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	<title>Eingewöhnung &#8211; Milchtropfen</title>
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	<title>Eingewöhnung &#8211; Milchtropfen</title>
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		<title>Die 10 wichtigsten Tipps zum Abstillen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Apr 2019 05:38:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ich hab mich schon lange gefragt, ob ich jemals einen Beitrag übers Abstillen schreiben werde, weil ich es nie für möglich gehalten hatte, dass die Stillbeziehung zwischen meinem Sohn und mir je enden wird. Aber jetzt ist es wirklich so weit und ich kann sagen: Ja, mein Kleinkind hat sich abgestillt und braucht auch nachts ... <a title="Die 10 wichtigsten Tipps zum Abstillen" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/abstillen/" aria-label="Mehr zu Die 10 wichtigsten Tipps zum Abstillen">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab mich schon lange gefragt, ob ich jemals einen Beitrag übers Abstillen schreiben werde, weil ich es nie für möglich gehalten hatte, dass die Stillbeziehung zwischen meinem Sohn und mir je enden wird.</p>
<p>Aber jetzt ist es wirklich so weit und ich kann sagen: Ja, mein <strong>Kleinkind</strong> hat sich abgestillt und braucht auch nachts keine Brust mehr zum Einschlafen.</p>
<p>Hier sind meine 10 wichtigsten Tipps zum Abstillen!</p>
<p><span id="more-11239"></span></p>
<h2>Die 10 wichtigsten Tipps zum Abstillen</h2>
<p>Während ich diesen Beitrag mit meinen 10 besten <strong>Tipps</strong> zum Abstillen schreibe, horch ich in mich rein und frag mich: Bin ich traurig darüber, dass es jetzt vorbei ist? Kein <strong>Einschlafstillen</strong> mehr, kein nächtliches Stillen mehr, kein schneller Tröster bei Unfällen und Krankheit, macht mich das irgendwie wehmütig?</p>
<p>Vor wenigen Wochen hätte ich noch lauthals gerufen: Nee, auf keinen Fall! Ich liebe meine wieder gewonnene Freiheit, Freizeit. Oliver ist 3,5 Jahre alt und lässt sich jetzt anders trösten, braucht keine Brust mehr, um sich zu beruhigen oder einzuschlafen, das ist einfach super cool!</p>
<p>Kann sein, dass es an dieser ruhigen Atmosphäre dieses Cafés liegt, in dem ich gerade sitze, aber jetzt denke ich so: Hm, ja, doch, irgendwie ist es schon ein ganz kleines bisschen schade. Nicht, weil ich jetzt mehr Zeit habe, sondern eher, weil ein wichtiger Lebensabschnitt vorbei ist. Für immer.</p>
<p>Das <strong>Stillen</strong> ist eine so wunderbare, mal anstrengende, aber wiederum auch so wichtige Zeit, dass wir uns gut überlegen sollten, <strong>wann</strong>, warum und vor allem <strong>wie</strong> wir abstillen. Aus diesem Grund möchte ich dir meine 10 wichtigsten Tipps zum Abstillen mit auf den Weg geben.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="pintbild aligncenter wp-image-11646" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/die-10-wichtigsten-tipps-zum-abstillen.jpg" alt="Die 10 wichtigsten Tipps zum Abstillen | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="801" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/die-10-wichtigsten-tipps-zum-abstillen.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/die-10-wichtigsten-tipps-zum-abstillen-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/die-10-wichtigsten-tipps-zum-abstillen-287x430.jpg 287w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/die-10-wichtigsten-tipps-zum-abstillen-454x680.jpg 454w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/die-10-wichtigsten-tipps-zum-abstillen-33x50.jpg 33w" sizes="(max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<h3>1. Der richtige Zeitpunkt</h3>
<p><strong>Wie lange</strong> stillen? Wann abstillen? Meiner Meinung nach ist dieser Punkt der wichtigste von allen.</p>
<p>Denn wie lange du dein Kind stillst und wann du abstillst, das entscheiden nur dein Kind und du, denn es ist eure <strong>Stillbeziehung</strong>, lass also bitte nicht andere darüber entscheiden.</p>
<p>Dass die Oma traurig ist, dass ihr Enkelkind noch nicht bei ihr übernachten kann, weil es noch einschlafgestillt wird, und sie jetzt meint, es sei an der Zeit, dass du abstillst, ist bedauerlich. Der Nachbar von nebenan findet, dass dein Kind schon zu alt dafür ist, um gestillt zu werden? Das ist SEIN Problem, also mach es nicht zu deinem.</p>
<p>Wenn dir jemand dazu rät abzustillen, horch in dich rein und frag dich ganz ehrlich, ob dein Kind und du das auch so empfindet. Ob ihr das möchtet. Und ob ihr bereit dafür seid.</p>
<p>Die <strong>Stillzeit</strong> ist im Vergleich zum restlichen Leben so kurz und sie kommt nie mehr zurück, also überleg dir gut, ob du abstillst, weil DU es willst oder weil jemand anderes das als &#8222;<strong>richtig</strong>&#8220; empfindet.</p>
<p>Bedenke, dass das <a href="https://www.stillkinder.de/haeufige-fragen-zum-langzeitstillen/">&#8222;Langzeitstillen&#8220;</a> deinem Kind und auch dir viele Vorteile mit auf den Weg gibt, es im Umkehrschluss also viele Nachteile für dich und dein Kind gibt, wenn du es (frühzeitig) <strong>abstillst</strong>.</p>

<h3>2. Langsam ausschleichen lassen</h3>
<p>Je entspannter die Abstillzeit gestaltet wird, desto einfacher wird es für euch beide. Klar: Wenn du von heute auf morgen abstillen musst, wird es sich komplizierter gestalten, als wenn du ganz <strong>natürlich</strong> und <strong>sanft</strong> abstillen kannst, wenn sich also dein Körper und dein Kind langsam darauf einstellen können.</p>
<p>Bei uns war es z.B. so, dass Oliver erst ständig und überall trank. Dann fing ich an, ihm nicht mehr aktiv die Brust anzubieten, d.h. ich <strong>stillte</strong> ihn nur noch, wenn er mich darauf ansprach. So ergab es sich, dass wir nur noch zu Hause stillten, denn unterwegs war er zu abgelenkt. Später trank er dann nur tagsüber, dann nur noch abends, dann nur noch nachts und schließlich nur noch bei schlimmen Unfällen, Schmerzen oder in ganz besonders kuscheligen Momenten&#8230;</p>
<p>Je entspannter du das Abstillen gestaltest, sodass es sich <strong>langsam</strong> ausschleichen kann, desto angenehmer wird es für dich, deinen Körper und dein Kind.</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-11649 aligncenter" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/mutter-stillt-kind-im-arm.jpg" alt="Mutter stillt Kind im Arm" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/mutter-stillt-kind-im-arm.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/mutter-stillt-kind-im-arm-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/mutter-stillt-kind-im-arm-50x32.jpg 50w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>3. Achtung bei &#8222;Expert*innen&#8220;</h3>
<p>Du willst dein Kind betreuen lassen, aber die/der Erzieher*in sagt, erst wenn dein Kind abgestillt ist, kann die <strong>Eingewöhnung</strong> gelingen?</p>
<p>Du musst demnächst ein <strong>Medikament</strong> einnehmen, es steht eine <strong>OP</strong> an und dein/e Ärzt*in erzählt dir, du darfst dein Kind nicht mehr stillen?</p>
<p>Dein Kind hat <strong>Karies</strong> und die/der Zahnärzt*in setzt dich unter Druck, du musst <strong>sofort abstillen</strong>, wenn du die Gesundheit deines Kindes nicht gefährden willst?</p>
