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	<title>Hilfe &#8211; Milchtropfen</title>
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	<title>Hilfe &#8211; Milchtropfen</title>
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		<title>&#8222;Olle Petze!&#8220; &#8211; Was steckt wirklich hinter Ärger?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Nov 2020 13:33:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Schwester holt für ihren Bruder Hilfe, der sie zum Dank dafür als Petze bezeichnet und sauer auf sie ist&#8230; Heute üben wir mal, uns in zwei verschiedene Personen hineinzuversetzen, um zu verstehen, um was es beiden womöglich ging, um die Basis für ein Versöhnungsgespräch zu schaffen. &#8222;Olle Petze!&#8220; &#8211; Was steckt wirklich hinter Ärger? ... <a title="&#8222;Olle Petze!&#8220; &#8211; Was steckt wirklich hinter Ärger?" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/olle-petze-was-steckt-wirklich-hinter-aerger/" aria-label="Mehr zu &#8222;Olle Petze!&#8220; &#8211; Was steckt wirklich hinter Ärger?">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Schwester holt für ihren Bruder Hilfe, der sie zum Dank dafür als Petze bezeichnet und sauer auf sie ist&#8230;</p>
<p>Heute üben wir mal, uns in zwei verschiedene Personen hineinzuversetzen, um zu <strong>verstehen</strong>, um was es beiden womöglich ging, um die Basis für ein <strong>Versöhnungsgespräch</strong> zu schaffen.</p>
<p><span id="more-13465"></span></p>
<h2>&#8222;Olle Petze!&#8220; &#8211; Was steckt wirklich hinter Ärger?</h2>
<p>Ich bin mit einer Freundin und den Kindern auf dem Spielplatz verabredet. Die Kinder beschäftigen sich gerade allein, wir nutzen die Zeit, setzen uns auf die Bank und quatschen ein bisschen. Die ältere Tochter meiner Freundin geht den Kindern hinterher, die inzwischen über den Zaun geklettert sind und jetzt die BMX Strecke hoch und runter jagen. Ich freue mich, dass sich Oliver schön auspowert und plaudere weiter&#8230;</p>
<p>Nach etwa einer Viertelstunde kommt die Tochter meiner Freundin zu uns:&#8220;Da <strong>ärgern</strong> uns zwei Jungs.&#8220; Meine Freundin und ich sind uns einig, dass nicht gleich zwei Erwachsene da rüber marschieren müssen, also erkläre ich mich bereit, nach dem Rechten zu sehen.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="pintbild aligncenter wp-image-13485" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/11/olle-petze-was-steckt-wirklich-hinter-aerger.jpg" alt="Olle Petze - Was steckt wirklich hinter Ärger I Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="801" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/11/olle-petze-was-steckt-wirklich-hinter-aerger.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/11/olle-petze-was-steckt-wirklich-hinter-aerger-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/11/olle-petze-was-steckt-wirklich-hinter-aerger-287x430.jpg 287w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/11/olle-petze-was-steckt-wirklich-hinter-aerger-454x680.jpg 454w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/11/olle-petze-was-steckt-wirklich-hinter-aerger-33x50.jpg 33w" sizes="(max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<p>Ich nehme die Abkürzung über den Zaun, sehe mich nach ihnen um, und erkenne sie in der Ferne des Platzes. Sie stehen in einer kleinen Gruppe von fünf Kindern da und scheinen irgend etwas zu bereden. Find ich gut, denk ich mir, <strong>streiten</strong> und <strong>diskutieren</strong> muss ja auch irgendwie gelernt werden&#8230;</p>
<p>Nur bleibt es leider nicht beim friedlichen Diskurs. Olivers Freund wirft seinen Gegenüber nun mit einem gezielten Karatemove zu Boden und tritt mit einem Kick nach. Oliver steht unsicher daneben und weiß sich nicht zu helfen. &#8222;HEY! STOPP! WAS IST DENN HIER LOS?!&#8220;, rufe ich zu den Kindern rüber, in der Hoffnung, somit Zeit zu schinden, bis ich ganz bei ihnen bin.</p>
<p>Das Rüberschreien hat geholfen. Die <strong>Kinder</strong> blicken hoch, der Junge am Boden rappelt sich auf und ich steh vor ihnen. &#8222;So. Was ist hier los?&#8220;, frage ich ein wenig außer Atem. Olivers Freund geht gleich in die <strong>Verteidigung</strong>:&#8220;Der (Der ist der Junge, der gerade noch am Boden lag) hat angefangen, der hat mich geschubst.&#8220; und dann fügt er noch etwas leiser hinzu:&#8220;Und ich mag das überhaupt nicht, dass sie <strong>gepetzt</strong> hat&#8230;&#8220;</p>
<p>Um das Thema &#8222;Gleiches mit Gleichem vergelten&#8220; schreibe ich in einem anderen Beitrag, mir geht es heute einzig und allein darum, zu verstehen, warum Olivers Freund am Ende so sauer auf seine Schwester war, die doch eigentlich nur <strong>Hilfe</strong> holen wollte.</p>

<h2>Was bedeutet Petzen?</h2>
<p>Das Wort &#8222;<strong>Petzen</strong>&#8220; wird entweder als Substantiv (die Petze, die Petzerin, der Petzer) oder als Verb verwendet und meint:</p>
<blockquote><p>&#8222;(besonders einer Lehrperson, den Eltern o. Ä.) mitteilen, dass ein anderer etwas Unerlaubtes, Unrechtmäßiges o. Ä. getan hat&#8220; &#8211; www.duden.de</p></blockquote>
<h2>Worum geht es Petzen?</h2>
<p>Wenn ich das Wort &#8222;petzen&#8220; wertfrei beschreiben möchte, geht es also darum, den Eltern (oder wem auch immer) mitzuteilen, was Person X getan hat&#8230; Und deshalb ist der Bruder auf seine Schwester <strong>sauer</strong>? Weil sie sagt, was vorgefallen ist?</p>
<p>Vielleicht hilft es ja, wenn wir uns mal in die Lage von Petzen hineinversetzen. Worum geht es Petzen denn eigentlich?</p>
<h3>1. Orientierung, Klarheit</h3>
<p>Wenn sich Kinder streiten und dieser Streit dann <strong>eskaliert</strong>, indem sie z.B. handgreiflich werden wie in der obigen Situation, fühlen sich die Personen, die das mitbekommen, womöglich <strong>unsicher</strong>. Sie wissen nicht so recht, wie sie mit der Situation umgehen sollen. Also entscheiden sie sich, jemand Erwachsenes um Hilfe zu bitten, von dem sie ausgehen, dass sie/er für Klarheit sorgen wird, denn die verfügen schon über mehr Erfahrung und wissen bestimmt, was jetzt zu tun ist. Petzen geht es also um <strong>Klarheit</strong>, Orientierung in einer für sie unsicheren Situation.</p>
<h3>2. Schutz, Gerechtigkeit</h3>
<p>Wenn Kinder etwas beobachten, das sie in ihrem Wertesystem als &#8222;nicht ok&#8220; einstufen, sich aber gleichzeitig nicht in der Lage sehen, zu helfen, weil die/der Täter*in stärker oder einfach bedrohlich wirkt, sind Erwachsene eine gute <strong>Strategie</strong>, um das Opfer als auch sich selbst zu <strong>schützen</strong> &#8211; schließlich sind Erwachsene in der Lage, auch bei Handgreiflichkeiten dazwischen zu gehen.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13490" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/11/Erwachsene-schlichtet-zwischen-zwei-Kindern.jpg" alt="Erwachsene schlichtet zwischen Kindern" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/11/Erwachsene-schlichtet-zwischen-zwei-Kindern.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/11/Erwachsene-schlichtet-zwischen-zwei-Kindern-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/11/Erwachsene-schlichtet-zwischen-zwei-Kindern-50x32.jpg 50w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Gedanken, die sich hinter Ärger verstecken</h2>
<p>Olivers Freund <strong>ärgerte</strong> sich also über seine Schwester, die <strong>gepetzt</strong> hatte. Wenn wir uns ärgern, liegt die <strong>Ursache</strong> in den Gedanken und Urteilen, die wir dabei haben. Gedanken, wie z.B.:</p>
<p><em>&#8222;Sie hat mich verraten.&#8220;</em></p>
<p><em>&#8222;Ich kann ihr nicht vertrauen.&#8220;</em></p>
<p><em>&#8222;Sie will ja nur, dass Mama böse auf mich ist und mich anmeckert.&#8220;</em></p>
<p><em>&#8222;Sie mag mich nicht.&#8220;</em></p>
<p><em>&#8222;Sie denkt, ich schaffe das nicht allein, dabei bin ich schon groß und kann das selber!&#8220;</em></p>
<p><em>&#8222;Sie glaubt nicht an mich.&#8220;</em></p>
<p>Auch <strong>Glaubenssätze</strong> können in solchen Situationen zum Vorschein kommen, die uns z.B. sagen <em>&#8222;Ich bin nicht richtig, so wie ich bin.&#8220;.</em></p>
<p>All diese <strong>Gedanken</strong>, die Olivers Freund womöglich gedacht haben könnte, überblenden seine eigentlichen, tiefer liegenden <strong>Gefühle</strong>, die zu fühlen viel unangenehmer wären, wie z.B. Trauer und Enttäuschung. Wenn wir uns mit solchen Gedanken ablenken lassen, verlieren wir aber aus den Augen, um was es uns eigentlich geht, also was unsere eigentlichen <strong>Bedürfnisse</strong> sind. Was könnte das z.B. sein?</p>
<h3>1. Vertrauen</h3>
<p>Was passiert, nachdem jemand einem Erwachsenen mitgeteilt hat, was Person X &#8222;Falsches&#8220; getan hat? In der, sage ich mal, konservativen Erziehung werden, nachdem ein Kind etwas scheinbar &#8222;Falsches&#8220; getan hat, Strafen verhängt.</p>
<p>Petzen werden also nicht als Unterstützung gesehen, als jemand, der einfach nur Hilfe durch einen Erwachsenen sucht, sondern als Verräter, die einen bei den Erwachsenen verpfeifen und wegen derer man dann bestraft wird. Petzen kann man demnach nicht (ver-)trauen &#8211; und gerade das ist ja für in Gemeinschaft lebenden Menschen wichtig, um sich <strong>sicher</strong> und <strong>geborgen</strong> zu fühlen. Kann also auch etwas mit <strong>Sicherheit</strong>, <strong>Schutz</strong> zu tun haben.</p>

<h3>2. Gesehen werden</h3>
<p>Wenn Erwachsene zu einer Situation dazu geholt werden, die sie nicht von Anfang an mitbekommen haben, können sie sich nur darauf verlassen, was ihnen von den Beteiligten erzählt wird. Ich als Erwachsene, die später hinzugeholt werde, oder auch die Mama von Olivers Freund, <strong>interpretieren</strong> die Situation also danach, was uns erzählt wird. Ich z.B. habe gar nicht gesehen, wie die anderen Jungs die Kinder geärgert haben, sondern habe nur gesehen, wie sich die Kinder unterhalten und wie dann der andere Junge von Olivers Freund zu Boden geworfen und getreten wurde.</p>
<p>Vielleicht hatte Olivers Freund Angst davor, dass sein Verhalten falsch interpretiert wird und er am Ende als der <strong>Böse</strong> da steht. &#8222;Du trittst einen am Boden liegenden Jungen? Was stimmt nicht mit dir? Du setzt dich jetzt so lange auf die Bank, bis ich sage, dass du wieder spielen gehen kannst.&#8220; &#8211; zum Beispiel. Dabei wollte er vielleicht einfach nur sich und seinen Freund, Oliver, vor den Jungs <strong>beschützen</strong>, von denen sie laut Aussage der Schwester geärgert wurden. Hier geht es also ums <strong>gesehen werden</strong>, richtig hinschauen und zuhören.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13491" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/11/Erwachsene-tröstet-Kind.jpg" alt="Mutter tröstet Kind" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/11/Erwachsene-tröstet-Kind.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/11/Erwachsene-tröstet-Kind-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/11/Erwachsene-tröstet-Kind-50x32.jpg 50w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>3. Selbstwirksamkeit</h3>
<p>Vielleicht wollen Kinder auch nicht, dass sich <strong>Erwachsene</strong> mit einmischen, weil sie ihre Probleme gerne selber austragen möchten. Sie möchten eigene Strategien zur <strong>Problembewältigung</strong> entwickeln. Es geht also eher darum, <strong>selbstwirksam</strong> zu sein, statt die Erwachsenen es nach ihren eigenen Vorstellungen lösen zu lassen. &#8222;Vertrau mir, dass ich diesen Streit auch selber lösen kann.&#8220; &#8211; da sind wir dann wieder beim Vertrauen. Vertrauen von der Schwester, dass man das auch ohne die Hilfe eines Erwachsenen schafft.</p>
<h3>4. Integrität</h3>
<p>Für manche Erwachsene mag ein &#8222;Ihr gebt euch jetzt die Hand und damit hat sich der Streit.&#8220; eine angemessene Lösung des <strong>Konflikts</strong> sein, für Kinder vielleicht aber nicht, vor allem, wenn sie merken, dass es keine von Herzen kommende Entschuldigung war. Sie möchten ihre Probleme also nach ihren eigenen Wertvorstellungen angehen, sie möchten sich <strong>integer</strong> verhalten.</p>

<h2>Empathie für beide Seiten</h2>
<p>Wenn ich mich so in Olivers Kumpel hineinversetze, dann bin ich plötzlich nicht mehr ärgerlich auf meine Schwester, ich bin stattdessen <strong>traurig</strong>, weil ich als großer Junge gesehen werden möchte, der seine Probleme ohne die Mama lösen kann. Ich wünsche mir, dass ich so, wie ich bin, richtig bin, dass ich nicht als der Böse, sondern als der gesehen werde, der sich für seine Freunde einsetzt und sie beschützt. Ich bin <strong>enttäuscht</strong>, weil ich gedacht habe, dass meine große Schwester hinter mir steht, zu mir hält.</p>
<p>Das sind natürlich jetzt alles nur Gedankenexperimente, die zutreffen könnten, aber nicht müssen. Ich finde solche <strong>Übungen</strong>, sich in andere hineinzuversetzen, aber sehr hilfreich, vor allem bei Streitereien. Auf diese Weise kann ich nun beide Seiten besser verstehen und ihr Verhalten <strong>nachvollziehen</strong>, was wiederum beim späteren Vermitteln zwischen beiden <strong>hilfreich</strong> ist.</p>
<p>Ich könnte also erstmal versuchen, <strong>herauszufinden</strong>, um was es dem Bruder und der Schwester ging, und Fragen stellen. &#8222;Hast du dir Sorgen um deinen kleinen Bruder gemacht, weil du gesehen hast, wie die Jungs ihn geärgert haben, und wolltest ihm helfen? Warst du unsicher, wie du dich bei diesem <strong>Streit</strong> verhalten kannst, und hast mich deshalb geholt?&#8220; Je nachdem, ob die Vermutung zutrifft oder eben auch nicht, führt man dann das Gespräch weiter.</p>
<p>Genau das Gleiche dann beim Bruder. &#8222;Hast du dich geärgert, weil du gedacht hast, dass deine Schwester dir nicht zutraut, den Streit allein zu schlichten? Wünschst du dir ihr Vertrauen, dass du die Sache selber regeln kannst? Hattest du Sorge, dass wir Erwachsenen euren Streit nach unseren Vorstellungen regeln? Ist es dir wichtig, selber zu entscheiden, was bei eurem Streit zu tun ist?&#8220;</p>
<p>Das sind wie gesagt alles nur Fragen, die man stellen könnte. Natürlich bombardiert man Kinder nicht gleich mit einem Haufen Fragen, sondern lässt sie ausreden und gibt dann wieder, was passiert ist. Die obigen <strong>Fragen</strong> dienen wirklich nur dazu, sich vorzustellen, was man in solchen Momenten sagen könnte.</p>
<p>Ich bin mir sicher, wenn wir es schaffen, uns in beide Seiten hineinzuversetzen und dann Vermutungen anstellen, ins Gespräch miteinander kommen, dass wir dann auf einem guten Weg sind, einander besser zu verstehen und Streitereien wie <strong>Missverständnisse</strong> aus der Welt zu schaffen.</p>
<p>Hast du noch ein paar Ideen, um was es beiden womöglich ging oder möchtest du selber mal von einem miterlebten Streit berichten? Dann erzähl mir gerne mehr davon unten in den Kommentaren.</p>
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		<title>Zecke entfernen &#8211; Diese 10 Punkte musst du beachten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2020 10:00:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Du hast eine Zecke bei deinem Kind entdeckt oder möchtest für den Fall der Fälle vorbereitet sein? Im heutigen Beitrag erfährst du alles, was du über Zecken wissen musst, damit du bestens informiert bist, falls bei dir oder deinem Kind eine Zecke auftauchen sollte. Zecke entfernen &#8211; Diese 10 Punkte musst du beachten Letztens waren ... <a title="Zecke entfernen &#8211; Diese 10 Punkte musst du beachten" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/zecke-entfernen/" aria-label="Mehr zu Zecke entfernen &#8211; Diese 10 Punkte musst du beachten">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Du hast eine Zecke bei deinem Kind entdeckt oder möchtest für den Fall der Fälle vorbereitet sein? Im heutigen Beitrag erfährst du alles, was du über <strong>Zecken</strong> wissen musst, damit du bestens informiert bist, falls bei dir oder deinem Kind eine Zecke auftauchen sollte.</p>
<p><span id="more-13271"></span></p>
<h2>Zecke entfernen &#8211; Diese 10 Punkte musst du beachten</h2>
<p>Letztens waren mein Mann und mein Sohn mit Freunden unterwegs in den Gärten der Welt. Die <strong>Kinder</strong> sind dabei einen Hügel hinunter gekullert, haben Verstecken im Gebüsch gespielt und abends, als ich meinen Sohn dann ins Bett gebracht habe und er sich genüsslich streckte, sah ich diesen kleinen, geröteten Punkt unter seiner <strong>Achsel</strong> &#8211; und wurde misstrauisch.</p>
<p>Ich bat meinen Sohn, seinen Arm noch einmal hoch zu heben, damit ich mir diesen seltsamen Punkt mal näher anschauen könne. Er hob den Arm, und Tatsache: Der Punkt hatte kleine Beinchen. Voilà, eine Zecke. Also auf, auf, raus aus dem Bett, wir müssen die <strong>Zecke entfernen</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="pintbild aligncenter wp-image-13425" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/zecke-entfernen-die-10-wichtigsten-tipps-fuer-dich-mehr-infos-auf-wwwmilchtropfende.jpg" alt="Zecke entfernen - Die 10 wichtigsten Tipps für dich" width="534" height="801" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/zecke-entfernen-die-10-wichtigsten-tipps-fuer-dich-mehr-infos-auf-wwwmilchtropfende.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/zecke-entfernen-die-10-wichtigsten-tipps-fuer-dich-mehr-infos-auf-wwwmilchtropfende-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/zecke-entfernen-die-10-wichtigsten-tipps-fuer-dich-mehr-infos-auf-wwwmilchtropfende-287x430.jpg 287w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/zecke-entfernen-die-10-wichtigsten-tipps-fuer-dich-mehr-infos-auf-wwwmilchtropfende-454x680.jpg 454w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/zecke-entfernen-die-10-wichtigsten-tipps-fuer-dich-mehr-infos-auf-wwwmilchtropfende-33x50.jpg 33w" sizes="auto, (max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<h2>Die 10 wichtigsten Infos zum Thema Zecke</h2>
<p>Wer selten mit Zecken zu tun hat, mag dann, wenn es passiert ist, erstmal unsicher sein oder Angst davor haben, etwas falsch zu machen. Was sind Zecken überhaupt? Was ist zu <strong>beachten</strong> und was sollte man tunlichst <strong>vermeiden</strong>? Wie entfernt man am Besten eine Zecke und was ist, wenn der Kopf stecken bleibt? Hier erfährst du, was zu tun ist:</p>
<h3>1. Ruhe bewahren</h3>
<p>Versuche möglichst ruhig zu reagieren, damit auch dein <strong>Kind</strong> entspannt bleibt, und du es somit leichter hast, die Zecke zu entfernen.</p>
<p>Schön und gut, magst du jetzt denken, aber wie soll ich <strong>ruhig</strong> bleiben, wenn mir allein bei dem Gedanken, eine Zecke zu entfernen, der kalte Schweiß ausbricht?</p>

