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	<title>Leben &#8211; Milchtropfen</title>
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	<title>Leben &#8211; Milchtropfen</title>
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		<title>Positiv denken &#8211; So baust du dir ein positives Mindset auf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2020 10:27:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ist dir auch aufgefallen, dass uns leichter die negativen Dinge im Gedächtnis bleiben, wenn wir abends im Bett liegen und den ganzen Tag Revue passieren lassen? Auch ich kann mich davon nicht freisprechen, und ich möchte heute gerne damit anfangen, Dinge, die im ersten Moment negativ auffallen, positiv umzuwandeln, und dir Inspiration liefern, damit auch ... <a title="Positiv denken &#8211; So baust du dir ein positives Mindset auf" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/positiv-denken-so-baust-du-dir-ein-positives-mindset-auf/" aria-label="Mehr zu Positiv denken &#8211; So baust du dir ein positives Mindset auf">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ist dir auch aufgefallen, dass uns leichter die <strong>negativen</strong> Dinge im Gedächtnis bleiben, wenn wir abends im Bett liegen und den ganzen Tag Revue passieren lassen?</p>
<p>Auch ich kann mich davon nicht freisprechen, und ich möchte heute gerne damit anfangen, Dinge, die im ersten Moment negativ auffallen, <strong>positiv</strong> umzuwandeln, und dir Inspiration liefern, damit auch du Stück für Stück lernst, positiv zu denken.</p>
<p><span id="more-13064"></span></p>

<h2>Positiv denken &#8211; So baust du dir ein positives Mindset auf</h2>
<p>Egal, ob im Haushalt, auf der Arbeit, in der Familie, unter Freund*innen oder unter welchen Umständen auch immer, es kommt vor &#8211; und das relativ häufig &#8211; dass wir uns gerne an den Dingen festklammern, die uns in irgendeiner Weise negativ aufgestoßen sind.</p>
<p>Und wenn man so eine <strong>Denkweise</strong> erst einmal verinnerlicht hat, dann hört man sich den lieben langen Tag nur beim Meckern zu.</p>
<p>Auf Dauer kann das ganz schön Energie kosten, also fangen wir stattdessen einfach damit an, es positiv zu sehen. Selbst, wenn etwas schief gelaufen ist, gibt es doch immer etwas Gutes, und das sollten wir lernen zu sehen und anzuerkennen.</p>
<p>Im Folgenden möchte ich dir ein paar <strong>Beispiele</strong> geben, die es bei mir in die Top 10 geschafft haben:</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="pintbild aligncenter wp-image-13080" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/Positiv-denken-So-baust-du-ein-positives-Mindset-auf.jpg" alt="Positiv denken - So baust du dir ein positives Mindset auf | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="801" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/Positiv-denken-So-baust-du-ein-positives-Mindset-auf.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/Positiv-denken-So-baust-du-ein-positives-Mindset-auf-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/Positiv-denken-So-baust-du-ein-positives-Mindset-auf-287x430.jpg 287w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/Positiv-denken-So-baust-du-ein-positives-Mindset-auf-454x680.jpg 454w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/Positiv-denken-So-baust-du-ein-positives-Mindset-auf-33x50.jpg 33w" sizes="(max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<h2>10 Beispiele für negatives Denken</h2>
<ol>
<li>Ständig diese <strong>blöde Wäsche</strong>! Ich bin den ganzen Tag am Wäsche waschen, Wäsche aufhängen, Wäsche abhängen, Wäsche einräumen!</li>
<li>Ich hab gestern erst <strong>Staub</strong> gewischt, jetzt hat er sich schon wieder überall abgesetzt!</li>
<li>Das Fitnessstudio hat zu, jetzt kann ich nicht mehr auf&#8217;s Laufband und trainieren gehen!</li>
<li>Ich hab zu dicke Beine und einen <strong>Schwabbelbauch</strong>!</li>
<li>Ich verdiene nicht genug <strong>Geld</strong> mit meiner Arbeit!</li>
<li>Überall liegen Sachen verteilt herum! Es sieht <strong>unordentlich</strong> aus!</li>
<li>Ich kann meine Freund*innen nicht sehen!</li>
<li>Der Balkon ist nicht aufgeräumt und voller <strong>Gestrüpp</strong>.</li>
<li>Mein Sohn tritt und beleidigt mich, er ist total verzogen, ich hab als Mutter <strong>versagt</strong>!</li>
<li>Ich hab so viele Ideen und Aufgaben, aber ich hab keine Zeit, alles zu erledigen und umzusetzen!</li>
</ol>
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</div>
<h2>Eigenschaften negativer Denkweise</h2>
<p>Wenn du dir meine 10 Beispiele an negativen <strong>Gedanken</strong> mal durchliest, bemerkst du bestimmt auch, was mir bei genauerer Betrachtung aufgefallen ist:</p>
<ol>
<li>Ich <strong>übertreibe</strong>, indem ich Wörter wie &#8222;ständig, den ganzen Tag, überall, voller Gestrüpp, alles, keine Zeit&#8220; benutze.</li>
<li>Ich <strong>(ver-)urteile</strong> oder <strong>interpretiere</strong>, indem ich sage &#8222;blöde Wäsche, zu dicke Beine, Schwabbelbauch, nicht genug, unordentlich, nicht aufgeräumt, total verzogen, versagt, so viele&#8220;.</li>
<li>Ich bin <strong>passiv-aggressiv</strong>, ich schreibe z.B. &#8222;schon wieder, erst gestern&#8220;.</li>
<li>Ich benutze das Wort &#8222;nicht&#8220; oder &#8222;keine&#8220;.</li>
<li>Es schwingt so ein Hauch von <strong>Ärger</strong>, Frustration, Gejammer und Selbstmitleid in den Sätzen mit. Manche wären vielleicht geneigt &#8222;Mimimi&#8220; zu antworten.</li>
</ol>
<p>Was sind Dinge, über die du dich so meckern hörst? Erkennst du in ihnen auch die oben genannten Eigenschaften oder vielleicht noch ein paar andere?</p>
<h2>5 Ideen, wie wir lernen können, positiv zu denken</h2>
<p>Wer wie ich denkt, wie ich in den Beispielen denke, der/dem wird es womöglich schwer fallen, die Dinge auf einmal positiv zu betrachten.</p>
<p>Aus diesem Grund gibt es jetzt ein paar Ideen und <strong>Tipps</strong>, wie wir negative Gedanken positiv <strong>formulieren</strong> können. Nehmen wir dazu meine oberen zehn Beispiele zur Veranschaulichung:</p>
<h3>1. Wir betrachten unsere Aussage und stellen sie infrage</h3>
<p>Beim ersten Beispiel mit der Wäsche frage ich mich: Stimmt das <strong>wirklich</strong>? Habe ich wirklich den ganzen Tag, also 24 Stunden, damit zu tun, die Wäsche zu waschen, sie auf- und abzuhängen und in den Schrank zu räumen?</p>
<p>Nein, eigentlich nicht. Die Wäsche wäscht die Waschmaschine, und zwar je nach Programm zwischen 15 Minuten und zwei Stunden. Das Aufhängen dauert vielleicht 5 Minuten, ich weiß es nicht genau, hab dabei nie die Zeit gestoppt, aber den ganzen Tag dauert es nicht. Das Abhängen geht schneller, maximal eine Minute. Das Einräumen, also die Wäsche richtig herum drehen, zusammen legen und in die Schränke räumen, vielleicht zwischen 10 und 15 Minuten.</p>
<p>Wenn du anfängst, deine Aussagen zu <strong>hinterfragen</strong>, stellst du bestimmt fest, dass du bei einigen ganz schön übertreibst. Die Dinge <strong>realistisch</strong> zu betrachten, hilft uns einerseits, aus dem Meckern rauszukommern und andererseits damit aufzuhören, so zu tun, als sei die Welt total ungerecht und alles so schrecklich unfair.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11924" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/06/frau-umgeben-von-vielen-fragezeichen-und-gedanken.jpg" alt="Frau umgeben von vielen Fragezeichen und Gedanken" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/06/frau-umgeben-von-vielen-fragezeichen-und-gedanken.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/06/frau-umgeben-von-vielen-fragezeichen-und-gedanken-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/06/frau-umgeben-von-vielen-fragezeichen-und-gedanken-50x32.jpg 50w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Es kann aber auch sein, dass du nicht übertreibst, sondern <strong>untertreibst</strong>. Auch hier kann es einem überraschend die Augen öffnen, wenn man einfach objektiv bleibt. Bist du wirklich die/der totale Versager*in, für die/den du dich hältst? Oder ist dir gerade eingefallen, was du doch schonmal geschafft hast &#8211; und sei es &#8222;nur&#8220; eine Kleinigkeit. Sie hilft dir zu erkennen, dass du eben doch was kannst!</p>
<h3>2. Statt zu (ver-)urteilen und zu interpretieren, betrachten wir die Dinge objektiv</h3>
<p>Ob du <strong>verurteilst</strong> und <strong>interpretierst</strong>, kannst du daran erkennen, dass jede/r anders darüber denken kann, weil sie/er eine eigene Meinung und Vorstellung hat. Ich sage, dass ich zu dicke Beine und einen Schwabbelbauch habe, jemand anderes empfindet meinen Körperbau aber vielleicht als genau richtig oder sogar attraktiv.</p>
<p>Wenn du hin zu einer positiven Einstellung gelangen möchtest, dann nenn die Dinge beim Namen und bleib <strong>objektiv</strong>, lass deine persönliche Meinung außen vor. Statt zu sagen, dass ich dicke Beine und einen Schwabbelbauch habe, kann ich z.B. einfach die Fakten nennen und sagen: Mein Bein hat einen Umfang von 59cm, und mein Bauchumfang beträgt 87 cm. Punkt.</p>

<h3>3. Wir suchen uns mindestens eine gute Sache heraus</h3>
<p>Und jetzt kommt der kreative Teil des <strong>positiven Mindsets</strong>: Wir suchen uns aus unserem Gemecker jeweils eine gute Sache heraus, die wir auch wirklich so meinen. Es geht nicht darum, irgendetwas schön zu reden oder zu verdrängen, denn die Dinge sind immer noch so, wie sie sind, wir können per se nichts an ihnen ändern, wohl aber unsere Einstellung dazu. Ich zeige dir mal, was ich meine, indem ich meine Beispiele von oben zur Hilfe nehme:</p>
<p><strong>Negativ:</strong></p>
<p>&#8222;Ständig diese blöde Wäsche! Ich bin den ganzen Tag am Wäsche waschen, Wäsche aufhängen, Wäsche abhängen, Wäsche einräumen!&#8220;</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13093" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/Wäscheberg-vor-Waschmaschine.jpg" alt="Wäscheberg vor laufender Waschmaschine" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/Wäscheberg-vor-Waschmaschine.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/Wäscheberg-vor-Waschmaschine-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/Wäscheberg-vor-Waschmaschine-50x32.jpg 50w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p><strong>Positiv:</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Wäsche waschen</span>: &#8222;Ich freue mich schon auf den Anblick eines leeren Wäschekorbs, denn den genieße ich tatsächlich sehr.&#8220; ODER &#8222;Bin ich froh, dass ich eine <strong>Waschmaschine</strong> habe, die für mich das Waschen übernimmt.&#8220;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Wäsche aufhängen</span>: &#8222;Eine Tätigkeit, die schön einfach ist. Ich kann dabei ein bisschen Tagträumen, Musik hören und die Wäsche so aufhängen, wie ICH es möchte.&#8220;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Wäsche abhängen und einräumen</span>: &#8222;Ich LIEBE den Geruch von frisch gewaschener Wäsche und den Anblick eines leeren Wäscheständers.&#8220; ODER &#8222;Jetzt haben wir endlich alle wieder Sachen zum Anziehen.&#8220;</p>
<p><strong>Negativ:</strong></p>
<p>&#8222;Ich hab gestern erst Staub gewischt, jetzt hat er sich schon wieder überall abgesetzt!&#8220;</p>
<p><strong>Positiv:</strong></p>
<p>&#8222;Ich mag den Moment, wenn ich mit dem <a href="https://amzn.to/2VvrYqk" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Staubwedel</a>* über eine verstaubte, glatte Oberfläche fahre, und förmlich dabei zusehen kann, wie der <strong>Staub</strong> verschwindet.&#8220;</p>
<p><strong>Negativ:</strong></p>
<p>&#8222;Das <strong>Fitnessstudio</strong> hat zu, jetzt kann ich nicht mehr auf&#8217;s Laufband und trainieren gehen!&#8220;</p>
<p><strong>Positiv:</strong></p>
<p>&#8222;Es ist gut, dass das Fitnessstudio dabei hilft, dass sich das Coronavirus nicht so schnell ausbreiten kann.&#8220; ODER &#8222;Jetzt kann ich zu Hause oder draußen Sport machen.&#8220;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11926" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/06/frau-entspannt-bei-yin-yoga.jpg" alt="Frau entspannt bei Yin Yoga" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/06/frau-entspannt-bei-yin-yoga.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/06/frau-entspannt-bei-yin-yoga-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/06/frau-entspannt-bei-yin-yoga-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p><strong>Negativ:</strong></p>
<p>&#8222;Ich hab <strong>zu dicke Beine</strong> und einen Schwabbelbauch!&#8220;</p>
<p><strong>Positiv:</strong></p>
<p>&#8222;Ich musste nie <strong>Hunger</strong> leiden.&#8220;</p>
<p><strong>Negativ:</strong></p>
<p>&#8222;Ich verdiene nicht genug Geld mit meiner Arbeit!&#8220;</p>
<p><strong>Positiv:</strong></p>
<p>&#8222;Ich verdiene Geld mit meiner Arbeit.&#8220; ODER &#8222;Ich kann von zu Hause aus <strong>arbeiten</strong> und überall da, wo es Internet gibt &#8211; ich brauche nur meinen Laptop.&#8220; ODER &#8222;Ich bin meine eigene Chefin und an keine Weisungen gebunden.&#8220;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11608" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/03/gemu-cc-88tlicher-arbeitsplatz-mit-laptop-telefon-tasse-und-scho-cc-88nem-ausblick.jpg" alt="gemütlicher Arbeitsplatz mit Laptop, Telefon, Tasse und schönem Ausblick" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/03/gemu-cc-88tlicher-arbeitsplatz-mit-laptop-telefon-tasse-und-scho-cc-88nem-ausblick.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/03/gemu-cc-88tlicher-arbeitsplatz-mit-laptop-telefon-tasse-und-scho-cc-88nem-ausblick-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/03/gemu-cc-88tlicher-arbeitsplatz-mit-laptop-telefon-tasse-und-scho-cc-88nem-ausblick-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p><strong>Negativ:</strong></p>
<p>&#8222;Überall liegen Sachen verteilt herum! Es sieht unordentlich aus!&#8220;</p>
<p><strong>Positiv:</strong></p>
<p>&#8222;Ja, es liegen Sachen herum, weil wir gerade entrümpeln, ausmisten und unsere Sachen verkaufen wollen. Wir sorgen dafür, dass wir uns <strong>langfristig</strong> zu Hause wohler fühlen.&#8220; ODER &#8222;Wir machen Menschen mit Sachen <strong>glücklich</strong>, die wir nicht mehr gebrauchen können.&#8220;</p>
<p><strong>Negativ:</strong></p>
<p>&#8222;Ich kann meine Freund*innen nicht sehen!&#8220;</p>
<p><strong>Positiv:</strong></p>
<p>&#8222;Wie gut, dass ich meinen Freund*innen immer noch schreiben und sie anrufen kann.&#8220;</p>
<p><strong>Negativ:</strong></p>
<p>&#8222;Der Balkon ist nicht aufgeräumt und voller Gestrüpp.&#8220;</p>
<p><strong>Positiv:</strong></p>
<p>&#8222;Die Vögel fühlen sich auf meinem Balkon wohl und nehmen sich hier und da etwas mit, vielleicht zum Nestbau.&#8220;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-13094" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/zwei-Tauben-auf-dem-Balkon.jpg" alt="Tauben auf dem Balkon" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/zwei-Tauben-auf-dem-Balkon.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/zwei-Tauben-auf-dem-Balkon-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/04/zwei-Tauben-auf-dem-Balkon-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p><strong>Negativ:</strong></p>
<p>&#8222;Mein Sohn tritt und beleidigt mich, er ist total <strong>verzogen</strong>, ich hab als Mutter versagt!&#8220;</p>
<p><strong>Positiv:</strong></p>
<p>&#8222;Das ist in diesem Moment die beste Strategie meines Sohnes, auf sich und sein (unerfülltes) Bedürfnis aufmerksam zu machen. Er bittet mich um Hilfe, bittet mich darum, genauer hinzusehen.&#8220; ODER &#8222;Mein Sohn hat die unglaubliche Sicherheit, dass er mich treten und beleidigen kann, ohne Angst vor Strafe haben zu müssen. Er vertraut mir, dass ich ihn bedingungslos liebe.&#8220;</p>
<p><strong>Negativ:</strong></p>
<p>&#8222;Ich hab so viele Ideen und Aufgaben, aber ich hab keine Zeit, alles zu erledigen und umzusetzen!&#8220;</p>
<p><strong>Positiv:</strong></p>
<p>&#8222;Ich bin kreativ und intelligent.&#8220; ODER &#8222;Ich habe konkrete Ideen, um mich weiterzuentwickeln und mein Business voranzubringen.&#8220;</p>
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<h3>4. In Fülle denken</h3>
<p>&#8222;Ich will <span style="text-decoration: underline;">nicht</span>&#8230; Ich mag <span style="text-decoration: underline;">keine</span>&#8230;&#8220; &#8211; fällt dir was auf? Wir sagen oft, was wir <span style="text-decoration: underline;">nicht</span> wollen, statt einfach zu sagen, <span style="text-decoration: underline;">was</span> wir wollen.</p>
<p>Wenn wir anfangen, in Lösungen zu denken, dann stecken wir nicht so im Sumpf fest, zu wissen, was wir nicht wollen, wir fangen stattdessen an herauszufinden, was wir wollen und was wir brauchen.</p>
<p>&#8222;Der Balkon ist nicht aufgeräumt.&#8220;, hab ich gesagt. Ich führe den Satz jetzt weiter und sage &#8222;Ich fühle mich wohler, wenn die abgestorbenen, vertrockneten Blätter in den Müll kommen, ich die Blumenkästen und Töpfe mit frischer Erde auffülle und neue Samen säe oder die Pflanzen umtopfe.&#8220;</p>
<p>So entsteht automatisch ein Bild in meinem Kopf, das mich erfreut und mir Kraft gibt, mein Vorhaben auch in die Tat umzusetzen.</p>
<h3>5. Wir integrieren das positive Mindset in unseren Alltag</h3>
<p>Wie stark die Macht der Gewohnheit wirkt, ist dir bestimmt in dem Moment bewusst geworden, als etwas nicht wie üblicherweise abgelaufen ist. Vielleicht, als du im Supermarkt einkaufen wolltest und festgestellt hast, dass die Sachen, die du so üblicherweise einkaufst, nicht mehr an ihren gewohnten Plätzen zu finden sind, sondern plötzlich in anderen Regalen stehen.</p>
<p>Damit wir es uns zur <strong>Gewohnheit</strong> machen, positiv zu denken, müssen wir dieses <strong>Mindset</strong> in unseren Alltag integrieren.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12597" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/frau-schreibt-am-steg.jpg" alt="Frau schreibt am Steg" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/frau-schreibt-am-steg.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/frau-schreibt-am-steg-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/frau-schreibt-am-steg-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Hierfür habe ich 4 Ideen:</p>
<p><strong>1. Erinnerung in Form von Karten</strong></p>
<p>Wir kleben uns bestimmte Karten mit Sprüchen an Orte in der Wohnung, an denen wir mehrmals am Tag sind, wie z.B. neben den Spiegel im Badezimmer, wenn wir Zähne putzen, oder an den Kühlschrank.</p>
<p>Sobald wir uns an diesem Ort befinden, nehmen wir uns die Zeit und lesen uns unsere Karten durch. Vielleicht möchtest du dir ja auch eine <strong>Liste</strong> deiner negativen Gedanken, die du in <strong>positive Gedanken</strong> umformuliert hast, an die Wand pinnen.</p>
<p><strong>2. Abendritual</strong></p>
<p>Eine andere <strong>Idee</strong>, wie du dich an dein positives Mindset gewöhnen kannst: Jeden Abend, wenn du im Bett liegst, kannst du dich daran erinnern, was dir über den Tag so Schönes passiert ist, was dir besonders gefallen und dir Freude bereitet hat. Worüber du glücklich bist.</p>
<p>In der Familie kann das zu einem kleinen <strong>Ritual</strong> werden, z.B. wenn ihr Abendbrot esst oder abends im Bett liegt, könnt ihr euch darüber austauschen, was euch am heutigen Tag so gefallen hat.</p>
<p><strong>3. Setz dir einen Anker</strong></p>
<p>Setz dir einen <strong>Anker</strong>, ein Zeichen, das dich, sobald du es siehst, daran erinnert, positiv zu denken.</p>
<p>Das kann z.B. ein Punkt sein, den du dir auf die Hand malst, ein Bild, das aufpoppt, sobald du dein Handy einschaltest, oder ein Sticker, den du dir da hin klebst, wo du oft hinschaust.</p>
<p><strong>4. Üben, üben, üben</strong></p>
<p>Nimm jede Gelegenheit, die du kriegen kannst, um an deinem positiven Mindset zu <strong>üben</strong>. Das kann beim Autofahren sein, wenn dir jemand die Vorfahrt nimmt, du an der gefühlt tausendsten roten Ampel stehen bleiben oder im Stau warten musst oder oder oder. Je mehr und öfter du positive Dinge denkst, desto leichter und schneller werden sie dir zukünftig kommen.</p>
<p>Wie lauten deine positiven Gedanken?</p>

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		<title>25 Übungen zu Achtsamkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Nov 2018 19:23:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Unser Alltag ist oftmals so vollgestopft mit ach so wichtigen Terminen, wir hetzen von einer Sekunde zur anderen, atmen schnell, schlingen unser Essen herunter und wollen am Liebsten alles gleichzeitig machen, damit wir unsere kostbare Zeit ja nicht vergeuden. Am Ende des Tages fallen wir jedoch gestresst und erschöpft ins Bett und haben den Eindruck, ... <a title="25 Übungen zu Achtsamkeit" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/25-uebungen-zu-achtsamkeit/" aria-label="Mehr zu 25 Übungen zu Achtsamkeit">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Unser Alltag ist oftmals so vollgestopft mit ach so wichtigen Terminen, wir hetzen von einer Sekunde zur anderen, atmen schnell, schlingen unser Essen herunter und wollen am Liebsten alles gleichzeitig machen, damit wir unsere kostbare Zeit ja nicht vergeuden.</p>
