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		<title>Du hast ja NUR ein Kind</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Sep 2017 13:24:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wie würdest du reagieren, wenn jemand deine Intelligenz an der Anzahl deiner Kinder festmacht? Ich für meinen Teil habe mich mal ernsthaft mit diesem Thema auseinandergesetzt: Haben Eltern mit nur einem Kind wirklich weniger Ahnung als Eltern mit mehreren Kindern? Du hast ja NUR ein Kind Auf meinen Beitrag &#8222;Es geht auch ohne Schnuller&#8220; gab ... <a title="Du hast ja NUR ein Kind" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/du-hast-ja-nur-ein-kind/" aria-label="Mehr zu Du hast ja NUR ein Kind">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie würdest du reagieren, wenn jemand deine Intelligenz an der <strong>Anzahl</strong> deiner Kinder festmacht?</p>
<p>Ich für meinen Teil habe mich mal ernsthaft mit diesem Thema auseinandergesetzt: Haben Eltern mit nur einem Kind wirklich weniger <strong>Ahnung</strong> als Eltern mit mehreren Kindern?</p>
<p><span id="more-7343"></span></p>
<h2>Du hast ja NUR ein Kind</h2>
<p>Auf meinen Beitrag &#8222;<a href="https://www.milchtropfen.de/es-geht-auch-ohne-schnuller/" rel="noopener">Es geht auch ohne Schnuller</a>&#8220; gab es viele Kommentare. Viele Mütter berichteten, wie sie dieses Thema angegangen sind und ich war eifrig am Lesen und Antworten.</p>
<p>Und dann lese ich diesen einen Kommentar, in dem mir vorgeworfen wird, ich hätte ja NUR ein Kind und würde mich hier als <strong>Expertin</strong> darstellen, ich solle erst mal vier Kinder bekommen, DANN könne ich <strong>Ratschläge</strong> geben&#8230;</p>
<p>Unabhängig davon, ob das jetzt ein <a href="http://www.dontfeedthetroll.de/was-ist-ein-troll.html" target="_blank" rel="noopener">Troll</a> war oder nicht, war ich beleidigt und wollte pissig zurück kontern. Dann ließ ich Zeit verstreichen, dachte nach und antwortete, als ich wieder ruhiger war.</p>
<p>Ich dachte, damit sei das Thema für mich gegessen, aber diese Aussage nagte weiter an mir. Ich hab ja NUR ein Kind und gar keine Ahnung, wovon ich hier überhaupt schreibe. Stimmt das denn?</p>
<h2>Wovon ich wirklich keine Ahnung habe</h2>
<p>Sicher: Ich habe nicht die Erfahrungen, die Eltern mit 2, 3, 4 oder noch mehr Kindern gesammelt haben.</p>
<p>Ich weiß nicht, wie das ist, wenn eine <a href="https://www.echtemamas.de/2016/12/22/mama-stillt-in-den-wehen/" target="_blank" rel="noopener">Mutter ihr Kleinkind stillt, während sie in den Wehen liegt</a>. Kenne die Entthronung nur von Eltern mit Geschwisterkindern. Ich hab auch keine Ahnung, wie müde eine Mehrfachmutter ist. Gott bewahre, ich weiß nicht mal, wie eine <strong>alleinerziehende</strong> Mutter das Ganze wuppt, während ich manchmal mit NUR einem Kind komplett überfordert bin, obwohl ich meinen Mann an meiner Seite habe.</p>
<p>Das Leben mit mehreren Kindern soll angeblich toll und bereichernd und erfüllend sein. Die Mutterliebe würde mit jedem weiteren Kind konstant mitwachsen. Die <strong>Geschwisterliebe</strong> würde einen dahin schmelzen lassen.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2356" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-kuesst-baby.jpg" alt="Kind küsst Baby" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-kuesst-baby.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-kuesst-baby-300x190.jpg 300w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Das alles kann ich mir nur vorstellen, wissen aber nicht, denn ich hab ja nur&#8230; genau&#8230; nur ein Kind.</p>
<h2>Wie ich vor meinem Kind lebte</h2>
<p>Und dennoch ist es eine Beleidigung, zu behaupten, ich hätte mit nur einem Kind <strong>keine</strong> <strong>Ahnung</strong>, denn das stimmt einfach nicht.</p>
<p>In den mittlerweile 2,5 Jahren, die mein Sohn jetzt schon hier ist, habe ich mehr gelernt als in den vergangenen Jahren meines Lebens ohne ihn. Traurig? Aber wahr.</p>
<p>Als es meinen Sohn noch nicht gab, hab ich einfach so vor mich hin gelebt. Hatte keine Lust, mich mit Freund*innen zu treffen, hockte Stunden vor dem Computer und zockte. Ich hätte das am Liebsten den ganzen Tag gemacht, aber da musste ja auch noch Geld verdient werden.</p>
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<p>Weil ich nicht wusste, was ich nach dem Abi mit mir anfangen soll, machte ich es mir einfach und wurde das, was meine Mutter <strong>beruflich</strong> machte. Ich wollte für Anwälte und Notare arbeiten. Also wurde ich 3 Jahre lang ausgebildet und dann übernommen. Ganz klassisch. Und null <strong>erfüllend</strong>.</p>
