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	<title>trösten &#8211; Milchtropfen</title>
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		<title>Du musst nicht immer eine Lösung parat haben!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2020 15:40:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die besten Tipps, wenn dein Kind nicht hört! Die ultimativen Tricks, wenn du wütend bist! Die schnellste Lösung, wenn wir&#8230; Stopp! Atme tief ein&#8230; Und langsam aus&#8230; Wenn wir in Lösungen denken, vergessen wir oftmals den wichtigsten Aspekt, wenn wir vor einer Herausforderung stehen. Was genau ich meine? Dass du nicht immer eine Lösung parat ... <a title="Du musst nicht immer eine Lösung parat haben!" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/du-musst-nicht-immer-eine-loesung-parat-haben/" aria-label="Mehr zu Du musst nicht immer eine Lösung parat haben!">Weiterlesen</a></p>
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<p>Die besten <strong>Tipps</strong>, wenn dein Kind nicht hört! Die ultimativen <strong>Tricks</strong>, wenn du wütend bist! Die schnellste Lösung, wenn wir&#8230; Stopp! Atme tief ein&#8230; Und langsam aus&#8230;<br /><br />Wenn wir in Lösungen denken, vergessen wir oftmals den wichtigsten Aspekt, wenn wir vor einer Herausforderung stehen. Was genau ich meine? Dass du nicht immer eine <strong>Lösung</strong> parat haben musst, sondern&#8230;</p>
<p><span id="more-13180"></span></p>
<h2>Du musst nicht immer eine Lösung parat haben!</h2>
<p>Oliver ist mittlerweile 5 Jahre alt und seit etwa 1,5 Jahren <a href="https://www.milchtropfen.de/abstillen/">abgestillt</a>. Nun ergab es sich, dass wir nach einer Rangelei auf dem Bett völlig außer Atem eine Pause machten und uns unterhielten. Ich weiß nicht mehr, wie wir darauf kamen, aber irgendwann drehte sich das Thema um Mamamilch.</p>
<p>Mein <strong>Sohn</strong> fragte mich, ob in meinen Brüsten noch Mamamilch sei und ich verneinte. Ich erklärte ihm, dass mein Körper anfing, welche zu produzieren, als er merkte, dass ein Baby (er) in mir heranwuchs. Und als er dann geboren war, waren meine Brüste voll davon und haben ihm für etwa 3,5 Jahre lang das gegeben, was er brauchte.</p>
<p>Warum da jetzt keine Milch mehr drin sei, fragte er mich weiter.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="pintbild aligncenter wp-image-13187" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/05/Du-musst-nicht-stets-eine-Lösung-haben.jpg" alt="Du-musst-nicht-immer-eine-Lösung-haben | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="801" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/05/Du-musst-nicht-stets-eine-Lösung-haben.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/05/Du-musst-nicht-stets-eine-Lösung-haben-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/05/Du-musst-nicht-stets-eine-Lösung-haben-287x430.jpg 287w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/05/Du-musst-nicht-stets-eine-Lösung-haben-454x680.jpg 454w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/05/Du-musst-nicht-stets-eine-Lösung-haben-33x50.jpg 33w" sizes="(max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<p>Nun, das liegt daran, antwortete ich, dass die Brust immer nur so viel Milch bildet, wie das <strong>Baby</strong> es braucht. Trinkt es viel Milch, bemerkt die Brust, oh da ist hoher Bedarf, da mach ich gleich mehr. Trinkt das Kind weniger, fährt auch die <strong>Brust</strong> mit der Milchproduktion runter, denn die <strong>Nachfrage</strong> sinkt ja, da muss auch nicht mehr so viel Milch gebildet werden. Und als Oliver dann aufhörte, gar keine Milch mehr zu trinken, gab es irgendwann auch keine <strong>Mamamilch</strong> mehr.</p>
<p>Ich merkte, wie sich die Mine meines Sohnes verzog. „Nie wieder?“</p>
<p>“Naja, nie wieder nicht. Wenn wieder ein neues Baby heranwächst in mir, dann bereitet mein Körper wieder alles vor, damit es was zu trinken hat, dann gibt es auch wieder Mamamilch.“</p>
<p>Du kannst dir sicher denken, wie das <strong>Gespräch</strong> weiterging. Mein Sohn fand, es sei jetzt an der Zeit, dass er ein Geschwisterchen bekommt, damit er wieder Mamamilch probieren könnte.</p>
<p>Dass es für ein weiteres Kindes mehr Gründe braucht als den Wunsch meines Kindes, mal wieder Muttermilch trinken zu können, kam ihm nicht so recht in den Sinn.</p>
<p>Da waren wir nun. An einem Punkt, an dem ich meinem Sohn keine Lösung präsentieren konnte, wie er nun wieder Mamamilch trinken konnte.</p>

<h2>Schnell, schnell, ich brauch eine Lösung!</h2>
<p>Geraten wir in einen solchen Konflikt, möchten wir am Liebsten ganz schnell eine <strong>Lösung</strong> haben. Was können wir tun? Vielleicht reicht es ihm, einfach an der Brust zu saugen? Vielleicht kann ich ja Muttermilch von der Muttermilchbank besorgen? Oder kaufen? Gibt&#8217;s das überhaupt noch? Ist es Zeit, über ein zweites Kind nachzudenken?</p>
<p>Wir merken gar nicht, wie eng sich alles auf einmal anfühlt, wie wir schneller atmen. Wir sind <strong>unsicher</strong>. <strong>Hilflos</strong>. Stehen unter Druck, halten es vielleicht auch nicht so gut aus, wenn unser Kind jetzt anfängt zu <strong>weinen</strong>. Wir möchten so gern helfen, aber wie? Was tun? Es muss doch einen Weg geben, verdammt!!</p>
<p>Nein. Muss es nicht. Denn es gibt und wird immer wieder Situationen in deinem und dem Leben deines Kindes geben, da kann man sich noch so auf den Kopf stellen, es ändert nichts an der Situation.</p>
<p>Das kann sein, wenn das Kind aus Versehen auf eine Schnecke getreten ist. Wenn die Sonne untergeht. Der Laden geschlossen hat. </p>
<p>Das Haus der Schnecke bleibt zertreten, die Schnecke bleibt tot, die Sonne geht nicht plötzlich wieder auf, bloß weil das Kind es sich so sehr wünscht, der Laden macht erst wieder am nächsten Tag um 9 Uhr auf.</p>

<h2>Was wir tun können, wenn wir ratlos sind</h2>
<p>Was wir tun können? Wir dürfen uns in Ruhe hinsetzen, atmen, und uns genau darauf besinnen. Wir nehmen uns jetzt selber den <strong>Druck</strong>, schnell eine Lösung finden zu müssen. Nein. Wir brauchen nicht immer eine. Was wir tun können, ist, für unser Kind da zu sein in einem Moment, in dem es sich komplett seinen <strong>Gefühlen</strong> hingeben darf. Es darf traurig sein, enttäuscht, frustriert, wütend, verzweifelt, alles darf sein.</p>
<p>Gefühle sind da, gelebt zu werden, auch wenn sie unangenehm sind. Alle Gefühle sind ok. Es ist ok, zu weinen. Es ist ok, am Boden zerstört zu sein.</p>
<p>Sei für dein Kind da. Du musst nichts weiter tun als da zu sein. Du musst nichtmal großartig was sagen. Was zählt ist deine absolute <strong>Aufmerksamkeit</strong> für dein Kind. Setz dich neben es. Hör ihm zu. Gib ihm zu verstehen, dass du es hörst, nicke, wiederhole, was es gesagt hat. Vielleicht will es weder angeschaut noch berührt werden, akzeptiere das, biete es in Abständen immer mal wieder an. Mag sein, dass es bald seine Meinung ändert und dann doch findet, dass eine Umarmung von Mama oder Papa jetzt doch ganz gut täte.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12711" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/mutter-troestet-kind.jpg" alt="Mutter tröstet Kind" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/mutter-troestet-kind.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/mutter-troestet-kind-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/mutter-troestet-kind-50x32.jpg 50w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Solche Momente auszuhalten, kann uns unglaublich viel geben</h2>
<p>Der Sturm mag sich nach wenigen Minuten oder auch erst nach Stunden gelegt haben. Vielleicht kommt er nach Tagen auch immer mal wieder hoch, das kann niemand so genau sagen. Aber dein <strong>Kind</strong> und du werden danach unglaublich viel gelernt haben:</p>
<ul>
<li>Mama/Papa ist für mich da.</li>
<li>Mama/Papa hört mir zu.</li>
<li>Alle Gefühle sind ok, auch die, die sich richtig doof anfühlen.</li>
<li>Ich bin ok so wie ich bin.</li>
<li>Ich werde geliebt, egal wie ich gerade drauf bin.</li>
</ul>
<p>Dein Kind lernt, mit seinen Gefühlen umzugehen: Wenn ich traurig bin, dann hilft es mir zu weinen / nicht angefasst zu werden / nicht angesehen zu werden / zu kuscheln / zu reden/ wenn Mama oder Papa sich neben mich setzt und still ist, einfach da ist.</p>
<p>Unser Kind und wir lernen, mit der Situation umzugehen. Wir erkennen, dass es Momente gibt, die man nicht ändern kann. Wir lernen, Dinge zu akzeptieren, wie sie nunmal gerade sind.</p>
<p>Wir <strong>Eltern</strong> können darüber hinaus noch einiges mehr aus diesen Situationen für uns mitnehmen:</p>
<ul>
<li>Ich muss nicht immer eine Lösung parat haben.</li>
<li>Manchmal hilft es auch, meinem Kind in solchen Momenten einfach zuzuhören, es zu verstehen und für es da zu sein.</li>
<li>Mir hilft am Meisten, mein Kind zu begleiten und ruhig zu bleiben, indem ich mir genau das immer wieder sage / meinen Mund halte / mich auf meinen Atem konzentriere / meine volle Aufmerksamkeit jetzt meinem Kind widme.</li>
</ul>
<p>In welchen Momenten hattest du schonmal keine Lösung parat?</p>

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		<title>4 unlogische Sprüche, die Kinder von Erwachsenen hören</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Oct 2018 12:36:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Schnappst du manchmal auch Sätze von den Menschen um dich herum auf und denkst dir nur &#8222;HÄ?! Das ist doch voll unlogisch.&#8220;? Heute stelle ich dir mal meine Top Vier der unlogischsten Sprüche vor, die ich von Eltern gehört habe. 4 unlogische Sprüche, die Kinder von Erwachsenen hören Als ich an diesem Beitrag gearbeitet habe, ... <a title="4 unlogische Sprüche, die Kinder von Erwachsenen hören" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/4-unlogische-sprueche-die-kinder-von-erwachsenen-hoeren/" aria-label="Mehr zu 4 unlogische Sprüche, die Kinder von Erwachsenen hören">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Schnappst du manchmal auch Sätze von den Menschen um dich herum auf und denkst dir nur &#8222;HÄ?! Das ist doch voll <strong>unlogisch</strong>.&#8220;?</p>
<p>Heute stelle ich dir mal meine Top Vier der unlogischsten <strong>Sprüche</strong> vor, die ich von Eltern gehört habe.</p>
<p><span id="more-10747"></span></p>
<h2>4 unlogische Sprüche, die Kinder von Erwachsenen hören</h2>
<p>Als ich an diesem Beitrag gearbeitet habe, hab ich mich gefragt, was ich damit bezwecken will. Was will ich mit diesem Artikel ausdrücken, fragte ich mich.</p>
<p>Es geht mir nicht darum, mich über andere lustig zu machen oder mich als bessere Mutter zu profilieren, indem ich mit dem Zeigefinger auf andere zeige.</p>
<p>Mir geht es heute einzig und allein darum, aufzuzeigen, wie unlogisch manche Eltern mit ihren Kindern reden und dass sich jede/r einzelne die folgenden Situationen mal unter <strong>Erwachsenen</strong> vorstellen sollte.</p>
