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	<title>Schwimmhalle &#8211; Milchtropfen</title>
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	<title>Schwimmhalle &#8211; Milchtropfen</title>
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		<title>Babyschwimmen &#8211; 7. Tag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jul 2016 16:00:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das verflixte 7. Mal? Oder doch eine Glückszahl? Tatsächlich passierte in der 7. Babyschwimmstunde etwas für uns völlig Neues. Was das war, erfahrt ihr hier. Babyschwimmen &#8211; 7. Tag Heute waren wir sogar ohne Schwimmflügel im Wasser! Und wie beim beim letzten Mal war es auch diesmal nur eine kleine Runde. Heute mal mit drei Babys, statt mit ... <a title="Babyschwimmen &#8211; 7. Tag" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen-7-tag/" aria-label="Mehr zu Babyschwimmen &#8211; 7. Tag">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das verflixte 7. Mal? Oder doch eine Glückszahl?</p>
<p>Tatsächlich passierte in der 7. Babyschwimmstunde etwas für uns völlig Neues.</p>
<p>Was das war, erfahrt ihr hier.<span id="more-892"></span></p>
<h2>Babyschwimmen &#8211; 7. Tag</h2>
<p>Heute waren wir sogar ohne Schwimmflügel im Wasser! Und wie beim beim letzten Mal war es auch diesmal nur eine kleine Runde. Heute mal mit drei Babys, statt mit zwei. Das dritte Baby war übrigens Mimi.</p>
<p>Ihr kennt Mimi. Wenn nicht, dann lest euch doch mal <a href="https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen-3-tag/#Übungskreis" rel="noopener">diesen Beitrag</a> durch, dann kennt ihr Mimi. Mimi mag kein Wasser. Und auch heute war es nicht anders. Sobald ihre Mutter mit ihr ins Wasser stieg, kullerten die Tränen.</p>
<p>Von der Schwimmschule wurde ich ja gebeten, einfach die Kursleiterinnen machen zu lassen und nicht einzugreifen, also hielt ich mich im Zaum und beobachtete.</p>
<p>Die Reaktion der 1. Kursleiterin war ein verknautschter Gesichtsausdruck und die Worte:&#8220;Och, Mimi, nicht jetzt schon zum Anfang!&#8220;. Einfühlsam ohne Ende, findet ihr nicht auch? Ich versuchte, es nicht an mich ranzulassen und Oli abzulenken, aber er interessierte sich natürlich nur für Mimi. Immerhin fing er nicht auch zu weinen an.</p>
<h2>Schwimmnudeln</h2>
<p>Nach dem allseits bekannten Singkreis durch Spritzstadt, Planschdorf und Hüpfstadt führten die Leiterinnen ein neues Schwimmutensil ein: die Schwimmnudel.</p>
<p>Und sie war überhaupt nicht Oli&#8217;s Ding. Wenn ich mich mit ihm draufsetzte und loshüpfte, ging das noch gerade so. Aber wenn er sich dran festhalten sollte, damit ich ihn durchs Wasser ziehen konnte, oder wenn er auf dem Rücken liegen sollte, hatte ich keine Chance.</p>

<p>Die Schwimmleiterin meinte, dass viele Kinder die Schwimmnudel nicht mögen, ja sogar Angst vor ihr haben. Ich solle Oli die Nudel nicht aufzwingen, sondern mich stattdessen wieder mit ihm draufsetzen oder die Schwimmflügel nehmen. Wir hüpften noch ein letztes Mal durchs Wasser und dann bekam der Kleine seine Schwimmflügel angezogen. Das ging prima.</p>
<p>Danach kamen die kleinen Schwimmentchen zum Einsatz. Sie wurden wieder vor die Kinder ins Wasser geworfen und sollten von ihnen geschnappt werden, indem sie mit den Beinen und Armen strampeln.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-893" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-7-tag-quietscheente-und-seifenblasen.jpg" alt="Babyschwimmen - 7. Tag - Quietscheente und Seifenblasen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-7-tag-quietscheente-und-seifenblasen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-7-tag-quietscheente-und-seifenblasen-300x190.jpg 300w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Mit den Schwimmflügeln klappte das ganz gut: Oli strampelte wie wild mit den Beinen, um an das Entchen zu kommen.</p>
<h2>Tauchen</h2>
<p>Als die Übungen mit den Entchen zu Ende waren, bekamen wir endlich die Becher, mit denen Oli schon die ganze Zeit über liebäugelt hatte.</p>
<p>Die Becher sollten nun befüllt und, während man bis 3 zählt, ausgeschüttet werden. Bei &#8222;1&#8230;&#8220; wurde ein bisschen Wasser vor den Kindern ausgeschüttet. Bei &#8222;2&#8230;&#8220; wurde um die Kinder herum- und bei &#8222;3&#8230;&#8220; der Rest über den Hinterkopf gegossen.</p>
<p>Ich kam erst beim letzten Versuch dazu, das Wasser entsprechend auszugießen, da Oli den Becher die ganze Zeit nicht rausrücken wollte.</p>
<p>Und dann durften wir tauchen, wenn wir wollten.</p>
<p>Ich war erst etwas perplex, weil uns vor einiger Zeit gesagt wurde, dass das Tauchen vorher angesagt werden würde, damit wir uns darauf vorbereiten könnten, aber nun war es so.</p>
<p>Mir schossen zwar so einige Fragen durch den Kopf, wie zum Beispiel: Woher weiß ich, dass er die Luft anhalten und nicht unter Wasser einatmen wird? Was, wenn er einatmet? Was, wenn&#8230;? Aber ich wollte Oli nicht mit meiner Unruhe anstecken und ließ es sein.</p>
<p>Ob das Kind allein oder ob man zu zweit taucht, blieb uns überlassen. Wir sollten selbst entscheiden. Ich entschied mich dafür, mit Oli gemeinsam zu tauchen.</p>

