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	<title>verstehen &#8211; Milchtropfen</title>
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		<title>Dein Baby schreit? Diese 5 Laute verraten, was es braucht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Nov 2019 17:45:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Dein Baby schreit und weint zu den unterschiedlichsten Zeiten, an den verschiedensten Orten, aus Gründen, die du nicht verstehen kannst. Du hast alles probiert, es zu beruhigen, aber es schreit einfach immer weiter. Was will es dir mit seinem Schreien sagen? Was braucht es? Um zu lernen, dein Baby besser zu verstehen, stelle ich dir ... <a title="Dein Baby schreit? Diese 5 Laute verraten, was es braucht" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/dein-baby-schreit-diese-5-laute-verraten-was-es-braucht/" aria-label="Mehr zu Dein Baby schreit? Diese 5 Laute verraten, was es braucht">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Dein <strong>Baby schreit</strong> und weint zu den unterschiedlichsten Zeiten, an den verschiedensten Orten, aus Gründen, die du nicht verstehen kannst. Du hast alles probiert, es zu <strong>beruhigen</strong>, aber es schreit einfach immer weiter. Was will es dir mit seinem Schreien sagen? Was <strong>braucht</strong> es?</p>
<p>Um zu lernen, dein Baby besser zu verstehen, stelle ich dir heute die Dunstan Babysprache vor: 5 Laute, an denen du ganz genau erkennen kannst, was dein Baby dir mitteilen möchte.</p>
<p>Wenn du erfahren möchtest, um welche Laute es sich genau handelt, lies gerne weiter.</p>
<p><span id="more-12473"></span></p>
<h2>Dein Baby schreit? Diese 5 Laute verraten, was es braucht</h2>
<p>Ein <strong>Baby</strong> kann in den unterschiedlichsten Momenten <strong>weinen</strong> und schreien &#8211; sei es direkt nach dem Aufwachen oder sogar noch im Schlaf, ob du es hinlegst oder trägst, fütterst oder stillst, durch die Gegend fährst oder gerade in den Schlaf begleiten möchtest &#8211; es weint.</p>
<p>Und irgendwie hast du schon alles versucht &#8211; ohne Erfolg &#8211; und langsam beschleicht dich das Gefühl von Unsicherheit, vielleicht wirst du von der hohen Frequenz des Schreiens auch leicht in Panik versetzt, stehst unter Stress und brauchst jetzt dringend eine Antwort: Mein kleiner süßer Schatz, WAS FEHLT DIR?!</p>
<p>Und Dank Priscilla Dunstan wirst du genau das lernen können: Zu <strong>verstehen</strong>, was dein Baby dir mitteilen möchte, denn es kann viel mehr als scheinbar nur ohne Grund zu schreien.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="pintbild aligncenter wp-image-12511" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/11/5-babylaute-um-dein-baby-besser-zu-verstehen.jpg" alt="5 Babylaute, um dein Baby besser zu verstehen | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="381" height="801" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/11/5-babylaute-um-dein-baby-besser-zu-verstehen.jpg 600w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/11/5-babylaute-um-dein-baby-besser-zu-verstehen-190x400.jpg 190w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/11/5-babylaute-um-dein-baby-besser-zu-verstehen-205x430.jpg 205w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/11/5-babylaute-um-dein-baby-besser-zu-verstehen-324x680.jpg 324w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/11/5-babylaute-um-dein-baby-besser-zu-verstehen-24x50.jpg 24w" sizes="(max-width: 381px) 100vw, 381px" /></p>
<h2>Priscilla Dunstan und die Geheimsprache der Babys</h2>
<p>Du hast bestimmt schonmal von Menschen gehört, die sich alles merken können, sobald sie etwas gesehen oder gelesen haben: Menschen mit einem fotografischen Gedächtnis.</p>
<p>Bei der Australierin <strong>Priscilla Dunstan</strong> ist es ähnlich, nur dass es sich bei ihr um ein fotografisches Gedächtnis für Töne handelt. So kann sie sich alles merken, was sie lediglich einmal gehört haben muss. Sehr praktisch war das für sie z.B. in der Schule, wenn der Lehrer vorne redete und sie es sich sofort merken konnte, ohne etwas notieren zu müssen.</p>
<p>Nach der Geburt ihres Babys bemerkte Priscilla, dass es sie immer mit denselben Lauten auf ein bestimmtes <strong>Bedürfnis</strong> aufmerksam machte. Die Laute prägten sich in ihr Gedächtnis ein, sodass sie beim nächsten Mal, wenn ihr Baby wieder weinte, wusste, was es ihr sagen wollte.</p>
<p>Als sie eines Tages unterwegs war und die Babys um sich herum weinen hörte, stellte sie fest, dass auch diese wie ihr eigenes mit den gleichen Lauten auf das, was sie brauchten, aufmerksam machten.</p>
<p>Priscilla testete ihre Theorie über das Geheimnis der <strong>Baby Sprache</strong> an über 1.000 Säuglingen &#8211; und fand heraus: Neugeborene bis zu einem Alter von 0 bis 3 Monaten geben dieselben 5 <strong>Babylaute</strong> von sich, unabhängig ihrer Nationalität, Kultur oder Muttersprache der Eltern.</p>

<h2>5 Babylaute &#8211; und du wirst dein Baby besser verstehen lernen</h2>
<p>Priscillas Überzeugung nach entstehen diese Laute aufgrund bestimmter Reflexe, die dazu führen, dass Babys die gleichen fünf <strong>Worte</strong> von sich geben.</p>
<p>Es mag einige Zeit dauern, aber wenn Mama, Papa oder wer auch immer diese Laute oft genug zu hören bekommen, können sie lernen, diese voneinander zu unterscheiden, um so zu wissen, was das Baby <strong>sagen</strong> möchte.</p>
<p>Einfacher ist es, die <strong>Laute</strong> zu erkennen, wenn sich das Baby noch nicht in Rage geschrien hat und hysterisch weint. Sobald sich dein Baby mit seinen Lauten meldet, konzentrier dich auf das, was es dir mitteilen möchte.</p>
<h3>1. &#8222;NEH!&#8220;</h3>
<p>Das erste Wort ist &#8222;<strong>Neh</strong>!&#8220; und steht für &#8222;Ich habe <strong>Hunger</strong>!&#8220;.</p>
<p>Priscilla glaubt, dass der Laut entsteht, weil das Baby zum Saugen den Gaumen mit der Zunge berührt. Dabei entsteht der Ton &#8222;Neh&#8220;.</p>
<p>Wenn du also hörst, dass dein Säugling schreit und dabei diesen Laut von sich gibt, dann weißt du jetzt, was es dir sagen möchte: &#8222;Fütter mich. Still mich. Ich bin <strong>hungrig</strong>.&#8220;</p>
<p>In folgendem Video kannst du dir das Wort anhören:</p>
<p><iframe src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/PgkZf6jVdVg?start=327" width="680" height="383" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"><span data-mce-type="bookmark" style="display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;" class="mce_SELRES_start">﻿</span></iframe></p>
<h3>2. &#8222;OWH!&#8220;</h3>
<p>Das zweite Wort ist &#8222;Owh!&#8220; und bedeutet &#8222;Ich bin <strong>müde</strong>!&#8220;.</p>
<p>Der Reflex entsteht durch die Bewegung, die Babys machen, wenn sie gähnen. Sie formen ihren Mund zu einem &#8222;O&#8220;, dabei entsteht der Laut &#8222;<strong>Owh</strong>&#8222;.</p>
<p>Wenn du mal reinhören magst: In diesem Video hörst du den Laut für Müdigkeit:</p>
<p><iframe src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/PgkZf6jVdVg?start=364" width="680" height="383" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"><span data-mce-type="bookmark" style="display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;" class="mce_SELRES_start">﻿</span></iframe></p>
<p>Wie du dein Baby sanft in den Schlaf begleiten kannst, verrät dir Melanie in einem kommenden Beitrag. Sobald er online ist, verlink ich ihn hier für dich.</p>
<h3>3. &#8222;HEH!&#8220;</h3>
<p>Wenn sich dein Baby unwohl fühlt, sei es, weil ihm zu kalt oder zu warm ist, weil die Windel voll ist oder es sich gerade in einer unbequemen Position befindet, weil du es z.B. hinlegst oder es im Kinderwagen liegt, wird es &#8222;<strong>Heh</strong>!&#8220; sagen. Am gehauchten &#8222;H&#8220;wirst du erkennen, dass es sich gerade unwohl fühlt.</p>
<p>Hier kannst du dir den Klang für &#8222;Ich fühle mich <strong>unwohl</strong>&#8220; anhören:</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/PgkZf6jVdVg?start=410" width="680" height="383" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"><span data-mce-type="bookmark" style="display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;" class="mce_SELRES_start">﻿</span></iframe></p>
<h3>4. &#8222;EAIR!&#8220;</h3>
<p>Der Laut &#8222;Eair!&#8220; verrät dir, dass dein Baby <strong>Bauchschmerzen</strong> hat. Stell dir vor, du spannst deinen Bauch an und versuchst zu atmen, dann hörst du das Wort &#8222;<strong>Eair</strong>&#8222;. Oftmals spannen die Babys dabei auch ihre Beinchen an.</p>
<p>Hör gerne mal rein:</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/PgkZf6jVdVg?start=468" width="680" height="383" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"><span data-mce-type="bookmark" style="display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;" class="mce_SELRES_start">﻿</span></iframe></p>
<h3>5. &#8222;EH!&#8220;</h3>
<p>Muss dein Baby <strong>aufstoßen</strong>, wird es dir das mit dem Laut &#8222;Eh!&#8220; mitteilen. Der <strong>Reflex</strong> versucht die Luft aus dem Körper zu drücken, dabei entsteht der Sound &#8222;<strong>Eh</strong>&#8222;.</p>
<p>Hilf deinem Baby, ein <strong>Bäuerchen</strong> zu machen. Wenn es nicht mehr &#8222;Eh&#8220; sagt, weißt du, dass es ihm wieder gut geht.</p>
<p>Hier kommt das Geräusch für &#8222;Ich muss aufstoßen!&#8220;</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/PgkZf6jVdVg?start=519" width="680" height="383" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"><span data-mce-type="bookmark" style="display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;" class="mce_SELRES_start">﻿</span></iframe></p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Ich persönlich habe erst von der Dunstan <strong>Babysprache</strong> erfahren, als unser Sohn bereits älter als drei Monate war, ich kann leider nicht von eigenen Erfahrungen sprechen. Dennoch hoffe ich, mit diesem Beitrag über die Sprache der Babys Familien helfen zu können, ihre Neugeborenen besser zu verstehen und damit für mehr Leichtigkeit und Klarheit zu sorgen.</p>
<p>Ich hatte manchmal den Eindruck, unzulänglich zu sein, wenn mein Baby weinte und ich partout nicht erraten konnte, was es wollte. Es war schrecklich und stressig für uns beide.</p>
<p>Und selbst, wenn du nach diesem Beitrag immer noch nicht auf Anhieb verstehst, was dein Baby braucht, dann rede dir nicht ein, dass du deshalb eine schlechte Mutter, ein schlechter Vater oder wer auch immer seist.</p>
<p>Ich kann mir gut vorstellen, dass du jeden Tag dein Bestes gibst, damit es deinem Kind an nichts fehlt. Und wenn du mal nicht weißt, was jetzt gerade los ist, dann denke ich, wird dein Baby trotzdem erfahren, dass es wichtig ist, dass du für es da bist und es nicht allein sein muss.</p>
<p>Hat dir der Beitrag weitergeholfen, dich inspiriert oder sonstwie bereichert? Dann schreib mir gerne einen Kommentar und teile den Artikel.</p>

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		<title>&#8222;Die ist ja total überfordert.&#8220; &#8211; Appell zu mehr Empathie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Mar 2018 07:00:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mein Mann und ich waren vor einiger Zeit mit unserem Sohn einkaufen, als wir eine Mutter mit ihren drei Kindern bemerkten. Sie war ebenfalls im Supermarkt, um einzukaufen. Zumindest versuchte sie es, denn sie war mit ihren drei Rabauken sichtlich überfordert. Von jenem einschneidenden Ereignis möchte ich dir heute gern erzählen, denn meine Reaktion und ... <a title="&#8222;Die ist ja total überfordert.&#8220; &#8211; Appell zu mehr Empathie" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/die-ist-ja-total-ueberfordert-appell-zu-mehr-empathie/" aria-label="Mehr zu &#8222;Die ist ja total überfordert.&#8220; &#8211; Appell zu mehr Empathie">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Mann und ich waren vor einiger Zeit mit unserem Sohn einkaufen, als wir eine <strong>Mutter</strong> mit ihren drei Kindern bemerkten. Sie war ebenfalls im Supermarkt, um einzukaufen. Zumindest versuchte sie es, denn sie war mit ihren drei Rabauken sichtlich <strong>überfordert</strong>.</p>
<p>Von jenem einschneidenden Ereignis möchte ich dir heute gern erzählen, denn meine <strong>Reaktion</strong> und die meines Mannes auf diese überforderte Mutter hätte unterschiedlicher nicht sein können&#8230;</p>
<p><span id="more-9206"></span></p>
<h2> &#8222;Die ist ja total überfordert.&#8220;</h2>
