<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Kind &#8211; Milchtropfen</title>
	<atom:link href="https://www.milchtropfen.de/tag/kind/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.milchtropfen.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 09 Mar 2022 22:00:16 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/01/Milchtropfen-favi-45x45.png</url>
	<title>Kind &#8211; Milchtropfen</title>
	<link>https://www.milchtropfen.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Nachrichten für Kinder &#8211; 10 Empfehlungen</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/nachrichten-fuer-kinder/</link>
					<comments>https://www.milchtropfen.de/nachrichten-fuer-kinder/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Mar 2022 21:45:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinkind]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitschriften]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeinwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Fernseher]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kindernachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderradio]]></category>
		<category><![CDATA[kindgerecht]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Radio]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschine]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
		<category><![CDATA[Webseite]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitschrift]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.milchtropfen.de/?p=13960</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der aktuelle Krieg in der Ukraine, die damit verbundenen Fragen, wie man seinem Kind solche Themen kindgerecht erklärt, es aber auch von erwachsenen Inhalten schützt, hat in mir die Frage aufgeworfen: Sollten Kinder überhaupt Nachrichten sehen? Gibt es Nachrichten für Kinder? Seiten, auf denen sich Kinder sicher bewegen und zu aktuellen Themen informieren können? Wenn ... <a title="Nachrichten für Kinder &#8211; 10 Empfehlungen" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/nachrichten-fuer-kinder/" aria-label="Mehr zu Nachrichten für Kinder &#8211; 10 Empfehlungen">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/nachrichten-fuer-kinder/">Nachrichten für Kinder &#8211; 10 Empfehlungen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der aktuelle <strong>Krieg</strong> in der Ukraine, die damit verbundenen Fragen, wie man seinem Kind solche Themen kindgerecht erklärt, es aber auch von erwachsenen Inhalten schützt, hat in mir die Frage aufgeworfen: Sollten Kinder überhaupt Nachrichten sehen? Gibt es Nachrichten für Kinder? Seiten, auf denen sich Kinder <strong>sicher</strong> bewegen und zu aktuellen Themen informieren können?</p>
<p>Wenn du noch auf der Suche nach Antworten bist, bist du jetzt fündig geworden, denn ich stelle dir im heutigen Beitrag 10 Seiten vor, auf denen kindgerechte Nachrichten präsentiert werden.</p>
<p><span id="more-13960"></span></p>
<h2>Nachrichten für Kinder &#8211; 10 Empfehlungen</h2>
<p>Als der Krieg in der <strong>Ukraine</strong> begann und das Thema in Olivers Schule von den Lehrer*innen und Erzieher*innen angesprochen wurde, haben die Kinder unterschiedlich darauf reagiert. Einige wollten gar nicht darüber reden, andere wollten unbedingt helfen und sprühten nur so vor Ideen, es wurde gebastelt, verschiedene Spendenaktionen wurden aus dem Boden gestampft.</p>
<p>Es war aber auch befremdlich zu hören, dass einige Schüler*innen mit <strong>Russland</strong> sympathisieren und dies lauthals auf dem Schulhof kundtaten. Es gab aber auch Vorfälle, bei denen russische Kinder angegangen und gemobbt wurden.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="pintbild aligncenter wp-image-13985 size-full" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/03/nachrichten-fuer-kinder-10-empfehlungen.jpg" alt="" width="1000" height="1500" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/03/nachrichten-fuer-kinder-10-empfehlungen.jpg 1000w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/03/nachrichten-fuer-kinder-10-empfehlungen-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/03/nachrichten-fuer-kinder-10-empfehlungen-287x430.jpg 287w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/03/nachrichten-fuer-kinder-10-empfehlungen-768x1152.jpg 768w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/03/nachrichten-fuer-kinder-10-empfehlungen-453x680.jpg 453w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/03/nachrichten-fuer-kinder-10-empfehlungen-33x50.jpg 33w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<h2>Sollten Kinder Nachrichten sehen?</h2>
<p>Auch <strong>Eltern</strong> verhielten sich unterschiedlich. Einige blendeten das Thema Krieg für ihre Kinder komplett aus, verbargen ihre eigenen Sorgen und Ängste, andere schauten gemeinsam mit den Kindern Nachrichten, hörten zusammen Radio und redeten miteinander darüber.</p>
<p>Zu Hause fragte Oliver dann seinen Papa, ob er Bilder vom Krieg sehen dürfe. Mein Exmann entschied sich dagegen. Wir redeten am Telefon darüber (wir leben mittlerweile getrennt im <a href="https://www.milchtropfen.de/wechselmodell-ein-erfahrungsbericht/">Wechselmodell</a>) und er bat mich, Oliver ebenfalls davon fernzuhalten.</p>
<p>Meine Meinung ist da allerdings eine andere. Zwar stimme ich mit ihm überein, Oliver keine Bilder und Videos vom Krieg zu zeigen, die es im Erwachsenenfernsehen zu sehen gibt, um ihn davor zu schützen, gleichzeitig möchte ich meinem <strong>Kind</strong> aber auch keine Informationen vorenthalten. Der Krieg ist ja nunmal da, das kann und sollte man mMn nicht verschweigen.</p>
<p>Doch wie immer kommt es auf&#8217;s Kind an. Wenn mein Kind kein Interesse am Thema bekundet, muss ich mMn auch nicht damit anfangen. Kinder bis 5 Jahre sollten laut Erziehungsexpertin Nora Imlau vom Krieg ferngehalten werden, da sie entwicklungspsychologisch noch nicht in der Lage seien, diese Eindrücke zu verarbeiten.</p>
<p>Aber wenn mir mein fast 7-jähriges Kind Fragen stellt und sich damit auseinandersetzen möchte, dann finde ich, sollte man sich mit seinem Kind hinsetzen und drüber reden. Was genau hat es zum Thema Krieg gehört? Wie geht es ihm damit? Hat es Fragen? Kann ich ihm diese beantworten?</p>
<p><strong>Fragen</strong> sollten mMn sachlich, leicht verständlich und nicht zu emotional erklärt werden. Klar darf ich als Erwachsene meinem Kind zeigen, dass auch wir Erwachsenen Gefühle haben und uns Sorgen machen und vielleicht sogar Angst haben, falls das für uns zutrifft, man sollte seinem Kind aber dennoch vermitteln, dass es <strong>sicher</strong> ist und dass es sich stets vertrauensvoll an uns wenden und mit uns über seine Gedanken und Gefühle reden kann. Wenn ich als Erwachsene Panik spüre und selber grade Hilfe bei der Verarbeitung brauche, sollte ich mich erstmal um mich kümmern, damit ich meine Panik und Ängste nicht noch auf mein Kind übertrage.</p>

<h2>Keine Ahnung von Politik?</h2>
<p>Ich gebe aber ganz offen und ehrlich zu: <strong>Politik</strong> hat in mir eher selten ein großes Interesse geweckt. War mir persönlich zu ineinander verworren, langweilig und kompliziert, komplexe Geschehnisse, die in der <strong>Welt</strong> passieren und schon Jahre, Jahrzehnte, Jahrhunderte zuvor ihren Ursprung fanden, begreifen und verstehen zu wollen.</p>
<p>Der Krieg zwischen der Ukraine und Russland hingegen hat mich betroffen gemacht und schockiert, teilweise aber auch irritiert, weil ich aufgrund meiner mangelnden politischen Kenntnisse und meinem Desinteresse schlicht keine Ahnung hatte, warum Russland die Ukraine nun angriff.</p>
<p>Ich bin der Meinung, dass Eltern nicht alles wissen müssen, aber sie sollten wissen, wie und woher sie sich die nötigen Informationen beschaffen können.</p>
<h2>Nachrichten für Kinder &#8211; 10 Empfehlungen</h2>
<p>Um meinem Kind die Zusammenhänge <strong>kindgerecht</strong>, <strong>einfach</strong> und <strong>leicht verständlich</strong> erklären zu können, aber auch, um selber den Durchblick zu haben, bediente ich mich einfach folgender Seiten:</p>
<h3>1. Blinde Kuh &#8211; Suchmaschine für Kinder</h3>
<p>Wenn Eltern bereits bei der Suchmaschine darauf achten wollen, dass sie nur Beiträge sowie Videos vorschlägt, deren Inhalte für Kinder geeignet sind, kann ich die <strong>Suchmaschine</strong> <a href="https://www.blinde-kuh.de/aktuell/index.html" target="_blank" rel="noopener">Blinde Kuh</a> empfehlen.</p>
<p>Hier können Eltern und Kinder nach Themen wie aktuellem Geschehen auf der Welt, Videos, Spielen, Corona Informationen uvm. suchen.</p>
<h3>2. Wokisu &#8211; Suchmaschine für Kinder</h3>
<p>Blinde Kuh kann aber auch schnell überladen wirken. Für mich persönlich einfach zu viele Farben und Symbole auf einem Haufen, die einen überfordern können.</p>
<p>Wer es lieber schlicht und trotzdem <strong>informativ</strong> sowie kindgerecht möchte, kann gerne auf <a href="https://www.wokisu.de/" target="_blank" rel="noopener">Wokisu</a> vorbeischauen. Wokisu wird von einer vierköpfigen Familie geleitet. Dort werden Themen für Kinder von 6 bis 12 Jahren vorgeschlagen. Die Kindersuchmaschine filtert automatisch nicht jugendfreie Inhalte, Texte, Bilder und Videos heraus.</p>
<h3>3. KiRaKa</h3>
<p>Auf der <a href="https://kinder.wdr.de/radio/kiraka/nachrichten/klicker/index.html" target="_blank" rel="noopener">KiRaKa</a> Seite des WDR 5 findet ihr <strong>Kindernachrichten</strong>, Spiele und interessante Sachen zum Entdecken, wie z.B. die Wortschatzkiste, in der Redewendungen erklärt werden</p>
<h3>4. logo!</h3>
<p>Auf KiKA.de gibt es eine Ruprik unter &#8222;Videos&#8220;, die euch zu <a href="https://www.kika.de/logo/sendungen/logo-146.html" target="_blank" rel="noopener">logo!</a> führt. Dort können sich <strong>Kinder</strong> aktuelle Kindernachrichten ansehen. Auf logo.de würde ich persönlich nicht gehen, weil man dort leicht den Kinderbereich verlassen kann. Man wird nur einmal darauf hingewiesen, dass man gerade dabei ist, den Kinderbereich zu verlassen, und wird gefragt, ob man das möchte. Sobald man sich damit einverstanden erklärt, stehen einem auch schon die Erwachsenen-Nachrichten bereit. Deshalb mein Tipp, über KiKa zu gehen. Dort gibt&#8217;s nur Inhalte, die auch für Kinder geeignet sind.</p>
<h3>5. Duda</h3>
<p><a href="https://www.duda.news/" target="_blank" rel="noopener">Duda</a> informiert Kinder zwischen 6 und 12 Jahren als auch Erwachsene zu weltweiten und regionalen Themen und vermittelt Wissen auf interessante Weise.</p>
<p>Duda hat auch eine eigene Zeitschrift. Genau wie die <strong>Kinderzeitschrift</strong> gibt es auf der Webseite nur Inhalte zum Lesen. Wenn dein Kind also noch nicht oder noch nicht so gut lesen kann, müsstest du ihm die Nachrichten und Informationen vorlesen.</p>

<h3>6. Neuneinhalb</h3>
<p>Auf <a href="https://kinder.wdr.de/tv/neuneinhalb/index.html" target="_blank" rel="noopener">Neuneinhalb</a> werden Kinder einerseits die aktuellen Nachrichten von KiRaKa präsentiert, es werden aber auch eigene Sendungen zu unterschiedlichen Themen präsentiert, z.B. Politik, Weltgeschehen, Gesellschaft, Medien, Umwelt, Klima uvm.</p>
<h3>7. Kruschel</h3>
<p><a href="https://www.kruschel-kinder.de/nachrichten/index.htm" target="_blank" rel="noopener">Kruschel</a> hat eine eigene Kinderzeitung, du findest auf der Webseite aber auch zahlreiche Beiträge und <strong>Nachrichten</strong>, die kindgerecht aufgearbeitet sind. Zum Hören und Sehen gibt&#8217;s dort allerdings nichts, hier ist alles zum Lesen.</p>
<h3>8. Bärenblatt</h3>
<p>Auf der Seite <a href="https://www.baeren-blatt.de/nachricht.php5" target="_blank" rel="noopener">Bärenblatt</a> findest du ebenfalls Artikel über aktuelle Kindernachrichten sowie Wissenswertes über die Tierwelt.</p>
<h3>9. TOGGO Eltern &#8211; Kinderradio</h3>
<p>Eine wie ich finde angenehme Mischung aus Musik, Wissenswertem sowie Nachrichten bieten <a href="https://amzn.to/3KA4Ajl" target="_blank" rel="nofollow noopener">Kinderradios</a>*, wie z.B. das <a href="https://www.toggoeltern.de/toggo-radio-player/" target="_blank" rel="noopener">Kinderradio TOGGO</a>.</p>
<h3>10. Radio TEDDY &#8211; Kinderradio</h3>
<p>Ein alternatives <strong>Kinderradio</strong> zu TOGGO bietet <a href="https://www.radioteddy.de/" target="_blank" rel="noopener">Radio TEDDY</a>. Dein Kind und du können hier Musik per App, über <a href="https://amzn.to/3CBAuZR" target="_blank" rel="nofollow noopener">Alexa</a>*, online oder ganz klassisch über&#8217;s Radio hören.</p>
<p>Was mich am Radio nervt ist Werbung, aber irgendwie müssen sich private Hörfunksender ja finanzieren, wenn sie, im Gegensatz zu öffentlich-rechtlichen Sendern keine Rundfunkbeiträge erhalten, aber diese wird immerhin mit &#8222;Werbung&#8220; angekündigt bzw. mit &#8222;Werbung Ende&#8220; klar vom Programm getrennt.</p>
<h2>Achtung! Fake News</h2>
<p>Man kann aber auch nicht allen Seiten Glauben schenken. Auf Tiktok oder durch andere Soziale Medien tauchten wiederholt sogenannte Fake News auf, die erst auf den zweiten oder dritten Blick als <strong>Falschnachrichten</strong> identifiziert werden.</p>
<p>Wer also bei seiner Suche zu aktuellen Themen keinen Fake News auf den Leim gehen möchte, muss sich fragen: Wie erkenne ich <strong>Fake News</strong>? Mehr Infos dazu, wie sich <a href="https://www.bpb.de/themen/medien-journalismus/stopfakenews/246807/den-durchblick-behalten-so-lassen-sich-fake-news-enttarnen/" target="_blank" rel="noopener">Fake News enttarnen</a> lassen, findest du z.B. auf der Seite der Bundeszentrale für politische Bildung.</p>
<p>Das waren meine Vorschläge für Kindernachrichten, aber vielleicht kennst du noch welche, die hier deiner Meinung nach unbedingt erwähnt werden sollten, dann lass mir hierzu gerne einen Kommentar da. </p>
<h2>Quellen</h2>
<p>1. Mit Kindern über den Krieg reden &#8211; und Halt geben &#8211; <a href="https://ave-institut.de/mit-kindern-ueber-den-krieg-reden/" target="_blank" rel="noopener">ave-institut.de</a></p>
<p>2. Kinderschutzbund mahnt: Kinder mit Bildern vom Krieg nicht alleine lassen &#8211; <a href="https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/kinder-ukraine-krieg-eltern-geborgenheit-schutz-100.html" target="_blank" rel="noopener">mdr.de</a></p>

<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/nachrichten-fuer-kinder/">Nachrichten für Kinder &#8211; 10 Empfehlungen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.milchtropfen.de/nachrichten-fuer-kinder/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wechselmodell &#8211; Ein Erfahrungsbericht</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/wechselmodell-ein-erfahrungsbericht/</link>
					<comments>https://www.milchtropfen.de/wechselmodell-ein-erfahrungsbericht/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Feb 2022 13:52:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Wechselmodell]]></category>
		<category><![CDATA[Betreuungsmodell]]></category>
		<category><![CDATA[erfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[gemeinsam]]></category>
		<category><![CDATA[geschieden]]></category>
		<category><![CDATA[geteilt]]></category>
		<category><![CDATA[getrennt]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Residenzmodell]]></category>
		<category><![CDATA[Scheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Sorgerecht]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenmodell]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.milchtropfen.de/?p=13820</guid>

					<description><![CDATA[<p>Seit Oktober 2021 führen mein Exmann, unser gemeinsames Kind und ich das Wechselmodell durch. Wie lief es anfangs? Wie ist es jetzt nach 4 Monaten? Welche Probleme bei uns auftauchten, ob das Wechselmodell gut für Kinder ist und ob ich es allen Familien empfehlen kann, die sich auch nach der Trennung die Sorge ums Kind ... <a title="Wechselmodell &#8211; Ein Erfahrungsbericht" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/wechselmodell-ein-erfahrungsbericht/" aria-label="Mehr zu Wechselmodell &#8211; Ein Erfahrungsbericht">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/wechselmodell-ein-erfahrungsbericht/">Wechselmodell &#8211; Ein Erfahrungsbericht</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Oktober 2021 führen mein Exmann, unser gemeinsames Kind und ich das <strong>Wechselmodell</strong> durch. Wie lief es anfangs? Wie ist es jetzt nach 4 Monaten?</p>
<p>Welche <strong>Probleme</strong> bei uns auftauchten, ob das Wechselmodell gut für Kinder ist und ob ich es allen Familien empfehlen kann, die sich auch nach der <strong>Trennung</strong> die Sorge ums Kind teilen möchten, das erfährst du im heutigen Beitrag.</p>
<p><span id="more-13820"></span></p>

<h2>Wechselmodell &#8211; Ein Erfahrungsbericht</h2>
<p>Verliebt, verlobt, verheiratet, getrennt, geschieden, Wechselmodell&#8230; Traurig, aber wahr: Meine Ehe ist nun schon seit fast einem halben Jahr passé.</p>
<p>Aber wenn man sich als Paar eh nicht mehr versteht, beide unglücklich sind und völlig unterschiedliche Dinge wollen, dann ist es mMn das Beste, sich gegenseitig die Möglichkeit zu geben, nochmal woanders sein Glück zu suchen und Frieden zu finden.</p>
<p>Wenn jedoch ein gemeinsames Kind von der Trennung betroffen ist, muss man &#8211; finde ich &#8211; auch mal zurückstecken, sich dazu bereit erklären, Kompromisse einzugehen und sich hin und wieder auch eingestehen, dass man einen Fehler gemacht oder etwas getan hat, was nicht unbedingt zum Wohle des Kindes beitrug. Auch ich habe zum ersten Mal eine <strong>Scheidung</strong> hinter mir, ich schließe mich da nicht aus, <strong>Fehler</strong> gemacht zu haben.</p>
<p>Und es löst immer noch Trauer in mir aus, denke ich an die Zeit zurück, in der alles noch gut war. Ich denke zurück an die, wenn auch schmerzliche, <a href="https://www.milchtropfen.de/die-geburt-meines-sohnes/">Geburt</a>, aber doch vielmehr bleibt die Erinnerung an den Mann zurück, der stundenlang mit mir im Kreissaal gewartet und meinen Rücken gestreichelt hat, der im engen und unbequemen Besuchersessel döste, mit dem ich mir das enge Bett zu zweit teilte, während wir beide auf die Geburt unseres Babys warteten.</p>
<p>Und nein, es war nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen in all den Jahren, sonst würde ich heute nicht hier sitzen und diesen Beitrag schreiben, aber mittlerweile bin ich von dem Groll weg, nur das Negative in meinem Ex sehen zu wollen. Klar, es macht das Ganze irgendwie erstmal leichter, verlieh mir auch ein gewisses Maß an Kraft, eine neue Wohnung zu suchen, all den Papierkram zu bewältigen, wieder auf eigenen Füßen zu stehen usw., denn irgendwann ist auch mal gut, dachte ich mir, es muss weitergehen. Ich WILL weitergehen.</p>
<p><img decoding="async" class="pintbild aligncenter size-full wp-image-13869" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/Wochenmodell -Eine-Mama-berichtet-von-ihren-Erfahrungen.jpg" alt="Wechselmodell - Eine Mama berichtet von ihren Erfahrungen" width="735" height="1102" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/Wochenmodell%20-Eine-Mama-berichtet-von-ihren-Erfahrungen.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/Wochenmodell%20-Eine-Mama-berichtet-von-ihren-Erfahrungen-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/Wochenmodell%20-Eine-Mama-berichtet-von-ihren-Erfahrungen-287x430.jpg 287w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/Wochenmodell%20-Eine-Mama-berichtet-von-ihren-Erfahrungen-454x680.jpg 454w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/Wochenmodell%20-Eine-Mama-berichtet-von-ihren-Erfahrungen-33x50.jpg 33w" sizes="(max-width: 735px) 100vw, 735px" /></p>
<h2>Die Voraussetzungen für ein Wechselmodell</h2>
<p>Dass unser <strong>Kind</strong> uns beide braucht und auch haben soll, stand für mich immer fest. Die Erfahrungen, die ich als Angestellte u.a. für eine Anwältin im Familienrecht mitnahm, haben mir gezeigt, was ich unbedingt vermeiden will: Eine Schlammschlacht zwischen den Eltern, bei der das Wohl des Kindes völlig außer Acht gelassen wird, Hauptsache, man kann dem anderen Elternteil nur ordentlich schaden.</p>
<p>Diese Sichtweise hab ich zum Glück nie gehabt. Ich kenne zwar den Schmerz und die Wut, die immer wieder hochkommen, doch liegt es mir fern, meinem Ex deshalb sein Kind zu entziehen. Dass ich ein Problem mit dem Vater meines Kindes habe, muss doch nicht die Beziehung zwischen den beiden tangieren. Sollte es auch nicht.</p>
<p>Das Ziel war es also, dass Oliver seine Zeit zu gleichen Teilen bei seinem Vater als auch bei mir, seiner Mutter, verbringen konnte.</p>
<p>Und damit sind wir mMn schon bei einer der <strong>Voraussetzungen</strong> für ein Wechselmodell angekommen: Den eventuellen Streit, den die Eltern unter sich auszutragen haben, beiseite zu schieben, und stattdessen schauen, was gut fürs Kind wäre.</p>

<h2>Am Anfang war Chaos</h2>
<p>Das wöchentliche Wechselmodell lief aber nicht von Anfang an. Tatsächlich lief es eher ziemlich chaotisch ab. Wer so etwas zum ersten Mal durchmacht, wird sicher nachvollziehen können, dass man sich da auch erstmal reinfühlen und einen für alle Beteiligten passenden Weg finden muss.</p>
<p>Erstmal lief es aber wie gesagt chaotisch ab. Ich arbeitete montags, freitags und samstags, teilweise auch sonntags, im Verkauf, der Papa war selbstständig und konnte sich dementsprechend seine Zeiten besser einteilen.</p>
<p>Als dann aber der Lockdown kam und ich aufgrund der Kurzarbeit finanziell ziemlich dumm dastand, suchte ich mir als Sicherheit einen Zweitjob von dienstags bis donnerstags, ich arbeitete also 6, manchmal sogar 7 Tage die Woche. Finanziell sah es nun sehr entspannt für mich aus. Aber Freizeit? Zeit mit meinem Kind? Zeit für mich? Kaum. Und mein Exmann stellte relativ schnell fest:&#8220; Aber dann hast du ziemlich wenig Zeit mit Oliver&#8230;&#8220;</p>
<p>Und so dauerte es nicht lange, bis mein Ex vorschlug, dass wir das Wochenmodell einführten. Es gibt also kein Hin und Her mehr innerhalb der Woche, sondern eine konstante <strong>Woche</strong> für alle. Für den Papa, dass er auch mal am Wochenende Zeit für sich und seine neue Freundin hat. Für Oliver, weil es ihm Ordnung und Beständigkeit gibt. Und auch ich sah die <strong>Vorteile</strong> im Wechselmodell. 6 Tage die Woche zu arbeiten, das macht man vielleicht eine kurze Zeit, aber nicht auf Dauer mit.</p>
<p>Also reduzierte ich meine Einsatztage im Verkauf, um Oliver in &#8222;meiner&#8220; Woche innerhalb der Zeiten des Schulhorts abholen zu können. Der Zweitjob war eine Teilzeitstelle, ich hatte also auch an drei Tagen in der Woche früher Schluss, konnte Oliver zum Fußball und Schwimmen bringen oder wir hatten auch einfach einen Tag nur für uns zwei.</p>
<p>Wenn du dich auch gerade in dieser Findungsphase befindest, dann gib dem Ganzen <strong>Zeit</strong>, sich zu entwickeln. Es muss nicht von Anfang an alles passen und perfekt für alle laufen. Man muss schauen, wie es einem damit geht und bereit sein, etwas zu verändern, wenn es nicht gut funktioniert.</p>

