x190.jpg 300w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Und dann wurde ich schwanger&#8230;</h2>
<p>Die Kanzlei, zu der ich mittlerweile gewechselt hatte, war nicht unbedingt <strong>familienfreundlich</strong>. Ich wusste, mit der Zeit würde auch ich den Anfeindungen der Arbeitgeber*innen ausgesetzt sein. Noch hatte ich gute Karten, doch auch in nur kürzester Zeit kapiert, dass sich das auch ganz schnell ändern kann. Beispielsweise, wenn man auf die Idee kommt, schwanger zu werden.</p>
<p>In der <strong>Schwangerschaft</strong> ging es mir miserabel. Ich war ständig erschöpft und unendlich müde (was der Grund für eine Erkrankung war, wie meine Ärztin später herausfand).</p>
<p>Auch die <strong>Nächte</strong> gestalteten sich schwierig. Ich war extrem hellhörig geworden. Jedes kleinste Geräusch störte und nervte mich zu Tode. Ich war dann immer gleich auf 180, erinnere ich mich zurück. Dazu noch diese dummen Erkältungserscheinungen, obwohl ich nicht erkältet war. Und nach solchen Horrornächten wieder munter fröhlich zur Arbeit. Es dauerte Monate bis sich meine Frauenärztin endlich, gnädiger Weise, dazu herabließ, ein <strong>Beschäftigungsverbot</strong> auszustellen.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7354" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/schwangere-arm-in-arm-mit-ihrem-mann.jpg" alt="Schwangere Arm in Arm mit ihrem Mann" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/schwangere-arm-in-arm-mit-ihrem-mann.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/schwangere-arm-in-arm-mit-ihrem-mann-400x253.jpg 400w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Doch diese Erfahrungen waren wichtig. Ich habe gelernt, dass ich mehr auf mich Acht geben muss. Dass ich kein schlechtes Gewissen haben muss, wenn ich &#8222;<strong>Nein</strong>.&#8220; zu etwas sage. Dass ich mehr darauf vertrauen muss, was mir mein Körper sagt. Ich habe gelernt, wieder mehr auf mich statt auf andere zu hören.</p>
<h2>Und dann kam die Geburt&#8230;</h2>
<p>Endlich war der Tag gekommen! Mein Baby wollte nicht mehr länger im Bauch verweilen. Juhu! Entbindung im Geburtshaus mit warmem Licht und Geburtswanne!</p>
<p>Doch <a href="https://www.milchtropfen.de/die-geburt-meines-sohnes/" rel="noopener">die Geburt meines Sohnes</a> verlief alles andere als gewünscht, sondern eher traumatisch, womit ich immer noch zu kämpfen habe.</p>
<p>Natürlich kann ich mir die Geburt in allen Farben des Lebens ausmalen, aber sie kann auch völlig anders ablaufen. Ich habe <strong>gelernt</strong>, nicht über mein Leid zu schweigen, sondern drüber zu reden, zu schreiben, und so zu versuchen, es zu verarbeiten. Mir wurde klar, dass ich es nicht mehr ändern kann. Dass ich aufhören muss, mir immer mehr Fragen auszudenken, die mir eh niemand beantworten kann. Ob es nun wirklich notwendig war, meinen Sohn so auf die Welt zu bringen oder nicht, ist nicht mehr wichtig. Ich lernte <strong>Akzeptanz</strong>.</p>

<h2>Tipps und Ratschläge</h2>
<p>Als mein <strong>Baby</strong> noch seinen Rhythmus finden musste, lernte ich, auf es zu vertrauen.</p>
<p>All die <a href="http://www.lalecheliga.de/images/Infoblaetter/LLL_Mythen_und_Ammenmaerchen_rund_ums_Stillen.pdf" target="_blank" rel="noopener">Mythen und Ammenmärchen rund ums Stillen</a> ließen mich zweifeln, doch ich lernte, mich von meinem Baby leiten zu lassen und ging meinen Weg. Auch, wenn er für andere nach Selbstaufgabe und Verwöhnen aussah.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-417" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-im-arm.jpg" alt="Baby im Arm" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-im-arm.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-im-arm-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ich schaute mein Baby an. Es konnte mir deutlich klar machen, was ihm gefiel und was nicht. Anfangs war es noch schwer, das herauszufinden, aber mit den Wochen und Monaten war es plötzlich ganz leicht. Ich wusste, <a href="https://www.milchtropfen.de/warum-weint-mein-baby/" rel="noopener">warum mein Baby weint</a>.</p>
<h2>Weil es alle so machen</h2>
<p>Der 1. Geburtstag unseres Sohnes näherte sich. Zeit für die <strong>Eingewöhnung</strong> in der Kita. Ganz klassisch. Machen ja die anderen auch so. Soll wohl ein paar Tränen geben, aber das gehört wohl dazu, sagen die anderen, die schon Erfahrung haben. Wird schon klappen.</p>