<h3>2. Setz dich mit eventuellen Ängsten, die du hast, auseinander</h3>
<p>Wovor haben wir eigentlich genau Angst?</p>
<p>Meiner Erfahrung nach können wir am Besten mit unserer Angst umgehen, wenn wir sie genauer betrachten, uns mit ihr auseinandersetzen und sichtbar machen.</p>
<p><strong>Angst</strong> haben wir, wenn wir keine Kontrolle haben, z.B. wenn wir uns Gedanken über die Zukunft machen. Was ist, wenn ich die Zecke nicht rausbekomme? Was ist, wenn ich was <strong>falsch</strong> mache? Was ist, wenn der <strong>Kopf</strong> der Zecke drin bleibt?</p>
<blockquote>
<p>&#8222;There is no illusion greater than fear.&#8220; &#8211; Laozi</p>
</blockquote>
<p>Das Problem dabei ist, dass wir uns noch so den Kopf zerbrechen können, was alles schief gehen könnte und was wir alles falsch machen können, wir werden trotzdem nicht wissen, wie die Zukunft aussieht. Wir werden es erst herausfinden, wenn wir es tatsächlich tun, die <strong>Pinzette</strong> in die Hand nehmen und die <strong>Zecke rausziehen</strong>. </p>
<h3>3. Was du über Zecken wissen musst</h3>
<p>Und was wir noch tun können: Wir können uns bestmöglich über Zecken informieren, denn wenn wir uns in einem Thema auskennen, sind wir sicherer, selbstbewusster und können vernünftig handeln.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13422" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/zecke-entwickelt-sich-stadien.jpg" alt="Entwicklungsstadium Zecke" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/zecke-entwickelt-sich-stadien.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/zecke-entwickelt-sich-stadien-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/zecke-entwickelt-sich-stadien-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>An dieser Stelle kannst du dich jetzt freuen, denn ich habe die <strong>wichtigsten Infos</strong> über Zecken für dich zusammengefasst. Meine Quellen findest du ganz unten, also wenn es dich interessiert, kannst du sie dir auch gerne selber nochmal anschauen. </p>
<ul>
<li>Zecken sind keine Insekten. Als Larve verfügt sie tatsächlich nur über sechs Beine, entwickelt jedoch nach ihrer Häutung zur Nymphe ein weiteres Beinpaar. Damit gehört sie zur Gruppe der <strong>Milben</strong>; sie ist ein Spinnentier. </li>
<li>Zecken <strong>leben</strong> gern am Waldrand, sitzen auf Grashalmen, an Buschzweigen und im Unterholz. Sie lassen sich nicht von Bäumen fallen, das ist ein <strong>Mythos</strong>.</li>
<li>Zecken haben keine Augen, dennoch finden sie ihren Wirt über das sogenannte Hallersche Organ, ein hoch entwickeltes Geruchsorgan, das sich am untersten Beinsegment befindet.</li>
<li>Die Zecke verabreicht mit ihrem Speichel ein <strong>Betäubungsmittel</strong>, deshalb merken wir im Vergleich zum Mückenstich gar nicht, wenn wir von einer Zecke gestochen werden.</li>
<li>Zecken werden unabhängig von <strong>Jahreszeiten</strong> aktiv; los geht es bei einer Bodentemperatur von 7 bis 8°C.</li>
<li>Von den 1000 bekannten <strong>Zeckenarten</strong> leben 25 in Deutschland, die bekannteste unter ihnen ist der Holzbock.</li>
<li>Zecken ernähren sich von tierischem und menschlichem <strong>Blut</strong>.</li>
<li>Ist die Zecke <strong>satt</strong>, fällt sie von allein wieder ab.</li>
<li>Die Zecke sticht mit ihrem gezackten Rüssel ein Loch in die Haut und trinkt dann das Blut, das aus der Wunde tritt. Zecken beißen also nicht, sie <strong>stechen</strong>.</li>
<li>Zecken können das 200-fache ihres Körpergewichts an Blut aufnehmen.</li>
<li>Und wo wir schon bei solch erstaunlichen Fakten sind, hier noch ein paar hinterher: Zecken überleben Waschgänge in der Waschmaschine bis zu 40°C; erst bei 60°C oder im Wäschetrockner wird&#8217;s für sie kritisch.</li>
<li>Zecken überleben bis zu 3 Wochen unter Wasser.</li>
<li>Temperaturen von &#8211; 12°C, wie etwa im Tiefkühler, halten Zecken bis zu 24 Stunden aus.</li>
<li>Und auch, wenn es Zecken bei uns zu Hause viel zu trocken ist aufgrund der geringen Luftfeuchtigkeit, stecken das die hart Gesottenen unter ihnen bis zu 10 Tage weg.</li>
<li>Manche Zecken können krank machen, indem sie Erreger, die sie in sich tragen, beim Saugen an Mensch und Tier weitergeben. Die zwei häufigsten und gefährlichsten <strong>Krankheiten</strong> sind Frühsommer-Meningoenzephalitis (kurz: FSME) und Borreliose. Daneben gibt es auch noch andere Krankheiten, die bei uns in Deutschland aber selten vorkommen und auf die ich deshalb nicht eingehen werde.</li>
</ul>

<h3>4. Den Körper nach Zecken absuchen</h3>
<p>Wenn ihr draußen, im Wald oder hohen Gras unterwegs wart, ist es wichtig, zu Hause die Sachen auszuziehen und sich gründlich <strong>abzusuchen</strong>, am Besten zu zweit, um auch schwer einsehbare Bereiche wie den Rücken oder Kopf zu checken. Auch gründliches Abduschen kann dazu beitragen, Zecken zu entfernen, die noch nicht zugestochen haben.</p>
<p>Zecken krabbeln oft stundenlang über die <strong>Haut</strong>, bis sie dann an der für sie geeignetsten <strong>Stelle</strong> <strong>zustechen</strong>. Beliebt sind dabei Stellen, wo die Haut sehr dünn und feucht ist, z.B. hinter den Ohren, am Haaransatz, in den Kniekehlen, Achselhöhlen, Armbeugen, am Bauchnabel, in der Leistengegend, im Genitalbereich, der Pofalte usw.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13416" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/zecke-unter-achsel.jpg" alt="Zecke in der Achselhöhle" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/zecke-unter-achsel.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/zecke-unter-achsel-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/zecke-unter-achsel-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>5. Die Zecke so schnell wie möglich entfernen&#8230; aber wie?</h3>
<p>Hast du an dir oder deinem Kind eine Zecke entdeckt, die bereits zugestochen hat und nun genüsslich am Saugen ist, beeil dich damit, sie zu entfernen, um das Risiko zu minimieren, dass sie durch den Saugvorgang <strong>Krankheitserreger</strong> überträgt.</p>
<p>Folgende Mittel werden zur <strong>Zeckenentfernung</strong> angeboten:</p>
<ul>
<li><a href="https://amzn.to/30uZe4A" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Zeckenpinzette, Zeckenzange, Zeckenhaken, Zeckenhebel</a>* &#8211; viele verschiedene Begriffe, die alle dasselbe meinen</li>
<li><a href="https://amzn.to/3gATHiw" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Zeckenkarte</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/39XdhTC" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Zeckenschlinge, Zeckenlasso</a>*</li>
</ul>
<p>Manche <strong>Hilfsmittel</strong> sind zu dick und zu grob, schließen schlecht und rutschen über die Zecke hinweg, sodass man es schwerer hat, die Zecke zu entfernen.</p>
<p><strong>Wichtig</strong> ist, dass du die Zecke so hautnah wie möglich erwischst. Vermeide es, die Zecke am <strong>Hinterteil</strong> zu packen, da du sie sonst lediglich <strong>zerquetschst</strong>, und die Zecke in ihrer Panik möglicherweise gefährliche Körperflüssigkeiten freigibt.</p>
<p>Um die Zecke so hautnah wie möglich packen zu können, ist eine gerade oder gebogene, eng schließende <strong>Stahlpinzette</strong> am Besten geeignet. Greif die Zecke am <strong>Stechapparat</strong>, hebel sie etwas hin und her und zieh sie dann heraus.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13417" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/zecke-entfernen-mit-pinzette.jpg" alt="Erwachsener entfernt Zecke von Kinderkopf mit Pinzette" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/zecke-entfernen-mit-pinzette.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/zecke-entfernen-mit-pinzette-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/zecke-entfernen-mit-pinzette-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Bei der <strong>Zeckenschlinge</strong> ist es etwas anders, da muss man, nachdem man die Schlinge um die Zecke zugezogen hat, um 360° Grad <strong>drehen</strong> und dann herausziehen. Es kommt bei der Art des Entfernens also immer darauf an, <span style="text-decoration: underline;">was</span> du verwendest. Schau dir bei Bedarf einfach die Anleitung für das Hilfsmittel an, das du dir gekauft hast.</p>
<p>Zur Not lassen sich Zecken auch mit den <strong>Fingernägeln</strong> entfernen. Wichtig ist nur, dass die Zecke nicht gequetscht wird und auch hier mit den Nägeln so nah wie möglich an der Haut gepackt und entfernt wird.</p>
<p>Nachdem die Zecke entfernt wurde, säuberst und <strong>desinfizierst</strong> du die Einstichstelle, da die Zecke ja auch durch Schmutz und Dreck krabbelt, was wir natürlich nicht in oder an uns haben wollen.</p>

<h3>6. No-Go!</h3>
<p>Auch wenn manche auf solche &#8222;Geheimtipps&#8220; wie <strong>Klebstoff</strong>, <strong>Nagellack</strong> und <strong>Öle</strong> schwören, um die Zecke zu entfernen, sollten wir lieber die Finger davon lassen! Der Grund dafür liegt in der Anatomie der Zecke.</p>
<p>Im Gegensatz zu uns Menschen hat die Zecke keine Nase am Kopf, um atmen zu können. Stattdessen verfügt die Zecke an ihrem Hinterteil über <strong>Luftlöcher</strong>, um auch während des Saugvorgangs Luft zu bekommen.</p>
<p>Überschüttet man die Zecke nun mit Kleber, Nagellack, Öl oder ähnlichen Substanzen, verstopfen diese Luftlöcher, die Zecke erstickt und stößt in ihrem Todeskampf vermehrt Speichel, der <strong>Viren</strong> (<strong>FSME</strong>) und <strong>Bakterien</strong> (<strong>Borreliose</strong>) enthalten kann, in unser Blut &#8211; und das wollen wir ja gerade vermeiden. </p>
<h3>7. Ich krieg&#8217;s einfach nicht hin</h3>
<p>Wenn du es nicht gleich beim ersten Mal hinbekommst, die Zecke zu entfernen, weil sie zu klein ist und du sie nicht perfekt zu greifen bekommst, nur <strong>Geduld</strong> und weiterhin Ruhe bewahren. Entspann dich, atme ein paar Mal ein und wieder aus und versuch es dann nochmal. Oftmals braucht man ein paar Versuche, um die Zecke richtig zu greifen und entfernen zu können.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13421" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/kleine-zecke-mit-pinzette-entfernen.jpg" alt="Pinzette greift nach kleiner Zecke" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/kleine-zecke-mit-pinzette-entfernen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/kleine-zecke-mit-pinzette-entfernen-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/kleine-zecke-mit-pinzette-entfernen-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Solltest du dir aus welchen Gründen auch immer nicht zutrauen, die Zecke selber zu entfernen, <strong>helfen</strong> dir auch Kinder-, Haut- und Hausärzte bei der <strong>Zeckenentfernung</strong>. Wir haben das beim ersten Mal, als unser Sohn von einer Zecke gestochen wurde, auch in Anspruch genommen und sind zur Kinderärztin gefahren, weil wir voller Angst waren, irgendwas falsch zu machen. Da ist es aber auch passiert, dass nicht die komplette Zecke rausgezogen wurde, also genau das, wovor wir so große Angst hatten&#8230;</p>
<h3>8. Der Kopf bleibt beim Rausziehen zurück &#8211; was nun?</h3>
<p>Als du die Zecke rausziehst, stellst du fest, dass du nicht die komplette Zecke erwischt hast; der Stechapparat ist immer noch im Körper. Was nun?</p>
<p>Keine Sorge. Den Stechapparat, der zurückgeblieben ist, kannst du dir wie jeden anderen kleinen <strong>Fremdkörper</strong> vorstellen, wie z.B. einen Holzsplitter. Wichtig zu wissen ist, dass keine weiteren Erreger übertragen werden können, denn die sind oben in der Speicheldrüse, die ja entfernt wurde. Der Rest wird vom Körper <strong>abgestoßen</strong>.</p>

<h3>9. Beobachten</h3>
<p>Wie weiter oben schon erwähnt, können Menschen aufgrund eines Zeckenstiches an FSME oder Borreliose (sowie weiteren Krankheiten) erkranken. Deshalb ist es wichtig, sich gründlich abzusuchen, nachdem man draußen im Freien war, gern auch ein paar Tage später erneut gucken, und sich das <strong>Datum</strong> des Zeckenstichs notieren. So kann man im Falle einer Erkrankung den Arzt bzw. die Ärztin direkt darauf hinweisen; die <strong>Diagnose</strong> ist dadurch deutlich leichter zu stellen.</p>
<p>Denn das Problem besteht darin, dass unverkennbare <strong>Symptome</strong> manchmal leider nicht auftreten, wie etwa die <strong>Wanderröte</strong>, die ein eindeutiger Indikator für Borreliose ist. Dazu kommt, dass die <strong>Inkubationszeit</strong> mehrere Wochen betragen kann, es ist daher schwer für den behandelnden Arzt bzw. die Ärztin, die richtige Diagnose zu stellen, wenn man keinen direkten Hinweis auf einen Zeckenstich hat.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13418" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/wanderroete-am-bein.jpg" alt="An Borreliose Erkrankter mit Wanderröte" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/wanderroete-am-bein.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/wanderroete-am-bein-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/wanderroete-am-bein-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Bei der <strong>FSME</strong> treten zum Beispiel Symptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen auf. Man könnte annehmen, es handelt sich um eine simple Sommergrippe. Dazu kommt, dass die <strong>Krankheit</strong> sehr <strong>unterschiedlich</strong> verlaufen kann. Bleibt eine FSME-Infektion bei manchen unbemerkt, erkranken andere schwer oder sterben sogar daran. Eine große Rolle spielt vor allem das Alter der Infizierten, aber auch das Geschlecht. Je älter die Person, desto schlimmer kann die FSME verlaufen. Männer erkranken doppelt so häufig wie Frauen, bei den schweren Fällen von FSME sind es sogar dreimal so viele. Hier kann es zu Hirnhautentzündungen, Lähmungen, Sprach- und Schluckstörungen oder sogar zum Tod kommen.</p>
<p><strong>Borreliose</strong> geht mit Symptomen wie der typischen Wanderröte, Gelenkentzündungen, aber auch neurologischen Symptomen wie Schmerzen und Lähmungen einher. Hierzu fand das Robert-Koch-Insitut heraus, dass relativ viele <strong>Kinder</strong> Borrelien-Antikörper im Blut haben, demnach wurden sie in ihrem Leben mindestens einmal von einer infizierten Zecke gestochen, die Borreliose wurde aber gar nicht bemerkt. Hier zeigt sich wieder einmal, wie unterschiedlich der menschliche Körper auf einen Zeckenstich reagieren kann.</p>