<h2>Was könnte ein Wechselmodell gefährden?</h2>
<p>Damit bin ich auch gleich beim Thema: Was, wenn die/der Expartner*in nicht mit mir an einem Strang zieht?</p>
<p>Folgendes Beispiel: Oliver wurde von seinem Papa beim Fußball angemeldet. Er war dahinter, ihn anzumelden, zum Training zweimal die Woche zu bringen, weil es aufgrund meiner Angestelltenarbeit zeitlich immer sehr knapp und stressig geworden wäre, und hat Oliver auch später beim Schwimmen angemeldet.</p>
<p>Beim Schwimmen merke ich deutlich, wie viel Spaß es Oliver macht. Fußball ist zwar auch ganz nett, aber mit dem Herzen &#8211; so meine Einschätzung &#8211; ist er nicht 100%ig dabei. Wieso nicht einfach die Gelegenheit nutzen und was anderes ausprobieren? Oliver interessierte sich fürs Tanzen. Kurz angefragt beim Tanzstudio, ob ein Schnupperkurs drin wäre. Ja, kein Problem, findet montags statt. Naja, montags ist ja schon Fußball. Doof. Es wurde ein Tag vorgeschlagen, an dem ich bis 19 Uhr arbeiten musste, also fragte ich meinen Exmann, ob er Oliver dort das eine Mal zum Probetanzen hinbringen könnte.</p>
<p>Leider kam die Antwort nicht wie erhofft, denn er lehnte ab. Oliver schon zum Fußball und Schwimmen zu bringen, würde schon viel seiner Zeit in Anspruch nehmen. Wenn ich ihn zum Tanzen bringen wollen würde, müsse ich mich selber darum kümmern.</p>
<p>Da gab es noch andere Situationen, was Kleidung und Haarschnitt betraf. Leider haben beide Elternteile das gleiche <strong>Sorgerecht</strong>. Da kann also der Papa entscheiden, welche Kleidung und welchen Haarschnitt sein Kind bekommt bzw. nicht bekommt, wenn es die eine Woche bei ihm ist. Da sind mir als Mutter die Hände gebunden.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13872" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/Frau-guckt-irritiert-aufs-Handy.jpg" alt="Frau schaut irritiert aufs Handy" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/Frau-guckt-irritiert-aufs-Handy.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/Frau-guckt-irritiert-aufs-Handy-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/Frau-guckt-irritiert-aufs-Handy-50x32.jpg 50w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Das ist bitter, auch weil ich darin zu sehen glaube, dass Oliver in eine bestimmte Richtung gelenkt werden soll (halt &#8222;typisch&#8220; Junge: kurze Haare, Fußball und Schwimmen, aber Ballett? Lange Haare? Mh, nee&#8230;).</p>
<p>In solchen Momenten fühle ich mich hilflos, weil ich keine Möglichkeit sehe, wie ich Oliver da stärken kann. Alles, was ich kann, ist ihm zuzuhören, ihn zu ermutigen, für das, was ihm wichtig ist, den Mund aufzumachen und standhaft zu bleiben. Ich kann mit meinem Ex reden, aber gebracht hat das bislang nichts. Ich kann, was Olivers Hobbys und Interessen betrifft, nach einer anderen Möglichkeit schauen, wie er diese wahrnehmen kann. Kann vielleicht jemand aus dem Freundes- oder Familienkreis Oliver zum Probetanzen bringen? Oder mal einen Tag Fußball ausfallen lassen? Oder selber mit ihm, wenn ich zu Hause bin, ein paar Tanzstunden einlegen?</p>
<p>Wenn der andere Elternteil nicht mitmacht, darf man nicht einfach aufgeben, sondern muss für sein Kind da sein und schauen, wie es vielleicht auf anderem Wege machbar wäre. Das macht das Wechselmodell in solchen Momenten <strong>schwierig</strong>. Es wäre schön, wenn beide Elternteile da an einem Strang ziehen, es ist mMn aber noch kein ausschlaggebender Grund, das Wechselmodell zu beenden, weil ich denke, dass es dennoch wichtig für Oliver ist, bei seinem Vater zu sein, auch wenn das bedeutet, dass es dort nicht immer abläuft, wie ich es gerne hätte.</p>
<h2>Bereitschaft zur Reflexion und Veränderung</h2>
<p>Es geht aber nicht immer um &#8222;Du! Du! Du!&#8220;. Man muss auch bereit sein, das eigene Verhalten zu <strong>reflektieren</strong> und sich Fehler einzugestehen. Auch ich habe Fehler gemacht.</p>
<p>Ich war teilweise noch so verletzt, dass ich nicht in der Lage war, vernünftig mit meinem Ex zu reden, wie man sich nun mal als erwachsener Mensch mit jemandem unterhalten sollte, auch wenn es schwer fällt. Doch gerade in Gegenwart seines Kindes bringt es nichts, sondern macht es nur noch schlimmer fürs Kind, wenn es sieht, wie sich die Eltern, die es ja beide trotzdem sehr liebt, fetzen und angiften.</p>
<p>In einer Situation war es mir aus einem mir noch heute nicht nachvollziehbaren Grund total wichtig, Nein zu meinem Ex zu sagen, dabei hatte er nur gefragt, ob er eine bestimmte Trinkflasche mitnehmen könnte. Nein, sagte ich, die nutze ich gerade selber, und gab ihm eine andere mit. Totaler Kindergarten, blicke ich heute auf diese Geschichte zurück, und ich denke mir, dass es Sachen nur unnötig verkompliziert und das eh schon angeschlagene Verhältnis belastet.</p>
<p>Ich hatte auch mal den Fehler begangen, die Zeit, in der Oliver von seinem Vater abgeholt werden sollte, bereits zu verplanen. Ich plante es zwar nicht fest ein und versprach auch nichts, stellte es aber in Aussicht. Aber es ist die Zeit von Oliver und seinem Vater &#8211; da hab ich mich nicht einzumischen.</p>
<p>Ich hatte auch den eigenen Anspruch an mich selbst, die Zeit, in der Oliver bei mir war, so schön wie nur möglich zu gestalten, geriet dadurch aber in Konflikt mit meinem Bedürfnis, für <strong>finanzielle Sicherheit</strong> zu sorgen. Ich setzte mich selbst so unter Druck, irgendwas ganz Besonderes und Ausgefallenes mit ihm unternehmen zu müssen, weil ich dem Irrglauben verfiel: Wenn ich nur möglichst tolle Sachen mit meinem Kind mache, wird es&#8230; ja&#8230; was eigentlich&#8230;? Mich mehr lieb haben? Dem Papa davon erzählen, dass es bei mir richtig toll war? Ihn neidisch machen? Beeindrucken?</p>

<h3>Calm down, mommy!</h3>
<p>Ich hatte mir selbst etwas vorgenommen, ohne wirklich zu Ende zu denken. Warum mache ich das denn? Hier geht&#8217;s doch nicht darum, jemandem die lange Nase zu zeigen. Hier geht&#8217;s um mein Kind. Und mein Kind war meist schon völlig damit zufrieden, wenn wir gemeinsam <a href="https://amzn.to/33kRmqF" target="_blank" rel="nofollow noopener">UNO</a>* spielten&#8230;</p>
<p>Es gehört <strong>Mut</strong> dazu, sich Fehler einzugestehen. Es ist leicht, mit dem Finger auf andere zu zeigen, zu meckern und sich zu sagen, dass man das ja alles viel besser kann. Aber den Finger mal einzustecken und sein eigenes Verhalten zu betrachten, fällt schwer und ist unangenehm. Doch wenn man sich fragt: Für wen man ich das denn? Dann ist es plötzlich ganz einfach.</p>
<p>Für alle, die sich mal in die Lage ihres Kindes, das ebenfalls von der Scheidung und Trennung betroffen ist, versetzen möchten, empfehle ich mit ganzem Herzen den Brief &#8222;<a href="https://pb.ekma.de/uploads/pdf/2_3a-pdf_ZuElternkonsens.pdf">20 Bitten von Kindern an ihre geschiedenen oder getrennt lebenden Eltern</a>&#8220; von Dr. Karin Jäckel. Ich hab ihn mir ausgedruckt und in die Wohnung gehangen, um mich immer wieder daran zu erinnern, ob das, was ich tue, wirklich zum <strong>Wohle</strong> meines Kindes beiträgt. Aufgrund dieses Briefs hab ich auch eingesehen, dass es nicht schön fürs Kind ist, wenn die Mama über Sachen, die der Papa &#8222;mal wieder&#8220; verbockt hat, meckert oder wenn man stattdessen vom Ex in Gegenwart seines Kindes über das, was man &#8222;mal wieder&#8220; vergessen hat, angeranzt wird.</p>
<p>Das Verhalten meines Ex&#8216; kann ich zwar nicht ändern, wohl aber mein eigenes. Ich habe mir also angewöhnt, mich bei Oliver nicht mehr über dessen Papa zu beschweren. <strong>Erwachsenenprobleme</strong> sind eh nicht die Aufgabe unserer Kinder. Wir Erwachsenen tragen dafür die <strong>Verantwortung</strong>, nicht sie.</p>
<h2>Mut haben, eigene Rechte wahrzunehmen</h2>
<p>Ich bin mir noch nicht sicher, ob meine letzte Entscheidung richtig oder falsch war, momentan bin ich aber zufrieden mit mir, weil ich wenigstens den Schritt getan habe, statt einfach nichts zu tun.</p>
<p>Und zwar geht es um das Thema Finanzen. Damals hatte ich mich nicht anwaltlich beraten lassen. Das war dem Umstand geschuldet, dass ich Schuldgefühle aufgrund der Scheidung hatte. Ich gab mir selbst die Schuld für das, was geschehen war, und gestand mir kein weiteres Recht zu, irgendwas zu verlangen. Ich wollte Konflikte vermeiden, ich hatte Angst, die gemeinsame Arbeit mit meinem Ex zu gefährden. Es gab damals viele Gründe für mich, nichts zu tun und alles einfach laufen zu lassen. So auch den Verzicht auf <strong>Versorgungsausgleich</strong>.</p>
<p>Nach einem für mich sehr aufwühlenden &#8222;Gespräch&#8220; mit meinem Ex sah ich mich dann aber derart ungerecht behandelt, dass ich all diese Ängste beiseite schob und mich anwaltlich beraten ließ.</p>
<p>Durch den Wechsel zum Wochenmodell verdiente ich nun deutlich weniger. Bei einem echten Wechselmodell, also wenn das Kind zu gleichen Teilen bei seinen jeweiligen Elternteilen wohnt, teilt man sich auch die gemeinsamen <strong>Kosten</strong> fürs Kind. Wenn aber ein Elternteil weniger verdient als der andere, wäre das ja unfair, also gibt es hierfür eine Berechnung, damit die Kosten <strong>fair</strong> aufgeteilt werden, d.h. je nach Einkommen des Elternteils, und auch ggf. Zahlungen auf Unterhalt fällig sind.</p>

<h3>Vor- und Nachteile abwägen</h3>
<p>Es ist mir immer noch wichtig, in Zukunft den <strong>Umgang</strong> mit meinem Ex auf friedlicher und sachlicher Ebene führen zu können, auch wenn sich immer mehr abzeichnet, dass das Thema Finanzen ziemlich schnell bei uns eskaliert. Mein Ex hat z.B. damals ein gemeinsames Kinderdepot für Oliver eingerichtet, damit er später finanziell besser da steht. Weil wir aber beide eh oft streiten, macht es aus Sicht meiner Anwältin wenig Sinn, gemeinsam darüber zu verfügen. Besser ist es, das Depot aufzuteilen, sodass jeder über die jeweilige Hälfte entscheidet, wie diese anzulegen ist. So eine Entscheidung kann aber auch ziemlich Zündstoff, wenn der Ex das z.B. persönlich nimmt &#8211; warum auch immer, denn das Geld soll ja weiterhin fürs Kind sein und nicht für einen selber, nur dass man eben jetzt selber darüber verfügt, ohne sich vom Ex reinreden lassen zu müssen &#8211; und einen nun dafür bestrafen möchte, indem er einem z.B. Hilfe in anderen Dingen untersagt.</p>
<p>Ja, so ist das, wenn ein getrenntes Paar sich weiterhin das Sorgerecht fürs gemeinsame Kind teilt&#8230; Auch wenn wir uns in einigen Dingen nicht einig sind, müssen wir uns zusammenreißen, miteinander reden und im Falle, dass man nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommt, lernen, es zu akzeptieren oder sich für eine Veränderung entscheiden.</p>
<p>Wenn auch du in so einer ähnlichen Situation bist, kann ich dir nur raten: Lass mal eine/n Expert*in rüberschauen und dir eine entsprechende Einschätzung geben. Es heißt ja nicht, dass du sofort handeln musst, aber zumindest weißt du schonmal, woran du bist und was deine <strong>Rechte</strong> wären, wenn du sie denn wahrnehmen möchtest, und auch dein Gegenüber wird sich allein dadurch vielleicht schon anders verhalten, statt davon auszugehen, dass du schon Ja zu allem sagen und es abnicken wirst. Bei allem, was geschehen sein mag: Es ist dein gutes Recht. Wozu haben wir <strong>Gesetze</strong>, wenn man dann aus Angst vor Konflikten davor scheut, davon Gebrauch zu machen?</p>
<p>Dennoch sollte man, bevor man rechtliche Schritte einleitet, immer die Vor- und Nachteile abwägen. Wenn du dir unsicher bist: Mach eine Pro- und Contraliste. Was bringt es dir? Was gefährdest du? Ist es das wert?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13873" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/Frau-schaut-nachdenklich-vor-Notebook.jpg" alt="Frau nachdenklich vor Notebook" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/Frau-schaut-nachdenklich-vor-Notebook.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/Frau-schaut-nachdenklich-vor-Notebook-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2022/02/Frau-schaut-nachdenklich-vor-Notebook-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Ist das Wechselmodell gut für Kinder?</h2>
<p>Ob das Wechselmodell gut fürs eigene Kind ist, muss immer individuell betrachtet werden &#8211; das hast du dir sicherlich auch schon gedacht. Denn nicht jedes Kind wurde z.B. vor der Trennung zu gleichen Teilen von seinen jeweiligen Elternteilen betreut.</p>
<p>Stell dir vor, die Mama hat ihren Job nach der Geburt aufgegeben, weil sie festgestellt haben, dass es ihrem Baby nicht gut tut, mit einem Jahr in die Kita zu kommen. Es ist noch so sehr an die Mama gebunden, stillt dazu auch sehr oft, also entscheidet sich die Familie gemeinsam, dass die Mama zu Hause bleibt und sich ums Kind kümmert.</p>
<p>Auf der anderen Seite geht der Papa arbeiten, weil es finanziell für die Familie möglich ist, dass nur er der Alleinverdiener ist.</p>
<p>Dadurch, dass Mama und Kind 24/7 miteinander zu tun haben, entsteht natürlich eine ganz andere, enge Bindung und ein Vertrauen, als zu dem Papa, der Vollzeit arbeitet und vielleicht erst abends, wenn das Kind schon schläft, nach Hause kommt.</p>
<p>Jetzt stell dir mal vor, das Paar trennt sich und das Kind soll plötzlich im Wochenmodell eine Woche bei Mama und eine Woche beim Papa verbringen, weil die Mama ja auch irgendwie arbeiten gehen und Geld verdienen muss. Wahrscheinlich wird das Kind die Mama stark vermissen, weil es zu ihr mehr <strong>Vertrauen</strong> hat, als zum Papa.</p>
<p>Wenn aber das Kind z.B. schon älter und es auch gewohnt ist, dass die Mama mal weg, arbeiten oder whatever, und der Papa sich in der Zeit gut um es gekümmert hat, ist das ja eine ganz andere Basis, das Wochenmodell durchzuführen, verstehst du?</p>

<h2>Wie geht es meinem Kind mit dem Wechselmodell?</h2>
<p>Im Vordergrund sollte stets das Wohl des Kindes stehen, d.h. ich muss mich fragen: Welches Betreuungsmodell gibt meinem Kind die größtmögliche <strong>Sicherheit</strong>? Das kann man mMn erst herausfinden, indem man es eine Zeit lang ausprobiert und immer schaut, wie es dem Kind mit dieser Art von Betreuungsmodell geht. Wirkt es entspannt oder hab ich den Eindruck, dass es sich auffällig verhält?</p>
<p>Ich kenne mittlerweile auch Familien, die ebenfalls das Wechselmodell führen, bei dem aber <strong>keinerlei Kontakt und Austausch</strong> zwischen den getrennten Elternteilen besteht. Diesen Umstand finde ich sehr schade und auch schwierig für das Wechselmodell, denn ich als Mutter möchte schon wissen, wie es meinem Kind beim Papa mit der neuen Freundin ging, wie es in der Schule war, ob ich irgendwas wissen muss&#8230;</p>
<p>Man könnte annehmen: Ach, was, das klappt auch so. Ich sehe meinem Kind doch an, wenn irgendwas sein sollte. Als Elternteil kennt man sein Kind zwar gut, und ich behaupte auch von mir, dass ich meinem Kind anmerken würde, wenn es mir was verschweigt oder wenn es ihm nicht gut geht. Aber sich zu irren, ist menschlich, und manchmal hat man auch den Kopf voll mit anderen Dingen.</p>
<p>Gerade nach meiner Scheidung und der räumlichen Trennung, der Entfremdung zu meinem Ex, den ich seit mehr als 10 Jahren um mich hatte, hatte ich Momente, in denen ich einfach Zeit für mich brauchte. Zum Suhlen in Selbstmitleid, zum Weinen, zum Trauern und Bedauern, zum Fluchen und Wüten, Verzweifeln und, und und &#8211; das ganze <strong>Gefühlschaos</strong> einmal rauf und runter. Da hat man auch manchmal einfach nicht den Blick, zu erkennen, dass das Kind einem gerade (non-)verbal was mitteilt.</p>
<p>Und gerade, wenn der Kontakt zwischen den getrennten Eltern schwierig, unterkühlt und distanziert ist, und man es gerade mal schafft, sich fürs Kind zusammenzureißen, dann kann es passieren, dass man sein Kind völlig übersieht oder falsch einschätzt, wie es ihm gerade damit geht. Wie ist es für ein Kind, das 6 Jahre gewohnt war, Mama und Papa gleichzeitig um sich zu haben? Die lieb zueinander waren? Die sich zwar auch mal gestritten, aber auch wieder versöhnt haben? Mit denen immer gemeinsam gefeiert wurde, mit denen man gemeinsam auf der Couch gesessen, Dinge unternommen, Spiele gespielt, gegessen und im Bett gekuschelt hat? Wie ist es für ein Kind, wenn es das alles plötzlich nicht mehr hat und alles getrennt ist?</p>
<h2>Mut haben, sich Unterstützung zu holen</h2>
<p>Ich als Mutter habe den Eindruck, dass es meinem Kind gut mit dem Wechselmodell geht. Eine Woche bei Mama, eine Woche bei Papa. Ich höre zwar, dass der Papa nun einen <strong>strengeren</strong> Erziehungsstil pflegt, als wir es damals gemeinsam gemacht haben, da waren uns ein <strong>bedürfnisorientierter</strong> Umgang und eine Kommunikation auf Augenhöhe wichtig, aber vielleicht war das alles nur Maskerade, denke ich mir. Vielleicht entsprach dieser Weg nicht dem meines Exmanns und er hat es damals nur aus Anpassung getan. Ich weiß es nicht. Menschen ändern sich. Und dann verstehe ich, wenn mein Kind sagt, dass es lieber 7 Wochen bei mir und 3 Wochen beim Papa sein möchte. Ich bin zwar nicht die Mama, die alles durchgehen und sich gefallen lässt, aber ich kann mir schon vorstellen, dass es natürlich schöner bei dem Elternteil ist, der nicht so streng ist wie der andere. Ist das ein Grund, jetzt vom echten Wechselmodell zum <strong>Residenzmodell</strong> zu wechseln, bei dem das Kind einen festen Wohnsitz hat, statt zwei? Ich weiß es nicht.</p>
<p>Und wenn man was nicht weiß, dann muss man sich halt schlau machen. Sich mit anderen Familien unterhalten und sich austauschen. Professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Zu letzterer Idee riet mir übrigens meine Anwältin.</p>
<p>Und zwar fand ich es eine wirklich klasse Idee, Oliver Gesprächsstunden bei einem <strong>Psychiater</strong> zu ermöglichen. Es steht zwar noch kein fester Termin an, der Kontakt ist gerade einmal hergestellt, aber ich bin froh, mich auf diesen Weg begeben zu haben, denn ich hab keine Psychologie studiert. Ich bin auch, wenn man mal ehrlich ist, keine unbefangene Person, bei der sich mein Kind mit all seinem Kummer und all seinen Sorgen ausweinen kann. Natürlich bin ich immer für Oliver da, um ihm zuzuhören, wenn er das denn möchte, aber ich verstehe, dass er sich mit Geschichten über den Papa zurück hält, weil er dadurch in einen <strong>Gewissenskonflikt</strong> geraten könnte.</p>
<p>Deshalb finde ich es umso wichtiger, dass Oliver stattdessen eine Person hat, der er sich anvertrauen kann, die unvoreingenommen und neutral ist. Auf diesem Wege kann man dann feststellen, ob das gewählte Betreuungsmodell wirklich die <strong>richtige Wahl</strong> fürs eigene Kind war oder ob sich gerade der Wunsch des Kindes nach einem anderen Betreuungsmodell entwickelt.</p>
<p>Bei den aktuellen Wartezeiten, die nicht selten mehrere Monate dauern können, weil ein Großteil der Psychiater*innen nicht gegenüber der gesetzlichen Krankenkasse abrechnen können, wird man, wenn man nicht so lange warten möchte, wohl oder übel ins eigene Portemonnaie greifen müssen. Zur Problematik mit den Therapieplätzen schau dir gerne mal das YouTube Video von Jan Böhmermann bzw. dem ZDF Magazin Royale an.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="YouTube video player" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/mzMj-v1sMI4" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>

