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	<title>UKB &#8211; Milchtropfen</title>
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		<title>Babyschwimmen &#8211; 11. Tag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jul 2016 06:00:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die neuen Kurse beim Babyschwimmen haben begonnen und es waren auch ein paar neue Gesichter zu sehen. Wie die 11. Kursstunde verlief und ob sich auch die Neuankömmlinge gut eingefunden haben, lest ihr im Folgenden. Babyschwimmen &#8211; 11. Tag Heute waren die Muttis mit ihren Kindern im Wasser. Mit insgesamt 9 Leuten war die Runde recht überschaubar. Ein ... <a title="Babyschwimmen &#8211; 11. Tag" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen-11-tag/" aria-label="Mehr zu Babyschwimmen &#8211; 11. Tag">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die neuen Kurse beim Babyschwimmen haben begonnen und es waren auch ein paar neue Gesichter zu sehen.</p>
<p>Wie die 11. Kursstunde verlief und ob sich auch die Neuankömmlinge gut eingefunden haben, lest ihr im Folgenden.<span id="more-1142"></span></p>
<h2>Babyschwimmen &#8211; 11. Tag</h2>
<p>Heute waren die Muttis mit ihren Kindern im Wasser. Mit insgesamt 9 Leuten war die Runde recht überschaubar. Ein neues Gesicht kam auch dazu: Die kleine Elena (Name geändert) mit ihrer Mama.</p>
<p>Schon unter der Dusche zeigte Elena jedoch ihre Abscheu vor dem Wasser. Wie sie wohl reagieren wird, wenn es ins Wasser geht, fragte ich mich.</p>
<h2>Singkreis</h2>
<p>Ein schönes, immer wiederkehrendes Ritual, um so langsam in die Gänge zu kommen und alle auf das Kommende einzustimmen: der Singkreis.</p>
<p>Als wir bereits alle im Wasser herumdümpelten, schaffte es Elenas Mama kaum, ihre Tochter ins Wasser zu kriegen. Die Kleine sträubte sich derart, wie ich es noch nie zuvor gesehen hatte. Nicht einmal Mimi war in den früheren Kursstunden so gewesen. Zugegeben, Mimi mochte vieles nicht, aber zumindest ließ sie sich ins Wasser tragen. Aber nicht einmal das ließ Elena zu.</p>
<p>Irgendwann schafften wir es dann doch, sie in den Singkreis einzuladen. Aber es war nicht schön für sie. Egal, was ihre Mutter auch versuchte, Elena schrie und weinte und war überhaupt nicht glücklich. Einige Zeit später stiegen sie aus unserem Wasserzug aus. Elenas Mutter versuchte, ihre Tochter etwas abseits zu beruhigen. Vergebens.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1145" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-11-tag-singkreis.jpg" alt="Babyschwimmen - 11. Tag - Singkreis" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-11-tag-singkreis.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-11-tag-singkreis-300x190.jpg 300w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Die Kursleiterinnen rieten Elenas Mutter dann, sich mit der Kleinen auf den Treppen am Beckenrand zu beschäftigen. So konnte sich Elena ein wenig mit dem Wasser vertraut machen. Mit den Füßen stand sie auf den unter Wasser liegenden Treppen und spielte mit ihren Eltern und einer Kiste mit Spielzeug.</p>

<p>Wir anderen hatten den Singkreis zwischenzeitlich beendet und kamen nun zu den Gleichgewichtsübungen.</p>
<h2>Gleichgewichtsübungen</h2>
<p>Diese Übungen kannten wir mittlerweile in- und auswendig: Die Kinder werden an den Händen oder an den Schwimmflügeln gehalten und durchs Wasser gezogen. Ob geradeaus oder in Schlängellinien, ob hüpfend oder springend, ob auf dem Bauch oder Rücken: die Kinder sollten anhand dieser Übungen das Gleichgewicht halten lernen.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1144" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-11-tag-mutter-und-kind-im-wasser.jpg" alt="Babyschwimmen - 11. Tag - Mutter und Kind im Wasser" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-11-tag-mutter-und-kind-im-wasser.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-11-tag-mutter-und-kind-im-wasser-300x190.jpg 300w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Der kleine Mann hatte heute extrem gute Laune beim Babyschwimmen. Das war zwar sehr erheiternd, aber dadurch, dass er ständig seinen Mund so weit aufriss, kam mitunter auch eine Menge Wasser in seinen Mund. Zwei Mal verschluckte er sich ganz doll! Auch Mimi verschluckte sich einmal und musste davon so stark husten, dass sie gleich erbrach! Immerhin war danach alles wieder gut und das eklige Chlorwasser aus ihrem Körper raus.</p>
<h2>Wasserball</h2>
<p>Weiter ging es mit dem Wasserball. Oli zeigte während der Gleichgewichtsübungen ständig auf den Wasserball. Als wir dann endlich damit spielten, hatte er schnell die Lust daran verloren und zeigte auf die große Wassermatte. Aber mit der spielten wir heute leider nicht&#8230;</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1146" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-11-tag-spiel-mit-dem-wasserball.jpg" alt="Babyschwimmen - 11. Tag - Spiel mit dem Wasserball" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-11-tag-spiel-mit-dem-wasserball.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-11-tag-spiel-mit-dem-wasserball-300x190.jpg 300w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Die anderen Kinder hätten wahrscheinlich den Rest des Tages allein mit diesem Wasserballspiel verbringen können. Sie hatten irre viel Spaß daran, den Ball zu schnappen und anschließend mit den Händen oder dem Kopf wegzustoßen. Mimi kreischte vor Vergnügen lauthals durch die Halle. Es war schön, sie so lachen zu sehen.</p>
<p>Aber es gab ja noch vielen andere Übungen, die auf uns warteten. Also wurde das Ballspiel bald beendet.</p>

<h2>Spielzeug</h2>
<p>Jedes Kind bekam jetzt ein Spielzeug &#8211; Oli einen Frosch mit einer Krone auf dem Kopf. Das Spielzeug sollte wieder vor den Kindern ins Wasser geworfen werden und sie dazu bewegen, durch Strampeln voranzukommen.</p>
<p>Oli und ich waren zwar das aller-aller-allerletzte Schlusslicht, weil wir uns so viel Zeit ließen, aber dafür kam Oli auch ganz allein voran. Wir schafften zwar keine 4 Bahnen, aber das war in meinen Augen auch gar nicht nötig. Manchmal muss man sich auch einfach die Zeit nehmen und nicht immer nur schnell machen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1148" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-11-tag-mutter-und-kind-mit-spielzeug-im-wasser.jpg" alt="Babyschwimmen - 11. Tag - Mutter und Kind mit Spielzeug im Wasser" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-11-tag-mutter-und-kind-mit-spielzeug-im-wasser.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-11-tag-mutter-und-kind-mit-spielzeug-im-wasser-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Die Stange</h2>
<p>Als wir dann auch endlich unsere Übung beendet hatten, hatten die anderen bereits mit der nächsten begonnen.</p>
<p>An der Stange sollten sich die Kinder nun festhalten und entlanghangeln. Der Wasserratte Timo (Name geändert) gefiel der ganze Blödsinn ja sowas von überhaupt nicht. Das gab er uns allen auch lautstark zu verstehen.</p>
<p>Der kleine Mann verstand den Sinn vom Langhangeln nicht so ganz. Er hielt sich an der Stange fest und blieb dort einfach hängen, schob seine Beine nach oben und guckte seine Füße an. Oder er ließ einfach los und schwamm weiter. Da hatte er gerade gelernt, wie man mit den Beinen strampelnd durchs Wasser kommt, und dann soll er sich an einer Stange aufhalten. So ein Unsinn!</p>

<p>Dass das Ziel der Kursleiterinnen war, den Kindern am Ende der Kurses beigebracht zu haben, sich allein an einer Stange entlang zu hangeln, erschien mir erst suspekt.</p>
<p>Aber im Nachhinein kann es auch ganz nützlich sein, dachte ich. Ich stelle mir vor, wie ein Kind ins Wasser fällt und sich irgendwo festhalten kann. Dadurch kann es sich dann von allein entlang hangeln und ist sicherer, als würde es nur an einer Stelle verharren und nicht wissen, wie es vorankommen soll. Eigentlich auch eine ganze gute Übung.</p>
<h2>Schwimmbrett</h2>
<p>Ja, das Schwimmbrett sieht zwar toll aus mit seinen knallbunten Farben, aber so ganz werden Oli und ich damit nicht warm.</p>
<p>Egal, was ich versuche, er lässt sich nicht draufsetzen. Ob ich selber ganz begeistert auf dem Schwimmbrett schwimme oder Spielzeug drauflege und durch die Gegend fahre: Es interessiert ihn nicht die Bohne. Er will lieber von mir durchs Wasser getragen oder allein schwimmen. Aber mit dem Schwimmbrett will er nichts zu tun haben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1147" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-11-tag-eltern-mit-kindern-im-wasser.jpg" alt="Babyschwimmen - 11. Tag - Eltern mit Kindern im Wasser" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-11-tag-eltern-mit-kindern-im-wasser.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-11-tag-eltern-mit-kindern-im-wasser-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Als ich das Spielzeug auf dem Beckenrand absetzte und wir die Kinder auf dem Schwimmbrett auf dem Wasser hüpfen lassen sollten, machte Oli immerhin eine Runde mit. Besser als gar nicht.</p>
<p>Die Kursleiterin versuchte indes, Elena das Schwimmbrett schmackhaft zu machen. Ihr Ansatz war, dass Elena ja auf dem Schwimmbrett kaum mit dem Wasser in Berührung käme, aber Elena schrie auch auf dem Brett die Halle zusammen und weinte bitterlich. Einen Versuch war es Wert, aber sie beendeten das Ganze dann schnell wieder.</p>
<h2>&#8222;Alle Kinder geh&#8217;n jetzt nach Haus&#8220;</h2>
<p>Und wieder war es so weit: Alle versammelten sich im Kreis und sangen das bekannte Abschiedslied, das wie folgt geht:</p>
<p>&#8222;Alle Kinder, alle Kinder geh&#8217;n jetzt nach Haus.<br />
Große Kinder (Kinder aus dem Wasser heben), kleine Kinder (Kinder wieder ins Wasser setzen),<br />
dicke Kinder (Kinder in die Mitte des Kreises schieben), dünne Kinder (Kinder wieder zu sich ziehen).<br />
Alle Kinder, alle Kinder geh&#8217;n jetzt nach Haus.<br />
Sagen &#8222;Auf Wiedersehen!&#8220; (winken), wollen jetzt duschen gehen (etwas Wasser über den Kopf träufeln).<br />
Alle Kinder, alle Kinder geh&#8217;n jetzt nach Haus.&#8220;</p>
<p>Anschließend berühren sich alle Kinder mit den Füßen in der Mitte des Kreises und wir sagen:</p>
<p>&#8222;Auf Wiedersehen, auf Wiedersehen, das Schwimm&#8216; mit euch war wuuuuuuunderschön. Und zum Schluss gibt&#8217;s einen (schmatz) feuchten Abschiedskuss.&#8220;</p>
<p>Dann kommen die Schwimmflügel ab und es geht unter die Dusche.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1150" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-11-tag-mutter-zieht-kind-schwimmfluegel-aus.jpg" alt="Babyschwimmen - 11. Tag - Mutter zieht Kind Schwimmflügel aus" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-11-tag-mutter-zieht-kind-schwimmfluegel-aus.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-11-tag-mutter-zieht-kind-schwimmfluegel-aus-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Zum Schluss fragte uns die Kursleiterin, ob wir mit unseren Kindern in den kommenden Kursen auch tauchen wollen. Und ich dachte die ganze Zeit, dass es jetzt erst richtig mit dem Tauchen losgeht. Dabei sollte das Tauchen anscheinend zurückgefahren werden!</p>
<p>Timos Mutter und ich meldeten uns jedenfalls, als es darum ging, wer mit seinem Kind zukünftig tauchen will. Warum sollten wir damit aufhören, wenn wir die Kinder gerade ans Tauchen heranführen wollen? Laut Kursleiterin soll nicht jede Stunde getaucht werden, aber in etwa 5 Kursen. Das finde ich bei 13 Kursstunden etwas wenig, aber na gut. Dann werden wir mit Oli eben außerhalb des Kurses tauchen. Natürlich nur, wenn er das möchte, versteht sich.</p>
<p>Über den Verlauf der weiteren Schwimmstunden halte ich euch selbstverständlich weiterhin auf dem Laufenden! Gerade darüber, wie sich Elenas Angst vor dem Wasser entwickeln wird, bin ich sehr gespannt. Die 2. Kursleiterin hat zumindest schon auf die kommenden Stunden reagiert und will sich ganz besonders um Elena kümmern. Das finde ich toll! Elenas Angst wird sehr ernst genommen und es wird versucht, ihr dabei zu helfen, ihre Angst zu überwinden. Ich bin gespannt, wie sie das anstellen werden!</p>
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		<title>Babyschwimmen &#8211; 10. Tag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Jul 2016 19:15:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wow! Es ist bereits der 10. Beitrag zu unserem wöchentlichen Besuch beim Babyschwimmkurs im Unfallkrankenhaus Berlin! Diesmal saß meine Schwester auf der Zuschauertribüne und schoss fleißig Fotos. Was heute im Kurs los war, erzähle ich euch im Folgenden. Babyschwimmen &#8211; 10. Tag Heute zog sich der Singkreis irgendwie in die Länge, ich weiß auch nicht&#8230; ... <a title="Babyschwimmen &#8211; 10. Tag" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen-10-tag/" aria-label="Mehr zu Babyschwimmen &#8211; 10. Tag">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wow! Es ist bereits der 10. Beitrag zu unserem wöchentlichen Besuch beim Babyschwimmkurs im Unfallkrankenhaus Berlin!</p>
<p>Diesmal saß meine Schwester auf der Zuschauertribüne und schoss fleißig Fotos.</p>
<p>Was heute im Kurs los war, erzähle ich euch im Folgenden.<span id="more-1098"></span></p>
<h2>Babyschwimmen &#8211; 10. Tag</h2>
<p>Heute zog sich der Singkreis irgendwie in die Länge, ich weiß auch nicht&#8230; Sonst macht es sehr viel Spaß, mit den Kleinen durch Spritzstadt, Planschdorf, Strampeldorf und Hüpfstadt zu fahren. Aber heute fühlte es sich irgendwie länger an. Kann auch sein, dass ich unbedingt tauchen und den Singkreis schnell hinter mich bringen wollte. Wer weiß.</p>
<h2>Zauberer, Elfe, Kobold</h2>
<p>Als wir mit dem Spritzen, Planschen, Strampeln, Hochheben und Drehen durch waren, kamen wir zu einer abgewandelten Form des Feuer-Wasser-Sturm-Spiels, das wir übrigens in der <a href="https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen-5-tag/" rel="noopener">5. Stunde</a> gespielt haben.</p>
<p>Wir liefen und hüpften mit den Kindern im Kreis durchs Wasser. Beim &#8222;Zauberer&#8220; wurden die Kinder wie Kochlöffel im Wasser gerührt. Bei &#8222;Elfe&#8220; hoben wir die Kinder aus dem Wasser und beim bösen &#8222;Kobold&#8220; mussten wir die Kinder schnell retten und auf den Beckenrand setzen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1100" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-mutter-hebt-kind-auf-den-beckenrand.jpg" alt="Babyschwimmen - 10. Tag - Mutter hebt Kind auf den Beckenrand" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-mutter-hebt-kind-auf-den-beckenrand.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-mutter-hebt-kind-auf-den-beckenrand-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Manchmal wurden die Begriffe auch kombiniert. Bei &#8222;Elfe&#8220; und &#8222;Kobold&#8220; mussten wir die Kinder über dem Wasser haltend zum Beckenrand bringen und dort absetzen. Das war auf jeden Fall ein gutes Training für meine Arme!</p>
<h2>Zirkeltraining</h2>
<p>Die Kursleiterin bezeichnete diese Übung als Zirkeltraining, was aber nicht wirklich eins war, wie ihr feststellen werdet.</p>
<p>Es gab insgesamt 4 Stationen; jeweils eine an jeder Ecke des Beckens.</p>
<p>An der 1. Station schnappten sich die Kinder einen Styroporbaustein und wurden zur 2. Station gelockt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1108" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-mutter-schwimmt-mit-kind.jpg" alt="Babyschwimmen - 10. Tag - Mutter schwimmt mit Kind" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-mutter-schwimmt-mit-kind.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-mutter-schwimmt-mit-kind-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Die Wasserratte Vincent schwamm lieber in die andere Richtung und wollte sich Oli&#8217;s Baustein schnappen. Aber der Papa schaffte es, ihn mit seinem eigenen Baustein weiterzulocken. Oli und Vincent waren die Schlusslichter. Sie ließen sich viel Zeit und dümpelten lieber im Wasser umher, während die anderen vorpreschten.</p>