<p>Am Ende des Tages fallen wir jedoch gestresst und erschöpft ins Bett und haben den Eindruck, gar nichts geschafft zu haben.</p>
<p>Wenn auch du denkst, dass du nicht MEHR und SCHNELLER werden willst, sondern dass es dir gut tun würde, kürzer zu treten, zu entschleunigen und bewusster zu leben, dann freu dich auf 25 Achtsamkeitsübungen, die dir genau dabei helfen sollen, wieder mehr zu dir zurück zu finden.</p>
<p><span id="more-10903"></span><div id='c7500_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Der Alltag, von dem wir uns im Urlaub erholen müssen</h2>
<p>Wenn du dich bereits auf den Weg gemacht hast, Übungen zu Achtsamkeit zu finden, dann kann ich mir vorstellen, dass du auch schonmal an diesem Punkt warst, wo du in all der Hektik und des Drucks gestoppt, innegehalten und dich gefragt hast :&#8220;Was mache ich hier eigentlich?&#8220;.</p>
<p>Ein Punkt, an dem du gemerkt hast, dass es so, wie du gerade dein Leben lebst, nicht weiter gehen kann, denn du spürst nur Stress und Enge und Hektik, du weißt schon gar nicht mehr, wann du dich richtig lebendig, frei und glücklich gefühlt hast.</p>
<blockquote><p>&#8222;Wir brauchen Krisen, denn sie bringen uns dazu, uns wieder zu fokussieren.&#8220; &#8211; Autor*in unbekannt</p></blockquote>
<p>Solche Krisen sind ein wunderbares Angebot an uns, uns wieder darauf zu besinnen, was wir brauchen, was uns gut tun würde. Krisen helfen uns dabei, uns zu fokussieren. WILL ich das? Will ICH das? Will ich DAS? Und uns dann zu entscheiden, ob wir weitergehen wie bisher, ob wir das Tempo ändern, das Fortbewegungsmittel wechseln oder ob wir mal eine Abzweigung nehmen.</p>
<h2>Was bedeutet Achtsamkeit?</h2>
<p>Achtsamkeit &#8211; was ist das überhaupt?</p>
<p>Achtsamkeit hab ich persönlich ganz bewusst als solche wahrgenommen, als wir während meiner Grundausbildung in Gewaltfreier Kommunikation Yin Yoga praktiziert hatten.</p>
<p>Es waren keine besonders anspruchsvollen Übungen, kein großes Gedehne und Verrenke &#8211; im Gegenteil. Es wurde mehr Wert darauf gelegt, sich auf den Atem zu konzentrieren, ihn im Hier und Jetzt zu spüren, und Gedanken, die uns umkreisten, wahrzunehmen und ziehen zu lassen.</p>
<p>Ich persönlich finde, Achtsamkeit hat ganz viel damit zu tun, bewusst zu leben in dem Moment, in dem wir etwas tun, aber auch, sich selbst kennen und lieben zu lernen, so anzunehmen, wie man ist, sich zu verstehen und zu akzeptieren. Achtsamkeit hat für mich ganz viel mit Selbstliebe und Akzeptanz zu tun &#8211; auch anderen gegenüber.</p>
<h2>25 Achtsamkeitsübungen</h2>
<p>Deshalb hab ich mich dazu entschieden, dir eine wie ich finde schöne Zusammenstellung an über 25 Übungen zur Achtsamkeit und Gewaltfreien Kommunikation zu schenken. Dieser Mix hat weder den Anspruch, vollständig, noch auf jede/n perfekt zugeschnitten zu sein.</p>
<p>Vielmehr ist dieser Beitrag eine Art Inspiration, um dich auf deiner Suche nach DEINEN Strategien zu unterstützen, damit du dich wieder wohler fühlst im Alltag, auf Arbeit, in deiner Familie, Freundschaft, Partnerschaft, mit dir selber oder mit wem auch immer.</p>
<p>Ich wünsche dir viel Spaß beim Stöbern und Ausprobieren.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="pintbild aligncenter wp-image-12587" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/25-übungen-zur-achtsamkeit.jpg" alt="25 Übungen zur Achtsamkeit | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="381" height="801" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/25-übungen-zur-achtsamkeit.jpg 600w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/25-übungen-zur-achtsamkeit-190x400.jpg 190w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/25-übungen-zur-achtsamkeit-205x430.jpg 205w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/25-übungen-zur-achtsamkeit-324x680.jpg 324w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/25-übungen-zur-achtsamkeit-24x50.jpg 24w" sizes="auto, (max-width: 381px) 100vw, 381px" /></p>
<h2 id="achtsamkeitsübung-1">1. Was brauchst du? Wie sorgst du für dich?</h2>
<p>Mit dieser Übung hast du die Möglichkeit, dir bewusst zu machen, was dir gut tun würde, warum und wie du am Besten für dein Wohlergehen sorgen kannst.</p>
<p>Ich möchte dich bitten, auf einem Blatt Papier zu notieren, was du jetzt, in diesem Moment, bräuchtest, egal ob man es kaufen kann oder nicht. Welches deiner <a href="///Users/juliawill/Downloads/GfK-Liste-Echte-Beduerfnisse.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bedürfnisse</a> würde dadurch erfüllt sein, wenn du bekämst, was auf deinem Zettel steht?</p>
<p>Wenn du etwas ganz bestimmtes, wie einen Gegenstand, eine Person, Tätigkeit, Zeit oder einen Ort im Kopf hast, dann wird es sich um eine Strategie handeln, die dir ein bestimmtes Bedürfnis erfüllen soll. Handelt es sich um eine Strategie, dann überleg mal, was es noch gäbe, das dir ebenfalls dein Bedürfnis erfüllen würde.</p>
<p>Diese Übung soll dir helfen, dir bewusst darüber zu werden, was du brauchst und dich auch ein Stück weit frei und unabhängiger von bestimmten Strategien zu machen, damit du erkennst, dass du auch auf vielen unterschiedlichen Wegen für dich sorgen kannst.</p>
<p>Was ist es, was du in diesem Moment bräuchtest?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12597" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/frau-schreibt-am-steg.jpg" alt="Frau schreibt am Steg" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/frau-schreibt-am-steg.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/frau-schreibt-am-steg-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/frau-schreibt-am-steg-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2 id="achtsamkeitsübung-2">2. Nur eins</h2>
<p>Oftmals ertappe ich mich dabei, dass ich viele Dinge gleichzeitig mache. Ich sitze auf Toilette und schau auf&#8217;s Handy. Ich putze Zähne und bin in Gedanken schon ganz, ganz weit weg. Ich arbeite am PC und höre dabei Musik.</p>
<p>Danach hab ich mich irgendwie unzufrieden und angespannt gefühlt. Das mag vielleicht daran liegen, dass ich keins der Dinge, die ich getan habe, bewusst gemacht habe, obwohl ich dachte, es würde mir helfen, produktiver zu sein und meine Zeit zu nutzen. Stattdessen lief ich einfach automatisiert ab und habe gar nicht richtig und bewusst den Moment genossen.</p>
<p>Diese Übung dient dazu, sich wieder ganz bewusst einer einzigen Sache zu widmen und dabei nichts anderes zu tun. Wo, wie und wann du das üben magst, kannst du selber entscheiden, ich gebe dir ein paar Anregungen: Auf Toilette gehen, Zähne putzen, Haare kämmen, duschen, anziehen, essen, trinken, mit den Öffentlichen fahren, schreiben, telefonieren, Müll wegbringen&#8230;</p>
<p>Welche Tätigkeit möchtest du gern mal für dich ausprobieren?</p>
<h2 id="achtsamkeitsübung-3">3. Augenmerk auf das Positive in dir</h2>
<p>Wenn du zu denjenigen gehörst, die sich schnell <strong>kritisieren</strong> und abwerten, wird dir diese Übung bestimmt gut tun.</p>
<p>Fällt dir auf, dass du dich schnell <strong>bewertest</strong> oder kritisiert? &#8222;Ich bin zu &#8230;&#8220;, &#8222;Ich sollte mehr/weniger &#8230;&#8220;, &#8222;Ich bin so&#8230;&#8220; &#8211; Ich könnte noch ewig so weitermachen, denn auch mir fiel irgendwann mal auf, dass es mir leicht fällt, über mich zu urteilen oder an mir herumzumäkeln, statt das, auf was ich stolz bin, auch mal anzuerkennen. Als hätte ich es nicht verdient. Geht es dir damit ähnlich?</p>
<p>Wenn ja, dann möchte ich dich dazu einladen, deine Aufmerksamkeit dem <strong>Positiven</strong> in und an dir zu widmen. Nimm dir Papier und Stift und schreib einfach mal auf, was du an dir magst. Was du geschafft hast. Erreicht hast. Auf was du stolz bist. Worüber du glücklich bist, es getan zu haben oder zu sein, wie du bist, und warum.</p>
<p>Wenn du magst, dann führe diesen Zettel stets bei dir oder häng ihn dir an einen Ort, an dem du oft bist, um dich stets daran zu <strong>erinnern</strong>, dich selbst zu <strong>lieben</strong> und auch öfter mal die angenehmen Seiten an dir anzuerkennen und zu feiern.</p>
<p>Was steht auf deinem Zettel?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12599" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/frau-lehnt-sich-zurück-und-lacht.jpg" alt="Frau lehnt sich zurück und lacht" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/frau-lehnt-sich-zurück-und-lacht.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/frau-lehnt-sich-zurück-und-lacht-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/frau-lehnt-sich-zurück-und-lacht-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2 id="achtsamkeitsübung-12">4. Kreativ sein</h2>
<p>Bei dieser Übung zur Achtsamkeit geht es um Konzentration, Kreativität, aber auch Ruhe und Entspannung.</p>
<p>Genauer gesagt: Sei <strong>kreativ</strong> und male.</p>
<p>Du kannst deiner Fantasie und deinen Emotionen freien Lauf lassen. Du kannst entscheiden, ob du frei aus dir heraus malst oder etwas <strong>ausmalst</strong> wie z.B. ein <a href="https://amzn.to/2XzBMAa" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Mandala</a>*, ob mit <a href="https://amzn.to/2Oc3IXR" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Buntstiften</a>*, <a href="https://amzn.to/2QJ7M3g" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Filzstiften</a>*, Acrylfarben o.ä. &#8211; das bleibt ganz allein dir überlassen. Nimm dir Zeit dafür, solange du magst.</p>
<h2 id="achtsamkeitsübung-5">5. Essen</h2>
<p>Was ist Nahrung für dich? Wie nimmst du sie zu dir? Genießt du dein Essen oder schlingst du es schnell in dich hinein?</p>
<p>Manchmal esse ich etwas und bin dann völlig perplex, dass es schon alle ist. Das liegt daran, dass ich es nicht bewusst gegessen habe, sondern nebenbei auf dem Handy rumgetippt oder ferngesehen habe.</p>
<p>Aus diesem Grund widmet sich diese <strong>Achtsamkeitsübung</strong> deiner nächsten Mahlzeit. In dieser Übung geht es darum, dein <strong>Essen</strong> bewusst wahrzunehmen. Nimm dir Zeit dafür, mach nichts nebenbei und lass dich nicht ablenken. Widme dich einzig und allein deinem Essen. Wie sieht es aus? Wie riecht es? Wie fühlt es sich im Mund an, wenn du es kaust? Was hat es für eine Konsistenz? Wie hört es sich an, wenn du es zerkaust? Wie schmeckt es? Kaue bewusst langsam. Genieße es.</p>
<p>Wie war diese achtsame Art der Nahrungsaufnahme im Vergleich zu deinen bisherigen Mahlzeiten? Hast du einen Unterschied feststellen können?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12601" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/thai-suppe-mit-gemüse-und-kräutern.jpg" alt="Thai Suppe mit Gemüse und Kräutern" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/thai-suppe-mit-gemüse-und-kräutern.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/thai-suppe-mit-gemüse-und-kräutern-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/thai-suppe-mit-gemüse-und-kräutern-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2 id="achtsamkeitsübung-17">6. Licht aus</h2>
<p>Los geht&#8217;s mit einer Übung im Dunkeln.</p>
<p>Für diese Übung begibst du dich an einen dir <strong>vertrauten</strong> Ort und machst das Licht aus, sodass du nichts mehr sehen kannst, und läufst durch den Raum. Gerade zur Winterzeit wird es ja schnell <strong>dunkel</strong>, du kannst die Übung also bestimmt am späten Nachmittag oder Abend durchführen.</p>
<p>Wie ist das so für dich? Wie fühlst du dich? Merkst du einen Unterschied? Gehst du achtsamer? Langsamer? Bewusst? Was fällt dir auf, was dir bei Licht vielleicht nicht aufgefallen wäre? Wie nimmst du den Raum jetzt wahr?</p>
<p>Eine schöne Übung zur Entschleunigung, finde ich. Wie fandest du es?</p>
<h2 id="achtsamkeitsübung-6">7. Das Foto</h2>
<p>Bei dieser Übung geht es nicht wirklich um Achtsamkeit, sondern vielmehr darum, dir ein Hilfsmittel an die Hand zu geben, das dir ein angenehmes Gefühl beschert. Gerade, wenn ich einen schlechten Start in den Tag hatte oder allgemein gerade mies drauf bin und wieder raus aus diesem Sumpf will, empfinde ich diese Übung als sehr hilfreich. Ich hoffe, du auch.</p>
<p>Ich möchte dich bitten, etwas zu fotografieren, das ein angenehmes Gefühl in dir hervor ruft. Das dich motiviert, amüsiert, glücklich macht, heiter stimmt, beruhigt oder was auch immer. Es muss auch nicht zwangsläufig ein Gegenstand sein, vielleicht ist es ja auch eine Person, ein Zitat, eine Pflanze, ein Tier, eine bestimmte Aussicht oder etwas ganz anderes. Bei mir ist es z.B. eine Wand voller Karten mit Motiven und Fotos, die mich berühren, mich zum Schmunzeln bringen oder motivieren.</p>
<p>Für was auch immer du dich entschieden hast: Druck dir das <strong>Foto</strong> aus und platziere es an einer Stelle, auf die oft am Tag schaust.</p>
<p>Für welches Motiv hast du dich entschieden?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12602" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/hand-hält-foto-von-papa-und-kind-fest.jpg" alt="Hand hält Foto von Papa und Kind fest" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/hand-hält-foto-von-papa-und-kind-fest.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/hand-hält-foto-von-papa-und-kind-fest-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/hand-hält-foto-von-papa-und-kind-fest-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2 id="achtsamkeitsübung-7">7. Nichts</h2>
<p>Nimm dir 5 Minuten Zeit für diese Übung. Wenn du ein Kind oder mehrere Kinder hast, wäre es für diese Übung hilfreich, wenn sie währenddessen beschäftigt sind oder jemand auf sie aufpasst, denn die heutige Aufgabe lautet: Nichts tun.</p>
<p>Hier nehmen wir uns die Freiheit, auch einfach mal <strong>nichts zu tun</strong>. Und das ist gar nicht mal so einfach, wie du feststellen wirst, zumindest erging es mir so. Ständig kreisten irgendwelche <strong>Gedanken</strong> um mich herum, ich dachte und plante und grübelte und und und&#8230;</p>
<p>Aber heute machst du das alles einfach nicht. Begib dich hierfür in eine für dich angenehme Position und genieße es, nichts zu tun. Wenn du merkst, dass dich deine Gedanken immer wieder fort tragen, dann fokussier dich auf deinen Atem. Wie du einatmest, wie die Luft durch deinen Körper strömt, wie du Neues in dir aufnimmst und Altes gehen lässt.</p>
<p>Wie war das so für dich, einfach auch mal nichts zu tun?</p>
<h2 id="achtsamkeitsübung-8">8. Der Start in den Tag</h2>
<p>Beginnt dein Wochenende wie Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag? Wirst du unter der Woche von einem Wecker geweckt? Magst du seine Lautstärke und seinen Ton? Wie beginnt dein Arbeitstag? Ist er durchgeplant, routiniert, hektisch? Wie startest du ins Wochenende? Gibt es einen Unterschied? Welcher <strong>Start in den Tag</strong> gefällt dir mehr?</p>
<p>Ich möchte dich dazu einladen, das nächste Mal, wenn du <strong>aufwachst</strong>, dir 5 Minuten Zeit zu nehmen und im <strong>Bett</strong> liegen zu bleiben, nachdem du aufgewacht bist.</p>
<p>Bleib in deinem Bett liegen und lausche einfach mal deiner Umgebung. Was nimmst du wahr? Hörst du etwas? Was ist es? Kannst du etwas riechen? Oder schmecken? Was fühlst du? Was kannst du sehen? Spüre bis zum kleinsten Körperteil in dich hinein. Wie geht es dir? Was sagt dein Körper?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12603" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/frau-streckt-sich-im-bett.jpg" alt="Frau streckt sich im Bett" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/frau-streckt-sich-im-bett.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/frau-streckt-sich-im-bett-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/frau-streckt-sich-im-bett-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2 id="achtsamkeitsübung-9">9. Raus aus der Routine</h2>
<p>Gerade im Alltag verfallen wir in den Automatismus, wir machen Tag für Tag das Gleiche, es entwickelt sich eine Routine, an die wir uns gewöhnen.</p>
<p>Heute möchte ich dich ein wenig <strong>wachrütteln</strong> und aus dieser Routine rausholen, damit du Dinge wieder bewusst machst.</p>
<p>Das ist gar nicht kompliziert, wie du merken wirst. Wenn du Rechtshänder*in bist, könntest du zum Beispiel alles mit Links machen. Dir mit der linken Hand die Zähne putzen, die Haare kämmen, die Jacke zuziehen, die Schlüssel oder etwas anderes in die Hand nehmen, essen, trinken usw.</p>
<p>Dadurch, dass wir plötzlich nicht mehr wie <strong>gewohnt</strong> und <strong>automatisiert</strong> ablaufen, müssen wir uns wieder <strong>konzentrieren</strong> und Dinge bewusst tun.</p>
<p>Eine witzige, teils auch herausfordernde Übung, wie ich finde. Schreib mir gern, wie es dir erging, so aus der <strong>Routine</strong> geholt zu werden.</p>
<h2 id="achtsamkeitsübung-10">10. Langsam</h2>
<p>H-A-L-L-O, W-I-E  G-E-H-T  E-S  D-I-R,  W-E-N-N  I-C-H  S-O  S-C-H-R-E-I-B-E?</p>
<p>Mit der obigen Begrüßung hab ich dir bereits einen kleinen Einblick in die heutige Achtsamkeitsübung gegeben. Hast du erraten, um was es gehen wird?</p>
<p>Heute machen wir mal etwas bewusst L-A-N-G-S-A-M. Ganz in R-U-H-E.  A-C-H-T-S-A-M. Ohne S-T-R-E-S-S und H-E-K-T-I-K, mit vollem B-E-W-U-S-S-T-S-E-I-N. Du kannst dir aussuchen, was es sein wird, das du bewusst L-A-N-G-S-A-M machen möchtest. Möchtest du heute, so wie ich, langsam schreiben? Oder langsam E-S-S-E-N?  G-E-H-E-N?  D-U-S-C-H-E-N?  R-E-D-E-N? A-T-M-E-N?</p>
<p><strong>Konzentrier</strong> dich genau auf das, was du <strong>langsam</strong> machst.</p>
<p>Für was hast du dich entschieden und wie war das so für dich, etwas bewusst L-A-N-G-S-A-M zu machen?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12604" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/sanduhr-läuft.jpg" alt="Sanduhr läuft" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/sanduhr-läuft.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/sanduhr-läuft-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/sanduhr-läuft-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2 id="achtsamkeitsübung-11">11. Vertrauensspiel</h2>
<p>Heute gibt es eine passende <strong>Achtsamkeitsübung für Gruppen</strong>!</p>
<p>Such dir mit einer Person deiner Wahl einen passenden Ort zum Herumlaufen aus. Nimm die Person an die Hand. Und schließ deine Augen. Lass dich von der Person, die deine Hand hält, durch die Gegend geleiten. <strong>Vertrau</strong> darauf, dass die Person dich sicher begleiten wird, und konzentrier dich auf das, was du wahrnimmst. Was ist das? Was hörst du? Wie klingt es? Was spürst du? Riechst du etwas? Was ist es und wie nimmt dein Körper diesen Geruch wahr? Schmeckst du auch etwas?</p>
<p>Wie war dieser Spaziergang mit geschlossenen Augen?</p>
<h2 id="achtsamkeitsübung-18">12. Yoga im Bett</h2>
<p>Quälst du dich morgens mehr aus dem Bett als den Start in den <strong>Morgen</strong> mit Dankbarkeit und Freude zu genießen? Dann möchte ich dich heute dazu einladen, deinen nächsten Start in den Tag mit <strong>Yoga</strong> zu beginnen.</p>
<p>Hierfür hab ich mir ein YouTube Video von Mady Morrison ausgesucht. Ich selber hab sie abonniert und mach ihre Yoga Übungen sehr gern mit. Ich kann dir ihre Yoga Videos nur wärmstens empfehlen, weil sie kurz und knackig, also ideal für den manchmal hektischen Alltag sind, in dem man sich kaum Zeit für Freizeit und Entspannung nimmt. Außerdem sind ihre Anleitungen auch für Anfänger*innen gedacht, du musst also kein Yoga Profi sein und kannst direkt starten.</p>
<p>Hier kommt sie also, die Yoga <strong>Anfänger</strong> Morgenroutine im Bett, du benötigst nicht einmal eine Yoga Matte oder anderes Zubehör, sondern lediglich dein Bett.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/fWRa-6T0bv0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" data-mce-fragment="1"></iframe></p>
<p>Berichte doch mal, wie du diesen Start in den Tag empfunden hast, wie das so für dich war, und ob du gern mehr Yoga machen möchtest.</p>
<h2 id="achtsamkeitsübung-13">13. Angenommen werden</h2>
<p>Heute machen wir eine wie ich finde tolle Übung, die dazu dient, dich so <strong>anzunehmen</strong>, wie du bist, und dich nicht dafür zu be- oder verurteilen, wie du bist. Und das geht ganz einfach:</p>
<p>Das nächste Mal, wenn du etwas machst, für das du dich verurteilst, oder allgemein: Sobald du merkst, dass du dich verurteilst für das, was du gerade denkst, tust, fühlst usw., finde heraus, welches <strong>Bedürfnis</strong> dahinter stecken könnte, das dich veranlasst hat, eben genau so zu handeln.</p>
