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	<title>Sport &#8211; Milchtropfen</title>
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		<title>Das richtige Hobby für dein Kind</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Feb 2025 19:55:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sobald das eigene Kind im Vorschul-/Grundschulalter ist, kommt in dem einen oder anderen die Frage auf: Welches Hobby ist das richtige für mein Kind? Wie finde ich das überhaupt heraus bei tausenden von Angeboten? Was, wenn sich mein Kind für NICHTS interessiert? Was, wenn mein Kind plötzlich kein Bock mehr hat &#8211; soll ich es ... <a title="Das richtige Hobby für dein Kind" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/das-richtige-hobby-fuer-dein-kind/" aria-label="Mehr zu Das richtige Hobby für dein Kind">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Sobald das eigene Kind im Vorschul-/Grundschulalter ist, kommt in dem einen oder anderen die Frage auf: Welches Hobby ist das richtige für mein Kind? Wie finde ich das überhaupt heraus bei tausenden von Angeboten? Was, wenn sich mein Kind für NICHTS interessiert? Was, wenn mein Kind plötzlich kein Bock mehr hat &#8211; soll ich es sofort rausnehmen oder ihm doch lieber beibringen, durchzuhalten?</p>
<p>Fragen über Fragen, die mit dem heutigen Beitrag hoffentlich beantwortet werden, also lies unbedingt weiter.</p>
<p><span id="more-14242"></span></p>
<h2>Welches Hobby für mein Kind?</h2>

<p>Letztens saß ich im Warteraum des Vereins, in den Oliver schon seit einigen Jahren geht, und bekam zufällig die Unterhaltung zwischen seiner Trainerin und einer Mutter mit ihrem Kind mit, die gerade ein Probetraining hinter sich hatte, und sich nun zum persönlichen Gespräch trafen.</p>
<p>Dem <strong>Kind</strong> schien es gefallen zu haben, die Mama war auch ganz happy, und als es dann darum ging, dass das <strong>Training</strong> drei Mal die Woche stattfinden würde, gab es große Augen. &#8222;Öh, wie? 3 Mal pro Woche Training? Nee, Lina geht ja noch hier und da hin, das schaffen wir gar nicht.&#8220; &#8222;Na dann geht das leider nicht, das hier ist ein <strong>leistungsorientierter</strong> Verein, wir nehmen auch an Wettkämpfen teil, also wenn das nicht geht, dann nicht&#8230;&#8220;</p>
<p>Und so hatte sich das Ganze dann auch tatsächlich erledigt. Krass, fand ich&#8230; Ich meine, da hat man scheinbar was Geeignetes für sein Kind gefunden und dann das&#8230;</p>
<p>Mir hat das gezeigt, dass es echt <strong>schwierig</strong> sein kann, seinem Kind zu ermöglichen, seiner Passion nachzugehen. Aus diesem Grund dreht sich der heutige Beitrag um genau dieses Thema. Aber erstmal von vorne:</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-14446 pintbild aligncenter" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/Das ideale Hobby für dein Kind.jpg" alt="" width="600" height="1260" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/Das%20ideale%20Hobby%20für%20dein%20Kind.jpg 600w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/Das%20ideale%20Hobby%20für%20dein%20Kind-190x400.jpg 190w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/Das%20ideale%20Hobby%20für%20dein%20Kind-205x430.jpg 205w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/Das%20ideale%20Hobby%20für%20dein%20Kind-324x680.jpg 324w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/Das%20ideale%20Hobby%20für%20dein%20Kind-24x50.jpg 24w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<h2>1. Wie finde ich heraus, welches Hobby das richtige für mein Kind ist?</h2>
<p>Manche werden sich jetzt vielleicht wundern, was die Frage soll, schließlich kennt man sein Kind doch <strong>am Besten</strong> und weiß, wofür es sich interessiert&#8230;?</p>
<p>Ich habe schon Gespräche mit Eltern geführt, die händeringend nach einem geeigneten Hobby für ihr Kind suchten, weil ihm scheinbar nichts gefiel, und es dann in einen Fußballverein brachten, Hauptsache, es geht irgendeinem Hobby nach. Dass das Kind aber keinen Gefallen an dieser Art von Freizeitaktivität hatte, war dann auch nicht gerade hilfreich. Der Gedanke der Eltern war, dass das Kind Gelegenheit haben sollte, das Fußballspielen eine Weile auszuprobieren, um vielleicht doch irgendwann das Interesse daran zu gewinnen (Spoiler: Leider war Fußball nicht das Passende).</p>
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<p>Was ich damit sagen will: Manchen Kindern ist schwer zu entnehmen, ob und für was sie sich begeistern. Wir sind nunmal Menschen, individuelle Wesen, da kann das auch mal vorkommen, dass man einfach nichts Passendes findet. Wie also findet man heraus, wofür sich das Kind begeistert?</p>
<p>Klar schaut man sich sein Kind genauer an, fragt sich: Was macht es, wenn es sich langweilt? Womit <strong>beschäftigt</strong> es sich am Liebsten? Wenn ihr Ausflüge macht, wo geht ihr dann <strong>am Liebsten</strong> hin und warum? Hier kommt jetzt ein bisschen Brainstorming meinerseits, um dir ein paar <strong>Ideen</strong> zu geben:</p>
<h3>Ist dein Kind eine Leseratte?</h3>
<p>Wenn dein Kind gern liest, wäre es doch ideal, ihm einen <strong>Bibliotheksausweis</strong> zu besorgen.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-14276" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2023/11/lesendes-Kind.jpg" alt="" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2023/11/lesendes-Kind.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2023/11/lesendes-Kind-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2023/11/lesendes-Kind-50x32.jpg 50w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Vielleicht interessiert es sich dafür, auch mal seine eigene Geschichte zu schreiben. Hierfür eignen sich z.B. <strong>Schreibwerkstätten</strong>, die Übungen zum kreativen Schreiben anbieten.</p>
<p>Eine andere Idee wäre, wenn dein Kind einem <strong>Buchclub</strong> beitritt oder einfach einen gründet. In diesem trifft sich dein Kind mit anderen Lesebegeisterten, um sich über das Gelesene auszutauschen, zu philosophieren, zu diskutieren, andere Perspektiven kennenzulernen uvm. <a href="https://www.jugendleiter-blog.de/2022/04/26/einen-buchclub-fuer-kinder-jugendliche-gruenden/" target="_blank" rel="noopener">Wie man einen Buchclub für Kinder und Jugendliche gründet</a>, erfährst du in dem Beitrag vom Jugendleiter Blog.</p>
<h3>Ist dein Kind der kreative Typ?</h3>
<p><strong>Kreativität</strong> kann man auf viele verschiedene Arten und Weisen ausleben. Wie wäre es mit einem Schauspiel-, Mal- oder Töpferkurs? Es gibt auch Bastelkurse, die verschiedene Techniken vorstellen, wie z.B. häkeln, nähen, kochen, Papier schöpfen, Kerzen ziehen uvm.</p>
<h3>Wie wäre es mit einem Instrument?</h3>
<p>Wo wir gerade von Musik reden, dürfen <strong>Instrumente</strong> natürlich nicht fehlen. Lass dein Kind doch mal zu einer Probestunde in die Musikschule gehen und <a href="https://amzn.to/4gVxEBt" target="_blank" rel="nofollow noopener">Instrumente</a>* ausprobieren, womöglich findet sich dort etwas Passendes.</p>
<h3>Bewegung, Bewegung, Bewegung!!!</h3>
<p>Ist dein Kind ein Energiebündel, das sich immerzu bewegen muss und <strong>Action</strong> haben will? Dann schau dich nach einem geeigneten Sportverein in deiner Nähe um. Hier gilt es einfach auszuprobieren, denn Sportangebote gibt es viiiiiele, z.B. <a href="https://amzn.to/41wyBvA" target="_blank" rel="nofollow noopener">Ballsport</a>*, Brettsport (also alles, was mit Brettern und Boards zu tun hat, wie z.B. Snowbard, Skateboard, aber auch auf dem Wasser, wie z.B. Surfen), Turnen, Leichtathletik, Schwimmen, Fechten, Kampfsport, Karate, Tanzen, Parcour- und Freerunning, Boxen, Bouldern, Bowlen, Dart, Eishockey, Eislaufen, Yoga und und und&#8230;</p>
<h3>Geht dein Kind eher in Richtung Denksport?</h3>
<p>Manche Kinder knobeln gern und lieben es, Rätsel zu lösen, hierfür muss dein Kind nicht zwangsläufig in einen <strong>Schachclub</strong> gehen, es gibt auch Treffen, wo man Dame, Mühle, Poker usw. spielen kann. Eine andere Option wären Rätselhefte, Knobelspiele, auf das jeweilige Alter des Kindes angepasste Escape Games, <a href="https://amzn.to/4kjxSW7" target="_blank" rel="nofollow noopener">Geduldsspiele</a>*, die dein Kind in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden herausfordern.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-14275" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2023/11/Kind-mag-Denksport.jpg" alt="" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2023/11/Kind-mag-Denksport.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2023/11/Kind-mag-Denksport-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2023/11/Kind-mag-Denksport-50x32.jpg 50w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>Kinderfeuerwehr</h3>
<p>Wenn dein Kind total auf die Feuerwehr abfährt, wäre ein Reinschnuppern bei der Kinderfeuerwehr ratsam. Kinder zwischen 6 und 10 Jahren können in die <strong>Kinderfeuerwehr</strong> gehen, u.a. zur Förderung der Brandschutzerziehung. Die Kinder lernen hier altersgerecht und auf spielerischer Art und Weise Präventivarbeit, z.B. den Umgang mit offenem Feuer oder wie sie sich in einer Notfallsituation verhalten sollen. Es wird auch gemalt und gebastelt, zudem erfahren Kinder Kameradschaft, Freundschaft und <strong>Teamfähigkeit</strong>.</p>
<h3>Liebt dein Kind Tiere?</h3>
<p>Du möchtest kein Haustier, dein Kind ist aber total tiervernarrt und möchte gerne helfen oder sich um <strong>Tiere</strong> kümmern? Frag doch mal in einem Tierheim bei euch in der Nähe nach. Bei uns in Berlin kann man z.B. ab 10 Jahren Mitglied im Tierschutzverein Berlin werden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-14277" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2023/11/Kind-und-Katze-kuscheln.jpg" alt="" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2023/11/Kind-und-Katze-kuscheln.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2023/11/Kind-und-Katze-kuscheln-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2023/11/Kind-und-Katze-kuscheln-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>Technikbegeistert</h3>
<p>Spielt dein Kind gern Tablet oder sitzt am Pc? Vielleicht will es ja lernen, wie man sein eigenes Spiel <strong>programmiert</strong>. Es gibt spezielle Programmierkurse und <strong>Workshops</strong> für Kinder, in denen genau das angeboten wird.</p>
<p>Egal, wofür sich dein Kind begeistert &#8211; es gibt viele Möglichkeiten, deinem Kind zu ermöglichen, seiner <strong>Leidenschaft</strong> nachzugehen, und muss nicht zwangsläufig in einem Club oder Verein vonstatten gehen. Ein Beispiel: Ein Klassenkamerad von Oliver liebt z.B. Dinos ohne Ende. Hier haben sich die Eltern viele tolle Ideen einfallen lassen, damit ihr Kind sich weiter seinem Lieblingsthema Dinosaurier widmen kann. Es gibt z.B. großartige Dinobücher, Ausgrabungssets für Kinder, Besuche im Naturkundemuseum oder als Tagesauflug eine Fahrt zum Fossilien Ausbuddeln auf den Nettersheimer Fossilienacker.</p>
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<h3>Singt dein Kind gerne?</h3>
<p>Wenn dein Kind gern singt, wäre ein Chor eine tolle Idee. Ich war damals z.B. im Schulchor, wir haben an Chorwettbewerben teilgenommen, sind auf Chorfahrt gewesen, haben zu Weihnachten in der Kirche gesungen &#8211; das war eine wirklich tolle Zeit. Und auch heute <strong>singe</strong> ich für mein Leben gern, lerne schnell neue Lieder auswendig und kann dann direkt mitsingen. Gemeinsam mit meinem 2. Hobby, dem <strong>Tanzen</strong>, für das wir Choreographien einstudierten und Texte auswendig lernten, um letztlich auch aufzutreten, war das für mich z.B. mein <strong>perfektes Hobby</strong>, weil ich gleichzeitig auch meine Liebe für das <strong>Schauspielern</strong> ausleben konnte.</p>
<p>Wie du dir sicher schon gedacht hast: Man muss Dinge <strong>ausprobieren</strong>, um herauszufinden, worin man seine Stärken hat und was einem wirklich gefällt. Man kann das Ganze auch herunterbrechen: Wenn sich dein Kind einfach nur gerne bewegen möchte, aber irgendwie in keinen Verein passen will, dann könnte es vielleicht auch einfach passen, gemeinsam die Gegend zu erkunden, im Wald oder Park oder wo auch immer unterwegs zu sein.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-14440" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/Kinder-im Wald-auf-Erkundung.jpg" alt="" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/Kinder-im%20Wald-auf-Erkundung.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/Kinder-im%20Wald-auf-Erkundung-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/Kinder-im%20Wald-auf-Erkundung-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>Fragen kostet nichts &#8211; nur Mut</h3>
<p>Bei all den Ideen bin ich mir sicher, dass sich die eine oder andere Passion finden wird. Falls sich dein Kind für was ganz Spezielles oder Ungewöhnliches interessiert, dann nur Mut, denn fragen kostet nichts. Begleite dein Kind dorthin und fragt gemeinsam nach, ob es da eine Möglichkeit gibt. Vielleicht interessieren sich ja auch ein paar Freunde deines Kindes dafür, sodass sie gemeinsam dort helfen können.</p>
<h2>2. Was, wenn das Hobby zu teuer ist?</h2>
<p>Ja, das Liebe <strong>Geld</strong>&#8230; Da hat man endlich was Passendes gefunden und dann das: Das Hobby ist einfach zu teuer. Eine mir bekannte Familie hat ihren Sohn im Eishockey-Team angemeldet. Davon abgesehen, dass das ein echt rougher Sport ist und man da nicht &#8222;zimperlich&#8220; sein darf, geht dieses Hobby auch echt ins Geld &#8211; genauso sieht es beim Reitsport oder dem Erlernen eines Instruments aus.</p>
<p>Nicht jede Familie kann sich das finanziell leisten. Klar kann man seinem Kind erklären, warum das Hobby einfach <strong>zu teuer</strong> ist, und sich nach etwas anderem umschauen. Man muss aber auch nicht gleich die Flinte ins Korn werfen, wenn man merkt, dass das Kind wirklich mit Leidenschaft dabei ist. Hier ein paar Ideen:</p>
<h3>2.1 Finanzielle Unterstützung beantragen</h3>
<p>Vorweg: Praktische Erfahrung, ob es tatsächlich funktioniert, habe ich nicht, aber ich habe mir mal die gute KI zur Hilfe genommen, welche Möglichkeiten bestehen, sich staatlich finanziell unterstützen zu lassen:</p>
<ul>
<li>Leistungen für Bilde und Teilhabe (auch Bildungspaket genannt) kann man beantragen, wenn man bereits Sozialleistungen wie Kinderzuschlag, Bürgergeld, Sozialgeld, Sozialhilfe oder Wohngeld empfängt. Dadurch erhält man z.B. Vergünstigungen oder einen monatlichen Zuschuss von bis zu 15,00 €.</li>
<li>Der <strong><a href="https://www.dkhw.de/foerderung-und-hilfe/hilfe-fuer-kinder-und-familien/" target="_blank" rel="noopener">Kindernothilfefonds</a></strong> von Deutsches Kinderhilfswerk hilft in bestimmten Einzelfällen, wenn man sich z.B. das Trainingslager nicht leisten kann. Grundsätzlich kann jede Familie in einer Notsituation einen solchen Antrag stellen. Hauptaugenmerk gilt dabei eher Alleinerziehenden und Familien mit zwei und mehr Kindern.</li>
<li>Eine weitere Möglichkeit, zumindest ist das in Berlin so, besteht darin, <strong>Kinderzuschlag</strong> bei der Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit zu beantragen. Die prüfen, ob man <strong>Anspruch</strong> darauf hat, und wenn ja, erhält man einen monatlichen <strong>Zuschuss</strong>.</li>
</ul>
<p>Falls du zufällig vom Amt bist oder selber praktische Erfahrungen mit diesem finanziellen Unterstützungen gemacht hast und mehr dazu sagen kannst, schreib gern unten in die Kommentare.</p>
<p>Solltest du kein Glück bei den Hilfsangeboten haben, gibt es noch die Möglichkeit, sich direkt an den Verein zu wenden und nach einer Ermäßigung zu fragen. Manche gehen darauf ein, andere wünschen sich im Gegenzug ehrenamtliche Mitarbeit im Verein.</p>
<h3>2.2 Sponsoren finden</h3>
<p>Klingt für den einen oder anderen vielleicht etwas übertrieben, aber warum nicht? Wenn dein Kind ein besonderes Talent hat und mit Herz und Seele dabei ist, und nur das blöde Geld fehlt, damit es seinem Traum nachgehen kann, dann kann man sich doch gemeinsam mit seinem Kind hinsetzen und sich auf die Suche nach einem <strong>Sponsor</strong> machen.</p>
<p>Gerade in Zeiten von <strong>Social Media</strong> ist es mMn sogar leichter, welche zu finden, weil man <strong>Fans</strong> und potentielle Sponsoren immer auf dem Laufenden halten kann.</p>
<p>Wichtig an dieser Stelle zu erwähnen: Respektiere die Privatsphäre deines Kindes, schütze seine Identität und Daten, zeige sein Gesicht nicht auf Fotos oder Videos.</p>
<h3>2.3 Freunde, Familie, Bekannte um Hilfe bitten</h3>
<p>Ich weiß, vielen von uns fällt es nicht leicht, um Hilfe zu bitten, gerade wenn es um Geld geht. Manche sehen sich als Bittsteller, empfinden es als erniedrigend, nach Geld zu fragen, aber &#8211; wie unter dem Punkt &#8222;Sponsoren finden&#8220; schon erwähnt, würde ich auch hier sagen: <strong>Fragen kostet nichts</strong>. Und wenn es hier wirklich darum geht, deinem Kind zu helfen, diesem Hobby nachzugehen, sollte man nichts unversucht lassen. Für manche Familien würde es vielleicht schon reichen, wenn sich jemand bereit erklärt, das Kind zum Verein zu fahren und wieder abzuholen &#8211; einfach, weil die Eltern keine Zeit haben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-14436" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/Arbeitsgruppe draußen in der Natur.jpg" alt="" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/Arbeitsgruppe%20draußen%20in%20der%20Natur.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/Arbeitsgruppe%20draußen%20in%20der%20Natur-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/Arbeitsgruppe%20draußen%20in%20der%20Natur-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>2.4 Kostenlose Alternativen finden</h3>
<p>Als wahrscheinlich beste Option, finde ich, sind <strong>kostenlose</strong> Angebote, die dein Kind wahrnehmen kann. Die Aufzählung mag nicht vollständig sein, aber das ist mir bisher bekannt:</p>
<ul>
<li>Schulen bieten verschiedene <strong>Arbeitsgruppen</strong> an, wie z.B. Chor, Kochkurs, Sport, Schulband, Schulgarten uvm.</li>
<li>Eine Möglichkeit, sich kostenlos auszuprobieren, bieten sogenannte <strong>Schnupperkurse</strong> und <strong>Probestunden</strong>, die i.d.R. kostenlos oder gegen ein kleines Entgelt angeboten werden. So lässt sich bereits vor der Investition in ein teures Hobby feststellen, ob dein Kind mit überhaupt glücklich damit wäre oder nicht.</li>
<li>Ansonsten gibt es noch <strong>Jugendclubs</strong>, die unterschiedliche Freizeitangebote stellen.</li>
