<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Erziehung &#8211; Milchtropfen</title>
	<atom:link href="https://www.milchtropfen.de/kategorie/erziehung/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.milchtropfen.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Tue, 25 Feb 2025 19:23:24 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/01/Milchtropfen-favi-45x45.png</url>
	<title>Erziehung &#8211; Milchtropfen</title>
	<link>https://www.milchtropfen.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Das richtige Hobby für dein Kind</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/das-richtige-hobby-fuer-dein-kind/</link>
					<comments>https://www.milchtropfen.de/das-richtige-hobby-fuer-dein-kind/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Feb 2025 19:55:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinkind]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Wechselmodell]]></category>
		<category><![CDATA[AG]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsgruppe]]></category>
		<category><![CDATA[fördern]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeitaktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Verein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.milchtropfen.de/?p=14242</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sobald das eigene Kind im Vorschul-/Grundschulalter ist, kommt in dem einen oder anderen die Frage auf: Welches Hobby ist das richtige für mein Kind? Wie finde ich das überhaupt heraus bei tausenden von Angeboten? Was, wenn sich mein Kind für NICHTS interessiert? Was, wenn mein Kind plötzlich kein Bock mehr hat &#8211; soll ich es ... <a title="Das richtige Hobby für dein Kind" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/das-richtige-hobby-fuer-dein-kind/" aria-label="Mehr zu Das richtige Hobby für dein Kind">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/das-richtige-hobby-fuer-dein-kind/">Das richtige Hobby für dein Kind</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sobald das eigene Kind im Vorschul-/Grundschulalter ist, kommt in dem einen oder anderen die Frage auf: Welches Hobby ist das richtige für mein Kind? Wie finde ich das überhaupt heraus bei tausenden von Angeboten? Was, wenn sich mein Kind für NICHTS interessiert? Was, wenn mein Kind plötzlich kein Bock mehr hat &#8211; soll ich es sofort rausnehmen oder ihm doch lieber beibringen, durchzuhalten?</p>
<p>Fragen über Fragen, die mit dem heutigen Beitrag hoffentlich beantwortet werden, also lies unbedingt weiter.</p>
<p><span id="more-14242"></span></p>
<h2>Welches Hobby für mein Kind?</h2>

<p>Letztens saß ich im Warteraum des Vereins, in den Oliver schon seit einigen Jahren geht, und bekam zufällig die Unterhaltung zwischen seiner Trainerin und einer Mutter mit ihrem Kind mit, die gerade ein Probetraining hinter sich hatte, und sich nun zum persönlichen Gespräch trafen.</p>
<p>Dem <strong>Kind</strong> schien es gefallen zu haben, die Mama war auch ganz happy, und als es dann darum ging, dass das <strong>Training</strong> drei Mal die Woche stattfinden würde, gab es große Augen. &#8222;Öh, wie? 3 Mal pro Woche Training? Nee, Lina geht ja noch hier und da hin, das schaffen wir gar nicht.&#8220; &#8222;Na dann geht das leider nicht, das hier ist ein <strong>leistungsorientierter</strong> Verein, wir nehmen auch an Wettkämpfen teil, also wenn das nicht geht, dann nicht&#8230;&#8220;</p>
<p>Und so hatte sich das Ganze dann auch tatsächlich erledigt. Krass, fand ich&#8230; Ich meine, da hat man scheinbar was Geeignetes für sein Kind gefunden und dann das&#8230;</p>
<p>Mir hat das gezeigt, dass es echt <strong>schwierig</strong> sein kann, seinem Kind zu ermöglichen, seiner Passion nachzugehen. Aus diesem Grund dreht sich der heutige Beitrag um genau dieses Thema. Aber erstmal von vorne:</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-14446 pintbild aligncenter" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/Das ideale Hobby für dein Kind.jpg" alt="" width="600" height="1260" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/Das%20ideale%20Hobby%20für%20dein%20Kind.jpg 600w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/Das%20ideale%20Hobby%20für%20dein%20Kind-190x400.jpg 190w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/Das%20ideale%20Hobby%20für%20dein%20Kind-205x430.jpg 205w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/Das%20ideale%20Hobby%20für%20dein%20Kind-324x680.jpg 324w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/Das%20ideale%20Hobby%20für%20dein%20Kind-24x50.jpg 24w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<h2>1. Wie finde ich heraus, welches Hobby das richtige für mein Kind ist?</h2>
<p>Manche werden sich jetzt vielleicht wundern, was die Frage soll, schließlich kennt man sein Kind doch <strong>am Besten</strong> und weiß, wofür es sich interessiert&#8230;?</p>
<p>Ich habe schon Gespräche mit Eltern geführt, die händeringend nach einem geeigneten Hobby für ihr Kind suchten, weil ihm scheinbar nichts gefiel, und es dann in einen Fußballverein brachten, Hauptsache, es geht irgendeinem Hobby nach. Dass das Kind aber keinen Gefallen an dieser Art von Freizeitaktivität hatte, war dann auch nicht gerade hilfreich. Der Gedanke der Eltern war, dass das Kind Gelegenheit haben sollte, das Fußballspielen eine Weile auszuprobieren, um vielleicht doch irgendwann das Interesse daran zu gewinnen (Spoiler: Leider war Fußball nicht das Passende).</p>
<div id='c7412_177_2' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungausmobile"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside>
<script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block;"
     data-ad-format="link"
data-full-width-responsive="true"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="6725055877"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br style="clear:both;"></div>

<div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block;"
     data-ad-layout="link"
data-full-width-responsive="true"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="9143389553"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br></div>











</div>
<p>Was ich damit sagen will: Manchen Kindern ist schwer zu entnehmen, ob und für was sie sich begeistern. Wir sind nunmal Menschen, individuelle Wesen, da kann das auch mal vorkommen, dass man einfach nichts Passendes findet. Wie also findet man heraus, wofür sich das Kind begeistert?</p>
<p>Klar schaut man sich sein Kind genauer an, fragt sich: Was macht es, wenn es sich langweilt? Womit <strong>beschäftigt</strong> es sich am Liebsten? Wenn ihr Ausflüge macht, wo geht ihr dann <strong>am Liebsten</strong> hin und warum? Hier kommt jetzt ein bisschen Brainstorming meinerseits, um dir ein paar <strong>Ideen</strong> zu geben:</p>
<h3>Ist dein Kind eine Leseratte?</h3>
<p>Wenn dein Kind gern liest, wäre es doch ideal, ihm einen <strong>Bibliotheksausweis</strong> zu besorgen.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-14276" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2023/11/lesendes-Kind.jpg" alt="" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2023/11/lesendes-Kind.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2023/11/lesendes-Kind-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2023/11/lesendes-Kind-50x32.jpg 50w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Vielleicht interessiert es sich dafür, auch mal seine eigene Geschichte zu schreiben. Hierfür eignen sich z.B. <strong>Schreibwerkstätten</strong>, die Übungen zum kreativen Schreiben anbieten.</p>
<p>Eine andere Idee wäre, wenn dein Kind einem <strong>Buchclub</strong> beitritt oder einfach einen gründet. In diesem trifft sich dein Kind mit anderen Lesebegeisterten, um sich über das Gelesene auszutauschen, zu philosophieren, zu diskutieren, andere Perspektiven kennenzulernen uvm. <a href="https://www.jugendleiter-blog.de/2022/04/26/einen-buchclub-fuer-kinder-jugendliche-gruenden/" target="_blank" rel="noopener">Wie man einen Buchclub für Kinder und Jugendliche gründet</a>, erfährst du in dem Beitrag vom Jugendleiter Blog.</p>
<h3>Ist dein Kind der kreative Typ?</h3>
<p><strong>Kreativität</strong> kann man auf viele verschiedene Arten und Weisen ausleben. Wie wäre es mit einem Schauspiel-, Mal- oder Töpferkurs? Es gibt auch Bastelkurse, die verschiedene Techniken vorstellen, wie z.B. häkeln, nähen, kochen, Papier schöpfen, Kerzen ziehen uvm.</p>
<h3>Wie wäre es mit einem Instrument?</h3>
<p>Wo wir gerade von Musik reden, dürfen <strong>Instrumente</strong> natürlich nicht fehlen. Lass dein Kind doch mal zu einer Probestunde in die Musikschule gehen und <a href="https://amzn.to/4gVxEBt" target="_blank" rel="nofollow noopener">Instrumente</a>* ausprobieren, womöglich findet sich dort etwas Passendes.</p>
<h3>Bewegung, Bewegung, Bewegung!!!</h3>
<p>Ist dein Kind ein Energiebündel, das sich immerzu bewegen muss und <strong>Action</strong> haben will? Dann schau dich nach einem geeigneten Sportverein in deiner Nähe um. Hier gilt es einfach auszuprobieren, denn Sportangebote gibt es viiiiiele, z.B. <a href="https://amzn.to/41wyBvA" target="_blank" rel="nofollow noopener">Ballsport</a>*, Brettsport (also alles, was mit Brettern und Boards zu tun hat, wie z.B. Snowbard, Skateboard, aber auch auf dem Wasser, wie z.B. Surfen), Turnen, Leichtathletik, Schwimmen, Fechten, Kampfsport, Karate, Tanzen, Parcour- und Freerunning, Boxen, Bouldern, Bowlen, Dart, Eishockey, Eislaufen, Yoga und und und&#8230;</p>
<h3>Geht dein Kind eher in Richtung Denksport?</h3>
<p>Manche Kinder knobeln gern und lieben es, Rätsel zu lösen, hierfür muss dein Kind nicht zwangsläufig in einen <strong>Schachclub</strong> gehen, es gibt auch Treffen, wo man Dame, Mühle, Poker usw. spielen kann. Eine andere Option wären Rätselhefte, Knobelspiele, auf das jeweilige Alter des Kindes angepasste Escape Games, <a href="https://amzn.to/4kjxSW7" target="_blank" rel="nofollow noopener">Geduldsspiele</a>*, die dein Kind in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden herausfordern.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-14275" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2023/11/Kind-mag-Denksport.jpg" alt="" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2023/11/Kind-mag-Denksport.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2023/11/Kind-mag-Denksport-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2023/11/Kind-mag-Denksport-50x32.jpg 50w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>Kinderfeuerwehr</h3>
<p>Wenn dein Kind total auf die Feuerwehr abfährt, wäre ein Reinschnuppern bei der Kinderfeuerwehr ratsam. Kinder zwischen 6 und 10 Jahren können in die <strong>Kinderfeuerwehr</strong> gehen, u.a. zur Förderung der Brandschutzerziehung. Die Kinder lernen hier altersgerecht und auf spielerischer Art und Weise Präventivarbeit, z.B. den Umgang mit offenem Feuer oder wie sie sich in einer Notfallsituation verhalten sollen. Es wird auch gemalt und gebastelt, zudem erfahren Kinder Kameradschaft, Freundschaft und <strong>Teamfähigkeit</strong>.</p>
<h3>Liebt dein Kind Tiere?</h3>
<p>Du möchtest kein Haustier, dein Kind ist aber total tiervernarrt und möchte gerne helfen oder sich um <strong>Tiere</strong> kümmern? Frag doch mal in einem Tierheim bei euch in der Nähe nach. Bei uns in Berlin kann man z.B. ab 10 Jahren Mitglied im Tierschutzverein Berlin werden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-14277" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2023/11/Kind-und-Katze-kuscheln.jpg" alt="" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2023/11/Kind-und-Katze-kuscheln.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2023/11/Kind-und-Katze-kuscheln-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2023/11/Kind-und-Katze-kuscheln-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>Technikbegeistert</h3>
<p>Spielt dein Kind gern Tablet oder sitzt am Pc? Vielleicht will es ja lernen, wie man sein eigenes Spiel <strong>programmiert</strong>. Es gibt spezielle Programmierkurse und <strong>Workshops</strong> für Kinder, in denen genau das angeboten wird.</p>
<p>Egal, wofür sich dein Kind begeistert &#8211; es gibt viele Möglichkeiten, deinem Kind zu ermöglichen, seiner <strong>Leidenschaft</strong> nachzugehen, und muss nicht zwangsläufig in einem Club oder Verein vonstatten gehen. Ein Beispiel: Ein Klassenkamerad von Oliver liebt z.B. Dinos ohne Ende. Hier haben sich die Eltern viele tolle Ideen einfallen lassen, damit ihr Kind sich weiter seinem Lieblingsthema Dinosaurier widmen kann. Es gibt z.B. großartige Dinobücher, Ausgrabungssets für Kinder, Besuche im Naturkundemuseum oder als Tagesauflug eine Fahrt zum Fossilien Ausbuddeln auf den Nettersheimer Fossilienacker.</p>
<div id='c8416_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="2540409182"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br></div></div>
<h3>Singt dein Kind gerne?</h3>
<p>Wenn dein Kind gern singt, wäre ein Chor eine tolle Idee. Ich war damals z.B. im Schulchor, wir haben an Chorwettbewerben teilgenommen, sind auf Chorfahrt gewesen, haben zu Weihnachten in der Kirche gesungen &#8211; das war eine wirklich tolle Zeit. Und auch heute <strong>singe</strong> ich für mein Leben gern, lerne schnell neue Lieder auswendig und kann dann direkt mitsingen. Gemeinsam mit meinem 2. Hobby, dem <strong>Tanzen</strong>, für das wir Choreographien einstudierten und Texte auswendig lernten, um letztlich auch aufzutreten, war das für mich z.B. mein <strong>perfektes Hobby</strong>, weil ich gleichzeitig auch meine Liebe für das <strong>Schauspielern</strong> ausleben konnte.</p>
<p>Wie du dir sicher schon gedacht hast: Man muss Dinge <strong>ausprobieren</strong>, um herauszufinden, worin man seine Stärken hat und was einem wirklich gefällt. Man kann das Ganze auch herunterbrechen: Wenn sich dein Kind einfach nur gerne bewegen möchte, aber irgendwie in keinen Verein passen will, dann könnte es vielleicht auch einfach passen, gemeinsam die Gegend zu erkunden, im Wald oder Park oder wo auch immer unterwegs zu sein.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-14440" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/Kinder-im Wald-auf-Erkundung.jpg" alt="" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/Kinder-im%20Wald-auf-Erkundung.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/Kinder-im%20Wald-auf-Erkundung-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/Kinder-im%20Wald-auf-Erkundung-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>Fragen kostet nichts &#8211; nur Mut</h3>
<p>Bei all den Ideen bin ich mir sicher, dass sich die eine oder andere Passion finden wird. Falls sich dein Kind für was ganz Spezielles oder Ungewöhnliches interessiert, dann nur Mut, denn fragen kostet nichts. Begleite dein Kind dorthin und fragt gemeinsam nach, ob es da eine Möglichkeit gibt. Vielleicht interessieren sich ja auch ein paar Freunde deines Kindes dafür, sodass sie gemeinsam dort helfen können.</p>
<h2>2. Was, wenn das Hobby zu teuer ist?</h2>
<p>Ja, das Liebe <strong>Geld</strong>&#8230; Da hat man endlich was Passendes gefunden und dann das: Das Hobby ist einfach zu teuer. Eine mir bekannte Familie hat ihren Sohn im Eishockey-Team angemeldet. Davon abgesehen, dass das ein echt rougher Sport ist und man da nicht &#8222;zimperlich&#8220; sein darf, geht dieses Hobby auch echt ins Geld &#8211; genauso sieht es beim Reitsport oder dem Erlernen eines Instruments aus.</p>
<p>Nicht jede Familie kann sich das finanziell leisten. Klar kann man seinem Kind erklären, warum das Hobby einfach <strong>zu teuer</strong> ist, und sich nach etwas anderem umschauen. Man muss aber auch nicht gleich die Flinte ins Korn werfen, wenn man merkt, dass das Kind wirklich mit Leidenschaft dabei ist. Hier ein paar Ideen:</p>
<h3>2.1 Finanzielle Unterstützung beantragen</h3>
<p>Vorweg: Praktische Erfahrung, ob es tatsächlich funktioniert, habe ich nicht, aber ich habe mir mal die gute KI zur Hilfe genommen, welche Möglichkeiten bestehen, sich staatlich finanziell unterstützen zu lassen:</p>
<ul>
<li>Leistungen für Bilde und Teilhabe (auch Bildungspaket genannt) kann man beantragen, wenn man bereits Sozialleistungen wie Kinderzuschlag, Bürgergeld, Sozialgeld, Sozialhilfe oder Wohngeld empfängt. Dadurch erhält man z.B. Vergünstigungen oder einen monatlichen Zuschuss von bis zu 15,00 €.</li>
<li>Der <strong><a href="https://www.dkhw.de/foerderung-und-hilfe/hilfe-fuer-kinder-und-familien/" target="_blank" rel="noopener">Kindernothilfefonds</a></strong> von Deutsches Kinderhilfswerk hilft in bestimmten Einzelfällen, wenn man sich z.B. das Trainingslager nicht leisten kann. Grundsätzlich kann jede Familie in einer Notsituation einen solchen Antrag stellen. Hauptaugenmerk gilt dabei eher Alleinerziehenden und Familien mit zwei und mehr Kindern.</li>
<li>Eine weitere Möglichkeit, zumindest ist das in Berlin so, besteht darin, <strong>Kinderzuschlag</strong> bei der Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit zu beantragen. Die prüfen, ob man <strong>Anspruch</strong> darauf hat, und wenn ja, erhält man einen monatlichen <strong>Zuschuss</strong>.</li>
</ul>
<p>Falls du zufällig vom Amt bist oder selber praktische Erfahrungen mit diesem finanziellen Unterstützungen gemacht hast und mehr dazu sagen kannst, schreib gern unten in die Kommentare.</p>
<p>Solltest du kein Glück bei den Hilfsangeboten haben, gibt es noch die Möglichkeit, sich direkt an den Verein zu wenden und nach einer Ermäßigung zu fragen. Manche gehen darauf ein, andere wünschen sich im Gegenzug ehrenamtliche Mitarbeit im Verein.</p>
<h3>2.2 Sponsoren finden</h3>
<p>Klingt für den einen oder anderen vielleicht etwas übertrieben, aber warum nicht? Wenn dein Kind ein besonderes Talent hat und mit Herz und Seele dabei ist, und nur das blöde Geld fehlt, damit es seinem Traum nachgehen kann, dann kann man sich doch gemeinsam mit seinem Kind hinsetzen und sich auf die Suche nach einem <strong>Sponsor</strong> machen.</p>
<p>Gerade in Zeiten von <strong>Social Media</strong> ist es mMn sogar leichter, welche zu finden, weil man <strong>Fans</strong> und potentielle Sponsoren immer auf dem Laufenden halten kann.</p>
<p>Wichtig an dieser Stelle zu erwähnen: Respektiere die Privatsphäre deines Kindes, schütze seine Identität und Daten, zeige sein Gesicht nicht auf Fotos oder Videos.</p>
<h3>2.3 Freunde, Familie, Bekannte um Hilfe bitten</h3>
<p>Ich weiß, vielen von uns fällt es nicht leicht, um Hilfe zu bitten, gerade wenn es um Geld geht. Manche sehen sich als Bittsteller, empfinden es als erniedrigend, nach Geld zu fragen, aber &#8211; wie unter dem Punkt &#8222;Sponsoren finden&#8220; schon erwähnt, würde ich auch hier sagen: <strong>Fragen kostet nichts</strong>. Und wenn es hier wirklich darum geht, deinem Kind zu helfen, diesem Hobby nachzugehen, sollte man nichts unversucht lassen. Für manche Familien würde es vielleicht schon reichen, wenn sich jemand bereit erklärt, das Kind zum Verein zu fahren und wieder abzuholen &#8211; einfach, weil die Eltern keine Zeit haben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-14436" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/Arbeitsgruppe draußen in der Natur.jpg" alt="" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/Arbeitsgruppe%20draußen%20in%20der%20Natur.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/Arbeitsgruppe%20draußen%20in%20der%20Natur-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/Arbeitsgruppe%20draußen%20in%20der%20Natur-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>2.4 Kostenlose Alternativen finden</h3>
<p>Als wahrscheinlich beste Option, finde ich, sind <strong>kostenlose</strong> Angebote, die dein Kind wahrnehmen kann. Die Aufzählung mag nicht vollständig sein, aber das ist mir bisher bekannt:</p>
<ul>
<li>Schulen bieten verschiedene <strong>Arbeitsgruppen</strong> an, wie z.B. Chor, Kochkurs, Sport, Schulband, Schulgarten uvm.</li>
<li>Eine Möglichkeit, sich kostenlos auszuprobieren, bieten sogenannte <strong>Schnupperkurse</strong> und <strong>Probestunden</strong>, die i.d.R. kostenlos oder gegen ein kleines Entgelt angeboten werden. So lässt sich bereits vor der Investition in ein teures Hobby feststellen, ob dein Kind mit überhaupt glücklich damit wäre oder nicht.</li>
<li>Ansonsten gibt es noch <strong>Jugendclubs</strong>, die unterschiedliche Freizeitangebote stellen.</li>
</ul>
<p>Solltest du hierzu noch mehr Einfälle haben, schreib gern unten einen Kommentar, damit hier Ideen gesammelt werden können.</p>
<div id='c8261_99_29' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungausmobile"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside>
<script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="8788966452"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br style="clear:both;"></div>

<div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="1518100653"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br></div></div>
<h2>3. Große Familie, viele Bedürfnisse</h2>
<p>Oliver fährt mittlerweile selbstständig zu seinem Verein. Für mich wäre es gar nicht möglich, ihn zum Training zu bringen, weil ich zu der Zeit noch arbeite und einen so langen Fahrtweg habe, dass ich es gerade mal schaffe, ihn abzuholen, und das auch nur in meiner Woche des Wechselmodells, denn in der anderen arbeite ich Vollzeit.</p>
<p>Von daher frage ich mich dann immer, wie das Familien mit mehreren Kindern machen. Da wird es doch noch schwerer, die unterschiedlichen Bedürfnisse unter einen Hut zu bekommen, allein, um die <strong>Kinder</strong> zu ihren unterschiedlichen Vereinen zu fahren und sie wieder abzuholen.</p>
<p>Ich habe deshalb eine Freundin mit drei Kindern gefragt, wie sie das managen, und sie war ganz ehrlich: Es ist <strong>schwer</strong> bis nicht machbar. Auch wenn es vom Finanziellen her klappen sollte, dass jedes Kind seinem Hobby nachgehen kann, braucht die Familie entweder <strong>Unterstützung</strong>, wie ihre Kinder hin- und wieder zurück kommen, also z.B. in Form von <strong>Fahrgemeinschaften</strong> oder dass jemand sie aus dem Freundes- oder Familienkreis dort hinbringt, oder aber man übt mit ihnen, wie sie von allein dort hinkommen, indem sie die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen oder, wenn das Ziel nicht zu weit weg ist, zu Fuß oder mit dem Rad erreichen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-14437" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/Kinder-Fahrradgemeinschaft.jpg" alt="" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/Kinder-Fahrradgemeinschaft.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/Kinder-Fahrradgemeinschaft-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/Kinder-Fahrradgemeinschaft-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>4. Der Verein nimmt mein Kind nicht auf, was jetzt?</h2>
<p>Was wir auch schon erlebt haben: Uns wird gesagt, dass das eigene Kind mit 8 Jahren einfach schon <strong>zu alt</strong> ist. Das regt mich heute noch genau so auf wie an dem Tag, an dem wir die Rückmeldung bekamen. Ich meine, Turmspringen ist ja schon ein sehr nischiges Hobby &#8211; wie früh soll man denn bitteschön herausfinden, dass das Kind gern vom Turm coole Figuren drehend ins Wasser springen will?! Ganz einfach: Wenn man sich bereits in dieser <strong>Nische</strong> befindet, weil Mama, Papa, wer auch immer selber diesem Hobby nachgegangen ist. Schade, finde ich, denn so kann ein unentdecktes Talent nicht entdeckt werden.</p>
<p>Dann heißt es entweder weitersuchen oder schauen, wie du deinem Kind anders ermöglichen kannst, sich seinem Hobby zu widmen. Da muss man dann genauer schauen und fragen: Was ist es, was dich daran so reizt? Warum willst du gerade <span style="text-decoration: underline;">das</span> machen?</p>
<p>Wenn es deinem Kind gefällt, ins Wasser zu springen, kann es das ja auch ganz einfach im <strong>Schwimmbad</strong> machen, ohne dafür in einem Verein sein zu müssen. Geht es eher darum, etwas darzustellen, kann man ja auch in einer andere Richtung denken. Wie wäre es mit einem <strong>Akrobatikkurs</strong>? Es gibt Akrobatik Kurse, die schon für Kinder ab 7 Jahren angeboten werden, also einfach mal reinschnuppern.</p>
<p>Wenn es keine Angebote gibt, was spricht dagegen, wenn sich dein Kind einfach Gleichgesinnte sucht und seinen eigenen <strong>Club gründet</strong>? Oliver spielt z.B. seit Jahren immer noch sehr gerne Beyblade, dann lädt man sich einfach ein paar Beyblader ein und übt gemeinsam. Auch auf dem Spielplatz kann man sich mit seinen Freunden treffen, um gemeinsam Fußball, Basketball, Tischtennis zu spielen oder mit dem Roller bzw. Fahrrad die Gegend erkunden.</p>
<h2>5. Mein Kind interessiert sich für nichts &#8211; was tun?</h2>
<p>Es kann sein, dass du von der oberen Liste alles ausprobiert hast und dein Kind immer noch total <strong>uninteressiert</strong> an allem ist. Dann sag dir, dass du alles Mögliche ausprobiert hast und lass es gut sein. Nimm den <strong>Druck</strong> raus und lerne zu akzeptieren, dass dein Kind halt so ist, wie es ist. Bloß, weil es scheinbar keiner Leidenschaft nachgeht, muss das nicht heißen, dass mit deinem Kind was nicht stimmt.</p>
<p>Es kann durchaus sein, dass dein Kind gerade Stress hat oder Sorgen oder etwas Trauriges verarbeiten muss und professionelle Hilfe vonnöten ist.</p>
<p>Auf der anderen Seite solltest du auch in dich selber reinhorchen und <span style="text-decoration: underline;">dich fragen</span>: Warum will ich unbedingt, dass mein Kind einem Hobby nachgeht? Weil &#8222;man&#8220; das halt so macht? Ist das ein Glaubenssatz? Oder geht es dir darum, die Gesundheit deines Kindes zu fördern? Geht das nicht auch auf andere Weise, z.B. über das Essen zu Hause? Oder hast du Angst, dass dein Kind keine sozialen Kompetenzen entwickelt, wenn es so &#8222;eigenbrödlerisch&#8220; im Kinderzimmer hockt? Interessiert sich dein Kind wirklich für NICHTS? Schau genau hin und vermeide Verallgemeinerungen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-14438" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/spielendes-Kind.jpg" alt="" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/spielendes-Kind.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/spielendes-Kind-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/spielendes-Kind-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Einmal war ein Kumpel von Oliver bei uns zu Besuch und ich hätte beinahe nicht mitbekommen, als er so ganz beiläufig in einem Nebensatz erwähnte, dass er gern Pilot werden will. Danach redete er nie wieder davon und gab auch sonst keine Anhaltspunkte, an denen man das hätte mitbekommen können, deshalb ist es wichtig, dass wir unseren Kindern <strong>zuhören</strong>, und das nicht nur übers Ohr, sondern auch über kleine Signale, die sie geben, erkennen.</p>
<h2>6. Mein Kind will nicht mehr zum Verein gehen &#8211; was tun?</h2>
<p>Es gibt Tage, an denen Oliver kein Bock auf Training hat oder sagt, er will den Verein verlassen. Dann merke ich, dass ein <strong>Gespräch</strong> mit ihm nötig ist, denn wenn er so etwas äußert, hat das je nachdem unterschiedliche <strong>Gründe</strong>:</p>
<h3>1. Die Trainerin hat ihn angemeckert und er fühlt sich mies.</h3>
<p>Er empfindet, sie ist <strong>streng</strong>, harsch, laut (und das empfinde ich genau so wie manch andere Eltern, die ihr Kind in diesen Verein geben).</p>
<p>An dieser Stelle ist es schwer, denn mMn kann man erwachsenen Trainern zwar sagen, wie ihr Verhalten beim Kind ankommt, ich hab es aber noch nicht erlebt, dass Trainer daraufhin ihr Verhalten ändern, oftmals hilft es aber schon, dass Oliver darüber reden konnte und ich ihm zugehört habe.</p>
<p>Fazit: Entweder lernt man (in dem Fall das Kind), die Art und Weise, wie die Trainerin sich gegenüber den Kindern verhält und wie sie sie trainiert, zu <strong>akzeptieren</strong>. Wenn es das nicht kann, bleibt einem nur noch der <strong>Wechsel</strong> in eine andere Gruppe innerhalb des Vereins zu einem anderen Trainer oder der komplette Vereinswechsel.</p>