<p>Anfangs musste ich ein wenig schmunzeln, als ich die Mutter mit ihren Kindern &#8222;kämpfen&#8220; sah. Ich hatte es schon mit EINEM nicht leicht, einzukaufen, weil <a href="https://www.milchtropfen.de/mein-kind-rennt-staendig-weg/" rel="noopener">mein Kind ständig wegrannte</a>. Wie soll es dieser Mutter da mit ihren dreien ergehen, alle noch im <strong>Kleinkindalter</strong>, total aufgekratzt und wild und laut &#8211; wie Kinder nunmal sind.</p>
<p>Ich erledigte unseren Einkauf weiter, während der Papa sich mit dem Kleinen beschäftigte. Hin und wieder lief mir die Mutter über den Weg, die allmählich immer <strong>lauter</strong> mit ihren <strong>Kindern</strong> redete. Sie tat mir Leid. Sie muss einen (vielleicht sogar dringenden) Einkauf erledigen, muss ihre Kinder dafür mitnehmen (ist womöglich alleinerziehend), kann die aber auch nicht im Supermarkt Scheibe spielen lassen, immerhin hat sie auch eine Aufsichtspflicht zu erfüllen. Gar nicht so einfach, dabei die Nerven beisammen zu halten und ruhig und verständnisvoll zu sein. Ich verstand sie total, aber ich wusste keinen Weg, ihr zu helfen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="pintbild aligncenter wp-image-9465" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/03/die-ist-ja-total-ueberfordert-appell-zu-mehr-empathi.jpg" alt="Die ist ja total überfordert - Appell zu mehr Empathi | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="800" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/03/die-ist-ja-total-ueberfordert-appell-zu-mehr-empathi.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/03/die-ist-ja-total-ueberfordert-appell-zu-mehr-empathi-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/03/die-ist-ja-total-ueberfordert-appell-zu-mehr-empathi-287x430.jpg 287w" sizes="auto, (max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<h2>Stress pur</h2>
<p>Als wir die Kasse ansteuerten, war auch die Mutter mit den Einkäufen (und mit den Nerven) fertig und reihte sich vor uns ein. Die Kinder wuselten um sie herum, rannten weg, kamen von ihrem Streifzug mit der einen oder anderen Beute zurück, die die Mutter noch bezahlen sollte, was sie verneinte, weil sich ihre Kinder nicht anständig benahmen, was wiederum zu noch mehr <strong>Frustration</strong> führte. Und so schaukelte es sich mit der Zeit immer höher und höher.</p>
<p>Mittlerweile war ich selbst total <strong>gestresst</strong> von der Situation. Statt wie zuvor mitfühlend der Mutter gegenüber zu sein, <strong>verurteilte</strong> ich sie nun in meinen Gedanken. Sie setzte Süßigkeiten und die Lieblingssendung der Kinder als Druckmittel ein, damit sie machten, was sie wollte &#8211; ein Erziehungsmittel, das ich für absolut inakzeptabel hielt. Aber ich hielt den Mund, konzentrierte mich darauf, es nicht an mich heranzulassen, und wartete ungeduldig darauf, dass es gleich vorbei sein würde.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-9228 size-full" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/03/aergerlicher-frau-qualmen-die-ohren.jpg" alt="Ärgerlicher Frau qualmen die Ohren" width="680" height="430" /></p>
<p>Und was tat mein Mann? Der griff einfach ohne zu fragen in den Einkaufswagen der Mutter und&#8230; legte ihre Sachen aufs Band&#8230;<br />
&#8222;Ich <strong>helfe</strong> Ihnen mal.&#8220;, sagte er, und lud weiter auf, während die Mutter etwas verdattert daneben stand. &#8222;Danke&#8230;&#8220;, stammelte sie, während nun auch die Kinder die Situation beobachteten, in der sich die beiden kurz miteinander austauschten. Was allerdings nur kurz anhielt, denn schon bald ging das Rumgerenne von vorne los, was die Aufmerksamkeit der Mutter verlangte und sie erneut laut werden ließ.</p>
<p>Als mein Mann fertig mit Aufladen war, ging er einem Kind nach, das sich an der Eistruhe befand, und redete in <strong>Ruhe</strong> mit ihm. Dass seine Mutter es suche und dass es zu ihr gehen solle. Das funktionierte zwar nicht so, wie gewollt, und das Kind blieb weiterhin an seinem Platz, aber ich merkte, dass sich die <strong>Stimmung</strong> etwas gelockert hatte.</p>
<p>Am Ende gab es nochmal viel Frustration bei Mutter und Kindern, weil sie ihnen aufgrund ihres Ungehorsams ihre Lieblingssendung für den Abend verweigerte, aber das ist es nicht, was mich so verwundert und gleichzeitig bewundernd zurückließ.</p>

<h2>Verurteilen</h2>
<p>Obwohl es schon eine ganze Weile her ist, erinnere ich mich noch genau an das <strong>Verhalten</strong> meines Mannes, was für mich so einen einschneidenden Eindruck hinterlassen hat.</p>
<p>Ich meine, wie würde ich mich fühlen, wäre ich diese Mutter von drei Kindern, die alle nicht hören und grad einfach nur am Rad drehen? Ich wäre einfach total überfordert, denke ich. Das Letzte, was ich in dieser Situation bräuchte, wären verurteilende <strong>Blicke</strong> und <strong>Kommentare</strong> anderer Leute drum herum, die sich das ganze Spektakel einfach nur ansehen und sich womöglich denken:&#8220; Sind ja nicht meine Kinder. Ist nicht mein Problem. Geht mich nichts an. Aber wie die Kinder sich verhalten&#8230; und die Mutter erst&#8230; das geht ja mal gar nicht!&#8220;</p>
<p>Dann zeigen sie ihren <strong>Missmut</strong> noch mit strafenden Blicken, brubbeln dir etwas im Vorbeigehen zu &#8211; zu leise, als dass man es verstehen könnte, jedoch laut genug, dass man weiß, dass diese Nachricht einem selbst galt &#8211; und der Teufelskreis ist geschaffen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-9226 size-full" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/03/finger-zeigen-auf-verzweifelte-frau.jpg" alt="Finger zeigen auf verzweifelte Frau" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/03/finger-zeigen-auf-verzweifelte-frau.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/03/finger-zeigen-auf-verzweifelte-frau-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ja, ich habe diese Momente auch schon einige Male erleben müssen. Es war schrecklich! Ich hätte mir in dieser oder in der Situation der Mutter einfach jemanden gewünscht, der mich versteht, statt jemanden, der dumm daneben steht und mich <strong>verurteilt</strong>, wie es bei mir gemacht wurde und wie ich es selbst auch getan hatte (wenn auch nur gedanklich).</p>
<p>Ich hätte mir wohl jemanden wie meinen Mann herbei gewünscht. Jemanden, der einfach mit <strong>anpackt</strong>, ohne zu fragen, weil ich sonst eh gedacht hätte, es wäre eine Floskel gewesen, die ich freundlich ablehnen müsste. Jemanden, der mir kurz die Last abnimmt, mich um die Einkäufe und meine drei Flitzpiepen gleichzeitig zu kümmern. Eine kleine Verschnaufpause. Ein paar <strong>aufbauende Worte</strong> zum Kraft schöpfen.</p>

<h2>Empathie</h2>
<p>Ich habe mir diesen Tag sehr zu Herzen genommen, hat er mir doch gezeigt, wie schnell ich andere Menschen verurteile, obwohl ich absolut nichts über sie weiß.</p>
<p>Eine Mutter fährt ihr Baby auf dem Spielplatz eine gefühlte Ewigkeit spazieren. Das Baby schreit und brüllt, doch sie macht keine Anstalten, es aus dem Kinderwagen zu holen oder anderweitig zu beruhigen. Mein Stresslevel steigt ins Unermessliche, während ich sie beobachte. Ich werde wütend und denk mir nur so:&#8220;Die lässt ihr Baby schreien. Was für eine blöde Kuh!&#8220;.</p>
<p>Aber weiß ich etwas über sie? Hatte sie eine anstrengende Nacht hinter sich? Hat sie ein Baby mit sehr starken Bedürfnissen, das 24/7 im Schreimodus ist? Wie war ihr Tag? Was hat sie erlebt? War er vielleicht anfangs ganz nett und kippte irgendwann? Hat sie gerade einfach einen miesen Tag, wie ihn jede/r mal hat? Hat sie momentan einen harten Schicksalsschlag zu überwinden? Oder ist sie tatsächlich immer so genervt und laut und streng und überfordert? Ich weiß es nicht.</p>
<p>Eine Mutter ist mit ihren Söhnen  auf dem Spielplatz und will gehen. Ihre Söhne aber nicht. Kurzerhand schmeißt sie das Kinderrad, das sie gerade noch gehalten hatte, hin, stapft zu ihren Kindern und zerrt sie mit dem Kommentar &#8222;Wenn ich sage, wir gehen, dann gehen wir.&#8220; vom Spielplatz, während die beiden bitterlich weinen.</p>
<p>Was denke ich? Du kannst es dir sicher schon denken. Ich hatte wahrlich keine positiven Gedanken für diese Mutter übrig. Ich verurteilte sie, obwohl ich nur diese relativ kurze Szene beobachtet hatte. Ich wusste nichts über sie. Nicht, wie sie als Kind aufgewachsen ist. Wie sie von Erwachsenen behandelt wurde. Ich wusste nicht, wie lange sie schon mit ihren Kindern dort auf dem Spielplatz war, was sie noch vorhatte, nichts.</p>
<p>Durch unsere Begegnung im Supermarkt habe ich erst wirklich verstanden: <strong>Verurteilungen</strong>, böse Blicke und schnippische Kommentare machen es nur schlimmer. Und sie bringen rein gar nichts.</p>
<p><strong>Verständnis</strong> ist das Wundermittel. <strong>Mitgefühl</strong>. <strong>Empathie</strong>. <strong>Hilfsbereitschaft</strong>. Eine nette Geste wie, jemandem die schweren Einkaufstüten abzunehmen. Ein paar aufbauende Worte wie &#8222;Ich kenn das.&#8220;. Ein mitfühlendes Lächeln. Das ist es, was uns Kraft gibt. Denn wir sind liebevolle Eltern, die ihr bestmögliches für ihre Kinder geben, aber manchmal sind auch unsere Reserven aufgebraucht und dann brauchen wir jemanden, der für uns da ist, so, wie wir sonst immer für unsere Kinder da sind.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9227 alignnone" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/03/mann-hilft-anderem-mann-den-berg-hoch.jpg" alt="Mann hilft anderem Mann den Berg hoch" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/03/mann-hilft-anderem-mann-den-berg-hoch.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/03/mann-hilft-anderem-mann-den-berg-hoch-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Aus diesem Grund sag ich mir jedes Mal, wenn ich merke, dass ich gerade jemanden verurteile: Was könnte der <strong>positivste Grund</strong> sein, weshalb sich diese Person gerade so verhält? Was für ein <strong>Bedürfnis</strong> könnte bei ihr gerade eine Durststrecke durchlaufen? Was hätte ich an ihrer Stelle in diesem Moment gebraucht? Kann ich das für diese Person jetzt machen, damit es ihr womöglich besser geht?</p>
<p>Ich will weg davon, andere Leute zu verurteilen, weil es einfach nichts bringt. Es macht mich einfach nur wütend und ohnmächtig. Entwickel ich stattdessen Verständnis für das Handeln jener Personen und kann eventuell sogar noch helfen, ist jeder/m geholfen: Der überforderten Mutter bzw. dem überforderten Vater (oder wem auch immer), den Kindern, meinem Kind, mir selbst, ja, sogar den Menschen um uns herum.</p>
<p>Hattest du auch schonmal so einen Moment der Überforderung erlebt &#8211; bei dir oder anderen Personen? Was hättest du bzw. was, glaubst du, hätte dieser Mensch in diesem Moment am Meisten gebraucht?<br />
</p>
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		<title>Blogparade: Missverständnisse zwischen Kindern und Erwachsenen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Aug 2017 09:30:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogparade]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Szene mit meinem Papa, an die ich mich noch heute sehr gut erinnern kann. Die mir gezeigt hat, dass Erwachsene ihre Kinder oft einfach komplett missverstehen, weil sie hinter deren Verhalten nichts &#8222;Gutes&#8220; sehen. Heute möchte ich dir von jenem Ereignis erzählen und dich dazu ermutigen, mal drüber nachzudenken, ob dein Kind es wirklich ... <a title="Blogparade: Missverständnisse zwischen Kindern und Erwachsenen" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/blogparade-missverstaendnisse-zwischen-kindern-und-erwachsenen/" aria-label="Mehr zu Blogparade: Missverständnisse zwischen Kindern und Erwachsenen">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Szene mit meinem Papa, an die ich mich noch heute sehr gut erinnern kann. Die mir gezeigt hat, dass Erwachsene ihre Kinder oft einfach komplett <strong>missverstehen</strong>, weil sie hinter deren Verhalten nichts &#8222;Gutes&#8220; sehen.</p>
<p>Heute möchte ich dir von jenem Ereignis erzählen und dich dazu ermutigen, mal drüber nachzudenken, ob dein Kind es wirklich so gemeint hat, wie du denkst.</p>
<p>Nimm teil an meiner Blogparade &#8222;Missverständnisse zwischen Kindern und Erwachsenen&#8220;.</p>
<p><span id="more-6637"></span></p>
<h2>Blogparade: Missverständnisse zwischen Kindern und Erwachsenen</h2>
<p>Als Kind hab ich den Film &#8222;Dornröschen&#8220; von Walt Disney geguckt.</p>
