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		<title>Wechselmodell &#8211; Ein Erfahrungsbericht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Feb 2022 13:52:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit Oktober 2021 führen mein Exmann, unser gemeinsames Kind und ich das Wechselmodell durch. Wie lief es anfangs? Wie ist es jetzt nach 4 Monaten? Welche Probleme bei uns auftauchten, ob das Wechselmodell gut für Kinder ist und ob ich es allen Familien empfehlen kann, die sich auch nach der Trennung die Sorge ums Kind ... <a title="Wechselmodell &#8211; Ein Erfahrungsbericht" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/wechselmodell-ein-erfahrungsbericht/" aria-label="Mehr zu Wechselmodell &#8211; Ein Erfahrungsbericht">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Oktober 2021 führen mein Exmann, unser gemeinsames Kind und ich das <strong>Wechselmodell</strong> durch. Wie lief es anfangs? Wie ist es jetzt nach 4 Monaten?</p>
<p>Welche <strong>Probleme</strong> bei uns auftauchten, ob das Wechselmodell gut für Kinder ist und ob ich es allen Familien empfehlen kann, die sich auch nach der <strong>Trennung</strong> die Sorge ums Kind teilen möchten, das erfährst du im heutigen Beitrag.</p>
<p><span id="more-13820"></span></p>

<h2>Wechselmodell &#8211; Ein Erfahrungsbericht</h2>
<p>Verliebt, verlobt, verheiratet, getrennt, geschieden, Wechselmodell&#8230; Traurig, aber wahr: Meine Ehe ist nun schon seit fast einem halben Jahr passé.</p>
<p>Aber wenn man sich als Paar eh nicht mehr versteht, beide unglücklich sind und völlig unterschiedliche Dinge wollen, dann ist es mMn das Beste, sich gegenseitig die Möglichkeit zu geben, nochmal woanders sein Glück zu suchen und Frieden zu finden.</p>
<p>Wenn jedoch ein gemeinsames Kind von der Trennung betroffen ist, muss man &#8211; finde ich &#8211; auch mal zurückstecken, sich dazu bereit erklären, Kompromisse einzugehen und sich hin und wieder auch eingestehen, dass man einen Fehler gemacht oder etwas getan hat, was nicht unbedingt zum Wohle des Kindes beitrug. Auch ich habe zum ersten Mal eine <strong>Scheidung</strong> hinter mir, ich schließe mich da nicht aus, <strong>Fehler</strong> gemacht zu haben.</p>
<p>Und es löst immer noch Trauer in mir aus, denke ich an die Zeit zurück, in der alles noch gut war. Ich denke zurück an die, wenn auch schmerzliche, <a href="https://www.milchtropfen.de/die-geburt-meines-sohnes/">Geburt</a>, aber doch vielmehr bleibt die Erinnerung an den Mann zurück, der stundenlang mit mir im Kreissaal gewartet und meinen Rücken gestreichelt hat, der im engen und unbequemen Besuchersessel döste, mit dem ich mir das enge Bett zu zweit teilte, während wir beide auf die Geburt unseres Babys warteten.</p>
<p>Und nein, es war nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen in all den Jahren, sonst würde ich heute nicht hier sitzen und diesen Beitrag schreiben, aber mittlerweile bin ich von dem Groll weg, nur das Negative in meinem Ex sehen zu wollen. Klar, es macht das Ganze irgendwie erstmal leichter, verlieh mir auch ein gewisses Maß an Kraft, eine neue Wohnung zu suchen, all den Papierkram zu bewältigen, wieder auf eigenen Füßen zu stehen usw., denn irgendwann ist auch mal gut, dachte ich mir, es muss weitergehen. Ich WILL weitergehen.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="pintbild aligncenter size-full wp-image-13869" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/Wochenmodell -Eine-Mama-berichtet-von-ihren-Erfahrungen.jpg" alt="Wechselmodell - Eine Mama berichtet von ihren Erfahrungen" width="735" height="1102" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/Wochenmodell%20-Eine-Mama-berichtet-von-ihren-Erfahrungen.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/Wochenmodell%20-Eine-Mama-berichtet-von-ihren-Erfahrungen-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/Wochenmodell%20-Eine-Mama-berichtet-von-ihren-Erfahrungen-287x430.jpg 287w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/Wochenmodell%20-Eine-Mama-berichtet-von-ihren-Erfahrungen-454x680.jpg 454w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/Wochenmodell%20-Eine-Mama-berichtet-von-ihren-Erfahrungen-33x50.jpg 33w" sizes="(max-width: 735px) 100vw, 735px" /></p>
<h2>Die Voraussetzungen für ein Wechselmodell</h2>
<p>Dass unser <strong>Kind</strong> uns beide braucht und auch haben soll, stand für mich immer fest. Die Erfahrungen, die ich als Angestellte u.a. für eine Anwältin im Familienrecht mitnahm, haben mir gezeigt, was ich unbedingt vermeiden will: Eine Schlammschlacht zwischen den Eltern, bei der das Wohl des Kindes völlig außer Acht gelassen wird, Hauptsache, man kann dem anderen Elternteil nur ordentlich schaden.</p>
<p>Diese Sichtweise hab ich zum Glück nie gehabt. Ich kenne zwar den Schmerz und die Wut, die immer wieder hochkommen, doch liegt es mir fern, meinem Ex deshalb sein Kind zu entziehen. Dass ich ein Problem mit dem Vater meines Kindes habe, muss doch nicht die Beziehung zwischen den beiden tangieren. Sollte es auch nicht.</p>
<p>Das Ziel war es also, dass Oliver seine Zeit zu gleichen Teilen bei seinem Vater als auch bei mir, seiner Mutter, verbringen konnte.</p>
<p>Und damit sind wir mMn schon bei einer der <strong>Voraussetzungen</strong> für ein Wechselmodell angekommen: Den eventuellen Streit, den die Eltern unter sich auszutragen haben, beiseite zu schieben, und stattdessen schauen, was gut fürs Kind wäre.</p>

<h2>Am Anfang war Chaos</h2>
<p>Das wöchentliche Wechselmodell lief aber nicht von Anfang an. Tatsächlich lief es eher ziemlich chaotisch ab. Wer so etwas zum ersten Mal durchmacht, wird sicher nachvollziehen können, dass man sich da auch erstmal reinfühlen und einen für alle Beteiligten passenden Weg finden muss.</p>
<p>Erstmal lief es aber wie gesagt chaotisch ab. Ich arbeitete montags, freitags und samstags, teilweise auch sonntags, im Verkauf, der Papa war selbstständig und konnte sich dementsprechend seine Zeiten besser einteilen.</p>
<p>Als dann aber der Lockdown kam und ich aufgrund der Kurzarbeit finanziell ziemlich dumm dastand, suchte ich mir als Sicherheit einen Zweitjob von dienstags bis donnerstags, ich arbeitete also 6, manchmal sogar 7 Tage die Woche. Finanziell sah es nun sehr entspannt für mich aus. Aber Freizeit? Zeit mit meinem Kind? Zeit für mich? Kaum. Und mein Exmann stellte relativ schnell fest:&#8220; Aber dann hast du ziemlich wenig Zeit mit Oliver&#8230;&#8220;</p>
<p>Und so dauerte es nicht lange, bis mein Ex vorschlug, dass wir das Wochenmodell einführten. Es gibt also kein Hin und Her mehr innerhalb der Woche, sondern eine konstante <strong>Woche</strong> für alle. Für den Papa, dass er auch mal am Wochenende Zeit für sich und seine neue Freundin hat. Für Oliver, weil es ihm Ordnung und Beständigkeit gibt. Und auch ich sah die <strong>Vorteile</strong> im Wechselmodell. 6 Tage die Woche zu arbeiten, das macht man vielleicht eine kurze Zeit, aber nicht auf Dauer mit.</p>
<p>Also reduzierte ich meine Einsatztage im Verkauf, um Oliver in &#8222;meiner&#8220; Woche innerhalb der Zeiten des Schulhorts abholen zu können. Der Zweitjob war eine Teilzeitstelle, ich hatte also auch an drei Tagen in der Woche früher Schluss, konnte Oliver zum Fußball und Schwimmen bringen oder wir hatten auch einfach einen Tag nur für uns zwei.</p>
<p>Wenn du dich auch gerade in dieser Findungsphase befindest, dann gib dem Ganzen <strong>Zeit</strong>, sich zu entwickeln. Es muss nicht von Anfang an alles passen und perfekt für alle laufen. Man muss schauen, wie es einem damit geht und bereit sein, etwas zu verändern, wenn es nicht gut funktioniert.</p>

<h2>Was könnte ein Wechselmodell gefährden?</h2>
<p>Damit bin ich auch gleich beim Thema: Was, wenn die/der Expartner*in nicht mit mir an einem Strang zieht?</p>
