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	<title>Milch &#8211; Milchtropfen</title>
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		<title>Schadstoffe in Muttermilch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Nov 2018 21:26:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Immer wieder taucht das Thema in den Medien auf: Schadstoffe in Muttermilch gefunden. Und nun? Was heißt das jetzt genau für die Stillenden unter uns und unsere Babys bzw. Kinder? Was für Konsequenzen ziehen wir aus diesen Informationen? Bedeutet es etwa, dass wir abstillen und künstliche Milch geben müssen? Das, und vieles mehr, liest du ... <a title="Schadstoffe in Muttermilch" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/schadstoffe-in-muttermilch/" aria-label="Mehr zu Schadstoffe in Muttermilch">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/schadstoffe-in-muttermilch/">Schadstoffe in Muttermilch</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder taucht das Thema in den Medien auf: Schadstoffe in Muttermilch gefunden. Und nun? Was heißt das jetzt genau für die Stillenden unter uns und unsere Babys bzw. Kinder? Was für <strong>Konsequenzen</strong> ziehen wir aus diesen <strong>Informationen</strong>? Bedeutet es etwa, dass wir <strong>abstillen</strong> und künstliche Milch geben müssen? Das, und vieles mehr, liest du im heutigen Beitrag.</p>
<p><span id="more-10783"></span></p>
<h2>Schadstoffe in Muttermilch</h2>
<p>Vor einiger Zeit bekam ich von Laura E. ein Video von RTL zugeschickt mit der Bitte, darüber einen Beitrag zu verfassen. Der Titel: <a href="https://www.rtl.de/cms/umweltgifte-in-muttermilch-stillen-kann-babys-krank-machen-1441073.html" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Umweltgifte in Muttermilch. Stillen kann Babys krank machen&#8220;</a>. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Laura, dass du mich auf dieses Video aufmerksam gemacht hast.</p>
<p>Denn ich finde es sehr wichtig, über solche Themen zu schreiben, immerhin werden Mütter dadurch von einer Sekunde auf die andere verunsichert und sie denken gleich: &#8222;Was?! Pestizide in <strong>Muttermilch</strong>?! Muss ich meine Muttermilch jetzt <strong>testen</strong> lassen? Und was, wenn Schadstoffe gefunden werden? Muss ich dann abstillen? Aber wie? Ich muss was tun, ich will ja meinem Baby nicht <strong>schaden</strong>!&#8220;. Und schon bricht Panik aus.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="pintbild aligncenter wp-image-10832" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/schadstoffe-in-muttermilch-kein-grund-zur-panik.jpg" alt="Schadstoffe in Muttermilch - (K)ein Grund zur Panik | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="801" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/schadstoffe-in-muttermilch-kein-grund-zur-panik.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/schadstoffe-in-muttermilch-kein-grund-zur-panik-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/schadstoffe-in-muttermilch-kein-grund-zur-panik-287x430.jpg 287w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/schadstoffe-in-muttermilch-kein-grund-zur-panik-454x680.jpg 454w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/schadstoffe-in-muttermilch-kein-grund-zur-panik-33x50.jpg 33w" sizes="(max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<h2>Welche Schadstoffe wurden in Muttermilch gefunden?</h2>
<p>In dem RTL-Video wurden in der Muttermilch von Nina u.a. das <strong>Pflanzenschutzmittel</strong> <a href="http://www.chemie.de/lexikon/Hexachlorbenzol.html" target="_blank" rel="noopener">HCB (Hexachlorbenzol)</a> und das <strong>Pestizid</strong> <a href="http://www.chemie.de/lexikon/DDT.html" target="_blank" rel="noopener">DDT (Dichlordiphenyltrichlorethan)</a> nachgewiesen, das in der alten DDR noch bis Anfang der 90er versprüht werden durfte. Seit Inkrafttreten der Stockholmer Konvention 2004 sind weltweit die Herstellung als auch der Gebrauch von HCB verboten, DDT ist nur noch zur Bekämpfung von krankheitsübertragenden Insekten, als auch Überträgern der Malaria zulässig.</p>
<p>Bei der zweiten Mutter Brigitte wurde festgestellt, dass ihre Zahnfüllungen zu großen Teilen während der <strong>Schwangerschaft</strong> aus Amalgam bestanden. Amalgam ist ein Metallgemisch, das zur Hälfte aus Quecksilber und zur anderen Hälfte aus Schwermetallen wie Kupfer, Zinn und Silber besteht.</p>
<p>Das Thema interessierte mich, ich recherchierte weiter und stieß auf die im Jahr 2005 erstellte <strong>Studie</strong> <a href="https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/_migrated/publications/20050600_chemie_schadstoffe_muttermilch_studie.pdf">&#8222;Über 300 Schadstoffe in der Muttermilch. Zeit für eine neue Chemikalienpolitik.&#8220;</a> vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) und dem WWF International.</p>
<p>Seit 1980 wurden in Deutschland mehr als 40.000 Muttermilchproben auf Chemikalienrückstände untersucht. Das Ergebnis: Über 350 Schadstoffe, darunter auch <strong>giftige</strong> Stoffe, die bereits seit den 1970ern verboten sind, finden sich, wenn auch in abnehmender Menge, in der Muttermilch wieder.</p>
<p>Die <strong>Folgen</strong> können unterschiedlich sein und sich z.B. in Form von Allergien, Beeinträchtigungen des Immunsystems, verminderter Fruchtbarkeit, Krebs, Verhaltensstörungen durch Beeinträchtigung der Gehirnentwicklung u.ä. zeigen.</p>
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<h2>Wie gelangen Schadstoffe in die Muttermilch?</h2>
<p>Aber <a href="https://de.sott.net/article/1309-Wie-gelangen-Schadstoffe-in-den-menschlichen-Korper" target="_blank" rel="noopener">wie gelangen Schadstoffe überhaupt in die Muttermilch</a>? Das ist relativ einfach erklärt:</p>
<p>Erst einmal müssen sie in die Umwelt gelangen. Bei synthetischen Stoffen geschieht das über verschiedenste Wege: als Neben-, Abbau- oder Abfallprodukt anderer Chemikalien, durch Unfälle während ihres Transports, bei unsachgemäßer Lagerung und Entsorgung, durch den alltäglichen Gebrauch von Produkten und Gegenständen, in denen diese Stoffe enthalten sind, durch Verbrennung, aber auch durch bewusste Freisetzung wie beim Einsatz von Pestiziden und <strong>Bioziden</strong>.</p>
<p>Mensch und Tier nehmen die Stoffe, je nachdem, wie sie sich herausgelöst haben, über die Atmung, die Haut oder die Nahrung in sich auf. Über die Nahrung geschieht das zum Beispiel, indem <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/chemikalien/pflanzenschutzmittel" target="_blank" rel="noopener">Pflanzenschutzmittel</a> durch Versickerung ins Grundwasser, damit in unser Trinkwasser und somit in unseren Körper gelangen sowie durch den <strong>Konsum</strong> von tierischen und pflanzlichen Produkten.</p>
<p>Auch <strong>Ungeborene</strong> kommen bereits mit diesen Schadstoffen in Kontakt.</p>
<p>Das Problem, das Brigitte aus obigem Film mit ihren <a href="https://www.max34.de/amagan-schwangerschaft/" target="_blank" rel="noopener">Amalgamfüllungen während der Schwangerschaft</a> hatte, war Folgendes: Es löste sich mit der Zeit durch Zähneknirschen, aber auch durch den Konsum von zucker- und säurehaltigen sowie heißen Lebensmitteln in der Mundhöhle auf und wurde vom Körper aufgenommen. <strong>Quecksilber</strong>, das den Zahnfüllungen in Form von Dampf entwich, konnte während der Schwangerschaft die <strong>Plazenta</strong> passieren und so auf das Kind übertragen werden.</p>
<p><a href="https://www.planet-wissen.de/natur/anatomie_des_menschen/verdauen/pwiegiftstoffeimkoerper100.html" target="_blank" rel="noopener">Giftige Stoffe gelangen ins Blut</a> der Mutter, indem sie es schaffen, die Darmwand zu passieren. Auch auf diesem Weg wird das Kind jene giftigen Stoffe aufnehmen; zum Einen über die <strong>Nabelschnur</strong>, zum Anderen über die Muttermilch, denn die wird aus <strong>Blut</strong> gebildet.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10848" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/foetus-im-mutterleib-mit-nabelschnur.jpg" alt="Fötus im Mutterleib mit Nabelschnur" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/foetus-im-mutterleib-mit-nabelschnur.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/foetus-im-mutterleib-mit-nabelschnur-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/foetus-im-mutterleib-mit-nabelschnur-50x32.jpg 50w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Dazu kommt, dass bestimmte <strong>Chemikalien</strong> besondere Eigenschaften wie Langlebigkeit (Persistenz) aufweisen, manche sind zudem Fett liebend (lipophil) bzw. Wasser abweisend (hydrophob).</p>
