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	<title>Langzeitstillen &#8211; Milchtropfen</title>
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	<title>Langzeitstillen &#8211; Milchtropfen</title>
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		<title>Langzeitstillen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Sep 2017 11:37:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neulich habe ich von einer britischen Mutter gelesen, die ihre 8-jährige Tochter stillt. Der Bericht wurde in einer Stillgruppe geteilt und erhitzte in nur kürzester Zeit die Gemüter. Bevor du angewidert die Nase rümpfst und wegklickst, möchte ich dich dazu einladen, dir meine Gedanken zu diesem Thema durchzulesen. Langzeitstillen TRIGGERWARNUNG! Dieser Beitrag befasst sich mit ... <a title="Langzeitstillen" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/langzeitstillen/" aria-label="Mehr zu Langzeitstillen">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/langzeitstillen/">Langzeitstillen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich habe ich von einer britischen Mutter gelesen, die ihre 8-jährige Tochter <strong>stillt</strong>. Der Bericht wurde in einer Stillgruppe geteilt und erhitzte in nur kürzester Zeit die Gemüter.</p>
<p>Bevor du angewidert die Nase rümpfst und wegklickst, möchte ich dich dazu einladen, dir meine <strong>Gedanken</strong> zu diesem Thema durchzulesen.</p>
<p><span id="more-6755"></span><br />
</p>
<h2>Langzeitstillen</h2>
<p><strong>TRIGGERWARNUNG! Dieser Beitrag befasst sich mit dem Thema Langzeitstillen. In den Kommentaren wird das Thema Missbrauch angesprochen, das einige Leser*innen beunruhigend finden könnten. Lesen auf eigene Verantwortung. <a href="https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/kinder-und-jugend/kinder-und-jugendschutz/schutz-vor-sexualisierter-gewalt/hilfs-und-beratungsangebote/hilfs-und-beratungsangebote-fuer-betroffene-angehoerige-und-fachkraefte-127338">Hilfs- und Beratungsangebote für Betroffene, Angehörige und Fachkräfte</a> sind verlinkt.</strong></p>
<p>In einer Facebookgruppe wurde miss Mum&#8217;s Beitrag <a href="http://www.missmum.at/diese-mama-stillt-ihre-achtjaehrige-tochter-und-diese-sagt-folgendes-dazu/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8222;Diese Mama stillt ihre achtjährige Tochter und die hat folgendes zu sagen&#8220;</a> geteilt, der mich vom Weiterscrollen abhielt. Ich stutzte. Auf dem Bild war eine Frau zu sehen, die ein Kind stillte. Laut Facebookpost war das Kind zu diesem Zeitpunkt <strong>8 Jahre alt</strong>.</p>
<p>DAS hatte ich auch noch nicht gesehen. Babys werden gestillt. Kleinkinder mitunter auch noch, aber selbst das ist bei uns schon eine Seltenheit. Aber ein 8-jähriges Kind, ja, das war auch für mich etwas ungewöhnlich.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-10181 pintbild aligncenter" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/langzeitstillen-warum-es-fast-keine-gruende-gegen-langzeitstillen-gibt.jpg" alt="Langzeitstillen - Warum es (fast) keine Gründe gegen Langzeitstillen gibt | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="801" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/langzeitstillen-warum-es-fast-keine-gruende-gegen-langzeitstillen-gibt.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/langzeitstillen-warum-es-fast-keine-gruende-gegen-langzeitstillen-gibt-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/langzeitstillen-warum-es-fast-keine-gruende-gegen-langzeitstillen-gibt-287x430.jpg 287w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/langzeitstillen-warum-es-fast-keine-gruende-gegen-langzeitstillen-gibt-454x680.jpg 454w" sizes="(max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<h2>Gespaltene Meinungen zum Langzeitstillen</h2>
<p>So ein Thema ist natürlich reißerisch, weil die Meinungen hier weiiiiiit auseinander gehen. In kürzester Zeit hatten sich 4 Gruppen herauskristallisiert:</p>
<h3>Die 1. Gruppe</h3>
<p>Die 1. Gruppe fand es einfach nur schön, dass diese Mutter ihrer Tochter das Stillen ermöglichte. Daumen hoch, süßen Kommentar drunter, mit Herzchen aufhübschen, fertig.</p>
<h3>Die 2. Gruppe</h3>
<p>Die 2. Gruppe blieb noch ganz bei sich. Sagte zwar, dass es für sie persönlich <strong>undenkbar</strong> wäre, <strong>akzeptierte</strong> aber die Mutter, die ihr 8-jähriges Kind stillt. Ganz nach dem Motto &#8222;Leben und leben lassen&#8220;.</p>
<h3>Die 3. Gruppe</h3>
<p>Die 3. Gruppe hingegen kommentierte mit Worten wie &#8222;<strong>Pervers</strong>&#8222;, &#8222;Nicht mehr normal&#8220;, &#8222;Unmöglich&#8220;, &#8222;Nicht mehr schön&#8220;, &#8222;Furchtbar&#8220;, &#8222;Krank&#8220; und dergleichen.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7054" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/drei-affen-zwei-mit-weit-aufgerissenem-mund.jpg" alt="Drei Affen, zwei mit weit aufgerissenem Mund" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/drei-affen-zwei-mit-weit-aufgerissenem-mund.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/drei-affen-zwei-mit-weit-aufgerissenem-mund-400x253.jpg 400w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Einige unter ihnen konnten nicht einmal genau beschreiben, warum sie es pervers oder was auch immer fanden. Aus irgendeinem Grund ließen sie absolut nicht mit sich reden und beleidigten auf&#8217;s Schärfste. Es war kein Herankommen oder vernünftiges Diskutieren mit ihnen möglich.</p>
<h3>Die 4. Gruppe</h3>
<p>Die 4. Gruppe empfand es wie die 3. Gruppe als extrem <strong>negativ</strong>, rückte aber zumindest mit der Sprache raus. Sie <strong>begründeten</strong>, warum sie Langzeitstillen nicht gutheißen. Damit kann man arbeiten, dachte ich.</p>
