<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Trick &#8211; Milchtropfen</title>
	<atom:link href="https://www.milchtropfen.de/tag/trick/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.milchtropfen.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Thu, 07 May 2020 15:42:26 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/01/Milchtropfen-favi-45x45.png</url>
	<title>Trick &#8211; Milchtropfen</title>
	<link>https://www.milchtropfen.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Du musst nicht immer eine Lösung parat haben!</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/du-musst-nicht-immer-eine-loesung-parat-haben/</link>
					<comments>https://www.milchtropfen.de/du-musst-nicht-immer-eine-loesung-parat-haben/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2020 15:40:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinkind]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[helfen]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[hilflos]]></category>
		<category><![CDATA[ich weiß nicht weiter]]></category>
		<category><![CDATA[Lösung]]></category>
		<category><![CDATA[Mamamilch]]></category>
		<category><![CDATA[Muttermilch]]></category>
		<category><![CDATA[ratlos]]></category>
		<category><![CDATA[stillen]]></category>
		<category><![CDATA[Trick]]></category>
		<category><![CDATA[Trost]]></category>
		<category><![CDATA[trösten]]></category>
		<category><![CDATA[verzweifelt]]></category>
		<category><![CDATA[was tun]]></category>
		<category><![CDATA[weinen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.milchtropfen.de/?p=13180</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die besten Tipps, wenn dein Kind nicht hört! Die ultimativen Tricks, wenn du wütend bist! Die schnellste Lösung, wenn wir&#8230; Stopp! Atme tief ein&#8230; Und langsam aus&#8230; Wenn wir in Lösungen denken, vergessen wir oftmals den wichtigsten Aspekt, wenn wir vor einer Herausforderung stehen. Was genau ich meine? Dass du nicht immer eine Lösung parat ... <a title="Du musst nicht immer eine Lösung parat haben!" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/du-musst-nicht-immer-eine-loesung-parat-haben/" aria-label="Mehr zu Du musst nicht immer eine Lösung parat haben!">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/du-musst-nicht-immer-eine-loesung-parat-haben/">Du musst nicht immer eine Lösung parat haben!</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die besten <strong>Tipps</strong>, wenn dein Kind nicht hört! Die ultimativen <strong>Tricks</strong>, wenn du wütend bist! Die schnellste Lösung, wenn wir&#8230; Stopp! Atme tief ein&#8230; Und langsam aus&#8230;<br /><br />Wenn wir in Lösungen denken, vergessen wir oftmals den wichtigsten Aspekt, wenn wir vor einer Herausforderung stehen. Was genau ich meine? Dass du nicht immer eine <strong>Lösung</strong> parat haben musst, sondern&#8230;</p>
<p><span id="more-13180"></span></p>
<h2>Du musst nicht immer eine Lösung parat haben!</h2>
<p>Oliver ist mittlerweile 5 Jahre alt und seit etwa 1,5 Jahren <a href="https://www.milchtropfen.de/abstillen/">abgestillt</a>. Nun ergab es sich, dass wir nach einer Rangelei auf dem Bett völlig außer Atem eine Pause machten und uns unterhielten. Ich weiß nicht mehr, wie wir darauf kamen, aber irgendwann drehte sich das Thema um Mamamilch.</p>
<p>Mein <strong>Sohn</strong> fragte mich, ob in meinen Brüsten noch Mamamilch sei und ich verneinte. Ich erklärte ihm, dass mein Körper anfing, welche zu produzieren, als er merkte, dass ein Baby (er) in mir heranwuchs. Und als er dann geboren war, waren meine Brüste voll davon und haben ihm für etwa 3,5 Jahre lang das gegeben, was er brauchte.</p>
<p>Warum da jetzt keine Milch mehr drin sei, fragte er mich weiter.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="pintbild aligncenter wp-image-13187" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/05/Du-musst-nicht-stets-eine-Lösung-haben.jpg" alt="Du-musst-nicht-immer-eine-Lösung-haben | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="801" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/05/Du-musst-nicht-stets-eine-Lösung-haben.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/05/Du-musst-nicht-stets-eine-Lösung-haben-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/05/Du-musst-nicht-stets-eine-Lösung-haben-287x430.jpg 287w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/05/Du-musst-nicht-stets-eine-Lösung-haben-454x680.jpg 454w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/05/Du-musst-nicht-stets-eine-Lösung-haben-33x50.jpg 33w" sizes="(max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<p>Nun, das liegt daran, antwortete ich, dass die Brust immer nur so viel Milch bildet, wie das <strong>Baby</strong> es braucht. Trinkt es viel Milch, bemerkt die Brust, oh da ist hoher Bedarf, da mach ich gleich mehr. Trinkt das Kind weniger, fährt auch die <strong>Brust</strong> mit der Milchproduktion runter, denn die <strong>Nachfrage</strong> sinkt ja, da muss auch nicht mehr so viel Milch gebildet werden. Und als Oliver dann aufhörte, gar keine Milch mehr zu trinken, gab es irgendwann auch keine <strong>Mamamilch</strong> mehr.</p>
<p>Ich merkte, wie sich die Mine meines Sohnes verzog. „Nie wieder?“</p>
<p>“Naja, nie wieder nicht. Wenn wieder ein neues Baby heranwächst in mir, dann bereitet mein Körper wieder alles vor, damit es was zu trinken hat, dann gibt es auch wieder Mamamilch.“</p>
<p>Du kannst dir sicher denken, wie das <strong>Gespräch</strong> weiterging. Mein Sohn fand, es sei jetzt an der Zeit, dass er ein Geschwisterchen bekommt, damit er wieder Mamamilch probieren könnte.</p>
<p>Dass es für ein weiteres Kindes mehr Gründe braucht als den Wunsch meines Kindes, mal wieder Muttermilch trinken zu können, kam ihm nicht so recht in den Sinn.</p>
<p>Da waren wir nun. An einem Punkt, an dem ich meinem Sohn keine Lösung präsentieren konnte, wie er nun wieder Mamamilch trinken konnte.</p>

<h2>Schnell, schnell, ich brauch eine Lösung!</h2>
<p>Geraten wir in einen solchen Konflikt, möchten wir am Liebsten ganz schnell eine <strong>Lösung</strong> haben. Was können wir tun? Vielleicht reicht es ihm, einfach an der Brust zu saugen? Vielleicht kann ich ja Muttermilch von der Muttermilchbank besorgen? Oder kaufen? Gibt&#8217;s das überhaupt noch? Ist es Zeit, über ein zweites Kind nachzudenken?</p>
<p>Wir merken gar nicht, wie eng sich alles auf einmal anfühlt, wie wir schneller atmen. Wir sind <strong>unsicher</strong>. <strong>Hilflos</strong>. Stehen unter Druck, halten es vielleicht auch nicht so gut aus, wenn unser Kind jetzt anfängt zu <strong>weinen</strong>. Wir möchten so gern helfen, aber wie? Was tun? Es muss doch einen Weg geben, verdammt!!</p>
<p>Nein. Muss es nicht. Denn es gibt und wird immer wieder Situationen in deinem und dem Leben deines Kindes geben, da kann man sich noch so auf den Kopf stellen, es ändert nichts an der Situation.</p>
<p>Das kann sein, wenn das Kind aus Versehen auf eine Schnecke getreten ist. Wenn die Sonne untergeht. Der Laden geschlossen hat. </p>
<p>Das Haus der Schnecke bleibt zertreten, die Schnecke bleibt tot, die Sonne geht nicht plötzlich wieder auf, bloß weil das Kind es sich so sehr wünscht, der Laden macht erst wieder am nächsten Tag um 9 Uhr auf.</p>

<h2>Was wir tun können, wenn wir ratlos sind</h2>
<p>Was wir tun können? Wir dürfen uns in Ruhe hinsetzen, atmen, und uns genau darauf besinnen. Wir nehmen uns jetzt selber den <strong>Druck</strong>, schnell eine Lösung finden zu müssen. Nein. Wir brauchen nicht immer eine. Was wir tun können, ist, für unser Kind da zu sein in einem Moment, in dem es sich komplett seinen <strong>Gefühlen</strong> hingeben darf. Es darf traurig sein, enttäuscht, frustriert, wütend, verzweifelt, alles darf sein.</p>
<p>Gefühle sind da, gelebt zu werden, auch wenn sie unangenehm sind. Alle Gefühle sind ok. Es ist ok, zu weinen. Es ist ok, am Boden zerstört zu sein.</p>
<p>Sei für dein Kind da. Du musst nichts weiter tun als da zu sein. Du musst nichtmal großartig was sagen. Was zählt ist deine absolute <strong>Aufmerksamkeit</strong> für dein Kind. Setz dich neben es. Hör ihm zu. Gib ihm zu verstehen, dass du es hörst, nicke, wiederhole, was es gesagt hat. Vielleicht will es weder angeschaut noch berührt werden, akzeptiere das, biete es in Abständen immer mal wieder an. Mag sein, dass es bald seine Meinung ändert und dann doch findet, dass eine Umarmung von Mama oder Papa jetzt doch ganz gut täte.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12711" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/mutter-troestet-kind.jpg" alt="Mutter tröstet Kind" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/mutter-troestet-kind.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/mutter-troestet-kind-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/mutter-troestet-kind-50x32.jpg 50w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Solche Momente auszuhalten, kann uns unglaublich viel geben</h2>
<p>Der Sturm mag sich nach wenigen Minuten oder auch erst nach Stunden gelegt haben. Vielleicht kommt er nach Tagen auch immer mal wieder hoch, das kann niemand so genau sagen. Aber dein <strong>Kind</strong> und du werden danach unglaublich viel gelernt haben:</p>
<ul>
<li>Mama/Papa ist für mich da.</li>
<li>Mama/Papa hört mir zu.</li>
<li>Alle Gefühle sind ok, auch die, die sich richtig doof anfühlen.</li>
<li>Ich bin ok so wie ich bin.</li>
<li>Ich werde geliebt, egal wie ich gerade drauf bin.</li>
</ul>
<p>Dein Kind lernt, mit seinen Gefühlen umzugehen: Wenn ich traurig bin, dann hilft es mir zu weinen / nicht angefasst zu werden / nicht angesehen zu werden / zu kuscheln / zu reden/ wenn Mama oder Papa sich neben mich setzt und still ist, einfach da ist.</p>
<p>Unser Kind und wir lernen, mit der Situation umzugehen. Wir erkennen, dass es Momente gibt, die man nicht ändern kann. Wir lernen, Dinge zu akzeptieren, wie sie nunmal gerade sind.</p>
<p>Wir <strong>Eltern</strong> können darüber hinaus noch einiges mehr aus diesen Situationen für uns mitnehmen:</p>
<ul>
<li>Ich muss nicht immer eine Lösung parat haben.</li>
<li>Manchmal hilft es auch, meinem Kind in solchen Momenten einfach zuzuhören, es zu verstehen und für es da zu sein.</li>
<li>Mir hilft am Meisten, mein Kind zu begleiten und ruhig zu bleiben, indem ich mir genau das immer wieder sage / meinen Mund halte / mich auf meinen Atem konzentriere / meine volle Aufmerksamkeit jetzt meinem Kind widme.</li>
</ul>
<p>In welchen Momenten hattest du schonmal keine Lösung parat?</p>

<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/du-musst-nicht-immer-eine-loesung-parat-haben/">Du musst nicht immer eine Lösung parat haben!</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.milchtropfen.de/du-musst-nicht-immer-eine-loesung-parat-haben/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>4</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kind will nicht Zähne putzen &#8211; 16 Tipps, die helfen</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/kind-will-nicht-zaehne-putzen-16-tipps-die-helfen/</link>
					<comments>https://www.milchtropfen.de/kind-will-nicht-zaehne-putzen-16-tipps-die-helfen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 May 2017 22:33:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinkind]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[elektrisch]]></category>
		<category><![CDATA[Flugzeug]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Idee]]></category>
		<category><![CDATA[Lösung]]></category>
		<category><![CDATA[Mund]]></category>
		<category><![CDATA[putzen]]></category>
		<category><![CDATA[Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Trick]]></category>
		<category><![CDATA[Zahnbürste]]></category>
		<category><![CDATA[Zähne]]></category>
		<category><![CDATA[Zähne putzen]]></category>
		<category><![CDATA[Zähneputzen]]></category>
		<category><![CDATA[Zahnpasta]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.milchtropfen.de/?p=1169</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was haben wir uns gefreut, als unser Sohn seinen ersten Milchzahn bekam! Wie aufregend! Doch guter Rat wurde teuer, als er seine wertvollen Zähne nicht putzen lassen wollte. Bis wir eine dauerhafte Lösung fanden, musste einige Zeit vergehen. Doch lies selbst. Kind will nicht Zähne putzen &#8211; 16 Tipps, die helfen Anfangs war das Zähneputzen ... <a title="Kind will nicht Zähne putzen &#8211; 16 Tipps, die helfen" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/kind-will-nicht-zaehne-putzen-16-tipps-die-helfen/" aria-label="Mehr zu Kind will nicht Zähne putzen &#8211; 16 Tipps, die helfen">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/kind-will-nicht-zaehne-putzen-16-tipps-die-helfen/">Kind will nicht Zähne putzen &#8211; 16 Tipps, die helfen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was haben wir uns gefreut, als unser Sohn seinen ersten Milchzahn bekam! Wie aufregend!</p>
<p>Doch guter Rat wurde teuer, als er seine wertvollen Zähne nicht putzen lassen wollte. Bis wir eine dauerhafte Lösung fanden, musste einige Zeit vergehen. Doch lies selbst.<span id="more-1169"></span></p>
<h2>Kind will nicht Zähne putzen &#8211; 16 Tipps, die helfen</h2>
<p>Anfangs war das Zähneputzen kein Problem bei uns. Doch sobald die neuen Zähne durchbrachen, konnten wir einpacken. Bei Schmerzen ging gar nichts.</p>
<p>Diese Zeit war zumindest absehbar. Aber als der kleine Mann nicht mal danach den Mund auf machte, tauchten die Fragezeichen auf.</p>
