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	<title>Urin &#8211; Milchtropfen</title>
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		<title>Trocken werden ohne Töpfchentraining</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Nov 2017 19:00:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Unser Sohn ist jetzt mittlerweile 2,5 Jahre alt &#8211; genauer gesagt 2 Jahre und 8 Monate &#8211; und nachts von einem Tag auf den anderen &#8222;trocken&#8220; geworden. Tagsüber gibt es noch die einen oder anderen Unfälle und auch von nächtlichen Ausnahmen möchte ich mich nicht freisprechen. Dennoch muss ich sagen, dass ich den Verlauf als ... <a title="Trocken werden ohne Töpfchentraining" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/trocken-werden-ohne-toepfchentraining/" aria-label="Mehr zu Trocken werden ohne Töpfchentraining">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Unser Sohn ist jetzt mittlerweile 2,5 Jahre alt &#8211; genauer gesagt 2 Jahre und 8 Monate &#8211; und <strong>nachts</strong> von einem Tag auf den anderen &#8222;trocken&#8220; geworden. Tagsüber gibt es noch die einen oder anderen Unfälle und auch von nächtlichen Ausnahmen möchte ich mich nicht freisprechen.</p>
<p>Dennoch muss ich sagen, dass ich den Verlauf als recht angenehm empfand, weshalb ich dir mal ans Herz legen wollte, wie das bei uns ablief. TROTZ eines <strong>durstigen</strong> Kindes, das mitten in der Nacht nach <strong>Wasser</strong> fragte oder <strong>gestillt</strong> werden wollte. Trotz so mancher &#8222;Rückfälle&#8220; von windelfrei zur Windel. Es braucht kein 3-Tage-Töpfchentraining oder sonstiges. Was es bei uns brauchte, erzähle ich dir in diesem Beitrag.</p>
<p><span id="more-7760"></span></p>
<h2>Trocken werden ohne Töpfchentraining</h2>
<p>Zu diesem Thema fällt mir plötzlich folgende Begebenheit ein: Ich bin mit meinem Sohn (damals etwa 1,5 Jahre alt) auf dem <a href="https://www.milchtropfen.de/spielplatz-am-kirschbaum/"  rel="noopener">Kirschbaumspielplatz</a>. Es ist Sommer. Der kleine Mann trägt eine kurze Hose und ein T-Shirt. Völlig ausreichend.</p>
<p>Es sind auch andere Kinder da. Als der kleine Mann sich streckt, guckt hinten ein Zipfel seiner <strong>Windel</strong> raus. Ein älterer Junge sieht das und fragt mich:&#8220;Trägt der noch Windeln?&#8220; Ich, etwas irritiert, erwidere ganz einfach mit &#8222;Jaaaaa&#8230;?&#8220;. Darauf folgt ein angewidertes &#8222;Iiiiiiih!&#8220; seitens des Jungen, der sich dann vom Acker macht. Ich werde völlig perplex zurück gelassen.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="pintbild wp-image-9869 aligncenter" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/11/trocken-werden-ohne-toepfchentraining.jpg" alt="Trocken werden ohne Töpfchentraining - So geht's | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="801" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/11/trocken-werden-ohne-toepfchentraining.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/11/trocken-werden-ohne-toepfchentraining-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/11/trocken-werden-ohne-toepfchentraining-287x430.jpg 287w" sizes="(max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<h2>Zu früh? Zu spät?</h2>
<p>Diese wenn auch sehr kurze Begebenheit lässt mich heute noch nachdenklich werden. Ich führte ein Selbstgespräch (Wo war zu der Zeit eigentlich mein Mann? Keine Ahnung.): Ist der kleine Mann schon zu alt für Windeln? Muss er jetzt schon &#8222;trocken&#8220; werden? Ach was! Lass dich doch nicht verunsichern! Der Junge vom Spielplatz hat wahrscheinlich so&#8217;ne Eltern, die ihm damals beim <strong>Trockenwerden</strong> Druck gemacht haben. Bestimmt haben die auch immer &#8222;Iiiiiiih!&#8220; gerufen, wenn er in die Windel gemacht hat. Genau.</p>
<p>Trotzdem. Egal, ob der Kommentar von einem Kind oder einem Erwachsenen gekommen wäre: Ich lasse mich nicht darauf ein, einen Wettbewerb deshalb zu veranstalten.</p>
<p>Aber <strong>wann</strong> kann man denn ungefähr damit rechnen? Gibt es ein ungefähres <strong>Alter</strong>, ab wann Kinder Bescheid geben, wann sie mal müssen? Du wirst staunen&#8230;</p>
<h2>Abhalten</h2>
<p>Nach der Geburt meines Sohnes bekam ich das Buch <a href="http://amzn.to/2lDqV8i" target="_blank" rel="nofollow noopener">&#8222;Verwöhn dein Baby nach Herzenslust&#8220;</a>* von meiner Schwester geschenkt. Übrigens ein wundervolles Buch, das ich nur zu gern weiterempfehlen kann. Aber mir geht es jetzt nur um ein ganz bestimmtes Thema, von dem ich bis dahin noch nie gehört oder gelesen hatte. Es ging um das Thema <strong>Ausscheidungskommunikation</strong>.</p>
<p>Ausscheidungskommunikation bedeutet, dass Babys schon von Geburt an <strong>signalisieren</strong>, dass sie mal müssen &#8211; egal, ob groß oder klein. Dann hält man sie ab. Das kannst du dir ungefähr so vorstellen: Du hältst dein Baby nach vorn gerichtet zu dir. Sein Rücken kuschelt sich an deinen Bauch. Du hältst dein Kind in den Kniekehlen, sodass es eine Hockstellung annimmt. Dann hältst du dein Kind über eine Schüssel oder ähnliches und es kann sein Geschäft erledigen. Fertig.</p>
<p>Wenn es dann schon älter ist (bei uns ging das mit gut 2,5 Jahren los), musst du dein Kind sicherlich nicht mehr so halten. Jungs können dann z.B. im <strong>Stehen</strong> pinkeln, Mädchen sich hinhocken (oder es auch im Stehen versuchen, hehe).</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-3418 size-full" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/statue-pinkelt-ins-gebuesch.jpg" alt="Mix aus Windeln, Abhalten, Töpfchen und windelfrei - ins Gebüsch" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/statue-pinkelt-ins-gebuesch.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/statue-pinkelt-ins-gebuesch-300x190.jpg 300w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Als ich das Kapitel &#8222;Ausscheidungskommunikation&#8220; durch hatte, war der kleine Mann zwei oder drei Monate alt und ich fühlte mich wie eine Versagerin. Mein Baby wollte mir die ganze Zeit über mitteilen, dass es mal muss! Und ich hab es nicht kapiert! 3 Monate lang!!</p>
