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	<title>Kindersitz &#8211; Milchtropfen</title>
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	<title>Kindersitz &#8211; Milchtropfen</title>
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		<title>Kind will nicht in den Fahrradsitz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Mar 2017 07:00:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kind]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Sonne scheint, der Himmel ist blau, die Temperaturen klettern nach oben. Die Zeit ist perfekt für einen schönen Ausflug mit dem Fahrrad. Doch das Kind will nicht in den Fahrradsitz&#8230; Was nun? Kind will nicht in den Fahrradsitz Ich habe mich gefragt, wann ich diesen Beitrag wohl endlich fertig geschrieben haben werden würde (ist ... <a title="Kind will nicht in den Fahrradsitz" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/kind-will-nicht-in-den-fahrradsitz/" aria-label="Mehr zu Kind will nicht in den Fahrradsitz">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sonne scheint, der Himmel ist blau, die Temperaturen klettern nach oben. Die Zeit ist perfekt für einen schönen Ausflug mit dem Fahrrad.</p>
<p>Doch das Kind will nicht in den <strong>Fahrradsitz</strong>&#8230; Was nun?</p>
<p><span id="more-912"></span></p>
<h2>Kind will nicht in den Fahrradsitz</h2>
<p>Ich habe mich gefragt, wann ich diesen Beitrag wohl endlich fertig geschrieben haben werden würde (ist das richtig?). Nämlich dann, wenn der kleine Mann endlich in seinen <a href="https://www.milchtropfen.de/fahrradsitz-fuer-kinder/">Fahrradsitz</a> will.</p>
<p>Wie du siehst, ist die Zeit gekommen. Und ich hatte ehrlich gesagt schon gar nicht mehr damit gerechnet. Doch vielleicht war unsere <strong>Methode</strong> genau die richtige, damit es jetzt endlich klappt?! Deshalb erzähle ich einfach mal, wie das bei uns so ablief.</p>
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<h2>Vorbereitungen</h2>
<p>Ich weiß es noch ganz genau. Als wäre es erst gestern gewesen. Der kleine Mann war etwa ein Jahr alt. Es war schönstes Wetter draußen. Sommer. Schön warm. Nicht zu heiß. Ideal für einen <strong>Fahrradausflug</strong>.</p>
<p>Auf diesen Tag hatten mein Mann und ich uns bereits <strong>vorbereitet</strong>. Ich hatte für Oliver einen tollen Kindersitz von meinem Geburtstagsgeld gekauft. Wir ließen ihn in einem Fahrradladen auf mein Fahrrad montieren, weil das echt tricky mit meinem alten Drahtesel war. Aber es klappte zum Glück alles.</p>
<p>Und weil wir schon dabei waren, gleich noch einen <a href="https://amzn.to/2EvjJ5G" target="_blank" rel="nofollow noopener">Zweibeinständer</a>* für sicheren Halt und einen passenden <a href="http://amzn.to/2maMRq5" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Fahrradhelm mit Licht</a>* gekauft. Und da wir Eltern ja stets Vorbild sind, gab es für uns auch gleich noch Fahrradhelme.</p>
<p>Soviel zu den Vorbereitungen. Es war alles da, was man brauchte. Die Fahrt konnte losgehen. Theoretisch.</p>
<h2>Träume sind Schäume</h2>
<p>Und eigentlich hätten wir es uns ja denken können, dass es nicht so klappt, wie wir uns das erträumt hatten. Und in diesem Moment war ich wahrscheinlich etwas weinerlich, auf jeden Fall aber sehr verallgemeinernd, als ich dachte: Das war ja so klar! IMMER, wenn ich mich tierisch auf etwas freue, dann klappt es nicht! Das ist doch IMMER so!</p>
<p>Es kann auch daran liegen, dass wir Olivers <strong>Geduld</strong> überstrapazierten, denn er musste ja jetzt noch angeschnallt werden. Der Helm passte nicht durch den Gurt, also Helm wieder ab. Und dann war er endlich angeschnallt, der Helm sollte wieder auf&#8230; Und Oliver wollte nicht mehr in seinem Sitz sein. Wollte den Helm nicht mehr aufgesetzt bekommen. &#8222;Mama!&#8220;, rief er.</p>
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<h2>Einen Gang zurückschalten</h2>
<p>Erst dachten wir noch &#8222;Alles wird gut. Er muss sich nur dran gewöhnen.&#8220; Also schalteten wir einen Gang zurück und nahmen ihn aus dem Fahrradsitz raus. Ich setzte Oliver auf meinen Sitz und ging nun ein Stück des Weges mit ihm. Das fand er auch ganz interessant. Aber als es dann wieder in den Sitz (mit Helm) gehen sollte, wehrte er sich.</p>