<h2>Fazit</h2>
<p>Es gibt sicherlich gute Gründe, warum ein echtes Wechselmodell für manche Familien nicht infrage kommt, aber wenn man dieses Betreuungsmodell wählt, braucht es meiner Erfahrung nach:</p>
<ul>
<li>zuallererst den Blick auf das Wohl des Kindes, unabhängig davon, was für einen Zwist die Eltern untereinander austragen</li>
<li>einen sachlichen Austausch zwischen den Eltern: Wie lief die Woche? Gibt es wichtige Neuigkeiten? Welche Sachen sollen beim Wechsel mitgenommen werden?</li>
<li>Kooperation! Bei uns findet z.B. Sonntag Abend der Wechsel statt. Da erwarten wir gegenseitig voneinander, dass gemeinsame Sachen eingepackt und die Hausaufgaben erledigt sind. Nehmt es nicht persönlich, wenn doch mal was fehlt oder vergessen wurde, Menschen machen Fehler, und gerade bei Veränderungen braucht es Zeit, sich daran zu gewöhnen. Aber wenn sowas häufiger vorkommt, muss das geklärt oder irgendeine Lösung her, damit das Problem nicht mehr vorkommt.</li>
<li>Wohlwollen, z.B. dass ich mich für mein Kind freuen kann, wenn es die Zeit bei seinem Papa genossen hat, statt neidisch oder traurig zu reagieren, aber auch Wohlwollen gegenüber der/m Expartner*in</li>
<li>Mut und Bereitschaft zur Selbstreflexion, sich Fehler einzugestehen und (sich) ggf. entwickeln zu wollen</li>
<li><strong>Vertrauen</strong>, auch wenn z.B. ein gemeinsames Kinderkonto für gemeinsame Kosten oder ein Depot für die spätere finanzielle Absicherung des Kindes eingeführt worden ist. Wenn es kein Vertrauen gibt, dann ist es mMn auch nicht verwerflich, Konten oder Depot zu trennen, damit sich jeder Elternteil selbst um die eine Hälfte bzw. den jeweiligen Anteil kümmert.</li>
<li>Finanzielles fair und sachlich klären, ohne daraus eine persönliche Kiste machen zu wollen</li>
<li>&#8222;See me beautiful&#8220; &#8211; im Sinne der GFK immer das Beste in einem Menschen sehen wollen, gerade, wenn es Konflikte gibt</li>
</ul>
<p>Und wenn die Eltern aufgrund der Trennung ihre Probleme damit haben, ist wohl doch noch eine Veränderung nötig &#8211; egal, wie die für einen persönlich auch aussehen mag.</p>
<h2>Anzeige &#8211; powered by TARIFCHECK24 GmbH</h2>
<div id="tcpp-iframe-rs" style="width: 100%;">Streitigkeiten in Familiensachen können ganz schön ins Geld gehen, deshalb empfehle ich eine Rechtschutzversicherung, die in solch einem Fall die Anwaltskosten, z.B. für ein Beratungsgespräch oder für eine evtl. spätere Streitigkeit vor Gericht auch weitere Kosten, wie z.B. die anwaltliche Vertretung als auch die Gerichtskosten tragen würde.</div>
<div></div>
<div>Um herauszufinden, welche Rechtschutzversicherung für dich infrage kommt und wie diese Versicherungen untereinander im Vergleich abschließen, kannst du im Folgenden an einem <a href="https://a.partner-versicherung.de/click.php?partner_id=120224&amp;ad_id=15&amp;deep=rechtsschutzversicherung" target="_blank" rel="nofollow noopener">Vergleichscheck</a>* teilnehmen. Gib dazu einfach deine Optionen an und was du brauchst und schon spuckt dir der Vergleichsrechner die besten Ergebnisse aus, ohne dass du stundenlang im Internet vergleichen und Angebote durchlesen musst.</div>
<p><a href="https://a.partner-versicherung.de/click.php?partner_id=120224&amp;ad_id=777&amp;deep=rechtsschutzversicherung" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" src="https://a.partner-versicherung.de/view.php?partner_id=120224&amp;ad_id=777" /></a>*</p>
<div>Wer sich keinen Rechtsbeistand leisten kann oder über keine Rechtschutzversicherung verfügt bzw. die jetzige Versicherung nicht greift, kann auch erstmal die kostenlosen <strong>Beratungsangebote</strong> z.B. beim Jugendamt in Anspruch nehmen. Ich kann es nur jeder/m ans Herz legen, sich dahingehend beraten zu lassen. Die Einschätzung einer Person zu hören, die sich mit dem Thema Scheidung, Trennung, Sorgerecht usw. auskennt, gibt einfach Sicherheit und Klarheit, finde ich. Und es tut gut, jemanden zu haben, der ein offenes Ohr für einen hat und Verständnis zeigt. Balsam für die Seele.</div>
<p>Am Ende, muss ich sagen, ist das Single Dasein zwar manchmal echt einsam, es ist aber auch eine für mich wichtige und auch notwendige Erfahrung. Ich war nie allein. Es war immer jemand für mich da. Und das, blicke ich auf meine Kindheit zurück, manchmal auch in Momenten, in denen es mir gut getan hätte, mal selbst nach einer Antwort oder Lösung suchen zu müssen, statt alles präsentiert zu bekommen.</p>
<p>Kam ich aus einer Beziehung raus, war die nächste schon am Start. Ich war auch beziehungsmäßig nie allein. Und doch finde ich diese Erfahrung, unabhängig und auf sich gestellt zu sein, total wichtig. Da ist niemand außer mir, der die Verträge im Blick hat, kündigt, nach besseren Angeboten sucht und neue abschließt. Keiner da, der sich um den Haushalt kümmert. Nur ich, die sich jetzt Gedanken ums finanzielle, seelische und körperliche Wohlergehen kümmern muss.</p>
<p>Es ist auf jeden Fall noch viel zu lernen und manchmal erschlägt mich der Berg an To Do&#8217;s, sodass ich erstmal runterkommen, atmen, mich sortieren und mich dann Step by Step ans Werk machen kann, aber ich bin &#8211; zumindest jetzt gerade in diesem Moment &#8211; zuversichtlich, dass es nur noch besser werden kann.</p>
<p>Wenn auch du mir von deinen <strong>Erfahrungen</strong> berichten oder den einen oder anderen <strong>Tipp</strong> für Menschen wie mich hast, die getrennt leben und sich das Sorgerecht teilen, dann freue ich mich, unten in den Kommentaren darüber zu lesen.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/wechselmodell-ein-erfahrungsbericht/">Wechselmodell &#8211; Ein Erfahrungsbericht</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.milchtropfen.de/wechselmodell-ein-erfahrungsbericht/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gründe für Lügen, Schwindeln und Flunkern bei Kindern</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/gruende-fuer-luegen-schwindeln-und-flunkern-bei-kindern/</link>
					<comments>https://www.milchtropfen.de/gruende-fuer-luegen-schwindeln-und-flunkern-bei-kindern/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Melanie Wittwer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2021 13:48:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Lügen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.milchtropfen.de/?p=13658</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wir alle möchten eine vertrauliche Beziehung mit unseren Kindern führen. Doch kommt es manchmal vor, dass Kinder nicht die Wahrheit sprechen und wir dadurch enttäuscht und traurig sind, weil wir uns gegenseitiges Vertrauen und Verlässlichkeit wünschen. Wenn wir wissen, warum Kinder die Wahrheit verdrehen, können wir sie besser verstehen und auch zusammen daran arbeiten, untereinander ... <a title="Gründe für Lügen, Schwindeln und Flunkern bei Kindern" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/gruende-fuer-luegen-schwindeln-und-flunkern-bei-kindern/" aria-label="Mehr zu Gründe für Lügen, Schwindeln und Flunkern bei Kindern">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/gruende-fuer-luegen-schwindeln-und-flunkern-bei-kindern/">Gründe für Lügen, Schwindeln und Flunkern bei Kindern</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400">Wir alle möchten eine vertrauliche </span><b>Beziehung</b><span style="font-weight: 400"> mit unseren Kindern führen. Doch kommt es manchmal vor, dass Kinder nicht die </span><b>Wahrheit</b><span style="font-weight: 400"> sprechen und wir dadurch enttäuscht und traurig sind, weil wir uns gegenseitiges Vertrauen und Verlässlichkeit wünschen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Wenn wir wissen, warum Kinder die Wahrheit verdrehen, können wir sie besser <strong>verstehen</strong> und auch zusammen daran arbeiten, untereinander <strong>ehrlich</strong> zu sein. </span></p>
<p><span id="more-13658"></span></p>
<h2>Gründe für Lügen, Schwindeln und Flunkern bei Kindern</h2>
<p><span style="font-weight: 400">&#8222;Kindermund tut Wahrheit kund&#8220; oder wie war das nochmal?</span></p>
<p><span style="font-weight: 400">&#8222;Hast du die gute Vase von Oma <strong>zerbrochen</strong>?&#8220; fragst du dein Kind mit ernstem Blick und strengem Ton ganz vorwurfsvoll. &#8222;<strong>Nein</strong>, das war ich nicht!&#8220; antwortet dein Kind mit gesenktem Kopf und schaut dir dabei nicht in die Augen. Du weißt genau, dass es nur dein Kind gewesen sein kann, weil niemand weiter in der Wohnung ist. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400"><strong>Ärger</strong> macht sich in dir breit, ist dir die Vase doch so wichtig und liegt dir als Erinnerungsstück an deine Oma arg am Herzen. Du fängst an mit <strong>schimpfen </strong>“Hör auf mich anzulügen, nur du kannst es gewesen sein. Ich bin echt enttäuscht von dir! Gehe sofort auf dein Zimmer und denke darüber nach, was du angestellt hast!”.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="pintbild aligncenter" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/02/gründe für flunkern lügen.jpg" alt="Gründe für flunkern lügen" width="534" height="801" /></p>
<p><span style="font-weight: 400">Kennst du solche oder ähnliche <strong>Situationen</strong>, wo dein Kind dir scheinbar ins Gesicht lügt und nicht die Wahrheit spricht? Bist du über das Verhalten deines Kindes verärgert und kannst es nicht verstehen? Dann möchte ich dir in diesem Beitrag helfen, das kindliche Verhalten besser zu verstehen und dir die <strong>Beweggründe</strong> deines Kindes aufzeigen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Was genau bringt Kinder zum Lügen, Schwindeln und Flunkern?</h3>
<p><span style="font-weight: 400">Schauen wir uns mal die <strong>Gründe</strong> dafür an. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Kinder lügen, weil:</span></p>
<ul>
<li style="font-weight: 400"><span style="font-weight: 400">sie denken, wir können die Wahrheit nicht <strong>vertragen</strong></span></li>
<li style="font-weight: 400"><span style="font-weight: 400">sie mit etwas <strong>überfordert</strong> sind</span></li>
<li style="font-weight: 400"><span style="font-weight: 400">sie nicht <strong>unhöflich</strong> sein wollen </span></li>
<li style="font-weight: 400"><span style="font-weight: 400">sie <strong>rücksichtsvoll</strong> sein möchten</span></li>
<li style="font-weight: 400"><span style="font-weight: 400">sie dir <strong>gefallen</strong> möchten</span></li>
<li style="font-weight: 400"><span style="font-weight: 400">sie sich für etwas <strong>schämen  </strong></span></li>
<li style="font-weight: 400"><span style="font-weight: 400">sie Realität und <strong>Fantasie</strong> noch miteinander vermischen</span></li>
<li style="font-weight: 400"><span style="font-weight: 400">sie sich <strong>Anerkennung</strong> wünschen</span></li>
<li style="font-weight: 400"><span style="font-weight: 400">die <strong>Angst</strong> vor einer Strafe überwiegt, wenn sie dafür schon bestraft oder ausgeschimpft wurden </span></li>
</ul>

<p><span style="font-weight: 400">Lies mehr über das Schimpfen und Alternativen dazu in meinem Blogbeitrag</span> <a href="https://www.kleinermensch.net/3-alternativen-zum-schimpfen-meckern-und-schreien/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="font-weight: 400">“3 Alternativen zum Schimpfen, Meckern und Schreien”</span></a><span style="font-weight: 400">. </span><span style="font-weight: 400">Wer Angst vor Bestrafung, <strong>Liebesentzug</strong> oder sogar Gewalt haben muss, wird sich eher dazu entscheiden, die Unwahrheit zu erzählen, zu hoch wäre der Preis die Wahrheit kund zu tun. </span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13674 size-full" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/02/gründe für schwindeln lügen.jpg" alt="Gründe für schwindeln lügen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/02/gründe%20für%20schwindeln%20lügen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/02/gründe%20für%20schwindeln%20lügen-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/02/gründe%20für%20schwindeln%20lügen-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p><span style="font-weight: 400">Erst rund um das Alter des Schuleintritts können Kinder richtig verstehen, wann eine <strong>Lüge</strong> eine Lüge ist, da sie dann Fantasie und Realität besser voneinander unterscheiden können. Die sogenannte Phase des <strong>“magischen Denkens”</strong> ist im Alter von 2 &#8211; 5 Jahren, manchmal auch bis 7 Jahren in der Entwicklung von Kinder zu beobachten. Dann können die Grenzen zwischen Fantasie und <strong>Wirklichkeit</strong> miteinander verschwimmen und wir laufen Gefahr ihre Aussagen dann als Lüge abzuwerten. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400"><strong>Wichtig zu wissen:</strong> auch wer als Kind viel lügt, kann ein anständiger und überwiegend <strong>ehrlicher</strong> Erwachsener werden.</span></p>

<h3>Was tun, wenn das eigene Kind flunkert?<span style="font-weight: 400"> </span></h3>
<p><span style="font-weight: 400">Du kannst dein Kind vorsichtig dazu <strong>ermutigen</strong> die Wahrheit zu sagen. Akzeptiere jedoch, wenn es das nicht möchte, weil es dadurch sein Gesicht verlieren könnte, vor allem vor Dritten. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Gib deinem Kind Handlungsalternativen zur Hand und biete ihm <strong>Unterstützung</strong> für das nächste Mal an oder hilf ihm aus einer eingefahrenen Situation heraus, damit es merkt, dass man mit der Wahrheit weiter kommt.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13661 size-full" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/02/kommunikation-grenzen-selbstfuersorge.jpg" alt="Gründe für Lügen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/02/kommunikation-grenzen-selbstfuersorge.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/02/kommunikation-grenzen-selbstfuersorge-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/02/kommunikation-grenzen-selbstfuersorge-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p><span style="font-weight: 400"><strong>Erkläre</strong> ihm, warum Ehrlichkeit wichtig ist, so kannst du ihm soziale Werte mit auf den Weg geben. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Sollte dir dein Kind im Gespräch die Wahrheit erzählen, dann zeige dich erkenntlich und zeige ihm deine Anerkennung und <strong>Freude</strong> darüber. Du bist der sichere Hafen, dem es sich anvertrauen darf. </span></p>

<p><span style="font-weight: 400">Spielt <strong>Bindungsspiele</strong>. Vor allem die Symbol- und Nonsensespiele haben sich dabei bewährt. In diesen zwei Binungsspielen werden die Themen, auf denen sich das Lügen bezieht, im Rollenspiel mit Figuren oder Plüschtieren durch maßloses und lächerliches Übertreiben nachgespielt. Andere Bindungsspiele zu weiteren Problematiken findest du im Beitrag </span><a href="https://www.milchtropfen.de/9-spiele-konflikte-loesen-und-bindung-staerken/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="font-weight: 400"> </span><span style="font-weight: 400">“9 Spiele &#8211; Konflikte lösen und Bindung stärken”</span></a><span style="font-weight: 400">.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Zeig ihm trotzdem, dass du es liebst, auch wenn es <strong>geflunkert</strong> hat. Denn wenn Beziehung im Vordergrund steht und dein Kind sich bedingungslos geliebt fühlt, dann hat Lügen, <strong>Schwindeln</strong> und Flunkern keinen Platz mehr im Familienleben.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13664 size-full" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/02/lügen Flunkern Schwindeln Gründe.jpg" alt="Lügen Flunkern Schwindeln Gründe" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/02/lügen%20Flunkern%20Schwindeln%20Gründe.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/02/lügen%20Flunkern%20Schwindeln%20Gründe-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/02/lügen%20Flunkern%20Schwindeln%20Gründe-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>

<h3>Notlügen und Vorbildfunktion</h3>
<p><span style="font-weight: 400">Wir Erwachsenen dürften auch so einiges Mal eine <strong>Pinocchio-Nase</strong> bekommen, wenn wir aus der Not heraus flunkern, weil wir beispielsweise jemanden nicht verletzen wollen. Wenn unser Kind uns selber hier und da flunkern sieht, wird es dies höchstwahrscheinlich auch <strong>übernehmen</strong>. Wir haben hier die Vorbildfunktion und dürfen unser Verhalten reflektieren.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Also nehmen wir es unseren Kindern weder persönlich noch <strong>übel</strong> und schauen wie immer, was dahinter stecken könnte. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Wie reagierst du, wenn dein Kind offensichtlich schwindelt? Und wie gehst du damit um? </span></p>


<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/gruende-fuer-luegen-schwindeln-und-flunkern-bei-kindern/">Gründe für Lügen, Schwindeln und Flunkern bei Kindern</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.milchtropfen.de/gruende-fuer-luegen-schwindeln-und-flunkern-bei-kindern/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>9 Spiele &#8211; Konflikte lösen und Bindung stärken</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/9-spiele-konflikte-loesen-und-bindung-staerken/</link>
					<comments>https://www.milchtropfen.de/9-spiele-konflikte-loesen-und-bindung-staerken/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Melanie Wittwer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jan 2021 19:32:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[baby]]></category>
		<category><![CDATA[Bindung]]></category>
		<category><![CDATA[Bindungsspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
		<category><![CDATA[spielen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.milchtropfen.de/?p=13560</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kooperationsverweigerung, Geschwisterkonflikte, Trockenwerden, Lügen, Ängste, Aggressionen und Kraftausdrücke. All das kennen mehr oder weniger alle Eltern. Fragst auch du dich, wie du auf eine spielerische, liebevolle und humorvolle Art und Weise diese und andere Konflikte lösen kannst? Dann lies im Beitrag, wie dir Bindungsspiele dabei behilflich sein können, damit auch bei euch wieder mehr Harmonie ... <a title="9 Spiele &#8211; Konflikte lösen und Bindung stärken" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/9-spiele-konflikte-loesen-und-bindung-staerken/" aria-label="Mehr zu 9 Spiele &#8211; Konflikte lösen und Bindung stärken">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/9-spiele-konflikte-loesen-und-bindung-staerken/">9 Spiele &#8211; Konflikte lösen und Bindung stärken</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400">Kooperationsverweigerung, Geschwisterkonflikte, Trockenwerden, Lügen, Ängste, </span><a href="https://www.milchtropfen.de/hauen-beissen-kratzen-10-gruende-fuer-aggressionen-bei-kindern/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="font-weight: 400">Aggressionen</span></a><span style="font-weight: 400"> und Kraftausdrücke. All das kennen mehr oder weniger alle Eltern. Fragst auch du dich, wie du auf eine spielerische, liebevolle und humorvolle Art und Weise diese und andere <strong>Konflikte</strong> lösen kannst? Dann lies im Beitrag, wie dir <strong>Bindungsspiele</strong> dabei behilflich sein können, damit auch bei euch wieder mehr Harmonie ins Familienleben einkehren darf. </span></p>
<p><span id="more-13560"></span></p>

<h2><span style="font-weight: 400">Bindungsspiele &#8211; Konflikte spielerisch lösen</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400">Elternschaft muss nicht immer nervig, <strong>anstrengend</strong> und energieraubend sein. Nein, ganz im Gegenteil, sie kann mitunter die schönste Zeit in unserem Leben sein, mit <strong>Lachen</strong>, toben und in tiefer (Ver-)Bindung mit unseren Kindern. Und dies ermöglichen unter anderem Bindungsspiele. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Sie helfen <strong>Stress</strong> abzubauen, Verhaltensprobleme zu minimieren, die Bindung zum Kind zu stärken und dadurch die <strong>Kooperationsbereitschaft</strong> zu erhöhen </span><span style="font-weight: 400">– für ein harmonisches Miteinander</span><span style="font-weight: 400">. Und das Gute daran ist, du kannst sie immer und überall mit deinem Kind, im Alter von 0 bis 12 Jahren spielen. Du brauchst dafür nur ein paar Utensilien, die meist schon vorhanden sind sowie eine emotional sichere Umgebung für dein Kind. </span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="pintbild aligncenter" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/bindungsspiele-9-spiele-konflikte-loesen-bindung-staerken.jpg" alt="Bindungsspiele 9 Spiel Konflikte lösen Bindung stärken" width="381" height="801" /></p>
<h2>Herkunft der Bindungsspiele</h2>
<p><span style="font-weight: 400">Die im Beitrag vorgestellten Bindungsspiele gehen zurück auf die schweizerisch-amerikanische Entwicklungspsychologin <strong>Aletha Solter</strong>. In ihrem Buch “Spielen schafft Nähe &#8211; Nähe löst Konflikte” stellt sie ausführlich alle Bindungsspiele vor, die sie in den letzten 25 Jahren entwickelt hat und stützt sich dabei auf die <strong>Bindungsforschung</strong> des Psychoanalytikers John Bowlby. Er prägte den Begriff “Bindung” </span><span style="font-weight: 400">–</span><span style="font-weight: 400"> die soziale und feinfühlige Interaktion zwischen Eltern und ihrem Kind von Geburt an. Was <strong>Bindung</strong> ist und wie du sie stärken kannst, habe ich im Beitrag <a href="https://www.kleinermensch.net/was-ist-bindung" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8222;Was ist Bindung&#8220;</a> beschrieben. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Ist diese einfühlsame und positive Beziehung nicht gegeben, kann es zu einer Bandbreite an <strong>Verhaltenaufälligkeiten</strong> und emotionalen Problemen führen. Bindungsspiele ermöglichen deinem Kind durch Lachen Stress abzubauen, der durch Trennung, Krankheiten, <strong>Ängste</strong> oder andere Ereignisse entstanden ist. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Vorteilhaft wäre es, wenn du es schaffst, jeden Tag <strong>30 Minuten</strong> mit deinem Kind in ungeteilter Aufmerksamkeit zu spielen. Aber auch ein bis zwei <strong>Spielsitzungen</strong> in der Woche sind ausreichend, um die Bindung zu stärken und Konflikte zu lösen. </span></p>

<h2>Meine persönliche Erfahrung damit</h2>
<p><span style="font-weight: 400">Auch ich konnte bereits die positiven <strong>Auswirkungen</strong> von Bindungsspielen mit meinem älteren Sohn wahrnehmen. Nach der Geburt seines Bruders war er <strong>aggressiv</strong> und wütend, verständlich, ist so eine Entthronung immer mit viel Stress und unangenehmen Gefühlen verbunden. Besonders gut haben uns die Machtumkehrspiele geholfen, aber auch <strong>Regressionsspiele</strong> sind bei der Entthronung durch ein Geschwisterkind sehr hilfreich. Probiert es einfach aus und macht eure eigenen Erfahrungen damit. Ihr werdet überrascht sein!</span></p>
<h2>Die 9 Formen der Bindungsspiele<span style="font-weight: 400"> </span></h2>
<h3>1. Nicht-direktive, kindzentrierte Spiele</h3>
<p><span style="font-weight: 400">Bei den nicht-direktiven, kindzentrierten Spielen geht es darum, sich so wenig wie möglich in das Spiel des Kindes <strong>einzumischen</strong> und dem Kind die Führung zu überlassen. Du stellst Utensilien, wie Handpuppen, Figuren, Bauklötze, Plüschtiere zur Verfügung und beobachtest einfach nur, was es damit spielt, ohne zu bewerten. Du spielst nur mit, wenn du direkt dazu <strong>aufgefordert</strong> wirst.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Diese Spiele sind hilfreich beim <strong>Sauberkeitstraining</strong>, bei Aufarbeitung traumatischer Ereignisse, wie Naturkatastrophen oder <strong>Gewalt-erfahrungen</strong>, bei der Entthronung durch ein Geschwisterkind, bei <strong>Aggressionen</strong>, Geschwisterrivalitäten und zur allgemeinen Bindungsstärkung.</span></p>
<p><span style="color: #ff6600"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13579 size-full" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/Bindungsspiele Baby-auf-Töpfchen.jpg" alt="Bindungsspiele Baby auf Töpfchen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/Bindungsspiele%20Baby-auf-Töpfchen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/Bindungsspiele%20Baby-auf-Töpfchen-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/Bindungsspiele%20Baby-auf-Töpfchen-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Sie helfen, dass sich dein Kind gewertschätzt, <strong>sicher</strong> und geliebt fühlt und die Bindung nach einem stress- oder trennungsbedingten Ereignis wieder hergestellt werden kann. Weiterhin tragen sie dazu bei, dass dein Kind nach autoritären <strong>Erziehungsmaßnahmen</strong> oder häuslicher Gewalt wieder in ein Gefühl des Vertrauens und der Sicherheit zurückfinden kann. Sollte dir das Spielen im Allgemeinen schwer fallen, dann stelle dir einen <strong>Wecker</strong> und versuche das Spiel nach Ablaufen dieser Zeit vorsichtig ausschleichen zu lassen.</span></p>
<div id='c6135_177_2' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungausmobile"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside>
<script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block;"
     data-ad-format="link"
data-full-width-responsive="true"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="6725055877"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br style="clear:both;"></div>

<div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block;"
     data-ad-layout="link"
data-full-width-responsive="true"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="9143389553"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br></div>











</div>
<h3>2. Symbolspiele mit problembezogenen Requisiten oder Themen</h3>
<p><span style="font-weight: 400">Anders als bei den nicht-direktiven, kindzentrierten Spielen übernimmst du hier mehr die <strong>Führung</strong> und bringst Spielthemen ein, die dein Kind belasten.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Symbolspiele haben sich auch bei Ängsten vor Hunden bewährt. Hier kannst du deinem Kind helfen, indem du selbst einen Hund spielst, bellst und es so zum Lachen bringst. Oder dein Kind spielt den Hund oder nimmt einen Plüschhund und du tust so als hättest du Angst davor und rennst weg. Du siehst es gibt mehrere Möglichkeiten <strong>Ängste</strong> abzubauen und Gelächter hervorzurufen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Symbolspiele helfen durch Lachen, den Stress abzubauen, der sich durch ein traumatisches Ereignis aufgebaut hat. Mit Hilfe von problembezogenen Requisiten hast du die Möglichkeit, deinem Kind über diese <strong>traumatische Erfahrung</strong> hinweg zu helfen. Das führt dazu, dass sich dein Kind beim nächsten Auftreten der traumatischen Situation nicht mehr so <strong>panisch</strong> verhält. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Mit Symbolspielen kannst du das Verhalten deines Kindes <strong>positiv</strong> beeinflussen. Bewährt haben sie sich bei Töpfchentraining, <strong>Geschwisterrivalitäten</strong>, Mogeln und Lügen sowie bei mangelnder <strong>Kooperationsbereitschaft</strong> oder bestimmten Ängsten (vor Hunden, Ärzten, Kindergarten).</span></p>
<h3>3. Kontingenzspiele</h3>
<p><span style="font-weight: 400">Kontingenzspiele zeichnen sich durch ein <strong>absehbares</strong>, zuverlässig wiederholendes Verhalten des Erwachsenen gegenüber dem des Kind aus. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Hierzu zählt beispielsweise der <strong>Huckepackritt</strong>, wo du dein Kind auf den Rücken nimmst und es nur durch <strong>antippen</strong> der rechten oder linken Schulter anzeigt, in welche Richtung du nun gehen sollst.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13587 size-full" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/bindungsspiele-huckepack-spiel.jpg" alt="Bindungsspiele Huckepack Spiel" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/bindungsspiele-huckepack-spiel.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/bindungsspiele-huckepack-spiel-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/bindungsspiele-huckepack-spiel-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p><span style="font-weight: 400">Dadurch förderst du das Vertrauen deines Kindes und gibst ihm ein starkes <strong>Machtgefühl</strong>, welches Sicherheit und Vorhersehbarkeit schenkt. Das dadurch entstehende <strong>Lachen</strong> hilft, innere Anspannungen durch ein Gefühl von Machtlosigkeit in früher erlebten Erfahrungen zu mindern. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Kontingenzspiele helfen bei mangelnder Kooperationsbereitschaft, bei <strong>Verhaltensproblemen</strong> aufgrund der Scheidung der Eltern und bei der Förderung der Heilung durch <strong>Naturkatastrophen</strong> oder andere traumatische Ereignisse. </span></p>
<h3>4. Nonsensspiele</h3>
<p><span style="font-weight: 400">Quatsch machen? Au ja! Eines meiner Lieblingsbindungsspiele ist das Nonsensspiel, denn dabei geht es darum, ein bewusst <strong>absonderlich</strong>, lächerliches Verhalten an den Tag zu legen. Und wenn wir genau darauf achten, dann stellen wir fest, dass unsere Kinder oft Nonsensspiele anregen, wenn sie sich beispielsweise die Hose anstatt über die Füße über den Kopf ziehen. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Diese Spiele eignen sich besonders gut, wenn wir unserem Kind sofortige <strong>Grenzen</strong> setzen müssen und zum Beispiel nach dem “Aus”-Knopf des Kindes suchen und ihn aber natürlich nicht finden oder er defekt ist. </span></p>
<div class="melanie-infobox"><strong>Infobox</strong> Zu diesen Grenzen gehören Situationen, die für die Gesundheit und Sicherheit deines Kindes oder anderer Personen von hoher Bedeutung oder auch für die Umwelt schädlich sind.</div>
<p><span style="font-weight: 400">Weiterhin haben sie sich bei der Sauberkeitserziehung, beim Gebrauch von <strong>Schimpfwörtern</strong>, bei aggressivem Verhalten, bei Geschwisterkonflikten, Anziehproblemen, beim <strong>Lügen</strong> und Mogeln, bei bestimmten Ängsten und zur Erleichterung der <strong>Hausaufgaben</strong> bewährt. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Das daraus resultierende Lachen lockert innere <strong>Anspannung</strong> und erlaubt unseren Kindern aufgestaute Wut oder Frustration ihren Raum zu geben.</span></p>