<p>Mit den folgenden Beispielen sind wir auch ganz schnell beim Thema <strong>Adultismus</strong>, der Diskriminierung von Kindern und Jugendlichen, die auf einem bestehenden Ungleichgewicht zwischen Erwachsenen und Kindern bzw. Jugendlichen fußt.</p>
<p>Kinder werden heute immer noch <strong>respektlos</strong> behandelt und es scheint kaum jemanden ernsthaft zu schockieren, dass Eltern so mit ihren Kindern reden.</p>
<p>Ich möchte heute einfach <strong>aufmerksam</strong> darauf machen, in welchen Sätzen sich Adultismus versteckt und, um den Beitrag nicht ganz so düster enden zu lassen, auch aufzeigen, wie man stattdessen mit dem betroffenen Kind hätte reden können.</p>
<p><img decoding="async" class="pintbild aligncenter wp-image-10777" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/vier-unlogische-sprueche-die-kinder-von-erwachsenen-hoeren.jpg" alt="Vier unlogische Sprüche, die Kinder von Erwachsenen hören | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="801" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/vier-unlogische-sprueche-die-kinder-von-erwachsenen-hoeren.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/vier-unlogische-sprueche-die-kinder-von-erwachsenen-hoeren-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/vier-unlogische-sprueche-die-kinder-von-erwachsenen-hoeren-287x430.jpg 287w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/vier-unlogische-sprueche-die-kinder-von-erwachsenen-hoeren-454x680.jpg 454w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/vier-unlogische-sprueche-die-kinder-von-erwachsenen-hoeren-33x50.jpg 33w" sizes="(max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<h2>1. Umgang mit Schmerz</h2>
<p>Folgende Situation spielte sich auf dem Spielplatz ab: Eine Mutter kommt mit ihrem Kind und einem Baby im Kinderwagen zum Spielplatz. Das ältere <strong>Kind</strong> ist mit seinem Laufrad unterwegs und fällt hin. Es fängt an zu <strong>weinen</strong>. Die Mutter meint daraufhin zum Kind, das noch am Boden liegt: &#8222;Wenn du selber hinfallen kannst, dann kannst du auch selber aufstehen.&#8220;.</p>
<p>Der Satz ist an und für sich schon unlogisch. Wenn ich immer so argumentieren würde, dann könnte ich auch sagen:&#8220; Wenn du dir ein Bein brichst, dann kannst du es auch reparieren.&#8220;.</p>
<p>Das Kind ist ja nicht absichtlich gestürzt. Es ist mit seinem Laufrad ausgerutscht und hingefallen. Versetze ich mich in die Lage jenes Kindes, was würde ich dann gern hören? Was täte mir in diesem Moment gut?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10761" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/mutter-klebt-pflaster-auf-knie-vom-kind-das-mit-dem-laufrad-hingefallen-ist.jpg" alt="Mutter klebt Pflaster auf Knie vom Kind, das mit dem Laufrad hingefallen ist" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/mutter-klebt-pflaster-auf-knie-vom-kind-das-mit-dem-laufrad-hingefallen-ist.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/mutter-klebt-pflaster-auf-knie-vom-kind-das-mit-dem-laufrad-hingefallen-ist-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/mutter-klebt-pflaster-auf-knie-vom-kind-das-mit-dem-laufrad-hingefallen-ist-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wahrscheinlich so etwas in der Art wie: &#8222;Oh je, hast du dir weh getan?&#8220;, &#8222;Bist du verletzt?&#8220;, &#8222;Ist alles in Ordnung bei dir?&#8220;, &#8222;Ups, da war der Boden echt rutschig. Warte, ich helf dir auf.&#8220;. Dazu vielleicht noch ein <strong>mitfühlender</strong> Blick, eine ausgestreckte Hand oder ein Streicheln und das Kind hätte etwas ganz anderes aus diesem Erlebnis gelernt.</p>
<p>Beispielsweise, dass Mama da ist, wenn es hingefallen ist und Schmerzen hat. Dass sie sich um es kümmert, sich um es sorgt, es liebt. Dass sie seinen <strong>Schmerz</strong> wahrnimmt und ernst nimmt.</p>
<p>Kein/e Erwachsene/r würde zu einem erwachsenen Menschen, der gerade vom Fahrrad gestürzt ist, sagen:&#8220;Wenn Sie selber hinfallen können, können Sie auch selber aufstehen.&#8220;. Das zeigt, wie <strong>unterschiedlich</strong> wir mit Kindern umgehen. Das zeigt Adultismus.</p>
<p></p>
<h2>2. Umgang mit Trauer</h2>
<p>Auf dem Spielplatz. Mir fällt ein Mädchen auf, das oft weint, scheinbar wegen jeder <strong>Kleinigkeit</strong>. Ihre Mama wirkt genervt. Das Mädchen entdeckt eine Blume, pflückt sie, lässt sie fallen, und will gerade wieder ansetzen zu weinen, als sie von ihrer Mutter unterbrochen wird mit folgenden Worten:&#8220;Elena (den Namen habe ich geändert), Elena, wir weinen nicht wegen einer Blume. Ok? Wir weinen nicht wegen einer Blume.&#8220;. Dabei schaut sie ihrer Tochter eindringlich in die Augen und hält ihre Hände. Das Kind weint nicht.</p>
<p>Und warum, frage ich, dürfen wir nicht wegen einer Blume weinen? Wenn sie uns doch gerade so <strong>wichtig</strong> war, dass wir sie gepflückt haben und behalten oder jemandem zeigen wollten. Diese wunderschöne und besondere Blume liegt jetzt auf dem nassen, sandigen Boden und eine ganze <strong>Welt</strong> bricht gerade für ein Mädchen zusammen. Ist das nicht tragisch? Da kann man doch richtig <strong>traurig</strong> werden und darüber <strong>weinen</strong>, oder etwa nicht?</p>
<p>Dürfen Kinder nur über Sachen weinen, die Erwachsene auch traurig finden? Wenn ein Mensch gestorben ist, ist das Grund genug, dass man weinen darf? Ist eine zu Boden gefallene Blume Grund genug, dass man weinen darf?</p>
<p>Niemand kann die Dinge so sehen, wie wir sie gerade mit unseren Augen sehen und kann sie auch nicht so fühlen, wie wir sie gerade mit unserem Herzen fühlen. Wenn also ein Kind aus tiefstem Herzen darüber bestürzt ist, dass ihm die Blume aus der Hand geglitten und zu Boden gefallen ist, und es nun das innere <strong>Bedürfnis</strong> danach verspürt, darüber zu weinen, dann ist das verdammt nochmal sein <strong>Recht</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10762" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/kind-bewundert-loewenzahnblume.jpg" alt="Kind bewundert Löwenzahnblume" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/kind-bewundert-loewenzahnblume.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/kind-bewundert-loewenzahnblume-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/kind-bewundert-loewenzahnblume-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Unsere Aufgabe ist es dann, zu begleiten. Und ja, ich befinde mich gerade mit meinem 3,5-jährigen Sohn in einer Phase, in der jedweder Kontakt mit anderen die reinste Achterbahnfahrt ist und ich viiiiiel <strong>begleiten</strong> muss. Ich kenne es wirklich gut, wenn irgendwann die Luft raus ist, aber wenn ich gerade keine <strong>Empathie</strong> oder Kraft übrig habe, mein Kind mit netten Worten durch seine Trauer oder was auch immer für ein unangenehmes Gefühl zu begleiten, dann kann ich immer noch <strong>Präsenz</strong> zeigen, meinen Mund halten und einfach da sein und Händchen halten (wenn mein Kind das zulässt).</p>
<p>Sicherlich hätte es dem Mädchen ganz gut getan, dass es mit seinem Schmerz gesehen wird. So etwa:&#8220;Oh nein, dir ist die Blume runtergefallen und das macht dich grad ganz traurig?&#8220;, daraufhin gibt es vielleicht ein weinendes &#8222;JAA!&#8220; als Antwort. &#8222;Stört es dich, dass die Blume jetzt voller Sand ist?&#8220;, woraufhin vielleicht noch ein schmerzlicheres &#8222;JAAAA!&#8220; kommt. &#8222;Würde es dir <strong>helfen</strong>, wenn wir die Blume unter Wasser halten und vom Sand befreien?&#8220;, was bei meinem Sohn zumindest schon ein kleines Lächeln aufblitzen lassen würde.</p>
<p>Es ist so schön, wenn eine kaputte Welt so einfach wieder repariert werden kann, manchmal ist das aber auch nicht möglich. Wenn mein Sohn zum Beispiel tief darüber <strong>bestürzt</strong> ist, dass jetzt der Mond aufgeht und die Sonne untergegangen ist. Das ist traurig und ich kann ihn auch <strong>verstehen</strong>, aber ich kann es nicht ändern. Und dann kann ich nichts weiter tun, als Verständnis zu zeigen und zu trösten bzw. zu schweigen und da zu bleiben, wenn ich nichts sagen darf.</p>
<p>Aber unsere Kinder lernen dadurch etwas ganz wichtiges: Zuwendung. Mitgefühl. Verständnis. Akzeptanz. Ihre eigenen Gefühle, die da gerade in ihnen toben und gesehen werden wollen.</p>
<p></p>
<h2>3. Umgang mit Autonomie</h2>
<p>Der <strong>Klassiker</strong>: &#8222;Wenn du &#8230; machst, dann &#8230;&#8220;</p>
<p>Dieses Beispiel lässt sich in jedweder Form variieren. In den vorderen Teil &#8222;Wenn du &#8230; machst&#8220;, kommt ein x-beliebiges <strong>Verhalten</strong> des Kindes, das von der/m Erwachsenen missbilligt wird. Auf das &#8222;dann &#8230;&#8220; folgen dann die kreativsten <strong>Strafandrohungen</strong>.</p>
<p>So zum Beispiel: Ein Kind, das gerade Laufrad fahren lernt, wird von seiner Mutter begleitet. Sie muss ziemlich hinterher hetzen, beschützend hält sie ihre Hände in Rückennähe ihres Kindes.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10769" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/mutter-hilft-kind-beim-fahrradfahren.jpg" alt="Mutter hilft Kind beim Fahrradfahren" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/mutter-hilft-kind-beim-fahrradfahren.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/mutter-hilft-kind-beim-fahrradfahren-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/mutter-hilft-kind-beim-fahrradfahren-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Das Kind schwenkt nach links und kommt vom ebenen Weg ab und wird von der Wiese gebremst. Es ist überrascht, scheinbar ist es selbst verwundert darüber, wo es gerade gelandet ist. Es freut sich und lacht, die Mama sagt, dass es lenken muss. Sie will das Kind wieder auf den ebenen Weg bringen, doch das Kind lenkt dagegen und freut sich. Die Mutter schaut verärgert drein und erwidert:&#8220;Wenn du so weitermachst, kannst du gleich absteigen.&#8220;</p>
<p>Ploppt bei dir auch gerade so ein &#8222;HÄ?!&#8220; auf? Bei mir schon. Was hat das eine denn mit dem anderen zu tun? Wenn das Kind also nach links lenkt, dann kann es absteigen? Das ergibt doch gar keinen Sinn. Für jene Mutter ist dieser Satz sicherlich total logisch gewesen.</p>
<p>Eine <strong>logische Konsequenz</strong> ist das aber nicht, wenn das Kind nach links lenkt, dass es dann vom Laufrad absteigen soll. Diese Konsequenz hat sich die Mutter so ausgedacht. Denn eigentlich ist es keine natürliche oder logische Konsequenz, sondern schlichtweg eine Strafandrohung. Wenn du nicht so machst, wie ich es will, dann <strong>bestrafe</strong> ich dich. Leider immer noch ein Klassiker, wenn ich Eltern mit ihren Kindern reden höre.</p>
<p></p>
<h3>Auf der Suche nach Bedürfnissen</h3>
<p>Was aber wäre so schlimm gewesen, das Kind weiter über die Wiese fahren zu lassen? Vielleicht war die Mutter <strong>besorgt</strong>, dass es da so holprig und uneben ist und sie noch mehr aufpassen und hinterher sein muss, vielleicht sah sie schon den nächsten Sturz kommen und wollte es lieber <strong>vermeiden</strong>. Vermeiden, dass das Kind Schmerzen hat und weint, getröstet werden muss, vielleicht noch ein Wutanfall dazukommt, weil es nicht getröstet werden will.</p>