</ul>
<p>Solltest du hierzu noch mehr Einfälle haben, schreib gern unten einen Kommentar, damit hier Ideen gesammelt werden können.</p>
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<h2>3. Große Familie, viele Bedürfnisse</h2>
<p>Oliver fährt mittlerweile selbstständig zu seinem Verein. Für mich wäre es gar nicht möglich, ihn zum Training zu bringen, weil ich zu der Zeit noch arbeite und einen so langen Fahrtweg habe, dass ich es gerade mal schaffe, ihn abzuholen, und das auch nur in meiner Woche des Wechselmodells, denn in der anderen arbeite ich Vollzeit.</p>
<p>Von daher frage ich mich dann immer, wie das Familien mit mehreren Kindern machen. Da wird es doch noch schwerer, die unterschiedlichen Bedürfnisse unter einen Hut zu bekommen, allein, um die <strong>Kinder</strong> zu ihren unterschiedlichen Vereinen zu fahren und sie wieder abzuholen.</p>
<p>Ich habe deshalb eine Freundin mit drei Kindern gefragt, wie sie das managen, und sie war ganz ehrlich: Es ist <strong>schwer</strong> bis nicht machbar. Auch wenn es vom Finanziellen her klappen sollte, dass jedes Kind seinem Hobby nachgehen kann, braucht die Familie entweder <strong>Unterstützung</strong>, wie ihre Kinder hin- und wieder zurück kommen, also z.B. in Form von <strong>Fahrgemeinschaften</strong> oder dass jemand sie aus dem Freundes- oder Familienkreis dort hinbringt, oder aber man übt mit ihnen, wie sie von allein dort hinkommen, indem sie die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen oder, wenn das Ziel nicht zu weit weg ist, zu Fuß oder mit dem Rad erreichen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-14437" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/Kinder-Fahrradgemeinschaft.jpg" alt="" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/Kinder-Fahrradgemeinschaft.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/Kinder-Fahrradgemeinschaft-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/Kinder-Fahrradgemeinschaft-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>4. Der Verein nimmt mein Kind nicht auf, was jetzt?</h2>
<p>Was wir auch schon erlebt haben: Uns wird gesagt, dass das eigene Kind mit 8 Jahren einfach schon <strong>zu alt</strong> ist. Das regt mich heute noch genau so auf wie an dem Tag, an dem wir die Rückmeldung bekamen. Ich meine, Turmspringen ist ja schon ein sehr nischiges Hobby &#8211; wie früh soll man denn bitteschön herausfinden, dass das Kind gern vom Turm coole Figuren drehend ins Wasser springen will?! Ganz einfach: Wenn man sich bereits in dieser <strong>Nische</strong> befindet, weil Mama, Papa, wer auch immer selber diesem Hobby nachgegangen ist. Schade, finde ich, denn so kann ein unentdecktes Talent nicht entdeckt werden.</p>
<p>Dann heißt es entweder weitersuchen oder schauen, wie du deinem Kind anders ermöglichen kannst, sich seinem Hobby zu widmen. Da muss man dann genauer schauen und fragen: Was ist es, was dich daran so reizt? Warum willst du gerade <span style="text-decoration: underline;">das</span> machen?</p>
<p>Wenn es deinem Kind gefällt, ins Wasser zu springen, kann es das ja auch ganz einfach im <strong>Schwimmbad</strong> machen, ohne dafür in einem Verein sein zu müssen. Geht es eher darum, etwas darzustellen, kann man ja auch in einer andere Richtung denken. Wie wäre es mit einem <strong>Akrobatikkurs</strong>? Es gibt Akrobatik Kurse, die schon für Kinder ab 7 Jahren angeboten werden, also einfach mal reinschnuppern.</p>
<p>Wenn es keine Angebote gibt, was spricht dagegen, wenn sich dein Kind einfach Gleichgesinnte sucht und seinen eigenen <strong>Club gründet</strong>? Oliver spielt z.B. seit Jahren immer noch sehr gerne Beyblade, dann lädt man sich einfach ein paar Beyblader ein und übt gemeinsam. Auch auf dem Spielplatz kann man sich mit seinen Freunden treffen, um gemeinsam Fußball, Basketball, Tischtennis zu spielen oder mit dem Roller bzw. Fahrrad die Gegend erkunden.</p>
<h2>5. Mein Kind interessiert sich für nichts &#8211; was tun?</h2>
<p>Es kann sein, dass du von der oberen Liste alles ausprobiert hast und dein Kind immer noch total <strong>uninteressiert</strong> an allem ist. Dann sag dir, dass du alles Mögliche ausprobiert hast und lass es gut sein. Nimm den <strong>Druck</strong> raus und lerne zu akzeptieren, dass dein Kind halt so ist, wie es ist. Bloß, weil es scheinbar keiner Leidenschaft nachgeht, muss das nicht heißen, dass mit deinem Kind was nicht stimmt.</p>
<p>Es kann durchaus sein, dass dein Kind gerade Stress hat oder Sorgen oder etwas Trauriges verarbeiten muss und professionelle Hilfe vonnöten ist.</p>
<p>Auf der anderen Seite solltest du auch in dich selber reinhorchen und <span style="text-decoration: underline;">dich fragen</span>: Warum will ich unbedingt, dass mein Kind einem Hobby nachgeht? Weil &#8222;man&#8220; das halt so macht? Ist das ein Glaubenssatz? Oder geht es dir darum, die Gesundheit deines Kindes zu fördern? Geht das nicht auch auf andere Weise, z.B. über das Essen zu Hause? Oder hast du Angst, dass dein Kind keine sozialen Kompetenzen entwickelt, wenn es so &#8222;eigenbrödlerisch&#8220; im Kinderzimmer hockt? Interessiert sich dein Kind wirklich für NICHTS? Schau genau hin und vermeide Verallgemeinerungen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-14438" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/spielendes-Kind.jpg" alt="" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/spielendes-Kind.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/spielendes-Kind-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/spielendes-Kind-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Einmal war ein Kumpel von Oliver bei uns zu Besuch und ich hätte beinahe nicht mitbekommen, als er so ganz beiläufig in einem Nebensatz erwähnte, dass er gern Pilot werden will. Danach redete er nie wieder davon und gab auch sonst keine Anhaltspunkte, an denen man das hätte mitbekommen können, deshalb ist es wichtig, dass wir unseren Kindern <strong>zuhören</strong>, und das nicht nur übers Ohr, sondern auch über kleine Signale, die sie geben, erkennen.</p>
<h2>6. Mein Kind will nicht mehr zum Verein gehen &#8211; was tun?</h2>
<p>Es gibt Tage, an denen Oliver kein Bock auf Training hat oder sagt, er will den Verein verlassen. Dann merke ich, dass ein <strong>Gespräch</strong> mit ihm nötig ist, denn wenn er so etwas äußert, hat das je nachdem unterschiedliche <strong>Gründe</strong>:</p>
<h3>1. Die Trainerin hat ihn angemeckert und er fühlt sich mies.</h3>
<p>Er empfindet, sie ist <strong>streng</strong>, harsch, laut (und das empfinde ich genau so wie manch andere Eltern, die ihr Kind in diesen Verein geben).</p>
<p>An dieser Stelle ist es schwer, denn mMn kann man erwachsenen Trainern zwar sagen, wie ihr Verhalten beim Kind ankommt, ich hab es aber noch nicht erlebt, dass Trainer daraufhin ihr Verhalten ändern, oftmals hilft es aber schon, dass Oliver darüber reden konnte und ich ihm zugehört habe.</p>
<p>Fazit: Entweder lernt man (in dem Fall das Kind), die Art und Weise, wie die Trainerin sich gegenüber den Kindern verhält und wie sie sie trainiert, zu <strong>akzeptieren</strong>. Wenn es das nicht kann, bleibt einem nur noch der <strong>Wechsel</strong> in eine andere Gruppe innerhalb des Vereins zu einem anderen Trainer oder der komplette Vereinswechsel.</p>

<h3>2. Er will Zeit mit seinen Freunden verbringen oder zu Hause bleiben und Tablet spielen.</h3>
<p>Hier kommt es drauf an, sag ich mal. Wenn du merkst, dass dein Kind grad einfach etwas mit dem inneren Schweinehund kämpft und lieber ein bisschen zu Hause rumgammeln will, dann sag ich auch mal: &#8222;OK dann bleib heute zu Hause.&#8220; Wer kennt das nicht? Man nimmt sich vor, abends nach der Arbeit noch Sport zu machen und sitzt dann doch vor dem Fernseher und mümmelt Erdnussflips.</p>
<p>Ich lasse es aber nicht zur Gewohnheit werden, und das aus mehreren Gründen:</p>
<ol>
<li>Der Verein <strong>kostet</strong> Geld. Wenn er nicht mehr hin will, dann nehm ich ihn raus und spar mir das Geld.</li>
<li>Der Verein hat nur begrenzt <strong>Platz</strong>, d.h. es ist in gewisser Weise ein Privileg, dort hingehen zu dürfen. Wenn er nicht mehr hin will, nehm ich ihn raus und gebe den Platz für ein Kind frei, das lieber in den Verein will.</li>
<li><strong>Disziplin</strong> und das Kämpfen gegen den inneren Schweinehund ist eine wichtige Charaktereigenschaft, finde ich. Sobald Oliver nämlich da war, obwohl er anfangs keine Lust hatte, stellt er fest, dass es cool war, weil er seine Freunde treffen konnte und die Übungen doch Spaß gemacht haben.</li>
</ol>
<p>Ich hoffe, ich konnte verständlich machen, dass es wichtig ist, <strong>flexibel</strong> und stets in Kontakt mit seinem Kind zu bleiben und sich <strong>auszutauschen</strong>, um einander zu verstehen.</p>
<h2>Ganz wichtig: Wenn dein Kind absolut nicht mehr zum Verein will!</h2>
<p>Man sollte <strong>aufmerksam</strong> werden, wenn das Kind nicht mehr zum Training gehen will, sich vehement weigert, nochmal dort hinzugehen oder sogar ganz den Verein verlassen will. Ich habe bis heute nicht herausgefunden, warum Oliver nicht mehr zum Tischtennis gehen wollte. Von einem Tag auf den anderen hieß es: &#8222;Nein, ich will nicht mehr dorthin.&#8220;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-14433" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/Mama-und-Kind-reden-miteinander.jpg" alt="" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/Mama-und-Kind-reden-miteinander.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/Mama-und-Kind-reden-miteinander-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/Mama-und-Kind-reden-miteinander-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>In diesem Fall half alles Nachfragen nichts, ich habe allerdings nach einigen Gesprächen mit ihm und seinem Vater eine Vermutung: Es ging nämlich darum, dass an dem Tag sowohl Tischtennis als auch ein von der Schule organisierter Spieleabend stattfand. Dort treffen sich einmal im Jahr die Eltern mit ihren Kindern, um mit anderen Familien Gesellschaftsspiele zu spielen. Oliver wollte da unbedingt hin, sein Papa (wir leben im <a href="https://www.milchtropfen.de/wechselmodell-ein-erfahrungsbericht/" target="_blank" rel="noopener">Wechselmodell</a> und es war gerade Papa-Woche) hatte aber im Tischtennis-Verein angeboten auszuhelfen. Da es beim Spieleabend ein Muss war, dass ein Elternteil dabei ist, ich verreist war und auch sonst keiner aushelfen konnte, konnte Oliver auch nicht allein zum Spieleabend. Sein Vater wiederum wollte sein Versprechen, beim Tischtennis-Verein auszuhelfen, einhalten und entschied dann, dass sie zum Tischtennis gehen müssen. Nach diesem Abend verließ Oliver den Verein.</p>
<p>Das kann man jetzt so oder so sehen, ob es die richtige <strong>Entscheidung</strong> war oder nicht &#8211; für mich war sie es eindeutig. Ich habe sofort gemerkt, wie ernst es Oliver war, den Verein zu <strong>verlassen</strong>, und damit war die Entscheidung klar.</p>
<p>Was ich sagen will: In solchen Fällen solltest du den Wunsch deines Kindes respektieren und es aus dem Verein nehmen. Es weiterhin dort hinzubringen und zu <strong>zwingen</strong>, wäre mMn keine gute Idee.</p>
<p><strong>Ganz wichtig</strong> ist: Nicht böse reagieren oder gar sagen: &#8222;Dann lassen wir es komplett mit einem Verein! Entweder gehst du hierhin oder nirgendwo!&#8220; Glaub mir, solche Sprüche hab ich von Eltern schon sagen hören, und ich finde, es ist in absolut jeder Hinsicht <strong>kontraproduktiv</strong>. Dein Kind hat den Mut zusammengenommen und sich dir geöffnet, hat dir gesagt, dass es etwas nicht mehr möchte, das musst du akzeptieren und deinem Kind kein schlechtes Gewissen machen, weil es ehrlich zu dir war und dir seine Gefühle gestanden hat.</p>
<p>Und das sage ich, weil ich weiß, dass es Eltern da draußen gibt, die genau so reagieren würden, wovon ich gerade abgeraten habe. Das sind meiner Meinung nach Eltern, die die Leistung ihres Kindes auf sich selbst projizieren und sich besser fühlen, wenn das Kind <strong>erfolgreich</strong> ist, einen Pokal gewinnt oder sonstwie glänzt.</p>
<p>Dass sie ihrem Kind damit keinen Gefallen tun, es so unter <strong>Leistungsdruck</strong> zu setzen und emotional zu manipulieren, sehen sie nicht. Statt ihr Kind in ein Hobby zu zwingen, das ihm gar keinen <strong>Spaß</strong> bereitet und nur für die Eltern hingeht, um von ihnen Anerkennung und &#8222;Liebe&#8220; zu erfahren, sollten sie lieber lernen, an sich selbst zu arbeiten, damit sie auf ihre eigenen Leistungen und Erfolge <strong>stolz</strong> sein können. Sie sollten nicht ihr Ehrgefühl von der Leistung ihres Kindes abhängig machen.</p>
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<h2>7. Warum ein Verein auch die falsche Wahl sein kann</h2>
<p>Oliver ist, würde ich so einschätzen, total wissbegierig und neugierig. Er ist in meinen Augen ein sehr aktiver Mensch, macht super gerne Sport, braucht Bewegung und Action, gammelt aber auch super gerne stundenlang an seinem Tablet rum, um online mit anderen Kindern zu spielen oder seine Lieblingsserie zu suchten.</p>
<p>Was er überhaupt nicht mag, ist Basteln oder <strong>Malen</strong>. Meiner Meinung nach kommt das eher aufgrund von <strong>Vergleichen</strong>. Die Kinder in der Schule und auch im Verein lernen, sich miteinander zu vergleichen und wollen demnach immer der Beste sein. Wenn Oliver dann sieht, dass seine Klassenkameradin ein künstlerisches Talent besitzt und schon echt gut zeichnen kann, motiviert ihn das nicht, Motive für den anstehenden Malwettbewerb zu entwerfen, es zieht ihn nur runter. &#8222;Ich kann nicht malen!!&#8220;, sagt er mir dann mit Tränen in den Augen&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-14434" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/Kind lehnt traurig an der Wand.jpg" alt="" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/Kind%20lehnt%20traurig%20an%20der%20Wand.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/Kind%20lehnt%20traurig%20an%20der%20Wand-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2024/03/Kind%20lehnt%20traurig%20an%20der%20Wand-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wenn ich aber einfach mit Oliver ein leeres Blatt heraus hole und drauf los zeichne, merke ich, wie es ihn <strong>befreit</strong> und wie viel <strong>Freude</strong> er daran haben kann.</p>
<p>Was ich damit sagen will: Ein Verein kann unter Umständen auch gerade das <strong>Falsche</strong> für dein Kind sein, gerade wenn es um einen <strong>Leistungssport</strong> geht, der darauf abzielt, dass man die Kinder gegeneinander in Wettkämpfen antreten lässt, und es am Ende immer einen Gewinner und einen Verlierer geben wird.</p>
<p>Mein <strong>Tipp</strong>: Erschaffe stattdessen einen Raum, in dem dein Kind frei von Urteilen und Bewertungen einfach sein darf, dann wirst du staunen, wie der Satz &#8222;Ich kann das nicht!!&#8220; sich einfach in Wohlgefallen auflösen wird.</p>
<h2>8. Wenn das Kind in drei Vereine pro Woche geht. Wann ist es zu viel?</h2>
<p>Wenn dein Kind <strong>viele Interessen</strong> hat, dann kann es &#8211; wie bei uns &#8211; vorkommen, dass es in der Woche mehreren Hobbys nachgeht. Ob das <strong>zu viel</strong> für dein Kind ist, entscheidet es selber, aber wir dürfen auch uns selber nicht vergessen, also frag dich &#8222;Was gebe ich gerne und wozu bin ich bereit?&#8220;.</p>
<p>Ein Beispiel: Oliver ging sonst immer dreimal pro Woche zum Schwimmen. Dann hat er sich für Karate interessiert, das ist einmal pro Woche, also kam das noch hinzu. Dann meinte er, er will jetzt auch noch tanzen. Ich persönlich habe dann entschieden, dass es <span style="text-decoration: underline;">für mich</span> zu viel ist, weil die Tanzschule zu weit von uns zu Hause entfernt und stattdessen in der Nähe ist, in der sein Vater wohnt, und das mit den Öffentlichen einfach zu <strong>stressig</strong> ist. Also habe ich gesagt, dass ich weder bereit bin, für ein drittes Hobby zu zahlen, noch dazu, ihn dort hinzubringen und abzuolen. Du merkst, ich sage hier ganz bewusst &#8222;für mich zu viel&#8220;, denn in Papas Woche geht Oliver tatsächlich auch noch einmal zum Tanzen und hat damit an jedem Tag unter der Woche zu tun &#8211; neben Schule, Freunde treffen und diesem ganzen Kram wohlgemerkt.</p>
<p>Ein weiteres Beispiel, das zeigt, dass es auch für das Kind zu viel werden kann: Wie oben schon erwähnt, ging Oliver ja auch mal zum Tischtennis. An einem Tag in der Woche war erst Schwimmen und danach Tischtennis &#8211; zack auf gleich, also wir mussten echt hinne machen, dass wir das überhaupt zeitlich schaffen. Das wurde ihm dann auch zu viel. Es kommt halt auch drauf an, ob sich die Hobbys gegenseitig <strong>ausgleichen</strong>. Geht dein Kind einer Sportart nach, von der sich der Körper auch erholen muss, würde es sich anbieten, wenn dein Kind als Ergänzung einer leichten Tätigkeit nachgeht und z.B. im Chor singt oder malt oder Achtsamkeitsübungen macht oder weiß der Geier&#8230;</p>
<p>Und dann spielt wie kurz erwähnt auch die Schule noch mit rein: Als in Olivers Schule z.B. das <strong>Schulschwimmen</strong> anfing, fand das 1. am selben Tag wie im Schulverein statt, und dann auch noch direkt hintereinander, also völliger Blödsinn und damit auch vollkommen klar, dass das seinem Körper zu viel ist, also geht er an diesem Tag nur noch zum Schulschwimmen und damit ist der restliche Tag <strong>Freizeit</strong> für ihn.</p>
<p>Wie gesagt kommt es hier ganz auf dein Kind an, das kann ich hier nicht pauschal sagen, was zu viel ist und was nicht, zudem kann es sich mit der Zeit auch einfach wandeln, weil sich die <strong>Interessen</strong> deines Kindes verändern. Da muss man einfach flexibel sein und stets im Hinterkopf behalten, dass es deinem Kind in erster Linie Spaß machen soll.</p>
<p>So und damit sind wir am Ende angekommen! Der Beitrag hat mir UNGLAUBLICH viel Spaß gemacht, das merkt man bestimmt daran, dass ich so viel geschrieben habe. Ich hoffe, ich konnte hiermit die allermeisten Fragen zum Thema Kinderhobby beantworten und würde mich freuen, wenn du mir einen Kommentar unten hinterlässt und mir davon berichtest, welchem Hobby dein Kind nachgeht und wie ihr herausgefunden habt, wofür sich dein Kind interessiert. Was macht ihr, wenn eure Kinder mal bocklos sind?</p>
<div id='c5182_31_19' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div>
<h2>Quellen</h2>
