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	<title>Problem &#8211; Milchtropfen</title>
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	<title>Problem &#8211; Milchtropfen</title>
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		<title>Mit Baby duschen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jul 2016 16:00:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nur zu oft ist es in den Kleinfamilien Alltag, dass der Vater arbeiten geht und die Mutter während des Mutterschutzes und der Elternzeit &#8211; oder noch darüber hinaus &#8211; mit dem Baby allein zu Hause ist. Und dann kommen Tage, an denen das Baby für keine einzige Sekunde abgelegt werden will. Was also tun, wenn ... <a title="Mit Baby duschen" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/mit-baby-duschen/" aria-label="Mehr zu Mit Baby duschen">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nur zu oft ist es in den Kleinfamilien Alltag, dass der Vater arbeiten geht und die Mutter während des Mutterschutzes und der Elternzeit &#8211; oder noch darüber hinaus &#8211; mit dem Baby allein zu Hause ist.</p>
<p>Und dann kommen Tage, an denen das Baby für keine einzige Sekunde abgelegt werden will.</p>
<p>Was also tun, wenn man mal dringend unter die Dusche müsste und das Baby nicht allein gelassen werden will?<br />
<span id="more-874"></span></p>
<h2>Mit Baby duschen</h2>
<p>Was habe ich mich damals, als ich noch keine Mutter war, über das versiffte Äußere von den in Kaufhäusern umherziehenden Müttern ausgelassen&#8230; Ich schäme mich, wenn ich daran zurückdenke.</p>
<p>Aber die sahen aus! Meine Güte! Mit fettigen Haaren und einem schnell übergestreiften Jogginganzug schlurften sie wie Zombies durch die Gänge und schoben den Kinderwagen vor sich her.</p>
<p>Ich vertrat bis dahin die Meinung, dass man für Körperpflege und ein nettes Äußeres immer Zeit findet.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-875" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/mit-dem-baby-duschen-frau-duscht.jpg" alt="Mit dem Baby duschen - Frau duscht" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/mit-dem-baby-duschen-frau-duscht.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/mit-dem-baby-duschen-frau-duscht-300x190.jpg 300w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Und als ich selber frisch gebackene Mutter war, änderte sich meine Meinung schlagartig. Ich lief zwar nie im Jogginganzug durch die Gegend, aber plötzlich konnte ich ganz gut nachvollziehen, wie schnell man als Mutter zu solch einem Schlabberlook kommen kann.</p>
<p>Kaum zu glauben, wenn ich an diese Zeit zurückdenke, aber es gab sie tatsächlich: die Zeit, in der man den ganzen Tag nur am Stillen ist und zu nichts kommt. Nichts! Kein Duschen, keine Wäsche, kein Putzen, kein Fegen, kein Saugen. Die Wohnung sah furchtbar aus!</p>
<p>Eventuell schaffte ich es noch, das eingefrorene Essen, das ich zur Vorbereitung auf das kommende Wochenbett en masse vorgekocht hatte, aufzuwärmen. Das war&#8217;s dann aber auch schon.</p>
<h2>Zeit, zu handeln</h2>
<p>Ich erinnere mich noch genau an den Tag zurück, als mir die Stilleinlagen ausgingen und ich mich nicht aus dem Bett bewegen durfte, um neue zu kaufen. Logischerweise stillte ich dann, ohne dass mein BH durch eine Stilleinlage geschützt wurde.</p>
<p>Immer, wenn die Milch dann einschoss und die Milch an beiden Seiten in Strömen floss (okay, anfangs waren es eher ein paar Tröpfchen, aber steter Tropfen höhlt den Stein), saugte sich mein Still-BH mit dem gelblichen Kolostrum voll.</p>

<p>Ich kam nicht einmal dazu, den verdammten BH zu wechseln! Es war eine Katastrophe! Als mich dann mein Freund darauf hinwies, ich möge doch mal den BH wechseln, war es mir so unendlich peinlich! Plötzlich war ich zu einer dieser Mütter aus den Kaufhäusern geworden.</p>
<p>Es gab Zeiten, in denen der Kleine sofort, obwohl er gerade noch tief und fest geschlafen hatte, bemerkte, wenn er abgelegt wurde. Er wachte dann auf, weinte, wollte wieder gestillt werden. Ich setzte mich wieder in den Stillsessel und alles ging von vorne los. Teufelskreis. Also wie stellt man es denn nun an, wenn man allein ist und das Baby nicht ablegen kann?</p>
<h2>Zeit zu zweit</h2>
<p>Bei mir war es von einem Tag auf den anderen so weit: Ich hatte die Nase voll von gelben BH&#8217;s, unreinem Körpergefühl und dergleichen. Ich schnappte mir zwei Badetücher, zog erst mich und dann den Kleinen aus, und stieg mit ihm in die Dusche.</p>
<p>Da er das gemeinsame Duschen bisher nicht kannte, war er ganz gespannt, was jetzt kommen würde. Mit großen Augen wartete er ab.</p>
<p>Es passierte nicht sonderlich viel in meinen Augen, doch für ihn war es etwas völlig Neues. Der Duschvorhang wurde zugezogen, die Dusche wurde angestellt, Temperatur gecheckt und dann stellten wir uns in den Wasserstrahl.</p>
<p>Das meiste bekam ich ab, der Rest rann meinem Baby langsam über den Körper. Ich wollte nicht, dass er vollgespritzt wird, sich erschreckt oder es unangenehm findet. Also schirmte ich ihn ab.</p>

<h2>Drahtseilakt</h2>
<p>Es war schon nicht leicht am Anfang, das gebe ich zu. Immerhin hatten wir unseren Sohn sonst immer auf dem Wickeltisch gewaschen oder in der Babywanne gebadet.</p>
<p>Jetzt stand ich plötzlich mit meinem Kind auf dem Arm unter der Dusche und musste zusehen, wo ich bleibe.</p>
<p>Da ich zu dieser Methode erst später kam, konnte unser Sohn seinen Kopf bereits halten. Ich musste also nicht noch zusätzlich den Kopf stützen. Das stelle ich mir nämlich noch einen Tick schwieriger vor.</p>
<p>Ich setzte meinen Sohn auf meine rechte Hüfte, hielt ihn mit dem rechten Arm und wusch ihn mit der linken Hand mit Wasser ab. Babyhaut braucht nämlich kein Shampoo oder sonstwas, das ist ja das Tolle! Und das Beste: sie riecht nicht nach Parfüm, sondern nach sich selbst. Herrlicher Babygeruch! Tiiiief einatmen!</p>