<h3>2. Er will Zeit mit seinen Freunden verbringen oder zu Hause bleiben und Tablet spielen.</h3>
<p>Hier kommt es drauf an, sag ich mal. Wenn du merkst, dass dein Kind grad einfach etwas mit dem inneren Schweinehund kämpft und lieber ein bisschen zu Hause rumgammeln will, dann sag ich auch mal: &#8222;OK dann bleib heute zu Hause.&#8220; Wer kennt das nicht? Man nimmt sich vor, abends nach der Arbeit noch Sport zu machen und sitzt dann doch vor dem Fernseher und mümmelt Erdnussflips.</p>
<p>Ich lasse es aber nicht zur Gewohnheit werden, und das aus mehreren Gründen:</p>
<ol>
<li>Der Verein <strong>kostet</strong> Geld. Wenn er nicht mehr hin will, dann nehm ich ihn raus und spar mir das Geld.</li>
<li>Der Verein hat nur begrenzt <strong>Platz</strong>, d.h. es ist in gewisser Weise ein Privileg, dort hingehen zu dürfen. Wenn er nicht mehr hin will, nehm ich ihn raus und gebe den Platz für ein Kind frei, das lieber in den Verein will.</li>
<li><strong>Disziplin</strong> und das Kämpfen gegen den inneren Schweinehund ist eine wichtige Charaktereigenschaft, finde ich. Sobald Oliver nämlich da war, obwohl er anfangs keine Lust hatte, stellt er fest, dass es cool war, weil er seine Freunde treffen konnte und die Übungen doch Spaß gemacht haben.</li>
</ol>
<p>Ich hoffe, ich konnte verständlich machen, dass es wichtig ist, <strong>flexibel</strong> und stets in Kontakt mit seinem Kind zu bleiben und sich <strong>auszutauschen</strong>, um einander zu verstehen.</p>
<h2>Ganz wichtig: Wenn dein Kind absolut nicht mehr zum Verein will!</h2>
<p>Man sollte <strong>aufmerksam</strong> werden, wenn das Kind nicht mehr zum Training gehen will, sich vehement weigert, nochmal dort hinzugehen oder sogar ganz den Verein verlassen will. Ich habe bis heute nicht herausgefunden, warum Oliver nicht mehr zum Tischtennis gehen wollte. Von einem Tag auf den anderen hieß es: &#8222;Nein, ich will nicht mehr dorthin.&#8220;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-14433" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/Mama-und-Kind-reden-miteinander.jpg" alt="" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/Mama-und-Kind-reden-miteinander.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/Mama-und-Kind-reden-miteinander-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/Mama-und-Kind-reden-miteinander-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>In diesem Fall half alles Nachfragen nichts, ich habe allerdings nach einigen Gesprächen mit ihm und seinem Vater eine Vermutung: Es ging nämlich darum, dass an dem Tag sowohl Tischtennis als auch ein von der Schule organisierter Spieleabend stattfand. Dort treffen sich einmal im Jahr die Eltern mit ihren Kindern, um mit anderen Familien Gesellschaftsspiele zu spielen. Oliver wollte da unbedingt hin, sein Papa (wir leben im <a href="https://www.milchtropfen.de/wechselmodell-ein-erfahrungsbericht/" target="_blank" rel="noopener">Wechselmodell</a> und es war gerade Papa-Woche) hatte aber im Tischtennis-Verein angeboten auszuhelfen. Da es beim Spieleabend ein Muss war, dass ein Elternteil dabei ist, ich verreist war und auch sonst keiner aushelfen konnte, konnte Oliver auch nicht allein zum Spieleabend. Sein Vater wiederum wollte sein Versprechen, beim Tischtennis-Verein auszuhelfen, einhalten und entschied dann, dass sie zum Tischtennis gehen müssen. Nach diesem Abend verließ Oliver den Verein.</p>
<p>Das kann man jetzt so oder so sehen, ob es die richtige <strong>Entscheidung</strong> war oder nicht &#8211; für mich war sie es eindeutig. Ich habe sofort gemerkt, wie ernst es Oliver war, den Verein zu <strong>verlassen</strong>, und damit war die Entscheidung klar.</p>
<p>Was ich sagen will: In solchen Fällen solltest du den Wunsch deines Kindes respektieren und es aus dem Verein nehmen. Es weiterhin dort hinzubringen und zu <strong>zwingen</strong>, wäre mMn keine gute Idee.</p>
<p><strong>Ganz wichtig</strong> ist: Nicht böse reagieren oder gar sagen: &#8222;Dann lassen wir es komplett mit einem Verein! Entweder gehst du hierhin oder nirgendwo!&#8220; Glaub mir, solche Sprüche hab ich von Eltern schon sagen hören, und ich finde, es ist in absolut jeder Hinsicht <strong>kontraproduktiv</strong>. Dein Kind hat den Mut zusammengenommen und sich dir geöffnet, hat dir gesagt, dass es etwas nicht mehr möchte, das musst du akzeptieren und deinem Kind kein schlechtes Gewissen machen, weil es ehrlich zu dir war und dir seine Gefühle gestanden hat.</p>
<p>Und das sage ich, weil ich weiß, dass es Eltern da draußen gibt, die genau so reagieren würden, wovon ich gerade abgeraten habe. Das sind meiner Meinung nach Eltern, die die Leistung ihres Kindes auf sich selbst projizieren und sich besser fühlen, wenn das Kind <strong>erfolgreich</strong> ist, einen Pokal gewinnt oder sonstwie glänzt.</p>
<p>Dass sie ihrem Kind damit keinen Gefallen tun, es so unter <strong>Leistungsdruck</strong> zu setzen und emotional zu manipulieren, sehen sie nicht. Statt ihr Kind in ein Hobby zu zwingen, das ihm gar keinen <strong>Spaß</strong> bereitet und nur für die Eltern hingeht, um von ihnen Anerkennung und &#8222;Liebe&#8220; zu erfahren, sollten sie lieber lernen, an sich selbst zu arbeiten, damit sie auf ihre eigenen Leistungen und Erfolge <strong>stolz</strong> sein können. Sie sollten nicht ihr Ehrgefühl von der Leistung ihres Kindes abhängig machen.</p>
<div id='c8449_99_29' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungausmobile"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside>
<script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="8788966452"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br style="clear:both;"></div>

<div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="1518100653"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br></div></div>
<h2>7. Warum ein Verein auch die falsche Wahl sein kann</h2>
<p>Oliver ist, würde ich so einschätzen, total wissbegierig und neugierig. Er ist in meinen Augen ein sehr aktiver Mensch, macht super gerne Sport, braucht Bewegung und Action, gammelt aber auch super gerne stundenlang an seinem Tablet rum, um online mit anderen Kindern zu spielen oder seine Lieblingsserie zu suchten.</p>
<p>Was er überhaupt nicht mag, ist Basteln oder <strong>Malen</strong>. Meiner Meinung nach kommt das eher aufgrund von <strong>Vergleichen</strong>. Die Kinder in der Schule und auch im Verein lernen, sich miteinander zu vergleichen und wollen demnach immer der Beste sein. Wenn Oliver dann sieht, dass seine Klassenkameradin ein künstlerisches Talent besitzt und schon echt gut zeichnen kann, motiviert ihn das nicht, Motive für den anstehenden Malwettbewerb zu entwerfen, es zieht ihn nur runter. &#8222;Ich kann nicht malen!!&#8220;, sagt er mir dann mit Tränen in den Augen&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-14434" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/Kind lehnt traurig an der Wand.jpg" alt="" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/Kind%20lehnt%20traurig%20an%20der%20Wand.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/Kind%20lehnt%20traurig%20an%20der%20Wand-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/Kind%20lehnt%20traurig%20an%20der%20Wand-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wenn ich aber einfach mit Oliver ein leeres Blatt heraus hole und drauf los zeichne, merke ich, wie es ihn <strong>befreit</strong> und wie viel <strong>Freude</strong> er daran haben kann.</p>
<p>Was ich damit sagen will: Ein Verein kann unter Umständen auch gerade das <strong>Falsche</strong> für dein Kind sein, gerade wenn es um einen <strong>Leistungssport</strong> geht, der darauf abzielt, dass man die Kinder gegeneinander in Wettkämpfen antreten lässt, und es am Ende immer einen Gewinner und einen Verlierer geben wird.</p>
<p>Mein <strong>Tipp</strong>: Erschaffe stattdessen einen Raum, in dem dein Kind frei von Urteilen und Bewertungen einfach sein darf, dann wirst du staunen, wie der Satz &#8222;Ich kann das nicht!!&#8220; sich einfach in Wohlgefallen auflösen wird.</p>
<h2>8. Wenn das Kind in drei Vereine pro Woche geht. Wann ist es zu viel?</h2>
<p>Wenn dein Kind <strong>viele Interessen</strong> hat, dann kann es &#8211; wie bei uns &#8211; vorkommen, dass es in der Woche mehreren Hobbys nachgeht. Ob das <strong>zu viel</strong> für dein Kind ist, entscheidet es selber, aber wir dürfen auch uns selber nicht vergessen, also frag dich &#8222;Was gebe ich gerne und wozu bin ich bereit?&#8220;.</p>
<p>Ein Beispiel: Oliver ging sonst immer dreimal pro Woche zum Schwimmen. Dann hat er sich für Karate interessiert, das ist einmal pro Woche, also kam das noch hinzu. Dann meinte er, er will jetzt auch noch tanzen. Ich persönlich habe dann entschieden, dass es <span style="text-decoration: underline;">für mich</span> zu viel ist, weil die Tanzschule zu weit von uns zu Hause entfernt und stattdessen in der Nähe ist, in der sein Vater wohnt, und das mit den Öffentlichen einfach zu <strong>stressig</strong> ist. Also habe ich gesagt, dass ich weder bereit bin, für ein drittes Hobby zu zahlen, noch dazu, ihn dort hinzubringen und abzuolen. Du merkst, ich sage hier ganz bewusst &#8222;für mich zu viel&#8220;, denn in Papas Woche geht Oliver tatsächlich auch noch einmal zum Tanzen und hat damit an jedem Tag unter der Woche zu tun &#8211; neben Schule, Freunde treffen und diesem ganzen Kram wohlgemerkt.</p>
<p>Ein weiteres Beispiel, das zeigt, dass es auch für das Kind zu viel werden kann: Wie oben schon erwähnt, ging Oliver ja auch mal zum Tischtennis. An einem Tag in der Woche war erst Schwimmen und danach Tischtennis &#8211; zack auf gleich, also wir mussten echt hinne machen, dass wir das überhaupt zeitlich schaffen. Das wurde ihm dann auch zu viel. Es kommt halt auch drauf an, ob sich die Hobbys gegenseitig <strong>ausgleichen</strong>. Geht dein Kind einer Sportart nach, von der sich der Körper auch erholen muss, würde es sich anbieten, wenn dein Kind als Ergänzung einer leichten Tätigkeit nachgeht und z.B. im Chor singt oder malt oder Achtsamkeitsübungen macht oder weiß der Geier&#8230;</p>
<p>Und dann spielt wie kurz erwähnt auch die Schule noch mit rein: Als in Olivers Schule z.B. das <strong>Schulschwimmen</strong> anfing, fand das 1. am selben Tag wie im Schulverein statt, und dann auch noch direkt hintereinander, also völliger Blödsinn und damit auch vollkommen klar, dass das seinem Körper zu viel ist, also geht er an diesem Tag nur noch zum Schulschwimmen und damit ist der restliche Tag <strong>Freizeit</strong> für ihn.</p>
<p>Wie gesagt kommt es hier ganz auf dein Kind an, das kann ich hier nicht pauschal sagen, was zu viel ist und was nicht, zudem kann es sich mit der Zeit auch einfach wandeln, weil sich die <strong>Interessen</strong> deines Kindes verändern. Da muss man einfach flexibel sein und stets im Hinterkopf behalten, dass es deinem Kind in erster Linie Spaß machen soll.</p>
<p>So und damit sind wir am Ende angekommen! Der Beitrag hat mir UNGLAUBLICH viel Spaß gemacht, das merkt man bestimmt daran, dass ich so viel geschrieben habe. Ich hoffe, ich konnte hiermit die allermeisten Fragen zum Thema Kinderhobby beantworten und würde mich freuen, wenn du mir einen Kommentar unten hinterlässt und mir davon berichtest, welchem Hobby dein Kind nachgeht und wie ihr herausgefunden habt, wofür sich dein Kind interessiert. Was macht ihr, wenn eure Kinder mal bocklos sind?</p>
<div id='c1447_31_19' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div>
<h2>Quellen</h2>
<p>1. Aufgaben der Kinderfeuerwehr: <a href="https://www.feuerwehr-hoiersdorf.de/ueber-uns/kinderfeuerwehr/aufgaben-der-kinderfeuerwehr/">Aufgaben der Kinderfeuerwehr &#8211; Feuerwehr Hoiersdorf (feuerwehr-hoiersdorf.de)</a></p>
<p>2. Tierschutzverein Berlin: <a href="https://tierschutz-berlin.de/tierschutzverein/tierschutzjugend/">Tierschutzjugend – Tierheim Berlin (tierschutz-berlin.de)</a></p>
<p>3. Nettersheimer Fossilienacker: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr2/themen/raus-in-den-westen/fossilienacker-nettersheim-100.html">Ausflugstipp: Fossilienacker Nettersheim: Goldgräberstimmung und Römergeschichte &#8211; Raus in den Westen &#8211; Radio &#8211; WDR</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/das-richtige-hobby-fuer-dein-kind/">Das richtige Hobby für dein Kind</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.milchtropfen.de/das-richtige-hobby-fuer-dein-kind/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>17</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nachrichten für Kinder &#8211; 10 Empfehlungen</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/nachrichten-fuer-kinder/</link>
					<comments>https://www.milchtropfen.de/nachrichten-fuer-kinder/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Mar 2022 21:45:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinkind]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitschriften]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeinwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Fernseher]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kindernachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderradio]]></category>
		<category><![CDATA[kindgerecht]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Radio]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschine]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
		<category><![CDATA[Webseite]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitschrift]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.milchtropfen.de/?p=13960</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der aktuelle Krieg in der Ukraine, die damit verbundenen Fragen, wie man seinem Kind solche Themen kindgerecht erklärt, es aber auch von erwachsenen Inhalten schützt, hat in mir die Frage aufgeworfen: Sollten Kinder überhaupt Nachrichten sehen? Gibt es Nachrichten für Kinder? Seiten, auf denen sich Kinder sicher bewegen und zu aktuellen Themen informieren können? Wenn ... <a title="Nachrichten für Kinder &#8211; 10 Empfehlungen" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/nachrichten-fuer-kinder/" aria-label="Mehr zu Nachrichten für Kinder &#8211; 10 Empfehlungen">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/nachrichten-fuer-kinder/">Nachrichten für Kinder &#8211; 10 Empfehlungen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der aktuelle <strong>Krieg</strong> in der Ukraine, die damit verbundenen Fragen, wie man seinem Kind solche Themen kindgerecht erklärt, es aber auch von erwachsenen Inhalten schützt, hat in mir die Frage aufgeworfen: Sollten Kinder überhaupt Nachrichten sehen? Gibt es Nachrichten für Kinder? Seiten, auf denen sich Kinder <strong>sicher</strong> bewegen und zu aktuellen Themen informieren können?</p>
<p>Wenn du noch auf der Suche nach Antworten bist, bist du jetzt fündig geworden, denn ich stelle dir im heutigen Beitrag 10 Seiten vor, auf denen kindgerechte Nachrichten präsentiert werden.</p>
<p><span id="more-13960"></span><div id='c4179_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Nachrichten für Kinder &#8211; 10 Empfehlungen</h2>
<p>Als der Krieg in der <strong>Ukraine</strong> begann und das Thema in Olivers Schule von den Lehrer*innen und Erzieher*innen angesprochen wurde, haben die Kinder unterschiedlich darauf reagiert. Einige wollten gar nicht darüber reden, andere wollten unbedingt helfen und sprühten nur so vor Ideen, es wurde gebastelt, verschiedene Spendenaktionen wurden aus dem Boden gestampft.</p>
<p>Es war aber auch befremdlich zu hören, dass einige Schüler*innen mit <strong>Russland</strong> sympathisieren und dies lauthals auf dem Schulhof kundtaten. Es gab aber auch Vorfälle, bei denen russische Kinder angegangen und gemobbt wurden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="pintbild aligncenter wp-image-13985 size-full" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/03/nachrichten-fuer-kinder-10-empfehlungen.jpg" alt="" width="1000" height="1500" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/03/nachrichten-fuer-kinder-10-empfehlungen.jpg 1000w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/03/nachrichten-fuer-kinder-10-empfehlungen-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/03/nachrichten-fuer-kinder-10-empfehlungen-287x430.jpg 287w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/03/nachrichten-fuer-kinder-10-empfehlungen-768x1152.jpg 768w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/03/nachrichten-fuer-kinder-10-empfehlungen-453x680.jpg 453w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/03/nachrichten-fuer-kinder-10-empfehlungen-33x50.jpg 33w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<h2>Sollten Kinder Nachrichten sehen?</h2>
<p>Auch <strong>Eltern</strong> verhielten sich unterschiedlich. Einige blendeten das Thema Krieg für ihre Kinder komplett aus, verbargen ihre eigenen Sorgen und Ängste, andere schauten gemeinsam mit den Kindern Nachrichten, hörten zusammen Radio und redeten miteinander darüber.</p>
<p>Zu Hause fragte Oliver dann seinen Papa, ob er Bilder vom Krieg sehen dürfe. Mein Exmann entschied sich dagegen. Wir redeten am Telefon darüber (wir leben mittlerweile getrennt im <a href="https://www.milchtropfen.de/wechselmodell-ein-erfahrungsbericht/">Wechselmodell</a>) und er bat mich, Oliver ebenfalls davon fernzuhalten.</p>
<p>Meine Meinung ist da allerdings eine andere. Zwar stimme ich mit ihm überein, Oliver keine Bilder und Videos vom Krieg zu zeigen, die es im Erwachsenenfernsehen zu sehen gibt, um ihn davor zu schützen, gleichzeitig möchte ich meinem <strong>Kind</strong> aber auch keine Informationen vorenthalten. Der Krieg ist ja nunmal da, das kann und sollte man mMn nicht verschweigen.</p>
<p>Doch wie immer kommt es auf&#8217;s Kind an. Wenn mein Kind kein Interesse am Thema bekundet, muss ich mMn auch nicht damit anfangen. Kinder bis 5 Jahre sollten laut Erziehungsexpertin Nora Imlau vom Krieg ferngehalten werden, da sie entwicklungspsychologisch noch nicht in der Lage seien, diese Eindrücke zu verarbeiten.</p>
<p>Aber wenn mir mein fast 7-jähriges Kind Fragen stellt und sich damit auseinandersetzen möchte, dann finde ich, sollte man sich mit seinem Kind hinsetzen und drüber reden. Was genau hat es zum Thema Krieg gehört? Wie geht es ihm damit? Hat es Fragen? Kann ich ihm diese beantworten?</p>
<p><strong>Fragen</strong> sollten mMn sachlich, leicht verständlich und nicht zu emotional erklärt werden. Klar darf ich als Erwachsene meinem Kind zeigen, dass auch wir Erwachsenen Gefühle haben und uns Sorgen machen und vielleicht sogar Angst haben, falls das für uns zutrifft, man sollte seinem Kind aber dennoch vermitteln, dass es <strong>sicher</strong> ist und dass es sich stets vertrauensvoll an uns wenden und mit uns über seine Gedanken und Gefühle reden kann. Wenn ich als Erwachsene Panik spüre und selber grade Hilfe bei der Verarbeitung brauche, sollte ich mich erstmal um mich kümmern, damit ich meine Panik und Ängste nicht noch auf mein Kind übertrage.</p>
<div id='c5186_33_2' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungausmobile"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside>
<script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="5804511553"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br style="clear:both;"></div>

<div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="8016097146"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br></div></div>
<h2>Keine Ahnung von Politik?</h2>
<p>Ich gebe aber ganz offen und ehrlich zu: <strong>Politik</strong> hat in mir eher selten ein großes Interesse geweckt. War mir persönlich zu ineinander verworren, langweilig und kompliziert, komplexe Geschehnisse, die in der <strong>Welt</strong> passieren und schon Jahre, Jahrzehnte, Jahrhunderte zuvor ihren Ursprung fanden, begreifen und verstehen zu wollen.</p>
<p>Der Krieg zwischen der Ukraine und Russland hingegen hat mich betroffen gemacht und schockiert, teilweise aber auch irritiert, weil ich aufgrund meiner mangelnden politischen Kenntnisse und meinem Desinteresse schlicht keine Ahnung hatte, warum Russland die Ukraine nun angriff.</p>
<p>Ich bin der Meinung, dass Eltern nicht alles wissen müssen, aber sie sollten wissen, wie und woher sie sich die nötigen Informationen beschaffen können.</p>
<h2>Nachrichten für Kinder &#8211; 10 Empfehlungen</h2>
<p>Um meinem Kind die Zusammenhänge <strong>kindgerecht</strong>, <strong>einfach</strong> und <strong>leicht verständlich</strong> erklären zu können, aber auch, um selber den Durchblick zu haben, bediente ich mich einfach folgender Seiten:</p>
<h3>1. Blinde Kuh &#8211; Suchmaschine für Kinder</h3>
<p>Wenn Eltern bereits bei der Suchmaschine darauf achten wollen, dass sie nur Beiträge sowie Videos vorschlägt, deren Inhalte für Kinder geeignet sind, kann ich die <strong>Suchmaschine</strong> <a href="https://www.blinde-kuh.de/aktuell/index.html" target="_blank" rel="noopener">Blinde Kuh</a> empfehlen.</p>
<p>Hier können Eltern und Kinder nach Themen wie aktuellem Geschehen auf der Welt, Videos, Spielen, Corona Informationen uvm. suchen.</p>
<h3>2. Wokisu &#8211; Suchmaschine für Kinder</h3>
<p>Blinde Kuh kann aber auch schnell überladen wirken. Für mich persönlich einfach zu viele Farben und Symbole auf einem Haufen, die einen überfordern können.</p>
<p>Wer es lieber schlicht und trotzdem <strong>informativ</strong> sowie kindgerecht möchte, kann gerne auf <a href="https://www.wokisu.de/" target="_blank" rel="noopener">Wokisu</a> vorbeischauen. Wokisu wird von einer vierköpfigen Familie geleitet. Dort werden Themen für Kinder von 6 bis 12 Jahren vorgeschlagen. Die Kindersuchmaschine filtert automatisch nicht jugendfreie Inhalte, Texte, Bilder und Videos heraus.</p>
<h3>3. KiRaKa</h3>
<p>Auf der <a href="https://kinder.wdr.de/radio/kiraka/nachrichten/klicker/index.html" target="_blank" rel="noopener">KiRaKa</a> Seite des WDR 5 findet ihr <strong>Kindernachrichten</strong>, Spiele und interessante Sachen zum Entdecken, wie z.B. die Wortschatzkiste, in der Redewendungen erklärt werden</p>
<h3>4. logo!</h3>
<p>Auf KiKA.de gibt es eine Ruprik unter &#8222;Videos&#8220;, die euch zu <a href="https://www.kika.de/logo/sendungen/logo-146.html" target="_blank" rel="noopener">logo!</a> führt. Dort können sich <strong>Kinder</strong> aktuelle Kindernachrichten ansehen. Auf logo.de würde ich persönlich nicht gehen, weil man dort leicht den Kinderbereich verlassen kann. Man wird nur einmal darauf hingewiesen, dass man gerade dabei ist, den Kinderbereich zu verlassen, und wird gefragt, ob man das möchte. Sobald man sich damit einverstanden erklärt, stehen einem auch schon die Erwachsenen-Nachrichten bereit. Deshalb mein Tipp, über KiKa zu gehen. Dort gibt&#8217;s nur Inhalte, die auch für Kinder geeignet sind.</p>
<h3>5. Duda</h3>
<p><a href="https://www.duda.news/" target="_blank" rel="noopener">Duda</a> informiert Kinder zwischen 6 und 12 Jahren als auch Erwachsene zu weltweiten und regionalen Themen und vermittelt Wissen auf interessante Weise.</p>
<p>Duda hat auch eine eigene Zeitschrift. Genau wie die <strong>Kinderzeitschrift</strong> gibt es auf der Webseite nur Inhalte zum Lesen. Wenn dein Kind also noch nicht oder noch nicht so gut lesen kann, müsstest du ihm die Nachrichten und Informationen vorlesen.</p>
<div id='c5985_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="2540409182"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br></div></div>
<h3>6. Neuneinhalb</h3>
<p>Auf <a href="https://kinder.wdr.de/tv/neuneinhalb/index.html" target="_blank" rel="noopener">Neuneinhalb</a> werden Kinder einerseits die aktuellen Nachrichten von KiRaKa präsentiert, es werden aber auch eigene Sendungen zu unterschiedlichen Themen präsentiert, z.B. Politik, Weltgeschehen, Gesellschaft, Medien, Umwelt, Klima uvm.</p>
<h3>7. Kruschel</h3>
<p><a href="https://www.kruschel-kinder.de/nachrichten/index.htm" target="_blank" rel="noopener">Kruschel</a> hat eine eigene Kinderzeitung, du findest auf der Webseite aber auch zahlreiche Beiträge und <strong>Nachrichten</strong>, die kindgerecht aufgearbeitet sind. Zum Hören und Sehen gibt&#8217;s dort allerdings nichts, hier ist alles zum Lesen.</p>
<h3>8. Bärenblatt</h3>
<p>Auf der Seite <a href="https://www.baeren-blatt.de/nachricht.php5" target="_blank" rel="noopener">Bärenblatt</a> findest du ebenfalls Artikel über aktuelle Kindernachrichten sowie Wissenswertes über die Tierwelt.</p>
<h3>9. TOGGO Eltern &#8211; Kinderradio</h3>
<p>Eine wie ich finde angenehme Mischung aus Musik, Wissenswertem sowie Nachrichten bieten <a href="https://amzn.to/3KA4Ajl" target="_blank" rel="nofollow noopener">Kinderradios</a>*, wie z.B. das <a href="https://www.toggoeltern.de/toggo-radio-player/" target="_blank" rel="noopener">Kinderradio TOGGO</a>.</p>
<h3>10. Radio TEDDY &#8211; Kinderradio</h3>
<p>Ein alternatives <strong>Kinderradio</strong> zu TOGGO bietet <a href="https://www.radioteddy.de/" target="_blank" rel="noopener">Radio TEDDY</a>. Dein Kind und du können hier Musik per App, über <a href="https://amzn.to/3CBAuZR" target="_blank" rel="nofollow noopener">Alexa</a>*, online oder ganz klassisch über&#8217;s Radio hören.</p>
<p>Was mich am Radio nervt ist Werbung, aber irgendwie müssen sich private Hörfunksender ja finanzieren, wenn sie, im Gegensatz zu öffentlich-rechtlichen Sendern keine Rundfunkbeiträge erhalten, aber diese wird immerhin mit &#8222;Werbung&#8220; angekündigt bzw. mit &#8222;Werbung Ende&#8220; klar vom Programm getrennt.</p>
<h2>Achtung! Fake News</h2>
<p>Man kann aber auch nicht allen Seiten Glauben schenken. Auf Tiktok oder durch andere Soziale Medien tauchten wiederholt sogenannte Fake News auf, die erst auf den zweiten oder dritten Blick als <strong>Falschnachrichten</strong> identifiziert werden.</p>
<p>Wer also bei seiner Suche zu aktuellen Themen keinen Fake News auf den Leim gehen möchte, muss sich fragen: Wie erkenne ich <strong>Fake News</strong>? Mehr Infos dazu, wie sich <a href="https://www.bpb.de/themen/medien-journalismus/stopfakenews/246807/den-durchblick-behalten-so-lassen-sich-fake-news-enttarnen/" target="_blank" rel="noopener">Fake News enttarnen</a> lassen, findest du z.B. auf der Seite der Bundeszentrale für politische Bildung.</p>
<p>Das waren meine Vorschläge für Kindernachrichten, aber vielleicht kennst du noch welche, die hier deiner Meinung nach unbedingt erwähnt werden sollten, dann lass mir hierzu gerne einen Kommentar da. </p>
<h2>Quellen</h2>
<p>1. Mit Kindern über den Krieg reden &#8211; und Halt geben &#8211; <a href="https://ave-institut.de/mit-kindern-ueber-den-krieg-reden/" target="_blank" rel="noopener">ave-institut.de</a></p>
<p>2. Kinderschutzbund mahnt: Kinder mit Bildern vom Krieg nicht alleine lassen &#8211; <a href="https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/kinder-ukraine-krieg-eltern-geborgenheit-schutz-100.html" target="_blank" rel="noopener">mdr.de</a></p>

