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	<title>Schmerzen &#8211; Milchtropfen</title>
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	<title>Schmerzen &#8211; Milchtropfen</title>
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		<title>Baby spielt beim Stillen mit der Brustwarze</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Oct 2017 06:00:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Komm, du kennst das doch sicher auch: Du stillst dein Baby und nebenan wird die freie Brustwarze mit Daumen und Zeigefinger bearbeitet, gezwirbelt, gedreht und sonstwie durch den Fleischwolf gezogen. Gibt es eine Erklärung für dieses Zuppeln? Und wie, um Himmels Willen, geht es wieder weg? Gibt es irgendwelche Alternativen? Das erfährst du im folgenden ... <a title="Baby spielt beim Stillen mit der Brustwarze" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/baby-spielt-beim-stillen-mit-der-brustwarze/" aria-label="Mehr zu Baby spielt beim Stillen mit der Brustwarze">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Komm, du kennst das doch sicher auch: Du stillst dein Baby und nebenan wird die freie <strong>Brustwarze</strong> mit Daumen und Zeigefinger bearbeitet, <strong>gezwirbelt</strong>, gedreht und sonstwie durch den Fleischwolf gezogen.</p>
<p>Gibt es eine <strong>Erklärung</strong> für dieses Zuppeln? Und wie, um Himmels Willen, geht es wieder weg? Gibt es irgendwelche Alternativen? Das erfährst du im folgenden Beitrag.</p>
<p><span id="more-7504"></span></p>
<h2>Baby spielt beim Stillen mit der Brustwarze</h2>
<p>Ich erinnere mich noch genau, als das mit dem <strong>Zuppeln</strong> losging. Mein Baby fuhr mit seiner kleinen Hand ganz grobmotorisch über meine Brust. Es wirkte wie ein unkoordiniertes Streicheln.</p>
<p>Links und rechts auf meinen Brüsten sitzen zwei <strong>Melanome</strong> &#8211; wie große Leberflecken. Da strich mein Baby eines Abends zufällig drüber und war begeistert davon. Es war höchst <strong>fasziniert</strong>, was es da gerade entdeckt hatte.</p>
<p>Ich machte mir nichts aus dieser für mich relativ kleinen Entdeckung. Ich sah mir das Schauspiel an, war entzückt von dieser Süßigkeit und kuschelte mich weiter an meinen kleinen Spatz heran.</p>
<h2>Gewöhnung</h2>
<p>So ergab es sich, dass mein Sohn jedes Mal beim <strong>Stillen</strong> meine Melanome erkundete, streichelte, zupfte usw.</p>
<p>Mit der Zeit bemerkte ich, dass das ganz schöne <strong>Schmerzen</strong> verursacht. Nämlich dann, als mein Baby anfing, meine Melanome <strong>aufzukratzen</strong>. Es war nicht böse gemeint. Es beruhigte ihn. Er spürte einfach nicht den Schmerz, den ich spürte. Also machte er weiter mit dem Kratzen, während ich nun verzweifelt versuchte, es zu unterbinden.</p>
<p>Das funktionierte mal so, mal so. Die freie Brust war zugedeckt, das Melanom auf der anderen Brust deckte ich mit meiner Hand ab, manchmal war auch ein Pflaster drauf, weil es geblutet hatte.</p>
<h2>Alternative gesucht und gefunden</h2>
<p>Das fand Minimi manchmal aber nicht so toll, weil er ja nichts mehr zum Kratzen hatte und ging wieder auf die Suche, indem er mit seinem Ärmchen herumfuhrwerkte&#8230; und dabei über die freie Brustwarze strich. Minimis <strong>Zuppel-Alternative</strong> war gefunden! Und ich Dödel ließ es zu. Tat ja nicht weh. Störte mich auch nicht. Ja. NOCH nicht!</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7509" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/baby-spielt-waehrend-des-stillens-mit-der-brustwarze.jpg" alt="Baby spielt während des Stillens mit der Brustwarze" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/baby-spielt-waehrend-des-stillens-mit-der-brustwarze.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/baby-spielt-waehrend-des-stillens-mit-der-brustwarze-400x253.jpg 400w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Schon bald machte er mich mit seinem <strong>Knubbeln</strong> schier wahnsinnig. Ich hasste dieses Gefühl. Es war mir total <strong>unangenehm</strong>. Doch im Gegenzug sah ich, wie es mein Baby beruhigte. Also ertrug ich es, während ich fast explodierte.</p>
<h2>Limit erreicht</h2>
<p>Dass das nicht lange gut gehen kann, wenn man etwas über sich ergehen lässt, was man überhaupt nicht will, und dann <strong>aggressiv</strong> wird, war klar. Ich beschwerte mich bei meinem Mann, wie nervig dieses Kneifen und <strong>Pulen</strong> doch sei.</p>
<p>Mein Mann denkt da immer ziemlich einfach: &#8222;Wenn du es nicht magst, dann lass es.&#8220; Fertig. Sonst noch ein Problem?</p>
<p>Ich hatte also wieder zu mir gefunden. Wollte für mich einstehen. &#8222;Ende mit <strong>Nippeltwist</strong>!&#8220;, sagte ich mir. Nur hatte ich die Rechnung ohne den kleinen Nippelzwicker gemacht&#8230;</p>
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<h2>Umgewöhnung</h2>
<p>Der fand es nun gar nicht toll, dass ich ihm sein Beruhigungsmittel plötzlich verweigerte. Er protestierte lautstark und <strong>schlief</strong> trotz der Möglichkeit, &#8222;nur&#8220; gestillt zu werden, schlechter und viiiiiel später ein.</p>
<p>Also was tun? Er will knubbeln, ich aber nicht meine Brustwarzen dafür hinhalten.</p>
<p>Viele Mamas haben bzw. hatten dieses Problem und ihre ganz persönlichen Methoden gefunden, um ihrem Kind eine <strong>Alternative</strong> zum Knubbeln anzubieten.</p>
<h2>Alternativen zum Nippeltwist</h2>
<p>Hier ist alles erlaubt, was das Kind statt der Nippel zum <strong>Fummeln</strong> und Zwicken nehmen kann. Wie wäre es damit:</p>
<ul>
<li>eine <a href="http://amzn.to/2yAs3zT" target="_blank" rel="nofollow noopener">Stillkette</a>*, die die Mama sich umhängt und ihr Kind daran spielen lässt</li>
<li>ein Spielzeug, z.B. ein kleiner Massageball, zum Kneten und Ziehen</li>
<li>ein Stofftier</li>
<li>ein Schnuffeltuch mit Knoten</li>
</ul>
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<p>Eine Mutter schwörte sogar auf <strong>Stilleinlagen</strong>, mit denen ihr Kind liebend gern während der Stillzeit spielte und davon mittlerweile sogar in den Schlaf begleitet wird.</p>
<p>Was ich auch schon bei uns beobachten konnte: Dass mein Baby extrem gern mit den großen Knöpfen auf meiner <a href="http://amzn.to/2yU2So5" target="_blank" rel="nofollow noopener">Stillbluse</a>* spielte. Auch eine Möglichkeit, die Brustwarze aus der Schusslinie zu nehmen&#8230;</p>
<p>Andere wiederum halten lieber ihren Hals oder ihr <strong>Ohr</strong> hin, statt sich an den Nippeln rumzwirbeln zu lassen. Manche begnügen sich auch mit Mamas <strong>Hand</strong>.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7511" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/babyhaende-halten-grosse-haende.jpg" alt="Babyhände halten große Hände" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/babyhaende-halten-grosse-haende.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/babyhaende-halten-grosse-haende-400x253.jpg 400w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Warum?</h2>
<p>Vielleicht hilft es dir auch, wenn du weißt, aus welchem <strong>Grund</strong> dein Kind so gern mit deiner Brust <strong>spielt</strong>.</p>
