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	<title>beißen &#8211; Milchtropfen</title>
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		<title>Zecke entfernen &#8211; Diese 10 Punkte musst du beachten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2020 10:00:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Du hast eine Zecke bei deinem Kind entdeckt oder möchtest für den Fall der Fälle vorbereitet sein? Im heutigen Beitrag erfährst du alles, was du über Zecken wissen musst, damit du bestens informiert bist, falls bei dir oder deinem Kind eine Zecke auftauchen sollte. Zecke entfernen &#8211; Diese 10 Punkte musst du beachten Letztens waren ... <a title="Zecke entfernen &#8211; Diese 10 Punkte musst du beachten" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/zecke-entfernen/" aria-label="Mehr zu Zecke entfernen &#8211; Diese 10 Punkte musst du beachten">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Du hast eine Zecke bei deinem Kind entdeckt oder möchtest für den Fall der Fälle vorbereitet sein? Im heutigen Beitrag erfährst du alles, was du über <strong>Zecken</strong> wissen musst, damit du bestens informiert bist, falls bei dir oder deinem Kind eine Zecke auftauchen sollte.</p>
<p><span id="more-13271"></span></p>
<h2>Zecke entfernen &#8211; Diese 10 Punkte musst du beachten</h2>
<p>Letztens waren mein Mann und mein Sohn mit Freunden unterwegs in den Gärten der Welt. Die <strong>Kinder</strong> sind dabei einen Hügel hinunter gekullert, haben Verstecken im Gebüsch gespielt und abends, als ich meinen Sohn dann ins Bett gebracht habe und er sich genüsslich streckte, sah ich diesen kleinen, geröteten Punkt unter seiner <strong>Achsel</strong> &#8211; und wurde misstrauisch.</p>
<p>Ich bat meinen Sohn, seinen Arm noch einmal hoch zu heben, damit ich mir diesen seltsamen Punkt mal näher anschauen könne. Er hob den Arm, und Tatsache: Der Punkt hatte kleine Beinchen. Voilà, eine Zecke. Also auf, auf, raus aus dem Bett, wir müssen die <strong>Zecke entfernen</strong>.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="pintbild aligncenter wp-image-13425" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/zecke-entfernen-die-10-wichtigsten-tipps-fuer-dich-mehr-infos-auf-wwwmilchtropfende.jpg" alt="Zecke entfernen - Die 10 wichtigsten Tipps für dich" width="534" height="801" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/zecke-entfernen-die-10-wichtigsten-tipps-fuer-dich-mehr-infos-auf-wwwmilchtropfende.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/zecke-entfernen-die-10-wichtigsten-tipps-fuer-dich-mehr-infos-auf-wwwmilchtropfende-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/zecke-entfernen-die-10-wichtigsten-tipps-fuer-dich-mehr-infos-auf-wwwmilchtropfende-287x430.jpg 287w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/zecke-entfernen-die-10-wichtigsten-tipps-fuer-dich-mehr-infos-auf-wwwmilchtropfende-454x680.jpg 454w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/zecke-entfernen-die-10-wichtigsten-tipps-fuer-dich-mehr-infos-auf-wwwmilchtropfende-33x50.jpg 33w" sizes="(max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<h2>Die 10 wichtigsten Infos zum Thema Zecke</h2>
<p>Wer selten mit Zecken zu tun hat, mag dann, wenn es passiert ist, erstmal unsicher sein oder Angst davor haben, etwas falsch zu machen. Was sind Zecken überhaupt? Was ist zu <strong>beachten</strong> und was sollte man tunlichst <strong>vermeiden</strong>? Wie entfernt man am Besten eine Zecke und was ist, wenn der Kopf stecken bleibt? Hier erfährst du, was zu tun ist:</p>
<h3>1. Ruhe bewahren</h3>
<p>Versuche möglichst ruhig zu reagieren, damit auch dein <strong>Kind</strong> entspannt bleibt, und du es somit leichter hast, die Zecke zu entfernen.</p>
<p>Schön und gut, magst du jetzt denken, aber wie soll ich <strong>ruhig</strong> bleiben, wenn mir allein bei dem Gedanken, eine Zecke zu entfernen, der kalte Schweiß ausbricht?</p>

<h3>2. Setz dich mit eventuellen Ängsten, die du hast, auseinander</h3>
<p>Wovor haben wir eigentlich genau Angst?</p>
<p>Meiner Erfahrung nach können wir am Besten mit unserer Angst umgehen, wenn wir sie genauer betrachten, uns mit ihr auseinandersetzen und sichtbar machen.</p>
<p><strong>Angst</strong> haben wir, wenn wir keine Kontrolle haben, z.B. wenn wir uns Gedanken über die Zukunft machen. Was ist, wenn ich die Zecke nicht rausbekomme? Was ist, wenn ich was <strong>falsch</strong> mache? Was ist, wenn der <strong>Kopf</strong> der Zecke drin bleibt?</p>
<blockquote>
<p>&#8222;There is no illusion greater than fear.&#8220; &#8211; Laozi</p>
</blockquote>
<p>Das Problem dabei ist, dass wir uns noch so den Kopf zerbrechen können, was alles schief gehen könnte und was wir alles falsch machen können, wir werden trotzdem nicht wissen, wie die Zukunft aussieht. Wir werden es erst herausfinden, wenn wir es tatsächlich tun, die <strong>Pinzette</strong> in die Hand nehmen und die <strong>Zecke rausziehen</strong>. </p>
<h3>3. Was du über Zecken wissen musst</h3>
<p>Und was wir noch tun können: Wir können uns bestmöglich über Zecken informieren, denn wenn wir uns in einem Thema auskennen, sind wir sicherer, selbstbewusster und können vernünftig handeln.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13422" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/zecke-entwickelt-sich-stadien.jpg" alt="Entwicklungsstadium Zecke" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/zecke-entwickelt-sich-stadien.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/zecke-entwickelt-sich-stadien-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/zecke-entwickelt-sich-stadien-50x32.jpg 50w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>An dieser Stelle kannst du dich jetzt freuen, denn ich habe die <strong>wichtigsten Infos</strong> über Zecken für dich zusammengefasst. Meine Quellen findest du ganz unten, also wenn es dich interessiert, kannst du sie dir auch gerne selber nochmal anschauen. </p>
<ul>
<li>Zecken sind keine Insekten. Als Larve verfügt sie tatsächlich nur über sechs Beine, entwickelt jedoch nach ihrer Häutung zur Nymphe ein weiteres Beinpaar. Damit gehört sie zur Gruppe der <strong>Milben</strong>; sie ist ein Spinnentier. </li>
<li>Zecken <strong>leben</strong> gern am Waldrand, sitzen auf Grashalmen, an Buschzweigen und im Unterholz. Sie lassen sich nicht von Bäumen fallen, das ist ein <strong>Mythos</strong>.</li>
<li>Zecken haben keine Augen, dennoch finden sie ihren Wirt über das sogenannte Hallersche Organ, ein hoch entwickeltes Geruchsorgan, das sich am untersten Beinsegment befindet.</li>
<li>Die Zecke verabreicht mit ihrem Speichel ein <strong>Betäubungsmittel</strong>, deshalb merken wir im Vergleich zum Mückenstich gar nicht, wenn wir von einer Zecke gestochen werden.</li>
<li>Zecken werden unabhängig von <strong>Jahreszeiten</strong> aktiv; los geht es bei einer Bodentemperatur von 7 bis 8°C.</li>
<li>Von den 1000 bekannten <strong>Zeckenarten</strong> leben 25 in Deutschland, die bekannteste unter ihnen ist der Holzbock.</li>
<li>Zecken ernähren sich von tierischem und menschlichem <strong>Blut</strong>.</li>
<li>Ist die Zecke <strong>satt</strong>, fällt sie von allein wieder ab.</li>
<li>Die Zecke sticht mit ihrem gezackten Rüssel ein Loch in die Haut und trinkt dann das Blut, das aus der Wunde tritt. Zecken beißen also nicht, sie <strong>stechen</strong>.</li>
<li>Zecken können das 200-fache ihres Körpergewichts an Blut aufnehmen.</li>
<li>Und wo wir schon bei solch erstaunlichen Fakten sind, hier noch ein paar hinterher: Zecken überleben Waschgänge in der Waschmaschine bis zu 40°C; erst bei 60°C oder im Wäschetrockner wird&#8217;s für sie kritisch.</li>
<li>Zecken überleben bis zu 3 Wochen unter Wasser.</li>
<li>Temperaturen von &#8211; 12°C, wie etwa im Tiefkühler, halten Zecken bis zu 24 Stunden aus.</li>
<li>Und auch, wenn es Zecken bei uns zu Hause viel zu trocken ist aufgrund der geringen Luftfeuchtigkeit, stecken das die hart Gesottenen unter ihnen bis zu 10 Tage weg.</li>
<li>Manche Zecken können krank machen, indem sie Erreger, die sie in sich tragen, beim Saugen an Mensch und Tier weitergeben. Die zwei häufigsten und gefährlichsten <strong>Krankheiten</strong> sind Frühsommer-Meningoenzephalitis (kurz: FSME) und Borreliose. Daneben gibt es auch noch andere Krankheiten, die bei uns in Deutschland aber selten vorkommen und auf die ich deshalb nicht eingehen werde.</li>
</ul>

<h3>4. Den Körper nach Zecken absuchen</h3>
<p>Wenn ihr draußen, im Wald oder hohen Gras unterwegs wart, ist es wichtig, zu Hause die Sachen auszuziehen und sich gründlich <strong>abzusuchen</strong>, am Besten zu zweit, um auch schwer einsehbare Bereiche wie den Rücken oder Kopf zu checken. Auch gründliches Abduschen kann dazu beitragen, Zecken zu entfernen, die noch nicht zugestochen haben.</p>
