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	<title>Zahnarzt &#8211; Milchtropfen</title>
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		<title>Die 10 wichtigsten Tipps zum Abstillen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Apr 2019 05:38:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ich hab mich schon lange gefragt, ob ich jemals einen Beitrag übers Abstillen schreiben werde, weil ich es nie für möglich gehalten hatte, dass die Stillbeziehung zwischen meinem Sohn und mir je enden wird. Aber jetzt ist es wirklich so weit und ich kann sagen: Ja, mein Kleinkind hat sich abgestillt und braucht auch nachts ... <a title="Die 10 wichtigsten Tipps zum Abstillen" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/abstillen/" aria-label="Mehr zu Die 10 wichtigsten Tipps zum Abstillen">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab mich schon lange gefragt, ob ich jemals einen Beitrag übers Abstillen schreiben werde, weil ich es nie für möglich gehalten hatte, dass die Stillbeziehung zwischen meinem Sohn und mir je enden wird.</p>
<p>Aber jetzt ist es wirklich so weit und ich kann sagen: Ja, mein <strong>Kleinkind</strong> hat sich abgestillt und braucht auch nachts keine Brust mehr zum Einschlafen.</p>
<p>Hier sind meine 10 wichtigsten Tipps zum Abstillen!</p>
<p><span id="more-11239"></span></p>
<h2>Die 10 wichtigsten Tipps zum Abstillen</h2>
<p>Während ich diesen Beitrag mit meinen 10 besten <strong>Tipps</strong> zum Abstillen schreibe, horch ich in mich rein und frag mich: Bin ich traurig darüber, dass es jetzt vorbei ist? Kein <strong>Einschlafstillen</strong> mehr, kein nächtliches Stillen mehr, kein schneller Tröster bei Unfällen und Krankheit, macht mich das irgendwie wehmütig?</p>
<p>Vor wenigen Wochen hätte ich noch lauthals gerufen: Nee, auf keinen Fall! Ich liebe meine wieder gewonnene Freiheit, Freizeit. Oliver ist 3,5 Jahre alt und lässt sich jetzt anders trösten, braucht keine Brust mehr, um sich zu beruhigen oder einzuschlafen, das ist einfach super cool!</p>
<p>Kann sein, dass es an dieser ruhigen Atmosphäre dieses Cafés liegt, in dem ich gerade sitze, aber jetzt denke ich so: Hm, ja, doch, irgendwie ist es schon ein ganz kleines bisschen schade. Nicht, weil ich jetzt mehr Zeit habe, sondern eher, weil ein wichtiger Lebensabschnitt vorbei ist. Für immer.</p>
<p>Das <strong>Stillen</strong> ist eine so wunderbare, mal anstrengende, aber wiederum auch so wichtige Zeit, dass wir uns gut überlegen sollten, <strong>wann</strong>, warum und vor allem <strong>wie</strong> wir abstillen. Aus diesem Grund möchte ich dir meine 10 wichtigsten Tipps zum Abstillen mit auf den Weg geben.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="pintbild aligncenter wp-image-11646" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/die-10-wichtigsten-tipps-zum-abstillen.jpg" alt="Die 10 wichtigsten Tipps zum Abstillen | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="801" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/die-10-wichtigsten-tipps-zum-abstillen.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/die-10-wichtigsten-tipps-zum-abstillen-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/die-10-wichtigsten-tipps-zum-abstillen-287x430.jpg 287w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/die-10-wichtigsten-tipps-zum-abstillen-454x680.jpg 454w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/die-10-wichtigsten-tipps-zum-abstillen-33x50.jpg 33w" sizes="(max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<h3>1. Der richtige Zeitpunkt</h3>
<p><strong>Wie lange</strong> stillen? Wann abstillen? Meiner Meinung nach ist dieser Punkt der wichtigste von allen.</p>
<p>Denn wie lange du dein Kind stillst und wann du abstillst, das entscheiden nur dein Kind und du, denn es ist eure <strong>Stillbeziehung</strong>, lass also bitte nicht andere darüber entscheiden.</p>
<p>Dass die Oma traurig ist, dass ihr Enkelkind noch nicht bei ihr übernachten kann, weil es noch einschlafgestillt wird, und sie jetzt meint, es sei an der Zeit, dass du abstillst, ist bedauerlich. Der Nachbar von nebenan findet, dass dein Kind schon zu alt dafür ist, um gestillt zu werden? Das ist SEIN Problem, also mach es nicht zu deinem.</p>
<p>Wenn dir jemand dazu rät abzustillen, horch in dich rein und frag dich ganz ehrlich, ob dein Kind und du das auch so empfindet. Ob ihr das möchtet. Und ob ihr bereit dafür seid.</p>
<p>Die <strong>Stillzeit</strong> ist im Vergleich zum restlichen Leben so kurz und sie kommt nie mehr zurück, also überleg dir gut, ob du abstillst, weil DU es willst oder weil jemand anderes das als &#8222;<strong>richtig</strong>&#8220; empfindet.</p>
<p>Bedenke, dass das <a href="https://www.stillkinder.de/haeufige-fragen-zum-langzeitstillen/">&#8222;Langzeitstillen&#8220;</a> deinem Kind und auch dir viele Vorteile mit auf den Weg gibt, es im Umkehrschluss also viele Nachteile für dich und dein Kind gibt, wenn du es (frühzeitig) <strong>abstillst</strong>.</p>

<h3>2. Langsam ausschleichen lassen</h3>
<p>Je entspannter die Abstillzeit gestaltet wird, desto einfacher wird es für euch beide. Klar: Wenn du von heute auf morgen abstillen musst, wird es sich komplizierter gestalten, als wenn du ganz <strong>natürlich</strong> und <strong>sanft</strong> abstillen kannst, wenn sich also dein Körper und dein Kind langsam darauf einstellen können.</p>
<p>Bei uns war es z.B. so, dass Oliver erst ständig und überall trank. Dann fing ich an, ihm nicht mehr aktiv die Brust anzubieten, d.h. ich <strong>stillte</strong> ihn nur noch, wenn er mich darauf ansprach. So ergab es sich, dass wir nur noch zu Hause stillten, denn unterwegs war er zu abgelenkt. Später trank er dann nur tagsüber, dann nur noch abends, dann nur noch nachts und schließlich nur noch bei schlimmen Unfällen, Schmerzen oder in ganz besonders kuscheligen Momenten&#8230;</p>
<p>Je entspannter du das Abstillen gestaltest, sodass es sich <strong>langsam</strong> ausschleichen kann, desto angenehmer wird es für dich, deinen Körper und dein Kind.</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-11649 aligncenter" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/mutter-stillt-kind-im-arm.jpg" alt="Mutter stillt Kind im Arm" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/mutter-stillt-kind-im-arm.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/mutter-stillt-kind-im-arm-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/mutter-stillt-kind-im-arm-50x32.jpg 50w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>3. Achtung bei &#8222;Expert*innen&#8220;</h3>
<p>Du willst dein Kind betreuen lassen, aber die/der Erzieher*in sagt, erst wenn dein Kind abgestillt ist, kann die <strong>Eingewöhnung</strong> gelingen?</p>
<p>Du musst demnächst ein <strong>Medikament</strong> einnehmen, es steht eine <strong>OP</strong> an und dein/e Ärzt*in erzählt dir, du darfst dein Kind nicht mehr stillen?</p>
<p>Dein Kind hat <strong>Karies</strong> und die/der Zahnärzt*in setzt dich unter Druck, du musst <strong>sofort abstillen</strong>, wenn du die Gesundheit deines Kindes nicht gefährden willst?</p>
<p>Ob Eltern, Tanten, Onkel, Nachbar*innen, Freund*innen &#8211; wenn es ums Stillen geht, werden plötzlich alle zu Expert*innen. Da kommen dann Sprüche wie &#8222;Was, du stillst IMMER NOCH??&#8220;, &#8222;Da ist doch nur noch Wasser drin.&#8220;, &#8222;Ich hab gehört, <a href="https://www.milchtropfen.de/schadstoffe-in-muttermilch/">in Muttermilch sind ganz viele Schadstoffe</a>!&#8220;.</p>

<p>Ob das wirklich der Wahrheit entspricht, vermögen die einen oder anderen noch infrage stellen zu können. Von Erzieher*innen, Psycholog*innen, Ärzt*innen und dergleichen nehmen wir allerdings ganz natürlich an, dass sie kompetent genug sind, uns Tipps zum Stillen geben zu können, ohne dass wir das je hinterfragen. Doch woran machst du Kompetenz fest? Daran, dass du freundlich behandelt wirst? Jemand studiert hat? Erfahren scheint? Einen weißen Kittel oder einen Doktortitel trägt?</p>
<p>Wenn dir ein/e scheinbare/r Expert*in rät, abzustillen, dann wende dich bitte zunächst an Leute, die sich (höchstwahrscheinlich) auf dem Gebiet auskennen, nämlich an Stillberater*innen, wie z.B. die von der <a href="https://www.lalecheliga.de/stillberatung/lll-stillberaterinnen" target="_blank" rel="noopener">La Leche Liga</a> oder dem <a href="https://www.afs-stillen.de/" target="_blank" rel="noopener">AFS Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen Bundesverband e.V.</a>.</p>
<h3>4. Erkenne unerfüllte Bedürfnisse</h3>
<p>Wenn du stillst und es dich <strong>nervt</strong> und stresst, dann frag dich: Nervt dich wirklich DAS STILLEN? Oder ist es etwas ganz anderes? Vielleicht nervt dich eigentlich, dass immer DU es bist, die das Kind beruhigt, weil du dir eigentlich Unterstützung durch deine/n Partner*in wünschst?</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-11650 aligncenter" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/ueberforderte-mutter-mit-baby-und-haushalt.jpg" alt="Überforderte Mutter mit Baby und Haushalt" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/ueberforderte-mutter-mit-baby-und-haushalt.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/ueberforderte-mutter-mit-baby-und-haushalt-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/ueberforderte-mutter-mit-baby-und-haushalt-50x32.jpg 50w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>So war es beispielsweise bei mir. Seither war ich es, die unseren Sohn ins Bett brachte, bis auf wenige Ausnahmen, die ich an einer Hand abzählen konnte. Und das <strong>nervte</strong> mich. Ich fand es <strong>ungerecht</strong>. Ich wünschte mir Gleichberechtigung und Unterstützung im gemeinsamen Familienleben. Als mein Mann also weniger arbeitete und mehr Zeit mit Oliver verbrachte, konnte ich die neu gewonnene Zeit für mich zum Arbeiten nutzen, weshalb das Stillen für mich so ganz nebenbei viel angenehmer wurde, obwohl ich am Stillen gar nichts verändert hatte, ich hatte einfach nur ein Bedürfnis erfüllt.</p>
<p>Wenn du also merkst, dass dich das Stillen nervt, dann frag dich, ob das Stillen nicht eher nur der <strong>Auslöser</strong> ist, dass du genervt bist, und eigentlich ein ganz anderes, <strong>unerfülltes Bedürfnis</strong> dahinter liegt. Wünschst du dir mehr Freizeit? Unterstützung? Gleichberechtigung? Selbstbestimmung? Was ist es, das du brauchst? Denn wenn du das heraus gefunden hast, dann kannst du aktiv etwas dafür tun, dass dein <strong>Bedürfnis</strong> gestillt wird, und musst nicht die Stillbeziehung zum Sündenbock erklären.</p>