<p>Ich glaube ja, die <strong>Ursache</strong> lag bei uns Eltern. Wir putzten unsere Zähne erst nach unserem Sohn, wenn er bereits selig im Bett schlummerte. Schließlich gingen wir erst später ins Bett und putzten folglich auch unsere Zähne später. Die Vorbildfunktion ging flöten. Warum sollte unser Sohn seine Zähne putzen, wenn er nicht sah, dass wir es auch machten? Bis sich das wieder eingependelt hatte, war Kreativität gefragt.</p>
<p>Begleite mich doch auf unserer Odyssee. Vielleicht helfen dir sogar schon unsere anfänglichen Tipps. Wenn nicht, erwartet dich unsere aktuelle, perfekte Lösung. Mit der darf sogar der Papa putzen. Sei gespannt!</p>
<p>Und wenn nicht mal das hilft, gibt es immer noch das Ass im Ärmel&#8230;</p>
<p><img decoding="async" class="pintbild wp-image-9972 aligncenter" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/05/kind-will-nicht-zaehne-putzen-die-besten-tipps.jpg" alt="Kind will nicht Zähne putzen - Die besten Tipps | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="801" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/05/kind-will-nicht-zaehne-putzen-die-besten-tipps.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/05/kind-will-nicht-zaehne-putzen-die-besten-tipps-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/05/kind-will-nicht-zaehne-putzen-die-besten-tipps-287x430.jpg 287w" sizes="(max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<h2>1. Kuscheltier</h2>
<p>Von mir ließ sich unser Sohn nicht die Zähen putzen. Vom Papa ganz zu schweigen. Aber vielleicht klappte es mit einem Kuscheltier, einer Puppe. Die Idee fand ich im Übrigen <a href="http://www.nestling.org/zahneputzen-mit-kleinkindern-kein-drama/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bei Nestling</a>.<br />
Wir besorgten uns also eine <a href="http://amzn.to/2tG5l6H" target="_blank" rel="nofollow noopener">Feen-Handpuppe</a>*. Mit Zauberstab, Feenhut, Sternenkleid, edlen, weißen Handschuhen, mit allem Drum und Dran eben.<br />
Unser Sohn war fasziniert von der <strong>Zahnputzfee</strong>! Er küsste und kuschelte sie. Sie durfte sogar gestillt werden. Das erste Mal Putzen lief hervorragend. Er machte bereitwillig mit. Putzte anschließend die Zähen der Zahnputzfee.<br />
Doch am nächsten Tag war der Zauber vorüber. Die Zahnputzfee darf jetzt bei uns im Bett liegen und beim Vorlesen zuhören. Sie ist ein fester Bestandteil unseres Lebens geworden. Aber nicht beim Zähneputzen.</p>
<p><div id='c3156_177_2' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungausmobile"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside>
<script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block;"
     data-ad-format="link"
data-full-width-responsive="true"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="6725055877"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br style="clear:both;"></div>

<div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block;"
     data-ad-layout="link"
data-full-width-responsive="true"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="9143389553"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br></div>











</div></p>
<p>Womöglich fährt dein Kind total darauf ab. Es muss ja nicht zwangsläufig eine Handpuppe sein. Ich fand es cool, weil ich mit der Handpuppe die Zahnbürste halten konnte. Du kannst es aber auch mit einem x-beliebigen <strong>Kuscheltier</strong> versuchen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5742" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/05/kind-will-nicht-zaehne-putzen-12-tipps-die-helfen-kind-putzt-kuerbispuppe-die-zaehne.jpg" alt="Kind will nicht Zähne putzen - 12 Tipps, die helfen - Kind putzt Kürbispuppe die Zähne" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/05/kind-will-nicht-zaehne-putzen-12-tipps-die-helfen-kind-putzt-kuerbispuppe-die-zaehne.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/05/kind-will-nicht-zaehne-putzen-12-tipps-die-helfen-kind-putzt-kuerbispuppe-die-zaehne-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/05/kind-will-nicht-zaehne-putzen-12-tipps-die-helfen-kind-putzt-kuerbispuppe-die-zaehne-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>2. Zahnputzlieder singen</h2>
<p>Mit Zahnputzliedern bringt man Stimmung in die Bude! Bei Gesang macht mir sogar Aufräumen <strong>Spaß</strong>. Warum dann nicht auch beim Zähneputzen? Öl deine Stimmbänder und los geht’s.</p>
<p>Wenn du keine Zahnputzlieder kennst: Auf <a href="https://www.youtube.com/results?search_query=zahnputzlied" target="_blank" rel="noopener noreferrer">YouTube</a> gibt es unzählige davon. Ich habe mir einige eingeprägt und unentwegt gesungen. Am Ende waren sowohl mein Sohn als auch ich genervt.</p>
<p>Wir stiegen dann auf andere Kinderlieder um. Dauerbrenner waren bei uns „Hänsel und Gretel“ und „The wheels on the bus go round and round“. Nur, dass ich die Strophen abänderte. Zum Beispiel: Opa in the bus says „Show me your ticket“ usw. Da wird das Lied nicht langweilig.</p>
<h2>3. Zahnputzbuch</h2>
<p><strong>Erklären</strong> ist ja voll mein Ding. Ich erkläre gern lang und breit, warum Zähneputzen wichtig ist. Interessiert meinen Sohn nur nicht die Bohne. Dafür fährt er auf Bücher ab. Also her mit dem <a href="http://amzn.to/2r33If1" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Zahnputzbuch</a>*.<br />
Unser Sohn liebt es abgöttisch. Beinahe jeden Tag lesen wir darin. Suchen die Zahnmonster, die sich zwischen den Zähnen versteckt haben. Spielen mit den Klappen usw.<br />
Das Ende vom Lied (oder Buch): Es ist toll. Ich habe sogar einen <a href="https://www.milchtropfen.de/mein-erstes-zahnputzbuch/" rel="noopener">Review</a> darüber geschrieben. Aber bei unserem Zahnputzproblem hat es uns nicht geholfen. Eventuell hilft es aber dir. Wenn nicht, dann lies weiter. Es gibt so viele Lösungen. Du musst nur die passende für euch finden.<br />
</p>
<h2>4. Spiegel</h2>
<p>Versetzt du dich in die Lage deines Kindes, leuchtet es ein. Da kommst du (oder wer auch immer) und steckst dieses Ding namens Zahnbürste in den Kindermund. Dein Kind kann den Vorgang des Putzens gar nicht <strong>miterleben</strong>. Es sieht nicht, was da in seinem Mund vor sich geht. Es fühlt, aber es erkennt nichts. Das kann ihm Unwohlsein bereiten.</p>
<p>Bei dieser Problematik ist die Lösung naheliegend: Du lässt dein Kind während des Zähneputzens in den Spiegel gucken. Dann sieht es genau, was passiert.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4978" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-will-nicht-zaehne-putzen-mutter-und-kind-putzen-vor-dem-spiegel-gemeinsam-die-zaehne.jpg" alt="Kind will nicht Zähne putzen - Mutter und Kind putzen vor dem Spiegel gemeinsam die Zähne" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-will-nicht-zaehne-putzen-mutter-und-kind-putzen-vor-dem-spiegel-gemeinsam-die-zaehne.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-will-nicht-zaehne-putzen-mutter-und-kind-putzen-vor-dem-spiegel-gemeinsam-die-zaehne-300x190.jpg 300w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-will-nicht-zaehne-putzen-mutter-und-kind-putzen-vor-dem-spiegel-gemeinsam-die-zaehne-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Hast du das mal ausprobiert? Wir ja. Das fand unser Kleiner anfangs ganz interessant. Aber er drehte nach wenigen Sekunden den Kopf weg. Wir setzten den Marathon fort.</p>
<h2>5. Hoppe, hoppe, Reiter</h2>
<p>Ein kleiner <strong>Trick</strong>, den ich von der Kinderzahnärztin gelernt habe. Mein Kind sitzt bei diesem Lied auf meinem Schoß. Mit dem Gesicht zu mir gerichtet. Dann folgt der Text:</p>
<p><em>„Hoppe, hoppe, Reiter, </em><br />
<em>wenn er fällt, dann schreit er. </em><br />
<em>Fällt er in den Graben, </em><br />
<em>fressen ihn die Raben. </em><br />
<em>Fällt er in den Sumpf, </em><br />
<em>macht der Reiter plumps!“</em></p>
<p>Bei „Plumps“ werfe ich mein Kind nach hinten. Als ob es fallen würde. Natürlich halte ich es fest und lass es nicht fallen.</p>
<p>Wenn das Kind rücklings in der Luft hängt, macht es automatisch den Mund auf. Zumindest war es bei uns so. Dann konnte ich ihm die Zähne putzen.</p>
<p>Mal half es, meistens nicht. Am Ende hatte unser Sohn den Trick durchschaut und keine Lust mehr auf das Lied. Aber es ist ja noch nicht mal Halbzeit!</p>
<p><div id='c4601_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="2540409182"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br></div></div></p>
<h2>6. Gegenseitig Zähne putzen</h2>
<p>Bei diesem <strong>Tipp</strong> dachte ich: Jetzt haben wir unsere Methode gefunden!</p>
<p>Das Kind darf die Zähne des Gegenübers putzen. Dabei werden ihm im Gegenzug auch die Zähne geputzt.</p>
<p>Unser Kleiner wollte immer die Zähne seines Papas putzen. Aber aufpassen! Die Feinmotorik ist noch nicht ausgereift. Da kann es vorkommen, dass die Zahnbürste schonmal in den Rachen gerammt wird.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4979" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-will-nicht-zaehne-putzen-kind-putzt-papas-zaehne.jpg" alt="Kind will nicht Zähne putzen - Kind putzt Papas Zähne" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-will-nicht-zaehne-putzen-kind-putzt-papas-zaehne.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-will-nicht-zaehne-putzen-kind-putzt-papas-zaehne-300x190.jpg 300w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-will-nicht-zaehne-putzen-kind-putzt-papas-zaehne-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Manchmal wurden auch erst die Zähne vom Papa geputzt und danach war der kleine Mann dran. Die Reihenfolge war uns egal. Hauptsache, die Sache konnte entspannt durchgezogen werden.</p>
<p>Doch auch die hielt nicht lange an.</p>
<h2>7. Ablenken</h2>
<p>Ja, ich war verzweifelt. Nichts funktionierte. Ich versuchte es mit Ablenkung. Machte den <strong>Fernseher</strong> an. Meinen Sohn interessierte eher die Fernbedienung und spielte damit. War mir auch recht. Aber abgelenkt genug, dass ich ihm währenddessen die Zähne putzen konnte? Nope.</p>
<p>Vielleicht klappt es bei dir ja mit dem Fernseher oder <strong>Tablet</strong>?</p>
<p>Wenn dir der Umgang mit Medien Sorgen bereitet, empfehle ich dir meinen Beitrag <a href="https://www.milchtropfen.de/treffen-sich-ein-kind-und-ein-tablet/" rel="noopener noreferrer">„Treffen sich ein Kind und ein Tablet“</a>.</p>
<p><div id='c3072_31_19' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>8. Gemeinsam putzen</h2>
<p>Mach das Zähneputzen zur Gruppenaktivität.</p>
<p>Für uns bedeutete das: Gemeinsam putzen. Wenn der Kleine um 22 Uhr schlafen geht und wir erst um 24 Uhr ins Bett kommen: Es werden gemeinsam Zähne geputzt.</p>
<p>Meine Intention dahinter war, unserem Sohn zu zeigen, dass das voll <strong>Spaß</strong> macht. Dass wir das gern machen. Und zusammen putzen macht sowieso mehr Laune als allein. Zu guter Letzt dienen wir noch als Vorbild. Der kleine Mann ahmt bekanntlich alles nach, was wir als Eltern machen. Ist zwar keine Sofortlösung, aber zumindest eine <strong>langfristige</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4976" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-will-nicht-zaehne-putzen-familie-putzt-gemeinsam-vor-dem-spiegel-zaehne.jpg" alt="Kind will nicht Zähne putzen - Familie putzt gemeinsam vor dem Spiegel Zähne" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-will-nicht-zaehne-putzen-familie-putzt-gemeinsam-vor-dem-spiegel-zaehne.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-will-nicht-zaehne-putzen-familie-putzt-gemeinsam-vor-dem-spiegel-zaehne-300x190.jpg 300w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-will-nicht-zaehne-putzen-familie-putzt-gemeinsam-vor-dem-spiegel-zaehne-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>9. Zahnpasta wechseln</h2>
<p>Hast du schonmal die Zahnpasta deines Kindes probiert? Schmeckt die? Oder ist sie eklig? Dann kann das Umsatteln auf eine andere Zahnpastasorte helfen.</p>
<p>Wir hatten erst eine süße. Die roch abartig nach Birne und Apfel. Später wechselten wir zu Erdbeere. Noch schlimmer. Aber unser Sohn stand drauf.</p>
<p>Nur leider fuhr er dermaßen drauf ab, dass er die Zahnpasta von der Zahnbürste wegsaugte, wie ein verdammter Staubsauger! Und das war ja nun nicht das Ziel. Die soll ja nicht gegessen werden. Am Ende entschieden wir uns für eine Pasta ohne <strong>Geschmack</strong>. Dann hörte er wenigstens auf, die Zahnpasta runter zu lutschen.</p>
<h2>10. Ortswechsel</h2>
<p>Wenn dein Kind Zähneputzen in der Küche bevorzugt, in der Wanne, im Bett, auf dem Klo, dem Schrank oder sonst wo: Mach dich locker.</p>
<p>Befrei dich von „Das macht MAN aber nicht.“ Du bist nicht MAN. Du bist auf der Suche nach einer <strong>Lösung </strong>für euer Problem. Sei froh, wenn sie so einfach ist und putz deinem Kind die Zähne, wo es will.</p>
<h2>11. Zahnbürste aussuchen</h2>
<p>Was deinem Kind <strong>Freude</strong> bereiten wird: Es sucht seine Zahnbürste selber aus.</p>
<p>Und wenn deine Tochter die elektrische Zahnbürste haben will. Oder dein Junge die blinkende Einhornzahnbürste. Oder wenn sie/er mehrere haben möchte. Was spricht dagegen?</p>