<p>Mir fiel beispielsweise auf, dass mein Sohn ewig nuckelte, aber nicht trank. Sobald er jedoch ein paar Mal an der Brustwarze rumspielte, löste er den <strong>Milchspendereflex</strong> aus und er trank in vollen Zügen. Ist das bei dir auch so?</p>
<p>Womöglich ist das Brustzuppeln mit dem <a href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Milchtritt" target="_blank" rel="noopener">Milchtritt</a> bei Katzen, Hunden, Mäusen und Schweinen zu vergleichen, damit der Milchspendereflex ausgelöst wird. Kälber, Lämmer, Zicklein und bestimmt noch andere Tiere wiederum lösen diesen mit <a href="http://literatur.vti.bund.de/digbib_extern/dk038909.pdf" target="_blank" rel="noopener">Kopfstößen</a> aus.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7510" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/lamm-trinkt-muttermilch-von-schaf.jpg" alt="Lamm trinkt Muttermilch von Schaf" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/lamm-trinkt-muttermilch-von-schaf.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/lamm-trinkt-muttermilch-von-schaf-400x253.jpg 400w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wenn dein Baby beim nächsten Mal also wieder deine Brust <strong>knetet</strong> und an den Nippeln zieht, könnte dies durchaus dazu dienen, die Milch besser fließen zu lassen.</p>
<p>Ob es nun einen Grund dafür geben mochte oder nicht: ICH für meinen Teil wollte das nicht mehr. Auch wenn das bedeutete, dass der Milchspendereflex später ausgelöst wird.</p>
<p>MEINE <strong>Lösung</strong> bestand aus mehreren Kleinigkeiten:</p>

<h3>1. Ehrlichkeit</h3>
<p>Auch, wenn mein Sohn &#8222;nur&#8220; ein Baby war und mich wahrscheinlich (noch) nicht verstand, sagte ich ihm, dass mich das Zuppeln <strong>stören</strong> würde. Dass es mir unangenehm sei. Dass es mich aggressiv mache. Ich war einfach ehrlich.</p>
<h3>2. Eigene Grenzen wahren</h3>
<p>Was für meinen Sohn reinste Entspannung war, war für mich die reinste Tortour. Denke ich an diese Zeit zurück, in der ich es Zähne knirschend <strong>ertrug</strong>, kann ich nur mit dem Kopf schütteln.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7512" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/statue-kind-haelt-brueste-von-mutter.jpg" alt="Statue - Kind hält Brüste von Mutter" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/statue-kind-haelt-brueste-von-mutter.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/statue-kind-haelt-brueste-von-mutter-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Warum lasse ich es über mich ergehen, dass mir mein Kind die <strong>Nippel</strong> wund reibt, obwohl ich dieses Gefühl nicht leiden kann?</p>
<p>Ich musste für meine persönlichen Grenzen einstehen. Das Zuppeln ging mir an die Substanz. Es war MEINE Aufgabe, mich in meiner Haut wieder wohl zu fühlen. Also legte ich seine Hand immer wieder beiseite, <strong>streichelte</strong> sie, bot die o.g. Alternativen an, redete mit ihm.</p>
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<h3>3. Kind fragen</h3>
<p>Anfangs war es schwierig, es durchzustehen, weil mein Sohn nunmal an dieses <strong>Beruhigungsmittel</strong> gewöhnt war. Aber mein Entschluss stand fest. Ich wollte das einfach nicht. Und so fand er nach einigen Tagen eine <strong>Methode</strong>, mit der er persönlich zurecht kam: Er stopfte seine Hand in meinen Ausschnitt und vergrub seine Hand unter meiner freien Brust. So schlief er dann ein, während er gestillt wurde. Ab und zu will er auch einfach nur seine Hand auf meine Brust legen und das genügt ihm schon. Wir haben unseren Weg gefunden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7513" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/kind-legt-beim-stillen-hand-auf-die-brust.jpg" alt="Kind legt beim Stillen Hand auf die Brust" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/kind-legt-beim-stillen-hand-auf-die-brust.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/kind-legt-beim-stillen-hand-auf-die-brust-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ich muss allerdings gestehen, dass ich nicht immer <strong>konsequent</strong> bin. Wenn es mich tatsächlich mal nicht stört, dass mein Kind rumknubbelt, dann lasse ich das auch zu. Stört es mich wieder, stehe ich auch dafür ein und das akzeptiert er mal mehr und mal weniger und sucht sich dann seine Alternative.</p>
<p>Ich kann dir nicht sagen, ob es verwirrend für dein Kind sein wird, wenn du es mal pulen lässt und mal wieder nicht. Für mich hat sich das &#8222;richtig&#8220; angefühlt. Ja sagen, wenn ich es auch so meine. Nein sagen, wenn ich es so meine.</p>
<p>Was hat dir bzw. deinem Kind geholfen, nicht mehr an den <strong>Brustwarzen</strong> zu zupfen? Oder stört es dich sogar gar nicht?<br />
</p>
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		<title>Stillprobleme</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/stillprobleme/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Mar 2017 07:00:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der kleine Mann wird gerade gestillt und ich denke an die Zeit zurück, in der ich mich vor jedem Anlegen fürchtete. Heute erzähle ich dir, was unser Stillproblem löste. Stillprobleme Ich erinnere mich ungern an die Wochenbettzeit zurück. Denn genau da hatten der kleine Mann und ich schlimme Stillprobleme. Nachdem die Geburt schon katastrophal im Krankenhaus ... <a title="Stillprobleme" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/stillprobleme/" aria-label="Mehr zu Stillprobleme">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/stillprobleme/">Stillprobleme</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der kleine Mann wird gerade gestillt und ich denke an die Zeit zurück, in der ich mich vor jedem Anlegen fürchtete.</p>
<p>Heute erzähle ich dir, was unser <strong>Stillproblem</strong> löste.</p>
<p><span id="more-3547"></span><div id='c6464_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Stillprobleme</h2>
<p>Ich erinnere mich ungern an die <strong>Wochenbettzeit</strong> zurück. Denn genau da hatten der kleine Mann und ich schlimme Stillprobleme.</p>
<p>Nachdem die <a href="https://www.milchtropfen.de/die-geburt-meines-sohnes/" rel="noopener">Geburt</a> schon katastrophal im Krankenhaus mit Vollnarkose und Notkaiserschnitt endete, wollte ich wenigstens das Stillen hinbekommen. Unbedingt!</p>
<p>Mein Mann und ich hatten beschlossen, für eine Woche ein Familienzimmer im Krankenhaus zu nehmen. Wir würden in Ruhe ankommen können. Bei Fragen wären die Hebammen per Knopfdruck abrufbereit. Und ich war sowieso derart körperlich im Eimer, dass ich es vorzog, dass man sich im <strong>Krankenhaus</strong> noch um mich kümmert.</p>
<h2>&#8222;Er saugt falsch.&#8220;</h2>
<p>Im Krankenhaus sagten sie mir, ich müsse innerhalb der nächsten 6 Stunden stillen, sonst würde das mit dem Stillen nicht klappen. Ich war total unter Druck. Der kleine Mann schlief in meinen Armen und schlief und schlief und schlief.</p>