<p>1. Aufgaben der Kinderfeuerwehr: <a href="https://www.feuerwehr-hoiersdorf.de/ueber-uns/kinderfeuerwehr/aufgaben-der-kinderfeuerwehr/">Aufgaben der Kinderfeuerwehr &#8211; Feuerwehr Hoiersdorf (feuerwehr-hoiersdorf.de)</a></p>
<p>2. Tierschutzverein Berlin: <a href="https://tierschutz-berlin.de/tierschutzverein/tierschutzjugend/">Tierschutzjugend – Tierheim Berlin (tierschutz-berlin.de)</a></p>
<p>3. Nettersheimer Fossilienacker: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr2/themen/raus-in-den-westen/fossilienacker-nettersheim-100.html">Ausflugstipp: Fossilienacker Nettersheim: Goldgräberstimmung und Römergeschichte &#8211; Raus in den Westen &#8211; Radio &#8211; WDR</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/das-richtige-hobby-fuer-dein-kind/">Das richtige Hobby für dein Kind</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Dienstag geht&#8217;s in die Turnhalle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Nov 2016 06:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
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		<category><![CDATA[Balancieren]]></category>
		<category><![CDATA[Bälle]]></category>
		<category><![CDATA[Basketball]]></category>
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		<category><![CDATA[rennen]]></category>
		<category><![CDATA[Spaß]]></category>
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		<category><![CDATA[Turnhalle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei uns hat es sich mittlerweile eingespielt, dass wir jeden Dienstag Abend mit unserem Sohn in die Turnhalle gehen. Damit wir uns da so richtig schön auspowern können. In diesem Beitrag gebe ich euch einen kleinen Einblick in unseren Turnhallen-Tag. Dienstag geht&#8217;s in die Turnhalle An den richtig ungemütlichen Tagen ist es auch mal schön, ... <a title="Dienstag geht&#8217;s in die Turnhalle" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/dienstag-gehts-in-die-turnhalle/" aria-label="Mehr zu Dienstag geht&#8217;s in die Turnhalle">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei uns hat es sich mittlerweile eingespielt, dass wir jeden Dienstag Abend mit unserem Sohn in die Turnhalle gehen. Damit wir uns da so richtig schön auspowern können.</p>
<p>In diesem Beitrag gebe ich euch einen kleinen Einblick in unseren Turnhallen-Tag.<span id="more-1705"></span><div id='c2508_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Dienstag geht&#8217;s in die Turnhalle</h2>
<p>An den richtig ungemütlichen Tagen ist es auch mal schön, im Warmen Sport zu treiben. Die Turnhalle der Wolfgang-Amadeus-Mozart-Schule bietet hierfür vielen Gruppen den nötigen Platz.</p>
<p>Dass es sich um einen Dienstag handelt, liegt einzig und allein daran, dass die Halle nur an diesem Tag noch frei ist. Die anderen Tage sind bereits für andere Gruppen besetzt. Aber 1x in der Woche mit Kind zum Turnen zu gehen, reicht ja auch, finde ich.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1776" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/dienstag-gehts-in-die-turnhalle-kinder-und-erwachsene-beim-fussballspiel.jpg" alt="Dienstag geht's in die Turnhalle - Kinder und Erwachsene beim Fußballspiel" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/dienstag-gehts-in-die-turnhalle-kinder-und-erwachsene-beim-fussballspiel.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/dienstag-gehts-in-die-turnhalle-kinder-und-erwachsene-beim-fussballspiel-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Schöner ist es natürlich, wenn noch jemand Kleineres mitkommt. Wie etwa meine beiden Neffen im Kindergarten- und Grundschulalter. Dann ist unser kleiner Extremsportler auch mal mit Gleichgesinnten zusammen und nicht immer nur mit uns Alten.</p>
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</div>
<h2>Was machen wir?</h2>
<p>Das Coole ist, dass der Trainer uns (fast) alle Türen und Tore öffnet. Somit kommen wir an das meiste Sportzeug ran: Bälle, Bälle und noch mehr Bälle. Das interessiert die Kinder eh am meisten. Damit wird Fußball oder dergleichen gespielt oder sich einfach abgeworfen. Natürlich nur mit den weichen Schaumstoffbällen und am besten nur auf die Füße. Sonst gibt&#8217;s Tränen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1777" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/dienstag-gehts-in-die-turnhalle-kind-spielt-mit-baellen.jpg" alt="Dienstag geht's in die Turnhalle - Kind spielt mit Bällen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/dienstag-gehts-in-die-turnhalle-kind-spielt-mit-baellen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/dienstag-gehts-in-die-turnhalle-kind-spielt-mit-baellen-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Und ich fand die Pedalos, die ich nach langer Zeit im <a href="https://www.milchtropfen.de/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum/" rel="noopener">Trainingslager</a> entdeckte, auch hier wieder. Die sind echt cool! Und auch die Kinder übten sich auf den Dingern.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1778" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/dienstag-gehts-in-die-turnhalle-kind-laeuft-auf-pedalos.jpg" alt="Dienstag geht's in die Turnhalle - Kind läuft auf Pedalos" width="679" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/dienstag-gehts-in-die-turnhalle-kind-laeuft-auf-pedalos.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/dienstag-gehts-in-die-turnhalle-kind-laeuft-auf-pedalos-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>Es gibt sogar noch schwierigere Versionen von den Pedalos. Bei einer Version sind die Trittflächen viel kleiner. Ich hab mich auf die Dinger nur in die Nähe von Wänden getraut, damit ich mich festhalten konnte.</p>
<p>Bei der zweiten Version war das ganze Ding eine einzige Rolle. Eine sogenannte Bärenrolle. Da stellt man sich barfuß rauf und versucht halt sein Glück&#8230; Das Original mag ich dann doch etwas mehr.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1779" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/dienstag-gehts-in-die-turnhalle-kind-laeuft-baerenrolle-hinterher.jpg" alt="Dienstag geht's in die Turnhalle - Kind läuft Bärenrolle hinterher" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/dienstag-gehts-in-die-turnhalle-kind-laeuft-baerenrolle-hinterher.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/dienstag-gehts-in-die-turnhalle-kind-laeuft-baerenrolle-hinterher-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Und so vergeht die Zeit einfach wie im Fluge und wir müssen wieder alles fein säuberlich wegräumen. Denn dann gehört den nachfolgenden Gruppen die Halle. Alles kommt an seinen ursprünglichen Platz, wir sehen den <a href="http://www.tus-hellersdorf.de/pages.php?page=kraft" target="_blank">Kraftsportlern vom TuS Hellersdorf 88e.V.</a> noch ein wenig beim Schwitzen zu und machen uns dann wieder auf den Weg nach Hause.</p>
<p>Wann ist euer Sporttag?</p>
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		<title>Wochenende im Bundesleistungszentrum Kienbaum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Nov 2016 12:33:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
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		<category><![CDATA[Bundesleistungszentrum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>1x im Jahr fuhren mein Mann (damals noch mein Freund) und ich gemeinsam mit Freunden und Bekannten ins Bundesleistungszentrum Kienbaum. Seitdem sind einige Jahre vergangen und wir verbringen unsere Zeit bereits das 2. Mal mit unserem kleinen Fratz hier. Was wir den lieben, langen Tag so treiben, darüber schreibe ich heute. Wochenende im Bundesleistungszentrum Kienbaum Ich ... <a title="Wochenende im Bundesleistungszentrum Kienbaum" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum/" aria-label="Mehr zu Wochenende im Bundesleistungszentrum Kienbaum">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>1x im Jahr fuhren mein Mann (damals noch mein Freund) und ich gemeinsam mit Freunden und Bekannten ins Bundesleistungszentrum Kienbaum.</p>
<p>Seitdem sind einige Jahre vergangen und wir verbringen unsere Zeit bereits das 2. Mal mit unserem kleinen Fratz hier.</p>
<p>Was wir den lieben, langen Tag so treiben, darüber schreibe ich heute.<span id="more-1656"></span><div id='c7084_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Wochenende im Bundesleistungszentrum Kienbaum</h2>
<p>Ich erinnere mich an das Jahr 2015 zurück. Damals konnte unser Sohn gerade mal krabbeln, nicht mit den anderen Kindern mitspielen, weil die ja schon viel aktiver waren. Trotzdem war es eine schöne Zeit und ich freute mich auf nächstes Jahr &#8211; dieses Jahr. Denn dann würde unser Kleiner bestimmt schon laufen können.</p>
<p>Und siehe da! Er läuft. Manchmal. Wenn er nicht getragen werden will. Und an neuen Orten ist das so gut wie nie der Fall. Ich stellte mir schon vor, wie ich ihn tagein, tagaus tragen würde.</p>
<p>Aber schon nach wenigen Stunden war er aufgetaut und hatte sich auch schon eine Freundin gesucht. Die war bereits Schwester von drei weiteren Kindern und im Umgang mit Kleinkindern vertraut. Hand in Hand spazierten sie über die Flure, knabberten gemeinsam Salzstangen und malten zusammen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1663" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum-kinderbild.jpg" alt="Wochenende im Bundesleistungszentrum Kienbaum - Kinderbild" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum-kinderbild.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum-kinderbild-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Die Kleine trug unseren Sohn sogar ab und zu von Ort zu Ort. Sie malte ihm sogar Bilder und schenkte ihm ein Spielzeug aus einem Ü-Ei. Meinen Sohn so vergnügt mit einem anderen Kind zu sehen, war ein wirklich schönes Bild.</p>
<h2>Essen</h2>
<p>Gegen Abend kamen wir also im <a href="http://www.kienbaum-sport.de/" target="_blank" rel="noopener">Bundesleistungszentrum Kienbaum</a> an. Wir warteten auf alle und gingen dann gemeinsam Abendbrot essen. Und ich gebe zu, dass ich jedes Mal nach diesem Wochenende einen bösen Muskelkater habe. Aber dennoch nehme ich das immer wieder aufs Neue in Kauf. Warum? Das Essen ist der Wahnsinn! Und wer genießt es nicht, 3 Tage lang nicht zu kochen, zu backen, Brote zu schmieren, Obst und Gemüse zu schnippeln? Und vor allem: Sich nicht um den Abwasch und das Aufräumen kümmern zu müssen (bis auf das Tablett, das man wegbringen muss)?</p>
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<p>Denke ich an zu Hause, ist dies der Hauptteil, der am Tag an Zeit verloren geht. Deshalb genieße ich es wirklich, wenn mir bzw. meinem Mann und mir das auch mal erspart bleibt. Es gibt Frühstück, Mittag und Abendbrot. Und man kann so viel essen und trinken wie man will. Es ist echt der Hammer.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1664" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum-mutter-und-kind-beim-fruehtsueck.jpg" alt="Wochenende im Bundesleistungszentrum Kienbaum - Mutter und Kind beim Frühtsück" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum-mutter-und-kind-beim-fruehtsueck.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum-mutter-und-kind-beim-fruehtsueck-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Zum Mittagessen kann man zwischen 3 verschiedenen Mahlzeiten wählen (oder alle 3 essen &#8211; das geht auch). Dazu gibt es einen Haufen Obst und Gemüse, Joghurt, eine Salatbar und und und.</p>
<p>Ihr merkt: Vom Essen kann ich hier wirklich nur schwärmen!!</p>
<p>Der einzige Minuspunkt: Man darf sich kein Essen mitnehmen. Das wäre für uns z.B. nach dem Frühstück oder Abendbrot passend gewesen. Man schmiert sich noch ein paar Brötchen und futtert die dann, wenn der kleine Hunger kommt.</p>

<h2>Für die Wasserratten</h2>
<p>Morgens geht es immer zum Schwimmen in die Schwimmhalle. Das muss man allerdings nicht mitmachen, wenn man nicht so früh aufstehen will. Hier trifft man sich nämlich schon gegen 7 Uhr in der Halle. Und man will nicht zu spät kommen! Sonst gibt es nämlich als Strafe&#8230; äh, ich meinte DENKANSTOß vom Trainer Liegestütze aufgebrummt. Ein Glück, dass wir mit unserem Kleinen noch den Baby- bzw. Kleinkindbonus haben, und diese Regel deshalb nicht bei uns greift.</p>
<p>Samstag nach dem Abendbrot konnte man dann entweder wieder in der Halle spielen oder sich &#8211; wie wir &#8211; im Wasser vergnügen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1665" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum-mutter-und-kind-beim-schwimmen.jpg" alt="Wochenende im Bundesleistungszentrum Kienbaum - Mutter und Kind beim Schwimmen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum-mutter-und-kind-beim-schwimmen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum-mutter-und-kind-beim-schwimmen-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Für mich als Warmduscher war das allerdings keine Freude. Selbst das kleine Becken war SAUKALT! Wirklich! Nur waschechte Wasserratten hatten hier ihren Spaß.</p>
<h2>Sport frei!</h2>
<p>Wenn wir also nicht am Schlemmen und Planschen sind, dann verbringen wir den Rest des Tages in der Halle. Nach dem Aufwärmen (Feuer, Wasser, Sturm und ähnliche Spiele) spielen wir dann die unterschiedlichsten Gemeinschaftsspiele. Natürlich gibt es auch viel Zeit, in der freies Spiel möglich ist.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1680" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum-kinder-mit-bunten-baendern.jpg" alt="Wochenende im Bundesleistungszentrum Kienbaum - Kinder mit bunten Bändern" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum-kinder-mit-bunten-baendern.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum-kinder-mit-bunten-baendern-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Jeder sucht sich seine Leute zusammen und spielt, was man will. Hierfür standen uns eine Menge Sachen zur Verfügung: Volleybälle, Hockeyschläger und -bälle, Fußbälle, Tennisbälle, Basketbälle, Federbälle und Schläger, Hula Hoop Reifen, Springseile, Schaumstoffbälle, Hütchen/Kegel und vieles, vieles mehr&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1666" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum-baelle.jpg" alt="Wochenende im Bundesleistungszentrum Kienbaum - Bälle" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum-baelle.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum-baelle-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Am Samstag wurden auch mal Stationen aufgebaut, die man in der Gruppe ablief. Davon konnte man auf jeden Fall Muskelkater bekommen. Es gab viele Kraftübungen. Wir warfen Medizinbälle gegen die Wand und fingen sie wieder auf. Oder wir machten spezielle Übungen für die Beine oder Arme. Es gab Übungen, bei denen man sich richtig auspowern durfte. Und Übungen, die Geschick erforderten, z.B. die Übung, mit 3 federleichten Tüchern zu jonglieren.</p>
<div id='c8545_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
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<h2>Eine Kindheitserinnerung</h2>
<p>Was mich ja total begeisterte&#8230; Kennt ihr die auch noch?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1667" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum-pedalo.jpg" alt="Wochenende im Bundesleistungszentrum Kienbaum - Pedalo" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum-pedalo.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum-pedalo-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Zum Glück stand der Name drauf. Ich konnte mich beim besten Willen nicht daran erinnern, wie die Teile heißen: Pedalo.</p>
<p>Mit Freude beobachtete ich Oli&#8217;s neue Freundin, die anfangs noch ganz wackelig unterwegs war, wild mit den Armen ruderte und auch des Öfteren runterfiel. Aber sie ließ sich nicht entmutigen. Alle spielten Fangen, mit den Bällen oder sonst etwas. Nur sie nicht. Sie war hochkonzentriert bei der Sache. Und hatte es dann nach vielem Üben endlich drauf. Das motivierte mich und auch ich stieg aufs Pedalo. Langsam tastete ich mich voran und hatte auch nach einiger Zeit den Dreh raus. Geht ganz schön auf die Oberschenkel!</p>
<h2>Spaziergang</h2>
<p>Zwischendurch hatten wir immer mal wieder Zeit für uns. Viele blieben dann in der Halle. Wir machten dagegen einen kleinen Spaziergang durchs Gelände, damit der Kleine schlafen konnte.</p>
<p>Das Gelände ist wirklich riesig! Also WIRKLICH riesig! Man kann durch Wälder spazieren oder am Liebenberger See entlang. Mit Kinderwagen oder ohne. Zu dieser Jahreszeit sollte man sich allerdings schon ordentlich warm anziehen. Es war typisches Herbstwetter, als wir unterwegs waren: nass, kalt und windig.</p>
<p>Aber die Aussicht war mehr als schön und es roch wunderbar nach Waldpilzen. Ich habe sogar einen gefunden! Kann man aber bestimmt nicht essen&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1678" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum-pilz.jpg" alt="Wochenende im Bundesleistungszentrum Kienbaum - Pilz" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum-pilz.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum-pilz-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Zeit für Entspannung</h2>
<p>Am Samstag Abend genossen die Männer dann die Sauna im Wellnessbereich. Je mehr Leute mitkommen, desto günstiger wird es. An diesem Abend waren wir aber nur sehr wenig.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1668" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum-sauna.jpg" alt="Wochenende im Bundesleistungszentrum Kienbaum - Sauna" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum-sauna.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum-sauna-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Die ganz Harten trauten sich auch ins Eisbad &#8211; brrrrrr!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1669" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum-eisbad.jpg" alt="Wochenende im Bundesleistungszentrum Kienbaum - Eisbad" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum-eisbad.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum-eisbad-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Selbst mein Sohn tat ganz lässig, als er mir zu verstehen gab, dass er ins Eisbad will, und ich seinem Wunsch Folge leistete. Ich hab ihn zwar nur mit den Füßen ins Eiswasser geditscht. Aber selbst da verzog er keine Mine, sagte nur :&#8220;Talt.&#8220;. Dann setzten wir uns an den Wannenrand, gaben ihm eine große Kelle und gossen ihm das Eiswasser über Füße und Beine. Ich war tief beeindruckt. Ich tue mich nämlich immer ganz schön schwierig bei solchen kalten Angelegenheiten. Bin halt ein Warmduscher. Naja, eher Heißduscher.</p>