<p>Ob Eltern, Tanten, Onkel, Nachbar*innen, Freund*innen &#8211; wenn es ums Stillen geht, werden plötzlich alle zu Expert*innen. Da kommen dann Sprüche wie &#8222;Was, du stillst IMMER NOCH??&#8220;, &#8222;Da ist doch nur noch Wasser drin.&#8220;, &#8222;Ich hab gehört, <a href="https://www.milchtropfen.de/schadstoffe-in-muttermilch/">in Muttermilch sind ganz viele Schadstoffe</a>!&#8220;.</p>

<p>Ob das wirklich der Wahrheit entspricht, vermögen die einen oder anderen noch infrage stellen zu können. Von Erzieher*innen, Psycholog*innen, Ärzt*innen und dergleichen nehmen wir allerdings ganz natürlich an, dass sie kompetent genug sind, uns Tipps zum Stillen geben zu können, ohne dass wir das je hinterfragen. Doch woran machst du Kompetenz fest? Daran, dass du freundlich behandelt wirst? Jemand studiert hat? Erfahren scheint? Einen weißen Kittel oder einen Doktortitel trägt?</p>
<p>Wenn dir ein/e scheinbare/r Expert*in rät, abzustillen, dann wende dich bitte zunächst an Leute, die sich (höchstwahrscheinlich) auf dem Gebiet auskennen, nämlich an Stillberater*innen, wie z.B. die von der <a href="https://www.lalecheliga.de/stillberatung/lll-stillberaterinnen" target="_blank" rel="noopener">La Leche Liga</a> oder dem <a href="https://www.afs-stillen.de/" target="_blank" rel="noopener">AFS Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen Bundesverband e.V.</a>.</p>
<h3>4. Erkenne unerfüllte Bedürfnisse</h3>
<p>Wenn du stillst und es dich <strong>nervt</strong> und stresst, dann frag dich: Nervt dich wirklich DAS STILLEN? Oder ist es etwas ganz anderes? Vielleicht nervt dich eigentlich, dass immer DU es bist, die das Kind beruhigt, weil du dir eigentlich Unterstützung durch deine/n Partner*in wünschst?</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-11650 aligncenter" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/ueberforderte-mutter-mit-baby-und-haushalt.jpg" alt="Überforderte Mutter mit Baby und Haushalt" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/ueberforderte-mutter-mit-baby-und-haushalt.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/ueberforderte-mutter-mit-baby-und-haushalt-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/ueberforderte-mutter-mit-baby-und-haushalt-50x32.jpg 50w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>So war es beispielsweise bei mir. Seither war ich es, die unseren Sohn ins Bett brachte, bis auf wenige Ausnahmen, die ich an einer Hand abzählen konnte. Und das <strong>nervte</strong> mich. Ich fand es <strong>ungerecht</strong>. Ich wünschte mir Gleichberechtigung und Unterstützung im gemeinsamen Familienleben. Als mein Mann also weniger arbeitete und mehr Zeit mit Oliver verbrachte, konnte ich die neu gewonnene Zeit für mich zum Arbeiten nutzen, weshalb das Stillen für mich so ganz nebenbei viel angenehmer wurde, obwohl ich am Stillen gar nichts verändert hatte, ich hatte einfach nur ein Bedürfnis erfüllt.</p>
<p>Wenn du also merkst, dass dich das Stillen nervt, dann frag dich, ob das Stillen nicht eher nur der <strong>Auslöser</strong> ist, dass du genervt bist, und eigentlich ein ganz anderes, <strong>unerfülltes Bedürfnis</strong> dahinter liegt. Wünschst du dir mehr Freizeit? Unterstützung? Gleichberechtigung? Selbstbestimmung? Was ist es, das du brauchst? Denn wenn du das heraus gefunden hast, dann kannst du aktiv etwas dafür tun, dass dein <strong>Bedürfnis</strong> gestillt wird, und musst nicht die Stillbeziehung zum Sündenbock erklären.</p>

<h3>5. Sei klar und ehrlich</h3>
<p>Bei mir war es so, dass mir das Stillen nach 3,5 Jahren sowohl am Tag als auch in der <strong>Nacht</strong> unglaublich unangenehm wurde. Und das sagte ich Oliver auch so und es war ok für ihn, nicht mehr oder nur ganz kurz zu stillen.</p>
<p>Einerseits denke ich, dass sein Alter Grund dafür war, dass er es gut akzeptieren konnte, andererseits denke ich auch, dass ich einfach <strong>klar</strong> in meiner Botschaft war, eben weil es sich auf einmal so unangenehm anfühlte.</p>
<p>Wenn du von dir aus das Stillen beenden willst, dann rate ich dir, einerseits klar in deiner Botschaft zu sein, andererseits finde ich es persönlich auch sehr wichtig, ehrlich zu sein. Keine Ausreden, wie &#8222;Die Brust ist krank&#8220; oder &#8222;Die Milch ist alle&#8220;. Übernimm die <strong>Verantwortung</strong> für deine Entscheidung, statt sie abzuwälzen, dein Kind hat es verdient, dass du <strong>ehrlich</strong> mit ihm bist.</p>
<h3>6. Begleite dein Kind</h3>
<p>Es kann natürlich auch sein, dass du abstillen willst, dein Kind das aber richtig <strong>scheiße</strong> findet und viel weint und schreit. Und dazu hat es auch allen Grund und das ist ok. Durch diesen <strong>Frust</strong> und diese <strong>Trauer</strong> solltest du dein Kind hindurch begleiten. Es will gesehen werden. Es will dir sagen, dass es jetzt traurig ist. Und du musst jetzt für dein Kind da sein und ihm zuhören.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11651" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/kind-weint-im-arm-der-mutter.jpg" alt="Kind weint im Arm der Mutter" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/kind-weint-im-arm-der-mutter.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/kind-weint-im-arm-der-mutter-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/kind-weint-im-arm-der-mutter-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wenn <strong>Zweifel</strong> in dir kommen, frag dich: Will ich jetzt weiter stillen, damit es nicht mehr weint und ich diese Tränen nicht mehr ertragen muss? Wenn du eigentlich nicht mehr stillen willst, aber weiter stillen würdest, nur damit dein Kind aufhört zu weinen, dann würdest du gegen dein eigenes Bedürfnis handeln. Und was soll dein Kind daraus lernen? Dass man nicht für die eigenen <strong>Grenzen</strong> einstehen sollte?</p>
<p>Wenn also Zweifel in dir kommen, dann schau, ob du wirklich fürs Abstillen <strong>bereit</strong> bist oder doch nicht. Du kannst deine Meinung natürlich ändern und weiter stillen, ich würde dir aber raten, dass du ganz ehrlich zu dir selber bist, aus welchem Grund du deine Entscheidung triffst.</p>
<h3>7. Du kennst dein Kind und dich am Besten</h3>
<p>Manche schlagen vor, für einige Tage allein zu verreisen und die/den Partner*in mit dem Kind allein zu lassen. Für mich <strong>persönlich</strong> wäre das nichts, aber das kann ich nur <strong>entscheiden</strong>, weil ich mein Kind und mich gut kenne.</p>
<p>Damit meine ich: Bei all den Tipps zum Abstillen, die du hier und auch sonstwo liest, bleibt es am Ende immer dir und natürlich deinem Kind überlassen, ob diese Abstilltipps auch bei euch passen.</p>

<h3>8. Veränderungen brauchen Zeit</h3>
<p>Gerade <strong>nachts</strong> wird es am Anfang länger dauern, bis dein Kind eingeschlafen ist, bei uns dauerte das Zubettbringen manchmal eine Stunde oder mehr. Bis man sich an etwas Neues <strong>gewöhnt</strong> hat, kann es dauern, Veränderungen brauchen nun mal ihre Zeit.</p>
<p>Für mich war es z.B. auch ungewohnt, nicht mehr so schnell <strong>einschlafen</strong> zu können wie bisher, doch mit der Zeit gewöhnten wir uns beide dran und kuschelten einfach viel häufiger.</p>
<p>Bei euch kann es auch etwas ganz anderes sein. Findet eure <strong>Alternative</strong> und lasst euch Zeit, euch daran zu gewöhnen. Dass es sich bei der Alternative um einen Schnuller handeln muss, finde ich übrigens nicht, meine Meinung ist weiterhin, <a href="https://www.milchtropfen.de/es-geht-auch-ohne-schnuller/">es geht auch ohne Schnuller</a>. Andererseits kann es natürlich auch so sein, dass dein Kind noch ein <strong>Saugbedürfnis</strong> hat, dann wäre es angebracht, einen geeigneten Ersatz zu suchen.</p>