<h3>5. Trennungsspiele</h3>
<p><span style="font-weight: 400">Zu den bekannten Trennungsspielen gehört wohl das <strong>Guck-guck-Spiel</strong>, welches auch schon von Säuglingen gespielt wird und das Verstecke-Spiel bei den etwas größeren Kindern. Wer kennt sie nicht? </span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Beide Spiele schaffen eine kurze visuelle oder räumliche <strong>Distanz</strong> zwischen dem Kind und dir und sorgt für Gelächter, bei der körperlichen oder visuellen Wiedervereinigung, was beim <strong>Abbau</strong> innerer Anspannungen hilft, die durch Trennung entstanden ist. </span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13588 size-full" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/bindungsspiele-guck-guck-spiel.jpg" alt="Bindungsspiele Guckguck Spiel" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/bindungsspiele-guck-guck-spiel.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/bindungsspiele-guck-guck-spiel-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/bindungsspiele-guck-guck-spiel-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p><span style="font-weight: 400">Auch das <strong>Fangespiel</strong>, welches du mit dem Verstecke-Spiel kombinieren kannst, gehört zu den <strong>Trennungsspielen</strong>. Alle drei Spiele helfen deinem Kind mit den alltäglichen Trennungsereignissen durch <strong>Krippe</strong>, Kita und Schule umzugehen, sowie bei der Überwindung früher erlebter Trennungs- und Verlustsituationen. Dazu gehören auch <strong>Geburtstrauma</strong>, wenn das Neugeborene gleich nach der Geburt nicht zur Mutter kann, sowie die <strong>Scheidung</strong> der Eltern. Weiterhin können sie auch Ängste abbauen, die auf imaginären Trennungs- oder Verlustsituationen beruhen, wenn das Kind beispielsweise etwas von einer Entführung gehört hat.</span></p>
<h3>6. Machtumkehrspiele</h3>
<p><span style="font-weight: 400">Machtumkehrspiele schließen Tätigkeiten ein, in denen du dich als Elternteil spielerisch <strong>schwach</strong>, ängstlich, dusselig, tollpatschig, <strong>ängstlich</strong> oder wütend gibst. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Wichtig dabei ist es, dass du deine Rolle sehr <strong>authentisch</strong> spielst und dich bei einer wilden Kissenschlacht ganz <strong>theatralisch</strong> zu Boden fallen lässt oder ängstlich vor einem Spieldinosaurier in der Hand deines Kindes wegrennst. Wie auch bei den Kontingenzspielen helfen Machtumkehrspiele dabei, ein Gefühl von Hilf- oder <strong>Machtlosigkeit</strong> abzumildern, indem dein Kind die “Oberhand” bekommt und sich <strong>stärker</strong>, klüger oder mutiger fühlt als du. Machtumkehrspiele haben sich bei einer zu <strong>strengen Erziehung</strong> oder auch bei Misshandlungen bewährt. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Das Lachen dient auch hier wieder zum Abbau von angestauter <strong>Frustration</strong> und Wut. Und auch hier dürfen wir wieder darauf achten, wann unser Kind von sich aus ein Machtumkehrspiel anstößt.</span></p>
<div id='c1670_99_29' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungausmobile"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside>
<script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="8788966452"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br style="clear:both;"></div>

<div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="1518100653"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br></div></div>
<h3>7. Regressionsspiele</h3>
<p><span style="font-weight: 400">Als Regressionsverhalten verstehen wir das </span><span style="font-weight: 400"><strong>Zurückfallen</strong> auf frühere Stufen der geistigen <strong>Entwicklung</strong>. Dein Kind fällt in ein babyhaftes Verhalten zurück und möchte betuddelt und umsorgt werden. Dem dürfen wir mit ruhigem Gewissen nachgehen, denn unser Kind wird sich nicht immer wie ein Baby verhalten. </span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13591 size-full" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/bindungsspiele-regressionsspiel.jpg" alt="Bindungsspiele Regressionsspiel" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/bindungsspiele-regressionsspiel.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/bindungsspiele-regressionsspiel-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/bindungsspiele-regressionsspiel-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p><span style="font-weight: 400">Es ermöglicht unserem Kind, erste Schritte in die <strong>Unabhängigkeit</strong> zu gehen, wenn es soweit ist und kann sich mit Hilfe unserer Feinfühligkeit geliebt und geborgen fühlen. Bei diesen Spielen muss dein Kind nicht unbedingt lachen, es erfährt auch so Heilung.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Regressionsspiele dienen dem Kind, Ereignisse, wie die Geburt eines <strong>Geschwisterchens</strong>, Misshandlung, Vernachlässigung oder <strong>Trennungen</strong> zu verarbeiten. </span></p>

<h3>8. Aktivitäten mit Körperkontakt</h3>
<p><span style="font-weight: 400"><strong>Berührungen</strong> tun uns allen gut, denn sie sind unabdingbar für eine optimale physische und <strong>emotionale</strong> Entwicklung. Das spüren auch unsere Kinder und inszenieren nicht selten Spiele, bei denen Körperkontakt im Vordergrund steht, wie Toben, Raufen oder <strong>Klatschspiele</strong>.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Eines unserer Spiele mit Körperkontakt läuft folgendermaßen ab: meine zwei Jungs stehen auf unserem großen Familienbett hinten an der Wand, ich stehe am anderen Ende des Bettes unten auf den Fußboden. Dann rennen sie auch mich zu und ich fange sie auf, manchmal <strong>tanze</strong> ich noch kurz mit ihnen auf dem Arm und dann werfe ich sie zurück auf das Bett. Das <strong>genießen</strong> sie sehr.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Auch gehören alle möglichen Kreis- und Klatschspiele, Huckepack oder  der Knieritt dazu.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13582 size-full" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/bindungsspiele-kooperatio.jpg" alt="Bindungsspiele - Kooperation" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/bindungsspiele-kooperatio.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/bindungsspiele-kooperatio-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2021/01/bindungsspiele-kooperatio-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p><span style="font-weight: 400">Diese Spiele helfen den Kindern ein Gefühl der <strong>Wertschätzung</strong>, Sicherheit und Zugehörigkeit zu bekommen. Weiterhin stärkt es ihr eigenes <strong>Körpergefühl</strong>, weil sie spüren, dass wir gerne mit ihnen kuscheln. Berührungen sind bei uns von Geburt bis zum Tod ein essentielles Bedürfnis. Auch suchen Kinder körperliche <strong>Zuwendung</strong>, wenn sie müde, verängstigt, frustriert oder verletzt sind. </span></p>
<div id='c1526_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="2540409182"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br></div></div>
<h3>9. Kooperative Spiele und Aktivitäten</h3>
<p><span style="font-weight: 400">Diese nicht wettbewerbsorientierten Spiele stärken den <strong>Zusammenhalt</strong>, auch und vor allem unter Geschwistern. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Wie ich oben bereits erwähnt hatte, ging es unserem großen Sohn nach der Geburt seines Bruders nicht so gut. Jetzt wo der “Kleine” schon größer ist haben sie ein eigenes kooperatives Spiel entdeckt, welches ihre <strong>Teambildung</strong> stärkt. Und das geht so:</span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Ich liege auf dem Bett und einer der beiden Jungs versucht mich vom Bett zu schieben (Machtumkehrspiel). Er schafft es aber nicht und bittet seinen Bruder ihm zu helfen und schwuppdiwupp lieg ich auf dem Fußboden 😉</span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Auch kompetitive (<strong>wettbewerbsorientierte</strong>) Spiele lassen sich zu kooperativen Spielen abwandeln, sodass es keine <strong>Verlierer</strong> gibt, denn alle haben die Aufgabe ein gemeinsames Ziel zusammen zu erreichen. So könnte man beispielsweise beim Sackhüpfen zwei Säcke aneinander binden und die Aufgabe besteht nun darin gemeinsam ins Ziel zu hüpfen und sich gegenseitig <strong>anzufeuern</strong> und zu helfen, wenn der eine umgekippt ist. Zu den kooperativen Aktivitäten könnte man auch das <strong>Backen</strong> und Kochen hinzuzählen. Das Ziel ist es, etwas köstliches am Ende auf dem Teller zu haben.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Diese Spiele lässt in deinem Kind ein Gefühl von <strong>Verbundenheit</strong> und Wertschätzung aufkommen und sie sind besonders dann zu empfehlen, wenn dein Kind <strong>mogelt</strong>, wenig Kooperationsbereitschaft oder auffälliges Verhalten aufgrund von Scheidung oder <strong>Geschwisterkonflikten</strong> zeigt. </span></p>
<h2><b>Was du möglichst vermeiden solltest</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400">Achte darauf:</span></p>
<ul>
<li style="font-weight: 400"><span style="font-weight: 400">dass sich dein Kind von dir nicht <strong>ausgelacht</strong> oder gehänselt fühlt</span></li>
<li style="font-weight: 400"><span style="font-weight: 400">dass sich dein Kind wohl fühlt. Wenn es <strong>weint</strong>, dann beende das Spiel und nimm es in den Arm, damit es seinen Tränen freien Lauf lassen kann, danach wird es ihm besser gehen</span></li>
<li style="font-weight: 400"><span style="font-weight: 400">dein Kind nicht <strong>auszukitzeln</strong>, denn dann bekommt es das Gefühl der Machtlosigkeit</span></li>
<li style="font-weight: 400"><span style="font-weight: 400">bei schwerwiegenden traumatischen Erfahrungen deines Kindes <strong>professionelle Hilfe</strong> in Anspruch zu nehmen</span></li>
<li style="font-weight: 400"><span style="font-weight: 400">flexibel und offen zu bleiben</span></li>
<li style="font-weight: 400"><span style="font-weight: 400">dein Kind während des Spiels weder zu belehren oder zu korrigieren</span></li>
</ul>
<p><span style="font-weight: 400">Welche Bindungsspiele spielst du am Liebsten mit deinem Kind? Erzähle mir gern davon in den Kommentaren. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Zum Vertiefen des Themas und für noch mehr Infos, <strong>Inspirationen</strong> und Beispiele, möchte ich dir das Buch von Aletha Solter mit vielen weiteren <strong>Praxisbeispielen</strong> wärmstens ans Herz legen.</span></p>
<div class="produktbox-wrapper"><i class="fa fa-heart" style="font-size: 16px"></i>Meine Empfehlung für dich</div>
<div class="produktbox-wrapper">

<div class="aawp">

            
            
<div class="aawp-product aawp-product--horizontal aawp-product--inline-info"  data-aawp-product-id="3466310261" data-aawp-product-title="Spielen schafft Nähe - Nähe löst Konflikte  Spielideen für eine gute Bindung">

    
    <div class="aawp-product__thumb">
        <a class="aawp-product__image-link"
           href="https://www.amazon.de/dp/3466310261?tag=melaniewittwer-21&linkCode=ogi&th=1&psc=1" title="Spielen schafft Nähe - Nähe löst Konflikte: Spielideen für eine gute Bindung*" rel="nofollow" target="_blank">
            <img decoding="async" class="aawp-product__image" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/plugins/aawp/public/image.php?url=aHR0cHM6Ly9tLm1lZGlhLWFtYXpvbi5jb20vaW1hZ2VzL0kvNDFaTmliajk1VEwuX1NMMTYwXy5qcGc%3D" alt="Spielen schafft Nähe - Nähe löst Konflikte: Spielideen für eine gute Bindung"  />
        </a>

            </div>

    <div class="aawp-product__content">
        <a class="aawp-product__title" href="https://www.amazon.de/dp/3466310261?tag=melaniewittwer-21&linkCode=ogi&th=1&psc=1" title="Spielen schafft Nähe - Nähe löst Konflikte: Spielideen für eine gute Bindung" rel="nofollow" target="_blank">
            Spielen schafft Nähe - Nähe löst Konflikte: Spielideen für eine gute Bindung*        </a>
        <div class="aawp-product__description">
                    </div>
    </div>

    <div class="aawp-product__footer">

        <div class="aawp-product__pricing">
            
                            <span class="aawp-product__price aawp-product__price--current">18,00 EUR</span>
            
            <a class="aawp-check-prime" href="https://www.amazon.de/gp/prime/?tag=milchtropfen-21" title="Amazon Prime" rel="nofollow" target="_blank"></a>        </div>

                <a class="aawp-button aawp-button--buy aawp-button aawp-button--amazon aawp-button--icon aawp-button--icon-black" href="https://www.amazon.de/dp/3466310261?tag=melaniewittwer-21&#038;linkCode=ogi&#038;th=1&#038;psc=1" title="Zum Angebot*" target="_blank" rel="nofollow">Zum Angebot*</a>
                    <span class="aawp-product__info">Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten. Zuletzt aktualisiert am 2021-01-24 at 16:14. Es handelt sich um Werbe-Links.</span>
            </div>

</div>

    
</div>

</div>


<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/9-spiele-konflikte-loesen-und-bindung-staerken/">9 Spiele &#8211; Konflikte lösen und Bindung stärken</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.milchtropfen.de/9-spiele-konflikte-loesen-und-bindung-staerken/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>11</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hauen, beißen kratzen -10 Gründe für Aggressionen bei Kindern</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/hauen-beissen-kratzen-10-gruende-fuer-aggressionen-bei-kindern/</link>
					<comments>https://www.milchtropfen.de/hauen-beissen-kratzen-10-gruende-fuer-aggressionen-bei-kindern/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Melanie Wittwer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2020 09:31:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Aggressionen]]></category>
		<category><![CDATA[beißen]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Hauen]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikte]]></category>
		<category><![CDATA[Kratzen]]></category>
		<category><![CDATA[treten]]></category>
		<category><![CDATA[Wut]]></category>
		<category><![CDATA[Wutanfall]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.milchtropfen.de/?p=13281</guid>

					<description><![CDATA[<p>Fast alle Eltern von Kleinkindern kennen es. Das eigene Kind fängt irgendwann &#8222;aus dem nichts&#8220; an mit hauen, beißen, kratzen und treten. Manch eine Mama bekommt dann Schläge und Tritte ab oder ein anderes Kind auf dem Spielplatz wird in die Mangel genommen. In diesem Blogbeitrag möchte ich näher auf die möglichen Ursachen von Aggressionen ... <a title="Hauen, beißen kratzen -10 Gründe für Aggressionen bei Kindern" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/hauen-beissen-kratzen-10-gruende-fuer-aggressionen-bei-kindern/" aria-label="Mehr zu Hauen, beißen kratzen -10 Gründe für Aggressionen bei Kindern">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/hauen-beissen-kratzen-10-gruende-fuer-aggressionen-bei-kindern/">Hauen, beißen kratzen -10 Gründe für Aggressionen bei Kindern</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Fast alle Eltern von Kleinkindern kennen es. Das eigene Kind fängt irgendwann &#8222;aus dem nichts&#8220; an mit <strong>hauen</strong>, beißen, kratzen und treten. Manch eine Mama bekommt dann Schläge und <strong>Tritte</strong> ab oder ein anderes Kind auf dem Spielplatz wird in die Mangel genommen.</p>
<p>In diesem Blogbeitrag möchte ich näher auf die möglichen <strong>Ursachen</strong> von Aggressionen bei Kindern eingehen, denn es gibt immer Gründe dafür, die es nicht zu ignorieren gilt. Ich möchte dich dazu ermutigen, hinter das Verhalten deines Kindes zu schauen und nicht nur auf die <strong>Symptome</strong>. Es gilt nicht am Kind herumzudoktern, sondern die Ursachen ausfindig zu machen, das Verhalten zu verstehen, damit dem Kind geholfen werden kann.</p>
<p><span id="more-13281"></span><div id='c4768_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>

<h2>10 Gründe für Aggressionen bei Kindern</h2>
<p>Aggressives Verhalten wird nicht gerne gesehen. Doch gibt es Aufschluss darüber, dass etwas in <strong>Schieflage</strong> geraten ist. Es ist ein Notsignal und Hilferuf an die Umwelt. Ein genauer Blick darauf lohnt, um herauszufinden, was genau dahintersteckt, welches <strong>Bedürfnis</strong> gerade nicht gesehen wird – im Mangel ist. Wir können es also als eine Chance sehen, etwas wieder ins Gleichgewicht zu bringen, um unserem Kind damit zu helfen!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="pintbild aligncenter" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/10gruende-fuer-aggressionen.jpg" alt="10 Gründe für Aggressionen" width="381" height="801" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Was ist Aggression?</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Ausgelöst wird eine aggressive Reaktion, wie <strong>Wut</strong> in unserem <strong>Gehirn</strong> und zwar als eine Antwort auf etwas, was in den Beziehungen um uns herum passiert oder auch nicht passiert. <strong>Auslöser</strong> kann etwas sein, was wir sehen oder hören, etwas physisches, etwas, was aus unserer Phantasie heraus entsteht oder auch von unseren eigen erlebten emotionalen Erfahrungen heraus bestimmt wird, wenn wir verletzt wurden, ob nun <strong>physisch</strong> oder psychisch.</span></p>
<blockquote><p><span style="font-weight: 400;">“Wut ist das Resultat von Persönlichkeiten, Erfahrungen und Erwartungen, die sich kreuzen.” Jesper Juul</span></p></blockquote>
<div id='c8808_33_2' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungausmobile"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside>
<script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="5804511553"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br style="clear:both;"></div>

<div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="8016097146"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br></div></div>
<h3>Wie macht sich aggressives Verhalten bemerkbar?</h3>
<p>Aggressives Verhalten offenbart sich nicht ausschließlich in körperlichen Angriffen, sondern auch in verbaler Gewalt, wie <strong>Mobbing</strong> oder auch in Diebstählen. Aggressionen richten sich bei den Jungen eher nach Außen und in körperlicher Form. Bei Mädchen richten sich Aggressionen eher gegen sich selbst oder wenn nach Außen, dann eher in Form von Mobbing, also durch Ausgrenzen, <strong>Blamieren</strong>, Beleidigen und Schikanieren des Anderen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Was können Gründe für aggressives Verhalten sein?</h2>
<h3>1. Hauen als Kontaktaufnahme</h3>
<p>Weil Kinder sich einfach verbal noch nicht ausdrücken können und ihnen <strong>Mitteilungsstrategien</strong> fehlen. Was kannst du als Mama oder Papa tun, um deinem Kind zu helfen? Du kannst deinem Kind helfen, indem du versuchst sein Vorhaben in Worte zu fassen: &#8222;Du wolltest mit dem Kind spielen? Dann versuch es das nächste Mal so oder so…!&#8220;.</p>
<h3>2. Fehlende Impulskontrolle und Perspektivenübernahme</h3>
<p>Die Entwicklung der Impulskontrolle (<strong>Kontrolle</strong> von Emotionen und Affekten) beginnt im Alter von 3 Jahren und dauert einige Jahre an. <span style="font-weight: 400;">Erst im Alter zwischen 7 und 9 Jahren ist es für Kinder möglich, ihre Impulse zu kontrollieren, aber völlig ausgereift ist diese Kontrolle erst mit etwa 25 Jahren. &#8222;Das Erleben von intensivem Ärger und Wut und eine mangelnde Fähigkeit, diese zu regulieren, stellen bekannte <strong>Risikofaktoren</strong> für aggressive Handlungen dar.&#8220; (1). Wie du dein Kind gut durch seine Wutanfälle begleiten kannst, habe ich im Blogbeitrag <a href="https://www.milchtropfen.de/die-wutanfaelle-in-der-trotzphase-verstehen-und-begleiten/" rel="nofollow">&#8222;Die Wutanfälle in der Trotzphase verstehen und begleiten&#8220;</a> beschrieben.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Fähigkeit zur <strong>Perspektivenübernahme</strong> beginnt in einem Alter von ca. 3 Jahren und dauert viele Jahre an. Selbst Kinder im Alter von 12 Jahren sind noch dabei, ihre Fähigkeiten diesbezüglich auszureifen. Erst wenn wir zur Übernahme fremder Perspektiven fähig sind, beeinflusst dies unsere sozialen Interaktionen und Kommunikationen. Dann können wir <strong>empathisch</strong> mit anderen sein, und die Bedürfnisse und Wünsche von anderen wahrnehmen und auch erkennen.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13319 size-large" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/07/aggressionen-680x430.jpg" alt="Gründe für Aggressionen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/07/aggressionen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/07/aggressionen-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/07/aggressionen-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>3. Physische Gewalt und Psychische Gewalt (Mobbing)</h3>
<p>Durch selbst erfahrene oder gesehene Gewalt in der Familie oder im weiteren Umfeld, wie<strong> Schule</strong> oder Kita, kann es auch zu Aggression beim Kind kommen. “Wird ein Kind von einem älteren Kind attackiert, gegen das es sich nicht wehren kann, richtet sich seine Aggression nicht gegen den Aggressor, sondern eventuell gegen ein kleineres Kind – das kann an einem anderen Ort und zu einem anderen Zeitpunkt geschehen. So entsteht schnell der Eindruck, das schlagende Kind sei «aus dem Blauen heraus» aggressiv.” (2)</p>
<p>Der Familientherapeut Jesper Juul schreibt in seinem Buch <a href="https://www.amazon.de/Aggression-Warum-unsere-Kinder-notwendig/dp/3596197236/ref=as_li_ss_tl?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=2LPUYXHMX6PT6&amp;dchild=1&amp;keywords=aggression+juul&amp;qid=1595840511&amp;sprefix=aggressionen+juu,aps,156&amp;sr=8-1&amp;linkCode=ll1&amp;tag=melaniewittwer-21&amp;linkId=906b65bdeee72ad12972448e42b5a047&amp;language=de_DE" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">“Aggression: Warum sie für uns und unsere Kinder notwendig ist”*</a> folgendes: “In einer Familie, in der es öfter zu Wutausbrüchen und Gewalt kommt, wird ein Kind (meist sind es die Jungen) die einfache Kopie “Eins zu eins” repräsentieren und ein destruktives, aggressives Verhalten annehmen.”</p>
<p>Durch <strong>Zurückweisung</strong>, Ausgrenzung, Verachtung oder Ungerechtigkeit reagieren auch die <strong>Schmerzzentren</strong> des Gehirns, also nicht nur auf physische Gewalt, sondern auch auf psychische Gewalt können wir mit aggressiven Verhalten reagieren. (3)</p>

<h3>4. Konflikte in der Elternbeziehung</h3>
<p>Wenn Paare sich öfter streiten und Kinder das unmittelbar mitbekommen kann das auch zu aggressiven Verhalten führen. Grund dafür ist die angespannte Situation im Elternhaus und ein anderes <strong>Erziehungsverhalten</strong> der Eltern, durch den erlebten Stress während der Konflikte mit dem Partner. Nicht alle Beziehungskonflikte führen beim Kind zu aggressiven Verhalten, festgestellt wurde allerdings, dass Kinder in <strong>Familienkrisen</strong> öfter dazu neigen.(4)</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-13315 size-full" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/07/aggressionen_gruende.jpg" alt="Aggressionen Gründe" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/07/aggressionen_gruende.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/07/aggressionen_gruende-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/07/aggressionen_gruende-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>5. Traumatische Erfahrungen</h3>
<p>Missbrauch, Unfälle, Naturkatastrophen und der Verlust oder auch die <strong>Trennung</strong> der Eltern können ebenfalls zu aggressiven Verhalten führen.</p>
<p>Das aggressive Verhalten bei Trennung der Eltern ist vor und während der Trennung am höchsten und flacht nach der Trennung wieder ab. Begründet wird dies mit einer erhöhten depressiven Stimmung der Mütter, unberechtigten <strong>Schuldgefühle</strong> an der Trennung und die weniger gute Beaufsichtigung, durch das Fehlen eines Elternteils. (5)</p>
<h3>6. Hilflosigkeit und Überforderung</h3>
<p>Beispielsweise durch die <strong>Entthronung</strong> eines Geschwisterchen. Dein Kind hat Angst, dass du es nicht mehr so liebst, wie vor der Geburt des Geschwisterchens. Aus dieser <strong>Unsicherheit</strong> heraus könnte sich ein &#8222;schwieriges&#8220; oder als schwierig empfundenes <strong>Temperament</strong> entwickeln, was zu impulsivem, hyperaktiven und trotzigem Verhalten führen kann. Wenn Eltern sich davon nun gestresst und überfordert fühlen, reagieren sie vielleicht mit harten <strong>Disziplinierungsmaßnahmen</strong>, die dann zu aggressiven Verhalten beim Kind führen können. (6)Was kannst du tun? Gib ihm, wenn möglich, viel positive Rückmeldung und Extra &#8211; Kuscheleinheiten. Mehr zur Thematik kannst du im Blogbeitrag <a href="https://www.milchtropfen.de/familienzuwachs-die-entthronung-des-erstgeborenen/)" rel="nofollow">&#8222;Familienzuwachs &#8211; die Entthronung des Erstgeborenen&#8220;</a> nachlesen.</p>
<div id='c4775_99_29' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungausmobile"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside>
<script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="8788966452"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br style="clear:both;"></div>

<div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="1518100653"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br></div></div>
<h3>7. Erniedrigendes Verhalten und Bestrafungen</h3>
<p>Kinder zeigen aggressives Verhalten, wenn sie <strong>unglücklich</strong> sind, sich nicht gesehen, angenommen und gewertschätzt fühlen, wenn wir z. B. oft mit ihnen <strong>schimpfen</strong> oder sie kränken. Und auch Erwachsene neigen zu aggressiven Verhalten, wenn sie nicht imstande sind, ihre (negativen) Gefühle in Worte zu fassen, weil sie es in ihrer eigenen Kindheit nicht durften. Durch Bestrafungen, Liebesentzug, <strong>Isolation</strong> (Stille Ecke oder Stiller Stuhl) oder emotionale Erpressung kann sich Wut im Körper anstauen, weil das Kind sich in diesen Momenten, als <strong>ohnmächtig</strong> und klein wahrnimmt. Diese angestaute Wut findet plötzlich ihren destruktiven Ausbruch. Versuche einen Weg ohne Strafen zu finden. Du kannst deine Gefühle deinem Kind stattdessen <strong>authentisch</strong> (ohne schreien) vermitteln, wenn dir etwas nicht gefällt &#8222;Ich finde es nicht toll, dass du das Glas Wasser ausgeschüttet hast. Komm lass uns einen Lappen holen!&#8220;.</p>
<h3>8. Abgrenzungsversuche</h3>
<p>Die körperliche <strong>Grenze</strong> wurde missachtet, jemand kommt ihm zu nahe, es möchte sich schützen und haut zu.<br />
Gib deinem Kind eine <strong>Handlungsalternative</strong> an die Hand &#8222;Das Kind kam dir gerade zu nah, oder? Sage beim nächsten Mal mit vorgestreckter Hand 🖐️&#8220; Stop&#8220;, ich unterstütze dich dabei auch gern! &#8222;.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13317 size-full" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/07/Aggressionen 12-Gründe.jpg" alt="Aggressionen 12 Gründe" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/07/Aggressionen%2012-Gründe.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/07/Aggressionen%2012-Gründe-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/07/Aggressionen%2012-Gründe-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>9. Vermindertes Selbstwertgefühl</h3>
<p>Dann kann aggressives Verhalten durch <strong>Angst</strong> und (soziale) Unsicherheit zum Ausdruck kommen. Dein Kind fühlt sich schneller bedroht und <strong>angegriffen</strong>, als andere Kinder und reagiert übersensibel auf vermeintliche Bedrohungen. Du kannst dein Kind und sein Selbstwertgefühl stärken, indem du ihm zeigst, dass es in Ordnung ist, wie es ist und ihm auf Augenhöhe begegnest. Es bestärkst in seinem Tun und Sein. Das ist Balsam für seine kleine Seele und sein Selbstwertgefühl. Es braucht dich als Halt und <strong>Orientierungshilfe</strong>.</p>

