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	<title>Arzt &#8211; Milchtropfen</title>
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		<title>Familie in Quarantäne &#8211; Ein Resümee</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Jan 2021 16:06:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wie ergeht es eigentlich Eltern und Alleinerziehenden, wenn sie in Quarantäne sind? Lasst uns doch mal darüber schreiben, wie unsere Erfahrungen waren. Ich fang mal an&#8230; Familie in Quarantäne &#8211; Ein Resümee All denen, die behaupten, Corona sei doch gar nicht so schlimm, kann ich nur sagen: Seid froh, dass ihr es nicht hattet. Seid ... <a title="Familie in Quarantäne &#8211; Ein Resümee" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/familie-in-quarantaene/" aria-label="Mehr zu Familie in Quarantäne &#8211; Ein Resümee">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ergeht es eigentlich Eltern und <strong>Alleinerziehenden</strong>, wenn sie in Quarantäne sind? Lasst uns doch mal darüber schreiben, wie unsere <strong>Erfahrungen</strong> waren. Ich fang mal an&#8230;</p>
<p><span id="more-13508"></span></p>
<h2>Familie in Quarantäne &#8211; Ein Resümee</h2>
<p>All denen, die behaupten, Corona sei doch gar nicht so schlimm, kann ich nur sagen: Seid froh, dass ihr es nicht hattet. Seid froh, dass ihr nicht in <strong>Quarantäne</strong> musstet. ICH hatte Corona, wurde in Quarantäne geschickt und, ganz ehrlich, ich wünsche es niemandem.</p>
<p>Zwar war bei mir der Verlauf der Krankheit nicht annähernd so dramatisch oder gar lebensbedrohlich wie ich es von anderen höre und lese, trotzdem war die <strong>Quarantänezeit</strong> milde gesagt beschissen genug. Woran lag das?</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="pintbild aligncenter size-full wp-image-13517" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/Familie-mit-Kind-in-Quarantäne-ein-Resümee.jpg" alt="Familie in Quarantäne - ein Resümee I Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="735" height="1102" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/Familie-mit-Kind-in-Quarantäne-ein-Resümee.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/Familie-mit-Kind-in-Quarantäne-ein-Resümee-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/Familie-mit-Kind-in-Quarantäne-ein-Resümee-287x430.jpg 287w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/Familie-mit-Kind-in-Quarantäne-ein-Resümee-454x680.jpg 454w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/Familie-mit-Kind-in-Quarantäne-ein-Resümee-33x50.jpg 33w" sizes="(max-width: 735px) 100vw, 735px" /></p>
<h2>Unlogische Quarantäneanordnungen</h2>
<p>Fangen wir von vorne an. Nachdem ich erst eine simple <strong>Erkältung</strong> mit Schnupfen vermutet hatte, wurde ich etwas stutzig, als ich auch nach ein paar Tagen immer noch nichts riechen und schmecken konnte.</p>
<p>Ich rief also beim <strong>Gesundheitsamt</strong> an und gab der Mitarbeiterin meine <strong>Symptome</strong> durch. Sie nahm mich als <strong>Verdachtsfall</strong> auf, ordnete meine Quarantäne an und gab mir zu verstehen, dass sie nun alles Weitere in die Wege leiten würde.</p>
<p>Der <strong>Gesundheitsbeauftragte</strong> würde sich bei mir melden und ich würde in den nächsten Tagen eine <strong>Quarantänebescheinigung</strong> für meinen Arbeitgeber bekommen. Aber bitte etwas Geduld haben, die sind gerade alle ziemlich überlastet. Ja, ok, hab ich vollstes Verständnis für, ich warte. Was ist denn mit meinem Mann und meinem Sohn? Die wohnen ja auch hier in der Wohnung. Gilt für die auch die Quarantäneanordnung? &#8222;Haben die denn Symptome? Wie geht es den beiden denn?&#8220; &#8222;Nein, haben sie nicht, denen geht es pudelwohl..&#8220;, erwiderte ich. &#8222;Dann können die beiden raus.&#8220;, meinte die Mitarbeiterin vom Gesundheitsamt zu mir, &#8222;Solange kein positiver Test vorliegt, können die beiden raus und andere besuchen, Sie allerdings müssen zu Hause bleiben.&#8220;</p>
<p>Da fing die Unlogik schon an. Ich meine, ich soll mit den Symptomen zu Hause bleiben &#8211; verständlich. Aber die beiden, die beinahe 24/7 mit mir Kontakt haben, aber keine Symptome zeigen, was ja bei Corona auch möglich ist, dass jemand positiv, aber <strong>symptomfrei</strong> ist, dürfen weiter raus? Ah ja&#8230; klar&#8230; logisch&#8230;</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13526" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/Frau-frustriert-am-Handy.jpg" alt="Frau frustriert am Telefon" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/Frau-frustriert-am-Handy.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/Frau-frustriert-am-Handy-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/Frau-frustriert-am-Handy-50x32.jpg 50w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Inkompetenz beim Gesundheitsamt</h2>
<p>Meine Einsatztage wurden also gecancelt, weil ich in Quarantäne war. Die Entscheidung war in meinen Augen richtig und wichtig, immerhin arbeite ich als Sales Promoterin tagtäglich mit hunderten Menschen zusammen, habe Kontakt auf dem Weg zur Arbeit, auf der Arbeit und auf dem Nachhauseweg. Ich wartete also auf den Anruf vom Gesundheitsbeauftragten, der mit mir alle weiteren Schritte besprechen würde, und auf meinen Schein für die Arbeit. Die Tage vergingen&#8230; mein Chef fragte, was denn nun sei&#8230; ich wurde immer nervöser&#8230;</p>
<p>Nach ein paar Tagen rief ich nochmal beim Gesundheitsamt an, um zu erfragen, wie denn nun der Stand der Dinge sei&#8230; ohne Erfolg. Der Mitarbeiter konnte mir nicht sagen, ob was auf dem Weg sei, aber versicherte mir, wenn ich das so mit der Mitarbeiterin besprochen hätte, dann würde ich das auch bekommen. Nur noch etwas Geduld, hier seien grad alle ziemlich <strong>überfordert</strong>&#8230; na gut, ok, ich warte.</p>

<h2>Die Quarantänezeit mit Kind</h2>
<p>Die Tage vergingen nach und nach, aber sie kamen mir wie eine Ewigkeit vor. Es ist das Eine, wenn man sich um sich selbst kümmern und irgendwie in der Isolation beschäftigen muss.</p>
<p>Ich kann mich gut <strong>beschäftigen</strong>, lesen, arbeiten, fernsehen, baden, daddeln usw., sporadischer Kontakt über Telegram und Whatsapp, ein paar Blicke in die Außenwelt durch Facebook und Instagram&#8230;</p>
<p>Das Andere war der Umstand, dass mein Mann und ich zwar zusammen, aber getrennt voneinander leben. Wir teilen also die Tage mit unserem <strong>Kind</strong> auf. Das hieß also, an seinen Tagen war er mit dem Kleinen unterwegs, traf Freunde und Familie, aber wenn ich den Tag mit meinem Sohn hatte, war es einfach schrecklich für ihn.</p>
<p>Natürlich <strong>spielten</strong> wir viel zusammen, vor allem jede Menge Brett- und Kartenspiele: <a href="https://amzn.to/35QMWWB" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Quacksalber</a>*, Dominion, Monopoly, Dame, Catan; auch der Fernseher und die <a href="https://amzn.to/3nOezFX" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Switch</a>* Konsole waren eine willkommene Abwechslung, aber irgendwann verliert das auch seinen Reiz. Es gab kein Rausgehen, keine Familie und Freunde, die man treffen konnte, weil sie sich nicht anstecken wollten, d.h. ich konnte Oliver auch nicht mal rüber oder raus zu seinen Freunden schicken. DAS! war das Schlimmste überhaupt für mich. Mein Mann war weg, und ja, das fand ich scheiße von ihm. Konnte ich aber schwer verhindern, nicht wahr? Auch, wenn ich etwas brauchte und meinen Mann darum bat, mal was <strong>einzukaufen</strong>, musste ich darauf warten, dass er Zeit dafür fand&#8230; oder überhaupt Lust hatte. <strong>Abhängig</strong> zu sein, kann ich schwer ertragen.</p>
<p><strong>Gefährlich</strong> wurde es sogar, als ich überhaupt nicht mitbekam, als unsere Weihnachtspyramide Feuer fing &#8211; ich konnte ja nichts riechen, hörte es nur seltsam knistern und konnte dann schnell reagieren. Oder ein anderes Mal, als ich gerade Essen zubereitete, der Postbote klingelte und ich vergaß, dass ja noch das Essen auf dem Herd stand. Völlig abgelenkt, spielte ich dann mit meinem Sohn und fuhr plötzlich total erschrocken hoch, als mir einfiel, dass ich ja noch Essen da zu stehen hatte, das nun schön angekokelt war.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13524" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/Frau-sieht-in-verbrannten-Kochtopf.jpg" alt="Frau schaut in verbrannten Kochtopf" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/Frau-sieht-in-verbrannten-Kochtopf.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/Frau-sieht-in-verbrannten-Kochtopf-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/Frau-sieht-in-verbrannten-Kochtopf-50x32.jpg 50w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Nach diesen zwei Vorfällen hatte ich die Faxen echt dicke. Meine <strong>Frustration</strong> hatte ihren Höhepunkt erreicht, ich hatte auch kein Vertrauen mehr, dass sich ein Gesundheitsbeauftragter bei mir melden oder ich einen Schriebs vom Amt bekommen würde.</p>
<p>Ich war es auch ehrlich gesagt Leid, meinen Arbeitgeber zu vertrösten, dass ich über die heiß ersehnten Weihnachtstage nicht arbeiten gehen könne und der Quarantäneschein auf dem Weg sei, aber das Gesundheitsamt sich einfach nicht meldet&#8230; Gerade das Weihnachtsgeschäft ging mir durch die Lappen und ich hatte keine Gewissheit, ob ich überhaupt Corona hatte oder nicht.</p>
<p>Also entschied ich mich, bei einer Praxis, die sich bereit erklärt hatte, die Leute auf Corona zu <strong>testen</strong>, vorbeizuschauen, um mich testen zu lassen. Schon am Telefon nahm man an, dass ich mit DEN Symptomen definitiv Corona haben werde, ob ich denn wirklich vorbeikommen möchte&#8230; Ja, na klar, ich brauch was Schwarz auf Weiß für meinen Arbeitgeber, auf das Gesundheitsamt ist ja kein Verlass, wie ich gesehen habe. Ja, können wir verstehen, dann sehen wir uns gleich.</p>