<h3>9. Abstillen heißt nicht Durchschlafen</h3>
<p>Verbinde das Abstillen nicht damit, dass dein Kind fortan <strong>durchschlafen</strong> wird, denn das stimmt einfach nicht. Auch Erwachsene wachen nachts mehrmals auf, erinnern sich aber u.U. einfach nicht mehr daran.</p>
<p>Auch Oliver wacht nachts mehrmals auf. Mal ist er durstig, dann trinkt er Wasser, kuschelt sich wieder ein und schläft weiter. Oder er muss pullern, dann tragen entweder der Papa oder ich ihn zur Toilette und dann wird weiter geschlafen. Manchmal wacht er auf und merkt, dass ich weiter von ihm weg liege, als ihm lieb ist, dann möchte er mit mir kuscheln, ich rutsch zu ihm rüber und wir schlafen kuschelnd weiter.</p>
<blockquote><p>&#8222;Dass du abgestillt hast, bedeutet, dass du nicht mehr stillst, es bedeutet nicht, dass dein Kind dich nachts nicht mehr braucht.&#8220; &#8211; Milchtropfen</p></blockquote>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11653" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/kind-mit-eltern-wach-im-bett.jpg" alt="Kind mit Eltern wach im Bett" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/kind-mit-eltern-wach-im-bett.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/kind-mit-eltern-wach-im-bett-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/kind-mit-eltern-wach-im-bett-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>10. Ausnahmen sind völlig ok</h3>
<p><strong>Ausnahmen</strong> bestätigen die Regel. Es kann vorkommen, dass dein Kind schon mehrere Tage, vielleicht sogar Wochen nicht mehr gestillt wurde, und dann plötzlich wieder an die <strong>Brust</strong> will. Das kann z.B. dann der Fall sein, wenn es sich stark verletzt hat, bei uns geschah es manchmal auch &#8211; in meinen Augen &#8211; aus dem Nichts heraus.</p>
<p>Ich rate dir, es <strong>zuzulassen</strong> und dein Kind an der Brust zu stillen, denn dein Kind wird nicht wieder 24/7 stillen. Sieh es mehr wie eine <strong>Rückversicherung</strong> für dein Kind an, dass du immer noch für es da bist. Ich bin mir sicher, wenn es kurz getrunken hat, ist es auch wieder gut, und irgendwann reicht es für dein <strong>Kind</strong>, dass ihr &#8222;nur&#8220; kuschelt und du es <a href="https://www.milchtropfen.de/troestende-worte-wie-man-richtig-troestet/">tröstest</a>.</p>
<p>Was für <strong>Abstilltipps</strong> hast du noch auf Lager? Schreib sie mir gern in die Kommentare.<br />
</p>
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		<title>Es geht auch ohne Schnuller</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/es-geht-auch-ohne-schnuller/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jun 2016 18:00:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Als ich schwanger war, machte ich mir über das Thema &#8222;Schnuller&#8220; gar keine Gedanken. Für mich war ein Schnuller selbstverständlich. Hatten in meinem Umfeld bisher auch alle so gemacht&#8230; Erst als mein Freund mich dann irgendwann mal fragte:&#8220;Brauchen wir denn überhaupt einen Schnuller?&#8220;, fing ich an nachzudenken. &#8222;Ja, wozu eigentlich?&#8220;. Also ließen wir den Schnuller für&#8217;s Erste weg. Mittlerweile ... <a title="Es geht auch ohne Schnuller" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/es-geht-auch-ohne-schnuller/" aria-label="Mehr zu Es geht auch ohne Schnuller">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich schwanger war, machte ich mir über das Thema &#8222;Schnuller&#8220; gar keine Gedanken. Für mich war ein Schnuller <strong>selbstverständlich</strong>. Hatten in meinem Umfeld bisher auch alle so gemacht&#8230;</p>
<p>Erst als mein Freund mich dann irgendwann mal fragte:&#8220;Brauchen wir denn überhaupt einen <strong>Schnuller</strong>?&#8220;, fing ich an nachzudenken. &#8222;Ja, wozu eigentlich?&#8220;. Also ließen wir den Schnuller für&#8217;s Erste weg.</p>
<p>Mittlerweile ist unser Sohn 28 Monate alt und hat bis heute keinen Schnuller gebraucht.</p>
<p>Wie das Aufziehen ohne Schnuller funktioniert und ob das jedermanns Sache ist, erfährst du im folgenden Beitrag.</p>
<p><span id="more-586"></span></p>
<h2><strong>Es geht auch ohne Schnuller</strong></h2>
<p>Seien wir mal ehrlich: Ein Schnuller ist &#8211; wie so viele Erfindungen in diesem Bereich &#8211; eigentlich unnötig.</p>
<p>Doch in manchen Situationen ist er auch eine gute <strong>Alternative</strong>, z.B. wenn die Mutter nicht stillen kann.</p>
<p>Dann bringt ein Schnuller einige <strong>Vorteile</strong> mit sich:</p>
<ul>
<li>Der Nuckel beruhigt das Kind, auch wenn es nicht an der Brust gestillt wird.</li>
<li>Auch andere können das Kind beruhigen, was ebenfalls Vorteile mit sich bringt:</li>
<li>Das <strong>Zubettbringen</strong> ist leichter und muss nicht zwangsläufig von der Mama durchgeführt werden.</li>
<li>Mama hat mehr <strong>Freizeit</strong>, weil sich andere um das Kind kümmern können.</li>
<li>Mama UND Papa haben auch mal Zeit für sich, wenn sich jemand anderes ums Baby kümmert.</li>
<li>Viele Väter (und andere) fühlen sich nutzlos oder ungeliebt, wenn das Baby nicht von ihnen beruhigt werden kann/will, weil es lieber gestillt werden möchte. Mit dem Nuckel ist das alles kein Problem mehr.</li>
</ul>
<p>Das hört sich doch ganz nett an, sein Baby mit Nuckel aufwachsen zu lassen. Warum hab ich das nicht gemacht?</p>
<p>Mein Kind ohne Schnuller aufzuziehen, kam mir manchmal nicht so praktisch vor. Und ich gebe ganz offen und ehrlich zu, dass ich mir das eine oder andere Mal einen Schnuller für meinen Sohn herbeigewünscht habe. Man muss ehrlich bleiben, finde ich, und die Sache nicht beschönigen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6537" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/kind-mit-schnuller-im-mund-lacht-wegen-schnecke-auf-erwachsener-hand.jpg" alt="Kind mit Schnuller im Mund lacht wegen Schnecke auf erwachsener Hand" width="679" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/kind-mit-schnuller-im-mund-lacht-wegen-schnecke-auf-erwachsener-hand.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/kind-mit-schnuller-im-mund-lacht-wegen-schnecke-auf-erwachsener-hand-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/kind-mit-schnuller-im-mund-lacht-wegen-schnecke-auf-erwachsener-hand-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>Doch ich bin der festen Überzeugung, dass es vorteilhafter ist, meinem Kind erst gar keinen Schnuller gegeben zu haben.</p>
<h2><strong>Stillen nach Bedarf – Signale erkennen</strong></h2>
<p>Wenn dein Kind schnullerfrei aufwächst, muss es ja trotzdem sein <strong>Saugbedürfnis</strong> stillen (im wahrsten Sinne des Wortes). Das bedeutet nichts anderes, als ihm das Original zu geben, also deine Brust. Und zwar nach Bedarf.</p>
<p>Nach Bedarf stillen bedeutet, dass du dein Baby stillst, wenn es danach verlangt. Unabhängig davon, welcher Tag und wie spät es schon ist, wie lange du bereits gestillt hast (oder noch stillst), wie lange die letzte Stillmahlzeit bereits her ist, was du gerade trägst, wo du dich gerade aufhältst usw. Du weißt, was ich meine.</p>

<p>Dein Baby wird nicht sofort von 0 auf 100 sein. Es brüllt nicht gleich die ganze Stadt zusammen, wenn es Hunger hat. Schreien ist ja auch extrem kräftezehrend. Hast du schonmal aus voller Kehle geweint oder geschrien? Dann kennst du das Gefühl. Es ist sehr, sehr anstrengend.</p>