<h3>10. Trennungstrauma</h3>
<p>Bei Kindern mit Trennungstrauma können unter anderem problematische Verhaltensweisen, wie Aggressionen auftreten. Damit hat sich die <strong>Entwicklungspsychologin</strong> Aletha Solter befasst. Sie meint auch, dass es wichtig sei, bei solchen Fällen jegliche Strafen von räumlicher Trennung (Stille Ecke, Zimmerarrest) zu vermeiden. Denn davor fürchtet es sich am Meisten. (7)</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Risiko- und Schutzfaktoren bei aggressiven Verhalten (8)</h2>
<p>Aggressives Verhalten kann noch mehr Gründe haben. Hier siehst du eine Auflistung, unterteilt in Risiko- und Schutzfaktoren im Bereich Individuum, Familie, soziale Umwelt und Gesellschaft.</p>
<h3><strong>Individuum</strong></h3>
<ul>
<li>genetische und neurophysiologische Faktoren</li>
<li>prä- und perinatale Risikofaktoren</li>
<li>schwieriges Temperament</li>
<li>männliches Geschlecht</li>
<li>belastende Lebensereignisse</li>
<li>Zeuge von Gewalterfahrungen</li>
<li>Drogenmissbrauch</li>
</ul>
<p><strong>Dahingegen gelten als Schutzfaktoren beim Individuum</strong></p>
<ul>
<li>Autonomie</li>
<li>soziale Kompetenz</li>
<li>Problemlösungsfertigkeiten</li>
<li>Reflexivität/Impulskontrolle</li>
<li>Anpassungsfähigkeit</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Familiäre Risikofaktoren</strong></h3>
<ul>
<li>Disharmonie in der Partnerschaft/Trennung/Scheidung</li>
<li>Vernachlässigung/Misshandlung</li>
<li>dysfunktionale Erziehung</li>
<li>mangelnde Problemlösungsfertigkeiten</li>
<li>psychische Störungen, speziell Alkohol- und Drogenmissbrauch</li>
<li>Kriminalität einschließlich der Duldung von Delinquenz</li>
<li>ökonomische Belastungen</li>
</ul>
<p>Da familiäre Risikofaktoren miteinander im Zusammenhang stehen und sich <strong>wechselseitig</strong> beeinflussen, kann es passieren, dass Kinder in der Regel gleich mehreren Risikofaktoren ausgesetzt sind. Daher können einzelne Risikofaktoren weitere nach sich ziehen und sich so über den Entwicklungsverlauf verstärken. (9) Desweiteren kann sich das aggressive Verhalten des Kindes <strong>chronifizieren</strong>, wenn es oft nur Aufmerksamkeit erhält, sobald es auffällig wird und ihm sonst nur wenig Aufmerksamkeit entgegengebracht wird. Ganz nach dem Motto &#8222;Lieber negative Aufmerksamkeit, als keine!&#8220;.</p>
<p><strong>Dahingegen gelten als familiäre Schutzfaktoren </strong></p>
<ul>
<li>Fürsorge und Unterstützung</li>
<li>stabile Partnerschaft</li>
<li>emotionale Zuwendung</li>
<li>Belastbarkeit und positive Kommunikation</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Risikofaktoren soziale Umwelt</strong></h3>
<ul>
<li>Wohndichte und Wohnqualität</li>
<li>Mangel an sozialen Diensten</li>
<li>soziale Desintegration</li>
<li>niedriges Bildungsangebot</li>
<li>dissoziale Freunde/Jugendbanden</li>
<li>hohe Kriminalitätsbelastung</li>
<li>Verfügbarkeit von Drogen</li>
</ul>
<p><strong>Als Schutzfaktoren soziale Umwelt gelten</strong></p>
<ul>
<li>Versorgung und Unterstützung</li>
<li>dichtes Netz sozialer Dienste und Angebote</li>
<li>soziale Integration/Bürgerbeteiligung</li>
<li>hohe Erwartungen</li>
<li>niedrige Kriminalitätsbelastung</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Risikofaktoren Gesellschaft</strong></h3>
<ul>
<li>ökonomische Strukturveränderungen</li>
<li>Arbeitslosigkeit</li>
<li>Armut</li>
<li>reduzierte Sozialhaushalte</li>
<li>Ghettoisierung</li>
<li>unkritische Gewaltdarstellung in den Medien</li>
<li>kulturelle Begünstigung von Gewalt</li>
</ul>
<p><strong>Schutzfaktoren der Gesellschaft sind</strong></p>
<ul>
<li>Versorgung und Unterstützung</li>
<li>ökonomische Sicherheit</li>
<li>soziale Integration/Bürgerbeteiligung</li>
<li>wirksame Sozialpolitik</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Was können Eltern tun, wenn sie selbst auch aggressiv werden?</h2>
<p>Die <strong>Wut</strong> und Aggression des Kindes ist für manche Eltern schwer auszuhalten, vor allem dann, wenn sie in der eigenen Kindheit eben nicht wütend sein durften und dieses Gefühl unterdrücken mussten, ignoriert oder dafür sogar bestraft wurden. Diese <strong>angestaute Wut</strong> überkommt dann den Einen oder Anderen in den Wutanfällen des eigenen Kindes oder die Blicke und Anmerkungen Dritter verunsichern noch zusätzlich. Kleine <strong>Achtsamkeitsübungen</strong> können dann helfen, nicht selber aggressiv zu werden.</p>
<p>Dir als Mama oder Papa hilft eventuell:</p>
<ul>
<li>das tiefe <strong>Atmen</strong>,</li>
<li>das langsame Rückwärtszählen von 10 &#8211; 0</li>
<li>ein Glas Wasser trinken</li>
<li>Arme und Beine ausschütteln</li>
<li>laut <strong>singen</strong> und tanzen oder</li>
<li>anfangen rumzualbern und die &#8222;negative&#8220; Situation ins Spaßige zu ziehen.</li>
</ul>
<p>Wir bleiben mit diesen Maßnahmen also am &#8222;Rand&#8220; unseres Gefühls stehen, tauchen aber nicht hinein, sondern lassen es <strong>weiterziehen</strong> oder abflachen. Was ich ganz wichtig finde ist, sich selber zu <strong>verzeihen</strong>, wenn man doch mal lauter geworden ist. Wir sind alle nur Menschen, sich dafür nun hart in die Mangel zu nehmen, wäre falsch und würde nur zu <strong>Schuldgefühlen</strong> und noch mehr Frustration führen, welche sich dann wiederum wieder auf unser Gemüt schlägt. Ich für meinen Teil entschuldige mich aufrichtig bei meinem Kind, wenn ich mich &#8222;neben der Spur&#8220; verhalten habe. Dann lernen unsere Kinder auch, dass Mama und Papa nicht perfekt sind und ihre <strong>Fehler</strong> eingestehen und sie spüren, dass nicht sie die Schuldigen sind. Denn sie sind nicht für unsere Gefühle zuständig oder verantwortlich.</p>
<h2><strong>Was aber wenn diese &#8222;seichten&#8220; Handlungsalternativen nichts bringen?</strong></h2>
<p>Dann dürfen wir versuchen unsere <strong>Reaktionsmuster</strong> zu verstehen. Wenn wir wissen, was genau in unserem Körper passiert, wenn wir verärgert und wütend sind, haben wir eine <strong>Chance</strong> etwas dagegen zu tun. Denn das aggressive Verhalten unseres Kindes löst in uns alte, selbst erfahrene Muster aus. Unser Kind brüllt und schlägt um sich: diese Situation können wir selbst als <strong>Gefahr</strong> einstufen (oder auch nicht), eben aus den eigenen Erfahrungen aus unserer Kindheit heraus.</p>
<p>Zur Thematik hat Nicola Schmidt ausführlich in ihrem Erziehungsratgeber <a href="https://www.amazon.de/Erziehen-ohne-Schimpfen-Alltagsstrategien-Partnerschaft/dp/3833868562/ref=as_li_ss_tl?_encoding=UTF8&amp;__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=3FZ3A1SR8GJW&amp;dchild=1&amp;keywords=erziehen%20ohne%20schimpfen&amp;qid=1595947279&amp;s=books&amp;sprefix=erziehen%20ohne%20,aps,186&amp;sr=1-1&amp;ref_=nav_ya_signin&amp;&amp;linkCode=ll1&amp;tag=melaniewittwer-21&amp;linkId=6880b212127d8ff39ff50307f9032fa2&amp;language=de_DE" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">&#8222;Erziehen ohne Schimpfen&#8220;</a>* berichtet. Sie schreibt, dass in Stresssituationen und als Gefahr wahrgenommenen Situationen unser <strong>Mandelkern</strong> im Gehirn, auch Amygdala genannt, innerhalb von Bruchteilen von Sekunden losfeuert. Dieser Mandelkern arbeitet dann nach und nach eine Folge von sinnvollen <strong>Aufgaben</strong> ab. Er aktiviert unser Stress- und Notfallsystem (sympathisches Nervensystem), er beschleunigt unseren Herzschlag, um genug Sauerstoff für die Muskeln zum Angriff oder zur Flucht freizuschaufeln. Weiterhin bewirkt der Mandelkern noch, dass unsere <strong>Atmung</strong> flacher wird, unsere Empathiefähigkeit reduziert wird und er ist auch für die Drosselung von Glückshormonen zuständig, denn wir sollen jetzt kampfbereit sein. Und so schnell, wie der Mandelkern losfeuert, so schnell hört er damit auch wieder auf. In ihrem Buch schreibt die Autorin von <strong>10 Sekunden</strong>, die wir somit überbrücken müssten, um nicht aus der Haut zu fahren. Nach ganzen 10 Minuten soll auch unser restlicher Körper wieder im Normalmodus sein. Die Funktionen des Stresssystems brauchten unsere Vorfahren damals zum Kämpfen, Fliehen oder auch Jagen. Sie sind also sinnvoll.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Von 10 Sekunden zu 90 Sekunden</h2>
<p>Nicola Schmidt redet von 10 Sekunden, die wir überbrücken müssten. Die <strong>Neurowissenschaftlerin</strong> Dr. Jilll Bolte Taylor spricht von etwa <strong>90 Sekunden</strong>, die es auszuhalten gilt.</p>
<blockquote><p>&#8222;Dabei brauchen Emotionen laut der Neurowissenschaftlerin Dr. Jill Bolte Taylor weniger als 90 Sekunden, um die inneren Bahnen zu durchlaufen, wie sie es in <a href="https://brainworldmagazine.com/stroke-of-genius-an-interview-with-dr-jill-bolte-taylor/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">diesem Interview</a> unter Anderem beschreibt. Dieses Wissen gibt mir die Wahlfreiheit: Möchte ich mit dem Gefühl in Interaktion treten, die Energie ausleben oder möchte ich es beobachten und wieder gehen lassen? Jedes Gefühl möchte gelebt und erfahren werden. Damit meine ich, dass es Raum bekommt. Das heißt nicht, dass es in jedem Fall ausgelebt werden muss. Wenn ich mit Wut durchströmt bin, muss ich dieses Gefühl nicht durch das Zerschlagen von Porzellan ausleben. Die Wahrnehmung, dass mich gerade Wut durchflutet, reicht als Ausleben aus.&#8220; (10)</p></blockquote>
<p>Ob nun 10 oder 90 Sekunden, die Wahrheit wird wohl irgendwo dazwischen liegen. Wir haben die Wahl und tragen die <strong>Verantwortung</strong> für die Qualität in der Beziehung mit unseren Kindern, wie Familientherapeut Jesper Juul es einst sagte.</p>
<p>Wenn all das nicht hilft und ein Elternteil immer wieder in Rage gerät, wäre es sicher von Vorteil, <strong>therapeutische Hilfe</strong> in Anspruch zu nehmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Kindliche Aggressionen sind erst einmal als sinnvoll zu betrachten</h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Aggressionen sind ein wichtiger Bestandteil unserer Entwicklung. Das Problem ist, dass sie ein <strong>Tabuthema</strong> in unserer Gesellschaft sind. Sie sind nun aber da und haben ihren <strong>Sinn</strong>. Sie treiben uns voran und helfen uns, unsere eigenen Wünsche und Bedürfnisse durchzusetzen. Sie werden aus dem Lateinischen mit “</span><span style="font-weight: 400;">sich zubewegen auf etwas/jemanden, <strong>heranschreiten</strong>, sich nähern oder angreifen” übersetzt. Aggressionen sind wie ein Motor, sie helfen uns, etwas zu bewegen, <strong>voranzutreiben</strong> und sind manchmal auch <strong>überlebensnotwendig</strong>, sie dienen dem Selbstschutz.</span></p>
<div id='c2087_99_29' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungausmobile"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside>
<script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="8788966452"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br style="clear:both;"></div>

<div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="1518100653"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br></div></div>
<p><span style="font-weight: 400;">Daher sollten wir sie nicht von Grund auf <strong>verteufeln</strong>. Was auch immer aggressives Verhalten beim Kind auslöst, wir dürfen seine Gefühle spiegeln und ihm Alternativen aufzuzeigen. <strong>Alternativen</strong> könnten sein, dass du deinem Kind ein großes Kissen, das Sofa oder einen <strong>Boxsack</strong> zum Treten und Hauen anbietest, bevor du die Schläge und Tritte abbekommst. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Denn Eines ist ganz wichtig, wir sind für unsere Kinder in diesen gefühlsbetonten Momenten da, aber wir sind nicht ihr Boxsack. An dieser Stelle ist es wichtig, ganz <strong>authentisch</strong> zu vermitteln, dass wir das nicht möchten und wir im Notfall aus der Situation herausgehen und einen Schritt zurücktreten, bis unser Kind nicht mehr wild um sich schlägt. Wenn das Herausgehen aus der Situation nicht möglich ist, dann dürfen wir auch die Hände oder Beine des Kindes festhalten, damit wir nicht verletzt werden. Die <strong>Botschaft</strong> sollte immer sein &#8222;Ich verstehe, dass du sauer/wütend/enttäuscht bist und gleichzeitig möchte ich nicht, dass du mich schlägst, das tut mir weh!&#8220;.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Aggressives Verhalten ist immer ein <strong>Hilferuf</strong> deines Kindes. Mit ihm oder seiner Umgebung oder seinem Umfeld stimmt etwas nicht. Es liegt an uns, wach- und <strong>achtsam</strong> zu sein. Unser Kind zu fragen, ob es irgendetwas erlebt hat, was ihm seelischen oder körperlichen Schmerz bereitet hat, sowie unser eigenes Handeln immer wieder einmal zu <strong>reflektieren</strong>, was wir eventuell im Umgang mit unserem Kind besser machen könnten, denn dies kann die Situation wieder verbessern.</span></p>
<p>Zu guter Letzt möchte ich euch noch ein <strong>Zitat</strong> des verstorbenen Familientherapeuten <strong>Jesper Juul</strong> dalassen:</p>
<blockquote><p>&#8222;Aggressivität ist eine Möglichkeit der Umwelt zu sagen: Mir geht&#8217;s nicht gut!&#8220;</p></blockquote>
<p>Fallen euch noch mehr Gründe für aggressives Verhalten ein? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? In welchen Situationen hauen, treten und beißen eure Kinder und könnt ihr dabei selbst ruhig bleiben?</p>
<p>&nbsp;</p>

<p>&nbsp;</p>
<div id='c9429_31_19' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div>
<h3><span id="Quellennachweise">Quellennachweise:</span></h3>
<p>(1) + (5) + (6)+ (9) Buch <a href="https://www.amazon.de/Aggression-Gewalt-von-Kindern-Jugendlichen/dp/3642224652/ref=as_li_ss_tl?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;dchild=1&amp;keywords=%22Aggression+und+Gewalt+von+Kindern+und+Jugendlichen%22+von+Petermann/Koglin&amp;qid=1596009531&amp;s=books&amp;sr=1-1&amp;linkCode=ll1&amp;tag=melaniewittwer-21&amp;linkId=99f76445138a6dacd11480195b53d974&amp;language=de_DE" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">&#8222;Aggression und Gewalt von Kindern und Jugendlichen&#8220;*</a>von Petermann/Koglin</p>
<p>(2) + (3) <a href="https://www.fritzundfraenzi.ch/gesundheit/psychologie/mein-kind-ist-aggressiv-was-tun?page=all" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">https://www.fritzundfraenzi.ch/gesundheit/psychologie/mein-kind-ist-aggressiv-was-tun?page=all</a></p>
<p>(4) <a href="https://www.fritzundfraenzi.ch/erziehung/elternbildung/aggressive-kinder-grunde-und-tipps-fur-eltern?" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">https://www.fritzundfraenzi.ch/erziehung/elternbildung/aggressive-kinder-grunde-und-tipps-fur-eltern?</a></p>
<p>(7) Buch <a href="https://www.amazon.de/Schatz-ich-bin-Hause-Lebensjahre/dp/B087SHDJ8B/ref=as_li_ss_tl?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;dchild=1&amp;keywords=%E2%80%9Cschatz+ich+bin+zu+hause%E2%80%9D+von+jennifer+ehry-gissel&amp;qid=1596009632&amp;s=books&amp;sr=1-1-fkmr0&amp;linkCode=ll1&amp;tag=melaniewittwer-21&amp;linkId=6430ab89a6f56e60ce92284c5aeb3705&amp;language=de_DE" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">“Schatz ich bin zu Hause”</a> von Jenniffer Ehry-Gissel</p>
<p>(8) + (9) <a href="https://refubium.fu-berlin.de/bitstream/handle/fub188/1973/03_Kapitel3.pdf?sequence=4&amp;isAllowed=y" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">https://refubium.fu-berlin.de/bitstream/handle/fub188/1973/03_Kapitel3.pdf?sequence=4&amp;isAllowed=y</a></p>
<p>(10) <a href="https://mut-zur-stille.de/90-sekunden-wut-vom-umgang-mit-emotionen/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">https://mut-zur-stille.de/90-sekunden-wut-vom-umgang-mit-emotionen/</a></p>

<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/hauen-beissen-kratzen-10-gruende-fuer-aggressionen-bei-kindern/">Hauen, beißen kratzen -10 Gründe für Aggressionen bei Kindern</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.milchtropfen.de/hauen-beissen-kratzen-10-gruende-fuer-aggressionen-bei-kindern/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>5</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Krise überwinden &#8211; das erste Jahr mit Kind</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/krise-ueberwinden-das-erste-jahr-mit-kind/</link>
					<comments>https://www.milchtropfen.de/krise-ueberwinden-das-erste-jahr-mit-kind/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Melanie Wittwer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 May 2020 17:12:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[baby]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Neugeborenes]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenbett]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.milchtropfen.de/?p=13199</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wenn Paare sich dazu entscheiden, ein gemeinsames Kind zu bekommen, schweben sie womöglich auf Wolke 7 und haben wenig Vorstellungen, wie das Elternsein so ist, es sei denn, sie haben schon Kinder aus anderen Beziehungen, dann wissen sie in etwa, was auf sie zukommt. Mama und Papa zu werden, ist etwas Großartiges und Überwältigendes ohne ... <a title="Krise überwinden &#8211; das erste Jahr mit Kind" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/krise-ueberwinden-das-erste-jahr-mit-kind/" aria-label="Mehr zu Krise überwinden &#8211; das erste Jahr mit Kind">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/krise-ueberwinden-das-erste-jahr-mit-kind/">Krise überwinden &#8211; das erste Jahr mit Kind</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">Wenn Paare sich dazu entscheiden, ein gemeinsames Kind zu bekommen, schweben sie womöglich auf Wolke 7 und haben wenig Vorstellungen, wie das <strong>Elternsein</strong> so ist, es sei denn, sie haben schon Kinder aus anderen Beziehungen, dann wissen sie in etwa, was auf sie zukommt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Mama und Papa zu werden, ist etwas Großartiges und <strong>Überwältigendes</strong> ohne Frage, doch sollten sich Pärchen über gewisse Dinge schon vor der Geburt des kleinen Menschen klar sein und zusammen über Erwartungen, Ängste und <strong>Herausforderungen</strong> sprechen, damit später in der <strong>Neugeborenenzeit</strong> nicht das “böse” <strong>Erwachen</strong> kommt. </span></p>
<p><span id="more-13199"></span><div id='c4423_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>

<h2>Krise überwinden &#8211; Als Paar durch die Neugeborenenzeit</h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Als Paar alleine lebt man so in den Tag hinein, das ändert sich schlagartig, wenn das Baby dann da ist. Plötzlich dreht sich alles um dieses kleine Wunder auf Erden. Alles muss sich <strong>neu sortieren</strong>. Jeder seine Rolle neu finden. Pärchenzeit ist rar und es liegt nun in der Hand des Paares, Lücken für liebevolle Zeiten zu finden, um sich gegenseitige <strong>Aufmerksamkeit </strong>und Wertschätzung zu schenken. </span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="pintbild aligncenter" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/05/krise-im-erste-jahr-ueberwinden.jpg" alt="Krise-im-erste-Jahr-überwinden" width="381" height="801" /></p>
<h2>Meine Geschichte</h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Als ich beschloss Mama zu werden, malte ich mir alles rosig aus, aber hatte nicht wirklich den geringsten Schimmer, wie es dann in der <strong>Realität</strong> aussehen könnte. Ich dachte an süße kleine Babyfüße, an das erste Lächeln meines Babys und an eine erste tolle Kennenlern- und <strong>Kuschelzeit</strong>. Dann kam alles anders, darauf komme ich gleich zurück. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">In unserer heutigen Zeit, wo viele Familien nicht mehr unter einem Dach leben, sehen wir eher selten andere Mamas und wie sie mit ihren Babys umgehen. Uns fehlt einfach die <strong>Erfahrung</strong>, Vorbilder und auch die Unterstützung des Mehrgenerationenhaushalts. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Aber nun zurück zu mir. </span></p>

<h2><strong>Die Geburt</strong></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Geburt meines ersten Sohnes wollte ich nicht in einem Krankenhaus stattfinden lassen. Ich fühlte mich dort zu <strong>fremdbestimmt</strong> und nicht wohl, hatte ich schon viele negative Berichte dazu gehört und gelesen. Also suchte ich mir ein Geburtshaus, wo ich mich wohl fühlte und mir die Hebammen auch <strong>sympathisch</strong> waren. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Am Tag der Geburt musste ich aber leider Gottes <strong>gewaltvolle</strong> und unangekündigte Interventionen erfahren, sodass ich erst einmal, ja ich würde sagen,<strong> traumatisiert</strong> war. Ich brauchte einige Wochen, um das Ganze zu verdauen. Warum ich euch das erzähle? Weil es nicht egal ist, wie wir <strong>gebären</strong>, ganz zu schweigen davon, wie wir selber geboren werden.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ich wollte die erste Kuschelzeit eigentlich genießen, konnte es aber nicht wirklich, weil ich psychisch gar nicht anwesend war, und die <strong>Hormone</strong> trugen noch zusätzlich ihren Teil dazu bei. Erst nach 2-3 Wochen kam ich wieder zu mir und konnte mich besser auf mein frisch geborenes <strong>Baby</strong> einlassen. Ich hatte einiges aufzuholen und wünsche jeder Frau eine <strong>gewaltfreie</strong> und selbstbestimmte Geburt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Frauen, die unter der Geburt Gewalt erleben, brauchen umso mehr die <strong>Unterstützung</strong> und das Verständnis des Partners. Die bekam ich auf jeden Fall auch. Es geht mir darum, dass man sich vorher im Klaren ist, wo man <strong>gebären</strong> möchte und was man auf keinen Fall möchte. Es ist wichtig, dass der Partner dann da ist, um die Frau aufzufangen und ihr den nötigen Halt zu geben, <strong>psychisch</strong> wie emotional. Denn das kann die Beziehung zueinander auf jeden Fall auf die Probe stellen, sollte der Mann nicht für die Frau da sein und sie sich alleine und verlassen mit ihren Gedanken und <strong>Verletzungen</strong> fühlen. </span></p>
<p><span style="color: #ff6600;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13238 size-full" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/05/Krise überwinden-das-1.-jahr.jpg" alt="Das_erste_Jahr" width="680" height="430" /></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-weight: 400;">Mein Tipp an dich:</span><span style="font-weight: 400;"> </span></span></p>
<p><b>Such dir eine Geburtsstätte aus, wo du ein gutes Gefühl hast. Wo du dich sicher und gut aufgehoben fühlst. Du kannst das leicht daran erkennen, wenn du dir ein Krankenhaus oder Geburtshaus genau anschaust. Wie geht das Personal miteinander um? Gibt es Stress und Hektik, sodass du annehmen musst, unter der Geburt nicht gut versorgt zu werden? Habe bei der Geburt deinen Partner oder eine andere vertraute Person dabei, die für dich das Wort &#8211; in der wohl sensibelsten Phase deines Lebens &#8211; erheben kann. Schreibe einen Geburtsplan, in dem steht, was du möchtest und was du auf keinen Fall möchtest. Sei selbstbestimmt, vertraue auf dich und auf deinen Körper. </b></p>
<div id='c4160_177_2' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungausmobile"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside>
<script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block;"
     data-ad-format="link"
data-full-width-responsive="true"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="6725055877"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br style="clear:both;"></div>

<div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block;"
     data-ad-layout="link"
data-full-width-responsive="true"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="9143389553"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br></div>











