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	<title>stillen &#8211; Milchtropfen</title>
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		<title>Du musst nicht immer eine Lösung parat haben!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2020 15:40:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die besten Tipps, wenn dein Kind nicht hört! Die ultimativen Tricks, wenn du wütend bist! Die schnellste Lösung, wenn wir&#8230; Stopp! Atme tief ein&#8230; Und langsam aus&#8230; Wenn wir in Lösungen denken, vergessen wir oftmals den wichtigsten Aspekt, wenn wir vor einer Herausforderung stehen. Was genau ich meine? Dass du nicht immer eine Lösung parat ... <a title="Du musst nicht immer eine Lösung parat haben!" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/du-musst-nicht-immer-eine-loesung-parat-haben/" aria-label="Mehr zu Du musst nicht immer eine Lösung parat haben!">Weiterlesen</a></p>
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<p>Die besten <strong>Tipps</strong>, wenn dein Kind nicht hört! Die ultimativen <strong>Tricks</strong>, wenn du wütend bist! Die schnellste Lösung, wenn wir&#8230; Stopp! Atme tief ein&#8230; Und langsam aus&#8230;<br /><br />Wenn wir in Lösungen denken, vergessen wir oftmals den wichtigsten Aspekt, wenn wir vor einer Herausforderung stehen. Was genau ich meine? Dass du nicht immer eine <strong>Lösung</strong> parat haben musst, sondern&#8230;</p>
<p><span id="more-13180"></span></p>
<h2>Du musst nicht immer eine Lösung parat haben!</h2>
<p>Oliver ist mittlerweile 5 Jahre alt und seit etwa 1,5 Jahren <a href="https://www.milchtropfen.de/abstillen/">abgestillt</a>. Nun ergab es sich, dass wir nach einer Rangelei auf dem Bett völlig außer Atem eine Pause machten und uns unterhielten. Ich weiß nicht mehr, wie wir darauf kamen, aber irgendwann drehte sich das Thema um Mamamilch.</p>
<p>Mein <strong>Sohn</strong> fragte mich, ob in meinen Brüsten noch Mamamilch sei und ich verneinte. Ich erklärte ihm, dass mein Körper anfing, welche zu produzieren, als er merkte, dass ein Baby (er) in mir heranwuchs. Und als er dann geboren war, waren meine Brüste voll davon und haben ihm für etwa 3,5 Jahre lang das gegeben, was er brauchte.</p>
<p>Warum da jetzt keine Milch mehr drin sei, fragte er mich weiter.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="pintbild aligncenter wp-image-13187" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/05/Du-musst-nicht-stets-eine-Lösung-haben.jpg" alt="Du-musst-nicht-immer-eine-Lösung-haben | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="801" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/05/Du-musst-nicht-stets-eine-Lösung-haben.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/05/Du-musst-nicht-stets-eine-Lösung-haben-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/05/Du-musst-nicht-stets-eine-Lösung-haben-287x430.jpg 287w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/05/Du-musst-nicht-stets-eine-Lösung-haben-454x680.jpg 454w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/05/Du-musst-nicht-stets-eine-Lösung-haben-33x50.jpg 33w" sizes="(max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<p>Nun, das liegt daran, antwortete ich, dass die Brust immer nur so viel Milch bildet, wie das <strong>Baby</strong> es braucht. Trinkt es viel Milch, bemerkt die Brust, oh da ist hoher Bedarf, da mach ich gleich mehr. Trinkt das Kind weniger, fährt auch die <strong>Brust</strong> mit der Milchproduktion runter, denn die <strong>Nachfrage</strong> sinkt ja, da muss auch nicht mehr so viel Milch gebildet werden. Und als Oliver dann aufhörte, gar keine Milch mehr zu trinken, gab es irgendwann auch keine <strong>Mamamilch</strong> mehr.</p>
<p>Ich merkte, wie sich die Mine meines Sohnes verzog. „Nie wieder?“</p>
<p>“Naja, nie wieder nicht. Wenn wieder ein neues Baby heranwächst in mir, dann bereitet mein Körper wieder alles vor, damit es was zu trinken hat, dann gibt es auch wieder Mamamilch.“</p>
<p>Du kannst dir sicher denken, wie das <strong>Gespräch</strong> weiterging. Mein Sohn fand, es sei jetzt an der Zeit, dass er ein Geschwisterchen bekommt, damit er wieder Mamamilch probieren könnte.</p>
<p>Dass es für ein weiteres Kindes mehr Gründe braucht als den Wunsch meines Kindes, mal wieder Muttermilch trinken zu können, kam ihm nicht so recht in den Sinn.</p>
<p>Da waren wir nun. An einem Punkt, an dem ich meinem Sohn keine Lösung präsentieren konnte, wie er nun wieder Mamamilch trinken konnte.</p>

<h2>Schnell, schnell, ich brauch eine Lösung!</h2>
<p>Geraten wir in einen solchen Konflikt, möchten wir am Liebsten ganz schnell eine <strong>Lösung</strong> haben. Was können wir tun? Vielleicht reicht es ihm, einfach an der Brust zu saugen? Vielleicht kann ich ja Muttermilch von der Muttermilchbank besorgen? Oder kaufen? Gibt&#8217;s das überhaupt noch? Ist es Zeit, über ein zweites Kind nachzudenken?</p>
<p>Wir merken gar nicht, wie eng sich alles auf einmal anfühlt, wie wir schneller atmen. Wir sind <strong>unsicher</strong>. <strong>Hilflos</strong>. Stehen unter Druck, halten es vielleicht auch nicht so gut aus, wenn unser Kind jetzt anfängt zu <strong>weinen</strong>. Wir möchten so gern helfen, aber wie? Was tun? Es muss doch einen Weg geben, verdammt!!</p>
<p>Nein. Muss es nicht. Denn es gibt und wird immer wieder Situationen in deinem und dem Leben deines Kindes geben, da kann man sich noch so auf den Kopf stellen, es ändert nichts an der Situation.</p>
<p>Das kann sein, wenn das Kind aus Versehen auf eine Schnecke getreten ist. Wenn die Sonne untergeht. Der Laden geschlossen hat. </p>
<p>Das Haus der Schnecke bleibt zertreten, die Schnecke bleibt tot, die Sonne geht nicht plötzlich wieder auf, bloß weil das Kind es sich so sehr wünscht, der Laden macht erst wieder am nächsten Tag um 9 Uhr auf.</p>

<h2>Was wir tun können, wenn wir ratlos sind</h2>
<p>Was wir tun können? Wir dürfen uns in Ruhe hinsetzen, atmen, und uns genau darauf besinnen. Wir nehmen uns jetzt selber den <strong>Druck</strong>, schnell eine Lösung finden zu müssen. Nein. Wir brauchen nicht immer eine. Was wir tun können, ist, für unser Kind da zu sein in einem Moment, in dem es sich komplett seinen <strong>Gefühlen</strong> hingeben darf. Es darf traurig sein, enttäuscht, frustriert, wütend, verzweifelt, alles darf sein.</p>
<p>Gefühle sind da, gelebt zu werden, auch wenn sie unangenehm sind. Alle Gefühle sind ok. Es ist ok, zu weinen. Es ist ok, am Boden zerstört zu sein.</p>
<p>Sei für dein Kind da. Du musst nichts weiter tun als da zu sein. Du musst nichtmal großartig was sagen. Was zählt ist deine absolute <strong>Aufmerksamkeit</strong> für dein Kind. Setz dich neben es. Hör ihm zu. Gib ihm zu verstehen, dass du es hörst, nicke, wiederhole, was es gesagt hat. Vielleicht will es weder angeschaut noch berührt werden, akzeptiere das, biete es in Abständen immer mal wieder an. Mag sein, dass es bald seine Meinung ändert und dann doch findet, dass eine Umarmung von Mama oder Papa jetzt doch ganz gut täte.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12711" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/mutter-troestet-kind.jpg" alt="Mutter tröstet Kind" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/mutter-troestet-kind.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/mutter-troestet-kind-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2020/03/mutter-troestet-kind-50x32.jpg 50w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Solche Momente auszuhalten, kann uns unglaublich viel geben</h2>
<p>Der Sturm mag sich nach wenigen Minuten oder auch erst nach Stunden gelegt haben. Vielleicht kommt er nach Tagen auch immer mal wieder hoch, das kann niemand so genau sagen. Aber dein <strong>Kind</strong> und du werden danach unglaublich viel gelernt haben:</p>
<ul>
<li>Mama/Papa ist für mich da.</li>
<li>Mama/Papa hört mir zu.</li>
<li>Alle Gefühle sind ok, auch die, die sich richtig doof anfühlen.</li>
<li>Ich bin ok so wie ich bin.</li>
<li>Ich werde geliebt, egal wie ich gerade drauf bin.</li>
</ul>
<p>Dein Kind lernt, mit seinen Gefühlen umzugehen: Wenn ich traurig bin, dann hilft es mir zu weinen / nicht angefasst zu werden / nicht angesehen zu werden / zu kuscheln / zu reden/ wenn Mama oder Papa sich neben mich setzt und still ist, einfach da ist.</p>
<p>Unser Kind und wir lernen, mit der Situation umzugehen. Wir erkennen, dass es Momente gibt, die man nicht ändern kann. Wir lernen, Dinge zu akzeptieren, wie sie nunmal gerade sind.</p>
<p>Wir <strong>Eltern</strong> können darüber hinaus noch einiges mehr aus diesen Situationen für uns mitnehmen:</p>
<ul>
<li>Ich muss nicht immer eine Lösung parat haben.</li>
<li>Manchmal hilft es auch, meinem Kind in solchen Momenten einfach zuzuhören, es zu verstehen und für es da zu sein.</li>
<li>Mir hilft am Meisten, mein Kind zu begleiten und ruhig zu bleiben, indem ich mir genau das immer wieder sage / meinen Mund halte / mich auf meinen Atem konzentriere / meine volle Aufmerksamkeit jetzt meinem Kind widme.</li>
</ul>
<p>In welchen Momenten hattest du schonmal keine Lösung parat?</p>

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		<title>Die 10 wichtigsten Tipps zum Abstillen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Apr 2019 05:38:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ich hab mich schon lange gefragt, ob ich jemals einen Beitrag übers Abstillen schreiben werde, weil ich es nie für möglich gehalten hatte, dass die Stillbeziehung zwischen meinem Sohn und mir je enden wird. Aber jetzt ist es wirklich so weit und ich kann sagen: Ja, mein Kleinkind hat sich abgestillt und braucht auch nachts ... <a title="Die 10 wichtigsten Tipps zum Abstillen" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/abstillen/" aria-label="Mehr zu Die 10 wichtigsten Tipps zum Abstillen">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab mich schon lange gefragt, ob ich jemals einen Beitrag übers Abstillen schreiben werde, weil ich es nie für möglich gehalten hatte, dass die Stillbeziehung zwischen meinem Sohn und mir je enden wird.</p>
<p>Aber jetzt ist es wirklich so weit und ich kann sagen: Ja, mein <strong>Kleinkind</strong> hat sich abgestillt und braucht auch nachts keine Brust mehr zum Einschlafen.</p>
<p>Hier sind meine 10 wichtigsten Tipps zum Abstillen!</p>
<p><span id="more-11239"></span></p>
<h2>Die 10 wichtigsten Tipps zum Abstillen</h2>
<p>Während ich diesen Beitrag mit meinen 10 besten <strong>Tipps</strong> zum Abstillen schreibe, horch ich in mich rein und frag mich: Bin ich traurig darüber, dass es jetzt vorbei ist? Kein <strong>Einschlafstillen</strong> mehr, kein nächtliches Stillen mehr, kein schneller Tröster bei Unfällen und Krankheit, macht mich das irgendwie wehmütig?</p>
<p>Vor wenigen Wochen hätte ich noch lauthals gerufen: Nee, auf keinen Fall! Ich liebe meine wieder gewonnene Freiheit, Freizeit. Oliver ist 3,5 Jahre alt und lässt sich jetzt anders trösten, braucht keine Brust mehr, um sich zu beruhigen oder einzuschlafen, das ist einfach super cool!</p>
<p>Kann sein, dass es an dieser ruhigen Atmosphäre dieses Cafés liegt, in dem ich gerade sitze, aber jetzt denke ich so: Hm, ja, doch, irgendwie ist es schon ein ganz kleines bisschen schade. Nicht, weil ich jetzt mehr Zeit habe, sondern eher, weil ein wichtiger Lebensabschnitt vorbei ist. Für immer.</p>
<p>Das <strong>Stillen</strong> ist eine so wunderbare, mal anstrengende, aber wiederum auch so wichtige Zeit, dass wir uns gut überlegen sollten, <strong>wann</strong>, warum und vor allem <strong>wie</strong> wir abstillen. Aus diesem Grund möchte ich dir meine 10 wichtigsten Tipps zum Abstillen mit auf den Weg geben.</p>
<p><img decoding="async" class="pintbild aligncenter wp-image-11646" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/die-10-wichtigsten-tipps-zum-abstillen.jpg" alt="Die 10 wichtigsten Tipps zum Abstillen | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="801" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/die-10-wichtigsten-tipps-zum-abstillen.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/die-10-wichtigsten-tipps-zum-abstillen-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/die-10-wichtigsten-tipps-zum-abstillen-287x430.jpg 287w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/die-10-wichtigsten-tipps-zum-abstillen-454x680.jpg 454w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/die-10-wichtigsten-tipps-zum-abstillen-33x50.jpg 33w" sizes="(max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<h3>1. Der richtige Zeitpunkt</h3>
<p><strong>Wie lange</strong> stillen? Wann abstillen? Meiner Meinung nach ist dieser Punkt der wichtigste von allen.</p>
<p>Denn wie lange du dein Kind stillst und wann du abstillst, das entscheiden nur dein Kind und du, denn es ist eure <strong>Stillbeziehung</strong>, lass also bitte nicht andere darüber entscheiden.</p>
<p>Dass die Oma traurig ist, dass ihr Enkelkind noch nicht bei ihr übernachten kann, weil es noch einschlafgestillt wird, und sie jetzt meint, es sei an der Zeit, dass du abstillst, ist bedauerlich. Der Nachbar von nebenan findet, dass dein Kind schon zu alt dafür ist, um gestillt zu werden? Das ist SEIN Problem, also mach es nicht zu deinem.</p>
<p>Wenn dir jemand dazu rät abzustillen, horch in dich rein und frag dich ganz ehrlich, ob dein Kind und du das auch so empfindet. Ob ihr das möchtet. Und ob ihr bereit dafür seid.</p>
<p>Die <strong>Stillzeit</strong> ist im Vergleich zum restlichen Leben so kurz und sie kommt nie mehr zurück, also überleg dir gut, ob du abstillst, weil DU es willst oder weil jemand anderes das als &#8222;<strong>richtig</strong>&#8220; empfindet.</p>
<p>Bedenke, dass das <a href="https://www.stillkinder.de/haeufige-fragen-zum-langzeitstillen/">&#8222;Langzeitstillen&#8220;</a> deinem Kind und auch dir viele Vorteile mit auf den Weg gibt, es im Umkehrschluss also viele Nachteile für dich und dein Kind gibt, wenn du es (frühzeitig) <strong>abstillst</strong>.</p>
<p></p>
<h3>2. Langsam ausschleichen lassen</h3>
<p>Je entspannter die Abstillzeit gestaltet wird, desto einfacher wird es für euch beide. Klar: Wenn du von heute auf morgen abstillen musst, wird es sich komplizierter gestalten, als wenn du ganz <strong>natürlich</strong> und <strong>sanft</strong> abstillen kannst, wenn sich also dein Körper und dein Kind langsam darauf einstellen können.</p>
<p>Bei uns war es z.B. so, dass Oliver erst ständig und überall trank. Dann fing ich an, ihm nicht mehr aktiv die Brust anzubieten, d.h. ich <strong>stillte</strong> ihn nur noch, wenn er mich darauf ansprach. So ergab es sich, dass wir nur noch zu Hause stillten, denn unterwegs war er zu abgelenkt. Später trank er dann nur tagsüber, dann nur noch abends, dann nur noch nachts und schließlich nur noch bei schlimmen Unfällen, Schmerzen oder in ganz besonders kuscheligen Momenten&#8230;</p>
<p>Je entspannter du das Abstillen gestaltest, sodass es sich <strong>langsam</strong> ausschleichen kann, desto angenehmer wird es für dich, deinen Körper und dein Kind.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-11649 aligncenter" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/mutter-stillt-kind-im-arm.jpg" alt="Mutter stillt Kind im Arm" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/mutter-stillt-kind-im-arm.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/mutter-stillt-kind-im-arm-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/mutter-stillt-kind-im-arm-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>3. Achtung bei &#8222;Expert*innen&#8220;</h3>
<p>Du willst dein Kind betreuen lassen, aber die/der Erzieher*in sagt, erst wenn dein Kind abgestillt ist, kann die <strong>Eingewöhnung</strong> gelingen?</p>
<p>Du musst demnächst ein <strong>Medikament</strong> einnehmen, es steht eine <strong>OP</strong> an und dein/e Ärzt*in erzählt dir, du darfst dein Kind nicht mehr stillen?</p>
<p>Dein Kind hat <strong>Karies</strong> und die/der Zahnärzt*in setzt dich unter Druck, du musst <strong>sofort abstillen</strong>, wenn du die Gesundheit deines Kindes nicht gefährden willst?</p>
<p>Ob Eltern, Tanten, Onkel, Nachbar*innen, Freund*innen &#8211; wenn es ums Stillen geht, werden plötzlich alle zu Expert*innen. Da kommen dann Sprüche wie &#8222;Was, du stillst IMMER NOCH??&#8220;, &#8222;Da ist doch nur noch Wasser drin.&#8220;, &#8222;Ich hab gehört, <a href="https://www.milchtropfen.de/schadstoffe-in-muttermilch/">in Muttermilch sind ganz viele Schadstoffe</a>!&#8220;.</p>
<p></p>
<p>Ob das wirklich der Wahrheit entspricht, vermögen die einen oder anderen noch infrage stellen zu können. Von Erzieher*innen, Psycholog*innen, Ärzt*innen und dergleichen nehmen wir allerdings ganz natürlich an, dass sie kompetent genug sind, uns Tipps zum Stillen geben zu können, ohne dass wir das je hinterfragen. Doch woran machst du Kompetenz fest? Daran, dass du freundlich behandelt wirst? Jemand studiert hat? Erfahren scheint? Einen weißen Kittel oder einen Doktortitel trägt?</p>
<p>Wenn dir ein/e scheinbare/r Expert*in rät, abzustillen, dann wende dich bitte zunächst an Leute, die sich (höchstwahrscheinlich) auf dem Gebiet auskennen, nämlich an Stillberater*innen, wie z.B. die von der <a href="https://www.lalecheliga.de/stillberatung/lll-stillberaterinnen" target="_blank" rel="noopener">La Leche Liga</a> oder dem <a href="https://www.afs-stillen.de/" target="_blank" rel="noopener">AFS Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen Bundesverband e.V.</a>.</p>
<h3>4. Erkenne unerfüllte Bedürfnisse</h3>
<p>Wenn du stillst und es dich <strong>nervt</strong> und stresst, dann frag dich: Nervt dich wirklich DAS STILLEN? Oder ist es etwas ganz anderes? Vielleicht nervt dich eigentlich, dass immer DU es bist, die das Kind beruhigt, weil du dir eigentlich Unterstützung durch deine/n Partner*in wünschst?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-11650 aligncenter" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/ueberforderte-mutter-mit-baby-und-haushalt.jpg" alt="Überforderte Mutter mit Baby und Haushalt" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/ueberforderte-mutter-mit-baby-und-haushalt.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/ueberforderte-mutter-mit-baby-und-haushalt-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/ueberforderte-mutter-mit-baby-und-haushalt-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>So war es beispielsweise bei mir. Seither war ich es, die unseren Sohn ins Bett brachte, bis auf wenige Ausnahmen, die ich an einer Hand abzählen konnte. Und das <strong>nervte</strong> mich. Ich fand es <strong>ungerecht</strong>. Ich wünschte mir Gleichberechtigung und Unterstützung im gemeinsamen Familienleben. Als mein Mann also weniger arbeitete und mehr Zeit mit Oliver verbrachte, konnte ich die neu gewonnene Zeit für mich zum Arbeiten nutzen, weshalb das Stillen für mich so ganz nebenbei viel angenehmer wurde, obwohl ich am Stillen gar nichts verändert hatte, ich hatte einfach nur ein Bedürfnis erfüllt.</p>
<p>Wenn du also merkst, dass dich das Stillen nervt, dann frag dich, ob das Stillen nicht eher nur der <strong>Auslöser</strong> ist, dass du genervt bist, und eigentlich ein ganz anderes, <strong>unerfülltes Bedürfnis</strong> dahinter liegt. Wünschst du dir mehr Freizeit? Unterstützung? Gleichberechtigung? Selbstbestimmung? Was ist es, das du brauchst? Denn wenn du das heraus gefunden hast, dann kannst du aktiv etwas dafür tun, dass dein <strong>Bedürfnis</strong> gestillt wird, und musst nicht die Stillbeziehung zum Sündenbock erklären.</p>
<p></p>
<h3>5. Sei klar und ehrlich</h3>
<p>Bei mir war es so, dass mir das Stillen nach 3,5 Jahren sowohl am Tag als auch in der <strong>Nacht</strong> unglaublich unangenehm wurde. Und das sagte ich Oliver auch so und es war ok für ihn, nicht mehr oder nur ganz kurz zu stillen.</p>
<p>Einerseits denke ich, dass sein Alter Grund dafür war, dass er es gut akzeptieren konnte, andererseits denke ich auch, dass ich einfach <strong>klar</strong> in meiner Botschaft war, eben weil es sich auf einmal so unangenehm anfühlte.</p>
<p>Wenn du von dir aus das Stillen beenden willst, dann rate ich dir, einerseits klar in deiner Botschaft zu sein, andererseits finde ich es persönlich auch sehr wichtig, ehrlich zu sein. Keine Ausreden, wie &#8222;Die Brust ist krank&#8220; oder &#8222;Die Milch ist alle&#8220;. Übernimm die <strong>Verantwortung</strong> für deine Entscheidung, statt sie abzuwälzen, dein Kind hat es verdient, dass du <strong>ehrlich</strong> mit ihm bist.</p>
<h3>6. Begleite dein Kind</h3>
<p>Es kann natürlich auch sein, dass du abstillen willst, dein Kind das aber richtig <strong>scheiße</strong> findet und viel weint und schreit. Und dazu hat es auch allen Grund und das ist ok. Durch diesen <strong>Frust</strong> und diese <strong>Trauer</strong> solltest du dein Kind hindurch begleiten. Es will gesehen werden. Es will dir sagen, dass es jetzt traurig ist. Und du musst jetzt für dein Kind da sein und ihm zuhören.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11651" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/kind-weint-im-arm-der-mutter.jpg" alt="Kind weint im Arm der Mutter" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/kind-weint-im-arm-der-mutter.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/kind-weint-im-arm-der-mutter-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/kind-weint-im-arm-der-mutter-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wenn <strong>Zweifel</strong> in dir kommen, frag dich: Will ich jetzt weiter stillen, damit es nicht mehr weint und ich diese Tränen nicht mehr ertragen muss? Wenn du eigentlich nicht mehr stillen willst, aber weiter stillen würdest, nur damit dein Kind aufhört zu weinen, dann würdest du gegen dein eigenes Bedürfnis handeln. Und was soll dein Kind daraus lernen? Dass man nicht für die eigenen <strong>Grenzen</strong> einstehen sollte?</p>
<p>Wenn also Zweifel in dir kommen, dann schau, ob du wirklich fürs Abstillen <strong>bereit</strong> bist oder doch nicht. Du kannst deine Meinung natürlich ändern und weiter stillen, ich würde dir aber raten, dass du ganz ehrlich zu dir selber bist, aus welchem Grund du deine Entscheidung triffst.</p>
<h3>7. Du kennst dein Kind und dich am Besten</h3>
<p>Manche schlagen vor, für einige Tage allein zu verreisen und die/den Partner*in mit dem Kind allein zu lassen. Für mich <strong>persönlich</strong> wäre das nichts, aber das kann ich nur <strong>entscheiden</strong>, weil ich mein Kind und mich gut kenne.</p>
<p>Damit meine ich: Bei all den Tipps zum Abstillen, die du hier und auch sonstwo liest, bleibt es am Ende immer dir und natürlich deinem Kind überlassen, ob diese Abstilltipps auch bei euch passen.</p>
<p></p>
<h3>8. Veränderungen brauchen Zeit</h3>
<p>Gerade <strong>nachts</strong> wird es am Anfang länger dauern, bis dein Kind eingeschlafen ist, bei uns dauerte das Zubettbringen manchmal eine Stunde oder mehr. Bis man sich an etwas Neues <strong>gewöhnt</strong> hat, kann es dauern, Veränderungen brauchen nun mal ihre Zeit.</p>
<p>Für mich war es z.B. auch ungewohnt, nicht mehr so schnell <strong>einschlafen</strong> zu können wie bisher, doch mit der Zeit gewöhnten wir uns beide dran und kuschelten einfach viel häufiger.</p>
<p>Bei euch kann es auch etwas ganz anderes sein. Findet eure <strong>Alternative</strong> und lasst euch Zeit, euch daran zu gewöhnen. Dass es sich bei der Alternative um einen Schnuller handeln muss, finde ich übrigens nicht, meine Meinung ist weiterhin, <a href="https://www.milchtropfen.de/es-geht-auch-ohne-schnuller/">es geht auch ohne Schnuller</a>. Andererseits kann es natürlich auch so sein, dass dein Kind noch ein <strong>Saugbedürfnis</strong> hat, dann wäre es angebracht, einen geeigneten Ersatz zu suchen.</p>
<h3>9. Abstillen heißt nicht Durchschlafen</h3>
<p>Verbinde das Abstillen nicht damit, dass dein Kind fortan <strong>durchschlafen</strong> wird, denn das stimmt einfach nicht. Auch Erwachsene wachen nachts mehrmals auf, erinnern sich aber u.U. einfach nicht mehr daran.</p>
<p>Auch Oliver wacht nachts mehrmals auf. Mal ist er durstig, dann trinkt er Wasser, kuschelt sich wieder ein und schläft weiter. Oder er muss pullern, dann tragen entweder der Papa oder ich ihn zur Toilette und dann wird weiter geschlafen. Manchmal wacht er auf und merkt, dass ich weiter von ihm weg liege, als ihm lieb ist, dann möchte er mit mir kuscheln, ich rutsch zu ihm rüber und wir schlafen kuschelnd weiter.</p>
