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	<title>was tun &#8211; Milchtropfen</title>
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		<title>Du musst nicht immer eine Lösung parat haben!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2020 15:40:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die besten Tipps, wenn dein Kind nicht hört! Die ultimativen Tricks, wenn du wütend bist! Die schnellste Lösung, wenn wir&#8230; Stopp! Atme tief ein&#8230; Und langsam aus&#8230; Wenn wir in Lösungen denken, vergessen wir oftmals den wichtigsten Aspekt, wenn wir vor einer Herausforderung stehen. Was genau ich meine? Dass du nicht immer eine Lösung parat ... <a title="Du musst nicht immer eine Lösung parat haben!" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/du-musst-nicht-immer-eine-loesung-parat-haben/" aria-label="Mehr zu Du musst nicht immer eine Lösung parat haben!">Weiterlesen</a></p>
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<p>Die besten <strong>Tipps</strong>, wenn dein Kind nicht hört! Die ultimativen <strong>Tricks</strong>, wenn du wütend bist! Die schnellste Lösung, wenn wir&#8230; Stopp! Atme tief ein&#8230; Und langsam aus&#8230;<br /><br />Wenn wir in Lösungen denken, vergessen wir oftmals den wichtigsten Aspekt, wenn wir vor einer Herausforderung stehen. Was genau ich meine? Dass du nicht immer eine <strong>Lösung</strong> parat haben musst, sondern&#8230;</p>
<p><span id="more-13180"></span></p>
<h2>Du musst nicht immer eine Lösung parat haben!</h2>
<p>Oliver ist mittlerweile 5 Jahre alt und seit etwa 1,5 Jahren <a href="https://www.milchtropfen.de/abstillen/">abgestillt</a>. Nun ergab es sich, dass wir nach einer Rangelei auf dem Bett völlig außer Atem eine Pause machten und uns unterhielten. Ich weiß nicht mehr, wie wir darauf kamen, aber irgendwann drehte sich das Thema um Mamamilch.</p>
<p>Mein <strong>Sohn</strong> fragte mich, ob in meinen Brüsten noch Mamamilch sei und ich verneinte. Ich erklärte ihm, dass mein Körper anfing, welche zu produzieren, als er merkte, dass ein Baby (er) in mir heranwuchs. Und als er dann geboren war, waren meine Brüste voll davon und haben ihm für etwa 3,5 Jahre lang das gegeben, was er brauchte.</p>
<p>Warum da jetzt keine Milch mehr drin sei, fragte er mich weiter.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="pintbild aligncenter wp-image-13187" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/05/Du-musst-nicht-stets-eine-Lösung-haben.jpg" alt="Du-musst-nicht-immer-eine-Lösung-haben | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="801" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/05/Du-musst-nicht-stets-eine-Lösung-haben.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/05/Du-musst-nicht-stets-eine-Lösung-haben-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/05/Du-musst-nicht-stets-eine-Lösung-haben-287x430.jpg 287w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/05/Du-musst-nicht-stets-eine-Lösung-haben-454x680.jpg 454w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/05/Du-musst-nicht-stets-eine-Lösung-haben-33x50.jpg 33w" sizes="(max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<p>Nun, das liegt daran, antwortete ich, dass die Brust immer nur so viel Milch bildet, wie das <strong>Baby</strong> es braucht. Trinkt es viel Milch, bemerkt die Brust, oh da ist hoher Bedarf, da mach ich gleich mehr. Trinkt das Kind weniger, fährt auch die <strong>Brust</strong> mit der Milchproduktion runter, denn die <strong>Nachfrage</strong> sinkt ja, da muss auch nicht mehr so viel Milch gebildet werden. Und als Oliver dann aufhörte, gar keine Milch mehr zu trinken, gab es irgendwann auch keine <strong>Mamamilch</strong> mehr.</p>
<p>Ich merkte, wie sich die Mine meines Sohnes verzog. „Nie wieder?“</p>
<p>“Naja, nie wieder nicht. Wenn wieder ein neues Baby heranwächst in mir, dann bereitet mein Körper wieder alles vor, damit es was zu trinken hat, dann gibt es auch wieder Mamamilch.“</p>