<p>Also macht das Baby langsam und allmählich auf sein <strong>Bedürfnis</strong> aufmerksam. Wer Acht darauf gibt, kann erkennen, dass es folgende <strong>Signale</strong> gibt:</p>
<ul>
<li>Es fährt mit seiner Zunge über seine Lippen.</li>
<li>Es schmatzt.</li>
<li>Es bewegt seinen Kopf hin und her, um nach der Brust zu suchen.</li>
<li>Mit heranschreitender Zeit saugt es an seinen Fingern oder irgendetwas anderem.</li>
<li>Erst, wenn all diese Anzeichen missachtet und nicht gehört wurden, muss es seinem Verlangen Nachdruck verleihen. Es beginnt zu quengeln und später zu weinen und zu brüllen. Bis endlich jemand kommt und ihm gibt, was es braucht.</li>
</ul>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6538" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-hat-finger-im-mund.jpg" alt="Baby hat Finger im Mund" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-hat-finger-im-mund.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-hat-finger-im-mund-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-hat-finger-im-mund-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ich hab das auch nicht alles von Anfang an gewusst. Ich war genau so zum ersten Mal Mutter wie jede andere auch. Aber mit jedem Tag verstand ich es besser, die Zeichen meines Babys zu deuten.</p>
<h2><strong>Stillen – Mehr als nur Nahrungsaufnahme</strong></h2>
<p>Bei manchen höre (oder lese) ich öfter heraus, dass Stillen nur als <strong>Nahrungsquelle</strong> angesehen wird. Sie haben Angst, dass ihr Kind später an Essstörungen leiden wird, weil sie ihr Baby immer gleich stillen, wenn es weint.</p>
<p>Die Brust ist mehr als nur eine Milchbar, an der sich vollgesoffen wird, um es mal salopp zu formulieren. Das Saugen an der Brust <strong>beruhigt</strong> ungemein, wie ich bei meinem Baby immer wieder feststellen durfte.</p>
<p>Ist auch vollkommen nachvollziehbar, stellt man sich mal folgendes Bild vor:</p>
<p>Dein Baby liegt in deinen Armen. Während es wohlig grunzend an deiner Brust saugt, schaut ihr euch in die Augen. Du lächelst es an. Seine Augen leuchten. Du spürst seine Wärme. Streichelst es sanft über sein zartes Köpfchen. Du riechst an ihm und stellst fest, dass sein Duft betörender als alles andere auf der Welt ist.</p>
<p>Und genau so kannst du dir vorstellen, fühlt sich dein Baby. Es ist bei dir, hört dich, sieht dich, riecht dich. Es fühlt sich geborgen, geliebt, wohl behütet und sicher. Es spürt deine Nähe. Deine Wärme. Deinen Herzschlag. Es trinkt deine Milch, die nur für diesen Zweck erschaffen wurde. Es ist genau am richtigen Platz und will nirgend woanders hin.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-99" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/die-sommertipps-baby-beim-stillen.jpg" alt="Baby beim Stillen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/die-sommertipps-baby-beim-stillen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/die-sommertipps-baby-beim-stillen-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2><strong>Daumenlutscher oder orale Phase?</strong></h2>
<p>Und dann bist du bei den Großeltern oder wem auch immer zu Besuch, und dein Baby fängt an, am Daumen zu lutschen. Was ist die Angst da groß, dass es zu einem <strong>Daumenlutscher</strong> mutieren wird!</p>
<p>Völlig absurd, denke ich heute! Aber damals ließ ich mich als unerfahrene, junge Mutti schnell beunruhigen, wenn solche Sprüche kamen.</p>
<p>Doch meine Schwester stand hinter mir und ermutigte mich, so weiterzumachen wie bisher: Stillen, wenn der Kleine danach verlangt. Dann wird er auch nicht zum typischen Daumenlutscher, der ein nicht erfülltes <strong>Bedürfnis</strong> anderweitig befriedigen muss.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-614" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/monchichi-daumen-im-mund.jpg" alt="Monchichi - Daumen im Mund" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/monchichi-daumen-im-mund.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/monchichi-daumen-im-mund-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Und selbst, wenn mein Baby dann doch den Daumen, einen anderen Finger oder die ganze Hand ansabberte, bekam ich es nicht – wie die anderen – mit der Angst zu tun. Aus folgendem Grund:</p>
<p>Babys erkunden erst einmal alles mit ihrem Mund. Durch den Saugreflex kann das Baby als Erstes über Gaumen und Zunge anfangen, Dinge zu fühlen, zu ertasten. Man nennt dies auch die &#8222;<a href="http://www.familie.de/baby/orale-phase-510639.html">orale Phase</a>&#8222;, in der sich die Kleinen wirklich ALLES, was sie in die Finger bekommen, in den Mund stecken, um es kennenzulernen. Also: Keine Panik.</p>
<p>Doch sobald er anfing, sich seine komplette Faust in den Mund zu schieben und daran zu lutschen und zu saugen, hieß das für mich: Er hat <strong>Kohldampf</strong> &#8211; und zwar gewaltigen!</p>
<p>Wie gesagt: Jeden Tag sein Baby ein bisschen besser verstehen.</p>

<h2><strong>Verunsicherung und gut gemeinte Ratschläge</strong></h2>
<p>Und wo wir schonmal beim Thema „Verunsicherung von anderen“ sind, gehen wir doch gleich mal den Klassiker durch.</p>
<p>Wenn man zum ersten Mal Mutter wird, ist alles neu – logisch. Da hört man sich gern an, was die älteren Generationen so für <strong>Tipps</strong> haben. Oder sie kommen einfach ungefragt daher. Ich bekam zum Beispiel folgenden Tipp:</p>
<p><strong>Stillen nach Zeitplan</strong></p>
<p>„Still dein Kind alle 3 Stunden, damit es sich an einen Rhythmus gewöhnt. Ist doch auch <strong>praktisch</strong>! So kannst du deine Zeit gut einplanen, wenn du mal weg musst oder ähnliches.“ So ähnlich kam der Ratschlag von meiner Mutter. Denn sie hatte es bei meiner Schwester und mir damals genau so gehandhabt.</p>
<p>Doch Achtung. Nicht alles, was damals praktiziert wurde, muss auch „richtig“ sein.</p>
<p>Bedenkt man, dass es enorm wichtig für die <a href="https://www.stillkinder.de/wie-wir-milch-bilden/">Milchbildung</a> ist, nach Bedarf zu stillen, d.h. auf die Signale des Babys zu achten und beim Anzeichen, dass es Hunger hat, zu stillen, ist Stillen nach Zeitplan das wohl Unsinnigste, das man machen kann.</p>
<p>Wenn jemand sein Kind nach <strong>Zeitplan</strong> stillt, der muss sich einiges einfallen lassen, um sein Kind abzulenken.</p>
<p>Wenn ich mich als Baby also bei Hunger meldete, gab meine Mutter (oder sonstwer) erst einmal den Schnuller. Daran konnte ich zwar saugen, aber wo blieb die Milch, die mich sättigen sollte?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6534" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-mit-schnuller-im-mund-faltet-haende-und-guckt-aengstlich.jpg" alt="Baby mit Schnuller im Mund faltet Hände und guckt ängstlich" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-mit-schnuller-im-mund-faltet-haende-und-guckt-aengstlich.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-mit-schnuller-im-mund-faltet-haende-und-guckt-aengstlich-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-mit-schnuller-im-mund-faltet-haende-und-guckt-aengstlich-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Die nächste Stufe waren dann diverses Spielzeug, Herumtragen, Singen, Faxen machen und Ablenken, wo es nur geht. Wenn ich dann, obwohl die 3 Stunden noch nicht rum waren, das Haus zusammengeschrien habe, wurde ich dann doch mal früher gestillt.</p>