<p>Als mein Baby wach war, zeigte mir die Hebamme, wie ich mein Baby beim Stillen anlegen soll. Wenn ich mit beiden Brüsten stillen will, soll ich ihn auch an beiden Seiten trinken lassen. Wenn mein Baby länger Pause beim Trinken macht, soll ich es an der Wange streicheln, damit es weiter trinkt. Das waren so die <strong>Tipps</strong>, die ich bekam.</p>
<p>Nun bestand unser erstes Problem darin, dass ich so <strong>geschwächt</strong> war, dass ich mein Baby nicht halten konnte. Mein Mann musste immer aus seinem Bett aufstehen, wenn der kleine Mann die Brust losgelassen hatte und wieder ran wollte, und unser Baby richtig positionieren. Es war sehr anstrengend. Aber wir schafften das, und der Kleine trank.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3563" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/stillprobleme-mutter-vater-baby.jpg" alt="Stillprobleme - Mutter Vater Baby" width="679" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/stillprobleme-mutter-vater-baby.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/stillprobleme-mutter-vater-baby-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>Als mich meine Hebamme aus dem Geburtshaus (wo wir eigentlich entbinden wollten) besuchte, stellte sie fest, dass der kleine Mann <strong>falsch</strong> saugte. Er stieß ständig die Zunge nach vorne, wenn er trank. Sie versuchte, dem Baby zu zeigen, wie es trinken muss und schob ihren Zeigefinger in seinen Mund. Klappte nicht. Wir hatten aber (noch) keinerlei Probleme beim Stillen. Also beließen wir es dabei.</p>
<p>Als es hieß, ab nach Hause, bekam ich noch <a href="https://www.milchtropfen.de/out/kompressen" target="_blank" rel="nofollow noopener">Kompressen</a>* mit. Das Stillen fing nämlich langsam an weh zu tun. Diese Kompressen sollten die Brust kühlen und so Linderung verschaffen. Sie waren auch ganz angenehm, die entzündeten Stellen gingen ebenfalls weg. Aber dafür kamen dann neue Wunden.</p>
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<h2>Zu Hause geht&#8217;s weiter</h2>
<p>Zu Hause angekommen. Erst einmal tief Luft holen. Zu Hause ist es immer am schönsten, sagt man.</p>
<p>Unser Zuhause sah, nett gesagt, ziemlich scheiße aus. Wir waren noch dabei umzuräumen, Regale anzubohren, überall lagen meine Bücher rum. Es war <strong>katastrophal</strong>. Ich saß im Wasserbett und stillte den kleinen Mann im Arm und sah tagtäglich das Chaos. Mein Mann musste wieder arbeiten. Keine Zeit. Und ich durfte nicht das Bett verlassen. Ich habe diese Zeit gehasst. Ich konnte mich nicht wirklich entspannen und mich auf mein Baby konzentrieren. Ich sah nur überall diesen Haufen ungetaner Arbeit.</p>
<p>Als dann noch das <a href="https://www.milchtropfen.de/dauerstillen-oder-auch-clusterfeeding/" rel="noopener">Clusterfeeding</a>, dieses stundenlange Dauerstillen, dazukam, waren meine Brustwarzen vollends Katastrophengebiet. Sie taten <strong>höllisch</strong> weh! Gerade beim ersten Anlegen, dem ersten Saugen an der Brust, krallte ich meine Zehen zusammen. Ich biss mir auf die Lippen. Wollte mein Baby ja nicht erschrecken und lauthals aufschreien.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3566" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/stillprobleme-mutter-affe-stillt-affenbaby.jpg" alt="Stillprobleme - Mutter Affe stillt Affenbaby" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/stillprobleme-mutter-affe-stillt-affenbaby.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/stillprobleme-mutter-affe-stillt-affenbaby-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Beschwerden lindern</h2>
<p>Ich klagte meinem Mann mein Leid. Aber er hatte ja noch weniger Ahnung vom Stillen als ich.</p>
<p>Meine <strong>Hebamme</strong>, die mich mehrmals besuchen kam, riet mir, <a href="https://www.milchtropfen.de/stillkissen-bestseller-fuer-mamas/">ein Stillkissen</a> zu nehmen. Damit kam ich absolut nicht klar. Ich empfand es mehr als Störung. Weniger als Unterstützung.</p>
<p>Dann überprüfte meine Hebamme, ob mein Baby richtig trank. Ob ich es richtig angelegt hatte. Alles richtig. Wir probierten andere Stillpositionen aus, um die Brustwarzen zu entlasten. Es half nichts.</p>
<p>Inzwischen waren meine Brustwarzen blutig. Überall <strong>wund</strong>. Taten weh. Es machte keinen Spaß.</p>
<p>Ich sagte mir immer, Stillen ist das beste für mein Baby. Ich wollte durchhalten. Deshalb ertrug ich es einfach. Hoffte auf Besserung. Das war total idiotisch.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3564" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/stillprobleme-frau-strengt-sich-an.jpg" alt="Stillprobleme - Frau strengt sich an" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/stillprobleme-frau-strengt-sich-an.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/stillprobleme-frau-strengt-sich-an-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ich nahm die paar <strong>Tipps</strong>, die mir meine Hebamme gab, dankbar an. Ließ meine Brüste so oft es ging an der Luft. Machte Muttermilch drauf und ließ sie an der Luft trocknen. Hielt sie in die Sonne (*lach*). All das machte ich, aber es brachte wie gesagt nichts. War eine Stelle verheilt, entdeckte ich bald darauf eine neue Stelle mit Wundsekret. Es war zum Verzweifeln.</p>
<p>Manchmal hatte ich solche <strong>Angst</strong> davor, mein Baby anzulegen! Ich zögerte das Stillen hinaus. Ließ ihn an der Brust trinken, die weniger weh tat. Dadurch füllte sich die andere Brust aber weiter mit Milch, wurde jedoch nicht abgetrunken. Ausstreichen klappte nicht. Da kamen nur unter Schmerzen ein paar Tröpfchen raus, das war&#8217;s.</p>
<p>Und dadurch machte ich es natürlich noch schlimmer. Mein Baby an der prallen Brust trinken zu lassen, war nicht so einfach. Es hatte Schwierigkeiten, die Brustwarze zu fassen, um überhaupt erstmal andocken zu können. Irgendwie schaffte es der kleine Mann aber. Ich kann mich eigentlich glücklich schätzen, nicht noch mit einer <a href="https://www.milchtropfen.de/was-tun-bei-milchstau-und-brustentzuendung-mastitis/" rel="noopener">Mastitis</a> konfrontiert worden zu sein (die kam erst später).</p>

<h2>DIE Lösung</h2>
<p>Und irgendwann wusste meine Hebamme keinen weiteren Rat mehr als einen einzigen. Sie nannte mir einen Namen. Schrieb mir eine Adresse auf. Eine <strong>Osteopathin</strong> soll uns nun helfen. Allerdings privat. Die Krankenkasse würde, wenn überhaupt, nur einen Teil der Kosten erstatten. War mir egal. Ich brauchte Hilfe. Sonst würde ich das Stillen, bei allen Vorteilen, die es mit sich bringt, bald sein lassen müssen.</p>
<p>Wir fuhren also zur Osteopathin. Als wir dran kamen, betraten wir einen ruhigen, angenehmen Raum mit kleinem Springbrunnen. Eine sympathische Frau begrüßte uns. Wir schilderten ihr unser Leid.</p>
<p>Sie nahm den kleinen Mann behutsam zu sich, legte ihn auf den Untersuchungstisch und tastete ihn vorsichtig ab. Hier und da fing sie an, sachte an ihm herum zu ruckeln.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3565" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/stillprobleme-baby-fuesse-in-haenden.jpg" alt="Stillprobleme - Mutter Vater Baby" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/stillprobleme-baby-fuesse-in-haenden.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/stillprobleme-baby-fuesse-in-haenden-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Er habe Blockaden, sagte sie. Dann tastete sie mit den Fingern seinen Gaumen ab. <strong>Blockaden</strong>. Sie ruckelte etwas stärker an seinem Gaumen. Der kleine Mann fing schlagartig an zu weinen.</p>
