Mein schönster Moment mit Kind/Baby – Blogparade


Ich mache mit bei der Blogparade von mamasdaily bzw. Yvi und schreibe heute über meinen schönsten Moment mit meinem Kind.

Mein schönster Moment mit Kind/Baby – Blogparade

Als ich auf die Blogparade aufmerksam gemacht wurde, musste ich wirklich erst einmal tief in mich gehen und mir klar darüber werden, welches mein schönster Moment mit meinem Baby war. Oder kam der erst, als der kleine Mann älter wurde?

Der Moment nach der Geburt

Hätte man mich in der Schwangerschaft danach gefragt, ich hätte blitzschnell geantwortet: Der Moment nach der Geburt ist der schönste Moment mit Baby. Ohne Zweifel! Wenn man sein Baby in den Armen hält. Es einen nur für einen kurzen Augenblick mit diesen riesigen, wunderschönen, völlig einnehmenden Augen ansieht. Wenn man seinen wundervollen Geruch wahrnimmt. Seine zarte, weiche Haut berührt. Man hält seinen wertvollsten Schatz ganz behutsam in den Händen. Streichelt ihn. Kuschelt mit ihm. Singt und redet behutsam.

Mein schönster Moment mit Kind, Baby - Blogparade - Baby schläft auf Brust

Das hätte mein schönster Moment mit Baby werden können. Doch leider wurde er es nicht. Die Geburt meines Sohnes verbrachte ich unter Vollnarkose. Verpasste sie also komplett. Und die Minuten/Stunden(?) danach ebenso. Auch noch Tage nach der Geburt war ich wie in einer Blase. Und sehe ich mir heute die wenigen Videos an, die mein Mann während unseres Krankenhausaufenthalts gemacht hat, denke ich mir: Daran erinnere ich mich gar nicht mehr. Wie verliebt ich mein Baby in den Armen haltend betrachtete. Sanft mit ihm redete. Ihn ganz zärtlich berührte. Mich über jedes Glucksen, Grunzen, Schmatzen freute. Es ist, als würde ich das Video einer anderen Familie sehen.

So viele Momente

Wenn ich überlege, dann fallen mir viele tolle Momente ein. Die ersten Momente beispielsweise. Das erste Lächeln. Das erste Lachen. Der erste Kuss. Die erste Umarmung. Erinnerungen – so süß wie flüssiger Honig.


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Vielleicht war es aber auch der Tag, an dem ich beschloss, mein Baby ins Familienbett zu nehmen, statt es in seine Wiege auf Rollen zu legen. Endlich schliefen wir beide gut. Und lang. Friedvoll. Ohne Kummer und Sorgen.

Es kann aber auch sein, dass der Tag, an dem mich mein Sohn stolz wie Bolle in der Küche auf dem Boden angrinst, weil er jetzt sitzen kann, der schönste Moment war. Er sieht müde aus, wenn ich mir das Foto ansehe. War wohl eine anstrengende Nacht davor gewesen. Er hat rote Ränder unter den Augen. Aber sein Strahlen ist unbeschreiblich. Er leuchtet irgendwie aus den Augen. Seine Zunge streckt er raus, wie man es bei Menschen sieht, die gerade an etwas knobeln oder basteln und unbewusst die Zunge rausstrecken.

Mein schönster Moment mit Kind, Baby - Blogparade - Kind sitzt

Kann sein, dass es die Tage waren, wenn sich mein Baby im Tragegurt an mich kuschelte, während ich die Hausarbeit erledigte oder unterwegs war, und einfach einschlief.

Mein schönster Moment mit Kind, Baby - Blogparade - Kind schläft beim Mama im Tragegurt

Das Gefühl

Jetzt ist das Baby kein Baby mehr. Mehr Kleinkind. Fast 2 Jahre alt. Ich freue mich über jedes neue Wort, das der kleine Mann lernt. Jede Silbe, die dazu kommt. Jeden Zentimeter, den er wächst.