<h3>5. Sei klar und ehrlich</h3>
<p>Bei mir war es so, dass mir das Stillen nach 3,5 Jahren sowohl am Tag als auch in der <strong>Nacht</strong> unglaublich unangenehm wurde. Und das sagte ich Oliver auch so und es war ok für ihn, nicht mehr oder nur ganz kurz zu stillen.</p>
<p>Einerseits denke ich, dass sein Alter Grund dafür war, dass er es gut akzeptieren konnte, andererseits denke ich auch, dass ich einfach <strong>klar</strong> in meiner Botschaft war, eben weil es sich auf einmal so unangenehm anfühlte.</p>
<p>Wenn du von dir aus das Stillen beenden willst, dann rate ich dir, einerseits klar in deiner Botschaft zu sein, andererseits finde ich es persönlich auch sehr wichtig, ehrlich zu sein. Keine Ausreden, wie &#8222;Die Brust ist krank&#8220; oder &#8222;Die Milch ist alle&#8220;. Übernimm die <strong>Verantwortung</strong> für deine Entscheidung, statt sie abzuwälzen, dein Kind hat es verdient, dass du <strong>ehrlich</strong> mit ihm bist.</p>
<h3>6. Begleite dein Kind</h3>
<p>Es kann natürlich auch sein, dass du abstillen willst, dein Kind das aber richtig <strong>scheiße</strong> findet und viel weint und schreit. Und dazu hat es auch allen Grund und das ist ok. Durch diesen <strong>Frust</strong> und diese <strong>Trauer</strong> solltest du dein Kind hindurch begleiten. Es will gesehen werden. Es will dir sagen, dass es jetzt traurig ist. Und du musst jetzt für dein Kind da sein und ihm zuhören.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11651" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/kind-weint-im-arm-der-mutter.jpg" alt="Kind weint im Arm der Mutter" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/kind-weint-im-arm-der-mutter.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/kind-weint-im-arm-der-mutter-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/kind-weint-im-arm-der-mutter-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wenn <strong>Zweifel</strong> in dir kommen, frag dich: Will ich jetzt weiter stillen, damit es nicht mehr weint und ich diese Tränen nicht mehr ertragen muss? Wenn du eigentlich nicht mehr stillen willst, aber weiter stillen würdest, nur damit dein Kind aufhört zu weinen, dann würdest du gegen dein eigenes Bedürfnis handeln. Und was soll dein Kind daraus lernen? Dass man nicht für die eigenen <strong>Grenzen</strong> einstehen sollte?</p>
<p>Wenn also Zweifel in dir kommen, dann schau, ob du wirklich fürs Abstillen <strong>bereit</strong> bist oder doch nicht. Du kannst deine Meinung natürlich ändern und weiter stillen, ich würde dir aber raten, dass du ganz ehrlich zu dir selber bist, aus welchem Grund du deine Entscheidung triffst.</p>
<h3>7. Du kennst dein Kind und dich am Besten</h3>
<p>Manche schlagen vor, für einige Tage allein zu verreisen und die/den Partner*in mit dem Kind allein zu lassen. Für mich <strong>persönlich</strong> wäre das nichts, aber das kann ich nur <strong>entscheiden</strong>, weil ich mein Kind und mich gut kenne.</p>
<p>Damit meine ich: Bei all den Tipps zum Abstillen, die du hier und auch sonstwo liest, bleibt es am Ende immer dir und natürlich deinem Kind überlassen, ob diese Abstilltipps auch bei euch passen.</p>