<p>Du kannst dir sicher denken, wie das <strong>Gespräch</strong> weiterging. Mein Sohn fand, es sei jetzt an der Zeit, dass er ein Geschwisterchen bekommt, damit er wieder Mamamilch probieren könnte.</p>
<p>Dass es für ein weiteres Kindes mehr Gründe braucht als den Wunsch meines Kindes, mal wieder Muttermilch trinken zu können, kam ihm nicht so recht in den Sinn.</p>
<p>Da waren wir nun. An einem Punkt, an dem ich meinem Sohn keine Lösung präsentieren konnte, wie er nun wieder Mamamilch trinken konnte.</p>

<h2>Schnell, schnell, ich brauch eine Lösung!</h2>
<p>Geraten wir in einen solchen Konflikt, möchten wir am Liebsten ganz schnell eine <strong>Lösung</strong> haben. Was können wir tun? Vielleicht reicht es ihm, einfach an der Brust zu saugen? Vielleicht kann ich ja Muttermilch von der Muttermilchbank besorgen? Oder kaufen? Gibt&#8217;s das überhaupt noch? Ist es Zeit, über ein zweites Kind nachzudenken?</p>
<p>Wir merken gar nicht, wie eng sich alles auf einmal anfühlt, wie wir schneller atmen. Wir sind <strong>unsicher</strong>. <strong>Hilflos</strong>. Stehen unter Druck, halten es vielleicht auch nicht so gut aus, wenn unser Kind jetzt anfängt zu <strong>weinen</strong>. Wir möchten so gern helfen, aber wie? Was tun? Es muss doch einen Weg geben, verdammt!!</p>
<p>Nein. Muss es nicht. Denn es gibt und wird immer wieder Situationen in deinem und dem Leben deines Kindes geben, da kann man sich noch so auf den Kopf stellen, es ändert nichts an der Situation.</p>
<p>Das kann sein, wenn das Kind aus Versehen auf eine Schnecke getreten ist. Wenn die Sonne untergeht. Der Laden geschlossen hat. </p>
<p>Das Haus der Schnecke bleibt zertreten, die Schnecke bleibt tot, die Sonne geht nicht plötzlich wieder auf, bloß weil das Kind es sich so sehr wünscht, der Laden macht erst wieder am nächsten Tag um 9 Uhr auf.</p>

<h2>Was wir tun können, wenn wir ratlos sind</h2>
<p>Was wir tun können? Wir dürfen uns in Ruhe hinsetzen, atmen, und uns genau darauf besinnen. Wir nehmen uns jetzt selber den <strong>Druck</strong>, schnell eine Lösung finden zu müssen. Nein. Wir brauchen nicht immer eine. Was wir tun können, ist, für unser Kind da zu sein in einem Moment, in dem es sich komplett seinen <strong>Gefühlen</strong> hingeben darf. Es darf traurig sein, enttäuscht, frustriert, wütend, verzweifelt, alles darf sein.</p>
<p>Gefühle sind da, gelebt zu werden, auch wenn sie unangenehm sind. Alle Gefühle sind ok. Es ist ok, zu weinen. Es ist ok, am Boden zerstört zu sein.</p>
<p>Sei für dein Kind da. Du musst nichts weiter tun als da zu sein. Du musst nichtmal großartig was sagen. Was zählt ist deine absolute <strong>Aufmerksamkeit</strong> für dein Kind. Setz dich neben es. Hör ihm zu. Gib ihm zu verstehen, dass du es hörst, nicke, wiederhole, was es gesagt hat. Vielleicht will es weder angeschaut noch berührt werden, akzeptiere das, biete es in Abständen immer mal wieder an. Mag sein, dass es bald seine Meinung ändert und dann doch findet, dass eine Umarmung von Mama oder Papa jetzt doch ganz gut täte.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12711" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/mutter-troestet-kind.jpg" alt="Mutter tröstet Kind" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/mutter-troestet-kind.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/mutter-troestet-kind-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/mutter-troestet-kind-50x32.jpg 50w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Solche Momente auszuhalten, kann uns unglaublich viel geben</h2>
<p>Der Sturm mag sich nach wenigen Minuten oder auch erst nach Stunden gelegt haben. Vielleicht kommt er nach Tagen auch immer mal wieder hoch, das kann niemand so genau sagen. Aber dein <strong>Kind</strong> und du werden danach unglaublich viel gelernt haben:</p>
<ul>
<li>Mama/Papa ist für mich da.</li>