<p>Folgendes Beispiel: Oliver wurde von seinem Papa beim Fußball angemeldet. Er war dahinter, ihn anzumelden, zum Training zweimal die Woche zu bringen, weil es aufgrund meiner Angestelltenarbeit zeitlich immer sehr knapp und stressig geworden wäre, und hat Oliver auch später beim Schwimmen angemeldet.</p>
<p>Beim Schwimmen merke ich deutlich, wie viel Spaß es Oliver macht. Fußball ist zwar auch ganz nett, aber mit dem Herzen &#8211; so meine Einschätzung &#8211; ist er nicht 100%ig dabei. Wieso nicht einfach die Gelegenheit nutzen und was anderes ausprobieren? Oliver interessierte sich fürs Tanzen. Kurz angefragt beim Tanzstudio, ob ein Schnupperkurs drin wäre. Ja, kein Problem, findet montags statt. Naja, montags ist ja schon Fußball. Doof. Es wurde ein Tag vorgeschlagen, an dem ich bis 19 Uhr arbeiten musste, also fragte ich meinen Exmann, ob er Oliver dort das eine Mal zum Probetanzen hinbringen könnte.</p>
<p>Leider kam die Antwort nicht wie erhofft, denn er lehnte ab. Oliver schon zum Fußball und Schwimmen zu bringen, würde schon viel seiner Zeit in Anspruch nehmen. Wenn ich ihn zum Tanzen bringen wollen würde, müsse ich mich selber darum kümmern.</p>
<p>Da gab es noch andere Situationen, was Kleidung und Haarschnitt betraf. Leider haben beide Elternteile das gleiche <strong>Sorgerecht</strong>. Da kann also der Papa entscheiden, welche Kleidung und welchen Haarschnitt sein Kind bekommt bzw. nicht bekommt, wenn es die eine Woche bei ihm ist. Da sind mir als Mutter die Hände gebunden.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13872" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/Frau-guckt-irritiert-aufs-Handy.jpg" alt="Frau schaut irritiert aufs Handy" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/Frau-guckt-irritiert-aufs-Handy.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/Frau-guckt-irritiert-aufs-Handy-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/Frau-guckt-irritiert-aufs-Handy-50x32.jpg 50w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Das ist bitter, auch weil ich darin zu sehen glaube, dass Oliver in eine bestimmte Richtung gelenkt werden soll (halt &#8222;typisch&#8220; Junge: kurze Haare, Fußball und Schwimmen, aber Ballett? Lange Haare? Mh, nee&#8230;).</p>
<p>In solchen Momenten fühle ich mich hilflos, weil ich keine Möglichkeit sehe, wie ich Oliver da stärken kann. Alles, was ich kann, ist ihm zuzuhören, ihn zu ermutigen, für das, was ihm wichtig ist, den Mund aufzumachen und standhaft zu bleiben. Ich kann mit meinem Ex reden, aber gebracht hat das bislang nichts. Ich kann, was Olivers Hobbys und Interessen betrifft, nach einer anderen Möglichkeit schauen, wie er diese wahrnehmen kann. Kann vielleicht jemand aus dem Freundes- oder Familienkreis Oliver zum Probetanzen bringen? Oder mal einen Tag Fußball ausfallen lassen? Oder selber mit ihm, wenn ich zu Hause bin, ein paar Tanzstunden einlegen?</p>
<p>Wenn der andere Elternteil nicht mitmacht, darf man nicht einfach aufgeben, sondern muss für sein Kind da sein und schauen, wie es vielleicht auf anderem Wege machbar wäre. Das macht das Wechselmodell in solchen Momenten <strong>schwierig</strong>. Es wäre schön, wenn beide Elternteile da an einem Strang ziehen, es ist mMn aber noch kein ausschlaggebender Grund, das Wechselmodell zu beenden, weil ich denke, dass es dennoch wichtig für Oliver ist, bei seinem Vater zu sein, auch wenn das bedeutet, dass es dort nicht immer abläuft, wie ich es gerne hätte.</p>
<h2>Bereitschaft zur Reflexion und Veränderung</h2>
<p>Es geht aber nicht immer um &#8222;Du! Du! Du!&#8220;. Man muss auch bereit sein, das eigene Verhalten zu <strong>reflektieren</strong> und sich Fehler einzugestehen. Auch ich habe Fehler gemacht.</p>
<p>Ich war teilweise noch so verletzt, dass ich nicht in der Lage war, vernünftig mit meinem Ex zu reden, wie man sich nun mal als erwachsener Mensch mit jemandem unterhalten sollte, auch wenn es schwer fällt. Doch gerade in Gegenwart seines Kindes bringt es nichts, sondern macht es nur noch schlimmer fürs Kind, wenn es sieht, wie sich die Eltern, die es ja beide trotzdem sehr liebt, fetzen und angiften.</p>
<p>In einer Situation war es mir aus einem mir noch heute nicht nachvollziehbaren Grund total wichtig, Nein zu meinem Ex zu sagen, dabei hatte er nur gefragt, ob er eine bestimmte Trinkflasche mitnehmen könnte. Nein, sagte ich, die nutze ich gerade selber, und gab ihm eine andere mit. Totaler Kindergarten, blicke ich heute auf diese Geschichte zurück, und ich denke mir, dass es Sachen nur unnötig verkompliziert und das eh schon angeschlagene Verhältnis belastet.</p>
<p>Ich hatte auch mal den Fehler begangen, die Zeit, in der Oliver von seinem Vater abgeholt werden sollte, bereits zu verplanen. Ich plante es zwar nicht fest ein und versprach auch nichts, stellte es aber in Aussicht. Aber es ist die Zeit von Oliver und seinem Vater &#8211; da hab ich mich nicht einzumischen.</p>
<p>Ich hatte auch den eigenen Anspruch an mich selbst, die Zeit, in der Oliver bei mir war, so schön wie nur möglich zu gestalten, geriet dadurch aber in Konflikt mit meinem Bedürfnis, für <strong>finanzielle Sicherheit</strong> zu sorgen. Ich setzte mich selbst so unter Druck, irgendwas ganz Besonderes und Ausgefallenes mit ihm unternehmen zu müssen, weil ich dem Irrglauben verfiel: Wenn ich nur möglichst tolle Sachen mit meinem Kind mache, wird es&#8230; ja&#8230; was eigentlich&#8230;? Mich mehr lieb haben? Dem Papa davon erzählen, dass es bei mir richtig toll war? Ihn neidisch machen? Beeindrucken?</p>

<h3>Calm down, mommy!</h3>
<p>Ich hatte mir selbst etwas vorgenommen, ohne wirklich zu Ende zu denken. Warum mache ich das denn? Hier geht&#8217;s doch nicht darum, jemandem die lange Nase zu zeigen. Hier geht&#8217;s um mein Kind. Und mein Kind war meist schon völlig damit zufrieden, wenn wir gemeinsam <a href="https://amzn.to/33kRmqF" target="_blank" rel="nofollow noopener">UNO</a>* spielten&#8230;</p>
<p>Es gehört <strong>Mut</strong> dazu, sich Fehler einzugestehen. Es ist leicht, mit dem Finger auf andere zu zeigen, zu meckern und sich zu sagen, dass man das ja alles viel besser kann. Aber den Finger mal einzustecken und sein eigenes Verhalten zu betrachten, fällt schwer und ist unangenehm. Doch wenn man sich fragt: Für wen man ich das denn? Dann ist es plötzlich ganz einfach.</p>
<p>Für alle, die sich mal in die Lage ihres Kindes, das ebenfalls von der Scheidung und Trennung betroffen ist, versetzen möchten, empfehle ich mit ganzem Herzen den Brief &#8222;<a href="https://pb.ekma.de/uploads/pdf/2_3a-pdf_ZuElternkonsens.pdf">20 Bitten von Kindern an ihre geschiedenen oder getrennt lebenden Eltern</a>&#8220; von Dr. Karin Jäckel. Ich hab ihn mir ausgedruckt und in die Wohnung gehangen, um mich immer wieder daran zu erinnern, ob das, was ich tue, wirklich zum <strong>Wohle</strong> meines Kindes beiträgt. Aufgrund dieses Briefs hab ich auch eingesehen, dass es nicht schön fürs Kind ist, wenn die Mama über Sachen, die der Papa &#8222;mal wieder&#8220; verbockt hat, meckert oder wenn man stattdessen vom Ex in Gegenwart seines Kindes über das, was man &#8222;mal wieder&#8220; vergessen hat, angeranzt wird.</p>
<p>Das Verhalten meines Ex&#8216; kann ich zwar nicht ändern, wohl aber mein eigenes. Ich habe mir also angewöhnt, mich bei Oliver nicht mehr über dessen Papa zu beschweren. <strong>Erwachsenenprobleme</strong> sind eh nicht die Aufgabe unserer Kinder. Wir Erwachsenen tragen dafür die <strong>Verantwortung</strong>, nicht sie.</p>
<h2>Mut haben, eigene Rechte wahrzunehmen</h2>
<p>Ich bin mir noch nicht sicher, ob meine letzte Entscheidung richtig oder falsch war, momentan bin ich aber zufrieden mit mir, weil ich wenigstens den Schritt getan habe, statt einfach nichts zu tun.</p>