<p>Ein Beispiel: Ich habe mich immer gleich dafür verurteilt, wenn ich bei jeder Kleinigkeit anfing zu weinen. Das konnte wegen eines Streits, einer Diskussion, Kritik an mir, einer Beobachtung oder etwas sein, das mich berührte. Und das nervte mich, weil ich dachte, es würde Schwäche zeigen.</p>
<p>Die Tränen sind nicht weniger geworden, aber mittlerweile kann ich mir und meinem inneren Kind sagen: &#8222;<strong>Es ist ok</strong>. Du darfst weinen. Du weinst, weil dich gerade etwas sehr berührt hat und dann kommen dir die Tränen. Das ist ok.&#8220; Sich selbst so anzunehmen wie man ist, ist manchmal schwer, aber es brachte mir inneren <strong>Frieden</strong>.</p>
<p>Ich wünsche mir für dich, dass du es schaffst, diese Übung nicht nur heute, sondern auch später in deinem Alltag anzuwenden. Vielleicht schaffst du es ja auch mal, diese Übung bei anderen Menschen anzuwenden und sie so zu <strong>akzeptieren</strong>, wie sie sind, weil du ihr Bedürfnis, das dahinter stecken könnte, erkennst.</p>
<h2 id="achtsamkeitsübung-2">14. Ärger verstehen</h2>
<p>Die Kollegin, die dich nicht gegrüßt hat. Dein Partner, mit dem du gerade im Streit bist. Dein Kind, das gerade Scheibe spielt&#8230; Es gibt &#8211; gern auch öfter am Tag &#8211; Situationen, in denen wir ärgerlich werden.</p>
<p>Hinter Ärger stecken allerdings immer ganz bestimmte Gedanken, die wir haben. Nicht die Person macht uns ärgerlich, unser Denken über die Person und unsere Einteilung in Richtig und Falsch führt dazu.</p>
<p>Lass uns doch heute mal genau diese Gedanken identifizieren, um dich frei von Ärger zu machen.</p>
<p>Wenn dich noch eine vergangene Situation beschäftigt, dann nimm diese gerne als Anlass zum Üben, ansonsten erinner dich einfach an diese Übung, wenn du dich wieder ärgern solltest.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12598" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/mama-und-tochter-im-streit-mit-verschränkten-armen.jpg" alt="Mama und Tochter im Streit mit verschränkten Armen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/mama-und-tochter-im-streit-mit-verschränkten-armen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/mama-und-tochter-im-streit-mit-verschränkten-armen-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/mama-und-tochter-im-streit-mit-verschränkten-armen-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Führ dir dazu einfach die Situation vor Augen und schreib dir gerne auf, was du so alles darüber denkst, wie du die Situation bewertest und beurteilst. So kommst du deinen Gedanken auf die Spur und entdeckst, was eigentlich hinter all dem Ärger steckt: Deine eigentlichen Gefühle, die sich hinter dem Ärger versteckt haben, und deine unerfüllten Bedürfnisse.</p>
<p>Werde dir in Situationen, in denen du ärgerlich wirst, klar darüber, was genau du denkst, was du wirklich fühlst und welche unerfüllten Bedürfnisse sich da bei dir melden. Wenn eine Person etwas macht, und sich ein unerfülltes Bedürfnis in dir meldet, finde heraus, wie du jetzt am Besten dafür sorgen kannst, dass es erfüllt wird.</p>
<p>In welcher Situation hast du Ärger gespürt? Was hast du gedacht? Welche Gefühle haben sich dann gezeigt und welche Bedürfnisse hast du erkannt?</p>
<h2 id="achtsamkeitsübung-14">15. Technik aus</h2>
<p>Für die heutige Übung benötigst du etwa eine Stunde. Ich empfehle dir, sie entweder nach dem <strong>Aufstehen</strong> oder vor dem <strong>Schlafengehen</strong> durchzuführen, denn in dieser Zeit ist sie am Wirkungsvollsten.</p>
<p>In dieser einen Stunde verzichtest du auf <strong>Technik</strong>. Damit ist vor allem dein Telefon gemeint, aber du kannst es auch sehr gern auf weitere technische Gegenstände erweitern, wie den Fernseher, den Computer, das Radio, die Küchengeräte und dergleichen.</p>
<p>Fällt dir diese Übung schwerer als gedacht? Dann geh es langsam an und starte mit 15 Minuten oder einer Zeit, die für dich machbar ist. Wer weiß, vielleicht wird daraus ja auch irgendwann mal ein ganzer Tag?</p>
<p>Was fällt dir auf, wenn du all diese Dinge plötzlich nicht mehr nutzt? Was machst du stattdessen?</p>
<h2 id="achtsamkeitsübung-4">16. Kleinigkeiten</h2>
<p>Heute möchte ich dich dazu einladen, die kleinen Dinge des <strong>Lebens</strong> zu betrachten. Nein, eigentlich geht es sogar nur um eins. Ein einziges kleines Ding.</p>
<p>Schau dich um. Findest du etwas Kleines? Schau ganz genau hin. Nimm dir bewusst Zeit dafür und betrachte es von allen Seiten. Wie fühlt es sich an? Wie sieht es aus? Was hat es für eine Struktur? Aus welchem Material besteht es? Fällt dir etwas daran auf?</p>
<p>Ich würde mich freuen, von dir zu erfahren, was du heute <strong>Kleines</strong> beobachtet hast und wie du diese Achtsamkeitsübung fandest. Könntest du dir vorstellen, sie in deinen Alltag einzubauen und vermehrt die kleinen Dinge des Lebens zu <strong>genießen</strong>?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12600" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/insekt-auf-mülleimer.jpg" alt="Insekt auf Mülleimer" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/insekt-auf-mülleimer.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/insekt-auf-mülleimer-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/insekt-auf-mülleimer-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2 id="achtsamkeitsübung-15">17. Rückwärts</h2>
<p>Balancierst du gern? Wenn ich mit meinem Sohn auf dem Spielplatz bin, balancieren wir regelmäßig, aber irgendwie war mir das auf Dauer zu einfach, immer nur geradeaus zu laufen. Also drehte ich mich einmal um und lief <strong>rückwärts</strong>. Du ahnst nicht (oder vielleicht doch?), wie vorsichtig ich auf einmal ging. Ich konnte ja nicht nach hinten sehen, sonst wäre ich gleich runtergefallen. Also spürte ich mit jedem Schritt nach hinten vorsichtig nach, ob mein Fuß Halt findet, und belastete ihn erst dann, wenn ich mir ganz sicher war, dass ich mein <strong>Gleichgewicht</strong> halten konnte.</p>
<p>Die Übung hat mir wirklich viel Spaß gemacht und hat mich darin bestärkt, Dinge, die mir (zu) leicht fallen, gern etwas anspruchsvoller zu gestalten, einfach, um mich etwas <strong>herauszufordern</strong>, aber auch, um wieder ein Augenmerk darauf zu legen, etwas mit voller Konzentration und vollem Bewusstsein zu machen.</p>
<p>Aus diesem Grund möchte ich dich bitten, bei der nächstbesten Möglichkeit auszuprobieren, rückwärts zu balancieren, oder, wenn dir das zu gefährlich ist, rückwärts zu gehen.</p>
<p>Probier es mal aus und verrate mir, wie das so für dich war, rückwärts zu <strong>balancieren</strong> bzw. zu gehen.</p>
<h2 id="achtsamkeitsübung-16">18. Trinken</h2>
<p>Was <strong>trinkst</strong> du gern? Wasser? Tee? Saft? Kaffee? Was ist es?</p>
<p>Heute möchte ich dich dazu einladen, dir 5 Minuten Zeit zu nehmen, gern auch länger, für dich und dein <strong>Lieblingsgetränk</strong>.</p>
<p>Mach es dir gemütlich, begib dich in eine dir angenehme Position und genieße dein Getränk. Betrachte es. Wie sieht es aus? Wie riecht es? Wie fühlt es sich im Mund an und wie würdest du seinen Geschmack beschreiben?</p>
<p>Was macht das mit dir, dir bewusst Zeit fürs <strong>Trinken</strong> freizuräumen und es langsam zu genießen?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12612" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/hand-hält-tasse-im-bett-hoch.jpg" alt="Hand hält Tasse im Bett hoch" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/hand-hält-tasse-im-bett-hoch.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/hand-hält-tasse-im-bett-hoch-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/hand-hält-tasse-im-bett-hoch-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2 id="achtsamkeitsübung-20">19. Der Bodyscan</h2>
<p>Der Bodyscan ist eine bekannte Übung im MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction, auf deutsch: Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion), um in Verbindung mit deinem Körper zu kommen und dich in Geduld sowie einer einfühlsamen Haltung dir selbst gegenüber zu üben.</p>
<h3>Vorbereitung</h3>
<ul>
<li>Nimm dir genug Zeit für die Vorbereitung. Das Video, das ich dir weiter unten verlinkt habe, geht ca. 30 min.</li>
<li>Wähle für den Bodyscan einen ruhigen Ort, an dem du dich wohl fühlst, und nicht von außen gestört wirst.</li>
<li>Wähle eine bequeme Unterlage, ggf. ein Kissen, und wenn du magst, auch eine Decke. Wenn du nicht liegen magst, kannst du dich auch hinsetzen, wie es dir angenehm ist.</li>
<li>Auch deine Kleidung sollte gemütlich und bequem sein, sodass du frei und unbeschwert atmen kannst.</li>
</ul>
<p>Streng dich während der Übungen nicht an, um deinen Körper nicht noch weiter anzuspannen.</p>
<p>Was auch immer für Gedanken und Empfindungen auftauchen, lass sie zu und erlaube dir so zu sein, wie du dich im gegenwärtigen Moment fühlst. Konzentrier dich mehr darauf, was du fühlst, als auf das, was du denkst. Nimm es an und sag dir innerlich &#8222;Es ist ok so zu sein, wie ich gerade bin&#8220;.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/TWg6yiP_Jbs" width="680" height="383" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"><span data-mce-type="bookmark" style="display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;" class="mce_SELRES_start">﻿</span></iframe></p>
<p>Wenn du möchtest, kannst du mir unten in den Kommentaren gern verraten, wie du diesen Bodyscan empfunden hast.</p>
<h2 id="achtsamkeitsübung-24">20. Feuer</h2>
<p>Heute zünden wir eine Kerze an und beobachten sie einfach nur. Nicht mehr und nicht weniger. Ich persönlich könnte mir ewig <strong>Feuer</strong> ansehen, weil es so eine <strong>beruhigende</strong> Wirkung auf mich hat.</p>
<p>Wie geht es dir so, wenn du dir Zeit nimmst, eine <strong>Kerze</strong> anzündest und sie einfach nur in Ruhe beobachtest?</p>
<h2 id="achtsamkeitsübung-21">21. Lieblingsstück</h2>
<p>Was trägst du gerade? Magst du es? Die Farben, der Stoff, die Größe, der Schnitt, das Muster usw. &#8211; gefällt es dir? Ist es ein <strong>Lieblingsstück</strong> von dir?</p>
<p>Wenn du dir nicht so ganz sicher bist oder die Fragen mit Nein beantwortest, dann möchte ich dich bitten, dich von diesem Kleidungsstück zu <strong>verabschieden</strong> und dir stattdessen etwas anzuziehen, das du LIEBST! Ein Kleidungsstück, das dich glücklich macht, das dir <strong>gefällt</strong>, genau das solltest du jetzt tragen. Es muss weder anderen gefallen noch der aktuellen Mode entsprechen, es soll dir einfach nur gefallen. Nicht, weil du es mal geschenkt bekommen hast, es dir aber eigentlich gar nicht gefällt, und du nur ein schlechtes Gewissen hättest, es nicht zu tragen oder gar wegzuwerfen.</p>
<p>Solltest du tatsächlich kein einziges <strong>Kleidungsstück</strong> besitzen, das du liebend gern trägst, dann möchte ich dich bitten, in Zukunft nach einem solchen Ausschau zu halten und dich Stück für Stück von Dingen zu verabschieden, die du gar nicht gern trägst, sondern sie vielleicht nur aus Pflichtbewusstsein im Schrank liegen hast. Umgib dich fortan mit Dingen, die dich glücklich machen.</p>
<p>Beginne bitte erst damit, dich von Dingen zu verabschieden, statt dich mit neuen Sachen einzudecken. Die Übung dient dazu, dir <strong>bewusst</strong> zu machen, mit wie vielen Dingen du dich umgibst, die dich nicht glücklich machen und diejenigen <strong>schätzen</strong> zu lernen, die dir ein angenehmes Gefühl geben. Mit denen du dich wohl fühlst.</p>
<p>Ich kann mir vorstellen, dass diese Aufräumaktion etwas Zeit in Anspruch nehmen wird, also bitte lass dir auch Zeit dafür und versuch jetzt nicht, deinen ganzen Schrank im Laufe eines Tages zu entmüllen. Wenn du mehr über <strong>Minimalismus</strong> erfahren möchtest, kann ich dir Marie Kondo empfehlen &#8211; von ihr hab ich diese Übung.</p>
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<div class="produktbox-titel"><i class="fa fa-heart"></i>Meine Empfehlung für dich</div>

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<h2>22. Zuhören</h2>
<p>Für diese Übung benötigst du einen Partner bzw. eine Partnerin, denn sie wird zu zweit durchgeführt. In der GFK Übungsgruppe einer meiner Ausbilderinnen ist es eine willkommene Einstiegsübung, um anzukommen und langsam warm zu werden.</p>
<p>Für diese Übung hat jede/r von euch jeweils 5 min. Zeit, über ein Thema ihrer/seiner Wahl zu sprechen. Die andere Person macht nichts weiter, als zuzuhören, vielleicht mal ab und zu zu nicken oder &#8222;Mhm&#8220; zu sagen, mehr nicht. Es geht weder ums Bewerten dessen, was die Person gesagt hat, noch um schlaue Tipps oder Lösungsvorschläge, noch darum, von sich selber zu erzählen. Es geht wirklich einzig und allein darum, bei deinem Gegenüber zu bleiben und ihm aufmerksam zuzuhören.</p>
<p>Ich finde, es ist schon herausfordernd genug, sich nicht von den eigenen Gedanken davontreiben zu lassen. Wenn du dir dessen bewusst wirst, hol dich immer wieder zu deiner/m Gesprächspartner*in zurück.</p>
<p>Nach den 5 min. gibt es eine kurze Pause zum Runterkommen, sich-gewahr-werden. Danach wechselt ihr die Rollen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12614" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/zwei-frauen-sitzen-im-gras-und-reden.jpg" alt="zwei Frauen sitzen im Gras und reden" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/zwei-frauen-sitzen-im-gras-und-reden.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/zwei-frauen-sitzen-im-gras-und-reden-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/zwei-frauen-sitzen-im-gras-und-reden-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
</div>
<h2 id="achtsamkeitsübung-22">23. Badezeit / Duschzeit</h2>
<p>Ich hoffe, die 21. Aufgabe hat dich nicht völlig ausgelaugt, sondern dir vielmehr <strong>Kraft</strong> geschenkt und dich motiviert. Dafür kommt jetzt eine entspannendere Übung.</p>
<p>Heute möchte ich dich dazu einladen, dir Zeit für ein entspanntes Bad oder, wenn du nicht gern badest oder gar keine Badewanne hast, dir Zeit für eine ausgiebige <strong>Dusche</strong> zu nehmen. Wenn man Kinder hat, ist das nicht immer einfach zu bewerkstelligen, aber vielleicht schaffst du es ja während ihrer Schlafenszeit oder während sich jemand um sie kümmert und sie beschäftigt sind.</p>
<p>Richte dein <strong>Bad</strong> so ein, wie es dir gefällt, mach dir zum Beispiel Kerzen an. Wenn du magst, können es auch Duftkerzen sein. Mach das elektrische Licht aus, benutz deinen liebsten Badezusatz oder dein liebstes Shampoo und geniiiiiiiieße diese Ruhe und <strong>Entspannung</strong> und die <strong>Zeit</strong>, die du dir gerade für dich nimmst.</p>
<p>Schließ gern deine Augen und konzentrier dich auf das Wasser, das deinen Körper umgibt. Was spürst du? Was hörst du? Was schmeckst du? Atme tief ein und langsam aus.</p>
<p>Wie war diese Bade- oder Duschzeremonie für dich?</p>
<h2 id="achtsamkeitsübung-25">24. Dankbarkeit</h2>
<p>Wie wirst du den heutigen Tag verbringen? Oder neigt er sich bereits dem Ende, während du das hier liest?</p>
<p>Diese Übung zu Achtsamkeit findet am Abend statt. Schreib dir am Ende des Tages all das auf, wofür du <strong>dankbar</strong> bist. Was dich gefreut hat. Was dich glücklich gemacht hat. Was in dir ein angenehmes <strong>Gefühl</strong> hervorgerufen hat.</p>
<p>Wofür bist du dankbar? Was genau war es, das dir dieser Tag geschenkt hat?</p>
<h2 id="achtsamkeitsübung-23">25. Abschied</h2>
<p>Heute möchte ich dich dazu einladen, <strong>entspannt</strong> einzuschlafen.</p>
<p>Egal, ob Morgenroutine oder Abendroutine, ich höre mir gerne Mojo Di auf YouTube an, ich empfinde ihre Stimme als äußerst angenehm, beruhigend und entspannend.</p>
<p>Deshalb lade ich dich ein, dir vor dem Schlafengehen oder allgemein, wenn du dich entspannen möchtest, eine ihrer geführten Meditationen anzuhören.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/ZQBg14sGH28" width="680" height="383" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"><span data-mce-type="bookmark" style="display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;" class="mce_SELRES_start">﻿</span></iframe></p>
<p>Ich hoffe, diese Achtsamkeitsübungen haben dir genügend Inspiration geschenkt, wie du im Alltag wie auch sonst für dich sorgen kannst.</p>
<p>Wenn es eine Übung gibt, die es dir ganz besonders angetan hat, dann würde ich mich freuen, wenn du sie mir unten in den Kommentaren verrätst. Alles Liebe.<br />
</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/25-uebungen-zu-achtsamkeit/">25 Übungen zu Achtsamkeit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
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		<item>
		<title>Richtig sparen fürs Kind: Der ETF Sparplan</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/richtig-sparen-fuers-kind-der-etf-sparplan/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Feb 2018 19:00:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wir wollen unseren Kindern einen guten Weg in die Zukunft ebnen. Deshalb legen wir so früh wie möglich, bestens schon mit Beginn der Geburt, Geld für sie zurück, damit sie irgendwann mal, wenn sie ausgezogen sind, auf ein finanzielles Polster zurückgreifen und sich somit ihre Zukunft leichter aufbauen können. Doch weder Sparschwein noch Kopfkissen sind ... <a title="Richtig sparen fürs Kind: Der ETF Sparplan" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/richtig-sparen-fuers-kind-der-etf-sparplan/" aria-label="Mehr zu Richtig sparen fürs Kind: Der ETF Sparplan">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir wollen unseren Kindern einen guten Weg in die <strong>Zukunft</strong> ebnen. Deshalb legen wir so früh wie möglich, bestens schon mit Beginn der Geburt, Geld für sie zurück, damit sie irgendwann mal, wenn sie ausgezogen sind, auf ein <strong>finanzielles Polster</strong> zurückgreifen und sich somit ihre Zukunft leichter aufbauen können.</p>
<p>Doch weder Sparschwein noch Kopfkissen sind dabei die besten Wege, um Geld zu sparen. Es wächst nicht und verliert durch die Inflation stetig an Wert.</p>
<p>Welche Methode ist die richtige, um für den Nachwuchs Geld zu <strong>sparen</strong>, auch wenn man eher zu denjenigen gehört, die beim Thema Finanzen lieber weiterscrollen? Das erfährst du in der heutigen Beitragsreihe.</p>
<p><span id="more-8364"></span><div id='c9036_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Richtig sparen fürs Kind: Der ETF Sparplan</h2>
<p>Du verstehst nicht sonderlich viel von Geld, wie es funktioniert, wie du es für dich arbeiten lassen kannst, was Aktien und Fonds sind? Am Liebsten würdest du diese Aufgabe anderen Leuten überlassen, wie etwa Versicherungs-, Finanz- oder Bankberatern, denn die kennen sich ja schließlich aus. Mach das nicht, sondern nimm dein <strong>Geld</strong> lieber selber in die Hand!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-8604 pintbild" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/02/Richtig-sparen-fürs-Kind-Der-ETF-Sparplan.jpg" alt="Richtig sparen fürs Kind: Der ETF Sparplan | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="800" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/02/Richtig-sparen-fürs-Kind-Der-ETF-Sparplan.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/02/Richtig-sparen-fürs-Kind-Der-ETF-Sparplan-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/02/Richtig-sparen-fürs-Kind-Der-ETF-Sparplan-287x430.jpg 287w" sizes="auto, (max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<p>Du musst nicht sonderlich viel Ahnung von finanziellen Dingen haben, um richtig für dein <strong>Kind</strong> zu sparen. Du solltest aber von den wichtigsten <strong>Sparmethoden</strong> wissen, um das Beste aus deinem Geld herauszuholen.</p>
<p>Ich stelle dir deshalb in einer Beitragsreihe verschiedene Möglichkeiten vor, wie du Geld für dein Kind sparen und es beständig wachsen lassen kannst, angefangen bei einem <strong>ETF Sparplan</strong>.</p>
<div id="mf_container">
<ol class="mf_list">
<li><a href="https://www.milchtropfen.de/richtig-sparen-fuers-kind-der-etf-sparplan/#Was-bedeutet-ETF">Was bedeutet &#8222;ETF&#8220;?</a></li>
<li><a href="https://www.milchtropfen.de/richtig-sparen-fuers-kind-der-etf-sparplan/#Was-ist-ein-ETF-Sparplan">Was ist ein ETF Sparplan?</a></li>
<li><a href="https://www.milchtropfen.de/richtig-sparen-fuers-kind-der-etf-sparplan/#Wo-kann-ich-einen-ETF-Sparplan-anlegen">Wo kann ich einen ETF Sparplan anlegen?</a></li>
<li><a href="https://www.milchtropfen.de/richtig-sparen-fuers-kind-der-etf-sparplan/#Welche-Bank-soll-ich-nehmen">Welche Bank soll ich nehmen?</a></li>
<li><a href="https://www.milchtropfen.de/richtig-sparen-fuers-kind-der-etf-sparplan/#Vorteile-und-Nachteile">Vorteile und Nachteile</a></li>
</ol>
</div>
<h2 id="Was-bedeutet-ETF">1. Was bedeutet &#8222;ETF&#8220;?</h2>
<p>&#8222;Äh, was? ETF? Das ist mir zu kompliziert!&#8220;, schießt es dir jetzt durch den Kopf?</p>
<p>Ja, anfangs hätte ich bei diesem Wort wohl auch gleich aufgehört zu lesen. Alles, was nur im Geringsten mit Aktien und Börsen zu tun hatte, hab ich rigoros überlesen, weil ich dachte, es sei zu kompliziert, um es zu verstehen.</p>