<h2>Unterschiedliche Testverfahren</h2>
<p>Ab ins Auto und auf zur Arztpraxis. Kurz warten, in der Zeit eine wütende Mail ans Gesundheitsamt mit Fristsetzung schreiben und dann rein zur Ärztin. Sie wurschtelte nur ein wenig mit einem Stäbchen in meinem Mund herum &#8211; das war&#8217;s. Von meiner Schwester, die Erzieherin ist, kannte ich das GANZ anders. Da wird einem das Stäbchen entweder tief in die Nase oder in den Rachen geschoben und ordentlich drin rumgestochert&#8230; Dass sich bei dem leichten Herumgewische überhaupt etwas nachweisen lassen soll, bezweifelte ich&#8230; aber die Frau vor mir war ja die Ärztin, die wird schon wissen, wie&#8217;s geht.</p>
<p>Mit meinem Problem, dass ich immer noch keine Quarantänebescheinigung bekommen hatte, konnte mir die Praxis aber auch nicht helfen, vor allem nicht rückwirkend. Ich müsse da einfach mit mehr Nachdruck beim Gesundheitsamt auftreten, sie können mich maximal krank schreiben. Ich bekam einen Schein mit einem QR Code zum Einscannen, zusammen mit einem Infoblatt, und fuhr damit wieder nach Hause.</p>

<h2>Testergebnis positiv &#8211; aber wie weiter verfahren wird, da ist man sich uneinig</h2>
<p>Mehrmals täglich scannte ich den Code auf <strong>Bioscientia</strong>. Eigentlich müsste das <strong>Testergebnis</strong> spätestens am nächsten Tag zu sehen sein, erzählten mir ein paar Freunde, die auch schon den Test hatten machen lassen. Mein Ergebnis bekam ich allerdings erst nach drei Tagen. Am Montag, daran erinnere ich mich noch sehr gut. Da rief nämlich die Ärztin, die mich getestet hatte an. &#8222;Sie wissen bestimmt schon, dass Ihr Testergebnis <strong>positiv</strong> ist?&#8220;, fragte sie rhetorisch. &#8222;Ja, ich hab hier das Ergebnis auf Bioscientia gesehen. Wie geht&#8217;s denn jetzt weiter?&#8220; Sie stellte mir ein paar Fragen, wann die Symptome auftraten, und meinte, ich könne, wenn ich keine weiteren Symptome wie Fieber oder Gliederschmerzen entwickeln würde, wieder am Freitag arbeiten gehen. Alles klar. Die <strong>Inkubationszeit</strong> von 2 Wochen ist bis dahin vergangen, dann ist ja alles klar.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13527" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/Bionet-Bioscientia-QR-Code.jpg" alt="Bioscientia QR Code" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/Bionet-Bioscientia-QR-Code.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/Bionet-Bioscientia-QR-Code-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/Bionet-Bioscientia-QR-Code-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Doch dann rief das Gesundheitsamt an&#8230; und meinte, mit einem positiven Testergebnis dürfe ich gar nicht raus, ich solle weiter in Quarantäne bleiben, und Mann und Sohn ebenfalls. Also auch hier wieder zwei unterschiedliche Ansichten, einmal von einer Ärztin und einmal vom Gesundheitsamt.</p>
<p>Wem soll ich denn vertrauen, auf wen soll ich hören, wenn jeder von beiden eigentlich (!) kompetent genug sein sollte, solch eine Entscheidung &#8211; Quarantäne oder nicht &#8211; zu treffen? Das Gesundheitsamt war jedenfalls sichtlich irritiert von der Entscheidung der Ärztin, wollte von mir noch ihre Daten wissen, um sich mit ihr in Verbindung zu setzen, das gehe ja gar nicht&#8230;</p>
<p>Es ging noch etwas hin und her mit den Telefonaten, ich weiß ehrlich gesagt gar nicht mehr, in welcher Reihenfolge&#8230; ich war jedenfalls dann noch die drei Tage in Quarantäne und ging am Freitag arbeiten&#8230; und dann kam ja auch schon wieder der Lockdown. Den Quarantäneschein bekam ich dann auch endlich, zusammen mit einer Entschuldigung vom Gesundheitsamt, dass da irgendwas schief gelaufen sei, es gab von meinem ersten Anruf überhaupt keine Telefonnotiz, ganz seltsam&#8230;</p>

<h2>Mein Fazit? Enttäuschend!</h2>
<p>Alles in allem war ich ziemlich enttäuscht und auch schockiert, wie hier verfahren wurde. Angefangen bei dieser Mitarbeiterin vom Gesundheitsamt, die es nicht schaffte, mein Anliegen weiterzugeben, sodass alles Weitere seinen gewohnten Weg nehmen konnte und so ein krasses <strong>Chaos</strong> entstehen ließ. Ich bin schockiert und extrem irritiert, dass die eine meinte, meine zwei Männer können raus, weil kein Testergebnis vorliegt, ich aber in Quarantäne gehen soll, während ich später erfahre, dass auch die zwei hätten zu Hause bleiben müssen, sobald ein <strong>Verdachtsfall</strong> auftritt, denn darum geht es doch schließlich, nicht wahr? Sobald man den Verdacht hat, Corona zu haben, muss man zu Hause bleiben, um die Menschen um sich zu schützen&#8230;?! Ziemlich verwirrend&#8230;</p>
<p>Dazu die <strong>Abhängigkeit</strong> und <strong>Isolation</strong>, einerseits für mich, aber das war eher nebensächlich für mich, fand ich es am Schlimmsten mitzuerleben, wie sich mein Kind zu Hause langweilte und nach seinen Freunden sehnte. Das hat mich extrem getriggert. Ich warf mir vor, nicht genug zu sein, keine gute Mutter zu sein&#8230; Dabei muss ich mir doch gar nicht vorwerfen, krank und in Quarantäne gesteckt worden zu sein. Ich muss mir auch nicht vorwerfen, mal nein zu sagen, wenn ich keine Lust darauf hatte, Autos mit meinem Sohn zu spielen, weil ich es nach den Tagen einfach satt hatte.</p>
<p>Im Großen und Ganzen ertrug ich es einfach nicht, mein Kind an den Tagen, an denen ich auf es aufpassen musste, so isoliert zu sehen, getrennt von seinen Freunden, ohne die Möglichkeit, rausgehen zu können, weil sich natürlich keiner mit ihm treffen wollte, aus Angst, selber angesteckt zu werden.</p>
<p>Das war also mein Erlebnis mit Corona. Muss ich nicht nochmal haben. Wirklich nicht.</p>
<p>Wie war eure <strong>Quarantänezeit mit Kind</strong>? War das bei euch auch so eine Odyssee mit dem Amt? Wie habt ihr eure Kinder beschäftigt? Wie habt ihr für euch gesorgt? Erzählt mal und lasst uns darüber austauschen und gegenseitig inspirieren, die Zeiten des <strong>Lockdowns</strong> und der Isolation während der Quarantäne besser zu überstehen.</p>