<h2>Und dann ging&#8217;s los</h2>
<p>Ich hielt ihn fest in meinen Armen, sah ihn lächelnd an, sagte, wir würden jetzt tauchen, zählte bis 3 und tauchte dann kurz mit ihm unter.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-894" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-7-tag-frau-taucht-ins-wasser.jpg" alt="Babyschwimmen - 7. Tag - Frau taucht ins Wasser" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-7-tag-frau-taucht-ins-wasser.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-7-tag-frau-taucht-ins-wasser-300x190.jpg 300w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ich gebe zu, ich bin nicht der größte Fan vom Tauchen &#8211; vor allem nicht ohne Taucherbrille! Aber ich wollte es zumindest ausprobiert haben, um mich dann später nicht ärgern zu müssen, dass ich mich nicht getraut hatte.</p>
<p>Es war wirklich nur ganz kurz. Ich wusste ja nicht, wie Oli es finden würde. Als wir auftauchten, war er erst etwas irritiert von dem ganzen Wasser, das ihm übers Gesicht rann, und kniff die Augen zu, aber dann grinste er.</p>
<p>Wir schauten dann den anderen beim Tauchen zu, die es übrigens auch nicht schlimm fanden, um dann ein 2. Mal unter Wasser zu gehen. Ich war froh, dass Oli keine Angst davor hatte.</p>

<p>Wenn wir wieder oben waren, blickte Oli immer etwas skeptisch drein, so als würde er nicht wissen, wie er das jetzt finden sollte. Aber als er dann wieder grinste, war ich beruhigt.</p>
<p>Als alle 3x tauchen waren (wir tauchten nur 2x), durften die Kinder dann noch im kleinen Kreis  mit den Bechern spielen.</p>
<p>Anschließend schäkerten wir noch mit den Kindern, prusteten ins Wasser, kitzelten sie ab usw. Oli quietschte vor Freude laut auf. Er hatte sichtlich Spaß daran. Das Spiel kennt er ja auch schon von zu Hause.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-895" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-7-tag-mutter-und-kind-sprudeln-ins-wasser.jpg" alt="Babyschwimmen - 7. Tag - Mutter und Kind sprudeln ins Wasser" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-7-tag-mutter-und-kind-sprudeln-ins-wasser.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-7-tag-mutter-und-kind-sprudeln-ins-wasser-300x190.jpg 300w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Zum Schluss kam dann wieder das Abschiedslied. Oli fing wieder an der Stelle, an der er merkte, dass es jetzt aus dem Wasser ging, zu weinen an und musste getröstet werden. Ich ging dann schnell mit ihm aus dem Wasser. Als wir unter der Dusche waren, war alles wieder in Ordnung.</p>
<p>Mimi und ihre Mutter glitten noch entspannt durchs Wasser, als wir schon längst draußen waren. Anscheinend mochte Mimi es heute mehr, im Wasser zu sein. Das freute mich.</p>
<p>Wir haben aber dennoch beschlossen, nach diesem Kurs nicht weiterzumachen. Wir beenden das 10. Mal wie geplant und suchen uns dann einen anderen Schwimmkurs in unserer Nähe. Das Risiko, dass wir 130€ gezahlt haben und Oli dann wegen Mimi nicht mitmachen will, ist mir einfach zu hoch.</p>
<p>Wir nähern uns nun den Tauchübungen und ich bin echt gespannt, wie die ablaufen werden. Ab der 9. Stunde werden dann sogar Fotos unter Wasser geschossen, wenn man eine Kamera mitbringt. Ich bin tierisch gespannt!</p>
<p>Was in der nächsten Stunde passiert, erfahrt ihr in 1 Woche. Bis dann!</p>
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		<title>Babyschwimmen &#8211; 6. Tag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jun 2016 18:00:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>In der 6. Kursstunde des Babyschwimmkurses der Schwimmschule delphin aqua im Unfallkrankenhaus Berlin (kurz: UKB) ging es heute ganz entspannt zu. Wieso, was es diesmal für Schwimmübungen gab und die Fortsetzung zur 5. Kursstunde lest ihr im folgenden Beitrag. Babyschwimmen &#8211; 6. Tag Mit leichtem Herzklopfen ging ich heute mit meinem Sohn zum Babyschwimmen. Ich hatte ... <a title="Babyschwimmen &#8211; 6. Tag" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen-6-tag/" aria-label="Mehr zu Babyschwimmen &#8211; 6. Tag">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In der 6. Kursstunde des Babyschwimmkurses der Schwimmschule delphin aqua im Unfallkrankenhaus Berlin (kurz: UKB) ging es heute ganz entspannt zu.</p>
<p>Wieso, was es diesmal für Schwimmübungen gab und die Fortsetzung zur 5. Kursstunde lest ihr im folgenden Beitrag.<span id="more-789"></span></p>
<h2>Babyschwimmen &#8211; 6. Tag</h2>
<p>Mit leichtem Herzklopfen ging ich heute mit meinem Sohn zum Babyschwimmen. Ich hatte nämlich kurz nach unserer 5. Kursstunde (die ihr euch <a href="https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen-5-tag/" rel="noopener">hier durchlesen</a> könnt) eine E-Mail an die Schwimmschule delphin aqua geschrieben und um Hilfe gebeten.</p>
<p>Ich wollte nicht so lange (1 Woche) warten, bis sich etwas tut. Ich wollte handeln und zwar sofort.</p>
<p>Wie ihr euch erinnern könnt, fand ich die Situation mit der traurigen Mimi, die bei den Übungen immer weinte, erschreckend. Und weil mich die Schwimmstunden nur noch quälten, und es auch meinem Sohn keinen Spaß mehr machte, schrieb ich eines Abends besagte Mail.</p>