<p>Wenn solche Chemikalien in unseren Körper gelangen, werden sie in fettreichem Gewebe gespeichert, wie z.B. in der Leber, dem Gehirn oder der weiblichen Brust. Die Muttermilch, die der weibliche Körper zur Vorbereitung auf die kommende <strong>Stillzeit</strong> produziert, wird dann aus (belastetem) Fettgewebe gebildet. Auf diese Weise können Schadstoffe in die <strong>Muttermilch</strong> und somit zum Kind gelangen.</p>
<h2>Das &#8222;Problem&#8220; mit der Nahrungskette</h2>
<p>Das Problem wird deutlicher, wenn man wie wir als Menschen am Ende der <strong>Nahrungskette</strong> steht. So geht aus der o.g. Studie vom BUND und WWF Folgendes hervor:</p>
<blockquote><p>&#8222;Je höher ein Lebewesen in der Nahrungskette steht, desto stärker seine Belastung.&#8220;</p></blockquote>
<p>Wir können uns das so vorstellen: Der mit Schadstoffen belastete Krebs wird mit vielen weiteren belasteten Krebsen vom Fisch gegessen, in dessen Fettgewebe die Fett liebenden Schadstoffe gespeichert werden. Dieser Fisch wiederum wird zusammen mit vielen anderen belasteten Fischen von uns Menschen gegessen, wo nun, je nach Fettanteil der Organe, die Schadstoffe gespeichert werden. Je höher der Fettgehalt eines Menschen, oder allgemein eines Organismus&#8216;, desto mehr an <strong>Fett liebenden</strong> Schadstoffen kann er aufnehmen.</p>
<p>Das bedeutet nicht, dass alle Fette gleich &#8222;böse&#8220; sind, es gibt auch &#8222;gute&#8220; <a href="http://www.highfive-vegan.org/makronaehrstoffe/fett/" target="_blank" rel="noopener">Fette</a>, wie sie z.B. in Nüssen, Samen, Avocados, Oliven, Kokosnüssen, Pflanzenölen vorzufinden sind. Also bitte nicht falsch verstehen und denken &#8222;Oh Gott, ich darf jetzt keine <strong>Fette</strong> mehr zu mir nehmen!&#8220;. Ganz und gar nicht. <a href="https://vebu.de/essen-genuss/pflanzliche-alternativen/fette-und-oele-vegetarisch-vegane-ernaehrung/" target="_blank" rel="noopener">Fette</a> sind wichtig, sie dienen als Energiequelle und übernehmen daneben wichtige Aufgaben wie den Transport der fettlöslichen Vitamine A, D, E und K sowie die Lieferung essentieller langkettiger, mehrfach ungesättigter Fettsäuren. Darüber hinaus gehören Fettsäuren als Bausteine zu jeder Zelle.</p>

<h2>Konsequenz: Abstillen?</h2>
<p>Keine/r von uns will gesundheitsschädliche Chemikalien in sich tragen oder die Gesundheit der eigenen Kinder gefährden. In der Muttermilch SOLLEN keine Schadstoffe enthalten sein, sie sind es aber, also was tun?</p>
<p>Ein wenig schade fand ich, dass im besagten RTL-Video nicht ersichtlich war, wie den Kindern genau geholfen wurde. Sicher, man sieht, dass sie Salben auf die Haut geschmiert und Verbände bekommen, aber gerade in Bezug auf den gestillten Nino stellt sich die eine oder andere Mutter bestimmt die Frage, was Nino letztendlich zur Verbesserung seiner Lebensqualität geholfen hat.</p>
<p>Ob der Kleine weiterhin von seiner Mutter <strong>gestillt</strong> werden konnte oder die Muttermilch einer anderen Mutter bekam oder fortan <strong>Pulvermilch</strong> zu sich nahm, ist nicht ersichtlich, ich möchte an dieser Stelle aber gern die <strong>Meinungen</strong> von Expert*innen wiedergeben:</p>
<h3>Die Vorteile von Muttermilch überwiegen</h3>
<p>Das <a href="https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/arbeitsplatz_umwelt/chemische_umweltfaktoren/perfluorierte_substanzen_altoetting_hbm_muttermilch.htm" target="_blank" rel="noopener">Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit</a> (LGL) gab Folgendes an:</p>
<blockquote><p>&#8222;Das Stillen hat vielfältige, wissenschaftlich sehr gut belegte positive Wirkungen für Kind und Mutter. Stillen schützt das Kind beispielsweise vor Infektionskrankheiten, beugt der Entwicklung von Übergewicht und verschiedenen Krankheiten im späteren Leben vor und fördert die Mutter-Kind-Beziehung. Auch wenn PFOA in der Muttermilch unerwünscht ist, überwiegen nach fachlicher Einschätzung des LGL diese zahlreichen positiven Wirkungen. (&#8230;) Es gibt derzeit keine internationale Organisation, die bei einer vergleichbaren Situation vom Stillen abraten würde. Das LGL empfiehlt daher den Müttern aus gesundheitlicher Sicht aufgrund der zuvor genannten Vorteile entsprechend der bestehenden Empfehlungen zu stillen. Dies gilt auch in den Bereichen des Landkreises Altötting, in denen das Trinkwasser mit PFOA belastet ist.&#8220;</p></blockquote>
<h3>Stillzeit umfasst einen sehr kurzen Lebensabschnitt</h3>
<p>Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt weiter an:&#8220;<em>Frauenmilch [ist] optimal auf die Nährstoffbedürfnisse des Kindes abgestimmt und fördert aufgrund ihrer sonstigen Zusammensetzung die Abwehrkräfte des Kindes. Stillen kann außerdem zur Förderung der emotionalen Bindung zwischen Mutter und Kind beitragen. Gleichzeitig ist bei der Risikobewertung zu berücksichtigen, dass die Stillzeit einen sehr kurzen Lebensabschnitt umfasst und die erhöhte Dioxin-Belastung über Frauenmilch damit begrenzt ist.&#8220;.</em></p>
<h3>Kein gesundheitliches Risiko durch &#8222;Langzeitstillen&#8220;</h3>
<p>Selbst, wenn wir nach Einführung der <strong>Beikost</strong> und über das in unserer Gesellschaft übliche 1. Lebensjahr hinaus stillen, sieht die Nationalen Stillkommission, die beim BfR angesiedelt ist &#8222;<em>kein gesundheitliches Risiko (&#8230;), solange Mutter und Kind dies wollen.</em>&#8222;.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10844" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/kleinkind-trinkt-an-der-brust-im-arm-seiner-mutter.jpg" alt="Kleinkind trinkt an der Brust im Arm seiner Mutter" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/kleinkind-trinkt-an-der-brust-im-arm-seiner-mutter.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/kleinkind-trinkt-an-der-brust-im-arm-seiner-mutter-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/kleinkind-trinkt-an-der-brust-im-arm-seiner-mutter-50x32.jpg 50w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Warum Pulvermilch keine Lösung ist</h2>
<p>Es ist keine <strong>Lösung</strong>, einfach abzustillen und fortan künstliche Milch zu geben, denn das Problem, dass die Umwelt voller Schadstoffe ist, die wir mit unserer Nahrung aufnehmen, macht auch vor Pulvermilch keinen Halt.</p>
<p>Für alle Mamas, die sich jetzt Sorgen machen, dass sie ihrem Baby mit der <strong>künstlichen Säuglingsmilch</strong> schaden, gebe ich schon jetzt im Voraus die Erklärung vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) wieder:&#8220;Bisher gibt es keine Hinweise, dass mit industriell gefertigter Säuglingsmilch ernährte Kinder eine gesundheitliche Schädigung durch die Aufnahme der genannten Fettsäureester erfahren hätten.&#8220;.</p>
<p>Welche <strong>Schadstoffe</strong> wurden in künstlicher Säuglingsnahrung gefunden?</p>
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<h3>Schadstoffe, die auch in Muttermilch gefunden wurden</h3>
<p>Auch in <strong>Kuhmilch</strong> finden sich Schadstoffe wieder, aus der wiederum künstliche Säuglingsnahrung hergestellt wird.</p>
<p>Die Kühe nehmen über das Kraftfutter, das sie fressen, das Wasser, das sie trinken, und die Luft, die sie atmen, Schadstoffe auf, die wie bei jedem anderen Organismus im Fettgewebe (hier u.a. dem Euter) <strong>gespeichert</strong> werden.</p>
<p>Die Ställe und Futtersilos von Tieren, die das ganze Jahr über im Stall stehen, werden mit Schimmel hemmenden Mitteln behandelt, die einerseits nicht vollständig unterdrückt werden können und andererseits von den Tieren aufgenommen werden.</p>
<h3>Schadstoffe je nach Tierhaltung</h3>
<p>Die Qualität und die <a href="http://www.dorispaas.de/milch#schadstoffe" target="_blank" rel="noopener">Inhaltsstoffe in Kuhmilch</a> sind zudem davon abhängig, wie die Tiere gehalten werden, deren Produkte wir konsumieren, sei es nun deren Fleisch oder deren Muttermilch.</p>
<p>In der Massentierhaltung werden, gern auch vorbeugend, <strong>Medikamente</strong> wie z.B. Antibiotika verabreicht. Um die Fleischqualität oder die Milchleistung zu beeinflussen, kommen auch <strong>Hormone</strong> zum Einsatz.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10846" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/kuehe-in-der-milchindustrie-in-der-ukraine.jpg" alt="Kühe in der Milchindustrie in der Ukraine" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/kuehe-in-der-milchindustrie-in-der-ukraine.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/kuehe-in-der-milchindustrie-in-der-ukraine-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/kuehe-in-der-milchindustrie-in-der-ukraine-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Es gibt auch Richtlinien darüber, wie viel <a href="https://www.vegpool.de/magazin/eiter-milch.html" target="_blank" rel="noopener">Erreger in Kuhmilch</a> enthalten sein dürfen. Durch das maschinelle Melken können <strong>Erreger</strong> ins Euter eindringen und eine äußerst schmerzhafte Mastitis, also Euterentzündung, hervorrufen. Handelt es sich um eine versteckte Mastitis, wird die Kuh mitsamt der Erreger gemolken, ohne dass es bemerkt wurde. Um einer Euterentzündung vorzubeugen oder diese zu behandeln, verwenden Milchwirte Desinfektionsmittel und <strong>Antibiotika</strong>.</p>