<h3>10. Was hilft gegen Zecken?</h3>
<p>Ja, Zecken können ziemlich fiese und ernst zu nehmende Krankheiten übertragen, ursächlich <strong>behandeln</strong> lässt sich FSME nicht, einzig und allein die Symptome kann man lindern. Der Körper muss sozusagen allein damit fertig werden. Borreliose lässt sich im Frühstadium mithilfe einer <strong>Antiobiotikatherapie</strong> erfolgreich behandeln.</p>
<p>Dieser Umstand sollte uns jetzt aber nicht davon abhalten, nach draußen zu gehen. Wir sollten auch weiterhin mit unseren Kindern draußen ins Grüne gehen, die Wälder erkunden, auf Spielplätzen spielen und wandern gehen &#8211; nur eben mit dem <strong>Bewusstsein</strong>, dass es Zecken gibt und mit dem <strong>Wissen</strong>, wie wir das <strong>Risiko minimieren</strong> können, dass wir von ihnen gestochen werden.</p>
<p>Aus diesem Grund stellt der Markt ein breites Angebot an sogenannten <strong>Zeckenabwehrmitteln</strong> zur Verfügung. Stiftung Warentest hat 14 Produkte unter die Lupe genommen (Stand: 2017). Die besten Mittel aus dem Test wehren sowohl Mücken als auch Zecken über mindestens 5 Stunden sehr gut ab:</p>
<ul>
<li><a href="https://amzn.to/3fw75TF" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Autan Protection Plus</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/3ftl3G4" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Anti Brumm Zecken Stopp</a>*</li>
<li><a href="https://amzn.to/2EY4IMX" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Zeckito classic Insektenschutz Pumpspray</a>*</li>
</ul>
<p>Allerdings bekam keines der Produkte in der Kategorie <strong>Gesundheit</strong> eine bessere Note als befriedigend. Grund dafür sind die enthaltenen Wirkstoffe, die die Augen reizen oder allergische Reaktionen auslösen können. Deshalb ist es wichtig, das <strong>Zeckenschutzmittel</strong> nur gezielt einzusetzen, wenn man z.B. einen Ausflug ins Grüne plant oder wandern geht, und ansonsten andere Hilfsmittel wählt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13419" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/schild-mit-zeckenwarnung-im-wald.jpg" alt="Waldspaziergang mit Zeckenwarnung" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/schild-mit-zeckenwarnung-im-wald.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/schild-mit-zeckenwarnung-im-wald-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/08/schild-mit-zeckenwarnung-im-wald-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Was noch hilft:</p>
<ul>
<li>Wenn du einen Garten hast, halte das <strong>Gras</strong> kurz, ansonsten halte dich wenn möglich von hohem Gestrüpp fern.</li>
<li><strong>Körper bedecken</strong>, langärmelige Kleidung tragen, Hosenbeine in die Socken stecken, festes Schuhwerk tragen.</li>
<li><strong>Helle Kleidung</strong> tragen, darauf lassen sich Zecken leichter finden.</li>
<li>Zu Hause die Fenster mit <strong>Fliegengittern</strong> versehen oder <strong>Moskitonetze</strong> über dem Bett aufhängen.</li>
<li>Wie sieht es mit Hausmitteln aus? Die in <strong>Kokosöl</strong> enthaltene Laurinsäure hat eine abschreckende Wirkung auf Zecken. In Labortests war es mit 6 Stunden sogar länger wirksam als manch herkömmliches Zeckenschutzmittel.</li>
<li>Bei der Wirksamkeit von <strong>Schwarzkümmelöl</strong> gegen Zecken spalten sich die Geister. Einige schwören drauf, andere sehen darin keinen ausreichenden Schutz.</li>
<li>Eine <strong>FSME-Impfung</strong> kann helfen, das Risiko einer FSME-Erkrankung zu mindern, stellt aber keinen 100%igen Schutz vor einer Erkrankung dar (für Borreliose gibt es derzeit keinen Impfschutz).</li>
</ul>
<p>Wie hat dir mein Artikel zum Thema Zecken gefallen? Hast du etwas hinzuzufügen? Wie sind deine Erfahrungen mit Zecken? Schreib es mir gerne unten in die Kommentare.</p>
<h2>Quellen</h2>
<ol>
<li>&#8222;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=9ltGttdyVeo" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Was ist eine Zecke? &#8211; Wissen macht Ah! &#8211; DAS ERSTE &#8211; WDR</a>&#8220; </li>
<li>&#8222;<a href="https://www.zecken.de/de/was-ist-fsme" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Was ist FSME?</a>&#8220; &#8211; www.zecken.de</li>
<li>&#8222;<a href="https://www.test.de/Mittel-gegen-Zecken-1672174-0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zecken und Mücken &#8211; Diese Mittel helfen gegen die Blutsauger</a>&#8220; &#8211; www.test.de</li>
<li>&#8222;<a href="https://www.zecken-radar.de/hausmittel/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kokosöl, Schwarzkümmelöl, Bernsteinkette: Alternative Mittel zur Zeckenabwehr</a>&#8220; &#8211; www.zecken-radar.de</li>
<li>&#8222;<a href="https://dgk.de/impfen-und-infektionen/krankheiten-von-a-bis-z/fsme/vergleichstabelle-borreliose-und-fsme.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vergleichstabelle Borreliose und FSME</a>&#8220; &#8211; www.dgk.de</li>
<li>&#8222;<a href="https://www.zecken.de/de/studie-beweist-so-z%C3%A4h-sind-zecken.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studie beweist: So zäh sind Zecken</a>&#8220; &#8211; www.zecken.de</li>
</ol>
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		<title>Du musst nicht immer eine Lösung parat haben!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2020 15:40:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern]]></category>
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<p>Die besten <strong>Tipps</strong>, wenn dein Kind nicht hört! Die ultimativen <strong>Tricks</strong>, wenn du wütend bist! Die schnellste Lösung, wenn wir&#8230; Stopp! Atme tief ein&#8230; Und langsam aus&#8230;<br /><br />Wenn wir in Lösungen denken, vergessen wir oftmals den wichtigsten Aspekt, wenn wir vor einer Herausforderung stehen. Was genau ich meine? Dass du nicht immer eine <strong>Lösung</strong> parat haben musst, sondern&#8230;</p>
<p><span id="more-13180"></span></p>
<h2>Du musst nicht immer eine Lösung parat haben!</h2>
<p>Oliver ist mittlerweile 5 Jahre alt und seit etwa 1,5 Jahren <a href="https://www.milchtropfen.de/abstillen/">abgestillt</a>. Nun ergab es sich, dass wir nach einer Rangelei auf dem Bett völlig außer Atem eine Pause machten und uns unterhielten. Ich weiß nicht mehr, wie wir darauf kamen, aber irgendwann drehte sich das Thema um Mamamilch.</p>
<p>Mein <strong>Sohn</strong> fragte mich, ob in meinen Brüsten noch Mamamilch sei und ich verneinte. Ich erklärte ihm, dass mein Körper anfing, welche zu produzieren, als er merkte, dass ein Baby (er) in mir heranwuchs. Und als er dann geboren war, waren meine Brüste voll davon und haben ihm für etwa 3,5 Jahre lang das gegeben, was er brauchte.</p>
<p>Warum da jetzt keine Milch mehr drin sei, fragte er mich weiter.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="pintbild aligncenter wp-image-13187" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/05/Du-musst-nicht-stets-eine-Lösung-haben.jpg" alt="Du-musst-nicht-immer-eine-Lösung-haben | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="801" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/05/Du-musst-nicht-stets-eine-Lösung-haben.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/05/Du-musst-nicht-stets-eine-Lösung-haben-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/05/Du-musst-nicht-stets-eine-Lösung-haben-287x430.jpg 287w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/05/Du-musst-nicht-stets-eine-Lösung-haben-454x680.jpg 454w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/05/Du-musst-nicht-stets-eine-Lösung-haben-33x50.jpg 33w" sizes="auto, (max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<p>Nun, das liegt daran, antwortete ich, dass die Brust immer nur so viel Milch bildet, wie das <strong>Baby</strong> es braucht. Trinkt es viel Milch, bemerkt die Brust, oh da ist hoher Bedarf, da mach ich gleich mehr. Trinkt das Kind weniger, fährt auch die <strong>Brust</strong> mit der Milchproduktion runter, denn die <strong>Nachfrage</strong> sinkt ja, da muss auch nicht mehr so viel Milch gebildet werden. Und als Oliver dann aufhörte, gar keine Milch mehr zu trinken, gab es irgendwann auch keine <strong>Mamamilch</strong> mehr.</p>
<p>Ich merkte, wie sich die Mine meines Sohnes verzog. „Nie wieder?“</p>
<p>“Naja, nie wieder nicht. Wenn wieder ein neues Baby heranwächst in mir, dann bereitet mein Körper wieder alles vor, damit es was zu trinken hat, dann gibt es auch wieder Mamamilch.“</p>
<p>Du kannst dir sicher denken, wie das <strong>Gespräch</strong> weiterging. Mein Sohn fand, es sei jetzt an der Zeit, dass er ein Geschwisterchen bekommt, damit er wieder Mamamilch probieren könnte.</p>
<p>Dass es für ein weiteres Kindes mehr Gründe braucht als den Wunsch meines Kindes, mal wieder Muttermilch trinken zu können, kam ihm nicht so recht in den Sinn.</p>
<p>Da waren wir nun. An einem Punkt, an dem ich meinem Sohn keine Lösung präsentieren konnte, wie er nun wieder Mamamilch trinken konnte.</p>

<h2>Schnell, schnell, ich brauch eine Lösung!</h2>
<p>Geraten wir in einen solchen Konflikt, möchten wir am Liebsten ganz schnell eine <strong>Lösung</strong> haben. Was können wir tun? Vielleicht reicht es ihm, einfach an der Brust zu saugen? Vielleicht kann ich ja Muttermilch von der Muttermilchbank besorgen? Oder kaufen? Gibt&#8217;s das überhaupt noch? Ist es Zeit, über ein zweites Kind nachzudenken?</p>
<p>Wir merken gar nicht, wie eng sich alles auf einmal anfühlt, wie wir schneller atmen. Wir sind <strong>unsicher</strong>. <strong>Hilflos</strong>. Stehen unter Druck, halten es vielleicht auch nicht so gut aus, wenn unser Kind jetzt anfängt zu <strong>weinen</strong>. Wir möchten so gern helfen, aber wie? Was tun? Es muss doch einen Weg geben, verdammt!!</p>
<p>Nein. Muss es nicht. Denn es gibt und wird immer wieder Situationen in deinem und dem Leben deines Kindes geben, da kann man sich noch so auf den Kopf stellen, es ändert nichts an der Situation.</p>
<p>Das kann sein, wenn das Kind aus Versehen auf eine Schnecke getreten ist. Wenn die Sonne untergeht. Der Laden geschlossen hat. </p>
<p>Das Haus der Schnecke bleibt zertreten, die Schnecke bleibt tot, die Sonne geht nicht plötzlich wieder auf, bloß weil das Kind es sich so sehr wünscht, der Laden macht erst wieder am nächsten Tag um 9 Uhr auf.</p>

<h2>Was wir tun können, wenn wir ratlos sind</h2>
<p>Was wir tun können? Wir dürfen uns in Ruhe hinsetzen, atmen, und uns genau darauf besinnen. Wir nehmen uns jetzt selber den <strong>Druck</strong>, schnell eine Lösung finden zu müssen. Nein. Wir brauchen nicht immer eine. Was wir tun können, ist, für unser Kind da zu sein in einem Moment, in dem es sich komplett seinen <strong>Gefühlen</strong> hingeben darf. Es darf traurig sein, enttäuscht, frustriert, wütend, verzweifelt, alles darf sein.</p>
<p>Gefühle sind da, gelebt zu werden, auch wenn sie unangenehm sind. Alle Gefühle sind ok. Es ist ok, zu weinen. Es ist ok, am Boden zerstört zu sein.</p>
<p>Sei für dein Kind da. Du musst nichts weiter tun als da zu sein. Du musst nichtmal großartig was sagen. Was zählt ist deine absolute <strong>Aufmerksamkeit</strong> für dein Kind. Setz dich neben es. Hör ihm zu. Gib ihm zu verstehen, dass du es hörst, nicke, wiederhole, was es gesagt hat. Vielleicht will es weder angeschaut noch berührt werden, akzeptiere das, biete es in Abständen immer mal wieder an. Mag sein, dass es bald seine Meinung ändert und dann doch findet, dass eine Umarmung von Mama oder Papa jetzt doch ganz gut täte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12711" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/mutter-troestet-kind.jpg" alt="Mutter tröstet Kind" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/mutter-troestet-kind.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/mutter-troestet-kind-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/mutter-troestet-kind-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Solche Momente auszuhalten, kann uns unglaublich viel geben</h2>
<p>Der Sturm mag sich nach wenigen Minuten oder auch erst nach Stunden gelegt haben. Vielleicht kommt er nach Tagen auch immer mal wieder hoch, das kann niemand so genau sagen. Aber dein <strong>Kind</strong> und du werden danach unglaublich viel gelernt haben:</p>
<ul>
<li>Mama/Papa ist für mich da.</li>
<li>Mama/Papa hört mir zu.</li>
<li>Alle Gefühle sind ok, auch die, die sich richtig doof anfühlen.</li>
<li>Ich bin ok so wie ich bin.</li>
<li>Ich werde geliebt, egal wie ich gerade drauf bin.</li>
</ul>
<p>Dein Kind lernt, mit seinen Gefühlen umzugehen: Wenn ich traurig bin, dann hilft es mir zu weinen / nicht angefasst zu werden / nicht angesehen zu werden / zu kuscheln / zu reden/ wenn Mama oder Papa sich neben mich setzt und still ist, einfach da ist.</p>
<p>Unser Kind und wir lernen, mit der Situation umzugehen. Wir erkennen, dass es Momente gibt, die man nicht ändern kann. Wir lernen, Dinge zu akzeptieren, wie sie nunmal gerade sind.</p>
<p>Wir <strong>Eltern</strong> können darüber hinaus noch einiges mehr aus diesen Situationen für uns mitnehmen:</p>
<ul>
<li>Ich muss nicht immer eine Lösung parat haben.</li>
<li>Manchmal hilft es auch, meinem Kind in solchen Momenten einfach zuzuhören, es zu verstehen und für es da zu sein.</li>
<li>Mir hilft am Meisten, mein Kind zu begleiten und ruhig zu bleiben, indem ich mir genau das immer wieder sage / meinen Mund halte / mich auf meinen Atem konzentriere / meine volle Aufmerksamkeit jetzt meinem Kind widme.</li>
</ul>
<p>In welchen Momenten hattest du schonmal keine Lösung parat?</p>