<div id='c5668_31_19' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div>
<p>Da freute es mich natürlich umso mehr, dass ich im heißen Whirlpool für einige Minuten entspannen konnte. Es war echt himmlisch. Und ich genoss jede Sekunde in vollen Zügen. Denn schon nach kurzer Zeit war da wieder der kleine Mann, der Milch wollte. Und der partout nicht bei seinem Papa bleiben wollte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1670" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum-frau-und-kinder-am-whirlpool.jpg" alt="Wochenende im Bundesleistungszentrum Kienbaum - Frau und Kinder am Whirlpool" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum-frau-und-kinder-am-whirlpool.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum-frau-und-kinder-am-whirlpool-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Die etwas älteren Kinder fanden zwar alles irgendwie gleich cool, aber die Infrarotsauna im Ruheraum hatte es ihnen doch am Meisten angetan. Das lag wohl weniger an der Entspannungsmusik, die da aus der Sauna kam, als vielmehr an den schönen Farben, in denen sie erstrahlte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1671" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum-ruheraum-und-infrarotsauna.jpg" alt="Wochenende im Bundesleistungszentrum Kienbaum - Ruheraum und Infrarotsauna" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum-ruheraum-und-infrarotsauna.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum-ruheraum-und-infrarotsauna-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Gemeinschaftsraum</h2>
<p>Unsere Zimmer liegen ein Stückchen vom Essenssaal und der Turnhalle entfernt. Man kann die Strecke entweder mit Auto oder zu Fuß überwinden. Oder mit Pennyboards, Rollern, auf denen beinahe jedes Kind fuhr, oder sonstigen Fahrgestellen.</p>
<p>Worüber ich eigentlich erzählen wollte, ist der Gemeinschaftsraum. Dort treffen wir uns dann abends (wer will), spielen Karten oder dergleichen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1672" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum-karten.jpg" alt="Wochenende im Bundesleistungszentrum Kienbaum - Karten" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum-karten.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum-karten-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Einige zischen ein Bierchen (als stillende Mutter finde ich ja Wasser VIEL leckerer!), andere mümmeln Süßigkeiten oder Knabberzeug. Unser Sohn begnügte sich auch mit Salzstangen. Wir reden, unterhalten uns, erzählen lustige Anekdoten und lernen uns einfach ein bisschen näher kennen.</p>
<p>Und so vergeht der Rest des Tages im Nu. Man merkt, dass die Augen weh tun, schaut auf die Uhr und glaubt es kaum. 22 Uhr, 23 Uhr, am Freitag gingen wir (mit Kind!) erst um 0 Uhr ins Bett. Das sind dann halt die Abende, von denen ich <a href="https://www.milchtropfen.de/wenn-der-abend-laenger-wird/" rel="noopener">hier</a> gesprochen hatte&#8230; Ich bin froh, dass sie nur ab und zu mal vorkommen und nicht üblich sind.</p>

<h2>Schlafenszeit</h2>
<p>Und wenn es dann endlich ins Bettchen geht, lesen wir noch ein, zwei, drei Bücher. Und dann, nach dem 3. Mal Vorlesen, schlafen wir dann ein. Beziehungsweise der Kleine. Ich setze mich dann an den Laptop und schreibe. Zumindest, wenn es nicht schon 0 Uhr ist. Sonst lege ich mich neben den süßen Fratz und schlafe ruckzuck neben ihm ein.</p>
<p>Zu dritt in einem Bett können wir leider nicht schlafen. Die Betten hier sind zu schmal und lassen sich leider auch nicht verschieben. Es sei denn, man ist so engagiert, leiht sich einen Schraubenzieher und macht sich an die Arbeit, die Betten auseinander zu schrauben und nebeinander zu stellen. Die Mühe machten wir uns dann aber nicht. Im Gegensatz zu unseren Nachbarn. Ich hatte anfangs nur eine kleine Konstruktion gebaut, damit wenigstens mein Sohn neben mir schlafen kann, statt im Gitterbett.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1674" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum-kind-auf-bett.jpg" alt="Wochenende im Bundesleistungszentrum Kienbaum - Kind auf Bett" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum-kind-auf-bett.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum-kind-auf-bett-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ich kenne die nächtlichen Aktionen meines Sohnes mittlerweile sehr gut. Bei uns zu Hause schläft er neben mir im Familienbett ein und dreht sich dann im Laufe der Nacht bis zu 90°, sodass mir seine Füße im Gesicht liegen. Das schmale Bett wollte ich uns beiden also nicht zumuten und war schon ganz stolz auf meine Idee. Doch als es dann ans Schlafen ging, merkte ich schnell, dass mein Kleiner nicht extra liegen wollte. Jetzt dient das Extrabettchen uns als Rausfallschutz &#8211; auch gut.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1675" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum-kind-gaehnt-im-bett.jpg" alt="Wochenende im Bundesleistungszentrum Kienbaum - Kind gähnt im Bett" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum-kind-gaehnt-im-bett.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum-kind-gaehnt-im-bett-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Und so eng ist es dann gar nicht gewesen. Ich frage mich, wie wir es hier hinkriegen, auf engstem Raum gut nebeneinander zu schlafen, nicht aber im riesigen Familienbett&#8230;</p>
<h2>Abreise</h2>
<p>Am Sonntag gab es nochmal ordentlich Frühstück&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1685" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum-kind-isst-cornflakes.jpg" alt="Wochenende im Bundesleistungszentrum Kienbaum - Kind isst Cornflakes" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum-kind-isst-cornflakes.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum-kind-isst-cornflakes-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>&#8230;gefolgt von Spiel, Spaß und Spannung&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1686" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum-kind-spielt-mit-hula-hoop-reifen.jpg" alt="Wochenende im Bundesleistungszentrum Kienbaum - Kind spielt mit Hula Hoop Reifen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum-kind-spielt-mit-hula-hoop-reifen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum-kind-spielt-mit-hula-hoop-reifen-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Danach war der Kleine bereits eingeschlafen und verpasste das Mittagessen. Als sich (fast) alle satt gegessen hatten, hieß es Abschied nehmen. Und sich aufs nächste Jahr freuen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1682" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum-mutter-spaziert-mit-kind.jpg" alt="Wochenende im Bundesleistungszentrum Kienbaum - Mutter spaziert mit Kind" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum-mutter-spaziert-mit-kind.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/wochenende-im-bundesleistungszentrum-kienbaum-mutter-spaziert-mit-kind-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ich bin jedes Mal aufs Neue traurig, weil das Wochenende immer so schnell vorbei ist. Gerade jetzt mit Kind finde ich solche Unternehmungen wichtig und schön. Ich finde es wichtig, dass er auch mit anderen Kindern spielen oder sie beobachten kann, was er auch mal gern macht. Wenn er immer nur mit uns Erwachsenen zusammen ist, finde ich, fehlt da etwas.</p>
<p>Im Ganzen fand ich dieses Wochenende wirklich toll. Nicht nur ich. Auch der kleine Mann fand es schön. Und wir werden nächstes Jahr auf jeden Fall wieder das Wochenende im Bundesleistungszentrum Kienbaum verbringen.</p>
<p>Wie sah euer Wochenende aus?</p>
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		<title>Babyschwimmen &#8211; 11. Tag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jul 2016 06:00:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die neuen Kurse beim Babyschwimmen haben begonnen und es waren auch ein paar neue Gesichter zu sehen. Wie die 11. Kursstunde verlief und ob sich auch die Neuankömmlinge gut eingefunden haben, lest ihr im Folgenden. Babyschwimmen &#8211; 11. Tag Heute waren die Muttis mit ihren Kindern im Wasser. Mit insgesamt 9 Leuten war die Runde recht überschaubar. Ein ... <a title="Babyschwimmen &#8211; 11. Tag" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen-11-tag/" aria-label="Mehr zu Babyschwimmen &#8211; 11. Tag">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die neuen Kurse beim Babyschwimmen haben begonnen und es waren auch ein paar neue Gesichter zu sehen.</p>
<p>Wie die 11. Kursstunde verlief und ob sich auch die Neuankömmlinge gut eingefunden haben, lest ihr im Folgenden.<span id="more-1142"></span><div id='c5674_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Babyschwimmen &#8211; 11. Tag</h2>
<p>Heute waren die Muttis mit ihren Kindern im Wasser. Mit insgesamt 9 Leuten war die Runde recht überschaubar. Ein neues Gesicht kam auch dazu: Die kleine Elena (Name geändert) mit ihrer Mama.</p>
<p>Schon unter der Dusche zeigte Elena jedoch ihre Abscheu vor dem Wasser. Wie sie wohl reagieren wird, wenn es ins Wasser geht, fragte ich mich.</p>
<h2>Singkreis</h2>
<p>Ein schönes, immer wiederkehrendes Ritual, um so langsam in die Gänge zu kommen und alle auf das Kommende einzustimmen: der Singkreis.</p>
<p>Als wir bereits alle im Wasser herumdümpelten, schaffte es Elenas Mama kaum, ihre Tochter ins Wasser zu kriegen. Die Kleine sträubte sich derart, wie ich es noch nie zuvor gesehen hatte. Nicht einmal Mimi war in den früheren Kursstunden so gewesen. Zugegeben, Mimi mochte vieles nicht, aber zumindest ließ sie sich ins Wasser tragen. Aber nicht einmal das ließ Elena zu.</p>
<p>Irgendwann schafften wir es dann doch, sie in den Singkreis einzuladen. Aber es war nicht schön für sie. Egal, was ihre Mutter auch versuchte, Elena schrie und weinte und war überhaupt nicht glücklich. Einige Zeit später stiegen sie aus unserem Wasserzug aus. Elenas Mutter versuchte, ihre Tochter etwas abseits zu beruhigen. Vergebens.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1145" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-11-tag-singkreis.jpg" alt="Babyschwimmen - 11. Tag - Singkreis" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-11-tag-singkreis.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-11-tag-singkreis-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Die Kursleiterinnen rieten Elenas Mutter dann, sich mit der Kleinen auf den Treppen am Beckenrand zu beschäftigen. So konnte sich Elena ein wenig mit dem Wasser vertraut machen. Mit den Füßen stand sie auf den unter Wasser liegenden Treppen und spielte mit ihren Eltern und einer Kiste mit Spielzeug.</p>
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</div>
<p>Wir anderen hatten den Singkreis zwischenzeitlich beendet und kamen nun zu den Gleichgewichtsübungen.</p>
<h2>Gleichgewichtsübungen</h2>
<p>Diese Übungen kannten wir mittlerweile in- und auswendig: Die Kinder werden an den Händen oder an den Schwimmflügeln gehalten und durchs Wasser gezogen. Ob geradeaus oder in Schlängellinien, ob hüpfend oder springend, ob auf dem Bauch oder Rücken: die Kinder sollten anhand dieser Übungen das Gleichgewicht halten lernen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1144" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-11-tag-mutter-und-kind-im-wasser.jpg" alt="Babyschwimmen - 11. Tag - Mutter und Kind im Wasser" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-11-tag-mutter-und-kind-im-wasser.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-11-tag-mutter-und-kind-im-wasser-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Der kleine Mann hatte heute extrem gute Laune beim Babyschwimmen. Das war zwar sehr erheiternd, aber dadurch, dass er ständig seinen Mund so weit aufriss, kam mitunter auch eine Menge Wasser in seinen Mund. Zwei Mal verschluckte er sich ganz doll! Auch Mimi verschluckte sich einmal und musste davon so stark husten, dass sie gleich erbrach! Immerhin war danach alles wieder gut und das eklige Chlorwasser aus ihrem Körper raus.</p>
<h2>Wasserball</h2>
<p>Weiter ging es mit dem Wasserball. Oli zeigte während der Gleichgewichtsübungen ständig auf den Wasserball. Als wir dann endlich damit spielten, hatte er schnell die Lust daran verloren und zeigte auf die große Wassermatte. Aber mit der spielten wir heute leider nicht&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1146" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-11-tag-spiel-mit-dem-wasserball.jpg" alt="Babyschwimmen - 11. Tag - Spiel mit dem Wasserball" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-11-tag-spiel-mit-dem-wasserball.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-11-tag-spiel-mit-dem-wasserball-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Die anderen Kinder hätten wahrscheinlich den Rest des Tages allein mit diesem Wasserballspiel verbringen können. Sie hatten irre viel Spaß daran, den Ball zu schnappen und anschließend mit den Händen oder dem Kopf wegzustoßen. Mimi kreischte vor Vergnügen lauthals durch die Halle. Es war schön, sie so lachen zu sehen.</p>
<p>Aber es gab ja noch vielen andere Übungen, die auf uns warteten. Also wurde das Ballspiel bald beendet.</p>

<h2>Spielzeug</h2>
<p>Jedes Kind bekam jetzt ein Spielzeug &#8211; Oli einen Frosch mit einer Krone auf dem Kopf. Das Spielzeug sollte wieder vor den Kindern ins Wasser geworfen werden und sie dazu bewegen, durch Strampeln voranzukommen.</p>
<p>Oli und ich waren zwar das aller-aller-allerletzte Schlusslicht, weil wir uns so viel Zeit ließen, aber dafür kam Oli auch ganz allein voran. Wir schafften zwar keine 4 Bahnen, aber das war in meinen Augen auch gar nicht nötig. Manchmal muss man sich auch einfach die Zeit nehmen und nicht immer nur schnell machen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1148" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-11-tag-mutter-und-kind-mit-spielzeug-im-wasser.jpg" alt="Babyschwimmen - 11. Tag - Mutter und Kind mit Spielzeug im Wasser" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-11-tag-mutter-und-kind-mit-spielzeug-im-wasser.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-11-tag-mutter-und-kind-mit-spielzeug-im-wasser-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Die Stange</h2>
<p>Als wir dann auch endlich unsere Übung beendet hatten, hatten die anderen bereits mit der nächsten begonnen.</p>
<p>An der Stange sollten sich die Kinder nun festhalten und entlanghangeln. Der Wasserratte Timo (Name geändert) gefiel der ganze Blödsinn ja sowas von überhaupt nicht. Das gab er uns allen auch lautstark zu verstehen.</p>
<p>Der kleine Mann verstand den Sinn vom Langhangeln nicht so ganz. Er hielt sich an der Stange fest und blieb dort einfach hängen, schob seine Beine nach oben und guckte seine Füße an. Oder er ließ einfach los und schwamm weiter. Da hatte er gerade gelernt, wie man mit den Beinen strampelnd durchs Wasser kommt, und dann soll er sich an einer Stange aufhalten. So ein Unsinn!</p>
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<p>Dass das Ziel der Kursleiterinnen war, den Kindern am Ende der Kurses beigebracht zu haben, sich allein an einer Stange entlang zu hangeln, erschien mir erst suspekt.</p>
<p>Aber im Nachhinein kann es auch ganz nützlich sein, dachte ich. Ich stelle mir vor, wie ein Kind ins Wasser fällt und sich irgendwo festhalten kann. Dadurch kann es sich dann von allein entlang hangeln und ist sicherer, als würde es nur an einer Stelle verharren und nicht wissen, wie es vorankommen soll. Eigentlich auch eine ganze gute Übung.</p>
<h2>Schwimmbrett</h2>
<p>Ja, das Schwimmbrett sieht zwar toll aus mit seinen knallbunten Farben, aber so ganz werden Oli und ich damit nicht warm.</p>
<p>Egal, was ich versuche, er lässt sich nicht draufsetzen. Ob ich selber ganz begeistert auf dem Schwimmbrett schwimme oder Spielzeug drauflege und durch die Gegend fahre: Es interessiert ihn nicht die Bohne. Er will lieber von mir durchs Wasser getragen oder allein schwimmen. Aber mit dem Schwimmbrett will er nichts zu tun haben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1147" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-11-tag-eltern-mit-kindern-im-wasser.jpg" alt="Babyschwimmen - 11. Tag - Eltern mit Kindern im Wasser" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-11-tag-eltern-mit-kindern-im-wasser.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-11-tag-eltern-mit-kindern-im-wasser-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Als ich das Spielzeug auf dem Beckenrand absetzte und wir die Kinder auf dem Schwimmbrett auf dem Wasser hüpfen lassen sollten, machte Oli immerhin eine Runde mit. Besser als gar nicht.</p>
<p>Die Kursleiterin versuchte indes, Elena das Schwimmbrett schmackhaft zu machen. Ihr Ansatz war, dass Elena ja auf dem Schwimmbrett kaum mit dem Wasser in Berührung käme, aber Elena schrie auch auf dem Brett die Halle zusammen und weinte bitterlich. Einen Versuch war es Wert, aber sie beendeten das Ganze dann schnell wieder.</p>
<h2>&#8222;Alle Kinder geh&#8217;n jetzt nach Haus&#8220;</h2>
<p>Und wieder war es so weit: Alle versammelten sich im Kreis und sangen das bekannte Abschiedslied, das wie folgt geht:</p>
<p>&#8222;Alle Kinder, alle Kinder geh&#8217;n jetzt nach Haus.<br />
Große Kinder (Kinder aus dem Wasser heben), kleine Kinder (Kinder wieder ins Wasser setzen),<br />
dicke Kinder (Kinder in die Mitte des Kreises schieben), dünne Kinder (Kinder wieder zu sich ziehen).<br />
Alle Kinder, alle Kinder geh&#8217;n jetzt nach Haus.<br />
Sagen &#8222;Auf Wiedersehen!&#8220; (winken), wollen jetzt duschen gehen (etwas Wasser über den Kopf träufeln).<br />
Alle Kinder, alle Kinder geh&#8217;n jetzt nach Haus.&#8220;</p>
<p>Anschließend berühren sich alle Kinder mit den Füßen in der Mitte des Kreises und wir sagen:</p>
<p>&#8222;Auf Wiedersehen, auf Wiedersehen, das Schwimm&#8216; mit euch war wuuuuuuunderschön. Und zum Schluss gibt&#8217;s einen (schmatz) feuchten Abschiedskuss.&#8220;</p>