<div id='c6009_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
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<h2>Das war&#8217;s?</h2>
<p>Dann war die Behandlung vorbei. Mehr nicht. Ein bisschen tasten. Ein wenig ruckeln und ein bisschen zuppeln. Die Osteopathin sagte uns noch, dass diese Behandlung für die Kleinen enorm anstrengend sei. Wir sollen uns nicht wundern, wenn unser Baby jetzt müde und schlapp werde.</p>
<p>Und tatsächlich. Wir waren auf dem Heimweg. Der kleine Mann wollte gestillt werden, also hielten wir auf einem Parkplatz. Der Papa ging in der Zeit einkaufen (das Stillen dauerte immer ewig bei uns).</p>
<p>Und als ich mein Baby so in den Armen hielt, fühlte es sich &#8211; wie soll ich es beschreiben &#8211; total wabbelig an. Ganz schlapp. Als wären sämtliche Muskeln in ihm erschlafft. Er war müde. Gar nicht aufgeweckt wie sonst. Ich wünschte mir mein quietschlebendiges Baby zurück. Aber da schlief es schon ein.</p>
<p>Und ich weiß gar nicht, wie lange es insgesamt dauerte, bis mir plötzlich auffiel, dass das Stillen gar nicht mehr weh tat. Dass die Wunden <strong>verheilt</strong> und auch keine neuen mehr auftraten. Dass ich mich beim Stillen auch mal entspannen konnte, statt die Zähne zusammenzubeißen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3567" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/stillprobleme-frau-schaut-auf-die-berge.jpg" alt="Stillprobleme - Frau schaut auf die Berge" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/stillprobleme-frau-schaut-auf-die-berge.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/stillprobleme-frau-schaut-auf-die-berge-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Vielleicht kannst du dir ja vorstellen, WIE <strong>glücklich</strong> ich war. Und nachdem es dann endlich mit dem Stillen geklappt hatte, wollte ich es nicht gleich wieder beenden. Eigentlich wäre (geht man von unserer Gesellschaft aus) SCHON LÄNGST der Moment des Abstillens gekommen. Doch ich sah, dass es uns beiden gut tat. Und so stillen wir noch heute.</p>
<p>Wenn du auch mit Stillproblemen zu tun hat, kannst du ja mal bei <a href="http://www.dr-hinzmann.de/html/praxisteam1.htm" target="_blank" rel="noopener">unserer Osteopathin in Berlin-Karlshorst</a> vorbeischauen. Ich kann sie dir nur wärmstens empfehlen. Ob dir deine Krankenkasse die Kosten (teilweise) erstattet, findet die Osteopathin übrigens in ihrer Praxis heraus (zumindest war das bei uns so).</p>
<p>Alles Gute eurer kleinen Familie und eine angenehme Stillzeit.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/stillprobleme/">Stillprobleme</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
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		<item>
		<title>Was tun bei Milchstau und Brustentzündung (Mastitis)?</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/was-tun-bei-milchstau-und-brustentzuendung-mastitis/</link>
					<comments>https://www.milchtropfen.de/was-tun-bei-milchstau-und-brustentzuendung-mastitis/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Sep 2016 12:57:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Stillen]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Behandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Brust]]></category>
		<category><![CDATA[Brustentzündung]]></category>
		<category><![CDATA[Mastitis]]></category>
		<category><![CDATA[Milchstau]]></category>
		<category><![CDATA[rot]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[stillen]]></category>
		<category><![CDATA[Symptome]]></category>
		<category><![CDATA[Ursache]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Da war ich den Tag zuvor mit meinem Kleinen völlig sorglos zu Besuch bei der Familie und in der Nacht ging es plötzlich los. Erst später fand ich heraus, dass ich eine Brustentzündung hatte. Wie ihr eine Brustentzündung erkennen, behandeln oder gar vorbeugen könnt, lest ihr in diesem Beitrag. Was tun bei Milchstau und Brustentzündung (Mastitis)? Mitten ... <a title="Was tun bei Milchstau und Brustentzündung (Mastitis)?" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/was-tun-bei-milchstau-und-brustentzuendung-mastitis/" aria-label="Mehr zu Was tun bei Milchstau und Brustentzündung (Mastitis)?">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/was-tun-bei-milchstau-und-brustentzuendung-mastitis/">Was tun bei Milchstau und Brustentzündung (Mastitis)?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Da war ich den Tag zuvor mit meinem Kleinen völlig sorglos zu Besuch bei der Familie und in der Nacht ging es plötzlich los.</p>
<p>Erst später fand ich heraus, dass ich eine Brustentzündung hatte.</p>
<p>Wie ihr eine Brustentzündung erkennen, behandeln oder gar vorbeugen könnt, lest ihr in diesem Beitrag.<span id="more-1179"></span><div id='c1825_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Was tun bei Milchstau und Brustentzündung (Mastitis)?</h2>
<p>Mitten in der Nacht wache ich mit Schmerzen in der Brust auf. Mein Sohn liegt neben mir im Bett und schläft friedlich weiter.</p>
<p>&#8222;Was ist denn jetzt los?!&#8220;, frage ich mich innerlich. Meine rechte Brust ist steinhart! &#8222;Ach so, dann hat der Kleine wieder nur die ganze Zeit aus der linken Brust getrunken.&#8220;, denke ich mir. Ist ja schließlich nicht das erste Mal, dass er die linke Brust der rechten vorzieht und ich dann zusehen muss, wie ich meine Brust wieder entleere.</p>
<h2>Irgendetwas stimmt nicht</h2>
<p>Auf einmal bin ich hellwach, was mir mitten in der Nacht nie passiert, es sei denn, der Kleine wacht unmittelbar darauf ebenfalls auf und irgendetwas Seltsames ist im Gange. Dass er sich beispielsweise übergeben muss oder dergleichen. Ich bereite mich also innerlich darauf vor, dass mein Sohn gleich die Nacht zum Tag machen wird. Doch er schläft einfach weiter. Und ich liege da im Bett, mit weit aufgerissenen Augen. Na toll!</p>
<p>Mir wird allmählich kalt. Ja, ist ja klar, ich bin ja auch nicht zugedeckt. Also ab unter die warme Decke. Doch die reicht plötzlich nicht mehr aus. Urplötzlich schüttelt es mich vor Kälte durch. Gleichzeitig ist mein Kopf glühend heiß. Mein Sohn, der ab und zu mal andockt, um zu trinken, wird von meinen Schüttelattacken etwas unruhig, aber er wacht trotzdem nicht auf.</p>
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<p>Ich kann nicht mehr einschlafen. Meine Brust tut höllisch weh. Ich schleiche mich ins Bad, in der Hoffnung, ein wenig Milch abstreichen zu können, denn das bisschen Nuckeln von meinem Sohn brachte keinerlei Erholung. Ich war ja noch nie gut im Milch ausstreichen. Wahrscheinlich habe ich einfach nicht die richtige Technik drauf. Auch jetzt schaffe ich es gerade mal, unter tierischen Schmerzen ein paar Milchtropfen auszustreichen. So doll darf das aber nicht weh tun, das habe ich doch schon so oft gehört und gelesen. Dann lasse ich das mal lieber und hoffe, dass der Kleine noch etwas Milch trinkt. Prompt vermisst mich der Kleine neben sich im Bett und ruft nach mir. Auf geht&#8217;s!</p>
