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	<title>Bett &#8211; Milchtropfen</title>
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	<title>Bett &#8211; Milchtropfen</title>
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		<title>Mein Kind will nicht schlafen gehen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jun 2017 06:00:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dein Kind will nicht schlafen gehen, du bist einfach nur hundemüde und willst den Tag endlich beenden? Ich sag dir, was du in solchen Momenten tun kannst. Mein Kind will nicht schlafen gehen 21 Uhr kommen wir von einer langen Autofahrt endlich zu Hause an. Der kleine Mann ist bereits eingeschlafen. Perfekt! Einfach hochtragen, ins Bett ... <a title="Mein Kind will nicht schlafen gehen" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/mein-kind-will-nicht-schlafen-gehen/" aria-label="Mehr zu Mein Kind will nicht schlafen gehen">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Dein Kind will nicht schlafen gehen, du bist einfach nur hundemüde und willst den Tag endlich beenden? Ich sag dir, was du in solchen Momenten tun kannst.<span id="more-5407"></span></p>
<h2>Mein Kind will nicht schlafen gehen</h2>
<p>21 Uhr kommen wir von einer langen Autofahrt endlich zu Hause an. Der kleine Mann ist bereits eingeschlafen. Perfekt! Einfach hochtragen, ins Bett legen und dann die Zeit zu zweit genießen.</p>
<p>Der Papa hievt den kleinen Mops aus dem Auto. Plopp! Da gehen die Augen auf! Hrmpfgmblb&#8230; Naja. Vielleicht schläft er oben im Bett weiter&#8230;</p>
<p>Während der Papa die restlichen Koffer und Taschen in den 5. Stock schleppt, stille ich den kleinen Mann im Bett. Die Fenster sind weit aufgerissen, um für frische Luft zu sorgen. Der Vorhang ist zu, damit es nicht so hell im Zimmer ist. Wir liegen eng aneinander gekuschelt im Bett. Eingemummelt in unsere Decke. Die Augen werden immer kleiner. Und kleiner. Und kleiner. Ich selber bin auch kurz vor der Abreise ins Traumland.</p>
<p>Plopp! gehen die Äuglein wieder auf. Der Papa war nämlich so verrückt zu versuchen, die Tür leise zu zu machen. Was für ein fataler Fehler!</p>
<h2>Wasser</h2>
<p>&#8222;Wasser!&#8220;, ruft der kleine Mann &#8211; inzwischen kerzengerade im Bett sitzend &#8211; zu mir. Kennst du sicher auch von dir oder? Du liegst schon im Bett, da bemerkst du, dass deine Blase drückt. Oder deine Kehle jetzt schon trocken ist und nach Wasser schreit, und du weißt, dass du ohne nicht gut schlafen wirst.</p>
<p>Es ist nicht schön, sich in solchen Momenten wieder aus dem kuschlig weichen Bett zu hieven. Aber machbar. Und wenn es ums Kind geht, bist du bestimmt noch einen Tick motivierter, dieses <strong>Bedürfnis</strong> umgehend zu stillen. Die ohrenbetäubenden, herzzerreißenden Folgen, es nicht sofort und auf der Stelle zu erledigen, haben wir sicher schon alle erlebt.</p>
<p>Also auf, auf! Wasser holen. Kind trinkt genüsslich sein Wasser. Wir stellen das Glas beiseite. Kuscheln. Stillen. Jetzt wird weiter geschlafen.</p>
<h2>Spielen</h2>
<p>&#8222;Mama bielen?&#8220; höre ich mein Kind mit Engelszunge fragen. Ich schaue auf die Uhr: 21:30 Uhr. Hmjaok&#8230; SO spät ist es noch nicht. Und wie ich aus Erfahrung weiß: Ein waches Kind ist <strong>wach</strong> und will alles andere als schlafen. Ich persönlich bin noch nicht am Limit, also geht es rüber ins Kinderzimmer zum Spielen und Austoben. Irgendwann muss die angesammelte Energie vom Kind ja auch mal verloren gehen.</p>
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<h2>Staffellauf</h2>
<p>Die Zeit verrinnt. Ich werde immer müder. Der kleine Mann ist unverändert wach. Der Papa löst mich ab und spielt jetzt mit dem Kleinen. In der Zeit tanke ich <strong>Energie</strong>. Ich merke, es wird noch ein langer Abend. Erst dusche ich. Surfe im Internet. Mache uns allen noch einen kleinen Snack aus Stullen und Salat.</p>
<p>Als ich mit dem Essen ins Kinderzimmer komme, liegt der Papa niedergestreckt am Boden. Der kleine Mann &#8211; welch Wunder &#8211; spielt unverändert weiter. Also nehme ich jetzt wieder den imaginären Stab in die Hand und drehe meine Runden.</p>
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<h2>Warum will mein Kind nicht schlafen?</h2>
<p>Das ist ja zum Glück nicht jeden Abend so. Momentan häuft es sich gerade, was auch der Grund für diesen Beitrag ist. In schlimmen Situationen stelle ich mir dann immer die Frage: <strong>Warum?</strong> Warum kann mein Kind nicht einfach schlafen gehen? Jetzt! Es hat SO viel erlebt! Da muss die Energie doch längst flöten gegangen sein! Denkste!</p>
<p>Die Frage ist einfach zu beantworten, wenn beispielsweise ein Grundbedürfnis noch nicht gestillt wurde. Wenn der kleine Mann Durst oder Hunger hat. Oftmals ist es auch einfach ein Zeichen, dass er noch auf Toilette muss. Logisch, dass er davor die ganze Zeit nervös ist und rumhibbelt. Ist es dann endlich so weit, atmen wir alle erleichtert auf. Denn wir wissen: Okay, DAS war der Grund! Ah!</p>