<p>Wenn er zu schwer wurde, oder nun die andere Seite mit Waschen dran kam, wechselte ich einfach die Seiten und fertig.</p>
<p>Und nun kommt der schwierigere Teil: sich selbst zu waschen, während man das Baby im Arm hält.</p>
<p>Das ist nicht so kompliziert, wie man es sich vielleicht vorstellt. Mit der Zeit arrangierte ich mich damit, dass ich den Kleinen immerzu auf einem Arm trug und alles mit nur einer Hand erledigte.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-879" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/mit-dem-baby-duschen-mutter-und-kind-arm-in-arm.jpg" alt="Mit dem Baby duschen - Mutter und Kind Arm in Arm" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/mit-dem-baby-duschen-mutter-und-kind-arm-in-arm.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/mit-dem-baby-duschen-mutter-und-kind-arm-in-arm-300x190.jpg 300w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>So geht&#8217;s:</h2>
<p>Im Folgenden gebe ich ein paar Tipps, wie ihr euer Baby am besten halten könnt.</p>
<h3>Haare waschen</h3>
<p>Mein Baby habe ich auf meiner Hüfte abgestützt und umklammere es mit dem Arm, damit es nicht runterfällt. Mit der anderen Hand kann ich jetzt den Rest erledigen: Haarshampoo greifen, aufmachen, über den Kopf gießen, Shampoo abstellen, Zeug auf dem Kopf einmassieren, Kopf unter die Dusche halten (diesen Part fand mein Kleiner immer lustig mitanzusehen) und ausspülen. Dabei darauf achten, dass das Baby keine Shampoospritzer ins Auge bekommt.</p>
<h3>Duschgel</h3>
<p>Und genau so handhabt man das dann auch, wenn man den restlichen Körper saubermacht.</p>
<p>Kind wird, wie oben beschrieben, gehalten, das Duschgel mit der freien Hand aufgemacht, über den Körper geträufelt, abgestellt, einmassiert, alles abgebraust &#8211; fertig!</p>
<h3>Abtrocknen</h3>
<p>Klar, dass man beim Aussteigen Acht geben muss. Ich weise dennoch darauf hin: Wenn ihr aus der Dusche steigt, gebt Acht, dass ihr nicht ausrutscht oder was auch immer.</p>
<p>Wenn ihr draußen seid, wickelt zuerst euer Baby in ein Badetuch ein, damit es nicht auskühlt und friert. Danach seid ihr dran.</p>

<p>Wenn sich euer Baby jetzt kurz ablegen lässt, damit ihr euch ein Tuch umbinden könnt, schön. Ich musste lernen, auch das mit dem Kleinen auf dem Arm zu erledigen.</p>
<p>Dann geht es nur noch ums Abtrocknen, Wickeln und Anziehen. Das könnt ihr ja wie üblich machen. Unser Baby fand aber auch den Wickeltisch doof. Was uns dabei geholfen hat, könnt ihr übrigens in folgenden Beiträgen nachlesen:</p>
<ul>
<li><a href="https://www.milchtropfen.de/baby-weint-beim-an-und-ausziehen/" rel="noopener noreferrer">Baby weint beim An- und Ausziehen</a></li>
<li><a href="https://www.milchtropfen.de/baby-weint-beim-wickeln/" rel="noopener noreferrer">Baby weint beim Wickeln</a></li>
</ul>
<h2>Nachtrag: Wie ist es heute?</h2>
<p>Mittlerweile genießen wir es richtig, mit unserem Kind gemeinsam zu baden oder zu duschen. Auch der Papa kann diesen Part mal übernehmen, damit ich währenddessen etwas anderes erledigen kann.</p>
<p>Zu zweit ist es natürlich einfacher, als wenn man allein mit dem Kind ist. Wenn Papa und Sohn fertig sind, stehe ich draußen mit Badetuch bereit, mummel den Kleinen schön warm ein, trockne ihn ab, wickel ihn, zieh ihn an usw. Der Papa kann dann noch in Ruhe zu Ende baden und macht das Bad sauber. Ist doch eine prima Arbeitsteilung, oder?</p>
<p>Und wenn ich mich entscheide, mit dem Kleinen baden zu gehen, wenn wir allein zu Hause sind, ist das auch keine große Sache mehr. Der Kleine kann schon in der Wanne sitzen, wir spielen und spritzen und planschen und singen. Während ich bereits aus der Wanne steigen und mich abtrocknen kann, spielt der Kleine noch mit seinem Spielzeug oder Badebuch weiter, bis ich ihn dann aus der Wanne hole.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-877" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/mit-dem-baby-duschen-kind-spielt-in-der-wanne.jpg" alt="Mit dem Baby duschen - Kind spielt in der Wanne" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/mit-dem-baby-duschen-kind-spielt-in-der-wanne.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/mit-dem-baby-duschen-kind-spielt-in-der-wanne-300x190.jpg 300w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Keine Sorge: Ich verlasse NIE den Raum, während mein Sohn noch in der Wanne sitzt. Ich bleibe immer dabei, um im Notfall eingreifen zu können.</p>
<p>Lasst mich wissen, ob euch das gemeinsame Duschen/Baden geholfen hat, wie ihr es findet oder welche Methoden euch womöglich geholfen haben, damit ihr ohne Drama duschen gehen konntet.<br />
</p>
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		<title>Baby beißt beim Stillen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jun 2016 18:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es kommt völlig unerwartet und trifft dich wie ein Schlag ins Gesicht. Wenn das Baby beim Stillen ständig in die Brust beißt, kommt man schnell an den Rand der Verzweiflung. Was mir geholfen hat, ohne abstillen zu müssen, teile ich dir in diesem Beitrag mit. Baby beißt beim Stillen Da hatten mein Baby und ich ... <a title="Baby beißt beim Stillen" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/baby-beisst-beim-stillen/" aria-label="Mehr zu Baby beißt beim Stillen">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es kommt völlig unerwartet und trifft dich wie ein Schlag ins Gesicht.</p>
<p>Wenn das Baby beim Stillen ständig in die Brust <strong>beißt</strong>, kommt man schnell an den Rand der Verzweiflung.</p>
<p>Was mir geholfen hat, ohne abstillen zu müssen, teile ich dir in diesem Beitrag mit.<span id="more-765"></span></p>
<h2>Baby beißt beim Stillen</h2>