<blockquote><p>&#8222;Dass du abgestillt hast, bedeutet, dass du nicht mehr stillst, es bedeutet nicht, dass dein Kind dich nachts nicht mehr braucht.&#8220; &#8211; Milchtropfen</p></blockquote>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11653" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/kind-mit-eltern-wach-im-bett.jpg" alt="Kind mit Eltern wach im Bett" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/kind-mit-eltern-wach-im-bett.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/kind-mit-eltern-wach-im-bett-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2019/04/kind-mit-eltern-wach-im-bett-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>10. Ausnahmen sind völlig ok</h3>
<p><strong>Ausnahmen</strong> bestätigen die Regel. Es kann vorkommen, dass dein Kind schon mehrere Tage, vielleicht sogar Wochen nicht mehr gestillt wurde, und dann plötzlich wieder an die <strong>Brust</strong> will. Das kann z.B. dann der Fall sein, wenn es sich stark verletzt hat, bei uns geschah es manchmal auch &#8211; in meinen Augen &#8211; aus dem Nichts heraus.</p>
<p>Ich rate dir, es <strong>zuzulassen</strong> und dein Kind an der Brust zu stillen, denn dein Kind wird nicht wieder 24/7 stillen. Sieh es mehr wie eine <strong>Rückversicherung</strong> für dein Kind an, dass du immer noch für es da bist. Ich bin mir sicher, wenn es kurz getrunken hat, ist es auch wieder gut, und irgendwann reicht es für dein <strong>Kind</strong>, dass ihr &#8222;nur&#8220; kuschelt und du es <a href="https://www.milchtropfen.de/troestende-worte-wie-man-richtig-troestet/">tröstest</a>.</p>
<p>Was für <strong>Abstilltipps</strong> hast du noch auf Lager? Schreib sie mir gern in die Kommentare.<br />
</p>
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		<title>Schadstoffe in Muttermilch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Nov 2018 21:26:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Immer wieder taucht das Thema in den Medien auf: Schadstoffe in Muttermilch gefunden. Und nun? Was heißt das jetzt genau für die Stillenden unter uns und unsere Babys bzw. Kinder? Was für Konsequenzen ziehen wir aus diesen Informationen? Bedeutet es etwa, dass wir abstillen und künstliche Milch geben müssen? Das, und vieles mehr, liest du ... <a title="Schadstoffe in Muttermilch" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/schadstoffe-in-muttermilch/" aria-label="Mehr zu Schadstoffe in Muttermilch">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder taucht das Thema in den Medien auf: Schadstoffe in Muttermilch gefunden. Und nun? Was heißt das jetzt genau für die Stillenden unter uns und unsere Babys bzw. Kinder? Was für <strong>Konsequenzen</strong> ziehen wir aus diesen <strong>Informationen</strong>? Bedeutet es etwa, dass wir <strong>abstillen</strong> und künstliche Milch geben müssen? Das, und vieles mehr, liest du im heutigen Beitrag.</p>
<p><span id="more-10783"></span></p>
<h2>Schadstoffe in Muttermilch</h2>
<p>Vor einiger Zeit bekam ich von Laura E. ein Video von RTL zugeschickt mit der Bitte, darüber einen Beitrag zu verfassen. Der Titel: <a href="https://www.rtl.de/cms/umweltgifte-in-muttermilch-stillen-kann-babys-krank-machen-1441073.html" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Umweltgifte in Muttermilch. Stillen kann Babys krank machen&#8220;</a>. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Laura, dass du mich auf dieses Video aufmerksam gemacht hast.</p>
<p>Denn ich finde es sehr wichtig, über solche Themen zu schreiben, immerhin werden Mütter dadurch von einer Sekunde auf die andere verunsichert und sie denken gleich: &#8222;Was?! Pestizide in <strong>Muttermilch</strong>?! Muss ich meine Muttermilch jetzt <strong>testen</strong> lassen? Und was, wenn Schadstoffe gefunden werden? Muss ich dann abstillen? Aber wie? Ich muss was tun, ich will ja meinem Baby nicht <strong>schaden</strong>!&#8220;. Und schon bricht Panik aus.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="pintbild aligncenter wp-image-10832" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/schadstoffe-in-muttermilch-kein-grund-zur-panik.jpg" alt="Schadstoffe in Muttermilch - (K)ein Grund zur Panik | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="801" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/schadstoffe-in-muttermilch-kein-grund-zur-panik.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/schadstoffe-in-muttermilch-kein-grund-zur-panik-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/schadstoffe-in-muttermilch-kein-grund-zur-panik-287x430.jpg 287w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/schadstoffe-in-muttermilch-kein-grund-zur-panik-454x680.jpg 454w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/10/schadstoffe-in-muttermilch-kein-grund-zur-panik-33x50.jpg 33w" sizes="auto, (max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<h2>Welche Schadstoffe wurden in Muttermilch gefunden?</h2>
<p>In dem RTL-Video wurden in der Muttermilch von Nina u.a. das <strong>Pflanzenschutzmittel</strong> <a href="http://www.chemie.de/lexikon/Hexachlorbenzol.html" target="_blank" rel="noopener">HCB (Hexachlorbenzol)</a> und das <strong>Pestizid</strong> <a href="http://www.chemie.de/lexikon/DDT.html" target="_blank" rel="noopener">DDT (Dichlordiphenyltrichlorethan)</a> nachgewiesen, das in der alten DDR noch bis Anfang der 90er versprüht werden durfte. Seit Inkrafttreten der Stockholmer Konvention 2004 sind weltweit die Herstellung als auch der Gebrauch von HCB verboten, DDT ist nur noch zur Bekämpfung von krankheitsübertragenden Insekten, als auch Überträgern der Malaria zulässig.</p>
<p>Bei der zweiten Mutter Brigitte wurde festgestellt, dass ihre Zahnfüllungen zu großen Teilen während der <strong>Schwangerschaft</strong> aus Amalgam bestanden. Amalgam ist ein Metallgemisch, das zur Hälfte aus Quecksilber und zur anderen Hälfte aus Schwermetallen wie Kupfer, Zinn und Silber besteht.</p>
<p>Das Thema interessierte mich, ich recherchierte weiter und stieß auf die im Jahr 2005 erstellte <strong>Studie</strong> <a href="https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/_migrated/publications/20050600_chemie_schadstoffe_muttermilch_studie.pdf">&#8222;Über 300 Schadstoffe in der Muttermilch. Zeit für eine neue Chemikalienpolitik.&#8220;</a> vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) und dem WWF International.</p>
<p>Seit 1980 wurden in Deutschland mehr als 40.000 Muttermilchproben auf Chemikalienrückstände untersucht. Das Ergebnis: Über 350 Schadstoffe, darunter auch <strong>giftige</strong> Stoffe, die bereits seit den 1970ern verboten sind, finden sich, wenn auch in abnehmender Menge, in der Muttermilch wieder.</p>
<p>Die <strong>Folgen</strong> können unterschiedlich sein und sich z.B. in Form von Allergien, Beeinträchtigungen des Immunsystems, verminderter Fruchtbarkeit, Krebs, Verhaltensstörungen durch Beeinträchtigung der Gehirnentwicklung u.ä. zeigen.</p>
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<h2>Wie gelangen Schadstoffe in die Muttermilch?</h2>
<p>Aber <a href="https://de.sott.net/article/1309-Wie-gelangen-Schadstoffe-in-den-menschlichen-Korper" target="_blank" rel="noopener">wie gelangen Schadstoffe überhaupt in die Muttermilch</a>? Das ist relativ einfach erklärt:</p>
<p>Erst einmal müssen sie in die Umwelt gelangen. Bei synthetischen Stoffen geschieht das über verschiedenste Wege: als Neben-, Abbau- oder Abfallprodukt anderer Chemikalien, durch Unfälle während ihres Transports, bei unsachgemäßer Lagerung und Entsorgung, durch den alltäglichen Gebrauch von Produkten und Gegenständen, in denen diese Stoffe enthalten sind, durch Verbrennung, aber auch durch bewusste Freisetzung wie beim Einsatz von Pestiziden und <strong>Bioziden</strong>.</p>
<p>Mensch und Tier nehmen die Stoffe, je nachdem, wie sie sich herausgelöst haben, über die Atmung, die Haut oder die Nahrung in sich auf. Über die Nahrung geschieht das zum Beispiel, indem <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/chemikalien/pflanzenschutzmittel" target="_blank" rel="noopener">Pflanzenschutzmittel</a> durch Versickerung ins Grundwasser, damit in unser Trinkwasser und somit in unseren Körper gelangen sowie durch den <strong>Konsum</strong> von tierischen und pflanzlichen Produkten.</p>
<p>Auch <strong>Ungeborene</strong> kommen bereits mit diesen Schadstoffen in Kontakt.</p>
<p>Das Problem, das Brigitte aus obigem Film mit ihren <a href="https://www.max34.de/amagan-schwangerschaft/" target="_blank" rel="noopener">Amalgamfüllungen während der Schwangerschaft</a> hatte, war Folgendes: Es löste sich mit der Zeit durch Zähneknirschen, aber auch durch den Konsum von zucker- und säurehaltigen sowie heißen Lebensmitteln in der Mundhöhle auf und wurde vom Körper aufgenommen. <strong>Quecksilber</strong>, das den Zahnfüllungen in Form von Dampf entwich, konnte während der Schwangerschaft die <strong>Plazenta</strong> passieren und so auf das Kind übertragen werden.</p>
<p><a href="https://www.planet-wissen.de/natur/anatomie_des_menschen/verdauen/pwiegiftstoffeimkoerper100.html" target="_blank" rel="noopener">Giftige Stoffe gelangen ins Blut</a> der Mutter, indem sie es schaffen, die Darmwand zu passieren. Auch auf diesem Weg wird das Kind jene giftigen Stoffe aufnehmen; zum Einen über die <strong>Nabelschnur</strong>, zum Anderen über die Muttermilch, denn die wird aus <strong>Blut</strong> gebildet.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10848" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/foetus-im-mutterleib-mit-nabelschnur.jpg" alt="Fötus im Mutterleib mit Nabelschnur" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/foetus-im-mutterleib-mit-nabelschnur.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/foetus-im-mutterleib-mit-nabelschnur-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/foetus-im-mutterleib-mit-nabelschnur-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Dazu kommt, dass bestimmte <strong>Chemikalien</strong> besondere Eigenschaften wie Langlebigkeit (Persistenz) aufweisen, manche sind zudem Fett liebend (lipophil) bzw. Wasser abweisend (hydrophob).</p>
<p>Wenn solche Chemikalien in unseren Körper gelangen, werden sie in fettreichem Gewebe gespeichert, wie z.B. in der Leber, dem Gehirn oder der weiblichen Brust. Die Muttermilch, die der weibliche Körper zur Vorbereitung auf die kommende <strong>Stillzeit</strong> produziert, wird dann aus (belastetem) Fettgewebe gebildet. Auf diese Weise können Schadstoffe in die <strong>Muttermilch</strong> und somit zum Kind gelangen.</p>
<h2>Das &#8222;Problem&#8220; mit der Nahrungskette</h2>
<p>Das Problem wird deutlicher, wenn man wie wir als Menschen am Ende der <strong>Nahrungskette</strong> steht. So geht aus der o.g. Studie vom BUND und WWF Folgendes hervor:</p>
<blockquote><p>&#8222;Je höher ein Lebewesen in der Nahrungskette steht, desto stärker seine Belastung.&#8220;</p></blockquote>
<p>Wir können uns das so vorstellen: Der mit Schadstoffen belastete Krebs wird mit vielen weiteren belasteten Krebsen vom Fisch gegessen, in dessen Fettgewebe die Fett liebenden Schadstoffe gespeichert werden. Dieser Fisch wiederum wird zusammen mit vielen anderen belasteten Fischen von uns Menschen gegessen, wo nun, je nach Fettanteil der Organe, die Schadstoffe gespeichert werden. Je höher der Fettgehalt eines Menschen, oder allgemein eines Organismus&#8216;, desto mehr an <strong>Fett liebenden</strong> Schadstoffen kann er aufnehmen.</p>
<p>Das bedeutet nicht, dass alle Fette gleich &#8222;böse&#8220; sind, es gibt auch &#8222;gute&#8220; <a href="http://www.highfive-vegan.org/makronaehrstoffe/fett/" target="_blank" rel="noopener">Fette</a>, wie sie z.B. in Nüssen, Samen, Avocados, Oliven, Kokosnüssen, Pflanzenölen vorzufinden sind. Also bitte nicht falsch verstehen und denken &#8222;Oh Gott, ich darf jetzt keine <strong>Fette</strong> mehr zu mir nehmen!&#8220;. Ganz und gar nicht. <a href="https://vebu.de/essen-genuss/pflanzliche-alternativen/fette-und-oele-vegetarisch-vegane-ernaehrung/" target="_blank" rel="noopener">Fette</a> sind wichtig, sie dienen als Energiequelle und übernehmen daneben wichtige Aufgaben wie den Transport der fettlöslichen Vitamine A, D, E und K sowie die Lieferung essentieller langkettiger, mehrfach ungesättigter Fettsäuren. Darüber hinaus gehören Fettsäuren als Bausteine zu jeder Zelle.</p>
<p></p>
<h2>Konsequenz: Abstillen?</h2>
<p>Keine/r von uns will gesundheitsschädliche Chemikalien in sich tragen oder die Gesundheit der eigenen Kinder gefährden. In der Muttermilch SOLLEN keine Schadstoffe enthalten sein, sie sind es aber, also was tun?</p>
<p>Ein wenig schade fand ich, dass im besagten RTL-Video nicht ersichtlich war, wie den Kindern genau geholfen wurde. Sicher, man sieht, dass sie Salben auf die Haut geschmiert und Verbände bekommen, aber gerade in Bezug auf den gestillten Nino stellt sich die eine oder andere Mutter bestimmt die Frage, was Nino letztendlich zur Verbesserung seiner Lebensqualität geholfen hat.</p>
<p>Ob der Kleine weiterhin von seiner Mutter <strong>gestillt</strong> werden konnte oder die Muttermilch einer anderen Mutter bekam oder fortan <strong>Pulvermilch</strong> zu sich nahm, ist nicht ersichtlich, ich möchte an dieser Stelle aber gern die <strong>Meinungen</strong> von Expert*innen wiedergeben:</p>
<h3>Die Vorteile von Muttermilch überwiegen</h3>
<p>Das <a href="https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/arbeitsplatz_umwelt/chemische_umweltfaktoren/perfluorierte_substanzen_altoetting_hbm_muttermilch.htm" target="_blank" rel="noopener">Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit</a> (LGL) gab Folgendes an:</p>
<blockquote><p>&#8222;Das Stillen hat vielfältige, wissenschaftlich sehr gut belegte positive Wirkungen für Kind und Mutter. Stillen schützt das Kind beispielsweise vor Infektionskrankheiten, beugt der Entwicklung von Übergewicht und verschiedenen Krankheiten im späteren Leben vor und fördert die Mutter-Kind-Beziehung. Auch wenn PFOA in der Muttermilch unerwünscht ist, überwiegen nach fachlicher Einschätzung des LGL diese zahlreichen positiven Wirkungen. (&#8230;) Es gibt derzeit keine internationale Organisation, die bei einer vergleichbaren Situation vom Stillen abraten würde. Das LGL empfiehlt daher den Müttern aus gesundheitlicher Sicht aufgrund der zuvor genannten Vorteile entsprechend der bestehenden Empfehlungen zu stillen. Dies gilt auch in den Bereichen des Landkreises Altötting, in denen das Trinkwasser mit PFOA belastet ist.&#8220;</p></blockquote>
<h3>Stillzeit umfasst einen sehr kurzen Lebensabschnitt</h3>
<p>Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt weiter an:&#8220;<em>Frauenmilch [ist] optimal auf die Nährstoffbedürfnisse des Kindes abgestimmt und fördert aufgrund ihrer sonstigen Zusammensetzung die Abwehrkräfte des Kindes. Stillen kann außerdem zur Förderung der emotionalen Bindung zwischen Mutter und Kind beitragen. Gleichzeitig ist bei der Risikobewertung zu berücksichtigen, dass die Stillzeit einen sehr kurzen Lebensabschnitt umfasst und die erhöhte Dioxin-Belastung über Frauenmilch damit begrenzt ist.&#8220;.</em></p>
<h3>Kein gesundheitliches Risiko durch &#8222;Langzeitstillen&#8220;</h3>
<p>Selbst, wenn wir nach Einführung der <strong>Beikost</strong> und über das in unserer Gesellschaft übliche 1. Lebensjahr hinaus stillen, sieht die Nationalen Stillkommission, die beim BfR angesiedelt ist &#8222;<em>kein gesundheitliches Risiko (&#8230;), solange Mutter und Kind dies wollen.</em>&#8222;.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10844" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/kleinkind-trinkt-an-der-brust-im-arm-seiner-mutter.jpg" alt="Kleinkind trinkt an der Brust im Arm seiner Mutter" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/kleinkind-trinkt-an-der-brust-im-arm-seiner-mutter.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/kleinkind-trinkt-an-der-brust-im-arm-seiner-mutter-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/kleinkind-trinkt-an-der-brust-im-arm-seiner-mutter-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Warum Pulvermilch keine Lösung ist</h2>
<p>Es ist keine <strong>Lösung</strong>, einfach abzustillen und fortan künstliche Milch zu geben, denn das Problem, dass die Umwelt voller Schadstoffe ist, die wir mit unserer Nahrung aufnehmen, macht auch vor Pulvermilch keinen Halt.</p>
<p>Für alle Mamas, die sich jetzt Sorgen machen, dass sie ihrem Baby mit der <strong>künstlichen Säuglingsmilch</strong> schaden, gebe ich schon jetzt im Voraus die Erklärung vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) wieder:&#8220;Bisher gibt es keine Hinweise, dass mit industriell gefertigter Säuglingsmilch ernährte Kinder eine gesundheitliche Schädigung durch die Aufnahme der genannten Fettsäureester erfahren hätten.&#8220;.</p>
<p>Welche <strong>Schadstoffe</strong> wurden in künstlicher Säuglingsnahrung gefunden?</p>
<p><div id='c7310_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
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<h3>Schadstoffe, die auch in Muttermilch gefunden wurden</h3>
<p>Auch in <strong>Kuhmilch</strong> finden sich Schadstoffe wieder, aus der wiederum künstliche Säuglingsnahrung hergestellt wird.</p>
<p>Die Kühe nehmen über das Kraftfutter, das sie fressen, das Wasser, das sie trinken, und die Luft, die sie atmen, Schadstoffe auf, die wie bei jedem anderen Organismus im Fettgewebe (hier u.a. dem Euter) <strong>gespeichert</strong> werden.</p>
<p>Die Ställe und Futtersilos von Tieren, die das ganze Jahr über im Stall stehen, werden mit Schimmel hemmenden Mitteln behandelt, die einerseits nicht vollständig unterdrückt werden können und andererseits von den Tieren aufgenommen werden.</p>
<h3>Schadstoffe je nach Tierhaltung</h3>
<p>Die Qualität und die <a href="http://www.dorispaas.de/milch#schadstoffe" target="_blank" rel="noopener">Inhaltsstoffe in Kuhmilch</a> sind zudem davon abhängig, wie die Tiere gehalten werden, deren Produkte wir konsumieren, sei es nun deren Fleisch oder deren Muttermilch.</p>
<p>In der Massentierhaltung werden, gern auch vorbeugend, <strong>Medikamente</strong> wie z.B. Antibiotika verabreicht. Um die Fleischqualität oder die Milchleistung zu beeinflussen, kommen auch <strong>Hormone</strong> zum Einsatz.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10846" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/kuehe-in-der-milchindustrie-in-der-ukraine.jpg" alt="Kühe in der Milchindustrie in der Ukraine" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/kuehe-in-der-milchindustrie-in-der-ukraine.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/kuehe-in-der-milchindustrie-in-der-ukraine-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/kuehe-in-der-milchindustrie-in-der-ukraine-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Es gibt auch Richtlinien darüber, wie viel <a href="https://www.vegpool.de/magazin/eiter-milch.html" target="_blank" rel="noopener">Erreger in Kuhmilch</a> enthalten sein dürfen. Durch das maschinelle Melken können <strong>Erreger</strong> ins Euter eindringen und eine äußerst schmerzhafte Mastitis, also Euterentzündung, hervorrufen. Handelt es sich um eine versteckte Mastitis, wird die Kuh mitsamt der Erreger gemolken, ohne dass es bemerkt wurde. Um einer Euterentzündung vorzubeugen oder diese zu behandeln, verwenden Milchwirte Desinfektionsmittel und <strong>Antibiotika</strong>.</p>
<h3>Fettschadstoffe</h3>
<p><a href="https://www.deutschlandfunk.de/palmoel-in-babynahrung-schadstoffe-mit-jeder-mahlzeit.697.de.html?dram:article_id=412907" target="_blank" rel="noopener">In den allermeisten Babymilchnahrungen ist Palmöl</a> enthalten. Palmöl enthält Substanzen, die wahrscheinlich <strong>genschädigend</strong> und <strong>krebserregend</strong> sind, nämlich Glycidyl und Monochlorpropandiol (MCPD). Zudem wird für Palmöl-Plantagen tropischer Regenwald vernichtet.</p>
<p>Einige Säuglingsnahrungen werden daher mit anderen Ölen hergestellt. Die <strong>Fettschadstoffe</strong>, die bei der Raffination von pflanzlichen Fetten und Ölen entstehen, sind dennoch enthalten, allerdings in viel geringeren Mengen als in <strong>Palmöl</strong>.</p>
<h3>Mineralöle</h3>
<p>Laut <a href="https://www.oekotest.de/kinder-familie/17-Muttermilchersatzprodukte-im-Test_110602_1.html" target="_blank" rel="noopener">ÖKO-Test Jahrbuch Kleinkinder Ausgabe (001_2018)</a> enthalten alle 17 getesteten Muttermilchersatznahrungen <strong>Mineralöle</strong>. Die Mineralölbestandteile MOSH können laut ÖKO-Test im Körper gespeichert werden und haben in Tierversuchen zu <strong>Schädigungen</strong> der Leber und Lymphknoten geführt.</p>
<p>In der Analyse lassen sich MOSH nicht sicher von den chemisch ähnlich aufgebauten POSH trennen. <a href="https://www.eurofins.de/lebensmittel/analysen/organische-kontaminanten/mineraloele-mosh-posh-moah/" target="_blank" rel="noopener">POSH</a> gehören nicht zu den Mineralölen, sondern zu den Oligomeren, die aus <strong>Plastikverpackungen</strong> (PE, PP) migrieren können.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10845" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/milchflaeschchen-liegt-und-laeuft-aus.jpg" alt="Milchfläschchen liegt und läuft aus" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/milchflaeschchen-liegt-und-laeuft-aus.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/milchflaeschchen-liegt-und-laeuft-aus-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/milchflaeschchen-liegt-und-laeuft-aus-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>Reinigungsmittel</h3>
<p>In fast allen 17 von ÖKO-Test unter die Lupe genommenen Produkten ist <a href="https://www.sparbaby.de/baby/milchpulver-anfangsnahrung-test/" target="_blank" rel="noopener">Chlorat</a> nachweisbar, das wahrscheinlich von <strong>Reinigungs- oder Desinfektionsmitteln</strong> stammt, allerdings nur in Spuren, was für unproblematisch gehalten wird. Chlorat kann sich negativ auf die roten Blutkörperchen und die Schilddrüsenfunktion auswirken.</p>
<h3>Was alles NICHT enthalten ist</h3>
<p>Von den Schadstoffen in künstlicher Säuglingsnahrung mal ganz abgesehen, können wir uns auch einfach anschauen, was alles NICHT in ihr enthalten ist, nämlich hunderte von wichtigen und gesunden <strong>Inhaltsstoffen</strong>, die es nur in der Muttermilch gibt.</p>
<p>Sämtliche positive Inhaltsstoffe aufzuzählen, die in Muttermilch enthalten sind, würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen, du kannst dir den von mir verlinkten <a href="https://www.sensible-osteopathy-berlin.com/blog/unterschiede-muttermilch-pulvermilch/" target="_blank" rel="noopener">Vergleich zwischen Muttermilch und Pulvermilch</a> aber gern durchlesen.</p>
<h3>Nachteile von Pulvermilch</h3>
<p>Zu guter Letzt sei noch kurz erwähnt, dass <strong>Pulvermilch</strong> im Vergleich zu Muttermilch schlechter abschneidet und sich negativ auf die <strong>Entwicklung</strong> und Gesundheit des Kindes auswirkt.</p>
<p>Das ist allerdings ein anderes Thema, was dann in einem gesonderten Beitrag Platz finden wird. Bis dahin verlinke ich gern zu stillkinder.de, dort kannst du alles über die <a href="https://www.stillkinder.de/haeufige-fragen-zum-langzeitstillen/" target="_blank" rel="noopener">Vorteile von Muttermilch</a> bzw. die <a href="https://www.stillkinder.de/die-risiken-der-kuenstlichen-saeuglingsnahrung-neu-betrachtet/" target="_blank" rel="noopener">Risiken der künstlichen Säuglingsnahrung</a> erfahren.</p>
<p><div id='c1220_31_19' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Ja, es ist wahr: Muttermilch ist mit Schadstoffen belastet und wird an das Muttermilch trinkende Kind weitergegeben, ja, sogar schon an das Ungeborene im Mutterleib.</p>
<p>Heißt das jetzt, dass wir vorsorglich lieber keine Muttermilch geben sollten, um unseren <strong>Kindern</strong> nicht zu schaden? Die Antwort lautet ganz klar: NEIN!</p>
<p>Auch in künstlicher Säuglingsnahrung, Folgemilch, allgemein in unserer Nahrung, aber auch in unserem Trinkwasser, unserer Luft sowie den <strong>Produkten</strong>, die wir benutzen, finden sich Schadstoffe wieder, es lässt sich also beim besten Willen nicht vermeiden, dass wir und unsere Kinder sie aufnehmen.</p>
<p>Der BUND, die WHO sowie die Nationale Stillkommission beim BfR sind sich einig: Die <strong>Vorteile</strong> von Muttermilch überwiegen bei Weitem. Zudem umfasst das <strong>Stillen</strong> einen sehr kurzen Lebensabschnitt, die <strong>Belastung</strong> ist also begrenzt.  Schadstoffe in Muttermilch sind zwar nicht erwünscht, jedoch kein Grund zum Abstillen, sondern vielmehr ein Grund für die Reform der aktuellen Chemiepolitik.</p>
<p>Die bisher bedeutendste Reform zum Umwelt- und Gesundheitsschutz in Europa stellt wohl die am 1. Juni 2007 in Kraft getretene Europäische Chemikalienverordnung <a href="https://www.reach-info.de/index.htm" target="_blank" rel="noopener">REACH</a> (<strong>R</strong>egistrierung, <strong>E</strong>valuierung und<b> A</b>utorisierung von <strong>Ch</strong>emikalien) dar, die die Sicherheit von Mensch und Umwelt sicherstellen soll, indem Hersteller, Importeure und nachgeschaltete Anwender ihre Chemikalien registrieren lassen müssen und für deren sichere Verwendung selbst verantwortlich sind.</p>
