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		<title>Die 10 wichtigsten Tipps zum Abstillen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Apr 2019 05:38:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ich hab mich schon lange gefragt, ob ich jemals einen Beitrag übers Abstillen schreiben werde, weil ich es nie für möglich gehalten hatte, dass die Stillbeziehung zwischen meinem Sohn und mir je enden wird. Aber jetzt ist es wirklich so weit und ich kann sagen: Ja, mein Kleinkind hat sich abgestillt und braucht auch nachts ... <a title="Die 10 wichtigsten Tipps zum Abstillen" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/abstillen/" aria-label="Mehr zu Die 10 wichtigsten Tipps zum Abstillen">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab mich schon lange gefragt, ob ich jemals einen Beitrag übers Abstillen schreiben werde, weil ich es nie für möglich gehalten hatte, dass die Stillbeziehung zwischen meinem Sohn und mir je enden wird.</p>
<p>Aber jetzt ist es wirklich so weit und ich kann sagen: Ja, mein <strong>Kleinkind</strong> hat sich abgestillt und braucht auch nachts keine Brust mehr zum Einschlafen.</p>
<p>Hier sind meine 10 wichtigsten Tipps zum Abstillen!</p>
<p><span id="more-11239"></span></p>
<h2>Die 10 wichtigsten Tipps zum Abstillen</h2>
<p>Während ich diesen Beitrag mit meinen 10 besten <strong>Tipps</strong> zum Abstillen schreibe, horch ich in mich rein und frag mich: Bin ich traurig darüber, dass es jetzt vorbei ist? Kein <strong>Einschlafstillen</strong> mehr, kein nächtliches Stillen mehr, kein schneller Tröster bei Unfällen und Krankheit, macht mich das irgendwie wehmütig?</p>
<p>Vor wenigen Wochen hätte ich noch lauthals gerufen: Nee, auf keinen Fall! Ich liebe meine wieder gewonnene Freiheit, Freizeit. Oliver ist 3,5 Jahre alt und lässt sich jetzt anders trösten, braucht keine Brust mehr, um sich zu beruhigen oder einzuschlafen, das ist einfach super cool!</p>
<p>Kann sein, dass es an dieser ruhigen Atmosphäre dieses Cafés liegt, in dem ich gerade sitze, aber jetzt denke ich so: Hm, ja, doch, irgendwie ist es schon ein ganz kleines bisschen schade. Nicht, weil ich jetzt mehr Zeit habe, sondern eher, weil ein wichtiger Lebensabschnitt vorbei ist. Für immer.</p>
<p>Das <strong>Stillen</strong> ist eine so wunderbare, mal anstrengende, aber wiederum auch so wichtige Zeit, dass wir uns gut überlegen sollten, <strong>wann</strong>, warum und vor allem <strong>wie</strong> wir abstillen. Aus diesem Grund möchte ich dir meine 10 wichtigsten Tipps zum Abstillen mit auf den Weg geben.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="pintbild aligncenter wp-image-11646" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/die-10-wichtigsten-tipps-zum-abstillen.jpg" alt="Die 10 wichtigsten Tipps zum Abstillen | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="801" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/die-10-wichtigsten-tipps-zum-abstillen.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/die-10-wichtigsten-tipps-zum-abstillen-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/die-10-wichtigsten-tipps-zum-abstillen-287x430.jpg 287w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/die-10-wichtigsten-tipps-zum-abstillen-454x680.jpg 454w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/die-10-wichtigsten-tipps-zum-abstillen-33x50.jpg 33w" sizes="(max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<h3>1. Der richtige Zeitpunkt</h3>
<p><strong>Wie lange</strong> stillen? Wann abstillen? Meiner Meinung nach ist dieser Punkt der wichtigste von allen.</p>
<p>Denn wie lange du dein Kind stillst und wann du abstillst, das entscheiden nur dein Kind und du, denn es ist eure <strong>Stillbeziehung</strong>, lass also bitte nicht andere darüber entscheiden.</p>
<p>Dass die Oma traurig ist, dass ihr Enkelkind noch nicht bei ihr übernachten kann, weil es noch einschlafgestillt wird, und sie jetzt meint, es sei an der Zeit, dass du abstillst, ist bedauerlich. Der Nachbar von nebenan findet, dass dein Kind schon zu alt dafür ist, um gestillt zu werden? Das ist SEIN Problem, also mach es nicht zu deinem.</p>
<p>Wenn dir jemand dazu rät abzustillen, horch in dich rein und frag dich ganz ehrlich, ob dein Kind und du das auch so empfindet. Ob ihr das möchtet. Und ob ihr bereit dafür seid.</p>
<p>Die <strong>Stillzeit</strong> ist im Vergleich zum restlichen Leben so kurz und sie kommt nie mehr zurück, also überleg dir gut, ob du abstillst, weil DU es willst oder weil jemand anderes das als &#8222;<strong>richtig</strong>&#8220; empfindet.</p>
<p>Bedenke, dass das <a href="https://www.stillkinder.de/haeufige-fragen-zum-langzeitstillen/">&#8222;Langzeitstillen&#8220;</a> deinem Kind und auch dir viele Vorteile mit auf den Weg gibt, es im Umkehrschluss also viele Nachteile für dich und dein Kind gibt, wenn du es (frühzeitig) <strong>abstillst</strong>.</p>

<h3>2. Langsam ausschleichen lassen</h3>
<p>Je entspannter die Abstillzeit gestaltet wird, desto einfacher wird es für euch beide. Klar: Wenn du von heute auf morgen abstillen musst, wird es sich komplizierter gestalten, als wenn du ganz <strong>natürlich</strong> und <strong>sanft</strong> abstillen kannst, wenn sich also dein Körper und dein Kind langsam darauf einstellen können.</p>
<p>Bei uns war es z.B. so, dass Oliver erst ständig und überall trank. Dann fing ich an, ihm nicht mehr aktiv die Brust anzubieten, d.h. ich <strong>stillte</strong> ihn nur noch, wenn er mich darauf ansprach. So ergab es sich, dass wir nur noch zu Hause stillten, denn unterwegs war er zu abgelenkt. Später trank er dann nur tagsüber, dann nur noch abends, dann nur noch nachts und schließlich nur noch bei schlimmen Unfällen, Schmerzen oder in ganz besonders kuscheligen Momenten&#8230;</p>
<p>Je entspannter du das Abstillen gestaltest, sodass es sich <strong>langsam</strong> ausschleichen kann, desto angenehmer wird es für dich, deinen Körper und dein Kind.</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-11649 aligncenter" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/mutter-stillt-kind-im-arm.jpg" alt="Mutter stillt Kind im Arm" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/mutter-stillt-kind-im-arm.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/mutter-stillt-kind-im-arm-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/mutter-stillt-kind-im-arm-50x32.jpg 50w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>3. Achtung bei &#8222;Expert*innen&#8220;</h3>
<p>Du willst dein Kind betreuen lassen, aber die/der Erzieher*in sagt, erst wenn dein Kind abgestillt ist, kann die <strong>Eingewöhnung</strong> gelingen?</p>
<p>Du musst demnächst ein <strong>Medikament</strong> einnehmen, es steht eine <strong>OP</strong> an und dein/e Ärzt*in erzählt dir, du darfst dein Kind nicht mehr stillen?</p>
<p>Dein Kind hat <strong>Karies</strong> und die/der Zahnärzt*in setzt dich unter Druck, du musst <strong>sofort abstillen</strong>, wenn du die Gesundheit deines Kindes nicht gefährden willst?</p>
<p>Ob Eltern, Tanten, Onkel, Nachbar*innen, Freund*innen &#8211; wenn es ums Stillen geht, werden plötzlich alle zu Expert*innen. Da kommen dann Sprüche wie &#8222;Was, du stillst IMMER NOCH??&#8220;, &#8222;Da ist doch nur noch Wasser drin.&#8220;, &#8222;Ich hab gehört, <a href="https://www.milchtropfen.de/schadstoffe-in-muttermilch/">in Muttermilch sind ganz viele Schadstoffe</a>!&#8220;.</p>

<p>Ob das wirklich der Wahrheit entspricht, vermögen die einen oder anderen noch infrage stellen zu können. Von Erzieher*innen, Psycholog*innen, Ärzt*innen und dergleichen nehmen wir allerdings ganz natürlich an, dass sie kompetent genug sind, uns Tipps zum Stillen geben zu können, ohne dass wir das je hinterfragen. Doch woran machst du Kompetenz fest? Daran, dass du freundlich behandelt wirst? Jemand studiert hat? Erfahren scheint? Einen weißen Kittel oder einen Doktortitel trägt?</p>
<p>Wenn dir ein/e scheinbare/r Expert*in rät, abzustillen, dann wende dich bitte zunächst an Leute, die sich (höchstwahrscheinlich) auf dem Gebiet auskennen, nämlich an Stillberater*innen, wie z.B. die von der <a href="https://www.lalecheliga.de/stillberatung/lll-stillberaterinnen" target="_blank" rel="noopener">La Leche Liga</a> oder dem <a href="https://www.afs-stillen.de/" target="_blank" rel="noopener">AFS Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen Bundesverband e.V.</a>.</p>
<h3>4. Erkenne unerfüllte Bedürfnisse</h3>
<p>Wenn du stillst und es dich <strong>nervt</strong> und stresst, dann frag dich: Nervt dich wirklich DAS STILLEN? Oder ist es etwas ganz anderes? Vielleicht nervt dich eigentlich, dass immer DU es bist, die das Kind beruhigt, weil du dir eigentlich Unterstützung durch deine/n Partner*in wünschst?</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-11650 aligncenter" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/ueberforderte-mutter-mit-baby-und-haushalt.jpg" alt="Überforderte Mutter mit Baby und Haushalt" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/ueberforderte-mutter-mit-baby-und-haushalt.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/ueberforderte-mutter-mit-baby-und-haushalt-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/ueberforderte-mutter-mit-baby-und-haushalt-50x32.jpg 50w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>So war es beispielsweise bei mir. Seither war ich es, die unseren Sohn ins Bett brachte, bis auf wenige Ausnahmen, die ich an einer Hand abzählen konnte. Und das <strong>nervte</strong> mich. Ich fand es <strong>ungerecht</strong>. Ich wünschte mir Gleichberechtigung und Unterstützung im gemeinsamen Familienleben. Als mein Mann also weniger arbeitete und mehr Zeit mit Oliver verbrachte, konnte ich die neu gewonnene Zeit für mich zum Arbeiten nutzen, weshalb das Stillen für mich so ganz nebenbei viel angenehmer wurde, obwohl ich am Stillen gar nichts verändert hatte, ich hatte einfach nur ein Bedürfnis erfüllt.</p>
<p>Wenn du also merkst, dass dich das Stillen nervt, dann frag dich, ob das Stillen nicht eher nur der <strong>Auslöser</strong> ist, dass du genervt bist, und eigentlich ein ganz anderes, <strong>unerfülltes Bedürfnis</strong> dahinter liegt. Wünschst du dir mehr Freizeit? Unterstützung? Gleichberechtigung? Selbstbestimmung? Was ist es, das du brauchst? Denn wenn du das heraus gefunden hast, dann kannst du aktiv etwas dafür tun, dass dein <strong>Bedürfnis</strong> gestillt wird, und musst nicht die Stillbeziehung zum Sündenbock erklären.</p>

<h3>5. Sei klar und ehrlich</h3>
<p>Bei mir war es so, dass mir das Stillen nach 3,5 Jahren sowohl am Tag als auch in der <strong>Nacht</strong> unglaublich unangenehm wurde. Und das sagte ich Oliver auch so und es war ok für ihn, nicht mehr oder nur ganz kurz zu stillen.</p>
<p>Einerseits denke ich, dass sein Alter Grund dafür war, dass er es gut akzeptieren konnte, andererseits denke ich auch, dass ich einfach <strong>klar</strong> in meiner Botschaft war, eben weil es sich auf einmal so unangenehm anfühlte.</p>
<p>Wenn du von dir aus das Stillen beenden willst, dann rate ich dir, einerseits klar in deiner Botschaft zu sein, andererseits finde ich es persönlich auch sehr wichtig, ehrlich zu sein. Keine Ausreden, wie &#8222;Die Brust ist krank&#8220; oder &#8222;Die Milch ist alle&#8220;. Übernimm die <strong>Verantwortung</strong> für deine Entscheidung, statt sie abzuwälzen, dein Kind hat es verdient, dass du <strong>ehrlich</strong> mit ihm bist.</p>
<h3>6. Begleite dein Kind</h3>
<p>Es kann natürlich auch sein, dass du abstillen willst, dein Kind das aber richtig <strong>scheiße</strong> findet und viel weint und schreit. Und dazu hat es auch allen Grund und das ist ok. Durch diesen <strong>Frust</strong> und diese <strong>Trauer</strong> solltest du dein Kind hindurch begleiten. Es will gesehen werden. Es will dir sagen, dass es jetzt traurig ist. Und du musst jetzt für dein Kind da sein und ihm zuhören.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11651" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/kind-weint-im-arm-der-mutter.jpg" alt="Kind weint im Arm der Mutter" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/kind-weint-im-arm-der-mutter.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/kind-weint-im-arm-der-mutter-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/kind-weint-im-arm-der-mutter-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wenn <strong>Zweifel</strong> in dir kommen, frag dich: Will ich jetzt weiter stillen, damit es nicht mehr weint und ich diese Tränen nicht mehr ertragen muss? Wenn du eigentlich nicht mehr stillen willst, aber weiter stillen würdest, nur damit dein Kind aufhört zu weinen, dann würdest du gegen dein eigenes Bedürfnis handeln. Und was soll dein Kind daraus lernen? Dass man nicht für die eigenen <strong>Grenzen</strong> einstehen sollte?</p>
<p>Wenn also Zweifel in dir kommen, dann schau, ob du wirklich fürs Abstillen <strong>bereit</strong> bist oder doch nicht. Du kannst deine Meinung natürlich ändern und weiter stillen, ich würde dir aber raten, dass du ganz ehrlich zu dir selber bist, aus welchem Grund du deine Entscheidung triffst.</p>
<h3>7. Du kennst dein Kind und dich am Besten</h3>
<p>Manche schlagen vor, für einige Tage allein zu verreisen und die/den Partner*in mit dem Kind allein zu lassen. Für mich <strong>persönlich</strong> wäre das nichts, aber das kann ich nur <strong>entscheiden</strong>, weil ich mein Kind und mich gut kenne.</p>
<p>Damit meine ich: Bei all den Tipps zum Abstillen, die du hier und auch sonstwo liest, bleibt es am Ende immer dir und natürlich deinem Kind überlassen, ob diese Abstilltipps auch bei euch passen.</p>

<h3>8. Veränderungen brauchen Zeit</h3>
<p>Gerade <strong>nachts</strong> wird es am Anfang länger dauern, bis dein Kind eingeschlafen ist, bei uns dauerte das Zubettbringen manchmal eine Stunde oder mehr. Bis man sich an etwas Neues <strong>gewöhnt</strong> hat, kann es dauern, Veränderungen brauchen nun mal ihre Zeit.</p>
<p>Für mich war es z.B. auch ungewohnt, nicht mehr so schnell <strong>einschlafen</strong> zu können wie bisher, doch mit der Zeit gewöhnten wir uns beide dran und kuschelten einfach viel häufiger.</p>
<p>Bei euch kann es auch etwas ganz anderes sein. Findet eure <strong>Alternative</strong> und lasst euch Zeit, euch daran zu gewöhnen. Dass es sich bei der Alternative um einen Schnuller handeln muss, finde ich übrigens nicht, meine Meinung ist weiterhin, <a href="https://www.milchtropfen.de/es-geht-auch-ohne-schnuller/">es geht auch ohne Schnuller</a>. Andererseits kann es natürlich auch so sein, dass dein Kind noch ein <strong>Saugbedürfnis</strong> hat, dann wäre es angebracht, einen geeigneten Ersatz zu suchen.</p>
<h3>9. Abstillen heißt nicht Durchschlafen</h3>
<p>Verbinde das Abstillen nicht damit, dass dein Kind fortan <strong>durchschlafen</strong> wird, denn das stimmt einfach nicht. Auch Erwachsene wachen nachts mehrmals auf, erinnern sich aber u.U. einfach nicht mehr daran.</p>
<p>Auch Oliver wacht nachts mehrmals auf. Mal ist er durstig, dann trinkt er Wasser, kuschelt sich wieder ein und schläft weiter. Oder er muss pullern, dann tragen entweder der Papa oder ich ihn zur Toilette und dann wird weiter geschlafen. Manchmal wacht er auf und merkt, dass ich weiter von ihm weg liege, als ihm lieb ist, dann möchte er mit mir kuscheln, ich rutsch zu ihm rüber und wir schlafen kuschelnd weiter.</p>
<blockquote><p>&#8222;Dass du abgestillt hast, bedeutet, dass du nicht mehr stillst, es bedeutet nicht, dass dein Kind dich nachts nicht mehr braucht.&#8220; &#8211; Milchtropfen</p></blockquote>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11653" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/kind-mit-eltern-wach-im-bett.jpg" alt="Kind mit Eltern wach im Bett" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/kind-mit-eltern-wach-im-bett.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/kind-mit-eltern-wach-im-bett-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/kind-mit-eltern-wach-im-bett-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>10. Ausnahmen sind völlig ok</h3>
