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	<title>Papagei &#8211; Milchtropfen</title>
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	<title>Papagei &#8211; Milchtropfen</title>
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		<title>Zusammenfassung Blogparade &#8222;Missverständnisse zwischen Kindern und Erwachsenen&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Sep 2017 11:34:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Meine Blogparade &#8222;Missverständnisse zwischen Kindern und Erwachsenen&#8220; ist vorbei. Zeit für eine Zusammenfassung. Zusammenfassung Blogparade &#8222;Missverständnisse zwischen Kindern und Erwachsenen&#8220; Ein wenig enttäuscht war ich, weil nur insgesamt drei Leute bei meiner Blogparade mitgemacht haben. War das Thema zu ausgefallen? Haben vier Wochen nicht ausgereicht? Wir haben uns so viel Mühe gegeben, dass möglichst viele ... <a title="Zusammenfassung Blogparade &#8222;Missverständnisse zwischen Kindern und Erwachsenen&#8220;" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/zusammenfassung-blogparade-missverstaendnisse-zwischen-kindern-und-erwachsenen/" aria-label="Mehr zu Zusammenfassung Blogparade &#8222;Missverständnisse zwischen Kindern und Erwachsenen&#8220;">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Blogparade &#8222;Missverständnisse zwischen Kindern und Erwachsenen&#8220; ist vorbei. Zeit für eine <strong>Zusammenfassung</strong>.</p>
<p><span id="more-6835"></span></p>
<h2>Zusammenfassung Blogparade &#8222;Missverständnisse zwischen Kindern und Erwachsenen&#8220;</h2>
<p>Ein wenig enttäuscht war ich, weil nur insgesamt <strong>drei</strong> Leute bei meiner Blogparade mitgemacht haben. War das Thema zu ausgefallen? Haben vier Wochen nicht ausgereicht? Wir haben uns so viel Mühe gegeben, dass möglichst viele darüber informiert werden. Schade, dass so wenig mitgemacht haben. Ich fand das Thema wirklich toll&#8230;</p>
<p>Ich versuche, es <strong>positiv</strong> zu sehen: Immerhin kann ich mich voll und ganz den drei Frauen widmen, die teilgenommen haben, und lasse niemanden untergehen. Hier kommt also meine kleine, aber feine Zusammenfassung:</p>
<h2>1. Missverständnis: Der Papagei</h2>
<p>Per E-Mail an info@milchtropfen.de schrieb Jelena Kornmüller über ein <strong>Missverständnis</strong> zwischen sich und ihrer Mutter. Was ein <strong>Papagei</strong> damit zu tun hat, erfährst du in folgender Geschichte:</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7261" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/papagei-in-schwarz-weiss.jpg" alt="Papagei in Schwarz-Weiß" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/papagei-in-schwarz-weiss.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/papagei-in-schwarz-weiss-400x253.jpg 400w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<div dir="auto">&#8222;<em>Hallo ihr Lieben!!</em></div>
<div dir="auto"><em> </em></div>
<div dir="auto"><em>In meiner Kindheit gab es auch mal so eine Szene, wo ich ziemlich missverstanden wurde!</em></div>
<div dir="auto"><em> </em></div>
<div dir="auto"><em>Einmal im Jahr gibt es bei uns im Ort einen Kirtag (kann man Spielzeug, Mehlspeisen, Gewand etc. kaufen) und da gab es diese Papageien, die einem alles nachsprechen!</em></div>
<div dir="auto"><em> </em></div>
<div dir="auto"><em>Ich hab jedes Jahr einen bekommen, nur dieses Jahr einen ohne Batterien, weil die Erwachsenen von dem Geplapper von mir und meinem Freund genervt waren!</em></div>
<div dir="auto"><em> </em></div>
<div dir="auto"><em>Ich dachte mir einfach &#8222;Egal, dann spreche halt ich alles nach und tu so, als wäre es der Papagei!&#8220;</em></div>
<div dir="auto"><em> </em></div>
<div dir="auto"><em>Bei einem Gespräch zwischen meiner Mutter und meinem Vater machte ich das auch und plapperte meiner Mutter alles nach und bewegte den Schnabel von dem Papagei!</em></div>
<div dir="auto"><em> </em></div>
