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	<title>Tipp &#8211; Milchtropfen</title>
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	<title>Tipp &#8211; Milchtropfen</title>
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		<title>Tröstende Worte &#8211; Wie man richtig tröstet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jun 2018 22:18:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Momentan prasselt so viel auf mich ein, dass mir alles zu viel wird. Es scheint mich alles aus der Bahn zu werfen. Inmitten dieses ganzen Chaos‘ fiel mir auf, wie schwer es den Leuten fällt, auf mich zuzugehen, „richtig“ mit mir zu reden, mich zu verstehen, vielleicht sogar ein paar tröstende Worte zu finden. Deshalb ... <a title="Tröstende Worte &#8211; Wie man richtig tröstet" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/troestende-worte-wie-man-richtig-troestet/" aria-label="Mehr zu Tröstende Worte &#8211; Wie man richtig tröstet">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Momentan prasselt so viel auf mich ein, dass mir alles zu viel wird. Es scheint mich alles aus der Bahn zu werfen.</p>
<p>Inmitten dieses ganzen Chaos‘ fiel mir auf, wie schwer es den Leuten fällt, auf mich zuzugehen, „richtig“ mit mir zu reden, mich zu <strong>verstehen</strong>, vielleicht sogar ein paar <strong>tröstende Worte</strong> zu finden.</p>
<p>Deshalb gibt es heute einen Beitrag, wie du jemanden <strong>richtig trösten</strong> und ihr/ihm zur Seite stehen kannst, was du tun oder sagen könntest, und vor allem, was du unterlassen solltest.</p>
<p><span id="more-10584"></span></p>

<h2><strong>Tröstende Worte</strong></h2>
<p><strong>Babys</strong>, mitunter auch noch Kleinkinder, sind recht einfach zu trösten, wenn sie sich verletzt haben oder aus irgendeinem anderen Grund <strong>traurig</strong> sind. Sie brauchen dann ganz viel Nähe, der Liebestank muss wieder aufgefüllt werden, wie es so schön heißt. Stillen, kuscheln, streicheln, umarmen, im Arm wiegen, tragen, schunkeln, gut zureden &#8222;Ich bin da.&#8220;, vielleicht ein beruhigendes Lied singen &#8211; alles ganz wunderbare Methoden, damit sich ein Baby bzw. <strong>Kind</strong> wieder beruhigt.</p>
<p>Werden wir älter, bedarf es da schon mehr, als jemanden, der uns mal ganz fest in den Arm nimmt, damit alles wieder gut ist. Wir wollen auch <strong>verstanden</strong> und <strong>gesehen</strong> werden. Und das ist, wie ich zu meinem Bedauern feststellen musste, ziemlich selten zu finden.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="pintbild aligncenter wp-image-10587" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/richtig-troeten-die-besten-tipps-kinder-erwachsene-richtig-zu-troesten.jpg" alt="Richtig tröten - Die besten Tipps, Kinder &amp; Erwachsene richtig zu trösten | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="801" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/richtig-troeten-die-besten-tipps-kinder-erwachsene-richtig-zu-troesten.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/richtig-troeten-die-besten-tipps-kinder-erwachsene-richtig-zu-troesten-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/richtig-troeten-die-besten-tipps-kinder-erwachsene-richtig-zu-troesten-287x430.jpg 287w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/richtig-troeten-die-besten-tipps-kinder-erwachsene-richtig-zu-troesten-454x680.jpg 454w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/richtig-troeten-die-besten-tipps-kinder-erwachsene-richtig-zu-troesten-33x50.jpg 33w" sizes="(max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<h2>Das wird mir alles zu viel</h2>
<p>Erst vor Kurzem hatte ich einen <strong>Unfall</strong>. Bin ohnmächtig geworden und knallte mit dem Gesicht auf den Boden. Der ganze Weg vom Notruf bis zur Entlassung im Krankenhaus hat in mir tiefe Spuren hinterlassen.</p>
<p>Dann kam der Punkt, an dem ich begriff, dass ich meinen Zahn, vielleicht sogar noch mehr Zähne aufgrund des <strong>Traumas</strong> verlieren würde. Mir wurde mein <strong>Verlust</strong> jetzt erst so richtig bewusst und ich fing manchmal aus heiterem Himmel zu <strong>weinen</strong> an.</p>
<p>Ich merkte, dass mich in dieser Zeit kaum jemand gesehen und verstanden hat. Enttäuschung und das Gefühl von Einsamkeit machten sich breit.</p>
<p>Als wäre dieser Umstand noch nicht genug, hab ich’s jetzt wohl auch noch mit der Bandscheibe zu tun. Neben den seelischen <strong>Schmerzen</strong> kommen jetzt auch noch <strong>körperliche</strong> hinzu und ich sage mir: Das wird mir alles zu viel!</p>
<p>Ich wache auf und hoffe, es war alles nur ein Albtraum. Ein richtig beschissener Albtraum, der mir eine Höllenangst gemacht hat. Der jetzt aber zum Glück vorbei ist. Der mir sagt, dass ich das alles nur geträumt habe. Dass alles gut ist. Doch dann muss ich mir eingestehen: Das war kein <strong>Traum</strong>. Das ist <strong>Realität</strong>.</p>
<p>Und all die tröstenden Worte, die ich höre, die sind alle so <strong>falsch</strong>. Worte wie</p>
<ul>
<li>&#8222;Zum Glück ist dir nichts Schlimmeres passiert.&#8220;</li>
<li>&#8222;Sei nicht traurig.&#8220;</li>
<li>&#8222;Das wird wieder.&#8220;</li>
<li>&#8222;Jetzt kannst du traurig sein. Später wirst du drüber lachen.&#8220;</li>
<li>&#8222;Du schaffst das. Du bist stark. Du bist so tapfer.&#8220;</li>
<li>&#8222;Man kann den Kostenvoranschlag bei (&#8230;) einreichen, dann machen dir die Ärzte ein Angebot.&#8220;</li>
<li>&#8222;Du bist mega taff. ne harte Huss. n zähes Gemüse. Ich bin mega beeindruckt, wie du (&#8230;).&#8220;</li>
<li>&#8222;Du wirst die bestmögliche Behandlung bekommen, damit du dich wieder wohl fühlst.&#8220;</li>
</ul>
<p>Obwohl sich einige Sätze für dich vielleicht <strong>aufbauend</strong> und <strong>tröstend</strong> anhören, waren sie in meinen Augen völlig fehl am Platz. Woran lag das?</p>
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<h2><strong>Nicht verstanden</strong></h2>
<p>Es ist, als würde niemand meinen Schmerz sehen. Als würde das, was mir passiert ist, sogar heruntergespielt werden. „Zum Glück ist <strong>nichts Schlimmeres</strong> passiert.“ hört sich für mich so an, als sei das, was geschehen ist, für andere nicht so wild gewesen.</p>
<p>Mir kommt es vor, als würde jede/r versuchen, nur schnell alles <strong>in Ordnung</strong> bringen zu wollen, in der Hoffnung, dass dann alles wieder wie vorher ist. Schnell vergessen, Blick nach vorn, an die Zukunft denken und einfach weitermachen wie bisher. Als würden sie ein Pflaster über eine Wunde kleben wollen, damit alles wieder normal sein kann. Aber so funktioniert das nicht, wenn man trauert.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-5932 size-full" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-familie-beim-essen.jpg" alt="Familie beim Essen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-familie-beim-essen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-familie-beim-essen-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/wenn-erziehungsstile-kollidieren-familie-beim-essen-30x19.jpg 30w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Denn da sind <strong>zwei Wunden</strong>. Die eine ist jetzt vom Pflaster bedeckt und kaschiert. Und die andere hat man gar nicht erst zu Gesicht bekommen, denn die blutet still und leise vor sich hin, ohne dass sie jemals genauer angesehen wurde.</p>
<h2><strong>Die unsichtbare Wunde</strong></h2>
<p>Die Wunde reißt auf, als ich aufwache und überall dieses <strong>Blut</strong> auf dem Boden sehe, mein Kind nach mir ruft, ich in meiner Verwirrtheit funktionieren und organisieren muss, den <strong>Notruf</strong> wähle, Sachen packe und mein Kind mitnehme, um auf den Krankenwagen zu warten.</p>
<p>Sie scheint gestillt zu werden, als mein Mann nach Hause kommt und der Notarzt eintrifft, doch als mir die Sanitäter sagen, dass meine Zähne abgebrochen sind, meine Nase evtl. auch noch gebrochen ist, ich eine Halskrause umgelegt bekomme, weil sie nicht wissen, ob ein Halswirbel verletzt ist, da reißt sie weiter auf.</p>
<p>Die Wunde schmerzt, als ich im <strong>Krankenhaus</strong> wie ein Paket abgeliefert werde, es mir unendlich schlecht geht und alle an mir vorbeilaufen und ich einfach warten muss, bis sich jemand um mich kümmert. Ich fühle mich unwichtig, wertlos, wie eine Nummer, ohne Identität, ohne jemanden an meiner Seite, der mich lieb hat. <strong>Allein</strong> gelassen,</p>
<p>Mir fällt auf, dass es kaum Zeit für ein intensives Gespräch gibt, wie es mir geht, wie ich mich fühle. Einstudiertes Mitgefühl, <strong>übergriffiges</strong> Verhalten und <strong>Überforderung</strong> scheinen hier dagegen zum Alltag zu gehören.</p>
<p>Dann stehen weitere Untersuchungen an, weil es mir immer schlechter geht. Gehirnerschütterung? Oder noch schlimmer? Ich hab <strong>Angst</strong>, dass mein Gesicht mein geringstes Problem ist.</p>
<p>Die Patienten drumherum nörgeln und sabotieren ihre eigenen Untersuchungen, das Personal ist genervt, weil sie jetzt die bereits erledigten Aufgaben wiederholen müssen. Noch weniger Zeit für andere Dinge, z.B. den anderen Patient*innen das mehrmals erbetene Wasser oder Telefon zu holen. Piepende Apparate, grelles Licht, klingelnde Telefone, Menschen unterhalten sich über belanglosen Scheiß, der in mir einen unbändigen Brechreiz hervorruft.</p>
<p>Dieses ganze System, dass die Arbeit der Rettungssanitäter nur bis zum Krankenhaus geht und dort endet, das Personal halslos <strong>überfordert</strong> und <strong>gestresst</strong> ist, Patient*innen mitunter den ganzen Tag auf jemanden warten, die/der sich ihrer annimmt, immer mehr Notfälle reinkommen, aber nicht mehr Hilfe, all diese <strong>Not</strong> überall, ich werde schier wahnsinnig.</p>
<p>Und dann darf ich endlich nach Hause. Schnell wird mir das Pflaster vom Zugang von der Haut abgerissen mit irgendeinem &#8222;Hab dich nicht so&#8220;-Spruch. Bloß schnell weg hier.</p>

<h3>Die unbehandelte, unsichtbare Wunde</h3>
<p>Bei den nachbehandelnden Ärzt*innen wird die Wunde aber einfach nicht besser, niemand <strong>kümmert</strong> sich um sie. Alle sagen, wie tapfer und mutig und stark ich doch sei, wie gut ich das mache. Dass <strong>alles gut</strong> sei. Sie betrauern meinen Verlust, aber nicht so, wie ich es brauche. In der Familie versuchen es einige mit Witzen, das geht total nach hinten los.</p>
<p>Allmählich denke ich selber, dass es nicht so schlimm war. Die Schiene, die ich übergangsweise tragen soll, fällt nicht auf. Es sieht tatsächlich so aus, als sei nie etwas passiert. Alles schön <strong>kaschiert</strong>.</p>
<p>Doch dann nehme ich das Teil ab, um es zu säubern, und sehe ES. Ich höre ES. Ich geh mit meinen Rückenschmerzen zum Arzt und er nimmt mir meine Hoffnung, dass es nur harmlose Rückenschmerzen sind, die man mit etwas Tapen wieder in den Griff bekommt. Und dann wird mir mit einem Mal klar, dass nichts „wieder wird“. &#8217;n Scheiß wird wieder!</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10593" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/trauriges-kind-lehnt-an-einer-wand.jpg" alt="Trauriges Kind lehnt an einer Wand" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/trauriges-kind-lehnt-an-einer-wand.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/trauriges-kind-lehnt-an-einer-wand-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/trauriges-kind-lehnt-an-einer-wand-50x32.jpg 50w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2><strong>Wie du richtig trösten kannst</strong></h2>
<p>Genau an dieser Stelle wirst du wahrscheinlich erkennen, warum es so <strong>schwer</strong> ist, die richtigen Worte zu finden, um jemanden zu trösten. Weil die Wunde <strong>tiefer</strong> ist, als sie erscheint. Weil es der/dem Betroffenen um etwas ganz anderes geht, als du vielleicht denkst. Weil viele einfach selber nicht wissen, wie man jemanden richtig tröstet, weil sie selber nie richtig <strong>getröstet</strong> wurden. Weil manchmal einfach zu viel auf einen einprasselt, womit man nicht klarkommt. Man ist schlichtweg überfordert und weiß nicht, wie man mit diesem ganzen <strong>Ballast</strong> zurechtkommen soll.</p>
<p>Hier also ein paar <strong>Tipps</strong>, was du beim Trösten tun bzw. nicht tun solltest:</p>
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<h3><strong>Zeig Verständnis, nimm sie/ihn ernst</strong></h3>
<p>Egal, ob es sich um einen Unfall, einen <strong>Streit</strong>, eine Trennung oder die Verarbeitung eines Verlustes handelt, ein Kind hingefallen oder „nur“ traurig ist, weil die Sonne untergegangen ist oder was auch immer: Du solltest die Person mit ihren <strong>Gefühlen</strong> und Bedürfnissen immer <strong>ernst nehmen</strong>.</p>
<p>Egal, um was es sich handelt und egal, ob es von außen <strong>nicht so schlimm</strong> aussieht, denk an die unsichtbare Wunde. Für andere ist es sehr wohl tragisch, und das sollte unbedingt ernst genommen werden. Folgendes solltest du auf jeden Fall <strong>vermeiden</strong>:</p>
<ul>
<li><strong>Aufmunterungsversuche</strong>, wie z.B. kitzeln oder Witze machen</li>
<li><strong>Ablenkungen</strong> jeglicher Art, wie die o.g. Aufmunterungsversuche, aber auch Kinobesuche, einen saufen gehen oder Party machen wollen usw.</li>
<li><strong>Motivationssprüche</strong>, wie &#8222;Sei stark.&#8220;, &#8222;Du schaffst das.&#8220;, &#8222;Du muss jetzt tapfer sein.&#8220;</li>
<li>Von sich selber erzählen, wie &#8222;Ich weiß, wie du dich fühlst, bei mir war das so: (…).&#8220;</li>
<li><strong>Trivialisierungen</strong>, wie &#8222;Zum Glück ist dir nichts Schlimmeres passiert.&#8220;, &#8222;Besser als&#8230;&#8220;</li>
<li><strong>Floskeln</strong>, wie &#8222;Die Zeit heilt alle Wunden.&#8220;, &#8222;Alles wird gut.&#8220;, &#8222;Später wirst Du dankbar sein.&#8220;, &#8222;Das wird wieder.&#8220;</li>
<li>Tipps und <strong>Ratschläge</strong> jeglicher Art, außer, es wurde ausdrücklich darum gebeten</li>
<li>Verurteilungen, <strong>Beschuldigungen</strong>, wie &#8222;Was musstest du auch&#8230;?&#8220;, &#8222;Ich hab&#8217;s dir ja gleich gesagt, aber du&#8230;&#8220;</li>
</ul>
<p>Ziemlich viel, was man lieber lassen sollte, aber alles hat einen Grund. Absolute Priorität ist, dass sich die/der Trauernde <strong>verletzbar</strong> zeigen darf.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10595" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/kind-weint-in-den-armen-seiner-mutter.jpg" alt="Kind weint in den Armen seiner Mutter" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/kind-weint-in-den-armen-seiner-mutter.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/kind-weint-in-den-armen-seiner-mutter-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/kind-weint-in-den-armen-seiner-mutter-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Es geht nicht darum, stark oder tapfer zu sein oder optimistisch in die Zukunft zu blicken, sondern darum, sich fallen lassen zu können und aufgefangen zu werden. Es geht darum, den Schmerz voll und ganz <strong>zuzulassen</strong> und von seinen Mitmenschen gesehen und <strong>gehört</strong> zu werden. Sämtliche o.g. Versuche lenken bloß vom eigentlichen Problem ab, man <strong>verdeckt</strong> es einfach, statt es sich näher anzusehen, was zu noch mehr (inneren) Verletzungen führt, weil man sich einfach nicht <strong>gesehen</strong> fühlt.</p>
<p>Wenn du dir nicht sicher bist, ob jetzt ein Ratschlag gut käme, dann stell dir einfach vor, dass du die- bzw. derjenige bist, die/der gerade total frustriert ist. Was würde dir helfen? Was bräuchtest du? Was würde dir überhaupt nicht helfen? Wenn du dir diese Fragen stellst, wirst du schnell herausfinden, ob ein Tipp in dieser Situation wirklich hilfreich oder eher schädlich wäre.</p>
<div id='c6432_31_19' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div>
<h3><strong>Sei ehrlich</strong></h3>
<p>Es ist gar nicht so selten, dass die Leute lieber einen Bogen um trauernde Menschen machen. Sie wollen ihnen eigentlich Raum und Zeit geben, wollen sie nicht bedrängen. Sie reden mit allen anderen über den <strong>Vorfall</strong>, nur nicht mit den Menschen, denen es passiert ist. Sie sind <strong>unsicher</strong>, was der Person gut täte, also lassen sie es lieber ganz, um bloß nichts falsch zu machen. Doch gerade dieser Weg ist oft der verletzendste.</p>
<p>Ich für meinen Teil fand dieses Verhalten zumindest verletzend. Statt mit mir zu reden, war mein Mann ständig am Telefonieren und Schreiben und Erzählen, wie es mir geht, was jetzt ansteht usw.</p>
<p>Mit einigen aus meiner Familie wollte ich tatsächlich nicht sprechen, das sagte ich auch so, aber ich wollte nicht, dass mich die anderen wie eine zerbrechliche Puppe behandeln und mit mir nur noch über einen Dritten <strong>kommunizieren</strong>. Besser wäre es gewesen, <strong>ehrlich</strong> und <strong>klar</strong> mit mir zu reden, was ich brauche.</p>
<p>Wenn du also unsicher bist, was du jetzt für die Person tun kannst, dann sei doch lieber ehrlich und red mit ihr darüber, statt dein Gedankenkarussell anzuschmeißen und dir auszumalen, was sie wohl angeblich möchte bzw. nicht möchte, so vermeidest du Missverständnisse.</p>
<h3><strong>Bleib im Jetzt</strong></h3>
<p>Manche trösten gern darüber hinweg, dass es ja bald besser wird, dass es dann alles wieder gut sein wird, dass man vielleicht sogar irgendwann mal drüber <strong>lachen</strong> kann.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7309" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/mutter-schaut-kind-auf-augenhoehe-an.jpg" alt="Mutter schaut Kind auf Augenhöhe an" width="679" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/mutter-schaut-kind-auf-augenhoehe-an.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/mutter-schaut-kind-auf-augenhoehe-an-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>Mir persönlich bringen solche Worte nichts, so lieb sie gemeint sein mögen. Denn ich brauche JETZT jemandem, der sich mit mir befasst und für mich da ist. Ich will mich nicht mit der <strong>Zukunft</strong> beschäftigen, denn ich komme ja nicht mal mit der <strong>Gegenwart</strong> klar!</p>
<p>Vielleicht werde ich wirklich mal drüber lachen können, keine Ahnung, weiß ich nicht, ist ja jetzt noch nicht eingetroffen. Aber jetzt, in diesem Moment, bin ich unendlich traurig und will <strong>trauern</strong> dürfen, will wissen, dass da jemand ist, der mich noch liebt und mich versteht und für mich da ist.</p>
<p>Statt also von der Zukunft zu reden und Optimismus zu zeigen, kümmer dich doch erstmal um die Gegenwart.</p>

<h3><strong>Aktives Zuhören</strong></h3>
<p>Alles schön und gut, was man nicht tun soll, aber wie kann man denn &#8222;richtig&#8220; trösten und jemanden begleiten? Gibt es das überhaupt: Richtig trösten? In meinen Augen, ja, und zwar mithilfe des aktiven Zuhörens, eine wirklich wunderbare und einfache Methode, damit sich dein Gegenüber <strong>verstanden</strong> fühlt.</p>
<p>Im Grunde genommen geht es beim aktiven Zuhören darum, seine <strong>Aufmerksamkeit</strong> voll und ganz der/m Gesprächspartner*in zu widmen, das Gesprochene wiederzugeben oder kurz zusammenzufassen, sowohl durch <strong>verbale</strong> als auch <strong>nonverbale</strong> Techniken.</p>
<p>Lass dich von nichts ablenken, nimm dir <strong>Zeit</strong> für ein intensives Gespräch, schau nicht aus dem Fenster, auf die Uhr, das Telefon oder womit du dich gerade beschäftigt hast, halte stattdessen <strong>Augenkontakt</strong>. Zeige, dass du verstehst und zuhörst, indem du nickst, kurze Äußerungen von dir gibst, aber nicht unterbrichst (wie z.B. „Ich verstehe.“ usw.), wiederhole das Gesagte, spiegele die Gefühle, frage nach, fasse kurz zusammen, lass auch gern mal längere Pausen zu.</p>
<p>Ein Beispiel für <strong>aktives Zuhören</strong> kannst du dir gern im unteren YouTube Video ansehen. Ich finde, mit Videos kann man das aktive Zuhören besser erklären als mit bloßen Worten.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/xgAogY-iIQI?rel=0&amp;controls=0&amp;showinfo=0" width="680" height="383" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3><strong>GFK – gewaltfreie Kommunikation</strong></h3>
<p>Eine weitere Methode, die allerdings sehr viel Übung erfordert und außerdem voraussetzt, dass du selber mit dir <strong>empathisch</strong> umgehst, bevor du jemanden Empathie entgegenbringen kannst, ist GFK, die <strong>gewaltfreie Kommunikation</strong>, die mich wie kein anderes Thema so fasziniert und mir so viel gegeben hat. Ich liebe <strong>GFK</strong>!</p>
<p>Da GFK jedoch ein sehr umfangreiches Thema ist, möchte ich es gern in einem gesonderten Beitrag erörtern. So viel kann ich dir aber schon verraten: Bei der GFK geht es darum, sich mit jemandem empathisch zu verbinden, um herauszufinden, welche Gefühle und Bedürfnisse sich in der- bzw. demjenigen gemeldet haben, als ein bestimmtes <strong>Ereignis</strong> eintraf, das als Auslöser identifiziert werden kann.</p>
<p>Mit GFK schaut man also ganz genau hinter einen <strong>Auslöser</strong>, um herauszufinden, was da in einem Menschen gerade lebendig war.</p>
<p>Wenn du mehr über GFK erfahren willst, dann kann ich dir das Hörbuch &#8222;<a href="https://amzn.to/2yWgfcf" target="_blank" rel="nofollow noopener">Gewaltfreie Kommunikation: Eine Sprache des Lebens &#8211; erweiterte Neuausgabe</a>&#8222;* von Marshall B. Rosenberg empfehlen, allerdings lege ich dir nahe, auf jeden Fall auch mal einen Kurs mitzumachen, ich zumindest verinnerliche Inhalte auf diese Art und Weise besser und präge sie mir leichter ein.</p>
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<div class="produktbox-titel"><i class="fa fa-heart"></i>Meine Empfehlung für dich</div>