<p>Aber ich fing mich schnell. Ich war Feuer und Flamme! Ich wollte den kleinen Mann <strong>abhalten</strong>! Jetzt, sofort und auf der Stelle! Ich schnappte mir mein Baby, zog es untenrum aus, ging mit ihm ins Bad und hielt es über dem Waschbecken ab. Und&#8230; es klappte! Wooooow!! Das ist ja TOTAL EINFACH!</p>
<p>Von wegen! Dadurch, dass wir beim 1. Mal gleich ein <strong>Erfolgserlebnis</strong> hatten, hatte ich auch erwartet, dass es jetzt immer gleich klappen würde. Aber dem war nicht so. Ich hielt den kleinen Mann ab. Er musste nicht. Dann zog ich ihn wieder an und er strullerte los.</p>
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<h2>Signale erkennen &#8211; Das Experiment beginnt</h2>
<p>Es wurde empfohlen, sich einfach einen Tag lang mit dem Baby hinzusetzen und es zu <strong>beobachten</strong>. Auf diese Art würde man schnell die <strong>Signale</strong> des Babys verinnerlichen.</p>
<p>Die Idee fand ich schön. Ich drehte die Heizung auf und setzte mich nackig mit meinem Baby ins Zimmer. Hautkontakt. Glückshormone produzieren und so.</p>
<p>Doch erst einmal wollte der Kleine gestillt werden, also stillte ich ihn. Während er völlig <strong>entspannt</strong> in meinen Armen liegt und vor sich hin grunzt, merke ich plötzlich, wie es mir am Bauch ganz warm wird. Jupp. Ich wurde gerade <strong>angestrullert</strong>. Schnell alles sauber machen. Während ich vor mich hin wischte, grübelte ich nach. War da ein Zeichen gewesen? Ein Signal hatte ich jetzt nicht bemerkt. Er lag einfach nur total relaxed in meinen Armen.</p>
<p>Hey, keine Panik, das war gerade mal der 1. Versuch, dachte ich mir, und fuhr mit dem Tagesexperiment fort. Um beim nächsten Mal nicht gleich <strong>vollgepullert</strong> zu werden, legte ich vorsichtshalber eine Mullwindel zwischen die kleinen Speckbeinchen.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-3413 size-full" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/baby-in-decke-eingehuellt.jpg" alt="Mix aus Windeln, Abhalten, Töpfchen und windelfrei - Baby in Decke eingehüllt" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/baby-in-decke-eingehuellt.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/baby-in-decke-eingehuellt-300x190.jpg 300w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Das Experiment wurde vorzeitig abgebrochen, als bereits nach wenigen Stunden das Zimmer über und über mit nassen Tüchern, Mullwindeln, Waschlappen und einer nackten, total entnervten Mama war, die ihr nackiges Baby in den Schlaf stillte. Signale? Was für Signale?!</p>
<h2>Was der Bauer nicht kennt&#8230;</h2>
<p>Als ich im ersten Sommer anfing, unser Baby abzuhalten, stand ich erstmal allein auf weiter Flur. Mein Mann fand es seltsam. Auch, weil unser Baby es anfangs auch nicht kannte und meckerte, fühlte er sich in seiner Annahme, dass das Humbug sei, nur weiter bestätigt.</p>
<p>Meine Schwester kannte das Thema bereits, da sie sich das oben erwähnte <a href="http://amzn.to/2kSQb8W" target="_blank" rel="nofollow noopener">Buch</a>* bereits durchgelesen hatte. Sie wollte keinen <strong>Druck</strong> auf mich ausüben, sprach es deshalb nicht an. Aber als ich ihr erzählte, dass ich es ausprobiere, fand sie es cool. Meine Schwester war bis dahin die einzige, die mich darin unterstützte. Sie ging zusammen mit mir und dem Baby mit, als ich es abhielt. Sie fand es sehr interessant. Vor allem, wenn es auch mal klappte. Denn natürlich klappte es auch bei uns nicht immer.</p>
<p>Der Rest der Familie schaute komisch drein. Kannte ja niemand. Niemand von ihnen oder in ihrer Umgebung hatte das bisher so praktiziert. Auch, als der Kleine (wenn auch nur für kurze Zeit) in die <strong>Kita</strong> ging, wurde uns gleich mitgeteilt, dass er nicht abgehalten wird. Aufgrund Zeit- und Personalmangel ging es einfach nicht. Ich machte trotzdem mit dem Abhalten weiter. Jetzt waren wir schon so weit gekommen. Er sollte es nicht wieder verlernen.</p>

<h2>Olivers Signale</h2>
<p>Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat lernte ich Schritt für Schritt, die Signale meines Kindes zu deuten. Ich spürte, dass unser Band stärker wurde. So viele Fragen wurden plötzlich beantwortet. Ich verstand endlich, was mir der kleine Mops mitteilen wollte. Es ergab alles einen Sinn.</p>
<p>Im <strong>Babyalter</strong> wurde unser Sohn z.B. nervös, zappelte mit den Beinchen, dockte beim Stillen ständig an und ab und atmete schnell.</p>
<p>Als er <strong>krabbeln</strong> konnte, wurde es hingegen schwerer für mich, die Zeichen zu erkennen. Mal wollte er auf den Arm, dann doch lieber wieder runter.</p>
<p>Das gängige <strong>Zeichen</strong> blieb aber Nervosität. Und als mein Kind so weit war, dass es mir mittels Sprache mitteilen konnte, dass es mal dringend muss, wurde es umso leichter.</p>
<p>Die Zeit verging und meine Familie war verblüfft, wie es beim Abhalten immer besser klappte. Meine Mutter hielt den Kleinen sogar mal ab, als ich gerade auf Toilette war und der Kleine plötzlich &#8222;diesen Blick&#8220; bekam. Und siehe da, es funktionierte. Sie war megastolz.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3424 size-full" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/mutter-und-kind-lachen.jpg" alt="Mix aus Windeln, Abhalten, Töpfchen und windelfrei - Mutter und Kind lachen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/mutter-und-kind-lachen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/mutter-und-kind-lachen-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Klar gab es viele, kleine Unglücke. Meine Mutter hatte z.B. unser Baby gerade auf dem Schoß, als es plötzlich unruhig wurde. Ich hatte ihr zuvor gesagt, wenn das geschehen sollte, müsse es pullern. Sie hatte es wohl nicht als unruhig empfunden und bekam dafür im Handumdrehen die Quittung. Wir nahmen es alle mit Humor und <strong>lernten</strong> eifrig dazu. Ich freute mich ungemein, dass die anderen doch noch Interesse am Abhalten entwickelten.</p>