<p>Und was soll ich sagen? Mein Mann und ich waren ganz schön angepisst. Wir hatten vor, einen schönen Fahrradausflug bei schönem Wetter zu machen. Und jetzt wurden wir so ausgebremst. Das war echt ärgerlich. Aber wir wollten unser Kind da auch nicht wie wild <strong>herumschreien</strong> lassen. Das hätte ihm nur eine schlimme Erinnerung ans Fahrradfahren beschert. Die darauffolgenden Fahrradtouren würden demnach genau so sein.</p>
<p>Also ließen wir es sein. Die Fahrräder wurden wieder nach unten in den Keller gehievt. Die Helme abgenommen. Und ich setzte mich später zu Hause an den Computer und recherchierte, was wir da machen könnten.</p>
<h2>Tipps aus Foren</h2>
<p>Im Internet stieß ich dann auf nicht allzu viele <strong>Tipps</strong>. Fakt war, dass wir nicht allein mit diesem &#8222;Problem&#8220; waren. Fakt war auch, dass es jede/r anders handhabte.</p>
<p>Die einen ließen ihr Kind im Fahrradsitz. Aus und Punkt. Egal, ob es das nun wollte oder nicht.</p>
<p>Das widersprach allerdings meinen Prinzipien. Ich verwarf diesen &#8222;Tipp&#8220;. Denn das Fahrradfahren sollte für uns alle ein schönes Erlebnis werden und bleiben. Mein Kind weinend da hineinzuzwängen, würde zu keinem guten Ergebnis führen. Vielleicht könnte ich mit dieser Methode tatsächlich irgendwann mit ihm Fahrrad fahren und er wäre leise. Aber ich glaube, das wäre eher ein Zeichen von Resignation, <strong>Aufgeben</strong>, weil er weiß, dass er eh nicht aus dem Kindersitz kommt. Das wollte ich auf keinen Fall.</p>
<p>Manche waren der Meinung, dass man da behutsamer an die Sache herangehen müsse. Hier und da gab es ein paar Ratschläge, die ganz gut klangen. Man solle den Kinderhelm dort hinstellen, wo das Kind ihn immer sehen und auch benutzen könne. Sozusagen wie ein <strong>Spielzeug</strong> anbieten. Der Sinn dahinter ist, dass sich das Kind so langsam, aber sicher an den neuen Gegenstand <strong>herantasten</strong> kann. So würde der Helm als &#8222;ungefährlich&#8220; eingestuft werden können. Und das Kind sich irgendwann daran gewöhnt haben.</p>

<h2>Gibt es eine schnelle Lösung?</h2>
<p>Oliver fand es zwar ganz cool, jeden Tag mit seinem <strong>Helm</strong> spielen zu können. Vor allem, weil sein Helm hinten Lichter zum An- und Ausschalten hatte. Er setzte ihn auch ab und zu auf. Doch vom Fahrradfahren waren wir weit entfernt. Mich störte einfach, dass dieser Vorgang so lange dauern würde. &#8222;Irgendwann würde er sich dran gewöhnt haben.&#8220; Gab es denn keine schnellere Lösung?</p>
<p>Natürlich gab es da wieder die Fraktion &#8222;Belohnen, Bestechen, Ablenken&#8220;, aber das widersprach unserem Erziehungsstil. Ich wollte einfach, dass er <strong>Spaß</strong> am Fahrradfahren hat. Ohne dass er dafür etwas geschenkt bekommt. Ich wollte, dass er das Fahrradfahren mitbekommt. Es einfach so toll findet wie ich! Kann doch nicht so schwer sein! Fahrradfahren macht doch so Spaß!</p>
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<p>Dazu muss ich sagen, dass unser Sohn auch keinen Schnuller hat, der ihn hätte ablenken, beschwichtigen können. Alles in allem war es also ein Dilemma!</p>
<p>Für diejenigen, die das so oder in etwa so wie wir handhaben: Es gibt keine schnelle Lösung. Es gibt eine Lösung. Die dauert aber. Bei uns dauerte es vom 1. Versuch an etwa ein Jahr, bis es dann klappte. Und das war noch nicht mal geplant, sondern reiner Zufall.</p>
<h2>Immer wieder anbieten</h2>
<p>Der Helm war also jeden Tag im Zimmer und wurde ab und an bespielt und aufgesetzt. Soviel dazu. Ich fuhr auch mal mit dem Auto zu meinen Eltern und setzte den Kleinen auf das Fahrrad seiner Großeltern. Kutschierte ihn durch den Garten. War wirklich alles schön und gut. Aber Fahrradsitz? Nein!</p>
<p>Und dann kam Herbst. Dann kam Winter. Das Fahrrad stand im <strong>Keller</strong>. Der Fahrradsitz blieb unbenutzt.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11872" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/altes-fahrrad-voller-spinnweben.jpg" alt="altes Fahrrad voller Spinnweben" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/altes-fahrrad-voller-spinnweben.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/altes-fahrrad-voller-spinnweben-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/altes-fahrrad-voller-spinnweben-50x32.jpg 50w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Und ich akzeptierte das. Nahm es hin. Schon vor der Schwangerschaft fuhr ich liebend gern Fahrrad. Ich fuhr morgens mit dem Rad zum Bahnhof. Stieg dann um und fuhr mit den Öffentlichen zur Arbeit. Und dann abends wieder mit dem Rad nach Hause.</p>