<p>Da hatten mein Baby und ich endlich die furchtbaren <a href="https://www.milchtropfen.de/stillprobleme/" rel="noopener">Stillprobleme</a> hinter uns gelassen. Wunde oder gar blutende Brustwarzen waren kein Thema mehr. Ebenso die <strong>Angst</strong> vor dem nächsten Anlegen. Kein Zähne zusammenbeißen, kein Zehen zusammenkneifen mehr. Es war so schön. Endlich genossen wir beide das Stillen.</p>
<p>Und dann das! Abends, wenn es ins Bett gehen sollte, fing das mit dem Beißen an. Ich sah es in seinem Blick. Es war ganz merkwürdig. Er starrte die Brust an, machte eine komische Bewegung mit den Lippen und zog, während er den Kopf wegzog, die Brustwarze durch seinen Mund. Dabei strichen seine Zähne an meiner Brust entlang.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-8735 pintbild" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-beisst-beim-stillen.jpg" alt="Baby beißt beim Stillen - Mögliche Gründe und Tipps wie man reagieren kann | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="800" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-beisst-beim-stillen.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-beisst-beim-stillen-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-beisst-beim-stillen-287x430.jpg 287w" sizes="auto, (max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<h2>Erste Reaktion</h2>
<p>Es tat echt weh! Es tat so weh, dass ich laut <strong>&#8222;AUA!&#8220;</strong>, schrie, aber es interessierte ihn gar nicht. Ganz unschuldig guckte er meine Brust an und wollte wieder gestillt werden. Da ich das zum ersten Mal erlebt hatte, dachte ich, es wäre ein Versehen gewesen und gab ihm wieder die Brust. Und dann biss er wieder zu. Diesmal presste er seine Lippen derartig zusammen, dass meine Brustwarze eingequetscht wurde. Das war echt fies!</p>
<p>Anfangs sagte ich mir noch &#8222;Ruhig Blut.&#8220; und erklärte ihm, dass es wehtut, wenn er beißt und dass er damit aufhören soll. Doch als das nichts brachte, reagierte ich irgendwann verärgert. Er sieht doch, dass ich <strong>Schmerzen</strong> habe. Und dennoch macht er es wieder und wieder. Ich war fassungslos! Beleidigt! Empört! Verletzt! Ich sagte ihm laut, klar und deutlich, dass er das Beißen lassen soll.</p>

<p>Und als auch das nicht fruchtete, begann ich irgendwann zu drohen. Ich sagte, ich würde <strong>abstillen</strong>. Jetzt gleich, sofort und auf der Stelle. Manchmal musste ich aus schierer Wut ganz schnell das Zimmer verlassen und sein Papa musste dann seinen Beitrag leisten. Ich wiederum nutzte die Zeit, um runterzukommen. Gar nicht so leicht, wenn einem zuvor in die Brustwarze (!!) gebissen wurde.</p>
<p>Und als ich wieder klar denken konnte, merkte ich, dass das gerade eben völliger Blödsinn war, den ich da von mir gegeben habe. Meine Güte, er ist noch so klein. Wie soll er begreifen, dass er mir weh tut? Er macht es doch nicht absichtlich. Und diese lächerlichen Drohungen, wie sofort abzustillen, bringen überhaupt nichts. Es muss einen anderen Grund geben.</p>
<h2>Mögliche Gründe für&#8217;s Beißen</h2>
<p>Ich merkte, dass ich nicht weiterkam und suchte in verschiedenen Foren und Blogs nach <strong>Ratschlägen</strong>. Ich werd&#8216; doch nicht die erste Mutter mit diesem Problem sein. Und siehe da: Zig Tipps sprangen mir ins Auge und wollten gelesen werden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-770" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-beisst-beim-stillen-hand-auf-tastatur.jpg" alt="Baby beißt beim Stillen - Hand auf Tastatur" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-beisst-beim-stillen-hand-auf-tastatur.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-beisst-beim-stillen-hand-auf-tastatur-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p><a href="https://www.babycenter.de/a9992/was-tun-wenn-ihr-stillbaby-bei%C3%9Ft" target="_blank" rel="noopener">Gründe, aus denen das Baby zubeißt</a>, können zum Beispiel folgende sein:</p>
<ul>
<li>Langeweile, weil es gar keinen Hunger hat</li>
<li>Drang nach Aufmerksamkeit, falls die Mutti beim Stillen abgelenkt ist</li>
<li>Enttäuschung, wenn der Milchfluss nicht schnell genug einsetzt</li>
<li>Fehlspannungen im Kiefer oder aber im ganzen Körper</li>
</ul>
<p>Dann stieß ich auf einen weiteren Grund: Das Baby hat <strong>Schmerzen</strong>, z.B. durch das Zahnen. Könnte bei uns tatsächlich zutreffen.</p>

<h2>Was tun, wenn das Baby beim Stillen beißt</h2>
<p>Die meisten Mütter und Ratgeber empfehlen, das Stillen zu unterbrechen, sobald das Baby zubeißt. Und dann ordentlich schimpfen!</p>
<p>Ich weiß! In die Brust gebissen zu werden, ist total kacke! Es ist eins der beschissensten Gefühle, die ich kenne! Ich verstehe total, wenn du da &#8211; wie ich &#8211; kurz vorm Ausrasten bist. Oder sogar ausrastest. Auch ich bin laut geworden. Hat mein Baby nur Null interessiert.</p>
<p>Da kann ich ehrlich gesagt von Glück reden. Denn laut &#8222;Nein!&#8220; oder sonstwie aufzuschreien, könnte mitunter sogar <strong>negative Folgen</strong> haben:</p>
<ol>
<li><a href="http://www.gewuenschtestes-wunschkind.de/search?q=+bei%C3%9Fen" target="_blank" rel="noopener">Ursache-Wirkung-Prinzip</a>: Dein Baby erkennt, dass auf seine Handlung (Beißen) eine Reaktion (lauter Aufschrei) folgt. Es könnte versuchen, herauszufinden, ob diese Reaktion immer auftritt. Und dann hast du ein richtiges Problem!</li>
<li>Stillstreik: Dein Baby könnte von deinem lauten Aufschrei derart erschreckt werden, dass es nicht mehr gestillt werden möchte. Es geht in den <strong>Stillstreik</strong>. Dann hast du zwar das Problem mit dem Beißen hinter dir, dafür aber ein neues, größeres an der Backe.</li>
</ol>

<h3>Also was tun? Wie &#8222;richtig&#8220; reagieren?</h3>
<p>&#8222;Gewünschtestes Wunschkind&#8220; rät, das Verhalten (nicht das Kind!) so gut es geht zu <strong>ignorieren</strong>. Ja, haha, ich weiß. Klingt irre. Aber wenn du dem Beißen keinerlei Beachtung schenkst, gibt es auch keine Reaktion, die wiederholt werden will. Es soll so wohl schneller vorbei gehen.</p>