<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/nachrichten-fuer-kinder/">Nachrichten für Kinder &#8211; 10 Empfehlungen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.milchtropfen.de/nachrichten-fuer-kinder/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>10 leckere und gesunde Lunchbox Ideen</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/lunchbox-ideen/</link>
					<comments>https://www.milchtropfen.de/lunchbox-ideen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Mar 2022 16:58:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DIY]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinkind]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativ]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Bento]]></category>
		<category><![CDATA[Box]]></category>
		<category><![CDATA[Brotbüchse]]></category>
		<category><![CDATA[Brotdose]]></category>
		<category><![CDATA[Büchse]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Frühstück]]></category>
		<category><![CDATA[Füllen]]></category>
		<category><![CDATA[Idee]]></category>
		<category><![CDATA[Inhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Kindergarten]]></category>
		<category><![CDATA[Kita]]></category>
		<category><![CDATA[Lunch]]></category>
		<category><![CDATA[Lunchbox]]></category>
		<category><![CDATA[Lunchpaket]]></category>
		<category><![CDATA[Mittag]]></category>
		<category><![CDATA[Pause]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Vesper]]></category>
		<category><![CDATA[Vesperdose]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.milchtropfen.de/?p=13891</guid>

					<description><![CDATA[<p>Fünfmal die Woche stellt man sich die Frage: Mit was kann ich diesmal die Lunchbox füllen? Am Besten sollte es abwechslungsreich, gesund und lecker sein, aber auch ansprechend aussehen, denn das Auge isst bekanntlich mit. Ich stelle dir im heutigen Beitrag 10 leckere und gesunde Lunchbox Ideen vor, um dir Inspiration zu liefern, und verrate ... <a title="10 leckere und gesunde Lunchbox Ideen" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/lunchbox-ideen/" aria-label="Mehr zu 10 leckere und gesunde Lunchbox Ideen">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/lunchbox-ideen/">10 leckere und gesunde Lunchbox Ideen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Fünfmal die Woche stellt man sich die Frage: Mit was kann ich diesmal die Lunchbox füllen? Am Besten sollte es <strong>abwechslungsreich</strong>, gesund und lecker sein, aber auch ansprechend aussehen, denn das Auge isst bekanntlich mit.</p>
<p>Ich stelle dir im heutigen Beitrag 10 leckere und gesunde <strong>Lunchbox Ideen</strong> vor, um dir Inspiration zu liefern, und verrate dir ein paar tolle Tricks, die dir dabei helfen, selber leckere und gesunde Lunchboxen Ideen zu finden, damit sich dein Kind auf den <strong>Inhalt</strong> seiner Brotdose stets freuen kann.</p>
<p><span id="more-13891"></span><div id='c6627_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>10 leckere und gesunde Lunchbox Ideen</h2>
<p>Bereits im Kindergarten gibt man seinen <strong>Kindern</strong> Brotdosen mit allerlei leckeren und nahrhaften Sachen mit. In der Schule geht&#8217;s dann weiter und ich muss sagen, als Mutter hab ich hier zum ersten Mal einen gewissen Druck gespürt.</p>
<p>Einerseits, weil man plötzlich Vorgaben von der <strong>Schule</strong> bekam, wie sie sich den Inhalt einer Brotdos vorstellten, andererseits von Eltern, die sich &#8211; so schien es mir dann immer &#8211; morgens schon zwei Stunden in die Küche stellten, um den imaginären Preis der schönsten, gesündesten und leckersten, tollsten und überhaupt besten Brotbüchse aller Zeiten einzufahren. Aber auch, weil man hörte, dass die Kinder innerhalb der Klasse ihre <strong>Frühstücksboxen</strong> miteinander verglichen &#8211; da wollte man sein Kind natürlich im gewissen Maße unterstützen.</p>
<p>Das war das eine Extrem. Wo die Lehrer die Eltern in den Himmel lobten für ihre kreativen <strong>Brotdosen Inhalte</strong> &#8211; so schön und liebevoll zusammengestellt. Und erst die strahlenden Augen der Kinder, wenn sie ihre <strong>Lunchbox</strong> mit kleinen Liebesbotschaften ihrer Eltern öffneten! Manche Eltern stopften die Schulmappen der Kinder so voll mit Essen, dass gar kein Platz mehr für die Schulmaterialien war!</p>
<p>Das andere Extrem war dann, als Oliver mir erzählte, ein Junge aus seiner Klasse habe in seiner Brotdose immer dasselbe drin: Würstchen und Äpfel. That&#8217;s it.</p>
<p>Ja, ok. Ich kann schon Eltern verstehen, die mal Stress und deshalb frühmorgens nicht die Zeit haben, zu kochen, zu backen, zu schälen und zu schnippeln. Da muss es schnell und einfach gehen. Versteh ich. Kann man MAL machen. Aber dann sollte es doch mMn wenigstens Abwechslung haben. Stell dir vor, du isst in jeder Pause Würstchen mit Äpfeln. Oder was auch immer! Aber immer das gleiche! Das kann&#8217;s doch auch nicht sein, oder?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="pintbild aligncenter wp-image-13949 size-full" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/03/die-10-besten-lunchbox-ideen.jpg" alt="Die 10 besten Lunchbox Ideen" width="1000" height="1500" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/03/die-10-besten-lunchbox-ideen.jpg 1000w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/03/die-10-besten-lunchbox-ideen-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/03/die-10-besten-lunchbox-ideen-287x430.jpg 287w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/03/die-10-besten-lunchbox-ideen-768x1152.jpg 768w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/03/die-10-besten-lunchbox-ideen-453x680.jpg 453w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/03/die-10-besten-lunchbox-ideen-33x50.jpg 33w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<h2>Finde die Mitte</h2>
<p>Mir war weder bei dem einen, noch bei dem anderen Extrem wohl zumute. Klar, man möchte, dass sein Kind sich gesund ernährt. Wenn ich aber alles mit dampfgegartem Gemüse fülle, krieg ich die definitiv in genau demselben Zustand wieder zurück. Also gegessen werden sollte das, was da in der <strong>Brotdose</strong> landet, am Besten auch noch.</p>
<p>Und irgendwie muss man ja erstmal als Elternteil da so reinfinden. Ich hatte keine Lust, stundenlang in der Küche zu stehen. Mir war es also wichtig, relativ schnell mit einfachen Methoden ein leckeres Lunchpaket zusammenzustellen. Und dabei hab ich mich an 5 ganz simplen Punkten orientiert.</p>
<div id='c8735_177_2' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungausmobile"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside>
<script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block;"
     data-ad-format="link"
data-full-width-responsive="true"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="6725055877"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br style="clear:both;"></div>

<div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block;"
     data-ad-layout="link"
data-full-width-responsive="true"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="9143389553"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br></div>











</div>
<p>Damit du dir ein eigenes Bild davon machen kannst, ob diese Methode auch was für deine <strong>Brotzeitboxen</strong> wäre, schau dir jetzt meine 10 <strong>Lunchbox Rezepte</strong> an. Für diese empfehle ich übrigens eine <a href="https://amzn.to/3HxVTUG" target="_blank" rel="nofollow noopener">Brotdose mit Fächern</a>*, damit sich die einzelnen Snacks nicht miteinander vermischen und rummatschen. Eine auslaufsichere Brotbüchse, d.h. die auch Flüssigkeiten sicher hält, hab ich leider noch nicht gefunden. Falls du so eine kennst, schreib mir gern deinen Tipp unten in die Kommentare, dafür wäre ich dir sehr, sehr dankbar!</p>
<p>Jetzt geht&#8217;s aber los mit den Lunchbox Ideen:</p>
<h3>Lunchbox Idee Nr. 1</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13925 size-medium" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/beitragsbild1-400x253.jpg" alt="Lunchbox Idee Nr. 1" width="400" height="253" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/beitragsbild1-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/beitragsbild1.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/beitragsbild1-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p><strong>Inhalt: </strong></p>
<ol>
<li>grüne Bohnen TK, blanchiert, d.h. 3 min in kochendes Wasser geben</li>
<li>Dosenpfirsiche</li>
<li>Pistazien</li>
<li>Käsesticks</li>
<li>baked Beans aus der Dose</li>
<li>getrocknete Cranberrys</li>
<li>Pfannkuchen bzw. Eierkuchen (gibt&#8217;s auch fertig)</li>
<li>Apfel-Möhren-Kekse</li>
</ol>
<p>Wichtig: An Gabel und Löffel denken 😉</p>
<h3>Lunchbox Idee Nr. 2</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13926 size-medium" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/beitragsbild2-400x253.jpg" alt="Lunchbox Idee Nr. 2" width="400" height="253" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/beitragsbild2-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/beitragsbild2.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/beitragsbild2-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p><strong>Inhalt: </strong></p>
<ol>
<li>vegane Nuggets</li>
<li>grüne Gurkenscheiben</li>
<li>Granatapfelkerne</li>
<li>Möhrenscheiben</li>
<li>Mango</li>
<li>Blaubeeren</li>
<li>Stulle mit Hackepeter</li>
<li>Käsehäppchen mit Rätsel auf der Rückseite</li>
</ol>
<h3>Lunchbox Idee Nr. 3</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13927 size-medium" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/beitragsbild3-400x253.jpg" alt="Lunchbox Idee Nr. 3" width="400" height="253" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/beitragsbild3-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/beitragsbild3.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/beitragsbild3-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p><strong>Inhalt: </strong></p>
<ol>
<li>Pizzasticks</li>
<li>Möhrensticks</li>
<li>grüne Gurkensticks</li>
<li>Blaubeeren</li>
<li>rote Weintrauben</li>
<li>Pfannkuchen, in Scheiben geschnitten und zusammengerollt</li>
<li>Erdnüsse</li>
<li>tolle Rolle</li>
<li>blanchiertes Kaisergemüse TK, d.h. Möhren, Blumenkohl, Brokkoli</li>
</ol>
<h3>Lunchbox Idee Nr. 4</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13928 size-medium" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/beitragsbild4-400x253.jpg" alt="Lunchbox Idee Nr. 4" width="400" height="253" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/beitragsbild4-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/beitragsbild4.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/beitragsbild4-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p><strong>Inhalt: </strong></p>
<ol>
<li>Kartoffelecken &#8211; rohe Kartoffeln schälen, vierteln und in einer Mischung aus Öl, Salz, Pfeffer und Paprikapulver edelsüß vermengen, ca. 30 min. im Ofen backen bei 200°C</li>
<li>Pistazien, ungesalzen</li>
<li>Möhrensalat mit Apfelstückchen und Rosinen</li>
<li>Würstchen</li>
<li>Ei</li>
<li>grüne und rote Weintrauben</li>
<li>tolle Rolle</li>
<li>Reiswaffel</li>
<li>getrocknete Cranberrys</li>
</ol>
<h3>Lunchbox Idee Nr. 5</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13929 size-medium" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/beitragsbild5-400x253.jpg" alt="Lunchbox Idee Nr. 5" width="400" height="253" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/beitragsbild5-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/beitragsbild5.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/beitragsbild5-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p><strong>Inhalt: </strong></p>
<ol>
<li>Würstchen</li>
<li>Cheestrings</li>
<li>Stulle mit Marmelade</li>
<li>Stulle mit veganem Schinkenspicker</li>
<li>Ei im Toast</li>
<li>vegane TK Bowl, kurz in der Pfanne angebraten</li>
<li>getrocknete Cranberrys</li>
<li>Apfelstückchen</li>
</ol>

<h3>Lunchbox Idee Nr. 6</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13930 size-medium" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/beitragsbild6-400x253.jpg" alt="Lunchbox Idee Nr. 6" width="400" height="253" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/beitragsbild6-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/beitragsbild6.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/beitragsbild6-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p><strong>Inhalt: </strong></p>
<ol>
<li>Cheestrings</li>
<li>grüne Gurken, ausgestochen mit einer <a href="https://amzn.to/3MjyBWj" target="_blank" rel="nofollow noopener">Ausstechform</a>*</li>
<li>Erdnüsse</li>
<li>Möhren, ausgestochen mit einer Ausstechform</li>
<li>vegane Bowle TK, kurz in der Pfanne angebraten</li>
<li>Würstchen</li>
<li>Stulle mit Salami</li>
<li>Blaubeeren</li>
<li>getrocknete Cranberrys</li>
<li>Cashewnüsse</li>
<li>Mais</li>
<li>Falaffel &#8211; kurz in der Pfanne angebraten</li>
</ol>
<h3>Lunchbox Idee Nr. 7</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13931 size-medium" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/beitragsbild7-400x253.jpg" alt="Lunchbox Idee Nr. 7" width="400" height="253" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/beitragsbild7-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/beitragsbild7.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/beitragsbild7-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p><strong>Inhalt: </strong></p>
<ol>
<li>Möhrenstick</li>
<li>Cashewnüsse</li>
<li>Erdnüsse</li>
<li>Obstzeit</li>
<li>Apfel, ausgestochen mit einer Ausstechform</li>
<li>tolle Rolle</li>
<li>vegetarische Würstchen</li>
<li>Stulle mit Lachs</li>
<li>Mohnschnecke</li>
<li>grüne und rote Weintrauben</li>
<li>Blaubeeren</li>
</ol>
<h3>Lunchbox Idee Nr. 8</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13932 size-medium" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/beitragsbild8-400x253.jpg" alt="Lunchbox Idee Nr. 8" width="400" height="253" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/beitragsbild8-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/beitragsbild8.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/beitragsbild8-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p><strong>Inhalt: </strong></p>
<ol>
<li>Himbeeren</li>
<li>Blaubeeren</li>
<li>Nashi-Birne</li>
<li>tolle Rolle</li>
<li>Odaiko Roll</li>
<li>grüne Gurke, ausgestochen mit einer Ausstechform</li>
<li>Möhrenscheiben</li>
<li>Würstchen</li>
</ol>
<h3>Lunchbox Idee Nr. 9</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13933 size-medium" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/lunchbox-idee-nr-9-400x253.jpg" alt="Lunchbox Idee Nr. 9" width="400" height="253" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/lunchbox-idee-nr-9-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/lunchbox-idee-nr-9.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/lunchbox-idee-nr-9-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p><strong>Inhalt: </strong></p>
<ol>
<li>blanchiertes Suppengemüse, d.h. Rosenkohl, Blumenkohl, grüne Bohnen, Möhren, Erbsen</li>
<li>Baked Bites von TUC</li>
<li>Stulle mit Lachs</li>
<li>Apfelstückchen</li>
<li>Birnenstückchen</li>
<li>Kräuterbaguette</li>
<li>vegetarische Würstchen</li>
<li>grüne Gurkenscheiben</li>
<li>Blauschimmelkäse</li>
</ol>
<h3>Lunchbox Idee Nr. 10</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13934 size-medium" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/lunchbox-idee-nr-10-400x253.jpg" alt="Lunchbox Idee Nr. 10" width="400" height="253" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/lunchbox-idee-nr-10-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/lunchbox-idee-nr-10.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/lunchbox-idee-nr-10-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p><strong>Inhalt: </strong></p>
<ol>
<li>Ei</li>
<li>rote Weintrauben</li>
<li>Blauschimmelkäse</li>
<li>gebratene Champignons</li>
<li>vegane Bowle TK, kurz in der Pfanne angebraten</li>
<li>Apfelscheiben</li>
<li>Müsliriegel</li>
<li>Stulle mit Lachs</li>
<li>Cheestrings</li>
<li>Möhrensticks</li>
<li>grüne Gurkensticks</li>
</ol>
<div id='c9367_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="2540409182"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br></div></div>
<h2>Meine Tipps für dich</h2>
<p>Damit du demnächst auch schneller Ideen findest, mit was du die <strong>Brotdosen</strong> deiner Kinder bestücken kannst, verrate ich dir jetzt 5 Punkte, an denen ich mich immer orientiert habe:</p>
<h3>1. Mach&#8217;s bunt</h3>
<p>Wenn du versuchst, von jeder Farbe etwas in die <strong>Frühstücksbox</strong> zu legen, kannst du beim Thema &#8222;Abwechlsungsreich&#8220; nicht daneben liegen.</p>
<h3>2. Von jeder Kategorie etwas</h3>
<p>Stell dir vor, du hast schon lange auf Arbeit geackert, hast Hunger und sehnst dich nach der <strong>Mittagspause</strong>. Endlich ist es soweit. Doch als du in deine <strong>Brotbüchse</strong> schaust, stellst du mit Bedauern fest, dass zwar alles schön bunt ist, du dir aber nur Obst mitgenommen hast.</p>
<p>Orientier dich daran, von jeder Kategorie etwas in die Dose zu legen, d.h.</p>
<ul>
<li><a href="https://das-ernaehrungshandbuch.de/wasserreiche-lebensmittel/" target="_blank" rel="noopener">wasserreiche Lebensmittel</a> in Form von Obst und Gemüse, wie z.B. Salatgurke und Äpfel</li>
<li>etwas Herzhaftes, Sättigendes, z.B. belegte Stulle, Hülsenfrüchte (Kartoffeln, Nudeln, Linsen, Bohnen)</li>
<li>gesunde Fette, z.B. Nüsse oder, um Verschluckungsgefahr zu vermeiden: <a href="https://amzn.to/3KafHzb" target="_blank" rel="nofollow noopener">Nussmus</a>*</li>
<li>was Süßes zum Naschen, z.B. einen Schokoriegel</li>
</ul>
<h3>3. Mach&#8217;s dir einfach</h3>
<ul>
<li>TK Gemüse &#8211; warum umständlich, wenn&#8217;s auch einfach geht? Ich LIEBE tiefgekühltes Gemüse! Entweder 3 min. blanchieren oder <a href="https://amzn.to/3K1grGO" target="_blank" rel="nofollow noopener">dampfgaren</a>*. Die Vitamine bleiben erhalten und man spart sich das lästige Schnippeln.</li>
<li>TK Bowls &#8211; oftmals ist Tiefkühlgemüse nicht gewürzt, was schnell öde schmecken kann. Es gibt aber auch fertige Tiefkühl Bowls mit allerlei leckeren und gesunden Sachen, die auch schon gewürzt sind. Alles, was man machen muss, ist es morgens kurz anzubraten. Die Bowl war zwar nix für Oliver, aber ich hab mir die dann einfach für die Arbeit fertig gemacht. Vielleicht ist es ja auch etwas für dein <strong>Kind</strong> oder dich. Probier es einfach aus und stöbere mal im Supermarkt, was da so in den Tiefkühlfächern schlummert.</li>
<li>Vorarbeit leisten &#8211; bei manchen <strong>Frühstücksideen</strong> mag es so aussehen, als hätte ich stundenlang in der Küche gestanden und nur gekocht, gebraten und gebacken. Dem ist nicht so. Manchmal war z.B. noch etwas vom Vortag übrig, z.B. die Odaiko Roll, die wir beim Asiaten bestellt hatten, oder die Mohnschnecken und Pfannkuchen, die wir am Wochenende vorbereitet hatten. Und ja, man kann Pfannkuchen zwar selber machen, aber was spricht dagegen, die fertigen aus dem Kühlregal zu nehmen?</li>
</ul>
<h3>4. Vorsicht mit flüssigen Sachen</h3>
<p>An sich mag ich die Brotdose mit Fächern, aber für sowas war die mMn nicht geeignet: Als ich Olivers <a href="https://amzn.to/3vmXI4k" target="_blank" rel="nofollow noopener">Schmatzfatz Junior Brotdose</a>* nämlich mal mit Joghurt und Müsli gefüllt habe, durfte ich danach ein neues Schreibheft kaufen, weil die ganze Schose in der Mappe ausgelaufen war.</p>
<h3>5. Mach&#8217;ne Liste</h3>
<p>Was ich dir empfehlen kann: Mach&#8217;ne Liste. Schreib auf, was du diesmal in die Lunchbox gelegt hast und was dein Kind davon gegessen oder liegen gelassen hat.</p>
<p>Es mag vielleicht auf den erste Blick seltsam wirken, eine Liste zu führen, ich kann es dir aber wirklich empfehlen, denn du vermeidest auf diese Weise, immer das gleiche Essen in die <strong>Brotbüchsen</strong> zu geben und erfährst &#8211; und das finde ich viel wichtiger &#8211; was deinem Kind schmeckt oder was du lieber nicht mehr bzw. nicht so oft mit in den Kindergarten oder die Schule geben solltest.</p>
<p>Auf diese Weise fand ich z.B. heraus, dass Oliver grad einen totalen Hype auf Blauschimmelkäse und Cranberrys fährt, ihn die veganen Bowls und Erdnüsse hingegen völlig kalt ließen.</p>
<div id='c3158_31_19' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div>
<h2>Fazit</h2>
<p>Ich finde, mit dieser Methode hab ich ein wirklich einfaches System, um die Lunchbox <strong>lecker</strong>, <strong>gesund</strong>, nahrhaft, optisch hübsch und in relativ kurzer Zeit zu füllen, und ich muss sagen, es macht mir echt viel Spaß, mir neue Sachen einfallen zu lassen.</p>
<p>Ich finde es schön, wenn ich neue Dinge im Supermarkt finde, die ich Oliver zum Ausprobieren mitgeben kann.</p>
<p>Es kommt auch vor, dass ich ihm mehrmals Sachen in die <strong>Schule</strong> gebe, die er eigentlich nicht mag, weil ich im Buch &#8222;<a href="https://amzn.to/35F2WgU" target="_blank" rel="nofollow noopener">Kinder verstehen</a>&#8222;* gelesen habe, dass man Kindern unbekannte Lebensmittel mehrmals anbieten sollte, weil sich zum Einen ihr Geschmack verändern kann und weil Tests ergeben haben, dass Kinder neue Sachen erst nach dem fünften oder sechsten Angebot ausprobieren.</p>
<p>Was packst du deinem Kind in die <strong>Vesperdosen</strong>? Schreib mir gern deine Ideen unten in die Kommentare. Und falls dir meine 10 <strong>Lunchpaket</strong> Ideen gefallen haben, freue ich mich auf dein Feedback.</p>

<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/lunchbox-ideen/">10 leckere und gesunde Lunchbox Ideen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.milchtropfen.de/lunchbox-ideen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wechselmodell &#8211; Ein Erfahrungsbericht</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/wechselmodell-ein-erfahrungsbericht/</link>
					<comments>https://www.milchtropfen.de/wechselmodell-ein-erfahrungsbericht/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Feb 2022 13:52:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Wechselmodell]]></category>
		<category><![CDATA[Betreuungsmodell]]></category>
		<category><![CDATA[erfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[gemeinsam]]></category>
		<category><![CDATA[geschieden]]></category>
		<category><![CDATA[geteilt]]></category>
		<category><![CDATA[getrennt]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Residenzmodell]]></category>
		<category><![CDATA[Scheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Sorgerecht]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenmodell]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.milchtropfen.de/?p=13820</guid>