</div>
<h2><strong>Der Umgang mit dem Kind</strong></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Die heutige <strong>Elternschaft</strong>, zumindest ein großer Teil von ihnen, möchte mit ihren Kindern anders umgehen, als sie es selbst einst erlebten. Sie nehmen Abstand vom Schreien lassen (lies mehr zum Thema schreien lassen in meinem Beitrag  <a href="https://www.milchtropfen.de/was-schreien-lassen-mit-deinem-baby-macht/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8222;Was schreien lassen mit deinem Baby macht&#8220;</a>),</span><span style="font-weight: 400;"> <strong>Strafen</strong> und anderer psychischer und physischer Gewalt. Sie leben bedürfnis-, bindungs- und <strong>beziehungsorientiert</strong>, weil sie spüren, dass dies der bessere Umgang mit dem Kind ist. Sie <strong>reflektieren</strong> sich selbst und schauen auf die Bedürfnisse hinter dem kindlichen Verhalten. So weit so gut. Was aber, wenn sich beide Partner nicht einig sind? Wenn der Eine einen anderen Umgang mit dem Kind pflegt als der Andere? <strong>Konflikte</strong> vorprogrammiert. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ich persönlich habe vor der Geburt meines ersten Sohnes damit begonnen, Bücher zum Thema <strong>Bindung</strong> und Beziehung zu lesen. Habe in Blogs rumgestöbert, um zu schauen, was Kinder eigentlich brauchen. All das habe ich damals an meinen Partner herangetragen, es fühlte sich stimmig für mich an, mein Baby nicht schreien zu lassen, es mit im <strong>Familienbett</strong> schlafen zu lassen, es zu stillen, zu tragen und auf seine Bedürfnisse einzugehen. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Für meinen <strong>Partner</strong> fühlte es sich glücklicherweise auch stimmig an, sodass wir meist an einem Strang zogen. Trotzdem unterscheidet sich unser “Erziehungsstil”, weil Männer und <strong>Frauen</strong> da einfach auch anders ticken und das ist auch gut so. Der Papa soll ja nicht so sein, wie die Mama und andersherum auch nicht, das wäre viel zu langweilig, hat doch jeder seinen eigenen guten <strong>Part</strong> beizutragen. </span></p>

<p><span style="font-weight: 400;">Mein Tipp an dich:</span></p>
<p><b>Informier dich vorher und spreche mit deinem Partner darüber, wie genau ihr euer gemeinsames Kind aufziehen möchtet. Du kannst schauen, ob ihr da auch auf einer Wellenlänge liegt. Ihr könnt euch gegenseitig dabei unterstützen und euch reflektieren, wenn ihr merkt, es läuft nicht so, wie ihr es gerne hättet. </b></p>
<p><b>Eure eigene Kindheit spielt da auch eine wesentliche Rolle, weil wir automatisch die Erziehungsmuster unserer Eltern übernehmen. Bei manchen muss die eigene Kindheit erst mit therapeutischer Hilfe aufgearbeitet werden, damit sie es schaffen, wirklich liebevoll und auf Augenhöhe mit dem Kind umzugehen. Ihr müsst nicht perfekt sein, das geht auch gar nicht! Aber schaut, dass es euch und dem Kind dabei gut geht. </b></p>
<h2><strong>Alleine zuhause mit dem Neugeborenen</strong></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Ich hatte glücklicherweise das Privileg, dass ich nie <strong>alleine</strong> mit meinem ersten und auch nicht mit meinem zweiten Sohn war, denn mein Partner arbeitet von zu Hause aus. Natürlich gab es hier und da schon Geschäftsreisen, auf die er uns auch gelegentlich mitnahm, aber den Rest der Zeit war er immer da und vor allem in der Anfangszeit. Ich für meinen Teil war froh, nicht alleine zu sein und einen Partner zu haben, der schon ein <strong>Kind</strong> aus einer anderen Beziehung hatte und sich somit gut auskannte.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Für Frauen, bei denen der Mann aber von frühs bis abends arbeiten ist, kann es sehr <strong>herausfordernd</strong> sein. Sie fühlen sich vielleicht im Stich gelassen und gerade in der Anfangszeit mit dem ersten Kind auch überfordert und <strong>hilflos</strong>, vor allem dann, wenn sich Probleme, wie z. B. vieles Schreien oder <strong>Stillprobleme</strong> , von den mehrfach unterbrochenen Nächten und dem damit verbundenen <strong>Schlafmangel</strong> mal ganz zu schweigen. </span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13267 size-full" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/05/neugeborenenzeit-krise.jpg" alt="Neugeborenenzeit-Krise" width="680" height="430" /></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das<strong> seelische Wohlbefinden</strong> der frisch gebackenen Mamas ist von hoher Bedeutung, denn es entscheidet mitunter, wie gut die <strong>Bindung</strong> zwischen Mama und Kind und auch andersherum gelingen kann. Denn nur, wenn die Mama sich gut fühlt, kann sie <strong>feinfühlig</strong> genug auf die Bedürfnisse ihres Babys eingehen. Glücklicherweise gibt es dafür die <strong>Wochenbetthebammen</strong>, die helfen, da sind und immer ein offenes Ohr haben. Denen ihr eure Fragen stellen und eure <strong>Sorgen</strong> mitteilen könnt. </span></p>
<div id='c5697_99_29' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungausmobile"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside>
<script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="8788966452"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br style="clear:both;"></div>

<div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="1518100653"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br></div></div>
<p><span style="font-weight: 400;">Mein Tipp für dich:</span></p>
<p><b>Besorge dir frühzeitig eine Wochenbetthebamme, die dich in der ersten Zeit betreuen kann. Sie kann dir auch eine Verordnung für eine Haushaltshilfe/Familienpflege</b><b> ausstellen.</b></p>
<p><b>Sprich dich mit deinem Partner ab: ob, wie lange und wann genau er seinen Vaterschaftsurlaub nimmt. Jede Frau ist anders, manche wuppen das auch alles alleine, aber ein wenig Unterstützung gerade in der Anfangszeit ist von Vorteil.</b></p>
<p><b>Wenn der Partner aus irgendwelchen Gründen nicht zuhause sein kann, wäre es gut, wenn du dir Hilfe und Unterstützung von Nachbarn, Freunden und der Familie holen kannst. Die dir etwas Warmes zu essen bringen, den Haushalt schmeißen und dir das Baby für einen kurzen Moment abnehmen, damit du unter die Dusche huschen kannst. Wenn du einen großen Gefrierschrank besitzt, kannst du auch vor der Geburt vorkochen und es einfrieren, damit genug zu essen Zuhause ist. </b></p>
<p><b>Und, trefft euch mit anderen Mamas, um euch auszutauschen, gegenseitig zu stärken und damit ihr euch tagsüber nicht so alleine fühlt. </b></p>
<h2><strong>Konflikte in der Elternschaft</strong></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Die <strong>Rückbildung</strong> der Hormone, das dünne Nervenkostüm und <strong>Übermüdung</strong> können zu Konflikten in der Partnerschaft führen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die erste Zeit mit dem Neugeborenen kann sehr herausfordernd sein und die Mama ist abends froh, wenn der Partner von der Arbeit nach Hause kommt, damit sie sich um sich selber <strong>kümmern</strong> kann. Ich denke, dass da viele Vorstellungen auseinandergehen, denn seien wir mal ehrlich, ist nicht nur die Mama vom Tag crocki und müde, sondern auch der Partner von seiner Arbeit.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Aus meinem Bekanntenkreis weiß ich, dass genau dieses Thema ein gewaltiger <strong>Konfliktherd</strong> werden kann, wenn die Mama sich nicht <strong>wertgeschätzt</strong> fühlt, in dem, was sie tagtäglich leistet, und dem Partner geht es da meist nicht anders. </span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13244 size-full" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/05/krise-als-paar-eines-neugeborenen.jpg" alt="Krise-als-Paar-eines-Neugeborenen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/05/krise-als-paar-eines-neugeborenen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/05/krise-als-paar-eines-neugeborenen-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/05/krise-als-paar-eines-neugeborenen-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Einige Paare <strong>trennen</strong> sich in dieser herausfordernden Phase: </span></p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">“Dass solche Erfahrungen keine Seltenheit sind, spiegelt sich auch in statistischen Zahlen wider. Bei etwa der Hälfte aller Scheidungen haben die Paare laut Statistischem Bundesamt minderjährige Kinder. 40 Prozent dieser Trennungen finden bereits im ersten Jahr nach der Geburt des ersten Kindes statt.“</span></i><span style="font-weight: 400;"> </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ich denke, dass mit etwas Unterstützung, Absprachen und Verständnis <strong>Trennungen</strong> vermeidbar wären.</span></p>

<p><span style="font-weight: 400;">Mein Tipp an dich:</span></p>
<p><b>Tauscht euch darüber aus, wie ihr die Abende oder allgemein die Tage, wenn der Partner von der Arbeit nach Hause kommt, gestalten wollt, um mühselige Konflikte zu vermeiden. Versteht euch als Team um gemeinsam aufkommende Konflikte zu lösen. </b></p>
<p><b>Ihr könnt Vereinbarungen treffen, die auf die Bedürfnisse von euch beiden abgestimmt sind, sodass der Partner sich vom Tag erholen kann, genauso wie die Mama auch. Einigt euch darauf, wie ihr die Haushaltsaufteilung gestalten möchtet. Denn anfangs, wenn die Frau zuhause ist und den meisten Teil des Haushalts schmeißt, schleicht sich schnell Gewohnheit für den Partner ein. Sprecht darüber, was euch stört oder was ihr gerne anders hättet, der andere kann es nicht riechen oder Gedanken lesen. Jeder ist auch für sich selbst verantwortlich &#8211; Selbstfürsorge eben. Das musste ich auch erst lernen. </b></p>
<div id='c8901_99_29' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungausmobile"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside>
<script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="8788966452"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br style="clear:both;"></div>

<div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="1518100653"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br></div></div>
<h2><strong>Der Partner in seiner Rolle </strong></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Er muss sich auch erst in seiner neuen Rolle als <strong>Papa</strong> finden und sich mit der wenigen Paarzeit arrangieren, wenn die Mama die meiste Zeit mit dem Stillen und der <strong>Pflege</strong> des Babys beschäftigt ist. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ich kann nur <strong>empfehlen</strong>, dass der frisch gebackene Papa auch einen Teil der Pflege übernimmt, damit sich eine gute Bindung zum Kind aufbauen kann. Auch wenn die Papas erst im 2. Lebensjahr eine immer wichtigere Rolle beim Kind spielen, sollte er mit dem Baby <strong>kuscheln,</strong> spielen und es in der Trage tragen. So ist es später auch wahrscheinlicher, dass der Papa das Ins-Bett-Bringen übernehmen kann.</span></p>
<h2><b>Alles auf einen Blick:</b></h2>
<ul>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Die Geburt ist ausschlaggebend für das <strong>emotionale</strong> und psychische Wohlbefinden der Mama </span></li>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Achte auf eine gute Geburtsstätte &#8211; schau dir alles gut an, schau, ob du dich wohl fühlst und erstelle einen <strong>Geburtsplan</strong></span></li>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Besprich mit deinem Partner, wie genau ihr euer Kind aufziehen möchtet </span></li>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Besorge dir so früh wie möglich eine Hebamme für das sensible Wochenbett und auch <strong>Unterstützung</strong> für die Anfangszeit durch Familie, <strong>Nachbarn</strong>, Bekannte oder auch durch eine <strong>Familienpflege</strong></span></li>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Sprich mit deinem Partner über Dinge, die dir nicht gefallen und schaut zusammen, wie ihr eure <strong>Bedürfnisse</strong> erfüllen könnt, denn niemand kann die Bedürfnisse und Wünsche des anderen erraten <strong>#SELBSTFÜRSORGE</strong> </span></li>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Beziehe den <strong>Papa</strong> in die Pflege und Umsorgung des Babys mit ein, damit sich eine stabile <strong>Bindung</strong> entwickelt kann </span></li>
</ul>
<p><span style="color: #ff6600;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13242 size-full" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/05/das-erste-jahr-mit-baby.jpg" alt="das-erste-Jahr-mit-Baby" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/05/das-erste-jahr-mit-baby.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/05/das-erste-jahr-mit-baby-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/05/das-erste-jahr-mit-baby-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ich wünsche euch eine tolle <strong>Schwangerschaft</strong>, eine atemberaubende, selbstbestimmte <strong>Geburt</strong> und eine kuschelige Kennenlernzeit als <strong>Familie</strong>. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Sprecht über eure <strong>Erwartungen</strong>, tauscht euch mit anderen Familien aus und haltet euch immer im Hinterkopf, dass ihr nicht perfekt sein müsst. Lasst den <strong>Haushalt</strong> liegen, wenn ihr merkt, dass es euch an eure Grenzen bringt. Sorgt gut für euch und genießt die Zeit als <strong>Eltern</strong>, Paar und auch alleine als Mann und Frau.</span></p>
<p>Wie erging es euch in der ersten Zeit mit Kind? Konntet ihr aufkommende Konflikte gut klären? Lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen!</p>

<p><strong>Quellen</strong></p>
<p>&#8222;<a href="https://www.t-online.de/leben/familie/erziehung/id_56924968/wenn-kinder-zum-trennungsgrund-werden.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Trennungsgrund Kind  &#8211; Wenn das Elternsein in die Krise führt</a>&#8220;</p>
<p>&#8222;<a href="https://familienpflege.nbhs.de/vor-dem-ersten-einsatz" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vor dem ersten Einsatz</a>&#8222;</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/krise-ueberwinden-das-erste-jahr-mit-kind/">Krise überwinden &#8211; das erste Jahr mit Kind</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.milchtropfen.de/krise-ueberwinden-das-erste-jahr-mit-kind/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>5</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Home Office mit Kind &#8211; Die 10 wichtigsten Tipps</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/home-office-mit-kind/</link>
					<comments>https://www.milchtropfen.de/home-office-mit-kind/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2020 12:00:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinkind]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Beschäfigung]]></category>
		<category><![CDATA[beschäftigen]]></category>
		<category><![CDATA[daheim]]></category>
		<category><![CDATA[Hausarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Home Office]]></category>
		<category><![CDATA[Homeoffice]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Laptop]]></category>
		<category><![CDATA[managen]]></category>
		<category><![CDATA[mit Kind]]></category>
		<category><![CDATA[mit Kindern]]></category>
		<category><![CDATA[Notebook]]></category>
		<category><![CDATA[wie]]></category>
		<category><![CDATA[zu Hause]]></category>
		<category><![CDATA[Zuhause]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.milchtropfen.de/?p=12775</guid>

					<description><![CDATA[<p>Aufgrund des Coronavirus&#8216; dürfen viele nicht mehr zur Arbeit. Manche haben die Chance, von zu Hause aus Home Office zu betreiben, was sich auch relativ leicht gestalten würde, wenn da nicht auch noch Kitas und Schulen geschlossen und nur für äußerste Notfälle geöffnet hätten. Home Office mit Kind &#8211; für viele eine ziemlich ungewohnte und ... <a title="Home Office mit Kind &#8211; Die 10 wichtigsten Tipps" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/home-office-mit-kind/" aria-label="Mehr zu Home Office mit Kind &#8211; Die 10 wichtigsten Tipps">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/home-office-mit-kind/">Home Office mit Kind &#8211; Die 10 wichtigsten Tipps</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Aufgrund des Coronavirus&#8216; dürfen viele nicht mehr zur <strong>Arbeit</strong>. Manche haben die Chance, von zu Hause aus <strong>Home Office</strong> zu betreiben, was sich auch relativ leicht gestalten würde, wenn da nicht auch noch Kitas und Schulen geschlossen und nur für äußerste Notfälle geöffnet hätten. Home Office mit Kind &#8211; für viele eine ziemlich ungewohnte und herausfordernde Situation.</p>
<p>Wie du erfolgreich Home Office <strong>mit Kind</strong> betreibst, verrate ich dir im heutigen Beitrag.</p>
<p><span id="more-12775"></span><div id='c2442_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Home Office mit Kind &#8211; Die 10 wichtigsten Tipps</h2>
<p>Wenn auch du es bisher gewohnt warst, dein Kind im Kindergarten oder der Schule betreut zu wissen, um zur Arbeit gehen zu können, dann kann ich mir vorstellen, dass es für dich jetzt eine ziemliche Umstellung sein muss, wenn ihr euch beinahe 24/7 zu Hause aufhaltet und die Spiel-, Essens- und Arbeitszeiten zusammen verbringt.</p>
<p>Ich hoffe, dass du von meinen 10 wichtigsten <strong>Tipps</strong> für ein gelingendes Home Office mit Kind profitierst &#8211; immerhin leben mein Mann und ich schon jahrelang <strong>selbstständig</strong> und ziehen unser Kind seit knapp 5 Jahren <strong>kitafrei</strong> auf. Wie wir das so machen und welche Tipps ich dir mit auf den Weg geben mag, erfährst du jetzt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="pintbild aligncenter wp-image-12785" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/home-office-mit-kind-die-10-wichtigsten-tipps.jpg" alt="Home Office mit Kind - Die 10 wichtigsten Tipps | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="801" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/home-office-mit-kind-die-10-wichtigsten-tipps.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/home-office-mit-kind-die-10-wichtigsten-tipps-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/home-office-mit-kind-die-10-wichtigsten-tipps-287x430.jpg 287w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/home-office-mit-kind-die-10-wichtigsten-tipps-454x680.jpg 454w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/home-office-mit-kind-die-10-wichtigsten-tipps-33x50.jpg 33w" sizes="auto, (max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<h3>1. Dein Arbeitsplatz</h3>
<p>Es ist <strong>praktisch</strong>, wenn man nur einen Laptop zum Arbeiten braucht: Man kann theoretisch von überall auf der Welt aus arbeiten und sein Geld verdienen.</p>
<p>In der Realität sieht das &#8211; vor allem in Zeiten von Corona &#8211; etwas anders aus.</p>
<p>Ich für meinen Teil kann nicht überall arbeiten. Ich arbeite am Liebsten in meinem Zimmer. Da hab ich <strong>Ruhe</strong>, da riecht es gut, da hab ich nur Dinge um mich, die mich glücklich machen und die ich schön finde. Ich hab mein <a href="https://amzn.to/2vPmuO6" target="_blank" rel="nofollow noopener">Whiteboard</a>* mit allen wichtigen To-Do&#8217;s drauf, ich hab meine Korkwand mit <a href="https://amzn.to/3bvNJMO" target="_blank" rel="nofollow noopener">Karten</a>*, die mich zum Lächeln bringen und die mich motivieren.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12787" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/korkwand-mit-karten-zur-motivation.jpg" alt="Korkwand mit Karten zur Motivation" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/korkwand-mit-karten-zur-motivation.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/korkwand-mit-karten-zur-motivation-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/korkwand-mit-karten-zur-motivation-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Im Wohnzimmer, wo überall Sachen rumliegen, der Tisch voller Snacks steht und nebenbei der Fernseher läuft, ist arbeiten für mich überhaupt nicht möglich. Naja, schon möglich, nur dauert es einfach dreimal so lange als wenn ich allein bin und ungestört arbeiten kann.</p>
<p>Was ich damit sagen will: Such dir einen Platz, an dem du konzentriert <strong>arbeiten</strong> kannst und dich wohl fühlst, dann bist du auch gleich viel produktiver.</p>
<h3>2. Mach dir einen Plan</h3>
<p>Nicht einfach so in den Tag hineinzuleben, sondern stattdessen einen Plan zu haben, das mussten wir als Familie auch erstmal herausfinden.</p>
<p>Da mein Mann und ich beide selbstständig sind und unser Kind kitafrei aufwächst, können wir uns selber einteilen, wann wir was machen, arbeiten, essen, putzen, raus gehen oder was auch immer. Mag sein, dass unser <strong>Plan</strong> nicht 1:1 auf jemanden übertragbar ist, der <strong>angestellt</strong> ist und 5 Tage die Woche arbeiten muss. Vom Prinzip, dass man plant, wann man arbeitet, spielt, Pause macht, Haushalt erledigt usw. würde ich aber sagen, ist es ähnlich.</p>
<p>Ob es sich nun um einen Tages- oder einen <strong>Wochenplan</strong> handelt, musst du für dich selber entscheiden. Wir hatten anfangs mit einem <strong>Tagesplan</strong> begonnen, was in mir immer relativ viel Stress hervorgerufen hat, weil ich mich gern auf Dinge vorbereite. Zu wissen, wie die komplette Woche aussieht, gibt mir Halt, Orientierung und Klarheit (auch wenn ich weiß, dass sich mit Kind öfter mal was ändert).</p>
<p>Einen Wochenplan zu erstellen bedeutet, festzulegen, wann wer seinen Arbeitstag hat und wann es <strong>Familientage</strong> gibt, an denen wir etwas zu dritt unternehmen. Mit dem Arbeitstag steht auch gleichzeitig fest, wer fürs Essen, den Haushalt und unser Kind zuständig ist. Und damit keine/r von uns diesen Plan vergisst, haben wir auf dem Smartphone einen Kalender eingerichtet, der synchron läuft. Sobald eine/r von uns etwas reinschreibt oder löscht, wird man darüber benachrichtigt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12788" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/screenshot-kalender-familie.jpg" alt="Screenshot Kalender Familie" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/screenshot-kalender-familie.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/screenshot-kalender-familie-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/screenshot-kalender-familie-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Früher hatten wir uns am Tag je nach Lust und Laune mit Arbeit, Familie und Haushalt abgewechselt, aber das war uns einfach zu wischiwaschi. Für uns sind klare Abreden besser, da kommt es zu keinen Missverständnissen und Enttäuschungen oder dass man sich ungerecht behandelt sieht.</p>
<p>Wer seinen <strong>Arbeitstag</strong> hat, die/der hat Zeit von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Die/Der andere kümmert sich um den Rest, sprich: Essen machen, Haushalt und natürlich sich mit dem Kind beschäftigen, spielen, rausgehen. Gegessen wird gemeinsam.</p>
<p>So, wie es jetzt ist, war es aber auch nicht von Anfang an, das hat sich über die Jahre so eingespielt.</p>
<div id='c1642_33_2' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungausmobile"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside>
<script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="5804511553"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br style="clear:both;"></div>

<div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="8016097146"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br></div></div>
<h3>3. To-Do&#8217;s, Ziele und Prioritäten</h3>
<p>Erstelle dir für jeden Tag eine To-Do-Liste mit <strong>Aufgaben</strong>, die zu erledigen sind &#8211; möglichst nach <strong>Prioritäten</strong> geordnet. Was ist am Wichtigsten? Was muss sofort erledigt werden und duldet keinerlei Aufschub? Was kommt danach und was hat Zeit?</p>
<p>Hilfreich fand ich auch immer, mir aufzuschreiben, wofür ich das gerade mache, also welchem <strong>Ziel</strong> es dient; das motiviert mich zusätzlich, die Aufgabe zu erledigen. Wenn ich mir z.B. etwas von meinem Mann erklären lasse, was den technischen Kram vom Blog betrifft, dann bringt es mich meinem Ziel näher, unabhängiger arbeiten zu können.</p>
<p>Und das Schönste überhaupt: Etwas von der To-Do-Liste zu streichen! Mach das! Es ist ein unglaublich befriedigendes Gefühl, finde ich, wenn man sieht, was man geschafft hat.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12789" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/to-do-liste-auf-whiteboard.jpg" alt="To-Do Liste auf Whiteboard" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/to-do-liste-auf-whiteboard.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/to-do-liste-auf-whiteboard-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/to-do-liste-auf-whiteboard-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Manchmal laufen die Tage nicht so, wie sie geplant waren &#8211; das kennt wahrscheinlich jede/r. Dann ist es hilfreich sich zu fragen, was gerade am Wichtigsten ist: Die Spielsachen wegzuräumen oder mit deinem Kind eine extra Kuscheleinheit zu genießen?</p>
<h3>4. Gleichgewicht halten</h3>
<p>Denk daran, nicht nur den ganzen Tag durchzuackern, sondern auch Zeit für Pausen einzuräumen, damit du dich entspannen und wieder zu Kräften kommen kannst.</p>
<p>Welcher Rhythmus für dich am Geeignetsten ist, kannst nur du wissen. Manche empfehlen, nach 25 min. eine kleine <strong>Pause</strong> einzulegen und dann weiterzumachen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12791" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/mama-trinkt-kakao-mit-kind-aus-tassen.jpg" alt="Mama trinkt Kakao mit Kind aus Tassen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/mama-trinkt-kakao-mit-kind-aus-tassen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/mama-trinkt-kakao-mit-kind-aus-tassen-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/mama-trinkt-kakao-mit-kind-aus-tassen-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Was ich persönlich auch sehr empfehlen kann, wenn du den ganzen Tag mit deinem Kind allein bist und alles selber managen musst, ist im <strong>Wechsel</strong> den Tag zu verbringen, das bedeutet eine Sache mit deinem Kind zu machen, also meistens irgendetwas spielen, und danach etwas auf deiner To-Do-Liste zu erledigen.</p>
<p>Wenn dein Kind gerne Dinge mit dir spielt, die jetzt nicht so dein Ding sind, dann ist es auch hier hilfreich, im Gleichgewicht zu bleiben, d.h. ihr spielt mal was, was deinem Kind gefällt und dann etwas, was euch beiden Spaß macht.</p>
<p>Mein Mann und ich handhaben es zusätzlich auch so, dass nach der Arbeitszeit gewechselt wird, d.h. wenn mein Mann z.B. seinen Arbeitstag hatte und ich alles andere gemacht habe, hab ich ab 18:00 Uhr Zeit für mich. Dann kann ich entscheiden, was ich mit meiner freien Zeit nun anstellen mag. Arbeite ich selber etwas? Gehe ich ein bisschen raus? Treibe ich Sport? Dafür war mein Mann dann für den Rest des Tages für unseren Sohn zuständig, auch für das Ins-Bett-Bringen.</p>
<h3>5. Aufgaben mit Kind und Aufgaben ohne Kind</h3>
<p>Aufgaben, die ich wirklich allein machen will, weil ich dafür Ruhe und Konzentration brauche, packe ich in die Zeit, in der sich Oliver allein oder mit seinem Papa beschäftigt und/oder schläft.</p>
<p>Diejenigen unter euch, deren Kinder noch <strong>Mittagsschlaf</strong> machen, können sich hier glücklich schätzen. Da unser Sohn den Mittagsschlaf schon seit etlichen Jahren abgeschafft hat, entscheide ich immer, ob ich lieber etwas früher aufstehe (eher nicht, ich bin ein totaler Morgenmuffel) oder ob ich nachts nochmal aus dem Zimmer schleiche, um zu arbeiten (erfordert etwas Disziplin, aber es lohnt sich).</p>