<h3>8. Veränderungen brauchen Zeit</h3>
<p>Gerade <strong>nachts</strong> wird es am Anfang länger dauern, bis dein Kind eingeschlafen ist, bei uns dauerte das Zubettbringen manchmal eine Stunde oder mehr. Bis man sich an etwas Neues <strong>gewöhnt</strong> hat, kann es dauern, Veränderungen brauchen nun mal ihre Zeit.</p>
<p>Für mich war es z.B. auch ungewohnt, nicht mehr so schnell <strong>einschlafen</strong> zu können wie bisher, doch mit der Zeit gewöhnten wir uns beide dran und kuschelten einfach viel häufiger.</p>
<p>Bei euch kann es auch etwas ganz anderes sein. Findet eure <strong>Alternative</strong> und lasst euch Zeit, euch daran zu gewöhnen. Dass es sich bei der Alternative um einen Schnuller handeln muss, finde ich übrigens nicht, meine Meinung ist weiterhin, <a href="https://www.milchtropfen.de/es-geht-auch-ohne-schnuller/">es geht auch ohne Schnuller</a>. Andererseits kann es natürlich auch so sein, dass dein Kind noch ein <strong>Saugbedürfnis</strong> hat, dann wäre es angebracht, einen geeigneten Ersatz zu suchen.</p>
<h3>9. Abstillen heißt nicht Durchschlafen</h3>
<p>Verbinde das Abstillen nicht damit, dass dein Kind fortan <strong>durchschlafen</strong> wird, denn das stimmt einfach nicht. Auch Erwachsene wachen nachts mehrmals auf, erinnern sich aber u.U. einfach nicht mehr daran.</p>
<p>Auch Oliver wacht nachts mehrmals auf. Mal ist er durstig, dann trinkt er Wasser, kuschelt sich wieder ein und schläft weiter. Oder er muss pullern, dann tragen entweder der Papa oder ich ihn zur Toilette und dann wird weiter geschlafen. Manchmal wacht er auf und merkt, dass ich weiter von ihm weg liege, als ihm lieb ist, dann möchte er mit mir kuscheln, ich rutsch zu ihm rüber und wir schlafen kuschelnd weiter.</p>
<blockquote><p>&#8222;Dass du abgestillt hast, bedeutet, dass du nicht mehr stillst, es bedeutet nicht, dass dein Kind dich nachts nicht mehr braucht.&#8220; &#8211; Milchtropfen</p></blockquote>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11653" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/kind-mit-eltern-wach-im-bett.jpg" alt="Kind mit Eltern wach im Bett" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/kind-mit-eltern-wach-im-bett.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/kind-mit-eltern-wach-im-bett-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/kind-mit-eltern-wach-im-bett-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>10. Ausnahmen sind völlig ok</h3>
<p><strong>Ausnahmen</strong> bestätigen die Regel. Es kann vorkommen, dass dein Kind schon mehrere Tage, vielleicht sogar Wochen nicht mehr gestillt wurde, und dann plötzlich wieder an die <strong>Brust</strong> will. Das kann z.B. dann der Fall sein, wenn es sich stark verletzt hat, bei uns geschah es manchmal auch &#8211; in meinen Augen &#8211; aus dem Nichts heraus.</p>
<p>Ich rate dir, es <strong>zuzulassen</strong> und dein Kind an der Brust zu stillen, denn dein Kind wird nicht wieder 24/7 stillen. Sieh es mehr wie eine <strong>Rückversicherung</strong> für dein Kind an, dass du immer noch für es da bist. Ich bin mir sicher, wenn es kurz getrunken hat, ist es auch wieder gut, und irgendwann reicht es für dein <strong>Kind</strong>, dass ihr &#8222;nur&#8220; kuschelt und du es <a href="https://www.milchtropfen.de/troestende-worte-wie-man-richtig-troestet/">tröstest</a>.</p>
<p>Was für <strong>Abstilltipps</strong> hast du noch auf Lager? Schreib sie mir gern in die Kommentare.<br />
</p>
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		<title>Kind hat Angst vorm Zahnarzt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Apr 2018 05:00:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Regelmäßige Kontrollen beim Kinderzahnarzt sind wichtig, doch was, wenn dein Kind Angst vorm Zahnarzt hat und einfach nicht den Mund aufmacht? Wir haben Erfahrungen mit drei unterschiedlichen Zahnärzten gemacht. Bei den ersten beiden war jeder Besuch eine Qual, beim zweiten hingegen ging der Mund wie von Zauberhand auf. Worin der Unterschied bestand und was du ... <a title="Kind hat Angst vorm Zahnarzt" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/kind-hat-angst-vorm-zahnarzt/" aria-label="Mehr zu Kind hat Angst vorm Zahnarzt">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Regelmäßige Kontrollen beim Kinderzahnarzt sind wichtig, doch was, wenn dein Kind Angst vorm Zahnarzt hat und einfach nicht den Mund aufmacht? Wir haben <strong>Erfahrungen</strong> mit drei unterschiedlichen Zahnärzten gemacht. Bei den ersten beiden war jeder Besuch eine Qual, beim zweiten hingegen ging der Mund wie von Zauberhand auf.</p>
<p>Worin der Unterschied bestand und was du sonst noch unternehmen kannst, um deinem Kind die <strong>Angst vorm Kinderzahnarzt</strong> zu nehmen, erfährst du im heutigen Beitrag.</p>
<p><span id="more-9963"></span></p>
<h2>Kind hat Angst vorm Zahnarzt</h2>
<p>Zum besseren Verständnis schreibe ich in diesem Beitrag nur in der männlichen Form, also von Zahnärzten, gleichwohl sind damit aber natürlich auch <strong>Zahnärztinnen</strong> gemeint.</p>
<p>Auch, wenn es nur eine harmlose <strong>Vorsorgeuntersuchung</strong> sein soll, manche Kinder haben selbst vor solchen Terminen <strong>Angst</strong>. Manchmal ist es die Angst vor dem Unbekannten. Die Kinder wissen nicht, was sie dort erwarten wird. Andere Eltern erzählen schon einiges über den Besuch beim Zahnarzt, schaffen bei ihren Kindern aber mehr Angst als Vertrauen. Wiederum andere haben bereits <strong>negative</strong> Erfahrungen beim Kinderzahnarzt machen müssen und wollen am Liebsten gar nicht mehr hin und trauen selbst neuen Zahnärzten nicht über den Weg.</p>
<p>Gehen wir diese unterschiedlichen Situationen durch, in denen dein Kind Angst hat.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="pintbild aligncenter wp-image-10017" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/04/kind-hat-angst-vorm-zahnarzt-was-am-besten-hilft.jpg" alt="Kind hat Angst vorm Zahnarzt - Was am Besten hilft | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="801" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/04/kind-hat-angst-vorm-zahnarzt-was-am-besten-hilft.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/04/kind-hat-angst-vorm-zahnarzt-was-am-besten-hilft-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/04/kind-hat-angst-vorm-zahnarzt-was-am-besten-hilft-287x430.jpg 287w" sizes="auto, (max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<h2>Ideen, um dein Kind auf den Besuch beim Zahnarzt vorzubereiten</h2>
<p>War dein Kind noch nie beim Zahnarzt und du möchtest es gern darauf vorbereiten? Dafür gibt es ein paar Ideen, wie du dein <strong>Kind</strong> am Besten auf den Besuch beim Kinder Zahnarzt <strong>vorbereiten</strong> kannst:</p>
<h3>1. Rollenspiel</h3>
<p>Du kannst mit deinem Kind die Besuche beim Zahnarzt <strong>nachspielen</strong>.</p>
<p>Damit deinem Kind diese Kontrolle <strong>Spaß</strong> macht und es sich positiv daran erinnert, könntet ihr euch einen <a href="https://amzn.to/2qVabtc" target="_blank" rel="nofollow noopener">Zahnarzt Koffer samt Zubehör</a>* besorgen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10011" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/04/mundspiegel.jpg" alt="Mundspiegel" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/04/mundspiegel.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/04/mundspiegel-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>2. Zahnarzt Spielzeug</h3>
<p>Du kannst mit deinem Kind auch Zahnarzt <strong>spielen</strong>, indem du passendes <strong>Spielzeug</strong> besorgst, wie z.B. das <a href="https://amzn.to/2vJrS4q" target="_blank" rel="nofollow noopener">Zahnarzt Spielzeug von Playmobil</a>*. Auf diese Weise lernt dein Kind auf spielerische Weise, was mit den Playmobil Figuren beim Kinderzahnarzt gemacht wird, ohne dass es &#8222;selber zum Zahnarzt muss&#8220;, wie etwa beim Rollenspiel.</p>
<h3>3. Zahnarzt Bücher</h3>
<p><strong>Kinderbücher</strong>, die den Zahnarzt kindgerecht <strong>erklären</strong>, sind auch sehr hilfreich.</p>
<p>Ein kleiner Tipp von mir: Der Zahnarzt sollte gar keine so zentrale Rolle spielen, sondern eher nebenbei erwähnt werden. Das ist in Zahnputzbüchern meist der Fall.</p>
<p>Wir haben zum Beispiel <a href="https://amzn.to/2qSFipp" target="_blank" rel="nofollow noopener">Mein erstes Zahnputzbuch</a>*, das wir eigentlich gegen Olivers <a href="https://www.milchtropfen.de/kind-will-nicht-zaehne-putzen-16-tipps-die-helfen/" rel="noopener">Probleme beim Zähneputzen</a> besorgt hatten. In dem Buch kommt aber auch ein kurzer Besuch beim Zahnarzt vor. Wenn dich das Buch interessiert &#8211; ich hatte mal einen <a href="https://www.milchtropfen.de/mein-erstes-zahnputzbuch/" rel="noopener">Review</a> dazu verfasst.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10012" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/04/kinderbuch-mein-erstes-zahnputzbuch.jpg" alt="Kinderbuch Mein erstes Zahnputzbuch" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/04/kinderbuch-mein-erstes-zahnputzbuch.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/04/kinderbuch-mein-erstes-zahnputzbuch-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>4. Nimm dein Kind zum Zahnarzt mit</h3>
<p>Nimm dein Kind doch einfach jedes Mal mit, wenn du selber zum Zahnarzt musst (am Besten zu einer <strong>Routineuntersuchung</strong> und nicht unbedingt, wenn eine Bohrung oder Zahnreinigung ansteht).</p>
<p>Auf diese Weise sieht dein Kind, ohne dass es selber im Mittelpunkt steht, was beim Zahnarzt passiert und dass es eigentlich gar nicht so schlimm war, wie es vielleicht gedacht hatte. So <strong>gewöhnt</strong> sich dein Kind langsam, aber sicher an den Zahnarzt und weiß schon, was es bei seinem Kinderzahnarzt erwartet.</p>
<h3>5. Schnuppertag</h3>
<p>Auch auf den Kinderzahnarzt kannst du dein Kind vorbereiten, indem ihr mit der Praxis einen Tag vereinbart, an dem ihr euch die <strong>Zahnarztpraxis</strong> mal in Ruhe ansehen könnt. So kann sich dein Kind bereits an die Räumlichkeiten gewöhnen, ohne dass es gleich auf den Stuhl muss.</p>
<h3>6. Macht langsam</h3>
<p>Ansonsten ist es hilfreich, wenn ihr mit dem Zahnarzt absprecht, wie ihr es langsam angehen könnt. Dass sich beim ersten Besuch erstmal nur beschnuppert wird, vielleicht ein kurzes Kennenlerngespräch stattfindet. Beim zweiten Besuch darf dein Kind dann auf den &#8222;magischen Zauberstuhl&#8220; klettern und sich hoch und runter fahren lassen, beim dritten <strong>Besuch</strong> macht dein Kind vielleicht schon den <strong>Mund auf</strong>.</p>
<p>Das Wichtigste ist, sich nach dem Tempo des Kindes zu richten, auf diese Weise kann man dem Kind die Angst vor dem Zahnarzt nehmen, auch wenn es etwas dauern sollte.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<h2>Wenn Ängste auf Kinder projiziert werden</h2>
<p>Einige Kinder waren noch nie beim Zahnarzt und haben trotzdem panische Angst vor ihm. Das könnte u.U. daran liegen, dass die <strong>Eltern</strong> oder andere Menschen im näheren Umfeld des Kindes selber Angst vor dem Zahnarzt haben und ihre eigenen <strong>Ängste übertragen</strong>, auch wenn sie das vielleicht gar nicht wollen.</p>
<p>Doch Kinder verfügen über ausgezeichnete Sensoren und wissen ganz genau, wie es jemandem gerade wirklich im Inneren geht. Wenn die Mama also selber eine Zahnarzt <strong>Phobie</strong> hat, wird es schwer für sie, ihr Kind davon zu überzeugen, dass es keine Angst vorm Zahnarzt haben muss. Was kann man in solch einer verzwickten Situation unternehmen?</p>
<p>Eine Freundin von mir hatte eine ähnliche Situation, in der sie ungewöhnlich nervös wurde, wenn sie mit ihrem Kind zu den U Untersuchungen ging. Die <strong>Lösung</strong> meiner Freundin war es, dass der Papa mit dem Kleinen zum Arzt ging, denn der war da ganz locker drauf. Ich denke, das kann man doch auch ganz einfach auf die Untersuchungen beim Zahnarzt übertragen.</p>
<p>Wenn du dich also selber unwohl beim Zahnarzt fühlst und dieses Gefühl nicht auf dein Kind übertragen willst, dann bitte eine dir und dem Kind vertraute Person darum, diesen <strong>Zahnarzttermin</strong> mit deinem Kind wahrzunehmen.</p>