<p>Nun kannst du ja schlecht dabei zusehen, wie dir die Brust zerbissen wird, und dabei gleichzeitig noch ruhig bleiben. Hier gilt es ganz klar, dich zu <strong>schützen</strong>: Steck deinen kleinen Finger in den Mundwinkel deines Kindes und löse die Brustwarze sanft (!) vom Babymund.</p>
<p>Weil ich davon ausging, dass es bei uns am Zahnen liegt, habe ich gedacht: Mein Baby braucht etwas zum Kauen, Knietschen, Beißen. Also: Auf, auf! Fingerzahnbürste und <a href="http://amzn.to/28NHdk2" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Beißring</a>* geschnappt und meinem Kleinen zum Herumknatschen hingehalten. Er kaute vergnügt darauf herum, legte es nach einer Weile Herumsnatschen beiseite und wollte wieder gestillt werden. Und siehe da: Kein Beißen mehr! Vielleicht klappt das auch bei dir?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6407" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-sitzt-lacht-und-haelt-beissring-in-der-hand.jpg" alt="Baby sitzt, lacht und hält Beißring in der Hand" width="679" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-sitzt-lacht-und-haelt-beissring-in-der-hand.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-sitzt-lacht-und-haelt-beissring-in-der-hand-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-sitzt-lacht-und-haelt-beissring-in-der-hand-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<h2>Und was, wenn es nun nicht die Zähne sind?</h2>
<p>Versuche, die <strong>Ursache</strong> des Beißens herauszufinden. Je nachdem kannst du dann entsprechend handeln:</p>
<p>Ist es Langeweile? Dann (sanft!) abdocken und die Langeweile bekämpfen. Spielt was, macht einen Spaziergang, kocht, putzt&#8230; Ich bin mir sicher, in dem Alter findet dein Baby alles, was du machst, hochinteressant.</p>
<p>Wenn der <strong>Milchspendereflex</strong> nicht schnell genug für dein Baby einsetzt, oder es deine Aufmerksamkeit will: Sei vollkommen bei deinem Baby. Wenn dir eine Million Sachen durch den Kopf gehen, schreib sie auf, damit sie aus deinem Kopf verschwinden und du zur Ruhe kommen kannst. Hört gemeinsam ruhige Musik. Mach es dir und deinem Baby so richtig schön gemütlich und kuschlig. Leg das Handy, oder was auch immer du gerade machst, beiseite und widme dich deinem Baby.</p>
<p>Was noch helfen könnte, um den <a href="https://www.babyclub.de/hebammensprechstunde/fragen/13438296.wie-kann-ich-den-milchfluss-anregen.html" target="_blank" rel="noopener">Milchspendereflex anzuregen</a>: Massier deine Brust vor dem Stillen mit Stillöl, erwärme sie vorher oder trink etwas Warmes. Ich denke allerdings eher, dass hier Ruhe der Schlüssel zum Erfolg ist, aber probier dich aus.</p>
<p>Und wenn alles nichts hilft, kann es meiner Meinung nach nicht schaden, mal beim Osteopathen vorbeizuschauen. Vielleicht liegt tatsächlich eine Blockade vor, die behoben werden muss.</p>
<h2>Loben und Bestrafen</h2>
<p>Nochmal zurück zum Loben und Bestrafen, weil mir dieses Thema sehr wichtig ist.</p>
<p>Viele raten dazu, ihr Baby zu <strong>loben</strong>, wenn es sich &#8222;lieb&#8220; verhält, also nicht beißt usw. Dann kriegt es eine Extraportion Küssen, Kuscheln, lieb Reden und dergleichen.</p>
<p>Im Umkehrschluss soll das Baby in irgendeiner Form <strong>bestraft</strong> werden, wenn es beißt. Damit es lernt, dass es etwas Falsches getan hat. Es wird geraten, dass Baby auszuschimpfen, abzulegen oder die Brust an das Baby zu drücken, damit es keine Luft mehr bekommt und von der Brust geht.</p>
<p>Dass es sich hier um ein Baby handelt, und nicht um ein Kind, das schon Zusammenhänge herstellen kann, vergessen da viele. Was das Baby mitbekommt: Die Milch wird ihm verweigert (aus einem Grund, den es nicht kennt), Mama guckt grimmig und ist furchtbar laut (aus irgendeinem Grund, den es auch nicht kennt), es kriegt keine Luft (!) oder es wird abgelegt. Babys sind Traglinge. Sie brauchen unseren Schutz, und den am besten in unseren Armen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-766" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-auf-dem-arm-seiner-mutter.jpg" alt="Baby auf dem Arm seiner Mutter" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-auf-dem-arm-seiner-mutter.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-auf-dem-arm-seiner-mutter-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wird ein Baby <strong>abgelegt</strong>, bekommt es Angst. Es kann ja nicht ahnen, dass hier keine gefährlichen Raubtiere herumstreunen, die es fressen wollen. Es weiß nicht, ob und wann es wieder den beruhigenden Duft von dir einatmen und deine Körpernähe spüren wird. Es lebt im Jetzt. Jetzt liegt es irgendwo und fühlt sich schrecklich. Es will zu dir. Dass du ihm gerade eine Lektion erteilen willst, weil es gebissen hat, weiß doch dein Baby nicht. Es ist ein Baby!</p>
<p>Und dein Baby ist auch kein Hund, der dressiert werden muss. Loben für &#8222;gutes&#8220; Benehmen, Bestrafen für &#8222;schlechtes&#8220;. Was dein Baby braucht, ist Liebe. Bedingungslose. Versuch, den Grund für das Beißen herauszufinden und nicht, dein Baby mit <strong>Liebesentzug</strong> zu strafen. Versuch es. Bei mir hat es auch nicht immer geklappt und ich bin ausgeflippt. Das tut ja auch weh! Du darfst auch ruhig wütend sein. Du hast Schmerzen. Aber in meinen Augen ist es wenig hilfreich, dein Kind dafür zu bestrafen. Kümmer dich um deine schmerzende Brust und hab dein Baby trotzdem lieb.</p>
<p>Ich drücke dir die Daumen und hoffe, dass du das Problem rasch lösen kannst. Ich weiß genau, wie man sich in solchen Momenten fühlt. Darum wünsche ich dir, dass die Ursache schnell gefunden und behoben werden kann.</p>
<p>Alles Gute!</p>

<h2>Nachtrag: 19.07.2017 (Beißen beim Einschlafen)</h2>