<p>Die 1. Eingewöhnung ging schief. Die 2. nach einem halben Jahr in derselben Kita in einer anderen Gruppe nahm einen besseren Start, scheiterte aber auch. Die Trennungen waren herzzerreißend, es gab keinen respektvollen, einfühlsamen Umgang mit den Kindern (unseren Sohn inbegriffen). Jeden Tag auf dem Weg zur Kita sagte uns unser Sohn im Auto &#8222;Nein.&#8220; &#8211; er will nicht in die Kita. Wir gaben ihn trotzdem hin. Ich muss ja auch bald wieder arbeiten. Muss halt so sein.</p>
<p>Wir sagten uns immer &#8222;Zum Glück ist er nur 3 Stunden da.&#8220;. Doch dann merkten wir, dass man so einen Satz nicht über die Kita sagen sollte, in die das eigene Kind geht. Wir besprachen uns. Rechneten. Grübelten. Und <strong>beschlossen</strong>: Wir kündigen.</p>
<p>Ich musste entscheiden, wo meine <strong>Prioritäten</strong> liegen. Musste mich fragen: Muss ich wirklich? Oder geht es auch anders? Wie soll unsere Zukunft aussehen?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-944" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/mutter-und-kind-hand-in-hand.jpg" alt="Mutter und Kind Hand in Hand" width="678" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/mutter-und-kind-hand-in-hand.jpg 678w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/mutter-und-kind-hand-in-hand-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 678px) 100vw, 678px" /></p>
<p>Ich trennte mich von Dingen, die mir, uns, nicht gut taten, und entschied mich für meine Familie. Ich habe gelernt, meiner Familie mehr <strong>Vertrauen</strong> entgegenzubringen. Wieder vermehrt Dinge zu tun, die mir wirklich Spaß machen. Die ich gern mache. Ich fing wieder an, zu leben und fühlte mich von einer tonnenschweren Last befreit.</p>
<h2>Reise mit dem kleinen Mann</h2>
<p>So. Thema Betreuung ist geklärt. Aber &#8211; ach, du Schreck! &#8211; das Baby ist kein Baby mehr, sondern schon ein kleiner Mann, der uns gehörig wachrüttelt! Nix mit &#8222;Ja, Mama. Mach ich.&#8220;. Unser Kind benimmt sich auf einmal total <strong>frech</strong> und macht nicht, was wir ihm sagen! Was sollen wir nur tun? Wie kriegen wir das in den Griff?</p>
<p>Auch hier gab es viele, tolle Ratschläge von den &#8222;alten Hasen&#8220;. Hart durchgreifen. Kinder brauchen Grenzen. Das Leben ist kein Ponyhof. Und auch die Erinnerung an meine eigene Kindheit sagte mir, das muss so sein. Hat mir ja nicht geschadet und ich lebe ja auch noch.</p>
<p>Doch in meinem Inneren spürte ich, dass das nicht stimmte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7309" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/mutter-schaut-kind-auf-augenhoehe-an.jpg" alt="Mutter schaut Kind auf Augenhöhe an" width="679" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/mutter-schaut-kind-auf-augenhoehe-an.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/mutter-schaut-kind-auf-augenhoehe-an-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>Ich lernte die &#8222;<a href="https://www.milchtropfen.de/unerzogen-was-bedeutet-das/" rel="noopener">unerzogene</a>&#8220; Haltung kennen und befand mich schon wieder auf einem anderen Weg. Ich hinterfragte, reflektierte und arbeitete daran, dass sich meine Geister der Vergangenheit nicht einmischten und alles kaputt machten.</p>
<p>Ein hartes Stück Arbeit, aber es lohnt sich, sich nicht damit abzufinden, was in der eigenen Kindheit passiert ist. Ich kann mich ändern. Ich muss es nur wollen. Und wenn mir die Alternativen nicht einfallen wollen, suche ich mir <strong>Hilfe</strong>, belese mich, höre Hörbücher, schaue Videos, nehme an Kursen teil.</p>
<p>Und dann kann ich auch über meine Erfahrungen schreiben und selber Tipps geben. Klar, manches stammt aus eigenen Erfahrungen, manches wurde vorher recherchiert. Ich sauge mir aber nicht irgendeinen Dünnpfiff aus den Fingern, nur, um etwas schreiben zu können!</p>
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<h2>Wissen Eltern mit mehreren Kindern mehr?</h2>
<p>Was ich mit nur einem Kind gelernt habe, ist so viel mehr wert, als all das, was ich zuvor gemacht habe. Wissen Eltern mit mehr als einem Kind dann automatisch mehr?</p>