<h2>Wie du negative Erfahrungen beim Zahnarzt vermeiden kannst</h2>
<p>Es gibt leider auch Fälle, in denen Kinder bereits beim Zahnarzt waren und dort <strong>negative Erfahrungen</strong> gemacht haben, die sich nun bei ihnen im Gehirn eingebrannt haben. Und die gehen auch nicht mehr so einfach weg, und schnell schon gar nicht.</p>
<p>Natürlich möchte man das von vornherein <strong>vermeiden</strong>. Hierzu einige wichtige Punkte, die du beachten solltest, damit es erst gar nicht dazu kommt:</p>
<h3>1. Die Suche nach dem richtigen Zahnarzt</h3>
<p>Die Suche nach dem richtigen Zahnarzt kann mitunter einige Zeit in Anspruch nehmen, doch das ist es allemal wert.</p>
<p>Mein <strong>Tipp</strong>: Such für dein Kind tatsächlich einen <strong>Kinderzahnarzt</strong> und keinen Zahnarzt. Wir hatten zuerst einen ganz &#8222;normalen&#8220; Zahnarzt für Oliver ausgesucht und der ging &#8211; im Nachhinein betrachtet &#8211; ganz anders mit ihm um, als es die Kinderzahnärzte taten.</p>
<p>Kinderzahnärzte agieren meiner Erfahrung nach viel mehr auf Augenhöhe mit deinem Kind. Sie knien sich zu deinem Kind hinunter und sprechen direkt mit ihm als über es. Sie sind ruhig, <strong>geduldig</strong>, einfühlsam, liebevoll und <strong>respektvoll</strong>, sowohl mit ihren Worten als auch mit ihren Taten. Zum Beispiel kam der Kinderzahnarzt beim ersten Kennenlernen ins Behandlungszimmer herein und nahm erstmal seinen Mundschutz ab. Das hat mir nochmal gezeigt, wie einfühlsam er ist, denn wahrlich kann so ein Mensch hinter einer Maske auf Kinder ziemlich beängstigend wirken.</p>
<p>Die o.g. <strong>Kriterien</strong> sollte ein guter Kinderzahnarzt erfüllen, ansonsten ist es m.M.n. nicht der richtige.</p>
<p>Wenn es dazu noch freundliche Räumlichkeiten, tolle Spielecken, kleinere Behandlungsstühle gibt, wie etwa in Kinderzahnarztpraxen, die sich auf die Behandlung von Kindern spezialisiert haben, umso besser.</p>
<h3>2. Verstärkung</h3>
<p>Wenn du mehrere Kinder hast, könnte diese Idee womöglich etwas für dein Kind sein: Es nimmt sein Geschwisterchen mit zum Termin. Das ist so ganz anders, als wenn &#8222;nur&#8220; Mama oder Papa mitkommen.</p>
<p>Wenn der ältere oder jüngere Bruder bzw. die ältere oder jüngere Schwester mitkommt, gibt das nochmal eine Extraportion Kraft. Und das Geschwisterkind wird bestimmt unheimlich stolz sein, wenn es die Rolle des Mutmachers übernehmen kann.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10015" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/04/geschwister-beim-zahnarzt.jpg" alt="Geschwister beim Zahnarzt" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/04/geschwister-beim-zahnarzt.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/04/geschwister-beim-zahnarzt-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>3. Nein heißt Nein</h3>
<p>Ein Satz, den ich, so Leid es mir tut, erst beim dritten Kinderzahnarzt gelernt habe: <strong>Nein heißt Nein</strong>.</p>
<p>Das bedeutet: Wenn dein Baby, Kleinkind oder auch dein schon älteres Kind Angst bekommt und den Mund nicht aufmacht, damit der Zahnarzt reinschauen kann, dann ist das ein unmittelbares Signal an den Zahnarzt, mit der Untersuchung aufzuhören bzw. an dich, <strong>einzuschreiten</strong>, wenn der Zahnarzt trotz Protest weitermachen will.</p>
<p>Denn stell dir vor, du bist beim Zahnarzt und etwas tut weh. Du meldest dich oder fühlst dich plötzlich unwohl, sagst, er soll <strong>aufhören</strong>, doch er fährt unbeirrt mit seiner Untersuchung fort. Du willst dich befreien und brüllst die ganze Praxis zusammen, doch keiner kommt und hilft dir. Das wäre doch echt <strong>traumatisch</strong>, du würdest nie wieder zu diesem &#8222;Arzt&#8220; hingehen wollen, vielleicht sogar einen Anwalt einschalten.</p>
<p>Genau so kannst du dir dein Kind vorstellen, dass da beim Zahnarzt auf dem Stuhl sitzt/liegt und trotz seiner Tränen und Schreie nicht gehört wird. Es ist unmöglich, nach solchen Erfahrungen eine positive Erinnerung zu behalten oder gar Vertrauen zu entwickeln.</p>
<p>Und auch hier gilt: Sollte der (Kinder-)Zahnarzt sich weigern, die Untersuchung zu unterbrechen oder abzubrechen, dann ist er nicht der richtige für dein Kind, da ihm offensichtlich Empathie fehlt. Zu einem Arzt mit der Denkweise &#8222;Da muss Ihr Kind jetzt durch!&#8220; wird es niemals <strong>Vertrauen</strong> entwickeln, jeder Besuch wäre eine <strong>Qual</strong> &#8211; ich spreche (leider) aus Erfahrung.</p>
<h3>4. Keine Tricks</h3>
<p>Als wir zum ersten Mal bei unserem zweiten Kinderzahnarzt mit unserem Baby waren und es seinen Mund nicht öffnen wollte und sich lieber <strong>wegdrehte</strong>, griff der Zahnarzt zu einem kleinen <strong>Trick</strong>:</p>
<p>Wir sollten Hoppe, hoppe Reiter spielen. Das kennst du sicher. Und wenn es in dem Lied heißt &#8222;Macht der Reiter Plumps!&#8220;, wirft man sein Kind leicht zurück (natürlich hält man es noch fest, sodass das Kind alles auf dem Kopf sieht), dabei macht es den Mund auf und der Kinderzahnarzt kann hineinsehen.</p>
<p>Was Oliver anfangs für ein tolles Spiel hielt, was ihm auch viel Spaß machte, entpuppte sich als Trick, um ihn reinzulegen. Sobald der <a href="https://amzn.to/2r0CnuD" target="_blank" rel="nofollow noopener">Mundspiegel</a>* in seine Nähe kam, waren die <strong>Lippen zusammengepresst</strong>.</p>
<p>Mein Fazit aus dieser Geschichte: Man kann gern mit seinem Kind zur Auflockerung ein kleines Spiel spielen, allerdings sollte es nicht dem Zwecke dienen, es auszutricksen, damit es den Mund aufmacht.</p>
<p>Kinder muss man nicht austricksen, damit sie <strong>kooperieren</strong>. Was sie brauchen, ist das <strong>Gefühl</strong>, dass sie sicher sind, dass sie sich wohl fühlen und dass sie dem Mann mit dem Mundschutz und dem weißen Anzug vertrauen können. Aber das braucht Zeit und ganz sicher keinen Griff in die Trickkiste.</p>
<h3>5. Sprich mit deinem Kind</h3>
<p>Je nachdem, wie alt dein Kind ist, kannst du mit ihm darüber <strong>reden</strong>, was genau ihm Angst macht. So könnt ihr das Problem vielleicht schon gemeinsam lösen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7309" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/mutter-schaut-kind-auf-augenhoehe-an.jpg" alt="Mutter schaut Kind auf Augenhöhe an" width="679" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/mutter-schaut-kind-auf-augenhoehe-an.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/mutter-schaut-kind-auf-augenhoehe-an-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>Gruselt sich dein Kind beispielsweise vor der Schutzmaske des Zahnarztes, könntet ihr euch so eine besorgen, damit dein Kind sich verkleiden, damit spielen und sich daran gewöhnen kann.</p>
<p>Manche Kinder mögen den Stuhl nicht, da hilft es auch nicht, dass man ihn als Zauberstuhl, der hoch- und runterfährt, anpreist. Ein <strong>guter Kinderzahnarzt</strong> lässt sich darauf ein, dass die Kinder auch woanders untersucht werden können, sei es auf einem anderen Stuhl, auf dem Schoß von Mama oder Papa oder sogar in deren Armen.</p>
<p>Es gibt immer eine Lösung, nur weicht die meist von der Norm ab. Um deinem Kind die <strong>Angst zu nehmen</strong>, braucht es viel Einfühlungsvermögen, Geduld und Kreativität.</p>
<h3>6. Keine Belohnungen und keine Bestrafungen</h3>
<p>Nur zur Klarstellung: Ein Kind freut sich natürlich unheimlich darüber, wenn es nach vollbrachter Untersuchung eine kleine Aufmerksamkeit bekommt, in die Schatzkiste greifen und sich etwas aussuchen darf. Gegen diese Art der Belohnung habe ich nichts.</p>
<p>Allerdings sollte sie nicht dazu benutzt werden, um das Kind zu bestechen, so nach dem Motto:&#8220;Nur, wenn du den Mund aufmachst, kriegst du das Spielzeug.&#8220; bzw. umgekehrt:&#8220;Du hast dich nicht vom Zahnarzt behandeln lassen, du kriegst kein Spielzeug.&#8220;</p>
<p>Unterstreiche stets das Positive: Dein Kind hat sich zwar nicht behandeln lassen, ist aber wenigstens schonmal zum Zahnarzt mitgekommen. Das solltest du deinem Kind unbedingt anrechnen, so wird es vielleicht beim nächsten Mal den Mut fassen, einen Schritt weiterzugehen.</p>
<p>Wenn also ein Spielzeug o.ä. als Anerkennung oder nette Geste geschenkt wird, unabhängig davon, wie du seine Kooperation bewertest, ist das völlig i.O. und vermittelt deinem Kind ein positives Gefühl.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10010" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/04/spielzeug-gabelstapler.jpg" alt="Spielzeug Gabelstapler" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/04/spielzeug-gabelstapler.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/04/spielzeug-gabelstapler-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Nun kannst du ja nicht über das Spielzeug, das sich die Praxis angeschafft hat, bestimmen und sagen:&#8220;Geben Sie meinem Kind das Spielzeug, egal, ob es mitmacht oder nicht.&#8220; Stattdessen könntest du den Zahnarzt darum bitten, die Schatzkiste erst gar nicht zu erwähnen bzw. erst, wenn die Behandlung vorbei ist bzw. deinem Kind selber eine Kleinigkeit mitgeben, ob gleich zu Anfang oder am Ende, unabhängig davon, ob es sich nun behandeln ließ oder nicht. So wird das Spielzeug nicht zu einem Druckmittel umfunktioniert.</p>
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<h2>Wenn Kinder bereits negative Erfahrungen mit dem Zahnarzt gemacht haben</h2>
<p>Wenn dein Kind schon negative Erfahrungen mit Zahnärzten gesammelt hat, wird es lange dauern, bis es Vertrauen zu dem neuen Kinderzahnarzt fassen wird, aber es ist auch nicht schier unmöglich.</p>
<p>Was du tun kannst, sind die o.g. Schritte, um negative Erfahrungen zu vermeiden, also einen guten Kinderzahnarzt zu wählen (binde dein Kind unbedingt in diese Entscheidung mit ein!), seine Ängste zu verstehen und auf sein Nein zu reagieren und dies auch ggü. der Praxis zu kommunizieren, keine Tricks, Belohnungen und Bestrafungen anzuwenden oder zuzulassen sowie mit deinem Kind stets in Verbindung zu bleiben und dich mit ihm auszutauschen.</p>
<p>Was du noch tun kannst, sind folgende Schritte:</p>
<h3>1. Neuen Kinderzahnarzt einweihen</h3>
<p>Besprich im Vorfeld die bisherigen Erfahrungen, die dein Kind machen musste, mit dem neuen Kinderzahnarzt.</p>
<p>Sag ihm, dass dein Kind das <strong>Tempo</strong> angibt. Wenn es nach Hause will, endet der Termin an dieser Stelle und ihr kommt eine Woche später wieder &#8211; so haben wir es übrigens beim dritten Kinderzahnarzt gehandhabt und das klappte super. Bereits beim zweiten <strong>Termin</strong> ließ sich Oliver freiwillig untersuchen &#8211; ohne Tränen, ohne Schreie.</p>
<h3>2. Gib deinem Kind Sicherheit</h3>
<p>Besprich eure Vorgehensweise auch mit deinem Kind. Gib ihm <strong>Sicherheit</strong>. Vielleicht hat es selber noch ein paar <strong>Ideen</strong>, die ihr einbringen könnt, damit es keine Angst hat. Vielleicht möchte es während der Untersuchung auf deinem Schoß sitzen, deine Hand halten, dir die ganze Zeit in die Augen sehen oder ein besonderes Kuscheltier mitnehmen.</p>
<p>Gib deinem Kind aber vor allem den Hinweis, dass der Zahnarzt sofort aufhören wird, wenn es nicht mehr behandelt werden will. Sag, dass du einschreiten wirst, sollte der Zahnarzt nicht auf dich hören. Dein Kind muss das unbedingt wissen.</p>
<div id='c5612_31_19' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div>
<h2>Ja, wie lange soll das denn gehen, wenn mein Kind immer nach Hause will?</h2>
<p>Sicher stellst du dir jetzt die Frage, wie lange das dauern soll, wenn dein Kind selber entscheiden darf. Es kann entweder &#8211; wie bei uns &#8211; beim zweiten Zahnarzttermin klappen, oder aber es dauert seeeeehr lange, bis dein Kind den Mund öffnet.</p>
<p>An dieser Stelle möchte ich dir gern eine <strong>Geschichte</strong> erzählen, die ich vor einiger Zeit in einer Facebook Gruppe las.</p>
<p>Da ging es um eine Mutter, die erzählte, dass sie als Kind auch nicht gern zum Zahnarzt ging. Sie öffnete nie ihren Mund. Doch statt sie zu <strong>zwingen</strong> oder zu narkotisieren, ging ihre Mutter wieder mit ihr heim. Eine Woche später ging die Mutter erneut mit ihrer Tochter zum Zahnarzt. Wieder das gleiche Spiel. Doch weder Zahnarzt noch Mutter drängten sie dazu. Sie verließen wieder die Praxis, ohne dass die Zähne der Tochter kontrolliert werden konnten.</p>
<p>Es dauerte 10 Anläufe, bis die Tochter ihren Mund beim Zahnarzt <strong>freiwillig</strong> öffnete, aber sie hat es getan &#8211; aus freien Stücken.</p>
<p>Und diese Tochter, die nun selbst Mutter ist, erinnerte sich noch genau daran, wie sie verstand, wie wichtig ihrer Mutter dieser Zahnarzttermin war. Und sie rechnete es ihrer Mutter hoch an, dass sie so geduldig mit ihr war und sie nie gezwungen hatte, diese Prozedur über sich ergehen zu lassen.</p>
<p>Was ich sagen will: Ja, es kann lange dauern, bis dein Kind sich vom Zahnarzt behandeln lässt. Es kann zwei Anläufe dauern. Oder zehn. Oder noch mehr.</p>
<p>Natürlich ist es nervig und anstrengend, ständig zum Zahnarzt zu latschen, damit man dann wieder gehen kann. Aber das Ende der Geschichte mit der Mutter, die geduldig mit ihrer Tochter war, hat mir gezeigt, dass es möglich ist. Dass niemand zu etwas gedrängt werden muss, noch dazu mit Gewalt. Denn auch Kinder verstehen, wenn den Eltern etwas sehr <strong>wichtig</strong> ist. Sie brauchen nur manchmal etwas länger.</p>