<p>Und zwar geht es um das Thema Finanzen. Damals hatte ich mich nicht anwaltlich beraten lassen. Das war dem Umstand geschuldet, dass ich Schuldgefühle aufgrund der Scheidung hatte. Ich gab mir selbst die Schuld für das, was geschehen war, und gestand mir kein weiteres Recht zu, irgendwas zu verlangen. Ich wollte Konflikte vermeiden, ich hatte Angst, die gemeinsame Arbeit mit meinem Ex zu gefährden. Es gab damals viele Gründe für mich, nichts zu tun und alles einfach laufen zu lassen. So auch den Verzicht auf <strong>Versorgungsausgleich</strong>.</p>
<p>Nach einem für mich sehr aufwühlenden &#8222;Gespräch&#8220; mit meinem Ex sah ich mich dann aber derart ungerecht behandelt, dass ich all diese Ängste beiseite schob und mich anwaltlich beraten ließ.</p>
<p>Durch den Wechsel zum Wochenmodell verdiente ich nun deutlich weniger. Bei einem echten Wechselmodell, also wenn das Kind zu gleichen Teilen bei seinen jeweiligen Elternteilen wohnt, teilt man sich auch die gemeinsamen <strong>Kosten</strong> fürs Kind. Wenn aber ein Elternteil weniger verdient als der andere, wäre das ja unfair, also gibt es hierfür eine Berechnung, damit die Kosten <strong>fair</strong> aufgeteilt werden, d.h. je nach Einkommen des Elternteils, und auch ggf. Zahlungen auf Unterhalt fällig sind.</p>

<h3>Vor- und Nachteile abwägen</h3>
<p>Es ist mir immer noch wichtig, in Zukunft den <strong>Umgang</strong> mit meinem Ex auf friedlicher und sachlicher Ebene führen zu können, auch wenn sich immer mehr abzeichnet, dass das Thema Finanzen ziemlich schnell bei uns eskaliert. Mein Ex hat z.B. damals ein gemeinsames Kinderdepot für Oliver eingerichtet, damit er später finanziell besser da steht. Weil wir aber beide eh oft streiten, macht es aus Sicht meiner Anwältin wenig Sinn, gemeinsam darüber zu verfügen. Besser ist es, das Depot aufzuteilen, sodass jeder über die jeweilige Hälfte entscheidet, wie diese anzulegen ist. So eine Entscheidung kann aber auch ziemlich Zündstoff, wenn der Ex das z.B. persönlich nimmt &#8211; warum auch immer, denn das Geld soll ja weiterhin fürs Kind sein und nicht für einen selber, nur dass man eben jetzt selber darüber verfügt, ohne sich vom Ex reinreden lassen zu müssen &#8211; und einen nun dafür bestrafen möchte, indem er einem z.B. Hilfe in anderen Dingen untersagt.</p>
<p>Ja, so ist das, wenn ein getrenntes Paar sich weiterhin das Sorgerecht fürs gemeinsame Kind teilt&#8230; Auch wenn wir uns in einigen Dingen nicht einig sind, müssen wir uns zusammenreißen, miteinander reden und im Falle, dass man nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommt, lernen, es zu akzeptieren oder sich für eine Veränderung entscheiden.</p>
<p>Wenn auch du in so einer ähnlichen Situation bist, kann ich dir nur raten: Lass mal eine/n Expert*in rüberschauen und dir eine entsprechende Einschätzung geben. Es heißt ja nicht, dass du sofort handeln musst, aber zumindest weißt du schonmal, woran du bist und was deine <strong>Rechte</strong> wären, wenn du sie denn wahrnehmen möchtest, und auch dein Gegenüber wird sich allein dadurch vielleicht schon anders verhalten, statt davon auszugehen, dass du schon Ja zu allem sagen und es abnicken wirst. Bei allem, was geschehen sein mag: Es ist dein gutes Recht. Wozu haben wir <strong>Gesetze</strong>, wenn man dann aus Angst vor Konflikten davor scheut, davon Gebrauch zu machen?</p>
<p>Dennoch sollte man, bevor man rechtliche Schritte einleitet, immer die Vor- und Nachteile abwägen. Wenn du dir unsicher bist: Mach eine Pro- und Contraliste. Was bringt es dir? Was gefährdest du? Ist es das wert?</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13873" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/Frau-schaut-nachdenklich-vor-Notebook.jpg" alt="Frau nachdenklich vor Notebook" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/Frau-schaut-nachdenklich-vor-Notebook.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/Frau-schaut-nachdenklich-vor-Notebook-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/Frau-schaut-nachdenklich-vor-Notebook-50x32.jpg 50w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Ist das Wechselmodell gut für Kinder?</h2>
<p>Ob das Wechselmodell gut fürs eigene Kind ist, muss immer individuell betrachtet werden &#8211; das hast du dir sicherlich auch schon gedacht. Denn nicht jedes Kind wurde z.B. vor der Trennung zu gleichen Teilen von seinen jeweiligen Elternteilen betreut.</p>
<p>Stell dir vor, die Mama hat ihren Job nach der Geburt aufgegeben, weil sie festgestellt haben, dass es ihrem Baby nicht gut tut, mit einem Jahr in die Kita zu kommen. Es ist noch so sehr an die Mama gebunden, stillt dazu auch sehr oft, also entscheidet sich die Familie gemeinsam, dass die Mama zu Hause bleibt und sich ums Kind kümmert.</p>
<p>Auf der anderen Seite geht der Papa arbeiten, weil es finanziell für die Familie möglich ist, dass nur er der Alleinverdiener ist.</p>
<p>Dadurch, dass Mama und Kind 24/7 miteinander zu tun haben, entsteht natürlich eine ganz andere, enge Bindung und ein Vertrauen, als zu dem Papa, der Vollzeit arbeitet und vielleicht erst abends, wenn das Kind schon schläft, nach Hause kommt.</p>
<p>Jetzt stell dir mal vor, das Paar trennt sich und das Kind soll plötzlich im Wochenmodell eine Woche bei Mama und eine Woche beim Papa verbringen, weil die Mama ja auch irgendwie arbeiten gehen und Geld verdienen muss. Wahrscheinlich wird das Kind die Mama stark vermissen, weil es zu ihr mehr <strong>Vertrauen</strong> hat, als zum Papa.</p>
<p>Wenn aber das Kind z.B. schon älter und es auch gewohnt ist, dass die Mama mal weg, arbeiten oder whatever, und der Papa sich in der Zeit gut um es gekümmert hat, ist das ja eine ganz andere Basis, das Wochenmodell durchzuführen, verstehst du?</p>

<h2>Wie geht es meinem Kind mit dem Wechselmodell?</h2>
<p>Im Vordergrund sollte stets das Wohl des Kindes stehen, d.h. ich muss mich fragen: Welches Betreuungsmodell gibt meinem Kind die größtmögliche <strong>Sicherheit</strong>? Das kann man mMn erst herausfinden, indem man es eine Zeit lang ausprobiert und immer schaut, wie es dem Kind mit dieser Art von Betreuungsmodell geht. Wirkt es entspannt oder hab ich den Eindruck, dass es sich auffällig verhält?</p>
<p>Ich kenne mittlerweile auch Familien, die ebenfalls das Wechselmodell führen, bei dem aber <strong>keinerlei Kontakt und Austausch</strong> zwischen den getrennten Elternteilen besteht. Diesen Umstand finde ich sehr schade und auch schwierig für das Wechselmodell, denn ich als Mutter möchte schon wissen, wie es meinem Kind beim Papa mit der neuen Freundin ging, wie es in der Schule war, ob ich irgendwas wissen muss&#8230;</p>
<p>Man könnte annehmen: Ach, was, das klappt auch so. Ich sehe meinem Kind doch an, wenn irgendwas sein sollte. Als Elternteil kennt man sein Kind zwar gut, und ich behaupte auch von mir, dass ich meinem Kind anmerken würde, wenn es mir was verschweigt oder wenn es ihm nicht gut geht. Aber sich zu irren, ist menschlich, und manchmal hat man auch den Kopf voll mit anderen Dingen.</p>
<p>Gerade nach meiner Scheidung und der räumlichen Trennung, der Entfremdung zu meinem Ex, den ich seit mehr als 10 Jahren um mich hatte, hatte ich Momente, in denen ich einfach Zeit für mich brauchte. Zum Suhlen in Selbstmitleid, zum Weinen, zum Trauern und Bedauern, zum Fluchen und Wüten, Verzweifeln und, und und &#8211; das ganze <strong>Gefühlschaos</strong> einmal rauf und runter. Da hat man auch manchmal einfach nicht den Blick, zu erkennen, dass das Kind einem gerade (non-)verbal was mitteilt.</p>