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            Gewaltfreie Kommunikation: Eine Sprache des Lebens - erweiterte Neuausgabe*        </a>
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            <ul><li>Marshall B. Rosenberg (Autor) - Markus Hoffmann, Joachim Schönfeld, Ulrike Hübschmann (Sprecher)</li></ul>        </div>
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<p>Ansonsten kann ich dir auch aus vollem Herzen die <a href="http://www.caecilie-boehmig.de/gewaltfreie-kommunikation/" target="_blank" rel="noopener">GFK <strong>Übungsgruppe</strong></a> empfehlen, in die ich persönlich sehr, sehr gern gehe, da konnte ich schon viel lernen, viel mitnehmen, mir wurde in dieser Gruppe wie in keiner anderen so viel gegeben, es ist wirklich eine absolute Herzensempfehlung von mir an dich, wenn du GFK <strong>üben</strong> möchtest, egal, ob du jemanden <strong>begleiten</strong> oder selber begleitet werden willst.</p>
<h3><strong>Sei da und h</strong><strong>alte es aus</strong></h3>
<p>Selbst, wenn es dir nicht gelingen sollte, die richtigen Worte zu finden, dann sei einfach <strong>ehrlich</strong>. So erging es auch meinem Mann. Alles, was er sagte, war falsch oder brachte mich nur noch mehr zum Weinen.</p>
<p>Irgendwann meinte er dann:&#8220;Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll, damit ich dich trösten kann. Ich bin für dich da.&#8220;</p>
<p>Und das war es. Da war einfach jemand, der sagt: &#8222;Ich bin mir unsicher, was ich sagen soll. Ich weiß nicht weiter. Aber ich bin da.&#8220;. Kein Blabla, keine Floskeln, kein Zukunftsgelaber oder sonstwas. Einfach authentisch und mit der Botschaft: Was du auch brauchst, ich bin für dich da. Ich weiß zwar grad selber nicht, wie ich helfen kann, aber wir stehen das gemeinsam durch. Du bist nicht allein.</p>
<p>Viel konnte mein Mann während dieser <strong>Trauerphase</strong> nicht machen. Ich musste so viel weinen, dachte, es sei vorüber, und brach dann wieder in einen heftigen Heulkrampf aus.</p>
<p>Doch mein Mann ging nicht weg, blieb da, hielt mich, schwieg und hielt es einfach aus. Zwischendurch war mir das sogar etwas lästig, dann brauchte ich eine kurze Pause, aber im Nachhinein war es genau das Richtige, dass er mir zwar den Raum gab, den ich zwischendurch brauchte, aber mir immer wieder signalisierte: <strong>Ich bin da</strong>. Du bist nicht allein.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10608" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/frau-wird-in-armen-einer-freundin-getroestet.jpg" alt="Frau wird in Armen einer Freundin getröstet" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/frau-wird-in-armen-einer-freundin-getroestet.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/frau-wird-in-armen-einer-freundin-getroestet-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/frau-wird-in-armen-einer-freundin-getroestet-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3><strong>Akzeptiere sie/ihn</strong></h3>
<p>Was auch helfen kann: Den Menschen vor dir so zu <strong>akzeptieren</strong>, wie er ist.</p>
<p>Mein Sohn (3 Jahre) begleitete mich z.B. zum Zahnarzt, weil ich eine Schiene für die Übergangszeit bekommen sollte. Leider war die kaputt, weshalb ich weiter als zahnlose Minka rumlaufen musste. Das erklärte ich meinem Sohn, woraufhin er mich bat, meinen Mund aufzumachen. Er hielt mein Gesicht mit seinen kleinen, weichen Händen, schaute in meinen Mund und sagte nichts. Es war keine Trauer, kein Ekel, da war einfach keinerlei <strong>Bewertung</strong> in seinem Blick. &#8222;Lass uns zum Spielplatz gehen.&#8220;, schlug er vor.</p>
<p>&#8222;Ich liebe dich auch ohne Zahn.&#8220; &#8211; zumindest deutete ich diesen stillen Moment so. Ich fand diese Geste echt süß, hat sie mir doch gezeigt, dass mein Sohn mich auch so <strong>liebt</strong>. Das hat mir viel <strong>Kraft</strong> gegeben, weil ich mich dadurch einfach geliebt fühlte.</p>
<p>Und dann gab es da noch ein paar fremde Kinder auf dem Spielplatz, die mich trotz meines Makels ganz normal behandelten, sich mit mir wie mit jedem anderen unterhielten und mit mir spielten und mir zeigten, dass ich auch mit diesem Verlust ein vollwertiger Mensch bin und mich nicht schämen brauche.</p>
<p>Es war zwar schade, was ich verloren und erlebt hatte, aber ICH war ok, ich wurde nicht wie eine Aussätzige behandelt. Diese <strong>Akzeptanz</strong> von außen ließ mich ruhiger werden und war reiner Balsam für die Seele.</p>
<h2><strong>Fazit</strong></h2>
<p>Du kannst viel <strong>falsch</strong> machen, wenn du versuchst, jemanden in seiner Trauer zu begleiten. Dazu zählen jegliche Versuche der Aufmunterung und Ablenkung sowie Floskeln, Motivationssprüche, Zukunftsgelaber, Heuchelei, Vergleiche, Trivialisierungen sowie Verurteilungen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10602" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/kind-schaut-mit-verschraenkten-armen-aergerlich-zu-veraergerter-mutter.jpg" alt="Kind schaut mit verschränkten Armen ärgerlich zu verärgerter Mutter" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/kind-schaut-mit-verschraenkten-armen-aergerlich-zu-veraergerter-mutter.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/kind-schaut-mit-verschraenkten-armen-aergerlich-zu-veraergerter-mutter-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/06/kind-schaut-mit-verschraenkten-armen-aergerlich-zu-veraergerter-mutter-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Die <strong>beste Methode</strong>, jemanden zu trösten, indem er sich voll und ganz gesehen und gehört fühlt, besteht darin, einfach da zu sein, die Person aufzufangen und gemeinsam mit ihr den Schmerz zu bewältigen, am Besten durch aktives Zuhören und die gewaltfreie Kommunikation (GFK).</p>
<p>Wie du siehst, geht es also nicht darum, großartige Reden vorzubereiten, ausgefallene Ablenkungs- und Aufmunterungsmanöver zu starten oder mit <strong>Tipps</strong> und <strong>Ratschlägen</strong> um dich zu werfen, denn die sind absolut nicht hilfreich.</p>
<p><strong>Ausnahmen</strong> bestätigen die Regel. Wenn gewünscht, ist eine Umarmung, ein Tipp oder ein eigener Erfahrungsbericht in Ordnung, du solltest aber unbedingt darauf warten, dass die Person dich unaufgefordert darum <strong>bittet</strong>.</p>
<p>Wenn du nicht weißt, wie du mit der Situation umgehen sollst, sei lieber ehrlich, geh hin und sag es einfach, statt dich aus Angst fernzuhalten, denn das kann die/der Trauernde als sehr verletzend empfinden, weil sie/er sich dadurch wie ein/e Aussätzige/r fühlt.</p>
<p>Was hilft dir, wenn du total deprimiert bist?<br />
</p>
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		<title>Selbstbestimmter Medienkonsum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jun 2018 16:59:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viele Eltern sind unsicher, wie lange und wie oft ihre Kinder Medien konsumieren dürfen. Damit die Kinder nicht den ganzen Tag vor der Glotze sitzen, müssen Regeln und feste Zeiten her&#8230; &#8230; oder auch nicht? Mein Fazit nach gut einem Jahr selbstbestimmtem Medienkonsum liest du im heutigen Beitrag. Und du wirst sehen: Es ist nicht ... <a title="Selbstbestimmter Medienkonsum" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/selbstbestimmter-medienkonsum/" aria-label="Mehr zu Selbstbestimmter Medienkonsum">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Eltern sind unsicher, wie lange und <strong>wie oft</strong> ihre Kinder Medien konsumieren dürfen. Damit die Kinder nicht den ganzen Tag vor der Glotze sitzen, müssen Regeln und feste Zeiten her&#8230;</p>
<p>&#8230; oder auch nicht? Mein <strong>Fazit</strong> nach gut einem Jahr selbstbestimmtem Medienkonsum liest du im heutigen Beitrag. Und du wirst sehen: Es ist nicht alles gut, aber auch nicht alles schlecht.<span id="more-10259"></span><div id='c7023_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Selbstbestimmter Medienkonsum</h2>
<p>Wenn sich unsere Kinder für Handy, Smartphone, iPhone, iPad, Tablet, Laptop, Computer, Fernseher &amp; Co. interessieren, geht uns der Arsch gründlich auf Glatteis, denn wir wissen nicht, wie viel Medienkonsum gesund und ungesund ist, <strong>wie lange</strong> und wie oft sich unsere Kinder in welchem <strong>Alter</strong> damit beschäftigen dürfen usw.</p>
<p>Und dann gibt es ja immer die große Angst vor der <strong>Sucht</strong>. Dass uns unsere Kinder, sollten wir ihnen mal den kleinen Finger reichen, gleich den ganzen Arm abreißen und gar nicht mehr von diesem Teufelszeug wegzubekommen sind.</p>
<p>Damit das nicht passiert, braucht es in der Erziehung feste <strong>Zeiten</strong>, klare <strong>Regeln</strong>, Einschränkungen und natürlich auch Verbote. Vielleicht gibt es mal eine Ausnahme, wir sind ja keine Unmenschen, aber an sich muss dieser Medienkonsum kontrolliert und reguliert werden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="pintbild aligncenter wp-image-10359" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/05/selbstbestimmter-medienumgang-mit-2-jahren-erfahrungsbericht.jpg" alt="Selbstbestimmter Medienumgang mit 2 Jahren - Erfahrungsbericht | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="801" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/05/selbstbestimmter-medienumgang-mit-2-jahren-erfahrungsbericht.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/05/selbstbestimmter-medienumgang-mit-2-jahren-erfahrungsbericht-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/05/selbstbestimmter-medienumgang-mit-2-jahren-erfahrungsbericht-287x430.jpg 287w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/05/selbstbestimmter-medienumgang-mit-2-jahren-erfahrungsbericht-454x680.jpg 454w" sizes="auto, (max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<h2>Was wäre, wenn&#8230;?</h2>
<p>Vielleicht hast du dich schon mal gefragt, welche <strong>Folgen</strong> das hätte, wenn du dein Kind einfach machen lassen würdest. Wenn du dir den Satz &#8222;Noch 5 Minuten, dann mach ich aus.&#8220;, den darauf folgenden Tobsuchtsanfall deines Kindes sowie dein immer dünner werdendes Nervenkostüm einfach mal sparen würdest.</p>
<p>Womöglich tauchen in dir Bilder von viereckigen Kinderaugen auf, weil es den ganzen Tag nichts anderes macht, als vor der Flimmerkiste zu sitzen und zu zocken, gemeinsam mit Chipstüte und Eistee versteht sich.</p>
<p>Dazu kommen stickige Luft, verkümmernde Kreativität, <strong>Sprachprobleme</strong>, <strong>Fettleibigkeit</strong>, Akne, Krankheit und der Fakt, dass dein Kind keine Freunde (mehr) hat, weil es nie raus will und seine bisherigen Kontakte der Technik vorzieht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4676" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/05/treffen-sich-ein-kind-und-ein-tablet-kind-guckt-youtube-video.jpg" alt="Treffen sich ein Kind und ein Tablet - Kind guckt YouTube Video" width="679" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/05/treffen-sich-ein-kind-und-ein-tablet-kind-guckt-youtube-video.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/05/treffen-sich-ein-kind-und-ein-tablet-kind-guckt-youtube-video-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>Mit anderem Spielzeug spielt dein Kind schon lange nicht (mehr), es hat ja das Tablet. Dinge, bei denen es sonst so gern mitgemacht hat, kannst du jetzt allein machen, denn dein Kind ist inzwischen mit der Couch verwachsen.</p>
<p>Dein schlechtes Gewissen steigt ins Unermessliche, weil du dein Kind allein vor der <strong>Glotze</strong> sitzen lässt, damit du etwas Haushalt und andere Arbeit erledigen kannst. Ja, eine glückliche Familie sieht anders aus&#8230;</p>
<p>Doch was, wenn ich dir sage, dass wir unser Kind mit etwa 2 Jahren haben Tablet spielen, Videos, Filme und Serien gucken lassen, wie es ihm beliebte, und es nicht alles so furchtbar schlecht war, wie die breite Masse denkt und sagt?</p>
<p>Wie funktioniert das? Gibt es bei uns wirklich gar keine <strong>Einschränkungen</strong>? Hat freier Medienkonsum gar keine <strong>Nachteile</strong> und nur Vorteile? Das erfährst du in meinem schonungslos ehrlichen Resümee, das ich nach ca. einem Jahr gezogen habe.</p>
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<h2>Wie alles begann</h2>
<p>An dieser Stelle muss ich gleich sagen, dass wir nicht von Anfang an unser Kind haben frei entscheiden lassen, was, wie oft und wie lange es das Tablet nutzen darf. Diesen Weg gingen wir tatsächlich erst etwas später.</p>
<p>Bis dahin gab es von uns ausgewählte <strong>YouTube Videos</strong>, die maximal 5 Minuten liefen. Sie entsprachen zwar den Interessen unseres Sohnes (Baufahrzeuge sind bis heute seine große Leidenschaft), vor allem aber sollten sie <strong>lehrreich</strong> sein. Ein Video reichte, dann wurde ausgemacht. Dass das unserem damals etwa 2-Jährigen nicht gefiel, kannst du dir sicher vorstellen.</p>
<p>Genau in dieser Zeit las ich Ruths Beitrag <a href="https://derkompass.org/2016/07/18/gebt-den-kindern-zucker-wie-du-endlich-die-angst-vor-suessigkeiten-loslaesst/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Gebt den Kindern Zucker&#8220;</a>, was oberflächlich betrachtet erstmal nichts mit dem Thema zu tun haben mag, doch die Aussage war grob gesagt: Selbstbestimmte Kinder machen ihre eigenen <strong>Erfahrungen</strong> und lernen, wenn ihnen etwas nicht gut tut. In diesem Fall z.B., dass Marshmallows zwar lecker sind, aber man aufhört, wenn man genug davon hat.</p>
<p>Denn dadurch, dass man nie reguliert wurde, blieb das eigene Körpergefühl bestehen und konnte dem Kind rechtzeitig melden &#8222;Ich hab genug Zucker. Ich will nicht mehr.&#8220;.</p>
<p>Im Falle von Fernseher &amp; Co. lautet die Übersetzung dann wohl eher: Ein <strong>selbstbestimmtes</strong> Kind wird <strong>digitale Medien</strong> nie als eine Art verbotene Frucht ansehen, die es so lange und so oft wie nur möglich &#8222;inhalieren&#8220; muss, sondern in dem Maße nutzen, in dem es ihm gut tut (meine persönliche Ergänzung: vorausgesetzt, seine <strong>Bedürfnisse</strong> wurden bisher und werden weiterhin &#8222;korrekt&#8220; befriedigt).</p>

<h2>Alltag mit einem selbstbestimmten Kind</h2>
<p>Wie ist der <strong>Alltag</strong> so, mit einem Kleinkind, das so oft und so lange Tablet spielen und TV gucken darf, wie es will?</p>
<p>Bei uns laufen die Tage i.d.R. so ab: Mein Sohn isst gern vor dem TV Frühstück. Danach macht er ihn entweder selber aus oder lässt ihn laufen und spielt mit mir oder dem Papa eine Runde im Kinderzimmer. Von Bücher lesen über Basteln, Experimentieren und sich eigene Spiele und Wörter ausdenken bis zur wilden Verfolgungsjagd ist alles dabei, von <strong>mangelnder Kreativität</strong> kann hier wirklich nicht die Rede sein.</p>
<p>Dann möchte er gern Mamamilch trinken, am Liebsten auf der Couch, während wir gemeinsam eine Folge oder einen Film ansehen, während ich, soweit es möglich ist, das Mittagessen vorbereite. Wir essen also danach gemütlich Mittag (manchmal vor dem Fernseher, manchmal läuft er nur im Hintergrund, manchmal ist er auch aus), evtl. gibt&#8217;s anschließend ein Mittagsschläfchen (was eher selten der Fall ist, leider) und danach geht&#8217;s ab nach draußen bis es Abend wird. Für <strong>Autofahrten</strong> nutzt Oliver gern das Tablet, ansonsten bleibt es unberührt im Rucksack.</p>
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<p>Oliver liebt Tablet und Fernseher, keine Frage, aber dann sagt er auch &#8220; Mama, lass uns spielen.&#8220; und das Ding ist aus. Wenn ich sage &#8222;Lass uns jetzt raus gehen und dies und das machen.&#8220;, muss ich keine breiten Diskussionen führen, ich muss kein tobendes, todunglückliches Kind trösten und begleiten. Es wird einfach gemacht, und zwar nicht, weil er sonst mit einer Moralpredigt oder Strafe rechnen müsste, sondern einfach, weil es für ihn keinen Grund gibt. Es ist ok für ihn.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6690" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/08/kind-malt-auf-tablet.jpg" alt="Kind malt auf Tablet" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/08/kind-malt-auf-tablet.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/08/kind-malt-auf-tablet-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/08/kind-malt-auf-tablet-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Denn Fakt ist: Oliver weiß, er kann es jederzeit nutzen, weshalb er keinen Drang (mehr) verspürt, tagein, tagaus davor zu lungern.</p>
<p>Wie sieht es mit <strong>sozialen Kontakten</strong> aus?</p>
<p>Gegenüber Menschen ist Oliver allgemein ziemlich offen, begrüßt Fremde auf der Straße und zaubert ihnen ein Lächeln ins Gesicht, sorgt sich um weinende Kinder und spricht sie an, geht allgemein schon offen und selbstbewusst durchs Leben und hat keine Scheu, sich mit anderen zu unterhalten (außer, wenn es die anfängliche Schüchternheit bei Gästen und Besuchen ist oder wenn es darum geht, ob er mit fremdem Spielzeug spielen darf, da muss ich immer ran).</p>
<p>Das kann natürlich auch der Papa sein, der da in ihm zum Vorschein kommt, aber zumindest hat der Medienkonsum keine <strong>negativen Folgen</strong> auf sein Sozialleben, im Gegenteil. Oliver hat sich bestimmte Verhaltensweisen und Sprüche aus seinen Lieblingsserien abgeguckt und sie in seinen Wortschatz aufgenommen. Da haut er manchmal &#8222;Oh Junge!&#8220; raus, und ich weiß schon &#8222;Ah ja, das ist Mickey Maus.&#8220;.</p>
<p>Aber bis sich das so eingependelt hatte, wie es heute ist, sollte einige Zeit vergehen und uns auch einige Nerven kosten&#8230;</p>
<div id='c3110_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
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<h2>Hochs und Tiefs</h2>
<p>Ich muss sagen, der <a href="https://www.milchtropfen.de/treffen-sich-ein-kind-und-ein-tablet/" rel="noopener">Anfang vom selbstbestimmten Medienumgang</a> war echt nicht leicht und es schwebte erstmal die Angst mit, dass wir hier gerade richtig Mist bauen, indem wir unser Kind selbstbestimmt Tablet spielen und YouTube Videos schauen lassen.</p>
<p>Dadurch, dass wir die Zeiten am Tablet anfangs <strong>reguliert</strong> hatten, war aber klar, dass unser Sohn erstmal sämtliche Zeit, die ihm in seinen Augen &#8222;noch&#8220; zur Verfügung stand, nutzen musste. Er wollte nicht raus, wollte nichts anderes spielen, es hieß nur Tablet, Tablet, Tablet (einen TV hatten wir zu dem Zeitpunkt nicht)&#8230; und wir ließen ihn&#8230; saßen neben ihm, ließen ihn nicht allein, begleiteten ihn, erklärten, wenn nötig.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4671" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/05/treffen-sich-ein-kind-und-ein-tablet-mutter-und-kind-schauen-tablet.jpg" alt="Treffen sich ein Kind und ein Tablet - Mutter und Kind schauen Tablet" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/05/treffen-sich-ein-kind-und-ein-tablet-mutter-und-kind-schauen-tablet.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/05/treffen-sich-ein-kind-und-ein-tablet-mutter-und-kind-schauen-tablet-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Irgendwann trauten wir uns dann auch mal, ihn allein auf der Couch sitzen und Tablet spielen zu lassen, während wir etwas kochten, aufräumten oder andere Dinge taten, die uns Freude bereiteten, ein Buch lesen zum Beispiel.</p>
<p>Ich gebe zu, es war schon schön und auch ein Stück <strong>befreiend</strong>, mal für einen Moment eine Verschnaufpause machen zu können. Sonst sah es nämlich so aus, dass unser Sohn 24/7 bespaßt werden wollte und sich nie mal für ein paar Minuten selber beschäftigte.</p>
<p>Auch die langen Autofahrten, die aus geschäftlichen Gründen jeden Monat auf uns zukamen, waren angenehmer, weil Oliver beschäftigt war. Statt ein Riesenrepertoire an Spielsachen für die <a href="https://www.milchtropfen.de/6-tipps-fuer-eine-lange-aber-entspannte-autofahrt-mit-kleinkind/" rel="noopener">lange Autofahrt</a> mitzunehmen, alle paar Minuten anzuhalten, weil er <a href="https://www.milchtropfen.de/kind-will-nicht-in-den-autositz/" rel="noopener">keine Lust mehr auf den Autositz</a> hatte, ewig lange zu warten, bis er wieder in den Kindersitz stieg, konnten wir nun einfach durchfahren. Das war schon toll, sparte viel Zeit, viele Nerven, weil wir ja immer pünktlich sein mussten usw.</p>
<div id='c2664_31_19' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div>
<h2>Nachteile</h2>
<p>Doch ich bin ehrlich: Es war nicht immer Friede, Freude, Eierkuchen. Ganz und gar nicht.</p>
<p>Die Anfangszeit wollte Oliver wie gesagt nicht raus, nichts unternehmen, er hockte nur am Tablet. Das machten wir auch mit, immerhin sollte er ja lernen, dass ihm das <strong>Tablet</strong> uneingeschränkt zur Verfügung stand und es nichts gab, was er heimlich machen oder &#8222;inhalieren&#8220; muss, solange es da ist. Dass das eine ganze Weile dauern würde, wussten wir, darauf hatten wir uns eingestellt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6784" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/kind-malt-mit-stift-auf-tablet.jpg" alt="Kind malt mit Stift auf Tablet" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/kind-malt-mit-stift-auf-tablet.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/kind-malt-mit-stift-auf-tablet-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/kind-malt-mit-stift-auf-tablet-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Doch für meinen Mann war es <strong>leichter</strong> zu ertragen, da er ja auswärts arbeiten ging, sich mit Kolleg*innen und Freund*innen unterhalten, essen gehen konnte usw. Für ihn ging es wie gewohnt weiter.</p>
<p>Für mich hingegen war es schon <strong>schwer</strong>, weil ich ja sah, wie oft und wie lange (in meinen Augen ZU oft und ZU lange) der Kleine mit dem Tablet spielte. Wenn ich raus, einkaufen, mich mit anderen treffen oder einfach etwas draußen unternehmen wollte, gab es kein Herankommen an Oliver. Ich gab nach und wir blieben zu Hause&#8230; während ich immer öfter meine eigenen Bedürfnisse nach Abwechslung, Gesellschaft, Austausch, frischer Luft, Neuem uvm. missachtete.</p>
<p>Dazu kam, dass sich Oliver auf You Tube gern so <strong>richtig schlimme Videos</strong> ansah. Also kein Splatter, um Gottes Willen, die Altersbeschränkungen beachten wir dann doch. Es waren mehr diese furchtbar bunten, schrillen, Regenbogenquietscheentchenlalavideos voll ätzender Werbung, weißt du, was ich meine? Videos, in denen sich Erwachsene wie kleine Kinder verhalten und mit Babystimme sprechen oder &#8211; noch schlimmer &#8211; total monoton und langweilig ihren Text ablesen! Es war die Hölle für meine Augen und Ohren, ich hatte den Eindruck, mein Gehirn würde verkümmern, weil die so dämlich und hohl waren! Puh! Ich merke jetzt noch, wie wütend mich diese stupiden Filme gemacht haben.</p>
<p>Aber Oliver fand sie toll und drückte immer und immer wieder auf &#8222;Wiederholen&#8220;. Allmählich wich meine anfängliche Begeisterung, wie schnell er den Umgang mit der neuen Technik gelernt hatte, einem innerlichen Brodeln.</p>