<p>Ich fand es wirklich traurig, mein Rad nicht benutzen zu können. Aber was hätte ich sonst machen können, wenn er nunmal nicht wollte? Also ließ ich es sein. Und fragte auch nicht mehr. Vielleicht löste genau das unser Problem. Es einfach mal für eine Weile sein lassen. Das Thema nicht mehr <strong>problematisieren</strong>. Und dann löste sich der Knoten von selbst.</p>
<h2>Von heute auf morgen</h2>
<p>Es war Samstag. Der Papa auf Arbeit. Der Morgen begann schon kacke, weil Oliver total weinerlich war. Jammerte wegen allem rum. Mein Mann war dann einfach weg und ich mit dem Kleinen beschäftigt. Was tun?</p>
<p>Als das Wetter auflockerte und die Sonne anfing zu scheinen, schauten wir in der Küche aus dem Fenster. Beobachteten die Busse. Und die Autos. Und die <strong>Fahrradfahrer</strong>&#8230;</p>
<p>Nur so zum Spaß sagte ich zu meinem Kind, als wir auf die Fahrradfahrer zu sprechen kamen &#8222;Wir können ja auch raus und Fahrrad fahren&#8220;. Er entgegnete &#8222;Fahrn?&#8220; Und ich so &#8222;Ja, wir können auch Fahrrad fahren. Du musst nur in den Sitz und deinen Helm aufsetzen.&#8220;</p>
<p>Oliver stieg von seinem Treppchen und meinte &#8222;Anziehn!&#8220; und ich stand total perplex da&#8230; Wollte er jetzt tatsächlich&#8230;? Nein, er hatte es bestimmt nicht ganz verstanden. Naja, einem Spaziergang draußen in der Sonne steht ja nichts im Wege. Ist auch ganz nett.</p>
<p>Doch es wurde nicht falsch verstanden. Mein Kind setzte sich seinen Helm auf, ich stellte ihn noch etwas um, weil sein Kopf inzwischen etwas gewachsen war. Und dann ging es ab in den Keller. Reifen aufpumpen, weil sie ja seit einem Jahr nicht genutzt wurden. Dann Fahrrad hochhieven. Kind rein. Den Rucksack wollte er nicht abnehmen. Und ab ging die Post.</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-3697 aligncenter" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/kind-will-nicht-in-den-fahrradsitz-kind-im-kindersitz.jpg" alt="Kind will nicht in den Fahrradsitz - Kind im Kindersitz" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/kind-will-nicht-in-den-fahrradsitz-kind-im-kindersitz.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/kind-will-nicht-in-den-fahrradsitz-kind-im-kindersitz-300x190.jpg 300w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Erste Reaktion</h2>
<p>Es war anfangs etwas schwierig, mit dem Kindersitz loszufahren. Das <strong>Gleichgewicht</strong> zu halten. Aber es klappte dann recht schnell.</p>
<p>Und hinter mir auf dem Kindersitz jauchzte es vor Freude! Er war so happy! Und ich erst! Ich kam aus dem Grinsen gar nicht mehr raus! Einfach, weil wir jetzt doch endlich eine Runde mit dem Fahrrad drehen konnten. Ohne Tränen. Ohne Gekreische. Es war richtig <strong>schön</strong>.</p>
<p>Und so beschloss ich, bis zu meinen Eltern nach Mahlsdorf zu fahren. Die waren natürlich auch total überrascht und freuten sich. Jetzt kann die Radtour, die wir vor 2 Jahren schon geplant hatten, beginnen. Ich freue mich schon drauf (aber nicht zu doll, sonst geht das wieder in die Hose).</p>
<div id='c4651_31_19' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div>
<h2>Worauf du dich einstellen musst</h2>
<p>Meine Mutter und ich fuhren dann noch mit Oliver eine Runde durch die Altstadt. Vielleicht hatten wir es uns einfach falsch vorgestellt, wie es mit Kind im Fahrradsitz sein würde. Es ist nicht so, dass man einfach mal am Stück <strong>stundenlang</strong> fahren kann.</p>
<p>Da hieß es zum Beispiel nach wenigen Minuten &#8222;Stopp! Fee!&#8220; &#8211; Oliver wollte seine Fee mit im Kindersitz haben. Also anhalten, absteigen, Fee geben, weiter geht&#8217;s. Dann mussten wir anhalten, weil er Durst bekam und Wasser trinken wollte. Also wieder anhalten.</p>
<p>Aber das ist ok. Ich werde das Fahrradfahren genießen. Auch mit vielen <strong>Zwischenstopps</strong>. Das ist mir egal. Hauptsache, wir können endlich wieder Fahrradfahren.</p>