<p>Die Schüchternheit überwand ich mit der Zeit, wurde selbstbewusster. Ich meckerte über die Dummheit unserer Mandant*innen und motzte jeden Abend meinem Freund die Ohren voll, wie bescheuert doch alle sind, wie doof die Arbeit, und überhaupt, dass alles ganz doll schlecht und <strong>ungerecht</strong> ist.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3698" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/frau-am-computer.jpg" alt="Frau am Computer" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/frau-am-computer.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/frau-am-computer-300x190.jpg 300w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Und dann wurde ich schwanger&#8230;</h2>
<p>Die Kanzlei, zu der ich mittlerweile gewechselt hatte, war nicht unbedingt <strong>familienfreundlich</strong>. Ich wusste, mit der Zeit würde auch ich den Anfeindungen der Arbeitgeber*innen ausgesetzt sein. Noch hatte ich gute Karten, doch auch in nur kürzester Zeit kapiert, dass sich das auch ganz schnell ändern kann. Beispielsweise, wenn man auf die Idee kommt, schwanger zu werden.</p>
<p>In der <strong>Schwangerschaft</strong> ging es mir miserabel. Ich war ständig erschöpft und unendlich müde (was der Grund für eine Erkrankung war, wie meine Ärztin später herausfand).</p>
<p>Auch die <strong>Nächte</strong> gestalteten sich schwierig. Ich war extrem hellhörig geworden. Jedes kleinste Geräusch störte und nervte mich zu Tode. Ich war dann immer gleich auf 180, erinnere ich mich zurück. Dazu noch diese dummen Erkältungserscheinungen, obwohl ich nicht erkältet war. Und nach solchen Horrornächten wieder munter fröhlich zur Arbeit. Es dauerte Monate bis sich meine Frauenärztin endlich, gnädiger Weise, dazu herabließ, ein <strong>Beschäftigungsverbot</strong> auszustellen.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7354" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/schwangere-arm-in-arm-mit-ihrem-mann.jpg" alt="Schwangere Arm in Arm mit ihrem Mann" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/schwangere-arm-in-arm-mit-ihrem-mann.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/schwangere-arm-in-arm-mit-ihrem-mann-400x253.jpg 400w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Doch diese Erfahrungen waren wichtig. Ich habe gelernt, dass ich mehr auf mich Acht geben muss. Dass ich kein schlechtes Gewissen haben muss, wenn ich &#8222;<strong>Nein</strong>.&#8220; zu etwas sage. Dass ich mehr darauf vertrauen muss, was mir mein Körper sagt. Ich habe gelernt, wieder mehr auf mich statt auf andere zu hören.</p>
<h2>Und dann kam die Geburt&#8230;</h2>
<p>Endlich war der Tag gekommen! Mein Baby wollte nicht mehr länger im Bauch verweilen. Juhu! Entbindung im Geburtshaus mit warmem Licht und Geburtswanne!</p>
<p>Doch <a href="https://www.milchtropfen.de/die-geburt-meines-sohnes/" rel="noopener">die Geburt meines Sohnes</a> verlief alles andere als gewünscht, sondern eher traumatisch, womit ich immer noch zu kämpfen habe.</p>
<p>Natürlich kann ich mir die Geburt in allen Farben des Lebens ausmalen, aber sie kann auch völlig anders ablaufen. Ich habe <strong>gelernt</strong>, nicht über mein Leid zu schweigen, sondern drüber zu reden, zu schreiben, und so zu versuchen, es zu verarbeiten. Mir wurde klar, dass ich es nicht mehr ändern kann. Dass ich aufhören muss, mir immer mehr Fragen auszudenken, die mir eh niemand beantworten kann. Ob es nun wirklich notwendig war, meinen Sohn so auf die Welt zu bringen oder nicht, ist nicht mehr wichtig. Ich lernte <strong>Akzeptanz</strong>.</p>

<h2>Tipps und Ratschläge</h2>
<p>Als mein <strong>Baby</strong> noch seinen Rhythmus finden musste, lernte ich, auf es zu vertrauen.</p>
<p>All die <a href="http://www.lalecheliga.de/images/Infoblaetter/LLL_Mythen_und_Ammenmaerchen_rund_ums_Stillen.pdf" target="_blank" rel="noopener">Mythen und Ammenmärchen rund ums Stillen</a> ließen mich zweifeln, doch ich lernte, mich von meinem Baby leiten zu lassen und ging meinen Weg. Auch, wenn er für andere nach Selbstaufgabe und Verwöhnen aussah.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-417" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-im-arm.jpg" alt="Baby im Arm" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-im-arm.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-im-arm-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ich schaute mein Baby an. Es konnte mir deutlich klar machen, was ihm gefiel und was nicht. Anfangs war es noch schwer, das herauszufinden, aber mit den Wochen und Monaten war es plötzlich ganz leicht. Ich wusste, <a href="https://www.milchtropfen.de/warum-weint-mein-baby/" rel="noopener">warum mein Baby weint</a>.</p>
<h2>Weil es alle so machen</h2>