<p>Ich hatte zwar keine Namen genannt, aber dennoch konnte ich mir vorstellen, dass das daraus resultierende Gespräch zwischen Chef und Kursleiterinnen nicht sehr angenehm verlaufen würde.</p>
<p>Ich fürchtete, dadurch, dass ich nicht zuerst mit den Leiterinnen gesprochen, sondern mich gleich an die Schwimmschule gewandt hatte, sie gegen mich gebracht zu haben.</p>
<p>Vielleicht fühlten sie sich hintergangen, persönlich angegriffen, eventuell würden sie mich oder gar meinem Kind während des Kurses ihren Unmut spüren lassen.</p>
<p>Ich machte mir viele Gedanken &#8211; mitunter gar zu viele, ich weiß, aber c&#8217;est la vie.</p>
<h2>Wo sind alle?</h2>
<p>Seltsam fand ich, als wir etwas gehetzt ankamen, weil der Kurs in wenigen Minuten beginnen sollte, dass noch kein anderer da war.</p>
<p>Fiel der Kurs aus? Gab es eine Mail, die ich nicht gelesen hatte? Rasch durchsuchte ich mein Postfach, doch im Keller gab es keinen Empfang. Mist!</p>

<p>Wir machten uns dennoch fertig und beobachteten die kleinen und großen Schwimmer bei ihren Übungen.</p>
<p>Und kurz bevor deren Kurs zu Ende ging, hörten wir Stimmen am Ende des Gangs. Es kamen doch noch welche! Wir waren also nicht völlig allein oder gar fehl am Platz. Gut!</p>
<p>Doch es kamen &#8222;nur&#8220; Viktor (Name geändert), sein Papa und seine Oma. Aber immerhin.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-791" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-6-tag-fuss-aus-wassertropfen.jpg" alt="Babyschwimmen - 6. Tag - Fuß aus Wassertropfen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-6-tag-fuss-aus-wassertropfen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-6-tag-fuss-aus-wassertropfen-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Viktor liebt das Wasser und die Übungen. Er hat immer viel Spaß, genau wie sein Vater. Mit ihnen stellte ich mir die Kursstunde ganz locker vor. Und das war sie auch.</p>
<p>Bevor es losging, schaute der Chef (?) der Schwimmschule, mit dem ich geschrieben hatte, vorbei und erklärte mir, dass das Problem mit Mimi schon bekannt sei und es eine Vorgeschichte gäbe. Deshalb solle ich mich beim nächsten Mal direkt an die Leiterinnen wenden, um etwas zu besprechen.</p>
<p>Ich fand es etwas unhöflich, dass es so dargestellt wurde, als hätten die Leiterinnen alles unter Kontrolle und ich hätte absolut von nichts eine Ahnung, käme ohne Hintergrundwissen hereingeplatzt und würde Unruhe stiften.</p>
<p>Aber sei&#8217;s drum. Ich wollte keine Diskussion starten, bedankte mich für den Rat, und versuchte, meinem Kind die Schwimmflügel anzulegen, aber er wollte nicht.</p>
<p>Also begann der kleine Singkreis für Oli erst einmal ohne Schwimmflügel.<br />
Wie der Singkreis genau geht, könnt ihr euch <a href="https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen/#singkreis" rel="noopener">hier genauer durchlesen</a>. Ich will nur nicht ständig wiederholen, deshalb gibt es den Link.</p>

<h2>Ententeich</h2>
<p>Die Kursleiterin musste, da wir nur 2 Kinder und 2 Erwachsene waren, die geplante Gruppenübung ein wenig abändern. Aber das hat sie ganz gut hingekriegt.</p>
<p>Aufgabe war es, sich ein Entchen vom Beckenrand zu angeln und in den &#8222;Ententeich&#8220; (ein aus Schwimmnudeln geformter Kreis) zu werfen. Die Entchen wurden vor den Kindern ins Wasser geschmissen, damit sie hinterherstrampeln mussten, um sie zu ergattern. Die Kleinen sollten dabei so wenig wie möglich festgehalten werden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-796" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-6-tag-gelbe-quietscheentchen.jpg" alt="Babyschwimmen - 6. Tag - gelbe Quietscheentchen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-6-tag-gelbe-quietscheentchen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-6-tag-gelbe-quietscheentchen-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Viktor strampelte schon wie ein Weltmeister durch das Wasser, während Oli nur ab und zu kräftig mit den Beinen und Armen ruderte. Aber beide kamen auf ihre eigene Art und Weise vorwärts und erreichten den Ententeich.</p>
<p>Nachdem einige Quietscheentchen im Teich gelandet waren, kamen wir zu einem Ballspiel! Cool! Bälle! Bälle sind toll!</p>
<p>Die Bälle wurden von Kind zu Erwachsenem und hin und her gestoßen. Es machte echt Spaß.</p>

<p>Dann wurde die Übung etwas abgewandelt. Die Kinder sollten auf die Bälle raufgesetzt und dann losgelassen werden, sodass der Ball nach oben springen sollte. Oli hatte inzwischen seine Schwimmflügel um; es bestand also keine Gefahr, dass er unterging.</p>
<p>Diese Übung war etwas doof, fand ich, weil man das Kind gar nicht auf den Ball setzen konnte, weil der ständig wegglitt. Eine Kursleiterin hielt den Ball dann fest, damit wir es wenigstens einmal schaffen konnten.</p>