Jeden Tag sehe ich, wie sich sein Charakter mehr und mehr heraus kristallisiert. Als sich seine Oma beispielsweise stark am Kopf verletzte, lächelte sie, obwohl es offensichtlich sehr weh getan hatte. Mein Sohn entschied sich, für sie zu weinen. Ich sehe, wie mein Sohn zu einem empathischen Menschen heran wächst, wenn er seinen weinenden Cousin streichelt und küsst – ohne, dass man ihn dazu auffordert.

Ich finde es toll, wenn der kleine Mann – und wenn es nur wenige Momente sind – ganz für sich allein die Welt entdeckt. Dann läuft er mit dem Schraubenzieher durch die Wohnung und dreht ihn in allen Löchern, die er finden kann. Oder, obwohl für sein Alter eher große Bauklötze empfohlen werden, bereits sehr kleines Spielzeug für sich entdeckt.

Mein schönster Moment mit Kind, Baby - Blogparade - Vater und Sohn spielen Lego

Mein Kind entscheidet selbst, was gerade wichtig ist. Was er lernen möchte. Da können alle sagen „Was? Er kann … noch nicht?“ oder „Was? Damit lässt du ihn spielen?“. Er hat sein eigenes Tempo. Und zeigt mir, dass so vieles unwichtig ist, was ich anfangs noch für wichtig hielt. Oder dass manche Dinge Zeit brauchen. Dass manche Dinge noch wichtig für ihn sind und er sie braucht, obwohl es bei uns in der Gesellschaft heißt, er sei zu alt dafür.

Wenn ich meinen Sohn nachts in den Schlaf gestillt habe und noch eine Weile neben ihm liege und ihn beobachte, ist es fast ein schönster Moment. Ein schlafendes Kind bedeutet irgendwie immer: Es ist zufrieden. Sitt und satt. Hat genug Liebe getankt. Genug erlebt. Verarbeitet jetzt alles in Ruhe im Schlaf.

Und dann taucht dieses Gefühl in mir auf. Es zu beschreiben, fällt mir schwer. Es ist eine Art Hochgefühl, das einen stärkt. Mut macht. Motiviert. Und ganz viel Kraft und Energie gibt. Das Gefühl von „Richtig“. Für sich. Auf seine Weise. Und dass man alles schaffen kann, egal, was für doofe, anstrengende Tage noch kommen werden.

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Und doch bin ich der Meinung, es ist noch viel zu früh, bereits jetzt zu sagen, was der schönste Moment war. Denn es wird noch so viele Momente geben. Die jedes Mal ein Gefühl auslösen. Unsere Kinder sind stetig am Lernen und Forschen. Deshalb denke ich, dass man all diese Momente nicht miteinander vergleichen kann. Um dann am Ende festzustellen: DAS war er! Denn – wie gesagt – kommt immer etwas Neues dazu. Die Momente mit meinem Baby lassen sich nicht vergleichen mit denen, die ich hatte, als mein Sohn Kleinkind, Kind, Teenager oder Erwachsener war.

Es geht immer weiter. Und ich bin gespannt auf die Momente, die da noch kommen werden. Die mir vielleicht ein annäherndes Gefühl von „Das war der schönste Moment“ geben. Doch es ist und bleibt die Frage: Wird es noch schöner werden? Und das kann man nur sagen, wenn keine weiteren Momente mehr kommen werden. Und deshalb hoffe ich, dass ich den schönsten Moment nie erleben werde. Versteht ihr?

Kleiner Nachtrag: Heute sagte mir mein Sohn, als er gerade gestillt wurde und kurz das Trinken unterbrach:“Miech? Mäck.“ – Milch? Schmeckt. Hach… Ich schmelze… Schon wieder…

Wenn ihr euch noch mehr schönste Momente mit Kind/Baby durchlesen oder sogar euren eigenen Beitrag zu diesem Thema verfassen wollt, schaut doch mal bei mamasdaily vorbei.

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