<p>Sie stellt ihr Bedürfnis nach Einfachheit und Sicherheit über das Bedürfnis ihres Kindes nach Spaß, Selbstbestimmung, Autonomie, Entdecken, Lernen uvm.</p>
<p>Und das wäre in meinen Augen auch ok gewesen, wenn es so <strong>kommuniziert</strong> worden wäre mit dem Kind. Stattdessen bekommt es aber nur eine für das Kind nicht nachvollziehbare <strong>Drohung</strong> zu hören und wird &#8222;gehorchen&#8220;, wenn es nach dem Prinzip von <strong>Belohnung</strong> und Bestrafung erzogen wird. Es hat gelernt, Dinge zu tun oder nicht zu tun, weil es dann entweder eine Belohnung bekommt oder bestraft wird. Es lernt nicht, worum es seiner Mutter in dem Moment eigentlich ging.</p>
<h3>Mögliche Kommunikation zwischen Mutter und Kind</h3>
<p>Was wäre, wenn stattdessen folgende Kommunikation zwischen Kind und Mutter abgelaufen wäre:</p>
<p>Mama:&#8220;Hups! Wo sind wir denn jetzt gelandet? Mitten auf der Wiese? Da fährt es sich aber echt holprig. Guck mal, wie viele Stöcker da rumliegen und wie viele Huckel es dort gibt. Lass uns wieder zum Gehweg zurück gehen, da fährt es sich <strong>leichter</strong>, ok?&#8220;</p>
<p>Die Mutter manövriert das Laufrad zurück zum Gehweg, doch das Kind lenkt wieder zur Wiese, beide landen wieder auf der Wiese und das Kind lacht.&#8220;</p>
<p>Mama:&#8220;Huch! Wir sind ja schon wieder auf der Wiese gelandet. Heißt das, dass du lieber auf der Wiese weiter fahren möchtest?&#8220;</p>
<p>Kind:&#8220;Jaaaaa! Auf der Wiese fahren!&#8220;</p>
<p>Mama, wenn es für sie ok ist:&#8220;Ok, aber dann halt dich gut fest, es wird jetzt nämlich etwas holprig. Und los&#8230;&#8220;</p>
<p></p>
<p><strong>ODER</strong></p>
<p>Mama, wenn es für sie nicht ok ist:&#8220;Ah, verstehe, du willst lieber auf der Wiese fahren, das macht dir wohl mehr Spaß, hm? Hör mal, ich sehe, dass hier überall Stöcker rumliegen und Schlaglöcher in der Wiese sind. Das <strong>erschwert</strong> uns das Laufradfahren, finde ich, weil du dann ständig über die Huckel oder in diese Löcher fährst. Ich hab da <strong>Sorge</strong>, dass du da so oft umfällst und würde uns das gern ersparen. Ich fände es <strong>angenehmer</strong>, wenn du hier auf dem Gehweg weiterfährst und ich dich dort begleite. Können wir auf den Gehweg zurückkehren und dort weiterfahren?&#8220;</p>
<p>Das sind wie gesagt alles nur ausgedachte <strong>Beispiele</strong>, wie das Gespräch zwischen Mutter und Sohn hätte statt der Strafandrohung verlaufen können. Meiner Meinung nach wird dadurch viel verständlicher, was Kind und Mutter wollen, es trägt zum gegenseitigen <strong>Verständnis</strong> bei.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10766" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/mutter-und-tochter-stirn-an-stirn-laecheln-sich-an.jpg" alt="Mutter und Tochter Stirn an Stirn lächeln sich an" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/mutter-und-tochter-stirn-an-stirn-laecheln-sich-an.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/mutter-und-tochter-stirn-an-stirn-laecheln-sich-an-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/mutter-und-tochter-stirn-an-stirn-laecheln-sich-an-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>4. Die Sache mit dem Vertrauen</h2>
<p>Manchen Eltern fällt es auch gar nicht auf, wenn sie etwas total Unlogisches sagen. So etwas wie &#8222;<strong>Pass auf</strong>!&#8220;.</p>
<p>Eltern sagen das, wenn sie ihr Kind darauf aufmerksam machen wollen, dass es jetzt bei dem, was es vorhat, besonders vorsichtig sein soll. Es ist gar nicht böse gemeint, wenn Eltern ihr Kind zu besonderer <strong>Vorsicht</strong> aufrufen.</p>
<p>Tatsächlich ist ein &#8222;Pass auf!&#8220; aber völlig unnötig. Kein Kind klettert auf ein Klettergerüst und ist dabei bewusst unvorsichtig oder hat vor, sich dabei zu verletzen. Natürlich unternimmt ein Kind alles in seiner Macht stehende, um eine <strong>Herausforderung</strong> zu meistern, dazu muss es nicht hören, dass es aufpassen soll.</p>
<p>Das Gegenteil tritt dann ein, wenn Kinder ständig und immerzu zu hören bekommen, dass sie auf dieses und jenes Acht geben und aufpassen und vorsichtig sein sollen: Sie beginnen, an sich selbst zu <strong>zweifeln</strong>. Dazu kommt noch die Angst ihrer Eltern und irgendwann passiert dann genau das, wovor die Eltern ihr Kind beschützen wollten: Es scheitert.</p>
<p>Was kann man also statt diesem schwammigen &#8222;Pass auf!&#8220; sagen? Wenn mein Sohn sich beispielsweise auf seinem Laufrad einer Straße nähert, dann sage ich so etwas ähnliches wie:&#8220;Ok, da vorne ist die Straße, da lassen wir dann ordentlich die Reifen quietschen (damit ist bei uns das Bremsen gemeint, das wir schon eingeführt hatten, als Oliver noch zu Fuß unterwegs war).&#8220; Es ist also kein direktes &#8222;Sei Vorsichtig!&#8220;, sondern lediglich eine kurze Erinnerung an ein kleines Spiel, das uns Spaß macht.</p>
<p>Für andere, nicht so heikle Situationen wie die obige mit der Straße können die Eltern sich auch einfach mal im <strong>Schweigen</strong> üben und das &#8222;Pass auf dich auf!&#8220;, das ihnen schon auf der Zunge liegt, herunterschlucken, oder sie <strong>ermutigen</strong> ihr Kind, indem sie ihm viel Spaß auf dem Klettergerüst wünschen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10764" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/kind-baumelt-an-klettergeruest-und-hat-spass.jpg" alt="Kind baumelt an Klettergerüst und hat Spaß" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/kind-baumelt-an-klettergeruest-und-hat-spass.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/kind-baumelt-an-klettergeruest-und-hat-spass-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/kind-baumelt-an-klettergeruest-und-hat-spass-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Auch heute reden wir mit Kinder anders als mit Erwachsenen. Gerade in Momenten, in denen wir überfordert, genervt und gestresst sind, sagen wir Dinge zu unseren Kindern, die wir so nie zu einem <strong>Erwachsenen</strong> sagen würden.</p>
<p>Manchmal wiederholen wir einfach nur die Erziehungsmethoden, die wir selber als Kind erfahren haben, manchmal hat es sich aber auch erst allmählich im Alltag eingeschlichen, dass wir in einer bestimmten Art und Weise mit unseren Kindern <strong>reden</strong>, die wir aber nie benutzen würden, wenn wir mit unseren Freund*innen, Kolleg*innen usw. sprechen würden.</p>
<p>Das Gute: Wenn wir uns einmal darüber bewusst geworden sind, dann können wir endlich damit beginnen, uns zu ändern.</p>
<p>Damit meine ich nicht, dass wir uns einfach verbieten, in einer bestimmten Art und Weise mit anderen zu <strong>kommunizieren</strong> oder andere zu behandeln, sondern dass wir uns im ersten Moment selber verzeihen können, was bislang passiert ist. Dass wir uns bewusst damit auseinandersetzen, wie es dazu kommen konnte, weshalb wir so und nicht anders reagiert haben.</p>
<p>Wenn wir erkennen, dass wir so nicht weiter mit unseren Kindern reden wollen und uns dazu entscheiden, eine Kommunikation zu wählen, die <strong>Respekt</strong>, <strong>Wertschätzung</strong>, Akzeptanz, Zuneigung, Verständnis uvm. beinhaltet, dann haben wir das größte Hindernis schon hinter uns. Denn wir fangen endlich an, all das, was sonst für immer dagewesen und normal angesehen wurde, zu hinterfragen und einen neuen Weg einzuschlagen, das zu einem Leben führt, das uns mit anderen <strong>verbindet</strong> anstatt uns von ihnen zu trennen.</p>
<p>Was für unlogische Sprüche von Erwachsenen an Kinder kennst du noch?<br />
</p>
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		<title>Tröstende Worte &#8211; Wie man richtig tröstet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jun 2018 22:18:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Momentan prasselt so viel auf mich ein, dass mir alles zu viel wird. Es scheint mich alles aus der Bahn zu werfen. Inmitten dieses ganzen Chaos‘ fiel mir auf, wie schwer es den Leuten fällt, auf mich zuzugehen, „richtig“ mit mir zu reden, mich zu verstehen, vielleicht sogar ein paar tröstende Worte zu finden. Deshalb ... <a title="Tröstende Worte &#8211; Wie man richtig tröstet" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/troestende-worte-wie-man-richtig-troestet/" aria-label="Mehr zu Tröstende Worte &#8211; Wie man richtig tröstet">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Momentan prasselt so viel auf mich ein, dass mir alles zu viel wird. Es scheint mich alles aus der Bahn zu werfen.</p>
<p>Inmitten dieses ganzen Chaos‘ fiel mir auf, wie schwer es den Leuten fällt, auf mich zuzugehen, „richtig“ mit mir zu reden, mich zu <strong>verstehen</strong>, vielleicht sogar ein paar <strong>tröstende Worte</strong> zu finden.</p>
<p>Deshalb gibt es heute einen Beitrag, wie du jemanden <strong>richtig trösten</strong> und ihr/ihm zur Seite stehen kannst, was du tun oder sagen könntest, und vor allem, was du unterlassen solltest.</p>
<p><span id="more-10584"></span></p>
<p></p>
<h2><strong>Tröstende Worte</strong></h2>
<p><strong>Babys</strong>, mitunter auch noch Kleinkinder, sind recht einfach zu trösten, wenn sie sich verletzt haben oder aus irgendeinem anderen Grund <strong>traurig</strong> sind. Sie brauchen dann ganz viel Nähe, der Liebestank muss wieder aufgefüllt werden, wie es so schön heißt. Stillen, kuscheln, streicheln, umarmen, im Arm wiegen, tragen, schunkeln, gut zureden &#8222;Ich bin da.&#8220;, vielleicht ein beruhigendes Lied singen &#8211; alles ganz wunderbare Methoden, damit sich ein Baby bzw. <strong>Kind</strong> wieder beruhigt.</p>
<p>Werden wir älter, bedarf es da schon mehr, als jemanden, der uns mal ganz fest in den Arm nimmt, damit alles wieder gut ist. Wir wollen auch <strong>verstanden</strong> und <strong>gesehen</strong> werden. Und das ist, wie ich zu meinem Bedauern feststellen musste, ziemlich selten zu finden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="pintbild aligncenter wp-image-10587" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/richtig-troeten-die-besten-tipps-kinder-erwachsene-richtig-zu-troesten.jpg" alt="Richtig tröten - Die besten Tipps, Kinder &amp; Erwachsene richtig zu trösten | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="801" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/richtig-troeten-die-besten-tipps-kinder-erwachsene-richtig-zu-troesten.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/richtig-troeten-die-besten-tipps-kinder-erwachsene-richtig-zu-troesten-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/richtig-troeten-die-besten-tipps-kinder-erwachsene-richtig-zu-troesten-287x430.jpg 287w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/richtig-troeten-die-besten-tipps-kinder-erwachsene-richtig-zu-troesten-454x680.jpg 454w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/richtig-troeten-die-besten-tipps-kinder-erwachsene-richtig-zu-troesten-33x50.jpg 33w" sizes="auto, (max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<h2>Das wird mir alles zu viel</h2>