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		<title>Die 10 wichtigsten Tipps zum Abstillen</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Apr 2019 05:38:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ich hab mich schon lange gefragt, ob ich jemals einen Beitrag übers Abstillen schreiben werde, weil ich es nie für möglich gehalten hatte, dass die Stillbeziehung zwischen meinem Sohn und mir je enden wird. Aber jetzt ist es wirklich so weit und ich kann sagen: Ja, mein Kleinkind hat sich abgestillt und braucht auch nachts ... <a title="Die 10 wichtigsten Tipps zum Abstillen" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/abstillen/" aria-label="Mehr zu Die 10 wichtigsten Tipps zum Abstillen">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab mich schon lange gefragt, ob ich jemals einen Beitrag übers Abstillen schreiben werde, weil ich es nie für möglich gehalten hatte, dass die Stillbeziehung zwischen meinem Sohn und mir je enden wird.</p>
<p>Aber jetzt ist es wirklich so weit und ich kann sagen: Ja, mein <strong>Kleinkind</strong> hat sich abgestillt und braucht auch nachts keine Brust mehr zum Einschlafen.</p>
<p>Hier sind meine 10 wichtigsten Tipps zum Abstillen!</p>
<p><span id="more-11239"></span></p>
<h2>Die 10 wichtigsten Tipps zum Abstillen</h2>
<p>Während ich diesen Beitrag mit meinen 10 besten <strong>Tipps</strong> zum Abstillen schreibe, horch ich in mich rein und frag mich: Bin ich traurig darüber, dass es jetzt vorbei ist? Kein <strong>Einschlafstillen</strong> mehr, kein nächtliches Stillen mehr, kein schneller Tröster bei Unfällen und Krankheit, macht mich das irgendwie wehmütig?</p>
<p>Vor wenigen Wochen hätte ich noch lauthals gerufen: Nee, auf keinen Fall! Ich liebe meine wieder gewonnene Freiheit, Freizeit. Oliver ist 3,5 Jahre alt und lässt sich jetzt anders trösten, braucht keine Brust mehr, um sich zu beruhigen oder einzuschlafen, das ist einfach super cool!</p>
<p>Kann sein, dass es an dieser ruhigen Atmosphäre dieses Cafés liegt, in dem ich gerade sitze, aber jetzt denke ich so: Hm, ja, doch, irgendwie ist es schon ein ganz kleines bisschen schade. Nicht, weil ich jetzt mehr Zeit habe, sondern eher, weil ein wichtiger Lebensabschnitt vorbei ist. Für immer.</p>
<p>Das <strong>Stillen</strong> ist eine so wunderbare, mal anstrengende, aber wiederum auch so wichtige Zeit, dass wir uns gut überlegen sollten, <strong>wann</strong>, warum und vor allem <strong>wie</strong> wir abstillen. Aus diesem Grund möchte ich dir meine 10 wichtigsten Tipps zum Abstillen mit auf den Weg geben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="pintbild aligncenter wp-image-11646" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/die-10-wichtigsten-tipps-zum-abstillen.jpg" alt="Die 10 wichtigsten Tipps zum Abstillen | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="801" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/die-10-wichtigsten-tipps-zum-abstillen.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/die-10-wichtigsten-tipps-zum-abstillen-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/die-10-wichtigsten-tipps-zum-abstillen-287x430.jpg 287w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/die-10-wichtigsten-tipps-zum-abstillen-454x680.jpg 454w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/die-10-wichtigsten-tipps-zum-abstillen-33x50.jpg 33w" sizes="auto, (max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<h3>1. Der richtige Zeitpunkt</h3>
<p><strong>Wie lange</strong> stillen? Wann abstillen? Meiner Meinung nach ist dieser Punkt der wichtigste von allen.</p>
<p>Denn wie lange du dein Kind stillst und wann du abstillst, das entscheiden nur dein Kind und du, denn es ist eure <strong>Stillbeziehung</strong>, lass also bitte nicht andere darüber entscheiden.</p>
<p>Dass die Oma traurig ist, dass ihr Enkelkind noch nicht bei ihr übernachten kann, weil es noch einschlafgestillt wird, und sie jetzt meint, es sei an der Zeit, dass du abstillst, ist bedauerlich. Der Nachbar von nebenan findet, dass dein Kind schon zu alt dafür ist, um gestillt zu werden? Das ist SEIN Problem, also mach es nicht zu deinem.</p>
<p>Wenn dir jemand dazu rät abzustillen, horch in dich rein und frag dich ganz ehrlich, ob dein Kind und du das auch so empfindet. Ob ihr das möchtet. Und ob ihr bereit dafür seid.</p>
<p>Die <strong>Stillzeit</strong> ist im Vergleich zum restlichen Leben so kurz und sie kommt nie mehr zurück, also überleg dir gut, ob du abstillst, weil DU es willst oder weil jemand anderes das als &#8222;<strong>richtig</strong>&#8220; empfindet.</p>
<p>Bedenke, dass das <a href="https://www.stillkinder.de/haeufige-fragen-zum-langzeitstillen/">&#8222;Langzeitstillen&#8220;</a> deinem Kind und auch dir viele Vorteile mit auf den Weg gibt, es im Umkehrschluss also viele Nachteile für dich und dein Kind gibt, wenn du es (frühzeitig) <strong>abstillst</strong>.</p>

<h3>2. Langsam ausschleichen lassen</h3>
<p>Je entspannter die Abstillzeit gestaltet wird, desto einfacher wird es für euch beide. Klar: Wenn du von heute auf morgen abstillen musst, wird es sich komplizierter gestalten, als wenn du ganz <strong>natürlich</strong> und <strong>sanft</strong> abstillen kannst, wenn sich also dein Körper und dein Kind langsam darauf einstellen können.</p>
<p>Bei uns war es z.B. so, dass Oliver erst ständig und überall trank. Dann fing ich an, ihm nicht mehr aktiv die Brust anzubieten, d.h. ich <strong>stillte</strong> ihn nur noch, wenn er mich darauf ansprach. So ergab es sich, dass wir nur noch zu Hause stillten, denn unterwegs war er zu abgelenkt. Später trank er dann nur tagsüber, dann nur noch abends, dann nur noch nachts und schließlich nur noch bei schlimmen Unfällen, Schmerzen oder in ganz besonders kuscheligen Momenten&#8230;</p>
<p>Je entspannter du das Abstillen gestaltest, sodass es sich <strong>langsam</strong> ausschleichen kann, desto angenehmer wird es für dich, deinen Körper und dein Kind.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-11649 aligncenter" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/mutter-stillt-kind-im-arm.jpg" alt="Mutter stillt Kind im Arm" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/mutter-stillt-kind-im-arm.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/mutter-stillt-kind-im-arm-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/mutter-stillt-kind-im-arm-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>3. Achtung bei &#8222;Expert*innen&#8220;</h3>
<p>Du willst dein Kind betreuen lassen, aber die/der Erzieher*in sagt, erst wenn dein Kind abgestillt ist, kann die <strong>Eingewöhnung</strong> gelingen?</p>
<p>Du musst demnächst ein <strong>Medikament</strong> einnehmen, es steht eine <strong>OP</strong> an und dein/e Ärzt*in erzählt dir, du darfst dein Kind nicht mehr stillen?</p>
<p>Dein Kind hat <strong>Karies</strong> und die/der Zahnärzt*in setzt dich unter Druck, du musst <strong>sofort abstillen</strong>, wenn du die Gesundheit deines Kindes nicht gefährden willst?</p>
<p>Ob Eltern, Tanten, Onkel, Nachbar*innen, Freund*innen &#8211; wenn es ums Stillen geht, werden plötzlich alle zu Expert*innen. Da kommen dann Sprüche wie &#8222;Was, du stillst IMMER NOCH??&#8220;, &#8222;Da ist doch nur noch Wasser drin.&#8220;, &#8222;Ich hab gehört, <a href="https://www.milchtropfen.de/schadstoffe-in-muttermilch/">in Muttermilch sind ganz viele Schadstoffe</a>!&#8220;.</p>

<p>Ob das wirklich der Wahrheit entspricht, vermögen die einen oder anderen noch infrage stellen zu können. Von Erzieher*innen, Psycholog*innen, Ärzt*innen und dergleichen nehmen wir allerdings ganz natürlich an, dass sie kompetent genug sind, uns Tipps zum Stillen geben zu können, ohne dass wir das je hinterfragen. Doch woran machst du Kompetenz fest? Daran, dass du freundlich behandelt wirst? Jemand studiert hat? Erfahren scheint? Einen weißen Kittel oder einen Doktortitel trägt?</p>
<p>Wenn dir ein/e scheinbare/r Expert*in rät, abzustillen, dann wende dich bitte zunächst an Leute, die sich (höchstwahrscheinlich) auf dem Gebiet auskennen, nämlich an Stillberater*innen, wie z.B. die von der <a href="https://www.lalecheliga.de/stillberatung/lll-stillberaterinnen" target="_blank" rel="noopener">La Leche Liga</a> oder dem <a href="https://www.afs-stillen.de/" target="_blank" rel="noopener">AFS Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen Bundesverband e.V.</a>.</p>
<h3>4. Erkenne unerfüllte Bedürfnisse</h3>
<p>Wenn du stillst und es dich <strong>nervt</strong> und stresst, dann frag dich: Nervt dich wirklich DAS STILLEN? Oder ist es etwas ganz anderes? Vielleicht nervt dich eigentlich, dass immer DU es bist, die das Kind beruhigt, weil du dir eigentlich Unterstützung durch deine/n Partner*in wünschst?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-11650 aligncenter" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/ueberforderte-mutter-mit-baby-und-haushalt.jpg" alt="Überforderte Mutter mit Baby und Haushalt" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/ueberforderte-mutter-mit-baby-und-haushalt.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/ueberforderte-mutter-mit-baby-und-haushalt-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/ueberforderte-mutter-mit-baby-und-haushalt-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>So war es beispielsweise bei mir. Seither war ich es, die unseren Sohn ins Bett brachte, bis auf wenige Ausnahmen, die ich an einer Hand abzählen konnte. Und das <strong>nervte</strong> mich. Ich fand es <strong>ungerecht</strong>. Ich wünschte mir Gleichberechtigung und Unterstützung im gemeinsamen Familienleben. Als mein Mann also weniger arbeitete und mehr Zeit mit Oliver verbrachte, konnte ich die neu gewonnene Zeit für mich zum Arbeiten nutzen, weshalb das Stillen für mich so ganz nebenbei viel angenehmer wurde, obwohl ich am Stillen gar nichts verändert hatte, ich hatte einfach nur ein Bedürfnis erfüllt.</p>
<p>Wenn du also merkst, dass dich das Stillen nervt, dann frag dich, ob das Stillen nicht eher nur der <strong>Auslöser</strong> ist, dass du genervt bist, und eigentlich ein ganz anderes, <strong>unerfülltes Bedürfnis</strong> dahinter liegt. Wünschst du dir mehr Freizeit? Unterstützung? Gleichberechtigung? Selbstbestimmung? Was ist es, das du brauchst? Denn wenn du das heraus gefunden hast, dann kannst du aktiv etwas dafür tun, dass dein <strong>Bedürfnis</strong> gestillt wird, und musst nicht die Stillbeziehung zum Sündenbock erklären.</p>