<p>Und gerade, wenn der Kontakt zwischen den getrennten Eltern schwierig, unterkühlt und distanziert ist, und man es gerade mal schafft, sich fürs Kind zusammenzureißen, dann kann es passieren, dass man sein Kind völlig übersieht oder falsch einschätzt, wie es ihm gerade damit geht. Wie ist es für ein Kind, das 6 Jahre gewohnt war, Mama und Papa gleichzeitig um sich zu haben? Die lieb zueinander waren? Die sich zwar auch mal gestritten, aber auch wieder versöhnt haben? Mit denen immer gemeinsam gefeiert wurde, mit denen man gemeinsam auf der Couch gesessen, Dinge unternommen, Spiele gespielt, gegessen und im Bett gekuschelt hat? Wie ist es für ein Kind, wenn es das alles plötzlich nicht mehr hat und alles getrennt ist?</p>
<h2>Mut haben, sich Unterstützung zu holen</h2>
<p>Ich als Mutter habe den Eindruck, dass es meinem Kind gut mit dem Wechselmodell geht. Eine Woche bei Mama, eine Woche bei Papa. Ich höre zwar, dass der Papa nun einen <strong>strengeren</strong> Erziehungsstil pflegt, als wir es damals gemeinsam gemacht haben, da waren uns ein <strong>bedürfnisorientierter</strong> Umgang und eine Kommunikation auf Augenhöhe wichtig, aber vielleicht war das alles nur Maskerade, denke ich mir. Vielleicht entsprach dieser Weg nicht dem meines Exmanns und er hat es damals nur aus Anpassung getan. Ich weiß es nicht. Menschen ändern sich. Und dann verstehe ich, wenn mein Kind sagt, dass es lieber 7 Wochen bei mir und 3 Wochen beim Papa sein möchte. Ich bin zwar nicht die Mama, die alles durchgehen und sich gefallen lässt, aber ich kann mir schon vorstellen, dass es natürlich schöner bei dem Elternteil ist, der nicht so streng ist wie der andere. Ist das ein Grund, jetzt vom echten Wechselmodell zum <strong>Residenzmodell</strong> zu wechseln, bei dem das Kind einen festen Wohnsitz hat, statt zwei? Ich weiß es nicht.</p>
<p>Und wenn man was nicht weiß, dann muss man sich halt schlau machen. Sich mit anderen Familien unterhalten und sich austauschen. Professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Zu letzterer Idee riet mir übrigens meine Anwältin.</p>
<p>Und zwar fand ich es eine wirklich klasse Idee, Oliver Gesprächsstunden bei einem <strong>Psychiater</strong> zu ermöglichen. Es steht zwar noch kein fester Termin an, der Kontakt ist gerade einmal hergestellt, aber ich bin froh, mich auf diesen Weg begeben zu haben, denn ich hab keine Psychologie studiert. Ich bin auch, wenn man mal ehrlich ist, keine unbefangene Person, bei der sich mein Kind mit all seinem Kummer und all seinen Sorgen ausweinen kann. Natürlich bin ich immer für Oliver da, um ihm zuzuhören, wenn er das denn möchte, aber ich verstehe, dass er sich mit Geschichten über den Papa zurück hält, weil er dadurch in einen <strong>Gewissenskonflikt</strong> geraten könnte.</p>
<p>Deshalb finde ich es umso wichtiger, dass Oliver stattdessen eine Person hat, der er sich anvertrauen kann, die unvoreingenommen und neutral ist. Auf diesem Wege kann man dann feststellen, ob das gewählte Betreuungsmodell wirklich die <strong>richtige Wahl</strong> fürs eigene Kind war oder ob sich gerade der Wunsch des Kindes nach einem anderen Betreuungsmodell entwickelt.</p>
<p>Bei den aktuellen Wartezeiten, die nicht selten mehrere Monate dauern können, weil ein Großteil der Psychiater*innen nicht gegenüber der gesetzlichen Krankenkasse abrechnen können, wird man, wenn man nicht so lange warten möchte, wohl oder übel ins eigene Portemonnaie greifen müssen. Zur Problematik mit den Therapieplätzen schau dir gerne mal das YouTube Video von Jan Böhmermann bzw. dem ZDF Magazin Royale an.</p>
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<h2>Fazit</h2>
<p>Es gibt sicherlich gute Gründe, warum ein echtes Wechselmodell für manche Familien nicht infrage kommt, aber wenn man dieses Betreuungsmodell wählt, braucht es meiner Erfahrung nach:</p>
<ul>
<li>zuallererst den Blick auf das Wohl des Kindes, unabhängig davon, was für einen Zwist die Eltern untereinander austragen</li>
<li>einen sachlichen Austausch zwischen den Eltern: Wie lief die Woche? Gibt es wichtige Neuigkeiten? Welche Sachen sollen beim Wechsel mitgenommen werden?</li>
<li>Kooperation! Bei uns findet z.B. Sonntag Abend der Wechsel statt. Da erwarten wir gegenseitig voneinander, dass gemeinsame Sachen eingepackt und die Hausaufgaben erledigt sind. Nehmt es nicht persönlich, wenn doch mal was fehlt oder vergessen wurde, Menschen machen Fehler, und gerade bei Veränderungen braucht es Zeit, sich daran zu gewöhnen. Aber wenn sowas häufiger vorkommt, muss das geklärt oder irgendeine Lösung her, damit das Problem nicht mehr vorkommt.</li>
<li>Wohlwollen, z.B. dass ich mich für mein Kind freuen kann, wenn es die Zeit bei seinem Papa genossen hat, statt neidisch oder traurig zu reagieren, aber auch Wohlwollen gegenüber der/m Expartner*in</li>
<li>Mut und Bereitschaft zur Selbstreflexion, sich Fehler einzugestehen und (sich) ggf. entwickeln zu wollen</li>
<li><strong>Vertrauen</strong>, auch wenn z.B. ein gemeinsames Kinderkonto für gemeinsame Kosten oder ein Depot für die spätere finanzielle Absicherung des Kindes eingeführt worden ist. Wenn es kein Vertrauen gibt, dann ist es mMn auch nicht verwerflich, Konten oder Depot zu trennen, damit sich jeder Elternteil selbst um die eine Hälfte bzw. den jeweiligen Anteil kümmert.</li>
<li>Finanzielles fair und sachlich klären, ohne daraus eine persönliche Kiste machen zu wollen</li>
<li>&#8222;See me beautiful&#8220; &#8211; im Sinne der GFK immer das Beste in einem Menschen sehen wollen, gerade, wenn es Konflikte gibt</li>
</ul>
<p>Und wenn die Eltern aufgrund der Trennung ihre Probleme damit haben, ist wohl doch noch eine Veränderung nötig &#8211; egal, wie die für einen persönlich auch aussehen mag.</p>
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<p>Am Ende, muss ich sagen, ist das Single Dasein zwar manchmal echt einsam, es ist aber auch eine für mich wichtige und auch notwendige Erfahrung. Ich war nie allein. Es war immer jemand für mich da. Und das, blicke ich auf meine Kindheit zurück, manchmal auch in Momenten, in denen es mir gut getan hätte, mal selbst nach einer Antwort oder Lösung suchen zu müssen, statt alles präsentiert zu bekommen.</p>
<p>Kam ich aus einer Beziehung raus, war die nächste schon am Start. Ich war auch beziehungsmäßig nie allein. Und doch finde ich diese Erfahrung, unabhängig und auf sich gestellt zu sein, total wichtig. Da ist niemand außer mir, der die Verträge im Blick hat, kündigt, nach besseren Angeboten sucht und neue abschließt. Keiner da, der sich um den Haushalt kümmert. Nur ich, die sich jetzt Gedanken ums finanzielle, seelische und körperliche Wohlergehen kümmern muss.</p>
<p>Es ist auf jeden Fall noch viel zu lernen und manchmal erschlägt mich der Berg an To Do&#8217;s, sodass ich erstmal runterkommen, atmen, mich sortieren und mich dann Step by Step ans Werk machen kann, aber ich bin &#8211; zumindest jetzt gerade in diesem Moment &#8211; zuversichtlich, dass es nur noch besser werden kann.</p>
<p>Wenn auch du mir von deinen <strong>Erfahrungen</strong> berichten oder den einen oder anderen <strong>Tipp</strong> für Menschen wie mich hast, die getrennt leben und sich das Sorgerecht teilen, dann freue ich mich, unten in den Kommentaren darüber zu lesen.</p>
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		<title>20 Spiele für den Kindergeburtstag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Dec 2018 20:41:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Steht bei dir demnächst ein Kindergeburtstag an? Fragst du dich, welche Spiele sich für einen Kindergeburtstag am Besten eignen? Suchst du gezielt nach Spielen, bei denen es nicht um Gewinner*in und Verlierer*in geht? Dann bist du hier genau richtig! Ich stelle dir die Klassiker unter den Kindergeburtstagsspielen vor, aber auch ein paar neue Spiele, bei ... <a title="20 Spiele für den Kindergeburtstag" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/20-spiele-fuer-den-kindergeburtstag/" aria-label="Mehr zu 20 Spiele für den Kindergeburtstag">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Steht bei dir demnächst ein <strong>Kindergeburtstag</strong> an? Fragst du dich, welche <strong>Spiele</strong> sich für einen Kindergeburtstag am Besten eignen? Suchst du gezielt nach Spielen, bei denen es nicht um Gewinner*in und Verlierer*in geht?</p>