<h3>Fettschadstoffe</h3>
<p><a href="https://www.deutschlandfunk.de/palmoel-in-babynahrung-schadstoffe-mit-jeder-mahlzeit.697.de.html?dram:article_id=412907" target="_blank" rel="noopener">In den allermeisten Babymilchnahrungen ist Palmöl</a> enthalten. Palmöl enthält Substanzen, die wahrscheinlich <strong>genschädigend</strong> und <strong>krebserregend</strong> sind, nämlich Glycidyl und Monochlorpropandiol (MCPD). Zudem wird für Palmöl-Plantagen tropischer Regenwald vernichtet.</p>
<p>Einige Säuglingsnahrungen werden daher mit anderen Ölen hergestellt. Die <strong>Fettschadstoffe</strong>, die bei der Raffination von pflanzlichen Fetten und Ölen entstehen, sind dennoch enthalten, allerdings in viel geringeren Mengen als in <strong>Palmöl</strong>.</p>
<h3>Mineralöle</h3>
<p>Laut <a href="https://www.oekotest.de/kinder-familie/17-Muttermilchersatzprodukte-im-Test_110602_1.html" target="_blank" rel="noopener">ÖKO-Test Jahrbuch Kleinkinder Ausgabe (001_2018)</a> enthalten alle 17 getesteten Muttermilchersatznahrungen <strong>Mineralöle</strong>. Die Mineralölbestandteile MOSH können laut ÖKO-Test im Körper gespeichert werden und haben in Tierversuchen zu <strong>Schädigungen</strong> der Leber und Lymphknoten geführt.</p>
<p>In der Analyse lassen sich MOSH nicht sicher von den chemisch ähnlich aufgebauten POSH trennen. <a href="https://www.eurofins.de/lebensmittel/analysen/organische-kontaminanten/mineraloele-mosh-posh-moah/" target="_blank" rel="noopener">POSH</a> gehören nicht zu den Mineralölen, sondern zu den Oligomeren, die aus <strong>Plastikverpackungen</strong> (PE, PP) migrieren können.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10845" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/milchflaeschchen-liegt-und-laeuft-aus.jpg" alt="Milchfläschchen liegt und läuft aus" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/milchflaeschchen-liegt-und-laeuft-aus.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/milchflaeschchen-liegt-und-laeuft-aus-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/milchflaeschchen-liegt-und-laeuft-aus-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>Reinigungsmittel</h3>
<p>In fast allen 17 von ÖKO-Test unter die Lupe genommenen Produkten ist <a href="https://www.sparbaby.de/baby/milchpulver-anfangsnahrung-test/" target="_blank" rel="noopener">Chlorat</a> nachweisbar, das wahrscheinlich von <strong>Reinigungs- oder Desinfektionsmitteln</strong> stammt, allerdings nur in Spuren, was für unproblematisch gehalten wird. Chlorat kann sich negativ auf die roten Blutkörperchen und die Schilddrüsenfunktion auswirken.</p>
<h3>Was alles NICHT enthalten ist</h3>
<p>Von den Schadstoffen in künstlicher Säuglingsnahrung mal ganz abgesehen, können wir uns auch einfach anschauen, was alles NICHT in ihr enthalten ist, nämlich hunderte von wichtigen und gesunden <strong>Inhaltsstoffen</strong>, die es nur in der Muttermilch gibt.</p>
<p>Sämtliche positive Inhaltsstoffe aufzuzählen, die in Muttermilch enthalten sind, würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen, du kannst dir den von mir verlinkten <a href="https://www.sensible-osteopathy-berlin.com/blog/unterschiede-muttermilch-pulvermilch/" target="_blank" rel="noopener">Vergleich zwischen Muttermilch und Pulvermilch</a> aber gern durchlesen.</p>
<h3>Nachteile von Pulvermilch</h3>
<p>Zu guter Letzt sei noch kurz erwähnt, dass <strong>Pulvermilch</strong> im Vergleich zu Muttermilch schlechter abschneidet und sich negativ auf die <strong>Entwicklung</strong> und Gesundheit des Kindes auswirkt.</p>
<p>Das ist allerdings ein anderes Thema, was dann in einem gesonderten Beitrag Platz finden wird. Bis dahin verlinke ich gern zu stillkinder.de, dort kannst du alles über die <a href="https://www.stillkinder.de/haeufige-fragen-zum-langzeitstillen/" target="_blank" rel="noopener">Vorteile von Muttermilch</a> bzw. die <a href="https://www.stillkinder.de/die-risiken-der-kuenstlichen-saeuglingsnahrung-neu-betrachtet/" target="_blank" rel="noopener">Risiken der künstlichen Säuglingsnahrung</a> erfahren.</p>
<div id='c2223_31_19' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div>
<h2>Fazit</h2>
<p>Ja, es ist wahr: Muttermilch ist mit Schadstoffen belastet und wird an das Muttermilch trinkende Kind weitergegeben, ja, sogar schon an das Ungeborene im Mutterleib.</p>
<p>Heißt das jetzt, dass wir vorsorglich lieber keine Muttermilch geben sollten, um unseren <strong>Kindern</strong> nicht zu schaden? Die Antwort lautet ganz klar: NEIN!</p>
<p>Auch in künstlicher Säuglingsnahrung, Folgemilch, allgemein in unserer Nahrung, aber auch in unserem Trinkwasser, unserer Luft sowie den <strong>Produkten</strong>, die wir benutzen, finden sich Schadstoffe wieder, es lässt sich also beim besten Willen nicht vermeiden, dass wir und unsere Kinder sie aufnehmen.</p>
<p>Der BUND, die WHO sowie die Nationale Stillkommission beim BfR sind sich einig: Die <strong>Vorteile</strong> von Muttermilch überwiegen bei Weitem. Zudem umfasst das <strong>Stillen</strong> einen sehr kurzen Lebensabschnitt, die <strong>Belastung</strong> ist also begrenzt.  Schadstoffe in Muttermilch sind zwar nicht erwünscht, jedoch kein Grund zum Abstillen, sondern vielmehr ein Grund für die Reform der aktuellen Chemiepolitik.</p>
<p>Die bisher bedeutendste Reform zum Umwelt- und Gesundheitsschutz in Europa stellt wohl die am 1. Juni 2007 in Kraft getretene Europäische Chemikalienverordnung <a href="https://www.reach-info.de/index.htm" target="_blank" rel="noopener">REACH</a> (<strong>R</strong>egistrierung, <strong>E</strong>valuierung und<b> A</b>utorisierung von <strong>Ch</strong>emikalien) dar, die die Sicherheit von Mensch und Umwelt sicherstellen soll, indem Hersteller, Importeure und nachgeschaltete Anwender ihre Chemikalien registrieren lassen müssen und für deren sichere Verwendung selbst verantwortlich sind.</p>
<p>Demnach muss VOR Einsatz einer Chemikalie deren Unbedenklichkeit sichergestellt worden sein. Ist sie es nicht, wird sie auch nicht zugelassen und darf folglich auch nicht zum Einsatz kommen. <strong>Chemikalien</strong>, die bereits in Gebrauch sind, müssen nach und nach geprüft werden.</p>
<p>Auch <strong>Transparenz</strong> ist wichtig, denn wir Verbraucher*innen wollen schließlich wissen, was für Chemikalien in diesem oder jenem enthalten sind und wollen bewusst die Entscheidung treffen, ob wir es kaufen oder lieber doch nicht. Deshalb können wir uns online über die jeweiligen Chemikalien informieren.</p>
<h3>Was können Verbraucher*innen noch tun?</h3>
<p>Was können wir als Verbraucher*innen noch unternehmen? Wir könnten beispielsweise unser <a href="https://www.kochbar.de/cms/muss-man-obst-und-gemuese-waschen-so-beseitigen-sie-pestizide-und-keime-2677254.html" target="_blank" rel="noopener">Obst und Gemüse gründlich waschen</a>, um Pestizide und <strong>Keime</strong> zu beseitigen, aber ist das etwa schon alles?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10850" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/kind-prueft-apfel-im-supermarkt-kritisch.jpg" alt="Kind prüft Apfel im Supermarkt kritisch" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/kind-prueft-apfel-im-supermarkt-kritisch.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/kind-prueft-apfel-im-supermarkt-kritisch-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/kind-prueft-apfel-im-supermarkt-kritisch-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wie sehr unsere Essgewohnheiten unsere <strong>Gesundheit</strong> beeinflussen, wird, denke ich, aus dem 2013 geführten Interview mit dem Umweltmediziner Professor Hermann Fromme vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in der  <a href="https://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Entwarnung-Muttermilch-enthaelt-ungefaehrliche-Schadstoffmenge-id25404791.html" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Augsburger Allgemeinen&#8220;</a> deutlich:</p>