<h2>Nachts windelfrei</h2>
<p>Da ich die Ausscheidungskommunikation auch nachts praktizieren wollte, bereitete ich unseren Schlafplatz entsprechend vor: Schüsseln, Mullwindeln, Handtücher, notfalls Stoffwindeln. Was man halt eventuell im Notfall brauchen könnte und nicht mitten in der Nacht fieberhaft suchen will.</p>
<p>Nachts war das Signal, dass er mal pullern muss, folgendes: Der kleine Mann fing an, die <strong>Decke</strong> <strong>wegzustrampeln</strong>. Da war also wieder das gängige Zeichen Nervosität.</p>
<p>Aber nachts, da ist das irgendwie alles anders als am Tag. Statt ausgeruht und voller Energie, ist man müde. Will schlafen. Muss eigentlich gerade die Batterien wieder für den Tag aufladen. Doch dann wird man kurz vorm Einschlafen geweckt, weil die Decke weggestrampelt wird. Aha, er muss pullern oder kackern. Dann mal schnell.</p>
<p>Ich ziehe mit dem Baby schläfrig ins Bad. Der kleine Mann wird aus seinem Halbschlaf geweckt und fängt an zu meckern. Ich werde immer wacher. Dann kackert er ins Waschbecken. Geschafft. Alles sauber machen. Anziehen. Hinlegen. Schlafen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3420 size-full" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/frau-lehnt-am-baum.jpg" alt="Mix aus Windeln, Abhalten, Töpfchen und windelfrei - Frau lehnt am Baum" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/frau-lehnt-am-baum.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/frau-lehnt-am-baum-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Während der Kleine sich wieder in den Schlaf nuckelt, liege ich mit weit aufgerissenen Augen da. An Schlaf ist nicht mehr zu denken. Das Einschlafen wird zum Kampf, weil ich die ganze Zeit über Angst habe, den Moment zu verpassen, in dem er wieder muss. Dann würden wir wieder &#8211; wie so oft geschehen &#8211; im Nassen liegen. Alles müsste neu bezogen werden. Saubermachen. Kleidung wechseln.</p>
<p>Einige Tage hielt ich durch. Doch der nagende <strong>Schlafmangel</strong> machte das Thema Abhalten richtig ätzend. Dabei wollte ich nur alles richtig machen&#8230;</p>
<h2>Kein Stress</h2>
<p>Ich war zu dieser Zeit sehr unglücklich und unzufrieden und überhaupt total müde und genervt und überfordert und einfach alles. Also stöberte ich im Internet und las mir <strong>Erfahrungsberichte</strong> von den Windelfrei-Erfahrenen durch.</p>
<p>Schon bald stieß ich auf eine Seite, auf der es ungefähr hieß: &#8222;Wenn es stressig wird, wenn ihr müde seid: Lass es sein. Windel rum und schlafen.&#8220; Und das erlöste mich dann von dem <strong>Druck</strong>, immer alles können und dabei über meine eigenen Grenzen gehen zu müssen.</p>
<p>So, wie wir es von nun an machten, war es für uns ok.</p>
<p>Ich ließ den kleinen Mann also so oft es ging <strong>ohne Windel</strong> rumkrabbeln und später rumlaufen und achtete so gut es ging auf die Zeichen. Aber wenn ich mich an diesem und jenem Tag nicht aufnahmefähig genug dafür fühlte, hatte ich kein schlechtes Gewissen mehr, wenn es eine Windel für meinen Sohn gab oder vermehrt &#8222;Unfälle&#8220; passierten.</p>
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<p>Auch, wenn wir <strong>unterwegs</strong> waren, gab es eine Windel; genau so wie nachts.</p>
<p>Zu relativ verlässlichen Zeiten hielt ich dann ab, z.B. nach dem <strong>Aufstehen</strong>. Das klappte fast immer.</p>
<h2>Stück für Stück</h2>
<p>Als wir eine ungefähre &#8222;Basis&#8220; hatten, ging es Stück für Stück weiter. Wir holten uns <strong>Bücher</strong> zum Thema Ausscheidungen und stöberten gemeinsam darin. Empfehlen kann ich hier ganz klar die Bücher <a href="http://amzn.to/2AHtQjw" target="_blank" rel="nofollow noopener">&#8222;Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat&#8220;</a>* und <a href="http://amzn.to/2hB077V" target="_blank" rel="nofollow noopener">&#8222;Der kleine Klo-König&#8220;</a>* für die kleinen Leseratten sowie das Buch <a href="http://amzn.to/2hBf8a3" target="_blank" rel="nofollow noopener">&#8222;Nicht spülen! Eine Expedition ins Klo&#8220;</a>* für die älteren. Sowohl über das <a href="https://www.milchtropfen.de/vom-kleinen-maulwurf-der-wissen-wollte/"  rel="noopener">Maulwurfbuch</a> als auch das <a href="https://www.milchtropfen.de/nicht-spuelen-eine-expedition-ins-klo/" rel="noopener">Expeditionsbuch</a> habe ich Reviews verfasst, die du dir gern durchlesen kannst.</p>
<p>Ich kaufte auch gleich ein <a href="http://amzn.to/2l5qEHT" target="_blank" rel="nofollow noopener">Töpfchen</a>*. War übrigens für etwa 1,5 Jahre die totale Geldverschwendung. Unser Sohn hasste <a href="https://www.milchtropfen.de/toepfchen-bestseller-fuer-kinder/">das Töpfchen</a>.</p>
<p>Lieber folgte uns Oliver ganz interessiert ins Bad, um dort zu beobachten, was hier vonstatten ging.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7803" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/11/gruenes-toilettenhaeuschen-in-der-natur.jpg" alt="Grünes Toilettenhäuschen in der Natur" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/11/gruenes-toilettenhaeuschen-in-der-natur.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/11/gruenes-toilettenhaeuschen-in-der-natur-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Das mochte anfangs etwas ungewohnt sein, einen staunenden Beobachter vor sich zu haben, während man sein Geschäft erledigte, aber schon bald war es ganz <strong>normal</strong> für uns geworden und wir ließen immer öfter die Tür zum Bad offen stehen.</p>
<p>Das hat sich mittlerweile übrigens wieder gelegt, sodass wir auch mal wieder allein unser <strong>Geschäft</strong> erledigen können. Also keine Panik, dass du nie wieder Privatsphäre haben wirst.</p>