					<description><![CDATA[<p>Seit Oktober 2021 führen mein Exmann, unser gemeinsames Kind und ich das Wechselmodell durch. Wie lief es anfangs? Wie ist es jetzt nach 4 Monaten? Welche Probleme bei uns auftauchten, ob das Wechselmodell gut für Kinder ist und ob ich es allen Familien empfehlen kann, die sich auch nach der Trennung die Sorge ums Kind ... <a title="Wechselmodell &#8211; Ein Erfahrungsbericht" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/wechselmodell-ein-erfahrungsbericht/" aria-label="Mehr zu Wechselmodell &#8211; Ein Erfahrungsbericht">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/wechselmodell-ein-erfahrungsbericht/">Wechselmodell &#8211; Ein Erfahrungsbericht</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Oktober 2021 führen mein Exmann, unser gemeinsames Kind und ich das <strong>Wechselmodell</strong> durch. Wie lief es anfangs? Wie ist es jetzt nach 4 Monaten?</p>
<p>Welche <strong>Probleme</strong> bei uns auftauchten, ob das Wechselmodell gut für Kinder ist und ob ich es allen Familien empfehlen kann, die sich auch nach der <strong>Trennung</strong> die Sorge ums Kind teilen möchten, das erfährst du im heutigen Beitrag.</p>
<p><span id="more-13820"></span></p>
<div id='c3531_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div>
<h2>Wechselmodell &#8211; Ein Erfahrungsbericht</h2>
<p>Verliebt, verlobt, verheiratet, getrennt, geschieden, Wechselmodell&#8230; Traurig, aber wahr: Meine Ehe ist nun schon seit fast einem halben Jahr passé.</p>
<p>Aber wenn man sich als Paar eh nicht mehr versteht, beide unglücklich sind und völlig unterschiedliche Dinge wollen, dann ist es mMn das Beste, sich gegenseitig die Möglichkeit zu geben, nochmal woanders sein Glück zu suchen und Frieden zu finden.</p>
<p>Wenn jedoch ein gemeinsames Kind von der Trennung betroffen ist, muss man &#8211; finde ich &#8211; auch mal zurückstecken, sich dazu bereit erklären, Kompromisse einzugehen und sich hin und wieder auch eingestehen, dass man einen Fehler gemacht oder etwas getan hat, was nicht unbedingt zum Wohle des Kindes beitrug. Auch ich habe zum ersten Mal eine <strong>Scheidung</strong> hinter mir, ich schließe mich da nicht aus, <strong>Fehler</strong> gemacht zu haben.</p>
<p>Und es löst immer noch Trauer in mir aus, denke ich an die Zeit zurück, in der alles noch gut war. Ich denke zurück an die, wenn auch schmerzliche, <a href="https://www.milchtropfen.de/die-geburt-meines-sohnes/">Geburt</a>, aber doch vielmehr bleibt die Erinnerung an den Mann zurück, der stundenlang mit mir im Kreissaal gewartet und meinen Rücken gestreichelt hat, der im engen und unbequemen Besuchersessel döste, mit dem ich mir das enge Bett zu zweit teilte, während wir beide auf die Geburt unseres Babys warteten.</p>
<p>Und nein, es war nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen in all den Jahren, sonst würde ich heute nicht hier sitzen und diesen Beitrag schreiben, aber mittlerweile bin ich von dem Groll weg, nur das Negative in meinem Ex sehen zu wollen. Klar, es macht das Ganze irgendwie erstmal leichter, verlieh mir auch ein gewisses Maß an Kraft, eine neue Wohnung zu suchen, all den Papierkram zu bewältigen, wieder auf eigenen Füßen zu stehen usw., denn irgendwann ist auch mal gut, dachte ich mir, es muss weitergehen. Ich WILL weitergehen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="pintbild aligncenter size-full wp-image-13869" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/Wochenmodell -Eine-Mama-berichtet-von-ihren-Erfahrungen.jpg" alt="Wechselmodell - Eine Mama berichtet von ihren Erfahrungen" width="735" height="1102" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/Wochenmodell%20-Eine-Mama-berichtet-von-ihren-Erfahrungen.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/Wochenmodell%20-Eine-Mama-berichtet-von-ihren-Erfahrungen-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/Wochenmodell%20-Eine-Mama-berichtet-von-ihren-Erfahrungen-287x430.jpg 287w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/Wochenmodell%20-Eine-Mama-berichtet-von-ihren-Erfahrungen-454x680.jpg 454w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/Wochenmodell%20-Eine-Mama-berichtet-von-ihren-Erfahrungen-33x50.jpg 33w" sizes="auto, (max-width: 735px) 100vw, 735px" /></p>
<h2>Die Voraussetzungen für ein Wechselmodell</h2>
<p>Dass unser <strong>Kind</strong> uns beide braucht und auch haben soll, stand für mich immer fest. Die Erfahrungen, die ich als Angestellte u.a. für eine Anwältin im Familienrecht mitnahm, haben mir gezeigt, was ich unbedingt vermeiden will: Eine Schlammschlacht zwischen den Eltern, bei der das Wohl des Kindes völlig außer Acht gelassen wird, Hauptsache, man kann dem anderen Elternteil nur ordentlich schaden.</p>
<p>Diese Sichtweise hab ich zum Glück nie gehabt. Ich kenne zwar den Schmerz und die Wut, die immer wieder hochkommen, doch liegt es mir fern, meinem Ex deshalb sein Kind zu entziehen. Dass ich ein Problem mit dem Vater meines Kindes habe, muss doch nicht die Beziehung zwischen den beiden tangieren. Sollte es auch nicht.</p>
<p>Das Ziel war es also, dass Oliver seine Zeit zu gleichen Teilen bei seinem Vater als auch bei mir, seiner Mutter, verbringen konnte.</p>
<p>Und damit sind wir mMn schon bei einer der <strong>Voraussetzungen</strong> für ein Wechselmodell angekommen: Den eventuellen Streit, den die Eltern unter sich auszutragen haben, beiseite zu schieben, und stattdessen schauen, was gut fürs Kind wäre.</p>
<div id='c6992_33_2' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungausmobile"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside>
<script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="5804511553"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br style="clear:both;"></div>

<div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="8016097146"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br></div></div>
<h2>Am Anfang war Chaos</h2>
<p>Das wöchentliche Wechselmodell lief aber nicht von Anfang an. Tatsächlich lief es eher ziemlich chaotisch ab. Wer so etwas zum ersten Mal durchmacht, wird sicher nachvollziehen können, dass man sich da auch erstmal reinfühlen und einen für alle Beteiligten passenden Weg finden muss.</p>
<p>Erstmal lief es aber wie gesagt chaotisch ab. Ich arbeitete montags, freitags und samstags, teilweise auch sonntags, im Verkauf, der Papa war selbstständig und konnte sich dementsprechend seine Zeiten besser einteilen.</p>
<p>Als dann aber der Lockdown kam und ich aufgrund der Kurzarbeit finanziell ziemlich dumm dastand, suchte ich mir als Sicherheit einen Zweitjob von dienstags bis donnerstags, ich arbeitete also 6, manchmal sogar 7 Tage die Woche. Finanziell sah es nun sehr entspannt für mich aus. Aber Freizeit? Zeit mit meinem Kind? Zeit für mich? Kaum. Und mein Exmann stellte relativ schnell fest:&#8220; Aber dann hast du ziemlich wenig Zeit mit Oliver&#8230;&#8220;</p>
<p>Und so dauerte es nicht lange, bis mein Ex vorschlug, dass wir das Wochenmodell einführten. Es gibt also kein Hin und Her mehr innerhalb der Woche, sondern eine konstante <strong>Woche</strong> für alle. Für den Papa, dass er auch mal am Wochenende Zeit für sich und seine neue Freundin hat. Für Oliver, weil es ihm Ordnung und Beständigkeit gibt. Und auch ich sah die <strong>Vorteile</strong> im Wechselmodell. 6 Tage die Woche zu arbeiten, das macht man vielleicht eine kurze Zeit, aber nicht auf Dauer mit.</p>
<p>Also reduzierte ich meine Einsatztage im Verkauf, um Oliver in &#8222;meiner&#8220; Woche innerhalb der Zeiten des Schulhorts abholen zu können. Der Zweitjob war eine Teilzeitstelle, ich hatte also auch an drei Tagen in der Woche früher Schluss, konnte Oliver zum Fußball und Schwimmen bringen oder wir hatten auch einfach einen Tag nur für uns zwei.</p>
<p>Wenn du dich auch gerade in dieser Findungsphase befindest, dann gib dem Ganzen <strong>Zeit</strong>, sich zu entwickeln. Es muss nicht von Anfang an alles passen und perfekt für alle laufen. Man muss schauen, wie es einem damit geht und bereit sein, etwas zu verändern, wenn es nicht gut funktioniert.</p>

<h2>Was könnte ein Wechselmodell gefährden?</h2>
<p>Damit bin ich auch gleich beim Thema: Was, wenn die/der Expartner*in nicht mit mir an einem Strang zieht?</p>
<p>Folgendes Beispiel: Oliver wurde von seinem Papa beim Fußball angemeldet. Er war dahinter, ihn anzumelden, zum Training zweimal die Woche zu bringen, weil es aufgrund meiner Angestelltenarbeit zeitlich immer sehr knapp und stressig geworden wäre, und hat Oliver auch später beim Schwimmen angemeldet.</p>
<p>Beim Schwimmen merke ich deutlich, wie viel Spaß es Oliver macht. Fußball ist zwar auch ganz nett, aber mit dem Herzen &#8211; so meine Einschätzung &#8211; ist er nicht 100%ig dabei. Wieso nicht einfach die Gelegenheit nutzen und was anderes ausprobieren? Oliver interessierte sich fürs Tanzen. Kurz angefragt beim Tanzstudio, ob ein Schnupperkurs drin wäre. Ja, kein Problem, findet montags statt. Naja, montags ist ja schon Fußball. Doof. Es wurde ein Tag vorgeschlagen, an dem ich bis 19 Uhr arbeiten musste, also fragte ich meinen Exmann, ob er Oliver dort das eine Mal zum Probetanzen hinbringen könnte.</p>
<p>Leider kam die Antwort nicht wie erhofft, denn er lehnte ab. Oliver schon zum Fußball und Schwimmen zu bringen, würde schon viel seiner Zeit in Anspruch nehmen. Wenn ich ihn zum Tanzen bringen wollen würde, müsse ich mich selber darum kümmern.</p>
<p>Da gab es noch andere Situationen, was Kleidung und Haarschnitt betraf. Leider haben beide Elternteile das gleiche <strong>Sorgerecht</strong>. Da kann also der Papa entscheiden, welche Kleidung und welchen Haarschnitt sein Kind bekommt bzw. nicht bekommt, wenn es die eine Woche bei ihm ist. Da sind mir als Mutter die Hände gebunden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13872" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/Frau-guckt-irritiert-aufs-Handy.jpg" alt="Frau schaut irritiert aufs Handy" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/Frau-guckt-irritiert-aufs-Handy.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/Frau-guckt-irritiert-aufs-Handy-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/Frau-guckt-irritiert-aufs-Handy-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Das ist bitter, auch weil ich darin zu sehen glaube, dass Oliver in eine bestimmte Richtung gelenkt werden soll (halt &#8222;typisch&#8220; Junge: kurze Haare, Fußball und Schwimmen, aber Ballett? Lange Haare? Mh, nee&#8230;).</p>
<p>In solchen Momenten fühle ich mich hilflos, weil ich keine Möglichkeit sehe, wie ich Oliver da stärken kann. Alles, was ich kann, ist ihm zuzuhören, ihn zu ermutigen, für das, was ihm wichtig ist, den Mund aufzumachen und standhaft zu bleiben. Ich kann mit meinem Ex reden, aber gebracht hat das bislang nichts. Ich kann, was Olivers Hobbys und Interessen betrifft, nach einer anderen Möglichkeit schauen, wie er diese wahrnehmen kann. Kann vielleicht jemand aus dem Freundes- oder Familienkreis Oliver zum Probetanzen bringen? Oder mal einen Tag Fußball ausfallen lassen? Oder selber mit ihm, wenn ich zu Hause bin, ein paar Tanzstunden einlegen?</p>
<p>Wenn der andere Elternteil nicht mitmacht, darf man nicht einfach aufgeben, sondern muss für sein Kind da sein und schauen, wie es vielleicht auf anderem Wege machbar wäre. Das macht das Wechselmodell in solchen Momenten <strong>schwierig</strong>. Es wäre schön, wenn beide Elternteile da an einem Strang ziehen, es ist mMn aber noch kein ausschlaggebender Grund, das Wechselmodell zu beenden, weil ich denke, dass es dennoch wichtig für Oliver ist, bei seinem Vater zu sein, auch wenn das bedeutet, dass es dort nicht immer abläuft, wie ich es gerne hätte.</p>
<h2>Bereitschaft zur Reflexion und Veränderung</h2>
<p>Es geht aber nicht immer um &#8222;Du! Du! Du!&#8220;. Man muss auch bereit sein, das eigene Verhalten zu <strong>reflektieren</strong> und sich Fehler einzugestehen. Auch ich habe Fehler gemacht.</p>
<p>Ich war teilweise noch so verletzt, dass ich nicht in der Lage war, vernünftig mit meinem Ex zu reden, wie man sich nun mal als erwachsener Mensch mit jemandem unterhalten sollte, auch wenn es schwer fällt. Doch gerade in Gegenwart seines Kindes bringt es nichts, sondern macht es nur noch schlimmer fürs Kind, wenn es sieht, wie sich die Eltern, die es ja beide trotzdem sehr liebt, fetzen und angiften.</p>
<p>In einer Situation war es mir aus einem mir noch heute nicht nachvollziehbaren Grund total wichtig, Nein zu meinem Ex zu sagen, dabei hatte er nur gefragt, ob er eine bestimmte Trinkflasche mitnehmen könnte. Nein, sagte ich, die nutze ich gerade selber, und gab ihm eine andere mit. Totaler Kindergarten, blicke ich heute auf diese Geschichte zurück, und ich denke mir, dass es Sachen nur unnötig verkompliziert und das eh schon angeschlagene Verhältnis belastet.</p>
<p>Ich hatte auch mal den Fehler begangen, die Zeit, in der Oliver von seinem Vater abgeholt werden sollte, bereits zu verplanen. Ich plante es zwar nicht fest ein und versprach auch nichts, stellte es aber in Aussicht. Aber es ist die Zeit von Oliver und seinem Vater &#8211; da hab ich mich nicht einzumischen.</p>
<p>Ich hatte auch den eigenen Anspruch an mich selbst, die Zeit, in der Oliver bei mir war, so schön wie nur möglich zu gestalten, geriet dadurch aber in Konflikt mit meinem Bedürfnis, für <strong>finanzielle Sicherheit</strong> zu sorgen. Ich setzte mich selbst so unter Druck, irgendwas ganz Besonderes und Ausgefallenes mit ihm unternehmen zu müssen, weil ich dem Irrglauben verfiel: Wenn ich nur möglichst tolle Sachen mit meinem Kind mache, wird es&#8230; ja&#8230; was eigentlich&#8230;? Mich mehr lieb haben? Dem Papa davon erzählen, dass es bei mir richtig toll war? Ihn neidisch machen? Beeindrucken?</p>
<div id='c2465_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="2540409182"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br></div></div>
<h3>Calm down, mommy!</h3>
<p>Ich hatte mir selbst etwas vorgenommen, ohne wirklich zu Ende zu denken. Warum mache ich das denn? Hier geht&#8217;s doch nicht darum, jemandem die lange Nase zu zeigen. Hier geht&#8217;s um mein Kind. Und mein Kind war meist schon völlig damit zufrieden, wenn wir gemeinsam <a href="https://amzn.to/33kRmqF" target="_blank" rel="nofollow noopener">UNO</a>* spielten&#8230;</p>
<p>Es gehört <strong>Mut</strong> dazu, sich Fehler einzugestehen. Es ist leicht, mit dem Finger auf andere zu zeigen, zu meckern und sich zu sagen, dass man das ja alles viel besser kann. Aber den Finger mal einzustecken und sein eigenes Verhalten zu betrachten, fällt schwer und ist unangenehm. Doch wenn man sich fragt: Für wen man ich das denn? Dann ist es plötzlich ganz einfach.</p>
<p>Für alle, die sich mal in die Lage ihres Kindes, das ebenfalls von der Scheidung und Trennung betroffen ist, versetzen möchten, empfehle ich mit ganzem Herzen den Brief &#8222;<a href="https://pb.ekma.de/uploads/pdf/2_3a-pdf_ZuElternkonsens.pdf">20 Bitten von Kindern an ihre geschiedenen oder getrennt lebenden Eltern</a>&#8220; von Dr. Karin Jäckel. Ich hab ihn mir ausgedruckt und in die Wohnung gehangen, um mich immer wieder daran zu erinnern, ob das, was ich tue, wirklich zum <strong>Wohle</strong> meines Kindes beiträgt. Aufgrund dieses Briefs hab ich auch eingesehen, dass es nicht schön fürs Kind ist, wenn die Mama über Sachen, die der Papa &#8222;mal wieder&#8220; verbockt hat, meckert oder wenn man stattdessen vom Ex in Gegenwart seines Kindes über das, was man &#8222;mal wieder&#8220; vergessen hat, angeranzt wird.</p>
<p>Das Verhalten meines Ex&#8216; kann ich zwar nicht ändern, wohl aber mein eigenes. Ich habe mir also angewöhnt, mich bei Oliver nicht mehr über dessen Papa zu beschweren. <strong>Erwachsenenprobleme</strong> sind eh nicht die Aufgabe unserer Kinder. Wir Erwachsenen tragen dafür die <strong>Verantwortung</strong>, nicht sie.</p>
<h2>Mut haben, eigene Rechte wahrzunehmen</h2>
<p>Ich bin mir noch nicht sicher, ob meine letzte Entscheidung richtig oder falsch war, momentan bin ich aber zufrieden mit mir, weil ich wenigstens den Schritt getan habe, statt einfach nichts zu tun.</p>
<p>Und zwar geht es um das Thema Finanzen. Damals hatte ich mich nicht anwaltlich beraten lassen. Das war dem Umstand geschuldet, dass ich Schuldgefühle aufgrund der Scheidung hatte. Ich gab mir selbst die Schuld für das, was geschehen war, und gestand mir kein weiteres Recht zu, irgendwas zu verlangen. Ich wollte Konflikte vermeiden, ich hatte Angst, die gemeinsame Arbeit mit meinem Ex zu gefährden. Es gab damals viele Gründe für mich, nichts zu tun und alles einfach laufen zu lassen. So auch den Verzicht auf <strong>Versorgungsausgleich</strong>.</p>
<p>Nach einem für mich sehr aufwühlenden &#8222;Gespräch&#8220; mit meinem Ex sah ich mich dann aber derart ungerecht behandelt, dass ich all diese Ängste beiseite schob und mich anwaltlich beraten ließ.</p>
<p>Durch den Wechsel zum Wochenmodell verdiente ich nun deutlich weniger. Bei einem echten Wechselmodell, also wenn das Kind zu gleichen Teilen bei seinen jeweiligen Elternteilen wohnt, teilt man sich auch die gemeinsamen <strong>Kosten</strong> fürs Kind. Wenn aber ein Elternteil weniger verdient als der andere, wäre das ja unfair, also gibt es hierfür eine Berechnung, damit die Kosten <strong>fair</strong> aufgeteilt werden, d.h. je nach Einkommen des Elternteils, und auch ggf. Zahlungen auf Unterhalt fällig sind.</p>

<h3>Vor- und Nachteile abwägen</h3>
<p>Es ist mir immer noch wichtig, in Zukunft den <strong>Umgang</strong> mit meinem Ex auf friedlicher und sachlicher Ebene führen zu können, auch wenn sich immer mehr abzeichnet, dass das Thema Finanzen ziemlich schnell bei uns eskaliert. Mein Ex hat z.B. damals ein gemeinsames Kinderdepot für Oliver eingerichtet, damit er später finanziell besser da steht. Weil wir aber beide eh oft streiten, macht es aus Sicht meiner Anwältin wenig Sinn, gemeinsam darüber zu verfügen. Besser ist es, das Depot aufzuteilen, sodass jeder über die jeweilige Hälfte entscheidet, wie diese anzulegen ist. So eine Entscheidung kann aber auch ziemlich Zündstoff, wenn der Ex das z.B. persönlich nimmt &#8211; warum auch immer, denn das Geld soll ja weiterhin fürs Kind sein und nicht für einen selber, nur dass man eben jetzt selber darüber verfügt, ohne sich vom Ex reinreden lassen zu müssen &#8211; und einen nun dafür bestrafen möchte, indem er einem z.B. Hilfe in anderen Dingen untersagt.</p>
<p>Ja, so ist das, wenn ein getrenntes Paar sich weiterhin das Sorgerecht fürs gemeinsame Kind teilt&#8230; Auch wenn wir uns in einigen Dingen nicht einig sind, müssen wir uns zusammenreißen, miteinander reden und im Falle, dass man nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommt, lernen, es zu akzeptieren oder sich für eine Veränderung entscheiden.</p>
<p>Wenn auch du in so einer ähnlichen Situation bist, kann ich dir nur raten: Lass mal eine/n Expert*in rüberschauen und dir eine entsprechende Einschätzung geben. Es heißt ja nicht, dass du sofort handeln musst, aber zumindest weißt du schonmal, woran du bist und was deine <strong>Rechte</strong> wären, wenn du sie denn wahrnehmen möchtest, und auch dein Gegenüber wird sich allein dadurch vielleicht schon anders verhalten, statt davon auszugehen, dass du schon Ja zu allem sagen und es abnicken wirst. Bei allem, was geschehen sein mag: Es ist dein gutes Recht. Wozu haben wir <strong>Gesetze</strong>, wenn man dann aus Angst vor Konflikten davor scheut, davon Gebrauch zu machen?</p>
<p>Dennoch sollte man, bevor man rechtliche Schritte einleitet, immer die Vor- und Nachteile abwägen. Wenn du dir unsicher bist: Mach eine Pro- und Contraliste. Was bringt es dir? Was gefährdest du? Ist es das wert?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13873" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/Frau-schaut-nachdenklich-vor-Notebook.jpg" alt="Frau nachdenklich vor Notebook" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/Frau-schaut-nachdenklich-vor-Notebook.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/Frau-schaut-nachdenklich-vor-Notebook-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/Frau-schaut-nachdenklich-vor-Notebook-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Ist das Wechselmodell gut für Kinder?</h2>
<p>Ob das Wechselmodell gut fürs eigene Kind ist, muss immer individuell betrachtet werden &#8211; das hast du dir sicherlich auch schon gedacht. Denn nicht jedes Kind wurde z.B. vor der Trennung zu gleichen Teilen von seinen jeweiligen Elternteilen betreut.</p>
<p>Stell dir vor, die Mama hat ihren Job nach der Geburt aufgegeben, weil sie festgestellt haben, dass es ihrem Baby nicht gut tut, mit einem Jahr in die Kita zu kommen. Es ist noch so sehr an die Mama gebunden, stillt dazu auch sehr oft, also entscheidet sich die Familie gemeinsam, dass die Mama zu Hause bleibt und sich ums Kind kümmert.</p>
<p>Auf der anderen Seite geht der Papa arbeiten, weil es finanziell für die Familie möglich ist, dass nur er der Alleinverdiener ist.</p>
<p>Dadurch, dass Mama und Kind 24/7 miteinander zu tun haben, entsteht natürlich eine ganz andere, enge Bindung und ein Vertrauen, als zu dem Papa, der Vollzeit arbeitet und vielleicht erst abends, wenn das Kind schon schläft, nach Hause kommt.</p>
<p>Jetzt stell dir mal vor, das Paar trennt sich und das Kind soll plötzlich im Wochenmodell eine Woche bei Mama und eine Woche beim Papa verbringen, weil die Mama ja auch irgendwie arbeiten gehen und Geld verdienen muss. Wahrscheinlich wird das Kind die Mama stark vermissen, weil es zu ihr mehr <strong>Vertrauen</strong> hat, als zum Papa.</p>
<p>Wenn aber das Kind z.B. schon älter und es auch gewohnt ist, dass die Mama mal weg, arbeiten oder whatever, und der Papa sich in der Zeit gut um es gekümmert hat, ist das ja eine ganz andere Basis, das Wochenmodell durchzuführen, verstehst du?</p>
<div id='c4726_99_29' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungausmobile"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside>
<script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="8788966452"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br style="clear:both;"></div>

<div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="1518100653"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br></div></div>
<h2>Wie geht es meinem Kind mit dem Wechselmodell?</h2>
<p>Im Vordergrund sollte stets das Wohl des Kindes stehen, d.h. ich muss mich fragen: Welches Betreuungsmodell gibt meinem Kind die größtmögliche <strong>Sicherheit</strong>? Das kann man mMn erst herausfinden, indem man es eine Zeit lang ausprobiert und immer schaut, wie es dem Kind mit dieser Art von Betreuungsmodell geht. Wirkt es entspannt oder hab ich den Eindruck, dass es sich auffällig verhält?</p>
<p>Ich kenne mittlerweile auch Familien, die ebenfalls das Wechselmodell führen, bei dem aber <strong>keinerlei Kontakt und Austausch</strong> zwischen den getrennten Elternteilen besteht. Diesen Umstand finde ich sehr schade und auch schwierig für das Wechselmodell, denn ich als Mutter möchte schon wissen, wie es meinem Kind beim Papa mit der neuen Freundin ging, wie es in der Schule war, ob ich irgendwas wissen muss&#8230;</p>
<p>Man könnte annehmen: Ach, was, das klappt auch so. Ich sehe meinem Kind doch an, wenn irgendwas sein sollte. Als Elternteil kennt man sein Kind zwar gut, und ich behaupte auch von mir, dass ich meinem Kind anmerken würde, wenn es mir was verschweigt oder wenn es ihm nicht gut geht. Aber sich zu irren, ist menschlich, und manchmal hat man auch den Kopf voll mit anderen Dingen.</p>
<p>Gerade nach meiner Scheidung und der räumlichen Trennung, der Entfremdung zu meinem Ex, den ich seit mehr als 10 Jahren um mich hatte, hatte ich Momente, in denen ich einfach Zeit für mich brauchte. Zum Suhlen in Selbstmitleid, zum Weinen, zum Trauern und Bedauern, zum Fluchen und Wüten, Verzweifeln und, und und &#8211; das ganze <strong>Gefühlschaos</strong> einmal rauf und runter. Da hat man auch manchmal einfach nicht den Blick, zu erkennen, dass das Kind einem gerade (non-)verbal was mitteilt.</p>
<p>Und gerade, wenn der Kontakt zwischen den getrennten Eltern schwierig, unterkühlt und distanziert ist, und man es gerade mal schafft, sich fürs Kind zusammenzureißen, dann kann es passieren, dass man sein Kind völlig übersieht oder falsch einschätzt, wie es ihm gerade damit geht. Wie ist es für ein Kind, das 6 Jahre gewohnt war, Mama und Papa gleichzeitig um sich zu haben? Die lieb zueinander waren? Die sich zwar auch mal gestritten, aber auch wieder versöhnt haben? Mit denen immer gemeinsam gefeiert wurde, mit denen man gemeinsam auf der Couch gesessen, Dinge unternommen, Spiele gespielt, gegessen und im Bett gekuschelt hat? Wie ist es für ein Kind, wenn es das alles plötzlich nicht mehr hat und alles getrennt ist?</p>
<h2>Mut haben, sich Unterstützung zu holen</h2>
<p>Ich als Mutter habe den Eindruck, dass es meinem Kind gut mit dem Wechselmodell geht. Eine Woche bei Mama, eine Woche bei Papa. Ich höre zwar, dass der Papa nun einen <strong>strengeren</strong> Erziehungsstil pflegt, als wir es damals gemeinsam gemacht haben, da waren uns ein <strong>bedürfnisorientierter</strong> Umgang und eine Kommunikation auf Augenhöhe wichtig, aber vielleicht war das alles nur Maskerade, denke ich mir. Vielleicht entsprach dieser Weg nicht dem meines Exmanns und er hat es damals nur aus Anpassung getan. Ich weiß es nicht. Menschen ändern sich. Und dann verstehe ich, wenn mein Kind sagt, dass es lieber 7 Wochen bei mir und 3 Wochen beim Papa sein möchte. Ich bin zwar nicht die Mama, die alles durchgehen und sich gefallen lässt, aber ich kann mir schon vorstellen, dass es natürlich schöner bei dem Elternteil ist, der nicht so streng ist wie der andere. Ist das ein Grund, jetzt vom echten Wechselmodell zum <strong>Residenzmodell</strong> zu wechseln, bei dem das Kind einen festen Wohnsitz hat, statt zwei? Ich weiß es nicht.</p>
<p>Und wenn man was nicht weiß, dann muss man sich halt schlau machen. Sich mit anderen Familien unterhalten und sich austauschen. Professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Zu letzterer Idee riet mir übrigens meine Anwältin.</p>
<p>Und zwar fand ich es eine wirklich klasse Idee, Oliver Gesprächsstunden bei einem <strong>Psychiater</strong> zu ermöglichen. Es steht zwar noch kein fester Termin an, der Kontakt ist gerade einmal hergestellt, aber ich bin froh, mich auf diesen Weg begeben zu haben, denn ich hab keine Psychologie studiert. Ich bin auch, wenn man mal ehrlich ist, keine unbefangene Person, bei der sich mein Kind mit all seinem Kummer und all seinen Sorgen ausweinen kann. Natürlich bin ich immer für Oliver da, um ihm zuzuhören, wenn er das denn möchte, aber ich verstehe, dass er sich mit Geschichten über den Papa zurück hält, weil er dadurch in einen <strong>Gewissenskonflikt</strong> geraten könnte.</p>
<p>Deshalb finde ich es umso wichtiger, dass Oliver stattdessen eine Person hat, der er sich anvertrauen kann, die unvoreingenommen und neutral ist. Auf diesem Wege kann man dann feststellen, ob das gewählte Betreuungsmodell wirklich die <strong>richtige Wahl</strong> fürs eigene Kind war oder ob sich gerade der Wunsch des Kindes nach einem anderen Betreuungsmodell entwickelt.</p>
<p>Bei den aktuellen Wartezeiten, die nicht selten mehrere Monate dauern können, weil ein Großteil der Psychiater*innen nicht gegenüber der gesetzlichen Krankenkasse abrechnen können, wird man, wenn man nicht so lange warten möchte, wohl oder übel ins eigene Portemonnaie greifen müssen. Zur Problematik mit den Therapieplätzen schau dir gerne mal das YouTube Video von Jan Böhmermann bzw. dem ZDF Magazin Royale an.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="YouTube video player" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/mzMj-v1sMI4" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>