<blockquote><p>&#8222;Schadstoffe werden zu 90 % über die Nahrung aufgenommen. Viele finden sich zum Beispiel in tierischen Fetten.&#8220;</p></blockquote>
<p>Das bedeutet, dass wir zum größten Teil über unsere <strong>Nahrung</strong> beeinflussen können, ob und in welcher Menge wir Schadstoffe zu uns nehmen und an unsere Kinder weitergeben. Sollten wir also weniger oder vielleicht gar keine tierischen Produkte zu uns nehmen? Ist die Muttermilch von <strong>Vegetarierinnen</strong> weniger belastet? Darauf hat Prof. Fromme vom LGL bereits eine Antwort:</p>
<blockquote><p>&#8222;Hierzu liegen wenige Untersuchungen vor, aber da viele langlebige Substanzen sich in tierischen Fetten anreichern, ist zu erwarten, dass Vegetarierinnen geringer belastet sein werden.&#8220;</p></blockquote>
<p>Gehen wir mal einen Schritt weiter und stellen uns vor, dass wir einfach mehr <strong>pflanzliche</strong> Produkte und weniger, bestenfalls gar keine <strong>tierischen</strong> Produkte mehr zu uns nehmen, wird klar, dass wir dadurch auch gleich viel weniger Schadstoffe über den langen Weg der Nahrungskette aufnehmen.</p>
<p><strong>Gesunde Fette</strong> können wir mühelos über pflanzliche Quellen beziehen, und auch da sollten wir zu den qualitativ hochwertigen greifen, wie z.B. zu Bioprodukten oder sogar zu Produkten mit den Siegeln der Anbauverbände, die strengere Kriterien als die <a href="https://utopia.de/siegel/eu-bio-siegel/" target="_blank" rel="noopener">EU-Öko-Verordnung</a> erfüllen. Die bekanntesten Verbände sind <a href="https://www.bioland.de/ueber-uns/richtlinien.html" target="_blank" rel="noopener">Bioland</a>, <a href="https://www.demeter.de/leistungen/zertifizierung/richtlinien" target="_blank" rel="noopener">Demeter</a> und <a href="https://www.naturland.de/de/naturland/richtlinien.html" target="_blank" rel="noopener">Naturland</a>.</p>
<p>Darüber hinaus kannst du auch einige Lebensmittel selber anbauen, da kannst du sicher sein, was drin ist. Vielleicht kannst du auch von deiner Nachbarin bzw. deinem Nachbarn Lebensmittel beziehen, von der/dem du weißt, dass sie/er keine Pestizide o.ä. verwendet.</p>
<p>Letztendlich müssen wir aufhören, im wahrsten Sinne des Wortes Billigprodukte zu kaufen, weil wir auf <strong>Qualität</strong> verzichten, und uns stattdessen für Lebensmittel entscheiden, die zwar teurer sind, dafür aber auch qualitativ hochwertiger und schlichtweg gesünder. Die wir in <strong>Maßen</strong> genießen und endlich auch wieder <strong>wertschätzen</strong> können, und nicht im Sinne der Wegwerfgesellschaft in Massen in den Müll kippen. Nur so nehmen wir Einfluss auf das Angebot am Markt. Nur so können wir als Verbraucher*innen ein Zeichen setzen, dass wir es wortwörtlich satt haben, uns, unsere Kinder und unsere Umwelt mit Chemikalien krank zu machen.<br />
</p>
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		<title>Hab ich zu wenig Milch?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Nov 2017 19:00:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Letztens schrieb mir eine verzweifelte Mutter, sie hätte Angst, nicht mehr genügend Muttermilch für ihr zwei Monate altes Baby zu haben. Leider kann ich ihr nur auf diesem Wege antworten und hoffe, dass meine Nachricht sie noch rechtzeitig erreicht. Denn tatsächlich ist es eher selten, dass eine Mutter zu wenig Milch für ihr Kind hat. ... <a title="Hab ich zu wenig Milch?" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/hab-ich-zu-wenig-milch/" aria-label="Mehr zu Hab ich zu wenig Milch?">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Letztens schrieb mir eine verzweifelte Mutter, sie hätte Angst, nicht mehr genügend <strong>Muttermilch</strong> für ihr zwei Monate altes Baby zu haben.</p>
<p>Leider kann ich ihr nur auf diesem Wege antworten und hoffe, dass meine Nachricht sie noch rechtzeitig erreicht. Denn tatsächlich ist es eher selten, dass eine Mutter zu wenig Milch für ihr Kind hat.</p>
<p>Im folgenden Beitrag möchte ich jenen Müttern die Angst nehmen, die sich darum sorgen, dass sie zu wenig <strong>Milch</strong> produzieren.</p>
<p><span id="more-7838"></span><div id='c4616_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Hab ich zu wenig Milch?</h2>
<p>Wenn du diesen Artikel liest, dann bist du wahrscheinlich mit deinen Nerven am Ende. Du hast <strong>Angst</strong>, dass du nicht (mehr) genügend Milch für dein Baby hast, dass es hungern muss wegen dir. Vielleicht fühlst du dich wie eine Versagerin.</p>
<p>Ja, ich war auch mal an diesem Punkt angelangt und dachte, ich hätte zu wenig Milch. Ich bekam es ständig zu hören. In kleinen, unsicheren <strong>Fragen</strong>, wie: Kaum zu glauben, dass ein Kind nur von Milch wächst. Reicht deine Milch denn überhaupt noch aus? Er ist doch jetzt schon zwei Monate alt. Wird er überhaupt noch satt? Wann willst du mit der Beikost anfangen? Du stillst doch jetzt sicher bald ab, oder?</p>
<p>Jede dieser Fragen versetzte mir immer wieder auf&#8217;s Neue einen Stich ins Herz. Ich hatte den Eindruck, diese Person würde nicht an mich glauben. Keinerlei <strong>Vertrauen</strong> in meinen Körper setzen. Und so sah ich jedes Zeichen meines Babys allmählich als Anschein dafür, dass es Hunger hatte. Wegen mir. Weil ich es nicht mehr satt bekam.</p>
<p>War mein Baby <a href="https://www.milchtropfen.de/baby-ist-nervoes-beim-stillen/" rel="noopener">unruhig</a> und ging ständig von der Brust ab und dann sofort wieder ran, dann verunsicherte mich das plötzlich heftig. Ich wusste nicht, was los war und schob es auf meine Milch. Nuckelte es den ganzen Tag über <a href="https://www.milchtropfen.de/dauerstillen-oder-auch-clusterfeeding/" rel="noopener">stundenlang</a> an der Brust, hämmerte es in meinem Kopf: Er wird nicht mehr satt!!</p>
<p>Zum Glück wurde ich in der Wochenbettzeit von einer sehr einfühlsamen Hebamme betreut. Als sie kam, setzte sie sich zu mir ans Bett und sah mich mit diesem verständnisvollen Blick an. Sie fragte mich, was mir gerade durch den Kopf ginge. Und da schossen plötzlich die Tränen nur so aus mir heraus und ich schüttete ihr mein Herz aus.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="pintbild aligncenter wp-image-10136" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/11/hab-ich-zu-wenig-milch-die-wichtigsten-infos-tipps.jpg" alt="Hab ich zu wenig Milch? - Die wichtigsten Infos &amp; Tipps | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="800" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/11/hab-ich-zu-wenig-milch-die-wichtigsten-infos-tipps.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/11/hab-ich-zu-wenig-milch-die-wichtigsten-infos-tipps-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/11/hab-ich-zu-wenig-milch-die-wichtigsten-infos-tipps-287x430.jpg 287w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/11/hab-ich-zu-wenig-milch-die-wichtigsten-infos-tipps-454x680.jpg 454w" sizes="auto, (max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<h2>Du hast höchstwahrscheinlich genug Milch</h2>
<p>Vielleicht musst du wie jene Mutter warten, bis deine <strong>Hebamme</strong> dich wieder besucht und beruhigen kann. Eventuell hast du gar keine Hebamme, die dich betreut. Oder du wirst von einer Hebamme betreut, der du nicht vertraust, weil sie dir eben solche Gedanken wie &#8222;Es liegt an dir. Du hast zu wenig Milch.&#8220; in den Kopf pflanzt und du das nicht glauben magst.</p>
<p>An dieser Stelle möchte ich sagen: Ja, es gibt sie. Mütter, die aufgrund organischer oder gesundheitlicher <strong>Ursachen</strong> nicht in der Lage sind, ihr Kind mit genügend Milch zu versorgen. Allerdings ist das ein derart verschwindend geringer Prozentsatz. Laut <a href="http://www.stillen-ratgeber.de/zu-wenig-milch-beim-stillen/" target="_blank" rel="noopener">Stillen-Ratgeber</a> sind es gerade einmal 2% aller Mütter.</p>
<p>Warum hört und liest man dann ständig von Müttern, die davon berichten, dass sie zu wenig Milch hatten und vorzeitig abstillen mussten? Warum dreht sich beinahe jeder Post in einer Stillgruppe um die Sorge, dass man zu wenig Milch hat?</p>
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<h2>Ich habe den Eindruck, zu wenig Milch zu haben, weil&#8230;</h2>
<p>Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, habe ich mir einfach mal sämtliche Annahmen jener Mütter notiert, weshalb sie davon ausgehen bzw. davon ausgegangen sind, dass sie <strong>zu wenig Milch</strong> haben bzw. hatten.</p>
<h3>&#8230; ich &#8222;Fleischbrüste&#8220; oder zu kleine Brüste habe.</h3>