<h3>5. Sei klar und ehrlich</h3>
<p>Bei mir war es so, dass mir das Stillen nach 3,5 Jahren sowohl am Tag als auch in der <strong>Nacht</strong> unglaublich unangenehm wurde. Und das sagte ich Oliver auch so und es war ok für ihn, nicht mehr oder nur ganz kurz zu stillen.</p>
<p>Einerseits denke ich, dass sein Alter Grund dafür war, dass er es gut akzeptieren konnte, andererseits denke ich auch, dass ich einfach <strong>klar</strong> in meiner Botschaft war, eben weil es sich auf einmal so unangenehm anfühlte.</p>
<p>Wenn du von dir aus das Stillen beenden willst, dann rate ich dir, einerseits klar in deiner Botschaft zu sein, andererseits finde ich es persönlich auch sehr wichtig, ehrlich zu sein. Keine Ausreden, wie &#8222;Die Brust ist krank&#8220; oder &#8222;Die Milch ist alle&#8220;. Übernimm die <strong>Verantwortung</strong> für deine Entscheidung, statt sie abzuwälzen, dein Kind hat es verdient, dass du <strong>ehrlich</strong> mit ihm bist.</p>
<h3>6. Begleite dein Kind</h3>
<p>Es kann natürlich auch sein, dass du abstillen willst, dein Kind das aber richtig <strong>scheiße</strong> findet und viel weint und schreit. Und dazu hat es auch allen Grund und das ist ok. Durch diesen <strong>Frust</strong> und diese <strong>Trauer</strong> solltest du dein Kind hindurch begleiten. Es will gesehen werden. Es will dir sagen, dass es jetzt traurig ist. Und du musst jetzt für dein Kind da sein und ihm zuhören.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11651" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/kind-weint-im-arm-der-mutter.jpg" alt="Kind weint im Arm der Mutter" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/kind-weint-im-arm-der-mutter.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/kind-weint-im-arm-der-mutter-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/kind-weint-im-arm-der-mutter-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wenn <strong>Zweifel</strong> in dir kommen, frag dich: Will ich jetzt weiter stillen, damit es nicht mehr weint und ich diese Tränen nicht mehr ertragen muss? Wenn du eigentlich nicht mehr stillen willst, aber weiter stillen würdest, nur damit dein Kind aufhört zu weinen, dann würdest du gegen dein eigenes Bedürfnis handeln. Und was soll dein Kind daraus lernen? Dass man nicht für die eigenen <strong>Grenzen</strong> einstehen sollte?</p>
<p>Wenn also Zweifel in dir kommen, dann schau, ob du wirklich fürs Abstillen <strong>bereit</strong> bist oder doch nicht. Du kannst deine Meinung natürlich ändern und weiter stillen, ich würde dir aber raten, dass du ganz ehrlich zu dir selber bist, aus welchem Grund du deine Entscheidung triffst.</p>
<h3>7. Du kennst dein Kind und dich am Besten</h3>
<p>Manche schlagen vor, für einige Tage allein zu verreisen und die/den Partner*in mit dem Kind allein zu lassen. Für mich <strong>persönlich</strong> wäre das nichts, aber das kann ich nur <strong>entscheiden</strong>, weil ich mein Kind und mich gut kenne.</p>
<p>Damit meine ich: Bei all den Tipps zum Abstillen, die du hier und auch sonstwo liest, bleibt es am Ende immer dir und natürlich deinem Kind überlassen, ob diese Abstilltipps auch bei euch passen.</p>

<h3>8. Veränderungen brauchen Zeit</h3>
<p>Gerade <strong>nachts</strong> wird es am Anfang länger dauern, bis dein Kind eingeschlafen ist, bei uns dauerte das Zubettbringen manchmal eine Stunde oder mehr. Bis man sich an etwas Neues <strong>gewöhnt</strong> hat, kann es dauern, Veränderungen brauchen nun mal ihre Zeit.</p>
<p>Für mich war es z.B. auch ungewohnt, nicht mehr so schnell <strong>einschlafen</strong> zu können wie bisher, doch mit der Zeit gewöhnten wir uns beide dran und kuschelten einfach viel häufiger.</p>
<p>Bei euch kann es auch etwas ganz anderes sein. Findet eure <strong>Alternative</strong> und lasst euch Zeit, euch daran zu gewöhnen. Dass es sich bei der Alternative um einen Schnuller handeln muss, finde ich übrigens nicht, meine Meinung ist weiterhin, <a href="https://www.milchtropfen.de/es-geht-auch-ohne-schnuller/">es geht auch ohne Schnuller</a>. Andererseits kann es natürlich auch so sein, dass dein Kind noch ein <strong>Saugbedürfnis</strong> hat, dann wäre es angebracht, einen geeigneten Ersatz zu suchen.</p>
<h3>9. Abstillen heißt nicht Durchschlafen</h3>
<p>Verbinde das Abstillen nicht damit, dass dein Kind fortan <strong>durchschlafen</strong> wird, denn das stimmt einfach nicht. Auch Erwachsene wachen nachts mehrmals auf, erinnern sich aber u.U. einfach nicht mehr daran.</p>
<p>Auch Oliver wacht nachts mehrmals auf. Mal ist er durstig, dann trinkt er Wasser, kuschelt sich wieder ein und schläft weiter. Oder er muss pullern, dann tragen entweder der Papa oder ich ihn zur Toilette und dann wird weiter geschlafen. Manchmal wacht er auf und merkt, dass ich weiter von ihm weg liege, als ihm lieb ist, dann möchte er mit mir kuscheln, ich rutsch zu ihm rüber und wir schlafen kuschelnd weiter.</p>
<blockquote><p>&#8222;Dass du abgestillt hast, bedeutet, dass du nicht mehr stillst, es bedeutet nicht, dass dein Kind dich nachts nicht mehr braucht.&#8220; &#8211; Milchtropfen</p></blockquote>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11653" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/kind-mit-eltern-wach-im-bett.jpg" alt="Kind mit Eltern wach im Bett" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/kind-mit-eltern-wach-im-bett.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/kind-mit-eltern-wach-im-bett-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/kind-mit-eltern-wach-im-bett-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>10. Ausnahmen sind völlig ok</h3>
<p><strong>Ausnahmen</strong> bestätigen die Regel. Es kann vorkommen, dass dein Kind schon mehrere Tage, vielleicht sogar Wochen nicht mehr gestillt wurde, und dann plötzlich wieder an die <strong>Brust</strong> will. Das kann z.B. dann der Fall sein, wenn es sich stark verletzt hat, bei uns geschah es manchmal auch &#8211; in meinen Augen &#8211; aus dem Nichts heraus.</p>
<p>Ich rate dir, es <strong>zuzulassen</strong> und dein Kind an der Brust zu stillen, denn dein Kind wird nicht wieder 24/7 stillen. Sieh es mehr wie eine <strong>Rückversicherung</strong> für dein Kind an, dass du immer noch für es da bist. Ich bin mir sicher, wenn es kurz getrunken hat, ist es auch wieder gut, und irgendwann reicht es für dein <strong>Kind</strong>, dass ihr &#8222;nur&#8220; kuschelt und du es <a href="https://www.milchtropfen.de/troestende-worte-wie-man-richtig-troestet/">tröstest</a>.</p>
<p>Was für <strong>Abstilltipps</strong> hast du noch auf Lager? Schreib sie mir gern in die Kommentare.<br />
</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/abstillen/">Die 10 wichtigsten Tipps zum Abstillen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
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		<title>Milchzahn abgebrochen &#8211; Was tun?</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/milchzahn-abgebrochen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Apr 2017 06:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich hatte gehofft, dass ich über dieses Thema nie schreiben müsse. Weil uns ein abgebrochener oder gar ausgeschlagener Milchzahn einfach nicht passieren darf. Doch es kommt ja immer anders, als man denkt. Aus diesem Grund berichte ich darüber, wie man sich in solchen Situationen am besten verhält. Milchzahn abgebrochen Dieser Moment wird mir wohl ewig ... <a title="Milchzahn abgebrochen &#8211; Was tun?" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/milchzahn-abgebrochen/" aria-label="Mehr zu Milchzahn abgebrochen &#8211; Was tun?">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte gehofft, dass ich über dieses Thema nie schreiben müsse. Weil uns ein abgebrochener oder gar ausgeschlagener <strong>Milchzahn</strong> einfach nicht passieren darf. Doch es kommt ja immer anders, als man denkt.</p>
<p>Aus diesem Grund berichte ich darüber, wie man sich in solchen Situationen am besten verhält.</p>
<p><span id="more-4436"></span></p>
<h2>Milchzahn abgebrochen</h2>
<p>Dieser Moment wird mir wohl ewig im Gedächtnis bleiben. Der Tag, an dem ich beschloss, mit meinem Sohn und meiner Schwester rauszugehen. Auf den Spielplatz. Olles Wetter? Ach, ist doch egal. Gibt ja Regensachen.</p>
<p>So fanden wir uns auf einem kleinen <strong>Spielplatz</strong> wieder. Hier war natürlich tote Hose. Bei schlechtem Wetter verkriechen sich ja alle im Warmen. Aber wir nicht.</p>
<p>Der Spielplatz war kein großes Highlight. Zwei Schaukeln, eine Kletterspinne und eine Rutsche. Mehr brauchte der kleine Mann nicht. Er wollte rutschen.</p>
<h2>Blöde Kombi</h2>
<p>Ich kann es nur vermuten, weshalb es letztendlich kam, wie es kommen musste. Schlechtes Wetter. Es regnete. Vielleicht schneite es sogar ein bisschen. Typisch April eben. Ich zog dem kleinen Mann seine Regensachen an und los ging&#8217;s zur Rutsche.</p>
<p>Aber die Leiter war aus Metall. Vom Wind und <strong>Regen</strong> inzwischen eiskalt geworden. Der kleine Mann wollte seine Handschuhe. Gesagt, getan.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4461 size-full" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/milchzahn-abgebrochen-kind-in-regenmontur-auf-rutsche.jpg" alt="Milchzahn abgebrochen - Kind in Regenmontur auf Rutsche" width="679" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/milchzahn-abgebrochen-kind-in-regenmontur-auf-rutsche.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/milchzahn-abgebrochen-kind-in-regenmontur-auf-rutsche-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>Und diese Kombination aus miesem Wetter, fetter Regenmontur inklusive Handschuhe brachte das Fass zum Überlaufen. Beziehungsweise meinen Sohn beim Leiterklettern zum <strong>Ausrutschen</strong>.</p>
<h2>Doppelt hält besser</h2>
<p>Beim ersten Mal batschte er mit der Lippe leicht auf der Leiter auf. Das zwiebelte ganz schön. Der Schrei des kleinen Mannes wurde immer lauter, als er realisierte, dass das WIRKLICH weh getan hatte.</p>
<p>Also trösteten wir ihn. Ich stillte ihn. Nach kurzer Zeit hieß es &#8222;Besser. Mehr.&#8220; Also wieder rutschen.</p>
<p>Und obwohl ich direkt hinter ihm stand, konnte ich das zweite Mal nicht verhindern. Er rutschte ab und wieder: Bomms. Doch diesmal steckte da mehr Wumms hinter. Dann sah ich auch schon das Blut an der Lippe. Und den fehlenden Zahnteil am <strong>Schneidezahn</strong>.</p>
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<h2>Situation abschätzen</h2>
<p>Es war nicht schön, keine Frage. Der kleine Mann schrie abermals wie am Spieß. Erst wollte er einfach nur brüllen und sich Luft machen. Nach kurzer Zeit trank er an meiner Brust und ließ sich trösten. Meine Finger, Kleidung und Brust waren <strong>blutverschmiert</strong>. Aber die Blutung hörte schnell auf. Es war nur die Lippe. Der Zahnteil aber war weiterhin <strong>abgebrochen</strong>. Unmöglich im Sand wiederzufinden, so klein, wie er war.</p>
<p>Meine Schwester fragte, ob wir den Notarzt rufen sollen. Ich entschied mich dagegen, weil</p>
<ol>
<li>nur die Lippe blutete</li>
<li>lediglich ein winzig kleiner Zahnteil abgebrochen war, und nicht etwa gleich der komplette Schneidezahn oder ein größeres Stück</li>
<li>sich der kleine Mann trösten ließ</li>
</ol>
<p>Diese Faktoren ließen mich zu dem Entschluss kommen, lediglich den <strong>Heimweg</strong> anzutreten. Und nicht etwa die Fahrt ins Krankenhaus.</p>
<p>Kaum waren wir zu Hause angekommen, verabschiedeten wir uns von meiner Schwester. Der kleine Mann war wieder wie (fast) immer. Wir erzählten dem Papa noch schnell vom Vorfall und dann aßen wir gemeinsam Abendbrot. Den Vorfall hatte der kleine Mann inzwischen vergessen.</p>
<h2>Besuch beim Zahnarzt</h2>
<p>Dennoch ist es vonnöten, selbst bei einem &#8222;nur&#8220; kleinen abgebrochenen Zahnteil den <strong>Zahnarzt</strong> aufzusuchen. Immerhin kann der abgebrochene Teil <strong>scharfkantig</strong> sein, was zu Verletzungen im Mund führen kann.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4446" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/milchzahn-abgebrochen-zahnarzt.jpg" alt="Milchzahn abgebrochen - Zahnarzt" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/milchzahn-abgebrochen-zahnarzt.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/milchzahn-abgebrochen-zahnarzt-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Deshalb waren der kleine Mann und ich gleich am nächsten Tag beim Zahnarzt. Der meinte, der abgebrochene Teil des Milchzahns sei so klein, da würde er nichts machen. Da wird nichts abgeschliffen. Auch nichts angeklebt, weil zu klein und zu dünn. Der Milchzahn sei auch nicht locker. Den anderen Zähnen geht es ebenfalls blendend. Wir können ganz getrost mit der üblichen Zahnpflege fortfahren. Puh! Nochmal Glück gehabt.</p>