<p>Erst vor Kurzem hatte ich einen <strong>Unfall</strong>. Bin ohnmächtig geworden und knallte mit dem Gesicht auf den Boden. Der ganze Weg vom Notruf bis zur Entlassung im Krankenhaus hat in mir tiefe Spuren hinterlassen.</p>
<p>Dann kam der Punkt, an dem ich begriff, dass ich meinen Zahn, vielleicht sogar noch mehr Zähne aufgrund des <strong>Traumas</strong> verlieren würde. Mir wurde mein <strong>Verlust</strong> jetzt erst so richtig bewusst und ich fing manchmal aus heiterem Himmel zu <strong>weinen</strong> an.</p>
<p>Ich merkte, dass mich in dieser Zeit kaum jemand gesehen und verstanden hat. Enttäuschung und das Gefühl von Einsamkeit machten sich breit.</p>
<p>Als wäre dieser Umstand noch nicht genug, hab ich’s jetzt wohl auch noch mit der Bandscheibe zu tun. Neben den seelischen <strong>Schmerzen</strong> kommen jetzt auch noch <strong>körperliche</strong> hinzu und ich sage mir: Das wird mir alles zu viel!</p>
<p>Ich wache auf und hoffe, es war alles nur ein Albtraum. Ein richtig beschissener Albtraum, der mir eine Höllenangst gemacht hat. Der jetzt aber zum Glück vorbei ist. Der mir sagt, dass ich das alles nur geträumt habe. Dass alles gut ist. Doch dann muss ich mir eingestehen: Das war kein <strong>Traum</strong>. Das ist <strong>Realität</strong>.</p>
<p>Und all die tröstenden Worte, die ich höre, die sind alle so <strong>falsch</strong>. Worte wie</p>
<ul>
<li>&#8222;Zum Glück ist dir nichts Schlimmeres passiert.&#8220;</li>
<li>&#8222;Sei nicht traurig.&#8220;</li>
<li>&#8222;Das wird wieder.&#8220;</li>
<li>&#8222;Jetzt kannst du traurig sein. Später wirst du drüber lachen.&#8220;</li>
<li>&#8222;Du schaffst das. Du bist stark. Du bist so tapfer.&#8220;</li>
<li>&#8222;Man kann den Kostenvoranschlag bei (&#8230;) einreichen, dann machen dir die Ärzte ein Angebot.&#8220;</li>
<li>&#8222;Du bist mega taff. ne harte Huss. n zähes Gemüse. Ich bin mega beeindruckt, wie du (&#8230;).&#8220;</li>
<li>&#8222;Du wirst die bestmögliche Behandlung bekommen, damit du dich wieder wohl fühlst.&#8220;</li>
</ul>
<p>Obwohl sich einige Sätze für dich vielleicht <strong>aufbauend</strong> und <strong>tröstend</strong> anhören, waren sie in meinen Augen völlig fehl am Platz. Woran lag das?</p>
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</div></p>
<h2><strong>Nicht verstanden</strong></h2>
<p>Es ist, als würde niemand meinen Schmerz sehen. Als würde das, was mir passiert ist, sogar heruntergespielt werden. „Zum Glück ist <strong>nichts Schlimmeres</strong> passiert.“ hört sich für mich so an, als sei das, was geschehen ist, für andere nicht so wild gewesen.</p>
<p>Mir kommt es vor, als würde jede/r versuchen, nur schnell alles <strong>in Ordnung</strong> bringen zu wollen, in der Hoffnung, dass dann alles wieder wie vorher ist. Schnell vergessen, Blick nach vorn, an die Zukunft denken und einfach weitermachen wie bisher. Als würden sie ein Pflaster über eine Wunde kleben wollen, damit alles wieder normal sein kann. Aber so funktioniert das nicht, wenn man trauert.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-5932 size-full" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-familie-beim-essen.jpg" alt="Familie beim Essen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-familie-beim-essen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-familie-beim-essen-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-familie-beim-essen-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Denn da sind <strong>zwei Wunden</strong>. Die eine ist jetzt vom Pflaster bedeckt und kaschiert. Und die andere hat man gar nicht erst zu Gesicht bekommen, denn die blutet still und leise vor sich hin, ohne dass sie jemals genauer angesehen wurde.</p>
<h2><strong>Die unsichtbare Wunde</strong></h2>
<p>Die Wunde reißt auf, als ich aufwache und überall dieses <strong>Blut</strong> auf dem Boden sehe, mein Kind nach mir ruft, ich in meiner Verwirrtheit funktionieren und organisieren muss, den <strong>Notruf</strong> wähle, Sachen packe und mein Kind mitnehme, um auf den Krankenwagen zu warten.</p>
<p>Sie scheint gestillt zu werden, als mein Mann nach Hause kommt und der Notarzt eintrifft, doch als mir die Sanitäter sagen, dass meine Zähne abgebrochen sind, meine Nase evtl. auch noch gebrochen ist, ich eine Halskrause umgelegt bekomme, weil sie nicht wissen, ob ein Halswirbel verletzt ist, da reißt sie weiter auf.</p>
<p>Die Wunde schmerzt, als ich im <strong>Krankenhaus</strong> wie ein Paket abgeliefert werde, es mir unendlich schlecht geht und alle an mir vorbeilaufen und ich einfach warten muss, bis sich jemand um mich kümmert. Ich fühle mich unwichtig, wertlos, wie eine Nummer, ohne Identität, ohne jemanden an meiner Seite, der mich lieb hat. <strong>Allein</strong> gelassen,</p>
<p>Mir fällt auf, dass es kaum Zeit für ein intensives Gespräch gibt, wie es mir geht, wie ich mich fühle. Einstudiertes Mitgefühl, <strong>übergriffiges</strong> Verhalten und <strong>Überforderung</strong> scheinen hier dagegen zum Alltag zu gehören.</p>
<p>Dann stehen weitere Untersuchungen an, weil es mir immer schlechter geht. Gehirnerschütterung? Oder noch schlimmer? Ich hab <strong>Angst</strong>, dass mein Gesicht mein geringstes Problem ist.</p>
<p>Die Patienten drumherum nörgeln und sabotieren ihre eigenen Untersuchungen, das Personal ist genervt, weil sie jetzt die bereits erledigten Aufgaben wiederholen müssen. Noch weniger Zeit für andere Dinge, z.B. den anderen Patient*innen das mehrmals erbetene Wasser oder Telefon zu holen. Piepende Apparate, grelles Licht, klingelnde Telefone, Menschen unterhalten sich über belanglosen Scheiß, der in mir einen unbändigen Brechreiz hervorruft.</p>
<p>Dieses ganze System, dass die Arbeit der Rettungssanitäter nur bis zum Krankenhaus geht und dort endet, das Personal halslos <strong>überfordert</strong> und <strong>gestresst</strong> ist, Patient*innen mitunter den ganzen Tag auf jemanden warten, die/der sich ihrer annimmt, immer mehr Notfälle reinkommen, aber nicht mehr Hilfe, all diese <strong>Not</strong> überall, ich werde schier wahnsinnig.</p>
<p>Und dann darf ich endlich nach Hause. Schnell wird mir das Pflaster vom Zugang von der Haut abgerissen mit irgendeinem &#8222;Hab dich nicht so&#8220;-Spruch. Bloß schnell weg hier.</p>
<p></p>
<h3>Die unbehandelte, unsichtbare Wunde</h3>
<p>Bei den nachbehandelnden Ärzt*innen wird die Wunde aber einfach nicht besser, niemand <strong>kümmert</strong> sich um sie. Alle sagen, wie tapfer und mutig und stark ich doch sei, wie gut ich das mache. Dass <strong>alles gut</strong> sei. Sie betrauern meinen Verlust, aber nicht so, wie ich es brauche. In der Familie versuchen es einige mit Witzen, das geht total nach hinten los.</p>
<p>Allmählich denke ich selber, dass es nicht so schlimm war. Die Schiene, die ich übergangsweise tragen soll, fällt nicht auf. Es sieht tatsächlich so aus, als sei nie etwas passiert. Alles schön <strong>kaschiert</strong>.</p>
<p>Doch dann nehme ich das Teil ab, um es zu säubern, und sehe ES. Ich höre ES. Ich geh mit meinen Rückenschmerzen zum Arzt und er nimmt mir meine Hoffnung, dass es nur harmlose Rückenschmerzen sind, die man mit etwas Tapen wieder in den Griff bekommt. Und dann wird mir mit einem Mal klar, dass nichts „wieder wird“. &#8217;n Scheiß wird wieder!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10593" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/trauriges-kind-lehnt-an-einer-wand.jpg" alt="Trauriges Kind lehnt an einer Wand" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/trauriges-kind-lehnt-an-einer-wand.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/trauriges-kind-lehnt-an-einer-wand-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/trauriges-kind-lehnt-an-einer-wand-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2><strong>Wie du richtig trösten kannst</strong></h2>
<p>Genau an dieser Stelle wirst du wahrscheinlich erkennen, warum es so <strong>schwer</strong> ist, die richtigen Worte zu finden, um jemanden zu trösten. Weil die Wunde <strong>tiefer</strong> ist, als sie erscheint. Weil es der/dem Betroffenen um etwas ganz anderes geht, als du vielleicht denkst. Weil viele einfach selber nicht wissen, wie man jemanden richtig tröstet, weil sie selber nie richtig <strong>getröstet</strong> wurden. Weil manchmal einfach zu viel auf einen einprasselt, womit man nicht klarkommt. Man ist schlichtweg überfordert und weiß nicht, wie man mit diesem ganzen <strong>Ballast</strong> zurechtkommen soll.</p>
<p>Hier also ein paar <strong>Tipps</strong>, was du beim Trösten tun bzw. nicht tun solltest:</p>
<p><div id='c3105_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
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<h3><strong>Zeig Verständnis, nimm sie/ihn ernst</strong></h3>
<p>Egal, ob es sich um einen Unfall, einen <strong>Streit</strong>, eine Trennung oder die Verarbeitung eines Verlustes handelt, ein Kind hingefallen oder „nur“ traurig ist, weil die Sonne untergegangen ist oder was auch immer: Du solltest die Person mit ihren <strong>Gefühlen</strong> und Bedürfnissen immer <strong>ernst nehmen</strong>.</p>
<p>Egal, um was es sich handelt und egal, ob es von außen <strong>nicht so schlimm</strong> aussieht, denk an die unsichtbare Wunde. Für andere ist es sehr wohl tragisch, und das sollte unbedingt ernst genommen werden. Folgendes solltest du auf jeden Fall <strong>vermeiden</strong>:</p>
<ul>
<li><strong>Aufmunterungsversuche</strong>, wie z.B. kitzeln oder Witze machen</li>
<li><strong>Ablenkungen</strong> jeglicher Art, wie die o.g. Aufmunterungsversuche, aber auch Kinobesuche, einen saufen gehen oder Party machen wollen usw.</li>
<li><strong>Motivationssprüche</strong>, wie &#8222;Sei stark.&#8220;, &#8222;Du schaffst das.&#8220;, &#8222;Du muss jetzt tapfer sein.&#8220;</li>
<li>Von sich selber erzählen, wie &#8222;Ich weiß, wie du dich fühlst, bei mir war das so: (…).&#8220;</li>
<li><strong>Trivialisierungen</strong>, wie &#8222;Zum Glück ist dir nichts Schlimmeres passiert.&#8220;, &#8222;Besser als&#8230;&#8220;</li>
<li><strong>Floskeln</strong>, wie &#8222;Die Zeit heilt alle Wunden.&#8220;, &#8222;Alles wird gut.&#8220;, &#8222;Später wirst Du dankbar sein.&#8220;, &#8222;Das wird wieder.&#8220;</li>
<li>Tipps und <strong>Ratschläge</strong> jeglicher Art, außer, es wurde ausdrücklich darum gebeten</li>
<li>Verurteilungen, <strong>Beschuldigungen</strong>, wie &#8222;Was musstest du auch&#8230;?&#8220;, &#8222;Ich hab&#8217;s dir ja gleich gesagt, aber du&#8230;&#8220;</li>
</ul>