<p>Wenn du noch nie etwas von &#8222;<a href="http://stillpraxis.de/irrtumer-rund-ums-stillen" target="_blank" rel="noopener">Fleischbrüsten</a>&#8220; gehört hast: Damit sind sehr große Brüste gemeint. Doch weder sehr große noch <a href="http://www.focus.de/familie/schwangerschaft/ein-sohn-fuer-kate-und-william-baby-royal_id_2179283.html" target="_blank" rel="noopener">kleine Brüste</a> bedeuten, dass du nicht genügend Milch hast.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1186" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/09/frau-verdeckt-brust-mit-der-hand.jpg" alt="Frau verdeckt Brust mit der Hand" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/09/frau-verdeckt-brust-mit-der-hand.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/09/frau-verdeckt-brust-mit-der-hand-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ein kleiner Busen enthält zwar weniger Fettgewebe, aber dieselbe Menge Drüsen.</p>
<p>Die <strong>Größe</strong> der Brüste sagt also nichts darüber aus, ob eine Frau gut stillen kann oder nicht. Eventuell muss man bei sehr großen <strong>Brüsten</strong> erst seine ganz persönliche Stillposition finden, damit das <strong>Stillen</strong> für beide Seiten angenehm ist, das sollte jedoch kein Problem darstellen.</p>
<h3>&#8230; meine Brüste sich auf einmal ganz weich anfühlen.</h3>
<p>Dieser Eindruck bestätigte sich bei mir auch. Anfangs waren meine Brüste extrem <strong>prall</strong>. Beim Stillen lief ich ständig im Strahl aus und badete mein Baby in Milch. Ich hatte so viel Milch, dass ich mir wirklich keine Sorgen machen brauchte.</p>
<p>Aber nach einiger Zeit waren sie nicht mehr prall und groß, sondern <strong>weich</strong> und hatten auch an Größe verloren. Sie liefen auch nicht mehr aus. Das irritierte mich. Hatte ich zu wenig Milch?</p>
<p>Nein. Dass sich deine Brüste auf einmal weich anfühlen und nicht (mehr) auslaufen, liegt einzig und allein daran, dass sie sich auf den Bedarf deines Babys eingestellt haben. Du kannst an dieser Stelle also erleichtert aufatmen: Es bedeutet, dass sich die Milchproduktion <strong>eingependelt</strong> hat. Du hast immer noch genügend Milch für dein Baby. Nicht ZU viel, sondern genau die richtige Menge, die auf dein Baby abgestimmt ist.</p>

<h3>&#8230; beim Pumpen gar nichts oder nur sehr wenig Milch herauskommt.</h3>
<p>Auch hier kann ich dich beruhigen: Dass du beim <strong>Pumpen</strong> wenig bis gar keine Milch gewinnst, sagt nichts über die tatsächliche Milchmenge in deinen Brüsten aus.</p>
<p>Dass du beim Pumpen weniger Milch herausbekommst, kann z.B. daran liegen, dass bei diesem Vorgang kein Milchspendereflex ausgelöst wird. Die Pumpe erzeugt ein Vakuum, das lediglich nach vorn saugt. Sie <strong>saugt</strong> anders als dein Baby, das die Brustwarze z.B. noch zusätzlich mit der Zunge stimuliert.</p>
<p>Zudem ist es ein Unterschied, rein von der Atmosphäre her betrachtet, ob du eine Pumpe anlegst oder dein Baby in den Armen hältst und es stillst. Ein ganz anderer Moment, der völlig unterschiedliche Gefühle und Emotionen in dir hervorruft und dazu beiträgt, ob die Milch bei dir fließt oder eben nicht.</p>
<h3>&#8230; mein Baby ständig an die Brust will.</h3>
<p>Heute kann ich dir &#8211; wie es meine Hebamme damals zu mir gesagt hat, sagen: Das ist ganz normal. Diesen Vorgang bezeichnet man als <strong>Clusterfeeding</strong>. Dein Baby durchläuft eventuell gerade eine anstrengende Wachstumsphase oder befindet sich mitten in einem Entwicklungsschub. Durch das häufige Stillen regt dein Baby die <strong>Milchproduktion</strong> an, die es zur Bewältigung dieses Schubs benötigt.</p>
<p>Es kann auch sein, dass dein Baby an diesem Tag sehr viel erlebt und verarbeiten muss. Das kann es am Besten an deiner Brust.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-99" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/die-sommertipps-baby-beim-stillen.jpg" alt="Baby beim Stillen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/die-sommertipps-baby-beim-stillen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/die-sommertipps-baby-beim-stillen-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Stillen bedeutet nicht nur &#8211; wie oft vermutet &#8211; ein Hungergefühl zu stillen. Stillen ist so viel mehr als das. Dein Baby kann beim Stillen ideal getröstet, beruhigt und ins Traumland befördert werden. Stillen ist Liebe pur. Die beste Medizin bei Krankheit sowie nach einem anstrengenden, stressigen, aufregenden Tag. Das Saugbedürfnis deines Babys ist so viel mehr, als den bloßen Hunger zu stillen.</p>
<h3>&#8230; ich keinen Milchspendereflex (mehr) spüre.</h3>
<p>Wenn du dir nicht sicher bist, wie sich der <strong>Milchspendereflex</strong> anfühlt, beschreibe ich es für dich einmal: Anfangs, als sich die Milch noch auf den Bedarf von Oliver einstellte, tat der Milchspendereflex ziemlich weh. Es war wie ein fieses Stechen in den Brüsten. Meine Schwägerin beschrieb es wie Messerstiche &#8211; es war für sie äußerst schmerzhaft.</p>
<p>Mit der Zeit wich das stechende Gefühl einem Kribbeln. Ziehen. Prickeln. Mir fiel auf, dass mein Baby jetzt viel tiefere, kräftigere Züge nahm, während es an meiner Brust <strong>trank</strong>.</p>
<p>Manche Mütter berichten, dass sie den Milchspendereflex überhaupt nicht mehr spüren oder noch nie gespürt haben, sondern ihn nur daran erkennen, wenn ihr Kind schluckt und diesen geflüsterten K-Laut von sich gibt. Womöglich gehörst du auch zu jenen Müttern. Beobachte dein Baby dahingehend mal genauer und achte darauf, was es für <strong>Geräusche</strong> beim Stillen macht.</p>
<div id='c2422_31_19' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div>
<h3>&#8230; mein Baby nicht genug zunimmt.</h3>
<p>Wenn wir unsere Babys bei der Kinderärztin bzw. dem <strong>Kinderarzt</strong> vorstellen, wird stets das Gewicht, die Körperlänge und der Kopfumfang festgehalten. Es werden Fragen zum Schlaf- und Trinkverhalten gestellt, ob das Kind schon dieses und jenes könne, es wird zum Hüftsonographie-Screening geschickt usw.usf.</p>
<p>All das dient dazu, mögliche Auffälligkeiten, die auf eine Fehlentwicklung hindeuten könnten, so früh wie möglich zu erkennen, um sie dann so schnell wie möglich zu behandeln.</p>
<p>Viele Mütter berichten von Kinderärzt*innen, die vollgestillte Babys als &#8222;<strong>fett</strong>&#8222;, &#8222;<strong>übergewichtig</strong>&#8222;, &#8222;<strong>zu groß</strong>&#8220; oder als &#8222;<strong>zu dünn</strong>&#8222;, &#8222;<strong>zu klein</strong>&#8220; usw. bezeichnen. Sie orientieren sich an den Perzentillen, wie ein Baby normalerweise zu sein hat und geben den Babys, sobald sie darunter oder darüber liegen, den Stempel &#8222;auffällig&#8220;.</p>
<p>Ist ein vollgestilltes Baby &#8222;zu fett&#8220;, liegt es an der Milch und das Baby soll auf Diät gesetzt werden. Ist ein vollgestilltes Baby nicht genug gewachsen, weil es unter der Perzentille liegt, liegt es auch an der Milch, weil sie angeblich &#8222;zu dünn&#8220; ist und der Ratschlag &#8222;Füttern Sie zu&#8220; wird gegeben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6864" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-mit-speckigen-beinchen-beruehrt-seine-fuesschen.jpg" alt="Baby mit speckigen Beinchen berührt seine Füßchen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-mit-speckigen-beinchen-beruehrt-seine-fuesschen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-mit-speckigen-beinchen-beruehrt-seine-fuesschen-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Aber Perzentillen fragen nicht danach, wie Mama und Papa aussehen. Ob die eher klein und schmächtig oder hünenhaft sind. Sie orientieren sich lediglich am Durchschnitt.</p>
<p>Das bedeutet aber nicht, dass du nicht genug Milch hast, bloß, weil dein Baby nicht wie der <strong>Durchschnitt</strong> wächst. Solange dein Baby langsam, doch stetig wächst und nicht auf Lange Sicht gesehen nur an Gewicht verliert, kannst du ruhig auf deine Muttermilch vertrauen. Lies dazu gern das Buch <a href="http://amzn.to/2iaVX70" target="_blank" rel="nofollow noopener">&#8222;Mein Kind will nicht essen&#8220;</a>* von Carlos Gonzalez. Zudem kann es nicht schaden, sich eine zweite Meinung einzuholen, beispielsweise durch eine <a href="http://www.lalecheliga.de/stillberatung/lll-stillberaterinnen" target="_blank" rel="noopener">Stillberaterin der La Leche Liga</a>.</p>
<h3>&#8230; das Baby von Frau XYZ schon mehr wiegt.</h3>