<p>Aber so durchschaubar ist unser Sohn dann doch nicht. Manchmal ist er uns auch einfach nur ein Rätsel. Ist er krank? Nö. Langweilt er sich? Hat er zu wenig am Tag erlebt und zu viel Energie, die noch raus muss? Oder hat er vielleicht ZU viel erlebt, ist einfach überdreht und braucht eine beruhigende Umgebung?</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5430" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/06/kind-liest-mit-papa-buch-im-bett.jpg" alt="Mein Kind will nicht schlafen gehen - Kind liest mit Papa Buch im Bett" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/06/kind-liest-mit-papa-buch-im-bett.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/06/kind-liest-mit-papa-buch-im-bett-300x190.jpg 300w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/06/kind-liest-mit-papa-buch-im-bett-30x19.jpg 30w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Herauszufinden, warum das Kind nicht schlafen gehen will, kostet Zeit. Oftmals sagen wir uns dann einfach: Keine Ahnung, was es ist. Kein Schimmer, warum er noch nicht schlafen will oder kann. Ist halt jetzt einfach so. Machen wir das beste draus.</p>
<h2>Wenn Bedürfnisse kollidieren</h2>
<p>Solche Abende sind selten, aber sie kommen durchaus vor. Es ist in unseren Augen kein Weltuntergang, wenn der kleine Mann noch Wasser trinken will. Oder merkt, er muss auf die Toilette. Es ist auch ok, wenn er spürt, dass er noch gar nicht müde ist und lieber spielen will.</p>
<p>Problematisch wird es erst, wenn seine <strong>Bedürfnisse</strong> nach Spielen mit unseren Bedürfnissen nach Ruhe, Schlaf und Erholung kollidieren. Welches Bedürfnis wiegt mehr, frage ich dich.</p>
<p>Die Antwort: Alle. Alle Bedürfnisse sind in diesem Moment gleich bedeutend. Ein waches Kind will nicht schlafen. Wenn ich es jetzt zum Schlafen zwinge, wäre das übergriffig und vor allem völlig unsinnig. Zum Einen weil ich sein Körpergefühl übergehe. Ich bilde mir ein, seinen Körper besser zu kennen, als es selbst.</p>
<p>Zum anderen kann ich mir gut vorstellen, dass es auch zukünftig Probleme bereiten wird, das Kind ins Bett zu bringen. Es hat das Erlebnis mit einem negativen Gefühl abgespeichert. Ich glaube nicht, dass ein Kind mit Zwang fortan lieber ins Bett gehen wird. Vielleicht irgendwann mal aus Resignation. Aber da wollen wir ja nicht hin, nicht wahr?</p>
<p>Und genau so wenig wollen wir, dass unsere Bedürfnisse überrannt werden. Wenn wir unsere <strong>persönlichen Grenzen</strong> schon nicht wahren, wer wird es dann tun? Niemand. Also was tun?</p>

<h2>Bedürfnisse erfüllen</h2>
<p>In den Momenten, in denen wir alle etwas anderes wollten, haben wir auch entsprechend unseren <strong>Bedürfnissen</strong> gehandelt. Der Papa muss noch was für die Arbeit erledigen? Dann los. Ich bin müde und brauche meinen Schlaf, damit ich Kraft für den nächsten Tag tanken kann? Gute Nacht.</p>
<p>Moment mal! Und jetzt? Was ist mit meinem Kind, das noch spielen will? Ich lass es spielen. Mein Kind will malen? Hier sind die Malsachen. Da kann es sich austoben.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5421" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/06/mein-kind-will-nicht-schlafen-gehen-kind-malt.jpg" alt="Mein Kind will nicht schlafen gehen - Kind malt" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/06/mein-kind-will-nicht-schlafen-gehen-kind-malt.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/06/mein-kind-will-nicht-schlafen-gehen-kind-malt-300x190.jpg 300w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/06/mein-kind-will-nicht-schlafen-gehen-kind-malt-30x19.jpg 30w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wenn es müde ist, kann es zu mir ins Bett kommen. Ich warte dort. Das lässt sich auf beinahe jede Aktivität anwenden, behaupte ich jetzt mal. Unser Sohn will auch mal gern spät abends noch Tablet schauen. Wir ließen ihn. Während wir Eltern schon völlig kaputt im Bett lagen, sah der kleine Mann seine Lieblingskindersendungen auf YouTube.</p>
<p>Was wir feststellen konnten: Der kleine Mann kommt irgendwann tatsächlich zu uns ins Bett und sagt, er ist müde. Schnell aufs Bett. Zudecken. Kuscheln. Stillen. Und alle schlafen im Nu (weiter).</p>
<p>Probier es aus. Lass dein Kind <strong>spüren</strong>, wann es ins Bett gehen will. Wann es müde ist, soll dein Kind entscheiden. Wir haben anfangs wirklich mit dieser Entscheidung gehadert. Morgens geht es doch wieder früh raus. Der Wecker klingelt. Ja, auch bei Eltern, die ihr Kind nicht in die Kita geben, klingelt der Wecker. Meistens zumindest. Wenn Verpflichtungen, Termine, anstehen. Ansonsten haben wir die Freiheit auszuschlafen. Aber wenn der Wecker klingelt, müssen auch wir aufstehen.</p>
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<h2>Früh aufstehen</h2>
<p>Bei vielen Familien klingelt morgens der Wecker. Früh aufstehen. Frühstücken. Fertig machen. Kita. Schule. Job. Blablabla. Da kann man nicht <strong>ausschlafen</strong>, wie man es gern hätte, sondern wartet sehnlichst aufs Wochenende. Oder den schon längst überfälligen Urlaub.</p>
<p>Ich habe festgestellt, dass es morgens &#8211; bis auf wenige Ausnahmen &#8211; ganz wunderbar bei uns mit dem Aufstehen klappte. Wir lassen den Vorhang an manchen Stellen auf, damit wir morgens zusätzlich von der Sonne geweckt werden. <strong>Tageslicht</strong> ist der perfekte Wecker. Klappt perfekt im Sommer. Im Winter muss man sich dann einen <a href="http://amzn.to/2qVFrpK" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Tageslichtwecker</a>* organisieren oder was anderes einfallen lassen.</p>