<div dir="auto"><em>Von einer auf die andere Sekunde drehte sich meine Mutter zu mir um und schnautzte mich an, was ich mir einbilde sie nachzuäffen, sie tut und kauft alles für mich und ich bin so böse und unverschämt zu ihr!</em></div>
<div dir="auto"><em> </em></div>
<div dir="auto"><em>Ich mit weit aufgerissenen Augen wusste gar nicht, wie mir geschieht, durfte dies aber zur Genüge in meinem Zimmer überdenken, da ich den Rest des Tages in diesem verbringen musste 🤷🏽‍♀️🤷🏽‍♀️🤷🏽‍♀️</em></div>
<div dir="auto"><em> </em></div>
<div dir="auto"><em>Finde auch, dass man Kinder mal lieber fragen sollte, bevor man voreilige Erwachsenen Schlüsse zieht.</em></div>
<div dir="auto"><em> </em></div>
<div dir="auto"><em>Ganz liebe Grüße</em></div>
<div dir="auto"><em> </em></div>
<div dir="auto"><em>Jeli</em>&#8222;</div>
<div dir="auto"></div>
<div dir="auto"></div>
<p>Diese Geschichte unterstreicht genau das, wovon ich in <a href="https://www.milchtropfen.de/blogparade-missverstaendnisse-zwischen-kindern-und-erwachsenen/" rel="noopener">meinem Blogparade Beitrag</a> erzähle: Erwachsene sehen hinter kindlichem Verhalten oftmals Negatives. Sie unterstellen <strong>Bösartigkeit</strong>.</p>
<p>Jelena wollte lediglich ihrem Papagei eine Stimme geben, da er nicht wie üblich mit Batterien aufgeladen war.</p>
<p>Die Mutter hingegen sieht in dem Nachplappern etwas ganz anderes. Ihr geht es gar nicht mehr um den Papagei an sich, sondern um die angebliche <strong>Botschaft</strong> hinter dem Geplapper. Sie erwartet Dankbarkeit und Respekt für all die Dinge, die sie für ihre Tochter getan und gekauft hat und missversteht das Nachplappern als ungezogenes, freches Verhalten.</p>
<p>Ende vom Lied: Kind ist verwirrt, fühlt sich durch die Bestrafung (angeschrien und auf&#8217;s Zimmer geschickt werden, Isolation, Liebesentzug usw.) ungeliebt und &#8222;falsch&#8220;. Die Mutter ist sauer, ärgert sich über ihr unverschämtes Kind und setzt Bestrafung als Erziehungsmethode ein, um dem &#8222;schlechten&#8220; Verhalten entgegen zu wirken.</p>
<p>Ich empfand Jelenas Geschichte mehr als tragisch und denke: <strong>Kommunikation</strong> hätte hier das Ruder rumreißen können. Die Mutter hätte ihre Tochter einfach fragen können, warum sie ihr immer alles nachplappert. Das Missverständnis hätte in meinen Augen ganz einfach gelöst werden können, wenn die Mutter sich Zeit genommen hätte, auf ihr Kind einzugehen. So, wie beispielsweise im folgenden Beispiel:</p>
<h2 dir="auto">2. Missverständnis: Die Heizung</h2>
<p dir="auto">wheelymum hat nicht direkt an der Blogparade teilgenommen, hatte aber bereits einen Beitrag zum Thema <strong>Missverständnisse</strong> geschrieben, den ich ganz süß fand:</p>
<p dir="auto"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7264" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/heizung-mit-schnoerkel.jpg" alt="Heizung mit Schnörkel" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/heizung-mit-schnoerkel.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/heizung-mit-schnoerkel-400x253.jpg 400w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p dir="auto">Es sind über 30°C und der Sohn meint, sie bräuchten sofort eine neue <strong>Heizung</strong>. &#8222;Hä?&#8220;, war mein erster Gedanke.</p>
<p>wheelymum versucht, die Forderung ihres Sohnes zu verstehen. Warum will er eine neue Heizung?</p>
<p>Was dabei heraus kam, verrät sie dir in ihrem Blogbeitrag &#8222;<a href="http://wheelymum.com/sommerhitze-und-eine-neue-heizung/" target="_blank" rel="nofollow noopener">Sommerhitze und eine neue Heizung</a>&#8220; und macht uns klar: Wir müssen unseren Kindern einfach nur zuhören. Dann verstehen wir sie auch. Und brauchen keine neue Heizung kaufen.</p>
<h2 dir="auto">3. Missverständnis: Die Klassiker</h2>
<p>Anne von Meine Eltern-Zeit hingegen hat das Thema Missverständnisse mal genauer unter die Lupe genommen und nennt in ihrem Blogparade Beitrag &#8222;<a href="https://meine-eltern-zeit.blogspot.de/2017/08/kommunikation-mit-kleinkind-missverstaendnisse.html" target="_blank" rel="noopener">Kommunikation mit Kleinkind: Die häufigsten Missverständnisse aus unserem Familienalltag</a>&#8220; drei <strong>Ursachen</strong>, warum zwischen ihrer Tochter und ihr überhaupt die klassischen Missverständnisse entstehen.</p>