<p><strong>Vergleiche</strong> sind niemals zufriedenstellend, denn jedes Baby, jedes Kind, jede Frau, jeder Mann, allgemein jeder Mensch ist <strong>individuell</strong>. Sobald man sich mit jemandem vergleicht und dieses und jenes nicht zutrifft, fühlt man sich schlecht. Was hilft der Vergleich, wenn er einem sagt, dass das Baby von der Nachbarin bereits soundsoviel wiegt? Mach dir immer bewusst, dass jeder Mensch individuell ist und Vergleiche nichts als Stress bringen.</p>
<h2>Tipps für eine optimale Milchbildung</h2>
<p>Damit dein Körper (weiterhin) ausreichend Muttermilch bildet, solltest du bestimmte Punkte befolgen:</p>
<h3>Ruhe und Entspannung</h3>
<p><strong>Stress</strong> ist ein Milchkiller, also vermeide ihn, wo es nur geht. Hol dir <strong>Unterstützung</strong> im Haushalt, lass dich bekochen, ruh dich aus und kuschel mit deinem Baby, wann immer es geht, sorge für ausreichend <strong>Schlaf</strong> und eine gesunde Ernährung.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6863" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-schlaeft-in-den-armen-von-mama-und-papa.jpg" alt="Baby schläft in den Armen von Mama und Papa" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-schlaeft-in-den-armen-von-mama-und-papa.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-schlaeft-in-den-armen-von-mama-und-papa-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wenn mir die Decke auf den Kopf fiel, hab ich mir mein Baby umgeschnallt und bin mit ihm raus an die frische Luft. Tageslicht und frische Luft geben mir unheimlich viel Energie. Was es auch ist, das dir <strong>Entspannung</strong> gibt und aus dem du Kraft schöpfen kannst: Nutze es. Ich hoffe, dass du weißt, dass ich damit nicht Drogen o.ä. meinte.</p>
<h3>Lass dich durchchecken</h3>
<p>In der Schwangerschaft stellte man bei mir eine Schilddrüsenunterfunktion fest, was meine extreme Erschöpfung, Müdigkeit und Unkonzentriertheit erklärte. Wird eine <a href="https://www.9monate.de/schwangerschaft-geburt/beschwerden-erkrankungen/Schilddruesenunterfunktion-Schwangerschaft-id94458.html" target="_blank" rel="noopener">Schilddrüsenunterfunktion</a> nicht behandelt, kann dies sowohl negative <strong>Auswirkungen</strong> auf die Entwicklung des Ungeborenen als auch die <strong>Milchbildung</strong> haben.</p>
<p>Es kann also nicht schaden, sich beim Arzt bzw. bei der Ärztin durchchecken zu lassen. Lass dich nicht abschrecken: Für die meisten <strong>Medikamente</strong> gibt es <a href="https://www.embryotox.de/einfuehrung.html" target="_blank" rel="noopener">stillfreundliche Alternativen</a>, wie sie z.B. auf Embryotox.de aufgelistet werden.</p>
<h3>Stillen nach Bedarf</h3>
<p>Das A und O, damit die Muttermilch auf den Bedarf deines Babys abgestimmt wird, ist <strong>Stillen nach Bedarf</strong>. Je nachdem, ob dein Baby den ganzen Tag an deiner Brust hängt, mal mehr, mal weniger gestillt werden will, ist das ein direktes <strong>Signal</strong> an deine Brust, ob sie mehr oder weniger Muttermilch produzieren soll.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3179" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/baby-schlaeft-an-brust-ein.jpg" alt="Baby schläft an Brust ein" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/baby-schlaeft-an-brust-ein.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/baby-schlaeft-an-brust-ein-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Stillen nach Bedarf bedeutet, dein Baby zu stillen, wenn es danach verlangt. Das kannst du z.B. daran erkennen, dass es seinen Kopf hin- und herbewegt (es sucht), schmatzt, seine Faust in den Mund nimmt oder weint.</p>
<p>Du merkst: Dein Baby weint nicht gleich los, wenn es Hunger hat. Es meldet sein <strong>Bedürfnis</strong> auf unterschiedliche Art und Weise; mit zunehmender Intensität, wenn dieses nicht befriedigt wird.</p>
<p>Achte stets darauf, was dir dein Baby signalisiert. Ratschläge wie &#8222;Stillen nach Zeit&#8220; und &#8222;Stillen in x Abständen&#8220; u.a. kannst du getrost in die Tonne kloppen, denn sie sind für eine optimale Milchbildung mehr <strong>hinderlich</strong> als <strong>förderlich</strong>.</p>
<h3>Professionelle Hilfe</h3>
<p>Deine Hebamme wird dir dabei helfen, dein Baby richtig anzulegen und schaut auch nach, ob dein Baby richtig trinkt.</p>
<p>Bei uns wurde z.B. festgestellt, dass Oliver falsch trank. Er stieß immer die Zunge nach vorn, saugte also ganz falsch. Das führte nach kurzer Zeit zu heftigen <a href="https://www.milchtropfen.de/stillprobleme/" rel="noopener">Stillproblemen</a>, bei deren Bewältigung mir meine Hebamme nicht mehr helfen konnte. Sie war mit ihrem Latein am Ende. Uns half nach vielen qualvollen Wochen der Besuch bei einer Osteopathin, die Olivers Blockaden löste. Danach konnte er endlich richtig trinken und die <strong>wunden Brustwarzen</strong> gehörten der Vergangenheit an.</p>
<p>Wenn du also wunde Brustwarzen bekommst, das Stillen schmerzt, du siehst, dass dein Baby nicht richtig trinkt o.ä., dann hol dir professionelle Hilfe in Form einer <strong>Stillberatung</strong> und/oder schau mal beim <strong>Osteopathen</strong> vorbei und lass dein Baby auf Blockaden untersuchen.</p>
<h3>Nimm das Original</h3>
<p>Stillen nach Bedarf &#8211; so funktioniert das Prinzip. Dein Baby saugt an deiner Brust und meldet seinen Bedarf an. Aber wie soll das funktionieren, wenn dein Kind einen <strong>Schnuller</strong> hat?</p>
<p>Manche Babys nuckeln ihr Saugbedürfnis komplett am Schnuller weg. Oft sogar so sehr, dass ein <strong>Hungergefühl</strong> &#8222;weggeschnullert&#8220; wird, sodass die Stillmahlzeit weiter <strong>hinausgezögert</strong> wird.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7871" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/11/baby-mit-schnuller-im-mund.jpg" alt="Baby mit Schnuller im Mund" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/11/baby-mit-schnuller-im-mund.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/11/baby-mit-schnuller-im-mund-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Auf diese Weise kann dein Baby aber nicht seinen eigentlichen Bedarf anmelden. Deiner Brust wird, indem dein Baby weniger gestillt wird, signalisiert, dass weniger <strong>Bedarf</strong> besteht. Das wiederum kann dazu führen, dass du irgendwann wirklich nicht mehr <strong>genügend</strong> Muttermilch für dein Baby hast.</p>
<p>Biete also so oft es geht das Original an, also deine <strong>Brust</strong>, oder lass den Schnuller komplett weg. Denn ja, <a href="https://www.milchtropfen.de/es-geht-auch-ohne-schnuller/"  rel="noopener">es geht auch ohne Schnuller</a>.</p>
<h3>Beikost bei Beikostreife</h3>
<p>Ähnlich wie beim Schnuller verhält es sich damit, wenn deinem Baby neben Muttermilch zusätzlich noch andere Dinge angeboten werden, wie <strong>Wasser</strong>, <strong>Tee</strong>, ein <strong>Keks</strong>, <strong>Säuglingsnahrung</strong> o.ä.</p>
<p>Was das für Auswirkungen auf die Milchproduktion hat, wird klar, wenn du dir mal die <a href="https://www.babytipps24.de/trinkmengen/" target="_blank" rel="noopener">Magengröße eines Babys</a> anschaust: Am 1. Tag ist der Magen deines Babys etwa so groß wie eine Kirsche, am 3. wie eine Walnuss. Nach einer Woche ist der Magen mit der Größe einer Aprikose zu vergleichen und nach einem Monat mit der eines großen Hühnereis.</p>
<p>Alles, was dein Baby neben Muttermilch zu essen oder zu trinken bekommt, ist unheimlich <strong>sättigend</strong>. Dein Baby wird dann logischerweise überhaupt keinen <strong>Platz</strong> mehr für Muttermilch haben und folglich auch nicht an deine Brust wollen. Was passiert? Deinen Brüsten wird wiederum gemeldet: Weniger Milchbedarf erforderlich.</p>
<p>Ein vollgestilltes Baby braucht nichts als Muttermilch. Wenn es bereit für <strong>Beikost</strong> ist, sagt dir einzig und allein dein Baby. Sonst niemand.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7547" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/kind-lacht-beim-picknick.jpg" alt="Kind lacht beim Picknick" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/kind-lacht-beim-picknick.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/kind-lacht-beim-picknick-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wenn dein Baby reif für die Beikost ist, wirst du folgende <strong>Beikostreifezeichen</strong> an ihm erkennen:</p>
<ul>
<li>Dein Baby kann seinen <strong>Kopf</strong> selbstständig halten.</li>
<li>Es <strong>sitzt</strong> selbstständig und muss nur minimal im unteren Rückenbereich gestützt werden.</li>
<li>Es zeigt <strong>Interesse</strong> an deinem Essen: Es schaut auf dein Essen und beobachtet, wie es in deinen Mund wandert. Oliver hat dabei immer seinen Mund geöffnet und Kaubewegungen nachgeahmt.</li>