<p>Doch leider wird und wird es nicht besser, sondern eher schlimmer. Meine Brust ist zwar durch das Stillen minimal weicher geworden, aber es tat echt weh! Die Brust ist kochend heiß! Ich kann sie nur unter Schmerzen leicht berühren. Jetzt fangen auch noch meine Glieder zu schmerzen an. WAS! IST! HIER! LOS?</p>
<h2>Retter in der Not</h2>
<p>Hätte ich in diesem Moment niemanden zur Stelle gehabt, der mir hilft, ich wäre zu Grunde gegangen, fürchte ich.</p>
<p>Ich war so platt, so erschöpft, es schüttelte mich in einer Tour, ich hatte furchtbare Schmerzen, das Stillen tat weh, zum Ende wurde mir dann noch speiübel. Ich wollte nicht aufstehen. Mein Körper sagte mir, ich muss jetzt liegen bleiben und ausruhen. Nur ist das schwer in die Tat umzusetzen, wenn dein Kleiner um 6 Uhr wach wird, deine Hände greift und mit dir durch die Wohnung laufen will.</p>
<p>Glück im Unglück, denn es war Sonntag und der Papa war zu Hause und musste nicht zur Arbeit. Er würde den ganzen Tag da sein und mich entlasten können. Ich war so unendlich froh über diesen Zustand!</p>
<p>Wir kuschelten also erst einmal zu Dritt im Bett und mein Schüttelfrost verabschiedete sich langsam. Aber ich war hundemüde! Während ich also im Bett mit einer Spuckschüssel lag (für den Fall, dass ich es nicht rechtzeitig ins Bad schaffen würde) und mich versuchte auszuruhen, wanderten der Papa und der Kleine durch die Bude, saugten Staub (ja, der Lärm war nicht wirklich hilfreich, aber immerhin wussten sich die Männer zu beschäftigen), lasen Bücher usw.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1190" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/09/was-tun-bei-milchstau-und-brustentzuendung-mastitis-vater-mit-kindern-unterwegs.jpg" alt="Was tun bei Milchstau und Brustentzündung (Mastitis) - Vater mit Kindern unterwegs" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/09/was-tun-bei-milchstau-und-brustentzuendung-mastitis-vater-mit-kindern-unterwegs.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/09/was-tun-bei-milchstau-und-brustentzuendung-mastitis-vater-mit-kindern-unterwegs-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Aber wie das so ist, kann das natürlich nicht ewig gut gehen. Der Kleine lief immer wieder ins Schlafzimmer, krabbelte aufs Bett, wollte, dass ICH das Buch lese &#8211; nicht der Papa! Dann wollte er gestillt werden (kein Problem, denn das klappt ja prima im Liegen), dann krabbelte er über mich drüber und traf dabei natürlich immer genau die schmerzempfindliche Brust. Als er dann auf meinem Bauch saß und mir aus heiterem Himmel eine Ohrfeige gab, dachte ich mir so:&#8220;Okay, schlimmer kann es nicht mehr werden. Zeit, diesen Tag hinter mich zu bringen.&#8220;.</p>
<h2>Vielleicht nur was Falsches gegessen?</h2>
<p>Während wir also Hand in Hand im Garten spazierten und ich das Tageslicht und die frische Luft einatmete, ging es allmählich wieder aufwärts. Ich war zwar immer noch ganz schön erschöpft, aber mit Kind MUSS man ja irgendwie funktionieren. Und im Nachhinein denke ich mir, war es auch ganz gut, dass ich aus dem Bett geholt wurde und so langsam in die Gänge kam. Mein Kopf dröhnte trotzdem. Doof, dass man nicht mal schnell eine Pille gegen die Schmerzen einwerfen kann, wenn man noch stillt. Pech gehabt. Dann eben ohne.</p>
<p>Als aber mein Magen vor Hunger zu schmerzen begann, wusste ich schon, dass es besser werden würde. Wenn es einem wirklich elend ist und dann der Moment kommt, in dem man wieder Appetit kriegt, ist das bei mir immer das Zeichen von Genesung. Der Körper braucht wieder Energie! Also wird jetzt erst einmal gefrühstückt!</p>
<p>Als wir dann ganz gemütlich am Frühstückstisch saßen und ich es schaffte, ein kleines Stück Pfirsich zu essen, ohne, dass es mir gleich wieder hochkam, hatte ich erst die Vermutung, dass ich vielleicht am Tag zuvor einfach etwas Falsches gegessen hatte. Wer weiß, was das war.</p>

<h2>Verräterisches Zeichen</h2>
<p>Erst, als ich mir im Bad bei einem erneuten Versuch, Milch auszustreichen, meine glühende Brust etwas genauer ansah, sah ich es, das verräterische Zeichen, das ich schon so oft im Internet gesehen hatte. Meine Brust war an einer großflächigen Stelle gerötet (neben steinhart, heiß und extrem schmerzempfindlich). Hatte ich eine Brustentzündung? Einen Milchstau? Ist das eigentlich dasselbe? So genau hatte ich mich noch nie mit diesem Thema beschäftigt, da ich zuvor ja nie so etwas hatte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1186" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/09/frau-verdeckt-brust-mit-der-hand.jpg" alt="Was tun bei Milchstau und Brustentzündung (Mastitis)?" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/09/frau-verdeckt-brust-mit-der-hand.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/09/frau-verdeckt-brust-mit-der-hand-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Erst, als ich meiner Schwägerin beim Treffen am selbigen Tag von meinen Symptomen berichtete, wurde sie hellhörig und tippte gleich auf Mastitis. Sie empfahl mir Vitamin C, viel Wasser, aber vor allem so viel Ruhe wie möglich. Für die ersten beiden Sachen konnte ich garantieren. Doch ob ich es die nächsten Tage schaffen würde, zur Ruhe zu kommen, wenn der Papa wieder arbeiten gehen und ich allein mit dem Kleinen sein würde?</p>
<p>Während also alle bereits in den Betten liegen, sitze ich mit einer fetten Wasserflasche und Saft bewaffnet am Computer, informiere mich über Milchstaus und Brustentzündungen und wie sie alle heißen, und habe zumindest einen Teil des mir nahegelegten Rates erfüllt. Zur Ruhe kommt ja jeder auf unterschiedliche Weise&#8230;</p>
<h2>Milchstau? Brustentzündung? Mastitis? Was ist das?</h2>
<p>Also erst einmal auf Anfang: Was ist ein Milchstau? Was ist eine Brustentzündung? Was bedeutet Mastitis? Ist es ein- und dasselbe? Oder gibt es Unterschiede? Fragen über Fragen&#8230;</p>
<p>Auf den Seiten von stillkinder.de, der La Leche Liga und ähnlichen dröselte ich mir so allmählich ein Bild zusammen. Das Wort &#8222;Milchstau&#8220; sagt einem ja schon einiges, nämlich, dass sich Milch gestaut hat. Passieren kann das, wenn die Milchgänge nicht richtig entleert wurden. Zu den Ursachen komme ich später.</p>
<p>Aus einem Milchstau kann, muss aber nicht zwangsläufig, eine Brustentzündung (medizinisch: Mastitis) folgen. Brustentzündungen können auch ohne vorherigen Milchstau auftreten. Mastitis und Milchstau unterscheiden sich in ihren Symptomen voneinander.</p>
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<h2>Symptome</h2>
<p>Ein Milchstau äußert sich in Symptomen wie Druckempfindlichkeit, schmerzenden Schwellungen, Rötungen und dass sich die Brust warm oder heiß anfühlt.</p>
<p>Bei einer Brustentzündung/Mastitis kommen zusätzlich noch Symptome wie Fieber, Schüttelfrost, Schmerzen in den Gliedern, Abgeschlagenheit und Müdigkeit hinzu. Man könnte meinen, man habe die Grippe. Wichtiges Merkmal ist hier aber die Brust. Wie bereits oben beschrieben ist die Brust gerötet, schmerzt bei Berührung, Druck und beim Stillen, und fühlt sich warm bis heiß an.</p>