<p>Als wir dann auch endlich an der 2. Station ankamen, wurde der Baustein in einen Eimer geworfen und sich ein buntes Schwimmbrett geschnappt. Die Kinder sollten dann in Bauchlage auf das Brett gelegt und zur nächsten Station transportiert werden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1101" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-mutter-schwimmt-mit-kind-auf-schwimmbrett-durchs-wasser.jpg" alt="Babyschwimmen - 10. Tag - Mutter schwimmt mit Kind auf Schwimmbrett durchs Wasser" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-mutter-schwimmt-mit-kind-auf-schwimmbrett-durchs-wasser.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-mutter-schwimmt-mit-kind-auf-schwimmbrett-durchs-wasser-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ich persönlich finde diese Bretter immer total nervig. Mit den fetten Schwimmhilfen, die die Kinder am Arm tragen, ist es umständlich, sie dann auch noch auf die Bretter zu legen. Ein paar Mal bekam ich es hin, Oli darauf zu platzieren, aber er fand das Ding irgendwann auch nicht mehr toll und wollte lieber getragen werden. So ging es auch viel schneller voran und wir hatten die anderen bald eingeholt.</p>
<p>An der 3. Station lagen Badehandschuhe und Schwämme bereit, die sich die Kinder wieder nehmen durften. Damit wurde ihnen dann der Rücken massiert, während man sie zur 4. und letzten Station schob.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1107" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-schwaemme-und-badehandschuhe-am-beckenrand.jpg" alt="Babyschwimmen - 10. Tag - Schwämme und Badehandschuhe am Beckenrand" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-schwaemme-und-badehandschuhe-am-beckenrand.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-schwaemme-und-badehandschuhe-am-beckenrand-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Bei der 4. Station angekommen, wurde der Schwamm oder Handschuh mit einem Styroporbaustein getauscht, das Schwimmbrett abgelegt und wieder zur 1. Station geschwommen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1099" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-mutter-mit-kind-beim-babyschwimmen.jpg" alt="Babyschwimmen - 10. Tag - Mutter mit Kind beim Babyschwimmen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-mutter-mit-kind-beim-babyschwimmen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-mutter-mit-kind-beim-babyschwimmen-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Was richtig cool bei dem freien Schwimmen war: Der kleine Mann schwamm bereits, ohne dass ich ihn steuerte, hielt oder sonstwas machte, von ganz allein mit mir zur nächsten Station! Wie cool ist das denn? Es fiel mir erst gar nicht auf, bis ich merkte, dass wir plötzlich schon die Hälfte der Strecke zurückgelegt hatten! Auch der Kursleiterin fiel es auf und es freute sie sehr. Sie war auch ein wenig erstaunt. Und ich soooo stolz!</p>

<h2>Das Schiff</h2>
<p>Als wir 3x die Stationen durchlaufen hatten, versammelten wir uns alle im Kreis, jeder bekam wieder ein Schwimmbrett und sollte sein Kind draufsetzen.</p>
<p>Anschließend wurde ein Lied gesungen. Wir haben es bisher nur 2x gesungen, deshalb erinnere ich mich nicht mehr an den Text. Aber es ging im Grunde genommen darum, dass das Schiff über das Meer fährt und die Wellen kommen. Das Schwimmbrett wurde dann mal nach vorn, hinten, nach links und nach rechts geschunkelt. Als dann die große Welle kommt, werden die Kinder auf dem Brett aus dem Wasser gehoben und mit einem kleinen Klatsch wieder abgesetzt. Doch dann kippt das Schiff um und die Kinder folglich auch.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1104" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-buntes-schwimmbrett.jpg" alt="Babyschwimmen - 10. Tag - buntes Schwimmbrett" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-buntes-schwimmbrett.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-buntes-schwimmbrett-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Die Kursleiterin meinte, wer will, kann sein Kind ruhig ins Wasser plumpsen lassen, aber fast alle ließen ihre Kinder über Wasser. Es spritzte etwas mehr, aber das war&#8217;s auch schon. Und selbst das kam bei den Kindern nicht so gut an. Die Kinder, die beim Kentern des Schiffes unter Wasser fielen, wollten dann auch nicht mehr weitermachen. Gut, dass die Eltern dann wenigstens darauf hörten und es sein ließen.</p>
<p>Erstaunlich fand ich, wie eindeutig ein Kind bereits seinen Willen äußerte. Die Mutter fragte:&#8220;Nochmal?&#8220; und das Kind schüttelte ängstlich seinen Kopf. Die Mutter fragte weiter:&#8220;Sollen wir aufhören?&#8220; und das Kind nickte. Eindeutiger geht&#8217;s wohl kaum. Die Mutter ließ es dann auch sein und kuschelte mit ihrem Kind, während wir den 3. Durchgang starteten.</p>
<h2>Becherspiel</h2>
<p>Dann kamen wir endlich zu den Bechern, die Oli &#8211; und bestimmt auch die anderen Kinder &#8211; die ganze Zeit über angestarrt hatte.</p>
<p>Jeder Elternteil bekam einen Becher und ich, weil Oli sich meinen schnappte und ihn dann einem anderen Kind schenkte, noch einen. Da die meisten Kinder jetzt mit den Bechern spielen wollten, hatte letztendlich jeder von uns einen in der Hand.</p>

<p>Mit dem Becher machten wir dann verschiedene Übungen.</p>
<p>Mal ließen wir das Wasser vor uns aus dem Becher laufen. Mal gossen wir den Becher um unsere Kinder herum aus. Dabei sollten wir so langsam ausgießen, dass die Kinder den Strahl verfolgen konnten.</p>
<p>Anschließend ließen wir die vollen Becher ins Wasser plumpsen. Es spritzte viel, bei manchen kam es nicht so gut an.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1106" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-wasser-spritzt.jpg" alt="Babyschwimmen - 10. Tag - Wasser spritzt" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-wasser-spritzt.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-10-tag-wasser-spritzt-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Auch die Übung, bei der wir das Wasser aus dem Becher mit propellerartigen Bewegungen ausschütten sollten, kam nicht so gut bei den Kleinen an. Immerhin landete auch einiges im Gesicht und das findet keiner wirklich angenehm. Ich versuchte immer, das Wasser so herauszuschleudern, dass es zwar spritzte, aber nicht so viel mitten im Gesicht landete.</p>
<p>Zum Schluss wurde mit dem Becher ins Wasser gestampft. Das machte lustige Geräusche. Die Kinder verzogen ihre Minen und wendeten sich schnell ab, wenn sie einen Spritzer abbekamen.</p>
<h2>Abschied</h2>
<p>Und dann war die Stunde plötzlich um und das Abschiedslied wurde gesungen. Diesmal fing der kleine Mann aber gar nicht an zu weinen. Ich hatte ehrlich gesagt schon darauf gewartet, aber es kam nicht. Er guckte erst ein bisschen traurig, aber ließ die Tränen dann doch weg.</p>
<p>Am Ende trafen sich alle Kinderfüße in der Mitte des Kreises, die Kinder blickten sich noch ein letztes Mal an und dann ging es ab unter die Dusche und ins warme, kuschelige Badetuch.</p>

<h2>Schlussworte</h2>
<p>Heute fand ich es etwas öde, muss ich sagen. Ich hatte mich auf das Tauchen gefreut, hatte extra die Unterwasserkamera mitgenommen und war dann enttäuscht, weil es nicht stattfand. Dazu kam noch, dass die Übungen nicht neu und schon bekannt waren. Ich fand es immer cool, wenn sich die Kursleiterinnen etwas Neues hatten einfallen lassen. Aber vielleicht musste die eine Kursleiterin improvisieren, weil sie heute allein mit uns war. Keine Ahnung. Ich hoffe, dass die nächste Stunde wieder interessanter gestaltet und auch getaucht wird.</p>
<p>Meine Schwester fand zudem traurig, dass kein freies Spiel angeboten wird. Damit meint sie, dass die Kinder sich auch einfach mal mit dem Becher beschäftigen können, oder man mit dem Kind tauchen geht, oder ein paar Bahnen schwimmt oder so ähnlich.</p>
<p>Und das fand ich auch. Es heißt immer &#8222;Schnell, schnell, schnell, jetzt machen wir die Übung, dann die, dann geben wir wieder die Spielzeuge ab, dann kommt dies, dann spielen wir damit&#8230;&#8220;. Es wäre besser, finde ich, wenn man weniger Übungen machen, sich für diese aber mehr Zeit lassen würde. Dann könnten sich die Kinder auch besser ins Spiel hineinfinden. In dem Moment, in dem sie sich gerade an die Übung gewohnt haben, müssen sie ihr Spielzeug schon wieder weggeben. Und da kommt Frust auf, ganz klar. Es geht mitunter echt hektisch zu.</p>
<p>Jetzt wäre der Kurs für uns ja eigentlich vorbei, aber wir haben uns auch für die kommenden Schwimmstunden angemeldet.</p>
<p>Ich frage mich, wie die nächsten Stunden verlaufen werden, ob mehr getaucht wird, ob es (hoffentlich) neue, tolle Spiele geben wird usw.</p>
<p>Ihr werdet es auf jeden Fall erfahren! Nächste Woche schreibe ich wieder! Und wer weiß &#8211; vielleicht begleitet uns dann wieder jemand und macht Fotos.</p>
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		<title>Babyschwimmen &#8211; 9. Tag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jul 2016 06:00:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute war es endlich so weit: Beim Babyschwimmen im Unfallkrankenhaus Berlin wurden die ersten Unterwasserfotos geschossen! Wie das so bei den Kindern und Eltern ankam, und was wir sonst noch so angestellt haben, erfahrt ihr in diesem Beitrag. Babyschwimmen &#8211; 9. Tag Heute war was los, sag ich euch! Nicht, wie in den bisherigen Kursstunden ... <a title="Babyschwimmen &#8211; 9. Tag" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen-9-tag/" aria-label="Mehr zu Babyschwimmen &#8211; 9. Tag">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute war es endlich so weit: Beim Babyschwimmen im Unfallkrankenhaus Berlin wurden die ersten Unterwasserfotos geschossen!</p>
<p>Wie das so bei den Kindern und Eltern ankam, und was wir sonst noch so angestellt haben, erfahrt ihr in diesem Beitrag.<span id="more-1050"></span></p>
<h2>Babyschwimmen &#8211; 9. Tag</h2>
<p>Heute war was los, sag ich euch! Nicht, wie in den bisherigen Kursstunden mit nur 2 weiteren Kandidaten, sondern gleich zu Sechst! Dazu kamen noch die Eltern und die 2 Kursleiterinnen! Das war ein Tohuwabohu!</p>
<p>Bevor es jedoch zum Tauchen ging, gab es erst einmal wieder den Singkreis.</p>
<p>Wir fuhren mit dem Wasserzug durch Spritzstadt (dabei wurde mit dem Wasser gespritzt), Planschdorf (dabei wurde ins Wasser geklatscht), Strampeldorf (die Kinder strampelten dabei mit den Füßen im Wasser) und Hüpfstadt (die Kinder wurden dabei aus dem Wasser gehoben).</p>
<p>Und ich muss sagen, bei einem so großen Singkreis macht es gleich doppelt so viel Spaß! Das fanden auch die Kinder. Interessiert blickten sie sich um und quietschten, wenn sie beim Spritzen Wasser abbekamen.</p>
<h2>Besuch bei Arielle</h2>
<p>Das finde ich ja auch immer wieder toll, dass sich die Kursleiterinnen neben den üblichen Ritualen immer etwas Neues einfallen lassen. Und so war es also auch diese Stunde. Ein Besuch in Arielles Unterwasserwelt stand an. Die ersten Fragezeichen kamen schon bei den Eltern auf. Doch die Kursleiterin erklärte sogleich, dass wir jetzt noch nicht tauchen würden. Keine Panik!</p>
<p>Wie die Hühner auf der Stange standen wir also in den Startlöchern und warteten auf die Anweisungen der Kursleiterin.</p>
<p>Als 1. sahen wir den Frosch. Diese Übung war recht simpel: Die Kinder sollten aus dem Wasser gehoben werden. Wer es sich zutraute, konnte sein Kind beim Hochwerfen auch kurz loslassen. Wie ein Frosch hüpften wir mit unseren Kleinen zum gegenüberliegenden Beckenrand.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1051" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-9-tag-frosch-schwimmt-im-wasser.jpg" alt="Babyschwimmen - 9. Tag - Frosch schwimmt im Wasser" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-9-tag-frosch-schwimmt-im-wasser.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-9-tag-frosch-schwimmt-im-wasser-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Danach kam die Wasserschlange dran: Die Kinder sollten in Bauchlage an den Händen gehalten und in Schlängellinien durchs Wasser gezogen werden. Damit Oli in der Bauchlage blieb, schwamm ich einfach in Rückenlage und zog ihn mit mir mit. So ist man einfach schneller, als wenn man durchs Wasser geht.</p>
<p>Beim Seepferdchen sollten die Kinder von uns wegblicken. Mit einem Arm griff man von unten zwischen die Beinchen und hielt mit der Hand den Oberkörper. Mit der anderen Hand konnte der Rücken gestützt werden. Nun sollten wir die Kinder ähnlich wie beim Frosch aus dem Wasser heben.</p>