<p>Und zu guter Letzt sollten die Bälle unter Wasser gedrückt und dann losgelassen werden, damit sie mit einem Riesenplatsch nach oben springen und alle nass spritzen konnten. Das bereitete den Kindern, die ganz allein im Wasser trieben, viel Freude. Obwohl das Becken so groß war, kollidierte unser Team immerzu mit dem anderen. Das war ganz lustig.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-797" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-6-tag-wasser-spritzt.jpg" alt="Babyschwimmen - 6. Tag - Wasser spritzt" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-6-tag-wasser-spritzt.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-6-tag-wasser-spritzt-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Ab durch die Mitte</h2>
<p>Und dann kamen wir zu einer Kiste mit viel Spielzeug. Jedes Kind suchte sich eins aus (Oli wählte das knallrote Herz, Viktor ein grünes Osterei). Die Kursleiterin hielt einen Reifen, der halb im Wasser, halb in der Luft hing.</p>
<p>Wir sollten das Spielzeug durch den Ring werfen und die Kinder durch den Ring locken. Das klappte teils, teils.</p>
<p>Im Anschluss daran bekam jedes Kind seinen eigenen Reifen, sollte sich daran festhalten und von den Erwachsenen durchs Wasser gezogen werden. Mit der Zeit hatten die Kleinen aber keine Lust mehr darauf.</p>
<p>Als auch dieses Spiel gemeistert war, wurden die Kinder auf eine große Schwimmmatte gesetzt und sollten von dort mit unserer Hilfe ins Wasser krabbeln.</p>

<p>Anschließend wurden sie wieder raufgesetzt und durften dort mit dem darauf liegendem Spielzeug (Gießkannen, Handschuhe, Schwämme) spielen, während wir sie durch das Wasser zogen. Damit sie nicht auskühlten, mussten wir sie immer mit warmem Wasser übergießen. Oli störte das nicht im Geringsten. Er war ganz versessen in sein Spielzeug.</p>
<p>Doch irgendwann war auch diese Übung vorbei, was die Kinder nicht so erquickend fanden, und protestierten, als wir sie von den Matten nahmen.</p>
<p>Zum Schluss gab es wieder das von mir so innig geliebte Abschiedslied, das ihr euch übrigens <a href="https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen-3-tag/#Abschiedslied" rel="noopener">hier komplett durchlesen</a> könnt. Als es zur Strophe mit der Dusche kam, machte Oli plötzlich eine Schippe und brüllte aus uns unerfindlichen Gründen wie am Spieß.</p>
<p>All das Trösten half nichts. Ich zog ihm die Schwimmflügel aus, er weinte weiter, und erst als wir unter der Dusche waren, lachte er wieder. Seltsam oder?</p>
<h2>Kurzes Gespräch</h2>
<p>Als alle aus dem Wasser waren, schloss ich mich noch schnell mit einer Leiterin kurz, um das Mimi-Thema abschließen zu können. Es interessierte mich doch sehr, was es für eine Vorgeschichte gab.</p>
<p>Etwa ernüchternd stellte ich fest, dass die Vorgeschichte nur darin bestand, dass die Eltern behaupteten, Mimi zahne sehr spät und sei deshalb so mies drauf.</p>
<p>Irgendwie höre ich immer, sobald ein Kind weint oder schlecht drauf ist, dass es zahnt. Wenn mein Sohn einen Zahn bekam, war die Nacht davor immer Horror, weil er ganz unruhig schlief, aber er musste nie deshalb weinen oder schreien. Aber man kann Kinder nicht vergleichen. Und prüfen, ob Mimi nun wirklich zahnt, können Außenstehende auch nicht. Deshalb musste ich mich wohl oder übel mit dieser Antwort begnügen.</p>
<p>Auf meinen Einwand, dass der Vater aber auch Übungen mitmacht, von denen er weiß, dass sie seiner Tochter nicht gefallen (z.B. volle Gießkanne über den Kopf schütten), erwiderte die Leiterin nur, dass sie das auch schon mitbekommen hätte. Ja, toll&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-798" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-6-tag-rotes-herz.jpg" alt="Babyschwimmen - 6. Tag - rotes Herz" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-6-tag-rotes-herz.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-6-tag-rotes-herz-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Meine Hoffnung, dass Mimi mit diesem Kurs ihre letzten Schwimmstunden hinter sich hat, wurden zerstört, als ich hörte, dass ihre Eltern unbedingt weitermachen wollen. Sie seien mit Mimi schon seit ihrem 3. Lebensmonat beim Babyschwimmen.</p>
<p>Argumente, dass die Eltern von Mimi ja nicht oft kämen, erheiterten mich keineswegs. Auch, dass die Leiterin Mimi schon anders erlebt hätte, stimmte mich nicht milde.</p>
<p>Kann sein, dass hier bereits Gespräche zwischen Leiterin und Eltern stattgefunden haben und dass sie am Ball bleiben, es Mimi so angenehm wie möglich zu machen, aber davon sehe ich nichts.</p>
<p>Ob wir am 2. Kurs teilnehmen werden, bleibt weiterhin abzuwarten. Wir machen es davon abhängig, wie die letzten Kursstunden verlaufen werden. Ich wurde gebeten, mich ganz normal zu verhalten, sollte es wieder &#8222;schwierig&#8220; werden, und den Leiterinnen die Zügel zu überlassen. Na da bin ich ja mal gespannt!</p>
<p>130€ zahlen, damit mein Sohn wie eine Klette an mir hängt und weint, und wir keinen Spaß mehr beim Babyschwimmen haben, brauche ich echt nicht. Da kann ich die Zeit auch besser nutzen und geh mit ihm an den See oder in einen anderen Schwimmkurs.</p>
<p>Ich halte euch auf dem Laufenden und berichte dann wieder vom nächsten Samstag.</p>