<p>Denn eins ist klar: <strong>Ablenkung</strong> zögert nur hinaus. Es befriedigt nicht das eigentliche Bedürfnis (in dem Fall Hunger, Nähe, Liebe usw.).</p>
<p>Im schlimmsten Fall wird dem Kind beigebracht, auf dieses oder jenes Bedürfnis falsch zu reagieren. Beispielsweise sein Bedürfnis nach Liebe und Nähe mit Essen oder materiellen Dingen in Verbindung zu bringen und fortan auf diese Weise zu stillen. Sehe ich noch heute: Wenn mir langweilig ist, gehe ich zum Kühlschrank. Wenn ich wütend bin, esse ich gern etwas.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6533" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-schlaeft-mit-schnuller-im-mund-umgeben-von-spielzeug.jpg" alt="Baby schläft mit Schnuller im Mund umgeben von Spielzeug" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-schlaeft-mit-schnuller-im-mund-umgeben-von-spielzeug.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-schlaeft-mit-schnuller-im-mund-umgeben-von-spielzeug-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-schlaeft-mit-schnuller-im-mund-umgeben-von-spielzeug-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Zurück zum Thema. Ich war leicht verunsichert. Mein Baby hing wirklich ständig an der Brust. Stundenlang. Clusterfeeding pur.</p>
<p>Aber dann dachte ich nach: Wozu der ganze Stress und all der Aufwand, wenn es so einfach wäre? Wenn ich Hunger habe, dann esse ich doch auch etwas und bin zufrieden.</p>
<p>Selbst ich als Erwachsene esse nicht alle 3 Stunden. Ich esse, wenn ich Hunger habe. Nahrung sättigt ja auch unterschiedlich lange, also wozu einen Zeitplan erstellen, der mir vorschreibt, wann ich essen und trinken darf? Und warum sollte man das bei seinem Kind so handhaben?</p>
<p>Ich mache meiner Mutter keinen Vorwurf. Andere Zeiten, andere Sitten. Meine Mutter hatte auch schon einiges anders gemacht als ihre Mutter. Und so zieht sich das von Generation zu Generation fort, denke ich.</p>
<p>Wenn ich also gut gemeinte <strong>Ratschläge</strong> bekomme, die mich verunsichern, dann mache ich Folgendes:</p>
<ul>
<li>Ich höre in mich rein. Was sagt mein Herz, mein Bauchgefühl? Bisher hat es mich nicht enttäuscht.</li>
<li>Wenn ich immer noch verunsichert bin, recherchiere ich. Ich frage in Foren, Facebookgruppen nach, lese Bücher, lese im Internet. Ich informiere mich. Ist dieser Tipp noch zeitgemäß oder überholt?</li>
</ul>
<p><strong>Durchschlafen</strong></p>
<p>Die Sache mit dem Stillen nach Zeitplan war eine Sache. Aber die wahrscheinlich brennendste überhaupt, war (und ist) das <strong>Zubettgehen</strong>.</p>
<p>Nicht nur von meiner Familie, auch von anderen Verwandten, Bekannten und sogar der Kinderärztin wurde ich regelmäßig nach dem Schlafen gefragt. Schläft es schon durch? Wo schläft es?</p>
<p>Vielleicht wirst du dich das jetzt auch fragen: Wie soll das (Durch-)Schlafen funktionieren &#8211; noch dazu ohne Schnuller?</p>
<p>Die Antwort ist recht simpel und die Umsetzung auch, wenn du offen für Folgendes bist:</p>
<ol>
<li>Immer noch Stillen nach Bedarf und</li>
<li>(eventuell, bestenfalls) Familienbett.</li>
</ol>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4332" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/familienbett-warum-eigentlich-nicht-eltern-kuscheln-mit-kind-im-bett.jpg" alt="Eltern kuscheln mit Kind im Bett" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/familienbett-warum-eigentlich-nicht-eltern-kuscheln-mit-kind-im-bett.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/familienbett-warum-eigentlich-nicht-eltern-kuscheln-mit-kind-im-bett-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wenn du kein Fan vom <strong>Familienbett</strong> bist, ok. Kann ich verstehen. Ist nicht jedermanns Sache.</p>
<p>Ich für meinen Teil fand allein den Gedanken anstrengend, alle paar Stunden vom Schlafzimmer ins Kinderzimmer zu gehen, das Baby zu stillen, einschlafen zu lassen, vorsichtig (!!!!) abzulegen und dann wieder zurück ins Schlafzimmer schleichen zu müssen.</p>
<p>Wir haben es anfangs auch so bzw. so ähnlich gehandhabt: Wir hatten ein Schlafkörbchen auf Rädern und ein Beistellbett für unser Baby.</p>
<p>Tagsüber legte ich den Kleinen ins Körbchen und sein Papa passte auf ihn auf, damit ich schnell eine Mütze voll Schlaf nehmen konnte. Aber nach kurzer Zeit war der Kleine wieder wach und ich war einfach nur knülle und total abgenervt.</p>

<p>Nachts sollte er in seinem <strong>Beistellbett</strong> schlafen, was auch nicht funktionierte. Sobald ich ihn im Schlaf hinlegen wollte, wachte er wieder auf und wollte gestillt werden. Uff! Bald war ich mit meiner Kraft am Ende.</p>
<p>Also legte ich mich mit meinem Sohn auf unsere Couch. Couch aus dem Grund, weil wir damals nur ein Wasserbett hatten. Im Wasserbett darf ein Baby aus Sicherheitsgründen nicht schlafen &#8211; Erstickungsgefahr. Also schliefen wir wie gesagt auf der Couch.</p>
<p>Und ich entdeckte einen wunderbaren <strong>Nebeneffekt</strong>: Bevor mein Kind richtig wach wurde und laut meckerte, wurde ich schon etwas früher wach (im Halbschlaf), konnte ihn weiter stillen, er wachte nicht auf und musste nicht erst weinen, damit ich kam. Ich schlief kurze Zeit später auch wieder ein und gut war.</p>
<p>Das ging die ganze Nacht so, ohne dass eine(r) von uns richtig wach wurde. Wir schliefen auf unsere Weise durch bis zum nächsten Morgen. Es war himmlisch!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-617" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/die-sommertipps-baby-schlaeft-bei-papa.jpg" alt="Baby schläft bei Papa" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/die-sommertipps-baby-schlaeft-bei-papa.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/die-sommertipps-baby-schlaeft-bei-papa-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Aber wie gesagt: Familienbett muss für alle angenehm sein. Wenn niemand mehr ruhig schlafen kann, ist es sicher nicht verwerflich, sich nach einer passenden <strong>Alternative</strong> umzusehen. Nicht umsonst gilt Schlafentzug als Folter!</p>
<p>Mein Mann braucht beispielsweise extrem viel Platz beim Schlafen. Am besten ein 2 x 2 Meter Bett nur für ihn, um es mal so zu formulieren.</p>
<p>Deswegen haben wir inzwischen ein gemeinsames, großes Familienbett neben unserem Wasserbett. Der Papa schnorchelt im Wasserbett, während der Kleine und ich neben ihm im normalen Federbett schlummern. Wenn ich ihn frage, ob er merkt, wenn sich unser Sohn nachts noch meldet, um gestillt zu werden, antwortet er nur, dass er wie ein Stein geschlafen habe.</p>
<p>Für uns ist Familienbett also ideal (<a href="https://www.milchtropfen.de/familienbett-warum-eigentlich-nicht/" rel="noopener">wenn auch nicht immer</a>), aber das muss jede(r) für sich entscheiden, was ihr/ihm gut tut.</p>
<p><strong>Verwöhnen</strong></p>
<p>Ja, es gibt merkwürdige Blicke, wenn die Leute hören, dass wir alle im Familienbett schlafen. Oder dass mein Sohn IMMER NOCH gestillt wird!</p>
<p>Sie sagen, dass ich meinen Sohn nie aus dem Familienbett bekommen werde. Dass er sich nie daran gewöhnen wird, allein zu schlafen. Dass er <strong>verwöhnt</strong> wird.</p>
<p>Und ich frage mich dann:&#8220;Schläfst du gern allein? Warum dürfen die Eltern gemeinsam im Bett schlafen, aber das Kind muss allein schlafen?“</p>
<p>Ich habe ein wenig recherchiert und fand heraus, dass es im Zuge der Industrialisierung ein Zeichen von Wohlstand war, mehrere Zimmer zur Verfügung zu haben. Statt also wie gewohnt im großen oder kleinen Familienbett gemütlich beisammen zu schlafen, sollte nun jedes Kind bestenfalls sein eigenes Zimmer haben.</p>