<h2>Hätte, wäre, könnte</h2>
<p>Wir hätten versuchen können, das abgebrochene Minizahnteil zu finden. Im Sand. Bei Schnee, Regen und Wind. Während der kleine Mann uns vollblutet und wie am Spieß schreit. Wir hätten das fehlende Stück vielleicht gefunden. Wären damit schnurstracks in eine <strong>Zahnklinik</strong> gerast. Eventuell hätte man das abgebrochene Stück einfach ankleben können. Aber ich hab es nicht gefunden. Hab gar nicht danach gesucht. Ich habe mich in diesem Moment voll und ganz auf meinen Sohn konzentriert. Nur das war wichtig.</p>
<p>Als wir den kleinen Mann trösteten, dachte ich nur so &#8222;Ein Glück, dass es nur so ein <strong>kleines</strong> Stück Schneidezahn war.&#8220; Es war wirklich nicht groß. Fiel kaum auf.</p>
<p>Wenn ich daran denke, dass es auch anders, schlimmer, hätte kommen können&#8230; Milchzahn komplett <strong>ausgeschlagen</strong> zum Beispiel&#8230; Das hätte ich mir nie im Leben verziehen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4443" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/milchzahn-abgebrochen-frau-schreit-voller-panik.jpg" alt="Milchzahn abgebrochen - Frau schreit voller Panik" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/milchzahn-abgebrochen-frau-schreit-voller-panik.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/milchzahn-abgebrochen-frau-schreit-voller-panik-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Klar sind Milchzähne nicht bleibend. Bei den bleibenden Zähnen wäre das noch schlimmer gewesen. Aber man möchte seine Kinder immer vor allem beschützen. Und dann passiert es eben doch ganz genau so, wie man es nie wollte.</p>
<p>Aber so zu denken, bringt rein gar nichts. Es hilft weder mir noch meinem Kind noch sonst jemandem. Es ist, wie es ist. Ich kann es nicht ändern. Mir zusätzlich noch Vorwürfe aufzuhalsen, macht es nicht ungeschehen. Der Schneidezahn ist abgebrochen.</p>
<p>Die Frage, die am Ende bleibt, ist: Wie gehe ich zukünftig mit solchen Situationen um? Hier half mir die Seite <a href="http://www.kinderzahnaerzte.de/files/zahnunfallpraevention_12_tipps_10_09_222.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kinderzahnaerzte.de</a> ganz gut. Sie schildern in 12 Punkten, wie man sich am besten verhält. Und das nicht nur, wenn ein <strong>Zahnteil</strong> abgebrochen ist. Sondern auch, was zu unternehmen ist, um einen ausgeschlagenen Zahn zu retten.</p>
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</script><br></div></div>
<h2>Kauf ich mir vorsorglich eine Zahnrettungsbox?</h2>
<p>Von der <a href="http://amzn.to/2oor2Sy" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Zahnrettungsbox</a>* habe ich bereits im Erste-Hilfe-Kurs (Kleinkinder) gehört. Ich will gar keine Diskussion starten, ob man solche Unfälle damit heraufbeschwört oder nicht. Ob man die wirklich braucht oder das alles Geldverschwendung ist. Oder man sie in Notfällen sowieso nie dabei hat. Kann ich nicht vorhersehen.<br />
In meinen Augen ist sie klein. Handlich. Passt gut in die Tasche. Okay, der Preis ist ganz schön happig. Haltbarkeit etwa 1,5 Jahre. Aber sie kann im Fall der Fälle einen Zahn (oder mehrere) vor dem Absterben retten. Deshalb haben Kitas, Zahnarztpraxen, Apotheken, Schulen, Schwimmhallen usw. so etwas immer parat. Wer die <strong>Zahnrettungsbox</strong> nicht mit sich herum schleppen will, weiß, wo sie zu finden ist.</p>
<p>Die Entscheidung sei dir überlassen.<br />

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<br />
Ich hoffe zumindest, dass ich dir ein paar nützliche Informationen mit auf den Weg geben konnte. Zukünftig werde ich meinen Sohn auch weiterhin nicht mit Watte umhüllen. <strong>Unfälle</strong> passieren immer und überall. Das wichtigste ist, ruhig zu reagieren und zu wissen, was der nächste Schritt ist.</p>