<p>Demnach muss VOR Einsatz einer Chemikalie deren Unbedenklichkeit sichergestellt worden sein. Ist sie es nicht, wird sie auch nicht zugelassen und darf folglich auch nicht zum Einsatz kommen. <strong>Chemikalien</strong>, die bereits in Gebrauch sind, müssen nach und nach geprüft werden.</p>
<p>Auch <strong>Transparenz</strong> ist wichtig, denn wir Verbraucher*innen wollen schließlich wissen, was für Chemikalien in diesem oder jenem enthalten sind und wollen bewusst die Entscheidung treffen, ob wir es kaufen oder lieber doch nicht. Deshalb können wir uns online über die jeweiligen Chemikalien informieren.</p>
<h3>Was können Verbraucher*innen noch tun?</h3>
<p>Was können wir als Verbraucher*innen noch unternehmen? Wir könnten beispielsweise unser <a href="https://www.kochbar.de/cms/muss-man-obst-und-gemuese-waschen-so-beseitigen-sie-pestizide-und-keime-2677254.html" target="_blank" rel="noopener">Obst und Gemüse gründlich waschen</a>, um Pestizide und <strong>Keime</strong> zu beseitigen, aber ist das etwa schon alles?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-10850" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/kind-prueft-apfel-im-supermarkt-kritisch.jpg" alt="Kind prüft Apfel im Supermarkt kritisch" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/kind-prueft-apfel-im-supermarkt-kritisch.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/kind-prueft-apfel-im-supermarkt-kritisch-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2018/11/kind-prueft-apfel-im-supermarkt-kritisch-50x32.jpg 50w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wie sehr unsere Essgewohnheiten unsere <strong>Gesundheit</strong> beeinflussen, wird, denke ich, aus dem 2013 geführten Interview mit dem Umweltmediziner Professor Hermann Fromme vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in der  <a href="https://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Entwarnung-Muttermilch-enthaelt-ungefaehrliche-Schadstoffmenge-id25404791.html" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Augsburger Allgemeinen&#8220;</a> deutlich:</p>
<blockquote><p>&#8222;Schadstoffe werden zu 90 % über die Nahrung aufgenommen. Viele finden sich zum Beispiel in tierischen Fetten.&#8220;</p></blockquote>
<p>Das bedeutet, dass wir zum größten Teil über unsere <strong>Nahrung</strong> beeinflussen können, ob und in welcher Menge wir Schadstoffe zu uns nehmen und an unsere Kinder weitergeben. Sollten wir also weniger oder vielleicht gar keine tierischen Produkte zu uns nehmen? Ist die Muttermilch von <strong>Vegetarierinnen</strong> weniger belastet? Darauf hat Prof. Fromme vom LGL bereits eine Antwort:</p>
<blockquote><p>&#8222;Hierzu liegen wenige Untersuchungen vor, aber da viele langlebige Substanzen sich in tierischen Fetten anreichern, ist zu erwarten, dass Vegetarierinnen geringer belastet sein werden.&#8220;</p></blockquote>
<p>Gehen wir mal einen Schritt weiter und stellen uns vor, dass wir einfach mehr <strong>pflanzliche</strong> Produkte und weniger, bestenfalls gar keine <strong>tierischen</strong> Produkte mehr zu uns nehmen, wird klar, dass wir dadurch auch gleich viel weniger Schadstoffe über den langen Weg der Nahrungskette aufnehmen.</p>
<p><strong>Gesunde Fette</strong> können wir mühelos über pflanzliche Quellen beziehen, und auch da sollten wir zu den qualitativ hochwertigen greifen, wie z.B. zu Bioprodukten oder sogar zu Produkten mit den Siegeln der Anbauverbände, die strengere Kriterien als die <a href="https://utopia.de/siegel/eu-bio-siegel/" target="_blank" rel="noopener">EU-Öko-Verordnung</a> erfüllen. Die bekanntesten Verbände sind <a href="https://www.bioland.de/ueber-uns/richtlinien.html" target="_blank" rel="noopener">Bioland</a>, <a href="https://www.demeter.de/leistungen/zertifizierung/richtlinien" target="_blank" rel="noopener">Demeter</a> und <a href="https://www.naturland.de/de/naturland/richtlinien.html" target="_blank" rel="noopener">Naturland</a>.</p>
<p>Darüber hinaus kannst du auch einige Lebensmittel selber anbauen, da kannst du sicher sein, was drin ist. Vielleicht kannst du auch von deiner Nachbarin bzw. deinem Nachbarn Lebensmittel beziehen, von der/dem du weißt, dass sie/er keine Pestizide o.ä. verwendet.</p>
<p>Letztendlich müssen wir aufhören, im wahrsten Sinne des Wortes Billigprodukte zu kaufen, weil wir auf <strong>Qualität</strong> verzichten, und uns stattdessen für Lebensmittel entscheiden, die zwar teurer sind, dafür aber auch qualitativ hochwertiger und schlichtweg gesünder. Die wir in <strong>Maßen</strong> genießen und endlich auch wieder <strong>wertschätzen</strong> können, und nicht im Sinne der Wegwerfgesellschaft in Massen in den Müll kippen. Nur so nehmen wir Einfluss auf das Angebot am Markt. Nur so können wir als Verbraucher*innen ein Zeichen setzen, dass wir es wortwörtlich satt haben, uns, unsere Kinder und unsere Umwelt mit Chemikalien krank zu machen.<br />
</p>
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		<title>Hab ich zu wenig Milch?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Nov 2017 19:00:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Letztens schrieb mir eine verzweifelte Mutter, sie hätte Angst, nicht mehr genügend Muttermilch für ihr zwei Monate altes Baby zu haben. Leider kann ich ihr nur auf diesem Wege antworten und hoffe, dass meine Nachricht sie noch rechtzeitig erreicht. Denn tatsächlich ist es eher selten, dass eine Mutter zu wenig Milch für ihr Kind hat. ... <a title="Hab ich zu wenig Milch?" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/hab-ich-zu-wenig-milch/" aria-label="Mehr zu Hab ich zu wenig Milch?">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Letztens schrieb mir eine verzweifelte Mutter, sie hätte Angst, nicht mehr genügend <strong>Muttermilch</strong> für ihr zwei Monate altes Baby zu haben.</p>
<p>Leider kann ich ihr nur auf diesem Wege antworten und hoffe, dass meine Nachricht sie noch rechtzeitig erreicht. Denn tatsächlich ist es eher selten, dass eine Mutter zu wenig Milch für ihr Kind hat.</p>
<p>Im folgenden Beitrag möchte ich jenen Müttern die Angst nehmen, die sich darum sorgen, dass sie zu wenig <strong>Milch</strong> produzieren.</p>
<p><span id="more-7838"></span><div id='c3464_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Hab ich zu wenig Milch?</h2>
<p>Wenn du diesen Artikel liest, dann bist du wahrscheinlich mit deinen Nerven am Ende. Du hast <strong>Angst</strong>, dass du nicht (mehr) genügend Milch für dein Baby hast, dass es hungern muss wegen dir. Vielleicht fühlst du dich wie eine Versagerin.</p>
<p>Ja, ich war auch mal an diesem Punkt angelangt und dachte, ich hätte zu wenig Milch. Ich bekam es ständig zu hören. In kleinen, unsicheren <strong>Fragen</strong>, wie: Kaum zu glauben, dass ein Kind nur von Milch wächst. Reicht deine Milch denn überhaupt noch aus? Er ist doch jetzt schon zwei Monate alt. Wird er überhaupt noch satt? Wann willst du mit der Beikost anfangen? Du stillst doch jetzt sicher bald ab, oder?</p>
<p>Jede dieser Fragen versetzte mir immer wieder auf&#8217;s Neue einen Stich ins Herz. Ich hatte den Eindruck, diese Person würde nicht an mich glauben. Keinerlei <strong>Vertrauen</strong> in meinen Körper setzen. Und so sah ich jedes Zeichen meines Babys allmählich als Anschein dafür, dass es Hunger hatte. Wegen mir. Weil ich es nicht mehr satt bekam.</p>
<p>War mein Baby <a href="https://www.milchtropfen.de/baby-ist-nervoes-beim-stillen/" rel="noopener">unruhig</a> und ging ständig von der Brust ab und dann sofort wieder ran, dann verunsicherte mich das plötzlich heftig. Ich wusste nicht, was los war und schob es auf meine Milch. Nuckelte es den ganzen Tag über <a href="https://www.milchtropfen.de/dauerstillen-oder-auch-clusterfeeding/" rel="noopener">stundenlang</a> an der Brust, hämmerte es in meinem Kopf: Er wird nicht mehr satt!!</p>
<p>Zum Glück wurde ich in der Wochenbettzeit von einer sehr einfühlsamen Hebamme betreut. Als sie kam, setzte sie sich zu mir ans Bett und sah mich mit diesem verständnisvollen Blick an. Sie fragte mich, was mir gerade durch den Kopf ginge. Und da schossen plötzlich die Tränen nur so aus mir heraus und ich schüttete ihr mein Herz aus.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="pintbild aligncenter wp-image-10136" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/11/hab-ich-zu-wenig-milch-die-wichtigsten-infos-tipps.jpg" alt="Hab ich zu wenig Milch? - Die wichtigsten Infos &amp; Tipps | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="800" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/11/hab-ich-zu-wenig-milch-die-wichtigsten-infos-tipps.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/11/hab-ich-zu-wenig-milch-die-wichtigsten-infos-tipps-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/11/hab-ich-zu-wenig-milch-die-wichtigsten-infos-tipps-287x430.jpg 287w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/11/hab-ich-zu-wenig-milch-die-wichtigsten-infos-tipps-454x680.jpg 454w" sizes="auto, (max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<h2>Du hast höchstwahrscheinlich genug Milch</h2>
<p>Vielleicht musst du wie jene Mutter warten, bis deine <strong>Hebamme</strong> dich wieder besucht und beruhigen kann. Eventuell hast du gar keine Hebamme, die dich betreut. Oder du wirst von einer Hebamme betreut, der du nicht vertraust, weil sie dir eben solche Gedanken wie &#8222;Es liegt an dir. Du hast zu wenig Milch.&#8220; in den Kopf pflanzt und du das nicht glauben magst.</p>
<p>An dieser Stelle möchte ich sagen: Ja, es gibt sie. Mütter, die aufgrund organischer oder gesundheitlicher <strong>Ursachen</strong> nicht in der Lage sind, ihr Kind mit genügend Milch zu versorgen. Allerdings ist das ein derart verschwindend geringer Prozentsatz. Laut <a href="http://www.stillen-ratgeber.de/zu-wenig-milch-beim-stillen/" target="_blank" rel="noopener">Stillen-Ratgeber</a> sind es gerade einmal 2% aller Mütter.</p>
<p>Warum hört und liest man dann ständig von Müttern, die davon berichten, dass sie zu wenig Milch hatten und vorzeitig abstillen mussten? Warum dreht sich beinahe jeder Post in einer Stillgruppe um die Sorge, dass man zu wenig Milch hat?</p>
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</div></p>
<h2>Ich habe den Eindruck, zu wenig Milch zu haben, weil&#8230;</h2>
<p>Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, habe ich mir einfach mal sämtliche Annahmen jener Mütter notiert, weshalb sie davon ausgehen bzw. davon ausgegangen sind, dass sie <strong>zu wenig Milch</strong> haben bzw. hatten.</p>
<h3>&#8230; ich &#8222;Fleischbrüste&#8220; oder zu kleine Brüste habe.</h3>
<p>Wenn du noch nie etwas von &#8222;<a href="http://stillpraxis.de/irrtumer-rund-ums-stillen" target="_blank" rel="noopener">Fleischbrüsten</a>&#8220; gehört hast: Damit sind sehr große Brüste gemeint. Doch weder sehr große noch <a href="http://www.focus.de/familie/schwangerschaft/ein-sohn-fuer-kate-und-william-baby-royal_id_2179283.html" target="_blank" rel="noopener">kleine Brüste</a> bedeuten, dass du nicht genügend Milch hast.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1186" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/09/frau-verdeckt-brust-mit-der-hand.jpg" alt="Frau verdeckt Brust mit der Hand" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/09/frau-verdeckt-brust-mit-der-hand.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/09/frau-verdeckt-brust-mit-der-hand-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ein kleiner Busen enthält zwar weniger Fettgewebe, aber dieselbe Menge Drüsen.</p>
<p>Die <strong>Größe</strong> der Brüste sagt also nichts darüber aus, ob eine Frau gut stillen kann oder nicht. Eventuell muss man bei sehr großen <strong>Brüsten</strong> erst seine ganz persönliche Stillposition finden, damit das <strong>Stillen</strong> für beide Seiten angenehm ist, das sollte jedoch kein Problem darstellen.</p>
<h3>&#8230; meine Brüste sich auf einmal ganz weich anfühlen.</h3>
<p>Dieser Eindruck bestätigte sich bei mir auch. Anfangs waren meine Brüste extrem <strong>prall</strong>. Beim Stillen lief ich ständig im Strahl aus und badete mein Baby in Milch. Ich hatte so viel Milch, dass ich mir wirklich keine Sorgen machen brauchte.</p>
<p>Aber nach einiger Zeit waren sie nicht mehr prall und groß, sondern <strong>weich</strong> und hatten auch an Größe verloren. Sie liefen auch nicht mehr aus. Das irritierte mich. Hatte ich zu wenig Milch?</p>
<p>Nein. Dass sich deine Brüste auf einmal weich anfühlen und nicht (mehr) auslaufen, liegt einzig und allein daran, dass sie sich auf den Bedarf deines Babys eingestellt haben. Du kannst an dieser Stelle also erleichtert aufatmen: Es bedeutet, dass sich die Milchproduktion <strong>eingependelt</strong> hat. Du hast immer noch genügend Milch für dein Baby. Nicht ZU viel, sondern genau die richtige Menge, die auf dein Baby abgestimmt ist.</p>
<p></p>
<h3>&#8230; beim Pumpen gar nichts oder nur sehr wenig Milch herauskommt.</h3>
<p>Auch hier kann ich dich beruhigen: Dass du beim <strong>Pumpen</strong> wenig bis gar keine Milch gewinnst, sagt nichts über die tatsächliche Milchmenge in deinen Brüsten aus.</p>
<p>Dass du beim Pumpen weniger Milch herausbekommst, kann z.B. daran liegen, dass bei diesem Vorgang kein Milchspendereflex ausgelöst wird. Die Pumpe erzeugt ein Vakuum, das lediglich nach vorn saugt. Sie <strong>saugt</strong> anders als dein Baby, das die Brustwarze z.B. noch zusätzlich mit der Zunge stimuliert.</p>
<p>Zudem ist es ein Unterschied, rein von der Atmosphäre her betrachtet, ob du eine Pumpe anlegst oder dein Baby in den Armen hältst und es stillst. Ein ganz anderer Moment, der völlig unterschiedliche Gefühle und Emotionen in dir hervorruft und dazu beiträgt, ob die Milch bei dir fließt oder eben nicht.</p>
<h3>&#8230; mein Baby ständig an die Brust will.</h3>
<p>Heute kann ich dir &#8211; wie es meine Hebamme damals zu mir gesagt hat, sagen: Das ist ganz normal. Diesen Vorgang bezeichnet man als <strong>Clusterfeeding</strong>. Dein Baby durchläuft eventuell gerade eine anstrengende Wachstumsphase oder befindet sich mitten in einem Entwicklungsschub. Durch das häufige Stillen regt dein Baby die <strong>Milchproduktion</strong> an, die es zur Bewältigung dieses Schubs benötigt.</p>
<p>Es kann auch sein, dass dein Baby an diesem Tag sehr viel erlebt und verarbeiten muss. Das kann es am Besten an deiner Brust.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-99" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/die-sommertipps-baby-beim-stillen.jpg" alt="Baby beim Stillen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/die-sommertipps-baby-beim-stillen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/die-sommertipps-baby-beim-stillen-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Stillen bedeutet nicht nur &#8211; wie oft vermutet &#8211; ein Hungergefühl zu stillen. Stillen ist so viel mehr als das. Dein Baby kann beim Stillen ideal getröstet, beruhigt und ins Traumland befördert werden. Stillen ist Liebe pur. Die beste Medizin bei Krankheit sowie nach einem anstrengenden, stressigen, aufregenden Tag. Das Saugbedürfnis deines Babys ist so viel mehr, als den bloßen Hunger zu stillen.</p>
<h3>&#8230; ich keinen Milchspendereflex (mehr) spüre.</h3>
<p>Wenn du dir nicht sicher bist, wie sich der <strong>Milchspendereflex</strong> anfühlt, beschreibe ich es für dich einmal: Anfangs, als sich die Milch noch auf den Bedarf von Oliver einstellte, tat der Milchspendereflex ziemlich weh. Es war wie ein fieses Stechen in den Brüsten. Meine Schwägerin beschrieb es wie Messerstiche &#8211; es war für sie äußerst schmerzhaft.</p>
<p>Mit der Zeit wich das stechende Gefühl einem Kribbeln. Ziehen. Prickeln. Mir fiel auf, dass mein Baby jetzt viel tiefere, kräftigere Züge nahm, während es an meiner Brust <strong>trank</strong>.</p>
<p>Manche Mütter berichten, dass sie den Milchspendereflex überhaupt nicht mehr spüren oder noch nie gespürt haben, sondern ihn nur daran erkennen, wenn ihr Kind schluckt und diesen geflüsterten K-Laut von sich gibt. Womöglich gehörst du auch zu jenen Müttern. Beobachte dein Baby dahingehend mal genauer und achte darauf, was es für <strong>Geräusche</strong> beim Stillen macht.</p>
<p><div id='c1711_31_19' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h3>&#8230; mein Baby nicht genug zunimmt.</h3>
<p>Wenn wir unsere Babys bei der Kinderärztin bzw. dem <strong>Kinderarzt</strong> vorstellen, wird stets das Gewicht, die Körperlänge und der Kopfumfang festgehalten. Es werden Fragen zum Schlaf- und Trinkverhalten gestellt, ob das Kind schon dieses und jenes könne, es wird zum Hüftsonographie-Screening geschickt usw.usf.</p>
<p>All das dient dazu, mögliche Auffälligkeiten, die auf eine Fehlentwicklung hindeuten könnten, so früh wie möglich zu erkennen, um sie dann so schnell wie möglich zu behandeln.</p>
<p>Viele Mütter berichten von Kinderärzt*innen, die vollgestillte Babys als &#8222;<strong>fett</strong>&#8222;, &#8222;<strong>übergewichtig</strong>&#8222;, &#8222;<strong>zu groß</strong>&#8220; oder als &#8222;<strong>zu dünn</strong>&#8222;, &#8222;<strong>zu klein</strong>&#8220; usw. bezeichnen. Sie orientieren sich an den Perzentillen, wie ein Baby normalerweise zu sein hat und geben den Babys, sobald sie darunter oder darüber liegen, den Stempel &#8222;auffällig&#8220;.</p>
<p>Ist ein vollgestilltes Baby &#8222;zu fett&#8220;, liegt es an der Milch und das Baby soll auf Diät gesetzt werden. Ist ein vollgestilltes Baby nicht genug gewachsen, weil es unter der Perzentille liegt, liegt es auch an der Milch, weil sie angeblich &#8222;zu dünn&#8220; ist und der Ratschlag &#8222;Füttern Sie zu&#8220; wird gegeben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6864" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-mit-speckigen-beinchen-beruehrt-seine-fuesschen.jpg" alt="Baby mit speckigen Beinchen berührt seine Füßchen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-mit-speckigen-beinchen-beruehrt-seine-fuesschen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-mit-speckigen-beinchen-beruehrt-seine-fuesschen-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Aber Perzentillen fragen nicht danach, wie Mama und Papa aussehen. Ob die eher klein und schmächtig oder hünenhaft sind. Sie orientieren sich lediglich am Durchschnitt.</p>
<p>Das bedeutet aber nicht, dass du nicht genug Milch hast, bloß, weil dein Baby nicht wie der <strong>Durchschnitt</strong> wächst. Solange dein Baby langsam, doch stetig wächst und nicht auf Lange Sicht gesehen nur an Gewicht verliert, kannst du ruhig auf deine Muttermilch vertrauen. Lies dazu gern das Buch <a href="http://amzn.to/2iaVX70" target="_blank" rel="nofollow noopener">&#8222;Mein Kind will nicht essen&#8220;</a>* von Carlos Gonzalez. Zudem kann es nicht schaden, sich eine zweite Meinung einzuholen, beispielsweise durch eine <a href="http://www.lalecheliga.de/stillberatung/lll-stillberaterinnen" target="_blank" rel="noopener">Stillberaterin der La Leche Liga</a>.</p>
<h3>&#8230; das Baby von Frau XYZ schon mehr wiegt.</h3>
<p><strong>Vergleiche</strong> sind niemals zufriedenstellend, denn jedes Baby, jedes Kind, jede Frau, jeder Mann, allgemein jeder Mensch ist <strong>individuell</strong>. Sobald man sich mit jemandem vergleicht und dieses und jenes nicht zutrifft, fühlt man sich schlecht. Was hilft der Vergleich, wenn er einem sagt, dass das Baby von der Nachbarin bereits soundsoviel wiegt? Mach dir immer bewusst, dass jeder Mensch individuell ist und Vergleiche nichts als Stress bringen.</p>
<h2>Tipps für eine optimale Milchbildung</h2>
<p>Damit dein Körper (weiterhin) ausreichend Muttermilch bildet, solltest du bestimmte Punkte befolgen:</p>
<h3>Ruhe und Entspannung</h3>
<p><strong>Stress</strong> ist ein Milchkiller, also vermeide ihn, wo es nur geht. Hol dir <strong>Unterstützung</strong> im Haushalt, lass dich bekochen, ruh dich aus und kuschel mit deinem Baby, wann immer es geht, sorge für ausreichend <strong>Schlaf</strong> und eine gesunde Ernährung.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6863" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-schlaeft-in-den-armen-von-mama-und-papa.jpg" alt="Baby schläft in den Armen von Mama und Papa" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-schlaeft-in-den-armen-von-mama-und-papa.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-schlaeft-in-den-armen-von-mama-und-papa-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wenn mir die Decke auf den Kopf fiel, hab ich mir mein Baby umgeschnallt und bin mit ihm raus an die frische Luft. Tageslicht und frische Luft geben mir unheimlich viel Energie. Was es auch ist, das dir <strong>Entspannung</strong> gibt und aus dem du Kraft schöpfen kannst: Nutze es. Ich hoffe, dass du weißt, dass ich damit nicht Drogen o.ä. meinte.</p>
<h3>Lass dich durchchecken</h3>
<p>In der Schwangerschaft stellte man bei mir eine Schilddrüsenunterfunktion fest, was meine extreme Erschöpfung, Müdigkeit und Unkonzentriertheit erklärte. Wird eine <a href="https://www.9monate.de/schwangerschaft-geburt/beschwerden-erkrankungen/Schilddruesenunterfunktion-Schwangerschaft-id94458.html" target="_blank" rel="noopener">Schilddrüsenunterfunktion</a> nicht behandelt, kann dies sowohl negative <strong>Auswirkungen</strong> auf die Entwicklung des Ungeborenen als auch die <strong>Milchbildung</strong> haben.</p>
<p>Es kann also nicht schaden, sich beim Arzt bzw. bei der Ärztin durchchecken zu lassen. Lass dich nicht abschrecken: Für die meisten <strong>Medikamente</strong> gibt es <a href="https://www.embryotox.de/einfuehrung.html" target="_blank" rel="noopener">stillfreundliche Alternativen</a>, wie sie z.B. auf Embryotox.de aufgelistet werden.</p>
<h3>Stillen nach Bedarf</h3>
<p>Das A und O, damit die Muttermilch auf den Bedarf deines Babys abgestimmt wird, ist <strong>Stillen nach Bedarf</strong>. Je nachdem, ob dein Baby den ganzen Tag an deiner Brust hängt, mal mehr, mal weniger gestillt werden will, ist das ein direktes <strong>Signal</strong> an deine Brust, ob sie mehr oder weniger Muttermilch produzieren soll.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3179" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/baby-schlaeft-an-brust-ein.jpg" alt="Baby schläft an Brust ein" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/baby-schlaeft-an-brust-ein.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/02/baby-schlaeft-an-brust-ein-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Stillen nach Bedarf bedeutet, dein Baby zu stillen, wenn es danach verlangt. Das kannst du z.B. daran erkennen, dass es seinen Kopf hin- und herbewegt (es sucht), schmatzt, seine Faust in den Mund nimmt oder weint.</p>
<p>Du merkst: Dein Baby weint nicht gleich los, wenn es Hunger hat. Es meldet sein <strong>Bedürfnis</strong> auf unterschiedliche Art und Weise; mit zunehmender Intensität, wenn dieses nicht befriedigt wird.</p>
<p>Achte stets darauf, was dir dein Baby signalisiert. Ratschläge wie &#8222;Stillen nach Zeit&#8220; und &#8222;Stillen in x Abständen&#8220; u.a. kannst du getrost in die Tonne kloppen, denn sie sind für eine optimale Milchbildung mehr <strong>hinderlich</strong> als <strong>förderlich</strong>.</p>
<h3>Professionelle Hilfe</h3>
<p>Deine Hebamme wird dir dabei helfen, dein Baby richtig anzulegen und schaut auch nach, ob dein Baby richtig trinkt.</p>
<p>Bei uns wurde z.B. festgestellt, dass Oliver falsch trank. Er stieß immer die Zunge nach vorn, saugte also ganz falsch. Das führte nach kurzer Zeit zu heftigen <a href="https://www.milchtropfen.de/stillprobleme/" rel="noopener">Stillproblemen</a>, bei deren Bewältigung mir meine Hebamme nicht mehr helfen konnte. Sie war mit ihrem Latein am Ende. Uns half nach vielen qualvollen Wochen der Besuch bei einer Osteopathin, die Olivers Blockaden löste. Danach konnte er endlich richtig trinken und die <strong>wunden Brustwarzen</strong> gehörten der Vergangenheit an.</p>
<p>Wenn du also wunde Brustwarzen bekommst, das Stillen schmerzt, du siehst, dass dein Baby nicht richtig trinkt o.ä., dann hol dir professionelle Hilfe in Form einer <strong>Stillberatung</strong> und/oder schau mal beim <strong>Osteopathen</strong> vorbei und lass dein Baby auf Blockaden untersuchen.</p>
<h3>Nimm das Original</h3>
<p>Stillen nach Bedarf &#8211; so funktioniert das Prinzip. Dein Baby saugt an deiner Brust und meldet seinen Bedarf an. Aber wie soll das funktionieren, wenn dein Kind einen <strong>Schnuller</strong> hat?</p>