<p>Dann bist du hier genau richtig! Ich stelle dir die Klassiker unter den <strong>Kindergeburtstagsspielen</strong> vor, aber auch ein paar neue Spiele, bei denen kein Kind weinen muss, weil es verloren hat, denn in diesen Geburtstagsspielen wird es so etwas wie Verlierer*in und Gewinner*in nicht geben.</p>
<p>Sei gespannt und lass dich überraschen, was für großartige <strong>Gruppenspiele</strong> es gibt, bei denen jede/r Spaß haben wird!</p>
<p><span id="more-11009"></span></p>
<h2>20 Spiele für den Kindergeburtstag</h2>
<p>Als Kind warst du doch bestimmt schon mal auf einem Kindergeburtstag, oder? Und da hast du mit den anderen Kindern sicherlich auch das eine oder andere Spiel gespielt, richtig? Das waren dann vielleicht <strong>klassische Spiele</strong> wie Stuhltanz, Topf schlagen, blinde Kuh, Zeitungstanz, Ballontanz und Flasche drehen. Draußen habt ihr womöglich Sackhüpfen, Eierlaufen oder Tauziehen gespielt, vielleicht gab es auch eine <strong>Schnitzeljagd</strong>.</p>
<p>Und jetzt kommt meine Frage an dich: Welches dieser Spiele hat dir besonders viel <strong>Spaß</strong> gemacht und warum? Und welches dieser Spiele hat dir überhaupt nicht gefallen und warum?</p>
<p>Beantworte ich diese Frage für mich, stelle ich fest, dass mir natürlich die Spiele besonders viel Freude bereitet haben, wenn ich sie gewonnen habe. Wenn ich mich gut gefühlt habe. Gab es allerdings Spiele, in denen ich nicht so gut war, wie z.B. beim Stuhltanz, wo ich keinen Stuhl mehr ergattern konnte, als die Musik ausging, und ich für den Rest des Spiels außerhalb abwarten musste, weil ich &#8222;raus war&#8220;, dann war das einfach nur ein blödes Spiel, das ich nie wieder spielen wollte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="pintbild aligncenter wp-image-11062" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/12/20-kooperative-spiele-fu-cc-88r-den-kindergeburtstag.jpg" alt="20 kooperative Spiele für den Kindergeburtstag | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="801" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/12/20-kooperative-spiele-fu-cc-88r-den-kindergeburtstag.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/12/20-kooperative-spiele-fu-cc-88r-den-kindergeburtstag-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/12/20-kooperative-spiele-fu-cc-88r-den-kindergeburtstag-287x430.jpg 287w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/12/20-kooperative-spiele-fu-cc-88r-den-kindergeburtstag-454x680.jpg 454w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/12/20-kooperative-spiele-fu-cc-88r-den-kindergeburtstag-33x50.jpg 33w" sizes="auto, (max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<h2>Der Sinn eines Spiels</h2>
<p>Ein Spiel hat meiner Meinung nach erst dann seinen Sinn erfüllt, wenn es ihm gelingt, ALLEN Mitspieler*innen eine Freude zu machen. Klar, ein Spiel muss nicht zwangsläufig jedem Kind gefallen, es kann immer mal vorkommen, dass ein Kind ein Spiel aus irgendeinem Grund nicht mag. Der Grund sollte allerdings nicht der sein, dass es sich wegen des Spiels schlecht fühlt. Wie ein <strong>Verlierer</strong> oder jemand, der nicht so gut ist wie die anderen.</p>
<p>Meiner Meinung nach handelt es sich um ein gutes Spiel, wenn es keine Verlierer*innen gibt. Wenn einfach ALLE Gewinner*innen sind. Wenn statt Konkurrenz Teamwork, Zusammenarbeit, <strong>Miteinander</strong> und <strong>Gemeinschaft</strong> im Vordergrund stehen. Wenn es &#8222;WIR&#8220; heißt und nicht &#8222;Du oder ich&#8220;. Wenn es allein um den Spaß am Spiel geht und nicht darum, wer sich besser oder schlechter fühlt, weil sie/er gewonnen oder verloren hat.</p>
<p>Wie oft stehe ich überfordert neben meinem vor Frust tobenden Kind, das sich gerade die Seele aus dem Leib schreit, weil es als Jüngster von allen beim Rennen über den langen Flur nicht der Erste, der <strong>Gewinner</strong>, geworden ist? Wie oft begleite ich mein Kind durch diese für es unendlich traurige Situation hindurch und denke mir dabei:&#8220;Verdammt nochmal, warum muss es hier ständig ums Gewinnen gehen? Warum kann es nicht einfach allen Spaß machen, einfach den langen Flur entlang zu rennen?&#8220;.</p>
<p>Klar, die Antwort kenne ich schon. Die Kleineren hatten sich das Prinzip von &#8222;Gewinner*in&#8220; und &#8222;Verlierer*in&#8220; von einem älteren Mädchen abgeguckt, das immer wie wild feierte, wenn es als Erste angerannt kam. Erst da fing es an, dass die Kleinen wetteiferten und es plötzlich nicht mehr ums Rennen, sondern nur noch ums Gewinnen ging. Und wer verlor, der fühlte sich elend, war frustriert, traurig und weinte bitterlich.</p>
<p>Stell dir mal solche Spiele zum Kindergeburtstag vor. Was für eine Katastrophe, nach jedem Spiel ein tobendes Kind zu begleiten. Und beim nächsten Spiel geht es weiter und weiter und weiter und am Ende der <strong>Party</strong> hat jedes Kind mindestens einmal geweint, weil es verloren hat. Muss doch nicht sein. Kinder weinen doch schon aus den unterschiedlichsten Gründen, da muss man doch nicht noch eins drauflegen, weil man nicht die passenden Spiele zum <strong>Geburtstag</strong> gefunden hat.</p>

<h2>Kooperationsspiele</h2>
<p>Damit die Kinder und folglich auch du einen großartigen Kindergeburtstag feiern könnt, stelle ich dir jetzt 20 Spiele für den Kindergeburtstag vor, die zu den sogenannten Kooperationsspielen gehören.</p>
<p><strong>Kooperationsspiele</strong> sind sowohl für kleine Kinder, große Kinder als auch Erwachsene geeignet, die Gruppenspiele kann man drinnen oder draußen spielen, fördern wie gesagt das <strong>Zusammenspiel</strong> und sind auch ideal zum Kennenlernen geeignet. Die einen eignen sich mehr zum Toben und Aufdrehen, die anderen gehören zu den ruhigeren Spielen, sind gut für zwischendurch geeignet, zum Runterkommen.</p>
<h3>1. Stille Post</h3>
<p>Das Spiel &#8222;<strong>Stille Post</strong>&#8220; kennst du sicher. Das Spiel kann sowohl drinnen als auch draußen gespielt werden und kommt <strong>ohne Materialien</strong> aus.</p>
<p>Bei Stille Post sitzen oder stehen die Kinder nebeneinander oder bilden einen Kreis. Ein Kind flüstert seiner/m Nachbar*in ein Wort oder einen Satz ins Ohr. Jenes Kind gibt nun die Botschaft, die es gehört hat, an seine/n Nachbar*in weiter, indem es ihr/ihm das Wort ins Ohr flüstert.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11047" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/12/kinder-spielen-stille-post-und-flu-cc-88stern-sich-etwas-ins-ohr.jpg" alt="Kinder spielen Stille Post und flüstern sich etwas ins Ohr" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/12/kinder-spielen-stille-post-und-flu-cc-88stern-sich-etwas-ins-ohr.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/12/kinder-spielen-stille-post-und-flu-cc-88stern-sich-etwas-ins-ohr-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/12/kinder-spielen-stille-post-und-flu-cc-88stern-sich-etwas-ins-ohr-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Das Spiel wird so lange fortgesetzt, bis das letzte Kind seine Nachricht ins Ohr geflüstert bekommen hat und nennt zum Abschluss das Anfangswort bzw. den Anfangssatz. Meist ist ein völlig anderes Wort rausgekommen, das so wenig mit dem ursprünglichen Wort zu tun hat, das man nur noch lauthals drüber <strong>lachen</strong> kann. Und weiter geht&#8217;s&#8230;</p>
<h3>2. Wo sind meine Haare?</h3>
<p>Den Namen für dieses lustige Spiel hab ich mir selber ausgedacht, wunder dich bitte nicht, dass du noch nie davon gehört hast.</p>