<h2>Die Bedürfnisse aller zählen</h2>
<p>Bis ich endlich kapierte, dass in einer <strong>Familie</strong> die Bedürfnisse ALLER wichtig sind, musste erst etwas Zeit vergehen und mich innerlich zum Explodieren bringen.</p>
<p>Doch dann begriff ich: Ich will nicht mehr in der Bude hocken und diesen Quark gucken. Ich will raus, andere Menschen treffen, mich austauschen, unterhalten, Freunde finden, Sonne tanken, Luft schnappen, den Wind in meinen Haaren spüren. Ich fühle mich erst so richtig wohl, wenn ich draußen bin, umgeben von <strong>Natur</strong>.</p>
<h2>Auf der Suche nach gemeinsamen Lösungen</h2>
<p>Das verstand Oliver nur leider nicht. Es dauerte also nochmal eine Ewigkeit, bis ich endlich zu ihm durchdringen und wir <strong>gemeinsam</strong> eine <strong>Lösung</strong> finden konnten.</p>
<h3>1. Zeit</h3>
<p>Manchmal brauchte er einfach etwas Zeit, bis wir uns losmachen konnten. Ein wenig <strong>Geduld</strong> meinerseits und wir waren beide glücklich.</p>
<h3>2. Mitnehmen</h3>
<p>An anderen Tagen wiederum reichte mein Vorschlag, dass er das <strong>Tablet mitnehmen</strong> und unterwegs schauen kann, und wir konnten uns auf den Weg machen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5028" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/05/12-von-12-mai-2017-kind-guckt-im-kinderwagen-tablet.jpg" alt="12 von 12 - Mai 2017 - Kind guckt im Kinderwagen Tablet" width="679" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/05/12-von-12-mai-2017-kind-guckt-im-kinderwagen-tablet.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/05/12-von-12-mai-2017-kind-guckt-im-kinderwagen-tablet-300x190.jpg 300w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/05/12-von-12-mai-2017-kind-guckt-im-kinderwagen-tablet-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<h3>3. Nachtwanderung</h3>
<p>Und wiederum an anderen Tagen war irgendwas los und er ließ sich nur schwer bis gar nicht überzeugen. Dann ging ich, sobald der Papa zu Hause war, selber nochmal eine Runde oder wir machten gemeinsam eine <strong>Nachtwanderung</strong>. So kamen wir zwar erst abends raus, aber in meinen Augen war das definitiv besser als gar nicht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10377" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/05/kind-leuchtet-bei-nachtwanderung-mit-taschenlampe-auf-den-boden.jpg" alt="Kind leuchtet bei Nachtwanderung mit Taschenlampe auf den Boden" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/05/kind-leuchtet-bei-nachtwanderung-mit-taschenlampe-auf-den-boden.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/05/kind-leuchtet-bei-nachtwanderung-mit-taschenlampe-auf-den-boden-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>4. Einlenken</h3>
<p>Und wenn es gar nicht, wirklich gar nicht möglich war, dass wir rauskamen &#8211; das war immer dann der Fall, wenn Oliver gerade eine neue App oder eine neue Kinderserie für sich entdeckt hatte und das nun wie ein Schwamm aufsaugen musste &#8211; dann lenkte ich auch wieder ein, setzte mich neben ihn und las was auf dem Smartphone oder schrieb für den Blog. So war ich da, um ihm <strong>Gesellschaft</strong> zu leisten, konnte ggf. Fragen beantworten, musste mir den Kram aber nicht selber angucken.</p>
<h3>5. Miteinander reden</h3>
<p>Als Oliver dann älter wurde, lenkte auch er ein, wenn ich vorschlug, dass wir mal etwas anderes machen oder anschauen können.</p>
<p>So schafften wir es allmählich, all unsere Bedürfnisse zu erfüllen. Vielleicht nicht in der Form, dass alle sofort und auf der Stelle glücklich waren, aber wir konnten ein angenehmes <strong>Gleichgewicht</strong> halten.</p>
<h2>Wenn es spät wird</h2>
<p>Manche Tage waren aber richtig ätzend, muss ich sagen. Dann wollte Oliver selbst mitten in der <strong>Nacht</strong>, als wir einfach nur schlafen wollten, weil wir unendlich <strong>müde</strong> waren, weiter gucken.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10378" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/05/kind-schaut-nachts-tablet.jpg" alt="Kind schaut nachts Tablet" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/05/kind-schaut-nachts-tablet.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/05/kind-schaut-nachts-tablet-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ob wir uns dann dazu aufrafften und noch eine Weile gemeinsam mit ihm das ansahen, was ihn gerade so brennend interessierte, oder ob wir sagten &#8222;Nee, es ist jetzt echt <strong>spät</strong>, wir sind hundemüde und brauchen Schlaf, damit wir morgen voller Energie in den Tag starten können, du kannst entweder selber noch gucken (wir waren im selben Zimmer) oder machst jetzt aus und kommst schlafen.&#8220;, hing tatsächlich von unserer momentanen Verfassung ab.</p>
<p>Oftmals sah Oliver kurz weiter, kroch dann aber doch lieber unter die Bettdecke und schlief mit uns ein.</p>
<p>Manchmal saß er aber auch schon total müde auf der Couch und wollte trotzdem weitergucken. Da half meist ein klares, aber bestimmtes &#8222;Komm, mach aus und lass uns schlafen gehen.&#8220;. Erst, als er merkte, dass mir das wichtig ist und ich es ernst meine, kam er mit. Obwohl er schon total groggy war, brauchte er einen kleinen &#8222;Schubs&#8220;.</p>
<p>Aber wie so oft, kamen auch <strong>Extremfälle</strong> bei uns vor. Zum Glück nur selten, aber danach war auch der darauf folgende Tag im Eimer, weil wir alle übermüdet und gereizt waren.</p>
<p>&#8222;Was haben wir da nur angerichtet?!&#8220;, schoss es mir dann nach solch quälenden Nächten durch den Kopf. Ich machte mir <strong>Vorwürfe</strong>, dass eben nicht all seine Bedürfnisse erfüllt waren und mein Kind jetzt zum <strong>Suchti</strong> wird. Dass er anscheinend nicht weiß, was ihm gut tut und was nicht.</p>
<h2>Tablet? Mir doch egal!</h2>
<p>Verblüfft war ich allerdings, wenn wir <strong>draußen</strong> waren! Das Tablet hatten wir dabei, das wusste Oliver. Wir versteckten es nicht heimlich vor ihm, er hatte es selbst eingepackt.</p>
<p>Nur interessierte ihn das Tablet einfach nicht. Draußen war so viel los, dass er keinerlei <strong>Drang</strong> verspürte, damit zu spielen. Wir konnten den ganzen Tag mit anderen Menschen verbringen, mit Kindern <strong>spielen</strong>, neue Spielplätze entdecken, ohne dass einmal der Satz kam &#8222;Mama, ich will mein Tablet haben.&#8220; Sobald wir jedoch zu Hause waren, saß er da wieder und tippte auf dem Display rum.</p>
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<h2>Angebote machen</h2>
<p>Es war und ist noch heute wichtig, dass ich Oliver nicht einfach den ganzen Tag dem TV oder was auch immer überlasse, denn ich hab gemerkt, dass er schon ganz gern auch was anderes macht, wenn es ihm angeboten wird.</p>
<p>Ich suchte mir also ein paar Bastelideen heraus, um herauszufinden, ob sie Oliver interessierten. Manches interessierte ihn wirklich absolut nicht die Bohne, wenn er mich da werkeln sah, aber bei anderen <strong>Experimenten</strong> begannen seine Augen zu leuchten und er stieg drauf ein.</p>
<p>Das Gleiche wendete ich bei den <strong>Haushaltsaufgaben</strong> an, bei denen Oliver sonst immer total gern mitgemacht hatte, denn dieses Interesse hatte sich wirklich verändert, seit das Tablet eingezogen war. Sobald ich aber Oliver darauf hinwies, dass ich jetzt z.B. Wäsche wasche und ihn gefragt hab, ob er das Waschmittel einfüllen und die Waschmaschine einstellen will, kam er geflitzt.</p>
<p>Ebenso, als wir einen Spielplatz entdeckten, der Olivers aktuelles Interesse weckte: Flaschenzüge! Seitdem brauch ich nur das Wort &#8222;Hochziehspielplatz&#8220; sagen (Oliver hat dem <strong>Spielplatz</strong> diesen Namen gegeben), und der Kleine lässt alles stehen und liegen und ist bereit, mit mir loszugehen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10379" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/05/kind-zieht-am-flaschenzug-auf-spielplatz.jpg" alt="Kind zieht am Flaschenzug auf Spielplatz" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/05/kind-zieht-am-flaschenzug-auf-spielplatz.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/05/kind-zieht-am-flaschenzug-auf-spielplatz-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Und noch eine Art <strong>Angebot</strong>, das Oliver dazu ermutigte, auch mit seinem anderen Spielzeug zu spielen, so banal es auch klingen mag: Kinderzimmer <strong>aufräumen</strong> und die Spielsachen &#8222;hübsch&#8220; präsentieren, wie z.B. in offenen, farblosen Kisten, auf Augenhöhe, in Szene gesetzt. Darauf fuhr Oliver total ab.</p>
<h2>Es gibt doch Einschränkungen!</h2>
<p>Das Wichtigste zum Schluss:</p>
<p>Wir haben uns natürlich darum gekümmert, das <strong>iPad</strong> <strong>kindersicher</strong> einzustellen, das bedeutet, dass der Kleine keine Spiele spielt und Filme sieht, die nicht für sein Alter geeignet sind. Beim iPad kann man das prima in der Rubrik Einschränkungen unter Einstellungen ändern. Wenn du ein Tablet mit <strong>Android</strong> hast, musst du dir dafür eine spezielle <strong>App</strong> besorgen, bei uns ist es Kindermodus.</p>
<p>Vielleicht mögen manche denken &#8222;Das ist aber nicht selbstbestimmt.&#8220;, für mich zumindest ist es vollkommen logisch, dass es meiner Verantwortung obliegt, mein Kind weder <strong>Pornos</strong> noch <strong>Horrorfilme</strong> o.ä. für sein Alter Ungeeignetes spielen bzw. gucken zu lassen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10357" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/05/kind-spielt-auf-ipad-feuerwehrspiel.jpg" alt="Kind spielt auf iPad Feuerwehrspiel" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/05/kind-spielt-auf-ipad-feuerwehrspiel.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/05/kind-spielt-auf-ipad-feuerwehrspiel-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Diese Einschränkung haben wir übrigens auch im Appstore bzw. im Playstore eingestellt. Allerdings erst, als Oliver einmal versehentlich einen <strong>In-App-Kauf</strong> getätigt hatte, nachdem er auf meinem Smartphone ein Spiel gespielt hatte. Er kann ja noch nicht lesen, hat einfach irgendwo drauf gedrückt und schwupps hatte er was gekauft. Das war auch echt ärgerlich, aber gut, das lag in meiner Verantwortung.</p>
<p>Es bedeutet ja nicht, dass Oliver sich nichts Neues <strong>kaufen</strong> darf, wir wollen einfach nur, dass er mit uns darüber redet und wir auch abwägen können, ob wir uns das gerade leisten können und ob dieses <strong>Spiel</strong> tatsächlich das enthält, was er sich vorgestellt hat.</p>
<p>Da wir seit Kurzem auch einen Fernseher bei uns stehen haben, schauen wir auch sehr gern Serien auf Netflix. Dort hat Oliver sein eigenes Kinderkonto, frei von nervender Werbung, auf dem Kinderfilme bis 12 Jahre laufen. Alles, was ab 12 Jahren empfohlen wird, ist &#8211; zu meinem Erschrecken &#8211; schon ausgesprochen <strong>brutal</strong>, das darf er tatsächlich nicht gucken und das begründen wir auch so für ihn.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Es ist ok, wenn wir unsere Kinder auch mal <strong>allein</strong> spielen lassen, damit wir was anderes machen können, deshalb sollten wir kein schlechtes Gewissen haben. Wir sollten unsere Kinder aber nicht ständig und immerzu sich selbst überlassen.</p>
<p>Es ist ok, wenn das Kind keine Lust auf was anderes hat, aber wir sollten nie aufhören, sie daran zu erinnern, dass wir sie auch gern bei uns haben und ihre Gesellschaft und Mithilfe genießen.</p>
<p>Das kann man meiner Meinung nach gut zeigen, indem man sich neben sie setzt und einfach mal zuschaut, Interesse zeigt, mitmacht, dabei ist. Ich merke, dass Oliver dann immer sofort anfängt, mir was zu erzählen, obwohl er gerade eben noch ganz still da saß und alles beobachtet hat.</p>
<p>Eine andere Möglichkeit von Interesse am Kind wäre, dass man immer mal wieder <strong>Angebote</strong> macht und diese auch verändert, um zu schauen, ob das Kind grad wirklich total gefesselt vom TV ist oder einfach nur ein interessanteres Angebot braucht, um mitzumachen. So kristallisiert sich Stück für Stück heraus, wovon unsere Kinder gerade wirklich begeistert sind und was ihnen gefällt.</p>
<p>Gerade die <strong>Anfangszeit</strong> erfordert enorm viel Zeit, Nerven und Begleitung, weil sich dein Kind mit dieser neuen Welt vertraut machen und alles wissen und lernen will. Es ist völlig verständlich, dass es eine lange Zeit nichts anderes machen will, das kennst du sicher auch, wenn du ein Buch an einem Stück durchliest, weil es so spannend und faszinierend ist, oder wenn ein brandneues Spiel für Erwachsene auf dem Markt erscheint.</p>
<p>Gib deinem Kind die Zeit, zu lernen, dass es nicht &#8222;suchten&#8220; muss, sondern dass es das Tablet jederzeit nutzen kann, so wie jedes andere <strong>Spielzeug</strong> auch, vergiss aber bitte nicht dich selbst dabei und sei klar in deinen Botschaften. Achte auch darauf, deine <strong>eigenen Bedürfnisse</strong> nicht zu kurz kommen zu lassen, sei stets in Kontakt mit deinem Kind. Sobald dein Kind weiß, dass das Tablet weder zur Belohnung, Bestrafung, Motivation, Manipulation oder sonstwas eingesetzt wird, wird es für gemeinsame Lösungen offen sein. Auch dann, wenn es sieht, dass dir etwas gerade sehr wichtig ist.</p>
<p>Bis dahin ist es wahrscheinlich ein langer, Kräfte zehrender Weg, der viel Nerven und Geduld erfordert, doch meiner Meinung nach ist es die mitunter wichtigste Entscheidung, die wir Eltern treffen werden.</p>
<p>Sicher wirst auch du Momente haben, die dich verängstigen und verunsichern, doch genau dafür ist ja mein Beitrag da. Ich habe nichts beschönigt, nichts weggelassen, ich hab dir all unsere Erfahrungen mit ihren <strong>positiven</strong> und <strong>negativen</strong> Seiten geschildert. Nun ist es an dir, wie du mit dieser Information umgehst, und sicherlich werden auch du und dein Kind eure ganz eigenen Erfahrungen machen.<br />
</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/selbstbestimmter-medienkonsum/">Selbstbestimmter Medienkonsum</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
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		<title>Kind will nicht Zähne putzen &#8211; 16 Tipps, die helfen</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/kind-will-nicht-zaehne-putzen-16-tipps-die-helfen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 May 2017 22:33:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
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		<category><![CDATA[Zähne putzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was haben wir uns gefreut, als unser Sohn seinen ersten Milchzahn bekam! Wie aufregend! Doch guter Rat wurde teuer, als er seine wertvollen Zähne nicht putzen lassen wollte. Bis wir eine dauerhafte Lösung fanden, musste einige Zeit vergehen. Doch lies selbst. Kind will nicht Zähne putzen &#8211; 16 Tipps, die helfen Anfangs war das Zähneputzen ... <a title="Kind will nicht Zähne putzen &#8211; 16 Tipps, die helfen" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/kind-will-nicht-zaehne-putzen-16-tipps-die-helfen/" aria-label="Mehr zu Kind will nicht Zähne putzen &#8211; 16 Tipps, die helfen">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was haben wir uns gefreut, als unser Sohn seinen ersten Milchzahn bekam! Wie aufregend!</p>
<p>Doch guter Rat wurde teuer, als er seine wertvollen Zähne nicht putzen lassen wollte. Bis wir eine dauerhafte Lösung fanden, musste einige Zeit vergehen. Doch lies selbst.<span id="more-1169"></span><div id='c3068_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Kind will nicht Zähne putzen &#8211; 16 Tipps, die helfen</h2>
<p>Anfangs war das Zähneputzen kein Problem bei uns. Doch sobald die neuen Zähne durchbrachen, konnten wir einpacken. Bei Schmerzen ging gar nichts.</p>
<p>Diese Zeit war zumindest absehbar. Aber als der kleine Mann nicht mal danach den Mund auf machte, tauchten die Fragezeichen auf.</p>
<p>Ich glaube ja, die <strong>Ursache</strong> lag bei uns Eltern. Wir putzten unsere Zähne erst nach unserem Sohn, wenn er bereits selig im Bett schlummerte. Schließlich gingen wir erst später ins Bett und putzten folglich auch unsere Zähne später. Die Vorbildfunktion ging flöten. Warum sollte unser Sohn seine Zähne putzen, wenn er nicht sah, dass wir es auch machten? Bis sich das wieder eingependelt hatte, war Kreativität gefragt.</p>
<p>Begleite mich doch auf unserer Odyssee. Vielleicht helfen dir sogar schon unsere anfänglichen Tipps. Wenn nicht, erwartet dich unsere aktuelle, perfekte Lösung. Mit der darf sogar der Papa putzen. Sei gespannt!</p>
<p>Und wenn nicht mal das hilft, gibt es immer noch das Ass im Ärmel&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="pintbild wp-image-9972 aligncenter" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/05/kind-will-nicht-zaehne-putzen-die-besten-tipps.jpg" alt="Kind will nicht Zähne putzen - Die besten Tipps | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="801" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/05/kind-will-nicht-zaehne-putzen-die-besten-tipps.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/05/kind-will-nicht-zaehne-putzen-die-besten-tipps-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/05/kind-will-nicht-zaehne-putzen-die-besten-tipps-287x430.jpg 287w" sizes="auto, (max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<h2>1. Kuscheltier</h2>
<p>Von mir ließ sich unser Sohn nicht die Zähen putzen. Vom Papa ganz zu schweigen. Aber vielleicht klappte es mit einem Kuscheltier, einer Puppe. Die Idee fand ich im Übrigen <a href="http://www.nestling.org/zahneputzen-mit-kleinkindern-kein-drama/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bei Nestling</a>.<br />
Wir besorgten uns also eine <a href="http://amzn.to/2tG5l6H" target="_blank" rel="nofollow noopener">Feen-Handpuppe</a>*. Mit Zauberstab, Feenhut, Sternenkleid, edlen, weißen Handschuhen, mit allem Drum und Dran eben.<br />
Unser Sohn war fasziniert von der <strong>Zahnputzfee</strong>! Er küsste und kuschelte sie. Sie durfte sogar gestillt werden. Das erste Mal Putzen lief hervorragend. Er machte bereitwillig mit. Putzte anschließend die Zähen der Zahnputzfee.<br />
Doch am nächsten Tag war der Zauber vorüber. Die Zahnputzfee darf jetzt bei uns im Bett liegen und beim Vorlesen zuhören. Sie ist ein fester Bestandteil unseres Lebens geworden. Aber nicht beim Zähneputzen.</p>
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<p>Womöglich fährt dein Kind total darauf ab. Es muss ja nicht zwangsläufig eine Handpuppe sein. Ich fand es cool, weil ich mit der Handpuppe die Zahnbürste halten konnte. Du kannst es aber auch mit einem x-beliebigen <strong>Kuscheltier</strong> versuchen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5742" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/05/kind-will-nicht-zaehne-putzen-12-tipps-die-helfen-kind-putzt-kuerbispuppe-die-zaehne.jpg" alt="Kind will nicht Zähne putzen - 12 Tipps, die helfen - Kind putzt Kürbispuppe die Zähne" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/05/kind-will-nicht-zaehne-putzen-12-tipps-die-helfen-kind-putzt-kuerbispuppe-die-zaehne.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/05/kind-will-nicht-zaehne-putzen-12-tipps-die-helfen-kind-putzt-kuerbispuppe-die-zaehne-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/05/kind-will-nicht-zaehne-putzen-12-tipps-die-helfen-kind-putzt-kuerbispuppe-die-zaehne-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>2. Zahnputzlieder singen</h2>
<p>Mit Zahnputzliedern bringt man Stimmung in die Bude! Bei Gesang macht mir sogar Aufräumen <strong>Spaß</strong>. Warum dann nicht auch beim Zähneputzen? Öl deine Stimmbänder und los geht’s.</p>
<p>Wenn du keine Zahnputzlieder kennst: Auf <a href="https://www.youtube.com/results?search_query=zahnputzlied" target="_blank" rel="noopener noreferrer">YouTube</a> gibt es unzählige davon. Ich habe mir einige eingeprägt und unentwegt gesungen. Am Ende waren sowohl mein Sohn als auch ich genervt.</p>
<p>Wir stiegen dann auf andere Kinderlieder um. Dauerbrenner waren bei uns „Hänsel und Gretel“ und „The wheels on the bus go round and round“. Nur, dass ich die Strophen abänderte. Zum Beispiel: Opa in the bus says „Show me your ticket“ usw. Da wird das Lied nicht langweilig.</p>
<h2>3. Zahnputzbuch</h2>
<p><strong>Erklären</strong> ist ja voll mein Ding. Ich erkläre gern lang und breit, warum Zähneputzen wichtig ist. Interessiert meinen Sohn nur nicht die Bohne. Dafür fährt er auf Bücher ab. Also her mit dem <a href="http://amzn.to/2r33If1" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Zahnputzbuch</a>*.<br />
Unser Sohn liebt es abgöttisch. Beinahe jeden Tag lesen wir darin. Suchen die Zahnmonster, die sich zwischen den Zähnen versteckt haben. Spielen mit den Klappen usw.<br />
Das Ende vom Lied (oder Buch): Es ist toll. Ich habe sogar einen <a href="https://www.milchtropfen.de/mein-erstes-zahnputzbuch/" rel="noopener">Review</a> darüber geschrieben. Aber bei unserem Zahnputzproblem hat es uns nicht geholfen. Eventuell hilft es aber dir. Wenn nicht, dann lies weiter. Es gibt so viele Lösungen. Du musst nur die passende für euch finden.<br />
</p>
<h2>4. Spiegel</h2>
<p>Versetzt du dich in die Lage deines Kindes, leuchtet es ein. Da kommst du (oder wer auch immer) und steckst dieses Ding namens Zahnbürste in den Kindermund. Dein Kind kann den Vorgang des Putzens gar nicht <strong>miterleben</strong>. Es sieht nicht, was da in seinem Mund vor sich geht. Es fühlt, aber es erkennt nichts. Das kann ihm Unwohlsein bereiten.</p>
<p>Bei dieser Problematik ist die Lösung naheliegend: Du lässt dein Kind während des Zähneputzens in den Spiegel gucken. Dann sieht es genau, was passiert.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4978" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-will-nicht-zaehne-putzen-mutter-und-kind-putzen-vor-dem-spiegel-gemeinsam-die-zaehne.jpg" alt="Kind will nicht Zähne putzen - Mutter und Kind putzen vor dem Spiegel gemeinsam die Zähne" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-will-nicht-zaehne-putzen-mutter-und-kind-putzen-vor-dem-spiegel-gemeinsam-die-zaehne.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-will-nicht-zaehne-putzen-mutter-und-kind-putzen-vor-dem-spiegel-gemeinsam-die-zaehne-300x190.jpg 300w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-will-nicht-zaehne-putzen-mutter-und-kind-putzen-vor-dem-spiegel-gemeinsam-die-zaehne-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Hast du das mal ausprobiert? Wir ja. Das fand unser Kleiner anfangs ganz interessant. Aber er drehte nach wenigen Sekunden den Kopf weg. Wir setzten den Marathon fort.</p>
<h2>5. Hoppe, hoppe, Reiter</h2>
<p>Ein kleiner <strong>Trick</strong>, den ich von der Kinderzahnärztin gelernt habe. Mein Kind sitzt bei diesem Lied auf meinem Schoß. Mit dem Gesicht zu mir gerichtet. Dann folgt der Text:</p>
<p><em>„Hoppe, hoppe, Reiter, </em><br />
<em>wenn er fällt, dann schreit er. </em><br />
<em>Fällt er in den Graben, </em><br />
<em>fressen ihn die Raben. </em><br />
<em>Fällt er in den Sumpf, </em><br />
<em>macht der Reiter plumps!“</em></p>
<p>Bei „Plumps“ werfe ich mein Kind nach hinten. Als ob es fallen würde. Natürlich halte ich es fest und lass es nicht fallen.</p>
<p>Wenn das Kind rücklings in der Luft hängt, macht es automatisch den Mund auf. Zumindest war es bei uns so. Dann konnte ich ihm die Zähne putzen.</p>
<p>Mal half es, meistens nicht. Am Ende hatte unser Sohn den Trick durchschaut und keine Lust mehr auf das Lied. Aber es ist ja noch nicht mal Halbzeit!</p>
<div id='c9322_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
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<h2>6. Gegenseitig Zähne putzen</h2>
<p>Bei diesem <strong>Tipp</strong> dachte ich: Jetzt haben wir unsere Methode gefunden!</p>
<p>Das Kind darf die Zähne des Gegenübers putzen. Dabei werden ihm im Gegenzug auch die Zähne geputzt.</p>
<p>Unser Kleiner wollte immer die Zähne seines Papas putzen. Aber aufpassen! Die Feinmotorik ist noch nicht ausgereift. Da kann es vorkommen, dass die Zahnbürste schonmal in den Rachen gerammt wird.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4979" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-will-nicht-zaehne-putzen-kind-putzt-papas-zaehne.jpg" alt="Kind will nicht Zähne putzen - Kind putzt Papas Zähne" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-will-nicht-zaehne-putzen-kind-putzt-papas-zaehne.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-will-nicht-zaehne-putzen-kind-putzt-papas-zaehne-300x190.jpg 300w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-will-nicht-zaehne-putzen-kind-putzt-papas-zaehne-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Manchmal wurden auch erst die Zähne vom Papa geputzt und danach war der kleine Mann dran. Die Reihenfolge war uns egal. Hauptsache, die Sache konnte entspannt durchgezogen werden.</p>
<p>Doch auch die hielt nicht lange an.</p>
<h2>7. Ablenken</h2>
<p>Ja, ich war verzweifelt. Nichts funktionierte. Ich versuchte es mit Ablenkung. Machte den <strong>Fernseher</strong> an. Meinen Sohn interessierte eher die Fernbedienung und spielte damit. War mir auch recht. Aber abgelenkt genug, dass ich ihm währenddessen die Zähne putzen konnte? Nope.</p>
<p>Vielleicht klappt es bei dir ja mit dem Fernseher oder <strong>Tablet</strong>?</p>
<p>Wenn dir der Umgang mit Medien Sorgen bereitet, empfehle ich dir meinen Beitrag <a href="https://www.milchtropfen.de/treffen-sich-ein-kind-und-ein-tablet/" rel="noopener noreferrer">„Treffen sich ein Kind und ein Tablet“</a>.</p>
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<h2>8. Gemeinsam putzen</h2>
<p>Mach das Zähneputzen zur Gruppenaktivität.</p>
<p>Für uns bedeutete das: Gemeinsam putzen. Wenn der Kleine um 22 Uhr schlafen geht und wir erst um 24 Uhr ins Bett kommen: Es werden gemeinsam Zähne geputzt.</p>
<p>Meine Intention dahinter war, unserem Sohn zu zeigen, dass das voll <strong>Spaß</strong> macht. Dass wir das gern machen. Und zusammen putzen macht sowieso mehr Laune als allein. Zu guter Letzt dienen wir noch als Vorbild. Der kleine Mann ahmt bekanntlich alles nach, was wir als Eltern machen. Ist zwar keine Sofortlösung, aber zumindest eine <strong>langfristige</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4976" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-will-nicht-zaehne-putzen-familie-putzt-gemeinsam-vor-dem-spiegel-zaehne.jpg" alt="Kind will nicht Zähne putzen - Familie putzt gemeinsam vor dem Spiegel Zähne" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-will-nicht-zaehne-putzen-familie-putzt-gemeinsam-vor-dem-spiegel-zaehne.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-will-nicht-zaehne-putzen-familie-putzt-gemeinsam-vor-dem-spiegel-zaehne-300x190.jpg 300w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-will-nicht-zaehne-putzen-familie-putzt-gemeinsam-vor-dem-spiegel-zaehne-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>9. Zahnpasta wechseln</h2>
<p>Hast du schonmal die Zahnpasta deines Kindes probiert? Schmeckt die? Oder ist sie eklig? Dann kann das Umsatteln auf eine andere Zahnpastasorte helfen.</p>
<p>Wir hatten erst eine süße. Die roch abartig nach Birne und Apfel. Später wechselten wir zu Erdbeere. Noch schlimmer. Aber unser Sohn stand drauf.</p>
<p>Nur leider fuhr er dermaßen drauf ab, dass er die Zahnpasta von der Zahnbürste wegsaugte, wie ein verdammter Staubsauger! Und das war ja nun nicht das Ziel. Die soll ja nicht gegessen werden. Am Ende entschieden wir uns für eine Pasta ohne <strong>Geschmack</strong>. Dann hörte er wenigstens auf, die Zahnpasta runter zu lutschen.</p>
<h2>10. Ortswechsel</h2>
<p>Wenn dein Kind Zähneputzen in der Küche bevorzugt, in der Wanne, im Bett, auf dem Klo, dem Schrank oder sonst wo: Mach dich locker.</p>
<p>Befrei dich von „Das macht MAN aber nicht.“ Du bist nicht MAN. Du bist auf der Suche nach einer <strong>Lösung </strong>für euer Problem. Sei froh, wenn sie so einfach ist und putz deinem Kind die Zähne, wo es will.</p>
<h2>11. Zahnbürste aussuchen</h2>
<p>Was deinem Kind <strong>Freude</strong> bereiten wird: Es sucht seine Zahnbürste selber aus.</p>
<p>Und wenn deine Tochter die elektrische Zahnbürste haben will. Oder dein Junge die blinkende Einhornzahnbürste. Oder wenn sie/er mehrere haben möchte. Was spricht dagegen?</p>
<p>Überlege, dass ihr mindestens zweimal am Tag diese Prozedur durchlauft. Also hol sie deinem Kind! Nichts ist schöner, als wenn du das Zähneputzen dadurch angenehmer gestaltest. Unser Sohn hat sich zum Beispiel für eine Tiger-Zahnbürste entschieden (und noch für ein paar andere).</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5767" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/05/kind-will-nicht-zaehne-putzen-12-tipps-die-helfen-verschiedene-zahnbuersten-elektrische-zahnbuerste-tiger-zahnbuerste.jpg" alt="Kind will nicht Zähne putzen - 12 Tipps, die helfen - verschiedene Zahnbürsten, elektrische Zahnbürste, Tiger-Zahnbürste" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/05/kind-will-nicht-zaehne-putzen-12-tipps-die-helfen-verschiedene-zahnbuersten-elektrische-zahnbuerste-tiger-zahnbuerste.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/05/kind-will-nicht-zaehne-putzen-12-tipps-die-helfen-verschiedene-zahnbuersten-elektrische-zahnbuerste-tiger-zahnbuerste-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/05/kind-will-nicht-zaehne-putzen-12-tipps-die-helfen-verschiedene-zahnbuersten-elektrische-zahnbuerste-tiger-zahnbuerste-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>12. Hol dir Sparkly</h2>
<p>Ein Freund empfahl uns die <a href="http://amzn.to/2j6el1j" target="_blank" rel="nofollow noopener">elektrische Schallzahnbürste von Philips</a>*. Das könnte jetzt unter die Kategorie &#8222;Zahnbürste aussuchen&#8220; fallen, allerdings gibt es hier eine ganz tolle Idee, die ich deshalb gesondert vorstellen möchte.</p>
<p>Die Zahnbürste kann man mit der kostenlosen <strong>App</strong> &#8222;Philips Sonicare For Kids&#8220; kombinieren. In der App gibt es ein kleines Monster namens Sparkly (unser Sohn hat ihn &#8222;E&#8220; genannt). <strong>Sparkly</strong> hat zu kurze Arme und kann sich nicht selbst die Zähne putzen, weshalb das Kind ihm helfen muss.</p>
<p>Sobald dein Kind seine eigenen Zähne putzt bzw. putzen lässt, werden die Zähne vom Monster mitgeputzt (mittels Bluetooth) und es freut sich über seinen frischen Atem und seine strahlend weißen Zähne.</p>
<p>Nach jedem Mal Zähneputzen kommt ein kleines Geschenk, in dem verschiedene Überraschungen (Essen, Kleidung, Haarfarbe) bereitstehen. Mit der Zeit werden Erfolge freigeschaltet und Sparkly kann neue Kunststückchen vollführen, es gibt neue Hintergründe usw.</p>
<p>Werden Sparkly&#8217;s Zähne nicht geputzt, was bei uns auch vorkam, reagiert er mürrisch, will nicht gestreichelt, gefüttert und angezogen werden. Er will nur, dass seine Zähne wieder sauber sind und schaut ganz traurig drein.</p>
<p>Du merkst: Hier ist der Fokus ganz klar auf ein <strong>Belohnungssystem</strong> gelegt.</p>
<p>Das ist leider auch nicht das einzige Manko: Die Zahnbürste ist erst für Kinder ab 3 Jahren &#8211; wir lagen also mit einigen Monaten drunter. Trotzdem fand unser Sohn seinen Sparkly toll und freute sich über die Geschenke und ließ sich die Zähne putzen. Allerdings hielt auch das nicht lange an. Nun putzen wir Erwachsenen uns mit der Schallzahnbürste die Zähne. Umsonst war die Anschaffung also nicht.</p>
<h2>13. Besonderes Ritual</h2>
<p>An dieser Stelle möchte ich gern Sam&#8217;s Idee aus den Kommentaren mit einfließen lassen (Danke nochmal für diese süße Idee!): Sam&#8217;s Kind beispielsweise hat eine Spielzeugtrompete, auf der er trompetet. Alle stellen sich auf und dann geht es für alle Marsch ins Bad. Oder er darf sich auf einen Stuhl stellen und wird dann ins Bad getragen &#8211; wie ein König auf seinem Thron. Auf diese Weise wird ein besonderes Ritual eingeführt, das es nur beim Zähneputzen gibt.</p>
<p>Werde <strong>kreativ</strong>. Wie kannst du das Zähneputzen noch zu einem besonderen Ritual machen?</p>
<h2>14. ICH zuerst!</h2>
<p>Diesen <strong>Trick</strong> hat sich der Papa einfallen lassen. Er ringt mit Oliver darum, wer zuerst die Zähne putzen darf. Wenn der Papa also laut verkündet, dass ER <strong>zuerst</strong> die Zähne putzen will, dann ist der kleine Mann ganz fix dabei, vor seinem Papa mit dem Zähneputzen ranzukommen. Hat FAST immer funktioniert.</p>
<h2>15. Umgekehrte Psychologie</h2>
<p>Macht dein Kind auch immer gern genau das, was es NICHT soll? Dann wird dir dieser psychologische Trick sicher helfen. Sag einfach &#8222;Putz bloß nicht deine Zähne! Dann werden deine Zähne von den ganzen Bakterien befreit und du riechst gut aus dem Mund. Nein, nicht die Zahnbürste nehmen! Hey, ich sagte doch, NICHT Zähne putzen. Also so was!&#8220; und während du dich übertrieben aufregst, lacht sich dein Kind halb kaputt und putzt sich die Zähne.</p>
<p>Funktioniert übrigens auch beim Nachputzen:&#8220;Mach bloß nicht laut A! Und auch nicht I! Guck ja nicht zu mir!&#8220;</p>
<h2>16. Mach ein Spiel draus</h2>
<p>Kinder machen super gern mit, wenn etwas mit <strong>Spiel</strong> und Spaß verbunden ist. Also mach aus dem Zähneputzen einfach ein Spiel, z.B. als Flugzeug. Die Zahnbürste ist das Flugzeug, das angeflogen kommt. Manchmal stürzt es ab, weil der Mund noch zu ist. Dann düst du nochmal mit mehr Anlauf durch die Wohnung. Drehst deine Runden mit ordentlich Motorengetöse.</p>
<p>Du wirst es nicht glauben. Unser Sohn hat noch nie so weit den Mund aufgesperrt. Das ist der Hammer! Er findet das total witzig!</p>
<p>Es ist sogar okay für ihn, dass der Papa ihm die Zähne putzt. Das war sonst nie möglich! Nie! Aber das Flugzeug ist DIE Lösung für uns gewesen. Kann ich dir nur ans Herz legen.</p>
<p>Ansonsten kannst du dir natürlich auch andere Geschichten ausdenken. Wir hatten auch mal gespielt, dass die Zahnbürste ein Schatzsucher ist, der auf der Suche nach Schätzen in eine Höhle (den Mund) geht und dabei auf allerlei Monster (Zahnmonster) trifft, die er besiegen muss. Als Schatz kamen dann die strahlend weißen Diamanten (Olivers Zähne) zum Vorschein.</p>