<p><strong>Ausnahmen</strong> bestätigen die Regel. Es kann vorkommen, dass dein Kind schon mehrere Tage, vielleicht sogar Wochen nicht mehr gestillt wurde, und dann plötzlich wieder an die <strong>Brust</strong> will. Das kann z.B. dann der Fall sein, wenn es sich stark verletzt hat, bei uns geschah es manchmal auch &#8211; in meinen Augen &#8211; aus dem Nichts heraus.</p>
<p>Ich rate dir, es <strong>zuzulassen</strong> und dein Kind an der Brust zu stillen, denn dein Kind wird nicht wieder 24/7 stillen. Sieh es mehr wie eine <strong>Rückversicherung</strong> für dein Kind an, dass du immer noch für es da bist. Ich bin mir sicher, wenn es kurz getrunken hat, ist es auch wieder gut, und irgendwann reicht es für dein <strong>Kind</strong>, dass ihr &#8222;nur&#8220; kuschelt und du es <a href="https://www.milchtropfen.de/troestende-worte-wie-man-richtig-troestet/">tröstest</a>.</p>
<p>Was für <strong>Abstilltipps</strong> hast du noch auf Lager? Schreib sie mir gern in die Kommentare.<br />
</p>
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		<title>Hab ich zu wenig Milch?</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/hab-ich-zu-wenig-milch/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Nov 2017 19:00:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Letztens schrieb mir eine verzweifelte Mutter, sie hätte Angst, nicht mehr genügend Muttermilch für ihr zwei Monate altes Baby zu haben. Leider kann ich ihr nur auf diesem Wege antworten und hoffe, dass meine Nachricht sie noch rechtzeitig erreicht. Denn tatsächlich ist es eher selten, dass eine Mutter zu wenig Milch für ihr Kind hat. ... <a title="Hab ich zu wenig Milch?" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/hab-ich-zu-wenig-milch/" aria-label="Mehr zu Hab ich zu wenig Milch?">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Letztens schrieb mir eine verzweifelte Mutter, sie hätte Angst, nicht mehr genügend <strong>Muttermilch</strong> für ihr zwei Monate altes Baby zu haben.</p>
<p>Leider kann ich ihr nur auf diesem Wege antworten und hoffe, dass meine Nachricht sie noch rechtzeitig erreicht. Denn tatsächlich ist es eher selten, dass eine Mutter zu wenig Milch für ihr Kind hat.</p>
<p>Im folgenden Beitrag möchte ich jenen Müttern die Angst nehmen, die sich darum sorgen, dass sie zu wenig <strong>Milch</strong> produzieren.</p>
<p><span id="more-7838"></span></p>
<h2>Hab ich zu wenig Milch?</h2>
<p>Wenn du diesen Artikel liest, dann bist du wahrscheinlich mit deinen Nerven am Ende. Du hast <strong>Angst</strong>, dass du nicht (mehr) genügend Milch für dein Baby hast, dass es hungern muss wegen dir. Vielleicht fühlst du dich wie eine Versagerin.</p>
<p>Ja, ich war auch mal an diesem Punkt angelangt und dachte, ich hätte zu wenig Milch. Ich bekam es ständig zu hören. In kleinen, unsicheren <strong>Fragen</strong>, wie: Kaum zu glauben, dass ein Kind nur von Milch wächst. Reicht deine Milch denn überhaupt noch aus? Er ist doch jetzt schon zwei Monate alt. Wird er überhaupt noch satt? Wann willst du mit der Beikost anfangen? Du stillst doch jetzt sicher bald ab, oder?</p>
<p>Jede dieser Fragen versetzte mir immer wieder auf&#8217;s Neue einen Stich ins Herz. Ich hatte den Eindruck, diese Person würde nicht an mich glauben. Keinerlei <strong>Vertrauen</strong> in meinen Körper setzen. Und so sah ich jedes Zeichen meines Babys allmählich als Anschein dafür, dass es Hunger hatte. Wegen mir. Weil ich es nicht mehr satt bekam.</p>
<p>War mein Baby <a href="https://www.milchtropfen.de/baby-ist-nervoes-beim-stillen/" rel="noopener">unruhig</a> und ging ständig von der Brust ab und dann sofort wieder ran, dann verunsicherte mich das plötzlich heftig. Ich wusste nicht, was los war und schob es auf meine Milch. Nuckelte es den ganzen Tag über <a href="https://www.milchtropfen.de/dauerstillen-oder-auch-clusterfeeding/" rel="noopener">stundenlang</a> an der Brust, hämmerte es in meinem Kopf: Er wird nicht mehr satt!!</p>
<p>Zum Glück wurde ich in der Wochenbettzeit von einer sehr einfühlsamen Hebamme betreut. Als sie kam, setzte sie sich zu mir ans Bett und sah mich mit diesem verständnisvollen Blick an. Sie fragte mich, was mir gerade durch den Kopf ginge. Und da schossen plötzlich die Tränen nur so aus mir heraus und ich schüttete ihr mein Herz aus.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="pintbild aligncenter wp-image-10136" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/11/hab-ich-zu-wenig-milch-die-wichtigsten-infos-tipps.jpg" alt="Hab ich zu wenig Milch? - Die wichtigsten Infos &amp; Tipps | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="800" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/11/hab-ich-zu-wenig-milch-die-wichtigsten-infos-tipps.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/11/hab-ich-zu-wenig-milch-die-wichtigsten-infos-tipps-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/11/hab-ich-zu-wenig-milch-die-wichtigsten-infos-tipps-287x430.jpg 287w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/11/hab-ich-zu-wenig-milch-die-wichtigsten-infos-tipps-454x680.jpg 454w" sizes="auto, (max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<h2>Du hast höchstwahrscheinlich genug Milch</h2>
<p>Vielleicht musst du wie jene Mutter warten, bis deine <strong>Hebamme</strong> dich wieder besucht und beruhigen kann. Eventuell hast du gar keine Hebamme, die dich betreut. Oder du wirst von einer Hebamme betreut, der du nicht vertraust, weil sie dir eben solche Gedanken wie &#8222;Es liegt an dir. Du hast zu wenig Milch.&#8220; in den Kopf pflanzt und du das nicht glauben magst.</p>
<p>An dieser Stelle möchte ich sagen: Ja, es gibt sie. Mütter, die aufgrund organischer oder gesundheitlicher <strong>Ursachen</strong> nicht in der Lage sind, ihr Kind mit genügend Milch zu versorgen. Allerdings ist das ein derart verschwindend geringer Prozentsatz. Laut <a href="http://www.stillen-ratgeber.de/zu-wenig-milch-beim-stillen/" target="_blank" rel="noopener">Stillen-Ratgeber</a> sind es gerade einmal 2% aller Mütter.</p>
<p>Warum hört und liest man dann ständig von Müttern, die davon berichten, dass sie zu wenig Milch hatten und vorzeitig abstillen mussten? Warum dreht sich beinahe jeder Post in einer Stillgruppe um die Sorge, dass man zu wenig Milch hat?</p>
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<h2>Ich habe den Eindruck, zu wenig Milch zu haben, weil&#8230;</h2>
<p>Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, habe ich mir einfach mal sämtliche Annahmen jener Mütter notiert, weshalb sie davon ausgehen bzw. davon ausgegangen sind, dass sie <strong>zu wenig Milch</strong> haben bzw. hatten.</p>
<h3>&#8230; ich &#8222;Fleischbrüste&#8220; oder zu kleine Brüste habe.</h3>
<p>Wenn du noch nie etwas von &#8222;<a href="http://stillpraxis.de/irrtumer-rund-ums-stillen" target="_blank" rel="noopener">Fleischbrüsten</a>&#8220; gehört hast: Damit sind sehr große Brüste gemeint. Doch weder sehr große noch <a href="http://www.focus.de/familie/schwangerschaft/ein-sohn-fuer-kate-und-william-baby-royal_id_2179283.html" target="_blank" rel="noopener">kleine Brüste</a> bedeuten, dass du nicht genügend Milch hast.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1186" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/09/frau-verdeckt-brust-mit-der-hand.jpg" alt="Frau verdeckt Brust mit der Hand" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/09/frau-verdeckt-brust-mit-der-hand.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/09/frau-verdeckt-brust-mit-der-hand-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ein kleiner Busen enthält zwar weniger Fettgewebe, aber dieselbe Menge Drüsen.</p>
<p>Die <strong>Größe</strong> der Brüste sagt also nichts darüber aus, ob eine Frau gut stillen kann oder nicht. Eventuell muss man bei sehr großen <strong>Brüsten</strong> erst seine ganz persönliche Stillposition finden, damit das <strong>Stillen</strong> für beide Seiten angenehm ist, das sollte jedoch kein Problem darstellen.</p>
<h3>&#8230; meine Brüste sich auf einmal ganz weich anfühlen.</h3>
<p>Dieser Eindruck bestätigte sich bei mir auch. Anfangs waren meine Brüste extrem <strong>prall</strong>. Beim Stillen lief ich ständig im Strahl aus und badete mein Baby in Milch. Ich hatte so viel Milch, dass ich mir wirklich keine Sorgen machen brauchte.</p>
<p>Aber nach einiger Zeit waren sie nicht mehr prall und groß, sondern <strong>weich</strong> und hatten auch an Größe verloren. Sie liefen auch nicht mehr aus. Das irritierte mich. Hatte ich zu wenig Milch?</p>
<p>Nein. Dass sich deine Brüste auf einmal weich anfühlen und nicht (mehr) auslaufen, liegt einzig und allein daran, dass sie sich auf den Bedarf deines Babys eingestellt haben. Du kannst an dieser Stelle also erleichtert aufatmen: Es bedeutet, dass sich die Milchproduktion <strong>eingependelt</strong> hat. Du hast immer noch genügend Milch für dein Baby. Nicht ZU viel, sondern genau die richtige Menge, die auf dein Baby abgestimmt ist.</p>

<h3>&#8230; beim Pumpen gar nichts oder nur sehr wenig Milch herauskommt.</h3>
<p>Auch hier kann ich dich beruhigen: Dass du beim <strong>Pumpen</strong> wenig bis gar keine Milch gewinnst, sagt nichts über die tatsächliche Milchmenge in deinen Brüsten aus.</p>
<p>Dass du beim Pumpen weniger Milch herausbekommst, kann z.B. daran liegen, dass bei diesem Vorgang kein Milchspendereflex ausgelöst wird. Die Pumpe erzeugt ein Vakuum, das lediglich nach vorn saugt. Sie <strong>saugt</strong> anders als dein Baby, das die Brustwarze z.B. noch zusätzlich mit der Zunge stimuliert.</p>
<p>Zudem ist es ein Unterschied, rein von der Atmosphäre her betrachtet, ob du eine Pumpe anlegst oder dein Baby in den Armen hältst und es stillst. Ein ganz anderer Moment, der völlig unterschiedliche Gefühle und Emotionen in dir hervorruft und dazu beiträgt, ob die Milch bei dir fließt oder eben nicht.</p>
<h3>&#8230; mein Baby ständig an die Brust will.</h3>
<p>Heute kann ich dir &#8211; wie es meine Hebamme damals zu mir gesagt hat, sagen: Das ist ganz normal. Diesen Vorgang bezeichnet man als <strong>Clusterfeeding</strong>. Dein Baby durchläuft eventuell gerade eine anstrengende Wachstumsphase oder befindet sich mitten in einem Entwicklungsschub. Durch das häufige Stillen regt dein Baby die <strong>Milchproduktion</strong> an, die es zur Bewältigung dieses Schubs benötigt.</p>
<p>Es kann auch sein, dass dein Baby an diesem Tag sehr viel erlebt und verarbeiten muss. Das kann es am Besten an deiner Brust.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-99" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/die-sommertipps-baby-beim-stillen.jpg" alt="Baby beim Stillen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/die-sommertipps-baby-beim-stillen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/die-sommertipps-baby-beim-stillen-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Stillen bedeutet nicht nur &#8211; wie oft vermutet &#8211; ein Hungergefühl zu stillen. Stillen ist so viel mehr als das. Dein Baby kann beim Stillen ideal getröstet, beruhigt und ins Traumland befördert werden. Stillen ist Liebe pur. Die beste Medizin bei Krankheit sowie nach einem anstrengenden, stressigen, aufregenden Tag. Das Saugbedürfnis deines Babys ist so viel mehr, als den bloßen Hunger zu stillen.</p>
<h3>&#8230; ich keinen Milchspendereflex (mehr) spüre.</h3>
<p>Wenn du dir nicht sicher bist, wie sich der <strong>Milchspendereflex</strong> anfühlt, beschreibe ich es für dich einmal: Anfangs, als sich die Milch noch auf den Bedarf von Oliver einstellte, tat der Milchspendereflex ziemlich weh. Es war wie ein fieses Stechen in den Brüsten. Meine Schwägerin beschrieb es wie Messerstiche &#8211; es war für sie äußerst schmerzhaft.</p>
<p>Mit der Zeit wich das stechende Gefühl einem Kribbeln. Ziehen. Prickeln. Mir fiel auf, dass mein Baby jetzt viel tiefere, kräftigere Züge nahm, während es an meiner Brust <strong>trank</strong>.</p>
<p>Manche Mütter berichten, dass sie den Milchspendereflex überhaupt nicht mehr spüren oder noch nie gespürt haben, sondern ihn nur daran erkennen, wenn ihr Kind schluckt und diesen geflüsterten K-Laut von sich gibt. Womöglich gehörst du auch zu jenen Müttern. Beobachte dein Baby dahingehend mal genauer und achte darauf, was es für <strong>Geräusche</strong> beim Stillen macht.</p>
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<h3>&#8230; mein Baby nicht genug zunimmt.</h3>
<p>Wenn wir unsere Babys bei der Kinderärztin bzw. dem <strong>Kinderarzt</strong> vorstellen, wird stets das Gewicht, die Körperlänge und der Kopfumfang festgehalten. Es werden Fragen zum Schlaf- und Trinkverhalten gestellt, ob das Kind schon dieses und jenes könne, es wird zum Hüftsonographie-Screening geschickt usw.usf.</p>
<p>All das dient dazu, mögliche Auffälligkeiten, die auf eine Fehlentwicklung hindeuten könnten, so früh wie möglich zu erkennen, um sie dann so schnell wie möglich zu behandeln.</p>
<p>Viele Mütter berichten von Kinderärzt*innen, die vollgestillte Babys als &#8222;<strong>fett</strong>&#8222;, &#8222;<strong>übergewichtig</strong>&#8222;, &#8222;<strong>zu groß</strong>&#8220; oder als &#8222;<strong>zu dünn</strong>&#8222;, &#8222;<strong>zu klein</strong>&#8220; usw. bezeichnen. Sie orientieren sich an den Perzentillen, wie ein Baby normalerweise zu sein hat und geben den Babys, sobald sie darunter oder darüber liegen, den Stempel &#8222;auffällig&#8220;.</p>
<p>Ist ein vollgestilltes Baby &#8222;zu fett&#8220;, liegt es an der Milch und das Baby soll auf Diät gesetzt werden. Ist ein vollgestilltes Baby nicht genug gewachsen, weil es unter der Perzentille liegt, liegt es auch an der Milch, weil sie angeblich &#8222;zu dünn&#8220; ist und der Ratschlag &#8222;Füttern Sie zu&#8220; wird gegeben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6864" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-mit-speckigen-beinchen-beruehrt-seine-fuesschen.jpg" alt="Baby mit speckigen Beinchen berührt seine Füßchen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-mit-speckigen-beinchen-beruehrt-seine-fuesschen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-mit-speckigen-beinchen-beruehrt-seine-fuesschen-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Aber Perzentillen fragen nicht danach, wie Mama und Papa aussehen. Ob die eher klein und schmächtig oder hünenhaft sind. Sie orientieren sich lediglich am Durchschnitt.</p>
<p>Das bedeutet aber nicht, dass du nicht genug Milch hast, bloß, weil dein Baby nicht wie der <strong>Durchschnitt</strong> wächst. Solange dein Baby langsam, doch stetig wächst und nicht auf Lange Sicht gesehen nur an Gewicht verliert, kannst du ruhig auf deine Muttermilch vertrauen. Lies dazu gern das Buch <a href="http://amzn.to/2iaVX70" target="_blank" rel="nofollow noopener">&#8222;Mein Kind will nicht essen&#8220;</a>* von Carlos Gonzalez. Zudem kann es nicht schaden, sich eine zweite Meinung einzuholen, beispielsweise durch eine <a href="http://www.lalecheliga.de/stillberatung/lll-stillberaterinnen" target="_blank" rel="noopener">Stillberaterin der La Leche Liga</a>.</p>
<h3>&#8230; das Baby von Frau XYZ schon mehr wiegt.</h3>
<p><strong>Vergleiche</strong> sind niemals zufriedenstellend, denn jedes Baby, jedes Kind, jede Frau, jeder Mann, allgemein jeder Mensch ist <strong>individuell</strong>. Sobald man sich mit jemandem vergleicht und dieses und jenes nicht zutrifft, fühlt man sich schlecht. Was hilft der Vergleich, wenn er einem sagt, dass das Baby von der Nachbarin bereits soundsoviel wiegt? Mach dir immer bewusst, dass jeder Mensch individuell ist und Vergleiche nichts als Stress bringen.</p>
<h2>Tipps für eine optimale Milchbildung</h2>
<p>Damit dein Körper (weiterhin) ausreichend Muttermilch bildet, solltest du bestimmte Punkte befolgen:</p>
<h3>Ruhe und Entspannung</h3>