<p>Es ging um folgende Szene: Dornröschen geht mit den Tieren im Wald spazieren und singt. Der Prinz, der auf seinem Pferd reitet, ist auch im Wald unterwegs und hört ihre liebliche Stimme. Er will sein Pferd dorthin lenken, wo die Stimme her kommt, doch das Pferd weigert sich. Der Prinz verspricht ihm eine extra Portion Hafer und Karotten &#8211; das Pferd freut sich und ist einverstanden. Mit dem Satz &#8222;<strong>Komm, Alter!</strong>&#8220; reißt er das Pferd herum und sie reiten geschwind Richtung singender Stimme.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6650" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/08/reiter-auf-einem-pferd.jpg" alt="Reiter auf einem Pferd" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/08/reiter-auf-einem-pferd.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/08/reiter-auf-einem-pferd-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/08/reiter-auf-einem-pferd-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Die Szene hatte sich aus irgendeinem Grund bei mir eingeprägt.</p>
<p>Dann war ich wieder in der Realität. Es war Winter, draußen lag ganz viel Schnee. Wir waren bei meinen Großeltern und es ging für einen Spaziergang nach draußen. Ich durfte auf unserem Schlitten sitzen und mein Papa wollte mich ziehen. Und da schien mir der Ausruf &#8222;<strong>Komm, Alter!</strong>&#8220; zu meinem Papa genau richtig.</p>
<p>Nur leider verstand mein Papa diesen Satz nicht so wie ich. Er fühlte sich beleidigt, ließ die Leine vom Schlitten los, brubbelte irgendwas und ließ mich allein zurück. Und ich saß da wie ein begossener Pudel und wusste nicht, was ich falsch gemacht hatte. Während mein Papa den anderen <strong>entrüstet</strong> erzählte, was gerade passiert war, stand ich auf und zog den Schlitten allein.</p>
<h2>Kein Kind ist böse</h2>
<p>Noch heute kann ich mich an dieses Ereignis erinnern. Es hat sich eingebrannt. Eben, weil es auch so traurig ist, dass mein Papa mich da total missverstanden hatte.</p>
<p>Heute denke ich mir: Warum geht man immer gleich vom Schlimmsten aus, wenn Kinder etwas sagen oder machen? Statt ihr Handeln zu hinterfragen, wird ihnen <strong>Böses</strong> unterstellt. Hätte mein Papa nicht einfach mal versuchen können, mir &#8222;Gutes&#8220; zu unterstellen?</p>
<p>Vielleicht wäre er drauf gekommen, dass der Satz aus dem Film &#8222;Dornröschen&#8220; stammt. Dass ich sozusagen einfach nur eine Szene <strong>nachspielen</strong> wollte. Es war ein Rollenspiel &#8211; mehr nicht. Der Satz &#8222;Komm, Alter!&#8220; war überhaupt nicht böse gemeint.</p>

<p>Mein Ziel dieser Blogparade ist, zu sensibilisieren. Denn ich bin der festen Überzeugung: Kein Kind ist böse. Sein Handeln hat immer einen Sinn, einen Grund. Wir müssen uns nur die Zeit nehmen und die Mühe machen, diesen herauszufinden.</p>
<h3>Ein paar Beispiele</h3>
<p>Ein kleines Kind, das noch nicht sprechen kann, und andere <strong>haut</strong>, ist böse? In meinen Augen kann es sich (noch) nicht anders ausdrücken. Ich muss ihm zeigen, wie es &#8211; statt zu hauen &#8211; einem Kind mitteilt, dass es das blöd findet, wenn ihm seine Schippe weggenommen wird.</p>
<p>Du holst dein Kind von der Kita ab und es will sich nicht selber anziehen, obwohl es das schon kann. In deinen Augen ist es ein Zeichen von Faulheit und dass du dieser Einhalt gebieten musst. Sonst wird es noch mit 18 völlig <strong>unselbstständig</strong> sein. Nun, in meinen Augen ist dein Kind vom Kitatag einfach nur erschöpft und will mit dir kuscheln. Kraft tanken. Sich bei dir fallen lassen können, weil der Kitatag sehr anstrengend war. Es hat nichts mit Faulheit zu tun.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6651" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/08/kind-und-mama-kuscheln-und-lachen.jpg" alt="Kind und Mama kuscheln und lachen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/08/kind-und-mama-kuscheln-und-lachen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/08/kind-und-mama-kuscheln-und-lachen-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/08/kind-und-mama-kuscheln-und-lachen-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p><a href="https://www.milchtropfen.de/kind-bemalt-waende/" rel="noopener">An den Wänden malen</a> ist verboten und TROTZDEM guckt dich dein Kind frech wie Bolle an und malt provokativ drauf los. &#8222;Der will mich doch <strong>provozieren</strong>! Reinste Schikane!&#8220;, mag es dir durch den Kopf schießen. Doch hast du dich mal gefragt, welches Bedürfnis tatsächlich hinter seinem Handeln stecken könnte?</p>
<p>Die Beispiele könnten endlos fortgesetzt werden, aber ich denke, du weißt, worauf ich hinaus will: Kein Kind ist böse! Es ist dabei, zu lernen, nachzuahmen, zu spielen und dabei, dich auf etwas aufmerksam machen zu wollen.</p>
<h2>Mach mit bei der Blogparade!</h2>
<p>Kommt dir auch gerade so eine Szene in den Sinn, in der du als Kind total <strong>missverstanden</strong> wurdest? Oder gar eine, in der du dein Kind komplett falsch verstanden hast? Dann nimm doch an meiner Blogparade zu Missverständnissen zwischen Kindern und Erwachsenen teil und erzähl uns davon.</p>
<h3>Hast du einen Blog?</h3>
<p>Cool. Dann schreib deinen Beitrag zu diesem Thema wie gewohnt auf deinem Blog und verlinke deinen Text unten in den <a href="https://www.milchtropfen.de/blogparade-missverstaendnisse-zwischen-kindern-und-erwachsenen/#respond" rel="noopener">Kommentaren</a>.</p>
<h3>Hast du keinen Blog, willst aber dennoch etwas zum Thema beitragen?</h3>
<p>Für den Fall, dass du <strong>keinen Blog</strong> hast, kannst du auch ganz einfach einen Gastbeitrag schreiben. Schick deinen Text an info@milchtropfen.de und du bist dabei!</p>
<p>Selbstverständlich kannst du auch einfach unten in den <a href="https://www.milchtropfen.de/blogparade-missverstaendnisse-zwischen-kindern-und-erwachsenen/#respond" rel="noopener">Kommentaren</a> über das Thema erzählen.</p>
<h3>Anregungen</h3>
<p>Du willst loslegen, aber irgendwie kommst du nicht in den &#8222;Flow&#8220;? Für diesen Fall habe ich dir ein paar <strong>Fragen</strong> bereitgestellt, die dir womöglich weiterhelfen:</p>
<ul>
<li>In welchem Moment hast du dich als Kind komplett unverstanden gefühlt? Beschreibe, was du eigentlich gemeint hast und wie es von den Erwachsenen interpretiert wurde. Wie hast du dich dabei gefühlt? Wie haben die Erwachsenen auf das Missverständnis reagiert?</li>
<li>Gab es eine Situation, in der du gemerkt hast, dass DU (d)ein Kind völlig missverstanden hast? Wie kam es dazu? Was ist passiert?</li>
<li>Konnte das Missverständnis aufgeklärt werden? Wenn ja, wie? Wenn nicht, wie hätte es deiner Meinung nach aufgeklärt werden können?</li>
<li>Warum und wie, denkst du, kommt es zu solchen Falschinterpretationen?</li>
</ul>
<h3>Ende der Blogparade</h3>
<p>Die Blogparade geht bis zum <strong>08.09.2017</strong>. Du hast also 4 Wochen Zeit, einen Beitrag zum Thema &#8222;Missverständnisse zwischen Kindern und Erwachsenen&#8220; zu verfassen und mir zukommen zu lassen.</p>
<h3>Wird es eine Zusammenfassung geben?</h3>
<p>Ja. Nach Ende der Blogparade gibt es von mir eine <strong>Zusammenfassung</strong> von all jenen, die etwas zum Thema beigesteuert haben. Hier ein wichtiger <strong>Hinweis</strong>: Ich werte nur jene Beiträge aus, die in den <a href="https://www.milchtropfen.de/blogparade-missverstaendnisse-zwischen-kindern-und-erwachsenen/#respond" rel="noopener">Kommentaren unter meinem Blogparade-Beitrag</a> bzw. unter <a href="https://www.facebook.com/milchtropfen/posts/986170894858931" target="_blank" rel="noopener">meinem Facebook-Post</a> stehen. Ich hoffe, du hast dafür Verständnis.</p>

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		<title>Wenn Erziehungsstile kollidieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Jul 2017 06:00:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
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		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Du machst das total falsch!“ „Mein Kind, meine Regeln!“ „Mach das doch SO!“ &#8222;Lass das!&#8220; &#8222;Wenn&#8217;s dir nicht passt: DA ist die Tür.&#8220; Du bist zu Besuch bei deinen Eltern, Schwiegereltern, Freunden, Bekannten, Verwandten, und irgendwie versuchen sich alle gegenseitig zu erziehen. Was, wenn dein Erziehungsstil mit dem von anderen kollidiert? Das erfährst du im ... <a title="Wenn Erziehungsstile kollidieren" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/wenn-erziehungsstile-kollidieren/" aria-label="Mehr zu Wenn Erziehungsstile kollidieren">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Du machst das total falsch!“<br />
„<strong>Mein Kind, meine Regeln!</strong>“<br />
„Mach das doch SO!“<br />
&#8222;Lass das!&#8220;<br />
&#8222;Wenn&#8217;s dir nicht passt: DA ist die Tür.&#8220;</p>
<p>Du bist zu Besuch bei deinen Eltern, Schwiegereltern, Freunden, Bekannten, Verwandten, und irgendwie versuchen sich alle gegenseitig zu erziehen.</p>
<p>Was, wenn dein Erziehungsstil mit dem von anderen kollidiert? Das erfährst du im heutigen Beitrag.</p>
<p><span id="more-5911"></span></p>
<h2>Wenn Erziehungsstile kollidieren</h2>
<p>Dieses Thema hat eine Zeit lang sehr an mir genagt. Die Beziehungen untereinander haben gelitten, es kam oft zum <strong>Streit</strong> und mieser Stimmung. Ich befinde mich aus diesem Grund auf einem unbekannten Weg. Doch von vorne…</p>
<p>In meiner <strong>Kindheit</strong> habe ich so einiges erlebt, was ich als Mutter anders handhaben will. In meinen Augen BESSER machen will. Das mag arrogant klingen, soll aber gar nicht böse gemeint sein.</p>
<p>Einiges war für mich klar. Von Anfang an. Andere Dinge ergaben sich erst mit der Zeit. Ich las, lernte dazu und schlug eine andere Richtung ein. Stets im Wandel, nie auf der Stelle stehenbleiben – das fühlte sich gut an.</p>
<h2>Besuch bei den Großeltern</h2>
<p>Je älter der kleine Mann wurde, desto mehr wollte er seine Umgebung erkunden. Er war fasziniert vom Wasser in einer Flasche, die hin- und hergeschüttelt wurde. Er versuchte, den Deckel aufzubekommen. Mein Papa wollte ihm dabei <strong>helfen</strong>. Ich griff ein und sagte:“Lass ihn mal selber machen.“</p>
<p>Wenn es nachmittags Kuchen gab, wollten alle immer dem kleinen Mann was Süßes geben. Mein Mann und ich schritten ein und meinten:“Nein. Er soll noch keinen <strong>Zucker</strong> bekommen.“ und, als der kleine Mann älter wurde, hieß es von uns:“Nur ein kleines Stück. Er soll nicht so viel Zucker bekommen.“</p>
<p>Das tat den anderen dann immer Leid für den kleinen Mann, weil Kuchen ja so lecker ist. Und ja, der arme Spatz darf keinen Kuchen haben. Aber sie nahmen es hin.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5932" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-familie-beim-essen.jpg" alt="Wenn Erziehungsstile kollidieren - Familie beim Essen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-familie-beim-essen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-familie-beim-essen-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-familie-beim-essen-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Dann hörte ich von Ausscheidungskommunikation. Langes Wort. Dahinter steht einfach nur der Sinn, die Signale vom Kind zu lesen, wann es mal muss.</p>
<p>Ich versuchte es also und wurde erstmal von allen doof angeguckt. Auch von meinem Mann. Einzig meine Schwester stand in dieser Zeit hinter mir und fand es gut. Es gab viele „Unfälle“, aber ich gab nicht auf. Und mit der Zeit sahen auch die anderen, dass das’ne ganz coole Sache ist.</p>
<p>Als ich z.B. auf Toilette war und meine Mutter mit dem kleinen Mann allein, merkte sie, dass er mal muss. Und dann hielt sie ihn ab und war ganz aus dem Häuschen, weil es klappte. Sie war total stolz auf sich, glaube ich.</p>
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<h2>Das wird ja immer skurriler</h2>
<p>Und dann ist das Baby plötzlich <strong>Kleinkind</strong> und stellt uns vor Herausforderungen. Es macht Dinge, die wir nicht wollen. Dinge, die uns zur Verzweiflung bringen. Aber auf die klassische Erziehung verzichten wir gern.</p>
<p>Also stöbern wir im Internet, suchen nach Ratschlägen, lesen schlaue Bücher. Und dann picken wir das für uns richtige heraus und machen damit unsere Erfahrungen.</p>
<p>Wir kommen also mit unserem geballten, neuen Wissen wieder zu Besuch und werden noch schiefer angeguckt. Der kleine Mann piekst mit der Gabel etwas auf. Sofort kommt ein „Fein! Super! Das hast du aber toll gemacht!“ und mein Mann schreitet ein und sagt:“<strong>Nicht loben.</strong>“</p>
<p>Was meinst du, wie schief wir DA angeguckt wurden? Dann wird natürlich verwundert nachgefragt, warum jetzt auch kein Lob sein dürfe. Mein Mann erklärt es. Sie schauen verwirrt aus. Vielleicht lächeln sie auch drüber. Sie verstehen es nicht so ganz. Aber ok, sie versuchen, nicht zu loben.</p>