<li>Es kann Speisen mit der <strong>Zunge</strong> gut bewegen. Das erkennst du daran, dass es sich vom Rücken auf den Bauch <strong>drehen</strong> kann; beide Entwicklungen verlaufen parallel.</li>
<li>Der <strong>Zungenstoßreflex</strong> ist verschwunden, d.h. dein Baby stößt nicht automatisch alles, was ihm in den Mund kommt, mit der Zunge heraus.</li>
<li>Es kann <strong>Hand-zu-Mund-Bewegungen</strong> vollführen. Natürlich kann da immer noch eine ganze Weile etwas daneben gehen.</li>
<li>Es zeigt, wenn es ein bestimmtes Nahrungsmittel <strong>ablehnt</strong> oder <strong>satt</strong> ist, z.B. durch Handzeichen, einen Laut oder indem es sich wegdreht.</li>
</ul>
<p>Lass dich nicht verunsichern, dass MAN mit X Monaten mit der Beikost beginnt. Achte auf die <strong>Zeichen</strong> deines Babys und vertrau darauf, dass es dafür bereit sein wird, wenn es so weit ist.</p>

<h3>Lebensmittel</h3>
<p>Es ist zwar nicht wissenschaftlich belegt, doch einige Mütter schwören bei folgenden <strong>Lebensmitteln</strong> darauf, dass es gut für ihre Milchbildung ist/war. Ob das am Placebo-Effekt liegt oder wirklich etwas dahinter steckt, weiß ich nicht, will es dir aber auch nicht vorenthalten.</p>
<ul>
<li>Fenchel-Anis-Kümmel-Tee, Stilltee (in Maßen; beispielsweise als Unterstützung in einem Schub)</li>
<li>Malzbier</li>
<li>Fassbrause</li>
<li><strong>nach Absprache</strong> mit einer Stillberaterin oder Ärztin bzw. einem Arzt: Bockshornkleesamen</li>
</ul>
<p>Was du stattdessen <strong>vermeiden</strong> solltest, sind milchreduzierende Tees wie <strong>Pfefferminze</strong> und <strong>Salbei</strong>.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Habe <strong>Vertrauen</strong> in deinen Körper, dass er das Beste ist, um deinem Kind das zu geben, was es benötigt. Wichtig ist aber auch, dass du dich um deinen Körper kümmerst. Gönn dir Pausen, kuschel viel und oft mit deinem Baby, unterstütze deinen Körper mit gesunden Lebensmitteln, versorge ihn mit ausreichend Flüssigkeit, geh an die frische Luft, entspann dich und schöpfe Kraft, wann immer es geht.</p>
<p>Vermeide Faktoren, die die Milchbildung negativ beeinflussen. Das kann ein bestimmtes Lebensmittel wie Pfefferminze oder Salbei sein, aber auch die Gabe von Schnullern, das zusätzliche wie vorzeitige <strong>Zufüttern</strong> oder Stillen nach <strong>Zeitplan</strong>.</p>
<p>Habe Vertrauen in dein Baby, dass es weiß, was es will und wann es das will. Führe dir vor Augen, wie klein der Magen deines Babys ist und dass es völlig normal ist, dass es sich nach kurzer Zeit wieder meldet, obwohl es schon vor zwei Stunden gestillt wurde. Achte auf die Zeichen, die dein Baby gibt, und lerne sie zu deuten. Sieh dein Kind an und beobachte es. Es verrät dir nämlich am Besten, ob es <strong>genug Milch</strong> bekommt. Wie geht es deinem Baby?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4685" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-geniesst-mamas-naehe.jpg" alt="Baby genießt Mamas Nähe" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-geniesst-mamas-naehe.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-geniesst-mamas-naehe-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wenn dein Baby nach dem Stillen zufrieden schaut, entspannt und ausgeglichen ist, aktiv ist, oft pullert/kackert (wie häufig das in etwa sein sollte, verrät dir Stillkinder in ihrem Beitrag <a href="https://www.stillkinder.de/bekommt-mein-baby-genug-muttermilch/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Bekommt mein Baby genug Muttermilch?&#8220;</a>) und langsam, aber stetig an Gewicht zunimmt, dann sei dir gewiss, dass es genug Muttermilch bekommt.</p>
<p>Falls du trotz allem das Gefühl hast, dass dein Baby nicht satt wird, dass es falsch trinkt o.ä., dann such dir professionelle Hilfe durch eine Stillberatung. Lass dich auch selbst mal durchchecken. Eventuell musst du medikamentös eingestellt werden, damit dein Körper genügend Muttermilch bilden kann.</p>
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		<title>Tree of Life &#8211; Baum des Lebens</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Dec 2016 19:22:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DIY]]></category>
		<category><![CDATA[Stillen]]></category>
		<category><![CDATA[App]]></category>
		<category><![CDATA[Baum]]></category>
		<category><![CDATA[Baum des Lebens]]></category>
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		<category><![CDATA[Flasche]]></category>
		<category><![CDATA[füttern]]></category>
		<category><![CDATA[Kostenlos]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstwerk]]></category>
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		<category><![CDATA[Meisterwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Milch]]></category>
		<category><![CDATA[Muttermilch]]></category>
		<category><![CDATA[PicsArt]]></category>
		<category><![CDATA[pumpen]]></category>
		<category><![CDATA[schön]]></category>
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		<category><![CDATA[tree]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute möchte ich dir mal zeigen, wie einfach du den Tree of Life, den Baum des Lebens in so einem Kunstwerk erschaffen kannst. Tree of Life &#8211; Baum des Lebens Auf Facebook bin ich ja in so manchen Gruppen. Hauptsächlich Elterngruppen, Bastelgruppen und so. Und dann gibt es da noch die Seite normalizebreastfeeding (&#8222;Stillen normalisieren&#8220;). Eines ... <a title="Tree of Life &#8211; Baum des Lebens" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/tree-of-life-baum-des-lebens/" aria-label="Mehr zu Tree of Life &#8211; Baum des Lebens">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute möchte ich dir mal zeigen, wie einfach du den <strong>Tree of Life</strong>, den Baum des Lebens in so einem <strong>Kunstwerk</strong> erschaffen kannst.<span id="more-2264"></span><div id='c8957_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Tree of Life &#8211; Baum des Lebens</h2>
<p>Auf Facebook bin ich ja in so manchen Gruppen. Hauptsächlich Elterngruppen, Bastelgruppen und so. Und dann gibt es da noch die Seite <a style="font-size: 16px;" href="http://NormalizeBreastfeeding.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">normalizebreastfeeding</a><span style="font-size: 16px;"> (&#8222;Stillen normalisieren&#8220;).</span></p>
<p>Eines Tages wurde da <a href="https://normalizebreastfeeding.org/2016/12/meet-the-creator-of-tree-of-life-breastfeeding-photos-read-praise-by-picsart-app-enter-bfmt-photo-contest/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ein Beitrag mit einem wunderschönen Bild</a> gepostet, auf dem war ein <strong>stillendes Kind</strong> zu sehen, aber in was für einem Kunstwerk! Wahnsinn! Was für ein Talent, dachte ich mir. War etwas neidisch. So gut kann ich leider nicht malen&#8230;</p>
<h2>Jede/r kann es</h2>
<p>Ich klickte auf den Beitrag und fand heraus, dass es nicht am künstlerischen Talent lag, sondern vielmehr an einer <strong>App</strong>. <strong>PicsArt</strong> nennt die sich, und die ist sogar <strong>kostenlos</strong>.</p>
<p>Wenn man sich die App heruntergeladen hat und auch den Baum des Lebens auf seinem Foto haben will, installiert man sich noch unter &#8222;Geschäft&#8220; den &#8222;Tree of Life&#8220;.</p>
<p style="text-align: center;"><a class="bobbutton" href="https://www.milchtropfen.de/out/ios/picsart" target="_blank" rel="noopener noreferrer">PicsArt für ios</a> <a class="bobbutton" href="https://www.milchtropfen.de/out/android/picsart" target="_blank" rel="noopener noreferrer">PicsArt für Android</a></p>
<h2>Jetzt geht es ans Bearbeiten</h2>
<p>Du wählst ein <strong>Foto</strong> aus deiner Galerie aus &#8211; ganz einfach. Wenn du das auch in diesem Universum/Nacht-Stil haben willst, gehst du auf &#8222;Magie&#8220; und wählst die Option &#8222;Midnight&#8220; aus. Schwuppdiwupp wird dein Bild bearbeitet und sieht einfach fantastisch aus. Es gibt auch noch ganz viele andere Optionen, mir persönlich hat &#8222;<strong>Midnight</strong>&#8220; aber am besten gefallen.</p>
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<p>Wenn du den Tree of Life in dein Foto nehmen willst, gehst du jetzt auf die Option &#8222;Sticker&#8220;, klickst in der unten stehenden Leiste auf den <strong>Baum</strong>, kannst einen Baum auswählen und in das Bild einfügen, drehen, farbig machen, verkleinern, vergrößern usw.</p>