<li>Mama/Papa hört mir zu.</li>
<li>Alle Gefühle sind ok, auch die, die sich richtig doof anfühlen.</li>
<li>Ich bin ok so wie ich bin.</li>
<li>Ich werde geliebt, egal wie ich gerade drauf bin.</li>
</ul>
<p>Dein Kind lernt, mit seinen Gefühlen umzugehen: Wenn ich traurig bin, dann hilft es mir zu weinen / nicht angefasst zu werden / nicht angesehen zu werden / zu kuscheln / zu reden/ wenn Mama oder Papa sich neben mich setzt und still ist, einfach da ist.</p>
<p>Unser Kind und wir lernen, mit der Situation umzugehen. Wir erkennen, dass es Momente gibt, die man nicht ändern kann. Wir lernen, Dinge zu akzeptieren, wie sie nunmal gerade sind.</p>
<p>Wir <strong>Eltern</strong> können darüber hinaus noch einiges mehr aus diesen Situationen für uns mitnehmen:</p>
<ul>
<li>Ich muss nicht immer eine Lösung parat haben.</li>
<li>Manchmal hilft es auch, meinem Kind in solchen Momenten einfach zuzuhören, es zu verstehen und für es da zu sein.</li>
<li>Mir hilft am Meisten, mein Kind zu begleiten und ruhig zu bleiben, indem ich mir genau das immer wieder sage / meinen Mund halte / mich auf meinen Atem konzentriere / meine volle Aufmerksamkeit jetzt meinem Kind widme.</li>
</ul>
<p>In welchen Momenten hattest du schonmal keine Lösung parat?</p>

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		<title>Mit Baby duschen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jul 2016 16:00:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nur zu oft ist es in den Kleinfamilien Alltag, dass der Vater arbeiten geht und die Mutter während des Mutterschutzes und der Elternzeit &#8211; oder noch darüber hinaus &#8211; mit dem Baby allein zu Hause ist. Und dann kommen Tage, an denen das Baby für keine einzige Sekunde abgelegt werden will. Was also tun, wenn ... <a title="Mit Baby duschen" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/mit-baby-duschen/" aria-label="Mehr zu Mit Baby duschen">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nur zu oft ist es in den Kleinfamilien Alltag, dass der Vater arbeiten geht und die Mutter während des Mutterschutzes und der Elternzeit &#8211; oder noch darüber hinaus &#8211; mit dem Baby allein zu Hause ist.</p>
<p>Und dann kommen Tage, an denen das Baby für keine einzige Sekunde abgelegt werden will.</p>
<p>Was also tun, wenn man mal dringend unter die Dusche müsste und das Baby nicht allein gelassen werden will?<br />
<span id="more-874"></span></p>
<h2>Mit Baby duschen</h2>
<p>Was habe ich mich damals, als ich noch keine Mutter war, über das versiffte Äußere von den in Kaufhäusern umherziehenden Müttern ausgelassen&#8230; Ich schäme mich, wenn ich daran zurückdenke.</p>
<p>Aber die sahen aus! Meine Güte! Mit fettigen Haaren und einem schnell übergestreiften Jogginganzug schlurften sie wie Zombies durch die Gänge und schoben den Kinderwagen vor sich her.</p>
<p>Ich vertrat bis dahin die Meinung, dass man für Körperpflege und ein nettes Äußeres immer Zeit findet.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-875" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/mit-dem-baby-duschen-frau-duscht.jpg" alt="Mit dem Baby duschen - Frau duscht" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/mit-dem-baby-duschen-frau-duscht.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/mit-dem-baby-duschen-frau-duscht-300x190.jpg 300w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Und als ich selber frisch gebackene Mutter war, änderte sich meine Meinung schlagartig. Ich lief zwar nie im Jogginganzug durch die Gegend, aber plötzlich konnte ich ganz gut nachvollziehen, wie schnell man als Mutter zu solch einem Schlabberlook kommen kann.</p>
<p>Kaum zu glauben, wenn ich an diese Zeit zurückdenke, aber es gab sie tatsächlich: die Zeit, in der man den ganzen Tag nur am Stillen ist und zu nichts kommt. Nichts! Kein Duschen, keine Wäsche, kein Putzen, kein Fegen, kein Saugen. Die Wohnung sah furchtbar aus!</p>