<p><strong>Stress</strong> ist ein Milchkiller, also vermeide ihn, wo es nur geht. Hol dir <strong>Unterstützung</strong> im Haushalt, lass dich bekochen, ruh dich aus und kuschel mit deinem Baby, wann immer es geht, sorge für ausreichend <strong>Schlaf</strong> und eine gesunde Ernährung.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6863" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-schlaeft-in-den-armen-von-mama-und-papa.jpg" alt="Baby schläft in den Armen von Mama und Papa" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-schlaeft-in-den-armen-von-mama-und-papa.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-schlaeft-in-den-armen-von-mama-und-papa-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wenn mir die Decke auf den Kopf fiel, hab ich mir mein Baby umgeschnallt und bin mit ihm raus an die frische Luft. Tageslicht und frische Luft geben mir unheimlich viel Energie. Was es auch ist, das dir <strong>Entspannung</strong> gibt und aus dem du Kraft schöpfen kannst: Nutze es. Ich hoffe, dass du weißt, dass ich damit nicht Drogen o.ä. meinte.</p>
<h3>Lass dich durchchecken</h3>
<p>In der Schwangerschaft stellte man bei mir eine Schilddrüsenunterfunktion fest, was meine extreme Erschöpfung, Müdigkeit und Unkonzentriertheit erklärte. Wird eine <a href="https://www.9monate.de/schwangerschaft-geburt/beschwerden-erkrankungen/Schilddruesenunterfunktion-Schwangerschaft-id94458.html" target="_blank" rel="noopener">Schilddrüsenunterfunktion</a> nicht behandelt, kann dies sowohl negative <strong>Auswirkungen</strong> auf die Entwicklung des Ungeborenen als auch die <strong>Milchbildung</strong> haben.</p>
<p>Es kann also nicht schaden, sich beim Arzt bzw. bei der Ärztin durchchecken zu lassen. Lass dich nicht abschrecken: Für die meisten <strong>Medikamente</strong> gibt es <a href="https://www.embryotox.de/einfuehrung.html" target="_blank" rel="noopener">stillfreundliche Alternativen</a>, wie sie z.B. auf Embryotox.de aufgelistet werden.</p>
<h3>Stillen nach Bedarf</h3>
<p>Das A und O, damit die Muttermilch auf den Bedarf deines Babys abgestimmt wird, ist <strong>Stillen nach Bedarf</strong>. Je nachdem, ob dein Baby den ganzen Tag an deiner Brust hängt, mal mehr, mal weniger gestillt werden will, ist das ein direktes <strong>Signal</strong> an deine Brust, ob sie mehr oder weniger Muttermilch produzieren soll.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3179" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/baby-schlaeft-an-brust-ein.jpg" alt="Baby schläft an Brust ein" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/baby-schlaeft-an-brust-ein.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/baby-schlaeft-an-brust-ein-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Stillen nach Bedarf bedeutet, dein Baby zu stillen, wenn es danach verlangt. Das kannst du z.B. daran erkennen, dass es seinen Kopf hin- und herbewegt (es sucht), schmatzt, seine Faust in den Mund nimmt oder weint.</p>
<p>Du merkst: Dein Baby weint nicht gleich los, wenn es Hunger hat. Es meldet sein <strong>Bedürfnis</strong> auf unterschiedliche Art und Weise; mit zunehmender Intensität, wenn dieses nicht befriedigt wird.</p>
<p>Achte stets darauf, was dir dein Baby signalisiert. Ratschläge wie &#8222;Stillen nach Zeit&#8220; und &#8222;Stillen in x Abständen&#8220; u.a. kannst du getrost in die Tonne kloppen, denn sie sind für eine optimale Milchbildung mehr <strong>hinderlich</strong> als <strong>förderlich</strong>.</p>
<h3>Professionelle Hilfe</h3>
<p>Deine Hebamme wird dir dabei helfen, dein Baby richtig anzulegen und schaut auch nach, ob dein Baby richtig trinkt.</p>
<p>Bei uns wurde z.B. festgestellt, dass Oliver falsch trank. Er stieß immer die Zunge nach vorn, saugte also ganz falsch. Das führte nach kurzer Zeit zu heftigen <a href="https://www.milchtropfen.de/stillprobleme/" rel="noopener">Stillproblemen</a>, bei deren Bewältigung mir meine Hebamme nicht mehr helfen konnte. Sie war mit ihrem Latein am Ende. Uns half nach vielen qualvollen Wochen der Besuch bei einer Osteopathin, die Olivers Blockaden löste. Danach konnte er endlich richtig trinken und die <strong>wunden Brustwarzen</strong> gehörten der Vergangenheit an.</p>
<p>Wenn du also wunde Brustwarzen bekommst, das Stillen schmerzt, du siehst, dass dein Baby nicht richtig trinkt o.ä., dann hol dir professionelle Hilfe in Form einer <strong>Stillberatung</strong> und/oder schau mal beim <strong>Osteopathen</strong> vorbei und lass dein Baby auf Blockaden untersuchen.</p>
<h3>Nimm das Original</h3>
<p>Stillen nach Bedarf &#8211; so funktioniert das Prinzip. Dein Baby saugt an deiner Brust und meldet seinen Bedarf an. Aber wie soll das funktionieren, wenn dein Kind einen <strong>Schnuller</strong> hat?</p>
<p>Manche Babys nuckeln ihr Saugbedürfnis komplett am Schnuller weg. Oft sogar so sehr, dass ein <strong>Hungergefühl</strong> &#8222;weggeschnullert&#8220; wird, sodass die Stillmahlzeit weiter <strong>hinausgezögert</strong> wird.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7871" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/11/baby-mit-schnuller-im-mund.jpg" alt="Baby mit Schnuller im Mund" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/11/baby-mit-schnuller-im-mund.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/11/baby-mit-schnuller-im-mund-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Auf diese Weise kann dein Baby aber nicht seinen eigentlichen Bedarf anmelden. Deiner Brust wird, indem dein Baby weniger gestillt wird, signalisiert, dass weniger <strong>Bedarf</strong> besteht. Das wiederum kann dazu führen, dass du irgendwann wirklich nicht mehr <strong>genügend</strong> Muttermilch für dein Baby hast.</p>
<p>Biete also so oft es geht das Original an, also deine <strong>Brust</strong>, oder lass den Schnuller komplett weg. Denn ja, <a href="https://www.milchtropfen.de/es-geht-auch-ohne-schnuller/"  rel="noopener">es geht auch ohne Schnuller</a>.</p>
<h3>Beikost bei Beikostreife</h3>
<p>Ähnlich wie beim Schnuller verhält es sich damit, wenn deinem Baby neben Muttermilch zusätzlich noch andere Dinge angeboten werden, wie <strong>Wasser</strong>, <strong>Tee</strong>, ein <strong>Keks</strong>, <strong>Säuglingsnahrung</strong> o.ä.</p>
<p>Was das für Auswirkungen auf die Milchproduktion hat, wird klar, wenn du dir mal die <a href="https://www.babytipps24.de/trinkmengen/" target="_blank" rel="noopener">Magengröße eines Babys</a> anschaust: Am 1. Tag ist der Magen deines Babys etwa so groß wie eine Kirsche, am 3. wie eine Walnuss. Nach einer Woche ist der Magen mit der Größe einer Aprikose zu vergleichen und nach einem Monat mit der eines großen Hühnereis.</p>
<p>Alles, was dein Baby neben Muttermilch zu essen oder zu trinken bekommt, ist unheimlich <strong>sättigend</strong>. Dein Baby wird dann logischerweise überhaupt keinen <strong>Platz</strong> mehr für Muttermilch haben und folglich auch nicht an deine Brust wollen. Was passiert? Deinen Brüsten wird wiederum gemeldet: Weniger Milchbedarf erforderlich.</p>
<p>Ein vollgestilltes Baby braucht nichts als Muttermilch. Wenn es bereit für <strong>Beikost</strong> ist, sagt dir einzig und allein dein Baby. Sonst niemand.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7547" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/kind-lacht-beim-picknick.jpg" alt="Kind lacht beim Picknick" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/kind-lacht-beim-picknick.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/kind-lacht-beim-picknick-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wenn dein Baby reif für die Beikost ist, wirst du folgende <strong>Beikostreifezeichen</strong> an ihm erkennen:</p>
<ul>
<li>Dein Baby kann seinen <strong>Kopf</strong> selbstständig halten.</li>
<li>Es <strong>sitzt</strong> selbstständig und muss nur minimal im unteren Rückenbereich gestützt werden.</li>
<li>Es zeigt <strong>Interesse</strong> an deinem Essen: Es schaut auf dein Essen und beobachtet, wie es in deinen Mund wandert. Oliver hat dabei immer seinen Mund geöffnet und Kaubewegungen nachgeahmt.</li>
<li>Es kann Speisen mit der <strong>Zunge</strong> gut bewegen. Das erkennst du daran, dass es sich vom Rücken auf den Bauch <strong>drehen</strong> kann; beide Entwicklungen verlaufen parallel.</li>
<li>Der <strong>Zungenstoßreflex</strong> ist verschwunden, d.h. dein Baby stößt nicht automatisch alles, was ihm in den Mund kommt, mit der Zunge heraus.</li>
<li>Es kann <strong>Hand-zu-Mund-Bewegungen</strong> vollführen. Natürlich kann da immer noch eine ganze Weile etwas daneben gehen.</li>
<li>Es zeigt, wenn es ein bestimmtes Nahrungsmittel <strong>ablehnt</strong> oder <strong>satt</strong> ist, z.B. durch Handzeichen, einen Laut oder indem es sich wegdreht.</li>
</ul>
<p>Lass dich nicht verunsichern, dass MAN mit X Monaten mit der Beikost beginnt. Achte auf die <strong>Zeichen</strong> deines Babys und vertrau darauf, dass es dafür bereit sein wird, wenn es so weit ist.</p>

<h3>Lebensmittel</h3>
<p>Es ist zwar nicht wissenschaftlich belegt, doch einige Mütter schwören bei folgenden <strong>Lebensmitteln</strong> darauf, dass es gut für ihre Milchbildung ist/war. Ob das am Placebo-Effekt liegt oder wirklich etwas dahinter steckt, weiß ich nicht, will es dir aber auch nicht vorenthalten.</p>
<ul>
<li>Fenchel-Anis-Kümmel-Tee, Stilltee (in Maßen; beispielsweise als Unterstützung in einem Schub)</li>
<li>Malzbier</li>
<li>Fassbrause</li>
<li><strong>nach Absprache</strong> mit einer Stillberaterin oder Ärztin bzw. einem Arzt: Bockshornkleesamen</li>
</ul>
<p>Was du stattdessen <strong>vermeiden</strong> solltest, sind milchreduzierende Tees wie <strong>Pfefferminze</strong> und <strong>Salbei</strong>.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Habe <strong>Vertrauen</strong> in deinen Körper, dass er das Beste ist, um deinem Kind das zu geben, was es benötigt. Wichtig ist aber auch, dass du dich um deinen Körper kümmerst. Gönn dir Pausen, kuschel viel und oft mit deinem Baby, unterstütze deinen Körper mit gesunden Lebensmitteln, versorge ihn mit ausreichend Flüssigkeit, geh an die frische Luft, entspann dich und schöpfe Kraft, wann immer es geht.</p>
<p>Vermeide Faktoren, die die Milchbildung negativ beeinflussen. Das kann ein bestimmtes Lebensmittel wie Pfefferminze oder Salbei sein, aber auch die Gabe von Schnullern, das zusätzliche wie vorzeitige <strong>Zufüttern</strong> oder Stillen nach <strong>Zeitplan</strong>.</p>
<p>Habe Vertrauen in dein Baby, dass es weiß, was es will und wann es das will. Führe dir vor Augen, wie klein der Magen deines Babys ist und dass es völlig normal ist, dass es sich nach kurzer Zeit wieder meldet, obwohl es schon vor zwei Stunden gestillt wurde. Achte auf die Zeichen, die dein Baby gibt, und lerne sie zu deuten. Sieh dein Kind an und beobachte es. Es verrät dir nämlich am Besten, ob es <strong>genug Milch</strong> bekommt. Wie geht es deinem Baby?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4685" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-geniesst-mamas-naehe.jpg" alt="Baby genießt Mamas Nähe" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-geniesst-mamas-naehe.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-geniesst-mamas-naehe-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wenn dein Baby nach dem Stillen zufrieden schaut, entspannt und ausgeglichen ist, aktiv ist, oft pullert/kackert (wie häufig das in etwa sein sollte, verrät dir Stillkinder in ihrem Beitrag <a href="https://www.stillkinder.de/bekommt-mein-baby-genug-muttermilch/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Bekommt mein Baby genug Muttermilch?&#8220;</a>) und langsam, aber stetig an Gewicht zunimmt, dann sei dir gewiss, dass es genug Muttermilch bekommt.</p>
<p>Falls du trotz allem das Gefühl hast, dass dein Baby nicht satt wird, dass es falsch trinkt o.ä., dann such dir professionelle Hilfe durch eine Stillberatung. Lass dich auch selbst mal durchchecken. Eventuell musst du medikamentös eingestellt werden, damit dein Körper genügend Muttermilch bilden kann.</p>
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		<title>Baby spielt beim Stillen mit der Brustwarze</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Oct 2017 06:00:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Komm, du kennst das doch sicher auch: Du stillst dein Baby und nebenan wird die freie Brustwarze mit Daumen und Zeigefinger bearbeitet, gezwirbelt, gedreht und sonstwie durch den Fleischwolf gezogen. Gibt es eine Erklärung für dieses Zuppeln? Und wie, um Himmels Willen, geht es wieder weg? Gibt es irgendwelche Alternativen? Das erfährst du im folgenden ... <a title="Baby spielt beim Stillen mit der Brustwarze" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/baby-spielt-beim-stillen-mit-der-brustwarze/" aria-label="Mehr zu Baby spielt beim Stillen mit der Brustwarze">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Komm, du kennst das doch sicher auch: Du stillst dein Baby und nebenan wird die freie <strong>Brustwarze</strong> mit Daumen und Zeigefinger bearbeitet, <strong>gezwirbelt</strong>, gedreht und sonstwie durch den Fleischwolf gezogen.</p>
<p>Gibt es eine <strong>Erklärung</strong> für dieses Zuppeln? Und wie, um Himmels Willen, geht es wieder weg? Gibt es irgendwelche Alternativen? Das erfährst du im folgenden Beitrag.</p>
<p><span id="more-7504"></span><div id='c2794_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Baby spielt beim Stillen mit der Brustwarze</h2>
<p>Ich erinnere mich noch genau, als das mit dem <strong>Zuppeln</strong> losging. Mein Baby fuhr mit seiner kleinen Hand ganz grobmotorisch über meine Brust. Es wirkte wie ein unkoordiniertes Streicheln.</p>
<p>Links und rechts auf meinen Brüsten sitzen zwei <strong>Melanome</strong> &#8211; wie große Leberflecken. Da strich mein Baby eines Abends zufällig drüber und war begeistert davon. Es war höchst <strong>fasziniert</strong>, was es da gerade entdeckt hatte.</p>
<p>Ich machte mir nichts aus dieser für mich relativ kleinen Entdeckung. Ich sah mir das Schauspiel an, war entzückt von dieser Süßigkeit und kuschelte mich weiter an meinen kleinen Spatz heran.</p>
<h2>Gewöhnung</h2>
<p>So ergab es sich, dass mein Sohn jedes Mal beim <strong>Stillen</strong> meine Melanome erkundete, streichelte, zupfte usw.</p>
<p>Mit der Zeit bemerkte ich, dass das ganz schöne <strong>Schmerzen</strong> verursacht. Nämlich dann, als mein Baby anfing, meine Melanome <strong>aufzukratzen</strong>. Es war nicht böse gemeint. Es beruhigte ihn. Er spürte einfach nicht den Schmerz, den ich spürte. Also machte er weiter mit dem Kratzen, während ich nun verzweifelt versuchte, es zu unterbinden.</p>
<p>Das funktionierte mal so, mal so. Die freie Brust war zugedeckt, das Melanom auf der anderen Brust deckte ich mit meiner Hand ab, manchmal war auch ein Pflaster drauf, weil es geblutet hatte.</p>
<h2>Alternative gesucht und gefunden</h2>
<p>Das fand Minimi manchmal aber nicht so toll, weil er ja nichts mehr zum Kratzen hatte und ging wieder auf die Suche, indem er mit seinem Ärmchen herumfuhrwerkte&#8230; und dabei über die freie Brustwarze strich. Minimis <strong>Zuppel-Alternative</strong> war gefunden! Und ich Dödel ließ es zu. Tat ja nicht weh. Störte mich auch nicht. Ja. NOCH nicht!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7509" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/baby-spielt-waehrend-des-stillens-mit-der-brustwarze.jpg" alt="Baby spielt während des Stillens mit der Brustwarze" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/baby-spielt-waehrend-des-stillens-mit-der-brustwarze.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/baby-spielt-waehrend-des-stillens-mit-der-brustwarze-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Schon bald machte er mich mit seinem <strong>Knubbeln</strong> schier wahnsinnig. Ich hasste dieses Gefühl. Es war mir total <strong>unangenehm</strong>. Doch im Gegenzug sah ich, wie es mein Baby beruhigte. Also ertrug ich es, während ich fast explodierte.</p>
<h2>Limit erreicht</h2>
<p>Dass das nicht lange gut gehen kann, wenn man etwas über sich ergehen lässt, was man überhaupt nicht will, und dann <strong>aggressiv</strong> wird, war klar. Ich beschwerte mich bei meinem Mann, wie nervig dieses Kneifen und <strong>Pulen</strong> doch sei.</p>