<p>Dann kommen die Schwimmflügel ab und es geht unter die Dusche.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1150" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-11-tag-mutter-zieht-kind-schwimmfluegel-aus.jpg" alt="Babyschwimmen - 11. Tag - Mutter zieht Kind Schwimmflügel aus" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-11-tag-mutter-zieht-kind-schwimmfluegel-aus.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-11-tag-mutter-zieht-kind-schwimmfluegel-aus-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Zum Schluss fragte uns die Kursleiterin, ob wir mit unseren Kindern in den kommenden Kursen auch tauchen wollen. Und ich dachte die ganze Zeit, dass es jetzt erst richtig mit dem Tauchen losgeht. Dabei sollte das Tauchen anscheinend zurückgefahren werden!</p>
<p>Timos Mutter und ich meldeten uns jedenfalls, als es darum ging, wer mit seinem Kind zukünftig tauchen will. Warum sollten wir damit aufhören, wenn wir die Kinder gerade ans Tauchen heranführen wollen? Laut Kursleiterin soll nicht jede Stunde getaucht werden, aber in etwa 5 Kursen. Das finde ich bei 13 Kursstunden etwas wenig, aber na gut. Dann werden wir mit Oli eben außerhalb des Kurses tauchen. Natürlich nur, wenn er das möchte, versteht sich.</p>
<p>Über den Verlauf der weiteren Schwimmstunden halte ich euch selbstverständlich weiterhin auf dem Laufenden! Gerade darüber, wie sich Elenas Angst vor dem Wasser entwickeln wird, bin ich sehr gespannt. Die 2. Kursleiterin hat zumindest schon auf die kommenden Stunden reagiert und will sich ganz besonders um Elena kümmern. Das finde ich toll! Elenas Angst wird sehr ernst genommen und es wird versucht, ihr dabei zu helfen, ihre Angst zu überwinden. Ich bin gespannt, wie sie das anstellen werden!</p>
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		<title>Babyschwimmen &#8211; 10. Tag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Jul 2016 19:15:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wow! Es ist bereits der 10. Beitrag zu unserem wöchentlichen Besuch beim Babyschwimmkurs im Unfallkrankenhaus Berlin! Diesmal saß meine Schwester auf der Zuschauertribüne und schoss fleißig Fotos. Was heute im Kurs los war, erzähle ich euch im Folgenden. Babyschwimmen &#8211; 10. Tag Heute zog sich der Singkreis irgendwie in die Länge, ich weiß auch nicht&#8230; ... <a title="Babyschwimmen &#8211; 10. Tag" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen-10-tag/" aria-label="Mehr zu Babyschwimmen &#8211; 10. Tag">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wow! Es ist bereits der 10. Beitrag zu unserem wöchentlichen Besuch beim Babyschwimmkurs im Unfallkrankenhaus Berlin!</p>
<p>Diesmal saß meine Schwester auf der Zuschauertribüne und schoss fleißig Fotos.</p>
<p>Was heute im Kurs los war, erzähle ich euch im Folgenden.<span id="more-1098"></span><div id='c1238_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Babyschwimmen &#8211; 10. Tag</h2>
<p>Heute zog sich der Singkreis irgendwie in die Länge, ich weiß auch nicht&#8230; Sonst macht es sehr viel Spaß, mit den Kleinen durch Spritzstadt, Planschdorf, Strampeldorf und Hüpfstadt zu fahren. Aber heute fühlte es sich irgendwie länger an. Kann auch sein, dass ich unbedingt tauchen und den Singkreis schnell hinter mich bringen wollte. Wer weiß.</p>
<h2>Zauberer, Elfe, Kobold</h2>
<p>Als wir mit dem Spritzen, Planschen, Strampeln, Hochheben und Drehen durch waren, kamen wir zu einer abgewandelten Form des Feuer-Wasser-Sturm-Spiels, das wir übrigens in der <a href="https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen-5-tag/" rel="noopener">5. Stunde</a> gespielt haben.</p>
<p>Wir liefen und hüpften mit den Kindern im Kreis durchs Wasser. Beim &#8222;Zauberer&#8220; wurden die Kinder wie Kochlöffel im Wasser gerührt. Bei &#8222;Elfe&#8220; hoben wir die Kinder aus dem Wasser und beim bösen &#8222;Kobold&#8220; mussten wir die Kinder schnell retten und auf den Beckenrand setzen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1100" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-mutter-hebt-kind-auf-den-beckenrand.jpg" alt="Babyschwimmen - 10. Tag - Mutter hebt Kind auf den Beckenrand" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-mutter-hebt-kind-auf-den-beckenrand.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-mutter-hebt-kind-auf-den-beckenrand-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Manchmal wurden die Begriffe auch kombiniert. Bei &#8222;Elfe&#8220; und &#8222;Kobold&#8220; mussten wir die Kinder über dem Wasser haltend zum Beckenrand bringen und dort absetzen. Das war auf jeden Fall ein gutes Training für meine Arme!</p>
<h2>Zirkeltraining</h2>
<p>Die Kursleiterin bezeichnete diese Übung als Zirkeltraining, was aber nicht wirklich eins war, wie ihr feststellen werdet.</p>
<p>Es gab insgesamt 4 Stationen; jeweils eine an jeder Ecke des Beckens.</p>
<p>An der 1. Station schnappten sich die Kinder einen Styroporbaustein und wurden zur 2. Station gelockt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1108" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-mutter-schwimmt-mit-kind.jpg" alt="Babyschwimmen - 10. Tag - Mutter schwimmt mit Kind" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-mutter-schwimmt-mit-kind.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-mutter-schwimmt-mit-kind-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Die Wasserratte Vincent schwamm lieber in die andere Richtung und wollte sich Oli&#8217;s Baustein schnappen. Aber der Papa schaffte es, ihn mit seinem eigenen Baustein weiterzulocken. Oli und Vincent waren die Schlusslichter. Sie ließen sich viel Zeit und dümpelten lieber im Wasser umher, während die anderen vorpreschten.</p>
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<p>Als wir dann auch endlich an der 2. Station ankamen, wurde der Baustein in einen Eimer geworfen und sich ein buntes Schwimmbrett geschnappt. Die Kinder sollten dann in Bauchlage auf das Brett gelegt und zur nächsten Station transportiert werden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1101" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-mutter-schwimmt-mit-kind-auf-schwimmbrett-durchs-wasser.jpg" alt="Babyschwimmen - 10. Tag - Mutter schwimmt mit Kind auf Schwimmbrett durchs Wasser" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-mutter-schwimmt-mit-kind-auf-schwimmbrett-durchs-wasser.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-mutter-schwimmt-mit-kind-auf-schwimmbrett-durchs-wasser-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ich persönlich finde diese Bretter immer total nervig. Mit den fetten Schwimmhilfen, die die Kinder am Arm tragen, ist es umständlich, sie dann auch noch auf die Bretter zu legen. Ein paar Mal bekam ich es hin, Oli darauf zu platzieren, aber er fand das Ding irgendwann auch nicht mehr toll und wollte lieber getragen werden. So ging es auch viel schneller voran und wir hatten die anderen bald eingeholt.</p>
<p>An der 3. Station lagen Badehandschuhe und Schwämme bereit, die sich die Kinder wieder nehmen durften. Damit wurde ihnen dann der Rücken massiert, während man sie zur 4. und letzten Station schob.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1107" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-schwaemme-und-badehandschuhe-am-beckenrand.jpg" alt="Babyschwimmen - 10. Tag - Schwämme und Badehandschuhe am Beckenrand" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-schwaemme-und-badehandschuhe-am-beckenrand.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-schwaemme-und-badehandschuhe-am-beckenrand-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Bei der 4. Station angekommen, wurde der Schwamm oder Handschuh mit einem Styroporbaustein getauscht, das Schwimmbrett abgelegt und wieder zur 1. Station geschwommen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1099" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-mutter-mit-kind-beim-babyschwimmen.jpg" alt="Babyschwimmen - 10. Tag - Mutter mit Kind beim Babyschwimmen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-mutter-mit-kind-beim-babyschwimmen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-mutter-mit-kind-beim-babyschwimmen-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Was richtig cool bei dem freien Schwimmen war: Der kleine Mann schwamm bereits, ohne dass ich ihn steuerte, hielt oder sonstwas machte, von ganz allein mit mir zur nächsten Station! Wie cool ist das denn? Es fiel mir erst gar nicht auf, bis ich merkte, dass wir plötzlich schon die Hälfte der Strecke zurückgelegt hatten! Auch der Kursleiterin fiel es auf und es freute sie sehr. Sie war auch ein wenig erstaunt. Und ich soooo stolz!</p>

<h2>Das Schiff</h2>
<p>Als wir 3x die Stationen durchlaufen hatten, versammelten wir uns alle im Kreis, jeder bekam wieder ein Schwimmbrett und sollte sein Kind draufsetzen.</p>
<p>Anschließend wurde ein Lied gesungen. Wir haben es bisher nur 2x gesungen, deshalb erinnere ich mich nicht mehr an den Text. Aber es ging im Grunde genommen darum, dass das Schiff über das Meer fährt und die Wellen kommen. Das Schwimmbrett wurde dann mal nach vorn, hinten, nach links und nach rechts geschunkelt. Als dann die große Welle kommt, werden die Kinder auf dem Brett aus dem Wasser gehoben und mit einem kleinen Klatsch wieder abgesetzt. Doch dann kippt das Schiff um und die Kinder folglich auch.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1104" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-buntes-schwimmbrett.jpg" alt="Babyschwimmen - 10. Tag - buntes Schwimmbrett" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-buntes-schwimmbrett.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-buntes-schwimmbrett-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Die Kursleiterin meinte, wer will, kann sein Kind ruhig ins Wasser plumpsen lassen, aber fast alle ließen ihre Kinder über Wasser. Es spritzte etwas mehr, aber das war&#8217;s auch schon. Und selbst das kam bei den Kindern nicht so gut an. Die Kinder, die beim Kentern des Schiffes unter Wasser fielen, wollten dann auch nicht mehr weitermachen. Gut, dass die Eltern dann wenigstens darauf hörten und es sein ließen.</p>
<p>Erstaunlich fand ich, wie eindeutig ein Kind bereits seinen Willen äußerte. Die Mutter fragte:&#8220;Nochmal?&#8220; und das Kind schüttelte ängstlich seinen Kopf. Die Mutter fragte weiter:&#8220;Sollen wir aufhören?&#8220; und das Kind nickte. Eindeutiger geht&#8217;s wohl kaum. Die Mutter ließ es dann auch sein und kuschelte mit ihrem Kind, während wir den 3. Durchgang starteten.</p>
<h2>Becherspiel</h2>
<p>Dann kamen wir endlich zu den Bechern, die Oli &#8211; und bestimmt auch die anderen Kinder &#8211; die ganze Zeit über angestarrt hatte.</p>
<p>Jeder Elternteil bekam einen Becher und ich, weil Oli sich meinen schnappte und ihn dann einem anderen Kind schenkte, noch einen. Da die meisten Kinder jetzt mit den Bechern spielen wollten, hatte letztendlich jeder von uns einen in der Hand.</p>
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<p>Mit dem Becher machten wir dann verschiedene Übungen.</p>
<p>Mal ließen wir das Wasser vor uns aus dem Becher laufen. Mal gossen wir den Becher um unsere Kinder herum aus. Dabei sollten wir so langsam ausgießen, dass die Kinder den Strahl verfolgen konnten.</p>
<p>Anschließend ließen wir die vollen Becher ins Wasser plumpsen. Es spritzte viel, bei manchen kam es nicht so gut an.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1106" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-wasser-spritzt.jpg" alt="Babyschwimmen - 10. Tag - Wasser spritzt" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-wasser-spritzt.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-wasser-spritzt-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Auch die Übung, bei der wir das Wasser aus dem Becher mit propellerartigen Bewegungen ausschütten sollten, kam nicht so gut bei den Kleinen an. Immerhin landete auch einiges im Gesicht und das findet keiner wirklich angenehm. Ich versuchte immer, das Wasser so herauszuschleudern, dass es zwar spritzte, aber nicht so viel mitten im Gesicht landete.</p>
<p>Zum Schluss wurde mit dem Becher ins Wasser gestampft. Das machte lustige Geräusche. Die Kinder verzogen ihre Minen und wendeten sich schnell ab, wenn sie einen Spritzer abbekamen.</p>
<h2>Abschied</h2>
<p>Und dann war die Stunde plötzlich um und das Abschiedslied wurde gesungen. Diesmal fing der kleine Mann aber gar nicht an zu weinen. Ich hatte ehrlich gesagt schon darauf gewartet, aber es kam nicht. Er guckte erst ein bisschen traurig, aber ließ die Tränen dann doch weg.</p>
<p>Am Ende trafen sich alle Kinderfüße in der Mitte des Kreises, die Kinder blickten sich noch ein letztes Mal an und dann ging es ab unter die Dusche und ins warme, kuschelige Badetuch.</p>
<div id='c4800_31_19' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div>
<h2>Schlussworte</h2>
<p>Heute fand ich es etwas öde, muss ich sagen. Ich hatte mich auf das Tauchen gefreut, hatte extra die Unterwasserkamera mitgenommen und war dann enttäuscht, weil es nicht stattfand. Dazu kam noch, dass die Übungen nicht neu und schon bekannt waren. Ich fand es immer cool, wenn sich die Kursleiterinnen etwas Neues hatten einfallen lassen. Aber vielleicht musste die eine Kursleiterin improvisieren, weil sie heute allein mit uns war. Keine Ahnung. Ich hoffe, dass die nächste Stunde wieder interessanter gestaltet und auch getaucht wird.</p>
<p>Meine Schwester fand zudem traurig, dass kein freies Spiel angeboten wird. Damit meint sie, dass die Kinder sich auch einfach mal mit dem Becher beschäftigen können, oder man mit dem Kind tauchen geht, oder ein paar Bahnen schwimmt oder so ähnlich.</p>
<p>Und das fand ich auch. Es heißt immer &#8222;Schnell, schnell, schnell, jetzt machen wir die Übung, dann die, dann geben wir wieder die Spielzeuge ab, dann kommt dies, dann spielen wir damit&#8230;&#8220;. Es wäre besser, finde ich, wenn man weniger Übungen machen, sich für diese aber mehr Zeit lassen würde. Dann könnten sich die Kinder auch besser ins Spiel hineinfinden. In dem Moment, in dem sie sich gerade an die Übung gewohnt haben, müssen sie ihr Spielzeug schon wieder weggeben. Und da kommt Frust auf, ganz klar. Es geht mitunter echt hektisch zu.</p>
<p>Jetzt wäre der Kurs für uns ja eigentlich vorbei, aber wir haben uns auch für die kommenden Schwimmstunden angemeldet.</p>
<p>Ich frage mich, wie die nächsten Stunden verlaufen werden, ob mehr getaucht wird, ob es (hoffentlich) neue, tolle Spiele geben wird usw.</p>
<p>Ihr werdet es auf jeden Fall erfahren! Nächste Woche schreibe ich wieder! Und wer weiß &#8211; vielleicht begleitet uns dann wieder jemand und macht Fotos.</p>
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		<title>Babyschwimmen &#8211; 9. Tag</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen-9-tag/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jul 2016 06:00:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
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		<category><![CDATA[Arielle]]></category>
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		<category><![CDATA[tauchen]]></category>
		<category><![CDATA[UKB]]></category>
		<category><![CDATA[Unfallkrankenhaus Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute war es endlich so weit: Beim Babyschwimmen im Unfallkrankenhaus Berlin wurden die ersten Unterwasserfotos geschossen! Wie das so bei den Kindern und Eltern ankam, und was wir sonst noch so angestellt haben, erfahrt ihr in diesem Beitrag. Babyschwimmen &#8211; 9. Tag Heute war was los, sag ich euch! Nicht, wie in den bisherigen Kursstunden ... <a title="Babyschwimmen &#8211; 9. Tag" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen-9-tag/" aria-label="Mehr zu Babyschwimmen &#8211; 9. Tag">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute war es endlich so weit: Beim Babyschwimmen im Unfallkrankenhaus Berlin wurden die ersten Unterwasserfotos geschossen!</p>
<p>Wie das so bei den Kindern und Eltern ankam, und was wir sonst noch so angestellt haben, erfahrt ihr in diesem Beitrag.<span id="more-1050"></span><div id='c6922_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Babyschwimmen &#8211; 9. Tag</h2>
<p>Heute war was los, sag ich euch! Nicht, wie in den bisherigen Kursstunden mit nur 2 weiteren Kandidaten, sondern gleich zu Sechst! Dazu kamen noch die Eltern und die 2 Kursleiterinnen! Das war ein Tohuwabohu!</p>
<p>Bevor es jedoch zum Tauchen ging, gab es erst einmal wieder den Singkreis.</p>
<p>Wir fuhren mit dem Wasserzug durch Spritzstadt (dabei wurde mit dem Wasser gespritzt), Planschdorf (dabei wurde ins Wasser geklatscht), Strampeldorf (die Kinder strampelten dabei mit den Füßen im Wasser) und Hüpfstadt (die Kinder wurden dabei aus dem Wasser gehoben).</p>
<p>Und ich muss sagen, bei einem so großen Singkreis macht es gleich doppelt so viel Spaß! Das fanden auch die Kinder. Interessiert blickten sie sich um und quietschten, wenn sie beim Spritzen Wasser abbekamen.</p>
<h2>Besuch bei Arielle</h2>
<p>Das finde ich ja auch immer wieder toll, dass sich die Kursleiterinnen neben den üblichen Ritualen immer etwas Neues einfallen lassen. Und so war es also auch diese Stunde. Ein Besuch in Arielles Unterwasserwelt stand an. Die ersten Fragezeichen kamen schon bei den Eltern auf. Doch die Kursleiterin erklärte sogleich, dass wir jetzt noch nicht tauchen würden. Keine Panik!</p>
<p>Wie die Hühner auf der Stange standen wir also in den Startlöchern und warteten auf die Anweisungen der Kursleiterin.</p>
<p>Als 1. sahen wir den Frosch. Diese Übung war recht simpel: Die Kinder sollten aus dem Wasser gehoben werden. Wer es sich zutraute, konnte sein Kind beim Hochwerfen auch kurz loslassen. Wie ein Frosch hüpften wir mit unseren Kleinen zum gegenüberliegenden Beckenrand.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1051" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-9-tag-frosch-schwimmt-im-wasser.jpg" alt="Babyschwimmen - 9. Tag - Frosch schwimmt im Wasser" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-9-tag-frosch-schwimmt-im-wasser.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-9-tag-frosch-schwimmt-im-wasser-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Danach kam die Wasserschlange dran: Die Kinder sollten in Bauchlage an den Händen gehalten und in Schlängellinien durchs Wasser gezogen werden. Damit Oli in der Bauchlage blieb, schwamm ich einfach in Rückenlage und zog ihn mit mir mit. So ist man einfach schneller, als wenn man durchs Wasser geht.</p>
<p>Beim Seepferdchen sollten die Kinder von uns wegblicken. Mit einem Arm griff man von unten zwischen die Beinchen und hielt mit der Hand den Oberkörper. Mit der anderen Hand konnte der Rücken gestützt werden. Nun sollten wir die Kinder ähnlich wie beim Frosch aus dem Wasser heben.</p>
