„Schlaf, Kater, schlaf!“

Schlaf, Kater, schlaf!

Schlaf, Kater, schlaf!„Schlaf, Kater, schlaf!“ von Antje Damm ist ein interaktives Einschlafbuch für Kinder von 2 bis 4 Jahren.

Um was geht es? Worin liegt der Unterschied zu anderen Gutenachtgeschichten? Das und noch vieles mehr liest du im folgenden Buch Review.

„Schlaf, Kater, schlaf!“

Der Gerstenberg Verlag hat uns das Kinderbuch „Schlaf, Kater, schlaf!“* kostenlos zur Verfügung gestellt. Hierfür ein dickes, fettes Dankeschön! Ohne ihn wäre das Buch Review vielleicht nie entstanden.

Um was geht es?

Schon der Klappentext hat unsere Neugier geweckt: Da fordert uns ein Kater doch tatsächlich auf, das Buch nicht zu öffnen! Weil er seine Ruhe haben will. Nur, wer sich traut, soll weiterlesen. Wir waren mutig genug und schlugen das Buch auf…

In „Schlaf, Kater, schlaf!“ geht es um besagten Kater. Der uns schon am Anfang abwimmeln wollte. Was ihm eindeutig nicht gelungen ist. Wer uns so lockt, braucht sich nicht zu wundern. Wie oft macht man etwas gern, obwohl man gebeten wurde, es NICHT zu tun?

Der müde Kater versucht, sich zu verstecken. Weiterzuschlafen. Es sieht so aus, als würde es ihm gelingen. Doch dann passiert etwas völlig Unerwartetes! Niemand von uns hatte damit gerechnet! Am wenigsten der kleine Mann. Er erschrak derart, dass wir das Buch nicht mit ihm zu Ende lesen konnten. Was das genau war, verraten wir allerdings nicht. Das würde ja komplett die Spannung nehmen.

Meinung vom kleinen Mann

Die Meinung unseres 2-jährigen Sohnes hätte nicht unterschiedlicher ausfallen können.

Die Illustrationen bestehen aus einfachen, aber knalligen, groben Zeichnungen. Wir besprachen die vielfältigen Mimiken und Gesten des Katers. Das fand er spannend. Er war ganz gefesselt.


Als jedoch dieser Schreckmoment auftaucht, macht der kleine Mann zu. Es hatte ihn derart aus der Bahn geworfen. War so unvorhersehbar. Er wollte das Buch partout nicht zu Ende lesen.

Meinung von uns Eltern

Auch uns Eltern wurde ein gehöriger Schrecken eingejagt. Erst fragen wir uns gespannt: „Was passiert, wenn wir weiterblättern, obwohl der Kater allein sein will?“ Wir drehen Seite für Seite um – immer die Neugier im Nacken.

Der Kater ist anfangs etwas mürrisch, weil wir ihn nicht in Ruhe lassen. Dann versteckt er sich. Gibt uns Tipps, was wir unternehmen können, damit er schlafen kann. Eine gute Möglichkeit, um zu interagieren. Nach wenigen Seiten finden wir den Kater echt niedlich.

Wir richteten uns darauf ein, dass er bald friedlich einschlafen wird. Ist ja immerhin ein Einschlafbuch. Aber das Ende hat uns umgehauen. Damit hatten wir nicht im Entferntesten gerechnet.

Was der Kater tat, war in unseren Augen für die Handlung total unlogisch. Niemand hätte so gehandelt. Deshalb gelang der Überraschungseffekt auch so gut.

Hier liegt auch der entscheidende Unterschied zu üblichen Gutenachtgeschichten: Sie ist packend. Für eine Geschichte, bei der man mit Entspannung und Ruhe rechnet, einen Tick ZU spannend. Sie ist aufwühlend. Beängstigend. Sie ist unserer Meinung nach nicht zum Einschlafen geeignet. Wohl eher für zwischendurch.

Fazit

Als Einschlafbuch würde ich „Schlaf, Kater, schlaf!“ weniger empfehlen. Eher für Zeiten, in denen man einen Vorlesemarathon startet. Wenn die Kleinen wach und aufnahmefähig sind.

Unser kleiner Mann ist nicht bereit für dieses Buch. Womöglich braucht es aber auch einfach etwas Zeit, bis es einen Platz im Herzen des kleinen Mannes gewonnen hat. Wie es bisher jedem Kinderbuch erging, das in seinen Händen landete.

Sicherlich kann dein Kind auch ganz anders auf „Schlaf, Kater, schlaf!“* reagieren. Das erfährst du nur, wenn du es gemeinsam mit ihm liest. Pauschal lässt sich das nicht sagen. Jede Familie muss das für sich herausfinden. Wir wünschen euch dabei ganz viel Spaß!

Review-Zusammenfassung
Datum:
Artikel:
Schlaf, Kater, schlaf!
Bewertung:
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Über Julia

Hallo! Ich bin Julia, 26 Jahre alt und blogge seit 2016. Ich bin Mutter eines kleinen Mannes (geb. 2015) und bastel mit Leidenschaft.
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