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		<title>Wie Eltern durch Ärzte verunsichert werden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Jan 2017 07:00:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[abstillen]]></category>
		<category><![CDATA[Arzt]]></category>
		<category><![CDATA[Doktor]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In diesem Beitrag möchte ich einfach mal schildern, welche Erfahrungen wir als Eltern bisher mit Hellersdorfer Ärzten machen mussten. Die uns stark verunsicherten. Wütend machten. Und wie wir uns von dem Druck der Ärzte auch wieder lösen konnten. Wie Eltern durch Ärzte verunsichert werden Da steht er vor uns. Mit seinen weißen Haaren. In seinem ... <a title="Wie Eltern durch Ärzte verunsichert werden" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden/" aria-label="Mehr zu Wie Eltern durch Ärzte verunsichert werden">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Beitrag möchte ich einfach mal schildern, welche Erfahrungen wir als Eltern bisher mit Hellersdorfer Ärzten machen mussten. Die uns stark verunsicherten. Wütend machten. Und wie wir uns von dem Druck der Ärzte auch wieder lösen konnten.<span id="more-2188"></span><div id='c4312_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Wie Eltern durch Ärzte verunsichert werden</h2>
<p>Da steht er vor uns. Mit seinen weißen Haaren. In seinem weißen Kittel. Sieht mich abschätzig an. Grinst süffisant. Legt jedes meiner Worte auf die Goldwaage.</p>
<p>&#8222;Beim Kleinen ist es jetzt immer so, dass&#8230;&#8220;, erkläre ich dem Kinderarzt. Ich muss ja jetzt nicht so tief ins Detail gehen. Es gab einfach Probleme beim Stuhlgang. Denke, das reicht als Hintergrundinfo.</p>
<p>Seine Antwort darauf:&#8220;IMMER?&#8220;</p>
<p>Ich:&#8220;Naja, seit &#8230;&#8220;</p>
<p>Arzt:&#8220;Ach! Erst ist es &#8222;IMMER&#8220;, jetzt nur noch &#8222;SEIT&#8220; &#8230;&#8220;</p>
<p>Als ich diese Korinthenkackerei über mich ergehen lasse und lieber schweige, kommen wir endlich zur Problembehandlung. Die lautet aber so ganz anders als vermutet. Der Arzt schaut sich kurz alles an und schiebt dann alles auf &#8211; na, was wohl? &#8211; die Milch. Muttermilch.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2577" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-doktor-im-weissen-kittel.jpg" alt="Wie Eltern durch Ärzte verunsichert werden - Doktor im weißen Kittel" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-doktor-im-weissen-kittel.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-doktor-im-weissen-kittel-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>In ganz seltenen Fällen kann es vorkommen, dass die Milch &#8211; ich rede hier nicht von Kuhmilch oder sonstwas, ich rede von Muttermilch &#8211; dieses Problem auslöst. Ich soll abstillen, heißt es einfach. Ist ja eh Zeit. Der Kleine ist immerhin schon über 1 Jahr alt!</p>
<h2>Zweite Meinung einholen</h2>
<p>Und dann sind wir aus der Praxis raus und ich will das nicht glauben, was ich gerade gehört habe. Ich will eine zweite Meinung, ehe ich so einen riskanten Schritt wage.</p>
<p>Vorzeitiges Abstillen &#8211; obwohl der kleine Mann ohne Schnuller aufwächst &#8211; bedeutet Stress. Für alle. Und das nur auf Grundlage einer Annahme eines Mannes mit Doktortitel und weißem Kittel.</p>
<p>Mein Mann will dem Arzt Glauben schenken. &#8222;Du suchst dir doch nur so lange eine weitere Meinung, bis du endlich jemanden gefunden hast, der dir sagt, was du hören willst.&#8220;, meint er. Ja, kann sein. Ich bin nämlich der festen Überzeugung, dass ICH Recht habe. Und nicht der Kinderarzt. Ob unsympathisch oder nicht, spielt keine Rolle.</p>
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<p>Das finde ich auch immer gut: Wenn man dem Arzt nicht ganz vertraut und unsicher ist, holt man sich eine zweite Meinung ein.</p>
<p>Ich klapper also an einem Tag mit meiner Schwiegermutter die Praxen ab. In der Hoffnung, dass uns irgendjemand ran nimmt. Denn das Problem ist nach wie vor da. Und der kleine Mann tut uns Leid. Wir wollen helfen.</p>
<p>Irgendwann stoßen wir dann auch auf eine Kinderarztpraxis. Zwar auch in Hellersdorf, aber immerhin ist es eine Frau Doktor. Kann ja nicht schaden. Die wird das mit dem Stillen bestimmt anders sehen.</p>
<p>Aber Hellersdorf ist anscheinend voll vom veralteten Wissen und Leuten, die meinen, Ahnung zu haben. Nur leider haben sie keine Ahnung. Die Ärztin rät mir genau das gleiche. Ich soll abstillen. Das brauchen die in dem Alter eh nicht mehr. Und wenn er dann mal nachts schreit, dann muss er da halt durch und dann ist das Thema auch erledigt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2579" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-aerztin.jpg" alt="Wie Eltern durch Ärzte verunsichert werden - Ärztin" width="680" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-aerztin.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-aerztin-300x189.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ich war schockiert! Nicht nur, dass mir geraten wird, mein Kind abzustillen, ohne irgendwelche auf Testergebnissen beruhenden Beweise. Nein. Jetzt sagt man mir noch, WIE ich abzustillen habe. Dass ich hart bleiben soll. Dass ich mein Kind schreien lassen soll. Jetzt sind sie nicht nur Kinderärzte, sondern gleichzeitig noch Erziehungberater. Und dazu noch schlechte! Ich sage der Ärztin, dass ich mein Kind ganz sicher nicht schreien lassen werde. Und verlasse missmutig die Praxis.</p>
<p>Meine Schwiegermutter fand das total einleuchtend, was die Ärztin da von sich gegeben hatte. Dass sich der Stoffwechsel des Kindes ja gar nicht beruhigen kann in der Nacht, da er ja ständig in Arbeit ist.</p>
<p>Ich persönlich habe keine Ahnung von Medizin. Ich habe das nicht studiert. Oder irgendwelche Fachbücher dazu gelesen. Deshalb gehe ich ja zum Arzt. Aber ich kann einfach nicht glauben, dass etwas, was die Natur erschaffen hat, schlecht für mein Kind sein soll. Das ist für mich absolut unlogisch und nicht nachvollziehbar. Da kann man mir mit noch so vielen klugen Argumenten kommen. Wenn mir mein Bauch und vor allem mein Kind sagen, dass das so, wie wir es bisher machen, gut ist, dann breche ich das nicht abrupt ab.</p>

<h2>Eile mit Weile</h2>
<p>Es muss nicht bei jedem Kind helfen, was wir gemacht haben. Aber bei uns hat sich das Problem von selbst gegeben. Ohne abstillen. Wir haben unserem Sohn einfach Zeit gegeben.</p>
<p>Was bedeutet das im Klartext? Sonst haben wir ihn immer abgehalten, wenn er mal musste &#8211; ob groß oder klein. Jetzt wollte er nicht mehr abgehalten werden, sondern machte lieber in die Windel. Vielleicht, weil er eine angenehmere Position für sich fand, ich weiß es nicht. Und nach ein paar Wochen war das Problem weg.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2580" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-mutter-und-kind-halten-hand-1.jpg" alt="Wie Eltern durch Ärzte verunsichert werden - Mutter und Kind halten Hand" width="678" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-mutter-und-kind-halten-hand-1.jpg 678w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-mutter-und-kind-halten-hand-1-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 678px) 100vw, 678px" /></p>
<p>Und ich bin stinksauer auf die Ärzte, die einfach immer gern den schnellen Weg gehen wollen und alles auf die Muttermilch schieben. Er wird noch gestillt? Na kein Wunder, dass er das hat! Sie schlechte Mutter, Sie! Geben Sie ihm gefälligst Kuhmilch! Oder Pulvermilch! Und&#8217;n Schnuller! Der arme Junge!</p>
<p>Das ist ja das Irrwitzige an der ganzen Sache. Es ist total normal, dass Babys und Kinder in Kinderbüchern einen Schnuller im Mund haben. Es ist völlig ok für unsere Gesellschaft, dass wir lieber die Muttermilch einer Kuh bevorzugen, unsere eigene Muttermilch aber als eklig oder nicht nährstoffreich genug ansehen. Natürlich gibt man seinem Kind nach dem 1. Jahr Pre-Nahrung. Als ob das nötig wäre&#8230; Aber von mir aus sollen das alle so machen, wenn sie das für richtig halten. Aber mir dann weiszumachen, meine Muttermilch sei schlecht oder nicht gut genug für mein Kind, das geht zu weit.</p>
<div id='c6415_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
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<h2>Völlig verunsichert</h2>
<p>Eines Tages waren wir bei einer Hellersdorfer Zahnärztin. Mit Zahnarzthelferin oder wie auch immer man diesen Beruf nennt. Unser Sohn hatte vorne an den Schneidezähnen Verfärbungen. &#8222;Karies!&#8220;, hieß es. &#8222;Sofort abstillen!&#8220;</p>
<p>Auf meine Nachfrage, wie ich das schaffen soll, er hat keinen Schnuller und ist es nunmal gewöhnt, an der Brust einzuschlafen, meldete sich die Zahnarzthelferin zu Wort. Er braucht einen Schnuller (also einen Brustersatz &#8211; mehr ist ein Schnuller nicht). Und ja, die anfänglichen Nächte werden schwer (übersetzt heißt das, er wird heulen und schreien und weinen und die Welt nicht mehr verstehen), aber er wird sich daran gewöhnen (in meinen Augen eher resignieren).</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2581" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-baby-mit-schnuller-im-mund.jpg" alt="Wie Eltern durch Ärzte verunsichert werden - Baby mit Schnuller im Mund" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-baby-mit-schnuller-im-mund.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-baby-mit-schnuller-im-mund-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Als wir auch aus dieser Praxis gingen, fragte mich mein Mann, was ich jetzt machen will. Und ich war wirklich fertig. Es waren jetzt schon 3 Ärzte, die Muttermilch als schädlich bezeichneten. Hatte ich Unrecht? Ist Stillen doch &#8222;schlecht&#8220;? Es können sich doch nicht so viele Ärzte auf einmal irren.</p>
<p>Ich war total niedergeschlagen. Schnuller kaufen. Welchen? Wie viele? Wie würde der kleine Mann darauf reagieren? Was, wenn er den nicht will? Wie werden die Nächte? Ich war echt verzweifelt.</p>
<h2>Rückhalt</h2>
<p>Mein Mann bekam das natürlich mit. Und setzte sich gleich, als wir zu Hause waren, an den Computer und recherchierte. Ich rief Leute an, von denen ich wusste, dass sie meine Meinung teilten. Ich brauchte Rückhalt. Musste Mut fassen. Kraft tanken. Ich telefonierte ewig mit meiner Schwägerin und mit meiner Schwester.</p>
<p>Und dann stieß mein Mann auf endlos viele Beiträge zum Thema Stillen und Karies. Die Vorteile des Stillens. Auch des Langzeitstillens. Meine Schwester bombardierte mich mit Studien zum Stillen und verlinkte mir tolle Seiten. Gierig verschlang ich jeden einzelnen Artikel. Und fand wieder zu meinem Bauchgefühl. Auch mein Mann, der anfangs noch die Meinung der Ärzte teilte, war wieder auf meiner Seite.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2582" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-buecher-lesen.jpg" alt="Wie Eltern durch Ärzte verunsichert werden - Bücher lesen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-buecher-lesen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-buecher-lesen-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Und jetzt, da ich wieder ich bin und wie ich denke, denke ich mir: Wie viele Eltern wurden und werden noch immer so verunsichert? So falsch beraten? Und das auf Kosten der Babys, Kleinkinder, Kinder? Ich kann es mir gar nicht vorstellen. Und will es auch gar nicht. Denn das Leid, das so vielen angetan wird, ist unerträglich für mich.</p>
<p>Und nein, das ist nicht übertrieben, wenn ich von Leid spreche. Wenn man sein Kind vorzeitig abstillt, obwohl es nicht bereit dazu ist, ist es Leid, was ihm da angetan wird. Und auch der Mutter. Denn die denkt, sie macht das Richtige, hört auf den Arzt, und zieht die Sache knallhart durch. Immer mit diesem Stich im Herzen, der ihr sagt, dass es falsch ist. Aber sie will nur das Beste für ihr Kind und macht eigentlich genau das Gegenteil. Und all das Leid könnte uns erspart werden, wenn es solche Ärzte wie die oben beschriebenen nicht gäbe.</p>
<p>Aber so wird es immer bleiben, denke ich. Es wird immer Ärzte mit diesen veralteten Vorstellungen geben. Und auch Menschen, die keine Ärzte sind, werden uns immer und immer wieder verunsichern. Weil sie mit gefährlichem Halbwissen durch die Gegend laufen und ihre Meinung kundtun. Weil sie einfach keine Ahnung haben, aber denken, sie hätten Ahnung. Und statt einfach diese Meinung für sich zu behalten, drücken sie sie uns auf und wollen, dass wir uns ändern.</p>
<div id='c7800_31_19' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div>
<h2>Fazit</h2>
<p>Zusammenfassend bleibt mir also nur noch Folgendes zu sagen:</p>
<ol>
<li>Ich höre auf die Signale meines Kindes. Wenn es nicht bereit für das Abstillen ist, werde ich nicht abstillen.</li>
<li>Ich werde nicht nur auf mein Kind, sondern weiterhin auf mein Bauchgefühl hören.</li>
<li>Ärzte wissen viel, aber eben auch nicht alles. Sie sind auch nur Menschen. Und Menschen machen Fehler. Oder lassen sich von der allgemein herrschenden Meinung leiten. Wie sie aufgewachsen sind, spiegelt sich teils auch in ihren Ratschlägen wieder.</li>
<li>Deshalb höre ich mir trotzdem gern an, was für Empfehlungen der Arzt gibt. Kann ja auch sein, dass ich mich irre. Aber dann nehme ich mir die Zeit und recherchiere, ob das wirklich so stimmt, oder vielleicht noch dem Wissen aus Zeiten des Kalten Kriegs entstammt.</li>
<li>Rückhalt ist wichtig! Und wenn es nur eine Person ist. Hätte es meine Schwester, Schwägerin oder letztendlich auch meinen Mann nicht gegeben, wer weiß, ob ich nicht doch nachgegeben und dem Ratschlag der Ärzte gefolgt wäre.</li>
</ol>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2583" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-herzliche-umarmung.jpg" alt="Wie Eltern durch Ärzte verunsichert werden - herzliche Umarmung" width="680" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-herzliche-umarmung.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-herzliche-umarmung-300x189.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p style="padding-left: 30px;">6. Hellersdorf ist für uns kein Bezirk, in dem wir aktuelles Wissen von den Ärzten mehr erwarten. Wir fahren jetzt lieber länger mit dem Auto, als uns nochmal so                verunsichern zu lassen. Dann lieber zu einem weit entfernten Arzt, der dann aber auch wirklich helfen kann.</p>
<p>Hattet ihr auch schon solche Erlebnisse mit Ärzten?</p>
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		<item>
		<title>Blasenentzündung in der Stillzeit</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/blasenentzuendung-in-der-stillzeit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Dec 2016 21:18:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
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		<category><![CDATA[Stillen]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">https://www.milchtropfen.de/?p=2091</guid>