<h3>6. Bezieh dein Kind mit ein</h3>
<p>Ich musste mich echt dazu zwingen, Aufgaben, die ich nicht zwangsläufig allein machen muss, eben <span style="text-decoration: underline;">nicht</span> in dieser so kostbaren Zeit zu machen, in der mein Sohn schläft oder beschäftigt ist. Stattdessen lade ich Oliver immer zu gemeinsamen Aufgaben ein, wie z.B. zum Einkaufen, Kochen, Aufräumen, Wäsche machen usw.</p>
<p>Auch wenn ich meist nur ein &#8222;Nein, danke.&#8220; zu hören bekomme, finde ich es dennoch wichtig, es Oliver immer wieder anzubieten, immerhin macht es zusammen auch viel mehr <strong>Spaß</strong> und stärkt die <strong>Gemeinschaft</strong>.</p>
<p>Und ja, auch beim Arbeiten habe ich ihn mit einbezogen. Ich erinnere mich noch gut an die Zeit, in der ich anfing, am Laptop zu arbeiten, was für meinen Sohn etwas ganz Neues war. Er bat mich dann, ihn auf meinen Schoß zu setzen und auf die Tastatur drücken zu dürfen. Klar dauerte es länger, etwas zu schreiben, aber so bekam er einen ersten Geschmack von meiner Arbeit. Irgendwann fand er es dann langweilig, immer nur auf den Tasten rumzuhacken, und widmete sich wieder seinen Sachen.</p>
<p>Inwiefern du es zulassen möchtest, dein Kind mit in deine Arbeitswelt mitzunehmen, sei dir überlassen; ich persönlich kann mich noch gut daran erinnern, wie magisch das für mich als Kind war, meine Mutter auf Arbeit anrufen zu dürfen oder sie sogar mal mit ins Büro zu begleiten. Probier es aus.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12792" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/papa-arbeitet-mit-kind-auf-arm-am-laptop.jpg" alt="Papa arbeitet mit Kind auf Arm am Laptop" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/papa-arbeitet-mit-kind-auf-arm-am-laptop.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/papa-arbeitet-mit-kind-auf-arm-am-laptop-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/papa-arbeitet-mit-kind-auf-arm-am-laptop-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>7. Beschäftigung fürs Kind</h3>
<p>Ganz ehrlich? Ich beneide Eltern, deren Kinder liebend gerne <strong>basteln</strong> und <strong>malen</strong>. Oliver mochte das früher mal, aber jetzt ist das sowas von langweilig für ihn, dass ich die Bastelsachen mittlerweile in den Keller geräumt habe.</p>
<p>Je nachdem, was dein Kind gerne macht und wie alt es schon ist, kannst du ihm jeweilige Sachen zum <strong>Spielen</strong> und zur <strong>Beschäftigung</strong> anbieten. Wenn dein Kind Bastelsachen liebt: Jackpot!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12794" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/mama-am-laptop-mit-spielenden-kinder.jpg" alt="Mama am Laptop mit spielenden Kinder" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/mama-am-laptop-mit-spielenden-kinder.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/mama-am-laptop-mit-spielenden-kinder-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/mama-am-laptop-mit-spielenden-kinder-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Sollte es allerdings wie bei uns sein und dein Kind Mal- und Bastelsachen links liegen lassen, dann geh möglichst lange und oft mit ihm raus (zum Glück kann man auch an anderen Orten als auf dem Spielplatz spielen oder in der Schwimmhalle planschen) und sorg dafür, dass sich dein Kind zu Hause <strong>austoben</strong> kann. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Bei uns zu Hause darf z.B. auf dem Bett und der Couch gehüpft und getobt werden uvm. Was es sonst noch für Möglichkeiten gibt, sich <strong>indoor</strong> <strong>aktiv</strong> zu betätigen, verrate ich dir in einem gesonderten Beitrag. Sobald er fertig ist, verlinke ich ihn dir hier.</p>
<p>Nachtrag: In meinem Beitrag &#8222;<a href="https://www.milchtropfen.de/100-indoor-aktivitaeten-fuer-kinder-fuer-zu-hause/">100 Indoor Aktivitäten für Kinder für zu Hause</a>&#8220; wirst du bestimmt fündig!</p>
<h3>8. Unterbrechungen</h3>
<p>Gerade, wenn es ungewohnt für dein Kind ist, dass du jetzt Ruhe zum Arbeiten brauchst oder es so jung ist, dass es die Bedeutung von &#8222;<strong>Arbeitszeit</strong>&#8220; noch nicht begreift, kann es durchaus vorkommen, dass du nicht wie gewohnt und geplant deine Arbeit verrichten kannst, weil du ständig <strong>unterbrochen</strong> wirst oder dein Kind jetzt ständig mit dir <strong>spielen</strong> will, weil&#8230; du bist halt zu Hause, nicht wahr?</p>
<p>Bei uns hat das auch eine Weile gebraucht, bis Oliver verstand, dass ich jetzt arbeite und der Papa kommt, wenn er was möchte. Das ist ungewohnt und eine Umstellung, weil ich sonst immer 24/7 für ihn da war, ihn beschäftigt habe usw., aber irgendwann hatte er sich daran gewöhnt.</p>
<p>Das bedeutet nicht, dass ich seitdem völlig ungestört arbeiten kann. Auch ich habe mich daran gewöhnt, mehrmals unterbrochen zu werden, sei es am Laptop, wenn ich gerade einen Artikel schreiben will oder während einer Onlineschulung, dass er dann plötzlich hinter mir steht und in die Kamera winkt oder mich aus heiterem Himmel irgendwas fragt, während ich telefoniere oder gerade zuhöre.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12798" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/kind-turnt-im-bett-neben-laptop.jpg" alt="Kind turnt im Bett neben Laptop" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/kind-turnt-im-bett-neben-laptop.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/kind-turnt-im-bett-neben-laptop-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/kind-turnt-im-bett-neben-laptop-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Für mich persönlich ist das ok, ich kann damit relativ gut umgehen. Ich sage dann zwar auch, dass er wieder rausgehen soll, weil ich mich konzentrieren möchte und Ruhe brauche, aber übel nehme ich das meinem Kind nicht &#8211; und mein Gegenüber am anderen Ende der Leitung auch nicht, im Gegenteil; bisher hatte dafür jede/r <strong>Verständnis</strong>.</p>
<p>Wenn du also unterbrochen wirst, während du gerade arbeiten möchtest, <strong>kommunizier</strong> klar, was du willst und brauchst, gerne auch nochmal, nachdem du fertig bist und in Ruhe mit deinem Kind reden kannst.</p>
<h3>9. Führ die Uhr ein</h3>
<p>&#8222;Ich telefoniere jetzt. Das dauert nur 5 Minuten. Dann können wir spielen.&#8220; Für Oliver war es schwer nachvollziehbar, was fünf Minuten oder eine Stunde bedeutete. Ihm hat es geholfen, als wir die <a href="https://amzn.to/2ydvZHU" target="_blank" rel="nofollow noopener">Uhr</a>* einführten (zusammen mit einem <a href="https://amzn.to/2UEm2e6" target="_blank" rel="nofollow noopener">Kalender</a>*). Anhand der Uhr konnten wir ihm erklären, wann 30 Minuten vorbei sind oder was passiert, wenn der große Zeiger hier und der kleine Zeiger dort steht. Oder man stellt einfach einen <strong>Timer</strong>; sobald der klingelt, wissen du und dein Kind, dass die Zeit jetzt um ist.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12796" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/kinderuhr-und-kalender.jpg" alt="Kinderuhr und Kalender" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/kinderuhr-und-kalender.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/kinderuhr-und-kalender-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/kinderuhr-und-kalender-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Kommt natürlich auch immer auf das Alter des Kindes an. Ein <strong>Baby</strong> wirst du damit wenig beeindrucken können. Es wird wahrscheinlich einfach glücklich sein, wenn du es in der Trage nah bei dir hast. Ein <strong>Schulkind</strong> hingegen kann damit schon eher etwas anfangen (und sich auch schon besser selber beschäftigen)</p>
<h3>10. Halte dein Wort</h3>
<p>Was wichtiger denn je ist: Halte dein Wort. Wie oft passiert es mir, dass mein Kind mich ruft, ich antworte &#8222;Ja, bin gleich da. Ich häng nur noch schnell die Wäsche auf.&#8220; und dann nach der Wäsche doch noch schnell eine neue Wäsche anmache oder etwas anderes &#8222;nur noch schnell&#8220; erledigen will&#8230; Nichts da!</p>
<p>Wenn du etwas sagst, dann halte es auch ein. Gib deinem Kind das Gefühl, dass es sich auf dein Wort verlassen kann und dass es darauf <strong>vertrauen</strong> kann, dass du in 5 Minuten da sein wirst, wenn du sagst, dass du in 5 Minuten da sein wirst. Ein Kind, das sich darauf <strong>verlassen</strong> kann, wird nicht alle paar Minuten in dein Zimmer kommen und dich <strong>unterbrechen</strong> mit &#8222;Bist du jetzt fertig?&#8220;.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12795" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/kind-unterbricht-mutter-bei-arbeit-am-laptop.jpg" alt="Kind unterbricht Mutter bei Arbeit am Laptop" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/kind-unterbricht-mutter-bei-arbeit-am-laptop.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/kind-unterbricht-mutter-bei-arbeit-am-laptop-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/kind-unterbricht-mutter-bei-arbeit-am-laptop-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Wie du siehst, gibt es viele hilfreiche Ideen und Tipps, wie man von zu Hause aus arbeiten und sich gleichzeitig um Kind und <strong>Haushalt</strong> kümmern kann. Was es dazu braucht, sind ein guter Plan, klare Kommunikation, die Zuversicht, dass sich das schon alles aufeinander einspielen wird und eine lockere Einstellung, dass sich Pläne auch mal ändern können und man während der Arbeitszeit öfter als gewohnt unterbrochen wird.</p>
<p>Wenn dir noch wichtige Tipps einfallen, wie du <strong>Home Office mit Kind</strong> oder gar mehreren Kindern schaffst, und es gerne mit anderen teilen möchtest, schreib sie mir unbedingt unten in die Kommentare.</p>

<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/home-office-mit-kind/">Home Office mit Kind &#8211; Die 10 wichtigsten Tipps</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.milchtropfen.de/home-office-mit-kind/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Familienzuwachs &#8211; die Entthronung des Erstgeborenen</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/familienzuwachs-die-entthronung-des-erstgeborenen/</link>
					<comments>https://www.milchtropfen.de/familienzuwachs-die-entthronung-des-erstgeborenen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Melanie Wittwer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Mar 2020 14:36:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Aggressionen]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[baby]]></category>
		<category><![CDATA[Entthronung]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Geschwister]]></category>
		<category><![CDATA[Geschwisterliebe]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinkind]]></category>
		<category><![CDATA[Wut]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.milchtropfen.de/?p=12691</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wenn ein neues Familienmitglied zur bereits vorhandenen Familie hinzu stößt, kann es unter Umständen eine sehr emotionale Phase geben &#8211; mit vielen Höhen und Tiefen.  Auch als bei uns der kleine Bruder geboren wurde, gab es eine aufregende Zeit und viele nervenaufreibende Situationen mit unserem Erstgeborenen. Mittlerweile hat es sich aber wieder gemildert. Wie auch ... <a title="Familienzuwachs &#8211; die Entthronung des Erstgeborenen" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/familienzuwachs-die-entthronung-des-erstgeborenen/" aria-label="Mehr zu Familienzuwachs &#8211; die Entthronung des Erstgeborenen">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/familienzuwachs-die-entthronung-des-erstgeborenen/">Familienzuwachs &#8211; die Entthronung des Erstgeborenen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">Wenn ein neues Familienmitglied zur bereits vorhandenen Familie hinzu stößt, kann es unter Umständen eine sehr <strong>emotionale Phase</strong> geben &#8211; mit vielen Höhen und Tiefen. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch als bei uns der kleine Bruder geboren wurde, gab es eine aufregende Zeit und viele <strong>nervenaufreibende</strong> Situationen mit unserem Erstgeborenen. Mittlerweile hat es sich aber wieder gemildert. Wie auch du wieder Harmonie in euren <strong>Familienalltag</strong> bekommst und was du speziell für das Erstgeborene tun kannst, verrate ich dir hier im Beitrag.</span></p>
<p><span id="more-12691"></span><div id='c8397_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Familienzuwachs &#8211; die Entthronung des Erstgeborenen</h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Die <strong>Geburt</strong> des Geschwisterchens ist für viele Kinder ein immenser Umbruch im familiären Gefüge. Hatte es bis jetzt doch Mama und Papa für sich alleine, kommt ihm von nun an nur noch geteilte Aufmerksamkeit und Fürsorge zu. Kaum ist das Geschwisterchen da, muss fortan vor allem die Mama <strong>geteilt</strong> werden, ist sie doch die meiste Zeit am Stillen, Wickeln und Trösten. Das bedeutet hohen <strong>Stress</strong>, Schmerz und Frustration für das Erstgeborene. Niemand hat es gefragt, ob jemand neues “einziehen” darf. Es fühlt sich überrumpelt. Eifersucht kommt in ihm hoch.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/entthronung-5-tipps.jpg" alt="Entthronung 5 Tipps" width="381" height="801" /></p>
<h2>Wie fühlt es sich für das Erstgeborene an, wenn ein Geschwisterkind hinzu kommt?</h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Stell dir vor dein Partner bringt eine andere <strong>Frau</strong> mit nach Hause! Sie schläft von nun an mit in eurem Bett und benötigt viel Aufmerksamkeit und <strong>Zeit</strong>, die dir von nun an fehlt. Immer öfter musst du warten, dass auch deine Bedürfnisse befriedigt werden, denn zuerst ist jetzt immer die neue Frau an der Reihe, die auch noch häufig weint und Trost benötigt. <strong>Wut</strong>, Traurigkeit und Frustration machen sich bei dir breit und du weißt noch nicht damit umzugehen. Du fühlst dich weniger geliebt und weißt nicht, wie du deinen Gefühlen Ausdruck verleihen sollst, ziehst dich entweder zurück oder wirst aggressiv der neuen Frau gegenüber. Dafür wirst du <strong>ausgeschimpft</strong>. Du fühlst dich dadurch noch weniger geliebt und gesehen, als so schon. Ein <strong>Teufelskreis</strong> beginnt. </span><span style="font-weight: 400;">So in etwa fühlt sich dein Erstgeborenes. Es hat große <strong>Verlustängste</strong>, vor allem dir als Mutter gegenüber! </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-12711 size-full aligncenter" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/mutter-troestet-kind.jpg" alt="Familienzuwachs Entthronung" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/mutter-troestet-kind.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/mutter-troestet-kind-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/mutter-troestet-kind-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Kinder müssen erst lernen mit diesen, teils heftigen <strong>Gefühlen</strong> umzugehen. Gerade, wenn sich Kinder in der Autonomiephase und der emotionalen Entwicklung befinden, ist es hilfreich, <strong>Verständnis</strong> zu zeigen und das Kind mit seinen Gefühlen zu sehen, ernst zu nehmen und <strong>aufzufangen</strong>. Darüber habe ich ausführlich in meinem Beitrag: </span><a href="https://www.kleinermensch.net/autonomiephase-und-emotionale-entwicklung-teil-i/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="font-weight: 400;">Autonomiephase und emotionale Entwicklung – wenn zwei Entwicklungsphasen aufeinanderprallen geschrieben.</span></a> <span style="font-weight: 400;">Dein Kind hat <strong>Angst</strong> und ist verunsichert, es weiß nicht, ob es immer noch geliebt wird, wie vorher. </span></p>
<h2>Wie du dein Baby schützen kannst!</h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Manche Kinder zeigen ganz klar die <strong>Überforderung</strong> durch diese neue Situation. Manche werden dann <strong>handgreiflich</strong> dem Baby gegenüber. Versuche bei Übergriffen das Baby ganz unaufgeregt zu <strong>schützen</strong> und die Grenzen klar und liebevoll zu artikulieren. Bleib in unmittelbarer Gegend, um im Notfall schnell eingreifen zu können. Wenn du nicht die ganze Zeit auf Habachtstellung sein möchtest, dann kannst du dein Baby auch in die Tragehilfe packen und so ist es vor Übergriffen geschützt. </span><span style="font-weight: 400;">Wir dürfen und müssen die Grenzen des Babys schützen und klar artikulieren, dass niemand <strong>verletzt</strong> werden darf. </span></p>

<p>Doch wie kannst du dafür sorgen, dass sich das große Geschwisterkind nicht zu sehr benachteiligt fühlt?</p>
<h2>5 Punkte, die euch helfen in Verbindung zu kommen und zu bleiben:</h2>
<ol>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Beziehe es mit in die <strong>Pflege</strong> des Babys ein. Lass es das Baby wickeln, beim Baden helfen, Fläschchen geben oder beim Stillen mit kuscheln, dann fühlt es sich nicht ausgeschlossen.</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Verbringe Zeit mit ihm, wenn das Baby Mittagsschlaf macht &#8211; <strong>Exklusivzeit</strong>! Spielt etwas, was euch beiden Spaß macht, denn wenn du darauf eigentlich keine Lust hast, bist du wahrscheinlich mit deinen Gedanken schnell woanders. Spielt etwas, was die Bindung stärkt &#8211; Bindungsspiele können helfen, die Bindung aufrecht zu erhalten und schaffen somit mehr Kooperation und Nähe.</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Habe <strong>Verständnis</strong> für neue Verhaltensweisen, wie: </span><strong>Regression</strong>. Regression bedeutet, dass dein großes Kind einen Rückfall in babyhaftes Verhalten macht. Dieses Verhalten wird nicht für immer so bleiben. Es ist lediglich ein Hilferuf auf den du liebevoll reagieren darfst. Dein Kind möchte auf sich aufmerksam machen und sucht so deine Fürsorge. <strong>Aggressionen</strong>. Manche Kinder werden aggressiv. Versuche die Gefühle deines Kindes zu spiegeln: “Du bist wütend/traurig/enttäuscht, dass ich gerade so wenig Zeit für dich habe!”, oder “Ich sehe, dass du traurig bist, du fühlst dich benachteiligt, was kann ich für dich tun, was brauchst du?”.</li>
<li style="font-weight: 400;">Und auch wenn dir das vielleicht schwer fällt, Beschimpfungen, Strafen oder Vorwürfe bei Aggressionen gegen das Baby sind kontraproduktiv. Nimm dein Kind trotzdem in den Arm oder auf den Schoß und zeige ihm deine <strong>Liebe</strong>, denn sonst neigt dein Kind wahrscheinlich später dazu, durch Übergriffe auf das kleine Geschwisterchen auf sich aufmerksam zu machen, frei nach dem Motto “Lieber negative Aufmerksamkeit, als gar keine!”</li>
<li style="font-weight: 400;"> Schenke deinem großen Kind vor allem: die <strong>Sicherheit</strong>, dass es noch geliebt wird; Geborgenheit, um sich wohl zu fühlen und <strong>Nähe</strong>, um sich zu beruhigen.</li>
</ol>
<div id='c8948_177_2' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungausmobile"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside>
<script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block;"
     data-ad-format="link"
data-full-width-responsive="true"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="6725055877"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br style="clear:both;"></div>

<div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block;"
     data-ad-layout="link"
data-full-width-responsive="true"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="9143389553"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br></div>











</div>
<p><span style="font-weight: 400;">Wenn du diese 5 Punkte beherzigst, zeigt das deinem Kind, dass es immer noch geliebt, <strong>wertvoll</strong>, willkommen und angenommen wird, so wie es ist! Mit viel Liebe, Zuneigung, Verständnis und Körperkontakt gerade in den ersten Monaten nach der Geburt des Geschwisterchens lassen sich viele Konflikte lösen oder sie entstehen erst gar nicht. </span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-12709 size-full aligncenter" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/familienzuwachs.jpg" alt="Familienzuwachs" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/familienzuwachs.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/familienzuwachs-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/familienzuwachs-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p><span style="font-weight: 400;">So kann eine richtig gute Geschwisterliebe wachsen. Dass heißt nicht, dass es nie Konflikte oder <strong>Geschwisterrivalitäten</strong> geben wird, aber deine Kinder werden sich geliebt und gesehen fühlen. Hierzu möchte ich dir passend zum Thema das Buch von Nicola Schmidt &#8222;<span id="productTitle" class="a-size-large"><a href="https://www.amazon.de/Geschwister-als-Team-Familie-artgerecht-Buch/dp/3466311047/ref=as_li_ss_tl?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;dchild=1&amp;keywords=geschwister+als+team&amp;qid=1584211340&amp;sr=8-1&amp;linkCode=ll1&amp;tag=melaniewittwer-21&amp;linkId=9d7fcdae10c38f960ece288d60e36fbd&amp;language=de_DE" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Geschwister als Team: Ideen für eine starke Familie.</a>&#8222;* empfehlen. </span></span></p>
<h2>Achte auf dich &#8211; Selbstfürsorge im Alltag!</h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Um angemessen liebevoll auf deine Kinder reagieren zu können solltest du auch darauf achten, gut für dich selbst zu sorgen. Denn nur wenn es dir gut geht, kann es deinen Kindern auch gut gehen. Bist du entspannt, kannst du gelassener auf Konflikte reagieren. <strong>Sorge</strong> also, wenn möglich, für Zeiten, in denen du dich entspannen kannst. Dabei kann dir dein <strong>Partner</strong> helfen, eine gute Freundin oder deine Verwandtschaft. Sie können beispielsweise nach den Kindern schauen, damit du in Ruhe eine Dusche nehmen kannst, dir Essen bringen oder mit im Haushalt helfen. Du kannst auch mit anderen Mamas ein <strong>Mütterteam</strong> bilden und euch gegenseitig bei der Betreuung der Kinder unterstützen. Wie das geht kannst du im Beitrag <a href="https://www.kleinermensch.net/wie-du-dir-mit-einem-muetterteam-das-leben-leichter-machen-kannst/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">&#8222;</a></span><a href="https://www.kleinermensch.net/wie-du-dir-mit-einem-muetterteam-das-leben-leichter-machen-kannst/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Wie du dir mit einem Mütterteam das Leben leichter machen kannst&#8220;</a> nachlesen.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Spür in dich hinein. Was brauchst du, um genug <strong>Kraft</strong> für den doch manchmal anstrengenden Alltag mit Kindern zu haben? Öffne dich und sprich über deine Bedürfnisse, denn niemand kann sie erraten &#8211; du kennst sie am Besten! Gerade in der ersten herausfordernden Zeit &#8211; und im Wochenbett &#8211; kann Unterstützung von außen ein <strong>Segen</strong> sein.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Welche Erfahrungen habt ihr nach der Geburt des Geschwisterchens gemacht? Schafft ihr es auf die Bedürfnisse eurer Kinder einzugehen?</span></p>