<h2>Wenn gar nichts hilft</h2>
<p>Und wenn nicht mal einer der obigen Tipps hilft? Wenn nichts, aber auch gar nichts hilft? Dann lass es sein. Ja, wirklich. Wenn du den <strong>gewaltfreien</strong> Weg gehen willst, dann lass es sein. Wenn es Schmerzen wegen der durchbrechenden Zähne sind, mach dir keine Sorgen. Die Zähne sind in ein paar Tagen durchgebrochen. Der Schmerz vergeht. Die Zähne werden bis dahin nicht verfaulen.</p>
<p>Wenn dein Kind niemanden an seine Zähne lässt, dann lass es wenigstens <strong>selber</strong> putzen. Biete ihm an, mit dem Finger oder der Fingerzahnbürste zu &#8222;putzen&#8220;.</p>
<p>Ist das Problem ein anderes, dann biete es immer wieder an. Wenn dein Kind nicht will, lass es. Auch wir hatten diese Zeiten durch. Es war nicht leicht. Als Eltern tragen wir immerhin die Verantwortung. Zähne MÜSSEN geputzt werden, nicht wahr? Aber es gibt Grenzen. Einmal hab ich versucht, meinem Sohn mit Gewalt die Zähne zu putzen. Ich brach es mittendrin ab. Es hat keinen Sinn. Das eine Mal hätte es vielleicht funktioniert – mit Biegen und Brechen. Und dann? Soll das jeden Morgen und jeden Abend so weiter gehen? Bis mein Kind 18 Jahre alt ist?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4988" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-will-nicht-zaehne-putzen-4-asse-in-der-hosentasche.jpg" alt="Kind will nicht Zähne putzen - 4 Asse in der Hosentasche" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-will-nicht-zaehne-putzen-4-asse-in-der-hosentasche.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-will-nicht-zaehne-putzen-4-asse-in-der-hosentasche-300x190.jpg 300w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-will-nicht-zaehne-putzen-4-asse-in-der-hosentasche-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Also ließ ich es bleiben. Das Einzige, was wir in dieser Zeit reguliert haben, war die Ernährung unseres Sohnes. Es gab wenig Süßigkeiten, stattdessen viel Gemüse. Stulle, Nudeln, Kartoffeln auch, damit er uns nicht vom Fleisch fällt. Gestillt wurde er auch noch.</p>
<p>Das war keine Erpressermethode, so nach dem Motto:„Du hast dir keine Zähne geputzt. Deshalb darfst du auch kein Eis essen.“ Bei uns gibt es weder Belohnung noch Bestrafung. Wir machten es folgendermaßen: Morgens fragten wir ihn:“Willst du XYZ (Süßes) zum Frühstück? Dann putzen wir vorher die Zähne.“ Wenn er &#8222;Nein&#8220; sagte, erwiderten wir:“Ok. Dann kannst du gern Gurke (etc.pp) essen.“ Waren wir unterwegs, nahmen wir die Zahnbürste mit. Für den Fall, dass er etwas Süßes wollte. Dann fragten wir ihn wieder und so ging das immer weiter.</p>
<p>Zum Glück mussten wir diese Methode nicht lange anwenden. Wir fanden ja dann aus heiterem Himmel die Methode mit dem Flugzeug.</p>
<p>Für welchen Tipp du dich auch immer entschieden hast: Ich wünsche euch viel Erfolg dabei.</p>
<p>Sind dir Tipps eingefallen, die hier noch nicht stehen? Dann schreib sie mir in den Kommentaren. Wenn sie ins Konzept passen, werde ich sie hinzufügen.</p>
<h2>Nachtrag: 28.06.2017</h2>
<p>So. Flugzeug klappt jetzt auch nicht. Was ein Wahnsinn!</p>
<p>Wir haben also unser Ass im Ärmel rausgeholt und zumindest darauf geachtet, dass unser Sohn keinen Süßkram in der Zeit isst.</p>
<p>Nach ein paar Tagen waren die Zähne und das Thema durch. Jetzt putzen wir SO: Während auf YouTube ein Zahnputzlied läuft (sucht sich der kleine Mann selber aus), putzt der Papa die Zähne des kleinen Mannes und ich putze mir meine. Ist eine Kombination aus den o.g. Lösungen. Aber immerhin klappt es (wieder).</p>
<p>Mal sehen, wann der nächste Nachtrag folgt&#8230;</p>
<h2>Nachtrag: 23.04.2018</h2>
<p>Wir putzen aktuell die Zähne, indem wir Trick Nr. 15 anwenden, die umgekehrte Psychologie. Manchmal will Oliver aber auch nur, dass ich seine Zähne von Anfang an selber putze, was mir auch recht ist. So fahren wir aktuell ganz gut und stressfrei.</p>

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		<title>Baby schreit beim Anziehen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 May 2017 09:29:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sobald es ans Anziehen ging, schrie unser Baby die Wohnung zusammen. Ergeht es dir auch so? Dann werden dir die folgenden Tipps bestimmt helfen. Damit in Zukunft alle wieder Spaß beim Umziehen haben. Baby schreit beim Anziehen Das war damals ein echtes Problem: Der kleine Mann wollte nie umgezogen werden. Sobald wir ihn zum Anziehen ... <a title="Baby schreit beim Anziehen" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/baby-schreit-beim-anziehen/" aria-label="Mehr zu Baby schreit beim Anziehen">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sobald es ans Anziehen ging, schrie unser Baby die Wohnung zusammen. Ergeht es dir auch so? Dann werden dir die folgenden Tipps bestimmt helfen. Damit in Zukunft alle wieder Spaß beim Umziehen haben.</p>
<p><span id="more-36"></span><div id='c7441_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Baby schreit beim Anziehen</h2>
<p>Das war damals ein echtes Problem: Der kleine Mann wollte nie umgezogen werden. Sobald wir ihn zum Anziehen hinlegten, gab es Protest. Und zwar gewaltig! Was wir auch taten, es half nichts. Kein Singen, Ablenken, nichts. Wir wussten uns nicht zu helfen. Das ging ganz schön an die Substanz.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-97" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-schuhe.jpg" alt="Baby Schuhe" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-schuhe.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-schuhe-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Beruhigen</h2>
<p>Nach der Entbindung im Krankenhaus entpuppte sich das Wickeln als schwierig. Unser Baby wollte partout nicht liegen. Wenn der Papa wickelte, schon eher. Bei mir ging es gar nicht.</p>
<p>&#8222;<strong>Beruhigen</strong> Sie Ihr Kind.&#8220; rieten sie uns im Krankenhaus. Einfach den Finger in seinen Mund stecken und dran nuckeln lassen. Das klappte. Aber irgendwie fühlten wir uns dabei unwohl. Als würden wir ihm den Mund stopfen. Also ließen wir es bleiben. Das Schreien ging wieder los. Was fehlte ihm? Was konnten wir tun? Wie am besten helfen?</p>
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</div>
<h2>Körperkontakt</h2>
<p>Zu Hause ging das Anziehen nie friedlich vonstatten. Bald hatte ich keine Lust mehr. Ich nahm den kleinen Mann auf den <strong>Arm</strong> und zog ihn um. Das stellte sich anfangs als etwas problematisch dar. Das Köpfchen musste gehalten werden. Und der ganze andere, wabbelige Rest. Für Außenstehende sah es bestimmt merkwürdig aus.</p>
<p>Doch mit Unterstützung vom Papa klappte es. Und Übung macht den Meister. Bald hatten wir den Dreh raus. Dann ging es ohne eine weitere, helfende Hand.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4685" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-geniesst-mamas-naehe.jpg" alt="Baby schreit beim Anziehen - Baby genießt Mamas Nähe" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-geniesst-mamas-naehe.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-geniesst-mamas-naehe-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Vielleicht lag es am <strong>Körperkontakt</strong>, der ihn beruhigte. An meinem Geruch. Oder dass er nur nicht mehr liegen musste. Immerhin sind Babys in Liegeposition eher passiv. Da wird an ihnen herum gefummelt und gemacht und getan; das stellte ich mir unangenehm vor.</p>
<p>Auf dem Arm fand er es schön. Da ließ er sich ohne Geschrei und Tränen umziehen.</p>
<h2>Vorteile überwiegen</h2>
<p>Der kleine Mann wollte eh den ganzen Tag getragen werden. Was machte es für einen Unterschied, wenn er auch auf dem Arm umgezogen wurde? Keinen. Genau.</p>
<p>Vom ständigen Tragen bekam ich ordentlich Armmuckis. Und bald stellte sich diese Art des Anziehens als weiterer <strong>Vorteil</strong> dar. Da konnte der kleine Mann mittlerweile seinen Kopf halten. Ich sah, wie mein Sohn seinen Arm langstreckte, sodass er durch den Ärmel glitt. Ich war fasziniert! Er wollte beim Umziehen mitmachen! Aktiv dabei sein. Seinen eigenen Beitrag leisten und helfen.</p>
<p>Probier es aus. Kinder wollen selbstständig werden und sind unheimlich stolz darauf. Selber machen dauert zwar länger, aber es ist SO befriedigend!</p>

<h2>Perspektivenwechsel hilft</h2>
<p>Dann kamen die kalten Jahreszeiten. Jetzt half nicht mal das Umziehen auf dem Arm. Ich verstand es nicht. Draußen war es kalt! Ein nacktes Baby sah zwar zuckersüß aus, aber nicht im kalten Schnee bei Minusgraden. Warum ließ sich unser Baby nicht einfach <strong>warm</strong> anziehen?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4687" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-schreit-beim-anziehen-baby-liegt-auf-wickeltisch.jpg" alt="Baby schreit beim Anziehen - Baby liegt auf Wickeltisch" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-schreit-beim-anziehen-baby-liegt-auf-wickeltisch.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-schreit-beim-anziehen-baby-liegt-auf-wickeltisch-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Als ich in eine Krabbelgruppe kam, fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Im <strong>Zimmer</strong> war es angenehm warm. Wir zogen unsere Babys aus. Als es Zeit für die Heimkehr war, begann das große Rumgewurschtel. Die Babys wurden dick angezogen. So dick, dass ich allein vom Zusehen ins <strong>Schwitzen</strong> kam. JETZT verstand ich es!</p>
<div id='c1787_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
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<p><strong>Drinnen</strong> ist es warm und gemütlich. <strong>Draußen</strong> ist es eiskalt. Aber das wissen unsere Babys nicht. Sie ahnen nicht, dass wir gleich raus wollen. Spazieren. Einkaufen. Nach Hause. Was auch immer. Sie haben kein <strong>Zeitgefühl</strong>, wenn wir sagen: „Gleich sind wir draußen, dann wird es kalt. Deshalb müssen wir dich jetzt schön warm anziehen.“ Sie leben im Jetzt. JETZT ist es warm. Also warum wird ihnen eine fette Winterjacke angezogen? Und eine Pudelmütze? Nicht zu vergessen die Handschuhe. Die gefütterten Hosen und Schuhe!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4686" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-schreit-beim-anziehen-kind-im-fetten-kostuem-guckt-verdutzt.jpg" alt="Baby schreit beim Anziehen - Kind im fetten Kostüm guckt verdutzt" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-schreit-beim-anziehen-kind-im-fetten-kostuem-guckt-verdutzt.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-schreit-beim-anziehen-kind-im-fetten-kostuem-guckt-verdutzt-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Diese eine Szene half mir ungemein. Ich verstand mein Baby jetzt viel besser. Weil ich die <strong>Perspektive</strong> geändert hatte. Aber das änderte ja nichts am Problem. Was tun, wenn ein Baby, das im Jetzt lebt, sich nicht anziehen lassen will? Das aber angezogen werden MUSS?</p>
<p>Nun. Wenn es dem kleinen Mann zu warm war, musste ich es kalt werden lassen. Und wo ist es kalt? Genau: Draußen, zum Beispiel auf dem Balkon. Also hab ich die Balkontür aufgemacht. Dann wehte der kalte Wind herein. Ich erklärte dem kleinen Mann, dass wir jetzt an die frische Luft gehen. Dass es kalt ist. Weshalb wir ihm jetzt warme Sachen anziehen. Damit er nicht friert. Und siehe da: Der kleine Mann ließ sich ohne Schreien und Weinen anziehen.</p>
<p>Hast du noch ein paar andere <strong>Tricks</strong> auf Lager, die dir geholfen haben? Immer her damit und schreib sie mir in die <a href="#comments">Kommentare</a>!</p>
<p>Lässt sich dein älteres Kind nicht anziehen? Helfen die oben genannten Tipps nicht? Dann wird dir <a href="https://www.milchtropfen.de/kind-will-sich-nicht-anziehen-lassen/" rel="noopener noreferrer">dieser Beitrag</a> die Augen öffnen!<br />
</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/baby-schreit-beim-anziehen/">Baby schreit beim Anziehen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
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		<title>Ostereier marmorieren</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/ostereier-marmorieren/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Apr 2017 06:00:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DIY]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativ]]></category>
		<category><![CDATA[Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Basteln]]></category>
		<category><![CDATA[bunt]]></category>
		<category><![CDATA[Eier]]></category>
		<category><![CDATA[marmorieren]]></category>
		<category><![CDATA[Marmorierfarbe]]></category>
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		<category><![CDATA[Osterhase]]></category>
		<category><![CDATA[Tipp]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für das kommende Ostern haben wir die Gelegenheit genutzt, ein paar wunderschöne Ostereier zu marmorieren. Hier geht es zur Bastelanleitung mit nützlichen Tipps. Ostereier marmorieren Ostereier marmorieren macht und kennt wahrscheinlich jede/r, aber die Ergebnisse sehen jedes Mal umwerfend aus. Schon Kinder können dabei mitmachen und sind umso stolzer über ihre selbst gefärbten Ostereier. Damit das Eierfärben ... <a title="Ostereier marmorieren" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/ostereier-marmorieren/" aria-label="Mehr zu Ostereier marmorieren">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Für das kommende Ostern haben wir die Gelegenheit genutzt, ein paar wunderschöne Ostereier zu marmorieren. Hier geht es zur <strong>Bastelanleitung</strong> mit nützlichen Tipps.</p>
<p><span id="more-4082"></span><div id='c2369_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Ostereier marmorieren</h2>
<p>Ostereier marmorieren macht und kennt wahrscheinlich jede/r, aber die Ergebnisse sehen jedes Mal umwerfend aus. Schon<strong> Kinder</strong> können dabei mitmachen und sind umso stolzer über ihre <strong>selbst gefärbten</strong> Ostereier.</p>
<p>Damit das Eierfärben noch mehr Spaß macht, möchte ich dir ein paar Tipps mit auf den Weg geben, die wir im Laufe unserer Ostereierfärberei gesammelt haben.</p>
<h2>Materialien</h2>
<p>Bevor ich zu den Tipps komme, gibt es eine kleine Liste von Dingen, die du zum <strong>Marmorieren von Eiern</strong> benötigst:</p>
<ul>
<li>Zeitung oder etwas ähnlich Schützendes als Unterlage</li>
<li><a href="http://amzn.to/2o1XLQr" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Ostereier</a>* &#8211; Wir haben gelochte Plastikeier genommen</li>
<li>passende <a href="https://amzn.to/2VvUiao" target="_blank" rel="nofollow noopener">Aufhänger</a>* für die Ostereier</li>
<li><a href="http://amzn.to/2o1TUmo" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Marmorierfarbe</a>*</li>
<li>Zahnstocher</li>
<li>Einen leeren Schuhkarton o.ä., um die Eier zum Trocknen da reinzustecken</li>
<li>Wasser</li>
<li>Behälter zum Eintunken, allerdings <span style="text-decoration: underline;">keine</span> Plastiktrinkbecher, da die vom Durchmesser viel zu klein sind, weshalb deine Ostereier nur halb fertig würden. Nimm als Orientierung die Größe eines Kräutertopfes, die es im Supermarkt zu kaufen gibt. Mit ordentlich Schrubberei könntest du diesen Behälter auch wieder von der Marmorierfarbe befreien; einfacher wäre es natürlich, wenn du einen Behälter wählst, der eingesaut werden darf.</li>
<li>Küchenpapier</li>
</ul>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="pintbild aligncenter wp-image-11318" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/8-tipps-ostereier-marmorieren-mit-kindern.jpg" alt="8 Tipps Ostereier marmorieren mit Kindern | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="801" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/8-tipps-ostereier-marmorieren-mit-kindern.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/8-tipps-ostereier-marmorieren-mit-kindern-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/8-tipps-ostereier-marmorieren-mit-kindern-287x430.jpg 287w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/8-tipps-ostereier-marmorieren-mit-kindern-454x680.jpg 454w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/8-tipps-ostereier-marmorieren-mit-kindern-33x50.jpg 33w" sizes="auto, (max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<h2>Bastelanleitung</h2>
<p>Wer mit Kindern <strong>Ostereier marmorieren</strong> will, kann sich auf eine kleine Schweinerei einstellen. Und damit trotzdem alle Spaß haben, einfach vorher schnell den Basteltisch mit Zeitungspapier o.ä. auslegen.</p>
<p>Dann füllst du Wasser in die Behälter. Gieß nicht zu viel Wasser ein, da das Ei da gleich reingetunkt wird und noch etwas Platz braucht. Ja ja, weiß doch jede/r&#8230; ich leider nicht&#8230;</p>
<p>Je nachdem, wie das Ei aussehen soll, nimmst du nun die passenden Farben und träufelst sie ins Wasser.</p>
<p>In das Loch im Ei steckst du nun so viele Zahnstocher rein, dass es von diesen gut gehalten wird und nicht abrutscht. Bei uns waren pro Ei immer zwei Zahnstocher nötig.</p>
<p>Dann tunkst du das Ei in die Farbplörre und ziehst es wieder raus. Du kannst es natürlich auch wie die <strong>Kinder</strong> mit dem Pinsel bemalen, denen stand zusätzlich noch <a href="https://amzn.to/2BX1Ifk" target="_blank" rel="nofollow noopener">Nagellack</a>* zur Verfügung.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4098" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/ostereier-marmorieren-kinder-marmorieren-ostereier-oder-so-was-in-der-art.jpg" alt="Ostereier marmorieren - Kinder marmorieren Ostereier oder so was in der Art" width="679" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/ostereier-marmorieren-kinder-marmorieren-ostereier-oder-so-was-in-der-art.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/ostereier-marmorieren-kinder-marmorieren-ostereier-oder-so-was-in-der-art-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>Je nachdem, wie du dein Osterei eintunkst, ob senkrecht oder schräg, ob du es drehst oder nicht, kommen ganz individuelle <strong>Muster</strong> zustande. Probier dich aus.</p>
<p>Zum <strong>Trocknen</strong> steckst du dein Ei in einen Schuhkarton oder &#8211; wie wir &#8211; in die Erde.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4096" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/ostereier-marmorieren-osterei-trocknet-in-der-sonne.jpg" alt="Ostereier marmorieren - Osterei trocknet in der Sonne" width="679" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/ostereier-marmorieren-osterei-trocknet-in-der-sonne.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/ostereier-marmorieren-osterei-trocknet-in-der-sonne-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>Bevor das nächste Ei folgt, mach das Wasser <strong>sauber</strong>. Einfach etwas Küchenpapier an der Oberfläche durchs Wasser ziehen. Oder den Behälter ein wenig schwenken, damit sich die Reste am Rand ablagern.</p>
<p>Wenn das Wasser sauber ist, gibst du wieder neue Farben dazu und es kann weiter gehen mit dem <strong>Marmorieren</strong>.</p>
<p>Sobald die Eier fertig getrocknet sind, steckst du die Aufhänger rein, schon kann der Osterstrauß geschmückt werden.</p>
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<h2>8 Tipps zum Ostereier marmorieren mit Kindern</h2>
<p>Zum Schluss gibt es noch 8 nützliche <strong>Tipps</strong> zum Ostereier marmorieren:</p>
<p>1. Marmorierfarbe <strong>stinkt</strong>! Entweder, du hast tolles Wetter und eine Möglichkeit, diese Veranstaltung nach <strong>draußen</strong> zu verlagern, oder du sorgst mit geöffneten <strong>Fenstern</strong> für ausreichend Belüftung im Zimmer.</p>
<p>2. Nimm nicht allzu viel <strong>Farben</strong> auf einmal, sondern maximal vier. Du wirst sehen: Weniger ist mehr, sonst könnte das Osterei schnell überladen wirken. Ist wohl aber auch eine Frage des Geschmacks&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9153 alignnone" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/bunt-marmoriertes-osterei.jpg" alt="bunt marmoriertes Osterei" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/bunt-marmoriertes-osterei.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/bunt-marmoriertes-osterei-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>3. Träufel die Marmorierfarbe auf einen Punkt im Wasser und verfahre genau so mit den kommenden Farben. Die Farben breiten sich dann <strong>kreisförmig</strong> im Wasser aus und du kannst das Osterei <strong>gleichmäßig</strong> einfärben. Die Kleinen fanden es natürlich schöner, die Farbe kreuz und quer zu verteilen, was auch echt cool aussah.</p>
<p>4. Mit dem <strong>Zahnstocher</strong> kannst du noch schöne Muster in die Farben <strong>zeichnen</strong>, die dein Ei individueller aussehen lassen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9157 alignnone" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/marmorierte-ostereier-mit-muster.jpg" alt="Marmorierte Ostereier mit Muster" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/marmorierte-ostereier-mit-muster.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/marmorierte-ostereier-mit-muster-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>5. Wenn du die Marmorierfarbe länger im Wasser stehen lässt und dann erst dein Ei hineintunkst, ist die Farbe bereits etwas <strong>angetrocknet</strong> und wirft <strong>Falten</strong>, was auch ganz interessant aussehen kann, wenn man es denn so will.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9154 alignnone" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/ei-mit-faltiger-marmorierfarbe.jpg" alt="Ei mit faltiger Marmorierfarbe" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/ei-mit-faltiger-marmorierfarbe.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/ei-mit-faltiger-marmorierfarbe-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>6. Achte beim <strong>Herausziehen</strong> des marmorierten Ostereis darauf, dass die Wasseroberfläche frei von <strong>Farbresten</strong> ist, da sich diese sonst über dein bereits marmoriertes Ei legen. Das kannst du natürlich auch nutzen, um dein Ei noch bunter zu gestalten.</p>
<p>7. Wenn du die Eier zum <strong>Trocknen</strong> irgendwo reinstecken willst, nimm wie gesagt einen Schuhkarton o.ä., allerdings <strong>kein Styropor</strong>; die Marmorierfarbe frisst sich nämlich da durch.</p>
<p>8. Sollten an den <strong>Händen</strong> hier und da mal ein paar <strong>Farbkleckse</strong> gekommen sein, mach dir keinen Stress: Die Farbe geht wieder von der <strong>Haut</strong> ab. Wir haben das Grobe unter etwas <strong>Wasser</strong> abgerupppelt; der Rest ging am nächsten Tag von allein ab. Mit Nagellackentferner soll es wohl auch gehen, hab ich gelesen.</p>