<p>Zecken krabbeln oft stundenlang über die <strong>Haut</strong>, bis sie dann an der für sie geeignetsten <strong>Stelle</strong> <strong>zustechen</strong>. Beliebt sind dabei Stellen, wo die Haut sehr dünn und feucht ist, z.B. hinter den Ohren, am Haaransatz, in den Kniekehlen, Achselhöhlen, Armbeugen, am Bauchnabel, in der Leistengegend, im Genitalbereich, der Pofalte usw.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13416" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/zecke-unter-achsel.jpg" alt="Zecke in der Achselhöhle" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/zecke-unter-achsel.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/zecke-unter-achsel-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/zecke-unter-achsel-50x32.jpg 50w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>5. Die Zecke so schnell wie möglich entfernen&#8230; aber wie?</h3>
<p>Hast du an dir oder deinem Kind eine Zecke entdeckt, die bereits zugestochen hat und nun genüsslich am Saugen ist, beeil dich damit, sie zu entfernen, um das Risiko zu minimieren, dass sie durch den Saugvorgang <strong>Krankheitserreger</strong> überträgt.</p>
<p>Folgende Mittel werden zur <strong>Zeckenentfernung</strong> angeboten:</p>
<ul>
<li><a href="https://amzn.to/30uZe4A" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Zeckenpinzette, Zeckenzange, Zeckenhaken, Zeckenhebel</a>* &#8211; viele verschiedene Begriffe, die alle dasselbe meinen</li>
<li><a href="https://amzn.to/3gATHiw" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Zeckenkarte</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/39XdhTC" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Zeckenschlinge, Zeckenlasso</a>*</li>
</ul>
<p>Manche <strong>Hilfsmittel</strong> sind zu dick und zu grob, schließen schlecht und rutschen über die Zecke hinweg, sodass man es schwerer hat, die Zecke zu entfernen.</p>
<p><strong>Wichtig</strong> ist, dass du die Zecke so hautnah wie möglich erwischst. Vermeide es, die Zecke am <strong>Hinterteil</strong> zu packen, da du sie sonst lediglich <strong>zerquetschst</strong>, und die Zecke in ihrer Panik möglicherweise gefährliche Körperflüssigkeiten freigibt.</p>
<p>Um die Zecke so hautnah wie möglich packen zu können, ist eine gerade oder gebogene, eng schließende <strong>Stahlpinzette</strong> am Besten geeignet. Greif die Zecke am <strong>Stechapparat</strong>, hebel sie etwas hin und her und zieh sie dann heraus.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13417" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/zecke-entfernen-mit-pinzette.jpg" alt="Erwachsener entfernt Zecke von Kinderkopf mit Pinzette" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/zecke-entfernen-mit-pinzette.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/zecke-entfernen-mit-pinzette-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/zecke-entfernen-mit-pinzette-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Bei der <strong>Zeckenschlinge</strong> ist es etwas anders, da muss man, nachdem man die Schlinge um die Zecke zugezogen hat, um 360° Grad <strong>drehen</strong> und dann herausziehen. Es kommt bei der Art des Entfernens also immer darauf an, <span style="text-decoration: underline;">was</span> du verwendest. Schau dir bei Bedarf einfach die Anleitung für das Hilfsmittel an, das du dir gekauft hast.</p>
<p>Zur Not lassen sich Zecken auch mit den <strong>Fingernägeln</strong> entfernen. Wichtig ist nur, dass die Zecke nicht gequetscht wird und auch hier mit den Nägeln so nah wie möglich an der Haut gepackt und entfernt wird.</p>
<p>Nachdem die Zecke entfernt wurde, säuberst und <strong>desinfizierst</strong> du die Einstichstelle, da die Zecke ja auch durch Schmutz und Dreck krabbelt, was wir natürlich nicht in oder an uns haben wollen.</p>

<h3>6. No-Go!</h3>
<p>Auch wenn manche auf solche &#8222;Geheimtipps&#8220; wie <strong>Klebstoff</strong>, <strong>Nagellack</strong> und <strong>Öle</strong> schwören, um die Zecke zu entfernen, sollten wir lieber die Finger davon lassen! Der Grund dafür liegt in der Anatomie der Zecke.</p>
<p>Im Gegensatz zu uns Menschen hat die Zecke keine Nase am Kopf, um atmen zu können. Stattdessen verfügt die Zecke an ihrem Hinterteil über <strong>Luftlöcher</strong>, um auch während des Saugvorgangs Luft zu bekommen.</p>
<p>Überschüttet man die Zecke nun mit Kleber, Nagellack, Öl oder ähnlichen Substanzen, verstopfen diese Luftlöcher, die Zecke erstickt und stößt in ihrem Todeskampf vermehrt Speichel, der <strong>Viren</strong> (<strong>FSME</strong>) und <strong>Bakterien</strong> (<strong>Borreliose</strong>) enthalten kann, in unser Blut &#8211; und das wollen wir ja gerade vermeiden. </p>
<h3>7. Ich krieg&#8217;s einfach nicht hin</h3>
<p>Wenn du es nicht gleich beim ersten Mal hinbekommst, die Zecke zu entfernen, weil sie zu klein ist und du sie nicht perfekt zu greifen bekommst, nur <strong>Geduld</strong> und weiterhin Ruhe bewahren. Entspann dich, atme ein paar Mal ein und wieder aus und versuch es dann nochmal. Oftmals braucht man ein paar Versuche, um die Zecke richtig zu greifen und entfernen zu können.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13421" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/kleine-zecke-mit-pinzette-entfernen.jpg" alt="Pinzette greift nach kleiner Zecke" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/kleine-zecke-mit-pinzette-entfernen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/kleine-zecke-mit-pinzette-entfernen-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/kleine-zecke-mit-pinzette-entfernen-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Solltest du dir aus welchen Gründen auch immer nicht zutrauen, die Zecke selber zu entfernen, <strong>helfen</strong> dir auch Kinder-, Haut- und Hausärzte bei der <strong>Zeckenentfernung</strong>. Wir haben das beim ersten Mal, als unser Sohn von einer Zecke gestochen wurde, auch in Anspruch genommen und sind zur Kinderärztin gefahren, weil wir voller Angst waren, irgendwas falsch zu machen. Da ist es aber auch passiert, dass nicht die komplette Zecke rausgezogen wurde, also genau das, wovor wir so große Angst hatten&#8230;</p>
<h3>8. Der Kopf bleibt beim Rausziehen zurück &#8211; was nun?</h3>
<p>Als du die Zecke rausziehst, stellst du fest, dass du nicht die komplette Zecke erwischt hast; der Stechapparat ist immer noch im Körper. Was nun?</p>
<p>Keine Sorge. Den Stechapparat, der zurückgeblieben ist, kannst du dir wie jeden anderen kleinen <strong>Fremdkörper</strong> vorstellen, wie z.B. einen Holzsplitter. Wichtig zu wissen ist, dass keine weiteren Erreger übertragen werden können, denn die sind oben in der Speicheldrüse, die ja entfernt wurde. Der Rest wird vom Körper <strong>abgestoßen</strong>.</p>

<h3>9. Beobachten</h3>
<p>Wie weiter oben schon erwähnt, können Menschen aufgrund eines Zeckenstiches an FSME oder Borreliose (sowie weiteren Krankheiten) erkranken. Deshalb ist es wichtig, sich gründlich abzusuchen, nachdem man draußen im Freien war, gern auch ein paar Tage später erneut gucken, und sich das <strong>Datum</strong> des Zeckenstichs notieren. So kann man im Falle einer Erkrankung den Arzt bzw. die Ärztin direkt darauf hinweisen; die <strong>Diagnose</strong> ist dadurch deutlich leichter zu stellen.</p>
<p>Denn das Problem besteht darin, dass unverkennbare <strong>Symptome</strong> manchmal leider nicht auftreten, wie etwa die <strong>Wanderröte</strong>, die ein eindeutiger Indikator für Borreliose ist. Dazu kommt, dass die <strong>Inkubationszeit</strong> mehrere Wochen betragen kann, es ist daher schwer für den behandelnden Arzt bzw. die Ärztin, die richtige Diagnose zu stellen, wenn man keinen direkten Hinweis auf einen Zeckenstich hat.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13418" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/wanderroete-am-bein.jpg" alt="An Borreliose Erkrankter mit Wanderröte" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/wanderroete-am-bein.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/wanderroete-am-bein-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/wanderroete-am-bein-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Bei der <strong>FSME</strong> treten zum Beispiel Symptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen auf. Man könnte annehmen, es handelt sich um eine simple Sommergrippe. Dazu kommt, dass die <strong>Krankheit</strong> sehr <strong>unterschiedlich</strong> verlaufen kann. Bleibt eine FSME-Infektion bei manchen unbemerkt, erkranken andere schwer oder sterben sogar daran. Eine große Rolle spielt vor allem das Alter der Infizierten, aber auch das Geschlecht. Je älter die Person, desto schlimmer kann die FSME verlaufen. Männer erkranken doppelt so häufig wie Frauen, bei den schweren Fällen von FSME sind es sogar dreimal so viele. Hier kann es zu Hirnhautentzündungen, Lähmungen, Sprach- und Schluckstörungen oder sogar zum Tod kommen.</p>
<p><strong>Borreliose</strong> geht mit Symptomen wie der typischen Wanderröte, Gelenkentzündungen, aber auch neurologischen Symptomen wie Schmerzen und Lähmungen einher. Hierzu fand das Robert-Koch-Insitut heraus, dass relativ viele <strong>Kinder</strong> Borrelien-Antikörper im Blut haben, demnach wurden sie in ihrem Leben mindestens einmal von einer infizierten Zecke gestochen, die Borreliose wurde aber gar nicht bemerkt. Hier zeigt sich wieder einmal, wie unterschiedlich der menschliche Körper auf einen Zeckenstich reagieren kann.</p>

<h3>10. Was hilft gegen Zecken?</h3>