<h2>Fazit</h2>
<p>Es gibt sicherlich gute Gründe, warum ein echtes Wechselmodell für manche Familien nicht infrage kommt, aber wenn man dieses Betreuungsmodell wählt, braucht es meiner Erfahrung nach:</p>
<ul>
<li>zuallererst den Blick auf das Wohl des Kindes, unabhängig davon, was für einen Zwist die Eltern untereinander austragen</li>
<li>einen sachlichen Austausch zwischen den Eltern: Wie lief die Woche? Gibt es wichtige Neuigkeiten? Welche Sachen sollen beim Wechsel mitgenommen werden?</li>
<li>Kooperation! Bei uns findet z.B. Sonntag Abend der Wechsel statt. Da erwarten wir gegenseitig voneinander, dass gemeinsame Sachen eingepackt und die Hausaufgaben erledigt sind. Nehmt es nicht persönlich, wenn doch mal was fehlt oder vergessen wurde, Menschen machen Fehler, und gerade bei Veränderungen braucht es Zeit, sich daran zu gewöhnen. Aber wenn sowas häufiger vorkommt, muss das geklärt oder irgendeine Lösung her, damit das Problem nicht mehr vorkommt.</li>
<li>Wohlwollen, z.B. dass ich mich für mein Kind freuen kann, wenn es die Zeit bei seinem Papa genossen hat, statt neidisch oder traurig zu reagieren, aber auch Wohlwollen gegenüber der/m Expartner*in</li>
<li>Mut und Bereitschaft zur Selbstreflexion, sich Fehler einzugestehen und (sich) ggf. entwickeln zu wollen</li>
<li><strong>Vertrauen</strong>, auch wenn z.B. ein gemeinsames Kinderkonto für gemeinsame Kosten oder ein Depot für die spätere finanzielle Absicherung des Kindes eingeführt worden ist. Wenn es kein Vertrauen gibt, dann ist es mMn auch nicht verwerflich, Konten oder Depot zu trennen, damit sich jeder Elternteil selbst um die eine Hälfte bzw. den jeweiligen Anteil kümmert.</li>
<li>Finanzielles fair und sachlich klären, ohne daraus eine persönliche Kiste machen zu wollen</li>
<li>&#8222;See me beautiful&#8220; &#8211; im Sinne der GFK immer das Beste in einem Menschen sehen wollen, gerade, wenn es Konflikte gibt</li>
</ul>
<p>Und wenn die Eltern aufgrund der Trennung ihre Probleme damit haben, ist wohl doch noch eine Veränderung nötig &#8211; egal, wie die für einen persönlich auch aussehen mag.</p>
<h2>Anzeige &#8211; powered by TARIFCHECK24 GmbH</h2>
<div id="tcpp-iframe-rs" style="width: 100%;">Streitigkeiten in Familiensachen können ganz schön ins Geld gehen, deshalb empfehle ich eine Rechtschutzversicherung, die in solch einem Fall die Anwaltskosten, z.B. für ein Beratungsgespräch oder für eine evtl. spätere Streitigkeit vor Gericht auch weitere Kosten, wie z.B. die anwaltliche Vertretung als auch die Gerichtskosten tragen würde.</div>
<div></div>
<div>Um herauszufinden, welche Rechtschutzversicherung für dich infrage kommt und wie diese Versicherungen untereinander im Vergleich abschließen, kannst du im Folgenden an einem <a href="https://a.partner-versicherung.de/click.php?partner_id=120224&amp;ad_id=15&amp;deep=rechtsschutzversicherung" target="_blank" rel="nofollow noopener">Vergleichscheck</a>* teilnehmen. Gib dazu einfach deine Optionen an und was du brauchst und schon spuckt dir der Vergleichsrechner die besten Ergebnisse aus, ohne dass du stundenlang im Internet vergleichen und Angebote durchlesen musst.</div>
<p><a href="https://a.partner-versicherung.de/click.php?partner_id=120224&amp;ad_id=777&amp;deep=rechtsschutzversicherung" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" src="https://a.partner-versicherung.de/view.php?partner_id=120224&amp;ad_id=777" /></a>*</p>
<div>Wer sich keinen Rechtsbeistand leisten kann oder über keine Rechtschutzversicherung verfügt bzw. die jetzige Versicherung nicht greift, kann auch erstmal die kostenlosen <strong>Beratungsangebote</strong> z.B. beim Jugendamt in Anspruch nehmen. Ich kann es nur jeder/m ans Herz legen, sich dahingehend beraten zu lassen. Die Einschätzung einer Person zu hören, die sich mit dem Thema Scheidung, Trennung, Sorgerecht usw. auskennt, gibt einfach Sicherheit und Klarheit, finde ich. Und es tut gut, jemanden zu haben, der ein offenes Ohr für einen hat und Verständnis zeigt. Balsam für die Seele.</div>
<p>Am Ende, muss ich sagen, ist das Single Dasein zwar manchmal echt einsam, es ist aber auch eine für mich wichtige und auch notwendige Erfahrung. Ich war nie allein. Es war immer jemand für mich da. Und das, blicke ich auf meine Kindheit zurück, manchmal auch in Momenten, in denen es mir gut getan hätte, mal selbst nach einer Antwort oder Lösung suchen zu müssen, statt alles präsentiert zu bekommen.</p>
<p>Kam ich aus einer Beziehung raus, war die nächste schon am Start. Ich war auch beziehungsmäßig nie allein. Und doch finde ich diese Erfahrung, unabhängig und auf sich gestellt zu sein, total wichtig. Da ist niemand außer mir, der die Verträge im Blick hat, kündigt, nach besseren Angeboten sucht und neue abschließt. Keiner da, der sich um den Haushalt kümmert. Nur ich, die sich jetzt Gedanken ums finanzielle, seelische und körperliche Wohlergehen kümmern muss.</p>
<p>Es ist auf jeden Fall noch viel zu lernen und manchmal erschlägt mich der Berg an To Do&#8217;s, sodass ich erstmal runterkommen, atmen, mich sortieren und mich dann Step by Step ans Werk machen kann, aber ich bin &#8211; zumindest jetzt gerade in diesem Moment &#8211; zuversichtlich, dass es nur noch besser werden kann.</p>
<p>Wenn auch du mir von deinen <strong>Erfahrungen</strong> berichten oder den einen oder anderen <strong>Tipp</strong> für Menschen wie mich hast, die getrennt leben und sich das Sorgerecht teilen, dann freue ich mich, unten in den Kommentaren darüber zu lesen.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/wechselmodell-ein-erfahrungsbericht/">Wechselmodell &#8211; Ein Erfahrungsbericht</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.milchtropfen.de/wechselmodell-ein-erfahrungsbericht/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>9 Spiele &#8211; Konflikte lösen und Bindung stärken</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/9-spiele-konflikte-loesen-und-bindung-staerken/</link>
					<comments>https://www.milchtropfen.de/9-spiele-konflikte-loesen-und-bindung-staerken/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Melanie Wittwer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jan 2021 19:32:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[baby]]></category>
		<category><![CDATA[Bindung]]></category>
		<category><![CDATA[Bindungsspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
		<category><![CDATA[spielen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.milchtropfen.de/?p=13560</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kooperationsverweigerung, Geschwisterkonflikte, Trockenwerden, Lügen, Ängste, Aggressionen und Kraftausdrücke. All das kennen mehr oder weniger alle Eltern. Fragst auch du dich, wie du auf eine spielerische, liebevolle und humorvolle Art und Weise diese und andere Konflikte lösen kannst? Dann lies im Beitrag, wie dir Bindungsspiele dabei behilflich sein können, damit auch bei euch wieder mehr Harmonie ... <a title="9 Spiele &#8211; Konflikte lösen und Bindung stärken" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/9-spiele-konflikte-loesen-und-bindung-staerken/" aria-label="Mehr zu 9 Spiele &#8211; Konflikte lösen und Bindung stärken">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/9-spiele-konflikte-loesen-und-bindung-staerken/">9 Spiele &#8211; Konflikte lösen und Bindung stärken</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400">Kooperationsverweigerung, Geschwisterkonflikte, Trockenwerden, Lügen, Ängste, </span><a href="https://www.milchtropfen.de/hauen-beissen-kratzen-10-gruende-fuer-aggressionen-bei-kindern/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="font-weight: 400">Aggressionen</span></a><span style="font-weight: 400"> und Kraftausdrücke. All das kennen mehr oder weniger alle Eltern. Fragst auch du dich, wie du auf eine spielerische, liebevolle und humorvolle Art und Weise diese und andere <strong>Konflikte</strong> lösen kannst? Dann lies im Beitrag, wie dir <strong>Bindungsspiele</strong> dabei behilflich sein können, damit auch bei euch wieder mehr Harmonie ins Familienleben einkehren darf. </span></p>
<p><span id="more-13560"></span><div id='c9724_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>

<h2><span style="font-weight: 400">Bindungsspiele &#8211; Konflikte spielerisch lösen</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400">Elternschaft muss nicht immer nervig, <strong>anstrengend</strong> und energieraubend sein. Nein, ganz im Gegenteil, sie kann mitunter die schönste Zeit in unserem Leben sein, mit <strong>Lachen</strong>, toben und in tiefer (Ver-)Bindung mit unseren Kindern. Und dies ermöglichen unter anderem Bindungsspiele. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Sie helfen <strong>Stress</strong> abzubauen, Verhaltensprobleme zu minimieren, die Bindung zum Kind zu stärken und dadurch die <strong>Kooperationsbereitschaft</strong> zu erhöhen </span><span style="font-weight: 400">– für ein harmonisches Miteinander</span><span style="font-weight: 400">. Und das Gute daran ist, du kannst sie immer und überall mit deinem Kind, im Alter von 0 bis 12 Jahren spielen. Du brauchst dafür nur ein paar Utensilien, die meist schon vorhanden sind sowie eine emotional sichere Umgebung für dein Kind. </span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="pintbild aligncenter" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/bindungsspiele-9-spiele-konflikte-loesen-bindung-staerken.jpg" alt="Bindungsspiele 9 Spiel Konflikte lösen Bindung stärken" width="381" height="801" /></p>
<h2>Herkunft der Bindungsspiele</h2>
<p><span style="font-weight: 400">Die im Beitrag vorgestellten Bindungsspiele gehen zurück auf die schweizerisch-amerikanische Entwicklungspsychologin <strong>Aletha Solter</strong>. In ihrem Buch “Spielen schafft Nähe &#8211; Nähe löst Konflikte” stellt sie ausführlich alle Bindungsspiele vor, die sie in den letzten 25 Jahren entwickelt hat und stützt sich dabei auf die <strong>Bindungsforschung</strong> des Psychoanalytikers John Bowlby. Er prägte den Begriff “Bindung” </span><span style="font-weight: 400">–</span><span style="font-weight: 400"> die soziale und feinfühlige Interaktion zwischen Eltern und ihrem Kind von Geburt an. Was <strong>Bindung</strong> ist und wie du sie stärken kannst, habe ich im Beitrag <a href="https://www.kleinermensch.net/was-ist-bindung" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8222;Was ist Bindung&#8220;</a> beschrieben. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Ist diese einfühlsame und positive Beziehung nicht gegeben, kann es zu einer Bandbreite an <strong>Verhaltenaufälligkeiten</strong> und emotionalen Problemen führen. Bindungsspiele ermöglichen deinem Kind durch Lachen Stress abzubauen, der durch Trennung, Krankheiten, <strong>Ängste</strong> oder andere Ereignisse entstanden ist. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Vorteilhaft wäre es, wenn du es schaffst, jeden Tag <strong>30 Minuten</strong> mit deinem Kind in ungeteilter Aufmerksamkeit zu spielen. Aber auch ein bis zwei <strong>Spielsitzungen</strong> in der Woche sind ausreichend, um die Bindung zu stärken und Konflikte zu lösen. </span></p>

<h2>Meine persönliche Erfahrung damit</h2>
<p><span style="font-weight: 400">Auch ich konnte bereits die positiven <strong>Auswirkungen</strong> von Bindungsspielen mit meinem älteren Sohn wahrnehmen. Nach der Geburt seines Bruders war er <strong>aggressiv</strong> und wütend, verständlich, ist so eine Entthronung immer mit viel Stress und unangenehmen Gefühlen verbunden. Besonders gut haben uns die Machtumkehrspiele geholfen, aber auch <strong>Regressionsspiele</strong> sind bei der Entthronung durch ein Geschwisterkind sehr hilfreich. Probiert es einfach aus und macht eure eigenen Erfahrungen damit. Ihr werdet überrascht sein!</span></p>
<h2>Die 9 Formen der Bindungsspiele<span style="font-weight: 400"> </span></h2>
<h3>1. Nicht-direktive, kindzentrierte Spiele</h3>
<p><span style="font-weight: 400">Bei den nicht-direktiven, kindzentrierten Spielen geht es darum, sich so wenig wie möglich in das Spiel des Kindes <strong>einzumischen</strong> und dem Kind die Führung zu überlassen. Du stellst Utensilien, wie Handpuppen, Figuren, Bauklötze, Plüschtiere zur Verfügung und beobachtest einfach nur, was es damit spielt, ohne zu bewerten. Du spielst nur mit, wenn du direkt dazu <strong>aufgefordert</strong> wirst.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Diese Spiele sind hilfreich beim <strong>Sauberkeitstraining</strong>, bei Aufarbeitung traumatischer Ereignisse, wie Naturkatastrophen oder <strong>Gewalt-erfahrungen</strong>, bei der Entthronung durch ein Geschwisterkind, bei <strong>Aggressionen</strong>, Geschwisterrivalitäten und zur allgemeinen Bindungsstärkung.</span></p>
<p><span style="color: #ff6600"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13579 size-full" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/Bindungsspiele Baby-auf-Töpfchen.jpg" alt="Bindungsspiele Baby auf Töpfchen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/Bindungsspiele%20Baby-auf-Töpfchen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/Bindungsspiele%20Baby-auf-Töpfchen-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/Bindungsspiele%20Baby-auf-Töpfchen-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Sie helfen, dass sich dein Kind gewertschätzt, <strong>sicher</strong> und geliebt fühlt und die Bindung nach einem stress- oder trennungsbedingten Ereignis wieder hergestellt werden kann. Weiterhin tragen sie dazu bei, dass dein Kind nach autoritären <strong>Erziehungsmaßnahmen</strong> oder häuslicher Gewalt wieder in ein Gefühl des Vertrauens und der Sicherheit zurückfinden kann. Sollte dir das Spielen im Allgemeinen schwer fallen, dann stelle dir einen <strong>Wecker</strong> und versuche das Spiel nach Ablaufen dieser Zeit vorsichtig ausschleichen zu lassen.</span></p>
<div id='c3280_177_2' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungausmobile"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside>
<script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block;"
     data-ad-format="link"
data-full-width-responsive="true"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="6725055877"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br style="clear:both;"></div>

<div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block;"
     data-ad-layout="link"
data-full-width-responsive="true"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="9143389553"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br></div>











</div>
<h3>2. Symbolspiele mit problembezogenen Requisiten oder Themen</h3>
<p><span style="font-weight: 400">Anders als bei den nicht-direktiven, kindzentrierten Spielen übernimmst du hier mehr die <strong>Führung</strong> und bringst Spielthemen ein, die dein Kind belasten.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Symbolspiele haben sich auch bei Ängsten vor Hunden bewährt. Hier kannst du deinem Kind helfen, indem du selbst einen Hund spielst, bellst und es so zum Lachen bringst. Oder dein Kind spielt den Hund oder nimmt einen Plüschhund und du tust so als hättest du Angst davor und rennst weg. Du siehst es gibt mehrere Möglichkeiten <strong>Ängste</strong> abzubauen und Gelächter hervorzurufen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Symbolspiele helfen durch Lachen, den Stress abzubauen, der sich durch ein traumatisches Ereignis aufgebaut hat. Mit Hilfe von problembezogenen Requisiten hast du die Möglichkeit, deinem Kind über diese <strong>traumatische Erfahrung</strong> hinweg zu helfen. Das führt dazu, dass sich dein Kind beim nächsten Auftreten der traumatischen Situation nicht mehr so <strong>panisch</strong> verhält. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Mit Symbolspielen kannst du das Verhalten deines Kindes <strong>positiv</strong> beeinflussen. Bewährt haben sie sich bei Töpfchentraining, <strong>Geschwisterrivalitäten</strong>, Mogeln und Lügen sowie bei mangelnder <strong>Kooperationsbereitschaft</strong> oder bestimmten Ängsten (vor Hunden, Ärzten, Kindergarten).</span></p>
<h3>3. Kontingenzspiele</h3>
<p><span style="font-weight: 400">Kontingenzspiele zeichnen sich durch ein <strong>absehbares</strong>, zuverlässig wiederholendes Verhalten des Erwachsenen gegenüber dem des Kind aus. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Hierzu zählt beispielsweise der <strong>Huckepackritt</strong>, wo du dein Kind auf den Rücken nimmst und es nur durch <strong>antippen</strong> der rechten oder linken Schulter anzeigt, in welche Richtung du nun gehen sollst.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13587 size-full" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/bindungsspiele-huckepack-spiel.jpg" alt="Bindungsspiele Huckepack Spiel" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/bindungsspiele-huckepack-spiel.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/bindungsspiele-huckepack-spiel-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/bindungsspiele-huckepack-spiel-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p><span style="font-weight: 400">Dadurch förderst du das Vertrauen deines Kindes und gibst ihm ein starkes <strong>Machtgefühl</strong>, welches Sicherheit und Vorhersehbarkeit schenkt. Das dadurch entstehende <strong>Lachen</strong> hilft, innere Anspannungen durch ein Gefühl von Machtlosigkeit in früher erlebten Erfahrungen zu mindern. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Kontingenzspiele helfen bei mangelnder Kooperationsbereitschaft, bei <strong>Verhaltensproblemen</strong> aufgrund der Scheidung der Eltern und bei der Förderung der Heilung durch <strong>Naturkatastrophen</strong> oder andere traumatische Ereignisse. </span></p>
<h3>4. Nonsensspiele</h3>
<p><span style="font-weight: 400">Quatsch machen? Au ja! Eines meiner Lieblingsbindungsspiele ist das Nonsensspiel, denn dabei geht es darum, ein bewusst <strong>absonderlich</strong>, lächerliches Verhalten an den Tag zu legen. Und wenn wir genau darauf achten, dann stellen wir fest, dass unsere Kinder oft Nonsensspiele anregen, wenn sie sich beispielsweise die Hose anstatt über die Füße über den Kopf ziehen. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Diese Spiele eignen sich besonders gut, wenn wir unserem Kind sofortige <strong>Grenzen</strong> setzen müssen und zum Beispiel nach dem “Aus”-Knopf des Kindes suchen und ihn aber natürlich nicht finden oder er defekt ist. </span></p>
<div class="melanie-infobox"><strong>Infobox</strong> Zu diesen Grenzen gehören Situationen, die für die Gesundheit und Sicherheit deines Kindes oder anderer Personen von hoher Bedeutung oder auch für die Umwelt schädlich sind.</div>
<p><span style="font-weight: 400">Weiterhin haben sie sich bei der Sauberkeitserziehung, beim Gebrauch von <strong>Schimpfwörtern</strong>, bei aggressivem Verhalten, bei Geschwisterkonflikten, Anziehproblemen, beim <strong>Lügen</strong> und Mogeln, bei bestimmten Ängsten und zur Erleichterung der <strong>Hausaufgaben</strong> bewährt. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Das daraus resultierende Lachen lockert innere <strong>Anspannung</strong> und erlaubt unseren Kindern aufgestaute Wut oder Frustration ihren Raum zu geben.</span></p>

<h3>5. Trennungsspiele</h3>
<p><span style="font-weight: 400">Zu den bekannten Trennungsspielen gehört wohl das <strong>Guck-guck-Spiel</strong>, welches auch schon von Säuglingen gespielt wird und das Verstecke-Spiel bei den etwas größeren Kindern. Wer kennt sie nicht? </span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Beide Spiele schaffen eine kurze visuelle oder räumliche <strong>Distanz</strong> zwischen dem Kind und dir und sorgt für Gelächter, bei der körperlichen oder visuellen Wiedervereinigung, was beim <strong>Abbau</strong> innerer Anspannungen hilft, die durch Trennung entstanden ist. </span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13588 size-full" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/bindungsspiele-guck-guck-spiel.jpg" alt="Bindungsspiele Guckguck Spiel" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/bindungsspiele-guck-guck-spiel.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/bindungsspiele-guck-guck-spiel-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/bindungsspiele-guck-guck-spiel-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p><span style="font-weight: 400">Auch das <strong>Fangespiel</strong>, welches du mit dem Verstecke-Spiel kombinieren kannst, gehört zu den <strong>Trennungsspielen</strong>. Alle drei Spiele helfen deinem Kind mit den alltäglichen Trennungsereignissen durch <strong>Krippe</strong>, Kita und Schule umzugehen, sowie bei der Überwindung früher erlebter Trennungs- und Verlustsituationen. Dazu gehören auch <strong>Geburtstrauma</strong>, wenn das Neugeborene gleich nach der Geburt nicht zur Mutter kann, sowie die <strong>Scheidung</strong> der Eltern. Weiterhin können sie auch Ängste abbauen, die auf imaginären Trennungs- oder Verlustsituationen beruhen, wenn das Kind beispielsweise etwas von einer Entführung gehört hat.</span></p>
<h3>6. Machtumkehrspiele</h3>
<p><span style="font-weight: 400">Machtumkehrspiele schließen Tätigkeiten ein, in denen du dich als Elternteil spielerisch <strong>schwach</strong>, ängstlich, dusselig, tollpatschig, <strong>ängstlich</strong> oder wütend gibst. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Wichtig dabei ist es, dass du deine Rolle sehr <strong>authentisch</strong> spielst und dich bei einer wilden Kissenschlacht ganz <strong>theatralisch</strong> zu Boden fallen lässt oder ängstlich vor einem Spieldinosaurier in der Hand deines Kindes wegrennst. Wie auch bei den Kontingenzspielen helfen Machtumkehrspiele dabei, ein Gefühl von Hilf- oder <strong>Machtlosigkeit</strong> abzumildern, indem dein Kind die “Oberhand” bekommt und sich <strong>stärker</strong>, klüger oder mutiger fühlt als du. Machtumkehrspiele haben sich bei einer zu <strong>strengen Erziehung</strong> oder auch bei Misshandlungen bewährt. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Das Lachen dient auch hier wieder zum Abbau von angestauter <strong>Frustration</strong> und Wut. Und auch hier dürfen wir wieder darauf achten, wann unser Kind von sich aus ein Machtumkehrspiel anstößt.</span></p>
<div id='c6578_99_29' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungausmobile"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside>
<script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="8788966452"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br style="clear:both;"></div>

<div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="1518100653"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br></div></div>
<h3>7. Regressionsspiele</h3>
<p><span style="font-weight: 400">Als Regressionsverhalten verstehen wir das </span><span style="font-weight: 400"><strong>Zurückfallen</strong> auf frühere Stufen der geistigen <strong>Entwicklung</strong>. Dein Kind fällt in ein babyhaftes Verhalten zurück und möchte betuddelt und umsorgt werden. Dem dürfen wir mit ruhigem Gewissen nachgehen, denn unser Kind wird sich nicht immer wie ein Baby verhalten. </span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13591 size-full" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/bindungsspiele-regressionsspiel.jpg" alt="Bindungsspiele Regressionsspiel" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/bindungsspiele-regressionsspiel.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/bindungsspiele-regressionsspiel-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/bindungsspiele-regressionsspiel-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p><span style="font-weight: 400">Es ermöglicht unserem Kind, erste Schritte in die <strong>Unabhängigkeit</strong> zu gehen, wenn es soweit ist und kann sich mit Hilfe unserer Feinfühligkeit geliebt und geborgen fühlen. Bei diesen Spielen muss dein Kind nicht unbedingt lachen, es erfährt auch so Heilung.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Regressionsspiele dienen dem Kind, Ereignisse, wie die Geburt eines <strong>Geschwisterchens</strong>, Misshandlung, Vernachlässigung oder <strong>Trennungen</strong> zu verarbeiten. </span></p>

<h3>8. Aktivitäten mit Körperkontakt</h3>
<p><span style="font-weight: 400"><strong>Berührungen</strong> tun uns allen gut, denn sie sind unabdingbar für eine optimale physische und <strong>emotionale</strong> Entwicklung. Das spüren auch unsere Kinder und inszenieren nicht selten Spiele, bei denen Körperkontakt im Vordergrund steht, wie Toben, Raufen oder <strong>Klatschspiele</strong>.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Eines unserer Spiele mit Körperkontakt läuft folgendermaßen ab: meine zwei Jungs stehen auf unserem großen Familienbett hinten an der Wand, ich stehe am anderen Ende des Bettes unten auf den Fußboden. Dann rennen sie auch mich zu und ich fange sie auf, manchmal <strong>tanze</strong> ich noch kurz mit ihnen auf dem Arm und dann werfe ich sie zurück auf das Bett. Das <strong>genießen</strong> sie sehr.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Auch gehören alle möglichen Kreis- und Klatschspiele, Huckepack oder  der Knieritt dazu.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13582 size-full" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/bindungsspiele-kooperatio.jpg" alt="Bindungsspiele - Kooperation" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/bindungsspiele-kooperatio.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/bindungsspiele-kooperatio-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/bindungsspiele-kooperatio-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p><span style="font-weight: 400">Diese Spiele helfen den Kindern ein Gefühl der <strong>Wertschätzung</strong>, Sicherheit und Zugehörigkeit zu bekommen. Weiterhin stärkt es ihr eigenes <strong>Körpergefühl</strong>, weil sie spüren, dass wir gerne mit ihnen kuscheln. Berührungen sind bei uns von Geburt bis zum Tod ein essentielles Bedürfnis. Auch suchen Kinder körperliche <strong>Zuwendung</strong>, wenn sie müde, verängstigt, frustriert oder verletzt sind. </span></p>
<div id='c4291_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="2540409182"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br></div></div>
<h3>9. Kooperative Spiele und Aktivitäten</h3>
<p><span style="font-weight: 400">Diese nicht wettbewerbsorientierten Spiele stärken den <strong>Zusammenhalt</strong>, auch und vor allem unter Geschwistern. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Wie ich oben bereits erwähnt hatte, ging es unserem großen Sohn nach der Geburt seines Bruders nicht so gut. Jetzt wo der “Kleine” schon größer ist haben sie ein eigenes kooperatives Spiel entdeckt, welches ihre <strong>Teambildung</strong> stärkt. Und das geht so:</span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Ich liege auf dem Bett und einer der beiden Jungs versucht mich vom Bett zu schieben (Machtumkehrspiel). Er schafft es aber nicht und bittet seinen Bruder ihm zu helfen und schwuppdiwupp lieg ich auf dem Fußboden 😉</span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Auch kompetitive (<strong>wettbewerbsorientierte</strong>) Spiele lassen sich zu kooperativen Spielen abwandeln, sodass es keine <strong>Verlierer</strong> gibt, denn alle haben die Aufgabe ein gemeinsames Ziel zusammen zu erreichen. So könnte man beispielsweise beim Sackhüpfen zwei Säcke aneinander binden und die Aufgabe besteht nun darin gemeinsam ins Ziel zu hüpfen und sich gegenseitig <strong>anzufeuern</strong> und zu helfen, wenn der eine umgekippt ist. Zu den kooperativen Aktivitäten könnte man auch das <strong>Backen</strong> und Kochen hinzuzählen. Das Ziel ist es, etwas köstliches am Ende auf dem Teller zu haben.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Diese Spiele lässt in deinem Kind ein Gefühl von <strong>Verbundenheit</strong> und Wertschätzung aufkommen und sie sind besonders dann zu empfehlen, wenn dein Kind <strong>mogelt</strong>, wenig Kooperationsbereitschaft oder auffälliges Verhalten aufgrund von Scheidung oder <strong>Geschwisterkonflikten</strong> zeigt. </span></p>
<h2><b>Was du möglichst vermeiden solltest</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400">Achte darauf:</span></p>
<ul>
<li style="font-weight: 400"><span style="font-weight: 400">dass sich dein Kind von dir nicht <strong>ausgelacht</strong> oder gehänselt fühlt</span></li>
<li style="font-weight: 400"><span style="font-weight: 400">dass sich dein Kind wohl fühlt. Wenn es <strong>weint</strong>, dann beende das Spiel und nimm es in den Arm, damit es seinen Tränen freien Lauf lassen kann, danach wird es ihm besser gehen</span></li>
<li style="font-weight: 400"><span style="font-weight: 400">dein Kind nicht <strong>auszukitzeln</strong>, denn dann bekommt es das Gefühl der Machtlosigkeit</span></li>
<li style="font-weight: 400"><span style="font-weight: 400">bei schwerwiegenden traumatischen Erfahrungen deines Kindes <strong>professionelle Hilfe</strong> in Anspruch zu nehmen</span></li>
<li style="font-weight: 400"><span style="font-weight: 400">flexibel und offen zu bleiben</span></li>
<li style="font-weight: 400"><span style="font-weight: 400">dein Kind während des Spiels weder zu belehren oder zu korrigieren</span></li>
</ul>
<p><span style="font-weight: 400">Welche Bindungsspiele spielst du am Liebsten mit deinem Kind? Erzähle mir gern davon in den Kommentaren. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Zum Vertiefen des Themas und für noch mehr Infos, <strong>Inspirationen</strong> und Beispiele, möchte ich dir das Buch von Aletha Solter mit vielen weiteren <strong>Praxisbeispielen</strong> wärmstens ans Herz legen.</span></p>
<div class="produktbox-wrapper"><i class="fa fa-heart" style="font-size: 16px"></i>Meine Empfehlung für dich</div>
<div class="produktbox-wrapper">