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		<title>Eine Woche ohne Papa</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Aug 2018 12:22:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinkind]]></category>
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		<category><![CDATA[alleinerziehend]]></category>
		<category><![CDATA[erschöpft]]></category>
		<category><![CDATA[Held]]></category>
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		<category><![CDATA[Mama]]></category>
		<category><![CDATA[ohne]]></category>
		<category><![CDATA[Papa]]></category>
		<category><![CDATA[Superheld]]></category>
		<category><![CDATA[Superheldin]]></category>
		<category><![CDATA[Unterstützung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Woche lang war mein Mann, der Vater unseres 3-jährigen Früchtchens, geschäftlich unterwegs, und ich ziehe ein Resümee. Wie ist das so, wenn der Mann mal länger von zu Hause weg und frau mit Kind auf sich allein gestellt ist? Eine Woche ohne Papa Keine Sorge, das wird kein &#8222;Ich war eine Woche lang Alleinerziehende&#8222;-Beitrag, ... <a title="Eine Woche ohne Papa" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/eine-woche-ohne-papa/" aria-label="Mehr zu Eine Woche ohne Papa">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Woche lang war mein Mann, der Vater unseres 3-jährigen Früchtchens, geschäftlich unterwegs, und ich ziehe ein <strong>Resümee</strong>. Wie ist das so, wenn der Mann mal länger von zu Hause weg und frau mit Kind auf sich <strong>allein</strong> gestellt ist?</p>
<p><span id="more-10621"></span></p>
<h2>Eine Woche ohne Papa</h2>
<p>Keine Sorge, das wird kein &#8222;Ich war eine Woche lang <strong>Alleinerziehende</strong>&#8222;-Beitrag, das will und kann ich gar nicht miteinander vergleichen.</p>
<p>Trotzdem war es schon anders, als wenn der Papa abends nach Hause kommt oder für ein paar Tage in der Woche zu Hause ist, und davon möchte ich heute gern berichten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="pintbild aligncenter wp-image-10624" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/08/eine-woche-ohne-papa-mama-zieht-ein-resuemee.jpg" alt="Eine Woche ohne Papa - Mama zieht ein Resümee | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="801" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/08/eine-woche-ohne-papa-mama-zieht-ein-resuemee.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/08/eine-woche-ohne-papa-mama-zieht-ein-resuemee-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/08/eine-woche-ohne-papa-mama-zieht-ein-resuemee-287x430.jpg 287w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/08/eine-woche-ohne-papa-mama-zieht-ein-resuemee-454x680.jpg 454w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/08/eine-woche-ohne-papa-mama-zieht-ein-resuemee-33x50.jpg 33w" sizes="auto, (max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<h2>Inselhüpfen</h2>
<p>Als ich an diesem Beitrag arbeitete, fragte ich mich, mit was ich diese Woche am Besten vergleichen könnte, und ich kam zu dem Entschluss: Es ist wie Inselhüpfen. <strong>24/7</strong>. Nonstop von einer Insel zur nächsten hüpfen.</p>
<p>Wenn mir der kleine Sonnenschein freudestrahlend um 7 Uhr morgens ins Gesicht brüllte &#8222;Gutän Morgääääään!&#8220;, dann war nichts mit &#8222;Papa ist schon wach, spiel ein bisschen mit ihm, ich brauch noch ein paar Minuten&#8230; Stunden&#8230; schnarch&#8230;&#8220;. Da hieß es dann Aufstehen und den Tag beginnen, egal wie ich mich fühlte.</p>
<p>Zähne putzen und Frühstück machen, diese ganzen <strong>Routinesachen</strong>, die waren ok, das mache ich sonst auch immer, aber zwischendurch, wenn ich mal aufräumen, einkaufen, kochen, Sachen für den Ausflug packen oder kurz verschnaufen wollte, dann war da kein Papa, der mal eben kurz den Kleinen an die Hand nahm und mit ihm nach draußen ging.</p>
<p>Wenn Oliver zu spät Mittagsschlaf machte und mitten in der Nacht spielen wollte, dann war da kein <strong>Papa</strong>, mit dem ich mich abwechseln konnte oder der sich dazu bereit erklärte, mir den Schlaf zu gönnen und sich mit dem Kleinen zu beschäftigen. Nix da.</p>
<p>Wenn ich mich mit Freund*innen traf, dann war es anstrengender, weil ich sonst mehr <strong>Kraftreserven</strong> für diese Treffen hatte. Meine Aufmerksamkeit litt, weil ich zig <strong>Verpflichtungen</strong> im Kopf hatte, die mich daran erinnerten, was noch alles zu tun war, wie scheiße es zu Hause aussah usw.</p>
<p></p>
<h2>Pause, Pause, Pause</h2>
<p>Auch als ich mich mit der Familie traf, war da immer dieses panische Suchen nach der nächsten Pause, kurz verschnaufen, mich auf der Toilette einschließen und Fatzebuck checken oder was auch immer.</p>
<p>Statt nochmal in den Pool zu hüpfen und mich abzukühlen, saß ich einfach auf der Terrasse meiner <strong>Eltern</strong> und las, träumte, unterhielt mich, checkte wieder die sozialen Medien&#8230; Wäre ich in den Pool gegangen, würde der kleine Mann nonstop an mir dran kleben. Ich konnte aber nicht mehr. Ich brauchte&#8217;ne <strong>Pause</strong>.</p>
<h2>Ich schaff das ganz alleine!</h2>
<p>Und dann habe ich gemerkt, dass ich es mir zum Teil auch selber so schwer gemacht hatte.</p>
<p>Beispielsweise fiel mir plötzlich (!) ein, dass ich das Kinderzimmer und die Küche neu bestücken wollte. Das bedeutete Leute anschreiben, Sachen mit dem Kind abholen, Sachen mitsamt dem Kind in den 5. Stock schleppen, dann bohren, aber natürlich erstmal falsch bohren, <strong>gefrustet</strong> sein, Kind will spielen, bäh, alles <strong>nervt</strong>, um Rat bitten, Fehler in Ordnung bringen, aufatmen&#8230;</p>
<p></p>
<p>Musste das sein? Ja, denk ich mir. Ich wollte <strong>selbstständig</strong> und <strong>unabhängig</strong> sein. Ich wollte zeigen, dass ich nicht auf meinen Mann warten muss, um Dinge zu organisieren und zu bauen.</p>
<p>Ich bin <strong>Supermama</strong> mit wehendem Cape! In meinem rechten Arm mein Kind, in der rechten Hand halte ich die dicke Tasche mit Badezeug, Verpflegung und diversen Spielen. Um die Schultern habe ich meinen Rucksack geschwungen, dessen Inhalt <strong>Einkäufe</strong> für die nächsten Wochen beinhaltet. Mein einer Fuß wischt indes den Boden, während der andere das Essen für den heutigen Tag zubereitet. Den <strong>Haushalt</strong> erledigt mein Ultragigasuperbrain mittels Telekinese, ist ja wohl klar. Und da es jetzt gerade mal Mittag ist, bau ich noch mal eben fix unser Zuhause um und gieße draußen die halb verdursteten Pflanzen mit dem dritten Arm, der mir inzwischen gewachsen ist.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10640" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/08/frau-als-superhelding.jpg" alt="Frau als Superhelding" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/08/frau-als-superhelding.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/08/frau-als-superhelding-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/08/frau-als-superhelding-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Und wenn mein Mann nach einer Woche nach Hause kommt, dann sieht er ein komplett renoviertes Zuhause mit duftendem Essen, während Murpselchen und ich friedlich mit den Autos spielen.</p>
<p>Ja, so ungefähr hatte ich mir das vorgestellt. Meine Erkenntnis, die traurige <strong>Wahrheit</strong>: Nichts von alledem klappte auch nur annähernd! Was für ein Schock, ich weiß! Ich meine, wer hätte gedacht, dass ich das nicht schaffe?!</p>
<p></p>
<h2>Zurück in die Zukunft, äh, Realität</h2>
<p>So eine Woche wird sicherlich nicht das letzte Mal auf uns zugekommen sein, beim nächsten Mal darf es dann gern anders, sprich besser werden.</p>
<p>Aus diesem Grund widme ich die nachfolgenden Zeilen an mein zukünftiges Ich und auch an dich, solltest du mal eine Zeit lang ohne <strong>Partner</strong>*in fürs <strong>Kind</strong> zuständig sein:</p>
<ol>
<li>Liebe Julia, Hauruckaktionen bringen nichts als <strong>Stress</strong>, <strong>Druck</strong>, <strong>Frust</strong> und Aufmerksamkeitsdefizite bei deinem Kind. Auch kleine Schritte bringen dich voran. Gib dir Zeit und du wirst alles schaffen, was du willst, nur eben nicht alles an einem Tag, dafür aber umso entspannter.</li>
<li>Liebe Julia, sorge für dein Kind, aber sorge auch für dich. Eine ausgelaugte, erschöpfte, müde, einsame, hungrige, schlecht gelaunte Mama neben einem zufriedenen Kind sollte nicht dein Ziel sein. Du darfst dir <strong>wichtig</strong> sein.</li>
<li>Liebe Julia, nimm <strong>Hilfe</strong> dankbar an, es gibt Menschen, die sind tagtäglich auf sich allein gestellt, was weder erstrebenswert noch heroisch ist. Du musst dich nicht geißeln, weil es dir manchmal besser geht als anderen, weil du <strong>Unterstützung</strong> von Familie und Freund*innen erfährst. Du musst auch nicht denken, dass du alles allein schaffen musst, um vollwertig zu sein. Du bist eine tolle Mama und leistest täglich deinen Beitrag, doch auch du bist ein Mensch und brauchst Pausen, also nimm Hilfe an, und sei dankbar dafür, dass es Menschen gibt, die dich und dein Kind unterstützen.</li>
<li>Liebe Julia, du musst auch nicht jeden Tag einen Riesenausflug planen, denn wie du sicherlich bereits bemerkt hast, findet es dein Kind auch ganz toll, einfach mal <strong>zu Hause</strong> zu bleiben und mit den Autos zu spielen, mit den Autos zu kochen, mit den Autos zu duschen, mit den Autos ein Buch zu lesen, mit den Autos fernzusehen&#8230; du weißt, was ich meine. Bestell dir Sushi, euer Lieblingsessen, nach Hause und genieße diese Leichtigkeit.</li>
<li>Liebe Julia, hab kein schlechtes Gewissen, wenn du mal nicht mit deinem Kind spielen, sondern einfach mal alle Viere gerade lassen und auf Fatzebuck suchten willst. Tu das, was dir gut tut, dir Pausen verschafft und <strong>Kraft</strong> gibt. Hier sind deine aktuellen Favoriten:</li>
</ol>
<ul>
<li>Musik hören, gern ganz laut mit Kopfhörern</li>
<li>Raus an die frische Luft gehen</li>
<li>Mit Gleichgesinnten treffen und austauschen</li>
<li>Träumen</li>
<li>Fatzebuck und Nättflicks suchten</li>
<li>Aufräumen, gern in Kombination mit Musik (es entspannt mich in gewisser Weise tatsächlich, nämlich dann, wenn ich Bock drauf und alle Zeit der Welt dafür habe)</li>
<li>Lesen</li>
<li>Achtsamkeitsübungen, z.B. täglich aufschreiben, auf was du stolz bist, was du geschafft hast, was du an dir magst usw.</li>
</ul>
<p>
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            </div>