<p>Sanft wecken ist auch unumgänglich. Lieber früher den Wecker stellen, damit man sich an das frühe Aufstehen herantasten kann. Wir wecken den kleinen Mann mit einem lieben &#8222;Guten Morgen.&#8220;, dann werden wir schon angelächelt und es kommt &#8222;Guten Morgen.&#8220; zurück.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5416" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/06/mein-kind-will-nicht-schlafen-gehen-kind-gaehnt-im-bett.jpg" alt="Mein Kind will nicht schlafen gehen - Kind gähnt im Bett" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/06/mein-kind-will-nicht-schlafen-gehen-kind-gaehnt-im-bett.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/06/mein-kind-will-nicht-schlafen-gehen-kind-gaehnt-im-bett-300x190.jpg 300w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/06/mein-kind-will-nicht-schlafen-gehen-kind-gaehnt-im-bett-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Das ist natürlich ideal. Aber auch unser Hummelfred hat mal morgens kein Bock zum Aufstehen. Sagt klar und deutlich, dass er noch müde ist und verkriecht sich in den Kissen. Hält sich die Augen zu. Ihm hilft dann immer, gestillt zu werden (perfekter Morgengruß, sag ich nur). Aber auch kuscheln und leise reden hilft, damit er langsam wach wird.</p>
<h2>Tipps</h2>
<p>Damit du weißt, was zu tun ist, wenn es demnächst wieder länger dauert beim Zubettgehen. Hier gibt es noch ein paar nützliche Tipps:</p>
<h3>Mittagsschlaf so früh wie möglich</h3>
<p>Lass dein Kind so <strong>früh</strong> wie möglich Mittagsschlaf machen. Wenn es erst um 16 Uhr schläft, ist es klar, dass die Nacht dann länger gehen wird.</p>
<h3>Mittagsschlaf ausfallen lassen</h3>
<p>Ein heikles Thema. Wenn ein Kind müde ist, ist es müde. Es denkt nicht daran, dass es schon &#8222;zu spät&#8220; dafür ist. Wer entscheidet das überhaupt? Du. Denn du weißt, abends geht es pünktlich ins Bett. Damit ihr früh ausgeschlafen seid und Kraft für den Tag habt.</p>
<p>Aber das kann dein Kind noch gar nicht abschätzen. Hätte es keinen geplanten Tagesablauf, müsste es nicht zu einer bestimmten Zeit schlafen gehen, sondern erst, wenn es tatsächlich müde ist. So ist es nun aber teils in unserer Gesellschaft und deshalb ist ein früher Mittagsschlaf wünschenswert.</p>
<p>Wenn dein Kind nun aber erst spät müde wird (&#8222;zu spät&#8220; deiner Ansicht nach), versuch den Mittagsschlaf <strong>ausfallen</strong> zu lassen. Das geht aber nur, wenn dein Kind auch mitmacht. Wenn ihr z.B. was Geiles unternehmt. Mit viel Action und Abenteuer und Ablenkung.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5417" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/06/mein-kind-will-nicht-schlafen-gehen-kind-spielt-mit-kugelbahn.jpg" alt="Mein Kind will nicht schlafen gehen - Kind spielt mit Kugelbahn" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/06/mein-kind-will-nicht-schlafen-gehen-kind-spielt-mit-kugelbahn.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/06/mein-kind-will-nicht-schlafen-gehen-kind-spielt-mit-kugelbahn-300x190.jpg 300w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/06/mein-kind-will-nicht-schlafen-gehen-kind-spielt-mit-kugelbahn-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Dafür geht es abends dann binnen 5 Minuten ins Traumland. Das ist dann immer so schön einfach, finde ich. Aber geht auch nicht immer. Nämlich dann, wenn dein Kind den Mittagsschlaf dringend nötig hat.</p>
<h3>Später Mittagsschlaf</h3>
<p>Wenn der kleine Mann erst spät richtig müde wurde und quengelte wegen jeder Kleinigkeit und nachmittags dringend ein Nickerchen brauchte, half alles nichts. Dann legte ich ihn zum Schlafen hin. Hier hast du jetzt verschiedene Möglichkeiten:</p>
<p>Du lässt dein Kind &#8222;<strong>ausschlafen</strong>&#8222;. Stell dich drauf ein, dass der Nachtschlaf sehr spät sein wird. Leg dich in dem Fall neben dein Kind und nimm auch eine Mütze voll Schlaf. Dann bist du für den langen Abend gewappnet.</p>
<p>Du <strong>weckst</strong> dein Kind nach einer gewissen Zeit. Bei uns ist der Moment einfach abzupassen und dauert etwa eine Stunde. Nach einer Stunde Mittagsschlaf wird der kleine Mann kurz wach und sucht nach mir (will Milch und kuscheln und weiterschlafen). Dann kann ich ihn gut wecken. Hilfreich ist auch hier ein geöffneter Vorhang für Tageslicht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5419" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/06/mein-kind-will-nicht-schlafen-gehen-kind-schlaeft-neben-mama-im-bett-1.jpg" alt="Mein Kind will nicht schlafen gehen - Kind schläft neben Mama im Bett" width="679" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/06/mein-kind-will-nicht-schlafen-gehen-kind-schlaeft-neben-mama-im-bett-1.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/06/mein-kind-will-nicht-schlafen-gehen-kind-schlaeft-neben-mama-im-bett-1-300x190.jpg 300w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/06/mein-kind-will-nicht-schlafen-gehen-kind-schlaeft-neben-mama-im-bett-1-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>Wenn ich ihn dann noch in ein Gespräch verwickle, was wir jetzt tolles anstellen können (und es ihn interessiert), stehen wir auf. Der Besuch auf dem Spielplatz oder bei den Großeltern sind unsere Favoriten. Was lässt dein Kind aus dem Bett hüpfen? Sollte es nicht funktionieren, bin ich immer noch dafür, mein Kind weiter schlafen zu lassen. Ich leg mich dann wie gesagt auch einfach mit dazu, um Kraft zu schöpfen.</p>
<h3>Grundbedürfnisse erfüllen</h3>
<p>Hat dein Kind noch Durst oder Hunger, obwohl es schon im Bett liegt? Durst und Hunger sind <strong>Grundbedürfnisse</strong>. Erfülle sie. Wenn du dir den Gang zur Küche ersparen willst, leg das nächste Mal Trinken auf den Nachttisch.</p>