<p>Ja, Zecken können ziemlich fiese und ernst zu nehmende Krankheiten übertragen, ursächlich <strong>behandeln</strong> lässt sich FSME nicht, einzig und allein die Symptome kann man lindern. Der Körper muss sozusagen allein damit fertig werden. Borreliose lässt sich im Frühstadium mithilfe einer <strong>Antiobiotikatherapie</strong> erfolgreich behandeln.</p>
<p>Dieser Umstand sollte uns jetzt aber nicht davon abhalten, nach draußen zu gehen. Wir sollten auch weiterhin mit unseren Kindern draußen ins Grüne gehen, die Wälder erkunden, auf Spielplätzen spielen und wandern gehen &#8211; nur eben mit dem <strong>Bewusstsein</strong>, dass es Zecken gibt und mit dem <strong>Wissen</strong>, wie wir das <strong>Risiko minimieren</strong> können, dass wir von ihnen gestochen werden.</p>
<p>Aus diesem Grund stellt der Markt ein breites Angebot an sogenannten <strong>Zeckenabwehrmitteln</strong> zur Verfügung. Stiftung Warentest hat 14 Produkte unter die Lupe genommen (Stand: 2017). Die besten Mittel aus dem Test wehren sowohl Mücken als auch Zecken über mindestens 5 Stunden sehr gut ab:</p>
<ul>
<li><a href="https://amzn.to/3fw75TF" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Autan Protection Plus</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/3ftl3G4" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Anti Brumm Zecken Stopp</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/2EY4IMX" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Zeckito classic Insektenschutz Pumpspray</a>*</li>
</ul>
<p>Allerdings bekam keines der Produkte in der Kategorie <strong>Gesundheit</strong> eine bessere Note als befriedigend. Grund dafür sind die enthaltenen Wirkstoffe, die die Augen reizen oder allergische Reaktionen auslösen können. Deshalb ist es wichtig, das <strong>Zeckenschutzmittel</strong> nur gezielt einzusetzen, wenn man z.B. einen Ausflug ins Grüne plant oder wandern geht, und ansonsten andere Hilfsmittel wählt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13419" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/schild-mit-zeckenwarnung-im-wald.jpg" alt="Waldspaziergang mit Zeckenwarnung" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/schild-mit-zeckenwarnung-im-wald.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/schild-mit-zeckenwarnung-im-wald-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/schild-mit-zeckenwarnung-im-wald-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Was noch hilft:</p>
<ul>
<li>Wenn du einen Garten hast, halte das <strong>Gras</strong> kurz, ansonsten halte dich wenn möglich von hohem Gestrüpp fern.</li>
<li><strong>Körper bedecken</strong>, langärmelige Kleidung tragen, Hosenbeine in die Socken stecken, festes Schuhwerk tragen.</li>
<li><strong>Helle Kleidung</strong> tragen, darauf lassen sich Zecken leichter finden.</li>
<li>Zu Hause die Fenster mit <strong>Fliegengittern</strong> versehen oder <strong>Moskitonetze</strong> über dem Bett aufhängen.</li>
<li>Wie sieht es mit Hausmitteln aus? Die in <strong>Kokosöl</strong> enthaltene Laurinsäure hat eine abschreckende Wirkung auf Zecken. In Labortests war es mit 6 Stunden sogar länger wirksam als manch herkömmliches Zeckenschutzmittel.</li>
<li>Bei der Wirksamkeit von <strong>Schwarzkümmelöl</strong> gegen Zecken spalten sich die Geister. Einige schwören drauf, andere sehen darin keinen ausreichenden Schutz.</li>
<li>Eine <strong>FSME-Impfung</strong> kann helfen, das Risiko einer FSME-Erkrankung zu mindern, stellt aber keinen 100%igen Schutz vor einer Erkrankung dar (für Borreliose gibt es derzeit keinen Impfschutz).</li>
</ul>
<p>Wie hat dir mein Artikel zum Thema Zecken gefallen? Hast du etwas hinzuzufügen? Wie sind deine Erfahrungen mit Zecken? Schreib es mir gerne unten in die Kommentare.</p>
<h2>Quellen</h2>
<ol>
<li>&#8222;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=9ltGttdyVeo" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Was ist eine Zecke? &#8211; Wissen macht Ah! &#8211; DAS ERSTE &#8211; WDR</a>&#8220; </li>
<li>&#8222;<a href="https://www.zecken.de/de/was-ist-fsme" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Was ist FSME?</a>&#8220; &#8211; www.zecken.de</li>
<li>&#8222;<a href="https://www.test.de/Mittel-gegen-Zecken-1672174-0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zecken und Mücken &#8211; Diese Mittel helfen gegen die Blutsauger</a>&#8220; &#8211; www.test.de</li>
<li>&#8222;<a href="https://www.zecken-radar.de/hausmittel/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kokosöl, Schwarzkümmelöl, Bernsteinkette: Alternative Mittel zur Zeckenabwehr</a>&#8220; &#8211; www.zecken-radar.de</li>
<li>&#8222;<a href="https://dgk.de/impfen-und-infektionen/krankheiten-von-a-bis-z/fsme/vergleichstabelle-borreliose-und-fsme.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vergleichstabelle Borreliose und FSME</a>&#8220; &#8211; www.dgk.de</li>
<li>&#8222;<a href="https://www.zecken.de/de/studie-beweist-so-z%C3%A4h-sind-zecken.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studie beweist: So zäh sind Zecken</a>&#8220; &#8211; www.zecken.de</li>
</ol>
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		<item>
		<title>Hauen, beißen kratzen -10 Gründe für Aggressionen bei Kindern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Melanie Wittwer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2020 09:31:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Aggressionen]]></category>
		<category><![CDATA[beißen]]></category>
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		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
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		<category><![CDATA[Wut]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fast alle Eltern von Kleinkindern kennen es. Das eigene Kind fängt irgendwann &#8222;aus dem nichts&#8220; an mit hauen, beißen, kratzen und treten. Manch eine Mama bekommt dann Schläge und Tritte ab oder ein anderes Kind auf dem Spielplatz wird in die Mangel genommen. In diesem Blogbeitrag möchte ich näher auf die möglichen Ursachen von Aggressionen ... <a title="Hauen, beißen kratzen -10 Gründe für Aggressionen bei Kindern" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/hauen-beissen-kratzen-10-gruende-fuer-aggressionen-bei-kindern/" aria-label="Mehr zu Hauen, beißen kratzen -10 Gründe für Aggressionen bei Kindern">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Fast alle Eltern von Kleinkindern kennen es. Das eigene Kind fängt irgendwann &#8222;aus dem nichts&#8220; an mit <strong>hauen</strong>, beißen, kratzen und treten. Manch eine Mama bekommt dann Schläge und <strong>Tritte</strong> ab oder ein anderes Kind auf dem Spielplatz wird in die Mangel genommen.</p>
<p>In diesem Blogbeitrag möchte ich näher auf die möglichen <strong>Ursachen</strong> von Aggressionen bei Kindern eingehen, denn es gibt immer Gründe dafür, die es nicht zu ignorieren gilt. Ich möchte dich dazu ermutigen, hinter das Verhalten deines Kindes zu schauen und nicht nur auf die <strong>Symptome</strong>. Es gilt nicht am Kind herumzudoktern, sondern die Ursachen ausfindig zu machen, das Verhalten zu verstehen, damit dem Kind geholfen werden kann.</p>
<p><span id="more-13281"></span></p>
<p></p>
<h2>10 Gründe für Aggressionen bei Kindern</h2>
<p>Aggressives Verhalten wird nicht gerne gesehen. Doch gibt es Aufschluss darüber, dass etwas in <strong>Schieflage</strong> geraten ist. Es ist ein Notsignal und Hilferuf an die Umwelt. Ein genauer Blick darauf lohnt, um herauszufinden, was genau dahintersteckt, welches <strong>Bedürfnis</strong> gerade nicht gesehen wird – im Mangel ist. Wir können es also als eine Chance sehen, etwas wieder ins Gleichgewicht zu bringen, um unserem Kind damit zu helfen!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="pintbild aligncenter" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/10gruende-fuer-aggressionen.jpg" alt="10 Gründe für Aggressionen" width="381" height="801" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Was ist Aggression?</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Ausgelöst wird eine aggressive Reaktion, wie <strong>Wut</strong> in unserem <strong>Gehirn</strong> und zwar als eine Antwort auf etwas, was in den Beziehungen um uns herum passiert oder auch nicht passiert. <strong>Auslöser</strong> kann etwas sein, was wir sehen oder hören, etwas physisches, etwas, was aus unserer Phantasie heraus entsteht oder auch von unseren eigen erlebten emotionalen Erfahrungen heraus bestimmt wird, wenn wir verletzt wurden, ob nun <strong>physisch</strong> oder psychisch.</span></p>
<blockquote><p><span style="font-weight: 400;">“Wut ist das Resultat von Persönlichkeiten, Erfahrungen und Erwartungen, die sich kreuzen.” Jesper Juul</span></p></blockquote>
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<h3>Wie macht sich aggressives Verhalten bemerkbar?</h3>
<p>Aggressives Verhalten offenbart sich nicht ausschließlich in körperlichen Angriffen, sondern auch in verbaler Gewalt, wie <strong>Mobbing</strong> oder auch in Diebstählen. Aggressionen richten sich bei den Jungen eher nach Außen und in körperlicher Form. Bei Mädchen richten sich Aggressionen eher gegen sich selbst oder wenn nach Außen, dann eher in Form von Mobbing, also durch Ausgrenzen, <strong>Blamieren</strong>, Beleidigen und Schikanieren des Anderen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Was können Gründe für aggressives Verhalten sein?</h2>