<p>Und ich muss sagen: Den Teil, in dem genauer darauf eingegangen wird, wie man eigentlich auf 4 verschiedenen Ebenen miteinander kommuniziert, fand ich am <strong>Spannendsten</strong>.</p>

<h2>Danke</h2>
<p>Zum Schluss nochmal ein dickes, fettes <strong>Dankeschön</strong> an Jelena, wheelymum und Anne, dass ihr mitgemacht habt.</p>
<p>Anfangs hatte ich Bedenken, dass das eine ziemlich <strong>traurige</strong> Blogparade wird, aber ich finde, wir haben von allem etwas dabei. Die Blogparade hat traurige Beispiele, aber es gibt auch Erwachsene, die das Verhalten ihres Kindes hinterfragen, ja, sogar ihr eigenes Verhalten reflektieren, und das hat mich ungemein gefreut.</p>
<p>Möchtest du noch von einem <strong>Missverständnis</strong> erzählen? Kein Problem. Bloß, weil die Blogparade vorbei ist, bedeutet das ja nicht, dass du nicht mehr davon berichten kannst. Also hau in die Tasten und schreib mir von deinem Missverständnis. </p>
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		<title>Wie unser Kind lernt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Feb 2017 07:00:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Druck, der Stress, wenn es ums Thema Lernen geht und der in unserer Gesellschaft so normal geworden ist, nervt mich nur noch. Ganz schlimm wird es meiner Meinung nach, wenn dieses ganze Gedöns bereits auf die Kleinsten unter uns hereinprasselt. Ein Versuch, das Ganze etwas zu entschleunigen: Ich erzähle mal, wie wir das mit ... <a title="Wie unser Kind lernt" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/wie-unser-kind-lernt/" aria-label="Mehr zu Wie unser Kind lernt">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der <strong>Druck</strong>, der <strong>Stress</strong>, wenn es ums Thema Lernen geht und der in unserer Gesellschaft so normal geworden ist, nervt mich nur noch. Ganz schlimm wird es meiner Meinung nach, wenn dieses ganze Gedöns bereits auf die Kleinsten unter uns hereinprasselt.</p>
<p>Ein Versuch, das Ganze etwas zu entschleunigen: Ich erzähle mal, wie wir das mit dem <strong>Lernen</strong> so handhaben&#8230;</p>
<p><span id="more-2988"></span></p>
<h2>Wie unser Kind lernt</h2>
<p>Wenn man sich mit anderen Eltern austauscht, ist man ganz schnell dabei, einen <strong>Wettstreit</strong> auszuüben. Wie alt ist er? Kann er denn schon dies und jenes? Was, das etwa noch nicht? Unsrer konnte das schon mit&#8230; Also mit &#8230; Monaten/Jahren sollte er das doch NORMALERWEISE schon können&#8230;?</p>
<p>Gerade in Muttigruppen ist es ein Graus! Da fragt eine Mama, ob ein 2-Jähriger schon das ABC aufsagen und bis 10 zählen können muss.</p>
<p>Und dann brauchst du eigentlich nur noch drauf zu warten, dass sich aus dieser kleinen Frage eine regelrechte <strong>Schlammschlacht</strong> verwandelt.</p>
<p>Da kommen erstmal die Muttis mit ihren <strong>Wunderkindern</strong>, die bereits mit 1,5 bis 2 Jahren das komplette Alphabet und bis 100 zählen können. Dass sie auch schon mehrere Sprachen fließend sprechen, versteht sich von selbst.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3106" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/wie-unser-kind-lernt-frauen-auf-sitzbaenken.jpg" alt="Wie unser Kind lernt - Frauen auf Sitzbänken" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/wie-unser-kind-lernt-frauen-auf-sitzbaenken.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/wie-unser-kind-lernt-frauen-auf-sitzbaenken-300x190.jpg 300w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Dann kommen die Mamas, die nur rumpöbeln, aber nicht genau mit der Sprache rausrücken und da fliegen schon die Fetzen.</p>
<p>Und zu guter Letzt kommen die Mamas, die so wie ich denken. Immer langsam. Lass dein Kind doch mal Spaß am Leben haben. Wozu ist die Schule da, wenn man da schon alles kann? Warum alles vorverlegen? Darf dein Kind auch <strong>spielen</strong> und lernen, was ihm gefällt und wofür es sich <strong>interessiert</strong>?</p>