<h2>Behandlung</h2>
<p>Es kann nicht schaden, seine Hebamme anzurufen und um einen Besuch zu bitten. Gerade, wenn im Wochenbett noch alles ganz neu ist und man 1000 Fragen hat.</p>
<h3>Stillen/Abpumpen/Ausstreichen</h3>
<p>Die gestaute Milch muss raus &#8211; ganz klar! Was mir am Besten geholfen hatte, und was auch empfohlen wird, war Stillen. Es tut zwar weh, aber ich merkte nach mehrmaligem Anlegen, dass meine Brust weicher wurde und weniger schmerzte. Als ich sie nach 12 Stunden berührte, fühlte sie sich zwar noch etwas hart an der geröteten Stelle an, aber es tat weniger weh. Nach 1 Tag war die gerötete Stelle verschwunden, aber noch verhärtet. Um die gestauten Milchgänge freizubekommen, hilft es, das Kind beim Stillen so anzulegen, dass sein Unterkiefer zur betroffenen Stelle zeigt. Dadurch wird der Milchstau am effektivsten gelöst. Nach gut 3 Tagen war meine Brust wieder weich und alles vorüber.</p>
<p>Es kann aber auch leider sein, dass euer Kind genau aus der gestauten Brust nicht trinken will, weil sie zu prall ist etc. Dann müsst ihr selber ran und versuchen, die Milch entweder abzupumpen oder mit der Hand auszustreichen. Hilfreich ist sowohl vor dem Stillen als auch dem Entleeren der Brust mit der Hand, die Brust vorher anzuwärmen, um den Milchfluss zu vereinfachen. Das könnt ihr beispielsweise mit einem Kirschkernkissen oder einer Wärmflasche ganz gut erreichen.</p>
<h3>Kühlen</h3>
<p>Mir hat es nichts ausgemacht, mit gekühltem Quark beschmiert durch die Wohnung zu laufen. Wer nicht auf diese Schweinerei steht, dem empfiehlt stillkinder.de auch gekühlte Weißkohlblätter, die von einem Nudelholz durchgewalkt und im BH getragen wurden. Probiert aus, was euch am angenehmsten ist. Hauptsache, ihr verschafft euch durch Kühlung etwas Erholung. Sinn der Kühlung ist es, die Milchproduktion zu hemmen, damit sich die Brust erholen kann. Es empfiehlt sich also, erst nach dem Stillen/Abpumpen/Ausstreichen zu kühlen.</p>
<h3>Entspannung</h3>
<p>Bettruhe wird ebenfalls empfohlen und das kann ich nur bestätigen, wenn ich daran denke, wie geplättet ich im Bett lag und zu nichts zu gebrauchen war. Aber das braucht der Körper dann auch einfach. Man muss ja nicht einschlafen &#8211; das konnte ich bei den Schmerzen gar nicht. Selbst, wenn man sich nur hinlegt und ausruht, bewirkt das schon eine ganze Menge, wie ich festgestellt habe. Wenn das Kind also Mittagsschlaf hält, dann einfach dazulegen, oder ausruhen, wann immer sich die Möglichkeit bietet. Holt euch jemanden, der euch im Haushalt, beim Kochen und bei der Betreuung eures Kindes helfen kann.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1187" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/09/was-tun-bei-milchstau-und-brustentzuendung-mastitis-frau-im-bett.jpg" alt="Was tun bei Milchstau und Brustentzündung, Mastitis - Frau im Bett" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/09/was-tun-bei-milchstau-und-brustentzuendung-mastitis-frau-im-bett.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/09/was-tun-bei-milchstau-und-brustentzuendung-mastitis-frau-im-bett-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>Massage</h3>
<p>Angenehm fand ich auch, die betroffene Brust zu massieren. Dabei half mir am besten die Vorstellung, meine Brust bestünde aus kleinen Kugeln, die ich in einer Hand halte und nun hin- und herbewege. Ich muss allerdings zugeben, dass ich es nicht oft gemacht habe. Am effektivsten war bei mir das Stillen.</p>
<h3>Knoblauch</h3>
<p>Manche schwören in solchen Momenten auf das Verzehren einiger roher Zehen Knoblauch täglich. Knoblauch ist das Antibiotikum der Natur und wirkt sich auch nicht auf das Stillen aus.</p>
<h3>Echinacea</h3>
<p>Echinacea ist ein Heilkraut und wirkt immunstimulierend. Es ist auf jeden Fall einen Versuch Wert, bevor man zum Antibiotikum greift.</p>
<h3>Was noch helfen kann</h3>
<p>Was mir empfohlen wurde und meiner Meinung auch mit dazu beigetragen hat, dass meine Mastitis so schnell wieder weg war: Vitamin C . Im Internet habe ich auch einige Foren gefunden, in denen Hebammen Vitamin C empfohlen haben.</p>
<div id='c5640_31_19' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div>
<p>Weiterhin habe ich jetzt immer eine große Flasche Wasser im Bett liegen, damit ich jederzeit zum Trinken komme. Nachts wache ich meist völlig vertrocknet auf und schlafe trotzdem weiter, weil ich zu faul bin, aufzustehen und mir etwas zu Trinken zu holen. Das war keine gute Idee, muss ich gestehen. Jetzt mache ich es besser! Noch eine Mastitis brauche ich nicht.</p>
<h3>Lecithin/Lezithin</h3>
<p>In einigen Foren wird die Einnahme von Lecithin/Lezithin als hilfreich angesehen, soll jedoch eher vorbeugend wirken, wenn man sehr oft an Milchstaus leidet.</p>
<h2>Ursache</h2>
<p>Und warum habe ich nach knapp 1,5 Jahren plötzlich eine Mastitis bekommen? Das tritt doch meist eher im Wochenbett auf?</p>
<p>Ich weiß nicht, was genau bei mir der Auslöser des Milchstaus und der darauf folgenden Mastitis war. Es war nicht stressiger als sonst, aber vielleicht war die Einschulung meines Neffen und die darauf folgende Feier mitsamt der Familie im Garten doch etwas zu viel und wirkte sich auf den Milchfluss aus.</p>
<p>Es kann auch daran gelegen haben, dass ich die ganze Zeit unter meinen Klamotten einen geliehenen Bikini trug, weil ich gedacht hatte, es würde eine Wasserschlacht im Planschbecken geben. Die gab es aber nicht, und deshalb lief ich die ganze Zeit in dem Ding herum. Eventuell hatte der Bikini nicht die richtige Größe und lag ungünstig an.</p>
<p>Neben Stress, der daraus resultierenden Auswirkung auf den Milchfluss, dem Tragen eines falschen (Still-)BH&#8217;s oder Bikinis kann auch Folgendes Ursache für einen Milchstau oder eine Brustentzündung/Mastitis sein:</p>
<ul>
<li>eine ungünstige oder falsche Stillposition</li>
<li>ein veränderter Stillrhythmus (z.B. wenn das Kind länger schläft und nicht gestillt wird)</li>
<li>obwohl das Kind viel und gut trinkt, ist die Brust ständig prall; das kann daran liegen, dass zu viel Milch produziert wird</li>
</ul>
<p>Wichtig ist vor allem: Sollten sich die Symptome nicht innerhalb von 24, spätestens 48 Stunden bessern oder gar verschlechtern, muss ein Arzt aufgesucht werden.</p>
<p>Abschließend kann ich noch sagen: Wer die Ursachen kennt, kann auch entsprechend vorbeugen. Das bedeutet: Auf die richtige Stillposition achten, das Kind nach Bedarf stillen, einen passenden (Still-)BH tragen, so gut es geht Stress vermeiden.</p>
<p>Ich hoffe, ich konnte euch einen schnellen ersten Überblick zu diesem schmerzhaften Thema geben. Alles Gute euch und hoffentlich seid ihr auch schnell wieder auf den Beinen!</p>