<p>&#8222;Wo sind meine Haare&#8220; kann drinnen und draußen gespielt werden. An Materialien benötigst du ein großes Stück Pappe, Stifte, eine Augenbinde und auf Pinnnadeln gesteckte Geschenkbänder o.ä.. Wenn dir die Pinnnadeln zu heikel sind, kannst du die Geschenkbänder auch an einem Ende mit einem Klebeband versehen.</p>
<p>Auf das große Stück Pappe malst du mit Stiften einen großen Kopf mit Gesicht, allerdings ohne Haare. Denn die Haare sollen nun von den Kindern mit verbundenen Augen angeklebt werden. Hierfür dienen die Geschenkbänder. Entweder sind sie auf eine Pinnnadel gesteckt und können von dem &#8222;blinden&#8220; Kind in die Pappe gedrückt werden oder sie sind mit einem Klebestreifen versehen und werden entsprechend angeklebt.</p>
<p>Das Ergebnis sieht jedenfalls sehr lustig aus, weil die Haare natürlich nicht immer da landen, wo sie eigentlich sein sollten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11066" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/12/aufgemaltes-gesicht-mit-aufgeklebten-haaren.jpg" alt="aufgemaltes Gesicht mit aufgeklebten Haaren" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/12/aufgemaltes-gesicht-mit-aufgeklebten-haaren.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/12/aufgemaltes-gesicht-mit-aufgeklebten-haaren-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/12/aufgemaltes-gesicht-mit-aufgeklebten-haaren-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>3. Ich packe meinen Koffer und nehme mit&#8230;</h3>
<p>Älteren Kindern wird ein <strong>Gedächtnisspiel</strong> sicherlich auch gefallen. Auch hier gibt es weder Gewinner*in noch Verlierer*in.</p>
<p>Das Spiel &#8222;Ich packe meinen Koffer und nehme mit&#8230;&#8220; geht folgendermaßen: Die Mitspieler*innen versammeln sich alle und eine/r fängt an mit dem Satz &#8222;Ich packe meinen Koffer und nehme mit&#8230;&#8220;. Dann ergänzt sie/er den Satz durch etwas, das sie/er in den Koffer packen will, z.B. einen Ball. Das nächste Kind ist dran. Es beginnt wieder mit dem Spruch &#8222;Ich packe meinen Koffer und nehme mit&#8230;&#8220;. Jetzt muss sich das Kind erinnern, was in den Koffer getan wurde und sich danach selber etwas ausdenken, was es zusätzlich mitnehmen möchte, z.B. eine Taschenlampe.</p>
<p>So geht es reihum und jedes Kind muss zuerst die Gegenstände in der <strong>Reihenfolge</strong> aufzählen, die in den Koffer gepackt wurden, bevor es sich einen eigenen Gegenstand ausdenken darf.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3791 size-full" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/6-tipps-um-eine-lange-autofahrt-mit-kleinkind-zu-ueberstehen-kind-mit-gepaeck-im-koferraum.jpg" alt="Kind mit Gepäck im Kofferraum" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/6-tipps-um-eine-lange-autofahrt-mit-kleinkind-zu-ueberstehen-kind-mit-gepaeck-im-koferraum.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/6-tipps-um-eine-lange-autofahrt-mit-kleinkind-zu-ueberstehen-kind-mit-gepaeck-im-koferraum-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wer sich nicht mehr erinnern kann oder in einer falschen Reihenfolge aufzählt, bleibt weiterhin in der Runde und darf die anderen Spieler*innen um Hilfe bitten. Vielleicht erklärt sich auch jemand bereit, mitzuschreiben, damit die Reihenfolge der eingepackten Sachen klar bleibt.</p>
<h3>4. Eierlaufen mal anders</h3>
<p>Manche klassischen Geburtstagsspiele lassen sich ganz einfach in ein <strong>kooperatives Spiel</strong> verwandeln, wie z.B. Eierlaufen.</p>
<p>Beim Eierlaufen geht es ja eigentlich darum, dass die Kinder ein Ei auf einem Löffel balancieren und es so schnell wie möglich ans Ziel bringen müssen. Die/Der Gewinner*in ist, wer zuerst das Ziel mit dem Ei auf dem Löffel erreicht hat.</p>
<p>Beim Kooperationsspiel fallen Konkurrenzkampf und Gegeneinander weg, stattdessen treten Gemeinschaft und <strong>Miteinander</strong> an deren Stelle.</p>
<p>Das kooperative Eierlaufen können Kinder und Erwachsene sowohl <strong>drinnen</strong> als auch draußen spielen. An Materialien brauchst du jeweils einen Löffel pro Mitspieler*in und eine Kartoffel o.ä. (ich persönlich möchte keine Eier benutzen). Je nachdem, wie viele Kinder mitspielen, empfiehlt es sich, die Anzahl der Kartoffeln zu erhöhen, damit lange Wartezeiten und Langeweile vermieden werden.</p>
<p>Die Kinder bilden einen Kreis und haben zu ihren Nachbar*innen einen ungefähren Abstand von drei Kindern. Sollte der Platz nicht ausreichen, kann man auch eine Strecke bilden. Das Kind, das beginnt, balanciert die Kartoffel auf dem Löffel zu seiner/m Nachbar*in und gibt die Kartoffel an sie/ihn weiter, ohne dabei die andere Hand zu Hilfe zu nehmen.</p>
<p>Das Spiel endet, wenn Konzentration oder Spaß nachlassen.</p>

<h3>5. Seifenblasen fangen</h3>
<p>Der <strong>Klassiker</strong> schlechthin, wie ich finde. Egal, wo ich bin, und egal, wie jung oder alt die Kinder sind, <a href="https://amzn.to/2QBP8vx" target="_blank" rel="nofollow noopener">Seifenblasen</a>* wirken dermaßen anziehend, dass man mit dem Pusten gar nicht mehr hinterher kommt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11048" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/12/kinder-spielen-mit-seifenblasen.jpg" alt="Kinder spielen mit Seifenblasen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/12/kinder-spielen-mit-seifenblasen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/12/kinder-spielen-mit-seifenblasen-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/12/kinder-spielen-mit-seifenblasen-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Für mich persönlich gehen <strong>Seifenblasenspiele</strong> nur <strong>draußen</strong>, drinnen möchte ich die Flecken nicht haben, auch aus Sicherheitsgründen nicht, weil wir es schonmal hatten, dass Oliver darauf ausgerutscht ist und sich ordentlich hingepackt hat. Muss man nicht nochmal haben&#8230;</p>
<p>Um was ich an dieser Stelle jedoch <strong><span style="text-decoration: underline;">dringend bitten möchte</span></strong>: Wenn Seifenblasen, dann biologisch abbaubare. Ja, sie haben ihren Preis, aber ich denke, unsere Umwelt sollte es uns Wert sein, und ich hoffe, dass andere Seifenblasenhersteller*innen nachziehen werden. Der Spaß sollte nicht zu Lasten der Natur gehen, finde ich.</p>
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<h3>6. Hindernispusten</h3>
<p>Dieses <strong>Geschicklichkeitsspiel</strong> macht super viel Spaß, wie ich feststellen durfte, also sei gespannt!</p>
<p>Hindernispusten kannst du drinnen oder, wenn es nicht zu windig ist, auch draußen spielen. An Materialien benötigst du einen Tisch, Klebeband, Klopapierrollen und andere Dinge, die als Hindernisse fungieren können, einen <strong>Wattebausch</strong>, Stifte und <a href="https://amzn.to/2HHaORg" target="_blank" rel="nofollow noopener">Trinkhalme</a>* &#8211; der Umwelt zuliebe gern plastikfrei, z.B. aus Bambus.</p>
<p>Die Hindernisse werden nach Lust und Laune angemalt und dekoriert und anschließend auf dem Tisch festgeklebt.</p>
<p>Ziel des Spiels ist es, den Wattebausch mithilfe des Trinkhalms an den Hindernissen vorbei zum Ziel zu pusten, wo bereits das andere Kind wartet und übernehmen kann. Kommt ein Kind an einem Hindernis nicht weiter, dürfen ihm gern die anderen Kinder <strong>helfen</strong>. Du kannst die Hindernisse auch so platzieren, dass man auch mal mehrere Leute zum Überwinden des Hindernisses benötigt oder dass man den Wattebausch auch mal ansaugen statt pusten muss.</p>
<p>Sollten mehrere Kinder auf der <strong>Geburtstagsfeier</strong> sein, bietet es sich an, mehrere Wattebäusche zu verteilen, sodass mehrere Kinder auf einmal mitspielen können und es nicht zu allzu langen Wartezeiten kommt.</p>
</div>
<h3>7. Der wandernde Ring</h3>