<p>Der 1. Geburtstag unseres Sohnes näherte sich. Zeit für die <strong>Eingewöhnung</strong> in der Kita. Ganz klassisch. Machen ja die anderen auch so. Soll wohl ein paar Tränen geben, aber das gehört wohl dazu, sagen die anderen, die schon Erfahrung haben. Wird schon klappen.</p>
<p>Die 1. Eingewöhnung ging schief. Die 2. nach einem halben Jahr in derselben Kita in einer anderen Gruppe nahm einen besseren Start, scheiterte aber auch. Die Trennungen waren herzzerreißend, es gab keinen respektvollen, einfühlsamen Umgang mit den Kindern (unseren Sohn inbegriffen). Jeden Tag auf dem Weg zur Kita sagte uns unser Sohn im Auto &#8222;Nein.&#8220; &#8211; er will nicht in die Kita. Wir gaben ihn trotzdem hin. Ich muss ja auch bald wieder arbeiten. Muss halt so sein.</p>
<p>Wir sagten uns immer &#8222;Zum Glück ist er nur 3 Stunden da.&#8220;. Doch dann merkten wir, dass man so einen Satz nicht über die Kita sagen sollte, in die das eigene Kind geht. Wir besprachen uns. Rechneten. Grübelten. Und <strong>beschlossen</strong>: Wir kündigen.</p>
<p>Ich musste entscheiden, wo meine <strong>Prioritäten</strong> liegen. Musste mich fragen: Muss ich wirklich? Oder geht es auch anders? Wie soll unsere Zukunft aussehen?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-944" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/mutter-und-kind-hand-in-hand.jpg" alt="Mutter und Kind Hand in Hand" width="678" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/mutter-und-kind-hand-in-hand.jpg 678w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/mutter-und-kind-hand-in-hand-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 678px) 100vw, 678px" /></p>
<p>Ich trennte mich von Dingen, die mir, uns, nicht gut taten, und entschied mich für meine Familie. Ich habe gelernt, meiner Familie mehr <strong>Vertrauen</strong> entgegenzubringen. Wieder vermehrt Dinge zu tun, die mir wirklich Spaß machen. Die ich gern mache. Ich fing wieder an, zu leben und fühlte mich von einer tonnenschweren Last befreit.</p>
<h2>Reise mit dem kleinen Mann</h2>
<p>So. Thema Betreuung ist geklärt. Aber &#8211; ach, du Schreck! &#8211; das Baby ist kein Baby mehr, sondern schon ein kleiner Mann, der uns gehörig wachrüttelt! Nix mit &#8222;Ja, Mama. Mach ich.&#8220;. Unser Kind benimmt sich auf einmal total <strong>frech</strong> und macht nicht, was wir ihm sagen! Was sollen wir nur tun? Wie kriegen wir das in den Griff?</p>
<p>Auch hier gab es viele, tolle Ratschläge von den &#8222;alten Hasen&#8220;. Hart durchgreifen. Kinder brauchen Grenzen. Das Leben ist kein Ponyhof. Und auch die Erinnerung an meine eigene Kindheit sagte mir, das muss so sein. Hat mir ja nicht geschadet und ich lebe ja auch noch.</p>
<p>Doch in meinem Inneren spürte ich, dass das nicht stimmte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7309" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/mutter-schaut-kind-auf-augenhoehe-an.jpg" alt="Mutter schaut Kind auf Augenhöhe an" width="679" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/mutter-schaut-kind-auf-augenhoehe-an.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/mutter-schaut-kind-auf-augenhoehe-an-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>Ich lernte die &#8222;<a href="https://www.milchtropfen.de/unerzogen-was-bedeutet-das/" rel="noopener">unerzogene</a>&#8220; Haltung kennen und befand mich schon wieder auf einem anderen Weg. Ich hinterfragte, reflektierte und arbeitete daran, dass sich meine Geister der Vergangenheit nicht einmischten und alles kaputt machten.</p>
<p>Ein hartes Stück Arbeit, aber es lohnt sich, sich nicht damit abzufinden, was in der eigenen Kindheit passiert ist. Ich kann mich ändern. Ich muss es nur wollen. Und wenn mir die Alternativen nicht einfallen wollen, suche ich mir <strong>Hilfe</strong>, belese mich, höre Hörbücher, schaue Videos, nehme an Kursen teil.</p>
<p>Und dann kann ich auch über meine Erfahrungen schreiben und selber Tipps geben. Klar, manches stammt aus eigenen Erfahrungen, manches wurde vorher recherchiert. Ich sauge mir aber nicht irgendeinen Dünnpfiff aus den Fingern, nur, um etwas schreiben zu können!</p>
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<h2>Wissen Eltern mit mehreren Kindern mehr?</h2>
<p>Was ich mit nur einem Kind gelernt habe, ist so viel mehr wert, als all das, was ich zuvor gemacht habe. Wissen Eltern mit mehr als einem Kind dann automatisch mehr?</p>
<p>Wie weiter oben schon beschrieben, denke ich, dass Eltern mit mehreren Kindern völlig <strong>andere</strong> Erfahrungen gemacht haben, die ich mit nur einem Kind niemals erleben werde. Für mich bedeutet das im Umkehrschluss aber nicht gleich, dass sie <strong>mehr</strong> wissen als ich. Sie haben lediglich andere Erfahrungen gemacht.</p>