<p>Der kleine Mann ist jetzt knapp 28 Monate alt und wird IMMER NOCH gestillt! 😉 Schnuller hat er keinen; dafür braucht er aber weiterhin die Brust zum <strong>Einschlafen</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6408" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/kind-schlaeft-im-bett.jpg" alt="Kind schläft im Bett" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/kind-schlaeft-im-bett.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/kind-schlaeft-im-bett-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/kind-schlaeft-im-bett-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Manchmal ist es so, dass er dann, bevor er sich ins Traumland verabschiedet, in die Brustwarze beißt. Und das tut höllisch weh, sag ich dir! Selbst, wenn ich vor Schmerz laut aufschreie, macht er nur mal kurz die Augen auf und schläft dann weiter (immer noch in die Brust beißend).</p>
<p>Ich handhabe das derzeit so: Nachdem ich also laut aufgeschrien habe und in Panik bin (im Gegensatz zum kleinen Mann), weiß ich: Jetzt muss ich schnell sein! Kleinen Finger in den Mundwinkel des kleinen Mannes klemmen und vorsichtig (!) versuchen, von der Brust zu <strong>lösen</strong>.</p>
<p>Manchmal geht er dann komplett ab, dreht sich um und schläft weiter. Oder er sucht dann nochmal die Brust. Aber dann beißt er zumindest nicht mehr, sondern ist wieder richtig angedockt. Das tut dann wenigstens nicht mehr weh.</p>
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		<title>Kind will nicht in den Autositz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 May 2016 22:22:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Kennst du das? Du hattest mit deinem Kind das Auto genommen, weil es mit den Öffentlichen oder dem ganzen Gepäck zu umständlich geworden wäre. Gemeinsam habt ihr einen schönen Tag verbracht, welcher sich nun dem Ende neigt. Es ist Zeit, die Heimfahrt anzutreten. Doch gerade jetzt will sich dein Kind einfach nicht in den Autositz setzen ... <a title="Kind will nicht in den Autositz" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/kind-will-nicht-in-den-autositz/" aria-label="Mehr zu Kind will nicht in den Autositz">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Kennst du das? Du hattest mit deinem Kind das <strong>Auto</strong> genommen, weil es mit den Öffentlichen oder dem ganzen Gepäck zu umständlich geworden wäre. Gemeinsam habt ihr einen schönen Tag verbracht, welcher sich nun dem Ende neigt. Es ist Zeit, die Heimfahrt anzutreten.</p>
<p>Doch gerade jetzt will sich dein Kind einfach nicht in den <strong>Autositz</strong> setzen und angurten lassen. Manchmal ist es auch so, dass es schon früh morgens <strong>Theater</strong> gibt, weil dein Kind alles andere will, als sich in seinen Kindersitz zu setzen.</p>
<p>Was uns geholfen hat und was dir ansonsten eventuell helfen könnte, wenn dein Kind nicht in den Autositz will, erfährst du in diesem Artikel.<span id="more-44"></span></p>
<h2>Kind will nicht in den Autositz</h2>
<p>Ich hoffe, du musstest dein Auto noch nie mitten in der Pampa stehen lassen, dir dein Kind schnappen, weil es sich während der Fahrt die Seele aus dem Leib schrie, um mit dem nächstbesten Bus nach Hause zu fahren und dein Auto dann am darauffolgendenTag abzuholen. Wenn doch, schicke ich dir jetzt einfach mal unbekannterweise eine Umarmung, denn ich weiß ganz genau, was das für eine bescheidene Situation ist.</p>
<p>Wir hatten dieses Thema schon einige Male durch: Ich ließ mein Auto auch des Öfteren stehen und nahm lieber die <strong>Öffentlichen</strong>, damit es nicht wieder Probleme während der Heimfahrt gab. Für <strong>Unternehmungen</strong> am Tag war das noch machbar, aber für den Urlaub, wo man noch einen Anhänger voll Klamotten mit sich herumschleppt, musste dann mal langsam eine Lösung her.</p>
<p>Bis dahin half bei uns rein gar nichts: Weder Musik, noch Stille, weder meine Stimme, noch eine andere, weder Rassel, noch die leuchtende Sicherheitsweste, weder Uhr, noch quakender Frosch. Es war zum Verzweifeln.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8980 alignnone" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/kind-liegt-grinsend-auf-motorhaube-vom-auto.jpg" alt="Kind liegt grinsend auf Motorhaube vom Auto" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/kind-liegt-grinsend-auf-motorhaube-vom-auto.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/kind-liegt-grinsend-auf-motorhaube-vom-auto-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Sobald der Kleine in meinen Armen war, war alles gut. Wir schauten aus dem Fenster, ich stillte ihn, zeigte ihm das Lenkrad, das Radio mit den vielen Knöpfen, das Schubfach, die Gangschaltung usw. Das interessierte ihn auch ungemein, doch wenn wir auch nur in die Nähe des Autositzes kamen, kullerten die Tränchen.</p>
<p>Die einzige <strong>Möglichkeit</strong> bis dahin war es, frühzeitig, noch vor 18 Uhr, die <strong>Heimfahrt</strong> anzutreten, damit er nicht zu müde war.</p>

<h2>Die Zeit der Bücher</h2>
<p>Als die Zeit der Bücher kam (und die kam erst mit etwa 13 Monaten), und sich unser Sohn tagein, tagaus vorlesen ließ, wurden die Heimfahrten angenehmer. Wir nahmen also sein Lieblingsbuch mit ins Auto und lasen es ihm während der Fahrt vor. Wenn ich mit ihm allein unterwegs war, legte ich es auf seinen Schoß, damit er es sich allein anschauen konnte.</p>
<p>Irgendwann waren Bücher nicht mehr so interessant, dann wurden sie von diversen <strong>Autos</strong> abgelöst. Ab und zu gesellte sich mal ein <strong>Kuscheltier</strong> zu uns ins Auto; mit seinen knapp 3 Jahren steht jedoch das <strong>Tablet</strong> hoch im Kurs. Dort schaut er sich entweder seine Kinderserien an oder spielte seine Apps (entsprechende Empfehlungen wird es in einem späteren Beitrag mal geben).</p>