<p>Zum Schluss kam die Muräne: In Rückenlage zogen wir die Kinder an den Händen bis zum anderen Beckenrand. Von allen Übungen bereitete diese den Kindern die wenigste Freude. Einige fingen auch zu weinen an. Rückenlage mögen die Kinder einfach nicht. Aber das kannte ich bereits aus den vorhergehenden Schwimmstunden.</p>
<p>Es bedeutet ja nicht, dass man es für immer weglassen muss. Einfach immer mal wieder testen. Wenn ein Kind diese Übung nicht mag, lässt man es halt bleiben und versucht es später wieder.</p>
<p>Etwas enttäuscht, dass wir gar nicht Arielle besuchen konnten, kamen wir nun zur nächsten Übung.</p>
<h2>Ja, hol&#8217;s dir!</h2>
<p>Diese Übung erinnerte mich dieses Mal ziemlich stark ans Apportieren bei Hunden.</p>
<p>Jedes Kind durfte sich wieder einen Baustein aus Styropor schnappen, der von uns etwas weiter weg ins Wasser geworfen wurde. Ziel war es jetzt, die Kinder dazu zu bringen, zum Baustein zu strampeln und ihn sich zu holen. Das Prozedere sollte wiederholt werden, bis man den anderen Beckenrand erreicht hatte. Der Baustein wurde anschließend in einen Eimer geworfen und der nächste geholt.</p>
<p>Nur doof, dass sich die Kinder gar nicht so sehr für ihren Baustein interessierten. Also wedelten die Eltern mit den Bausteinen, als wären sie Leckerlis. Um es den Kindern dann richtig schmackhaft zu machen, sagten manche Eltern dann noch:&#8220;Na, hol&#8217;s dir! Ja, hol&#8217;s dir! Fein!&#8220;, und die Vorstellung vom Apportieren war perfekt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1053" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-9-tag-hund-mit-ball-im-wasser.jpg" alt="Babyschwimmen - 9. Tag - Hund mit Ball im Wasser" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-9-tag-hund-mit-ball-im-wasser.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-9-tag-hund-mit-ball-im-wasser-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Irgendwie war es schon lustig. Und hätte uns ein Außenstehender beobachtet, hätte er sich bestimmt über uns Eltern amüsiert. Wie wir verzweifelt versuchen, unsere Kinder zu animieren, sich diesen Styroporbaustein zu krallen.</p>
<p>Tränen gab es bei einigen natürlich wieder, als es darum ging, den Baustein abzugeben. Aber mit etwas Geduld ließen sie sich dazu überreden und holten sich dann schnell ein neues Spielzeug.</p>
<p>Und dann war auch dieses Spiel vorbei und wir kamen endlich zum Tauchen!</p>
<h2>Tauchtest</h2>
<p>Bevor es zum Tauchen geht, wird immer erst überprüft, ob die Kinder bereit sind, unter Wasser zu gehen.</p>
<p>Hierfür bekommen die Kinder und die Eltern jeweils einen Becher. Die Kinder schöpfen dann erst einmal unermüdlich mit ihrem Becher. Die Eltern hingegen füllen ihren Becher mit Wasser und zählen bis 3. Bei &#8222;1!&#8220; wird ein bisschen Wasser über den Fuß gegossen. Bei &#8222;2!&#8220; gießen wir etwas Wasser über den Arm. Und bei &#8222;3!&#8220; wird der Hinterkopf der Kinder mit dem restlichen Wasser übergossen.</p>
<p>Reagieren die Kinder nicht traurig oder verärgert oder sonstwie auffällig, darf getaucht werden.</p>
<p>Mimi und Oli reagierten überhaupt nicht. Sie waren zu sehr mit ihren Bechern beschäftigt. Wir durften also tauchen gehen.</p>
<p>Die anderen Eltern spielten indes frei mit ihren Kindern im Wasser. Sie wollten nicht tauchen gehen und hatten zudem auch keine Unterwasserkamera mitgenommen, wie zuvor angesagt wurde. Auch mein Vorschlag, dass sie unsere Kamera nutzen könnten, wurde freundlich abgewiesen. Wer nicht will, der hat schon.</p>
<p>Als 1. tauchten Mimi und ihre Mutter ab. Es wurde bis 3 gezählt, dann ging es unter Wasser, und die 2. Kursleiterin machte Fotos. Es sollte maximal 3 Mal getaucht werden. Mimi war jetzt nicht sonderlich begeistert vom Tauchen, fand es aber auch nicht unerträglich. 3 Mal tauchte sie mit ihrer Mutter ab und dann kamen Oli und ich an die Reihe.</p>

<h2>Tipps für Unterwasserfotos</h2>
<p>Als wir zur Tauchstation kamen, gab mir die Kursleiterin ein paar gute Tipps. Ich sollte beim Tauchen nicht ausatmen, da man auf dem Foto sonst nicht viel mehr als Blubberblasen sehen würde.</p>
<p>Außerdem sollten wir etwas länger unter Wasser bleiben, damit die Kursleiterin überhaupt die Möglichkeit hat, ein Foto zu schießen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1055" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-9-tag-frau-taucht-unter-wasser.jpg" alt="Babyschwimmen - 9. Tag - Frau taucht unter Wasser" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-9-tag-frau-taucht-unter-wasser.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-9-tag-frau-taucht-unter-wasser-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Auf Tauchstation</h2>
<p>Ich zählte bis 3 und tauchte dann mit dem Kleinen ab. Als wir wieder oben waren, merkte ich gleich, dass er es überhaupt nicht toll fand.</p>
<p>Als wir wieder tauchen wollten und ich zählte, kroch er mir schon fast auf den Kopf. Er wollte nicht mehr tauchen. Er hatte Angst oder es war ihm unangenehm. Wir versuchten noch, ihm etwas Zeit zu geben, er durfte auch ein Spielzeug beim Tauchen halten, aber es war nichts zu machen.</p>
<p>Und dann ließ ich es lieber bleiben. Immerhin soll es darum gehen, dass Oli Spaß im Wasser und ein gutes Gefühl hat. Wäre ich mit ihm getaucht, obwohl er eindeutig signalisierte, dass er es nicht will, dann hätte ich seine Angst nur geschürt.</p>
<p>Beim nächsten Mal probieren wir es einfach noch einmal und vielleicht wird er es dann mögen. Es braucht halt Zeit, bis er sich ans Tauchen gewöhnt hat. Haben wir ja sonst nie gemacht. Das fing ja erst im Schwimmkurs an.</p>

<p>Und dann kamen doch noch 2 Eltern mit ihren Kindern und nahmen mein Angebot, unsere Kamera für die Fotos zu nutzen, an. Aber auch ihre Kinder fanden das Tauchen nicht schön. Es war einfach zu lang. Es waren vielleicht nur 1,5 Sekunden, aber für die Kleinen war es dennoch zu lang. Was ich gut fand, war, dass die Eltern es dann auch nach diesem 1. Mal ließen und auf ihre Kinder hörten. Es geht ja nicht darum, tolle Fotos zu bekommen. Und vor allem würden diese Fotos alles andere als toll aussehen. Wer will schon ein Unterwasserfoto mit seinem total verängstigten, panischen Kind haben?</p>
<p>Sonderlich begeistert von unserem Foto bin ich nicht. Man sieht es dem kleinen Mann richtig an, dass er es nicht schön findet. Mit hochgezogenen Augenbrauen guckt er nach oben und will wieder auftauchen. Ich mag dieses Foto überhaupt nicht. Auch wenn ich darauf einigermaßen gut aussehe&#8230;</p>
<p>Aber ich fand es wie gesagt gut, dass ich auf meinen Sohn gehört und nicht weitergemacht habe. Was bringt es mir denn? Was bringt es ihm oder uns? Nichts. Rein gar nichts. Es beeinflusst sein Vertrauen zu mir negativ und sein Unbehagen vor dem Tauchen wird nur größer. Nee, nee, so etwas mache ich nicht.</p>
<h2>Abschiedstränen</h2>
<p>Und beim Abschiedslied, bei dem wir alle einen großen Kreis bilden und singen, dass jetzt alle Kinder nach Hause gehen, fing Oli wieder zu weinen an.</p>
<p>Abschiednehmen ist halt blöd. Und das schöne, warme Wasser mit dem schönen Spielzeug zu verlassen, ist auch blöd. Oli will dann noch nicht gehen, deshalb fängt er zu weinen an. Ich kann ihn gut verstehen. Auch ich wäre gern länger geblieben und mit ihm durchs Wasser geschwommen oder hätte mit ihm gespielt. Die Kursstunde (es ist ja nicht mal eine ganze Stunde, sondern eher eine halbe) geht immer viel zu schnell vorbei.</p>
<h2>Fortsetzung folgt</h2>
<p>Eine Kleinigkeit möchte ich noch erwähnen: Die 10. Kursstunde im UKB wird doch nicht die letzte für uns sein. Wir haben nämlich beschlossen, doch weiterzumachen. Es ist zwar immer eine Autofahrt von 15 min., die Parkgebühren müssen bezahlt werden, die Anbindung mit den Öffentlichen ist nicht die beste usw.</p>
<p>Aber da Mimi jetzt doch nicht mehr unaufhörlich die gesamte Kursstunde über weint und traurig ist, kann sich Oli auch konzentrieren, ist nicht abgelenkt oder fängt gar selbst an zu weinen. Und das war ja unser eigentlicher Grund, weshalb wir da aufhören wollten.</p>
<p>Und in einem neuen Kurs muss man dann wieder von Neuem anfangen. Wir sind schon so weit gekommen, es wäre ärgerlich, jetzt aufhören zu müssen, wenn es nicht nötig ist.</p>
<p>Es geht also mit den alt bekannten Gesichtern weiter und vielleicht stoßen noch ein paar neue dazu.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1056" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-9-tag-baby-fuesse-unter-wasser.jpg" alt="Babyschwimmen - 9. Tag - Baby Füße unter Wasser" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-9-tag-baby-fuesse-unter-wasser.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-9-tag-baby-fuesse-unter-wasser-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Verblüffend fand ich die Tatsache, dass der Kurs ohne uns gar nicht hätte fortgeführt werden können, weil es sonst zu wenig Kursteilnehmer gewesen wären. Da haben wir ja alle nochmal Glück gehabt!</p>
<p>Gespannt und voller Erwartung, was die 10. Schwimmstunde bringen wird (da begleitet uns wieder ein guter Freund und spielt Paparazzi), verabschiede ich mich von euch und sage: Bis bald!</p>
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		<title>Babyschwimmen &#8211; 8. Tag</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen-8-tag/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jul 2016 06:00:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Beim Babyschwimmkurs im UKB war heute Gegenteiltag. Was sich die Kursleiterin diesmal für uns ausgedacht hatte, erfahrt ihr im folgenden Beitrag. Babyschwimmen &#8211; 8. Tag Auch in dieser Schwimmstunde waren wir wieder nur mit 3 Kindern zur Stelle. Und auch von den 2 Kursleiterinnen fehlte eine. Doch je weniger desto besser! Dann ist es nicht ... <a title="Babyschwimmen &#8211; 8. Tag" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen-8-tag/" aria-label="Mehr zu Babyschwimmen &#8211; 8. Tag">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Babyschwimmkurs im UKB war heute Gegenteiltag.</p>
<p>Was sich die Kursleiterin diesmal für uns ausgedacht hatte, erfahrt ihr im folgenden Beitrag.<span id="more-993"></span></p>
<h2>Babyschwimmen &#8211; 8. Tag</h2>
<p>Auch in dieser Schwimmstunde waren wir wieder nur mit 3 Kindern zur Stelle. Und auch von den 2 Kursleiterinnen fehlte eine. Doch je weniger desto besser! Dann ist es nicht so hektisch. Dafür schaute uns heute der Chef der Schwimmschule beim Planschen zu und spielte den Regen. Dazu aber später.</p>
<h2>Überraschung</h2>
<p>Bevor es wieder mit dem Singkreis losging, durften wir uns aussuchen, ob die Kinder mit oder ohne Schwimmflügel ins Wasser kommen sollten. Von daher ließ ich die Dinger heute mal bei Oli weg; die anderen Kinder hatten ihre Schwimmhilfen um.</p>
<p>Da noch ein Elternteil mit Kind fehlte, düsten Oli und ich schonmal allein durchs Wasser, spielten mit dem Wasserball und gesellten uns dann zur wasserscheuen Mimi, die auch wieder mit von der Partie war.</p>
<p>Und siehe da: Mimi hatte heute ausgesprochen gute Laune. Sie planschte und spritzte mit dem Wasser, dass es eine Freude war, sie auch mal in anderer Verfassung zu erleben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-319" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/babyschwimmen-8-tag-baby-beim-babyschwimmen.jpg" alt="Babyschwimmen - 8. Tag - Baby beim Babyschwimmen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/babyschwimmen-8-tag-baby-beim-babyschwimmen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/babyschwimmen-8-tag-baby-beim-babyschwimmen-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wer Mimi noch nicht kennt, der kann sich ja <a href="https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen-3-tag/" rel="noopener">diesen Beitrag durchlesen</a>, um ein ungefähres Bild zu bekommen.</p>
<h2>Ballspiel</h2>
<p>Nachdem endlich alle versammelt waren und wir im Singkreis wieder einmal mit dem Wasserzug Spritzstadt, Planschdorf, Strampeldorf und Hüpfstadt durchquert hatten, ging es über zu den heiß begehrten Wasserbällen.</p>

<p>Da wir nur so wenig Leute waren, musste keiner Angst haben, zu kurz zu kommen. Mit insgesamt 2 Bällen ließ es sich ganz gut einrichten, dass jedes Kind mal den Ball abbekam. Hatte ein Kind einen Ball in der Hand, schob es ihn anschließend wieder in die Runde.</p>
<h2>Feuerwehr</h2>
<p>So ging das eine ganze Weile, bis das Spiel beendet wurde. Und dann wurde es ernst! Es müssten Brände gelöscht werden!</p>
<p>Die Kursleiterin hatte am Ende des Beckens 2 Eimer und eine Kiste aufgestellt, die brennende Häuser symbolisieren sollten. Am anderen Ende des Beckens gab es einen Haufen Bälle und bunte Bausteine aus Styropor, die das Wasser darstellten.</p>
<p>Wir mussten eine Kette bilden und jedes Kind musste das &#8222;Wasser&#8220; weitergeben. Am Ende der Kette, also bei den &#8222;brennenden Häusern&#8220;, wurde das &#8222;Wasser&#8220; in die Behälter geworfen und weiter ging es mit dem Löschen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-997" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-8-tag-feuerwehr-loescht-brennendes-haus.jpg" alt="Babyschwimmen - 8. Tag - Feuerwehr löscht brennendes Haus" width="679" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-8-tag-feuerwehr-loescht-brennendes-haus.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-8-tag-feuerwehr-loescht-brennendes-haus-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>Klar, dass die Kinder traurig wurden, als sie ihr Spielzeug weggeben mussten. Sie verstanden nicht den Sinn hinter dem Spiel. In ihren Augen wurde ihnen immer wieder ein Spielzeug gegeben, es wieder weggenommen und dann weggeworfen. Oli hingegen machte bei dem Spiel mit, ohne mit der Wimper zu zucken. Für ihn war es kein Problem, die Bälle und Bausteine weiter- bzw. abzugeben.</p>
<p>Das Löschen dauerte eine ganze Weile und wir wurden angehalten, hinne zu machen. Am Ende trugen die Kinder dann 2 Spielzeuge auf einmal. Es wurde etwas hektisch, aber es sollte ja auch ein Brand gelöscht werden! Da darf man nicht trödeln. Für die Kinder war das nicht so verständlich, logisch.</p>
<p>Timmi (Name geändert), die kleine Wasserratte, hatte heute aber ausnahmsweise keine Lust. Das Lösch-Spiel hatte ihm keine Freude bereitet, weil er seine Spielzeuge lieber behalten hätte statt abgeben zu müssen. Ich versuchte immer, mit ihm zu reden und fragte ihn, ob wir das Spielzeug haben dürfen, statt es ihm einfach wegzunehmen. Er wollte den Baustein nicht abgeben, aber sein Vater gab ihn uns dann, sodass Timmi zu weinen anfing. War irgendwie kein schönes Gefühl, die Böse zu sein.</p>
<p>Irgendwann setzte sich der Papa von Timmi aber ab und ließ den Kleinen in Ruhe am Beckenrand mit den Bausteinen spielen. Das fand ich eine gute Idee, damit er wieder Spaß haben konnte.</p>