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<p>Wenn man sich aber von den richtigen Leuten so etwas erklären lässt, ist es gar nicht so schwierig wie angenommen. Deshalb erkläre ich dir jetzt einfach mal, was &#8222;ETF&#8220; überhaupt bedeutet:</p>
<p>&#8222;<strong>ETF</strong>&#8220; ist die englische Abkürzung für &#8222;Exchange Traded Funds&#8220; und bedeutet übersetzt &#8222;Börsengehandelte Indexfonds&#8220;. Was sagen diese Wörter aus?</p>
<p>&#8222;Börsengehandelt&#8220; meint, dass du zu <strong>Börsenzeiten</strong> kaufen und verkaufen kannst. Dein Geld ist nicht für eine bestimmte Zeit gebunden und somit <strong>flexibel</strong>. Wenn du also mal ganz schnell an dein Geld kommen musst, kannst du schneller und einfacher drauf zugreifen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8567 alignnone" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/01/menschen-an-der-boerse.jpg" alt="Menschen an der Börse" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/01/menschen-an-der-boerse.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/01/menschen-an-der-boerse-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Der &#8222;<strong>Index</strong>&#8220; ist eine <strong>Liste</strong> von Firmen, die in einem Bündel zusammengefasst werden. Ein Beispiel: Der S&amp;P 500 (Standard &amp; Poor’s 500) ist ein Aktienindex, der die Aktien der 500 größten börsennotierten US-amerikanischen Unternehmen beinhaltet. Der bedeutendste deutsche Aktienindex ist der DAX, der die 30 größten und liquidesten Unternehmen des deutschen Aktienmarkts repräsentiert, darunter beispielsweise Siemens, Bayer, Daimler, Adidas usw.</p>
<p>Statt also in ein einziges Unternehmen zu investieren, steckst du dein Geld in <strong>mehrere</strong> <strong>Unternehmen</strong> gleichzeitig. Dadurch diversifizierst, also verteilst du deine Investierungen, was wiederum das Risiko für Verluste minimiert. Selbst, wenn ein Unternehmen aus dem Index fliegen sollte, wird es einfach durch ein besseres ersetzt. Allerdings musst du dir schon die Zeit nehmen, um herauszufinden, in welchen ETF du genau investieren willst.</p>
<p>&#8222;<strong>Fonds</strong>&#8220; ist eine <strong>Sammelstelle</strong> für unser Geld, in diesem Fall der ETF, der unser Geld passiv investiert. Du musst also nicht gezielt in EIN börsennotiertes Unternehmen investieren; durch das Investieren in einen ETF passiert das alles weitgehend automatisch.</p>
<h2 id="Was-ist-ein-ETF-Sparplan">2. Was ist ein ETF Sparplan?</h2>
<p>Bei einem ETF Sparplan investierst du <strong>regelmäßig</strong> und <strong>langfristig</strong> Geld in einen oder mehrere ETFs deiner Wahl.</p>
<p>In welchem Intervall und mit welchem Sparbetrag du das machst, hängt zum Einen von den Konditionen deiner Bank ab, zum Anderen natürlich auch von deinen finanziellen Mitteln, die dir zur Verfügung stehen UND &#8211; ganz wichtig &#8211; die nicht existenzbedrohend für dich sind, solltest du sie verlieren. Investiere also nur Geld, dessen Verlust du verkraften kannst!</p>
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<h2 id="Wo-kann-ich-einen-ETF-Sparplan-anlegen">3. Wo kann ich einen ETF Sparplan anlegen?</h2>
<p>Um einen ETF Sparplan anzulegen, ist zunächst die Eröffnung eines <strong>Depots</strong> notwendig, beispielsweise bei einer Bank. Dort kannst du dich entscheiden, ob du ein <strong>Kinderdepot</strong> oder ein ganz normales Erwachsenendepot einrichten willst.</p>
<p>Ein klarer <strong>Vorteil</strong>, neben deinem Erwachsenendepot ein extra Kinderdepot für dein Kind einzurichten: Auch beim Kinderdepot gibt es eine <strong>Freistellungsgrenze</strong> von 801€, also zusätzlich zu der Freistellungsgrenze von 801€ auf deinem eigenen Erwachsenendepot.</p>
<p>Ein weiterer Vorteil: Die klare <strong>Trennung</strong> zwischen dem Geld, das (später) deinem Kind gehören wird und dem Geld, welches dir gehört, das du theoretisch ausgeben kannst, reinvestieren kannst usw. Du gerätst also nicht in Versuchung, das Geld deines Kindes für deine eigenen Zwecke zu benutzen.</p>
<h2 id="Welche-Bank-soll-ich-nehmen">4. Welche Bank soll ich nehmen?</h2>
<p>Bei der Auswahl der passenden Bank wird es etwas komplizierter, denn jede Bank bietet die Depots zu unterschiedlichen <strong>Konditionen</strong> an. Bei der einen sind die <strong>Gebühren</strong> für die Depotführung kostenlos, bei der anderen eben nicht. Bei der einen Bank ist die <strong>Mindestsparrate</strong> 25€, bei der anderen sind es 50€. Dann gibt es Unterschiede bei den <strong>Kaufgebühren</strong>, Verkaufsgebühren und laufenden <strong>Verwaltungskosten</strong>, die miteinander verglichen werden müssen, damit man das beste Angebot findet.</p>
<p>Wir haben uns beispielsweise für ein <a href="https://www.milchtropfen.de/out/comdirect-depot" rel="nofollow noopener">Kinderdepot bei der comdirect Bank</a>* entschieden. Dort besparen wir die ETFs, die in den aktuellen Aktionsangeboten drinstehen, bei denen deshalb keine Kaufgebühren anfallen (jedoch Verkaufsgebühren und natürlich weiterhin die Steuern).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><a class="btnbank" href="https://www.milchtropfen.de/out/comdirect-depot" rel="noopener noreferrer">zum Comdirect Depot*</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Du kannst aber auch ein <a href="https://www.milchtropfen.de/out/DKB-Cash" rel="nofollow noopener">Juniordepot<strong> </strong>bei der DKB (Deutsche Kreditbank AG) eröffnen</a>*. Voraussetzung für das Einrichten eines Depots ist jedoch, dass du bei der DKB ein Girokonto hast.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><a class="btnbank" href="https://www.milchtropfen.de/out/DKB-Casht" rel="noopener noreferrer">zum DKB Girokonto*</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hast du dich für eine Bank entschieden, eröffnest du bei dieser dein Kinderdepot bzw. Erwachsenendepot. Einen ETF Sparplan kannst du dann anschließend ganz bequem online in deinem Depot anlegen.</p>
<h2 id="Vorteile-und-Nachteile">5. Vorteile und Nachteile</h2>
<p>ETF Sparplan &#8211; Ja oder nein? Was sind die <strong>Vorteile</strong>, was sind die <strong>Nachteile</strong>?</p>
<h3><strong>Vorteile: </strong></h3>
<ol>
<li>Ein ETF Sparplan ist <strong>für jede/n</strong>, beginnend ab einer monatlichen Sparrate von 25€.</li>
<li><strong>Flexibilität</strong>: Du kannst deinen ETF Sparplan online jederzeit starten, stoppen und anpassen, je nachdem, wie deine finanzielle Situation aussieht.</li>
<li><strong>Günstig</strong>: Je nach Angebot deiner Bank sind die Kosten niedrig, das Sparplan-Depot kostenfrei.</li>
<li>Nice to have: Bei der comdirect Bank gibt es beispielsweise gebührenfreie Aktions-Sparpläne im Angebot.</li>
<li><strong>Diversifikation</strong>: Breite Streuung innerhalb des ETFs, was das <strong>Risiko</strong> eines Verlustes senkt.</li>
</ol>
<h3>Nachteile:</h3>
<p>Für mich persönlich gibt es nur einen Nachteil von ETF Sparplänen, und das ist der Faktor <strong>Ethik</strong>. In einem ETF sind ja mehrere Unternehmen vertreten. Darunter könnten u.U. auch Unternehmen sein, die du persönlich <strong>boykottierst</strong>, weil sie ihre Produkte unter menschenunwürdigen Bedingungen herstellen, weil sie die Umwelt belasten usw. Die Suche nach dem richtigen ETF könnte daher durchaus mehr Zeit in Anspruch nehmen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8569 alignnone" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/01/mann-hebt-eine-welle-hoch-unter-der-lauter-muell-liegt.jpg" alt="Mann hebt eine Welle hoch, unter der lauter Müll liegt" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/01/mann-hebt-eine-welle-hoch-unter-der-lauter-muell-liegt.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/01/mann-hebt-eine-welle-hoch-unter-der-lauter-muell-liegt-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Auch, wenn du nicht sonderlich viel von <strong>Finanzen</strong> verstehst, kannst du dein Geld selber in die Hand nehmen und es auf die bestmögliche Art und Weise <strong>investieren</strong> und es somit stetig wachsen lassen. Nichts anderes macht der Berater für dich, dem du dein Geld anvertraust, damit er es für dich investiert.</p>
<p>Aber SO kompliziert ist es gar nicht, wenn man mal die Begriffe verstanden hat und weiß, was sich dahinter verbirgt. Übernimm <strong>Verantwortung</strong> für dein sauer verdientes Geld, setz dich damit auseinander und lass es wachsen, statt es planlos im Sparschwein an Wert verlieren zu lassen.</p>
<p>Sicher, es ist unumgänglich, dass du dich damit auseinandersetzt, wo du dein Depot anlegst, welche Bank die besten Konditionen bietet, welche ETFs du besparen sollst, gerade, wenn du bestimmte Firmen aus ethischen Gründen von vornherein ausschließt. Wenn du aber erstmal eine Zeit lang investiert hast, wirst du dich fragen, warum du das nicht schon viel früher gemacht hast.</p>
<p>Hast du noch mehr Fragen zu diesem Thema? Dann schreib es mir in den Kommentaren.<br />
</p>
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		<title>Unerzogen &#8211; Was bedeutet das?</title>
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					<comments>https://www.milchtropfen.de/unerzogen-was-bedeutet-das/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Sep 2017 04:20:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute möchte ich auf einen Artikel reagieren, in dem es um die unerzogene &#8222;Erziehungsmethode&#8220; geht. Denn oft wird &#8222;Unerzogen&#8220; &#8211; wie in jenem Beitrag &#8211; völlig missverstanden. Was also bedeutet &#8222;Unerzogen&#8220; für mich? Unerzogen &#8211; Was bedeutet das? Der Grund, über &#8222;Unerzogen&#8220; zu schreiben, kam, als ich las, wie eine Bloggerin über die &#8222;unerzogene Erziehungsmethode&#8220; ... <a title="Unerzogen &#8211; Was bedeutet das?" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/unerzogen-was-bedeutet-das/" aria-label="Mehr zu Unerzogen &#8211; Was bedeutet das?">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute möchte ich auf einen Artikel reagieren, in dem es um die unerzogene &#8222;Erziehungsmethode&#8220; geht. Denn oft wird &#8222;<strong>Unerzogen</strong>&#8220; &#8211; wie in jenem Beitrag &#8211; völlig missverstanden.</p>
<p>Was also bedeutet &#8222;Unerzogen&#8220; für mich?</p>
<p><span id="more-7224"></span><div id='c8582_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Unerzogen &#8211; Was bedeutet das?</h2>
<p>Der Grund, über &#8222;Unerzogen&#8220; zu schreiben, kam, als ich las, wie eine Bloggerin über die &#8222;unerzogene Erziehungsmethode&#8220; schrieb und mich dabei wirklich rasend machte. Ich weiß nicht, wie oft ich beim Lesen mit dem Kopf schüttelte.</p>
<p>Einfach, weil sie über &#8222;Unerzogen&#8220; schrieb, ohne sich augenscheinlich vorher darüber <strong>informiert</strong> zu haben. Warum schreibt sie über etwas, das sie nicht kennt und nie ausprobiert hat?</p>
<p>Sie schreibt, dass sie mit ihrem Beitrag niemanden kränken will, aber das tut sie. Sie kränkt eine derart bedürfnisorientierte, einfühlsame, liebevolle Haltung; einfach, indem sie sich nicht vorher drüber schlau gemacht hat und nun ins Blaue hinein rät, was &#8222;Unerzogen&#8220; sein könnte.</p>
<p>Sie denkt, was viele &#8211; und auch ich &#8211; im 1. Moment denken: Unerzogen. Aha. Soll heißen: Kind darf alles machen, was es will. <strong>Laissez-faire</strong> eben. Die Eltern geben ihre Verantwortung komplett beim Kind ab.</p>
<p>Als ich damals auf diese &#8222;Erziehungsmethode&#8220; traf, verteufelte ich sie nicht. Ich wollte mehr darüber erfahren und trat in die Facebook Gruppe &#8222;Unerzogen leben&#8220; ein. Dort lernte ich eine für mich nie da gewesene Lebensweise kennen.</p>
<h2>Ein neuer Weg</h2>
<p>Ich las plötzlich nicht mehr von Eltern, die sich über den <strong>Wutanfall</strong> ihres Kindes amüsierten oder beschämende Fotos oder Videos von Kindern zeigten. Ich lernte auf einmal Eltern kennen, die sich für den Wutanfall ihres Kindes interessierten und lernen wollten, wie sie damit umgehen können. Diese Eltern suchten nicht nach einer Lösung, wie ihr Kind funktioniert. Sie suchten nach einem Weg, der beide Seiten &#8211; Kind und Eltern &#8211; mit einbezog.</p>
<p>Es ging nicht mehr darum, dass sich Eltern <strong>Tipps</strong> holen, wie sie ihr Kind in die Klamotten bekommen, die es nicht anziehen will. Hier tauschten sich Eltern aus, die ihr Kind selbst entscheiden lassen wollten. Die ihrem Kind vertrauen wollten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7321" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/kind-legt-seine-hand-in-die-eines-erwachsenen.jpg" alt="Kind legt seine Hand in die eines Erwachsenen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/kind-legt-seine-hand-in-die-eines-erwachsenen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/kind-legt-seine-hand-in-die-eines-erwachsenen-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>In den anderen Gruppen fühlte ich mich manchmal so <strong>einsam</strong>, weil es bei uns eben nicht immer so reibungslos funktionierte, wie die anderen erzählten. Mein Kind schlief nicht durch. Es wird IMMER NOCH gestillt. Will nicht in die Kita. Treibt mich manchmal an den Rand der Erschöpfung. Und ganz ehrlich? Ich wollte es auch nicht mit Gewalt dazu bringen, wie einige meinten. Sätze wie &#8222;Das Leben ist kein Ponyhof.&#8220; und dergleichen fanden bei vielen Anklang, bei mir stießen sie nur sauer auf.</p>
<p>In der &#8222;Unerzogen leben&#8220; Gruppe erfuhr ich plötzlich von einem Haufen Eltern, die genau die gleichen &#8222;Probleme&#8220; hatten wie ich. Dass sie wütend auf ihr Kind sind, dass der Partner nicht wie gewünscht mitmacht, dass das Kind haut und beißt und dies und jenes tut&#8230; Aber diese Eltern suchten nicht nach einer Lösung, wie sie jemanden in den Begriff bekommen konnten. Hier wurde hinter das <strong>Verhalten</strong> geschaut. Was können wir FÜR die- oder denjenige/n tun, damit wir alle zufrieden sind?</p>
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<p>So lernte ich mit der Zeit die &#8222;unerzogene&#8220; Haltung kennen. Oftmals stieß ich an meine Grenzen. Thema Süßigkeiten. Medienkonsum. Zähne putzen. Selbstbestimmtes Schlafengehen. Die Klassiker schlechthin. Ich wurde von <strong>Zweifeln</strong> übersät. Dann belas ich mich. Wurde wieder ruhig. So geht es manchmal bergauf, bergab bei mir. Ich bin längst nicht da, wo ich sein will, aber ich bin auf dem Weg. Und das fühlt sich mega stark an, weil es unserer Beziehung unheimlich gut tut.</p>
<h2>Was bedeutet &#8222;Unerzogen&#8220; für mich?</h2>
<p>Es ist schwierig, Außenstehenden &#8222;Unerzogen&#8220; zu erklären, und das am Besten in einem Wort oder Satz. Eine exakte <strong>Definition</strong> von &#8222;Unerzogen&#8220; gibt es für mich nicht. Einfach, weil es so vielschichtig ist. Ich versuche trotzdem mal, dir verständlich zu machen, was &#8222;Unerzogen&#8220; für mich bedeutet:</p>
<h3>1. Auf Augenhöhe</h3>
<p>Für mich sind Oliver und ich auf Augenhöhe. Es gibt kein Oben und Unten. Keine <strong>Stufe</strong>, auf der ich höher stehe und er niedriger oder umgekehrt. Wir sind gleichwertig. Ich versuche (versuche, wohlgemerkt, denn auch ich verfalle hin und wieder in alte Muster), Oliver wie einen <strong>Erwachsenen</strong> zu behandeln. Einen kompetenten Menschen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7309" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/mutter-schaut-kind-auf-augenhoehe-an.jpg" alt="Mutter schaut Kind auf Augenhöhe an" width="679" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/mutter-schaut-kind-auf-augenhoehe-an.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/mutter-schaut-kind-auf-augenhoehe-an-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>Wenn ich drohe, in Erziehungsmethoden zu verfallen, hat mir ein Spruch meines Mannes extrem geholfen:&#8220;Du bist seine beste <strong>Freundin</strong>.&#8220;</p>
<p>Klar wünsche ich mir, dass sich das irgendwann auch mal ändert und jemand anderes an diese Stelle tritt, aber momentan ist es halt so. Dann denke ich mir:&#8220;Was würde meine beste Freundin jetzt sagen? Was würde mir gut tun? Was bräuchte ich, statt dummer Belehrungen, die einfach nie hilfreich sind?&#8220;</p>
<h3>2. Keine Gewalt</h3>
<p>Das bedeutet für mich auch gleichzeitig, meinen Sohn nicht mit <strong>Gewalt</strong> &#8211; sei es seelische oder körperliche &#8211; zu etwas zu bewegen.</p>
<p>Ich nehme ihn nicht einfach hoch und schleppe ihn kreischend davon, wenn ich meine, es sei nun Zeit für uns, den Spielplatz zu verlassen. Ich <strong>manipuliere</strong> meinen Sohn nicht, damit er etwas für mich macht, indem ich z.B. sage:&#8220;Du machst mich unheimlich traurig, wenn du dein Zimmer nicht aufräumst.&#8220; oder dergleichen.</p>
<h3>3. Schutz vor Gefahr</h3>
<p>Oft kommt dann von Außenstehenden das <strong>Ampel-Argument</strong>: Dass &#8222;Unerzogen&#8220; bedeutet, sein Kind ALLES ausprobieren zu lassen. Zum Beispiel, was passiert, wenn es über eine rote Ampel oder allgemein die Straße läuft. Dass wir doch einen an der Waffel haben müssen, wenn wir unser Kind nicht von der Straße wegzerren, bloß, weil wir keine <strong>Macht</strong> ausüben wollen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7322" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/mutter-haelt-kind-in-den-armen-und-laechelt-es-an.jpg" alt="Mutter hält Kind in den Armen und lächelt es an" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/mutter-haelt-kind-in-den-armen-und-laechelt-es-an.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/mutter-haelt-kind-in-den-armen-und-laechelt-es-an-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Das bedeutet &#8222;Unerzogen&#8220; für mich eben nicht. Natürlich <strong>schütze</strong> ich mein Kind davor, von einem Auto etc. überfahren zu werden. Bei &#8222;Unerzogen&#8220; geht es aber um viel mehr. Was treibt mein Kind dazu, über die Straße zu rennen, obwohl ich &#8222;Stop! Straße!&#8220; rufe? Was kann ich für uns tun?</p>
<h3>4. Alternativen</h3>
<p>Oftmals kann ein <strong>Konflikt</strong> auch ganz einfach gelöst werden, indem wir oder ich nach Alternativen suche(n).</p>
<p><a href="https://www.milchtropfen.de/kind-will-sich-nicht-anziehen-lassen/" rel="noopener">Mein Kind will sich nicht anziehen (lassen)</a>. Was kann ich dann tun? Oder will mein Kind sich anziehen (lassen), ist aber gerade in ein Spiel vertieft? Braucht es Zeit? Braucht es einen Grund zum Anziehen? Bricht mir ein Zacken aus der Krone, wenn ich meinen Sohn halbnackt rausgehen lasse und die restlichen Klamotten mitnehme?</p>
<p><strong>Alternativen</strong> zu suchen, ist für mich mit das Wichtigste in &#8222;Unerzogen&#8220;, denn oftmals gibt es einen Haufen Möglichkeiten.</p>
<p>Mein Sohn rennt einfach über die Straße, ohne zu gucken, obwohl ich mir schon den Mund fusslig rede. Ich will meinen Sohn nicht an die Hand nehmen, weil er das nicht mag. Er will eigenständig rüber laufen und das akzeptiere ich. Aber was kann ich tun?</p>
<p>Ich will ihn nicht in seiner Freiheit einschränken und an so einer komischen Handfessel oder Kinderleine festmachen. Also welche Alternativen habe ich? Sollten wir vielleicht eine Zeit lang Straßen meiden? Einfach ab in den Wald, auf&#8217;s Land o.ä., wo er einfach drauf los rasen kann? Wo keine unmittelbare Gefahr für Leib und Seele besteht?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7314" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/kind-laeuft-auf-landstrasse.jpg" alt="Kind läuft auf Landstraße" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/kind-laeuft-auf-landstrasse.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/kind-laeuft-auf-landstrasse-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ich versuche also, seinem Drang, einfach loszurennen, zu entsprechen, statt ein Verbot auszusprechen. Ich suche nach Orten, die es ihm ermöglichen. Wo er sein Bedürfnis ausleben kann.</p>
<h3>5. Freie Entfaltung</h3>
<p>So handhabe ich das auch mit anderen <strong>Bedürfnissen</strong>, die mein Sohn hat.</p>
<p>In unserer Gesellschaft ist vieles oft in Schwarz und Weiß eingeteilt. Oder in diesem Fall in Rosa und Blau. Mein Sohn liebt es, Sachen zu machen, die angeblich nur den Mädchen vorbehalten sind. Das ist nicht fair. Jede/r sollte das Recht auf freie Entfaltung haben. Ob mein Sohn sich nun schminkt und die Nägel lackiert, ein Mädchen mit einem Werkzeugkoffer spielt usw., sollte völlig egal sein. Solange sie Spaß daran haben: Warum nicht?</p>
<p>Dazu zähle ich auch, dass ich Oliver nicht vorgebe, mit was er sich zu beschäftigen hat. Obwohl das ja voll gut für die Motorik ist. Oder weil das dies und jenes fördert.</p>