</div>

    
</div>
</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Ich gebe zu, es war auch mal schön ohne meinen Mann, es war entspannter, weil es keine Streitereien zwischen Papa und Sohn gab, die ich ertragen musste, das Zubettgehen funktionierte leichter, manches bekam schon eine gewisse <strong>Leichtigkeit</strong>.</p>
<p>Andererseits hab ich auch gemerkt, wie sehr mir seine Unterstützung fehlt. Sei es, um Dinge (auch mal <strong>allein</strong>) erledigen zu können, mir Pausen zu verschaffen, wenn ich an meine <strong>Grenzen</strong> kam usw. Und natürlich fehlte er allgemein, was auch Oliver auffiel, wenn er mal eben schnell seinem Papa etwas zeigen oder erzählen wollte. Traurig, oder?</p>
<p>Ich hab gemerkt, was für ein Gedankenkonstrukt in meinem Kopf umher wabert. Dass ich es allein schaffen muss, dass ich alles auf einmal schaffen muss, dass alles so laufen muss, als wär ich&#8217;ne verdammte Superheldin. Ich erkannte, wie <strong>selbstzerstörerisch</strong> solche Gedanken sind, denn letztendlich kann ich auf diese Weise weder <strong>leben</strong> noch <strong>genießen</strong>, sondern lediglich <strong>funktionieren</strong>. Und wohin das führt, wissen wir.</p>
<p>In dieser Zeit ist mir klar geworden, wie wichtig das <strong>soziale Netzwerk</strong> für mich ist &#8211; und das nicht nur, wenn ich allein mit Kind bin. Also nicht nur, damit ich Unterstützung im Haushalt oder bei der Beschäftigung meines Kindes genießen kann, sondern auch, wenn ich einfach mal Julia sein wollte. Ich meine, mich macht ja nicht ausschließlich das Mamasein aus, ich habe ja auch noch andere Interessen, möchte Gleichgesinnte kennenlernen, treffen, mich austauschen, meine Sorgen und Freuden teilen usw.</p>
<p>Ich bin über solche Erkenntnisse immer sehr dankbar, weil sie mir zeigen, dass es so nicht zukünftig ablaufen muss. Ich kann es aktiv angehen, damit es mir beim nächsten Mal besser in dieser Situation geht.</p>
<p>Warst du auch schonmal länger für dein/e Kind/er allein zuständig? Was hat dir in dieser Zeit geholfen und was würdest du beim nächsten Mal anders machen wollen? Schreib es mir gern in die Kommentare.<br />
</p>
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		<title>&#8222;Die ist ja total überfordert.&#8220; &#8211; Appell zu mehr Empathie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Mar 2018 07:00:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mein Mann und ich waren vor einiger Zeit mit unserem Sohn einkaufen, als wir eine Mutter mit ihren drei Kindern bemerkten. Sie war ebenfalls im Supermarkt, um einzukaufen. Zumindest versuchte sie es, denn sie war mit ihren drei Rabauken sichtlich überfordert. Von jenem einschneidenden Ereignis möchte ich dir heute gern erzählen, denn meine Reaktion und ... <a title="&#8222;Die ist ja total überfordert.&#8220; &#8211; Appell zu mehr Empathie" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/die-ist-ja-total-ueberfordert-appell-zu-mehr-empathie/" aria-label="Mehr zu &#8222;Die ist ja total überfordert.&#8220; &#8211; Appell zu mehr Empathie">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Mann und ich waren vor einiger Zeit mit unserem Sohn einkaufen, als wir eine <strong>Mutter</strong> mit ihren drei Kindern bemerkten. Sie war ebenfalls im Supermarkt, um einzukaufen. Zumindest versuchte sie es, denn sie war mit ihren drei Rabauken sichtlich <strong>überfordert</strong>.</p>
<p>Von jenem einschneidenden Ereignis möchte ich dir heute gern erzählen, denn meine <strong>Reaktion</strong> und die meines Mannes auf diese überforderte Mutter hätte unterschiedlicher nicht sein können&#8230;</p>
<p><span id="more-9206"></span></p>
<h2> &#8222;Die ist ja total überfordert.&#8220;</h2>
<p>Anfangs musste ich ein wenig schmunzeln, als ich die Mutter mit ihren Kindern &#8222;kämpfen&#8220; sah. Ich hatte es schon mit EINEM nicht leicht, einzukaufen, weil <a href="https://www.milchtropfen.de/mein-kind-rennt-staendig-weg/" rel="noopener">mein Kind ständig wegrannte</a>. Wie soll es dieser Mutter da mit ihren dreien ergehen, alle noch im <strong>Kleinkindalter</strong>, total aufgekratzt und wild und laut &#8211; wie Kinder nunmal sind.</p>
<p>Ich erledigte unseren Einkauf weiter, während der Papa sich mit dem Kleinen beschäftigte. Hin und wieder lief mir die Mutter über den Weg, die allmählich immer <strong>lauter</strong> mit ihren <strong>Kindern</strong> redete. Sie tat mir Leid. Sie muss einen (vielleicht sogar dringenden) Einkauf erledigen, muss ihre Kinder dafür mitnehmen (ist womöglich alleinerziehend), kann die aber auch nicht im Supermarkt Scheibe spielen lassen, immerhin hat sie auch eine Aufsichtspflicht zu erfüllen. Gar nicht so einfach, dabei die Nerven beisammen zu halten und ruhig und verständnisvoll zu sein. Ich verstand sie total, aber ich wusste keinen Weg, ihr zu helfen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="pintbild aligncenter wp-image-9465" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/03/die-ist-ja-total-ueberfordert-appell-zu-mehr-empathi.jpg" alt="Die ist ja total überfordert - Appell zu mehr Empathi | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="800" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/03/die-ist-ja-total-ueberfordert-appell-zu-mehr-empathi.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/03/die-ist-ja-total-ueberfordert-appell-zu-mehr-empathi-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/03/die-ist-ja-total-ueberfordert-appell-zu-mehr-empathi-287x430.jpg 287w" sizes="auto, (max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<h2>Stress pur</h2>
<p>Als wir die Kasse ansteuerten, war auch die Mutter mit den Einkäufen (und mit den Nerven) fertig und reihte sich vor uns ein. Die Kinder wuselten um sie herum, rannten weg, kamen von ihrem Streifzug mit der einen oder anderen Beute zurück, die die Mutter noch bezahlen sollte, was sie verneinte, weil sich ihre Kinder nicht anständig benahmen, was wiederum zu noch mehr <strong>Frustration</strong> führte. Und so schaukelte es sich mit der Zeit immer höher und höher.</p>
<p>Mittlerweile war ich selbst total <strong>gestresst</strong> von der Situation. Statt wie zuvor mitfühlend der Mutter gegenüber zu sein, <strong>verurteilte</strong> ich sie nun in meinen Gedanken. Sie setzte Süßigkeiten und die Lieblingssendung der Kinder als Druckmittel ein, damit sie machten, was sie wollte &#8211; ein Erziehungsmittel, das ich für absolut inakzeptabel hielt. Aber ich hielt den Mund, konzentrierte mich darauf, es nicht an mich heranzulassen, und wartete ungeduldig darauf, dass es gleich vorbei sein würde.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-9228 size-full" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/03/aergerlicher-frau-qualmen-die-ohren.jpg" alt="Ärgerlicher Frau qualmen die Ohren" width="680" height="430" /></p>
<p>Und was tat mein Mann? Der griff einfach ohne zu fragen in den Einkaufswagen der Mutter und&#8230; legte ihre Sachen aufs Band&#8230;<br />
&#8222;Ich <strong>helfe</strong> Ihnen mal.&#8220;, sagte er, und lud weiter auf, während die Mutter etwas verdattert daneben stand. &#8222;Danke&#8230;&#8220;, stammelte sie, während nun auch die Kinder die Situation beobachteten, in der sich die beiden kurz miteinander austauschten. Was allerdings nur kurz anhielt, denn schon bald ging das Rumgerenne von vorne los, was die Aufmerksamkeit der Mutter verlangte und sie erneut laut werden ließ.</p>
<p>Als mein Mann fertig mit Aufladen war, ging er einem Kind nach, das sich an der Eistruhe befand, und redete in <strong>Ruhe</strong> mit ihm. Dass seine Mutter es suche und dass es zu ihr gehen solle. Das funktionierte zwar nicht so, wie gewollt, und das Kind blieb weiterhin an seinem Platz, aber ich merkte, dass sich die <strong>Stimmung</strong> etwas gelockert hatte.</p>
<p>Am Ende gab es nochmal viel Frustration bei Mutter und Kindern, weil sie ihnen aufgrund ihres Ungehorsams ihre Lieblingssendung für den Abend verweigerte, aber das ist es nicht, was mich so verwundert und gleichzeitig bewundernd zurückließ.</p>
<p></p>
<h2>Verurteilen</h2>
<p>Obwohl es schon eine ganze Weile her ist, erinnere ich mich noch genau an das <strong>Verhalten</strong> meines Mannes, was für mich so einen einschneidenden Eindruck hinterlassen hat.</p>
<p>Ich meine, wie würde ich mich fühlen, wäre ich diese Mutter von drei Kindern, die alle nicht hören und grad einfach nur am Rad drehen? Ich wäre einfach total überfordert, denke ich. Das Letzte, was ich in dieser Situation bräuchte, wären verurteilende <strong>Blicke</strong> und <strong>Kommentare</strong> anderer Leute drum herum, die sich das ganze Spektakel einfach nur ansehen und sich womöglich denken:&#8220; Sind ja nicht meine Kinder. Ist nicht mein Problem. Geht mich nichts an. Aber wie die Kinder sich verhalten&#8230; und die Mutter erst&#8230; das geht ja mal gar nicht!&#8220;</p>
<p>Dann zeigen sie ihren <strong>Missmut</strong> noch mit strafenden Blicken, brubbeln dir etwas im Vorbeigehen zu &#8211; zu leise, als dass man es verstehen könnte, jedoch laut genug, dass man weiß, dass diese Nachricht einem selbst galt &#8211; und der Teufelskreis ist geschaffen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-9226 size-full" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/03/finger-zeigen-auf-verzweifelte-frau.jpg" alt="Finger zeigen auf verzweifelte Frau" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/03/finger-zeigen-auf-verzweifelte-frau.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/03/finger-zeigen-auf-verzweifelte-frau-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ja, ich habe diese Momente auch schon einige Male erleben müssen. Es war schrecklich! Ich hätte mir in dieser oder in der Situation der Mutter einfach jemanden gewünscht, der mich versteht, statt jemanden, der dumm daneben steht und mich <strong>verurteilt</strong>, wie es bei mir gemacht wurde und wie ich es selbst auch getan hatte (wenn auch nur gedanklich).</p>
<p>Ich hätte mir wohl jemanden wie meinen Mann herbei gewünscht. Jemanden, der einfach mit <strong>anpackt</strong>, ohne zu fragen, weil ich sonst eh gedacht hätte, es wäre eine Floskel gewesen, die ich freundlich ablehnen müsste. Jemanden, der mir kurz die Last abnimmt, mich um die Einkäufe und meine drei Flitzpiepen gleichzeitig zu kümmern. Eine kleine Verschnaufpause. Ein paar <strong>aufbauende Worte</strong> zum Kraft schöpfen.</p>
<p></p>
<h2>Empathie</h2>
<p>Ich habe mir diesen Tag sehr zu Herzen genommen, hat er mir doch gezeigt, wie schnell ich andere Menschen verurteile, obwohl ich absolut nichts über sie weiß.</p>
<p>Eine Mutter fährt ihr Baby auf dem Spielplatz eine gefühlte Ewigkeit spazieren. Das Baby schreit und brüllt, doch sie macht keine Anstalten, es aus dem Kinderwagen zu holen oder anderweitig zu beruhigen. Mein Stresslevel steigt ins Unermessliche, während ich sie beobachte. Ich werde wütend und denk mir nur so:&#8220;Die lässt ihr Baby schreien. Was für eine blöde Kuh!&#8220;.</p>
<p>Aber weiß ich etwas über sie? Hatte sie eine anstrengende Nacht hinter sich? Hat sie ein Baby mit sehr starken Bedürfnissen, das 24/7 im Schreimodus ist? Wie war ihr Tag? Was hat sie erlebt? War er vielleicht anfangs ganz nett und kippte irgendwann? Hat sie gerade einfach einen miesen Tag, wie ihn jede/r mal hat? Hat sie momentan einen harten Schicksalsschlag zu überwinden? Oder ist sie tatsächlich immer so genervt und laut und streng und überfordert? Ich weiß es nicht.</p>
<p>Eine Mutter ist mit ihren Söhnen  auf dem Spielplatz und will gehen. Ihre Söhne aber nicht. Kurzerhand schmeißt sie das Kinderrad, das sie gerade noch gehalten hatte, hin, stapft zu ihren Kindern und zerrt sie mit dem Kommentar &#8222;Wenn ich sage, wir gehen, dann gehen wir.&#8220; vom Spielplatz, während die beiden bitterlich weinen.</p>
<p>Was denke ich? Du kannst es dir sicher schon denken. Ich hatte wahrlich keine positiven Gedanken für diese Mutter übrig. Ich verurteilte sie, obwohl ich nur diese relativ kurze Szene beobachtet hatte. Ich wusste nichts über sie. Nicht, wie sie als Kind aufgewachsen ist. Wie sie von Erwachsenen behandelt wurde. Ich wusste nicht, wie lange sie schon mit ihren Kindern dort auf dem Spielplatz war, was sie noch vorhatte, nichts.</p>
<p>Durch unsere Begegnung im Supermarkt habe ich erst wirklich verstanden: <strong>Verurteilungen</strong>, böse Blicke und schnippische Kommentare machen es nur schlimmer. Und sie bringen rein gar nichts.</p>
<p><strong>Verständnis</strong> ist das Wundermittel. <strong>Mitgefühl</strong>. <strong>Empathie</strong>. <strong>Hilfsbereitschaft</strong>. Eine nette Geste wie, jemandem die schweren Einkaufstüten abzunehmen. Ein paar aufbauende Worte wie &#8222;Ich kenn das.&#8220;. Ein mitfühlendes Lächeln. Das ist es, was uns Kraft gibt. Denn wir sind liebevolle Eltern, die ihr bestmögliches für ihre Kinder geben, aber manchmal sind auch unsere Reserven aufgebraucht und dann brauchen wir jemanden, der für uns da ist, so, wie wir sonst immer für unsere Kinder da sind.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9227 alignnone" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/03/mann-hilft-anderem-mann-den-berg-hoch.jpg" alt="Mann hilft anderem Mann den Berg hoch" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/03/mann-hilft-anderem-mann-den-berg-hoch.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/03/mann-hilft-anderem-mann-den-berg-hoch-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Aus diesem Grund sag ich mir jedes Mal, wenn ich merke, dass ich gerade jemanden verurteile: Was könnte der <strong>positivste Grund</strong> sein, weshalb sich diese Person gerade so verhält? Was für ein <strong>Bedürfnis</strong> könnte bei ihr gerade eine Durststrecke durchlaufen? Was hätte ich an ihrer Stelle in diesem Moment gebraucht? Kann ich das für diese Person jetzt machen, damit es ihr womöglich besser geht?</p>
<p>Ich will weg davon, andere Leute zu verurteilen, weil es einfach nichts bringt. Es macht mich einfach nur wütend und ohnmächtig. Entwickel ich stattdessen Verständnis für das Handeln jener Personen und kann eventuell sogar noch helfen, ist jeder/m geholfen: Der überforderten Mutter bzw. dem überforderten Vater (oder wem auch immer), den Kindern, meinem Kind, mir selbst, ja, sogar den Menschen um uns herum.</p>
<p>Hattest du auch schonmal so einen Moment der Überforderung erlebt &#8211; bei dir oder anderen Personen? Was hättest du bzw. was, glaubst du, hätte dieser Mensch in diesem Moment am Meisten gebraucht?<br />
</p>
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		<title>Kind will nicht Zähne putzen &#8211; 16 Tipps, die helfen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 May 2017 22:33:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was haben wir uns gefreut, als unser Sohn seinen ersten Milchzahn bekam! Wie aufregend! Doch guter Rat wurde teuer, als er seine wertvollen Zähne nicht putzen lassen wollte. Bis wir eine dauerhafte Lösung fanden, musste einige Zeit vergehen. Doch lies selbst. Kind will nicht Zähne putzen &#8211; 16 Tipps, die helfen Anfangs war das Zähneputzen ... <a title="Kind will nicht Zähne putzen &#8211; 16 Tipps, die helfen" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/kind-will-nicht-zaehne-putzen-16-tipps-die-helfen/" aria-label="Mehr zu Kind will nicht Zähne putzen &#8211; 16 Tipps, die helfen">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Was haben wir uns gefreut, als unser Sohn seinen ersten Milchzahn bekam! Wie aufregend!</p>
<p>Doch guter Rat wurde teuer, als er seine wertvollen Zähne nicht putzen lassen wollte. Bis wir eine dauerhafte Lösung fanden, musste einige Zeit vergehen. Doch lies selbst.<span id="more-1169"></span></p>
<h2>Kind will nicht Zähne putzen &#8211; 16 Tipps, die helfen</h2>
<p>Anfangs war das Zähneputzen kein Problem bei uns. Doch sobald die neuen Zähne durchbrachen, konnten wir einpacken. Bei Schmerzen ging gar nichts.</p>
<p>Diese Zeit war zumindest absehbar. Aber als der kleine Mann nicht mal danach den Mund auf machte, tauchten die Fragezeichen auf.</p>
<p>Ich glaube ja, die <strong>Ursache</strong> lag bei uns Eltern. Wir putzten unsere Zähne erst nach unserem Sohn, wenn er bereits selig im Bett schlummerte. Schließlich gingen wir erst später ins Bett und putzten folglich auch unsere Zähne später. Die Vorbildfunktion ging flöten. Warum sollte unser Sohn seine Zähne putzen, wenn er nicht sah, dass wir es auch machten? Bis sich das wieder eingependelt hatte, war Kreativität gefragt.</p>
<p>Begleite mich doch auf unserer Odyssee. Vielleicht helfen dir sogar schon unsere anfänglichen Tipps. Wenn nicht, erwartet dich unsere aktuelle, perfekte Lösung. Mit der darf sogar der Papa putzen. Sei gespannt!</p>
<p>Und wenn nicht mal das hilft, gibt es immer noch das Ass im Ärmel&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="pintbild wp-image-9972 aligncenter" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/05/kind-will-nicht-zaehne-putzen-die-besten-tipps.jpg" alt="Kind will nicht Zähne putzen - Die besten Tipps | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="801" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/05/kind-will-nicht-zaehne-putzen-die-besten-tipps.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/05/kind-will-nicht-zaehne-putzen-die-besten-tipps-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/05/kind-will-nicht-zaehne-putzen-die-besten-tipps-287x430.jpg 287w" sizes="auto, (max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<h2>1. Kuscheltier</h2>
<p>Von mir ließ sich unser Sohn nicht die Zähen putzen. Vom Papa ganz zu schweigen. Aber vielleicht klappte es mit einem Kuscheltier, einer Puppe. Die Idee fand ich im Übrigen <a href="http://www.nestling.org/zahneputzen-mit-kleinkindern-kein-drama/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bei Nestling</a>.<br />
Wir besorgten uns also eine <a href="http://amzn.to/2tG5l6H" target="_blank" rel="nofollow noopener">Feen-Handpuppe</a>*. Mit Zauberstab, Feenhut, Sternenkleid, edlen, weißen Handschuhen, mit allem Drum und Dran eben.<br />
Unser Sohn war fasziniert von der <strong>Zahnputzfee</strong>! Er küsste und kuschelte sie. Sie durfte sogar gestillt werden. Das erste Mal Putzen lief hervorragend. Er machte bereitwillig mit. Putzte anschließend die Zähen der Zahnputzfee.<br />
Doch am nächsten Tag war der Zauber vorüber. Die Zahnputzfee darf jetzt bei uns im Bett liegen und beim Vorlesen zuhören. Sie ist ein fester Bestandteil unseres Lebens geworden. Aber nicht beim Zähneputzen.</p>
<p><div id='c9411_177_2' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungausmobile"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside>