<p>Bloß, weil sie auch schonmal wie ich nur ein Kind hatten, bedeutet es nicht, dass sie die <strong>gleichen</strong> Erfahrungen gesammelt haben!</p>
<p>Auch Eltern von drölfzig Kindern sind keine <strong>Expert*innen</strong> in dem Sinne. Sie mögen auf den ersten Blick mehr Erfahrung haben, und man könnte meinen, sie wüssten es besser, aber weiß ich denn, ob sie in ihrer Erziehung achtsam mit ihren Kindern umgehen? Bedürfnisorientiert? Oder autoritär? Stiller Gehorsam muss sein? Oder die Kinder einfach alles machen lassen, was sie wollen?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7355" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/eltern-mit-drei-kindern.jpg" alt="Eltern mit drei Kindern" width="679" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/eltern-mit-drei-kindern.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/eltern-mit-drei-kindern-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>Sie mögen wie Erwachsene aussehen, die Ahnung haben, und sich auch so anhören, als hätten sie Ahnung, aber vielleicht sind es nur erwachsene Kinder, die ihre eigenen Traumata aus der Kindheit wieder und wieder leben und an ihre eigenen Kinder weitergeben.</p>
<p>WILL ich denn von solchen Eltern <strong>Tipps</strong> und <strong>Ratschläge</strong> bekommen? Die mir raten, mein Baby schreien zu lassen, weil ich es sonst verziehe? Die mir sagen, abzustillen und Kuhmilch zu geben, weil es jetzt mal Zeit dafür wird? Die mich glauben lassen, mein Kind sei böse und ich müsse es erziehen &#8211; so ganz klassisch, denn das war schon immer so? Die mir weismachen wollen, sie wüssten es <strong>besser</strong>, weil sie schon mehrere Kinder haben?</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Was ich sagen will: Wir sind alle auf dem <strong>Weg</strong>. Immer. Es gibt kein Ende. Wir lernen IMMER. Wir haben alle unser <strong>Päckchen</strong> zu tragen. Die einen wollen dieses Päckchen öffnen, reinschauen, was drin ist, und den ganzen Mist, den sie Ewigkeiten mit sich herumgeschleppt haben, in den Müll werfen. Die anderen laufen bis zum Lebensende mit ihrem Päckchen herum, ohne es jemals näher betrachtet zu haben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7356" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/familie-bei-sonnenuntergang-auf-dem-steg.jpg" alt="Familie bei Sonnenuntergang auf dem Steg" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/familie-bei-sonnenuntergang-auf-dem-steg.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/familie-bei-sonnenuntergang-auf-dem-steg-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ja, vielleicht habe ich NUR ein Kind. Aber auch mit <strong>NUR</strong> einem Kind habe ich eine ganze Menge gelernt und kann/darf/will dieses Wissen auch an andere weitergeben. Und genau so ist es mit all den anderen Eltern. Ob sie nun mehrere Kinder haben oder, wie ich, nur eins.</p>
<p>Dir, liebe/r Leser/in, sollte das immer beim Lesen unserer Beiträge bewusst sein. Wir geben Tipps und Ratschläge und meinen, das sei der richtige Weg. Tatsächlich kannst du das aber nur für dich selbst entscheiden. Niemand kann dir sagen, dass es <strong>richtig</strong> für dich und dein(e) Kind(er) ist.</p>
<p>Denk immer daran, dass auch wir Blogger*innen selbst noch auf dem Weg sind, und das ein Leben lang. Ich möchte mit meinen Beiträgen oftmals nur sagen: Es geht auch anders. Komm, ich zeig dir, wie das gehen KANN.</p>
<p>Wenn du also meine Artikel liest, dann kannst du am Ende entscheiden, was du damit machst. Ist es tatsächlich alles totaler Bullshit, der in die Tonne gehört? Ist es dir zu wenig? Brauchst du mehr Informationen? Oder klingt es nicht nur gut, sondern fühlt sich auch warm und angenehm bei dir an, sodass du diesen Weg auch gern einschlagen willst?</p>
<p>Habe ich, als Bloggerin und Mutter von NUR einem Kind, wirklich keine Ahnung? Was denkst du?</p>
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		<title>Ich kann das nicht</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/ich-kann-das-nicht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Mar 2017 07:00:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nur allzu gern lasse ich andere für mich Dinge erledigen. Dabei geht es mir nicht sonderlich um Zeitersparnis oder dergleichen. Ich könnte es eigentlich selber machen. Nur traue ich es mir nicht zu. Oder schmeiße schnell hin, wenn es nicht klappt. Falls du auch zu diesen Leuten gehörst, ist dieser Artikel genau das Richtige für dich. ... <a title="Ich kann das nicht" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/ich-kann-das-nicht/" aria-label="Mehr zu Ich kann das nicht">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nur allzu gern lasse ich andere für mich Dinge erledigen. Dabei geht es mir nicht sonderlich um Zeitersparnis oder dergleichen. Ich könnte es eigentlich selber machen. Nur <strong>traue</strong> ich es mir nicht zu. Oder schmeiße schnell hin, wenn es nicht klappt.</p>