<p><strong>Essen</strong> würde ich nur zubereiten, wenn danach verlangt wird. Einfach, weil es bei uns so selten vorkommt, dass der kleine Mann abends doch noch was essen will, obwohl es schon Abendbrot gab. Und andererseits wäre es schade, das doch nicht angerührte Essen wegschmeißen zu müssen.</p>
<div id='c7848_31_19' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div>
<h3>Bedürfnisse aller erfüllen</h3>
<p>Wenn es dann Abend wird und du merkst, dein Kind ist noch nicht müde, spiele mit ihm so lange du kannst. Lass es sich austoben. Macht eine Nachtwanderung. Was auch immer.</p>
<p>Aber denk auch an dich! Bist du müde und brauchst JETZT deine Ruhe, dann kommuniziere das deinem Kind und leg dich hin. In manchen Fällen schrie der kleine Mann dann wie am Spieß, weil ich bleiben sollte. Hier hab ich mir zwei Varianten zurecht gelegt:</p>
<p>Ich nehm den kleinen Mann mit und lass ihn im <strong>Bett</strong> spielen oder Tablet gucken oder was auch immer. Wenn ich hundemüde bin, schlafe ich bei jedem Geräusch ein. Da kann die Welt untergehen.</p>
<p>Wenn ich noch nicht ganz zermürbt bin, schnapp ich mir wie der Papa auch mal ein <strong>Kissen</strong> und leg mich neben den kleinen Mann ins Kinderzimmer. An sich will er in dem Moment gar nicht, dass man mitspielt. Er will es nur nicht allein. Ein guter Moment, um Kraft zu tanken.</p>
<h3>Unterstützung</h3>
<p>Und wo wir schon beim Thema &#8222;Kraft tanken&#8220; sind. In solchen Momenten ist eine verlässliche <strong>Unterstützung</strong> ideal. In meinem Fall ist es mein Mann, der einspringt, wenn ich am Ende meiner Kräfte bin.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5420" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/06/mein-kind-will-nicht-schlafen-gehen-kind-steckt-mit-papa-murmeln-in-eisenbahn.jpg" alt="Mein Kind will nicht schlafen gehen - Kind steckt mit Papa Murmeln in Eisenbahn" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/06/mein-kind-will-nicht-schlafen-gehen-kind-steckt-mit-papa-murmeln-in-eisenbahn.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/06/mein-kind-will-nicht-schlafen-gehen-kind-steckt-mit-papa-murmeln-in-eisenbahn-300x190.jpg 300w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/06/mein-kind-will-nicht-schlafen-gehen-kind-steckt-mit-papa-murmeln-in-eisenbahn-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Für andere sind es die Eltern. Schwiegereltern. Die beste Freundin, die in schlimmen Fällen auch nachts vorbeikommt. Andere zählen auf die Hilfe von freundlichen Nachbarn. Auf wen kannst du in solchen Momenten zählen?</p>
<h3>Vertrauen</h3>
<p>Hab Vertrauen in dein Kind. Wenn es müde ist, wird es schlafen gehen. Für dich mag es zu spät sein; für dein Kind nicht. Gib ihm diese <strong>Freiheit</strong>.</p>
<h2>Aufstehen</h2>
<p>Und hier noch ein paar <strong>Tipps</strong>, damit es morgens leichter und besser gelaunt aus dem Bett geht.</p>
<h3>Tageslicht als Wecker</h3>
<p>Im Sommer wird es schon sehr früh hell. Nutze das, um sanft vom <strong>Tageslicht</strong> geweckt zu werden und lass den Vorhang oder die Jalousie einen Spalt weit offen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5422" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/06/mein-kind-will-nicht-schlafen-gehen-kind-schlaeft-und-sonne-scheint-herein.jpg" alt="Mein Kind will nicht schlafen gehen - Kind schläft und Sonne scheint herein" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/06/mein-kind-will-nicht-schlafen-gehen-kind-schlaeft-und-sonne-scheint-herein.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/06/mein-kind-will-nicht-schlafen-gehen-kind-schlaeft-und-sonne-scheint-herein-300x190.jpg 300w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/06/mein-kind-will-nicht-schlafen-gehen-kind-schlaeft-und-sonne-scheint-herein-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Im Winter ist das natürlich nicht machbar, doch dafür gibt es auch eine Lösung. Versuch es mit einem <a href="http://amzn.to/2qVFrpK" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Tageslichtwecker</a>*. Hier kannst du das Licht und das Weckgeräusch (Wellen, Radio, Vogelgezwitscher) einstellen.</p>
<h3>Freundlicher Wecker</h3>
<p>Schon als Kind hab ich diese schrillen Piepwecker gehasst. Jedes Mal wurde ich mit einem halben Herzinfarkt geweckt und war entsprechend geladen. Jahre später erst legte ich mir einen leisen, <strong>sanften Weckton</strong> zu (auf dem Smartphone). Fortan war das Gewecktwerden zwar immer noch nicht der Knaller, aber immerhin kein Grund, den Tag schon übellaunig zu beginnen. Geht natürlich nur, wenn du wie ich sehr hellhörig bist und beim leisesten Geräusch wach wirst.</p>
<h3>Zeit</h3>
<p>Der wichtigste Faktor ist und bleibt aber die Zeit, um in <strong>Ruhe</strong> aufstehen zu können.</p>
<p>Lass dir und deinem Kind Zeit, langsam in die Gänge zu kommen. Kuschelt ausgiebig. Stillt, wenn möglich. Redet darüber, was ihr geträumt habt. Was ihr heute machen wollt. Lest ein schönes Buch zusammen. Hört Gutelaunemusik. So lässt sich der Tag nach einer späten, kurzen Nacht angenehmer beginnen.</p>
<p>Wie findest du die Tipps zum selbstbestimmten Schlafengehen? Könntest du dir das in eurem Alltag vorstellen? Schreib es mir in den Kommentaren.</p>