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<h2>Gründe gegen Langzeitstillen</h2>
<p>Gehst du jene <strong>Argumente</strong> derjenigen durch, die das Langzeitstillen negativ empfanden, wirst du am Ende feststellen, dass es fast (!) keinen Grund gegen <strong>Langzeitstillen</strong> gibt.</p>
<h3>1. Kuscheln reicht doch in dem Alter aus!</h3>
<p>Dass Stillen nicht nur Nahrungsaufnahme bedeutet, ist vielen gar nicht klar. <a href="https://www.stillkinder.de/stillen-ist/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stillen ist</a> so viel mehr als nur Durst und/oder Hunger zu löschen. Stillen ist Liebe, Nähe, Geborgenheit, <strong>Frieden</strong>, Ruhe, Entspannung, ein sicherer Hafen und vieles mehr. Und das nicht nur für Babys. Liest man sich die <a href="https://www.stillkinder.de/antworten-eines-stillkindes/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Meinungen gestillter Kinder</a> durch, wird klar, dass das Stillen an der Brust für sie etwas ganz Wunderbares ist.</p>
<p>Wer sagt, dass Kuscheln ausreichen muss? Warum muss Kuscheln ausreichen?</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7041" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/mutter-haelt-trauriges-kind-in-den-armen.jpg" alt="Mutter hält trauriges Kind in den Armen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/mutter-haelt-trauriges-kind-in-den-armen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/mutter-haelt-trauriges-kind-in-den-armen-400x253.jpg 400w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>2. Das natürliche Abstillalter liegt zwischen 2 und 7 Jahren!</h3>
<p>Im Jahre 2005 wies die amerikanische Akademie der Kinderärzte (AAP) in ihrer veröffentlichten Verlautbarung „Breastfeeding and the Use of Human Milk“ darauf hin, dass es keine Obergrenze zur <strong>Stilldauer</strong> gibt. Daneben geben anthropologische Forschungen Hinweis darauf, dass das <strong>natürliche Abstillalter</strong> beim Menschen zwischen 2,5 und 7 Jahren liegt. So las ich es in der <a href="http://www.lalecheliga.de/images/pdf/StellungnahmeStilldauer.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stellungnahme zur Stilldauer</a> des La Leche Liga Deutschland e.V. und des AFS Bundesverband &#8211; Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen e.V.</p>
<p>Nun wird dieses Kind aber bereits ein Jahr länger gestillt&#8230; Man stelle sich mal vor: Mit 7 Jahren ist Stillen noch ok. Mit 7 Jahren und 1 Tag nicht mehr. Mit 8 Jahren schon gar nicht!</p>
<p>Das sind doch alles nur <strong>Zahlen</strong>. Wir sind Menschen, individuell, und passen nunmal nicht stets in Muster rein.</p>
<p>Dass eine Forschung ergab, das natürliche Abstillalter beim Menschen liege zwischen 2,5 und 7 Jahren, heißt doch nicht, dass es kein Darunter und Darüber geben darf.</p>
<p>Ich finde die <a href="http://www.who.int/nutrition/topics/global_strategy/en/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Empfehlung der WHO</a> &#8222;(&#8230;) 2 Jahre oder darüber hinaus.&#8220; genau richtig. Denn letztendlich geht es nicht darum, welche Zahl uns vorschreibt, wie lange Stillen noch &#8222;normal&#8220; ist, sondern darum, ob wir es noch wollen.</p>
<h3>3. Ich will meinen Busen auch irgendwann mal wieder für mich haben!</h3>
<p>Und da kommen wir auch schon zum einzigen Argument, das <strong>gegen</strong> Langzeitstillen spricht: Die Mutter will es nicht (mehr).</p>
<p>Das Argument &#8222;Ich will meinen Busen auch mal wieder für mich haben.&#8220; finde ich völlig in Ordnung. Für diese Mutter wäre es persönlich zu lang.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7042" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/frau-liegt-entspannt-auf-dem-bett.jpg" alt="Frau liegt entspannt auf dem Bett" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/frau-liegt-entspannt-auf-dem-bett.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/frau-liegt-entspannt-auf-dem-bett-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wie lange gestillt wird, hängt von Mutter UND Kind ab. Wenn die Mutter sich also dagegen entscheidet, dann ist das so und sie muss sich Gedanken darüber machen, wie sie nun sanft <a href="https://www.milchtropfen.de/abstillen/"><strong>abstillen</strong></a> kann.</p>
<p>Doch genau so sollte auch die Entscheidung von Mutter und Kind akzeptiert werden, die weiter stillen. Leben und leben lassen.</p>
<h3>4. Die Mutter muss endlich mal loslassen!</h3>
<p>Einige kamen nun auf das Thema <strong>Trennungsangst</strong> zu sprechen. Die Mutter würde noch stillen, weil sie einfach nicht loslassen könne. Sie täte ihrer Tochter damit nichts Gutes, hätte einen an der Waffel.</p>
<p>Das kann sein, aber niemand von uns kennt diese kleine Familie. Wir wissen nichts von der Beziehung zwischen Mutter und Kind, kennen ihren Alltag nicht, wie sie sich verhalten, was sie mögen, was sie nicht mögen, wie sie Konflikte lösen uvm.</p>
<p>Der Beitrag, den ich las, war viel zu kurz, um ein ungefähres Bild zwischen Mutter und Kind zu bekommen. Am Ende kam die Frage auf, was denn die Tochter zum Langzeitstillen sagen würde. Ihre Meinung: Es sei ganz normal. Sie sei damit aufgewachsen. Punkt.</p>
<p>Ich hatte mir mehr Ausführlichkeit gewünscht und wurde etwas enttäuscht. Aber dann dachte ich mir: Für sie ist es völlig normal. Sie muss nicht lang und breit erklären, warum sie noch gestillt werden möchte. Sie ist damit aufgewachsen. Kennt es gar nicht anders. Will es scheinbar auch gar nicht anders. Und wenn die Mutter sie lässt, dann ist doch alles gut. Schließlich geht es darum und nur darum, was Mutter und Kind wollen.</p>