<h3>1. Hauen als Kontaktaufnahme</h3>
<p>Weil Kinder sich einfach verbal noch nicht ausdrücken können und ihnen <strong>Mitteilungsstrategien</strong> fehlen. Was kannst du als Mama oder Papa tun, um deinem Kind zu helfen? Du kannst deinem Kind helfen, indem du versuchst sein Vorhaben in Worte zu fassen: &#8222;Du wolltest mit dem Kind spielen? Dann versuch es das nächste Mal so oder so…!&#8220;.</p>
<h3>2. Fehlende Impulskontrolle und Perspektivenübernahme</h3>
<p>Die Entwicklung der Impulskontrolle (<strong>Kontrolle</strong> von Emotionen und Affekten) beginnt im Alter von 3 Jahren und dauert einige Jahre an. <span style="font-weight: 400;">Erst im Alter zwischen 7 und 9 Jahren ist es für Kinder möglich, ihre Impulse zu kontrollieren, aber völlig ausgereift ist diese Kontrolle erst mit etwa 25 Jahren. &#8222;Das Erleben von intensivem Ärger und Wut und eine mangelnde Fähigkeit, diese zu regulieren, stellen bekannte <strong>Risikofaktoren</strong> für aggressive Handlungen dar.&#8220; (1). Wie du dein Kind gut durch seine Wutanfälle begleiten kannst, habe ich im Blogbeitrag <a href="https://www.milchtropfen.de/die-wutanfaelle-in-der-trotzphase-verstehen-und-begleiten/" rel="nofollow">&#8222;Die Wutanfälle in der Trotzphase verstehen und begleiten&#8220;</a> beschrieben.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Fähigkeit zur <strong>Perspektivenübernahme</strong> beginnt in einem Alter von ca. 3 Jahren und dauert viele Jahre an. Selbst Kinder im Alter von 12 Jahren sind noch dabei, ihre Fähigkeiten diesbezüglich auszureifen. Erst wenn wir zur Übernahme fremder Perspektiven fähig sind, beeinflusst dies unsere sozialen Interaktionen und Kommunikationen. Dann können wir <strong>empathisch</strong> mit anderen sein, und die Bedürfnisse und Wünsche von anderen wahrnehmen und auch erkennen.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13319 size-large" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/07/aggressionen-680x430.jpg" alt="Gründe für Aggressionen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/07/aggressionen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/07/aggressionen-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/07/aggressionen-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>3. Physische Gewalt und Psychische Gewalt (Mobbing)</h3>
<p>Durch selbst erfahrene oder gesehene Gewalt in der Familie oder im weiteren Umfeld, wie<strong> Schule</strong> oder Kita, kann es auch zu Aggression beim Kind kommen. “Wird ein Kind von einem älteren Kind attackiert, gegen das es sich nicht wehren kann, richtet sich seine Aggression nicht gegen den Aggressor, sondern eventuell gegen ein kleineres Kind – das kann an einem anderen Ort und zu einem anderen Zeitpunkt geschehen. So entsteht schnell der Eindruck, das schlagende Kind sei «aus dem Blauen heraus» aggressiv.” (2)</p>
<p>Der Familientherapeut Jesper Juul schreibt in seinem Buch <a href="https://www.amazon.de/Aggression-Warum-unsere-Kinder-notwendig/dp/3596197236/ref=as_li_ss_tl?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=2LPUYXHMX6PT6&amp;dchild=1&amp;keywords=aggression+juul&amp;qid=1595840511&amp;sprefix=aggressionen+juu,aps,156&amp;sr=8-1&amp;linkCode=ll1&amp;tag=melaniewittwer-21&amp;linkId=906b65bdeee72ad12972448e42b5a047&amp;language=de_DE" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">“Aggression: Warum sie für uns und unsere Kinder notwendig ist”*</a> folgendes: “In einer Familie, in der es öfter zu Wutausbrüchen und Gewalt kommt, wird ein Kind (meist sind es die Jungen) die einfache Kopie “Eins zu eins” repräsentieren und ein destruktives, aggressives Verhalten annehmen.”</p>
<p>Durch <strong>Zurückweisung</strong>, Ausgrenzung, Verachtung oder Ungerechtigkeit reagieren auch die <strong>Schmerzzentren</strong> des Gehirns, also nicht nur auf physische Gewalt, sondern auch auf psychische Gewalt können wir mit aggressiven Verhalten reagieren. (3)</p>
<p></p>
<h3>4. Konflikte in der Elternbeziehung</h3>
<p>Wenn Paare sich öfter streiten und Kinder das unmittelbar mitbekommen kann das auch zu aggressiven Verhalten führen. Grund dafür ist die angespannte Situation im Elternhaus und ein anderes <strong>Erziehungsverhalten</strong> der Eltern, durch den erlebten Stress während der Konflikte mit dem Partner. Nicht alle Beziehungskonflikte führen beim Kind zu aggressiven Verhalten, festgestellt wurde allerdings, dass Kinder in <strong>Familienkrisen</strong> öfter dazu neigen.(4)</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13315 size-full" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/07/aggressionen_gruende.jpg" alt="Aggressionen Gründe" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/07/aggressionen_gruende.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/07/aggressionen_gruende-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/07/aggressionen_gruende-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>5. Traumatische Erfahrungen</h3>
<p>Missbrauch, Unfälle, Naturkatastrophen und der Verlust oder auch die <strong>Trennung</strong> der Eltern können ebenfalls zu aggressiven Verhalten führen.</p>
<p>Das aggressive Verhalten bei Trennung der Eltern ist vor und während der Trennung am höchsten und flacht nach der Trennung wieder ab. Begründet wird dies mit einer erhöhten depressiven Stimmung der Mütter, unberechtigten <strong>Schuldgefühle</strong> an der Trennung und die weniger gute Beaufsichtigung, durch das Fehlen eines Elternteils. (5)</p>
<h3>6. Hilflosigkeit und Überforderung</h3>
<p>Beispielsweise durch die <strong>Entthronung</strong> eines Geschwisterchen. Dein Kind hat Angst, dass du es nicht mehr so liebst, wie vor der Geburt des Geschwisterchens. Aus dieser <strong>Unsicherheit</strong> heraus könnte sich ein &#8222;schwieriges&#8220; oder als schwierig empfundenes <strong>Temperament</strong> entwickeln, was zu impulsivem, hyperaktiven und trotzigem Verhalten führen kann. Wenn Eltern sich davon nun gestresst und überfordert fühlen, reagieren sie vielleicht mit harten <strong>Disziplinierungsmaßnahmen</strong>, die dann zu aggressiven Verhalten beim Kind führen können. (6)Was kannst du tun? Gib ihm, wenn möglich, viel positive Rückmeldung und Extra &#8211; Kuscheleinheiten. Mehr zur Thematik kannst du im Blogbeitrag <a href="https://www.milchtropfen.de/familienzuwachs-die-entthronung-des-erstgeborenen/)" rel="nofollow">&#8222;Familienzuwachs &#8211; die Entthronung des Erstgeborenen&#8220;</a> nachlesen.</p>
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<h3>7. Erniedrigendes Verhalten und Bestrafungen</h3>
<p>Kinder zeigen aggressives Verhalten, wenn sie <strong>unglücklich</strong> sind, sich nicht gesehen, angenommen und gewertschätzt fühlen, wenn wir z. B. oft mit ihnen <strong>schimpfen</strong> oder sie kränken. Und auch Erwachsene neigen zu aggressiven Verhalten, wenn sie nicht imstande sind, ihre (negativen) Gefühle in Worte zu fassen, weil sie es in ihrer eigenen Kindheit nicht durften. Durch Bestrafungen, Liebesentzug, <strong>Isolation</strong> (Stille Ecke oder Stiller Stuhl) oder emotionale Erpressung kann sich Wut im Körper anstauen, weil das Kind sich in diesen Momenten, als <strong>ohnmächtig</strong> und klein wahrnimmt. Diese angestaute Wut findet plötzlich ihren destruktiven Ausbruch. Versuche einen Weg ohne Strafen zu finden. Du kannst deine Gefühle deinem Kind stattdessen <strong>authentisch</strong> (ohne schreien) vermitteln, wenn dir etwas nicht gefällt &#8222;Ich finde es nicht toll, dass du das Glas Wasser ausgeschüttet hast. Komm lass uns einen Lappen holen!&#8220;.</p>
<h3>8. Abgrenzungsversuche</h3>
<p>Die körperliche <strong>Grenze</strong> wurde missachtet, jemand kommt ihm zu nahe, es möchte sich schützen und haut zu.<br />
Gib deinem Kind eine <strong>Handlungsalternative</strong> an die Hand &#8222;Das Kind kam dir gerade zu nah, oder? Sage beim nächsten Mal mit vorgestreckter Hand 🖐️&#8220; Stop&#8220;, ich unterstütze dich dabei auch gern! &#8222;.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13317 size-full" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/07/Aggressionen 12-Gründe.jpg" alt="Aggressionen 12 Gründe" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/07/Aggressionen%2012-Gründe.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/07/Aggressionen%2012-Gründe-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/07/Aggressionen%2012-Gründe-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>9. Vermindertes Selbstwertgefühl</h3>
<p>Dann kann aggressives Verhalten durch <strong>Angst</strong> und (soziale) Unsicherheit zum Ausdruck kommen. Dein Kind fühlt sich schneller bedroht und <strong>angegriffen</strong>, als andere Kinder und reagiert übersensibel auf vermeintliche Bedrohungen. Du kannst dein Kind und sein Selbstwertgefühl stärken, indem du ihm zeigst, dass es in Ordnung ist, wie es ist und ihm auf Augenhöhe begegnest. Es bestärkst in seinem Tun und Sein. Das ist Balsam für seine kleine Seele und sein Selbstwertgefühl. Es braucht dich als Halt und <strong>Orientierungshilfe</strong>.</p>
<p></p>