<p>Kleinen wie auch großen Menschen wird dieses Spiel bestimmt gefallen.</p>
<p>Beim wandernden Ring setzen sich alle, die mitmachen wollen, hin, und bilden einen Kreis. Ein Kind bekommt einen Gegenstand, beispielsweise einen Ring, den es in seinen Händen versteckt. Das Kind kann den Ring jetzt an seine/n Sitznachbar*in weitergeben oder auch behalten. Dabei ist etwas <strong>Geschicklichkeit</strong> gefragt, denn keins der anderen Kinder soll bemerken, ob der Ring weitergegeben oder behalten wurde.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11049" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/12/zwei-jungs-halten-sich-die-hand.jpg" alt="Zwei Jungs halten sich die Hand" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/12/zwei-jungs-halten-sich-die-hand.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/12/zwei-jungs-halten-sich-die-hand-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/12/zwei-jungs-halten-sich-die-hand-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Sobald der Ring (theoretisch) einmal die Runde gemacht hat, wird geraten, wo sich der Ring gerade befindet. Dann können sich alle darüber austauschen, wer &#8222;gemogelt&#8220; und den Ring behalten hat, und der Spaß kann von vorne beginnen.</p>
<h3>8. Ballon weitergeben</h3>
<p>Dieses Spiel kenne ich noch von früher, hier ist <strong>Teamwork</strong> gefragt.</p>
<p>&#8222;Ballon weitergeben&#8220; können Kinder und Erwachsene drinnen und draußen spielen. Alles, was sie dafür brauchen, ist ein <strong>Luftballon</strong> oder ein anderer Gegenstand, der auch runterfallen darf, wie z.B. ein Kissen, ein Kuscheltier o.ä.</p>

<p>Die Spieler*innen teilen sich in Zweierteams auf und halten gemeinsam mit ihren Bäuchen den Gegenstand zwischen sich fest. Ziel ist es, jenen Gegenstand zum anderen Zweierteam zu transportieren, und das möglichst so, dass der Ballon nicht runterfällt. Beim Zweierteam angekommen, muss nun der Ballon übergeben werden, ohne dass Hände im Spiel sind und der Ballon runterplumpst. Sollte es doch passieren, wird er einfach wieder aufgehoben und weitergespielt.</p>
<p>Das Spiel lässt sich auch schnell abwandeln: Man kann es z.B. im Sitzen spielen und die Kinder reichen sich den Ballon mit den Füßen weiter. Dir fallen bestimmt noch mehr <strong>Ideen</strong> ein.</p>
<h3>9. Hämmern</h3>
<p>Eine einfache und geniale Idee, wie ich schon bei Olivers <a href="https://www.milchtropfen.de/baustellen-party-zum-kindergeburtstag/" rel="nofollow noopener">Baustellengeburtstag</a> feststellen durfte. Du stellst einfach einen Balken, ein Brett o.ä. auf und legst eine Schachtel Nägel und ein paar Hammer daneben. Und dann wird einfach drauf los gehämmert. Du wirst nicht glauben, wie begeistert Kinder davon sind, Nägel in ein Stück Holz zu hämmern. Du musst noch nicht einmal irgendwelche Vorgaben machen, du kannst die Kinder einfach machen lassen, es wird ihnen Spaß machen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-10571" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/08/kind-haemmert-nagel-in-holz.jpg" alt="Kind hämmert Nagel in Holz" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/08/kind-haemmert-nagel-in-holz.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/08/kind-haemmert-nagel-in-holz-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/08/kind-haemmert-nagel-in-holz-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>10. Silbenpuzzle</h3>
<p>Ein etwas ruhigeres Spiel, bei dem die Partygäste etwas runterkommen können, ist Silbenpuzzle.</p>
<p>Je nachdem, wie alt und fortgeschritten die Spieler*innen sind, wird ein Wort oder ein Satz auf ein Blatt Papier geschrieben und in Silben, einzelne Buchstaben oder Wörter zerschnitten.</p>
<p>Die Schnipsel werden gemischt und auf dem Boden verteilt. Die Gäste versuchen nun gemeinsam, die <strong>Puzzleteile</strong> richtig zusammenzufügen und das ursprüngliche Wort bzw. den Satz herauszufinden.</p>
<h3>11. Topf schlagen</h3>
<p><strong>Topf schlagen</strong> ist auch ein <strong>Kooperationsspiel</strong>, bei dem es nicht um Konkurrenzkampf, sondern um das Miteinander geht.</p>
<p>Das Spiel kann drinnen und draußen durchgeführt werden. An Materialien benötigst du eine Augenbinde, einen Kochlöffel o.ä. und einen Topf.</p>
<p>Einem Kind werden die Augen verbunden, es wird eine paar Mal im Kreis herum gedreht und muss nun den versteckten Topf finden, indem es &#8211; mit dem Kochlöffel voran &#8211; danach sucht. Die anderen Kinder helfen dem suchenden Kind, den Topf zu finden, indem sie ihm <strong>Hinweise</strong> wie &#8222;warm&#8220; oder &#8222;kalt&#8220; geben. &#8222;Warm&#8220; bedeutet, dass es sich in die richtige Richtung bewegt, &#8222;kalt&#8220; wiederum heißt, dass es auf dem falschen Weg ist und woanders suchen sollte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11050" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/12/kind-sucht-mit-verbundenen-augen-und-stock-einen-topf.jpg" alt="Kind sucht mit verbundenen Augen und Stock einen Topf" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/12/kind-sucht-mit-verbundenen-augen-und-stock-einen-topf.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/12/kind-sucht-mit-verbundenen-augen-und-stock-einen-topf-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/12/kind-sucht-mit-verbundenen-augen-und-stock-einen-topf-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ich erinnere mich noch, wie zu meinem Kindergeburtstag Begriffe wie &#8222;kalt wie die Arktis&#8220; oder &#8222;heiß&#8220; verwendet wurden, um zu signalisieren, dass man sich in die extrem falsche oder extrem richtige Richtung bewegte.</p>
<h3>12. Flasche drehen</h3>
<p>Dieses Spiel kennst du vielleicht auch unter dem Begriff &#8222;Wahrheit oder Pflicht&#8220;, bei dem sich die- oder derjenige, auf die/den die gedrehte Flasche zeigt, zwischen &#8222;Wahrheit&#8220; und &#8222;Pflicht&#8220; entscheiden muss. Das heißt, entweder muss eine Frage wahrheitsgemäß beantwortet oder eine Aufgabe erfüllt werden.</p>
<p>Eine <strong>Idee</strong>, das Spiel &#8222;<strong>Flasche drehen</strong>&#8220; kindgerecht und im Sinne eines Kooperationsspiels zu gestalten, wäre beispielsweise, dass es keine &#8222;Wahrheit&#8220; gibt, sondern ALLE Mitspieler*innen die Aufgabe durchführen. So kann man sicher sein, dass jenes Kind, auf das die gedrehte Flasche zeigt, sich eine Aufgabe ausdenkt, die es selber auch erfüllen kann, und die nicht zu schwer ist.</p>

<h3>13. Fliegende Luftballons</h3>
<p>&#8222;Fliegende Luftballons&#8220; ist ganz einfach, Kinder und Erwachsene können es drinnen oder, wenn es windstill ist, draußen  spielen. Alles, was die Spielerinnen brauchen, sind <a href="http://Luftballons" target="_blank" rel="nofollow noopener">Luftballons</a>*.</p>
<p>Aufgabe des Spiels ist es, sämtliche Luftballons in der Luft zu halten, kein Luftballon darf den Boden berühren. Du kannst, um das Spiel langsam zu steigern, immer erst nach und nach einen weiteren Luftballon dazugeben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11051" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/12/kinder-spielen-mit-luftballons-im-gru-cc-88nen.jpg" alt="Kinder spielen mit Luftballons im Grünen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/12/kinder-spielen-mit-luftballons-im-gru-cc-88nen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/12/kinder-spielen-mit-luftballons-im-gru-cc-88nen-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/12/kinder-spielen-mit-luftballons-im-gru-cc-88nen-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>14. Zeitungsboote</h3>