<p>Und seien wir mal ganz ehrlich: Wenn das <strong>Kind</strong> nicht mehr gestillt werden möchte, dann kann die Mutter da wenig machen, außer es zu akzeptieren. Wie sollte es auch anders gehen?</p>
<p>Wenn man sich wirklich Gedanken darüber macht, ob das noch &#8222;gesund&#8220; und &#8222;normal&#8220; ist, dann sollte man diese Familie einfach mal kennenlernen. Sie anschreiben, sich miteinander austauschen, treffen, miteinander reden, beobachten und kennen sowie verstehen lernen.</p>
<h3>5. Milch aus dem Becher ist ok, aber doch nicht aus der Brust!</h3>
<p>Manche schrieben, dass die Milch ja auch einfach <strong>abgepumpt</strong> und dem Kind in einem Becher gereicht werden könne.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7044" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/kinder-in-weihnachtskleidung-trinken-milch-aus-glasflaschen.jpg" alt="Kinder in Weihnachtskleidung trinken Milch aus Glasflaschen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/kinder-in-weihnachtskleidung-trinken-milch-aus-glasflaschen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/kinder-in-weihnachtskleidung-trinken-milch-aus-glasflaschen-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>AHA!, dachte ich mir. Es geht hier also gar nicht darum, dass das Kind 8 Jahre alt ist. Oder dass es Muttermilch trinkt. Sondern darum, dass es diese aus der <strong>Brust</strong> seiner Mutter trinkt. Und das zeigt nur eins: Das Stillen wird als sexuelle Handlung angesehen.</p>
<p>Können wir uns dem Trend, dass unsere <a href="http://www.afs-stillen.de/rund-ums-stillen/politik/207-schoene-gute-boese-brust-kulturgeschichte-eines-koerperteils.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Brüste für Werbung und dergleichen zweckentfremdet</a> werden, endlich widersetzen? Brüste sind nunmal zum Stillen da und haben absolut nichts mit einer <strong>sexuellen Handlung</strong> zu tun! Ich finde es schade, dass sowohl Frauen als auch Männer die eigentliche Funktion einer Brust völlig aus den Augen verloren haben.</p>
<h3>6. Manche Kinder kommen mit 8 schon in die Pubertät!</h3>
<p>Genau so sieht es mit dem Argument, dass das Kind in die Pubertät kommt, aus. Ja, dann ist es in der Pubertät. Hormone werden produziert. Sekundäre Geschlechtsorgane bilden sich aus. Und weiter?</p>
<p>Leider wurde dieser Kommentar nicht weiter ausgeführt, weshalb ich hier nur spekulieren kann. Aber ich denke, auch diese Mutter hat das Stillen mit einem sexuellen Akt in Verbindung bringen wollen.</p>
<p>Können wir nicht einfach die Tochter fragen, wie sie das Stillen findet? Es ist für sie völlig <strong>normal</strong>.</p>

<h3>7. Jemand könnte es herausfinden</h3>
<p>Da wird also gesagt, die Mutter solle abstillen, weil jemand, z.B. die Schulkamerad*innen, erfahren KÖNNTEN (!), dass die Tochter noch gestillt wird.</p>
<p>Es ist also noch nicht passiert. Könnte aber. Und deshalb soll die Tochter nicht mehr gestillt werden? Ist doch verrückt, etwas zu unterlassen, aus <strong>Angst</strong>, dass es jemand erfahren könnte.</p>
<p>Wenn ich mein Leben nur aufgrund irgendwelcher Ängste vor Dingen, die möglicherweise passieren könnten, strukturieren würde, würde ich doch gar nicht mehr richtig leben. Mein Leben wäre ständig von Angst geleitet.</p>
<p>Selbst, wenn jemand herausfindet, dass Mutter und Tochter noch eine Stillbeziehung führen, dann was?</p>
<h3>8. Angst vor Mobbing</h3>
<p>Die deutlich wichtigere Aussage hinter &#8222;Es könnte jemand herausfinden.&#8220; ist doch eigentlich die Angst (da ist sie schon wieder) vor <strong>Mobbing</strong>. Sei es von Erwachsenen oder Kindern.</p>
<p>&#8222;Kinder sind nunmal <strong>grausam</strong>.&#8220;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7045" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/links-viele-holzfiguren-rechts-eine-holzfigur.jpg" alt="links viele Holzfiguren, rechts eine Holzfigur" width="679" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/links-viele-holzfiguren-rechts-eine-holzfigur.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/links-viele-holzfiguren-rechts-eine-holzfigur-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>Diese Aussage hat mich extrem wütend gemacht! Kinder sind nicht &#8222;nunmal grausam&#8220;. Ich sehe das ganz und gar nicht so. Ich sehe in Kindern sehr soziale, empathische, hilfsbereite, liebevolle Wesen. Kinder sind nicht böse. Sie sind das genaue Gegenteil davon.</p>
<p>Natürlich gibt es Mobbingfälle. Das will ich gar nicht bestreiten. ABER: Machen wir es uns hier nicht ganz schön einfach?</p>
<p>Wir sagen: Kinder sind halt fies. Wenn sie herausfinden, dass die 8-Jährige noch an Mamas Busen hängt, wird sie gemobbt. Aber <strong>warum</strong> wird sie gemobbt und nicht einfach akzeptiert?</p>
<p><strong>Wenn Toleranz zu Intoleranz wird</strong></p>
<p>Kinder sind nicht von Natur aus &#8222;böse&#8220;. Sie werden es erst. Und zwar durch Erziehung. Und das ist nicht nur irgendein Spruch, wenn du dir mal vor Augen führst, was <strong>erzogene</strong> Kinder alles müssen:</p>
<p>Wir sagen ihnen, wann sie aufstehen müssen: JETZT und nicht erst, wann sie wollen. Wir sagen ihnen auch, welche Pflichten sie haben. Klassisches Beispiel: Zähne putzen. Und wenn das Kind nicht will und Zeter und Mordio schreit, ja, dann wird es halt festgehalten und mit roher <strong>Gewalt</strong> geputzt. Ist ja schließlich unsere Pflicht, für saubere Zähne zu sorgen.</p>