<p>Wie weiter oben schon beschrieben, denke ich, dass Eltern mit mehreren Kindern völlig <strong>andere</strong> Erfahrungen gemacht haben, die ich mit nur einem Kind niemals erleben werde. Für mich bedeutet das im Umkehrschluss aber nicht gleich, dass sie <strong>mehr</strong> wissen als ich. Sie haben lediglich andere Erfahrungen gemacht.</p>
<p>Bloß, weil sie auch schonmal wie ich nur ein Kind hatten, bedeutet es nicht, dass sie die <strong>gleichen</strong> Erfahrungen gesammelt haben!</p>
<p>Auch Eltern von drölfzig Kindern sind keine <strong>Expert*innen</strong> in dem Sinne. Sie mögen auf den ersten Blick mehr Erfahrung haben, und man könnte meinen, sie wüssten es besser, aber weiß ich denn, ob sie in ihrer Erziehung achtsam mit ihren Kindern umgehen? Bedürfnisorientiert? Oder autoritär? Stiller Gehorsam muss sein? Oder die Kinder einfach alles machen lassen, was sie wollen?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7355" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/eltern-mit-drei-kindern.jpg" alt="Eltern mit drei Kindern" width="679" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/eltern-mit-drei-kindern.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/eltern-mit-drei-kindern-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>Sie mögen wie Erwachsene aussehen, die Ahnung haben, und sich auch so anhören, als hätten sie Ahnung, aber vielleicht sind es nur erwachsene Kinder, die ihre eigenen Traumata aus der Kindheit wieder und wieder leben und an ihre eigenen Kinder weitergeben.</p>
<p>WILL ich denn von solchen Eltern <strong>Tipps</strong> und <strong>Ratschläge</strong> bekommen? Die mir raten, mein Baby schreien zu lassen, weil ich es sonst verziehe? Die mir sagen, abzustillen und Kuhmilch zu geben, weil es jetzt mal Zeit dafür wird? Die mich glauben lassen, mein Kind sei böse und ich müsse es erziehen &#8211; so ganz klassisch, denn das war schon immer so? Die mir weismachen wollen, sie wüssten es <strong>besser</strong>, weil sie schon mehrere Kinder haben?</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Was ich sagen will: Wir sind alle auf dem <strong>Weg</strong>. Immer. Es gibt kein Ende. Wir lernen IMMER. Wir haben alle unser <strong>Päckchen</strong> zu tragen. Die einen wollen dieses Päckchen öffnen, reinschauen, was drin ist, und den ganzen Mist, den sie Ewigkeiten mit sich herumgeschleppt haben, in den Müll werfen. Die anderen laufen bis zum Lebensende mit ihrem Päckchen herum, ohne es jemals näher betrachtet zu haben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7356" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/familie-bei-sonnenuntergang-auf-dem-steg.jpg" alt="Familie bei Sonnenuntergang auf dem Steg" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/familie-bei-sonnenuntergang-auf-dem-steg.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/familie-bei-sonnenuntergang-auf-dem-steg-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ja, vielleicht habe ich NUR ein Kind. Aber auch mit <strong>NUR</strong> einem Kind habe ich eine ganze Menge gelernt und kann/darf/will dieses Wissen auch an andere weitergeben. Und genau so ist es mit all den anderen Eltern. Ob sie nun mehrere Kinder haben oder, wie ich, nur eins.</p>
<p>Dir, liebe/r Leser/in, sollte das immer beim Lesen unserer Beiträge bewusst sein. Wir geben Tipps und Ratschläge und meinen, das sei der richtige Weg. Tatsächlich kannst du das aber nur für dich selbst entscheiden. Niemand kann dir sagen, dass es <strong>richtig</strong> für dich und dein(e) Kind(er) ist.</p>
<p>Denk immer daran, dass auch wir Blogger*innen selbst noch auf dem Weg sind, und das ein Leben lang. Ich möchte mit meinen Beiträgen oftmals nur sagen: Es geht auch anders. Komm, ich zeig dir, wie das gehen KANN.</p>
<p>Wenn du also meine Artikel liest, dann kannst du am Ende entscheiden, was du damit machst. Ist es tatsächlich alles totaler Bullshit, der in die Tonne gehört? Ist es dir zu wenig? Brauchst du mehr Informationen? Oder klingt es nicht nur gut, sondern fühlt sich auch warm und angenehm bei dir an, sodass du diesen Weg auch gern einschlagen willst?</p>
<p>Habe ich, als Bloggerin und Mutter von NUR einem Kind, wirklich keine Ahnung? Was denkst du?</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/du-hast-ja-nur-ein-kind/">Du hast ja NUR ein Kind</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
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