<p><strong>Unterhaltung</strong> ist also das A und O während der Autofahrt. Ob es nun ein Buch, ein Tablet, Musik oder sonstwas für ein interessantes Spielzeug (wie z.B. ein Lenkrad) ist, ist ja relativ egal. Hauptsache, dein Kind kann sich während der Fahrt mit etwas <strong>beschäftigen</strong>. Vielleicht ist es bei euch ja wie bei uns möglich, dass eine/r der Erwachsenen hinten beim Kind sitzen und mit ihm <strong>spielen</strong> kann.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="pintbild aligncenter wp-image-9006" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/Kind-will-nicht-in-den-Autositz-tipps-die-helfen.jpg" alt="Kind will nicht in den Autositz | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="800" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/Kind-will-nicht-in-den-Autositz-tipps-die-helfen.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/Kind-will-nicht-in-den-Autositz-tipps-die-helfen-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/Kind-will-nicht-in-den-Autositz-tipps-die-helfen-287x430.jpg 287w" sizes="auto, (max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<h2>7 Gründe, warum dein Kind nicht in den Autositz will</h2>
<p>Manchmal ist es aber gar nicht Langeweile, die deinem <strong>Kind</strong> die Tränen in die Augen treibt. Wichtig ist deshalb, dass du vorher überprüfst, ob es deinem Kind gerade wirklich nur langweilig ist und es unterhalten werden möchte, oder ob es doch ein anderer Grund ist, weshalb dein Kind nicht in den Autositz will.</p>
<p>Andere <strong>Gründe</strong> könnten beispielsweise sein:</p>
<h3>1. Ungestillte (Grund-)Bedürfnisse</h3>
<p><strong>Babys</strong> haben <a href="http://stillberatung-dresden.de/die-beduerfnisse-des-babys/" target="_blank" rel="noopener">vier Grundbedürfnisse</a>: Sie brauchen Hautkontakt, Nahrung, Schlaf und Anregung. <strong>Grundbedürfnisse</strong> sollten umgehend gestillt werden, also nichts wie bei der nächsten Gelegenheit ranfahren und kuscheln, tragen, stillen/füttern, in den Schlaf begleiten oder spielen.</p>
<p>Auch auf <strong>Kleinkinder</strong> und ältere <strong>Kinder</strong> lassen sich die o.g. Bedürfnisse anwenden. Holst du sie gerade von der Kita oder der Schule ab? War ihr Tag dort anstrengend, sind sie müde, erschöpft, ausgelaugt und wollen jetzt nur kuscheln, Liebe tanken oder aber einfach mal machen, was ihnen Spaß macht? Vielleicht wird dir diese Sichtweise helfen, geduldiger mit deinem Kind zu sein, um ihm das zu geben, was es gerade dringend braucht.</p>
<h3>2. Volle Windel</h3>
<p>Während der Autofahrt in den eigenen <strong>Ausscheidungen</strong> zu liegen, ist wirklich unangenehm. Womöglich teilt dir dein Kind aber auch gerade mit, dass es mal dringend muss. Schaff hier also so schnell wie möglich Abhilfe und bring alles wieder ins Lot, dann kann die Fahrt <strong>entspannt</strong> weitergehen.</p>

<h3>3. Müdigkeit</h3>
<p>Wenn dein Kind <strong>müde</strong> ist und nicht im Autositz einschlafen will bzw. nicht kann, weil es schon komplett im Eimer ist, dann musst du in den sauren Apfel beißen, anhalten, dein Baby in den Arm nehmen und &#8211; wenn möglich &#8211; dein Auto stehen lassen und mit den Öffentlichen weiterfahren.</p>
<p>Damit du so etwas nicht ständig machen musst, bietet es sich an, von vornherein mit den <strong>Öffis</strong> oder tatsächlich <strong>früher</strong> loszufahren, wenn das Kind noch nicht übermüdet ist.</p>
<p>Ansonsten könnte es hilfreich sein, wenn du den Kindersitz in Liegeposition stellst, das Radio ausmachst oder es ruhige Musik spielen lässt (je nachdem, was deinem Kind zum Einschlafen lieber ist) und bei konstanter Geschwindigkeit fährst. So könnte dein Kind womöglich doch noch in den wohlverdienten <strong>Schlaf</strong> finden.</p>
<h3>4. Irgendwas nervt</h3>
<p>Schau mal, ob dein Kind bequem sitzt, der <strong>Gurt</strong> verdreht ist, die Babyschale bzw. der Autositz richtig <strong>eingestellt</strong> ist, irgendwo ein nerviges Schild von den Klamotten <strong>kratzt</strong> oder irgendetwas anderes <strong>drückt</strong> und nervt. Eventuell blendet auch die Sonne und es böte sich ein <a href="http://amzn.to/2nXghIH" target="_blank" rel="nofollow noopener">Sonnenschutz fürs Fenster</a>* an.</p>
<h3>5. Der Kindersitz ist schuld</h3>
<p>Manchmal liegt es aber auch tatsächlich an der <strong>Babyschale</strong> oder am Kindersitz, die/der euch die Autofahrt so erschwert.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8984 alignnone" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/kind-sitzt-im-autositz-und-guckt-grimmig.jpg" alt="Kind sitzt im Autositz und guckt grimmig" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/kind-sitzt-im-autositz-und-guckt-grimmig.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/kind-sitzt-im-autositz-und-guckt-grimmig-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Dich durch die verschiedenen Angebote von Babyschalen und Kindersitzen zu wühlen, ist aufwendig. Lass dich am Besten von den <a href="https://www.zwergperten-shop.de/" target="_blank" rel="noopener">Zwergperten</a> <strong>beraten</strong>, von denen hab ich bis jetzt nur Positives gehört und gelesen.</p>
<h3>6. Angst</h3>
<p>Einigen Babys, aber auch Kleinkindern ist es <strong>unheimlich</strong>, wenn sie ihre Mama oder ihren Papa während der Autofahrt nicht sehen können. Da hilft es schon, wenn man mit ihnen <strong>redet</strong> oder ihnen etwas <strong>vorsingt</strong>.</p>
<p>Manche Kinder wollen ihre Mama bzw. ihren Papa aber <strong>sehen</strong> und da könnte ein <a href="http://amzn.to/2EmpUqJ" target="_blank" rel="nofollow noopener">Rücksitzspiegel</a>* durchaus Wirkung zeigen. Wenn ihr zu zweit mit eurem Kind unterwegs seid, wäre es &#8211; wie weiter oben schon beschrieben &#8211; praktisch, wenn ein/e Erwachsene/r hinten beim Kind sitzt, damit es Gesellschaft hat.</p>

<h2>Tipps zum Durchhalten</h2>
<p>Und was, wenn es nichts davon zu sein scheint und gerade einfach der Wurm drin ist? Dann könntest du z.B. für diese &#8222;Phase&#8220; das <strong>Auto meiden</strong> und solange auf die <strong>Alternativen</strong> zurückgreifen.</p>