<h2>Alternative</h2>
<p>Eine Alternative oder Ergänzung zu den Plastikeiern: Nimm doch einfach <a href="https://www.milchtropfen.de/weihnachtsanhaenger-aus-teig-herstellen/" rel="noopener">Salzteig</a>, stich passende Plätzchen aus und tunk die getrockneten Salzteigplätzchen in die Farbensuppe. Sieht auch wahnsinnig cool aus, oder?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4104" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/ostereier-marmorieren-marmorierter-salzteig.jpg" alt="Ostereier marmorieren - marmorierter Salzteig" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/ostereier-marmorieren-marmorierter-salzteig.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/ostereier-marmorieren-marmorierter-salzteig-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Mit diesen wunderschönen Exemplaren lässt sich der <strong>Osterstrauß</strong> doch wahrlich prächtig <strong>dekorieren</strong>, finde ich.</p>
<p>Was <strong>bastelst</strong> du zu <strong>Ostern</strong>?<br />
</p>
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		<title>Kuscheltier verloren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Mar 2017 07:00:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[finden]]></category>
		<category><![CDATA[gefunden]]></category>
		<category><![CDATA[Kuscheltier]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Katastrophe! Du hast das sicher auch schon mal erlebt: Das liebste Kuscheltier geht verloren! Die Odyssee beginnt&#8230; Kuscheltier verloren Zu Weihnachten bekam ich von meiner Schwester eine selbst gehäkelte Nixe geschenkt. Und ich liebte sie über alles. Liebe sie noch heute über alles. Und auch der kleine Mann war hin und weg von ihr. Die ... <a title="Kuscheltier verloren" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/kuscheltier-verloren/" aria-label="Mehr zu Kuscheltier verloren">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Katastrophe! Du hast das sicher auch schon mal erlebt: Das liebste Kuscheltier geht verloren! Die Odyssee beginnt&#8230;</p>
<p><span id="more-3635"></span><div id='c7292_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Kuscheltier verloren</h2>
<p>Zu Weihnachten bekam ich von meiner Schwester eine selbst gehäkelte Nixe geschenkt. Und ich liebte sie über alles. Liebe sie noch heute über alles. Und auch der kleine Mann war hin und weg von ihr.</p>
<p>Die Nixe wurde ein neues Familienmitglied. Neben den anderen Kuscheltieren. Doch jetzt wurden nicht mehr die Glitzerschuhe oder das große Plastikauto ins Bett gebracht. Jetzt war es Nixe. Ab und zu auch ein paar andere Kuscheltiere. Aber die Nixe hatte es ihm wirklich angetan.</p>
<p>Und so war es natürlich auch völlig klar, dass sie bei den täglichen Ausflügen mitgenommen wurde. So auch eines schönen Tages, als wir beschlossen, in den Tierpark zu gehen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3649" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/kuscheltier-verloren-kind-gibt-affe-futter.jpg" alt="Kuscheltier verloren - Kind gibt Affe Futter" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/kuscheltier-verloren-kind-gibt-affe-futter.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/kuscheltier-verloren-kind-gibt-affe-futter-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Beinahe verloren</h2>
<p>Ich hatte den Kinderwagen mitgenommen (den der kleine Mann wie eh und je ignorierte; seither nutze ich ihn &#8211; also den Kinderwagen &#8211; als Gepäckträger). Die Nixe packte ich hinten in den Kopfteil des Kinderwagens. Und als wir so über eine Wiese stolperten, hüpfte sie schon raus! Und ich dachte mir noch so &#8222;Puh! Glück gehabt! Hast es noch gemerkt! Wenn die verloren gegangen wäre&#8230;&#8220;</p>
<p>Also verstaute ich Nixe etwas besser und als es dunkel wurde, traten wir den Heimweg an.</p>
<p>Ach ja! Noch schnell einkaufen gehen! Also mit dem Bus eine Station weiter fahren und schnell in den Supermarkt hüpfen. Erledigt.</p>
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<p>Als wir nach Hause wollten, fiel mir ein, dass der Kinderwagen ja noch untergebracht werden muss. Also ab über den Hinterhof. Es war inzwischen stockfinster. Ich zog es trotzdem vor, eine Abkürzung über die holprige Wiese zu nehmen. Ja, es sind nur ein paar Meter. Aber nach einem Besuch im Tierpark, wo man die ganze Zeit über läuft und läuft und läuft (und trägt und trägt und trägt), da war ich froh, ein paar Meter einzusparen.</p>
<p>Endlich zu Hause. Abendbroten. Baden. Zähne putzen. Hörbuch. Schlafen. Nixe? Och nee, nicht nochmal aufstehen. Nixe schläft heute woanders&#8230; Dass der kleine Mann das akzeptierte, lag wohl daran, dass auch er hundemüde war&#8230;</p>
<h2>Nur verlegt</h2>
<p>Als wir am nächsten Tag zu meinen Eltern in den Garten wollten, musste Nixe natürlich mit. Aber wo war sie? Ich suchte und suchte&#8230; Keine Ahnung. Die Zeit drängte. Der kleine Mann verlangte nach seiner Nixe. &#8222;Keine Ahnung, wo Nixe ist. Wir nehmen heute mal Puppi mit, ok?&#8220; Also kam Puppi mit. Nixe würde schon auftauchen&#8230;</p>
<p>Bei meinen Eltern angekommen, wurde natürlich gleich berichtet, dass Nixe weg ist. Alle so &#8222;Was, kleiner Mann? Die Nixe ist weg??&#8220; Und ich beschwichtigte sie schon und meinte &#8222;Nein, nein, nur verlegt. Die liegt irgendwo bei uns zu Hause rum. Wir haben sie nur nicht gefunden. Wird schon auftauchen.&#8220;</p>
<h2>Wenn es einem allmählich dämmert</h2>
<p>Wieder zu Hause angekommen, fing ich allmählich etwas beunruhigt an, nach der Nixe zu suchen. Wo war sie nur? Wohnzimmer? Nein. Flur? Nope. Küche? Fehlanzeige. Bad? Warum sollte sie im Bad sein? Egal. Bad? Nö. Kinderzimmer? Natürlich&#8230; nicht. Hm. Schlafzimmer? Eventuell? Verdammt, wo ist Nixe??</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3650" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/kuscheltier-verloren-kinder-suchen.jpg" alt="Kuscheltier verloren - Kinder suchen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/kuscheltier-verloren-kinder-suchen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/kuscheltier-verloren-kinder-suchen-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ich huschte schnell nach unten zum Kinderwagen. Bestimmt hatte ich einfach nur vergessen, sie mit nach oben zu nehmen. Aber auch da war sie nicht. Ich stellte den Kinderwagen auf den Kopf. Decke raus, Fußsack absuchen, Kopfteil durchstöbern. Nichts.</p>
<p>Ich rannte wieder nach oben. Kramte meinen Rucksack aus und suchte jeden Winkel ab. Das kann doch nicht sein! Ich bin mir 100 %ig sicher&#8230;!!! Ja&#8230; war ich das wirklich?</p>
<h2>Wenn es angekommen ist</h2>
<p>Und dann begriff ich: Wir hatten Nixe verloren. Und ich war so traurig! Hatte so ein dermaßen schlechtes Gewissen! Meine Schwester hatte sich so viel Mühe gegeben mit der Nixe. Hatte sie zwischenzeitlich sogar repariert, als sie ein Loch bekam. Und dann wurde sie noch umgehäkelt. Da steckte einfach so viel Liebe und Mühe und Arbeit und Herzblut drin. Ich durfte Nixe einfach nicht verloren haben! Aber so war es leider&#8230;</p>
<p>Also was tun? Der kleine Mann vermisste seine Nixe. Ich auch. Wie konnten wir sie wiederfinden?</p>

<h2>Soziale Medien</h2>
<p>Mein erster Versuch: Facebook! Einfach überall posten, dass wir sie suchen. Zum Glück hatte ich ein aktuelles Foto von der Nixe! Das wurde natürlich gleich genutzt. Nixe ist ein Unikat. Wer sie sieht, wird sich erinnern. Sie sticht einem ja förmlich ins Auge mit ihren Pausbäckchen und ihren schrillen Farben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3651" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/kuscheltier-verloren-nixe.jpg" alt="Kuscheltier verloren - Nixe" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/kuscheltier-verloren-nixe.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/kuscheltier-verloren-nixe-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Es teilten auch viele Leute. Viele kommentierten, gaben einige Tipps, stellten Fragen. Ich war fleißig am Beantworten, Bedanken, Erläutern&#8230; Aber keine Spur von Nixe. Doch ich gab die Hoffnung nicht auf. Und teilte noch auf Twitter. Und Instagram. All diese sozialen Medien müssen doch zu irgendwas gut sein&#8230;</p>
<p>Aber so ganz zufrieden war ich noch nicht mit meiner Arbeit. Ich hatte noch nicht alles gegeben, hatte ich das Gefühl. Was kann ich noch unternehmen?</p>
<p>Ich ließ den Tag im Tierpark Revue passieren. Tierpark. Supermarkt. Hinterhof. Ich klapperte also den Tierpark, den Supermarkt und den Hinterhof ab und suchte nach Nixe. Fragte nach Nixe. Vielleicht hat sie ja jemand gefunden und inzwischen abgegeben&#8230; Nein? Die Suche geht weiter.</p>
<h2>Copyshop</h2>
<p>Zu Hause schrieb ich einen Suchbrief. Schön im A4-Format! Mit fettem, farbigen Bild von der Nixe. Ich schrieb sogar einen Finderlohn aus. Damit die Leute auch motiviert sind!</p>
<p>Da wir nur einen Schwarz-Weiß-Drucker haben, ging es also ab zum Copyshop (immer den kleinen Mann im Schlepptau). Zwischendurch von einem Blödmann angepöbelt werden, ob er sein Auto jetzt aus der Parknische raushieven solle. Er wollte mir wohl mit diesem Sarkasmus deutlich machen, dass ich zu nah an seiner Karre geparkt habe. Geht das nicht auch freundlicher? Offensichtlich nicht. Er ruft seine Frau zu sich ins Auto und schafft es doch tatsächlich auch ohne meine Hilfe raus. Muss dann natürlich noch so&#8217;ne Sprüche von wegen &#8222;Frau am Steuer&#8220; von sich geben. Und es war noch nicht mal Mittag&#8230;</p>
<div id='c4547_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
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<p>Dann war der Copyshop natürlich nicht mehr da. Mein Navi jedoch war absolut davon überzeugt, dass es diesen Copyshop doch gibt. Nur stand da inzwischen ein Friseur. Ob die auch mit Farbe drucken? Nee, nee, ich lass mich doch nicht verschaukeln! Wo ist der nächste Copyshop?</p>
<p>Und nachdem wir dann am zweiten Copyshop gefühlte 10 Mal vorbeigelaufen waren, hatten wir endlich unsere Suchblätter. Jetzt geht es ans&#8230;</p>
<h2>Verteilen</h2>
<p>Ich hatte einen Haufen Suchblätter drucken lassen. War hochmotiviert. Wollte sie gleich überall aufhängen. Mein Mann bremste meinen Übermut und sagte, ich solle es mal da probieren, wo viele Leute hingehen. Und wo gehen viele Leute hin? In den Supermarkt. Zum Bäcker. Zum Döner. Oder dergleichen.</p>
<p>Die Suchblätter darf man natürlich nicht einfach mal so da hinhängen. Da muss man lieb fragen, ob man das darf. Manchmal kriegt man ein &#8222;Nein. Das erlaubt unsere Chefin nicht&#8220; zu hören. Manchmal heißt es aber auch &#8222;Klar doch. Wir sind halt viel cooler als Supermarkt XYZ!&#8220;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3644" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/kuscheltier-verloren-suchblatt.jpg" alt="Kuscheltier verloren - Suchblatt" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/kuscheltier-verloren-suchblatt.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/kuscheltier-verloren-suchblatt-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Und so lief ich dann bewaffnet mit Suchblättern, Klebeband und scharfen Zähnen von Geschäft zu Geschäft. Hier und da brachte ich ein Suchblatt auch mal an einer Haustür an. Keine Ahnung, ob ich das durfte. Bestimmt nicht. Aber wer das liebreizende Gesicht von Nixe sieht, dem wird bestimmt das Herz aufgehen und es hängen lassen.</p>
<h2>Ich bin stinksauer!</h2>
<p>Von wegen Herz aufgehen! Mein Mann kommt abends nach Hause und ich frage ihn erwartungsvoll &#8222;Und???? Was sagste?????&#8220; Er so &#8222;Ähm&#8230;???&#8220;</p>
<p>Zur Info: Ich hatte vorne an unserer Haustür und hinten an der Hoftür ein Suchblatt angebracht. Das verdatterte Gesicht meines Mannes zeigte mir also was? Es hat nicht mal einen verdammten Tag (ich wiederhole: nicht mal EINEN verdammten Tag!!!) gehalten. Da haben es die Leute schon abgerissen. Ich war stinksauer! Aber sowas von! Ich redete mich richtig in Rage! Wer kann es wagen, meine kostbaren Suchblätter abzurupfen?? Und das nach noch nicht mal einem verdammten Tag??</p>
<div id='c8032_31_19' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div>
<h2>Scheideweg</h2>
<p>Dazu muss ich sagen: Bevor wir Nixe verloren, waren der kleine Mann und ich unterwegs im Regen. Und fanden mitten im matschigen Gebüsch einen kleinen, weißen Plüschteddy.</p>
<p>Erst dachte ich so: Oh, der arme Teddy. Ganz nass und dreckig. Den nehmen wir mit nach Hause. Da hat er es gut.</p>
<p>Aber dann dachte ich mir, wie wir uns fühlen würden, würden wir unser heiß geliebtes Kuscheltier verlieren. Wir würden inständig hoffen, dass wir ihn wiederfinden. Was machte ich also? Ich klopfte den Teddy etwas Dreck ab und hing ihn &#8211; gut sichtbar &#8211; in Augenhöhe ins Gebüsch. Auf dass er gefunden werden würde.</p>
<p>Das verstand der kleine Mann natürlich nicht. Er wollte den Teddy einfach mitnehmen. Doch ich erklärte ihm: Ein Kind wird ihn verloren haben. Und jetzt sehr vermissen. Sie werden auf die Suche nach dem Teddy gehen. Wenn wir ihn jetzt mitnehmen, finden sie ihn nicht mehr. Dann sind sie traurig. Wenn wir den Teddy hier lassen, wird er vielleicht von ihnen gefunden. Und dann ist das Kind, das den Teddy verloren hat, wieder glücklich.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3646" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/kuscheltier-verloren-kind-kuschelt-mit-teddy.jpg" alt="Kuscheltier verloren - Kind kuschelt mit Teddy" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/kuscheltier-verloren-kind-kuschelt-mit-teddy.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/kuscheltier-verloren-kind-kuschelt-mit-teddy-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Der kleine Mann wollte es noch immer nicht begreifen. Also schlug ich ihm etwas vor: Wenn der Teddy nach 1 Woche immer noch dort hängen würde, würden wir ihn mitnehmen.</p>
<p>Es dauerte übrigens nur wenige Stunden, da war der Teddy bereits verschwunden. Entweder wurde er tatsächlich vom Kind, das ihn verloren hatte, wiedergefunden. Oder jemand anderes hatte sich drüber gefreut und ihn einfach mitgenommen&#8230;</p>
<p>Und genau da scheiden sich wohl die Geister. Mitnehmen? Oder da lassen? Oder z.B. in den Supermarkt bringen?</p>
<h2>Passiert halt</h2>
<p>Was ich auch des Öfteren zu hören bekam: Ist doch halb so wild. Passiert halt. Ist doch nur ein Kuscheltier. Macht dir deine Schwester halt&#8217;ne neue.</p>
<p>Und genau da komme ich nicht mehr mit. Selbst, wenn es sich bei der Nixe nicht um ein Unikat, das rein aus dem Kopf entstanden ist, handeln würde. Selbst dann wären wir traurig gewesen. Keine Ahnung, ob ich noch mit unverarbeiteten Verlustängsten zu kämpfen habe, von denen ich nichts weiß, aber ich fand den Gedanken, Nixe verloren zu haben und einfach zu ersetzen, schrecklich.</p>
<p>Außerdem hat man ja zu diesem Kuscheltier bereits eine Verbindung aufgebaut. Ich erinnere mich gut an mein liebstes Kuscheltier zurück. Einen großen Teddy. Er war nicht zu klein und nicht zu groß. Er war perfekt. Meine Schwester bekam den gleichen. Aber ich, ich liebte diesen Teddy abgöttisch!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3652" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/kuscheltier-verloren-ein-herz-und-eine-seele.jpg" alt="Kuscheltier verloren - ein Herz und eine Seele" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/kuscheltier-verloren-ein-herz-und-eine-seele.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/kuscheltier-verloren-ein-herz-und-eine-seele-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Er kam überall hin mit und hatte schon so manche Gebrauchsspuren davongetragen. Zum Beispiel von dem Tag, an dem ich auf die glorreiche Idee kam, meinem Teddy mal die Haare zu schneiden. Nur wuchsen die nach der Schnibbelei nicht mehr nach. Seitdem hatte mein Teddy eine kleine, kahle Stelle am Kopf.</p>
<p>Ich hätte ihn unter all den anderen Teddys erkannt. Ich schlief jeden Abend auf meinem Teddy ein, weshalb sein Bauch nicht mehr flauschig, dick und kuschlig war wie der Teddy meiner Schwester. Stattdessen war er ganz plattgedrückt und rau. Das machte meinen Teddy nicht weniger liebenswert. Im Gegenteil. Ich liebte ihn dafür umso mehr. Er wuchs mir so richtig ans Herz.</p>
<p>Vielleicht war es das Kind in mir, das wieder zum Vorschein kam, als wir Nixe verloren. Man erinnert sich an sein liebstes Kuscheltier und versetzt sich in die Lage seines Kindes hinein. Und dann weiß man, dass das nicht einfach zu ersetzen ist. Man muss diese Nixe finden. Nichts anderes. Und wenn man tatsächlich doch die gleiche Nixe nachhäkeln könnte, so wäre es doch nie dieselbe. Und das würde ich immer wissen. Da wäre immer so ein fader Beigeschmack dabei. Versteht ihr, was ich meine?</p>

