Meine To-do-Liste als Mutter

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Das Jahr 2017 hat begonnen. Viele schäumen über vor Energie und guten Vorsätzen.

Auch ich habe mich an meine Ziele gesetzt und mir eine To-do-Liste erstellt. Allerdings sieht die ein bisschen anders aus…

Meine To-do-Liste als Mutter

Wäsche waschen, Wäsche auf die Wäscheleine hängen, Wäsche von der Wäscheleine nehmen, Wäsche in den Schrank legen, putzen, kochen, Staub wischen, Staub saugen, Boden wischen, Müll rausbringen, machen, tun und tralala.

Natürlich habe ich als Mutter so einiges am Tag zu tun. Der Papa arbeitet lange und kommt mitunter erst spät abends nach Hause. Der kleine Mann schläft dann schon längst. Es gibt auch Tage, an denen der Papa mal zu Hause ist und helfen kann – zum Glück.

Mach‘ dir’nen Plan

Für die Tage, an denen ich auf mich allein gestellt bin, brauche ich Pläne. In meinem Kopf sind so viele Gedanken, dass ich abends schon gar nicht mehr einschlafen kann. Weil immer noch was im Kopf wuselt. Ich bin einfach der Typ Mensch, der gerne – wenn auch nur grob – einen ungefähren Plan vom Tag braucht. Wenn ich mir also Ziele für den Tag setze, kann ich so ungefähr einplanen, wann ich diese erledigen und endlich abhaken kann.

Also auf, auf und meine ganz persönliche To-do-Liste als Mutter entwerfen.

Ideen sammeln

Und ich brauchte auch gar nicht lange suchen, denn auf Facebook posten ja tagtäglich Millionen von Menschen ihre tolle Ideen. Wenn sie cool sind (also die Ideen), werden sie auch mal geteilt und kommen dann auch irgendwann mal bei mir an. Oder in dem Fall bei meinem Mann. Der zeigte mir, wie eine Mutter eine To-do-Liste für ihren Sohn gebastelt hatte. Mit Dingen, die man halt so machen muss. Zähne putzen. Anziehen. Bett machen.

Die Idee, die To-do-Liste mit Klett zu basteln, fand ich echt cool. Die Türchen werden jeden Tag neu aufgeklappt und sind mit Bildern als unerledigt zu erkennen. Sind die Aufgaben dann irgendwann erledigt, werden sie logischerweise zugeklappt.

Und jetzt, da ich endlich eine grobe Idee vom Ergebnis habe, geht es auch gleich frisch ans Werk.

Meine To-do-Liste als Mutter - erledigt und unerledigt

Materialien

Am liebsten habe ich es immer, wenn ich für meine Basteleien nicht großartig einkaufen gehen muss. Ich nehme gern das, was schon da ist. Und bis auf ein paar Kleinigkeiten hatte ich auch alles zu Hause.

  • Pappe* oder stabiles Papier – Bedenkt, dass die untere Seite – hoffentlich – oft benutzt wird. Sie sollte also entsprechend stabil sein. Das ist zwar etwas anstrengender beim Schneiden und evtl. späteren Bemalen, aber es soll ja auch’ne Weile halten.
  • Deko für das Bild (buntes Papier*, schöne Bilder aus Zeitschriften, Sticker, alles was ihr halt so da habt)
  • Farbe (Buntstifte*, Filzstifte, Tusche, Acrylfarbe, tobt euch aus)
  • Kleber* (ich habe UHU genommen, muss aber zugeben, dass ich manchmal kurz davor war, die Heißklebepistole* zu zücken, weil der blöde Kleber manchmal nicht hielt)
  • Schere* (Wofür war die noch gut?)
  • doppelseitig klebendes Klettband* (damit eure Aufgaben auch erledigt bleiben; für mich auch noch zum Anbringen an der Wand)

Aufgaben

Bevor es ans Basteln geht, schreibt ihr euch auf, welche Aufgaben zu erledigen sind. Wenn ich das jetzt wie bei der o.g. Mutter gemacht hätte mit „Bett machen“, „Anziehen“, „Zähne putzen“ usw., ich hätte mir meine ganze Wand mit einer To-do-Liste zugekleistert. Kann man machen. Muss man aber nicht.




Deshalb habe ich mir aufgeschrieben, was wirklich getan werden sollte. Wie meine Aufgaben letztendlich heißen, zeige ich euch weiter unten.

Schnippeln

So. Die Aufgaben sind im Kopf. Jetzt kann es losgehen. Materialien habe ich beisammen. Dann wird jetzt erst einmal geschnippelt.