<p>Manche Babys nuckeln ihr Saugbedürfnis komplett am Schnuller weg. Oft sogar so sehr, dass ein <strong>Hungergefühl</strong> &#8222;weggeschnullert&#8220; wird, sodass die Stillmahlzeit weiter <strong>hinausgezögert</strong> wird.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7871" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/11/baby-mit-schnuller-im-mund.jpg" alt="Baby mit Schnuller im Mund" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/11/baby-mit-schnuller-im-mund.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/11/baby-mit-schnuller-im-mund-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Auf diese Weise kann dein Baby aber nicht seinen eigentlichen Bedarf anmelden. Deiner Brust wird, indem dein Baby weniger gestillt wird, signalisiert, dass weniger <strong>Bedarf</strong> besteht. Das wiederum kann dazu führen, dass du irgendwann wirklich nicht mehr <strong>genügend</strong> Muttermilch für dein Baby hast.</p>
<p>Biete also so oft es geht das Original an, also deine <strong>Brust</strong>, oder lass den Schnuller komplett weg. Denn ja, <a href="https://www.milchtropfen.de/es-geht-auch-ohne-schnuller/"  rel="noopener">es geht auch ohne Schnuller</a>.</p>
<h3>Beikost bei Beikostreife</h3>
<p>Ähnlich wie beim Schnuller verhält es sich damit, wenn deinem Baby neben Muttermilch zusätzlich noch andere Dinge angeboten werden, wie <strong>Wasser</strong>, <strong>Tee</strong>, ein <strong>Keks</strong>, <strong>Säuglingsnahrung</strong> o.ä.</p>
<p>Was das für Auswirkungen auf die Milchproduktion hat, wird klar, wenn du dir mal die <a href="https://www.babytipps24.de/trinkmengen/" target="_blank" rel="noopener">Magengröße eines Babys</a> anschaust: Am 1. Tag ist der Magen deines Babys etwa so groß wie eine Kirsche, am 3. wie eine Walnuss. Nach einer Woche ist der Magen mit der Größe einer Aprikose zu vergleichen und nach einem Monat mit der eines großen Hühnereis.</p>
<p>Alles, was dein Baby neben Muttermilch zu essen oder zu trinken bekommt, ist unheimlich <strong>sättigend</strong>. Dein Baby wird dann logischerweise überhaupt keinen <strong>Platz</strong> mehr für Muttermilch haben und folglich auch nicht an deine Brust wollen. Was passiert? Deinen Brüsten wird wiederum gemeldet: Weniger Milchbedarf erforderlich.</p>
<p>Ein vollgestilltes Baby braucht nichts als Muttermilch. Wenn es bereit für <strong>Beikost</strong> ist, sagt dir einzig und allein dein Baby. Sonst niemand.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7547" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/kind-lacht-beim-picknick.jpg" alt="Kind lacht beim Picknick" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/kind-lacht-beim-picknick.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/kind-lacht-beim-picknick-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wenn dein Baby reif für die Beikost ist, wirst du folgende <strong>Beikostreifezeichen</strong> an ihm erkennen:</p>
<ul>
<li>Dein Baby kann seinen <strong>Kopf</strong> selbstständig halten.</li>
<li>Es <strong>sitzt</strong> selbstständig und muss nur minimal im unteren Rückenbereich gestützt werden.</li>
<li>Es zeigt <strong>Interesse</strong> an deinem Essen: Es schaut auf dein Essen und beobachtet, wie es in deinen Mund wandert. Oliver hat dabei immer seinen Mund geöffnet und Kaubewegungen nachgeahmt.</li>
<li>Es kann Speisen mit der <strong>Zunge</strong> gut bewegen. Das erkennst du daran, dass es sich vom Rücken auf den Bauch <strong>drehen</strong> kann; beide Entwicklungen verlaufen parallel.</li>
<li>Der <strong>Zungenstoßreflex</strong> ist verschwunden, d.h. dein Baby stößt nicht automatisch alles, was ihm in den Mund kommt, mit der Zunge heraus.</li>
<li>Es kann <strong>Hand-zu-Mund-Bewegungen</strong> vollführen. Natürlich kann da immer noch eine ganze Weile etwas daneben gehen.</li>
<li>Es zeigt, wenn es ein bestimmtes Nahrungsmittel <strong>ablehnt</strong> oder <strong>satt</strong> ist, z.B. durch Handzeichen, einen Laut oder indem es sich wegdreht.</li>
</ul>
<p>Lass dich nicht verunsichern, dass MAN mit X Monaten mit der Beikost beginnt. Achte auf die <strong>Zeichen</strong> deines Babys und vertrau darauf, dass es dafür bereit sein wird, wenn es so weit ist.</p>
<p></p>
<h3>Lebensmittel</h3>
<p>Es ist zwar nicht wissenschaftlich belegt, doch einige Mütter schwören bei folgenden <strong>Lebensmitteln</strong> darauf, dass es gut für ihre Milchbildung ist/war. Ob das am Placebo-Effekt liegt oder wirklich etwas dahinter steckt, weiß ich nicht, will es dir aber auch nicht vorenthalten.</p>
<ul>
<li>Fenchel-Anis-Kümmel-Tee, Stilltee (in Maßen; beispielsweise als Unterstützung in einem Schub)</li>
<li>Malzbier</li>
<li>Fassbrause</li>
<li><strong>nach Absprache</strong> mit einer Stillberaterin oder Ärztin bzw. einem Arzt: Bockshornkleesamen</li>
</ul>
<p>Was du stattdessen <strong>vermeiden</strong> solltest, sind milchreduzierende Tees wie <strong>Pfefferminze</strong> und <strong>Salbei</strong>.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Habe <strong>Vertrauen</strong> in deinen Körper, dass er das Beste ist, um deinem Kind das zu geben, was es benötigt. Wichtig ist aber auch, dass du dich um deinen Körper kümmerst. Gönn dir Pausen, kuschel viel und oft mit deinem Baby, unterstütze deinen Körper mit gesunden Lebensmitteln, versorge ihn mit ausreichend Flüssigkeit, geh an die frische Luft, entspann dich und schöpfe Kraft, wann immer es geht.</p>
<p>Vermeide Faktoren, die die Milchbildung negativ beeinflussen. Das kann ein bestimmtes Lebensmittel wie Pfefferminze oder Salbei sein, aber auch die Gabe von Schnullern, das zusätzliche wie vorzeitige <strong>Zufüttern</strong> oder Stillen nach <strong>Zeitplan</strong>.</p>
<p>Habe Vertrauen in dein Baby, dass es weiß, was es will und wann es das will. Führe dir vor Augen, wie klein der Magen deines Babys ist und dass es völlig normal ist, dass es sich nach kurzer Zeit wieder meldet, obwohl es schon vor zwei Stunden gestillt wurde. Achte auf die Zeichen, die dein Baby gibt, und lerne sie zu deuten. Sieh dein Kind an und beobachte es. Es verrät dir nämlich am Besten, ob es <strong>genug Milch</strong> bekommt. Wie geht es deinem Baby?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4685" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-geniesst-mamas-naehe.jpg" alt="Baby genießt Mamas Nähe" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-geniesst-mamas-naehe.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/baby-geniesst-mamas-naehe-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wenn dein Baby nach dem Stillen zufrieden schaut, entspannt und ausgeglichen ist, aktiv ist, oft pullert/kackert (wie häufig das in etwa sein sollte, verrät dir Stillkinder in ihrem Beitrag <a href="https://www.stillkinder.de/bekommt-mein-baby-genug-muttermilch/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Bekommt mein Baby genug Muttermilch?&#8220;</a>) und langsam, aber stetig an Gewicht zunimmt, dann sei dir gewiss, dass es genug Muttermilch bekommt.</p>
<p>Falls du trotz allem das Gefühl hast, dass dein Baby nicht satt wird, dass es falsch trinkt o.ä., dann such dir professionelle Hilfe durch eine Stillberatung. Lass dich auch selbst mal durchchecken. Eventuell musst du medikamentös eingestellt werden, damit dein Körper genügend Muttermilch bilden kann.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/hab-ich-zu-wenig-milch/">Hab ich zu wenig Milch?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
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		<item>
		<title>Baby spielt beim Stillen mit der Brustwarze</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/baby-spielt-beim-stillen-mit-der-brustwarze/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Oct 2017 06:00:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Komm, du kennst das doch sicher auch: Du stillst dein Baby und nebenan wird die freie Brustwarze mit Daumen und Zeigefinger bearbeitet, gezwirbelt, gedreht und sonstwie durch den Fleischwolf gezogen. Gibt es eine Erklärung für dieses Zuppeln? Und wie, um Himmels Willen, geht es wieder weg? Gibt es irgendwelche Alternativen? Das erfährst du im folgenden ... <a title="Baby spielt beim Stillen mit der Brustwarze" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/baby-spielt-beim-stillen-mit-der-brustwarze/" aria-label="Mehr zu Baby spielt beim Stillen mit der Brustwarze">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Komm, du kennst das doch sicher auch: Du stillst dein Baby und nebenan wird die freie <strong>Brustwarze</strong> mit Daumen und Zeigefinger bearbeitet, <strong>gezwirbelt</strong>, gedreht und sonstwie durch den Fleischwolf gezogen.</p>
<p>Gibt es eine <strong>Erklärung</strong> für dieses Zuppeln? Und wie, um Himmels Willen, geht es wieder weg? Gibt es irgendwelche Alternativen? Das erfährst du im folgenden Beitrag.</p>
<p><span id="more-7504"></span><div id='c2811_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Baby spielt beim Stillen mit der Brustwarze</h2>
<p>Ich erinnere mich noch genau, als das mit dem <strong>Zuppeln</strong> losging. Mein Baby fuhr mit seiner kleinen Hand ganz grobmotorisch über meine Brust. Es wirkte wie ein unkoordiniertes Streicheln.</p>
<p>Links und rechts auf meinen Brüsten sitzen zwei <strong>Melanome</strong> &#8211; wie große Leberflecken. Da strich mein Baby eines Abends zufällig drüber und war begeistert davon. Es war höchst <strong>fasziniert</strong>, was es da gerade entdeckt hatte.</p>
<p>Ich machte mir nichts aus dieser für mich relativ kleinen Entdeckung. Ich sah mir das Schauspiel an, war entzückt von dieser Süßigkeit und kuschelte mich weiter an meinen kleinen Spatz heran.</p>
<h2>Gewöhnung</h2>
<p>So ergab es sich, dass mein Sohn jedes Mal beim <strong>Stillen</strong> meine Melanome erkundete, streichelte, zupfte usw.</p>
<p>Mit der Zeit bemerkte ich, dass das ganz schöne <strong>Schmerzen</strong> verursacht. Nämlich dann, als mein Baby anfing, meine Melanome <strong>aufzukratzen</strong>. Es war nicht böse gemeint. Es beruhigte ihn. Er spürte einfach nicht den Schmerz, den ich spürte. Also machte er weiter mit dem Kratzen, während ich nun verzweifelt versuchte, es zu unterbinden.</p>
<p>Das funktionierte mal so, mal so. Die freie Brust war zugedeckt, das Melanom auf der anderen Brust deckte ich mit meiner Hand ab, manchmal war auch ein Pflaster drauf, weil es geblutet hatte.</p>
<h2>Alternative gesucht und gefunden</h2>
<p>Das fand Minimi manchmal aber nicht so toll, weil er ja nichts mehr zum Kratzen hatte und ging wieder auf die Suche, indem er mit seinem Ärmchen herumfuhrwerkte&#8230; und dabei über die freie Brustwarze strich. Minimis <strong>Zuppel-Alternative</strong> war gefunden! Und ich Dödel ließ es zu. Tat ja nicht weh. Störte mich auch nicht. Ja. NOCH nicht!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7509" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/baby-spielt-waehrend-des-stillens-mit-der-brustwarze.jpg" alt="Baby spielt während des Stillens mit der Brustwarze" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/baby-spielt-waehrend-des-stillens-mit-der-brustwarze.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/baby-spielt-waehrend-des-stillens-mit-der-brustwarze-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Schon bald machte er mich mit seinem <strong>Knubbeln</strong> schier wahnsinnig. Ich hasste dieses Gefühl. Es war mir total <strong>unangenehm</strong>. Doch im Gegenzug sah ich, wie es mein Baby beruhigte. Also ertrug ich es, während ich fast explodierte.</p>
<h2>Limit erreicht</h2>
<p>Dass das nicht lange gut gehen kann, wenn man etwas über sich ergehen lässt, was man überhaupt nicht will, und dann <strong>aggressiv</strong> wird, war klar. Ich beschwerte mich bei meinem Mann, wie nervig dieses Kneifen und <strong>Pulen</strong> doch sei.</p>
<p>Mein Mann denkt da immer ziemlich einfach: &#8222;Wenn du es nicht magst, dann lass es.&#8220; Fertig. Sonst noch ein Problem?</p>
<p>Ich hatte also wieder zu mir gefunden. Wollte für mich einstehen. &#8222;Ende mit <strong>Nippeltwist</strong>!&#8220;, sagte ich mir. Nur hatte ich die Rechnung ohne den kleinen Nippelzwicker gemacht&#8230;</p>
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<h2>Umgewöhnung</h2>
<p>Der fand es nun gar nicht toll, dass ich ihm sein Beruhigungsmittel plötzlich verweigerte. Er protestierte lautstark und <strong>schlief</strong> trotz der Möglichkeit, &#8222;nur&#8220; gestillt zu werden, schlechter und viiiiiel später ein.</p>
<p>Also was tun? Er will knubbeln, ich aber nicht meine Brustwarzen dafür hinhalten.</p>
<p>Viele Mamas haben bzw. hatten dieses Problem und ihre ganz persönlichen Methoden gefunden, um ihrem Kind eine <strong>Alternative</strong> zum Knubbeln anzubieten.</p>
<h2>Alternativen zum Nippeltwist</h2>
<p>Hier ist alles erlaubt, was das Kind statt der Nippel zum <strong>Fummeln</strong> und Zwicken nehmen kann. Wie wäre es damit:</p>
<ul>
<li>eine <a href="http://amzn.to/2yAs3zT" target="_blank" rel="nofollow noopener">Stillkette</a>*, die die Mama sich umhängt und ihr Kind daran spielen lässt</li>
<li>ein Spielzeug, z.B. ein kleiner Massageball, zum Kneten und Ziehen</li>
<li>ein Stofftier</li>
<li>ein Schnuffeltuch mit Knoten</li>
</ul>
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<p>
<div class="aawp">

            
            
<div class="aawp-product aawp-product--horizontal aawp-product--inline-info"  data-aawp-product-id="B01N3URQAD" data-aawp-product-title="Stillkette aus Holz - Ein ideales Geschenk zur Geburt & eine wunderschöne Hilfe beim Stillen! Verschiedene Farben  türkis">

    
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            Stillkette aus Holz - Ein ideales Geschenk zur Geburt & eine wunderschöne Hilfe beim Stillen! Verschiedene Farben (türkis)*        </a>
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    </div>

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<p>Eine Mutter schwörte sogar auf <strong>Stilleinlagen</strong>, mit denen ihr Kind liebend gern während der Stillzeit spielte und davon mittlerweile sogar in den Schlaf begleitet wird.</p>
<p>Was ich auch schon bei uns beobachten konnte: Dass mein Baby extrem gern mit den großen Knöpfen auf meiner <a href="http://amzn.to/2yU2So5" target="_blank" rel="nofollow noopener">Stillbluse</a>* spielte. Auch eine Möglichkeit, die Brustwarze aus der Schusslinie zu nehmen&#8230;</p>
<p>Andere wiederum halten lieber ihren Hals oder ihr <strong>Ohr</strong> hin, statt sich an den Nippeln rumzwirbeln zu lassen. Manche begnügen sich auch mit Mamas <strong>Hand</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7511" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/babyhaende-halten-grosse-haende.jpg" alt="Babyhände halten große Hände" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/babyhaende-halten-grosse-haende.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/babyhaende-halten-grosse-haende-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Warum?</h2>
<p>Vielleicht hilft es dir auch, wenn du weißt, aus welchem <strong>Grund</strong> dein Kind so gern mit deiner Brust <strong>spielt</strong>.</p>
<p>Mir fiel beispielsweise auf, dass mein Sohn ewig nuckelte, aber nicht trank. Sobald er jedoch ein paar Mal an der Brustwarze rumspielte, löste er den <strong>Milchspendereflex</strong> aus und er trank in vollen Zügen. Ist das bei dir auch so?</p>
<p>Womöglich ist das Brustzuppeln mit dem <a href="https://de.m.wikipedia.org/wiki/Milchtritt" target="_blank" rel="noopener">Milchtritt</a> bei Katzen, Hunden, Mäusen und Schweinen zu vergleichen, damit der Milchspendereflex ausgelöst wird. Kälber, Lämmer, Zicklein und bestimmt noch andere Tiere wiederum lösen diesen mit <a href="http://literatur.vti.bund.de/digbib_extern/dk038909.pdf" target="_blank" rel="noopener">Kopfstößen</a> aus.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7510" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/lamm-trinkt-muttermilch-von-schaf.jpg" alt="Lamm trinkt Muttermilch von Schaf" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/lamm-trinkt-muttermilch-von-schaf.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/lamm-trinkt-muttermilch-von-schaf-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wenn dein Baby beim nächsten Mal also wieder deine Brust <strong>knetet</strong> und an den Nippeln zieht, könnte dies durchaus dazu dienen, die Milch besser fließen zu lassen.</p>
<p>Ob es nun einen Grund dafür geben mochte oder nicht: ICH für meinen Teil wollte das nicht mehr. Auch wenn das bedeutete, dass der Milchspendereflex später ausgelöst wird.</p>
<p>MEINE <strong>Lösung</strong> bestand aus mehreren Kleinigkeiten:</p>
<p></p>
<h3>1. Ehrlichkeit</h3>
<p>Auch, wenn mein Sohn &#8222;nur&#8220; ein Baby war und mich wahrscheinlich (noch) nicht verstand, sagte ich ihm, dass mich das Zuppeln <strong>stören</strong> würde. Dass es mir unangenehm sei. Dass es mich aggressiv mache. Ich war einfach ehrlich.</p>
<h3>2. Eigene Grenzen wahren</h3>
<p>Was für meinen Sohn reinste Entspannung war, war für mich die reinste Tortour. Denke ich an diese Zeit zurück, in der ich es Zähne knirschend <strong>ertrug</strong>, kann ich nur mit dem Kopf schütteln.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7512" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/statue-kind-haelt-brueste-von-mutter.jpg" alt="Statue - Kind hält Brüste von Mutter" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/statue-kind-haelt-brueste-von-mutter.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/statue-kind-haelt-brueste-von-mutter-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Warum lasse ich es über mich ergehen, dass mir mein Kind die <strong>Nippel</strong> wund reibt, obwohl ich dieses Gefühl nicht leiden kann?</p>
<p>Ich musste für meine persönlichen Grenzen einstehen. Das Zuppeln ging mir an die Substanz. Es war MEINE Aufgabe, mich in meiner Haut wieder wohl zu fühlen. Also legte ich seine Hand immer wieder beiseite, <strong>streichelte</strong> sie, bot die o.g. Alternativen an, redete mit ihm.</p>
<p><div id='c4031_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
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<h3>3. Kind fragen</h3>
<p>Anfangs war es schwierig, es durchzustehen, weil mein Sohn nunmal an dieses <strong>Beruhigungsmittel</strong> gewöhnt war. Aber mein Entschluss stand fest. Ich wollte das einfach nicht. Und so fand er nach einigen Tagen eine <strong>Methode</strong>, mit der er persönlich zurecht kam: Er stopfte seine Hand in meinen Ausschnitt und vergrub seine Hand unter meiner freien Brust. So schlief er dann ein, während er gestillt wurde. Ab und zu will er auch einfach nur seine Hand auf meine Brust legen und das genügt ihm schon. Wir haben unseren Weg gefunden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7513" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/kind-legt-beim-stillen-hand-auf-die-brust.jpg" alt="Kind legt beim Stillen Hand auf die Brust" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/kind-legt-beim-stillen-hand-auf-die-brust.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/kind-legt-beim-stillen-hand-auf-die-brust-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ich muss allerdings gestehen, dass ich nicht immer <strong>konsequent</strong> bin. Wenn es mich tatsächlich mal nicht stört, dass mein Kind rumknubbelt, dann lasse ich das auch zu. Stört es mich wieder, stehe ich auch dafür ein und das akzeptiert er mal mehr und mal weniger und sucht sich dann seine Alternative.</p>
<p>Ich kann dir nicht sagen, ob es verwirrend für dein Kind sein wird, wenn du es mal pulen lässt und mal wieder nicht. Für mich hat sich das &#8222;richtig&#8220; angefühlt. Ja sagen, wenn ich es auch so meine. Nein sagen, wenn ich es so meine.</p>
<p>Was hat dir bzw. deinem Kind geholfen, nicht mehr an den <strong>Brustwarzen</strong> zu zupfen? Oder stört es dich sogar gar nicht?<br />
</p>
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		<title>Verliere ich meine Freunde, weil ich Mutter/Vater bin?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Oct 2017 18:30:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es heißt, wenn man Kind(er) bekommt, würde man seine Freunde verlieren. Weil man merkt, dass man sich fremd geworden ist. Auf einmal völlig andere Interessen hat. Dass einem jetzt Dinge nicht mehr so wichtig sind wie früher. Aber ist das wirklich wahr? Ich verrate dir 7 Gründe, weshalb man seine Freunde wirklich verliert. Verliere ich ... <a title="Verliere ich meine Freunde, weil ich Mutter/Vater bin?" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/verliere-ich-meine-freunde-weil-ich-muttervater-bin/" aria-label="Mehr zu Verliere ich meine Freunde, weil ich Mutter/Vater bin?">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es heißt, wenn man Kind(er) bekommt, würde man seine <strong>Freunde</strong> verlieren. Weil man merkt, dass man sich fremd geworden ist. Auf einmal völlig andere Interessen hat. Dass einem jetzt Dinge nicht mehr so wichtig sind wie früher.</p>
<p>Aber ist das wirklich wahr? Ich verrate dir 7<strong> Gründe</strong>, weshalb man seine Freunde wirklich <strong>verliert</strong>.</p>
<p><span id="more-7453"></span><div id='c4688_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Verliere ich meine Freunde, weil ich Mutter/Vater bin?</h2>
<p>Letztens bekam ich eine Nachricht von einem guten <strong>Freund</strong>, die sich gewaschen hatte. Als ich sie las, musste ich ganz schön schlucken. Er beschwerte sich, dass ich mich wochenlang nicht melde. Dass immer nur er es ist, der den <strong>Kontakt</strong> hält. Ich würde zwar zurückschreiben und Treffen vorschlagen und wir würden uns auch treffen, aber nur, damit ich mich dann wieder wochenlang nicht melden würde. Ich könne mich ja auch einfach mal nur so melden, ohne &#8211; oh Wunder &#8211; konkreten Anlass.</p>
<p>Immer und immer wieder las ich die Zeilen. Ich war erst verletzt. Dann wütend. Wollte ihm eine ordentlich gepfefferte Nachricht zurückschreiben. Wollte mich rechtfertigen und ihn auf den Mond schießen.</p>
<p>Doch dann war ich ruhig. Ich wusste, ich log mir gerade in die eigene Tasche. Ich wusste, er hatte Recht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7463" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/frau-schaut-uebers-meer-auf-landschaft.jpg" alt="Frau schaut übers Meer auf Landschaft" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/frau-schaut-uebers-meer-auf-landschaft.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/frau-schaut-uebers-meer-auf-landschaft-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Ich hielt unsere Freundschaft für <strong>selbstverständlich</strong>. Dass ich nicht viel dafür tun müsse. Dass sie von ganz allein laufen würde. Aber Freundschaft ist etwas Lebendiges. Und etwas, das lebendig ist, kann auch <strong>verkümmern</strong> und irgendwann absterben. Wie eine Pflanze, die man nicht umsorgt.</p>
<p>Von daher bin ich diesem guten Freund dankbar. Ich bin dankbar dafür, dass er einfach Tacheles mit mir geredet hat. Er hätte es auch wie andere einfach auslaufen lassen und sich nicht mehr melden können.</p>
<h2>Warum Freundschaften enden</h2>
<p>Viele meiner Freundschaften sind nach der <strong>Geburt</strong> meines Sohnes eingegangen. Erst dachte ich, es liegt daran, weil ich Mutter geworden war.</p>
<p>Heute denke ich anders darüber. Warum enden Freundschaften wirklich? Hierfür gibt es <strong>7 mögliche Gründe</strong>:</p>
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</div></p>
<h3>1. Verunsicherung</h3>
<p>Wenn ein <strong>neuer</strong> Mensch in ein Leben tritt, braucht es immer erst Zeit, damit sich alle aneinander gewöhnen können. Ist doch genau so wie wenn meine Freundin frisch verliebt ist und jetzt erst mal nur ihren neuen Freund treffen will. Ist doch total ok und sollte man ihr auch nicht übel nehmen.</p>
<p>Mit einem Kind ist das nochmal eine ganz andere Sache, finde ich. Für diesen kleinen Menschen ist man nämlich ein Leben lang verantwortlich. Es ist alles neu, man steht total am Anfang und ist voller Sorgen und Ängste. Es braucht einfach <strong>Zeit</strong>, dass man warm geworden ist, sich eingespielt hat, sich besser versteht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7469" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/mann-haelt-schlafendes-baby-im-arm-frau-freut-sich.jpg" alt="Mann hält schlafendes Baby im Arm, Frau freut sich" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/mann-haelt-schlafendes-baby-im-arm-frau-freut-sich.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/mann-haelt-schlafendes-baby-im-arm-frau-freut-sich-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Gerade die Anfangszeit, also die <strong>Wochenbettzeit</strong>, fand ich schön, als mich meine Freund*innen besuchen kamen. Die mir was zu Trinken gebracht haben. Mir angeboten haben, den Haushalt zu schmeißen. Die was zu Futtern vorbeigebracht haben (Kartoffelsalat! Köstlich!). Mir den kleinen Piepmatz für wenige Sekunden abnehmen konnten, damit meine Hebamme meinen Bauch abtasten und ihn einmassieren konnte.</p>