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</div></p>
<p>Womöglich fährt dein Kind total darauf ab. Es muss ja nicht zwangsläufig eine Handpuppe sein. Ich fand es cool, weil ich mit der Handpuppe die Zahnbürste halten konnte. Du kannst es aber auch mit einem x-beliebigen <strong>Kuscheltier</strong> versuchen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5742" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/05/kind-will-nicht-zaehne-putzen-12-tipps-die-helfen-kind-putzt-kuerbispuppe-die-zaehne.jpg" alt="Kind will nicht Zähne putzen - 12 Tipps, die helfen - Kind putzt Kürbispuppe die Zähne" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/05/kind-will-nicht-zaehne-putzen-12-tipps-die-helfen-kind-putzt-kuerbispuppe-die-zaehne.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/05/kind-will-nicht-zaehne-putzen-12-tipps-die-helfen-kind-putzt-kuerbispuppe-die-zaehne-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/05/kind-will-nicht-zaehne-putzen-12-tipps-die-helfen-kind-putzt-kuerbispuppe-die-zaehne-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>2. Zahnputzlieder singen</h2>
<p>Mit Zahnputzliedern bringt man Stimmung in die Bude! Bei Gesang macht mir sogar Aufräumen <strong>Spaß</strong>. Warum dann nicht auch beim Zähneputzen? Öl deine Stimmbänder und los geht’s.</p>
<p>Wenn du keine Zahnputzlieder kennst: Auf <a href="https://www.youtube.com/results?search_query=zahnputzlied" target="_blank" rel="noopener noreferrer">YouTube</a> gibt es unzählige davon. Ich habe mir einige eingeprägt und unentwegt gesungen. Am Ende waren sowohl mein Sohn als auch ich genervt.</p>
<p>Wir stiegen dann auf andere Kinderlieder um. Dauerbrenner waren bei uns „Hänsel und Gretel“ und „The wheels on the bus go round and round“. Nur, dass ich die Strophen abänderte. Zum Beispiel: Opa in the bus says „Show me your ticket“ usw. Da wird das Lied nicht langweilig.</p>
<h2>3. Zahnputzbuch</h2>
<p><strong>Erklären</strong> ist ja voll mein Ding. Ich erkläre gern lang und breit, warum Zähneputzen wichtig ist. Interessiert meinen Sohn nur nicht die Bohne. Dafür fährt er auf Bücher ab. Also her mit dem <a href="http://amzn.to/2r33If1" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Zahnputzbuch</a>*.<br />
Unser Sohn liebt es abgöttisch. Beinahe jeden Tag lesen wir darin. Suchen die Zahnmonster, die sich zwischen den Zähnen versteckt haben. Spielen mit den Klappen usw.<br />
Das Ende vom Lied (oder Buch): Es ist toll. Ich habe sogar einen <a href="https://www.milchtropfen.de/mein-erstes-zahnputzbuch/" rel="noopener">Review</a> darüber geschrieben. Aber bei unserem Zahnputzproblem hat es uns nicht geholfen. Eventuell hilft es aber dir. Wenn nicht, dann lies weiter. Es gibt so viele Lösungen. Du musst nur die passende für euch finden.<br />
</p>
<h2>4. Spiegel</h2>
<p>Versetzt du dich in die Lage deines Kindes, leuchtet es ein. Da kommst du (oder wer auch immer) und steckst dieses Ding namens Zahnbürste in den Kindermund. Dein Kind kann den Vorgang des Putzens gar nicht <strong>miterleben</strong>. Es sieht nicht, was da in seinem Mund vor sich geht. Es fühlt, aber es erkennt nichts. Das kann ihm Unwohlsein bereiten.</p>
<p>Bei dieser Problematik ist die Lösung naheliegend: Du lässt dein Kind während des Zähneputzens in den Spiegel gucken. Dann sieht es genau, was passiert.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4978" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-will-nicht-zaehne-putzen-mutter-und-kind-putzen-vor-dem-spiegel-gemeinsam-die-zaehne.jpg" alt="Kind will nicht Zähne putzen - Mutter und Kind putzen vor dem Spiegel gemeinsam die Zähne" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-will-nicht-zaehne-putzen-mutter-und-kind-putzen-vor-dem-spiegel-gemeinsam-die-zaehne.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-will-nicht-zaehne-putzen-mutter-und-kind-putzen-vor-dem-spiegel-gemeinsam-die-zaehne-300x190.jpg 300w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-will-nicht-zaehne-putzen-mutter-und-kind-putzen-vor-dem-spiegel-gemeinsam-die-zaehne-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Hast du das mal ausprobiert? Wir ja. Das fand unser Kleiner anfangs ganz interessant. Aber er drehte nach wenigen Sekunden den Kopf weg. Wir setzten den Marathon fort.</p>
<h2>5. Hoppe, hoppe, Reiter</h2>
<p>Ein kleiner <strong>Trick</strong>, den ich von der Kinderzahnärztin gelernt habe. Mein Kind sitzt bei diesem Lied auf meinem Schoß. Mit dem Gesicht zu mir gerichtet. Dann folgt der Text:</p>
<p><em>„Hoppe, hoppe, Reiter, </em><br />
<em>wenn er fällt, dann schreit er. </em><br />
<em>Fällt er in den Graben, </em><br />
<em>fressen ihn die Raben. </em><br />
<em>Fällt er in den Sumpf, </em><br />
<em>macht der Reiter plumps!“</em></p>
<p>Bei „Plumps“ werfe ich mein Kind nach hinten. Als ob es fallen würde. Natürlich halte ich es fest und lass es nicht fallen.</p>
<p>Wenn das Kind rücklings in der Luft hängt, macht es automatisch den Mund auf. Zumindest war es bei uns so. Dann konnte ich ihm die Zähne putzen.</p>
<p>Mal half es, meistens nicht. Am Ende hatte unser Sohn den Trick durchschaut und keine Lust mehr auf das Lied. Aber es ist ja noch nicht mal Halbzeit!</p>
<p><div id='c5552_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
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<h2>6. Gegenseitig Zähne putzen</h2>
<p>Bei diesem <strong>Tipp</strong> dachte ich: Jetzt haben wir unsere Methode gefunden!</p>
<p>Das Kind darf die Zähne des Gegenübers putzen. Dabei werden ihm im Gegenzug auch die Zähne geputzt.</p>
<p>Unser Kleiner wollte immer die Zähne seines Papas putzen. Aber aufpassen! Die Feinmotorik ist noch nicht ausgereift. Da kann es vorkommen, dass die Zahnbürste schonmal in den Rachen gerammt wird.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4979" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-will-nicht-zaehne-putzen-kind-putzt-papas-zaehne.jpg" alt="Kind will nicht Zähne putzen - Kind putzt Papas Zähne" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-will-nicht-zaehne-putzen-kind-putzt-papas-zaehne.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-will-nicht-zaehne-putzen-kind-putzt-papas-zaehne-300x190.jpg 300w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-will-nicht-zaehne-putzen-kind-putzt-papas-zaehne-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Manchmal wurden auch erst die Zähne vom Papa geputzt und danach war der kleine Mann dran. Die Reihenfolge war uns egal. Hauptsache, die Sache konnte entspannt durchgezogen werden.</p>
<p>Doch auch die hielt nicht lange an.</p>
<h2>7. Ablenken</h2>
<p>Ja, ich war verzweifelt. Nichts funktionierte. Ich versuchte es mit Ablenkung. Machte den <strong>Fernseher</strong> an. Meinen Sohn interessierte eher die Fernbedienung und spielte damit. War mir auch recht. Aber abgelenkt genug, dass ich ihm währenddessen die Zähne putzen konnte? Nope.</p>
<p>Vielleicht klappt es bei dir ja mit dem Fernseher oder <strong>Tablet</strong>?</p>
<p>Wenn dir der Umgang mit Medien Sorgen bereitet, empfehle ich dir meinen Beitrag <a href="https://www.milchtropfen.de/treffen-sich-ein-kind-und-ein-tablet/" rel="noopener noreferrer">„Treffen sich ein Kind und ein Tablet“</a>.</p>
<p><div id='c9405_31_19' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>8. Gemeinsam putzen</h2>
<p>Mach das Zähneputzen zur Gruppenaktivität.</p>
<p>Für uns bedeutete das: Gemeinsam putzen. Wenn der Kleine um 22 Uhr schlafen geht und wir erst um 24 Uhr ins Bett kommen: Es werden gemeinsam Zähne geputzt.</p>
<p>Meine Intention dahinter war, unserem Sohn zu zeigen, dass das voll <strong>Spaß</strong> macht. Dass wir das gern machen. Und zusammen putzen macht sowieso mehr Laune als allein. Zu guter Letzt dienen wir noch als Vorbild. Der kleine Mann ahmt bekanntlich alles nach, was wir als Eltern machen. Ist zwar keine Sofortlösung, aber zumindest eine <strong>langfristige</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4976" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-will-nicht-zaehne-putzen-familie-putzt-gemeinsam-vor-dem-spiegel-zaehne.jpg" alt="Kind will nicht Zähne putzen - Familie putzt gemeinsam vor dem Spiegel Zähne" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-will-nicht-zaehne-putzen-familie-putzt-gemeinsam-vor-dem-spiegel-zaehne.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-will-nicht-zaehne-putzen-familie-putzt-gemeinsam-vor-dem-spiegel-zaehne-300x190.jpg 300w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-will-nicht-zaehne-putzen-familie-putzt-gemeinsam-vor-dem-spiegel-zaehne-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>9. Zahnpasta wechseln</h2>
<p>Hast du schonmal die Zahnpasta deines Kindes probiert? Schmeckt die? Oder ist sie eklig? Dann kann das Umsatteln auf eine andere Zahnpastasorte helfen.</p>
<p>Wir hatten erst eine süße. Die roch abartig nach Birne und Apfel. Später wechselten wir zu Erdbeere. Noch schlimmer. Aber unser Sohn stand drauf.</p>
<p>Nur leider fuhr er dermaßen drauf ab, dass er die Zahnpasta von der Zahnbürste wegsaugte, wie ein verdammter Staubsauger! Und das war ja nun nicht das Ziel. Die soll ja nicht gegessen werden. Am Ende entschieden wir uns für eine Pasta ohne <strong>Geschmack</strong>. Dann hörte er wenigstens auf, die Zahnpasta runter zu lutschen.</p>
<h2>10. Ortswechsel</h2>
<p>Wenn dein Kind Zähneputzen in der Küche bevorzugt, in der Wanne, im Bett, auf dem Klo, dem Schrank oder sonst wo: Mach dich locker.</p>
<p>Befrei dich von „Das macht MAN aber nicht.“ Du bist nicht MAN. Du bist auf der Suche nach einer <strong>Lösung </strong>für euer Problem. Sei froh, wenn sie so einfach ist und putz deinem Kind die Zähne, wo es will.</p>
<h2>11. Zahnbürste aussuchen</h2>
<p>Was deinem Kind <strong>Freude</strong> bereiten wird: Es sucht seine Zahnbürste selber aus.</p>
<p>Und wenn deine Tochter die elektrische Zahnbürste haben will. Oder dein Junge die blinkende Einhornzahnbürste. Oder wenn sie/er mehrere haben möchte. Was spricht dagegen?</p>
<p>Überlege, dass ihr mindestens zweimal am Tag diese Prozedur durchlauft. Also hol sie deinem Kind! Nichts ist schöner, als wenn du das Zähneputzen dadurch angenehmer gestaltest. Unser Sohn hat sich zum Beispiel für eine Tiger-Zahnbürste entschieden (und noch für ein paar andere).</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5767" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/05/kind-will-nicht-zaehne-putzen-12-tipps-die-helfen-verschiedene-zahnbuersten-elektrische-zahnbuerste-tiger-zahnbuerste.jpg" alt="Kind will nicht Zähne putzen - 12 Tipps, die helfen - verschiedene Zahnbürsten, elektrische Zahnbürste, Tiger-Zahnbürste" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/05/kind-will-nicht-zaehne-putzen-12-tipps-die-helfen-verschiedene-zahnbuersten-elektrische-zahnbuerste-tiger-zahnbuerste.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/05/kind-will-nicht-zaehne-putzen-12-tipps-die-helfen-verschiedene-zahnbuersten-elektrische-zahnbuerste-tiger-zahnbuerste-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/05/kind-will-nicht-zaehne-putzen-12-tipps-die-helfen-verschiedene-zahnbuersten-elektrische-zahnbuerste-tiger-zahnbuerste-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>12. Hol dir Sparkly</h2>
<p>Ein Freund empfahl uns die <a href="http://amzn.to/2j6el1j" target="_blank" rel="nofollow noopener">elektrische Schallzahnbürste von Philips</a>*. Das könnte jetzt unter die Kategorie &#8222;Zahnbürste aussuchen&#8220; fallen, allerdings gibt es hier eine ganz tolle Idee, die ich deshalb gesondert vorstellen möchte.</p>
<p>Die Zahnbürste kann man mit der kostenlosen <strong>App</strong> &#8222;Philips Sonicare For Kids&#8220; kombinieren. In der App gibt es ein kleines Monster namens Sparkly (unser Sohn hat ihn &#8222;E&#8220; genannt). <strong>Sparkly</strong> hat zu kurze Arme und kann sich nicht selbst die Zähne putzen, weshalb das Kind ihm helfen muss.</p>
<p>Sobald dein Kind seine eigenen Zähne putzt bzw. putzen lässt, werden die Zähne vom Monster mitgeputzt (mittels Bluetooth) und es freut sich über seinen frischen Atem und seine strahlend weißen Zähne.</p>
<p>Nach jedem Mal Zähneputzen kommt ein kleines Geschenk, in dem verschiedene Überraschungen (Essen, Kleidung, Haarfarbe) bereitstehen. Mit der Zeit werden Erfolge freigeschaltet und Sparkly kann neue Kunststückchen vollführen, es gibt neue Hintergründe usw.</p>
<p>Werden Sparkly&#8217;s Zähne nicht geputzt, was bei uns auch vorkam, reagiert er mürrisch, will nicht gestreichelt, gefüttert und angezogen werden. Er will nur, dass seine Zähne wieder sauber sind und schaut ganz traurig drein.</p>
<p>Du merkst: Hier ist der Fokus ganz klar auf ein <strong>Belohnungssystem</strong> gelegt.</p>
<p>Das ist leider auch nicht das einzige Manko: Die Zahnbürste ist erst für Kinder ab 3 Jahren &#8211; wir lagen also mit einigen Monaten drunter. Trotzdem fand unser Sohn seinen Sparkly toll und freute sich über die Geschenke und ließ sich die Zähne putzen. Allerdings hielt auch das nicht lange an. Nun putzen wir Erwachsenen uns mit der Schallzahnbürste die Zähne. Umsonst war die Anschaffung also nicht.</p>
<h2>13. Besonderes Ritual</h2>
<p>An dieser Stelle möchte ich gern Sam&#8217;s Idee aus den Kommentaren mit einfließen lassen (Danke nochmal für diese süße Idee!): Sam&#8217;s Kind beispielsweise hat eine Spielzeugtrompete, auf der er trompetet. Alle stellen sich auf und dann geht es für alle Marsch ins Bad. Oder er darf sich auf einen Stuhl stellen und wird dann ins Bad getragen &#8211; wie ein König auf seinem Thron. Auf diese Weise wird ein besonderes Ritual eingeführt, das es nur beim Zähneputzen gibt.</p>
<p>Werde <strong>kreativ</strong>. Wie kannst du das Zähneputzen noch zu einem besonderen Ritual machen?</p>
<h2>14. ICH zuerst!</h2>
<p>Diesen <strong>Trick</strong> hat sich der Papa einfallen lassen. Er ringt mit Oliver darum, wer zuerst die Zähne putzen darf. Wenn der Papa also laut verkündet, dass ER <strong>zuerst</strong> die Zähne putzen will, dann ist der kleine Mann ganz fix dabei, vor seinem Papa mit dem Zähneputzen ranzukommen. Hat FAST immer funktioniert.</p>
<h2>15. Umgekehrte Psychologie</h2>
<p>Macht dein Kind auch immer gern genau das, was es NICHT soll? Dann wird dir dieser psychologische Trick sicher helfen. Sag einfach &#8222;Putz bloß nicht deine Zähne! Dann werden deine Zähne von den ganzen Bakterien befreit und du riechst gut aus dem Mund. Nein, nicht die Zahnbürste nehmen! Hey, ich sagte doch, NICHT Zähne putzen. Also so was!&#8220; und während du dich übertrieben aufregst, lacht sich dein Kind halb kaputt und putzt sich die Zähne.</p>
<p>Funktioniert übrigens auch beim Nachputzen:&#8220;Mach bloß nicht laut A! Und auch nicht I! Guck ja nicht zu mir!&#8220;</p>
<h2>16. Mach ein Spiel draus</h2>
<p>Kinder machen super gern mit, wenn etwas mit <strong>Spiel</strong> und Spaß verbunden ist. Also mach aus dem Zähneputzen einfach ein Spiel, z.B. als Flugzeug. Die Zahnbürste ist das Flugzeug, das angeflogen kommt. Manchmal stürzt es ab, weil der Mund noch zu ist. Dann düst du nochmal mit mehr Anlauf durch die Wohnung. Drehst deine Runden mit ordentlich Motorengetöse.</p>
<p>Du wirst es nicht glauben. Unser Sohn hat noch nie so weit den Mund aufgesperrt. Das ist der Hammer! Er findet das total witzig!</p>
<p>Es ist sogar okay für ihn, dass der Papa ihm die Zähne putzt. Das war sonst nie möglich! Nie! Aber das Flugzeug ist DIE Lösung für uns gewesen. Kann ich dir nur ans Herz legen.</p>
<p>Ansonsten kannst du dir natürlich auch andere Geschichten ausdenken. Wir hatten auch mal gespielt, dass die Zahnbürste ein Schatzsucher ist, der auf der Suche nach Schätzen in eine Höhle (den Mund) geht und dabei auf allerlei Monster (Zahnmonster) trifft, die er besiegen muss. Als Schatz kamen dann die strahlend weißen Diamanten (Olivers Zähne) zum Vorschein.</p>
<p></p>
<h2>Wenn gar nichts hilft</h2>
<p>Und wenn nicht mal einer der obigen Tipps hilft? Wenn nichts, aber auch gar nichts hilft? Dann lass es sein. Ja, wirklich. Wenn du den <strong>gewaltfreien</strong> Weg gehen willst, dann lass es sein. Wenn es Schmerzen wegen der durchbrechenden Zähne sind, mach dir keine Sorgen. Die Zähne sind in ein paar Tagen durchgebrochen. Der Schmerz vergeht. Die Zähne werden bis dahin nicht verfaulen.</p>
<p>Wenn dein Kind niemanden an seine Zähne lässt, dann lass es wenigstens <strong>selber</strong> putzen. Biete ihm an, mit dem Finger oder der Fingerzahnbürste zu &#8222;putzen&#8220;.</p>
<p>Ist das Problem ein anderes, dann biete es immer wieder an. Wenn dein Kind nicht will, lass es. Auch wir hatten diese Zeiten durch. Es war nicht leicht. Als Eltern tragen wir immerhin die Verantwortung. Zähne MÜSSEN geputzt werden, nicht wahr? Aber es gibt Grenzen. Einmal hab ich versucht, meinem Sohn mit Gewalt die Zähne zu putzen. Ich brach es mittendrin ab. Es hat keinen Sinn. Das eine Mal hätte es vielleicht funktioniert – mit Biegen und Brechen. Und dann? Soll das jeden Morgen und jeden Abend so weiter gehen? Bis mein Kind 18 Jahre alt ist?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4988" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-will-nicht-zaehne-putzen-4-asse-in-der-hosentasche.jpg" alt="Kind will nicht Zähne putzen - 4 Asse in der Hosentasche" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-will-nicht-zaehne-putzen-4-asse-in-der-hosentasche.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-will-nicht-zaehne-putzen-4-asse-in-der-hosentasche-300x190.jpg 300w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-will-nicht-zaehne-putzen-4-asse-in-der-hosentasche-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Also ließ ich es bleiben. Das Einzige, was wir in dieser Zeit reguliert haben, war die Ernährung unseres Sohnes. Es gab wenig Süßigkeiten, stattdessen viel Gemüse. Stulle, Nudeln, Kartoffeln auch, damit er uns nicht vom Fleisch fällt. Gestillt wurde er auch noch.</p>
<p>Das war keine Erpressermethode, so nach dem Motto:„Du hast dir keine Zähne geputzt. Deshalb darfst du auch kein Eis essen.“ Bei uns gibt es weder Belohnung noch Bestrafung. Wir machten es folgendermaßen: Morgens fragten wir ihn:“Willst du XYZ (Süßes) zum Frühstück? Dann putzen wir vorher die Zähne.“ Wenn er &#8222;Nein&#8220; sagte, erwiderten wir:“Ok. Dann kannst du gern Gurke (etc.pp) essen.“ Waren wir unterwegs, nahmen wir die Zahnbürste mit. Für den Fall, dass er etwas Süßes wollte. Dann fragten wir ihn wieder und so ging das immer weiter.</p>
<p>Zum Glück mussten wir diese Methode nicht lange anwenden. Wir fanden ja dann aus heiterem Himmel die Methode mit dem Flugzeug.</p>
<p>Für welchen Tipp du dich auch immer entschieden hast: Ich wünsche euch viel Erfolg dabei.</p>