<p>Zum Schluss hab ich noch die Option &#8222;<strong>Objektivreflexion</strong>&#8220; gewählt und mir ein passendes Motiv ausgesucht. So bekommt das Ganze einen <strong>magischen</strong> Touch, fand ich.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="pintbild aligncenter wp-image-9037" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/tree-of-life-baum-des-lebens.jpg" alt="Tree of Life – Baum des Lebens | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="800" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/tree-of-life-baum-des-lebens.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/tree-of-life-baum-des-lebens-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/tree-of-life-baum-des-lebens-287x430.jpg 287w" sizes="auto, (max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<h2>Bedeutung</h2>
<p>Doch was hat es mit diesem Tree of Life, dem <strong>Baum des Lebens</strong> auf sich? Viele können es sich sicher schon denken. Tree of Life, Baum des Lebens. Er soll ein <strong>Symbol</strong> für die Liebe zwischen Mutter und Kind, die Nähe, Geborgenheit, die Kraft der Muttermilch sein. Ein Symbol für das Leben und die starke Bindung. Und ich finde, das wird in diesen Kunstwerken eindrucksvoll dargestellt.</p>
<p>Die Bilder werden dann auf Instagram unter dem Hashtag <strong>#TreeofLife</strong> gepostet. So soll sich das Bild der stillenden Mutter wie ein Lauffeuer ausbreiten. Man sieht gestillte <strong>Babys</strong>, aber auch gestillte <strong>Kleinkinder</strong>, denn das ist völlig normal und das will man mit diesen Bildern verdeutlichen. Stillende Mütter sollen durch diese Aktion gestärkt und moralisch unterstützt werden.</p>
<p>Aber es gibt auch Mütter, die können nicht stillen. Die wollen vielleicht auch nicht stillen. Doch sie <strong>lieben</strong> ihre Kinder dennoch und wollen das auch in so einem schönen Bild zeigen. Dann sieht man eben Bilder, auf denen gerade ein Kind mit einer Flasche gefüttert wird. Oder eine Mutter Milch abpumpt. Oder ein Kind sein kleineres Geschwisterchen auf den Kopf küsst. Die Botschaft soll dieselbe bleiben: Wir alle lieben, egal, ob wir stillen oder nicht.</p>

<h2>Fazit</h2>
<p>Die App ist kostenlos, der &#8222;Tree of Life&#8220; ist kostenlos, im Nu kann aus einem schlichten Foto ein wahres Meisterwerk erstellt werden &#8211; mit nur wenigen Klicks. Das kriegt jede/r hin, es ist super <strong>einfach</strong>.</p>
<p>Die App ist total klasse, finde ich. Und ich werde mich noch an vielen, neuen Fotos probieren. Vielleicht mache ich ja dann mal eine Galerie in diesem Beitrag auf und zeige sie dir. Mal sehen, ob ich dazu kommen werde.</p>
<p>Wie findest du die Idee vom Tree of Life?<br />
</p>
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		<title>Popovers</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/popovers/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Nov 2016 16:19:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[amerikanisch]]></category>
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		<category><![CDATA[einfach]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Frühstück]]></category>
		<category><![CDATA[herzhaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Popover]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn ich morgens noch im Bett liege und es von der Küche aus schon herrlich nach Gebackenem riecht, dann weiß ich schon: Yeah! Es gibt wieder Popovers! Schnell aufstehen! Ob fast oder ganz vegan, laktosefrei oder mit Milch, süß oder herzhaft, vegetarisch oder nicht &#8211; für jede/n ist etwas dabei. Popovers Mit diesem Rezept überrascht ... <a title="Popovers" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/popovers/" aria-label="Mehr zu Popovers">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich morgens noch im Bett liege und es von der Küche aus schon herrlich nach Gebackenem riecht, dann weiß ich schon: Yeah! Es gibt wieder Popovers! Schnell aufstehen!</p>
<p>Ob fast oder ganz <strong>vegan</strong>, laktosefrei oder mit Milch, süß oder <strong>herzhaft</strong>, <strong>vegetarisch</strong> oder nicht &#8211; für jede/n ist etwas dabei.<span id="more-1832"></span><div id='c9912_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Popovers</h2>
<p>Mit diesem <strong>Rezept</strong> überrascht mich mein Mann manchmal gern zum <strong>Frühstück</strong>. Das hat er nämlich auf der Seite von <a href="https://www.youtube.com/user/esslust" target="_blank" rel="noopener">Esslust</a> entdeckt. Seitdem ist es ein fester Bestandteil in unserem Rezeptbuch und löst das manchmal doch öde Stulle-mit-Brot-Frühstück ab.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="pintbild aligncenter wp-image-10278" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/popovers-einfaches-rezept-fuer-ein-amerikanisches-fruehstueck.jpg" alt="Popovers - Einfaches Rezept für ein amerikanisches Frühstück | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="801" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/popovers-einfaches-rezept-fuer-ein-amerikanisches-fruehstueck.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/popovers-einfaches-rezept-fuer-ein-amerikanisches-fruehstueck-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/popovers-einfaches-rezept-fuer-ein-amerikanisches-fruehstueck-287x430.jpg 287w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/popovers-einfaches-rezept-fuer-ein-amerikanisches-fruehstueck-454x680.jpg 454w" sizes="auto, (max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<h2>Zutaten</h2>
<p>Für 6 Popovers brauchst du diese <strong>Zutaten</strong>:</p>
<ul>
<li>125 g Mehl &#8211; Es geht auch mit Dinkelmehl, ich hab es ausprobiert.</li>
<li>250 ml Milch &#8211; Klappt auch mit veganer Hafermilch, schmeckt genau so lecker, allerdings blähen sich die Popovers dann nicht so auf.</li>
<li>2 Eier &#8211; Die Veganer nehmen stattdessen Ei-Ersatz, hab ich auch schon versucht.</li>
<li>etwas Salz</li>
<li>Butter zum Einfetten der Form bzw. für Veganer dann eben vegane Butter</li>
</ul>
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<h2>Rezept</h2>
<p>Du gibst die Zutaten in eine Schüssel und rührst gut um, bis die Mehlklumpen verschwunden sind. Ich hatte diesmal tatkräftige Unterstützung vom kleinen Mann.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1833" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/popovers-kind-ruehrt-um.jpg" alt="Popovers - Kind rührt um" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/popovers-kind-ruehrt-um.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/popovers-kind-ruehrt-um-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Dann wird nur noch die <strong>Muffinform</strong> eingefettet&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1834" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/popovers-kind-fettet-muffinform-ein.jpg" alt="Popovers - Kind fettet Muffinform ein" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/popovers-kind-fettet-muffinform-ein.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/popovers-kind-fettet-muffinform-ein-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>&#8230; mit Teig gefüllt und in den NICHT vorgeheizten Ofen gegeben. Der Ofen wird auf <strong>220°C Umluft</strong> gestellt. Nach <strong>20-25 min</strong>. sehen deine Popovers so aus:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1835" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/popovers.jpg" alt="Popovers" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/popovers.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/popovers-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Beilage</h2>
<p>Zu Popovers passen meiner Meinung nach nur süße Sachen, wie Apfelmus, Honig, Marmelade oder Nougatcreme. Die Nougatcreme hab ich auch schonmal direkt in den Teig gegeben, was auch super lecker und <strong>süß</strong> geschmeckt hat.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10279" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/popovers-mit-nougatcremefuellung.jpg" alt="Popovers mit Nougatcremefüllung" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/popovers-mit-nougatcremefuellung.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/11/popovers-mit-nougatcremefuellung-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Aber vielleicht magst du es ja auch lieber herzhaft mit Käse oder Wurst. Probier dich aus!</p>
<p>Im Anschluss gibt es noch das Video von Esslust mit ein paar zusätzlichen <strong>Tipps</strong>. Lass es dir schmecken!</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/HXrqZvmQho8" width="680" height="383" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Wie schmecken dir Popovers am Besten?<br />
</p>
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