<p>Überlege, dass ihr mindestens zweimal am Tag diese Prozedur durchlauft. Also hol sie deinem Kind! Nichts ist schöner, als wenn du das Zähneputzen dadurch angenehmer gestaltest. Unser Sohn hat sich zum Beispiel für eine Tiger-Zahnbürste entschieden (und noch für ein paar andere).</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5767" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/05/kind-will-nicht-zaehne-putzen-12-tipps-die-helfen-verschiedene-zahnbuersten-elektrische-zahnbuerste-tiger-zahnbuerste.jpg" alt="Kind will nicht Zähne putzen - 12 Tipps, die helfen - verschiedene Zahnbürsten, elektrische Zahnbürste, Tiger-Zahnbürste" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/05/kind-will-nicht-zaehne-putzen-12-tipps-die-helfen-verschiedene-zahnbuersten-elektrische-zahnbuerste-tiger-zahnbuerste.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/05/kind-will-nicht-zaehne-putzen-12-tipps-die-helfen-verschiedene-zahnbuersten-elektrische-zahnbuerste-tiger-zahnbuerste-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/05/kind-will-nicht-zaehne-putzen-12-tipps-die-helfen-verschiedene-zahnbuersten-elektrische-zahnbuerste-tiger-zahnbuerste-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>12. Hol dir Sparkly</h2>
<p>Ein Freund empfahl uns die <a href="http://amzn.to/2j6el1j" target="_blank" rel="nofollow noopener">elektrische Schallzahnbürste von Philips</a>*. Das könnte jetzt unter die Kategorie &#8222;Zahnbürste aussuchen&#8220; fallen, allerdings gibt es hier eine ganz tolle Idee, die ich deshalb gesondert vorstellen möchte.</p>
<p>Die Zahnbürste kann man mit der kostenlosen <strong>App</strong> &#8222;Philips Sonicare For Kids&#8220; kombinieren. In der App gibt es ein kleines Monster namens Sparkly (unser Sohn hat ihn &#8222;E&#8220; genannt). <strong>Sparkly</strong> hat zu kurze Arme und kann sich nicht selbst die Zähne putzen, weshalb das Kind ihm helfen muss.</p>
<p>Sobald dein Kind seine eigenen Zähne putzt bzw. putzen lässt, werden die Zähne vom Monster mitgeputzt (mittels Bluetooth) und es freut sich über seinen frischen Atem und seine strahlend weißen Zähne.</p>
<p>Nach jedem Mal Zähneputzen kommt ein kleines Geschenk, in dem verschiedene Überraschungen (Essen, Kleidung, Haarfarbe) bereitstehen. Mit der Zeit werden Erfolge freigeschaltet und Sparkly kann neue Kunststückchen vollführen, es gibt neue Hintergründe usw.</p>
<p>Werden Sparkly&#8217;s Zähne nicht geputzt, was bei uns auch vorkam, reagiert er mürrisch, will nicht gestreichelt, gefüttert und angezogen werden. Er will nur, dass seine Zähne wieder sauber sind und schaut ganz traurig drein.</p>
<p>Du merkst: Hier ist der Fokus ganz klar auf ein <strong>Belohnungssystem</strong> gelegt.</p>
<p>Das ist leider auch nicht das einzige Manko: Die Zahnbürste ist erst für Kinder ab 3 Jahren &#8211; wir lagen also mit einigen Monaten drunter. Trotzdem fand unser Sohn seinen Sparkly toll und freute sich über die Geschenke und ließ sich die Zähne putzen. Allerdings hielt auch das nicht lange an. Nun putzen wir Erwachsenen uns mit der Schallzahnbürste die Zähne. Umsonst war die Anschaffung also nicht.</p>
<h2>13. Besonderes Ritual</h2>
<p>An dieser Stelle möchte ich gern Sam&#8217;s Idee aus den Kommentaren mit einfließen lassen (Danke nochmal für diese süße Idee!): Sam&#8217;s Kind beispielsweise hat eine Spielzeugtrompete, auf der er trompetet. Alle stellen sich auf und dann geht es für alle Marsch ins Bad. Oder er darf sich auf einen Stuhl stellen und wird dann ins Bad getragen &#8211; wie ein König auf seinem Thron. Auf diese Weise wird ein besonderes Ritual eingeführt, das es nur beim Zähneputzen gibt.</p>
<p>Werde <strong>kreativ</strong>. Wie kannst du das Zähneputzen noch zu einem besonderen Ritual machen?</p>
<h2>14. ICH zuerst!</h2>
<p>Diesen <strong>Trick</strong> hat sich der Papa einfallen lassen. Er ringt mit Oliver darum, wer zuerst die Zähne putzen darf. Wenn der Papa also laut verkündet, dass ER <strong>zuerst</strong> die Zähne putzen will, dann ist der kleine Mann ganz fix dabei, vor seinem Papa mit dem Zähneputzen ranzukommen. Hat FAST immer funktioniert.</p>
<h2>15. Umgekehrte Psychologie</h2>
<p>Macht dein Kind auch immer gern genau das, was es NICHT soll? Dann wird dir dieser psychologische Trick sicher helfen. Sag einfach &#8222;Putz bloß nicht deine Zähne! Dann werden deine Zähne von den ganzen Bakterien befreit und du riechst gut aus dem Mund. Nein, nicht die Zahnbürste nehmen! Hey, ich sagte doch, NICHT Zähne putzen. Also so was!&#8220; und während du dich übertrieben aufregst, lacht sich dein Kind halb kaputt und putzt sich die Zähne.</p>
<p>Funktioniert übrigens auch beim Nachputzen:&#8220;Mach bloß nicht laut A! Und auch nicht I! Guck ja nicht zu mir!&#8220;</p>
<h2>16. Mach ein Spiel draus</h2>
<p>Kinder machen super gern mit, wenn etwas mit <strong>Spiel</strong> und Spaß verbunden ist. Also mach aus dem Zähneputzen einfach ein Spiel, z.B. als Flugzeug. Die Zahnbürste ist das Flugzeug, das angeflogen kommt. Manchmal stürzt es ab, weil der Mund noch zu ist. Dann düst du nochmal mit mehr Anlauf durch die Wohnung. Drehst deine Runden mit ordentlich Motorengetöse.</p>
<p>Du wirst es nicht glauben. Unser Sohn hat noch nie so weit den Mund aufgesperrt. Das ist der Hammer! Er findet das total witzig!</p>
<p>Es ist sogar okay für ihn, dass der Papa ihm die Zähne putzt. Das war sonst nie möglich! Nie! Aber das Flugzeug ist DIE Lösung für uns gewesen. Kann ich dir nur ans Herz legen.</p>
<p>Ansonsten kannst du dir natürlich auch andere Geschichten ausdenken. Wir hatten auch mal gespielt, dass die Zahnbürste ein Schatzsucher ist, der auf der Suche nach Schätzen in eine Höhle (den Mund) geht und dabei auf allerlei Monster (Zahnmonster) trifft, die er besiegen muss. Als Schatz kamen dann die strahlend weißen Diamanten (Olivers Zähne) zum Vorschein.</p>
<p></p>
<h2>Wenn gar nichts hilft</h2>
<p>Und wenn nicht mal einer der obigen Tipps hilft? Wenn nichts, aber auch gar nichts hilft? Dann lass es sein. Ja, wirklich. Wenn du den <strong>gewaltfreien</strong> Weg gehen willst, dann lass es sein. Wenn es Schmerzen wegen der durchbrechenden Zähne sind, mach dir keine Sorgen. Die Zähne sind in ein paar Tagen durchgebrochen. Der Schmerz vergeht. Die Zähne werden bis dahin nicht verfaulen.</p>
<p>Wenn dein Kind niemanden an seine Zähne lässt, dann lass es wenigstens <strong>selber</strong> putzen. Biete ihm an, mit dem Finger oder der Fingerzahnbürste zu &#8222;putzen&#8220;.</p>
<p>Ist das Problem ein anderes, dann biete es immer wieder an. Wenn dein Kind nicht will, lass es. Auch wir hatten diese Zeiten durch. Es war nicht leicht. Als Eltern tragen wir immerhin die Verantwortung. Zähne MÜSSEN geputzt werden, nicht wahr? Aber es gibt Grenzen. Einmal hab ich versucht, meinem Sohn mit Gewalt die Zähne zu putzen. Ich brach es mittendrin ab. Es hat keinen Sinn. Das eine Mal hätte es vielleicht funktioniert – mit Biegen und Brechen. Und dann? Soll das jeden Morgen und jeden Abend so weiter gehen? Bis mein Kind 18 Jahre alt ist?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4988" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-will-nicht-zaehne-putzen-4-asse-in-der-hosentasche.jpg" alt="Kind will nicht Zähne putzen - 4 Asse in der Hosentasche" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-will-nicht-zaehne-putzen-4-asse-in-der-hosentasche.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-will-nicht-zaehne-putzen-4-asse-in-der-hosentasche-300x190.jpg 300w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/01/kind-will-nicht-zaehne-putzen-4-asse-in-der-hosentasche-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Also ließ ich es bleiben. Das Einzige, was wir in dieser Zeit reguliert haben, war die Ernährung unseres Sohnes. Es gab wenig Süßigkeiten, stattdessen viel Gemüse. Stulle, Nudeln, Kartoffeln auch, damit er uns nicht vom Fleisch fällt. Gestillt wurde er auch noch.</p>
<p>Das war keine Erpressermethode, so nach dem Motto:„Du hast dir keine Zähne geputzt. Deshalb darfst du auch kein Eis essen.“ Bei uns gibt es weder Belohnung noch Bestrafung. Wir machten es folgendermaßen: Morgens fragten wir ihn:“Willst du XYZ (Süßes) zum Frühstück? Dann putzen wir vorher die Zähne.“ Wenn er &#8222;Nein&#8220; sagte, erwiderten wir:“Ok. Dann kannst du gern Gurke (etc.pp) essen.“ Waren wir unterwegs, nahmen wir die Zahnbürste mit. Für den Fall, dass er etwas Süßes wollte. Dann fragten wir ihn wieder und so ging das immer weiter.</p>
<p>Zum Glück mussten wir diese Methode nicht lange anwenden. Wir fanden ja dann aus heiterem Himmel die Methode mit dem Flugzeug.</p>
<p>Für welchen Tipp du dich auch immer entschieden hast: Ich wünsche euch viel Erfolg dabei.</p>
<p>Sind dir Tipps eingefallen, die hier noch nicht stehen? Dann schreib sie mir in den Kommentaren. Wenn sie ins Konzept passen, werde ich sie hinzufügen.</p>
<h2>Nachtrag: 28.06.2017</h2>
<p>So. Flugzeug klappt jetzt auch nicht. Was ein Wahnsinn!</p>
<p>Wir haben also unser Ass im Ärmel rausgeholt und zumindest darauf geachtet, dass unser Sohn keinen Süßkram in der Zeit isst.</p>
<p>Nach ein paar Tagen waren die Zähne und das Thema durch. Jetzt putzen wir SO: Während auf YouTube ein Zahnputzlied läuft (sucht sich der kleine Mann selber aus), putzt der Papa die Zähne des kleinen Mannes und ich putze mir meine. Ist eine Kombination aus den o.g. Lösungen. Aber immerhin klappt es (wieder).</p>
<p>Mal sehen, wann der nächste Nachtrag folgt&#8230;</p>
<h2>Nachtrag: 23.04.2018</h2>
<p>Wir putzen aktuell die Zähne, indem wir Trick Nr. 15 anwenden, die umgekehrte Psychologie. Manchmal will Oliver aber auch nur, dass ich seine Zähne von Anfang an selber putze, was mir auch recht ist. So fahren wir aktuell ganz gut und stressfrei.</p>
<p></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/kind-will-nicht-zaehne-putzen-16-tipps-die-helfen/">Kind will nicht Zähne putzen &#8211; 16 Tipps, die helfen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.milchtropfen.de/kind-will-nicht-zaehne-putzen-16-tipps-die-helfen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>11</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Baby schreit beim Anziehen</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/baby-schreit-beim-anziehen/</link>
					<comments>https://www.milchtropfen.de/baby-schreit-beim-anziehen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 May 2017 09:29:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[anziehen]]></category>
		<category><![CDATA[ausziehen]]></category>
		<category><![CDATA[baby]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[kalt]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Klamotten]]></category>
		<category><![CDATA[Kleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Perspektive]]></category>
		<category><![CDATA[Probleme]]></category>
		<category><![CDATA[Sachen]]></category>
		<category><![CDATA[Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Trick]]></category>
		<category><![CDATA[Umkleiden]]></category>
		<category><![CDATA[Umziehen]]></category>
		<category><![CDATA[warm]]></category>
		<category><![CDATA[weint]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.milchtropfen.de/?p=36</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sobald es ans Anziehen ging, schrie unser Baby die Wohnung zusammen. Ergeht es dir auch so? Dann werden dir die folgenden Tipps bestimmt helfen. Damit in Zukunft alle wieder Spaß beim Umziehen haben. Baby schreit beim Anziehen Das war damals ein echtes Problem: Der kleine Mann wollte nie umgezogen werden. Sobald wir ihn zum Anziehen ... <a title="Baby schreit beim Anziehen" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/baby-schreit-beim-anziehen/" aria-label="Mehr zu Baby schreit beim Anziehen">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/baby-schreit-beim-anziehen/">Baby schreit beim Anziehen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sobald es ans Anziehen ging, schrie unser Baby die Wohnung zusammen. Ergeht es dir auch so? Dann werden dir die folgenden Tipps bestimmt helfen. Damit in Zukunft alle wieder Spaß beim Umziehen haben.</p>
<p><span id="more-36"></span><div id='c3721_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Baby schreit beim Anziehen</h2>
<p>Das war damals ein echtes Problem: Der kleine Mann wollte nie umgezogen werden. Sobald wir ihn zum Anziehen hinlegten, gab es Protest. Und zwar gewaltig! Was wir auch taten, es half nichts. Kein Singen, Ablenken, nichts. Wir wussten uns nicht zu helfen. Das ging ganz schön an die Substanz.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-97" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-schuhe.jpg" alt="Baby Schuhe" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-schuhe.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-schuhe-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Beruhigen</h2>
<p>Nach der Entbindung im Krankenhaus entpuppte sich das Wickeln als schwierig. Unser Baby wollte partout nicht liegen. Wenn der Papa wickelte, schon eher. Bei mir ging es gar nicht.</p>
<p>&#8222;<strong>Beruhigen</strong> Sie Ihr Kind.&#8220; rieten sie uns im Krankenhaus. Einfach den Finger in seinen Mund stecken und dran nuckeln lassen. Das klappte. Aber irgendwie fühlten wir uns dabei unwohl. Als würden wir ihm den Mund stopfen. Also ließen wir es bleiben. Das Schreien ging wieder los. Was fehlte ihm? Was konnten wir tun? Wie am besten helfen?</p>
<p><div id='c6506_33_2' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungausmobile"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside>
<script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="5804511553"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br style="clear:both;"></div>

<div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="8016097146"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br></div></div></p>