<p>Wir entscheiden darüber, was gesunde Ernährung bedeutet, verbieten ihnen Süßigkeiten und zwingen sie zum Probieren oder Aufessen. Fernsehen ist Teufelswerk, das muss auch eingeschränkt werden. Wir bringen sie in die Kita und später in die Schule und geben sie ab, wenn sie nicht wollen. Auch hier herrscht nur <strong>Vorgabe</strong>, was sie wie lange zu tun haben. Was wird gespielt/gelehrt, wie lang wird gespielt/gelehrt, wann gibt es Essen, wann wird geruht, was muss das Kind schon können und wie kann das zu Hause (z.B. durch Hausaufgaben oder Hobbys) gefördert werden.</p>
<p>Ist das erledigt, ist endlich Zeit für freies Spiel. Ein wenig Freiheit. Und dann holen wir sie ab und sie wollen nicht mitkommen. Trödeln. Sind übellaunig und trotzig. Auf beiden Seiten schlechte Stimmung. Jetzt will das Kind auch noch angezogen werden, obwohl es das schon kann. Will getragen werden, obwohl es schon laufen kann. Nach langem Gemecker endlich fertig. Ab nach Hause. Nein, Kind will noch auf den Spielplatz. Aber nur 5 Minuten!</p>
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<p>Sind wir endlich auf dem Spielplatz angekommen (Kind wollte sich nicht anziehen lassen, Kind wollte nicht in den Kinderwagen/Tragegurt/ins Auto/laufen), soll es teilen lernen, was ihm auch nicht in den Kram passt, und wenn wir los wollen, wollen sie nicht mitkommen. Dann drehen wir uns um, sagen &#8222;Tschüss&#8220; und tun so, als würden wir sie allein lassen. Oder wir zählen bis Drei und hoffen, dass das Kind bis dahin spurt. Ansonsten wird es halt schreiend abtransportiert.</p>
<p>Wir sagen ihnen, dass dieses und jenes Verhalten &#8222;schlecht&#8220; ist und dieses und jenes Verhalten wiederum &#8222;gut&#8220; ist. Wir setzen <strong>Belohnungen</strong> für &#8222;gutes&#8220; Verhalten, und <strong>Bestrafungen</strong> (manche sagen jetzt auch gern Konsequenzen dazu) für &#8222;schlechtes&#8220; Verhalten ein. Das kann Liebesentzug in Form von Ignorieren sein oder seelische Gewalt wie anschreien, beleidigen oder körperliche Gewalt wie Klapse, Ohrfeigen, an den Ohren ziehen oder schlimmeres.</p>
<p>Manchmal denken wir, es sei logische Konsequenz, zu sagen: &#8222;Wenn du nicht damit aufhörst, gehen wir nicht zum Spielplatz.&#8220; Tatsächlich ist es aber eine Konsequenz, die wir uns ausgedacht haben, um zu erziehen. Wir bestrafen unser Kind, weil es sich nicht so verhält, wie wir wollen. Wenn unser Kind nicht spurt, bestrafen wir es. Wir setzen, wenn nötig, unsere körperliche Überlegenheit ein, um unseren Willen durchzusetzen.</p>
<p>Wir wollen sie zu &#8222;guten&#8220;, sozialen, selbstbewussten Menschen erziehen. Aber im Grunde genommen ziehen wir nur an ihnen herum und bringen ihnen bei, dass wir sie nicht so lieben, wie sie sind. Wir erwarten ein bestimmtes Verhalten von ihnen und akzeptieren kein anderes. Wir schauen nicht, was hinter dem Verhalten steckt. Welches <strong>Bedürfnis</strong> da schlummert und entdeckt werden möchte. Wir wollen, dass unsere Kinder funktionieren. Manche rebellieren gegen dieses Machtspiel, was zu noch mehr Erziehung führt. Ein Teufelskreis. Andere resignieren, funktionieren und verlieren dabei sich selbst.</p>
<p>Selbst, wenn du jetzt sagst &#8222;So erziehe ich gar nicht!&#8220;, dann stell dir einfach mal die Kinder vor, die so erzogen werden. Denkst du, dass diese Kinder andere akzeptieren werden? Die sich anders verhalten? Schwächer sind? Sich nicht rumkommandieren lassen? Diese Kinder werden sich so verhalten, wie es ihnen beigebracht wurde. Sie verhalten sich intolerant, egoistisch, wahren nicht die Grenzen anderer, reagieren mit Gewalt statt mit Empathie, grenzen aus, was andersartig ist, mobben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7043" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/kinder-tuscheln-und-halten-sich-lachend-die-hand-vor-den-mund.jpg" alt="Kinder tuscheln und halten sich lachend die Hand vor den Mund" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/kinder-tuscheln-und-halten-sich-lachend-die-hand-vor-den-mund.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/kinder-tuscheln-und-halten-sich-lachend-die-hand-vor-den-mund-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Das haben sie von den Erwachsenen <strong>gelernt</strong>. Nicht nur, indem sie so behandelt wurden. Kinder sind <strong>Nachahmer</strong>. Sie sehen sich ihre Vorbilder an (z.B. die Eltern) und lernen von ihnen. Wird ein Kind, das lernt, wie seine Eltern andere Menschen beleidigen oder sich hinter deren Rücken über sie auslassen, Toleranz lernen?</p>
<p><strong>Blick in die Zukunft</strong></p>
<p>Damit will ich sagen: Die Angst, das 8-jährige Kind, das NOCH gestillt wird, könnte gemobbt werden, ist KEIN Argument zum Abstillen. Tatsächlich ist es eher ein Grund, darüber nachzudenken, was für eine <strong>Gesellschaft</strong> hier gerade heranwächst, vor der wir unsere Kinder beschützen wollen, und dann an dieser Stelle anfangen zu arbeiten.</p>
<p>Wenn wir Angst vor grausamen Kindern haben, sollten wir nicht die Mutter und ihre Tochter dazu drängen, ihre Lebensweise zu ändern, damit sie in dieser <strong>intoleranten</strong> Gesellschaft bestehen können. Wir sollten grundsätzlich daran arbeiten, in was für einer Gesellschaft wir zukünftig leben wollen.</p>
<p>Das geht aber nur, wenn wir 1. unsere und andere Kinder so behandeln, wie wir es uns selber von anderen wünschen und 2. danach leben. Wir sind nunmal die Vorbilder.</p>
<h2>Andere Länder, andere Sitten</h2>
<p>Es ist meines Erachtens nach auch wichtig zu sagen, dass es bei uns vielleicht &#8222;<strong>nicht normal</strong>&#8220; sein mag, so lange zu stillen. Als ich schwanger war und zum Geburtsvorbereitungskurs ging, wurde uns allen die Frage gestellt, wie lange wir denken, solle ein Baby gestillt werden. &#8222;Ein Jahr.&#8220;, riefen beinahe alle im Chor.</p>