<div class="aawp">

            
            
<div class="aawp-product aawp-product--horizontal aawp-product--inline-info"  data-aawp-product-id="3466310261" data-aawp-product-title="Spielen schafft Nähe - Nähe löst Konflikte  Spielideen für eine gute Bindung">

    
    <div class="aawp-product__thumb">
        <a class="aawp-product__image-link"
           href="https://www.amazon.de/dp/3466310261?tag=melaniewittwer-21&linkCode=ogi&th=1&psc=1" title="Spielen schafft Nähe - Nähe löst Konflikte: Spielideen für eine gute Bindung*" rel="nofollow" target="_blank">
            <img decoding="async" class="aawp-product__image" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/plugins/aawp/public/image.php?url=aHR0cHM6Ly9tLm1lZGlhLWFtYXpvbi5jb20vaW1hZ2VzL0kvNDFaTmliajk1VEwuX1NMMTYwXy5qcGc%3D" alt="Spielen schafft Nähe - Nähe löst Konflikte: Spielideen für eine gute Bindung"  />
        </a>

            </div>

    <div class="aawp-product__content">
        <a class="aawp-product__title" href="https://www.amazon.de/dp/3466310261?tag=melaniewittwer-21&linkCode=ogi&th=1&psc=1" title="Spielen schafft Nähe - Nähe löst Konflikte: Spielideen für eine gute Bindung" rel="nofollow" target="_blank">
            Spielen schafft Nähe - Nähe löst Konflikte: Spielideen für eine gute Bindung*        </a>
        <div class="aawp-product__description">
                    </div>
    </div>

    <div class="aawp-product__footer">

        <div class="aawp-product__pricing">
            
                            <span class="aawp-product__price aawp-product__price--current">18,00 EUR</span>
            
            <a class="aawp-check-prime" href="https://www.amazon.de/gp/prime/?tag=milchtropfen-21" title="Amazon Prime" rel="nofollow" target="_blank"></a>        </div>

                <a class="aawp-button aawp-button--buy aawp-button aawp-button--amazon aawp-button--icon aawp-button--icon-black" href="https://www.amazon.de/dp/3466310261?tag=melaniewittwer-21&#038;linkCode=ogi&#038;th=1&#038;psc=1" title="Zum Angebot*" target="_blank" rel="nofollow">Zum Angebot*</a>
                    <span class="aawp-product__info">Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten. Zuletzt aktualisiert am 2021-01-24 at 16:14. Es handelt sich um Werbe-Links.</span>
            </div>

</div>

    
</div>

</div>


<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/9-spiele-konflikte-loesen-und-bindung-staerken/">9 Spiele &#8211; Konflikte lösen und Bindung stärken</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.milchtropfen.de/9-spiele-konflikte-loesen-und-bindung-staerken/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>11</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Olle Petze!&#8220; &#8211; Was steckt wirklich hinter Ärger?</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/olle-petze-was-steckt-wirklich-hinter-aerger/</link>
					<comments>https://www.milchtropfen.de/olle-petze-was-steckt-wirklich-hinter-aerger/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Nov 2020 13:33:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinkind]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Ärger]]></category>
		<category><![CDATA[ärgern]]></category>
		<category><![CDATA[denken]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Empathie]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Geschwister]]></category>
		<category><![CDATA[Geschwisterstreit]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Mediation]]></category>
		<category><![CDATA[Missverständnis]]></category>
		<category><![CDATA[reden]]></category>
		<category><![CDATA[schlichten]]></category>
		<category><![CDATA[Streit]]></category>
		<category><![CDATA[streiten]]></category>
		<category><![CDATA[vermitteln]]></category>
		<category><![CDATA[Wut]]></category>
		<category><![CDATA[zanken]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.milchtropfen.de/?p=13465</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine Schwester holt für ihren Bruder Hilfe, der sie zum Dank dafür als Petze bezeichnet und sauer auf sie ist&#8230; Heute üben wir mal, uns in zwei verschiedene Personen hineinzuversetzen, um zu verstehen, um was es beiden womöglich ging, um die Basis für ein Versöhnungsgespräch zu schaffen. &#8222;Olle Petze!&#8220; &#8211; Was steckt wirklich hinter Ärger? ... <a title="&#8222;Olle Petze!&#8220; &#8211; Was steckt wirklich hinter Ärger?" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/olle-petze-was-steckt-wirklich-hinter-aerger/" aria-label="Mehr zu &#8222;Olle Petze!&#8220; &#8211; Was steckt wirklich hinter Ärger?">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/olle-petze-was-steckt-wirklich-hinter-aerger/">&#8222;Olle Petze!&#8220; &#8211; Was steckt wirklich hinter Ärger?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Schwester holt für ihren Bruder Hilfe, der sie zum Dank dafür als Petze bezeichnet und sauer auf sie ist&#8230;</p>
<p>Heute üben wir mal, uns in zwei verschiedene Personen hineinzuversetzen, um zu <strong>verstehen</strong>, um was es beiden womöglich ging, um die Basis für ein <strong>Versöhnungsgespräch</strong> zu schaffen.</p>
<p><span id="more-13465"></span><div id='c7098_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>&#8222;Olle Petze!&#8220; &#8211; Was steckt wirklich hinter Ärger?</h2>
<p>Ich bin mit einer Freundin und den Kindern auf dem Spielplatz verabredet. Die Kinder beschäftigen sich gerade allein, wir nutzen die Zeit, setzen uns auf die Bank und quatschen ein bisschen. Die ältere Tochter meiner Freundin geht den Kindern hinterher, die inzwischen über den Zaun geklettert sind und jetzt die BMX Strecke hoch und runter jagen. Ich freue mich, dass sich Oliver schön auspowert und plaudere weiter&#8230;</p>
<p>Nach etwa einer Viertelstunde kommt die Tochter meiner Freundin zu uns:&#8220;Da <strong>ärgern</strong> uns zwei Jungs.&#8220; Meine Freundin und ich sind uns einig, dass nicht gleich zwei Erwachsene da rüber marschieren müssen, also erkläre ich mich bereit, nach dem Rechten zu sehen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="pintbild aligncenter wp-image-13485" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/11/olle-petze-was-steckt-wirklich-hinter-aerger.jpg" alt="Olle Petze - Was steckt wirklich hinter Ärger I Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="801" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/11/olle-petze-was-steckt-wirklich-hinter-aerger.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/11/olle-petze-was-steckt-wirklich-hinter-aerger-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/11/olle-petze-was-steckt-wirklich-hinter-aerger-287x430.jpg 287w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/11/olle-petze-was-steckt-wirklich-hinter-aerger-454x680.jpg 454w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/11/olle-petze-was-steckt-wirklich-hinter-aerger-33x50.jpg 33w" sizes="auto, (max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<p>Ich nehme die Abkürzung über den Zaun, sehe mich nach ihnen um, und erkenne sie in der Ferne des Platzes. Sie stehen in einer kleinen Gruppe von fünf Kindern da und scheinen irgend etwas zu bereden. Find ich gut, denk ich mir, <strong>streiten</strong> und <strong>diskutieren</strong> muss ja auch irgendwie gelernt werden&#8230;</p>
<p>Nur bleibt es leider nicht beim friedlichen Diskurs. Olivers Freund wirft seinen Gegenüber nun mit einem gezielten Karatemove zu Boden und tritt mit einem Kick nach. Oliver steht unsicher daneben und weiß sich nicht zu helfen. &#8222;HEY! STOPP! WAS IST DENN HIER LOS?!&#8220;, rufe ich zu den Kindern rüber, in der Hoffnung, somit Zeit zu schinden, bis ich ganz bei ihnen bin.</p>
<p>Das Rüberschreien hat geholfen. Die <strong>Kinder</strong> blicken hoch, der Junge am Boden rappelt sich auf und ich steh vor ihnen. &#8222;So. Was ist hier los?&#8220;, frage ich ein wenig außer Atem. Olivers Freund geht gleich in die <strong>Verteidigung</strong>:&#8220;Der (Der ist der Junge, der gerade noch am Boden lag) hat angefangen, der hat mich geschubst.&#8220; und dann fügt er noch etwas leiser hinzu:&#8220;Und ich mag das überhaupt nicht, dass sie <strong>gepetzt</strong> hat&#8230;&#8220;</p>
<p>Um das Thema &#8222;Gleiches mit Gleichem vergelten&#8220; schreibe ich in einem anderen Beitrag, mir geht es heute einzig und allein darum, zu verstehen, warum Olivers Freund am Ende so sauer auf seine Schwester war, die doch eigentlich nur <strong>Hilfe</strong> holen wollte.</p>
<div id='c5379_33_2' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungausmobile"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside>
<script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="5804511553"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br style="clear:both;"></div>

<div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="8016097146"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br></div></div>
<h2>Was bedeutet Petzen?</h2>
<p>Das Wort &#8222;<strong>Petzen</strong>&#8220; wird entweder als Substantiv (die Petze, die Petzerin, der Petzer) oder als Verb verwendet und meint:</p>
<blockquote><p>&#8222;(besonders einer Lehrperson, den Eltern o. Ä.) mitteilen, dass ein anderer etwas Unerlaubtes, Unrechtmäßiges o. Ä. getan hat&#8220; &#8211; www.duden.de</p></blockquote>
<h2>Worum geht es Petzen?</h2>
<p>Wenn ich das Wort &#8222;petzen&#8220; wertfrei beschreiben möchte, geht es also darum, den Eltern (oder wem auch immer) mitzuteilen, was Person X getan hat&#8230; Und deshalb ist der Bruder auf seine Schwester <strong>sauer</strong>? Weil sie sagt, was vorgefallen ist?</p>
<p>Vielleicht hilft es ja, wenn wir uns mal in die Lage von Petzen hineinversetzen. Worum geht es Petzen denn eigentlich?</p>
<h3>1. Orientierung, Klarheit</h3>
<p>Wenn sich Kinder streiten und dieser Streit dann <strong>eskaliert</strong>, indem sie z.B. handgreiflich werden wie in der obigen Situation, fühlen sich die Personen, die das mitbekommen, womöglich <strong>unsicher</strong>. Sie wissen nicht so recht, wie sie mit der Situation umgehen sollen. Also entscheiden sie sich, jemand Erwachsenes um Hilfe zu bitten, von dem sie ausgehen, dass sie/er für Klarheit sorgen wird, denn die verfügen schon über mehr Erfahrung und wissen bestimmt, was jetzt zu tun ist. Petzen geht es also um <strong>Klarheit</strong>, Orientierung in einer für sie unsicheren Situation.</p>
<h3>2. Schutz, Gerechtigkeit</h3>
<p>Wenn Kinder etwas beobachten, das sie in ihrem Wertesystem als &#8222;nicht ok&#8220; einstufen, sich aber gleichzeitig nicht in der Lage sehen, zu helfen, weil die/der Täter*in stärker oder einfach bedrohlich wirkt, sind Erwachsene eine gute <strong>Strategie</strong>, um das Opfer als auch sich selbst zu <strong>schützen</strong> &#8211; schließlich sind Erwachsene in der Lage, auch bei Handgreiflichkeiten dazwischen zu gehen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13490" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/11/Erwachsene-schlichtet-zwischen-zwei-Kindern.jpg" alt="Erwachsene schlichtet zwischen Kindern" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/11/Erwachsene-schlichtet-zwischen-zwei-Kindern.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/11/Erwachsene-schlichtet-zwischen-zwei-Kindern-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/11/Erwachsene-schlichtet-zwischen-zwei-Kindern-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Gedanken, die sich hinter Ärger verstecken</h2>
<p>Olivers Freund <strong>ärgerte</strong> sich also über seine Schwester, die <strong>gepetzt</strong> hatte. Wenn wir uns ärgern, liegt die <strong>Ursache</strong> in den Gedanken und Urteilen, die wir dabei haben. Gedanken, wie z.B.:</p>
<p><em>&#8222;Sie hat mich verraten.&#8220;</em></p>
<p><em>&#8222;Ich kann ihr nicht vertrauen.&#8220;</em></p>
<p><em>&#8222;Sie will ja nur, dass Mama böse auf mich ist und mich anmeckert.&#8220;</em></p>
<p><em>&#8222;Sie mag mich nicht.&#8220;</em></p>
<p><em>&#8222;Sie denkt, ich schaffe das nicht allein, dabei bin ich schon groß und kann das selber!&#8220;</em></p>
<p><em>&#8222;Sie glaubt nicht an mich.&#8220;</em></p>
<p>Auch <strong>Glaubenssätze</strong> können in solchen Situationen zum Vorschein kommen, die uns z.B. sagen <em>&#8222;Ich bin nicht richtig, so wie ich bin.&#8220;.</em></p>
<p>All diese <strong>Gedanken</strong>, die Olivers Freund womöglich gedacht haben könnte, überblenden seine eigentlichen, tiefer liegenden <strong>Gefühle</strong>, die zu fühlen viel unangenehmer wären, wie z.B. Trauer und Enttäuschung. Wenn wir uns mit solchen Gedanken ablenken lassen, verlieren wir aber aus den Augen, um was es uns eigentlich geht, also was unsere eigentlichen <strong>Bedürfnisse</strong> sind. Was könnte das z.B. sein?</p>
<h3>1. Vertrauen</h3>
<p>Was passiert, nachdem jemand einem Erwachsenen mitgeteilt hat, was Person X &#8222;Falsches&#8220; getan hat? In der, sage ich mal, konservativen Erziehung werden, nachdem ein Kind etwas scheinbar &#8222;Falsches&#8220; getan hat, Strafen verhängt.</p>
<p>Petzen werden also nicht als Unterstützung gesehen, als jemand, der einfach nur Hilfe durch einen Erwachsenen sucht, sondern als Verräter, die einen bei den Erwachsenen verpfeifen und wegen derer man dann bestraft wird. Petzen kann man demnach nicht (ver-)trauen &#8211; und gerade das ist ja für in Gemeinschaft lebenden Menschen wichtig, um sich <strong>sicher</strong> und <strong>geborgen</strong> zu fühlen. Kann also auch etwas mit <strong>Sicherheit</strong>, <strong>Schutz</strong> zu tun haben.</p>

<h3>2. Gesehen werden</h3>
<p>Wenn Erwachsene zu einer Situation dazu geholt werden, die sie nicht von Anfang an mitbekommen haben, können sie sich nur darauf verlassen, was ihnen von den Beteiligten erzählt wird. Ich als Erwachsene, die später hinzugeholt werde, oder auch die Mama von Olivers Freund, <strong>interpretieren</strong> die Situation also danach, was uns erzählt wird. Ich z.B. habe gar nicht gesehen, wie die anderen Jungs die Kinder geärgert haben, sondern habe nur gesehen, wie sich die Kinder unterhalten und wie dann der andere Junge von Olivers Freund zu Boden geworfen und getreten wurde.</p>
<p>Vielleicht hatte Olivers Freund Angst davor, dass sein Verhalten falsch interpretiert wird und er am Ende als der <strong>Böse</strong> da steht. &#8222;Du trittst einen am Boden liegenden Jungen? Was stimmt nicht mit dir? Du setzt dich jetzt so lange auf die Bank, bis ich sage, dass du wieder spielen gehen kannst.&#8220; &#8211; zum Beispiel. Dabei wollte er vielleicht einfach nur sich und seinen Freund, Oliver, vor den Jungs <strong>beschützen</strong>, von denen sie laut Aussage der Schwester geärgert wurden. Hier geht es also ums <strong>gesehen werden</strong>, richtig hinschauen und zuhören.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13491" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/11/Erwachsene-tröstet-Kind.jpg" alt="Mutter tröstet Kind" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/11/Erwachsene-tröstet-Kind.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/11/Erwachsene-tröstet-Kind-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/11/Erwachsene-tröstet-Kind-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>3. Selbstwirksamkeit</h3>
<p>Vielleicht wollen Kinder auch nicht, dass sich <strong>Erwachsene</strong> mit einmischen, weil sie ihre Probleme gerne selber austragen möchten. Sie möchten eigene Strategien zur <strong>Problembewältigung</strong> entwickeln. Es geht also eher darum, <strong>selbstwirksam</strong> zu sein, statt die Erwachsenen es nach ihren eigenen Vorstellungen lösen zu lassen. &#8222;Vertrau mir, dass ich diesen Streit auch selber lösen kann.&#8220; &#8211; da sind wir dann wieder beim Vertrauen. Vertrauen von der Schwester, dass man das auch ohne die Hilfe eines Erwachsenen schafft.</p>
<h3>4. Integrität</h3>
<p>Für manche Erwachsene mag ein &#8222;Ihr gebt euch jetzt die Hand und damit hat sich der Streit.&#8220; eine angemessene Lösung des <strong>Konflikts</strong> sein, für Kinder vielleicht aber nicht, vor allem, wenn sie merken, dass es keine von Herzen kommende Entschuldigung war. Sie möchten ihre Probleme also nach ihren eigenen Wertvorstellungen angehen, sie möchten sich <strong>integer</strong> verhalten.</p>
<div id='c1799_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="2540409182"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br></div></div>
<h2>Empathie für beide Seiten</h2>
<p>Wenn ich mich so in Olivers Kumpel hineinversetze, dann bin ich plötzlich nicht mehr ärgerlich auf meine Schwester, ich bin stattdessen <strong>traurig</strong>, weil ich als großer Junge gesehen werden möchte, der seine Probleme ohne die Mama lösen kann. Ich wünsche mir, dass ich so, wie ich bin, richtig bin, dass ich nicht als der Böse, sondern als der gesehen werde, der sich für seine Freunde einsetzt und sie beschützt. Ich bin <strong>enttäuscht</strong>, weil ich gedacht habe, dass meine große Schwester hinter mir steht, zu mir hält.</p>
<p>Das sind natürlich jetzt alles nur Gedankenexperimente, die zutreffen könnten, aber nicht müssen. Ich finde solche <strong>Übungen</strong>, sich in andere hineinzuversetzen, aber sehr hilfreich, vor allem bei Streitereien. Auf diese Weise kann ich nun beide Seiten besser verstehen und ihr Verhalten <strong>nachvollziehen</strong>, was wiederum beim späteren Vermitteln zwischen beiden <strong>hilfreich</strong> ist.</p>
<p>Ich könnte also erstmal versuchen, <strong>herauszufinden</strong>, um was es dem Bruder und der Schwester ging, und Fragen stellen. &#8222;Hast du dir Sorgen um deinen kleinen Bruder gemacht, weil du gesehen hast, wie die Jungs ihn geärgert haben, und wolltest ihm helfen? Warst du unsicher, wie du dich bei diesem <strong>Streit</strong> verhalten kannst, und hast mich deshalb geholt?&#8220; Je nachdem, ob die Vermutung zutrifft oder eben auch nicht, führt man dann das Gespräch weiter.</p>
<p>Genau das Gleiche dann beim Bruder. &#8222;Hast du dich geärgert, weil du gedacht hast, dass deine Schwester dir nicht zutraut, den Streit allein zu schlichten? Wünschst du dir ihr Vertrauen, dass du die Sache selber regeln kannst? Hattest du Sorge, dass wir Erwachsenen euren Streit nach unseren Vorstellungen regeln? Ist es dir wichtig, selber zu entscheiden, was bei eurem Streit zu tun ist?&#8220;</p>
<p>Das sind wie gesagt alles nur Fragen, die man stellen könnte. Natürlich bombardiert man Kinder nicht gleich mit einem Haufen Fragen, sondern lässt sie ausreden und gibt dann wieder, was passiert ist. Die obigen <strong>Fragen</strong> dienen wirklich nur dazu, sich vorzustellen, was man in solchen Momenten sagen könnte.</p>
<p>Ich bin mir sicher, wenn wir es schaffen, uns in beide Seiten hineinzuversetzen und dann Vermutungen anstellen, ins Gespräch miteinander kommen, dass wir dann auf einem guten Weg sind, einander besser zu verstehen und Streitereien wie <strong>Missverständnisse</strong> aus der Welt zu schaffen.</p>
<p>Hast du noch ein paar Ideen, um was es beiden womöglich ging oder möchtest du selber mal von einem miterlebten Streit berichten? Dann erzähl mir gerne mehr davon unten in den Kommentaren.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/olle-petze-was-steckt-wirklich-hinter-aerger/">&#8222;Olle Petze!&#8220; &#8211; Was steckt wirklich hinter Ärger?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.milchtropfen.de/olle-petze-was-steckt-wirklich-hinter-aerger/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Du musst nicht immer eine Lösung parat haben!</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/du-musst-nicht-immer-eine-loesung-parat-haben/</link>
					<comments>https://www.milchtropfen.de/du-musst-nicht-immer-eine-loesung-parat-haben/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2020 15:40:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinkind]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[helfen]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[hilflos]]></category>
		<category><![CDATA[ich weiß nicht weiter]]></category>
		<category><![CDATA[Lösung]]></category>
		<category><![CDATA[Mamamilch]]></category>
		<category><![CDATA[Muttermilch]]></category>
		<category><![CDATA[ratlos]]></category>
		<category><![CDATA[stillen]]></category>
		<category><![CDATA[Trick]]></category>
		<category><![CDATA[Trost]]></category>
		<category><![CDATA[trösten]]></category>
		<category><![CDATA[verzweifelt]]></category>
		<category><![CDATA[was tun]]></category>
		<category><![CDATA[weinen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.milchtropfen.de/?p=13180</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die besten Tipps, wenn dein Kind nicht hört! Die ultimativen Tricks, wenn du wütend bist! Die schnellste Lösung, wenn wir&#8230; Stopp! Atme tief ein&#8230; Und langsam aus&#8230; Wenn wir in Lösungen denken, vergessen wir oftmals den wichtigsten Aspekt, wenn wir vor einer Herausforderung stehen. Was genau ich meine? Dass du nicht immer eine Lösung parat ... <a title="Du musst nicht immer eine Lösung parat haben!" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/du-musst-nicht-immer-eine-loesung-parat-haben/" aria-label="Mehr zu Du musst nicht immer eine Lösung parat haben!">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/du-musst-nicht-immer-eine-loesung-parat-haben/">Du musst nicht immer eine Lösung parat haben!</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die besten <strong>Tipps</strong>, wenn dein Kind nicht hört! Die ultimativen <strong>Tricks</strong>, wenn du wütend bist! Die schnellste Lösung, wenn wir&#8230; Stopp! Atme tief ein&#8230; Und langsam aus&#8230;<br /><br />Wenn wir in Lösungen denken, vergessen wir oftmals den wichtigsten Aspekt, wenn wir vor einer Herausforderung stehen. Was genau ich meine? Dass du nicht immer eine <strong>Lösung</strong> parat haben musst, sondern&#8230;</p>
<p><span id="more-13180"></span><div id='c3681_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Du musst nicht immer eine Lösung parat haben!</h2>
<p>Oliver ist mittlerweile 5 Jahre alt und seit etwa 1,5 Jahren <a href="https://www.milchtropfen.de/abstillen/">abgestillt</a>. Nun ergab es sich, dass wir nach einer Rangelei auf dem Bett völlig außer Atem eine Pause machten und uns unterhielten. Ich weiß nicht mehr, wie wir darauf kamen, aber irgendwann drehte sich das Thema um Mamamilch.</p>
<p>Mein <strong>Sohn</strong> fragte mich, ob in meinen Brüsten noch Mamamilch sei und ich verneinte. Ich erklärte ihm, dass mein Körper anfing, welche zu produzieren, als er merkte, dass ein Baby (er) in mir heranwuchs. Und als er dann geboren war, waren meine Brüste voll davon und haben ihm für etwa 3,5 Jahre lang das gegeben, was er brauchte.</p>
<p>Warum da jetzt keine Milch mehr drin sei, fragte er mich weiter.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="pintbild aligncenter wp-image-13187" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/05/Du-musst-nicht-stets-eine-Lösung-haben.jpg" alt="Du-musst-nicht-immer-eine-Lösung-haben | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="801" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/05/Du-musst-nicht-stets-eine-Lösung-haben.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/05/Du-musst-nicht-stets-eine-Lösung-haben-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/05/Du-musst-nicht-stets-eine-Lösung-haben-287x430.jpg 287w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/05/Du-musst-nicht-stets-eine-Lösung-haben-454x680.jpg 454w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/05/Du-musst-nicht-stets-eine-Lösung-haben-33x50.jpg 33w" sizes="auto, (max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<p>Nun, das liegt daran, antwortete ich, dass die Brust immer nur so viel Milch bildet, wie das <strong>Baby</strong> es braucht. Trinkt es viel Milch, bemerkt die Brust, oh da ist hoher Bedarf, da mach ich gleich mehr. Trinkt das Kind weniger, fährt auch die <strong>Brust</strong> mit der Milchproduktion runter, denn die <strong>Nachfrage</strong> sinkt ja, da muss auch nicht mehr so viel Milch gebildet werden. Und als Oliver dann aufhörte, gar keine Milch mehr zu trinken, gab es irgendwann auch keine <strong>Mamamilch</strong> mehr.</p>
<p>Ich merkte, wie sich die Mine meines Sohnes verzog. „Nie wieder?“</p>
<p>“Naja, nie wieder nicht. Wenn wieder ein neues Baby heranwächst in mir, dann bereitet mein Körper wieder alles vor, damit es was zu trinken hat, dann gibt es auch wieder Mamamilch.“</p>
<p>Du kannst dir sicher denken, wie das <strong>Gespräch</strong> weiterging. Mein Sohn fand, es sei jetzt an der Zeit, dass er ein Geschwisterchen bekommt, damit er wieder Mamamilch probieren könnte.</p>
<p>Dass es für ein weiteres Kindes mehr Gründe braucht als den Wunsch meines Kindes, mal wieder Muttermilch trinken zu können, kam ihm nicht so recht in den Sinn.</p>
<p>Da waren wir nun. An einem Punkt, an dem ich meinem Sohn keine Lösung präsentieren konnte, wie er nun wieder Mamamilch trinken konnte.</p>
<div id='c5380_177_2' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungausmobile"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside>
<script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block;"
     data-ad-format="link"
data-full-width-responsive="true"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="6725055877"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br style="clear:both;"></div>