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<p>Zum Schluss kam die Muräne: In Rückenlage zogen wir die Kinder an den Händen bis zum anderen Beckenrand. Von allen Übungen bereitete diese den Kindern die wenigste Freude. Einige fingen auch zu weinen an. Rückenlage mögen die Kinder einfach nicht. Aber das kannte ich bereits aus den vorhergehenden Schwimmstunden.</p>
<p>Es bedeutet ja nicht, dass man es für immer weglassen muss. Einfach immer mal wieder testen. Wenn ein Kind diese Übung nicht mag, lässt man es halt bleiben und versucht es später wieder.</p>
<p>Etwas enttäuscht, dass wir gar nicht Arielle besuchen konnten, kamen wir nun zur nächsten Übung.</p>
<h2>Ja, hol&#8217;s dir!</h2>
<p>Diese Übung erinnerte mich dieses Mal ziemlich stark ans Apportieren bei Hunden.</p>
<p>Jedes Kind durfte sich wieder einen Baustein aus Styropor schnappen, der von uns etwas weiter weg ins Wasser geworfen wurde. Ziel war es jetzt, die Kinder dazu zu bringen, zum Baustein zu strampeln und ihn sich zu holen. Das Prozedere sollte wiederholt werden, bis man den anderen Beckenrand erreicht hatte. Der Baustein wurde anschließend in einen Eimer geworfen und der nächste geholt.</p>
<p>Nur doof, dass sich die Kinder gar nicht so sehr für ihren Baustein interessierten. Also wedelten die Eltern mit den Bausteinen, als wären sie Leckerlis. Um es den Kindern dann richtig schmackhaft zu machen, sagten manche Eltern dann noch:&#8220;Na, hol&#8217;s dir! Ja, hol&#8217;s dir! Fein!&#8220;, und die Vorstellung vom Apportieren war perfekt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1053" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-9-tag-hund-mit-ball-im-wasser.jpg" alt="Babyschwimmen - 9. Tag - Hund mit Ball im Wasser" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-9-tag-hund-mit-ball-im-wasser.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-9-tag-hund-mit-ball-im-wasser-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Irgendwie war es schon lustig. Und hätte uns ein Außenstehender beobachtet, hätte er sich bestimmt über uns Eltern amüsiert. Wie wir verzweifelt versuchen, unsere Kinder zu animieren, sich diesen Styroporbaustein zu krallen.</p>
<p>Tränen gab es bei einigen natürlich wieder, als es darum ging, den Baustein abzugeben. Aber mit etwas Geduld ließen sie sich dazu überreden und holten sich dann schnell ein neues Spielzeug.</p>
<p>Und dann war auch dieses Spiel vorbei und wir kamen endlich zum Tauchen!</p>
<h2>Tauchtest</h2>
<p>Bevor es zum Tauchen geht, wird immer erst überprüft, ob die Kinder bereit sind, unter Wasser zu gehen.</p>
<p>Hierfür bekommen die Kinder und die Eltern jeweils einen Becher. Die Kinder schöpfen dann erst einmal unermüdlich mit ihrem Becher. Die Eltern hingegen füllen ihren Becher mit Wasser und zählen bis 3. Bei &#8222;1!&#8220; wird ein bisschen Wasser über den Fuß gegossen. Bei &#8222;2!&#8220; gießen wir etwas Wasser über den Arm. Und bei &#8222;3!&#8220; wird der Hinterkopf der Kinder mit dem restlichen Wasser übergossen.</p>
<p>Reagieren die Kinder nicht traurig oder verärgert oder sonstwie auffällig, darf getaucht werden.</p>
<p>Mimi und Oli reagierten überhaupt nicht. Sie waren zu sehr mit ihren Bechern beschäftigt. Wir durften also tauchen gehen.</p>
<p>Die anderen Eltern spielten indes frei mit ihren Kindern im Wasser. Sie wollten nicht tauchen gehen und hatten zudem auch keine Unterwasserkamera mitgenommen, wie zuvor angesagt wurde. Auch mein Vorschlag, dass sie unsere Kamera nutzen könnten, wurde freundlich abgewiesen. Wer nicht will, der hat schon.</p>
<p>Als 1. tauchten Mimi und ihre Mutter ab. Es wurde bis 3 gezählt, dann ging es unter Wasser, und die 2. Kursleiterin machte Fotos. Es sollte maximal 3 Mal getaucht werden. Mimi war jetzt nicht sonderlich begeistert vom Tauchen, fand es aber auch nicht unerträglich. 3 Mal tauchte sie mit ihrer Mutter ab und dann kamen Oli und ich an die Reihe.</p>

<h2>Tipps für Unterwasserfotos</h2>
<p>Als wir zur Tauchstation kamen, gab mir die Kursleiterin ein paar gute Tipps. Ich sollte beim Tauchen nicht ausatmen, da man auf dem Foto sonst nicht viel mehr als Blubberblasen sehen würde.</p>
<p>Außerdem sollten wir etwas länger unter Wasser bleiben, damit die Kursleiterin überhaupt die Möglichkeit hat, ein Foto zu schießen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1055" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-9-tag-frau-taucht-unter-wasser.jpg" alt="Babyschwimmen - 9. Tag - Frau taucht unter Wasser" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-9-tag-frau-taucht-unter-wasser.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-9-tag-frau-taucht-unter-wasser-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Auf Tauchstation</h2>
<p>Ich zählte bis 3 und tauchte dann mit dem Kleinen ab. Als wir wieder oben waren, merkte ich gleich, dass er es überhaupt nicht toll fand.</p>
<p>Als wir wieder tauchen wollten und ich zählte, kroch er mir schon fast auf den Kopf. Er wollte nicht mehr tauchen. Er hatte Angst oder es war ihm unangenehm. Wir versuchten noch, ihm etwas Zeit zu geben, er durfte auch ein Spielzeug beim Tauchen halten, aber es war nichts zu machen.</p>
<p>Und dann ließ ich es lieber bleiben. Immerhin soll es darum gehen, dass Oli Spaß im Wasser und ein gutes Gefühl hat. Wäre ich mit ihm getaucht, obwohl er eindeutig signalisierte, dass er es nicht will, dann hätte ich seine Angst nur geschürt.</p>
<p>Beim nächsten Mal probieren wir es einfach noch einmal und vielleicht wird er es dann mögen. Es braucht halt Zeit, bis er sich ans Tauchen gewöhnt hat. Haben wir ja sonst nie gemacht. Das fing ja erst im Schwimmkurs an.</p>
<div id='c6576_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
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<p>Und dann kamen doch noch 2 Eltern mit ihren Kindern und nahmen mein Angebot, unsere Kamera für die Fotos zu nutzen, an. Aber auch ihre Kinder fanden das Tauchen nicht schön. Es war einfach zu lang. Es waren vielleicht nur 1,5 Sekunden, aber für die Kleinen war es dennoch zu lang. Was ich gut fand, war, dass die Eltern es dann auch nach diesem 1. Mal ließen und auf ihre Kinder hörten. Es geht ja nicht darum, tolle Fotos zu bekommen. Und vor allem würden diese Fotos alles andere als toll aussehen. Wer will schon ein Unterwasserfoto mit seinem total verängstigten, panischen Kind haben?</p>
<p>Sonderlich begeistert von unserem Foto bin ich nicht. Man sieht es dem kleinen Mann richtig an, dass er es nicht schön findet. Mit hochgezogenen Augenbrauen guckt er nach oben und will wieder auftauchen. Ich mag dieses Foto überhaupt nicht. Auch wenn ich darauf einigermaßen gut aussehe&#8230;</p>
<p>Aber ich fand es wie gesagt gut, dass ich auf meinen Sohn gehört und nicht weitergemacht habe. Was bringt es mir denn? Was bringt es ihm oder uns? Nichts. Rein gar nichts. Es beeinflusst sein Vertrauen zu mir negativ und sein Unbehagen vor dem Tauchen wird nur größer. Nee, nee, so etwas mache ich nicht.</p>
<h2>Abschiedstränen</h2>
<p>Und beim Abschiedslied, bei dem wir alle einen großen Kreis bilden und singen, dass jetzt alle Kinder nach Hause gehen, fing Oli wieder zu weinen an.</p>
<p>Abschiednehmen ist halt blöd. Und das schöne, warme Wasser mit dem schönen Spielzeug zu verlassen, ist auch blöd. Oli will dann noch nicht gehen, deshalb fängt er zu weinen an. Ich kann ihn gut verstehen. Auch ich wäre gern länger geblieben und mit ihm durchs Wasser geschwommen oder hätte mit ihm gespielt. Die Kursstunde (es ist ja nicht mal eine ganze Stunde, sondern eher eine halbe) geht immer viel zu schnell vorbei.</p>
<h2>Fortsetzung folgt</h2>
<p>Eine Kleinigkeit möchte ich noch erwähnen: Die 10. Kursstunde im UKB wird doch nicht die letzte für uns sein. Wir haben nämlich beschlossen, doch weiterzumachen. Es ist zwar immer eine Autofahrt von 15 min., die Parkgebühren müssen bezahlt werden, die Anbindung mit den Öffentlichen ist nicht die beste usw.</p>
<p>Aber da Mimi jetzt doch nicht mehr unaufhörlich die gesamte Kursstunde über weint und traurig ist, kann sich Oli auch konzentrieren, ist nicht abgelenkt oder fängt gar selbst an zu weinen. Und das war ja unser eigentlicher Grund, weshalb wir da aufhören wollten.</p>
<p>Und in einem neuen Kurs muss man dann wieder von Neuem anfangen. Wir sind schon so weit gekommen, es wäre ärgerlich, jetzt aufhören zu müssen, wenn es nicht nötig ist.</p>
<p>Es geht also mit den alt bekannten Gesichtern weiter und vielleicht stoßen noch ein paar neue dazu.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1056" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-9-tag-baby-fuesse-unter-wasser.jpg" alt="Babyschwimmen - 9. Tag - Baby Füße unter Wasser" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-9-tag-baby-fuesse-unter-wasser.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-9-tag-baby-fuesse-unter-wasser-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Verblüffend fand ich die Tatsache, dass der Kurs ohne uns gar nicht hätte fortgeführt werden können, weil es sonst zu wenig Kursteilnehmer gewesen wären. Da haben wir ja alle nochmal Glück gehabt!</p>
<p>Gespannt und voller Erwartung, was die 10. Schwimmstunde bringen wird (da begleitet uns wieder ein guter Freund und spielt Paparazzi), verabschiede ich mich von euch und sage: Bis bald!</p>
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		<title>Babyschwimmen &#8211; 8. Tag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jul 2016 06:00:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[baby]]></category>
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		<category><![CDATA[UKB]]></category>
		<category><![CDATA[Unfallkrankenhaus Berlin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beim Babyschwimmkurs im UKB war heute Gegenteiltag. Was sich die Kursleiterin diesmal für uns ausgedacht hatte, erfahrt ihr im folgenden Beitrag. Babyschwimmen &#8211; 8. Tag Auch in dieser Schwimmstunde waren wir wieder nur mit 3 Kindern zur Stelle. Und auch von den 2 Kursleiterinnen fehlte eine. Doch je weniger desto besser! Dann ist es nicht ... <a title="Babyschwimmen &#8211; 8. Tag" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen-8-tag/" aria-label="Mehr zu Babyschwimmen &#8211; 8. Tag">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Babyschwimmkurs im UKB war heute Gegenteiltag.</p>
<p>Was sich die Kursleiterin diesmal für uns ausgedacht hatte, erfahrt ihr im folgenden Beitrag.<span id="more-993"></span><div id='c6563_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Babyschwimmen &#8211; 8. Tag</h2>
<p>Auch in dieser Schwimmstunde waren wir wieder nur mit 3 Kindern zur Stelle. Und auch von den 2 Kursleiterinnen fehlte eine. Doch je weniger desto besser! Dann ist es nicht so hektisch. Dafür schaute uns heute der Chef der Schwimmschule beim Planschen zu und spielte den Regen. Dazu aber später.</p>
<h2>Überraschung</h2>
<p>Bevor es wieder mit dem Singkreis losging, durften wir uns aussuchen, ob die Kinder mit oder ohne Schwimmflügel ins Wasser kommen sollten. Von daher ließ ich die Dinger heute mal bei Oli weg; die anderen Kinder hatten ihre Schwimmhilfen um.</p>
<p>Da noch ein Elternteil mit Kind fehlte, düsten Oli und ich schonmal allein durchs Wasser, spielten mit dem Wasserball und gesellten uns dann zur wasserscheuen Mimi, die auch wieder mit von der Partie war.</p>
<p>Und siehe da: Mimi hatte heute ausgesprochen gute Laune. Sie planschte und spritzte mit dem Wasser, dass es eine Freude war, sie auch mal in anderer Verfassung zu erleben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-319" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/babyschwimmen-8-tag-baby-beim-babyschwimmen.jpg" alt="Babyschwimmen - 8. Tag - Baby beim Babyschwimmen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/babyschwimmen-8-tag-baby-beim-babyschwimmen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/babyschwimmen-8-tag-baby-beim-babyschwimmen-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wer Mimi noch nicht kennt, der kann sich ja <a href="https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen-3-tag/" rel="noopener">diesen Beitrag durchlesen</a>, um ein ungefähres Bild zu bekommen.</p>
<h2>Ballspiel</h2>
<p>Nachdem endlich alle versammelt waren und wir im Singkreis wieder einmal mit dem Wasserzug Spritzstadt, Planschdorf, Strampeldorf und Hüpfstadt durchquert hatten, ging es über zu den heiß begehrten Wasserbällen.</p>
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<p>Da wir nur so wenig Leute waren, musste keiner Angst haben, zu kurz zu kommen. Mit insgesamt 2 Bällen ließ es sich ganz gut einrichten, dass jedes Kind mal den Ball abbekam. Hatte ein Kind einen Ball in der Hand, schob es ihn anschließend wieder in die Runde.</p>
<h2>Feuerwehr</h2>
<p>So ging das eine ganze Weile, bis das Spiel beendet wurde. Und dann wurde es ernst! Es müssten Brände gelöscht werden!</p>
<p>Die Kursleiterin hatte am Ende des Beckens 2 Eimer und eine Kiste aufgestellt, die brennende Häuser symbolisieren sollten. Am anderen Ende des Beckens gab es einen Haufen Bälle und bunte Bausteine aus Styropor, die das Wasser darstellten.</p>
<p>Wir mussten eine Kette bilden und jedes Kind musste das &#8222;Wasser&#8220; weitergeben. Am Ende der Kette, also bei den &#8222;brennenden Häusern&#8220;, wurde das &#8222;Wasser&#8220; in die Behälter geworfen und weiter ging es mit dem Löschen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-997" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-8-tag-feuerwehr-loescht-brennendes-haus.jpg" alt="Babyschwimmen - 8. Tag - Feuerwehr löscht brennendes Haus" width="679" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-8-tag-feuerwehr-loescht-brennendes-haus.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-8-tag-feuerwehr-loescht-brennendes-haus-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>Klar, dass die Kinder traurig wurden, als sie ihr Spielzeug weggeben mussten. Sie verstanden nicht den Sinn hinter dem Spiel. In ihren Augen wurde ihnen immer wieder ein Spielzeug gegeben, es wieder weggenommen und dann weggeworfen. Oli hingegen machte bei dem Spiel mit, ohne mit der Wimper zu zucken. Für ihn war es kein Problem, die Bälle und Bausteine weiter- bzw. abzugeben.</p>
<p>Das Löschen dauerte eine ganze Weile und wir wurden angehalten, hinne zu machen. Am Ende trugen die Kinder dann 2 Spielzeuge auf einmal. Es wurde etwas hektisch, aber es sollte ja auch ein Brand gelöscht werden! Da darf man nicht trödeln. Für die Kinder war das nicht so verständlich, logisch.</p>
<p>Timmi (Name geändert), die kleine Wasserratte, hatte heute aber ausnahmsweise keine Lust. Das Lösch-Spiel hatte ihm keine Freude bereitet, weil er seine Spielzeuge lieber behalten hätte statt abgeben zu müssen. Ich versuchte immer, mit ihm zu reden und fragte ihn, ob wir das Spielzeug haben dürfen, statt es ihm einfach wegzunehmen. Er wollte den Baustein nicht abgeben, aber sein Vater gab ihn uns dann, sodass Timmi zu weinen anfing. War irgendwie kein schönes Gefühl, die Böse zu sein.</p>
<p>Irgendwann setzte sich der Papa von Timmi aber ab und ließ den Kleinen in Ruhe am Beckenrand mit den Bausteinen spielen. Das fand ich eine gute Idee, damit er wieder Spaß haben konnte.</p>

<h2>Löschzug</h2>
<p>Bald waren die brennenden Häuser gelöscht. Doch dann teilte uns die Kursleiterin mit, dass ein weiterer Brand gemeldet wurde. Dieser sei allerdings so weit weg, dass wir den Löschzug nehmen müssten.</p>
<p>Hoppsdiwopps wurden die Kinder gemeinsam auf eine große Schwimmmatte gesetzt und von uns Erwachsenen in einem Affenzahn von einem Beckenrand zum anderen gefahren und wieder zurück und wieder hin usw.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-996" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-8-tag-feuerwehrauto.png" alt="Babyschwimmen - 8. Tag - Feuerwehrauto" width="679" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-8-tag-feuerwehrauto.png 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-8-tag-feuerwehrauto-300x190.png 300w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>Der kleine Mann sprang bereits beim Anfahren von der Matte und wollte lieber auf dem Arm getragen werden. Timmi war wieder nicht sonderlich begeistert von der Aktion. Sein Papa nahm ihn dann so ungeschickt von der Matte, dass er dann auch noch kurz untergluckerte &#8211; trotz Schwimmflügel. Die Lage wurde dadurch nicht gerade angenehmer für den Kleinen.</p>
<h2>Gegenteiltag</h2>
<p>Dafür, dass Timmi heute keine Lust auf Wasser hatte wie sonst eigentlich, hatte Mimi noch kein einziges Mal ihr berühmtes Schippchen gezeigt oder gar geweint. Sie hatte echt Spaß und planschte im Wasser herum. Sachen gibt&#8217;s, die gibt&#8217;s gar nicht&#8230; Lag es daran, dass jetzt wieder ihre Mama mit im Wasser war? Könnte sein, aber genau wusste es wohl nur Mimi.</p>
<h2>Regen</h2>
<p>Von dem Feuerwehreinsatz waren wir natürlich allesamt total verrust und mussten duschen. Und da trat der Chef der Schwimmschule in Aktion: er stellte sich mit einer großen Gießkanne auf den Beckenrand und ließ es regnen. Wir mussten dann mit den Kindern durch den Regen durch. Das kam mal mehr, mal weniger gut an.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-995" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-8-tag-giesskanne-giesst-blumen.jpg" alt="Babyschwimmen - 8. Tag - Gießkanne gießt Blumen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-8-tag-giesskanne-giesst-blumen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-8-tag-giesskanne-giesst-blumen-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Tauchen</h2>
<p>Zum Schluss konnte wieder getaucht werden. Die Schwimmflügel mussten vorher natürlich ab, ganz klar. Während also die anderen damit beschäftigt waren, ging ich mit Oli bereits auf Tauchstation. Ich hielt ihn fest, zählte bis 3 und ging dann mit ihm unter Wasser. Unter Wasser machte ich die Augen auf, um seine Reaktion erkennen zu können, aber es war alles verschwommen. Ärgerlich. Er schien seine Augen aufgehabt zu haben und nach oben zu schauen. Schnell tauchte ich wieder mit ihm auf.</p>
<div id='c3640_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
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<p>In der 7. Kursstunde hatte er zumindest gelächelt, aber jetzt blickte er leicht irritiert durch die Gegend. Es hatte ihm wohl nicht so gefallen. Wir schauten dann den anderen beim Tauchen zu. Eigentlich wollte ich es dann noch einmal mit ihm versuchen, aber als die anderen laut bis 3 zählten, kroch mir Oli schon beinahe auf den Kopf. Er wollte nicht mehr tauchen. Ich ließ es daher lieber sein.</p>