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		<title>Familienbett &#8211; Warum eigentlich (nicht)?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Apr 2017 06:00:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manche mögen es, manche nicht. Ich erzähle mal, wie wir zum Familienbett kamen. Warum ich es liebe, aber manchmal auch gern anders hätte. Familienbett &#8211; Warum eigentlich (nicht)? Um die Frage zu beantworten, wie wir überhaupt auf die Idee kamen, ein Familienbett zu gründen, muss ich etwas weiter ausholen. Und dich in meine Kindheit mitnehmen. Eine ... <a title="Familienbett &#8211; Warum eigentlich (nicht)?" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/familienbett-warum-eigentlich-nicht/" aria-label="Mehr zu Familienbett &#8211; Warum eigentlich (nicht)?">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Manche mögen es, manche nicht. Ich erzähle mal, wie wir zum Familienbett kamen. Warum ich es liebe, aber manchmal auch gern anders hätte.</p>
<p><span id="more-4241"></span><div id='c3623_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Familienbett &#8211; Warum eigentlich (nicht)?</h2>
<p>Um die Frage zu beantworten, wie wir überhaupt auf die Idee kamen, ein Familienbett zu gründen, muss ich etwas weiter ausholen. Und dich in meine <strong>Kindheit</strong> mitnehmen.</p>
<p>Eine <span style="color: #800080;"><strong>****Triggerwarnung**** </strong></span>möchte ich an dieser Stelle rein vorsorglich aussprechen betreffend &#8222;Schlechtes Gewissen machen&#8220; und &#8222;Allein schlafen&#8220;.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="pintbild aligncenter wp-image-11806" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/familienbett-warum-eigentlich-nicht.jpg" alt="Familienbett - Warum eigentlich (nicht)? | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="801" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/familienbett-warum-eigentlich-nicht.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/familienbett-warum-eigentlich-nicht-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/familienbett-warum-eigentlich-nicht-287x430.jpg 287w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/familienbett-warum-eigentlich-nicht-454x680.jpg 454w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/familienbett-warum-eigentlich-nicht-33x50.jpg 33w" sizes="auto, (max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<h2>Wie das damals war</h2>
<p>Unsere Wohnung, in der meine Eltern mit meiner Schwester und mir damals noch wohnten, war ziemlich groß. Jede von uns hatte ihr eigenes Zimmer. Meine Schwester hatte ihr Zimmer an einem Ende der Wohnung. Meins lag am anderen Ende, neben dem meiner Eltern. Die schliefen zusammen. Wir Kinder schliefen allein.</p>
<p>Als Kind empfand ich es damals schon als&#8230; wie soll ich sagen&#8230; ich empfand es nicht als ungerecht, allein zu schlafen. Es schwankte mehr das Bedürfnis mit, lieber bei meinen Eltern sein zu wollen. Mit ihnen zu kuscheln. Gemeinsam auf der Couch zu sitzen. Oder Spiele zu spielen. Egal, was. Hauptsache zusammen sein.</p>
<p>Stattdessen hieß es für meine Schwester und mich, ab in die Falle. Zähne putzen. Und dann gute Nacht. Die Großen kuscheln jetzt noch gemütlich auf der Couch und gucken fern. Ohne euch.</p>
<p>Meine Schwester und ich nutzten beim Zähne putzen die Gelegenheit, durch den Türspalt zu gucken. Mit fernzusehen. Unsere Eltern saßen gemütlich auf der Couch und guckten fern. Wir verrenkten uns die Köpfe, um mitzusehen. Wenn wir dann hörten, wie einer von ihnen aufstand, um nachzusehen, was wir so lange trieben, rannten wir schnell zurück ins Bad und taten ganz geschäftig.</p>
<h2>Das schlechte Gewissen</h2>
<p>Eines Abends war es also wie immer: Meine Eltern schauten fern, während ich durch den Spalt spähte, um mitzugucken.</p>
<p>Irgendwann reichte es meiner Mutter aber dann. Sie hatte es wohl mehrmals mitbekommen. Mich vielleicht auch ermahnt. Wahrscheinlich war es auch schon sehr spät. Ich weiß es nicht mehr.</p>
<p>Plötzlich sprang sie von der Couch auf, riss die Tür auf, ich total geschockt, dass sie mich erwischt hatte. Sie gab irgendeinen Haufen Gemecker von sich, überschüttete mich wieder mit dem schlechten Gewissen. Sie zerrte mich am Arm ins Wohnzimmer zur Couch und setzte mich unsanft drauf. Ich will fernsehen? Bitteschön! Ich könne so lange fernsehen&#8230; ach, ich weiß gar nicht mehr, was genau sie mir entgegen schleuderte.</p>
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<p>Ich wollte es wiedergutmachen. Wollte aufstehen. Ich weinte. Es tat mir leid. Ich wollte sie nicht verärgern. Ich wollte doch einfach nur dabei sein. Doch ich durfte nicht mehr aufstehen und alles wiedergutmachen. Ich wurde zurück auf die Couch zu meinem Vater gedrückt, der indes alles still mit ansah und nichts sagte.</p>
<p>Meine Mutter verließ das Drama wie üblich mit einem theatralischen Türknallen und ward nicht mehr gesehen. Ich saß also weinend auf der Couch neben meinem Vater, der weiterhin schwieg. Der Film, der lief, interessierte mich kein Stück. Ich weinte und hoffte auf Erlösung. Ich weiß nicht, wie lange es dauerte, bis ich gehen durfte.</p>
<h2>Die Angst</h2>
<p>Was hat diese Geschichte mit dem Familienbett zu tun? Sie zeigt, wie ich aufgewachsen bin. Wie ich <strong>erzogen</strong> wurde. Bei uns gab es kein Familienbett. Meine Eltern schliefen zusammen. Aber nicht wir Kinder. Unsere Eltern wollten uns etwas bieten, denke ich. Jede von uns hatte ihr eigenes Zimmer. Das war in den ganz schlimmen Terror-Zickenkrieg-Zeiten schon ganz gut so. Hat womöglich Leben gerettet.</p>
<p>Aber in der Nacht wünschte ich mir sehnlichst jemanden herbei. Doch ich war allein. Fürchtete mich. Wagte nicht aufzustehen. Wohl einerseits, weil es sonst wieder Streit gegeben hätte, dass ich ins Bett soll.</p>