<p>Es heißt, <strong>Kinderlose</strong> denken anders. Und das kann durchaus stimmen. Sie können nicht in mich hineinsehen. In mich, die vor Kurzem ein Kind bekommen hat. Womöglich sind sie <strong>verunsichert</strong>, wie sie mit dieser neuen Situation umgehen sollen und brauchen Klarheit, Orientierung.</p>
<p>Deshalb bin ICH an der Reihe. Was brauche ich? Können mir meine Freund*innen dabei helfen? Wie? Brauch ich Ruhe und Einsamkeit? Oder fühle ich mich überfordert, hilflos, und sehne mich nach jemandem zum Ausheulen, die/der mir wieder aufhilft?</p>
<h3>2. Überheblichkeit</h3>
<p>Viele Kinderlose berichten, dass sich ihre <strong>Freundin</strong> plötzlich in eine zweite Mutti verwandelt hat und sie wie ein <strong>Kind</strong> behandelt.</p>
<p>Dass ich ein Kind bekommen habe, bedeutet doch nicht, dass meine kinderlosen Freund*innen mit einem Mal <strong>inkompetente</strong> Vollidioten geworden sind.</p>
<p>Warum sollte ich meiner/m Freund/in auf einmal klar machen wollen, dass es draußen kalt ist und sie/er doch nicht allen Ernstes ohne Jacke rausgehen kann? Dass sie/er sich noch nicht die Hände gewaschen hat, seit wir heimgekommen sind. Und sowieso habe ich jetzt durch mein Mutterdasein ja von überhaupt allem mehr Ahnung und werfe ihr/ihm jetzt mein gesamtes Wissen mit all meinen <strong>Ratschlägen</strong> und <strong>Tipps</strong> und Lebensweisheiten um die Ohren&#8230; Ganz ehrlich: Muss das sein?</p>
<p>Würde mich jemand so behandeln, hätte ich auch schon das Weite gesucht.</p>
<p></p>
<h3>3. Intoleranz</h3>
<p>Freundschaft bedeutet für mich Akzeptanz. <strong>Toleranz</strong>. Meine/n Freund/in so nehmen, wie sie/er ist. Ich will sie/ihn nicht ändern und sie/er soll mich nicht ändern wollen.</p>
<p>Ich kann mir vorstellen, dass es aber welche gibt, die meinen, wenn sie ein Kind (oder mehrere Kinder) haben, dass sie alles besser wüssten und alle um sich herum <strong>ändern</strong> wollen &#8211; gerade die Kinderlosen. Oder dass die Kinderlosen nicht akzeptieren können, dass nicht auch mal der Papa das Kind ins Bett bringen kann, damit ich mal wieder zum Mädelsabend kommen kann.</p>
<p>Für eine Freundschaft ist Intoleranz Gift wie für jede andere <strong>Beziehung</strong> auch. Warum bin ich mit jemandem befreundet, die/den ich ändern will? Oder die/der mich ändern will?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7464" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/frauen-sind-in-eine-deckel-eingehuellt-und-laecheln.jpg" alt="Frauen sind in eine Deckel eingehüllt und lächeln" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/frauen-sind-in-eine-deckel-eingehuellt-und-laecheln.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/frauen-sind-in-eine-deckel-eingehuellt-und-laecheln-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>So endete beispielsweise eine Freundschaft abrupt, als ich ein Treffen absagte, weil die Nacht mit meinem Baby der blanke Horror gewesen und ich einfach totmüde war. Meine Freundin war die Tage aus Hamburg angereist &#8211; nicht nur wegen mir, sondern auch wegen anderer Freundschaften &#8211; und sie meldete sich nach meiner Absage einfach nicht mehr.</p>
<p>Genau so ist es, wenn mein/e Freund/in es unangenehm findet, wenn ich mein Kind stille. Weil sie/er das abstoßend findet oder sonstwie. Das kann durchaus das Ende einer Freundschaft bedeuten, wenn sie/er mich nicht so akzeptiert, wie ich bin, nämlich stillend. Sie/Er kann ihre/seine Meinung aber weiterhin haben und ich meine und wir können weiterhin befreundet sein.</p>
<p><div id='c6822_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
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<h3>4. Kompromisslosigkeit</h3>
<p>Für Kinderlose mag es auch schwer zu verstehen sein, dass sich mit Kind wirklich alles ändert. Der Rhythmus, die Prioritäten, Gewohnheiten, Vorlieben, Abneigungen, Interessen, Gesprächsthemen usw. &#8211; alles <strong>verändert</strong> sich.</p>
<p>Wenn mir die Freundschaft zu jemandem wichtig ist, versuche ich, <strong>Kompromisse</strong> zu finden.</p>
<p>Nein, ich kann abends/nachts nicht auf die Party mitkommen oder ins Kino gehen oder mich betrinken oder beim Filmmarathon mitmachen. Aber ich kann Alternativen anbieten, um meine Freund*innen trotzdem zu sehen: Es gibt wunderbare (Kinder-)Cafés, (Indoor-)Spielplätze, Parks, Restaurants, das eigene Zuhause oder das Zuhause der anderen usw.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7465" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/kinder-spielen-mit-riesenseifenblasen.jpg" alt="Kinder spielen mit Riesenseifenblasen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/kinder-spielen-mit-riesenseifenblasen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/kinder-spielen-mit-riesenseifenblasen-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Außerdem: Was spricht dagegen, sich tagsüber zu treffen? Warum müssen Erwachsenentreffen zwangsläufig immer abends/nachts stattfinden?</p>
<p>Wenn mir eine Freundschaft zu jemanden etwas <strong>bedeutet</strong>, dann finde ich auch Wege, diese aufrecht zu erhalten.</p>
<h3>5. Egozentrik</h3>
<p>Wie gesagt, kann sich mit Kind wirklich viel in einem verändern. Wie man denkt, fühlt, was einem <strong>wichtig</strong>/unwichtig ist usw.</p>
<p>Auch für mich waren plötzlich ganz andere Themen hochinteressant. Am Liebsten hätte ich die ganze Zeit über Babys, Windeln, Schlafgewohnheiten, Ess- und Trinkverhalten, Spielzeug, Impfen, Gesundheit, Krankheit, Kita usw. geredet.</p>
<p>Doch ich erinnerte mich an die Zeit zurück, in der ich selber noch <strong>kinderlos</strong> war: Ich war Azubine in einer Rechtsanwaltskanzlei. Meine beiden Kolleginnen im Zimmer waren bzw. sind Mütter. Und ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass sie den ganzen, verdammten Arbeitstag über nichts anderes als ihre Kinder reden konnten. Sophia kommt in die Schule und es tauchen die ersten Probleme auf, weil sie Mathe nicht mag, sondern lieber lesen will, aber sie muss doch auch Mathe üben. Oh Gott, sie hasst die Schule jetzt schon! Der kleine Winfried ist so ein Goldschatz, weil er so süße Geräusche macht!!</p>
<p><div id='c5742_31_19' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<p>Sie fanden es hochinteressant. Ich als Kinderlose hatte absolut null Verständnis für dieses Gelaber. Wirklich. So fies es klingen mag. Aber ich konnte damit nichts anfangen. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt noch kein Kind. Konnte es mir nicht ansatzweise vorstellen und konnte demnach auch absolut nicht kapieren, was es so Faszinierendes an Kindern geben mochte, dass man sich den ganzen Tag darüber unterhielt. Es machte mich aggressiv. Es <strong>nervte</strong> mich.</p>
<p>Und deshalb versuche ich jetzt, wo ich selber Mutter bin, ein <strong>Gleichgewicht</strong> zu halten. Natürlich will ich über meinen Sohn erzählen. Aber meine Freund*innen sind teilweise immer noch kinderlos und wollen sich nicht den ganzen Tag darüber unterhalten. Ihr Leben ging bisher auch weiter. Sie haben andere <strong>Interessen</strong> und wollen auch darüber erzählen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7466" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/frauen-sitzen-auf-einer-bank-und-lachen.jpg" alt="Frauen sitzen auf einer Bank und lachen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/frauen-sitzen-auf-einer-bank-und-lachen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/frauen-sitzen-auf-einer-bank-und-lachen-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Die Welt dreht sich nicht nur um mich. Das will ich damit sagen.</p>
<h3>5. Einseitigkeit</h3>
<p>Zu einer Freundschaft gehören immer zwei. Mindestens.</p>
<p>Es ist wie bei jenem guten Freund, den ich oben erwähnt hatte. Wo immer nur er es war, der sich meldete.</p>
<p>Aber Freundschaft ist beidseitig. Wenn eine/r immer nur gibt und macht und tut und die/der andere im <strong>Gegenzug</strong> immer nur nimmt und nie etwas macht und tut, dann ist es kein Wunder, wenn die Freundschaft im Sande verläuft. Dann wird aus jener Freundschaft nur noch ein Facebookprofil in einer langen Freundschaftsliste, das nur aus Höflichkeit nicht gelöscht wird.</p>
<h3>6. Rumgedruckse</h3>
<p>Ein tolles Wort: Rumdrucksen! Ich liebe es! Das trifft es nämlich haargenau. Wenn sich jemand nicht <strong>auszudrücken</strong> weiß und so vor sich hin stammelt. Um den heißen Brei redet. Nicht auf den Punkt kommt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7467" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/frau-senkt-den-blick.jpg" alt="Frau senkt den Blick" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/frau-senkt-den-blick.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/frau-senkt-den-blick-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p><strong>Ehrlichkeit</strong> ist das A und O in einer Freundschaft. Ohne sie geht gar nichts. Eine Freundschaft, die weder <strong>Kritik</strong> noch Meinungsverschiedenheiten aushält, ist keine Freundschaft.</p>
<p>Wenn mich stört, dass meine Freund*innen sich immer nur abends zum Saufgelage treffen wollen, dann muss ich das ansprechen. Alternativen anbieten. Über meine Sorgen und Wünsche reden. Und nicht einfach eingeschnappte Leberwurst spielen, nichts unternehmen, aber hoffen, dass sie was unternehmen, und sie dann ziehen lasse, wenn sie es nicht tun. Zumindest nicht, wenn mir die Freundschaft wichtig ist.</p>
<p>Wenn meine Freund*innen eher von der Sorte sind, die <strong>unterschwellig</strong> mitteilen, dass sie mit etwas nicht einverstanden sind, dann muss &#8211; zumindest sehe ich das so &#8211; Klartext geredet werden.</p>
<p>Ich kann mit diesem &#8222;Ich ignoriere dich jetzt, weil ich sauer auf dich bin&#8220;-Quatsch absolut nicht umgehen. Macht mich aggressiv, weil meine Mutter auch immer so drauf war und ist. Hat mich als Kind zutiefst verletzt, als Jugendliche tierisch abgenervt und als Erwachsene kann ich nur noch mit den Augen rollen und den Kopf schütteln, weil es mir mittlerweile zu blöd geworden ist. Das ist doch Kindergarten.</p>
<p>Das heißt: Wenn jemand ein Problem hat, soll sie/er das direkt ansprechen und nicht versuchen, es indirekt mitteilen zu wollen. Menschen können keine Gedanken lesen und wissen, was im Kopf der/des anderen vor sich geht. Was sie/ihn stört.</p>
<h3>7. Alte Zeiten betrauern</h3>
<p>&#8222;Ja, ich weiß, es war&#8217;ne geile Zeit&#8230;&#8220; singt Juli in ihrem Lied &#8222;<strong>Geile Zeit</strong>&#8220; und es ist wahr. Es war eine geile Zeit, nachts loszuziehen, tanzen zu gehen bis früh am Morgen. Alkohol trinken, geile Musik hören, die erste Liebe, Shishabar und und und&#8230; War wirklich eine tolle Zeit.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7471" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/freundinnen-ziehen-durch-die-gegend.jpg" alt="Freundinnen ziehen durch die Gegend" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/freundinnen-ziehen-durch-die-gegend.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/10/freundinnen-ziehen-durch-die-gegend-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Aber für mich als Mutter ist diese Zeit vorbei.</p>
<p>Ich kann durchaus verstehen, dass einige Freunde diesen alten Zeiten nachtrauern. Dass es auch Freunde gibt, die diese alten Zeiten nicht gehen lassen wollen und können. Die weiterhin auf <strong>Party</strong> gehen und stundenlang Filme ansehen, sich dabei Chips und Alkopops reinziehen und nichts anders in ihr Leben lassen wollen. Das ist bedauerlich, weil es womöglich das Ende einer guten Freundschaft bedeutet, aber Reisende (oder Feiernde?) soll man nicht aufhalten.</p>
<p>Wenn jemandem unsere Freundschaft wichtig genug ist, wird sie/er es verkraften, mich eine Zeit lang nicht bzw. nie wieder unter einer Discokugel zu treffen.</p>
<p></p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Freundschaften <strong>sterben</strong> nicht ab, weil man jetzt Mutter oder Vater geworden ist. Es sind die vielen, kleinen Dinge, die sich daraus entwickeln. Dass man andere ändern will und nicht so akzeptiert wie sie sind bzw. geworden sind. Dass einem die Freundschaft nicht wichtig genug ist, Kompromisse zu finden, überhaupt erst einmal Zeit füreinander zu finden. Auch über Dinge zu reden, die einen nicht interessieren, die/den Freund/in aber schon. Weil die Welt sich auch für andere weiterdreht und man nicht der Mittelpunkt des Universums ist.</p>
<p>Freundschaften gehen ein, weil man verunsichert ist und nicht weiß, was man tun oder sagen kann. Weil man den Mut verloren hat, zu sagen, was einem nicht gefällt oder dass man Hilfe braucht. Man will niemanden <strong>verletzen</strong>, aber eine Freundschaft sollte Ehrlichkeit und die Tatsache, dass nicht alle gleich sind, verkraften können.</p>
<p>Wir sollten miteinander <strong>reden</strong> und nicht unsere Freundschaften auf&#8217;s Spiel setzen, bloß, weil wir anderer Meinung geworden sind, andere Interessen haben, und meinen, wir würden uns voneinander entfernen. Freundschaften sind so wichtig. Wir müssen sie hegen und pflegen und dürfen sie nicht verkümmern lassen. Zumindest nicht, wenn sie uns wichtig sind.</p>
<p>Was würdest du deiner/m Freund/in jetzt gern sagen?<br />
</p>
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		<title>Langzeitstillen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Sep 2017 11:37:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neulich habe ich von einer britischen Mutter gelesen, die ihre 8-jährige Tochter stillt. Der Bericht wurde in einer Stillgruppe geteilt und erhitzte in nur kürzester Zeit die Gemüter. Bevor du angewidert die Nase rümpfst und wegklickst, möchte ich dich dazu einladen, dir meine Gedanken zu diesem Thema durchzulesen. Langzeitstillen TRIGGERWARNUNG! Dieser Beitrag befasst sich mit ... <a title="Langzeitstillen" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/langzeitstillen/" aria-label="Mehr zu Langzeitstillen">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich habe ich von einer britischen Mutter gelesen, die ihre 8-jährige Tochter <strong>stillt</strong>. Der Bericht wurde in einer Stillgruppe geteilt und erhitzte in nur kürzester Zeit die Gemüter.</p>
<p>Bevor du angewidert die Nase rümpfst und wegklickst, möchte ich dich dazu einladen, dir meine <strong>Gedanken</strong> zu diesem Thema durchzulesen.</p>
<p><span id="more-6755"></span><div id='c3356_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div><br />
</p>
<h2>Langzeitstillen</h2>
<p><strong>TRIGGERWARNUNG! Dieser Beitrag befasst sich mit dem Thema Langzeitstillen. In den Kommentaren wird das Thema Missbrauch angesprochen, das einige Leser*innen beunruhigend finden könnten. Lesen auf eigene Verantwortung. <a href="https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/kinder-und-jugend/kinder-und-jugendschutz/schutz-vor-sexualisierter-gewalt/hilfs-und-beratungsangebote/hilfs-und-beratungsangebote-fuer-betroffene-angehoerige-und-fachkraefte-127338">Hilfs- und Beratungsangebote für Betroffene, Angehörige und Fachkräfte</a> sind verlinkt.</strong></p>
<p>In einer Facebookgruppe wurde miss Mum&#8217;s Beitrag <a href="http://www.missmum.at/diese-mama-stillt-ihre-achtjaehrige-tochter-und-diese-sagt-folgendes-dazu/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8222;Diese Mama stillt ihre achtjährige Tochter und die hat folgendes zu sagen&#8220;</a> geteilt, der mich vom Weiterscrollen abhielt. Ich stutzte. Auf dem Bild war eine Frau zu sehen, die ein Kind stillte. Laut Facebookpost war das Kind zu diesem Zeitpunkt <strong>8 Jahre alt</strong>.</p>
<p>DAS hatte ich auch noch nicht gesehen. Babys werden gestillt. Kleinkinder mitunter auch noch, aber selbst das ist bei uns schon eine Seltenheit. Aber ein 8-jähriges Kind, ja, das war auch für mich etwas ungewöhnlich.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-10181 pintbild aligncenter" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/langzeitstillen-warum-es-fast-keine-gruende-gegen-langzeitstillen-gibt.jpg" alt="Langzeitstillen - Warum es (fast) keine Gründe gegen Langzeitstillen gibt | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="801" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/langzeitstillen-warum-es-fast-keine-gruende-gegen-langzeitstillen-gibt.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/langzeitstillen-warum-es-fast-keine-gruende-gegen-langzeitstillen-gibt-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/langzeitstillen-warum-es-fast-keine-gruende-gegen-langzeitstillen-gibt-287x430.jpg 287w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/langzeitstillen-warum-es-fast-keine-gruende-gegen-langzeitstillen-gibt-454x680.jpg 454w" sizes="auto, (max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<h2>Gespaltene Meinungen zum Langzeitstillen</h2>
<p>So ein Thema ist natürlich reißerisch, weil die Meinungen hier weiiiiiit auseinander gehen. In kürzester Zeit hatten sich 4 Gruppen herauskristallisiert:</p>
<h3>Die 1. Gruppe</h3>
<p>Die 1. Gruppe fand es einfach nur schön, dass diese Mutter ihrer Tochter das Stillen ermöglichte. Daumen hoch, süßen Kommentar drunter, mit Herzchen aufhübschen, fertig.</p>
<h3>Die 2. Gruppe</h3>
<p>Die 2. Gruppe blieb noch ganz bei sich. Sagte zwar, dass es für sie persönlich <strong>undenkbar</strong> wäre, <strong>akzeptierte</strong> aber die Mutter, die ihr 8-jähriges Kind stillt. Ganz nach dem Motto &#8222;Leben und leben lassen&#8220;.</p>
<h3>Die 3. Gruppe</h3>
<p>Die 3. Gruppe hingegen kommentierte mit Worten wie &#8222;<strong>Pervers</strong>&#8222;, &#8222;Nicht mehr normal&#8220;, &#8222;Unmöglich&#8220;, &#8222;Nicht mehr schön&#8220;, &#8222;Furchtbar&#8220;, &#8222;Krank&#8220; und dergleichen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7054" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/drei-affen-zwei-mit-weit-aufgerissenem-mund.jpg" alt="Drei Affen, zwei mit weit aufgerissenem Mund" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/drei-affen-zwei-mit-weit-aufgerissenem-mund.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/drei-affen-zwei-mit-weit-aufgerissenem-mund-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Einige unter ihnen konnten nicht einmal genau beschreiben, warum sie es pervers oder was auch immer fanden. Aus irgendeinem Grund ließen sie absolut nicht mit sich reden und beleidigten auf&#8217;s Schärfste. Es war kein Herankommen oder vernünftiges Diskutieren mit ihnen möglich.</p>
<h3>Die 4. Gruppe</h3>
<p>Die 4. Gruppe empfand es wie die 3. Gruppe als extrem <strong>negativ</strong>, rückte aber zumindest mit der Sprache raus. Sie <strong>begründeten</strong>, warum sie Langzeitstillen nicht gutheißen. Damit kann man arbeiten, dachte ich.</p>
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<h2>Gründe gegen Langzeitstillen</h2>
<p>Gehst du jene <strong>Argumente</strong> derjenigen durch, die das Langzeitstillen negativ empfanden, wirst du am Ende feststellen, dass es fast (!) keinen Grund gegen <strong>Langzeitstillen</strong> gibt.</p>
<h3>1. Kuscheln reicht doch in dem Alter aus!</h3>
<p>Dass Stillen nicht nur Nahrungsaufnahme bedeutet, ist vielen gar nicht klar. <a href="https://www.stillkinder.de/stillen-ist/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stillen ist</a> so viel mehr als nur Durst und/oder Hunger zu löschen. Stillen ist Liebe, Nähe, Geborgenheit, <strong>Frieden</strong>, Ruhe, Entspannung, ein sicherer Hafen und vieles mehr. Und das nicht nur für Babys. Liest man sich die <a href="https://www.stillkinder.de/antworten-eines-stillkindes/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Meinungen gestillter Kinder</a> durch, wird klar, dass das Stillen an der Brust für sie etwas ganz Wunderbares ist.</p>
<p>Wer sagt, dass Kuscheln ausreichen muss? Warum muss Kuscheln ausreichen?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7041" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/mutter-haelt-trauriges-kind-in-den-armen.jpg" alt="Mutter hält trauriges Kind in den Armen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/mutter-haelt-trauriges-kind-in-den-armen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/mutter-haelt-trauriges-kind-in-den-armen-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>2. Das natürliche Abstillalter liegt zwischen 2 und 7 Jahren!</h3>
<p>Im Jahre 2005 wies die amerikanische Akademie der Kinderärzte (AAP) in ihrer veröffentlichten Verlautbarung „Breastfeeding and the Use of Human Milk“ darauf hin, dass es keine Obergrenze zur <strong>Stilldauer</strong> gibt. Daneben geben anthropologische Forschungen Hinweis darauf, dass das <strong>natürliche Abstillalter</strong> beim Menschen zwischen 2,5 und 7 Jahren liegt. So las ich es in der <a href="http://www.lalecheliga.de/images/pdf/StellungnahmeStilldauer.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stellungnahme zur Stilldauer</a> des La Leche Liga Deutschland e.V. und des AFS Bundesverband &#8211; Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen e.V.</p>
<p>Nun wird dieses Kind aber bereits ein Jahr länger gestillt&#8230; Man stelle sich mal vor: Mit 7 Jahren ist Stillen noch ok. Mit 7 Jahren und 1 Tag nicht mehr. Mit 8 Jahren schon gar nicht!</p>
<p>Das sind doch alles nur <strong>Zahlen</strong>. Wir sind Menschen, individuell, und passen nunmal nicht stets in Muster rein.</p>
<p>Dass eine Forschung ergab, das natürliche Abstillalter beim Menschen liege zwischen 2,5 und 7 Jahren, heißt doch nicht, dass es kein Darunter und Darüber geben darf.</p>
<p>Ich finde die <a href="http://www.who.int/nutrition/topics/global_strategy/en/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Empfehlung der WHO</a> &#8222;(&#8230;) 2 Jahre oder darüber hinaus.&#8220; genau richtig. Denn letztendlich geht es nicht darum, welche Zahl uns vorschreibt, wie lange Stillen noch &#8222;normal&#8220; ist, sondern darum, ob wir es noch wollen.</p>
<h3>3. Ich will meinen Busen auch irgendwann mal wieder für mich haben!</h3>
<p>Und da kommen wir auch schon zum einzigen Argument, das <strong>gegen</strong> Langzeitstillen spricht: Die Mutter will es nicht (mehr).</p>
<p>Das Argument &#8222;Ich will meinen Busen auch mal wieder für mich haben.&#8220; finde ich völlig in Ordnung. Für diese Mutter wäre es persönlich zu lang.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7042" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/frau-liegt-entspannt-auf-dem-bett.jpg" alt="Frau liegt entspannt auf dem Bett" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/frau-liegt-entspannt-auf-dem-bett.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/frau-liegt-entspannt-auf-dem-bett-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wie lange gestillt wird, hängt von Mutter UND Kind ab. Wenn die Mutter sich also dagegen entscheidet, dann ist das so und sie muss sich Gedanken darüber machen, wie sie nun sanft <a href="https://www.milchtropfen.de/abstillen/"><strong>abstillen</strong></a> kann.</p>
<p>Doch genau so sollte auch die Entscheidung von Mutter und Kind akzeptiert werden, die weiter stillen. Leben und leben lassen.</p>
<h3>4. Die Mutter muss endlich mal loslassen!</h3>
<p>Einige kamen nun auf das Thema <strong>Trennungsangst</strong> zu sprechen. Die Mutter würde noch stillen, weil sie einfach nicht loslassen könne. Sie täte ihrer Tochter damit nichts Gutes, hätte einen an der Waffel.</p>
<p>Das kann sein, aber niemand von uns kennt diese kleine Familie. Wir wissen nichts von der Beziehung zwischen Mutter und Kind, kennen ihren Alltag nicht, wie sie sich verhalten, was sie mögen, was sie nicht mögen, wie sie Konflikte lösen uvm.</p>
<p>Der Beitrag, den ich las, war viel zu kurz, um ein ungefähres Bild zwischen Mutter und Kind zu bekommen. Am Ende kam die Frage auf, was denn die Tochter zum Langzeitstillen sagen würde. Ihre Meinung: Es sei ganz normal. Sie sei damit aufgewachsen. Punkt.</p>
<p>Ich hatte mir mehr Ausführlichkeit gewünscht und wurde etwas enttäuscht. Aber dann dachte ich mir: Für sie ist es völlig normal. Sie muss nicht lang und breit erklären, warum sie noch gestillt werden möchte. Sie ist damit aufgewachsen. Kennt es gar nicht anders. Will es scheinbar auch gar nicht anders. Und wenn die Mutter sie lässt, dann ist doch alles gut. Schließlich geht es darum und nur darum, was Mutter und Kind wollen.</p>
<p>Und seien wir mal ganz ehrlich: Wenn das <strong>Kind</strong> nicht mehr gestillt werden möchte, dann kann die Mutter da wenig machen, außer es zu akzeptieren. Wie sollte es auch anders gehen?</p>
<p>Wenn man sich wirklich Gedanken darüber macht, ob das noch &#8222;gesund&#8220; und &#8222;normal&#8220; ist, dann sollte man diese Familie einfach mal kennenlernen. Sie anschreiben, sich miteinander austauschen, treffen, miteinander reden, beobachten und kennen sowie verstehen lernen.</p>