<p>Doch in anderen Ländern herrschen völlig unterschiedliche <strong>Stillkulturen</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7046" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/frau-stillt-kind-auf-dem-boden.jpg" alt="Frau stillt Kind auf dem Boden" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/frau-stillt-kind-auf-dem-boden.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/frau-stillt-kind-auf-dem-boden-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>So fand ich in Herbert Renz-Polsters Buch <a href="http://amzn.to/2wmn6Z1" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">&#8222;Kinder verstehen &#8211; Born to be wild: Wie die Evolution unsere Kinder prägt&#8220;</a>* (welches ich nur empfehlen kann) folgende Daten:</p>
<p>Die als Sammler lebenden Bofi in Zentralafrika stillen ihre Kinder zwischen 36 und 53 Monaten (3 und 4,5 Jahren) ab. Die in unmittelbarer Nachbarschaft sesshaft gewordenen Stammesmitglieder dagegen zwischen 18 und 27 Monaten (1,5 und knapp 2,5 Jahre).</p>
<p>Gehen wir ins <strong>Tierreich</strong> und schauen uns die Affen an, stillen diese je nach Körpergröße zwischen 1 und 7 Jahren. Die Menschenaffen hingegen stillen im Schnitt etwa 5 bis 7 Jahre.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7048" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/menschenaffen-mutter-stillt-ihr-kind.jpg" alt="Menschenaffen Mutter stillt ihr Kind" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/menschenaffen-mutter-stillt-ihr-kind.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/menschenaffen-mutter-stillt-ihr-kind-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wie lange stillen die Mütter in anderen Ländern?, fragte ich mich, und recherchierte im Internet.</p>
<p>Die <a href="https://www.ardo.de/blog/stillen-und-gebaeren-im-laendlichen-aethiopien-568.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">äthiopischen Frauen</a> stillen bis zur Geburt des nächsten Kindes. Danach bekommt das erste Kind abrupt von einem Tag auf den anderen keine Muttermilch mehr. Nur noch das zweite Kind wird fortan gestillt.</p>
<p>Lansinoh Laboratories, Inc., ein weltweit führender Hersteller von Stillprodukten und Zubehör, befragte 13.348 Mütter aus Brasilien, Kanada, China, Kolumbien, Frankreich, Deutschland, Mexiko, Türkei, UK und USA im Rahmen der internationalen <a href="http://stillwissen.com/weltweite-stillumfrage/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stillumfrage</a> zu ihren Einstellungen und ihrem Stillverhalten.</p>
<p>Hiernach gaben auf die Frage „Wie lange sollte ein Kind gestillt werden?“ fast 50% der Befragten 6 bis 12 Monate an. Die Mehrheit der Mütter in 7 von 10  Ländern empfindet 6 bis 12 Monate Stillzeit als ideal &#8211; darunter auch Deutschland. Frankreichs Mütter halten 3 bis 6 Monate für ausreichend, ein Viertel meint, 0 bis 3 Monate sind genug. Ganz anders empfinden es türkische Mütter: Dort möchten über 40% über die 12 Monate hinaus stillen.</p>
<p>Es gibt zahlreiche Faktoren, die solch unterschiedliche Stillkulturen hervorrufen: Tradition, Umfeld, Nachwuchs, Geld, Bildung, Unterstützung, persönliche Gründe uvm.</p>
<div id='c5019_31_19' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div>
<h2>Raus aus dem Teufelskreis</h2>
<p>Hier in Deutschland und anderen Ländern ist der Glaube, ein Kind müsse bloß ein Jahr gestillt werden, weit verbreitet. Er hat sich in unsere Köpfe gesetzt, ohne dass wir ihn hinterfragten.</p>
<p>Erst, als mein Baby und ich uns dem berüchtigten 1. Jahr näherten, begriff ich, dass das unmöglich stimmen konnte. Mein Baby <strong>signalisierte</strong> mir etwas völlig anderes. Es trank noch SO oft und lange an der Brust, dass ich den Irrglauben &#8222;Abstillen mit einem Jahr&#8220; über Bord warf.</p>
<p>So denkt und fühlt aber nicht jede Mutter, was auch völlig ok ist. Ich akzeptiere das. Nur manchmal denke ich, verheimlichen auch welche einfach, dass sie noch stillen. Sie haben Angst, ausgegrenzt zu werden, stelle ich mir vor. Denn genau so denke ich auch.</p>
<p>Ich habe ein ungutes Gefühl, wenn ich in der <strong>Öffentlichkeit</strong> stille, obwohl es etwas völlig Natürliches ist. Beispielsweise lege ich meinen Arm um mein Kind, damit uns niemand stillen sieht. Ich stille, wo wir allein und ungestört sind und uns niemand zusieht. Manchmal verstecke ich mich auch auf der Toilette und stille dort, weil ich nicht weiß, wie mein Umfeld reagieren könnte. Und das ist ein Teufelskreis.</p>
<p>Dadurch, dass sich Mütter wie ich nicht trauen, offen dazu zu stehen, dass sie weiter stillen, kann Langzeitstillen auch gar nicht zur &#8222;Normalität&#8220; werden. Die Menschen sehen es einfach zu selten. Wer weiß, wie viel 5-, 6-, 7-, 8-Jährige noch gestillt werden. Still und klammheimlich. Zu Hause, wo es keine(r) sehen kann.</p>
<p>Genau deshalb habe ich mir vorgenommen, diesen <strong>Teufelskreis</strong> zu durchbrechen. In meiner Familie wissen alle, dass ich einen 2,5-Jährigen stille. Und da lasse ich mir auch nicht reinreden. Vor allem, weil mein Mann da voll und ganz hinter dieser Entscheidung steht. Wir sind ein Team. Das stärkt mir ungemein den Rücken.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7049" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/braut-stillt-kind-braeutigam-legt-den-arm-um-sie-und-laechelt-zum-kind.jpg" alt="Braut stillt Kind, Bräutigam legt den Arm um sie und lächelt zum Kind" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/braut-stillt-kind-braeutigam-legt-den-arm-um-sie-und-laechelt-zum-kind.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/braut-stillt-kind-braeutigam-legt-den-arm-um-sie-und-laechelt-zum-kind-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Und was, wenn wir außerhalb sind? Keine Sorge, ich schwinge meine Brüste nicht den Vorbeilaufenden entgegen. Aber ich lasse es mir auch nicht nehmen, mein Kind zu stillen. Ich will mich nicht auf die Toilette verziehen und dort mein Kind stillen. Wir finden es beide total eklig. Und nur, weil ich Angst vor Konfrontation hatte, bin ich weiterhin im Damenklo verschwunden. Das ist doch verrückt.</p>