<h2>Lass mich machen, wie ich will</h2>
<p>Ich reiße mich von der Diskussion los, lehne mich zurück und denke nach. Wie lernt unser Kind eigentlich?</p>
<p>Ich erinnere mich an die Zeit zurück, als der kleine Mann das <strong>Treppenlaufen</strong> lernte. Nach oben ging das schon ganz gut. Aber runter? Du meine Güte! Da hätten sich einige an den Kopf gefasst, wenn sie uns gesehen hätten. Er lief &#8211; halt dich fest &#8211; vornüber die Treppe herunter.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6776" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/kind-geht-vornueber-die-treppe-runter.jpg" alt="Kind geht vornüber die Treppe runter" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/kind-geht-vornueber-die-treppe-runter.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/kind-geht-vornueber-die-treppe-runter-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/kind-geht-vornueber-die-treppe-runter-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Mir wurde so oft gesagt, dass ich meinem Kind zeigen soll, dass es rückwärts runter gehen muss. Dann sind die Beine nämlich zuerst am Boden angekommen und wenn er fällt, dann fällt er auf den Po und nicht auf den Kopf.</p>
<p>Aha, mhm, klingt logisch, ich versuchte es. Interessierte mein Kind nicht die Bohne.</p>
<p><strong>Gerutscht</strong> wurde sowieso vornüber. Selbst seine kleinere Cousine hatte es drauf, rückwärts die Couch herunter zu gleiten. Warum nicht der kleine Mann? Ich weiß es nicht und ließ ihn machen.</p>
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<p>Und irgendwann waren wir im Zimmer meiner Schwester und er kletterte auf das Bett und &#8211; oh welch Wunder &#8211; wieder rückwärts herunter. Und das ging gefühlte 50 Mal so und von da an hatte er es drauf.</p>
<h2>So ganz nebenbei</h2>
<p>Auf unserem Kühlschrank klebt ein <strong>Saisonkalender</strong>. Den habe ich mal aus einem Kochbuch ausgeschnitten, um beim Einkaufen zu wissen, was gerade gekauft werden sollte und was eher weniger.</p>
<p>Der kleine Mann spielte dann immer gern mit den <strong>Magneten</strong> und schob die über den Kühlschrank hin und her und kreuz und quer. Er fand das wirklich sehr amüsant. Und dann eines Tages &#8211; ich wusch gerade ab, während der kleine Mann am Kühlschrank spielte &#8211; sagte er &#8222;Kaki!&#8220; und zeigte auf die Khaki am Saisonkalender.</p>
<p>Ich war total baff, ging zu ihm und stellte fest, dass er auch schon wusste, wo die Banane ist. Und die rote Bete. Und und und&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3001" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/wie-unser-kind-lernt-saisonkalender.jpg" alt="Wie unser Kind lernt - Saisonkalender" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/wie-unser-kind-lernt-saisonkalender.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/wie-unser-kind-lernt-saisonkalender-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wir haben das niiiiie mit ihm geübt. Wir unterhalten uns am Tisch oder beim Einkaufen über die Sachen, die wir da vor uns haben. Ansonsten bringen wir nichts direkt bei. Wir setzen uns also nicht hin, holen einen Stapel <strong>Karteikarten</strong> heraus und lernen jetzt eine Runde mit dem Kleinen. Was für eine grausige Vorstellung! Wo bleibt da der <strong>Spaß</strong> am Lernen?</p>
<h2>Interessen unterstützen</h2>
<p>Wir handhaben das bei unserem Kind so: Wenn sich ein <strong>Interesse</strong> abzeichnet, wird das <strong>gefördert</strong>. Der kleine Mann ist gerade fasziniert vom Stecken? Dann bekommt er diese Möglichkeit, wo es nur geht.</p>
<p>Beim Spielzeug kann man beispielsweise anfangen und <a href="http://amzn.to/2kgPDaT" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Steckspielzeug</a>* kaufen. Oder man wird erfinderisch und bastelt sich etwas aus dem, was man zu Hause hat.</p>

<h2>Wie ein Schwamm aufsaugen</h2>