<p>Falls du auch zu diesen Leuten gehörst, ist dieser Artikel genau das <strong>Richtige</strong> für dich.</p>
<p><span id="more-3594"></span><div id='c4107_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Ich kann das nicht</h2>
<p>Es ist gar nicht lange her, da las ich den Artikel <a href="https://nooborn.wordpress.com/2017/02/18/kinder-sind-nicht-hetcis/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Eure Kinder sind nicht hetero&#8230; und cis sind sie auch nicht&#8220;</a> von Nooborn. Hauptsächlich kotzte sie sich ein wenig aus, wie schnell wir unsere Kinder als &#8222;Junge&#8220; und &#8222;Mädchen&#8220; definieren und sie hiernach erziehen, anziehen usw.</p>
<p>Darauf will ich gar nicht näher eingehen. Mir geht es um einen ganz bestimmten Absatz in diesem Beitrag. Als sie darauf zu sprechen kam, was wir unseren Kindern <strong>vorleben</strong>. Wenn die Mutter beispielsweise den Vater bestimmte Sachen machen lässt. Weil das eben &#8222;Männersachen&#8220; sind. Und dafür erledigt die Mama dann halt &#8222;Frauensachen&#8220;. Kocht. Putzt. Kauft ein.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6006" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/ich-kann-das-nicht-frau-mit-toastbrot-und-portemonnaie-in-der-hand.jpg" alt="Ich kann das nicht - Frau mit Toastbrot und Portemonnaie in der Hand" width="680" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/ich-kann-das-nicht-frau-mit-toastbrot-und-portemonnaie-in-der-hand.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/ich-kann-das-nicht-frau-mit-toastbrot-und-portemonnaie-in-der-hand-400x252.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/ich-kann-das-nicht-frau-mit-toastbrot-und-portemonnaie-in-der-hand-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Dem Kind wird auf diese Weise ein Leben vorgestellt, das nur aus <strong>Stereotypen</strong> besteht. Frauen machen &#8222;Frauensachen&#8220;. Männer eben &#8222;Männersachen&#8220;.</p>
<h2>Ich bin genau so</h2>
<p>Und dann hat es bei mir &#8222;Klick!&#8220; gemacht. Zwar teilen mein Mann und ich uns den Haushalt usw. Aber oft lasse ich ihn Dinge erledigen, die ich eigentlich selber machen könnte. Oder beginne keine neuen Sachen, weil ich mir sage &#8222;Ich kann das nicht.&#8220; Hier ein klassisches Beispiel: Der Umgang mit dem <strong>Bohrer</strong>.</p>
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<p>Ich und bohren? Um Himmels Willen! Ich doch nicht! Das Witzige: Mein Mann lernte, wie ich, ebenfalls nicht, mit einem Bohrer umzugehen. Als es jedoch nötig wurde, um unsere Wohnung wie eine Wohnung aussehen zu lassen, lernte er es einfach. Ich hingegen bin immer noch auf der Stelle stehen geblieben und weiß bis heute nicht, wie das mit dem Bohren geht. Dabei kann das doch nicht so schwer sein oder?</p>
<p>Und so liegt seit Wochen ein <a href="https://www.milchtropfen.de/motorikbrett/" rel="noopener">Motorikbrett</a> bei uns rum, das an die Wand gebohrt werden muss. Der Mann hat keine Zeit, deshalb bleibt es liegen. Und ich&#8230; ja&#8230; ich&#8230; was ist eigentlich mit mir? Naja, <strong>ich kann das doch nicht</strong>&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3604" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/ich-kann-das-nicht-maenner-bohren.jpg" alt="Ich kann das nicht - Männer bohren" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/ich-kann-das-nicht-maenner-bohren.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/ich-kann-das-nicht-maenner-bohren-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Und so könnte ich die Liste endlos weiterführen. Der springende Punkt dabei: Ich weiß gar nicht, ob ich es kann. Oder nicht kann. Denn ich <strong>versuche</strong> es ja gar nicht erst.</p>
<p>Oft ertappe ich mich dabei, dass ich etwas von vornherein ablehne und nicht mache. Weil ich es eben nicht kann. Mir nicht zutraue.</p>
<p>Wenn ich dann doch mal etwas beginne, dann breche ich es schnell wieder ab. Es klappt nicht wie geplant. Ich bin zu <strong>ungeduldig</strong> und will alles sofort können. Und wenn es eben nicht von Anfang an perfekt ist, lasse ich es stehen und liegen. Suche nach Neuem, das ich beginnen und mittendrin damit aufhören kann.</p>
<h2>Woran liegt das?</h2>
<p>Ich habe mir die Frage gestellt: Wenn mir auffällt, wie ich mich verhalte, warum ändere ich es dann nicht einfach? <strong>Woher</strong> kommt dieses Verhalten überhaupt?</p>