<p>Doch der Gang zur Toilette ist etwas völlig Natürliches und sollte auch so behandelt werden. Es ist normal, dass eine volle Blase auch entleert werden muss; das Gleiche gilt für den Darm. Pullern, kackern, pupsen oder wie auch immer man es nennen mag, sollte kein <strong>Tabuthema</strong> sein. Wir sollten unser Schamgefühl überwinden und unseren Kindern zeigen, was da hinter sonst verschlossenen Badtüren abläuft, damit sie von uns lernen können. Wie man pullert, kackert, pupst, sich sauber macht, die Toilette reinigt, spült, sich die Hände danach wäscht usw.</p>
<h2>Vor und zurück</h2>
<p>Egal, ob wir Windeln oder Klamotten wechseln, eine Pfütze aufwischen, den Teppich trocknen: Es ist eine ganz normale Sache. Es gibt keine angewiderten Bemerkungen, auch wenn es für uns übel riechen mag. Wir wollen kein Unbehagen hervorrufen.</p>

<p>Trotzdem reagierte ich nicht immer happy, wenn wir schon eine Weile windelfrei lebten und es dann von einem Tag auf den anderen &#8222;<strong>Rückfälle</strong>&#8220; gab und es mir vorkam, als würden wir wieder am Anfang stehen. Sagte er zuvor noch &#8222;Kacka!&#8220;, wenn er mal kackern musste, verlangte er plötzlich wieder nach seiner Windel.</p>
<p>Dann schlief er zum Mittagsschlaf bereits ohne Windel und plötzlich wurde ich wieder von etwas Warmem geweckt, das sich auf dem ganzen Bettlaken ausbreitete. Ich gebe zu, dass es mich <strong>genervt</strong> hat.</p>
<p>Ich war müde und erschöpft, als ich zum x-ten Mal den Bezug vom Autositz abzog, ihn in die Waschmaschine stopfte, zum Trocknen aufhing, ihn bei der nächsten Autofahrt wieder über den Sitz zog, um ihn dann am selben Tag wieder abzuziehen.</p>
<p>Wir versuchten, für diese &#8222;Phase&#8220; wieder zu wickeln, aber unser Sohn lehnte eine Windel strikt ab. Was tun? Für die Übergangszeit blieb nur eins: Wasserundurchlässige Unterlagen &#8211; mein ganz persönlicher <strong>Tipp</strong> für die Vor-und-zurück-Zeit.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7804" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/11/kind-steht-vor-zwei-wegen.jpg" alt="Kind steht vor zwei Wegen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/11/kind-steht-vor-zwei-wegen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/11/kind-steht-vor-zwei-wegen-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Egal, ob für die Couch, den Sessel, den Teppich oder sonst einen stofflichen Untergrund: Nimm wasserundurchlässige Matratzenunterlagen. Für den Autositz kannst du <a href="http://amzn.to/2hCfTiX" target="_blank" rel="nofollow noopener">Inkontinenzunterlagen*</a> oder <a href="http://amzn.to/2hBcnFt" target="_blank" rel="nofollow noopener">kleine Wickelunterlagen</a>* nutzen.</p>
<p>Wenn es nämlich dazu kommen sollte, dass dein Kind dir nicht Bescheid sagt, dass es mal muss, weil es abgelenkt war, grad etwas Neues lernt o.ä., dann kannst du die Unterlagen einfach waschen und brauchst dich nicht darum zu sorgen, wie du den Geruch jemals wieder aus den Möbeln bekommen sollst.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Es gibt viele Wege, wie dein Kind trocken wird. Sei es von Beginn an mit Windelfrei, <strong>Teilzeitwindelfrei</strong>, Wickeln mit Stoffwindeln oder Wegwerfwindeln und gelegentlichem Abhalten oder einem Kuddelmuddel aus allen Varianten.</p>
<p>Du kannst dein Kind auf seinem Weg unterstützen, indem du ihm zeigst, wie es geht. Lass dein Kind dir dabei zusehen, wie du auf die Toilette gehst, erkläre es ihm, lest lustige und interessante Bücher über Ausscheidungen und schaut, wie es euch dabei geht.</p>
<p>Wenn du merkst, du kommst mit der Ausscheidungskommunikation überhaupt nicht hinterher, du erkennst überhaupt keine Signale, dann rede dir nicht ein, deshalb ein/e Versager/in zu sein. Mach das, womit du und dein Kind euch wohl fühlt, geht in <strong>eurem Tempo</strong>.</p>
<p>&#8222;Rückschritte&#8220; sind völlig normal. Dein Kind mag schon seit Tagen, Wochen tagsüber windelfrei leben und verständlich zeigen, wann es mal muss, und plötzlich scheint alles wieder auf Null zu sein. Wie kann das sein? Es gibt viele mögliche Ursachen für &#8222;Rückfälle&#8220;, z.B. lernt dein Kind gerade etwas <strong>Neues</strong> und ist einzig und allein damit beschäftigt. Alles andere ist im Moment nicht wichtig.</p>
<p>Was du während dieser Zeit und allgemein auf dem Weg zum Trockenwerden tun kannst, ist, die Dinge so zu akzeptieren, wie sie nunmal sind. Dein Kind pullert und kackert gerade (wieder) ein. Das ist die Realität und du kannst nichts daran ändern. <strong>Akzeptiere</strong> diese Wahrheit. Nimm den Druck raus und versuche, so gut es geht mitzuhalten. Kauf dir wasserundurchlässige Unterlagen, damit du dich nicht um die Stoff-Möbel sorgen musst.</p>
<p>Frag dein Kind, wenn du merkst, dass es mal muss, weil es z.B. seine Beine zusammenkneift, ob es mal muss. Aber wenn es &#8222;Nein.&#8220; sagt, lass es gut sein.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7806" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/11/kind-spielt-mit-zusammen-gekniffenen-beinen.jpg" alt="Kind spielt mit zusammen gekniffenen Beinen" width="679" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/11/kind-spielt-mit-zusammen-gekniffenen-beinen.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/11/kind-spielt-mit-zusammen-gekniffenen-beinen-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>Ich habe meinen Mann Ewigkeiten hinter unserem Sohn herrennen sehen, weil er sich sicher war, dass er mal muss, unser Sohn aber immerzu &#8222;Nein.&#8220; erwiderte. Allein vom Zusehen dieses Szenarios war ICH genervt &#8211; wie mochte es da dem Kleinen ergehen? Wechsel zwischendurch immer mal wieder die <strong>Perspektive</strong> und versetz dich in die Lage deines Kindes hinein. Wie mag es sich gerade fühlen, wenn sich tagein, tagaus alles nur noch ums Thema Töpfchen dreht, wenn alle rumnölen, weil er wieder in die Hose gemacht hat und angewidert reagieren, wenn es ums Sauberwerden geht?</p>