<p>Wenn du das Auto allerdings nehmen MUSST, weil es nicht anders geht, heißt es:</p>
<h3>1. Mehr als genügend Zeit einplanen</h3>
<p><strong>Zeit einplanen</strong> mag dir schon aus den Ohren kommen, weil du es ständig und überall als <strong>Tipp</strong> zu hören und zu lesen bekommst, aber es ist nunmal wahr. Wenn du genügend Zeit in petto hast, bist du automatisch entspannter, weniger gestresst, und das spürt dein Kind. Wiederum spürt dein Kind es auch, wenn du in Zeitnot steckst, genervt und gestresst bist und los willst. Auch diese <strong>Unruhe</strong> geht auf dein Kind über. Es ist demnach enorm wichtig, nicht nur 5 min. mehr einzuplanen, sondern wirklich mehr als genügend Zeit.</p>
<p>Ein <strong>Praxistipp</strong> von mir: Rechne die <strong>doppelte</strong> Zeit ein, wenn du mit deinem Kind im Auto unterwegs bist. Das hört sich für dich zu viel an? Dann pass mal auf:</p>
<p>Als ich einen Termin bei der Zulassungsbehörde hatte, plante ich wie gewohnt die doppelte Zeit ein. Mein Navi zeigte mir an, ich brauche mit Auto 20 min. zum Ziel, weshalb ich 40 min. einplante. Diese Zeit brauchte ich tatsächlich, um mein Kind dazu zu bewegen, sich anzuziehen, mit mir zu kommen, sich ins Auto zu setzen und anschnallen zu lassen. Am Ziel angekommen, passierte noch ein Malheur, weshalb ich meinen Sohn sauber machen und neu einkleiden musste, und schon waren nur noch 5 min. bis zum Termin. Stell dir mal vor, wie <strong>stressig</strong> es <strong>ohne Zeitpuffer</strong> gewesen wäre.</p>
<h3>2. Erfreu dich an den kleinen Dingen des Lebens</h3>
<p>Oliver war, nachdem wir an einer Tankstelle nur kurz anhalten, tanken und das Auto säubern wollten, nicht mehr ins Auto zu bekommen, weil er jetzt&#8217;ne Runde mit dem Windschutzscheibenabzieher spielen wollte.</p>
<p>Die Tankstelle war leer, wir hatten Zeit, also warum nicht? So standen wir dann da und machten eine Pause, während unser Sohn unser Auto putzte. Danach war es für ihn ok, wieder in seinen Kindersitz zu steigen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8983 alignnone" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/kind-saeubert-auto-mit-windschutzscheibenabzieher.jpg" alt="Kind säubert Auto mit Windschutzscheibenabzieher" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/kind-saeubert-auto-mit-windschutzscheibenabzieher.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/kind-saeubert-auto-mit-windschutzscheibenabzieher-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Oftmals ist unser Alltag so voll von Terminen und Verpflichtungen, dass wir solche <strong>Kleinigkeiten</strong> wie oben beschrieben gar nicht zulassen, obwohl wir eigentlich Zeit hätten. Doch gerade die kleinen Dinge des Lebens sind es, die unseren Kindern so <strong>wichtig</strong> sind und wir sollten uns an ihnen erfreuen.</p>
<p>Wenn du gerade mit deinem Kind auf dem Parkplatz stehst und los willst, dein/e Kleine/r aber gerade die Wolken anschauen will oder was auch immer, dann sei offen dafür. Lass die Arbeit Arbeit sein und ruf dir Folgendes ins Gedächtnis:</p>
<blockquote><p>&#8222;Die Arbeit läuft nicht davon, während du deinem Kind einen Regenbogen zeigst, aber der Regenbogen wartet nicht, bis du mit der Arbeit fertig bist.&#8220; &#8211; Chinesisches Sprichwort</p>
<p>&#8222;Höre deinen Kindern ernsthaft und aufmerksam zu, wenn sie dir etwas erzählen, egal, was es ist. Wenn du nicht wirklich ernsthaft den kleinen Dingen zuhörst, wenn sie noch klein sind, dann werden sie dir auch nicht von den großen Dingen erzählen, wenn sie einmal groß sind, denn für sie waren es immer große Dinge.&#8220; &#8211; Catherine M. Wallace</p></blockquote>
<h3>3. Verpflegung</h3>
<p>Nimm für dich (und dein Kind, wenn es schon mitisst) Essen und Trinken mit. Gerade, wenn mein Baby <a href="https://www.milchtropfen.de/dauerstillen-oder-auch-clusterfeeding/" rel="noopener"" rel="noopener">clusterte</a> und ich gefühlt Stunden mit ihm im Auto verbrachte und nicht weiterkam, war <strong>Nervennahrung</strong> und etwas zu trinken DAS Mittel für mich, um nicht vor Hunger und Durst durchzudrehen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8987" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/kind-trinkt-im-auto-saft.jpg" alt="" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/kind-trinkt-im-auto-saft.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/kind-trinkt-im-auto-saft-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>4. Beschäftigung</h3>
<p>Ja, ich weiß, wie schön es ist, seinem Baby stundenlang dabei zuzusehen, wie es in den Armen liegt und schläft und grunzt, aber &#8211; zumindest war es bei mir so &#8211; irgendwann wurde mir trotz dieser köstlich duftenden Süßigkeit in meinen Armen <strong>langweilig</strong> und ich sehnte mich nach <strong>Unterhaltung</strong>. Doof nur, dass ich zu dieser Zeit noch gar kein Smartphone besaß. Heutzutage undenkbar, ich weiß.</p>
<p>Damit du nicht vor Langeweile in deinem Auto an die Decke gehst, pack ein Buch oder ein Hörbuch ein, schnapp dir dein Smartphone oder Tablet oder was auch immer und verschaff dir dadurch ein paar entspannte Minuten, Stunden &#8211; wer weiß, wie lange du da sitzen wirst 😉</p>

<h2>Fazit</h2>
<p>Unsere Kinder wollen durchaus <strong>kooperieren</strong>, es liegt nicht daran, dass sie gegen uns arbeiten.</p>
<p>In dem Moment, in dem dein Kind nicht in den Kindersitz vom Auto steigen will, tut es im Grunde genommen nur etwas <strong>für sich</strong> selbst, nicht aber zwangsläufig <strong>gegen dich</strong>.</p>