<h2>Finstere Gedanken</h2>
<p>Und genau dieses Ereignis mit dem kleinen, weißen Teddy im Dreck ließ mich nachdenklich werden. Hatte jemand Nixe gefunden und einfach behalten? Wollte sie nicht hergeben? Und riss deshalb die Suchblätter ab? Ich wurde wirklich paranoid und unterstellte den Menschen Böses. Ich war richtig wütend. Immer, wenn eine Familie an uns vorbeikam, beäugte ich sie, um zu gucken, ob Nixe dort sei. Stellte mir vor, was ich tun würde, wenn ich sie wirklich finden würde.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3653" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/kuscheltier-verloren-katze-auf-der-lauer.jpg" alt="Kuscheltier verloren - Katze auf der Lauer" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/kuscheltier-verloren-katze-auf-der-lauer.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/03/kuscheltier-verloren-katze-auf-der-lauer-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Nein, das war keine schöne Zeit, sag ich euch.</p>
<p>Aber zum Glück wurden diese finsteren Gedanken mitten in der Nacht beseitigt. Mein Mann musste sehr früh aufstehen und fand sie dann plötzlich bei uns in der Wohnung auf den Decken. Er beschloss, mich deshalb zu wecken. Und ich war ihm so unendlich dankbar, dass er es getan hatte. Ich war so happy! Und schlief daraufhin sofort wieder ein. Und als der kleine Mann merkte, dass Nixe in seinen Armen lag, war er auch über alle Maßen glücklich.</p>
<h2>Aufräumen</h2>
<p>Jetzt ist Nixe da. Die Suchblätter wurden zu meiner Entlastung ja schon beinahe komplett abgehangen. Ist jetzt natürlich ein Vorteil für mich. Denn natürlich müssen jetzt all die Suchblätter wieder abgehangen werden. Das gehört sich einfach so. Bei den sozialen Medien gebe ich zu, bin ich etwas faul. Ich habe nämlich den Fehler gemacht, in jede Gruppe einen neuen Beitrag zu schreiben. Deshalb konnte von den Gruppen auch nicht geteilt werden, was auch nochmal ärgerlich war, als ich das herausfand. Hätte ich die einfach nur nacheinander geteilt, wäre die Arbeit jetzt einfacher. Aber man lernt ja nie aus&#8230;</p>
<p>Da ich meine Zeit nicht damit verplempern will, allen zu sagen, dass Nixe wiedergefunden wurde, habe ich es zumindest auf meiner Seite hingeschrieben. Und all jene, die fragen oder es teilen, schreibe ich dann, dass Nixe inzwischen gefunden wurde (bedanke mich noch brav). Und dann hoffe ich, dass sich das mit Nixe irgendwann von selbst löst.</p>
<h2>Vorsorgen</h2>
<p>Wir hatten Glück und unser Kuscheltier lediglich verlegt. Versteckt. Jetzt müssen wir überlegen, wie wir solche Rettungsaktionen für die Zukunft vereinfachen können. Und da dachte ich mir, lege ich Nixe einfach ein kleines, wasserfestes Schildchen in die Mütze. Einfach mit einer kurzen Bitte, unsere Nummer zu wählen, wenn Nixe gefunden wird. Nicht mehr und nicht weniger.</p>
<p>Und so kann man es bei allen Kuscheltieren oder geliebten Sachen machen, die gern mitgenommen werden. Nummer, Adresse oder etwas ähnliches raufschreiben, ranschreiben, rankleben und gut ist.</p>
<p>Ich weiß jetzt, dass ich ein herrenloses Kuscheltier, Spielzeug, was auch immer, nur nach Hause mitnehmen werde, um es dort aufzubewahren. Ich würde eine Nachricht schreiben (soziale Medien &#8211; da gibt es ja haufenweise Gruppen, in denen Spielzeug gesucht und gefunden wird) und auf Meldung warten. Oder ich würde es wie damals schon sichtbar platzieren und eine Nachricht schreiben. Oder irgendwo hinbringen (irgendein Geschäft zum Beispiel) und eine Nachricht schreiben. Denn ich weiß jetzt, was das für eine Arbeit ist (und mit wie vielen Sorgen es verbunden ist), ein innig geliebtes Kuscheltier wiederzufinden.</p>
<p>Was habt ihr schonmal verloren?</p>
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		<title>1. Mal Einschlafen ohne Brust</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Dec 2016 21:17:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinkind]]></category>
		<category><![CDATA[Stillen]]></category>
		<category><![CDATA[abstillen]]></category>
		<category><![CDATA[Einschlafstillen]]></category>
		<category><![CDATA[Erkältung]]></category>
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		<category><![CDATA[Hilfe]]></category>
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		<category><![CDATA[Schnupfen]]></category>
		<category><![CDATA[Tipp]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich will heute nicht vom Abstillen oder dergleichen berichten, sondern vielmehr von einem Tag, an dem es meinem Sohn einfach nicht möglich war, zum Einschlafen gestillt zu werden. 1. Mal Einschlafen ohne Brust Der Papa ist für knapp 2 Tage unterwegs und fährt quer durch Deutschland. Und wie das an solchen Tagen so ist, werden ... <a title="1. Mal Einschlafen ohne Brust" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/1-mal-einschlafen-ohne-brust/" aria-label="Mehr zu 1. Mal Einschlafen ohne Brust">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich will heute nicht vom Abstillen oder dergleichen berichten, sondern vielmehr von einem Tag, an dem es meinem Sohn einfach nicht möglich war, zum Einschlafen gestillt zu werden.<span id="more-2076"></span><div id='c2961_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>1. Mal Einschlafen ohne Brust</h2>
<p>Der Papa ist für knapp 2 Tage unterwegs und fährt quer durch Deutschland. Und wie das an solchen Tagen so ist, werden der kleine Mann und ich prompt krank. Eine kleine Erkältung bei uns, mehr nicht.</p>
<p>Beim Kleinen kommt allerdings noch das Zahnen dazu. Die dicken Backenzähne wollen durch. Da wird ordentlich Schleim produziert. Gepaart mit dem Erkältungsschleim ergibt das Ganze eine schön vollgestopfte Nase, sobald sich der Kleine auch nur annähernd in eine Liegeposition begibt.</p>
<h2>Erbrechen</h2>
<p>Mittlerweile haben mein Mann und ich uns bereits daran gewöhnt, dass der Kleine vom krassen Schleimen viel husten muss und sich dann derart reinsteigert, dass er davon erbrechen muss. Wir wecken ihn dann, wenn es mit dem Husten losgeht, lieber auf (auch wenn er das doof findet), statt es bis zum Kotzen kommen zu lassen.</p>
<p>Bei mir ist das aber so, dass ich das nicht richtig abschätzen kann, wann es Zeit zum Aufwecken ist und wann es mal nur ein kleiner Husten war. Da kann ich bereits direkt neben ihm im Familienbett sein oder noch in der Küche &#8211; bewaffnet mit Babyphone &#8211; sitzen. Mein Mann hat ein viel feineres Gespür dafür.</p>
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<p>Und so passiert es nämlich, dass ich den Kleinen zwar husten höre, aber sehe, dass er gleich wieder einschläft. Dann hustet er wieder kurz. Schläft weiter. Die ganze Zeit war ich am Rätseln, ob ich ihn aufwecken soll oder nicht. Und dann hab ich zu lange nachgedacht und der Kleine hat sein Abendbrot im Bett verteilt. Alles voll: Kissen, Decke, Laken, Matratzenunterlage, Kind.</p>
<p>Also alles sauber machen. Kind umziehen. Wieder ins Bett. Stillen. Er trinkt ein wenig, ist auch sehr müde, muss aber immer wieder abgehen, um Luft zu holen. Mieser Schleim. Und von dem ewigen An und Ab, Luft holen, keine Luft bekommen, wird der kleine Mann wieder wach. Es ist etwa 19:30 Uhr.</p>
<h2>Aufstehen, hinlegen, aufstehen&#8230;</h2>
<p>Und ihr könnt es mir glauben oder nicht. Der Kleine brauchte sage und schreibe 4 Stunden, um wieder einzuschlafen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2087" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/1-mal-einschlafen-ohne-brust-zeit.jpg" alt="1. Mal Einschlafen ohne Brust - Zeit" width="680" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/1-mal-einschlafen-ohne-brust-zeit.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/1-mal-einschlafen-ohne-brust-zeit-300x189.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Erst quasselte er viel im Bett, dann hieß es &#8222;Auf!&#8220; für Aufstehen. Also aufstehen (ich war noch nicht müde, kein Problem, fand es nur etwas schade, weil ich gerade dabei war, am <a href="https://www.milchtropfen.de/das-wenn-buch/" rel="noopener">Wichtelgeschenk</a> zu arbeiten). Tee kochen. Ziehen lassen. Trinken. Der Kleine wollte unbedingt heißen Tee trinken (wie ich ihn bei Erkältungen am liebsten habe), also gieße ich etwas Tee in einen Eierbecher. Wir pusten. Er schlürft. Das tut gut!</p>
<p>Dann sagt er &#8222;Mude! Bett!&#8220; für &#8222;müde&#8220; und dass er ins Bett will. Also wieder rein. Dann fehlen aber noch die Fee und Rosi, seine neue Puppe. Also schnell aufstehen und die beiden holen. Da weint der Kleine schon, weil ich das Zimmer verlassen habe und er noch im Bett liegt. Schnell zurück! Einmummeln! Kuscheln! Mit Fee und Rosi natürlich! Die sind aber irgendwann doof und werden weggefeuert. &#8222;Auf!&#8220;</p>

<h2>Bauchlage</h2>
<p>Manchmal schlief unser Sohn auch auf mir ein, wenn die Nase zu war, weil er dadurch besser Luft bekam. Der Versuch endete diesmal damit, dass ich als Straße für sein Auto herhielt. Wo das nur wieder herkam? Und seht es mir nach, wenn ihr jetzt denkt &#8222;Ins Bett gehören ja auch keine anregenden Spielsachen. Da soll geschlafen werden.&#8220;. Wenigstens konnte ich so ein paar Minuten wieder Kraft schöpfen. Das ist wichtig, wenn man weiß, dass sich das Einschlafen noch eine Weile hinziehen wird. Da braucht man jede erdenkliche Minute für ein kleines bisschen Ruhe.</p>
<h2>Aufrichten</h2>
<p>Sonst mache ich das beim Zahnen immer so, dass ich meinem Kleinen etwas unter den Kopf lege, damit er etwas aufrechter liegt und der Schleim besser ablaufen kann und er besser Luft bekommt. Aber diesmal funktioniert das nicht. Alles zu.</p>
<p>Ich habe bereits eine Schüssel mit heißem Wasser und Wick VapoRup ins Zimmer gestellt. Ein herrlicher Duft breitet sich im Zimmer aus.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2081" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/1-mal-einschlafen-ohne-brust-dampfende-schuessel.jpg" alt="1. Mal Einschlafen ohne Brust - dampfende Schüssel" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/1-mal-einschlafen-ohne-brust-dampfende-schuessel.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/1-mal-einschlafen-ohne-brust-dampfende-schuessel-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Brust und Hals werden auch etwas eingeschmiert. Mir als Kind tat das bei Erkältungen immer seeeehr gut, erinnerte ich mich. Der Kleine schnuppert auch gerne dran. Aber schlafen kann er trotzdem nicht. Keine Luft.</p>
<h2>Tragen</h2>
<p>So geht das echt eine Ewigkeit. Das immer wieder erneute Aufstehen und Hinlegen mit dem Gedanken, dass er jetzt endlich schlafen wird, im nächsten Moment aber zerschlagen wird, zehrt. Ich werde immer müder. &#8222;Bett! heißt es erneut. Wir gehen ins Bett. Gedämmtes Licht. Kuscheln. Ab und zu stillen (siehe oben). Dann will er auf meinem Handy malen, das etwas weiter weg von uns liegt und von ihm entdeckt wurde. Also gut. Notiz an. Jetzt kann der Kleine malen. Ich mache zwischendurch die Augen zu. Ruhe mich so gut es geht aus. Denn dann geht es wieder raus aus dem Bett.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2086" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/1-mal-einschlafen-ohne-brust-muede-katze-im-bett.jpg" alt="1. Mal Einschlafen ohne Brust - Müde Katze im Bett" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/1-mal-einschlafen-ohne-brust-muede-katze-im-bett.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/1-mal-einschlafen-ohne-brust-muede-katze-im-bett-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ein Versuch, weiter liegen zu bleiben, artet in Tränen aus. Er zerrt an meinem Hals, um mich hochzuziehen. Also gut&#8230;</p>
<p>Er will getragen werden. Nichts leichter als das. Darin bin ich Profi. Ich erinnere mich an die Zeiten, als der Kleine noch kleiner war als jetzt, und noch im Tragegurt einschlafen konnte. Ich schnappe mir also den Tragegurt im Flur und ruckzuck sitzt der Kleine gemütlich drin und kuschelt sich an mich und grinst. Da kommen wohl nicht nur bei mir schöne Erinnerungen hoch&#8230;</p>
<p>Nachdem wir eine Weile durch die Wohnung gelaufen sind und die Dunkelheit draußen bestaunt haben, heißt es wieder &#8222;Bett!&#8220;. Ich will mich mit dem Kleinen im Tragegurt ins Bett setzen, damit er im Gurt schläft, aber nein. Er will raus. Liegen. Na gut.</p>
<div id='c7088_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
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<h2>Langsam, ganz langsam</h2>
<p>Ich biete ihm zwar die Brust an, aber mehr als einmal kurz dran nuckeln ist nicht drin. Er hält die Brust fest in seinen Händen, aber trinkt nicht mehr dran. Wir kuscheln ganz eng. Decken uns wieder zu. Die Augen gehen ein paar Mal zu, dann wieder auf. Um zu sehen, ob noch alles gut ist. Irgendwann fallen sie dann ganz zu. Gehen nicht mehr auf. Es ist 23:23 Uhr &#8211; ich hab auf die Uhr geschaut.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2078" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/1-mal-einschlafen-ohne-brust-kind-schlaeft-friedlich.jpg" alt="1. Mal Einschlafen ohne Brust - Kind schläft friedlich" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/1-mal-einschlafen-ohne-brust-kind-schlaeft-friedlich.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/1-mal-einschlafen-ohne-brust-kind-schlaeft-friedlich-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Zwischendurch wird der kleine Mann unruhig. Schnoddert. Niest. Versucht durch die Nase zu atmen. Es geht nicht. Alles verstopft. Warum atmet er nicht durch den Mund, wie ich es ihm vorgemacht habe? Wenn ich nicht durch die Nase atmen kann, wenn ich schlafen will, werde ich wahnsinnig! Ich kann nicht verstehen, wie irgendwer dabei schlafen kann. Aber wenigstens schläft der Kleine überhaupt.</p>
<p>Ich traue mich gar nicht von ihm weg. Er schnarcht so laut. Ich werde heute wohl nicht schlafen können. Habe da so spezielle Angewohnheiten, damit ich schlafen kann (tiefe Dunkelheit, Ruhe, kein Schnarchen, kein lautes Atmen, kein Vogelgezwitscher, entfernter Straßenlärm ist ok).</p>
<div id='c8913_31_19' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div>
<h2>Vorzeitig abstillen</h2>
<p>Als er an den darauffolgenden Tagen auch wieder ohne Brust einschlief, dachte ich schon, der Moment des Abstillens würde kommen. Kam aber dann doch nicht. Jetzt ist er wieder gesund und wird wie eh und je in den Schlaf gestillt.</p>
<p>Aber als ich da so neben ihm lag, fing ich an zu grübeln. Und ich stellte mir vor, wie Mütter vom vorzeitigen Abstillen berichten. Das ist doch voll anstrengend, schoss es mir durch den Kopf. Mit Stillen ist das Einschlafen so einfach. Geht so schnell. Ist so schön. Wenn ich mir vorstelle, ich würde jeden meiner Abende und Nächte so verbringen, nur damit der Kleine abgestillt wird&#8230; ich würde mich für verrückt erklären. Wer macht sich so&#8217;nen Stress? Denn das ist es. Stress für mich. Stress für das Kind.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2080" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/1-mal-einschlafen-ohne-brust-baby-schlaeft-beim-stillen.jpg" alt="1. Mal Einschlafen ohne Brust - Baby schläft beim Stillen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/1-mal-einschlafen-ohne-brust-baby-schlaeft-beim-stillen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/1-mal-einschlafen-ohne-brust-baby-schlaeft-beim-stillen-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Was ich mir nach diesem Abend bzw. dieser Nacht sage: Ich stille erst ab, wenn der Kleine dafür bereit ist. UND: Ich wecke den Kleinen bei Husten lieber auf, anstatt auf die nächste Kotzeritis zu warten. UND: Beim nächsten Mal schlafe ich DEFINITIV sofort mit dem Kleinen ein, statt noch stundenlang einen Bericht zu schreiben! Ich bin doch nicht ganz dicht bin ich!</p>
<p>Hattet ihr auch schonmal solche Abende/Nächte?<br />
</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Familiensteinbild</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/familiensteinbild/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Dec 2016 06:00:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DIY]]></category>
		<category><![CDATA[Acrylfarben]]></category>
		<category><![CDATA[Basteln]]></category>
		<category><![CDATA[diy]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Geschenk]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[günstig]]></category>
		<category><![CDATA[Idee]]></category>
		<category><![CDATA[kleben]]></category>
		<category><![CDATA[kreativ]]></category>
		<category><![CDATA[Leinwand]]></category>
		<category><![CDATA[malen]]></category>
		<category><![CDATA[Steine]]></category>
		<category><![CDATA[Tipp]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Familiensteinbild war ein Geschenk für meinen Mann. Wie ihr selber so ein Steinbild zaubern könnt, lest ihr hier. Familiensteinbild Auf Facebook gibt es sicher zahlreiche Bastelgruppen, doch ich bin in der Gruppe &#8222;Bastelideen mit und für Kinder&#8220; gelandet und dort sehr glücklich. Mich freut es, immer wieder neue Inspirationen von anderen Menschen zu bekommen. So ... <a title="Familiensteinbild" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/familiensteinbild/" aria-label="Mehr zu Familiensteinbild">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/familiensteinbild/">Familiensteinbild</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Familiensteinbild war ein Geschenk für meinen Mann.</p>
<p>Wie ihr selber so ein Steinbild zaubern könnt, lest ihr hier.<span id="more-2004"></span><div id='c7853_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Familiensteinbild</h2>
<p>Auf Facebook gibt es sicher zahlreiche Bastelgruppen, doch ich bin in der Gruppe <a href="https://www.facebook.com/groups/213704028775155/?fref=ts" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8222;Bastelideen mit und für Kinder&#8220;</a> gelandet und dort sehr glücklich. Mich freut es, immer wieder neue Inspirationen von anderen Menschen zu bekommen. So auch das Bild aus Steinen. DAS will ich nachmachen, dachte ich mir. Und da ich keine Kohle für die teuren Wünsche meines Mannes habe, kriegt er halt was, das vom Herzen kommt.</p>
<h2>Was ihr braucht&#8230;</h2>
<p>Um ein Familiensteinbild zu basteln, benötigt ihr folgende Materialien:</p>
<h3>Leinwand</h3>
<p>Mal als Beispiel, für welche <a href="http://amzn.to/2jocKyh" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Leinwand</a>* ich mich entschieden habe:</p>
<ul>
<li>Rahmengröße 40 x 50 cm</li>
<li>Leinwand aus 100% Baumwolle</li>
<li>3fach Acryl-Universalgrundierung</li>
<li>geeignet für Öl- und Acrylmalerei</li>
<li>säurefrei</li>
<li>350g/m²</li>
</ul>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2008" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/familiensteinbild-leinwand.jpg" alt="Familiensteinbild - Leinwand" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/familiensteinbild-leinwand.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/familiensteinbild-leinwand-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Da ich die Leinwand als Bild nutzen wollte, das man sich auch an die Wand hängen kann, habe ich gleich eine auf Keilrahmen bespannte Leinwand genommen. Ihr könnt aber auch als Alternative einen ähnlich harten, festen, stabilen Untergrund nutzen. Geht bestimmt auch. Und wenn ihr es aufhängen und hinstellen wollt: Rahmen rum und fertig.</p>
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</div>
<h3>Malsachen</h3>
<p>Da meine <a href="http://amzn.to/2jocKyh" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Leinwand für Acrylfarbe</a>* geeignet ist, habe ich natürlich auch mit Acrylfarben gemalt. Ich wollte den Hintergrund einfach etwas aufpeppen. Müsst ihr aber auch nicht machen, wenn ihr z.B. eine kleine Leinwand habt. Auf meiner großen hätten die paar Steine aber sehr verloren ausgesehen. Da musste ich mir was einfallen lassen. Wenn ihr also auch <a href="http://amzn.to/2jGI24j" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">mit Acrylfarben</a>* malen wollt, braucht ihr natürlich noch Pinsel, Schwämme usw.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2009" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/familiensteinbild-acrylfarben-pinsel-schwamm-usw.jpg" alt="Familiensteinbild - Acrylfarben, Pinsel, Schwamm usw." width="679" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/familiensteinbild-acrylfarben-pinsel-schwamm-usw.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/familiensteinbild-acrylfarben-pinsel-schwamm-usw-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<h3>Heißklebepistole</h3>
<p>Ohne <a href="https://www.milchtropfen.de/out/Heißklebepistole" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">die Heißklebepistole</a>* geht bei meinen Bastelaktionen gar nichts mehr &#8211; wirklich! Sie hat zwar ihre Macken und an manchen Tagen hasse ich sie und könnte sie in die Mülltonne kloppen, aber wenn sie mal funktioniert, dann leistet sie auch super Arbeit! Und zum Steine ankleben war sie eine echte Hilfe! <a href="http://amzn.to/2jyI2pt" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Die Steine</a>* halten bombenfest &#8211; auf der Leinwand und aneinander.</p>
<h3>Deko</h3>
<p>Und wenn man hier und da noch ein paar Akzente setzen will, kann man sich noch für Glitzersteinchen oder ähnliches entscheiden. Nicht zu viel, damit es nicht kitschig wird. Einfach da ein Sternchen, hier ein Herz, dort noch&#8217;nen Steinchen und gut ist.</p>