<h2>Abschiedslied</h2>
<p>Beim Abschiedslied fing Oli dann wieder wie auf Kommando an zu weinen. Warum er an dieser Stelle jetzt immer anfängt zu weinen, wissen wir nicht genau, aber wir vermuten, dass er weiß, dass die Stunde zu Ende ist und wir raus müssen. Das gefällt ihm anscheinend nicht und deshalb weint er.</p>
<p>Dann durften die Kinder im kleinen Kreis noch &#8222;Ei&#8220; bei der Badepuppe machen (Mimi steckte ihr lieber ihren Finger in die Nase) und anschließend berührten sich die Kleinen noch mit den Füßen. Dann war es höchste Zeit, unter die Dusche zu hüpfen und den Heimweg anzutreten.</p>
<p>Ist es nicht komisch, dass Timmi, der sonst das Wasser abgöttisch liebt, heute absolut keinen Nerv hatte und stattdessen Mimi, die sonst ständig weint und traurig ist, zum Leben erwachte?!</p>
<p>Ich bin hin- und hergerissen, ob wir doch beim Schwimmkurs im UKB bleiben&#8230; Mann! Ich kann mich nicht entscheiden! Aber so, wie ich Mimi heute erlebt habe, habe ich sie noch nie gesehen. Dafür ging es Timmi nicht so dolle, aber bei ihm bin ich überzeugt, dass er einfach nur einen schlechten Tag hatte und nächste Woche alles wieder gut sein wird.</p>
<p>Nächste Woche ist übrigens Foto schießen unter Wasser angesagt! Yes! Ich freu mich voll drauf! Hoffentlich sind die Bilder dann zu gebrauchen und nicht etwa völlig verschwommen und unscharf.</p>
<p>Ich werde dann wieder berichten und euch hoffentlich auch mit genug Bildmaterial versorgen können.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-998" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-8-tag-frosch-winkt-zum-abschied.jpg" alt="Babyschwimmen - 8. Tag - Frosch winkt zum Abschied" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-8-tag-frosch-winkt-zum-abschied.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-8-tag-frosch-winkt-zum-abschied-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen-8-tag/">Babyschwimmen &#8211; 8. Tag</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
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		<title>Babyschwimmen &#8211; 7. Tag</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen-7-tag/</link>
					<comments>https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen-7-tag/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jul 2016 16:00:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Baby]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das verflixte 7. Mal? Oder doch eine Glückszahl? Tatsächlich passierte in der 7. Babyschwimmstunde etwas für uns völlig Neues. Was das war, erfahrt ihr hier. Babyschwimmen &#8211; 7. Tag Heute waren wir sogar ohne Schwimmflügel im Wasser! Und wie beim beim letzten Mal war es auch diesmal nur eine kleine Runde. Heute mal mit drei Babys, statt mit ... <a title="Babyschwimmen &#8211; 7. Tag" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen-7-tag/" aria-label="Mehr zu Babyschwimmen &#8211; 7. Tag">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das verflixte 7. Mal? Oder doch eine Glückszahl?</p>
<p>Tatsächlich passierte in der 7. Babyschwimmstunde etwas für uns völlig Neues.</p>
<p>Was das war, erfahrt ihr hier.<span id="more-892"></span><div id='c7025_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Babyschwimmen &#8211; 7. Tag</h2>
<p>Heute waren wir sogar ohne Schwimmflügel im Wasser! Und wie beim beim letzten Mal war es auch diesmal nur eine kleine Runde. Heute mal mit drei Babys, statt mit zwei. Das dritte Baby war übrigens Mimi.</p>
<p>Ihr kennt Mimi. Wenn nicht, dann lest euch doch mal <a href="https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen-3-tag/#Übungskreis" rel="noopener">diesen Beitrag</a> durch, dann kennt ihr Mimi. Mimi mag kein Wasser. Und auch heute war es nicht anders. Sobald ihre Mutter mit ihr ins Wasser stieg, kullerten die Tränen.</p>
<p>Von der Schwimmschule wurde ich ja gebeten, einfach die Kursleiterinnen machen zu lassen und nicht einzugreifen, also hielt ich mich im Zaum und beobachtete.</p>
<p>Die Reaktion der 1. Kursleiterin war ein verknautschter Gesichtsausdruck und die Worte:&#8220;Och, Mimi, nicht jetzt schon zum Anfang!&#8220;. Einfühlsam ohne Ende, findet ihr nicht auch? Ich versuchte, es nicht an mich ranzulassen und Oli abzulenken, aber er interessierte sich natürlich nur für Mimi. Immerhin fing er nicht auch zu weinen an.</p>
<h2>Schwimmnudeln</h2>
<p>Nach dem allseits bekannten Singkreis durch Spritzstadt, Planschdorf und Hüpfstadt führten die Leiterinnen ein neues Schwimmutensil ein: die Schwimmnudel.</p>
<p>Und sie war überhaupt nicht Oli&#8217;s Ding. Wenn ich mich mit ihm draufsetzte und loshüpfte, ging das noch gerade so. Aber wenn er sich dran festhalten sollte, damit ich ihn durchs Wasser ziehen konnte, oder wenn er auf dem Rücken liegen sollte, hatte ich keine Chance.</p>
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</div>
<p>Die Schwimmleiterin meinte, dass viele Kinder die Schwimmnudel nicht mögen, ja sogar Angst vor ihr haben. Ich solle Oli die Nudel nicht aufzwingen, sondern mich stattdessen wieder mit ihm draufsetzen oder die Schwimmflügel nehmen. Wir hüpften noch ein letztes Mal durchs Wasser und dann bekam der Kleine seine Schwimmflügel angezogen. Das ging prima.</p>
<p>Danach kamen die kleinen Schwimmentchen zum Einsatz. Sie wurden wieder vor die Kinder ins Wasser geworfen und sollten von ihnen geschnappt werden, indem sie mit den Beinen und Armen strampeln.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-893" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-7-tag-quietscheente-und-seifenblasen.jpg" alt="Babyschwimmen - 7. Tag - Quietscheente und Seifenblasen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-7-tag-quietscheente-und-seifenblasen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-7-tag-quietscheente-und-seifenblasen-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Mit den Schwimmflügeln klappte das ganz gut: Oli strampelte wie wild mit den Beinen, um an das Entchen zu kommen.</p>
<h2>Tauchen</h2>
<p>Als die Übungen mit den Entchen zu Ende waren, bekamen wir endlich die Becher, mit denen Oli schon die ganze Zeit über liebäugelt hatte.</p>
<p>Die Becher sollten nun befüllt und, während man bis 3 zählt, ausgeschüttet werden. Bei &#8222;1&#8230;&#8220; wurde ein bisschen Wasser vor den Kindern ausgeschüttet. Bei &#8222;2&#8230;&#8220; wurde um die Kinder herum- und bei &#8222;3&#8230;&#8220; der Rest über den Hinterkopf gegossen.</p>
<p>Ich kam erst beim letzten Versuch dazu, das Wasser entsprechend auszugießen, da Oli den Becher die ganze Zeit nicht rausrücken wollte.</p>
<p>Und dann durften wir tauchen, wenn wir wollten.</p>
<p>Ich war erst etwas perplex, weil uns vor einiger Zeit gesagt wurde, dass das Tauchen vorher angesagt werden würde, damit wir uns darauf vorbereiten könnten, aber nun war es so.</p>
<p>Mir schossen zwar so einige Fragen durch den Kopf, wie zum Beispiel: Woher weiß ich, dass er die Luft anhalten und nicht unter Wasser einatmen wird? Was, wenn er einatmet? Was, wenn&#8230;? Aber ich wollte Oli nicht mit meiner Unruhe anstecken und ließ es sein.</p>
<p>Ob das Kind allein oder ob man zu zweit taucht, blieb uns überlassen. Wir sollten selbst entscheiden. Ich entschied mich dafür, mit Oli gemeinsam zu tauchen.</p>

<h2>Und dann ging&#8217;s los</h2>
<p>Ich hielt ihn fest in meinen Armen, sah ihn lächelnd an, sagte, wir würden jetzt tauchen, zählte bis 3 und tauchte dann kurz mit ihm unter.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-894" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-7-tag-frau-taucht-ins-wasser.jpg" alt="Babyschwimmen - 7. Tag - Frau taucht ins Wasser" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-7-tag-frau-taucht-ins-wasser.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-7-tag-frau-taucht-ins-wasser-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ich gebe zu, ich bin nicht der größte Fan vom Tauchen &#8211; vor allem nicht ohne Taucherbrille! Aber ich wollte es zumindest ausprobiert haben, um mich dann später nicht ärgern zu müssen, dass ich mich nicht getraut hatte.</p>
<p>Es war wirklich nur ganz kurz. Ich wusste ja nicht, wie Oli es finden würde. Als wir auftauchten, war er erst etwas irritiert von dem ganzen Wasser, das ihm übers Gesicht rann, und kniff die Augen zu, aber dann grinste er.</p>
<p>Wir schauten dann den anderen beim Tauchen zu, die es übrigens auch nicht schlimm fanden, um dann ein 2. Mal unter Wasser zu gehen. Ich war froh, dass Oli keine Angst davor hatte.</p>
<div id='c6339_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
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<p>Wenn wir wieder oben waren, blickte Oli immer etwas skeptisch drein, so als würde er nicht wissen, wie er das jetzt finden sollte. Aber als er dann wieder grinste, war ich beruhigt.</p>
<p>Als alle 3x tauchen waren (wir tauchten nur 2x), durften die Kinder dann noch im kleinen Kreis  mit den Bechern spielen.</p>
<p>Anschließend schäkerten wir noch mit den Kindern, prusteten ins Wasser, kitzelten sie ab usw. Oli quietschte vor Freude laut auf. Er hatte sichtlich Spaß daran. Das Spiel kennt er ja auch schon von zu Hause.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-895" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-7-tag-mutter-und-kind-sprudeln-ins-wasser.jpg" alt="Babyschwimmen - 7. Tag - Mutter und Kind sprudeln ins Wasser" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-7-tag-mutter-und-kind-sprudeln-ins-wasser.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-7-tag-mutter-und-kind-sprudeln-ins-wasser-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Zum Schluss kam dann wieder das Abschiedslied. Oli fing wieder an der Stelle, an der er merkte, dass es jetzt aus dem Wasser ging, zu weinen an und musste getröstet werden. Ich ging dann schnell mit ihm aus dem Wasser. Als wir unter der Dusche waren, war alles wieder in Ordnung.</p>
<p>Mimi und ihre Mutter glitten noch entspannt durchs Wasser, als wir schon längst draußen waren. Anscheinend mochte Mimi es heute mehr, im Wasser zu sein. Das freute mich.</p>
<p>Wir haben aber dennoch beschlossen, nach diesem Kurs nicht weiterzumachen. Wir beenden das 10. Mal wie geplant und suchen uns dann einen anderen Schwimmkurs in unserer Nähe. Das Risiko, dass wir 130€ gezahlt haben und Oli dann wegen Mimi nicht mitmachen will, ist mir einfach zu hoch.</p>
<p>Wir nähern uns nun den Tauchübungen und ich bin echt gespannt, wie die ablaufen werden. Ab der 9. Stunde werden dann sogar Fotos unter Wasser geschossen, wenn man eine Kamera mitbringt. Ich bin tierisch gespannt!</p>
<p>Was in der nächsten Stunde passiert, erfahrt ihr in 1 Woche. Bis dann!</p>
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		<title>Babyschwimmen &#8211; 6. Tag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jun 2016 18:00:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der 6. Kursstunde des Babyschwimmkurses der Schwimmschule delphin aqua im Unfallkrankenhaus Berlin (kurz: UKB) ging es heute ganz entspannt zu. Wieso, was es diesmal für Schwimmübungen gab und die Fortsetzung zur 5. Kursstunde lest ihr im folgenden Beitrag. Babyschwimmen &#8211; 6. Tag Mit leichtem Herzklopfen ging ich heute mit meinem Sohn zum Babyschwimmen. Ich hatte ... <a title="Babyschwimmen &#8211; 6. Tag" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen-6-tag/" aria-label="Mehr zu Babyschwimmen &#8211; 6. Tag">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen-6-tag/">Babyschwimmen &#8211; 6. Tag</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In der 6. Kursstunde des Babyschwimmkurses der Schwimmschule delphin aqua im Unfallkrankenhaus Berlin (kurz: UKB) ging es heute ganz entspannt zu.</p>
<p>Wieso, was es diesmal für Schwimmübungen gab und die Fortsetzung zur 5. Kursstunde lest ihr im folgenden Beitrag.<span id="more-789"></span><div id='c6394_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Babyschwimmen &#8211; 6. Tag</h2>
<p>Mit leichtem Herzklopfen ging ich heute mit meinem Sohn zum Babyschwimmen. Ich hatte nämlich kurz nach unserer 5. Kursstunde (die ihr euch <a href="https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen-5-tag/" rel="noopener">hier durchlesen</a> könnt) eine E-Mail an die Schwimmschule delphin aqua geschrieben und um Hilfe gebeten.</p>
<p>Ich wollte nicht so lange (1 Woche) warten, bis sich etwas tut. Ich wollte handeln und zwar sofort.</p>
<p>Wie ihr euch erinnern könnt, fand ich die Situation mit der traurigen Mimi, die bei den Übungen immer weinte, erschreckend. Und weil mich die Schwimmstunden nur noch quälten, und es auch meinem Sohn keinen Spaß mehr machte, schrieb ich eines Abends besagte Mail.</p>
<p>Ich hatte zwar keine Namen genannt, aber dennoch konnte ich mir vorstellen, dass das daraus resultierende Gespräch zwischen Chef und Kursleiterinnen nicht sehr angenehm verlaufen würde.</p>
<p>Ich fürchtete, dadurch, dass ich nicht zuerst mit den Leiterinnen gesprochen, sondern mich gleich an die Schwimmschule gewandt hatte, sie gegen mich gebracht zu haben.</p>
<p>Vielleicht fühlten sie sich hintergangen, persönlich angegriffen, eventuell würden sie mich oder gar meinem Kind während des Kurses ihren Unmut spüren lassen.</p>
<p>Ich machte mir viele Gedanken &#8211; mitunter gar zu viele, ich weiß, aber c&#8217;est la vie.</p>
<h2>Wo sind alle?</h2>
<p>Seltsam fand ich, als wir etwas gehetzt ankamen, weil der Kurs in wenigen Minuten beginnen sollte, dass noch kein anderer da war.</p>
<p>Fiel der Kurs aus? Gab es eine Mail, die ich nicht gelesen hatte? Rasch durchsuchte ich mein Postfach, doch im Keller gab es keinen Empfang. Mist!</p>
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<p>Wir machten uns dennoch fertig und beobachteten die kleinen und großen Schwimmer bei ihren Übungen.</p>
<p>Und kurz bevor deren Kurs zu Ende ging, hörten wir Stimmen am Ende des Gangs. Es kamen doch noch welche! Wir waren also nicht völlig allein oder gar fehl am Platz. Gut!</p>
<p>Doch es kamen &#8222;nur&#8220; Viktor (Name geändert), sein Papa und seine Oma. Aber immerhin.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-791" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-6-tag-fuss-aus-wassertropfen.jpg" alt="Babyschwimmen - 6. Tag - Fuß aus Wassertropfen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-6-tag-fuss-aus-wassertropfen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-6-tag-fuss-aus-wassertropfen-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Viktor liebt das Wasser und die Übungen. Er hat immer viel Spaß, genau wie sein Vater. Mit ihnen stellte ich mir die Kursstunde ganz locker vor. Und das war sie auch.</p>
<p>Bevor es losging, schaute der Chef (?) der Schwimmschule, mit dem ich geschrieben hatte, vorbei und erklärte mir, dass das Problem mit Mimi schon bekannt sei und es eine Vorgeschichte gäbe. Deshalb solle ich mich beim nächsten Mal direkt an die Leiterinnen wenden, um etwas zu besprechen.</p>
<p>Ich fand es etwas unhöflich, dass es so dargestellt wurde, als hätten die Leiterinnen alles unter Kontrolle und ich hätte absolut von nichts eine Ahnung, käme ohne Hintergrundwissen hereingeplatzt und würde Unruhe stiften.</p>
<p>Aber sei&#8217;s drum. Ich wollte keine Diskussion starten, bedankte mich für den Rat, und versuchte, meinem Kind die Schwimmflügel anzulegen, aber er wollte nicht.</p>
<p>Also begann der kleine Singkreis für Oli erst einmal ohne Schwimmflügel.<br />
Wie der Singkreis genau geht, könnt ihr euch <a href="https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen/#singkreis" rel="noopener">hier genauer durchlesen</a>. Ich will nur nicht ständig wiederholen, deshalb gibt es den Link.</p>

<h2>Ententeich</h2>
<p>Die Kursleiterin musste, da wir nur 2 Kinder und 2 Erwachsene waren, die geplante Gruppenübung ein wenig abändern. Aber das hat sie ganz gut hingekriegt.</p>
<p>Aufgabe war es, sich ein Entchen vom Beckenrand zu angeln und in den &#8222;Ententeich&#8220; (ein aus Schwimmnudeln geformter Kreis) zu werfen. Die Entchen wurden vor den Kindern ins Wasser geschmissen, damit sie hinterherstrampeln mussten, um sie zu ergattern. Die Kleinen sollten dabei so wenig wie möglich festgehalten werden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-796" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-6-tag-gelbe-quietscheentchen.jpg" alt="Babyschwimmen - 6. Tag - gelbe Quietscheentchen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-6-tag-gelbe-quietscheentchen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-6-tag-gelbe-quietscheentchen-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Viktor strampelte schon wie ein Weltmeister durch das Wasser, während Oli nur ab und zu kräftig mit den Beinen und Armen ruderte. Aber beide kamen auf ihre eigene Art und Weise vorwärts und erreichten den Ententeich.</p>
<p>Nachdem einige Quietscheentchen im Teich gelandet waren, kamen wir zu einem Ballspiel! Cool! Bälle! Bälle sind toll!</p>
<p>Die Bälle wurden von Kind zu Erwachsenem und hin und her gestoßen. Es machte echt Spaß.</p>
<div id='c2304_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
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<p>Dann wurde die Übung etwas abgewandelt. Die Kinder sollten auf die Bälle raufgesetzt und dann losgelassen werden, sodass der Ball nach oben springen sollte. Oli hatte inzwischen seine Schwimmflügel um; es bestand also keine Gefahr, dass er unterging.</p>
<p>Diese Übung war etwas doof, fand ich, weil man das Kind gar nicht auf den Ball setzen konnte, weil der ständig wegglitt. Eine Kursleiterin hielt den Ball dann fest, damit wir es wenigstens einmal schaffen konnten.</p>
<p>Und zu guter Letzt sollten die Bälle unter Wasser gedrückt und dann losgelassen werden, damit sie mit einem Riesenplatsch nach oben springen und alle nass spritzen konnten. Das bereitete den Kindern, die ganz allein im Wasser trieben, viel Freude. Obwohl das Becken so groß war, kollidierte unser Team immerzu mit dem anderen. Das war ganz lustig.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-797" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-6-tag-wasser-spritzt.jpg" alt="Babyschwimmen - 6. Tag - Wasser spritzt" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-6-tag-wasser-spritzt.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-6-tag-wasser-spritzt-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Ab durch die Mitte</h2>