<p>Und dann war der Kleine so fasziniert von meiner Klingel, dass er die auch haben wollte. Nur konnte ich die ja nicht einfach so von meinem Fahrrad abmachen. Also habe ich mich letztendlich doch entschieden, etwas für die Fahrt unterwegs zu besorgen. Nämlich eine <a href="http://amzn.to/2mqwmH5" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Fahrradklingel</a>*. Eine ganz einfache. Wie meine. Ohne Schnickschnack. Ich werde mir noch überlegen, wie ich die genau am Kindersitz befestigen werde.</p>
<p>Letztendlich bin ich froh, dass es so gekommen ist und wir Fahrrad fahren können. Sogar mit Soundeffekt. Denn der kleine Mann macht Motorgeräusche nach, während wir fahren. Es werden alle mit einem lauten, herzhaften &#8222;Hallelöchen!&#8220; begrüßt. Wenn ich so ein entspanntes Fahrradfahren eintausche gegen etwas Zeit und Geduld, dann mach ich das gerne. Besser, als mein Kind da reinzuzwängen und es weinen zu lassen. Viel besser!</p>
<h2>Warum dein Kind eventuell nicht in den Fahrradsitz will</h2>
<p>Wenn dein Kind noch nicht in den Fahrradsitz will, so kann ich dir zumindest sagen, dass es irgendwann doch klappen wird. Aber genau so wie ich es bei meinem Sohn nicht absehen konnte, kannst du es.</p>
<p>Das kann viele <strong>Ursachen</strong> haben.</p>
<p>Es kann deinem Kind beispielsweise schlichtweg nicht geheuer sein. Noch nicht. Das bedeutet für dich, viel Geduld mitzubringen. Den Fahrradhelm immer zugänglich machen. Manche haben das auch mit dem Fahrradsitz gemacht, den abmontiert und ihn sicher ins Zimmer gestellt. Da unsere Montage aber sehr knifflig war, fiel diese Möglichkeit bei uns weg. Aber wenn dein Kind das tagtäglich sieht und sich damit <strong>vertraut</strong> machen kann, ist das ein guter Weg, finde ich.</p>
<p>Zudem kommt es ja auch stets auf die Situation an. Vielleicht ist dein Kind bereits <strong>müde</strong>. Oder hungrig. Hat Durst. Gegen die letzteren Ursachen kannst du noch was unternehmen. Aber wenn ein Kind müde ist, ist es müde. Und will schlafen. Und sicherlich keine Experimente auf dem Fahrradsitz mitmachen. Wir haben die Radtour nach dem <strong>Mittagsschlaf</strong> gemacht. Danach ist der &#8222;Sturm&#8220; immer vorbei und ich kann mit meinem Sohn ohne Probleme etwas unternehmen. Zum Beispiel Fahrrad fahren.</p>
<p>Vielleicht liegt es auch daran, dass etwas falsch eingestellt ist. Sitzt der Helm zu eng? Stört irgendwas? Ist der Fahrradsitz unbequem? Kann sein, dass du Glück hast und es lediglich daran liegt, dass dein Kind nicht in den Fahrradsitz will. Schau vorsichtshalber nach und überprüf, ob alles am rechten Fleck sitzt. Vielleicht ist dein Kind ja schon so alt, dass es dir sagen kann, was genau <strong>stört</strong>.</p>
<p>Das wichtigste bei uns war, da bin ich mir sicher, dass wir den <strong>Druck</strong> rausgenommen haben. Unser Kind will nicht in den <a href="https://www.milchtropfen.de/fahrradsitz-fuer-kinder/">Fahrradsitz</a>? Na dann ist das halt so. Wir machen keinen Stress. Keine Vorwürfe. Kein schlechtes Gewissen. Das Verhalten wird keinesfalls bestraft. Anfangs hatte es uns zwar schon genervt, aber dann war es auch wieder gut. Und wie du siehst, hat es zwar eine Weile gedauert (ein Jahr, uff, Wahnsinn), aber jetzt liebt Oliver das Fahrradfahren.</p>
<p>Für welche Methode würdest du dich entscheiden?<br />
</p>
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		<title>Kind will nicht in den Autositz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 May 2016 22:22:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kennst du das? Du hattest mit deinem Kind das Auto genommen, weil es mit den Öffentlichen oder dem ganzen Gepäck zu umständlich geworden wäre. Gemeinsam habt ihr einen schönen Tag verbracht, welcher sich nun dem Ende neigt. Es ist Zeit, die Heimfahrt anzutreten. Doch gerade jetzt will sich dein Kind einfach nicht in den Autositz setzen ... <a title="Kind will nicht in den Autositz" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/kind-will-nicht-in-den-autositz/" aria-label="Mehr zu Kind will nicht in den Autositz">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kennst du das? Du hattest mit deinem Kind das <strong>Auto</strong> genommen, weil es mit den Öffentlichen oder dem ganzen Gepäck zu umständlich geworden wäre. Gemeinsam habt ihr einen schönen Tag verbracht, welcher sich nun dem Ende neigt. Es ist Zeit, die Heimfahrt anzutreten.</p>