<p>Es muss nicht immer die Langeweile sein, die mit einer Autofahrt verbunden ist &#8211; und die du mit schönem <strong>Spielzeug</strong> oder anderer Unterhaltung wegzaubern könntest. Manchmal sind nicht alle <strong>Bedürfnisse</strong> deines Kindes gestillt, es hat Hunger, Durst, ist müde, der Sitz oder die Kleidung ist unbequem oder dein Kind hatte wie jeder Mensch auf dieser Welt einfach einen miesen Tag. Das kennst du sicherlich auch ganz gut. Und wenn man einen schlechten Tag hat, dann ist irgendwie alles blöd und nervt und ja, dann halten wir Eltern als deren Bezugspersonen schlichtweg als Wutableiter her.</p>
<p>Wenn du dir aber bewusst machst, dass dein Kind hier gerade nur für sich etwas tut, was rein gar nichts mit dir und deiner Person zu tun hat, dann fällt es einem gleich viel leichter, diese Herausforderung relativ ruhig zu überstehen, um nach einer <strong>gemeinsamen Lösung</strong> zu suchen. Um diese Hürden zu meistern, musst du auch an dich denken: Plane sehr viel Zeit ein, damit sie euch nicht im Nacken sitzt und stresst, sorg für ausreichend Verpflegung und Unterhaltung, ja, auch für dich.</p>
<p>Was die Lösung angeht: Die können nur du und dein Kind finden. Weiter oben habe ich dir zwar ein paar Tipps mit an die Hand gegeben, die dir womöglich helfen werden, aber vielleicht brauchen du und dein Kind eine ganz andere, <strong>individuelle</strong> Lösung.</p>
<p>Bis ihr diese gefunden habt, wünsche ich dir ganz viel <strong>Geduld</strong> und starke <strong>Nerven</strong>, denn es kann durchaus etwas Zeit vergehen, bis dein Kind gern in den Autositz klettert und ihr eine angenehme Fahrt im Auto habt.</p>
<p>Wenn du noch andere Tipps auf Lager hast, die dir und deinem Baby bzw. Kind geholfen haben, die Autofahrt angenehm zu gestalten, dann schreib sie mir unten in die Kommentare, ich würde sie dann ggf. in die Liste einfügen, damit auch anderen verzweifelten Eltern geholfen werden kann.<br />
</p>
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		<title>Baby ist nervös beim Stillen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 May 2016 22:15:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Stillen stellte ich mir immer als einen unendlich friedlichen Augenblick vor. Einige Zeit war das auch so. Bis mein Baby während des Stillens dann plötzlich anfing, immer wieder an- und abzudocken und herumzuzappeln und schnell zu atmen. Es machte mich mit seiner wuschigen Art ganz nervös. Was es damit auf sich haben könnte, liest ... <a title="Baby ist nervös beim Stillen" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/baby-ist-nervoes-beim-stillen/" aria-label="Mehr zu Baby ist nervös beim Stillen">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das <strong>Stillen</strong> stellte ich mir immer als einen unendlich friedlichen Augenblick vor. Einige Zeit war das auch so. Bis mein Baby während des Stillens dann plötzlich anfing, immer wieder an- und abzudocken und herumzuzappeln und schnell zu atmen. Es machte mich mit seiner <strong>wuschigen</strong> Art ganz nervös.</p>
<p>Was es damit auf sich haben könnte, liest du in diesem Artikel.<span id="more-39"></span></p>
<h2>Baby ist nervös beim Stillen</h2>
<p>Ich erinnere mich nur zu gut an das stundenlange Stillen im Sitzen, von dem ich bereits einen ganz rauen Hintern bekam (wenn er mir mal nicht eingeschlafen war).</p>
<p>Aber zwischendurch gab es dann immer solche Momente, in denen mein Baby ständig <strong>ab- und wieder ranging</strong>. Und es nervte mich auch irgendwann. &#8222;Warum trinkst du nicht? Machst du eine Pause? Willst du nicht mehr? Bist du satt? Ist dir langweilig?&#8220; fragte ich den kleinen Wurm, der mich natürlich einfach nur mit großen Augen anschaute und sein Spiel nun mit <strong>zappelnden</strong> Beinchen fortsetze.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6864" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-mit-speckigen-beinchen-beruehrt-seine-fuesschen.jpg" alt="Baby mit speckigen Beinchen berührt seine Füßchen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-mit-speckigen-beinchen-beruehrt-seine-fuesschen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-mit-speckigen-beinchen-beruehrt-seine-fuesschen-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Der Papa kam dann ins Zimmer und meinte: &#8222;Vielleicht braucht er eine neue Windel.&#8220; Und tatsächlich: Sobald er frisch <strong>gewickelt</strong> war, konnte weiter in Ruhe gestillt werden.</p>
<h2>Nichts geschieht grundlos</h2>
<p>Doch ist das noch nicht das Ende vom Lied! Als der kleine Mann etwa 3 Monate alt war, las ich das Buch &#8222;<a href="http://amzn.to/2voX5ok" target="_blank" rel="nofollow noopener">Verwöhn dein Baby nach Herzenslust</a>&#8222;* von Julia Dibbern. Da stieß ich dann auf ein mir bis dato völlig unbekanntes Thema: Die <strong>Ausscheidungskommunikation</strong>.</p>

<p>Hiernach teilt das Baby einem mit, dass es mal muss. Dies bringt es unter anderem mit <strong>Nervosität</strong>, schneller Atmung und <strong>unruhigem</strong> Trinkverhalten zum Ausdruck.</p>
<p>Erst, als ich das las, begriff ich, was mir mein Baby mitteilen wollte, wenn es nervös beim Stillen wurde: Es muss mal! Und das will es nicht unbedingt in unserem gemütlichen Nest.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6863" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-schlaeft-in-den-armen-von-mama-und-papa.jpg" alt="Baby schläft in den Armen von Mama und Papa" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-schlaeft-in-den-armen-von-mama-und-papa.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-schlaeft-in-den-armen-von-mama-und-papa-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Als ich dann begann, ihn <a href="https://www.abhala.de/abhalten" target="_blank" rel="noopener">abzuhalten</a>, sobald er wieder zappelig wurde und rumhibbelte, war er anschließend wieder ruhig und es konnte weiter gestillt werden.</p>
<p>Probier es aus und schreib mir in die Kommentare, ob dir dieser Tipp helfen konnte. Ich bin gespannt!<br />
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