<h3>10. Trennungstrauma</h3>
<p>Bei Kindern mit Trennungstrauma können unter anderem problematische Verhaltensweisen, wie Aggressionen auftreten. Damit hat sich die <strong>Entwicklungspsychologin</strong> Aletha Solter befasst. Sie meint auch, dass es wichtig sei, bei solchen Fällen jegliche Strafen von räumlicher Trennung (Stille Ecke, Zimmerarrest) zu vermeiden. Denn davor fürchtet es sich am Meisten. (7)</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Risiko- und Schutzfaktoren bei aggressiven Verhalten (8)</h2>
<p>Aggressives Verhalten kann noch mehr Gründe haben. Hier siehst du eine Auflistung, unterteilt in Risiko- und Schutzfaktoren im Bereich Individuum, Familie, soziale Umwelt und Gesellschaft.</p>
<h3><strong>Individuum</strong></h3>
<ul>
<li>genetische und neurophysiologische Faktoren</li>
<li>prä- und perinatale Risikofaktoren</li>
<li>schwieriges Temperament</li>
<li>männliches Geschlecht</li>
<li>belastende Lebensereignisse</li>
<li>Zeuge von Gewalterfahrungen</li>
<li>Drogenmissbrauch</li>
</ul>
<p><strong>Dahingegen gelten als Schutzfaktoren beim Individuum</strong></p>
<ul>
<li>Autonomie</li>
<li>soziale Kompetenz</li>
<li>Problemlösungsfertigkeiten</li>
<li>Reflexivität/Impulskontrolle</li>
<li>Anpassungsfähigkeit</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Familiäre Risikofaktoren</strong></h3>
<ul>
<li>Disharmonie in der Partnerschaft/Trennung/Scheidung</li>
<li>Vernachlässigung/Misshandlung</li>
<li>dysfunktionale Erziehung</li>
<li>mangelnde Problemlösungsfertigkeiten</li>
<li>psychische Störungen, speziell Alkohol- und Drogenmissbrauch</li>
<li>Kriminalität einschließlich der Duldung von Delinquenz</li>
<li>ökonomische Belastungen</li>
</ul>
<p>Da familiäre Risikofaktoren miteinander im Zusammenhang stehen und sich <strong>wechselseitig</strong> beeinflussen, kann es passieren, dass Kinder in der Regel gleich mehreren Risikofaktoren ausgesetzt sind. Daher können einzelne Risikofaktoren weitere nach sich ziehen und sich so über den Entwicklungsverlauf verstärken. (9) Desweiteren kann sich das aggressive Verhalten des Kindes <strong>chronifizieren</strong>, wenn es oft nur Aufmerksamkeit erhält, sobald es auffällig wird und ihm sonst nur wenig Aufmerksamkeit entgegengebracht wird. Ganz nach dem Motto &#8222;Lieber negative Aufmerksamkeit, als keine!&#8220;.</p>
<p><strong>Dahingegen gelten als familiäre Schutzfaktoren </strong></p>
<ul>
<li>Fürsorge und Unterstützung</li>
<li>stabile Partnerschaft</li>
<li>emotionale Zuwendung</li>
<li>Belastbarkeit und positive Kommunikation</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Risikofaktoren soziale Umwelt</strong></h3>
<ul>
<li>Wohndichte und Wohnqualität</li>
<li>Mangel an sozialen Diensten</li>
<li>soziale Desintegration</li>
<li>niedriges Bildungsangebot</li>
<li>dissoziale Freunde/Jugendbanden</li>
<li>hohe Kriminalitätsbelastung</li>
<li>Verfügbarkeit von Drogen</li>
</ul>
<p><strong>Als Schutzfaktoren soziale Umwelt gelten</strong></p>
<ul>
<li>Versorgung und Unterstützung</li>
<li>dichtes Netz sozialer Dienste und Angebote</li>
<li>soziale Integration/Bürgerbeteiligung</li>
<li>hohe Erwartungen</li>
<li>niedrige Kriminalitätsbelastung</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Risikofaktoren Gesellschaft</strong></h3>
<ul>
<li>ökonomische Strukturveränderungen</li>
<li>Arbeitslosigkeit</li>
<li>Armut</li>
<li>reduzierte Sozialhaushalte</li>
<li>Ghettoisierung</li>
<li>unkritische Gewaltdarstellung in den Medien</li>
<li>kulturelle Begünstigung von Gewalt</li>
</ul>
<p><strong>Schutzfaktoren der Gesellschaft sind</strong></p>
<ul>
<li>Versorgung und Unterstützung</li>
<li>ökonomische Sicherheit</li>
<li>soziale Integration/Bürgerbeteiligung</li>
<li>wirksame Sozialpolitik</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Was können Eltern tun, wenn sie selbst auch aggressiv werden?</h2>
<p>Die <strong>Wut</strong> und Aggression des Kindes ist für manche Eltern schwer auszuhalten, vor allem dann, wenn sie in der eigenen Kindheit eben nicht wütend sein durften und dieses Gefühl unterdrücken mussten, ignoriert oder dafür sogar bestraft wurden. Diese <strong>angestaute Wut</strong> überkommt dann den Einen oder Anderen in den Wutanfällen des eigenen Kindes oder die Blicke und Anmerkungen Dritter verunsichern noch zusätzlich. Kleine <strong>Achtsamkeitsübungen</strong> können dann helfen, nicht selber aggressiv zu werden.</p>
<p>Dir als Mama oder Papa hilft eventuell:</p>
<ul>
<li>das tiefe <strong>Atmen</strong>,</li>
<li>das langsame Rückwärtszählen von 10 &#8211; 0</li>
<li>ein Glas Wasser trinken</li>
<li>Arme und Beine ausschütteln</li>
<li>laut <strong>singen</strong> und tanzen oder</li>
<li>anfangen rumzualbern und die &#8222;negative&#8220; Situation ins Spaßige zu ziehen.</li>
</ul>
<p>Wir bleiben mit diesen Maßnahmen also am &#8222;Rand&#8220; unseres Gefühls stehen, tauchen aber nicht hinein, sondern lassen es <strong>weiterziehen</strong> oder abflachen. Was ich ganz wichtig finde ist, sich selber zu <strong>verzeihen</strong>, wenn man doch mal lauter geworden ist. Wir sind alle nur Menschen, sich dafür nun hart in die Mangel zu nehmen, wäre falsch und würde nur zu <strong>Schuldgefühlen</strong> und noch mehr Frustration führen, welche sich dann wiederum wieder auf unser Gemüt schlägt. Ich für meinen Teil entschuldige mich aufrichtig bei meinem Kind, wenn ich mich &#8222;neben der Spur&#8220; verhalten habe. Dann lernen unsere Kinder auch, dass Mama und Papa nicht perfekt sind und ihre <strong>Fehler</strong> eingestehen und sie spüren, dass nicht sie die Schuldigen sind. Denn sie sind nicht für unsere Gefühle zuständig oder verantwortlich.</p>
<h2><strong>Was aber wenn diese &#8222;seichten&#8220; Handlungsalternativen nichts bringen?</strong></h2>
<p>Dann dürfen wir versuchen unsere <strong>Reaktionsmuster</strong> zu verstehen. Wenn wir wissen, was genau in unserem Körper passiert, wenn wir verärgert und wütend sind, haben wir eine <strong>Chance</strong> etwas dagegen zu tun. Denn das aggressive Verhalten unseres Kindes löst in uns alte, selbst erfahrene Muster aus. Unser Kind brüllt und schlägt um sich: diese Situation können wir selbst als <strong>Gefahr</strong> einstufen (oder auch nicht), eben aus den eigenen Erfahrungen aus unserer Kindheit heraus.</p>
<p>Zur Thematik hat Nicola Schmidt ausführlich in ihrem Erziehungsratgeber <a href="https://www.amazon.de/Erziehen-ohne-Schimpfen-Alltagsstrategien-Partnerschaft/dp/3833868562/ref=as_li_ss_tl?_encoding=UTF8&amp;__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=3FZ3A1SR8GJW&amp;dchild=1&amp;keywords=erziehen%20ohne%20schimpfen&amp;qid=1595947279&amp;s=books&amp;sprefix=erziehen%20ohne%20,aps,186&amp;sr=1-1&amp;ref_=nav_ya_signin&amp;&amp;linkCode=ll1&amp;tag=melaniewittwer-21&amp;linkId=6880b212127d8ff39ff50307f9032fa2&amp;language=de_DE" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">&#8222;Erziehen ohne Schimpfen&#8220;</a>* berichtet. Sie schreibt, dass in Stresssituationen und als Gefahr wahrgenommenen Situationen unser <strong>Mandelkern</strong> im Gehirn, auch Amygdala genannt, innerhalb von Bruchteilen von Sekunden losfeuert. Dieser Mandelkern arbeitet dann nach und nach eine Folge von sinnvollen <strong>Aufgaben</strong> ab. Er aktiviert unser Stress- und Notfallsystem (sympathisches Nervensystem), er beschleunigt unseren Herzschlag, um genug Sauerstoff für die Muskeln zum Angriff oder zur Flucht freizuschaufeln. Weiterhin bewirkt der Mandelkern noch, dass unsere <strong>Atmung</strong> flacher wird, unsere Empathiefähigkeit reduziert wird und er ist auch für die Drosselung von Glückshormonen zuständig, denn wir sollen jetzt kampfbereit sein. Und so schnell, wie der Mandelkern losfeuert, so schnell hört er damit auch wieder auf. In ihrem Buch schreibt die Autorin von <strong>10 Sekunden</strong>, die wir somit überbrücken müssten, um nicht aus der Haut zu fahren. Nach ganzen 10 Minuten soll auch unser restlicher Körper wieder im Normalmodus sein. Die Funktionen des Stresssystems brauchten unsere Vorfahren damals zum Kämpfen, Fliehen oder auch Jagen. Sie sind also sinnvoll.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Von 10 Sekunden zu 90 Sekunden</h2>
<p>Nicola Schmidt redet von 10 Sekunden, die wir überbrücken müssten. Die <strong>Neurowissenschaftlerin</strong> Dr. Jilll Bolte Taylor spricht von etwa <strong>90 Sekunden</strong>, die es auszuhalten gilt.</p>
<blockquote><p>&#8222;Dabei brauchen Emotionen laut der Neurowissenschaftlerin Dr. Jill Bolte Taylor weniger als 90 Sekunden, um die inneren Bahnen zu durchlaufen, wie sie es in <a href="https://brainworldmagazine.com/stroke-of-genius-an-interview-with-dr-jill-bolte-taylor/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">diesem Interview</a> unter Anderem beschreibt. Dieses Wissen gibt mir die Wahlfreiheit: Möchte ich mit dem Gefühl in Interaktion treten, die Energie ausleben oder möchte ich es beobachten und wieder gehen lassen? Jedes Gefühl möchte gelebt und erfahren werden. Damit meine ich, dass es Raum bekommt. Das heißt nicht, dass es in jedem Fall ausgelebt werden muss. Wenn ich mit Wut durchströmt bin, muss ich dieses Gefühl nicht durch das Zerschlagen von Porzellan ausleben. Die Wahrnehmung, dass mich gerade Wut durchflutet, reicht als Ausleben aus.&#8220; (10)</p></blockquote>