<p>Sind dir Tipps eingefallen, die hier noch nicht stehen? Dann schreib sie mir in den Kommentaren. Wenn sie ins Konzept passen, werde ich sie hinzufügen.</p>
<h2>Nachtrag: 28.06.2017</h2>
<p>So. Flugzeug klappt jetzt auch nicht. Was ein Wahnsinn!</p>
<p>Wir haben also unser Ass im Ärmel rausgeholt und zumindest darauf geachtet, dass unser Sohn keinen Süßkram in der Zeit isst.</p>
<p>Nach ein paar Tagen waren die Zähne und das Thema durch. Jetzt putzen wir SO: Während auf YouTube ein Zahnputzlied läuft (sucht sich der kleine Mann selber aus), putzt der Papa die Zähne des kleinen Mannes und ich putze mir meine. Ist eine Kombination aus den o.g. Lösungen. Aber immerhin klappt es (wieder).</p>
<p>Mal sehen, wann der nächste Nachtrag folgt&#8230;</p>
<h2>Nachtrag: 23.04.2018</h2>
<p>Wir putzen aktuell die Zähne, indem wir Trick Nr. 15 anwenden, die umgekehrte Psychologie. Manchmal will Oliver aber auch nur, dass ich seine Zähne von Anfang an selber putze, was mir auch recht ist. So fahren wir aktuell ganz gut und stressfrei.</p>
<p></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/kind-will-nicht-zaehne-putzen-16-tipps-die-helfen/">Kind will nicht Zähne putzen &#8211; 16 Tipps, die helfen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
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		<title>Baby schreit beim Anziehen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 May 2017 09:29:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sobald es ans Anziehen ging, schrie unser Baby die Wohnung zusammen. Ergeht es dir auch so? Dann werden dir die folgenden Tipps bestimmt helfen. Damit in Zukunft alle wieder Spaß beim Umziehen haben. Baby schreit beim Anziehen Das war damals ein echtes Problem: Der kleine Mann wollte nie umgezogen werden. Sobald wir ihn zum Anziehen ... <a title="Baby schreit beim Anziehen" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/baby-schreit-beim-anziehen/" aria-label="Mehr zu Baby schreit beim Anziehen">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Sobald es ans Anziehen ging, schrie unser Baby die Wohnung zusammen. Ergeht es dir auch so? Dann werden dir die folgenden Tipps bestimmt helfen. Damit in Zukunft alle wieder Spaß beim Umziehen haben.</p>
<p><span id="more-36"></span><div id='c3838_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Baby schreit beim Anziehen</h2>
<p>Das war damals ein echtes Problem: Der kleine Mann wollte nie umgezogen werden. Sobald wir ihn zum Anziehen hinlegten, gab es Protest. Und zwar gewaltig! Was wir auch taten, es half nichts. Kein Singen, Ablenken, nichts. Wir wussten uns nicht zu helfen. Das ging ganz schön an die Substanz.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-97" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-schuhe.jpg" alt="Baby Schuhe" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-schuhe.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-schuhe-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Beruhigen</h2>
<p>Nach der Entbindung im Krankenhaus entpuppte sich das Wickeln als schwierig. Unser Baby wollte partout nicht liegen. Wenn der Papa wickelte, schon eher. Bei mir ging es gar nicht.</p>
<p>&#8222;<strong>Beruhigen</strong> Sie Ihr Kind.&#8220; rieten sie uns im Krankenhaus. Einfach den Finger in seinen Mund stecken und dran nuckeln lassen. Das klappte. Aber irgendwie fühlten wir uns dabei unwohl. Als würden wir ihm den Mund stopfen. Also ließen wir es bleiben. Das Schreien ging wieder los. Was fehlte ihm? Was konnten wir tun? Wie am besten helfen?</p>
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<h2>Körperkontakt</h2>
<p>Zu Hause ging das Anziehen nie friedlich vonstatten. Bald hatte ich keine Lust mehr. Ich nahm den kleinen Mann auf den <strong>Arm</strong> und zog ihn um. Das stellte sich anfangs als etwas problematisch dar. Das Köpfchen musste gehalten werden. Und der ganze andere, wabbelige Rest. Für Außenstehende sah es bestimmt merkwürdig aus.</p>
<p>Doch mit Unterstützung vom Papa klappte es. Und Übung macht den Meister. Bald hatten wir den Dreh raus. Dann ging es ohne eine weitere, helfende Hand.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4685" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-geniesst-mamas-naehe.jpg" alt="Baby schreit beim Anziehen - Baby genießt Mamas Nähe" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-geniesst-mamas-naehe.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-geniesst-mamas-naehe-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Vielleicht lag es am <strong>Körperkontakt</strong>, der ihn beruhigte. An meinem Geruch. Oder dass er nur nicht mehr liegen musste. Immerhin sind Babys in Liegeposition eher passiv. Da wird an ihnen herum gefummelt und gemacht und getan; das stellte ich mir unangenehm vor.</p>
<p>Auf dem Arm fand er es schön. Da ließ er sich ohne Geschrei und Tränen umziehen.</p>
<h2>Vorteile überwiegen</h2>
<p>Der kleine Mann wollte eh den ganzen Tag getragen werden. Was machte es für einen Unterschied, wenn er auch auf dem Arm umgezogen wurde? Keinen. Genau.</p>
<p>Vom ständigen Tragen bekam ich ordentlich Armmuckis. Und bald stellte sich diese Art des Anziehens als weiterer <strong>Vorteil</strong> dar. Da konnte der kleine Mann mittlerweile seinen Kopf halten. Ich sah, wie mein Sohn seinen Arm langstreckte, sodass er durch den Ärmel glitt. Ich war fasziniert! Er wollte beim Umziehen mitmachen! Aktiv dabei sein. Seinen eigenen Beitrag leisten und helfen.</p>
<p>Probier es aus. Kinder wollen selbstständig werden und sind unheimlich stolz darauf. Selber machen dauert zwar länger, aber es ist SO befriedigend!</p>
<p></p>
<h2>Perspektivenwechsel hilft</h2>
<p>Dann kamen die kalten Jahreszeiten. Jetzt half nicht mal das Umziehen auf dem Arm. Ich verstand es nicht. Draußen war es kalt! Ein nacktes Baby sah zwar zuckersüß aus, aber nicht im kalten Schnee bei Minusgraden. Warum ließ sich unser Baby nicht einfach <strong>warm</strong> anziehen?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4687" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-schreit-beim-anziehen-baby-liegt-auf-wickeltisch.jpg" alt="Baby schreit beim Anziehen - Baby liegt auf Wickeltisch" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-schreit-beim-anziehen-baby-liegt-auf-wickeltisch.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-schreit-beim-anziehen-baby-liegt-auf-wickeltisch-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Als ich in eine Krabbelgruppe kam, fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Im <strong>Zimmer</strong> war es angenehm warm. Wir zogen unsere Babys aus. Als es Zeit für die Heimkehr war, begann das große Rumgewurschtel. Die Babys wurden dick angezogen. So dick, dass ich allein vom Zusehen ins <strong>Schwitzen</strong> kam. JETZT verstand ich es!</p>
<p><div id='c6390_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
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</script><br></div></div></p>
<p><strong>Drinnen</strong> ist es warm und gemütlich. <strong>Draußen</strong> ist es eiskalt. Aber das wissen unsere Babys nicht. Sie ahnen nicht, dass wir gleich raus wollen. Spazieren. Einkaufen. Nach Hause. Was auch immer. Sie haben kein <strong>Zeitgefühl</strong>, wenn wir sagen: „Gleich sind wir draußen, dann wird es kalt. Deshalb müssen wir dich jetzt schön warm anziehen.“ Sie leben im Jetzt. JETZT ist es warm. Also warum wird ihnen eine fette Winterjacke angezogen? Und eine Pudelmütze? Nicht zu vergessen die Handschuhe. Die gefütterten Hosen und Schuhe!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4686" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-schreit-beim-anziehen-kind-im-fetten-kostuem-guckt-verdutzt.jpg" alt="Baby schreit beim Anziehen - Kind im fetten Kostüm guckt verdutzt" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-schreit-beim-anziehen-kind-im-fetten-kostuem-guckt-verdutzt.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-schreit-beim-anziehen-kind-im-fetten-kostuem-guckt-verdutzt-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Diese eine Szene half mir ungemein. Ich verstand mein Baby jetzt viel besser. Weil ich die <strong>Perspektive</strong> geändert hatte. Aber das änderte ja nichts am Problem. Was tun, wenn ein Baby, das im Jetzt lebt, sich nicht anziehen lassen will? Das aber angezogen werden MUSS?</p>
<p>Nun. Wenn es dem kleinen Mann zu warm war, musste ich es kalt werden lassen. Und wo ist es kalt? Genau: Draußen, zum Beispiel auf dem Balkon. Also hab ich die Balkontür aufgemacht. Dann wehte der kalte Wind herein. Ich erklärte dem kleinen Mann, dass wir jetzt an die frische Luft gehen. Dass es kalt ist. Weshalb wir ihm jetzt warme Sachen anziehen. Damit er nicht friert. Und siehe da: Der kleine Mann ließ sich ohne Schreien und Weinen anziehen.</p>
<p>Hast du noch ein paar andere <strong>Tricks</strong> auf Lager, die dir geholfen haben? Immer her damit und schreib sie mir in die <a href="#comments">Kommentare</a>!</p>
<p>Lässt sich dein älteres Kind nicht anziehen? Helfen die oben genannten Tipps nicht? Dann wird dir <a href="https://www.milchtropfen.de/kind-will-sich-nicht-anziehen-lassen/" rel="noopener noreferrer">dieser Beitrag</a> die Augen öffnen!<br />
</p>
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		<title>Milchzahn abgebrochen &#8211; Was tun?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Apr 2017 06:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich hatte gehofft, dass ich über dieses Thema nie schreiben müsse. Weil uns ein abgebrochener oder gar ausgeschlagener Milchzahn einfach nicht passieren darf. Doch es kommt ja immer anders, als man denkt. Aus diesem Grund berichte ich darüber, wie man sich in solchen Situationen am besten verhält. Milchzahn abgebrochen Dieser Moment wird mir wohl ewig ... <a title="Milchzahn abgebrochen &#8211; Was tun?" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/milchzahn-abgebrochen/" aria-label="Mehr zu Milchzahn abgebrochen &#8211; Was tun?">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte gehofft, dass ich über dieses Thema nie schreiben müsse. Weil uns ein abgebrochener oder gar ausgeschlagener <strong>Milchzahn</strong> einfach nicht passieren darf. Doch es kommt ja immer anders, als man denkt.</p>
<p>Aus diesem Grund berichte ich darüber, wie man sich in solchen Situationen am besten verhält.</p>
<p><span id="more-4436"></span><div id='c3565_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Milchzahn abgebrochen</h2>
<p>Dieser Moment wird mir wohl ewig im Gedächtnis bleiben. Der Tag, an dem ich beschloss, mit meinem Sohn und meiner Schwester rauszugehen. Auf den Spielplatz. Olles Wetter? Ach, ist doch egal. Gibt ja Regensachen.</p>
<p>So fanden wir uns auf einem kleinen <strong>Spielplatz</strong> wieder. Hier war natürlich tote Hose. Bei schlechtem Wetter verkriechen sich ja alle im Warmen. Aber wir nicht.</p>
<p>Der Spielplatz war kein großes Highlight. Zwei Schaukeln, eine Kletterspinne und eine Rutsche. Mehr brauchte der kleine Mann nicht. Er wollte rutschen.</p>
<h2>Blöde Kombi</h2>
<p>Ich kann es nur vermuten, weshalb es letztendlich kam, wie es kommen musste. Schlechtes Wetter. Es regnete. Vielleicht schneite es sogar ein bisschen. Typisch April eben. Ich zog dem kleinen Mann seine Regensachen an und los ging&#8217;s zur Rutsche.</p>
<p>Aber die Leiter war aus Metall. Vom Wind und <strong>Regen</strong> inzwischen eiskalt geworden. Der kleine Mann wollte seine Handschuhe. Gesagt, getan.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4461 size-full" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/milchzahn-abgebrochen-kind-in-regenmontur-auf-rutsche.jpg" alt="Milchzahn abgebrochen - Kind in Regenmontur auf Rutsche" width="679" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/milchzahn-abgebrochen-kind-in-regenmontur-auf-rutsche.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/milchzahn-abgebrochen-kind-in-regenmontur-auf-rutsche-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>Und diese Kombination aus miesem Wetter, fetter Regenmontur inklusive Handschuhe brachte das Fass zum Überlaufen. Beziehungsweise meinen Sohn beim Leiterklettern zum <strong>Ausrutschen</strong>.</p>
<h2>Doppelt hält besser</h2>
<p>Beim ersten Mal batschte er mit der Lippe leicht auf der Leiter auf. Das zwiebelte ganz schön. Der Schrei des kleinen Mannes wurde immer lauter, als er realisierte, dass das WIRKLICH weh getan hatte.</p>
<p>Also trösteten wir ihn. Ich stillte ihn. Nach kurzer Zeit hieß es &#8222;Besser. Mehr.&#8220; Also wieder rutschen.</p>
<p>Und obwohl ich direkt hinter ihm stand, konnte ich das zweite Mal nicht verhindern. Er rutschte ab und wieder: Bomms. Doch diesmal steckte da mehr Wumms hinter. Dann sah ich auch schon das Blut an der Lippe. Und den fehlenden Zahnteil am <strong>Schneidezahn</strong>.</p>
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</div></p>
<h2>Situation abschätzen</h2>
<p>Es war nicht schön, keine Frage. Der kleine Mann schrie abermals wie am Spieß. Erst wollte er einfach nur brüllen und sich Luft machen. Nach kurzer Zeit trank er an meiner Brust und ließ sich trösten. Meine Finger, Kleidung und Brust waren <strong>blutverschmiert</strong>. Aber die Blutung hörte schnell auf. Es war nur die Lippe. Der Zahnteil aber war weiterhin <strong>abgebrochen</strong>. Unmöglich im Sand wiederzufinden, so klein, wie er war.</p>
<p>Meine Schwester fragte, ob wir den Notarzt rufen sollen. Ich entschied mich dagegen, weil</p>
<ol>
<li>nur die Lippe blutete</li>
<li>lediglich ein winzig kleiner Zahnteil abgebrochen war, und nicht etwa gleich der komplette Schneidezahn oder ein größeres Stück</li>
<li>sich der kleine Mann trösten ließ</li>
</ol>
<p>Diese Faktoren ließen mich zu dem Entschluss kommen, lediglich den <strong>Heimweg</strong> anzutreten. Und nicht etwa die Fahrt ins Krankenhaus.</p>
<p>Kaum waren wir zu Hause angekommen, verabschiedeten wir uns von meiner Schwester. Der kleine Mann war wieder wie (fast) immer. Wir erzählten dem Papa noch schnell vom Vorfall und dann aßen wir gemeinsam Abendbrot. Den Vorfall hatte der kleine Mann inzwischen vergessen.</p>
<h2>Besuch beim Zahnarzt</h2>
<p>Dennoch ist es vonnöten, selbst bei einem &#8222;nur&#8220; kleinen abgebrochenen Zahnteil den <strong>Zahnarzt</strong> aufzusuchen. Immerhin kann der abgebrochene Teil <strong>scharfkantig</strong> sein, was zu Verletzungen im Mund führen kann.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4446" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/milchzahn-abgebrochen-zahnarzt.jpg" alt="Milchzahn abgebrochen - Zahnarzt" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/milchzahn-abgebrochen-zahnarzt.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/milchzahn-abgebrochen-zahnarzt-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Deshalb waren der kleine Mann und ich gleich am nächsten Tag beim Zahnarzt. Der meinte, der abgebrochene Teil des Milchzahns sei so klein, da würde er nichts machen. Da wird nichts abgeschliffen. Auch nichts angeklebt, weil zu klein und zu dünn. Der Milchzahn sei auch nicht locker. Den anderen Zähnen geht es ebenfalls blendend. Wir können ganz getrost mit der üblichen Zahnpflege fortfahren. Puh! Nochmal Glück gehabt.</p>
<p></p>
<h2>Hätte, wäre, könnte</h2>
<p>Wir hätten versuchen können, das abgebrochene Minizahnteil zu finden. Im Sand. Bei Schnee, Regen und Wind. Während der kleine Mann uns vollblutet und wie am Spieß schreit. Wir hätten das fehlende Stück vielleicht gefunden. Wären damit schnurstracks in eine <strong>Zahnklinik</strong> gerast. Eventuell hätte man das abgebrochene Stück einfach ankleben können. Aber ich hab es nicht gefunden. Hab gar nicht danach gesucht. Ich habe mich in diesem Moment voll und ganz auf meinen Sohn konzentriert. Nur das war wichtig.</p>
<p>Als wir den kleinen Mann trösteten, dachte ich nur so &#8222;Ein Glück, dass es nur so ein <strong>kleines</strong> Stück Schneidezahn war.&#8220; Es war wirklich nicht groß. Fiel kaum auf.</p>
<p>Wenn ich daran denke, dass es auch anders, schlimmer, hätte kommen können&#8230; Milchzahn komplett <strong>ausgeschlagen</strong> zum Beispiel&#8230; Das hätte ich mir nie im Leben verziehen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4443" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/milchzahn-abgebrochen-frau-schreit-voller-panik.jpg" alt="Milchzahn abgebrochen - Frau schreit voller Panik" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/milchzahn-abgebrochen-frau-schreit-voller-panik.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/milchzahn-abgebrochen-frau-schreit-voller-panik-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Klar sind Milchzähne nicht bleibend. Bei den bleibenden Zähnen wäre das noch schlimmer gewesen. Aber man möchte seine Kinder immer vor allem beschützen. Und dann passiert es eben doch ganz genau so, wie man es nie wollte.</p>
<p>Aber so zu denken, bringt rein gar nichts. Es hilft weder mir noch meinem Kind noch sonst jemandem. Es ist, wie es ist. Ich kann es nicht ändern. Mir zusätzlich noch Vorwürfe aufzuhalsen, macht es nicht ungeschehen. Der Schneidezahn ist abgebrochen.</p>
<p>Die Frage, die am Ende bleibt, ist: Wie gehe ich zukünftig mit solchen Situationen um? Hier half mir die Seite <a href="http://www.kinderzahnaerzte.de/files/zahnunfallpraevention_12_tipps_10_09_222.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kinderzahnaerzte.de</a> ganz gut. Sie schildern in 12 Punkten, wie man sich am besten verhält. Und das nicht nur, wenn ein <strong>Zahnteil</strong> abgebrochen ist. Sondern auch, was zu unternehmen ist, um einen ausgeschlagenen Zahn zu retten.</p>
<p><div id='c3207_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
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<h2>Kauf ich mir vorsorglich eine Zahnrettungsbox?</h2>
<p>Von der <a href="http://amzn.to/2oor2Sy" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Zahnrettungsbox</a>* habe ich bereits im Erste-Hilfe-Kurs (Kleinkinder) gehört. Ich will gar keine Diskussion starten, ob man solche Unfälle damit heraufbeschwört oder nicht. Ob man die wirklich braucht oder das alles Geldverschwendung ist. Oder man sie in Notfällen sowieso nie dabei hat. Kann ich nicht vorhersehen.<br />
In meinen Augen ist sie klein. Handlich. Passt gut in die Tasche. Okay, der Preis ist ganz schön happig. Haltbarkeit etwa 1,5 Jahre. Aber sie kann im Fall der Fälle einen Zahn (oder mehrere) vor dem Absterben retten. Deshalb haben Kitas, Zahnarztpraxen, Apotheken, Schulen, Schwimmhallen usw. so etwas immer parat. Wer die <strong>Zahnrettungsbox</strong> nicht mit sich herum schleppen will, weiß, wo sie zu finden ist.</p>
<p>Die Entscheidung sei dir überlassen.<br />