<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/familienzuwachs-die-entthronung-des-erstgeborenen/">Familienzuwachs &#8211; die Entthronung des Erstgeborenen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.milchtropfen.de/familienzuwachs-die-entthronung-des-erstgeborenen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Wutanfälle in der Trotzphase verstehen und begleiten</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/die-wutanfaelle-in-der-trotzphase-verstehen-und-begleiten/</link>
					<comments>https://www.milchtropfen.de/die-wutanfaelle-in-der-trotzphase-verstehen-und-begleiten/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Melanie Wittwer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Dec 2019 15:16:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinkind]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Autonomiephase]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Trotzphase]]></category>
		<category><![CDATA[Wut]]></category>
		<category><![CDATA[Wutanfall]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.milchtropfen.de/?p=12618</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dir ist der Begriff “Trotzphase” sicherlich auch ein Begriff. Oder Sätze wie “Jetzt bockt er wieder rum!” oder “Sie hat schon wieder ein Böckchen!”. Vielleicht hast du sie auch selbst einmal zu deinem Kind gesagt, wenn es seinen Willen geäußert hat.  Leider ist die sogenannte Trotzphase negativ mit einem Auf- oder Widerstand des Kindes behaftet. Wieso ... <a title="Die Wutanfälle in der Trotzphase verstehen und begleiten" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/die-wutanfaelle-in-der-trotzphase-verstehen-und-begleiten/" aria-label="Mehr zu Die Wutanfälle in der Trotzphase verstehen und begleiten">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/die-wutanfaelle-in-der-trotzphase-verstehen-und-begleiten/">Die Wutanfälle in der Trotzphase verstehen und begleiten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400">Dir ist der Begriff “<strong>Trotzphase</strong>” sicherlich auch ein Begriff. Oder Sätze wie “Jetzt bockt er wieder rum!” oder “Sie hat schon wieder ein Böckchen!”. Vielleicht hast du sie auch selbst einmal zu deinem Kind gesagt, wenn es seinen <strong>Willen</strong> geäußert hat. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Leider ist die sogenannte Trotzphase negativ mit einem Auf- oder <strong>Widerstand</strong> des Kindes behaftet. </span><span style="font-weight: 400">Wieso sich dein Kind so verhält und wie auch du es schaffen kannst einen anderen Blick auf dein Kind zu bekommen, möchte ich dir gerne in diesem Beitrag verraten. Also sei gespannt und lies unbedingt weiter, denn das wird die <strong>Beziehung</strong> zu deinem Kind zum Positiven verändern.</span><span id="more-12618"></span><div id='c6908_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Gelassenheit in der Trotzphase &#8211; liebevolle Begleitung durch Wutanfälle</h2>
<p>Ich persönlich verwende lieber das Wort <strong>Autonomiephase</strong> anstelle von Trotzphase, weil beim Kind in erster Linie Ablösung und Selbstständigkeit im Vordergrund steht und nicht <strong>Widerstand</strong> und Trotz. <span style="font-weight: 400">Dein Kind macht erste “Ich”- Erfahrungen und verlässt langsam die Mutter-Kind-Symbiose. Es merkt, dass es ein <strong>eigenständiges</strong> Lebewesen ist und möchte Dinge selbst entscheiden und ausprobieren. </span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="pintbild aligncenter" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/12/Liebevolle-Begleitung-in-Trotzphase-1.jpg" alt="Liebevolle Begleitung in Trotzphase" width="381" height="801" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Diese Phase kann sehr anstrengend sein, wie du im folgenden Beispiel sehen wirst.</p>
<h2>Neulich bei uns zuhause:</h2>
<p><span style="font-weight: 400">Mein Sohn spielt gerade ganz friedlich mit seiner Eisenbahn, fährt den Zug durch den Tunnel und über die Brücke. Da passiert es plötzlich: der Zug <strong>entgleist</strong> und fällt von der Brücke herunter. Jetzt denkst du vielleicht, ja ist ja kein Problem, dann wird der Zug einfach wieder auf die Schienen gestellt und weiter geht`s. Klingt auch ganz logisch. Aber das interessiert meinen Sohn in diesem Moment nicht.</span></p>
<p>Er wird <strong>wütend</strong>, fängt an den Zug mitsamt den Anhängern durch das Wohnzimmer zu werfen und <strong>schreit</strong> und weint. Als ich zu ihm gehe und ihn trösten möchte, wie ich das immer seit 20 Monaten mache, wird er noch wütender und gibt mir zu verstehen, dass er meinen <strong>Trost</strong> nicht möchte. Also halte ich Abstand, bin aber dennoch präsent, ganz in seiner Nähe, falls er es sich doch anders überlegt und meine Begleitung braucht. Es vergehen 5 Minuten. Ich versuche zwischendurch immer mal wieder Nähe herzustellen, indem ich ihm sanft über den Rücken streiche, das möchte er aber nicht. Es vergehen weitere 10 Minuten, dann <strong>beruhigt</strong> er sich und ist auch bereit auf meinen Schoß zu kommen und ich stille ihn erst einmal.</p>
<p><span style="font-weight: 400">Nachdem er sich komplett beruhigt hatte, konnten wir zusammen in Ruhe weiterspielen. Alles war wieder gut, als wäre nichts geschehen. </span><span style="font-weight: 400">Doch es ist etwas geschehen, was wir von außen nicht sehen können. Etwas, was sich im <strong>Gehirn</strong> der Kleinen abspielt. </span></p>

<h2><strong>Autonomiephase und emotionale Entwicklung</strong></h2>
<p><span style="font-weight: 400">Neugeborene sind noch sehr <strong>unselbstständig</strong>, lassen sich von A nach B tragen und sind auch sonst noch nicht mobil, um selbst an irgendwelche Dinge heranzukommen. Das ändert sich schlagartig sobald sie anfangen sich zu drehen, zu robben, zu krabbeln und dann später auch zu<strong> laufen</strong>. Diese Phase, die nebenbei erwähnt ein Leben lang anhält, heißt auch Autonomiephase und beginnt etwa um den ersten Geburtstag herum.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400">In der <strong>Autonomiephase</strong> ist dein Kind in <strong>Entdeckerlaune</strong>, will sich die Welt erschließen, selbst ausprobieren und alles mögliche anfassen und erforschen. Zur Autonomiephase gesellt sich auch die emotionale Entwicklung deines Kindes. Es lernt nach und nach alle Gefühle kennen. Von Freude und Trauer über <strong>Wut</strong> und Angst durchläuft dein Kind die komplette <strong>Gefühlspalette</strong>. </span></p>
<div id='c2342_33_2' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungausmobile"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside>
<script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="5804511553"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br style="clear:both;"></div>

<div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="8016097146"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br></div></div>
<p><span style="font-weight: 400">Die emotionale Entwicklung findet im limbischen System im <strong>Gehirn</strong> statt und hat Vorrang (!) vor der Entwicklung des Verstandes oder der Vernunft im Neokortex. Das bedeutet, dass der Teil im Gehirn, der für die <strong>Emotionen</strong> zuständig ist, schon weiter entwickelt ist, als der kognitive Bereich, denn das war zu <strong>Urzeiten</strong> überlebensnotwendig. </span><span style="font-weight: 400">Wir haben nicht erst überlegt, ob wir jetzt vor dem Säbelzahntiger wegrennen, sondern haben aus einem emotionalen <strong>Impuls</strong> heraus reagiert und sind losgerannt, um nicht gefressen zu werden.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-10593 size-full" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/trauriges-kind-lehnt-an-einer-wand.jpg" alt="Gelassen durch die Trotzphase" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/trauriges-kind-lehnt-an-einer-wand.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/trauriges-kind-lehnt-an-einer-wand-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/trauriges-kind-lehnt-an-einer-wand-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p><span style="font-weight: 400">Dein Kind reagiert also immer erst einmal <strong>emotional</strong> und kann rationale Sachen noch nicht mit einbeziehen oder verstehen. Jedes Gefühl von Wut, <strong>Traurigkeit</strong> oder auch Angst überrennt dein Kind und es kann nichts dagegen tun. Es kann sich verbal noch nicht gut genug ausdrücken und verfällt in einen “Notstand” oder auch <strong>“Systemzusammenbruch”</strong>. Alles was du jetzt verbal an dein Kind heran trägst, wird es weder hören, aufnehmen oder verstehen können. Es wird von seinem Gefühl überrannt und ist dem völlig ausgeliefert. Es weiß weder ein noch aus, ist wie <strong>abgeschirmt</strong> vom Rest der Welt, fühlt sich hilflos und überfordert. Und auch du fühlst dich wahrscheinlich <strong>hilflos</strong>, wenn du dein Kind so toben siehst! </span></p>

<h2><strong>Hilflosigkeit und Überforderung der Eltern</strong></h2>
<p><span style="font-weight: 400">All das kann für uns Eltern enorm anstrengend und <strong>nervenraubend</strong> sein, sollten mehrere Wutanfälle hintereinander kommen. Oder du fühlst dich persönlich von deinem Kind angegriffen! Es möchte dich aber nicht angreifen, es möchte sein Vorhaben in die Tat umsetzen und wird <strong>frustriert</strong>, wenn das nicht gelingen möchte oder es dabei unterbrochen wird. Es tut nichts gegen dich, sondern lediglich für sich! Wenn du dir das <strong>bewusst</strong> machst, kann eine gute Beziehung zum Kind gelingen.</span></p>
<h2><strong>5 Dinge, die du tun kannst, um in Beziehung mit deinem Kind zu sein und zu bleiben</strong></h2>
<h3><strong>1. Die Willensäußerungen und das dazugehörige Verhalten deines Kindes annehmen</strong></h3>
<p><span style="font-weight: 400">Auch wenn dir das schwer fallen mag. Sieh das Verhalten nicht als Widerstand gegen dich, sondern als die Entwicklung der <strong>Selbstständigkeit</strong> deines Kindes an.</span></p>
<h3><strong>2. Gefühle benennen und Verständnis zeigen</strong></h3>
<p><span style="font-weight: 400">Du kannst deinem Kind <strong>helfen</strong>, indem du Verständnis zeigst und seine Gefühle spiegelst und das geht so: “Ich sehe, dass du traurig/wütend/ängstlich bist…, das kann ich verstehen, das ist echt doof, &#8230;mir würde es nicht anders gehen” etc.</span></p>
<h3><strong>3. Körperkontakt und ein wohlwollender Blick</strong></h3>
<p><span style="font-weight: 400">Falls erwünscht, kannst du dein Kind auf den <strong>Arm</strong> nehmen und auch wohlwollende Blicke können ihm helfen, sich wieder zu beruhigen. Lass dein Kind bitte nicht <strong>alleine</strong> weinen, es braucht dich. Warum man Babys und auch Kinder nicht alleine weinen lassen sollte, habe ich bereits im Beitrag <a href="https://www.milchtropfen.de/was-schreien-lassen-mit-deinem-baby-macht/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8222;Was schreien lassen mit deinem Baby macht&#8220;</a> ausführlich beschrieben.</span></p>
<h3><strong>4. Eine “Ja”-Umgebung schaffen</strong></h3>
<p><span style="font-weight: 400">Alle gefährlichen Gegenstände (Putzmittel, Messer etc.) außer Reichweite des Kindes aufbewahren, sodass es <strong>gefahrenlos</strong> explorieren kann. So kannst du dich entspannt <strong>zurücklehnen</strong>,deinen Kaffee in Ruhe genießen und dein Kind beim Entdecken beobachten.</span></p>
<h3><strong>5. Alternativen anbieten und kreativ sein</strong></h3>
<p><span style="font-weight: 400">Wenn es Probleme mit der kindlichen <strong>Kooperation</strong> gibt, darfst du genau hinschauen, welches <strong>Bedürfnis</strong> dahinter stecken könnte. Du darfst bei der Lösungsfindung kreativ sein und Alternativen finden, die das Miteinander angenehmer gestalten. Kinder sind von Natur aus kooperativ, nur dann nicht mehr, wenn sie schon zu oft kooperiert haben oder sie zu oft <strong>gekränkt</strong> und verletzt wurden.</span></p>
<div id='c8076_99_29' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungausmobile"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside>
<script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="8788966452"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br style="clear:both;"></div>

<div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="1518100653"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br></div></div>
<p>Was mir persönlich hilft, ist tief durchzuatmen, bis 10 zu  zählen und mir zu sagen, dass mein Kind mich damit weder verärgern, provozieren oder tyrannisieren möchte. Es kann einfach nicht anders, weil es noch ein paar Jahre braucht, um seine Impulse zu kontrollieren und wir dürfen es darin begleiten.</p>
<p><span style="font-weight: 400">Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass es nicht darum geht <strong>perfekt</strong> zu sein, das geht auch gar nicht. Es geht darum, Alternativen und <strong>Kompromisse</strong> zu finden, die für alle erträglich sind und die die kindliche Entwicklung im Auge behalten, damit Kinder psychisch und physisch <strong>gesund</strong> aufwachsen dürfen. Eine feinfühlige Begleitung ist wichtig für die Bindung zu deinem Kind. Eine gute Bindung ist das, was dein Kind stark macht für die Zukunft. Wenn es gesehen und in seinen Bedürfnissen ernst genommen wird. Kinder kommen gut zur Welt und tun täglich ihr Bestes im familiären Miteinander, wir müssen nur genau hinschauen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Fällt es dir leicht mit den Wutanfällen deines Kindes umzugehen? Gerätst du in Stress oder kannst du ganz ruhig bleiben? Was hilft dir in solchen Momenten? Hinterlass doch gerne deine Erfahrung im Kommentar.</span></p>
<p>Wenn du dich noch mehr in das Thema vertiefen möchtest, kann ich dir das Buch von Danielle Graf und Katja Seide <a href="https://amzn.to/2rqlmOJ" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">&#8222;Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn: Der entspannte Weg durch Trotzphasen&#8220;</a>* ans Herz legen.</p>

<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/die-wutanfaelle-in-der-trotzphase-verstehen-und-begleiten/">Die Wutanfälle in der Trotzphase verstehen und begleiten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.milchtropfen.de/die-wutanfaelle-in-der-trotzphase-verstehen-und-begleiten/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>100 geniale Fühlbox Inhalt Ideen</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/100-fuehlboxinhalt-ideen/</link>
					<comments>https://www.milchtropfen.de/100-fuehlboxinhalt-ideen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jun 2019 16:19:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DIY]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativ]]></category>
		<category><![CDATA[befüllen]]></category>
		<category><![CDATA[Erwachsene]]></category>
		<category><![CDATA[fördern]]></category>
		<category><![CDATA[Fühlbox]]></category>
		<category><![CDATA[fühlen]]></category>
		<category><![CDATA[Fühlkasten]]></category>
		<category><![CDATA[Fühlkiste]]></category>
		<category><![CDATA[Füllen]]></category>
		<category><![CDATA[Gegenstände]]></category>
		<category><![CDATA[Grundschule]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Inhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kita]]></category>
		<category><![CDATA[Krippe]]></category>
		<category><![CDATA[mit was]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Naturmaterialien]]></category>
		<category><![CDATA[raten]]></category>
		<category><![CDATA[Rätsel]]></category>
		<category><![CDATA[rein]]></category>
		<category><![CDATA[Sachen]]></category>
		<category><![CDATA[Tasten]]></category>
		<category><![CDATA[Tastsinn]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.milchtropfen.de/?p=11895</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bist du auf der Suche nach Ideen, mit was du deine Fühlbox befüllen kannst? Dann lass dich jetzt von meinen 100 genialen Fühlbox Inhalt Ideen inspirieren! 100 geniale Fühlbox Inhalt Ideen Wer spielerisch den Tastsinn von Kindern fördern möchte, kommt über Kurz oder Lang auf die Idee, eine Fühlbox selber zu machen. Manche kaufen sie ... <a title="100 geniale Fühlbox Inhalt Ideen" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/100-fuehlboxinhalt-ideen/" aria-label="Mehr zu 100 geniale Fühlbox Inhalt Ideen">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/100-fuehlboxinhalt-ideen/">100 geniale Fühlbox Inhalt Ideen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bist du auf der Suche nach Ideen, mit was du deine <strong>Fühlbox befüllen</strong> kannst?</p>
<p>Dann lass dich jetzt von meinen 100 genialen Fühlbox Inhalt <strong>Ideen</strong> inspirieren!</p>
<p><span id="more-11895"></span><div id='c5232_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>100 geniale Fühlbox Inhalt Ideen</h2>
<p>Wer spielerisch den Tastsinn von Kindern fördern möchte, kommt über Kurz oder Lang auf die Idee, eine Fühlbox selber zu machen.</p>
<p>Manche kaufen sie auch, aber wie das Ganze dann letztendlich vor dir steht, ist auch egal, denn wie so oft kommt es ja mehr auf den <strong>Inhalt</strong> an, als auf das Äußere, nicht wahr?</p>
<p>Aus diesem Grund hab ich mir für diejenigen, die sich jetzt mit der Frage rumplagen müssen, was denn nun in ihre <strong>Fühlkiste</strong> rein soll, 100 geniale Ideen zusammen gesucht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="pintbild aligncenter wp-image-11961" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/06/100-geniale-fu-cc-88hlbox-ideen.jpg" alt="100 geniale Fühlbox Ideen | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="801" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/06/100-geniale-fu-cc-88hlbox-ideen.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/06/100-geniale-fu-cc-88hlbox-ideen-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/06/100-geniale-fu-cc-88hlbox-ideen-287x430.jpg 287w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/06/100-geniale-fu-cc-88hlbox-ideen-454x680.jpg 454w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/06/100-geniale-fu-cc-88hlbox-ideen-33x50.jpg 33w" sizes="auto, (max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<h2>Achtung!</h2>
<p>In der Ideen Liste gibt es ein paar <strong>Gegenstände</strong>, die so klein sind, dass Kinder sie in den Mund stecken und schlimmstenfalls dran ersticken könnten! Wer auf Nummer Sicher gehen will, sucht sich nur die Gegenstände aus der Liste raus, die keine <strong>Kleinteile</strong> enthalten und nicht verschluckt werden können.</p>
<p>Es kommt halt auch drauf an, ob man diesen Fühlkasten für Kleinkinder, Krippen, Kindergarten oder ältere Kinder aus der Grundschule oder Erwachsene macht, das ist klar. Du kannst am Besten einschätzen, ob Kleinteile in deine <strong>Fühlbox</strong> dürfen oder nicht.</p>
<p>Ohne weitere Umschweife präsentiere ich dir jetzt das Ergebnis! Viel Spaß beim Stöbern!</p>
<ol>
<li><a href="https://amzn.to/2Rg9WWm" target="_blank" rel="nofollow noopener">Conchiglioni</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/2X8JmUz" target="_blank" rel="nofollow noopener">Schloss</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/2X5K593" target="_blank" rel="nofollow noopener">Creolen</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/2WHTXq8" target="_blank" rel="nofollow noopener">Schleifpapier</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/2MKe96b" target="_blank" rel="nofollow noopener">Trommelsteine</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/2WBkhgs" target="_blank" rel="nofollow noopener">Specksteine</a>*</li>
<li>Kieselsteine</li>
<li><a href="https://amzn.to/2MJSjzG" target="_blank" rel="nofollow noopener">Salzkristall</a>*</li>
<li>verschiedene Zapfen von Kiefer, Fichte, Lärche, Erle</li>
<li>Bucheckern</li>
<li>Eicheln</li>
<li>Kastanien</li>
<li>Flügelfrüchte vom Ahorn (&#8222;Nasen&#8220;)</li>
<li>Nussfrucht der Linde</li>
<li>Fruchtkugel der Platane</li>
<li>Hülsen der Robinie</li>
<li><a href="https://amzn.to/2F9gjpL" target="_blank" rel="nofollow noopener">Maiskolben</a>* und/oder andere Getreidearten, wie z.B. getrocknete/r <a href="https://amzn.to/2WIoD5T" target="_blank" rel="nofollow noopener">Weizen</a>*, Gerste, Hafer, Roggen oder Dinkel</li>
<li>Stöcker</li>
<li>Tannenzweige</li>
<li>Blätter</li>
<li>Blüten</li>
<li><a href="https://amzn.to/2XGITG4" target="_blank" rel="nofollow noopener">Flaschenverschluss aus Kork</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/2XLHH4u" target="_blank" rel="nofollow noopener">Quasten</a>*</li>
<li>Socken</li>
<li><a href="https://amzn.to/31qbpxX" target="_blank" rel="nofollow noopener">Samt Haargummis</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/2KQz1Gp" target="_blank" rel="nofollow noopener">Cord Stoff</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/2MMNZjf" target="_blank" rel="nofollow noopener">Frottier Stirnband</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/31mq7pI" target="_blank" rel="nofollow noopener">Styroporplatte</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/2WJcaDB" target="_blank" rel="nofollow noopener">Leinen Geschirrtuch</a>*</li>
<li>Muscheln in allen möglichen Formen</li>
<li>Seesterne</li>
<li>Schneckenhaus (leer, versteht sich)</li>
<li><a href="https://amzn.to/2KNn8Rd" target="_blank" rel="nofollow noopener">getrocknete Orangenscheiben</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/2Zm5DM4" target="_blank" rel="nofollow noopener">Bambus Trinkhalm</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/2ZmnUJ2" target="_blank" rel="nofollow noopener">Kristall Prisma</a>*</li>
<li>Rinde</li>
<li><a href="https://amzn.to/2RfYf1V" target="_blank" rel="nofollow noopener">Rindenscheiben</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/2KMN0N6" target="_blank" rel="nofollow noopener">Zimtstange</a>*</li>
<li>Moos</li>
<li><a href="https://amzn.to/2F77fS1" target="_blank" rel="nofollow noopener">Hanfseil</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/2MIRLtR" target="_blank" rel="nofollow noopener">Ingwer</a>*</li>
<li>Wurzel</li>
<li><a href="https://amzn.to/2XKHCho" target="_blank" rel="nofollow noopener">Sternanis</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/2F6IENu" target="_blank" rel="nofollow noopener">Blindenschrift Alphabet von A bis Z</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/2Xc29hH" target="_blank" rel="nofollow noopener">Haarbürste</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/2F1NUlp" target="_blank" rel="nofollow noopener">Teelichter</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/2X9mFiX" target="_blank" rel="nofollow noopener">Wachsmalstifte</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/2KRCHY7" target="_blank" rel="nofollow noopener">Netz</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/2KL43PF" target="_blank" rel="nofollow noopener">Knisterfolie</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/2XGFIOR" target="_blank" rel="nofollow noopener">Luftpolsterfolie</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/2MISZ8r" target="_blank" rel="nofollow noopener">Moosgummi</a>*</li>
<li>Klopapierrolle</li>
<li><a href="https://amzn.to/2X1dX6z" target="_blank" rel="nofollow noopener">Taschentuch</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/2XK9fHh" target="_blank" rel="nofollow noopener">Waschlappen</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/2WDuIFo" target="_blank" rel="nofollow noopener">Luffaschwamm</a>*</li>
<li>Löffel</li>
<li><a href="https://amzn.to/2F89dla" target="_blank" rel="nofollow noopener">Plätzchen Ausstecher</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/2KL6PEz" target="_blank" rel="nofollow noopener">Mini Schneebesen</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/31qveoR" target="_blank" rel="nofollow noopener">Kinder Quirl</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/2RaeUUG" target="_blank" rel="nofollow noopener">Kinder Nudelholz</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/2XLWe02" target="_blank" rel="nofollow noopener">Radiergummi</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/2XK2q8y" target="_blank" rel="nofollow noopener">Schminkpinsel</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/31w7GiA" target="_blank" rel="nofollow noopener">Weihnachtskugel</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/2RdotSy" target="_blank" rel="nofollow noopener">Sieb</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/2F6aTM8" target="_blank" rel="nofollow noopener">Schraube</a>*</li>
<li>Kronkorken</li>
<li><a href="https://amzn.to/31rmxuJ" target="_blank" rel="nofollow noopener">Türknauf</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/2X7VuVW" target="_blank" rel="nofollow noopener">Stillkette</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/31u2lrP" target="_blank" rel="nofollow noopener">Rattan Kugel</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/31w73oY" target="_blank" rel="nofollow noopener">Igelball</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/2MLCXun" target="_blank" rel="nofollow noopener">XXL Wäscheklammer</a>*</li>
<li>Kassette</li>
<li>CD</li>
<li><a href="https://amzn.to/2F7OP3J" target="_blank" rel="nofollow noopener">Schlüssel</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/2XcyDIw" target="_blank" rel="nofollow noopener">Armband</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/31r6zk6" target="_blank" rel="nofollow noopener">Lego Bauplatte</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/2WD9Bmy" target="_blank" rel="nofollow noopener">Bügelperlen Steckplatte</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/31w7vDK" target="_blank" rel="nofollow noopener">Wattepad</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/2WJvAbF" target="_blank" rel="nofollow noopener">Seife</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/2KLicMY" target="_blank" rel="nofollow noopener">Zahnbürste</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/2WH9F4F" target="_blank" rel="nofollow noopener">Nagelfeile</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/2MJBMM9" target="_blank" rel="nofollow noopener">Mini Salzstreuer</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/2F7KAVX" target="_blank" rel="nofollow noopener">Pyramiden Schaumstoff</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/2KKCvKp" target="_blank" rel="nofollow noopener">Trichter</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/2Xc8d9X" target="_blank" rel="nofollow noopener">Kamm</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/2WD7Kyd" target="_blank" rel="nofollow noopener">Flummi</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/2F3Xx2L" target="_blank" rel="nofollow noopener">Schnürsenkel</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/2MIrb3W" target="_blank" rel="nofollow noopener">Holzfiguren</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/2XaRzYi" target="_blank" rel="nofollow noopener">Federball</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/31xdOqy" target="_blank" rel="nofollow noopener">Tennisball</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/2F8uvzn" target="_blank" rel="nofollow noopener">Tischglocke</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/31pqX5f" target="_blank" rel="nofollow noopener">XXL Knopf</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/31u8YL2" target="_blank" rel="nofollow noopener">Taschenspiegel</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/2WJwJ2X" target="_blank" rel="nofollow noopener">Stempel</a>*</li>
<li>Deckel einer Dose</li>
<li><a href="https://amzn.to/2KNCcyj" target="_blank" rel="nofollow noopener">Luftballon</a>*</li>
<li><a href="http://_wp_link_plhttps://amzn.to/2F71fZNceholder" target="_blank" rel="nofollow noopener">Murmeln</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/2KRRfqP" target="_blank" rel="nofollow noopener">XXL Würfel</a>*</li>
<li><a href="http://_wp_link_plachttps://amzn.to/2XdMY7Aholder" target="_blank" rel="nofollow noopener">Lupe</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/31EEt58" target="_blank" rel="nofollow noopener">Magnet Baustein</a>*</li>
</ol>
<p>Wer sich für die Naturmaterialien entschieden hat, der/dem empfehle ich, regelmäßig die Fühlbox zu sichten und den Inhalt ggf. auszutauschen, weil <strong>Naturmaterialien</strong> natürlich auch mal kaputt gehen können oder irgendwann auch mal anfangen zu verderben.</p>
<p>Aus diesem Grund hab ich mich auch dagegen entschieden, Obst und/oder Gemüse mit in die Ideenliste aufzunehmen. Es kann halt immer mal passieren, dass was zu sehr von den Kindern gequetscht wird, und dann ist der ganze restliche Kram in der Box eingesaut, das macht (in meinen Augen) keinen <strong>Spaß</strong>.</p>
<p>Dann lieber mit den Kindern zusammen einen Obstsalat oder Gemüsesalat schnippeln, da können sie ohne Ende dran rumfummeln, aber für eine <strong>Fühlkiste</strong> würde ich es persönlich nicht empfehlen.</p>
<p>Für was du dich auch immer entschieden hast, ich wünsche dir viel Spaß mit dem Befüllen und anschließenden Ausprobieren deiner Fühlbox!</p>
<p>Falls du dich dafür interessierst, wie du selber eine Fühlbox basteln kannst, dann schau doch einfach in meinen Beitrag &#8222;<a href="https://www.milchtropfen.de/fuehlbox-basteln/">Fühlbox basteln</a>&#8220; rein.</p>
<p>Wenn du noch mehr Ideen hast, was in so einen Fühlkasten reingehören könnte, dann schreib es mir gern unten in die Kommentare!<br />
</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/100-fuehlboxinhalt-ideen/">100 geniale Fühlbox Inhalt Ideen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.milchtropfen.de/100-fuehlboxinhalt-ideen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