<p>Ob nun 10 oder 90 Sekunden, die Wahrheit wird wohl irgendwo dazwischen liegen. Wir haben die Wahl und tragen die <strong>Verantwortung</strong> für die Qualität in der Beziehung mit unseren Kindern, wie Familientherapeut Jesper Juul es einst sagte.</p>
<p>Wenn all das nicht hilft und ein Elternteil immer wieder in Rage gerät, wäre es sicher von Vorteil, <strong>therapeutische Hilfe</strong> in Anspruch zu nehmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Kindliche Aggressionen sind erst einmal als sinnvoll zu betrachten</h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Aggressionen sind ein wichtiger Bestandteil unserer Entwicklung. Das Problem ist, dass sie ein <strong>Tabuthema</strong> in unserer Gesellschaft sind. Sie sind nun aber da und haben ihren <strong>Sinn</strong>. Sie treiben uns voran und helfen uns, unsere eigenen Wünsche und Bedürfnisse durchzusetzen. Sie werden aus dem Lateinischen mit “</span><span style="font-weight: 400;">sich zubewegen auf etwas/jemanden, <strong>heranschreiten</strong>, sich nähern oder angreifen” übersetzt. Aggressionen sind wie ein Motor, sie helfen uns, etwas zu bewegen, <strong>voranzutreiben</strong> und sind manchmal auch <strong>überlebensnotwendig</strong>, sie dienen dem Selbstschutz.</span></p>
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<p><span style="font-weight: 400;">Daher sollten wir sie nicht von Grund auf <strong>verteufeln</strong>. Was auch immer aggressives Verhalten beim Kind auslöst, wir dürfen seine Gefühle spiegeln und ihm Alternativen aufzuzeigen. <strong>Alternativen</strong> könnten sein, dass du deinem Kind ein großes Kissen, das Sofa oder einen <strong>Boxsack</strong> zum Treten und Hauen anbietest, bevor du die Schläge und Tritte abbekommst. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Denn Eines ist ganz wichtig, wir sind für unsere Kinder in diesen gefühlsbetonten Momenten da, aber wir sind nicht ihr Boxsack. An dieser Stelle ist es wichtig, ganz <strong>authentisch</strong> zu vermitteln, dass wir das nicht möchten und wir im Notfall aus der Situation herausgehen und einen Schritt zurücktreten, bis unser Kind nicht mehr wild um sich schlägt. Wenn das Herausgehen aus der Situation nicht möglich ist, dann dürfen wir auch die Hände oder Beine des Kindes festhalten, damit wir nicht verletzt werden. Die <strong>Botschaft</strong> sollte immer sein &#8222;Ich verstehe, dass du sauer/wütend/enttäuscht bist und gleichzeitig möchte ich nicht, dass du mich schlägst, das tut mir weh!&#8220;.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Aggressives Verhalten ist immer ein <strong>Hilferuf</strong> deines Kindes. Mit ihm oder seiner Umgebung oder seinem Umfeld stimmt etwas nicht. Es liegt an uns, wach- und <strong>achtsam</strong> zu sein. Unser Kind zu fragen, ob es irgendetwas erlebt hat, was ihm seelischen oder körperlichen Schmerz bereitet hat, sowie unser eigenes Handeln immer wieder einmal zu <strong>reflektieren</strong>, was wir eventuell im Umgang mit unserem Kind besser machen könnten, denn dies kann die Situation wieder verbessern.</span></p>
<p>Zu guter Letzt möchte ich euch noch ein <strong>Zitat</strong> des verstorbenen Familientherapeuten <strong>Jesper Juul</strong> dalassen:</p>
<blockquote><p>&#8222;Aggressivität ist eine Möglichkeit der Umwelt zu sagen: Mir geht&#8217;s nicht gut!&#8220;</p></blockquote>
<p>Fallen euch noch mehr Gründe für aggressives Verhalten ein? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? In welchen Situationen hauen, treten und beißen eure Kinder und könnt ihr dabei selbst ruhig bleiben?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div id='c7075_31_19' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h3><span id="Quellennachweise">Quellennachweise:</span></h3>
<p>(1) + (5) + (6)+ (9) Buch <a href="https://www.amazon.de/Aggression-Gewalt-von-Kindern-Jugendlichen/dp/3642224652/ref=as_li_ss_tl?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;dchild=1&amp;keywords=%22Aggression+und+Gewalt+von+Kindern+und+Jugendlichen%22+von+Petermann/Koglin&amp;qid=1596009531&amp;s=books&amp;sr=1-1&amp;linkCode=ll1&amp;tag=melaniewittwer-21&amp;linkId=99f76445138a6dacd11480195b53d974&amp;language=de_DE" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">&#8222;Aggression und Gewalt von Kindern und Jugendlichen&#8220;*</a>von Petermann/Koglin</p>
<p>(2) + (3) <a href="https://www.fritzundfraenzi.ch/gesundheit/psychologie/mein-kind-ist-aggressiv-was-tun?page=all" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">https://www.fritzundfraenzi.ch/gesundheit/psychologie/mein-kind-ist-aggressiv-was-tun?page=all</a></p>
<p>(4) <a href="https://www.fritzundfraenzi.ch/erziehung/elternbildung/aggressive-kinder-grunde-und-tipps-fur-eltern?" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">https://www.fritzundfraenzi.ch/erziehung/elternbildung/aggressive-kinder-grunde-und-tipps-fur-eltern?</a></p>
<p>(7) Buch <a href="https://www.amazon.de/Schatz-ich-bin-Hause-Lebensjahre/dp/B087SHDJ8B/ref=as_li_ss_tl?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;dchild=1&amp;keywords=%E2%80%9Cschatz+ich+bin+zu+hause%E2%80%9D+von+jennifer+ehry-gissel&amp;qid=1596009632&amp;s=books&amp;sr=1-1-fkmr0&amp;linkCode=ll1&amp;tag=melaniewittwer-21&amp;linkId=6430ab89a6f56e60ce92284c5aeb3705&amp;language=de_DE" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">“Schatz ich bin zu Hause”</a> von Jenniffer Ehry-Gissel</p>
<p>(8) + (9) <a href="https://refubium.fu-berlin.de/bitstream/handle/fub188/1973/03_Kapitel3.pdf?sequence=4&amp;isAllowed=y" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">https://refubium.fu-berlin.de/bitstream/handle/fub188/1973/03_Kapitel3.pdf?sequence=4&amp;isAllowed=y</a></p>
<p>(10) <a href="https://mut-zur-stille.de/90-sekunden-wut-vom-umgang-mit-emotionen/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">https://mut-zur-stille.de/90-sekunden-wut-vom-umgang-mit-emotionen/</a></p>
<p></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/hauen-beissen-kratzen-10-gruende-fuer-aggressionen-bei-kindern/">Hauen, beißen kratzen -10 Gründe für Aggressionen bei Kindern</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
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		<title>Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Mar 2017 07:00:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderbuch]]></category>
		<category><![CDATA[aggressiv]]></category>
		<category><![CDATA[beißen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Endlich hab ich es durchgelesen! &#8222;Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn&#8220; ist ein wirklich tolles Buch! Ein Ratgeber, der in jedem Regal stehen sollte, meine ich. Warum? Das erfahrt ihr im folgenden Review. Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn Ein ziemlich langer Titel für ein Buch: &#8222;Das ... <a title="Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/das-gewuenschteste-wunschkind-aller-zeiten-treibt-mich-in-den-wahnsinn/" aria-label="Mehr zu Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="buchimgthumb" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;ASIN=3407864221&amp;Format=_SL250_&amp;ID=AsinImage&amp;MarketPlace=DE&amp;ServiceVersion=20070822&amp;WS=1&amp;tag=milchtropfen-21" alt="Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn" width="300" height="250" />Endlich hab ich es durchgelesen! &#8222;Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn&#8220; ist ein wirklich tolles Buch! Ein Ratgeber, der in jedem Regal stehen sollte, meine ich.</p>
<p>Warum? Das erfahrt ihr im folgenden Review.</p>
<p><span id="more-3614"></span><div id='c4850_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn</h2>
<p>Ein ziemlich langer Titel für ein Buch: <a href="http://amzn.to/2m8jLss" target="_blank" rel="nofollow noopener">&#8222;Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn: <span id="productTitle" class="a-size-large">Der entspannte Weg durch Trotzphasen&#8220;</span></a>*</p>
<p>Nun gibt es ja zahlreiche Erziehungsratgeber und ich traue mich schon gar nicht mehr, so etwas zu lesen. Ständig ist vom Belohnen und Bestrafen die Rede. Grenzen setzen. Konsequenzen spüren lassen. Ignorieren.</p>
<p>Ihr merkt, ich war auf der Suche nach einem etwas anderen Ratgeber. Und per Zufall fand ich den dann auch.</p>
<h2>Um was geht es?</h2>
<p>Der Titel ist ja schon sehr aussagekräftig. Das Kind, das man sich über alles gewünscht hat, treibt einen in den Wahnsinn. Wer hatte dieses Gefühl noch nicht? Man fühlt sich gleich verstanden.</p>
<p>In diesem Buch geht es nun darum, wie man mit der sogenannten Trotzphase seines Kindes entspannt umgehen kann.</p>
<p>Hierfür wird ein kleiner Exkurs ins kindliche Gehirn unternommen. Es wird gezeigt, dass Kinder im gewissen Alter noch gar nicht dazu in der Lage sind, sich so zu verhalten, wie es die Eltern (oder wer auch immer) gern hätten. Manchmal übersieht man auch einfach, wie jung unsere Kinder eigentlich noch sind. Man erwartet manchmal schlichtweg einfach zu viel von ihnen.</p>