<p>Ich schaue meinen Sohn an. Was <strong>interessiert</strong> ihn gerade? Aha, er schleppt gerade unheimlich gern Autos ab. Dann lass ich ihn damit spielen, so oft und so lange er das will. Kaufe mit ihm passendes Zubehör ein. Bis sich ein neues Interesse bemerkbar macht. Oh, Omas Lippenstift interessiert ihn. Das war z.B. der Grund, weshalb ich ihm ein <a href="http://amzn.to/2f96Wc3" target="_blank" rel="nofollow noopener">Schminkköfferchen</a>* kaufte. Nicht, weil ich der Meinung bin, gegen diesen ganzen Genderquatsch anzukämpfen, sondern weil er mir gezeigt hat, dass er es mag.</p>

<h3>6. Ich bin nicht inkonsequent, wenn ich meine Meinung ändere</h3>
<p>Ganz klassisch. Wir stehen an der Kasse im Supermarkt und Minimi will ein Ü-Ei.</p>
<p>Als ich &#8222;Unerzogen&#8220; noch nicht kannte, war ich auf dem Trip, dass ich auf jeden Fall &#8222;Nein.&#8220; sagen muss. Weil er sonst immer eins will. Weil da Zucker drin ist und der ist ungesund. Weil andere denken könnten, dass ich weich bin und mich nicht <strong>durchsetzen</strong> kann.</p>
<p>&#8222;Unerzogen&#8220; hat mir gezeigt, dass es kein Weltuntergang ist, wenn mein Sohn mit einkauft und sich Dinge aussucht, die er mag. Wenn der <strong>Geldbeutel</strong> es zulässt, warum nicht? Wenn ich überlege, was ich alles für Zeug einpacke, weil ich es mag, ist ein Ü-Ei doch eine Lappalie.</p>
<p>Oder ein anderes Beispiel, das oft bei uns Thema ist: Losgehen oder losfahren. Auch, wenn ich zuerst der Meinung bin, dass wir JETZT los müssen, darf ich meine Meinung ändern. Ich bin nicht <strong>inkonsequent</strong>, wenn ich meinem Sohn noch Zeit gebe, sein YouTube Video zu Ende zu sehen oder unser Auto an der Tankstelle zu waschen, damit wir danach los können.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7311" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/kind-waescht-auto-an-der-tankstelle.jpg" alt="Kind wäscht Auto an der Tankstelle" width="679" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/kind-waescht-auto-an-der-tankstelle.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/kind-waescht-auto-an-der-tankstelle-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>Ich sehe ihn als gleichwertigen Menschen an, der <strong>mit entscheiden</strong> darf, wann wir aufbrechen. Von einem Erwachsenen würde ich mich doch auch überzeugen lassen. Warum dann nicht auch von meinem Sohn?</p>
<h3>7. Mein Sohn MUSS auch</h3>
<p>Wenn die Zeit aber knapp wird, weil ein wichtiger Termin steht, dann plane ich schon im Voraus ein, dass mein Sohn möglicherweise nicht sofort los will. <strong>Zeitdruck</strong> ist ein absoluter Stimmungskiller bei uns. Deshalb versuche ich, mich gar nicht erst von der Zeit unter Druck setzen zu lassen.</p>
<p>Und wenn&#8217;s nun trotz Zeiteinplanung brenzlig wird und wir los <strong>MÜSSEN</strong>? Dann müssen wir los.</p>
<p>Unsere kleine Familie war beispielsweise mit dem Auto geschäftlich unterwegs. Mein Mann musste einige Shops besuchen und dort die Mitarbeiter/innen trainieren. Währenddessen dümpelte ich mit Oliver in der Gegend rum. Bis wir einen Platz mit einem Berg voller <a href="http://amzn.to/2x9pZv6" target="_blank" rel="nofollow noopener">Lego Duplo</a>* Bausteine fanden.</p>
<p>Wir waren so vertieft in unser Spiel, als mein Mann plötzlich anrief. Wir müssen JETZT los. Also was kann ich tun? Mein Sohn wollte natürlich nicht sofort los. Er wollte weiterspielen. Hätte ich am Liebsten auch gemacht, aber es ging nicht. Ich erklärte es ihm. Klappte nicht. Er wollte &#8222;noch einmal&#8220; einen Baustein setzen. Ok. Danach wollte er weiterspielen. Allmählich kam ich ins Schwitzen. Mein Mann wartete im Auto und wollte los. Mein Sohn wollte weiterspielen und nicht los.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7301" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/kind-spielt-mit-einem-berg-aus-lego-duplo-bausteinen.jpg" alt="Kind spielt mit einem Berg aus Lego Duplo Bausteinen" width="679" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/kind-spielt-mit-einem-berg-aus-lego-duplo-bausteinen.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/kind-spielt-mit-einem-berg-aus-lego-duplo-bausteinen-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>Nach mehrmaligen Versuchen meinerseits, ihn zum Mitnehmen zu animieren, sagte ich ihm, dass wir jetzt los müssen. Ich hatte einen günstigen Moment abgepasst, in dem er gerade mit Bauen fertig war und nahm ihn hoch. Er <strong>protestierte</strong>. Weinte. Ich tröstete ihn. Es tat mir wirklich in der Seele weh, ihn einfach gegen seinen Willen mitzunehmen. Es ist keine Umgangsweise, die ich tagtäglich pflege. Aber manchmal lässt es sich nicht vermeiden.</p>
<p>Ich versuche, wenn wir trotz Zeiteinplanung in so einer blöden Situation landen, meinem Sohn so oft und lange wie möglich seinen Willen zu lassen. Ich gebe ihm Möglichkeiten, &#8222;Nein.&#8220; zu sagen, so oft es halt geht. Aber irgendwann müssen wir los, weil es unumgänglich ist.</p>
<h3>8. Meine Handlungen sollten nicht von der Meinung anderer beeinflusst werden</h3>
<p>Gerade in der Lego Duplo Situation bekomme ich schnell Herzrasen. Drumherum all die Eltern mit ihren Kindern, die gerade mitbekommen, dass ich mein Kind nicht im <strong>Griff</strong> hab. Es ist SO unangenehm für mich gewesen. Ich wusste mir nicht zu helfen, kam aus der Situation nicht raus. Zwischenzeitlich dachte ich, hau ich einfach den Spruch &#8222;Dann geh ich jetzt ohne dich.&#8220; raus. Krass oder? Zu was für perfiden <strong>Methoden</strong> man plötzlich bereit ist, wenn man sich bedrängt fühlt.</p>
<p>Ein ganz schwieriges Thema, mit dem ich persönlich immer wieder auf&#8217;s Neue zu kämpfen habe: Die Angst, was andere denken könnten und meine Handlungen danach auszurichten. Kind läuft lieber nur mit Socken statt mit Schuhen die Straßen entlang. Kind will ein zweites Eis. Kind ist 2,5 Jahre alt und will jetzt, mitten auf dem Spielplatz, gestillt werden und schreit laut &#8222;Bitte, Mama, bitte!!!!&#8220;, damit sich auch wirklich jede/r zu uns umdreht. Oh mein Gott, was sollen nur die Leute von uns<strong> denken</strong>??</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7303" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/kind-laeuft-draussen-mit-socken-auf-dem-gehweg.jpg" alt="Kind läuft draußen mit Socken auf dem Gehweg" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/kind-laeuft-draussen-mit-socken-auf-dem-gehweg.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/kind-laeuft-draussen-mit-socken-auf-dem-gehweg-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ich könnte dir noch hundert weitere Beispiele nennen, in denen ich so starr vor Angst war, was andere denken könnten.</p>
<p>Aktuell arbeite ich daran. Ich habe mir vorgenommen, mich nicht mehr auf die Damentoilette zu verziehen, wenn mein Sohn im Restaurant gestillt werden möchte. Nein. Das will und werde ich nicht mehr mitmachen. Ich werde für mein Recht, an öffentlichen Orten stillen zu dürfen, und für das Bedürfnis meines Sohnes, gestillt zu werden, einstehen. Auch, wenn er &#8222;schon&#8220; 2,5 Jahre alt ist. Ich habe mir vorgenommen, meine Handlungen nicht von der Meinung anderer beeinflussen zu lassen.</p>
<p>Wenn mein Sohn also wieder einen Wutanfall bekommt, dann schau ich gar nicht erst hoch, wer uns beobachten könnte. Ich <strong>konzentriere</strong> mich auf meinen Sohn und blende alles um mich herum aus. Es ist egal, wer böse guckt. Es ist egal, was für Kommentare dazwischen zischen. Es ist auch völlig gleich, was sie denken KÖNNTEN! Ich bin hier und jetzt bei meinem Sohn und nirgendwo anders.</p>
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<h3>9. Ich bin ich und du bist du</h3>
<p>Was ich erst vor relativ kurzer Zeit durch &#8222;Unerzogen&#8220; gelernt habe: Ich kann, will und werde niemanden <strong>ändern</strong>, die/der sich nicht ändern will.</p>
<p>Ich bin beispielsweise in einer Familie groß geworden, in der autoritär erzogen wurde. Als Oliver dann auf die Welt kam, kamen sie alle mit ihren Ratschlägen und Tipps und Ängsten und verwirrten mich total. Und dann dachte ich nur so: Ich kann mir das alles anhören und dann damit machen, was ich will. Ich kann es so machen, wie sie sagen oder auch nicht und gehe meinen eigenen Weg. Ich wollte, dass das akzeptiert wird und das wurde es auch (zumindest zum Teil).</p>
<p>Doch plötzlich fingen mein Mann und ich selber an, alle um uns herum ändern zu wollen. Weil &#8222;Unerzogen&#8220; ja so richtig und wichtig und super ist. Ich erkannte, dass &#8222;Unerzogen&#8220; nicht nur bei meinem Kind anfängt und endet. Es geht weiter und bezieht sich auf unser gesamtes <strong>Umfeld</strong>. Auf die/den Partner/in, Freunde, Bekannte, Verwandte, Nachbarn, Fremde, ja, sogar den Umgang mit Tieren, eben alle um uns herum.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5939" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-grossfamilie.jpg" alt="Wenn Erziehungsstile kollidieren - Großfamilie" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-grossfamilie.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-grossfamilie-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-grossfamilie-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ich lernte, andere zu <strong>akzeptieren</strong> wie sie sind, unabhängig davon, ob ihr &#8222;<a href="https://www.milchtropfen.de/wenn-erziehungsstile-kollidieren/"  rel="noopener">Erziehungsstil</a>&#8222;, ihre Haltung und Lebensweise mit meiner übereinstimmte oder nicht.</p>
<p>Genau dasselbe gilt für unseren Sohn. Wenn ich ihn frage, ob er etwas für mich wegschmeißen kann, weil ich gerade aufräume und andere Dinge mache, und er mit &#8222;Leider nicht.&#8220; antwortet, akzeptiere ich das. Ich zwinge ihn nicht dazu. Wenn er beim Aufräumen helfen will: Gern. Wenn er mitkochen will: Da ist deine Leiter.</p>
<h3>10. Kinder sind keine Besitztümer</h3>
<p>Ich will meinem Sohn seinen freien Willen lassen. Er ist nicht irgendetwas, das ich besitze, und so behandel ich ihn auch nicht. Ich <strong>fordere</strong> nichts, was er nicht will (außer, es ist gefährlich, wir müssen jetzt wirklich los o.ä.).</p>
<p>Doch dann bin ich mit meinem Sohn auf dem Spielplatz und wir begegnen Familien, die alles andere als &#8222;unerzogen&#8220; leben. Die ihre Kinder anblaffen, ihre Ängste herunterspielen, respektlos ihnen gegenüber sind. Das zu beobachten, ist hart. Da schwirrt oft der Satz in meinem Kopf: Sind halt ihre Kinder. Ich darf mich da nicht <strong>einmischen</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7316" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/kind-haelt-sich-die-augen-zu.jpg" alt="Kind hält sich die Augen zu" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/kind-haelt-sich-die-augen-zu.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/kind-haelt-sich-die-augen-zu-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Kinder sind aber keine Gegenstände, die man besitzt und über die bestimmt wird. Sie sind Menschen. Sie gehören niemandem, außer sich selbst. Es ist ihr Körper. Ich darf nicht darüber entscheiden und auch sonst niemand (ausgenommen bei Gefahr).</p>
<p>Wenn einige meinen, ihrem Kind eine auf den Hinterkopf zu geben, weil es nicht hört, muss ich <strong>einschreiten</strong>. Das ist meine Pflicht. Und wenn ich auch &#8222;nur&#8220; die Polizei rufe, weil ich mich nicht traue, was zu sagen, dann habe ich mehr getan als dumm daneben zu stehen und mit dem Kopf zu schütteln.</p>
<p>Jede/r hat das <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_2.html" target="_blank" rel="noopener">Recht auf körperliche Unversehrtheit</a>. Steht sogar im Grundgesetz.</p>
<h3>11. Vertrauen in Selbstbestimmung</h3>
<p>Ich sorge also für mein Kind, damit es ihm weder seelisch noch körperlich an irgendetwas fehlt. Ich bereite ihm beispielsweise gesundes Essen zu. Aber was, wenn er das nicht essen will? Wenn er früh morgens lieber <strong>Eis</strong> essen will? Muss ich da einschreiten, damit mein Kind körperlich unversehrt bleibt?</p>
<p>Ich für meinen Teil habe gelernt, meinem Kind zu <strong>vertrauen</strong>, dass es weiß, was ihm gut tut und eben nicht. Es gibt also Eis bei uns, wenn meinem Sohn danach gelüstet. Ich stelle ihm dann noch als weiteres Angebot was Gesundes daneben. Mal nimmt er sich was davon, mal aber auch nicht. Das finde ich völlig ok.</p>
<p>Aber was, wenn er draußen nackt herumlaufen will, obwohl es doch schon recht kalt ist? Ich weise ihn darauf hin, dass es draußen windig und kühler ist und er nackig wahrscheinlich frieren wird. Manchmal entscheidet er sich dann doch für etwas <strong>Kleidung</strong>. Manchmal aber auch nicht. Ich nehme dann Kleidung mit für den Fall, dass er sich doch umentscheidet. Und weißt du was? In 2,5 Jahren wurde er 3 Mal krank, darunter zwei Erkältungen und ein gemeiner <a href="https://www.milchtropfen.de/einmal-norovirus-bitte/" rel="noopener">Norovirus</a>. Ich denke schon, dass mein Sohn weiß, was ihm gut tut.</p>
<p>Wenn es sehr spät am Abend ist und <a href="https://www.milchtropfen.de/mein-kind-will-nicht-schlafen-gehen/" rel="noopener">mein Kind immer noch nicht schlafen kann/will</a>, dann ist das auch völlig in Ordnung. Dann soll er halt schlafen gehen, wenn er bereit dazu ist. Wenn er müde ist.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5430" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/06/kind-liest-mit-papa-buch-im-bett.jpg" alt="Kind liest mit Papa Buch im Bett" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/06/kind-liest-mit-papa-buch-im-bett.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/06/kind-liest-mit-papa-buch-im-bett-300x190.jpg 300w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/06/kind-liest-mit-papa-buch-im-bett-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Was ich sagen will: Es ist sein Körper. Ich werde ihn nicht dazu zwingen, nur Gesundes zu essen, ich werde ihn nicht <a href="https://www.milchtropfen.de/rosenkohl-zum-essen/"  rel="noopener">zum Probieren zwingen</a>, ich werde ihn so gut es geht niemals zu etwas zwingen. Wenn er Waschmittel probieren will, sitze ich aber nicht still daneben und schaue zu, wie er gleich lernt, was mit dem Waschmittel in seinem Körper passiert. Ich hoffe, du verstehst, wo da meine <strong>Grenze</strong> liegt.</p>
<h3>12. Grenzen wahren</h3>
<p>Wo wir schonmal beim Thema Grenzen sind. Es heißt ja immer so schön &#8222;Kinder brauchen Grenzen.&#8220; und ich finde, das stimmt ganz und gar nicht. Nicht Kinder brauchen <strong>Grenzen</strong>. Kinder können sehr gut einschätzen, wenn ihnen was zu viel wird und stehen ausgezeichnet für ihre Grenzen ein.</p>
<p>Wir Eltern hingegen sollten uns da eine Scheibe abschneiden und selber auf unsere Grenzen schauen und diese <strong>wahren</strong>. Wenn ich meine eigenen Grenzen nicht wahren kann, ist mein Kind nicht dafür verantwortlich zu machen. Es hat ein Bedürfnis. Ich hab ein Bedürfnis. Aber welches wiegt mehr?</p>
<p>Wenn ich beispielsweise vorne im Auto sitze und mein Baby aus voller Kehle hinten im Autositz schreit, ich aber nach Hause will, dann frage ich mich: Welches Bedürfnis wiegt mehr? Kann ich mein Bedürfnis zurückstellen, um das meines Kindes zu stillen? Können unsere Bedürfnisse zugleich gestillt werden (&#8222;<strong>unden</strong>&#8220; sagen die Unerzogenen)?</p>
<p>Im Beispiel mit dem Auto heißt das: Ich fahre nicht 15 Minuten mit einem panisch schreienden Kind durch die Stadt, um ja nur schnell nach Hause zu kommen. Natürlich will ich nach Hause. Es ist spät. Ich bin müde. Ich will nach Hause was essen. Mein Mann ist auch schon zu Hause und er soll sich um das Baby kümmern oder dergleichen. Aber mein Baby lebt im Jetzt. 15 Minuten Schreien bedeuten für es Todesangst. Es will beruhigt werden. Kuscheln. Gestillt werden. In Mamas Gesicht sehen und wissen: In ihren Armen ist alles gut. Mehr will ein Baby nicht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4685" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-geniesst-mamas-naehe.jpg" alt="Baby genießt Mamas Nähe" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-geniesst-mamas-naehe.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-geniesst-mamas-naehe-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Also halte ich an und beruhige mein Baby. Versuche es nach einer Weile wieder. Es gab auch schon Zeiten, da hab ich das Auto an Ort und Stelle stehen lassen und bin mit den Öffis nach Hause gefahren, weil es einfach nicht anders ging.</p>
<p>Natürlich hätte ich mein Baby in die Schale pressen, festschnallen und wie der geölte Blitz nach Hause fahren können, während es die ganze Stadt zusammenschreit. Aber das wollte ich nicht. Ich sah mein Bedürfnis nicht so wichtig, meinem Baby das anzutun, und stellte es zurück.</p>
<p>Hier lassen sich übrigens auch prima <strong>Alternativen</strong> finden, um diesen Konflikt zu vermeiden. Auto meiden, Öffis nehmen, Essen einpacken für unterwegs, mit dem Baby schlafen, wenn es schläft, früher los, wenn Baby noch nicht so müde ist, Unterhaltung fürs Baby einpacken und und und.</p>
<h3>13. Für die eigenen Bedürfnisse sorgen</h3>
<p>Momentan macht der kleine Mann keinen Mittagsschlaf und schläft trotzdem erst gegen 01:00 Uhr morgens ein. Das ist hart, äußerst Kräfte zehrend und macht unheimlich <strong>wütend</strong>.</p>
<p>Und diese Wut, hat mich &#8222;Unerzogen&#8220; gelehrt, will mir etwas sagen. Meine Wut will mir sagen, dass es mir nicht gut geht.</p>
<p>Im obigen Fall bedeutet meine Wut, wenn mein Kind nachts immer noch auf 180 ist und hüpfen und springen und beißen will, und ich komplett im Eimer bin, dass ich für mich sorgen muss. Ich bin 24/7 mit meinem Kind beschäftigt. Gibt es in dieser Zeit eine Möglichkeit, für mich zu sorgen? Mir <strong>Ruheinseln</strong> zu schaffen? Tankstellen? Was kann ich für mich tun, damit ich diese Zeit schaffe, ohne mein Kind nonstop anzumeckern und genervt zu reagieren?</p>
<p>Können wir eine/n Babysitter/in einstellen? Eine Reinigungskraft, die im Haushalt unterstützt? Kann sonstwer helfen? Freunde, Familie, irgendwer? Sich mit dem Kind beschäftigen oder sonstwie helfen?</p>
<p>Oder kann mir etwas genau in diesem Moment, in dem ich wütend bin, <strong>helfen</strong>? Schokolade? Lieblingsmusik? Ein Spruch, der mich wieder runterholt? Atmen? Mit meinem Kind baden, damit ich entspannen und es rumplanschen kann?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-939" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/frau-entspannt-und-atmet.jpg" alt="Frau entspannt und atmet" width="679" height="431" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/frau-entspannt-und-atmet.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/frau-entspannt-und-atmet-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>Was will mein Kind? Will es mit mir toben oder reicht es aus, wenn ich mich in den Raum lege, ruhe, und es um mich herumwirbelt?</p>
<p>Nicht mein Kind ist dafür zuständig, dass meine Bedürfnisse gestillt werden. Dafür bin ich allein <strong>verantwortlich</strong>. Ich muss mich um mich selbst kümmern. Das darf ich meinem Kind nicht aufbürden und ihm vorhalten, wenn es das nicht kann, weil es für seine eigenen Bedürfnisse einsteht.</p>
<h3>14. Ich breche aus alten Mustern aus</h3>
<p>Ich wurde erzogen und es haften immer noch <strong>alte Glaubenssätze</strong> in meinem Kopf, die ich nicht wegbekomme. Beispiel Wände bemalen. Das war vor einigen Wochen total angesagt bei uns.</p>
<p><a href="https://www.milchtropfen.de/kind-bemalt-waende/" rel="noopener">Unser Sohn bemalte also unsere Wände</a> und wir waren am Durchdrehen. Er hatte einen eigenen <a href="https://www.milchtropfen.de/wir-zaubern-dirnen-malort/" rel="noopener">Malort</a> zum kreativen Entfalten. Aber nein, die weißen Wände waren attraktiver. Hier ein Strich, da ein Krikelkrakelbild, dort bisschen Knete, da mal rumkleckern &#8211; es war furchtbar.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5782" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/06/mein-kind-malt-gern-an-den-waenden-bemalte-wand-voller-knete.jpg" alt="Mein Kind malt gern (an den Wänden) - bemalte Wand voller Knete" width="679" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/06/mein-kind-malt-gern-an-den-waenden-bemalte-wand-voller-knete.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/06/mein-kind-malt-gern-an-den-waenden-bemalte-wand-voller-knete-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/06/mein-kind-malt-gern-an-den-waenden-bemalte-wand-voller-knete-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>Ich befasste mich mit dem Thema. Was will er? Was braucht er? Was ist sein Bedürfnis? Was treibt ihn dazu, an den Wänden zu malen, obwohl ich &#8222;Nein.&#8220; gesagt habe? Am Ende löste ich unseren Konflikt, indem ich ihm zugestand, SEIN Zimmer, SEIN Spielzeug, so zu gestalten, wie er es wollte.</p>