<h3>5. Milch aus dem Becher ist ok, aber doch nicht aus der Brust!</h3>
<p>Manche schrieben, dass die Milch ja auch einfach <strong>abgepumpt</strong> und dem Kind in einem Becher gereicht werden könne.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7044" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/kinder-in-weihnachtskleidung-trinken-milch-aus-glasflaschen.jpg" alt="Kinder in Weihnachtskleidung trinken Milch aus Glasflaschen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/kinder-in-weihnachtskleidung-trinken-milch-aus-glasflaschen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/kinder-in-weihnachtskleidung-trinken-milch-aus-glasflaschen-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>AHA!, dachte ich mir. Es geht hier also gar nicht darum, dass das Kind 8 Jahre alt ist. Oder dass es Muttermilch trinkt. Sondern darum, dass es diese aus der <strong>Brust</strong> seiner Mutter trinkt. Und das zeigt nur eins: Das Stillen wird als sexuelle Handlung angesehen.</p>
<p>Können wir uns dem Trend, dass unsere <a href="http://www.afs-stillen.de/rund-ums-stillen/politik/207-schoene-gute-boese-brust-kulturgeschichte-eines-koerperteils.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Brüste für Werbung und dergleichen zweckentfremdet</a> werden, endlich widersetzen? Brüste sind nunmal zum Stillen da und haben absolut nichts mit einer <strong>sexuellen Handlung</strong> zu tun! Ich finde es schade, dass sowohl Frauen als auch Männer die eigentliche Funktion einer Brust völlig aus den Augen verloren haben.</p>
<h3>6. Manche Kinder kommen mit 8 schon in die Pubertät!</h3>
<p>Genau so sieht es mit dem Argument, dass das Kind in die Pubertät kommt, aus. Ja, dann ist es in der Pubertät. Hormone werden produziert. Sekundäre Geschlechtsorgane bilden sich aus. Und weiter?</p>
<p>Leider wurde dieser Kommentar nicht weiter ausgeführt, weshalb ich hier nur spekulieren kann. Aber ich denke, auch diese Mutter hat das Stillen mit einem sexuellen Akt in Verbindung bringen wollen.</p>
<p>Können wir nicht einfach die Tochter fragen, wie sie das Stillen findet? Es ist für sie völlig <strong>normal</strong>.</p>
<p></p>
<h3>7. Jemand könnte es herausfinden</h3>
<p>Da wird also gesagt, die Mutter solle abstillen, weil jemand, z.B. die Schulkamerad*innen, erfahren KÖNNTEN (!), dass die Tochter noch gestillt wird.</p>
<p>Es ist also noch nicht passiert. Könnte aber. Und deshalb soll die Tochter nicht mehr gestillt werden? Ist doch verrückt, etwas zu unterlassen, aus <strong>Angst</strong>, dass es jemand erfahren könnte.</p>
<p>Wenn ich mein Leben nur aufgrund irgendwelcher Ängste vor Dingen, die möglicherweise passieren könnten, strukturieren würde, würde ich doch gar nicht mehr richtig leben. Mein Leben wäre ständig von Angst geleitet.</p>
<p>Selbst, wenn jemand herausfindet, dass Mutter und Tochter noch eine Stillbeziehung führen, dann was?</p>
<h3>8. Angst vor Mobbing</h3>
<p>Die deutlich wichtigere Aussage hinter &#8222;Es könnte jemand herausfinden.&#8220; ist doch eigentlich die Angst (da ist sie schon wieder) vor <strong>Mobbing</strong>. Sei es von Erwachsenen oder Kindern.</p>
<p>&#8222;Kinder sind nunmal <strong>grausam</strong>.&#8220;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7045" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/links-viele-holzfiguren-rechts-eine-holzfigur.jpg" alt="links viele Holzfiguren, rechts eine Holzfigur" width="679" height="429" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/links-viele-holzfiguren-rechts-eine-holzfigur.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/links-viele-holzfiguren-rechts-eine-holzfigur-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>Diese Aussage hat mich extrem wütend gemacht! Kinder sind nicht &#8222;nunmal grausam&#8220;. Ich sehe das ganz und gar nicht so. Ich sehe in Kindern sehr soziale, empathische, hilfsbereite, liebevolle Wesen. Kinder sind nicht böse. Sie sind das genaue Gegenteil davon.</p>
<p>Natürlich gibt es Mobbingfälle. Das will ich gar nicht bestreiten. ABER: Machen wir es uns hier nicht ganz schön einfach?</p>
<p>Wir sagen: Kinder sind halt fies. Wenn sie herausfinden, dass die 8-Jährige noch an Mamas Busen hängt, wird sie gemobbt. Aber <strong>warum</strong> wird sie gemobbt und nicht einfach akzeptiert?</p>
<p><strong>Wenn Toleranz zu Intoleranz wird</strong></p>
<p>Kinder sind nicht von Natur aus &#8222;böse&#8220;. Sie werden es erst. Und zwar durch Erziehung. Und das ist nicht nur irgendein Spruch, wenn du dir mal vor Augen führst, was <strong>erzogene</strong> Kinder alles müssen:</p>
<p>Wir sagen ihnen, wann sie aufstehen müssen: JETZT und nicht erst, wann sie wollen. Wir sagen ihnen auch, welche Pflichten sie haben. Klassisches Beispiel: Zähne putzen. Und wenn das Kind nicht will und Zeter und Mordio schreit, ja, dann wird es halt festgehalten und mit roher <strong>Gewalt</strong> geputzt. Ist ja schließlich unsere Pflicht, für saubere Zähne zu sorgen.</p>
<p>Wir entscheiden darüber, was gesunde Ernährung bedeutet, verbieten ihnen Süßigkeiten und zwingen sie zum Probieren oder Aufessen. Fernsehen ist Teufelswerk, das muss auch eingeschränkt werden. Wir bringen sie in die Kita und später in die Schule und geben sie ab, wenn sie nicht wollen. Auch hier herrscht nur <strong>Vorgabe</strong>, was sie wie lange zu tun haben. Was wird gespielt/gelehrt, wie lang wird gespielt/gelehrt, wann gibt es Essen, wann wird geruht, was muss das Kind schon können und wie kann das zu Hause (z.B. durch Hausaufgaben oder Hobbys) gefördert werden.</p>
<p>Ist das erledigt, ist endlich Zeit für freies Spiel. Ein wenig Freiheit. Und dann holen wir sie ab und sie wollen nicht mitkommen. Trödeln. Sind übellaunig und trotzig. Auf beiden Seiten schlechte Stimmung. Jetzt will das Kind auch noch angezogen werden, obwohl es das schon kann. Will getragen werden, obwohl es schon laufen kann. Nach langem Gemecker endlich fertig. Ab nach Hause. Nein, Kind will noch auf den Spielplatz. Aber nur 5 Minuten!</p>
<p><div id='c8240_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
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<p>Sind wir endlich auf dem Spielplatz angekommen (Kind wollte sich nicht anziehen lassen, Kind wollte nicht in den Kinderwagen/Tragegurt/ins Auto/laufen), soll es teilen lernen, was ihm auch nicht in den Kram passt, und wenn wir los wollen, wollen sie nicht mitkommen. Dann drehen wir uns um, sagen &#8222;Tschüss&#8220; und tun so, als würden wir sie allein lassen. Oder wir zählen bis Drei und hoffen, dass das Kind bis dahin spurt. Ansonsten wird es halt schreiend abtransportiert.</p>
<p>Wir sagen ihnen, dass dieses und jenes Verhalten &#8222;schlecht&#8220; ist und dieses und jenes Verhalten wiederum &#8222;gut&#8220; ist. Wir setzen <strong>Belohnungen</strong> für &#8222;gutes&#8220; Verhalten, und <strong>Bestrafungen</strong> (manche sagen jetzt auch gern Konsequenzen dazu) für &#8222;schlechtes&#8220; Verhalten ein. Das kann Liebesentzug in Form von Ignorieren sein oder seelische Gewalt wie anschreien, beleidigen oder körperliche Gewalt wie Klapse, Ohrfeigen, an den Ohren ziehen oder schlimmeres.</p>
<p>Manchmal denken wir, es sei logische Konsequenz, zu sagen: &#8222;Wenn du nicht damit aufhörst, gehen wir nicht zum Spielplatz.&#8220; Tatsächlich ist es aber eine Konsequenz, die wir uns ausgedacht haben, um zu erziehen. Wir bestrafen unser Kind, weil es sich nicht so verhält, wie wir wollen. Wenn unser Kind nicht spurt, bestrafen wir es. Wir setzen, wenn nötig, unsere körperliche Überlegenheit ein, um unseren Willen durchzusetzen.</p>
<p>Wir wollen sie zu &#8222;guten&#8220;, sozialen, selbstbewussten Menschen erziehen. Aber im Grunde genommen ziehen wir nur an ihnen herum und bringen ihnen bei, dass wir sie nicht so lieben, wie sie sind. Wir erwarten ein bestimmtes Verhalten von ihnen und akzeptieren kein anderes. Wir schauen nicht, was hinter dem Verhalten steckt. Welches <strong>Bedürfnis</strong> da schlummert und entdeckt werden möchte. Wir wollen, dass unsere Kinder funktionieren. Manche rebellieren gegen dieses Machtspiel, was zu noch mehr Erziehung führt. Ein Teufelskreis. Andere resignieren, funktionieren und verlieren dabei sich selbst.</p>
<p>Selbst, wenn du jetzt sagst &#8222;So erziehe ich gar nicht!&#8220;, dann stell dir einfach mal die Kinder vor, die so erzogen werden. Denkst du, dass diese Kinder andere akzeptieren werden? Die sich anders verhalten? Schwächer sind? Sich nicht rumkommandieren lassen? Diese Kinder werden sich so verhalten, wie es ihnen beigebracht wurde. Sie verhalten sich intolerant, egoistisch, wahren nicht die Grenzen anderer, reagieren mit Gewalt statt mit Empathie, grenzen aus, was andersartig ist, mobben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7043" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/kinder-tuscheln-und-halten-sich-lachend-die-hand-vor-den-mund.jpg" alt="Kinder tuscheln und halten sich lachend die Hand vor den Mund" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/kinder-tuscheln-und-halten-sich-lachend-die-hand-vor-den-mund.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/kinder-tuscheln-und-halten-sich-lachend-die-hand-vor-den-mund-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Das haben sie von den Erwachsenen <strong>gelernt</strong>. Nicht nur, indem sie so behandelt wurden. Kinder sind <strong>Nachahmer</strong>. Sie sehen sich ihre Vorbilder an (z.B. die Eltern) und lernen von ihnen. Wird ein Kind, das lernt, wie seine Eltern andere Menschen beleidigen oder sich hinter deren Rücken über sie auslassen, Toleranz lernen?</p>
<p><strong>Blick in die Zukunft</strong></p>
<p>Damit will ich sagen: Die Angst, das 8-jährige Kind, das NOCH gestillt wird, könnte gemobbt werden, ist KEIN Argument zum Abstillen. Tatsächlich ist es eher ein Grund, darüber nachzudenken, was für eine <strong>Gesellschaft</strong> hier gerade heranwächst, vor der wir unsere Kinder beschützen wollen, und dann an dieser Stelle anfangen zu arbeiten.</p>
<p>Wenn wir Angst vor grausamen Kindern haben, sollten wir nicht die Mutter und ihre Tochter dazu drängen, ihre Lebensweise zu ändern, damit sie in dieser <strong>intoleranten</strong> Gesellschaft bestehen können. Wir sollten grundsätzlich daran arbeiten, in was für einer Gesellschaft wir zukünftig leben wollen.</p>
<p>Das geht aber nur, wenn wir 1. unsere und andere Kinder so behandeln, wie wir es uns selber von anderen wünschen und 2. danach leben. Wir sind nunmal die Vorbilder.</p>
<h2>Andere Länder, andere Sitten</h2>
<p>Es ist meines Erachtens nach auch wichtig zu sagen, dass es bei uns vielleicht &#8222;<strong>nicht normal</strong>&#8220; sein mag, so lange zu stillen. Als ich schwanger war und zum Geburtsvorbereitungskurs ging, wurde uns allen die Frage gestellt, wie lange wir denken, solle ein Baby gestillt werden. &#8222;Ein Jahr.&#8220;, riefen beinahe alle im Chor.</p>
<p>Doch in anderen Ländern herrschen völlig unterschiedliche <strong>Stillkulturen</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7046" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/frau-stillt-kind-auf-dem-boden.jpg" alt="Frau stillt Kind auf dem Boden" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/frau-stillt-kind-auf-dem-boden.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/frau-stillt-kind-auf-dem-boden-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>So fand ich in Herbert Renz-Polsters Buch <a href="http://amzn.to/2wmn6Z1" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">&#8222;Kinder verstehen &#8211; Born to be wild: Wie die Evolution unsere Kinder prägt&#8220;</a>* (welches ich nur empfehlen kann) folgende Daten:</p>
<p>Die als Sammler lebenden Bofi in Zentralafrika stillen ihre Kinder zwischen 36 und 53 Monaten (3 und 4,5 Jahren) ab. Die in unmittelbarer Nachbarschaft sesshaft gewordenen Stammesmitglieder dagegen zwischen 18 und 27 Monaten (1,5 und knapp 2,5 Jahre).</p>
<p>Gehen wir ins <strong>Tierreich</strong> und schauen uns die Affen an, stillen diese je nach Körpergröße zwischen 1 und 7 Jahren. Die Menschenaffen hingegen stillen im Schnitt etwa 5 bis 7 Jahre.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7048" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/menschenaffen-mutter-stillt-ihr-kind.jpg" alt="Menschenaffen Mutter stillt ihr Kind" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/menschenaffen-mutter-stillt-ihr-kind.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/menschenaffen-mutter-stillt-ihr-kind-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wie lange stillen die Mütter in anderen Ländern?, fragte ich mich, und recherchierte im Internet.</p>
<p>Die <a href="https://www.ardo.de/blog/stillen-und-gebaeren-im-laendlichen-aethiopien-568.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">äthiopischen Frauen</a> stillen bis zur Geburt des nächsten Kindes. Danach bekommt das erste Kind abrupt von einem Tag auf den anderen keine Muttermilch mehr. Nur noch das zweite Kind wird fortan gestillt.</p>
<p>Lansinoh Laboratories, Inc., ein weltweit führender Hersteller von Stillprodukten und Zubehör, befragte 13.348 Mütter aus Brasilien, Kanada, China, Kolumbien, Frankreich, Deutschland, Mexiko, Türkei, UK und USA im Rahmen der internationalen <a href="http://stillwissen.com/weltweite-stillumfrage/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stillumfrage</a> zu ihren Einstellungen und ihrem Stillverhalten.</p>
<p>Hiernach gaben auf die Frage „Wie lange sollte ein Kind gestillt werden?“ fast 50% der Befragten 6 bis 12 Monate an. Die Mehrheit der Mütter in 7 von 10  Ländern empfindet 6 bis 12 Monate Stillzeit als ideal &#8211; darunter auch Deutschland. Frankreichs Mütter halten 3 bis 6 Monate für ausreichend, ein Viertel meint, 0 bis 3 Monate sind genug. Ganz anders empfinden es türkische Mütter: Dort möchten über 40% über die 12 Monate hinaus stillen.</p>
<p>Es gibt zahlreiche Faktoren, die solch unterschiedliche Stillkulturen hervorrufen: Tradition, Umfeld, Nachwuchs, Geld, Bildung, Unterstützung, persönliche Gründe uvm.</p>
<p><div id='c6262_31_19' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Raus aus dem Teufelskreis</h2>
<p>Hier in Deutschland und anderen Ländern ist der Glaube, ein Kind müsse bloß ein Jahr gestillt werden, weit verbreitet. Er hat sich in unsere Köpfe gesetzt, ohne dass wir ihn hinterfragten.</p>
<p>Erst, als mein Baby und ich uns dem berüchtigten 1. Jahr näherten, begriff ich, dass das unmöglich stimmen konnte. Mein Baby <strong>signalisierte</strong> mir etwas völlig anderes. Es trank noch SO oft und lange an der Brust, dass ich den Irrglauben &#8222;Abstillen mit einem Jahr&#8220; über Bord warf.</p>
<p>So denkt und fühlt aber nicht jede Mutter, was auch völlig ok ist. Ich akzeptiere das. Nur manchmal denke ich, verheimlichen auch welche einfach, dass sie noch stillen. Sie haben Angst, ausgegrenzt zu werden, stelle ich mir vor. Denn genau so denke ich auch.</p>
<p>Ich habe ein ungutes Gefühl, wenn ich in der <strong>Öffentlichkeit</strong> stille, obwohl es etwas völlig Natürliches ist. Beispielsweise lege ich meinen Arm um mein Kind, damit uns niemand stillen sieht. Ich stille, wo wir allein und ungestört sind und uns niemand zusieht. Manchmal verstecke ich mich auch auf der Toilette und stille dort, weil ich nicht weiß, wie mein Umfeld reagieren könnte. Und das ist ein Teufelskreis.</p>
<p>Dadurch, dass sich Mütter wie ich nicht trauen, offen dazu zu stehen, dass sie weiter stillen, kann Langzeitstillen auch gar nicht zur &#8222;Normalität&#8220; werden. Die Menschen sehen es einfach zu selten. Wer weiß, wie viel 5-, 6-, 7-, 8-Jährige noch gestillt werden. Still und klammheimlich. Zu Hause, wo es keine(r) sehen kann.</p>
<p>Genau deshalb habe ich mir vorgenommen, diesen <strong>Teufelskreis</strong> zu durchbrechen. In meiner Familie wissen alle, dass ich einen 2,5-Jährigen stille. Und da lasse ich mir auch nicht reinreden. Vor allem, weil mein Mann da voll und ganz hinter dieser Entscheidung steht. Wir sind ein Team. Das stärkt mir ungemein den Rücken.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7049" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/braut-stillt-kind-braeutigam-legt-den-arm-um-sie-und-laechelt-zum-kind.jpg" alt="Braut stillt Kind, Bräutigam legt den Arm um sie und lächelt zum Kind" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/braut-stillt-kind-braeutigam-legt-den-arm-um-sie-und-laechelt-zum-kind.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/09/braut-stillt-kind-braeutigam-legt-den-arm-um-sie-und-laechelt-zum-kind-400x253.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Und was, wenn wir außerhalb sind? Keine Sorge, ich schwinge meine Brüste nicht den Vorbeilaufenden entgegen. Aber ich lasse es mir auch nicht nehmen, mein Kind zu stillen. Ich will mich nicht auf die Toilette verziehen und dort mein Kind stillen. Wir finden es beide total eklig. Und nur, weil ich Angst vor Konfrontation hatte, bin ich weiterhin im Damenklo verschwunden. Das ist doch verrückt.</p>
<p>Ich will diesen Teufelskreis durchbrechen. Einfach akzeptiert werden.</p>
<p>Und selbst, wenn du nicht langzeitstillen willst, kannst, was auch immer, so möchte ich dir ans Herz legen, meine Entscheidung, mein Kind über das übliche 1. Jahr hinaus zu stillen, zu <strong>akzeptieren</strong>.</p>
<p>Wenn du mich siehst, schenk mir ein Lächeln. Ich kann mir vorstellen, in viele grimmige Gesichter sehen zu müssen. Vielleicht auch gemeine Kommentare über mich ergehen lassen zu müssen. Da wirkt ein Lächeln wahre Wunder.</p>
<p>Und wenn du es nicht einmal schaffst zu lächeln, dann schau einfach weg. Lass mich da sitzen und mein Kind stillen und geh einfach deines Weges. Mehr will ich doch gar nicht.<br />
</p>
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		<title>12 von 12 &#8211; Juli 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jul 2017 21:23:21 +0000</pubDate>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute wollte ich mich nach 2 Jahren endlich mal wieder allein (ohne Kind) mit meinen <strong>Freundinnen</strong> treffen.</p>
<p>Wie dieser Tag so lief, erfährst du in 12 Bildern.</p>
<p><span id="more-6109"></span><div id='c9429_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>12 von 12 &#8211; Juli 2017</h2>
<p>Wir werden alle vom liebevollen <strong>Dröhnen</strong> des Rasenmähers auf dem Hof geweckt. Der kleine Mann hilft sich erstmal mit einem Schlückchen Milch über den Lärm hinweg.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6111" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-im-familienbett.jpg" alt="12 von 12 - Juli 2017 - Mutter stillt Kind im Familienbett" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-im-familienbett.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-im-familienbett-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-im-familienbett-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Dann gibt&#8217;s statt Frühstück erstmal&#8217;ne ordentliche Portion <strong>Spiiiiiiiiiieleeeeeeeeen</strong>!!! Und zwischendurch &#8211; natürlich &#8211; Mültsch!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6112" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-neben-bausteinen.jpg" alt="12 von 12 - Juli 2017 - Mutter stillt Kind neben Bausteinen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-neben-bausteinen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-neben-bausteinen-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-neben-bausteinen-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Irgendwann bin ich dann aber sowas von ausgelutscht, dass ich erstmal selber zu Kräften kommen muss. Also <strong>Frühstück</strong> machen! Leckeres Müsli! Und der kleine Mann&#8230; ach, sieh selbst&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6118" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-bei-der-zubereitung-des-fruehstuecks.jpg" alt="12 von 12 - Juli 2017 - Mutter stillt Kind bei der Zubereitung des Frühstücks" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-bei-der-zubereitung-des-fruehstuecks.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-bei-der-zubereitung-des-fruehstuecks-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-bei-der-zubereitung-des-fruehstuecks-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Der kleine Mann will zum Frühstück kein Müsli. Er haut seine Zähne lieber in&#8230; na???&#8230; in einen <strong>Maiskolben</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6116" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-kind-isst-maiskolben.jpg" alt="12 von 12 - Juli 2017 - Kind isst Maiskolben" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-kind-isst-maiskolben.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-kind-isst-maiskolben-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-kind-isst-maiskolben-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p><strong>Zähneputzen</strong> muss auch noch sein. Was der kleine Mann macht? Joah, der trinkt gerade Milch&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6115" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-beim-zaehneputzen.jpg" alt="12 von 12 - Juli 2017 - Mutter stillt Kind beim Zähneputzen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-beim-zaehneputzen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-beim-zaehneputzen-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-beim-zaehneputzen-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Dann schauen wir ein wenig auf dem Tablet. Ich bereite den kleinen Mann darauf vor, dass Tanja, seine <strong>Babysitterin</strong>, heute kommen wird. Er freut sich. Über die Nachricht, dass ich heute mal ein paar Freundinnen treffen und weg sein werde, ist er weniger begeistert.</p>
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</div></p>
<p>Dann hat der kleine Mann &#8211; wie seit einigen Tagen &#8211; Bock auf Pfannkuchen. Ei, Hafermilch, Mehl und Olivenöl &#8211; mehr braucht&#8217;s dafür nicht. Außer vielleicht noch etwas MuMi. Aber nicht für die <strong>Pfannkuchen</strong>&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6113" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-beim-pfannkuchenbraten.jpg" alt="12 von 12 - Juli 2017 - Mutter stillt Kind beim Pfannkuchenbraten" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-beim-pfannkuchenbraten.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-beim-pfannkuchenbraten-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-beim-pfannkuchenbraten-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Nach dem ersten gebratenen Pfannkuchen hat der kleine Mann keinen <strong>Bock</strong> mehr und verdünnisiert sich. Ich steh allein in der Küche und mach die restlichen Pfannkuchen fertig, während mein Kind vom Wohnzimmer aus nach mir ruft. Zum Glück ist Papa auch noch da&#8230;</p>
<p>Dann lesen wir <strong>Bücher</strong>&#8230; und stillen&#8230; und spielen&#8230; und stillen&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6114" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-neben-buch.jpg" alt="12 von 12 - Juli 2017 - Mutter stillt Kind neben Buch" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-neben-buch.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-neben-buch-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-neben-buch-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Irgendwann wird der kleine Mann müde. Zeit für den <strong>Mittagsschlaf</strong>. Und ein Schlückchen Milch&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6117" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-im-familienbett-zu-mittagsschlaf.jpg" alt="12 von 12 - Juli 2017 - Mutter stillt Kind im Familienbett zu Mittagsschlaf" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-im-familienbett-zu-mittagsschlaf.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-im-familienbett-zu-mittagsschlaf-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-im-familienbett-zu-mittagsschlaf-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Jetzt kommt der schwierige Part &#8211; Verabschiedung</h2>
<p>Dann kommt die Babysitterin und wird herzlich begrüßt. Der kleine Mann will, dass ich noch mit ihm spiele. Solange ich noch nicht los muss, bin ich also für ihn da. Wir machen Kissenschlachten und verbuddeln den Kleinen unter Kissen und Decken.</p>
<p>So vergeht eine ganze Weile. Bis ich dann irgendwann nur noch eine halbe Stunde Zeit habe. Dann noch eine Viertelstunde. Und mich der kleine Mann die ganze Zeit über nicht gehen lässt.</p>
<p>Ich lasse mir <strong>Zeit</strong>. Nehme ihn hoch. Stille ihn. Rede mit ihm. Dass ich wiederkommen werde. Was er solange machen möchte. Das bringt ihn wieder zum Lachen und er geht weg von mir. Aber sobald es ans Verabschieden geht&#8230; Keine Chance.</p>