<p>Ziemlich viel, was man lieber lassen sollte, aber alles hat einen Grund. Absolute Priorität ist, dass sich die/der Trauernde <strong>verletzbar</strong> zeigen darf.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10595" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/kind-weint-in-den-armen-seiner-mutter.jpg" alt="Kind weint in den Armen seiner Mutter" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/kind-weint-in-den-armen-seiner-mutter.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/kind-weint-in-den-armen-seiner-mutter-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/kind-weint-in-den-armen-seiner-mutter-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Es geht nicht darum, stark oder tapfer zu sein oder optimistisch in die Zukunft zu blicken, sondern darum, sich fallen lassen zu können und aufgefangen zu werden. Es geht darum, den Schmerz voll und ganz <strong>zuzulassen</strong> und von seinen Mitmenschen gesehen und <strong>gehört</strong> zu werden. Sämtliche o.g. Versuche lenken bloß vom eigentlichen Problem ab, man <strong>verdeckt</strong> es einfach, statt es sich näher anzusehen, was zu noch mehr (inneren) Verletzungen führt, weil man sich einfach nicht <strong>gesehen</strong> fühlt.</p>
<p>Wenn du dir nicht sicher bist, ob jetzt ein Ratschlag gut käme, dann stell dir einfach vor, dass du die- bzw. derjenige bist, die/der gerade total frustriert ist. Was würde dir helfen? Was bräuchtest du? Was würde dir überhaupt nicht helfen? Wenn du dir diese Fragen stellst, wirst du schnell herausfinden, ob ein Tipp in dieser Situation wirklich hilfreich oder eher schädlich wäre.</p>
<p><div id='c6985_31_19' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h3><strong>Sei ehrlich</strong></h3>
<p>Es ist gar nicht so selten, dass die Leute lieber einen Bogen um trauernde Menschen machen. Sie wollen ihnen eigentlich Raum und Zeit geben, wollen sie nicht bedrängen. Sie reden mit allen anderen über den <strong>Vorfall</strong>, nur nicht mit den Menschen, denen es passiert ist. Sie sind <strong>unsicher</strong>, was der Person gut täte, also lassen sie es lieber ganz, um bloß nichts falsch zu machen. Doch gerade dieser Weg ist oft der verletzendste.</p>
<p>Ich für meinen Teil fand dieses Verhalten zumindest verletzend. Statt mit mir zu reden, war mein Mann ständig am Telefonieren und Schreiben und Erzählen, wie es mir geht, was jetzt ansteht usw.</p>
<p>Mit einigen aus meiner Familie wollte ich tatsächlich nicht sprechen, das sagte ich auch so, aber ich wollte nicht, dass mich die anderen wie eine zerbrechliche Puppe behandeln und mit mir nur noch über einen Dritten <strong>kommunizieren</strong>. Besser wäre es gewesen, <strong>ehrlich</strong> und <strong>klar</strong> mit mir zu reden, was ich brauche.</p>
<p>Wenn du also unsicher bist, was du jetzt für die Person tun kannst, dann sei doch lieber ehrlich und red mit ihr darüber, statt dein Gedankenkarussell anzuschmeißen und dir auszumalen, was sie wohl angeblich möchte bzw. nicht möchte, so vermeidest du Missverständnisse.</p>
<h3><strong>Bleib im Jetzt</strong></h3>
<p>Manche trösten gern darüber hinweg, dass es ja bald besser wird, dass es dann alles wieder gut sein wird, dass man vielleicht sogar irgendwann mal drüber <strong>lachen</strong> kann.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7309" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/mutter-schaut-kind-auf-augenhoehe-an.jpg" alt="Mutter schaut Kind auf Augenhöhe an" width="679" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/mutter-schaut-kind-auf-augenhoehe-an.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/mutter-schaut-kind-auf-augenhoehe-an-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>Mir persönlich bringen solche Worte nichts, so lieb sie gemeint sein mögen. Denn ich brauche JETZT jemandem, der sich mit mir befasst und für mich da ist. Ich will mich nicht mit der <strong>Zukunft</strong> beschäftigen, denn ich komme ja nicht mal mit der <strong>Gegenwart</strong> klar!</p>
<p>Vielleicht werde ich wirklich mal drüber lachen können, keine Ahnung, weiß ich nicht, ist ja jetzt noch nicht eingetroffen. Aber jetzt, in diesem Moment, bin ich unendlich traurig und will <strong>trauern</strong> dürfen, will wissen, dass da jemand ist, der mich noch liebt und mich versteht und für mich da ist.</p>
<p>Statt also von der Zukunft zu reden und Optimismus zu zeigen, kümmer dich doch erstmal um die Gegenwart.</p>
<p></p>
<h3><strong>Aktives Zuhören</strong></h3>
<p>Alles schön und gut, was man nicht tun soll, aber wie kann man denn &#8222;richtig&#8220; trösten und jemanden begleiten? Gibt es das überhaupt: Richtig trösten? In meinen Augen, ja, und zwar mithilfe des aktiven Zuhörens, eine wirklich wunderbare und einfache Methode, damit sich dein Gegenüber <strong>verstanden</strong> fühlt.</p>
<p>Im Grunde genommen geht es beim aktiven Zuhören darum, seine <strong>Aufmerksamkeit</strong> voll und ganz der/m Gesprächspartner*in zu widmen, das Gesprochene wiederzugeben oder kurz zusammenzufassen, sowohl durch <strong>verbale</strong> als auch <strong>nonverbale</strong> Techniken.</p>
<p>Lass dich von nichts ablenken, nimm dir <strong>Zeit</strong> für ein intensives Gespräch, schau nicht aus dem Fenster, auf die Uhr, das Telefon oder womit du dich gerade beschäftigt hast, halte stattdessen <strong>Augenkontakt</strong>. Zeige, dass du verstehst und zuhörst, indem du nickst, kurze Äußerungen von dir gibst, aber nicht unterbrichst (wie z.B. „Ich verstehe.“ usw.), wiederhole das Gesagte, spiegele die Gefühle, frage nach, fasse kurz zusammen, lass auch gern mal längere Pausen zu.</p>
<p>Ein Beispiel für <strong>aktives Zuhören</strong> kannst du dir gern im unteren YouTube Video ansehen. Ich finde, mit Videos kann man das aktive Zuhören besser erklären als mit bloßen Worten.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/xgAogY-iIQI?rel=0&amp;controls=0&amp;showinfo=0" width="680" height="383" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3><strong>GFK – gewaltfreie Kommunikation</strong></h3>
<p>Eine weitere Methode, die allerdings sehr viel Übung erfordert und außerdem voraussetzt, dass du selber mit dir <strong>empathisch</strong> umgehst, bevor du jemanden Empathie entgegenbringen kannst, ist GFK, die <strong>gewaltfreie Kommunikation</strong>, die mich wie kein anderes Thema so fasziniert und mir so viel gegeben hat. Ich liebe <strong>GFK</strong>!</p>
<p>Da GFK jedoch ein sehr umfangreiches Thema ist, möchte ich es gern in einem gesonderten Beitrag erörtern. So viel kann ich dir aber schon verraten: Bei der GFK geht es darum, sich mit jemandem empathisch zu verbinden, um herauszufinden, welche Gefühle und Bedürfnisse sich in der- bzw. demjenigen gemeldet haben, als ein bestimmtes <strong>Ereignis</strong> eintraf, das als Auslöser identifiziert werden kann.</p>
<p>Mit GFK schaut man also ganz genau hinter einen <strong>Auslöser</strong>, um herauszufinden, was da in einem Menschen gerade lebendig war.</p>
<p>Wenn du mehr über GFK erfahren willst, dann kann ich dir das Hörbuch &#8222;<a href="https://amzn.to/2yWgfcf" target="_blank" rel="nofollow noopener">Gewaltfreie Kommunikation: Eine Sprache des Lebens &#8211; erweiterte Neuausgabe</a>&#8222;* von Marshall B. Rosenberg empfehlen, allerdings lege ich dir nahe, auf jeden Fall auch mal einen Kurs mitzumachen, ich zumindest verinnerliche Inhalte auf diese Art und Weise besser und präge sie mir leichter ein.</p>
<div class="produktbox-wrapper">
<div class="produktbox-titel"><i class="fa fa-heart"></i>Meine Empfehlung für dich</div>
<p>
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<div class="aawp-product aawp-product--horizontal aawp-product--inline-info"  data-aawp-product-id="B06Y344M31" data-aawp-product-title="Gewaltfreie Kommunikation  Eine Sprache des Lebens - erweiterte Neuausgabe">

    
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            Gewaltfreie Kommunikation: Eine Sprache des Lebens - erweiterte Neuausgabe*        </a>
        <div class="aawp-product__description">
            <ul><li>Marshall B. Rosenberg (Autor) - Markus Hoffmann, Joachim Schönfeld, Ulrike Hübschmann (Sprecher)</li></ul>        </div>
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</p></div>
<p>Ansonsten kann ich dir auch aus vollem Herzen die <a href="http://www.caecilie-boehmig.de/gewaltfreie-kommunikation/" target="_blank" rel="noopener">GFK <strong>Übungsgruppe</strong></a> empfehlen, in die ich persönlich sehr, sehr gern gehe, da konnte ich schon viel lernen, viel mitnehmen, mir wurde in dieser Gruppe wie in keiner anderen so viel gegeben, es ist wirklich eine absolute Herzensempfehlung von mir an dich, wenn du GFK <strong>üben</strong> möchtest, egal, ob du jemanden <strong>begleiten</strong> oder selber begleitet werden willst.</p>
<h3><strong>Sei da und h</strong><strong>alte es aus</strong></h3>
<p>Selbst, wenn es dir nicht gelingen sollte, die richtigen Worte zu finden, dann sei einfach <strong>ehrlich</strong>. So erging es auch meinem Mann. Alles, was er sagte, war falsch oder brachte mich nur noch mehr zum Weinen.</p>
<p>Irgendwann meinte er dann:&#8220;Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll, damit ich dich trösten kann. Ich bin für dich da.&#8220;</p>
<p>Und das war es. Da war einfach jemand, der sagt: &#8222;Ich bin mir unsicher, was ich sagen soll. Ich weiß nicht weiter. Aber ich bin da.&#8220;. Kein Blabla, keine Floskeln, kein Zukunftsgelaber oder sonstwas. Einfach authentisch und mit der Botschaft: Was du auch brauchst, ich bin für dich da. Ich weiß zwar grad selber nicht, wie ich helfen kann, aber wir stehen das gemeinsam durch. Du bist nicht allein.</p>
<p>Viel konnte mein Mann während dieser <strong>Trauerphase</strong> nicht machen. Ich musste so viel weinen, dachte, es sei vorüber, und brach dann wieder in einen heftigen Heulkrampf aus.</p>
<p>Doch mein Mann ging nicht weg, blieb da, hielt mich, schwieg und hielt es einfach aus. Zwischendurch war mir das sogar etwas lästig, dann brauchte ich eine kurze Pause, aber im Nachhinein war es genau das Richtige, dass er mir zwar den Raum gab, den ich zwischendurch brauchte, aber mir immer wieder signalisierte: <strong>Ich bin da</strong>. Du bist nicht allein.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10608" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/frau-wird-in-armen-einer-freundin-getroestet.jpg" alt="Frau wird in Armen einer Freundin getröstet" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/frau-wird-in-armen-einer-freundin-getroestet.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/frau-wird-in-armen-einer-freundin-getroestet-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/frau-wird-in-armen-einer-freundin-getroestet-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3><strong>Akzeptiere sie/ihn</strong></h3>
<p>Was auch helfen kann: Den Menschen vor dir so zu <strong>akzeptieren</strong>, wie er ist.</p>
<p>Mein Sohn (3 Jahre) begleitete mich z.B. zum Zahnarzt, weil ich eine Schiene für die Übergangszeit bekommen sollte. Leider war die kaputt, weshalb ich weiter als zahnlose Minka rumlaufen musste. Das erklärte ich meinem Sohn, woraufhin er mich bat, meinen Mund aufzumachen. Er hielt mein Gesicht mit seinen kleinen, weichen Händen, schaute in meinen Mund und sagte nichts. Es war keine Trauer, kein Ekel, da war einfach keinerlei <strong>Bewertung</strong> in seinem Blick. &#8222;Lass uns zum Spielplatz gehen.&#8220;, schlug er vor.</p>