Den „Körper“ hatte ich schon vorgefertigt von einem großen Karton bekommen. Die lange Seite war mit Klebeband zusammen gehalten. Perfekt zum Umklappen für die Türchen. Kann man aber auch ganz einfach selber machen.

Meine To-do-Liste als Mutter - Pappe mit Klebeband zusammengeklebt

Danach ging das Schnippeln weiter. Die braune Pappe ist hässlich. Also farbiges Papier* ausschneiden und raufkleben. Damit der kleine Mann nicht bei mir rumklebt, hab ich ihm schnell was eigenes zur Verfügung gestellt.

Meine To-do-Liste als Mutter - Kind klebt

Dekorieren

Wenn der Hintergrund soweit fertig ist, kann endlich mein Lieblingspart kommen: das Verschönern. Malen. Zeichnen. Collagieren. Es ist zwar schön, hat aber auch echt ewig gedauert. Bestimmt eine Woche. Im Grunde genommen habe ich mir ja 3 Ideen für je eine Aufgabe ausdenken müssen. Ja und das dauert. Vor allem, weil ich das Dekorieren lieber allein am Abend machen wollte. Wenn der Mann arbeitet und das Kind schläft.

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Abends kochen

Meine To-do-Liste als Mutter - Abends kochenDas hat einen rein organisatorischen Zweck, damit ich tagsüber mehr Zeit habe. Ideal bei Eintöpfen und Suppen, damit die noch schön ziehen können über Nacht.

Und bei der Schrift kann man erkennen, ab wann ich beschloss, die Türchen allein dekorieren zu wollen. Wenn dann nämlich eine kleine, süße Patschehand auf die noch nicht getrocknete Schrift patscht, dann ist das nicht SO schön. Aber keine Sorge. Der kleine Mann half dann später wieder mit.

Englisch lernen

Meine To-do-Liste als Mutter - Englisch lernenIch habe es mal angefangen und dann wieder sein lassen. Dabei ging es schon echt gut. Englisch braucht man einfach. Englisch spricht doch beinahe jeder. Ich habe mir dafür eine App heruntergeladen und die einfach als Bild genommen. Deshalb gibt es davon kein Bild. Wenn Werbung, dann schon gekennzeichnete.

Und ja, das mit den Flaggen übe ich dann nochmal. Dass das die englische sein soll, erkennt aber hoffentlich jeder, oder? Und dann eben – so ganz typisch englisch eben – so ein süßer Grenadier Guard. Ist die Aufgabe unerledigt, sieht man nur seinen Hut. Wenn man das Türchen am Ende des Tages zuklappt, sieht man auch endlich den Rest. Fand ich ganz niedlich. Ich mag ja niedliche Sachen…

Zeit für ein gutes Buch

Meine To-do-Liste als Mutter - Zeit für ein gutes BuchIch will wieder meiner Leidenschaft nachgehen und mir mehr Zeit nehmen. Und wenn es auch nur ein paar Seiten pro Tag sind.

Die Ausrede, dass man mit Kind nicht mehr dazu kommt, ein Buch zu lesen, kann ich jedenfalls nicht mehr gelten lassen. Und will ich auch gar nicht.

Wenn mir Dinge wichtig sind, muss ich eben Zeit dafür schaffen. Und das geht auch mit Kind.

Als Hintergrund habe ich ganz einfach Texte aus Zeitschriften zerschnitten und quer Beet raufgeklebt.

War eine ziemliche Fummelei, aber auch ganz witzig.

Frische Luft tanken

Meine To-do-Liste als Mutter -Frische Luft tankenDas ist für mich ein Muss, um gerade die  schlechten Tage zu überstehen. Ich brauche das. Und mein Sohn auch.

Wenn das Wetter nicht wirklich katastrophal draußen ist, dann sind wir mindestens ein Mal am Tag draußen.

Und ich weiß gar nicht, wie oft ich es noch betonen kann: Sammelt Zeitschriften mit schönen Motiven.

Ich habe diese ganzen schönen Fotos aus den Zeitschriften, als ich noch Mitglied beim WWF war.

Da hat man dann monatlich, glaube ich, eine Zeitschrift mit vielen Infos und eben auch Bildern bekommen.

Von Tieren, der Natur und so weiter. Also bloß aufheben. Für solche Bastelaktionen sind die nämlich ideal.

Eine nie endende Aufgabe

Meine To-do-Liste als Mutter - Hegen und PflegenDieses Türchen hat absichtlich keinen Klettverschluss bekommen, denn es soll immer offen bleiben. Immer unerledigt bleiben sozusagen. Dieses Türchen gilt meinem Mann. Die Aufgabe, die hinter diesem Türchen steckt: Liebe.