<p>Ich trennte mich von &#8222;<strong>Man darf nicht</strong> an den Wänden malen&#8220;, befreite mich von meinen Ängsten und Sorgen und ließ etwas Unerzogenes zu. Unser Sohn darf an den Wänden malen. An einigen, nicht an allen, denn wir leben auch in der Wohnung und fühlen uns nicht wohl, wenn alles voller wirrer Striche ist. Das funktionierte für uns ganz gut.</p>
<p>&#8222;Unerzogen&#8220; bedeutet für mich, alte Muster zu <strong>hinterfragen</strong> und ggf. zu durchbrechen.</p>
<p>Mein Sohn bewirft mich mit Sand. Meine erste Reaktion wäre normalerweise:&#8220;Ich will nicht mit Sand beworfen werden. Hör auf, mich mit Sand zu bewerfen. Wirf lieber da hin.&#8220;</p>
<p>Aber diesmal machte ich daraus eine kleine Sandschlacht und warf etwas Sand auf seine Füße. Wir jagten uns also quietschend über den Spielplatz und bewarfen uns mit Sand. Er mir gegen die Beine, ich ihm auf die Füße. Es machte Spaß und zeigte mir, dass ich auch einfach mal über meinen Schatten springen und aus alten Mustern ausbrechen darf. Es wirkt befreiend.</p>
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<h3>15. Mein Kind ist &#8222;gut&#8220;</h3>
<p>Mein Kind ist nicht &#8222;böse&#8220;. Sein Handeln hat immer einen <strong>Grund</strong>. Es will mich nicht ärgern, sondern auf etwas aufmerksam machen.</p>
<p>In meinem Beitrag &#8222;<a href="https://www.milchtropfen.de/blogparade-missverstaendnisse-zwischen-kindern-und-erwachsenen/" rel="noopener">Missverständnisse zwischen Erwachsenen und Kindern</a>&#8220; erzählte ich von einem Ereignis zwischen meinem Vater und mir. Ich wollte eine Szene aus dem Film &#8222;Dornröschen&#8220; nachspielen und sagte zu ihm &#8222;Komm, Alter!&#8220;. Mein Vater reagierte empört und ließ mich links liegen. Und ich stand da wie ein begossener Pudel und wusste nicht, was gerade passiert war.</p>
<p>Dieses Ereignis hat mich gelehrt, meinem Kind stets Gutes zu unterstellen. Wenn es <strong>haut</strong>, ist es nicht böse. Es weiß sich vielleicht nicht anders auszudrücken. Wenn es <strong>beißt</strong>, ist es auch nicht böse. Vielleicht zahnt es gerade. So kann das auf jede Situation angewandt werden. Bevor wir unseren Kindern etwas Gemeines <strong>unterstellen</strong>, sollten wir schauen, ob wir uns nicht doch irren, und es uns etwas ganz anderes mitteilen wollte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7319" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/kind-mit-klarem-blick.jpg" alt="Kind hält sich die Augen zu" width="680" height="428" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/kind-mit-klarem-blick.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/kind-mit-klarem-blick-400x252.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Natürlich erkenne ich auch, wenn mein Sohn jemanden mit <strong>Absicht</strong> zurück schubst, weil er versehentlich angerempelt wurde, als es darum ging, die Kaninchen zu füttern.</p>
<p>Da gehe ich dazwischen, schütze das andere Kind. Mein Sohn hat mir gezeigt, dass er sich nicht anders zu helfen weiß, wenn er angerempelt wird. Ich bin an der Reihe. Wie kann er sich anders schützen, sich wehren? Sollten wir mit ihm einen <strong>Verteidigungskurs</strong> besuchen, damit er lernt, sich zu wehren, statt nach dem Motto &#8222;Auge um Auge, Zahn um Zahn&#8220; zu leben?</p>
<h3>16. Ich bin Vorbild</h3>
<p>Obige Kaninchensituation hat mir auch gezeigt, dass mein Sohn (bisher) keine andere Möglichkeit kennt, sich zu wehren, sich zu schützen, zu <strong>verteidigen</strong>.</p>
<p>Wir wollen, dass er <strong>selbstbewusst</strong> ist. Dass er den Mut hat, &#8222;Nein.&#8220; zu sagen, wenn es ihm zu weit geht. Das kann er. Und wir akzeptieren sein &#8222;Nein.&#8220; und hören beispielsweise mit dem Kitzeln auf, wenn er nicht mehr mag.</p>
<p>Trotzdem ist er total schüchtern und vorsichtig. Lässt den lauten Kindern auf dem Spielplatz den Vorrang und wartet, bis frei ist. Nur da kommt schon das nächste Kind, das sich vorbei drängelt. Er hat das Nachsehen.</p>
<p>Da fiel mir auf, dass ich zwar in solchen Situation ganz klar für mich einstehen würde, persönlich aber auch eine von der <strong>schüchternen</strong> Sorte bin. Wenn ich mich wohl fühle, blühe ich auf, aber das braucht seine Zeit.</p>
<p>Vielleicht hat mein Sohn ja von mir Zurückhaltung gelernt. Er sieht mich 24/7, im Gegensatz zu seinem vor Selbstbewusstsein strotzendem Vater.</p>
<p>Wenn ich meinem Kind also Dankbarkeit zeigen will, Höflichkeit, Empathie, Selbstbewusstsein usw., dann muss ich auf mich schauen: Bin ich denn überhaupt so? Sieht mein Sohn, dass ich dankbar bin, höflich, empathisch, selbstbewusst usw.? Lebt sein Umfeld nach diesem Vorbild?</p>
<h3>17. Ich muss nicht für alles eine Lösung haben</h3>
<p>&#8222;Unerzogen&#8220; hat mir auch gezeigt, dass ich nicht für alles eine Lösung parat haben muss.</p>
<p>Wir sitzen beispielsweise drinnen, schauen aus dem Fenster. Es <strong>regnet</strong>. Mein Sohn will, dass es aufhört zu regnen. Kann ich nicht ändern. Es macht ihn traurig und er will wirklich, dass es jetzt aufhört zu regnen. Kann ich trotzdem nicht <strong>ändern</strong>.</p>
<p>Was ich tun kann, ist da zu sein. Ich kann nicht alles zu seinen Gunsten ändern. Aber ich kann ihm zeigen, dass ich immer für ihn da bin. Kann ihm sagen, dass der Regen auch was <strong>Gutes</strong> hat. Kann mit ihm draußen in den Pfützen hüpfen und ihm begreiflich machen, dass uns Regen nicht davon abhält, rauszukommen. Oder dass man an Regentagen auch ganz coole Sachen drinnen machen kann. Regen hat auch seine angenehmen Seiten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5802" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/10/kind-spielt-mit-autos-in-grosser-regenpfuetze.jpg" alt="Kind spielt mit Autos in großer Regenpfütze" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/10/kind-spielt-mit-autos-in-grosser-regenpfuetze.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/10/kind-spielt-mit-autos-in-grosser-regenpfuetze-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/10/kind-spielt-mit-autos-in-grosser-regenpfuetze-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>18. Es zeugt von Stärke, sich Hilfe zu holen</h3>
<p>Ich bin nicht immer gut gelaunt. Manchmal sind meine <strong>Reserven</strong> voll aufgetankt und es ist ein leichtes für mich, auf mein Kind einzugehen, das fordernd &#8222;Mama, komm her!&#8220; nach mir ruft, während ich Pfannkuchen für uns mache.</p>
<p>Ja, und manchmal, da lief die Nacht kacke, dann bin ich müde, dann ist der Papa schon aus dem Haus auf dem Weg zur Arbeit, die Wohnung sieht aus wie Sau, ich sehe all die Arbeit, niemand hilft mir, niemand unterstützt mich und dann kann ich es weniger leicht verkraften, für einen <strong>fordernden</strong> 2,5-Jährigen da zu sein, mit dem ich den ganzen Tag spielen soll.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7323" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/mensch-haengt-schlapp-ueber-einem-baumstamm-im-wasser.jpg" alt="Mensch hängt schlapp über einem Baumstamm im Wasser" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/mensch-haengt-schlapp-ueber-einem-baumstamm-im-wasser.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/mensch-haengt-schlapp-ueber-einem-baumstamm-im-wasser-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Da ist es wieder an mir, für mich zu sorgen. Kann mir jemand helfen? Nein? Das ist blöd. Denn da ist nunmal auch der Junge, der nicht versteht, dass ich <strong>erschöpft</strong> bin, und nun dies und das will.</p>
<p>Ja, da bin ich auch <strong>frustriert</strong>. Ausgelaugt. Und will eigentlich nur meine Ruhe haben. Geht aber nicht. Und wenn ich es nicht schaffe, für meine Bedürfnisse zu sorgen, reagiere ich auch schnell mit <strong>Wut</strong>.</p>
<p>In &#8222;Unerzogen&#8220; bin ich auf den <a href="https://www.milchtropfen.de/out/wutkurs" target="_blank" rel="nofollow noopener">Wutkurs</a>* von Ruth gestoßen. Ich hoffe, hier noch einige Dinge lernen zu können, die mir helfen, mit meiner Wut umzugehen.</p>
<p>Denn, sich Hilfe zu holen, sollte nichts sein, wofür man sich schämen muss. Die einen machen eine <strong>Therapie</strong>, um ihre Traumata aus der Vergangenheit aufzuarbeiten, die anderen holen sich Hilfe im Haushalt, die anderen tauschen sich aus, nehmen an Kursen teil, lesen passende Literatur.</p>
<p>Wir sind alle nicht perfekt und haben unser Päckchen zu tragen. Das bedeutet aber nicht, dass wir uns damit abfinden. Wir reflektieren unser Verhalten und wollen etwas ändern. Dafür benötigen wir manchmal <strong>Hilfe</strong> und nehmen diese auch in Anspruch.</p>

<h3>19. Ich belohne und bestrafe nicht</h3>
<p>Was ich bereits vor &#8222;Unerzogen&#8220; lebte: Ich belohne kein &#8222;gutes&#8220; Verhalten und bestrafe kein &#8222;schlechtes&#8220; Verhalten. Hier half mir das Buch <a href="http://amzn.to/2jAUuqP" target="_blank" rel="nofollow noopener">&#8222;Liebe und Eigenständigkeit: Die Kunst bedingungsloser Elternschaft, jenseits von Belohnung und Bestrafung&#8220;</a>* von Alfie Kohn, die Schattenseiten des Belohnungs- und Bestrafungssystems zu verstehen.</p>
<p>Selbst bei &#8222;Unerzogen&#8220; spalten sich die Geister und viele fühlen sich unwohl, ihr Kind nicht zu loben.</p>
<p>Meiner Auffassung nach ist Belohnung und Bestrafung wie <strong>Dressur</strong>. Selbst, wenn ich mein Kind nicht bestrafe, wenn es die Vase zerdeppert, indem ich es auf die stille Treppe schicke o.ä., ist Belohnung für &#8222;gutes&#8220; Verhalten genau so schädlich.</p>
<p>Belohnung bedeutet, ich stelle mich über jemanden und gebe ihm zu verstehen, was angeblich richtig ist. Ich lobe und bestrafe, um sein <strong>Verhalten</strong> zu lenken, weil ich der Meinung bin, dass es das nicht von selbst herausfinden kann. Ich lobe mein Kind mit &#8222;Das hast du aber fein gemacht.&#8220;, wenn es den Müll in den Mülleimer schmeißt. Mein Ziel: Dieses Verhalten zu <strong>fördern</strong>. Ich zeige meinem Kind, dass es GUT ist, Müll in den Mülleimer zu schmeißen.</p>
<p>Wenn ich erzähle, dass ich meinen Sohn nicht lobe, kommen immer ganz traurige Reaktionen. Der Arme. Er wird immer um deine <strong>Anerkennung</strong> betteln und alles dafür tun, um von dir gesehen zu werden.</p>
<p>Dass ich meinen Sohn nicht lobe, bedeutet nicht, dass ich ihn <strong>ignoriere</strong>, wenn er mir etwas freudestrahlend zeigt. Ich bin trotzdem da und sehe ihn. Ich sehe, was er gemacht hat und freue mich mit ihm. Ich sitz nicht einfach nur da und schaue teilnahmslos drein.</p>
<p>Ich erkenne sehr wohl an, wenn er ins Töpfchen gepullert hat. Ich schreie aber nicht:&#8220;JA! Super! Fein hast du das gemacht! Klasse! PRIMA!&#8220; Ich sage beispielsweise:&#8220;Hey, du hast ins Töpfchen gemacht. Als wir gerade gespielt haben, warst du ganz hibbelig. Da muss deine Blase schon ganz schön voll gewesen sein. Jetzt ist sie leer und du bist entspannter. Jetzt können wir weiterspielen. Willst du das Töpfchen im Klo ausschütten?&#8220;</p>
<p>Oder ein anderes Beispiel: Mein Sohn zeigt mir, was er gemalt hat. Viele würden hier einfach antworten:&#8220;Super.&#8220; Fertig. Konversation beendet.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6690" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/08/kind-malt-auf-tablet.jpg" alt="Kind malt auf Tablet" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/08/kind-malt-auf-tablet.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/08/kind-malt-auf-tablet-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/08/kind-malt-auf-tablet-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ich persönlich denke nicht, dass mein Sohn von mir gerade wissen will, ob ich sein Gemaltes toll finde oder nicht. Er will <strong>Kontakt</strong>. Ich sage dann zum Beispiel:&#8220;So viele Farben! Wie hast du DAS denn gemacht?&#8220; und dann ist er schon eifrig dabei, mir zu erzählen, wie er dies und das gemalt hat. Oder WAS er genau gemalt hat.</p>
<p>Eine völlig andere <strong>Kommunikation</strong>, finde ich. Aber das ist einfach nicht für jede/n was. Ist auch ok. Da spielt dann wieder die Akzeptanz rein.</p>
<h3>20. Selbstreflexion</h3>
<p>Akzeptieren will ich persönlich nicht, dass ich autoritär erzogen wurde und das nun angeblich 1:1 <strong>übernehmen</strong> muss, weil ich es nicht anders kenne. Ich FÜHLE, wenn ich mein Kind ungerecht behandelt habe. Ich SEHE, wie verletzt er ist, wenn ich rummotze.</p>
<p>Ich persönlich gebe mich nicht damit zufrieden, so zu sein, wie ich bin und rede mich raus, weil ich daran angeblich nichts ändern kann.</p>
<p>Wenn ich abends im Bett liege und mir dieses oder jenes Ereignis ins Gedächtnis rufe, über das ich <strong>unzufrieden</strong> bin, weil ich es m.M.n. unglücklich angegangen bin, frage ich mich: Was hätte ich stattdessen tun können? Wie gehe ich diesen Konflikt beim nächsten Mal besser an? Was habe ich in dem Moment gebraucht und was mein Kind? Was könnte mir/ihm helfen?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7042" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/frau-liegt-entspannt-auf-dem-bett.jpg" alt="Frau liegt entspannt auf dem Bett" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/frau-liegt-entspannt-auf-dem-bett.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/frau-liegt-entspannt-auf-dem-bett-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Es tut mir gut, mein Handeln zu hinterfragen. Auch mal <strong>zuzugeben</strong>: Das war echt nicht ok, was ich da gesagt habe. Wie kann ich da an mir arbeiten? Und wenn ich nicht mehr weiter weiß, dann sagt mir das, dass ich Hilfe brauche.</p>
<h3>21. Fehler eingestehen</h3>
<p>Wenn ich mies zu meinem Kind war und wieder am Boden der Tatsachen angekommen bin, sehe ich, was ich angerichtet habe. Mein Kind ist traurig. Verkrümelt sich. Ich geh ihm hinterher, er lässt es zu. Ich <strong>entschuldige</strong> mich für mein Verhalten. Sage, dass das echt nicht in Ordnung war, dass ich so laut geworden bin. Versuche ihm begreiflich zu machen, woran es liegt.</p>
<p>So möchte ich ihm zu verstehen geben, dass auch ich als seine Mutter Fehler mache. Dass ich Gefühle habe. Bedürfnisse. Dass ich kein Roboter bin, der zu 100% <strong>funktioniert</strong>, und manchmal einfach k.o. bin. Dass ich aber auch die Kraft habe, das einzugestehen und mich dafür zu entschuldigen. Ich erwarte von ihm keine Entschuldigung, aber es ist mir <strong>wichtig</strong>, ihm zu sagen: Es tut mir ehrlich Leid. Ich habe meinen Fehler erkannt. Daran will ich arbeiten.<br />
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<h2>Was &#8222;Unerzogen&#8220; für mich NICHT ist</h2>
<p>So gehe ich nun meinen Weg und lese und lese und lese und komme aus dem Staunen nicht mehr heraus. Es gibt SO viele, die &#8222;unerzogen&#8220; leben. Und trotzdem so viele <strong>Irrtümer</strong> darüber.</p>
<p>Ich möchte dir daher kurz und knapp erklären, was &#8222;Unerzogen&#8220; für mich absolut NICHT ist:</p>
<h3>1. Selbstaufgabe, Kind darf ALLES</h3>
<p>In &#8222;Unerzogen&#8220; geht es um die Bedürfnisse aller. Babys, Kleinkinder, Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Haustiere&#8230; Eben alle, die zusammen leben, eigene Bedürfnisse haben und deren Erfüllung fordern.</p>
<p>Es geht nicht darum, dass man Konflikten aus dem Weg geht, das <strong>Kind alles machen lässt, was es will</strong>, und gar nicht an sich oder andere denkt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7329" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/junge-mit-iro-lederjacke-und-jeans.jpg" alt="Junge mit Iro, Lederjacke und Jeans" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/junge-mit-iro-lederjacke-und-jeans.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/junge-mit-iro-lederjacke-und-jeans-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Es geht darum, die Bedürfnisse meines Kindes und der anderen wahrzunehmen, darauf einzugehen, aber mich selber dabei nicht aus den Augen zu verlieren. Das bedeutet auch, dass mein Kind eben nicht alles darf, was es will und tun und lassen kann, was es will, denn auch wir, die mit ihm zusammenleben, haben Bedürfnisse, die zu <strong>berücksichtigen</strong> sind.</p>
<p>Auch Menschen unseres Umfelds, Nachbarn, Fremde usw., haben Bedürfnisse, die berücksichtigt werden sollten. Es ist schwierig, die Mitte zu finden. Wenn mein Kind laut in der Wohnung trampelt, weil es nunmal so läuft, und die <strong>Nachbarn</strong> unter uns sich beschweren, dann muss da irgendeine Lösung gefunden werden. Natürlich könnte ich auch rotzig sagen:&#8220;Kinder sind nunmal laut. Finden Sie sich damit ab.&#8220;, aber das wäre in meinen Augen nicht &#8222;Unerzogen&#8220;. &#8222;Unerzogen&#8220; bezieht sich nicht nur auf mein Kind.</p>
<h3>2. Richtig und Falsch</h3>
<p>&#8222;Unerzogen&#8220; bedeutet nicht zwangsläufig, dass (Langzeit-)gestillt werden MUSS. Oder dass alle im Familienbett schlafen. Es geht auch nicht um Tragetuch-, Tragegurt- oder Kinderwagen<strong>pflicht</strong>, Stoffwindeln, Wegwerfwindeln oder Windelfrei.</p>
<p>&#8222;Unerzogene&#8220; können Hausfrau/-mann, selbstständig, Azubis, ganz oben auf der Karriereleiter in Entscheidungsposition, angestellt oder was auch immer sein.</p>
<p>&#8222;Unerzogene&#8220; Kinder gehen in die <strong>Kita</strong> oder auch nicht, gehen zur <strong>Schule</strong> oder auch nicht.</p>
<p>Für mich existiert nicht DAS Bild von &#8222;Unerzogen&#8220; und &#8222;Nur so geht Unerzogen&#8220;. Es geht um die Einstellung. &#8222;Unerzogen&#8220; ist eine <strong>Haltung</strong>, kein Erziehungsstil im üblichen Sinne.</p>
<p>Ich hoffe, ich konnte dir mit diesem Beitrag einen ersten, tieferen Einblick in &#8222;Unerzogen&#8220; geben. Was bedeutet &#8222;Unerzogen&#8220; für dich?<br />
</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/unerzogen-was-bedeutet-das/">Unerzogen &#8211; Was bedeutet das?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
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		<title>Mit Kind zum Faschingsumzug?</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/mit-kind-zum-faschingsumzug/</link>
					<comments>https://www.milchtropfen.de/mit-kind-zum-faschingsumzug/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Feb 2017 07:00:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach den Ereignissen des 19. Dezembers 2017 haben manche Angst, mit ihren Kindern öffentliche, große Veranstaltungen zu besuchen. Auch wir haben anfangs überlegt, ob wir den Faschingsumzug am 19. Februar 2017 mitmachen werden. Ob es nicht doch zu riskant ist. Wir waren dabei und erzählen euch, wie es beim Faschingsumzug war. War es nicht doch ... <a title="Mit Kind zum Faschingsumzug?" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/mit-kind-zum-faschingsumzug/" aria-label="Mehr zu Mit Kind zum Faschingsumzug?">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach den Ereignissen des 19. Dezembers 2017 haben manche Angst, mit ihren Kindern öffentliche, große Veranstaltungen zu besuchen. Auch wir haben anfangs überlegt, ob wir den Faschingsumzug am 19. Februar 2017 mitmachen werden. Ob es nicht doch zu riskant ist.</p>
<p>Wir waren dabei und erzählen euch, wie es beim Faschingsumzug war. War es nicht doch zu gefährlich? Haben wir das Leben unseres Kindes riskiert?</p>
<p><span id="more-3520"></span><div id='c9247_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Mit Kind zum Faschingsumzug?</h2>
<p>Nach dem <a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-12/berlin-breitscheidplatz-gedaechtniskirche-weihnachtsmarkt" target="_blank" rel="noopener">19. Dezember 2017, an dem ein LKW in den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche raste</a>, fragt man sich jedes Mal, wo man sich mit seinem Kind noch hintrauen kann. Wenn es öffentliche Veranstaltungen gibt, fragt man sich, ob alles gut gehen wird. Ob es sich lohnt, dieses Risiko einzugehen. Oder ob man nicht lieber doch zu Hause bleiben sollte.</p>
<p>Mein Mann und ich haben da ganz unterschiedliche Meinungen zu diesem Thema. Ich habe nur daran gedacht, wie schön der erste Faschingsumzug für unseren Sohn und uns wird. Meine Oma und ich haben uns viel Mühe mit dem <a href="https://www.milchtropfen.de/das-indianerkostuem-vom-kleinen-mann/" rel="noopener">Indianerkostüm des kleinen Mannes</a> gegeben. Keine Frage, dass wir zum Faschingsumzug gehen.</p>
<p>Mein Mann wollte erstmal überhaupt nicht mit. Er trägt noch ein Kindheitstrauma vom Fasching mit sich rum. Als Kind gezwungen zu werden, sich als kleinster Zwerg zu verkleiden, obwohl man sich weder verkleiden und erst recht nicht der kleinste Zwerg sein will, das brennt sich ins Gedächtnis ein.</p>
<p>Ich hatte es verstanden, dass er sich nicht verkleiden will. Aber beim ersten Faschingsumzug seines Sohnes muss er dabei sein. Noch dazu, weil Sonntag ist und er mal nicht arbeiten muss.</p>
<p>Und als ich ihn dann zum gefühlten 10. Mal frage, ob er nun mitkommen wird, erzählt er mir seine Bedenken: Dass er denkt, dass es wieder einen Anschlag geben wird. Dass etwas passieren wird. Er fürchtet um unsere Sicherheit.</p>