<h2>Löschzug</h2>
<p>Bald waren die brennenden Häuser gelöscht. Doch dann teilte uns die Kursleiterin mit, dass ein weiterer Brand gemeldet wurde. Dieser sei allerdings so weit weg, dass wir den Löschzug nehmen müssten.</p>
<p>Hoppsdiwopps wurden die Kinder gemeinsam auf eine große Schwimmmatte gesetzt und von uns Erwachsenen in einem Affenzahn von einem Beckenrand zum anderen gefahren und wieder zurück und wieder hin usw.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-996" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-8-tag-feuerwehrauto.png" alt="Babyschwimmen - 8. Tag - Feuerwehrauto" width="679" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-8-tag-feuerwehrauto.png 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-8-tag-feuerwehrauto-300x190.png 300w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>Der kleine Mann sprang bereits beim Anfahren von der Matte und wollte lieber auf dem Arm getragen werden. Timmi war wieder nicht sonderlich begeistert von der Aktion. Sein Papa nahm ihn dann so ungeschickt von der Matte, dass er dann auch noch kurz untergluckerte &#8211; trotz Schwimmflügel. Die Lage wurde dadurch nicht gerade angenehmer für den Kleinen.</p>
<h2>Gegenteiltag</h2>
<p>Dafür, dass Timmi heute keine Lust auf Wasser hatte wie sonst eigentlich, hatte Mimi noch kein einziges Mal ihr berühmtes Schippchen gezeigt oder gar geweint. Sie hatte echt Spaß und planschte im Wasser herum. Sachen gibt&#8217;s, die gibt&#8217;s gar nicht&#8230; Lag es daran, dass jetzt wieder ihre Mama mit im Wasser war? Könnte sein, aber genau wusste es wohl nur Mimi.</p>
<h2>Regen</h2>
<p>Von dem Feuerwehreinsatz waren wir natürlich allesamt total verrust und mussten duschen. Und da trat der Chef der Schwimmschule in Aktion: er stellte sich mit einer großen Gießkanne auf den Beckenrand und ließ es regnen. Wir mussten dann mit den Kindern durch den Regen durch. Das kam mal mehr, mal weniger gut an.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-995" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-8-tag-giesskanne-giesst-blumen.jpg" alt="Babyschwimmen - 8. Tag - Gießkanne gießt Blumen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-8-tag-giesskanne-giesst-blumen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-8-tag-giesskanne-giesst-blumen-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Tauchen</h2>
<p>Zum Schluss konnte wieder getaucht werden. Die Schwimmflügel mussten vorher natürlich ab, ganz klar. Während also die anderen damit beschäftigt waren, ging ich mit Oli bereits auf Tauchstation. Ich hielt ihn fest, zählte bis 3 und ging dann mit ihm unter Wasser. Unter Wasser machte ich die Augen auf, um seine Reaktion erkennen zu können, aber es war alles verschwommen. Ärgerlich. Er schien seine Augen aufgehabt zu haben und nach oben zu schauen. Schnell tauchte ich wieder mit ihm auf.</p>

<p>In der 7. Kursstunde hatte er zumindest gelächelt, aber jetzt blickte er leicht irritiert durch die Gegend. Es hatte ihm wohl nicht so gefallen. Wir schauten dann den anderen beim Tauchen zu. Eigentlich wollte ich es dann noch einmal mit ihm versuchen, aber als die anderen laut bis 3 zählten, kroch mir Oli schon beinahe auf den Kopf. Er wollte nicht mehr tauchen. Ich ließ es daher lieber sein.</p>
<h2>Abschiedslied</h2>
<p>Beim Abschiedslied fing Oli dann wieder wie auf Kommando an zu weinen. Warum er an dieser Stelle jetzt immer anfängt zu weinen, wissen wir nicht genau, aber wir vermuten, dass er weiß, dass die Stunde zu Ende ist und wir raus müssen. Das gefällt ihm anscheinend nicht und deshalb weint er.</p>
<p>Dann durften die Kinder im kleinen Kreis noch &#8222;Ei&#8220; bei der Badepuppe machen (Mimi steckte ihr lieber ihren Finger in die Nase) und anschließend berührten sich die Kleinen noch mit den Füßen. Dann war es höchste Zeit, unter die Dusche zu hüpfen und den Heimweg anzutreten.</p>
<p>Ist es nicht komisch, dass Timmi, der sonst das Wasser abgöttisch liebt, heute absolut keinen Nerv hatte und stattdessen Mimi, die sonst ständig weint und traurig ist, zum Leben erwachte?!</p>
<p>Ich bin hin- und hergerissen, ob wir doch beim Schwimmkurs im UKB bleiben&#8230; Mann! Ich kann mich nicht entscheiden! Aber so, wie ich Mimi heute erlebt habe, habe ich sie noch nie gesehen. Dafür ging es Timmi nicht so dolle, aber bei ihm bin ich überzeugt, dass er einfach nur einen schlechten Tag hatte und nächste Woche alles wieder gut sein wird.</p>
<p>Nächste Woche ist übrigens Foto schießen unter Wasser angesagt! Yes! Ich freu mich voll drauf! Hoffentlich sind die Bilder dann zu gebrauchen und nicht etwa völlig verschwommen und unscharf.</p>
<p>Ich werde dann wieder berichten und euch hoffentlich auch mit genug Bildmaterial versorgen können.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-998" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-8-tag-frosch-winkt-zum-abschied.jpg" alt="Babyschwimmen - 8. Tag - Frosch winkt zum Abschied" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-8-tag-frosch-winkt-zum-abschied.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-8-tag-frosch-winkt-zum-abschied-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
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		<title>Babyschwimmen &#8211; 7. Tag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jul 2016 16:00:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Baby]]></category>
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		<category><![CDATA[Babyschwimmen]]></category>
		<category><![CDATA[Mimi]]></category>
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		<category><![CDATA[Schwimmnudel]]></category>
		<category><![CDATA[tauchen]]></category>
		<category><![CDATA[UKB]]></category>
		<category><![CDATA[Unfallkrankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Unfallkrankenhaus Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das verflixte 7. Mal? Oder doch eine Glückszahl? Tatsächlich passierte in der 7. Babyschwimmstunde etwas für uns völlig Neues. Was das war, erfahrt ihr hier. Babyschwimmen &#8211; 7. Tag Heute waren wir sogar ohne Schwimmflügel im Wasser! Und wie beim beim letzten Mal war es auch diesmal nur eine kleine Runde. Heute mal mit drei Babys, statt mit ... <a title="Babyschwimmen &#8211; 7. Tag" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen-7-tag/" aria-label="Mehr zu Babyschwimmen &#8211; 7. Tag">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das verflixte 7. Mal? Oder doch eine Glückszahl?</p>
<p>Tatsächlich passierte in der 7. Babyschwimmstunde etwas für uns völlig Neues.</p>
<p>Was das war, erfahrt ihr hier.<span id="more-892"></span></p>
<h2>Babyschwimmen &#8211; 7. Tag</h2>
<p>Heute waren wir sogar ohne Schwimmflügel im Wasser! Und wie beim beim letzten Mal war es auch diesmal nur eine kleine Runde. Heute mal mit drei Babys, statt mit zwei. Das dritte Baby war übrigens Mimi.</p>
<p>Ihr kennt Mimi. Wenn nicht, dann lest euch doch mal <a href="https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen-3-tag/#Übungskreis" rel="noopener">diesen Beitrag</a> durch, dann kennt ihr Mimi. Mimi mag kein Wasser. Und auch heute war es nicht anders. Sobald ihre Mutter mit ihr ins Wasser stieg, kullerten die Tränen.</p>
<p>Von der Schwimmschule wurde ich ja gebeten, einfach die Kursleiterinnen machen zu lassen und nicht einzugreifen, also hielt ich mich im Zaum und beobachtete.</p>
<p>Die Reaktion der 1. Kursleiterin war ein verknautschter Gesichtsausdruck und die Worte:&#8220;Och, Mimi, nicht jetzt schon zum Anfang!&#8220;. Einfühlsam ohne Ende, findet ihr nicht auch? Ich versuchte, es nicht an mich ranzulassen und Oli abzulenken, aber er interessierte sich natürlich nur für Mimi. Immerhin fing er nicht auch zu weinen an.</p>
<h2>Schwimmnudeln</h2>
<p>Nach dem allseits bekannten Singkreis durch Spritzstadt, Planschdorf und Hüpfstadt führten die Leiterinnen ein neues Schwimmutensil ein: die Schwimmnudel.</p>
<p>Und sie war überhaupt nicht Oli&#8217;s Ding. Wenn ich mich mit ihm draufsetzte und loshüpfte, ging das noch gerade so. Aber wenn er sich dran festhalten sollte, damit ich ihn durchs Wasser ziehen konnte, oder wenn er auf dem Rücken liegen sollte, hatte ich keine Chance.</p>

<p>Die Schwimmleiterin meinte, dass viele Kinder die Schwimmnudel nicht mögen, ja sogar Angst vor ihr haben. Ich solle Oli die Nudel nicht aufzwingen, sondern mich stattdessen wieder mit ihm draufsetzen oder die Schwimmflügel nehmen. Wir hüpften noch ein letztes Mal durchs Wasser und dann bekam der Kleine seine Schwimmflügel angezogen. Das ging prima.</p>
<p>Danach kamen die kleinen Schwimmentchen zum Einsatz. Sie wurden wieder vor die Kinder ins Wasser geworfen und sollten von ihnen geschnappt werden, indem sie mit den Beinen und Armen strampeln.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-893" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-7-tag-quietscheente-und-seifenblasen.jpg" alt="Babyschwimmen - 7. Tag - Quietscheente und Seifenblasen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-7-tag-quietscheente-und-seifenblasen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-7-tag-quietscheente-und-seifenblasen-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Mit den Schwimmflügeln klappte das ganz gut: Oli strampelte wie wild mit den Beinen, um an das Entchen zu kommen.</p>
<h2>Tauchen</h2>
<p>Als die Übungen mit den Entchen zu Ende waren, bekamen wir endlich die Becher, mit denen Oli schon die ganze Zeit über liebäugelt hatte.</p>
<p>Die Becher sollten nun befüllt und, während man bis 3 zählt, ausgeschüttet werden. Bei &#8222;1&#8230;&#8220; wurde ein bisschen Wasser vor den Kindern ausgeschüttet. Bei &#8222;2&#8230;&#8220; wurde um die Kinder herum- und bei &#8222;3&#8230;&#8220; der Rest über den Hinterkopf gegossen.</p>
<p>Ich kam erst beim letzten Versuch dazu, das Wasser entsprechend auszugießen, da Oli den Becher die ganze Zeit nicht rausrücken wollte.</p>
<p>Und dann durften wir tauchen, wenn wir wollten.</p>
<p>Ich war erst etwas perplex, weil uns vor einiger Zeit gesagt wurde, dass das Tauchen vorher angesagt werden würde, damit wir uns darauf vorbereiten könnten, aber nun war es so.</p>
<p>Mir schossen zwar so einige Fragen durch den Kopf, wie zum Beispiel: Woher weiß ich, dass er die Luft anhalten und nicht unter Wasser einatmen wird? Was, wenn er einatmet? Was, wenn&#8230;? Aber ich wollte Oli nicht mit meiner Unruhe anstecken und ließ es sein.</p>
<p>Ob das Kind allein oder ob man zu zweit taucht, blieb uns überlassen. Wir sollten selbst entscheiden. Ich entschied mich dafür, mit Oli gemeinsam zu tauchen.</p>

<h2>Und dann ging&#8217;s los</h2>
<p>Ich hielt ihn fest in meinen Armen, sah ihn lächelnd an, sagte, wir würden jetzt tauchen, zählte bis 3 und tauchte dann kurz mit ihm unter.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-894" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-7-tag-frau-taucht-ins-wasser.jpg" alt="Babyschwimmen - 7. Tag - Frau taucht ins Wasser" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-7-tag-frau-taucht-ins-wasser.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-7-tag-frau-taucht-ins-wasser-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ich gebe zu, ich bin nicht der größte Fan vom Tauchen &#8211; vor allem nicht ohne Taucherbrille! Aber ich wollte es zumindest ausprobiert haben, um mich dann später nicht ärgern zu müssen, dass ich mich nicht getraut hatte.</p>
<p>Es war wirklich nur ganz kurz. Ich wusste ja nicht, wie Oli es finden würde. Als wir auftauchten, war er erst etwas irritiert von dem ganzen Wasser, das ihm übers Gesicht rann, und kniff die Augen zu, aber dann grinste er.</p>
<p>Wir schauten dann den anderen beim Tauchen zu, die es übrigens auch nicht schlimm fanden, um dann ein 2. Mal unter Wasser zu gehen. Ich war froh, dass Oli keine Angst davor hatte.</p>