<p>Mein Mann denkt da immer ziemlich einfach: &#8222;Wenn du es nicht magst, dann lass es.&#8220; Fertig. Sonst noch ein Problem?</p>
<p>Ich hatte also wieder zu mir gefunden. Wollte für mich einstehen. &#8222;Ende mit <strong>Nippeltwist</strong>!&#8220;, sagte ich mir. Nur hatte ich die Rechnung ohne den kleinen Nippelzwicker gemacht&#8230;</p>
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<h2>Umgewöhnung</h2>
<p>Der fand es nun gar nicht toll, dass ich ihm sein Beruhigungsmittel plötzlich verweigerte. Er protestierte lautstark und <strong>schlief</strong> trotz der Möglichkeit, &#8222;nur&#8220; gestillt zu werden, schlechter und viiiiiel später ein.</p>
<p>Also was tun? Er will knubbeln, ich aber nicht meine Brustwarzen dafür hinhalten.</p>
<p>Viele Mamas haben bzw. hatten dieses Problem und ihre ganz persönlichen Methoden gefunden, um ihrem Kind eine <strong>Alternative</strong> zum Knubbeln anzubieten.</p>
<h2>Alternativen zum Nippeltwist</h2>
<p>Hier ist alles erlaubt, was das Kind statt der Nippel zum <strong>Fummeln</strong> und Zwicken nehmen kann. Wie wäre es damit:</p>
<ul>
<li>eine <a href="http://amzn.to/2yAs3zT" target="_blank" rel="nofollow noopener">Stillkette</a>*, die die Mama sich umhängt und ihr Kind daran spielen lässt</li>
<li>ein Spielzeug, z.B. ein kleiner Massageball, zum Kneten und Ziehen</li>
<li>ein Stofftier</li>
<li>ein Schnuffeltuch mit Knoten</li>
</ul>
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<p>Eine Mutter schwörte sogar auf <strong>Stilleinlagen</strong>, mit denen ihr Kind liebend gern während der Stillzeit spielte und davon mittlerweile sogar in den Schlaf begleitet wird.</p>
<p>Was ich auch schon bei uns beobachten konnte: Dass mein Baby extrem gern mit den großen Knöpfen auf meiner <a href="http://amzn.to/2yU2So5" target="_blank" rel="nofollow noopener">Stillbluse</a>* spielte. Auch eine Möglichkeit, die Brustwarze aus der Schusslinie zu nehmen&#8230;</p>
<p>Andere wiederum halten lieber ihren Hals oder ihr <strong>Ohr</strong> hin, statt sich an den Nippeln rumzwirbeln zu lassen. Manche begnügen sich auch mit Mamas <strong>Hand</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7511" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/babyhaende-halten-grosse-haende.jpg" alt="Babyhände halten große Hände" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/babyhaende-halten-grosse-haende.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/babyhaende-halten-grosse-haende-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Warum?</h2>
<p>Vielleicht hilft es dir auch, wenn du weißt, aus welchem <strong>Grund</strong> dein Kind so gern mit deiner Brust <strong>spielt</strong>.</p>
<p>Mir fiel beispielsweise auf, dass mein Sohn ewig nuckelte, aber nicht trank. Sobald er jedoch ein paar Mal an der Brustwarze rumspielte, löste er den <strong>Milchspendereflex</strong> aus und er trank in vollen Zügen. Ist das bei dir auch so?</p>
<p>Womöglich ist das Brustzuppeln mit dem <a href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Milchtritt" target="_blank" rel="noopener">Milchtritt</a> bei Katzen, Hunden, Mäusen und Schweinen zu vergleichen, damit der Milchspendereflex ausgelöst wird. Kälber, Lämmer, Zicklein und bestimmt noch andere Tiere wiederum lösen diesen mit <a href="http://literatur.vti.bund.de/digbib_extern/dk038909.pdf" target="_blank" rel="noopener">Kopfstößen</a> aus.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7510" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/lamm-trinkt-muttermilch-von-schaf.jpg" alt="Lamm trinkt Muttermilch von Schaf" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/lamm-trinkt-muttermilch-von-schaf.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/lamm-trinkt-muttermilch-von-schaf-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wenn dein Baby beim nächsten Mal also wieder deine Brust <strong>knetet</strong> und an den Nippeln zieht, könnte dies durchaus dazu dienen, die Milch besser fließen zu lassen.</p>
<p>Ob es nun einen Grund dafür geben mochte oder nicht: ICH für meinen Teil wollte das nicht mehr. Auch wenn das bedeutete, dass der Milchspendereflex später ausgelöst wird.</p>
<p>MEINE <strong>Lösung</strong> bestand aus mehreren Kleinigkeiten:</p>

<h3>1. Ehrlichkeit</h3>
<p>Auch, wenn mein Sohn &#8222;nur&#8220; ein Baby war und mich wahrscheinlich (noch) nicht verstand, sagte ich ihm, dass mich das Zuppeln <strong>stören</strong> würde. Dass es mir unangenehm sei. Dass es mich aggressiv mache. Ich war einfach ehrlich.</p>
<h3>2. Eigene Grenzen wahren</h3>
<p>Was für meinen Sohn reinste Entspannung war, war für mich die reinste Tortour. Denke ich an diese Zeit zurück, in der ich es Zähne knirschend <strong>ertrug</strong>, kann ich nur mit dem Kopf schütteln.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7512" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/statue-kind-haelt-brueste-von-mutter.jpg" alt="Statue - Kind hält Brüste von Mutter" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/statue-kind-haelt-brueste-von-mutter.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/statue-kind-haelt-brueste-von-mutter-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Warum lasse ich es über mich ergehen, dass mir mein Kind die <strong>Nippel</strong> wund reibt, obwohl ich dieses Gefühl nicht leiden kann?</p>
<p>Ich musste für meine persönlichen Grenzen einstehen. Das Zuppeln ging mir an die Substanz. Es war MEINE Aufgabe, mich in meiner Haut wieder wohl zu fühlen. Also legte ich seine Hand immer wieder beiseite, <strong>streichelte</strong> sie, bot die o.g. Alternativen an, redete mit ihm.</p>
<div id='c7719_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
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<h3>3. Kind fragen</h3>
<p>Anfangs war es schwierig, es durchzustehen, weil mein Sohn nunmal an dieses <strong>Beruhigungsmittel</strong> gewöhnt war. Aber mein Entschluss stand fest. Ich wollte das einfach nicht. Und so fand er nach einigen Tagen eine <strong>Methode</strong>, mit der er persönlich zurecht kam: Er stopfte seine Hand in meinen Ausschnitt und vergrub seine Hand unter meiner freien Brust. So schlief er dann ein, während er gestillt wurde. Ab und zu will er auch einfach nur seine Hand auf meine Brust legen und das genügt ihm schon. Wir haben unseren Weg gefunden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7513" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/kind-legt-beim-stillen-hand-auf-die-brust.jpg" alt="Kind legt beim Stillen Hand auf die Brust" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/kind-legt-beim-stillen-hand-auf-die-brust.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/kind-legt-beim-stillen-hand-auf-die-brust-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ich muss allerdings gestehen, dass ich nicht immer <strong>konsequent</strong> bin. Wenn es mich tatsächlich mal nicht stört, dass mein Kind rumknubbelt, dann lasse ich das auch zu. Stört es mich wieder, stehe ich auch dafür ein und das akzeptiert er mal mehr und mal weniger und sucht sich dann seine Alternative.</p>
<p>Ich kann dir nicht sagen, ob es verwirrend für dein Kind sein wird, wenn du es mal pulen lässt und mal wieder nicht. Für mich hat sich das &#8222;richtig&#8220; angefühlt. Ja sagen, wenn ich es auch so meine. Nein sagen, wenn ich es so meine.</p>
<p>Was hat dir bzw. deinem Kind geholfen, nicht mehr an den <strong>Brustwarzen</strong> zu zupfen? Oder stört es dich sogar gar nicht?<br />
</p>
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		<title>Stillprobleme</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/stillprobleme/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Mar 2017 07:00:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Stillen]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der kleine Mann wird gerade gestillt und ich denke an die Zeit zurück, in der ich mich vor jedem Anlegen fürchtete. Heute erzähle ich dir, was unser Stillproblem löste. Stillprobleme Ich erinnere mich ungern an die Wochenbettzeit zurück. Denn genau da hatten der kleine Mann und ich schlimme Stillprobleme. Nachdem die Geburt schon katastrophal im Krankenhaus ... <a title="Stillprobleme" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/stillprobleme/" aria-label="Mehr zu Stillprobleme">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der kleine Mann wird gerade gestillt und ich denke an die Zeit zurück, in der ich mich vor jedem Anlegen fürchtete.</p>
<p>Heute erzähle ich dir, was unser <strong>Stillproblem</strong> löste.</p>
<p><span id="more-3547"></span><div id='c8545_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Stillprobleme</h2>
<p>Ich erinnere mich ungern an die <strong>Wochenbettzeit</strong> zurück. Denn genau da hatten der kleine Mann und ich schlimme Stillprobleme.</p>
<p>Nachdem die <a href="https://www.milchtropfen.de/die-geburt-meines-sohnes/" rel="noopener">Geburt</a> schon katastrophal im Krankenhaus mit Vollnarkose und Notkaiserschnitt endete, wollte ich wenigstens das Stillen hinbekommen. Unbedingt!</p>
<p>Mein Mann und ich hatten beschlossen, für eine Woche ein Familienzimmer im Krankenhaus zu nehmen. Wir würden in Ruhe ankommen können. Bei Fragen wären die Hebammen per Knopfdruck abrufbereit. Und ich war sowieso derart körperlich im Eimer, dass ich es vorzog, dass man sich im <strong>Krankenhaus</strong> noch um mich kümmert.</p>
<h2>&#8222;Er saugt falsch.&#8220;</h2>
<p>Im Krankenhaus sagten sie mir, ich müsse innerhalb der nächsten 6 Stunden stillen, sonst würde das mit dem Stillen nicht klappen. Ich war total unter Druck. Der kleine Mann schlief in meinen Armen und schlief und schlief und schlief.</p>
<p>Als mein Baby wach war, zeigte mir die Hebamme, wie ich mein Baby beim Stillen anlegen soll. Wenn ich mit beiden Brüsten stillen will, soll ich ihn auch an beiden Seiten trinken lassen. Wenn mein Baby länger Pause beim Trinken macht, soll ich es an der Wange streicheln, damit es weiter trinkt. Das waren so die <strong>Tipps</strong>, die ich bekam.</p>
<p>Nun bestand unser erstes Problem darin, dass ich so <strong>geschwächt</strong> war, dass ich mein Baby nicht halten konnte. Mein Mann musste immer aus seinem Bett aufstehen, wenn der kleine Mann die Brust losgelassen hatte und wieder ran wollte, und unser Baby richtig positionieren. Es war sehr anstrengend. Aber wir schafften das, und der Kleine trank.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3563" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/stillprobleme-mutter-vater-baby.jpg" alt="Stillprobleme - Mutter Vater Baby" width="679" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/stillprobleme-mutter-vater-baby.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/stillprobleme-mutter-vater-baby-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>Als mich meine Hebamme aus dem Geburtshaus (wo wir eigentlich entbinden wollten) besuchte, stellte sie fest, dass der kleine Mann <strong>falsch</strong> saugte. Er stieß ständig die Zunge nach vorne, wenn er trank. Sie versuchte, dem Baby zu zeigen, wie es trinken muss und schob ihren Zeigefinger in seinen Mund. Klappte nicht. Wir hatten aber (noch) keinerlei Probleme beim Stillen. Also beließen wir es dabei.</p>
<p>Als es hieß, ab nach Hause, bekam ich noch <a href="https://www.milchtropfen.de/out/kompressen" target="_blank" rel="nofollow noopener">Kompressen</a>* mit. Das Stillen fing nämlich langsam an weh zu tun. Diese Kompressen sollten die Brust kühlen und so Linderung verschaffen. Sie waren auch ganz angenehm, die entzündeten Stellen gingen ebenfalls weg. Aber dafür kamen dann neue Wunden.</p>
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<h2>Zu Hause geht&#8217;s weiter</h2>
<p>Zu Hause angekommen. Erst einmal tief Luft holen. Zu Hause ist es immer am schönsten, sagt man.</p>
<p>Unser Zuhause sah, nett gesagt, ziemlich scheiße aus. Wir waren noch dabei umzuräumen, Regale anzubohren, überall lagen meine Bücher rum. Es war <strong>katastrophal</strong>. Ich saß im Wasserbett und stillte den kleinen Mann im Arm und sah tagtäglich das Chaos. Mein Mann musste wieder arbeiten. Keine Zeit. Und ich durfte nicht das Bett verlassen. Ich habe diese Zeit gehasst. Ich konnte mich nicht wirklich entspannen und mich auf mein Baby konzentrieren. Ich sah nur überall diesen Haufen ungetaner Arbeit.</p>
<p>Als dann noch das <a href="https://www.milchtropfen.de/dauerstillen-oder-auch-clusterfeeding/" rel="noopener">Clusterfeeding</a>, dieses stundenlange Dauerstillen, dazukam, waren meine Brustwarzen vollends Katastrophengebiet. Sie taten <strong>höllisch</strong> weh! Gerade beim ersten Anlegen, dem ersten Saugen an der Brust, krallte ich meine Zehen zusammen. Ich biss mir auf die Lippen. Wollte mein Baby ja nicht erschrecken und lauthals aufschreien.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3566" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/stillprobleme-mutter-affe-stillt-affenbaby.jpg" alt="Stillprobleme - Mutter Affe stillt Affenbaby" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/stillprobleme-mutter-affe-stillt-affenbaby.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/stillprobleme-mutter-affe-stillt-affenbaby-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Beschwerden lindern</h2>
<p>Ich klagte meinem Mann mein Leid. Aber er hatte ja noch weniger Ahnung vom Stillen als ich.</p>
<p>Meine <strong>Hebamme</strong>, die mich mehrmals besuchen kam, riet mir, <a href="https://www.milchtropfen.de/stillkissen-bestseller-fuer-mamas/">ein Stillkissen</a> zu nehmen. Damit kam ich absolut nicht klar. Ich empfand es mehr als Störung. Weniger als Unterstützung.</p>
<p>Dann überprüfte meine Hebamme, ob mein Baby richtig trank. Ob ich es richtig angelegt hatte. Alles richtig. Wir probierten andere Stillpositionen aus, um die Brustwarzen zu entlasten. Es half nichts.</p>
<p>Inzwischen waren meine Brustwarzen blutig. Überall <strong>wund</strong>. Taten weh. Es machte keinen Spaß.</p>
<p>Ich sagte mir immer, Stillen ist das beste für mein Baby. Ich wollte durchhalten. Deshalb ertrug ich es einfach. Hoffte auf Besserung. Das war total idiotisch.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3564" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/stillprobleme-frau-strengt-sich-an.jpg" alt="Stillprobleme - Frau strengt sich an" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/stillprobleme-frau-strengt-sich-an.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/stillprobleme-frau-strengt-sich-an-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ich nahm die paar <strong>Tipps</strong>, die mir meine Hebamme gab, dankbar an. Ließ meine Brüste so oft es ging an der Luft. Machte Muttermilch drauf und ließ sie an der Luft trocknen. Hielt sie in die Sonne (*lach*). All das machte ich, aber es brachte wie gesagt nichts. War eine Stelle verheilt, entdeckte ich bald darauf eine neue Stelle mit Wundsekret. Es war zum Verzweifeln.</p>
<p>Manchmal hatte ich solche <strong>Angst</strong> davor, mein Baby anzulegen! Ich zögerte das Stillen hinaus. Ließ ihn an der Brust trinken, die weniger weh tat. Dadurch füllte sich die andere Brust aber weiter mit Milch, wurde jedoch nicht abgetrunken. Ausstreichen klappte nicht. Da kamen nur unter Schmerzen ein paar Tröpfchen raus, das war&#8217;s.</p>
<p>Und dadurch machte ich es natürlich noch schlimmer. Mein Baby an der prallen Brust trinken zu lassen, war nicht so einfach. Es hatte Schwierigkeiten, die Brustwarze zu fassen, um überhaupt erstmal andocken zu können. Irgendwie schaffte es der kleine Mann aber. Ich kann mich eigentlich glücklich schätzen, nicht noch mit einer <a href="https://www.milchtropfen.de/was-tun-bei-milchstau-und-brustentzuendung-mastitis/" rel="noopener">Mastitis</a> konfrontiert worden zu sein (die kam erst später).</p>

<h2>DIE Lösung</h2>