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		<title>Babyschwimmen &#8211; 3. Tag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jun 2016 08:00:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Baby]]></category>
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		<category><![CDATA[Schwimmhalle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>04.06.2016, Samstag, und unser 3. Tag beim Babyschwimmen im Unfallkrankenhaus Berlin. So viel wie heute hat unser kleiner Mann noch nie beim Schwimmkurs gelacht und geplanscht! Warum unser Kurs dann doch noch mit einer Menge Tränen und aufgeregtem Schluchzen endete, erfahrt ihr im Folgenden. Babyschwimmen &#8211; 3. Tag Von den letzten Besuchen im UKB habe ich ... <a title="Babyschwimmen &#8211; 3. Tag" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen-3-tag/" aria-label="Mehr zu Babyschwimmen &#8211; 3. Tag">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>04.06.2016, Samstag, und unser 3. Tag beim Babyschwimmen im Unfallkrankenhaus Berlin.</p>
<p>So viel wie heute hat unser kleiner Mann noch nie beim Schwimmkurs gelacht und geplanscht!</p>
<p>Warum unser Kurs dann doch noch mit einer Menge Tränen und aufgeregtem Schluchzen endete, erfahrt ihr im Folgenden.<span id="more-469"></span></p>
<h2>Babyschwimmen &#8211; 3. Tag</h2>
<p>Von den letzten Besuchen im UKB habe ich ein wenig dazugelernt, weshalb ich diesmal nur halb so vollgepackt ankam. Ist es nicht der Wahnsinn, was man alles an Klamotten und Zeugs für sein Kind mit sich herumschleppt? Aber das mal nur so am Rande&#8230;</p>
<p>Wir waren etwas früh dran und konnten noch die kleinen Wasserratten, die vor uns dran waren, beobachten. Mein Sohn hielt es vor Freude schon gar nicht mehr auf meinem Arm aus, wackelte aufgeregt mit den speckigen Beinchen und zeigte immer wieder in die Halle, in der die Eltern ihre Kinder gerade durch das Wasser zogen und hochhoben.</p>
<p>Und irgendwann hatte das Warten dann ein Ende und wir durften die Halle betreten. Wir duschten uns schnell ab und dann ging es auch schon ins schöne warme Wasser, wo uns die Kursleiterinnen freundlich begrüßten (und inzwischen sogar schon unsere Namen drauf hatten!). Auch mein Sohn war Feuer und Flamme, als er die Leiterinnen sah und grinste sie an.</p>
<p>Dann wurden noch schnell die Schwimmflügel angezogen und der Kurs konnte beginnen.</p>
<h2>Singkreis</h2>
<p>Wer die ersten beiden Schwimmkurse von uns bereits gelesen hat, der kann sich sicherlich noch an den Singkreis erinnern, den ich anfangs etwas seltsam fand. Aber mittlerweile hatte ich mich an dieses Begrüßungsritual gewöhnt und sang fröhlich mit. Auch die Handgriffe waren jetzt einfacher für mich. Während wir sangen und im Kreis durch das Wasser liefen, konnte ich Oli schon mit einer Hand halten und mit der anderen die Spritzübungen mitmachen. Und da ich ein gutes Gefühl beim Halten hatte, war auch Oli entspannt und fröhlich.</p>

<p>Es freute mich, wie viel Spaß er hatte. Und auch eine Kursleiterin (nennen wir sie mal Tina) spaßte des Öfteren mit Oli herum und amüsierte sich mit ihm.</p>
<h2>Jede Stunde etwas Neues</h2>
<p>Wer denkt, dass beim Babyschwimmen immer dieselben Übungen durchgekaut werden, der irrt sich. Auch ich dachte das anfangs, wurde jedoch eines Besseren belehrt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-475" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-wasserbaelle.jpg" alt="Babyschwimmen - Wasserbälle" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-wasserbaelle.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-wasserbaelle-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wir bildeten gemeinsam einen Kreis und die 2. Kursleiterin (nennen wir sie mal Anke) war nun einen großen Wasserball in die Kreismitte. Jedes Kind durfte den Ball mal berühren und anstupsen (ob mit Fuß, Hand oder Kopf war egal) und zu den anderen Kindern stupsen. Diese Übung bereitete allen sehr viel Freude. Am liebsten hätte ich mit dieser Übung die ganze Stunde weitergemacht. Doch irgendwann war das Spiel vorbei und wir gingen zur nächsten Station über.</p>
<p>Heute waren an einem Beckenrand viele verschiedenfarbige Bausteine aufgebaut oder an eine Wand geklatscht. Auf der gegenüberliegenden Beckenrandseite wurden Eimer in den gleichen Farbtönen hingestellt. Die Übung bestand nun darin, dass sich das Kind einen Baustein auswählt, von dem Erwachsenen mit nur einer Hand durch das Wasser hin zu den Eimern befördern lässt und den Baustein dann in den Eimer, der die gleiche Farbe wie der Baustein trägt, wirft. Während wir die Kinder auf dem Bauch durchs Wasser transportierten, sollte der Baustein immer ein wenig nach vorn ins Wasser geworfen werden, damit die Kleinen sich anstrengen sollten, den Baustein zu erreichen und zu strampeln.</p>
<p>Und siehe da! Einige begannen auch schon mit den Beinen zu strampeln, um den Baustein zu erhaschen! Oli wiederum ließ sich, wenn ich ihn mal losließ, sanft im Wasser gleiten. Ab und zu bewegten sich auch seine Beinchen, aber er bevorzugte das stille Treiben im Warmen. Er war tiefenentspannt. Er interessierte sich auch nicht wirklich für den Baustein, den ich ihm schmackhaft machen wollte, sondern eher für die anderen Kinder und deren Bausteine. Aber er machte mit, als es darum ging, die Bausteine in die jeweiligen Eimer zu werfen; immerhin.</p>