<p>Dass beinahe überall gelobt und bestraft wird, ist ja schon fast normal in unserer Gesellschaft. Es steckt in uns drin. Wir denken nicht drüber nach, sondern übernehmen einfach die Erziehungsstile aus unserer Kindheit. So nach dem Motto: Hat uns ja nicht geschadet.</p>

<h2>Bevormundung</h2>
<p>Manche Verhaltensweisen sind uns also in Fleisch und Blut übergegangen. Wir machen sie einfach. Sie sind zur <strong>Gewohnheit</strong> geworden.</p>
<p>Und dann kommt die jüngere Generation und sagt uns, dass wir alles <strong>falsch</strong> machen. Dass wir das lassen sollen. Sie nennen uns auch den Grund, aber so ganz verstehen wir es trotzdem nicht. Wir geben unser bestes, ihren „Weisungen“ Folge zu leisten. Aber manchmal rutscht es uns doch raus und dann kommt wieder dieses „Nicht…“</p>
<p>Das führte bei uns in der Familie zu Streit und schlechter Stimmung. Die anderen fühlten sich bevormundet und <strong>kritisiert</strong>. Meinem Mann wurde über den Mund gefahren. Oder es wurde sich über unseren Erziehungsstil lustig gemacht. Es fielen Sprüche wie:&#8220;Hätten wir euch mal nicht gelobt, sondern lieber verprügelt.&#8220; Oder trotzig mit &#8222;Doch!&#8220; geantwortet, wenn wir baten, etwas zu unterlassen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5933" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-familie-beim-waldspaziergang-im-winter.jpg" alt="Wenn Erziehungsstile kollidieren - Familie beim Waldspaziergang im Winter" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-familie-beim-waldspaziergang-im-winter.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-familie-beim-waldspaziergang-im-winter-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-familie-beim-waldspaziergang-im-winter-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ich wollte keinen Streit mehr und brodelte vor mich hin, während ich zusah, wie unsere Erziehungsmethoden mit Füßen getreten wurden.</p>
<p>Und dann begann ich nachzudenken, wie diese verfahrene Situation gelöst werden könnte.</p>
<h2>Empathie</h2>
<p>Bevor ich die „Mein Kind, meine Regeln!“-Keule schwingen würde, versuchte ich erst einmal, die anderen zu <strong>verstehen</strong>. Warum verstehen sie uns nicht und machen nicht das, was wir sagen? Ich versetzte mich also in ihre Lage und kam zu folgenden 7 möglichen <strong>Gründen</strong> für ihr Verhalten:</p>
<h3>1. Gewohnheit</h3>
<p>Wer jahrelang so erzogen wurde bzw. erzieht, hat es schwer, Veränderungen anzunehmen und danach zu handeln. Es steckt in uns drin. Unsere <strong>Kindheit</strong> bestand daraus. Ich kann mich nicht von heute auf morgen um 180° drehen und ein anderer Mensch sein.</p>
<h3>2. Wille</h3>
<p>Ein ganz entscheidender Punkt! Wenn mir jemand vorschreibt, was ich zu tun habe, dem zeig ich innerlich’nen Vogel. Der will mir was erzählen? Da schalte ich auf <strong>Durchzug</strong>. Ob anerzogen oder Charakterzug, sei mal dahingestellt.</p>
<p>Aber wenn ich jemanden sehe, der mir ein „Wow! Wie macht sie/er das?“ herauslockt… Von der/dem ich mehr erfahren will… Von der/dem ich lernen will… Dann ist das schon’ne ganz andere Sache. Denn dann habe ich den eigenen <strong>Willen</strong> entwickelt, etwas zu lernen und mich ggf. auch zu ändern.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5935" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-frau-und-mann-schenken-kind-pusteblumen.jpg" alt="Wenn Erziehungsstile kollidieren - Frau und Mann schenken Kind Pusteblumen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-frau-und-mann-schenken-kind-pusteblumen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-frau-und-mann-schenken-kind-pusteblumen-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-frau-und-mann-schenken-kind-pusteblumen-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Dieser Wille muss aber aus mir heraus entstehen und kann mir nicht vorgesetzt werden. Da muss ich selber ran. „Wo kein Wille, da kein Weg.“ – der Spruch ist so wahr!</p>
<h3>3. Der Ton macht die Musik</h3>
<p>Deine Freundin, die ihr Baby absichtlich schreien lässt, damit es endlich durchschläft, braucht dringend einen Rat von dir!</p>
<p>Du knallst ihr in deiner Wut an den Kopf, sie würde etwas Falsches, etwas Gewaltsames, Krankes, was auch immer, tun&#8230; Und ihre Bindung zum Baby würde massiv drunter leiden und ihr Baby würde das Urvertrauen verlieren und und und&#8230;</p>
<p><strong>Kritik</strong> äußern, ohne dass sich dein Gegenüber gekränkt oder beschämt fühlt, ist schwer. War der Versuch, sie auf einen Fehler hinzuweisen, zu harsch? Sollte ich daran üben, <strong>WIE</strong> ich jemandem einen Tipp gebe oder meine Bedenken äußere?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5936" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-opa-und-enkel-schauen-sich-an.jpg" alt="Wenn Erziehungsstile kollidieren - Opa und Enkel schauen sich an" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-opa-und-enkel-schauen-sich-an.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-opa-und-enkel-schauen-sich-an-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-opa-und-enkel-schauen-sich-an-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wenn ich jemanden so angehe, ist klar, dass dieser Rat<strong>SCHLAG</strong> nicht angenommen wird. Sie fühlt sich kritisiert, bevormundet, als schlechte Mutter denunziert und abgestempelt. Sie müsste sich eingestehen, ihrem Baby geschadet zu haben. Und das einzugestehen, kostet Kraft, Mut und schmerzt.</p>
<h3>4. Schmerz</h3>
<p>Wenn mir jemand sagt, ich soll anders handeln, dann kommt auch ein gewisser <strong>Schmerz</strong> mit hoch. Der Schmerz aus der eigenen Kindheit. Weil man begreifen muss, dass der Weg, wie ich teilweise erzogen wurde, tatsächlich nicht der richtige war. Dass einem <strong>Leid</strong> angetan wurde. Und diese Erkenntnis schmerzt. Man müsste sich eingestehen, dass die eigenen Eltern nicht das beste für einen getan haben. Dass einem Schlimmes widerfahren ist.</p>
<p>Diesen Schritt muss ich erstmal bereit sein zu gehen. Andere verschließen davor lieber (noch) die Augen und reden sich ein „So, wie ich erzogen wurde, war das richtig, und so handhabe ich es auch. <strong>Hat mir ja nicht geschadet.</strong> Ich bin meinen Eltern für die Erziehungsschelle dankbar. Ich lebe schließlich immer noch.“</p>
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<h3>5. Andere Zeiten</h3>
<p>Ein nicht unwichtiger Aspekt: Zeit. In welcher Zeit haben meine Großeltern gelebt? In welcher meine Eltern? Und in was für einer Zeit leben wir heute?</p>
<p>Haben wir Krieg? Geht es uns ums nackte <strong>Überleben</strong>? Muss ich schleunigst zusehen, dass ich irgendwo Essen her bekomme, damit mir meine Familie nicht wegstirbt? Sind Bombenangriffe bei uns Alltag?</p>
<p>Oder herrscht <strong>Frieden</strong>? Kann ich gelassen und entspannt nach draußen gehen? Muss ich mir um nix Sorgen machen, außer, was ich heute zum Essen koche? Kann ich mir ein Bad gönnen und machen, was ich will? Ein Buch lesen, Musik hören, Videos auf YouTube ansehen, in Facebookgruppen stöbern und mir Input holen, wenn ich mit meinem Latein am Ende bin?</p>
<p>Ja. All das kann ich. Ich lebe, im Vergleich zu meinen Großeltern, bei denen Krieg herrschte, im Paradies. Ich habe wenig Sorgen und kann mich Themen widmen, die mich interessieren. Dafür habe ich Zeit.</p>
<p>Aber diese Zeit hatten meine Großeltern nicht. Und auch heutzutage gibt es Familien andernorts, die andere Probleme haben. Denen es aktuell nur ums Überleben geht und nicht, ob Stoffwindel, Wegwerfwindel, windelfrei oder was auch immer.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5937" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-uroma-haelt-urenkel-auf-dem-schoss.jpg" alt="Wenn Erziehungsstile kollidieren - Uroma hält Urenkel auf dem Schoß" width="679" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-uroma-haelt-urenkel-auf-dem-schoss.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-uroma-haelt-urenkel-auf-dem-schoss-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-uroma-haelt-urenkel-auf-dem-schoss-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>Das soll keine Ausrede sein. Aber mir half es ungemein, zu verstehen, warum damals schwarze Pädagogik praktiziert wurde. Warum in dieser Zeit so viel Leid geschehen ist. Da musste man gehorchen und funktionieren. Und irgendwann musste dann zerstörtes Land wieder aufgebaut werden.</p>
<p>Als meine Eltern dann eine Familie gründeten, herrschte kein Krieg mehr. Die Mauer fiel, alles war neu und unbekannt. Meine Mutter verwarf einige Erziehungsmethoden. Andere wiederum übernahm sie. Das geht von Generation zu <strong>Generation</strong> immer so weiter. Auch ich habe manches übernommen und einiges wiederum nicht. Und mein Kind wird es sicher auch als Elternteil wieder anders handhaben. Einfach, weil wir Zeit haben, uns zu reflektieren und über uns selbst nachzudenken.</p>
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<h3>6. Ungünstig ausgedrückt</h3>
<p>Sie wollen meinem Kind nichts Böses. Sie wollen nur&#8230;</p>
<p>Der Opa, der zu seinem Enkel streng und mit ernster Mine sagt:&#8220;Ein Hammer ist kein Spielzeug!&#8220;, möchte im Grunde genommen nur sein Enkelkind <strong>beschützen</strong>. Ein Hammer ist schwer und hart. Wenn der auf die kleine Hand oder auf den Fuß fällt&#8230; Oh weh! Dann lieber gleich weg mit solchen gefährlichen Sachen!</p>
<p>Die Oma, die überall ihren Nippes stehen hat, der das Kind so fasziniert, hat <strong>Angst</strong>, dass ihre Sachen kaputt gehen könnten. In ihren Augen gibt es genug Spielzeug. Dafür muss nicht ihre Deko herhalten. Also sagt sie &#8222;Nein!&#8220;, wenn er sich den Staubfängern nähert.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5938" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-oma-im-rollstuhl-haelt-enkel-im-arm.jpg" alt="Wenn Erziehungsstile kollidieren - Oma im Rollstuhl hält Enkel im Arm" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-oma-im-rollstuhl-haelt-enkel-im-arm.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-oma-im-rollstuhl-haelt-enkel-im-arm-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-oma-im-rollstuhl-haelt-enkel-im-arm-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Die Uroma, die ihr Enkelkind lobt, weil es so schön aufgegessen hat, hat auch nichts Böses im Sinn. Sie freut sich, dass sie das Essen nicht wegwerfen muss. Dass es anscheinend geschmeckt hat. Sie möchte irgendeine positive <strong>Rückmeldung</strong> geben und fängt deshalb zu loben an.</p>
<p>Dem kleinen Mann will es einfach nicht gelingen, die Schnur durch das Loch zu fädeln. Er tobt und wütet und schreit und weint und ärgert sich! Alle wollen <strong>helfen</strong>, damit er nicht traurig sein muss! Was soll schon verkehrt daran sein, zu helfen?</p>
<h3>7. Erfahrung</h3>
<p>Sie denken, sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefuttert und stützen ihr Verhalten auf jahrelangen <strong>Erfahrungen</strong>, die sie gesammelt haben. Sie wissen so viel, dass ich mit &#8222;nur&#8220; einem Kind unmöglich etwas &#8222;besser&#8220; wissen könnte. Ungern lässt sich die Erzieherin mit 30-jähriger Berufserfahrung was von der Azubine erzählen.</p>
<p>Es kann an einer bestimmten Ausbildung liegen. Einem Studium. Der Arbeit in einem Beruf, in dem man schon jahrelang tätig ist. Oder dass man Mutter/Vater von drölfzig Kindern ist und daher einfach weiß, was &#8222;richtig&#8220; ist.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5939" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-grossfamilie.jpg" alt="Wenn Erziehungsstile kollidieren - Großfamilie" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-grossfamilie.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-grossfamilie-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-grossfamilie-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Gerade bei jenen, die solche Argumente vorzeigen, lassen sich schwer überzeugen. Weil sie überzeugt davon sind, dass sie aufgrund ihrer Erfahrungen über all die Jahre bereits alles wissen.</p>
<p>Was kannst du tun, wenn du mit solchen Menschen aneinander gerätst?</p>
<h2>Akzeptanz</h2>
<p>Wenn sich niemand für deinen Erziehungsstil interessiert, dann bringt es in meinen Augen nichts, sie überzeugen zu wollen. Manche WOLLEN sich einfach nicht ändern. Sie wollen keine schlauen Bücher lesen und sich nicht weiterbilden. Sie wollen auf dem Stand von vor zig Jahren stehen bleiben. Das ist schwer zu <strong>akzeptieren</strong>. Aber du kannst niemanden ändern, die/der sich nicht ändern will.</p>