<p>Und irgendwann wusste meine Hebamme keinen weiteren Rat mehr als einen einzigen. Sie nannte mir einen Namen. Schrieb mir eine Adresse auf. Eine <strong>Osteopathin</strong> soll uns nun helfen. Allerdings privat. Die Krankenkasse würde, wenn überhaupt, nur einen Teil der Kosten erstatten. War mir egal. Ich brauchte Hilfe. Sonst würde ich das Stillen, bei allen Vorteilen, die es mit sich bringt, bald sein lassen müssen.</p>
<p>Wir fuhren also zur Osteopathin. Als wir dran kamen, betraten wir einen ruhigen, angenehmen Raum mit kleinem Springbrunnen. Eine sympathische Frau begrüßte uns. Wir schilderten ihr unser Leid.</p>
<p>Sie nahm den kleinen Mann behutsam zu sich, legte ihn auf den Untersuchungstisch und tastete ihn vorsichtig ab. Hier und da fing sie an, sachte an ihm herum zu ruckeln.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3565" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/stillprobleme-baby-fuesse-in-haenden.jpg" alt="Stillprobleme - Mutter Vater Baby" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/stillprobleme-baby-fuesse-in-haenden.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/stillprobleme-baby-fuesse-in-haenden-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Er habe Blockaden, sagte sie. Dann tastete sie mit den Fingern seinen Gaumen ab. <strong>Blockaden</strong>. Sie ruckelte etwas stärker an seinem Gaumen. Der kleine Mann fing schlagartig an zu weinen.</p>
<div id='c9022_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
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<h2>Das war&#8217;s?</h2>
<p>Dann war die Behandlung vorbei. Mehr nicht. Ein bisschen tasten. Ein wenig ruckeln und ein bisschen zuppeln. Die Osteopathin sagte uns noch, dass diese Behandlung für die Kleinen enorm anstrengend sei. Wir sollen uns nicht wundern, wenn unser Baby jetzt müde und schlapp werde.</p>
<p>Und tatsächlich. Wir waren auf dem Heimweg. Der kleine Mann wollte gestillt werden, also hielten wir auf einem Parkplatz. Der Papa ging in der Zeit einkaufen (das Stillen dauerte immer ewig bei uns).</p>
<p>Und als ich mein Baby so in den Armen hielt, fühlte es sich &#8211; wie soll ich es beschreiben &#8211; total wabbelig an. Ganz schlapp. Als wären sämtliche Muskeln in ihm erschlafft. Er war müde. Gar nicht aufgeweckt wie sonst. Ich wünschte mir mein quietschlebendiges Baby zurück. Aber da schlief es schon ein.</p>
<p>Und ich weiß gar nicht, wie lange es insgesamt dauerte, bis mir plötzlich auffiel, dass das Stillen gar nicht mehr weh tat. Dass die Wunden <strong>verheilt</strong> und auch keine neuen mehr auftraten. Dass ich mich beim Stillen auch mal entspannen konnte, statt die Zähne zusammenzubeißen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3567" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/stillprobleme-frau-schaut-auf-die-berge.jpg" alt="Stillprobleme - Frau schaut auf die Berge" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/stillprobleme-frau-schaut-auf-die-berge.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/stillprobleme-frau-schaut-auf-die-berge-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Vielleicht kannst du dir ja vorstellen, WIE <strong>glücklich</strong> ich war. Und nachdem es dann endlich mit dem Stillen geklappt hatte, wollte ich es nicht gleich wieder beenden. Eigentlich wäre (geht man von unserer Gesellschaft aus) SCHON LÄNGST der Moment des Abstillens gekommen. Doch ich sah, dass es uns beiden gut tat. Und so stillen wir noch heute.</p>
<p>Wenn du auch mit Stillproblemen zu tun hat, kannst du ja mal bei <a href="http://www.dr-hinzmann.de/html/praxisteam1.htm" target="_blank" rel="noopener">unserer Osteopathin in Berlin-Karlshorst</a> vorbeischauen. Ich kann sie dir nur wärmstens empfehlen. Ob dir deine Krankenkasse die Kosten (teilweise) erstattet, findet die Osteopathin übrigens in ihrer Praxis heraus (zumindest war das bei uns so).</p>
<p>Alles Gute eurer kleinen Familie und eine angenehme Stillzeit.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/stillprobleme/">Stillprobleme</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
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		<item>
		<title>Was tun bei Milchstau und Brustentzündung (Mastitis)?</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/was-tun-bei-milchstau-und-brustentzuendung-mastitis/</link>
					<comments>https://www.milchtropfen.de/was-tun-bei-milchstau-und-brustentzuendung-mastitis/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Sep 2016 12:57:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Stillen]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Behandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Brust]]></category>
		<category><![CDATA[Brustentzündung]]></category>
		<category><![CDATA[Mastitis]]></category>
		<category><![CDATA[Milchstau]]></category>
		<category><![CDATA[rot]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[stillen]]></category>
		<category><![CDATA[Symptome]]></category>
		<category><![CDATA[Ursache]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Da war ich den Tag zuvor mit meinem Kleinen völlig sorglos zu Besuch bei der Familie und in der Nacht ging es plötzlich los. Erst später fand ich heraus, dass ich eine Brustentzündung hatte. Wie ihr eine Brustentzündung erkennen, behandeln oder gar vorbeugen könnt, lest ihr in diesem Beitrag. Was tun bei Milchstau und Brustentzündung (Mastitis)? Mitten ... <a title="Was tun bei Milchstau und Brustentzündung (Mastitis)?" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/was-tun-bei-milchstau-und-brustentzuendung-mastitis/" aria-label="Mehr zu Was tun bei Milchstau und Brustentzündung (Mastitis)?">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/was-tun-bei-milchstau-und-brustentzuendung-mastitis/">Was tun bei Milchstau und Brustentzündung (Mastitis)?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Da war ich den Tag zuvor mit meinem Kleinen völlig sorglos zu Besuch bei der Familie und in der Nacht ging es plötzlich los.</p>
<p>Erst später fand ich heraus, dass ich eine Brustentzündung hatte.</p>
<p>Wie ihr eine Brustentzündung erkennen, behandeln oder gar vorbeugen könnt, lest ihr in diesem Beitrag.<span id="more-1179"></span><div id='c2799_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Was tun bei Milchstau und Brustentzündung (Mastitis)?</h2>
<p>Mitten in der Nacht wache ich mit Schmerzen in der Brust auf. Mein Sohn liegt neben mir im Bett und schläft friedlich weiter.</p>
<p>&#8222;Was ist denn jetzt los?!&#8220;, frage ich mich innerlich. Meine rechte Brust ist steinhart! &#8222;Ach so, dann hat der Kleine wieder nur die ganze Zeit aus der linken Brust getrunken.&#8220;, denke ich mir. Ist ja schließlich nicht das erste Mal, dass er die linke Brust der rechten vorzieht und ich dann zusehen muss, wie ich meine Brust wieder entleere.</p>
<h2>Irgendetwas stimmt nicht</h2>
<p>Auf einmal bin ich hellwach, was mir mitten in der Nacht nie passiert, es sei denn, der Kleine wacht unmittelbar darauf ebenfalls auf und irgendetwas Seltsames ist im Gange. Dass er sich beispielsweise übergeben muss oder dergleichen. Ich bereite mich also innerlich darauf vor, dass mein Sohn gleich die Nacht zum Tag machen wird. Doch er schläft einfach weiter. Und ich liege da im Bett, mit weit aufgerissenen Augen. Na toll!</p>
<p>Mir wird allmählich kalt. Ja, ist ja klar, ich bin ja auch nicht zugedeckt. Also ab unter die warme Decke. Doch die reicht plötzlich nicht mehr aus. Urplötzlich schüttelt es mich vor Kälte durch. Gleichzeitig ist mein Kopf glühend heiß. Mein Sohn, der ab und zu mal andockt, um zu trinken, wird von meinen Schüttelattacken etwas unruhig, aber er wacht trotzdem nicht auf.</p>
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<p>Ich kann nicht mehr einschlafen. Meine Brust tut höllisch weh. Ich schleiche mich ins Bad, in der Hoffnung, ein wenig Milch abstreichen zu können, denn das bisschen Nuckeln von meinem Sohn brachte keinerlei Erholung. Ich war ja noch nie gut im Milch ausstreichen. Wahrscheinlich habe ich einfach nicht die richtige Technik drauf. Auch jetzt schaffe ich es gerade mal, unter tierischen Schmerzen ein paar Milchtropfen auszustreichen. So doll darf das aber nicht weh tun, das habe ich doch schon so oft gehört und gelesen. Dann lasse ich das mal lieber und hoffe, dass der Kleine noch etwas Milch trinkt. Prompt vermisst mich der Kleine neben sich im Bett und ruft nach mir. Auf geht&#8217;s!</p>
<p>Doch leider wird und wird es nicht besser, sondern eher schlimmer. Meine Brust ist zwar durch das Stillen minimal weicher geworden, aber es tat echt weh! Die Brust ist kochend heiß! Ich kann sie nur unter Schmerzen leicht berühren. Jetzt fangen auch noch meine Glieder zu schmerzen an. WAS! IST! HIER! LOS?</p>
<h2>Retter in der Not</h2>
<p>Hätte ich in diesem Moment niemanden zur Stelle gehabt, der mir hilft, ich wäre zu Grunde gegangen, fürchte ich.</p>
<p>Ich war so platt, so erschöpft, es schüttelte mich in einer Tour, ich hatte furchtbare Schmerzen, das Stillen tat weh, zum Ende wurde mir dann noch speiübel. Ich wollte nicht aufstehen. Mein Körper sagte mir, ich muss jetzt liegen bleiben und ausruhen. Nur ist das schwer in die Tat umzusetzen, wenn dein Kleiner um 6 Uhr wach wird, deine Hände greift und mit dir durch die Wohnung laufen will.</p>
<p>Glück im Unglück, denn es war Sonntag und der Papa war zu Hause und musste nicht zur Arbeit. Er würde den ganzen Tag da sein und mich entlasten können. Ich war so unendlich froh über diesen Zustand!</p>
<p>Wir kuschelten also erst einmal zu Dritt im Bett und mein Schüttelfrost verabschiedete sich langsam. Aber ich war hundemüde! Während ich also im Bett mit einer Spuckschüssel lag (für den Fall, dass ich es nicht rechtzeitig ins Bad schaffen würde) und mich versuchte auszuruhen, wanderten der Papa und der Kleine durch die Bude, saugten Staub (ja, der Lärm war nicht wirklich hilfreich, aber immerhin wussten sich die Männer zu beschäftigen), lasen Bücher usw.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1190" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/09/was-tun-bei-milchstau-und-brustentzuendung-mastitis-vater-mit-kindern-unterwegs.jpg" alt="Was tun bei Milchstau und Brustentzündung (Mastitis) - Vater mit Kindern unterwegs" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/09/was-tun-bei-milchstau-und-brustentzuendung-mastitis-vater-mit-kindern-unterwegs.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/09/was-tun-bei-milchstau-und-brustentzuendung-mastitis-vater-mit-kindern-unterwegs-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Aber wie das so ist, kann das natürlich nicht ewig gut gehen. Der Kleine lief immer wieder ins Schlafzimmer, krabbelte aufs Bett, wollte, dass ICH das Buch lese &#8211; nicht der Papa! Dann wollte er gestillt werden (kein Problem, denn das klappt ja prima im Liegen), dann krabbelte er über mich drüber und traf dabei natürlich immer genau die schmerzempfindliche Brust. Als er dann auf meinem Bauch saß und mir aus heiterem Himmel eine Ohrfeige gab, dachte ich mir so:&#8220;Okay, schlimmer kann es nicht mehr werden. Zeit, diesen Tag hinter mich zu bringen.&#8220;.</p>
<h2>Vielleicht nur was Falsches gegessen?</h2>
<p>Während wir also Hand in Hand im Garten spazierten und ich das Tageslicht und die frische Luft einatmete, ging es allmählich wieder aufwärts. Ich war zwar immer noch ganz schön erschöpft, aber mit Kind MUSS man ja irgendwie funktionieren. Und im Nachhinein denke ich mir, war es auch ganz gut, dass ich aus dem Bett geholt wurde und so langsam in die Gänge kam. Mein Kopf dröhnte trotzdem. Doof, dass man nicht mal schnell eine Pille gegen die Schmerzen einwerfen kann, wenn man noch stillt. Pech gehabt. Dann eben ohne.</p>
<p>Als aber mein Magen vor Hunger zu schmerzen begann, wusste ich schon, dass es besser werden würde. Wenn es einem wirklich elend ist und dann der Moment kommt, in dem man wieder Appetit kriegt, ist das bei mir immer das Zeichen von Genesung. Der Körper braucht wieder Energie! Also wird jetzt erst einmal gefrühstückt!</p>
<p>Als wir dann ganz gemütlich am Frühstückstisch saßen und ich es schaffte, ein kleines Stück Pfirsich zu essen, ohne, dass es mir gleich wieder hochkam, hatte ich erst die Vermutung, dass ich vielleicht am Tag zuvor einfach etwas Falsches gegessen hatte. Wer weiß, was das war.</p>

<h2>Verräterisches Zeichen</h2>
<p>Erst, als ich mir im Bad bei einem erneuten Versuch, Milch auszustreichen, meine glühende Brust etwas genauer ansah, sah ich es, das verräterische Zeichen, das ich schon so oft im Internet gesehen hatte. Meine Brust war an einer großflächigen Stelle gerötet (neben steinhart, heiß und extrem schmerzempfindlich). Hatte ich eine Brustentzündung? Einen Milchstau? Ist das eigentlich dasselbe? So genau hatte ich mich noch nie mit diesem Thema beschäftigt, da ich zuvor ja nie so etwas hatte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1186" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/09/frau-verdeckt-brust-mit-der-hand.jpg" alt="Was tun bei Milchstau und Brustentzündung (Mastitis)?" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/09/frau-verdeckt-brust-mit-der-hand.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/09/frau-verdeckt-brust-mit-der-hand-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Erst, als ich meiner Schwägerin beim Treffen am selbigen Tag von meinen Symptomen berichtete, wurde sie hellhörig und tippte gleich auf Mastitis. Sie empfahl mir Vitamin C, viel Wasser, aber vor allem so viel Ruhe wie möglich. Für die ersten beiden Sachen konnte ich garantieren. Doch ob ich es die nächsten Tage schaffen würde, zur Ruhe zu kommen, wenn der Papa wieder arbeiten gehen und ich allein mit dem Kleinen sein würde?</p>
<p>Während also alle bereits in den Betten liegen, sitze ich mit einer fetten Wasserflasche und Saft bewaffnet am Computer, informiere mich über Milchstaus und Brustentzündungen und wie sie alle heißen, und habe zumindest einen Teil des mir nahegelegten Rates erfüllt. Zur Ruhe kommt ja jeder auf unterschiedliche Weise&#8230;</p>
<h2>Milchstau? Brustentzündung? Mastitis? Was ist das?</h2>
<p>Also erst einmal auf Anfang: Was ist ein Milchstau? Was ist eine Brustentzündung? Was bedeutet Mastitis? Ist es ein- und dasselbe? Oder gibt es Unterschiede? Fragen über Fragen&#8230;</p>
<p>Auf den Seiten von stillkinder.de, der La Leche Liga und ähnlichen dröselte ich mir so allmählich ein Bild zusammen. Das Wort &#8222;Milchstau&#8220; sagt einem ja schon einiges, nämlich, dass sich Milch gestaut hat. Passieren kann das, wenn die Milchgänge nicht richtig entleert wurden. Zu den Ursachen komme ich später.</p>
<p>Aus einem Milchstau kann, muss aber nicht zwangsläufig, eine Brustentzündung (medizinisch: Mastitis) folgen. Brustentzündungen können auch ohne vorherigen Milchstau auftreten. Mastitis und Milchstau unterscheiden sich in ihren Symptomen voneinander.</p>
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<h2>Symptome</h2>
<p>Ein Milchstau äußert sich in Symptomen wie Druckempfindlichkeit, schmerzenden Schwellungen, Rötungen und dass sich die Brust warm oder heiß anfühlt.</p>
<p>Bei einer Brustentzündung/Mastitis kommen zusätzlich noch Symptome wie Fieber, Schüttelfrost, Schmerzen in den Gliedern, Abgeschlagenheit und Müdigkeit hinzu. Man könnte meinen, man habe die Grippe. Wichtiges Merkmal ist hier aber die Brust. Wie bereits oben beschrieben ist die Brust gerötet, schmerzt bei Berührung, Druck und beim Stillen, und fühlt sich warm bis heiß an.</p>
<h2>Behandlung</h2>
<p>Es kann nicht schaden, seine Hebamme anzurufen und um einen Besuch zu bitten. Gerade, wenn im Wochenbett noch alles ganz neu ist und man 1000 Fragen hat.</p>
<h3>Stillen/Abpumpen/Ausstreichen</h3>
<p>Die gestaute Milch muss raus &#8211; ganz klar! Was mir am Besten geholfen hatte, und was auch empfohlen wird, war Stillen. Es tut zwar weh, aber ich merkte nach mehrmaligem Anlegen, dass meine Brust weicher wurde und weniger schmerzte. Als ich sie nach 12 Stunden berührte, fühlte sie sich zwar noch etwas hart an der geröteten Stelle an, aber es tat weniger weh. Nach 1 Tag war die gerötete Stelle verschwunden, aber noch verhärtet. Um die gestauten Milchgänge freizubekommen, hilft es, das Kind beim Stillen so anzulegen, dass sein Unterkiefer zur betroffenen Stelle zeigt. Dadurch wird der Milchstau am effektivsten gelöst. Nach gut 3 Tagen war meine Brust wieder weich und alles vorüber.</p>