<p>Diese Übung machte den Hauptteil unserer Kursstunde aus. Jedes Mal, wenn wir uns mit den Kindern einen neuen Baustein holen sollten, wurde variiert, wie das Zurückschwimmen vonstatten gehen sollte: mal drehend, mal in Rückenlage (kam nicht so gut an), mal sollten wir die Kinder aus dem Wasser in die Luft heben (kam GUT an), mal an den Händen durchs Wasser ziehen (mochten auch wieder einige nicht) usw.</p>
<h2 id="Übungskreis">Übungskreis</h2>
<p>Nach dieser langen Übung versammelten wir uns nun alle im Kreis. Anke hielt wieder ihre Badepuppe in den Händen, um vorzuführen, wie wir unsere Kinder halten sollten.</p>
<p>Wir waren gerade dabei, die Kinder an den Händen nach vorn und nach hinten durch das Wasser zu ziehen. Ich erinnerte mich an die 1. Schwimmstunde zurück, in der wir genau diese Übung machen sollten und die Oli total missfiel. Auch jetzt zeigte er mir mit einem grimmigen Blick, dass er das immer noch nicht toll fand und ich hielt ihn wieder an der Hüfte und machte die Übung so weiter, weil ihm zumindest diese Position gefiel.</p>
<p>Ein kleines Mädchen (nennen wir es mal Mimi) war über diese Übung auch maßlos verärgert. Sie zog eine Schippe, wie ich sie noch nie zuvor gesehen hatte, und weinte drauf los. Ihr gefiel diese Übung absolut nicht. Das, was ich immer nicht verstehe, sind dann Menschen &#8211; wie ihr Papa in dem Fall &#8211; die dann nicht einfach mit der Übung aufhören oder sie wenigstens abwandeln, dass das Mädchen wieder Spaß an der Sache hat. Nein. Stattdessen macht er einfach weiter, während das Kind weiterhin weint und Schippchen macht. Absolut unverständlich.</p>
<p>Ich wollte zeigen, dass ich die Tränen des Mädchens Ernst nahm und hörte mit den Übungen auf, hielt meinen Sohn auf dem Arm und beobachtete nun das Geschehen, erklärte meinem Kind, dass Mimi gerade sehr traurig ist und dass sie die Übung nicht mag.</p>
<p>Erschüttert wurde ich dann aber von der Art und Weise, wie Tina (ihr erinnert euch: die eine Kursleiterin, die mit Oli anfangs herumgewitzelt hatte) auf Mimis Weinen reagierte. Sie sagte mit verärgerter Mine, als Mimi gar nicht mehr aufhören wollte zu weinen:&#8220;Och, Mimi! Jetzt hör aber mal auf!&#8220;</p>
<p>Wie kann man so herzlos auf das Weinen eines Kindes reagieren? Ich war schockiert! Statt mit dem kleinen Würmchen mitzufühlen (oder noch besser: einfach die Übung für sie wieder angenehm zu machen), wurde sie jetzt auch noch angepampst; bloß weil sie mitteilen wollte, dass sie diese Übung gerade nicht mochte. Es war unfassbar!</p>
<p>Und dann passierte es: Oli war so ergriffen von Mimis Gefühlsausbruch (und ließ sich wahrscheinlich auch von mir beeinflussen), dass er sogleich mit einstieg und die Halle zusammenschrie. Sofort entfernte ich mich mit ihm vom Kreis und ging mit ihm etwas weiter weg. Ich versuchte ihn zu beruhigen, aber es half nichts. Er war so durch den Wind und schluchzte und brabbelte aufgeregt durcheinander, als würde er sich seinen ganzen Kummer von der Seele reden wollen. Ich verstand ihn total. Ich hörte ihm weiterhin zu und redete ruhig mit ihm.</p>

<h2>Feierabend</h2>
<p>Die Gruppe machte inzwischen mit den Übungen weiter &#8211; Mimi gefielen sie jetzt besser &#8211; und ich versuchte weiterhin, Oli zu beruhigen, dem immer noch die Tränen aus den Augen kullerten. Tina setzte jetzt noch einen drauf, wandte sich an die Mutter und sagte so nach dem Motto:&#8220;Na das hat eure Mimi ja toll hingekriegt.&#8220; Kaum hatte ich Oli beruhigt, ging es wieder los. Es half alles nichts. Gerade, als ich aus dem Wasser steigen wollte, wurde das Abschiedslied gesungen, das ungefähr so ging:</p>
<div id="Abschiedslied">&#8222;Alle Kinder, alle Kinder geh&#8217;n jetzt nach Haus&#8216;.<br />
Alle Kinder, alle Kinder geh&#8217;n jetzt nach Haus&#8216;.<br />
Große Kinder, kleine Kinder, dicke Kinder, dünne Kinder:<br />
Alle Kinder, alle Kinder geh&#8217;n jetzt nach Haus&#8216;.<br />
Alle Kinder, alle Kinder geh&#8217;n jetzt nach Haus&#8216;.<br />
Sagen:&#8220;Auf Wiederseh&#8217;n!&#8220;, wollen jetzt duschen geh&#8217;n.<br />
Alle Kinder, alle Kinder geh&#8217;n jetzt nach Haus&#8216;.<br />
Und ruh&#8217;n sich aus.&#8220;</div>
<p>Als wir draußen waren, kamen nochmal die Eltern von Mimi zu uns und wir zeigten Oli, dass es Mimi wieder gut ging und er nicht mehr traurig sein musste. Sie hob zum Abschied ihre Hand und weg war sie.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-478" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-wasser.jpg" alt="Babyschwimmen - Wasser" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-wasser.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-wasser-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Und ich weiß, ich wiederhole mich, denn ich habe es jetzt bisher in jedem Beitrag zum Babyschwimmen geschrieben, aber bitte: Helft euren Kindern, wenn sie euch zeigen, dass sie eine Übung im Wasser nicht mögen.</p>