<h2>Körperkontakt</h2>
<p>Zu Hause ging das Anziehen nie friedlich vonstatten. Bald hatte ich keine Lust mehr. Ich nahm den kleinen Mann auf den <strong>Arm</strong> und zog ihn um. Das stellte sich anfangs als etwas problematisch dar. Das Köpfchen musste gehalten werden. Und der ganze andere, wabbelige Rest. Für Außenstehende sah es bestimmt merkwürdig aus.</p>
<p>Doch mit Unterstützung vom Papa klappte es. Und Übung macht den Meister. Bald hatten wir den Dreh raus. Dann ging es ohne eine weitere, helfende Hand.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4685" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-geniesst-mamas-naehe.jpg" alt="Baby schreit beim Anziehen - Baby genießt Mamas Nähe" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-geniesst-mamas-naehe.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-geniesst-mamas-naehe-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Vielleicht lag es am <strong>Körperkontakt</strong>, der ihn beruhigte. An meinem Geruch. Oder dass er nur nicht mehr liegen musste. Immerhin sind Babys in Liegeposition eher passiv. Da wird an ihnen herum gefummelt und gemacht und getan; das stellte ich mir unangenehm vor.</p>
<p>Auf dem Arm fand er es schön. Da ließ er sich ohne Geschrei und Tränen umziehen.</p>
<h2>Vorteile überwiegen</h2>
<p>Der kleine Mann wollte eh den ganzen Tag getragen werden. Was machte es für einen Unterschied, wenn er auch auf dem Arm umgezogen wurde? Keinen. Genau.</p>
<p>Vom ständigen Tragen bekam ich ordentlich Armmuckis. Und bald stellte sich diese Art des Anziehens als weiterer <strong>Vorteil</strong> dar. Da konnte der kleine Mann mittlerweile seinen Kopf halten. Ich sah, wie mein Sohn seinen Arm langstreckte, sodass er durch den Ärmel glitt. Ich war fasziniert! Er wollte beim Umziehen mitmachen! Aktiv dabei sein. Seinen eigenen Beitrag leisten und helfen.</p>
<p>Probier es aus. Kinder wollen selbstständig werden und sind unheimlich stolz darauf. Selber machen dauert zwar länger, aber es ist SO befriedigend!</p>
<p></p>
<h2>Perspektivenwechsel hilft</h2>
<p>Dann kamen die kalten Jahreszeiten. Jetzt half nicht mal das Umziehen auf dem Arm. Ich verstand es nicht. Draußen war es kalt! Ein nacktes Baby sah zwar zuckersüß aus, aber nicht im kalten Schnee bei Minusgraden. Warum ließ sich unser Baby nicht einfach <strong>warm</strong> anziehen?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4687" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-schreit-beim-anziehen-baby-liegt-auf-wickeltisch.jpg" alt="Baby schreit beim Anziehen - Baby liegt auf Wickeltisch" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-schreit-beim-anziehen-baby-liegt-auf-wickeltisch.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-schreit-beim-anziehen-baby-liegt-auf-wickeltisch-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Als ich in eine Krabbelgruppe kam, fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Im <strong>Zimmer</strong> war es angenehm warm. Wir zogen unsere Babys aus. Als es Zeit für die Heimkehr war, begann das große Rumgewurschtel. Die Babys wurden dick angezogen. So dick, dass ich allein vom Zusehen ins <strong>Schwitzen</strong> kam. JETZT verstand ich es!</p>
<p><div id='c7610_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="2540409182"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br></div></div></p>
<p><strong>Drinnen</strong> ist es warm und gemütlich. <strong>Draußen</strong> ist es eiskalt. Aber das wissen unsere Babys nicht. Sie ahnen nicht, dass wir gleich raus wollen. Spazieren. Einkaufen. Nach Hause. Was auch immer. Sie haben kein <strong>Zeitgefühl</strong>, wenn wir sagen: „Gleich sind wir draußen, dann wird es kalt. Deshalb müssen wir dich jetzt schön warm anziehen.“ Sie leben im Jetzt. JETZT ist es warm. Also warum wird ihnen eine fette Winterjacke angezogen? Und eine Pudelmütze? Nicht zu vergessen die Handschuhe. Die gefütterten Hosen und Schuhe!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4686" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-schreit-beim-anziehen-kind-im-fetten-kostuem-guckt-verdutzt.jpg" alt="Baby schreit beim Anziehen - Kind im fetten Kostüm guckt verdutzt" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-schreit-beim-anziehen-kind-im-fetten-kostuem-guckt-verdutzt.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-schreit-beim-anziehen-kind-im-fetten-kostuem-guckt-verdutzt-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Diese eine Szene half mir ungemein. Ich verstand mein Baby jetzt viel besser. Weil ich die <strong>Perspektive</strong> geändert hatte. Aber das änderte ja nichts am Problem. Was tun, wenn ein Baby, das im Jetzt lebt, sich nicht anziehen lassen will? Das aber angezogen werden MUSS?</p>
<p>Nun. Wenn es dem kleinen Mann zu warm war, musste ich es kalt werden lassen. Und wo ist es kalt? Genau: Draußen, zum Beispiel auf dem Balkon. Also hab ich die Balkontür aufgemacht. Dann wehte der kalte Wind herein. Ich erklärte dem kleinen Mann, dass wir jetzt an die frische Luft gehen. Dass es kalt ist. Weshalb wir ihm jetzt warme Sachen anziehen. Damit er nicht friert. Und siehe da: Der kleine Mann ließ sich ohne Schreien und Weinen anziehen.</p>
<p>Hast du noch ein paar andere <strong>Tricks</strong> auf Lager, die dir geholfen haben? Immer her damit und schreib sie mir in die <a href="#comments">Kommentare</a>!</p>
<p>Lässt sich dein älteres Kind nicht anziehen? Helfen die oben genannten Tipps nicht? Dann wird dir <a href="https://www.milchtropfen.de/kind-will-sich-nicht-anziehen-lassen/" rel="noopener noreferrer">dieser Beitrag</a> die Augen öffnen!<br />
</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/baby-schreit-beim-anziehen/">Baby schreit beim Anziehen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.milchtropfen.de/baby-schreit-beim-anziehen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>4</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wenn die Wut kommt</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/wenn-die-wut-kommt/</link>
					<comments>https://www.milchtropfen.de/wenn-die-wut-kommt/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jul 2016 07:00:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinkind]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Ärger]]></category>
		<category><![CDATA[ausrasten]]></category>
		<category><![CDATA[baby]]></category>
		<category><![CDATA[Groll]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Kontrolle]]></category>
		<category><![CDATA[Mutter]]></category>
		<category><![CDATA[schreien]]></category>
		<category><![CDATA[Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Trick]]></category>
		<category><![CDATA[Vater]]></category>
		<category><![CDATA[verstehen]]></category>
		<category><![CDATA[Wut]]></category>
		<category><![CDATA[Zorn]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.milchtropfen.de/?p=870</guid>

					<description><![CDATA[<p>Unsere Kinder können so putzig und zuckersüß sein. Wie sie handeln, versetzt uns in Staunen und lehrt uns so einiges. Doch es gibt auch Zeiten, in denen man erschöpft und ausgelaugt ist und für die kleinen Entdecker mit ihrem großen Forscherdrang wenig Geduld und Nerven hat. Manchmal vielleicht so wenig, dass man kurz vorm Ausrasten ... <a title="Wenn die Wut kommt" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/wenn-die-wut-kommt/" aria-label="Mehr zu Wenn die Wut kommt">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/wenn-die-wut-kommt/">Wenn die Wut kommt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Kinder können so putzig und zuckersüß sein. Wie sie handeln, versetzt uns in Staunen und lehrt uns so einiges.</p>
<p>Doch es gibt auch Zeiten, in denen man erschöpft und ausgelaugt ist und für die kleinen Entdecker mit ihrem großen Forscherdrang wenig Geduld und Nerven hat. Manchmal vielleicht so wenig, dass man kurz vorm Ausrasten ist. Oder man rastet irgendwann wirklich aus, weil man es schon zu lange runtergeschluckt hatte.</p>
<p>Was hilft, wenn man kurz davor ist, vor Wut zu platzen und Dinge zu sagen und zu tun, die man im Nachhinein bereut?</p>
<p>Hier findet ihr die für mich hilfreichsten Tipps.<span id="more-870"></span><div id='c1295_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Wenn die Wut kommt</h2>
<p>Damals zogen wir vor allem wegen der echt günstigen Mieten nach Hellersdorf. Von den anderen hörten wir dann immer Sprüche wie &#8222;In Hellersdorf leben nur die Asis. Allesamt arbeitslos, Hartzis, ungebildet, aber kriegen ständig Kinder.&#8220;, aber davon wollten wir nichts wissen. Rasch fanden wir eine hübsche Wohnung und zogen ein.</p>
<p>Mittlerweile leben wir seit fast 5 Jahren hier und haben uns unser eigenes Bild von diesem Bezirk gemacht.</p>
<p>Was ich am Schlimmsten hier finde, sind tatsächlich die Umgangsformen der Familien mit Kindern. Ich begegne ihnen überall: auf der Straße, an der Haltestelle, beim Einkaufen, im vorbeifahrenden Auto, auf Spielplätzen usw.</p>
<p>Die Eltern sind gestresst, überreizt, reagieren aggressiv und werden sofort laut und ungehalten, beleidigen, manche geben sogar einen Klaps.</p>
<h2>Anderer Bezirk, andere Sitten</h2>
<p>Als wir einmal im Volkspark Friedrichshain unterwegs waren, schien es, als seien wir in eine völlig andere Welt getreten. Glückliche Kinder, zufriedene Eltern, die gemeinsam mit den Kleinen im Sand buddeln und spielen noch und nöcher.</p>
<p>Was mich am Allermeisten faszinierte, war die Situation zwischen einem trotzigen Kind und seiner Mutter. Mutter und Kind gingen gerade noch Hand in Hand des Weges, da wollte der Kleine plötzlich nicht weiterlaufen und blieb stehen. Die Mutter versuchte ihn zum Laufen zu bewegen. Keine Chance. Der Kleine steigerte sich richtig in einen Wutanfall hinein. Er schrie und hantierte wild mit den Armen.</p>
<p><div id='c7515_177_2' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungausmobile"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside>
<script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block;"
     data-ad-format="link"
data-full-width-responsive="true"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="6725055877"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br style="clear:both;"></div>

<div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block;"
     data-ad-layout="link"
data-full-width-responsive="true"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="9143389553"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br></div>











</div></p>
<p>In Hellersdorf erlebe ich immer nur die Reaktionen überforderter Eltern. Doch statt auszurasten und das Kind hinterherzuzerren, redete die Mutter total ruhig und blieb cool.</p>
<p>Als ihr Sohn weiterhin der gesamten Umgebung sein Leid lauthals mitteilte, staunte ich nicht schlecht. Immerhin sahen sich in diesem Moment alle Leute dieses Geschehen an. Es muss ein enormer Druck auf der Mutter geherrscht haben, als sie von allen beobachtet wurde.</p>
<p>Irgendwann setzte sich die Mutter auf eine nahe gelegene Bank und ließ ihren Sohn weiter auf dem Boden herumkrakelen. Sie lief nicht einfach weiter, wie das die Eltern in Hellersdorf machen. Sie blieb in Sichtweite ihres Sohnes, entfernte sich nur wenige Meter von ihm, ließ ihn sich austoben. Bald darauf hatte er sich wieder gefangen und setzte sich mit auf die Bank, ruhte sich aus und redete mit seiner Mutter.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-944" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/mutter-und-kind-hand-in-hand.jpg" alt="Wenn die Wut kommt - Mutter und Kind Hand in Hand" width="678" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/mutter-und-kind-hand-in-hand.jpg 678w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/mutter-und-kind-hand-in-hand-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 678px) 100vw, 678px" /></p>
<h2>Wie ich mit Wut umgehe</h2>
<p>Solch eine Situation musste ich bisher nicht mit unserem Sohn durchstehen. Ich frage mich, wie wohl meine Reaktion ausgesehen hätte, wäre ich an Stelle dieser Mutter gewesen.</p>
<p>Zwar verhält man sich immer etwas anders gegenüber seinem Kind, wenn man unter Beobachtung steht, doch ich zweifle daran, dass ich so souverän geblieben wäre. Immerhin gibt es bereits jetzt Situationen, in denen mich mein Sohn voll auf die Palme bringt. Und er ist erst 16 Monate alt! Er fängt gerade an, die ersten Wörter zu üben und kann mich trotzdem schon derartig zur Verzweiflung treiben. Wahnsinn! Wie soll das erst werden, wenn er älter wird? Ich habe Angst.</p>
<p>Weil ich mich oft dabei ertappe, wie unverhältnismäßig ich in manchen Situationen reagiere, wenn ich wütend bin, dachte ich, kann es nicht schaden, die Kontrolle über seine Wut zu üben. Im Internet mache ich mich sogleich über das Thema &#8222;Wut kontrollieren&#8220; schlau und picke mir die für mich sinnvollsten heraus. Manche hatte ich bereits angewandt, ohne vorher gewusst zu haben, dass dies Methoden sind, um wieder runterzukommen.</p>
<p>Im Folgenden zeige ich euch die jeweiligen Methoden und wie sie bei mir in welcher Situation funktioniert haben.</p>
<p></p>
<h2>Die Methoden</h2>
<h3>Raum verlassen</h3>