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            </div>

</div>

    
</div>
<br />
Ich hoffe zumindest, dass ich dir ein paar nützliche Informationen mit auf den Weg geben konnte. Zukünftig werde ich meinen Sohn auch weiterhin nicht mit Watte umhüllen. <strong>Unfälle</strong> passieren immer und überall. Das wichtigste ist, ruhig zu reagieren und zu wissen, was der nächste Schritt ist.</p>
<p></p>
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		<title>Wo ist meine Mama?</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/wo-ist-meine-mama/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Mar 2017 06:00:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
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		<category><![CDATA[Angst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Letztens waren der kleine Mann und ich im Bim &#38; Boom Kinderspielland. Als wir den Heimweg antreten wollten, bemerkten wir dort einen Jungen, der seine Mama suchte. Wo ist meine Mama? Als der kleine Mann und ich angezogen und drauf und dran waren, das Bim &#38; Boom zu verlassen, ertönte eine freundliche Ansage &#8222;Mama von ... <a title="Wo ist meine Mama?" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/wo-ist-meine-mama/" aria-label="Mehr zu Wo ist meine Mama?">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Letztens waren der kleine Mann und ich im Bim &amp; Boom Kinderspielland. Als wir den Heimweg antreten wollten, bemerkten wir dort einen Jungen, der seine Mama suchte.</p>
<p><span id="more-4018"></span></p>
<h2>Wo ist meine Mama?</h2>
<p>Als der kleine Mann und ich angezogen und drauf und dran waren, das <a href="https://www.milchtropfen.de/bim-boom-kinderspielland/" rel="noopener">Bim &amp; Boom</a> zu verlassen, ertönte eine freundliche Ansage &#8222;Mama von Oliver. Bitte komm doch einmal nach vorne. Danke.&#8220;</p>
<p>In der Regel reicht diese Ansage aus, damit sich die angesprochene Mutter schnurstracks nach vorne zur Kasse begibt, um ihr Kind abzuholen. Denkste! Nicht diese Mutter.</p>
<p>In die Garderobe kam ein Junge gelaufen, der aus voller Leibeskraft nach seiner Mama schrie. Also wirklich schrie! Er war total panisch, kaute auf einem kleinen Stofflämmchen herum und war fix und alle. Er stand dann an einem Kinderwagen in der Garderobe und weinte bitterlich nach seiner Mama.</p>
<p>Eine Mitarbeiterin kam zum kleinen Jungen und sagte verwundert &#8222;Ich denke, du hast deine Mama gefunden und sie ist wieder da?!&#8220; Das war sie anscheinend nicht. Die Mitarbeiterin bedeutete dem Jungen, zu warten, und ging wieder. Kurz danach hörten wir eine immer noch freundliche, wenn auch deutlichere Ansage &#8222;Mama von Oliver. Bitte ganz, ganz schnell nach vorne kommen.&#8220; Doch von der Mutter fehlte jede Spur.</p>
<h2>Gemeinsam warten</h2>
<p>Während einige Eltern mitleidsvoll zum Jungen schauten, sich dann aber doch dafür entschieden, den Heimweg anzutreten, kniete ich mich neben den Jungen. Ich sagte ihm, wir würden hier gemeinsam auf seine Mama warten. Sie würde bestimmt gleich wiederkommen. Vielleicht sei sie nur gerade auf Toilette.</p>
<p>Der Junge war nicht zu trösten. Er wollte weglaufen. Wahrscheinlich seine Mama suchen. Doch ich rief ihn zurück. Nicht, dass die Mutter gleich auftaucht, und wir dann den Jungen suchen müssen. Also warteten wir gemeinsam.</p>
<p>Der kleine Mann stand ganz ruhig neben uns und beobachtete das Geschehen. Der Junge hingegen war ein Wrack &#8211; emotional gesehen. Total aufgelöst. Weinte immer noch. Das Stofflamm war ganz durchnässt von Sabber und Tränen.</p>
<p>Ich weiß nicht, ob meine Worte zu ihm durchdrangen. Ob er verstand, also wirklich verstand, dass wir beim ihm bleiben würden. Bis zum Schluss. Bis seine geliebte Mama endlich wieder da sein würde.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4031" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/wo-ist-meine-mama-pinguin-kuemmert-sich-um-pinguinbaby.jpg" alt="Wo ist meine Mama - Pinguin kümmert sich um Pinguinbaby" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/wo-ist-meine-mama-pinguin-kuemmert-sich-um-pinguinbaby.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/wo-ist-meine-mama-pinguin-kuemmert-sich-um-pinguinbaby-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ich weiß auch nicht, ob es ihm half, als ich ihn kurz am Arm streichelte. Mir persönlich kam es etwas befremdlich vor, ein fremdes Kind in Not zu streicheln. Und da ich mich unwohl dabei fühlte, ließ ich es lieber sein.</p>
<p>Eine Weile kniete ich einfach nur neben ihm. Sah ihn ab und zu an. Sagte nichts. War einfach nur da. Versuchte, Ruhe auszustrahlen, damit diese auf ihn übergehen konnte. Wenn er mich ansah, erwiderte ich seinen Blick mit einem aufmunternden Lächeln. Ich wollte ihm Hoffnung machen. Aber auch hier hatte ich keine Ahnung, ob es funktionierte.</p>
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<h2>Was niemand braucht</h2>
<p>Die Situation war etwas schräg. In unserer Nähe dröhnte lustige Musik aus einem Lautsprecher, als gäbe es kein Morgen mehr. Während ein kleiner Junge neben mir stand, der todtraurig war, weil er seine Mama vermisste.</p>
<p>Zu dieser schrägen Situation gesellte sich irgendwann die Mitarbeiterin. Sie fragte den Jungen über den Kinderwagen aus, an dem er stand. Ob es der sei, mit dem sie gekommen waren usw.</p>
<p>Der Junge antwortete kurz und knapp, war aber immer noch sehr verängstigt und weinte weiter. Ich unterhielt mich kurz mit ihr, fragte, ob die Mutter eventuell auf der Toilette sei. Doch da sei die Mitarbeiterin schon gewesen: Keine Spur von der Mutter.</p>
<p>Im Inneren beschlich mich allmählich das ungute Gefühl, dass die Mutter nie kommen würde. Hatte sie ihr Kind hier einfach zurückgelassen? Oder wollte ihm eine Lehre erteilen? Sich gar einen dummen Scherz erlauben? Nein, so grausam kann doch niemand sein&#8230;</p>
<p>Die Mitarbeiterin scheint mit dem weinenden Jungen überfordert. Ist gestresst. Genervt. Auf einmal höre ich sie sagen &#8222;Wir suchen ja deine Mama. Hör auf zu weinen. Das bringt nichts. Wir suchen sie ja.&#8220; Sie geht ein paar Schritte, dreht sich dann aber nochmal zu ihm um, nur, um dann Folgendes vom Stapel zu lassen &#8222;Da sind überhaupt keine Tränen. Das ist alles nur gespielt.&#8220;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4032" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/wo-ist-meine-mama-kind-ist-traurig.jpg" alt="Wo ist meine Mama - Kind ist traurig" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/wo-ist-meine-mama-kind-ist-traurig.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/wo-ist-meine-mama-kind-ist-traurig-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Dann war sie weg, um weiter nach der Mutter zu suchen. Währenddessen hallten ihre Worte in meinen Ohren wider.</p>
<h2>Weinen</h2>
<p>Ich war total geschockt! Wie kann sie es wagen, einem derart von Verlustängsten geplagten Kind so etwas an den Kopf zu knallen? Wenn ich meine Mutter oder sonst einen geliebten Menschen schmerzlichst vermisse, dann darf ich sehr wohl weinen. Und aus Leibeskräften nach ihr schreien!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4036" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/wo-ist-meine-mama-weinendes-kind-wird-von-mutter-getroestet.jpg" alt="Wo ist meine Mama - weinendes Kind wird von Mutter getröstet" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/wo-ist-meine-mama-weinendes-kind-wird-von-mutter-getroestet.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/wo-ist-meine-mama-weinendes-kind-wird-von-mutter-getroestet-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ein Kind, das nach seiner Mutter schreit, hat mehr Chancen, dass sie es hört und es sucht, als ein Kind, das keinen Ton von sich gibt. Es hat einen Sinn, wenn ein Kind aus voller Kehle nach seiner Mutter schreit. Sie soll seine Hilfeschreie hören. Es suchen kommen. Und finden. Bevor andere es finden. So war es schon früher, als wir noch in Höhlen oder sonstwo lebten. Und so ist es auch heute noch.</p>
<p>Und warum verbietet sie einem traurigen Kind zu weinen? Weinen ist befreiend für den Körper. Es ist wie ein Ventil, um all den Druck und den Schmerz, der in einem wütet, rauszulassen. Es tut gut, zu weinen. Und wenn dann noch eine Person da ist, die mich verständnis- und liebevoll durch diese Traurigkeit hindurch begleitet, dann fühle ich mich aufgefangen und dadurch gleich viel gestärkter.</p>
<p>Doch diese Mitarbeiterin hatte keinerlei Verständnis für diesen Jungen übrig. Konnte sich kein bisschen in seine Lage hineinversetzen. Um auch nur im Entferntesten zu erahnen, was er gerade durchmachte. Stattdessen spielte sie seine Angst runter. Nahm ihn überhaupt nicht ernst. Deshalb war ich froh, als sie weg war, um weiter nach der Mutter zu suchen. Soll sie sich mal darum kümmern, dass die Mutter schnell gefunden wird. Ich kümmere mich derweil um den Kleinen.</p>
<p></p>
<h2>Trösten</h2>
<p>Ich bin nicht geübt darin, ein fremdes Kind zu trösten. Ich habe eine ungefähre Vorstellung, was ich sagen darf und nicht sagen darf. Wer das beruflich macht, z.B. in der Seelsorge, hat da bessere Techniken drauf, ganz sicher. Aber ich traute mir definitiv mehr zu als der Mitarbeiterin &#8211; ohne überheblich wirken zu wollen.</p>
<p>Es war nicht viel, was ich zu dem Jungen sagte. Ich gab ihm Hoffnung, dass seine Mama bald da sein würde. Dass wir gemeinsam mit ihm auf sie warten werden. Dass er ruhig weinen darf. Es ist nicht schön, wenn seine Mutter weg ist. Er darf ruhig traurig sein. Manchmal sagte ich auch gar nichts und war einfach nur da. Das merkte der Junge wohl. Er blickte jetzt immer öfter zu mir herüber. Sah mich mit verunsichertem Blick an. Und ich spürte, wie er ein klitzekleines bisschen ruhiger wurde.</p>
<p>Dann beschloss ich, seine Aufmerksamkeit auf das kleine Schaf in seinen Händen zu lenken, auf dem er immer noch wie wild herumbiss. Es klappte. Er ging darauf ein. Wurde noch etwas lockerer. Ich sah regelrecht, wie sich seine verkrampften Muskel ein wenig entspannten. Er erzählte mir von dem Schaf. Es gehöre seiner kleinen Schwester. Dann sprachen wir über sein Kuscheltier usw.</p>
<h2>&#8222;Ich weiß auch nicht&#8230;&#8220;</h2>
<p>Die Mitarbeiterin kreuzt wieder auf. Ohne Mutter. Sich noch einmal im Kinderspielland umblickend sagt sie &#8222;Joah, mein Großer&#8230; Ich weiß auch nicht&#8230;&#8220;</p>
<p>Und wieder blickte ich wie angewurzelt zu ihr auf. Wie jetzt? Du weißt auch nicht? Soll es der Junge etwa wissen? Was soll er denn mit deiner Aussage anfangen? Pech gehabt? Hat sie keine Anweisungen, wie sie in solchen Fällen reagieren soll? Was sie zu tun hat? Polizei anrufen? Jugendamt anrufen? Irgendwas? Wie soll es denn jetzt weitergehen, verdammt?!</p>
<p>In dem Moment, in dem mir beinahe die Hutschnur hochging, rannte der Junge plötzlich los. Um die Ecke bog seine Mama mit seiner Schwester. Sie freute sich, als er ihr in die Arme fiel, und schien absolut keinen Schimmer zu haben, was ihr Sohn gerade durchmachen musste.</p>
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<p>Was die Mitarbeiterin der Mutter zum Schluss noch an den Kopf knallte, kann ich mir nur denken. Ich sah nur die gestikulierende Mitarbeiterin und den fragenden Blick der Mutter. Sie schien keinen Plan zu haben, was gerade eben vorgefallen war.</p>
<p>Meine Aufgabe war getan. Ich wollte nicht noch mit dem erhobenen Zeigefinger auf die Mutter einstürzen. Vielleicht hätte ich es tun müssen. Ihr klar machen müssen, was hier gerade passiert war. Wie verstört ihr Junge war. Doch ich sah ein Happy End, war froh darüber, und ging mit dem kleinen Mann auf meinem Arm meines Weges.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Seit diesem Tag mache ich mir viele Gedanken. Wie ich mein Kind am besten trösten kann, weiß ich. Es ist einfach. Hochnehmen. Kuscheln. Fragen, was passiert ist, wenn es die Situation zulässt. Da sein. Liebevoll reden. Streicheln. Küssen. Stillen. Vieles geht über Hautkontakt und nach kurzer Zeit heißt es dann &#8222;Besser.&#8220; und es kann wieder gespielt werden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4038" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/wo-ist-meine-mama-kind-kuschelt-mit-mama.jpg" alt="Wo ist meine Mama - Kind kuschelt mit Mama" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/wo-ist-meine-mama-kind-kuschelt-mit-mama.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/wo-ist-meine-mama-kind-kuschelt-mit-mama-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Aber wie gehe ich mit einem mir völlig unbekannten Kind um? Seine Mama ist nicht da, die trösten kann, weil sie selbst Teil seines Kummers ist. Wie kann ich am besten trösten? Ist es ok, wenn ich ein fremdes Kind streichle? Darf ich das? Ich persönlich fände es eher befremdlich, wenn mich ein Fremder so trösten will. Und in der obigen Situation war mir auch nicht wohl dabei, weshalb ich es lieber bleiben ließ.</p>
<p>Die beste Methode für mich war, dem Jungen Ruhe zu vermitteln, für ihn da zu sein. Obwohl in mir so viele Gedanken schwirrten, ob die Mutter den armen Jungen hier zurückgelassen hat, war ich ruhig. Ein trauriges Kind kann nicht noch eine unsichere, panische Erwachsene gebrauchen. Und ganz sicher kann es darauf verzichten, Vorwürfe zu hören oder dass seine Angst nur gespielt ist oder dass er aufhören soll, zu weinen. Ich spiele den Gedanken noch weiter und sage, ein Kind will auch nicht hören, dass alles gut ist. Denn in diesem Moment, in dem der wichtigste Mensch in meinem Leben fehlt, ist NICHTS gut. Gar nichts.</p>
<p>Ich fand es auch in Ordnung, das Kind abzulenken, als ich sah, dass es sich ein wenig beruhigt hatte. Wenn es einem zuhören kann. Dann kann man versuchen, es abzulenken. Über schöne Dinge reden. Es macht die Zeit, in der man mit dem Kind zusammen wartet, erträglicher. Lässt sie schneller vergehen.</p>
<p>Ich bin kein Profi. Habe es nicht gelernt oder viel darüber gelesen. Es war mehr so ein Bauchgefühl. Vielleicht konnte ich den fremden Jungen gut trösten, weil ich mich sehr gut in ihn hineinversetzen konnte. Im Gegensatz zu der Mitarbeiterin. Keine Ahnung vom respektvollen Umgang mit Kindern (was ich von einer Mitarbeiterin im Kinderspielland erwarte). Und anscheinend auch keine Ahnung, was sie in Notfällen zu tun hat, wenn wie im obigen Fall die Mutter tatsächlich nicht kommt.</p>
<p>In meinen Augen sollte die Mitarbeiterin eine Schulung oder ein Seminar besuchen, wie man mit Kindern (und Erwachsenen) in Notsituationen angemessen kommuniziert. Was sie sagen darf und was nicht. Und eine erneute Einweisung, wie sie im Notfall zu reagieren hat, würde auch nicht schaden.</p>
<p>Ich bin einfach wütend, was mitunter für Menschen eingestellt werden. Sollten der kleine Mann und ich einmal in solch eine Situation geraten, in der wir einander suchen, wünsche ich mir fähige Menschen, die wissen, was zu tun ist. Die mein Kind trösten und nicht mit dummen Sprüchen bombardieren. Die ein offenes Ohr und ein offenes Herz haben. Und ihn nicht einfach stehen lassen in seiner Verzweiflung.</p>
<p>Wie hättet ihr reagiert?</p>
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		<title>Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Mar 2017 07:00:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderbuch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Endlich hab ich es durchgelesen! &#8222;Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn&#8220; ist ein wirklich tolles Buch! Ein Ratgeber, der in jedem Regal stehen sollte, meine ich. Warum? Das erfahrt ihr im folgenden Review. Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn Ein ziemlich langer Titel für ein Buch: &#8222;Das ... <a title="Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/das-gewuenschteste-wunschkind-aller-zeiten-treibt-mich-in-den-wahnsinn/" aria-label="Mehr zu Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="buchimgthumb" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;ASIN=3407864221&amp;Format=_SL250_&amp;ID=AsinImage&amp;MarketPlace=DE&amp;ServiceVersion=20070822&amp;WS=1&amp;tag=milchtropfen-21" alt="Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn" width="300" height="250" />Endlich hab ich es durchgelesen! &#8222;Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn&#8220; ist ein wirklich tolles Buch! Ein Ratgeber, der in jedem Regal stehen sollte, meine ich.</p>
<p>Warum? Das erfahrt ihr im folgenden Review.</p>
<p><span id="more-3614"></span><div id='c3107_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn</h2>
<p>Ein ziemlich langer Titel für ein Buch: <a href="http://amzn.to/2m8jLss" target="_blank" rel="nofollow noopener">&#8222;Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn: <span id="productTitle" class="a-size-large">Der entspannte Weg durch Trotzphasen&#8220;</span></a>*</p>
<p>Nun gibt es ja zahlreiche Erziehungsratgeber und ich traue mich schon gar nicht mehr, so etwas zu lesen. Ständig ist vom Belohnen und Bestrafen die Rede. Grenzen setzen. Konsequenzen spüren lassen. Ignorieren.</p>
<p>Ihr merkt, ich war auf der Suche nach einem etwas anderen Ratgeber. Und per Zufall fand ich den dann auch.</p>
<h2>Um was geht es?</h2>
<p>Der Titel ist ja schon sehr aussagekräftig. Das Kind, das man sich über alles gewünscht hat, treibt einen in den Wahnsinn. Wer hatte dieses Gefühl noch nicht? Man fühlt sich gleich verstanden.</p>
<p>In diesem Buch geht es nun darum, wie man mit der sogenannten Trotzphase seines Kindes entspannt umgehen kann.</p>
<p>Hierfür wird ein kleiner Exkurs ins kindliche Gehirn unternommen. Es wird gezeigt, dass Kinder im gewissen Alter noch gar nicht dazu in der Lage sind, sich so zu verhalten, wie es die Eltern (oder wer auch immer) gern hätten. Manchmal übersieht man auch einfach, wie jung unsere Kinder eigentlich noch sind. Man erwartet manchmal schlichtweg einfach zu viel von ihnen.</p>
<p>Auch auf die Frage, warum wir Eltern manchmal gern anders reagieren wollen, es aber nicht schaffen, wird näher eingegangen. Eine Reise in die eigene Kindheit bringt Licht ins Dunkel. Und ist sehr aufschlussreich. An den einen oder anderen Stellen wusste ich schon Bescheid. Bei manchen wiederum hatte ich auch meine Aha-Erlebnisse.</p>
<h2>Beispiele</h2>
<p>Ganz anders als bei Jesper Juul zum Beispiel strotzt das Buch nur so vor Beispielen. Eltern berichten aus ihrem Alltag mit Kind. Was geschehen ist. Wie sie regelrecht auf die Palme gebracht werden! Wie provokant ihre Kinder sind! Beinahe schon bösartig! Die wollen einfach nicht hören!</p>
<p>Den Erlebnissen der Eltern folgt dann die Auflösung der Autorinnen. Mal muss etwas weiter ausgeholt werden. Mal ist die Lösung so simpel, dass man auch selber hätte drauf kommen können.</p>
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<p>Zum Ende hin gibt es dann die Klassiker unter den Trotzphasenmomenten. Was kann man machen, wenn sich das Kind zum Beispiel nicht wickeln lassen will? Die Autorinnen verraten es &#8211; und vieles mehr. Was uns und unsere Kinder tatsächlich entspannter leben lässt.</p>
<p>Und ich rede hier so schwammig und nenne keine Beispiele, dabei würde ich so gern sämtliche Beispiele niederschreiben und gleich noch die Lösungen dazu. Aber das will ich nicht. Und darf ich auch gar nicht, glaube ich&#8230;</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Den Autorinnen Danielle Graf und Katja Seide ist hier wirklich ein großartiges, hilfreiches, einfühlsames Buch gelungen. Einfühlsam deshalb, weil es immer davon ausgeht, dass Kinder nicht böse sind. Dass sie keine kleinen Teufel sind, die es mit allen Mitteln zu erziehen gilt, wie es z.B. in der schwarzen Pädagogik hieß.</p>
<p>Das kindliche Verhalten hat immer einen Grund. Nur ist dieser für uns meist nicht so leicht zu erkennen. Dieses Buch hilft einem dabei, ein besseres Verständnis für das Verhalten, das wir schnell als &#8222;Trotzen&#8220; bezeichnen, zu bekommen. Ein feineres Gespür dafür zu bekommen, wie es in unseren Kindern aussieht und was in ihren Köpfen vor sich geht.</p>
<p>Es gibt so viele Bücher, in denen so viel Blödsinn drin steht. Und der langfristig gesehen derart schädlich für die Bindung zwischen Eltern und Kind ist. Wenn dann mal ein guter Ratgeber, wie eben dieser, rauskommt, dann sollten die Autorinnen für ihre Arbeit auch entsprechend be- und auch entlohnt werden. Also: <a href="http://amzn.to/2m8jLss" target="_blank" rel="nofollow noopener">Kauft es euch!</a>*</p>
<p>Auch, wenn euer Kind (noch) nicht &#8222;trotzt&#8220;, ist es ratsam, sich das Buch zu Gemüte zu führen. Ich habe es beispielsweise in Vorbereitung auf die kommenden &#8222;Trotzphasen&#8220; (ich mag das Wort einfach nicht) gekauft. Wenn es dann bei uns so weit ist, weiß ich in etwa Bescheid, wie ich damit umzugehen habe.</p>
<p>Und selbstverständlich ist dieser Ratgeber nicht nur für Eltern gedacht. Er ist für all jene gedacht, die Umgang mit Kindern pflegen. Seien es Oma, Opa, Tante, Onkel, Erzieher/innen, Ärztinnen und Ärzte, Friseurinnen und Friseure oder wer auch immer. Es lohnt sich, seinen Horizont zu erweitern und zu verstehen, warum wir Menschen uns manchmal verhalten, wie wir uns verhalten.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/das-gewuenschteste-wunschkind-aller-zeiten-treibt-mich-in-den-wahnsinn/">Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
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