<h3>Steine</h3>
<p>Ha! Und beinahe hätte ich das Wichtigste vergessen! Für ein FamilienSTEINbild braucht man natürlich auch Steine! Denn ohne geht nix! Und wenn man wie ich mitten in der Stadt wohnt und nicht einfach mal schnell runter zum Strand gehen und Steine sammeln kann, muss man nachdenken. Wo gibt es Steine? Bei uns gibt es z.B. haufenweise Steine unter den Balkons der Nachbarn, die im 1. Stock wohnen&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2005" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/familiensteinbild-steine-unter-balkon.jpg" alt="Familiensteinbild - Steine unter Balkon" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/familiensteinbild-steine-unter-balkon.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/familiensteinbild-steine-unter-balkon-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>&#8230; oder um die Ecke beim Supermarkt. Hat aber auch nicht jeder. Geht einfach mal auf die Suche. Und ja, ihr müsst euch beim Steine sammeln darauf gefasst machen, dass ihr von allen Seiten komisch angestarrt werden, als wärt ihr komplett irre. So war das zumindest bei meinem Sohn und mir so, als ich in der Dunkelheit vor unserem Supermarkt noch Steine in unser Beutelchen steckte. Ich kam mir ehrlich gesagt schon wie ein Verbrecher vor. Aber meine Güte! Es sind Steine! Die werd ich doch wohl noch einstecken dürfen!?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2006" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/familiensteinbild-steine-vor-supermarkt.jpg" alt="Familiensteinbild - Steine vor Supermarkt" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/familiensteinbild-steine-vor-supermarkt.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/familiensteinbild-steine-vor-supermarkt-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Empfehlen kann ich euch flache Steine. Sie sind einfacher auf die Leinwand zu kleben und man kann andere Steine besser darauf stapeln (für Arme usw.). Und nehmt lieber zu viele Steine mit! Als es dann ans Basteln ging, fiel mir auf, was für ungeeignete Steine ich eingesammelt hatte und musste zahlreiche aussortieren. Also: Viele, viele, flache Steine in allen Formen, Farben und Größen sammeln.</p>
<div id='c8121_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
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<h2>Motiv</h2>
<p>Ich wollte auf unserem Familiensteinbild eine kleine Geschichte erzählen. Wie wir uns kennengelernt haben. Wo unser 1. Kuss war. Der dicke Bauch in der Schwangerschaft. Unser Baby. Der Heiratsantrag (ja, bei uns war das andersrum). Und unser gemeinsamer Weg in die Zukunft.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2007" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/familiensteinbild-fertiges-bild.jpg" alt="Familiensteinbild - fertiges Bild" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/familiensteinbild-fertiges-bild.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/12/familiensteinbild-fertiges-bild-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ihr könnt euch ja auch ganz andere Motive ausdenken. Es müssen auch keine Geschichten sein. Und es kommt ja auch darauf an, wie groß bzw. klein eure Leinwand ist.</p>
<p>Also dann viel Spaß beim Kreativ werden!</p>
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		<title>Warum weint mein Baby?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jul 2016 06:00:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Anfangs mag es einem schwierig vorkommen herauszufinden, was das Baby einem mit seinem Weinen mitteilen möchte. Und auch später kann es vorkommen, dass man sich nicht sicher ist, wie man helfen kann. Mögliche Gründe, an die ihr vielleicht schon gedacht, aber eventuell auch noch nicht gedacht habt, findet ihr hier. Warum weint mein Baby? Da hat ... <a title="Warum weint mein Baby?" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/warum-weint-mein-baby/" aria-label="Mehr zu Warum weint mein Baby?">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Anfangs mag es einem schwierig vorkommen herauszufinden, was das Baby einem mit seinem Weinen mitteilen möchte. Und auch später kann es vorkommen, dass man sich nicht sicher ist, wie man helfen kann.</p>
<p>Mögliche Gründe, an die ihr vielleicht schon gedacht, aber eventuell auch noch nicht gedacht habt, findet ihr hier.<span id="more-1005"></span><div id='c7141_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Warum weint mein Baby?</h2>
<p>Da hat man zig Ratgeber gekauft und in der Schwangerschaft regelrecht inhaliert, alles wie ein Schwamm aufgesaugt. Und dann ist da plötzlich dieses kleine, schrumpelige Wesen, das einen mit großen Augen anguckt, keine Mine verzieht und man plötzlich wieder auf Anfang steht.</p>
<p>Doch mit der Zeit gewöhnt man sich aneinander, lernt sich kennen und versteht immer mehr und besser, was der andere braucht.</p>
<h2>Wenn das Baby weint</h2>
<p>Und dann fing mein Sohn, der ständig schlief und ständig trank, auch mal an zu weinen. Und man ist überwältigt von Informationen aus Büchern, Zeitschriften, Foren, Beiträgen wie diesen hier und so weiter. Alles, was man anwendet, ist entweder völliger Blödsinn und hilft nie weiter, oder es funktioniert irgendwie und mal wieder nicht. Und dann gibt es einige Methoden, die tatsächlich klappen.</p>
<p>Wie ich dann nach vielem Lernen an die Situation rangegangen bin, zeige ich euch weiter unten im Text.</p>
<h2>Wozu auf das Schreien warten?</h2>
<p>Dass Mütter mit der Zeit an der Art, wie ihr Baby schreit, erkennen, was es braucht, hat bei mir nie funktioniert. Und zugegeben, wollte ich es auch gar nicht erst so weit kommen lassen. Ich vergleiche das immer gern mit dem Hungergefühl: es kommt ja nicht plötzlich und lässt den Magen innerlich aufschreien! Der Hunger meldet sich so langsam. Erst bekommt man Appetit, dann verstärkt sich das Gefühl, wenn die Nachbarn richtig lecker kochen und der Duft durch den Hausflur zieht. Und mit der Zeit fängt der Magen an zu knurren und zu rumoren. Es ist kein schönes Gefühl, Hunger zu haben. Und es wird immer schlimmer. Und man wird immer unerträglicher und griesgrämiger.</p>
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<p>Und so stellte ich es mir bei meinem Baby vor. Es wird nicht von einer Sekunde auf die andere die Wände zum Wackeln bringen. Es meldet sich allmählich, und erst dann mit steigender Intensität, wenn niemand reagiert.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1037" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-baby-weint-bitterlich.jpg" alt="Warum weint mein Baby - Baby weint bitterlich" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-baby-weint-bitterlich.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-baby-weint-bitterlich-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Deshalb musste ich mich immer in den Rückbildungskursen zurückhalten, wenn das Baby einer Mutter anfing zu quengeln und die Mutter meinte, mit dieser Lautstärke käme sie noch klar. Wozu auf das Schreien warten, wenn man es verhindern kann?</p>
<h2>Liste</h2>
<p>Nach und nach habe ich mir eine Liste im Kopf erstellt, wenn ich nicht wusste, was mein Baby wollte.</p>
<p>Hier stelle ich euch nun unsere Liste vor, ganz auf unser Kind zugeschnitten.</p>
<p>Beginnen wir doch erst einmal mit den wichtigsten Punkten: den Grundbedürfnissen.</p>
<h3>Hunger/Durst</h3>
<p>Warum schmatzt das Baby? Warum scheint es wie ein schnüffelnder Hund zu suchen? Wieso nimmt es seine Finger in den Mund? Warum saugt und lutscht es jetzt wie verrückt an seiner Faust? Warum greift es mir in den Ausschnitt?</p>
<p>Ganz einfach: das Baby hat Hunger. Wie ich oben schon erwähnte, meldet sich der Hunger bei einem Baby &#8211; wie bei uns &#8211; nicht urplötzlich, sondern ganz allmählich. Das Baby teilt nun mithilfe dieser Signale sein Bedürfnis mit. Wenn ein Baby also schon auf seiner Faust herumbeißt, hängt ihm schon der Magen in den Kniekehlen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1023" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-mutter-stillt-kind.jpg" alt="Warum weint mein Baby - Mutter stillt Kind" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-mutter-stillt-kind.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-mutter-stillt-kind-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Lasst euch nicht von dem immer noch praktizierten Stillen nach Zeitplan verunsichern. Stillt bzw. füttert euer Baby mit der Flasche, wenn es das braucht. Ihr sagt euch ja auch nicht, wenn ihr Hunger bekommt:&#8220;Wie doof. Ich habe schon vor einer halbe Stunde gegessen. Jetzt muss ich noch 3,5 h warten.&#8220; oder? Außerdem ist euer Magen natürlich viel größer als der eures Babys. Soweit ich weiß, hält unsere Muttermilch auch nicht sehr lange vor. Und was ich noch weiß: gerade am Anfang ist häufiges Stillen wichtig, um die Milchproduktion anzuregen.</p>
<p>Sobald ihr dieses Grundbedürfnis gestillt habt (haha), euer Baby aber immer noch weint, geht es weiter zum nächsten Grundbedürfnis.</p>

<h3>Hitze</h3>
<p>Ob dem Baby zu warm oder sogar zu heiß ist, lässt sich leicht erkennen: es schwitzt. Einfach mal in den Nacken fassen und fühlen, wenn es nicht bereits im Gesicht erkennbar ist.</p>
<p>Wenn es Sommer war, und mein Baby eh schon nackig bzw. mit lediglich einem dünnen Hemdchen bekleidet gestillt wurde, war es oft so, dass es dabei wie blöde schwitzte. Aber Stillen ist ja auch anstrengend. Und Schweiß ist ja auch nichts Schlechtes. Immerhin kühlt sich der Körper dadurch ab. Flüssigkeit bekam er durch das Stillen ja eh.</p>
<p>Also einfach ein Kleidungsstück ausziehen, einen kühleren, schattigeren Ort suchen (dort dann ggf. die Bekleidung anpassen) oder, wenn all das bereits getan wurde, schwitzen lassen und nicht den Schweiß abwischen, damit sich der kleine Körper temperieren kann.</p>
<p>Wichtig bei Hitze ist ausreichend Flüssigkeitszufuhr. Stillen reicht dabei völlig aus. Als ich mein Kind noch voll stillte, hat es keinen einzigen Tropfen Wasser gebraucht. Die Muttermilch war völlig ausreichend. Mit der Zugabe von Beikost gab es bei uns dann aber auch stilles Wasser. Wir haben dann entweder Trinken öfter angeboten oder sichtbar an einem Ort platziert oder auf die Signale gehört, wenn es gestillt werden wollte (siehe oben).</p>
<h3>Kälte</h3>
<p>Vielleicht ist eurem Baby gar nicht zu warm, sondern zu kalt?</p>
<p>Man hört ja immer, dass man nicht die Füße oder Hände, sondern den Nacken fühlen muss, um zu erkennen, ob dem Baby zu warm oder zu kalt ist. Wenn sich der Nacken kalt anfühlt, muss das Baby wärmer angezogen werden &#8211; fertig.</p>
<div id='c7665_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
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<p>Auf meiner Lieblingsseite <a href="http://www.stillkinder.de/" target="_blank" rel="noopener">stillkinder.de</a> gibt es einen interessanten Beitrag zu diesem Thema. Sind kalte Hände und Füße wirklich normal bei einem Baby? Wenn euch diese Frage interessiert, lest euch doch einfach den Artikel <a href="http://www.stillkinder.de/was-hilft-gegen-kalte-haende-bei-babys/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Was hilft gegen kalte Hände bei Babys?&#8220;</a> durch. Auch ich habe durch diesen Beitrag wieder etwas dazugelernt. Ihr werdet staunen, was man allein mit Körperkontakt bewerkstelligen kann.</p>
<h3>Müde</h3>
<p>Klar: Wenn das Baby gähnt und sich schon die Augen reibt, ist es höchste Zeit zum Schlafen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1024" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-baby-gahnt-und-ist-mude.jpg" alt="Warum weint mein Baby - Baby gähnt und ist müde" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-baby-gahnt-und-ist-mude.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-baby-gahnt-und-ist-mude-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Doch gerade, wenn es um den Mittagsschlaf bzw. den Nachmittagsschlaf ging, wurde mein Sohn davor immer richtig unausstehlich. Er war übellaunig ohne Ende, alles, was ich machte, war doof &#8211; egal, ob er bei mir auf dem Arm war oder nicht. Mit der Zeit wusste ich dann, dass er durch ist. Er ist müde, braucht wieder Energie, seine Ruhe. Also habe ich ihn in den Tragegurt genommen, damit er dort schlafen und ich weiter den Haushalt erledigen konnte. Oder ich habe mich &#8211; wenn er gestillt werden wollte &#8211; mit ihm hingelegt. Ab und zu bin ich dann selber vor lauter Müdigkeit eingeschlafen. Es tat uns auf jeden Fall beiden ganz gut.</p>
<h3>Krankheit</h3>
<p>Zum Thema Krankheit kann ich nicht viel sagen. Unser Sohn ist jetzt 1 Jahr und 4 Monate alt und hatte bisher nur 1 x eine triefende Nase, worauf dann sein 1. Zähnchen folgte. Dann hatte er Soor, einen weißen Pilz im Mund, und das war&#8217;s. Selbst, als ich total krank war und nur vor der Kloschüssel hing, wurde mein Kind nicht krank. Muttermilch ist einfach imba!</p>
<p>Doch bin ich mir ziemlich sicher, dass ihr merken werdet, wenn euer Kind krank ist. Je nach Krankheit sind die Symptome zwar unterschiedlich, aber man merkt es den Kindern trotzdem an. Sie fiebern, husten, übergeben sich, suchen vermehrt nach eurer Nähe, haben keinen Appetit, schlafen viel, sind müde, erschöpft, lustlos, nicht gut drauf, zeigen vielleicht sogar auf die kranke Stelle (z.B. auf das Ohr bei Ohrenschmerzen) und so weiter.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1021" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-mutter-troestet-traurige-tochter.jpg" alt="Warum weint mein Baby - Mutter tröstet traurige Tochter" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-mutter-troestet-traurige-tochter.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-mutter-troestet-traurige-tochter-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wenn Hausmittel nach einer gewissen Zeit nicht weiterhelfen, steht eventuell der Besuch beim Kinderarzt an.</p>
<h3>Luft</h3>
<p>Ein weiteres Grundbedürfnis will ich nur der Vollständigkeit halber nennen: frische Luft zum Atmen.</p>
<p>Wie es Babys ergeht, in deren Nähe geraucht wird, kann ich mir nur vorstellen. Wir sind Nichtraucher und haben auch immer dafür gesorgt, dass wir ihn vor Passivrauchen bewahren. Dann muss man halt jemanden, der sich jetzt genau neben einen stellt und seine Zigarette anzünden will, während man sein Baby stillt, bitten, woanders hinzugehen. Oder man wechselt einfach die Straßenseite. Oder man stellt sich an der Haltestelle so hin, dass der Wind mit dem Rauch nicht zum Baby geweht wird.</p>
<div id='c2379_31_19' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div>
<p>Jeden Tag mit dem Baby an die frische Luft zu gehen, ist auch ein fest verankertes Ritual bei uns, egal bei welchem Wetter. Gut, sollte es jetzt den ganzen Tag stürmen, hageln, blitzen, donnern und regnen zugleich, würden wir wahrscheinlich eine Ausnahme machen. Aber mir persönlich war es schon immer wichtig, nicht den ganzen Tag in der Bude zu hocken, sondern rauszukommen und wenigstens einen Spaziergang zu machen. Gerade, wenn man übermüdet ist und nicht zum Schlafen kommt, ist frische Luft immer noch das beste Mittel, um einigermaßen wieder in Gang zu kommen. Und eurem Baby tut es sicher auch ganz gut.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1025" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-baby-am-strand.jpg" alt="Warum weint mein Baby - Baby am Strand" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-baby-am-strand.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-baby-am-strand-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Da wir nun die Grundbedürfnisse abgedeckt haben, und das Baby immer noch unglücklich ist, geht es jetzt weiter mit der Liste.</p>
<h3>Langeweile</h3>
<p>Ich denke, dass ich mein Kind mittlerweile so gut kenne, dass ich behaupten kann, dass es sich nie gelangweilt hat. Was half, damit es sich nicht langweilte? So selten wie möglich hinlegen, sondern tragen, tragen, tragen. Unser Tragegurt war die mit Abstand beste Anschaffung von allen! Euer Kind spürt eure Nähe, es riecht euch, hört euch, kann euch bei eurem Treiben zugucken, es hat direkten Blickkontakt zu euch, es schläft, wenn es müde ist und hat keine Beschwerden mit dem Aufstoßen uvm.</p>
<p>Und wenn es dann doch mal abgelegt wurde, dann hat man sich eben mit seinem Kind beschäftigt, mit ihm gespielt, gesungen, geredet usw. Als unser Baby noch ganz jung war, interessierte es sich überhaupt nicht für Kuscheltiere oder anderes Spielzeug. Es hatte ja uns und nur das brauchte es. Jetzt, wo unser Sohn seine Welt entdecken will und auf Erkundungstour geht, spielt er natürlich auch gern mit seinem Spielzeug. Zwar kann er sich auch mal für einen Moment allein mit etwas beschäftigen, aber er findet es schöner, wenn er mit anderen zusammen spielen kann &#8211; zumindest habe ich diesen Eindruck gewonnen.</p>
<h3>Windel</h3>
<p>Windeln sollten nicht erst gewechselt werden, wenn Kot in der Windel gelandet ist und man es schon von Weitem riecht. Wird das Baby selten gewickelt und muss stundenlang in seinem eigenen Urin oder Kot sitzen, wird seine zarte Haut extrem gereizt. Es kann zu Windeldermatitis, Windelsoor usw. kommen. Und das tut höllisch weh! Wenn unser Kind mal etwas wund war (das kam zum Glück nicht oft und nicht im großen Stil vor), gab mir meine Hebamme einen guten Tipp: einfach Muttermilch drauf. Babyhaut braucht weder Creme, noch Puder, noch sonst etwas. Ab und zu gaben wir etwas <a href="http://amzn.to/29Eu7Xz" target="_blank" rel="nofollow noopener">Babycreme von Weleda</a>* auf die Haut.</p>
<p>Beides half ganz gut, aber am besten war immer noch, unser Baby so lange wie möglich ohne Windel sein zu lassen. Jedes Mal beim Wickeln kommt schließlich auch frische Luft an den Bereich des Körpers, der sonst ständig von der Windel bedeckt ist. Mit der Zeit wollen die Kinder auch wissen, was sich in der Windel verbirgt. Sie lernen ihren Po und ihre Geschlechtsorgane kennen, was völlig normal ist.</p>
<p>Vor allem für den Sommer kann ich euch empfehlen, eure Babys/Kinder so oft es nur geht ohne Windel herumkrabbeln und -laufen zu lassen. Nicht nur, dass damit Wundsein vorgebeugt und beim Abheilen helfen kann. Euer Kind lernt ein ganz neues Körpergefühl kennen. Statt Stoff oder Plastik fühlt es das Gras, die Erde oder was auch immer direkt auf seiner Haut.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1027" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-baby-nackig.jpg" alt="Warum weint mein Baby - Baby nackig" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-baby-nackig.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-baby-nackig-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Und wenn es mal muss und ihr die Zeichen nicht gleich erkannt habt: na und? Dann geht halt mal was daneben. Vorteilhaft wäre hier natürlich, wenn ihr im Garten seid, aber selbst, wenn es in der Wohnung passiert: man kann es einfach aufwischen. Gut in diesen Situationen ist es dann, dem Kind zu erklären, was gerade passiert ist. Wir sagen immer:&#8220;Du hast gepullert.&#8220; oder &#8222;Du hast gekackert.&#8220; oder so etwas in der Art. Weder erstaunt, noch verärgert, einfach ganz neutral eine Tatsache nennen.</p>
<p>Windeln wechseln soll ein angenehmes Prozedere sein. Wenn euer Kind es hasst, gewickelt zu werden, hilft euch mein Beitrag <a href="https://www.milchtropfen.de/baby-weint-beim-wickeln/"  rel="noopener">&#8222;Baby weint beim Wickeln&#8220;</a> bestimmt weiter.</p>
<h3>Liebe, Nähe, Geborgenheit</h3>
<p>Wenn mein Kind weinte, reichte es meist schon aus, wenn es einfach getragen oder gekuschelt wurde. Entweder sangen wir noch ein Lied oder redeten mit ihm oder machten einfach mit unserer Arbeit weiter. So einfach kann es manchmal sein.</p>
<p>Manche denken, Stillen sei nur gegen Hunger/Durst. Doch es ist viel mehr als das. Unser Baby fühlte sich erst beim Stillen richtig wohl. Es war DER Trostspender Nr. 1, wenn sonst nichts half.</p>
<p>Was habe ich nicht alles an Sprüchen zu hören bekommen. &#8222;Du verwöhnst dein Kind.&#8220; oder &#8222;Das ist doch total anstrengend für das Baby, getragen zu werden. Leg es doch lieber hin.&#8220; usw. Von einer Mutter mit 2 Kindern (denn die weiß ja schon alles besser, weil sie so erfahren ist) hörte ich auch mal so etwas wie:&#8220;Ja, damals war ich auch so wie du. Und dann wollte mein Kind nie laufen und ständig getragen werden. Wenn du nur wüsstest, was ich bereits weiß&#8230;&#8220; Absolut überheblich fand ich das. Und das Schlimmste: gerade die falschen Tipps verbreiten sich dann wie ein Lauffeuer. Denn eine Mutter, die bereits 2 Kinder hat, die weiß ja schon&#8217;ne ganze Menge, nicht wahr?! Ja, nur leider auch nicht immer das Richtige.</p>
<p>Lasst euch von diesen Besserwissern und neunmalklugen Ratgebern nicht verunsichern. Hört einfach auf das, was euer Baby euch mitteilt, hört auf euer Bauchgefühl, auf euer Herz. Einen sehr passenden Spruch möchte ich euch hierbei mit auf den Weg geben:&#8220;Mit Liebe kann man sein Kind nie verwöhnen&#8220;.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1028" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-maedchen-kuschelt-mit-baby.jpg" alt="Warum weint mein Baby - Mädchen kuschelt mit Baby" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-maedchen-kuschelt-mit-baby.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-maedchen-kuschelt-mit-baby-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wer sich noch weiter über das Thema <a href="http://www.trageliese.de/Trageberatung/trageberatung_warumtragen_traglinge.html" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Menschenkinder sind Traglinge&#8220;</a> informieren möchte, der kann sich den von mir markierten, wirklich äußerst lesenswerten Artikel von www.trageliese.de zu Gemüte führen.</p>
<h2>Kommt auf die Situation an</h2>
<p>Und dann kommt es wie so oft ganz auf die Situation an. Im Folgenden erzähle ich euch ein paar Anekdoten:</p>
<h3>Stress, Überreizung</h3>
<p>Unser Baby war noch ziemlich jung und ich wollte mich unbedingt mal mit meinen Freunden treffen. Mit dem Kinderwagen bin ich gar nicht erst los, sondern hab mir gleich meinen Tragegurt geschnappt und bin zum Alexanderplatz gefahren.</p>
<p>Das Treffen war toll, das Essen war köstlich, und ich wollte noch etwas bleiben. Der Papa arbeitete gleich in der Nähe. Ich dachte, da könne man ja gemütlich gemeinsam nach Hause fahren. Es wurde also später und später und der Kleine müde. Kein Problem, dachte ich, ich habe ja den tollen Tragegurt bei mir. Dann kann er da schlafen. Doch weit gefehlt. Mein Baby interessierte sich nicht die Bohne für den Tragegurt und schrie die Gegend zusammen.</p>
<p>Das war für mich nicht einfach. Normalerweise mache ich das ja nicht. Daher war ich umso verzweifelter und ratloser. Ich wusste nicht, was der Kleine hatte, er wollte nicht gestillt werden, nicht in den Tragegurt, die Windel war in Ordnung&#8230; also was war es?</p>
<p>Von den anderen hatte ich mich zwischenzeitlich verabschiedet und fuhr nun Richtung Arbeitsplatz, wo ich meinen Mann treffen wollte. Der Weg dorthin war in meinen Augen schier endlos. Weil es mir so peinlich war, mit meinem schreienden Baby in der Straßenbahn mitzufahren, stieg ich immer wieder aus, um es zu beruhigen. Es war mir auch schnurz, mitten in der Öffentlichkeit zu stillen. Hauptsache, ich konnte meinem Baby helfen, aber es funktionierte nichts.</p>
<p>Irgendwann kam ich dann doch an, der Papa versuchte gleich zu helfen und nahm den Kleinen in die Arme, wiegte ihn, versuchte ihn zu beruhigen. Vergebens.</p>
<p>Während also mein Mann mit dem Kleinen beschäftigt war, blickte ich mich um. Und dann erkannte ich es! Es waren gerade hunderte, wenn nicht gar tausende Menschen unterwegs. Es war laut, es war hell, es war grell, es war unruhig, es war Chaos. Und es war einfach zu viel für unser Baby. Es waren zu viele Eindrücke auf einmal.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1032" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-trauriges-baby.jpg" alt="Warum weint mein Baby - trauriges Baby" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-trauriges-baby.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-trauriges-baby-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Kein Wunder, dass er sich Luft machen und den ganzen Stress, die ganze Reizüberflutung abbauen musste. Also brüllte er, wir blieben ruhig, damit er sich nicht noch durch unsere Panik aufheizte, ich bot ihm hin und wieder die Brust an und dann, als wir in der S-Bahn saßen und es etwas ruhiger und gedämmter zuging, konnte unser Baby endlich einschlafen.</p>
<p>Aus solchen Situationen lernt man ungemein, obwohl ich es meinem Kind gern erspart hätte. Aber ich wusste es nicht besser, hatte nicht gedacht, dass mein Kind überreizt werden könnte.</p>
<p>Mit der Zeit kann man auch mal zu belebteren Orten gehen, aber da wir anfangs in unserer eigenen, gemütlichen Höhle hausten, war unser Baby einfach nicht daran gewöhnt und demnach völlig überfordert.</p>