<p>Beim Thema Trockenwerden ist der Weg das Ziel. Es geht nicht darum, dass dein Kind mittels eines 3-Tage-Töpfchentrainings von heute auf morgen &#8222;trocken&#8220; ist. Es geht wie gesagt darum, WIE ihr dieses Ziel erreicht. Dass ihr aufeinander hört, eure Zeichen richtig zu deuten wisst, dass ihr keine Angst haben müsst, wenn es wieder rückwärts geht oder nur scheinbar mühselig vorwärts.</p>
<p>Ich möchte nicht sagen können, dass mein Sohn mittels Methode XYZ endlich nicht mehr in die Windel pullert und kackert. Ich möchte sagen können, dass ich ihn auf seinem Weg <strong>begleitet</strong> und <strong>unterstützt</strong> habe, so gut ich es nur konnte, und dass unsere Beziehung dadurch keinen Riss erleiden musste, bloß weil ich schnell, schnell machen und ihn an Tag X trocken haben wollte.</p>
<p>Wenn er nachts <strong>Durst</strong> bekam, holte ich ihm selbstverständlich etwas zum Trinken. Wenn er <strong>gestillt</strong> werden wollte, verweigerte ich ihm nicht die Brust, bloß damit seine Blase nicht voller wird und er dann pullern muss. Ich erkannte sein <strong>Bedürfnis</strong> und stillte es, ganz einfach. Ich ließ mir von niemandem reinreden. Kein/e Expert/in aus einem noch so tollen Ratgeberbuch hätte mich davon überzeugen können, dass es richtig sei, mein Kind dahingehend <strong>erziehen</strong> zu müssen.</p>
<p>Also: <strong>Der Weg ist das Ziel</strong>! Du kannst gut gemeinte Ratschläge &#8211; auch diese &#8211; annehmen oder aussortieren. Pick dir die Tipps heraus, mit denen ihr euch ALLE wohl fühlt und geht ganz gemächlich euren eigenen Weg.</p>
<h2>Nachtrag 03.12.2017</h2>
<p>Seit einigen Tagen bleibt Oliver auch unterwegs komplett trocken.</p>
<p>Die Inkontinenzunterlagen waren uns eine große Hilfe, allerdings bin ich der Meinung, dass mein Mann hier einen sehr guten Einfall hatte: Wir haben uns auf das Positive konzentriert.</p>
<p>Wenn der Kindersitz im Auto mal trocken geblieben war, haben wir unseren Sohn darauf aufmerksam gemacht und gesagt:&#8220;Hey, schau mal, dein Sitz ist ja trocken!&#8220; Dann gab es ein High Five und seitdem bemerkt unser Sohn selber, dass der Sitz trocken geblieben ist und wir freuen uns alle gemeinsam darüber.</p>
<p>Nachts, wenn wir merken, dass Oliver unruhig wird, weil er pullern muss, geht der Papa mit ihm gemeinsam ins Bad. Danach schlafen wir alle entspannt weiter. Das Thema &#8222;Trocken werden&#8220; scheint für uns abgeschlossen zu sein. </p>
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		<title>Blasenentzündung in der Stillzeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Dec 2016 21:18:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Blasenentzündung hatte ich schon jahrelang nicht mehr. Jetzt, gerade in der Stillzeit, musste sie wiederkommen. Ein Bericht darüber, wie man eine Blasenentzündung bekommt und hoffentlich auch schnell wieder loswird&#8230; Blasenentzündung in der Stillzeit &#8222;Früher&#8220; (klingt ja so, als sei ich schon 100 Jahre alt) hatte ich andauernd eine Blasenentzündung. Mindestens eine im Monat. Vielleicht, weil ... <a title="Blasenentzündung in der Stillzeit" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/blasenentzuendung-in-der-stillzeit/" aria-label="Mehr zu Blasenentzündung in der Stillzeit">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Blasenentzündung hatte ich schon jahrelang nicht mehr. Jetzt, gerade in der Stillzeit, musste sie wiederkommen.</p>
<p>Ein Bericht darüber, wie man eine Blasenentzündung bekommt und hoffentlich auch schnell wieder loswird&#8230;<span id="more-2091"></span><div id='c8022_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Blasenentzündung in der Stillzeit</h2>
<p>&#8222;Früher&#8220; (klingt ja so, als sei ich schon 100 Jahre alt) hatte ich andauernd eine Blasenentzündung. Mindestens eine im Monat. Vielleicht, weil ich als Baby eine Nierenbeckenentzündung hatte und vorbelastet war. Wer weiß.</p>
<p>Jedenfalls war es schon echt merkwürdig, mal keine Blasenentzündung zu haben. Und dann gab es endlich eine jahrelange, beschwerdefreie Zeit. Bis jetzt.</p>
<h2>Erstes Anzeichen</h2>
<p>Eines Abends tritt dieses bekannte Ziepen im Unterleib auf. Ich kenne es. Von all den bisherigen Blasenentzündungen. Es ist ein Gefühl, als ob man auf Toilette muss. Ganz dringend. Aber ich weiß es besser. Versuche, es zu unterdrücken. Obwohl das genau der falsche Weg ist. Dadurch vermehren sich nämlich die Bakterien weiter im Urin.</p>
<p>Dass ich irgendwann auf Toilette muss, ist klar. Und als ich dann endlich gehe, ist es wie immer. Es tut höllisch weh beim Wasser lassen. Brennt. Ich verabscheue dieses Gefühl!</p>
<h2>Sofort handeln</h2>
<p>Manchmal klappt es, wenn ich sofort etwas unternehme, dass die Blasenentzündung doch nicht schlimmer wird. Also los! Füße in dicke Socken einpacken. Warm halten. Kirschkernkissen in den Ofen schieben und sich anschließend drauf setzen. Hauptsache warm halten. Entspannen. Ein heißes Bad wirkt bei mir immer wahre Wunder.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2209" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/blasenentzuendung-in-der-stillzeit-frau-in-wanne.jpg" alt="Blasenentzündung in der Stillzeit - Frau in Wanne.jpg" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/blasenentzuendung-in-der-stillzeit-frau-in-wanne.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/blasenentzuendung-in-der-stillzeit-frau-in-wanne-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Und ganz wichtig: Viel trinken. Und ganz oft die Toilette benutzen. Auch wenn es weh tut.</p>
<p>Aber es wird nur schlimmer und schlimmer. Der Kleine schläft bereits. Ich nutze die Zeit, in der er mich nicht im Bett vermisst und verbringe Stunden auf dem Klo, obwohl ich gar nicht muss. Wie gesagt. Blasenentzündungen äußern sich bei mir immer so, als müsse ich ganz dringend auf Toilette. Als wäre meine Blase kurz vorm Platzen. Aber letztendlich kommen nur ein paar Tröpfchen raus. Das ist natürlich auch nicht gut, so lange auf dem Klo zu sitzen. Dadurch wird die Blase nur noch mehr gereizt.</p>
<h2>Hausmittel</h2>