<p>Ein <strong>gemeinschaftsförderndes Spiel</strong> zum klassischen &#8222;Zeitungstanz&#8220; ist das Spiel &#8222;Zeitungsboote&#8220;, zu dem du dir gern eine <strong>Geschichte</strong> ausdenken kannst, wie diese zum Beispiel: Jedes Kind befindet sich auf einem Boot, das aus einem Zeitungspapier besteht. Es kommt ein Unwetter auf, bei dem ein Boot untergeht (in dem Fall nimmst du das Zeitungspapier von einem Kind weg, sodass es keins mehr hat). Das Kind, das kein Zeitungspapier mehr hat, muss nun von den anderen gerettet werden, es muss sich aber auf einer Zeitung (einem Boot) befinden, weil sich im Meer gefährliche Haie tummeln.</p>
<p>Nach und nach verschwinden immer mehr Zeitungen (Boote), immer mehr Kinder müssen Platz auf einer Zeitung finden und sich gegenseitig retten. Ist das Spiel zu Ende, können die Zeitungsfetzen wie beim Mumienspiel (findest du unter Nr. 17) zu einer <strong>Zeitungsschlacht</strong> o.ä. umgewandelt werden.</p>
<h3>15. Geschenke öffnen</h3>
<p>Selbst das <strong>Geschenke öffnen</strong> kann man gemeinsam in einer Gruppe veranstalten, du orientierst dich dabei einfach an dem Spiel &#8222;Flasche drehen&#8220;. Die Kinder sitzen in einem Kreis und drehen eine <strong>Flasche</strong>. Auf wen die Flasche zeigt, darf sein Geschenk dem Geburtstagskind überreichen. Dann wird weiter gedreht, bis alle Geschenke überreicht sind.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11052" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/12/kind-packt-geschenk-aus-und-freut-sich.jpg" alt="Kind packt Geschenk aus und freut sich" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/12/kind-packt-geschenk-aus-und-freut-sich.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/12/kind-packt-geschenk-aus-und-freut-sich-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/12/kind-packt-geschenk-aus-und-freut-sich-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>16. Sackhüpfen</h3>
<p>Normalerweise geht <strong>Sackhüpfen</strong> so, dass zwei Kinder in je einem Sack, einer Mülltüte o.ä. gegeneinander laufen, sodass es immer eine/n Gewinner*in und eine/n Verlierer*in geben würde.</p>
<p>Beim gemeinschaftsfördernden Sackhüpfen hingegen befinden sich alle Kinder in einem großen &#8222;Sack&#8220;, wie z.B. einem <strong>Spannbettlaken</strong> o.ä.. Die Kinder müssen nun gemeinsam versuchen, ein Ziel zu erreichen, müssen aber darauf achten, dass kein Kind verloren geht. Fällt ein Kind hin, wird ihm aufgeholfen, und es geht gemeinsam weiter.</p>
<p>Du kannst aber auch das Fortbewegungsmittel ändern und die Füße der Kinder beispielsweise alle <strong>zusammenbinden</strong>, und dann müssen alle gemeinsam versuchen, sich zu einem bestimmten Punkt fortzubewegen. Oder alle stellen sich, wie bei Skiern, hintereinander auf zwei Bretter, die mit einer Schlaufe versehen sind, damit die Füße Halt haben. Die Kinder dürfen sich anfassen und gegenseitig stützen und müssen auf diese Weise versuchen, sich fortzubewegen. Nicht so einfach, wenn man sich aufeinander abstimmen muss, aber wenn man erstmal im &#8222;Flow&#8220; ist, läuft es wie geschmiert.</p>
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<h3>17. Mumie</h3>
<p>&#8222;<strong>Mumie</strong>&#8220; wird garantiert sowohl den Kindern als auch den Erwachsenen Spaß machen!</p>
<p>Für &#8222;Mumie&#8220; brauchst du <strong>Toilettenpapier</strong>, und zwar für jedes Kind eine Rolle.</p>
<p>Das Spiel geht so: Ein Erwachsener stellt sich regungslos hin und lässt sich vom Geburtstagskind und den Gästen mit <strong>Klopapier</strong> einwickeln, bis er aussieht wie eine Mumie.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11053" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/12/mann-in-klopapier-eingehu-cc-88llt-mit-klobu-cc-88rste-in-der-hand.jpg" alt="Mann in Klopapier eingehüllt mit Klobürste in der Hand" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/12/mann-in-klopapier-eingehu-cc-88llt-mit-klobu-cc-88rste-in-der-hand.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/12/mann-in-klopapier-eingehu-cc-88llt-mit-klobu-cc-88rste-in-der-hand-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/12/mann-in-klopapier-eingehu-cc-88llt-mit-klobu-cc-88rste-in-der-hand-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Die <strong>Klopapierfetzen</strong> kann man dann noch für eine lustige <strong>Schlacht</strong> oder andere Spiele verwenden, vielleicht fällt den Kindern ja noch etwas ein.</p>
<h3>18. Schatzsuche</h3>
<p>Die <strong>Schnipseljagd</strong>, auch Schnitzeljagd genannt, ist eine <strong>Schatzsuche</strong>, bei der die Kinder gemeinsam einen Schatz suchen müssen. Der Schatz ist in einer wunderschön glitzernden Truhe (dafür kannst du z.B. einen Karton verwenden und ihn anmalen) versteckt und hält Preise für alle Kinder bereit.</p>
<p>Die Kinder bekommen einen Hinweis, beispielsweise in Form eines Zettels (Schnipsels) oder einer Schatzkarte, und müssen diesem dann nachgehen. Stück für Stück tauchen mehr Hinweise auf, bei älteren Kindern dürfen es auch Aufgaben sein, die sie ihrem Ziel &#8211; dem Schatz &#8211; immer näher bringen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11054" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/12/kinder-tragen-schatztruhe.jpg" alt="Kinder tragen Schatztruhe" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/12/kinder-tragen-schatztruhe.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/12/kinder-tragen-schatztruhe-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/12/kinder-tragen-schatztruhe-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Eine, wie ich finde, wunderbare Idee, die nicht nur für den Kindergeburtstag geeignet ist, und die <strong>Kindern</strong> wie auch <strong>Erwachsenen</strong> gefallen wird.</p>
<h3>19. Tauziehen mal anders</h3>
<p>Tauziehen kennst du bestimmt so, dass es ein langes Seil gibt, an dessen Enden sich zwei Gruppen gegenüber stehen, die nun versuchen, das Tau an sich zu ziehen. Am Ende gibt es eine <strong>Gruppe</strong>, die gewonnen hat, und eine Gruppe, die verloren hat.</p>
<p>Tauziehen geht aber auch im <strong>gemeinschaftlichen</strong> Sinne, und das geht so: Die Kinder setzen sich hin und bilden gemeinsam einen Kreis. Zwischen den Kindern befindet sich je ein Seil, beispielsweise ein Springseil o.ä.. Die Kinder müssen nun versuchen, alle gleichzeitig aufzustehen, indem sie sich an den Seilen nach oben ziehen. Gar nicht mal so einfach, oder doch?</p>

<h3>20. Wer bin ich?</h3>
<p>&#8222;Wer bin ich?&#8220; kennst du bestimmt, oder? Eine/r denkt sich eine Person aus und die anderen in der Runde müssen <strong>erraten</strong>, um welche Person es sich handelt. Dabei dürfen nur geschlossene Fragen gestellt werden, also Fragen, auf die man nur mit &#8222;Ja&#8220; oder &#8222;Nein&#8220; antworten kann.</p>
<p>Das Spiel lässt sich für jüngere Mitspieler*innen auch vereinfachen, indem man Tiere errät. Oder man macht <strong>Scharade</strong> draus und muss eine Person, ein Tier oder etwas anderes pantomimisch darstellen und die anderen müssen raten, was dargestellt wird.</p>
<p>Die Art und Weise, wie etwas dargestellt wird, lässt sich beliebig erweitern. Man kann es auch, wie bei <a href="https://amzn.to/2WgPNkv" target="_blank" rel="nofollow noopener">Tabu</a>*, aufmalen oder versuchen, es anhand einer Puppe darzustellen.</p>
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<p>Wichtig ist nur, dass jede/r dran ist und nicht danach gemessen wird, wer am Meisten erraten hat. Am Besten ist es, wenn einfach reihum gespielt wird und jede/r einmal dran ist, so hat niemand den Eindruck, benachteiligt oder bevorzugt zu werden.</p>
<p>Was für <strong>kooperative Spiele</strong> fallen dir noch ein, bei denen es ums Gemeinschaftliche geht?<br />
</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/20-spiele-fuer-den-kindergeburtstag/">20 Spiele für den Kindergeburtstag</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
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