<p>Doch gerade jetzt will sich dein Kind einfach nicht in den <strong>Autositz</strong> setzen und angurten lassen. Manchmal ist es auch so, dass es schon früh morgens <strong>Theater</strong> gibt, weil dein Kind alles andere will, als sich in seinen Kindersitz zu setzen.</p>
<p>Was uns geholfen hat und was dir ansonsten eventuell helfen könnte, wenn dein Kind nicht in den Autositz will, erfährst du in diesem Artikel.<span id="more-44"></span><div id='c2588_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Kind will nicht in den Autositz</h2>
<p>Ich hoffe, du musstest dein Auto noch nie mitten in der Pampa stehen lassen, dir dein Kind schnappen, weil es sich während der Fahrt die Seele aus dem Leib schrie, um mit dem nächstbesten Bus nach Hause zu fahren und dein Auto dann am darauffolgendenTag abzuholen. Wenn doch, schicke ich dir jetzt einfach mal unbekannterweise eine Umarmung, denn ich weiß ganz genau, was das für eine bescheidene Situation ist.</p>
<p>Wir hatten dieses Thema schon einige Male durch: Ich ließ mein Auto auch des Öfteren stehen und nahm lieber die <strong>Öffentlichen</strong>, damit es nicht wieder Probleme während der Heimfahrt gab. Für <strong>Unternehmungen</strong> am Tag war das noch machbar, aber für den Urlaub, wo man noch einen Anhänger voll Klamotten mit sich herumschleppt, musste dann mal langsam eine Lösung her.</p>
<p>Bis dahin half bei uns rein gar nichts: Weder Musik, noch Stille, weder meine Stimme, noch eine andere, weder Rassel, noch die leuchtende Sicherheitsweste, weder Uhr, noch quakender Frosch. Es war zum Verzweifeln.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8980 alignnone" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/kind-liegt-grinsend-auf-motorhaube-vom-auto.jpg" alt="Kind liegt grinsend auf Motorhaube vom Auto" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/kind-liegt-grinsend-auf-motorhaube-vom-auto.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/kind-liegt-grinsend-auf-motorhaube-vom-auto-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Sobald der Kleine in meinen Armen war, war alles gut. Wir schauten aus dem Fenster, ich stillte ihn, zeigte ihm das Lenkrad, das Radio mit den vielen Knöpfen, das Schubfach, die Gangschaltung usw. Das interessierte ihn auch ungemein, doch wenn wir auch nur in die Nähe des Autositzes kamen, kullerten die Tränchen.</p>
<p>Die einzige <strong>Möglichkeit</strong> bis dahin war es, frühzeitig, noch vor 18 Uhr, die <strong>Heimfahrt</strong> anzutreten, damit er nicht zu müde war.</p>
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<h2>Die Zeit der Bücher</h2>
<p>Als die Zeit der Bücher kam (und die kam erst mit etwa 13 Monaten), und sich unser Sohn tagein, tagaus vorlesen ließ, wurden die Heimfahrten angenehmer. Wir nahmen also sein Lieblingsbuch mit ins Auto und lasen es ihm während der Fahrt vor. Wenn ich mit ihm allein unterwegs war, legte ich es auf seinen Schoß, damit er es sich allein anschauen konnte.</p>
<p>Irgendwann waren Bücher nicht mehr so interessant, dann wurden sie von diversen <strong>Autos</strong> abgelöst. Ab und zu gesellte sich mal ein <strong>Kuscheltier</strong> zu uns ins Auto; mit seinen knapp 3 Jahren steht jedoch das <strong>Tablet</strong> hoch im Kurs. Dort schaut er sich entweder seine Kinderserien an oder spielte seine Apps (entsprechende Empfehlungen wird es in einem späteren Beitrag mal geben).</p>
<p><strong>Unterhaltung</strong> ist also das A und O während der Autofahrt. Ob es nun ein Buch, ein Tablet, Musik oder sonstwas für ein interessantes Spielzeug (wie z.B. ein Lenkrad) ist, ist ja relativ egal. Hauptsache, dein Kind kann sich während der Fahrt mit etwas <strong>beschäftigen</strong>. Vielleicht ist es bei euch ja wie bei uns möglich, dass eine/r der Erwachsenen hinten beim Kind sitzen und mit ihm <strong>spielen</strong> kann.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="pintbild aligncenter wp-image-9006" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/Kind-will-nicht-in-den-Autositz-tipps-die-helfen.jpg" alt="Kind will nicht in den Autositz | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="800" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/Kind-will-nicht-in-den-Autositz-tipps-die-helfen.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/Kind-will-nicht-in-den-Autositz-tipps-die-helfen-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/Kind-will-nicht-in-den-Autositz-tipps-die-helfen-287x430.jpg 287w" sizes="auto, (max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<h2>7 Gründe, warum dein Kind nicht in den Autositz will</h2>