<p>Es kann aber auch leider sein, dass euer Kind genau aus der gestauten Brust nicht trinken will, weil sie zu prall ist etc. Dann müsst ihr selber ran und versuchen, die Milch entweder abzupumpen oder mit der Hand auszustreichen. Hilfreich ist sowohl vor dem Stillen als auch dem Entleeren der Brust mit der Hand, die Brust vorher anzuwärmen, um den Milchfluss zu vereinfachen. Das könnt ihr beispielsweise mit einem Kirschkernkissen oder einer Wärmflasche ganz gut erreichen.</p>
<h3>Kühlen</h3>
<p>Mir hat es nichts ausgemacht, mit gekühltem Quark beschmiert durch die Wohnung zu laufen. Wer nicht auf diese Schweinerei steht, dem empfiehlt stillkinder.de auch gekühlte Weißkohlblätter, die von einem Nudelholz durchgewalkt und im BH getragen wurden. Probiert aus, was euch am angenehmsten ist. Hauptsache, ihr verschafft euch durch Kühlung etwas Erholung. Sinn der Kühlung ist es, die Milchproduktion zu hemmen, damit sich die Brust erholen kann. Es empfiehlt sich also, erst nach dem Stillen/Abpumpen/Ausstreichen zu kühlen.</p>
<h3>Entspannung</h3>
<p>Bettruhe wird ebenfalls empfohlen und das kann ich nur bestätigen, wenn ich daran denke, wie geplättet ich im Bett lag und zu nichts zu gebrauchen war. Aber das braucht der Körper dann auch einfach. Man muss ja nicht einschlafen &#8211; das konnte ich bei den Schmerzen gar nicht. Selbst, wenn man sich nur hinlegt und ausruht, bewirkt das schon eine ganze Menge, wie ich festgestellt habe. Wenn das Kind also Mittagsschlaf hält, dann einfach dazulegen, oder ausruhen, wann immer sich die Möglichkeit bietet. Holt euch jemanden, der euch im Haushalt, beim Kochen und bei der Betreuung eures Kindes helfen kann.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1187" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/09/was-tun-bei-milchstau-und-brustentzuendung-mastitis-frau-im-bett.jpg" alt="Was tun bei Milchstau und Brustentzündung, Mastitis - Frau im Bett" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/09/was-tun-bei-milchstau-und-brustentzuendung-mastitis-frau-im-bett.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/09/was-tun-bei-milchstau-und-brustentzuendung-mastitis-frau-im-bett-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>Massage</h3>
<p>Angenehm fand ich auch, die betroffene Brust zu massieren. Dabei half mir am besten die Vorstellung, meine Brust bestünde aus kleinen Kugeln, die ich in einer Hand halte und nun hin- und herbewege. Ich muss allerdings zugeben, dass ich es nicht oft gemacht habe. Am effektivsten war bei mir das Stillen.</p>
<h3>Knoblauch</h3>
<p>Manche schwören in solchen Momenten auf das Verzehren einiger roher Zehen Knoblauch täglich. Knoblauch ist das Antibiotikum der Natur und wirkt sich auch nicht auf das Stillen aus.</p>
<h3>Echinacea</h3>
<p>Echinacea ist ein Heilkraut und wirkt immunstimulierend. Es ist auf jeden Fall einen Versuch Wert, bevor man zum Antibiotikum greift.</p>
<h3>Was noch helfen kann</h3>
<p>Was mir empfohlen wurde und meiner Meinung auch mit dazu beigetragen hat, dass meine Mastitis so schnell wieder weg war: Vitamin C . Im Internet habe ich auch einige Foren gefunden, in denen Hebammen Vitamin C empfohlen haben.</p>
<div id='c9422_31_19' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div>
<p>Weiterhin habe ich jetzt immer eine große Flasche Wasser im Bett liegen, damit ich jederzeit zum Trinken komme. Nachts wache ich meist völlig vertrocknet auf und schlafe trotzdem weiter, weil ich zu faul bin, aufzustehen und mir etwas zu Trinken zu holen. Das war keine gute Idee, muss ich gestehen. Jetzt mache ich es besser! Noch eine Mastitis brauche ich nicht.</p>
<h3>Lecithin/Lezithin</h3>
<p>In einigen Foren wird die Einnahme von Lecithin/Lezithin als hilfreich angesehen, soll jedoch eher vorbeugend wirken, wenn man sehr oft an Milchstaus leidet.</p>
<h2>Ursache</h2>
<p>Und warum habe ich nach knapp 1,5 Jahren plötzlich eine Mastitis bekommen? Das tritt doch meist eher im Wochenbett auf?</p>
<p>Ich weiß nicht, was genau bei mir der Auslöser des Milchstaus und der darauf folgenden Mastitis war. Es war nicht stressiger als sonst, aber vielleicht war die Einschulung meines Neffen und die darauf folgende Feier mitsamt der Familie im Garten doch etwas zu viel und wirkte sich auf den Milchfluss aus.</p>
<p>Es kann auch daran gelegen haben, dass ich die ganze Zeit unter meinen Klamotten einen geliehenen Bikini trug, weil ich gedacht hatte, es würde eine Wasserschlacht im Planschbecken geben. Die gab es aber nicht, und deshalb lief ich die ganze Zeit in dem Ding herum. Eventuell hatte der Bikini nicht die richtige Größe und lag ungünstig an.</p>
<p>Neben Stress, der daraus resultierenden Auswirkung auf den Milchfluss, dem Tragen eines falschen (Still-)BH&#8217;s oder Bikinis kann auch Folgendes Ursache für einen Milchstau oder eine Brustentzündung/Mastitis sein:</p>
<ul>
<li>eine ungünstige oder falsche Stillposition</li>
<li>ein veränderter Stillrhythmus (z.B. wenn das Kind länger schläft und nicht gestillt wird)</li>
<li>obwohl das Kind viel und gut trinkt, ist die Brust ständig prall; das kann daran liegen, dass zu viel Milch produziert wird</li>
</ul>
<p>Wichtig ist vor allem: Sollten sich die Symptome nicht innerhalb von 24, spätestens 48 Stunden bessern oder gar verschlechtern, muss ein Arzt aufgesucht werden.</p>
<p>Abschließend kann ich noch sagen: Wer die Ursachen kennt, kann auch entsprechend vorbeugen. Das bedeutet: Auf die richtige Stillposition achten, das Kind nach Bedarf stillen, einen passenden (Still-)BH tragen, so gut es geht Stress vermeiden.</p>
<p>Ich hoffe, ich konnte euch einen schnellen ersten Überblick zu diesem schmerzhaften Thema geben. Alles Gute euch und hoffentlich seid ihr auch schnell wieder auf den Beinen!</p>
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		<title>Es geht auch ohne Schnuller</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jun 2016 18:00:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Stillen]]></category>
		<category><![CDATA[Bedarf]]></category>
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		<category><![CDATA[Schnuller]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als ich schwanger war, machte ich mir über das Thema &#8222;Schnuller&#8220; gar keine Gedanken. Für mich war ein Schnuller selbstverständlich. Hatten in meinem Umfeld bisher auch alle so gemacht&#8230; Erst als mein Freund mich dann irgendwann mal fragte:&#8220;Brauchen wir denn überhaupt einen Schnuller?&#8220;, fing ich an nachzudenken. &#8222;Ja, wozu eigentlich?&#8220;. Also ließen wir den Schnuller für&#8217;s Erste weg. Mittlerweile ... <a title="Es geht auch ohne Schnuller" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/es-geht-auch-ohne-schnuller/" aria-label="Mehr zu Es geht auch ohne Schnuller">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich schwanger war, machte ich mir über das Thema &#8222;Schnuller&#8220; gar keine Gedanken. Für mich war ein Schnuller <strong>selbstverständlich</strong>. Hatten in meinem Umfeld bisher auch alle so gemacht&#8230;</p>
<p>Erst als mein Freund mich dann irgendwann mal fragte:&#8220;Brauchen wir denn überhaupt einen <strong>Schnuller</strong>?&#8220;, fing ich an nachzudenken. &#8222;Ja, wozu eigentlich?&#8220;. Also ließen wir den Schnuller für&#8217;s Erste weg.</p>
<p>Mittlerweile ist unser Sohn 28 Monate alt und hat bis heute keinen Schnuller gebraucht.</p>
<p>Wie das Aufziehen ohne Schnuller funktioniert und ob das jedermanns Sache ist, erfährst du im folgenden Beitrag.</p>
<p><span id="more-586"></span><div id='c1650_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2><strong>Es geht auch ohne Schnuller</strong></h2>
<p>Seien wir mal ehrlich: Ein Schnuller ist &#8211; wie so viele Erfindungen in diesem Bereich &#8211; eigentlich unnötig.</p>
<p>Doch in manchen Situationen ist er auch eine gute <strong>Alternative</strong>, z.B. wenn die Mutter nicht stillen kann.</p>
<p>Dann bringt ein Schnuller einige <strong>Vorteile</strong> mit sich:</p>
<ul>
<li>Der Nuckel beruhigt das Kind, auch wenn es nicht an der Brust gestillt wird.</li>
<li>Auch andere können das Kind beruhigen, was ebenfalls Vorteile mit sich bringt:</li>
<li>Das <strong>Zubettbringen</strong> ist leichter und muss nicht zwangsläufig von der Mama durchgeführt werden.</li>
<li>Mama hat mehr <strong>Freizeit</strong>, weil sich andere um das Kind kümmern können.</li>
<li>Mama UND Papa haben auch mal Zeit für sich, wenn sich jemand anderes ums Baby kümmert.</li>
<li>Viele Väter (und andere) fühlen sich nutzlos oder ungeliebt, wenn das Baby nicht von ihnen beruhigt werden kann/will, weil es lieber gestillt werden möchte. Mit dem Nuckel ist das alles kein Problem mehr.</li>
</ul>
<p>Das hört sich doch ganz nett an, sein Baby mit Nuckel aufwachsen zu lassen. Warum hab ich das nicht gemacht?</p>
<p>Mein Kind ohne Schnuller aufzuziehen, kam mir manchmal nicht so praktisch vor. Und ich gebe ganz offen und ehrlich zu, dass ich mir das eine oder andere Mal einen Schnuller für meinen Sohn herbeigewünscht habe. Man muss ehrlich bleiben, finde ich, und die Sache nicht beschönigen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6537" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/kind-mit-schnuller-im-mund-lacht-wegen-schnecke-auf-erwachsener-hand.jpg" alt="Kind mit Schnuller im Mund lacht wegen Schnecke auf erwachsener Hand" width="679" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/kind-mit-schnuller-im-mund-lacht-wegen-schnecke-auf-erwachsener-hand.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/kind-mit-schnuller-im-mund-lacht-wegen-schnecke-auf-erwachsener-hand-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/kind-mit-schnuller-im-mund-lacht-wegen-schnecke-auf-erwachsener-hand-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>Doch ich bin der festen Überzeugung, dass es vorteilhafter ist, meinem Kind erst gar keinen Schnuller gegeben zu haben.</p>
<h2><strong>Stillen nach Bedarf – Signale erkennen</strong></h2>
<p>Wenn dein Kind schnullerfrei aufwächst, muss es ja trotzdem sein <strong>Saugbedürfnis</strong> stillen (im wahrsten Sinne des Wortes). Das bedeutet nichts anderes, als ihm das Original zu geben, also deine Brust. Und zwar nach Bedarf.</p>
<p>Nach Bedarf stillen bedeutet, dass du dein Baby stillst, wenn es danach verlangt. Unabhängig davon, welcher Tag und wie spät es schon ist, wie lange du bereits gestillt hast (oder noch stillst), wie lange die letzte Stillmahlzeit bereits her ist, was du gerade trägst, wo du dich gerade aufhältst usw. Du weißt, was ich meine.</p>
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<p>Dein Baby wird nicht sofort von 0 auf 100 sein. Es brüllt nicht gleich die ganze Stadt zusammen, wenn es Hunger hat. Schreien ist ja auch extrem kräftezehrend. Hast du schonmal aus voller Kehle geweint oder geschrien? Dann kennst du das Gefühl. Es ist sehr, sehr anstrengend.</p>
<p>Also macht das Baby langsam und allmählich auf sein <strong>Bedürfnis</strong> aufmerksam. Wer Acht darauf gibt, kann erkennen, dass es folgende <strong>Signale</strong> gibt:</p>
<ul>
<li>Es fährt mit seiner Zunge über seine Lippen.</li>
<li>Es schmatzt.</li>
<li>Es bewegt seinen Kopf hin und her, um nach der Brust zu suchen.</li>
<li>Mit heranschreitender Zeit saugt es an seinen Fingern oder irgendetwas anderem.</li>
<li>Erst, wenn all diese Anzeichen missachtet und nicht gehört wurden, muss es seinem Verlangen Nachdruck verleihen. Es beginnt zu quengeln und später zu weinen und zu brüllen. Bis endlich jemand kommt und ihm gibt, was es braucht.</li>
</ul>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6538" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-hat-finger-im-mund.jpg" alt="Baby hat Finger im Mund" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-hat-finger-im-mund.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-hat-finger-im-mund-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-hat-finger-im-mund-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ich hab das auch nicht alles von Anfang an gewusst. Ich war genau so zum ersten Mal Mutter wie jede andere auch. Aber mit jedem Tag verstand ich es besser, die Zeichen meines Babys zu deuten.</p>
<h2><strong>Stillen – Mehr als nur Nahrungsaufnahme</strong></h2>
<p>Bei manchen höre (oder lese) ich öfter heraus, dass Stillen nur als <strong>Nahrungsquelle</strong> angesehen wird. Sie haben Angst, dass ihr Kind später an Essstörungen leiden wird, weil sie ihr Baby immer gleich stillen, wenn es weint.</p>
<p>Die Brust ist mehr als nur eine Milchbar, an der sich vollgesoffen wird, um es mal salopp zu formulieren. Das Saugen an der Brust <strong>beruhigt</strong> ungemein, wie ich bei meinem Baby immer wieder feststellen durfte.</p>
<p>Ist auch vollkommen nachvollziehbar, stellt man sich mal folgendes Bild vor:</p>
<p>Dein Baby liegt in deinen Armen. Während es wohlig grunzend an deiner Brust saugt, schaut ihr euch in die Augen. Du lächelst es an. Seine Augen leuchten. Du spürst seine Wärme. Streichelst es sanft über sein zartes Köpfchen. Du riechst an ihm und stellst fest, dass sein Duft betörender als alles andere auf der Welt ist.</p>
<p>Und genau so kannst du dir vorstellen, fühlt sich dein Baby. Es ist bei dir, hört dich, sieht dich, riecht dich. Es fühlt sich geborgen, geliebt, wohl behütet und sicher. Es spürt deine Nähe. Deine Wärme. Deinen Herzschlag. Es trinkt deine Milch, die nur für diesen Zweck erschaffen wurde. Es ist genau am richtigen Platz und will nirgend woanders hin.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-99" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/die-sommertipps-baby-beim-stillen.jpg" alt="Baby beim Stillen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/die-sommertipps-baby-beim-stillen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/die-sommertipps-baby-beim-stillen-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2><strong>Daumenlutscher oder orale Phase?</strong></h2>
<p>Und dann bist du bei den Großeltern oder wem auch immer zu Besuch, und dein Baby fängt an, am Daumen zu lutschen. Was ist die Angst da groß, dass es zu einem <strong>Daumenlutscher</strong> mutieren wird!</p>
<p>Völlig absurd, denke ich heute! Aber damals ließ ich mich als unerfahrene, junge Mutti schnell beunruhigen, wenn solche Sprüche kamen.</p>
<p>Doch meine Schwester stand hinter mir und ermutigte mich, so weiterzumachen wie bisher: Stillen, wenn der Kleine danach verlangt. Dann wird er auch nicht zum typischen Daumenlutscher, der ein nicht erfülltes <strong>Bedürfnis</strong> anderweitig befriedigen muss.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-614" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/monchichi-daumen-im-mund.jpg" alt="Monchichi - Daumen im Mund" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/monchichi-daumen-im-mund.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/monchichi-daumen-im-mund-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Und selbst, wenn mein Baby dann doch den Daumen, einen anderen Finger oder die ganze Hand ansabberte, bekam ich es nicht – wie die anderen – mit der Angst zu tun. Aus folgendem Grund:</p>
<p>Babys erkunden erst einmal alles mit ihrem Mund. Durch den Saugreflex kann das Baby als Erstes über Gaumen und Zunge anfangen, Dinge zu fühlen, zu ertasten. Man nennt dies auch die &#8222;<a href="http://www.familie.de/baby/orale-phase-510639.html">orale Phase</a>&#8222;, in der sich die Kleinen wirklich ALLES, was sie in die Finger bekommen, in den Mund stecken, um es kennenzulernen. Also: Keine Panik.</p>
<p>Doch sobald er anfing, sich seine komplette Faust in den Mund zu schieben und daran zu lutschen und zu saugen, hieß das für mich: Er hat <strong>Kohldampf</strong> &#8211; und zwar gewaltigen!</p>
<p>Wie gesagt: Jeden Tag sein Baby ein bisschen besser verstehen.</p>

<h2><strong>Verunsicherung und gut gemeinte Ratschläge</strong></h2>