<p>Letztendlich haben wir doch beschlossen hinzufahren. Aus welchen Gründen, erläutere ich euch später.</p>
<h2>Wo sind die Kostüme?</h2>
<p>Am 19. Februar 2017 fuhren wir also los. Zwischendurch fragte ich mich innerlich, ob ich mich im Datum vertan hätte. Weit und breit keine Perücken oder anderweitigen Verkleidungen zu sehen. Hallo? Es ist Sonntag am späten Vormittag! Wo seid ihr alle?</p>
<p>Je weiter wir in die Stadt kommen, desto mehr sehen wir auch die Kostümierten herumlaufen. Ein Glück! Wir werden nicht die einzigen sein, die am Fachingsumzug teilnehmen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3529" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/mit-kind-zum-faschingsumzug-mutter-und-kind-im-kostuem-in-der-s-bahn.jpg" alt="Mit Kind zum Faschingsumzug - Mutter und Kind im Kostüm in der S-Bahn" width="679" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/mit-kind-zum-faschingsumzug-mutter-und-kind-im-kostuem-in-der-s-bahn.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/mit-kind-zum-faschingsumzug-mutter-und-kind-im-kostuem-in-der-s-bahn-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>Zwischendurch sacken wir noch die Oma ein (auch nicht im Kostüm, Frechheit) und fahren dann gemeinsam zum Olivaer Platz. Was wir uns hätten denken können: Mit den Öffentlichen kommt man nicht direkt zum Olivaer Platz. Es wurde weiträumig abgesperrt. Fette Fahrzeuge versperren die Straßen. Polizei noch und nöcher. Mein Mann staunte nicht schlecht. Und war etwas beruhigter, wie alles abgesichert wurde.</p>
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<h2>Segnung</h2>
<p>Wir mussten noch eine Weile zu Fuß laufen und kamen punktpünktlich am Olivaer Platz an. Es gibt eine kurze und knackige Einführung. Denn es ist schon 11:10 Uhr und um 11:11 Uhr soll es losgehen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3530" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/mit-kind-zum-faschingsumzug-rede-am-olivaer-platz.jpg" alt="Mit Kind zum Faschingsumzug - Rede am Olivaer Platz" width="679" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/mit-kind-zum-faschingsumzug-rede-am-olivaer-platz.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/mit-kind-zum-faschingsumzug-rede-am-olivaer-platz-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>Bevor sich die Fahrzeuge in Bewegung setzen, wird der Faschingszug gesegnet. Wir wollen alle Spaß haben. Singen. Lachen. Tanzen. Und alle wieder heil nach Hause kommen. Es soll keine Verletzten geben. Darauf ein dreifaches &#8222;Hejo!&#8220; und es kann losgehen.</p>
<h2>Stimmungskanone</h2>
<p>Es gab Trommler und Trompeter in genialen Kostümen, die wirklich gut Stimmung gemacht haben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3531" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/mit-kind-zum-faschingsumzug-musik-am-olivaer-platz.jpg" alt="Mit Kind zum Faschingsumzug - Musik am Olivaer Platz" width="679" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/mit-kind-zum-faschingsumzug-musik-am-olivaer-platz.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/mit-kind-zum-faschingsumzug-musik-am-olivaer-platz-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>Zwischendurch kamen aber auch Fahrzeuge, die einfach nur öde waren. Keine Musik. Auch nicht sonderlich geschmückt. Nicht mal Süßigkeiten!</p>
<p>Und dann kam die ultimative Stimmungskanone: Ein Doppelstockbus mit eigenem Sänger, super coolen Kostümen und genialer Mucke! Es gab ohne Ende Süßigkeiten, die in einer Tour ins Publikum geschmissen wurden. Konfetti durfte auch nicht fehlen. Es war eine super Stimmung! Wir sind von da an neben dem Bus gelaufen. Und auch viele andere Menschen entschieden sich, neben dem Bus mitzulaufen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3532" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/mit-kind-zum-faschingsumzug-stimmungskanone-doppelstockbus.jpg" alt="Mit Kind zum Faschingsumzug - Stimmungskanone Doppelstockbus" width="679" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/mit-kind-zum-faschingsumzug-stimmungskanone-doppelstockbus.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/mit-kind-zum-faschingsumzug-stimmungskanone-doppelstockbus-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>Es hat echt Spaß gemacht. Der kleine Mann verbrachte die Zeit manchmal im Kinderwagen. Aber dann wollte er auch raus und mitlaufen. Hat gelacht und getanzt. Versucht, rückwärts zu laufen. Es war echt süß. Die anderen mussten über sein süßes Indianerkostüm schmunzeln. Sie fanden es wirklich niedlich. Und ihn auch. Ja, die Stimmung war schon echt dufte.</p>

<h2>Sicherheit</h2>
<p>An den Kreuzungen waren wieder haufenweise Polizisten und fette Fahrzeuge zu sehen, die die Querstraßen versperrten. Ab und zu liefen Polizisten neben uns her (auch die echten). Man fühlte sich wirklich sicher.</p>
<p>Als wir jedoch neben einem riesigen Stier liefen, bekam es der kleine Mann mit der Angst zu tun. &#8222;Schützich!&#8220;, rief er zu uns und wollte auf den Arm. Er wollte, dass wir ihn beschützen. Andere ließen sich mit Freude mit dem Stier fotografieren. Das hatten wir anfangs auch vor. Aber, wie gesagt, der kleine Mann hatte Angst. Daher ließen wir es sein und machten uns auf und davon.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3533" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/mit-kind-zum-faschingsumzug-stier.jpg" alt="Mit Kind zum Faschingsumzug - Stier" width="679" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/mit-kind-zum-faschingsumzug-stier.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/mit-kind-zum-faschingsumzug-stier-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<h2>Gedächtniskirche</h2>
<p>Wir gingen vom Olivaer Platz bis zum Wittenbergplatz. Als wir an der Gedächtniskirche vorbei liefen, wurde sämtliche Musik abgestellt. Hier gab es keine Partystimmung. Keine Musik. Kein &#8222;Hejo!&#8220; oder sonstwas. Es wurden noch Süßigkeiten verteilt, aber mehr auch nicht. Schlagartig wurde die Stimmung eher drückend.</p>
<p>Die Menschen, die sich den Faschingsumzug die ganze Zeit an der Gedächtniskirche ansahen, hatten wohl eher das Bild eines öden Umzugs. Schließlich wurde keinerlei Musik gespielt. Keine freudigen Gesichter. Kein Gelächter. Nichts. Nur wenige Meter vor und hinter der Gedächtniskirche kam wieder Stimmung auf. Es war ein seltsames Bild.</p>
<p>Und als wir am Wittenbergplatz angekommen waren, machten wir eine kleine Snackpause. Mümmelten unsere mitgebrachten Stullen und machten uns dann alsbald auf den Heimweg.</p>
<div id='c2161_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
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<h2>Öffentliche Veranstaltungen mit Kind? Ja!</h2>
<p>Und nun sind wir wieder zu Hause und ich bin froh, dass nichts passiert ist. Keine Verletzten. Oder gar Tote. Es lief alles gut.</p>
<p>Ich erinnere mich an eine kurze Unterhaltung mit meiner Oma. Sie meinte, wenn man sein eigenes Leben aufs Spiel setzt, wenn man solche Veranstaltungen besucht, ist das eine Sache. Aber wenn man das Leben seines Kindes aufs Spiel setzt&#8230; (sie beendete den Satz nicht)&#8230; Man würde seines Lebens nicht mehr froh werden, wenn man den Anschlag überleben würde, aber nicht das eigene Kind&#8230;</p>
<p>Ich sitze jetzt hier und denke drüber nach, ob es das Risiko Wert war&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3536" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/mit-kind-zum-faschingsumzug-blumenfrau.jpg" alt="Mit Kind zum Faschingsumzug - Blumenfrau" width="679" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/mit-kind-zum-faschingsumzug-blumenfrau.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/mit-kind-zum-faschingsumzug-blumenfrau-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<h3>Hätte, würde, könnte&#8230;</h3>
<p>Durchaus hätte es schief gehen können, denke ich. Ich weiß nicht, ob ich dann anders hierüber denken würde. Ich hoffe es nicht. Denn es kann immer und überall was passieren. Es muss nicht mal ein Anschlag sein. Uns kann ein LKW überfahren. Wir hätten in eine Schlägerei geraten können. Mein Kind hätte in den Massen verloren gehen können. Mein Kind hätte entführt werden können. Es hätte eine Massenpanik geben können. Wir hätten totgetrampelt werden können. Und und und&#8230;</p>
<p>Was ich damit sagen will, ist: Es kann immer was passieren. Immer. Egal, ob gewollt oder ungewollt. Anschläge. Unfälle. Und wenn ich mir jedes Mal, wenn ich mit meinem Kind nach draußen vor die Tür gehen will, vorstelle, was alles passieren könnte&#8230; Ich würde das Haus nicht mehr verlassen wollen. Und das ist kein Leben.</p>
<div id='c5239_31_19' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div>
<h3>Wie man leben will</h3>
<p>Es ist auch eine Frage, wie man leben will. Denn auch, wenn immer und immer wieder Anschläge passieren würden, würde ich mit meinem Kind besondere Veranstaltungen besuchen wollen. Nicht, weil ich es liebe, uns in Gefahr zu bringen. Es geht darum, wie man sein Leben leben will. Natürlich kann man immer in Angst, dass etwas Schlimmes geschehen könnte, zu Hause bleiben. Solche Veranstaltungen meiden. Aber dann lässt man sein Leben von Angst bestimmen. Und das will ich nicht.</p>
<p>Ich will nicht in ständiger Angst leben. Und diese Angst will ich auch nicht auf mein Kind übertragen. Das bedeutet nicht, dass ich es unbeaufsichtigt lasse. Es ist immer ein Auge auf den kleinen Mann gerichtet. Und gerade auf Veranstaltungen mit vielen Leuten muss man sein Kind immer im Auge behalten. Aber eben nicht im übertriebenen Maße, wenn ihr versteht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3534" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/mit-kind-zum-faschingsumzug-mutter-und-kind-laufen-mit.jpg" alt="Mit Kind zum Faschingsumzug - Mutter und Kind laufen mit" width="679" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/mit-kind-zum-faschingsumzug-mutter-und-kind-laufen-mit.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/mit-kind-zum-faschingsumzug-mutter-und-kind-laufen-mit-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>Ich zwinge den kleinen Mann auch nicht, permanent an meiner Hand zu laufen. Ich lasse ihm diese Freiheit. Wenn er auf den Arm will oder meine Hand halten will, gern. Aber ohne Zwang. Sicherlich gibt es Situationen, in denen diese Regel gebrochen werden muss, aber darum geht es jetzt gar nicht.</p>
<h3>Vertrauen</h3>
<p>Warum wir uns auch dafür entschieden hatten, diese Veranstaltung zu besuchen: Vertrauen. Wir vertrauen darauf, dass diese Veranstaltung gesichert wird. Durch weiträumige Absperrung zum Beispiel. Und durch die Polizei.</p>
<p>Aber sich nur auf andere zu verlassen, wäre dumm. Es ist auch das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Dass man sich nicht blindlings auf andere verlässt. Man geht automatisch anders zu solchen Veranstaltungen. Man ist aufmerksamer. Hat die Augen offen. Sieht sich die Leute genauer an. Läuft auch nicht mitten in der Mitte. Lieber am Rand. Wenn was passiert, dann hat man am Rand weniger die Gefahr, von den panischen Massen überrannt zu werden.</p>
<p>Das sind so meine bzw. unsere Gründe, weshalb wir solche Veranstaltungen auch weiterhin besuchen und nicht meiden werden. Aber das kann ja jeder für sich selbst entscheiden, ob es ihm das Risiko Wert ist.</p>
<p>Wie denkt ihr darüber?</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/mit-kind-zum-faschingsumzug/">Mit Kind zum Faschingsumzug?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
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		<title>12 von 12 &#8211; Februar 2017</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/12-von-12-februar-2017/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Feb 2017 21:22:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[12 von 12]]></category>
		<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
		<category><![CDATA[12]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Februar]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Nachtwanderung]]></category>
		<category><![CDATA[zwölf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie jeden 12. des Monats kommt wieder ein Beitrag. Heute mal von einem ganz normalen Alltag an einem sehr kalten Sonntag. 12 von 12 &#8211; Februar 2017 Heute hätte ich beinahe das monatliche 12 von 12 vergessen! Gibt&#8217;s denn sowas? Ja, wenn die Nacht so grausig war, weil der kleine Mann schon wieder zahnt. Und dann ... <a title="12 von 12 &#8211; Februar 2017" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/12-von-12-februar-2017/" aria-label="Mehr zu 12 von 12 &#8211; Februar 2017">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie jeden 12. des Monats kommt wieder ein Beitrag. Heute mal von einem ganz normalen Alltag an einem sehr kalten Sonntag.</p>
<p><span id="more-3303"></span><div id='c4912_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>12 von 12 &#8211; Februar 2017</h2>
<p>Heute hätte ich beinahe das monatliche 12 von 12 vergessen! Gibt&#8217;s denn sowas? Ja, wenn die Nacht so grausig war, weil der kleine Mann schon wieder zahnt. Und dann ist es schon morgens und man hat das Gefühl, nur 5 Minuten gedöst zu haben. Bäh, wie ich diese Nächte liebe&#8230; Ich bin dann immer ganz froh, dass die Nacht vorbei ist. Am Tag ist alles wieder gut (beim kleinen Mann). Aber ich komme mir vor wie ein Zombie.</p>
<p>Mein Mann ist schon längst auf den Beinen und will mir eine Freude machen. Als wir letztens mit Freunden gemeinsam Sushi essen waren, bekam der kleine Mann eine Orange geschenkt. Die Schalen wollte mein Mann heute als Kerze umfunktionieren, aber es klappte leider nicht. Wohl zu trocken. Schade. Aber die Idee fand ich echt süß. Und da war ich auch schon wieder besser gelaunt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3316" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/12-von-12-februar-2017-orangenschalen.jpg" alt="12 von 12 - Februar 2017 - Orangenschalen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/12-von-12-februar-2017-orangenschalen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/12-von-12-februar-2017-orangenschalen-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Zum Frühstück gibt es dann leckere Pfannkuchen. Oder Eierkuchen. Wie auch immer. Der kleine Mann hilft mir bei der Zubereitung.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3317" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/12-von-12-februar-2017-kind-macht-eierkuchen-pfannkuchen.jpg" alt="12 von 12 - Februar 2017 - Kind macht Eierkuchen, Pfannkuchen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/12-von-12-februar-2017-kind-macht-eierkuchen-pfannkuchen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/12-von-12-februar-2017-kind-macht-eierkuchen-pfannkuchen-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Trotzdem isst er nur sehr wenig zum Frühstück (kein Wunder &#8211; hat ja die ganze Nacht über an der Brust gehangen). Aber ich dachte, bei Pfannkuchen/Eierkuchen kann er bestimmt nicht widerstehen. Hab mich geirrt&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3318" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/12-von-12-februar-2017-eierkuchen-pfannkuchen.jpg" alt="12 von 12 - Februar 2017 - Eierkuchen, Pfannkuchen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/12-von-12-februar-2017-eierkuchen-pfannkuchen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/12-von-12-februar-2017-eierkuchen-pfannkuchen-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Deshalb mache ich mich gleich nach dem Frühstück ans Mittagessen, während Papa und Sohn spielen.</p>
<h2>&#8222;Kinder weg!&#8220;</h2>
<p>Wir beschließe erst einmal, nach draußen zu gehen. Irgendeinen Spielplatz aufsuchen und mit anderen Kindern spielen. Der Papa muss noch auf einen Kumpel warten und will dann nachkommen.</p>
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</div>
<p>Der kleine Mann kramt eine gelbe Jacke aus dem Schrank. Er will heute mit seiner Nixe im Partnerlook laufen. Sie hat eine gelbe Jacke. Deshalb will er auch eine gelbe Jacke tragen. Die Nixe war übrigens ein Weihnachtsgeschenk meiner Schwester. Hat sie selber gehäkelt. Der kleine Mann liebt die Nixe über alles. Ich auch.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3321" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/12-von-12-februar-2017-kind-mit-nixe.jpg" alt="12 von 12 - Februar 2017 - Kind mit Nixe" width="679" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/12-von-12-februar-2017-kind-mit-nixe.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/12-von-12-februar-2017-kind-mit-nixe-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>In solchen Momenten bin ich immer froh, dass wir von meiner Schwägerin einen Haufen Jacken geschenkt bekommen haben. Die sind nämlich mittlerweile in Neuseeland, ihrer neuen Heimat, wohlbehalten angekommen (und haben nebenbei noch einen <a href="http://www.rp-online.de/panorama/ausland/rekord-laengster-linienflug-der-welt-zwischen-doha-und-auckland-aid-1.6586895" target="_blank" rel="noopener">Rekord gebrochen</a>). Ich werde etwas wehmütig, als sie mir Fotos von Neuseeland schickt. Da scheint gerade Sonne. Sie haben ein schönes Häuschen für sich. Es ist warm. Neuseeland ist toll.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3323" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/12-von-12-februar-2017-neuseeland.jpg" alt="12 von 12 - Februar 2017 - Neuseeland" width="679" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/12-von-12-februar-2017-neuseeland.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/12-von-12-februar-2017-neuseeland-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>Ich freue mich einerseits für sie. Aber wiederum bricht es mir das Herz, dass wir sie nun viel weniger sehen werden. Meine zwei Neffen und meine kleine Nichte, meine Schwägerin und mein Schwager &#8211; wir werden sie eine ganze Weile nicht mehr sehen&#8230;</p>
<p>Ja und dann stehen wir draußen und der kalte Wind pfeift uns um die Ohren. Brrrrr&#8230; Und eigentlich hätte ich es mir schon denken können. Bei solchen Temperaturen traut sich kein Schwein raus. Nur ein paar Hundebesitzer müssen raus und Gassi gehen.</p>
<p>Der kleine Mann stellt auf dem leeren Spielplatz fest &#8222;Kinder weg!&#8220;&#8230; Ja&#8230; keine Kinder da. Vielleicht ist ihnen zu kalt. Oder sie besuchen die Familie. Eventuell essen sie auch gerade oder machen Mittagsschlaf. Keine Ahnung. Wir beschließen, wenn die Oma nachher kommt, nochmal rauszugehen und die Kinder zu suchen.</p>

<h2>Monster blasen</h2>
<p>Nach kurzer Zeit gehen wir also wieder nach Hause. Mein Mann hat mich 3 Mal vergeblich versucht zu erreichen. Ich hatte mein Handy nicht auf lautlos. Es war nur auf kleinster Lautstärke eingestellt. Naja. Es bringt nichts, dass mein Mann jetzt noch nachkommt. Der Kumpel war auch nicht da. Na, egal. Ab nach Hause ins Warme.</p>
<p>Da der kleine Mann immer noch von den verschwundenen Kindern redete, muntere ich ihn auf. &#8222;Wir blasen gleich ein paar Monster. Ok?&#8220; Irgendwie muss man sich ja die Zeit drinnen vertreiben.</p>
<p>Dann wurde alles vorbereitet und wir bliesen die Monster. Der kleine Mann wollte lieber Augen aufkleben. Und mit dem Pinsel rummantschen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3324" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/12-von-12-februar-2017-kind-klebt.jpg" alt="12 von 12 - Februar 2017 - Kind klebt" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/12-von-12-februar-2017-kind-klebt.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/12-von-12-februar-2017-kind-klebt-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Es ist wie bei der <a href="https://www.milchtropfen.de/die-nicht-newtonsche-fluessigkeit/" rel="noopener">nicht-newtonschen Flüssigkeit</a> gewesen. Er interessiert sich nicht für das eigentliche Spiel, sondern eben für ganz andere Dinge. Mit denen ich gar nicht gerechnet hatte. Aber wenigstens ist der kleine Mann nicht ganz abgeneigt von der Idee gewesen.</p>
<h2>Oma kommt</h2>
<p>Gerade, als der kleine Mann eingeschlafen ist, kommt die Oma. Und weil der kleine Mann mich nach kurzer Zeit schon im Bett vermisst, bin auch ich weg. Ich höre meinen Mann ein wenig auf der Ukulele herumplänkeln. Er spielt seiner Mama was vor. Süß. Und da ich es nicht schaffe, mich rauszuschleichen, weil der kleine Mann wieder dauernuckelt, gebe ich auch irgendwann den Versuch auf. Und schlafe ein.</p>
<p>Als wir vom Papa geweckt werden, ist die Oma zum Glück noch da. Aber es wird bereits dunkel draußen. Entweder, wir machen nachher eine Art Nachtwanderung, oder lassen das Kindersuchen für heute sein. Die sind doch jetzt auch schon wieder weg.</p>