<p>Wenn wir wieder oben waren, blickte Oli immer etwas skeptisch drein, so als würde er nicht wissen, wie er das jetzt finden sollte. Aber als er dann wieder grinste, war ich beruhigt.</p>
<p>Als alle 3x tauchen waren (wir tauchten nur 2x), durften die Kinder dann noch im kleinen Kreis  mit den Bechern spielen.</p>
<p>Anschließend schäkerten wir noch mit den Kindern, prusteten ins Wasser, kitzelten sie ab usw. Oli quietschte vor Freude laut auf. Er hatte sichtlich Spaß daran. Das Spiel kennt er ja auch schon von zu Hause.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-895" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-7-tag-mutter-und-kind-sprudeln-ins-wasser.jpg" alt="Babyschwimmen - 7. Tag - Mutter und Kind sprudeln ins Wasser" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-7-tag-mutter-und-kind-sprudeln-ins-wasser.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/babyschwimmen-7-tag-mutter-und-kind-sprudeln-ins-wasser-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Zum Schluss kam dann wieder das Abschiedslied. Oli fing wieder an der Stelle, an der er merkte, dass es jetzt aus dem Wasser ging, zu weinen an und musste getröstet werden. Ich ging dann schnell mit ihm aus dem Wasser. Als wir unter der Dusche waren, war alles wieder in Ordnung.</p>
<p>Mimi und ihre Mutter glitten noch entspannt durchs Wasser, als wir schon längst draußen waren. Anscheinend mochte Mimi es heute mehr, im Wasser zu sein. Das freute mich.</p>
<p>Wir haben aber dennoch beschlossen, nach diesem Kurs nicht weiterzumachen. Wir beenden das 10. Mal wie geplant und suchen uns dann einen anderen Schwimmkurs in unserer Nähe. Das Risiko, dass wir 130€ gezahlt haben und Oli dann wegen Mimi nicht mitmachen will, ist mir einfach zu hoch.</p>
<p>Wir nähern uns nun den Tauchübungen und ich bin echt gespannt, wie die ablaufen werden. Ab der 9. Stunde werden dann sogar Fotos unter Wasser geschossen, wenn man eine Kamera mitbringt. Ich bin tierisch gespannt!</p>
<p>Was in der nächsten Stunde passiert, erfahrt ihr in 1 Woche. Bis dann!</p>
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		<title>Babyschwimmen &#8211; 6. Tag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jun 2016 18:00:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der 6. Kursstunde des Babyschwimmkurses der Schwimmschule delphin aqua im Unfallkrankenhaus Berlin (kurz: UKB) ging es heute ganz entspannt zu. Wieso, was es diesmal für Schwimmübungen gab und die Fortsetzung zur 5. Kursstunde lest ihr im folgenden Beitrag. Babyschwimmen &#8211; 6. Tag Mit leichtem Herzklopfen ging ich heute mit meinem Sohn zum Babyschwimmen. Ich hatte ... <a title="Babyschwimmen &#8211; 6. Tag" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen-6-tag/" aria-label="Mehr zu Babyschwimmen &#8211; 6. Tag">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In der 6. Kursstunde des Babyschwimmkurses der Schwimmschule delphin aqua im Unfallkrankenhaus Berlin (kurz: UKB) ging es heute ganz entspannt zu.</p>
<p>Wieso, was es diesmal für Schwimmübungen gab und die Fortsetzung zur 5. Kursstunde lest ihr im folgenden Beitrag.<span id="more-789"></span></p>
<h2>Babyschwimmen &#8211; 6. Tag</h2>
<p>Mit leichtem Herzklopfen ging ich heute mit meinem Sohn zum Babyschwimmen. Ich hatte nämlich kurz nach unserer 5. Kursstunde (die ihr euch <a href="https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen-5-tag/" rel="noopener">hier durchlesen</a> könnt) eine E-Mail an die Schwimmschule delphin aqua geschrieben und um Hilfe gebeten.</p>
<p>Ich wollte nicht so lange (1 Woche) warten, bis sich etwas tut. Ich wollte handeln und zwar sofort.</p>
<p>Wie ihr euch erinnern könnt, fand ich die Situation mit der traurigen Mimi, die bei den Übungen immer weinte, erschreckend. Und weil mich die Schwimmstunden nur noch quälten, und es auch meinem Sohn keinen Spaß mehr machte, schrieb ich eines Abends besagte Mail.</p>
<p>Ich hatte zwar keine Namen genannt, aber dennoch konnte ich mir vorstellen, dass das daraus resultierende Gespräch zwischen Chef und Kursleiterinnen nicht sehr angenehm verlaufen würde.</p>
<p>Ich fürchtete, dadurch, dass ich nicht zuerst mit den Leiterinnen gesprochen, sondern mich gleich an die Schwimmschule gewandt hatte, sie gegen mich gebracht zu haben.</p>
<p>Vielleicht fühlten sie sich hintergangen, persönlich angegriffen, eventuell würden sie mich oder gar meinem Kind während des Kurses ihren Unmut spüren lassen.</p>
<p>Ich machte mir viele Gedanken &#8211; mitunter gar zu viele, ich weiß, aber c&#8217;est la vie.</p>
<h2>Wo sind alle?</h2>
<p>Seltsam fand ich, als wir etwas gehetzt ankamen, weil der Kurs in wenigen Minuten beginnen sollte, dass noch kein anderer da war.</p>
<p>Fiel der Kurs aus? Gab es eine Mail, die ich nicht gelesen hatte? Rasch durchsuchte ich mein Postfach, doch im Keller gab es keinen Empfang. Mist!</p>

<p>Wir machten uns dennoch fertig und beobachteten die kleinen und großen Schwimmer bei ihren Übungen.</p>
<p>Und kurz bevor deren Kurs zu Ende ging, hörten wir Stimmen am Ende des Gangs. Es kamen doch noch welche! Wir waren also nicht völlig allein oder gar fehl am Platz. Gut!</p>
<p>Doch es kamen &#8222;nur&#8220; Viktor (Name geändert), sein Papa und seine Oma. Aber immerhin.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-791" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-6-tag-fuss-aus-wassertropfen.jpg" alt="Babyschwimmen - 6. Tag - Fuß aus Wassertropfen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-6-tag-fuss-aus-wassertropfen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-6-tag-fuss-aus-wassertropfen-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Viktor liebt das Wasser und die Übungen. Er hat immer viel Spaß, genau wie sein Vater. Mit ihnen stellte ich mir die Kursstunde ganz locker vor. Und das war sie auch.</p>
<p>Bevor es losging, schaute der Chef (?) der Schwimmschule, mit dem ich geschrieben hatte, vorbei und erklärte mir, dass das Problem mit Mimi schon bekannt sei und es eine Vorgeschichte gäbe. Deshalb solle ich mich beim nächsten Mal direkt an die Leiterinnen wenden, um etwas zu besprechen.</p>
<p>Ich fand es etwas unhöflich, dass es so dargestellt wurde, als hätten die Leiterinnen alles unter Kontrolle und ich hätte absolut von nichts eine Ahnung, käme ohne Hintergrundwissen hereingeplatzt und würde Unruhe stiften.</p>
<p>Aber sei&#8217;s drum. Ich wollte keine Diskussion starten, bedankte mich für den Rat, und versuchte, meinem Kind die Schwimmflügel anzulegen, aber er wollte nicht.</p>
<p>Also begann der kleine Singkreis für Oli erst einmal ohne Schwimmflügel.<br />
Wie der Singkreis genau geht, könnt ihr euch <a href="https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen/#singkreis" rel="noopener">hier genauer durchlesen</a>. Ich will nur nicht ständig wiederholen, deshalb gibt es den Link.</p>

<h2>Ententeich</h2>
<p>Die Kursleiterin musste, da wir nur 2 Kinder und 2 Erwachsene waren, die geplante Gruppenübung ein wenig abändern. Aber das hat sie ganz gut hingekriegt.</p>
<p>Aufgabe war es, sich ein Entchen vom Beckenrand zu angeln und in den &#8222;Ententeich&#8220; (ein aus Schwimmnudeln geformter Kreis) zu werfen. Die Entchen wurden vor den Kindern ins Wasser geschmissen, damit sie hinterherstrampeln mussten, um sie zu ergattern. Die Kleinen sollten dabei so wenig wie möglich festgehalten werden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-796" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-6-tag-gelbe-quietscheentchen.jpg" alt="Babyschwimmen - 6. Tag - gelbe Quietscheentchen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-6-tag-gelbe-quietscheentchen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-6-tag-gelbe-quietscheentchen-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Viktor strampelte schon wie ein Weltmeister durch das Wasser, während Oli nur ab und zu kräftig mit den Beinen und Armen ruderte. Aber beide kamen auf ihre eigene Art und Weise vorwärts und erreichten den Ententeich.</p>
<p>Nachdem einige Quietscheentchen im Teich gelandet waren, kamen wir zu einem Ballspiel! Cool! Bälle! Bälle sind toll!</p>
<p>Die Bälle wurden von Kind zu Erwachsenem und hin und her gestoßen. Es machte echt Spaß.</p>

<p>Dann wurde die Übung etwas abgewandelt. Die Kinder sollten auf die Bälle raufgesetzt und dann losgelassen werden, sodass der Ball nach oben springen sollte. Oli hatte inzwischen seine Schwimmflügel um; es bestand also keine Gefahr, dass er unterging.</p>
<p>Diese Übung war etwas doof, fand ich, weil man das Kind gar nicht auf den Ball setzen konnte, weil der ständig wegglitt. Eine Kursleiterin hielt den Ball dann fest, damit wir es wenigstens einmal schaffen konnten.</p>
<p>Und zu guter Letzt sollten die Bälle unter Wasser gedrückt und dann losgelassen werden, damit sie mit einem Riesenplatsch nach oben springen und alle nass spritzen konnten. Das bereitete den Kindern, die ganz allein im Wasser trieben, viel Freude. Obwohl das Becken so groß war, kollidierte unser Team immerzu mit dem anderen. Das war ganz lustig.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-797" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-6-tag-wasser-spritzt.jpg" alt="Babyschwimmen - 6. Tag - Wasser spritzt" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-6-tag-wasser-spritzt.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-6-tag-wasser-spritzt-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Ab durch die Mitte</h2>
<p>Und dann kamen wir zu einer Kiste mit viel Spielzeug. Jedes Kind suchte sich eins aus (Oli wählte das knallrote Herz, Viktor ein grünes Osterei). Die Kursleiterin hielt einen Reifen, der halb im Wasser, halb in der Luft hing.</p>
<p>Wir sollten das Spielzeug durch den Ring werfen und die Kinder durch den Ring locken. Das klappte teils, teils.</p>
<p>Im Anschluss daran bekam jedes Kind seinen eigenen Reifen, sollte sich daran festhalten und von den Erwachsenen durchs Wasser gezogen werden. Mit der Zeit hatten die Kleinen aber keine Lust mehr darauf.</p>
<p>Als auch dieses Spiel gemeistert war, wurden die Kinder auf eine große Schwimmmatte gesetzt und sollten von dort mit unserer Hilfe ins Wasser krabbeln.</p>

<p>Anschließend wurden sie wieder raufgesetzt und durften dort mit dem darauf liegendem Spielzeug (Gießkannen, Handschuhe, Schwämme) spielen, während wir sie durch das Wasser zogen. Damit sie nicht auskühlten, mussten wir sie immer mit warmem Wasser übergießen. Oli störte das nicht im Geringsten. Er war ganz versessen in sein Spielzeug.</p>
<p>Doch irgendwann war auch diese Übung vorbei, was die Kinder nicht so erquickend fanden, und protestierten, als wir sie von den Matten nahmen.</p>
<p>Zum Schluss gab es wieder das von mir so innig geliebte Abschiedslied, das ihr euch übrigens <a href="https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen-3-tag/#Abschiedslied" rel="noopener">hier komplett durchlesen</a> könnt. Als es zur Strophe mit der Dusche kam, machte Oli plötzlich eine Schippe und brüllte aus uns unerfindlichen Gründen wie am Spieß.</p>
<p>All das Trösten half nichts. Ich zog ihm die Schwimmflügel aus, er weinte weiter, und erst als wir unter der Dusche waren, lachte er wieder. Seltsam oder?</p>
<h2>Kurzes Gespräch</h2>
<p>Als alle aus dem Wasser waren, schloss ich mich noch schnell mit einer Leiterin kurz, um das Mimi-Thema abschließen zu können. Es interessierte mich doch sehr, was es für eine Vorgeschichte gab.</p>
<p>Etwa ernüchternd stellte ich fest, dass die Vorgeschichte nur darin bestand, dass die Eltern behaupteten, Mimi zahne sehr spät und sei deshalb so mies drauf.</p>
<p>Irgendwie höre ich immer, sobald ein Kind weint oder schlecht drauf ist, dass es zahnt. Wenn mein Sohn einen Zahn bekam, war die Nacht davor immer Horror, weil er ganz unruhig schlief, aber er musste nie deshalb weinen oder schreien. Aber man kann Kinder nicht vergleichen. Und prüfen, ob Mimi nun wirklich zahnt, können Außenstehende auch nicht. Deshalb musste ich mich wohl oder übel mit dieser Antwort begnügen.</p>
<p>Auf meinen Einwand, dass der Vater aber auch Übungen mitmacht, von denen er weiß, dass sie seiner Tochter nicht gefallen (z.B. volle Gießkanne über den Kopf schütten), erwiderte die Leiterin nur, dass sie das auch schon mitbekommen hätte. Ja, toll&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-798" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-6-tag-rotes-herz.jpg" alt="Babyschwimmen - 6. Tag - rotes Herz" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-6-tag-rotes-herz.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-6-tag-rotes-herz-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Meine Hoffnung, dass Mimi mit diesem Kurs ihre letzten Schwimmstunden hinter sich hat, wurden zerstört, als ich hörte, dass ihre Eltern unbedingt weitermachen wollen. Sie seien mit Mimi schon seit ihrem 3. Lebensmonat beim Babyschwimmen.</p>
<p>Argumente, dass die Eltern von Mimi ja nicht oft kämen, erheiterten mich keineswegs. Auch, dass die Leiterin Mimi schon anders erlebt hätte, stimmte mich nicht milde.</p>
<p>Kann sein, dass hier bereits Gespräche zwischen Leiterin und Eltern stattgefunden haben und dass sie am Ball bleiben, es Mimi so angenehm wie möglich zu machen, aber davon sehe ich nichts.</p>
<p>Ob wir am 2. Kurs teilnehmen werden, bleibt weiterhin abzuwarten. Wir machen es davon abhängig, wie die letzten Kursstunden verlaufen werden. Ich wurde gebeten, mich ganz normal zu verhalten, sollte es wieder &#8222;schwierig&#8220; werden, und den Leiterinnen die Zügel zu überlassen. Na da bin ich ja mal gespannt!</p>
<p>130€ zahlen, damit mein Sohn wie eine Klette an mir hängt und weint, und wir keinen Spaß mehr beim Babyschwimmen haben, brauche ich echt nicht. Da kann ich die Zeit auch besser nutzen und geh mit ihm an den See oder in einen anderen Schwimmkurs.</p>
<p>Ich halte euch auf dem Laufenden und berichte dann wieder vom nächsten Samstag.</p>
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		<title>Babyschwimmen &#8211; 5. Tag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jun 2016 18:00:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Baby]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Endlich habe ich wieder Bildmaterial für die Beiträge zum Babyschwimmen. Wir wurden nämlich von einem guten Freund begleitet, der so lieb war, Fotos zu schießen. Und heute war wieder Mimi, die ihr bereits aus den vorherigen Beiträgen kennt, dabei. Für diejenigen, die sie noch nicht kennen: Mimi mag so gut wie keine Übung im Wasser und zeigt beinahe ... <a title="Babyschwimmen &#8211; 5. Tag" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen-5-tag/" aria-label="Mehr zu Babyschwimmen &#8211; 5. Tag">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich habe ich wieder Bildmaterial für die Beiträge zum Babyschwimmen. Wir wurden nämlich von einem guten Freund begleitet, der so lieb war, Fotos zu schießen.</p>
<p>Und heute war wieder Mimi, die ihr bereits aus den vorherigen Beiträgen kennt, dabei. Für diejenigen, die sie noch nicht kennen: Mimi mag so gut wie keine Übung im Wasser und zeigt beinahe den ganzen Kurs über ihr Schippchen und weint. Oli ist sehr empathisch, was sie angeht.</p>
<p>Wie die heutige Kursstunde verlief, erzähle ich euch im Folgenden.<span id="more-718"></span></p>
<h2>Babyschwimmen &#8211; 5. Tag</h2>
<p>Da waren wir bereits im schön warmen Wasser, die Schwimmflügel waren angelegt und aufgepustet, und allmählich kamen die übrigen Verdächtigen hinzu. Wobei mir auffiel, dass wieder ein paar Leute fehlten. Aber an einer kleinen Runde ist natürlich nichts auszusetzen. Es ist mitunter auch ganz angenehm, weil nicht so ein Trubel herrscht.</p>
<p>Während wir also darauf warten, dass alle da sind, höre ich die ganze Zeit ein Geräusch. Ich kann es erst nicht zuordnen und blicke mich um. Und dann sehe ich, dass Oli`s Schwimmflügel kaputt ist. Er hat ein winzig kleines Loch, aus dem die ganze Zeit über Luft entwich. Also schnell Bescheid gesagt, damit der Schwimmflügel entsorgt werden kann.</p>
<p>Ich bin gerade auf dem Weg zu den Schwimmflügeln, die noch am Beckenrand übrig geblieben sind, da höre ich sie schon: Mimi.</p>
<p>Mimi kennt ihr vielleicht schon aus dem einen oder anderen Beitrag von mir zum Babyschwimmen. Jedenfalls ist Mimi eine wirklich zuckersüße, kleine Maus. Nur leider kapiert keiner, und macht sich schlimmstenfalls noch darüber lustig oder reagiert gar verärgert, wenn sie die Übungen nicht mag und dies offen zeigt. Eigentlich ist es ja gut, wenn ein Baby, das noch nicht sprechen kann, sich so verständlich macht, dass es etwas nicht leiden kann oder Angst hat. Dann kann man darauf reagieren und ihr helfen.</p>