<div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block;"
     data-ad-layout="link"
data-full-width-responsive="true"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="9143389553"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br></div>











</div>
<h2>Schnell, schnell, ich brauch eine Lösung!</h2>
<p>Geraten wir in einen solchen Konflikt, möchten wir am Liebsten ganz schnell eine <strong>Lösung</strong> haben. Was können wir tun? Vielleicht reicht es ihm, einfach an der Brust zu saugen? Vielleicht kann ich ja Muttermilch von der Muttermilchbank besorgen? Oder kaufen? Gibt&#8217;s das überhaupt noch? Ist es Zeit, über ein zweites Kind nachzudenken?</p>
<p>Wir merken gar nicht, wie eng sich alles auf einmal anfühlt, wie wir schneller atmen. Wir sind <strong>unsicher</strong>. <strong>Hilflos</strong>. Stehen unter Druck, halten es vielleicht auch nicht so gut aus, wenn unser Kind jetzt anfängt zu <strong>weinen</strong>. Wir möchten so gern helfen, aber wie? Was tun? Es muss doch einen Weg geben, verdammt!!</p>
<p>Nein. Muss es nicht. Denn es gibt und wird immer wieder Situationen in deinem und dem Leben deines Kindes geben, da kann man sich noch so auf den Kopf stellen, es ändert nichts an der Situation.</p>
<p>Das kann sein, wenn das Kind aus Versehen auf eine Schnecke getreten ist. Wenn die Sonne untergeht. Der Laden geschlossen hat. </p>
<p>Das Haus der Schnecke bleibt zertreten, die Schnecke bleibt tot, die Sonne geht nicht plötzlich wieder auf, bloß weil das Kind es sich so sehr wünscht, der Laden macht erst wieder am nächsten Tag um 9 Uhr auf.</p>

<h2>Was wir tun können, wenn wir ratlos sind</h2>
<p>Was wir tun können? Wir dürfen uns in Ruhe hinsetzen, atmen, und uns genau darauf besinnen. Wir nehmen uns jetzt selber den <strong>Druck</strong>, schnell eine Lösung finden zu müssen. Nein. Wir brauchen nicht immer eine. Was wir tun können, ist, für unser Kind da zu sein in einem Moment, in dem es sich komplett seinen <strong>Gefühlen</strong> hingeben darf. Es darf traurig sein, enttäuscht, frustriert, wütend, verzweifelt, alles darf sein.</p>
<p>Gefühle sind da, gelebt zu werden, auch wenn sie unangenehm sind. Alle Gefühle sind ok. Es ist ok, zu weinen. Es ist ok, am Boden zerstört zu sein.</p>
<p>Sei für dein Kind da. Du musst nichts weiter tun als da zu sein. Du musst nichtmal großartig was sagen. Was zählt ist deine absolute <strong>Aufmerksamkeit</strong> für dein Kind. Setz dich neben es. Hör ihm zu. Gib ihm zu verstehen, dass du es hörst, nicke, wiederhole, was es gesagt hat. Vielleicht will es weder angeschaut noch berührt werden, akzeptiere das, biete es in Abständen immer mal wieder an. Mag sein, dass es bald seine Meinung ändert und dann doch findet, dass eine Umarmung von Mama oder Papa jetzt doch ganz gut täte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12711" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/mutter-troestet-kind.jpg" alt="Mutter tröstet Kind" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/mutter-troestet-kind.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/mutter-troestet-kind-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/mutter-troestet-kind-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Solche Momente auszuhalten, kann uns unglaublich viel geben</h2>
<p>Der Sturm mag sich nach wenigen Minuten oder auch erst nach Stunden gelegt haben. Vielleicht kommt er nach Tagen auch immer mal wieder hoch, das kann niemand so genau sagen. Aber dein <strong>Kind</strong> und du werden danach unglaublich viel gelernt haben:</p>
<ul>
<li>Mama/Papa ist für mich da.</li>
<li>Mama/Papa hört mir zu.</li>
<li>Alle Gefühle sind ok, auch die, die sich richtig doof anfühlen.</li>
<li>Ich bin ok so wie ich bin.</li>
<li>Ich werde geliebt, egal wie ich gerade drauf bin.</li>
</ul>
<p>Dein Kind lernt, mit seinen Gefühlen umzugehen: Wenn ich traurig bin, dann hilft es mir zu weinen / nicht angefasst zu werden / nicht angesehen zu werden / zu kuscheln / zu reden/ wenn Mama oder Papa sich neben mich setzt und still ist, einfach da ist.</p>
<p>Unser Kind und wir lernen, mit der Situation umzugehen. Wir erkennen, dass es Momente gibt, die man nicht ändern kann. Wir lernen, Dinge zu akzeptieren, wie sie nunmal gerade sind.</p>
<p>Wir <strong>Eltern</strong> können darüber hinaus noch einiges mehr aus diesen Situationen für uns mitnehmen:</p>
<ul>
<li>Ich muss nicht immer eine Lösung parat haben.</li>
<li>Manchmal hilft es auch, meinem Kind in solchen Momenten einfach zuzuhören, es zu verstehen und für es da zu sein.</li>
<li>Mir hilft am Meisten, mein Kind zu begleiten und ruhig zu bleiben, indem ich mir genau das immer wieder sage / meinen Mund halte / mich auf meinen Atem konzentriere / meine volle Aufmerksamkeit jetzt meinem Kind widme.</li>
</ul>
<p>In welchen Momenten hattest du schonmal keine Lösung parat?</p>

<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/du-musst-nicht-immer-eine-loesung-parat-haben/">Du musst nicht immer eine Lösung parat haben!</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.milchtropfen.de/du-musst-nicht-immer-eine-loesung-parat-haben/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>4</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kinder &#8211; 5 Tipps für eine bessere Kooperation</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/kinder-5-tipps-fuer-eine-bessere-kooperation/</link>
					<comments>https://www.milchtropfen.de/kinder-5-tipps-fuer-eine-bessere-kooperation/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Melanie Wittwer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2020 07:01:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[gegeneinander]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinkind]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[ungehorsam]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.milchtropfen.de/?p=13110</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hast du das Gefühl, dein Kind macht einfach nur das, was es möchte? Es reagiert überhaupt gar nicht auf deine Aufforderungen, folgt diesen nicht oder entgegnet dir ein lautes “Nein”? Du wünscht dir, dass es besser auf dich hört? Dann möchte ich dich heute dazu einladen, genauer hinzuschauen! Kinder &#8211; 5 Tipps für eine bessere ... <a title="Kinder &#8211; 5 Tipps für eine bessere Kooperation" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/kinder-5-tipps-fuer-eine-bessere-kooperation/" aria-label="Mehr zu Kinder &#8211; 5 Tipps für eine bessere Kooperation">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/kinder-5-tipps-fuer-eine-bessere-kooperation/">Kinder &#8211; 5 Tipps für eine bessere Kooperation</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">Hast du das Gefühl, dein Kind macht einfach nur das, was es möchte? Es reagiert überhaupt gar nicht auf deine Aufforderungen, folgt diesen nicht oder entgegnet dir ein lautes “Nein”? Du wünscht dir, dass es besser auf dich <strong>hört</strong>? Dann möchte ich dich heute dazu einladen, genauer hinzuschauen!</span></p>
<p><span id="more-13110"></span><div id='c9701_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Kinder &#8211; 5 Tipps für eine bessere Kooperation</h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Woran könnte es denn liegen, dass dein Kind nicht hört? Oder, wie ich es lieber nenne “<strong>kooperiert</strong>”! Was könnte passiert sein und was kannst du genau tun, damit wieder mehr Kooperation in euer Familienleben einzieht? Darauf möchte ich näher im Beitrag eingehen.</span></p>
<h4><img loading="lazy" decoding="async" class="pintbild aligncenter" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/kooperation-5-tipps.jpg" alt="Kooperation-5-Tipps" width="381" height="801" /></h4>
<h3>Von der Erziehung zur Beziehung</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Erwachsene, Eltern und werdende Eltern tragen oft noch aus ihrer eigenen Kindheit übernommene <strong>Erziehungsmuster</strong> und Überzeugungen vom Kind in ihrem Kopf. Das Kind muss <strong>gehorchen</strong>, es muss doch auf mich hören, sonst wird niemals was aus ihm. Ich bin seine Mama/sein Papa, also hat es zu tun, was ich von ihm verlange. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Bei diesen alten Erziehungsfloskeln wird das Kind klein gemacht und soll sich <strong>anpassen</strong> und gehorchen. Sein Wille und seine Bedürfnisse zählen nicht. Zum Glück machen viele es heute anders. Von der Erziehung zur Beziehung.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Für eine echte Beziehung zum Kind dürfen wir diese alten, übernommenen Muster reflektieren, neu überdenken, um damit eine andere Haltung zum Kind zu erschaffen, welche von <strong>Gleichwürdigkeit</strong> und Respekt getragen wird.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Kinder sind gut von Anfang an. Sie sind <strong>soziale Wesen</strong> und möchten zur Gemeinschaft beitragen und vor allem dazugehören. Warum sollten sie sich also “gegen” uns stellen?</span></p>
<p><div id='c4569_33_2' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungausmobile"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside>
<script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="5804511553"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br style="clear:both;"></div>

<div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="8016097146"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br></div></div></p>
<h3><strong>Die “Nicht-Kooperation” des Kindes kann einige Ursachen haben</strong></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Schauen wir uns diese einmal genauer an:</span></p>
<ul>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">das Kind ist entwicklungsbedingt noch nicht in der Lage, die von uns angeforderte Aufgabe zu meistern, d. h. es versteht uns verbal einfach noch nicht oder die Anforderung ist zu hoch angesetzt -&gt; wir haben zu hohe <strong>Erwartungen</strong>.</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">das Kind hat den ganzen Tag über schon kooperiert (frühs aufstehen, waschen, Zähne putzen, anziehen, Frühstücken, ab in die Kita oder Schule (wo es meist auch kooperieren muss!) -&gt; der <strong>Kooperationstank</strong> ist leer</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">das Kind wurde beschimpft, gekränkt und verletzt -&gt; um sich noch ein wenig Würde zu bewahren, geht es in den <strong>Widerstand</strong> </span></li>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">wir üben zu viel Druck aus, behandeln das Kind wie ein Objekt -&gt; das Kind geht in den <strong>Gegendruck</strong>, weil es sich mit seinen Bedürfnissen einfach nicht gesehen fühlt. Gordon Neufeld hat den Begriff “Gegenwillen” geprägt und beschreibt in seinem Buch <a href="https://www.amazon.de/Unsere-Kinder-brauchen-entscheidende-Kind-Eltern-Bindung/dp/3934719201/ref=as_li_ss_tl?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=1UEBCJKOJVBGF&amp;dchild=1&amp;keywords=unsere+kinder+brauchen+uns&amp;qid=1587906608&amp;s=books&amp;sprefix=Unsere+Kinder+,aps,157&amp;sr=1-1&amp;linkCode=ll1&amp;tag=melaniewittwer-21&amp;linkId=9e507c3435062ac544d87145bf0c9535&amp;language=de_DE" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">“Unsere Kinder brauchen uns”</a>* wie sich dieser unter der Gleichaltrigenorientierung noch verschärft. Zur Thematik kannst du in meinem Blogbeitrag: </span><span style="font-weight: 400;"><a href="https://www.kleinermensch.net/die-steigerung-des-gegenwillens-durch-die-gleichaltrigenorientierung/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">“Die Steigerung des Gegenwillens durch die Gleichaltrigenorientierung”</a> </span>nachlesen.</li>
</ul>
<p><span style="font-weight: 400;">Wie du siehst, kann es verschiedene Gründe haben, warum dein Kind nicht das tut, was du gerne von ihm hättest. Das sorgt natürlich für <strong>Frustration</strong> auf beiden Seiten. Um da wieder herauszukommen oder einen Teufelskreis erst gar nicht entstehen zu lassen, kannst du folgende Dinge tun.</span></p>
<p><div id='c6581_99_29' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungausmobile"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside>
<script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="8788966452"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br style="clear:both;"></div>

<div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="1518100653"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br></div></div></p>
<h2><strong>Meine 5 Tipps für dich für mehr Kooperation</strong></h2>
<h3><span style="font-weight: 400;">1.Begib dich auf Augenhöhe mit deinem Kind. </span></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Dies ist nicht nur ausschließlich im übertragenen Sinne gemeint. Auf Augenhöhe bedeutet für mich nicht nur, dass ich mich hinhocke, um </span><b>Augenkontakt</b><span style="font-weight: 400;"> herzustellen, sondern auch, dass ich in einem respektvollen Ton mit meinem Kind spreche. Warum sollten Kinder von oben herab behandelt werden? Sie haben die gleiche <strong>Würde</strong>, die es jederzeit zu schützen gilt. Sie haben nur den Nachteil, dass sie unreifer sind als wir Erwachsenen.</span></p>
<h3><span style="font-weight: 400;">2. Beachte die Entwicklung deines Kindes. </span></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Kann es schon nachvollziehen, was genau du von ihm möchtest? Hast du dich <strong>verständlich</strong> ausgedrückt?</span></p>
<h3><span style="font-weight: 400;">3. Schaue dir ganz bewusst an, wie oft dein Kind heute schon kooperiert hat. </span></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Dir wird ziemlich schnell auffallen, dass dies ziemlich viel ist. Das darfst du <strong>wertschätzen</strong>!</span></p>
<h3><span style="font-weight: 400;">4. Überlege, ob du dein Kind vielleicht durch Wörter oder Taten verletzt hast! </span></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Du weißt sicherlich von dir selbst, dass du wenig Lust hast, auf die Erwartungen deines Partners einzugehen, wenn dieser dir vor geraumer Zeit unfreundliche Dinge entgegengebracht hat. Hier hilft es vielleicht, wenn du dich bei deinem Kind dafür <strong>entschuldigst</strong> “Ich glaube du bist noch böse auf mich, weil ich vorhin…., das tut mir leid!” (hier bitte kein ABER, denn das rechtfertigt wieder die Dinge, die wir unserem Kind angetan haben und schiebt ihm den schwarzen Peter zu!)</span></p>
<h3><span style="font-weight: 400;">5. Achte darauf, dass der Bindungstank deines Kindes gefüllt ist. </span></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Spielt, lacht und macht das, was euch gut tut, damit ihr in <strong>Verbindung</strong> seit. Das erleichtert den Familienalltag enorm.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13144 size-large" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/kooperation-tipps-680x430.jpg" alt="Kooperation-Tipps" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/kooperation-tipps.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/kooperation-tipps-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/kooperation-tipps-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Du darfst dir immer wieder vor Augen halten, dass dein Kind von Anfang an mit dir <strong>zusammenwirken</strong> möchte und zu intensiver Kooperation bereit ist. Eine Verweigerung von Seiten deines Kindes hat immer einen Grund und du darfst ganz genau hinschauen, um den Grund dafür heraus zu bekommen. Es ist immer ein Hinweis darauf, dass etwas in der Beziehung zwischen euch in <strong>Schieflage</strong> geraten ist. Um die Bindung zu deinem Kind zu stärken, möchte ich dir die Bindungsspiele von Aletha Solter ans Herz legen. Lies hierzu meinen Beitrag <a href="https://www.milchtropfen.de/9-spiele-konflikte-loesen-und-bindung-staerken/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8222;9 Spiele &#8211; Konflikte lösen und Bindung stärken&#8220;</a>.</span></p>
<p></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Dein Kind fühlt sich dann von dir ernst genommen, wenn du auf seine Rückmeldungen, Signale und Reaktionen eingehst und ihm zeigst, dass es dir wichtig ist. Weiterhin tragen wir Eltern auch in diesem Punkt eine wichtige <strong>Vorbildfunktion</strong>. Denn dein Kind beobachtet dich ganz genau. Wie oft kooperierst du im Alltag mit deinen Kindern? Sind dir die Wünsche und Bedürfnisse deines Kindes wichtig und gehst du darauf ein, genau so, wie du es dir von deinem Kind wünschst?</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wie du sehen kannst, spielen viele Faktoren eine Rolle. Und von diesen Faktoren ist die Kooperation deines Kindes abhängig.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wie sieht es bei euch in der Familie mit der Kooperationsbereitschaft aus? Hast du noch Fragen oder Anregungen?</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wenn dir mein Beitrag gefallen und geholfen hat, lass es mich doch in den Kommentaren wissen!</span></p>
<p></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/kinder-5-tipps-fuer-eine-bessere-kooperation/">Kinder &#8211; 5 Tipps für eine bessere Kooperation</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.milchtropfen.de/kinder-5-tipps-fuer-eine-bessere-kooperation/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>10</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Positiv denken &#8211; So baust du dir ein positives Mindset auf</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/positiv-denken-so-baust-du-dir-ein-positives-mindset-auf/</link>
					<comments>https://www.milchtropfen.de/positiv-denken-so-baust-du-dir-ein-positives-mindset-auf/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2020 10:27:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinkind]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Ärger]]></category>
		<category><![CDATA[ärgern]]></category>
		<category><![CDATA[böse]]></category>
		<category><![CDATA[denken]]></category>
		<category><![CDATA[Denkweise]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Frustration]]></category>
		<category><![CDATA[frustriert]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[glücklich]]></category>
		<category><![CDATA[gut]]></category>
		<category><![CDATA[handeln]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[lieben]]></category>
		<category><![CDATA[meckern]]></category>
		<category><![CDATA[Mindset]]></category>
		<category><![CDATA[negativ]]></category>
		<category><![CDATA[nerven]]></category>
		<category><![CDATA[nervig]]></category>
		<category><![CDATA[Optimismus]]></category>
		<category><![CDATA[optimistisch]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[positiv]]></category>
		<category><![CDATA[schimpfen]]></category>
		<category><![CDATA[schlecht]]></category>
		<category><![CDATA[sehen]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.milchtropfen.de/?p=13064</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ist dir auch aufgefallen, dass uns leichter die negativen Dinge im Gedächtnis bleiben, wenn wir abends im Bett liegen und den ganzen Tag Revue passieren lassen? Auch ich kann mich davon nicht freisprechen, und ich möchte heute gerne damit anfangen, Dinge, die im ersten Moment negativ auffallen, positiv umzuwandeln, und dir Inspiration liefern, damit auch ... <a title="Positiv denken &#8211; So baust du dir ein positives Mindset auf" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/positiv-denken-so-baust-du-dir-ein-positives-mindset-auf/" aria-label="Mehr zu Positiv denken &#8211; So baust du dir ein positives Mindset auf">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/positiv-denken-so-baust-du-dir-ein-positives-mindset-auf/">Positiv denken &#8211; So baust du dir ein positives Mindset auf</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ist dir auch aufgefallen, dass uns leichter die <strong>negativen</strong> Dinge im Gedächtnis bleiben, wenn wir abends im Bett liegen und den ganzen Tag Revue passieren lassen?</p>
<p>Auch ich kann mich davon nicht freisprechen, und ich möchte heute gerne damit anfangen, Dinge, die im ersten Moment negativ auffallen, <strong>positiv</strong> umzuwandeln, und dir Inspiration liefern, damit auch du Stück für Stück lernst, positiv zu denken.</p>
<p><span id="more-13064"></span><div id='c5353_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<p></p>
<h2>Positiv denken &#8211; So baust du dir ein positives Mindset auf</h2>
<p>Egal, ob im Haushalt, auf der Arbeit, in der Familie, unter Freund*innen oder unter welchen Umständen auch immer, es kommt vor &#8211; und das relativ häufig &#8211; dass wir uns gerne an den Dingen festklammern, die uns in irgendeiner Weise negativ aufgestoßen sind.</p>
<p>Und wenn man so eine <strong>Denkweise</strong> erst einmal verinnerlicht hat, dann hört man sich den lieben langen Tag nur beim Meckern zu.</p>
<p>Auf Dauer kann das ganz schön Energie kosten, also fangen wir stattdessen einfach damit an, es positiv zu sehen. Selbst, wenn etwas schief gelaufen ist, gibt es doch immer etwas Gutes, und das sollten wir lernen zu sehen und anzuerkennen.</p>
<p>Im Folgenden möchte ich dir ein paar <strong>Beispiele</strong> geben, die es bei mir in die Top 10 geschafft haben:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="pintbild aligncenter wp-image-13080" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/Positiv-denken-So-baust-du-ein-positives-Mindset-auf.jpg" alt="Positiv denken - So baust du dir ein positives Mindset auf | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="801" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/Positiv-denken-So-baust-du-ein-positives-Mindset-auf.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/Positiv-denken-So-baust-du-ein-positives-Mindset-auf-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/Positiv-denken-So-baust-du-ein-positives-Mindset-auf-287x430.jpg 287w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/Positiv-denken-So-baust-du-ein-positives-Mindset-auf-454x680.jpg 454w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/Positiv-denken-So-baust-du-ein-positives-Mindset-auf-33x50.jpg 33w" sizes="auto, (max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<h2>10 Beispiele für negatives Denken</h2>
<ol>
<li>Ständig diese <strong>blöde Wäsche</strong>! Ich bin den ganzen Tag am Wäsche waschen, Wäsche aufhängen, Wäsche abhängen, Wäsche einräumen!</li>
<li>Ich hab gestern erst <strong>Staub</strong> gewischt, jetzt hat er sich schon wieder überall abgesetzt!</li>
<li>Das Fitnessstudio hat zu, jetzt kann ich nicht mehr auf&#8217;s Laufband und trainieren gehen!</li>
<li>Ich hab zu dicke Beine und einen <strong>Schwabbelbauch</strong>!</li>
<li>Ich verdiene nicht genug <strong>Geld</strong> mit meiner Arbeit!</li>
<li>Überall liegen Sachen verteilt herum! Es sieht <strong>unordentlich</strong> aus!</li>
<li>Ich kann meine Freund*innen nicht sehen!</li>
<li>Der Balkon ist nicht aufgeräumt und voller <strong>Gestrüpp</strong>.</li>
<li>Mein Sohn tritt und beleidigt mich, er ist total verzogen, ich hab als Mutter <strong>versagt</strong>!</li>
<li>Ich hab so viele Ideen und Aufgaben, aber ich hab keine Zeit, alles zu erledigen und umzusetzen!</li>
</ol>
<p><div id='c2120_177_2' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungausmobile"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside>
<script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block;"
     data-ad-format="link"
data-full-width-responsive="true"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="6725055877"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br style="clear:both;"></div>

<div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block;"
     data-ad-layout="link"
data-full-width-responsive="true"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="9143389553"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br></div>