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		<title>Baby beißt beim Stillen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jun 2016 18:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Stillen]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[baby]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es kommt völlig unerwartet und trifft dich wie ein Schlag ins Gesicht. Wenn das Baby beim Stillen ständig in die Brust beißt, kommt man schnell an den Rand der Verzweiflung. Was mir geholfen hat, ohne abstillen zu müssen, teile ich dir in diesem Beitrag mit. Baby beißt beim Stillen Da hatten mein Baby und ich ... <a title="Baby beißt beim Stillen" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/baby-beisst-beim-stillen/" aria-label="Mehr zu Baby beißt beim Stillen">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es kommt völlig unerwartet und trifft dich wie ein Schlag ins Gesicht.</p>
<p>Wenn das Baby beim Stillen ständig in die Brust <strong>beißt</strong>, kommt man schnell an den Rand der Verzweiflung.</p>
<p>Was mir geholfen hat, ohne abstillen zu müssen, teile ich dir in diesem Beitrag mit.<span id="more-765"></span><div id='c7545_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Baby beißt beim Stillen</h2>
<p>Da hatten mein Baby und ich endlich die furchtbaren <a href="https://www.milchtropfen.de/stillprobleme/" rel="noopener">Stillprobleme</a> hinter uns gelassen. Wunde oder gar blutende Brustwarzen waren kein Thema mehr. Ebenso die <strong>Angst</strong> vor dem nächsten Anlegen. Kein Zähne zusammenbeißen, kein Zehen zusammenkneifen mehr. Es war so schön. Endlich genossen wir beide das Stillen.</p>
<p>Und dann das! Abends, wenn es ins Bett gehen sollte, fing das mit dem Beißen an. Ich sah es in seinem Blick. Es war ganz merkwürdig. Er starrte die Brust an, machte eine komische Bewegung mit den Lippen und zog, während er den Kopf wegzog, die Brustwarze durch seinen Mund. Dabei strichen seine Zähne an meiner Brust entlang.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-8735 pintbild" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-beisst-beim-stillen.jpg" alt="Baby beißt beim Stillen - Mögliche Gründe und Tipps wie man reagieren kann | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="800" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-beisst-beim-stillen.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-beisst-beim-stillen-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-beisst-beim-stillen-287x430.jpg 287w" sizes="auto, (max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<h2>Erste Reaktion</h2>
<p>Es tat echt weh! Es tat so weh, dass ich laut <strong>&#8222;AUA!&#8220;</strong>, schrie, aber es interessierte ihn gar nicht. Ganz unschuldig guckte er meine Brust an und wollte wieder gestillt werden. Da ich das zum ersten Mal erlebt hatte, dachte ich, es wäre ein Versehen gewesen und gab ihm wieder die Brust. Und dann biss er wieder zu. Diesmal presste er seine Lippen derartig zusammen, dass meine Brustwarze eingequetscht wurde. Das war echt fies!</p>
<p>Anfangs sagte ich mir noch &#8222;Ruhig Blut.&#8220; und erklärte ihm, dass es wehtut, wenn er beißt und dass er damit aufhören soll. Doch als das nichts brachte, reagierte ich irgendwann verärgert. Er sieht doch, dass ich <strong>Schmerzen</strong> habe. Und dennoch macht er es wieder und wieder. Ich war fassungslos! Beleidigt! Empört! Verletzt! Ich sagte ihm laut, klar und deutlich, dass er das Beißen lassen soll.</p>
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<p>Und als auch das nicht fruchtete, begann ich irgendwann zu drohen. Ich sagte, ich würde <strong>abstillen</strong>. Jetzt gleich, sofort und auf der Stelle. Manchmal musste ich aus schierer Wut ganz schnell das Zimmer verlassen und sein Papa musste dann seinen Beitrag leisten. Ich wiederum nutzte die Zeit, um runterzukommen. Gar nicht so leicht, wenn einem zuvor in die Brustwarze (!!) gebissen wurde.</p>
<p>Und als ich wieder klar denken konnte, merkte ich, dass das gerade eben völliger Blödsinn war, den ich da von mir gegeben habe. Meine Güte, er ist noch so klein. Wie soll er begreifen, dass er mir weh tut? Er macht es doch nicht absichtlich. Und diese lächerlichen Drohungen, wie sofort abzustillen, bringen überhaupt nichts. Es muss einen anderen Grund geben.</p>
<h2>Mögliche Gründe für&#8217;s Beißen</h2>
<p>Ich merkte, dass ich nicht weiterkam und suchte in verschiedenen Foren und Blogs nach <strong>Ratschlägen</strong>. Ich werd&#8216; doch nicht die erste Mutter mit diesem Problem sein. Und siehe da: Zig Tipps sprangen mir ins Auge und wollten gelesen werden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-770" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-beisst-beim-stillen-hand-auf-tastatur.jpg" alt="Baby beißt beim Stillen - Hand auf Tastatur" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-beisst-beim-stillen-hand-auf-tastatur.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-beisst-beim-stillen-hand-auf-tastatur-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p><a href="https://www.babycenter.de/a9992/was-tun-wenn-ihr-stillbaby-bei%C3%9Ft" target="_blank" rel="noopener">Gründe, aus denen das Baby zubeißt</a>, können zum Beispiel folgende sein:</p>
<ul>
<li>Langeweile, weil es gar keinen Hunger hat</li>
<li>Drang nach Aufmerksamkeit, falls die Mutti beim Stillen abgelenkt ist</li>
<li>Enttäuschung, wenn der Milchfluss nicht schnell genug einsetzt</li>
<li>Fehlspannungen im Kiefer oder aber im ganzen Körper</li>
</ul>
<p>Dann stieß ich auf einen weiteren Grund: Das Baby hat <strong>Schmerzen</strong>, z.B. durch das Zahnen. Könnte bei uns tatsächlich zutreffen.</p>

<h2>Was tun, wenn das Baby beim Stillen beißt</h2>
<p>Die meisten Mütter und Ratgeber empfehlen, das Stillen zu unterbrechen, sobald das Baby zubeißt. Und dann ordentlich schimpfen!</p>
<p>Ich weiß! In die Brust gebissen zu werden, ist total kacke! Es ist eins der beschissensten Gefühle, die ich kenne! Ich verstehe total, wenn du da &#8211; wie ich &#8211; kurz vorm Ausrasten bist. Oder sogar ausrastest. Auch ich bin laut geworden. Hat mein Baby nur Null interessiert.</p>
<p>Da kann ich ehrlich gesagt von Glück reden. Denn laut &#8222;Nein!&#8220; oder sonstwie aufzuschreien, könnte mitunter sogar <strong>negative Folgen</strong> haben:</p>
<ol>
<li><a href="http://www.gewuenschtestes-wunschkind.de/search?q=+bei%C3%9Fen" target="_blank" rel="noopener">Ursache-Wirkung-Prinzip</a>: Dein Baby erkennt, dass auf seine Handlung (Beißen) eine Reaktion (lauter Aufschrei) folgt. Es könnte versuchen, herauszufinden, ob diese Reaktion immer auftritt. Und dann hast du ein richtiges Problem!</li>
<li>Stillstreik: Dein Baby könnte von deinem lauten Aufschrei derart erschreckt werden, dass es nicht mehr gestillt werden möchte. Es geht in den <strong>Stillstreik</strong>. Dann hast du zwar das Problem mit dem Beißen hinter dir, dafür aber ein neues, größeres an der Backe.</li>
</ol>
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<h3>Also was tun? Wie &#8222;richtig&#8220; reagieren?</h3>
<p>&#8222;Gewünschtestes Wunschkind&#8220; rät, das Verhalten (nicht das Kind!) so gut es geht zu <strong>ignorieren</strong>. Ja, haha, ich weiß. Klingt irre. Aber wenn du dem Beißen keinerlei Beachtung schenkst, gibt es auch keine Reaktion, die wiederholt werden will. Es soll so wohl schneller vorbei gehen.</p>