<p>So aber nicht bei Mimi, denn obwohl Mimi weint und ihr &#8211; von den Kursleiterinnen immer als &#8222;süß&#8220; bezeichnetes &#8211; Schippchen macht, wird einfach nicht reagiert und wie bisher fortgefahren. Und in der 3. Kursstunde begann Oli aus vollem Herzen zu weinen, weil er mit Mimi so mitfühlte. Es nahm ihn einfach mit, dass sie so traurig war und er nichts tun konnte und diejenigen, die hätten Linderung verschaffen können, nichts taten.</p>
<p>Als Mimi also zu weinen begann, stieg auch Oli gleich mit ein. Er weinte nicht gleich, aber plötzlich hatte er keine Lust mehr auf die Schwimmflügel und wollte sie ausziehen. Er zog eine Schippe und war auf einmal furchtbar traurig. Die Kursleiterinnen begriffen sofort, dass es wegen Mimi war und versuchten noch, Oli zu beruhigen, aber es half nichts. Wir ließen die Schwimmflügel dann komplett weg, und versuchten, mit dem Singkreis zu starten; vielleicht würde es die Kinder beruhigen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-721" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-schwimmfluegel.jpg" alt="Babyschwimmen - 5. Tag - Schwimmflügel" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-schwimmfluegel.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-schwimmfluegel-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Der Singkreis</h2>
<p>Die Kursstunde begann mit dem allseits bekannten Singkreis. Ohne Schwimmflügel war es diesmal zwar nicht so leicht, die Übungen mitzumachen, aber es war einigermaßen machbar.</p>
<p>Wir durchquerten wieder Spritzstadt, Planschdorf, Strampeldorf und Hüpfstadt mit unserem Wasserzug. Am Ende wurden alle Kinder beim Namen genannt, während sie aus dem Wasser in die Luft gehoben wurden. An dieser Übung hatte sich nichts verändert.</p>
<p>Oli taute langsam wieder auf, beobachtete Mimi aber die ganze Zeit über ganz genau. Er konzentrierte sich gar nicht auf die Übungen &#8211; sie waren ihm egal.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-722" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-singkreis.jpg" alt="Babyschwimmen - 5. Tag - Singkreis" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-singkreis.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-singkreis-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Feuer, Hochwasser, Sturm</h2>
<p>Ein neues Spiel hatten sich die Kursleiterinnen wieder ausgedacht: Feuer, Hochwasser, Sturm.</p>
<p>Die Spielregeln waren einfach: Wir hüpften durchs Wasser und mussten bei den jeweiligen Worten entsprechend reagieren.</p>
<p>Bei &#8222;Feuer&#8220; wurden die Kinder mit einer Gießkanne &#8222;gelöscht&#8220;, d.h. ihnen wurde ein wenig Wasser über den Kopf gegossen. Dass das Mimi nicht gefiel, muss ich nicht erwähnen oder?</p>
<p>Bei &#8222;Hochwasser&#8220; mussten die Kinder aus dem Wasser gehoben und bei &#8222;Sturm&#8220; zum Beckenrand getragen und dort in Sicherheit gebracht werden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-724" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-hochwasser-spiel.jpg" alt="Babyschwimmen - 5. Tag - Hochwasser Spiel" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-hochwasser-spiel.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-hochwasser-spiel-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Anschließend sollten die Kinder bäuchlings auf Schwimmbrettern durchs Wasser gezogen werden. Bei meinem Kleinen, der sich wie ein Äffchen an mich klammerte, hatte ich keine Chance. Die Kursleiterin reagierte darauf mit Spontaneität und gab mir dann immer individuelle Anweisungen, wie ich Oli halten konnte. Das fand ich Klasse!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-725" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-mutter-und-kind-schwimmen-durchs-wasser.jpg" alt="Babyschwimmen - 5. Tag - Mutter und Kind schwimmen durchs Wasser" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-mutter-und-kind-schwimmen-durchs-wasser.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-mutter-und-kind-schwimmen-durchs-wasser-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ab und zu klinkte ich mich aus den Übungen aus. Oli war einfach nicht für die Übungen offen. Er wollte lieber mit den Bechern und Quietscheentchen, die am Beckenrand für die nächsten Übungen bereit lagen, spielen. Und als das Spiel mit den Schwimmbrettern beendet war, kamen wir endlich zum Spielzeug.</p>

<h2>Übungen mit Spielzeug</h2>
<p>Als Erstes kamen die Quietscheentchen zum Einsatz: Die Kinder durften sich eins aussuchen und sollten ihnen wieder im Wasser hinterher strampeln.</p>
<p>Aber auch hier machte Oli keine Anstalten mitzumachen. Eine Kursleiterin (nennen wir sie mal Tanja) wollte helfen und das Entchen unweit von uns entfernt ins Wasser schmeißen, aber Oli reagierte nur mit traurigem Blick, weil ihm sein Spielzeug weggenommen wurde. Tanja entschuldigte sich dann bei uns und gab das Entchen zurück. Traurig machen wollte sie ihn nicht auch noch. Er blickte immerzu nach Mimi, die weiterhin ihr Leid klagte.</p>
<p>Den Eindruck, dass alle Kinder es schrecklich fanden, will ich nicht vermitteln. Es gab ja auch noch andere Kinder im Wasser. Und die amüsierten sich prächtig. Ein kleiner Junge, nennen wir ihn Henrik, ist eine richtige Wasserratte. Er liebt das Wasser, er liebt die Übungen, es stört ihn nicht, wenn er vollgespritzt wird, er strampelt und lacht und ist vergnügt. Seinem Papa macht es auch unheimlich viel Spaß und er übte ab und zu mal, den Kleinen ins Wasser plumpsen zu lassen. Henrik fand das absolut genial. Irgendwann hatte aber auch er genug vom Tauchen und sein Vater hörte auf damit. Wenn das mal alle so handhaben würden&#8230; Diesen Satz konnte ich mir gerade nicht verkneifen. Verzeiht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-728" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-schwimmbretter.jpg" alt="Babyschwimmen - 5. Tag - Schwimmbretter" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-schwimmbretter.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-schwimmbretter-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Die Übungen mit dem Becher waren dagegen eine Erheiterung für Oli. Für Mimi zwar nicht, aber auch der Rest der Kinder hatte Spaß an den Übungen.</p>
<p>Damit Oli mit seinem Becher spielen konnte, wie er wollte, bekam ich noch einen von Tanja, damit ich auch mitspielen durfte.</p>
<p>Zum Einsatz kam der Becher, indem wir ihn im Wasser stampften, um die Kinder herum Wasser ausgossen und mit propellerartigen Bewegungen ausschütteten. Dabei wurde jeder ziemlich nassgespritzt. Tanja meinte, solange es den Kinder gefiel, könne man die Spritzübungen auch steigern, was man auch gleich in die Tat umsetzte. Es war schön.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-727" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-uebungen-mit-spielzeug-hier-mit-becher.jpg" alt="Babyschwimmen - 5. Tag - Übungen mit Spielzeug, hier mit Becher" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-uebungen-mit-spielzeug-hier-mit-becher.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-5-tag-uebungen-mit-spielzeug-hier-mit-becher-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Abschied</h2>
<p>Das Abschiedslied, das ich in der letzten Kursstunde so vermisst hatte, wurde endlich wieder gesungen! &#8222;Alle Kinder, alle Kinder, geh&#8217;n jetzt nach Haus&#8217;&#8230;&#8220;</p>
<p>Ich finde das Lied so schön! Es hat richtigen Ohrwurmcharakter! Auch wenn man schon längst draußen ist, summt man es noch leise vor sich her. Und der Text ist so schön einfach. Man kann ihn sich gut einprägen.</p>
<p>Beim Abschiedslied machte Oli noch mit, aber dann fing er wieder ganz doll zu weinen an und ich stieg mit ihm aus dem Wasser. Die Kursstunde war eh gerade zu Ende gegangen, also warum sollte ich es noch hinauszögern und den Abschiedskreis mitmachen? Es war zwar ein bisschen schade, aber was soll&#8217;s.</p>
<p>Rasch duschten wir uns ab und ich mummelte den kleinen Spatz in sein großes, warmes Badetuch ein. Aber das fand er total blöd und riss es sich gleich vom Leib. Er hatte jetzt genug und wollte seine Ruhe.</p>
<p>Zum Schluss dieser Stunde war ich einfach nur sauer. Nicht auf Oli , nicht auf die Kinder oder die Kursleiter oder die Eltern &#8211; zumindest nicht auf alle. Ist das übertrieben, so zu reagieren? Es macht einfach keinen Spaß, wenn die ganze Zeit über ein kleines, hilfloses Mädchen weint und sich das noch dazu auf meinen Sohn überträgt. Er hat dann keine Lust mehr auf die Übungen, kuschelt sich die ganze Zeit an mich und wir können keine einzige Übung mitmachen. Das ist enttäuschend, ganz ehrlich.</p>

<p>Ich überlege deshalb, ob ich die Fortsetzung des Babyschwimmkurses für das nächste überhaupt Halbjahr mitmachen werde, obwohl ich mich schon dafür eingetragen hatte. Ich werde es wohl tatsächlich davon abhängig machen, ob Mimi mit ihren Eltern dabei sein wird oder nicht. Und so etwas zu schreiben, tut mir schrecklich Leid. Und es tut auch weh, so etwas zu sagen, ja nur zu denken. Denn Mimi kann absolut nichts dafür und ich fühle jedes Mal mit ihr. Ich habe die Kleine total lieb gewonnen, obwohl ich sie überhaupt nicht kenne. Aber ihre missliche Situation bereitet mir jedes Mal Sorgen. Immer, wenn sie anfängt zu weinen und lauthals &#8222;NEIN!&#8220; zu rufen und sich alle nur darüber amüsieren, dass das erste Wort immer &#8222;Nein.&#8220; heißt, berührt es mich zutiefst und ich möchte die kleine Maus einfach nur in die Arme nehmen und ganz fest drücken und sie aus diesem scheiß Wasser tragen.</p>
<p>&#8222;Wird Mimi dadurch traumatisiert?&#8220;, frage ich mich immer wieder. Was passiert in einem Menschen, wenn er Dingen immer wieder aufs Neue hilflos ausgesetzt wird, die er nicht mag, vor denen er vielleicht sogar Angst hat? Wie wirkt sich das auf die Beziehung zu den Menschen aus, die ihn eigentlich aus solchen Situationen befreien sollten, es aber nicht tun &#8211; aus welchem gottverdammten Grund auch immer?</p>
<p>Und während ich mir diese Fragen stelle, merke ich, dass ich mich schon viel zu sehr hineingesteigert habe. Vielleicht wirkt sich mein Gefühl gleich auf die Umgebung, sprich Mimi und Oli, aus, wenn wieder Samstag ist und wir uns im UKB einfinden. Vielleicht muss ich aber auch auf mein Gefühl hören und etwas dagegen tun, zumindest ein Gespräch mit den Kursleiterinnen oder den Eltern oder beiden zusammen führen, damit der Schwimmkurs nicht jedes Mal so ausartet. Mische ich mich jetzt ein? Ist es Sache der Eltern?</p>
<p>Ihr seht, ich bin völlig durch den Wind und muss meine Gedanken sortieren.</p>
<p>1 Woche habe ich Zeit, um zu entscheiden, wie es jetzt weitergehen soll. Ich werde dann berichten&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen-5-tag/">Babyschwimmen &#8211; 5. Tag</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
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		<title>Babyschwimmen &#8211; 4. Tag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jun 2016 08:00:22 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[UKB]]></category>
		<category><![CDATA[Unfallkrankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute war ich das 4. Mal mit meinem Kleinen beim Babyschwimmen im Unfallkrankenhaus Berlin (UKB). Was soll ich sagen? Es war die mit Abstand schönste Kursstunde. Warum? Ich erzähle es euch&#8230; Babyschwimmen &#8211; 4. Tag Anfangs habe ich ja erst einmal einen kleinen Herzinfarkt bekommen, weil dieses vermaledeite Schließfach mein 2€-Stück gefressen hatte, ohne mir den ... <a title="Babyschwimmen &#8211; 4. Tag" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen-4-tag/" aria-label="Mehr zu Babyschwimmen &#8211; 4. Tag">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute war ich das 4. Mal mit meinem Kleinen beim Babyschwimmen im Unfallkrankenhaus Berlin (UKB).</p>
<p>Was soll ich sagen? Es war die mit Abstand schönste Kursstunde.</p>
<p>Warum? Ich erzähle es euch&#8230;<span id="more-590"></span></p>
<h2>Babyschwimmen &#8211; 4. Tag</h2>
<p>Anfangs habe ich ja erst einmal einen kleinen Herzinfarkt bekommen, weil dieses vermaledeite Schließfach mein 2€-Stück gefressen hatte, ohne mir den Schlüssel dafür zu geben. Ist das zu fassen? Und dann wollte sich der kleine Mann gerade nicht absetzen lassen, sondern unbedingt weiter von mir getragen werden. Also hock ich mich hin, in dem einen Arm mein Kind, mit dem anderen Arm fummel ich verzweifelt am Schlüssel, am Schloss, am Schrank, überall und nirgendwo, doch meine Versuche bleiben erfolglos.</p>
<p>Was tun? Meine Wertsachen unbeaufsichtigt lassen und schnell jemanden holen? Bloß wen? Sind doch alle im Wasser&#8230;</p>
<p>Nach einigem Hin und Her stecke ich ein zweites 2€-Stück hinein, weil mir für einen kurzen Augenblick der Gedanke kam, ich hätte vielleicht doch vergessen, eine Münze einzuwerfen. &#8222;Kann ich wirklich SO durch den Wind gewesen sein?&#8220;, schoss es mir durch den Kopf, und da war die Münze auch schon eingeworfen.</p>
<p>Wie sich herausstellte, hätte ich das mal lieber nicht noch einmal wiederholen sollen, denn auch jetzt bekam ich keinen Schlüssel. Und der Schrank hatte bereits 4€ verschlungen! Kann doch wohl nicht wahr sein!</p>
<p>Ich ruckelte und drehte und machte und tat! Der Schlüssel brach dann aber glücklicherweise nicht auch noch ab. Daran musste ich die ganze Zeit über denken, weshalb ich also verständlicher Weise nicht wie eine Furie auf den Schrank losging.</p>
<p>Und irgendwann hatte mich das Schloss genug geärgert, spuckte meine Münzen wieder aus (ja, alle beide auf einmal) und ich konnte mich endlich zur Schwimmhalle begeben.</p>
<h2>Singkreis mit neuer Strophe</h2>
<p>Kaum zu glauben, aber selbst die Rituale, die bei jeder Kursstunde unantastbar schienen, wurden etwas aufgepeppt!</p>
<p>Zu Spritzstadt, Planschdorf und Hüpfstadt, die ihr bereits aus der 1. Kursstunde kennt, gesellte sich jetzt noch das Strampeldorf dazu. Bei dieser Strophe hält man die Kinder in der Hocke und lässt ihre Beine strampeln, dass es nur so spritzt und platscht! Einige amüsierten sich köstlich! Mein Kleiner hingegen schaute nur etwas verdutzt, was zum Teufel ich da mit seinen Beinchen anstellte.</p>