<p>Und wo wir schonmal beim Thema „Verunsicherung von anderen“ sind, gehen wir doch gleich mal den Klassiker durch.</p>
<p>Wenn man zum ersten Mal Mutter wird, ist alles neu – logisch. Da hört man sich gern an, was die älteren Generationen so für <strong>Tipps</strong> haben. Oder sie kommen einfach ungefragt daher. Ich bekam zum Beispiel folgenden Tipp:</p>
<p><strong>Stillen nach Zeitplan</strong></p>
<p>„Still dein Kind alle 3 Stunden, damit es sich an einen Rhythmus gewöhnt. Ist doch auch <strong>praktisch</strong>! So kannst du deine Zeit gut einplanen, wenn du mal weg musst oder ähnliches.“ So ähnlich kam der Ratschlag von meiner Mutter. Denn sie hatte es bei meiner Schwester und mir damals genau so gehandhabt.</p>
<p>Doch Achtung. Nicht alles, was damals praktiziert wurde, muss auch „richtig“ sein.</p>
<p>Bedenkt man, dass es enorm wichtig für die <a href="https://www.stillkinder.de/wie-wir-milch-bilden/">Milchbildung</a> ist, nach Bedarf zu stillen, d.h. auf die Signale des Babys zu achten und beim Anzeichen, dass es Hunger hat, zu stillen, ist Stillen nach Zeitplan das wohl Unsinnigste, das man machen kann.</p>
<p>Wenn jemand sein Kind nach <strong>Zeitplan</strong> stillt, der muss sich einiges einfallen lassen, um sein Kind abzulenken.</p>
<p>Wenn ich mich als Baby also bei Hunger meldete, gab meine Mutter (oder sonstwer) erst einmal den Schnuller. Daran konnte ich zwar saugen, aber wo blieb die Milch, die mich sättigen sollte?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6534" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-mit-schnuller-im-mund-faltet-haende-und-guckt-aengstlich.jpg" alt="Baby mit Schnuller im Mund faltet Hände und guckt ängstlich" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-mit-schnuller-im-mund-faltet-haende-und-guckt-aengstlich.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-mit-schnuller-im-mund-faltet-haende-und-guckt-aengstlich-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-mit-schnuller-im-mund-faltet-haende-und-guckt-aengstlich-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Die nächste Stufe waren dann diverses Spielzeug, Herumtragen, Singen, Faxen machen und Ablenken, wo es nur geht. Wenn ich dann, obwohl die 3 Stunden noch nicht rum waren, das Haus zusammengeschrien habe, wurde ich dann doch mal früher gestillt.</p>
<p>Denn eins ist klar: <strong>Ablenkung</strong> zögert nur hinaus. Es befriedigt nicht das eigentliche Bedürfnis (in dem Fall Hunger, Nähe, Liebe usw.).</p>
<p>Im schlimmsten Fall wird dem Kind beigebracht, auf dieses oder jenes Bedürfnis falsch zu reagieren. Beispielsweise sein Bedürfnis nach Liebe und Nähe mit Essen oder materiellen Dingen in Verbindung zu bringen und fortan auf diese Weise zu stillen. Sehe ich noch heute: Wenn mir langweilig ist, gehe ich zum Kühlschrank. Wenn ich wütend bin, esse ich gern etwas.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6533" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-schlaeft-mit-schnuller-im-mund-umgeben-von-spielzeug.jpg" alt="Baby schläft mit Schnuller im Mund umgeben von Spielzeug" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-schlaeft-mit-schnuller-im-mund-umgeben-von-spielzeug.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-schlaeft-mit-schnuller-im-mund-umgeben-von-spielzeug-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-schlaeft-mit-schnuller-im-mund-umgeben-von-spielzeug-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Zurück zum Thema. Ich war leicht verunsichert. Mein Baby hing wirklich ständig an der Brust. Stundenlang. Clusterfeeding pur.</p>
<p>Aber dann dachte ich nach: Wozu der ganze Stress und all der Aufwand, wenn es so einfach wäre? Wenn ich Hunger habe, dann esse ich doch auch etwas und bin zufrieden.</p>
<p>Selbst ich als Erwachsene esse nicht alle 3 Stunden. Ich esse, wenn ich Hunger habe. Nahrung sättigt ja auch unterschiedlich lange, also wozu einen Zeitplan erstellen, der mir vorschreibt, wann ich essen und trinken darf? Und warum sollte man das bei seinem Kind so handhaben?</p>
<p>Ich mache meiner Mutter keinen Vorwurf. Andere Zeiten, andere Sitten. Meine Mutter hatte auch schon einiges anders gemacht als ihre Mutter. Und so zieht sich das von Generation zu Generation fort, denke ich.</p>
<p>Wenn ich also gut gemeinte <strong>Ratschläge</strong> bekomme, die mich verunsichern, dann mache ich Folgendes:</p>
<ul>
<li>Ich höre in mich rein. Was sagt mein Herz, mein Bauchgefühl? Bisher hat es mich nicht enttäuscht.</li>
<li>Wenn ich immer noch verunsichert bin, recherchiere ich. Ich frage in Foren, Facebookgruppen nach, lese Bücher, lese im Internet. Ich informiere mich. Ist dieser Tipp noch zeitgemäß oder überholt?</li>
</ul>
<p><strong>Durchschlafen</strong></p>
<p>Die Sache mit dem Stillen nach Zeitplan war eine Sache. Aber die wahrscheinlich brennendste überhaupt, war (und ist) das <strong>Zubettgehen</strong>.</p>
<p>Nicht nur von meiner Familie, auch von anderen Verwandten, Bekannten und sogar der Kinderärztin wurde ich regelmäßig nach dem Schlafen gefragt. Schläft es schon durch? Wo schläft es?</p>
<p>Vielleicht wirst du dich das jetzt auch fragen: Wie soll das (Durch-)Schlafen funktionieren &#8211; noch dazu ohne Schnuller?</p>
<p>Die Antwort ist recht simpel und die Umsetzung auch, wenn du offen für Folgendes bist:</p>
<ol>
<li>Immer noch Stillen nach Bedarf und</li>
<li>(eventuell, bestenfalls) Familienbett.</li>
</ol>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4332" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/familienbett-warum-eigentlich-nicht-eltern-kuscheln-mit-kind-im-bett.jpg" alt="Eltern kuscheln mit Kind im Bett" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/familienbett-warum-eigentlich-nicht-eltern-kuscheln-mit-kind-im-bett.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/familienbett-warum-eigentlich-nicht-eltern-kuscheln-mit-kind-im-bett-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wenn du kein Fan vom <strong>Familienbett</strong> bist, ok. Kann ich verstehen. Ist nicht jedermanns Sache.</p>
<p>Ich für meinen Teil fand allein den Gedanken anstrengend, alle paar Stunden vom Schlafzimmer ins Kinderzimmer zu gehen, das Baby zu stillen, einschlafen zu lassen, vorsichtig (!!!!) abzulegen und dann wieder zurück ins Schlafzimmer schleichen zu müssen.</p>
<p>Wir haben es anfangs auch so bzw. so ähnlich gehandhabt: Wir hatten ein Schlafkörbchen auf Rädern und ein Beistellbett für unser Baby.</p>
<p>Tagsüber legte ich den Kleinen ins Körbchen und sein Papa passte auf ihn auf, damit ich schnell eine Mütze voll Schlaf nehmen konnte. Aber nach kurzer Zeit war der Kleine wieder wach und ich war einfach nur knülle und total abgenervt.</p>
<div id='c3190_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
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<p>Nachts sollte er in seinem <strong>Beistellbett</strong> schlafen, was auch nicht funktionierte. Sobald ich ihn im Schlaf hinlegen wollte, wachte er wieder auf und wollte gestillt werden. Uff! Bald war ich mit meiner Kraft am Ende.</p>
<p>Also legte ich mich mit meinem Sohn auf unsere Couch. Couch aus dem Grund, weil wir damals nur ein Wasserbett hatten. Im Wasserbett darf ein Baby aus Sicherheitsgründen nicht schlafen &#8211; Erstickungsgefahr. Also schliefen wir wie gesagt auf der Couch.</p>
<p>Und ich entdeckte einen wunderbaren <strong>Nebeneffekt</strong>: Bevor mein Kind richtig wach wurde und laut meckerte, wurde ich schon etwas früher wach (im Halbschlaf), konnte ihn weiter stillen, er wachte nicht auf und musste nicht erst weinen, damit ich kam. Ich schlief kurze Zeit später auch wieder ein und gut war.</p>
<p>Das ging die ganze Nacht so, ohne dass eine(r) von uns richtig wach wurde. Wir schliefen auf unsere Weise durch bis zum nächsten Morgen. Es war himmlisch!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-617" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/die-sommertipps-baby-schlaeft-bei-papa.jpg" alt="Baby schläft bei Papa" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/die-sommertipps-baby-schlaeft-bei-papa.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/die-sommertipps-baby-schlaeft-bei-papa-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Aber wie gesagt: Familienbett muss für alle angenehm sein. Wenn niemand mehr ruhig schlafen kann, ist es sicher nicht verwerflich, sich nach einer passenden <strong>Alternative</strong> umzusehen. Nicht umsonst gilt Schlafentzug als Folter!</p>
<p>Mein Mann braucht beispielsweise extrem viel Platz beim Schlafen. Am besten ein 2 x 2 Meter Bett nur für ihn, um es mal so zu formulieren.</p>
<p>Deswegen haben wir inzwischen ein gemeinsames, großes Familienbett neben unserem Wasserbett. Der Papa schnorchelt im Wasserbett, während der Kleine und ich neben ihm im normalen Federbett schlummern. Wenn ich ihn frage, ob er merkt, wenn sich unser Sohn nachts noch meldet, um gestillt zu werden, antwortet er nur, dass er wie ein Stein geschlafen habe.</p>
<p>Für uns ist Familienbett also ideal (<a href="https://www.milchtropfen.de/familienbett-warum-eigentlich-nicht/" rel="noopener">wenn auch nicht immer</a>), aber das muss jede(r) für sich entscheiden, was ihr/ihm gut tut.</p>
<p><strong>Verwöhnen</strong></p>
<p>Ja, es gibt merkwürdige Blicke, wenn die Leute hören, dass wir alle im Familienbett schlafen. Oder dass mein Sohn IMMER NOCH gestillt wird!</p>
<p>Sie sagen, dass ich meinen Sohn nie aus dem Familienbett bekommen werde. Dass er sich nie daran gewöhnen wird, allein zu schlafen. Dass er <strong>verwöhnt</strong> wird.</p>
<p>Und ich frage mich dann:&#8220;Schläfst du gern allein? Warum dürfen die Eltern gemeinsam im Bett schlafen, aber das Kind muss allein schlafen?“</p>
<p>Ich habe ein wenig recherchiert und fand heraus, dass es im Zuge der Industrialisierung ein Zeichen von Wohlstand war, mehrere Zimmer zur Verfügung zu haben. Statt also wie gewohnt im großen oder kleinen Familienbett gemütlich beisammen zu schlafen, sollte nun jedes Kind bestenfalls sein eigenes Zimmer haben.</p>
<p>Ich erinnere mich noch genau an meine Kindheit, wenn es ums Schlafen ging, wenn die Eltern mal aus und wir allein daheim waren. Es war gruselig allein in meinem dunklen Zimmer. Ich traute mich kaum, das Licht auszumachen und versuchte, so lange wie möglich etwas zu lesen. Dieses <a href="https://www.milchtropfen.de/familienbett-warum-eigentlich-nicht/">Erlebnis</a> hat mich bis heute geprägt. Gemeinsames Einschlafen &#8211; auch für Kinder &#8211; ist also gar nicht so schlecht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4328" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/familienbett-warum-eigentlich-nicht-kind-hat-angst-im-bett.jpg" alt="Kind hat Angst im Bett" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/familienbett-warum-eigentlich-nicht-kind-hat-angst-im-bett.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/familienbett-warum-eigentlich-nicht-kind-hat-angst-im-bett-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Und die Zeit wird irgendwann kommen &#8211; davon bin ich überzeugt &#8211; und mein Kind wird in seinem eigenen Zimmer in seinem eigenen Bett schlafen wollen. Doch solange das nicht der Fall ist und jeder von uns gut schlafen kann und zufrieden ist, werden wir nichts am Familienbett ändern. Und uns ein dickes Fell für solche und ähnliche Fragen zulegen.</p>
<p>Passende Antworten auf <strong>dumme Fragen</strong> findest du übrigens auf <a href="http://www.netmoms.de/gruppen/detail/gestillt-getragen-glucklich-im-familienbett-579/forum/passende-antworten-auf-doofe-fragen-zusammenfassung-2832866" target="_blank" rel="noopener">netmoms.de</a>.</p>
<h2><strong>Aber ich hab doch auch Bedürfnisse</strong></h2>
<p>Anfangs war es so, dass ich rund um die Uhr bei meinem Baby war, weil es permanent gestillt werden wollte. Und das stundenlang.</p>
<p>Ich habe mich oft <strong>ausgeschlossen</strong> gefühlt, weil ich im Nebenzimmer stillte, während die anderen gemeinsam plauderten und etwas aßen. Zu der Zeit hatte ich auch noch kein Smartphone. Es war also recht öde, sodass ich auch gern fernsah. Ab und zu brachte mir mein Freund netterweise auch Essen vorbei, damit ich nicht verhungern musste, oder leistete mir sogar Gesellschaft.</p>
<p>Das war keine schöne Zeit. Meine Mutter war (ist) keine typische Hausfrau wie meine eine Oma. Alle um mich herum arbeiteten. Es gab niemanden, der mich mal <strong>entlasten</strong> konnte (bis auf meinen Mann). Ich genoss das Wochenende, wenn sich der kleine Mops auch mal von den anderen tragen ließ und dort einschlief.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6531" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/frau-haelt-schlafendes-baby-in-den-armen.jpg" alt="Frau hält schlafendes Baby in den Armen" width="673" height="431" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/frau-haelt-schlafendes-baby-in-den-armen.jpg 673w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/frau-haelt-schlafendes-baby-in-den-armen-400x256.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/frau-haelt-schlafendes-baby-in-den-armen-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 673px) 100vw, 673px" /></p>
<p>Aber zu Hause war ich dann wieder auf mich gestellt.</p>
<p>Heute weiß ich: Ich hätte mehr auf meine Bedürfnisse hören müssen. Mich nicht zu trauen aufzustehen, weil ich wusste, der Kleine würde sofort wach werden und weinen, obwohl ich auf Toilette musste, ging einfach voll… in die Hose, nein… Aber es ging so dermaßen an meinen Bedürfnissen vorbei.</p>
<p>Wenn ich auf Toilette muss, dann geh ich. Zur Not halt auch mit Baby. Wenn ich Hunger habe und etwas kochen will, dann schnapp ich mir mein Baby, schnall es mir im Tragegurt um den Bauch oder Rücken und los geht’s. Allgemein fand ich mich erst wieder, als ich mit meinem Baby im Tragegurt durch die Welt ging. Ich konnte wieder Freunde treffen, einkaufen gehen, spazieren gehen… So viel vertane Zeit, aber so ist es jetzt und ich kann es nicht rückgängig machen. Nur draus lernen und an dich weitergeben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6528" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/mutter-stillt-kind-beim-kochen.jpg" alt="Mutter stillt Kind beim Kochen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/mutter-stillt-kind-beim-kochen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/mutter-stillt-kind-beim-kochen-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/mutter-stillt-kind-beim-kochen-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Bis dahin galt für mich: Das gibt sich mit der Zeit. Ein schwacher Trost, wenn man so abgenabelt von der Außenwelt ist, ich weiß.</p>
<p>Mittlerweile läuft es bei uns abends so ab, dass ich mich mit dem Kleinen ins Bett lege, ihn einschlafstille und dann noch einmal das Zimmer verlasse und meinen Kram erledige, den ich über den Tag nicht geschafft habe. Es läuft mal so, mal so: Manchmal schläft er 4 Stunden am Stück, und ich wundere mich schon über die vergangene Zeit, und manchmal macht er irgendetwas durch und braucht mich fast die ganze Nacht über.</p>
<div id='c7508_31_19' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div>
<h2><strong>Verständnis für&#8217;s Kind wächst</strong></h2>
<p>Und da schließt sich allmählich der Kreis bei Schnullerfrei.</p>
<p>Bei Kindern mit Schnullern fiel mir bisher ganz stark auf, dass ihnen, sobald sie nur irgendeinen Mux von sich gaben, sofort der Schnuller in den Mund gesteckt wurde. Bei Babys dann auch mal mit Nachdruck, als wüsste das kleine Würmchen nicht, was es braucht&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6536" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-im-arm-eines-erwachsenen-der-ihm-einen-schnuller-in-den-mund-drueckt.jpg" alt="Baby im Arm eines Erwachsenen, der ihm einen Schnuller in den Mund drückt" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-im-arm-eines-erwachsenen-der-ihm-einen-schnuller-in-den-mund-drueckt.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-im-arm-eines-erwachsenen-der-ihm-einen-schnuller-in-den-mund-drueckt-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-im-arm-eines-erwachsenen-der-ihm-einen-schnuller-in-den-mund-drueckt-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wegen solcher Bilder habe ich ziemlich schnell eine <strong>Abneigung</strong> gegen Schnuller entwickelt. Ein Schnuller erfüllt im Vergleich zum Stillen in meinen Augen nur einen Bruchteil der Bedürfnisse.</p>