Unser Sohn ist jetzt fast 2 Jahre alt und will meistens nur bei mir sein. Nur ich darf seine Windeln wechseln. Oder seine Zähne putzen. Mit ihm kuscheln. Ein Buch vorlesen. Ihn tragen. Das muss hart für einen Papa sein, wenn er von einem weinenden Sohn weggestoßen wird, weil nur die Mama trösten darf. Da kommt mein Mann wirklich zu kurz. Ich habe den ganzen Tag über Kuscheleinheiten und bin dann am Abend „voll“.

Ich brauche dann meine Ruhe. Aber dann kommt mein Mann von der Arbeit und will auch noch seine Portion Kuscheln. Oder reden. Was auch immer. Ich habe das etwas schleifen lassen. Das will ich ändern. Und mich jeden Tag daran erinnern, ihm meine Liebe zu zeigen. Das kann eine liebevolle Geste sein. Ein nettes Wort. Ich sehe unsere Beziehung ganz kitschig wie eine Pflanze, die man hüten und pflegen muss. Sonst geht sie irgendwann ein.

Tablette nicht vergessen

Meine To-do-Liste als Mutter - Tablette nicht vergessenEine Schilddrüsenunterfunktion bedeutet bei mir: Tabletten schlucken.

Ich nehme sie ein paar Mal. Dann vergesse ich sie mal. Dann denke ich, ich brauche sie nicht.

Aber dann merke ich halt doch, dass es nicht ohne geht.

Das Türchen soll mich einfach daran erinnern, dass ich meine Tablette nehmen soll.

Deshalb auch die Elefanten als Motive. Die vergessen ja nichts.

Und dann eben die vielen, bunten Smarties.

Der Knoten im Faden, damit man an etwas denkt… Na, ihr kennt das ja alles.

Kreativ sein

Meine To-do-Liste als Mutter - Tu was für deinen BlogAnfangs sollte die letzte Aufgabe nur bedeuten: Jeden Tag einen Beitrag schreiben. Wenn man bloggt, ist das ein ganz gutes Ziel. Aber ich schaffe es einfach nicht, jeden Tag einen Beitrag rauszuhauen. Manchmal laufen im Hintergrund eben noch andere Sachen. Familientreffen. Oder Bastelaktionen, die sich lange hinziehen, wie diese zum Beispiel.

Deshalb ist das eine Aufgabe, wenigstens irgendetwas für meinen Blog zu tun. Ideen sammeln. Zum Beispiel durch Lesen, Austausch mit anderen Menschen, eigene Erfahrungen, Gedanken. Oder Sponsoren finden, damit ich auch mal was verlosen kann. Das ist nicht einfach. Immerhin bin ich ja nicht die einzige, die bloggt. Also muss man sich auch dafür Zeit nehmen. Man will ja auch nicht irgendeinen Schund anbieten. Soll ja auch was Feines sein. Was Schniekes. Worüber man sich selber auch freuen würde.

Diese Seite soll also im Grunde genommen einfach sagen: Tu was für deinen Blog. Bleib am Ball. Mach weiter.

Fast fertig

Und dann kommt nur noch der Klett ran. Da half der kleine Mann wieder mit. Das Abschneiden der Klättbänder* übernahm dann aber lieber noch ich.

Meine To-do-Liste als Mutter - Kind zieht Papier vom Klettband ab

Man muss auch gar nicht großartig rechnen und messen. Einfach das Gegenstück vom Klett an das Klett an der Pappe anbringen. So passt der Klett genau aufeinander.

Meine To-do-Liste als Mutter - Klettband auf Pappe geklebt

Nur noch an die Wand klatschen, festdrücken und fertig ist das Ding.

Meine To-do-Liste als Mutter - erledigte und unerledigte Aufgaben

Einziges „Manko“ beim Klett: Der hält richtig gut. Das ist gut an der Wand, weil da nichts abfällt. Aber es ist anstrengend bei den Türchen. Man muss ganz oben am Türchen greifen, sonst knickt die Pappe* um. Ist mir leider gleich beim Ausprobieren passiert. Ist nicht kaputt gegangen, aber die Pappe hat jetzt einen Knick. Naja. Gibt Schlimmeres.


Und da der kleine Mann auch klappen wollte, hab ich ihm auch schnell was an die Wand gepatscht. Ich persönlich will für mein Kind keine To-do-Liste. Deshalb gab es nur einfache Pappe zum Auf- und Zuklappen.

Meine To-do-Liste als Mutter - Kind klappt auf und zu

Wie sieht eure To-do-Liste aus?

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