<p>Ich will diesen Teufelskreis durchbrechen. Einfach akzeptiert werden.</p>
<p>Und selbst, wenn du nicht langzeitstillen willst, kannst, was auch immer, so möchte ich dir ans Herz legen, meine Entscheidung, mein Kind über das übliche 1. Jahr hinaus zu stillen, zu <strong>akzeptieren</strong>.</p>
<p>Wenn du mich siehst, schenk mir ein Lächeln. Ich kann mir vorstellen, in viele grimmige Gesichter sehen zu müssen. Vielleicht auch gemeine Kommentare über mich ergehen lassen zu müssen. Da wirkt ein Lächeln wahre Wunder.</p>
<p>Und wenn du es nicht einmal schaffst zu lächeln, dann schau einfach weg. Lass mich da sitzen und mein Kind stillen und geh einfach deines Weges. Mehr will ich doch gar nicht.<br />
</p>
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		<title>12 von 12 &#8211; Juli 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jul 2017 21:23:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[12 von 12]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute wollte ich mich nach 2 Jahren endlich mal wieder allein (ohne Kind) mit meinen Freundinnen treffen. Wie dieser Tag so lief, erfährst du in 12 Bildern. 12 von 12 &#8211; Juli 2017 Wir werden alle vom liebevollen Dröhnen des Rasenmähers auf dem Hof geweckt. Der kleine Mann hilft sich erstmal mit einem Schlückchen Milch ... <a title="12 von 12 &#8211; Juli 2017" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/12-von-12-juli-2017/" aria-label="Mehr zu 12 von 12 &#8211; Juli 2017">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute wollte ich mich nach 2 Jahren endlich mal wieder allein (ohne Kind) mit meinen <strong>Freundinnen</strong> treffen.</p>
<p>Wie dieser Tag so lief, erfährst du in 12 Bildern.</p>
<p><span id="more-6109"></span><div id='c7702_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>12 von 12 &#8211; Juli 2017</h2>
<p>Wir werden alle vom liebevollen <strong>Dröhnen</strong> des Rasenmähers auf dem Hof geweckt. Der kleine Mann hilft sich erstmal mit einem Schlückchen Milch über den Lärm hinweg.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6111" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-im-familienbett.jpg" alt="12 von 12 - Juli 2017 - Mutter stillt Kind im Familienbett" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-im-familienbett.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-im-familienbett-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-im-familienbett-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Dann gibt&#8217;s statt Frühstück erstmal&#8217;ne ordentliche Portion <strong>Spiiiiiiiiiieleeeeeeeeen</strong>!!! Und zwischendurch &#8211; natürlich &#8211; Mültsch!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6112" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-neben-bausteinen.jpg" alt="12 von 12 - Juli 2017 - Mutter stillt Kind neben Bausteinen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-neben-bausteinen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-neben-bausteinen-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-neben-bausteinen-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Irgendwann bin ich dann aber sowas von ausgelutscht, dass ich erstmal selber zu Kräften kommen muss. Also <strong>Frühstück</strong> machen! Leckeres Müsli! Und der kleine Mann&#8230; ach, sieh selbst&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6118" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-bei-der-zubereitung-des-fruehstuecks.jpg" alt="12 von 12 - Juli 2017 - Mutter stillt Kind bei der Zubereitung des Frühstücks" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-bei-der-zubereitung-des-fruehstuecks.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-bei-der-zubereitung-des-fruehstuecks-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-bei-der-zubereitung-des-fruehstuecks-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Der kleine Mann will zum Frühstück kein Müsli. Er haut seine Zähne lieber in&#8230; na???&#8230; in einen <strong>Maiskolben</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6116" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-kind-isst-maiskolben.jpg" alt="12 von 12 - Juli 2017 - Kind isst Maiskolben" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-kind-isst-maiskolben.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-kind-isst-maiskolben-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-kind-isst-maiskolben-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p><strong>Zähneputzen</strong> muss auch noch sein. Was der kleine Mann macht? Joah, der trinkt gerade Milch&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6115" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-beim-zaehneputzen.jpg" alt="12 von 12 - Juli 2017 - Mutter stillt Kind beim Zähneputzen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-beim-zaehneputzen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-beim-zaehneputzen-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-beim-zaehneputzen-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Dann schauen wir ein wenig auf dem Tablet. Ich bereite den kleinen Mann darauf vor, dass Tanja, seine <strong>Babysitterin</strong>, heute kommen wird. Er freut sich. Über die Nachricht, dass ich heute mal ein paar Freundinnen treffen und weg sein werde, ist er weniger begeistert.</p>