<p>Manchmal ist es aber gar nicht Langeweile, die deinem <strong>Kind</strong> die Tränen in die Augen treibt. Wichtig ist deshalb, dass du vorher überprüfst, ob es deinem Kind gerade wirklich nur langweilig ist und es unterhalten werden möchte, oder ob es doch ein anderer Grund ist, weshalb dein Kind nicht in den Autositz will.</p>
<p>Andere <strong>Gründe</strong> könnten beispielsweise sein:</p>
<h3>1. Ungestillte (Grund-)Bedürfnisse</h3>
<p><strong>Babys</strong> haben <a href="http://stillberatung-dresden.de/die-beduerfnisse-des-babys/" target="_blank" rel="noopener">vier Grundbedürfnisse</a>: Sie brauchen Hautkontakt, Nahrung, Schlaf und Anregung. <strong>Grundbedürfnisse</strong> sollten umgehend gestillt werden, also nichts wie bei der nächsten Gelegenheit ranfahren und kuscheln, tragen, stillen/füttern, in den Schlaf begleiten oder spielen.</p>
<p>Auch auf <strong>Kleinkinder</strong> und ältere <strong>Kinder</strong> lassen sich die o.g. Bedürfnisse anwenden. Holst du sie gerade von der Kita oder der Schule ab? War ihr Tag dort anstrengend, sind sie müde, erschöpft, ausgelaugt und wollen jetzt nur kuscheln, Liebe tanken oder aber einfach mal machen, was ihnen Spaß macht? Vielleicht wird dir diese Sichtweise helfen, geduldiger mit deinem Kind zu sein, um ihm das zu geben, was es gerade dringend braucht.</p>
<h3>2. Volle Windel</h3>
<p>Während der Autofahrt in den eigenen <strong>Ausscheidungen</strong> zu liegen, ist wirklich unangenehm. Womöglich teilt dir dein Kind aber auch gerade mit, dass es mal dringend muss. Schaff hier also so schnell wie möglich Abhilfe und bring alles wieder ins Lot, dann kann die Fahrt <strong>entspannt</strong> weitergehen.</p>

<h3>3. Müdigkeit</h3>
<p>Wenn dein Kind <strong>müde</strong> ist und nicht im Autositz einschlafen will bzw. nicht kann, weil es schon komplett im Eimer ist, dann musst du in den sauren Apfel beißen, anhalten, dein Baby in den Arm nehmen und &#8211; wenn möglich &#8211; dein Auto stehen lassen und mit den Öffentlichen weiterfahren.</p>
<p>Damit du so etwas nicht ständig machen musst, bietet es sich an, von vornherein mit den <strong>Öffis</strong> oder tatsächlich <strong>früher</strong> loszufahren, wenn das Kind noch nicht übermüdet ist.</p>
<p>Ansonsten könnte es hilfreich sein, wenn du den Kindersitz in Liegeposition stellst, das Radio ausmachst oder es ruhige Musik spielen lässt (je nachdem, was deinem Kind zum Einschlafen lieber ist) und bei konstanter Geschwindigkeit fährst. So könnte dein Kind womöglich doch noch in den wohlverdienten <strong>Schlaf</strong> finden.</p>
<h3>4. Irgendwas nervt</h3>
<p>Schau mal, ob dein Kind bequem sitzt, der <strong>Gurt</strong> verdreht ist, die Babyschale bzw. der Autositz richtig <strong>eingestellt</strong> ist, irgendwo ein nerviges Schild von den Klamotten <strong>kratzt</strong> oder irgendetwas anderes <strong>drückt</strong> und nervt. Eventuell blendet auch die Sonne und es böte sich ein <a href="http://amzn.to/2nXghIH" target="_blank" rel="nofollow noopener">Sonnenschutz fürs Fenster</a>* an.</p>
<h3>5. Der Kindersitz ist schuld</h3>
<p>Manchmal liegt es aber auch tatsächlich an der <strong>Babyschale</strong> oder am Kindersitz, die/der euch die Autofahrt so erschwert.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8984 alignnone" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/kind-sitzt-im-autositz-und-guckt-grimmig.jpg" alt="Kind sitzt im Autositz und guckt grimmig" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/kind-sitzt-im-autositz-und-guckt-grimmig.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/kind-sitzt-im-autositz-und-guckt-grimmig-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Dich durch die verschiedenen Angebote von Babyschalen und Kindersitzen zu wühlen, ist aufwendig. Lass dich am Besten von den <a href="https://www.zwergperten-shop.de/" target="_blank" rel="noopener">Zwergperten</a> <strong>beraten</strong>, von denen hab ich bis jetzt nur Positives gehört und gelesen.</p>
<h3>6. Angst</h3>
<p>Einigen Babys, aber auch Kleinkindern ist es <strong>unheimlich</strong>, wenn sie ihre Mama oder ihren Papa während der Autofahrt nicht sehen können. Da hilft es schon, wenn man mit ihnen <strong>redet</strong> oder ihnen etwas <strong>vorsingt</strong>.</p>