<p>Ich erinnere mich noch genau an meine Kindheit, wenn es ums Schlafen ging, wenn die Eltern mal aus und wir allein daheim waren. Es war gruselig allein in meinem dunklen Zimmer. Ich traute mich kaum, das Licht auszumachen und versuchte, so lange wie möglich etwas zu lesen. Dieses <a href="https://www.milchtropfen.de/familienbett-warum-eigentlich-nicht/">Erlebnis</a> hat mich bis heute geprägt. Gemeinsames Einschlafen &#8211; auch für Kinder &#8211; ist also gar nicht so schlecht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4328" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/familienbett-warum-eigentlich-nicht-kind-hat-angst-im-bett.jpg" alt="Kind hat Angst im Bett" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/familienbett-warum-eigentlich-nicht-kind-hat-angst-im-bett.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/familienbett-warum-eigentlich-nicht-kind-hat-angst-im-bett-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Und die Zeit wird irgendwann kommen &#8211; davon bin ich überzeugt &#8211; und mein Kind wird in seinem eigenen Zimmer in seinem eigenen Bett schlafen wollen. Doch solange das nicht der Fall ist und jeder von uns gut schlafen kann und zufrieden ist, werden wir nichts am Familienbett ändern. Und uns ein dickes Fell für solche und ähnliche Fragen zulegen.</p>
<p>Passende Antworten auf <strong>dumme Fragen</strong> findest du übrigens auf <a href="http://www.netmoms.de/gruppen/detail/gestillt-getragen-glucklich-im-familienbett-579/forum/passende-antworten-auf-doofe-fragen-zusammenfassung-2832866" target="_blank" rel="noopener">netmoms.de</a>.</p>
<h2><strong>Aber ich hab doch auch Bedürfnisse</strong></h2>
<p>Anfangs war es so, dass ich rund um die Uhr bei meinem Baby war, weil es permanent gestillt werden wollte. Und das stundenlang.</p>
<p>Ich habe mich oft <strong>ausgeschlossen</strong> gefühlt, weil ich im Nebenzimmer stillte, während die anderen gemeinsam plauderten und etwas aßen. Zu der Zeit hatte ich auch noch kein Smartphone. Es war also recht öde, sodass ich auch gern fernsah. Ab und zu brachte mir mein Freund netterweise auch Essen vorbei, damit ich nicht verhungern musste, oder leistete mir sogar Gesellschaft.</p>
<p>Das war keine schöne Zeit. Meine Mutter war (ist) keine typische Hausfrau wie meine eine Oma. Alle um mich herum arbeiteten. Es gab niemanden, der mich mal <strong>entlasten</strong> konnte (bis auf meinen Mann). Ich genoss das Wochenende, wenn sich der kleine Mops auch mal von den anderen tragen ließ und dort einschlief.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6531" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/frau-haelt-schlafendes-baby-in-den-armen.jpg" alt="Frau hält schlafendes Baby in den Armen" width="673" height="431" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/frau-haelt-schlafendes-baby-in-den-armen.jpg 673w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/frau-haelt-schlafendes-baby-in-den-armen-400x256.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/frau-haelt-schlafendes-baby-in-den-armen-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 673px) 100vw, 673px" /></p>
<p>Aber zu Hause war ich dann wieder auf mich gestellt.</p>
<p>Heute weiß ich: Ich hätte mehr auf meine Bedürfnisse hören müssen. Mich nicht zu trauen aufzustehen, weil ich wusste, der Kleine würde sofort wach werden und weinen, obwohl ich auf Toilette musste, ging einfach voll… in die Hose, nein… Aber es ging so dermaßen an meinen Bedürfnissen vorbei.</p>
<p>Wenn ich auf Toilette muss, dann geh ich. Zur Not halt auch mit Baby. Wenn ich Hunger habe und etwas kochen will, dann schnapp ich mir mein Baby, schnall es mir im Tragegurt um den Bauch oder Rücken und los geht’s. Allgemein fand ich mich erst wieder, als ich mit meinem Baby im Tragegurt durch die Welt ging. Ich konnte wieder Freunde treffen, einkaufen gehen, spazieren gehen… So viel vertane Zeit, aber so ist es jetzt und ich kann es nicht rückgängig machen. Nur draus lernen und an dich weitergeben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6528" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/mutter-stillt-kind-beim-kochen.jpg" alt="Mutter stillt Kind beim Kochen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/mutter-stillt-kind-beim-kochen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/mutter-stillt-kind-beim-kochen-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/mutter-stillt-kind-beim-kochen-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Bis dahin galt für mich: Das gibt sich mit der Zeit. Ein schwacher Trost, wenn man so abgenabelt von der Außenwelt ist, ich weiß.</p>
<p>Mittlerweile läuft es bei uns abends so ab, dass ich mich mit dem Kleinen ins Bett lege, ihn einschlafstille und dann noch einmal das Zimmer verlasse und meinen Kram erledige, den ich über den Tag nicht geschafft habe. Es läuft mal so, mal so: Manchmal schläft er 4 Stunden am Stück, und ich wundere mich schon über die vergangene Zeit, und manchmal macht er irgendetwas durch und braucht mich fast die ganze Nacht über.</p>

<h2><strong>Verständnis für&#8217;s Kind wächst</strong></h2>
<p>Und da schließt sich allmählich der Kreis bei Schnullerfrei.</p>
<p>Bei Kindern mit Schnullern fiel mir bisher ganz stark auf, dass ihnen, sobald sie nur irgendeinen Mux von sich gaben, sofort der Schnuller in den Mund gesteckt wurde. Bei Babys dann auch mal mit Nachdruck, als wüsste das kleine Würmchen nicht, was es braucht&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6536" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-im-arm-eines-erwachsenen-der-ihm-einen-schnuller-in-den-mund-drueckt.jpg" alt="Baby im Arm eines Erwachsenen, der ihm einen Schnuller in den Mund drückt" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-im-arm-eines-erwachsenen-der-ihm-einen-schnuller-in-den-mund-drueckt.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-im-arm-eines-erwachsenen-der-ihm-einen-schnuller-in-den-mund-drueckt-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-im-arm-eines-erwachsenen-der-ihm-einen-schnuller-in-den-mund-drueckt-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wegen solcher Bilder habe ich ziemlich schnell eine <strong>Abneigung</strong> gegen Schnuller entwickelt. Ein Schnuller erfüllt im Vergleich zum Stillen in meinen Augen nur einen Bruchteil der Bedürfnisse.</p>
<p>Aber ich will ja darüber schreiben, wie es auch ohne Schnuller geht. Als junge Mama, die noch am (Kennen-)Lernen ist, habe ich mir daher eine kleine Liste im Kopf zurecht gelegt. Wenn mein Kind anfing zu weinen, sah meine <strong>Liste</strong> wie folgt aus:</p>
<p><strong>1. Hat mein Baby Hunger?</strong></p>
<p>Weiter oben im Text habe ich ja bereits geschrieben, welche Signale das Baby bei Hunger gibt. Wenn es also hungrig ist, kann das Problem schnell gelöst werden: Stillen.</p>
<p><strong>2. Nähe? Liebe? Langeweile?</strong></p>
<p>Ist meinem Baby vielleicht gerade einfach nur langweilig? Braucht es Gesellschaft und will miterleben, was ich gerade so treibe? Will es meine Nähe, Liebe, einfach nur kuscheln? Vielleicht liegt ja auch gerade ein Pups quer oder es muss aufstoßen. Einfach mal hochnehmen, kuscheln, miteinander reden, herumtragen. Oft war damit schon alles Nötige getan.</p>