<p>Als mich mein Sohn ständig beim Stillen biss, hatte ich mich anfangs überhaupt nicht unter Kontrolle. Wutentbrannt verließ ich dann den Raum, um Luft zu bekommen. Unbewusst hatte ich eine Methode zur Wutkontrolle angewandt. Und es hilft wirklich, auch wenn der Kleine einem schon nach wenigen Sekunden hinterherkrabbelt und nach einem ruft. Allein die kurze räumliche Trennung hat mich dann wieder so weit runtergeholt, dass ich nicht mehr so sauer auf meinen Sohn war.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-943" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/wenn-die-wut-kommt-bunte-sitzbank.jpg" alt="Wenn die Wut kommt - bunte Sitzbank" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/wenn-die-wut-kommt-bunte-sitzbank.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/wenn-die-wut-kommt-bunte-sitzbank-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Den Raum kann man natürlich nur verlassen, wenn das Baby nicht aus voller Kehle nach einem schreit und Hilfe braucht und allein gelassen werden würde. Wenn das doch der Fall ist und man aber kurz davor ist, auszuticken, weil man nicht mehr kann, dann ist es besser, wenn jemand in diesem Moment kurz einspringen und für das Baby da sein kann.</p>
<p>Wenn ihr allein seid, dann ist es in meinen Augen immer noch die bessere Variante, das Baby für einen KURZEN MOMENT (Ich rede nicht von Stunden oder auch &#8222;nur&#8220; einer Viertelstunde schreien lassen!) sicher im Raum zurückzulassen, als es anzuschreien, zu schütteln oder noch schlimmeres&#8230;</p>
<h3>Von 180 wieder runterkommen</h3>
<p>Wenn ihr im Nebenzimmer seid, könnt ihr euch dann sammeln. Was mir dann hilft, mich schnell zu beruhigen? Entweder hole ich mir einen Snack, trinke kaltes Wasser, kaue einen Kaugummi usw. Weitere Techniken findet ihr etwas weiter unten. Vielleicht beruhigt es euch ja auch. Oder ihr habt bereits eine Methode, mit der ihr nicht mehr auf 180 seid. Drogen sind keine Option!</p>
<p><div id='c5013_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="2540409182"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br></div></div></p>
<p>Was auch hilfreich war: werdet euch bewusst, dass euer Baby euch liebt, dass es euch braucht, dass ihr über manchen Dingen drüber stehen müsst. Ruft euch glückliche Momente ins Gedächtnis, um euch zu beruhigen. Manchmal hilft es auch, einfach mal zu weinen und den ganzen Stress rauszulassen.</p>
<h3>Bis 10 zählen</h3>
<p>Es braucht enorm viel Disziplin, den Moment, in dem man unendlich gern schreien würde, vorbeiziehen zu lassen und stattdessen bis 10 zu zählen. Und ich gebe zu, ich habe es manchmal nicht geschafft und etwas Dummes gesagt. Sobald es raus war, ging es mir zwar anfangs besser, aber es hat nachträglich absolut nichts gebracht. Um mich von meinem darauf folgenden schlechten Gewissen befreien zu können, entschuldigte ich mich dann schnell.</p>
<p>Vielleicht fällt es leichter, auch hier den Raum zu verlassen und bis 10 zu zählen. Ich zumindest habe bessere Alternativen für mich entdeckt, als bis 10 zählen zu müssen. Aber eventuell ist diese Methode genau das Richtige für euch.</p>
<h3>Atemtechnik</h3>
<p>Bei dieser Atemtechnik atmet man 3 Sekunden ein, hält die Luft für 3 Sekunden an und atmet anschließend 3 Sekunden lang aus. Das macht man so lange, bis man das Gefühl hat, sich wieder unter Kontrolle zu haben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-939" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/frau-entspannt-und-atmet.jpg" alt="Wenn die Wut kommt - Frau entspannt" width="679" height="431" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/frau-entspannt-und-atmet.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/frau-entspannt-und-atmet-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>Auch diese Methode erfordert viel Übung, harte Disziplin und funktioniert bei mir auch nicht immer. Probiert es aus. Vielleicht hilft es euch.</p>
<h3>Schlagen, beißen, treten, schreien</h3>
<p>Es ist so unbefriedigend, die angestaute Wut einfach nur wegzuatmen, finde ich. Man will seiner Wut Ausdruck verleihen und auf etwas einprügeln oder etwas anschreien. Ja, warum eigentlich nicht? Aber bitte nicht euer Kind oder sonst jemanden. Holt euch ein Kissen, eine Decke, einen Sandsack oder was auch immer, und prügelt drauf ein, bis ihr nicht mehr könnt. Hilft auf jeden Fall in Extremfällen, wenn keine Zeit für Meditation ist.</p>
<h3>Verstehen lernen</h3>
<p>In Momenten der Ruhe und Stille lohnt es sich dann, über das Vergangene nachzudenken. Lasst das Geschehene noch einmal Revue passieren. Was genau ist passiert, als ihr wütend wurdet und ausgeflippt seid? Könnte es vielleicht eine logische Erklärung für das Verhalten des anderen geben?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-941" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/wenn-die-wut-kommt-kind-blickt-zur-seite.jpg" alt="Wenn die Wut kommt - Kind blickt zur Seite" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/wenn-die-wut-kommt-kind-blickt-zur-seite.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/wenn-die-wut-kommt-kind-blickt-zur-seite-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Nehmen wir ein Beispiel, das bei uns immer noch Thema Nummer 1 ist, wenn es ums Essen geht: der Kleine wirft das Essen auf den Boden.</p>
<p>Man könnte im 1. Moment denken, der Kleine will einen auf die Schippe nehmen. So eine Frechheit! Und er verzieht keine Mine dabei! Lässt ihn völlig kalt, wenn ich ihm lang und breit erkläre, warum man das Essen nicht auf den Boden wirft. Manchmal guckt er einen dann völlig unbeeindruckt an und lässt das Essen wieder fallen! Der will mich doch provozieren!! Und schon ist das Drama im vollen Gange.</p>
<p>Wenn ich abends im Bett lag, fing ich an zu überlegen. Wollte mich mein Kind wirklich ärgern? Ich versuchte mich in die Lage meines Kindes hineinzuversetzen. Vielleicht würde ich es dann verstehen.</p>
<p><div id='c7508_31_19' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<p>Kann sein, dass er erst einmal begreifen muss, was Schwerkraft bedeutet. Was passiert, wenn man Dinge fallen lässt? Fallen sie immer? Wirklich immer? Oh, jetzt bückt sich jemand nach den Sachen, die auf dem Boden liegen. Passiert das auch immer?</p>
<p>Wer weiß, ob unser Sohn tatsächlich so denkt. Zumindest hat es mir geholfen, ihm nicht immer sofort Bösartigkeit zu unterstellen. Und man reagiert beim nächsten Mal auch etwas entspannter, wenn das Essen wieder auf dem Boden landet.</p>
<h4>Es kann auch mehrere Gründe geben</h4>
<p>Als wir merkten, dass unser Sohn uns schon sehr deutlich verstand, aber immer noch nicht hörte, wenn wir sagten, dass das Essen auf den Tisch gehört, mussten wir weiterdenken. Warum lässt er es fallen, obwohl er versteht, dass das falsch ist?</p>
<p>Und wir erkannten, dass es die einfachste Methode unseres Sohnes war, sich Freiraum zu schaffen. Sein Teller war zu voll oder er wollte die Erdbeere jetzt einfach nicht mehr essen. So nach dem Motto &#8222;Aus dem Auge, aus dem Sinn&#8220;. Also baten wir ihn, wenn wir merkten, dass er sich gleich eines Stücks entledigen wollte, es uns zu geben, damit wir es beiseite legen konnten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-938" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/wenn-die-wut-kommt-kind-beim-essen.jpg" alt="Wenn die Wut kommt - Kind beim Essen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/wenn-die-wut-kommt-kind-beim-essen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/wenn-die-wut-kommt-kind-beim-essen-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ab und zu landet hier und da mal doch noch etwas auf dem Boden, aber es half uns wie gesagt, verständnisvoller mit der Situation umzugehen.</p>
<p>Es kann also nicht schaden, in ruhigen Momenten zu analysieren und zu hinterfragen. Und wenn dann wieder solch eine Situation auftritt, wisst ihr, wie ihr besser reagieren könnt oder könnt zumindest das Verhalten verstehen und nachvollziehen.</p>
<p>Es ist zwar keine Methode, um seine momentane Wut unter Kontrolle zu bekommen, doch langfristig gesehen wirkt sie vorbeugend und hilft, in Zukunft angemessener zu reagieren.</p>
<h3>Musik hören</h3>
<p>Im Internet steht, man soll beruhigende Musik hören, Entspannungsmusik. Ich für meinen Teil habe mir eine Playlist zusammengestellt, in denen es um die Liebe zu einem Menschen geht. Mein absoluter Favorit ist und bleibt <a href="https://www.youtube.com/watch?v=q9ZgBDOaV0s" target="_blank" rel="noopener">&#8222;You&#8217;ll Be In My Heart&#8220; von Phil Collins</a>. So werde ich immer wieder daran erinnert, wie sehr ich mein Kind eigentlich liebe und wie bescheuert es gerade ist, sauer zu sein. Es half mir ungemein. Es lockerte die Stimmung umgehend auf, ich konnte mir beim Singen Luft machen und meine Laune stieg wieder. Und nebenbei beruhigte sich mein Kind beim Klang meiner Stimme auch gleich mit.</p>
<p>Ihr könnt natürlich auch eure Lieblingslieder hören oder was auch immer. Heavy Metal würde ich jetzt nicht unbedingt empfehlen&#8230; Das lässt das Blut nur stärker kochen.</p>
<p></p>
<h3>Spazieren gehen und frische Luft schnappen</h3>
<p>Diese Methode war am Hilfreichsten, wenn ich total übermüdet und gereizt war und keine Möglichkeit bestand, ein Nickerchen zu machen. Ich habe mir dann ganz schnell meinen Sohn geschnappt, nur das Allernötigste eingepackt und bin mit ihm raus an die frische Luft. Egal, ob Sonne, Wind, Regen oder Schnee: es hilft enorm, fand ich. Der Kreislauf kommt langsam in Schwung, man wird wacher und klarer im Kopf .</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-937" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/wenn-die-wut-kommt-spaziergang-im-wald.jpg" alt="Wenn die Wut kommt - Spaziergang im Wald" width="680" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/wenn-die-wut-kommt-spaziergang-im-wald.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/wenn-die-wut-kommt-spaziergang-im-wald-300x189.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>Körperlich aktiv werden</h3>
<p>Es ist ähnlich wie Spazieren gehen, doch manche müssen sich richtig auspowern, um ihre Wut abbauen zu können. Einige müssen joggen gehen, andere wiederum Fahrrad fahren oder schwimmen&#8230; Ich für meinen Teil fing an aufzuräumen. Geschirrspüler ausräumen, Staub saugen, Bad putzen, umherliegendes Spielzeug einräumen, Wäsche machen und und und &#8211; bei uns gibt es immer etwas zu tun.</p>
<p>Wenn ihr niemanden habt, der in diesem Moment auf euer Kind aufpassen kann und euer Kind euch braucht, dann tragt es doch einfach im Tragegurt mit euch herum. Es genießt eure Nähe, sieht euch dabei zu, was ihr macht, und ihr könnt euer Ding machen. Geht leider nicht, wenn man schwimmen gehen oder Extremsport betreiben will. Aber ihr findet bestimmt etwas, was ihr beide machen könnt.</p>
<p>Sollte euer Kind schon zu groß für einen Tragegurt sein: es auf der Hüfte zu halten geht sicher noch.</p>
<p>Mein Sohn hilft auch sehr gern beim Haushalt mit. Er stopft die Wäsche in die Waschmaschine, drückt die Knöpfe, wischt gern die Küchentheke, den Boden oder Tisch mit dem Schwamm, hängt die Wäsche auf (auch wenn dann alles auf einer Leine und übereinander hängt) usw. Vielleicht könnt ihr euer Kind auch beim Putzen mit einbinden. Versucht es einfach mal. Oder lasst euer Kind zugucken, was auch immer.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-936" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/wenn-die-wut-kommt-kind-beim-abwasch.jpg" alt="Wenn die Wut kommt - Kind beim Abwasch" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/wenn-die-wut-kommt-kind-beim-abwasch.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/wenn-die-wut-kommt-kind-beim-abwasch-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ich hoffe, die eine oder andere Methode lässt sich auch bei euch anwenden und &#8211; was wohl wichtiger ist &#8211; funktioniert auch.</p>
<p>Wie gefallen euch die oben genannten Tipps? Habt ihr eventuell eine völlig andere, eure ganz persönliche Calm-down-Methode gefunden?</p>
<p>Schreibt&#8217;s in die Kommentare und lasst es mich wissen.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/wenn-die-wut-kommt/">Wenn die Wut kommt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.milchtropfen.de/wenn-die-wut-kommt/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Baby beißt beim Stillen</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/baby-beisst-beim-stillen/</link>
					<comments>https://www.milchtropfen.de/baby-beisst-beim-stillen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jun 2016 18:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Stillen]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[baby]]></category>
		<category><![CDATA[beißen]]></category>
		<category><![CDATA[beißt]]></category>
		<category><![CDATA[Biss]]></category>
		<category><![CDATA[erfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinkind]]></category>
		<category><![CDATA[Problem]]></category>
		<category><![CDATA[Rat]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Trick]]></category>
		<category><![CDATA[Zahnen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.milchtropfen.de/?p=765</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es kommt völlig unerwartet und trifft dich wie ein Schlag ins Gesicht. Wenn das Baby beim Stillen ständig in die Brust beißt, kommt man schnell an den Rand der Verzweiflung. Was mir geholfen hat, ohne abstillen zu müssen, teile ich dir in diesem Beitrag mit. Baby beißt beim Stillen Da hatten mein Baby und ich ... <a title="Baby beißt beim Stillen" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/baby-beisst-beim-stillen/" aria-label="Mehr zu Baby beißt beim Stillen">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/baby-beisst-beim-stillen/">Baby beißt beim Stillen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es kommt völlig unerwartet und trifft dich wie ein Schlag ins Gesicht.</p>