<p>Andererseits wohl auch, weil ich nicht von dem <strong>Monster</strong> unter meinem Bett gefressen werden wollte. Pedantisch achtete ich darauf, dass alles bis auf meinen Kopf unter der Bettdecke war, damit mich das Monster nicht unters Bett zerren konnte. Ich hatte oft furchtbare Angst in der Nacht. Aber ich gab keinen Mucks von mir.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4328" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/familienbett-warum-eigentlich-nicht-kind-hat-angst-im-bett.jpg" alt="Familienbett - Warum eigentlich (nicht) - Kind hat Angst im Bett" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/familienbett-warum-eigentlich-nicht-kind-hat-angst-im-bett.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/familienbett-warum-eigentlich-nicht-kind-hat-angst-im-bett-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>In meinem Kopf stellte ich mir vor, ich würde nach meinen Eltern um Hilfe schreien. Malte mir aus, wie lange es dauern würde, bis sie da sein würden. Bis dahin wäre ich schon längst tot, dachte ich. Und so schrie ich nicht und stand auch nicht auf. Bewegte mich nicht. War starr und wagte kaum zu atmen.</p>
<h2>Allen Mut zusammen nehmen</h2>
<p>Als wir älter, aber immer noch Kinder waren, waren wir abends auch mal <strong>allein</strong> &#8211; meine Schwester und ich. Wir gingen dann allein schlafen, wann wir wollten. Das war einerseits cool, weil ich dann ewig lange aufbleiben und tun und lassen konnte, was ich wollte. Doch in der Nacht war ich wieder allein. Da konnte mir der Berg an <strong>Kuscheltieren</strong>, die mich mit ihrer Masse schon aus meinem eigenen Bett verdrängten, auch nicht helfen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4327" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/familienbett-warum-eigentlich-nicht-kind-schlaeft-mit-einem-haufen-kuscheltieren-im-bett.jpg" alt="Familienbett - Warum eigentlich (nicht) - Kind schläft mit einem Haufen Kuscheltieren im Bett" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/familienbett-warum-eigentlich-nicht-kind-schlaeft-mit-einem-haufen-kuscheltieren-im-bett.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/familienbett-warum-eigentlich-nicht-kind-schlaeft-mit-einem-haufen-kuscheltieren-im-bett-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wenn ich allen Mut zusammengenommen hatte, weil ich es schier nicht mehr aushielt, schlich ich mit meinem Bettzeug bewaffnet durch die beängstigende, stille, stockfinstere Wohnung. Bis zum Ende unserer Wohnung. Wo das Zimmer meiner Schwester lag. Ich klopfte an ihre Tür. Flüsterte ihren Namen. Fragte, ob sie noch wach sei und ich reinkommen dürfe.</p>
<p>Manchmal stellte sie sich schlafend, glaube ich. Dann musste ich den unendlich langen, gruseligen Weg wieder zurück gehen. In mein Zimmer. Ans andere Ende der Wohnung.</p>
<h2>Heile Welt</h2>
<p>Aber manchmal, da wurde mir Einlass gewährt. Dann trat ich ein und sah warmes Licht, weil meine Schwester noch las. Auf das coole Hochbett meiner Schwester, das mein Papa und mein Opa für sie gebaut hatten, durfte ich nicht. War auch zu eng. Ich verkroch mich dann lieber auf ihre Couch. Es war alles gut. Ich war jetzt in Sicherheit. Das spürte ich.</p>
<p>So redeten meine Schwester und ich über irgend etwas. Oder sie las mir vor. Hörten wir Musik? Keine Ahnung. Irgendwas taten wir in den Stunden bestimmt. Bis wir beide derart müde waren, dass das Licht ausgemacht wurde und wir schlafen gingen. Meine Schwester in ihrem Bett. Ich auf der Couch. Eingemummelt in mein Bettzeug, das ich auf meinen nächtlichen Streifzügen durch die Wohnung immer mitnahm.</p>

<p>So war für einige Stunden heile Welt. Bis meine Eltern wiederkamen. Sahen, dass ich nicht in meinem Bett lag. Dann fanden sie mich auf der Couch meiner Schwester. Ich stellte mich jedes Mal schlafend, damit sie mich dort in einem Anfall von Barmherzigkeit liegen lassen. Oder mich zumindest in mein Bett tragen. Aber das war nie der Fall. Nie. Ich wurde <strong>geweckt</strong>. Sollte mein Bettzeug packen. Und wieder in mein eigenes Bett gehen.</p>
<p>Es gab noch viele Male, in denen ich wieder mit meinem Bettzeug auf die Couch meiner Schwester wanderte. Aber die Botschaft, dass ich nicht allein schlafen wollte, die kam nie an. Irgendwann hörten die Nachtwanderungen dann auf. Ich glaube, ich hatte aufgegeben.</p>
<h2>Zeichen</h2>
<p>Das sind <strong>Erinnerungen</strong>, die mir geblieben sind, wenn ich an das Einschlafen denke. Keine schönen Nächte, findest du nicht?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4333" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/familienbett-warum-eigentlich-nicht-kind-allein-traurig-im-bett.jpg" alt="Familienbett - Warum eigentlich (nicht) - Kind allein traurig im Bett" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/familienbett-warum-eigentlich-nicht-kind-allein-traurig-im-bett.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/familienbett-warum-eigentlich-nicht-kind-allein-traurig-im-bett-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Was all diese Erinnerungen gemein haben: Meine Eltern wussten nichts davon. Von den Nächten, in denen ich mich in den Schlaf weinte. Von meinen Ängsten, die mich mit weit aufgerissenen Augen im Bett stumm nach Hilfe schreien ließen. Die mich dazu veranlassten, Nähe zu suchen. Sei es im abendlichen Spähen durch den Türspalt oder in den nächtlichen Wanderungen durch die Wohnung hin zum Zimmer meiner Schwester. Meine Eltern verstanden die <strong>Zeichen</strong> nicht.</p>