<p>Eventuell schaffte ich es noch, das eingefrorene Essen, das ich zur Vorbereitung auf das kommende Wochenbett en masse vorgekocht hatte, aufzuwärmen. Das war&#8217;s dann aber auch schon.</p>
<h2>Zeit, zu handeln</h2>
<p>Ich erinnere mich noch genau an den Tag zurück, als mir die Stilleinlagen ausgingen und ich mich nicht aus dem Bett bewegen durfte, um neue zu kaufen. Logischerweise stillte ich dann, ohne dass mein BH durch eine Stilleinlage geschützt wurde.</p>
<p>Immer, wenn die Milch dann einschoss und die Milch an beiden Seiten in Strömen floss (okay, anfangs waren es eher ein paar Tröpfchen, aber steter Tropfen höhlt den Stein), saugte sich mein Still-BH mit dem gelblichen Kolostrum voll.</p>
<p></p>
<p>Ich kam nicht einmal dazu, den verdammten BH zu wechseln! Es war eine Katastrophe! Als mich dann mein Freund darauf hinwies, ich möge doch mal den BH wechseln, war es mir so unendlich peinlich! Plötzlich war ich zu einer dieser Mütter aus den Kaufhäusern geworden.</p>
<p>Es gab Zeiten, in denen der Kleine sofort, obwohl er gerade noch tief und fest geschlafen hatte, bemerkte, wenn er abgelegt wurde. Er wachte dann auf, weinte, wollte wieder gestillt werden. Ich setzte mich wieder in den Stillsessel und alles ging von vorne los. Teufelskreis. Also wie stellt man es denn nun an, wenn man allein ist und das Baby nicht ablegen kann?</p>
<h2>Zeit zu zweit</h2>
<p>Bei mir war es von einem Tag auf den anderen so weit: Ich hatte die Nase voll von gelben BH&#8217;s, unreinem Körpergefühl und dergleichen. Ich schnappte mir zwei Badetücher, zog erst mich und dann den Kleinen aus, und stieg mit ihm in die Dusche.</p>
<p>Da er das gemeinsame Duschen bisher nicht kannte, war er ganz gespannt, was jetzt kommen würde. Mit großen Augen wartete er ab.</p>
<p>Es passierte nicht sonderlich viel in meinen Augen, doch für ihn war es etwas völlig Neues. Der Duschvorhang wurde zugezogen, die Dusche wurde angestellt, Temperatur gecheckt und dann stellten wir uns in den Wasserstrahl.</p>
<p>Das meiste bekam ich ab, der Rest rann meinem Baby langsam über den Körper. Ich wollte nicht, dass er vollgespritzt wird, sich erschreckt oder es unangenehm findet. Also schirmte ich ihn ab.</p>
<p></p>
<h2>Drahtseilakt</h2>
<p>Es war schon nicht leicht am Anfang, das gebe ich zu. Immerhin hatten wir unseren Sohn sonst immer auf dem Wickeltisch gewaschen oder in der Babywanne gebadet.</p>
<p>Jetzt stand ich plötzlich mit meinem Kind auf dem Arm unter der Dusche und musste zusehen, wo ich bleibe.</p>
<p>Da ich zu dieser Methode erst später kam, konnte unser Sohn seinen Kopf bereits halten. Ich musste also nicht noch zusätzlich den Kopf stützen. Das stelle ich mir nämlich noch einen Tick schwieriger vor.</p>
<p>Ich setzte meinen Sohn auf meine rechte Hüfte, hielt ihn mit dem rechten Arm und wusch ihn mit der linken Hand mit Wasser ab. Babyhaut braucht nämlich kein Shampoo oder sonstwas, das ist ja das Tolle! Und das Beste: sie riecht nicht nach Parfüm, sondern nach sich selbst. Herrlicher Babygeruch! Tiiiief einatmen!</p>
<p>Wenn er zu schwer wurde, oder nun die andere Seite mit Waschen dran kam, wechselte ich einfach die Seiten und fertig.</p>
<p>Und nun kommt der schwierigere Teil: sich selbst zu waschen, während man das Baby im Arm hält.</p>
<p>Das ist nicht so kompliziert, wie man es sich vielleicht vorstellt. Mit der Zeit arrangierte ich mich damit, dass ich den Kleinen immerzu auf einem Arm trug und alles mit nur einer Hand erledigte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-879" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/mit-dem-baby-duschen-mutter-und-kind-arm-in-arm.jpg" alt="Mit dem Baby duschen - Mutter und Kind Arm in Arm" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/mit-dem-baby-duschen-mutter-und-kind-arm-in-arm.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/mit-dem-baby-duschen-mutter-und-kind-arm-in-arm-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>So geht&#8217;s:</h2>