<p>Aber ich will ja darüber schreiben, wie es auch ohne Schnuller geht. Als junge Mama, die noch am (Kennen-)Lernen ist, habe ich mir daher eine kleine Liste im Kopf zurecht gelegt. Wenn mein Kind anfing zu weinen, sah meine <strong>Liste</strong> wie folgt aus:</p>
<p><strong>1. Hat mein Baby Hunger?</strong></p>
<p>Weiter oben im Text habe ich ja bereits geschrieben, welche Signale das Baby bei Hunger gibt. Wenn es also hungrig ist, kann das Problem schnell gelöst werden: Stillen.</p>
<p><strong>2. Nähe? Liebe? Langeweile?</strong></p>
<p>Ist meinem Baby vielleicht gerade einfach nur langweilig? Braucht es Gesellschaft und will miterleben, was ich gerade so treibe? Will es meine Nähe, Liebe, einfach nur kuscheln? Vielleicht liegt ja auch gerade ein Pups quer oder es muss aufstoßen. Einfach mal hochnehmen, kuscheln, miteinander reden, herumtragen. Oft war damit schon alles Nötige getan.</p>
<p><strong>3. Müde?</strong></p>
<p>Wenn mein Kind schon nicht mehr in meinen Armen sein wollte und sich herauswand&#8230; Wenn es schnell <strong>gereizt</strong> reagierte&#8230; Wenn ihm etwas nicht gelang oder ähnliches&#8230; Wenn er schnell anfing zu weinen und alles, was ich machte, doof war, dann wusste ich Bescheid: Jetzt braucht er seine Ruhe. Muss Kraft tanken und sich sammeln.</p>
<p>Also legte ich mich dann für ein bis zwei Stündchen mit ihm hin und ließ ihn schlafen. Danach war er wieder voller Energie. Und ich auch, wenn ich so schlau war, mich neben ihn gelegt und mitgeschlafen zu haben.</p>
<p><strong>4. Windel?</strong></p>
<p>Wird&#8217;s ungemütlich untenrum? Schauen wir mal lieber schnell nach, damit so etwas wie <a href="http://pilztherapie.de/erkrankungen/windeldermatitis/" target="_blank" rel="noopener">Windeldermatitis</a> gar nicht erst auftaucht. Und außerdem lässt es sich doch &#8211; so schön nackig &#8211; auf dem Wickeltisch wunderbar herumalbern. Hier wird gesungen, geredet, gewitzelt, gelacht und gekitzelt. Die Körperteile werden benannt, vielleicht gibt es auch eine sanfte Massage mit gutem Öl.</p>
<p>Damit sind auch gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Mein Baby fühlt sich wieder wohl in seiner Haut, nachdem es nun wieder ganz sauber ist, und wir hatten Zeit, uns näherzukommen und kennenzulernen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-628" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/mutter-und-kind.jpg" alt="Mutter und Kind" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/mutter-und-kind.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/mutter-und-kind-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Du siehst: Wenn du keinen Schnuller hast, der dein Kind ganz fix ruhig stellt, egal, was es hat, dann musst du dir Gedanken machen und auf die <strong>Signale</strong> des Kindes hören, um sein Problem zu lösen.</p>
<p>Dadurch wirst du lernen, dein Kind schneller und besser zu verstehen und eure <strong>Beziehung</strong> wird sich ebenfalls entwickeln. Statt dem Baby einfach den Mund zu stopfen, damit es aufhört zu quengeln, gehst du auf seine Bedürfnisse ein und versuchst es zu verstehen und ihm zu helfen. Kommunikation ist alles.</p>
<p>Und dein Baby wird sich verstanden fühlen oder zumindest erkennen, dass du dich für seine Belange interessierst und versuchst, ihm sein Wohlbefinden wiederzugeben. Wenn das nicht sein Selbstbewusstsein stärkt&#8230;</p>
<h2><strong>Kita und Stillkind</strong></h2>
<p>Oh ja, ein schwieriges Thema. Als es bei uns mit der <strong>Eingewöhnung</strong> in der Kita losging, wurde das Stillen auch als nachteilig für die Eingewöhnung empfunden. Die Kitaleiterin fragte uns, wie denn die Erzieherin eine Bindung zum Kind aufbauen solle, wenn es noch gestillt werden würde.</p>
<p>Bei uns klappten die beiden Eingewöhnungen, die wir uns (und unserem Kind) antaten, tatsächlich nicht. Das lag aber ganz sicher nicht am Stillen, sondern an&#8230; Ja, darüber erzähle ich ein anderes Mal&#8230; Wenn ich Nerven dazu hab.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-631" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/schoener-bunter-raum-in-einer-kita.jpg" alt="schöner bunter Raum in einer Kita" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/schoener-bunter-raum-in-einer-kita.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/schoener-bunter-raum-in-einer-kita-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Allerdings habe ich für dich ein paar <strong>Informationen</strong> zusammengesucht, die dir nicht den Wind aus den Segeln nehmen, wenn die Kita Thema bei euch wird:</p>
<ol>
<li>Die Eingewöhnung eines gestillten Kindes dauert länger. Viel länger. Aber sie ist zumindest nicht unmöglich, wie ich erfahren habe. Und diese <strong>Zeit</strong> müssen sich alle nehmen, wenn alle gut ankommen sollen.</li>
<li>Ich kenne eine, die Erfahrung mit der Eingewöhnung gestillter Kinder hat. Wichtig für diese Kinder war es, dass sie die <strong>Orte</strong>, an denen gestillt werden konnte (Zuhause, draußen) von den Orten, an denen nicht gestillt werden konnte, weil die Mutter nicht da war (sprich: in der Kita), voneinander unterscheiden konnten. Dazu gehörte auch, dass in der Kita nicht gestillt wurde, auch nicht im Flur, sondern erst draußen. Das Kind konnte dadurch begreifen, dass die Mutter nicht da war und sie stillen konnte, die Erzieherin aber die Möglichkeit hatte, dem Kind ein anderes Angebot zu präsentieren, wodurch es sich beruhigen ließ.</li>
<li>Ähnlich wie oben habe ich auch von <strong>berufstätigen</strong> Müttern gelesen, dass ihr gestilltes Kind es ganz gut unterscheiden konnte, wo und wann gestillt wird. Die Kinder stellten sich darauf ein, dass es in der Kita keine Mamamilch gibt und holten sich dann alles wieder, wenn sie abgeholt wurden.</li>
</ol>
<h2><strong>Mit oder ohne Schnuller – Vorteile und Nachteile</strong></h2>
<p>Schnullerfrei mag toll klingen. Besonderer Bindungsaufbau zum Baby und so. Aber zwischenzeitlich gab es auch bei uns diese Momente, in denen ich kurz davor war, einen Schnuller zu besorgen. Und zwar GANZ SCHNELL!</p>
<p>Das kam immer dann vor, wenn wir abends mit dem Auto nach Hause fahren wollten und der Kleine nicht in seinen <a href="https://www.milchtropfen.de/kind-will-nicht-in-den-autositz/"  rel="noopener">Autositz</a> wollte. Es war ein Dilemma!</p>
<p>Manchmal hat es geklappt, er ließ sich mit etwas Geduld doch reinsetzen, die Fahrt verlief ruhig und wir waren im Nu zu Hause.</p>
<p>Aber wenn er gar nicht wollte, wenn er Zeter und Mordio geschrien und sich vor Aufregung schon verschluckte, dann half alles nichts und wir mussten anhalten. Im schlimmsten Fall ging es dann ohne Auto weiter.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-620" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/parkendes-auto.jpg" alt="parkendes Auto" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/parkendes-auto.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/parkendes-auto-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Es bringt ja nichts, wenn man sein Kind schreien lässt. Ich ertrage das einfach nicht. Und außerdem kann man sich überhaupt nicht mehr auf den Verkehr konzentrieren, weil man damit beschäftigt ist, sein Kind zu beruhigen und ihm gut zuzureden.</p>
<p>Und trotz allem bin ich nach gut 2 Jahren unter’m Strich froh, dass wir es so und nicht anders gemacht haben.</p>
<p>Um dir das genau zu erklären, bin ich zu dem Entschluss gekommen, eine <strong>Pro- und Contraliste</strong> zum Stillen zu erstellen. Einfach kurz und knackig die Fakten. Bitteschön!</p>
<h2><strong>Nachteile ohne Schnuller</strong></h2>
<ul>
<li>Du bist der Schnuller deines Babys. Das kann anstrengend sein. Gerade beim stundenlagen Dauerstillen (<a href="https://www.milchtropfen.de/dauerstillen-oder-auch-clusterfeeding/" rel="noopener">Clusterfeeding</a>). Ohne Unterstützung wirst du dich schnell <strong>erschöpft</strong> fühlen. Dein Körper wird dir sagen, dass du auch auf deine Bedürfnisse Acht geben musst. Im Vordergrund stehen die Bedürfnisse deines Babys. Aber du solltest dich nicht vergessen.</li>
<li>Dein Baby will hauptsächlich bei dir sein. Das ist schön. Aber wenn man monatelang, jahrelang so fährt, dann hat man auch irgendwann das Gefühl, <strong>Zeit</strong> für sich zu brauchen. Ohne Baby. Wenn sich dein Baby anders beruhigen lässt (z.B. vom Papa <a href="https://www.milchtropfen.de/tragetuch-bestseller-fuer-familien/">im Tragetuch</a>): cool. Wenn nicht, dann heißt es wohl, durchhalten. Die Zeit wird kommen. Nur eben jetzt (noch) nicht.</li>
</ul>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6532" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-schlaeft-angekuschelt-an-mama.jpg" alt="Baby schläft angekuschelt an Mama" width="673" height="431" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-schlaeft-angekuschelt-an-mama.jpg 673w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-schlaeft-angekuschelt-an-mama-400x256.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-schlaeft-angekuschelt-an-mama-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 673px) 100vw, 673px" /></p>
<ul>
<li>Deine Familie will auch mal das Baby halten. Es beruhigen. Es ins Bett bringen. Aber dein Baby will bei dir sein und an deiner Brust einschlafen und lässt sich auch nur da beruhigen. Das kann die anderen durchaus frusten. Das kann <strong>Konflikte</strong> schüren. Hier ist es wichtig, über eure Gefühle zu sprechen und immer in Kontakt zu bleiben. Fresst nichts in euch rein. Sprecht Probleme direkt an und findet eine Lösung. Und die beinhaltet ganz sicher nicht, das Kind abzustillen, damit Papa es auch mal ins Bett bringen kann. Er muss einen Weg finden, es auf seine Weise zu machen. Seinen Weg zu finden. Das geht auch ohne Schnuller, ohne Brust, ohne Abpumpen und Flasche geben, aber mit viel Liebe und Geduld. Und wenn das Baby nicht will, sondern bei dir bleiben will, dann ist das so. Es wird besser. Immer schön am Ball bleiben und dem Ganzen Zeit geben.</li>
<li>Stillunfreundliches Umfeld macht es (Langzeit-)Stillenden schwer. Dumme Blicke, dumme Sprüche, man fühlt sich einfach unwohl und will beim besten Willen nicht überall und jederzeit stillen. Ein <strong>Teufelskreis</strong>, denn die Stillenden stillen dann lieber zu Hause, versteckt. Noch weniger sehen, wie viele noch stillen und dass es völlig normal ist. Wenn du jederzeit und überall dein Kind stillen willst, musst du dir ein dickes Fell zulegen und dein Selbstvertrauen stärken – für dein Kind. Doch solange auch ältere Kinder noch mit Schnuller rumlaufen und nicht ohne ihren über heiß geliebten &#8222;Nucki&#8220; können, weiß ich, dass sie eigentlich auch noch die Brust bräuchten.</li>
</ul>

<h2><strong>Vorteile ohne Schnuller</strong></h2>
<ul>
<li>Schont den <strong>Geldbeutel</strong>, immerhin musst du keine Schnuller kaufen und für keinen Ersatz sorgen, wenn sie verloren gehen. Dazu noch keine Schnullerketten und auch kein Zubehör für die Reinigung.</li>
<li>Schont die <strong>Nerven</strong>. Du musst nicht fieberhaft (nachts) nach dem Nuckel suchen, wenn er verloren geht oder verlegt wurde. Und du kannst ihn auch nicht vergessen, denn du hast deinen Schnuller (deine Brust) ja stets bei dir. Und wie oben erwähnt: Kein Reinigen nötig.</li>
<li>Es besteht ein <a href="https://www.stillkinder.de/schnuller/" target="_blank" rel="noopener">Zusammenhang zwischen Schnullergebrauch und Mittelohrentzündungen sowie Soor</a>.  Kein Schnuller bedeutet zumindest ein geringeres Risiko. Ganz davor gefeit waren wir leider auch nicht. Wir hatten es auch schon mit <a href="https://www.milchtropfen.de/mein-kind-hat-soor/" rel="noopener">Soor</a> zu tun gehabt…</li>
<li>Während andere fieberhaft danach suchen, <strong>welcher Schnuller</strong> es unter diesen tausenden von Angeboten sein soll, ob Latex oder Silikon, ob schadstofffrei, welche Form, Farbe, Größe usw., kannst du dich entspannt zurücklehnen und dich anderen Problemen widmen.</li>
<li><a href="http://www.familie.de/baby/schnuller-510523.html" target="_blank" rel="noopener">Keine Saugverwirrung</a> durch unterschiedliche Saugtechniken und evtl. dadurch entstehende Stillprobleme.</li>
<li><a href="http://www.mamaclever.de/2014/09/schnuller-ja-oder-nein-welcher-und-wie-lange/" target="_blank" rel="noopener">Kiefer- und Zahnentwicklung</a> nehmen weniger bis gar keinen Schaden im Vergleich zu Daumenlutschern oder Kindern mit Schnuller.</li>
<li>Keine verzögerte <strong>Sprachentwicklung</strong>. Außerdem habe ich immer ziemlich Mühe, ein Kind mit Schnuller im Mund zu verstehen. Meistens verstehe ich kein einziges Wort.</li>
<li>Bei <strong>Krankheiten</strong> essen Kinder meist nicht viel. Oftmals hilft da nur Stillen. Hier bekommen sie alles, was sie brauchen. Das kann ein Schnuller (bislang) nicht.</li>
<li>Die <strong>Milchproduktion</strong> wird nicht beeinträchtigt. Die Milch wird nach Bedarf des Kindes gebildet.</li>
<li>Du lernst, dein Kind anders als nur mit dem Schnuller zu beruhigen. Du erkennst mit der Zeit die feinen Unterschiede zu seinen Signalen. Das stärkt eure Beziehung, eure <strong>Bindung</strong>. Dein Kind fühlt sich verstanden und nicht bloß stillgelegt.</li>
<li>Das Stillbedürfnis reicht von 2 bis zu 7 Jahren. Viele wollen ihren Kindern den Schnuller <strong>abgewöhnen</strong>, obwohl das Kind noch gar nicht bereit dazu ist. Das kann durchaus Traumata auslösen und ein Verhalten hervorrufen, sein Bedürfnis anderweitig zu befriedigen (z.B. Daumenlutschen, Nägelkauen). Ohne Schnuller gibt es also auch keine stressige, potentiell traumatisierende Schnuller-Abgewöhnung.</li>
</ul>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6535" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/aelteres-kind-schlaeft-mit-daumen-im-mund.jpg" alt="älteres Kind schläft mit Daumen im Mund" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/aelteres-kind-schlaeft-mit-daumen-im-mund.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/aelteres-kind-schlaeft-mit-daumen-im-mund-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/aelteres-kind-schlaeft-mit-daumen-im-mund-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ich könnte jetzt noch auf plötzlichen Kindstod, Allergierisiko, Intelligenz, Hirnreife und -entwicklung eingehen, aber das driftet schon in Muttermilch vs. Pulvermilch ab. Ich werde dazu einen gesonderten Beitrag verfassen.</p>
<h2><strong>Fazit</strong></h2>
<p>Betrachtet man es mal ganz nüchtern, bringt es eine Menge Vorteile, sein Kind ohne Schnuller aufwachsen zu lassen.</p>
<p>Nun habe ich mich aber nicht vorher hingesetzt und alle Pros und Contras gegenüber gestellt, und dann am Ende entschieden: So. Wir geben unserem Sohn definitiv keinen Schnuller.</p>
<p>So einfach ist das nun doch nicht. Oder so kompliziert. Es kommt ganz darauf an, was man für ein Mensch ist. Was DU für ein Mensch bist.</p>
<p>Für die eine ist es selbstverständlich, für ihr Kind der Nuckel zu sein. Sie hat sich dafür entschieden, ihr Kind selbstbestimmt abstillen zu lassen und kommt mit den womöglich 7 Jahren klar. Für andere ist es ein Mix aus Stillen und Schnuller. Für andere bedeutet es, kurz verschnaufen, weil ihr Baby mit starkem Saugbedürfnis die Brustwarzen wund genuckelt hat. Andere wollen einfach überhaupt nicht stillen oder KÖNNEN es schlichtweg nicht, aus welchen Gründen auch immer.</p>
<p>Du siehst: Es gibt kein Richtig oder Falsch. Jede Mutter muss für sich und ihr Baby entscheiden, wie sie ihren gemeinsamen Weg am besten meistern können. Ob nun mit, 50/50 oder ohne Schnuller.</p>
<p>Wie wächst dein Kind auf? Mit Schnuller? Ohne Schnuller? Mal so, mal so?</p>
<p>Lass mir&#8217;nen Kommentar da. Ich bin gespannt! </p>
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