<p>Da ich die Blasenentzündung mitten in der Stillzeit bekomme, kam ein Arztbesuch für mich nicht infrage. Der würde mir nur wie immer Antibiotika verschreiben und meine ganze Darmflora zerschießen. Und nicht nur meine. Denn Antibiotika geht, wenn auch nur zum Teil, in die Muttermilch über. Mein Sohn würde also, obwohl er gesund ist, auch Antibiotika bekommen.</p>
<p>Aus diesem Grund, und weil es noch nicht SO schlimm war, beschloss ich also, mich mit Hausmitteln gesund zu pflegen. Also was sind die besten Hausmittel gegen Blasenentzündung?</p>
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</div>
<p>Neben den oben bereits genannten Sofortmaßnahmen (viel trinken, warm halten mit Kirschkernkissen, warme Socken, heißes Bad, um die verkrampften Muskeln zu entspannen, oft auf die Toilette gehen, um die Keime auszuspülen) rief ich mir in Erinnerung, was mir mein Hausarzt neben den Antibiotika sonst immer empfahl. Sozusagen als Unterstützung neben den Antibiotika: Cranberrysaft, Preiselbeersaft oder Heidelbeersaft trinken. Denn die enthalten Proanthocyanidin, welches ein Anheften der Erreger an die Wände der Harnwege erschwert. Dadurch wird die Ausbreitung der Erreger reduziert.</p>
<h2>Griff zur Kräuterabteilung</h2>
<p>Wenn ich spazieren gehe, frage ich mich immer, was um Himmels Willen das alles für Grünzeug ist, das da um mich herum wächst. Ich gebe zu, von Kräutern habe ich keine Ahnung. Doch die Seite <a href="http://www.praxisvita.de/goldrutenkraut-die-besten-hausmittel-gegen-blasenentzuendung" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Praxisvita</a> half mir, ein paar Kräuter zu benennen, die bei Blasenentzündung helfen sollen:</p>
<ul>
<li>Goldrute: wirkt harntreibend und vorbeugend gegen Harnsteine, ihr Kraut lindert die Beschwerden</li>
</ul>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2210" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/blasenentzuendung-in-der-stillzeit-goldrute.jpg" alt="Blasenentzündung in der Stillzeit - Goldrute.jpg" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/blasenentzuendung-in-der-stillzeit-goldrute.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/blasenentzuendung-in-der-stillzeit-goldrute-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<ul>
<li>Bärentraubenblätter: lindern die Beschwerden</li>
<li>Birkenblätter: wirken harntreibend und antibakteriell; wird oft zusammen mit Goldrutenkraut kombiniert (z.B. in Nieren- und Blasentees)</li>
</ul>
<p>Nieren- und Blasentee soll ja auch helfen, allerdings waren in meinem Pfefferminzblätter drin; Pfefferminze ist in der Stillzeit nicht so gut, weil sie die Milchbildung hemmt (noch schlimmer ist Salbei). Der Blick auf die Inhaltsstoffe lohnt sich also.<br />
Wer sich dafür interessiert, was für Heilpflanzen noch bei einer Blasenentzündung helfen können, der kann ja mal bei <a href="http://www.docjones.de/krankheiten/blasenentzuendung" target="_blank" rel="noopener noreferrer">docjones</a> vorbeischauen. Mir persönlich reichte schon das <a href="http://amzn.to/2i8aZpD" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Cranberrykonzentrat</a>*.</p>
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<p>Nicht unerwähnt lassen möchte ich aber den erstaunlichen Tipp meiner Schwägerin: Natron.<br />
Ja, anfangs dachte ich auch: Ah ja, alles klar, Natron, mhm, benutze ich zum Backen. Wird mir BESTIMMT helfen&#8230;<br />
Doch meine Schwägerin hatte Recht. Die Bakterien fühlen sich in einem leicht sauren Milieu pudelwohl. Natron macht den Urin hingegen basisch. Dadurch wird das Wachstum der Bakterien gehemmt. Auch das brennende Gefühl wird damit gelindert. Ein- bis zweimal täglich ein großes Glas Wasser mit einer Messerspitze Natron trinken, allerdings nicht länger als 3 Tage, wirkt wahre Wunder.</p>
<h2>Vermeiden</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2211" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/blasenentzuendung-in-der-stillzeit-rotes-ampelmaennchen.jpg" alt="Blasenentzündung in der Stillzeit - rotes Ampelmännchen.jpg" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/blasenentzuendung-in-der-stillzeit-rotes-ampelmaennchen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/blasenentzuendung-in-der-stillzeit-rotes-ampelmaennchen-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Und wie so oft kommt es dann auch darauf an, Dinge während einer Blasenentzündung zu meiden. Dazu gehören:</p>
<ul>
<li>Zitrussäfte, Alkohol und Kaffee (reizen laut <a href="http://m.netdoktor.de/krankheiten/harnwegsinfektion/blasenentzuendung-hausmittel" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Netdoktor</a> die Harnwege und machen sie somit anfällig für Infektionen und deren Ausbreitung)</li>
<li>zuckerhaltige Nahrung und Getränke (fördern das Bakterienwachstum)</li>
<li>Geschlechtsverkehr (zum einen, weil &#8211; zumindest ist es bei mir immer so &#8211; eine Blasenentzündung höllisch weh tut, man einfach seine Ruhe haben und sich gesund pflegen will und Geschlechtsverkehr in diesen Zeiten Harnröhre und Vagina nur unnötig reizt; zum anderen, weil z.B. bei der Einnahme von Antibiotika die Wirkung der Pille nachlässt)</li>
</ul>

<h2>Wann zum Arzt?</h2>
<p>Innerhalb weniger Stunden verschlechterte sich mein Zustand rapide! Es war die Hölle! Das Schlimmste war immer, ins Bett zurück zu müssen, weil der Kleine wach wurde und gestillt werden wollte. Selbst als ich gerade noch auf der Toilette saß und jetzt neben meinem Sohn im Bett lag, dachte ich, mir platzt gleich die Blase! Sobald er eingeschlafen war, rannte ich zurück auf die Toilette oder ließ mir ein schönes, heißes Bad ein.</p>
<p>Ich zog dann auf die Couch um, damit ich nicht ins kalte Schlafzimmer musste. Ich musste ja eh gleich wieder zurück ins Bad und wollte meinen Mann und den Kleinen nicht aufwecken.</p>