<p>Manche Kinder wollen ihre Mama bzw. ihren Papa aber <strong>sehen</strong> und da könnte ein <a href="http://amzn.to/2EmpUqJ" target="_blank" rel="nofollow noopener">Rücksitzspiegel</a>* durchaus Wirkung zeigen. Wenn ihr zu zweit mit eurem Kind unterwegs seid, wäre es &#8211; wie weiter oben schon beschrieben &#8211; praktisch, wenn ein/e Erwachsene/r hinten beim Kind sitzt, damit es Gesellschaft hat.</p>
<div id='c9345_31_19' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div>
<h2>Tipps zum Durchhalten</h2>
<p>Und was, wenn es nichts davon zu sein scheint und gerade einfach der Wurm drin ist? Dann könntest du z.B. für diese &#8222;Phase&#8220; das <strong>Auto meiden</strong> und solange auf die <strong>Alternativen</strong> zurückgreifen.</p>
<p>Wenn du das Auto allerdings nehmen MUSST, weil es nicht anders geht, heißt es:</p>
<h3>1. Mehr als genügend Zeit einplanen</h3>
<p><strong>Zeit einplanen</strong> mag dir schon aus den Ohren kommen, weil du es ständig und überall als <strong>Tipp</strong> zu hören und zu lesen bekommst, aber es ist nunmal wahr. Wenn du genügend Zeit in petto hast, bist du automatisch entspannter, weniger gestresst, und das spürt dein Kind. Wiederum spürt dein Kind es auch, wenn du in Zeitnot steckst, genervt und gestresst bist und los willst. Auch diese <strong>Unruhe</strong> geht auf dein Kind über. Es ist demnach enorm wichtig, nicht nur 5 min. mehr einzuplanen, sondern wirklich mehr als genügend Zeit.</p>
<p>Ein <strong>Praxistipp</strong> von mir: Rechne die <strong>doppelte</strong> Zeit ein, wenn du mit deinem Kind im Auto unterwegs bist. Das hört sich für dich zu viel an? Dann pass mal auf:</p>
<p>Als ich einen Termin bei der Zulassungsbehörde hatte, plante ich wie gewohnt die doppelte Zeit ein. Mein Navi zeigte mir an, ich brauche mit Auto 20 min. zum Ziel, weshalb ich 40 min. einplante. Diese Zeit brauchte ich tatsächlich, um mein Kind dazu zu bewegen, sich anzuziehen, mit mir zu kommen, sich ins Auto zu setzen und anschnallen zu lassen. Am Ziel angekommen, passierte noch ein Malheur, weshalb ich meinen Sohn sauber machen und neu einkleiden musste, und schon waren nur noch 5 min. bis zum Termin. Stell dir mal vor, wie <strong>stressig</strong> es <strong>ohne Zeitpuffer</strong> gewesen wäre.</p>
<h3>2. Erfreu dich an den kleinen Dingen des Lebens</h3>
<p>Oliver war, nachdem wir an einer Tankstelle nur kurz anhalten, tanken und das Auto säubern wollten, nicht mehr ins Auto zu bekommen, weil er jetzt&#8217;ne Runde mit dem Windschutzscheibenabzieher spielen wollte.</p>
<p>Die Tankstelle war leer, wir hatten Zeit, also warum nicht? So standen wir dann da und machten eine Pause, während unser Sohn unser Auto putzte. Danach war es für ihn ok, wieder in seinen Kindersitz zu steigen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8983 alignnone" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/kind-saeubert-auto-mit-windschutzscheibenabzieher.jpg" alt="Kind säubert Auto mit Windschutzscheibenabzieher" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/kind-saeubert-auto-mit-windschutzscheibenabzieher.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/kind-saeubert-auto-mit-windschutzscheibenabzieher-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Oftmals ist unser Alltag so voll von Terminen und Verpflichtungen, dass wir solche <strong>Kleinigkeiten</strong> wie oben beschrieben gar nicht zulassen, obwohl wir eigentlich Zeit hätten. Doch gerade die kleinen Dinge des Lebens sind es, die unseren Kindern so <strong>wichtig</strong> sind und wir sollten uns an ihnen erfreuen.</p>
<p>Wenn du gerade mit deinem Kind auf dem Parkplatz stehst und los willst, dein/e Kleine/r aber gerade die Wolken anschauen will oder was auch immer, dann sei offen dafür. Lass die Arbeit Arbeit sein und ruf dir Folgendes ins Gedächtnis:</p>
<blockquote><p>&#8222;Die Arbeit läuft nicht davon, während du deinem Kind einen Regenbogen zeigst, aber der Regenbogen wartet nicht, bis du mit der Arbeit fertig bist.&#8220; &#8211; Chinesisches Sprichwort</p>