<p><strong>3. Müde?</strong></p>
<p>Wenn mein Kind schon nicht mehr in meinen Armen sein wollte und sich herauswand&#8230; Wenn es schnell <strong>gereizt</strong> reagierte&#8230; Wenn ihm etwas nicht gelang oder ähnliches&#8230; Wenn er schnell anfing zu weinen und alles, was ich machte, doof war, dann wusste ich Bescheid: Jetzt braucht er seine Ruhe. Muss Kraft tanken und sich sammeln.</p>
<p>Also legte ich mich dann für ein bis zwei Stündchen mit ihm hin und ließ ihn schlafen. Danach war er wieder voller Energie. Und ich auch, wenn ich so schlau war, mich neben ihn gelegt und mitgeschlafen zu haben.</p>
<p><strong>4. Windel?</strong></p>
<p>Wird&#8217;s ungemütlich untenrum? Schauen wir mal lieber schnell nach, damit so etwas wie <a href="http://pilztherapie.de/erkrankungen/windeldermatitis/" target="_blank" rel="noopener">Windeldermatitis</a> gar nicht erst auftaucht. Und außerdem lässt es sich doch &#8211; so schön nackig &#8211; auf dem Wickeltisch wunderbar herumalbern. Hier wird gesungen, geredet, gewitzelt, gelacht und gekitzelt. Die Körperteile werden benannt, vielleicht gibt es auch eine sanfte Massage mit gutem Öl.</p>
<p>Damit sind auch gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Mein Baby fühlt sich wieder wohl in seiner Haut, nachdem es nun wieder ganz sauber ist, und wir hatten Zeit, uns näherzukommen und kennenzulernen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-628" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/mutter-und-kind.jpg" alt="Mutter und Kind" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/mutter-und-kind.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/mutter-und-kind-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Du siehst: Wenn du keinen Schnuller hast, der dein Kind ganz fix ruhig stellt, egal, was es hat, dann musst du dir Gedanken machen und auf die <strong>Signale</strong> des Kindes hören, um sein Problem zu lösen.</p>
<p>Dadurch wirst du lernen, dein Kind schneller und besser zu verstehen und eure <strong>Beziehung</strong> wird sich ebenfalls entwickeln. Statt dem Baby einfach den Mund zu stopfen, damit es aufhört zu quengeln, gehst du auf seine Bedürfnisse ein und versuchst es zu verstehen und ihm zu helfen. Kommunikation ist alles.</p>
<p>Und dein Baby wird sich verstanden fühlen oder zumindest erkennen, dass du dich für seine Belange interessierst und versuchst, ihm sein Wohlbefinden wiederzugeben. Wenn das nicht sein Selbstbewusstsein stärkt&#8230;</p>
<h2><strong>Kita und Stillkind</strong></h2>
<p>Oh ja, ein schwieriges Thema. Als es bei uns mit der <strong>Eingewöhnung</strong> in der Kita losging, wurde das Stillen auch als nachteilig für die Eingewöhnung empfunden. Die Kitaleiterin fragte uns, wie denn die Erzieherin eine Bindung zum Kind aufbauen solle, wenn es noch gestillt werden würde.</p>
<p>Bei uns klappten die beiden Eingewöhnungen, die wir uns (und unserem Kind) antaten, tatsächlich nicht. Das lag aber ganz sicher nicht am Stillen, sondern an&#8230; Ja, darüber erzähle ich ein anderes Mal&#8230; Wenn ich Nerven dazu hab.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-631" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/schoener-bunter-raum-in-einer-kita.jpg" alt="schöner bunter Raum in einer Kita" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/schoener-bunter-raum-in-einer-kita.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/schoener-bunter-raum-in-einer-kita-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Allerdings habe ich für dich ein paar <strong>Informationen</strong> zusammengesucht, die dir nicht den Wind aus den Segeln nehmen, wenn die Kita Thema bei euch wird:</p>
<ol>
<li>Die Eingewöhnung eines gestillten Kindes dauert länger. Viel länger. Aber sie ist zumindest nicht unmöglich, wie ich erfahren habe. Und diese <strong>Zeit</strong> müssen sich alle nehmen, wenn alle gut ankommen sollen.</li>
<li>Ich kenne eine, die Erfahrung mit der Eingewöhnung gestillter Kinder hat. Wichtig für diese Kinder war es, dass sie die <strong>Orte</strong>, an denen gestillt werden konnte (Zuhause, draußen) von den Orten, an denen nicht gestillt werden konnte, weil die Mutter nicht da war (sprich: in der Kita), voneinander unterscheiden konnten. Dazu gehörte auch, dass in der Kita nicht gestillt wurde, auch nicht im Flur, sondern erst draußen. Das Kind konnte dadurch begreifen, dass die Mutter nicht da war und sie stillen konnte, die Erzieherin aber die Möglichkeit hatte, dem Kind ein anderes Angebot zu präsentieren, wodurch es sich beruhigen ließ.</li>
<li>Ähnlich wie oben habe ich auch von <strong>berufstätigen</strong> Müttern gelesen, dass ihr gestilltes Kind es ganz gut unterscheiden konnte, wo und wann gestillt wird. Die Kinder stellten sich darauf ein, dass es in der Kita keine Mamamilch gibt und holten sich dann alles wieder, wenn sie abgeholt wurden.</li>
</ol>
<h2><strong>Mit oder ohne Schnuller – Vorteile und Nachteile</strong></h2>
<p>Schnullerfrei mag toll klingen. Besonderer Bindungsaufbau zum Baby und so. Aber zwischenzeitlich gab es auch bei uns diese Momente, in denen ich kurz davor war, einen Schnuller zu besorgen. Und zwar GANZ SCHNELL!</p>
<p>Das kam immer dann vor, wenn wir abends mit dem Auto nach Hause fahren wollten und der Kleine nicht in seinen <a href="https://www.milchtropfen.de/kind-will-nicht-in-den-autositz/"  rel="noopener">Autositz</a> wollte. Es war ein Dilemma!</p>
<p>Manchmal hat es geklappt, er ließ sich mit etwas Geduld doch reinsetzen, die Fahrt verlief ruhig und wir waren im Nu zu Hause.</p>
<p>Aber wenn er gar nicht wollte, wenn er Zeter und Mordio geschrien und sich vor Aufregung schon verschluckte, dann half alles nichts und wir mussten anhalten. Im schlimmsten Fall ging es dann ohne Auto weiter.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-620" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/parkendes-auto.jpg" alt="parkendes Auto" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/parkendes-auto.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/parkendes-auto-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Es bringt ja nichts, wenn man sein Kind schreien lässt. Ich ertrage das einfach nicht. Und außerdem kann man sich überhaupt nicht mehr auf den Verkehr konzentrieren, weil man damit beschäftigt ist, sein Kind zu beruhigen und ihm gut zuzureden.</p>
<p>Und trotz allem bin ich nach gut 2 Jahren unter’m Strich froh, dass wir es so und nicht anders gemacht haben.</p>
<p>Um dir das genau zu erklären, bin ich zu dem Entschluss gekommen, eine <strong>Pro- und Contraliste</strong> zum Stillen zu erstellen. Einfach kurz und knackig die Fakten. Bitteschön!</p>
<h2><strong>Nachteile ohne Schnuller</strong></h2>
<ul>
<li>Du bist der Schnuller deines Babys. Das kann anstrengend sein. Gerade beim stundenlagen Dauerstillen (<a href="https://www.milchtropfen.de/dauerstillen-oder-auch-clusterfeeding/" rel="noopener">Clusterfeeding</a>). Ohne Unterstützung wirst du dich schnell <strong>erschöpft</strong> fühlen. Dein Körper wird dir sagen, dass du auch auf deine Bedürfnisse Acht geben musst. Im Vordergrund stehen die Bedürfnisse deines Babys. Aber du solltest dich nicht vergessen.</li>
<li>Dein Baby will hauptsächlich bei dir sein. Das ist schön. Aber wenn man monatelang, jahrelang so fährt, dann hat man auch irgendwann das Gefühl, <strong>Zeit</strong> für sich zu brauchen. Ohne Baby. Wenn sich dein Baby anders beruhigen lässt (z.B. vom Papa <a href="https://www.milchtropfen.de/tragetuch-bestseller-fuer-familien/">im Tragetuch</a>): cool. Wenn nicht, dann heißt es wohl, durchhalten. Die Zeit wird kommen. Nur eben jetzt (noch) nicht.</li>