<p>&#8222;Ich liebe dich auch ohne Zahn.&#8220; &#8211; zumindest deutete ich diesen stillen Moment so. Ich fand diese Geste echt süß, hat sie mir doch gezeigt, dass mein Sohn mich auch so <strong>liebt</strong>. Das hat mir viel <strong>Kraft</strong> gegeben, weil ich mich dadurch einfach geliebt fühlte.</p>
<p>Und dann gab es da noch ein paar fremde Kinder auf dem Spielplatz, die mich trotz meines Makels ganz normal behandelten, sich mit mir wie mit jedem anderen unterhielten und mit mir spielten und mir zeigten, dass ich auch mit diesem Verlust ein vollwertiger Mensch bin und mich nicht schämen brauche.</p>
<p>Es war zwar schade, was ich verloren und erlebt hatte, aber ICH war ok, ich wurde nicht wie eine Aussätzige behandelt. Diese <strong>Akzeptanz</strong> von außen ließ mich ruhiger werden und war reiner Balsam für die Seele.</p>
<h2><strong>Fazit</strong></h2>
<p>Du kannst viel <strong>falsch</strong> machen, wenn du versuchst, jemanden in seiner Trauer zu begleiten. Dazu zählen jegliche Versuche der Aufmunterung und Ablenkung sowie Floskeln, Motivationssprüche, Zukunftsgelaber, Heuchelei, Vergleiche, Trivialisierungen sowie Verurteilungen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10602" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/kind-schaut-mit-verschraenkten-armen-aergerlich-zu-veraergerter-mutter.jpg" alt="Kind schaut mit verschränkten Armen ärgerlich zu verärgerter Mutter" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/kind-schaut-mit-verschraenkten-armen-aergerlich-zu-veraergerter-mutter.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/kind-schaut-mit-verschraenkten-armen-aergerlich-zu-veraergerter-mutter-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/kind-schaut-mit-verschraenkten-armen-aergerlich-zu-veraergerter-mutter-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Die <strong>beste Methode</strong>, jemanden zu trösten, indem er sich voll und ganz gesehen und gehört fühlt, besteht darin, einfach da zu sein, die Person aufzufangen und gemeinsam mit ihr den Schmerz zu bewältigen, am Besten durch aktives Zuhören und die gewaltfreie Kommunikation (GFK).</p>
<p>Wie du siehst, geht es also nicht darum, großartige Reden vorzubereiten, ausgefallene Ablenkungs- und Aufmunterungsmanöver zu starten oder mit <strong>Tipps</strong> und <strong>Ratschlägen</strong> um dich zu werfen, denn die sind absolut nicht hilfreich.</p>
<p><strong>Ausnahmen</strong> bestätigen die Regel. Wenn gewünscht, ist eine Umarmung, ein Tipp oder ein eigener Erfahrungsbericht in Ordnung, du solltest aber unbedingt darauf warten, dass die Person dich unaufgefordert darum <strong>bittet</strong>.</p>
<p>Wenn du nicht weißt, wie du mit der Situation umgehen sollst, sei lieber ehrlich, geh hin und sag es einfach, statt dich aus Angst fernzuhalten, denn das kann die/der Trauernde als sehr verletzend empfinden, weil sie/er sich dadurch wie ein/e Aussätzige/r fühlt.</p>
<p>Was hilft dir, wenn du total deprimiert bist?<br />
</p>
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		<title>12 von 12 &#8211; Juli 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jul 2017 21:23:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[12 von 12]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute wollte ich mich nach 2 Jahren endlich mal wieder allein (ohne Kind) mit meinen Freundinnen treffen. Wie dieser Tag so lief, erfährst du in 12 Bildern. 12 von 12 &#8211; Juli 2017 Wir werden alle vom liebevollen Dröhnen des Rasenmähers auf dem Hof geweckt. Der kleine Mann hilft sich erstmal mit einem Schlückchen Milch ... <a title="12 von 12 &#8211; Juli 2017" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/12-von-12-juli-2017/" aria-label="Mehr zu 12 von 12 &#8211; Juli 2017">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute wollte ich mich nach 2 Jahren endlich mal wieder allein (ohne Kind) mit meinen <strong>Freundinnen</strong> treffen.</p>
<p>Wie dieser Tag so lief, erfährst du in 12 Bildern.</p>
<p><span id="more-6109"></span><div id='c4272_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>12 von 12 &#8211; Juli 2017</h2>
<p>Wir werden alle vom liebevollen <strong>Dröhnen</strong> des Rasenmähers auf dem Hof geweckt. Der kleine Mann hilft sich erstmal mit einem Schlückchen Milch über den Lärm hinweg.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6111" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-im-familienbett.jpg" alt="12 von 12 - Juli 2017 - Mutter stillt Kind im Familienbett" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-im-familienbett.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-im-familienbett-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-im-familienbett-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Dann gibt&#8217;s statt Frühstück erstmal&#8217;ne ordentliche Portion <strong>Spiiiiiiiiiieleeeeeeeeen</strong>!!! Und zwischendurch &#8211; natürlich &#8211; Mültsch!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6112" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-neben-bausteinen.jpg" alt="12 von 12 - Juli 2017 - Mutter stillt Kind neben Bausteinen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-neben-bausteinen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-neben-bausteinen-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-neben-bausteinen-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Irgendwann bin ich dann aber sowas von ausgelutscht, dass ich erstmal selber zu Kräften kommen muss. Also <strong>Frühstück</strong> machen! Leckeres Müsli! Und der kleine Mann&#8230; ach, sieh selbst&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6118" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-bei-der-zubereitung-des-fruehstuecks.jpg" alt="12 von 12 - Juli 2017 - Mutter stillt Kind bei der Zubereitung des Frühstücks" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-bei-der-zubereitung-des-fruehstuecks.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-bei-der-zubereitung-des-fruehstuecks-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-bei-der-zubereitung-des-fruehstuecks-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Der kleine Mann will zum Frühstück kein Müsli. Er haut seine Zähne lieber in&#8230; na???&#8230; in einen <strong>Maiskolben</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6116" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-kind-isst-maiskolben.jpg" alt="12 von 12 - Juli 2017 - Kind isst Maiskolben" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-kind-isst-maiskolben.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-kind-isst-maiskolben-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-kind-isst-maiskolben-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p><strong>Zähneputzen</strong> muss auch noch sein. Was der kleine Mann macht? Joah, der trinkt gerade Milch&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6115" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-beim-zaehneputzen.jpg" alt="12 von 12 - Juli 2017 - Mutter stillt Kind beim Zähneputzen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-beim-zaehneputzen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-beim-zaehneputzen-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-beim-zaehneputzen-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Dann schauen wir ein wenig auf dem Tablet. Ich bereite den kleinen Mann darauf vor, dass Tanja, seine <strong>Babysitterin</strong>, heute kommen wird. Er freut sich. Über die Nachricht, dass ich heute mal ein paar Freundinnen treffen und weg sein werde, ist er weniger begeistert.</p>
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<p>Dann hat der kleine Mann &#8211; wie seit einigen Tagen &#8211; Bock auf Pfannkuchen. Ei, Hafermilch, Mehl und Olivenöl &#8211; mehr braucht&#8217;s dafür nicht. Außer vielleicht noch etwas MuMi. Aber nicht für die <strong>Pfannkuchen</strong>&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6113" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-beim-pfannkuchenbraten.jpg" alt="12 von 12 - Juli 2017 - Mutter stillt Kind beim Pfannkuchenbraten" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-beim-pfannkuchenbraten.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-beim-pfannkuchenbraten-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-beim-pfannkuchenbraten-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Nach dem ersten gebratenen Pfannkuchen hat der kleine Mann keinen <strong>Bock</strong> mehr und verdünnisiert sich. Ich steh allein in der Küche und mach die restlichen Pfannkuchen fertig, während mein Kind vom Wohnzimmer aus nach mir ruft. Zum Glück ist Papa auch noch da&#8230;</p>
<p>Dann lesen wir <strong>Bücher</strong>&#8230; und stillen&#8230; und spielen&#8230; und stillen&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6114" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-neben-buch.jpg" alt="12 von 12 - Juli 2017 - Mutter stillt Kind neben Buch" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-neben-buch.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-neben-buch-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-neben-buch-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Irgendwann wird der kleine Mann müde. Zeit für den <strong>Mittagsschlaf</strong>. Und ein Schlückchen Milch&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6117" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-im-familienbett-zu-mittagsschlaf.jpg" alt="12 von 12 - Juli 2017 - Mutter stillt Kind im Familienbett zu Mittagsschlaf" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-im-familienbett-zu-mittagsschlaf.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-im-familienbett-zu-mittagsschlaf-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-im-familienbett-zu-mittagsschlaf-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Jetzt kommt der schwierige Part &#8211; Verabschiedung</h2>
<p>Dann kommt die Babysitterin und wird herzlich begrüßt. Der kleine Mann will, dass ich noch mit ihm spiele. Solange ich noch nicht los muss, bin ich also für ihn da. Wir machen Kissenschlachten und verbuddeln den Kleinen unter Kissen und Decken.</p>
<p>So vergeht eine ganze Weile. Bis ich dann irgendwann nur noch eine halbe Stunde Zeit habe. Dann noch eine Viertelstunde. Und mich der kleine Mann die ganze Zeit über nicht gehen lässt.</p>
<p>Ich lasse mir <strong>Zeit</strong>. Nehme ihn hoch. Stille ihn. Rede mit ihm. Dass ich wiederkommen werde. Was er solange machen möchte. Das bringt ihn wieder zum Lachen und er geht weg von mir. Aber sobald es ans Verabschieden geht&#8230; Keine Chance.</p>
<p>Irgendwann kommen wir auf ein U-Boot zu sprechen. Ich soll nach einem U-Boot Ausschau halten, meint der kleine Mann zu mir. Alles klar, mach ich. Und du, kleiner Mann, suchst auch nach einem U-Boot. Wenn wir uns dann heute Abend sehen, zeigen wir uns die U-Boote.</p>