<h3>Unbehagen</h3>
<p>Wenn ich an diesen Tag zurückdenke, verdreht es mir immer noch den Magen.</p>
<p>Wir waren mit meiner Schwester und ihrem Freund im gemeinsamen Urlaub an der Ostsee in Boltenhagen. Wir hatten ein hübsches kleines Strandhäuschen von einem Freund zu einem wirklich guten Preis gemietet und gingen oft spazieren.</p>
<p>An der Ostsee ist es windig, also setzten wir dem Kleinen seine süße, weiße Mütze auf. Aber er meckerte, wenn wir sie ihm aufsetzten. Wir dachten, er wäre ungeduldig, weil er jetzt warm angezogen im Haus war und machten uns schnell auf den Weg.</p>
<p>Sobald wir losmarschiert waren, mit ihm im Tragegurt, war er auch ruhig und schlief sogar ein. Und als wir wieder zu Hause waren und ihm die Mütze abnahmen, sahen wir, warum der Kleine gemeckert hatte: die Mütze war zu eng! Auf seiner Stirn war ein richtiger Abdruck von der Naht zu erkennen.</p>
<p>Ein Grund mehr, immer das Weinen seines Babys ernst zu nehmen! Zu enge Mützen verursachen nämlich auch Kopfschmerzen! Dass unser Baby dabei noch einschlafen konnte, liegt eventuell daran, dass die Mütze zwar schon unangenehm saß, aber noch nicht allzu eng war.</p>
<h3>Angst</h3>
<p>Was unseren Sohn immer noch zum Weinen bringt: sein Opa. Und es tut mir schrecklich Leid für ihn, da er ein ganz lieber Mensch ist.</p>
<p>Aber irgendetwas ist da, das ihm beim Anblick seines Opas die Tränen in die Augen treibt und sein Schippchen zum Vorschein bringt. Das kann nur ein Wort sein, ein Lächeln, ein Streicheln, und schon geht&#8217;s los.</p>
<p>Vor allem Männer hielt unser Sohn erst einmal auf Abstand. Doch mit vermehrten Besuchen gewöhnte sich Oli an die tiefen Stimmen und bärtigen Gesichter und ließ sich sogar von ihnen tragen oder zum Lachen bringen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1030" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-opa-mit-enkel.jpg" alt="Warum weint mein Baby - Opa mit Enkel" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-opa-mit-enkel.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-opa-mit-enkel-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Aber manchmal ist es halt wieder so, dass er vor irgendwem Angst hat, den er schon lange kennt. Und dann muss man die Angst auch ernst nehmen und respektieren, dass er jetzt lieber bei mir sein will. Bei Mama ist es halt am Schönsten. Zumindest trifft das auf uns zu.</p>
<p>Oli hat nicht vor vielen Dingen Angst, aber manchmal steckt man einfach nicht drin, warum ein Kind vor etwas Angst hat. Wenn ich zum Beispiel ein lustiges Buch vorlese, in dem ein Schaf auf einer Weide schläft, fängt er furchtbar zu weinen an. Wenn ich sage, Papa schläft, und er genau neben ihm liegt, schießen die Tränen nur so los.</p>
<p>Niemals würde ich seine Angst herunterspielen oder mich darüber lustig machen. Wie würde ich mich wohl fühlen, wenn das jemand bei mir machen würde?! Also muss man Verständnis zeigen, erklären, versuchen zu verstehen usw.</p>
<h3>Schmerz</h3>
<p>Den einzigen Schrei, den ich von allen eindeutig unterscheiden kann: Wenn das Kind Schmerzen hat. Und ich bin mir sicher, dass ihr ihn auch erkennen werdet. Er ist so urplötzlich, ganz hell und laut, tiefsitzend, bohrt sich sofort in eure Magengrube und ist herzzerreißend.</p>
<p>Ob von der Couch geflogen, Finger eingeklemmt, böse hingefallen oder was auch immer: in den Arm nehmen, zuhören und Anteilnahme zeigen. Das hilft. Wenn sich mein Sohn aber derart reingesteigert hat, und wir schon eine ganze Weile da saßen, dann half Stillen. Ich mochte nur den Gedanken nicht, ihm gleich den Mund zu stopfen. Ich wollte erst versuchen, ob ich ihn auch anders beruhigen kann, und wenn das nicht half oder er schon zeigte, dass er gestillt werden wollte, dann gab ich ihm die Brust. Es ist auf jeden Fall das einfachste Mittel zum Trost spenden.</p>
<h3>Traurig</h3>
<p>Wer meine Beiträge vom Babyschwimmen im Unfallkrankenhaus Berlin kennt, der weiß, was unseren Sohn traurig stimmt. Wer sich dafür interessiert, wie es uns so beim Schwimmkurs erging und was wir bislang erlebt haben, der kann sich ja mal <a href="https://www.milchtropfen.de/babyschwimmen/" rel="noopener">den 1. Beitrag durchlesen</a>.</p>
<p>Wenn sich die Oma böse gestoßen hat, wenn ein Kind weint oder eine traurige Geschichte vorgelesen wird: Oli fühlt mit. Und er zeigt Anteilnahme, indem er auch anfängt zu weinen. Es ist zwar traurig, wenn er dann weint, aber irgendwie auch zuckersüß, weil er so empathisch ist.</p>
<p>Da hilft dann in den Arm nehmen, wiegen, schmusen, zuhören, ruhig reden, stillen und dergleichen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1033" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-frau-troestet-kind.jpg" alt="Warum weint mein Baby - Frau tröstet Kind" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-frau-troestet-kind.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-frau-troestet-kind-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>Frust</h3>
<p>Der Frust kommt bei unserem Sohn immer dann, wenn er gerade hochkonzentriert an einer Sache arbeitet und irgendetwas schief läuft. So zum Beispiel, als wir mit Würfeln spielten und versuchten, diese übereinander zu stapeln. Mit seinen kleinen, dicken Fingern versuchte er nun, Würfel für Würfel übereinander zu platzieren. Und manchmal kam einfach ein weiterer Finger dazwischen und alles viel herunter. Da kann man ja nur ausrasten! Und schreien! Und wütend sein! Und man kennt es so gut von sich selbst, wenn einem etwas nicht gelingen will und man stocksauer wird!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1031" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-zorniges-maedchen.jpg" alt="Warum weint mein Baby - zorniges Mädchen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-zorniges-maedchen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-zorniges-maedchen-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Doch nicht entmutigen lassen und einfach noch einmal versuchen. Und wenn die Übung noch zu schwer ist, dann kann sie auch abgewandelt werden. Unser Sohn wollte die Würfel dann erst einmal lieber nebeneinander positionieren. So geht&#8217;s auch. Die Zeit wird kommen, er wird geduldiger und die Feinmotorik ausgereifter sein. Und dann kann er die Würfel bestimmt auch übereinander stapeln.</p>
<h3>Erlebtes verarbeiten, erzählen</h3>
<p>Nicht, dass ich diesen Absatz am allerwenigsten wichtig finde, aber ich musste lange nachdenken, was ich hierzu schreibe.</p>
<p>Wenn wirklich alles, was ich bisher geschrieben habe, nicht funktioniert, um euer Kind zu beruhigen, dann müsst ihr einfach für euer Kind da sein. Und zuhören.</p>
<p>Meine Hebamme brachte mich als Erste auf den Gedanken, dass auch schon Babys erzählen wollen. Wenn mein Sohn schrie und ich ihn gleich stillen wollte, dann sagte sie:&#8220;Hör ihm mal zu. Es ist, als würde er etwas erzählen.&#8220;. Der gleichen Ansicht war ich zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht. Für mich fühlte es sich komisch an, mein Kind weinen zu lassen, weil es angeblich seine schwere Geburt oder ein Ereignis verarbeiten musste.</p>
<p>Fängt ein Kind an zu weinen, richten sich gleich alle Blicke darauf. Ich verstehe das. Ich mache das auch. Man will schließlich wissen, ob sich jemand um das Kind kümmert, ob es in guten Händen ist usw. Aber wenn es das eigene Kind ist, das weint, will man es doch so schnell wie möglich beruhigen, oder nicht? Geht es nur mir so? Und mein Kind nahm immer gern die Brust, wenn es geweint hat. Habe ich ihm jetzt den Mund vorzeitig gestopft? Wollte es eigentlich etwas sagen?</p>
<p>Ich finde, man kann gut einschätzen, ob das Baby die Brust braucht oder nicht. Es geht ab und weint wieder. So stelle ich es mir jedenfalls vor. Wie gesagt: Wir hatten damit keine Probleme und zum Glück auch nie mit Koliken. Meiner Meinung nach, weil wir ihn so wie oben beschrieben aufwachsen ließen. Und trotzdem hat man sich über jeden Pups gefreut, der aus dem Baby entwichen ist.</p>
<h2>Man lernt nie aus</h2>
<p>Vor einigen Tagen bin ich dann auf den Artikel von www.stillkinder.de gestoßen, der genau dieses Thema näher beleuchtet. Verblüffend fand ich vor allem den Absatz, <a href="http://www.stillkinder.de/was-tun-wenn-dein-baby-weint/" target="_blank" rel="noopener">warum es so schwer ist, ein weinendes Baby zu halten und sein Schreien zu akzeptieren</a>. Es kann nämlich seinen Ursprung in der eigenen Kindheit haben, weshalb wir unsere Kinder immer gleich ruhig stellen wollen. Zum Beispiel, wenn man sofort den Schnuller bekam, wenn man sich gemeldet hat, oder, wenn man bei schlechter Laune bestraft wurde usw. Man selbst durfte sich nie wirklich zu Wort melden und seine wahren Gefühle zeigen. Da wir es also so gelernt haben, geben wir es nun an unsere Kinder weiter. Doch mithilfe der Selbstreflexion lässt sich dieses Kettenglied vielleicht entfernen und ein neues einsetzen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1034" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-mutter-kuesst-baby.jpg" alt="Warum weint mein Baby - Mutter küsst Baby" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-mutter-kuesst-baby.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/warum-weint-mein-baby-mutter-kuesst-baby-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wenn ihr euch weiter über dieses Thema informieren wollt, dann lest euch doch einfach den oben von mir verlinkten Beitrag durch. Die Sache mit dem Erzählen lassen kann man halten, wie man will; ich empfand sie als einen äußerst klugen Denkansatz. Besser, als alles auf das Zahnen oder die 3-Monats-Koliken zu schieben.</p>
<p>Habe ich einen Grund vergessen, warum ein Kind weinen könnte? Bestimmt. Denn es gibt so viele Ursachen, die einem die Tränen in die Augen treiben können.</p>
<p>Ich hoffe dennoch, dass euch mein Beitrag mit dem einen oder anderen Grund weiterhelfen konnte.</p>
<p>Gern könnt ihr in den Kommentaren hinterlassen, wie ihr diesen Beitrag fandet. Über konstruktive Kritik freue ich mich genau so.<br />
</p>
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		<title>Wenn die Wut kommt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jul 2016 07:00:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unsere Kinder können so putzig und zuckersüß sein. Wie sie handeln, versetzt uns in Staunen und lehrt uns so einiges. Doch es gibt auch Zeiten, in denen man erschöpft und ausgelaugt ist und für die kleinen Entdecker mit ihrem großen Forscherdrang wenig Geduld und Nerven hat. Manchmal vielleicht so wenig, dass man kurz vorm Ausrasten ... <a title="Wenn die Wut kommt" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/wenn-die-wut-kommt/" aria-label="Mehr zu Wenn die Wut kommt">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Kinder können so putzig und zuckersüß sein. Wie sie handeln, versetzt uns in Staunen und lehrt uns so einiges.</p>
<p>Doch es gibt auch Zeiten, in denen man erschöpft und ausgelaugt ist und für die kleinen Entdecker mit ihrem großen Forscherdrang wenig Geduld und Nerven hat. Manchmal vielleicht so wenig, dass man kurz vorm Ausrasten ist. Oder man rastet irgendwann wirklich aus, weil man es schon zu lange runtergeschluckt hatte.</p>
<p>Was hilft, wenn man kurz davor ist, vor Wut zu platzen und Dinge zu sagen und zu tun, die man im Nachhinein bereut?</p>
<p>Hier findet ihr die für mich hilfreichsten Tipps.<span id="more-870"></span><div id='c7748_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Wenn die Wut kommt</h2>
<p>Damals zogen wir vor allem wegen der echt günstigen Mieten nach Hellersdorf. Von den anderen hörten wir dann immer Sprüche wie &#8222;In Hellersdorf leben nur die Asis. Allesamt arbeitslos, Hartzis, ungebildet, aber kriegen ständig Kinder.&#8220;, aber davon wollten wir nichts wissen. Rasch fanden wir eine hübsche Wohnung und zogen ein.</p>
<p>Mittlerweile leben wir seit fast 5 Jahren hier und haben uns unser eigenes Bild von diesem Bezirk gemacht.</p>
<p>Was ich am Schlimmsten hier finde, sind tatsächlich die Umgangsformen der Familien mit Kindern. Ich begegne ihnen überall: auf der Straße, an der Haltestelle, beim Einkaufen, im vorbeifahrenden Auto, auf Spielplätzen usw.</p>
<p>Die Eltern sind gestresst, überreizt, reagieren aggressiv und werden sofort laut und ungehalten, beleidigen, manche geben sogar einen Klaps.</p>
<h2>Anderer Bezirk, andere Sitten</h2>
<p>Als wir einmal im Volkspark Friedrichshain unterwegs waren, schien es, als seien wir in eine völlig andere Welt getreten. Glückliche Kinder, zufriedene Eltern, die gemeinsam mit den Kleinen im Sand buddeln und spielen noch und nöcher.</p>
<p>Was mich am Allermeisten faszinierte, war die Situation zwischen einem trotzigen Kind und seiner Mutter. Mutter und Kind gingen gerade noch Hand in Hand des Weges, da wollte der Kleine plötzlich nicht weiterlaufen und blieb stehen. Die Mutter versuchte ihn zum Laufen zu bewegen. Keine Chance. Der Kleine steigerte sich richtig in einen Wutanfall hinein. Er schrie und hantierte wild mit den Armen.</p>
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</div>
<p>In Hellersdorf erlebe ich immer nur die Reaktionen überforderter Eltern. Doch statt auszurasten und das Kind hinterherzuzerren, redete die Mutter total ruhig und blieb cool.</p>
<p>Als ihr Sohn weiterhin der gesamten Umgebung sein Leid lauthals mitteilte, staunte ich nicht schlecht. Immerhin sahen sich in diesem Moment alle Leute dieses Geschehen an. Es muss ein enormer Druck auf der Mutter geherrscht haben, als sie von allen beobachtet wurde.</p>
<p>Irgendwann setzte sich die Mutter auf eine nahe gelegene Bank und ließ ihren Sohn weiter auf dem Boden herumkrakelen. Sie lief nicht einfach weiter, wie das die Eltern in Hellersdorf machen. Sie blieb in Sichtweite ihres Sohnes, entfernte sich nur wenige Meter von ihm, ließ ihn sich austoben. Bald darauf hatte er sich wieder gefangen und setzte sich mit auf die Bank, ruhte sich aus und redete mit seiner Mutter.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-944" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/mutter-und-kind-hand-in-hand.jpg" alt="Wenn die Wut kommt - Mutter und Kind Hand in Hand" width="678" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/mutter-und-kind-hand-in-hand.jpg 678w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/mutter-und-kind-hand-in-hand-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 678px) 100vw, 678px" /></p>
<h2>Wie ich mit Wut umgehe</h2>
<p>Solch eine Situation musste ich bisher nicht mit unserem Sohn durchstehen. Ich frage mich, wie wohl meine Reaktion ausgesehen hätte, wäre ich an Stelle dieser Mutter gewesen.</p>
<p>Zwar verhält man sich immer etwas anders gegenüber seinem Kind, wenn man unter Beobachtung steht, doch ich zweifle daran, dass ich so souverän geblieben wäre. Immerhin gibt es bereits jetzt Situationen, in denen mich mein Sohn voll auf die Palme bringt. Und er ist erst 16 Monate alt! Er fängt gerade an, die ersten Wörter zu üben und kann mich trotzdem schon derartig zur Verzweiflung treiben. Wahnsinn! Wie soll das erst werden, wenn er älter wird? Ich habe Angst.</p>
<p>Weil ich mich oft dabei ertappe, wie unverhältnismäßig ich in manchen Situationen reagiere, wenn ich wütend bin, dachte ich, kann es nicht schaden, die Kontrolle über seine Wut zu üben. Im Internet mache ich mich sogleich über das Thema &#8222;Wut kontrollieren&#8220; schlau und picke mir die für mich sinnvollsten heraus. Manche hatte ich bereits angewandt, ohne vorher gewusst zu haben, dass dies Methoden sind, um wieder runterzukommen.</p>
<p>Im Folgenden zeige ich euch die jeweiligen Methoden und wie sie bei mir in welcher Situation funktioniert haben.</p>

<h2>Die Methoden</h2>
<h3>Raum verlassen</h3>
<p>Als mich mein Sohn ständig beim Stillen biss, hatte ich mich anfangs überhaupt nicht unter Kontrolle. Wutentbrannt verließ ich dann den Raum, um Luft zu bekommen. Unbewusst hatte ich eine Methode zur Wutkontrolle angewandt. Und es hilft wirklich, auch wenn der Kleine einem schon nach wenigen Sekunden hinterherkrabbelt und nach einem ruft. Allein die kurze räumliche Trennung hat mich dann wieder so weit runtergeholt, dass ich nicht mehr so sauer auf meinen Sohn war.</p>
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<p>Den Raum kann man natürlich nur verlassen, wenn das Baby nicht aus voller Kehle nach einem schreit und Hilfe braucht und allein gelassen werden würde. Wenn das doch der Fall ist und man aber kurz davor ist, auszuticken, weil man nicht mehr kann, dann ist es besser, wenn jemand in diesem Moment kurz einspringen und für das Baby da sein kann.</p>
<p>Wenn ihr allein seid, dann ist es in meinen Augen immer noch die bessere Variante, das Baby für einen KURZEN MOMENT (Ich rede nicht von Stunden oder auch &#8222;nur&#8220; einer Viertelstunde schreien lassen!) sicher im Raum zurückzulassen, als es anzuschreien, zu schütteln oder noch schlimmeres&#8230;</p>
<h3>Von 180 wieder runterkommen</h3>
<p>Wenn ihr im Nebenzimmer seid, könnt ihr euch dann sammeln. Was mir dann hilft, mich schnell zu beruhigen? Entweder hole ich mir einen Snack, trinke kaltes Wasser, kaue einen Kaugummi usw. Weitere Techniken findet ihr etwas weiter unten. Vielleicht beruhigt es euch ja auch. Oder ihr habt bereits eine Methode, mit der ihr nicht mehr auf 180 seid. Drogen sind keine Option!</p>
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<p>Was auch hilfreich war: werdet euch bewusst, dass euer Baby euch liebt, dass es euch braucht, dass ihr über manchen Dingen drüber stehen müsst. Ruft euch glückliche Momente ins Gedächtnis, um euch zu beruhigen. Manchmal hilft es auch, einfach mal zu weinen und den ganzen Stress rauszulassen.</p>
<h3>Bis 10 zählen</h3>
<p>Es braucht enorm viel Disziplin, den Moment, in dem man unendlich gern schreien würde, vorbeiziehen zu lassen und stattdessen bis 10 zu zählen. Und ich gebe zu, ich habe es manchmal nicht geschafft und etwas Dummes gesagt. Sobald es raus war, ging es mir zwar anfangs besser, aber es hat nachträglich absolut nichts gebracht. Um mich von meinem darauf folgenden schlechten Gewissen befreien zu können, entschuldigte ich mich dann schnell.</p>
<p>Vielleicht fällt es leichter, auch hier den Raum zu verlassen und bis 10 zu zählen. Ich zumindest habe bessere Alternativen für mich entdeckt, als bis 10 zählen zu müssen. Aber eventuell ist diese Methode genau das Richtige für euch.</p>
<h3>Atemtechnik</h3>
<p>Bei dieser Atemtechnik atmet man 3 Sekunden ein, hält die Luft für 3 Sekunden an und atmet anschließend 3 Sekunden lang aus. Das macht man so lange, bis man das Gefühl hat, sich wieder unter Kontrolle zu haben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-939" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/frau-entspannt-und-atmet.jpg" alt="Wenn die Wut kommt - Frau entspannt" width="679" height="431" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/frau-entspannt-und-atmet.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/frau-entspannt-und-atmet-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>Auch diese Methode erfordert viel Übung, harte Disziplin und funktioniert bei mir auch nicht immer. Probiert es aus. Vielleicht hilft es euch.</p>
<h3>Schlagen, beißen, treten, schreien</h3>
<p>Es ist so unbefriedigend, die angestaute Wut einfach nur wegzuatmen, finde ich. Man will seiner Wut Ausdruck verleihen und auf etwas einprügeln oder etwas anschreien. Ja, warum eigentlich nicht? Aber bitte nicht euer Kind oder sonst jemanden. Holt euch ein Kissen, eine Decke, einen Sandsack oder was auch immer, und prügelt drauf ein, bis ihr nicht mehr könnt. Hilft auf jeden Fall in Extremfällen, wenn keine Zeit für Meditation ist.</p>
<h3>Verstehen lernen</h3>
<p>In Momenten der Ruhe und Stille lohnt es sich dann, über das Vergangene nachzudenken. Lasst das Geschehene noch einmal Revue passieren. Was genau ist passiert, als ihr wütend wurdet und ausgeflippt seid? Könnte es vielleicht eine logische Erklärung für das Verhalten des anderen geben?</p>
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<p>Nehmen wir ein Beispiel, das bei uns immer noch Thema Nummer 1 ist, wenn es ums Essen geht: der Kleine wirft das Essen auf den Boden.</p>
<p>Man könnte im 1. Moment denken, der Kleine will einen auf die Schippe nehmen. So eine Frechheit! Und er verzieht keine Mine dabei! Lässt ihn völlig kalt, wenn ich ihm lang und breit erkläre, warum man das Essen nicht auf den Boden wirft. Manchmal guckt er einen dann völlig unbeeindruckt an und lässt das Essen wieder fallen! Der will mich doch provozieren!! Und schon ist das Drama im vollen Gange.</p>
<p>Wenn ich abends im Bett lag, fing ich an zu überlegen. Wollte mich mein Kind wirklich ärgern? Ich versuchte mich in die Lage meines Kindes hineinzuversetzen. Vielleicht würde ich es dann verstehen.</p>
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<p>Kann sein, dass er erst einmal begreifen muss, was Schwerkraft bedeutet. Was passiert, wenn man Dinge fallen lässt? Fallen sie immer? Wirklich immer? Oh, jetzt bückt sich jemand nach den Sachen, die auf dem Boden liegen. Passiert das auch immer?</p>
<p>Wer weiß, ob unser Sohn tatsächlich so denkt. Zumindest hat es mir geholfen, ihm nicht immer sofort Bösartigkeit zu unterstellen. Und man reagiert beim nächsten Mal auch etwas entspannter, wenn das Essen wieder auf dem Boden landet.</p>
<h4>Es kann auch mehrere Gründe geben</h4>
<p>Als wir merkten, dass unser Sohn uns schon sehr deutlich verstand, aber immer noch nicht hörte, wenn wir sagten, dass das Essen auf den Tisch gehört, mussten wir weiterdenken. Warum lässt er es fallen, obwohl er versteht, dass das falsch ist?</p>
<p>Und wir erkannten, dass es die einfachste Methode unseres Sohnes war, sich Freiraum zu schaffen. Sein Teller war zu voll oder er wollte die Erdbeere jetzt einfach nicht mehr essen. So nach dem Motto &#8222;Aus dem Auge, aus dem Sinn&#8220;. Also baten wir ihn, wenn wir merkten, dass er sich gleich eines Stücks entledigen wollte, es uns zu geben, damit wir es beiseite legen konnten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-938" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/wenn-die-wut-kommt-kind-beim-essen.jpg" alt="Wenn die Wut kommt - Kind beim Essen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/wenn-die-wut-kommt-kind-beim-essen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/wenn-die-wut-kommt-kind-beim-essen-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ab und zu landet hier und da mal doch noch etwas auf dem Boden, aber es half uns wie gesagt, verständnisvoller mit der Situation umzugehen.</p>
<p>Es kann also nicht schaden, in ruhigen Momenten zu analysieren und zu hinterfragen. Und wenn dann wieder solch eine Situation auftritt, wisst ihr, wie ihr besser reagieren könnt oder könnt zumindest das Verhalten verstehen und nachvollziehen.</p>
<p>Es ist zwar keine Methode, um seine momentane Wut unter Kontrolle zu bekommen, doch langfristig gesehen wirkt sie vorbeugend und hilft, in Zukunft angemessener zu reagieren.</p>
<h3>Musik hören</h3>
<p>Im Internet steht, man soll beruhigende Musik hören, Entspannungsmusik. Ich für meinen Teil habe mir eine Playlist zusammengestellt, in denen es um die Liebe zu einem Menschen geht. Mein absoluter Favorit ist und bleibt <a href="https://www.youtube.com/watch?v=q9ZgBDOaV0s" target="_blank" rel="noopener">&#8222;You&#8217;ll Be In My Heart&#8220; von Phil Collins</a>. So werde ich immer wieder daran erinnert, wie sehr ich mein Kind eigentlich liebe und wie bescheuert es gerade ist, sauer zu sein. Es half mir ungemein. Es lockerte die Stimmung umgehend auf, ich konnte mir beim Singen Luft machen und meine Laune stieg wieder. Und nebenbei beruhigte sich mein Kind beim Klang meiner Stimme auch gleich mit.</p>
<p>Ihr könnt natürlich auch eure Lieblingslieder hören oder was auch immer. Heavy Metal würde ich jetzt nicht unbedingt empfehlen&#8230; Das lässt das Blut nur stärker kochen.</p>

<h3>Spazieren gehen und frische Luft schnappen</h3>
<p>Diese Methode war am Hilfreichsten, wenn ich total übermüdet und gereizt war und keine Möglichkeit bestand, ein Nickerchen zu machen. Ich habe mir dann ganz schnell meinen Sohn geschnappt, nur das Allernötigste eingepackt und bin mit ihm raus an die frische Luft. Egal, ob Sonne, Wind, Regen oder Schnee: es hilft enorm, fand ich. Der Kreislauf kommt langsam in Schwung, man wird wacher und klarer im Kopf .</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-937" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/wenn-die-wut-kommt-spaziergang-im-wald.jpg" alt="Wenn die Wut kommt - Spaziergang im Wald" width="680" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/wenn-die-wut-kommt-spaziergang-im-wald.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/wenn-die-wut-kommt-spaziergang-im-wald-300x189.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>Körperlich aktiv werden</h3>
<p>Es ist ähnlich wie Spazieren gehen, doch manche müssen sich richtig auspowern, um ihre Wut abbauen zu können. Einige müssen joggen gehen, andere wiederum Fahrrad fahren oder schwimmen&#8230; Ich für meinen Teil fing an aufzuräumen. Geschirrspüler ausräumen, Staub saugen, Bad putzen, umherliegendes Spielzeug einräumen, Wäsche machen und und und &#8211; bei uns gibt es immer etwas zu tun.</p>
<p>Wenn ihr niemanden habt, der in diesem Moment auf euer Kind aufpassen kann und euer Kind euch braucht, dann tragt es doch einfach im Tragegurt mit euch herum. Es genießt eure Nähe, sieht euch dabei zu, was ihr macht, und ihr könnt euer Ding machen. Geht leider nicht, wenn man schwimmen gehen oder Extremsport betreiben will. Aber ihr findet bestimmt etwas, was ihr beide machen könnt.</p>
<p>Sollte euer Kind schon zu groß für einen Tragegurt sein: es auf der Hüfte zu halten geht sicher noch.</p>
<p>Mein Sohn hilft auch sehr gern beim Haushalt mit. Er stopft die Wäsche in die Waschmaschine, drückt die Knöpfe, wischt gern die Küchentheke, den Boden oder Tisch mit dem Schwamm, hängt die Wäsche auf (auch wenn dann alles auf einer Leine und übereinander hängt) usw. Vielleicht könnt ihr euer Kind auch beim Putzen mit einbinden. Versucht es einfach mal. Oder lasst euer Kind zugucken, was auch immer.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-936" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/wenn-die-wut-kommt-kind-beim-abwasch.jpg" alt="Wenn die Wut kommt - Kind beim Abwasch" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/wenn-die-wut-kommt-kind-beim-abwasch.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/wenn-die-wut-kommt-kind-beim-abwasch-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ich hoffe, die eine oder andere Methode lässt sich auch bei euch anwenden und &#8211; was wohl wichtiger ist &#8211; funktioniert auch.</p>
<p>Wie gefallen euch die oben genannten Tipps? Habt ihr eventuell eine völlig andere, eure ganz persönliche Calm-down-Methode gefunden?</p>
<p>Schreibt&#8217;s in die Kommentare und lasst es mich wissen.</p>
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