<h2>Fazit</h2>
<p>Egal, ob Baby, Kleinkind, Kind, Jugendlicher, Teenager, Erwachsener &#8211; die ganze Palette durch gibt es Menschen, die <strong>panische Angst vor dem Zahnarzt</strong> haben.</p>
<p>Das mag am Unbekannten liegen, an projizierten Ängsten, an negativen Erfahrungen und Erinnerungen. Doch man kann diese Ängste besiegen, dazu braucht man allerdings entweder viel Kreativität, Geduld, einen neuen Zahnarzt, ein Gespräch mit dem eigenen Kind oder alles gleichzeitig.</p>
<p>Gib deinem Kind die Zeit, die es braucht, um Vertrauen zum (neuen) Zahnarzt aufzubauen, gib ihm die Sicherheit, dass mit der <strong>Untersuchung</strong> jederzeit aufgehört werden kann, wenn es das will, vermittle ihm aber auch, dass es wichtig ist, die Milchzähne (bzw. die bleibenden Zähne) kontrollieren zu lassen.</p>
<p>Wenn dein Kind also wieder nach Hause will, dann geht nach Hause, aber vereinbart einen <strong>neuen Termin</strong> beim Kinderzahnarzt, damit dein Kind sieht, dass es dir wichtig ist. Sei stets im <strong>Austausch</strong> mit deinem Kind. Was bereitet ihm Angst beim Zahnarzt? Was könnt ihr dagegen unternehmen? Hat dein Kind vielleicht eigene Ideen dazu?</p>
<p>Auf diese Weise wird sich dein Kind schon bald freiwillig vom Kinderzahnarzt behandeln lassen. Und auch dann, wenn es bereits ein Teenager ist. Und immer noch, wenn es schon erwachsen ist.</p>
<p>Hat dein Kind Angst vorm Zahnarzt? <br />
</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/kind-hat-angst-vorm-zahnarzt/">Kind hat Angst vorm Zahnarzt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
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		<title>Mein erstes Zahnputzbuch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jul 2017 06:00:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Mein erstes Zahnputzbuch&#8220; von Frauke Nahrgang (Autorin) und Katja Senner (Illustratorin) sollte Abhilfe beim leidigen Zahnputz-Thema schaffen. Um was es in dem Zahnputzbuch für Kinder ab 2 Jahren geht, und ob es geholfen hat, erfährst du im folgenden Review. Mein erstes Zahnputzbuch In einem meiner Artikel schrieb ich mal 14 Tipps auf, mit denen das ... <a title="Mein erstes Zahnputzbuch" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/mein-erstes-zahnputzbuch/" aria-label="Mehr zu Mein erstes Zahnputzbuch">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="buchimgthumb" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;ASIN=3473324620&amp;Format=_SL250_&amp;ID=AsinImage&amp;MarketPlace=DE&amp;ServiceVersion=20070822&amp;WS=1&amp;tag=mriblog-21" alt="Mein erstes Zahnputzbuch" width="300" height="250" />&#8222;Mein erstes Zahnputzbuch&#8220; von Frauke Nahrgang (Autorin) und Katja Senner (Illustratorin) sollte Abhilfe beim leidigen Zahnputz-Thema schaffen.</p>
<p>Um was es in dem Zahnputzbuch für Kinder ab 2 Jahren geht, und ob es geholfen hat, erfährst du im folgenden Review.</p>
<p><span id="more-6142"></span><div id='c8544_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Mein erstes Zahnputzbuch</h2>
<p>In einem meiner Artikel schrieb ich mal <a href="https://www.milchtropfen.de/mein-erstes-zahnputzbuch/" rel="noopener">14 Tipps auf, mit denen das Zähneputzen klappt</a>. Nur leider ist Zähneputzen immer noch so ein leidiges Thema bei uns.</p>
<p>In der Hoffnung, dass das Zähneputzen keine morgendlichen und abendlichen Diskussionen (mehr) mit sich zieht, habe ich <a href="http://amzn.to/2thTNSF" target="_blank" rel="nofollow noopener">&#8222;Mein erstes Zahnputzbuch&#8220;</a>* gekauft. Vielleicht klappt es ja damit&#8230;?</p>
<h2>Um was geht es?</h2>
<p>Jonas findet Zähneputzen langweilig. Jasmin, seine ältere Schwester, zeigt ihm, dass Zähneputzen gar nicht so langweilig ist, wie er gedacht hat. Gemeinsam gehen sie auf Monsterjagd. Jasmin zeigt ihm, mit welchen Tricks er Zahnmonster vertreiben kann. Welche Tricks das wohl sein mögen&#8230;?</p>
<p>Dann stehen noch ein Besuch beim Zahnarzt und das Nachputzen von Jonas&#8216; Mama an.</p>
<p>Am Ende hat Jonas gelernt: Zähneputzen kann richtig Spaß machen!</p>
<h2>Was wir toll am Zahnputzbuch finden</h2>
<p>Das Zahnputzbuch ist hübsch illustriert. Auf einige Besonderheiten möchte ich gern näher eingehen:</p>
<h3>Bewegliche Zahnbürste</h3>
<p>Vorne auf dem Cover kann man Jonas&#8216; Zähne mit einer Zahnbürste putzen. Die Zahnbürste kann zwar nur nach links und rechts geschoben werden, aber immerhin. Dein Kind hat sicherlich trotzdem Spaß, Jonas die Zähne zu putzen. Meins fand es unheimlich spannend.</p>
<h3>Klappen</h3>
<p>Im Laufe des Buches wird nochmal richtig anschaulich erklärt, wo und wie zu putzen ist. Die Klappen machen das Ganze spannender für Groß und Klein. Was sich wohl hinter den Klappen verbirgt&#8230;?</p>
<h3>Nachputzen</h3>
<p>Nachputzen ist wichtig. Im Buch geht Jonas&#8216; Mama auch nochmal auf Monsterjagd. So werden selbst die letzten Zahnmonster weggeputzt.</p>
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<p>Diese Info ist nicht nur wichtig für die Kleinen. Manchmal vernachlässigen die Erwachsenen das Nachputzen. Eine kleine Erinnerung an die Vorleser/innen kann also nicht schaden.</p>
<h3>Sonstiges</h3>
<p>Allgemein fand ich schön, wie das Wissen ums Thema Zähneputzen vermittelt wird. Anschaulich. Einfach. Kurz und knapp. Ein rundum perfektes Zahnputzbuch also? Nicht ganz&#8230;</p>
<h2>Was mich am Zahnputzbuch störte</h2>
<h3>Loben</h3>
<p>Da werde ich wohl immer Kritik äußern. Zahnarztbesuch. Zähne sind gesund. Jonas berichtet von seiner Monsterjagd. Der Zahnarzt lobt ihn daraufhin. Naja. Ich kann sowas mittlerweile ganz gut überlesen.</p>
<h3>Sanduhr</h3>
<p>Der Zahnarzt schenkt Jonas eine Sanduhr. Damit er immer weiß, wie lange er putzen muss. Ich denke mir dann immer: Warum sich an der Sanduhr orientieren? Wenn die Zähne alle ordentlich geputzt wurden, DANN kann man mit dem Zähneputzen aufhören. Und nicht, wenn die Sanduhr ausgelaufen ist. Oder?</p>
<h3>&#8222;Langweilig&#8220;</h3>
<p>Ärgerlich fand ich vor allem, dass unser Sohn die Aussage &#8222;Zähneputzen ist langweilig.&#8220; übernommen hat. Alles, was ihm jetzt nicht in den Kram passt, kommentiert er mit &#8222;Nein. Langweilig.&#8220;</p>
<p>Das war&#8217;s aber auch schon an Kritikpunkten.</p>
<h2>Funktioniert das Zahnputzbuch?</h2>
<p>Bei uns hat es tatsächlich funktioniert. Kurz. Ein paar Tage. Immerhin! Aber leider war das Zahnputzbuch für uns keine Dauerlösung.</p>
<p>Wir lesen immer noch sehr gern darin und schauen, was sich hinter den Klappen versteckt. Putzen Jonas mit der Zahnbürste die Zähne. Mehr ist daraus aber nicht geworden.</p>
<p>Aber das sind unsere Erfahrungen mit &#8222;Mein erstes Zahnputzbuch&#8220;. Vielleicht hilft es dir ja weiter! Einen Versuch ist es wert, denke ich. Gerade bei einem so wichtigen Thema wie Zähneputzen. Und wenn es dir wie uns ergeht und Zähneputzen immer zum Problem wird, dann bist du sicher froh über ein paar Lösungsansätze.</p>