<p>Nachdem ich eine halbe Stunde zu spät bin, verabschiede ich mich und gehe. Mein Mann und die Babysitterin trösten den kleinen Mann. Ich stehe da so mitten im Flur und warte kurz. Als ich mich auf den Weg mache, sehe ich, dass die Nachbarn ihre Türe offen stehen haben. Wenn die mir jetzt mit irgendeinem Spruch kommen&#8230; Dann kann ich für nix mehr garantieren.</p>
<p>2 Jahre. <strong>Einmal</strong> mit Freundinnen treffen. Sonst immer mit Kind. Heute einfach mal ohne. Einmal. Das muss doch mal drin sein oder? Aber während ich so im Auto sitze, denke ich ganz anders darüber. Mir ist mulmig und ich fühle mich scheiße und schlecht.</p>
<p></p>
<h2>Karma</h2>
<p>Und dann holt mich das Karma ein!</p>
<p>Das <strong>Wetter</strong>? Hinreißend regnerisch! Nix mit Eis schlecken im Café, während wir uns die Sonne auf den Pelz brennen lassen. Stattdessen watscheln wir in Regenmontur bekleidet durch strömenden Regen und quatschen. Zumindest halten meine neuen Gummistiefel. Im Gegensatz zur Regenjacke. Ich bin pitschenass unten drunter.</p>
<p>Großartig etwas <strong>unternehmen</strong>? Nüscht! Freundinnen haben keine Kohle und wollen nix ausgeben. Läuft&#8230;</p>
<p>Unterwegs bastel ich aus gefundenen Sachen ein U-Boot. Außerordentlich begeistert davon bin ich aber nicht. Also gehen wir noch in ein Geschäft und besorgen ein RICHTIGES U-Boot.</p>
<p>Nach etwa einer Stunde (!) verabschieden wir uns wieder. Ich hatte mir das Treffen ein klein wenig anders vorgestellt. Länger irgendwie&#8230; Aber gut. Wird ja nicht das letzte Mal gewesen sein.</p>
<p>Also ab ins Auto und nach Hause. Navi? Hat keinen Empfang. Ich gurke also irgendwo in den Gassen umher. Bin immer noch mit den Gedanken bei meinem Sohn. Und stehe plötzlich einem Taxi gegenüber, dem ich die <strong>Vorfahrt</strong> genommen habe. Ja und dann lassen sich natürlich alle immer so schön aus über einen, wenn sie so richtig in Fahrt sind. Das fehlte mir gerade noch. Jaja, zeig mir, dass ich einen Vogel habe&#8230; Weiter geht die Fahrt&#8230;</p>
<p>Dann fahre ich allen hinter mir wohl zu langsam und werde mit einem ohrenbetäubenden Brummen überholt. Dann nehme ich nochmal jemandem die Vorfahrt. Ich bin so durch den Wind, dass ich mir merke:</p>
<blockquote><p>NIE WIEDER IN SOLCHEN GEMÜTSZUSTÄNDEN AUTO FAHREN!</p></blockquote>
<p>Gleich da! Noch eine einzige Ampel! Aber irgendwie wird die nicht grün&#8230; <strong>Musik</strong> während der Autofahrt? Mehr als bescheiden! Ich schalte und schalte und warte und warte. Diese verfluchte Ampel will nicht grün werden! Warum dürfen alle fahren, nur ich nicht?! Dein Ernst?!</p>
<p>Irgendwann ist dann ein Autofahrer so lieb, mich darauf hinzuweisen, dass ich zu weit von der <strong>Ampel</strong> entfernt stehe. Ich solle weiter vorfahren, dann würden die Sensoren auch schnallen, dass da ein Auto steht. Sonst stehe ich da noch bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag.</p>
<p>Als dieser Fehler also behoben ist, heißt es noch zweimal abbiegen und: Endlich zu Hause.</p>
<p><div id='c1496_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
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<h2>Daheim geht&#8217;s weiter</h2>
<p>Zu Hause angekommen. Ich bereite mich darauf vor, den kompletten restlichen Tag vereinnahmt zu werden. Stattdessen spendiert mir der kleine Mann ein Glas <strong>Hafermilch</strong> und spielt in meiner Nähe weiter. Trinkt auch kurz Milch. Wir genießen beide unsere Milch. Lecker!</p>
<p><div id='c4281_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
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<p>Ich erzähle allen von meinem beschissenen Tag. Im Umkehrschluss berichten sie, dass es bei Oliver, nachdem er sich richtig ausweinen durfte, auch gut war. Sie spielten dann in Ruhe und es gab keine Triggermomente.</p>
<p>Dann zeigte ich dem kleinen Mann das <strong>U-Boot</strong>, das ich draußen gebastelt hatte. Das fand er lustig.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6123" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-selbst-gebasteltes-u-boot.jpg" alt="12 von 12 - Juli 2017 - selbst gebasteltes U-Boot" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-selbst-gebasteltes-u-boot.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-selbst-gebasteltes-u-boot-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-selbst-gebasteltes-u-boot-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Und dann zeigte ich ihm das gekaufte <a href="http://amzn.to/2tK8y4h" target="_blank" rel="nofollow noopener">U-Boot</a>*. Das fand er ein klitzekleines bisschen cooler&#8230; Okay, er war total aus dem Häuschen und baute es zusammen mit Papa auf. Der war übrigens auch total von den Socken. Dann musste es natürlich sofort in die <strong>Wanne</strong> damit gehen. Ich leistete dem kleinen Mann Gesellschaft. Echt cooles Teil! Muss ich ja mal sagen!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6122" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-playmobil-u-boot.jpg" alt="12 von 12 - Juli 2017 - Playmobil U-Boot" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-playmobil-u-boot.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-playmobil-u-boot-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-playmobil-u-boot-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Und irgendwann musste ich dann mal langsam anfangen, den Beitrag zu <strong>schreiben</strong>. Wer mir wohl dabei Gesellschaft leistete?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6124" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-bei-der-arbeit-am-computer.jpg" alt="12 von 12 - Juli 2017 - Mutter stillt Kind bei der Arbeit am Computer" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-bei-der-arbeit-am-computer.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-bei-der-arbeit-am-computer-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-bei-der-arbeit-am-computer-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Der Tag nähert sich dem Ende. Zeit für&#8217;s Bett. Zeit für&#8230; du weißt schon&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6138" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-am-abend-im-familienbett.jpg" alt="12 von 12 - Juli 2017 - Mutter stillt Kind am Abend im Familienbett" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-am-abend-im-familienbett.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-am-abend-im-familienbett-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-am-abend-im-familienbett-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Jetzt schläft der kleine Mann seelenruhig im Bett. Mein Mann und ich haben jetzt Zeit für uns&#8230;</p>
<p><strong>DENKSTE!</strong> Der kleine Mann ist putzmunter! Der Papa haut sich ins Bett, hört Hörbuch. Das ist seine Methode, den kleinen Mann zu sich zu locken. Klappt nur leider nicht. Der kleine Mann guckt lieber Tablet. Mein Mann ist inzwischen schon eingepennt. Ich schreibe noch schnell den Beitrag zu Ende und bin dann wohl fürs <strong>Zubettgehen</strong> zuständig.</p>
<p>Ja, das ist so einer dieser Tage&#8230;</p>
<p>Wie war deiner? Mach doch auch mit bei der Aktion von <a href="http://draussennurkaennchen.blogspot.de/" target="_blank" rel="noopener">Draußen nur Kännchen</a> und schreibe am 12. eines jeden Monats anhand von 12 Bildern, wie dein Tag war. Oder lies dir noch die anderen <a href="http://draussennurkaennchen.blogspot.de/2017/07/12-von-12-juli-2017.html" target="_blank" rel="noopener">12 von 12 &#8211; Beiträge</a> durch.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/12-von-12-juli-2017/">12 von 12 &#8211; Juli 2017</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
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		<title>Wo ist meine Mama?</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/wo-ist-meine-mama/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Mar 2017 06:00:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Letztens waren der kleine Mann und ich im Bim &#38; Boom Kinderspielland. Als wir den Heimweg antreten wollten, bemerkten wir dort einen Jungen, der seine Mama suchte. Wo ist meine Mama? Als der kleine Mann und ich angezogen und drauf und dran waren, das Bim &#38; Boom zu verlassen, ertönte eine freundliche Ansage &#8222;Mama von ... <a title="Wo ist meine Mama?" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/wo-ist-meine-mama/" aria-label="Mehr zu Wo ist meine Mama?">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/wo-ist-meine-mama/">Wo ist meine Mama?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Letztens waren der kleine Mann und ich im Bim &amp; Boom Kinderspielland. Als wir den Heimweg antreten wollten, bemerkten wir dort einen Jungen, der seine Mama suchte.</p>
<p><span id="more-4018"></span></p>
<h2>Wo ist meine Mama?</h2>
<p>Als der kleine Mann und ich angezogen und drauf und dran waren, das <a href="https://www.milchtropfen.de/bim-boom-kinderspielland/" rel="noopener">Bim &amp; Boom</a> zu verlassen, ertönte eine freundliche Ansage &#8222;Mama von Oliver. Bitte komm doch einmal nach vorne. Danke.&#8220;</p>
<p>In der Regel reicht diese Ansage aus, damit sich die angesprochene Mutter schnurstracks nach vorne zur Kasse begibt, um ihr Kind abzuholen. Denkste! Nicht diese Mutter.</p>
<p>In die Garderobe kam ein Junge gelaufen, der aus voller Leibeskraft nach seiner Mama schrie. Also wirklich schrie! Er war total panisch, kaute auf einem kleinen Stofflämmchen herum und war fix und alle. Er stand dann an einem Kinderwagen in der Garderobe und weinte bitterlich nach seiner Mama.</p>
<p>Eine Mitarbeiterin kam zum kleinen Jungen und sagte verwundert &#8222;Ich denke, du hast deine Mama gefunden und sie ist wieder da?!&#8220; Das war sie anscheinend nicht. Die Mitarbeiterin bedeutete dem Jungen, zu warten, und ging wieder. Kurz danach hörten wir eine immer noch freundliche, wenn auch deutlichere Ansage &#8222;Mama von Oliver. Bitte ganz, ganz schnell nach vorne kommen.&#8220; Doch von der Mutter fehlte jede Spur.</p>
<h2>Gemeinsam warten</h2>
<p>Während einige Eltern mitleidsvoll zum Jungen schauten, sich dann aber doch dafür entschieden, den Heimweg anzutreten, kniete ich mich neben den Jungen. Ich sagte ihm, wir würden hier gemeinsam auf seine Mama warten. Sie würde bestimmt gleich wiederkommen. Vielleicht sei sie nur gerade auf Toilette.</p>
<p>Der Junge war nicht zu trösten. Er wollte weglaufen. Wahrscheinlich seine Mama suchen. Doch ich rief ihn zurück. Nicht, dass die Mutter gleich auftaucht, und wir dann den Jungen suchen müssen. Also warteten wir gemeinsam.</p>
<p>Der kleine Mann stand ganz ruhig neben uns und beobachtete das Geschehen. Der Junge hingegen war ein Wrack &#8211; emotional gesehen. Total aufgelöst. Weinte immer noch. Das Stofflamm war ganz durchnässt von Sabber und Tränen.</p>
<p>Ich weiß nicht, ob meine Worte zu ihm durchdrangen. Ob er verstand, also wirklich verstand, dass wir beim ihm bleiben würden. Bis zum Schluss. Bis seine geliebte Mama endlich wieder da sein würde.</p>