<p>Wenn das Baby beim Stillen ständig in die Brust <strong>beißt</strong>, kommt man schnell an den Rand der Verzweiflung.</p>
<p>Was mir geholfen hat, ohne abstillen zu müssen, teile ich dir in diesem Beitrag mit.<span id="more-765"></span><div id='c8642_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Baby beißt beim Stillen</h2>
<p>Da hatten mein Baby und ich endlich die furchtbaren <a href="https://www.milchtropfen.de/stillprobleme/" rel="noopener">Stillprobleme</a> hinter uns gelassen. Wunde oder gar blutende Brustwarzen waren kein Thema mehr. Ebenso die <strong>Angst</strong> vor dem nächsten Anlegen. Kein Zähne zusammenbeißen, kein Zehen zusammenkneifen mehr. Es war so schön. Endlich genossen wir beide das Stillen.</p>
<p>Und dann das! Abends, wenn es ins Bett gehen sollte, fing das mit dem Beißen an. Ich sah es in seinem Blick. Es war ganz merkwürdig. Er starrte die Brust an, machte eine komische Bewegung mit den Lippen und zog, während er den Kopf wegzog, die Brustwarze durch seinen Mund. Dabei strichen seine Zähne an meiner Brust entlang.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-8735 pintbild" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-beisst-beim-stillen.jpg" alt="Baby beißt beim Stillen - Mögliche Gründe und Tipps wie man reagieren kann | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="800" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-beisst-beim-stillen.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-beisst-beim-stillen-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-beisst-beim-stillen-287x430.jpg 287w" sizes="auto, (max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<h2>Erste Reaktion</h2>
<p>Es tat echt weh! Es tat so weh, dass ich laut <strong>&#8222;AUA!&#8220;</strong>, schrie, aber es interessierte ihn gar nicht. Ganz unschuldig guckte er meine Brust an und wollte wieder gestillt werden. Da ich das zum ersten Mal erlebt hatte, dachte ich, es wäre ein Versehen gewesen und gab ihm wieder die Brust. Und dann biss er wieder zu. Diesmal presste er seine Lippen derartig zusammen, dass meine Brustwarze eingequetscht wurde. Das war echt fies!</p>
<p>Anfangs sagte ich mir noch &#8222;Ruhig Blut.&#8220; und erklärte ihm, dass es wehtut, wenn er beißt und dass er damit aufhören soll. Doch als das nichts brachte, reagierte ich irgendwann verärgert. Er sieht doch, dass ich <strong>Schmerzen</strong> habe. Und dennoch macht er es wieder und wieder. Ich war fassungslos! Beleidigt! Empört! Verletzt! Ich sagte ihm laut, klar und deutlich, dass er das Beißen lassen soll.</p>
<p><div id='c7518_33_2' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungausmobile"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside>
<script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="5804511553"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br style="clear:both;"></div>

<div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="8016097146"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br></div></div></p>
<p>Und als auch das nicht fruchtete, begann ich irgendwann zu drohen. Ich sagte, ich würde <strong>abstillen</strong>. Jetzt gleich, sofort und auf der Stelle. Manchmal musste ich aus schierer Wut ganz schnell das Zimmer verlassen und sein Papa musste dann seinen Beitrag leisten. Ich wiederum nutzte die Zeit, um runterzukommen. Gar nicht so leicht, wenn einem zuvor in die Brustwarze (!!) gebissen wurde.</p>
<p>Und als ich wieder klar denken konnte, merkte ich, dass das gerade eben völliger Blödsinn war, den ich da von mir gegeben habe. Meine Güte, er ist noch so klein. Wie soll er begreifen, dass er mir weh tut? Er macht es doch nicht absichtlich. Und diese lächerlichen Drohungen, wie sofort abzustillen, bringen überhaupt nichts. Es muss einen anderen Grund geben.</p>
<h2>Mögliche Gründe für&#8217;s Beißen</h2>
<p>Ich merkte, dass ich nicht weiterkam und suchte in verschiedenen Foren und Blogs nach <strong>Ratschlägen</strong>. Ich werd&#8216; doch nicht die erste Mutter mit diesem Problem sein. Und siehe da: Zig Tipps sprangen mir ins Auge und wollten gelesen werden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-770" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-beisst-beim-stillen-hand-auf-tastatur.jpg" alt="Baby beißt beim Stillen - Hand auf Tastatur" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-beisst-beim-stillen-hand-auf-tastatur.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-beisst-beim-stillen-hand-auf-tastatur-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p><a href="https://www.babycenter.de/a9992/was-tun-wenn-ihr-stillbaby-bei%C3%9Ft" target="_blank" rel="noopener">Gründe, aus denen das Baby zubeißt</a>, können zum Beispiel folgende sein:</p>
<ul>
<li>Langeweile, weil es gar keinen Hunger hat</li>
<li>Drang nach Aufmerksamkeit, falls die Mutti beim Stillen abgelenkt ist</li>
<li>Enttäuschung, wenn der Milchfluss nicht schnell genug einsetzt</li>
<li>Fehlspannungen im Kiefer oder aber im ganzen Körper</li>
</ul>
<p>Dann stieß ich auf einen weiteren Grund: Das Baby hat <strong>Schmerzen</strong>, z.B. durch das Zahnen. Könnte bei uns tatsächlich zutreffen.</p>
<p></p>
<h2>Was tun, wenn das Baby beim Stillen beißt</h2>
<p>Die meisten Mütter und Ratgeber empfehlen, das Stillen zu unterbrechen, sobald das Baby zubeißt. Und dann ordentlich schimpfen!</p>
<p>Ich weiß! In die Brust gebissen zu werden, ist total kacke! Es ist eins der beschissensten Gefühle, die ich kenne! Ich verstehe total, wenn du da &#8211; wie ich &#8211; kurz vorm Ausrasten bist. Oder sogar ausrastest. Auch ich bin laut geworden. Hat mein Baby nur Null interessiert.</p>
<p>Da kann ich ehrlich gesagt von Glück reden. Denn laut &#8222;Nein!&#8220; oder sonstwie aufzuschreien, könnte mitunter sogar <strong>negative Folgen</strong> haben:</p>
<ol>
<li><a href="http://www.gewuenschtestes-wunschkind.de/search?q=+bei%C3%9Fen" target="_blank" rel="noopener">Ursache-Wirkung-Prinzip</a>: Dein Baby erkennt, dass auf seine Handlung (Beißen) eine Reaktion (lauter Aufschrei) folgt. Es könnte versuchen, herauszufinden, ob diese Reaktion immer auftritt. Und dann hast du ein richtiges Problem!</li>
<li>Stillstreik: Dein Baby könnte von deinem lauten Aufschrei derart erschreckt werden, dass es nicht mehr gestillt werden möchte. Es geht in den <strong>Stillstreik</strong>. Dann hast du zwar das Problem mit dem Beißen hinter dir, dafür aber ein neues, größeres an der Backe.</li>
</ol>
<p><div id='c7645_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="2540409182"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br></div></div></p>
<h3>Also was tun? Wie &#8222;richtig&#8220; reagieren?</h3>
<p>&#8222;Gewünschtestes Wunschkind&#8220; rät, das Verhalten (nicht das Kind!) so gut es geht zu <strong>ignorieren</strong>. Ja, haha, ich weiß. Klingt irre. Aber wenn du dem Beißen keinerlei Beachtung schenkst, gibt es auch keine Reaktion, die wiederholt werden will. Es soll so wohl schneller vorbei gehen.</p>
<p>Nun kannst du ja schlecht dabei zusehen, wie dir die Brust zerbissen wird, und dabei gleichzeitig noch ruhig bleiben. Hier gilt es ganz klar, dich zu <strong>schützen</strong>: Steck deinen kleinen Finger in den Mundwinkel deines Kindes und löse die Brustwarze sanft (!) vom Babymund.</p>
<p>Weil ich davon ausging, dass es bei uns am Zahnen liegt, habe ich gedacht: Mein Baby braucht etwas zum Kauen, Knietschen, Beißen. Also: Auf, auf! Fingerzahnbürste und <a href="http://amzn.to/28NHdk2" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Beißring</a>* geschnappt und meinem Kleinen zum Herumknatschen hingehalten. Er kaute vergnügt darauf herum, legte es nach einer Weile Herumsnatschen beiseite und wollte wieder gestillt werden. Und siehe da: Kein Beißen mehr! Vielleicht klappt das auch bei dir?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6407" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-sitzt-lacht-und-haelt-beissring-in-der-hand.jpg" alt="Baby sitzt, lacht und hält Beißring in der Hand" width="679" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-sitzt-lacht-und-haelt-beissring-in-der-hand.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-sitzt-lacht-und-haelt-beissring-in-der-hand-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-sitzt-lacht-und-haelt-beissring-in-der-hand-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<h2>Und was, wenn es nun nicht die Zähne sind?</h2>
<p>Versuche, die <strong>Ursache</strong> des Beißens herauszufinden. Je nachdem kannst du dann entsprechend handeln:</p>
<p>Ist es Langeweile? Dann (sanft!) abdocken und die Langeweile bekämpfen. Spielt was, macht einen Spaziergang, kocht, putzt&#8230; Ich bin mir sicher, in dem Alter findet dein Baby alles, was du machst, hochinteressant.</p>
<p>Wenn der <strong>Milchspendereflex</strong> nicht schnell genug für dein Baby einsetzt, oder es deine Aufmerksamkeit will: Sei vollkommen bei deinem Baby. Wenn dir eine Million Sachen durch den Kopf gehen, schreib sie auf, damit sie aus deinem Kopf verschwinden und du zur Ruhe kommen kannst. Hört gemeinsam ruhige Musik. Mach es dir und deinem Baby so richtig schön gemütlich und kuschlig. Leg das Handy, oder was auch immer du gerade machst, beiseite und widme dich deinem Baby.</p>
<p>Was noch helfen könnte, um den <a href="https://www.babyclub.de/hebammensprechstunde/fragen/13438296.wie-kann-ich-den-milchfluss-anregen.html" target="_blank" rel="noopener">Milchspendereflex anzuregen</a>: Massier deine Brust vor dem Stillen mit Stillöl, erwärme sie vorher oder trink etwas Warmes. Ich denke allerdings eher, dass hier Ruhe der Schlüssel zum Erfolg ist, aber probier dich aus.</p>
<p>Und wenn alles nichts hilft, kann es meiner Meinung nach nicht schaden, mal beim Osteopathen vorbeizuschauen. Vielleicht liegt tatsächlich eine Blockade vor, die behoben werden muss.</p>
<h2>Loben und Bestrafen</h2>
<p>Nochmal zurück zum Loben und Bestrafen, weil mir dieses Thema sehr wichtig ist.</p>
<p>Viele raten dazu, ihr Baby zu <strong>loben</strong>, wenn es sich &#8222;lieb&#8220; verhält, also nicht beißt usw. Dann kriegt es eine Extraportion Küssen, Kuscheln, lieb Reden und dergleichen.</p>
<p>Im Umkehrschluss soll das Baby in irgendeiner Form <strong>bestraft</strong> werden, wenn es beißt. Damit es lernt, dass es etwas Falsches getan hat. Es wird geraten, dass Baby auszuschimpfen, abzulegen oder die Brust an das Baby zu drücken, damit es keine Luft mehr bekommt und von der Brust geht.</p>
<p>Dass es sich hier um ein Baby handelt, und nicht um ein Kind, das schon Zusammenhänge herstellen kann, vergessen da viele. Was das Baby mitbekommt: Die Milch wird ihm verweigert (aus einem Grund, den es nicht kennt), Mama guckt grimmig und ist furchtbar laut (aus irgendeinem Grund, den es auch nicht kennt), es kriegt keine Luft (!) oder es wird abgelegt. Babys sind Traglinge. Sie brauchen unseren Schutz, und den am besten in unseren Armen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-766" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-auf-dem-arm-seiner-mutter.jpg" alt="Baby auf dem Arm seiner Mutter" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-auf-dem-arm-seiner-mutter.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-auf-dem-arm-seiner-mutter-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wird ein Baby <strong>abgelegt</strong>, bekommt es Angst. Es kann ja nicht ahnen, dass hier keine gefährlichen Raubtiere herumstreunen, die es fressen wollen. Es weiß nicht, ob und wann es wieder den beruhigenden Duft von dir einatmen und deine Körpernähe spüren wird. Es lebt im Jetzt. Jetzt liegt es irgendwo und fühlt sich schrecklich. Es will zu dir. Dass du ihm gerade eine Lektion erteilen willst, weil es gebissen hat, weiß doch dein Baby nicht. Es ist ein Baby!</p>
<p>Und dein Baby ist auch kein Hund, der dressiert werden muss. Loben für &#8222;gutes&#8220; Benehmen, Bestrafen für &#8222;schlechtes&#8220;. Was dein Baby braucht, ist Liebe. Bedingungslose. Versuch, den Grund für das Beißen herauszufinden und nicht, dein Baby mit <strong>Liebesentzug</strong> zu strafen. Versuch es. Bei mir hat es auch nicht immer geklappt und ich bin ausgeflippt. Das tut ja auch weh! Du darfst auch ruhig wütend sein. Du hast Schmerzen. Aber in meinen Augen ist es wenig hilfreich, dein Kind dafür zu bestrafen. Kümmer dich um deine schmerzende Brust und hab dein Baby trotzdem lieb.</p>
<p>Ich drücke dir die Daumen und hoffe, dass du das Problem rasch lösen kannst. Ich weiß genau, wie man sich in solchen Momenten fühlt. Darum wünsche ich dir, dass die Ursache schnell gefunden und behoben werden kann.</p>
<p>Alles Gute!</p>
<p><div id='c7759_31_19' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Nachtrag: 19.07.2017 (Beißen beim Einschlafen)</h2>
<p>Der kleine Mann ist jetzt knapp 28 Monate alt und wird IMMER NOCH gestillt! 😉 Schnuller hat er keinen; dafür braucht er aber weiterhin die Brust zum <strong>Einschlafen</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6408" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/kind-schlaeft-im-bett.jpg" alt="Kind schläft im Bett" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/kind-schlaeft-im-bett.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/kind-schlaeft-im-bett-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/kind-schlaeft-im-bett-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Manchmal ist es so, dass er dann, bevor er sich ins Traumland verabschiedet, in die Brustwarze beißt. Und das tut höllisch weh, sag ich dir! Selbst, wenn ich vor Schmerz laut aufschreie, macht er nur mal kurz die Augen auf und schläft dann weiter (immer noch in die Brust beißend).</p>