<h2>Fazit</h2>
<p>&#8222;Mein erstes Zahnputzbuch&#8220; ist informativ und macht Spaß beim Lesen. Die Zahnbürste zum Schieben und die Klappen machen das Buch noch kurzweiliger. Gerade, wenn Wissen vermittelt wird, ist es schön, wenn es auf so anschauliche Weise geschieht.</p>
<p>Über das Loben und die Sanduhr kann man sich streiten. Ich werde die Sanduhr mal ausprobieren. Vielleicht bringt es dem kleinen Mann ja tatsächlich was. Damit er vor Augen hat, wie lange das Putzen noch dauert. Einen Versuch ist es wert.</p>
<p>Ob die Zahnmonster Angst machen könnten oder das &#8222;Langweilig&#8220;-Argument übernommen wird, kann ich nicht garantieren oder komplett ausschließen. Da musst du deine eigenen Erfahrungen machen.</p>
<p>&#8222;Mein erstes Zahnputzbuch&#8220; kannst du <a href="http://amzn.to/2thTNSF" target="_blank" rel="nofollow noopener">hier auf Amazon kaufen</a>*.</p>
<p>Sag mir Bescheid, ob es bei euch geklappt hat!</p>

<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/mein-erstes-zahnputzbuch/">Mein erstes Zahnputzbuch</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
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		<title>Milchzahn abgebrochen &#8211; Was tun?</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/milchzahn-abgebrochen/</link>
					<comments>https://www.milchtropfen.de/milchzahn-abgebrochen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Apr 2017 06:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinkind]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich hatte gehofft, dass ich über dieses Thema nie schreiben müsse. Weil uns ein abgebrochener oder gar ausgeschlagener Milchzahn einfach nicht passieren darf. Doch es kommt ja immer anders, als man denkt. Aus diesem Grund berichte ich darüber, wie man sich in solchen Situationen am besten verhält. Milchzahn abgebrochen Dieser Moment wird mir wohl ewig ... <a title="Milchzahn abgebrochen &#8211; Was tun?" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/milchzahn-abgebrochen/" aria-label="Mehr zu Milchzahn abgebrochen &#8211; Was tun?">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte gehofft, dass ich über dieses Thema nie schreiben müsse. Weil uns ein abgebrochener oder gar ausgeschlagener <strong>Milchzahn</strong> einfach nicht passieren darf. Doch es kommt ja immer anders, als man denkt.</p>
<p>Aus diesem Grund berichte ich darüber, wie man sich in solchen Situationen am besten verhält.</p>
<p><span id="more-4436"></span><div id='c7028_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Milchzahn abgebrochen</h2>
<p>Dieser Moment wird mir wohl ewig im Gedächtnis bleiben. Der Tag, an dem ich beschloss, mit meinem Sohn und meiner Schwester rauszugehen. Auf den Spielplatz. Olles Wetter? Ach, ist doch egal. Gibt ja Regensachen.</p>
<p>So fanden wir uns auf einem kleinen <strong>Spielplatz</strong> wieder. Hier war natürlich tote Hose. Bei schlechtem Wetter verkriechen sich ja alle im Warmen. Aber wir nicht.</p>
<p>Der Spielplatz war kein großes Highlight. Zwei Schaukeln, eine Kletterspinne und eine Rutsche. Mehr brauchte der kleine Mann nicht. Er wollte rutschen.</p>
<h2>Blöde Kombi</h2>
<p>Ich kann es nur vermuten, weshalb es letztendlich kam, wie es kommen musste. Schlechtes Wetter. Es regnete. Vielleicht schneite es sogar ein bisschen. Typisch April eben. Ich zog dem kleinen Mann seine Regensachen an und los ging&#8217;s zur Rutsche.</p>
<p>Aber die Leiter war aus Metall. Vom Wind und <strong>Regen</strong> inzwischen eiskalt geworden. Der kleine Mann wollte seine Handschuhe. Gesagt, getan.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4461 size-full" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/milchzahn-abgebrochen-kind-in-regenmontur-auf-rutsche.jpg" alt="Milchzahn abgebrochen - Kind in Regenmontur auf Rutsche" width="679" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/milchzahn-abgebrochen-kind-in-regenmontur-auf-rutsche.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/milchzahn-abgebrochen-kind-in-regenmontur-auf-rutsche-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>Und diese Kombination aus miesem Wetter, fetter Regenmontur inklusive Handschuhe brachte das Fass zum Überlaufen. Beziehungsweise meinen Sohn beim Leiterklettern zum <strong>Ausrutschen</strong>.</p>
<h2>Doppelt hält besser</h2>
<p>Beim ersten Mal batschte er mit der Lippe leicht auf der Leiter auf. Das zwiebelte ganz schön. Der Schrei des kleinen Mannes wurde immer lauter, als er realisierte, dass das WIRKLICH weh getan hatte.</p>
<p>Also trösteten wir ihn. Ich stillte ihn. Nach kurzer Zeit hieß es &#8222;Besser. Mehr.&#8220; Also wieder rutschen.</p>
<p>Und obwohl ich direkt hinter ihm stand, konnte ich das zweite Mal nicht verhindern. Er rutschte ab und wieder: Bomms. Doch diesmal steckte da mehr Wumms hinter. Dann sah ich auch schon das Blut an der Lippe. Und den fehlenden Zahnteil am <strong>Schneidezahn</strong>.</p>
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<h2>Situation abschätzen</h2>
<p>Es war nicht schön, keine Frage. Der kleine Mann schrie abermals wie am Spieß. Erst wollte er einfach nur brüllen und sich Luft machen. Nach kurzer Zeit trank er an meiner Brust und ließ sich trösten. Meine Finger, Kleidung und Brust waren <strong>blutverschmiert</strong>. Aber die Blutung hörte schnell auf. Es war nur die Lippe. Der Zahnteil aber war weiterhin <strong>abgebrochen</strong>. Unmöglich im Sand wiederzufinden, so klein, wie er war.</p>
<p>Meine Schwester fragte, ob wir den Notarzt rufen sollen. Ich entschied mich dagegen, weil</p>
<ol>
<li>nur die Lippe blutete</li>
<li>lediglich ein winzig kleiner Zahnteil abgebrochen war, und nicht etwa gleich der komplette Schneidezahn oder ein größeres Stück</li>
<li>sich der kleine Mann trösten ließ</li>
</ol>
<p>Diese Faktoren ließen mich zu dem Entschluss kommen, lediglich den <strong>Heimweg</strong> anzutreten. Und nicht etwa die Fahrt ins Krankenhaus.</p>
<p>Kaum waren wir zu Hause angekommen, verabschiedeten wir uns von meiner Schwester. Der kleine Mann war wieder wie (fast) immer. Wir erzählten dem Papa noch schnell vom Vorfall und dann aßen wir gemeinsam Abendbrot. Den Vorfall hatte der kleine Mann inzwischen vergessen.</p>
<h2>Besuch beim Zahnarzt</h2>
<p>Dennoch ist es vonnöten, selbst bei einem &#8222;nur&#8220; kleinen abgebrochenen Zahnteil den <strong>Zahnarzt</strong> aufzusuchen. Immerhin kann der abgebrochene Teil <strong>scharfkantig</strong> sein, was zu Verletzungen im Mund führen kann.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4446" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/milchzahn-abgebrochen-zahnarzt.jpg" alt="Milchzahn abgebrochen - Zahnarzt" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/milchzahn-abgebrochen-zahnarzt.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/milchzahn-abgebrochen-zahnarzt-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Deshalb waren der kleine Mann und ich gleich am nächsten Tag beim Zahnarzt. Der meinte, der abgebrochene Teil des Milchzahns sei so klein, da würde er nichts machen. Da wird nichts abgeschliffen. Auch nichts angeklebt, weil zu klein und zu dünn. Der Milchzahn sei auch nicht locker. Den anderen Zähnen geht es ebenfalls blendend. Wir können ganz getrost mit der üblichen Zahnpflege fortfahren. Puh! Nochmal Glück gehabt.</p>