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<p>Dann hat der kleine Mann &#8211; wie seit einigen Tagen &#8211; Bock auf Pfannkuchen. Ei, Hafermilch, Mehl und Olivenöl &#8211; mehr braucht&#8217;s dafür nicht. Außer vielleicht noch etwas MuMi. Aber nicht für die <strong>Pfannkuchen</strong>&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6113" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-beim-pfannkuchenbraten.jpg" alt="12 von 12 - Juli 2017 - Mutter stillt Kind beim Pfannkuchenbraten" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-beim-pfannkuchenbraten.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-beim-pfannkuchenbraten-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-beim-pfannkuchenbraten-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Nach dem ersten gebratenen Pfannkuchen hat der kleine Mann keinen <strong>Bock</strong> mehr und verdünnisiert sich. Ich steh allein in der Küche und mach die restlichen Pfannkuchen fertig, während mein Kind vom Wohnzimmer aus nach mir ruft. Zum Glück ist Papa auch noch da&#8230;</p>
<p>Dann lesen wir <strong>Bücher</strong>&#8230; und stillen&#8230; und spielen&#8230; und stillen&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6114" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-neben-buch.jpg" alt="12 von 12 - Juli 2017 - Mutter stillt Kind neben Buch" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-neben-buch.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-neben-buch-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-neben-buch-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Irgendwann wird der kleine Mann müde. Zeit für den <strong>Mittagsschlaf</strong>. Und ein Schlückchen Milch&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6117" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-im-familienbett-zu-mittagsschlaf.jpg" alt="12 von 12 - Juli 2017 - Mutter stillt Kind im Familienbett zu Mittagsschlaf" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-im-familienbett-zu-mittagsschlaf.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-im-familienbett-zu-mittagsschlaf-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-im-familienbett-zu-mittagsschlaf-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Jetzt kommt der schwierige Part &#8211; Verabschiedung</h2>
<p>Dann kommt die Babysitterin und wird herzlich begrüßt. Der kleine Mann will, dass ich noch mit ihm spiele. Solange ich noch nicht los muss, bin ich also für ihn da. Wir machen Kissenschlachten und verbuddeln den Kleinen unter Kissen und Decken.</p>
<p>So vergeht eine ganze Weile. Bis ich dann irgendwann nur noch eine halbe Stunde Zeit habe. Dann noch eine Viertelstunde. Und mich der kleine Mann die ganze Zeit über nicht gehen lässt.</p>
<p>Ich lasse mir <strong>Zeit</strong>. Nehme ihn hoch. Stille ihn. Rede mit ihm. Dass ich wiederkommen werde. Was er solange machen möchte. Das bringt ihn wieder zum Lachen und er geht weg von mir. Aber sobald es ans Verabschieden geht&#8230; Keine Chance.</p>
<p>Irgendwann kommen wir auf ein U-Boot zu sprechen. Ich soll nach einem U-Boot Ausschau halten, meint der kleine Mann zu mir. Alles klar, mach ich. Und du, kleiner Mann, suchst auch nach einem U-Boot. Wenn wir uns dann heute Abend sehen, zeigen wir uns die U-Boote.</p>
<p>Nachdem ich eine halbe Stunde zu spät bin, verabschiede ich mich und gehe. Mein Mann und die Babysitterin trösten den kleinen Mann. Ich stehe da so mitten im Flur und warte kurz. Als ich mich auf den Weg mache, sehe ich, dass die Nachbarn ihre Türe offen stehen haben. Wenn die mir jetzt mit irgendeinem Spruch kommen&#8230; Dann kann ich für nix mehr garantieren.</p>
<p>2 Jahre. <strong>Einmal</strong> mit Freundinnen treffen. Sonst immer mit Kind. Heute einfach mal ohne. Einmal. Das muss doch mal drin sein oder? Aber während ich so im Auto sitze, denke ich ganz anders darüber. Mir ist mulmig und ich fühle mich scheiße und schlecht.</p>

<h2>Karma</h2>
<p>Und dann holt mich das Karma ein!</p>
<p>Das <strong>Wetter</strong>? Hinreißend regnerisch! Nix mit Eis schlecken im Café, während wir uns die Sonne auf den Pelz brennen lassen. Stattdessen watscheln wir in Regenmontur bekleidet durch strömenden Regen und quatschen. Zumindest halten meine neuen Gummistiefel. Im Gegensatz zur Regenjacke. Ich bin pitschenass unten drunter.</p>
<p>Großartig etwas <strong>unternehmen</strong>? Nüscht! Freundinnen haben keine Kohle und wollen nix ausgeben. Läuft&#8230;</p>
<p>Unterwegs bastel ich aus gefundenen Sachen ein U-Boot. Außerordentlich begeistert davon bin ich aber nicht. Also gehen wir noch in ein Geschäft und besorgen ein RICHTIGES U-Boot.</p>
<p>Nach etwa einer Stunde (!) verabschieden wir uns wieder. Ich hatte mir das Treffen ein klein wenig anders vorgestellt. Länger irgendwie&#8230; Aber gut. Wird ja nicht das letzte Mal gewesen sein.</p>
<p>Also ab ins Auto und nach Hause. Navi? Hat keinen Empfang. Ich gurke also irgendwo in den Gassen umher. Bin immer noch mit den Gedanken bei meinem Sohn. Und stehe plötzlich einem Taxi gegenüber, dem ich die <strong>Vorfahrt</strong> genommen habe. Ja und dann lassen sich natürlich alle immer so schön aus über einen, wenn sie so richtig in Fahrt sind. Das fehlte mir gerade noch. Jaja, zeig mir, dass ich einen Vogel habe&#8230; Weiter geht die Fahrt&#8230;</p>