<p>Wenn sie dir also alle wieder mit ihren tollen Tipps kommen, dann hör ihnen zu. Bedanke dich für diesen Rat. Und mach am Ende damit, was du willst.</p>
<p>Wenn du unsicher bist, recherchiere. Hol dir andere Meinungen ein. Gib demjenigen, der dir einen &#8222;falschen&#8220; Rat gegeben hat, einfach auch mal ein Feedback. Was du herausgefunden hast. Auch dein Rat kann sich zumindest angehört werden. Und dann entscheidet die- oder derjenige auch für sich, was er mit deiner Info anstellt. Einfach miteinander in <strong>Kontakt</strong> bleiben.</p>
<p>Und auch wenn jede/r nur deine tollen <strong>Erziehungstipps</strong> belächelt, dann lächel auch du drüber. Ich mach das inzwischen auch so, auch wenn es schwer fällt.</p>
<p>Oma lobt also weiterhin ihr Enkelkind bei jedem Pups. Opa spielt weiterhin den strengen, obwohl er eigentlich ein ganz lieber ist. Uroma fragt sich immer noch, warum ihr Urenkel nicht auf ihren Arm will, unternimmt aber auch nichts dagegen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5940" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-kind-klettert-auf-erdhaufen.jpg" alt="Wenn Erziehungsstile kollidieren - Großfamilie" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-kind-klettert-auf-erdhaufen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-kind-klettert-auf-erdhaufen-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-kind-klettert-auf-erdhaufen-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Und das akzeptiere ich. Denn genau so will ich, dass man auch mich akzeptiert. Ich bin wie ich bin und wenn mich was interessiert, dann werde ich schon nachfragen.</p>
<p>Genau das ist mein <strong>Ziel</strong>: Wenn jemand es toll findet, wie ich mit meinem Kind umgehe, dann darf sie/er ruhig zu mir kommen. Und mich ansprechen. Sich mit mir unterhalten und sich austauschen. Aber ich werde niemandem hinterher rennen und sagen:&#8220;Du machst das aber GANZ falsch! SO ist das richtig! Guck her! Guck! Hey! Warum guckst du nicht?!&#8220;</p>
<p>Ich habe aber auch schon die Erfahrung gemacht, dass ich um entsprechende Literatur gebeten wurde, sie gab&#8230; und sich nichts änderte. Das war zwar noch unbegreiflicher für mich, aber ich akzeptiere das.</p>
<h2>Grenzen wahren</h2>
<p>Das bedeutet aber nicht, dass ich mit meinem Kind alles machen lasse. Denn irgendwo müssen auch Grenzen beachtet werden. Von Oma, Opa, Uroma, wem auch immer&#8230; Aber auch die <strong>Grenzen</strong> vom Kind!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5944" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-papa-beschuetzt-kind-vor-laemmern.jpg" alt="Wenn Erziehungsstile kollidieren - Papa beschützt Kind vor Lämmern" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-papa-beschuetzt-kind-vor-laemmern.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-papa-beschuetzt-kind-vor-laemmern-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-papa-beschuetzt-kind-vor-laemmern-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wenn die Oma noch ganz alte Schule ist und meint, einem Kind schade keine Tracht <strong>Prügel</strong>, um es zu erziehen&#8230; Dann muss sie sich nicht wundern, wenn ich sie niemals unbeaufsichtigt mit meinem Kind allein lassen werde. Sie darf sich dann auch nicht wundern, wenn sie ihrem Enkel Gehorsam beibringen will und ich das nicht zulasse.</p>
<p>Wenn irgendjemand meint, mein Kind bestrafen, beleidigen, bevormunden, verängstigen zu müssen&#8230; Die/Der meint, ein <strong>Klaps</strong> würde nicht schaden&#8230; Die/Der mein Kind grob behandelt&#8230; Dann werde ich dafür kein Verständnis zeigen. Das werde ich auch nicht akzeptieren.</p>
<h2>Was ich meinem Kind mit auf den Weg geben will</h2>
<p>Ich möchte meinem Kind dadurch beibringen, dass es woanders wie zu Hause sein kann. Dass es sich dort behütet, <strong>geliebt</strong>, geborgen und gleichberechtigt fühlen kann.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5941" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-oma-haelt-grinsendes-enkelkind-im-arm.jpg" alt="Wenn Erziehungsstile kollidieren - Oma hält grinsendes Enkelkind im Arm" width="679" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-oma-haelt-grinsendes-enkelkind-im-arm.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-oma-haelt-grinsendes-enkelkind-im-arm-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-oma-haelt-grinsendes-enkelkind-im-arm-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>Dass es aber auch sein kann, dass woanders eben nicht wie zu Hause ist. Dass es dort andere Regeln gibt. Dass da keine <a href="https://www.milchtropfen.de/kind-bemalt-waende/" rel="noopener">Wände bemalt</a> werden wie zu Hause. Dass da nicht <a href="https://www.milchtropfen.de/tischmanieren-der-kinder-blogparade/" rel="noopener">auf dem Boden gegessen</a> werden darf wie zu Hause. Das ist in meinen Augen völlig ok. Nirgendwo auf der Welt ist alles gleich. Unterschiede kennenzulernen ist gut und zeigt nur, dass <strong>Vielfalt</strong> herrscht.</p>
<p>Aber eins muss mein Kind ganz sicher nicht lernen: Gewalt. In welcher Form und auf welche Art und Weise auch immer. Mein Kind wird weder bestraft noch geschlagen, geklapst, gezogen, gezerrt, beleidigt, angeschrien, was auch immer.</p>
<p>Sollte es dazu kommen, werde ich es <strong>beschützen</strong>. Damit es lernt: Ich muss das nicht über mich ergehen lassen. Niemand darf so mit mir umgehen. Ich habe Grenzen und die werde ich auch wahren und notfalls verteidigen.</p>
<p>Ich will meinem Kind dadurch beibringen, dass niemand es herumschubsen darf. Dass er vielleicht auch jemanden meiden muss, um sich selbst zu schützen, weil die/der ihm nicht gut tut.</p>

<h2>Kontaktabbruch</h2>
<p>Jemanden und sein Verhalten zu akzeptieren, klappt nicht immer. In manchen Familien ist die Situation so verfahren, dass für eine (oder beide) Seiten nur ein <strong>Kontaktabbruch</strong> infrage kommt.</p>
<p>In unserer Familie kamen auch schon die einen oder anderen Kontaktabbrüche zustande.</p>
<p>Auch ich habe den Kontakt zu bestimmten Personen eingefroren. Die ich geliebt habe, die mir aber einfach nicht gut taten. Die mich ausgenutzt und wie <strong>Dreck</strong> behandelt haben. Niemand hat das Recht, so mit mir umzugehen. Für mich gab es keine andere Lösung. Sämtliche Versuche von diesen Personen, wieder Kontakt herzustellen, wurden von mir ignoriert. Bis irgendwann endlich Ruhe war.</p>
<p>Aber wie sieht es bei Menschen aus, die mit ihrer <strong>Familie</strong> brechen? Ich habe mir viele Erfahrungsberichte durchgelesen.</p>
<h3>Was Menschen zum Kontaktabbruch treibt</h3>
<p>Menschen, die sich für einen Kontaktabbruch entscheiden, sind nach einer Portion &#8222;Familienbesuch&#8220; mit ihren <strong>Nerven</strong> am Ende. Fühlen sich wie eine leere Hülle. Wie ein Zombie. Sie werden für alles verantwortlich gemacht. Sind der Sündenbock. Die Ursache allen Übels und für die Probleme anderer verantwortlich.</p>
<p>Sie fühlen sich nach solchen Besuchen unverstanden, erniedrigt, unterdrückt, ungeliebt, manipuliert, hilflos, ausgesaugt, zermürbt, runtergezogen. Es wird ständig gestritten, geheuchelt, es herrscht Neid, Hass, es wird mit Vorwürfen und Schuldzuweisungen um sich geschmissen. Machtspiele werden getrieben, Intrigen geschmiedet.</p>
<p>Es eskaliert jedes Mal, um letztendlich fein säuberlich unter den Teppich gekehrt zu werden. Die <strong>Konflikte</strong> werden totgeschwiegen. Es wird so getan, als sei nichts geschehen. Alles Friede, Freude, Eierkuchen. Wir sind eine große, glückliche Familie.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5943" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-junge-frau-und-alte-frau-laecheln-sich-an.jpg" alt="Wenn Erziehungsstile kollidieren - junge Frau und alte Frau lächeln sich an" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-junge-frau-und-alte-frau-laecheln-sich-an.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-junge-frau-und-alte-frau-laecheln-sich-an-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-junge-frau-und-alte-frau-laecheln-sich-an-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Und die Fassade beginnt immer weiter zu bröckeln. Es brodelt unter der Oberfläche. Bis der ganze Scheiß explodiert.</p>
<p>Erst haben sie ein schlechtes Gewissen. Denken, sie seien undankbar. Doch das Bedürfnis, keinen Kontakt mehr mit Menschen zu pflegen, die einem nicht gut tun, wog mehr.</p>
<p>Kontaktabbruch ist ein riesengroßer Schritt! Es gibt unzählige Berichte von Verlassenen und Abbrechern. Und sie alle sind furchtbar tragisch, wenn man sie sich mal durchliest. Da versteht die Mutter nicht, warum ihr Sohn PLÖTZLICH per Mail den Kontakt zu ihr abbricht. Er würde sie nicht hassen, sie sei ihm einfach scheißegal, habe er geschrieben.</p>
<p>Da frage ich mich dann immer: Hat sie wirklich keine Ahnung? Ist sie <a href="http://umgang-mit-narzissten.de/definition-narzissmus/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">narzisstisch</a>? Ein Kind bricht doch nicht von heute auf morgen den Kontakt zu seiner Mutter ab! Fragen über Fragen und nur die beiden hätten sie sich beantworten können.</p>
<p>Damit meine ich: Reden, reden, reden! In <strong>Beziehung</strong> gehen! Versuchen zu verstehen! Nicht immer gleich alles hinschmeißen und was Neues suchen. Aneinander arbeiten. Eventuell sogar anstreben, den Konflikt in einer gemeinsamen Therapie zu lösen, wenn sich alle darüber einig sind.</p>
<p>Und wenn auch das nicht funktioniert und man sich nur noch weh tut und schlecht fühlt&#8230; DANN würde ich wohl auch sagen: Okay. Das war&#8217;s. Ich hau ab.</p>
<p><!--Clip_XXXX_170707_130040_398--></p>
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		<title>Mein Sohn mag Mädchensachen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Apr 2017 08:29:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Thema ist für viele schon ein alter Hut. Dass es Dinge gibt, die nur Jungs machen sollten. Und Dinge, die eben nur Mädchen machen sollten. Ich denke anders darüber und deshalb erzähle ich euch mal davon. Mein Sohn mag Mädchensachen Vor nicht allzu langer Zeit wurde der kleine Mann 2 Jahre alt. Doch was ... <a title="Mein Sohn mag Mädchensachen" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/mein-sohn-mag-maedchensachen/" aria-label="Mehr zu Mein Sohn mag Mädchensachen">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Thema ist für viele schon ein alter Hut. Dass es Dinge gibt, die nur Jungs machen sollten. Und Dinge, die eben nur Mädchen machen sollten.</p>
<p>Ich denke anders darüber und deshalb erzähle ich euch mal davon.</p>
<p><span id="more-4047"></span><div id='c3851_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Mein Sohn mag Mädchensachen</h2>
<p>Vor nicht allzu langer Zeit wurde der kleine Mann 2 Jahre alt. Doch was sollte es für ein Geschenk sein? Wofür interessiert er sich denn gerade? Wir grübelten. Feuer. Feuerwehr. Indianer. Beim Kochen hilft er immer total gern mit. Ja! Natürlich! Wir schenken ihm alle eine kleine Küche zum Kochen!</p>
<p>Wirklich alle fanden die Idee einer kleinen Küche perfekt. Die Oma erklärte sich bereit, nach einer passenden Küche zu suchen. Ich lehnte mich zurück und war froh.</p>
<p>Doch dann meldete sich der sonst schweigsame Opa zu Wort. &#8222;Eine Küche?! Der braucht keine Küche, sondern Hammer und Bohrer!&#8220;</p>
<h2>Falsche Vorstellungen</h2>
<p>Von den anderen bekam der Opa erst einmal deutlich zu hören, dass ein Junge sehr wohl eine Küche haben darf und dass da gar nichts bei ist. Und so wurde er überstimmt und zum Geburtstag gab es dann wie geplant eine <a href="http://amzn.to/2oSmSm1" target="_blank" rel="nofollow noopener">wunderschöne Holzküche</a>* für den kleinen Mann. Die er übrigens hammermäßig toll findet! Doch die Worte meines Vaters klangen bei mir noch nach&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4059" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/mein-sohn-mag-maedchensachen-kind-spielt-mit-kueche.jpg" alt="Mein Sohn mag Mädchensachen - Kind spielt mit Küche" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/mein-sohn-mag-maedchensachen-kind-spielt-mit-kueche.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/mein-sohn-mag-maedchensachen-kind-spielt-mit-kueche-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Es ist ein alter Hut, dachte ich. Angeblich sollen Jungs die abenteuerlustigen, frechen, cleveren, gewitzten, intelligenten Bastler sein. Mädchen hingegen die schüchternen, schweigsamen, kreativen Bücherwürmer. Ist doch alles alter Käse! Oder?</p>