<h2>Hätte, wäre, könnte</h2>
<p>Wir hätten versuchen können, das abgebrochene Minizahnteil zu finden. Im Sand. Bei Schnee, Regen und Wind. Während der kleine Mann uns vollblutet und wie am Spieß schreit. Wir hätten das fehlende Stück vielleicht gefunden. Wären damit schnurstracks in eine <strong>Zahnklinik</strong> gerast. Eventuell hätte man das abgebrochene Stück einfach ankleben können. Aber ich hab es nicht gefunden. Hab gar nicht danach gesucht. Ich habe mich in diesem Moment voll und ganz auf meinen Sohn konzentriert. Nur das war wichtig.</p>
<p>Als wir den kleinen Mann trösteten, dachte ich nur so &#8222;Ein Glück, dass es nur so ein <strong>kleines</strong> Stück Schneidezahn war.&#8220; Es war wirklich nicht groß. Fiel kaum auf.</p>
<p>Wenn ich daran denke, dass es auch anders, schlimmer, hätte kommen können&#8230; Milchzahn komplett <strong>ausgeschlagen</strong> zum Beispiel&#8230; Das hätte ich mir nie im Leben verziehen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4443" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/milchzahn-abgebrochen-frau-schreit-voller-panik.jpg" alt="Milchzahn abgebrochen - Frau schreit voller Panik" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/milchzahn-abgebrochen-frau-schreit-voller-panik.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/milchzahn-abgebrochen-frau-schreit-voller-panik-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Klar sind Milchzähne nicht bleibend. Bei den bleibenden Zähnen wäre das noch schlimmer gewesen. Aber man möchte seine Kinder immer vor allem beschützen. Und dann passiert es eben doch ganz genau so, wie man es nie wollte.</p>
<p>Aber so zu denken, bringt rein gar nichts. Es hilft weder mir noch meinem Kind noch sonst jemandem. Es ist, wie es ist. Ich kann es nicht ändern. Mir zusätzlich noch Vorwürfe aufzuhalsen, macht es nicht ungeschehen. Der Schneidezahn ist abgebrochen.</p>
<p>Die Frage, die am Ende bleibt, ist: Wie gehe ich zukünftig mit solchen Situationen um? Hier half mir die Seite <a href="http://www.kinderzahnaerzte.de/files/zahnunfallpraevention_12_tipps_10_09_222.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kinderzahnaerzte.de</a> ganz gut. Sie schildern in 12 Punkten, wie man sich am besten verhält. Und das nicht nur, wenn ein <strong>Zahnteil</strong> abgebrochen ist. Sondern auch, was zu unternehmen ist, um einen ausgeschlagenen Zahn zu retten.</p>
<div id='c4767_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
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<h2>Kauf ich mir vorsorglich eine Zahnrettungsbox?</h2>
<p>Von der <a href="http://amzn.to/2oor2Sy" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Zahnrettungsbox</a>* habe ich bereits im Erste-Hilfe-Kurs (Kleinkinder) gehört. Ich will gar keine Diskussion starten, ob man solche Unfälle damit heraufbeschwört oder nicht. Ob man die wirklich braucht oder das alles Geldverschwendung ist. Oder man sie in Notfällen sowieso nie dabei hat. Kann ich nicht vorhersehen.<br />
In meinen Augen ist sie klein. Handlich. Passt gut in die Tasche. Okay, der Preis ist ganz schön happig. Haltbarkeit etwa 1,5 Jahre. Aber sie kann im Fall der Fälle einen Zahn (oder mehrere) vor dem Absterben retten. Deshalb haben Kitas, Zahnarztpraxen, Apotheken, Schulen, Schwimmhallen usw. so etwas immer parat. Wer die <strong>Zahnrettungsbox</strong> nicht mit sich herum schleppen will, weiß, wo sie zu finden ist.</p>
<p>Die Entscheidung sei dir überlassen.<br />

<div class="aawp">

            
            
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    </div>

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            </div>

</div>

    
</div>
<br />
Ich hoffe zumindest, dass ich dir ein paar nützliche Informationen mit auf den Weg geben konnte. Zukünftig werde ich meinen Sohn auch weiterhin nicht mit Watte umhüllen. <strong>Unfälle</strong> passieren immer und überall. Das wichtigste ist, ruhig zu reagieren und zu wissen, was der nächste Schritt ist.</p>

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		<title>Wie Eltern durch Ärzte verunsichert werden</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Jan 2017 07:00:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In diesem Beitrag möchte ich einfach mal schildern, welche Erfahrungen wir als Eltern bisher mit Hellersdorfer Ärzten machen mussten. Die uns stark verunsicherten. Wütend machten. Und wie wir uns von dem Druck der Ärzte auch wieder lösen konnten. Wie Eltern durch Ärzte verunsichert werden Da steht er vor uns. Mit seinen weißen Haaren. In seinem ... <a title="Wie Eltern durch Ärzte verunsichert werden" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden/" aria-label="Mehr zu Wie Eltern durch Ärzte verunsichert werden">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Beitrag möchte ich einfach mal schildern, welche Erfahrungen wir als Eltern bisher mit Hellersdorfer Ärzten machen mussten. Die uns stark verunsicherten. Wütend machten. Und wie wir uns von dem Druck der Ärzte auch wieder lösen konnten.<span id="more-2188"></span><div id='c3238_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Wie Eltern durch Ärzte verunsichert werden</h2>
<p>Da steht er vor uns. Mit seinen weißen Haaren. In seinem weißen Kittel. Sieht mich abschätzig an. Grinst süffisant. Legt jedes meiner Worte auf die Goldwaage.</p>
<p>&#8222;Beim Kleinen ist es jetzt immer so, dass&#8230;&#8220;, erkläre ich dem Kinderarzt. Ich muss ja jetzt nicht so tief ins Detail gehen. Es gab einfach Probleme beim Stuhlgang. Denke, das reicht als Hintergrundinfo.</p>
<p>Seine Antwort darauf:&#8220;IMMER?&#8220;</p>
<p>Ich:&#8220;Naja, seit &#8230;&#8220;</p>
<p>Arzt:&#8220;Ach! Erst ist es &#8222;IMMER&#8220;, jetzt nur noch &#8222;SEIT&#8220; &#8230;&#8220;</p>
<p>Als ich diese Korinthenkackerei über mich ergehen lasse und lieber schweige, kommen wir endlich zur Problembehandlung. Die lautet aber so ganz anders als vermutet. Der Arzt schaut sich kurz alles an und schiebt dann alles auf &#8211; na, was wohl? &#8211; die Milch. Muttermilch.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2577" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-doktor-im-weissen-kittel.jpg" alt="Wie Eltern durch Ärzte verunsichert werden - Doktor im weißen Kittel" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-doktor-im-weissen-kittel.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-doktor-im-weissen-kittel-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>In ganz seltenen Fällen kann es vorkommen, dass die Milch &#8211; ich rede hier nicht von Kuhmilch oder sonstwas, ich rede von Muttermilch &#8211; dieses Problem auslöst. Ich soll abstillen, heißt es einfach. Ist ja eh Zeit. Der Kleine ist immerhin schon über 1 Jahr alt!</p>
<h2>Zweite Meinung einholen</h2>
<p>Und dann sind wir aus der Praxis raus und ich will das nicht glauben, was ich gerade gehört habe. Ich will eine zweite Meinung, ehe ich so einen riskanten Schritt wage.</p>
<p>Vorzeitiges Abstillen &#8211; obwohl der kleine Mann ohne Schnuller aufwächst &#8211; bedeutet Stress. Für alle. Und das nur auf Grundlage einer Annahme eines Mannes mit Doktortitel und weißem Kittel.</p>
<p>Mein Mann will dem Arzt Glauben schenken. &#8222;Du suchst dir doch nur so lange eine weitere Meinung, bis du endlich jemanden gefunden hast, der dir sagt, was du hören willst.&#8220;, meint er. Ja, kann sein. Ich bin nämlich der festen Überzeugung, dass ICH Recht habe. Und nicht der Kinderarzt. Ob unsympathisch oder nicht, spielt keine Rolle.</p>
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<p>Das finde ich auch immer gut: Wenn man dem Arzt nicht ganz vertraut und unsicher ist, holt man sich eine zweite Meinung ein.</p>
<p>Ich klapper also an einem Tag mit meiner Schwiegermutter die Praxen ab. In der Hoffnung, dass uns irgendjemand ran nimmt. Denn das Problem ist nach wie vor da. Und der kleine Mann tut uns Leid. Wir wollen helfen.</p>
<p>Irgendwann stoßen wir dann auch auf eine Kinderarztpraxis. Zwar auch in Hellersdorf, aber immerhin ist es eine Frau Doktor. Kann ja nicht schaden. Die wird das mit dem Stillen bestimmt anders sehen.</p>
<p>Aber Hellersdorf ist anscheinend voll vom veralteten Wissen und Leuten, die meinen, Ahnung zu haben. Nur leider haben sie keine Ahnung. Die Ärztin rät mir genau das gleiche. Ich soll abstillen. Das brauchen die in dem Alter eh nicht mehr. Und wenn er dann mal nachts schreit, dann muss er da halt durch und dann ist das Thema auch erledigt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2579" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-aerztin.jpg" alt="Wie Eltern durch Ärzte verunsichert werden - Ärztin" width="680" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-aerztin.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-aerztin-300x189.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ich war schockiert! Nicht nur, dass mir geraten wird, mein Kind abzustillen, ohne irgendwelche auf Testergebnissen beruhenden Beweise. Nein. Jetzt sagt man mir noch, WIE ich abzustillen habe. Dass ich hart bleiben soll. Dass ich mein Kind schreien lassen soll. Jetzt sind sie nicht nur Kinderärzte, sondern gleichzeitig noch Erziehungberater. Und dazu noch schlechte! Ich sage der Ärztin, dass ich mein Kind ganz sicher nicht schreien lassen werde. Und verlasse missmutig die Praxis.</p>
<p>Meine Schwiegermutter fand das total einleuchtend, was die Ärztin da von sich gegeben hatte. Dass sich der Stoffwechsel des Kindes ja gar nicht beruhigen kann in der Nacht, da er ja ständig in Arbeit ist.</p>
<p>Ich persönlich habe keine Ahnung von Medizin. Ich habe das nicht studiert. Oder irgendwelche Fachbücher dazu gelesen. Deshalb gehe ich ja zum Arzt. Aber ich kann einfach nicht glauben, dass etwas, was die Natur erschaffen hat, schlecht für mein Kind sein soll. Das ist für mich absolut unlogisch und nicht nachvollziehbar. Da kann man mir mit noch so vielen klugen Argumenten kommen. Wenn mir mein Bauch und vor allem mein Kind sagen, dass das so, wie wir es bisher machen, gut ist, dann breche ich das nicht abrupt ab.</p>