<p>Dann fahre ich allen hinter mir wohl zu langsam und werde mit einem ohrenbetäubenden Brummen überholt. Dann nehme ich nochmal jemandem die Vorfahrt. Ich bin so durch den Wind, dass ich mir merke:</p>
<blockquote><p>NIE WIEDER IN SOLCHEN GEMÜTSZUSTÄNDEN AUTO FAHREN!</p></blockquote>
<p>Gleich da! Noch eine einzige Ampel! Aber irgendwie wird die nicht grün&#8230; <strong>Musik</strong> während der Autofahrt? Mehr als bescheiden! Ich schalte und schalte und warte und warte. Diese verfluchte Ampel will nicht grün werden! Warum dürfen alle fahren, nur ich nicht?! Dein Ernst?!</p>
<p>Irgendwann ist dann ein Autofahrer so lieb, mich darauf hinzuweisen, dass ich zu weit von der <strong>Ampel</strong> entfernt stehe. Ich solle weiter vorfahren, dann würden die Sensoren auch schnallen, dass da ein Auto steht. Sonst stehe ich da noch bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag.</p>
<p>Als dieser Fehler also behoben ist, heißt es noch zweimal abbiegen und: Endlich zu Hause.</p>
<div id='c3813_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
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<h2>Daheim geht&#8217;s weiter</h2>
<p>Zu Hause angekommen. Ich bereite mich darauf vor, den kompletten restlichen Tag vereinnahmt zu werden. Stattdessen spendiert mir der kleine Mann ein Glas <strong>Hafermilch</strong> und spielt in meiner Nähe weiter. Trinkt auch kurz Milch. Wir genießen beide unsere Milch. Lecker!</p>
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<p>Ich erzähle allen von meinem beschissenen Tag. Im Umkehrschluss berichten sie, dass es bei Oliver, nachdem er sich richtig ausweinen durfte, auch gut war. Sie spielten dann in Ruhe und es gab keine Triggermomente.</p>
<p>Dann zeigte ich dem kleinen Mann das <strong>U-Boot</strong>, das ich draußen gebastelt hatte. Das fand er lustig.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6123" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-selbst-gebasteltes-u-boot.jpg" alt="12 von 12 - Juli 2017 - selbst gebasteltes U-Boot" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-selbst-gebasteltes-u-boot.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-selbst-gebasteltes-u-boot-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-selbst-gebasteltes-u-boot-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Und dann zeigte ich ihm das gekaufte <a href="http://amzn.to/2tK8y4h" target="_blank" rel="nofollow noopener">U-Boot</a>*. Das fand er ein klitzekleines bisschen cooler&#8230; Okay, er war total aus dem Häuschen und baute es zusammen mit Papa auf. Der war übrigens auch total von den Socken. Dann musste es natürlich sofort in die <strong>Wanne</strong> damit gehen. Ich leistete dem kleinen Mann Gesellschaft. Echt cooles Teil! Muss ich ja mal sagen!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6122" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-playmobil-u-boot.jpg" alt="12 von 12 - Juli 2017 - Playmobil U-Boot" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-playmobil-u-boot.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-playmobil-u-boot-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-playmobil-u-boot-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Und irgendwann musste ich dann mal langsam anfangen, den Beitrag zu <strong>schreiben</strong>. Wer mir wohl dabei Gesellschaft leistete?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6124" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-bei-der-arbeit-am-computer.jpg" alt="12 von 12 - Juli 2017 - Mutter stillt Kind bei der Arbeit am Computer" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-bei-der-arbeit-am-computer.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-bei-der-arbeit-am-computer-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-bei-der-arbeit-am-computer-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Der Tag nähert sich dem Ende. Zeit für&#8217;s Bett. Zeit für&#8230; du weißt schon&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6138" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-am-abend-im-familienbett.jpg" alt="12 von 12 - Juli 2017 - Mutter stillt Kind am Abend im Familienbett" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-am-abend-im-familienbett.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-am-abend-im-familienbett-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-am-abend-im-familienbett-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Jetzt schläft der kleine Mann seelenruhig im Bett. Mein Mann und ich haben jetzt Zeit für uns&#8230;</p>
<p><strong>DENKSTE!</strong> Der kleine Mann ist putzmunter! Der Papa haut sich ins Bett, hört Hörbuch. Das ist seine Methode, den kleinen Mann zu sich zu locken. Klappt nur leider nicht. Der kleine Mann guckt lieber Tablet. Mein Mann ist inzwischen schon eingepennt. Ich schreibe noch schnell den Beitrag zu Ende und bin dann wohl fürs <strong>Zubettgehen</strong> zuständig.</p>
<p>Ja, das ist so einer dieser Tage&#8230;</p>
<p>Wie war deiner? Mach doch auch mit bei der Aktion von <a href="http://draussennurkaennchen.blogspot.de/" target="_blank" rel="noopener">Draußen nur Kännchen</a> und schreibe am 12. eines jeden Monats anhand von 12 Bildern, wie dein Tag war. Oder lies dir noch die anderen <a href="http://draussennurkaennchen.blogspot.de/2017/07/12-von-12-juli-2017.html" target="_blank" rel="noopener">12 von 12 &#8211; Beiträge</a> durch.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/12-von-12-juli-2017/">12 von 12 &#8211; Juli 2017</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
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