<h3>Mund zu</h3>
<p>Und ich kann es natürlich nur behaupten und nicht beweisen, wenn ich sage, dass dieses Verhalten schon früh gewurzelt haben muss. Es wurde mir so beigebracht. In so vielen Dingen.</p>
<p>Wenn ich geweint habe und mit Spielsachen abgelenkt wurde. Wenn mir der Schnuller in den Mund geschoben wurde, obwohl ich einfach nur mal Dampf ablassen wollte. Oder sagen wollte, dass ich Hunger habe. Liebe brauche. Ich lernte, dass ich es nicht Wert bin, gehört zu werden. Ich sollte <strong>still</strong> sein.</p>

<h3>Unverständnis</h3>
<p>Noch heute bemerke ich es bei meiner Mutter, wenn der kleine Mann mal weint, dass sie ihn gleich mit Spielzeug <strong>ablenken</strong> will. Dabei ist er gestolpert, hingefallen und will jetzt einfach nur in den Arm genommen werden. Er will weinen und getröstet werden. Wenn ich dann beobachte, wie meine Mutter ihn ablenken will, sehe ich dann immer mich im kleinen Mann und denke mir nur &#8222;<strong>Hör mir doch einfach mal zu!</strong>&#8220;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3605" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/ich-kann-das-nicht-maedchen-troestet.jpg" alt="Ich kann das nicht - Mädchen tröstet" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/ich-kann-das-nicht-maedchen-troestet.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/ich-kann-das-nicht-maedchen-troestet-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>Bestrafungen</h3>
<p>Doch so wuchs ich nunmal auf. Wenn meine Mutter mal böse auf mich war, wurde ich von ihr mit Ignoranz <strong>gestraft</strong>. Passive Aggressivität war normal bei uns. Türen knallen. Schnippische Bemerkungen. In die Ecke gestellt werden (wenn ich mich auch nur an ein einziges Mal erinnere, so es hat mich doch bis heute geprägt). Und dann &#8222;natürlich&#8220; noch der berühmte Klaps auf den Po.</p>
<h3>Angst</h3>
<p>Ich hatte immer Angst, etwas Falsches zu sagen. Weil dann wieder jemand sauer auf mich ist. Mich ausschimpft. Anschreit. Ignoriert. Deshalb <strong>schwieg</strong> ich meist.</p>
<p>In der Schule schwieg ich auch. Obwohl ich dachte, die Antwort zu kennen, schwieg ich. Hätte ja auch falsch sein können. Und dann hätte man mich ausgelacht oder mich bloßgestellt.</p>
<p>Solche Gedanken kreisten damals in meinem Kopf und tun es noch heute.</p>
<h3>Ungeduld</h3>
<p>Ich sehe es ja beim kleinen Mann: Er will den Schlüssel selber ins Schloss stecken. Das dauert natürlich sehr lange. Sonst mache ich das lieber selber, weil es einfach schneller geht. Aber letztens ließ ich ihm Zeit. Er scheiterte oft, doch dann klappte es! Ich war zwischenzeitlich kurz davor, es selber zu machen, aber ich ließ ihn probieren. Motivierte ihn, weiterzumachen, es nochmal zu versuchen. Während ich ihn mit zitternden Knien hochhielt, damit er ans Schlüsselloch kam.</p>
<p>So eine <strong>Geduld</strong> gab es bei mir zu Hause nicht. Ich erinnere mich zumindest nicht. Es musste immer alles schnell gehen. Und sofort.</p>
<p>Es geht nicht nur darum, dass ich ungeduldig bin, weil ich ungeduldig erzogen wurde. Nehme ich all das und sehe mir an, wie ich erzogen wurde, dann kann ich mir sehr gut vorstellen, warum ich bin, wie ich bin.</p>
<p>Ich bin eine, die alles schmeißt. Aus Ungeduld mitunter. Ich bin eine, die nichts Neues beginnt. Oder es mittendrin <strong>abbricht</strong>. Die nicht gern ihre Meinung sagt. Aus Angst, keine Worte zu finden. Und dann als dumm dazustehen.</p>
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<h2>Wie ich als Mädchen zu sein hatte</h2>
<p>Allgemein ist es wohl das Wort &#8222;dumm&#8220;, das mich so lähmt. Als Kind war ich in der Grundschule bei Weitem nicht auf den Mund gefallen. Ich war sehr gut in der Schule. Machte halt, was man mir sagte. Mobbte die, die nicht ins Bild passten. Ich war so eine richtige <strong>Mitläuferin</strong>. Und auch mal gern Anführerin. Immer gern auf Kosten anderer Spaß haben. Sich über andere lustig machen. Anderen so richtig schön schaden und dabei im Rücken den Halt von den Freunden spüren.</p>
<p>Das zeigte ich natürlich nie zu Hause. Zu Hause wurde so ein Verhalten nicht geduldet. Sondern bestraft.</p>
<p>Als Mädchen ging ich in den Chor und sang mit stolzer Brust. Ich tanzte. Lernte lange Texte auswendig. Sprach vor Publikum. Ich lernte wie meine Schwester Keyboard.</p>