<p>Im Folgenden gebe ich ein paar Tipps, wie ihr euer Baby am besten halten könnt.</p>
<h3>Haare waschen</h3>
<p>Mein Baby habe ich auf meiner Hüfte abgestützt und umklammere es mit dem Arm, damit es nicht runterfällt. Mit der anderen Hand kann ich jetzt den Rest erledigen: Haarshampoo greifen, aufmachen, über den Kopf gießen, Shampoo abstellen, Zeug auf dem Kopf einmassieren, Kopf unter die Dusche halten (diesen Part fand mein Kleiner immer lustig mitanzusehen) und ausspülen. Dabei darauf achten, dass das Baby keine Shampoospritzer ins Auge bekommt.</p>
<h3>Duschgel</h3>
<p>Und genau so handhabt man das dann auch, wenn man den restlichen Körper saubermacht.</p>
<p>Kind wird, wie oben beschrieben, gehalten, das Duschgel mit der freien Hand aufgemacht, über den Körper geträufelt, abgestellt, einmassiert, alles abgebraust &#8211; fertig!</p>
<h3>Abtrocknen</h3>
<p>Klar, dass man beim Aussteigen Acht geben muss. Ich weise dennoch darauf hin: Wenn ihr aus der Dusche steigt, gebt Acht, dass ihr nicht ausrutscht oder was auch immer.</p>
<p>Wenn ihr draußen seid, wickelt zuerst euer Baby in ein Badetuch ein, damit es nicht auskühlt und friert. Danach seid ihr dran.</p>
<p></p>
<p>Wenn sich euer Baby jetzt kurz ablegen lässt, damit ihr euch ein Tuch umbinden könnt, schön. Ich musste lernen, auch das mit dem Kleinen auf dem Arm zu erledigen.</p>
<p>Dann geht es nur noch ums Abtrocknen, Wickeln und Anziehen. Das könnt ihr ja wie üblich machen. Unser Baby fand aber auch den Wickeltisch doof. Was uns dabei geholfen hat, könnt ihr übrigens in folgenden Beiträgen nachlesen:</p>
<ul>
<li><a href="https://www.milchtropfen.de/baby-weint-beim-an-und-ausziehen/" rel="noopener noreferrer">Baby weint beim An- und Ausziehen</a></li>
<li><a href="https://www.milchtropfen.de/baby-weint-beim-wickeln/" rel="noopener noreferrer">Baby weint beim Wickeln</a></li>
</ul>
<h2>Nachtrag: Wie ist es heute?</h2>
<p>Mittlerweile genießen wir es richtig, mit unserem Kind gemeinsam zu baden oder zu duschen. Auch der Papa kann diesen Part mal übernehmen, damit ich währenddessen etwas anderes erledigen kann.</p>
<p>Zu zweit ist es natürlich einfacher, als wenn man allein mit dem Kind ist. Wenn Papa und Sohn fertig sind, stehe ich draußen mit Badetuch bereit, mummel den Kleinen schön warm ein, trockne ihn ab, wickel ihn, zieh ihn an usw. Der Papa kann dann noch in Ruhe zu Ende baden und macht das Bad sauber. Ist doch eine prima Arbeitsteilung, oder?</p>
<p>Und wenn ich mich entscheide, mit dem Kleinen baden zu gehen, wenn wir allein zu Hause sind, ist das auch keine große Sache mehr. Der Kleine kann schon in der Wanne sitzen, wir spielen und spritzen und planschen und singen. Während ich bereits aus der Wanne steigen und mich abtrocknen kann, spielt der Kleine noch mit seinem Spielzeug oder Badebuch weiter, bis ich ihn dann aus der Wanne hole.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-877" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/mit-dem-baby-duschen-kind-spielt-in-der-wanne.jpg" alt="Mit dem Baby duschen - Kind spielt in der Wanne" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/mit-dem-baby-duschen-kind-spielt-in-der-wanne.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/mit-dem-baby-duschen-kind-spielt-in-der-wanne-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Keine Sorge: Ich verlasse NIE den Raum, während mein Sohn noch in der Wanne sitzt. Ich bleibe immer dabei, um im Notfall eingreifen zu können.</p>
<p>Lasst mich wissen, ob euch das gemeinsame Duschen/Baden geholfen hat, wie ihr es findet oder welche Methoden euch womöglich geholfen haben, damit ihr ohne Drama duschen gehen konntet.<br />
</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/mit-baby-duschen/">Mit Baby duschen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
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