<p>Irgendwann kommen wir auf ein U-Boot zu sprechen. Ich soll nach einem U-Boot Ausschau halten, meint der kleine Mann zu mir. Alles klar, mach ich. Und du, kleiner Mann, suchst auch nach einem U-Boot. Wenn wir uns dann heute Abend sehen, zeigen wir uns die U-Boote.</p>
<p>Nachdem ich eine halbe Stunde zu spät bin, verabschiede ich mich und gehe. Mein Mann und die Babysitterin trösten den kleinen Mann. Ich stehe da so mitten im Flur und warte kurz. Als ich mich auf den Weg mache, sehe ich, dass die Nachbarn ihre Türe offen stehen haben. Wenn die mir jetzt mit irgendeinem Spruch kommen&#8230; Dann kann ich für nix mehr garantieren.</p>
<p>2 Jahre. <strong>Einmal</strong> mit Freundinnen treffen. Sonst immer mit Kind. Heute einfach mal ohne. Einmal. Das muss doch mal drin sein oder? Aber während ich so im Auto sitze, denke ich ganz anders darüber. Mir ist mulmig und ich fühle mich scheiße und schlecht.</p>
<p></p>
<h2>Karma</h2>
<p>Und dann holt mich das Karma ein!</p>
<p>Das <strong>Wetter</strong>? Hinreißend regnerisch! Nix mit Eis schlecken im Café, während wir uns die Sonne auf den Pelz brennen lassen. Stattdessen watscheln wir in Regenmontur bekleidet durch strömenden Regen und quatschen. Zumindest halten meine neuen Gummistiefel. Im Gegensatz zur Regenjacke. Ich bin pitschenass unten drunter.</p>
<p>Großartig etwas <strong>unternehmen</strong>? Nüscht! Freundinnen haben keine Kohle und wollen nix ausgeben. Läuft&#8230;</p>
<p>Unterwegs bastel ich aus gefundenen Sachen ein U-Boot. Außerordentlich begeistert davon bin ich aber nicht. Also gehen wir noch in ein Geschäft und besorgen ein RICHTIGES U-Boot.</p>
<p>Nach etwa einer Stunde (!) verabschieden wir uns wieder. Ich hatte mir das Treffen ein klein wenig anders vorgestellt. Länger irgendwie&#8230; Aber gut. Wird ja nicht das letzte Mal gewesen sein.</p>
<p>Also ab ins Auto und nach Hause. Navi? Hat keinen Empfang. Ich gurke also irgendwo in den Gassen umher. Bin immer noch mit den Gedanken bei meinem Sohn. Und stehe plötzlich einem Taxi gegenüber, dem ich die <strong>Vorfahrt</strong> genommen habe. Ja und dann lassen sich natürlich alle immer so schön aus über einen, wenn sie so richtig in Fahrt sind. Das fehlte mir gerade noch. Jaja, zeig mir, dass ich einen Vogel habe&#8230; Weiter geht die Fahrt&#8230;</p>
<p>Dann fahre ich allen hinter mir wohl zu langsam und werde mit einem ohrenbetäubenden Brummen überholt. Dann nehme ich nochmal jemandem die Vorfahrt. Ich bin so durch den Wind, dass ich mir merke:</p>
<blockquote><p>NIE WIEDER IN SOLCHEN GEMÜTSZUSTÄNDEN AUTO FAHREN!</p></blockquote>
<p>Gleich da! Noch eine einzige Ampel! Aber irgendwie wird die nicht grün&#8230; <strong>Musik</strong> während der Autofahrt? Mehr als bescheiden! Ich schalte und schalte und warte und warte. Diese verfluchte Ampel will nicht grün werden! Warum dürfen alle fahren, nur ich nicht?! Dein Ernst?!</p>
<p>Irgendwann ist dann ein Autofahrer so lieb, mich darauf hinzuweisen, dass ich zu weit von der <strong>Ampel</strong> entfernt stehe. Ich solle weiter vorfahren, dann würden die Sensoren auch schnallen, dass da ein Auto steht. Sonst stehe ich da noch bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag.</p>
<p>Als dieser Fehler also behoben ist, heißt es noch zweimal abbiegen und: Endlich zu Hause.</p>
<p><div id='c9906_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
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<h2>Daheim geht&#8217;s weiter</h2>
<p>Zu Hause angekommen. Ich bereite mich darauf vor, den kompletten restlichen Tag vereinnahmt zu werden. Stattdessen spendiert mir der kleine Mann ein Glas <strong>Hafermilch</strong> und spielt in meiner Nähe weiter. Trinkt auch kurz Milch. Wir genießen beide unsere Milch. Lecker!</p>
<p><div id='c1929_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
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<p>Ich erzähle allen von meinem beschissenen Tag. Im Umkehrschluss berichten sie, dass es bei Oliver, nachdem er sich richtig ausweinen durfte, auch gut war. Sie spielten dann in Ruhe und es gab keine Triggermomente.</p>
<p>Dann zeigte ich dem kleinen Mann das <strong>U-Boot</strong>, das ich draußen gebastelt hatte. Das fand er lustig.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6123" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-selbst-gebasteltes-u-boot.jpg" alt="12 von 12 - Juli 2017 - selbst gebasteltes U-Boot" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-selbst-gebasteltes-u-boot.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-selbst-gebasteltes-u-boot-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-selbst-gebasteltes-u-boot-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Und dann zeigte ich ihm das gekaufte <a href="http://amzn.to/2tK8y4h" target="_blank" rel="nofollow noopener">U-Boot</a>*. Das fand er ein klitzekleines bisschen cooler&#8230; Okay, er war total aus dem Häuschen und baute es zusammen mit Papa auf. Der war übrigens auch total von den Socken. Dann musste es natürlich sofort in die <strong>Wanne</strong> damit gehen. Ich leistete dem kleinen Mann Gesellschaft. Echt cooles Teil! Muss ich ja mal sagen!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6122" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-playmobil-u-boot.jpg" alt="12 von 12 - Juli 2017 - Playmobil U-Boot" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-playmobil-u-boot.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-playmobil-u-boot-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-playmobil-u-boot-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Und irgendwann musste ich dann mal langsam anfangen, den Beitrag zu <strong>schreiben</strong>. Wer mir wohl dabei Gesellschaft leistete?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6124" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-bei-der-arbeit-am-computer.jpg" alt="12 von 12 - Juli 2017 - Mutter stillt Kind bei der Arbeit am Computer" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-bei-der-arbeit-am-computer.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-bei-der-arbeit-am-computer-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-bei-der-arbeit-am-computer-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Der Tag nähert sich dem Ende. Zeit für&#8217;s Bett. Zeit für&#8230; du weißt schon&#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6138" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-am-abend-im-familienbett.jpg" alt="12 von 12 - Juli 2017 - Mutter stillt Kind am Abend im Familienbett" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-am-abend-im-familienbett.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-am-abend-im-familienbett-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/07/12-von-12-juli-2017-mutter-stillt-kind-am-abend-im-familienbett-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Jetzt schläft der kleine Mann seelenruhig im Bett. Mein Mann und ich haben jetzt Zeit für uns&#8230;</p>
<p><strong>DENKSTE!</strong> Der kleine Mann ist putzmunter! Der Papa haut sich ins Bett, hört Hörbuch. Das ist seine Methode, den kleinen Mann zu sich zu locken. Klappt nur leider nicht. Der kleine Mann guckt lieber Tablet. Mein Mann ist inzwischen schon eingepennt. Ich schreibe noch schnell den Beitrag zu Ende und bin dann wohl fürs <strong>Zubettgehen</strong> zuständig.</p>
<p>Ja, das ist so einer dieser Tage&#8230;</p>
<p>Wie war deiner? Mach doch auch mit bei der Aktion von <a href="http://draussennurkaennchen.blogspot.de/" target="_blank" rel="noopener">Draußen nur Kännchen</a> und schreibe am 12. eines jeden Monats anhand von 12 Bildern, wie dein Tag war. Oder lies dir noch die anderen <a href="http://draussennurkaennchen.blogspot.de/2017/07/12-von-12-juli-2017.html" target="_blank" rel="noopener">12 von 12 &#8211; Beiträge</a> durch.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/12-von-12-juli-2017/">12 von 12 &#8211; Juli 2017</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Die wichtigsten Sommertipps für Familien</title>
		<link>https://www.milchtropfen.de/sommertipps-fuer-familien-mit-baby-und-kind/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jun 2017 10:44:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Sommer ist da, die Sonne ballert unermüdlich, es wird heiß! Was gilt es im Sommer mit Baby und Kind zu beachten? Das verrate ich dir in diesem Beitrag. Die wichtigsten Sommertipps für Familien Als frisch gebackene Mutter habe ich mich ständig gefragt, wie ich den Sommer mit meinem Baby überleben soll. Sehr helle Haut, rote ... <a title="Die wichtigsten Sommertipps für Familien" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/sommertipps-fuer-familien-mit-baby-und-kind/" aria-label="Mehr zu Die wichtigsten Sommertipps für Familien">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de/sommertipps-fuer-familien-mit-baby-und-kind/">Die wichtigsten Sommertipps für Familien</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.milchtropfen.de">Milchtropfen</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Sommer ist da, die Sonne ballert unermüdlich, es wird heiß!</p>
<p>Was gilt es im Sommer mit Baby und Kind zu beachten? Das verrate ich dir in diesem Beitrag.<span id="more-1047"></span><div id='c1438_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Die wichtigsten Sommertipps für Familien</h2>
<p>Als frisch gebackene Mutter habe ich mich ständig gefragt, wie ich den Sommer mit meinem Baby überleben soll. <a href="https://www.jameda.de/gesundheit/haut-haare/helle-haut-sonnenbrand/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sehr helle Haut, rote Haare, blaue Augen</a> &#8211; alles Faktoren, die mir sagten: Wenn du hier nicht Acht gibst, ist Sonnenbrand vorprogrammiert.</p>
<p>Dazu kam noch, dass wir zwar einen Kinderwagen hatten, unser Sohn aber meistens dort nicht rein wollte. Also trugen wir ihn im Tragegurt. Aber je nachdem, ob dein Baby im Tragegurt, Kinderwagen oder auf allen Vieren unterwegs ist, braucht es andere Kleidung.</p>
<p>Welche <strong>Tipps</strong> ich dir mit auf den Weg geben kann, erfährst du im Folgenden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="pintbild aligncenter wp-image-10467" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/06/die-wichtigsten-sommertipps-fuer-familien.jpg" alt="Die wichtigsten Sommertipps für Familien | Mehr Infos auf www.milchtropfen.de" width="534" height="801" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/06/die-wichtigsten-sommertipps-fuer-familien.jpg 735w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/06/die-wichtigsten-sommertipps-fuer-familien-267x400.jpg 267w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/06/die-wichtigsten-sommertipps-fuer-familien-287x430.jpg 287w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/06/die-wichtigsten-sommertipps-fuer-familien-454x680.jpg 454w" sizes="auto, (max-width: 534px) 100vw, 534px" /></p>
<h2>Welche Kleidung?</h2>
<p>Im Sommer sieht man die Leute immer in heller, luftiger <strong>Kleidung</strong> herumlaufen. Warum? Schwarz heizt mehr auf als Weiß. Kennt man ja von Autos. Da kann man auf dem schwarzen schnell mal ein Spiegelei braten. Und das kann man im Sommer ja nicht auch noch gebrauchen. Da schwitzt man sich ja zu Tode! Aber verhält sich Metall genau so wie Stoff?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1121" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/die-sommertipps-kinder-spielen-mit-wasser.jpg" alt="Die Sommertipps - Kinder spielen mit Wasser" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/die-sommertipps-kinder-spielen-mit-wasser.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/die-sommertipps-kinder-spielen-mit-wasser-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Tatsache ist: <a href="http://www.t-online.de/gesundheit/id_42119594/sommermythos-2-im-sommer-sollte-man-keine-dunkle-kleidung-anziehen.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dunkler Stoff schützt besser</a> als heller! Die UV-Strahlen werden von dunklem Stoff zwar aufgenommen, der infrarote Anteil jedoch reflektiert. Somit ist der Körper besser gegen Hitzeeinwirkung geschützt. Im Vergleich: Ein schwarzes Shirt besitzt einen Lichtschutzfaktor von mehr als 20, ein helles Shirt hingegen maximal 10.</p>
<p>Das ist aber noch nicht alles! Denn nicht nur dunkel sollte die Kleidung sein, sondern auch noch dicht gewebt. <a href="http://www.dw.com/de/zu-hei%C3%9F-f%C3%BCr-schwarze-kleidung/a-5130543" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Je dicker der Stoff, desto besser</a> ist die Haut geschützt. Dünn gewebter, heller Stoff lässt mehr UV-Strahlung durch.</p>
<p>Nun gibt es aber Menschen in heißen Gegenden, wie z.B. die Beduinen in Dubai. Da tragen die Menschen lange Gewänder &#8211; nur sind die mal schwarz und mal weiß. Bei der Hitze macht es einfach keinen Unterschied, ob weiß oder schwarz. Es ist immer heiß. Einen Unterschied gibt es je nachdem, WIE die Kleidung getragen wird. Liegt sie eng an, erwärmt sich ein schwarzes Shirt merklich. Befindet sich Luft zwischen Stoff und Körper, trägt man also <a href="http://www.zynzek.de/schwarze_Kleidung/schwarze_kleidung.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">sehr lockere Kleidung</a>, findet ein angenehmer Luftaustausch statt.</p>
<p>Du siehst, es gibt mehrere <strong>Eigenschaften</strong>, die die Kleidung haben sollte, damit die Haut gut vor Sonnenstrahlen geschützt ist. Hier nochmal eine kurze Zusammenfassung, auf was du beim Kauf von geeigneter Sommerkleidung achten solltest:</p>
<ol>
<li>Der Stoff sollte dunkel sein. Er schützt mehr als helle Kleidung.</li>
<li>Dicht gewebter Stoff schützt mehr als dünner.</li>
<li>Lieber locker und lässig tragen als eng anliegend, damit die Luft gut zirkulieren kann.</li>
</ol>
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<h2>Kleidung mit UV-Schutz</h2>
<p>Wenn du auf Nummer <strong>Sicher </strong>gehen willst, kaufst du spezielle Kleidung mit UV-Schutz. Gerade bei Bade- bzw. Schwimmbekleidung kann es nicht schaden. Wasser, aber auch heller Sand, reflektieren die Sonnenstrahlen und verstärken die UV-Belastung der Haut enorm!</p>
<p>Wie bei Spielzeug gilt es jedoch unter all den Angeboten das sicherste herauszufischen. Da gibt es zwar so schöne Zertifikate drauf, aber nach welchem Verfahren wurden diese ausgestellt? Gilt der <strong>UV-Schutz</strong> nur im Neuzustand oder auch, wenn die Kleidung schon älter und abgenutzt ist?</p>
<p>Bei solchen Fragen schaue ich immer gern bei Ökotest vorbei. Die haben <a href="http://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?artnr=109044&amp;bernr=07" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kinderkleidung mit UV-Schutz getestet</a>. Das aktuell strengste Prüfverfahren stellt der UV Standard 801 dar, der sowohl Neuzustand als auch bereits beanspruchtes Gewebe berücksichtigt. Der europäische Standard EN 13758 oder der australisch-neuseeländische Standard AS/NZS 4399 simulieren keinen Tragegebrauch und sind nach Ökotest nicht aussagekräftig.</p>
<p>Das Ergebnis: Von 15 getesteten UV-Schutzanzügen bekam nur ein Produkt das Gesamturteil &#8222;Gut&#8220;. Hierbei handelt es sich um den UV-Schwimmanzug Babz Shorty &#8211; Hey Snups Cameo Rose von <a href="https://www.amazon.de/s/ref=w_bl_sl_s_ap_web_77028031?ie=UTF8&amp;node=77028031&amp;field-brandtextbin=Hyphen" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Hyphen</a>*.</p>
<p></p>
<h2>Sonnenbrille</h2>
<p>Braucht dein Baby eine <strong>Sonnenbrille</strong>? Nein, der direkten Sonnenstrahlung wird es eh nicht ausgesetzt. Sobald es turbulenter zugeht und es die Gegend erkundet, kann der Kauf einer Sonnenbrille durchaus nützlich sein, um die Augen vor dauerhaften Schäden zu schützen.</p>
<p>Auf folgende Angaben solltest du beim <strong>Kauf</strong> einer Sonnenbrille achten:</p>
<ul>
<li>Das CE-Zeichen steht für die Einhaltung des europäischen Sicher­heits­stan­dards für persönliche Schutz­ausrüstung. Allerdings wird nur ein UV-Schutz von bis 380 Nanometer versichert.</li>
<li>Schädliches UV-Licht reicht jedoch bis zu 400 Nano­meter. Der Hinweis &#8222;UV400&#8220; weist auf einen UV-Schutz für Licht von einer Wellenlänge bis zu 400 Nano­meter hin.</li>
</ul>
<p>Was ist noch <strong>wichtig</strong> beim Kauf einer Kindersonnenbrille?</p>
<ul>
<li>Gläser aus bruchfestem Kunststoff sorgen für entsprechende Sicherheit.</li>
<li>Braune, graue oder grüne Gläser, damit die Farben (Thema Ampel) im Straßenverkehr nicht verfälscht wahrgenommen werden.</li>
<li>Die Brillengläser sollten nicht zu klein sein und wenigstens zu den Augenbrauen reichen. Durch breite Bügel werden die Augen auch seitlich geschützt.</li>
<li>Wichtig ist natürlich auch, dass die Sonnenbrille nicht von der Nase rutscht, sondern gut sitzt und nirgendwo drückt.</li>
</ul>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5718" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/sommertipps-fuer-familien-mit-baby-und-kind-kind-traegt-sonnenbrille.jpg" alt="Sommertipps für Familien mit Baby und Kind - Kind trägt Sonnenbrille" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/sommertipps-fuer-familien-mit-baby-und-kind-kind-traegt-sonnenbrille.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/sommertipps-fuer-familien-mit-baby-und-kind-kind-traegt-sonnenbrille-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/sommertipps-fuer-familien-mit-baby-und-kind-kind-traegt-sonnenbrille-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Insgesamt gibt es 5 <a href="https://www.welt.de/gesundheit/article141964215/Warum-viele-Sonnenbrillen-mehr-schaden-als-nutzen.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tönungsstufen</a> bei Sonnenbrillen, deren Grad jedoch NICHTS über den UV-Schutz aussagt:</p>
<ul>
<li>Kategorie 0: 0 &#8211; 20 % Lichtabsorption: sehr heller Filter für leichten Lichtschutz, z.B. bei bewölktem Himmel und abends</li>
<li>Kategorie 1: 20 &#8211;  57 % Lichtabsorption: heller bis mittlerer Filter für wechselhaftes Wetter</li>
<li>Kategorie 2: 57 &#8211; 82 % Lichtabsorption: dunkler Filter für den Sommer und geeignet für unsere Breitengrade</li>
<li>Kategorie 3: 82 &#8211; 92 % Lichtabsorption: sehr dunkler Filter für südliche Gegenden, Wasser, Strand und Berge</li>
<li>Kategorie 4: 92 &#8211; 97 % Lichtabsorption: extrem dunkler Filter für Hochgebirge und Schnee (nicht für den Straßenverkehr)</li>
</ul>
<p>Schau nicht als 1. auf den Preis, sondern auf die <strong>Qualität</strong>. Beim Kauf einer billigen Sonnenbrille ohne ausreichend UV-Filter schadest du den Augen mehr. Die Folgen können Kopfschmerzen, brennende Augen, aber auch Entzündungen der Binde- und Hornhaut sein! Am Besten, du lässt dich von deiner/m Optiker/in professionell beraten, der kann übrigens auch den UV-Schutz der Brille prüfen.</p>
<p><div id='c1371_34_18' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="margin: 0px -15px 0px !important; color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungaus"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside><script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
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<h2>Sonnenhut</h2>
<p>Ein weiterer Grund, weshalb unser Sohn keinen Sonnenbrand bekam: der passende Sonnenhut.</p>
<p>Neben den bereits genannten <strong>Tipps</strong> für Kleidung, ist beim Kauf eines Sonnenhutes Folgendes wichtig:</p>
<ol>
<li>Die Mütze hat einen Nackenschutz.</li>
<li>Der Hut bedeckt die Ohren.</li>
<li>Der Sonnenhut hat eine breite Krempe, um auch das Gesicht zu schützen.</li>
</ol>
<p>Ob nun mit oder ohne Schnüre, sei dir überlassen. Die Schnüre helfen, den Hut auf dem Kopf zu behalten. Das ist ganz praktisch, wenn es sehr windig ist.</p>
<h3>Kind will keinen Sonnenhut tragen</h3>
<p>Wenn dein Kind seinen <strong>Sonnenhut</strong> nicht tragen will, solltest du nicht allein aus diesem Grund einen Hut mit Schnüren kaufen. So nach dem Motto: Dann kriegt es den Knoten nicht auf und kann folglich auch die Mütze nicht absetzen! Ätsch!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5719" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/sommertipps-fuer-familien-mit-baby-und-kind-kind-traegt-sonnenhut.jpg" alt="Sommertipps für Familien mit Baby und Kind - Kind trägt Sonnenhut" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/sommertipps-fuer-familien-mit-baby-und-kind-kind-traegt-sonnenhut.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/sommertipps-fuer-familien-mit-baby-und-kind-kind-traegt-sonnenhut-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/sommertipps-fuer-familien-mit-baby-und-kind-kind-traegt-sonnenhut-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Das würde ich in dem Fall wirklich sein lassen. Wenn dein Kind die Mütze nicht mag und abnehmen will, aber nicht KANN, gibt es großes Trara. Das Problem, dass dein Kind folglich noch weniger gern die Mütze trägt, ist vorprogrammiert.</p>
<p>Auch wir hatten das Problem, dass der Sonnenhut durch die Gegend geschmissen wurde. Meinen Beitrag <a href="https://www.milchtropfen.de/kind-will-keinen-sonnenhut-tragen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8222;Kind will keinen Sonnenhut tragen&#8220;</a> kann ich dir an dieser Stelle wärmstens (Haha) empfehlen.</p>
<p><div id='c2015_31_19' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Sonnencreme</h2>
<p>Egal, für welchen Stoff, für welche Farbe und für welche Gewebedichte du dich entscheidest: Jetzt kommen wir zum Thema Sonnencreme.</p>
<p><span style="line-height: 1.5;"><a href="https://www.babycenter.de/a19485/der-richtige-sonnenschutz-f%C3%BCr-ihr-baby" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Es wird davor gewarnt</a>, Babys unter einem Jahr unnötig mit <strong>Sonnenschutzmitteln</strong> zu belasten. Dadurch, dass sie im Verhältnis zum restlichen Körper eine größere Hautoberfläche besitzen als Erwachsene, nehmen sie vermehrt die darin enthaltenen Chemikalien auf. Außerdem erschweren Sonnencremes zusätzlich das Schwitzen, weshalb sie auch nicht auf der gesamten Körperoberfläche aufgetragen werden sollen.</span></p>
<p>Bis es also so weit ist und Sonnencreme angewendet werden kann, gilt:</p>
<h3>1. Mittagssonne meiden</h3>
<p>Die Zeit von <strong>11 &#8211; 15 Uhr</strong> solltest du draußen in der prallen Sonne gänzlich meiden. Die Sonne ballert währenddessen dermaßen runter, dass es keinen Spaß macht und zu gefährlich ist. Noch dazu ohne Sonnencreme. Deshalb hielten wir uns in dieser Zeit mit dem Kleinen drinnen auf.</p>
<h3>2. Schützende Kleidung</h3>
<p>Wenn es raus geht, wird Babys Körper mit schützender Kleidung bedeckt, zum Beispiel so:</p>
<ul>
<li>Socken</li>
<li>langärmeliges Shirt</li>
<li>lange Hose</li>
<li>Sonnenhut</li>
</ul>
<h3>3. Keine direkte Sonne</h3>
<p>Sobald ihr draußen seid, solltest du mit deinem Baby schattige Plätze aufsuchen bzw. für <strong>Schatten</strong> sorgen. Hierbei kann dir z.B. ein Sonnensegel, Sonnenschirm oder eine Strandmuschel behilflich sein.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1069" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/sommertipps-fuer-familien-mit-baby-und-kind-mann-faehrt-kinderwagen-mit-sonnenschirm.jpg" alt="Sommertipps für Familien mit Baby und Kind - Mann fährt Kinderwagen mit Sonnenschirm" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/sommertipps-fuer-familien-mit-baby-und-kind-mann-faehrt-kinderwagen-mit-sonnenschirm.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/sommertipps-fuer-familien-mit-baby-und-kind-mann-faehrt-kinderwagen-mit-sonnenschirm-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Sonnencreme &#8211; Ja oder Nein?</h2>
<p>Warum braucht es überhaupt Sonnencreme? Mutter Natur wird uns doch etwas mit auf den Weg gegeben haben, um uns vor der Sonne zu schützen, oder? Wie sieht es denn mit dem <a href="http://www.haut.de/haut/sonnenschutz/lichtschutz-hauttypen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Eigenschutz</a> aus?</p>
<p>Bei Erwachsenen kommt es auf den Hauttyp an. Je stärker die Pigmentierung, desto länger die <strong>Eigenschutzzeit</strong>. Von 5 Minuten bis hin zu 30 Minuten ist alles dabei. Bei Babys und Kleinkindern hingegen ist die Haut empfindlicher. Die natürlichen Schutzmechanismen reifen erst mit fortschreitendem Alter heran. Bis dahin gelten die obigen Regeln, um die dünne Haut vor Sonnenbrand zu schützen. Mit Vollendung des 1. Lebensjahres kannst du dein Kind dann auch mit passender Sonnencreme einschmieren.</p>
<p>Bei der Frage, welche Sonnencreme es denn sein darf, hab ich mich wieder an Öko-Test orientiert.</p>
<p><strong>Testsieger</strong> bei Öko-Test für Sonnencreme ist aktuell <a href="http://amzn.to/29Wo7te" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Alverde Sonnenmichel Kinder Sonnenbalsam LSF 30 von dm</a>*.</p>