<p>Und wie die Familie immer stolz war, wenn sie mich sah. Was ich wieder für eine niedliche Frisur habe. Und so hübsche Kleider. Dass ich meiner Mutter wie aus dem Gesicht geschnitten sei. Und dann auch noch meine Vorliebe für Schlager. Denn meine Mutter liebte ja auch Schlager.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3606" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/ich-kann-das-nicht-suesses-niedliches-maedchen-in-pose.jpg" alt="Ich kann das nicht - süßes, niedliches Mädchen in Pose" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/ich-kann-das-nicht-suesses-niedliches-maedchen-in-pose.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/ich-kann-das-nicht-suesses-niedliches-maedchen-in-pose-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Es war ein reines <strong>Schauspiel</strong>, wenn ich zurück denke. Ich war nicht ich selbst. Ich wollte immer nur gefallen. Und geliebt werden. Beachtet werden. Und nicht ignoriert und bestraft.</p>
<h2>Wie sich das Mädchen entwickelte</h2>
<p>Und dann kam die Zeit, in der ich alles <strong>schmiss</strong>.</p>
<p>Ich hatte keine Lust mehr auf Keyboard. Und hörte auf. Ich tanzte. Und schwänzte nach jahrelangem, hartem Training die Stunden. Irgendwann wollte ich gar nicht mehr hin und bat meinen Papa, mich da raus zu holen und zu kündigen. Ich sang im Chor und stieg aus. Ich trommelte und ließ es schnell wieder sein.</p>
<p>Ich hatte immer große, tolle Pläne. Erzählte allen davon und wurde ermutigt, das anzupacken. Aber mehr als ein <strong>Luftschloss</strong> wurde nicht draus. Ich setzte es nie in die Tat um. Keine Lust, sagte ich immer, wenn man mich nach dem Grund fragte. Oder ich hatte andere Ausreden parat. Irgendwas fiel mir immer ein, um es hinzuschmeißen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6000" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/ich-kann-das-nicht-frau-balanciert.jpg" alt="Ich kann das nicht - Frau balanciert" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/ich-kann-das-nicht-frau-balanciert.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/ich-kann-das-nicht-frau-balanciert-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/ich-kann-das-nicht-frau-balanciert-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Was ich heute denke: Ich hatte nicht &#8222;keine Lust&#8220;. Es war Angst. Einfach Angst. Bevor mir jemand sagt, dass ich es nicht kann, beende ich es lieber selber. Fange gar nicht erst damit an. So kann mir keiner schaden. Und ich bleibe unverletzt. Und stehe nicht als <strong>dumm</strong> da. Da ist es wieder, dieses Wort&#8230;</p>
<h2>Veränderung</h2>
<p>Und so zieht sich das wie ein roter Faden durch mein Leben und ich erkenne, dass ich etwas <strong>ändern</strong> muss. Denn ich bin jetzt Mutter. Mittlerweile von einem 2-Jährigen, den ich mit allen Mitteln anders zu erziehen versuche, als ich es kennen gelernt habe.</p>
<p>Denn was will ich meinem Sohn beibringen? Wie soll er die Welt sehen? Männer sind die Starken, Frauen die Schwachen? Männer sind abenteuerlustig, geschickt im Handwerk, Frauen können putzen und kochen?</p>
<p>Ich will meinem Sohn zeigen, dass man alles kann. Unabhängig vom Geschlecht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6001" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/ich-kann-das-nicht-frau-spielt-ukulele-baby-erkundet-ukulele.jpg" alt="Ich kann das nicht - Frau spielt Ukulele, Baby erkundet Ukulele" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/ich-kann-das-nicht-frau-spielt-ukulele-baby-erkundet-ukulele.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/ich-kann-das-nicht-frau-spielt-ukulele-baby-erkundet-ukulele-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/ich-kann-das-nicht-frau-spielt-ukulele-baby-erkundet-ukulele-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Doch um ihm das zu zeigen, muss ich mich verändern. Ich muss wieder zu dem Menschen werden, der ich hätte werden können, wenn man mich gelassen hätte. Ich muss mich weiterentwickeln. Ein <strong>Vorbild</strong> werden.</p>
<p>Und es klingt vielleicht einfach, aber das ist es nicht. Es ist nicht leicht, sich von heute auf morgen zu ändern. Sich zu sagen: &#8222;Ab heute bin ich selbstbewusst. Und nehme alles selber in die Hand. Was ich lernen will, das lerne ich einfach.&#8220; Eben aus dem Grund, weil ich jahrelang anders erzogen wurde.</p>
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<h2>Vorbild</h2>
<p>Ich glaube, der einzige, der mich wirklich dazu gebracht hat, mal darüber nachzudenken, war mein Mann. Er ist so ganz anders als ich. Strotzt vor <strong>Selbstbewusstsein</strong>. Fährt anderen auch mal gern über den Mund. Macht sich auch mal unbeliebt. Ihn interessiert es nicht die Bohne, was sie denken könnten. Vor allem, wenn es um unseren Sohn geht, nimmt er kein Blatt vor den Mund.</p>
<p>Und das ist gut so. Er ist mir oft ein großes Vorbild. Er ist so, wie ich gern sein würde. Nicht immer, denn er ist auch nicht perfekt. Aber oft wäre ich in bestimmten Situationen gern mehr wie er.</p>