<p>Ich handhabe das derzeit so: Nachdem ich also laut aufgeschrien habe und in Panik bin (im Gegensatz zum kleinen Mann), weiß ich: Jetzt muss ich schnell sein! Kleinen Finger in den Mundwinkel des kleinen Mannes klemmen und vorsichtig (!) versuchen, von der Brust zu <strong>lösen</strong>.</p>
<p>Manchmal geht er dann komplett ab, dreht sich um und schläft weiter. Oder er sucht dann nochmal die Brust. Aber dann beißt er zumindest nicht mehr, sondern ist wieder richtig angedockt. Das tut dann wenigstens nicht mehr weh.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/baby-beisst-beim-stillen/">Baby beißt beim Stillen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.milchtropfen.de/baby-beisst-beim-stillen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kind will nicht in den Autositz</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/kind-will-nicht-in-den-autositz/</link>
					<comments>https://www.milchtropfen.de/kind-will-nicht-in-den-autositz/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 May 2016 22:22:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinkind]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Autofahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Autositz]]></category>
		<category><![CDATA[baby]]></category>
		<category><![CDATA[Babyschale]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Kindersitz]]></category>
		<category><![CDATA[Problem]]></category>
		<category><![CDATA[Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Trick]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.milchtropfen.de/?p=44</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kennst du das? Du hattest mit deinem Kind das Auto genommen, weil es mit den Öffentlichen oder dem ganzen Gepäck zu umständlich geworden wäre. Gemeinsam habt ihr einen schönen Tag verbracht, welcher sich nun dem Ende neigt. Es ist Zeit, die Heimfahrt anzutreten. Doch gerade jetzt will sich dein Kind einfach nicht in den Autositz setzen ... <a title="Kind will nicht in den Autositz" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/kind-will-nicht-in-den-autositz/" aria-label="Mehr zu Kind will nicht in den Autositz">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/kind-will-nicht-in-den-autositz/">Kind will nicht in den Autositz</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kennst du das? Du hattest mit deinem Kind das <strong>Auto</strong> genommen, weil es mit den Öffentlichen oder dem ganzen Gepäck zu umständlich geworden wäre. Gemeinsam habt ihr einen schönen Tag verbracht, welcher sich nun dem Ende neigt. Es ist Zeit, die Heimfahrt anzutreten.</p>
<p>Doch gerade jetzt will sich dein Kind einfach nicht in den <strong>Autositz</strong> setzen und angurten lassen. Manchmal ist es auch so, dass es schon früh morgens <strong>Theater</strong> gibt, weil dein Kind alles andere will, als sich in seinen Kindersitz zu setzen.</p>
<p>Was uns geholfen hat und was dir ansonsten eventuell helfen könnte, wenn dein Kind nicht in den Autositz will, erfährst du in diesem Artikel.<span id="more-44"></span><div id='c2615_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Kind will nicht in den Autositz</h2>
<p>Ich hoffe, du musstest dein Auto noch nie mitten in der Pampa stehen lassen, dir dein Kind schnappen, weil es sich während der Fahrt die Seele aus dem Leib schrie, um mit dem nächstbesten Bus nach Hause zu fahren und dein Auto dann am darauffolgendenTag abzuholen. Wenn doch, schicke ich dir jetzt einfach mal unbekannterweise eine Umarmung, denn ich weiß ganz genau, was das für eine bescheidene Situation ist.</p>
<p>Wir hatten dieses Thema schon einige Male durch: Ich ließ mein Auto auch des Öfteren stehen und nahm lieber die <strong>Öffentlichen</strong>, damit es nicht wieder Probleme während der Heimfahrt gab. Für <strong>Unternehmungen</strong> am Tag war das noch machbar, aber für den Urlaub, wo man noch einen Anhänger voll Klamotten mit sich herumschleppt, musste dann mal langsam eine Lösung her.</p>
<p>Bis dahin half bei uns rein gar nichts: Weder Musik, noch Stille, weder meine Stimme, noch eine andere, weder Rassel, noch die leuchtende Sicherheitsweste, weder Uhr, noch quakender Frosch. Es war zum Verzweifeln.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8980 alignnone" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/kind-liegt-grinsend-auf-motorhaube-vom-auto.jpg" alt="Kind liegt grinsend auf Motorhaube vom Auto" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/kind-liegt-grinsend-auf-motorhaube-vom-auto.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/kind-liegt-grinsend-auf-motorhaube-vom-auto-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Sobald der Kleine in meinen Armen war, war alles gut. Wir schauten aus dem Fenster, ich stillte ihn, zeigte ihm das Lenkrad, das Radio mit den vielen Knöpfen, das Schubfach, die Gangschaltung usw. Das interessierte ihn auch ungemein, doch wenn wir auch nur in die Nähe des Autositzes kamen, kullerten die Tränchen.</p>
<p>Die einzige <strong>Möglichkeit</strong> bis dahin war es, frühzeitig, noch vor 18 Uhr, die <strong>Heimfahrt</strong> anzutreten, damit er nicht zu müde war.</p>
<p><div id='c2677_177_2' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungausmobile"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside>
<script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block;"
     data-ad-format="link"
data-full-width-responsive="true"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="6725055877"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br style="clear:both;"></div>

<div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block;"
     data-ad-layout="link"
data-full-width-responsive="true"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="9143389553"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br></div>











</div></p>
<h2>Die Zeit der Bücher</h2>
<p>Als die Zeit der Bücher kam (und die kam erst mit etwa 13 Monaten), und sich unser Sohn tagein, tagaus vorlesen ließ, wurden die Heimfahrten angenehmer. Wir nahmen also sein Lieblingsbuch mit ins Auto und lasen es ihm während der Fahrt vor. Wenn ich mit ihm allein unterwegs war, legte ich es auf seinen Schoß, damit er es sich allein anschauen konnte.</p>
<p>Irgendwann waren Bücher nicht mehr so interessant, dann wurden sie von diversen <strong>Autos</strong> abgelöst. Ab und zu gesellte sich mal ein <strong>Kuscheltier</strong> zu uns ins Auto; mit seinen knapp 3 Jahren steht jedoch das <strong>Tablet</strong> hoch im Kurs. Dort schaut er sich entweder seine Kinderserien an oder spielte seine Apps (entsprechende Empfehlungen wird es in einem späteren Beitrag mal geben).</p>
<p><strong>Unterhaltung</strong> ist also das A und O während der Autofahrt. Ob es nun ein Buch, ein Tablet, Musik oder sonstwas für ein interessantes Spielzeug (wie z.B. ein Lenkrad) ist, ist ja relativ egal. Hauptsache, dein Kind kann sich während der Fahrt mit etwas <strong>beschäftigen</strong>. Vielleicht ist es bei euch ja wie bei uns möglich, dass eine/r der Erwachsenen hinten beim Kind sitzen und mit ihm <strong>spielen</strong> kann.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="pintbild aligncenter wp-image-9006" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/Kind-will-nicht-in-den-Autositz-tipps-die-helfen.jpg" alt="Kind will nicht in den Autositz | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="800" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/Kind-will-nicht-in-den-Autositz-tipps-die-helfen.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/Kind-will-nicht-in-den-Autositz-tipps-die-helfen-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/Kind-will-nicht-in-den-Autositz-tipps-die-helfen-287x430.jpg 287w" sizes="auto, (max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<h2>7 Gründe, warum dein Kind nicht in den Autositz will</h2>
<p>Manchmal ist es aber gar nicht Langeweile, die deinem <strong>Kind</strong> die Tränen in die Augen treibt. Wichtig ist deshalb, dass du vorher überprüfst, ob es deinem Kind gerade wirklich nur langweilig ist und es unterhalten werden möchte, oder ob es doch ein anderer Grund ist, weshalb dein Kind nicht in den Autositz will.</p>
<p>Andere <strong>Gründe</strong> könnten beispielsweise sein:</p>
<h3>1. Ungestillte (Grund-)Bedürfnisse</h3>
<p><strong>Babys</strong> haben <a href="http://stillberatung-dresden.de/die-beduerfnisse-des-babys/" target="_blank" rel="noopener">vier Grundbedürfnisse</a>: Sie brauchen Hautkontakt, Nahrung, Schlaf und Anregung. <strong>Grundbedürfnisse</strong> sollten umgehend gestillt werden, also nichts wie bei der nächsten Gelegenheit ranfahren und kuscheln, tragen, stillen/füttern, in den Schlaf begleiten oder spielen.</p>
<p>Auch auf <strong>Kleinkinder</strong> und ältere <strong>Kinder</strong> lassen sich die o.g. Bedürfnisse anwenden. Holst du sie gerade von der Kita oder der Schule ab? War ihr Tag dort anstrengend, sind sie müde, erschöpft, ausgelaugt und wollen jetzt nur kuscheln, Liebe tanken oder aber einfach mal machen, was ihnen Spaß macht? Vielleicht wird dir diese Sichtweise helfen, geduldiger mit deinem Kind zu sein, um ihm das zu geben, was es gerade dringend braucht.</p>
<h3>2. Volle Windel</h3>
<p>Während der Autofahrt in den eigenen <strong>Ausscheidungen</strong> zu liegen, ist wirklich unangenehm. Womöglich teilt dir dein Kind aber auch gerade mit, dass es mal dringend muss. Schaff hier also so schnell wie möglich Abhilfe und bring alles wieder ins Lot, dann kann die Fahrt <strong>entspannt</strong> weitergehen.</p>
<p></p>
<h3>3. Müdigkeit</h3>
<p>Wenn dein Kind <strong>müde</strong> ist und nicht im Autositz einschlafen will bzw. nicht kann, weil es schon komplett im Eimer ist, dann musst du in den sauren Apfel beißen, anhalten, dein Baby in den Arm nehmen und &#8211; wenn möglich &#8211; dein Auto stehen lassen und mit den Öffentlichen weiterfahren.</p>
<p>Damit du so etwas nicht ständig machen musst, bietet es sich an, von vornherein mit den <strong>Öffis</strong> oder tatsächlich <strong>früher</strong> loszufahren, wenn das Kind noch nicht übermüdet ist.</p>
<p>Ansonsten könnte es hilfreich sein, wenn du den Kindersitz in Liegeposition stellst, das Radio ausmachst oder es ruhige Musik spielen lässt (je nachdem, was deinem Kind zum Einschlafen lieber ist) und bei konstanter Geschwindigkeit fährst. So könnte dein Kind womöglich doch noch in den wohlverdienten <strong>Schlaf</strong> finden.</p>
<h3>4. Irgendwas nervt</h3>
<p>Schau mal, ob dein Kind bequem sitzt, der <strong>Gurt</strong> verdreht ist, die Babyschale bzw. der Autositz richtig <strong>eingestellt</strong> ist, irgendwo ein nerviges Schild von den Klamotten <strong>kratzt</strong> oder irgendetwas anderes <strong>drückt</strong> und nervt. Eventuell blendet auch die Sonne und es böte sich ein <a href="http://amzn.to/2nXghIH" target="_blank" rel="nofollow noopener">Sonnenschutz fürs Fenster</a>* an.</p>
<h3>5. Der Kindersitz ist schuld</h3>
<p>Manchmal liegt es aber auch tatsächlich an der <strong>Babyschale</strong> oder am Kindersitz, die/der euch die Autofahrt so erschwert.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8984 alignnone" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/kind-sitzt-im-autositz-und-guckt-grimmig.jpg" alt="Kind sitzt im Autositz und guckt grimmig" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/kind-sitzt-im-autositz-und-guckt-grimmig.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/kind-sitzt-im-autositz-und-guckt-grimmig-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Dich durch die verschiedenen Angebote von Babyschalen und Kindersitzen zu wühlen, ist aufwendig. Lass dich am Besten von den <a href="https://www.zwergperten-shop.de/" target="_blank" rel="noopener">Zwergperten</a> <strong>beraten</strong>, von denen hab ich bis jetzt nur Positives gehört und gelesen.</p>
<h3>6. Angst</h3>
<p>Einigen Babys, aber auch Kleinkindern ist es <strong>unheimlich</strong>, wenn sie ihre Mama oder ihren Papa während der Autofahrt nicht sehen können. Da hilft es schon, wenn man mit ihnen <strong>redet</strong> oder ihnen etwas <strong>vorsingt</strong>.</p>
<p>Manche Kinder wollen ihre Mama bzw. ihren Papa aber <strong>sehen</strong> und da könnte ein <a href="http://amzn.to/2EmpUqJ" target="_blank" rel="nofollow noopener">Rücksitzspiegel</a>* durchaus Wirkung zeigen. Wenn ihr zu zweit mit eurem Kind unterwegs seid, wäre es &#8211; wie weiter oben schon beschrieben &#8211; praktisch, wenn ein/e Erwachsene/r hinten beim Kind sitzt, damit es Gesellschaft hat.</p>
<p><div id='c4670_31_19' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Tipps zum Durchhalten</h2>
<p>Und was, wenn es nichts davon zu sein scheint und gerade einfach der Wurm drin ist? Dann könntest du z.B. für diese &#8222;Phase&#8220; das <strong>Auto meiden</strong> und solange auf die <strong>Alternativen</strong> zurückgreifen.</p>
<p>Wenn du das Auto allerdings nehmen MUSST, weil es nicht anders geht, heißt es:</p>
<h3>1. Mehr als genügend Zeit einplanen</h3>