</div></p>
<h2>Eigenschaften negativer Denkweise</h2>
<p>Wenn du dir meine 10 Beispiele an negativen <strong>Gedanken</strong> mal durchliest, bemerkst du bestimmt auch, was mir bei genauerer Betrachtung aufgefallen ist:</p>
<ol>
<li>Ich <strong>übertreibe</strong>, indem ich Wörter wie &#8222;ständig, den ganzen Tag, überall, voller Gestrüpp, alles, keine Zeit&#8220; benutze.</li>
<li>Ich <strong>(ver-)urteile</strong> oder <strong>interpretiere</strong>, indem ich sage &#8222;blöde Wäsche, zu dicke Beine, Schwabbelbauch, nicht genug, unordentlich, nicht aufgeräumt, total verzogen, versagt, so viele&#8220;.</li>
<li>Ich bin <strong>passiv-aggressiv</strong>, ich schreibe z.B. &#8222;schon wieder, erst gestern&#8220;.</li>
<li>Ich benutze das Wort &#8222;nicht&#8220; oder &#8222;keine&#8220;.</li>
<li>Es schwingt so ein Hauch von <strong>Ärger</strong>, Frustration, Gejammer und Selbstmitleid in den Sätzen mit. Manche wären vielleicht geneigt &#8222;Mimimi&#8220; zu antworten.</li>
</ol>
<p>Was sind Dinge, über die du dich so meckern hörst? Erkennst du in ihnen auch die oben genannten Eigenschaften oder vielleicht noch ein paar andere?</p>
<h2>5 Ideen, wie wir lernen können, positiv zu denken</h2>
<p>Wer wie ich denkt, wie ich in den Beispielen denke, der/dem wird es womöglich schwer fallen, die Dinge auf einmal positiv zu betrachten.</p>
<p>Aus diesem Grund gibt es jetzt ein paar Ideen und <strong>Tipps</strong>, wie wir negative Gedanken positiv <strong>formulieren</strong> können. Nehmen wir dazu meine oberen zehn Beispiele zur Veranschaulichung:</p>
<h3>1. Wir betrachten unsere Aussage und stellen sie infrage</h3>
<p>Beim ersten Beispiel mit der Wäsche frage ich mich: Stimmt das <strong>wirklich</strong>? Habe ich wirklich den ganzen Tag, also 24 Stunden, damit zu tun, die Wäsche zu waschen, sie auf- und abzuhängen und in den Schrank zu räumen?</p>
<p>Nein, eigentlich nicht. Die Wäsche wäscht die Waschmaschine, und zwar je nach Programm zwischen 15 Minuten und zwei Stunden. Das Aufhängen dauert vielleicht 5 Minuten, ich weiß es nicht genau, hab dabei nie die Zeit gestoppt, aber den ganzen Tag dauert es nicht. Das Abhängen geht schneller, maximal eine Minute. Das Einräumen, also die Wäsche richtig herum drehen, zusammen legen und in die Schränke räumen, vielleicht zwischen 10 und 15 Minuten.</p>
<p>Wenn du anfängst, deine Aussagen zu <strong>hinterfragen</strong>, stellst du bestimmt fest, dass du bei einigen ganz schön übertreibst. Die Dinge <strong>realistisch</strong> zu betrachten, hilft uns einerseits, aus dem Meckern rauszukommern und andererseits damit aufzuhören, so zu tun, als sei die Welt total ungerecht und alles so schrecklich unfair.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11924" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/06/frau-umgeben-von-vielen-fragezeichen-und-gedanken.jpg" alt="Frau umgeben von vielen Fragezeichen und Gedanken" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/06/frau-umgeben-von-vielen-fragezeichen-und-gedanken.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/06/frau-umgeben-von-vielen-fragezeichen-und-gedanken-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/06/frau-umgeben-von-vielen-fragezeichen-und-gedanken-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Es kann aber auch sein, dass du nicht übertreibst, sondern <strong>untertreibst</strong>. Auch hier kann es einem überraschend die Augen öffnen, wenn man einfach objektiv bleibt. Bist du wirklich die/der totale Versager*in, für die/den du dich hältst? Oder ist dir gerade eingefallen, was du doch schonmal geschafft hast &#8211; und sei es &#8222;nur&#8220; eine Kleinigkeit. Sie hilft dir zu erkennen, dass du eben doch was kannst!</p>
<h3>2. Statt zu (ver-)urteilen und zu interpretieren, betrachten wir die Dinge objektiv</h3>
<p>Ob du <strong>verurteilst</strong> und <strong>interpretierst</strong>, kannst du daran erkennen, dass jede/r anders darüber denken kann, weil sie/er eine eigene Meinung und Vorstellung hat. Ich sage, dass ich zu dicke Beine und einen Schwabbelbauch habe, jemand anderes empfindet meinen Körperbau aber vielleicht als genau richtig oder sogar attraktiv.</p>
<p>Wenn du hin zu einer positiven Einstellung gelangen möchtest, dann nenn die Dinge beim Namen und bleib <strong>objektiv</strong>, lass deine persönliche Meinung außen vor. Statt zu sagen, dass ich dicke Beine und einen Schwabbelbauch habe, kann ich z.B. einfach die Fakten nennen und sagen: Mein Bein hat einen Umfang von 59cm, und mein Bauchumfang beträgt 87 cm. Punkt.</p>
<p></p>
<h3>3. Wir suchen uns mindestens eine gute Sache heraus</h3>
<p>Und jetzt kommt der kreative Teil des <strong>positiven Mindsets</strong>: Wir suchen uns aus unserem Gemecker jeweils eine gute Sache heraus, die wir auch wirklich so meinen. Es geht nicht darum, irgendetwas schön zu reden oder zu verdrängen, denn die Dinge sind immer noch so, wie sie sind, wir können per se nichts an ihnen ändern, wohl aber unsere Einstellung dazu. Ich zeige dir mal, was ich meine, indem ich meine Beispiele von oben zur Hilfe nehme:</p>
<p><strong>Negativ:</strong></p>
<p>&#8222;Ständig diese blöde Wäsche! Ich bin den ganzen Tag am Wäsche waschen, Wäsche aufhängen, Wäsche abhängen, Wäsche einräumen!&#8220;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13093" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/Wäscheberg-vor-Waschmaschine.jpg" alt="Wäscheberg vor laufender Waschmaschine" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/Wäscheberg-vor-Waschmaschine.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/Wäscheberg-vor-Waschmaschine-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/Wäscheberg-vor-Waschmaschine-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p><strong>Positiv:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Wäsche waschen</span>: &#8222;Ich freue mich schon auf den Anblick eines leeren Wäschekorbs, denn den genieße ich tatsächlich sehr.&#8220; ODER &#8222;Bin ich froh, dass ich eine <strong>Waschmaschine</strong> habe, die für mich das Waschen übernimmt.&#8220;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Wäsche aufhängen</span>: &#8222;Eine Tätigkeit, die schön einfach ist. Ich kann dabei ein bisschen Tagträumen, Musik hören und die Wäsche so aufhängen, wie ICH es möchte.&#8220;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Wäsche abhängen und einräumen</span>: &#8222;Ich LIEBE den Geruch von frisch gewaschener Wäsche und den Anblick eines leeren Wäscheständers.&#8220; ODER &#8222;Jetzt haben wir endlich alle wieder Sachen zum Anziehen.&#8220;</p>
<p><strong>Negativ:</strong></p>
<p>&#8222;Ich hab gestern erst Staub gewischt, jetzt hat er sich schon wieder überall abgesetzt!&#8220;</p>
<p><strong>Positiv:</strong></p>
<p>&#8222;Ich mag den Moment, wenn ich mit dem <a href="https://amzn.to/2VvrYqk" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Staubwedel</a>* über eine verstaubte, glatte Oberfläche fahre, und förmlich dabei zusehen kann, wie der <strong>Staub</strong> verschwindet.&#8220;</p>
<p><strong>Negativ:</strong></p>
<p>&#8222;Das <strong>Fitnessstudio</strong> hat zu, jetzt kann ich nicht mehr auf&#8217;s Laufband und trainieren gehen!&#8220;</p>
<p><strong>Positiv:</strong></p>
<p>&#8222;Es ist gut, dass das Fitnessstudio dabei hilft, dass sich das Coronavirus nicht so schnell ausbreiten kann.&#8220; ODER &#8222;Jetzt kann ich zu Hause oder draußen Sport machen.&#8220;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11926" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/06/frau-entspannt-bei-yin-yoga.jpg" alt="Frau entspannt bei Yin Yoga" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/06/frau-entspannt-bei-yin-yoga.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/06/frau-entspannt-bei-yin-yoga-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/06/frau-entspannt-bei-yin-yoga-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p><strong>Negativ:</strong></p>
<p>&#8222;Ich hab <strong>zu dicke Beine</strong> und einen Schwabbelbauch!&#8220;</p>
<p><strong>Positiv:</strong></p>
<p>&#8222;Ich musste nie <strong>Hunger</strong> leiden.&#8220;</p>
<p><strong>Negativ:</strong></p>
<p>&#8222;Ich verdiene nicht genug Geld mit meiner Arbeit!&#8220;</p>
<p><strong>Positiv:</strong></p>
<p>&#8222;Ich verdiene Geld mit meiner Arbeit.&#8220; ODER &#8222;Ich kann von zu Hause aus <strong>arbeiten</strong> und überall da, wo es Internet gibt &#8211; ich brauche nur meinen Laptop.&#8220; ODER &#8222;Ich bin meine eigene Chefin und an keine Weisungen gebunden.&#8220;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11608" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/03/gemu-cc-88tlicher-arbeitsplatz-mit-laptop-telefon-tasse-und-scho-cc-88nem-ausblick.jpg" alt="gemütlicher Arbeitsplatz mit Laptop, Telefon, Tasse und schönem Ausblick" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/03/gemu-cc-88tlicher-arbeitsplatz-mit-laptop-telefon-tasse-und-scho-cc-88nem-ausblick.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/03/gemu-cc-88tlicher-arbeitsplatz-mit-laptop-telefon-tasse-und-scho-cc-88nem-ausblick-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/03/gemu-cc-88tlicher-arbeitsplatz-mit-laptop-telefon-tasse-und-scho-cc-88nem-ausblick-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p><strong>Negativ:</strong></p>
<p>&#8222;Überall liegen Sachen verteilt herum! Es sieht unordentlich aus!&#8220;</p>
<p><strong>Positiv:</strong></p>
<p>&#8222;Ja, es liegen Sachen herum, weil wir gerade entrümpeln, ausmisten und unsere Sachen verkaufen wollen. Wir sorgen dafür, dass wir uns <strong>langfristig</strong> zu Hause wohler fühlen.&#8220; ODER &#8222;Wir machen Menschen mit Sachen <strong>glücklich</strong>, die wir nicht mehr gebrauchen können.&#8220;</p>
<p><strong>Negativ:</strong></p>
<p>&#8222;Ich kann meine Freund*innen nicht sehen!&#8220;</p>
<p><strong>Positiv:</strong></p>
<p>&#8222;Wie gut, dass ich meinen Freund*innen immer noch schreiben und sie anrufen kann.&#8220;</p>
<p><strong>Negativ:</strong></p>
<p>&#8222;Der Balkon ist nicht aufgeräumt und voller Gestrüpp.&#8220;</p>
<p><strong>Positiv:</strong></p>
<p>&#8222;Die Vögel fühlen sich auf meinem Balkon wohl und nehmen sich hier und da etwas mit, vielleicht zum Nestbau.&#8220;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13094" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/zwei-Tauben-auf-dem-Balkon.jpg" alt="Tauben auf dem Balkon" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/zwei-Tauben-auf-dem-Balkon.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/zwei-Tauben-auf-dem-Balkon-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/zwei-Tauben-auf-dem-Balkon-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p><strong>Negativ:</strong></p>
<p>&#8222;Mein Sohn tritt und beleidigt mich, er ist total <strong>verzogen</strong>, ich hab als Mutter versagt!&#8220;</p>
<p><strong>Positiv:</strong></p>
<p>&#8222;Das ist in diesem Moment die beste Strategie meines Sohnes, auf sich und sein (unerfülltes) Bedürfnis aufmerksam zu machen. Er bittet mich um Hilfe, bittet mich darum, genauer hinzusehen.&#8220; ODER &#8222;Mein Sohn hat die unglaubliche Sicherheit, dass er mich treten und beleidigen kann, ohne Angst vor Strafe haben zu müssen. Er vertraut mir, dass ich ihn bedingungslos liebe.&#8220;</p>
<p><strong>Negativ:</strong></p>
<p>&#8222;Ich hab so viele Ideen und Aufgaben, aber ich hab keine Zeit, alles zu erledigen und umzusetzen!&#8220;</p>
<p><strong>Positiv:</strong></p>
<p>&#8222;Ich bin kreativ und intelligent.&#8220; ODER &#8222;Ich habe konkrete Ideen, um mich weiterzuentwickeln und mein Business voranzubringen.&#8220;</p>
<p><div id='c3311_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="2540409182"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br></div></div></p>
<h3>4. In Fülle denken</h3>
<p>&#8222;Ich will <span style="text-decoration: underline;">nicht</span>&#8230; Ich mag <span style="text-decoration: underline;">keine</span>&#8230;&#8220; &#8211; fällt dir was auf? Wir sagen oft, was wir <span style="text-decoration: underline;">nicht</span> wollen, statt einfach zu sagen, <span style="text-decoration: underline;">was</span> wir wollen.</p>
<p>Wenn wir anfangen, in Lösungen zu denken, dann stecken wir nicht so im Sumpf fest, zu wissen, was wir nicht wollen, wir fangen stattdessen an herauszufinden, was wir wollen und was wir brauchen.</p>
<p>&#8222;Der Balkon ist nicht aufgeräumt.&#8220;, hab ich gesagt. Ich führe den Satz jetzt weiter und sage &#8222;Ich fühle mich wohler, wenn die abgestorbenen, vertrockneten Blätter in den Müll kommen, ich die Blumenkästen und Töpfe mit frischer Erde auffülle und neue Samen säe oder die Pflanzen umtopfe.&#8220;</p>
<p>So entsteht automatisch ein Bild in meinem Kopf, das mich erfreut und mir Kraft gibt, mein Vorhaben auch in die Tat umzusetzen.</p>
<h3>5. Wir integrieren das positive Mindset in unseren Alltag</h3>
<p>Wie stark die Macht der Gewohnheit wirkt, ist dir bestimmt in dem Moment bewusst geworden, als etwas nicht wie üblicherweise abgelaufen ist. Vielleicht, als du im Supermarkt einkaufen wolltest und festgestellt hast, dass die Sachen, die du so üblicherweise einkaufst, nicht mehr an ihren gewohnten Plätzen zu finden sind, sondern plötzlich in anderen Regalen stehen.</p>
<p>Damit wir es uns zur <strong>Gewohnheit</strong> machen, positiv zu denken, müssen wir dieses <strong>Mindset</strong> in unseren Alltag integrieren.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12597" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/frau-schreibt-am-steg.jpg" alt="Frau schreibt am Steg" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/frau-schreibt-am-steg.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/frau-schreibt-am-steg-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/frau-schreibt-am-steg-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Hierfür habe ich 4 Ideen:</p>
<p><strong>1. Erinnerung in Form von Karten</strong></p>
<p>Wir kleben uns bestimmte Karten mit Sprüchen an Orte in der Wohnung, an denen wir mehrmals am Tag sind, wie z.B. neben den Spiegel im Badezimmer, wenn wir Zähne putzen, oder an den Kühlschrank.</p>
<p>Sobald wir uns an diesem Ort befinden, nehmen wir uns die Zeit und lesen uns unsere Karten durch. Vielleicht möchtest du dir ja auch eine <strong>Liste</strong> deiner negativen Gedanken, die du in <strong>positive Gedanken</strong> umformuliert hast, an die Wand pinnen.</p>
<p><strong>2. Abendritual</strong></p>
<p>Eine andere <strong>Idee</strong>, wie du dich an dein positives Mindset gewöhnen kannst: Jeden Abend, wenn du im Bett liegst, kannst du dich daran erinnern, was dir über den Tag so Schönes passiert ist, was dir besonders gefallen und dir Freude bereitet hat. Worüber du glücklich bist.</p>
<p>In der Familie kann das zu einem kleinen <strong>Ritual</strong> werden, z.B. wenn ihr Abendbrot esst oder abends im Bett liegt, könnt ihr euch darüber austauschen, was euch am heutigen Tag so gefallen hat.</p>
<p><strong>3. Setz dir einen Anker</strong></p>
<p>Setz dir einen <strong>Anker</strong>, ein Zeichen, das dich, sobald du es siehst, daran erinnert, positiv zu denken.</p>
<p>Das kann z.B. ein Punkt sein, den du dir auf die Hand malst, ein Bild, das aufpoppt, sobald du dein Handy einschaltest, oder ein Sticker, den du dir da hin klebst, wo du oft hinschaust.</p>
<p><strong>4. Üben, üben, üben</strong></p>
<p>Nimm jede Gelegenheit, die du kriegen kannst, um an deinem positiven Mindset zu <strong>üben</strong>. Das kann beim Autofahren sein, wenn dir jemand die Vorfahrt nimmt, du an der gefühlt tausendsten roten Ampel stehen bleiben oder im Stau warten musst oder oder oder. Je mehr und öfter du positive Dinge denkst, desto leichter und schneller werden sie dir zukünftig kommen.</p>
<p>Wie lauten deine positiven Gedanken?</p>
<p></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/positiv-denken-so-baust-du-dir-ein-positives-mindset-auf/">Positiv denken &#8211; So baust du dir ein positives Mindset auf</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.milchtropfen.de/positiv-denken-so-baust-du-dir-ein-positives-mindset-auf/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>5</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Bist du DUMM?!&#8220;</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/bist-du-dumm/</link>
					<comments>https://www.milchtropfen.de/bist-du-dumm/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2020 15:19:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinkind]]></category>
		<category><![CDATA[Achse]]></category>
		<category><![CDATA[Antwort]]></category>
		<category><![CDATA[Auf Achse]]></category>
		<category><![CDATA[beleidigen]]></category>
		<category><![CDATA[Beleidigung]]></category>
		<category><![CDATA[blöd]]></category>
		<category><![CDATA[Brettspiel]]></category>
		<category><![CDATA[dumm]]></category>
		<category><![CDATA[Dummheit]]></category>
		<category><![CDATA[erklären]]></category>
		<category><![CDATA[Erklärung]]></category>
		<category><![CDATA[fies]]></category>
		<category><![CDATA[Frage]]></category>
		<category><![CDATA[Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[gemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[irritiert]]></category>
		<category><![CDATA[Kindheit]]></category>
		<category><![CDATA[Klarheit]]></category>
		<category><![CDATA[Papa]]></category>
		<category><![CDATA[rhetorisch]]></category>
		<category><![CDATA[Spiel]]></category>
		<category><![CDATA[Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[Spieleabend]]></category>
		<category><![CDATA[spielen]]></category>
		<category><![CDATA[stupide]]></category>
		<category><![CDATA[Vater]]></category>
		<category><![CDATA[verletzt]]></category>
		<category><![CDATA[verwirrt]]></category>
		<category><![CDATA[warum]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.milchtropfen.de/?p=12992</guid>

					<description><![CDATA[<p>&#8222;Bist du dumm?!&#8220; &#8211; Das hat mich mal mein Vater gefragt, als wir zusammen mit meiner Mutter ein Spiel spielten. Damals hab ich mich nicht getraut, auf diese Frage zu antworten; heute möchte ich das gerne nachholen&#8230; Erst war es noch ein ganz normaler Spieleabend&#8230; Ich mochte das Spiel. Es war ein Brettspiel. Es hieß ... <a title="&#8222;Bist du DUMM?!&#8220;" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/bist-du-dumm/" aria-label="Mehr zu &#8222;Bist du DUMM?!&#8220;">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/bist-du-dumm/">&#8222;Bist du DUMM?!&#8220;</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Bist du dumm?!&#8220; &#8211; Das hat mich mal mein <strong>Vater</strong> gefragt, als wir zusammen mit meiner Mutter ein Spiel spielten.</p>
<p>Damals hab ich mich nicht getraut, auf diese Frage zu <strong>antworten</strong>; heute möchte ich das gerne nachholen&#8230;</p>
<p><span id="more-12992"></span><div id='c2856_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Erst war es noch ein ganz normaler Spieleabend&#8230;</h2>
<p>Ich mochte das Spiel. Es war ein Brettspiel. Es hieß &#8222;<a href="https://amzn.to/2JK419i" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Auf Achse</a>&#8222;*, bei dem jede/r Spieler*in einen LKW spielt, Aufträge bekommt und eine bestimmte Anzahl an Gütern von A nach B bringen muss. Für jeden erfolgreich abgeschlossenen Transport gibt es dann Geld.</p>
<p>Man kann auch Anhänger kaufen, damit man mehrere Waren gleichzeitig transportieren und somit Aufträge, die auf dem Weg liegen oder nur einen kleinen Umweg benötigen, erledigen und schneller Kohle kassieren kann. Denn die entscheidet am Ende, wer gewonnen hat.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="pintbild aligncenter wp-image-12998" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/Bist-du-dumm-Heute-habe-ich-endlich-die-Antwort.jpg" alt="Bist du dumm? Heute habe ich endlich eine Antwort | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="801" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/Bist-du-dumm-Heute-habe-ich-endlich-die-Antwort.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/Bist-du-dumm-Heute-habe-ich-endlich-die-Antwort-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/Bist-du-dumm-Heute-habe-ich-endlich-die-Antwort-287x430.jpg 287w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/Bist-du-dumm-Heute-habe-ich-endlich-die-Antwort-454x680.jpg 454w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/Bist-du-dumm-Heute-habe-ich-endlich-die-Antwort-33x50.jpg 33w" sizes="auto, (max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<p>Ein recht simples Spielkonzept, aber man muss halt auch überlegen. Nehme ich den Auftrag, für den ich von Flensburg nach Verona wirklich von einem Ende des Spielfelds zum anderen fahren muss, für den ich aber auch richtig viel Kohle bekomme? Oder nehme ich vielleicht lieber die vielen kleineren Aufträge, bei denen ein Stau oder eine Baustelle nicht gleich den Genickbruch bedeutet?</p>
<p>Für mich war bald klar, dass ich verlieren würde. Bei meinem Vater stapelte sich Zug um Zug das Geld, er hatte mehr als ausreichend Anhänger zur Verfügung, meine <strong>Mutter</strong> war auch gut dabei, und gegen Spielende passierte es dann&#8230;</p>
<h2>&#8222;Bist du DUMM?!&#8220;</h2>
<p>Das Spiel endet, wenn es keine Aufträge mehr gibt und die/der erste Spieler*in alle angenommenen Aufträge abgeschlossen hat. Dann wird das Geld gezählt; wer am Meisten hat, gewinnt.</p>
<p>Ich weiß gar nicht mehr genau, wie sich das Ganze abspielte. Ich meine mich zu erinnern, dass es darum ging, dass ich einen Anhänger kaufen wollte, und mein Vater mir anbot, mir einen seiner Anhänger günstiger zu verkaufen.</p>
<p>Das <strong>Spiel</strong> war eh fast vorbei, dachte ich mir. Ich sah auf die Spielseite meines Vaters, wo sich die Geldscheine türmten. Ich sah rüber zu meiner Mutter, dann zu mir, und ich wusste, es macht keinen Unterschied mehr, einen Anhänger günstiger oder für den Originalpreis zu kaufen &#8211; ich würde so oder so <strong>verlieren</strong>.</p>
<p>Also <strong>entschied</strong> ich mich, den Anhänger, den mir mein Vater so gönnerhaft angeboten hatte, nicht zu kaufen, und stattdessen mehr Geld für einen Anhänger auszugeben, der ihm nicht gehörte. Ich wollte nicht, dass mein Vater noch mehr Geld bekommt. Ich hasste diese Situation, in der er sich als Helfer aufspielte, wo wir doch alle wussten, dass es rein gar nichts bringen würde &#8211; außer, dass er noch mehr Scheine kassieren würde. Und wenigstens das sollte ihm verwehrt bleiben.</p>
<p>&#8222;<strong>Bist du DUMM</strong>?!&#8220; &#8211; hörte ich ihn fragen. Er erklärte, dass sein Anhänger doch günstiger sei als der andere. Meine Mutter schritt ein, dass er so nicht reden solle. Er lachte unsicher. Mir war klar, dass es eine rhetorische Frage war. Sie bedurfte keiner Antwort.</p>
<p><div id='c1539_33_2' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungausmobile"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside>
<script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="5804511553"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br style="clear:both;"></div>

<div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="8016097146"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br></div></div></p>
<h2>Was &#8222;dumm&#8220; wirklich bedeutet</h2>
<p>Trotzdem möchte ich gerne antworten. Denn ich bin nicht dumm. Auch wenn ich mich lange dafür gehalten habe und es heute immer wieder hochkommt. Dieser <strong>Glaubenssatz</strong>, dass ich <strong>dumm</strong> bin. Nicht klug genug, um Erfolg zu haben oder Neues auszuprobieren.</p>
<blockquote><p>&#8222;Es gibt keine dummen Menschen.&#8220;</p></blockquote>
<p>Ich sage mir immer wieder, dass es keine <strong>dummen Menschen</strong> gibt. Das Wort &#8222;dumm&#8220; sollte meiner Meinung nach überhaupt nicht existieren.</p>
<p>Was wir stattdessen sagen können, ist, dass wir Menschen alle unterschiedliches Wissen haben. Doch deshalb sind wir noch lange nicht dumm.</p>
<p>Als <strong>Grundschulkind</strong> konnte ich <em>immer noch nicht</em> die Uhr lesen. Ich verstand es einfach nicht. Ich kapierte nicht, was mir der kleine Zeiger zwischen 2 und 3 und der große Zeiger auf der 6 sagen wollten. Meine Lehrerin verstand nicht, warum ich im Test zu meinem Nachbarn rüber schmulte, weil er die Uhr konnte.</p>
<p>Und trotzdem war ich nicht dumm. Ich <strong>interessierte</strong> mich zu diesem Zeitpunkt nur für andere Dinge.</p>
<p>Ich ging leidenschaftlich gerne tanzen, hatte sogar Rollen auf der Bühne vor Publikum, wofür ich seitenweise lange Texte auswendig <strong>lernen</strong> musste. Kein Problem. Ich liebte es, zu <strong>schauspielern</strong>. Setzte ich mal für längere Zeit aus, waren Text und Choreographie nach kurzer Übung wieder da.</p>
<p>Ich war gerne unterwegs mit meinen Freund*innen, auf allen möglichen Spielplätzen. Manchmal waren wir mutig genug, in eine geschlossene Kita <strong>einzubrechen</strong> oder uns auf einen abgelegenen Platz zu schleichen, auf dem tote Ratten lagen. In der Kita ging dann der Alarm los, auf dem Platz wurden wir erwischt und von einem wütenden Mann zum Teufel gejagt.</p>
<p>Es war aufregend und wir taten es nie wieder, aber das war es, was ich als Kind machte. Was interessierten mich Zeiger, die mir sagen wollten, wie spät es war? Wenn ich es wissen wollte, fragte ich nach oder schaute auf meine Uhr mit Digitalanzeige.</p>
<p>Auch wenn ich manches nicht <strong>wusste</strong>, so wusste ich mir dennoch zu <strong>helfen</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13006" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/Kind-mit-drei-Freunden-auf-der-Wiese.jpg" alt="Kind mit Freunden auf der Wiese" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/Kind-mit-drei-Freunden-auf-der-Wiese.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/Kind-mit-drei-Freunden-auf-der-Wiese-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/Kind-mit-drei-Freunden-auf-der-Wiese-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Heute bin ich selber nicht besser</h2>
<p>Heute, als Erwachsene, als Mutter, Frau, wer auch immer, ertappe ich mich auch öfter mal dabei, dass ich plötzlich, ohne nachzudenken, solche Sprüche rufe. Über Fußgänger*innen, die, obwohl sie mich mit dem Auto kommen sehen, auf die Straße laufen, weil&#8230; naja&#8230; ich werde sie schon nicht überfahren, logisch. Aber diese Arroganz und Selbstsicherheit, mit der diese Leute noch gemächlich über die Straße stolzieren, macht mich wahnsinnig, und ja, dann rufe ich auch &#8222;Ey sammal bist du dumm oder was?!&#8220;</p>
<p>Oder wenn mein <strong>Sohn</strong> seine &#8222;5 Minuten&#8220; hat und ich mich geduldig in seine Nähe setze, mit ausreichend Sicherheitsabstand, und er plötzlich zu mir kommt und mich <strong>tritt</strong>, dann platzt es manchmal auch aus mir raus, dass ich ihn völlig irritiert anstarre und frage &#8222;Spinnst du?! Warum trittst du mich?!&#8220;</p>
<h2>Was sich wirklich hinter solchen Sprüchen verbirgt</h2>
<p>Jetzt, wo ich so darüber nachdenke, haben diese Sprüche eins gemeinsam: <strong>Irritation</strong>. Wir verstehen nicht, was gerade passiert (ist). Aber wir haben verlernt, es zu erkennen und auszusprechen. Stattdessen platzt so ein beschissener &#8222;Bist du &#8230;?!&#8220; aus uns heraus, der es uns sowie unserem Gegenüber ziemlich schwer macht zu verstehen, was wir gerade wirklich sagen wollen. Nämlich &#8222;Hä? Ich versteh grad gar nichts! Was ist gerade passiert? Und warum? Ich brauche eine <strong>Erklärung</strong>, um das zu <strong>verstehen</strong>.&#8220;</p>
<p></p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Es gibt keine dummen Menschen. Es gibt Menschen, die unterschiedliche Erfahrungen, Interessen und demzufolge ein unterschiedliches Wissen haben. Aber sie sind nicht dumm. Das Wort allein dürfte gar nicht existieren, weil es derart verurteilt, dass es nur DAS EINE <strong>Wissen</strong>, DIE EINE Wahrheit gibt. Das Wort denunziert uns, macht uns klein, beraubt uns unseres <strong>Selbstwertgefühls</strong> und Selbstbewusstseins.</p>
<p>Stattdessen sollten wir uns stets darüber im Klaren sein, dass es so etwas wie &#8222;dumm&#8220; einfach nicht gibt. Wir können alle voneinander lernen. Du kannst von jeder/m Menschen etwas lernen, und sei es auch nur, dass du weißt, dass du so wie dieser Mensch nicht sein willst. Dann hat sie/er dir zumindest geholfen, dein Wertesystem zu festigen. Du kannst IMMER <strong>lernen</strong>. Von jedem und jeder.</p>
<p>Wenn wir jemanden beobachten und absolut nicht <strong>nachvollziehen</strong> können, was sie/er da getan hat, dann neigen wir oft dazu, solche Menschen zu <strong>verurteilen</strong>. Wir sagen dann schnell &#8222;Ist die/der <strong>dumm</strong>&#8230;&#8220; Doch dann fällt es uns schwerer zu erkennen, was wir in diesem Moment brauchen. <strong>Klarheit</strong>. Weil wir nicht verstehen, warum manche Menschen machen, was sie machen.</p>
<p>Dann hilft Empathie. Wir versetzen uns in die Lage der/desjenigen hinein, um verstehen zu lernen. Und verstehen heißt nicht gleich akzeptieren. Es heißt lediglich, den Sinn zu erfassen. Nachvollziehen zu können.</p>
<p>Und jetzt kann ich auch verstehen, warum mich mein Vater damals fragte &#8222;Bist du dumm?&#8220;. Er war <strong>irritiert</strong>. Er konnte nicht verstehen, was mich dazu veranlasst hatte, seinen günstigeren Anhänger nicht, und stattdessen einen teureren Anhänger zu kaufen. Er wusste sich leider nur nicht besser auszudrücken.</p>
<p></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/bist-du-dumm/">&#8222;Bist du DUMM?!&#8220;</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.milchtropfen.de/bist-du-dumm/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>5</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