					<description><![CDATA[<p>Blasenentzündung hatte ich schon jahrelang nicht mehr. Jetzt, gerade in der Stillzeit, musste sie wiederkommen. Ein Bericht darüber, wie man eine Blasenentzündung bekommt und hoffentlich auch schnell wieder loswird&#8230; Blasenentzündung in der Stillzeit &#8222;Früher&#8220; (klingt ja so, als sei ich schon 100 Jahre alt) hatte ich andauernd eine Blasenentzündung. Mindestens eine im Monat. Vielleicht, weil ... <a title="Blasenentzündung in der Stillzeit" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/blasenentzuendung-in-der-stillzeit/" aria-label="Mehr zu Blasenentzündung in der Stillzeit">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Blasenentzündung hatte ich schon jahrelang nicht mehr. Jetzt, gerade in der Stillzeit, musste sie wiederkommen.</p>
<p>Ein Bericht darüber, wie man eine Blasenentzündung bekommt und hoffentlich auch schnell wieder loswird&#8230;<span id="more-2091"></span><div id='c6928_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Blasenentzündung in der Stillzeit</h2>
<p>&#8222;Früher&#8220; (klingt ja so, als sei ich schon 100 Jahre alt) hatte ich andauernd eine Blasenentzündung. Mindestens eine im Monat. Vielleicht, weil ich als Baby eine Nierenbeckenentzündung hatte und vorbelastet war. Wer weiß.</p>
<p>Jedenfalls war es schon echt merkwürdig, mal keine Blasenentzündung zu haben. Und dann gab es endlich eine jahrelange, beschwerdefreie Zeit. Bis jetzt.</p>
<h2>Erstes Anzeichen</h2>
<p>Eines Abends tritt dieses bekannte Ziepen im Unterleib auf. Ich kenne es. Von all den bisherigen Blasenentzündungen. Es ist ein Gefühl, als ob man auf Toilette muss. Ganz dringend. Aber ich weiß es besser. Versuche, es zu unterdrücken. Obwohl das genau der falsche Weg ist. Dadurch vermehren sich nämlich die Bakterien weiter im Urin.</p>
<p>Dass ich irgendwann auf Toilette muss, ist klar. Und als ich dann endlich gehe, ist es wie immer. Es tut höllisch weh beim Wasser lassen. Brennt. Ich verabscheue dieses Gefühl!</p>
<h2>Sofort handeln</h2>
<p>Manchmal klappt es, wenn ich sofort etwas unternehme, dass die Blasenentzündung doch nicht schlimmer wird. Also los! Füße in dicke Socken einpacken. Warm halten. Kirschkernkissen in den Ofen schieben und sich anschließend drauf setzen. Hauptsache warm halten. Entspannen. Ein heißes Bad wirkt bei mir immer wahre Wunder.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2209" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/blasenentzuendung-in-der-stillzeit-frau-in-wanne.jpg" alt="Blasenentzündung in der Stillzeit - Frau in Wanne.jpg" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/blasenentzuendung-in-der-stillzeit-frau-in-wanne.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/blasenentzuendung-in-der-stillzeit-frau-in-wanne-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Und ganz wichtig: Viel trinken. Und ganz oft die Toilette benutzen. Auch wenn es weh tut.</p>
<p>Aber es wird nur schlimmer und schlimmer. Der Kleine schläft bereits. Ich nutze die Zeit, in der er mich nicht im Bett vermisst und verbringe Stunden auf dem Klo, obwohl ich gar nicht muss. Wie gesagt. Blasenentzündungen äußern sich bei mir immer so, als müsse ich ganz dringend auf Toilette. Als wäre meine Blase kurz vorm Platzen. Aber letztendlich kommen nur ein paar Tröpfchen raus. Das ist natürlich auch nicht gut, so lange auf dem Klo zu sitzen. Dadurch wird die Blase nur noch mehr gereizt.</p>
<h2>Hausmittel</h2>
<p>Da ich die Blasenentzündung mitten in der Stillzeit bekomme, kam ein Arztbesuch für mich nicht infrage. Der würde mir nur wie immer Antibiotika verschreiben und meine ganze Darmflora zerschießen. Und nicht nur meine. Denn Antibiotika geht, wenn auch nur zum Teil, in die Muttermilch über. Mein Sohn würde also, obwohl er gesund ist, auch Antibiotika bekommen.</p>
<p>Aus diesem Grund, und weil es noch nicht SO schlimm war, beschloss ich also, mich mit Hausmitteln gesund zu pflegen. Also was sind die besten Hausmittel gegen Blasenentzündung?</p>
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</div>
<p>Neben den oben bereits genannten Sofortmaßnahmen (viel trinken, warm halten mit Kirschkernkissen, warme Socken, heißes Bad, um die verkrampften Muskeln zu entspannen, oft auf die Toilette gehen, um die Keime auszuspülen) rief ich mir in Erinnerung, was mir mein Hausarzt neben den Antibiotika sonst immer empfahl. Sozusagen als Unterstützung neben den Antibiotika: Cranberrysaft, Preiselbeersaft oder Heidelbeersaft trinken. Denn die enthalten Proanthocyanidin, welches ein Anheften der Erreger an die Wände der Harnwege erschwert. Dadurch wird die Ausbreitung der Erreger reduziert.</p>
<h2>Griff zur Kräuterabteilung</h2>
<p>Wenn ich spazieren gehe, frage ich mich immer, was um Himmels Willen das alles für Grünzeug ist, das da um mich herum wächst. Ich gebe zu, von Kräutern habe ich keine Ahnung. Doch die Seite <a href="http://www.praxisvita.de/goldrutenkraut-die-besten-hausmittel-gegen-blasenentzuendung" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Praxisvita</a> half mir, ein paar Kräuter zu benennen, die bei Blasenentzündung helfen sollen:</p>
<ul>
<li>Goldrute: wirkt harntreibend und vorbeugend gegen Harnsteine, ihr Kraut lindert die Beschwerden</li>
</ul>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2210" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/blasenentzuendung-in-der-stillzeit-goldrute.jpg" alt="Blasenentzündung in der Stillzeit - Goldrute.jpg" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/blasenentzuendung-in-der-stillzeit-goldrute.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/blasenentzuendung-in-der-stillzeit-goldrute-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<ul>
<li>Bärentraubenblätter: lindern die Beschwerden</li>
<li>Birkenblätter: wirken harntreibend und antibakteriell; wird oft zusammen mit Goldrutenkraut kombiniert (z.B. in Nieren- und Blasentees)</li>
</ul>
<p>Nieren- und Blasentee soll ja auch helfen, allerdings waren in meinem Pfefferminzblätter drin; Pfefferminze ist in der Stillzeit nicht so gut, weil sie die Milchbildung hemmt (noch schlimmer ist Salbei). Der Blick auf die Inhaltsstoffe lohnt sich also.<br />
Wer sich dafür interessiert, was für Heilpflanzen noch bei einer Blasenentzündung helfen können, der kann ja mal bei <a href="http://www.docjones.de/krankheiten/blasenentzuendung" target="_blank" rel="noopener noreferrer">docjones</a> vorbeischauen. Mir persönlich reichte schon das <a href="http://amzn.to/2i8aZpD" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Cranberrykonzentrat</a>*.</p>
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<p>Nicht unerwähnt lassen möchte ich aber den erstaunlichen Tipp meiner Schwägerin: Natron.<br />
Ja, anfangs dachte ich auch: Ah ja, alles klar, Natron, mhm, benutze ich zum Backen. Wird mir BESTIMMT helfen&#8230;<br />
Doch meine Schwägerin hatte Recht. Die Bakterien fühlen sich in einem leicht sauren Milieu pudelwohl. Natron macht den Urin hingegen basisch. Dadurch wird das Wachstum der Bakterien gehemmt. Auch das brennende Gefühl wird damit gelindert. Ein- bis zweimal täglich ein großes Glas Wasser mit einer Messerspitze Natron trinken, allerdings nicht länger als 3 Tage, wirkt wahre Wunder.</p>
<h2>Vermeiden</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2211" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/blasenentzuendung-in-der-stillzeit-rotes-ampelmaennchen.jpg" alt="Blasenentzündung in der Stillzeit - rotes Ampelmännchen.jpg" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/blasenentzuendung-in-der-stillzeit-rotes-ampelmaennchen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/blasenentzuendung-in-der-stillzeit-rotes-ampelmaennchen-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Und wie so oft kommt es dann auch darauf an, Dinge während einer Blasenentzündung zu meiden. Dazu gehören:</p>
<ul>
<li>Zitrussäfte, Alkohol und Kaffee (reizen laut <a href="http://m.netdoktor.de/krankheiten/harnwegsinfektion/blasenentzuendung-hausmittel" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Netdoktor</a> die Harnwege und machen sie somit anfällig für Infektionen und deren Ausbreitung)</li>
<li>zuckerhaltige Nahrung und Getränke (fördern das Bakterienwachstum)</li>
<li>Geschlechtsverkehr (zum einen, weil &#8211; zumindest ist es bei mir immer so &#8211; eine Blasenentzündung höllisch weh tut, man einfach seine Ruhe haben und sich gesund pflegen will und Geschlechtsverkehr in diesen Zeiten Harnröhre und Vagina nur unnötig reizt; zum anderen, weil z.B. bei der Einnahme von Antibiotika die Wirkung der Pille nachlässt)</li>
</ul>