<p>&#8222;Höre deinen Kindern ernsthaft und aufmerksam zu, wenn sie dir etwas erzählen, egal, was es ist. Wenn du nicht wirklich ernsthaft den kleinen Dingen zuhörst, wenn sie noch klein sind, dann werden sie dir auch nicht von den großen Dingen erzählen, wenn sie einmal groß sind, denn für sie waren es immer große Dinge.&#8220; &#8211; Catherine M. Wallace</p></blockquote>
<h3>3. Verpflegung</h3>
<p>Nimm für dich (und dein Kind, wenn es schon mitisst) Essen und Trinken mit. Gerade, wenn mein Baby <a href="https://www.milchtropfen.de/dauerstillen-oder-auch-clusterfeeding/" rel="noopener"" rel="noopener">clusterte</a> und ich gefühlt Stunden mit ihm im Auto verbrachte und nicht weiterkam, war <strong>Nervennahrung</strong> und etwas zu trinken DAS Mittel für mich, um nicht vor Hunger und Durst durchzudrehen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8987" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/kind-trinkt-im-auto-saft.jpg" alt="" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/kind-trinkt-im-auto-saft.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/kind-trinkt-im-auto-saft-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>4. Beschäftigung</h3>
<p>Ja, ich weiß, wie schön es ist, seinem Baby stundenlang dabei zuzusehen, wie es in den Armen liegt und schläft und grunzt, aber &#8211; zumindest war es bei mir so &#8211; irgendwann wurde mir trotz dieser köstlich duftenden Süßigkeit in meinen Armen <strong>langweilig</strong> und ich sehnte mich nach <strong>Unterhaltung</strong>. Doof nur, dass ich zu dieser Zeit noch gar kein Smartphone besaß. Heutzutage undenkbar, ich weiß.</p>
<p>Damit du nicht vor Langeweile in deinem Auto an die Decke gehst, pack ein Buch oder ein Hörbuch ein, schnapp dir dein Smartphone oder Tablet oder was auch immer und verschaff dir dadurch ein paar entspannte Minuten, Stunden &#8211; wer weiß, wie lange du da sitzen wirst 😉</p>
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<h2>Fazit</h2>
<p>Unsere Kinder wollen durchaus <strong>kooperieren</strong>, es liegt nicht daran, dass sie gegen uns arbeiten.</p>
<p>In dem Moment, in dem dein Kind nicht in den Kindersitz vom Auto steigen will, tut es im Grunde genommen nur etwas <strong>für sich</strong> selbst, nicht aber zwangsläufig <strong>gegen dich</strong>.</p>
<p>Es muss nicht immer die Langeweile sein, die mit einer Autofahrt verbunden ist &#8211; und die du mit schönem <strong>Spielzeug</strong> oder anderer Unterhaltung wegzaubern könntest. Manchmal sind nicht alle <strong>Bedürfnisse</strong> deines Kindes gestillt, es hat Hunger, Durst, ist müde, der Sitz oder die Kleidung ist unbequem oder dein Kind hatte wie jeder Mensch auf dieser Welt einfach einen miesen Tag. Das kennst du sicherlich auch ganz gut. Und wenn man einen schlechten Tag hat, dann ist irgendwie alles blöd und nervt und ja, dann halten wir Eltern als deren Bezugspersonen schlichtweg als Wutableiter her.</p>
<p>Wenn du dir aber bewusst machst, dass dein Kind hier gerade nur für sich etwas tut, was rein gar nichts mit dir und deiner Person zu tun hat, dann fällt es einem gleich viel leichter, diese Herausforderung relativ ruhig zu überstehen, um nach einer <strong>gemeinsamen Lösung</strong> zu suchen. Um diese Hürden zu meistern, musst du auch an dich denken: Plane sehr viel Zeit ein, damit sie euch nicht im Nacken sitzt und stresst, sorg für ausreichend Verpflegung und Unterhaltung, ja, auch für dich.</p>
<p>Was die Lösung angeht: Die können nur du und dein Kind finden. Weiter oben habe ich dir zwar ein paar Tipps mit an die Hand gegeben, die dir womöglich helfen werden, aber vielleicht brauchen du und dein Kind eine ganz andere, <strong>individuelle</strong> Lösung.</p>
<p>Bis ihr diese gefunden habt, wünsche ich dir ganz viel <strong>Geduld</strong> und starke <strong>Nerven</strong>, denn es kann durchaus etwas Zeit vergehen, bis dein Kind gern in den Autositz klettert und ihr eine angenehme Fahrt im Auto habt.</p>
<p>Wenn du noch andere Tipps auf Lager hast, die dir und deinem Baby bzw. Kind geholfen haben, die Autofahrt angenehm zu gestalten, dann schreib sie mir unten in die Kommentare, ich würde sie dann ggf. in die Liste einfügen, damit auch anderen verzweifelten Eltern geholfen werden kann.<br />
</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/kind-will-nicht-in-den-autositz/">Kind will nicht in den Autositz</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
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