<p>Und dann mitten in der Nacht pinkelte ich plötzlich Blut und dachte mir so: Oh! Das hattest du auch noch nicht gehabt. Scheiß auf Hausmittel! Wann hat mein Arzt auf?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2213" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/blasenentzuendung-in-der-stillzeit-erstaunter-blick.jpg" alt="Blasenentzündung in der Stillzeit - erstaunter Blick" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/blasenentzuendung-in-der-stillzeit-erstaunter-blick.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/blasenentzuendung-in-der-stillzeit-erstaunter-blick-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Zum Glück war es mitten in der Woche! Der Arzt würde um 8 Uhr öffnen! Ich würde pünktlich auf der Matte stehen. Es ist 5 Uhr morgens. Ich muss mir die Zeit vertreiben und schreibe einem Freund endlos lange Nachrichten, weil ich weiß, dass er die eh erst im Laufe des Tages lesen wird. Außerdem beschwert er sich immer, dass ich nicht so oft schreibe. Ich habe ihm um die 90 Nachrichten geschickt. Sollte erst mal reichen&#8230;</p>
<p>Aber die Zeit will nicht vergehen und irgendwann ist auch mein Sohn wieder unruhig im Bett. Ich lege mich zu ihm. Bin auf einmal totmüde. Und schlafe endlich ein. Mit ein wenig Verspätung schaue ich dann beim Hausarzt vorbei.</p>
<div id='c8338_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
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<h2>Beim Arzt</h2>
<p>Im Urin stellt der Arzt weiße und rote Blutkörperchen fest (weiß, wegen der Entzündung; rot, wegen Blut). Ich teile ihm mit, dass ich stille. Es dauert lange, ehe er mir eine Antwort gibt. Er recherchiert am Computer. Sucht nach dem geeignetsten Medikament. Er verschreibt mir Monuril &#8211; ein Antibiotikum in Form eines Granulats, das ich nur ein Mal nehmen muss (2 Stunden vor oder nach dem Essen; in einem Glas Wasser auflösen und sofort trinken). Nebenwirkungen beim Kind? Schlimmstenfalls Durchfall.</p>
<h2>Warum Antibiotika?</h2>
<p>Wer jetzt denkt, dass ich es auch mit Hausmitteln geschafft hätte &#8211; ohne Medikamente &#8211; oder der sauer ist, weil ich mein Kind Antibiotika aussetze, dem möchte ich sagen: Kann sein. Vielleicht hast du Recht. Hätte bestimmt länger gedauert. Aber bestimmt hätte es geklappt. Ich weiß es nicht. Und ganz ehrlich: Ich wollte es nicht herausfinden. Denn: Hast du schonmal Blut gepinkelt? Weißt du, was für ein unbarmherziger Schmerz das ist? Und er hört und hört nicht auf? Es brennt die ganze Zeit über! Du kannst nichts tun. Konzentrierst dich nur auf diesen Schmerz. Und gibst alles, um es mal kurz zu unterdrücken, damit dein Kind dich nicht den ganzen Tag auf dem Klo sitzen sieht.</p>
<p>Ein weiterer Grund, warum ich zum Arzt gegangen bin, war meine Vorbelastung. Zum einen durch die damalige Nierenbeckenentzündung und zum anderen durch die ständigen Blasenentzündungen. Wenn man so etwas ständig hat, will man es einfach nur weg haben. So schnell wie möglich. Man will nicht wochenlang herum experimentieren, was helfen könnte. Vielleicht. Womöglich. Eventuell. Zumindest bin ich so.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2214" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/blasenentzuendung-in-der-stillzeit-viele-bunte-smarties.jpg" alt="Blasenentzündung in der Stillzeit - viele bunte Smarties" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/blasenentzuendung-in-der-stillzeit-viele-bunte-smarties.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/blasenentzuendung-in-der-stillzeit-viele-bunte-smarties-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ich kenne auch Menschen, wie meine Schwiegermutter zum Beispiel, die wochenlang mit einer Blasenentzündung rumläuft und jedes Hausmittel ausprobiert. Hauptsache keine Antibiotika. Ich kann das verstehen. Mein Kleiner bekam davon zum Glück keinen Durchfall oder sonstige Nebenwirkungen. Aber ich schon. Antibiotika zerschießen dir deine Darmflora. Nicht nur die &#8222;bösen&#8220; Bakterien werden zerstört. Auch die guten. Und dann rumort&#8217;s ordentlich im Bauch. Durchfall. Die Darmflora muss sich erst wieder erholen. Regenerieren.</p>
<p>Aber ich kann nicht wochenlang mit diesem Brennen herumlaufen. Ich kann dann gar nichts. Und dann nehme ich das bisschen Durchfall gerne in Kauf. Denn das ist nichts im Vergleich zu Blut im Urin! Stellt euch das nur mal vor: Blut! Im! Urin! Das hat da absolut gar nichts verloren!</p>
<div id='c8656_31_19' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div>
<p>Ich möchte einfach nur sagen: Ja, Hausmittel können helfen. Aber schämt euch nicht (oder was auch immer), wenn ihr Antibiotika nehmt. Wenn es nach spätestens 3 Tagen immer noch nicht besser wird (sofern ihr überhaupt so lange durchhalten könnt): Geht zum Arzt. Holt euch das Antibiotikum. Und nehmt dann noch die Hausmittel zur Unterstützung. Ich habe von der Apotheke beispielsweise Cranberrygranulat bekommen. Jeden Morgen 1 Glas Wasser mit dem Granulat. Schmeckt abartig süß, aber meine Güte! Hauptsache gesund werden!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2217" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/blasenentzuendung-in-der-stillzeit-cranberry-getraenk.jpg" alt="Blasenentzündung in der Stillzeit - Cranberry Getränk" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/blasenentzuendung-in-der-stillzeit-cranberry-getraenk.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/blasenentzuendung-in-der-stillzeit-cranberry-getraenk-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Vorbeugen</h2>
<p>Und jetzt gibt es noch ein paar Tipps, damit diese Blasenentzündung hoffentlich die letzte in meinem Leben war:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2215" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/blasenentzuendung-in-der-stillzeit-frau-auf-wiese.jpg" alt="Blasenentzündung in der Stillzeit - Frau auf Wiese" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/blasenentzuendung-in-der-stillzeit-frau-auf-wiese.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/blasenentzuendung-in-der-stillzeit-frau-auf-wiese-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<ul>