<p>Schippchen finden die Erwachsenen zwar soooooo niedlich bei Kindern, aber eigentlich ist es einfach nur todtraurig. Man muss auch nicht die Ängste von Kindern herunterspielen. Wenn Mimi es hasst, wenn sie Wasser ins Gesicht gespritzt bekommt und dann weint, dann muss man nicht sagen:&#8220;Jetzt hab dich mal nicht so. Ist doch nur Wasser. Ja, Mimi, so ist das bei Wasser. Es macht nass.&#8220; oder &#8222;Ist doch alles gut.&#8220;. Ist es eben nicht. Das sagt Mimi euch doch gerade.</p>
<p>Wir mögen auch nicht alles und wollen, dass das einfach von anderen akzeptiert wird. Und genau so sollte man das auch bei den Kindern handhaben.</p>
<p>Jetzt habe ich mich etwas in Rage geschrieben. An sich gefiel mir der Kurs heute echt gut. Und er hätte mir noch besser gefallen, wenn Mimis Papa einfach mal richtig reagiert hätte. Denn dann hätte Oli nicht weinen müssen und wir hätten alle noch sehr viel Spaß gehabt. Aber naja. Hätte, hätte, Fahrradkette.</p>
<p>Wir werden sehen, wie nächste Woche die 4. Schwimmstunde abläuft. Ich werde wieder fleißig berichten.</p>
<p>Wenn ihr auch einmal zum Babyschwimmkurs wollt: <a href="http://www.delphin-aqua.de/" target="_blank" rel="noopener">Hier</a> verlinke ich euch die Seite der Schwimmschule im Unfallkrankenhaus Berlin, welches ihr übrigens in der unten stehenden Karte findet.</p>
<div style="width: 99%;"></div>
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		<title>Babyschwimmen &#8211; 2. Tag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 May 2016 22:03:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
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		<category><![CDATA[Babyschwimmen]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es war ein so extrem anstrengender Tag heute und doch habe ich mich, obwohl ich nach dem letzten Babyschwimmen wenig Lust darauf hatte, aufgerafft und bin mit dem Kleinen hingegangen. Und ich bin so froh, dass ich es nicht habe ausfallen lassen. Warum? Das lest ihr im kommenden Beitrag. Babyschwimmen &#8211; 2. Tag Nachdem ich ... <a title="Babyschwimmen &#8211; 2. Tag" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen-2-tag/" aria-label="Mehr zu Babyschwimmen &#8211; 2. Tag">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es war ein so extrem anstrengender Tag heute und doch habe ich mich, obwohl ich nach dem letzten Babyschwimmen wenig Lust darauf hatte, aufgerafft und bin mit dem Kleinen hingegangen.</p>
<p>Und ich bin so froh, dass ich es nicht habe ausfallen lassen.</p>
<p>Warum? Das lest ihr im kommenden Beitrag.<span id="more-336"></span></p>
<h2>Babyschwimmen &#8211; 2. Tag</h2>
<p>Nachdem ich schon von vormittags bis nachmittags mit meiner Schwester und unserer Nichte 2. Grades (ja, ich habe extra bei Google nachgesehen, was die Tochter meiner Cousine für uns ist) im Tierpark war, musste ich mich allmählich auf den Weg machen, um nicht zu spät zu kommen. 1 h hatte ich locker Zeit, um das etwa 30 min. entfernte UKB zu erreichen.</p>
<p>Und doch kam es dann wieder so, dass ich mich letztendlich doch ganz schön sputen musste. Anfangs war der kleine Nimmersatt total müde, wollte aber vorher noch gestillt werden, also setzen wir uns hin und er trank.</p>
<p>Irgendwann war er fertig, aber dann kamen wir an den Rehen vorbei, die uns unsere 2. kleine Maus zeigen wollte. Wir blieben also stehen, beobachteten in Ruhe, wie diese hübschen Geschöpfe fraßen, und dann war auf einmal so rasch die Zeit vergangen, dass ich mich von den beiden verabschieden und losspurten musste.</p>
<p>Ich ahnte schon, dass ich bestimmt schlechte Karten haben würde, den Xer Bus zu bekommen (der fährt nämlich nur alle 20 min.), um umzusteigen. Und natürlich hatte ich Recht.</p>
<h2>Wie ein Esel bepackt</h2>
<p>Den lustigen Teil habe ich ja noch gar nicht erwähnt! Nämlich, wie vollgepackt ich war, dass mich alle rundherum mitleidsvoll anstarrten, aber dennoch keine Hilfe anboten, wenn ich mal Probleme mit dem Gepäck hatte. Ja, das machte die Sache noch interessanter&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-341" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/babyschwimmen-kinderwagen.jpg" alt="Babyschwimmen - Kinderwagen" width="681" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/babyschwimmen-kinderwagen.jpg 681w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/babyschwimmen-kinderwagen-300x189.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 681px) 100vw, 681px" /></p>
<p>Für den Tag hatte ich ALLES mitgenommen, damit ich dann gleich praktisch und zeitsparend vom Tierpark zum Babyschwimmen weiterfahren konnte. Mein Sohn mag ja seinen Kinderwagen nicht SO dolle, weshalb ich zusätzlich noch Tragegurt und Bobby Car mitnahm. Dazu eine Tüte voller Verpflegung, Decke für ein eventuelles Picknick auf der Wiese, Wechselklamotten, Windelzeug, Lieblingsbuch für alle Fälle, Badesachen&#8230; Und ich kam mir richtig veräppelt vor, als der kleine Spatz nicht auf sein Bobbycar, sondern lieber auf meinen Arm wollte.</p>