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<p>Mein Vater hat mir gezeigt, dass es eben doch noch in manchen Köpfen so aussieht wie oben beschrieben. Jungs dürfen nicht mit Puppen spielen. Das sind Mädchensachen. Da verweichlichen die ja total! Mädchen dagegen sollten das Klettern auf Bäumen lassen. Sonst machen sie sich noch schmutzig. Und Damen machen das schon gar nicht! Die sollen mal Nähen und Kochen lernen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4056" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/mein-sohn-mag-maedchensachen-kind-verkleidet-als-anwalt.jpg" alt="Mein Sohn mag Mädchensachen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/mein-sohn-mag-maedchensachen-kind-verkleidet-als-anwalt.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/mein-sohn-mag-maedchensachen-kind-verkleidet-als-anwalt-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Es macht mich wütend, wenn ich mit solch Klischee behafteten Gedanken konfrontiert werde. Ich empfinde es als Angriff auf die persönliche Freiheit unseres Sohnes. Als versuche jemand, ihn zurecht zu schneiden. In eine Rolle zu drängen, die auf veralteten Vorstellungen beruht. Auf sexistischen Vorstellungen.</p>
<p>Mädchen werden wie Jungen in eine Rolle reingepresst. Jungs tragen blau und Mädchen rosa. Schwert und Ritterrüstung für die mutigen Helden. Zauberstab und Einhorn für die süßen Fräuleins. Doch das Kostüm passt nicht jeder bzw. jedem. Es zwickt, es engt ein und nimmt ihnen die Luft zum Atmen.</p>
<p>Warum können wir nicht einfach sein, wer wir wollen und anderen auch diese Freiheit lassen?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4060" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/mein-sohn-mag-maedchensachen-baby-als-prinzessing.jpg" alt="Mein Sohn mag Mädchensachen - Baby als Prinzessing" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/mein-sohn-mag-maedchensachen-baby-als-prinzessing.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/mein-sohn-mag-maedchensachen-baby-als-prinzessing-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Mobbing</h2>
<p>Als Mutter habe ich Angst, dass unser Sohn irgendwann einmal gemobbt wird. Wir lassen ihn frei aufwachsen &#8211; soweit es möglich ist. Er darf in der Küche kochen. Beim Putzen und Waschen helfen. Spielen, womit er will. Tragen, was er will. Das bedeutet, dass er den ganzen Tag gern in seinem Dinoschlafanzug herumläuft. Oder rosa Seifenblasen pustet. Glitzerschuhe und nichts als Glitzerschuhe an seine Füße lässt. Die nach der letzten Marmorieraktion jetzt auch noch pink gesprenkelt sind.</p>
<p>Er sieht, dass sowohl Papa als auch Mama kochen, waschen, putzen, reparieren, lesen, kreativ sind usw.</p>
<p>So lassen wir unseren Sohn aufwachsen. Meine Angst besteht darin, wie andere Eltern ihre Kinder aufwachsen lassen. Was sie ihnen bewusst oder unbewusst beigebracht haben.</p>

<p>Ein Beispiel: In meiner Kita spielte ein Freund von mir gern mit Barbies. Von Autos verstand er auch jede Menge, aber Barbies liebte er. Und er spielte, wann immer ich ihn sah, mit Barbies.</p>
<p>Es gab einige Kinder, die ihn deshalb auslachten und sich über ihn lustig machten. Für mich war es zwar auch seltsam, einen Jungen mit Puppen spielen zu sehen. Aber ich spielte auch gern mit Puppen. Ich verstand zumindest, warum er gern mit ihnen spielte. Ich tat es ja auch. Deshalb lachte oder grenzte ich ihn auch nicht aus.</p>
<p>Worin bestand der Unterschied in meiner Erziehung und in der der anderen Kinder, die meinen Freund ärgerten? Wann und wie wurde ihnen beigebracht, was ein Junge darf und nicht darf? Und warum man &#8222;anderem&#8220; Verhalten mit Ausgrenzung begegnet?</p>
<h2>Vorbild</h2>
<p>Wir sind alle Vorbild. Nicht nur die Eltern. Auch alle drum herum. Ich sehe, wie unser Sohn auf dem Spielplatz erst einmal die Lage checkt. Die anderen beobachtet. Und dann entscheidet, zu wem er geht, was er spielen will usw.</p>
<p>Wir möchten vieles direkt beibringen über beispielsweise Spielzeug, das unsere Kinder fördert. Doch ist es nur ein Teil vom großen Ganzen. Vieles geht über in Fleisch und Blut durch ständiges Beobachten, Wiederholen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4057" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/mein-sohn-mag-maedchensachen-kind-beobachtet-arbeiter-und-autos.jpg" alt="Mein Sohn mag Mädchensachen - Kind beobachtet Arbeiter und Autos" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/mein-sohn-mag-maedchensachen-kind-beobachtet-arbeiter-und-autos.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/mein-sohn-mag-maedchensachen-kind-beobachtet-arbeiter-und-autos-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ich sage &#8222;Scheiße&#8220;, wenn mir der Schlüssel genau vor dem Türschloss runterfällt. Oder &#8222;Hääääää?&#8220;, wenn ich verblüfft bin oder etwas nicht verstehe. Ich knabbere seit meiner Kindheit an den Nägeln, während mein Mann die nervige Angewohnheit hat, beim Reden ständig scharf einzuatmen.</p>
<p>Es ist in uns verankert. Es sind alte Angewohnheiten. Macken. Über Jahre verinnerlicht. Und unsere Kinder sehen es und nehmen es auf. Wenn ich eine abfällige Bemerkung über eine Frau, die ihr Baby im Kinderwagen schreien lässt, mache, dann nimmt mein Sohn das auf. Was lernt er? Was bringe ich ihm durch mein Verhalten bei? Sollte ich nicht lieber versuchen, mich in die Mutter hineinzuversetzen, um ihr Verhalten zu verstehen? Und das meinem Sohn erklären? Oder gar zu ihr gehen und ihr meine Hilfe anbieten, weil ich denke, dass sie ein Lächeln, eine helfende Hand, einen mutmachenden Spruch braucht?</p>
<p>Es ist an mir, es ist an uns, unser Verhalten jederzeit zu reflektieren. Und sich zu fragen: Warum verhalte ich mich so? Was lernt mein oder sogar ein anderes Kind, das mich gerade beobachtet, von mir? Was für eine Gesellschaft wollen wir sein und in welcher wollen wir bzw. sollen unsere Kinder leben?</p>
<div id='c8429_31_19' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div>
<h2>Stark sein</h2>
<p>Vielleicht erreiche ich einige von euch. Und sicherlich gibt es auch welche, die weiterhin an alten Werten festhalten. Deren Kinder dann eines Tages unseren Sohn auslachen, weil er sich seine Fingernägel lackiert, wie es einst mein Neffe tat.</p>
<p>Mein Kindergartenfreund als auch mein Neffe hatten eines gemeinsam: Es war ihnen egal. Der eine spielte weiterhin gern mit Barbies und der andere ging mit angemalten Fingernägeln in die Schule.</p>
<p>Ich hoffe, wir sind auf dem richtigen Weg, damit unser Sohn zu einem genau so selbstbewussten Menschen heranwachsen wird.</p>
<p>Ich mache mir nichts vor. Es wird immer Menschen geben, die andere ärgern, hänseln, mobben und schlimmeres. Weil sie nicht ins Muster passen. Anders sind.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4058" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/mein-sohn-mag-maedchensachen-kinder-tuscheln-und-lachen.jpg" alt="Mein Sohn mag Mädchensachen - Kinder tuscheln und lachen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/mein-sohn-mag-maedchensachen-kinder-tuscheln-und-lachen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/mein-sohn-mag-maedchensachen-kinder-tuscheln-und-lachen-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Und da ich die Welt nicht ändern kann, mache ich es halt in kleinen Schritten. Versuche, Menschen von meinen Vorstellungen zu überzeugen. Dass sie ihr Bewusstsein erweitern. Nachdenken. Reflektieren. Verstehen.</p>
<p>Und dann wird unser Sohn &#8211; oder ein anderes Kind &#8211; wie mein Kitafreund oder mein Neffe Freunde haben, die ihm zur Seite stehen. Denen es egal ist, was angebliche Mädchensachen und Jungensachen sind. Weil sie von ihren Eltern und allen anderen gelernt haben, dass es so etwas wie Mädchensachen und Jungensachen nämlich gar nicht gibt.</p>
<p>Sie haben erfahren, dass sie lieber einander helfen, statt in Konkurrenz zu treten. Dass sie unterstützen, statt zu sabotieren. Gemeinschaften bilden, statt auszugrenzen. Doch das geht nur, wenn sie es von uns lernen. Nicht unbedingt durch ellenlange Vorträge wie diesen. Sondern mehr durch die Erfahrungen und Beobachtungen im alltäglichen Leben und Miteinander.</p>
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		<title>Die ersten Worte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Nov 2016 06:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kleinkind]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Gestik]]></category>
		<category><![CDATA[Kauderwelsch]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
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		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erinnerst du dich noch an das 1. Wort deines Kindes? Und an all das lustige Kauderwelsch, das darauf folgte? Wie es sich langsam, aber sicher dem Klang des eigentlichen Wortes näherte? Hier halte ich fest, wie es bei meinem Sohn so langsam mit dem Sprechen losging. Die ersten Worte Ein Jahr und knapp 8 Monate ... <a title="Die ersten Worte" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/die-ersten-worte/" aria-label="Mehr zu Die ersten Worte">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Erinnerst du dich noch an das 1. Wort deines Kindes? Und an all das lustige <strong>Kauderwelsch</strong>, das darauf folgte? Wie es sich langsam, aber sicher dem Klang des eigentlichen Wortes näherte?</p>
<p>Hier halte ich fest, wie es bei meinem Sohn so langsam mit dem Sprechen losging.<span id="more-1621"></span><div id='c9790_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Die ersten Worte</h2>
<p>Ein Jahr und knapp 8 Monate war er bereits auf der Welt. Noch längst nicht alle Zähne, aber das hinderte ihn nicht daran, immer munter drauf los zu plappern. Und immer mehr <strong>Wörter</strong> zu lernen.</p>
<p>Ich wollte sie nicht vergessen, seine ersten Worte, sein erstes Kauderwelsch. Ich wollte sie festhalten und mich immer wieder an diese Zeiten zurück erinnern.</p>
<h2>Das 1. Wort</h2>
<p>Das 1. Wort war &#8222;<strong>Baba</strong>&#8222;. Meinte er Papa? Ich gebe zu, ich war ein wenig eifersüchtig.</p>
<p>Baba hörte er dann irgendwann auf zu sagen. Es folgte stattdessen &#8222;<strong>Mama</strong>&#8222;. Ich erinnere mich noch genau, wie er durch die Wohnung krabbelte und in einer Tour Mama sagte. Mein Mann meinte, irgendwann würde mich das nerven, wenn der Kleine 1000 Mal am Tag &#8222;Mama&#8220; sagen würde. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass mich diese liebliche Stimme jemals nerven würde, wenn sie mich ruft.</p>
<p>Zugegeben: Um 3 Uhr morgens fällt es mir ein BISSCHEN schwerer, wenn der Kleine neben mir &#8222;Mama&#8220; sagt, um mir mitzuteilen, dass er jetzt wach ist und spielen will. Aber ansonsten genieße ich es in vollen Zügen.</p>
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</div>
<h2>Eine Liste, die immer länger wird</h2>
<p>Was unser Sohn bis dahin gelernt hatte und wie es sich in etwa anhörte, liest du im Folgenden:</p>
<p>&#8222;Mama&#8220; = Mama</p>
<p>&#8222;Göse&#8220; wurde zu &#8222;Deese&#8220; = Käse</p>
<p>&#8222;Eier&#8220; = Eier</p>
<p>&#8222;Ssee&#8220; = Zeh</p>
<p>&#8222;Baba&#8220; wurde zu &#8222;Dada&#8220; wurde zu &#8222;Papa&#8220; = Papa</p>
<p>&#8222;Pata-ei&#8220; = Papagei</p>
<p>&#8222;Patei&#8220; = Paprika</p>
<p>&#8222;Miiiiich&#8220; = Milch (Muttermilch)</p>
<p>&#8222;Neee&#8220; = Nase</p>
<p>&#8222;Aua&#8220; = Aua<br />
&#8222;Aua&#8220; = Hund (Seine Uroma hat immer Wauwau gesagt; wir nennen die Dinge immer beim Namen, aber Wauwau war wohl einfacher für ihn auszusprechen)</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1622" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/die-worte-meines-sohnes-kind-auf-hundestatue.jpg" alt="Die Worte meines Sohnes - Kind auf Hundestatue" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/die-worte-meines-sohnes-kind-auf-hundestatue.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/die-worte-meines-sohnes-kind-auf-hundestatue-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>&#8222;Mau&#8220; = Katze</p>
<p>&#8222;Mais&#8220; = Mais</p>
<p>&#8222;Maus&#8220; = Maus</p>
<p>&#8222;mini&#8220; = klein</p>
<p>&#8222;Tra&#8220; = Tragen (er will getragen werden)</p>
<p>&#8222;Nane&#8220; = Banane</p>
<p>&#8222;Apfe&#8220; = Apfel</p>
<p>&#8222;Nina&#8220; = Mandarine</p>
<p>&#8222;Mona&#8220; = Wissen wir nicht. Wenn wir ihn fragen, finden wir heraus, dass es eine Mona in seiner Kita gibt. Ob das stimmt, finden wir nicht mehr heraus; er geht nicht mehr in die Kita.</p>
<p>&#8222;Ato&#8220; = Anton (Junge in seiner ehemaligen Kita-Gruppe)</p>
<p>&#8222;Abutoooo&#8220; = KEINE AHNUNG! Wirklich nicht. Aber wenn wir es sagen, findet er es irre lustig.</p>