<p><strong>Zeit einplanen</strong> mag dir schon aus den Ohren kommen, weil du es ständig und überall als <strong>Tipp</strong> zu hören und zu lesen bekommst, aber es ist nunmal wahr. Wenn du genügend Zeit in petto hast, bist du automatisch entspannter, weniger gestresst, und das spürt dein Kind. Wiederum spürt dein Kind es auch, wenn du in Zeitnot steckst, genervt und gestresst bist und los willst. Auch diese <strong>Unruhe</strong> geht auf dein Kind über. Es ist demnach enorm wichtig, nicht nur 5 min. mehr einzuplanen, sondern wirklich mehr als genügend Zeit.</p>
<p>Ein <strong>Praxistipp</strong> von mir: Rechne die <strong>doppelte</strong> Zeit ein, wenn du mit deinem Kind im Auto unterwegs bist. Das hört sich für dich zu viel an? Dann pass mal auf:</p>
<p>Als ich einen Termin bei der Zulassungsbehörde hatte, plante ich wie gewohnt die doppelte Zeit ein. Mein Navi zeigte mir an, ich brauche mit Auto 20 min. zum Ziel, weshalb ich 40 min. einplante. Diese Zeit brauchte ich tatsächlich, um mein Kind dazu zu bewegen, sich anzuziehen, mit mir zu kommen, sich ins Auto zu setzen und anschnallen zu lassen. Am Ziel angekommen, passierte noch ein Malheur, weshalb ich meinen Sohn sauber machen und neu einkleiden musste, und schon waren nur noch 5 min. bis zum Termin. Stell dir mal vor, wie <strong>stressig</strong> es <strong>ohne Zeitpuffer</strong> gewesen wäre.</p>
<h3>2. Erfreu dich an den kleinen Dingen des Lebens</h3>
<p>Oliver war, nachdem wir an einer Tankstelle nur kurz anhalten, tanken und das Auto säubern wollten, nicht mehr ins Auto zu bekommen, weil er jetzt&#8217;ne Runde mit dem Windschutzscheibenabzieher spielen wollte.</p>
<p>Die Tankstelle war leer, wir hatten Zeit, also warum nicht? So standen wir dann da und machten eine Pause, während unser Sohn unser Auto putzte. Danach war es für ihn ok, wieder in seinen Kindersitz zu steigen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8983 alignnone" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/kind-saeubert-auto-mit-windschutzscheibenabzieher.jpg" alt="Kind säubert Auto mit Windschutzscheibenabzieher" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/kind-saeubert-auto-mit-windschutzscheibenabzieher.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/kind-saeubert-auto-mit-windschutzscheibenabzieher-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Oftmals ist unser Alltag so voll von Terminen und Verpflichtungen, dass wir solche <strong>Kleinigkeiten</strong> wie oben beschrieben gar nicht zulassen, obwohl wir eigentlich Zeit hätten. Doch gerade die kleinen Dinge des Lebens sind es, die unseren Kindern so <strong>wichtig</strong> sind und wir sollten uns an ihnen erfreuen.</p>
<p>Wenn du gerade mit deinem Kind auf dem Parkplatz stehst und los willst, dein/e Kleine/r aber gerade die Wolken anschauen will oder was auch immer, dann sei offen dafür. Lass die Arbeit Arbeit sein und ruf dir Folgendes ins Gedächtnis:</p>
<blockquote><p>&#8222;Die Arbeit läuft nicht davon, während du deinem Kind einen Regenbogen zeigst, aber der Regenbogen wartet nicht, bis du mit der Arbeit fertig bist.&#8220; &#8211; Chinesisches Sprichwort</p>
<p>&#8222;Höre deinen Kindern ernsthaft und aufmerksam zu, wenn sie dir etwas erzählen, egal, was es ist. Wenn du nicht wirklich ernsthaft den kleinen Dingen zuhörst, wenn sie noch klein sind, dann werden sie dir auch nicht von den großen Dingen erzählen, wenn sie einmal groß sind, denn für sie waren es immer große Dinge.&#8220; &#8211; Catherine M. Wallace</p></blockquote>
<h3>3. Verpflegung</h3>
<p>Nimm für dich (und dein Kind, wenn es schon mitisst) Essen und Trinken mit. Gerade, wenn mein Baby <a href="https://www.milchtropfen.de/dauerstillen-oder-auch-clusterfeeding/" rel="noopener"" rel="noopener">clusterte</a> und ich gefühlt Stunden mit ihm im Auto verbrachte und nicht weiterkam, war <strong>Nervennahrung</strong> und etwas zu trinken DAS Mittel für mich, um nicht vor Hunger und Durst durchzudrehen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8987" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/kind-trinkt-im-auto-saft.jpg" alt="" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/kind-trinkt-im-auto-saft.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/kind-trinkt-im-auto-saft-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>4. Beschäftigung</h3>
<p>Ja, ich weiß, wie schön es ist, seinem Baby stundenlang dabei zuzusehen, wie es in den Armen liegt und schläft und grunzt, aber &#8211; zumindest war es bei mir so &#8211; irgendwann wurde mir trotz dieser köstlich duftenden Süßigkeit in meinen Armen <strong>langweilig</strong> und ich sehnte mich nach <strong>Unterhaltung</strong>. Doof nur, dass ich zu dieser Zeit noch gar kein Smartphone besaß. Heutzutage undenkbar, ich weiß.</p>
<p>Damit du nicht vor Langeweile in deinem Auto an die Decke gehst, pack ein Buch oder ein Hörbuch ein, schnapp dir dein Smartphone oder Tablet oder was auch immer und verschaff dir dadurch ein paar entspannte Minuten, Stunden &#8211; wer weiß, wie lange du da sitzen wirst 😉</p>
<p><div id='c5863_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="2540409182"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br></div></div></p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Unsere Kinder wollen durchaus <strong>kooperieren</strong>, es liegt nicht daran, dass sie gegen uns arbeiten.</p>
<p>In dem Moment, in dem dein Kind nicht in den Kindersitz vom Auto steigen will, tut es im Grunde genommen nur etwas <strong>für sich</strong> selbst, nicht aber zwangsläufig <strong>gegen dich</strong>.</p>
<p>Es muss nicht immer die Langeweile sein, die mit einer Autofahrt verbunden ist &#8211; und die du mit schönem <strong>Spielzeug</strong> oder anderer Unterhaltung wegzaubern könntest. Manchmal sind nicht alle <strong>Bedürfnisse</strong> deines Kindes gestillt, es hat Hunger, Durst, ist müde, der Sitz oder die Kleidung ist unbequem oder dein Kind hatte wie jeder Mensch auf dieser Welt einfach einen miesen Tag. Das kennst du sicherlich auch ganz gut. Und wenn man einen schlechten Tag hat, dann ist irgendwie alles blöd und nervt und ja, dann halten wir Eltern als deren Bezugspersonen schlichtweg als Wutableiter her.</p>
<p>Wenn du dir aber bewusst machst, dass dein Kind hier gerade nur für sich etwas tut, was rein gar nichts mit dir und deiner Person zu tun hat, dann fällt es einem gleich viel leichter, diese Herausforderung relativ ruhig zu überstehen, um nach einer <strong>gemeinsamen Lösung</strong> zu suchen. Um diese Hürden zu meistern, musst du auch an dich denken: Plane sehr viel Zeit ein, damit sie euch nicht im Nacken sitzt und stresst, sorg für ausreichend Verpflegung und Unterhaltung, ja, auch für dich.</p>
<p>Was die Lösung angeht: Die können nur du und dein Kind finden. Weiter oben habe ich dir zwar ein paar Tipps mit an die Hand gegeben, die dir womöglich helfen werden, aber vielleicht brauchen du und dein Kind eine ganz andere, <strong>individuelle</strong> Lösung.</p>
<p>Bis ihr diese gefunden habt, wünsche ich dir ganz viel <strong>Geduld</strong> und starke <strong>Nerven</strong>, denn es kann durchaus etwas Zeit vergehen, bis dein Kind gern in den Autositz klettert und ihr eine angenehme Fahrt im Auto habt.</p>
<p>Wenn du noch andere Tipps auf Lager hast, die dir und deinem Baby bzw. Kind geholfen haben, die Autofahrt angenehm zu gestalten, dann schreib sie mir unten in die Kommentare, ich würde sie dann ggf. in die Liste einfügen, damit auch anderen verzweifelten Eltern geholfen werden kann.<br />
</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/kind-will-nicht-in-den-autositz/">Kind will nicht in den Autositz</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.milchtropfen.de/kind-will-nicht-in-den-autositz/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Baby ist nervös beim Stillen</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/baby-ist-nervoes-beim-stillen/</link>
					<comments>https://www.milchtropfen.de/baby-ist-nervoes-beim-stillen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 May 2016 22:15:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Stillen]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[abhalten]]></category>
		<category><![CDATA[aufgeregt]]></category>
		<category><![CDATA[baby]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
		<category><![CDATA[nervös]]></category>
		<category><![CDATA[Problem]]></category>
		<category><![CDATA[stillen]]></category>
		<category><![CDATA[Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Trick]]></category>
		<category><![CDATA[zappelt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.milchtropfen.de/?p=39</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Stillen stellte ich mir immer als einen unendlich friedlichen Augenblick vor. Einige Zeit war das auch so. Bis mein Baby während des Stillens dann plötzlich anfing, immer wieder an- und abzudocken und herumzuzappeln und schnell zu atmen. Es machte mich mit seiner wuschigen Art ganz nervös. Was es damit auf sich haben könnte, liest ... <a title="Baby ist nervös beim Stillen" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/baby-ist-nervoes-beim-stillen/" aria-label="Mehr zu Baby ist nervös beim Stillen">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/baby-ist-nervoes-beim-stillen/">Baby ist nervös beim Stillen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das <strong>Stillen</strong> stellte ich mir immer als einen unendlich friedlichen Augenblick vor. Einige Zeit war das auch so. Bis mein Baby während des Stillens dann plötzlich anfing, immer wieder an- und abzudocken und herumzuzappeln und schnell zu atmen. Es machte mich mit seiner <strong>wuschigen</strong> Art ganz nervös.</p>
<p>Was es damit auf sich haben könnte, liest du in diesem Artikel.<span id="more-39"></span><div id='c6180_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Baby ist nervös beim Stillen</h2>
<p>Ich erinnere mich nur zu gut an das stundenlange Stillen im Sitzen, von dem ich bereits einen ganz rauen Hintern bekam (wenn er mir mal nicht eingeschlafen war).</p>
<p>Aber zwischendurch gab es dann immer solche Momente, in denen mein Baby ständig <strong>ab- und wieder ranging</strong>. Und es nervte mich auch irgendwann. &#8222;Warum trinkst du nicht? Machst du eine Pause? Willst du nicht mehr? Bist du satt? Ist dir langweilig?&#8220; fragte ich den kleinen Wurm, der mich natürlich einfach nur mit großen Augen anschaute und sein Spiel nun mit <strong>zappelnden</strong> Beinchen fortsetze.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6864" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-mit-speckigen-beinchen-beruehrt-seine-fuesschen.jpg" alt="Baby mit speckigen Beinchen berührt seine Füßchen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-mit-speckigen-beinchen-beruehrt-seine-fuesschen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-mit-speckigen-beinchen-beruehrt-seine-fuesschen-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Der Papa kam dann ins Zimmer und meinte: &#8222;Vielleicht braucht er eine neue Windel.&#8220; Und tatsächlich: Sobald er frisch <strong>gewickelt</strong> war, konnte weiter in Ruhe gestillt werden.</p>
<h2>Nichts geschieht grundlos</h2>
<p>Doch ist das noch nicht das Ende vom Lied! Als der kleine Mann etwa 3 Monate alt war, las ich das Buch &#8222;<a href="http://amzn.to/2voX5ok" target="_blank" rel="nofollow noopener">Verwöhn dein Baby nach Herzenslust</a>&#8222;* von Julia Dibbern. Da stieß ich dann auf ein mir bis dato völlig unbekanntes Thema: Die <strong>Ausscheidungskommunikation</strong>.</p>
<p><div id='c9266_33_2' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungausmobile"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside>
<script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="5804511553"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br style="clear:both;"></div>

<div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block; text-align:center;"
     data-ad-format="fluid"
     data-ad-layout="in-article"
     data-ad-client="ca-pub-1779890969656116"
     data-ad-slot="8016097146"></ins>
<script>
     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script><br></div></div></p>
<p>Hiernach teilt das Baby einem mit, dass es mal muss. Dies bringt es unter anderem mit <strong>Nervosität</strong>, schneller Atmung und <strong>unruhigem</strong> Trinkverhalten zum Ausdruck.</p>
<p>Erst, als ich das las, begriff ich, was mir mein Baby mitteilen wollte, wenn es nervös beim Stillen wurde: Es muss mal! Und das will es nicht unbedingt in unserem gemütlichen Nest.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6863" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-schlaeft-in-den-armen-von-mama-und-papa.jpg" alt="Baby schläft in den Armen von Mama und Papa" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-schlaeft-in-den-armen-von-mama-und-papa.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-schlaeft-in-den-armen-von-mama-und-papa-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Als ich dann begann, ihn <a href="https://www.abhala.de/abhalten" target="_blank" rel="noopener">abzuhalten</a>, sobald er wieder zappelig wurde und rumhibbelte, war er anschließend wieder ruhig und es konnte weiter gestillt werden.</p>
<p>Probier es aus und schreib mir in die Kommentare, ob dir dieser Tipp helfen konnte. Ich bin gespannt!<br />
</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/baby-ist-nervoes-beim-stillen/">Baby ist nervös beim Stillen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.milchtropfen.de/baby-ist-nervoes-beim-stillen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>10</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