<p>Tja und wie ein Esel mit all diesem Kram bepackt spazierten wir durch den Tierpark, und so (nur mit weniger Proviant jetzt) spurtete ich dann zum UKB, weil der Kurs bereits in 15 min. anfing! Naja, sagen wir mal &#8222;spurten&#8220; dazu. Mit Tragegurt vorne, einem beinahe platzendem Rucksack auf dem Rücken und dem vollgeladenen Kinderwagen dazu ist das nämlich so&#8217;ne Sache&#8230;</p>

<p>Nebenbei fuhr dann auf halber Strecke ein Bus an mir vorbei, den ich anscheinend auch hätte nehmen können, aber auf dem Haltestellenschild wohl übersehen hatte; zur gleichen Zeit schlief dann auch noch mein Sohn im Tragegurt ein. &#8222;Perfekt!&#8220;, dachte ich, &#8222;Dann wird er überhaupt keine Lust auf das Schwimmen haben, weil er müde ist und lieber schlafen will. Eigentlich kann ich es auch gleich sein lassen und nach Hause fahren. Ich komme ja eh zu spät.&#8220;</p>
<p>Aber ich entschied mich dann doch dafür weiterzumarschieren und erreichte rechtzeitig das Unfallkrankenhaus. Dann wachte der Kleine auf einmal auf, war putzmunter (Powernapping), ich zog uns um und ab ging es ins warme Wasser.</p>
<h2>Planänderung</h2>
<p>Die Kursleiterin nahm eine junge Mutti und mich als Neulinge vor Kursbeginn beiseite und teilte uns mit, dass sie wegen der letzen Schwimmstunde nachgedacht hätten: Da die Kinder so unterschiedlich lange schon zum Schwimmkurs gehen und unterschiedlich viel Erfahrung mit dem Wasser haben, hätten sie entschieden, den Kurs in sich nochmal aufzuteilen, d.h. mit unseren Kiddis macht sie noch mehr Übungen zum Vertrautwerden mit dem Wasser, die anderen gehen tauchen.</p>
<p>Das fand ich absolut genial, richtig aufmerksam und vor allem einfühlsam! Ich war begeistert von der Idee!</p>
<p>Mit Schwimmflügeln ging es dann zum Sing- und Tanzkreis, dessen Strophen ich schon etwas besser beherrschte.</p>
<h2>Auflauf backen</h2>
<p>Und dann kamen wir zur Übung &#8222;Auflauf backen&#8220;: Jeder wurde mit einem Schwimmbrett als Backblech ausgestattet. Die Kinder wurden in Bauchlage gehalten und zu den einzelnen Stationen am Beckenrand geschifft.</p>
<p>Jede Station hatte verschiedene Sachen im Angebot, die die Kinder greifen und aufladen sollten (Becher, Schwämme, Schwimm-UFOs usw.). Danach wurde mit einer kleinen Gießkanne &#8222;Sauce&#8220; über den &#8222;Auflauf&#8220; gegossen und ab ging es mit den Sachen in den &#8222;Ofen&#8220;.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-344" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/babyschwimmen-auflauf.jpg" alt="Babyschwimmen - Auflauf" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/babyschwimmen-auflauf.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/babyschwimmen-auflauf-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Das Schwimmbrett durften wir behalten, damit wir die Kinder, die sich jetzt am Brett festhielten, im zügigen Tempo durchs Wasser zu den übrigen &#8222;Zutaten&#8220; bringen konnten.</p>
<p>Im Anschluss wurde ein Kreis gebildet, in dem wieder Dreh- und Planschübungen gemacht wurden, um zu prüfen, ob die Kinder bereit zum Tauchen wären. Dabei wurde mit einem vollen Becher Wasser über den Hinterkopf der Kinder gegossen. Sollten Sie das akzeptieren und es nicht unangenehm finden, konnte mit ihnen getaucht werden. Eine gute Idee, fand ich; gerade weil das Thema &#8222;Tauchen&#8220; so brisant bei Eltern ist.</p>
<p>Gegen Ende kamen wir dann zur Gruppentrennung. Die anderen zwei gingen tauchen, die junge Mutti und ich machten Propellerübungen mit dem Becher, der schon am 1. Tag genutzt wurde, und spritzten uns ein wenig voll.</p>
<p>Zur Verabschiedung gab es wieder ein Lied und schon war die 2. Schwimmstunde auch wieder vorbei. Ich ging dieses Mal jedoch mit einem viel besseren Gefühl aus der Halle raus!</p>
<p>Die Kursleiterin gab uns zum Thema &#8222;Tauchen&#8220; noch einige Infos mit: Es wird erst in der 9. Stunde getaucht und vorher auch nochmal angesagt, damit man sich mental darauf vorbereiten und, wenn man möchte, auch einen Fotoapparat mitbringen kann. Die Leiterinnen würden dann die Fotos schießen. Fotoapparate werden nicht zur Verfügung gestellt.</p>

<h2>Ein paar Worte zum Schluss</h2>
<p>So schnell kann man seine Meinung ändern und ich bin froh darüber, dass ich jetzt auch eine Schwimmstunde mit meinem Kind verbringen konnte, die gut lief.</p>
<p>An meinem Schlusswort vom 1. Tag halte ich weiterhin fest: Immer darauf reagieren, wie dem Kind eine Übung (nicht) gefällt.</p>
<p>Und ich ergänze noch um ein: &#8222;Bloß, weil die 1. Stunde nicht optimal lief, muss es nicht heißen, dass jetzt alles verloren ist und man sich die übrigen Stunden sparen kann. Geht hin, probiert die Übungen aus und wandelt sie ggf. ab, wenn ihr oder euer Kind euch unwohl fühlen.&#8220;</p>
<p>Auf die nächste Woche bin ich schon gespannt und werde euch berichten!</p>
<p>Wer meinen Beitrag zum 1. Tag nicht gelesen hat, der findet auf den unten stehenden Karte das UKB.</p>
<div style="width: 99%;"></div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen-2-tag/">Babyschwimmen &#8211; 2. Tag</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
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