<p>&#8222;Tatatu&#8220; = Kakadu</p>
<p>&#8222;Ball&#8220; = Ball</p>
<p>&#8222;Fee&#8220; = Fee (eine Handpuppe)</p>
<p>&#8222;Weia&#8220; = Auweia (Hat er nicht von uns, vielleicht aus der Kita)</p>
<p>&#8222;Weissa&#8220; = Wasser</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1623" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/die-worte-meines-sohnes-wasserglaeser.jpg" alt="Die Worte meines Sohnes - Wassergläser" width="679" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/die-worte-meines-sohnes-wasserglaeser.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/die-worte-meines-sohnes-wasserglaeser-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>&#8222;nass&#8220; = nass</p>
<p>&#8222;Tee&#8220; = Tee</p>
<p>&#8222;tall(t)&#8220; = kalt</p>
<p>&#8222;eis&#8220; = heiß</p>
<p>&#8222;Mo&#8220; = Mond<br />
&#8222;Mo&#8220; = Mund</p>
<p>&#8222;Mö&#8220; = Müll</p>
<p>&#8222;Faische&#8220; = Flasche</p>
<p>&#8222;Dose&#8220; = Dose</p>
<p>&#8222;Auto&#8220; = Auto</p>
<p>&#8222;Uiiiiouiiiio&#8220; = Feuerwehr/Krankenwagen/Polizei-Sirene</p>
<p>&#8222;Osee&#8220; = Hose</p>
<p>&#8222;Inel&#8220; = Windel</p>
<p>&#8222;Hut&#8220; = Hut</p>
<p>&#8222;Nudl&#8220; = Nudel</p>
<p>&#8222;Buch&#8220; = Buch</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1624" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/die-worte-meines-sohnes-buch.jpg" alt="Die Worte meines Sohnes - Buch" width="679" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/die-worte-meines-sohnes-buch.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/die-worte-meines-sohnes-buch-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>&#8222;An&#8220;, &#8222;Aus&#8220; = Aus, An oder An, Aus?!</p>
<p>&#8222;Opa&#8220; = Opa</p>
<p>&#8222;Oma&#8220; = Oma</p>
<p>&#8222;Anja&#8220; = Anja</p>
<p>&#8222;Eisee&#8220; = Hase</p>
<p>&#8222;Eisett&#8220; = Isaak</p>
<p>&#8222;Ulja&#8220; = Julia</p>
<p>&#8222;Hallo&#8220; = Hallo</p>
<p>&#8222;Tschus&#8220; = Tschüß</p>
<p>&#8222;Hey&#8220; = Hey</p>
<p>&#8222;Hai&#8220; = Hi</p>
<p>&#8222;Buttee&#8220; = Butter</p>
<p>&#8222;Feiss&#8220; = Fleisch</p>
<p>&#8222;Ja&#8220; = Ja</p>
<p>&#8222;Nee&#8220; wurde zu &#8222;Nein&#8220; = Nein</p>
<p>&#8222;Ssei&#8220; = zwei</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1625" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/die-worte-meines-sohnes-zwei-kirschen.jpg" alt="Die Worte meines Sohnes - zwei Kirschen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/die-worte-meines-sohnes-zwei-kirschen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/die-worte-meines-sohnes-zwei-kirschen-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>&#8222;Nie&#8220; = Knie</p>
<p>&#8222;Bau&#8220; = Bauch</p>
<p>&#8222;Haiss&#8220; = Hals/Schal/Halstuch</p>
<p>&#8222;Mütte&#8220; = Mütze</p>
<p>&#8222;Dassee&#8220; = Das hier</p>
<p>&#8222;Ssu&#8220; = Zu</p>
<p>Letztens hat er versucht, Augenbraue zu sagen. Ich bin mir nicht mehr sicher, aber ich glaube, es klang in etwa wie &#8222;Autetaute&#8220;.</p>
<p>&#8222;Bebi&#8220; = Baby</p>
<p>&#8222;Tita&#8220; = Kita</p>
<p>&#8222;Tatta&#8220; = Kacka (Wenn er kackern muss, gerade kackert oder gekackert hat)</p>
<p>&#8222;Puhtee&#8220; = Pullern</p>
<p>&#8222;Biettee&#8220; = Bitte</p>
<p>&#8222;Fussee&#8220; = Fussel</p>
<p>&#8222;Fuß&#8220; = Fuß</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1770" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/die-worte-meines-sohnes-fuesse.jpg" alt="Die Worte meines Sohnes - Füße" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/die-worte-meines-sohnes-fuesse.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/die-worte-meines-sohnes-fuesse-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>&#8222;Meinel&#8220; = Malen</p>
<p>&#8222;Manno&#8220; = Manno</p>
<p>&#8222;Maino&#8220; = Meins</p>
<p>&#8222;Nuhl&#8220; = Null</p>
<p>&#8222;Duhke&#8220; = dunkel</p>
<p>&#8222;Nunu&#8220; = Norovirus</p>
<p>&#8222;Mapa&#8220; = Mama und Papa</p>
<p>&#8222;Göke&#8220; = Danke</p>
<p>&#8222;Sso&#8220; = So (eine alte Angewohnheit von uns, ständig &#8222;So!&#8220; zu sagen)</p>
<p>&#8222;Kroiz&#8220; = Kreuz</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1771" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/die-worte-meines-sohnes-kreuz.jpg" alt="Die Worte meines Sohnes - Kreuz" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/die-worte-meines-sohnes-kreuz.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/die-worte-meines-sohnes-kreuz-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>&#8222;Mune&#8220; = einmummeln (im Bett mit Decke)</p>
<p>&#8222;Batta&#8220; = Bagger</p>
<p>&#8222;Tatta&#8220; = Traktor</p>
<p>&#8222;Auf&#8220; = aufstehen (so fies, wenn ein so gemeines Wort aus so einem süßen Mund kommt)</p>
<p>&#8222;Otee&#8220; = OK</p>
<p>&#8222;Bebi&#8220; = Babyphone, Kameras</p>
<p>&#8222;Titzee&#8220; = kitzelt</p>
<p>&#8222;Ausso&#8220; = Ach so</p>
<p>&#8222;Mals&#8220; = Schmalz</p>
<p>&#8222;Abeit&#8220; = Arbeit (Papa muss zur Arbeit)</p>

<h2>Mimik und Gestik</h2>
<p>Eigentlich hat unser Sohn ja schon viel früher angefangen zu sprechen &#8211; nur eben anders.</p>
<p>Als es ihm noch nicht möglich war, Dinge zu benennen, hat er anfangs geweint. Da war er noch ein <strong>Baby</strong>. Wir mussten herausfinden, was ihm fehlte, warum er weinte, was er uns versuchte zu sagen.</p>
<p>Zum Beispiel fing er an zu schmatzen oder auf der Hand herumzukauen, wenn er Hunger hatte. Oder ganz einfach: das Gähnen, das Augen reiben, wenn er müde war. Manchmal musste man erst ein wenig herumprobieren, um zu verstehen, <a href="https://www.milchtropfen.de/warum-weint-mein-baby/" rel="noopener">woher die Ursache kam</a>.</p>
<p>Später ging es los mit dem <strong>Zeigen</strong>. Auf alles wurde gezeigt. Wenn wir ihn trugen, zeigte er mit seinem dicken Zeigefinger in die Richtung, in die er getragen werden wollte. Wenn er etwas sah, zeigte er darauf und wir benannten es, erzählten ihm vielleicht sogar eine kleine Geschichte darüber. Um ihm den Gegenstand begreiflicher zu machen.</p>
<p>Und auch jetzt, wo er das Sprechen lernt, teilt er sich mit allem, was ihm zur Verfügung steht, mit. Nimmt er ein Geräusch wahr? Dann fasst er sich an sein Ohr. Aber auch der Zeigefinger wird noch gern genutzt, um zum Beispiel am Tisch auf das zu zeigen, was er gern essen oder trinken möchte. Hat er sich verletzt, hält er seine Hand auf die verletzte Stelle.</p>
<p>Mit Hilfe der <strong>Mimik</strong> gibt er zu verstehen, wie er denkt und fühlt. Lacht er? Runzelt er die Stirn? Wendet er sich ab oder zu? Was bedeutet das?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1628" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/die-worte-meines-sohnes-maedchen-macht-grimasse.jpg" alt="Die Worte meines Sohnes - Mädchen macht Grimasse" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/die-worte-meines-sohnes-maedchen-macht-grimasse.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/die-worte-meines-sohnes-maedchen-macht-grimasse-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Nichts anderes machen wir Erwachsenen ja auch. Wir <strong>kommunizieren</strong> mit allem, was uns möglich ist. Wenn wir eine Sprache nicht verstehen &#8211; na und? Dann sprechen wir eben mit unserem Gesicht, unseren Händen und Füßen, bis wir verstanden werden.</p>
<p>Hast du auch so eine lustige Liste mit den ersten Worten deines Kindes?<br />
</p>
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		<title>Wenn die Wut kommt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jul 2016 07:00:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unsere Kinder können so putzig und zuckersüß sein. Wie sie handeln, versetzt uns in Staunen und lehrt uns so einiges. Doch es gibt auch Zeiten, in denen man erschöpft und ausgelaugt ist und für die kleinen Entdecker mit ihrem großen Forscherdrang wenig Geduld und Nerven hat. Manchmal vielleicht so wenig, dass man kurz vorm Ausrasten ... <a title="Wenn die Wut kommt" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/wenn-die-wut-kommt/" aria-label="Mehr zu Wenn die Wut kommt">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Kinder können so putzig und zuckersüß sein. Wie sie handeln, versetzt uns in Staunen und lehrt uns so einiges.</p>
<p>Doch es gibt auch Zeiten, in denen man erschöpft und ausgelaugt ist und für die kleinen Entdecker mit ihrem großen Forscherdrang wenig Geduld und Nerven hat. Manchmal vielleicht so wenig, dass man kurz vorm Ausrasten ist. Oder man rastet irgendwann wirklich aus, weil man es schon zu lange runtergeschluckt hatte.</p>
<p>Was hilft, wenn man kurz davor ist, vor Wut zu platzen und Dinge zu sagen und zu tun, die man im Nachhinein bereut?</p>
<p>Hier findet ihr die für mich hilfreichsten Tipps.<span id="more-870"></span><div id='c5465_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Wenn die Wut kommt</h2>
<p>Damals zogen wir vor allem wegen der echt günstigen Mieten nach Hellersdorf. Von den anderen hörten wir dann immer Sprüche wie &#8222;In Hellersdorf leben nur die Asis. Allesamt arbeitslos, Hartzis, ungebildet, aber kriegen ständig Kinder.&#8220;, aber davon wollten wir nichts wissen. Rasch fanden wir eine hübsche Wohnung und zogen ein.</p>
<p>Mittlerweile leben wir seit fast 5 Jahren hier und haben uns unser eigenes Bild von diesem Bezirk gemacht.</p>
<p>Was ich am Schlimmsten hier finde, sind tatsächlich die Umgangsformen der Familien mit Kindern. Ich begegne ihnen überall: auf der Straße, an der Haltestelle, beim Einkaufen, im vorbeifahrenden Auto, auf Spielplätzen usw.</p>
<p>Die Eltern sind gestresst, überreizt, reagieren aggressiv und werden sofort laut und ungehalten, beleidigen, manche geben sogar einen Klaps.</p>
<h2>Anderer Bezirk, andere Sitten</h2>
<p>Als wir einmal im Volkspark Friedrichshain unterwegs waren, schien es, als seien wir in eine völlig andere Welt getreten. Glückliche Kinder, zufriedene Eltern, die gemeinsam mit den Kleinen im Sand buddeln und spielen noch und nöcher.</p>
<p>Was mich am Allermeisten faszinierte, war die Situation zwischen einem trotzigen Kind und seiner Mutter. Mutter und Kind gingen gerade noch Hand in Hand des Weges, da wollte der Kleine plötzlich nicht weiterlaufen und blieb stehen. Die Mutter versuchte ihn zum Laufen zu bewegen. Keine Chance. Der Kleine steigerte sich richtig in einen Wutanfall hinein. Er schrie und hantierte wild mit den Armen.</p>
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<p>In Hellersdorf erlebe ich immer nur die Reaktionen überforderter Eltern. Doch statt auszurasten und das Kind hinterherzuzerren, redete die Mutter total ruhig und blieb cool.</p>
<p>Als ihr Sohn weiterhin der gesamten Umgebung sein Leid lauthals mitteilte, staunte ich nicht schlecht. Immerhin sahen sich in diesem Moment alle Leute dieses Geschehen an. Es muss ein enormer Druck auf der Mutter geherrscht haben, als sie von allen beobachtet wurde.</p>
<p>Irgendwann setzte sich die Mutter auf eine nahe gelegene Bank und ließ ihren Sohn weiter auf dem Boden herumkrakelen. Sie lief nicht einfach weiter, wie das die Eltern in Hellersdorf machen. Sie blieb in Sichtweite ihres Sohnes, entfernte sich nur wenige Meter von ihm, ließ ihn sich austoben. Bald darauf hatte er sich wieder gefangen und setzte sich mit auf die Bank, ruhte sich aus und redete mit seiner Mutter.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-944" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/mutter-und-kind-hand-in-hand.jpg" alt="Wenn die Wut kommt - Mutter und Kind Hand in Hand" width="678" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/mutter-und-kind-hand-in-hand.jpg 678w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/mutter-und-kind-hand-in-hand-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 678px) 100vw, 678px" /></p>
<h2>Wie ich mit Wut umgehe</h2>
<p>Solch eine Situation musste ich bisher nicht mit unserem Sohn durchstehen. Ich frage mich, wie wohl meine Reaktion ausgesehen hätte, wäre ich an Stelle dieser Mutter gewesen.</p>
<p>Zwar verhält man sich immer etwas anders gegenüber seinem Kind, wenn man unter Beobachtung steht, doch ich zweifle daran, dass ich so souverän geblieben wäre. Immerhin gibt es bereits jetzt Situationen, in denen mich mein Sohn voll auf die Palme bringt. Und er ist erst 16 Monate alt! Er fängt gerade an, die ersten Wörter zu üben und kann mich trotzdem schon derartig zur Verzweiflung treiben. Wahnsinn! Wie soll das erst werden, wenn er älter wird? Ich habe Angst.</p>