<p>Und irgendwann hat der kleine Mann genug Papageien gesehen, erst einmal oft genug das Wort Papagei gesagt (&#8222;Pata-ei&#8220;), genug Bücher über Papageien gelesen, genug Papageien im Tierpark beobachtet und oft genug das Wort Papagei gesehen. Da wurde so viel aufgesaugt in der letzten Zeit, dass es auch irgendwann genug ist. Der <strong>Schwamm</strong> kann nichts mehr aufnehmen.</p>
<p>Dann widmen wir uns einem neuen Thema. Neuen Interessen. Und das Aufsaugen beginnt von Neuem. Mit der selben <strong>Begeisterung</strong> wie beim ersten Mal.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2999" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/wie-unser-kind-lernt-kind-haelt-blume.jpg" alt="Wie unser Kind lernt - Kind hält Blume" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/wie-unser-kind-lernt-kind-haelt-blume.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/wie-unser-kind-lernt-kind-haelt-blume-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>So stelle ich mir das Lernen vor: Man begeistert sich für ein Thema, will wirklich alles drüber wissen und irgendwann ist man befriedigt. Der <strong>Wissensdurst</strong> ist gestillt. Fürs erste. Denn dann kommt wieder etwas und wieder etwas und es geht immer so weiter. So lange man sich nur immer für neue Dinge begeistern kann. Und das geht in meinen Augen nur, wenn ich mein Kind entscheiden lasse, was es gerade lernen will. Einem Menschen <strong>beibringen</strong> zu wollen, wofür er sich nicht interessiert, ist meiner Meinung nach überflüssig, sinnlos.</p>
<h2>Mitspielen</h2>
<p>Was ich sagen will: Lass deinem Kind <strong>Zeit</strong>, die Welt für <strong>sich</strong> und auf <strong>seine</strong> Weise zu entdecken. Und auch wenn du denkst, es spielt &#8222;nur&#8220;, macht &#8222;nichts Sinnvolles&#8220;, dann lass es machen, denn in diesem Moment lernt es am besten, nämlich spielerisch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6784" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/kind-malt-mit-stift-auf-tablet.jpg" alt="Kind malt mit Stift auf Tablet" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/kind-malt-mit-stift-auf-tablet.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/kind-malt-mit-stift-auf-tablet-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/kind-malt-mit-stift-auf-tablet-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Und ich bin nicht fehlerfrei. Wie oft möchte ich meinem Sohn helfen, wenn ihm etwas nicht gelingt. Wenn er den Baustein nicht auf den anderen gesetzt kriegt und ständig abrutscht. Auch den Umgang mit Frustration müssen wir beide noch lernen.</p>
<p>Oder er benutzt eine Gabel als Kamm und ich sage ihm, es ist eine Gabel, damit isst man, spießt Dinge auf.</p>
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<p>Dann denke ich mir im Nachhinein, ach Mann, hättest du ihn mal machen lassen. Eine Gabel sieht schon aus wie ein Kamm. Warum nicht den Gedanken weiter führen und einfach mal mitspielen?</p>
<p>Warum muss alles so geordnet und in Strukturen gepresst sein? Weil man Angst hat, dass er sich fortan seine Haare mit einer Gabel kämmt? Denk doch mal weniger wie eine Erwachsene und mehr wie ein Kind.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3000" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/kindliche-fantasie.jpg" alt="Wie unser Kind lernt - Kindliche Fantasie" width="679" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/kindliche-fantasie.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/kindliche-fantasie-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>Dann ist meine Unterwäsche halt mal ein heißes Stück Kuchen, das gerade frisch aus dem Ofen kommt. Unsere Erwachsenenwelt ist mitunter so grau und eintönig und langweilig und vorhersehbar, dass mir die lebhafte Fantasie meines Kindes 1000 Mal lieber ist. Ich bin mir sicher, dass mein Sohn auf diese Weise viel mehr lernen und behalten wird, als wenn man <strong>zwanghaft</strong> versucht, etwas in seinen Kopf zu pressen.</p>

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