<h2>Eile mit Weile</h2>
<p>Es muss nicht bei jedem Kind helfen, was wir gemacht haben. Aber bei uns hat sich das Problem von selbst gegeben. Ohne abstillen. Wir haben unserem Sohn einfach Zeit gegeben.</p>
<p>Was bedeutet das im Klartext? Sonst haben wir ihn immer abgehalten, wenn er mal musste &#8211; ob groß oder klein. Jetzt wollte er nicht mehr abgehalten werden, sondern machte lieber in die Windel. Vielleicht, weil er eine angenehmere Position für sich fand, ich weiß es nicht. Und nach ein paar Wochen war das Problem weg.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2580" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-mutter-und-kind-halten-hand-1.jpg" alt="Wie Eltern durch Ärzte verunsichert werden - Mutter und Kind halten Hand" width="678" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-mutter-und-kind-halten-hand-1.jpg 678w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-mutter-und-kind-halten-hand-1-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 678px) 100vw, 678px" /></p>
<p>Und ich bin stinksauer auf die Ärzte, die einfach immer gern den schnellen Weg gehen wollen und alles auf die Muttermilch schieben. Er wird noch gestillt? Na kein Wunder, dass er das hat! Sie schlechte Mutter, Sie! Geben Sie ihm gefälligst Kuhmilch! Oder Pulvermilch! Und&#8217;n Schnuller! Der arme Junge!</p>
<p>Das ist ja das Irrwitzige an der ganzen Sache. Es ist total normal, dass Babys und Kinder in Kinderbüchern einen Schnuller im Mund haben. Es ist völlig ok für unsere Gesellschaft, dass wir lieber die Muttermilch einer Kuh bevorzugen, unsere eigene Muttermilch aber als eklig oder nicht nährstoffreich genug ansehen. Natürlich gibt man seinem Kind nach dem 1. Jahr Pre-Nahrung. Als ob das nötig wäre&#8230; Aber von mir aus sollen das alle so machen, wenn sie das für richtig halten. Aber mir dann weiszumachen, meine Muttermilch sei schlecht oder nicht gut genug für mein Kind, das geht zu weit.</p>
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<h2>Völlig verunsichert</h2>
<p>Eines Tages waren wir bei einer Hellersdorfer Zahnärztin. Mit Zahnarzthelferin oder wie auch immer man diesen Beruf nennt. Unser Sohn hatte vorne an den Schneidezähnen Verfärbungen. &#8222;Karies!&#8220;, hieß es. &#8222;Sofort abstillen!&#8220;</p>
<p>Auf meine Nachfrage, wie ich das schaffen soll, er hat keinen Schnuller und ist es nunmal gewöhnt, an der Brust einzuschlafen, meldete sich die Zahnarzthelferin zu Wort. Er braucht einen Schnuller (also einen Brustersatz &#8211; mehr ist ein Schnuller nicht). Und ja, die anfänglichen Nächte werden schwer (übersetzt heißt das, er wird heulen und schreien und weinen und die Welt nicht mehr verstehen), aber er wird sich daran gewöhnen (in meinen Augen eher resignieren).</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2581" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-baby-mit-schnuller-im-mund.jpg" alt="Wie Eltern durch Ärzte verunsichert werden - Baby mit Schnuller im Mund" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-baby-mit-schnuller-im-mund.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-baby-mit-schnuller-im-mund-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Als wir auch aus dieser Praxis gingen, fragte mich mein Mann, was ich jetzt machen will. Und ich war wirklich fertig. Es waren jetzt schon 3 Ärzte, die Muttermilch als schädlich bezeichneten. Hatte ich Unrecht? Ist Stillen doch &#8222;schlecht&#8220;? Es können sich doch nicht so viele Ärzte auf einmal irren.</p>
<p>Ich war total niedergeschlagen. Schnuller kaufen. Welchen? Wie viele? Wie würde der kleine Mann darauf reagieren? Was, wenn er den nicht will? Wie werden die Nächte? Ich war echt verzweifelt.</p>
<h2>Rückhalt</h2>
<p>Mein Mann bekam das natürlich mit. Und setzte sich gleich, als wir zu Hause waren, an den Computer und recherchierte. Ich rief Leute an, von denen ich wusste, dass sie meine Meinung teilten. Ich brauchte Rückhalt. Musste Mut fassen. Kraft tanken. Ich telefonierte ewig mit meiner Schwägerin und mit meiner Schwester.</p>
<p>Und dann stieß mein Mann auf endlos viele Beiträge zum Thema Stillen und Karies. Die Vorteile des Stillens. Auch des Langzeitstillens. Meine Schwester bombardierte mich mit Studien zum Stillen und verlinkte mir tolle Seiten. Gierig verschlang ich jeden einzelnen Artikel. Und fand wieder zu meinem Bauchgefühl. Auch mein Mann, der anfangs noch die Meinung der Ärzte teilte, war wieder auf meiner Seite.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2582" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-buecher-lesen.jpg" alt="Wie Eltern durch Ärzte verunsichert werden - Bücher lesen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-buecher-lesen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-buecher-lesen-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Und jetzt, da ich wieder ich bin und wie ich denke, denke ich mir: Wie viele Eltern wurden und werden noch immer so verunsichert? So falsch beraten? Und das auf Kosten der Babys, Kleinkinder, Kinder? Ich kann es mir gar nicht vorstellen. Und will es auch gar nicht. Denn das Leid, das so vielen angetan wird, ist unerträglich für mich.</p>
<p>Und nein, das ist nicht übertrieben, wenn ich von Leid spreche. Wenn man sein Kind vorzeitig abstillt, obwohl es nicht bereit dazu ist, ist es Leid, was ihm da angetan wird. Und auch der Mutter. Denn die denkt, sie macht das Richtige, hört auf den Arzt, und zieht die Sache knallhart durch. Immer mit diesem Stich im Herzen, der ihr sagt, dass es falsch ist. Aber sie will nur das Beste für ihr Kind und macht eigentlich genau das Gegenteil. Und all das Leid könnte uns erspart werden, wenn es solche Ärzte wie die oben beschriebenen nicht gäbe.</p>
<p>Aber so wird es immer bleiben, denke ich. Es wird immer Ärzte mit diesen veralteten Vorstellungen geben. Und auch Menschen, die keine Ärzte sind, werden uns immer und immer wieder verunsichern. Weil sie mit gefährlichem Halbwissen durch die Gegend laufen und ihre Meinung kundtun. Weil sie einfach keine Ahnung haben, aber denken, sie hätten Ahnung. Und statt einfach diese Meinung für sich zu behalten, drücken sie sie uns auf und wollen, dass wir uns ändern.</p>
<div id='c1223_31_19' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div>
<h2>Fazit</h2>
<p>Zusammenfassend bleibt mir also nur noch Folgendes zu sagen:</p>
<ol>
<li>Ich höre auf die Signale meines Kindes. Wenn es nicht bereit für das Abstillen ist, werde ich nicht abstillen.</li>
<li>Ich werde nicht nur auf mein Kind, sondern weiterhin auf mein Bauchgefühl hören.</li>
<li>Ärzte wissen viel, aber eben auch nicht alles. Sie sind auch nur Menschen. Und Menschen machen Fehler. Oder lassen sich von der allgemein herrschenden Meinung leiten. Wie sie aufgewachsen sind, spiegelt sich teils auch in ihren Ratschlägen wieder.</li>
<li>Deshalb höre ich mir trotzdem gern an, was für Empfehlungen der Arzt gibt. Kann ja auch sein, dass ich mich irre. Aber dann nehme ich mir die Zeit und recherchiere, ob das wirklich so stimmt, oder vielleicht noch dem Wissen aus Zeiten des Kalten Kriegs entstammt.</li>
<li>Rückhalt ist wichtig! Und wenn es nur eine Person ist. Hätte es meine Schwester, Schwägerin oder letztendlich auch meinen Mann nicht gegeben, wer weiß, ob ich nicht doch nachgegeben und dem Ratschlag der Ärzte gefolgt wäre.</li>
</ol>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2583" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-herzliche-umarmung.jpg" alt="Wie Eltern durch Ärzte verunsichert werden - herzliche Umarmung" width="680" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-herzliche-umarmung.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/wie-eltern-durch-aerzte-verunsichert-werden-herzliche-umarmung-300x189.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p style="padding-left: 30px;">6. Hellersdorf ist für uns kein Bezirk, in dem wir aktuelles Wissen von den Ärzten mehr erwarten. Wir fahren jetzt lieber länger mit dem Auto, als uns nochmal so                verunsichern zu lassen. Dann lieber zu einem weit entfernten Arzt, der dann aber auch wirklich helfen kann.</p>
<p>Hattet ihr auch schon solche Erlebnisse mit Ärzten?</p>
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