<p>Es gibt noch restlichen Kuchen von der gestrigen Party (Opa und Uroma haben ihre Geburtstage zusammen gefeiert; es gab eine Menge Kuchen).</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3329" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/12-von-12-februar-2017-pfirsichkuchen.jpg" alt="12 von 12 - Februar 2017 - Pfirsichkuchen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/12-von-12-februar-2017-pfirsichkuchen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/12-von-12-februar-2017-pfirsichkuchen-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Leider haben wir &#8222;nur&#8220; koffeinfreien Kaffee und Sojamilch zu Hause. Das schmeckt etwas komisch, gebe ich zu, wenn man sonst Kuhmilch gewohnt ist. Ich habe mich schon dran gewöhnt, aber meine Schwiegermutter trifft es unvorbereitet. Und sie dachte anfangs, sie hätte Geschmacksverkalkung. Nun ja. Beim nächsten Mal bereite ich sie dann darauf vor, dass es jetzt Kaffee ohne Kuhmilch gibt.</p>
<div id='c3766_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
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<p>Wir albern ein wenig herum, der kleine Mann will wieder Milch (manchmal frage ich mich, wie mein Körper so viel Milch produzieren kann). Und dann muss die Oma leider auch schon wieder gehen. Mein Mann begleitet sie noch zum Bahnhof. Der kleine Mann und ich pusten wieder Monster. Danach wird sauber gemacht, Küche aufgeräumt und es geht ab ins Bad. Der Papa kann solange ein Nickerchen machen. Immerhin musste er bis jetzt aufbleiben. Finde ich nur fair (sogar etwas unfair, weil ich länger schlafen konnte).</p>
<h2>Nachtwanderung</h2>
<p>Als der kleine Mann beim Abendbrot seine Stulle in Senf ertränkt hat&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3328" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/12-von-12-februar-2017-kind-schmiert-stulle.jpg" alt="12 von 12 - Februar 2017 - Kind schmiert Stulle" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/12-von-12-februar-2017-kind-schmiert-stulle.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/12-von-12-februar-2017-kind-schmiert-stulle-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>&#8230; beschließen wir dann, noch einmal rauszugehen. Eine kleine Nachtwanderung. Es ist ja nicht nachts. Nur abends. Und stockfinster. Wir schnappen uns unsere Taschenlampen und erkunden die Gegend.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3325" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/12-von-12-februar-2017-nachtwanderung.jpg" alt="12 von 12 - Februar 2017 - Nachtwanderung" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/12-von-12-februar-2017-nachtwanderung.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/12-von-12-februar-2017-nachtwanderung-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Das Flüchtlingsheim ist immer noch nicht fertig gebaut. Im Dunkeln sieht es ganz schön gruselig aus&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3326" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/12-von-12-februar-2017-fluechtlingsheim-hellersdorf.jpg" alt="12 von 12 - Februar 2017 - Flüchtlingsheim Hellersdorf" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/12-von-12-februar-2017-fluechtlingsheim-hellersdorf.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/12-von-12-februar-2017-fluechtlingsheim-hellersdorf-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Dann schauen wir noch schnell bei uns im Auto, ob ich dort mein Buch habe liegen lassen. Ich kann seit Tagen nicht mehr lesen, weil ich es partout nicht finde. Und es macht mich wahnsinnig, weil das Buch echt toll ist! Aber statt des Buches finden wir eine gefrorene Wasserflasche. Sieht schon cool aus&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3327" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/12-von-12-februar-2017-gefrorene-wasserflasche.jpg" alt="12 von 12 - Februar 2017 - gefrorene Wasserflasche" width="679" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/12-von-12-februar-2017-gefrorene-wasserflasche.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/12-von-12-februar-2017-gefrorene-wasserflasche-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>Und dann geht&#8217;s ab nach Hause. Ich schreibe meinen Beitrag zu Ende und der Papa leuchtet noch ein wenig mit dem kleinen Mann durch die gefrorene Wasserflasche. Und dann heißt es irgendwann Schlafen gehen.</p>
<h2>Voll Öko</h2>
<p>Während es immer später wird, sehe ich mir auf YouTube ein Video über Kompostierung auf dem Balkon an.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3330" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/12-von-12-februar-2017-video-ueber-kompost.jpg" alt="12 von 12 - Februar 2017 - Video über Kompost" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/12-von-12-februar-2017-video-ueber-kompost.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/12-von-12-februar-2017-video-ueber-kompost-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Irgendwie hab ich es satt, den ganzen Biokram immer in die Tonne zu kloppen. Ich will das Zeug auf dem Balkon kompostieren. Doch wie nur? Und wie macht man das mit Küchenabfällen? Wie man Grünzeug kompostiert, weiß ich mittlerweile. Aber das mit den Küchenabfällen muss ich noch herausfinden&#8230;</p>
<p>In diesem Sinne wünsche ich euch noch ein schönes restliches Wochenende und einen guten Start in die kommende Woche.</p>
<p>Wer noch nicht genug von 12 von 12 Geschichten hat, kann sich <a href="http://draussennurkaennchen.blogspot.de/2017/02/12-von-12-februar-2017.html" target="_blank" rel="noopener">hier durch die Beiträge klicken</a>. Hier noch einmal ein Dankeschön an <a href="http://draussennurkaennchen.blogspot.de/p/12-von-12.html" target="_blank" rel="noopener">Draußen nur Kännchen</a>. Die Aktion ist echt schön!</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/12-von-12-februar-2017/">12 von 12 &#8211; Februar 2017</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
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		<title>Mein schönster Moment mit Kind/Baby &#8211; Blogparade</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jan 2017 00:13:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Blogparade]]></category>
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		<category><![CDATA[baby]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich mache mit bei der Blogparade von mamasdaily bzw. Yvi und schreibe heute über meinen schönsten Moment mit meinem Kind. Mein schönster Moment mit Kind/Baby &#8211; Blogparade Als ich auf die Blogparade aufmerksam gemacht wurde, musste ich wirklich erst einmal tief in mich gehen und mir klar darüber werden, welches mein schönster Moment mit meinem ... <a title="Mein schönster Moment mit Kind/Baby &#8211; Blogparade" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/mein-schoenster-moment-mit-kindbaby-blogparade/" aria-label="Mehr zu Mein schönster Moment mit Kind/Baby &#8211; Blogparade">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich mache mit bei der Blogparade von mamasdaily bzw. Yvi und schreibe heute über meinen schönsten Moment mit meinem Kind.<span id="more-2348"></span><div id='c7030_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Mein schönster Moment mit Kind/Baby &#8211; Blogparade</h2>
<p>Als ich auf die <a href="http://mamasdaily.net/blogparade-schoenster-moment-mit-kind/" target="_blank" rel="noopener">Blogparade</a> aufmerksam gemacht wurde, musste ich wirklich erst einmal tief in mich gehen und mir klar darüber werden, welches mein schönster Moment mit meinem Baby war. Oder kam der erst, als der kleine Mann älter wurde?</p>
<h2>Der Moment nach der Geburt</h2>
<p>Hätte man mich in der Schwangerschaft danach gefragt, ich hätte blitzschnell geantwortet: Der Moment nach der Geburt ist der schönste Moment mit Baby. Ohne Zweifel! Wenn man sein Baby in den Armen hält. Es einen nur für einen kurzen Augenblick mit diesen riesigen, wunderschönen, völlig einnehmenden Augen ansieht. Wenn man seinen wundervollen Geruch wahrnimmt. Seine zarte, weiche Haut berührt. Man hält seinen wertvollsten Schatz ganz behutsam in den Händen. Streichelt ihn. Kuschelt mit ihm. Singt und redet behutsam.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2355" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/mein-schoenster-moment-mit-kind-baby-blogparade-baby-schlaeft-auf-brust.jpg" alt="Mein schönster Moment mit Kind, Baby - Blogparade - Baby schläft auf Brust" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/mein-schoenster-moment-mit-kind-baby-blogparade-baby-schlaeft-auf-brust.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/mein-schoenster-moment-mit-kind-baby-blogparade-baby-schlaeft-auf-brust-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Das hätte mein schönster Moment mit Baby werden können. Doch leider wurde er es nicht. <a href="https://www.milchtropfen.de/die-geburt-meines-sohnes/" rel="noopener">Die Geburt meines Sohnes</a> verbrachte ich unter Vollnarkose. Verpasste sie also komplett. Und die Minuten/Stunden(?) danach ebenso. Auch noch Tage nach der Geburt war ich wie in einer Blase. Und sehe ich mir heute die wenigen Videos an, die mein Mann während unseres Krankenhausaufenthalts gemacht hat, denke ich mir: Daran erinnere ich mich gar nicht mehr. Wie verliebt ich mein Baby in den Armen haltend betrachtete. Sanft mit ihm redete. Ihn ganz zärtlich berührte. Mich über jedes Glucksen, Grunzen, Schmatzen freute. Es ist, als würde ich das Video einer anderen Familie sehen.</p>
<h2>So viele Momente</h2>
<p>Wenn ich überlege, dann fallen mir viele tolle Momente ein. Die ersten Momente beispielsweise. Das erste Lächeln. Das erste Lachen. Der erste Kuss. Die erste Umarmung. Erinnerungen &#8211; so süß wie flüssiger Honig.</p>
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<p>Vielleicht war es aber auch der Tag, an dem ich beschloss, mein Baby ins Familienbett zu nehmen, statt es in seine Wiege auf Rollen zu legen. Endlich schliefen wir beide gut. Und lang. Friedvoll. Ohne Kummer und Sorgen.</p>
<p>Es kann aber auch sein, dass der Tag, an dem mich mein Sohn stolz wie Bolle in der Küche auf dem Boden angrinst, weil er jetzt sitzen kann, der schönste Moment war. Er sieht müde aus, wenn ich mir das Foto ansehe. War wohl eine anstrengende Nacht davor gewesen. Er hat rote Ränder unter den Augen. Aber sein Strahlen ist unbeschreiblich. Er leuchtet irgendwie aus den Augen. Seine Zunge streckt er raus, wie man es bei Menschen sieht, die gerade an etwas knobeln oder basteln und unbewusst die Zunge rausstrecken.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2360" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/mein-schoenster-moment-mit-kind-baby-blogparade-kind-sitzt.jpg" alt="Mein schönster Moment mit Kind, Baby - Blogparade - Kind sitzt" width="679" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/mein-schoenster-moment-mit-kind-baby-blogparade-kind-sitzt.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/mein-schoenster-moment-mit-kind-baby-blogparade-kind-sitzt-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>Kann sein, dass es die Tage waren, wenn sich mein Baby im Tragegurt an mich kuschelte, während ich die Hausarbeit erledigte oder unterwegs war, und einfach einschlief.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2361" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/mein-schoenster-moment-mit-kind-baby-blogparade-kind-schlaeft-beim-mama-im-tragegurt.jpg" alt="Mein schönster Moment mit Kind, Baby - Blogparade - Kind schläft beim Mama im Tragegurt" width="679" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/mein-schoenster-moment-mit-kind-baby-blogparade-kind-schlaeft-beim-mama-im-tragegurt.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/mein-schoenster-moment-mit-kind-baby-blogparade-kind-schlaeft-beim-mama-im-tragegurt-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<h2>Das Gefühl</h2>
<p>Jetzt ist das Baby kein Baby mehr. Mehr Kleinkind. Fast 2 Jahre alt. Ich freue mich über jedes neue Wort, das der kleine Mann lernt. Jede Silbe, die dazu kommt. Jeden Zentimeter, den er wächst.</p>
<p>Jeden Tag sehe ich, wie sich sein Charakter mehr und mehr heraus kristallisiert. Als sich seine Oma beispielsweise stark am Kopf verletzte, lächelte sie, obwohl es offensichtlich sehr weh getan hatte. Mein Sohn entschied sich, für sie zu weinen. Ich sehe, wie mein Sohn zu einem empathischen Menschen heran wächst, wenn er seinen weinenden Cousin streichelt und küsst &#8211; ohne, dass man ihn dazu auffordert.</p>
<p>Ich finde es toll, wenn der kleine Mann &#8211; und wenn es nur wenige Momente sind &#8211; ganz für sich allein die Welt entdeckt. Dann läuft er mit dem Schraubenzieher durch die Wohnung und dreht ihn in allen Löchern, die er finden kann. Oder, obwohl für sein Alter eher große Bauklötze empfohlen werden, bereits sehr kleines Spielzeug für sich entdeckt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2357" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/mein-schoenster-moment-mit-kind-baby-blogparade-vater-und-sohn-spielen-lego.jpg" alt="Mein schönster Moment mit Kind, Baby - Blogparade - Vater und Sohn spielen Lego" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/mein-schoenster-moment-mit-kind-baby-blogparade-vater-und-sohn-spielen-lego.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/mein-schoenster-moment-mit-kind-baby-blogparade-vater-und-sohn-spielen-lego-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Mein Kind entscheidet selbst, was gerade wichtig ist. Was er lernen möchte. Da können alle sagen &#8222;Was? Er kann &#8230; noch nicht?&#8220; oder &#8222;Was? Damit lässt du ihn spielen?&#8220;. Er hat sein eigenes Tempo. Und zeigt mir, dass so vieles unwichtig ist, was ich anfangs noch für wichtig hielt. Oder dass manche Dinge Zeit brauchen. Dass manche Dinge noch wichtig für ihn sind und er sie braucht, obwohl es bei uns in der Gesellschaft heißt, er sei zu alt dafür.</p>
<p>Wenn ich meinen Sohn nachts in den Schlaf gestillt habe und noch eine Weile neben ihm liege und ihn beobachte, ist es fast ein schönster Moment. Ein schlafendes Kind bedeutet irgendwie immer: Es ist zufrieden. Sitt und satt. Hat genug Liebe getankt. Genug erlebt. Verarbeitet jetzt alles in Ruhe im Schlaf.</p>
<p>Und dann taucht dieses Gefühl in mir auf. Es zu beschreiben, fällt mir schwer. Es ist eine Art Hochgefühl, das einen stärkt. Mut macht. Motiviert. Und ganz viel Kraft und Energie gibt. Das Gefühl von &#8222;Richtig&#8220;. Für sich. Auf seine Weise. Und dass man alles schaffen kann, egal, was für doofe, anstrengende Tage noch kommen werden.</p>

<h2>Zukunft</h2>
<p>Und doch bin ich der Meinung, es ist noch viel zu früh, bereits jetzt zu sagen, was der schönste Moment war. Denn es wird noch so viele Momente geben. Die jedes Mal ein Gefühl auslösen. Unsere Kinder sind stetig am Lernen und Forschen. Deshalb denke ich, dass man all diese Momente nicht miteinander vergleichen kann. Um dann am Ende festzustellen: DAS war er! Denn &#8211; wie gesagt &#8211; kommt immer etwas Neues dazu. Die Momente mit meinem Baby lassen sich nicht vergleichen mit denen, die ich hatte, als mein Sohn Kleinkind, Kind, Teenager oder Erwachsener war.</p>
<p>Es geht immer weiter. Und ich bin gespannt auf die Momente, die da noch kommen werden. Die mir vielleicht ein annäherndes Gefühl von &#8222;Das war der schönste Moment&#8220; geben. Doch es ist und bleibt die Frage: Wird es noch schöner werden? Und das kann man nur sagen, wenn keine weiteren Momente mehr kommen werden. Und deshalb hoffe ich, dass ich den schönsten Moment nie erleben werde. Versteht ihr?</p>
<p>Kleiner Nachtrag: Heute sagte mir mein Sohn, als er gerade gestillt wurde und kurz das Trinken unterbrach:&#8220;Miech? Mäck.&#8220; &#8211; Milch? Schmeckt. Hach&#8230; Ich schmelze&#8230; Schon wieder&#8230;</p>
<p>Wenn ihr euch noch mehr schönste Momente mit Kind/Baby durchlesen oder sogar euren eigenen Beitrag zu diesem Thema verfassen wollt, schaut doch mal bei <a href="http://mamasdaily.net/blogparade-schoenster-moment-mit-kind/" target="_blank" rel="noopener">mamasdaily</a> vorbei.</p>
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		<title>Maulwurfstadt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jun 2016 16:00:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Maulwurfstadt&#8220; von Torben Kuhlmann erzählt die Geschichte der Maulwürfe und ihrem stetigen Fortschritt unter Tage. Das Buch wird vom Hersteller für Kinder im Alter von 5 bis 7 Jahren empfohlen. Was passiert und ob ich euch das Buch empfehlen kann, erfahrt ihr im Folgenden. Maulwurfstadt Dass sich auch Erwachsene dieses Kinderbuch, das fast ausschließlich ohne Text ... <a title="Maulwurfstadt" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/maulwurfstadt/" aria-label="Mehr zu Maulwurfstadt">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="buchimgthumb" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;ASIN=3314102747&amp;Format=_SL250_&amp;ID=AsinImage&amp;MarketPlace=DE&amp;ServiceVersion=20070822&amp;WS=1&amp;tag=milchtropfen-21" alt="Maulwurfstadt" width="200" height="150" />&#8222;Maulwurfstadt&#8220; von Torben Kuhlmann erzählt die Geschichte der Maulwürfe und ihrem stetigen Fortschritt unter Tage.</p>
<p>Das Buch wird vom Hersteller für Kinder im Alter von 5 bis 7 Jahren empfohlen.</p>
<p>Was passiert und ob ich euch das Buch empfehlen kann, erfahrt ihr im Folgenden.<span id="more-830"></span><div id='c4626_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Maulwurfstadt</h2>
<p>Dass sich auch Erwachsene dieses Kinderbuch, das fast ausschließlich ohne Text auskommt, ansehen können, kann ich mir gut vorstellen. Immerhin beinhaltet es eine wunderbare Botschaft. Und die können sowohl Große als auch Kleine herausfinden &#8211; nun ja, die Kleinen mit etwas Hilfe der Erwachsenen.</p>
<p>Doch widmen wir uns zunächst dem Inhaltlichen von <a href="http://amzn.to/29by8EC" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">&#8222;Maulwurfstadt&#8220;</a>*:</p>
<h2>Um was geht es?</h2>
<p>Am Anfang sind da nur ein Maulwurf und sein Maulwurfshügel auf einer schönen grünen Wiese mitten in der Natur.</p>
<p>Mit seinen bloßen Händen schaufelt sich der Maulwurf seine Gänge und gräbt und gräbt und gräbt.</p>
<p>Irgendwann stehen da ein paar Maulwürfe, vollgepackt mit Taschen und Koffern, und wollen auch dort wohnen.</p>
<p>Mit der Zeit kommen immer mehr Maulwürfe, immer mehr Maulwurfshügel bedecken die nun nicht mehr so saftig grüne Wiese. Die Hände reichen bald nicht mehr aus und nach und nach kommen immer größere Werk- und Fahrzeuge zum Einsatz.</p>
<p>Immer tiefer und tiefer wird gegraben, die Luft außerhalb der Hügel wird verpestet vom Rauch, der aus den Schornsteinen quillt.</p>
<p>Allmählich verlernen die Maulwürfe das Leben. Sie sitzen vor der Glotze, essen Dosenfutter, gehen ihrer täglichen Arbeit nach, werden überhäuft mit Bürokratie und sind gefangen im Alltagstrott.</p>
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<p>Man fürchtet beinahe, das letzte mit Sperrband umkreiste Stückchen Wiese, das zwischen all dem Dreck und Staub zu finden ist, bedeutet das Ende der Maulwurfstadt. Das Buch wird kein gutes Ende nehmen.</p>
<p>Etwas betrübt und gefrustet blättert man auf den letzten Einband und sieht, dass doch noch Hoffnung besteht. Auf Zeitungsartikeln und Fotos erkennt man, dass einige Maulwürfe mit Demonstrationen beginnen. Wichtige Maulwürfe reichen sich die Hände, Pflanzen werden angebaut. Windräder tauchen als natürliche Energielieferanten auf der Wiese auf, die langsam und allmählich zwischen all den Maulwurfshügeln wieder zu wachsen beginnt.</p>
<h2>Meine Meinung</h2>
<p>Ein gutes Buch! Etwas düster, aber so ist da nun mal unter der Erde, nicht wahr?</p>
<p>Und dass das Buch so wenig Text hat und dennoch genügend Aussagekraft besitzt, finde ich toll. Dem Leser muss ja nicht ständig gesagt werden, was er sieht. Da kann er sich auch mal selber ein Bild machen und sein Gehirn gebrauchen. Dazu ist es schließlich da.</p>
<p>Anregend ist es auf jeden Fall. Es lässt einen über das eigene Leben, über das Leben der Menschen sinnieren. Wir sind doch ganz genau so, wie die Maulwürfe in dieser Geschichte dargestellt werden. Immer weiter schreiten wir voran, doch dürfen wir nicht vergessen, wie man eigentlich lebt und was Fortschritt bewirken kann. Sowohl Gutes als auch Schlechtes, um es mal vereinfacht zu formulieren.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Ein sehr schön illustriertes Buch, das mit wenig Blabla auf den Punkt kommt und vom allgegenwärtigen Thema um den Umweltschutz, aber auch um das eigene Leben erzählt.</p>
<p>Ich kann es euch nur empfehlen. Holt es euch, schaut es euch auch mit den ganz Kleinen an, beschreibt, was man sieht, was es bedeutet, diskutiert mit den Älteren und philosophiert drauf los.</p>
<p>&#8222;Maulwurfstadt&#8220; ist <a href="http://amzn.to/29by8EC" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">hier auf Amazon</a>* erhältlich.</p>
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