<p>Da unser Sohn allerdings einen sehr hellen, blassen Hauttyp hat, fanden wir den Lichtschutzfaktor von 30 zu niedrig und haben uns für den 2. Platz entschieden. Die <span class="a-size-large"><a href="http://amzn.to/29X2sof" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Bübchen Sensitive Sonnenlotion LSF 50+</a>* wurde insgesamt mit &#8222;Gut&#8220; bewertet.</span></p>
<p>Was du bei Sonnencreme für Baby und Kleinkind beachten solltest:</p>
<ol>
<li>Sonnencreme kaufen, die für Babys und Kinder geeignet ist. Sonnencremes für Erwachsene enthalten meist <a href="http://www.baby-und-familie.de/Ausstattung/Babykleidung-Was-passt-bei-welchem-Wetter-164675.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">chemische Filter, Hormone oder Allergie auslösende Stoffe</a>.</li>
<li>30 Minuten, bevor es nach draußen geht, eincremen.</li>
<li>Nachcremen ist sehr wichtig. Vor allem nach dem Baden. Auch Schwitzen und Sandabrieb beanspruchen den Schutz. Also: Regelmäßig eincremen.</li>
</ol>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5723" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/sommertipps-fuer-familien-mit-baby-und-kind-elefant-als-ue-ei-figur-schmiert-sich-mit-sonnencreme-ein.jpg" alt="Sommertipps für Familien mit Baby und Kind - Elefant als Ü-Ei-Figur schmiert sich mit Sonnencreme ein" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/sommertipps-fuer-familien-mit-baby-und-kind-elefant-als-ue-ei-figur-schmiert-sich-mit-sonnencreme-ein.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/sommertipps-fuer-familien-mit-baby-und-kind-elefant-als-ue-ei-figur-schmiert-sich-mit-sonnencreme-ein-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/sommertipps-fuer-familien-mit-baby-und-kind-elefant-als-ue-ei-figur-schmiert-sich-mit-sonnencreme-ein-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Doch was tun, wenn dein Kind diese durchaus wichtige Sonnencreme nicht mag und sich nicht eincremen lässt? Hier ein paar nützliche Tipps:</p>
<h2>Tipps, damit sich dein Kind eincremen lässt</h2>
<p>Der beste Tipp vorneweg: <strong>Zeit</strong>. Zeitdruck und ein Kind, das sich nicht eincremen lässt, lassen sich ganz schlecht kombinieren. Räum euch also genügend Zeit im Vorfeld ein.</p>
<h3>1. Vorbild</h3>
<p>Sei ein Vorbild und creme dich auch ein.</p>
<h3>2. Mach ein Spiel draus</h3>
<p>&#8222;Hmmmmm, die riecht ja gut. Guck mal, jetzt male ich mir eine Sonne auf&#8217;s Bein. Willst du auch?&#8220; Mach ein Spiel draus. Vielleicht steigt dein Kind mit ein.</p>
<h3>3. Selber machen</h3>
<p>Lass dein Kind sich selber einschmieren. Selber machen ist was ganz Besonderes.</p>
<h3>4. Teamwork</h3>
<p>Schmiert euch gegenseitig ein. Bildet ein Team. Sich selber den Rücken einzuschmieren, ist sooo schwierig.</p>
<h3>5. Erklären</h3>
<p>Sag deinem Kind, wofür die Sonnencreme da ist. Dass sie beschützt. Manche Kinder verstehen solche Erklärungen sehr gut und sehen dann ein, dass es den Eltern wichtig ist, und kooperieren.</p>
<h3>6. Locker bleiben</h3>
<p>Wenn alles nichts hilft: Mach keinen Machtkampf draus. Werd nicht fies und verbiete den Ausflug oder setz sonst eine Strafe als Druckmittel ein. Bleib <strong>respektvoll</strong> und akzeptiere, dass es im Moment nicht eingecremt werden will. Statt deine körperliche Überlegenheit einzusetzen und übergriffig zu werden, versuche es unterwegs nochmal. In den Öffis, während dein Kind abgelenkt ist oder im Auto, während ihr gefahren werdet.</p>
<p>Und wenn selbst hier kein Herankommen möglich ist: Schütze dein Kind auf andere Weise. Sorge für die entsprechende Kleidung. Haltet euch im Schatten auf. Meidet die Sonne von 11 bis 15 Uhr. Bleib am Ball und versuche es immer mal wieder. Biete ganz unverbindlich an, dein Kind jetzt einzucremen. Es wird schon noch klappen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5720" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/sommertipps-fuer-familien-mit-baby-und-kind-kind-spielt-im-schatten-eines-baumes-mit-autos.jpg" alt="Sommertipps für Familien mit Baby und Kind - Kind spielt im Schatten eines Baumes mit Autos" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/sommertipps-fuer-familien-mit-baby-und-kind-kind-spielt-im-schatten-eines-baumes-mit-autos.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/sommertipps-fuer-familien-mit-baby-und-kind-kind-spielt-im-schatten-eines-baumes-mit-autos-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/sommertipps-fuer-familien-mit-baby-und-kind-kind-spielt-im-schatten-eines-baumes-mit-autos-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h2>Unterwegs mit Baby</h2>
<p>So. Für die passende &#8222;Schutzausrüstung&#8220; ist gesorgt. Es geht ab nach draußen.</p>
<h3>Tragen</h3>
<p>Hast du dein Kind im <a href="https://www.milchtropfen.de/tragetuch-bestseller-fuer-familien/">Tragetuch</a> oder -gurt? Dann kannst du jetzt (fast) alle vorherigen Tipps über Bord werfen.</p>
<p>Zumindest war das bei meinem Baby und mir so. Nix mit langer Hose und langem Shirt. Der Körperkontakt zwischen uns brachte uns dermaßen ins <strong>Schwitzen</strong>, dass ich nur zwei Dinge benötigte:</p>
<ol>
<li>Einen Body für mein Baby, damit ich beim Laufen nicht ständig am Rumzuppeln war, weil ständig das Shirt hochrutschte.</li>
<li>Wechselsachen für uns beide, weil man hätte meinen können, wir seien gerade baden gewesen.</li>
</ol>
<h3>Kinderwagen</h3>
<p>Wenn sich mein Baby dann doch mal in den <a href="https://www.milchtropfen.de/kinderwagen-bestseller-fuer-familien/">Kinderwagen</a> legen ließ, konnte ich es auch wärmer anziehen: Windel, Body, Hose. Und weil unser Baby in einer Tour am Spucken war, wurde der Kinderwagen auch gleich mit <strong>Mullwindeln</strong> ausgestattet. Schadet übrigens auch nicht, wenn du dein Baby untenrum ohne lassen möchtest. Geht was daneben, dann nicht in den Kinderwagen, sondern in die Mullwindel.</p>
<p>Bei starkem Wind musst du dann gucken: Ist der Wind kalt? Weht er in den Kinderwagen rein? Dann Mütze auf, eventuell auch langärmeliges Shirt, lange Hose und Söckchen anziehen.</p>
<p>Wenn du eine dünne (!) <strong>Decke</strong> dabei hast, kannst du dein Kind auch damit zudecken. Das sollte bei warmem bis leicht kühlem Wetter völlig ausreichen. Wir hatten übrigens immer eine <a href="http://amzn.to/29HJ8fb" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Strickdecke</a>* dabei. Die war ideal, wenn die Wolken sich zuzogen und es dann mal doch etwas frischer wurde.</p>
<h3>Auto</h3>
<p>Einen heißen Tipp, um dein Baby bzw. Kind auch im Auto vor der Sonne zu schützen: Eine <a href="https://amzn.to/2LRaIpT" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Sonnenblende</a>*, die du wie eine Socke über das Autofenster ziehst. Dein Kind kann dran rumziehen, wie es will &#8211; das Ding bleibt dran. Wir lieben diese Teile und wollen sie nicht mehr missen.</p>
<p>Und wo wir schon beim Thema Auto sind, möchte ich es nicht unerwähnt lassen:</p>
<blockquote><p> Lass dein Baby/Kind/Hund/wen auch immer nie, nie, <strong>niemals allein im Auto</strong>!</p></blockquote>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5724" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/sommertipps-fuer-familien-mit-baby-und-kind-kind-sitzt-vorn-im-auto.jpg" alt="Sommertipps für Familien mit Baby und Kind - Kind sitzt vorn im Auto" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/sommertipps-fuer-familien-mit-baby-und-kind-kind-sitzt-vorn-im-auto.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/sommertipps-fuer-familien-mit-baby-und-kind-kind-sitzt-vorn-im-auto-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/sommertipps-fuer-familien-mit-baby-und-kind-kind-sitzt-vorn-im-auto-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Nicht für eine Minute. Nicht für zwei. Nicht für schnell mal Benzin bezahlen gehen. Nicht für kurz mal in den Laden hüpfen. Niemals. Niemals. Nicht bei geschlossenem Fenster. Nicht bei geöffnetem Fenster. Nimm es immer mit. Immer.</p>
<p>Wie schnell sich ein Auto in einen Backofen verwandeln kann, zeigt die Feuerwehr Rhein-Erft anschaulich anhand dieser <a href="http://amzn.to/2sKPxhE" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hitze-Tabelle</a>.</p>
<h2>Reicht Stillen aus?</h2>
<p>Ich höre und lese immer wieder, dass voll gestillte Babys zusätzlich Wasser oder Tee bekommen sollen. Der Ratschlag kann aus der Familie, Bekanntenkreis oder sogar von der Ärztin bzw. dem Arzt kommen. Beim Thema Stillen lese ich dann immer gern auf <a href="https://www.stillkinder.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.stillkinder.de</a> nach.</p>
<h3>Stillen nach Bedarf</h3>
<p>Wenn du voll nach Bedarf stillst, reicht <strong>Muttermilch</strong> aus. Zusätzlich noch Wasser oder Tee zu geben, ist nicht nötig. Punkt.</p>
<p>Ja, unsere Kinderärztin hat etwas anderes gesagt. Und ich bin mir sicher, es sagen auch noch andere. Aber wenn du dein Baby nach Bedarf stillst, wenn es <strong>durstig</strong> ist (und nicht erst, wenn 3 Stunden vorbei sind!), dann sollte es kein Problem sein, &#8222;nur&#8220; mit Muttermilch durch den Sommer zu kommen.</p>
<p>Frag dich nicht, wann die letzte Stillmahlzeit war, wenn dein Baby wieder nach der Brust sucht. Trinkt dein Baby länger an der Brust, steigt der Fettgehalt in der Milch. Vielleicht braucht dein Baby aber gerade nur einen Durstlöscher und saugt nur kurz an der Brust und ist dann fertig.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-99" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/die-sommertipps-baby-beim-stillen.jpg" alt="Die Sommertipps - Baby beim Stillen" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/die-sommertipps-baby-beim-stillen.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/05/die-sommertipps-baby-beim-stillen-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Wir haben, als <strong>Beikost</strong> eingeführt wurde, auch etwas Wasser angeboten. Wasser haben wir jetzt, wo unser Sohn über zwei Jahre alt ist, immer dabei (neben Muttermilch). Tee gibt es weniger und wenn, dann mit Wasser gemischt. Saft gibt es nie als Durstlöscher und ansonsten eher selten! Wenn, dann mit ausreichend Wasser verdünnt.</p>
<h3>Wasservergiftung</h3>
<p>Was du noch wissen solltest: <strong>Zu viel Wasser</strong> schadet deinem Baby mehr, als es nützt. Gerade, wenn es richtig heiß wird, will man als Elternteil nur das Beste für sein kleines Baby. Aber ihm vermehrt Wasser zum Trinken zu geben, kann im schlimmsten Fall <strong>tödlich</strong> enden. Die Ursache: Wasservergiftung.</p>
<p>Dadurch, dass Babys Nieren noch nicht ausreichend Wasser verarbeiten können, wird das Blut verdünnt. Der Natriumgehalt im Blut sinkt ab. Natrium ist ein Salz, das den Blutdruck kontrolliert und für die normale Funktion von Nerven und Muskeln zuständig ist.</p>
<p>Da der Natriumgehalt ausgeglichen werden muss, nehmen die Zellen vermehrt Wasser auf, woraufhin sie anschwellen.</p>
<p>Auch im Gehirn wird Wasser eingelagert. Die Zellen können sich aber aufgrund des Schädels nicht sehr weit ausdehnen. Es kann zu einem Hirnödem kommen, dessen Symptome Kopfschmerzen, Übelkeit, Zittern, Bewusstseinsstörung und epileptische Anfälle sind.</p>
<p>Gib deinem Kind also ausreichend Muttermilch, denn darin ist alles enthalten, was dein Baby braucht. Nicht nur Wasser, sondern auch Fette, Eiweiße, Kohlenhydrate und vieles, vieles mehr. Wenn du deinem Baby <strong>künstliche Säuglingsnahrung</strong> gibst, dann streck sie nie mit Wasser, weil es gerade heiß draußen ist oder weil du Pulver und Geld sparen willst!</p>
<p></p>
<h2>Schlafen im Sommer</h2>
<p>Und was ziehst du deinem Baby zum <strong>Schlafen</strong> an?</p>
<p>Bei uns gab es im Sommer einen kurzärmeligen Body. Und da wir alle gemeinsam im Familienbett schlafen, gab es auch eine dünne Decke. Ein Kopfkissen hat er erst mit 2 Jahren eingefordert, weil Mama ja auch eins hat.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-617" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/die-sommertipps-baby-schlaeft-bei-papa.jpg" alt="Die Sommertipps - Baby schläft bei Papa" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/die-sommertipps-baby-schlaeft-bei-papa.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/06/die-sommertipps-baby-schlaeft-bei-papa-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<h3>Schlafsack</h3>
<p>Ein dünner Sommerschlafsack soll wohl reichen. Nun, wir hatten es anfangs mit dem Schlafsack probiert und sind daran verzweifelt.</p>
<p>Wir hatten gelesen, dass man das Baby zum Schlafen in so einen Schlafsack legen soll, weil es gefährlich mit Decke ist. Sonst strampeln sie sich die Decke über den Kopf, Erstickungsgefahr droht! Erst versuchten wir, unser Baby zum Einschlafen zu bringen und dann im Schlaf dort reinzulegen, aber das merkte er sofort und wachte wieder auf.</p>
<p>Dann zogen wir ihm den Schlafsack bereits an und ich stillte ihn in den Schlaf. Aber er war mit diesem unhandlichen Ding sowas von blöd zu halten. Es war so unbequem und ungemütlich, dass ich den Schlafsack bald in die Ecke feuerte. Und alle anderen Schlafsäcke, die wir noch in Massen rumliegen hatten.</p>
<p>Blöd an den Schlafsäcken finde ich außerdem, dass die Kinder sich nicht frei bewegen können. Wenn, dann würde ich dir einen <a href="https://www.milchtropfen.de/babyschlafsack-mit-beinen-bestseller-fuer-babys/">Babyschlafsack mit Beinen</a> empfehlen, aber wenn er deinem Kind nicht gefällt, ist es auch nicht schlimm, wenn du ihn komplett weglässt. Macht ja keinen Sinn.<br />
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<h2>Baby schläft unruhig</h2>
<p>Mir graut schon vor den richtig stickigen Sommernächten, wo keiner von uns ein Auge zubekommt und alle total <strong>unruhig</strong> schlafen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5725" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/sommertipps-fuer-familien-mit-baby-und-kind-kind-schlaeft-mit-beinen-auf-mama.jpg" alt="Sommertipps für Familien mit Baby und Kind - Kind schläft mit Beinen auf Mama" width="679" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/sommertipps-fuer-familien-mit-baby-und-kind-kind-schlaeft-mit-beinen-auf-mama.jpg 679w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/sommertipps-fuer-familien-mit-baby-und-kind-kind-schlaeft-mit-beinen-auf-mama-400x253.jpg 400w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2016/07/sommertipps-fuer-familien-mit-baby-und-kind-kind-schlaeft-mit-beinen-auf-mama-30x19.jpg 30w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<p>Ist halt so im Sommer. Da hilft nur eins:</p>
<ol>
<li>Über den Tag die Fenster zu. Jalousien runter. Vorhänge zu. Soll die Wärme draußen ihr Unwesen treiben, rein kommt sie nicht.</li>
<li>Abends bzw. nachts Fenster auf. Ich lass es dann immer durchziehen, damit wenigstens ETWAS frische Luft weht. Sei aber vorsichtig bei Zugluft und sorg dafür, dass dein Baby die nicht abbekommt. Wenn du dir unsicher bist: Stoßlüften tut auch ganz gut.</li>
<li>Nasse Wäsche im Schlafzimmer aufhängen. Da konnte ich immer ganz besonders gut schlafen. Roch so schön nach frischer Wäsche und kühlte den Raum zumindest etwas ab. Ob das stimmt, da gehen die Meinungen auseinander. Ich für meinen Teil bilde mir zumindest ein, dass das Schlafzimmer kühler dadurch wird.</li>
</ol>
<p>Puh! Das war eine ganze Menge Stoff! Und ich hoffe, dass du dir den einen oder anderen Tipp mitgenommen hast. Wie überlebst du den Sommer mit Baby und Kind? Schreib es mir in den Kommentaren.<br />
</p>
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		<title>Fliegen mit Kindern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Will]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Apr 2017 06:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinkind]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Fensterplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Fliegen]]></category>
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		<category><![CDATA[Neuseeland]]></category>
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		<category><![CDATA[Sitz]]></category>
		<category><![CDATA[Spielzeug]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hast du von dem längsten Linienflug der Welt gehört? 16 Stunden und 23 Minuten dauerte er. Unter anderem an Bord waren meine Schwägerin, ihr Mann und ihre 3 Kinder. Wie sie den Flug gemeistert haben, hat sie mir verraten. Und ich gebe diese Tipps gern an dich weiter. Damit dem entspannten Fliegen mit Kleinkindern und ... <a title="Fliegen mit Kindern" class="read-more" href="https://www.milchtropfen.de/fliegen-mit-kindern/" aria-label="Mehr zu Fliegen mit Kindern">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hast du von <a href="http://www.spiegel.de/reise/aktuell/laengster-linienflug-der-welt-geht-von-doha-nach-auckland-a-1133285.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">dem längsten Linienflug der Welt</a> gehört? 16 Stunden und 23 Minuten dauerte er. Unter anderem an Bord waren meine Schwägerin, ihr Mann und ihre 3 Kinder.</p>
<p>Wie sie den Flug gemeistert haben, hat sie mir verraten. Und ich gebe diese Tipps gern an dich weiter. Damit dem entspannten Fliegen mit Kleinkindern und Kindern nichts mehr im Wege steht.</p>
<p><span id="more-2175"></span><div id='c6519_0_11' class='sam-container sam-place' data-sam='0'></div></p>
<h2>Fliegen mit Kindern</h2>
<p>Eigentlich wollte ich diesen Bericht mit UNSEREN Erfahrungen füllen. Wie ich vor Flugbeginn 1000 Fragen hatte und total aufgeregt war: &#8222;Wie läuft das Ganze ab? Wie am besten beschäftigen, wenn wir lange warten müssen? Was, wenn der Kleine das ganze <strong>Flugzeug</strong> zusammen schreit? Wenn er müde ist? Was können wir unternehmen, um möglichst stressfrei zu fliegen?&#8220;</p>
<p>Aber, ganz ehrlich, das war ein Flug von sage und schreibe einer Stunde. Und der lief total entspannt ab.</p>
<h2>Kurz und schmerzlos</h2>
<p>Wir checkten ein. Das Personal durchleuchtete unser Gepäck &#8211; alles in Ordnung. Am Abflug-Gate hätten wir uns gleich an der langen Schlange anstellen können, die ungeduldig auf das Boarding wartete. Aber wir bestaunten stattdessen lieber die Flugzeuge durch die riesigen Fenster.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4563" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/fliegen-mit-kindern-kind-schaut-flugzeuge-an.jpg" alt="Fliegen mit Kindern - Kind schaut Flugzeuge an" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/fliegen-mit-kindern-kind-schaut-flugzeuge-an.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/fliegen-mit-kindern-kind-schaut-flugzeuge-an-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Als es dann losging, gaben wir unseren <strong>Kinderwagen</strong> beim Personal ab und betraten das Flugzeug.</p>
<p>Der kleine Mann war zu dem Zeitpunkt etwa 21 Monate alt. Er hatte noch kein Anrecht auf einen eigenen Sitzplatz. Deshalb saß er während des Fluges auf meinem Schoß und bekam nur einen eigenen Sicherheitsgurt, den ich an meinen Gurt fest schnallte.</p>
<p><div id='c2218_177_2' class='sam-container sam-place' data-sam='0'><div style="color: #000; font-size: 8pt;" class="werbungausmobile"><aside id="adsinfo">Anzeige</aside>
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</div></p>
<h2>Gang oder Fenster?</h2>
<p>Mein Mann hatte unsere Sitze am Gang und in der Mitte gebucht, damit wir schnell und ohne Probleme beispielsweise Windeln wechseln können etc. Aber ein Kind will doch viel lieber aus dem Fenster gucken als zum Gang oder?</p>
<p>Das dachte wohl auch die Frau mit <strong>Fenstersitz</strong>, die mit uns liebenswerter Weise die Plätze tauschte. Fenstersitz muss einfach sein. Da vergeht die Zeit noch einen Tick schneller.</p>
<p>Was ich auch ganz angenehm fand: das Stillen während des Flugs. Der kleine Mann saß eh auf meinem Schoß. Shirt runter, andocken &#8211; fertig. Keiner, der mich mit neugierigen Blicken nerven oder sich angegriffen fühlen könnte. Ich musste mir keine Sorgen wegen Druck auf den Ohren machen, weil der kleine Mann eh die ganze Zeit trank. Das war sehr angenehm.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4559" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/fliegen-mit-kindern-mutter-stillt-kind.jpg" alt="Fliegen mit Kindern - Mutter stillt Kind" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/fliegen-mit-kindern-mutter-stillt-kind.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/fliegen-mit-kindern-mutter-stillt-kind-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Am Ende des Flugs gab es dann noch das i-Tüpfelchen, denn wir bekamen vom Flugpersonal <strong>Schokolade</strong> geschenkt. So war auch die anschließende Heimfahrt mit den Öffentlichen kein Problem. Der kleine Mann stopft die Schokolade nämlich nicht wie ein gieriger Schlund in sich rein. Sondern kratzt sie mit dem Fingernagel Stück für Stück runter.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4560" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/fliegen-mit-kindern-angekratzte-schokolade.jpg" alt="Fliegen mit Kindern - angekratzte Schokolade" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/fliegen-mit-kindern-angekratzte-schokolade.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/fliegen-mit-kindern-angekratzte-schokolade-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Bis die Schokolade alle war, waren wir also längst zu Hause.</p>
<h2>Experten fragen</h2>
<p>Das war ein wirklich angenehmer Flug und wir brauchten nicht einmal Spielzeug. Macht mich das zur Expertin? Ich denke nicht. Zwar habe ich meine Erfahrungen gesammelt und weiß, dass wir nächstes Mal definitiv wieder einen Fenstersitz buchen werden. Aber es gibt bedeutend längere Flüge. Wie machen es die Familien mit Kindern denn da? Wie fliegen die am entspanntesten?</p>
<p>Meine Schwägerin und ihre Familie haben im Gegensatz zu uns schon extrem lange Flüge hinter sich. Nicht zum ersten Mal fliegen sie nach Neuseeland und wieder zurück. Und wie gesagt: Beim letzten Flug wurde gleich ein <strong>Rekord</strong> gebrochen! Ich habe deshalb &#8211; nicht ganz uneigennützig, weil wir auch mal nach Neuseeland fliegen wollen &#8211; nachgefragt. Und bekam folgende Tipps:</p>
<p></p>
<h2>Tipps für lange Flüge</h2>
<p>Wie angenehm ein langer Flug ablaufen kann, ist abhängig vom Alter. Je kleiner die Kinder sind, desto schwieriger, findet meine Schwägerin. Wenn die Babys noch ganz klein sind und ständig schlafen, geht das noch. Aber im Alter von etwa einem Jahr wird es schwieriger. Die Kinder brauchen ein bis zwei <strong>Schläfchen</strong>. Dann wollen sie nicht ewig sitzen bleiben, sondern entdecken und experimentieren. Was sie dann macht? Mit den Kleinen beispielsweise durch die Gänge laufen.</p>
<p>Auch die Umgebung im Flugzeug ist ein wichtiger Faktor. Wenn kranke Kinder mit an Bord sind, und deshalb oft und laut weinen, wird es schwer, das eigene Kind zu beruhigen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4562" src="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/fliegen-mit-kindern-blick-aus-dem-flugzeug.jpg" alt="Fliegen mit Kindern - Blick aus dem Flugzeug" width="680" height="430" srcset="https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/fliegen-mit-kindern-blick-aus-dem-flugzeug.jpg 680w, https://www.milchtropfen.de/wp-content/uploads/2017/04/fliegen-mit-kindern-blick-aus-dem-flugzeug-300x190.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Was meiner Schwägerin am besten half, wenn ihr Kind weinte: Tragegurt. Durch die Gänge laufen. Tragen. Stillen. Wenn eins ihrer Kinder mit einer Erkältung zu kämpfen hatte, nahm sie <a href="http://www.heel.de/de/viburcol.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Viburcol</a> und <a href="http://www.onmeda.de/heilpflanzen/kamille.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kamille</a> mit. Das half.</p>
<p>Je älter die Kinder sind, desto einfacher wird der Flug. Das eigene Spielzeug wird im Handgepäck mitgenommen. Dann spielen sie Karten. Oder Malen. Spielen Tetris oder anderes. Oder gucken einen Film.</p>
<p>Was die Airlines an <strong>Unterhaltung</strong> anbieten, ist unterschiedlich. Hier ist es hilfreich, sich auf deren Homepage zu informieren. Für meine Neffen gab es beispielsweise Rätselhefte und Kopfhörer im Flugzeug.</p>
<p>Und das waren auch schon die Tipps, die ich bekommen habe. Du siehst, du musst dir nicht den Kopf zerbrechen, was alles schief gehen könnte. Plan genügend Zeit ein, damit du nicht wegen Zeitdruck gestresst bist. Nimm je nach Flugdauer entsprechend Beschäftigungszeug mit. Und wenn die Kinder schreien, dann hilft es am besten zu kuscheln, zu tragen und zu stillen.</p>
<p>Gute Reise wünsche ich dir und deiner Familie. Und hoffentlich habt ihr einen angenehmen Flug.</p>
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