<h2>Der Anfang</h2>
<p>Also was tun? Und wie? Für mich ist es immer gut, in kleinen Schritten zu beginnen. Stück für Stück.</p>
<p>Ich habe mir jetzt zum Beispiel die Bohrmaschine und den Akkuschrauber meines Vaters ausgeliehen. Damit das Motorikbrett endlich fertig wird. Ich weiß nicht, wie man bohrt? Es gibt YouTube. Ganz einfach. Natürlich kann mir das auch mein Papa erklären. Der kann das ja&#8230;</p>
<p>Und letztens fiel mir auf, dass meine Mutter genau so <strong>stereotypisch</strong> denkt: Wir spielen mit dem kleinen Mann und einem Windlicht mit Tür. Die Tür scheint nicht richtig zu schließen. Meine Mutter sagt &#8222;Das muss der Opa nachher reparieren.&#8220; Und ich so &#8222;Warum? Können wir das nicht auch?&#8220; Wir drehen und zuppeln ein bisschen und es klappte. Ganz einfach.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3608" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/ich-kann-das-nicht-windlicht-teelicht-lampe.jpg" alt="Ich kann das nicht - Windlicht Teelicht Lampe" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/ich-kann-das-nicht-windlicht-teelicht-lampe.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/ich-kann-das-nicht-windlicht-teelicht-lampe-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Oder ein weiteres Beispiel: Mein Vater ist gerade schwer im Garten beschäftigt. Meine Mutter geht mit meiner Oma im Garten spazieren und zeigt ihr die Blumen. Dann kommt der kleine Mann und sagt &#8222;Opa Feuer aus.&#8220; (Vorhin war die Feuerschale noch an; jetzt ist sie aus.) Und meine Mutter sagt &#8222;Opa! Du musst Feuer machen!&#8220; Nachdem sie das dann zum zweiten Mal rief, meinte ich zu ihr, dass sie das doch auch machen könne. Der Opa sei doch gerade beschäftigt (sie hingegen nicht). Am Ende machte trotzdem der Opa Feuer.</p>
<p>Was ich fortan mache? Ich mache das Feuer einfach selber an. Ist auch nicht so schwer.</p>
<p>Seitdem ich diesen Artikel gelesen habe, fällt es mir wirklich sehr stark auf. Wir Frauen können die Dinge genau so gut auch <strong>selber machen</strong>. Und nicht immer darauf warten, dass die Männer das für uns erledigen.</p>
<p>Wenn ich also meinen Mann um etwas bitten möchte, dann stelle ich mir erst einmal die Frage: Könnte ich das vielleicht auch selber machen? Anders herum können Männer genau so denken: Kann ich das vielleicht auch selber machen? Warum bitte ich gerade jetzt meine Frau darum?</p>
<h2>Es ist nie zu spät</h2>
<p>Und auch, als ich das <a href="https://www.milchtropfen.de/das-indianerkostuem-vom-kleinen-mann/" rel="noopener">Indianerkostüm für den kleinen Mann</a> nähen wollte, kam da wieder dieses &#8222;Ich kann doch nicht nähen!&#8220; Nun kann ich ja wirklich nicht von heute auf morgen nähen lernen. Also suchte ich mir Hilfe. Und fand sie bei meiner Oma. Und die zeigte mir, wie einfach es eigentlich ist. Ich habe immer so viel &#8222;Angst&#8220; davor. Dabei gibt es gar keinen Grund, Angst zu haben.</p>
<p>Meine Oma machte mir so viel Mut, dass ich mich noch am selben Abend hinsetzte und lernte, einen Knopf anzunähen. Das klingt vielleicht nach Pillepalle, aber ich war so stolz auf mich. Plötzlich war der Lieblingsschlafanzug des kleinen Mannes repariert.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3609" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/ich-kann-das-nicht-knopf-angenaeht.jpg" alt="Ich kann das nicht - Knopf angenäht" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/ich-kann-das-nicht-knopf-angenaeht.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/ich-kann-das-nicht-knopf-angenaeht-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Und so geht das immer weiter. Solange man sich nur immer für etwas begeistern kann. Solange einen irgendetwas fasziniert. Man kann es <strong>lernen</strong>, wenn man es <strong>will</strong>. Es ist nie zu spät dafür.</p>
<p>Und wenn auch in dir dieses Gefühl von &#8222;Ich kann das nicht&#8220; hochkommt, dann denk an diesen Beitrag. Versuch herauszufinden, woran das liegt. Warum du so denkst. Und versuch es abzuschütteln. Es bringt dich nicht weiter, sondern steht dir ewig im Weg. Und frustriert ungemein.</p>
<p>Versuch es. Such dir Rat im Internet oder bei anderen Menschen. Sag dir, wenn du es nicht kannst, dann wirst du es bald können. Denn ganz sicher ist es keine Frage von &#8222;Bin ich ein Mann oder eine Frau?&#8220;</p>
<p>Was wolltest du schon immer mal lernen und hast es bisher noch nicht gewagt?<br />
</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/ich-kann-das-nicht/">Ich kann das nicht</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
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