<p>Weil ich mich oft dabei ertappe, wie unverhältnismäßig ich in manchen Situationen reagiere, wenn ich wütend bin, dachte ich, kann es nicht schaden, die Kontrolle über seine Wut zu üben. Im Internet mache ich mich sogleich über das Thema &#8222;Wut kontrollieren&#8220; schlau und picke mir die für mich sinnvollsten heraus. Manche hatte ich bereits angewandt, ohne vorher gewusst zu haben, dass dies Methoden sind, um wieder runterzukommen.</p>
<p>Im Folgenden zeige ich euch die jeweiligen Methoden und wie sie bei mir in welcher Situation funktioniert haben.</p>

<h2>Die Methoden</h2>
<h3>Raum verlassen</h3>
<p>Als mich mein Sohn ständig beim Stillen biss, hatte ich mich anfangs überhaupt nicht unter Kontrolle. Wutentbrannt verließ ich dann den Raum, um Luft zu bekommen. Unbewusst hatte ich eine Methode zur Wutkontrolle angewandt. Und es hilft wirklich, auch wenn der Kleine einem schon nach wenigen Sekunden hinterherkrabbelt und nach einem ruft. Allein die kurze räumliche Trennung hat mich dann wieder so weit runtergeholt, dass ich nicht mehr so sauer auf meinen Sohn war.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-943" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/wenn-die-wut-kommt-bunte-sitzbank.jpg" alt="Wenn die Wut kommt - bunte Sitzbank" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/wenn-die-wut-kommt-bunte-sitzbank.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/wenn-die-wut-kommt-bunte-sitzbank-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Den Raum kann man natürlich nur verlassen, wenn das Baby nicht aus voller Kehle nach einem schreit und Hilfe braucht und allein gelassen werden würde. Wenn das doch der Fall ist und man aber kurz davor ist, auszuticken, weil man nicht mehr kann, dann ist es besser, wenn jemand in diesem Moment kurz einspringen und für das Baby da sein kann.</p>
<p>Wenn ihr allein seid, dann ist es in meinen Augen immer noch die bessere Variante, das Baby für einen KURZEN MOMENT (Ich rede nicht von Stunden oder auch &#8222;nur&#8220; einer Viertelstunde schreien lassen!) sicher im Raum zurückzulassen, als es anzuschreien, zu schütteln oder noch schlimmeres&#8230;</p>
<h3>Von 180 wieder runterkommen</h3>
<p>Wenn ihr im Nebenzimmer seid, könnt ihr euch dann sammeln. Was mir dann hilft, mich schnell zu beruhigen? Entweder hole ich mir einen Snack, trinke kaltes Wasser, kaue einen Kaugummi usw. Weitere Techniken findet ihr etwas weiter unten. Vielleicht beruhigt es euch ja auch. Oder ihr habt bereits eine Methode, mit der ihr nicht mehr auf 180 seid. Drogen sind keine Option!</p>
<div id='c2983_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
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<p>Was auch hilfreich war: werdet euch bewusst, dass euer Baby euch liebt, dass es euch braucht, dass ihr über manchen Dingen drüber stehen müsst. Ruft euch glückliche Momente ins Gedächtnis, um euch zu beruhigen. Manchmal hilft es auch, einfach mal zu weinen und den ganzen Stress rauszulassen.</p>
<h3>Bis 10 zählen</h3>
<p>Es braucht enorm viel Disziplin, den Moment, in dem man unendlich gern schreien würde, vorbeiziehen zu lassen und stattdessen bis 10 zu zählen. Und ich gebe zu, ich habe es manchmal nicht geschafft und etwas Dummes gesagt. Sobald es raus war, ging es mir zwar anfangs besser, aber es hat nachträglich absolut nichts gebracht. Um mich von meinem darauf folgenden schlechten Gewissen befreien zu können, entschuldigte ich mich dann schnell.</p>
<p>Vielleicht fällt es leichter, auch hier den Raum zu verlassen und bis 10 zu zählen. Ich zumindest habe bessere Alternativen für mich entdeckt, als bis 10 zählen zu müssen. Aber eventuell ist diese Methode genau das Richtige für euch.</p>
<h3>Atemtechnik</h3>
<p>Bei dieser Atemtechnik atmet man 3 Sekunden ein, hält die Luft für 3 Sekunden an und atmet anschließend 3 Sekunden lang aus. Das macht man so lange, bis man das Gefühl hat, sich wieder unter Kontrolle zu haben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-939" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/frau-entspannt-und-atmet.jpg" alt="Wenn die Wut kommt - Frau entspannt" width="679" height="431" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/frau-entspannt-und-atmet.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/frau-entspannt-und-atmet-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>Auch diese Methode erfordert viel Übung, harte Disziplin und funktioniert bei mir auch nicht immer. Probiert es aus. Vielleicht hilft es euch.</p>
<h3>Schlagen, beißen, treten, schreien</h3>
<p>Es ist so unbefriedigend, die angestaute Wut einfach nur wegzuatmen, finde ich. Man will seiner Wut Ausdruck verleihen und auf etwas einprügeln oder etwas anschreien. Ja, warum eigentlich nicht? Aber bitte nicht euer Kind oder sonst jemanden. Holt euch ein Kissen, eine Decke, einen Sandsack oder was auch immer, und prügelt drauf ein, bis ihr nicht mehr könnt. Hilft auf jeden Fall in Extremfällen, wenn keine Zeit für Meditation ist.</p>
<h3>Verstehen lernen</h3>
<p>In Momenten der Ruhe und Stille lohnt es sich dann, über das Vergangene nachzudenken. Lasst das Geschehene noch einmal Revue passieren. Was genau ist passiert, als ihr wütend wurdet und ausgeflippt seid? Könnte es vielleicht eine logische Erklärung für das Verhalten des anderen geben?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-941" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/wenn-die-wut-kommt-kind-blickt-zur-seite.jpg" alt="Wenn die Wut kommt - Kind blickt zur Seite" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/wenn-die-wut-kommt-kind-blickt-zur-seite.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/wenn-die-wut-kommt-kind-blickt-zur-seite-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Nehmen wir ein Beispiel, das bei uns immer noch Thema Nummer 1 ist, wenn es ums Essen geht: der Kleine wirft das Essen auf den Boden.</p>
<p>Man könnte im 1. Moment denken, der Kleine will einen auf die Schippe nehmen. So eine Frechheit! Und er verzieht keine Mine dabei! Lässt ihn völlig kalt, wenn ich ihm lang und breit erkläre, warum man das Essen nicht auf den Boden wirft. Manchmal guckt er einen dann völlig unbeeindruckt an und lässt das Essen wieder fallen! Der will mich doch provozieren!! Und schon ist das Drama im vollen Gange.</p>
<p>Wenn ich abends im Bett lag, fing ich an zu überlegen. Wollte mich mein Kind wirklich ärgern? Ich versuchte mich in die Lage meines Kindes hineinzuversetzen. Vielleicht würde ich es dann verstehen.</p>
<div id='c3251_31_19' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div>
<p>Kann sein, dass er erst einmal begreifen muss, was Schwerkraft bedeutet. Was passiert, wenn man Dinge fallen lässt? Fallen sie immer? Wirklich immer? Oh, jetzt bückt sich jemand nach den Sachen, die auf dem Boden liegen. Passiert das auch immer?</p>
<p>Wer weiß, ob unser Sohn tatsächlich so denkt. Zumindest hat es mir geholfen, ihm nicht immer sofort Bösartigkeit zu unterstellen. Und man reagiert beim nächsten Mal auch etwas entspannter, wenn das Essen wieder auf dem Boden landet.</p>
<h4>Es kann auch mehrere Gründe geben</h4>
<p>Als wir merkten, dass unser Sohn uns schon sehr deutlich verstand, aber immer noch nicht hörte, wenn wir sagten, dass das Essen auf den Tisch gehört, mussten wir weiterdenken. Warum lässt er es fallen, obwohl er versteht, dass das falsch ist?</p>
<p>Und wir erkannten, dass es die einfachste Methode unseres Sohnes war, sich Freiraum zu schaffen. Sein Teller war zu voll oder er wollte die Erdbeere jetzt einfach nicht mehr essen. So nach dem Motto &#8222;Aus dem Auge, aus dem Sinn&#8220;. Also baten wir ihn, wenn wir merkten, dass er sich gleich eines Stücks entledigen wollte, es uns zu geben, damit wir es beiseite legen konnten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-938" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/wenn-die-wut-kommt-kind-beim-essen.jpg" alt="Wenn die Wut kommt - Kind beim Essen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/wenn-die-wut-kommt-kind-beim-essen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/wenn-die-wut-kommt-kind-beim-essen-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ab und zu landet hier und da mal doch noch etwas auf dem Boden, aber es half uns wie gesagt, verständnisvoller mit der Situation umzugehen.</p>
<p>Es kann also nicht schaden, in ruhigen Momenten zu analysieren und zu hinterfragen. Und wenn dann wieder solch eine Situation auftritt, wisst ihr, wie ihr besser reagieren könnt oder könnt zumindest das Verhalten verstehen und nachvollziehen.</p>
<p>Es ist zwar keine Methode, um seine momentane Wut unter Kontrolle zu bekommen, doch langfristig gesehen wirkt sie vorbeugend und hilft, in Zukunft angemessener zu reagieren.</p>
<h3>Musik hören</h3>
<p>Im Internet steht, man soll beruhigende Musik hören, Entspannungsmusik. Ich für meinen Teil habe mir eine Playlist zusammengestellt, in denen es um die Liebe zu einem Menschen geht. Mein absoluter Favorit ist und bleibt <a href="https://www.youtube.com/watch?v=q9ZgBDOaV0s" target="_blank" rel="noopener">&#8222;You&#8217;ll Be In My Heart&#8220; von Phil Collins</a>. So werde ich immer wieder daran erinnert, wie sehr ich mein Kind eigentlich liebe und wie bescheuert es gerade ist, sauer zu sein. Es half mir ungemein. Es lockerte die Stimmung umgehend auf, ich konnte mir beim Singen Luft machen und meine Laune stieg wieder. Und nebenbei beruhigte sich mein Kind beim Klang meiner Stimme auch gleich mit.</p>
<p>Ihr könnt natürlich auch eure Lieblingslieder hören oder was auch immer. Heavy Metal würde ich jetzt nicht unbedingt empfehlen&#8230; Das lässt das Blut nur stärker kochen.</p>

<h3>Spazieren gehen und frische Luft schnappen</h3>
<p>Diese Methode war am Hilfreichsten, wenn ich total übermüdet und gereizt war und keine Möglichkeit bestand, ein Nickerchen zu machen. Ich habe mir dann ganz schnell meinen Sohn geschnappt, nur das Allernötigste eingepackt und bin mit ihm raus an die frische Luft. Egal, ob Sonne, Wind, Regen oder Schnee: es hilft enorm, fand ich. Der Kreislauf kommt langsam in Schwung, man wird wacher und klarer im Kopf .</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-937" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/wenn-die-wut-kommt-spaziergang-im-wald.jpg" alt="Wenn die Wut kommt - Spaziergang im Wald" width="680" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/wenn-die-wut-kommt-spaziergang-im-wald.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/wenn-die-wut-kommt-spaziergang-im-wald-300x189.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>Körperlich aktiv werden</h3>
<p>Es ist ähnlich wie Spazieren gehen, doch manche müssen sich richtig auspowern, um ihre Wut abbauen zu können. Einige müssen joggen gehen, andere wiederum Fahrrad fahren oder schwimmen&#8230; Ich für meinen Teil fing an aufzuräumen. Geschirrspüler ausräumen, Staub saugen, Bad putzen, umherliegendes Spielzeug einräumen, Wäsche machen und und und &#8211; bei uns gibt es immer etwas zu tun.</p>
<p>Wenn ihr niemanden habt, der in diesem Moment auf euer Kind aufpassen kann und euer Kind euch braucht, dann tragt es doch einfach im Tragegurt mit euch herum. Es genießt eure Nähe, sieht euch dabei zu, was ihr macht, und ihr könnt euer Ding machen. Geht leider nicht, wenn man schwimmen gehen oder Extremsport betreiben will. Aber ihr findet bestimmt etwas, was ihr beide machen könnt.</p>
<p>Sollte euer Kind schon zu groß für einen Tragegurt sein: es auf der Hüfte zu halten geht sicher noch.</p>
<p>Mein Sohn hilft auch sehr gern beim Haushalt mit. Er stopft die Wäsche in die Waschmaschine, drückt die Knöpfe, wischt gern die Küchentheke, den Boden oder Tisch mit dem Schwamm, hängt die Wäsche auf (auch wenn dann alles auf einer Leine und übereinander hängt) usw. Vielleicht könnt ihr euer Kind auch beim Putzen mit einbinden. Versucht es einfach mal. Oder lasst euer Kind zugucken, was auch immer.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-936" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/wenn-die-wut-kommt-kind-beim-abwasch.jpg" alt="Wenn die Wut kommt - Kind beim Abwasch" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/wenn-die-wut-kommt-kind-beim-abwasch.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/wenn-die-wut-kommt-kind-beim-abwasch-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ich hoffe, die eine oder andere Methode lässt sich auch bei euch anwenden und &#8211; was wohl wichtiger ist &#8211; funktioniert auch.</p>
<p>Wie gefallen euch die oben genannten Tipps? Habt ihr eventuell eine völlig andere, eure ganz persönliche Calm-down-Methode gefunden?</p>
<p>Schreibt&#8217;s in die Kommentare und lasst es mich wissen.</p>
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