</ul>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6532" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-schlaeft-angekuschelt-an-mama.jpg" alt="Baby schläft angekuschelt an Mama" width="673" height="431" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-schlaeft-angekuschelt-an-mama.jpg 673w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-schlaeft-angekuschelt-an-mama-400x256.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-schlaeft-angekuschelt-an-mama-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 673px) 100vw, 673px" /></p>
<ul>
<li>Deine Familie will auch mal das Baby halten. Es beruhigen. Es ins Bett bringen. Aber dein Baby will bei dir sein und an deiner Brust einschlafen und lässt sich auch nur da beruhigen. Das kann die anderen durchaus frusten. Das kann <strong>Konflikte</strong> schüren. Hier ist es wichtig, über eure Gefühle zu sprechen und immer in Kontakt zu bleiben. Fresst nichts in euch rein. Sprecht Probleme direkt an und findet eine Lösung. Und die beinhaltet ganz sicher nicht, das Kind abzustillen, damit Papa es auch mal ins Bett bringen kann. Er muss einen Weg finden, es auf seine Weise zu machen. Seinen Weg zu finden. Das geht auch ohne Schnuller, ohne Brust, ohne Abpumpen und Flasche geben, aber mit viel Liebe und Geduld. Und wenn das Baby nicht will, sondern bei dir bleiben will, dann ist das so. Es wird besser. Immer schön am Ball bleiben und dem Ganzen Zeit geben.</li>
<li>Stillunfreundliches Umfeld macht es (Langzeit-)Stillenden schwer. Dumme Blicke, dumme Sprüche, man fühlt sich einfach unwohl und will beim besten Willen nicht überall und jederzeit stillen. Ein <strong>Teufelskreis</strong>, denn die Stillenden stillen dann lieber zu Hause, versteckt. Noch weniger sehen, wie viele noch stillen und dass es völlig normal ist. Wenn du jederzeit und überall dein Kind stillen willst, musst du dir ein dickes Fell zulegen und dein Selbstvertrauen stärken – für dein Kind. Doch solange auch ältere Kinder noch mit Schnuller rumlaufen und nicht ohne ihren über heiß geliebten &#8222;Nucki&#8220; können, weiß ich, dass sie eigentlich auch noch die Brust bräuchten.</li>
</ul>

<h2><strong>Vorteile ohne Schnuller</strong></h2>
<ul>
<li>Schont den <strong>Geldbeutel</strong>, immerhin musst du keine Schnuller kaufen und für keinen Ersatz sorgen, wenn sie verloren gehen. Dazu noch keine Schnullerketten und auch kein Zubehör für die Reinigung.</li>
<li>Schont die <strong>Nerven</strong>. Du musst nicht fieberhaft (nachts) nach dem Nuckel suchen, wenn er verloren geht oder verlegt wurde. Und du kannst ihn auch nicht vergessen, denn du hast deinen Schnuller (deine Brust) ja stets bei dir. Und wie oben erwähnt: Kein Reinigen nötig.</li>
<li>Es besteht ein <a href="https://www.stillkinder.de/schnuller/" target="_blank" rel="noopener">Zusammenhang zwischen Schnullergebrauch und Mittelohrentzündungen sowie Soor</a>.  Kein Schnuller bedeutet zumindest ein geringeres Risiko. Ganz davor gefeit waren wir leider auch nicht. Wir hatten es auch schon mit <a href="https://www.milchtropfen.de/mein-kind-hat-soor/" rel="noopener">Soor</a> zu tun gehabt…</li>
<li>Während andere fieberhaft danach suchen, <strong>welcher Schnuller</strong> es unter diesen tausenden von Angeboten sein soll, ob Latex oder Silikon, ob schadstofffrei, welche Form, Farbe, Größe usw., kannst du dich entspannt zurücklehnen und dich anderen Problemen widmen.</li>
<li><a href="http://www.familie.de/baby/schnuller-510523.html" target="_blank" rel="noopener">Keine Saugverwirrung</a> durch unterschiedliche Saugtechniken und evtl. dadurch entstehende Stillprobleme.</li>
<li><a href="http://www.mamaclever.de/2014/09/schnuller-ja-oder-nein-welcher-und-wie-lange/" target="_blank" rel="noopener">Kiefer- und Zahnentwicklung</a> nehmen weniger bis gar keinen Schaden im Vergleich zu Daumenlutschern oder Kindern mit Schnuller.</li>
<li>Keine verzögerte <strong>Sprachentwicklung</strong>. Außerdem habe ich immer ziemlich Mühe, ein Kind mit Schnuller im Mund zu verstehen. Meistens verstehe ich kein einziges Wort.</li>
<li>Bei <strong>Krankheiten</strong> essen Kinder meist nicht viel. Oftmals hilft da nur Stillen. Hier bekommen sie alles, was sie brauchen. Das kann ein Schnuller (bislang) nicht.</li>
<li>Die <strong>Milchproduktion</strong> wird nicht beeinträchtigt. Die Milch wird nach Bedarf des Kindes gebildet.</li>
<li>Du lernst, dein Kind anders als nur mit dem Schnuller zu beruhigen. Du erkennst mit der Zeit die feinen Unterschiede zu seinen Signalen. Das stärkt eure Beziehung, eure <strong>Bindung</strong>. Dein Kind fühlt sich verstanden und nicht bloß stillgelegt.</li>
<li>Das Stillbedürfnis reicht von 2 bis zu 7 Jahren. Viele wollen ihren Kindern den Schnuller <strong>abgewöhnen</strong>, obwohl das Kind noch gar nicht bereit dazu ist. Das kann durchaus Traumata auslösen und ein Verhalten hervorrufen, sein Bedürfnis anderweitig zu befriedigen (z.B. Daumenlutschen, Nägelkauen). Ohne Schnuller gibt es also auch keine stressige, potentiell traumatisierende Schnuller-Abgewöhnung.</li>
</ul>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6535" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/aelteres-kind-schlaeft-mit-daumen-im-mund.jpg" alt="älteres Kind schläft mit Daumen im Mund" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/aelteres-kind-schlaeft-mit-daumen-im-mund.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/aelteres-kind-schlaeft-mit-daumen-im-mund-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/aelteres-kind-schlaeft-mit-daumen-im-mund-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ich könnte jetzt noch auf plötzlichen Kindstod, Allergierisiko, Intelligenz, Hirnreife und -entwicklung eingehen, aber das driftet schon in Muttermilch vs. Pulvermilch ab. Ich werde dazu einen gesonderten Beitrag verfassen.</p>
<h2><strong>Fazit</strong></h2>
<p>Betrachtet man es mal ganz nüchtern, bringt es eine Menge Vorteile, sein Kind ohne Schnuller aufwachsen zu lassen.</p>
<p>Nun habe ich mich aber nicht vorher hingesetzt und alle Pros und Contras gegenüber gestellt, und dann am Ende entschieden: So. Wir geben unserem Sohn definitiv keinen Schnuller.</p>
<p>So einfach ist das nun doch nicht. Oder so kompliziert. Es kommt ganz darauf an, was man für ein Mensch ist. Was DU für ein Mensch bist.</p>
<p>Für die eine ist es selbstverständlich, für ihr Kind der Nuckel zu sein. Sie hat sich dafür entschieden, ihr Kind selbstbestimmt abstillen zu lassen und kommt mit den womöglich 7 Jahren klar. Für andere ist es ein Mix aus Stillen und Schnuller. Für andere bedeutet es, kurz verschnaufen, weil ihr Baby mit starkem Saugbedürfnis die Brustwarzen wund genuckelt hat. Andere wollen einfach überhaupt nicht stillen oder KÖNNEN es schlichtweg nicht, aus welchen Gründen auch immer.</p>
<p>Du siehst: Es gibt kein Richtig oder Falsch. Jede Mutter muss für sich und ihr Baby entscheiden, wie sie ihren gemeinsamen Weg am besten meistern können. Ob nun mit, 50/50 oder ohne Schnuller.</p>
<p>Wie wächst dein Kind auf? Mit Schnuller? Ohne Schnuller? Mal so, mal so?</p>
<p>Lass mir&#8217;nen Kommentar da. Ich bin gespannt! </p>
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