<p>Bei den heutigen Übungen wurde Augenmerk auf das Gleichgewicht gelegt. Und ich muss sagen: Die Kinder haben das allesamt echt toll hingekriegt. 1. Sahne! Auch ich musste meinen Sohn so gut wie nie halten. Er hat sich im Wasser ausbalanciert und ging nie unter. Faszinierend! Das fanden auch die Kursleiterinnen.</p>
<h2>Zahlenpuzzle</h2>
<p>Die längste Übung bestand darin, ein auseinander gerupftes Zahlenpuzzle zu vervollständigen. Natürlich wurde nicht nur gepuzzelt, sondern auch geschwommen und Gleichgewicht gehalten. Dazu wurden am Beckenrand die fehlenden Puzzleteile hingelegt, die sich die Kinder aussuchen durften. Damit sollten die kleinen Wasserraupen bis hin zum gegenüber liegenden Beckenrand mit der Puzzlematte gelockt werden, an der die Kursleiterinnen bereits warteten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-593" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/puzzlematte.jpg" alt="Puzzlematte" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/puzzlematte.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/puzzlematte-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Meine kleine Wasserraupe interessierte sich zwar dafür, sich eine Puzzlestück auszusuchen, aber locken ließ sie sich keineswegs damit. Wenn ich mir die anderen Kinder anschaute, die wie wild durchs Wasser strampelten, um an das Spielzeug zu kommen, kam mir mein Kind ein wenig verträumt vor. Er schäkerte lieber mit den Besuchern, die am Beckenrand Platz genommen hatten und uns zusahen. Dass sich jemand für die stillen Beobachter interessierte, bereitete ihnen Freude, weshalb sie sich mit ihm unterhielten und Witzchen machten. Es war ganz süß mitanzusehen.</p>
<p>Dieses Spiel nahm schon eine ganze Menge Zeit in Anspruch, aber es blieb genügend Zeit, um die Kinder bei den kommenden Übungen noch miteinander spielen zu lassen.</p>
<p>Zusammen mit 2 anderen Elternteilen standen wir einer anderen Elterngruppe, die sich am anderen Beckenrand befand, gegenüber und sollten uns nun mit den Kindern auf verschiedene Art und Weise hin zur Mitte des Beckens bewegen und uns dort treffen, miteinander Quatsch machen, planschen, reden usw.</p>
<p>Einmal sollten wir die Kinder durchs Wasser &#8222;rühren&#8220;, hochheben, an den Händen durchs Wasser ziehen, auf dem Rücken durchs Wasser ziehen, schwenken, oder &#8211; was vor allem die Zuschauer sehr belustigte &#8211; die Kinder wie Delphine durchs Wasser hüpfen lassen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-594" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/delphin-springt-durchs-wasser.jpg" alt="Delphin springt durchs Wasser" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/delphin-springt-durchs-wasser.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/delphin-springt-durchs-wasser-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Dann gab es wieder eine Übung mit den UFOs, die wir vor den Kindern ins Wasser werfen und immer wieder weiterpusten sollten. Die Kinder mussten dann versuchen, durch Paddeln oder sonst irgendeine Bewegung an das UFO zu kommen.</p>
<p>Bei jeder Übung sollten die Kinder bestenfalls nicht mehr gehalten werden. Und es klappte &#8211; wie gesagt &#8211; überall ganz gut. Mein Sohn zum Beispiel ruderte schnell mit den Armen und stieß die Beine nach vorn, wenn er auf dem Rücken landete. Wenn er auf dem Bauch schwamm, ließ er sich gleiten und bewegte sich so gut wie gar nicht; er balancierte sich nur weiter aus und hielt seinen Kopf oben. Und wenn er mal wie eine Kerze im Wasser stand, dann zuckte mal das eine oder andere Bein, damit er nicht wieder in die Rückenlage kam.</p>

<h2>Neuer Abschiedsgruß Huuuuuu</h2>
<p>Der neue Abschiedsgruß wurde schon beim letzten Babyschwimmen einstudiert. Wenn ihr den 3. Beitrag bereits kennt, dann wisst ihr ja schon, dass ich am Ende ziemlich abgelenkt war, weil ich Tränen trocknen musste.</p>
<p>Statt eines Abschiedslieds versammeln sich nun alle im Kreis, abwechselnd Kind und Erwachsener. Jeder Erwachsene nimmt nun eine Hand seines Kindes und eine Hand eines anderen Kindes, das wiederum die Hand seines Elternteils hält usw.</p>
<p>Mit steigender Tonhöhe wird nun ganz laut &#8222;Huuuuuuuuuuu!&#8220; gerufen und die Kinder werden dabei an den Händen in die Kreismitte geschwenkt, damit sich dort alle Kinder treffen und berühren. Dann noch ein 2. Mal und zum Schluss gibt&#8217;s noch einen &#8222;Muah!&#8220; feuchten Abschiedskuss zum kleinen Reim, den die Kursleiterinnen doch noch behalten haben.</p>
<p>&#8222;Auf Wiedersehen, auf Wiedersehen. Die Zeit mit euch war wuuuuunderschön. Und zum Schluss gibt&#8217;s noch&#8217;nen &#8222;Muah!&#8220; feuchten Abschiedskuss.&#8220;</p>
<p>Das Abschiedslied vom letzten Mal habe ich etwas vermisst. Es hat so einen schönen Ohrwurm-Effekt&#8230; &#8222;Alle Kinder, alle Kinder, geh&#8217;n jetzt nach Haus. Große Kinder, kleine Kinder, dicke Kinder, dünne Kinder&#8230;&#8220; Naja, vielleicht wird es ja beim nächsten Mal wiedereingeführt.</p>
<p>Ob es heute so entspannt ablief, weil Mimi (ihr kennt sie aus der 3. Kursstunde) heute nicht da war, kann ich nicht sagen. Ich fand es eher traurig, dass die kleine Maus nicht dabei war. Vielleicht hätte sie auch Spaß daran gehabt &#8211; wer weiß.</p>
<p>Für die nächsten Kursstunden haben wir uns bereits eingeschrieben und ich bin froh, dass auch die Eltern aus dem jetzigen Kurs weiterhin Lust und Laune darauf haben und man sich somit etwas vertrauter wird.</p>
<p>Gespannt auf die nächste Woche, weil uns dann endlich jemand begleiten und Fotos schießen wird, verabschiede ich mich von euch und bedanke mich recht herzlich für eure Aufmerksamkeit.</p>
<p>Wenn ich euer Interesse wecken konnte und ihr auch mit euren Kindern an einem Babyschwimmkurs teilnehmen wollt, schaut doch einmal auf der Homepage der Schwimmschule <a href="http://www.delphin-aqua.de/" target="_blank" rel="noopener">delphin aqua</a> im UKB vorbei.</p>
<p>Das UKB findet ihr übrigens hier:</p>
<div style="width: 99%;"></div>
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		<title>Babyschwimmen &#8211; 3. Tag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jun 2016 08:00:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Babyschwimmen]]></category>
		<category><![CDATA[schwimmen]]></category>
		<category><![CDATA[Schwimmhalle]]></category>
		<category><![CDATA[Schwimmkurs]]></category>
		<category><![CDATA[UKB]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserball]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>04.06.2016, Samstag, und unser 3. Tag beim Babyschwimmen im Unfallkrankenhaus Berlin. So viel wie heute hat unser kleiner Mann noch nie beim Schwimmkurs gelacht und geplanscht! Warum unser Kurs dann doch noch mit einer Menge Tränen und aufgeregtem Schluchzen endete, erfahrt ihr im Folgenden. Babyschwimmen &#8211; 3. Tag Von den letzten Besuchen im UKB habe ich ... <a title="Babyschwimmen &#8211; 3. Tag" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen-3-tag/" aria-label="Mehr zu Babyschwimmen &#8211; 3. Tag">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>04.06.2016, Samstag, und unser 3. Tag beim Babyschwimmen im Unfallkrankenhaus Berlin.</p>
<p>So viel wie heute hat unser kleiner Mann noch nie beim Schwimmkurs gelacht und geplanscht!</p>
<p>Warum unser Kurs dann doch noch mit einer Menge Tränen und aufgeregtem Schluchzen endete, erfahrt ihr im Folgenden.<span id="more-469"></span></p>
<h2>Babyschwimmen &#8211; 3. Tag</h2>
<p>Von den letzten Besuchen im UKB habe ich ein wenig dazugelernt, weshalb ich diesmal nur halb so vollgepackt ankam. Ist es nicht der Wahnsinn, was man alles an Klamotten und Zeugs für sein Kind mit sich herumschleppt? Aber das mal nur so am Rande&#8230;</p>
<p>Wir waren etwas früh dran und konnten noch die kleinen Wasserratten, die vor uns dran waren, beobachten. Mein Sohn hielt es vor Freude schon gar nicht mehr auf meinem Arm aus, wackelte aufgeregt mit den speckigen Beinchen und zeigte immer wieder in die Halle, in der die Eltern ihre Kinder gerade durch das Wasser zogen und hochhoben.</p>
<p>Und irgendwann hatte das Warten dann ein Ende und wir durften die Halle betreten. Wir duschten uns schnell ab und dann ging es auch schon ins schöne warme Wasser, wo uns die Kursleiterinnen freundlich begrüßten (und inzwischen sogar schon unsere Namen drauf hatten!). Auch mein Sohn war Feuer und Flamme, als er die Leiterinnen sah und grinste sie an.</p>
<p>Dann wurden noch schnell die Schwimmflügel angezogen und der Kurs konnte beginnen.</p>
<h2>Singkreis</h2>
<p>Wer die ersten beiden Schwimmkurse von uns bereits gelesen hat, der kann sich sicherlich noch an den Singkreis erinnern, den ich anfangs etwas seltsam fand. Aber mittlerweile hatte ich mich an dieses Begrüßungsritual gewöhnt und sang fröhlich mit. Auch die Handgriffe waren jetzt einfacher für mich. Während wir sangen und im Kreis durch das Wasser liefen, konnte ich Oli schon mit einer Hand halten und mit der anderen die Spritzübungen mitmachen. Und da ich ein gutes Gefühl beim Halten hatte, war auch Oli entspannt und fröhlich.</p>

<p>Es freute mich, wie viel Spaß er hatte. Und auch eine Kursleiterin (nennen wir sie mal Tina) spaßte des Öfteren mit Oli herum und amüsierte sich mit ihm.</p>
<h2>Jede Stunde etwas Neues</h2>
<p>Wer denkt, dass beim Babyschwimmen immer dieselben Übungen durchgekaut werden, der irrt sich. Auch ich dachte das anfangs, wurde jedoch eines Besseren belehrt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-475" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-wasserbaelle.jpg" alt="Babyschwimmen - Wasserbälle" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-wasserbaelle.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-wasserbaelle-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wir bildeten gemeinsam einen Kreis und die 2. Kursleiterin (nennen wir sie mal Anke) war nun einen großen Wasserball in die Kreismitte. Jedes Kind durfte den Ball mal berühren und anstupsen (ob mit Fuß, Hand oder Kopf war egal) und zu den anderen Kindern stupsen. Diese Übung bereitete allen sehr viel Freude. Am liebsten hätte ich mit dieser Übung die ganze Stunde weitergemacht. Doch irgendwann war das Spiel vorbei und wir gingen zur nächsten Station über.</p>
<p>Heute waren an einem Beckenrand viele verschiedenfarbige Bausteine aufgebaut oder an eine Wand geklatscht. Auf der gegenüberliegenden Beckenrandseite wurden Eimer in den gleichen Farbtönen hingestellt. Die Übung bestand nun darin, dass sich das Kind einen Baustein auswählt, von dem Erwachsenen mit nur einer Hand durch das Wasser hin zu den Eimern befördern lässt und den Baustein dann in den Eimer, der die gleiche Farbe wie der Baustein trägt, wirft. Während wir die Kinder auf dem Bauch durchs Wasser transportierten, sollte der Baustein immer ein wenig nach vorn ins Wasser geworfen werden, damit die Kleinen sich anstrengen sollten, den Baustein zu erreichen und zu strampeln.</p>
<p>Und siehe da! Einige begannen auch schon mit den Beinen zu strampeln, um den Baustein zu erhaschen! Oli wiederum ließ sich, wenn ich ihn mal losließ, sanft im Wasser gleiten. Ab und zu bewegten sich auch seine Beinchen, aber er bevorzugte das stille Treiben im Warmen. Er war tiefenentspannt. Er interessierte sich auch nicht wirklich für den Baustein, den ich ihm schmackhaft machen wollte, sondern eher für die anderen Kinder und deren Bausteine. Aber er machte mit, als es darum ging, die Bausteine in die jeweiligen Eimer zu werfen; immerhin.</p>
<p>Diese Übung machte den Hauptteil unserer Kursstunde aus. Jedes Mal, wenn wir uns mit den Kindern einen neuen Baustein holen sollten, wurde variiert, wie das Zurückschwimmen vonstatten gehen sollte: mal drehend, mal in Rückenlage (kam nicht so gut an), mal sollten wir die Kinder aus dem Wasser in die Luft heben (kam GUT an), mal an den Händen durchs Wasser ziehen (mochten auch wieder einige nicht) usw.</p>
<h2 id="Übungskreis">Übungskreis</h2>
<p>Nach dieser langen Übung versammelten wir uns nun alle im Kreis. Anke hielt wieder ihre Badepuppe in den Händen, um vorzuführen, wie wir unsere Kinder halten sollten.</p>
<p>Wir waren gerade dabei, die Kinder an den Händen nach vorn und nach hinten durch das Wasser zu ziehen. Ich erinnerte mich an die 1. Schwimmstunde zurück, in der wir genau diese Übung machen sollten und die Oli total missfiel. Auch jetzt zeigte er mir mit einem grimmigen Blick, dass er das immer noch nicht toll fand und ich hielt ihn wieder an der Hüfte und machte die Übung so weiter, weil ihm zumindest diese Position gefiel.</p>
<p>Ein kleines Mädchen (nennen wir es mal Mimi) war über diese Übung auch maßlos verärgert. Sie zog eine Schippe, wie ich sie noch nie zuvor gesehen hatte, und weinte drauf los. Ihr gefiel diese Übung absolut nicht. Das, was ich immer nicht verstehe, sind dann Menschen &#8211; wie ihr Papa in dem Fall &#8211; die dann nicht einfach mit der Übung aufhören oder sie wenigstens abwandeln, dass das Mädchen wieder Spaß an der Sache hat. Nein. Stattdessen macht er einfach weiter, während das Kind weiterhin weint und Schippchen macht. Absolut unverständlich.</p>
<p>Ich wollte zeigen, dass ich die Tränen des Mädchens Ernst nahm und hörte mit den Übungen auf, hielt meinen Sohn auf dem Arm und beobachtete nun das Geschehen, erklärte meinem Kind, dass Mimi gerade sehr traurig ist und dass sie die Übung nicht mag.</p>
<p>Erschüttert wurde ich dann aber von der Art und Weise, wie Tina (ihr erinnert euch: die eine Kursleiterin, die mit Oli anfangs herumgewitzelt hatte) auf Mimis Weinen reagierte. Sie sagte mit verärgerter Mine, als Mimi gar nicht mehr aufhören wollte zu weinen:&#8220;Och, Mimi! Jetzt hör aber mal auf!&#8220;</p>
<p>Wie kann man so herzlos auf das Weinen eines Kindes reagieren? Ich war schockiert! Statt mit dem kleinen Würmchen mitzufühlen (oder noch besser: einfach die Übung für sie wieder angenehm zu machen), wurde sie jetzt auch noch angepampst; bloß weil sie mitteilen wollte, dass sie diese Übung gerade nicht mochte. Es war unfassbar!</p>
<p>Und dann passierte es: Oli war so ergriffen von Mimis Gefühlsausbruch (und ließ sich wahrscheinlich auch von mir beeinflussen), dass er sogleich mit einstieg und die Halle zusammenschrie. Sofort entfernte ich mich mit ihm vom Kreis und ging mit ihm etwas weiter weg. Ich versuchte ihn zu beruhigen, aber es half nichts. Er war so durch den Wind und schluchzte und brabbelte aufgeregt durcheinander, als würde er sich seinen ganzen Kummer von der Seele reden wollen. Ich verstand ihn total. Ich hörte ihm weiterhin zu und redete ruhig mit ihm.</p>