<p>Nun kannst du ja schlecht dabei zusehen, wie dir die Brust zerbissen wird, und dabei gleichzeitig noch ruhig bleiben. Hier gilt es ganz klar, dich zu <strong>schützen</strong>: Steck deinen kleinen Finger in den Mundwinkel deines Kindes und löse die Brustwarze sanft (!) vom Babymund.</p>
<p>Weil ich davon ausging, dass es bei uns am Zahnen liegt, habe ich gedacht: Mein Baby braucht etwas zum Kauen, Knietschen, Beißen. Also: Auf, auf! Fingerzahnbürste und <a href="http://amzn.to/28NHdk2" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Beißring</a>* geschnappt und meinem Kleinen zum Herumknatschen hingehalten. Er kaute vergnügt darauf herum, legte es nach einer Weile Herumsnatschen beiseite und wollte wieder gestillt werden. Und siehe da: Kein Beißen mehr! Vielleicht klappt das auch bei dir?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6407" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-sitzt-lacht-und-haelt-beissring-in-der-hand.jpg" alt="Baby sitzt, lacht und hält Beißring in der Hand" width="679" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-sitzt-lacht-und-haelt-beissring-in-der-hand.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-sitzt-lacht-und-haelt-beissring-in-der-hand-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-sitzt-lacht-und-haelt-beissring-in-der-hand-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<h2>Und was, wenn es nun nicht die Zähne sind?</h2>
<p>Versuche, die <strong>Ursache</strong> des Beißens herauszufinden. Je nachdem kannst du dann entsprechend handeln:</p>
<p>Ist es Langeweile? Dann (sanft!) abdocken und die Langeweile bekämpfen. Spielt was, macht einen Spaziergang, kocht, putzt&#8230; Ich bin mir sicher, in dem Alter findet dein Baby alles, was du machst, hochinteressant.</p>
<p>Wenn der <strong>Milchspendereflex</strong> nicht schnell genug für dein Baby einsetzt, oder es deine Aufmerksamkeit will: Sei vollkommen bei deinem Baby. Wenn dir eine Million Sachen durch den Kopf gehen, schreib sie auf, damit sie aus deinem Kopf verschwinden und du zur Ruhe kommen kannst. Hört gemeinsam ruhige Musik. Mach es dir und deinem Baby so richtig schön gemütlich und kuschlig. Leg das Handy, oder was auch immer du gerade machst, beiseite und widme dich deinem Baby.</p>
<p>Was noch helfen könnte, um den <a href="https://www.babyclub.de/hebammensprechstunde/fragen/13438296.wie-kann-ich-den-milchfluss-anregen.html" target="_blank" rel="noopener">Milchspendereflex anzuregen</a>: Massier deine Brust vor dem Stillen mit Stillöl, erwärme sie vorher oder trink etwas Warmes. Ich denke allerdings eher, dass hier Ruhe der Schlüssel zum Erfolg ist, aber probier dich aus.</p>
<p>Und wenn alles nichts hilft, kann es meiner Meinung nach nicht schaden, mal beim Osteopathen vorbeizuschauen. Vielleicht liegt tatsächlich eine Blockade vor, die behoben werden muss.</p>
<h2>Loben und Bestrafen</h2>
<p>Nochmal zurück zum Loben und Bestrafen, weil mir dieses Thema sehr wichtig ist.</p>
<p>Viele raten dazu, ihr Baby zu <strong>loben</strong>, wenn es sich &#8222;lieb&#8220; verhält, also nicht beißt usw. Dann kriegt es eine Extraportion Küssen, Kuscheln, lieb Reden und dergleichen.</p>
<p>Im Umkehrschluss soll das Baby in irgendeiner Form <strong>bestraft</strong> werden, wenn es beißt. Damit es lernt, dass es etwas Falsches getan hat. Es wird geraten, dass Baby auszuschimpfen, abzulegen oder die Brust an das Baby zu drücken, damit es keine Luft mehr bekommt und von der Brust geht.</p>
<p>Dass es sich hier um ein Baby handelt, und nicht um ein Kind, das schon Zusammenhänge herstellen kann, vergessen da viele. Was das Baby mitbekommt: Die Milch wird ihm verweigert (aus einem Grund, den es nicht kennt), Mama guckt grimmig und ist furchtbar laut (aus irgendeinem Grund, den es auch nicht kennt), es kriegt keine Luft (!) oder es wird abgelegt. Babys sind Traglinge. Sie brauchen unseren Schutz, und den am besten in unseren Armen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-766" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-auf-dem-arm-seiner-mutter.jpg" alt="Baby auf dem Arm seiner Mutter" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-auf-dem-arm-seiner-mutter.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-auf-dem-arm-seiner-mutter-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wird ein Baby <strong>abgelegt</strong>, bekommt es Angst. Es kann ja nicht ahnen, dass hier keine gefährlichen Raubtiere herumstreunen, die es fressen wollen. Es weiß nicht, ob und wann es wieder den beruhigenden Duft von dir einatmen und deine Körpernähe spüren wird. Es lebt im Jetzt. Jetzt liegt es irgendwo und fühlt sich schrecklich. Es will zu dir. Dass du ihm gerade eine Lektion erteilen willst, weil es gebissen hat, weiß doch dein Baby nicht. Es ist ein Baby!</p>
<p>Und dein Baby ist auch kein Hund, der dressiert werden muss. Loben für &#8222;gutes&#8220; Benehmen, Bestrafen für &#8222;schlechtes&#8220;. Was dein Baby braucht, ist Liebe. Bedingungslose. Versuch, den Grund für das Beißen herauszufinden und nicht, dein Baby mit <strong>Liebesentzug</strong> zu strafen. Versuch es. Bei mir hat es auch nicht immer geklappt und ich bin ausgeflippt. Das tut ja auch weh! Du darfst auch ruhig wütend sein. Du hast Schmerzen. Aber in meinen Augen ist es wenig hilfreich, dein Kind dafür zu bestrafen. Kümmer dich um deine schmerzende Brust und hab dein Baby trotzdem lieb.</p>
<p>Ich drücke dir die Daumen und hoffe, dass du das Problem rasch lösen kannst. Ich weiß genau, wie man sich in solchen Momenten fühlt. Darum wünsche ich dir, dass die Ursache schnell gefunden und behoben werden kann.</p>
<p>Alles Gute!</p>
<div id='c2955_31_19' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div>
<h2>Nachtrag: 19.07.2017 (Beißen beim Einschlafen)</h2>
<p>Der kleine Mann ist jetzt knapp 28 Monate alt und wird IMMER NOCH gestillt! 😉 Schnuller hat er keinen; dafür braucht er aber weiterhin die Brust zum <strong>Einschlafen</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6408" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/kind-schlaeft-im-bett.jpg" alt="Kind schläft im Bett" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/kind-schlaeft-im-bett.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/kind-schlaeft-im-bett-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/kind-schlaeft-im-bett-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Manchmal ist es so, dass er dann, bevor er sich ins Traumland verabschiedet, in die Brustwarze beißt. Und das tut höllisch weh, sag ich dir! Selbst, wenn ich vor Schmerz laut aufschreie, macht er nur mal kurz die Augen auf und schläft dann weiter (immer noch in die Brust beißend).</p>
<p>Ich handhabe das derzeit so: Nachdem ich also laut aufgeschrien habe und in Panik bin (im Gegensatz zum kleinen Mann), weiß ich: Jetzt muss ich schnell sein! Kleinen Finger in den Mundwinkel des kleinen Mannes klemmen und vorsichtig (!) versuchen, von der Brust zu <strong>lösen</strong>.</p>
<p>Manchmal geht er dann komplett ab, dreht sich um und schläft weiter. Oder er sucht dann nochmal die Brust. Aber dann beißt er zumindest nicht mehr, sondern ist wieder richtig angedockt. Das tut dann wenigstens nicht mehr weh.</p>
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