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<p>Ich weiß auch nicht, ob es ihm half, als ich ihn kurz am Arm streichelte. Mir persönlich kam es etwas befremdlich vor, ein fremdes Kind in Not zu streicheln. Und da ich mich unwohl dabei fühlte, ließ ich es lieber sein.</p>
<p>Eine Weile kniete ich einfach nur neben ihm. Sah ihn ab und zu an. Sagte nichts. War einfach nur da. Versuchte, Ruhe auszustrahlen, damit diese auf ihn übergehen konnte. Wenn er mich ansah, erwiderte ich seinen Blick mit einem aufmunternden Lächeln. Ich wollte ihm Hoffnung machen. Aber auch hier hatte ich keine Ahnung, ob es funktionierte.</p>
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<h2>Was niemand braucht</h2>
<p>Die Situation war etwas schräg. In unserer Nähe dröhnte lustige Musik aus einem Lautsprecher, als gäbe es kein Morgen mehr. Während ein kleiner Junge neben mir stand, der todtraurig war, weil er seine Mama vermisste.</p>
<p>Zu dieser schrägen Situation gesellte sich irgendwann die Mitarbeiterin. Sie fragte den Jungen über den Kinderwagen aus, an dem er stand. Ob es der sei, mit dem sie gekommen waren usw.</p>
<p>Der Junge antwortete kurz und knapp, war aber immer noch sehr verängstigt und weinte weiter. Ich unterhielt mich kurz mit ihr, fragte, ob die Mutter eventuell auf der Toilette sei. Doch da sei die Mitarbeiterin schon gewesen: Keine Spur von der Mutter.</p>
<p>Im Inneren beschlich mich allmählich das ungute Gefühl, dass die Mutter nie kommen würde. Hatte sie ihr Kind hier einfach zurückgelassen? Oder wollte ihm eine Lehre erteilen? Sich gar einen dummen Scherz erlauben? Nein, so grausam kann doch niemand sein&#8230;</p>
<p>Die Mitarbeiterin scheint mit dem weinenden Jungen überfordert. Ist gestresst. Genervt. Auf einmal höre ich sie sagen &#8222;Wir suchen ja deine Mama. Hör auf zu weinen. Das bringt nichts. Wir suchen sie ja.&#8220; Sie geht ein paar Schritte, dreht sich dann aber nochmal zu ihm um, nur, um dann Folgendes vom Stapel zu lassen &#8222;Da sind überhaupt keine Tränen. Das ist alles nur gespielt.&#8220;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4032" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/wo-ist-meine-mama-kind-ist-traurig.jpg" alt="Wo ist meine Mama - Kind ist traurig" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/wo-ist-meine-mama-kind-ist-traurig.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/wo-ist-meine-mama-kind-ist-traurig-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Dann war sie weg, um weiter nach der Mutter zu suchen. Währenddessen hallten ihre Worte in meinen Ohren wider.</p>
<h2>Weinen</h2>
<p>Ich war total geschockt! Wie kann sie es wagen, einem derart von Verlustängsten geplagten Kind so etwas an den Kopf zu knallen? Wenn ich meine Mutter oder sonst einen geliebten Menschen schmerzlichst vermisse, dann darf ich sehr wohl weinen. Und aus Leibeskräften nach ihr schreien!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4036" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/wo-ist-meine-mama-weinendes-kind-wird-von-mutter-getroestet.jpg" alt="Wo ist meine Mama - weinendes Kind wird von Mutter getröstet" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/wo-ist-meine-mama-weinendes-kind-wird-von-mutter-getroestet.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/wo-ist-meine-mama-weinendes-kind-wird-von-mutter-getroestet-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ein Kind, das nach seiner Mutter schreit, hat mehr Chancen, dass sie es hört und es sucht, als ein Kind, das keinen Ton von sich gibt. Es hat einen Sinn, wenn ein Kind aus voller Kehle nach seiner Mutter schreit. Sie soll seine Hilfeschreie hören. Es suchen kommen. Und finden. Bevor andere es finden. So war es schon früher, als wir noch in Höhlen oder sonstwo lebten. Und so ist es auch heute noch.</p>
<p>Und warum verbietet sie einem traurigen Kind zu weinen? Weinen ist befreiend für den Körper. Es ist wie ein Ventil, um all den Druck und den Schmerz, der in einem wütet, rauszulassen. Es tut gut, zu weinen. Und wenn dann noch eine Person da ist, die mich verständnis- und liebevoll durch diese Traurigkeit hindurch begleitet, dann fühle ich mich aufgefangen und dadurch gleich viel gestärkter.</p>
<p>Doch diese Mitarbeiterin hatte keinerlei Verständnis für diesen Jungen übrig. Konnte sich kein bisschen in seine Lage hineinversetzen. Um auch nur im Entferntesten zu erahnen, was er gerade durchmachte. Stattdessen spielte sie seine Angst runter. Nahm ihn überhaupt nicht ernst. Deshalb war ich froh, als sie weg war, um weiter nach der Mutter zu suchen. Soll sie sich mal darum kümmern, dass die Mutter schnell gefunden wird. Ich kümmere mich derweil um den Kleinen.</p>
<p></p>
<h2>Trösten</h2>
<p>Ich bin nicht geübt darin, ein fremdes Kind zu trösten. Ich habe eine ungefähre Vorstellung, was ich sagen darf und nicht sagen darf. Wer das beruflich macht, z.B. in der Seelsorge, hat da bessere Techniken drauf, ganz sicher. Aber ich traute mir definitiv mehr zu als der Mitarbeiterin &#8211; ohne überheblich wirken zu wollen.</p>
<p>Es war nicht viel, was ich zu dem Jungen sagte. Ich gab ihm Hoffnung, dass seine Mama bald da sein würde. Dass wir gemeinsam mit ihm auf sie warten werden. Dass er ruhig weinen darf. Es ist nicht schön, wenn seine Mutter weg ist. Er darf ruhig traurig sein. Manchmal sagte ich auch gar nichts und war einfach nur da. Das merkte der Junge wohl. Er blickte jetzt immer öfter zu mir herüber. Sah mich mit verunsichertem Blick an. Und ich spürte, wie er ein klitzekleines bisschen ruhiger wurde.</p>
<p>Dann beschloss ich, seine Aufmerksamkeit auf das kleine Schaf in seinen Händen zu lenken, auf dem er immer noch wie wild herumbiss. Es klappte. Er ging darauf ein. Wurde noch etwas lockerer. Ich sah regelrecht, wie sich seine verkrampften Muskel ein wenig entspannten. Er erzählte mir von dem Schaf. Es gehöre seiner kleinen Schwester. Dann sprachen wir über sein Kuscheltier usw.</p>
<h2>&#8222;Ich weiß auch nicht&#8230;&#8220;</h2>
<p>Die Mitarbeiterin kreuzt wieder auf. Ohne Mutter. Sich noch einmal im Kinderspielland umblickend sagt sie &#8222;Joah, mein Großer&#8230; Ich weiß auch nicht&#8230;&#8220;</p>
<p>Und wieder blickte ich wie angewurzelt zu ihr auf. Wie jetzt? Du weißt auch nicht? Soll es der Junge etwa wissen? Was soll er denn mit deiner Aussage anfangen? Pech gehabt? Hat sie keine Anweisungen, wie sie in solchen Fällen reagieren soll? Was sie zu tun hat? Polizei anrufen? Jugendamt anrufen? Irgendwas? Wie soll es denn jetzt weitergehen, verdammt?!</p>
<p>In dem Moment, in dem mir beinahe die Hutschnur hochging, rannte der Junge plötzlich los. Um die Ecke bog seine Mama mit seiner Schwester. Sie freute sich, als er ihr in die Arme fiel, und schien absolut keinen Schimmer zu haben, was ihr Sohn gerade durchmachen musste.</p>
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<p>Was die Mitarbeiterin der Mutter zum Schluss noch an den Kopf knallte, kann ich mir nur denken. Ich sah nur die gestikulierende Mitarbeiterin und den fragenden Blick der Mutter. Sie schien keinen Plan zu haben, was gerade eben vorgefallen war.</p>
<p>Meine Aufgabe war getan. Ich wollte nicht noch mit dem erhobenen Zeigefinger auf die Mutter einstürzen. Vielleicht hätte ich es tun müssen. Ihr klar machen müssen, was hier gerade passiert war. Wie verstört ihr Junge war. Doch ich sah ein Happy End, war froh darüber, und ging mit dem kleinen Mann auf meinem Arm meines Weges.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Seit diesem Tag mache ich mir viele Gedanken. Wie ich mein Kind am besten trösten kann, weiß ich. Es ist einfach. Hochnehmen. Kuscheln. Fragen, was passiert ist, wenn es die Situation zulässt. Da sein. Liebevoll reden. Streicheln. Küssen. Stillen. Vieles geht über Hautkontakt und nach kurzer Zeit heißt es dann &#8222;Besser.&#8220; und es kann wieder gespielt werden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4038" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/wo-ist-meine-mama-kind-kuschelt-mit-mama.jpg" alt="Wo ist meine Mama - Kind kuschelt mit Mama" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/wo-ist-meine-mama-kind-kuschelt-mit-mama.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/wo-ist-meine-mama-kind-kuschelt-mit-mama-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Aber wie gehe ich mit einem mir völlig unbekannten Kind um? Seine Mama ist nicht da, die trösten kann, weil sie selbst Teil seines Kummers ist. Wie kann ich am besten trösten? Ist es ok, wenn ich ein fremdes Kind streichle? Darf ich das? Ich persönlich fände es eher befremdlich, wenn mich ein Fremder so trösten will. Und in der obigen Situation war mir auch nicht wohl dabei, weshalb ich es lieber bleiben ließ.</p>
<p>Die beste Methode für mich war, dem Jungen Ruhe zu vermitteln, für ihn da zu sein. Obwohl in mir so viele Gedanken schwirrten, ob die Mutter den armen Jungen hier zurückgelassen hat, war ich ruhig. Ein trauriges Kind kann nicht noch eine unsichere, panische Erwachsene gebrauchen. Und ganz sicher kann es darauf verzichten, Vorwürfe zu hören oder dass seine Angst nur gespielt ist oder dass er aufhören soll, zu weinen. Ich spiele den Gedanken noch weiter und sage, ein Kind will auch nicht hören, dass alles gut ist. Denn in diesem Moment, in dem der wichtigste Mensch in meinem Leben fehlt, ist NICHTS gut. Gar nichts.</p>
<p>Ich fand es auch in Ordnung, das Kind abzulenken, als ich sah, dass es sich ein wenig beruhigt hatte. Wenn es einem zuhören kann. Dann kann man versuchen, es abzulenken. Über schöne Dinge reden. Es macht die Zeit, in der man mit dem Kind zusammen wartet, erträglicher. Lässt sie schneller vergehen.</p>
<p>Ich bin kein Profi. Habe es nicht gelernt oder viel darüber gelesen. Es war mehr so ein Bauchgefühl. Vielleicht konnte ich den fremden Jungen gut trösten, weil ich mich sehr gut in ihn hineinversetzen konnte. Im Gegensatz zu der Mitarbeiterin. Keine Ahnung vom respektvollen Umgang mit Kindern (was ich von einer Mitarbeiterin im Kinderspielland erwarte). Und anscheinend auch keine Ahnung, was sie in Notfällen zu tun hat, wenn wie im obigen Fall die Mutter tatsächlich nicht kommt.</p>
<p>In meinen Augen sollte die Mitarbeiterin eine Schulung oder ein Seminar besuchen, wie man mit Kindern (und Erwachsenen) in Notsituationen angemessen kommuniziert. Was sie sagen darf und was nicht. Und eine erneute Einweisung, wie sie im Notfall zu reagieren hat, würde auch nicht schaden.</p>
<p>Ich bin einfach wütend, was mitunter für Menschen eingestellt werden. Sollten der kleine Mann und ich einmal in solch eine Situation geraten, in der wir einander suchen, wünsche ich mir fähige Menschen, die wissen, was zu tun ist. Die mein Kind trösten und nicht mit dummen Sprüchen bombardieren. Die ein offenes Ohr und ein offenes Herz haben. Und ihn nicht einfach stehen lassen in seiner Verzweiflung.</p>
<p>Wie hättet ihr reagiert?</p>
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