<h2>Feierabend</h2>
<p>Die Gruppe machte inzwischen mit den Übungen weiter &#8211; Mimi gefielen sie jetzt besser &#8211; und ich versuchte weiterhin, Oli zu beruhigen, dem immer noch die Tränen aus den Augen kullerten. Tina setzte jetzt noch einen drauf, wandte sich an die Mutter und sagte so nach dem Motto:&#8220;Na das hat eure Mimi ja toll hingekriegt.&#8220; Kaum hatte ich Oli beruhigt, ging es wieder los. Es half alles nichts. Gerade, als ich aus dem Wasser steigen wollte, wurde das Abschiedslied gesungen, das ungefähr so ging:</p>
<div id="Abschiedslied">&#8222;Alle Kinder, alle Kinder geh&#8217;n jetzt nach Haus&#8216;.<br />
Alle Kinder, alle Kinder geh&#8217;n jetzt nach Haus&#8216;.<br />
Große Kinder, kleine Kinder, dicke Kinder, dünne Kinder:<br />
Alle Kinder, alle Kinder geh&#8217;n jetzt nach Haus&#8216;.<br />
Alle Kinder, alle Kinder geh&#8217;n jetzt nach Haus&#8216;.<br />
Sagen:&#8220;Auf Wiederseh&#8217;n!&#8220;, wollen jetzt duschen geh&#8217;n.<br />
Alle Kinder, alle Kinder geh&#8217;n jetzt nach Haus&#8216;.<br />
Und ruh&#8217;n sich aus.&#8220;</div>
<p>Als wir draußen waren, kamen nochmal die Eltern von Mimi zu uns und wir zeigten Oli, dass es Mimi wieder gut ging und er nicht mehr traurig sein musste. Sie hob zum Abschied ihre Hand und weg war sie.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-478" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-wasser.jpg" alt="Babyschwimmen - Wasser" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-wasser.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/babyschwimmen-wasser-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Und ich weiß, ich wiederhole mich, denn ich habe es jetzt bisher in jedem Beitrag zum Babyschwimmen geschrieben, aber bitte: Helft euren Kindern, wenn sie euch zeigen, dass sie eine Übung im Wasser nicht mögen.</p>
<p>Schippchen finden die Erwachsenen zwar soooooo niedlich bei Kindern, aber eigentlich ist es einfach nur todtraurig. Man muss auch nicht die Ängste von Kindern herunterspielen. Wenn Mimi es hasst, wenn sie Wasser ins Gesicht gespritzt bekommt und dann weint, dann muss man nicht sagen:&#8220;Jetzt hab dich mal nicht so. Ist doch nur Wasser. Ja, Mimi, so ist das bei Wasser. Es macht nass.&#8220; oder &#8222;Ist doch alles gut.&#8220;. Ist es eben nicht. Das sagt Mimi euch doch gerade.</p>
<p>Wir mögen auch nicht alles und wollen, dass das einfach von anderen akzeptiert wird. Und genau so sollte man das auch bei den Kindern handhaben.</p>
<p>Jetzt habe ich mich etwas in Rage geschrieben. An sich gefiel mir der Kurs heute echt gut. Und er hätte mir noch besser gefallen, wenn Mimis Papa einfach mal richtig reagiert hätte. Denn dann hätte Oli nicht weinen müssen und wir hätten alle noch sehr viel Spaß gehabt. Aber naja. Hätte, hätte, Fahrradkette.</p>
<p>Wir werden sehen, wie nächste Woche die 4. Schwimmstunde abläuft. Ich werde wieder fleißig berichten.</p>
<p>Wenn ihr auch einmal zum Babyschwimmkurs wollt: <a href="http://www.delphin-aqua.de/" target="_blank" rel="noopener">Hier</a> verlinke ich euch die Seite der Schwimmschule im Unfallkrankenhaus Berlin, welches ihr übrigens in der unten stehenden Karte findet.</p>
<div style="width: 99%;"></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Babyschwimmen &#8211; 2. Tag</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen-2-tag/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 May 2016 22:03:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[baby]]></category>
		<category><![CDATA[Babyschwimmen]]></category>
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		<category><![CDATA[schwimmen]]></category>
		<category><![CDATA[Schwimmhalle]]></category>
		<category><![CDATA[Schwimmkurs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es war ein so extrem anstrengender Tag heute und doch habe ich mich, obwohl ich nach dem letzten Babyschwimmen wenig Lust darauf hatte, aufgerafft und bin mit dem Kleinen hingegangen. Und ich bin so froh, dass ich es nicht habe ausfallen lassen. Warum? Das lest ihr im kommenden Beitrag. Babyschwimmen &#8211; 2. Tag Nachdem ich ... <a title="Babyschwimmen &#8211; 2. Tag" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen-2-tag/" aria-label="Mehr zu Babyschwimmen &#8211; 2. Tag">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es war ein so extrem anstrengender Tag heute und doch habe ich mich, obwohl ich nach dem letzten Babyschwimmen wenig Lust darauf hatte, aufgerafft und bin mit dem Kleinen hingegangen.</p>
<p>Und ich bin so froh, dass ich es nicht habe ausfallen lassen.</p>
<p>Warum? Das lest ihr im kommenden Beitrag.<span id="more-336"></span></p>
<h2>Babyschwimmen &#8211; 2. Tag</h2>
<p>Nachdem ich schon von vormittags bis nachmittags mit meiner Schwester und unserer Nichte 2. Grades (ja, ich habe extra bei Google nachgesehen, was die Tochter meiner Cousine für uns ist) im Tierpark war, musste ich mich allmählich auf den Weg machen, um nicht zu spät zu kommen. 1 h hatte ich locker Zeit, um das etwa 30 min. entfernte UKB zu erreichen.</p>
<p>Und doch kam es dann wieder so, dass ich mich letztendlich doch ganz schön sputen musste. Anfangs war der kleine Nimmersatt total müde, wollte aber vorher noch gestillt werden, also setzen wir uns hin und er trank.</p>
<p>Irgendwann war er fertig, aber dann kamen wir an den Rehen vorbei, die uns unsere 2. kleine Maus zeigen wollte. Wir blieben also stehen, beobachteten in Ruhe, wie diese hübschen Geschöpfe fraßen, und dann war auf einmal so rasch die Zeit vergangen, dass ich mich von den beiden verabschieden und losspurten musste.</p>
<p>Ich ahnte schon, dass ich bestimmt schlechte Karten haben würde, den Xer Bus zu bekommen (der fährt nämlich nur alle 20 min.), um umzusteigen. Und natürlich hatte ich Recht.</p>
<h2>Wie ein Esel bepackt</h2>
<p>Den lustigen Teil habe ich ja noch gar nicht erwähnt! Nämlich, wie vollgepackt ich war, dass mich alle rundherum mitleidsvoll anstarrten, aber dennoch keine Hilfe anboten, wenn ich mal Probleme mit dem Gepäck hatte. Ja, das machte die Sache noch interessanter&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-341" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/babyschwimmen-kinderwagen.jpg" alt="Babyschwimmen - Kinderwagen" width="681" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/babyschwimmen-kinderwagen.jpg 681w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/babyschwimmen-kinderwagen-300x189.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 681px) 100vw, 681px" /></p>
<p>Für den Tag hatte ich ALLES mitgenommen, damit ich dann gleich praktisch und zeitsparend vom Tierpark zum Babyschwimmen weiterfahren konnte. Mein Sohn mag ja seinen Kinderwagen nicht SO dolle, weshalb ich zusätzlich noch Tragegurt und Bobby Car mitnahm. Dazu eine Tüte voller Verpflegung, Decke für ein eventuelles Picknick auf der Wiese, Wechselklamotten, Windelzeug, Lieblingsbuch für alle Fälle, Badesachen&#8230; Und ich kam mir richtig veräppelt vor, als der kleine Spatz nicht auf sein Bobbycar, sondern lieber auf meinen Arm wollte.</p>
<p>Tja und wie ein Esel mit all diesem Kram bepackt spazierten wir durch den Tierpark, und so (nur mit weniger Proviant jetzt) spurtete ich dann zum UKB, weil der Kurs bereits in 15 min. anfing! Naja, sagen wir mal &#8222;spurten&#8220; dazu. Mit Tragegurt vorne, einem beinahe platzendem Rucksack auf dem Rücken und dem vollgeladenen Kinderwagen dazu ist das nämlich so&#8217;ne Sache&#8230;</p>

<p>Nebenbei fuhr dann auf halber Strecke ein Bus an mir vorbei, den ich anscheinend auch hätte nehmen können, aber auf dem Haltestellenschild wohl übersehen hatte; zur gleichen Zeit schlief dann auch noch mein Sohn im Tragegurt ein. &#8222;Perfekt!&#8220;, dachte ich, &#8222;Dann wird er überhaupt keine Lust auf das Schwimmen haben, weil er müde ist und lieber schlafen will. Eigentlich kann ich es auch gleich sein lassen und nach Hause fahren. Ich komme ja eh zu spät.&#8220;</p>
<p>Aber ich entschied mich dann doch dafür weiterzumarschieren und erreichte rechtzeitig das Unfallkrankenhaus. Dann wachte der Kleine auf einmal auf, war putzmunter (Powernapping), ich zog uns um und ab ging es ins warme Wasser.</p>
<h2>Planänderung</h2>
<p>Die Kursleiterin nahm eine junge Mutti und mich als Neulinge vor Kursbeginn beiseite und teilte uns mit, dass sie wegen der letzen Schwimmstunde nachgedacht hätten: Da die Kinder so unterschiedlich lange schon zum Schwimmkurs gehen und unterschiedlich viel Erfahrung mit dem Wasser haben, hätten sie entschieden, den Kurs in sich nochmal aufzuteilen, d.h. mit unseren Kiddis macht sie noch mehr Übungen zum Vertrautwerden mit dem Wasser, die anderen gehen tauchen.</p>
<p>Das fand ich absolut genial, richtig aufmerksam und vor allem einfühlsam! Ich war begeistert von der Idee!</p>
<p>Mit Schwimmflügeln ging es dann zum Sing- und Tanzkreis, dessen Strophen ich schon etwas besser beherrschte.</p>
<h2>Auflauf backen</h2>
<p>Und dann kamen wir zur Übung &#8222;Auflauf backen&#8220;: Jeder wurde mit einem Schwimmbrett als Backblech ausgestattet. Die Kinder wurden in Bauchlage gehalten und zu den einzelnen Stationen am Beckenrand geschifft.</p>
<p>Jede Station hatte verschiedene Sachen im Angebot, die die Kinder greifen und aufladen sollten (Becher, Schwämme, Schwimm-UFOs usw.). Danach wurde mit einer kleinen Gießkanne &#8222;Sauce&#8220; über den &#8222;Auflauf&#8220; gegossen und ab ging es mit den Sachen in den &#8222;Ofen&#8220;.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-344" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/babyschwimmen-auflauf.jpg" alt="Babyschwimmen - Auflauf" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/babyschwimmen-auflauf.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/babyschwimmen-auflauf-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Das Schwimmbrett durften wir behalten, damit wir die Kinder, die sich jetzt am Brett festhielten, im zügigen Tempo durchs Wasser zu den übrigen &#8222;Zutaten&#8220; bringen konnten.</p>
<p>Im Anschluss wurde ein Kreis gebildet, in dem wieder Dreh- und Planschübungen gemacht wurden, um zu prüfen, ob die Kinder bereit zum Tauchen wären. Dabei wurde mit einem vollen Becher Wasser über den Hinterkopf der Kinder gegossen. Sollten Sie das akzeptieren und es nicht unangenehm finden, konnte mit ihnen getaucht werden. Eine gute Idee, fand ich; gerade weil das Thema &#8222;Tauchen&#8220; so brisant bei Eltern ist.</p>
<p>Gegen Ende kamen wir dann zur Gruppentrennung. Die anderen zwei gingen tauchen, die junge Mutti und ich machten Propellerübungen mit dem Becher, der schon am 1. Tag genutzt wurde, und spritzten uns ein wenig voll.</p>
<p>Zur Verabschiedung gab es wieder ein Lied und schon war die 2. Schwimmstunde auch wieder vorbei. Ich ging dieses Mal jedoch mit einem viel besseren Gefühl aus der Halle raus!</p>
<p>Die Kursleiterin gab uns zum Thema &#8222;Tauchen&#8220; noch einige Infos mit: Es wird erst in der 9. Stunde getaucht und vorher auch nochmal angesagt, damit man sich mental darauf vorbereiten und, wenn man möchte, auch einen Fotoapparat mitbringen kann. Die Leiterinnen würden dann die Fotos schießen. Fotoapparate werden nicht zur Verfügung gestellt.</p>

<h2>Ein paar Worte zum Schluss</h2>
<p>So schnell kann man seine Meinung ändern und ich bin froh darüber, dass ich jetzt auch eine Schwimmstunde mit meinem Kind verbringen konnte, die gut lief.</p>
<p>An meinem Schlusswort vom 1. Tag halte ich weiterhin fest: Immer darauf reagieren, wie dem Kind eine Übung (nicht) gefällt.</p>
<p>Und ich ergänze noch um ein: &#8222;Bloß, weil die 1. Stunde nicht optimal lief, muss es nicht heißen, dass jetzt alles verloren ist und man sich die übrigen Stunden sparen kann. Geht hin, probiert die Übungen aus und wandelt sie ggf. ab, wenn ihr oder euer Kind euch unwohl fühlen.&#8220;</p>
<p>Auf die nächste Woche bin ich schon gespannt und werde euch berichten!</p>
<p>Wer meinen Beitrag zum 1. Tag nicht gelesen hat, der findet auf den unten stehenden Karte das UKB.</p>
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