<p>Auch auf die Frage, warum wir Eltern manchmal gern anders reagieren wollen, es aber nicht schaffen, wird näher eingegangen. Eine Reise in die eigene Kindheit bringt Licht ins Dunkel. Und ist sehr aufschlussreich. An den einen oder anderen Stellen wusste ich schon Bescheid. Bei manchen wiederum hatte ich auch meine Aha-Erlebnisse.</p>
<h2>Beispiele</h2>
<p>Ganz anders als bei Jesper Juul zum Beispiel strotzt das Buch nur so vor Beispielen. Eltern berichten aus ihrem Alltag mit Kind. Was geschehen ist. Wie sie regelrecht auf die Palme gebracht werden! Wie provokant ihre Kinder sind! Beinahe schon bösartig! Die wollen einfach nicht hören!</p>
<p>Den Erlebnissen der Eltern folgt dann die Auflösung der Autorinnen. Mal muss etwas weiter ausgeholt werden. Mal ist die Lösung so simpel, dass man auch selber hätte drauf kommen können.</p>
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</div></p>
<p>Zum Ende hin gibt es dann die Klassiker unter den Trotzphasenmomenten. Was kann man machen, wenn sich das Kind zum Beispiel nicht wickeln lassen will? Die Autorinnen verraten es &#8211; und vieles mehr. Was uns und unsere Kinder tatsächlich entspannter leben lässt.</p>
<p>Und ich rede hier so schwammig und nenne keine Beispiele, dabei würde ich so gern sämtliche Beispiele niederschreiben und gleich noch die Lösungen dazu. Aber das will ich nicht. Und darf ich auch gar nicht, glaube ich&#8230;</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Den Autorinnen Danielle Graf und Katja Seide ist hier wirklich ein großartiges, hilfreiches, einfühlsames Buch gelungen. Einfühlsam deshalb, weil es immer davon ausgeht, dass Kinder nicht böse sind. Dass sie keine kleinen Teufel sind, die es mit allen Mitteln zu erziehen gilt, wie es z.B. in der schwarzen Pädagogik hieß.</p>
<p>Das kindliche Verhalten hat immer einen Grund. Nur ist dieser für uns meist nicht so leicht zu erkennen. Dieses Buch hilft einem dabei, ein besseres Verständnis für das Verhalten, das wir schnell als &#8222;Trotzen&#8220; bezeichnen, zu bekommen. Ein feineres Gespür dafür zu bekommen, wie es in unseren Kindern aussieht und was in ihren Köpfen vor sich geht.</p>
<p>Es gibt so viele Bücher, in denen so viel Blödsinn drin steht. Und der langfristig gesehen derart schädlich für die Bindung zwischen Eltern und Kind ist. Wenn dann mal ein guter Ratgeber, wie eben dieser, rauskommt, dann sollten die Autorinnen für ihre Arbeit auch entsprechend be- und auch entlohnt werden. Also: <a href="http://amzn.to/2m8jLss" target="_blank" rel="nofollow noopener">Kauft es euch!</a>*</p>
<p>Auch, wenn euer Kind (noch) nicht &#8222;trotzt&#8220;, ist es ratsam, sich das Buch zu Gemüte zu führen. Ich habe es beispielsweise in Vorbereitung auf die kommenden &#8222;Trotzphasen&#8220; (ich mag das Wort einfach nicht) gekauft. Wenn es dann bei uns so weit ist, weiß ich in etwa Bescheid, wie ich damit umzugehen habe.</p>
<p>Und selbstverständlich ist dieser Ratgeber nicht nur für Eltern gedacht. Er ist für all jene gedacht, die Umgang mit Kindern pflegen. Seien es Oma, Opa, Tante, Onkel, Erzieher/innen, Ärztinnen und Ärzte, Friseurinnen und Friseure oder wer auch immer. Es lohnt sich, seinen Horizont zu erweitern und zu verstehen, warum wir Menschen uns manchmal verhalten, wie wir uns verhalten.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/das-gewuenschteste-wunschkind-aller-zeiten-treibt-mich-in-den-wahnsinn/">Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
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		<title>Baby beißt beim Stillen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jun 2016 18:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
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		<category><![CDATA[baby]]></category>
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		<category><![CDATA[Zahnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es kommt völlig unerwartet und trifft dich wie ein Schlag ins Gesicht. Wenn das Baby beim Stillen ständig in die Brust beißt, kommt man schnell an den Rand der Verzweiflung. Was mir geholfen hat, ohne abstillen zu müssen, teile ich dir in diesem Beitrag mit. Baby beißt beim Stillen Da hatten mein Baby und ich ... <a title="Baby beißt beim Stillen" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/baby-beisst-beim-stillen/" aria-label="Mehr zu Baby beißt beim Stillen">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/baby-beisst-beim-stillen/">Baby beißt beim Stillen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es kommt völlig unerwartet und trifft dich wie ein Schlag ins Gesicht.</p>
<p>Wenn das Baby beim Stillen ständig in die Brust <strong>beißt</strong>, kommt man schnell an den Rand der Verzweiflung.</p>
<p>Was mir geholfen hat, ohne abstillen zu müssen, teile ich dir in diesem Beitrag mit.<span id="more-765"></span><div id='c7314_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Baby beißt beim Stillen</h2>
<p>Da hatten mein Baby und ich endlich die furchtbaren <a href="https://www.milchtropfen.de/stillprobleme/" rel="noopener">Stillprobleme</a> hinter uns gelassen. Wunde oder gar blutende Brustwarzen waren kein Thema mehr. Ebenso die <strong>Angst</strong> vor dem nächsten Anlegen. Kein Zähne zusammenbeißen, kein Zehen zusammenkneifen mehr. Es war so schön. Endlich genossen wir beide das Stillen.</p>
<p>Und dann das! Abends, wenn es ins Bett gehen sollte, fing das mit dem Beißen an. Ich sah es in seinem Blick. Es war ganz merkwürdig. Er starrte die Brust an, machte eine komische Bewegung mit den Lippen und zog, während er den Kopf wegzog, die Brustwarze durch seinen Mund. Dabei strichen seine Zähne an meiner Brust entlang.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-8735 pintbild" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-beisst-beim-stillen.jpg" alt="Baby beißt beim Stillen - Mögliche Gründe und Tipps wie man reagieren kann | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="800" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-beisst-beim-stillen.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-beisst-beim-stillen-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-beisst-beim-stillen-287x430.jpg 287w" sizes="auto, (max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<h2>Erste Reaktion</h2>
<p>Es tat echt weh! Es tat so weh, dass ich laut <strong>&#8222;AUA!&#8220;</strong>, schrie, aber es interessierte ihn gar nicht. Ganz unschuldig guckte er meine Brust an und wollte wieder gestillt werden. Da ich das zum ersten Mal erlebt hatte, dachte ich, es wäre ein Versehen gewesen und gab ihm wieder die Brust. Und dann biss er wieder zu. Diesmal presste er seine Lippen derartig zusammen, dass meine Brustwarze eingequetscht wurde. Das war echt fies!</p>
<p>Anfangs sagte ich mir noch &#8222;Ruhig Blut.&#8220; und erklärte ihm, dass es wehtut, wenn er beißt und dass er damit aufhören soll. Doch als das nichts brachte, reagierte ich irgendwann verärgert. Er sieht doch, dass ich <strong>Schmerzen</strong> habe. Und dennoch macht er es wieder und wieder. Ich war fassungslos! Beleidigt! Empört! Verletzt! Ich sagte ihm laut, klar und deutlich, dass er das Beißen lassen soll.</p>
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<p>Und als auch das nicht fruchtete, begann ich irgendwann zu drohen. Ich sagte, ich würde <strong>abstillen</strong>. Jetzt gleich, sofort und auf der Stelle. Manchmal musste ich aus schierer Wut ganz schnell das Zimmer verlassen und sein Papa musste dann seinen Beitrag leisten. Ich wiederum nutzte die Zeit, um runterzukommen. Gar nicht so leicht, wenn einem zuvor in die Brustwarze (!!) gebissen wurde.</p>
<p>Und als ich wieder klar denken konnte, merkte ich, dass das gerade eben völliger Blödsinn war, den ich da von mir gegeben habe. Meine Güte, er ist noch so klein. Wie soll er begreifen, dass er mir weh tut? Er macht es doch nicht absichtlich. Und diese lächerlichen Drohungen, wie sofort abzustillen, bringen überhaupt nichts. Es muss einen anderen Grund geben.</p>
<h2>Mögliche Gründe für&#8217;s Beißen</h2>
<p>Ich merkte, dass ich nicht weiterkam und suchte in verschiedenen Foren und Blogs nach <strong>Ratschlägen</strong>. Ich werd&#8216; doch nicht die erste Mutter mit diesem Problem sein. Und siehe da: Zig Tipps sprangen mir ins Auge und wollten gelesen werden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-770" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-beisst-beim-stillen-hand-auf-tastatur.jpg" alt="Baby beißt beim Stillen - Hand auf Tastatur" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-beisst-beim-stillen-hand-auf-tastatur.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-beisst-beim-stillen-hand-auf-tastatur-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p><a href="https://www.babycenter.de/a9992/was-tun-wenn-ihr-stillbaby-bei%C3%9Ft" target="_blank" rel="noopener">Gründe, aus denen das Baby zubeißt</a>, können zum Beispiel folgende sein:</p>
<ul>
<li>Langeweile, weil es gar keinen Hunger hat</li>
<li>Drang nach Aufmerksamkeit, falls die Mutti beim Stillen abgelenkt ist</li>
<li>Enttäuschung, wenn der Milchfluss nicht schnell genug einsetzt</li>
<li>Fehlspannungen im Kiefer oder aber im ganzen Körper</li>
</ul>
<p>Dann stieß ich auf einen weiteren Grund: Das Baby hat <strong>Schmerzen</strong>, z.B. durch das Zahnen. Könnte bei uns tatsächlich zutreffen.</p>