<p>Als ich schwanger wurde, stand für meinen Mann und mich fest, dass wir es anders machen wollen. Zumindest das haben mich meine Kindheitserinnerungen gelehrt: Allein (ein)schlafen ist traurig. Bald darauf stand das Beistellbett fertig montiert an unserem Wasserbett und wartete auf seinen Einsatz.</p>
<div id='c5267_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
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<h2>Ein langer Weg bis zum Familienbett</h2>
<p>Als der kleine Mann geboren wurde, verbrachten wir erst einmal knapp eine Woche im Familienzimmer des Krankenhauses. Dort legte ich den kleinen Mann so gut wie nie ins Extrabett &#8211; schon gar nicht zum nächtlichen Schlafen. Ich wollte ihn einfach immer bei mir oder meinem Mann haben.</p>
<p>Als wir dann endlich zu Hause waren, wurde schnell klar, dass der kleine Mann gern mal ein Nickerchen im Rollkörbchen macht. Oder auf uns. Im Arm. Aber wenn es Nacht wurde, verpuffte der Traum vom Beistellbett ganz schnell.</p>
<p>Mein Mann zockte damals noch bis spät in die Nacht. Während der kleine Mann im Körbchen schlief, konnte ich schon mal ins Bett und eine Mütze Schlaf nehmen. Zum Stillen würde der kleine Mann dann vorbeigebracht werden.</p>
<p>Doch dieses ewige aus dem Schlaf gerissen werden, machte mich kirre. Manchmal total aggressiv. Ich war übellaunig und wollte einfach nur schlafen und nicht gestört werden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4331" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/familienbett-warum-eigentlich-nicht-frau-schaut-veraergert-auf-mann-im-bett-der-sich-versteckt.jpg" alt="Familienbett - Warum eigentlich (nicht) - Frau schaut verärgert auf Mann im Bett, der sich versteckt" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/familienbett-warum-eigentlich-nicht-frau-schaut-veraergert-auf-mann-im-bett-der-sich-versteckt.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/familienbett-warum-eigentlich-nicht-frau-schaut-veraergert-auf-mann-im-bett-der-sich-versteckt-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Das Problem: unser Wasserbett. Da durfte unser Baby ja nicht schlafen. Also hieß es für mich: geweckt werden, hinsetzen, stillen, im Sitzen dösen. Oder raus aus dem Bett. Rein in den <a href="https://amzn.to/2DZOxvc" target="_blank" rel="nofollow noopener">Schaukelstuhl</a>*. Stillen. Dösen. Während der Papa nebenan zockte. Du kannst dir bestimmt denken, dass das kein Dauerzustand wurde. Irgendwann explodierte ich und zog mit Baby auf die Couch. Da konnten wir beide nebeneinander liegen, stillen, schlafen.</p>
<p>Doch die Couch war jetzt auch nicht das Nonplusultra. Wir brauchten ein Bett mit Matratze, damit wir endlich auch mal wieder zusammen in einem Zimmer schlafen konnten. Doch das Wasserbett wollten wir beide nicht aufgeben. Zu teuer gewesen. Zu schön, um es einzutauschen gegen Matratzen.</p>
<p>Und nach viiiiielen Monaten kaufte ich mir ein kleines Bett mit Matratze und stellte es neben unser Wasserbett. Da schlief ich dann mit dem kleinen Mann, und der Papa hatte weiterhin sein Wasserbett. Unser <strong>Familienbett</strong> war geboren.</p>
<h2>Manchmal ist Familienbett toll&#8230;</h2>
<p>Es ist schön so wie es ist. Kein nächtliches Aufstehen, um mein Kind im Nebenzimmer zu beruhigen und zum Weiterschlafen zu bewegen. Wenn er unruhig wird, bin ich kurze Zeit vorher wach, kann ihn stillen und es geht für uns zurück ins Traumland. Dann ist unsere Entscheidung für ein Familienbett die beste und <strong>angenehmste</strong> überhaupt gewesen.</p>
<h2>&#8230; und manchmal ist Familienbett doof</h2>
<p>Aber manchmal&#8230; manchmal&#8230; da wünsche ich mir mehr Raum für mich. Keine unruhigen, kleinen Füße und zappeligen Speckbeinchen auf meinem Oberschenkel, der über und über mit kleinen blauen Flecken ist. Von einem Kind, das manchmal so <strong>unruhig</strong> schläft, dass es irgendwann im 90° Winkel zu mir liegt &#8211; die Füße in meinem Gesicht. Von einem Kind, das nachts so quer liegt, dass mir von den 1,40 m nur ein paar Zentimeter zur Verfügung stehen&#8230; Wie geht das?! Wie kann ein so kleines Baby ein so großes Bett derart einnehmen?!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4330" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/familienbett-warum-eigentlich-nicht-kinderfuss-und-hand-im-bett.jpg" alt="Familienbett - Warum eigentlich (nicht) - Kinderfuß und Hand im Bett" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/familienbett-warum-eigentlich-nicht-kinderfuss-und-hand-im-bett.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/familienbett-warum-eigentlich-nicht-kinderfuss-und-hand-im-bett-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ich will im Dunkeln schlafen statt mit Licht, das die ganze Nacht über brennen muss, weil der kleine Mann es braucht, weil er Angst hat. Ich will auf der Seite liegen, die ich beim Schlafen bevorzuge. Auf dem Bauch. Dem Rücken. Mit dem Rücken zum kleinen Mann, ohne dass dieser davon gleich wieder unruhig wird, weil er spürt, dass da was nicht stimmt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4329" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/familienbett-warum-eigentlich-nicht-frau-schlaeft-gemuetlich-eingekuschelt-im-bett.jpg" alt="Familienbett - Warum eigentlich (nicht) - Frau schläft gemütlich eingekuschelt im Bett" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/familienbett-warum-eigentlich-nicht-frau-schlaeft-gemuetlich-eingekuschelt-im-bett.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/familienbett-warum-eigentlich-nicht-frau-schlaeft-gemuetlich-eingekuschelt-im-bett-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wann werde ich wieder mit der Bettdecke bis zum Hals schlafen können? Wann wird das nächtliche Stillen weniger und wann wird es <a href="https://www.milchtropfen.de/abstillen/">ganz aufhören</a>? Und wann wird dieses nervige <a href="https://www.milchtropfen.de/baby-spielt-beim-stillen-mit-der-brustwarze/" rel="noopener">Zuppeln an den Brustwarzen</a> aufhören, das ich ständig unterbinden muss?</p>