<h2>Wann zum Arzt?</h2>
<p>Innerhalb weniger Stunden verschlechterte sich mein Zustand rapide! Es war die Hölle! Das Schlimmste war immer, ins Bett zurück zu müssen, weil der Kleine wach wurde und gestillt werden wollte. Selbst als ich gerade noch auf der Toilette saß und jetzt neben meinem Sohn im Bett lag, dachte ich, mir platzt gleich die Blase! Sobald er eingeschlafen war, rannte ich zurück auf die Toilette oder ließ mir ein schönes, heißes Bad ein.</p>
<p>Ich zog dann auf die Couch um, damit ich nicht ins kalte Schlafzimmer musste. Ich musste ja eh gleich wieder zurück ins Bad und wollte meinen Mann und den Kleinen nicht aufwecken.</p>
<p>Und dann mitten in der Nacht pinkelte ich plötzlich Blut und dachte mir so: Oh! Das hattest du auch noch nicht gehabt. Scheiß auf Hausmittel! Wann hat mein Arzt auf?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2213" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/blasenentzuendung-in-der-stillzeit-erstaunter-blick.jpg" alt="Blasenentzündung in der Stillzeit - erstaunter Blick" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/blasenentzuendung-in-der-stillzeit-erstaunter-blick.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/blasenentzuendung-in-der-stillzeit-erstaunter-blick-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Zum Glück war es mitten in der Woche! Der Arzt würde um 8 Uhr öffnen! Ich würde pünktlich auf der Matte stehen. Es ist 5 Uhr morgens. Ich muss mir die Zeit vertreiben und schreibe einem Freund endlos lange Nachrichten, weil ich weiß, dass er die eh erst im Laufe des Tages lesen wird. Außerdem beschwert er sich immer, dass ich nicht so oft schreibe. Ich habe ihm um die 90 Nachrichten geschickt. Sollte erst mal reichen&#8230;</p>
<p>Aber die Zeit will nicht vergehen und irgendwann ist auch mein Sohn wieder unruhig im Bett. Ich lege mich zu ihm. Bin auf einmal totmüde. Und schlafe endlich ein. Mit ein wenig Verspätung schaue ich dann beim Hausarzt vorbei.</p>
<div id='c8705_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
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<h2>Beim Arzt</h2>
<p>Im Urin stellt der Arzt weiße und rote Blutkörperchen fest (weiß, wegen der Entzündung; rot, wegen Blut). Ich teile ihm mit, dass ich stille. Es dauert lange, ehe er mir eine Antwort gibt. Er recherchiert am Computer. Sucht nach dem geeignetsten Medikament. Er verschreibt mir Monuril &#8211; ein Antibiotikum in Form eines Granulats, das ich nur ein Mal nehmen muss (2 Stunden vor oder nach dem Essen; in einem Glas Wasser auflösen und sofort trinken). Nebenwirkungen beim Kind? Schlimmstenfalls Durchfall.</p>
<h2>Warum Antibiotika?</h2>
<p>Wer jetzt denkt, dass ich es auch mit Hausmitteln geschafft hätte &#8211; ohne Medikamente &#8211; oder der sauer ist, weil ich mein Kind Antibiotika aussetze, dem möchte ich sagen: Kann sein. Vielleicht hast du Recht. Hätte bestimmt länger gedauert. Aber bestimmt hätte es geklappt. Ich weiß es nicht. Und ganz ehrlich: Ich wollte es nicht herausfinden. Denn: Hast du schonmal Blut gepinkelt? Weißt du, was für ein unbarmherziger Schmerz das ist? Und er hört und hört nicht auf? Es brennt die ganze Zeit über! Du kannst nichts tun. Konzentrierst dich nur auf diesen Schmerz. Und gibst alles, um es mal kurz zu unterdrücken, damit dein Kind dich nicht den ganzen Tag auf dem Klo sitzen sieht.</p>
<p>Ein weiterer Grund, warum ich zum Arzt gegangen bin, war meine Vorbelastung. Zum einen durch die damalige Nierenbeckenentzündung und zum anderen durch die ständigen Blasenentzündungen. Wenn man so etwas ständig hat, will man es einfach nur weg haben. So schnell wie möglich. Man will nicht wochenlang herum experimentieren, was helfen könnte. Vielleicht. Womöglich. Eventuell. Zumindest bin ich so.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2214" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/blasenentzuendung-in-der-stillzeit-viele-bunte-smarties.jpg" alt="Blasenentzündung in der Stillzeit - viele bunte Smarties" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/blasenentzuendung-in-der-stillzeit-viele-bunte-smarties.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/blasenentzuendung-in-der-stillzeit-viele-bunte-smarties-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ich kenne auch Menschen, wie meine Schwiegermutter zum Beispiel, die wochenlang mit einer Blasenentzündung rumläuft und jedes Hausmittel ausprobiert. Hauptsache keine Antibiotika. Ich kann das verstehen. Mein Kleiner bekam davon zum Glück keinen Durchfall oder sonstige Nebenwirkungen. Aber ich schon. Antibiotika zerschießen dir deine Darmflora. Nicht nur die &#8222;bösen&#8220; Bakterien werden zerstört. Auch die guten. Und dann rumort&#8217;s ordentlich im Bauch. Durchfall. Die Darmflora muss sich erst wieder erholen. Regenerieren.</p>
<p>Aber ich kann nicht wochenlang mit diesem Brennen herumlaufen. Ich kann dann gar nichts. Und dann nehme ich das bisschen Durchfall gerne in Kauf. Denn das ist nichts im Vergleich zu Blut im Urin! Stellt euch das nur mal vor: Blut! Im! Urin! Das hat da absolut gar nichts verloren!</p>
<div id='c4761_31_19' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div>
<p>Ich möchte einfach nur sagen: Ja, Hausmittel können helfen. Aber schämt euch nicht (oder was auch immer), wenn ihr Antibiotika nehmt. Wenn es nach spätestens 3 Tagen immer noch nicht besser wird (sofern ihr überhaupt so lange durchhalten könnt): Geht zum Arzt. Holt euch das Antibiotikum. Und nehmt dann noch die Hausmittel zur Unterstützung. Ich habe von der Apotheke beispielsweise Cranberrygranulat bekommen. Jeden Morgen 1 Glas Wasser mit dem Granulat. Schmeckt abartig süß, aber meine Güte! Hauptsache gesund werden!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2217" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/blasenentzuendung-in-der-stillzeit-cranberry-getraenk.jpg" alt="Blasenentzündung in der Stillzeit - Cranberry Getränk" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/blasenentzuendung-in-der-stillzeit-cranberry-getraenk.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/blasenentzuendung-in-der-stillzeit-cranberry-getraenk-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Vorbeugen</h2>
<p>Und jetzt gibt es noch ein paar Tipps, damit diese Blasenentzündung hoffentlich die letzte in meinem Leben war:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2215" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/blasenentzuendung-in-der-stillzeit-frau-auf-wiese.jpg" alt="Blasenentzündung in der Stillzeit - Frau auf Wiese" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/blasenentzuendung-in-der-stillzeit-frau-auf-wiese.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/blasenentzuendung-in-der-stillzeit-frau-auf-wiese-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<ul>
<li>Viel trinken (in der Stillzeit sowieso; aber trinkt nicht zu viel, weil sonst euer Mineralhaushalt durcheinander gerät; trinkt einfach ausreichend &#8211; am besten Wasser oder ungesüßten Tee)</li>
<li>Häufiger Toilettengang (nicht erst gehen, wenn die Blase kurz vorm Platzen ist; geht beim ersten Anzeichen)</li>
<li>Hygiene (von vorn nach hinten abwischen, damit keine Bakterien vom Po in die Harnröhre gelangen können); warmes Wasser reicht beim Reinigen (keine Seife)</li>
<li>zum Thema Geschlechtsverkehr: es ist nicht romantisch, aber danach sofort auf die Toilette gehen, um eventuelle Bakterien gleich auszuspülen; und duschen</li>
<li>Wärme (kalte Füße meiden; schön warm einmummeln)</li>
<li>keine zu enge Unterwäsche tragen (reizt sonst den Schambereich; Baumwolle ist immer gut)</li>
</ul>
<p>Gute Genesung! Bleibt gesund! Hattet ihr auch schonmal eine Blasenentzündung? Was hat euch geholfen?<br />
</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/blasenentzuendung-in-der-stillzeit/">Blasenentzündung in der Stillzeit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
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