<li>Viel trinken (in der Stillzeit sowieso; aber trinkt nicht zu viel, weil sonst euer Mineralhaushalt durcheinander gerät; trinkt einfach ausreichend &#8211; am besten Wasser oder ungesüßten Tee)</li>
<li>Häufiger Toilettengang (nicht erst gehen, wenn die Blase kurz vorm Platzen ist; geht beim ersten Anzeichen)</li>
<li>Hygiene (von vorn nach hinten abwischen, damit keine Bakterien vom Po in die Harnröhre gelangen können); warmes Wasser reicht beim Reinigen (keine Seife)</li>
<li>zum Thema Geschlechtsverkehr: es ist nicht romantisch, aber danach sofort auf die Toilette gehen, um eventuelle Bakterien gleich auszuspülen; und duschen</li>
<li>Wärme (kalte Füße meiden; schön warm einmummeln)</li>
<li>keine zu enge Unterwäsche tragen (reizt sonst den Schambereich; Baumwolle ist immer gut)</li>
</ul>
<p>Gute Genesung! Bleibt gesund! Hattet ihr auch schonmal eine Blasenentzündung? Was hat euch geholfen?<br />
</p>
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		<title>Nicht spülen! Eine Expedition ins Klo</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jun 2016 18:00:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[informativ]]></category>
		<category><![CDATA[Kacke]]></category>
		<category><![CDATA[Kot]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Pipi]]></category>
		<category><![CDATA[Scheiße]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In &#8222;Nicht spülen! Eine Expedition ins Klo&#8220; von  Mary und Richard Platt (Autoren) sowie John Kelly (Illustrator) gibt es viel zu entdecken und zu lernen. Obwohl das Buch für 8-bis 10-Jährige empfohlen wird, kann ich es älteren, ja sogar Erwachsenen empfehlen, denn man lernt nie aus. Nachfolgend erfahrt ihr, ob sich die Expedition ins Klo lohnt oder nicht. ... <a title="Nicht spülen! Eine Expedition ins Klo" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/nicht-spuelen-eine-expedition-ins-klo/" aria-label="Mehr zu Nicht spülen! Eine Expedition ins Klo">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="buchimgthumb" src="http://ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;ASIN=378918554X&amp;Format=_SL250_&amp;ID=AsinImage&amp;MarketPlace=DE&amp;ServiceVersion=20070822&amp;WS=1&amp;tag=milchtropfen-21" alt="Nicht spülen! Eine Expedition ins Klo" width="300" height="250" />In &#8222;<span id="productTitle" class="a-size-large">Nicht spülen! Eine Expedition ins Klo&#8220; von  <span class="author notFaded" data-width="111">Mary und<span class="contribution"><span class="a-color-secondary"> </span></span></span><span class="author notFaded" data-width="126">Richard Platt <span class="contribution"><span class="a-color-secondary">(Autoren) sowie </span></span></span><span class="author notFaded" data-width="131">John Kelly <span class="contribution"><span class="a-color-secondary">(Illustrator) gibt es viel zu entdecken und zu lernen.</span></span></span></span></p>
<p>Obwohl das Buch für 8-bis 10-Jährige empfohlen wird, kann ich es älteren, ja sogar Erwachsenen empfehlen, denn man lernt nie aus.</p>
<p>Nachfolgend erfahrt ihr, ob sich die Expedition ins Klo lohnt oder nicht.<span id="more-678"></span><div id='c8902_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Nicht spülen! Eine Expedition ins Klo</h2>
<p>Angeregt vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat, wollte ich nun Näheres über das manchen so unangenehme Thema erfahren. So stieß ich auf <a href="http://www.amazon.de/gp/product/378918554X/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=378918554X&amp;linkCode=as2&amp;tag=milchtropfen-21" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">&#8222;Nicht spülen! Eine Expedition ins Klo&#8220;</a>*.</p>
<h2>Um was geht es?</h2>
<p>Hier erfährt man, was damals und noch heute mit Kot angestellt wird. Auf die einzelnen Themen will ich jetzt nicht näher eingehen, sonst würde ich alles verraten. Informativ ist es allemal; selbst für Erwachsene, die glauben, bereits alles zu wissen.</p>
<p>Auf jeder 2. Seite wird ein neues Thema in kurzen Absätzen vorgestellt und mit Illustrationen veranschaulicht.</p>
<p>Zum Schluss werden noch einige themenrelevante Wörter und deren Bedeutung aufgelistet, z.B. Uroskopie.</p>
<h2>Hui oder pfui?</h2>
<p>Die Illustrationen waren trotz der zahlreichen Zeichnungen, die zusätzlich durch abgedrucktes Bildmaterial unterstützt wurden, nicht mein Fall. Dass das aber immer Geschmackssache bleibt, versteht sich von selbst.</p>
<p>Gestört hat mich allerdings, dass hier Urin &#8222;Pipi&#8220; genannt wird. Man kann die Dinge auch einfach beim Namen nennen, finde ich. Wir haben dann einfach statt &#8222;Pipi&#8220; Urin vorgelesen, also halb so wild.</p>
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<p>Angenehm beim Vorlesen fand ich, dass man bei der Masse an Informationen nicht gleich von einem ellenlangen Text erschlagen wurde. Stattdessen wurde das Hauptthema in kleinere Textpassagen aufgedröselt. Kindern ist diese Darstellung sicherlich auch willkommen.</p>
<p>Auf jeden Fall war man am Ende des Buches wieder einen Tick schlauer. Oder wusstet ihr, dass man aus Pandakot Papier herstellen kann, das nach Bambus riecht? Not macht eben erfinderisch.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Wer über den Zeichenstil und das bisschen &#8222;Pipi&#8220; hinwegsehen kann, der hat hier ein wirklich gutes und informatives Buch mit zahlreichen Abbildungen in der Hand.</p>
<p>Zum mehrmaligen Vorlesen fand ich es etwas langweilig, weil man sich mit der Zeit alles eingeprägt hat, aber sei&#8217;s drum. Unserem Sohn hat es trotzdem gefallen, es sich immer mal wieder anzuhören.</p>
<p>Wer sich über dieses dufte Thema schlau machen will, der kann sich das Buch <a href="http://www.amazon.de/gp/product/378918554X/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=378918554X&amp;linkCode=as2&amp;tag=milchtropfen-21" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">hier auf Amazon</a>* holen.</p>
<p>Ich wünsche euch viel Vergnügen beim (Vor-)Lesen und Dazulernen.</p>
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