<p></p>
<h2>Was tun, wenn das Baby beim Stillen beißt</h2>
<p>Die meisten Mütter und Ratgeber empfehlen, das Stillen zu unterbrechen, sobald das Baby zubeißt. Und dann ordentlich schimpfen!</p>
<p>Ich weiß! In die Brust gebissen zu werden, ist total kacke! Es ist eins der beschissensten Gefühle, die ich kenne! Ich verstehe total, wenn du da &#8211; wie ich &#8211; kurz vorm Ausrasten bist. Oder sogar ausrastest. Auch ich bin laut geworden. Hat mein Baby nur Null interessiert.</p>
<p>Da kann ich ehrlich gesagt von Glück reden. Denn laut &#8222;Nein!&#8220; oder sonstwie aufzuschreien, könnte mitunter sogar <strong>negative Folgen</strong> haben:</p>
<ol>
<li><a href="http://www.gewuenschtestes-wunschkind.de/search?q=+bei%C3%9Fen" target="_blank" rel="noopener">Ursache-Wirkung-Prinzip</a>: Dein Baby erkennt, dass auf seine Handlung (Beißen) eine Reaktion (lauter Aufschrei) folgt. Es könnte versuchen, herauszufinden, ob diese Reaktion immer auftritt. Und dann hast du ein richtiges Problem!</li>
<li>Stillstreik: Dein Baby könnte von deinem lauten Aufschrei derart erschreckt werden, dass es nicht mehr gestillt werden möchte. Es geht in den <strong>Stillstreik</strong>. Dann hast du zwar das Problem mit dem Beißen hinter dir, dafür aber ein neues, größeres an der Backe.</li>
</ol>
<p><div id='c9148_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
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<h3>Also was tun? Wie &#8222;richtig&#8220; reagieren?</h3>
<p>&#8222;Gewünschtestes Wunschkind&#8220; rät, das Verhalten (nicht das Kind!) so gut es geht zu <strong>ignorieren</strong>. Ja, haha, ich weiß. Klingt irre. Aber wenn du dem Beißen keinerlei Beachtung schenkst, gibt es auch keine Reaktion, die wiederholt werden will. Es soll so wohl schneller vorbei gehen.</p>
<p>Nun kannst du ja schlecht dabei zusehen, wie dir die Brust zerbissen wird, und dabei gleichzeitig noch ruhig bleiben. Hier gilt es ganz klar, dich zu <strong>schützen</strong>: Steck deinen kleinen Finger in den Mundwinkel deines Kindes und löse die Brustwarze sanft (!) vom Babymund.</p>
<p>Weil ich davon ausging, dass es bei uns am Zahnen liegt, habe ich gedacht: Mein Baby braucht etwas zum Kauen, Knietschen, Beißen. Also: Auf, auf! Fingerzahnbürste und <a href="http://amzn.to/28NHdk2" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Beißring</a>* geschnappt und meinem Kleinen zum Herumknatschen hingehalten. Er kaute vergnügt darauf herum, legte es nach einer Weile Herumsnatschen beiseite und wollte wieder gestillt werden. Und siehe da: Kein Beißen mehr! Vielleicht klappt das auch bei dir?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6407" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-sitzt-lacht-und-haelt-beissring-in-der-hand.jpg" alt="Baby sitzt, lacht und hält Beißring in der Hand" width="679" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-sitzt-lacht-und-haelt-beissring-in-der-hand.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-sitzt-lacht-und-haelt-beissring-in-der-hand-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-sitzt-lacht-und-haelt-beissring-in-der-hand-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<h2>Und was, wenn es nun nicht die Zähne sind?</h2>
<p>Versuche, die <strong>Ursache</strong> des Beißens herauszufinden. Je nachdem kannst du dann entsprechend handeln:</p>
<p>Ist es Langeweile? Dann (sanft!) abdocken und die Langeweile bekämpfen. Spielt was, macht einen Spaziergang, kocht, putzt&#8230; Ich bin mir sicher, in dem Alter findet dein Baby alles, was du machst, hochinteressant.</p>
<p>Wenn der <strong>Milchspendereflex</strong> nicht schnell genug für dein Baby einsetzt, oder es deine Aufmerksamkeit will: Sei vollkommen bei deinem Baby. Wenn dir eine Million Sachen durch den Kopf gehen, schreib sie auf, damit sie aus deinem Kopf verschwinden und du zur Ruhe kommen kannst. Hört gemeinsam ruhige Musik. Mach es dir und deinem Baby so richtig schön gemütlich und kuschlig. Leg das Handy, oder was auch immer du gerade machst, beiseite und widme dich deinem Baby.</p>
<p>Was noch helfen könnte, um den <a href="https://www.babyclub.de/hebammensprechstunde/fragen/13438296.wie-kann-ich-den-milchfluss-anregen.html" target="_blank" rel="noopener">Milchspendereflex anzuregen</a>: Massier deine Brust vor dem Stillen mit Stillöl, erwärme sie vorher oder trink etwas Warmes. Ich denke allerdings eher, dass hier Ruhe der Schlüssel zum Erfolg ist, aber probier dich aus.</p>
<p>Und wenn alles nichts hilft, kann es meiner Meinung nach nicht schaden, mal beim Osteopathen vorbeizuschauen. Vielleicht liegt tatsächlich eine Blockade vor, die behoben werden muss.</p>
<h2>Loben und Bestrafen</h2>
<p>Nochmal zurück zum Loben und Bestrafen, weil mir dieses Thema sehr wichtig ist.</p>
<p>Viele raten dazu, ihr Baby zu <strong>loben</strong>, wenn es sich &#8222;lieb&#8220; verhält, also nicht beißt usw. Dann kriegt es eine Extraportion Küssen, Kuscheln, lieb Reden und dergleichen.</p>
<p>Im Umkehrschluss soll das Baby in irgendeiner Form <strong>bestraft</strong> werden, wenn es beißt. Damit es lernt, dass es etwas Falsches getan hat. Es wird geraten, dass Baby auszuschimpfen, abzulegen oder die Brust an das Baby zu drücken, damit es keine Luft mehr bekommt und von der Brust geht.</p>
<p>Dass es sich hier um ein Baby handelt, und nicht um ein Kind, das schon Zusammenhänge herstellen kann, vergessen da viele. Was das Baby mitbekommt: Die Milch wird ihm verweigert (aus einem Grund, den es nicht kennt), Mama guckt grimmig und ist furchtbar laut (aus irgendeinem Grund, den es auch nicht kennt), es kriegt keine Luft (!) oder es wird abgelegt. Babys sind Traglinge. Sie brauchen unseren Schutz, und den am besten in unseren Armen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-766" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-auf-dem-arm-seiner-mutter.jpg" alt="Baby auf dem Arm seiner Mutter" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-auf-dem-arm-seiner-mutter.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-auf-dem-arm-seiner-mutter-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wird ein Baby <strong>abgelegt</strong>, bekommt es Angst. Es kann ja nicht ahnen, dass hier keine gefährlichen Raubtiere herumstreunen, die es fressen wollen. Es weiß nicht, ob und wann es wieder den beruhigenden Duft von dir einatmen und deine Körpernähe spüren wird. Es lebt im Jetzt. Jetzt liegt es irgendwo und fühlt sich schrecklich. Es will zu dir. Dass du ihm gerade eine Lektion erteilen willst, weil es gebissen hat, weiß doch dein Baby nicht. Es ist ein Baby!</p>
<p>Und dein Baby ist auch kein Hund, der dressiert werden muss. Loben für &#8222;gutes&#8220; Benehmen, Bestrafen für &#8222;schlechtes&#8220;. Was dein Baby braucht, ist Liebe. Bedingungslose. Versuch, den Grund für das Beißen herauszufinden und nicht, dein Baby mit <strong>Liebesentzug</strong> zu strafen. Versuch es. Bei mir hat es auch nicht immer geklappt und ich bin ausgeflippt. Das tut ja auch weh! Du darfst auch ruhig wütend sein. Du hast Schmerzen. Aber in meinen Augen ist es wenig hilfreich, dein Kind dafür zu bestrafen. Kümmer dich um deine schmerzende Brust und hab dein Baby trotzdem lieb.</p>
<p>Ich drücke dir die Daumen und hoffe, dass du das Problem rasch lösen kannst. Ich weiß genau, wie man sich in solchen Momenten fühlt. Darum wünsche ich dir, dass die Ursache schnell gefunden und behoben werden kann.</p>
<p>Alles Gute!</p>
<p><div id='c2389_31_19' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Nachtrag: 19.07.2017 (Beißen beim Einschlafen)</h2>
<p>Der kleine Mann ist jetzt knapp 28 Monate alt und wird IMMER NOCH gestillt! 😉 Schnuller hat er keinen; dafür braucht er aber weiterhin die Brust zum <strong>Einschlafen</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6408" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/kind-schlaeft-im-bett.jpg" alt="Kind schläft im Bett" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/kind-schlaeft-im-bett.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/kind-schlaeft-im-bett-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/kind-schlaeft-im-bett-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Manchmal ist es so, dass er dann, bevor er sich ins Traumland verabschiedet, in die Brustwarze beißt. Und das tut höllisch weh, sag ich dir! Selbst, wenn ich vor Schmerz laut aufschreie, macht er nur mal kurz die Augen auf und schläft dann weiter (immer noch in die Brust beißend).</p>
<p>Ich handhabe das derzeit so: Nachdem ich also laut aufgeschrien habe und in Panik bin (im Gegensatz zum kleinen Mann), weiß ich: Jetzt muss ich schnell sein! Kleinen Finger in den Mundwinkel des kleinen Mannes klemmen und vorsichtig (!) versuchen, von der Brust zu <strong>lösen</strong>.</p>
<p>Manchmal geht er dann komplett ab, dreht sich um und schläft weiter. Oder er sucht dann nochmal die Brust. Aber dann beißt er zumindest nicht mehr, sondern ist wieder richtig angedockt. Das tut dann wenigstens nicht mehr weh.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/baby-beisst-beim-stillen/">Baby beißt beim Stillen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
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