<h2>Mit Kinderaugen sehen</h2>
<p>Das sind so Momente, in denen ich kein Familienbett mehr will. Weil die Nächte unglaublich <strong>anstrengend</strong> waren. Weil dann meine Reserven beinahe völlig aufgebraucht sind.</p>
<p>Dann stehe ich früh morgens unter der heißen Dusche, um zu Kräften zu kommen, und denke zurück an meine Kindheit. Wie schön ich die Ferien fand, die wir bei unseren Großeltern verbrachten, weil wir da <strong>gemeinsam</strong> in einem Zimmer schliefen. Wir redeten und lasen bis spät abends. Redeten noch weiter, als das Licht bereits aus war. Es war so ein schönes Gefühl von Geborgenheit, das mir in Erinnerung geblieben ist.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4334" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/familienbett-warum-eigentlich-nicht-kinder-lesen-zusammen-im-bett.jpg" alt="Familienbett - Warum eigentlich (nicht) - Kinder lesen zusammen im Bett" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/familienbett-warum-eigentlich-nicht-kinder-lesen-zusammen-im-bett.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/familienbett-warum-eigentlich-nicht-kinder-lesen-zusammen-im-bett-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ebenso die Nächte, die wir bei unseren anderen Großeltern verbrachten. Ein Zimmer. Eine ausgeklappte Couch. Kuschlig weiche Bettdecken und Kissen. An solchen Tagen fühlte ich mich nachts pudelwohl. Ich liebte diese Zeiten.</p>
<p>Und dann sind da die Erinnerungen, in denen ich allein im Bett zu Hause war. Das abgespeicherte Gefühl von Einsamkeit. Was für <strong>Ängsten</strong> ich ausgesetzt war.</p>
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<p>Selbst ich als Kind hatte jedes einzelne Kuscheltier, das ich hatte (und davon hatte ich eine ganze Menge) nachts in mein Bett genommen. Der Gedanke, dass ein Kuscheltier allein schlafen musste, war für mich <strong>unerträglich</strong>. Es tat mir unendlich weh, wenn wirklich kein Kuscheltier mehr reinpasste oder ich selber mal etwas mehr Platz für mich haben wollte. Ich als Kind hatte so ein schlechtes Gewissen, mein Kuscheltier allein einschlafen zu lassen. Als Kind! Warum verstanden es dann meine Eltern nicht?</p>
<p>Über ihre Beweggründe kann ich nur rätseln. Und daraus lernen. Für mich steht fest, dass ich es anders machen will. Denn mein Kind hat mir gezeigt, dass es nicht allein schlafen will. Nicht allein schlafen kann. Er braucht unsere Nähe. Und die soll er bekommen, bis er alt genug ist und sie nicht mehr braucht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4332" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/familienbett-warum-eigentlich-nicht-eltern-kuscheln-mit-kind-im-bett.jpg" alt="Familienbett - Warum eigentlich (nicht) - Eltern kuscheln mit Kind im Bett" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/familienbett-warum-eigentlich-nicht-eltern-kuscheln-mit-kind-im-bett.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/familienbett-warum-eigentlich-nicht-eltern-kuscheln-mit-kind-im-bett-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ich will, dass sich mein Kind beschützt fühlt. Er soll wissen, dass er immer zu uns kommen kann. Egal, was ist.</p>
<p>Wenn die Zähne drücken und er wieder öfter gestillt werden will und schlecht träumt und ständig im Schlaf weint, dann zehrt es an den Kräften, sicher. Aber nach ein paar Tagen ist der Spuk vorbei. Die Zeit ist absehbar.</p>
<p>Und so sehe ich es auch auf lange Sicht betrachtet. Es wird irgendwann <strong>vorbei</strong> sein. Dann wird nicht mehr gekuschelt. Dann ist das peinlich. Und solange mein Kind nach meiner Nähe verlangt, werde ich ihm diese geben. Wenn er sagt &#8222;Schützich.&#8220;, lege ich meinen Arm wie gewohnt um ihn und sage &#8222;Ich beschütze dich.&#8220; Wenn er &#8222;Milch.&#8220; sagt, stille ich ihn.</p>
<p>Es ist nicht mal der Gedanke, dass es irgendwann vorbei gehen wird, warum wir im Familienbett schlafen. Ich blicke zurück in meine Kindheit und ich sehe wieder die Angst in meinen Augen. Spüre diese Ohnmacht. Dass ich um Hilfe schreien will, es aber nicht wage.</p>
<p>Mein Sohn soll wissen, dass wir immer für ihn da sind und auch weiterhin da sein werden. Was auch immer ihn gerade beschäftigt. Letztens weinte er sich im Familienbett aus dem Schlaf wach, weil er keine Socken trug. Ohne einen dummen Spruch zog ich sie ihm an und er lachte im Halbschlaf und war wieder weg. Dieses Gefühl, dass da immer jemand ist, der kommt, egal, was los ist, dieses Gefühl soll unser Sohn beibehalten und nie verlieren.</p>
<p>Und wer weiß. Vielleicht wird dadurch das Kind in mir auch wieder ruhiger einschlafen können.<br />
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