<p>Und dann kamen wir zu einer Kiste mit viel Spielzeug. Jedes Kind suchte sich eins aus (Oli wählte das knallrote Herz, Viktor ein grünes Osterei). Die Kursleiterin hielt einen Reifen, der halb im Wasser, halb in der Luft hing.</p>
<p>Wir sollten das Spielzeug durch den Ring werfen und die Kinder durch den Ring locken. Das klappte teils, teils.</p>
<p>Im Anschluss daran bekam jedes Kind seinen eigenen Reifen, sollte sich daran festhalten und von den Erwachsenen durchs Wasser gezogen werden. Mit der Zeit hatten die Kleinen aber keine Lust mehr darauf.</p>
<p>Als auch dieses Spiel gemeistert war, wurden die Kinder auf eine große Schwimmmatte gesetzt und sollten von dort mit unserer Hilfe ins Wasser krabbeln.</p>
<div id='c5121_31_19' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div>
<p>Anschließend wurden sie wieder raufgesetzt und durften dort mit dem darauf liegendem Spielzeug (Gießkannen, Handschuhe, Schwämme) spielen, während wir sie durch das Wasser zogen. Damit sie nicht auskühlten, mussten wir sie immer mit warmem Wasser übergießen. Oli störte das nicht im Geringsten. Er war ganz versessen in sein Spielzeug.</p>
<p>Doch irgendwann war auch diese Übung vorbei, was die Kinder nicht so erquickend fanden, und protestierten, als wir sie von den Matten nahmen.</p>
<p>Zum Schluss gab es wieder das von mir so innig geliebte Abschiedslied, das ihr euch übrigens <a href="https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen-3-tag/#Abschiedslied" rel="noopener">hier komplett durchlesen</a> könnt. Als es zur Strophe mit der Dusche kam, machte Oli plötzlich eine Schippe und brüllte aus uns unerfindlichen Gründen wie am Spieß.</p>
<p>All das Trösten half nichts. Ich zog ihm die Schwimmflügel aus, er weinte weiter, und erst als wir unter der Dusche waren, lachte er wieder. Seltsam oder?</p>
<h2>Kurzes Gespräch</h2>
<p>Als alle aus dem Wasser waren, schloss ich mich noch schnell mit einer Leiterin kurz, um das Mimi-Thema abschließen zu können. Es interessierte mich doch sehr, was es für eine Vorgeschichte gab.</p>
<p>Etwa ernüchternd stellte ich fest, dass die Vorgeschichte nur darin bestand, dass die Eltern behaupteten, Mimi zahne sehr spät und sei deshalb so mies drauf.</p>
<p>Irgendwie höre ich immer, sobald ein Kind weint oder schlecht drauf ist, dass es zahnt. Wenn mein Sohn einen Zahn bekam, war die Nacht davor immer Horror, weil er ganz unruhig schlief, aber er musste nie deshalb weinen oder schreien. Aber man kann Kinder nicht vergleichen. Und prüfen, ob Mimi nun wirklich zahnt, können Außenstehende auch nicht. Deshalb musste ich mich wohl oder übel mit dieser Antwort begnügen.</p>
<p>Auf meinen Einwand, dass der Vater aber auch Übungen mitmacht, von denen er weiß, dass sie seiner Tochter nicht gefallen (z.B. volle Gießkanne über den Kopf schütten), erwiderte die Leiterin nur, dass sie das auch schon mitbekommen hätte. Ja, toll&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-798" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-6-tag-rotes-herz.jpg" alt="Babyschwimmen - 6. Tag - rotes Herz" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-6-tag-rotes-herz.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-6-tag-rotes-herz-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Meine Hoffnung, dass Mimi mit diesem Kurs ihre letzten Schwimmstunden hinter sich hat, wurden zerstört, als ich hörte, dass ihre Eltern unbedingt weitermachen wollen. Sie seien mit Mimi schon seit ihrem 3. Lebensmonat beim Babyschwimmen.</p>
<p>Argumente, dass die Eltern von Mimi ja nicht oft kämen, erheiterten mich keineswegs. Auch, dass die Leiterin Mimi schon anders erlebt hätte, stimmte mich nicht milde.</p>
<p>Kann sein, dass hier bereits Gespräche zwischen Leiterin und Eltern stattgefunden haben und dass sie am Ball bleiben, es Mimi so angenehm wie möglich zu machen, aber davon sehe ich nichts.</p>
<p>Ob wir am 2. Kurs teilnehmen werden, bleibt weiterhin abzuwarten. Wir machen es davon abhängig, wie die letzten Kursstunden verlaufen werden. Ich wurde gebeten, mich ganz normal zu verhalten, sollte es wieder &#8222;schwierig&#8220; werden, und den Leiterinnen die Zügel zu überlassen. Na da bin ich ja mal gespannt!</p>
<p>130€ zahlen, damit mein Sohn wie eine Klette an mir hängt und weint, und wir keinen Spaß mehr beim Babyschwimmen haben, brauche ich echt nicht. Da kann ich die Zeit auch besser nutzen und geh mit ihm an den See oder in einen anderen Schwimmkurs.</p>
<p>Ich halte euch auf dem Laufenden und berichte dann wieder vom nächsten Samstag.</p>
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		<title>Babyschwimmen &#8211; 5. Tag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jun 2016 18:00:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Babyschwimmen]]></category>
		<category><![CDATA[schwimmen]]></category>
		<category><![CDATA[Schwimmflügel]]></category>
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		<category><![CDATA[UKB]]></category>
		<category><![CDATA[Unfallkrankenhaus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Endlich habe ich wieder Bildmaterial für die Beiträge zum Babyschwimmen. Wir wurden nämlich von einem guten Freund begleitet, der so lieb war, Fotos zu schießen. Und heute war wieder Mimi, die ihr bereits aus den vorherigen Beiträgen kennt, dabei. Für diejenigen, die sie noch nicht kennen: Mimi mag so gut wie keine Übung im Wasser und zeigt beinahe ... <a title="Babyschwimmen &#8211; 5. Tag" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen-5-tag/" aria-label="Mehr zu Babyschwimmen &#8211; 5. Tag">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich habe ich wieder Bildmaterial für die Beiträge zum Babyschwimmen. Wir wurden nämlich von einem guten Freund begleitet, der so lieb war, Fotos zu schießen.</p>
<p>Und heute war wieder Mimi, die ihr bereits aus den vorherigen Beiträgen kennt, dabei. Für diejenigen, die sie noch nicht kennen: Mimi mag so gut wie keine Übung im Wasser und zeigt beinahe den ganzen Kurs über ihr Schippchen und weint. Oli ist sehr empathisch, was sie angeht.</p>
<p>Wie die heutige Kursstunde verlief, erzähle ich euch im Folgenden.<span id="more-718"></span><div id='c7086_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Babyschwimmen &#8211; 5. Tag</h2>
<p>Da waren wir bereits im schön warmen Wasser, die Schwimmflügel waren angelegt und aufgepustet, und allmählich kamen die übrigen Verdächtigen hinzu. Wobei mir auffiel, dass wieder ein paar Leute fehlten. Aber an einer kleinen Runde ist natürlich nichts auszusetzen. Es ist mitunter auch ganz angenehm, weil nicht so ein Trubel herrscht.</p>
<p>Während wir also darauf warten, dass alle da sind, höre ich die ganze Zeit ein Geräusch. Ich kann es erst nicht zuordnen und blicke mich um. Und dann sehe ich, dass Oli`s Schwimmflügel kaputt ist. Er hat ein winzig kleines Loch, aus dem die ganze Zeit über Luft entwich. Also schnell Bescheid gesagt, damit der Schwimmflügel entsorgt werden kann.</p>
<p>Ich bin gerade auf dem Weg zu den Schwimmflügeln, die noch am Beckenrand übrig geblieben sind, da höre ich sie schon: Mimi.</p>
<p>Mimi kennt ihr vielleicht schon aus dem einen oder anderen Beitrag von mir zum Babyschwimmen. Jedenfalls ist Mimi eine wirklich zuckersüße, kleine Maus. Nur leider kapiert keiner, und macht sich schlimmstenfalls noch darüber lustig oder reagiert gar verärgert, wenn sie die Übungen nicht mag und dies offen zeigt. Eigentlich ist es ja gut, wenn ein Baby, das noch nicht sprechen kann, sich so verständlich macht, dass es etwas nicht leiden kann oder Angst hat. Dann kann man darauf reagieren und ihr helfen.</p>
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<p>So aber nicht bei Mimi, denn obwohl Mimi weint und ihr &#8211; von den Kursleiterinnen immer als &#8222;süß&#8220; bezeichnetes &#8211; Schippchen macht, wird einfach nicht reagiert und wie bisher fortgefahren. Und in der 3. Kursstunde begann Oli aus vollem Herzen zu weinen, weil er mit Mimi so mitfühlte. Es nahm ihn einfach mit, dass sie so traurig war und er nichts tun konnte und diejenigen, die hätten Linderung verschaffen können, nichts taten.</p>
<p>Als Mimi also zu weinen begann, stieg auch Oli gleich mit ein. Er weinte nicht gleich, aber plötzlich hatte er keine Lust mehr auf die Schwimmflügel und wollte sie ausziehen. Er zog eine Schippe und war auf einmal furchtbar traurig. Die Kursleiterinnen begriffen sofort, dass es wegen Mimi war und versuchten noch, Oli zu beruhigen, aber es half nichts. Wir ließen die Schwimmflügel dann komplett weg, und versuchten, mit dem Singkreis zu starten; vielleicht würde es die Kinder beruhigen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-721" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-schwimmfluegel.jpg" alt="Babyschwimmen - 5. Tag - Schwimmflügel" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-schwimmfluegel.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-schwimmfluegel-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Der Singkreis</h2>
<p>Die Kursstunde begann mit dem allseits bekannten Singkreis. Ohne Schwimmflügel war es diesmal zwar nicht so leicht, die Übungen mitzumachen, aber es war einigermaßen machbar.</p>
<p>Wir durchquerten wieder Spritzstadt, Planschdorf, Strampeldorf und Hüpfstadt mit unserem Wasserzug. Am Ende wurden alle Kinder beim Namen genannt, während sie aus dem Wasser in die Luft gehoben wurden. An dieser Übung hatte sich nichts verändert.</p>
<p>Oli taute langsam wieder auf, beobachtete Mimi aber die ganze Zeit über ganz genau. Er konzentrierte sich gar nicht auf die Übungen &#8211; sie waren ihm egal.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-722" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-singkreis.jpg" alt="Babyschwimmen - 5. Tag - Singkreis" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-singkreis.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-singkreis-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Feuer, Hochwasser, Sturm</h2>
<p>Ein neues Spiel hatten sich die Kursleiterinnen wieder ausgedacht: Feuer, Hochwasser, Sturm.</p>
<p>Die Spielregeln waren einfach: Wir hüpften durchs Wasser und mussten bei den jeweiligen Worten entsprechend reagieren.</p>
<p>Bei &#8222;Feuer&#8220; wurden die Kinder mit einer Gießkanne &#8222;gelöscht&#8220;, d.h. ihnen wurde ein wenig Wasser über den Kopf gegossen. Dass das Mimi nicht gefiel, muss ich nicht erwähnen oder?</p>
<p>Bei &#8222;Hochwasser&#8220; mussten die Kinder aus dem Wasser gehoben und bei &#8222;Sturm&#8220; zum Beckenrand getragen und dort in Sicherheit gebracht werden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-724" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-hochwasser-spiel.jpg" alt="Babyschwimmen - 5. Tag - Hochwasser Spiel" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-hochwasser-spiel.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-hochwasser-spiel-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Anschließend sollten die Kinder bäuchlings auf Schwimmbrettern durchs Wasser gezogen werden. Bei meinem Kleinen, der sich wie ein Äffchen an mich klammerte, hatte ich keine Chance. Die Kursleiterin reagierte darauf mit Spontaneität und gab mir dann immer individuelle Anweisungen, wie ich Oli halten konnte. Das fand ich Klasse!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-725" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-mutter-und-kind-schwimmen-durchs-wasser.jpg" alt="Babyschwimmen - 5. Tag - Mutter und Kind schwimmen durchs Wasser" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-mutter-und-kind-schwimmen-durchs-wasser.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-mutter-und-kind-schwimmen-durchs-wasser-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ab und zu klinkte ich mich aus den Übungen aus. Oli war einfach nicht für die Übungen offen. Er wollte lieber mit den Bechern und Quietscheentchen, die am Beckenrand für die nächsten Übungen bereit lagen, spielen. Und als das Spiel mit den Schwimmbrettern beendet war, kamen wir endlich zum Spielzeug.</p>

<h2>Übungen mit Spielzeug</h2>
<p>Als Erstes kamen die Quietscheentchen zum Einsatz: Die Kinder durften sich eins aussuchen und sollten ihnen wieder im Wasser hinterher strampeln.</p>
<p>Aber auch hier machte Oli keine Anstalten mitzumachen. Eine Kursleiterin (nennen wir sie mal Tanja) wollte helfen und das Entchen unweit von uns entfernt ins Wasser schmeißen, aber Oli reagierte nur mit traurigem Blick, weil ihm sein Spielzeug weggenommen wurde. Tanja entschuldigte sich dann bei uns und gab das Entchen zurück. Traurig machen wollte sie ihn nicht auch noch. Er blickte immerzu nach Mimi, die weiterhin ihr Leid klagte.</p>
<p>Den Eindruck, dass alle Kinder es schrecklich fanden, will ich nicht vermitteln. Es gab ja auch noch andere Kinder im Wasser. Und die amüsierten sich prächtig. Ein kleiner Junge, nennen wir ihn Henrik, ist eine richtige Wasserratte. Er liebt das Wasser, er liebt die Übungen, es stört ihn nicht, wenn er vollgespritzt wird, er strampelt und lacht und ist vergnügt. Seinem Papa macht es auch unheimlich viel Spaß und er übte ab und zu mal, den Kleinen ins Wasser plumpsen zu lassen. Henrik fand das absolut genial. Irgendwann hatte aber auch er genug vom Tauchen und sein Vater hörte auf damit. Wenn das mal alle so handhaben würden&#8230; Diesen Satz konnte ich mir gerade nicht verkneifen. Verzeiht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-728" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-schwimmbretter.jpg" alt="Babyschwimmen - 5. Tag - Schwimmbretter" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-schwimmbretter.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-schwimmbretter-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Die Übungen mit dem Becher waren dagegen eine Erheiterung für Oli. Für Mimi zwar nicht, aber auch der Rest der Kinder hatte Spaß an den Übungen.</p>
<p>Damit Oli mit seinem Becher spielen konnte, wie er wollte, bekam ich noch einen von Tanja, damit ich auch mitspielen durfte.</p>
<p>Zum Einsatz kam der Becher, indem wir ihn im Wasser stampften, um die Kinder herum Wasser ausgossen und mit propellerartigen Bewegungen ausschütteten. Dabei wurde jeder ziemlich nassgespritzt. Tanja meinte, solange es den Kinder gefiel, könne man die Spritzübungen auch steigern, was man auch gleich in die Tat umsetzte. Es war schön.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-727" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-uebungen-mit-spielzeug-hier-mit-becher.jpg" alt="Babyschwimmen - 5. Tag - Übungen mit Spielzeug, hier mit Becher" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-uebungen-mit-spielzeug-hier-mit-becher.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-uebungen-mit-spielzeug-hier-mit-becher-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Abschied</h2>
<p>Das Abschiedslied, das ich in der letzten Kursstunde so vermisst hatte, wurde endlich wieder gesungen! &#8222;Alle Kinder, alle Kinder, geh&#8217;n jetzt nach Haus&#8217;&#8230;&#8220;</p>
<p>Ich finde das Lied so schön! Es hat richtigen Ohrwurmcharakter! Auch wenn man schon längst draußen ist, summt man es noch leise vor sich her. Und der Text ist so schön einfach. Man kann ihn sich gut einprägen.</p>
<p>Beim Abschiedslied machte Oli noch mit, aber dann fing er wieder ganz doll zu weinen an und ich stieg mit ihm aus dem Wasser. Die Kursstunde war eh gerade zu Ende gegangen, also warum sollte ich es noch hinauszögern und den Abschiedskreis mitmachen? Es war zwar ein bisschen schade, aber was soll&#8217;s.</p>
<p>Rasch duschten wir uns ab und ich mummelte den kleinen Spatz in sein großes, warmes Badetuch ein. Aber das fand er total blöd und riss es sich gleich vom Leib. Er hatte jetzt genug und wollte seine Ruhe.</p>
<p>Zum Schluss dieser Stunde war ich einfach nur sauer. Nicht auf Oli , nicht auf die Kinder oder die Kursleiter oder die Eltern &#8211; zumindest nicht auf alle. Ist das übertrieben, so zu reagieren? Es macht einfach keinen Spaß, wenn die ganze Zeit über ein kleines, hilfloses Mädchen weint und sich das noch dazu auf meinen Sohn überträgt. Er hat dann keine Lust mehr auf die Übungen, kuschelt sich die ganze Zeit an mich und wir können keine einzige Übung mitmachen. Das ist enttäuschend, ganz ehrlich.</p>
<div id='c8618_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
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<p>Ich überlege deshalb, ob ich die Fortsetzung des Babyschwimmkurses für das nächste überhaupt Halbjahr mitmachen werde, obwohl ich mich schon dafür eingetragen hatte. Ich werde es wohl tatsächlich davon abhängig machen, ob Mimi mit ihren Eltern dabei sein wird oder nicht. Und so etwas zu schreiben, tut mir schrecklich Leid. Und es tut auch weh, so etwas zu sagen, ja nur zu denken. Denn Mimi kann absolut nichts dafür und ich fühle jedes Mal mit ihr. Ich habe die Kleine total lieb gewonnen, obwohl ich sie überhaupt nicht kenne. Aber ihre missliche Situation bereitet mir jedes Mal Sorgen. Immer, wenn sie anfängt zu weinen und lauthals &#8222;NEIN!&#8220; zu rufen und sich alle nur darüber amüsieren, dass das erste Wort immer &#8222;Nein.&#8220; heißt, berührt es mich zutiefst und ich möchte die kleine Maus einfach nur in die Arme nehmen und ganz fest drücken und sie aus diesem scheiß Wasser tragen.</p>
<p>&#8222;Wird Mimi dadurch traumatisiert?&#8220;, frage ich mich immer wieder. Was passiert in einem Menschen, wenn er Dingen immer wieder aufs Neue hilflos ausgesetzt wird, die er nicht mag, vor denen er vielleicht sogar Angst hat? Wie wirkt sich das auf die Beziehung zu den Menschen aus, die ihn eigentlich aus solchen Situationen befreien sollten, es aber nicht tun &#8211; aus welchem gottverdammten Grund auch immer?</p>
<p>Und während ich mir diese Fragen stelle, merke ich, dass ich mich schon viel zu sehr hineingesteigert habe. Vielleicht wirkt sich mein Gefühl gleich auf die Umgebung, sprich Mimi und Oli, aus, wenn wieder Samstag ist und wir uns im UKB einfinden. Vielleicht muss ich aber auch auf mein Gefühl hören und etwas dagegen tun, zumindest ein Gespräch mit den Kursleiterinnen oder den Eltern oder beiden zusammen führen, damit der Schwimmkurs nicht jedes Mal so ausartet. Mische ich mich jetzt ein? Ist es Sache der Eltern?</p>
<p>Ihr seht, ich bin völlig durch den Wind und muss meine Gedanken sortieren.</p>
<p>1 Woche habe ich Zeit, um zu entscheiden, wie es jetzt weitergehen soll. Ich werde dann berichten&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen-5-tag/">Babyschwimmen &#8211; 5. Tag</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
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